Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Yudamari-Tal] Bergige Pfade

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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   So Dez 22, 2013 3:37 pm

Das von Hügeln umschlossene Yudamari-Tal ist zu diesen Zeiten wohl eine künstlich geschaffene Sandburg. Dennoch sind die Pfade zu diesem noch begehbar, wenn der Wind auch ein paar Sandkörner davonzutragen gedenkt. An sich sind die Pfade recht gut ausgebaut und abgesehen von anfänglichem, leicht bergigen, Aufstieg, werden sie zunehmend flacher und "fuß-freundlicher".
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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   So Dez 22, 2013 4:04 pm

Ein sanfter Wind fuhr in Wellen über den grünen Stoff des schützenden Capes, dessen Kapuze den Kopf des Blonden umrahmte, der mit einem nicht schwerfälligen Marsch schon seit längerem durch diese für ihn eigentlich allzu bekannte Landschaft strich - zumindest wäre sie das gewesen, würde sich nicht jemand in der Mulde zwischen den Hügeln ein neues Wüstenparadies bauen. In der bergab liegenden Ferne konnte man deutlich erkennen, dass es bald ziemlich sandig werden würde. Wie ein Kind im großen Sandkasten lag hier den Gerüchten zu Folge der Ichibi verborgen - jedenfalls gaben das gewisse Informationen her, durch welche sie sich auf den Weg gemacht hatten. Richtig. Sie. Es schien nur wenige Stunden her zu sein, als er auf dem üblichen Wege in das Büro der Tsukikage gerufen wurde, um sich einen erneuten Auftrag anzuhören. Nur war es dieses Mal kein normaler Auftrag gewesen, sondern vielmehr der Vorschlag, das Strafmaß auf Grund von diverser Vorkommnisse zu mildern und aus jenen Vorkommnissen Profit zu schlagen. Bei letzterem handelte es sich um den Ichibi und der ersteren Art schlichtweg um eine Hilfe. Doch diese hätte er gar gegeben, wenn er nicht einmal in Form eines Auftrages hier gewesen wäre: Für Eiji war Konohagakure immer noch seine Heimat, obgleich sie ihn zum "Verrat" gezwungen hatte. Obgleich er hatte fliehen müssen, um einem Prozess zu entgehen.
Wie durch dieses Stichwort blickte er kurz hinter sich auf die hier als Missing-Nin auftauchende und nicht offiziell als Tsukikage bekannte Lilahaarige. Noch immer sah er keine Reue in seinem Vergehen, sie damals als ANBU einfach ziehen zu lassen. Selbst, wenn man ihn verurteilt hatte und selbst, wenn er manchmal den Eindruck hatte, dass sie eben dies wieder gut machen müsste. Letzteres hatte sie jedoch nicht nötig, auch wenn sie es sich vielleicht weiterhin einredete. Bei ihm war es in gewisser Hinsicht nur eine Frage der Zeit gewesen, bis ein Reiskorn die Waage zum Kippen brachte, welche alles in durchaus dunklere und perfidere Angelegenheiten stürzte. Nicht nur einen fragwürdigen Job hatte Eiji in den letzten Jahren angenommen und zu Ende gebracht. Nicht nur einen, doch keinen einzigen unter ihnen hatte er gegen Konohagakure spielen lassen. Denn diesem Dorf gegenüber brachte sein Verstand immer noch jene Loyalität wieder. Loyalität, welche in seinem Charkater verwurzelt war und welche ihm vielleicht irgendwann einmal das Leben kosten könnte. Ob das heute so war, wusste er nicht - doch eine gewisse Chance bestand selbstverständlich immer. Selbst wenn er nun aber nervös gewesen wäre, was nicht in seiner Natur lag, so zeigte er nichts. Wie immer verhielt er sich ein wenig ruhig, gelassen. Nahezu entspannt, da er die Situation hinter seiner Stirn fest im Griff hatte. Ganz die Führungsgestalt. "Es ist nicht mehr weit. Willst du noch etwas besprechen? Wenn ja, dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt."
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   So Dez 22, 2013 6:19 pm

Der Wind schien sich von den Vorkommnissen im Tal nicht stören zu lassen, denn er tanzte weiter seinen anmutigen Reigen. Ein paar Blätter flogen dicht an Hikaris Gesicht vorbei, während sie das schwarze Cape um ihren Schultern fester an sich zog. Hier oben war der höchste Punkt, eine Art Bergkamm welcher sich über das Tal erhob und es so einkesselte. Sie schritt ruhig aus, blieb dicht hinter Eiji und ließ keine Sekunde die Umgebung aus den Augen. Aus der näheren Umgebung drang das Schnauben zu ihr herüber, welches zu dem großen weißen Hengst gehörte, der seit ihrem siebzehnten Lebensjahr das Schicksal der Tsuki überwachte und sich aus persönlichen Gründen recht freiwillig der Expedition angeschlossen hatte. Jedenfalls murrte Saphir weniger als sonst. Verstohlen warfen die goldenen Iriden einen Blick auf den Mann vor sich, der wie so oft nur in seinem Inneren frei war. Jedenfalls schien es der Frau immer so, denn Eiji`s Miene gab kaum etwas relevantes preis. Mit einem knappen Nicken begegnete sie seinem Blick, so als wolle er sich vergewissern, dass Hikari auch wirklich noch da war. Leichtfüßig hopste die violetthaarige über eine Wurzel, so als sei diese Mission ein Klacks. In Wirklichkeit war ihr Innerstes recht aufgewühlt, zum einen, weil sie den Blondschopf erst auf eine Probe stellen wollte, ehe sie ihn vollends akzeptierte und zum anderen auch, weil der Ausgang dieses Einsatzes so ungewiss war. Daher sogen ihre Lungen den frischen Duft des Waldes willig ein, während die Tsuki bereits Pläne schmiedete. Die junge Frau achtete darauf, dass ihre Miene einer Maske der Ruhe glich, als sie saft den Ärmel des Mannes packte und stoppte. Sie blieb gelassen stehen, die goldenen Iriden mit festem Blick auf ihr Gegenüber gerichtet. Mochte auch Hikaris Innerstes toben, sie würde sich in dieser Mission keine Schwäche erlauben, geschweige denn alles aufs Spiel setzen Aufgrund ihrer Bekanntschaft. In der Tat gibt es etwas, worüber ich mit dir reden möchte. Du bist mein Soldat Eiji und das schätze ich sehr. Du hast mein Wort, dass ich dich nie zwingen werde gegen Konoha zu agieren. Jedoch sind meine Pläne selten flauschig, ich möchte gegen diese Leute da unten nicht unnötig ruppig vor gehen aber du kennst mich. Ich bin eine Fürungsperson und auch wenn es einigen Konohanin missfällt, werde ich jenen Platz einnehmen, der mir zu steht. Ihr Blick schweifte kurz hinauf zu einem Baum, an dem ein Eichhörnchen hoch huschte und so ein kleines Lächeln auf die Lippen der Tsuki zauberte. Ich bitte nicht nett, sondern ich befehle dir mir zu vertrauen, auch wenn meine Handlungen und Worte kontraproduktiv wirken. Konoha wird durch meine Hand nichts zu befürchten haben aber der Anfang wird nicht besonders freundlich für sie sein. Unser Strafmaß soll gemildert werden, dass ist der Hauptgewinn, den ich Daizen noch irgendwie aus dem Kreuze leiern werde. Daher steh mir zur Seite, wie es sich für einen guten Soldaten gehört, mach dich frei von allen Zweifeln und lass mich dich lenken. Wenn du das nicht kannst, mach kehrt und kehre mir für immer den Rücken. Sprach sie ruhig, ging an dem Älteren vorbei und trat an den Rand jenes Abhangs, der bis hinunter ins Tal reichte. Deutlich zeichneten sich die Spuren jenes Monsters ab, den Konohagakure so leicht hatte entwischen lassen. Es war ihr eigentlich egal, was dieses Viech da unten in seinem Sandkasten trieb aber diese Chance ungenutzt zu lassen war dumm. Wenn sich einem eine leichte Beute anbot, überlegte das Raubtier nicht lange. Ich weiß, was dich mein Befehl kostet, Eiji. Aber ich möchte auch unsere Begegnung nicht bereuen müssen, daher bin ich so hart zu uns und fordere absolute Loyalität. Mit einem schwachen Band kann ich nichts anfangen, denn es zerreißt beim kleinsten ziehen und was einmal zerrissen ist, dass kann man auch nicht mehr zusammen fügen. Sprach Hikari leise, vertraute diese persönlichen Worte nur dem Wind an, während sich die junge Frau mit einem Seufzen gegen den Stamm eines Baumes lehnte.
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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   So Dez 22, 2013 7:39 pm

Es war immer gut, Dinge zu klären und abzusprechen, bevor man in eine Schlacht zog. Wenn es eines war, das Eiji in seiner Vergangenheit gelernt hatte, dann das. Es brachte nichts voran zu stürmen, wenn Mitglieder eines Teams noch nicht aufeinander eingestimmt waren. Es brachte nichts, wenn man nicht wusste, was den anderen auszeichnete. Letzteres war vor allem dann wichtig, falls man unerwartete Verbündete traf. Sie waren „Kanonenfutter“, wenn es schief lief. Doch es gab auch noch die andere Seite dieser Frage: Man wusste nie, wann das letzte Stündlein geschlagen hatte. Wenn man also noch etwas loswerden wollte, so sollte man es am besten tun. Was Eiji betraf, so war diese Frage für ihn zwar zu einem Ritual geworden, aber vielmehr aus ersterer Hinsicht. Er war niemand, der sich ohne einen Plan in irgendein Gefecht stürzte. Nein, es musste ausgeklügelt sein und eine gewisse Systematik aufweisen, der es zu folgen galt. In diesem Falle bestand sie darin, den Ichibi aufzuhalten, damit er nicht noch mehr Schaden anrichtete – ob nun gegen Menschen oder Mutter Natur. Hier mussten sie gar nicht kämpfen, nur Zeit schinden. So lange, bis man eine Lösung gefunden hatte. Und wenn sie dies schon taten, warum sollte man nicht davon profitieren, dass man mit Sicherheit auf sie angewiesen war? Jedenfalls war das der Gedankengang, den Eiji bei Hikari glaubte nachvollziehen zu können. Es war ein Nutzen. Sie wollte Konoha vielleicht indirekt nicht wirklich helfen, war aber dazu angehalten. Nur wollte sie noch etwas wissen, bevor sie gemeinsam in diese Mission zogen. Die Kunoichi wollte eine Bestätigung, dass er immer noch ihr Soldat war. Sie praktisch nicht verraten und auf ihrer Seite stehen würde. Für sie. Nicht gegen sie – obgleich sie auch prophezeite, dass es alles andere als rosig werden würde. Anfangs jedenfalls.
Wie immer lies er sich jedoch nichts von dem anmerken, was vielleicht hinter der Stirn vorging, während sich seine Augenbrauen leicht kräuselten. Als ob er überlegen müsste, dies wohl auch gar tat. Allerdings nicht, weil er eine Entscheidung fällen musste, sondern vielmehr wie er die bereits gefallene Entscheidung ausdrücken sollte. Denn mit Sicherheit war es nicht zu einhundert Prozent das, was Hikari hören wollte. Natürlich hatte ein jeder von ihnen schon so einiges erlebt und hier und da hatten sie auch einen Lebensabschnitt gemeinsam verbringen können, doch sollte dies noch lange nichts heißen. Beide waren sie freie Menschen. Beide freie Shinobi. Beide konnten sie handeln, wie sie es für richtig hielten. Niemand anderes als sie selbst war für die Konsequenzen der Handlungen verantwortlich. Es gab niemanden, der höhergestellt war. “Ich bin dein Soldat, Hikari. Aber ich bin nicht dein Untergebener“, antwortete er schließlich mit fester Stimme, blickte sie kalt und dennoch verständnisvoll an. Es war nicht das Gesicht eines Zivilisten oder Freundes. Vielmehr eher das eines Mannes, der sich in einer Befragung oder einer Verhandlung befand. “Ich treffe meine Entscheidungen, du die deinen. Wenn du willst, dass ich dir vertraue, dann musst du mir vertrauen.“ Eine kleine Pause folgte, in welcher er die Arme vor der Brust verschränkte, um sie noch eindringlicher zu mustern. “Wenn du sagst, dass deine Handlungen falsch wirken, aber im Grunde genommen richtig sind, dann ist das so. Dann glaube ich dir das. Doch werde ich es mir nicht nehmen lassen, mein Urteilsvermögen einschreiten zu lassen, wenn es hässlich werden sollte. Wie gesagt: Ich arbeite zwar für dich, aber bin nicht abhängig. Du willst ein starkes Band, auf das du dich verlassen kannst? Dann säge nicht an dem Bestehenden.“ Mit diesen Worten blickte er über die Schulter auf den Weg, der sich vor ihnen auf tat. “Ich werde mich nicht lenken lassen. Aber dir zur Seite stehen. Ich werde dich in Frage stellen. Aber genauso werde ich dir vertrauen. Ich bin nicht dein Untergebener. Aber ein Begleiter. Wie bereits erwähnt: Wenn du willst, dass ich dir vertraue, dann musst du mir vertrauen. So einfach ist das. Also, wie sieht es bei dir aus?“ Bis er seinen Blick zuvor abgewandt hatte, hatte er sich nicht verändert – wissend, dass er ihr sehr wohl die Stirn bieten konnte. Und das auch musste – nicht nur um seinetwillen. Vielleicht auch wegen ihr selbst. Nun aber wandte er seinen Kopf wieder an sie, forderte sie schier mit dieser Gestik auf ihm zu antworten, ehe sie beide weitergehen würden. Hier mussten noch einige Dinge erledigt werden – außerdem war diese „traute Zweisamkeit“ höchstwahrscheinlich bald zu Ende.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Di Dez 24, 2013 4:34 pm

Die Stille war so zäh, dass man meinen konnte, selbst ein Streichholz fallen zu hören. Sie hatte ihren Standpunkt klar gemacht und forderte wie zu oft sehr viel. Hikari verlangte nie 100%, sondern 120%. Mindestens. Aus diesem Grunde juckte es der Frau so sehr in den Fingern, denn zum ersten Mal bildete sie mit Eiji eine Art Team, bei dem weder ersichtlich war, wer der Befehlshaber war, noch wer welche Rolle bekleidete. Sie befanden sich wahrlich auf dem Glatteis, kannten weder die ganzen Fähigkeiten des anderen, noch die Persönlichkeit gänzlich. Sicher, sie hatten eine gewissen Zeit zusammen verbracht aber da ging es mehr um ihre beider Ansichten, Gefühle und Empfindungen. Eine solch schwierige Mission war nicht ohne, besonders da sie beide alt genug waren und die Gefahren gut kannten. Sicherlich wollte Hikari das Strafmaß mildern aber nicht nur für sich, sie wollte es auch Eiji ermöglichen, leichter in die Nähe seiner Tochter zu gelangen, ohne dass man den Mann gleich als Schwerverbrecher einstufte und jagte. Eher diese Idee aber Wirklichkeit werden konnte, hatten beide ihre Standpunkte noch zu klären. Tja und wie so oft ließ der Blondschopf sich nichts anmerken, sie registrierte nur, wie er die Augenbrauen kräuselte. So langsam wurde neben dem ätzenden Schweigen selbst ihr Stehplatz ungemütlich, da die Rinde des Baumes sich langsam in ihren Rücken bohrte. Genau in jenem Moment setze der Ältere zu einer Antwort an, die der violetthaarigen innerlich erst einmal einen kräftigen Dämpfer versetzte. Wie eine Seifenblase zerplatze ihr Traum und auch wenn es für kurze Zeit schmerzte, so fühlte sie es dennoch sehr deutlich. Eiji hatte mit seinen Worten Recht und sie selbst benahm sich wie ein Kind, dass alles wollte aber im Gegensatz nicht dazu bereit war, etwas zu geben. Wie sollte dieser Mann ihr auch sein eigenes Leben anvertrauen, wenn sie ihre Mauern weiterhin stark besetzt hielt? Für einen Augenblick schloss Hikari die Augen, ließ sich alles noch einmal in aller Ruhe durch den Kopf gehen und beschloss schließlich, ihre Zweifel in den Wind zu schießen und etwas zu tun, was sie sich selten erlaubte. Sie hörte auf die Stimme ihres Herzens und befolgte dessen Rat. Binnen Sekunden stieß sich die junge Frau vom Baum ab, wirbelte herum und schlug ihre Stirn fest gegen die harte Rinde, so dass es recht dumpf erschallte. Verzeih mir. Ließ sie leise verlauten, ehe sich die Tsuki dazu durch rang, Eiji wieder ihr Antlitz zu zuwenden. Mit einem Seufzen auf den Lippen, wischte sie sich den Dreck von ihrer geröteten Stirn, ehe sie auf den Mann zu schritt. Ich bin wirklich arrogant, nicht wahr? Goldene Iriden, die gefasst zu ihrem Gegenüber hinauf blickten, darauf bedacht, jede Regung in seiner Mimik ein zu fangen. Wenn ich ehrlich bin, will ich keinen willenlosen Sklaven, der selbst dann noch gehorcht, wenn ich ihm befehlen würde von einer Klippe zu springen. Ich bin ein Anführer, der Entscheidungen trifft, vor denen sich viele drücken würden und der trotz aller Schwierigkeiten auch zu diesen steht. Ich möchte nicht zum Tyrannen werden, der nur blind seiner eigenen Ansicht folgt. Daher finde ich es gut, wenn man mir meine eigenen Fehler ins Gesicht wirft, damit ich an ihnen arbeiten kann. Hikari zuckte die Schultern und wandte sich ab, denn sie wollte nicht, dass Eiji ihr Gesicht sah. Ich habe zu viel verlangt und das tut mir Leid. Bewahre deinen freien Geist, der unbeugsam über allem steht, denn das ist deine Stärke, die ich im übrigen sehr achte. Im Gegenzug werde ich versuchen demütiger zu sein und mir Mühe geben, dir zu vertrauen. Die junge Frau wusste, dass es eine alles oder nichts Entscheidung war aber sie musste wieder lernen bestimmten Personen zu vertrauen, damit das Grundgerüst ihrer Existenz nicht einstürzte. Tsukigakure war zwar ihr persönliches Refugium aber es hatte Hikari auch sehr einsam und verschlossen gemacht. Nun musste sie einen Gang zurück schalten und es zulassen, dass ihr neuer Partner selbst seine Handlungen bestimmte. Sie wollte ihn keinesfalls in Ketten legen, sondern sehen, wohin er eines Tages gelangen würde. Aber verstand Eiji ihre Ambitionen auch?
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Do Dez 26, 2013 11:31 pm

Es gab Leute, die Hikari immer nur von der harten Seite kannten. Es gab Leute der Vergangenheit, welche vielleicht auch einmal eine weiche Seite an ihr erhascht hatten. So, wie es diese beiden Arten von „Beziehungen“ gab, so gab es allerdings auch diejenigen, welche diese Frau schon ein wenig länger begleiteten und beides miterleben konnten. Die einen würden diese zwei Arten nicht fassen können, die anderen nur noch mehr wertschätzen. Was Eiji betraf, so achtete er die Lilahaarige dafür, dass sie mit ihrem Willen Berge in Bewegung versetzen konnte, aber stets auch einen guten Ton fand, um möglicherweise angespannte Atmosphären zu besänftigen – und das mit den richtigen Worten. Zwar würde sie diese sanfte Art irgendwo abstreiten, aber er wusste als einer der wenigen, dass sie existierte. Dass sie nicht immer hat sein konnte und sich einmal aussprechen musste. Niemand konnte alles in sich hineinfressen und wenn er doch darauf beharrte, so ging er irgendwann zu Grunde. Das waren sie beide. Die Zweckgemeinschaft. Der eine, der sich mit dem anderen aussprechen konnte. Es war etwas, das mit sehr viel Vertrauen zu tun hatte und dieses Vertrauen forderten sie sich gegenseitig ein. Seine Worte waren nicht hart gewesen, aber bestimmt. Keine Beleidigung hatte an ihre Ohren dringen sollen, sondern vielmehr eine Erklärung, Erläuterung und Auffassung, welche sie offenbar nicht mit ihm teilte. Oder nicht mit ihm geteilt hatte, denn nur wenige Sekunden später waren sie gesackt – und die Entschuldigung ausgesprochen
Als sie zu ihm heran geschritten war und auf Grund des Größenunterschieds zu ihm aufblicken musste, zog er sich keinen Millimeter weit zurück, sondern hielt ihrem Blick stand. So wie immer und so hart er auch beizeiten sein mochte. “Bevor du zu einem Tyrann wirst, wirst du eher zur Märtyrerin. Du neigst nämlich dazu, unerwartete Dinge zu tun, für welche du auch einstehst und das mögen viele Leute nicht. Allerdings ist das auch ganz gut so, denn die Herrschaft eines Tyrannen würde mit seinem Tod enden.“ Erst nachdem er das gesagt hatte und sie sich kurz darauf von ihm wegdrehte, damit er offenbar ihr Gesicht nicht sehen konnte, drehte er seinen Kopf zur Seite, entschied, dass es wohl besser wäre, nun weiterzugehen, damit sie noch rechtzeitig kommen würden – wobei das natürlich relativ war. Eiji wusste nicht, ob sie rechtzeitig oder bereits längst zu spät kamen. In beiden Fällen hätten sie auf Grund der momentanen Wetterlage aber noch den Shukaku vor sich. “Hör auf dich für etwas zu entschuldigen, für das du dich nicht entschuldigen musst. Das ist sonst auch nicht deine Art, oder?“ Wenn sie ihn nun ansehen würde, würde sie vermutlich das sachte Lächeln erkennen, das sich auf seine Lippen schmiegte und sich in ein Schmunzeln verwandelte. “Am besten wir schlagen hier aber nun keine Wurzeln und unterhalten uns über Vertrauen. Wir sind auf diese Mission gemeinsam aufgebrochen und an sich ist das schon ein Vertrauensbeweis, den ein jeder von uns schätzen sollte. Wäre keiner vorhanden, würde sich ein jeder von uns fürchten, dass er andere ihm jederzeit in den Rücken fallen könnte. Allerdings glaube ich nicht, dass du diese Befürchtung hegst.“ Nun wurde sein Gesichtsausdruck wieder ernster, während sein Blick wieder zu ihr glitt. “Gehen wir also weiter und ziehen uns die Kapuzen enger in das Gesicht. Dann sind wir zumindest vor den Sandkörnern ein wenig besser geschützt.“ Der geschäftliche Ton endete damit, dass er sich kurz für die Stirn fuhr und erwähntes Kleidungsstück noch ein wenig weiter vor zog, sodass sein Kopf merklich darin zu verschwinden schien – ein Spiel der Schatten. Dann setzte er sich wieder in Bewegung.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   So Jan 05, 2014 5:39 pm

Warum musste sie sich eigentlich um alles so viele Gedanken machen? Ihre Ängste erwiesen sich als Hirngespinst und mit ein paar einfachen Worten wischte Eiji auch ihre Zweifel beiseite. Warum musste sie das offensichtliche nur immer übersehen? Es gab eine Vertrauensbasis, sonst würden sie hier nicht stehen und reden, sonst hätte sie nicht einige Zeit friedlich an der Seite jenes Mannes verbracht und es ihm ermöglicht, auch ihre verletzliche Seite kennen zu lernen. Alles schön und gut, dennoch schmeckte Hikari einen bitteren Beigeschmack auf ihrer Zunge. Es gab etwas, tief verborgen in ihr, was sie dem Blondschopf nie anvertrauen würde. Eine schmerzliche Erkenntnis, die in ihr weiter leben würde und dafür sorgte, dass die junge Frau alles überlebte. Kein seelischer Schmerz auf dieser Welt würde ihren Willen brechen, auch der Tod dieses Mannes nicht. So sehr sich die violetthaarige manches Mal danach sehnte eine einfache Frau zu sein und ihren Wünschen nach zu geben, so sehr drängte sie die Position als Clanleader und Kage bis an den Rand des möglichen in dieser Welt. Also blieb jene Erkenntnis tief in den Schatten ihres Selbst vergraben, während sie ungerührt den Blickkontakt zu ihrem Gegenüber aufrecht erhielt. Mir herzlich egal, was die Leute nicht an mir mögen. Wenn man immer nur seinen bekannten Verhaltensweisen folgt, bedeutet das Stillstand. Kapitulation. Tod. Hikari seufzte schwer und ließ sich Zeit, damit ihre Augen in Ruhe das grüne Blätterdach des Waldes absuchen konnte. Somit war sie kurz abgelenkt und bemerkte daher nur aus den Augenwinkeln, wir sich Eijis schwaches Lächeln zu einem Schmunzeln wandelte. Er wischte ihre Entschuldigung vom Tisch, so als sei es eine belanglose Phrase in einem noch belangloseren Satz gewesen und sie nahm es mit einem desinteressierten Schulter zucken hin. Du hast es erfasst. Ich habe keine Befürchtungen, wenn es um diese Mission geht. Ich persönlich würde es zwar gerne vermeiden, direkt mit dem Bijuu konfrontiert zu werden aber wenn es nicht anders geht, hau ich selbst diesem Viech eins aufs Maul. Ich mag die Tragweite deiner Fähigkeiten nicht kennen aber ich weiß bestens über meine eigenen Bescheid. Ein recht arrogantes Lächeln huschte über Hikaris Gesicht, ehe sie es Eiji gleich tat und sich tiefer in den schützenden Schatten ihres Capes flüchtete. Von daher wird es schon irgendwie werden, zumal ich dich für einen erfahrenen Menschen halte. Einen letzen Blick auf ihren Kameraden werfend, wandte sich die Tsuki ab und machte sich daran, leise dem Pfad zu folgen, welcher hinab ins Tal führen würde. Der Abstieg gestaltete sich als steiler Weg, übersät mit Kuhlen, die der Regen ausgewaschen hatte, einigen Steinen und so manchen abgebrochenen Ast. Noch standen auf beiden Seiten der steilen Hänge Bäume, Büsche und so mancher Stumpf, doch Hikari wusste, das zumindest weiter unten sich dieser Schutz lichten würde. Auf der rechten Seite ging es steil hinab ins Tal und je weiter sie voran kommen würden, gab es einen Abschnitt, wo die Bäume einem Sturm zum Opfer gefallen waren. Diese lichte Stelle bot einen guten Aussichtspunkt aber man musste selbst auch acht geben, dass man von unten nicht erspäht wurde. Diese Stelle ersann die junge Frau als erstes Ziel ihrer Etappe.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Mi Jan 08, 2014 9:36 pm

Ein leises Knirschen drang mit jedem Schritt, welchen sie beide auf diesem Pfad setzten, an sein Ohr. Es war ein vertrautes Geräusch, welches in ihm Erinnerung an längst vergessene Zeiten weckte. Wo er noch des Öfteren durch diese Ländereien gestreift war, als zur heutigen Zeit. Unter einem anderen Namen, gar mit einer Maske versehen, damit man ihn nicht erkannte. Der Wind wurde ein wenig stärker, die Luft schwerer, wie ihm schien – doch dabei kamen sie einfach nur ihrem Ziel näher. Noch ein Grund, den dunkelgrünen Stoff tiefer in sein Gesicht zu sehen, sodass man selbst von der Seite keine Nasenspitze mehr sehen würde. Nein, dort war ein schwarzes Loch. Ein Loch, an das sich Eiji bei Hikaris zuvor gegeben Antworten nur allzu gut erinnern konnte: Ein Loch, welches das Maul eines Löwen war. Ein Maul, das seine Feinde anbrüllte und doch musste man es überwinden. Oder einfach gefressen werden. Seine Existenz war es wohl für viele und doch galt er nicht als tot. Stattdessen stand er mit Sicherheit auf der ein oder anderen Rechnung, welche beglichen werden müsste. Eine von letzteren kannte er sogar nur zu gut – doch hierfür war an dieser Stelle in seinem Lebenszyklus keinen Platz mehr. “Ich wäre mir dieser Sache nicht so sicher.“, begann er wenig später, obgleich man mit Sicherheit bereits vermutet hatte, dass er den Gesprächsstoff bereits zur Seite gelegt hatte. Ein kurzer Blick nach oben ermöglichte ihm einen Blick auf einen schwarzen Vogel. Einen Raben. Zunächst schwach und dann immer stärker, zeichnete sich ein schicksalsergebenes Lächeln auf seinem Gesicht ab. Wie oft war er schon in das Maul eines Löwen gesprungen? Diejenigen, die es nicht getan hatten, waren niemals in den Krieg gezogen. Etwas, was sie hier mehr oder weniger taten. Denn was kam einem König der Tierwelt gleicher als ein Bijû? “Gerade wenn sie dich nicht mögen, kann es Stillstand bedeuten. Irgendwann in deinem Leben kommst du an einen Punkt, an welchem du dich nicht mehr alleine zurechtfinden kannst. Du möchtest unabhängig sein, aber eine gewisse Sympathie muss dennoch gegeben sein, wenn du bestimmte Dinge erreichen möchtest. Voranschreiten und dich wieder zurechtfinden wirst. Jemand, der dich nicht ausstehen kann, wird dir beispielhaft nie seine Hilfe in einer Verhandlung beipflichten – und wenn, dann nur in Form einer Gegenleistung oder einer Intrige, welche dich teuer zu stehen kommen kann.“ Manchmal überdachte Eiji die Diplomatien der Welt und wie es in ihr vorging. Sie war wie ein Schachbrett – der eine war ein sehr fähiger Spieler und tarnte seinen Springer als einfachen Bauern, nur um dann seine Gegner in ein Schach-Matt zu zwingen; der andere musste Bauernopfer vollbringen, um überhaupt erst leben zu können. Ob er in den Augen Hikaris ein Bauernopfer oder Springer war wusste er nicht, doch würde er es zu gegebener Zeit herausfinden. “Sagen wir es so: Meine Fähigkeiten reichten bisher immer zum Sichern diverser Situationen und zum Überleben. Das dürfte vorerst reichen, denn ich habe eigentlich nicht vor, dir alles direkt in diesem Kampf Preis zu geben. Ein Shinobi ist immerhin ein Meister der Künste und ein Künstler braucht seine Geheimnisse.“ Deutlich konnte man aus letzterem Teil ein gewisses Amüsement heraushören, doch obgleich man dies gut konnte, so drehte sich der blonde Kaputzenträger nicht zu seiner eigentlichen Auftraggeberin, in diesem Falle aber Weggefährtin, um. Schon längst dachte er nicht mehr über Shinobi und ihre Künste nach, vielmehr über das, was sie bezweckten. Was sie verursachen konnten. Wen man mit ihnen retten konnte – aber auch, wen man zurücklassen musste, da niemand alle Sparten einer Situation abdecken konnte. Vielleicht würde er sich gar selbst zurücklassen müssen in den kommenden Stunden? Je näher sie rückten, desto ruhiger wurde er. Desto mehr schien er sich in sich selbst zurückzuziehen. Einen Schutzwall um sich zu errichten, an welchem nicht nur Wörter sondern auch grausame Bilder abprallen würden. Ihn nicht einschüchterten. Wie nie.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Mi Jan 08, 2014 10:54 pm

Dort stand er nun also, auf der nördlichsten Gipfelkette, welche dieses Tal umgab. Ayioma erinnerte sich an diesen Ort, er war schoneinmal hier, früher gab es hier Wälder,grüne Wiesen, einen kleinen Bach welcher die Tiere anlockte und nun gab es hier?...Nunja genau was gab es hier nun eigentlich? Zusagen Nichts wäre vermessen, ja gradezu Anmaßend, schließlich hatte sich lediglich das Terrain verändert und seine Bewohner. Vom Fruchtigen Grün des Feuerreiches ins leicht trübe gelbbraun des Sandes aus Kaze no Kuni. Tatsächlich war das gesamte Gebiet mit Sand wortwörtlich überzogen und auch die Berge hatten sich verändert. Es wirkte als wären sie geschrumpft. Kamm man jedoch ihren Klippen näher konnte man sehrwohl erkennen, das sie nicht einfach geschrumpft waren, sondern das wie förmlich abgeschmiergelt wurden und ihr Volumen sich nun über den ehemals stolzen Tannen des Waldes verteilte. Hier und da stand noch eine einzelne von ihnen trotzig als wollte sie sagen "Nein wir weichen nichteinmal einem Bijuu" doch der Sandsturm in der Mitte dieses trockenen Meeres lies erahnen, das auch sie nicht bis in alle ewigkeit hier verweilen würden.
Immerhin hatte sein Informant recht gehabt, etwas unglaublich mächtiges hielt sich hier auf und seinem Wohnraum nach zuschließen konnte es nur dieses eine Wesen sein, welches als Schutzkranich des Sandes in die Geschichte einging. Eine wahrlich Arme Kreatur wen man einmal darüber nachdachte, von einem Menschen geschaffen, von anderen Versklavt und Verachtet. Kurz seufzte der Orangehaarige und blickte gen Sonne, sie stand noch hoch am Zenit....Ein Kopfschütteln, ein Schritt und schon ging es los. "Auf auf, mitten hinein" flüsterte er sich selbst Mut zu, unterdrückte soviel Chakra wie er nur konnte und zog seinen Mantel dicht zusammen. Er musste durch den Sturm oder zumindest sehr nah daran vorbei. Wen dieses Wesen eins nicht beachten würde, dann wäre es eine kleine Maus welche sich durch sein Gebiet wuselte und das wollte sich der Missing-Nin zu nutze machen.....

Die Stunden vergingen während er sich durch das Unweter schlug und Sandkörner gegen sein Gesicht peitschten, sich in seinen Haaren, seiner Kleidung und zwischen seinen Zähnen festsetzten wie kleine Geschosse. Warum tat er sich dies nur an? Weshalb zwang er sich soviel auf um eine Welt zu retten die sich nichteinmal vor sich selbst Beschützen kann und um dies zu beweisen versuchten sie auch noch auf jede erdenkliche Weise die Natur für sich zu bändigen. Die Chakra-Elemente, eine Spiegelung der 5 Elemente, Holz, Wasser,Metall,Feuer & Erde, selbst die Freiheit des Windes versklavten sie und nutzen sie für ihre Zwecke, anstatt sie einfach zu genießen, einfach wiederlich. Natürlich manch ein Kritiker würde nun sagen "Aber Ayioma du machst doch das selbe" und er würde Recht damit haben, doch ging es auch nicht darum die Arbeit mit der Natur zu unterbinden, sondern ihren Missbrauch zu verhindern. Allein das jedes Dorf versuchen wollte die Bijuu, das wunderbarste und gefährlichste was Gaia schuff und der Mensch sah in ihm einen Feind und eine Waffe, als wolle er nicht akzeptieren das er die Schuld daran trug warum diese Wesen überhaupt so wüten. Außerdem, war es seinen Plänen dienlich, zu verhindern, wen die Dörfer erneut Jinchuriki schafften, nicht nur um einem Menschen dies schreckliche Schicksaal zu ersparen, sondern auch um den Ausbau ihrer Macht zu blockieren. Den Jinchuriki sind fleichgewordene Monster, so wie er eins ist......
Der Sturm wurde stärker, Ayioma spührte dies, nicht nur an der Tatsache das der Sand immer heftiger auf ihn hernieder ging, nein vorallem spührte er es an seiner Lunge oder besser an dem was früher einmal seine Lunge gewesen war. Es fiel ihm deutlich schwerer zu atmen, in seinem inneren rumorte es den sand zu entfernen, sein Rachenraum verklebte sich immer mehr und mehr. Er war zunahe ans Zentrum geraten, wie konnte das nur passieren? Er beschleunigte seine Schritte, lenkte sie, den schwachen Sonnenstrahlen folgend, welche durch die Sandkörner dringen konnten, gen Westen. Sicher dämmerte es schon. Schneller, schneller, noch schneller, trieb er sich innerlich an, er durfte jetzt nicht scheitern, den er wusste würde er zusammenbrechen, es würde seinen Tod bedeuten. Was ein abtritt wäre den dies, der Unsterbliche, gestorben in einem Sandsturm, nichteinmal getötet von der Bestie selbst, welche er zu schützen versuchte.
Und dann....Luft, frische Luft, er hatte es geschafft, es war durch das dikicht des Sandsturmes gebrochen.
Sofort holte er tief luft und bereute es sogleich. Auf die Knie zusammensackend begann er das husten und bellen, das spucken. Speichel verließ seinen Mund zusammen mit den ersten Sandkörnern, doch noch immer bekamm er keine Luft. Sein Körper pochte, seine Lunge stand kurz davor zu kolabieren und sein Magen rebelierte. Dann ergab sich auch der rest auf den Goldenen Sand. Auf allen vieren wie ein Hund lag er da, spuckte Sand und erbrochenes aus, während ihm der Schweiß den Körper hinab lief.....Verdammter Mist aber auch.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Mi Jan 15, 2014 9:04 pm

ca. 3 Stunden später:

Es war geschafft! Mit recht zuversichtlicher Laune wischte sich Hikari den leichten Schweißfilm von der Stirn, während ihre goldenen Iriden stolz auf das Meisterwerk vor sich schauten. Vor einiger Zeit hatten sie den Pfad soweit hinter sich gebracht und an jener Stelle ihr kleines Lager errichtet. Genau dort, wo der Sturm ein paar Bäume umgesäbelt hatte und ihre Stämme nun Sichtschutz boten. Oder die Baumstümpfe als Abstellfläche genützt wurden. Von hier aus hatte man nur bedingt Einblick in die Gegend, weil diese kahle Stelle recht nah am Grund des Tales lag. Bereits nach knapp 10 minütigen Fußmarsch traf man auf die ersten Sandhäufchen, die unweigerlich von der Anwesenheit des Ichibi zeugten. Seufzend zog sich die violetthaarige wieder das schwarze Cape über, welches zu ihrem ledernen ~Missionsoutfit~ gehörte, an dessen breiten Gürtel zwei beachtliche Taschen baumelten. Die junge Frau hatte bis eben die Spuren des Sturmes beseitigt, ergo den kleinen Platz von Ästen, Zweigen und Geröll befreit, während sie Eiji gebeten hatte, eine Feuerstelle an zu legen. Im Schutze des Blätterdaches, umweit ihres Lagers auf einer kleinen Anhöhe, lag zudem Saphir, Hikaris recht großer und Zahnpasta weißer Hengst. Auch er war erschöpft nach diesem Tag, hatte er doch stetig die Wälder durchstreift, um sich ein Bild vom Ausmaß der Katastrophe zu machen. Nun sonnte er sich etwas im wohlverdienten Feierabend und begnügte sich damit, den Blondschopf mürrisch zu mustern. Die junge Frau warf ihrem Partner einen warnenden Blick zu, denn sie hatte keine Lust, das ihr Clanvater begann Eiji zu mobben. Kann ich kurz los und ein paar Kräuter sammeln? Weiter unten, wo der Pfad im Tal endet, gibt es eine gute Stelle und ich würde gerne meine Vorräte auffrischen. Wandte sich die Tsuki an ihre männliche Begleitung. In der Tat wollte sie sich so gut vorbereiten, wie es nur ging. Zumal ihr echt der Sinn nach einem schönen heißen Brennnesseltee stand. Bin in 10 Minuten wieder da. Sie schenkte Eiji ein kleines Lächeln, hopste ohne Laut über einen umgestürzten Baum und machte sich dezent flink vom Acker. Die schwarze Kleidung dürfte sie in der Dämmerung gut verbergen, solange sie im Wald blieb. Ihr stand der Sinn eh nicht danach, sich zu eilig aufs Schlachtfeld zu wagen, dazu war Hikari einfach zu perfektionistisch. Daher eilte sie im gemäßigten Tempo hinab ins Tal, sich nicht um den sich vermehrenden Sand kümmernd. Irgendwann konnte man das wohl echt mal als Konohas Miniwüste verkaufen und den Touristen Geld abknöpfen aber momentan hatte die Gegend eher etwas ernüchterndes an sich. Es regte sich kein Lüftchen, die Vögel sangen nicht und eine unangenehme Stille schien auf dem Tal zu liegen. Ein wenig argwöhnisch bog die junge Frau vom Weg ab, um an jene kleine Lichtung zu kommen, an der die von ihr begehrten Pflanzen wuchsen. Zwischen jungen Bäumen, Sträuchern, Farn und Nadeln, bediente sich die violetthaarige ausgiebig an den Gaben der Natur. Unter anderem die besagten Brennnessel, ein wenig Minze, Fingerhut und gar   Flieder nahm sie an sich. Die Tsuki liebte es, im Unterholz herum zu wuseln, besonders weil sie gerne von den Beeren naschte oder sich eine Haselnuss gönnte, als sie einen Strauch erspähte. Als sich aber ihr schlechtes Gewissen meldete, sackte sie für ihre zwei Männer auch einiges an Beeren und Nüsse ein. So bepackt wollte Hikari eigentlich zurück gehen, bis ihre feinen Sinne anschlugen. Ruckartig verhaarte die Frau an ihrem Standort und versuchte den Grund für ihre Unruhe zu ermitteln. Es dauerte zwar ein paar Minuten, doch angesichts der drückenden Stille war die Ursache schnell gefunden. Automatisch war sie dem würgenden Geräusch leise gefolgt und traf so einige hundert Meter von ihrer Sammelstelle auf einen Passanten. Dieser hatte stechend orange Haare, was Hikari sofort an Karotten denken ließ, während ihr Gegenüber sich hemmungslos peinlich die Seele aus dem Leib reiherte. Ein wenig juckte es der Frau in den Fingern, diesen Kerl einfach um die Ecke zu bringen, um so ihre Blutreserven zu sichern aber er könnte auch ein Konohanin sein und somit würde Eji sie zum Mond schießen. Also fielen Kampfhandlungen flach, daher kniete sich die violetthaarige neben den Kerl in den Sand. Keine Sorge, ich habe nicht vor dir etwas zu tun, solange du mich in Frieden lässt. Wandte sich Hikari an den Mann, während ihre goldenen Iriden ihn kritisch musterten. Doch schließlich gab sie nach, griff nach hinten um den Reisverschluss von einer ihrer beiden Taschen zu öffnen. Aus dieser entnahm die Frau eine kleine Wasserflasche, ein Tuch und auch eine kleine Ampulle. Diese wurde mit einem leisen "Plopp" entkorkt und dem Fremden gereicht, während die Tsuki das Taschentuch mit etwas Wasser tränkte und es ihm ebenso hin hielt. In der Ampulle befindet sich eine Kräuteressenz, die deine Atemwege und vor allem den Magen beruhigen wird, also schön dran riechen. Wasser habe ich auch hier zum trinken und mit dem Tuch kannst du dir das Gesicht waschen. Erklärte sie dem Karottenkopf ruhig ihr Vorhaben und ließ es sich nicht nehmen, ihm vorsichtig auf den Rücken zu klopfen, damit der Sand aus den Atemwegen gehustet wurde.
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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Sa Jan 18, 2014 6:40 pm

Allmählich war der Wald immer karger geworden und so hatten sie schließlich beschlossen noch einen Stopp einzulegen. Ein einfacher Stopp, damit sie sich nochmals ausruhen konnten, um schließlich zu dem Bijuu und den Konoha-Nin zu stoßen. Letztere wären wohl auf jeden Fall vorhanden, denn niemand wollte einen Waschbär dieser Größenordnung wohl auf eine längere Zeit in seinen Wäldern und Wiesen umherstreifen sehen - es sei denn, man wollte das Land unfruchtbar machen. Einfach zu einem zweiten Kaze-no Kuni. Mit Sicherheit war diese Vorstellung für viele von ihnen, welche die Hitze liebten, wohl ganz nett, doch für ihn nicht. Er wollte nicht, dass sein geliebtes Konohagakure-no Sato, dem er in gewisser Hinsicht immer noch treu ergeben war, auf diese Art und Weise von der Landkarte verschwand. Nein, kein Grashalm sollte mehr unter den staubigen Sandkörnern der Wüste begraben werden, auf dass der Sand später die Haut unter den Füßen verbrannte, da er die Wärme der Sonne reflektierte. Ein solches Hi-no Kuni wollte sich der Blonde nicht vorstellen. Diesen Gedanken rief er sich immerzu wieder in Erinnerung, um sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Doch vielleicht konnte er auch die ein oder andere Sache für sich aushandeln. Vielleicht die Wogen glätten, welche sich wohl gegen ihn verschworen hatten. Nicht nur seit heute, sondern seit mehreren Jahren. Des Öfteren. Vielleicht würde er nach diesem ganzen Zwist endlich ein Abkommen schließen können, vielleicht den ein oder anderen "Besuch" machen können. Zumindest einmal im Jahr. Zu seiner Tochter. Eiji mochte an dieser Stelle vielleicht ein ehemaliger und eiskalter ANBU sein, doch tief in sich drinnen war er einfach ein liebender Vater, der für sein Kind da sein wollte. Meistens jedenfalls. Obgleich er wusste, dass vieles in diesem Dorf ohnehin nicht nach den besten Erwartungen lief und immer wieder zuwider gehandelt wurde... es war immer noch sein Dorf und gegen es wollte er sich nicht verschwören. Es gehörte mit seiner Tochter zu den wenigen Dingen, die ihm auf dieser Welt noch lieb und teuer waren. Das meiste andere hatte er ja aus beruflichen Gründen ablegen müssen.
Seine Hand griff nach einem weiteren Ast, welchen er zum Feuermachen nutzen würde. Wenige Minuten zuvor hatte ihn Hikari noch gefragt, ob sie Kräuter und dergleichen sammeln konnte. "Ich glaube nicht, dass ich in der Position bin, dir das zu verbieten und erscheint mir auch recht hilfreich im weiteren Verlauf. Wieso also nicht?" - hatte er geantwortet und sich dann an seine eigene Arbeit in Form des Feuerholzes gemacht. Eiji wusste gut genug, dass er Hikari nichts vorschreiben konnte. Schon immer hatte sie ihren eigenen Kopf gehabt und ja, es beruhte auf Gegenseitigkeit. Vielleicht war sie manchmal seine Auftraggeberin, doch nicht seine Vorgesetzte. Sie waren auf einer Ebene und so behandelten sie sich auch.
Als er schließlich wieder an ihrem Lager weilte und das Holz auf einen Stapel legte, blickte er in jene Richtung, welche sie genommen hatte. Sah die umgeknickten Sträucher und dann auf ihren Partner, welchen sie mitgebracht hatte. Ihm war nicht entgangen, dass er wohl nicht auf eine Sympathie stoßen würde - aber es war nur verständlich. Er war in ein Terrain getreten, welches ein treuer Kuchiyosepartner für sich beanspruchte. Obgleich er gewillt war zu lächeln, wurde seine Mimik keinesfalls von etwas anderem als Ernsthaftigkeit durchzogen. Er würde noch ein wenig warten, ehe er sie suchen ging. Also bereitete er vorerst den Rastplatz weiter vor. Hikari konnte auf sich aufpassen und er war niemand, der ihr hinterher rannte wie ein Küken.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Sa Jan 18, 2014 7:30 pm

Glück gehabt, dachte er sich, auch wen er immernoch wie ein Hund sand ausspuckte, immerhin hatte er überlebt und konnte sich wieder einigermaßen auf seine Umgebung konzentrieren. So entdeckte er auch die Frau, welche nun langsam auf sie zu hielt. Sollte er sie töten? Ein Problem weniger, ein neues tat sich auf? Vielleicht war sie ja aus Konoha, nicht das er Angst vor anderen Shinobi hatte, doch wer wen nicht sie wollten ein solch prachtvolles Wesen wie dem Ichibi seiner Freiheit berauben, schließlich befand er sich in ihrem Land. Außerdem war es einfacher eine Gruppe Shinobi zu finden, wen man eine Art führer hatte. Nocheinmal hustete er und spuckte eine Welle Sand aus während die Frau sich neben ihn kniete. Sie behauptete zwar ihm nichts tun zuwollen, er beäugte jedoch kritisch ihre Taten, welche meist lauter hallten als alle Worte, das wusste er nur alzu gut. Zwar wirkte sie nicht gefährlich und auch das gereichte Taschentuch hatte nichts gefährliches, dennoch roch er nur sehr argwöhnisch daran. Er kannte den Geruch, zwar konnte er ihn nicht bennen, doch schien es kein Gift zusein, weshalb er nocheinmal tiefer einatmete und spührte wie sich die atem Wege langsam entspannten, auch sein inneres, vom auge ungesehen, sorgte dafür das all jenes was nicht hineingehörte, hinaus befördert wurde. Als sie ihm jedoch auf den Rücken klopfte durchfuhr ihn für einen kurzen moment ein Schock, ein Ruck als würde er eine Raiton-Technik abbekommen. Shinobi jagte es ihm nur durch den Kopf, doch versuchte er sich nichts anmerken zu lassen, vermutlich würde auch sie schon bemerkt haben, das er mehr war als nur ein einfacher Wanderer, konnte er sich doch nicht wirklich darauf konzentrieren sein Chakra zu unterdrücken. 
Langsam erhob er sich, hin und wieder noch ein kleiner huster, der seine Lunge verließ und musterer die Frau vor ihm genauer. Violette Haare, ungewöhnlich, beinahe so ungewöhnlich wie die seine. Ein sanftes Lächeln legte sich auf seine Lippen. "Vielen dank für eure Hilfe, da bin ich dem Sandsturm wohl zunahe gekommen" begann er und musterte nun auch die Umgebung irgendwie war es komisch....wen diese Frau wirklich aus Konoha stammte, musste er Vorsichtig sein, den wen es eins an diesen Lästigen Shinobi aus den Dörfern gab, was wirklich immer zutraf, dann das sie wie ein Schwarm fliegen nie alleine waren. "Entschuldigt die Unhöfflichkeit, ich bin Ayioma, aus Takigakure und mit wem habe ich das Vergnügen?" Tatsächlich interessierte es ihn zur Abwechslung wirklich einmal mit wem er es zutun hatte, das es sich um keinen Verbündeten handeln würde, stand wohl außer frage, doch war nicht jeder Fremde deshalb automatisch ein Feind. So konnte er also nur Abwarten, würde er Angegriffen werden würde er sich Verteidigen....Doch wen er ehrlich war, wollte er garnicht Kämpfen, noch nicht. Er brauchte seine Kräfte noch, nicht für den Ichibi oder vielleicht doch? Wer wusste wie weit diese Menschen waren, wen er sie endlich gefunden hatte. Vielleicht musste er sich auch vor der Macht dessen, was er zu schützen versuchte, verteidigen. So lag es also an derjenigen welche ihm so bereitwillig geholfen hatte ob er seine Mission überhaupt richtig beginnen konnte oder ob sie hier schon mit einer Verschwendung von Energie enden würde.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Sa Jan 25, 2014 11:34 pm

Hätte sie nicht gewusst, dass dieser Sand spuckende Mann ein Mensch war, so hätte sie angenommen, zu ihren Füßen hockte ein verloren gegangenes Rehkitz. Bambi schien ihr nicht zu vertrauen, ja schielte sogar argwöhnisch nach oben, weil ihr Körper dem Kerl wohl die Sonne beim reihern verdeckte. Hikaris Miene jedoch blieb ausdruckslos, sie regte sich zuerst nicht und ließ sich mustern. Würde sie in seiner Lage stecken, wären ihre Instinkte wahrscheinlich genauso hoch geschnellt, weil jemand sich aus dem Unterholz auf die freie Fläche des Talgrundes schlug. Zumindest ging ihrem Gegenüber ein Licht auf, denn er nahm zumindest das Taschentuch entgegen, um daran zu riechen. Menschen konnten echt einfältig sein, denn wenn sie wirklich vorhatte jemand zu vergiften, dann ging die violetthaarige dabei diskreter vor. Nicht am hellichten Tage in den Reihen von Konoha, nicht so öffentlich, als wären sie auf einer Bühne. Doch es würde nichts außer Unverständis bringen, wenn man versuchte, den feinen Unterschied den Menschen zu erklären. Also gab es Hikari mit einem leisen Seufzen auf, klopfe dem orangehaarigen ein letzes Mal beherzt auf den Rücken, ehe sie ihm das feuchte Taschentuch mitsamt dem Wasserbehälter in die Hand drückte. Die Kräutertessenz vermochte es zwar zu beruhigen aber dennoch würde sie nicht den ekligen Geschmack von Erbrochenen auslöschen, noch dafür sorgen, dass deren Spuren verschwanden. Außerdem war es eine gute Methode um den Fremden im Auge zu behalten. Der Tsuki war der seltsame Ruck schließlich nicht entgangen, als ihre Hand seinen Rücken das erste Mal berührte, doch sie war schlau genug und reagierte nicht darauf. Eine falsche Bewegung und die Situation würde beiden buchstäblich um die Ohren fliegen, obwohl die violetthaarige momentan wenig Lust auf einen Kampf hatte. Daher setze sie auch ein vorsichtiges Lächeln auf, als der junge Mann sich anstellte und ein Gespräch begann. Etwas verdutzt über die Tatsache, das er sich "ausversehen" in den Sandsturm begeben hatte, schaute die Frau verwundert in jene Richtung, an der Ichibi zu spielen gedachte. Na, zum Glück seit Ihr wieder heil heraus gekommen. Freut mich Eure Bekanntschaft zu machen, Ayioma. Mit einem leisen Lachen kämpfte sich die violetthaarige wieder auf die Beine, streckte kurz ihre Glieder und wies locker flockig mit dem Finger auf jenen Pfad, den sie hinab gekommen war. Ein Stück den Pfad hinauf befindet sich mein Lager. Ihr könnt gerne mit kommen, sofern Euch der Wald nachts keine Angst einjagt. Sie blickte munter auf den Kerl hinab, der bei näherer Betrachtung nicht so schwach wirkte, wie es Zivilisten sonst tun. Besonders nicht, wenn man die Vorzüge einer jahelangen medizinischen Ausbildung hinter sich hatte und auf das Wissen der Hinkètsu zurück greifen konnte. Wer immer er auch war, so einfach würde sich die Sache nicht gestalten aber andererseits war sie selbst auch nicht aus Zucker. Das, was Hikari wirklich kurz zum erstarren brachte, war so simpel, wie auch suspekt. Für sie war es nichts ungewöhnliches den Blutfluss im Menschen wahr zu nehmen, wenn dieser sehr nahe bei ihr stand. So konnte die junge Frau immer auf diverse Dinge schließen. Beispielsweise ob ihr Gegenüber nervös war oder sich Adrenalin anstaute, doch momentan war sie fassungslos, als der rote Lebenssaft ihr mitteilte, das er nicht nur von einem Herzen umher gescheucht wurde. Hikari runzelte kurz die Stirn, doch fing sich nach einem Moment wieder. Sie selbst war doch auch eine Gejagte unter den Normalos, weil ihr Bluterbe nicht gerade auf Verständnis stieß. Daher beschloss sie auch, ihre Entdeckung erstmal für sich zu behalten, um ihren Gegenüber die Chance ein zu räumen, sich zu beweisen. Daher wuschelte sich die Frau leicht verlegen durch die Haare, als ihr bewusst wurde, das Ayioma ihr eine Frage gestellt hatte. Ich höre auf den Namen Hikari und habe meine Wurzeln in Yokuchi. Antwortete die Tsuki freundlich, auch wenn sie sich bewusst darüber war, das sie die Wahrheit sehr dehnte. Na los, ich möchte vor Einbruch der Nacht am warmen Feuer sitzen und kochen. Mein Magen protestiert schon. Merkte die violetthaarige an, ehe sie sich abwandte um sich auf den Rückweg zu ihrem Lager zu machen. Eiji würde sicher Augen machen.

Unterdessen genoss der weiße Hengst die letzen Sonnenstrahlen des sterbenden Tages. Er hatte sich dazu bequemt und ein paar störende Kräuter oder fressbare Grünpflanzen rund um das provisorische Lager zusammen gefuttert, so dass der Platz ein wenig ordentlicher aussah. Sogar den ein oder anderen Ast beiseite geschafft. Hilfsbereit war Saphir in der Regel nicht aber sie brauchten eine Basis, einen geschützten Rückzugsort, damit sie frei agieren konnten und außerdem war ihm langweilig. Er hatte sich halbwegs erholt und nutze diese Gelegenheit für seine eigenen Zwecke. So war das Pony ab und an um Eiji herum geschlichen, als er Holz beiseite schaffte, warf dem Mann einen verstohlenen Blick zu, als er ein Grasbüschel fraß und auch ansonsten zeigte der Windgeist reges Interesse an Hikaris neuster Errungenschaft. Das er dem Blondschopf nicht komplett fies begegnete, war nur dem Umstand zu verdanken, dass er seine Partnerin hatte laufen lassen. In jener Nacht vor sechs Jahren, ja hatte sich mit dieser Entscheidung sogar seine eigene sonnige Zukunft verbaut. Auch wenn er sonst nicht viel von Menschen hielt, so zollte er dieser Entscheidung Respekt. Der Hengst schlug mit dem Schweif wild aus, in der Hoffnung, das er so ein paar nervende Mücken los wurde. Im Wald wimmelte es nur von diesen Viechern, dennoch nahm er es gezwungenermaßen hin. Mit ein paar Schritten war er bei Eiji, sein Stockmaß betrug 1,80 m und damit war Saphir fast so hoch wie der Mann zu seiner linken, neben der er anhielt. Der Windgeist hatte sie Ohren aufgestellt und lauschte, versuchte in der weitläufigen Umgebung seine Partnerin zu orten, die in seinen Augen schon zu lange fort war. Es dauerte ein wenig, bis eine Briese den vertrauten Geruch von Hikari heran trug, die ihn wohlig schnauben ließ. Doch einen Moment später mischte sich noch eine andere Nuance unter die bekannte. Der Hengst scharrte nervös mit den Hufen und ließ seinen Blick über die weiten Baumwipfel schweifen. Hikari kommt zurück aber sie ist nicht alleine. Schnaubte der Windgeist ein wenig säuerlich, die blauen Iriden nun auf Eiji gerichtet. Um ehrlich zu sein, habe ich keine Ahnung, was ich von dir halten soll. Eigentlich müsste ich dich hassen, weil dein Auftauchen dafür sorgte, dass dieser Sturkopf nur noch verhemmter ihren Weg beschreitet. Ich hatte große Pläne mit ihr, zum Wohle des Clans aber ihrer unbändigen Natur folgend, verweist sie sogar mich stetig auf den Platz eines Zuschauers. Aber.... Der weiße Hengst trat einen Schritt zur Seite, senkte leicht seinen Kopf und stupste seine Nüstern sanft in die Hand des Blondschopfes. Warmer Atem streifte die Haut von Eiji, gefolgt von einem gutmütigen Schnauben. .....solange du für sie kämpfst, will ich meinen Zorn ruhen lassen. Es gibt sehr wenige Menschen, die ich zu achten gedenke aber du könntest zu einen von ihnen gehören. Sprach er ruhig und einen Moment später brach der Zauber. Saphir stellte sich halb quer hinter den jungen Mann, sich wappnend für den ungeplanten Besuch. Zu voller Größe aufgebaut, den Kopf gehoben und die Ohren skeptisch angelegt, wartete der Windgeist regungslos auf den verlauf weiterer Ereignisse. Man konnte meinen, er sei nur eine Statue, doch ab und an traf sein schlagender Schweif sachte Eijis Cape.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Di Jan 28, 2014 7:59 pm

Der letzte Holzscheit wurde auf den Stapel neben dem leicht glimmenden Lagerfeuer gelegt. Ganz entfachen wollte er es nicht, ehe die Nacht schwarz genug war oder die Umgebung gesichert. Nur anglühen konnte das Holz bereits, damit sie es später ein wenig gemütlicher hatten. Gemütlicher im Sinne von Vorbereitungen auf die bevorstehenden Beschwernisse, welche der Shukaku ihn mit Sicherheit bereiten wollte. Nicht einmal kreuzte die Möglichkeit, dass es leicht würde, seine Gedankengänge. Nun jedoch stampfte er leicht auf den trockenen Boden auf und musterte dann die Steine um die Feuerstelle. Er musste aufpassen, dass kein Funken überglitt, sonst hätten sie mal abgesehen von den Trockenheit und Gefahren bringenden Sandstürmen, bald auch noch einen Waldbrand. Dieser würde dann nicht nur der Natur schaden, sondern sie ebenfalls in Richtung des Ichibi treiben, wenn es schlecht lief. Und sie würden ihr gesamtes Arsenal verlieren, wenn es schnell gehen musste. Aus diesem Grund war er allerdings auch bereits noch vor dem schüren Sand holen gegangen. Zwar war dies ein wenig anstrengend gewesen, doch nun konnten sie das Feuer im Notfall noch löschen. Oder wenn Feinde sich näherten. Mit einem zufriedenen Nicken verschränkte er die Arme vor der Brust, während sein Blick wieder auf die abgeknickten Pflanzen segelte.
Mittlerweile war sie schon einige Zeit weg, doch er wusste auch nicht, wie lange sie gegangen war. Außerdem war sie eine erwachsene Frau, die vielleicht noch besser auf sich aufpassen konnte, als er selbst. Immerhin hatte sie dieses Leben lange genug gelebt, um Erfahrung hatte sammeln zu können – jedenfalls rechnete er ihr diese Erfahrungen an. Wie intensiv und lehrreich sie gewesen waren, wusste er nicht. Doch bislang hatte sich auch ihr Begleiter nicht gerade unwohl gezeigt, weshalb Eiji sich mit der Hand in den Nacken fuhr und auf die leicht glühenden Kohlen blickte, die langsam in Stückchen vom unteren Holz abbröckelnden. Das Holz war so trocken, dass es schnell Feuer fing. Grashalme kamen vielmehr Stroh gleich als ihrer Rolle als natürlicher Bestandteil einer Landschaft. Zum ersten Mal seit sie gegangen war, gab der Blonde nun so etwas wie einen Ton von sich, in dem er seufzte und sich mit der Hand, welche zuvor noch an seinem Nacken gelegen war, am Kinn kratzte. Gut, das Lager war vorbereitet – doch eine neue Aufgabe musste er sich nicht suchen. Es war Hikaris Begleiter, welcher zu ihr sprach und das in einem ungewohnt höflichen Ton, wenn man so wollte. Es waren seine Worte, die den eigentlich zuvor lockeren Gesichtsausdruck des ehemaligen ANBU wieder ernst werden ließen. Nicht mehr so weich und sympatisch, sondern vielmehr hart und berechnend. Vielleicht konnte man es auch als Wertschätzung deuten, die er seinem Gesprächspartner insgeheim wirklich entgegenbrachte. Trotz allem hatte er das darauffolgende Lob nicht erwartet, nicht so offen jedenfalls. Obgleich es vielmehr zwischen den Zeilen besprochen wurde. Eiji wusste, dass er aus einem gewissen Grund in der Pyramide des Respekts nach oben gerückt war, an deren Spitze man wohl eher selbst stand oder Hikari. Je nachdem, wie man es haben mochte und wie man Respekt interpretierte. Dennoch hatte der Blonde nur ein schmales Lächeln übrig, das in Anbetracht der Umstände ein wenig gezwungen wirkte. “Vielleicht teile ich diese Meinung von dir, habe aber die richtigen Dinge mit falschen Worten gesagt.“ In gewisser Hinsicht stimmte das womöglich sogar und bemerkte dann die Berührung an seiner Hand. Das sanfte Schnauben, woraufhin er dem Hengst die freie Hand auf die Stirnseite legte, als ob er damit seine Seele erfühlen konnte. Allerdings wollte er dies nicht für zu lange andauern lassen, weshalb er sie nach nur wenigen Sekunden – wenn überhaupt – wieder von ihm nahm. Bei den nächsten Worten blickte er ihn nun nicht mehr an, sondern erwartete die zwei Personen, die sich dem Lager näherten. Es war keine Abneigung gegenüber Hikaris Partner ins einer Haltung, doch wollte er das Eintreffen der beiden nicht missen. Seine Erfahrung wies ihn genug an, Wache zu halten und Acht zu geben. “Ich kämpfe nicht für sie, sondern mit ihr. Das ist ein entscheidender Unterschied, denn ich bin nicht von ihr abhängig. Hab dennoch Dank, das weiß ich zu schätzen.“ Und trotzdem hielt er ihr diese merkwürdige Treue, die vor mehreren Jahren geboren worden war. Leise Bewegungen hinter ihm verrieten, dass Saphier ebenfalls den Neuankömmling gemeinsam mit Hikari mustern würde und letzten Endes konnte man auch zwei dunkle Silhouetten wahrnehmen. Sowohl Eiji als auch der Hengst machten wohl keinen Hehl daraus, dass man die Ankunft bereits erwartete. Während Saphier also hinter ihm stand, lag im Blick des Blonden eine Mischung aus Skepsis, Neugierde aber auch Beherrschtheit.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Do Jan 30, 2014 10:27 am

Eine hübsche Frau war es die da vor ihm stand, das musste man wirklich zugeben, mit einem interessanten Outfit. Doch viel mehr war es auch nicht, was dem Missing-Nin durch den Kopf ging. Er hatte nicht wirklich das Gefühl sie zu kennen oder ähnliches. Überrascht war er dennoch, das es anscheinend Menschen gab, die fremden einfach so zur Hilfe eilten, hätte er nicht erwartet. Andererseits blieb er weiterhin misstrauisch, auch wen er es nicht zeigte, schließlich konnte dies alles am Ende nur eine Falle sein, wer wusste das schon so genau? Shinobi waren Attentäter, Krieger im Schatten, berechnende eiskalte Killer, selbst unter den Menschen stachen diese Eigenschaften bei vielen von ihnen herraus, mochten sie im Alltag noch so freundlich und liebevoll gewesen sein, schließlich wurden sie darauf trainiert. Sie waren Söldner, lebten für die Mission, natürlich manche, wie Konoha gaben vor, all dies nur zutun um sich selbst zu schützen, wieder andere wie einst Kumogakure, waren da ehrlicher, sie wollten Stärke beweisen, wieder andere wie Kiri vor langer zeit, herschten mit Brutalität.....doch schlussendlich war es immer das selbe, die Bewohner der Dörfer leideten und hassten sich, jedoch nie genug.... Konnte Hass eine Sache einen? Eine Interessante frage, die sich Ayioma selbst dort stellte, während er einen Schluck des Angebotenen Wassers zusich nahm um den Geschmack von erbrochenem zu verdrängen.......
Seine Gedankenwelt war schon abstrus, doch beschäftigte sie ihn selten so stark, das er nicht hörte wie jemand mit ihm sprach, so auch diesesmal nicht. Seine Helferin erzählte etwas davon wo sich ihr Lager befand, das er sie ja begleiten könne wen er den keine Angst habe im Wald und lächelte ein wenig.
Leicht verlegen packte sich der Noaru an den Hinterkopf und rieb sich durchs haar, während er ein kleines Lächeln aufsetze. "Ja ich weiß auch nicht wie das passieren konnte, von jetzt auf gleich war ich drinn und auch schonwieder hinaus. Und keine sorge, jetzt wo es mir besser geht, kann ich euch natürlich auch vor den bösen Tieren des Waldes beschützen" Eine kleine Spitze? Eine kleine Racheaktion? Immerhin unterstellte sie ihm Angst im Dunklen Wald, warum sollte er ihr da nicht die Angst vor den Lebewesen, aus eben jenem, selbst unterstellen? Natürlich war es keine ernstgemeinte Beleidigung oder ähnliches lediglich eine kleine Stichellei, aber auch ihre Reaktionen darauf könnten etwas darüber Verraten was für einen Menschen er hier vor sich hatte.
Hikari? Irgendwie war ihm als hätte er diesen Namen schon einmal gehört? Aber wo? Eventuell in einer Kneipe oder so? Aber wen ja wo? Und vorallem, wie kamm er grade jetzt auf die Idee, das es sich dabei um die selbe Person handeln könnte? Als gäbe es nur eine Hikari auf der Welt?.....Nevermind....kurz zuckte er mit den Schultern und nickte dann. "Ja sehr gern, tatsächlich habe ich auch einen ziemlich großen Hunger" gestand er ehrlich und setze seine Füße langsam in Bewegung durch das Unterholz. Ob sie Begleiter dabei hatte? Vielleicht war Hikari selbst ja auch nur ein Spähposten, geschickt die Lage zu sondieren. Wen dem so war, wäre es wohlmöglich besser sie gleich zu tötten, wen es jedoch nicht so sein sollte, würde er seine einzige Chance aufs Spiel setzen andere Anwesende Shinobi aufzuspühren. Zumindest auf die schnelle und wenn es eins gab was er nicht hatte, dann war es Zeit. War der Ichibi einmal Versiegelt, wäre es zu spät, seine Freiheit zu bewahren und er müsste sich mit einem neuen Problem herrumschlagen.
"Darf ich euch etwas fragen Hikari? Was hat euch hierher verschlagen?" Er sprach nicht besonders Laut, jedoch laut genug um verstanden zu werden, aber dennoch nicht so leise als das man ihm einen verschwörerischen Unterton hätte nachsagen können. Es war einfach eine normale Tonlage, wie sie jeder Mensch gelernt hatte, der sich in potenziellem Feindgebiet aufhielt. Selbst einfache Soldaten und Palastwachen beherschten diesen Ton, also dürfte auch nicht viel verdächtiges daran sein.....Seine Füße trugen ihn währenddessen immer weiter den Hang hinauf und in der ferne der aufkommenden Dunkelheit konnte er schon einen Orangeroten Punkt aus machen. Das Feuer.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   So Feb 09, 2014 6:05 am

Es war ein angenehmes Gefühl, als Ejis Finger sacht seine Stirn berührten und dort verharrten. Ein wenig erinnerte diese Geste Saphir an längst vergangene Zeiten, als er dem Clan noch näher stand und die Menschen an seinem Wesen teilhaben ließ. Doch diese Epoche war verschwunden, ja hatte gar einen bitteren Beigeschmack hinterlassen, daher war der Windgeist auch froh, dass der junge Mann ihn alsbald wieder in Ruhe ließ. Eiji war eine angenehme Person, der Windgeist war ihm wesentlich mehr zugetan, als dieser Ausgeburt schlechten Karmas, den Hikari jahrelang als Verlobten hatte. Neben Itsuki duldete Saphir eigentlich keine Männer an ihrer Seite, doch nun hatte sich auch Eiji in diese Szenerie gedrängt und so blieb ihm nichts, als auf die Folgen dieses Konstruktes zu warten. Der Hengst schüttelte sich unruhig, da das Schweigen des Waldes ihm nicht geheuer war, die ersten trügerischen Anzeichen dafür, dass es die Ruhe vor dem Sturm sein könnte. Er verbannte das kleine Lächeln seines Gesprächspartner aus seinem Kopf, nicht aber dessen Worte. Bei diese hätte der Hengst am liebsten mit den Augen gerollt aber das galt als unhöflich und so verkniff er sich dies. Die Definition eurer Arbeitsweise ist mir egal, solange was produktives dabei entsteht. Diese Frau wird nichts auf der Welt fesseln, daher halte an deinem Willen fest und stürze auch nicht in die Abhängigkeit. Saphir mochte schroff klingen, doch dies war seine Art dem Mann einen Rat zu geben. Er selbst hatte diese Lektion auf sehr schmerzhafte Weise lernen müssen und das von Mutter und Tochter. Es war ab zu sehen, dass der Missing Einfluss auf sie haben würde aber es war nicht die Aufgabe des Windgeistes sich ein zu mischen. In der Hinsicht blieb er Zuschauer, es sei denn, die Probleme betrafen den Tsuki Clan. Die blauen Iirden suchten bedächtig Hikaris Blick, während die Frau den Pfad verließ und das kleine Lager betrat. Deinen Dank nehme ich gerne an und vergelte es, indem ich dir den Respekt erweise, der dir zusteht. Achtet auf euch, sie schickt mich los, um das Gebiet zu sichern. Das weiße Pferd hatte auf einen günstigen Augenblick gewartet, bis der Wind so scharf durch die Baumwipfel rauschte, das man seine Worte nicht verstehen konnte. Ja, er war für einen Moment sogar etwas näher an Eiji heran gerückt, damit dieser alles hören konnte. Es war ihm nicht recht, dass Hikari ihn fort schickte, während sie eine potentielle Gefahrenquelle in ihr Basislager schleppte. Doch für solche Kinkerlitzchen hatten sie jetzt keine Zeit, also wirbelte der Windgeist herum, suchte mit seinen Hufen Bodenkontakt, ehe er seine Kraft in diese leitete und davon preschte. Der Waldboden dämpfte seine Schritte sehr gut und so vernahm man alsbald kein Geräusch mehr von donnernden Hufen oder weißem Fell, welches durch die Baumstämme schimmerte. Er würde in der Nähe bleiben und die Gegend im Auge behalten, denn falls im Lager ein Kampf ausbrach, hatten Eiji und Hikari nicht die Zeit, auch noch auf die Konoha Fraktion zu achten.

Die Tsuki blickte regungslos ihrem davon stürmendem Partner nach, den sie eigenhändig in die Prärie geschickt hatte. Es hatte durchaus seine Vorteile, wenn man fast zwei Jahrzehnte zusammen verlebt hatte, denn so bedurfte es nur kleinster Gester um sich mit seiner besseren Hälfte zu verständigen. Während Hikari das saubere Lager betrachtete, ja selbst für einen Moment mit ihrem Blick am glimmenden Feuer verharrte, wurde ihr nicht gleich bewusst, wie gespannt die Atmosphäre eigentlich war. Ayioma hatte sich den Weg hier rauf normal verhalten, im inneren sicher wachsam und doch ging momentan keine Bedrohung von ihm aus. Ihr Bauchgefühl warnte sie zwar aber die violetthaarige wollte eine potentielle Gefahrenquelle auch nicht einfach hier herum streunen lassen. Am Ende pfuschte ihr dieser Kerl noch in die sorgsam ersonnenen Pläne und das war etwas, was sich die Tsuki niemals bieten ließ. Daher nickte sie vorsichtig Eiji zu, als Versicherung, das es in Ordnung gehen würde. Im Talgrund habe ich eine besonders große Beere gefunden, die sogar anbot, mich im Gegenzug für meine Hilfe vor den bösen Tieren des Waldes zu beschützen. Nett oder? Eine rethorische Frage aber zumindest würden sie alle sich nun hoffentlich etwas entspannen. Hätte die junge Frau gewusst, das Ayioma innerlich sich richtig den Kopf über sie und die Hintergründe ihres Auftauchens hier machte, die Tsuki hätte herzhaft gelacht und ihm auf die Schulter geklopft. Aber leider war dieses Wissen ihr fremd, daher kniete sie sich kurz neben das kleine Feuer, legte ein paar trockene Zweige nach un beobachtete sorgsam den Funkenflug, damit nichts entflammte. Gab es irgendwelche Vorkommnisse? Fragend richteten sich die goldenen Iriden auf den Blondschopf, der wohl noch immer nicht recht wusste, was sie nun wieder im Schild führte. Doch eines musste sie Eiji einfach lassen, man merkte ihm nicht die geringste Unsicherheit an. Sich noch einmal kurz versichernd, das nichts passierte, ließ die Frau vom Feuer ab, um die Beutel voller Beeren und Nüsse ab zu legen. Auf großartiges Kochen werden wir verzichten müssen. Ich habe keine Lust Stress wegen eines riesigen Feuers und den Gerüchen nach Essen zu bekommen. Erklärte Hikari ruhig, während sie ihr Cape abnahm und es mit einem respektvollen Abstand neben der Feuerstelle ab zu legen. Sie zückte nur noch eine Schriftrolle aus eine ihrer Taschen und setze sich dann. Die Fingerzeichen zum entsiegeln waren schnell geschlossen und einen Plopp später tauchten in der Rauchwolke Lunchboxen, Getränke, Wasserflaschen und auch Teller auf. Außerdem auch eine größere Thermodecke zum sitzen, auf die Hikari auch wenig später umzog, weil das Cape nunmal keine Wärme dämmte. Na los! Setzt euch schon und esst. Im Eifer des Gefechtes habe ich zu viel gemacht. Sie winkte Eiji heran, da er sicher auch langsam Hunger haben dürfte, denn seit ihrer letzen Mahlzeit war bald ein ganzer Tag vergangen. Aber auch Ayioma bekam eine gestenreiche Einladung. Den Beutel mit den Beeren und Nüssen landete schließlich in der Mitte der Decke, die frisch gepflückten Kräuter hatte die violetthaarige unterwegs schon in ihren Taschen verstaut und nun saß sie hier und aß seelig eines der selbstgemachten Sandwiches. Da hinten müsste im Getränke Chaos auch irgendwo ne Thermosflasche mit Tee sein. Nuschelte die junge Frau zwischen zwei Bissen hervor, ehe sie eilig einen Schluck trank, damit sie sich nicht verschluckte. Auch wenn es den Anschein haben mochte, sie hatte Ayiomas Frage nicht vergessen, sondern schindete nur Zeit um nachdenken zu können. Was sollte sie antworten? Wo musste sie diesen Kerl wirklich einstufen? Ihr wollt also wissen, was ich hier will, obwohl wir uns gerade mal 30 Minuten kennen? Fragte die Tsuki achselzuckend zurück. Sicherlich keine Flitterwochen mit meinem Liebsten in einem Kriesengebiet. Ich bin hier um mir das Ende einer Ära an zu sehen. Nicht mehr und nicht weniger. Antwortete die junge Frau ernst, ehe sie sich wieder ihrem Sandwich widmeteme und den Karottenkopf seinen Gedanken überließ. Sie hatte nicht gelogen, denn sie wollte dieses Ende wirklich sehen. Inwieweit Hikari jedoch gedachte am Ausgang dieser Situation mit zu wirken, das stand auf einem anderen Blatt Papier.
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Wakahisa Eiji
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   So Feb 09, 2014 4:04 pm

Eiji blickte dem Hengst nach, als dieser Richtung Wald davonpreschte, sie daran machte, die Umgebung zu sichern – und vielleicht auch mögliche Feinde zu eliminieren. Trotz der für manche Ohren vielleicht allzu harschen Worte, verzog der ehemaligen ANBU keinerlei Mimik, sondern behielt weiter bei sich die Arme verschränkt. In seiner Vergangenheit hatte der Blonde bereits des Öfteren nicht nur auf sich achten müssen. Oft war es zu brenzligen Situationen gekommen, oft hatte man sich selbst schon tot gesehen und den Tod anderer Kameraden miterlebt – doch war es nun einmal so. Sie waren Shinobi und Shinobi starben nun einmal früher als andere. Wenn sie Glück hatten, in einem ehrenhaften Kampf, so wie es das Berufsbild vorschrieb. Wenn nicht, dann hinterrücks ermordet oder von einer Krankheit dahingerafft. Obwohl es diese beiden Ansichten gab, starben jedoch die wenigsten ohne Reue und Zufriedenheit mit ihrem Leben. Eiji selbst trug diese Reue bereits jetzt mit sich herum, da ihn sein Instinkt einmal in die Irre geführt hatte. Ein einziges Mal hatte er zu kurz gezögert und zu schnell gehandelt. Das Ende vom Lied war, dass er nun hier stehen konnte und das nicht als ANBU, sondern vielmehr als gefallener Shinobi, der sich nun allerdings den Neuankömmlingen zu wandte. Insgeheim dankte er Saphir für die Ehrerbietung, die er ihm gezollt hatte, doch für mehr war nicht Zeit, da er im nächsten Moment die Augenbrauen leicht kräuselte.
Oft genug hatte er Hikari bewiesen, dass er ihr vertraute, doch oft genug hatte er über ihre Art hinweg auch die Stirn gerunzelt, da er nicht wusste, was er von manchen Aktionen halten sollte. So wie auch von dieser: Es war eine Sache, wenn jemand Hilfe benötigte, eine andere jedoch, ihn ohne Umschweife in ein Lager zu führen, das man soeben erst aufgeschlagen hatte. Im Kriegsfall konnte so etwas zu einer ziemlich misslichen Lage führen, wenn jenes Lager eine strategisch wichtige Position beanspruchte und eigentlich geheim bleiben sollte. Da sie sich auch hier auf unsicherem Terrain befanden – und mit Sicherheit in den ein oder anderen Bingobüchern erwähnt wurden – hätte er es auch am liebsten bei letzterem belassen: Der Geheimhaltung. Wenn er jedoch nun damit unzufrieden war, so zeigte er es nicht. Es war nicht gut vor anderen Personen bestimmte Dinge zu zeigen, das hatte er bereits früh gelernt. Hikari würde dennoch früh genug wissen, was er davon hielt – auch, wenn sie ihm noch ein Zeichen gab, das alles in Ordnung war. In dieser Hinsicht wollte er ihr einmal aufs neue vertrauen, würde seine Deckung jedoch wahren und hatte wie sonst auch nicht wirklich vor, irgendetwas von sich Preis zu geben, das nicht für diese Ohren bestimmt war.
Da Eiji ebenfalls eher ein ernster Mensch war, zeigte er auch keinerlei sympathische Reaktion auf die Spitze Hikaris im Berzug auf die Tiere im Wald: Seine Mundwinkel hoben sich keinen Milimeter. “Und ich hatte immer gedacht, dass du dir im Wald ein Hexenhaus baust, um mit diesen Tieren zu leben.“ Ein neutraler Tonfall war es, doch obwohl die Aussage an sich ironisch gemeint war, sollte sie Hikari sogleich den Hinweis geben, dass er ihre getätigte Handlung keineswegs für gut befand. Zwar würde er sich nun nicht auf eine blutige Art und Weise um den Mann kümmern, aber vertrauen ebenfalls nicht. Dazu hatte er keinen Anlass und Hikari sollte das wissen. Im nächsten Moment löste er jedoch seine verschränkten Arme und wandte sich an den Orangehaarigen, während Hikari sich bald darauf auf der Decke niederlassen würde. Zuvor hatte er den Mann nicht wirklich eines Blickes gewürdigt. “Erwarte keine Freundlichkeit von mir. Ich werde dir aber vorerst auch keine Klinge in den Rücken rammen – das ist nicht meine Art.“ Zumindest nicht, wenn es kein Attentat war. Nachdem der Fremde wusste, woran er war und sich wohl gleich zu der Violetthaarigen setzen würde, bückte sich Eiji einfach und nahm sich die Lunchbox. Ohne ein weiteres Wort öffnete er sie und reichte dem Mann schließlich das Sandwich, welches sich darin befand. Er sah keinen Grund darin, sich ein wenig Proviant nicht aufzusparen. Man wusste nie, was einen noch erwarten würde.
Es war keine nette Geste, aber eine humanitäre, die ihn nicht ganz „bösen Cop“ machen sollte. Ein paar Schritte später saß er zwar nicht auf der Thermodecke, aber auch nur wenige Meter von den beiden entfernt. Es war ersichtlich, dass er sie beide im Auge behalten wollte und da kam ihm der am Boden liegende Baumstamm gerade Recht. Welcher Abstand trennte sie? Zwei Meter? Drei? Es war eine Entfernung, auf der sie sich gut miteinander unterhalten konnten. Mit gleichgültiger Miene nahm er schließlich den Rest des Proviants aus seiner Lunchbox, was vermutlich nicht allzu viel war. Der Blonde hörte zwar, was Hikari von sich gab, beließ es aber dabei, sich nicht dazu zu äußern. “Was treibt euch hierher?“ Im Gegensatz zu seiner – in manchen Fällen – Auftraggeberin bleib Eiji beim Sie und würde ihm das „Du“ auch nicht anbieten. Wenn Hikari schon nicht auf gewisse Dinge achtete, musste er das nun einmal übernehmen.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   So Feb 16, 2014 6:38 pm

Ein paar Minuten dauerte die Wanderung durch das Tal noch bis sie an einem bescheidenen kleinen Camp angekommen waren. Wie sich schnell herrausstellte war es das Camp der Frau, welche er begleitete und tatsächlich schien es so als wären sie nur zu zweit Unterwegs. Zumindest verwies die spartanische Einrichtung des Lagers nicht auf mehr als 2 Gäste und auch die tatsache das sich nur eine andere Person hier befand, lies Ayioma in seiner Überlegung ob es sich um Konoha-Nin handelte noch einmal nachdenklich werden. Ein Dorf welches einen Jinchuriki fangen wollte würde niemals nur zwei Leute auf eine solche Mission schicken....Andererseits, hatte er eventuell einen Kage vor sich? Diese Menschen waren immer so anmaßend das sie glaubten es allein mit der ganzen Welt aufnehmen zu können. Die Worte der Lilahaarigen rissen ihn jedoch wieder aus seinen Gedanken, so das er sich mehr auf die Umgebung konzentrierte als auf sich selbst. "Ja ihr habt recht, wäre wirklich schlecht wen wir bei Nacht von einem Wolf oder so gefressen werden würden" lächelte er und nickte kurz. Ayioma hatte sowieso genug zu essen für sich selbst dabei und musste, zumindest vorerst nicht kochen um sich am leben zu erhalten. Dann wandte sich auch der Mann zu ihm, welcher ihn keines Blickes würdigte, zumindest bis jetzt und sprach ein paar Worte. Eine recht neutrale Aussage, wohl wahr aber dennoch schwang eine gewisse Drohung in ihnen mit, ein Shinobi wie er leibt und lebt. "Wen ihr es je versuchen wollt, versucht es nur" erwiederte der Orangehaarige mit neutralem Tonfall und einem leicht süfisantem lächeln im Gesicht. Nein er hatte nicht vor einen Streit vom Zaun zu brechen, wozu auch? Jedoch konnte man auch ein wenig spaß haben nichtwahr?
Nun hatte sich jedoch auch die Frage nach dem Essen erledigt als der Fremde ihm ein Sandwich reichte und er es dankend annahm, indem er eine kurze Verbeugung andeutet, bevor er sich irgendwo, zwischen Hikari und Eiji niederlies. Eine Art Dreieck hätte man zwischen ihnen ziehen können, wen man gewollt hätte, was auch gut so war, den so waren sie in der Lage sich gegenseitig zu beobachten aber dennoch auf eine zivilisiert angenehme Art miteinander zu sprechen ohne gleich heimliche zuhörer auf den Plan zurufen.
"Ich wurde von Takigakure geschickt um die Vorkomnisse hier zu untersuchen. Es wurde Verdächtig Still um die Wälder und Dörfer im Feuerreich, was uns anlass dazu gab uns zu informieren was hier vor sich geht. Das wir jedoch soetwas vorfinden würden hätte ich nicht erwartet" Er ließ es offen was genau er mit soetwas meinte, ob der gleich auf den Shukaku anspielte oder nur auf die Verwüstete umgebung, man musste ja auch nicht alles wissen einfach offen legen und konnte ein paar Geheimnisse für sich behalten.
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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Sa März 29, 2014 12:55 pm

Ohje, da hatte sie aber tief in die Scheiße gegriffen. So nahm jedenfalls Hikari die Worte des Blondschopfes auf, der doch einen Tacken zu ironisch klang. Sie verübelte es Eiji nicht, schließlich hatte sie einen Wildfremden in ihr gesichertes Lager geschleppt aber wie so oft, heiligt der Zweck die Mittel. Daher ließ die junge Frau auch augenscheinlich unberührt den kleinen Seitenhieb über sich ergehen. Sie trug die Schuld aber es wäre noch lästiger gewesen, ne potentielle Gefahrenquelle einfach zu ignorieren. Besonders wenn diese sich so harmlos verhielt, das es fast schon wieder Misstrauen erregte. Daher ignorierte Hikari die beiden Männer, die sich offenkundig verbal kabbelten und biss erneut herzhaft in das Sandwich. Ich habe nicht das Verlangen einen sinnlosen Kampf an zu fangen, nur um mein Ego zu pushen. Wenn du uns in Ruhe campen lässt, so bleiben auch ich friedlich. Gab die junge Frau im nachdenklichen Tonfall zurück, denn sie wollte echt keine Konfontation. Zumindest nicht jetzt. Sie war mit essen fertig, schenkte sich heißen Tee nach und leerte auch diesen, während ihre goldenen Iirden das seltsame Lächeln des orangehaarigen musterten. Das Eiji sich aufmachte und dem Fremden etwas zu essen reichte, war eine zuvorkommende Geste, dennoch rutschte die Szimmung ruckartig in den Keller. Die zwei Herren benahmen sich ein wenig wie balgende Welpen, die beide auf denselben Ball aus waren und sich daher vorischtig belauerten. Eine falsche Geste und hier flogen die fiesen, soitzen Gegenstände. Toll! Mit einem leichten Augenrollen ließ sie Eiji in seiner Ecke verharren und wandte sich wieder dem Karottenkopf zu, der zu erläutern anfing, was er hier suchte. Soso Takigakure also.... Schoss es der Tsuki durch den Kopf, die diese Information sofort abspeicherte. Man wusste schließlich nie, wann man sie wieder brauchen konnte. Sie stellte ihm keine weiteren Fragen, sondern dachte sich ihren Teil, denn viele Optionen gab es schließlich nicht, was ein Ninja offenkundig hier suchte. Die violetthaarige sandte Eiji einen beiläufigen Blick, ehe sie sich kurzerhand auf der Decke ausstreckte. Das Cape über sich ziehend, rollte sich Hikari zusammen und dachte kurz nach, ehe sie doch noch einen Ton verlauten ließ. Ich werde mich nun etwas ausruhen, der Tag war lang genug. Ihr solltet auch etwas schlafen. Riet sie Karottenkopf und Blondschopf, ehe die der Frau auch shcon alsbald die Augen zufielen.


Einige Stunden später:
Wie lange Hikari wirklich geschlafen hatte, konnte sie nicht sagen, nur das es ein sehr unruhiges Unterfangen war. In solch einer Situation konnte sie es sich nicht leisten, sorglos zu schlummern, daher war es nur ein leichter Halbschlaf geworden aber das war noch immer besser als nichts. Als sie die sanften Nüstern an ihrer Wange fühlte, war die Tsuki daher im Nu wach und schaute sich um. Es war noch immer dunkel aber wie es schien, war der Morgen nicht mehr fern. Für einen Moment gönnte sie sich noch den Luxus und blieb liegen. während der ruhige Atem ihres Vertrauten ihr Gesicht tanzte. Doch schon im nächsten Momenrt war der Hengst lautlos verschwunden, da er gedachte, Eiji mit ein paar sachten Stupsern zu wecken. Die junge Frau erhob sich ebenso leise, ließ alles zurück und schlich ihrem Vertrauten hinterher. Das Ziel war jener Pfad, der hinab ins Tal führte, denn nun war so langsam die Zeit gekommen, das sie beide in Aktion traten. Sollte die kleine Gruppe genug Distanz zwischen sich und dem orangehaarigen gebracht haben, würde sich die Tsuki auf den Rücken des Hnegstes schwingen und hinab zur Ebene preschen, um endlich die Sache selbst in die Hand zu nehmen.

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BeitragThema: Re: [Yudamari-Tal] Bergige Pfade   Di Apr 01, 2014 7:58 pm

Im Gegensatz zu seiner shinobitechnischen Partnerin auf dieser "Mission", suchten sich Eijis Augen kein anderes Ziel als den Orangehaarigen, der an sich schon aufgrund letzterer Haarfarbe auffällig genug war. Ihm entging ihr Blick zwar trotzdem nicht, doch genauso würde es sich wohl auch mit der neuen Bekanntschaft verhalten. Daher unterließ er es, sich irgendwelche Freiheiten in diesem Sinne zu erlauben. Stattdessen nickte er nur und aß dann selbst seinen Teil des Proviants. Wie so oft verriet seine Mimik nichts von dem, was er dachte. In diesen Bezügen war er eigentlich stets unter sich und so auch dieses Mal. Als ANBU war es es gewohnt gewesen, auf die genauen Wortlaute einer Person zu achten. Dieser Mann hier, hatte in der Mehrzahl davon gesprochen, dass sie nicht geglaubt hätten, hier so etwas vorzufinden. Womöglich schienen sich also noch mehr seinesgleichen in den Wäldern zu befinden. Wenn Hikari ihn alleine gefunden hatte, bestand die Möglichkeit, dass er einfach von ihnen getrennt worden war. Oder aber er war, B), mit einem möglichen Spionageakt betraut worden... C), dass es nur ein Bluff war, war natürlich ebenfalls möglich. Eiji schloss nichts davon aus und aus diesem Grund schlummerte er auch nur ein wenig, als Hikari ihnen riet, sich ebenfalls schlafen und auszuruhen. Der Blonde wusste nicht, woher sie auf einmal dieses Vertrauen in fremde Menschen hatte, aber er dachte nicht daran, unter den Augen dieses Mannes einzuschlafen, den er nicht einmal kannte. Stattdessen verschränkte er letzten Endes die Arme, erwiderte nichts auf seine Aussage außer ein höfliches Nicken, dem man vermutlich vielerlei Interpretationswege anhängen konnte und lehnte sich zurück. Die Augen schloss er, horchte jedoch auf seine Umgebung.
Wenn es jemals so weit kam, dass er fast einschlief, kniff er sich mit einer Hand in den Arm und das nicht zaghaft. Der Schmerz sollte ihn wach halten und ihn gleichzeitig mahnen, in einer Traumwelt zu versinken. So kam schließlich auch das nahe Morgengrauen und Hikari wachte auf. Vermutlich schien es für sie so, als ob er schlafen würde. Er hielt es nicht für wichtig, sie über anderweitiges in Kenntnis zu setzen also öffnete er einfach seine Augen und unterdrückte ein Gähnen. Ohne ein weiteres Wort beschwor er letzten Endes Fuba, auf welcher er Hikari folgte.

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