Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Kloster von Daichimura

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Kloster von Daichimura   Mi Dez 19, 2012 3:54 pm

~ Das Kloster von Daichimura wird von einem Eremiten geleitet, welcher sich hier ganz seinen Studien und seiner Meditation widmet. Es wird auch von Mönchen des Hi no tera bewohnt, welche sich hier als Vinzer betätigen und ganz nebenbei hoffen, ihren Glauben des Feuerwillens in Yokuchi verbreiten zu können.
Weiß getünchte Mauern umgeben einen Komplex dicht gedrängter Gebäude, Tempel und Wohnanlagen.

Das Kloster ist für reisende Fremde nicht einfach zugänglich; da man sich in direkter Nähe zur Stadt befindet, wird man nach Daichimura weitergeschickt, sofern man um eine Übernachtungsmöglichkeit bittet. Wer es wünscht, kann hier seine Beichte ablegen, wird anschließend jedoch wieder hinaus gebeten. Die Mönche hüten ihre Vinzergeheimnisse äußerst eifersüchtig, weshalb jedes Umherstrolchen als Spionage betrachtet wird. ~

_________________
Epona spricht denkt wirkt Genjutsu


Jeder Mensch ist gut,
freundlich und hilfsbereit.
Wenn nicht zu dir, immerhin zu jemand anderem.
Jeder Mensch ist gut.



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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Mi Jan 02, 2013 12:42 am

Kommt von: Kangetsu no Kuni - Täler - Tal der kleinen Hügel

Sie hatten schon bald das zerklüftete Gebirge von Kangetsu no Kuni hinterlassen und ließen schon drei Stunden später die Stadt Daichimura hinter sich. Stumm zog sie unter ihnen vorbei und der Windgeist war stets darauf bedacht iihre Anwesenheit durch Wolken zu verdecken. Jedenfalls erreichte das Trio alsbald das Kloster, hier sollte das Kagetreffen stattfinden. Doch ehe Saphir zum Sinkflug ansetzen konnte, spürte er einen vertrauten Schenkeldruck in seinen Seiten. Was? Schnaubte er etwas genervt und richtete seinen Blick auf die violetthaarige. Suche uns einen verborgenen Platz zum landen. Antwortete Hikari ungerührt und nahm es wortlos zur Kenntnis das der Hengst mit den Augen rollte. Zumindest flog er noch eine Spirale und nutze dann einen abgelegenen Hain um sie sicher auf den Boden zu bringen. Im Schutze der Bäume sprang Hikari schließlich ab und wartete bis Toru es ihr gleich tat. Sorry aber ab hier gibt es eine kleine Planänderung. Partner ab in deine menschliche Form. Wies die Tsuki ruhig an und zog eine Schriftrolle hervor, welche sie dem Windgeist reichte. Er brauchte zwar einen Moment um von der Pegasusgestalt in die menschliche zu wechseln aber immerhin ging es fix. Mit einem argwöhnischen Blick nahm Saphir die Schriftrolle entgegen und wartete. Darin findest du Kleidung und eine Maske. Zieh das Gewand an und die Maske rechst du mir. Ihr Partner schaute sie finster an und stemmte schnaubend eine Hand in die Hüfte. Möchtest du mir die ganze Wahrheit jetzt erzählen oder muss ich erst meinen Standpunkt klar machen? Hikari hasste seine störrische Art jeden ihrer Anweisungen zu hinterfragen aber sie zuckte ergeben die Schultern. Ich werde dich an meiner Stelle zum Kagetreffen schicken. Als Tsukikage von Kangetsu no Kuni. WAS? Ist das dein Ernst? Donnerte der blauäugige Kerl wenig begeistert. Denk doch mal nach. Ich bin in Konohagakure als Missing nin des A Ranges bekannt. Da wäre es unklug einfach darein zu stolpern. Ein klein wenig Schuldbewusstsein blitze in den goldenen Augen auf, als sie Toru anschaute. Keine schöne Art es so zu erfahren oder? Aber auch ich hatte ein Leben vor Tsukigakures Gründung. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Entweder ihr beide folgt mir jetzt da rein oder ich ziehe Konsequenzen. Welche das waren würde sie den beiden Männern lieber nicht offenbaren wollen aber es war eben ihre Art, sich ihrer Treue zu versichern. Saphir schnaubte wieder säuerlich und ging dann hinter den nächst besten Baum um sich um zu ziehen. Ich weiß das alles ist etwas holprig aber für mein Auftreten als Kage ist es einfach noch zu früh. Zumal es nichts mehr gibt was ich hasse als das Fehlschlagen meiner Pläne. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen aber es war kein freundliches. Eher kühl und berechnend.
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Mi Jan 02, 2013 9:43 pm

kv: Kangetsu no Kuni ~ Tal der kleinen Hügel

Die weitere Reise verlief ebenso schweigsam, wie der erste Teil auch und obwohl Hikari nicht schlafen wollte, hatte Toru seinen Arm wieder um die Tsukikage geschlungen und hielt sie fest, oder sich selbst eben fest an ihr, je nachdem, wie man es auslegte. Sie ließen das karge Gebirge, die wenig bewachsene Landschaft hinter sich, verließen sein Heimatreich. Als sie auch die freie Stadt überwunden hatten, befahl Hikari Saphir, zu landen, an einem verborgenen Platz, um offensichtlich noch irgendetwas zu besprechen oder zu verbergen. Wenn er so darüber nachdachte, war es keine schlechte Idee, Saphir zu verbergen, auch wenn er bald wissen sollte, dass das nicht das Anliegen der Dame an seiner Brust war. Als sie vor ihm absprang, tat er es ihr gleich und musterte die Violetthaarige neugierig, genauso wie den Windgeist, als er die Anweisung bekommen hatte, seine menschliche Form anzunehmen. Irritiert runzelte er die Stirn, sollte man doch eigentlich nur einen Begleiter mitbringen, nicht? Obwohl... eigentlich stand davon nichts in der Nachricht und im Grund genommen war es gleich, ob sie sich daran hielt, immerhin konnten die anderen genauso gut eine halbe Armee mitbringen. Seufzend und eine Augenbraue in die Höhe gezogen, verschränkte der Hyôrincaptain die Arme vor der Brust und sah immer wieder von seiner Chefin zu deren Begleiter und wieder zurück, beobachtete die Konversation und war skeptisch, was er zu Beginn davon halten sollte.
Interessiert blitzten seine Augen über die Idee auf, Saphir als Tsukikage vorzuschieben und auch über die Information, dass Hikari in Konohagakure no Sato eine Gesuchte war. Nicht, dass er nicht schonmal Gerüchte darüber gehört hatte, aber er hatte wenig darauf gegeben, dem keinen großen Glauben geschenkt, sondern sich damit zufrieden gegeben, was er über sie wusste, solange sie ihre Arbeit richtig machte. Schmunzelnd und mit einer Braue in der oberen Etage sah er seine Kage also an, als die ihm eine Erklärung lieferte, die schlechter nicht hätte sein können und sehr zu wünschen übrig ließ, bevor sie ihm Konsequenzen androhte, sollte er ihr nicht folgen. Missbilligend schnalzte er mit der Zunge und wiegte den Kopf. "Es bestürzt mich, dass du kein Vertrauen in meine Treue hast. Ich war dir all die Jahre ergeben und habe nie nach deinem Leben vor Tsukigakure gefragt und damit werde ich auch jetzt nicht anfangen, Hikari. Ich wüsste nicht, warum ich mir von dir drohen lassen sollte.", stellte er deutlich klar, zuckte mit den Schultern und ließ die Arme wieder locker herabhängen, während der Windgeist der Anderen hinter dem nächstbesten Baum verschwand und sich dort wohl die andere Kleidung anlegte, um als Tsukikage aufzutreten. Ein wenig zweifelnd suchten seine grauen Augen den Kontakt zu denen der Tsuki. "Wenn du deine Pläne immer für dich allein machst, werden sie zwangsläufig irgendwann mal scheitern, oder dich ins Grab bringen."
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   So Jan 06, 2013 3:01 pm

Oha! Scheinbar hatte die Tsuki da eine gehörige Gewitterfront los getreten, denn Saphir war äußerst mürrisch und Toru stand das Wort Skepsis ins Gesicht gemeißelt. Sie spürte seinen Blick im Nacken und wagte dennoch nicht, auch nur mit der Wimper zu zucken. Das es nicht leicht werden würde, schien ihr klar und scheinbar hatten ihre Worte den weißhaarigen ziemlich getroffen. Hikari machte dem jungen Mann daraus keinen Vorwurf, es war schließlich sein gutes Recht sauer zu sein. Schließlich hatte sie ihn gerade angefahren in einer Art, die sie sonst nur bei Saphir benutze. Er konnte nicht ahnen was die beiden für eine verzwickte Verbindung hatten, eine Gratwanderung zwischen inniges Vertrauen und erbittertes kämpfen. Doch Hikari lag es fern ihm das näher zu bringen, es hätte eh nur wie eine flüchte Ausrede gewirkt. Also holte sie einmal tief Luft und wandte sich dann dem Hyôrin Cäptn zu. Vertrauen ist ein fragiles Fragment Toru. Du hast allen Grund sauer zu sein aber ich konnte es mir nicht leisten meine Vergangenheit leichtfertig preis zu geben. Menschen können sehr grausam und blind werden, wenn es um ihre Gelüste geht. Sie gehen schon für die niedersten Begierden auf die Barrikaden. Ich habe bis eben deine Treue nie in Frage gestellt und das du dich jetzt so aufregst, zeigt mir einmal mehr das man dir trauen kann. Die junge Frau verneigte sich leicht, dennoch zierte weder ein Lächeln ihre Lippen, noch irgend ein Ausdruck ihre Augen. Hikari blieb einfach still und ließ dem anderen Zeit sich zu fangen. In jenem Moment raschelte das Gras leise und der Windgeist kehrte zu ihnen zurück. Saphir trug nun eine helles, fast weißes Gewand, das im chinesischen Stil gehalten war. Er klopfte dem Furyoku aufmunternd auf die Schulter, auch wenn seine blauen Augen kühl seine Partnerin sezierten. Mach dir nichts draus sie kann eben ein echtes Ekel sein. Hika chan mich würde ja mal brennend interessieren wie du dir das vorstellst. Du weißt das ich Menschen nicht sehr zugetan bin. Ich könnte da drinnen Dinge tun, die du später bereust. Irgendwie hatte Hikari sich schon sowas gedacht, schließlich hockten sie schon ewig aufeinander. Daher kassierte ihr Vertrauter ein ebenso herzliches wie kaltes Lächeln. Nun dann bin ich leider gezwungen dich postwendend wieder in dieses Katana zu sperren und es so gut zu verstecken, das nie wieder ein Tsuki dich zu Gesicht bekommt. Wäge ab was dir lieber ist: Deine windigen Gelüste oder Gefangenschaft. Ach und versuch erst gar nicht meinen Sohn irgend etwas an zu tun. Andernfalls stehe ich in zwei Tagen in deinem heiß geliebten Clan und werde dort mal etwas die Leute aufmischen. Ich weiß das wir uns ebenso hassen wie vertrauen, also schmeiss unsere Bande nicht für ein paar Spielchen weg. Ich bestimme mein Schicksal nun mal selbst, auch wenn du dir für mich stets einen anderen Werdegang gewünscht hast aber das bin ich nicht. Der Windgeist schaute noch einen Moment sauer drein, ehe er die Schultern zuckte und seiner Partnerin die Maske in die Hand drückte. Ich wünschte du hättest von deiner Mutter etwas weniger Charakterstärke bekommen und lieber etwas Machtversessenheit wie sie deinen Vater zeichnete. Für einen Moment loderte die Traurigkeit in Hikaris Augen, doch shcon im nächsten Moment verschwand diese unter der Hyôrin Maske, die sich die Tsuki aufsetze. Da wir die familiären Dinge nun geklärt hätten, können wir dann los? Oder möchte Toru noch eine genaue Ausführung haben, warum ich meine Pläne meist für mich behalte? Fragte sie gut gelaunt, schließlich konnte sie sich gerade ein breites Grinsen nicht verkneifen, als sie sich zu dem Furyoku umdrehte. Keine Sorge ich habe ein Hauptziel auf das ich hin arbeite aber ich bin nicht so blöd und schmiede die ganze Zeit irgend welche Pläne. Lieber warte ich auf eine günstige Situation und schaue dann ob sie meiner Sache dienlich ist. Auch wenn es arrogant klingen mag aber Träume oder Pläne die man zu laut ausspricht, neigen stets dazu, zu platzen.
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Mi Jan 09, 2013 11:04 pm

Kommt vom Nanami Ozean

Yuki kam nach ein paar Stunden endlich am Ziel an. "Das Kloster von Daichimura." Dachte sich die rosa haarige und betrachtete es für einen Augenblick. Anschließend fiel Yuk´si Blick hinter zu Michiru. Die schwarz haarige sollte einfach weiter bei ihr bleiben und ihr jetzt nicht von der Seite weichen, keiner wusste wer die Fremden waren und so verhielt sich Yuki einfach ganz ruhig. Sie lief auf die Personen zu und blieb anschließend bei ihnen stehen. Was die beiden so innig zu bereden hatte interessierte sie nicht, es war schließlich unhöflich fremde Gespräche zu belauschen und so verbeugte sich die Mizukage zur Höflichkeit und lief dann weiter zum Kloster. Sie kannte solche heiligen Orte und fand sie fazinierend. Für Yuki gab es nichts erholsameres als solch ein Ort der Ruhe und Kraft. Mit dem damaligen Mizukagen und Sensei war sie oft in einen Tempel gegang. Dort lehrte er und die Menschen dort ihr sehr viel, was sie noch bis heute inne hielt. Dieses Gefühl war unbeschreiblich, welches sie gerade durch machte und da sie schon einmal da war ging sie noch etwas näher ran und entschloss sich vielleicht noch kurz vor dem Kagetreffen eine Beichte abzulegen... Doch sie sah keine Menschenseele, vielleicht hatten alle gerade "Gottesdienst" oder wie es bei ihnen hieß... Yuki sah sich derweile noch etwas das Kloster von vorne an und wartete bis jemand kam um ihr die Beichte abzunehmen.
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Fr Jan 11, 2013 7:37 pm

"Hikari, es ist nicht so, dass ich sauer wäre, es war lediglich eine gewisse Enttäuschung und ich kann durchaus verstehen, dass du nicht möchtest, dass solch eine Hintergrundgeschichte als Kage in Tsukigakure bekannt wird, allerdings solltest du auch wissen, dass nicht zuletzt Leute in meiner Position Gerüchte hören und dass ich nicht völlig überrascht war, lag nicht nur an meiner perfekten Körperbeherrschung, meine Liebe.", bemerkte Toru ruhig. Es war keine Entschuldigung, aber er wollte seine Kage auch nicht auf dieses Treffen begleiten, indem sie dachte, er sei sauer auf sie und würde womöglich garnicht mehr mit ihr reden. Er war kein Kind und alles andere als nachtragend, immerhin durfte er sich zu den erwachsenen Leuten dieser Welt zählen und die waren für gewöhnlich ja vernünftig. Doch er sagte nichts weiter dazu, schwieg, wie seine Vorgesetzte es auch tat, denn im Endeffekt war das Thema müßig und herzlich irrelevant, solange niemand Saphirs Authorität in Frage stellte. Das würde niemand, solang sie alle souverän auftreten würden. Als der Windgeist aus seinem Versteck wieder auftrat, musterte der Furyoku ihn eingehend und seufzte leise, ließ sogar ein belustigtes Lächeln über seine Lippen huschen, zuckte jedoch nichtmal, als ihm auf die Schulter geklopft wurde. "Ich mache mir nichts aus irgendetwas. Hikari ist ein tolle Frau, kein Ekel, du solltest nicht so böse Worte in den Mund nehmen, Saphir.", scherzte er und zuckte mit den Schultern. Ihm war es letztendlich egal, was Hikari angestellt hatte, denn das, was sie erreicht und aufgebaut hatte, war tausendmal besser, da war er sich sicher. Außerdem war sie keine Frau, die andere aus purer Bosheit leiden ließ und was sie auch getan haben mochte, sie hatte sicher ihre Gründe dafür und er maßte sich in keinem Fall an, die Gründe einer Frau für ihre Handlungen in Frage zu stellen. Letztendlich war das aber schonwieder egal, denn die Tsukikage lieferte sich brav einen Schlagabtausch mit ihrem vertrauten Geist, der den Furyoku dazu brachte, über die Beziehung nachzudenken, die die beiden wohl auszeichnen mochte. So wie es sich anhörte, liebten und hassten sie sich gleichermaßen und zeigten sich das auch regelmäßig offen. Scheinbar war Saphir aber trotzdem treu und vertrauenswürdig genug, sodass Hikari auf ihn zählte und letztendlich hatte auch er selbst mit dem Windgeist keine schlechten Erfahrungen gemacht. Also folgte er dem Gespräch, musterte die Violetthaarige eingängig und versenkte derweil die Hände in den Hosentaschen, während er die Traurigkeit beobachtete, mit der Hikari auf die Ansprache über ihre Eltern reagierte. Letztendlich setzte sie aber die Maske auf und so seufzte Toru leise, um es ihr gleich zu tun. Immerhin würde es nur auffallen, wenn einer von ihnen die Maske trug und der andere nicht. Er grinste ebenfalls, auch wenn man es durch die Maske lediglich teilweise an seinen Augen sehen konnte. "Mach dir keine Umstände, nenn mir lieber einen Namen, mit dem man dich ansprechen soll. Man kann nie sicher sein, ob sie ihre Quellen und Akten haben. Letztendlich ist es übrigens deine Entscheidung, was du mit deinen Plänen machst, es war nur ein gut gemeinter Rat.", erklärte er entschlossen, führte das Gesprächt derart zu einem Ende und bemerkte dann erst die Mizukage, die sich zwar vor ihnen verbeugte, dann aber in Richtung Kloster weiterging und letztendlich nur einen seltsam verstörten Gesichtsausdruck auf dem Gesicht Torus hinterließ, genauso wie ihre windig wirkende Begleitung, die so pseudoböse drein schaute, dass man sich den Inhalt dessen an einer Hand ausrechnen konnte. Schulterzuckend wandte er sich wieder an Hikari. "Seltsames Volk.", kommentiert er leise, verbeugte sich sachte vor Saphir und grinste. Es würde vermutlich gleichermaßen spaßig und anstrengend werden, diese Scharade, aber sie war lohnend, wenn man dadurch einen Vorteil gewinnen konnte. So folgte er dem Windgeist, als der sich in Richtung Versammlungsort bewegte und flankierte ihn gegenüber von Hikari, während sie in einer langweiligen, kleinen Prozession zu der heiligen Stätte pilgerten und den Ort erreichten, an dem das Treffen stattfinden sollte.

ow: Keller? xD
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Sa Jan 12, 2013 12:26 am



CF: Nanami Ozean

Hinter Häusern hatten sie sich einen weg zu den Bäumen gebahnt und waren voran gegangen. Michiru war jedoch bald darauf stehen geblieben. Die Frau kam mit ihrem Überwurf nicht zurecht, aber wirklich gar nicht zurecht. Sie blieb immer wieder stehen, zupfte an dem Gewand herum und verschob es, ging ein paar Schritte und verschob es erneut. Sie fiel ein wenig hinter Yuki ab, fluchte irgendwann lautstark und schmiss das Gewand zu Boden um sich ein neues Gewand aus dem nichts zu zauber. Dieses Gewand war nun wirklich ein Kleid. Sie trug nur die Unterwäsche von sich und schlang sich ihren Gürtel über das eine Gewand, sodass ihr Dolch an der Seit zu sehen war, sowie die Wasserflaschen und ihre Medizin. Das Schwert trug sie erneut auf dem Rücken und die sonstige Ausrüstung hatte sie normal am Körper verteilt. In diesem Kleid war es nun ein wenig besser, sie hatte das Gefühl wirklich etwas zu tragen. Die Kapuze hatte sie erneut im Gesicht und strich ihre Strähnen zurück hinter die Ohren. Mit schnellen Schritten kehrte sie nun zu Yuki und besah sich diese, wie sie vor den mauern stand und sich das Kloster besah. Für die anderen hatte sie nur ihre übliche Fratze übrig, ignorierte sie sonst vollkommen, als gäbe es nur diese Frau. Sollten die anderen doch hier herum laufen, ihr war es vollkommen egal. Sie besah sich die weißen Wände, besah sich das rosa Haar ihrer Kage und den schönen Kimono. Auch wen ihr Gesicht nicht so hübsch und voll war wie das ihrer Kage, so sah sie in ihrem Kleid doch ein wenig netter als üblich aus.
Ihre Gedanken wanderten ab, schweiften umher und wieder überlegte sie was nun passieren würde. Ein paar Nettigkeiten würde es wohl geben, ein paar seltsame Worte. Sie wollte nicht zu viel darüber nachdenken, trat jedoch ruhig neben Yuki und sah an ihr etwas vorbei. “Ich denke es wird eine seltsame Begegnung. Jedes Zeichen reicht mir, dass weißt du, egal zu welchem Preis.“ Eine Erklärung ihrer Loyalität, ein Zeichen ihrer Zuneigung. Da sie ein wenig in Gedanken war, schritt sie selbst zurück und fragte sich, wieso man diesen Ort ausgewählt hatte. Er war groß, verwinkelt, schien sehr ordentlich und vielleicht ein wenig einschüchtern. Die Größe ermöglichte keine klare Übersicht, keine Möglichkeit sich schnell umzusehen,s ich gezielt zu bewegen, wenn man sich nicht auskannte. Wer sich hier auskannte, war hier klar im Vorteil, sie war also nicht klar im Vorteil. Vielleicht wäre sie doch besser ein Sensor geworden, oder eben auch ein Sensor, neben dem Schwertdasein. So konnte sie demnächst besser Leute zuordnen und sie verfolgen, alles um sich herum überwachen. Sie wäre ein gedanklicher Hund, alles spüren auf einige Meter. Wenn sie zurück war sollte sie einmal darüber nachdenken sich in solch eine Ausbildung zu begeben. In ihrem Clan würde sie bestimmt jemanden finden, sie könnte es zudem an ihre Tochter weiter geben, oder sich eine Frau als Lehrmeisterin suchen. Irgendjemand wäre ihr bestimmt ein wenig gut gesonnen. Ein leichtes Zwinkern und sie trat wieder direkt neben die Schönheit um ihr sofort zu folgen, wenn sie sich voran bewegte.

[Wenn yuki geht Tbc: Yuki hinterher]
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Di Jan 15, 2013 9:10 pm

Yuki suchte noch immer eine lebende Person, die ihr eine Beichte abnehmen würde, doch keine Sau war zu sehen. Yuki schnaufte und sah sich weiter um. Ob Michiru ihr folgte oder nicht bemerkte sie nicht, im Fall eines Angriffes könnte sie sich auch selbst verteidigen. Doch an solch einen Ort einen Angriff zu starten wäre recht unwahrschienlich. Ein Tempel hatte immer etwas heiliges und beruhigendes an sich. Die rosa haarige war gern an solch einen Ort, da sie selbst an so einen Ort aufwuchs. Ihre Hand streifte am Holz des Tempels entlang und lief diesen entlang. Nachdem sie einmal um den Tempel gelaufen war und immer noch keinen gesehen hatte, gab sie die Suche auf. Wahrscheinlich kam sie einfach nur zu einem ungünstigen Zeitpunkt hier her oder sie hatten gerade alle Gebetsstunden, dabei durften man sie auf keinen Fall stören, wenn man weiter leben wollte. Yuki lief wieder zu Michiru und sah noch einmal zum Tempel. "Da will man schon mal seine Sünden los werden und dann würd es einen nicht gestattet." Sie seufzte und hob ihren Kimono etwas an um fort zu schreiten. “Ich denke es wird eine seltsame Begegnung. Jedes Zeichen reicht mir, dass weißt du, egal zu welchem Preis.“ Sagte die schwarz haarige und Yuki sah zum Himmel und blieb kurz stehen. "Ja ich weiß." Sagte sie erst nur und sah weiter hinauf. Vögel zwitscherten und flogen davon. Manchmal wäre die Mizukage auch ein freier Vogel, doch jeder hatte im Leben eine bestimmte Aufgabe und ihre war es Kirigakure zu "regieren". Ihr Blick war wieder gerade aus gerichtet, als sie weiter sprach. "Die Begegnung wird nicht nur seltsam, sie wird sicher auch Nervenergreifend..." Dies klang etwas lustlos, doch anders war ihr gerade auch nicht zu mute. "Es wird zu so etwas nicht kommen Michiru, egal was passiert, so etwas können wir uns nicht leisten!" Sagte sie ernst und es klang auch etwas wie ein Befehl. Was ein Fehltritt oder etwas anderes anrichten könnte, daran wollte sie nicht denken. Es konnte einfach nicht sein, dass wegen einer oder zwei Personen, die einen Streit haben Krieg ausbrach. Sie seufzte wieder und versuchte ihre Gedanken zu fassen, schließlich begegnete sie gleich den Tsukikage und den Hokage und da war Konzentration angesagt. Yuki wusste durch ihren Doppelgänger, dass Kiri in guten Händen war und konnte sich somit zu 100% auf das Treffen konzentrieren. Yuki lief nun weiter vorran und lief zum Klösterlicher Weinkeller.

OW: Klösterlicher Weinkeller
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Mo Jan 21, 2013 10:12 pm

Die junge Frau lauschte aufmerksam seinen Worten, ehe ihre Schultern ergeben zuckten. Tja mein Lieber. Im Gegensatz zum Rest der Gerüchte hört, bist du einer der wenigen, die das Körnchen Wahrheit darin nicht übersehen. Deswegen wird dich das auch nicht überraschen aber ich habe dir nun reinen Wein eingeschenkt, deswegen sei mir bitte nicht all zu böse. Mans ah villeicht äußerlich nicht viel davon aber unter der Maske hatten Hikaris Augen einen weichen Blick angenommen, während sie etwas schmunzelte. Es lag ihr fern Toru auf diese Art zu enttäuschen oder gar zu verärgern, doch musste sie ab und an einfach seine Loyalität testen. Es war nicht böse gemeint, sondern eine Prüfung mit ungeahntem Lohn. Saphir zog währenddessen nur eine Augenbraue hoch und grinste breit, als der Furyoku ihm antwortete. Sag mir das nochmal, nachdem du sie sie privat kennen gelernt hast. Die werte Dame flucht besser als jeder Seemann und hat das Temperament eines Orkans. Der Windgeist dachte unweigerlich an die vielen Fensterscheiben, die er schon erneuern musste, ganz zu schweigen von ihrem Mobiliar. Doch alles in allem brauchten sie einander, auch wenn das für die Außenwelt oft seltsam wirkte. Zumal keiner der beiden Parteien sich je dazu äußerten. Saphir seufzte und schubste seine Partnerin liebevoll in Richtung Toru, ehe er sich ihnen anschloss. Das er von Hikari einen leichten Punch in die Seite bekam, nahm er mit einem leicht verzogenen Mundwinkel zur Kenntnis. Ich fluche nicht. bemerkte die violtetthaarige trocken und hielt dann inne, als sich zwei Leute vom Weg her näherten. Das Mädchen im rosa Kimono verbeugte sich vor ihnen und ging weiter, während diese dürre Amazone wohl alle mit Todesblicken bedachte. Hikari würgte fast, weil sie den Modegeschmack der beiden Einfach grässlich fand. Wie Mauerblümchen und Tarzan. Sie zerzauste sich einen Moment lang mit der Hand das Haar, ehe sie sich wieder Toru zuwandte. Ich danke dir für deinen Rat und werde ihn zu achten wissen. Nennen kannst du mich im übrigen Tsukiya. Passt auf euch auf, ja? Die junge Frau tippte dem größeren Mann mit dem Zeigefinger gegen die Maske und lächelte ihn aufmuntern an, ehe sie sich abwandte und zum Tempel ging. Frauen sind echt seltsame Geschöpfe. Da sie von dir viel hält, ist es nun an mir dir meinen Schutz zu zugestehen. Es war ein Versprechen, welches Saphir eher ungern gab aber auch er musste erkennen, das ohne Toru das jetzige Tsukikagure nie hätte enstehen können. Er blickte den Furyoku noch einen Moment mit seinen saphirblauen Augen an, dann setze auch er sich endlich in Bewegung. Hikari hatte bereits das Tor geöffnet und ihren Posten im Innenhof bezogen. Sie wollte wohl dort warten. Der Windgeist straffte ein letzes Mal die Schultern, zog sich seine Kleidung zurecht und folgte dann einem der Mönche ins innere des Tempels.

Ow: klösterlicher Weinkeller
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Sa März 16, 2013 7:48 pm

Kv: Klösterlicher Weinkeller.

Nun, das Treffen war doch irgendwie weit kürzer ausgefallen, als der Hyôrin Captain sich das ausgemalt hatte. Aber Saphir war wohl grundsätzlich kein Typ für große Reden, das war schnell klar geworden. Er war dem Hochmut und dem abgehobenen Gemüt der Hokage und der Zurückhaltung der Mizukage mit seiner üblichen schamlosen Ehrlichkeit begegnet. Er erging sich nicht in Verschleierung und Intrigen, er war ein Mann, ein Geist, der aussprach, was er dachte und keine unnötig schönen Worte fand, um seine Absichten hübsch einzukleiden. Toru war dieses Verhalten nicht Fremd und im Grunde genommen fand er es auch eher lobens- als verachtenswert, aber ob es die richtige Strategie für das Treffen gewesen war, wusste er weniger. Zweifelsohne wäre es mit Hikari nicht viel anders gelaufen. Die beiden Partner lagen sich vielleicht gern in den Haaren, aber irgendwo waren sie sich ähnlicher, als sie es vermutlich manchmal gern wahrhaben wollten. Doch diesen Gedanken behielt der Furyoku geflissentlich für sich, eigentlich behielt er alles für sich. Keine Regung seines Körpers verriet etwas anderes als Selbstbewusstsein und Sinn für die Aufgabe. Die Maske vor seinem Gesicht verhinderte, dass man irgendetwas erkannte, was sich in seiner Mimik abspielen würde, hätte er keine so perfekt Körperbeherrschung. Es war nichts Überaschendes geschehen, das ihn aus der Fassung hätte bringen können, denn er hatte mit allem gerechnet und ohnehin war seine Aufgabe viel eher die, die anderen im Auge zu behalten, während Saphir die politischen Belange erörterte. Sicher, der Hellhaarige hatte dem Gespräch der Frauen und des einen Mannes die ganze Zeit über aufmerksam gelauscht, aber es war nicht seine Aufgabe, sich einzumischen oder irgendetwas zu beurteilen.
Hikari würde erfahren, was ihr vertrauter Geist besprochen hatte und sich darüber dann eine Meinung bilden. Alles andere war größtenteils völlig irrelevant. Er hatte sich in dem Raum demnach die ganze Zeit hinter seinem "Kage" aufgehalten und geschwiegen, während er beobachtete, was die Anwesenden taten. Als er Saphirs Worte vernahm, war er nicht sonderlich überrascht. Man erging sich die ganze Zeit in Belanglosigkeiten, nichts, wofür sich ein Warten und eine Anwesenheit hier wirklich lohnten. Selbst wenn eine wirklich heiße Diskussion entfacht worden wäre, hätte doch alles irgendwo lediglich auf Spekulationen basiert. Keiner der Kage hatte Informationen über irgendwelche Gefahren oder mögliche Sicherheitslücken, die er preisgeben wollte, demnach würde in dieser Hinsicht auch keine Zusammenarbeit entstehen. Zusammenarbeit mit Tsukigakure no Sato war ohnehin irgendwie eine Zusammensetzung, die Toru ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte. Hikari war mit ihrem Egotripp gut gefahren, die letzten Jahre, hatte die Wirtschaft aus dem Boden gestampft und das Dorf militärisch wieder stark gemacht, mit Hilfe vieler besonderer Shinobi. Jetzt war Tsukigakure ein Dorf, das man mit den beiden bereits lange bestehenden Großmächten gleichsetzen konnte. Das war doch etwas, worauf man sich einiges einbilden konnte und es war trotzdem nichts, worauf man sich ausruhen sollte. Trotzdem war der Antrieb, alles aus eigener Kraft zu schaffen fest in der Bevölkerung verankert und womöglich würde der Kage sogar Zuspruch verloren gehen, wenn sie mit anderen Dörfern plötzlich grundlos gemeinsame Sache machen würde.
Bei diesem Gedanken hängen bleiben, folgte Toru dem Kleineren aus dem Raum mit den Weibchen, folgte ihm die Treppe nach oben in den Innenhof des Klosters. Dort fand er eine mit einem Mönch Karten spielende Hikari vor, die offensichtlich gelangweilt war, aber keinerlei Anspannung zu verspüren schien. Ob dem wirklich so war? Die Frau war ebenso gut darin, ihre Absichten und Emotionen zu verbergen, wie viele Hyôrin es konnten. Vermutlich musste sie das als Kage auch können, durfte sie Privatleben und Berufsleben doch nie wirklich vermischen. Die Lippen schürzend trat er gemeinsam mit Saphir neben die beiden und blickte den Mönch an. Es war nicht an ihm zu reden, also wandte er sich der Violetthaarigen zu und blickte sie lange Zeit an, während der Windgeist wohl verkünden würde, dass sie das Kloster verließen. Als Erste. Nachdem sie als Letzte eingetroffen waren, schönes Schauspiel.

Ow: Tsukigakure


Zuletzt von Furyoku Toru am So März 31, 2013 1:08 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Fr März 29, 2013 8:53 pm

Kommt von: klösterlicher Weinkeller

Endlich! Der Windgeist konnte sich ein erleichtertes Seufzen nicht verkneifen, als er zusammen mit Toru hinaus ins Freie trat. Endlich hatten beide den leicht muffigen Weinkeller verlassen können und somit auch die beiden recht eigenen Kage. Das dem weißhaarigen der Sinn nach Erholung stand, war wohl nicht weiter schwer zu verstehen. Auch musste er Hikari dringend Bericht erstatten. Das Treffen hatte einige Aspekte und Gedanken geweckt, die erst noch analysiert werden mussten. Im Grunde genommen war es ihm nicht ganz geheuer, was die beiden Frauen so trieben, deshalb erschien es ihm auch richtig keine detaillierten Informationen preis zu geben. Man konnte schließlich nicht ahnen, ob diese Verbündeten einem doch wieder in den Rücken fielen, außerdem entsprach es nicht Tsukis Mentalität, sich mit allen Großmächten zu verstehen. Sie kochten nunmal ihr eigenes Süppchen, waren keinem Untertan und gingen stets ihren Weg alleine. Saphir war stolz auf das, was sie alle die letzen Jahre mit vereinten Kräften erschaffen hatten aber ein Ende der Fahnenstange war noch nicht in Sicht. Er konnte nur abwarten und beowachten, wohin seine Partnerin die Menschen um sich herum führen würde. Jenes besagte Weibsbild hockte im Innenhof und spielte im Staub mit einem Mönch Karten. Saphir runzelte etwas die Stirn, zog es vor die frische Luft zu genießen und gab Toru so einen Moment Zeit, die Szenerie näher in Augenschein zu nehmen. Schließlich siegte der Mönch mit seinem Blatt und Hikari ließ dem Tempel eine kleine Geldspende da. Erst dann erhob sie sich, dankte ihrem Spielpartner, ehe sie sich den Dreck von der Kleidung klopfte. Die Maske zierte noch immer mahnend ihr Gesicht, was in diesen Moment wohl auch gut so war, denn die Neuigkeiten aus Tsuki verhießen nichts gutes. Ein wortloses Nicken bekamen beide Männer, nicht mehr, denn die Tsuki machte auf dem Absatz kehrt und verließ das Kloster. Frauen... Murmelte Saphir resignierend. Er warf einen letzen Blick auf den Hyôrin und folgte schließlich Hikari. Dieser stapfte er etwas säuerlich hinterher, denn er hatte eine etwas andere Reaktion erwartet und machte sich so langsam Sorgen. Was verbarg sie? Schließlich wurde es dem Windgeist zu bunt und so ergriff er mit einem wütenden Blick ihr Handgelenk und drehte sie zu sich herum. Willst du mir endlich sagen was das Gehetze soll? Fragte Saphir ungehalten. Sie befanden sich inzwischen mitten im Wald. Frag nicht so dumm. Wir müssen nach Tsuki zurück und zwar sofort. Sollte mein Bunshin und die örtlichen Streitkräfte die Situation nicht in den Griff bekommen, so haben wir ein Problem. Den Rest erfahrt ihr später. Der weißhaarige zog angesichts dieser dürftigen Info nur eine Augenbraue hoch, doch schließlich wandelte er seine Gestalt wieder zu einem Pegasus. Wehe ich bekomme für diese Anstrengungen keine Entschädigung. Also, haltet euch besser sehr gut fest, denn der Heimflug wird wesentlich turbulenter. Der Hengst scharrte missmutig mit einem Vorderhuf, während Hikari kurz in ihrer Tasche kramte und zwei Nahrungspillen zutage förderte. Das Aufputschmittel legte sie auf die flache Hand, so das Saphir diese ohne Probleme fressen konnte. Toru kommst du? Ich möchte unsere Heimat nicht an einen randalierenden Opa mit Größenwahn verlieren. Mit geübter Manier schwang die Tsuki sich auf den Rücken des Pferdes, rutschte etwas nach vorne, so dass ihr Hyôrin Cäptn noch genug Platz hinter ihr hatte und krallte dann die Finger in die Mähne. Hikari wartete nur solange, bis ihre äußert männliche Begleitung aufsaß und sich erneut an ihren Hüften fest hielt, ehe sie Saphir sanft die Hacken in die Seite drückte. Der Hengst holte einmal tief Luft und stief sich dann ach einem kurzen Galopp vom Boden ab.

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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Mi Okt 08, 2014 6:31 pm

cf: Weinberg von Daichimura

Mit Mayura im gegenwärtigen Moment zu scherzen, war eine fruchtlose Angelegenheit. Aus gutem Grunde, wenn mans sich recht überlegte. Hätte Daizen stetig mit einem Kameraden Sprüche reißen wollen, hätte er eben besser jemanden mitgenommen, der nicht in so direkter Linie mit dem Opfer des ganzen Dramas verbandelt war. Doch was wichtiger war als die Unterhaltung des Hokage, war das Leben des gescheiterten Spions, daher gab Daizen das Reißen markiger Sprüche auch auf und setzte den Rest des Weges schweigend fort.
Im Mondlicht erreichte er den Hof des Klosters, durchmaß die Distanz zu der bereits wartenden Reiterin mit wenigen Schritten und hob Kazu vom Pferderücken herab. Zurück in heimatlichen Händen, wortwörtlich murmelte er dem Hatake zu, ehe er zurücktrat und ihn sanft am Boden ablegte. Mayura. Kissen und Decke. Der Hokage legte einen Augenblick später den turmartigen Rucksack ab und wandte sich wieder an Hikari. Er sieht sediert aus. Ich nehme doch an, du bist für diesen Zustand verantwortlich? Er nickte in Mayuras Richtung. Gib meiner Iryo das Gegengift, damit sie es ihm verabreicht. Nimm meine Ehre als Pfand, dass wir keine Spielchen spielen.
Man konnte ihm deutlich ansehen, dass er keinen Nerv dazu haben würde, ernsthaft zu verhandeln, während es Kazu miserabel ging.
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Do Okt 09, 2014 4:32 pm

Kommt von: Weinberg von Daichimura

Hikari musste nicht lange warten, bis der Besuch sie eingeholt hatte. Auch ihr stand nicht der Sinn danach, hier dumme Spielchen zu spielen, schließlich hatte sich die gegnerische Fraktion ohne Probleme auf ihre Anweisungen eingelassen. Daher hielt sie auch Saphir ruhig, als Daizen an die Reisegruppe heran trat, um sich Kazu zu holen. Sie konnte deutlich spüren, wie ihr Clanvater seine Muskeln anspannte, jederzeit bereit, sich gegen unerwartete Reaktionen zu wehren. Aber gleichzeitig war der Hengst auch froh, dass diese nervige Last endlich verschwand. Er ließ ein missmutiges Schnauben verlauten und schlug unruhig mit seinem Schweif aus, während nun auch seine Partnerin von ihm herunter glitt. Die Tsuki streckte sich erst einmal genüsslich, schließlich hatte sie seit Stunden keinen festen Boden mehr unter den Füßen gehabt und so musste Daizens Bitte einen Momet warten. Schlussendlich stand er im Zentrum von Hikaris Aufmerksamkeit, die ihn recht eindringlich musterte und so musste ihr Gegenüber damit leben, dass sich die goldenen Iriden mit einem glimmenden Zorn in ihn bohrten, der wohl mehr sagte, als tausend Worte. Natürlich bin ich für seinen Zustand verantwortlich. Knurrte die violetthaarige etwas ungehalten und warf einen Seitenblick auf Mayura, die sich nun um den Verwundeten kümmern sollte. Mit einem Seufzen fuhr die junge Frau unter ihre Kleidung und riss mit einem Ruck das wertvolle Elixier von ihrem Hals. Einen Moment lang verweilte ihr Blick an dem kleinen Flakon, doch schlussendlich warf sie es treffsicher ihrer Medickollegin zu. Er wird viel Ruhe und Flüssigkeit brauchen. Das Gift mag zwar ein tödliches sein aber mit dieser Mixtur dürften keine Schäden zurück bleiben. Ein paar Tage wird er wohl noch etwas schwach auf der Brust sein aber zumindest hat er überlebt. Hikari schüttelte den Kopf und wandte sich wieder Daizen zu. Ich denke nicht, dass du jemand bist, der Spielchen spielt. Würdest du mir also bitte folgen? Ich möchte mit dir unter vier Augen sprechen und bitte, mach schnell. Kazu hat mit seiner stümperhaften Aktion genug Schaden angerichtet und somit ist mein Geduldsfaden etwas angegriffen. Die junge Frau zuckte achtlos mit den Schultern und wandte sich schließlich ab. Mit selbstsicheren Schritt ging sie der Nacht entgegen und der heilsamen Stille dieses Ortes.
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   So Okt 12, 2014 10:45 am

cf: Weinberg von Daichimura

Den ganzen Weg über hatte sich Mayura nun Gedanken gemacht, wie es Kazu wohl ging. Er hatte nichts gesagt, was darauf schliessen liess, dass er wohl ohnmächtig war oder schlief. Zweiteres schloss Mayura einfach Mal aus, weil es irgendwie unlogisch war, bei solch einem Ritt zu schlafen und dann auch noch diese Situation miteinbrechnet. Nein, das würde keinen Sinn ergeben, er musste also ohnmächtig sein. Mayura war Daizen gefolgt, doch sie hatte seine Witze in diesem Moment allesamt nicht lustig gefunden. Womöglich mochte sie deswegen etwas prüde rüberkommen, aber das war ihr in diesem Augenblick ziemlich egal. Ihre Sorge um Kazu war grösser, immerhin war er ihr Cousin, ihre Familie. Er war ihr wichtig und sie wollte und musste ihn retten. Wenn diese Frau, die ihr so bekannt vor kam, ihm etwas angetan hatte, würde Mayura sich womöglich mehr in diese Sache einmischen, als es eigentlich gut für sie war.
Am Zielort angekommen holte Daizen den Hatake vom Pferd und ordnete Mayura an, Decke und Kissen zu bringen. Sofort folgte sie seinen Anweisungen und schob Kazu das Kissen unter den Kopf und legte die Decke über ihm aus. Er war tatsächlich ohnmächtig und als sie seinen Puls am hals mit zwei Fingern erspürte, bemerkte sie, dass sein Herzschlag sehr, sehr unregelmässig und schwach war. Mayuras Herz selbst stoppte für einen Augenblick. Er war dem Tod wohl näher, als sie erwartet hatte. Mit hastigem Blick sah sie zu Daizen, dieser jedoch kümmerte sich bereits darum und wies die Frau an, ihr etwas zu geben. Ein Gegengift. Also hatte diese Frau ihn vergiftet? Mayuras Blick verengte sich und am liebsten hätte sie dieser Frau etwas an den Kopf geworfen, aber sie hielt sich zurück und wartete zuerst einmal ab, was diese tat. Tatsächlich ging sie auf Daizens Forderung ein und warf ihr schlussendlich etwas zu. Geschickt fing Mayura dies auf und erkannte einen kleinen Flakon. Das musste wohl das Gegengift sein. Sofort wandte sie sich nun zu Kazu und blendete so ziemlich alles andere aus, was noch besprochen wurde. Sie hob seinen Kopf samt Kissen und bettete es dann auf ihre Beine, bevor sie Kazus Kopf noch etwas weiter anhob und die Flüssigkeit in seinen halbgeöffneten Mund einflösste. Dann legte sie den Kopf zurück auf das Kissen und strich ihm sanft über die Stirn, während sie mit der anderen Hand nach ihrer Feldflasche mit Wasser kramte. Viel Wasser, hatte die Frau gesagt. "Es wird alles wieder gut, Kazu.", murmelte sie leise, bevor sie noch einmal einen Blick zu Daizen warf und zu der Frau. Was genau hier ablief, wusste Mayura nicht, aber das Ganze hier machte sie skeptisch. Es wirkte alles so ... seltsam gestellt. Vor allem diese Frau ... Woher kannte sie sie nur?

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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   So Okt 12, 2014 1:13 pm

Cf: Weinberg von Daichimura

Am Rande bekam der Hatake nur die Unterhaltung um ihn herum mit. Er hatte zwar seinen Namen gehört, konnte aber durch die bleierne Müdigkeit sich nicht großartig bewegen. Es fühlte sich an als wollte sein Körper ihm nicht mehr so recht gehorchen, wie er sich eigentlich wünschte. Im nächsten Moment bewegte sich die Umgebung. Unsanft zog man ihn von dem Pferd herunter als wäre er nur eine Holzpuppe die man in ein Schaufenster stellen wollte. Der Hatake kniff die Augen zusammen als sich die Umgebung kurz in 1000 Farben vermischte und seine Füße kurz unter seinem Gewicht wegknicken wollten. Glücklicherweise hielt ihn jedoch jemand auf den Beinen und half ihn dann wenig später sich zurückzulegen. Als der Jounin endlich lag, schien er sich deutlich besser zu fühlen. So gut wie man sich eben vergiften fühlen konnte. Dennoch hörte für einen kleinen Augenblick der Schwindel auf, wodurch er leise durch die Nase einatmete und die Lider wieder schloss. Wer ihn gerade ansprach, wurde ihm nicht einmal bewusst. Zwar kannte er die Stimmenlage des Mannes, aber seine Gedanken schienen zu benommen zu sein als das er solche Informationen wirklich wahrnahm. Weitere Minuten schienen einfach zu verstreichen, während man seinen Körper unter eine Decke legte die für sein Verhältnis viel zu warm war. Gleich danach bettete man seinen Kopf auf einem Kissen – oder besser gesagt auf etwas das sich weich anfühlte. Seine Lippen trafen eine kühle, bittere Flüssigkeit von der er nicht einmal ansatzweise etwas mitbekam. Derzeit träumte er… befand sich in einem Zustand den sein Körper schützen sollte, obwohl das Gegenmittel fast augenblicklich wirkte.

Der Hatake wusste nicht wie viel Zeit verstrich, dennoch kam sein Geist irgendwann in die Realität zurück. Kalter Schweiß klebte an seiner Stirn, während sein Blick noch immer benommen wirkte. Über ihm lag das Gesicht einer Frau mit wunderschönen weißen Haaren. Ob sie ein Engel war? Kazu hob seinen schweren Arm an und berührte mit kalten Fingern die warme Wange der Frau. Dann erst klärte sich das Bild von ihr und ihm wurde bewusst, dass es sich um Mayura handelte. Ihm schossen tausend Gedanken durch den Kopf. Leise murmelte er ihren Namen und berührte ihre schönen weißen Haare. »Du bist hier… .« Möglicherweise halluzinierte er nur? Seine Hand senkte sich wieder, während er kurz tief durch die Nase einatmete und dabei das Gefühl bekam 100 Jahre alt zu sein. Er wünschte sich nichts sehnlicher als gerade wieder nach Hause zu kommen. Der Spionage Auftrag war der reinste Reinfall gewesen.
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Mi Okt 15, 2014 6:39 pm

Daizen verharrte noch einige Momente lang am Platze und verfolgte, wie Mayura Kazu das Gegenmittel einflößte. Dann ergriff er wieder seinen Rucksack. Du hast es gehört sprach er noch, Viel Flüssigkeit. Kümmere dich, derweil auch ich mich kümmere. Und wenn was sein sollte, dann zögere nicht, zu rufen.
Kazu war nun ganz Mayuras Geschäft. Daizen konnte da überhaupt nichts tun, und um zu vermeiden, dass sein kantiges Kriegergesicht das Erste war, was der Hatake beim Aufwachen zu sehen bekam, machte er sich lieber daran, Hikari zu folgen.

Ihr Geduldsfaden war also angerissen. Darauf gab der Kato nicht sonderlich viel; für ihn waren gegenseitige Spionage-Aktionen eine Art des guten Tons. Ein Zeichen dafür, dass man das jeweils andere Dorf für voll nahm und mit ihm die Spiele spielte, die große Shinobi-Organisationen eben unter sich spielten. Er begegnete ihren Worten mit entwaffnendem Themawechsel.
Tsukigakure, ah? Dahin hat es dich also verschlagen, ja? Er lächelte grimmig, zuckte mit den Schultern. Nun gut, es sei wies sei. Kommen wir zum Geschäft. Er klopfte gegen seinen Rucksack. Zwecks Austausch unseres kostbaren Spions, mag er auch diesmal eine Niete gezogen haben, wurde ich mit diversen Dingen ausgestattet. Einige unserer großen Clans waren so frei, und spontan gesprochen: Dich selbst würde es sicherlich auch interessieren. Wobei ich natürlich keine Ahnung habe, welche Auflagen du hast. Und welche Entscheidungsfreiheiten. Er machte eine Kunstpause. Das große Medizin-Wissen der Nara zum Beispiel, in deren Büchern zu stöbern, hat dich doch sicherlich schon immer gejuckt. Nun, ein paar Kapitel-Abschriften habe ich schonmal mit im Gepäck. Klingt das nicht wie ein verheißungsvoller Beginn einer Verhandlung?
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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Mo Okt 20, 2014 8:27 pm

Sie hatte sich Daizens Bitte gebeugt und der Medicnin das Gegengift gegeben. Jetzt stand Hikari leicht gegen eine Wand gelehnt und wartete darauf, dass Daizenn seinen Teil des Paktes einhielt. Bis sich aber alle Beteiligten lösen konnten, wurde erstmal der Verletze in Decken gehüllt und mit nem Kissen ausstaffiert. Hier draußen, mitten in der Nacht. Die Tsuki verstand es nicht so recht, was die beiden da eigetlich machten, nicht zuletzt auch, weil die Hatake das Gegengift oral verabreichte, statt es in Kazus Blutkreislauf zu spritzen. Über den Verdauungstrakt würde es zu lange dauern, bis dass Gegengift wirken würde und das bedeutete, ihre ehemalige Geisel würde noch weiter vor sich hin leiden. Hikari seufzte und begann mit ihre Gifttasche zu öffnen, welche sie stets an ihrer Hüfte trug. Sie zog ein weiteres Flakon mit dem Gegengift heraus und hielt es nachdenklich gegen das Mondlicht. Daizen? Das kostet dich extra. War das einzige, was sie zu der Sache zu sagen hatte, ehe sich die junge Frau von der Wand abstieß und hinüber zu Mayura ging. Sie hielt der weißhaarigen das Flakon unter die Nase und deutete mit einem Nicken auf Kazu. Spritz ihm die zweite Dosis in den Blutkreislauf, so hast du einmal durch die orale Verabreichung die Langzeitwirkung aber für die akute Sofortbehandlung, muss das Gift in seinem gesamten Körper bekämpft werden. Er stirbt dir sonst einfach während des Schlafens weg. Doee violetthaarige wartete geduldig bis ihr Gegenüber das Flakon nahm, ehe sie einen Schritt zurück trat. Zudem sollte er nicht hier draußen bleiben, denn sein Körper braucht alle Kraft, um sich gegen die Wirkung des Giftes zu behaupten und hat somit keine Reserven mehr, um sich auch noch um kalte Temperaturen zu kümmern. Wieder ein Seufzen von Hikari, ehe sie sich dieses Mal entgültig vom krankenlager ihrer Geisel zurück zog. Alles andere wäre auch unnötig gwesen, schließlich war sie hier nur ein Fremdkörper. Damit war ihr Part getan und somit begnügte sich Hikari damit, sich im Innenhof etwas die Beine zu vertreten, während Daizen und Mayura Kazu wohl nach drinnen brachten. Das hier war fremdes Territorium, daher wäre es fatal, einen Verletzen und dessen Ärztin leichtsinnig hier draußen zu lassen. Sie hatte vor gehabt, sich klammheimlich nach drinnen zu verkriechen, um auf Daizen warten zu können aber da machte ihr Saphir einen Strich durch die Rechnung. Grummelnd versperrte der weiße Hengst ihr den Weg, bis sich die Tsuki schließlich erbarmte und ihn aus den Zwängen der Zügel und Sattels befreite. Als Zeichen der Versöhnung kramte sie noch aus ihrem Proviantbeutel einen Apfel hervor, den sie ihrem Clanvater hin hielt. Einen winzigen Augenblick später ließ sich der Hengst das Leckerlie auch schon schmecken, während Hikari sich mit einem sanften Tätscheln seiner Schulter verabchiedete. Erhohle dich etwas, die Reise war auch für dich lang. Das grimmige Schnauben sagte alles und so zog sich die violetthaatige zurück, denn sie sah Daizen heran nahen. Dieser klopfte auf einem prall gefüllten Ruksack herum und verfiel alsbald auch schon in ausschweifendes Reden. Doch mit jeder Silbe, die er sprach, wurde ihr Blick nur grimmiger, bis Hikari seinen Wortschwall etwas rüde unterbrach. Es ist nett gemeint aber was denkst du, wen du hier vor dir hast? Ich mag das Dorf verlassen haben aber ich bin nie so tief gesunken und habe das mir anvertraute Wissen gegen Euch verwendet. Daher lass die Abschriften der Nara stecken, ich will nicht soviele Jahre ihrer Arbeit zunichte machen, nur weil wir dasselbe Interessengebiet haben. Ich bin niemand Daizen, der sich mit den Dingen anderer abgibt, sondern alles aus eigener Kraft schafft. Die Tsuki hatte mit kampflustigen Blick ihre arme vor der Brust verschränkt und deutete mit einem eindringlichen Nicken gen Kloster. Auch wir sollten rein gehen und uns ernsthaften Dingen widmen. Mit diesen Worten ließ sie ihr Gegenüber abermals stehen und versuchte eine Tür zu öffnen, die wohl ins Innere des Kloster führen mochte.

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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   So Okt 26, 2014 4:04 pm

Was auch immer es für ein Gift war, was diese ihr so bekannte Frau Kazu gegeben hat, es schien ihn mächtig flach zu legen. Er war noch immer ohnmächtig, als sie seinen Kopf auf ihren Schoss bettete und sich seiner annahm. Daizen erklärte inzwischen, dass er sein eigenes Päckchen zu tragen hatte und sich Mayura um Kazu kümmern sollte. "Verstanden. Dafür bin ich auch da.", erklärte sie ihn und lächelte ihm aufmunternd zu. Er war zwar der Hokage, aber er war auch ein guter Freund, immerhin kannte er ihren Mann näher und dadurch waren sich auch Daizen und Mayura zumindest ein bisschen näher gekommen. Zwar war er meist ein seltsamer Kauz, dennoch war er nett und freundlich, auf seine eigene Art eben. So zumindest nahm es Mayura wahr. Ausserdem war sie es sich sowieso gewohnt, komische Männer um sich zu haben, sie hatte sich immerhin den Komischten von allen ausgesucht.
Als sie dann spürte, wie sich kazu etwas bewegte, sah sie nach unten und strich ihm über die Stirn. Seine Augenlider flatterten etwas, bevor er ihr Gesicht zu fokusieren schien. Er wirkte in den ersten Augenblicken sehr verwirrt, bevor sein Blick dann klarer wurde und er ein paar wenige Worte von sich gab. "Ja ... Ich bin da, mach dir also keine Sorgen. Der Hokage ist auch da, wir werden dich da rausholen. Versprochen.", erklärte sie und strich weiterhin mit ihren Fingern über seine Stirn, während sie die seinen an ihrer Wange wahr nahm. Dann griff sie nach ihrer Feldflasche, die sie voll Wasser hatte und hielt sie an Kazus Lippen. "Du musst trinken und dich ausruhen. Viel trinken. Die Frau, die dir das angetan hat, hat mir das Gegengift gegeben. Es war wirklich ... Nicht von schlechten Eltern.", sie zuckte leicht mit den Schultern und versuchte, ihm dabei zu helfen, sich etwas aufzurichen, damit er trinken konnte. "Aber mit Sicherheit wird es dir bald wieder besser gehen, dafür werd' ich sorgen, keine Angst."

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BeitragThema: Re: Kloster von Daichimura   Fr Okt 31, 2014 3:40 pm

Daizen reagierte nicht unbedingt gut gelaunt auf Hikaris Beratung, welche die Missing-Nin Mayura angedeihen ließ. Offenbar hatte die Hatake das Anti-Serum nicht in der optimalen Weise verabreicht. Die Tsuki ließ den Kage wissen, dass ihn dies extra kosten lassen würde.
Weil selbst deine Gegengifte zu extravagant sind? Öffne eben deiner Zähne Gehege, wenn du meiner Iryo das nächste Mal etwas in die Hand drückst. Es kam rumpelig herüber, und so war es zweifelsohne auch gemeint. Er verstand keine Späße und hatte es auch nicht gern, wenn man seine eigenen Untergebenen belehrte.
Eigentlich hatten wir nicht vor, uns allzu lang hier aufzuhalten merkte Daizen auf Hikaris Ratschlag, Kazu nach drinnen zu schaffen, hin an. Die Gastfreundschaft dieses Klosters ist ja nicht gerade legendär, anders als man es von Klöstern im Allgemeinen gewohnt ist. Er schaute sich wachsam um; es rührte sich nichts. Womöglich hatten die Mönche schon längst erkannt, dass niemand hier es auf ihr Winzer-Geheimnis abgesehen hatte. Oder sie wollten sich einfach nicht mit dem Trümmer von Mensch anlegen, der gerade grimmig die Hausfassade empor blickte. Aber gut.
Er stapfte erneut zu den beiden Hatake, deutete Mayura an, Kazus Kopf zu halten, und hob selbst den ganzen Rest seines Körpers. Gemeinsam trugen sie den Kranken ins Innere der Kirche, legten ihn kurzerhand auf einer gepolsterten Bank nieder.
Wie gesagt, ich verlass mich auf dein Kümmern wandte sich Daizen nochmals an Mayura. Im Zweifel bin ich nur einen einzigen Ruf weit weg. Dann folgte er Hikari, die weiter nach drinnen gegangen war, in die Sakristei.

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