Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Dorf] Mayumi

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BeitragThema: [Dorf] Mayumi    Do Sep 13, 2012 3:55 pm

das Eingangsposting lautete :



Mayumi ist ein kleines Dorf in Hin no Kuni und lebt von der Landwirtschaft. Vorzugsweise findet man hier viele ältere Herrschaften, welche sich gerne über die Geschichte des Feuerreiches unterhalten. Die Leute hier sind sehr offen und versuchen ihr Dorf möglichst ansehnlich zu gestalten. In der kleinen Hauptstraße stehen viele Pflanzen und man sieht eigentlich immer jemanden, der mit einem Blumenstrauß durch die schmale Hauptstraße geht.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Sa Sep 17, 2016 2:52 pm

Keinen Heiler, mehr einen Priester hatten sie hier. Daizen nickte schwerfällig; sein Arm verströmte Taubheit, und irgendwie fürchtete er, dieser Zustand könnte sich noch ausbreiten. Wenn er einen gebrochenen Arm verpflegen kann, vielleicht auch einen Gebissenen, bekundete der Riese knapp und unwirsch, aber immerhin nicht direkt aggressiv gegen jemanden in nächster Nähe. Ich werde mir sogar das Fluchen verkneifen, wenn ihr ihn holt.
Dies hatte zum Glück bereits jemand, und die Menge teilte sich vor einem Mönch, der sogleich schief lächelte, freundlich um Einstellen des Gebrülls bat und seine Neugierde im Angesicht des Monsterkopfes nicht verbarg. Ob er, Daizen, die Temporalis-Muskulatur sah? Er sah ihn, als der Mönch darauf zeigte - diese kleine Hilfe ließ bei ihm die Erinnerung aufblitzen, was für ein Muskel gemeint war. Es war einer von denen, die ein Taijutsuka wie er häufiger mal mit der Faust bearbeitete.
Ob der Mönch den Kopf für seine Sammlung haben konnte. Daizen reagierte mit einseitigem Schulterzucken. Ihr möchtet ihn einlegen? Ihr dürft ihn von mir aus gern einlegen.
Diese Gelassenheit war kurzlebig. Der Mönch sprach nämlich kurz darauf von schwarz werdenden Körperteilen und dem ersten Warnzeichen in Form von Lähmung. "Jaaa ich denke ihr solltet mir folgen irgendwo im Tempel habe ich noch ein paar Mittel um die Wunde auszubrennen."
Der riesenhafte Wanderer war sichtlich besorgt angesichts der Vorhersage mit dem Schwarzwerden. Vor dem Ausbrennen dagegen fürchtete er sich kein Bisschen. Mit Freuden folge ich Euch, werter Mönch. Ihr wollt die Wunde ausbrennen? Brennt sie aus! Er stapfte dem Mönch hinterher in Richtung Tempel.
Eine Frage vorweg. Wird der Arm wieder vollständig heilen, oder besteht das Risiko bleibender Schäden? Eine wohl unvermeidbare Frage von jemandem, der seine Arme brauchte, um zu arbeiten.
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Di Sep 20, 2016 6:16 pm

Relativ schnell hatten Sie die Ansammlung der Schaulustigen hinter sich lassen können, ein Vorteil davon, wenn in einem Dorf jeder mit jeden redete, keiner wollte sich nachsagen lassen besonders neugierig zu sein, zumal, zum Schluss würde einem die Fischersfrau schon erzählen können, was sonst noch so passiert war, oder zumindest würde sie erzählen können, was sie vom Tempelschüler über dessen Mutter gehört hatte. Reijarmo selbst waren solche Dinge seit geraumer Zeit ziemlich einerlei gewesen, in Tsuchi hatte man über ihn gesprochen, hier würde man über ihn sprechen, überall sprachen die Leute.  Bevor Reijarmo auf die Frage antwortete,  hatten Sie schon die großzügig gesprochen Hauptstraße verlassen und waren nun umringt von den kleinen Feldern, deren wesentlicher Zweck Selbstversorgung war, weswegen sich im Sommer eine bunte Vielfalt an Kartoffeln, Gerste Weizen fand.   Seid ihr ein gläubiger Mensch? So würde ich euch antworten, es wissen nur die Götter. Seid ihr ungläubig? So würde ich sagen, zeigt die Zeit.  Interessiert ihr euch dagegen nicht für Glauben, dann naja Er gewährte  ihn ein kurzes Grienen bei dem er seinen Hut ein wenig nach oben schob Dann würde ich sagen warten wir ab bis ich es mir genauer angesehen habe.  Ja der Tempel stand durchaus etwas abseits, nicht am Ende der Welt sondern nur zirka 10 Fußminuten entfernt, immerhin entlang einer durchaus angenehmen Strecke auf einem recht gut begehbaren Trampelpfad Wissen Sie es ist durchaus Ironisch, gewährt man einem göttlichen keine Allwissenheit, so verfügt er nicht über Priester sondern Sittenwächter, zumindest in den Augen der Menschen Wieso explizit erwähnen, dass er vermutete, dass aus solchen Gründen der Tempel etwas abseits stand? Er wusste nicht einmal wessen Kami Glaubensgebäude es einst gewesen sein mochte, in diesen Dingen waren Chisana Charin nie sonderlich wählerisch, vielmehr nickten sie den angeblich so sakralen Bildnissen lediglich freundlich zu und ließen sich erzählen welche Elemente daran so besonders waren und beschäftigten sich dann mit dem Wieso um danach ihre eigenen Riten einfließen zu lassen.  Deswegen hatte Reijarmo auch als eine der ersten Veränderungen  eine kleine  Terrasse gefertigt aus Buchenholz vor das eigentliche Gebäude  errichtet,  auf der neben einem kleinen Tisch auch immer zwei Stühle standen, und wo er auch seinen neuem Gast bitten würde sich niederzulassen.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Di Sep 27, 2016 12:50 pm

Er hätte wissen müssen, was seine vorschnelle Frage nach sich zog. Natürlich musste sich der Bursche die Verwundung erstmal genau ansehen, und natürlich brachte der Mönch die Götter ins Spiel. Daizen verzog leicht das Gesicht, zum Teil wegen puckerndem Schmerz unter der Taubheit des Arms, zum Andern wegen der Glaubensfrage... die rein rhetorisch sein mochte. Der Heiler gab einem ungeduldigen Patienten eben nur eine schlagfertige Antwort. Dennoch löste die Frage etwas aus in dem ehemaligen Kage. War er gläubig?
Sie beschritten einen Trampelpfad, der zwischen fruchtbaren Feldern hindurchschnitt. Abwesend betrachtete Daizen kurz die diversen Erzeugnisse, welche die Bauern hier heranzüchteten. Er verspürte einen plötzlichen Heißhunger auf in glühenden Kohlen gebratene Kartoffeln. Mit Salz! Das Affenvolk im Kuchiyose-Reich Suirendo betrieb keinen Kartoffelanbau, sie machten in Bananen und Orangen. Bei allen Kami jedes einzelnen Feldes auf dieser Welt, er wollte eine Kartoffel! Ja, ich bin scheinbar gläubig.
Ich glaube, sprach er mit belegter Stimme, daran, dass es eine höhere Macht auf dieser Welt gibt, ja. Er blickte kurz in Richtung Süden. Lag dort der Feuertempel, irgendwo? Er hatte gerade keine nutzbringende Orientierung. Verzeiht. Ich bin etwas aus der Übung mit Ironie, und dazu noch unhöflich, gab er dann zu, antwortete vespätet auf die Worte des Mönchs. Er blickte in Richtung des Tempels, den man bereits erahnen konnte. Ob Priester oder Sittenwächter. Immerhin habt Ihr einen wunderbaren Weg vom Dorf zum Arbeitsplatz.
Am Tempel angekommen, ließ sich Daizen wie angewiesen auf einem von zwei Stühlen nieder, während er das Bündel mit dem Echsenkopf unter dem Tisch ablegte. Erst wollte er eine Fracht auf der Tischplatte absetzen, doch da gehörte ja sein lädierter Arm hin. Er löste die Schlinge und bugsierte das taube Körperteil auf die Unterlage.
Glaube ist ja derzeit so eine Sache, stellte er unvermittelt in den Raum. Es scheint ja, als habe sich zumindest in den größeren Städten ein weiterer Glaube in die Köpfe der Leute begeben. Er spielte damit natürlich auf den Jashinismus an, den angeblich geläuterten Glauben an Jashin, den der Kaiser zusammen mit seiner Thronbesteigung in dieser neuen Welt verankert hatte. Ich war eine Weile etwas abseits der Welt in einer wirklich... gottverlassenen Gegend. Er verzog das Gesicht zu einem schiefen Lächeln. Rein von der Art her, wie ich daherrede, könnte man mich niemals für ungläubig halten. Und Suirendo war in der Tat gottverlassen: Ihr Gott war schließlich Yonbi, und Yonbi weilte anderswo. Daher mag ich wohl ab und an ein paar dumme Fragen stellen. Wundert Euch also nicht.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Mo Okt 03, 2016 12:38 pm

Mit einem stummen Nicken hatte er die Worte seines Gastes vernommen, schöner Arbeitsweg. Eine schöne Sichtweise, ganz egal wie viel Ironie in der Worten des Mannes lag. Wobei Sarkasmus war vermutlich ein nachvollziehbares Mittel, wenn man Sterben könnte.  In der Tür zum Tempel  stand bereits sein Schüler.

Ayata chan bringe den Gast bitte einen Tee, dazu bräuchte ich zumindest noch einen einfachen Druckverband. dieser war obligatorisch, nicht dass er wirklich notwendig sein würde, nein grundsätzlich verstand sich Reijarmo darauf Wunden so zu versorgen, dass niemand etwas davon sehen würde... aber gerade deswegen war ein Verband wichtig. Aye und bringe ihn bitte einen Aufguss basierend auf Ringelglocken, sowie ein wenig Rinde einer Akazie. Für mich selbst bitte einfach Kamille, danke dir.  

Macht und Glaube sind Geliebte, oder nicht? Der neue Glaube verspricht  Unsterblichkeit,  verlockend oder nicht? Dazu ein Körper den eine Wunde wie die von euch nicht bekümmern soll, und die Erlaubnis Freude am eigenen Sadismus zu empfinden. der junge Priester zuckte mit den Schultern,  in einer Art und Weise, wie sie sonst nur bei Gelehrten zu beobachten ist, die sich nicht zwischen zwei Hypothesen entscheiden wollen, während er mit den Fingern den Wundrand taxierte Schmerzt es wenn ich dies mache Er pflügte entlang einer der Venen, wollte kontrollieren ob es auch dort zu  einer beginnenden Entzündung gekommen war, wobei er diesbezüglich, insbesondere im Bezug auf Verhärtungen, noch zwei drei Tage Beobachtung verordnen müsste yare yare, Wo war ich noch gleich, genau Glaube. Mich bekümmert es wenig, sie bieten ihren Weg an,  wir bieten ihnen unseren Weg an, betrachten wie man mit sich selbst in diesem Leben zufrieden sein kann,  das Chakra ist etwas göttliches, und mehr formulieren wir bezogen auf Metaphysik schon nicht. Ich weiß, sehr langweilig und vermutlich auch der Grund wieso ich Ihnen nur einen einfachen  Aufguss aus hiesigen Kräutern, als Mittel gegen ihren Durst offerieren kann, aber wie hieß es noch gleich in meinem Glauben? Reichtum und Überfluss für alle und jeden, folgt mir und labt euch an Wasser und Brot, was daran lässt sich nicht laben? Füllt es euren Magen nicht genauso gut wie Wachteleier und Wein? Ist Reichtum nicht genau dies, Überfluss gegenüber einem Verlangen?  Er blickte kurz wieder hinauf zu den Mann, schenkte ihn ein kurzes Lächeln und drehte seinen Blick über seine Schulter zurück zur Tür, darauf wartend, dass der Lehrling mit Getränken und einem Verband kommen würde. Vieles kann ich euch aber leider nicht über die Welt erzählen, denn bekümmert sie mich nicht. Kann ich verändern was geschieht nein? Wieso also darüber grübeln und meine Zufriedenheit trüben. Aber eine ihrer anderen Fragen kann ich beantworten, den Arm kann ich verarzten, bezahlt habt ihr mich schon durch den herrlichen Geckokopf, daher möchte ich euch lediglich ein Versprechen abnehmen bevor ich beginne, erzählt nicht davon wie ich euch behandelt habe. Paranoid? Nicht unbedingt, aber er war weiterhin ein Missing Nin, den manche nachtrugen, geflohen zu sein, bevor das Dorf angegriffen wurde. Fahnenflucht, Verräter, dieses elendige Sündenbock suchen um seine Ohnmacht nicht ertragen zu müssen. Wünscht ihr eine ausführliche Erklärung, darüber was ich wieso machen werde, oder reicht euch  das Wissen, dass ich die Bakterien umbringe werde, bevor sie euch umbringen? zum Abschluss der Worte leuchtete seine Hand oliv- fast  schon giftgrün  auf, Chakra für das Castititas, unnötig zu erwähnen, dass er damit publik gemacht hatte ein Shinobi zu sein. Aber wie gesagt, der Unterschied zwischen Paranoid und Vorsicht lag im Detail und des Erste  wäre ihm zu mühsam.


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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    So Okt 16, 2016 10:58 am

Ein Mann, zufrieden mit sich und dem Lauf von Himmel und Erde, von Sonne und Mond und Sternen. Daizen kam nicht umhin, den jungen Mann verblüfft über so viel Gleichmut anzustarren. So einen Kerl, dieser Gedanke schoss ihm unvermittelt in den Kopf, hätte er als Untergebenen gut gebrauchen können, in seinem Amt als Kage. Er war fast erschrocken darüber, dass es solche Leute gab, die etwas wirklich mit... Ruhe angingen!
Ich überziehe, dachte ein kleiner Teil seines Geistes. Ich verzerre die Erinnerung an die Vergangenheit. Nicht jeder Shinobi Konohas ist ein elendig quäkendes Nervenbündel. Konnte gar nicht sein. Oder? Schwer zu sagen.
Die Stimme des Priesters, sein Sprechrhythmus oder irgendwas in dieser Art hatte was von Bachplätschern. Etwas Meditatives. Keine Aggression, keine ungesunde Leidenschaft, gleichsam klang er auch nicht innerlich tot. Höchst selten, dass Daizen Kato so jemandem begegnet war.
"... aber wie hieß es noch gleich in meinem Glauben? Reichtum und Überfluss für alle und jeden, folgt mir und labt euch an Wasser und Brot, was daran lässt sich nicht laben? Füllt es euren Magen nicht genauso gut wie Wachteleier und Wein? Ist Reichtum nicht genau dies, Überfluss gegenüber einem Verlangen?"
Der junge Priester blickte kurz auf und lächelte. Daizen reagierte gleichfalls mit Lächeln, wenn auch eher skeptischer. Ein Asket war er nicht unbedingt. Daran hatte selbst das Exil im Affenreich nicht rütteln können. Er schlug Wein nicht aus, wenn er sich anbot, und griff lieber zum Gebratenen als zum Gebackenen.
"Vieles kann ich euch aber leider nicht über die Welt erzählen, denn bekümmert sie mich nicht. Kann ich verändern was geschieht nein? Wieso also darüber grübeln und meine Zufriedenheit trüben."
Äußerst weise. Daran hätte sich Daizen wohl auch halten sollen... Vielleicht sollte er diese Worte genau jetzt als Ratschlag des Schicksals betrachten. Andererseits wäre es arg erbärmlich, sich an den erstbesten Strohhalm zu klammern. Andererseits... Andererseits... Andererseits!
Ihm würde davon nur bald der Kopf schmerzen. Eine leidige Figur gab er ab, der Mensch ohne Ziel, da wurde selbst eine Burg zur Ruine. Apropos Schmerz; auf die Frage nach dem Schmerz, wenn der Mönch dies machte, antwortete Daizen mit einem Nein, nicht wirklich. Genauer gesagt spüre ich so gut wie nichts dort.
"... daher möchte ich euch lediglich ein Versprechen abnehmen bevor ich beginne, erzählt nicht davon wie ich euch behandelt habe."
Erstaunen, welches Daizens gewaltige Augenbrauen-Gebirge zusammenzog. Ich werde schweigen, erklärte er mit Feierlichkeit in der Stimme, als ginge es um etwas weit Größeres, wie das Schwören von Treue gegenüber einem Lehnsherren. Das lag ihm einfach im Blute. Nun verfolgte er das Geschehen an seinem Arm allerdings mit größerem Interesse. Ohne die Bitte um Stillschweigen hätte er das nun Folgende womöglich gar nicht richtig erfasst; denn es war schließlich normal für einen Shinobi wie Daizen, der mehr als manch anderer schwer einstecken musste, grünlich flimmerndes Chakra zu sehen.
"Wünscht ihr eine ausführliche Erklärung, darüber was ich wieso machen werde, oder reicht euch  das Wissen, dass ich die Bakterien umbringe werde, bevor sie euch umbringen?"
Daizen lachte leise, kurz und heiter. Ihr scheint ein guter Redner, und ich halte mich für einen guten Zuhörer. Wenn Ihr erklären und gleichzeitig behandeln könnt, lausche ich dem gern. Er wiegte nachdenklich den Kopf von der einen zur andern Seite, während er auf die umgebende Landschaft blickte. Ihr verfügt offenbar über mehr Mittel der Heilung als Pülverchen und Wässerchen in Tiegeln und Töpfchen. Hat die Meditation Eure inneren Kräfte erweckt? Oder hat ein Shinobi Euch unterrichtet? Diese Alternative sprach er natürlich nicht aus. Stattdessen spielte er mit und nahm diese Möglichkeit, oder gar die Worte Jutsu oder Chakra, gar nicht erst in den Mund.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    So Okt 23, 2016 12:14 pm

Vermutlich, vielleicht aber auch nicht. Kann leider nicht beurteilen inwieweit meine Künste sich ohne Meditation und Gebete entwickelt hätten. Er stoppte kurz mit seiner Ausführung, ließ das glimmen der Hand wieder verschwinden, nicht aufgrund des leisen Geräusches einer sich wieder öffnenden Tür, nein seine Ohren war zwar gut, aber auch nicht gleich den einer Eule. Er hatte es lediglich über sein Kekkai Genkai bemerkt, die Statur seines Lehrlings erkannt und die beiden Teetassen wahrgenommen, verzeichnete kurz für sich selbst, dass auch nach drei Monaten der junge Mann noch nicht endgültig verstanden hatte, dass Reijarmo unter einer Tasse Tee immer eine ganze Kanne verstand. Er wartete noch kurz das die beiden Tassen und der Verband platziert wurden, nickte den Jungen leicht zu um damit anzudeuten, dass er sich um die verbleibenden Aufgaben kümmern könnte, seine Anwesenheit hier vor Ort also nicht erforderlich wäre, ergriff dann wieder das Wort, mit den Blick nach der Mimik seinen Gesprächspartners suchend. Wobei ich erst seit wenigen Jahren auch dem Gebet fröne,.nur um wieder auf ihre Frage bezogen zu antworten. Ich bin ausgebildeter Iryō-nin, in erster Generation, und bevor dieses Rätsel aufkommt, ein Flüchtling und nun hier gelandet Er zuckte mit den Schultern Ich wäre überrascht wenn mich irgendetwas verfolgen würde, doch wenn dem so ist, wäre es nicht hilfreich wenn zu viel Gerede um meine unbedeutende Person gemacht werden würde. Wieso ich so offen rede? Wenn ich mir irren sollte und die ihren Intentionen von Nachteil für meine Gesundheit wären, würde es ohnehin keinen Unterschied mehr machen, nicht wahr? Er lächelte wieder in vielsagender ruhigen Art, wie hatte es noch gleich geheißen? Wenn du nicht weißt ob du kämpfen musst, so Sorge dich nicht bis es soweit ist, wenn du kämpfen musst und noch nicht weiß wie es ausgeht sorge dich nicht bist du sterben wirst, und wenn du stirbst, wirst du dich ohnehin mehr Sorgen, wieso also überhaupt mit dem Sorgen beginnen? Chisana Charin, ein Völklein mit eigenwilligen Verlangen nach logischen Schlüssen, er selbst war irgendwo zu bequem und hatte einfach nur kein Interesse daran, über etwas nicht logisch erschließbares zu sinnieren, wenn würde er reagieren, wenn würde er sich auf diese törichte Empirie verlassen, selbst solche Wunden heilen zu können, die gemeinhein als Letal gelten… und zu guter Letzt er war noch nie ein Mensch gewesen, der Angst anheim fiel, ganz im Gegenteil er lehnte sie rigoros ab. Er griff mit der linken Hand nach der schlichten Teetasse, genoß wie die Wärme langsam seine Finger durchflutete, pustete leicht etlang der viskosen Oberfläche und keine Angst, ihnen steht es frei inwiefern Sie darüber erzählen wollen, was sie in diesen entlegenden Teil der Welt gebracht hat, lediglich offeriere ich ihnen, gerne frei mit mir debattieren zu können, auch wenn mein Glaube keine Schweigepflicht kennt, denke ich ist es zwischen zwei zivilisierten Männern eine selbstverständliche Tugend, nicht wahr? Er nahm einen Schluck, anders als bei Teezeremonien üblich verzichtete er darauf die Tasse noch einmal ein wenig zu drehen, Gesten der Eleganz und Anmut waren für ihn immer eher weiblich besetzt gewesen, halfen diesen dabei sich zu orientieren, er selbst legte nur Wert darauf, dass der Tee mundete. Vater sagte immer begleite deine Tat nur dann mit Worten wenn es Unterricht ist, aber ich kann gerne erst ausführlich dozieren und dann behandeln oder erst behandeln und dann dozieren. man mochte es vielleicht nicht glauben können, diese Redeschwalle waren keine Berufskrankheit, kein Indiz für eine Leidenschaft, er war kein Lehrer und hat es schon damals nicht gemocht vor einer Klasse zu stehen. Es war vielmehr naja Imitationsverhalten, Vater dozierte schon immer in Monologen einer epischen Länge und erwartete daher seinerseits ausführliche Antwort.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Sa Nov 05, 2016 11:58 am

Da gab jemand nicht viel auf Geheimnisse. Oder zumindest machte er sich nicht die Umstände, Dinge zu verschleiern, die so ziemlich jeder andere möglichst verbuddelt hätte. Der Mönch sprach ganz offen aus, wie die Sache um ihn stand, und legte dem Ganzen nicht einmal eine Maske auf, indem er gewisse Worte ungesagt ließ. Wie etwa "Flüchtling".
Ein Diener kam vorbei, brachte Tee. Sonnenschein fiel, kein Lüftchen regte sich. Irgendwo zirpten Zikaden.
Der Mönch offerierte, ebenfalls ein guter Zuhörer zu sein, sollte dafür Bedarf bestehen. Daizen betrachtete dieses Abbild sorgloser Geruhsamkeit, welches sich an seinem Arm zu schaffen machte. Hockte er hier inmitten einer Stahlfalle, deren Kiefer zuschnappen würden, sobald er derartig gelassen mit seinem Dasein als gesuchter Verbrecher umging. Ein vertrauensvollerer Mann würde wohl plaudern. Daizen aber würde zwar auch reden, jedoch lügen.
Dass der Mönch sich nicht gerade mit der formellen Gestik einer Teezeremonie bewegte, störte Daizen nicht. Er selbst tat es ebensowenig. Er hielt einen Herzschlag lang inne, ehe er vom Tee kostete. Der Gedanke von Gift kam ihm in den Sinn, gekoppelt an die intuitive Erwartung einer Falle, doch letztlich, welche Rolle spielte es? Der Bursche, der ihm gegenüber saß und eine geradezu überlegene Ruhe ausstrahlte, hatte seinen Arm unter den Händen. Wollte er ihn kampfunfähig machen, so bräuchte er keine Giftkräuter, die kosteten schließlich Geld. Wollte er den Nuke-Nin, konnte er ihn vermutlich billiger kriegen.
Ihr klingt ja wie ein wahrer Eremit, sprach er schließlich unverbindlich. Erhaben über den Gesetzen der sterblichen Welt, ungebunden vom Willen der Mächtigen, frei von den Sorgen des Kleinen Mannes. Er überzog absichtlich ein klein wenig, gab seiner Stimme einen belustigten Unterton. Beneidenswert. Entweder wart Ihr kein sonderlich wichtiger Mann, von wo auch immer Ihr kommt, oder Ihr seid einfach überaus furchtlos.
Daizen wandte den Blick auf die Landschaft ringsum. Einen schönen Platz habt Ihr gefunden, um Euch abzuschotten. Er erwog, den Mönch zu fragen, ob er auch andere Leute kannte, vielleicht auch behandelt hatte, die ein ähnliches Schicksal wie er erlitten hatten. Doch er ließ es bleiben. Der ehemalige Iryo sprach offen, hatte jedoch auch angedeutet, dass er wußte, wie man schwieg. Seine auf Zivilisiertheit gründende Schweigepflicht würde er wohl kaum brechen.
Wenn er denn wirklich war, was er vorgab zu sein. Es stand noch immer die Gefahr einer Falle im Raum. Genauer gesagt, in Daizens Hinterkopf. Der ehemalige Kage ließ im Nebenbei seinem Spürsinn freien Lauf. Er empfing keine besorgniserregenden Schwingungen. Keine Garantie, aber doch beruhigend. Garantien gab es ja sowieso nie, waren eine Illusion an sich.
Verzeiht meine Direktheit, doch... Wenn Ihr ein Flüchtling seid, zieht es Euch dann nicht generell nach Anderswo? Habt Ihr vor, hier zu bleiben und zu hoffen, dass niemals jemand Ungemütliches vorbeikommt und der Idylle ein Ende bereitet? In Mizu no kuni wäre das Leben doch erheblich... ruhiger. Wobei, Ihr könntet es auch näher und gleichzeitig ruhiger haben. Daizen lehnte sich etwas zurück. Bereits Kaze no kuni wäre wohl abgelegen genug. Dort gibt es übrigens auch einen Eremiten. Es gab viele Plätze, die sicherer waren als Hi no kuni selbst. Zwar war das Land des Feuers nicht offizieller Kern des Reiches, aber doch sein Herz. Und gemessen an seiner Fruchtbarkeit wohl auch sein Brotkorb, und dank des Shinobi-Dorfes Konohagakure auch gleich die Waffenkammer. Auch wenn die Samurai Letzterem wohl hartnäckig widersprechen würden... oder zumindest erklären würden, dass die Waffen in dieser Kammer zur absolut unehrenhaften Sorte gehörten. Eher ein Giftschrank als eine Waffenkammer. Die Schmiede der Schwerter dagegen lag in Hakkin, Tetsu no kuni.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    So Nov 06, 2016 5:47 pm

Eremit? Bei diesen Worten verlangsamte er kurz die Geschwindigkeit mit der er seinen Tee trank.
So zu klingen, sichert mir derzeit einen vollen Magen. Und Furchtlos? Ist derzeit die Gefahr für euch nicht vermutlich größer? Lediglich einmal angenommen ich wäre ein Kurpfuscher, dann könntet ihr euren Arm verlieren. Angenommen ich würde Organe sammeln, wer sagt das ich euch nicht am Schlaf ermorde? Vielleicht opfert man in diesem abgelegenen Fleckchen auch noch Menschen dem Erntegott? Alles nicht sonderlich wahrscheinliche Möglichkeiten, aber wenn wir wollten, so könnte sich unser Verstand darauf versteifen, Sie dadurch Realität werden lassen, und dennoch sitzt ihr hier mehr oder wenig gelassen. Furchtlos, nein um es in sprachlichen Güte eines Groschenratgebers zu sagen, ich fürchte einfach mehr die Angst vor der Furcht und was diese aus einem Menschen machen könnte. Wirklich nicht seine besten Worte, aber auch nicht sein liebstes Thema. Er besaß eine gewisse Attitüde dafür, sich nicht zu Sorgen. Aber deren Fundament war nur zu 35% Logik und zu einem bedeutend größeren Teil, dass unausgesprochene Wissen darum nicht nur ein Mönch zu sein, von dem auch die andere Person weiß, dass er mehr war, sondern eben auch ein mehr als passabler Shinobi. Und dennoch Furchtlos? Beim Gedanken an diese Worte, glaubte er schmecken zu können, wie der Tee bitter wird. Er war vieles aber nicht Furchtlos, immerhin versteckte er sich nicht vor imaginären Häschern, er war etwas ausgewichen, hatte jemanden in Konoha absetzen lassen, auf diese Weise die Wirbelnden Blätter seiner Gedanken verbrennen zu können. Aber dies war egal, es lag hinter ihm und es war eine Vernünftige Entscheidung gewesen, die Entscheidung von der er auch sie am meisten profitierte. Er stellte die Teetasse wieder auf den kleinen Tisch, lauschte dabei den Worten von Daizen. Zog kurz einmal die Augenbrauen zusammen, verlor aber nicht sein ausgeruhtes Lächeln, betrachtete in gewisser Weise sogar aufmunternd und unterstützend wie sich die andere Person zurücklehnte.
Verzeiht auf diese Frage werde ich dann doch mit einer Chiffre aus einer meiner Predigten Antworten. Der Gelehrte Roshi hatte sich mit seinem Daimyou zerstritten, zwei, drei Tage debattierte dieser mit seinen Beratern, wie mit diesem vielleicht Weisen aber eigenwilligen Mann zu verfahren sei, ermorden? Hinrichten? Zum Widerruf zwingen? Am Ende war die Einigung, ihn auf die Insel Jaka zu verbannen, Roshi war schon über 80, wieso sich selbst mit etwas belasten, dass die Natur ohnehin bald erübrigen würde? So wurden Gesandte zu Roshi gesendet, als sie ankamen, saß der Gesuchte gerade mit seinen Schülern am Frühstückstisch. Stumm vernahm er das Urteil, wartete bis der Bote sein letztes Wort gesagt hatte. Danach klatschte er kurz in die Hände und sprach „Wie es scheint essen wir heute Abend in Jaka“ . . Zum Abschluss der Worte nahm er den verwundeten Arm und lag ihn auf den kleinen Tisch, zwischen die beiden Tassen, als sei er lediglich das Teegebäck. Die beiden ausgestreckten Finger eingebettet in olivgrünes flimmern, begannen behutsam den Wundrand abzuschreiten, hinterließen optisch keine Veränderung, lediglich ein brennendes Gefühl, ähnlich dem welches Schwefel auf einer Wunde hinterlassen würde, deutete an was dort passiert. Mein Vater wäre vielleicht in der Lage eine solche Behandlung so mit gelehrten Worten zu verweben, dass Sie Nachts im Bett beim überdenken des Geschehen wie Schlag die Doppelhaftigkeit seiner Worte erkennen würden. Dergleichen gelingt mir leider nicht, bei dem Jutsu handelt es sich um Castitas normalerweise wird es verwendet um chirurgische Elemente zu sterilisieren, bzw. Bakterien abzutöten und Viren zu beseitigen. Mit einer gewissen Präzision ist es aber auch geeignet um Wunden zu reinigen, wobei es leider offene Nervenenden, sowie lebende Zellen “ reizt“. das letzte Wort sprach er etwas spitzer aus, reizen war ein schöner Euphemismus, faktisch wurden diese Zellen ebenfalls vernichtet. Aber Medizin war immer ein Tausch, ein Abwägen welcher Schaden größer sein würde. Weiterhin wirkte dieses Jutsu nur oberflächlich, abseits von Wunden sorgten schon Sichte abgestorbener Hautzellen für ausreichenden Schutz. Wieso er darüber nachdachte? Weil er während seiner , zugegeben kurzen, Zeit als Ausbilder des Öfteren von Schülern gefragt worden war, wieso man diese Jutsu nicht im Kampf anwenden würde. Gekommen um zu heilen, gegangen mit dem Wissen effizient zu töten. [i]
Einen Eremiten? Besäßet ihr die Güte mir dessen Namen mitzuteilen, vielleicht habe ich schon von diesen gehört. Während seiner Worte unterbrach er immer wieder kurz mit der Bewegung, stellte dabei kurz Augenkontakt her, bevor er sich wieder mit dem Blick auf die Wunde beugte.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Di Nov 29, 2016 5:01 pm

Ob die Gefahr für ihn größer war? Daizen empfand es nicht wirklich so. Er ging ins Blaue hinaus, und er kehrte nun auch wieder aus dem Blauen zurück. Per Gyaku-Kuchiyose ins Affenreich zu fliehen, hatte den unschätzbaren Vorteil, dass man keine brauchbaren Spuren hinterließ.
Der Mönch führte auf, dass es auch hier Gefahren gäbe, die sein Patient offenbar ebenso gelassen hinnahm, wie er seine Risiken. Immerhin verstand selbst Daizen, der stets eher praktisch veranlagt war, sogleich die berühmte Angst vor der Angst, worauf die Worte seines Arztes hinausliefen.
Ich wägte schlicht ab, stellte er lakonisch fest. Ewig weit laufen bis zur nächsten Stadt und vielleicht auf dem Weg dahin zusammenbrechen und nie ankommen... oder mich hier potenziellen Kurpfuschern, Organsammlern und Menschenopferern aussetzen. So einfach ist das. Er nahm jedenfalls an, dass es so einfach war. Er schob seine nachlassende Denkkapazität in Sachen Rhetorik aufs Gift - er hoffte jedenfalls, dass sie gerade im Nachlassen begriffen war, wie im stetigen Abseilen in schattigere Plätzchen. Andernfalls müsste er wohl zugeben, dass er es mit Debattierkünsten nicht mehr so hatte.
Was das Chiffre betraf, runzelte er eher unwillig die Stirn. Ein Asyl in Jaka, die weise Wahl vielleicht für einen alten Mann... Oh. Stocken. Er runzelte die Stirn noch mehr. Hnnng... Darüber muss ich nachdenken, räumte er ein und behielt den Predigt-Auszug mal im Hinterkopf.
Derweil machte sich der Mönch an dem verwundeten Arm zu schaffen. Ein Gefühl nicht unähnlich alkoholgetränkten Wattebäuschen.
"Mein Vater wäre vielleicht in der Lage eine solche Behandlung so mit gelehrten Worten zu verweben, dass Sie Nachts im Bett beim überdenken des Geschehen wie Schlag die Doppelhaftigkeit seiner Worte erkennen würden. ..."
Eure Jaka-Asyl-Geschichte taugt dazu auch, entgegnete Daizen platt. Das "Reizen" der Nervenenden war zwar spürbar, erzeugte jedoch keinen Schmerz, der ihn dazu brächte, beispielsweise mit höherer Stimme zu sprechen. Ich wurde schon des Öfteren geflickt und kann mir denken, was Ihr mit dem Reinigen der Wunden meint. Schert ab, was abgeschert werden muss. Ich werde niemanden aus Eurer Nachbarschaft mit meinem Gebrüll in Panik versetzen.
Was den Eremiten betraf, erteilte Daizen bereitwillig Auskunft. Teritenshi würde es nicht stören; er lebte zwar zurückgezogen, freute sich aber an Gesellschaft und hatte sich, soweit es Daizen über diverse Ecken und Winkel gehört hatte, keine Probleme mit den jüngsten Entwicklungen der Weltgeschichte eingehandelt.
Gomamura Teritenshi, nannte er den Namen, Eremit aus dem Dünenmeer. Freundlicher, alter Kerl. Ja, älter als ich. Genauer gesagt war er schon alt, als ich noch jung war. Vermutlich war ich so alt wie Ihr, da ich ihm über den Weg lief. Brachte mir bei, zu Fischen. Mit den bloßen Händen. Er hob die unversehrte Hand und bewegte abwechselnd die Finger. Ungesagt blieb, dass ich Daizen damit auch auf seinen Taijutsu-Stil bezog. Eine Art des Kampfes gegen Fische und Menschen gleichermaßen.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    So Dez 11, 2016 11:50 am

Angenehm, zwei verschiedene Erkenntnisse und beide von positiver Natur, trotz diametraler Ausrichtung. Das der kräftige Mann die Behandlung in einer fast mönchsgleichen Ruhe ertrug, sich in seiner Stimme kein schwanken, in den Muskeln kein zucken anmerken ließ war nicht unerwartet. Vor ihm saß ein Krieger, nicht nur ein Grobian, der Unzulänglichkeit mit Kraft überspielte. Der Aspekt der Bestandteil der zweiten positiven Erkenntnis war, der Mann besaß ein Gefühl für Weisheit. Nein dachte sich Reijarmo, während er den letzten Einstich versorgte, Weisheit war kein Wort dass es gänzlich umschreiben würde, Erfahrung in Kombination mit prägenden Erlebnissen, Weisheit der Straße, wie es in manchen Kreisen auch genannt werden würde. Gomamura Teritenshi . Reijarmo verschränkte die Arme vor seinem Brustkorb während er nachdenklich die Augen schloss.
Da war wieder dieser geradezu bedauerliche Aspekt, dass eben nicht alle alten Menschen einander kennen und sich regelmäßig auf weiten Terrassen zu spannenden Shogi Partien und angeregten Gesprächen treffen, und sich dort ganz nebenbei in Geheimclubs verschwören. Vermutlich hatte sein Vater schon einmal den Namen Gomamura Teritenshi erwähnt, aber sein Vater war auch einer der Menschen die zwar predigten, dass uns aus guten Grund ein Mund und zwei Ohren gegeben worden waren und dennoch so ausdauernd dozierten, als wären Unterweisung eine altersgerechte Forme des Marathontraining. Zumindest er konnte derzeit nicht einordnen ob die beiden sich kennen könnten, oder eben nicht. Mit leichten Kopfschütteln öffnete er die Augen wieder, sprach, den Blick auf die Felder vor sich gerichtet Fange einen Fisch und du ernährst für einen Tag, lehre ihn zu fischen und du ernährst in ein Leben lang. Bekannte Worte? Glaube die gehören schon fast zur Grundausbildung der Weisen. er schüttelte kurz seinen Kopf, dabei in Erinnerungen schwelgend, an eigene Erlebnisse mit graubärtigen und glatzköpfigen Eremiten, die äußerlich Weise waren, aber wenig Weise aber dafür umso schönere Worte zu sprechen vermochten. Oder wie er sie nannte: Vorbilder. Ich hoffe es wurde nicht zu despektierlich aufgefasst, aber wie scheint sind wir beide in bestimmten Art und Weise Brüder im Leiden. Nur mit dem Unterschied, dass ich es nicht geschafft habe Loszulassen. Neigte Teritenshi Sama denn auch zu einem Humor, der für einen selbst oftmals nicht von Prüfungen zu unterscheiden war? Er warf einen Blick über die Schulter in Richtung der Tür, dabei ein schelmisches Lächeln auf den Gesichtszügen. Humor, ja sein Tempelschüler konnte bereits jetzt einige Tagebuchseiten mit gefühlten Peinlichkeiten füllen, an denen Reijarmo zumindest nicht gänzlich Unschuldig war. Man darf eben nicht erwarten in einen Krieg zu ziehen und dann nie unangenehmes zu erleben, und im Vergleich zu seinem Vater war er bislang noch sehr gnädig gewesen, zumindest noch. Die Wunde ist nun soweit gesäubert, und keine Sorge die frische Luft ist sogar keimfreier als die Luft in Krankenhäusern. Aufgrund der Tiefe der Verletzung werde ich Nerven und angegriffene Sehnen mit Shonen no Jutsu versorgen. Langsam kratzte er sich mit dem Zeigefinger der linken Hand in der Grube der linken Backe die durch den hochgezogenen Mundwinkel erzeugt wurde. Nicht weil es sonst nicht heilen würde, sondern weil ihr auf mich nicht wie eine Person wirkt, die Schmerzen von Tat abhalten würden, was der Heilung nicht zuträglich wäre. Anders bei den Hautschichten erstmalig tauchte auf seinem Gesicht so etwas wie ein Hauch von Skepsis auf Schmerz ist wichtig um zu lernen, egal wie alt wir Menschen sind. Ich werde für den Verband noch eine Salbe vorbereiten, die die Wundheilung unterstützten wird. Vermutlich zwei Wochen und der Biss ist nur noch eine Erinnerung. Und schon morgen sollten Sie mir zeigen können, wie man mit bloßen Händen fischt. Die letzten Worten trugen wieder Leichtigkeit in sich, tatsächlich interessierte Reijarmo was man dadurch lernen sollte, neben dem Fangen von Fischen und für Antworten auf solche Fragen war Praxis immer bedeutend besser als reine Instruktionen.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Sa Jan 14, 2017 7:28 pm

Der Mönch legte Teritenshis Beschäftigung, Daizen den Tai-Stil des Aalfischers beigebracht zu haben, als eine Weisheit an sich aus. Möglicherweise war dem so. Teritenshi hätte ihm auch einfach einen Fisch geben und seinen nächsten Gegner an seiner statt ungespitzt in den Boden rammen können. Doch anstatt etwas für den jungen Daizen zu tun, hatte er ihn gelehrt, es selbst zu tun.
Da kamen Erinnerungen hoch.
Lehren und Lernen, entgegnete Daizen melancholisch, ist das Blut in den Adern der Welt. Das klang nicht schlecht. Wobei Lehren und Lernen auch der Atem in der Lunge oder der Fleischbraten im Bauch der Welt sein konnten. Hmmm. Das zählt wohl noch nicht als weise, wenn ich mir nicht auch über den Teil mit dem Blut Gedanken mache. Daraus würde sich nun eine seltsame Art von Ohrwurm entwickeln.
Ah, ich verfalle in Platitüden, scheint mir, fügte er rasch an, um den Mönch davon abzuhalten, zu denken, Daizen versuchte gerade, weise zu klingen.
Bin ich weise, weil ich weiß, dass ich nur Allgemeinplätze vom Stapel lasse?
Hatten Shinobi die Weisheit des Lehrens verinnerlicht? Daran musste er nun denken, weil ihm seine Senseis in den Sinn kamen. Gerade war er sich nicht sicher. Sie mochten ihn unterrichtet haben, er selbst mochte andere unterrichtet haben... doch letztlich erfüllten Shinobi noch immer Aufträge, lehrten und lernten für die Erfüllung von Missionen. Solchen Kunden brachte man nichts bei, und man sorgte vor allem nicht dafür, dass sie ihre Probleme zukünftig selbst lösen könnten. Für den gleichen Dienst ließ man sich gern ein weiteres Mal bezahlen.
Hmmm. Hmmmmmm.
Das Gefühl, eine Blase im Kopf zu haben. Die platzen würde, wenn er sich noch ein wenig länger mit diesem Gedanken befassen würde. Vielleicht. Wenn er fokussiert genug war. Nadelspitz fokussiert.
Ein weiterer Gedanke für später.
Der Mönch erkundigte sich derweil nach Teritenshis Art. "Neigte Teritenshi Sama denn auch zu einem Humor, der für einen selbst oftmals nicht von Prüfungen zu unterscheiden war?"
Daizen hob die Augenbrauen. Hm, nein. Er war - ist - eher von der schweigsamen Sorte. Eher weise im tatkräftigen Sinne, könnte man sagen. Was er tat, hatte Hand und Fuß. Das kann man wohl nicht von jedem Menschen auf der Welt behaupten.
Der Mönch hielt auch Daizen für einen Mann der Tat. Für einen der gefürchteten unvernünftigen Patienten, die sich grundsätzlich nicht davon abhalten ließen, aus einem geschlossenen Fenster zu springen und einen Schwerstbewaffneten niederzuringen, frische Operation am offenen Herzen oder nicht.
Schmerz ist auch ein Lehrer. So dachte Daizen, als der Mönch den Bogen zum Lehren und Lernen schlug. Hatte er das absichtlich oder unbewusst getan? Vermutlich absichtlich. Oder ich dichte inzwischen zu viel in sein Tun.
"Ich werde für den Verband noch eine Salbe vorbereiten, die die Wundheilung unterstützten wird. Vermutlich zwei Wochen und der Biss ist nur noch eine Erinnerung. Und schon morgen sollten Sie mir zeigen können, wie man mit bloßen Händen fischt."
Daizens Kopf ruckte herum. Hah? Ich? Ihnen beibringen, wie man einen Barsch aus einem trüben Tümpel zieht? Ich bin begeistert, dass ich dazu imstande sein werde, doch... Er deutete mit der unversehrten Hand auf die Finger des Mönchs. ... Meine Wenigkeit hat nunmal Pranken, die weder Angel noch Aalspieß vernünftig handhaben könnten. Darum muss ich fischen wie ein Bär. Ihr hingegen? Er lachte leichthin. Aber gut, ja. Von mir aus gibt es dann morgen abend Fisch.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Mo Feb 06, 2017 11:41 am

Weise in der Tat? Es war amüsant, wie viele Parallelen sich zwischen diesen ganzen, vielleicht, Weisen, vielleicht auch nur erfahrenden Menschen offenbarten, begann man doch einmal danach zu suchen. Oder einfach nur das Glück besaßen auf Menschen zu treffen, die es als schön empfinden wollten, in arbiträrer Manier einen Wert vergaben. Zwei Ohren ein Mund damit sei alles gesagt über das Verhältnis von Wort und Tat? Vielleicht vernünftig, vielleicht auch nicht, so manches Wort verhallt besser im Rauschen der Blätter des Waldes so manche Axt wird zu schnell geschwungen. Es war keine Paradoxie, nicht einmal sonderlich Clever, vielmehr reizte Reijarmo eine Fußspitze in den Teich zu bekommen, der die Vergangenheit des Mannes darstellt. Ohnehin kannte er auch Lehre durch Tat, klassisch für viele Klöster in denen der Lehrer lediglich das Wort Falsch zu beherrschen scheint und seinen Schüler überlasst durch Versuch und Irrtum zu lernen, wann zu fragen, wann zu knien, wann zu handeln. Er blickte auf die hellen Stellen der Haut umrahmt von dunklerer Sonnengeprägter Haut. Etwas störte ihn selbst an seinem Verweis, daran das Schmerz ein guter Lehrer sei. Schmerz lehrt uns erstmal nur Schmerz zu vermeiden, lehrt uns aber nicht zu lernen .
Lächelnd hob Reijarmo seine Hand, schloss und öffnete die Finger Diese Hände haben schon genügend nach Fisch gerochen, nun wird es an der Zeit auch mal mit diesen einen echten Fisch zu fangen, im schlimmsten Fall habe ich mal wieder das Vergnügen mich selbst zum Trottel zu machen, so sollte eure Warnung über die Notwendigkeit von großen Händen berechtigt gewesen sein. Er schloss kurz seine Augen, er könnte nun mit einem der Werkzeuge einen senkrechten Ausfallhieb auf Höhe der Halsschlagader andeuten, vermutlich würde sich dann zeigen, dass die Hände des Mannes neben ihn nicht nur geschickt genug für einen Angelspeeer oder eine Angel wären, sondern seine Arme vermutlich noch wesentlich komplexere Koordinationsleistungen erbringen können. Aber auch hier wieder wieso? Die letzten Sonnenstrahlen fühlten sich angenehm an, diese galt es zu genießen, Fisch wäre eine gelungene Abwechslung zu der hiesigen doch etwas arg Hafer lastigen Ernährung und zu guter Letzt könnte ihn selbst ein wenig die Übung in solchen Dingen fehlen, ein Risiko das eine solche Aktion ziemlich unökonomisch erschienen ließ.
Er reckte die Arme entspannt von sich, ließ die linke dabei auf die Schulter des Mannes sinken, klopfte dreimal sanft, wie bei einem alten Freund, auf dessen Schulter. Es mag noch nicht Nacht sein, aber ich würde euch in das Gebäude geleiten wollen, und dann euren Raum zeigen. Den Verband wird dann von meinem Lehrling angelegt werden Noch immer sich streckend erhob er sich von harten Stuhl, unterdrückte das Bedürfnis kurz über den vermutlich leicht geröteten Hintern zu streichen Besser als gar kein Stuhl ein leichter Gedanke. Die Teetasse greifend blicket er noch einmal über die Fläche vor dem Kloster Ich selbst muss mich noch ein wenig der Meditation und den Schriften widmen, für mich und damit mein Schüler nicht glaubt, nach der Ordination die Zeit nur mit Teetrinken verbringen zu können. Auch ist es nicht gut zu lange mit dem Konservieren des Kopfes zu warten Er beendete diese Worte mit einem kurzem aber durchaus ehrlich vergnügten Lachen, es war nicht so dass er in diesen Dingen Pflicht sah, vielmehr war es ganz lächerlich gesagt Gewohnheit und diese zu missen machte ihn nervös. Soviel zu Weisheit und Disziplin. Mit einem Schluck lehrte er die Tasse, hob danach das Besteck auf, stapelte mit der rechten Hand einen kleinen Turm von Dingen die vorher auf dem Tisch lagen auf seinem Arm. Mit der freien Hand öffnete er daraufhin die Tür, die den Blick auf einen einfachen großen aus dunklen Holz gefertigten Saal freigab, der vielleicht an ein Dojo erinnerte aber dafür mit seinem fünf mal sieben Metern zu klein war, zugegeben auch der mittig im Raum stehende Schrein verlieh dem ganzen Raum etwas sakrales, dieser war überwiegende aus Stein gefertigt, in seinen Ausschartungen einige kristallene Figuren, doch selbst Diese erinnerte mehr an Bogenschützen in einen Wehrturm mit Erkern als an ein Heiligtum. die beiden linken Türen führen in die Gemächer des Personals, die Tür senkrecht führt dann in den Bereich fürs weltliche Leben Er zuckte mit den Schultern, als wollte er mitteilen, dass nicht er es war, der diese Aufteilung und diese Namensgebung vorgenommen hat. Zumindest der erste Raum ist die Küche links davon der, naja, Waschbereich bei dem es sich aber auch mehr um eine Terrasse handelt um die Wände gezogen wurden. Durch die Küche durch erreichen Sie dann ihren Raum, auch etwas spartanisch, aber zum Schlafen braucht es doch auch kaum mehr als ein Bett, nicht wahr? Lächelnd begab er sich danach in Richtung seines Raums, den Weg konnte sein Gast nun auch selbst meistern, zum Anderen war es nur höflich dem Gast die Möglichkeit zu geben, auf der Schwelle umzudrehen und davon zu rennen, wenn er es denn so wünschte.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Mo Feb 20, 2017 2:39 pm

Dann würden sie also am nächsten Tag Fischen gehen. Daizen konnte sich Schlimmeres vorstellen. Außerdem befand er sich dann immerhin in seinem Element. Er trank noch den Tee aus, während die Behandlung durch den heilerischen Mönch vorerst beendet wurde.
"Es mag noch nicht Nacht sein, aber ich würde euch in das Gebäude geleiten wollen, und dann euren Raum zeigen. Den Verband wird dann von meinem Lehrling angelegt werden."
Jawohl. Ächzend kam Daizen aus dem Stuhl hoch; das Sitzmöbel knarzte im gleichen Tonfall.
Der Mönch würde sich sodann also der Schreibtischarbeit widmen - und dem Konservieren des Echsenkopfes. Sicherlich keine sonderlich schöne Arbeit. Daizen nickte nur knapp und folgte seinem Gastgeber ins Innere des Gebäudes, wobei er beiläufig grübelte, ob es auch in den Flüssen der Gegend Monster gab, deren Köpfe konservierungswürdig waren.
"Durch die Küche durch erreichen Sie dann ihren Raum, auch etwas spartanisch, aber zum Schlafen braucht es doch auch kaum mehr als ein Bett, nicht wahr?"
Absolut, bestätigte Daizen. In meiner Ausbildung präsentierte man mir gern den Spruch, nur eine Nacht in einem Bett verderbe einem einhundert Stunden der Abhärtung. Glücklicherweise bin ich inzwischen nicht mehr in der Ausbildung.
Daizen begab sich sodann in seinen Raum, ließ sich von dem Assistenten den Verband anlegen. Anschließend fragte er ihn nach Messwein.

Am nächsten Morgen stapfte Daizen aus seinem Raum hervor in die Küche, stierte mit hartnäckiger Schlaftrunkenheit im Blick um sich und suchte etwas wie Kaffee.
Guten Morgen, sprach er laut in das leere Zimmer, auf seine sehr weit tragende Stimme vertrauend Jemand schon wach?
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BeitragThema: Re: [Dorf] Mayumi    Gestern um 11:19 am

Scheinbar ist er nicht geflohen Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, ob seiner seltsamen Wortwahl. Fliehen, ein Wort das mehr über ihn und seinem Bezug zum Priesterleben aussagte, als über die derzeitige Situation seines Gastes. Ein Atemhauch zu schwach, um auch nur eine Feder aufwirbeln zu lassen, entwich seiner Nase, für einen kurzen Moment konzentrierte er sich auf dieses Musters, dieses aufstoben und abebben der eigenen Atmung. Präventiv hatte er noch am selben Abend einige von seinem Kekkai Genkai abstammende Fuin platziert, nichts Anderes als Bewegungsmelder. Misstrauen? Nein dieses Wort wäre zu hart, lediglich ein Verhalten geboren aus seinen Möglichkeiten, die nicht zu nutzen eher Dumm wäre, so zumindest seine Meinung. Vielmehr war es auch Neugierde wann und ob sein Gast gehen wollte, gepaart mit der Neugierde den Gast zu fragen, wieso er so schnell verschwindet und dem Interesse daran, wie sein Gast reagiert hätte, wenn mitten in finsterer Nacht plötzlich ein schwarz gekleideter Priester seinen Weg kreuzt nur um eine gute Reise zu wünschen und noch ein paar Medikamente abzugeben. Yare yare, ich habe in den letzten Tagen zu viele pathetische Bücher gelesen Ein schwaches Lächeln während er den Gedanken verwarf, von dem kleinen Tisch die Teetasse anhob, einen Schluck vom grünen Tee trinkend musterte er den Himmel. Weiße Schleierwolken zogen gemächlich ihre Bahn, Kühe des Himmels, so zumindest nannte er Sie gegenüber den Kindern des Dorfes, so zumindest festigte er immer wieder, was er selbst wusste: Er war kein guter Lehrer, wieso auch immer sein Vater das nicht einsehen wollte. Vielleicht war er aber auch einfach ein noch schlechterer Diplomat, noch schlechter als Gelehrter. Dann sollte ich in diesen Dingen besser werden Alles besser als zu versuchen als Kind unter Kindern zu leben. Bei diesem Gedanken fiel sein Blick auf den leicht verkochten Reis, goldgelbe Krusten, Folge eines Schülers der erst verschlafen und es dann auch noch eilig hatte, liebe oder Eitelkeit, Reijarmo wusste es nicht, beließ es auch bei einem Schulterzucken. Er würde dem jungen Mann später darauf hinweisen das guter Reis seine Zeit braucht, die übrigen Dinge? Die Frau würde ihn zur Pflicht erziehen, oder nicht, aber gegen eine schlechte Frau würde auch er nicht unterrichten können, diesbezüglich kannte er die Grenzen. Die Liebe ist das Gewürz des Lebens. Sie kann es versüßen, aber auch versalzen. Der Reis vermutlich als manifest gewordene Metapher, kopfschüttelnd kam Reijarmo nicht umhin darin ein gewisses Talent für die Priesterschaft bei dem jungen Mann ausmachen zu können. Sein Gast war im Tempelraum, er merkte es schon bevor er es hörte, erkannte aber schon an Timbre der Stimme, dessen gute Laune. Draußen, ich habe meinen Schüler gebeten den Reis nach draußen zu bringen. Er sprach in der kräftigen Stimme eines Predigers, eine zu ruhmreiche Bezeichung, seine Stimme war gestählt worden in langen Nächten, in überfüllten Kneipen, hatte gelernt die Daunenfedern des Alkohols zu überwinden ohne das es ein Schreien war. Schreien und brüllen vertrieb die Frauen, zumindest die Frauen mit denen zu schlafen keine bösen Überraschungen bedeutete. Setzt dich mein Freund und genieße den Tempelreis, und nein wir leisten heute keine Buße sondern schmecken die Leidenschaft der Jugend Sein Lächeln war vielsagend, wobei er nicht wusste ob der Mann ihm gegenüber Kinder hatte, wie gut er sich darauf verstand mit jungen Menschen arbeiten zu müssen. Verschiedene Fragen, und ein leichter Windzug der über die offenen Flächen trieb. Himmel und Wind deuten auf Regen hin, auch wenn wir am Fluss ohnehin Nass werden, sollten wir einen Schirm und Tücher einpacken. Euer Immunsystem ist zwar nicht nennenswert geschwächt, aber dennoch wäre eine Erkältung störend. Aber wie war euer Nachtschlaf? Abschließend nahm Reijarmo eine der beiden Schüsseln in die Hand und begann seinerseits langsam mit dem Essen.
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