Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Das Nordtor

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BeitragThema: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeSo Jul 22, 2012 9:23 pm

Das Nordtor

Das Nordtor, wie der Name es schon sagt, ist im Norden des Dorfes und ebenfalls gut bewacht. Die Mauern sind hier ebenfalls sehr hoch, sodass man mit einem einfachen Sprung wohl kaum etwas erreichen kann. Aber nicht nur die Höhe ist beeindruckend, sondern auch das Material. Mit einfachen Faustschlägen geht die Mauer nicht kaputt, dazu muss man schon größere Geschütze ausfahren.
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeDo Feb 14, 2013 8:35 pm

~ Firstpost in da Hood ~

Ein flauschig-bauschig wunderschöner Tag, wenn man mal frei hatte, nicht wahr? Dann war der Nebel in Kirigakure no Sato doch fast zu genießen, ja beinahe schön. Frei nach dieser Devise stomerte der Kaguya in seinem Heimatdorf herum, in Zivilkleidung, wie man ihn selten sah, mit gewöhnlicher Hose und einem langärmeligen Shirt, sowie einer Jacke darüber, aber immer noch mit dem gestreiften Hütchen auf dem Kopf. Und ohne Schwert. Eieiei. Selten, ein Schwertshinobi ohne Schwert, irgendwie lächerlich. Aber er war ja nicht völlig ohne unterwegs, trug wie immer, auch wenn man es nicht sah, die Schriftrolle in der seine Waffen versiegelt waren, an seinem Bein. Whatever. War irgendwie uninteressant und irrelevant, viel interessanter war der Verlauf seines Weges. Aus purer Langeweile ließ Yaten sich dazu hinreißen, einen Spaziergang durchs Dorf zu machen, sich hier und da nach dem Befinden einiger Bekannter zu erkundigen und letztendlich durch die Straßen zu wandeln und sich ziellos von seinen Füßen tragen zu lassen. Gemeinsam mit einer jungen Lady, die er unheimlich entzückend fand, ging er letztendlich ihren Weg, der sie aus dem Dorf führte, da sie Familie in der Ferne besuchen wollte. Brav schweigend lauschte er also ihrer Lebensgeschichte, sah sie hin und wieder an, lächelte milde und überzeugte sie so stetig davon, dass sie seine ungeteilte Aufmerksamkeit genoss. Dementsprechend wohl geborgen redete die Blonde weiter und weiter, sodass sie letztendlich tatsächlich am Dorftor, einem davon, angelangten und sie sich verabschieden mussten.
Während der Oinin einen Plausch mit dem armen Kerl im Wachhäuschen hielt, sah er der Dame all zu deutlich nach und bedachte ihre Vorzüge eine Weile, wog ab, wie interessant sie zu erkunden wären, kam aber letztendlich zu dem Schluss, dass das Mädchen zum einen zu jung war, um derartig bedacht zu werden und außerdem zu unschuldig. Er war ja kein Unhold, nicht wahr? "Yaten du wirst dich auch nie ändern.", kommentierte der Typ im Wachhaus, dessen Kollegin gerade auf Streife um die Mauer war, die Blicke, die er verfolgt hatte und grinste. "Was willst du damit sagen? Sollte ich das etwa?", fragte der Angesprochene und erwiderte das Grinsen in gleicher Manier. War ja nicht auszuhalten, wie man hier verurteilt wurde, weil man freiwillig angebotenes Fleisch begutachtete. Aber wie dem auch sei. Etwas ganz anderes erweckte seine Aufmerksamkeit, das auf das Tor zusteuerte und von weitem nach einem Strich in der Landschaft mit Schokolade auf dem Kopf aussah. Interessiert blitzten die graugrünen Augen auf und mit einer Bewegung seines Kopfes deutete Yaten auf die ankommende Dame, die noch in einer Entfernung zu sehen war. Der Wachmann, nennen wir ihn Bob, stand auf, stützte seine Hände auf dem Tisch vor sich ab und schob so seinen Kopf aus dem Häuschen, um einen Blick auf die Schönheit zu erhaschen. "Tsäh. Wirst du irgendwann erwachsen...? Wobei. Das wäre arg langweilig, mein Lieber. Besser, du rennst weiter den schwingenden Hüften nach."
Yaten hob nachdenklich eine Augenbraue und grinste Bob weiter an. "Wie du meinst, Bob. Ich würde es doch eher als umwerben und huldigen der weiblichen Schönheit bezeichnen. Ich kann doch nichts dafür, dass du an deinen Hausdrachen gebunden bist und die Streifzüge mit mir nie genießen kannst." Dieser Seitenhieb saß. Der Wachmann zog einen Flunsch und schüttelte nachdenklich den Kopf, während er sich zurücklehnte. "Achja. Als hättest du dich nie in solchen Fängen befunden. Eher Dreimal." "Aber ich bin im Gegensatz zu dir jedes Mal wieder herausgekommen." Wiedermal erfüllte das Lachen von Kerlen die Luft, während brav auf die Ankunft der fernen Schönheit gewartet wurde, wer auch immer sie sein mochte.
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeDo Feb 14, 2013 8:55 pm

First Post

Eins war klar, die Schriftrollen blieben brav im Rucksack. Zwar hatte Anjaly dort all ihre Waffen drin, die sie wohl entlarven würden, aber glücklicherweise war sie offiziell im Dorf als vertrauenswürdig registriert und konnte rein und raus, wenn sie am Dorftor mit einem Winken ihr Gesicht zeigte. Dann war alles okay für die Mizukage. Zwar hätte sie momentan lieber Lust gehabt in Konoha als relaxte Hirona aufzutreten, aber es war auch mal ganz gut, wieder in der eigenen, ziemlich umfassend geformten Haut zu stecken. Als Eriko genießte sie es auch, da dort nicht so ein immenser Vorbau Blick- und Schwungfang war. Bei ihr war es natürlich gegeben dann doch wieder der Fall. In gemächlichem Gang ließ die Arishima seitlich die Hände schwanken, hörte leise das Rascheln der vielen Materialien in ihrem Rucksack und blickte die Mauern der Stadt an. Überdimensional riesig war das Ganze. Dafür, dass sich "Ausländer" fast eh nie hier her verirrten. Es gab vielleicht einige Clans, die mal umher reisten, aber wer in Konoha wollte nach Kiri? Als sie das letzte Mal da gewesen war, hatte sie hauptsächlich Spott in einer Kneipe gehört. Wobei es aber auch darum ging, dass eine Frau an der Macht war. Typisches Paschergelaber. Die orangen Kulleraugen huschten vom Kiri-Zeichen des Tors zu dem Wachhaus, wo sich gerade zwei Männer befanden. Einer mit einer ziemlich auffällig gemusterten Kopfbedeckung, der andere hinter seinem Pseudo-Thresen mit Shinobi-Privileg, die Ankömmlinge mustern zu dürfen. Als sie den beiden näher kam, wurde der neutrale Gesichtsausdruck allmählich freundlicher. Sie war nun offiziell die ganz höfliche, respektvolle Anjaly, die mal wieder das Dorf besuchte. Rolle Nummer 245 AA Strich Z und... irgendwas Bedeutungsloses. Sie ließ die Riesentüren hinter sich, hörte den Boden unter ihren Füßen leicht knirschen und blieb dann im Blickfeld der beiden Männer stehen, wobei sie ihre Hände wie ein junges Mädchen vor sich inenander legte und sich leicht nach vorn verbeugte. Alleine schon, weil dieser Streifenhutmann etwas älter wirkte. Sie selbst war auch 1 Jahr vor den 30, aber zarte Altersfältchen, die man haarscharf erkennen konnte, zeigten sich bei ihr noch nicht. Während der Verbeugung ertönte ein liebevolles "Ohayou." Das Lächeln war warm und vorurteilsfrei, aber Anjalys Wangen färbten sich schon wieder etwas rot, da ihr süßer Gendefekt dies grenzenlos verursachte. Wahrscheinlich sah sie eher aus, als wäre sie verliebt, statt freundlich und einladend. Herr je, hasste sie diese Adern, die ihr Gesicht wie eine Knutschkugel aussehen ließen. "Es freut mich, einmal wieder im Dorf zu sein. Normalerweise hätte ich einen Bekannten erwartet, aber es scheint ja jemand anderes Dienst zu haben, wie man sieht. Ich hoffe, ich störe eure kleine Unterhaltung nicht?" Zuerst sah sie den Wachmann, dann den fremden Shinobi an. Sicher war er auch schon mal an ihr vorbei gelaufen, wenn sie hier war, aber sie erinnerte sich selten an jemanden, wenn er kaum von Bedeutung gewesen war. Anjaly legte leicht den Kopf schief, wobei ihr Haar in dieselbe Richtung schwankte, aber auch zwei großzügig gewachsene Freundinnen aus ihrem Ausschnitt heraus lächelten, welche sich durch diese leichte Neigung kurzzeitig erhoben und senkten. "Ich bin Arishima Anjaly. Und ihr?"
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeDo Feb 14, 2013 9:26 pm

Oh, die Schönheit mit dem schweren Rucksack auf dem Rücken war garnicht mal so klein. Irgendwie war Yaten froh darüber, dass er selbst eher der größeren Sorte angehörte, während sein liebster Kumpel im Wachhaus mit seinen knapp 170 Zentimetern eher mikrig wirkte, gegen die ihm fremde Frau. Nervös drehte er seinen Ehering am Finger, offensichtlich leicht in Gedanken versunken, musterte die Braunhaarige und sah dann zu Yaten, während er ihre Begrüßung mit einem schlichten Nicken erwiderte. Der Kaguya selbst hatte seine Aufmerksamkeit auf die Dame verlagert, lehnte lässig an dem 'Thresen' des Wachhauses und stützte sich mit einem Ellenbogen auf dem Tisch, während er sie musterte. Erst als sie rot wurde und sich brav verbeugte, ganz nach Schulmädchenmanier, richtete er sich zu voller Größe auf, verbeugte sich ebenfalls andeutungsweise und lächelte sanft. "Ohayou, fremde Schönheit.", erwiderte er und erwiderte den Blick ihrer faszinierenden orangen Augen. Sie kam ihm unheimlich bekannt vor und ihre Stimme ebenso. Nun, das passierte ihm nicht sonderlich selten, immerhin hatte er bereits einige Shinobi kennen gelernt, während die jungen, fremden im aber selten gut im Gedächtnis blieben. So war es wohl auch bei ihr, obgleich er sofort angetan war, als er Körperbau und Benehmen der Dame aufnahm und sie ihm irgendwie sympathisch erschien.
"Wenn die Katze aus dem Haus ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.", kommentierte Yaten die Aussage der noch Fremden, dass sie eigentlich einen Bekannten erwartet hatte. Dass er damit indirekt auf die Nicht-Präsenz Yukis, aus welchen Gründen auch immer, anspielte, würde vermutlich ohnehin keiner kapieren. Bei dem Spruch allerdings, klinkte Bob sich wieder ein. "Wir mussten kurzfristig aus Krankheitsgründen... äh... wechseln." "Und außerdem ist es unmöglich, dass eine so nette junge Frau eine Unterhaltung stört." Yatens Lächeln wurde sanfter, denn sie schien irgendwie wirklich, als wäre sie zuvorkommend und vielleicht ein wenig schüchtern, obwohl das wohl maßgeblich von der Farbe in ihrem Gesicht beeinflusst wurde. Er neigte seinen Kopf ihr nach, in die gleiche Richtung und sein Lächeln riss nicht ab, während sie sich vorstellte. "Kaguya Yaten und mein gaffender Freund hier hört auf den Namen Noguchi Akira." Mit diesen Worten flog die Hand des Kubikiribôchôträgers sanft auf den Hinterkopf seines zehn Jahre jüngeren Kumpels und brachte seine starrenden Augen so von der Oberweite der Frau wieder zu ihren Augen und trieb Akira die Schamesröte ins Gesicht. "Wenn euer Bekannter nicht hier ist, kann ich euch vielleicht helfen?"
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeDo Feb 14, 2013 9:52 pm

Ein kleines, akustisches und nettes Seufzen entfuhr Anjaly, als sie den Namen des Austauschs ihres Empfängers erfuhr. Es war ein Freut mich auch-Seufzen, kurz und gebunden, nur ohne Nicken. Dazu vielmehr mit einem bedachten Lächeln, als hätte sie selbst das Böse der Welt noch nie gesehen. Oder würde niemals vermuten, dass der ehrenhafte Herr sonst wohin sah. Dann sah Anjaly aber wieder Yaten an und legte einen Zeigefinger auf die Lippen, wobei sie grübelnd mit gerunzelter Stirn nach oben schaute. Kaguya? Irgendwas klingelte da. Eines der wenigen Bücher, dass sie mal gelesen hatte, um sich über Kampfesarten und Mutationen, die dazu beitrugen, zu informieren. Irgendwas war da. Ein Sharingan-Träger war er ganz sicher nicht, da war sie ja sogar noch näher mit ihrer Uchiyama Eriko an diesem Clan dran ohne irgendein Erbe im Hintern. Kaguya ... *Klingeling* "Von diesem Clan, der ... ach, ich hab's vergessen. Kaguya erinnert mich an einen Clan, aber ich weiß nicht, was für einen. Wenn man diesen Zungen hier zuhört, grummeln viele über einen Teshima-Clan, aber Kaguya ... Meh~" Die süße nachdenkliche Stimme teilte die rätselnden Gedanken laut mit, aber dann verschränkte Anjaly lächelnd die Arme, schloss die Augen und zuckte entschuldigend die Schultern. "Ich bin mir nicht sicher. Eigentlich besuche ich die Stadt, um mir einmal einen Blick über die Lage des Dorfes politisch zu verschaffen und ob es vielleicht etwas in Yokuchi für mich zu tun gäbe. Dazu spreche ich meistens mit irgendwelchen ... freundlich gesagt: Arschküssern der Mizukage, denen ein hoher Rang an der Stirn klebt. Sumimasen, wenn das etwas forsch klingt, aber meistens sind es leider ziemlich eintönige Kollegen von Ihnen. Ich wäre lediglich der Hoffnung, dass Ihr mir eventuell weiterhelfen könntet. Mir einfach ein wenig etwas über das Dorf und seine derzeitige Situation erzählen. Das ist mein beinahe regelmäßiges Anliegen." Mit einem Schlenker des Kopfes über die Schulter grinste Anjaly Akira unschuldig an und bot ihm so einen perfekten Anblick zum Mustern von ihrer Seite, als sie erwähnte: "Noguchi-san kann dies aber auch gern übernehmen, wenn sein Kollege wieder hier ist. Ich bin offen für jede Hilfe, um meine begehrten Informationen zu bekommen." Dann glitten die süßlichen Augen wieder ins Antlitz des Kaguyas und wirkten nach wie vor liebevoll und gutmütig. "Danke übrigens für das Kompliment. Ihr scheint ja zu wissen, wie man so etwas niveauvoll von sich gibt. Das ehrt mich."
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeDo Feb 14, 2013 10:28 pm

Eieiei. Wollte mit Kiri bekannt sein und hatte keine Ahnung über den Kaguyaclan? War ja irgendwie sympathisch. Stattdessen kannte sie eines von den Dingern, die in den letzten jahrhunderten aus dem Boden sprossen und die eigentlich weit weniger bekannt waren als Hôzuki und Terumii, eigentlich sogar als Kaguya. Auf der anderen Seite zauberte ihm diese Naivität wieder in Lächeln ins Gesicht. Unglaublich, wie putzig die sich benahm. Und dabei war sie garnicht mal mehr ein junges Mädchen, sondern sah doch deutlich eher nach einer gestandenen Frau aus. Aber wie auch immer, er nahm ihr nicht übel, dass sie nichts wusste, letztendlich war das nur gut, so hegte sie keine Vorurteile oder stellte dumme Fragen, wie manch andere, weniger mit IQ gesegnete Anhängerinnen des weiblichen Geschlechts. "Ist es nicht viel interessanter, sein Gegenüber unvoreingenommen zu betrachten und seine Geheimnisse erst selbst zu ergründen, bevor man sich den ganzen Spaß von Gerüchten, Büchern oder Geschichten verderben lässt?", fragte er belustigt und zuckte mit den Schultern. Was sollte es. Das würde ein spaßiges Spiel werden und ein lustiger Zeitvertreib für seinen freien Tag ohnehin. Wobei. Jetzt war er ja irgendwie im Dienst, nicht? Denn das, was sie wissen wollte, war etwas, das sie eigentlich nicht wissen sollte oder durfte, so gern sie hier auch gesehen sein mochte. Aber dem würde er sicher auf den Grund gehen können, wenn er sich ein wenig mit ihr beschäftigen würde.
Akira runzelte zweifelnd die Stirn, während die Schönheit redete und er immer noch hin und wieder mit seinen Augen an stellen klebte, die sie ihm bereitwillig zur Schau stellte. Innerlich geißelte er sich bereits selbst, denn er war treu wie ein Hund und fühlte sich jedes Mal schlecht, wenn er mit dem Kaguya unterwegs gewesen war, obwohl eigentlich nie etwas passierte. Tatsächlich war Yaten irgendwo offenbar doch ein ehrenvoller Mann, denn selbst wenn der Noguchi sternhagelvoll war, brachte der andere ihn stets gesund nach Hause zu seiner Frau und bewahrte ihn vor Dummheiten in der Bar. Das war eigentlich kein schlechter Freund. Aber nun, das war ja gerade nicht von Bedeutung, eher, dass die Dame ins Dorf wollte und er demnach ihren Namen notierte und sich den Grund aufschrieb. Es war seltsam, dass eine halbwegs Fremde einfach so hereinspazierte, um Informationen abzugrasen. Aber letztendlich war der Chûnin dankbar dafür, dass der Blonde da war, der ihm diese Sorgen mit Sicherheit abnehmen würde, indem er die Frau entführte. Als sie ihn ansprach, errötete er stark. "Me-me-meine Kollegin i-ist... be-bestimmt nicht... nicht begeistert, we-wenn ich hier... hier weg-weggehe.", stotterte er hilflos und suchte mit seinen Augen den Kontakt zu denen seines Kollegen vor ihm, der eben diesen Blick aus dem Augenwinkel erwiderte und das Zittern und die Röte und Unsicherheit des Wachmannes wahrnahm.
Seine Aufmerksamkeit wieder Anjaly zuwendend, lächelte er aber wieder und erwiderte ihren Blick. "Vielleicht kann ich die Funktion eures Freundes übernehmen, wenn ihr das wollt. Aber wollt ihr das wirklich hier abwickeln und wieder gehen, oder vielleicht lieber ein attraktiveres Etablissement aufsuchen?", antwortete er letztendlich, nachdem Akira sich erfolgreich zum Deppen gemacht hatte und er im Folgenden auf seine Komplimente angesprochen wurde. Sofort wandelte sich sein Lächeln in ein ein wenig breiteres Grinsen und seine Augen blitzten interessiert. "Oh, ihr braucht mir dafür nicht zu danken. Das sollte für einen Mann doch selbstverständlich sein, nicht?"
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeFr Feb 15, 2013 6:00 pm

Wie freundlich sie mitunter doch alle waren. Und süß anzusehen, aber das dürfte die echte Anjaly nicht wirklich in sich einbrennen lassen als Erinnerung an diese beiden Menschen. Sie musste sie auf ihre Funktion reduzieren und ihr Verhalten rechtmäßig interpretieren. Das waren nicht Akira und Yaten, die sie freundlich und amüsiert in Kiri empfinden. Dies waren zwei Kiri-Nin, die man für Informationen angeln konnte ohne aufzufliegen, da man sogar das Recht hatte, erzählt zu bekommen, wie die Beziehungen innerhalb Yokuchis zum Dorf waren. Mit ihrem lieblichen Lächeln tat Anjaly also weiterhin so als wäre sie die gütige junge Frau, die gerade angekommen war und Empfang wünschte. Eigentlich kannte sie das Dorf nämlich in- und auswendig. "Wir können auch gern irgendwohin gehen und es dort besprechen, ich bin da ganz umgänglich. Immerhin bin ich der Besuch und möchte keine großen Verlangen aussprechen, wenn es schon um so etwas geht", antwortete sie auf Yatens Frage höflich, um den Eindruck einer Person zu machen, der ziemlich vieles egal war und die in jedem Menschen einen Schimmer Gutes vermutete. Ein echtes Sonnenblümchen eben. Auch wenn diese in Kaze no Kuni nie wuchsen. Aber nun war nicht Zeit, um an Heimat zu denken. Anjaly legte ihre Hände an die Hüften und hob einmal die Fersen vom Boden, um sich bereit zum gehen zu erheben und wieder mit kompletter Sohle auf den Boden sinken zu lassen. "Also, dann bleibt Ihr hier, Noguchi-san. Falls Ihr das irgendwie für wichtig haltet, könnt Ihr ja gern Kaguya-san nachher fragen, um was es ging, das wird kein Problem darstellen." Sie wandte ihren Blick dann wieder auf Letzteren und nickte vom Wachhaus weg als Zeichen, sie konnten gehen. "Was schlagt Ihr denn vor? Ich hoffe für Euch, dass das Etablissement auch wirklich attraktiv ist und nicht nur die Augen eines Mannes reizt." Da steckte dann doch die kleine Warnung drin, dass Anjaly eine kleine, pochende Ader hatte, durch die der Feminismus floss. Wenn ein Mann solche Wörter benutzte, war das meistens ein Deckmantel gewesen, um in irgendwelche schäbigen Bars zu gehen. Sie hoffte, dass dieser Shinobi gemäß seines Alters etwas mehr Anstand besaß.
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeSa Feb 16, 2013 2:33 pm

Nachdenklich verschränkte Yaten die Arme vor der Brust und seufzte leise, während sein Kollege leise Dinge vor sich hin stammelte und offenbar ein wenig verwirrt war von der Frau mit der freundlichen und zugleich mächtig lasziven Seite, so unschuldige sie auch wirken mochte. Ohnehin schüchterten ihn Frauen, die größer waren als er, meistens ein. Nicht zuletzt deshalb war er mit einer verheiratet, die so zierlich und schmal war, dass manch ein Mann garnicht wagen würde, sie überhaupt anzupacken, aus dem einfachen Grund, dass er Angst hätte, sie würde zerbrechen. Diese Gedankengänge waren seinem Gesicht zwar nicht anzusehen, aber seine Verwirrung war doch mehr als nur deutlich. Als er jemanden hinter der Braunhaarigen entdeckte, schien er sich ein wenig zu entspannen. So folgte der Kaguya seinem Blick und lächelte die andere Dame an, die gerade von ihrem Rundgang um die Mauer zurückkehrte. Sie kam auf die kleine Gruppe zu und strich sich die glatten, pechschwarzen Haare zurück, die auf der anderen Seite locker auf ihrer Brust zum liegen kamen. Ihre grünen Augen strahlten Yaten ebenso an, wie ihren Kollegen, denn sie war tatsächlich eine sehr freundliche Frau, die viel lachte und lächelte. Mit einem leisen "Ohayou.", verbeugte sie sich, nickte auch der fremden Frau zu und ging letztendlich um das Wachhäuschen herum, um hinein zu gehen und sich neben ihren Kollegen zu setzen, der tief druchatmete und sich zurücklehnte, als sei ihm gerade ein Stein vom Herzen gefallen.
Der blonde Schwertshinobi jedenfalls sah Anjaly an und legte den Kopf zur Seite, bis sein Nacken ein befreiendes Knacken von sich gab und tat das gleiche noch zur anderen Seite, bevor er wieder das Wort an sie richtete. Er beugte sich leicht nach vorn und grinst. "Ich halte es für unwahrscheinlich, dass ihr Touristin hier seid, wenn ihr doch jemanden habt, der euch empfängt und Interesse an politischen Entwicklungen habt. Demnach könntet ihr sicher ebenso einen Wunsch äußern, wie jede Dame, die ihr Leben hier fristet. Trotzdem schlage ich das Gartencafé Iruka vor, falls es euch beliebt.", erklärte er deutlich, jedoch mit leiser Stimme, sodass die beiden Chûnin, die Wache hatten, während ihrer Unterhaltung nicht gestört wurden und vermutlich garnicht mitbekamen, worum es eigentlich ging. Yaten richtete sich wieder auf, bot Anjaly seinen Arm an, damit sie sich unterhaken konnte, wenn sie wollte und lächelte den beiden Wachen über seine Schulter zu. "Also dann. Wir überlassen euch wieder euerer Arbeit, Yuka-chan, Akira" Mit einem Nicken verabschiedete er sich und ging mit der Pseudotouristin seiner Wege. So verließen sie das Umfeld des Tores und gingen die Straßen entlang, um ein Etablissement aufzusuchen, das für eine Unterhaltung geeignet wäre.

Ow: Gartencafé Iruka
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeSa Feb 16, 2013 4:26 pm

Mit einem gemächlichen Griff ließ Anjaly ihren Arm an Yatens Ellbogen vorbei gleiten, nachdem er seinen eigenen angeboten hatte. Wenn sie die Höfliche spielte, schlug sie dieses Angebot natürlich nicht aus. Ihr Lächeln blieb strahlend wie eh und je, machte ihren orangen Augen Konkurrenz und verblasste keinen Zentimeter. Was Yaten wohl für ein Mensch war? Sicher einer, der im Dorf eine gewisse Position genoss, ansonsten wären die anderen Shinobis nicht so zurückhaltend gewesen. Und gemäß seines Alters glänzte wohl auch jegliche kämpferische Erfahrung aus seinen Akten, welche somit die Schublade des Archivs zum Strahlen bringen dürfte. "Vielleicht sieht man sich nochmal wieder. Bis bald", verabschiedete Anjaly sich mit einem Winken durch ihre freie Hand zur Seite. Dann wandte sie sich nach vorne und sah zur Seite in Yatens Gesicht, wobei sie zusammen das Café ansteuerten. "Ich habe nicht gesagt, ich sei Touristin. Das bin ich nie gewesen. Ich bin Kontaktfrau und Klientin. Wichtig für außenpolitische Verhältnisse. Also seid brav und bietet mir keine Rundführung, sondern eine Übersicht, wie ich sie wünsche, ja? Dann danke ich Euch auch entsprechend." Das klang vielleicht schon etwas ernster, aber das Lächeln dazu ließ immer noch Entspannung verlauten. Das Gartencafé selbst kannte sie von innen zwar nicht, aber sie war oft genug dran vorbei gelaufen. Sah relativ teuer, aber auch hübsch und qualitativ aus. Wenn die Leute da keine Leiharbeiter für die Lieferungen in die Küche beschäftigten, war wohl alles okay. Mit ruhigem Schritt gingen die beiden also nebeneinander, obwohl sie sich vielleicht seit einer Viertelstunde kannten, zu diesem Ort, um einerseits zu essen, andererseits damit Anjaly hoffentlich ihre heiß ersehnten Infos über Kiri bekam. Konoha hatte sie die letzten Wochen erfolgreich abgegrast, nun war diese Stadt hier dran, danach ging es wieder nach Tsukigakure. Je nachdem wie lange sie sich aufhalten ließ.

tbc: Gartencafé Iruka
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeDo Mai 09, 2013 6:13 pm

cf: (nach TS) [Kiri-Innenstadt]

Da ereignete sich nach dieser Unterhaltung in einem Café mit einem skeptischen Shinobi, der wohl zu wenig über die Eintrittserlaubnis Anjalys wusste, dezent wenig, als sie in ihrer immer noch originalen Gestalt auf das Nordtor zuschritt. Hier war sie vor vier Tagen hinein gekommen, nun würde sie hier wieder gehen. Alles, ohne irgendwie das Risiko im Nacken zu haben, von Oinin gejagt zu werden. Immerhin bestand ein Abkommen zwischen ihr als freie Kunoichi und dem Dorf. Sie war so etwas wie eine externe Arbeitskraft, obwohl sie selbst nicht aus Kiri stammte. So selten sie dort war, so wenig wusste sie auch eigentlich, wer sich dort ansiedelte. Natürlich kannte Anjaly einige Clans, aber ihr war auch entfallen, dass beispielsweise der Kaguya-Clan in diesem Dorf vegetierte. Wie auch immer, konnte ihr die Bekanntschaft mehr oder minder egal sein, da sie nun Besseres zu tun hatte. Vielleicht bot sich Beute oder ein Auftrag in anderen Dörfern oder Reichen. Eventuell sogar ein Abstecher nach Hause. Oder etwas richtig Großes. Oder ein altes Wiedersehen. Oder eine Begegnung mit Gott - wenn es ihn gäbe. Amüsiert ging Anjaly mit ihren Sachen bepackt zu dem Wachhaus, brachte ein kleines, langweiliges Gespräch hinter sich, hob die Hand zum Abschied und marschierte durch die Kiri-Mauer hindurch. Auf der anderen Seite, außerhalb des Dorfes, ging sie einige Meter, bevor sie nochmal stehenblieb, um sich zu vergewissern, wo sie ihre Gift-Phiolen geparkt hatte. Die mussten immer versteckt, aber auch gut gesichert sein. "Mich selbst zu töten wäre wohl das Langweiligste in meiner Karriere", murmelte sie, bevor sie die Hände in die Hosentaschen schob und darin herumrührte.

tbc: Nanami Ozean
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeMi Aug 28, 2013 6:09 pm

kommt vom Yuki Anwesen

Mikoto rannte zusammen mit Kobayashi bis zum Nordtor durch, doch durchqueren wollte sie es noch nicht, das sie vorher noch einpaar Worte mit dem grau Haarigen klären wollte. Etwas gereizt war sie noch immer, da sie nur sehr knapp von den Oinins fliehen konnte. "Du weißt schon, dass diese Aktion für dich Konsiquenzen haben kann. Wieso hast du mir dann geholfen?" Fragte sie ihn und wollte seine Beweggründe erfahren. Die beiden hatten sich erst gestern kennen gelernt und trotz dieser Tatsache hat er ohne Rücksicht auf sein weiteres Leben ihr zur Seite gestanden, obwohl ihm sicher klar war, dass er dadurch Probleme bekommen könnte. Kobayashi war seit langen mal wieder einer, der sich für sie eingesetzt hatte. Früher taten dies nur ihr Bruder Saitou und Akio, doch da die beiden  tot waren, war Kobayashi der erste seit langem, wo sie Vertrauen aufbauen könnte. Mikoto jedenfalls musste nun das Dorf verlassen und würde Kobayashi nicht zwingen und auch nicht fragen, ob er sie begleiten wollte, denn bis jetzt hatte er noch nicht verbrochen, worfür er das Dorf verlassen musste oder doch? Mikoto fiel wieder ein, dass sie noch gar nichts über den mysteriösen grau Haarigen wusste und so fragte sie einfach: "Was wirst du nun unernehmen?" Mikoto lief die Zeit davon und wenn Kobayashi weiterhin im Dorf bleiben wollte, würde sie es ihm nicht verübeln, schließlich hatte sie dem Dorf jahre lang treu gedient, doch wenn er sich entschied zu bleiben, war dies das letzte mal, dass sich die beiden trafen...
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeDi Jul 15, 2014 8:27 pm

cf: Kagebüro Timeskip von zwei Tagen

Die Umstände nahmen Kehrtwenden an, dass Naruaki das Gefühl hatte ihm würde bald der Kopf platzen. Im Nacken saßen ihm diverse Aufgaben und Pflichten, die er wohlwollend wahrnahm und erfüllen wollte, aber es war so viel, dass er glaubte die Arbeit auf diverse Bunshin aufteilen zu müssen. Schließlich wollte er heute auch zu der Methode greifen, allerdings nicht, um die Aufgaben besser erledigen zu können, sondern um eine Finte für eine persönliche Mission zu legen. Es war etwas, das niemanden etwas anging. Nicht einmal den Kage. Er wollte es ihm nicht anvertrauen, da es sich da um eine Person handelte, die für ihn zwischen Leben und Tod schwebte. Weil er nicht wusste, was mit ihr los war. Seit mehreren Jahren. Der Shizuma hatte sich startbereit gemacht. Diese Pflicht, die er sich auferlegt hatte, würde er alleine absolvieren. Zwar mit seinen Seelenstück am Leib, aber auch die wollte er von dem fernhalten, was er nun beabsichtigte. Insgesamt war er klar für eine Mission. Seine Aufgaben führten ihn auch zum Nordtor, damit er sich auf den Weg zum Inselgefängnis machen konnte, in dem eine der Teshima saß. Die Vernehmungen liefen mit normalen Methoden schleppend bis gar nicht. Er sollte heute noch einmal zu ihr. Das war die Gelegenheit, um dem persönlichen Ruf nach Erlösung zu folgen.
Der Oinin-Captain stand am Tor, erledigte die üblichen Formalitäten und Überprüfungen mit Seelenruhe, typischer Freundlichkeit, die den Kollegen den Tag verschönerte, und nickte dann mit einem Winken zum Abschied. Es war klar, dass er aufbrach. Wohin allerdings, würde schleierhaft bleiben. Er passierte das Nordtor, ließ seine Heimat hinter sich und marschierte ein gewisses Stück, bis er sich vom Weg davon stahl und ein simples Fingerzeichen wirkte. Das höfliche Lächeln, das er für seine Stadt im Gesicht hatte, war soeben verschwunden. Ein Kage Bunshin tauchte neben ihm auf. Ein einziger, der für ihn die beste Arbeit erledigen müsste so zu tun als wäre er das Original. "Du musst für mich zum Inselgefängnis und dich dort um die Angelegenheiten kümmern. Versuche nochmal eine Vernehmung mit der Gefangenen. Wenn das nichts bringt, musst du die Entscheidung fällen, dass unmenschlichere Methoden benutzt werden dürfen. Damit endlich ein Fortschritt in den Ermittlungen erreicht wird." Der Doppelgänger nickte die Aufgabe selbstsicher ab. Mit einer Hand auf dessen Schulter nahm das Original dies zur Kenntnis und trennte sich von dem Fake. Sein Schatten säumte den Weg in Richtung Hafen für das Gefängnis, während der echte Naruaki durch die Nebel verhangenen Wälder zog. Er sprang durch die Bäume, entfernte sich von seiner eigentlichen Route und visierte die Hauptstadt des Wasserreiches an, um direkt mit einer üblichen Reiseverbindung der Vergangenheit nachzujagen.

tbc: Numamiya Lufthafen

Jutsu:
 
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Kiobashi Yuzuriha
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Kiobashi Yuzuriha

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Shinobi Akte
Alter: 35
Größe: 1.68
Besonderheit: Eine der sieben Schwertshinobi des Nebels

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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeSa Jun 11, 2016 2:38 pm

cf: Trainingsplatz + Skip von ein paar wenigen Tagen

Die Mission würde einfach werden, das wurde ihr versichert, deswegen hatte man ihr auch 'nur' einen Genin zur Seite gestellt, da sie ja nun offiziell dessen Ausbilder war. Sie hatte sich geweigert, ein ganzes Team auszubilden und hatte es vorerst geschafft, nur Yuki als ihren Schüler zu haben. Einer würde sie vollständig auslasten, da war sie sich sicher und wenn sie nur einen Schüler hatte, konnte sie sich auch viel besser auf dessen Ausbdildung konzentrieren.
Nun stand sie da und wartete darauf, bis ihr neuer Schüler eintraf und sie gemeinsam ihre Mission antreten konnten. Es galt, ein relativ wichtiges Dokument von Punkt A nach Punkt B zu bringen. Nichts weltbewegendes, vor allem weil dieses Dokument für andere völlig wertlos war und nur für den Empfänger einen emotionalen Wert besass. Im Grunde konnte auf einer solchen Mission absolut nichts schief laufen, weil noch nicht einmal das Hab und Gut, das transportiert wurde, den Aufwand wert wäre, gestohlen zu werden. Demnach ging Yuzuriha auch davon aus, dass sie die Mission schnell erledigen würden und wahrscheinlich noch nicht einmal gross zum kämpfen kommen würden. Aber umso besser, so konnten sie sich etwas besser kennenlernen und vielleicht auch einen weiteren Trainingskampf ausfechten.
Die Zeit verstrich während sie wartete, doch sie wusste, Yuki würde noch nicht kommen, da sie doch einiges zu früh hier eingetrafen war. Sie hatte wohl doch etwas zu viel Zeit eingeplant und war schlussendlich eine gute halbe Stunde her hier gewesen, als geplant. Aber das war nicht weiter Schlimm, immerhin war es besser, zu früh aufzutauchen, als zu spät.

"Kiobashi Yuzuriha, richtig ...?", hörte sie eine zurückhaltende Stimme hinter ihr und wandte sich abrupt um. Ihre Augen huschten über jene Person und analysierten sie für einen Moment. Sofort erkannte sie den Typen, den sie vor Kurzem mit Shin gestellt hatte und der den Auftrag gehabt hatte, sie zu beobachten. Und nun stand er hier. Warum?
"Was tust du hier? Shin und ich haben dich nur laufen lassen unter der Forderung, dass du die Finger von dem Ganzen lässt.", erwiderte sie die Begrüssung und legte kein Wert darauf, besonders freundlich gegenüber ihm zu sein.
Der Mann sah sie mit grossen Augen an, bevor er sich leicht räusperte und näher zu ihr hintrat.
"Ich soll Ihnen etwas überbringen.", erklärte er dann unverwandt weiter, "Eine Nachricht. Von ihm ... Er sagte, wenn ich es so sage, wüssten Sie, wer ich meine, den ich weiss es nicht ..." Yuzuriha sah dem Mann an, das ihm das ganze unangenehm war, aber wieso tat er es den? Wieso kam er hierher und überbrachte ihr diese Nachricht, wenn es ihm so sichtlich missfiel?
"Wieso tust du das?", sprach sie ihre Gedanken dann laut aus.
"Ich muss, ansonsten hätte er etwas anderes eingefordert weil ich den letzten Auftrag nicht richtig erledigt hatte und ich bereits meinen Lohn bekam."
"Verstehe.", antwortete Yuzuriha trocken und wusste nicht richtig, was sie davon halten sollte, "Und wie lautet die Nachricht?", den tatsächlich wusste sie ganz genau, von wem er sprach. Von ihm. Von Mumei ... Sie wusste, er war nicht tot, doch er hatte sie über all die Jahre nicht mehr behelligt, dass sie geglaubt hatte, er hätte das Interesse an ihr verloren. Wie sehr sie sich da offensichtlich getäuscht hatte. Vor kurzem wurde er wohl wieder aktiv.
"Er sagte, ich solle es auswendig merken und genau zitieren. Er sagte: Du hast eine Sünde begangen, vor vielen Jahren. Du hast Blut vergossen und ein Leben genommen, dass nicht zu sterben vorhergesehen war. Du hast meinen Lehrer getötet und das Schwertan dich genommen, das hätte mir gehören sollen. Du hast es mir gestohlen, sowohl das Leben meines Senseis, als auch das Schwert Nuibari, das für mich bestimmt gewesen war. Dafür steht dir etwas ganz Besonderes zu und ich werde dafür Sorge tragen, dass es dich erreichen wird. Sühnen bleiben nie unbestraft.", und so endeten seine Worte. Es war eindeutig auswendig gelernt, doch Yuzuriha konnte sich innerlich Mumeis Stimme vorstellen, wie er diese Worte ausgesprochen hätte und ein Schauer lief ihr über den Rücken. Sie schluckte hart, kniff dann die Augen zusammen und stiess den Mann ruckartig weg von sich, der inzwischen direkt vor ihr gestanden hatte.
"Geh' weg, sofort!", fauchte sie und bedachte ihn mit bösartigem Blick, "verschwinde und komm' nie wieder hierher, ansonsten, und das versichere ich dir, werde ich dich mit eigenen Händen töten. Geh' weg!"
Der Mann wirkte wie ein aufgescheuchtes Huhn. Nach dem Yuzuriha ihn von sich weggestossen hatte, war er einige Schritte nach hinten getaumelt. Er hatte überrascht nach Luft geschnappt und wusste anscheinend im ersten Moment nicht, was er hätte sagen sollen.
"Aber ...", setzte er dann an.
"Verschwinde!", schrie sie ihn an und man merkte, bei Yuzuriha war eindeutig eine Sicherung durchgebrannt. Das Thema Mumei war schon immer sehr heikel gewesen und das er sie auf so direkte Art und Weise über den Mord seines Senseis anspricht, missfiel ihr sehr. Und es machte ihr auch Angst. Angst, die sie schon Jahre nicht mehr verspürt hatte, machte sich in ihrem Körper breit und wollte sie lähmen, doch noch hatte sie mehr oder weniger die Kontrolle über sich.
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeSa Jun 11, 2016 5:50 pm

cf: Trainingsplatz + kleiner Skip

Yuki streckte sich und schob sich beim Gähnen diskret eine Hand vor den Mund. Er war früh - nicht unglaublich früh, aber doch genug um ein breites Zeitfenster genießen zu können. Heute stand eine Mission an und normalerweise würde er dort pünktlich auftauchen. Nicht zu spät und auch nicht das Gegenteil. Heute aber fand er sich nicht dazu imstande länger zu schlafen, geschweige denn zuhause zu warten und nichts zu tun. Deshalb schlenderte er durch die Straßen, bereits auf dem Weg zum Tor, welches  schon bald vor ihm in die Höhe ragte. Sein Ziehvater Yuji musste noch im Tiefschlaf sein. Der Gedanke daran brachte ein kleines Grinsen auf seine Lippen. Ihn aufzuwecken war erfolglos gewesen und so hatte sich Yuki wohl oder übel dafür entscheiden müssen einen Zettel zu hinterlassen. Er konnte sich allerdings auch vorstellen, wie dieser bei Yuji ankommen würde. Wahrscheinlich wird er sich später beschweren, dass ich ihn nicht doch aufgeweckt habe, dachte Yuki mit einem leichten Runzeln auf der Stirn und führte seinen Weg fort.  
Je näher er dem Tor  kam, desto deutlich erkannte er seine Schwertmeisterin Yuzuriha und desto schneller wurden seine Schritte. Es überraschte ihn nicht sonderlich zu sehen, dass auch sie zu den Frühaufstehern gehörte. Umso mehr setzte Vorfreude ein, denn so banal diese Mission auch zu sein schien, Arbeit war Arbeit und Yuki nahm sie genauso ernst, wie er sich darauf freute.  Die Freude verschwand jedoch recht schnell wieder, als er sah, wie ein Mann sich Yuzuriha näherte. Daran war eigentlich nichts komisch, nur strahlte er ernormes Unbehagen aus und Yuki fragte sich fast schon ob irgendetwas schlimmes passiert war. Ohne es zu bemerken, wurden seine Schritte wieder langsamer und da Yuzuriha mit dem Rücken zu ihm stand, verpasste er prompt den richtigen Moment um sich erkenntlich zu zeigen. Stattdessen fing der Mann an zu sprechen. Was er sagte, bekam Yuki aber erst mit, nachdem er zögerlich noch etwas näher getretn war.
"Er sagte, ich solle es auswendig merken und genau zitieren. Er sagte: Du hast eine Sünde begangen, vor vielen Jahren. Du hast Blut vergossen und ein Leben genommen, dass nicht zu sterben vorhergesehen war. Du hast meinen Lehrer getötet und das Schwertan dich genommen, das hätte mir gehören sollen. Du hast es mir gestohlen, sowohl das Leben meines Senseis, als auch das Schwert Nuibari, das für mich bestimmt gewesen war. Dafür steht dir etwas ganz Besonderes zu und ich werde dafür Sorge tragen, dass es dich erreichen wird. Sühnen bleiben nie unbestraft."
Erneut verpasste er seine Chance sich einzumischen. Stattdessen fuhr der Genin anhand der überraschenden Worte leicht zusammen und frohr in seiner Bewegung an Ort und Stelle ein.
Eine Nachricht? schoss es Yuki durch den Kopf. Aber von wem?  Kaum merkbar schüttelte er den Kopf und fegte den Gedanken beiseite. Wer die Nachricht schicken ließ war gerade nicht das Wichtigste an Informationen die er soeben erhalten hatte. Kiobashi Sensei hat jemanden... umgebracht? Er schluckte schwer. Hatten ihm seine Ohren da einen Streich gespielt oder hatte er tatsächlich gehört, was er dachte gehört zu haben. Noch dazu der letzte Satz „Sünden bleiben nie unbestraft“. Eine Welle von Unruhe huschte ihm durch den Körper. Dann fühlte er sich schuldig. Was er gehört hatte, war nicht für ihn bestimmt gewesen. Er hätte das nicht hören dürfen.
"Geh' weg, sofort!" Fauchte Yuzuriha plötzlich. "verschwinde und komm' nie wieder hierher, ansonsten, und das versichere ich dir, werde ich dich mit eigenen Händen töten. Geh' weg!"
Erneut musste Yuki schlucken. Normalerweise hätte er über ihre Wortwahl nicht wirklich nachgedacht aber nachdem was er jetzt wusste, war er sich nicht mehr sicher ob sie einfach nur aufgebracht oder todernst war.  Der Mann schien zu zögern und das war dann wohl genug um Yuzuriha endgültig in Wut zu versetzten. Sie schrie ihn an zu verschwinden und aus irgendeinem Grund fühlte sich Yuki nun mutig genug um einzuschreiten.
Sensei.“ Sagte er mit ruhiger Stimme. Dabei sah er sie nicht an, sondern den Mann bei ihr, den er stillschweigen und lediglich mit den Augen drängte zu verschwinden.  Dabei war er sich nicht wirklich sicher wem er damit einen Gefallen tat - dem Mann oder ihr. Abgesehen von der Tatsache, dass man sich denken konnte, was der Genin mitbekommen hatte, versuchte er die Situation ins Bessere zu lenken.
Sie sind früh.“ Sagte er deshalb, den Mann nun ignorierend und zugegeben mit  gestresstem Gesichtsausdruck. Yuki wusste wirklich nicht was er aus der Situation zu machen hatte und seine Konversationsfähigkeiten waren sicherlich nicht gut genug um ihm die Nervosität zu nehmen, die ihn die Lippen zu einem Strich pressen ließ.
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeDo Jun 16, 2016 10:22 pm

Für einen Moment kochten Yuzurihas Gefühle über. Es war, als stünde sie wieder diesem einen Typen gegenüber, den sie getötet hatte. Der an ihrer Entführung beteiligt war, wenn auch nicht so direkt, wie Mumei. Dennoch reichte es, um ihren Zorn auf sich zu ziehen. Und genau diesen Zorn spürte sie auch in diesem Moment. Es lag nicht an dieser einen Person selbst, die die Nachricht überbracht hatte, vielmehr lag es an der Tatsache, dass Mumei wieder da war. Er hatte sich nun offensichtlich zurück ins Spiel gebracht und das mischte die Karten neu. Er war nicht einfach nur still geworden. Die lange Abwesenheit musste etwas zu bedeuten haben. Zu Anfang hatte Yuzuriha gehofft, er hätte es einfach aufgegeben, hätte das Interesse verloren, doch nun, da er wieder da war, musste ein anderer Grund für seine lange Abwesenheit stecken. Ein Grund, den sie bisher noch nicht kannte und die Worte des Mannes, der die Botschaft übermittelt hatte, waren da leider absolut keine Hilfe. Im Grunde prangerten sie nur Yuzuriha für ihre Tat an. Mochte man die Zusammenhänge nicht kennen, könnte man glatt denken, die Kiobashi wäre tatsächlich eine Verrückte, die wegen eines Schwertes wegen einen Mord begangen hatte. Diese Vorurteile waren zwar nicht neu, tatsächlich hatte bisher niemand solch direkte Anschuldigungen benutzt, wie es diese Botschaft getan hatte.

Der Mann war eingeschüchtert von Yuzuriha zurückgewichen und nach dem sich ein Junge in das Gespräch eingemischt hatte, hatte er die Chance ergriffen und war geflüchtet. Er war eben schon immer ein Feigling gewesen und genau deswegen hatte Mumei ihn wohl auch für diese Aufgabe ausgesucht. Solche Menschen liessen sich leichter kontrollieren. Oder zumindest konnte sich die Schwarzhaarige sich vorstellen, das Mumei genau so dachte.
Der Junge, der sich eingemischt hatte, war Niemand anderer als ihr neuer Schüler. Überrascht hatte sich Yuzuriha dem Jüngeren zugewandt. Für eine Sekunde flammte noch immer der Zorn in ihren Augen auf, bevor sie sich fing und ihre Gefühle wieder unter Kontrolle brachte. Doch in diesem Moment geisterte ihr eine völlig andere Frage im Kopf rum: Hatte er etwas von diesem Gespräch eben mit angehört? Nein, unmöglich. Sie selbst war zwar laut geworden, aber die Botschaft selbst wurde in normalen Sprechton weitergegeben. Yuki konnte unmöglich schon so lange dastehen, der Jünge hätte sich andernfalls gemeldet! Da war sich Yuzuriha ganz sicher. Sie räusperte sich leicht, strich sich einige schwarzen Haarsträhne über ihre Schulter und schenkte dem Jüngeren ein Lächeln, selbst wenn es derzeit mehr gezwungen war, um dem bösen Spiel gute Mine zu machen.
"Ich war heute etwas früher dran, ja.", erklärte sie dann und schaute noch einmal kurz in die Richtung, in der der Mann vorhin verschwunden war, "Ich hoffe, du bist bereit für die Mission. Sie wird nicht besonders anstrengend, aber man sollte dennoch nichts auf die leichter Schulter nehmen. Unerwartete Dinge können sich immer ereignen.", fuhr sie weiter und fragte sich, ob sie Yuki ihren Ausraster von vorhin erklären sollte. Ihre Augen musterten ihn für einen Moment. So gut kannte sie ihn leider noch nicht, als das sie ihn hätte wirklich einschätzen können, wie er auf diese Sache reagieren würde.
Sie entschied sich dazu, dass sie einfach nichts sagen würde, sollte er nicht nachfragen. Das war die einfachste Variante.
"So. Bist du bereit, können wir aufbrechen? Ich will's zumindest hoffen.", mit einem leicht ironischen und neckischem Unterton versuchte sie die Stimmung etwas aufzulockern, womöglich aber mehr für sich selbst, als für Yuki.
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeMo Jun 20, 2016 11:33 am

Yuzuriha wandte sich ihm zu und für einen Moment konnte er den Zorn in ihren Augen sehen. Nicht für lange, aber er war dar gewesen und so sehr wie sie ihre Gefühle unter Kontrolle hatte - wohl passender war es zu sagen, versuchte unter Kontrolle zu haben – so sehr scheiterte Yuki daran, die Verwirrung in seinem Inneren zu zähmen. Er hatte sich nicht verhört. Das wäre vollkommen unmöglich. Zugegeben, hätte ihm ein Anderer berichtet, war er vor kurzem noch mitbekommen hatte, dann würde er es als Unsinn abtun und schlicht und ergreifend als fiktives Gerücht abstempeln. Er hatte es aber mitbekommen und war jung – konnte also keine Schuld auf das immer schlechter werdende Gehör schieben, auch wenn er es denn wollte. Sie räusperte sich prompt und schenkte ihm ein Lächeln. Es ließ die Situation surreal erscheinen, so wenig passte es ins hier und jetzt, doch Yuki fand noch keinen Mut das gesehene anzusprechen. Anhand ihrer Reaktion schien es nicht, als ob sie von sich aus eine Erklärung bieten würde und nun hatte er die Wahl. Es selbst ansprechen oder das Thema ruhen lassen. Ignorieren konnte er es allerdings nicht – auf jeden Fall nicht mehr und ihre Worte prallten beinahe schon wie im Echo an ihm ab.
"So. Bist du bereit, können wir aufbrechen? Ich will's zumindest hoffen." gab sie ihm letztendlich mit neckischem Unterton zu verstehen und es brauchte eine Weile, bevor er antwortete. Eine Weile in der er abzuwägen versuchte, ober er nun Übertrieb oder nicht. Sollte Yuzuriha aber tatsächlich jemanden umgebracht haben, wegen einem Schwert, soweit er sich erinnern konnte, dann war es definitiv keine beiläufige Sache.
 
... ich bin bereit.“ Sprach Yuki nach leichtem Zögern, ging aber nicht auf ihren Versuch die Stimmung aufzulockern ein. Zumal er auch keine Ahnung hatte wie. Stattdessen sah er ihr ernst ins Gesicht, bereit aufzubrechen, aber immer noch mit schwirrenden Gedanken. „Wer das wohl war...“ Dachte er, bevor ihm klar wurde, dass er seinen Gedanken laut ausgesprochen hatte und das war wohl der letzte Schubs in die richtige Richtung den er gebraucht hatte, den jetzt wo es gesagt war, hatte er nicht die Absicht damit aufzuhören. Yuzuriha war seine Lehrmeisterin, beide kannten sich noch nicht so gut, aber wenn sie wirklich so eine Tat begangen hatte, dann wollte er wissen wieso. Auch wenn man, zugegeben, argumentieren könnte, es ginge ihn nichts an. Das stimmte zwar bei tagtäglichen Sachen wie, mit wem man sich traf, was wurde gegessen oder sogar das Tabu Klischee, wieviel Geld verdient wird. Aber die Angelegenheit war dann doch deutlich zu ernst, um in diese Kategorie zu passen.
"Ich bitte um Verzeihung wenn ich zu eindringlich bin, aber worum ging ihr Gespräch mit diesem Mann? Es hat sich ziemlich hitzig angehört." Während Yuki sprach wurde ihm erst wieder bewusst, wie direkt er oft war und es wurde ihm auch klar, dass er es sowieso nicht lange zustande gebracht hätte, einfach nichts zu sagen.
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BeitragThema: Re: Das Nordtor   Das Nordtor Icon_minitimeMi Jun 22, 2016 9:11 pm

Es hätte Yuzuriha klar sein sollen, das ihr Gespräch mit diesem Mann viel zu laut gewesen war, zu offensichtlich, zu zornig. Wahrscheinlich hatte ihre Haltung Bände gesprochen und mit Sicherheit war Yuki mehr als nur verwirrt. Die Kiobashi konnte das durchaus verstehen, auch wenn sie sich nicht sicher ist, ob sie ihm das wirklich erklären wollte. Nein, das war falsch ausgedrückt. Grundlegend wollte sie es ihm eigentlich lieber nicht erklären. Das ging einfach nur sie un dihren Zwillingsbruder etwas an, ansonsten niemanden. Und ausserdem war da auch ein gewisser Teil, der sich für all das schämte, was in ihrer Vergangenheit geschehen war. Das sie damals nicht stark genug war, um ihre Kameraden zu beschützen, dass sie sich gefangen nehmen lassen hatte ... Das sie in dem Feuer um ein Haar umgekommen wäre. Und nicht zuletzt, dass Mumei so viel Macht über sie besass, obwohl sie ihn schon so lange nicht mehr gesehen hatte. Es wurde ihr erst jetzt wirklich bewusst, aber tatsächlich war sie ihn nie wirklich losgeworden. Sein Schatten hatte sie im Grunde ständig begleitet, sie hatte sich all die Jahre nur nie mehr umgedreht und hatte ihn deshalb nie gesehen. Doch jetzt wurde ihr das nur allzu deutlich bewusst.
Yuki stellte natürlich Fragen. Fragen, die sie an seiner Stelle wohl ebenso gestellt hätte. Die Schwarzhaarige seufzte leise und strich sich einige Haarsträhnen über die Schultern. Ihr Blick wurde wieder ernster, das Lächeln auf ihren Lippen verschwand.
"Bist du dir sicher, dass du das hören möchtest? Es geht dich eigentlich absolut nichts an. Das hättest du nicht hören dürfen.", erklärte sie mit fester Stimme, "Ich kenne diesen Mann nicht, aber er hat mir eine Nachricht überbracht von Jemanden, den ich hasse."
Ob sie mehr sagen sollte? Ob sie mehr sagen konnte? Sie wollte eigentlich nicht mehr preisgeben, aber was, wenn Yuki ihr damit während der Mission in den Ohren lag?
Sie beugte sich leicht zu ihm herunter und sah ihm direkt in die Augen. Für eine Zeit lang schwieg sie einfach, sah ihn einfach nur stillschweigend an, bevor sie ihm mit dem Zeigefinger leicht gegen die Stirn tippte.
"Du stellst Fragen, auf dessen du lieber keine Antwort hättest, glaub mir. Wir sollten jetzt los gehen, in Ordnung? Vielleicht erzähle ich dir unterwegs mehr darüber, vielleicht aber auch nicht. Wie ich gerade Lust habe.", tatsächlich musste sie sich einfach nur überlegen, was genau sie ihm da alles servierte und was sie dann doch lieber alles verschwieg. Er hatte nun Mal dummerweise das Gespräch mitbekommen, daran ändern konnte Yuzuriha nun wahrlich nichts mehr. Es war nur verständlich, dass er neugierig war und nachfragte, immerhin war sie nun seine neue Lehrerin, er wollte wohl wissen, auf was er sich da eingelassen hatte.
"Lass uns aber fürs erste losgehen. Die wenigsten Leute warten gerne.", sie zwinkerte ihm kurz zu, bevor sie sich wieder aufrichtete und ihm den Rücken zukehrte, bereit, durch das nördliche Tor Kirigakure zu verlassen.

tbc:
[Mini-RPG] Schatten der Vergangenheit
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