Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]

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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Do Nov 09, 2017 4:53 pm

Setting:
Unbestimmter Zeitpunkt in einer Zeitlinie in der Kensaku Genda die Chisana Charin zu den Cha umgeformt hat

Geschichtliche Hintergründe:
Spoiler:
 

Ort:

Bedingt durch verschiedene politische Veränderungen liegt ihre Heimat mittlerweile im Reich von
Konoha, nach dem Niedergang von Kumo war es für eine kurze Zeit Bestandteil eines kleinen
unabhängigen Königreich, welches sich jedoch ebenfalls nicht um die Belange des ohnehin
eigenbrötlerischen Clans gekümmert hat

Auftretende Personen:

Aus dem Clan Cha:
Reijarmo Kensaku - Sohn des Kensaku Genda, Bekannt im Clan als Weißer Wanderer und Schwertweiser, sowie großer Ankläger

Torwächter (never forget)


Weitere:
Termite Akari - Jinchuriki des Ichibi, stehts auf der Suche nach ihrem Verlobten
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Do Nov 09, 2017 4:55 pm

Er zitterte, nicht wegen der Kälte, nicht einmal körperlich. Das Zittern war vielmehr eine Regung des Geistes, die er beim Anblick des Torgebäudes wieder wahrnahm. Selbst wenn sie bislang in ihm geschlummert hatte, so hatte er sie nicht wahrgenommen, den Aufstieg, soweit diese Bezeichnung für den zwar manchmal steilen, aber stets gut befestigten Bergpfade angebracht war, hatten er und seine Begleitung meist schweigend verbracht. Vielleicht das Schicksal aller Menschen die miteinander geschlafen hatten, danach aber nicht, aus dieser Tatsache, geschlussfolgert haben, dass zwischen ihnen ein besonderes Band besteht, dass die Seelen noch nach den Worten suchen, um das auszudrücken, was Körper bereits gesagt hatten und so verbleibt nur die Melodie der stummen Belanglosigkeit? Wobei nicht einmal so wäre es treffend umschrieben. Sie hatte ihn am Hafen aufgelesen, oder wie sie insistiert, sie wäre auch zufällig dort gewesen. Wobei er war nicht zufällig dort gewesen, er hatte auf ein Hundemädchen gewartet und eine Marderhundfrau gefunden, Plan? Entwicklung? Er war zu Sachlich nüchtern um es als Wendung das Schicksal, gestickt von der Hand weiser Frauen, zu bewerten. Wahrscheinlicher war, dass sein Vater zum dritten Mal dazu beigetragen hat, dass sich Wege kreuzen. Niemand war je schlechter, als er, im Leben als von der Welt abgewandter Weiser. Ein Gedanke welcher in gesprochener Sprache vermutlich geradezu vergnügt gewesen wäre, aber nur im stillen des Käfigs seines Schädels, hafteten ihr dennoch etwas Argwöhnisches an, etwas das zugleich der Grund dafür war, wieso er ein Zittern spürte, etwas das nicht seine Art war. Noch einmal betrachtete er das vertraute Torgebäude. Nicht anders als die Tore von anderen Dörfern, oder gar Städten, massive Steinmauern, nach außen sahen diese aus, wie aufgeschichtete Geröllsteine, geradezu von zufälliger Passform, doch war dies nur die äußere Schicht, dahinter war noch eine weitere Schicht Steine, mustergültig geziegelt, gefolgt von einem Sand und Kalkgemisch als Kern, gefolgt von einer weiteren Mauerschicht. Albern wenn man bedachte, dass das eigentliche Tor nicht mehr als ein Zaun war flankiert von einem einzelnen Mann, der in seinem Leben schon mehr Monde gesehen hatte, als manch eine ausgewachsene Fichte bevor sie gefällt wird. Aber die Mauer, oder vielmehr die Art wie sie gebaut war, war nur ein erster Hinweis auf das was dahinterlag, auf den Geist eines Clans, der sich nie sonderlich für die Vorkommnisse der Welt außerhalb ihres Tals interessiert hat, die vielmehr davon überzeugt waren, das Tugend und Selbstbetrachtung wichtiger sein, oder Religiosität, Spiritualität, ganz wie der Zeitgeist im Dorf flüsternd sang. Und in dieses Dorf führte er gerade eine Jinchuriki, nicht nur irgendeine, sondern eine die ihr Dorf, für Liebe, gegen sich aufgewiegelt hat, eine die nicht von den Eulen oder Krähen, sondern von Tauben und Dohlen gesegnet scheint, jemand der ein Talent dafür hat Pech zu bringen.
Er würde den Kopf schütteln, würde der älteren Wächter es nicht als, eigentlich, verbotenes Zeichen für den Ausgang des nun anstehenden Rituals verstehen. Es ist brauch, dass du vor dem Einlass in das Dorf der Cha, die früher Chisana Charin genannt wurden, eine Geschichte erzählst. Wenn sie ihm gefällt, wirst du eingeladen sie in der Bibliothek des Dorfes zu hinterlassen. Wenn nicht Er suchte den Weg zu ihren Augen, und lächelt versöhnlich dann sei dir gesagt, der Abstieg ist leichter als der Aufstieg. Für ihn selbst galt diese Maßgabe nicht, er war kein Gast, nicht mehr, er war einer der Söhne des Erleuchteten, jemand der nicht einmal eine Insignie vorzeigen musste. Oder kam das Kribbeln daher, dass er bis zuletzt überlegt hatte, sie vorzuwarnen und ihr Ratschläge zu geben, was die Cha unter einer Geschichte verstanden, die ausreichte um eingetragen zu werden? Sein Pflichtgefühl hatte es ihm untersagt, selbst wenn keiner aus dem Clan es jemals erfahren würde, würde er sich dennoch immer fragen, wie er ihre Werte vermitteln soll, wenn er sie selbst nicht einhält. Besonders das die Vorgaben nicht schwierig waren, die Geschichte sollte ehrlich und persönlich sein, niemand sollte glauben, dass der Clan zwar abgeschieden aber Weltfremd sei und man ihn mit einer Erzählung aus einem bekannten Stück abspeisen konnte. Nicht einmal Reijarmo wusste woher diese Tradition kam, seine Familie hatte sie so vorgefunden, als sie in das Dorf kamen und hatten bislang auch in den Archiven nichts gefunden, von den Einwohnern nichts Anderes als war schon immer so gehört. Kurz hatten sie darüber debattiert es zu ändern, anzupassen und ein modernes Gesicht zu geben, Visum und exakte Buchführung und die Geschichte zu streichen, aber dann waren andere Dinge wichtiger gewesen und sie hatten sich entschieden, dieses Stück Nostalgie den alt eingesessenen des Dorfes zu lassen. Während er wartete glitt sein Blick auf die Felswände, sein Gewirr musterte den Boden vor ihm. Wer passieren durfte, erhielt eine Münze, auf ihr ein Fuuin welches die Fallen auf dem Weg entschärfte. Die einzige Veränderung in Vergleich zu früher, notwendig geworden seitdem der Name Cha nicht mehr nur ein Gerücht aus vergangenen Tagen war, sondern auch hinter vorgehaltener Hand von Geschäftsleuten als Tumor bezeichnet wurde. Irgendwann, so war Reijarmo sich sicher, würden sie das äußere Tor sperren und durch eine Garnison vor Beginn des Bergpfades ersetzen. Er erhob sich von dem Felsen vor dem Tor, legte Akari eine Hand auf die Schulter So oder so wird es nun bergab gehen, verstau die Münze in deiner Tasche. Wenn wir unseren Schritt von zuvor halten können, so sollten wir noch vor der Mittagsstunde im Dorf sein. Vater wird vermutlich bereits auf dem Grundstück der Kensaku warten. Er verschwieg, dass er die Gewissheit darüber bereits besaß, dieses Dorf betrat Niemand ohne dessen Wissen.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Sa Nov 11, 2017 7:44 pm

Schicksal? Akari war weit davon entfernt das was sie ihr her geführt oder gelockt hatte Schicksal zu nennen. Sie war wieder mal einer dieser kalten Spuren gefolgt, welche sie seltsamerweise erst bewusst entdeckte nachdem sie die Suche nach Ayioma schon lange aufgegeben hatte und wieder in Konohagakure heimisch geworden war. Inzwischen war ihre damalige Obsession nur noch ein verschrobenes kleines Hobby und sie ging dieser bewusst fruchtlosen Suche nur nach, wenn es ihre anderen Pflichten erlaubten. Ein Teil von ihr wollte offenbar immer noch wissen wieso sie ihn nie gefunden hatte. Natürlich war diese Art der Beschäftigung komplett nutzlos, denn Akari war mit ihrer neuen Liebe, einer Frau, sehr glücklich. Sie würde Ayumi vermutlich sogar heiraten, ein Gedanke der ihr bei Ayioma nie gekommen war. Er war immer nur die romantisch verklärte Liebe gewesen und sie hatte dieser Liebe sehr viel geopfert. Derzeit befand sie sich in Begleitung einer weiteren Person, welcher ihrer Liebe durchaus hätte Wert sein könnte, wären da nicht ungünstige Umstände gewesen, die ihnen maximal eine lockere Freundschaft erlaubte. Es war nicht schlimm. Akari war froh das Reijarmo nicht ein weiterer Mann auf ihrer unglücklichen Liebesliste war, dazu hatte sie tatsächlich zu viel Wertschätzung für ihn übrig. Sie empfand Reijarmo als angenehm, als Freund, als Mentor, aber nicht als Liebhaber, nicht zuletzt weil er einen extrem verschrobenen Vater besaß und einiges von ihm geerbt zu haben schien. Akari zweifelte jedes Mal aufs Neue, dass sie länger als ein paar Tage mit ihm auskommen könnte und damit war Reijarmo gemeint und nicht sein Vater. Diese Themen waren dem gepflegte Smalltalk jedoch abkömmlich und somit neigte Akari dazu das Gespräch aufs nötigste zu begrenzen und am Besten gar zu schweigen. Sollte ihr Weg nicht rein zufällig hier her geführt haben, würde sie es noch erfahren. Derweil ließ sie sich also von ihm führen, zu einem Ort den sie alleine wohl maximal per Zufall gefunden hätte und dann wäre sie vermutlich umgedreht, denn es wirkte ein wenig aus der Welt gefallen. Allein der Aufstieg schien nicht sehr oft begangen und allgemein der gesamte Weg nicht nach einem lohnenden Ziel und schon gar nicht schien ein einsamer Wächter des Aufstiegs Wert zu sein, doch sie wollte schon wissen wohin sie am Ende geführt wurde.
Eine Geschichte sollte sie erzählen? Ob dies wirklich so einfach wäre wie es sich zuerst anhörte? Ganz offenbar sollte es eine gute Geschichte sein, denn die Aussage sie würde in einer Bibliothek landen sprach schon ein wenig vom Anspruch an den Erzählenden oder lag dieses Dorf so abgelegen das jede Geschichte willentlich akzeptiert wurde? Die Frage was sie denn erzählen sollte stellte sich ihr gar nicht, ohne Eltern aufgewachsen und rebellisch was das Leben im Waisenhaus betraf, kannte sie keine guten Erzählungen, also musste etwas aus ihrem Leben herhalten, wobei es auch da kaum Themen gab. Wirklich erzählenswert waren nur drei große Themen: Ihr Leben als Waise, ihre Versiegelung und Ayioma. Ihr Leben als Waise spielte außerhalb von Konoha wohl keine große Rolle und musste schier uninteressant wirken, auch ihre Suche nach ihrem Liebsten erschien ihr als Auswahl verkehrt, immerhin gab es dutzende Liebesgeschichten und ihre eigene war nicht einmal sonderlich ordinär, sie war nur für Akari persönlich von Bedeutung. Blieb also die Versiegelung und um ganz fair zu sein war dies nicht nur ihre Geschichte, aber gerade darum war sie es Wert erzählt zu werden. Gut möglich das Akari sich ein paar Erzählstränge ausdenken musste, da ihr nicht alle Fakten vertraut waren, aber eine Geschichte bestand ja kaum aus der puren Wahrheit oder? Sie warf Reijarmo noch einen kurzen Blick zu, dann ging sie zu dem Wächter und begann:
“Die Geschichte trägt noch keinen Titel, da ich sie zum erste Mal erzähle. Sie spielt in Konohagakure, Hyuuga-Viertel und ihre erste Hauptperson ist Hyuuga Kaori. Sie war eine starke Persönlichkeit, lebte in einem großen berühmten Clan, war Stellvertreterin der Hokage und Jinchuuriki des Ichibi. Kaori war schon ihr ganzes Leben lang Jinchuuriki und verfügte über die Fähigkeit den Sand zu beherrschen. Sie ging selbstbewusst mit dieser Bürde ihres Lebens um und blieb dies vermutlich auch an ihrem Todestag, als der Einschwänzige ausbrach. Der Sanddämon verwüstete ihr Heimatviertel, aber es gelang den großen Shinobi des Dorfes ihn in ein Gefäß zu bannen. Es dauerte jedoch kaum zwei Jahre, da wurde eben jenes Gefäß gestohlen und landete in einem Dorf wo der Geist schließlich seiner Flasche entkam. Dort wütete Shukaku nun, erntete Sand aus den Bergen und den Flüssen des Tals und erschuf eine Miniaturwüste. Eine Gruppe bestehend aus eben jenen Shinobi die ihn schon einmal gebannt hatten machte sich auf dem Weg und sie schafften es unter Mühe auch diesmal das Ungetüm zu bezwingen. Diesmal, so war allen klar, sollte es ein menschliches Gefäß sein. Das Gefäß existiert noch immer, daher hat die Geschichte ein offenes Ende.“ Sie verneigte sich leicht vor dem Wächter und nahm als Währung für ihre Erzählung eine Münze entgegen.
Sie verstaute diese wie geheißen in ihrer Tasche und konnte diesmal sich nicht einem entsprechenden Kommentar enthalten. “Dein Vater? Schön. Dann bin ich also vermutlich nicht zufällig hier, wer hätte dies vermutet.“
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Mi Nov 15, 2017 5:43 pm

Eine Geschichte über Versiegelung in einem Dorf dessen Bewohner wie kaum andere, außer vielleicht den Uzumaki, ein Talent für Fuuin besaßen. Es war wahrlich ein Talent der Schwarzhaarigen die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Schicksal Es wirkte als würde der junge weißhaarige die Worte vorsichtig kauen, als seien sie eine Speise die er damals gut gekannt hat, aber die ihm nun unerwartet auf einem kleinem Stand in einem fremden Land angeboten wurde Akari dono, sei besser zurückhaltend mit solchen Worten. In diesem Dorf lieben es die alten Männer zu debattieren. Schicksal Notwendig? Sind wir in einer deterministischen Realität gefangen? Wenn ja so sei es doch ohne nutzen über Dinge zu klagen, sondern nur zu bemessen wie wir selbst mit der Situation umgehen. Oder sind wir vollkommen frei? Tabula rasa, jederzeit können wir die Richtung neu bestimmen, in einem gewaltigen System von direkten und indirekten Einflüssen. Auf einer Kreuzung war Reijarmo zu stehen gekommen und blickte auf den gut gepflasterten Weg. Kubisch geformt, die Mitte etwas höher als der Rest, flankiert von kleinen Rinnen, die dem Regen als Kanäle dienten, Wasser, dass über verschiedene Stellen wieder in das Flussdelta geleitet wurde, welches die Siedlung der Cha definierte. Da du zu meiner Familie stoßen wirst, wir interessieren uns nicht für die Frage danach, ob alles bestimmt ist oder nicht, weil es a priori nicht zu beweisen ist Er griff nach dem Holzschwert in seinem Gürtel, zog es mit der fließenden harmonischen Eleganz eines Schwertkämpfers, dessen Klinge kein Zögern oder Zweifeln mehr kannte und klopfte mit dessen Ende auf den Weg wir gleichen eher den Wegen, pragmatisch und eine der Veränderungen in den letzten Jahren, im ganzen Dorf wirst du keinen Sandweg mehr finden. Der Clan sah sich selbst als Liebhaber der Natur, würde es nie wagen den großen Zentralplatz in Mitte des Dorfes zu überbauen, sondern hatten diesen seit jeher als eine Wiese belassen, neben den Wegen war stehst ein gut gepflegter Grünstreifen und Bäume erweckten den Eindruck von Allen. Um diese Zeit gehen die meisten ihren Beschäftigungen nach, Training oder Arbeit, daher sind die Straßen wenig bevölkert. Wobei diese Straße zwar zu einer zentralen Weggabelung führte, aber die kaum 5 Häuser links und rechts schon darauf hindeuteten, dass dies noch nicht das zentrale Dorfgebiet war, sondern lediglich die Wohnhäuser der Cha, die sich für Forst und Landwirtschaft interessierten und hier lebten um die Wegstrecke zu reduzieren. [/color] Noch während er sprach war zu sehen, wie ihnen ein Junge entgegenkam. Dieser war zuvor scheinbar geradezu gelangweilt mit hintern Rücken verschränkten Arm den Weg auf und ab geschlendert, kein Ziel vor Augen, außer etwas zu finden, dass die Langeweile von seinem Gemüt lichtet, wie ein Windhauch der Blätter fortstrebt.
“ Kensaku Sama!“ Ein zahnlückendes Lächeln stand vor ihnen. Mit breiten Grinsen streckte der äußerlich 10-Jährige Junge Reijarmo zwei goldene Münzen entgegen. “ich war fleißig und fordere dich heraus“ Akari dono, ich stelle dir Tanka chan vor. 11 Jahre alt und möchte bislang dem Schwert folgen Fürsorglich legte sich nun die Hand von Reijarmo auf die rabenschwarzen Haare von Tanka Ich werde zum Platz kommen, sobald ich meinen Besuch meiner Familie vorgestellt habe. Bevor er weitersprach blickte er zur Sonne, kniff die Augen aufgrund derer grellen Strahlen ein wenig zusammen Und teil doch bitte auch den Anderen mit, dass heute ein Tag des Schwertes sein soll. kurz huschte Tankas Blick noch von Reijarmo auf dessen Begleitung, die Augen und Mimik erzählten davon, dass er sie bislang noch nicht wirklich wahrgenommen habe dürfte und Verstohlen versuchte sie zu mustern, ehe er davon sprintete. Junge Menschen haben viel Energie. Er schüttelte leicht den Kopf, er würde rennen und nachher warten müssen, Langweile die zu vermeiden gewesen wäre, hätte er schon zuvor das Geschenk der Ruhe kennengelernt Die beiden Münzen sind Belohnungen dafür, dass er seine Aufgaben konzentriert und mit Ehrgeiz durchgeführt hat. Nicht unbedingt, weil er ein begabter Schwertkämpfer ist seine letzten Worte waren von einem kurzen Zucken der Schultern untermalt worden. In diesem Clan wurde Wille höher bewertet als Ergebnisse. Solange eine Person alles gab und sich beständig zu verbessern suchte, gelangte sie zu ansehen, oder vielmehr Respekt. Es können damit verschiedene Belohnungen gewählt werden, unter anderem auch Duelle mit mir, ein Kompromiss, weil ich selten im Dorf bin. Wobei die Duelle vielmehr 20 Minuten privaten Unterricht darstellen . Er legte die Hand kurz oberhalb von Akaris Hüfte und wies Akari damit an sich um zirka 30 Grad zu drehen. Du siehst das größere Gebäude auf dem Berghang? Dort wohnt meine Familie, es sind noch 25 Minuten zu Fuß, also überlege dir gut welche Fragen du beantworten wissen willst, bevor du denjenigen triffst, der Wahlweise der Weise oder Garant der Freiheit genannt wird. und der bei beiden Namen voller Vergnügen auflachte, aber dieses Detail verschwieg er ihr für diesen Moment noch.
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Fudo Akari

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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Sa Nov 25, 2017 10:18 am

Eindeutig. Sie hatte Reijarmo ein ganz klein wenig vermisst, nicht zuletzt seine kryptische Art zu kommunizieren. Er war schon fast erfrischend anders und lud dazu ein, wenn man die Anstrengung auf sich nahm, seine Worte tiefer zu hinterfragen, aber dann müssten sie mitten auf dem Weg stehen bleiben und darüber reden und dies schien unangebracht. Immerhin hatten sie den Aufstieg schweigend verbracht und damit wirkte es einfach so als wäre er nur ein Bote, ein Überbringer und seine Botschaft Akari selbst. Noch dazu wirkte es nicht richtig erst eine Art Test bestanden zu haben, allein um das Dorf zu betreten, und anschließend wenige Schritte danach stehen zu bleiben und über Schicksal zu sinnieren. Die Kurzfassung: Er irritierte sie und ihr fiel keine passende Antwort ein. Lediglich Fragen kam ihr in den Sinn, die sich alle samt darauf bezogen was er soeben gesagt haben mochte und gleichsam würde sie dies nicht weiter bringen, zumindest nicht auf dem Weg und wenn der Vater des Weißhaarigen wartete, wieso unnötig warten lassen? Jede ihrer Antworten oder Fragen kam ihr ohnehin recht kleinlich und dumm vor. Sie sollte ihm einfach folgen und alles erst einmal auf sich wirken lassen, immerhin war dies ein Dorf das ihr komplett unbekannt war. “Was denn, war es ein Wort zuviel? Ich bin weder Rhetoriker noch Philosoph und daher werde ich wohl noch mehr unangebrachte und wohl auch unbedachte Worte sprechen.“ So gesehen war es ja fast schon ein kleines Wunder, dass sie allein mit einer Geschichte Eintritt gefunden hatte, ein Gespräch mit dem Wächter hätte sie garantiert als unwürdig entlarvt.
Bisher hatte sie Reijarmo eher für ein sonderbares Einzelkind gehalten, einen Priester, ein Kind der Erziehung seines Vaters oder auch nur einen Mann der exzentrische Wege beschritt, doch jetzt führten sie ihre ersten Schritte durch eine Dorfgemeinschaft, die alle seine seltsamen Ansichten zu teilen schienen. Zunächst sah sie natürlich noch nicht sehr viel, denn sie war zur Hauptarbeitszeit schienen und sie wusste auch nicht wie lange sie hier verweilen sollte, womöglich schaute sie den Kensaku’s beim Essen zu und durfte danach wieder gehen? Es er schien ihr irgendwie widersinnig genug, das es fast genau so passieren könnte. Sie ließ sich also zumeinst führen und überlegte gleichsam was sie für eine sinnige Frage stellen sollte oder ob es nicht besser wäre ihren kompletten Aufenthalt schweigend zu verbringen. Es schien ihr fast schon angemessen. Das Dorf strahlte eine fast klösterliche Atmosphäre aus, was auch dazu passte das es recht versteckt und zumindest ihr unbekannt war, was so gesehen nichts zu bedeuten hatte, geographisch kannte Akari sich äußerst schlecht aus. Das Dorf konnte schon ewig existieren vielleicht sogar im Land bekannt sein und Akari hätte noch nie etwas davon gehört. Natürlich machte sie sich ihr eigenes Bild von der ganzen Sache, ihrem Hier sein, dem Dorf oder auch nur der Tatsache das Reijarmo sie zu seinem Vater brachte, denn dann konnte sie sich in Ruhe navigieren lassen ohne der Wahrheit zu schnell zu nahe zu kommen und wenn ihre eigene Idee von der Sache nur eine wilde Phantasie wäre, so glaubte Akari damit in ihrem Kopf mehr anfangen zu können als mit einer Erklärung durch Sohn oder Vater, immerhin konnte sie ihre eigenen Gedanken immer noch etwas besser nachvollziehen als Fremde. Die Begegnung mit dem Jungen verstärkte nur den Eindruck, dass es sich hier kaum um ein normales Shinobi-Dorf handelte oder auch nur einem normalem Dorf. Anderseits konnte es einfach kein normales Dorf sein, nicht wenn sie eine Jinchuuriki als Gast tolerierten.
Akari blickte zu benanntem Haus der Familie und wusste nicht ob sie alle ihre Fragen in 25 Minuten unterbringen könnte oder ihre Fragen überhaupt zu beantworten wären, immerhin wollte sie hier nicht zu tief einsteigen und am Ende noch ihr Leben verbringen, denn sie fürchtete schon ein wenig, wenn sie erst anfangen würde wie der Junge zu denken, würde sie vielleicht nicht mehr gehen wollen? Allein der Gedanke für Ehrgeiz allein belohnt zu werden und nicht nur für harte Resultate wirkte schon verlockend genug, denn Akari wählte sich zumeist selbst Aufgaben deren Ergebnis offen blieb und daher nur schwer zu erreichen war. Die Suche nach Ayioma war solch eine Aufgabe gewesen und ihr Leben als Jinchuuriki war eine Weitere. Sie konnte diese Aufgaben nicht einfach abschließen und sich zufrieden geben, aber dies musste sie irgendwie wenn sie nicht ständig das Vertrauen ihres eigenen Dorfes untergraben wollte, welches es doch offenbar als wichtig erachteten das zumindest Akari wusste was sie wollte.
“Was ist der Tag des Schwertes?“ Eine erste Frage war gefunden und vielleicht war es auch die letzte Frage bis zu ihrer Ankunft am Anwesen.
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Do Jan 04, 2018 7:43 pm

Ein süffisantes Lächeln begann seine Gesichtszüge zu umspielen. Schwerter, Kämpfe, das handfeste praktische hatte die junge Frau schon früher mehr interessiert. Egal wie sehr Oshima und seine Schwester klagen würde, seine Empirie widersprach der Idee, dass Männer sich in gleichen Maße für die geistigen Dinge begeisterten. Wobei er lügen müsste, um aus jungen Männern Philosophen zu machen, selbst der Schwerttag war eher zu vergleichen mit einer Hundeausstellung als dem Streben junger Männer nach geistiger Perfektion durch den Weg des Schwertes. Er bot ihr werbend den Arm, der vor kurzen noch auf ihrer Hüfte geruht hatte, zum Unterhaken an.
Von allen möglichen Dingen, ist eine Floskel, was dich an meisten interessiert? Amüsant und überraschend. Aber Tag des Schwertes, ist wörtlich zu sehen. Nachdem ich dich zu meiner Familie begleitet habe, werde ich den Rest des Tages mit Schwertkampf verbringen. Er lehnte sich etwas dichter an sie heran, um die Wirkung, die es besaß, wenn seine durchtrainierten Brustmuskeln für die Frau spürbar waren. Und flüsterte ihr mit vor Sicherheit strotzender Stimme ins Ohr

Aber keine Angst, meine Schwester wird dich dorthin begleiten, viele Frauen werden dort sein. Nicht weil ich gegen Frauen kämpfen werde.. von einem langsamen warmen Atemzug begleitet ließ er seinen Kopf wieder von ihrer Seite weichen, betrachtet die vereinzelten Blicke von einigen der in weiß gekleideten jungen Frauen mit pechschwarzen Haaren und violett schimmernden Augen, deren musternden Blicke vielleicht unauffällig waren, aber dem weißen Wanderer nicht verborgenen blieben, er genoss es wahrzunehmen, wie sie tuschelten, wie sie debattierten ob er diese Frau als Gefährtin mit ins Dorf gebracht haben könnte, er genoss die abwertenden Blicke der wenigen Männer mit ihren ebenfalls dunklen Haaren und violetten Augen, deren Blicke auffälliger aber kaum gründlicher sein durften und ebenfalls auf dem Lagen, dass sie nicht kannten und nur dadurch spannend wurde, dass es neben etwas Bekannten waren. “Eine Gesellschaft ohne Neid, Tugend, ein Weg begründet auf das was für alle vorhanden, in jeden vorhanden. Vater, selbst bei deinen Anhängern wird der Neid nicht bezwungen werden können, wir lernen nur ihn zu moderieren. Sein Lächeln verlor nicht an selbstbewusster Größe, auch nicht als er eine der drei Frauen als eine ehemalige Geliebte.. wenn es so ein Wort in Kontext der Cha und ihren kulturellen Horizont nicht den Wert besaß, denn ihn andere gaben, wiedererkannte. Wir Cha er machte eine kurze Pause, während er Akari mit einem Nicken in Richtung der linken Holzbrücke wies Oder vielmehr mein Vater Die Art wie er das Wort Vater ausgesprochen hatte, zwar frei von Hass oder Missgunst, dennoch nicht liebend wie von einem Sohn oder Schüler der seine Bewunderung unterdrücken muss, ließ bereits erkennen dass er in dieser Sache eine andere Position einnahm hat sich daran gestört, dass die jungen Männer seine Lehren nur daran abklopften ob sie ihnen dabei halfen unter die Röcke der Cha Frauen zu gelangen. er löste seine Arm von den ihren, legte seine Hand auf das glatt gemaserte Holz der Brückenplanke. Schwarzeiche, makellos geschliffen entlang der natürlichen Wachsrichtung und über Wasserdampf gebogenes Holz. Auf der Innenseite kleine Schnitzereien, drei Punkte mit dünnen Schwänzen, die Rücken von drei Karpfen die einen Kreis bilden und einander zu verfolgen scheinen. Kennzeichen der Kensaku, wenn man so wollte, ihr Wappen. Zugegeben war ich vielleicht manchen der jungen Männern ein schlechtes Vorbild und für meinen liebenden Vater ein Menetekel, vielleicht widersprechen sich Tugend und Lust, wer weiß. Vater beurteile es zumindest als sinnhaften Versuch, dass in diesem Dorf die Frauen die Männer ansprechen müssen. Du kannst dir denken, was daraus folgte? Zu keiner Zeit lag klagendes in seiner Stimme, und dennoch war das Ende von wesentlich fröhlicheren Klang als der beginn, während er noch leicht seinen Kopf schüttelte, ergriff er wieder das Wort Seitdem geben die Männer nicht mehr mit Worten vor den Frauen an, sondern sind bemüht anders Aufsehen zu erregen und was liegt da näher als mit dem Schwert zu glänzen? Was würde mehr Ruhm bringen, als den Sohn des Weisen, den weißen Wanderer und ehemaligen Frauenliebling zu bezwingen? Er bot ihr erneut den Ellenbogen an Zumindest die Älteren denken so, unter den jungen Kindern sind dagegen viele dabei die aufrichtig vom Schwertkampf begeistert sind und ich darauf verzichten kann zu viele blaue Flecken als Schmuck zu verschenken Lachend schloss er mit seiner Rede ab.
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Sa Jan 20, 2018 4:49 pm

Eine Floskel? Akari neigte kurz den Kopf zur Seite um Reijarmo vielleicht aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, aber seine Worte rüttelte dies kaum gerade. Seine Interaktion mit dem Jungen hatte wohl etwas zu ernst gewirkt, dass sie davon ausgegangen war der Name gehörte einem großen Dorffest? Andererseits hatte Rei das Wort zuerst in den Mund genommen, als ob er allein diesen Tag des Schwertes durchführte oder es wegen ihm durchgeführt wurde? Ihr Privileg die Worte fehl zu deuten, somit sprach nichts gegen einen langen Tag mit vielen Missverständnissen ihrerseits. Denn Reijarmo war, so fand sie schon immer, das normalste Mitglied seiner Familie. Zumindest hielt sie ihn für relativ normal, sofern Männer sich in Gegenwart von Frauen normal verhalten sollten. In ihrem konkreten Fall war es sogar normal, dass sie gerade seine Aussage körperlich bestätigt fühlte und das Gefühl jagte ihr einen kurzen Schauer über Rücken und Arme. Für einen kurzen Moment lagen ihr die Worte auf den Lippen, dass sie vergeben war, doch beim letzten Mal hatte dies auch kaum eine Rolle gespielt, also behielt sie ihre Aussage für sich, bevor diese noch ein ungewolltes Eigenleben entwickelte. Es waren entweder seine Brustmuskeln oder die Worte die er ihr ins Ohr flüsterte, aber diese Gesten riefen Erinnerungen wach, welche Akari dann doch lieber ruhen lassen wollte. Sie war kaum hier um mit Rei auf alte Zeiten anzustoßen, Fehler zu wiederholen oder am Ende doch noch seine Frau zu werden. Andererseits. Was war mit den Blicken der anderen Frauen oder der Männer? Der wohlige Schauer wurde fast vom Gegenteil abgelöst, was wenn dies eine Falle war und sie hier mit Reijarmo verheiratet werden sollte? Der Gedanke war so irre, dass er gerade deshalb im Rahmen des Möglichen schien. Ihr Gehirn hatte sich ganz offenbar gut auf ihre Sicht von ihm eingestellt und ein Teil von ihr würde sich immer zu ihm hingezogen fühlen. Mit ein wenig geistiger Anstrengung zwang sie sich seinen Worten zu lauschen, welche da erklärten wieso er nicht gegen Frauen kämpfte oder vielmehr dessen Vater? Was? Akari musste blinzeln. War sie gerade immer noch von seinem Körper abgelenkt oder erklärte er ihr gerade wirklich, dass dieser Schwertkampf ein Paarungsritual war? Was war dies für ein Dorf? Lag es am Oberhaupt oder an den Einwohnern? Kämpften die Männer gegeneinander bis der mit dem größten Schwert siegte? Für einen kurzen Moment fragte sie sich ernsthaft, ob sie den Hafen mit Maximalgeschwindigkeit noch vor der Mittagsstunde erreichen könnte, sozusagen dieselbe Zeitspanne, aber ein völlig anders Ziel. Am Dorf konnte es kaum liegen, selbst Akari war nur zu bereit dem Vater von Reijarmo alles Mögliche anzudichten. Ihr Blick lag auf ihrem ursprünglichen Ziel. Wenn ihre erste Aufgabe darin bestand sich nicht selbst von ihrem Vorhaben abzubringen, so war dem wohl so.  “Du könnest bezwungen werden? Na dann komme ich mit Freuden.“ Sie nahm seinen Arm und blickte schon fast vergnügt in Richtung des Hauses. Sie hatte gewiss nichts mehr dagegen sich schöne Männerkörper anzusehen, da ihre sexuelle Orientierung derzeit völlig anders ausgelegt war, sie hing einfach nur noch einer Erinnerung hinterher, die ihren positiven Effekt einfach noch nicht gänzlich verloren hatte, mehr nicht.
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