Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Trainingsplatz 1

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BeitragThema: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 1:37 am



Dieses Übungsareal ist ein sehr großes, wo mehrere Trainingsplätze, die von Shinobis gut besucht werden, ineinander greifen und nur durch markante Eigenschaften mitunter abtrennbar sind, wie etwa einzelne Bäume, Büsche, Felsen oder einzelne Erdgräben, die aus Kämpfen resultieren. In der Dämmerung ist das Areal oft mit Nebel bedeckt und bietet einen mystischen Anblick, wie man ihn von Kirigakure gewohnt ist - die Stadt mit dem Nebel. Eingerahmt wird das Kampffeld von einer dichten Baumreihe. Es selbst besteht aus einer weiten leicht angehobenen Fläche mit teils hohen Gräsern und einzelnen Sträuchern. Viel Platz zum Verstecken gibt es nicht, wenn man kein Doton-Nutzer ist oder tarnende Genjutsus drauf hat.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 1:52 am

cf: Shinobi Restaurant

Vielleicht war es einfach der Alkohol, Jolinars Kommentare, das große Schwert, der Nebel, die Blicke der Menschen, ihre Herkunft ... Chiyoko ahnte, dass sie nicht in Topform war, um diesen "Kampf" zu bestreiten. Sie war mit Ren den Weg vom Restaurant nun bis hierher gegangen, ohne viele Gespräche, ohne viele Blicke. Meist war sie auch ein Stück weiter vorn gegangen, um ihm zu signalisieren, dass sie keine Frau war, die zurückgeblieben hinter einem Mann her dackelte. Meist hatte sie auch die Hände zu normalen Fäusten geballt, aber dennoch: Es ging auf ein Match zu. Als sie auf dem weitem Feld ankamen, auf das die Sonne schien und wo kein Nebel zu erkennen war, stellte Chiko fest, dass der Boden verhältnismäßig betretbar war. Vom morgigen Nebel war nicht viel Nässe zurückgeblieben, was umso besser war für die jetzige Situation. Chiyoko knackte gedankenlos mit ihren Fingern, als sie weiterging, Ren immer noch im Rücken. Was er dachte, wenn er sie von hinten sah, wusste sie nicht. Wahrscheinlich alles Negative, was er auch schon vorher gesagt hatte. Und da man ja so noch mehr von ihr sehen konnte als vorher, konnte er sie auch noch besser kritisieren. Wie beschissen ihre Haare waren, wie langweilig und unförmig ihre Figur, dass ihre Kleidung absolut kein Blickfang war für so Augen mit gewissen Ansprüchen. Irgendwann blieb sie mit einem Seufzen stehen, drehte sich langsam um und verschränkte mit einem leichten Lächeln die angenehm trainierten Arme. Schmollen und verzweifeln konnte sie auch noch später. Was gab sie überhaupt so viel auf die Meinung dieses Libido gestörten Perverslings? Erst begrapschte er sie, dann sagte er ihr das Gemeinste, was er hätte sagen können und hört nicht auf (na gut, sie hatte mitgemacht, aber das aus weiblicher Selbstsucht mal außen vorgelassen). "Also geht es jetzt darum, ob ich zuerst deinen Hintern küssen werde oder du mir meinen zuerst versohlst? Nach was richten sich deine Hormone, sodass wir mal ein Ziel für unser Duell haben?" Chiyoko stand kaum zwei Meter von Ren entfernt sicher auf dem Boden, obwohl sie innerlich immer noch ihre Verletzlichkeit in eine dunkle Ecke prügelte. Sie musste wieder die alte Chiyoko hervor holen. Und so schön Rens Haare im seichten Tageswind auch gerade auf diesem Trainingsfeld angehoben wurden, durfte sie sich nicht davon hinreißen lassen. Ein für sie rot leuchtendes Schwert mahnte sie davor, ihre Aufmerksamkeit zu verlieren, aber er hatte doch wirklich so schönes Haar. Lang, kräftig, gesund, leuchtend, und gerade Herz allerliebst: Aufsteigend. Zwar konnte man diese Attribute auch auf eine andere Sache übertragen, aber die beiden standen ja gerade nicht nackt voreinander. Krümel und Knopf schauten derweil auf einem Felsen sitzend aus der Ferne zu und berieten sich darüber, wer wohl gewinnen würde. Sie durften nicht den Mittelpunkt darstellen. Jetzt ging es um den Kampf zwischen den Zweien, und auch vorheriger Verbalitäten.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 11:11 am

cf: Restaurant Shinobi

Die Händen in den Taschen seiner Kimonohose vergraben, war Ren Chiyoko mit wenig Interesse durch die Straße gefolgt, fast schon geschlurft. Doch diejenigen unter den Menschen, die ihn kannten, waren diesen Anblick schon gewohnt und wussten, dass er nicht unbedingt so desinteressiert war, wie er gerade wirkte. Stattdessen konnte unter der Oberfläche schon sein nicht zu unterschätzender Verstand über diverse Handlungen nachdenken. Beispielhaft, ob er auf ihre Beine blicken sollte wenn sie lief oder auf ihr wehendes Haar. Allerdings entschied er sich dann doch dafür, mit einem Schmunzeln festzustellen, dass sie sich offenbar nicht gerne unterordnete. Allein deshalb, weil sie eben vor ihm gelaufen war und nicht gerade wenig Abstand zwischen ihnen lag. Normalerweise sah man Frauen, die entweder leicht hinter einem Mann oder neben ihm liefen, aber dies hier war doch auch einmal eine ganz schöne und neue Erfahrung. Daher sagte er nichts und dachte über die Kami und die Welt nach, während sie so auf den Trainingsplatz liefen. Was sie wohl gerade dachte, konnte er nicht sagen, doch wusste er, dass sie ihm die Bemerkung mit ihrem Namen nicht abgenommen hatte. Dass er es nicht von vornherein wusste... Aber mal ehrlich: Er kannte eigentlich niemanden, der sein Kind - vorausgesetzt er war ein normales Elter und das glaubte er schon - den Namen "Jolinar" gab. Das war einfach merkwürdig, wie er fand, aber okay... er hatte schon viele merkwürdigen Dinge gesehen - zum Beispiel einen Mann, der auf ihn hereinfiel. Ob Tenshi sich immer noch schüttelte? Kami, ihm lief hier ja gerade selbst bei diesem Gedanken ein Schauer über den Rücken. Das war wirklich krank gewesen, aber sein Bruder hatte es dann auch weider provoziert, oder etwa nicht? Eben.
Schließlich waren sie auch schon am Trainingsplatz angekommen und es war wirklich bewundernswert, dass sie auch keinen Millimeter schwankte, als sie hier her gelaufen war. Offenbar war sie hart im nehmen - genau wie er - und das verhieß doch einmal schöne Aussichten für den kleinen Kampf, den sie hier ausfechten würden. "Bitte?" Ren hob eine Augenbraue, als sie doch tatsächlich wieder seine Bemerkung aufgriff. "Nebenbei finde ich es gut, sich mit einem Namen zu brüsten, denn dann kann sich das Gegenüber noch daran erinnern, gegen wen er gekämpft hat und das wiederum ist ein essentieller Teil des Kenjutsus, mit dem eine gewisse Ehre verbunden ist." Wahrscheinlich klang er ein wenig belehrend, doch darauf sah er es auch gerade ab. Nicht nur deshalb, weil er sich sehr gut daran erinnern konnte, wie dumm er diese Regel noch als kleines Kind fand. Kleiner Ren. Manche konnten sich das wahrscheinlich gar nicht vorstellen - und auch nicht, dass er einmal ruhig gewesen und gehänselt worden war. Das bekamen die meisten nicht mehr in den Kopf hinein. "Meine Hormone richten sich gerade nach nichts, eher könnte ich mir mal die Nase putzen, aber was hältst du denn für ein gutes Ziel dieses.... Duells - meine Fresse, klingt das ernst." Ein wenig gelangweilt legte er den Kopf schief und hätte um ein Haar in seiner Nase gepopelt. Die Ernsthaftigkeit war verflogen, doch in gewisser Hinsicht war das auch eine leicht provokative Taktik. Von ihm aus konnte sie gleich auf ihn zurennen und ihn attackieren. Das wäre sehr interessant. Oder etwa nicht? "Ach ja... und es kommen nebenbei andere Dinge bevor ich dir den Hintern versohle. Wäre ja sonst langweilig."
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 2:23 pm

Die Sache mit dem Namen klären wir noch. Sein Blick, als er das eben gesagt hat, gefällt mir überhaupt nicht, meine Schöne. Aber gut, dass er nichts von deiner Herkunft und meinem Wohnort zu ahnen scheint. Ansonsten gäbe es wohl kein Duell, wie du es nennst. Du musst einfach nur ein wenig eingreifen und mir durch deine schöne Vibrationsempfindlichkeit sagen aus welcher Richtung er kommen wird, wenn ich die Übersicht verliere, okay? Ich will ja nicht Rens Humor teilen, aber was du gerade gesagt hast, war hardcore-pervers, Chiko. Aus welcher Richtung er kommen wird, kann ich dir gern sagen, je nachdem, was du meinst. Man, Jolinar! So war das nicht gemeint. Helf mir einfach wie sonst auch. Tu ich ja jetzt schon, da du plötzlich nicht mehr so trübselig erscheinst. Aber ja, werde ich gerne machen. Und wenn er denkt, dass er gewinnt und direkt vor dir ist, beiß ich ihm seinen Parasiten ab. Nicht solche kranken Aussagen an einem schönen Mittag, meine Liebe. Er braucht den Parasiten bestimmt noch und nur, weil der kein Eigenleben so wie du hat, muss er ja nicht so ... schlecht sein. Boah, hör bloß auf! Sonst wird die Grotte noch geflutet und ich darf in der Karibik Urlaub machen. Nur weil du an einen Parasiten denkst. Pfui. Mit einem leisen Grinsen, für das Jolinar gesorgt hatte, hörte Chiyoko Ren zu, der das ganze wohl nicht so ernst betrachtete wie sie vorher durch ihre Trübseligkeit. Na gut, Recht hatte er schon. Duell klang wie ein Kampf zwischen zwei Samurai, die ihr Leben dem Sieg verpflichtet hatten. Aus ihrer Hosentasche holte sie derweil ein Zopfband heraus, womit sie in bewusst langsamen Bewegungen ihre Haare zu einem Pferdeschwanz zusammenband. Wie sie nun auf ihn wirkte, ob noch niedlicher und unbedrohlicher, war ihr herzlich egal, aber wenn einem im Kampf die Haare um die Ohren flogen, störte das die Sicht. Könnte er eigentlich auch gebrauchen. "Wir müssen es nicht Duell nennen, das ist vielleicht auch zu weit gegriffen. Vielleicht einfach ein Trainingskampf? Ich bringe dir was bei, ganz einfach oder?" Ihre Mundwinkel zuckten, als sie diese rhetorische Frage aussprach. Sie stachelte ihn weiter an und das begann ihr Spaß zu machen, wenngleich sie hoffte, dass er es sich nicht so sehr zu Herzen nahm wie den Angriff auf seine Shinobi-Würde. So etwas würde sie nicht nochmal ansprechen. Eigentlich hatte sie sich ihre Aussage nun so überlegt, dass nur so etwas zurückkommen konnte, was sie auch locker verkraften würde. Nachdem der Zopf saß, zog Chiyoko ihre schwarze Jacke aus, worunter ein weinrotes, anliegendes Top hervor kam. Das Kiri-Stirnband um ihre Hüfte zog sie enger, damit es nicht verloren ging und kreuzte im Stehen die Beine, wobei sie die Hände an die Hüften legte. Egal, ob Ren Chiko vorher als sehr unweiblich beschrieben hatte, versuchte sie nun, dennoch das Gegenteil darzustellen. "Diverse Dinge davor? Meine Güte, bist du ein umständlicher Mann. Aber okay, das wäre vielleicht sonst wirklich langweilig. Aber es wäre auch unfair, wenn du mit deinem Zahnstocher da gegen mich antrittst, weil ich keine Kenjutsuka bin. Ich habe nur einfache Waffen dabei wie Shuriken. Also bist du bitte so süß und legst dein Schwert ab, damit es in etwa gleich bleibt von den Chancen her?" Chiyoko ließ ein möglichst mädchenhaftes Lächeln auf ihr Gesicht treten, damit das kleine Kompliment noch ein wenig mehr Wirkung zeigte. Als Jolinar das mitbekam, verdrehte sie seufzend die Augen. Wettervorhersage für heute: Extreme Nordwinde fegen übers Land und Regenschauer, welche nach einer langen Dürrezeit ersehnt werden, füllen die Seen der Gebirge mit unendlich viel Wasser. Ich hole mir mal eben meinen Regenschirm.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 2:56 pm

Da stand sie also nun vor ihm und hatte dieses leichte Grinsen aufgesetzt und holte einen Haargummi heraus, mit dem sie sich anscheinend bedacht verführerisch die Haare zusammen band. Schöne Taktik. Am besten einen Mann aus dem Konzept bringen, in dem man alle weibliche Schönheit bewusst zeigte. Am besten die seidigen Haare und dann noch ein süßer Blick durch die wundervollen Augen. Wieso nicht gleich auch klimpern? Wahrscheinlich würde das auch bei vielen klappen, doch ihn ließ das nun ausnahmsweise relativ kalt. Nicht nur, weil sie ja auf ihn gefallen war und er demnach schon ein bisschen über sie "wusste", sondern auch deshalb, weil das weibliche Geschlecht für ihn nichts neues war. Nur fragte er sich, ob das bei ihr in einem anderen Sinne genauso war. War sie schon einmal mit einem Mann zusammen gewesen? Wusste sie ihre Reize zu nutzen? Oder konnte sie diese nutzen und wusste dabei aber gar nicht, was sie tun sollte, wenn ihr ein Mann auf einer gewissen Ebene zu nahe kam? Das klang doch wirklich recht amüsant, wenn er es sich so überlegte, das auszuprobieren. Mit Sicherheit würde es ganz lustig werden, aber zu viel wollte er nicht vorwegnehmen, denn im nächsten Moment erhob sie auch schon das Wort: "Mir etwas beibringen? Oh, da bin ich aber mal gespannt, wie geduldig die Dame ist. Denn ich bin in Sachen Lernen nicht leicht von Begriff." Was sogar der Wahrheit entsprach. Wie lange hatte sein Onkel nochmal gebraucht, um ihm alles beizubringen? Das hatte doch wirklich ein wenig lang gedauert und demnach war er auch nicht sonderlich erpicht darauf, Neues zu lernen. Lieber wendete er seine Fertigkeiten in gewissen Situationen einfach so an, wie er es immer gemacht hatte. Von Erfolg war er ja sowieso gekrönt gewesen. Bisher. Und das würde sich nun bestimmt nicht ändern - jedenfalls hatte das nun wirklich nicht vor. "Aber vielleicht kann ich dir ja beibringen, wie man verführerischer seine Jacke auszieht und auf den Boden gleiten lässt." Er hob eine Augenbraue und machte sich dann tatsächlich daran, seinen weißen Haori abzulegen, wobei er das auch gerade so machte, dass er sich mit Absicht die Ärmel leicht hinterschob - nur, um sie wenig mehr zu necken. Letzten Endes landete der weiße Stoff auf einem der weiter entfernten Steine und der linke Unterarm stützte mal wieder auf Sakandes Griff, wenn man so wollte. Dann allerdings stutzte er kurz, als sie ihn tatsächlich als... "umständlich" beschrieb. In all seinen Jahren hatte ihn noch nie jemand als Umständlich bezeichnet - eine richtige Premiere. Aber von denen würde es nicht mehr geben, dafür würde er schon sorgen. Trotzdem... in wiefern war er denn bitte schon umständlich? Er wollte nur ein wenig verspielt diverse Dinge umschreiben. "Ob ich so süß bin, mein Schwert abzulegen?" Ein breites Grinsen legte sich auf sein Gesicht und man hörte, dass er herzhaft ein Lachen unterdrücken musste, was ihm sogar irgendwie gelang - wie genau, wusste er selbst nicht. "Du erwartest von einem Kenjutsuka ernsthaft, dass er sein Schwert ablegt? Fällt dir denn keine Möglichkeit ein mit deiner Ausrüstung gegen ein Schwert anzukommen? Das ist ein wenig schade, denn das zeugt von wenig Kreativität in der Hinsicht. Hm... Wie würdest du mich denn abwehren, wenn ich nun mit dem Schwert ausholen würde, hm? Oder würdest du kreischend davonrennen?" Hach, er liebte Provokationen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 3:17 pm

Belässt du es dabei? Bitte, bitte, bitte. Ich meine es ernst, sonst tut das weh. Das wird kein Kamasutra, Jolinar. Das mache ich doch jedes Mal, wenn ich trainiere und auch vor meinen Auftritten. Das ist aber auch eine andere Intensität, meine Liebe. Das hier machst du nur, um bei ihm Thestosteronausschüttungen zu provozieren. Wobei Serotonin, Dopamin und Oxytocin auch dabei sein dürften. Solange es keine Östrogene sind? Und hey, Oxycotin ist doch das Sexhormon Nummer 1. Das letzte Wort, was Jolinar augenrollend sagte, war der Name von Chiyokos ältester Schwester. Was war die auch Iryonin und kannte sich mit allem aus? Kein Wunder, dass Jolinar ihre Wirtin nicht bezichtigen musste. Die wusste, was Oxycotin bewirkte. Und wenn die Larve gerade den Spiegel im Blut von Chiko maß, stieß sie den Kopf gegen die Wand, weil er ungewöhnlich angestiegen war. Ich bin Jolinar, holt mich hier raaaauus. Mit interessiertem Blick sah die Blonde ihrer Bekanntschaft dabei zu, wie sie angeblich noch hinreißender gewisse Kleidungsstücke abstreifte, aber ließ sich davon nicht weiter hinreißen, da sie wusste, dass Kenjutsuka keine so gelenkigen Genossen waren wie eine Frau, die jahrelang tanzte und wusste, wie man die Hüfte schwenkte. "Wieso ausgerechnet die Jacke? Ich lasse mich lieber selbst verführerisch zu Boden gleiten. Was will ich Aufmerksamkeit mit einem Kleidungsstück erregen, wenn ich mich selbst viel besser bewegen kann?" Mit einem gemütlichen Lächeln zog Chiyoko ihr linkes Bein angewinkelt an, streckte den Fuß gerade und hielt das Knie fest. Dies wiederholte sie nach 30 sekündigem Halten mit dem anderen Bein. Allerdings, sie vollführte gerade intensive Dehnübungen, bevor sie bereit war zu kämpfen. Dann führte sie noch mit geschlossenen Augen eine Übung vor, wo sie ein Bein nach hinten streckte, den Unterschenkel anwinkelte und festhielt und sich selbst mit ausgestrecktem Arm nach vorn beugte. Das ausdrucksstärkste sollte aber sein, als sie einige Schritte auf Ren zu machte, ihren hinteren Fuß auf dem Gras immer weiterrutschen ließ, bis ihr Knie die Erde berührte. Sie schaute ihn nun quasi mit dem Kopf auf der Höhe seines Bauches an, aber streckte dann das Bein, was sie zum Knien aufgesetzt hatte, nach vorne weg. Ein glatter Spagat mit ausgestreckten Beinen und ohne Schmerzen. Um dabei weiterzumachen, beugte sie sich nach vorne und legte ihre Hände auf dem vorderen Knie ab, um ihren Oberkörper zu dehnen. "Ach, weißt du ...", fing sie mit einem Lächeln an, erhob sich wieder und drückte mit einer Hand den gegenüberliegenden Arm über ihre Schlüsselbeine hinweg zur anderen Seite. "Ich renne garantiert nicht weg, ansonsten hätte ich das schon lange getan, meinst du nicht? Und wenn ein Kenjutsuka nicht damit klar kommt, wenn er keine Klinge hat, ist er ein äußerst ... benachteiligter Shinobi. Was machst du, wenn ich dir dein Schwert entwende und du ohne da stehst, hm?" Chiko zog bei der Frage verrucht eine Augenbraue nach oben, weil sie genau wusste, dass dieser Kämpfer wohl sehr an seinem Schwert hing, wenn er so sehr davon ausging, es niemals nicht dabei zu haben. Aber gut, wieder ein gefundenes Fressen für einen in die Seite pieksenden Spruch, sowie einen Armwechsel bei der gerade vollführten Dehnübung, die Chiko immer noch im Spagat machte. Hey, klopf klopf. Machst du Dehnübungen, um warm zu werden oder um den Oxytocin-Spiegel von Ren zu dehnen? Klappe auf dem billigen Platz.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 3:39 pm

Herrgott noch eins, wie sehr wollte sie sich denn noch verrenken? Moment. Stopp. Nein, das hatte keinen Effekt auf ihn und er würde sich nun auch nicht vorstellen, wie sie sich auf einem gewissen Möbelstück machen würde.. oder auf einem Billiardtisch. Nein, das stellte er sich nun nicht vor, wenn sie so die Beine überkreuzte und... Sie sagte etwas. Hinhören, sonst war er unbewaffnet. "Das liegt ganz im Auge... des Betrachters..." Sie sollte gefälligst aufhören so komische Bewegungen zu machen. Das ging gar nicht und außerdem hatte er ein gewisses Gefühl in der Magengegend, wenn sie nun langsam damit begann, sich so zu dehnen. Insgeheim fragte sich dann nämlich das männliche Geschlecht sogleich, wie weit man jemanden denn dehnen und was man alles mit ihm machen konnte. Waren sie nicht hier her gekommen, um zu "trainieren"? Moment Mal. Wollte sie das Wort Trainieren etwas "verunstalten"? In eine andere schweißtreibende Arbeit verwandeln? Oder wollte sie ihn einfach nur necken, damit sie ihn doch aus dem Hinterhalt erwischen konnte. Ja, er musste weiterhin auf der Hut sein - aber das war verdammt schwer, wenn sie sich nun vor ihm so in den Spagat räkelte und mit ihrem Kopf auf einer bestimmten Höhe war. Beziehungsweise fast auf dieser Höhe. Da waren sie wieder. Die juckenden Handflächen. So her mit der Aussage. Was wusste er? Man, wieso war das Top so weit ausgeschnitten oder vielmehr: Warum hatte sie die Jacke nicht schon ausziehen können, als sie auf ihn gefallen war? Das wäre mit Sicherheit um einiges schöner gewesen, aber nun beschränkte er sich darauf seinen Blick auf ihr Gesicht zu konzentrieren. Er war eindeutig zu lange auf Missionen. Das ging gar nicht. Ein wenig genervt blickte er also mit einem gewissen arroganten Blick auf sie hinunter und beugte sich dann doch tatsächlich vor, sodass er mit seinem Gesicht kurz vor dem Ihren war. Seine Hände hatte er dabei lässig auf seinen Hüften abgestützt, während ein breites Grinsen trat und eine genervte Ader an seiner Stirn pochte. Das Spiel konnte er auch spielen. "Du kannst mir gerne Dinge entwenden weißt du, aber wenn du dich weiter so vor mir hinschlängelst, dürfte das ein wenig schwer werden. Aber schön, dass du dich so bewegen kannst, soll ich dir nun noch eine Stange hinstellen und ein paar Männer holen, damit sie dir auch etwas in dein Top stecken? Und ob das nur Geld ist, wage ich zu bezweifeln." Das hatte gut getan. Mit dem Zeigefinger tippte er ihr dabei vielsagend gegen die Stirn, fast schon wie einem kleinen Kind, welchem man gerade eine Lektion erteilte. "Vielleicht werden sie dich dann auch angrapschen. Oder Moment... auf dich fallen ist ja schon angrapschen... Aber waren wir nicht dabei stehen geblieben, dass du meine Reflexe sehen wolltest? Hast du dich also genug aufgewärmt? Oder muss ich dir ein wenig dabei helfen?"
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 3:59 pm

Rede weiter so als wäre Chiyoko eine Prostituierte und ich beiße dir sogar die Prostata ab, du Arsch. Ganz ruhig. Wenn er meint, Dehnübungen gleich mit so etwas assoziieren zu müssen, beleidigt er das gesamte Tanzgewerbe plus jegliche Menschen dort drinnen. Ich habe sozusagen eine riesige Meute hinter mir, die ich auf ihn hetzen kann. Ich sehe da, warte kurz ... Ähm, hm, sieben ... Niemanden! So war das nicht gemeint, und wenn du unbedingt mehrere Gegner für ihn haben willst, rufe ich ein paar Schattendoppelgänger. Genervt von Jolinars mangelnder Unterstützung stellte Chiko sich in einer eleganten und fließenden Bewegung hin, direkt vor Ren, sodass sie ihm ziemlich nahe kam und in seine Augen sehen konnte. So anzüglich diese Haare auch waren, die sein verdammt süßes Gesicht einrahmten, wollte sie sich drauf konzentrieren, nun Contra zu geben. "Du hast es mit stecken, was? So einseitig habe ich dich gar nicht eingeschätzt, tut mir leid, mein Fehler." Sie trat mit einem Grinsen einen Schritt zurück und verschränkte locker die Arme. Kurz schloss sie die Augen, um zu denken, dann blickte sie auf Sakanade nieder und kommentierte: "Wie viel Geld müsste ich denn bezahlen, um damit mein Brot schneiden zu dürfen?" Nach einem angenehmen Seufzen ließ Chiko wieder die Arme hängen und machte kleine Schritte an ihrem Trainingspartner vorbei. Als sie direkt neben ihm stand, drehte sie ihr Gesicht leicht zu ihm und sagte leise: "Sorry, aber es macht Spaß, sich mit dir anzulegen. Und ob du mir helfen könntest? Sicher nicht, wenn du schon gewisse Gedanken unterdrücken musst." Ob nun das zutraf, was sie behauptete, war nicht ganz sicher, aber sie hoffte es einfach. Vielleicht brachte dieser Kommentar ihn dazu, diese Gedanken doch nicht ganz wegzuschließen. Immerhin tat sie das nicht, und sie war hier die Frau. Traf das Vorurteil, dass Männer immer nur an das eine dachten, nicht auch ein bisschen auf ihn zu? Selbst wenn seine Fantasien krank waren, musste er doch nicht so selbststrafend sein. Das bekam keiner Libido gut. Zumindest laut den wissenschaftlichen Erkenntnissen von Haruka. Sexuelle Eigenunterdrückung führte zu Erektionsverschleiß. Wobei dieser Satz sehr deserotisierend war, weswegen Chiko ihn leicht perplex aus ihrem Kopf stieß. Vielleicht dachte er ja daran, dass sie wie ein Model in der Werbung war und sein Schwert da mit sehr viel Körperkontakt sowie -einsatz darstellte, damit es jemand erwarb. Wäre schon lustig, aber das war bestimmt nicht sein Milieu. Chiyokos war dagegen, dass sie einfach ein wenig kämpften und er sie dann gegen einen der wenigen Bäume drückte. Pinke Einhornratte! Wie bitte, was? Abgelenkt horchte sie Jolinar. Was war das denn bitte für ein Kommentar? Chiko, bitte. Ich wollte nur durch pädagogisch wertvolle Beiträge die Atmosphäre retten. Wohl eher zerstört. Du machst eh solange weiter, bis er dich irgendwo gegen presst, richtig? Glaubst du? Selbst dann würde ich nicht aufhören, du kennst mich doch. Und zum 20. Mal schlug Jolinar den Kopf gegen eine imaginäre Wand. Wenn ihre Wirtin einmal lüstern war, war Verstand und Logik wie Sand am Meer, unbrauchbar und dahin geschwemmt. "Dann zeig mal deine Reflexe", sagte Chiyoko noch knapp, holte mit der Hüfte nach links aus und stieß sie gegen die von Ren, um dann mit einem kurzen Lachen weiterzugehen und hinter ihm stehen zu bleiben. Hach ja~
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 4:31 pm

Nun klappte ihm aber wirklich die Kinnlade herunter. Nicht, weil sie sich so verrenkt hatte. Nicht, weil sie seinem Blick stand hielt. Auch nicht, weil sie sich erhob und auch nicht, weil sie ihn als einseitig bezeichnete. Sondern rein aus dem Grund, weil sie doch tatsächlich fragte, ob sie gegen ein wenig Geld mit Sakanade Brot schneiden konnte! Hallo?! War sie nun vollkommen verrückt geworden?! Das war ein Schwert und mit Schwertern schnitt man doch kein Brot auf! Und erst Recht nicht mit einem Schwert wie Sakanade verdammt nochmal! Sie hatte wirklich keine Ahnung von Waffen, oder? Man sah doch schon, dass Sakanade etwas verdammt besonderes und kostbares war, oder etwa nicht?! Man sah bei genauerem Hinsehen auch die kleinen Fuinrunen die dazu da waren, um seine gesamte Kraft zu entfalten! Wie konnte sie dieses kostbare Schwert, das ehemals seinem Onkel gehörte, zu einem Brotmesser umwandeln wollen? Es einfach so misshandeln wollen! Das ging doch nun wirklich zu weit! Wie konnte man denn nur so ignorant sein? Ja, dieser kleine Schock stand ihm wirklich ins Gesicht geschrieben und um ein Haar wäre ihm ein lautes "EEEEH?!" herausgerutscht, weil er es einfach nicht fassen konnte. Dann besann er sich jedoch eines besseren, schluckte eben diesen Laut herunter, da er sich mit Sicherheit in ihren anhörte wie eine sterbende Kuh oder sonst was - er wusste ja nicht, was in ihrem kranken Köpflein sonst noch vor ging. Da stand sie einfach da und verschränkte so leicht unschuldig die Arme. Ja verdammt, für diesen einen Moment war er wirklich baff. Ja, sie hatte es geschafft, dass er für diesen kurzen Moment wirklich kein Wort mehr zum Reden fand. Mit wachsamen Blick beobachtete er nun, wie sie sich neben ihn stellte mit leichten Schritten und ihn mit ihrer nächsten Aussage wieder dazu befähigte, sein Konzept wieder zu erlangen - insofern es denn noch vorhanden war. Also behalf er sich einfach mit hochgezogenen Augenbrauen und einem gereizten Blick, der mehr sarkastisch gemeint war, in die entgegengesetzte Richtung. "Ich unterdrücke gerade eher den Gedanken, dich wirklich übers Knie zu legen, weil du so dreist warst, Sakanade als Brotmesser missraten zu lassen - soweit kommt es nämlich noch." Es war mehr ein Murmeln, dass er von sich gab, doch im nächsten Moment hörte er auch schon wieder ihre Aufforderung, dass er seine Reflexe mal zeigen sollte und dann eine kleine Erschütterung an seiner Hüfte, welche ihn prompt - leicht gereizt wie er war - dazu veranlasste sie, bevor sie gerade recht zum Stillstand hinter ihm gekommen war, an ihrer Hüfte zu packen und mehr oder weniger so herumzuwirbeln, dass er sie tatsächlich gegen einen nahe gelegenen Baum drückte und sie grimmig ansah. "Meine Reflexe sind hier nicht diejenigen die geschult werden müssen und außerdem verbiete ich mir, dass du das Schwert beleidigst, welches dem ein oder anderen schon zu Ruhm verholfen hat und welches mir mein Onkel - so sehr ich auch diese stressige Schule von ihm da hasse - anvertraut hat. Verstehen wir uns daher? Wenn ja, dann wäre das durchaus gut und ich kann dir zeigen, dass ich auch ohne Schwert gerade gut zurecht komme." Sein Griff war locker und daher könnte sie ihm jederzeit entweichen, weshalb er aber nun auch schon einen Schritt zurück machte und ganz offensichtlich darauf wartete, dass sie zur Tat schritt. "Zeig mir doch mal, wie fest deine Schläge und Tritte sind." Ganz recht. Er forderte sie nun ganz offiziell heraus. Klar, er war in Sachen Körperkraft nun wirklich nicht die Nummer Eins, aber gegen eine zierliche Frau würde er wohl noch ankommen. Vorausgesetzt sie würde ihn treffen. "Von mir aus können wir auch ganz ohne Jutsus kämpfen, wenn du dir dann vielleicht "fair" behandelt vorkommst - dann läuft das nämlich wirklich auf die natürlichen Stärken zurück."
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 5:02 pm

Der kleine Zwischendurchtraum hatte sich erfüllt und Chiko wurde von Ren herum gewirbelt und an einen Baumstamm platziert, wo er vor ihr stand. Das mit dem Schwert hatte also gesessen. Kenjutsuka waren also sensibel, wenn es um ihre Schwerter ging, die Erkenntnis war nun sicher gewonnen. Was war denn so schlimm an einem Brotmesser? Es waren alles Klingen zum Schneiden und mit dem, was Ren gerade gesagt hatte, diskriminierte er jegliche Küchenmesser, die nicht so prächtig waren wie andere Katanas. Die armen Messer. Ren war ein Messer-Rassist, hmpf! Aber Schläge und Tritte? Taijutsu? Nääh~ Das konnte sie doch gar nicht. Er tut es oder? Oder? Bitte, sag's mir! Ja, er schmollt. Wie süß das ist! Und das alles wegen einer Klinge, mit der ich Brot schneiden wollte. Ein schmollender Reeeen. Ich will ja nichts sagen, aber da stimme ich zu. Das ist echt niedlich. Schmollende Jungs sind genauso putzig und ungefährlich wie dein Spitzname Tschick-Tschock. Hey, du bist auf meiner Seite! Mit rausgestreckter Zunge nickte Jolinar und Chiyoko verdrehte die Augen. Sie war aber glücklich darüber, das ihre zweite Hälfte auch befand, dass Ren trotz seiner anzüglichen Aussage, gerade so putzig war, dass beide über beide Ohren grinsten. Als die Shisei-Larve jedoch darüber hinwies, dass Chiko bitte das Ninjutsu Ategi für sie verwenden sollte, nickte sie unbewusst. Dieses Jutsu würde sie sich keinesfalls verbieten lassen, denn wenn Ren auf ihren Bauch zielte, musste sie ihn einfach abwehren. Sonst würde er sie schwer verletzen und zudem auch Jolinar, auch wenn er es nicht wusste. Das Hautkreuz war eine so empfindliche Stelle, dass man nicht einmal einen Panzerschutz tragen konnte, um ihn zu schützen, da dieser zu schwer auf den Hautlappen lasten würde. Mit ruhiger Haltung lehnte Chiyoko dort, wo Ren sie hin befördert hatte und legte den Kopf unschuldig schief. "Hey, du musst nicht gleich so schmollen, ja? Ich schätze deine Klinge ja ... was auch immer es für eine ist. Und Brote schneiden ist lebensnotwendiger als eine Klinge über die Schulter zu legen und zu sagen Ich bin Kenjutsuka!. Brot ist Nahrung, Nahrung ist notwendig für den Körper und Nahrung in ordnungsgemäße Größe zu vierteln, ist eine unterstützende Tätigkeit, du Brotmesser-Rassist. Wenn ich darüber nachdenke, wie viele köstliche Scheiben Schwarzbrot ich bisher mit den Klingen meines Vaters zubereitet habe ... der würde mich zwar nicht übers Knie legen, wenn er das erfahren würde, aber auch stocksauer sein. Seid ihr Kenjutsuka alle so?" Ja, ganz recht. Wenn Ren ihr ordentlich zugehört hatte, wusste er nun, dass Kotaro Teshima ein Kenjutsu-Meister war und Chiko daher nicht die Dumme auf diesem Gebiet war. Dass sie's einfach nicht konnte, war eine andere Sache. "Ich gehe aber sehr gern auf deinen Vorschlag ein ohne Jutsus zu attackieren. Alles rein natürlich", verkündete sie mit einem Lächeln, während sie Ren näher kam, vorsichtig den Griff seines Schwertes packte und es ihm wegnahm, um es an den Baum zu stellen. Hoffentlich brachte er sie jetzt nicht dafür um, dass sie das Schwert berührt, an einen Baum oder ohne Verneigung angefasst hatte. Hui, konnte man[n] überempfindlich sein. Auch wenn ihr Auftritt jetzt noch ganz ruhig und sicher war, wurde sie leicht nervös, als Chiko bewusst wurde, dass sie immer noch Sake getrunken hatte und kein Meister im Taijutsu war. Ninjutsus und Genjutsus, immer her damit, aber Körperkampf? Da sah Ren doch wesentlich zuverlässiger aus als sie. Ohne sich weiter Gedanken zu machen knöpfte sie sich direkt vor ihm ihren Ningu-Gürtel ab und packte ihn zu dem Schwert des allzu großen Kenjutsuka, sodass sie nun wirklich keine Waffen am Leib hatte bis auf etliche Gliedmaßen und vielleicht Jolinars beißendes Mundwerk. Raus kommen würde sie aber sicher nicht, da das zu lange lebensbedrohlich wäre. Aus der leichten Beugung, um den Gürtel zu lösen, kam Chiyoko wieder hoch und fasste Ren an seinem rechten Handgelenk von ihm aus an. "Auf Gedeih und Verderb", grinste sie und zog ihn wieder aufs Schlachtfeld, das für sie wohl aber eher ein Schlaffeld werden könnte, sollte sie zweckswegen Promille aus den Latschen kippen. Mit der nötigen Motivation ließ sie ihn nach einigen Metern wieder los, sprang vergnügt von ihm weg und richtete nochmal die Träger ihres Tops richtig. "Ich bin mal gespannt, wie schnell du an meinen Hintern ran kommst!", rief sie Ren belustigt entgegen und wartete auf seine Reaktion, während Jolinar sich bereit machte, Vibrationen im Nahkampf zu orten.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 5:45 pm

Lag da etwas abseits der Feuchtigkeit in der Luft? Für andere Anwesende hatte es bestimmt so ausgesehen und sicherlich hätte es neugierige Blicke gegeben. Hätte. Denn Ren hatte hier bislang niemand anderen wahrgenommen. Aber hey, langsam würde dann sowieso bestimmt der Nebel aufziehen und man würde nur noch ihre Laute vernehmen können. Beziehungsweise das Klirren. Was war los mit ihm, dass er so dachte? Kami, sie war schuld, weil sie sich so dumm vor ihm bewegt hatte und er sie gerade an den Baum gedrückt hatte. Okay, letzteres war er, aber sie hatte angefangen. Genauso wie im Restaurant, als sie gestolpert ist und wusch~ er mit am Boden lag und sie ja bekanntlich "begrapschte". //Wenn sie wüsste, wie begrapschen bei mir aussieht....// Doch so schnell dieser Gedanke auch gekommen war, entfernte er sich wieder von eben diesem. Chiyoko lehnte immer noch vor ihm am Baumstamm und schien ein wenig verspielt zu sein - wobei sie das auch vorher schon war. Außer als er das zu ihr gesagt hatte. Erst wieder richtig gefangen hatte sie sich hier auf dem Trainingsplatz. Süß, wie sie ihn belehren wollte. "Hör mal. Nur weil dein Vater ein Kenjutsuka ist, heißt das nicht, dass du ungemein viel davon verstehen musst." Wobei das doch recht interessant war. Sie hatte wirklich nie sonderlich viel ein Schwert in der Hand gehabt, oder? Er würde es ihr ja fast schon beibringen, nur damit sie den Unterschied zwischen einer Kunaiklinge und der eines Katana verstand. Oder die eines Brotmesse-- Sie hatte ihn wirklich Brotmesser-Rassist genannt, oder? Aus einem unerfindlichen Grund verfinsterte sich sein Gesicht kurzzeitig und er schien nicht ganz bei der Sache zu sein. Am besten noch in eine Emocorner sitzen - oder wie wurde das noch gleich in Manga-Magazinen angedeutet? Schnell schüttelte er leicht den Kopf. "..... Brotmesser-Rassist? Mir würde auch Brotmesser-Killer genügen, denn es bräuchte nicht mehr, damit ich dir im Kampf überlegen wäre. Aber mal ganz nebenbei: Du würdest auch keine dünne Schinkenscheibe mit einem Hackebeil schneiden? Oder gar einen Leib Brot oder? Weil jede Klinge einen Zweck hat. Für Brot könntest du im Notfall eben auch ein Kunai hernehmen und ja. Notfälle. Das ist etwas anderes, aber jede Klinge hat wie gesagt einen Zweck. Der Zweck bei Sakandes Klinge besteht nun einmal darin, dass ich Leute damit umbringe oder an etwas hindere. Das ist nun einmal das Handwerk eines Shinobis. Freunde dich lieber schnell damit an, wenn du es ein wenig weiter als den Rang eines Chûnin bringen möchtest." Seiner Meinung nach hatte sie gerade kurz vergessen, welchen Beruf sie ausübte, doch schüttelte er, was dies betraf, nur abermals den Kopf und das sogar mit einem leichten Lächeln. Irgendwie kam sie ihm nämlich dadurch leicht naiv vor. Aber vielleicht war sie das ja auch. Nur hatte er kurz darauf wiederum keine Lust, ihr seine nette Seite zu offenbaren, als sie doch tatsächlich nach Sakanade griff, um es auf die Seite zu legen. Da sie vorsichtig nach dem Schwert gegriffen hatte, hatte er es unterlassen, sie reflexartig und ein wenig mit Schmerzen verbunden daran zu hindern. Stattdessen hatte er sie also mit einem finsteren Gesichtsausdruck gewähren lassen - na wenigstens legte sie auch etwas ab, obgleich ihm das Oberteil gleich viel lieber gewesen wäre. Aber an dieser Stelle genug davon. Er wurde ja immerhin schon auf das Schlachtfeld gezerrt, wo er ihr genug "Strafen" geben konnte dafür, das Schwert eines Kenjutsuka anzufassen. "Theoretisch hätte ich ihn schon kneifen können, als du mich hier her gezogen hast, Chiko-Chan, aber ich glaube dann hätte ich mich wieder dem Begrapschen schuldig gemacht. Andererseits scheinst du es ja gar nicht erwarten zu können, dass ich an deinen Hintern komme. Na los, dann fang mal an."
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 6:13 pm

Pah! Ich und mehr als eine Chûnin? Der Rang ist immer noch kein Indiz für die Fähigkeiten. Warum verstehen das nur die wenigstens Shinobi und fühlen sich umso geiler, je höher der Rang ist? Maaan ey. Chiyoko verdrehte resigniert ihre grauen Augen. Warum glaubte Ren so etwas? Chiko könnte - wenn sie wollte - das Handwerk eines Kenjutsuka lernen. Sie müsste nur ihren Vater fragen und der würde sie mit Stolz erfüllt heran führen und sie könnte mühelos Ren mit seiner doofen Klinge besiegen! So schmollend der Gedanke jetzt auch war, Ren mit einem Katana in die Knie zu zwingen, weil sie es heute in dieser Minute nicht gekonnt hätte, gab sie nicht auf und schürzte kurz die Lippen. "Männer und ihre Spielzeuge. Wenn er alle sieben Schwerter der Schwertshinobi hätte, käme er sich wohl noch toller vor." Dieses Gemurmel kam nicht bei ihm an und war auch indirekt höchstens an Jolinar gerichtet, welche aber kaum zuhörte, da sie sich konzentrierte. Erst einmal überlegte Chiyoko, bevor sie etwas machte. Danach antwortete sie noch laut genug: "Vielleicht hast du ja Recht! Ich kann's gar nicht erwarten, bis mein Hintern von deinen großen starken Händen gepackt wird und mir das Blut aufgrund eines sehr angenehmen Gefühls in der Bauchgegend in die Wangen schießt~". Ihr Ton dabei war ironisch, obwohl aus der Sicht ihrer Shisei-Larve genau diese Aussage der Wahrheit entsprach. Oxytocin und Sake waren ein böser Drogencocktail. Sehr böse. Aber vielleicht schaffte er auch irgendwelche taktischen Vorteile. Es gab einst in Konoha einen Taijutsu-Kämpfer, der bei Sake erst richtig aufblühte. War das bei Chiyoko genauso? Ein bisschen trinken und schon hatte sie die größte Treffsicherheit von allen Shinobi? Ausprobieren wollte sie es ehrlich gesagt nicht, denn bei klarem Verstand war immer noch Ren, nicht sie. Und Krümel und Knopf konnten ihr nicht wirklich helfen als Kuchiyose-Kater ohne Jutsus und leidlichem Dummheitsfaktor. Sie könnten höchstens nach ihrer Niederlage Ren an die Schenkel springen und sich festkrallen, was aber auch sehr böse wäre. Obwohl sie in den letzten Stunden ein bisschen gemein gewesen war, würde sie das doch nicht zulassen. Dass ihr Kuchiyose ihm wehtat ... na gut, der Sprung von Krümel war ungeplant, aber sie wusste, was sie sagen wollte. Nachdem Chiko die Finger nochmals knacken ließ, um den letzten Eindruck von Sicherheit aufrecht zu erhalten, schüttelte sie unbewusst erneut ihr Haar über die Schultern. Ein wenig Nebel zog nun doch auf, weil Wolken sich vor die schöne Sonne schoben. Kühler wurde es zum Glück nicht deswegen, aber dass sich die Sehverhältnisse einschränkten, war schon gemein. Noch war alles gut, aber je mehr Zeit vergehen würde, desto mehr Nebel würde hinzu kommen und Chiyoko blockieren. Auch wenn sie Jolinar hatte. Sie atmete ein letztes Mal tief ein und dann aus, bevor sie letztlich mit ihrer guten Schnelligkeit zu einem Sprint auf den Kitoku ansetzte. Ausdauer dagegen hatte sie weniger, als wenn sie immer wieder zu ihm rennen musste, nützte auch ihre süße Schnelligkeit nicht viel. Aber positiv denken, sie war nicht so versessen auf eine Waffe wie ihr Gegner. Eventuell war er ohne Schwert auch überraschend unbeholfen. Sie zielte, als sie bei ihm ankam, mit dem ersten Schlag auf seine Schulter und zog danach in einer Vierteldrehung gleich das Bein heran, um es ihm direkt auf der Höhe der Magengegend entgegen zu strecken. Chiyokos alberner Gedanke war in der Sekunde: Hoffentlich hält er nicht meinen Fuß fest. Erstens sieht das total bescheuert aus, zweitens fühl' ich mich dann, als würde er mir direkt zwischen die Oberschenkel starren und drittens kann er dann sofort angreifen. Ich hasse Taijutsu!
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 6:37 pm

Als sie erst keine Anstalten machte, auf ihn zu zu rennen, kratzte sich der Kitoku am Kopf. "Ja, vielleicht willst du das wirklich, aber dafür sollten wir erst einmal anfangen oder nicht? Ich meine, wenn du da weiter so wie angewurzelt stehen bleibst, können wir auch die ganze Nacht auf dem Trainingsplatz verbringen und da kannst du reininterpretieren, was du willst." Kaum fassbar, dass er das gerade in einem normal und seriösen Ton gesagt hatte. Vielleicht sogar ein wenig überlegend, doch er hatte tatsächlich keine Anstalten gemacht irgendeinen sarkastischen oder verführerischen Unterton einzubauen. Nein, er war wirklich nüchtern. Und das auch im Bezug auf die Dinge, die Männer so gerne machten. Nun ging es immerhin auf einen Kampf zu und da dachte er einmal nicht an solche Dinge - wenn er nicht gerade dabei war, in seiner verspielten Laune zu überlegen, was sein Gegner nun als nächstes machen würde. Wenn man gegen Ren kämpfte, so sollte man nämlich immer auf alles mögliche gefasst sein - auch darauf, dass man anfangs immer Vorteile hatte. In einem ernsten Kampf jedenfalls, denn nur spät zeigte er sein wahres Potential und schöpfte seine ganze Kammer an Möglichkeiten aus. Da es hier allerdings nichts auszuschöpfen gab - immerhin war er seiner Waffen und auch Jutsus regelteschnisch beraubt -, konnte er sich mehr oder weniger nicht zurückhalten. Zumal... er war ja sowieso nicht gerade der beste Taijutska, um nicht zu sagen recht schlecht. Dafür allerdings verstand er es Tritten und Schlägen auszuweichen, denn das war Bestandteil seines täglichen Trainings gewesen und ist es auch heute noch. Ob sie nun gut in Taijutsu war, wusste er nicht zu sagen, doch baute sie eine gewisse Spannung auf, als sie begann, mit ihren Fingern zu knacken. Eine Geste, die ihm so viel sagte wie "Nun bist du fällig" und weshalb sie sich seinerseits nun den "Da habe ich ja Angst"-Blick einfing, in dem er skeptisch eine Augenbraue hob. Jap. Er würde ein wenig Spiel und Spaß, sowie Amüsement in diesen Kampf bringen. Das hatte er gerade beschlossen, wenn sie es denn nun schon so darauf anlegte. Nur waren ihre Schritte erstaunlich schnell trotz des Alkohols in ihrem Blut. Ihr Gesicht veränderte seine Fassade ein wenig, als sie zum Schlag ausholte - dem Ren galant auswich, in dem er einen Schritt zur Seite machte. Als nächstes kam schließlich noch ein Tritt auf die Bauchhöhe, wobei er sich diesbezüglich mal einfach eben auf den Boden fallen ließ, sodass nur einzelne Haarsträhnen erwischt wurde, die noch in der Luft hingen, da der Körper zu einem "Fall" angesetzt hatte. Da sie noch den vollen Schwung hatte, legte sich seine Hand grinsend auf ihren Hintern und drückte sie praktisch über ihn hinweg, sodass sie praktisch über ihn geschwungen war. Nein, er konnte nicht schlagen und nicht treten, doch immer noch konnte er ihren Schwung ausnutzen oder etwa nicht? "Oh, war das weich.", kommentierte er nur, ahnte aber, dass sie das nicht auf sich sitzen lassen würde, weshalb er sich gleich zur Seite rollte. Dort angekommen richtete er sich aber nicht auf, sondern machte kurz über den Boden einen kleinen Rundkick, um sie von den Beinen zu fegen - ob es klappte, sei nun einmal dahingestellt, aber hey. Man konnte es mal versuchen. Das ganze würde sowieso ziemlich schwer werden, wenn sie keine drei Meter weit im Nebel sehen konnten. Dann musste man sich vollkommen auf Instinkte und Geräusche verlassen. Wie gut, dass er das Wissen um Fallenkunde genießen durfte.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 7:06 pm

Wer tanzt, kann die Beine wie im Cancan sehr weit heben und im besten Fall für den Bruchteil einer Sekunde sogar beide genug, um kurz zu schweben. Genau dieser Technik bediente Chiko sich, als sie realisierte, dass Ren sie nicht packte, sondern irgendwo eine Reise über den Boden unter ihr absolvierte, ihren Hintern zu fassen bekam und dann sein eigenes Bein unter ihren Füßen lang ziehen wollte. Ihre Augen wurden in der Sekunde schon groß, als sie plötzlich seine Finger dort spürte, wo sie sie sich insgeheim doch gewünscht hatte, aber sie konnte dem nicht lange nachträumen, sondern musste reagieren. Trotz des Angriffs der nach der schönen Berührung erfolgte, ließ Jolinar es sich nehmen, Chiko abzulenken, indem sie herum alberte: Oh Gott, Chiko! Er kommt von hinten, weiche aus, sonst lässt dich die Druckwelle gegen den nächsten Baum knallen~ Ja ... sie bezweifelte, dass er das so stark konnte, wenn Jolinar schon so pervers wurde, aber nachdem Chiko gschnallt hatte, dass er sein Bein auf sie zubewegte, machte sie wie erwähnt eine Tanzbewegung. Diese hatte sie in Fleisch und Blut, sodass dieser federleichte Sprung reichte, um seinem Bein zu entkommen. Jedoch nutzte sie dies, um sich in der Luft zu ihm zu drehen und mit dem Schwung, den sie hatte, auf ihn zu zu bewegen. Sie war nämlich nicht einfach hoch gesprungen, sondern vom Boden ab, hoch und so auch auf ihn zu. Eventuell verstand man so etwas unter Bespringen. Aber machte das eigentlich nicht das Männchen? Na ja, hin oder her, Chiko war im Anflug auf Ren und packte mit beiden Händen seine Schultern. Mit leichtem Druck beförderte sie ihn mit dem Hintern auf den Boden, sodass er in seiner Kickstellung zusammenbrach und da hockte als wäre er rückwärts stumpf umgefallen. Logischerweise durfte Chiyoko aber auch keine Jutsus anwenden, sodass sie immer noch an Ort und Stelle war. Direkt auf seinem Schoß in allzu bekannter Reiterstellung mit den Händen auf seinen Schultern. Warum zur Hölle gerade so? Wieso musste es, wenn sie einem seiner Angriffe auswich, so enden? Weil gewisse schöpferische Elemente keine anderen Alternativen in ihren versauten Köpfen entwickeln wollten. Los, mach ihn fertig, Chiko! Zu wem auch immer Jolinar sprach, sie sah die perfekte Chance in dieser ungewohnten Pose, Ren eins auszuwischen. Obwohl die Möglichkeit für einen Angriff optimal war, grinste Chiyoko einfach nur, fuhr Ren mit beiden Händen über die Schultern ins Haar, um dadurch zu fahren und murmelte mit gewissen Druck, den sie nochmals von selbst mit ihrem Rumpf ausübte: "Oh, ist das hart." Danach ging alles relativ schnell für sie. Die Teshima drückte die Beine an Rens Taille, um ihn zu fixieren, stieß ihn mit den Händen auf der Brust zu Boden und hob eine zu einer Faust geballt, als Zeichen, dass sie nun zuschlagen könnte, wenn sie wollte. Für sie war das ein Sieg, der relativ schnell von statten ging. Zumindestens hoffte sie das, und nicht, dass jetzt eine Finte mit den Beinen kam. Das glaubst du doch nicht wirklich. Wenn der Kampf schon hier zu Ende wäre, hätten wir gar nicht erst anfangen müssen. Er ist Jônin, gottverdammt! "Na? Zufrieden?", fragte sie lächelnd immer noch den Arm erhoben und die Hand mit entsprechendem Druck auf seine Brust gepresst. Eigentlich konnte er sich doch nicht mehr entwinden und sich wehren ... oder?
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 7:38 pm

Sein Tritt ging also ins Leere, aber okay, das hatte er eigentlich nicht anders erwartet. Jeder Genin sollte einem solchen Tritt ausweichen können, wenn er irgendwann einmal etwas Höheres in der Rangliga der Shinobi und Kunoichi anstrebte. Und da Chiyoko, wie sie bereits erwähnt hatte, eine Chûnin war und somit keine Anfängerin mehr, war es nicht weiter groß verwunderlich, dass sie es konnte. Obgleich er darauf gehofft hatte, dass sein kleines "Patten" sie ein wenig aus dem Konzept bringen würde. Tja, falsch gedacht. Stattdessen wich sie mit einem gekonnten Sprung aus... in seine Richtung?! Überrascht weiteten sich schließlich Rens Augen, als sie auf ihn zuflog und auch noch in einer mehr oder weniger "interessanten" Stellung auf ihm landete - die von ihr offensichtlich nicht so geplant war. Das konnte man ihr ansehen. Oder man konnte sich denken, dass sie sich darüber ärgerte. Immerhin hatte sie vorher noch wie die Emanzipation der Frauen persönlich geklungen. Da war es doch richtig "schade", wenn man in der Reiterstellung auf einem Mann landete. Und das mitten in einem Kampf, wo dieser Mann einem noch vorher leicht an den Hintern gefasst hatte. So grinste er also ein wenig und dachte nun um sie zu ärgern erst recht nicht daran, sich zu bewegen. Stattdessen hatte er seine Beine ein wenig gelockert, damit er wusste, dass er wieder schnell aus dieser Haltung kommen würde. Aber in eben dieser gelockerten "Haltung" verkrampfte er sich nun total, als sie die Hände auf seine Schultern legte, dann in seine Haare fuhr. Seine Augen weiteten sich ein zweites Mal, als sie dann auch noch anfing, sich gegen ihn zu drücken. Und ja, vielleicht konnte sie da etwas spüren - was sich aber nun wirklich noch im Zaum hielt und eigentlich... des Erwähnens nicht wert war. Trotzdem. Die Tatsache, dass sie gerade auf ihm saß und das machte, trug gerade nicht dazu bei, dass er keinen leichten Rotschimmer um die Nase bekam - auch, wenn er kaum zu sehen war. Und sowieso verschwand, als er sich mit dem Gedanken ablenkte, dass das hier wohl die Rache für seinen Kommentar im Restaurant war. "Wenn du das so fragst, scheinst du selbst vielleicht nicht ganz befriedigt zu sein, oder? Immerhin musst du ja nachfragen: Ist dein Selbstbewusstsein so unsicher?" Ein wenig biss er sich dann auf die Lippen, doch sammelte er mit einer ausufernden Bewegung der Beine Schwung und rollte sich ruckartig mit der Kraft, die er aufbereiten konnte, zur Seite - mit ihr. Denn er ließ sich dieses kleine Spiel nicht nehmen, dass er nun über ihr war und auf sie hinunter blicken konnte. Dabei stemmte er seine Hände rechts und links von ihrem hübschen Köpflein und grinste sie ein wenig überheblich und frech zugleich an. Seine Haare fielen ihr dabei wahrscheinlich ins Gesicht, aber das kümmerte ihn wiederum so gar nicht. "Hm.... Gefällt dir das nun? Vielleicht sollte ich dir nun einmal vormachen, wie man begrapscht, doch ich bin mir nicht sicher, ob das in der Öffentlichkeit erlaubt ist~ Immerhin ist das ein Trainingsplatz und ob der für diese Art von Übungen bestimmt ist, weiß ich auch nicht." Ein wenig neckend erhob er sich nun von ihr um sie nochmal zu provozieren, dass er hier nicht derjenige war, der sich unbedingt an den anderen schmiegen wollte. Dann wartete er genüsslich darauf, dass sie ihm das Aufstehen gleich tat, achtete dabei aber genau auf ihre Bewegungen. Man... er hatte immer noch dieses bekannte Gefühl im Unterleib... und das Bild von ihr über ihm im Kopf - schade, dass das nur auf dem Trainingsplatz gewesen war.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 8:15 pm

"Scheiße, du hast die Wette ernsthaft gewonnen, Knopf! Obwohl Chiko ihn zuerst flachgelegt hat, aber dann hat er ... den Spieß umgedreht. Das ist so mehrdeutig und pervers, dass ich gar nicht drüber nachdenken will. Gut, das nächste Foto von einer Kiri-Nin, die aus der Dusche tritt, kriegst du. Manno." Krümel hatte verloren. Die Wette sah so aus, dass derjenige, der den Gegner am längsten flachgelegt, den Gewinner entscheidet. Und Chiyoko hatte es nicht lange genug geschafft. Jetzt durfte Krümel wieder spannern, eine Lady im Handtuch fotographieren und war es Knopf schuldig, das Foto fertig zu machen. Gott verdammte! Siegessicher grinste Knopf, genau wie Ren, der gerade von der Vertragspartnerin der beiden aufgestanden war. Bist du langsam fertig? Er hat dich herum gewirbelt, dich am Hintern angefasst, du hast auf ihm gesessen als wärd ihr alleine in einem Schlafzimmer und hast dabei beinahe gestöhnt, um ihn noch wuschiger zu machen, er hat dich herumgedreht und lag auf dir - was willst du noch? Dass er dich mit dem Bauch zu Boden drückt und hinter dir kniet? Also bitte! Ist ja gut, verzeih mir. Es macht halt Spaß, den Kampf nicht ganz ernst zu nehmen und so ... pervers zu sein. Er ist immerhin kein Spießer so wie viele andere. Ich frage mich ja, ob er sein Verhalten ändert, wenn ich sagte, dass ich vom Teshima-Clan bin. Spätestens dann rennen ja die meisten weg. Auf dem Boden liegend lächelte die 25-Jährige immer noch und ließ es sich nicht nehmen zu kontern: "Ich bin durchaus befriedigt, Herr Kitoku. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet, die keine Wünsche offen lässt." Als sie versuchte, ihn gespielt schüchtern anzusehen, klappte das nicht lange und sie musste lachen. Oh je, würde das hier überhaupt je ein ordentlicher Kampf werden? Mit einem Restlachen erhob sie sich vor ihm und blickte verstohlen an ihm hinauf. Das war so schön gewesen, als seine Haare über seine Schultern gefallen waren. Könnte er sich nicht nochmal so hinlegen? Auf sie? Chiko musste förmlich an einem Langhaar-Fetisch erkrankt sein, das war nicht mehr normal. Immer noch mit Amüsement erfüllt sah sie zum Baum, wo die Ausrüstung lag und dann zu Ren. Mit einem verlegenen Gesichtsausdruck legte sie eine Hand an ihren Hinterkopf, schloss ein Auge und lächelte schief: "Wie wär's, wenn du dir doch Sakanade holst? Dann nehme ich das Ausweichen vielleicht auch ernster und ... bin nicht so fixiert auf solchen Körperkontakt." Es war ihr schon ein bisschen unangenehm, dass nun so offen zu erwähnen, aber sonst ging der Sinn eines Kampfes verloren. Mit einem Schmollmund verneigte sie sich dann nochmal. "Ich werde deinem Schwert auch mit großer Ehrfurcht entgegen treten und es nicht beleidigen." Obwohl sie nun gesagt hatte, dass Ren sein Schwert holen durfte, verzichtete sie auf ihren Ningu-Gürtel. Sie wettete nun einfach darauf, dass Ategi sie schützen konnte. Vielleicht ward ein Schlag von Sakandes Klinge so heftig, dass er sie verletzen würde, aber diese Art von Chakraschilden würde den Schlag dämpfen und höchstens eine Schnittwunde zulassen, keine gebrochenen Knochen. "Fragt sich nur, ob ich dann gegen einen Schwertshinobi antrete oder gegen einen Mann, der versucht ein Schwert zu halten, obwohl ihm schon wieder wie vor einiger Zeit das Blut dazu fehlt." Sie spielte auf den Zusammenprall im Restaurant an, wo sie schon gesagt hatte, dass das Blut lieber in seine Lenden schieße, als in die Lungen. Hoffentlich hatte er nicht bemerkt, dass ihre Augen einmal kurz nach unten gewandert waren, um sich zu vergewissern. Möglichst unschuldig blinzelte sie ihm entgegen und nickte gleichzeitig nochmal in Richtung Sakanade.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 9:33 pm

Irgendwie sah es ja schon verführerisch aus, wie sie die nächsten Augenblicke noch auf dem Boden lag und ein wenig in Gedanken versunken schien. Was sie wohl dachte? Aber hey, sie lächelte immer noch und irgendwie machte sie das doch sympathisch. Im Restaurant hatte er sie beinahe schon für zickig gehalten, weil sie so auf ihrer Meinung gepocht hatte und als sie sich mit ihm anlegte, hatte er noch geglaubt, dass sie einfach nur besserwisserisch sein wollte. Nun gut, das vielleicht nicht so wirklich, aber ein gewisser Verdacht lag nun da. Dabei hatte sie einfach eine Vorliebe für Wettkämpfe und war einfach nur verspielt. Er wusste nicht wirklich, in welcher Richtung er sie hatte einordnen sollen, aber irgendwie war das nun klar geworden. Nur musste sie aufpassen, dass sie es nicht zu weit trieb. Nun allerdings hob er erneut eine Augenbraue, als sie sagte, dass sie voll und ganz befriedigt war. Wollte sie ihn nun provozieren oder nicht? Das war hier die Frage, die sich stellte - denn wenn ja, sollte er vielleicht darauf eingehen. Oder Moment, das war noch besser: Wenn er nicht darauf einging, dann fühlte sie sich vielleicht umso provozierter und so zuckte er einfach nur mit den Schultern und verzog leicht den Mund. "Tja." Das war also tatsächlich alles, was er daraufhin antwortete und dann zusah, wie die gespielt ernste Miene langsam begann zu bröckeln und sie in ein helles Gelächter ausbrach, welches ihn perplex die Stirn runzeln und die Brauen kräuseln lies. Hatte er irgendetwas im Gesicht oder was war an ihm denn nun auf einmal so lustig? Oder lachte sie über sich selbst. Und verdammt... das Lachen war anstrengend, er musste sogar leicht lächeln, nicht grinsen, aber lächeln. Schon verrückt. "Sakanade holen? Ich glaube kaum, dass das nö--" Er brach mitten im Satz ab und sah sie ausdruckslos an, als sie erwähnte, dass sie es tatsächlich auf Körperkontakt ausgelegt hatte. Wollte sie ihn gerade verarschen? Sollte das eine Taktik sein? Insgeheim blickte er sich nochmal in der Umgebung um und beobachtete sie dann mit Argusaugen, auf dass sie nicht auf dumme Gedanken im Sinne eines Überraschungsangriffs kam. "Selbst wenn ich Sakanade zur Hand nehme, wird das nichts daran ändern, dir am Ende noch auf die Lippen beiß - und das so richtig fest- , wenn du so weiter schmollst." Eine weitere Provokation ihrerseits folgte, eine weitere Pause seinerseits. Man hätte den Wind heulen oder eine Stecknadeln fallen hören können, wenn man gewollt hätte. Doch Rens Miene wurde ein wenig ernster. "Okay. Das Blut wird mir nicht in die Lenden schießen, dazu hast du nicht die Macht - oder hast du was gespürt, als du auf mir gesessen hast? Dafür aber machen wir so weiter, nur werde ich nun beginnen bis auf weiteres ernst zu machen, verstanden? Also erwarte nicht von mir, dass ich dich dann so einfach loslasse. Und der Alkohol wird auch keine Entschuldigung im Nachhinein sein." Nein, er machte keine Anstalten, Sakanade holen zu gehen. Stattdessen ging er ein paar Schritte zurück und krempelte symbolisch die Ärmel seines schwarzen Kimonos nach hinten. Dann wollten sie doch mal sehen. Herausforderung angenommen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 10:32 pm

Wow, wie anzüglich, dass er dir kein Ohr, sondern deine Lippen abkauen will. Auch so überaus respektvoll, jetzt nicht Sakanade zu holen. Aber ... Boah, dieser Name. Sakanade klingt wie'n Wortspiel aus Sack und Limonade. Sacklimonade. Ist die besondere Fähigkeit der Klinge etwa, das Blut seiner Gegner in Limonade umzuwandeln, wenn es die Genitalien abtrennt? Urgh ... Jolinar machte noch ein paar weitere angeekelte Geräusche, während Chiko sich ein Lachen verkniff. Da war das Schwert doch wieder beleidigt worden, nur hatte Ren es glücklicherweise nicht mitbekommen. Sonst hätte er sie wohl schon längst übers Knie gelegt und ... Fünfköpfige Hummerkatzen! Ich geb dir gleich dreischwänzige Shisei-Larven mit Afroperrücken! Dreischwänzig ... Jolinar prustete los und Chiko lief rot an. So rot, als hätte jemand die Tür zum Badezimmer geöffnet, während sie in der Badewanne saß und badete. Wie. konnte. ihre. verdammte. Larve. nur. Scheiß verdammtes Kopfkino. Dreischwänzig, dreischwänzig, drei ...! Wenn Cordesh wüsste, was wir für ein versautes Pack sind, hätte die Zuchtmutter dich niemals zur Welt gebracht ... und ich wäre eine Spur normaler. Hey, lieb bleiben. Ich lache doch nur und du grinst doch auch. Sie grinste sicher nicht ... ein bisschen, aber nicht viel. Um Ren zu ärgern, kaute Chiyoko kurz auf ihrer Unterlippe, bevor sie bewusst mit ihrer Zunge darüber strich. Wenn er ihre Lippen wollte, musste er erst einmal heran kommen. Die waren ja auch immerhin im Gesicht, sie würde ihn sehen. Und körperliche Provokation? Die ließ sie sich nicht nehmen. Kurz rätselte sie jedoch auch, woher Ren wusste, dass sie betrunken war. Die Anzeichen waren zwar deutlich gewesen, aber sie hatte es, glaubte sie, nie ausgesprochen. Na ja, wenn es keine Entschuldigung sein würde, konnte sie ja tun, was sie wollte oder? "Gut, dann Ernst. War zwar ganz schön, so auf dir zu sitzen, aber man kann ja nicht alles haben. Bekanntermaßen führt ja auch Optimierung und nicht Maximierung zum Glück. Und meine Lippen kriegst du nicht." Danach ließ sie sich auch nicht so viel Zeit wie beim ersten Mal. Mit einem erneuten Sprint ging es auf ihn los, diesmal mit einem kleinen Lächeln, keinem breiten Grinsen. Das erste Ziel war ein frontaler Schlag in den Magen, danach sollte ein Sprung zur Seite folgen, um Ren den Ellbogen in Richtung Kopf zu rammen. Aber Chiko war sicher. Wenn er Ernst wollte, würde er auch das abwehren. Und würde er dann eher wieder sarkastisch sein wollen, ihre Schläge so abwehren, dass er sie nachher in den Armen hielt wie eine gerettete Prinzessin, die ohne Hilfe nicht auskäme. Welch entwürdigende Vorstellung, aber sie hatten sich ja beide schon oft genug gegenseitig hochgeschaukelt.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 11:11 pm

Eigentlich hätte Ren erwartet, dass nun wieder ein Widerwort kam, das sich gewaschen hätte. Eine Provokation, ein Hinweis auf seine Unfähigkeit oder einfach nur ein böser Blick. Doch da kam nichts. Jedenfalls nicht so recht, wie er es wahrnahm. Entweder er hatte es wieder ein wenig übertrieben und sie legte sich eine... Antwort... zu... Warum zum Teufel wurde sie denn jetzt so knallrot? Was um Himmels Willen ging in ihrem Kopf vor? Seine Augen waren ein wenig geweitet vor Überraschung und die Augenbrauen kräuselten sich, während er den Mund auf und zu machte. Sie stellte sich das doch nun nicht ernsthaft vor, oder etwa doch?! Kami, erst gab sie zu, dass sie sich gern berühren ließ und dann wurde sie knallrot. Da konnte man sich doch wirklich nur facepalmen, doch das setzte er nun nicht in die Tat um. Und nun begann sie auch noch nach dem leichten Grinsen auf der Unterlippe zu kauen. Okay. Was war in ihrem Hirn gerade kaputt? War da irgendwo die Uterus-Leitung durchgebrannt mit ihr? Hatte sie wirklich so wenig "Erfahrung" mit Männern oder wie interpretierte man das nun? Sie schien in dieser Hinsicht ja williger als ein paarungsbereiter Kater, der die Katze ums Haus jagte. Und nein, er dachte nun nicht an diese zwei komischen... Kuchiyose. Apropos: Mit denen hatte er sowieso noch eine Rechnung offen. Aber hey... er war wirklich kurz davor sich per Shunshin zu ihr zu bewegen und sie einfach an sich zu ziehen und ihr auf die Lippen zu beißen. Sie legte es wirklich darauf an. Nun gut... vielleicht sollte er sich anderen Dingen widmen, sonst hatten diese Gedanken noch eine bestimmte Wirkung auf den unteren Teil seines Körpers. "Man kann nicht alles haben? Och, da wäre ich mir nicht so sicher, aber keine Sorge... du musst nur sagen, wenn du dich wieder auf mich setzen willst~" Mit einem leichten Grinsen erwiderte er ihren lieblichen Tonfall und ging sogleich in Kampfstellung, als sie losrannte. War sie schneller als vorher? Nein, sie hatte nur nicht so lange gewartet. Der Abtausch dürfte derselbe sein, oder? Ren nahm seine Handkante, um den Schlag nach außen wegzuführen, in dem er einen Schritt zur Seite machte und an ihrem Unterarm entlang fuhr. Hey, die Haut war schön weich - nur durfte er das leider nicht zu sehr wertschätzen, denn nun würde es schwer werden. Denn im nächsten Moment war sie auch schon seitlich von ihm und wollte ihm wohl versuchen in die Rippen zu treffen. Hier benutzte er nun wirklich seinen Unterarm als Deckung, sodass Unterarm an Unterarm aufkam und wieder eine enge Stelle herrschte. Nun war er es, der in die Luft sprang und sie versuchte mit einem Tritt an der Schulter zu erwischen, damit sie wegflog - wobei seine Tritte eh nicht allzu stark waren. Trotzdem würde es reichen, um sie durch die Luft zu befördern. Aber hey... fast hätte ihn der Ellenbogen direkt getroffen, wenn er langsamer gewesen wäre gerade... sie war wirklich schnell. Nicht schlecht. Aber ob sie seinem Tritt nun ausweichen konnte? Wenn dem ersten, dann würde ein weiterer noch folgen, bevor er wieder auf dem Boden aufkam und sich abrollen würde, um dann wieder zwei Meter Abstand zwischen ihnen zu schaffen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Dez 23, 2012 12:23 am

Wenn man das ganze ernster anging, hatte es auch mehr Erfolg. Als Chiyoko sich eher dem Singen gewidmet hatte, musste sie auch erst wieder rein kommen, was Jutsus anging. Aber damals, es war einfach so toll gewesen sich ohne das Wissen der Verwandten in Clubs so zu zeigen, wie sie sich wünschte, für einen einzigen Mann zu sein, es aber nie sein könnte. Eigentlich eine relativ traurige Geschichte, aber wer holte sich keinen Ausgleich, wenn er wusste, dass das andere nahezu unmöglich blieb? Schnell sperrte Chiko diese Erinnerung weg, als sie nach Kiri gezogen war. Kaum hatte Ren wie zu erwarten ihren Schlag abgewehrt, setzte er zur Gegenwehr an, blockierte den Seitentreffer und holte mit dem Bein aus. Der Sprung war schon elegant, sodass sie ihren Kopf anhob, um ihm zu folgen. Ategi würde hier nicht viel nützen, weil er gleich nochmal zutreten könnte. Vielleicht sollte sie das machen, was sie vorhin befürchtet hatte, dass er es macht. Die Teshima bemühte sich mit einer Hand Rens anfliegendes Beingelenk zu packen, ihn von sich wegzulenken und dabei noch ein wenig rückwärts zu stolpern. Okay, nicht sehr elegant. Auch nicht sehr vorteilhaft, da sich nun wirklich der Alkohol bemerkbar machte. Die Schnelligkeit von Rens Tritt, wie er an ihr vorbei sauste und die Bewegung nach hinten ins Ungewisse ließen sie ein wenig taumeln. Dann bemerkte sie zu spät ein zweiter Tritt, der von Ren noch folgte, bevor er überhaupt auf dem Boden aufgekommen war. Der war sicher geplant gewesen, aber von ihr nicht mehr einkalkuliert worden. Chiyoko schützte ihr Gesicht noch mit den Armen, aber spürte den kraftbeladenen Fuß, der sie von der Stelle beförderte. Heute Freiflug umsoooooonst!, erklang es hysterisch von Jolinar, die sich verkrampfte, als Chiko auf dem Boden aufkam, ohne groß zu realisieren, dass sie sich wirklich zwei bis drei Meter bewegt hatte durch diesen Angriff. Okaaay, ungewohnt nach so wenig Nahkampftraining in all den Jahren. Meine Güte, liebe Tüte. Langsam stützte sie sich auf den Boden und hielt sich den Bauch, was wohl schlimmer aussah, wie es eigentlich war, aber da Jolinar sich verkrampft hatte, hatte Chiko einen ziehenden Schmerz unter ihrer Haut. Erst, als ihre Larve sich mit einem schweren Seufzen entspannte, konnte sie loslassen und sich komplett mit beiden Händen auf dem Boden abstützen. Ob sie nun für Ren so aussah, als ob sie total daneben und besiegt wäre? Na gut, der Alkohol, aber looos Überraschungsopfereffekt! Fix sprang Chiyoko auf die Füße, drehte sich um und duckte sich, bevor sie nach ihrem Sprint bei Ren ankam. Sie zielte darauf ab, ihn an den Hüften zu packen und ... Nein. Nein. Nein! NEIN! Ihm ihr Knie zwischen die Beine zu rammen. Vielleicht würde sie es sich auch noch kurzfristig anders überlegen und nur in den Magen treten. Aber immerhin, unter die Gürtellinie würde sich immer gut machen~ Und falls das nicht klappen sollte, würde sie ihm einfach auf den Fuß treten, seine Arme erfassen und zur Seite strecken und dann könnte sie ihn immer noch treten. Obgleich sie nicht merkte, dass sie vom ihrem Sturz noch Erde an den händen und auch an der Wange hatte, lächelte sie ein bisschen. Das war nie gut und motivierte Ren vielleicht auch ein wenig, statt eingeschnappt zu sein, dass sie ihm in die Weichteile treten wollte. Aber wozu hatte denn ein Gegner seine Schwächen, hm?
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Dez 23, 2012 10:49 am

Als er in die Luft gesprungen war, hatte er gedacht, dass sie wirklich schnell war. So stellte es sich dann aber auch heraus, als sie den ersten Tritt gekonnt abwehren konnte. Das, was er danach jedoch sah, schienen alkoholische Spuren zu sein. Immerhin war sie auch ein wenig ins Restaurant gestolpert, ein wenig unbeholfen also. Und sie hatte ihn umgeschmissen. Und ihm Dinge an den Kopf geworfen, die nicht der feinen englischen Art entsprachen. Aber nun erwischte er sie erst einmal und beförderte sie durch die Luft, wo sie nicht ganz so elegant aufkam, wie es ihr Äußeres eigentlich vermuten ließ. Irgendwie recht amüsant, doch hielt sie sich nicht gerade den Bauch? Seltsam. Hatte sie vielleicht irgendeine alte Wunde, die noch schmerzte, oder warum hielt sie sich eben diesen? Er hatte sie nicht dort getroffen, aber wenn sie eine Wunde gehabt hätte, hätte sie das auch sagen können. Es war nicht seine Art bei einem, wohl angemerkt, etwas ernsterem Trainingskampf eine Kameradin zu verletzen. Das machten nur Leute, die sich dann ein wenig mächtiger und toller vorkommen, als sie eh schon waren - insofern letzteres überhaupt der Fall sein konnte. Ren teilte diese Ansicht nämlich nicht. Diese Leute waren die größten Verlierer von allen. Nun hatte er sich aber erst einmal wieder aufgerichtet, blickte sie mit schiefgelegtem Kopf an, wie sie schließlich langsam die andere Hand dazu nahm, um sich zu schützen. Normalerweise fand er, dass Leute selbst daran Schuld waren, wenn sie etwas verheimlichten und dadurch nur noch mehr verletzt wurden. Andererseits hatte er noch im Kopf, dass sie a) Alkohol getrunken, b) er sie beleidigt und c) gerade verletzt hatte. Klar, sie hatte nichts gesagt, aber erstere beiden Dinge konnten einen schon ein kleinwenig dazu bringen, sich schuldig zu fühlen. Nicht, dass er es tat, doch verschränkte er nun die Arme. "In einem normalen Kampf, hätte ich dir nun den Gnadenstoß gegeben. Bist du am Magen irgendwie verletzt oder bist du falsch aufgekommen?" Die Frage war nett gemeint, doch im nächsten Moment stürzte sie sich auch schon wieder auf ihn. Nur war er davon gerade ein wenig überrascht und um ehrlich zu sein, war sie noch voller Dreck und grinste ihn... dabei an. Schließlich war sie auch geradewegs dabei-- Moment mal! Im letzten Moment zog er sich mit seinem Gesäß zurück, bekam dafür aber das Knie gegen sein Kinn - immer noch bedeutend besser, als in seine Weichteile. Nun war er es, der einen kleinen Ausflug durch die Luft machte, sie aber gleich wieder auf dem Boden abrollte und sich das Kinn hielt. "Sehr nett, wirklich.... vielleicht sollte ich es auch mal auf deine weibliche Reize absehen... was meinst du..?" Genervt bewegte er seinen Kiefer, der kurz knackte. Von wegen Schuldgefühl. Das konnte sie sich jetzt sonst wohin schieben! Sie war fällig! Nur allzu gerne würde er nun Sakanade holen und es ihr an die Kehle halten.... Baka.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Dez 23, 2012 12:41 pm

Oh, hatte er etwas bemerkt, auf was ihr Knie zusteuerte? Gerade noch so sah Chiyoko die Gesäßbewegung nach hinten, sodass ihr Knie ungehindert in sein Gesicht sauste. Beinahe verspürte sie schon Reue, weil sie ihm nicht unbeabsichtigt irgendwo wehtun wollte. Wollte? Moment, unter was für einer Chiyok'schen Geschmacksverirrung litt sie da?! Dem Gegner nichts Ungeplantes antun zu wollen entsprach nicht dem Sinn einer Kunoichi, egal welcher Rang. Man war doch eigentlich froh, wenn man traf, wenn der eigentliche Treffer daneben ging. Vielleicht lag es einfach am Zauber der langen blonden Haare - das Gesicht war ihr Areal. Und sie wollte alles, nur nicht dieses erbliche Meisterwerk zerstören. Willst du ihn etwa eines Tages daran hindern, sich die Haare zu schneiden? Nein, natürlich nicht. Ich werde ihn so lange bei mir zu Hause einsperren, bis er mir sagt, dass er es nicht tun wird. So einfach ist das. So herrisch kenne ich dich gar nicht. Könnte es nicht sein, dass du eher deine unschuldige Libido mit solchen Fantasien verstörst als Ren, der garantiert schon mehr weiß wie du? Captain Obvious hat zugeschlagen! In Gedanken schnaubte Chiyoko verächtlich. Als würde sie nicht wissen, was sie begehrte, wenn sie es noch nie probiert hatte. Jolinar sollte gefälligst still sein bezüglich dieses Themas. Immerhin war es der Wirtskörper, den man hier als jungfräulich betitelte und nicht Jolinars Schlangenwesen. Es wäre dem Teshima-Clan neu, wenn die Shisei-Larven mittlerweile menschlichen Verkehr bräuchten zur Fortpflanzung. Wozu gab es dann zu Hause noch einen Brutskasten mit der Zuchtmutter, die Larven warf? Zur Deko oder als Jahrmarktsattraktion? Sicher nicht! Und ähnlich wie Chiko jetzt über diesen Gedankengang philosophierte, hatte ihre Larve sich vorhin bei Rens Frage aufgeregt, ob sie eine Verletzung am Magen hätte. Er hatte sie beleidigt ohne es zu wissen. Ich bin doch keine Verletzung, verdammt! Gut, ich habe mich verkrampft, was nicht so schön war, aber er war der, der dich und mich umgepflügt hat! Was kann ich denn dafür? Ich bin ein Symbiont, der seinem Wirt Vorteile verschafft und kein verdammter Parasit, der ihn aus Eigennutz leiden lässt! Bitch please! So in etwa war die Hasstirade. Sie ging noch weiter, aber Chiko konnte nicht länger hinhören, weil sie ihren Angriff auf Rens Weichteile verübt hatte. Als er dann da so aufkam, sich das Kinn richtete und sie ansah, war sie für einen Moment schon ein wenig perplex. In einigen Metern vor ihr saß Ren Kitoku auf dem Boden mit der Hand am Kinn, den Haaren etwas wirr vom Flug und einem eventuell angriffslustigen Blick. Nicht so offensiv, aber irgendwas schwang mit, dass Chiko gerade etwas überschritten hatte und er wohl definitiv zum Angriff ausholen würde. Du bist dran, meine Liebe, flüsterte ihr eine innere Stimme zu, die mal nicht von ihrem Wirt kam. Es war die reine Erkenntnis. Jap, jetzt musste sie ihren süßen Hintern wirklich retten, sonst bestand die nächste Attacke wahrscheinlich daraus, sie übers Knie zu legen. Sie wettete darauf! Trotzdem waren ihrer Zunge die Gesetze und Empfehlungen ihres Unterbewusstseins so scheiß egal wie der Mizukage das Wetter in Konoha. "Du bist süß, wenn du zerknirscht bist." Ihr Grinsen war schon irgendwie das einer 15-Jährigen, die sich freute, mit ihrem Schwarm alleine zu sein, aufzutauen von unnötiger Nervosität und einfach nur strahlte, weil sie in dem Moment total zufrieden mit sich selbst war; nach dem Motto Ich hab's geschafft, juhu!. "Ich dachte aber, dass der Kampf ernst sein soll?" Chiyoko sprach die Frage bewusst betont aus, weil er vorhin so darauf plädiert hatte, Ernst mit in die Sache hinein zu bringen. Und sein Gesagtes zu verhöhnen war in ihren Augen die perfekte Strategie, um diesen interessanten Kerl auf sich zu hetzen. "Oder möchtest du jetzt doch wieder an meinen Hintern, wenn du schon so nach weiblichen Reizen fragst? Du schienst mir ziemlich angetan davon zu sein, als du mich per Hand so ... bewegt hast." Ihr Lächeln war nach wie vor ein selbstbewusstes, auch wenn sie noch ein bisschen dunkle Erde an der Wange hatte und vorhin auf die Fresse geflogen war. Aber wer nicht lächelnd aufstand, nachdem man ihn zu Boden "getreten" hatte, fand im Leben nie mehr zu Freude zurück. Schade wär's drum oder? "Hm, oder soll ich dir erst aufhelfen, bevor du dich an etwas anderes wagst?" Die Frage mit einem unschuldigen Lippenschürzen, was einem Mini-Duckface gleichkam, und große lieben Augen war Ironie pur. Also wenn er dann nicht auf sie losging, wusste sie und ... ihre Libido auch nicht weiter. Möge mich bitte jemand erschlagen. Ich halt's nicht aus.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Dez 23, 2012 1:28 pm

//Du bist sowas von fällig, du blöde Kuh. Warts nur ab, ich werd dir schon zeigen, in wiefern Optimierung zum Glück führt.// Die Zornesfalte, welche auf seiner Stirn gerade deutlich zu sehen war, pochte. Sein Gedanke? Sie so schnell wie möglich in Drahtseilen festbinden, und sie dann an einen Baum heften, wo sie im Regen die Nacht verbringen konnte und er sich vor ihr ein Zelt aufschlug, wo er es schöööön warm hatte. So oder so ähnlich. Oder ein duftendes Essen vor sie stellen, wenn sie denn Hunger bekam. Oder sie nicht schlafen lassen. Es gab gerade so viele Foltermethoden in seinem Kopf. Ja, sie hatte einen schlafenden Riesen geweckt, der sich angepisstes ren'sches Wesen nannte. Da durfte sie nicht darauf hoffen, mit einem blauen Auge davon zu kommen. Oh ja, seine Fingerknochen knackten bereits, als er ein paar "Dehnübungen" vollzog. Sie würde schon sehen, wohin sie das hier alles brachte. Ein wenig perplex sah sie ja aus, als sie so lächelte, doch hinderte ihn nicht daran, sich den Schlamm einigermaßen von der schwarzen Hose zu klopfen und gefährlich langsam aufzustehen. In Horrorfilmen würde man wahrscheinlich noch einen schwarzen Schatten über seinem Gesicht entdecken. Doch alsbald sah man nur die Gereiztheit in eben diesem. "Ich frage mich, ob ich immer noch süß bin, wenn ich das in die Tat umsetze, was sich gerade in meinem genervten Hirn befindet. Aber vielleicht sollte ich noch darauf hinweisen... Moment nein. Das mache ich nicht, da wäre es ja sicherlich gar nicht mehr so lustig, nicht wahr?" Seine Hände knackten, als er sie ein wenig knetete und ganz bewusst mit einem finsteren und breiten Grinsen zu Chiko blickte, auf die er langsam - Schritt für Schritt - zutrat. Sie konnte so viel wegspringen wie sie wollte, aber er würde sie erwischen. "Deine Duckface-Lippen sind wirklich sehr dick, damit man darauf beißen kann... ich glaube morgen werden sie wund sein und wie du siehst, musstest du mir gar nicht aufhelfen. Aber ich frage mich, wer dir morgen beim gehen hilft." Das Grinsen wurde noch breiter, die Augen verengten weiter. Dann hob er jene Hände langsam und stellte sie zur Schau, wobei er einen Meter vor ihr stehen blieb. "Schau mir in die Augen Kleines: Siehst du wie meine Handflächen jucken? ÒWÓ" Wenn man dachte, das Grinsen könnte nun nicht mehr breiter werden, dann lag man falsch. "Und? Willst du weglaufen, damit ich dich fangen kann...?"
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Dez 23, 2012 1:55 pm

Ihr Blick war unvergesslich. Chiyokos Augen weiteten sich, als Ren sich vor ihr in ein grinsendes Monster verwandelte, das es kaum abwarten konnte, sie so zu bearbeiten, auf dass ihr Hören und Sehen verginge. Das süßliche Lächeln verflog schlagartig, als er sich aufbaute, sich komische Schatten auf seine Augen legten und die Mundwinkel diabolisch in die Höhe schossen. Jedenfalls schaute Chiko nicht so dramatisch wie Jolinar. Die erschlaffte förmlich an ihrer Plazenta und war selbst wie paralyisert. Ihr Blick glich dem eines bis an die Grenzen wahnsinnig gewordenen Schizophreniepatienten. Wann hatte ihre Wirtin sie jemals so erlebt? In einem ernsten Kampf sicher noch nicht. Auch nicht, wenn es um den Clan ging. Höchstens, wenn Ayami mal Sachen von sich gab, die man nie von ihr erwarten würde. Dann wäre ihr genauso die Kinnlade runter geklappt. Chiko? M... mhm? Ihr kleinlicher Ton glich ihrer inneren Größe. Sie fühlte sich gerade, als würde sie vor einer Klippe stehen, die auf sie niederregnen würde mit all ihrem Geröll, um sie zu plätten. Hatte sie es ... vielleeeeicht zu weit getrieben? Bewegst du dich mal? Wo... wohin? Es folgte eine kleine, aber sehr angespannte Pause. Doch dann kam Oberslieutenant Jolinar mit ihrem Befehl in extremer Lautstärke: HAUPTSACHE VON HIER WEEEEG! Chiko war genau wie ihrem Symbionten das spontane Grinsen vergangen. Momentan schien auf Chikos Hinterteil eine rote Zielpalette zu kleben, die Rens Hände auf magische Weise anzogen. Warum konnte sie das Ding nicht abmontieren und weglaufen? Dann würde er sie vielleicht in Ruhe lassen. Aber nein, sie musste bangen. Erst sah sie natürlich mit zusammengezogenen Schultern auf seine zur Schau gestellten Hände. Au ja, das hatte sie doch so sehnlichst herausgekitzelt. Aber so ein explodierendes Temperament dabei? Stand hier ein Bakuton-Nutzer vor ihr? Eigentlich hätte sie das wissen müssen, aber was wusste sie schon in diesem Moment? a) Sie war am Arsch. b) Ihr Arsch war am Arsch. c) Jolinar war am Arsch d) Oh, wie sie es genoss, am Arsch zu sein! Es gelang ihr gerade noch durch Jolinars panischen Ausruf, nicht zu lachen, weil Ren so kochte, aber sie presste die Lippen schon mit einem unterdrückten Lächeln zusammen. Höchstwahrscheinlich ließ das aber die Bombe platzen, weil Ren ahnte, dass Chiko ihn zwar für voll nahm, aber sich doch nicht so einschüchtern ließ wie eventuell geplant. "Aufgeben ist nicht mein Stil, mein hochverehrter Schwertshinobi", sagte sie leise mit einem Unterton, dass sie wieder auf Sakanade anspielte. Brotmesser-Rassisten würden ihren Ruf nicht so schnell loswerden. Deswegen war auch die Hervorhebung des Titels das brennende Streichholz, das Chiko bereitwillig in das Fass voller Schwarzpulver warf, um sich dann bereit zu machen. Ja, sie spielte mit dem Feuer und erwartete sogleich die Explosion. Sie sprang nach hinten in der Voraussicht, Ren könnte sie vielleicht wieder mit einem Beinschwung aufhalten wollen, drehte sich dann seitlich, um ihm die Hälfte seiner heiß begehrten Fläche hinzuhalten und wandte sich dann komplett um, um loszurennen. Schnell war sie ja, aber an Ausdauer mangelte es doch. Noch ein bis zwei Sprints, dann würde sie ihm nicht mehr lockerflockig davon rennen. Dann war sie e) echt mitsamt Arsch am Arsch und f) war das eigentliche Training vorüber und sie würde sich ... anderem zuwenden. Also, ihre Füße trugen sie so schnell sie konnte in Richtung eines Baumes einen leichten Abhang hinunter, wo sie hinauf klettern wollte, um Ren zu entkommen. Wenn sie dort hoch sprang, könnte sie ihn vielleicht noch von sich treten, auch wenn sie dann dort nicht mehr weg käme.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Dez 23, 2012 2:29 pm

Es war schon lustig, wie sich ihre Gesichtszüge veränderten und sie dann doch ein wenig geschockt drein sah... und in sich zusammensank. Oder kam ihm das nur vor? Naja, jedenfalls war die Selbstbewusstheit, von gerade eben verflogen, die sie noch gehabt hatte. Somit war es für ihn auch kein Wunder, dass sie ein paar Schritte zurück machte, um Abstand zwischen sie zu bringen. Trotzdem hob er noch einmal belustigt eine Augenbraue. "Na dann... Wegrennen denn eher? Oh, es zuckt schon wieder so, schau mal~" Mit Absicht lies er seine Hand kurz nach vorn schnappen, was ein kleines Kind wohl zum erschrockenen Aufschrei gebracht hätte. Aber nun wurde der Abstand zwischen ihnen hier doch wirklich immer größer. Bis sie schließlich hinten sprang. Hm, wenn er wollte, könnte er sie per Shunshin nun aufgreifen, aber andererseits, sah er doch gerne dabei zu, wie sie sich daran machte weg zu rennen... und das gar nicht mal so unschnell. Nur kannte Ren die Trainingsplätze doch schon ziemlich gut. Nicht nur, weil er seine Umgebung immer analysierte auf Grund seiner Spezialausbildung in Fallenkunde, sondern auch weil es zu seinen Hobbys zählte, möglichst oft zu trainieren und trotzdem noch entspannen zu können. Am liebsten hätte er nun seiner kleinen Schwester eine Freude bereitet und aus dem Brustteil des Oberteils eine Taschenuhr herausgeholt - wie dieser weiße Hase... dann hätte er noch ein wenig mit den Zehenspitzen gewippt und gewartet. //Jaja... fünf vor zwölf.//, ging es ihm schließlich durch den Kopf, wonach er sich also daran machte auf einen anderen Winkel des Trainingsplatzes zuzurennen, wenn man von seinem Stand ausging. Chiko konnte den Abhang hinunter rennen, ja. Aber dazu musste sie über Hindernisse laufen, wenn sie denn wollte oder Steinen ausweichen. Dann musste sie aufpassen, dass sie nicht hinfiel - der Alkohol hatte sich ja schon bemerkbar gemacht. Daher nahm er einfach mal die kleinen Bäumchen, die ihn so lieb ansahen, zur Hilfe und leitete Chakra in die Füße. Den ersten Baum lief er hinauf, dann bewegte er sich ein wenig durch die Baumkronen und verschwand schließlich im Unterholz der Baumketten - wobei er vorher noch sein Schwert mitgenommen hatte. Ja, Ren war schnell und wenn er Chakra in seine Füße leitete, dann war er umso schneller - doch machte er das eigentlich nicht so oft, da er seinen Chakraverbrauch im Kampf immer einteilen musste. Seine körperliche Ausdauer war groß, ja... aber sein Chakrapol nicht. Letzten Endes kam er genau zu dem Zeitpunkte am Baum an, als Chiyoko sich gerade daran machen wollte, den Baum zu besteigen. Oh wie schön wäre es, wäre es Nacht und er hätte eine Taschenlampe vor sich. Folglich machte er nun einen letzten Satz und landete direkt vor ihr auf dem Boden, wobei er sich auch gleich wieder mit einem frechen Grinsen vor ihr aufbaute. "So meine Liebe, wo wolltest du denn hin?" Ihr keine Zeit lassend [Out: abgesprochen], packte er sie dann einfach mal an den Hüften und warf sie doch tatsächlich über seine Schulter und pattete mit einem selbstgefälligen Lächeln ihren Hintern. "...Mal überlegen, was mach ich jetzt mit dir? Ich könnte dich einfach in den Schlamm schmeißen, es ist ja alles so schön feucht, oder was hältst du davon?" An dieser Stelle wünschte er sich fast schon spitzere Knochen zu haben, dann würde sie es vielleicht nicht bequem auf seiner rechten Schulter haben, über der sie ja lag. Doch würde sie sich schon damit abfinden~ Vor allem weil sie sein Haori, den er sich ja über die Schulter geworfen hatte (wie dumm wäre es, das Schwert mitzunehmen und den Haori nicht?), ja "polsterte". "Hey, ich könnte dir nun an dir präsentieren, wie ein Brotmesserrassist mit dem Schwert umgeht."
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