Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Trainingsplatz 1

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BeitragThema: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 1:37 am

das Eingangsposting lautete :



Dieses Übungsareal ist ein sehr großes, wo mehrere Trainingsplätze, die von Shinobis gut besucht werden, ineinander greifen und nur durch markante Eigenschaften mitunter abtrennbar sind, wie etwa einzelne Bäume, Büsche, Felsen oder einzelne Erdgräben, die aus Kämpfen resultieren. In der Dämmerung ist das Areal oft mit Nebel bedeckt und bietet einen mystischen Anblick, wie man ihn von Kirigakure gewohnt ist - die Stadt mit dem Nebel. Eingerahmt wird das Kampffeld von einer dichten Baumreihe. Es selbst besteht aus einer weiten leicht angehobenen Fläche mit teils hohen Gräsern und einzelnen Sträuchern. Viel Platz zum Verstecken gibt es nicht, wenn man kein Doton-Nutzer ist oder tarnende Genjutsus drauf hat.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Di Mai 12, 2015 9:43 pm

Achte auf die Erbgegenstände. Ja ja, Schätzchen. Ich muss aber auch- Oh, was haben wir denn da? Ich wusste gar nicht, dass Mumon so ein großes Ding hat! Das wird eng. Thehehe, ich liebe deinen Humor, Uzuki-chan. Lustig, nicht wahr? Obwohl ich eigentlich von dem Bleigestell rede, das er umher wirbelt. Hepp! Da kam es doch tatsächlich auf Uzukis ausladende Oberweite zu, nachdem sie sich mit ihren Ahnen unterhalten hatte. Dafür schien sie immer noch Zeit und Geduld zu haben. Mumon brachte sie mit seinem Instrument nicht so schnell aus der Ruhe. Die Schwarzhaarige machte einen urplötzlichen 180 Grad-Spagat und beugte ihren Oberkörper dabei nach hinten über, sodass ihr Hinterkopf beinahe ihren Oberschenkel berührte. Gôsuke amüsierte sich natürlich prächtig. Hey, Liebes. Gib Acht auf Aki-kuns Genitalien. Er hat zwar schon zwei Mädchen, aber das tut den Männern trotzdem weh. Ich muss es zum Glück in diesem Moment nicht spüren. Meinst du, dass Mumon das wehtun würde? Aber hallo! Alle Kronjuwelen brennen vor Schmerz, wenn eine Frau wie du auf solche Ideen kommt. Lass es lieber. Es wäre zumindest kein tödlicher Treffer ... Uzuki begann dreckig zu grinsen, ungewohnt für ihre süßen Verhältnisse. Schleunigst zog sie ihr vorderes Bein an, rollte sich in einem 90 Grad-Winkel unter Mumons Waffe hindurch und davon, um sich in einem Sprung aus der Hocke wieder aufzurichten. Das glich fast einem hübschen Ballett, was sie veranstaltete. Zu ihrem Glück lag ihr Kampfstil noch einen Rang über der Technik Mumons, was man optisch zwar nicht feststellen konnte, aber für Uzuki war es nicht so schlimm die Bewegungen der Kette in ihre Bewegungsabläufe einzuschläusen, um ausweichen zu können. Der Witz wäre jetzt nur an Mumon heranzutreten. "Ich will dich", flüsterte sie keck. "Mit allem, was du hast." Nicht sein Herz? Nicht seinen-? Hey. Dann meinen. Ähämm. Deinen? Halt deine Klappe, Gôsuke. Du bist sowieso tot. Das hier ist frisches Fleisch. Mal sehen wie fest es ist. Dann begann eine fast schon minutenlange Abfolge, die sich so routinierte, dass Uzuki allmählich ins Schwitzen kam. Immer wieder schwang Mumon das Kusarigama, dazu flog die Sichel mit und die Kette breitete sich aus. Die Shizuma-Ahnin streckte sich, bückte, drehte und kroch, sprang und tanzte manchmal sogar. Immer wieder wich sie aus. Es gab keine Kratzer, nur haarscharfe Beinahetreffer, die an ihrer Taille oder ihrem Kopf vorbeizogen, doch sie konnte das gehen, bis einer zusammenbrach. Darauf wollte sie nicht setzen. Wenn Mumon sich auf seine Waffe verließ, um sie als Taijutsuka auf Distanz zu halten, musste sie halt zur Attacke übergehen. Es folgten weitere Elemente des Ausweichens, die Uzuki aber so nutzte, um Meter für Meter ihre Füße weiter Richtung Mumon auf die Erde zu setzen. Teilweise schlug sie sogar mehrere Räder hintereinander wie in einer Turnstunde, bis sie plötzlich in einem flinken Manöver hinten rechts von ihm auftauchte. Dann ließ sie sich nach unten fallen, stützte sich auf ihre rechte Hand und ging zu einer Attacke über, wo sie trotz Naruakis Warnung Chakra für zog. Ein Bein wurde mit der Energie verstärkt, während Uzuki sich jetzt auch noch auf die zweite Hand stützte. So konnte sie beide Beine in die Luft reißen mit einem ungeheuren Tempo und zielte jetzt in einer Drehung auf Mumons Rumpf. Sie wollte etwa auf Taillenhöhe treffen, nahm während der Drehung wieder eine Hand weg und setzte volle Schwungkraft in ihren Gôashi-Angriff.

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Do Mai 14, 2015 9:47 am

Die Kombination aus Sichel, Kette und Bleigewicht erfüllte einmal mehr ihren Zweck: Häufig unterschätzt oder als Kuriosum betrachtet, bewies die Kusarigama ihren Wert im Bremsen eines waffenlosen Kämpfers. Wer ohne wirkliche Panzerung einem turbulenten Wirbelwind aus Metall gegenüber stand, überlegte es sich eben zweimal, ehe er hineingriff.
Mumon fand seine Routine rasch, fiel in den Rhythmus aus Schwungbewegung, Umgreifen der Hände und Rotationsenergie.
Mit diesem Ding bin ich zwar noch nicht auf vollauf meisterlichem Niveau, doch die Defensiv-Fähigkeiten sind recht beeindruckend, dachte er bei sich. Zumindest erkauft dieses Wirbeln Zeit, bis der Gegner das System im Chaos erkennt. Schade, dass er für echte Angriffe diesen Wirbel brechen musste - er versuchte es zwar einige Male, doch Uzukis Expertise im Taijutsu ließ derlei Versuche nicht zu - der Kiobashi verstand schnell, dass die Taijutsuka in die Lücke brechen würde wie ein Mahlstrom aus einem aufplatzenden Staudamm, wenn er den Schleier der Kusarigama auch nur probeweise anhob.
In gewisser Weise wars Mumon sogar ganz lieb, dass seine ausnehmend hübsche Gegnerin keinen Angriff zuließ und somit auch keine Treffer einsteckte - andernfalls würde sich wohl das Henge beenden, und das wäre angesichts der Sprüche, welche diese Ahnin vom Stapel ließ, mehr als verstörend.
Dann wurde es jedoch trotz Kusarigama-Schleier eng. Risse taten sich auf in der Staumauer; und dabei lags nichtmals an der Qualität des Baumaterials. Mumon ließ nicht etwa nach; sein Gegner fand nur allmählich effektive Wege durch das Fegefeuer aus Sichel und Kette und stumpfem Gegenstand.
Gleich wirds wohl so weit sein, dachte er bei sich. Es wird zunehmend... röter. Wie er zuvor den Beschuss der Suiton-Senbon mit einem imaginären Farbspektrum versehen hatte, so tat ers nun mit den Taijutsu seiner Gegnerin. Als sie urplötzlich einem besonders flinken Manöver griff und auf vier oder fünf Uhr landete.
Uuuuuund... Der Angriff selbst war nicht gänzlich unangekündigt. So ziemlich jeder ernstzunehmende Schlag telegraphierte sich an, durch Körpersprache. Mumons Augen lasen dieses Geflüster der Muskeln und Bewegungen; Uzukis vorwärtsschießende Fersen schoben eine Bugwelle knallroter Warnfarbe vor sich her. ... Ai.
Mumon ließ die Kusarigama einfach fahren; aus der propellernden Bewegung heraus schoss die Waffe einfach himmelwärts, wo sie sich noch etwas mehr drehte und wirbelte. Doch egal. Mumons Hände bewegten sich in einer fließenden, völlig dem Unterbewusstsein überlassenen Choreographie in die Falten seiner Kleidung. Zogen Kunai. Mumons Aufmerksamkeit dagegen war auf das Umdrehen gerichtet - er fuhr herum, um der Taijutsu-Attacke zu begegnen.
Block. Und wie. Gekreuzte Kunai-Klingen. Mit gehobenem Fuß stemmte Mumon sich dahinter. Uzukis Tritt ging auf die Breitseiten der Messer wie ein Hammer auf einen Amboss. Die Kraft hinter dem Tritt schickte Mumon regelrecht fliegen; er wirbelte mehrere Meter hoch durch die Luft, einen Ausdruck milder Überraschung tragend, und verschwand raschelnd im Wipfel eines nahen Baumes.

Der Tengu, auf einem Baum in der Nähe hockend, schaute gar nicht hin, sondern vertiefte sich weiterhin in seiner gaffenden Meditation. So waren Tengu eben; die Mythologie-Küche des einfachen Volkes vom Lande hatte ihnen sogar angedichtet, ihr Starren würde die Objekte ihrer Begierde noch anschwellen lassen.

Einige Momente vergingen. Dann kam er raus. Ein Rascheln, ein Knacken, ein Schauer von Blättchen. Ein schwarz flatterndes Zucken von Stoff im Astwerk, schattenhafte Bewegung, in Spiralen den Baumstamm herunter kraxelnd.
Mumon schoss vorwärts, dicht überm Boden, gebückt und gerade dadurch so immens unheimlich in seiner Geschwindigkeit. Dabei nahm er auch nicht die direkte Linie zum Gegner, sondern folgte einem unregelmäßigen Zickzack-Kurs. Kunai in den Händen, stumpfer Glanz an nebligem Tage.
Heller Stich.
Nur eine Chance, zu brillieren. Da ist sie.

Der Shizuma-Ahnin entgegen kam ein kleiner, schwarzer Dämon mit Eisenzähnen.

Ich hoffe sehr, sprach Mumon schließlich mit unterdrückt beschleunigter Atmung, die Kunai letztlich auf Uzukis Kehle und Unterbauch richtend, dass es für den Chef nicht wie flirten klingt, wenn ich sage, dass es wirklich... eine ganz ungewöhnliche Erfahrung war, mit Ihnen herumzutoben, Uzuki-san.

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Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Do Mai 14, 2015 12:18 pm

Sie traf - und wie! Uzuki merkte wie die Kraft ihrer Beine sich vollständig entlud, sodass Mumon damit zurechtkommen musste. Während sie selbst in einer federleichten Drehung auf einem Fuß landete und sich dann langsam wieder aufrichtete, flog die Waffe ihres Gegners gen Himmel und der dazu gehörige Besitzer meterweit davon. Doch sie hatte ihn nicht am Körper erwischt, sondern zwei Kunai. Das hatte sie selbst gespürt durch das kühle Metall und die geringe Trefferfläche. Mit ein paar Schritten hüpfte die Ahnin zur Seite, um dem nieder kommenden Kusarigama auszuweichen, doch während dieser Bewegung merkte sie, dass ihr Chakra-Niveau im roten Bereich war. Plötzliche Erschöpfung machte sich breit und leichter Schwindel setzte ein. Naruaki wusste bereits, dass Mumon jetzt gewinnen würde. Uzuki hatte wieder übertrieben. Obwohl es natürlich auch an dem Chakra lastigen Kampf lag, der davor stattgefunden hatte. Sie nahm zunächst gar nicht wahr, dass der Oinin sich schon wieder in einem Sprint näherte, der Genin neidisch werden lassen musste. Sie musste sich selbst erst sammeln und blickte dann zögerlich zur Seite, ungewöhnliche Anstrengung stand ihr plötzlich ins Gesicht geschrieben. Dazu noch die Stimme. Dennoch ein Lächeln auf den Lippen. "Ungewöhnlich? Also ich finde eher ein brandheißes Vergnügen." Dann versuchte sie ihre Defensive zu kalkulieren. Die Höhe, auf die Mumon zielte, war gefährlich für sie. Denn der Torso war für den Gôashi-Anwender der Rumpf, auf dem sich die Offensive aufbaute. Wäre sie dort geschädigt, konnte sie gar nicht mehr richtig agieren und konnte auch mit dem Kusarigama sofort erledigt werden. Rumpf also. Treffer vermeiden. Uzuki sammelte nochmal ihre letzte Konzentration und ging in die Vollen. Anstatt auszuweichen, rannte sie Mumon entgegen. Und kurz bevor sie in die nahe Kampfdistanz gekommen wären, ließ sich Uzuki unten wegbrechen. Sie schlidderte mit den Füßen vorwärts auf dem Boden als surfte sie über den Rasen, sie ging letztlich aber immer tiefer, um sogar mit dem Rücken über den Boden zu rutschen. Ihr Ziel waren Mumons Beine. Ihr Oberkörper war außerhalb der Angriffsreichweite und der Oinin hätte sich nach ihr bücken müssen. Es hätte nichtmal etwas gebracht sich zu drehen, weil sie gar nicht durch seine Beine durch rutschen wollte. Ihre Füße zwängte sie hindurch, doch mit den Armen umklammerte sie Mumons Beine. Damit hing sie wie ein Bleigewicht an ihm. Aber das war's auch schon. Der Schwung ließ nach, ihre Kräfte auch. Kurz nachdem sie ihn mit dieser Aktion wahrscheinlich gebremst hatte, ließen ihre Finger wieder los und die schwarzhaarige Schönheit lag einfach unter dem Kiobashi im Gras. Fast schon wehrlos wie der Tengu es sich als Mann wahrscheinlich erhofft hätte. Sie atmete schnell, schloss die Augen und bewegte sich kaum noch. "Puuuh", stieß sie ihre Anstrengung aus. "Gomen, aber du hast gewonnen. Jetzt könntest du einfach zustechen." Die hübschen Augen öffneten sich wieder und betrachteten Mumon von unten mit einem anerkennenden Lächeln. "Gut gemacht, Knabe." Unter Mühe kämpfte sie sich dann selbst hoch und wartete nicht auf irgendeine Hand, die ihr entgegen gestreckt wurde. Für den Augenblick, wo sie jetzt vor ihm stand, nahm ihr Gesicht einen ernsten, entschlossenen Ausdruck an. "Ich bin froh, dass Kirigakure in seiner Generation so jemanden wie dich hat." Glorreiche Rede begann, jetzt setzte Uzuki darauf, dass Mumon gefälligst Respekt vor ihr hatte. Immerhin wäre sie im lebendigen Zustand ein sprechender Knochenhaufen. "Du weißt wie du im Nahkampf agieren musst, um Treffer zu vermeiden. Gleichzeitig hast du mit der Aktion von eben ein unschlagbares Niveau zur Offensive. Meinen Glückwunsch, Mumon-kun." Ungefragt küsste sie ihn auf die Wange und grinste lieblich wie eine Prinzessin aus einem Märchenbuch. Daraufhin folgte ein Fingerzeichen, es puffte, eine Wolke entstand und nun durfte Mumon die schmerzliche Erkenntnis treffen, dass Uzuki ihn gerade mit dem Körper seines Chefs geküsst hatte. Na ja, so war das bei den Shizuma nun mal. Naruaki stand ebenso schwer atmend vor seinem Untergebenen wie seine Ahnin zuvor. "Ich bin wirklich zufrieden mit dir", leitete er ein. Der Chakra-Verbrauch machte ihm aber immer noch schwer zu schaffen. "Bedenke, dass Duelle selten sind. Ich habe dich zwar getestet, aber im Regelfall bist du als Shinobi nicht alleine." Anerkennend tätschelte Naruaki Mumon auf den Kopf, fast wie er es immer bei seinen Kindern machte, wenn sie Fortschritte als Kunoichis machten. Die Heiterkeit ebbte allerdings ab, als Naruaki seinen Mantel herbei suchte, ihn wieder anzog und sich dann mit einer Schriftrolle daraus an seinen Oinin wandte. "Hier."  Er streckte sie ihm entgegen, sodass er sie gleich öffnen konnte. "Damit möchte ich dich nach diesem Übungskampf betrauen, Mumon. Es ist eine sehr wichtige Mission aus persönlichem Anlass, sodass ich nicht daran teilnehmen werde." Er ließ dem Kiobashi einige Minuten Zeit, um das Dokument zu lesen. Danach konnte er darauf eingehen und Fragen stellen wie er wollte. Naruaki hatte dort auch bereits festgelegt, dass der Kiobashi zusammen mit seinem Partner aus dem Hôzuki-Clan abkommandiert wurde. Sie sollten nicht in einem klassischen Oinin-Team auftreten, sondern in ihrer diskreten Assassinenkombination. Sie wären zu zweit, gegen einen unheimlichen Gegner.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Mai 18, 2015 4:30 pm

Shizuma waren alles in allem grauenerregend. Mumon unterdrückte ein ganz sachtes Zittern, als es ihn zu schütteln drohte, denn die holde Vollbusige verwandelte sich nach - direkt nach oder zumindest kaum eine Sekunde nach - dem Kuss in seinen Chef zurück!
Sie waren grausam, diese Shizuma.
Immerhin hat sie ein paar nette Worte dagelassen. Stellte irgendwo ja auch eine Ehrung dar. Schließlich stammte Uzuki quasi aus einer anderen Epoche der Geschichte. Wenn mans sich so überlegte, mussten die Shizumas ein gänzlich anderes Verhältnis zu so etwas wie Geschichtsbüchern und historischen Wälzern besitzen. Mumon stellte sich spontan vor, wie er in einem dicken Schinken von Chronik blätterte, derweil ihm einer seiner Ahnen in den Ohren liegen mochte mit dieser und jener Kleinigkeit, die eigentlich völlig anders gewesen war und was für ein Makacke doch bitte dieses Zitat da niedergeschrieben hatte, "DAS HAB ICH VÖLLIG ANDERS GEMEINT!"
Sie waren unheimlich, diese Shizuma.
Der Chef erklärte derweil seine Zufriedenheit. Mumon setzte wieder seine besonnene, von Neutralität und ruhigem Diensteifer durchwirkte Miene auf. Mit dieser Miene nahm er Aufträge wie Löhne entgegen. Gerade bestand dieser Lohn freilich nur im Lob. Wäre dem Kiobashi nach Dreistigkeit, hätte er die Hand ausgestreckt und direkt nach Naruakis Lob ins Gras geschaut, als hätte sich das Lob als Geldstück manifestieren müssen und wär haarscharf an seiner Hand vorbei geplumpst. Doch im wahr ja heute nicht nach Dreistigkeit, und so verschwanden die Kunai in den Kleidern und die Hände wanderten in die Hosentaschen.
"Bedenke, dass Duelle selten sind. Ich habe dich zwar getestet, aber im Regelfall bist du als Shinobi nicht alleine."
Den Himmeln sei dank, entgegnete Mumon daraufhin. Schaute ein wenig schäg, als er gepatschert wurde, nahms jedoch mit Gelassenheit. Manche Leute reagierten halt so auf seine Körperhöhe.
Was dann kam, war die wirkliche Belohnung, könnte man sagen. Das, womit Mumon hierher geködert worden war. Der Suppenknochen, den Naruaki ins Hafenbecken geworfen hatte, um daran die Krebse hochzuziehen. Mumon hing, mit Krabbenscheren aus purem Interesse, daran.
Als er die Rolle öffnete, flatterte sein Blick sogleich hernieder, wo die Belohnung ausgeschrieben stand. Oh, das nimmt dem Schuldenberg daheim den einen oder andern Meter. Danach folgte er der tradtitionellen Lese-Richtung und prüfte, worum es überhaupt ging und wer ihn begleitete. Sehr schön. Seeehr schön. Seeeehr... mittelmäßig. Das Letzte bezog sich auf den Gegner.
Mumon blickte zutiefst missmutig zu Naruaki auf. Dieses Training gerade, versetzte er trocken, war auf schräge Art zutiefst... seltsam, mit dem Gewechsel der Persönlichkeiten und des Umverteilens der Expertise. Das war nicht bloß, um zu testen, ob ich in der Lage wäre, mich mit verschiedenen Jutsu-Typen herumzuschlagen, ne? Er seufzte. Auf der kommenden Mission darf ich mich wohl eher drauf einstellen, derlei die ganze Zeit zu erleben, was? Er ließ die Rolle verschwinden. Als plötzlich der Missmut ausgetauscht wurde vom Flackern einer Erkenntnis. Es sei wies sei... vorhin dachte ich über was nach. Eure Ahnen, Chef, könnte man doch in Geschichtsbüchern vermerkt finden, sofern sie nur alt genug sind, nicht wahr? Und was entsprechendes angestellt haben natürlich. Er tippte auf die Stelle, wo er nun die Schriftrolle untergebracht hatte. Wie schauts mit den Ahnen von... diesem Herrn... dieser Frau... aus? Worauf haben Sai und ich mich einzustellen?
Nach dem Training mit einer gänzlich anderen Generation womöglich ein Duell auf Leben und Tod mit einer historischen Figur. Wuhuuu...
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Mai 18, 2015 7:19 pm

So lag nun die Wahrheit auf dem Tisch, oder waberte wie der Nebel vom verflüchtigten Kirigakure no Jutsu zwischen den beiden Männern. Naruaki vertraute sich in diesem Moment einfach nur einem seiner Angestellten an. Er hielt das Prinzip trotz der Umstände eisern hoch, dass kein Shizuma jemals gegen einen anderen kämpfen sollte. Auch wenn es von den Fähigkeiten her am besten gewesen wäre, wenn jemand aus dem Clan beteiligt wäre, um die Genjutsu-Schwäche von den beiden Oinin auszugleichen. Weder Mumon noch Sai waren bewandert in der Disziplin der Illusionen, Naruaki genauso wenig. Er wusste zwar, dass sie irgendwie alle mal von Kai gehört hatten oder es geringfügig beherrschten, aber wenn das Ziel der Mission tatsächlich mit Genjutsu angriff, schickte er die zwei auf ein sehr riskantes Manöver. Das bereitete ihm auch Bauchschmerzen. Aber Regel war Regel. Kein Shizuma gegen einen anderen. Egal aus welcher Generation. Er wollte Mumon und Sai als Team im Attentatsbereich einfach vertrauen. Vielleicht war er blind darauf zu setzen, dass die zwei mit einem Überraschungsmoment sofort den Sieg einfuhren, doch mit Mumons schnellen Fähigkeiten aus dem Schatten heraus hatten sie ein gutes Ass. Und Sai war die Mauer, die Mumon schützte, aber auch gravierend austeilen konnte. Man sah dem sonst so freundlichen und gut gelaunten Naruaki so etwas wie Zweifel an, was ungewöhnlich war. Entweder hatte er wirklich keine oder er zeigte sie doch, das hier war was komplett anderes. "Es ist ein Himmelfahrtskommando", sagte der Weißhaarige gleich zu Beginn, verschränkte die Arme besorgt und seufzte ebenfalls. "Ich könnte auch zwanzig Oinin auf diesen Mann ansetzen, es würde keinen Unterschied machen. Eine zu hohe Anzahl birgt ein zu hohes Risiko der Infiltration und Verwirrung durch Tarnung und Täuschung durch den Feind, während eine zu schwache Anzahl allerdings in ihrer Kampfstärke erheblich geschmälert auftritt." Der Captain sah Mumon im nächsten Moment fest in die Augen, um ihm die Priorität der Mission zu verdeutlichen. Es ging hier nicht nur um einen entlaufenen alten Mann aus Naruakis Clan. "Sora Shizuma ... Dieser Mensch ist nicht nur ein Nuke-Nin, sondern eine eigene Ära. Eine der größten Schanden, die mein Clan leider zu verzeichnen hat. Wir wissen, dass er aus der drittvorletzten Generation stammt. Der vierte Shinobi-Weltkrieg war während seiner Halbzeit gerade einmal ein halbes Jahrhundert her. Als Sora 29 Jahre alt war, verbannten die Shizuma ihn aus dem Clan und Kirigakure aus dem Dorf. Er hat mit unserem Hiden Experimente veranstaltet, wofür zahlreiche Unschuldige und auch Kollegen sterben mussten. Nur weil er, so wie ich es gehört habe, dem Idealbild eines Elitekämpfers hinterher jagte. Die absolute Perfektion. Keine Schwächen. Die erreichte er wohl dann zu dem Zeitpunkt, als er ein Kinjutsu entwickelte, wobei er seine Seele in junge Körper transferieren konnte ohne zu sterben. Ich weiß noch nicht genau wie es funktioniert, dafür benötigt meine Familie die Schriftrolle, auf der das Jutsu niedergeschrieben wurde. Es ist eine bestialische, Seelen verachtende Art sein Leben zu verlängern. Die Großmutter meiner Ahnin Shio, Shizuma Teruko, war Zeitgenossin von Sora. Ich habe mit ihr gesprochen. Sie sagte, dass Sora zwei seiner Ahnen bei seiner Flucht aus Mizu no Kuni entführt hätte. Shizuma Tsubaki und Shizuma Kohaku. Ihre Fähigkeiten waren vielseitig. Genau darin steckt das Problem." Für einen letzten entscheidenden Augenblick hob Naruaki die Hände und formte ein paar Fingerzeichen. "Shinda Gengo no Jutsu." Er musste keinen Gegenstand bewusst berühren, weil die Ahnin, die Naruaki jetzt übernehmen sollte, in einem Titanring versiegelt war, den er am anderen Ringfinger seiner Hand, wo kein Ehering saß, trug. Er blinzelte nach Vollführung der Technik ein paar Mal, die Augen waren komplett schwarz ohne Iris oder weiße Lederhaut. Wahrscheinlich für Mumon wieder ein gruseliger Theaterauftritt. Allerdings konnte Shio, Terukos Enkelin, ihm nun selbst erzählen, was entscheidend über die Fähigkeiten ihrer Großeltern-Generation zu wissen war. Naruakis Stimme war allerdings dieselbe. "Mein Name ist Shizuma Shio Reina Teruko. Lasst mich Euch erzählen, was Euch erwartet, Kiobashi-san." Shio streckte Naruakis Faust vor seine Brust und zählte an den Fingern ab, was entscheidend war. "Nummer 1: Sora ist ein Unikat. Er beherrscht das Clanhiden in einem Ausmaß wie nie einer vor ihm, dadurch auch das Kinjutsu, das wir in unseren Besitz bekommen müssen. Nummer 2: Trotz seines eigentlichen Alters hat er als Nekromant vollständige Jugend. Sein Körper, den er zur Verfügung hat, unterliegt einem normalen Alterungsprozess, aber nach Reihenfolge seiner Reinkarnationen müsste er jetzt einen Körper besitzen im einem Alter von Anfang 30. Somit ist er wahrscheinlich extrem agil und reaktionsschnell. Nummer 3: Er ist ein Meister im Nahkampf. Schon zu Lebzeiten kämpfte er mit zwei Säbeln, die es sogar den Shinobigatana schwer machten. Nummer 4: Eine seiner eigenen Schwächen ist seine mangelnde Verteidigung. Er geht schnell in die Offensive, ist ein reizbarer Charakter aufgrund seiner Überzeugungen und hat Terukos Wissen nach nicht viel im Fernkampf zu bieten. Habt ihr die Möglichkeit, haltet ihn auf Abstand. Nummer 5: Tsubaki und Kohaku. Es wird wahrscheinlich sein, dass Sora sich ihrer Fähigkeiten bedient. Tsubaki war wie jede Frau eine Iryônin. Sie ermöglicht ihm sich zu heilen. Allerdings war sie schon immer eine schlechte Nahkämpferin, egal ob mit Medium oder durch den Körper. Sie beherrschte Genjutsu. Inwieweit Sora darauf trotz eigener Unfähigkeit Zugriff drauf hat, wissen wir nicht. Kohaku war ein Schwertkämpfer, reaktionsschnell, agil und auch mit anderen Waffen bewandert. Die Schwächen kannst du dir mit deinem Kollegen wohl gemeinsam ableiten. Nummer 6: Die große Schwäche ist die Unterdrückung dieser beiden Ahnen. Auch wenn Sora Zugriff auf ihre Fähigkeiten hat, wird er sehr wahrscheinlich unter starkem Druck stehen sich der Rebellion der beiden zu widersetzen. Die Auswirkungen des Kinjutsu sind unbekannt, doch ein Shizuma kann sich seiner Ahnen nicht bedienen ohne eine bipolare Bindung. Es muss ein stetiges Tauziehen für ihn sein sich der Jutsu zu bedienen, aber die Kontrolle über seinen Körper zu behalten. Bemerkt ihr einen Unterschied in den Augen des Kerls oder er unterbricht völlig ungerechtfertigt seine Kampfhandlungen müsst ihr schnell sein, denn das sind wahrscheinlich eure einzigen Chancen auf einen Sieg." Diese sechs Nummern hatte Shio aufgezählt, dann ließ sie ihre Hände sinken und verneigte sich vor Mumon. Es lag ihr genau wie ihrer Großmutter, Naruaki und allen anderen Shizuma am Herzen diesen dunklen Fleck aus den Geschichtsbüchern streichen zu können. Jede Generation seit Teruko war von diesem Monster betroffen, Menschen starben und Sora missachtete die Totenehre jeden Tag aufs neue. "Meinen Dank, wenn Ihr in unserem Namen diesem Treiben ein Ende setzen könntet." Dann folgte wieder Geblinzel von Naruaki, der sich mit Shio den Platz tauschte, sich dann an die Stirn fasste und jetzt wirklich Schicht im Schacht hatte. Er musste sich ausruhen und eine ganze Nacht durchschlafen, um ansatzweise wieder Chakra aufzubauen. "Besonders für Sai gilt, Mumon ..." Einen Moment um sich zu sammeln, dann fixierte er den Oinin wieder in normaler Augenfarbe. "Dass er vorsichtig sein muss. Sora beherrscht das Element Raiton. Das kann das Clanhiden von Sai in seiner Gänze und Stärke blockieren. Ich weiß, dass ich euch mehr Unterstützung zur Seite stellen müsste, doch ich ... " Hätte er jetzt sagen sollen, dass er die Verluste gering halten wollte, wenn die Mission scheiterte? Das klang zu herb und zu demotivierend für die zwei. Sie waren wie die Auserwählten, die den ganzen Clan retten sollten. Die zwei Passanten, denen man Trommel und Posaune gegeben hatte, um eine Philharmonie zu gründen. "Versucht einfach das, was euch möglich ist, um Sora gefangenzunehmen und das Kinjutsu zu bekommen. Doch wenn das Risiko zu hoch ist, kehrt ihr bitte zurück. Das ist wichtiger als um jeden Preis diese Mission zu absolvieren."

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mi Mai 20, 2015 2:22 pm

Hätte er fragen sollen? Mumon haderte mit dieser Entscheidung ein klein wenig, doch andererseits befahl seine lange Dienstzeit bereits, dass ers zu tun hatte. Informationen waren von unschätzbarem Wert, und wenn es derlei über den potenziellen Feind gab, musste man zugreifen.
Besagter Feind war offenbar eine Macht. Mumon lauschte schweigend, sowohl Naruaki als auch dessen kurzerhand herbeibeschworener Ahnin. Kurz hatte er ja befürchtet, Uzuki käme nochmals, doch es war ganz eindeutig jemand anders. Eine Frau, doch eine mit deutlich anderer Persönlichkeit. Ernster, könnte man sagen. Sie erläuterte Naruakis Gedankengänge noch weiter, vertiefte die Gefahr.
Vertiefte die Herausforderung.
"Nummer 3: Er ist ein Meister im Nahkampf. Schon zu Lebzeiten kämpfte er mit zwei Säbeln, die es sogar den Shinobigatana schwer machten. Nummer 4: Eine seiner eigenen Schwächen ist seine mangelnde Verteidigung. Er geht schnell in die Offensive, ist ein reizbarer Charakter aufgrund seiner Überzeugungen und hat Terukos Wissen nach nicht viel im Fernkampf zu bieten. Habt ihr die Möglichkeit, haltet ihn auf Abstand."
Mumon grinste nicht. Nicht offen.
Ob ich dem nachkommen kann? Ich weiß nicht... Es klang zu verlockend. Ich bin immerhin auch einer... dem man es nachsagt, es einem Shinobigatana schwermachen zu können. Hier lag wohl die Chance auf einen erneuten Hammerschlag, der ein hübsches Zeichen in Mumons Legendenstein brennen konnte.
Doch natürlich durfte sich der Kiobashi da nicht reinwerfen wie in eine Barschlägerei. Nichtmals in eine Barschlägerei, die am Ende mit Rum und Ehre belohnt wurde. Es ging um mehr. Um mehr als Mumons wachsende Sammlung von Gerüchten. Es ging um ein Kinjutsu.
Ab und an nickte Mumon bedächtig, die Schriftrolle langsam schließend. Verstehe. So einfach, so simpel antwortete er auf die Bitte der alten Frau im Männerkörper, die sich nun verneigte. Er tat es ihr nach, wie die Höflichkeit es gebot.
Naruaki übernahm wieder. Hob hervor, dass es auch für Sai hart werden konnte, denn dessen große Schwachstelle spielte auch tüchtig mit.
Na herrlich, murmelte Mumon in seinen schwarzen Kragen hinein.
"Versucht einfach das, was euch möglich ist, um Sora gefangenzunehmen und das Kinjutsu zu bekommen. Doch wenn das Risiko zu hoch ist, kehrt ihr bitte zurück. Das ist wichtiger als um jeden Preis diese Mission zu absolvieren."
Jawohl. Nicken, erneutes Verbeugen. Wir werden die Ehre und das Vertrauen zu schätzen wissen und die Angelegenheit nicht auf die leichte Schulter nehmen. Er kam wieder hoch, Naruaki offen ins Gesicht sehend. Ich wäre jederzeit bereit. Ist Sai schon informiert? Der Aufbruch kann sofort stattfinden. Schließlich brauchen wir beide keine sonderlich großen Vorbereitungen...
Er selbst würde lediglich nach Hause eilen, sich von seiner Frau verabschieden - also von der Prinzessin, die für seinen Schuldenberg verantwortlich war - ud einige frische Rollen voller Waffen greifen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mi Mai 20, 2015 4:21 pm

Keine große Regung, was Naruaki doch ein bisschen überraschte. Mumon war schon bekannt dafür sich immer in seinen Schal zu kuscheln und etwas betäubt zu wirken. So hatte es einmal eine junge Frau in der Oinin-Ausbildung formuliert, als Naruaki ihr verschiedene Teams im Training miteinander gezeigt hatte. Mumon war der komische, kaum sichtbare Kauz in dem Klamottenberg, der mit den Klingen anderen gefährlich werden konnte ohne ein dickes Shinobigatana-Schwert zu tragen. Eigentlich hatte er genauso das richtige Gefühlsspektrum für einen Oinin, sogar in den Augen konservativer Dorfstimmen. Aber dass er lediglich etwas resigniert wirkte, als Shio und Naruaki ihm die Gefahr verdeutlichten, war verwunderlich. Aber auch keine Sache, über die sie groß nachdenken mussten. Der Mann war halt so, Naruaki atmete also einmal durch und konzentrierte sich einfach auf den aufkommenden Abschiedston des Schwarzhaarigen. "Nein, ist er nicht. Ich habe dich zuerst zu fassen gekriegt und er ist momentan nicht im Dorf. Nach einem Treffen mit einer Zielperson für einen Auftrag, hat er sich in die Wälder begeben zum Training. Es wird aber wohl keinen großen Unterschied machen, ob ihr zwei heute Abend oder morgen früh aufbrecht. Für eure Ruhe wäre morgen empfehlenswerter, doch regelt das untereinander. Du kannst Sai wegen der Mission heute Abend in seinem Clanviertel besuchen." Je mehr er hier stand und über so bedrückende Dinge wie die Mission um Sora sprechen musste, desto schlapper fühlte Naruaki sich. Der Chakra-Pegel krächzte wie ein Katana, das man mit dem letzten Stein der Schmiede zu schärfen versuchte. So musste er auch dringend nach Hause und sich ausruhen. Mumon täte das sicherlich nach dem Übungskampf auch gut, wenn er nicht direkt in die nächste Reise startete. Die letzte Verbeugung erwiderte der Oinin Captain verzögert, um sich dann von ihm zu trennen. "Danke für Eure Mühen. Ich wünsche Euch alles gute für die Mission. Lasst mich frühzeitig wissen, ob ihr heute oder morgen abreist. Dann organisiere ich den ozeanischen Weg für euch. Sayonara." Mit schwerem Atem wandte Naruaki sich ab und trottete vielmehr von dem Trainingsplatz als voller Stolz und Lebensgeister aufrecht davon zu schreiten. Er brauchte sein Bett. Wenn seine Töchter heute Abend noch irgendwas von ihm wollten, dann würde er wahrscheinlich, während der Hälfte ihrer Ansprachen, einschlafen.

tbc: Timeskip
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Mai 25, 2015 5:47 pm

Tjaja. Trotz relativ jungem Dienstalter war Mumon doch ein abgebrühter, entschlossener und unaufgeregter Shinobi, der dank seines ungeheuren Nahkampffokus schon näher am Tode dran war als manch anderer Kamerad, und bezöge sich dies auch nur auf die räumliche Nähe. Der Kiobashi begegnete dem Großteil seiner Feinde von Anfang bis Ende Zeh an Zeh. Er sah ihre Wut, ihre Furcht und ihr Ableben in ihren Augen. Das härtete ab.
Sai war also gerade nicht greifbar. Auch okay. "Für eure Ruhe wäre morgen empfehlenswerter, doch regelt das untereinander. Du kannst Sai wegen der Mission heute Abend in seinem Clanviertel besuchen."
Jawohl, entgegnete Mumon sogleich. Es war ihm unterm Strich einerlei, ob es noch heute in aller Eile oder morgen in aller Frühe losging. Das Ziel des Auftrags schien ja vorerst seine Zuflucht gefunden zu haben. Es würde am einem wie am andern Tag noch da sein, wo es sein Lager aufgeschlagen und seine Ressourcen erschlossen hatte. Seine Ressourcen an Körpern...
Naruaki machte nun Anstalten, von dannen zu gehen. Er hatte ja auch eine nicht zu unterschätzende Menge an Chakra verbraten. "Danke für Eure Mühen. Ich wünsche Euch alles gute für die Mission. Lasst mich frühzeitig wissen, ob ihr heute oder morgen abreist. Dann organisiere ich den ozeanischen Weg für euch. Sayonara."
Sehr gern. Ich entsende einen Tengu oder komme selbst vorbei, eins von beidem wird es sein. Damit sah er Naruakis trottendem Schritte nach. Sayonara.
Nach einigen Momenten des Alleinseins drang das sanfte Streichen von Federn in der windstillen Luft an das Ohr des Kiobashi. Mumon streckte den Arm in die Waagerechte aus, ohne hinzusehen, und der Tengu ließ sich darauf nieder. Arbeit, mein Guter, sprach Mumon zu ihm, Es gibt Arbeit. Echte Messerarbeit, stählern und blutig. Anstrengend und rasierklingenmäßig gefährlich obendrein. So ist die Welt, nicht wahr?
Der Tengu gab lediglich ein Krächzen von sich.Kratzend, schnarrend, schabend, unheilvoll, ein dunkles Geräusch ohne echten Widerhall.
Ja, so ist das.
Damit verschwand er.

tbc: Haupttor
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Yuki Auraya
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Fr Mai 25, 2018 12:21 am

Outfit

CF: Wohnhaus von Hisagi

Der Morgen der Yuki war in geregelten Bahnen verlaufen. Wie üblich war sie früh am Morgen erwacht und einen Moment liegen geblieben um auf die Geräusche im Haus zu hören. Tiefe Stille hatte sie empfangen, als sie aufgestanden war und sich an ihre täglichen Aufgaben gemacht hatte. Zuerst hatte sie sich selbst hergerichtet und mit dem Training begonnen. Der Frühling war in ihrem Garten eingekehrt und die Blüten waren dabei sich zu öffnen und die Tautropfen schimmerten in den ersten Sonnenstrahlen. An diesem Morgen war sie ruhig gewesen, ruhiger den jeh vielleicht. Beinahe eine Stunde hatte sie nur im Garten gesessen und gespürt wie ihre Kleidung feucht geworden war von dem nassen Gras unter ihren Füßen. Doch die Meditation gehörte zu ihrem Tag und half ihr ruhig auf die anstehenden Aufgaben zu blicken. Heute würde sie Ichibe-san und seinen Sohn testen, ob seine Tochter auch dazu stoßen würde hatte sie vergessen in Erfahrung zu bringen. Nach dem Meditieren hatte sie sich um das Frühstück gekümmert und war dann auf den Trainingsplatz hinter dem Haus Verschwunden um stillschweigend mit ihrem Vater einige Schläge auszutauschen. Er war bereits dort gewesen und hatte auf sie gewartet. An diesem Morgen schien er jedoch träge und sie hatte das Gefühl, dass sich sein Alter langsam aber sicher auf ihm nieder schlug. Auch wenn er noch aktiv und fit war, so wusste sie doch, dass er nicht immer für sie da sein würde.  Zusammen hatten sie das Frühstück vorbereitet, bevor Auraya sich in eines der Badezimmer entschuldigt hatte. Das heiße Wasser brachte Entspannung und Frieden, während das Haus zum leben erwachte. Sie hörte zuerst ihre Nichte durch das Haus stürmen und die schweren Schritte als ihr Bruder versuchte die Kleine einzufangen. Der Frieden war vorbei und als sie aus dem Bad stieg schien der Morgen schon beinahe vorbei. Zusammen aßen sie zu Frühstück und nach und nach kehrte jeder in seinen Alltag ein. Die Kleine ging in die Akademie und ihr Bruder brach zusammen mit ihrem Vater auf eine Mission auf. Ihre Schwester blieb daheim, gab vor sich nicht wohl zu fühlen und verschwand wieder in ihr Zimmer. Ihre Mutter blieb und räumte mit ihr zusammen auf bis alles wieder an Ort und stelle war. Anschließend verschwand sie zum beten und würde wohl nicht vor dem Abend zurückkehren. Auraya bliebe einen Moment alleine zurück, bevor sie zurück in ihr Zimmer kehrte und begann einen Bericht über Hisagi, Zetsu und ihren ersten Eindruck zu verfassen. Es war nicht viel, was sie in diesem ersten Gespräch erfahren hatte, aber sie schrieb es nieder um es später mit ihrer Kage zu teilen. Die ersten Stunden des Tages waren bereits verflogen, als sie sich von ihrem Schreibtisch erhob und sich aus dem recht bequemen Gewand ihrer Familie löst um sich etwas anzuziehen, mit dem sie kämpfen konnte. Da es noch früh war und der Nebel noch in den Straßen hin entschied sie sich für eine lange schwarze Hose und ein Oberteil, welches im Schnitt dem Oberteil ihres Kleides glich. Das Schwert war schnell auf den Rücken gebunden und so verließ sie als letzte ihrer Familie das Haus gegen kurz vor 11 um sich auf den Trainingsplatz zu begeben.
Der Frühling lag langsam in der Luft und obwohl sie nicht viele Pflanzen um sich herum fand, wehte aus den Wälder der Geruch von Blüten zu ihr herüber. Der Weg aus dem Bereich des Clanes heraus war ihr bekannt und sie legte ihn wie immer blind, ohne große Probleme zurück. Ihr gute Erinnerung leitete sie zusammen mit ihrem sensorischen Gespür. Ihre großen wunderbaren Schritte verschleierten wieder einmal, wie langsam sie an sich voran kam. Aber sie hatte auch noch keine Eile. Um elf hatte sie sich mit den beiden verabredet und um genau elf war sie auch auf dem Trainingsplatz und stellte sich auf den Platz. Unter ihr war die erste fest getreten und einige Bäume um sie herum hatten bereits schaden genommen. Man sah, dass hier häufiger trainiert wurde und man sah, dass der Wald zeit brauchte um sich zu erholen. Während der Nebel sich langsam zurück zog schien Auraya in ihrer schwarzen Kleidung und mit dem Schwert auf dem Rücken wie eine bedrohlicher Schatten auf dem Platz. Das Schwert lies sie bewusst noch auf ihrem Rücken, wollte sie mit der klinge die so groß war wie sie selbst doch nicht noch bedrohlicher wirken. Sie streckte ihre Sinne aus und wartete auf die Ankunft ihrer Gäste und heutigen Gegner.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Di Mai 29, 2018 1:22 pm

CF: Hisagi's Wohnung
Yuki Auraya & Ichibe Hisagi, Ichibe Mira, Zetsu - What are your abilities?
Schon seit einigen Stunden war Hisagi wach. Kurz nachdem die ersten Sonnenstrahlen durch den Nebel in sein Schlafzimmer gefallen waren, hatte er sich erhoben, allein gefrühstückt und eines seiner Notizbücher zur Rate gezogen. Er war leise – wollte er weder seine Tochter, noch Zetsu frühzeitig wecken. Zumindest Mira war extrem mürrisch und abweisend, seitdem sie Konoha verlassen hatten. Sie war kein dummes Mädchen – im Gegenteil. Hisagi war feste davon überzeugt, dass sie ihn eines Tages überholen würde, wenn sie es darauf anlegte. Es war lediglich eine Frage des Wollens. Mit einem Kaffee in der Hand, nahm er auf einem Sitzkissen Platz und las sich in Ruhe seine Notizen zu Zetsu zum tausendsten Mal durch. Er suchte die Lücke im Puzzle, dass er durch puren Zufall ein einziges Mal hatte ausfüllen können. Wie hatte er aus ein paar wenigen Zellen einen lebendigen Körper schaffen können. Es vergingen Minuten, insgesamt sogar zwei Stunden, doch fand er auch diesen Morgen keinen Hinweis darauf, wie er mehr von Zetsus Art erschaffen konnte.
Etwas zweifelnd schüttelte er den Kopf und schlug das Büchlein zu, schnürte den Lederriemen wieder darum und knotete ihn zu. Vielleicht war es die Konstellation des Monds und der Sterne gewesen, vielleicht eine Schwankung in seiner Stimmung oder … sonst etwas. Er wusste es bisher nicht und das ärgerte ihn. Jetzt jedoch weiter zu grübeln und sich in seinen Notizen zu verlieren, war denkbar ungünstig, hatten sie alle doch heute eine kleine Prüfung ihrer Fähigkeiten bevorstehen.

Mit einem großen Schluck leerte er seine Tasse und erhob sich. Es war mittlerweile 9 Uhr und er wollte, dass seine Familie bereit war. Zunächst ging er in Richtung von Miras kleinem Zimmer. Er klopfte vorsichtig und öffnete die Türe einen Spalt breit. Das Bett war gemacht und Mira saß auf Kissen, in Richtung Fenster gewandt. “Morgen. Bist du schon lang wach?“, erkundigte er sich mit gesenkter Stimme, betrat aber ihren Raum nicht. Sie nickte kaum merklich, sah nicht zu Hisagi und atmete ruhig ein und aus. Als Vater sollte er seine Tochter deuten können – ihre Sorgen sofort verstehen, selbst wenn er sie nicht sah. Aus rein logischer Sicht gelang ihm das auch, doch die emotionale Bindung versagte bei ihm. “Wir müssen um 11 am Trainingsplatz sein. Willst du mit Zetsu und mir zusammen dorthin gehen?“, erkundigte er sich erneut. Als Antwort erhob sich Mira nur, öffnete das Fenster und sprang auf die Straßen von Kirigakure hinab. Was für ein glorreicher Start in den Tag.

Leicht mit dem Kopf schüttelnd, ging er in Richtung Balkon und Wohnbaum von Zetsu. Er klopfte sacht gegen den Stamm. Mit weniger leiser Stimme wandte er sich an seinen Ziehsohn. “Zetsu? Wir wollen in zwei Stunden am Trainingsplatz sein. Machst du dich fertig? Wenn du noch etwas Essen willst, kann ich dir noch etwas fertigmachen.“, bot er Zetsu an. Die Bequemheit des Wesens war unbeschreiblich. In den seltensten Fällen war Zetsu frühzeitig fertig, sah er doch nicht die Notwendigkeit darin zu einer vereinbarten Zeit an einem Ort zu sein, wenn es nicht überlebenswichtig war.

Hisagi seinerseits hatte nicht viel, worauf er sich vorbereiten musste oder konnte. Er war kein Kämpfer und das würde man sehr schnell merken. Ebenso wenig besaß er wuchtige Techniken, die eine Schneise in Feindeslinien schlagen konnten. Vielleicht erhielt er dennoch die Möglichkeit seine Techniken beeindruckend zur Schau zu stellen.

---
Pünktlich erreichte er, gemeinsam mit Zetsu, den Trainingsplatz. Auch Mira war kurz vor der Ankunft zu ihnen gestoßen, sodass sie komplett und pünktlich waren. In der Mitte des Platzes, nur als vager Schatten wahrnehmbar, befand sich Auraya. “Guten Morgen, Auraya-san.“, begrüßte er sie bereits aus der Entfernung und betrat den Platz langsam.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Di Jun 19, 2018 8:33 am

Auraya spürte ihre Gegner schon, bevor sie in Hörweite waren. Die Aura von Hisagi und Zetsu kannte sie, die von Mira hingegen war neu. Das Mädchen war also doch mitgekommen. Ob ihr Vater sie überredet hatte oder ob sie einfach neugierig war? Auraya wusste es nicht und sie verharrte in ihrer Position, bis sie die Stimme von Hisagi vernahm. Erst dann wand sie sich um und trug ihr übliches Lächeln zur Schau. Einen Guten Morgen Hisagi-san. Ich sehe ihr habt den Platz gefunden. Ich hoffe der Weg war nicht allzu beschwerlich. Sie deutete eine leichte Verbeugung an und tat einen Schritt in Richtung der Gruppe, die sie zwar spürte aber nicht sah. Für den Kampf würde sie ihre Augenbinde abnehmen müssen, auch wenn sie nicht wusste wie viel Hisagi wirklich kämpfen würde. Sie konnte nur mutmaßen das es nicht all zu viel war, wenn er den Großteil seines Lebens mit forschen verbrachte. Zetsu war nicht einmal volle zwei Jahre alt, also war sie um so gespannter was er konnte. Noch hielt er sich jedoch auf Abstand, vielleicht wollte er sie erst einmal nur beobachten. Mira hingegen war sechzehn und im Nahkampf bewandert. Mit der Klinge würde sie gegen Auraya wohl nicht lange standhalten und ob sie im direkten Nahkampf punkten konnte war einmal dahingestellt. Dennoch war sie gespannt auf die drei und ihre Fähigkeiten. Die Yuki machte wieder einen Schritt zurück und tippte sich kurz auf den rechten Handrücken ihres Handschuhs und beschwor ihre Ersatzklinge Shin. Sie präferierte diese Klinge für Übungskämpfe. Der Stahl schimmerte ein wenig im Licht der hinauf kletternden Sonne. In den Griff war war ein grünlich schimmernder Stein eingelassen. Der Griff war breiter als es üblich war und mit etwas Silber verziert. Ohne Licht machte sie nicht besonders viel her, aber im Schein der Sonne würde sie funkeln. Auraya lies die Klinge leicht durch ihre Finger gleiten und hielt sie in einer friedlichen Position von sich. Wir können gerne anfangen. Ich werde jedoch nicht meine primäre Waffe führen. Ihre Klinge die sie als Schwertmeistern auswies war noch immer auf ihrem Rücken befestigt. Nun würde sie doch ein wenig umher blicken müssen. Arroganz lag ihr nicht. Im Kampf war sie blind unterlegen, vielleicht nicht den beiden Kindern, aber auf jeden Fall Hisagi. Sie würde ihn nicht unterschätzen, auch wenn er ein Forscher war. Also  schob sie die freie Hand über ihre Augenbinde und zupfte den Schwarzen Stoff von ihrer Nase, sodass er ihr um den Hals fiel. Einen Moment musste sie blinzeln, wie es immer der Fall war, wenn sie wieder zu sehen begann. Sie erkannte Hisagi vor sich. Er überragte sie um einiges, das Haar war dunkel ebenso wie seine Augen. Die Kleidung ungewohnt hell im Kontrast zu ihrem dunklen Gewand. Anschließend huschten ihre blassen Augen über Mira. Sie war beträchtlich kleiner als ich Vater, auch kleiner als Auraya. Dennoch schien ihre Ausstrahlung einschüchternd. Etwas in ihren Augen wirkte verbissen und stur. Ihre Hand ruhte an der Klinge, welche sie an der Seite trug. Für ein Mädchen wirkte sie erstaunlich männlich. Ob dies gewollt war oder nur galt um Leute einzuschüchtern? Ihr Kleidungsstil war ungewöhnlich, erinnerte Auraya an einen Samurai und sie fragte sich, ob dies von ihrer Mutter kam - einer Mutter von der Auraya nichts wusste. Nach einem kurzen Moment des blinzelns hatte sie sich an das Licht gewöhnt und lies die Klinge in ihrer Hand zur Seite wandern, drehte sie kurz um sie richtig zu fassen bevor sie lächelnd ein Gesicht nach dem anderen betrachtete. Wer erweist mir die Ehre sich als erstes prüfen zu lassen? Ihre Augen suchten nun Zetsu, der Abseits stand und den sie zwar erahnen konnte aber nicht wirklich sah. Einen Moment runzelte sie die Stirn, blickte sich um. Zetsu scheint sich zu verspäten, mutmaßte sie obwohl sie in schwach im Schatten der spürte. Das sie ein Sensor war musste sie nicht preisgeben, nicht gegenüber Hisagi. Vielleicht ging er davon aus, dass sie so eine Begabung hatte - vielleicht kannte sie sich in Kirigakure auch einfach nur gut aus. Sie schwieg nach dieser Bemerkung und wartete, wer von beiden den ersten Schritt machen würde um sich testen zu lassen. Wenn sie die beiden richtig einschätzt - primär Mira, dann würde sie schon beinahe davon ausgehen, dass die Tochter vorlauter war als der Vater.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Do Jul 05, 2018 11:55 am

Yuki Auraya & Ichibe Hisagi, Ichibe Mira, Zetsu - What are your abilities?
Mit aufmerksamen Blick musterte Hisagi die Klinge, die Auraya beschwor. Er hatte damit gerechnet, dass sie ihr Nodachi nutzen würde. Zugegebener Maßen war es eine gewaltige Klinge mit besonderen Fertigkeiten – schließlich war sie eine Schwertshinobi des Nebels. Die Klinge brachte jedoch auch andere Eigenschaften mit sich. Sie war zweischneidig und nicht gebogen, wie ein Katana. Wesentlich überraschter war er, als Auraya ihre Augenbinde abnahm. Mit leicht hochgezogenen Brauen sah er sie an und verneigte sich nun ebenfalls ein wenig. Bisher war er der Überzeugung gewesen, dass ihre sensorischen Fähigkeiten so groß waren, dass sie ihre Augen in der Regel gar nicht benötigte. Nun aber zu sehen, dass sie bereits für einen Übungskampf ihre Augenbinde abnahm, veränderte seine Ansicht grundlegend.
War es also so, dass sie die Augenbinde wirklich nur innerhalb von Kirigakure trug? Das Wieso brannte ihm förmlich auf der Seele. Vielleicht würde er es später besser verstehen. Es gab viele mögliche Gründe. Doch zunächst wollte Auraya mit der Übung beginnen. “Ich mach den Anfang.“, gab Mira kund und ging mit sicherem Schritt in die Mitte des Platzes. Hisagi kam das ganz gelegen. Er würde nicht offen kämpfen, sofern es sich vermeiden ließ. Es war weder seine Art, noch war er besonders gut darin. Worin er gut war, waren Analyse und in gewisser Hinsicht sogar dem Fallenstellen. Genau eine solche würde er nun vorbereiten.

Mira verneigte sich etwas vor Auraya, bevor sie mit einer langen, fließenden Handbewegung ihre ebenfalls zweischneidige Klinge hervorzog und sie sicher mit einer Hand hielt, während die Andere an der Schwertscheide ruhte. Auch Hisagi war neugierig wie gut seine Tochter mittlerweile mit dem Schwert umgehen konnte, deswegen widmete er ihr seine Aufmerksamkeit so gut es ging, während er sich selbst vorbereitete. Ob Auraya wohl auch Augen für zwei Stellen zugleich hatte?

Mit einem Ausfallschritt stürzte sich die junge Kunoichi auf Auraya und setzte zu einer Art Windmühlenschlag an, der darauf abzielte Aurayas Klinge kräftig aus dem Weg zu schlagen. Was sie im Schwertkampf noch nicht beherrschte, machte sie mit Kraft, Geschwindigkeit und Ausdauer wieder weg. Sie versuchte Auraya mit einigen Schlägen in die Defensive zu bringen. Natürlich wusste sie, dass Auraya eine Schwertshinobi war und vermutlich ein Leichtes mit ihr hatte – doch sich körperlich zu verausgaben machte den Kopf frei und würde ihr vermutlich guttun. Ein wenig Wut und Frustration loszuwerden konnte nicht schaden.

Langsam umrundete Hisagi den Kampfplatz und musterte ihn. Vier Mal ging er in die Knie und platzierte mit Fuuin: Retaringu no jutsu ein paar Siegel auf den Boden. Er ließ sich Zeit. Das hier war kein realer Kampf und er war nicht sonderlich gut vorbereitet – anders als bei einem realen Auftrag. Sollte Auraya ihn beobachten, würde sie seine Vorbereitungen wohl erkennen. Nicht jedoch würde sie erkennen, wofür seine Vorbereitungen gedacht waren.
An seiner alten Ursprungsposition angekommen, nahm er drei Siegelpapiere aus einer Tasche und kritzelte auch hier mit Fuuin: Retaringu no jutsu in Steno Schrift Siegel auf die Papiere. Dann galt seine Aufmerksamkeit wieder voll und ganz seiner Tochter und Auraya.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Aug 05, 2018 1:09 am

Ichibe, Auraya & Zetsu
Zetsu hatte wirklich überhaupt keine Lust aufzustehen. Laut Hisagi hatte er noch zwei stunden zeit und drehte sich nur all zu gerne noch einmal um. Nicht das er noch schlafen konnte, er war schon eine weile wach, aber er wollte sich einfach nur nicht bewegen. Er starrte die Innenseite seines Baumes an und ihm kam eine zündende Idee. Die Finger formten letargisch und sehr langsam das nötige Fingerzeichen und aus dem Baum trat ein Doppelgänger Zetsus. Auf den ersten Blick sollte dieser nicht erkennbar ein Klon sein und er beglückwünschte sich für seine Idee. So konnte er solange liegenbleiben wie er wollte. Naja nicht ganz. Einen Kampf dürfte der Klon nicht überstehen und dazu trafen sie sich schließlich heute mit Auraya. Dennoch war das ein Problem mit dem er sich später befassen wollte. Für den Moment stand nichts tun auf der Agenda. Der Klon verließ nicht viel später mit Hisagi die Wohnung und Zetsu riss schlagartig die Augen auf. Er sollte definitiv pünktlich kommen, sonst gab es bestimmt einen Haufen ärger. Das Bewegen war um einiges schwerer als erwartet, doch er schaffte es sich zu überwinden und sich auf den Weg zu machen.

Zetsu kam nicht wirklich pünktlich an. Sein Klon stand abseits und er selbst hatte sich durch das bisschen an Erde und Pflanzen bewegt, was er unter der Stadt finden konnte. Wäre diese Stadt einfach auf dem Land oder von mehr Vegetation unterbrochen, wäre deutlich schneller da gewesen. Nun konnte er lediglich seinem Plan folgen. So unauffällig wie möglich stieß der Klon seinen Fuß in die feste Erde des Trainingsplatzes, damit Zetsu selbst aus seinem Holzkörper heraus treten konnte. So wollte er unbemerkt die Plätze Tauschen. Der Klon verschwand und Zetsu stand an seiner Stelle. Er pfeifte unauffällig, nur um zu bemerken, das ihm nicht wirklich Beachtung geschenkt wurde. Erst war er etwas verärgert das sein brillanter Plan nicht bemerkt wurde, doch nur um sich selbst vor den Kopf zu schlagen und sich selbst dämlich zu nennen. Genau das war schließlich der Plan gewesen. Hisagi und Mira waren bereits in den Kampf mit Auraya vertieft. Mira startete eine Attacke und Hisagi bereitete irgendwelche Siegel oder etwas in der Art vor. Zetsu hatte keine Lust sich genauer damit zu befassen. Für ihn stand nun jedenfalls ein Ziel fest. Er wollte sich in dem Kampf von seiner besten Seite zeigen. Desto besser sie sich verhielten, desto schneller bekamen sie mehr Freiheiten. Vielleicht konnte sich Zetsu irgendwann einmal an einem verstorbenen gütlich tun? Lebende waren besser, aber die Wahrscheinlichkeit ging gen Null.
Nun hockte er sich hin und zog einen Haufen zerknüllter Kibakufuda aus seinem Mantel. Er verteilte sie in einer geraden Linie mit etwas Abstand auf dem Boden. Dann wurde ein Jutsu gewirkt und es standen fünf kleine grüne Wesen mit traurigen Gesichtern in einer Reihe vor ihm. Er schritt die kurze Reihe auf und ab wie ein General vor seinen Truppen und wartete darauf endlich dran zu sein.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Aug 13, 2018 7:03 pm

Ihre Überraschung das Mira vortrat hielt sich in Grenzen. Sie hatte das Mädchen also richtig eingeschätzt. Sie war vorlaut, oder vielleicht auch nur mutig, selbstsicher und sie wollte kämpfen. Es war nicht schwer die Stärke des Mädchens abzuschätzen. Das Chakra strömt ihr entgegen und als Mira sich meldete, hatte Auraya sie bereits vollständig erfasst. Von zeit zu Zeit hatte es wirklich Vorteile sensorisch begabt zu sein. Das sie nicht damit übertrieb gehörte einfach zu ihrem Charakter, beschrieb ihr Wesen das frei von falschem Egoismus und übertriebenem Selbstwertgefühl war. Der Nachteil ihrer Begabung war, dass sie während des Angriffes von Mira mit Energie überflutet wurde. Es war aber nicht die Energie von mir die sie spürte, es war Chakra von Hisagi und Zetsu. Der eine war zu feige vorzutreten, der andere nutze das sie beschäftigt war. Aber darum kümmerte sich Auraya nun erst einmal nicht. Mira stürmte unverdrossen vor, die Klinge erhoben- Sie war klein und flink. Ihre Schläge jedoch waren grob und roh, als hatte sie eine Menge Wut, die sie los werden wollte. Das Metall klirrte, als es aufeinander traf und Auraya hielt dem Druck einen Moment stand, bevor sie mit ebenso roher Gewalt die Klinge zurück drückte und einen Satz nach hinten machte um ohne Mühe auf den Füßen zu landen. Da war das Mädchen schon wieder bei ihr und brachte schlag auf Schlag gegen sie vor. Auraya fühlte sich nicht bedrängt und doch war sie verwundert von der Verbissenheit, welche das Mädchen vor brachte. Rohe ungezügelte Gewalt war nicht immer die Lösung von Problemen. Auraya parierte hingegen mühelos die kräftigen Schläge. Wie lange es wohl dauern würde, bis sie erschöpft war? Sie Yuki bewegte sich leichtfüßig vor dem Mädchen zurück und obwohl sie nur verteidigte, führte sie das Mädchen über den Platz. Immer wieder sprang sie leicht  zur Seite, umkreiste das Mädchen um aus dem Augenwinkel einen blick auf Hisagi zu erhaschen, der über den Platz wanderte. Als ein weiterer Schlag auf ihre Klinge prallte, verkeilte Auraya die Klingen und hielt der Gewalt des Mädchens stand um sie zu betrachten. Sie sah nur Verbissenheit. Mit einem ungewohnt kräftigen Ruck drückte sie der ehemaligen Konohanin die Klinge entgegen, die sie mit Chakra angereichert hatte. Es gab einen kleinen Knall, als sich das Chakra entlud und mit Glück erschrak das Mädchen. Ungeachtet davon ging Auraya nun in den Angriff über. Ihre Klinge tanzte auf die Abwehr des Mädchens zu und die Schläge wurden mit jedem Hieb kräftiger. Schlag um schlag fuhr der Stahl durch die Luft, während Auraya ihre freie Hand ausstreckte und ihr Chakra konzentrierte. Dünne Senbon aus Eis bildeten sich unter ihren Fingern.  Mit dem Nächsten Schlag hob sie die Linke und lies die Eissenbon voran schnelle. Auraya war im werfen wohl nicht zu übertreffen und die Nadeln trafen Mira am Hals und an den Händen. Kälte würde von diesen Punkten in ihren Körper strömen und sie war gespannt zu beobachten wie das Mädchen darauf reagierte. Auraya hoffte natürlich, dass sie die Klinge verlieren würde um dann entwaffnet nichts anderes können zu tun als aufzugeben. Aber dafür musste sie noch einen winzigen Moment warten. Hisagi und Zetsu hatte sie unterdessen nur bedingt beachtet. Die beiden waren in diesem Moment nicht unglaublich wichtig. Das sie Chakra benutzten konnte sie spüren. Wofür würde sie wohl noch früh genug erfahren.

Jutsu:
 
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