Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Trainingsplatz 1

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BeitragThema: Trainingsplatz 1   Sa Dez 22, 2012 1:37 am

das Eingangsposting lautete :



Dieses Übungsareal ist ein sehr großes, wo mehrere Trainingsplätze, die von Shinobis gut besucht werden, ineinander greifen und nur durch markante Eigenschaften mitunter abtrennbar sind, wie etwa einzelne Bäume, Büsche, Felsen oder einzelne Erdgräben, die aus Kämpfen resultieren. In der Dämmerung ist das Areal oft mit Nebel bedeckt und bietet einen mystischen Anblick, wie man ihn von Kirigakure gewohnt ist - die Stadt mit dem Nebel. Eingerahmt wird das Kampffeld von einer dichten Baumreihe. Es selbst besteht aus einer weiten leicht angehobenen Fläche mit teils hohen Gräsern und einzelnen Sträuchern. Viel Platz zum Verstecken gibt es nicht, wenn man kein Doton-Nutzer ist oder tarnende Genjutsus drauf hat.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Okt 27, 2013 7:13 pm

Und sofort tat es ihm ein wenig leid zugestimmt zu habe. Er segelte auf sie zu und riss sie fast augenblicklich von ihren langen Beinen und sah wie so flog. Sein Ellbogen hatte ihre Schild durchdrungen und er merkte, dass sie Sanbi zu langsam war, merkte, dass sie mehr Kontrolle brauchte. Er selbst konnte seine Knochen schneller wachsen lassen, konnte schneller auf sie zugehen, konnte sie verletzten, auch wenn er es nicht wollte. Es bereitete Unbehagen, es war wie ein ziehen in seinem Magen, als würde ihm übel. Doch er beherrschte sich, er kontrollierte, sich, kontrollierte alles. Kohaku hätte die leichte Änderung seiner Ausstrahlung vielleicht gespürt, doch Junko nicht. Es war ein hauch, ein winziges bisschen und es war eigentlich unwichtig. Er wusste, dass Mitgefühl für sie da war, er wusste, dass er ihr nichts tun wollte, doch es ging hier darum sie stärker zu machen und was nütze ein liebes Wort? Er durfte sie nicht verhätscheln, war nicht dazu hier. Er spürte das zerren seiner Muskulatur. Dieses stehen und sie halten, hatte ihn abgekühlt und er musste wieder hochfahren. Er hatte ihr nicht hinterher gesetzte, es schien ihm ein Schuss vor den Bug gewesen zu sein. Sie saß da, sah ihn an und er sah, dass sein schlag gesessen hatte. Er hatte ihr nicht den Kiefer brechen wollen, doch er hatte sie umgerissen. Seine arme kleine Schwester und trotzdem blieb er hart. Das war wirklich schlecht, huschte es ihm kühl über die Lippen. Seine Augen funkelten leicht, wieso war jedoch nicht auszumachen. Er sah wie sie aufstand, ging wieder auf Abstand. Er konnte ja nicht direkt vor ihr stehen bleiben und ihr geradewegs den nächsten Hieb verpassen. Er ließ sie stehen, sich sammeln. Wie herb war die Idee gewesen, dass ein Schlag von ihm Sanbi in die Knie zwang? Denn es war nicht mehr als sein Ellbogen gewesen, der ihr schmerzen gebracht hatte. Kein Chakra, keine besondere Aggressivität nur sein Körper gegen ihr Chakra.
Er stand gerade zu locker da, die Muskeln jedoch angespannt, sein geist geschärft, die Sinne in Alarmbereitschaft. Er konnte nicht viel, aber er konnte seinen Körper gebrauchten, kannte seien Schmerzgrenzen und er wusste, was zu tun war. Ihre Worte, er konnte sie nicht ernst nehmen, er musste sie ein bisschen belächeln, auch wenn man das unter seinem Schal nicht mehr sah. Momijin war fortgelaufen, saß nahe einem Baum und sah ihnen zu. Wäre Nebel über das Feld gewandert, hätte es wie ein episches Gefecht ausgesehen, in dem jeder auf den Fehler des anderen wartete. Doch es war nicht besonders, herausragend oder spannend, denn irgendwo waren sie beide noch Kinder. Die jüngere nutzten nun noch mehr Chakra, ließ es zu einer peitsche werden udns ie wollte das er tanzte. Ganz sicher nicht nach ihrer Pfeife, vielleicht mit ihr, wenn sie es denn unbedingt wollte, gut das sie nie auf solch eine Idee gekommen war. Das wäre blamabel, demütigend. Das Wasser schoss vor und er überlegte kurz sich fallen zu lassen, auszuweichen, doch er wollte nicht. Sein Körper spannte sich an und als die Peitsche auf ihn zu kam, wand er die Schulter voran, ließ den Schlag  mit voller Wucht auf seinen Oberarm schlagen. Schmerz durchzuckte ihn, der an den Seiner Knochen erinnerte, doch es kümmerte ihn wenig, denn seine Hand war hoch geschossen und er hielt das Wasser fest, zumindest kurz, umfasste es, riss daran und spürte den Schmerz ins seinem Arm. Er wollte sie nur etwas aus dem Gleichgewicht bringen, sie verwirren, bevor er wieder voran ging. Kurz nach seinem reißen, sprang er auch schon wieder voran, wieder auf sie zu. Da seine linke Seite ihm weh tat, brachte er seinen Knie voran, zielte auf ihren Magen. Seine Augen waren ernst, funkelten böse und als er nah war, nah genug an ihr raunte er schon fast etwas böse. Wir spielen nicht Junko-cha. Unabhängig von seinem Treffer würde er wieder zurück weichen, wieder Abstand zwischen sich bringen. Sollte sie ihm nachsetzen, sollte sich versuchen ihn mit Wasser außer Gefecht zu setzten, er konnte viel ertragen. Ein gebrochenes Bein war ihm lieber als der Schmerz in seinem Herzen, die Qual, die er so oft durchlebte. Er hatte ein ziel und selbst wenn er sie noch unzählige male zu Boden reißen würde, wenn er sie zu Jinpei bringen musste, er würde es tun, würde für sie jeden Schmerz ertragen um ihr zu helfen die Sanbi zu  kontrollieren. Es war ein Wahnsinn sich zu opfern um ihr zu helfen, doch er würde sich für sie gegen jeden stellen, nun nicht gegen Kohaku aber gegen sonst jeden. Er hoffte, dass er sich nie entscheiden musste, nie für sie oder für ihn, das würde er nicht schaffen. Im Augenblick musste er zum Glück nur ausharren und gegen sie ankommen, auch wenn seine Schulter ein wenig pochte. Es würde mit Pech eine Narbe geben, den die Wunde schien leicht zu bluten, als hätte man ihm ein Messer über den Arm gerissen. Er hatte es in kauf genommen, ertrug es ohne Schmerz im Gesicht. Zu viel sah man von seinen Zügen unter dem Schal ja sowieso nicht.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Okt 28, 2013 7:51 pm

Es war schon doof, dass der Anfang des Trainings ziemlich...naja... unschön für Junko angefangen hatte. Sie war etwas überrumpelt gewesen, als Kai angegriffen und somit ihr wasserschild durchbrochen hatte. Sie brauchte einen Moment um sich zu sammeln, um die Situation zu realisieren und einen kleinen Plan zu machen, wie sie den kleinen Trainingskampf noch herumreißen konnte. Sie konnte sich vorstellen, dass Kais Gedanken auch um den Kampf schwirrten. Aber worüber er dachte, konnte Junko nicht ahnen. Sie hatte vermutet, dass Kai plante, wie sie gegen seine kleinen Schwester kämpfen konnte. Aber das er sich auch Sorgen um die Jüngere machte, hatte sie nicht geahnt. Sie wusste zwar, dass Kai alles für sie tat und sich auch um sie kümmerte, aber im Kampf war Kai immer sehr konzentriert auf die Kämpfe. Kurz schüttelte Junko den Kopf um sich wieder auf den Kampf konzentrieren zu können. Jetzt musste sie sich zusammenreißen. Wenn sie mit ihrem Training weiterkommen wollte, dann musste sie sich jetzt auch mal ins Zeug legen. Sie musste Kai zeigen, welche Macht in ihr steckte und ihn den Kampf schenken wollte sie nicht. Sonst hatte der ganze Kram mit dem Training ja keinen Sinn.
Junko hatte eben auch Glück gehabt, dass Kai nach seinem Angriff nicht noch einmal nachgesetzt hatte. Sonst hätte sie sich vor dem Angriff nicht verteidigen können. Komm schon du blöde Schildkröte! Jetzt hilf mir und geb dir mal Mühe! Du willst doch wohl nicht bloßgestellt werden, von einem Chunin, knurrte Junko die Schildkröte an. Sie wollte Sanbi nicht gegen kai aufhetzen aber sie brauchte ihre Macht um letztendlich ihr Ziel zu erreichen, den Sanbi endlich zu beherrschen. Und das konnte sie in ihren Augen nur mit Kais Hilfe schaffen. Auch die Worte, die sie an Kai richtete, nahm dieser nicht besonders ernst. Er belächelte sie, doch das konnte sie durch den Schal, den Kai trug, nicht sehen. Im nächsten Moment bereitete sie sich auf einen weiteren Angriff vor. Sie wollte Kai zeigen, was sie auf dem Kasten hatte und nun wollte sie sich für ihre schmerzende Wange erkenntlich zeigen. Sie war nicht wütend auf Kai. Aber sie musste sich selbst etwas anstacheln um sich auch zu trauen, Kai anzugreifen. Sie formte eine Wasserpeitsche und hielt das eine Ende fest in der Hand. Das Wasser schoss zu Kai und attackierte ihn in einer ziemlich hohen Geschwindigkeit. Im ersten Moment hatte Junko vermutet, dass Kai ausweichen würde, doch er tat es nicht. Ihre Wasserpeitsche traf mit voller Wucht ungebremst auf Kais Oberarm. Viel von den Schmerzen ließ Kai nicht durchsehen. Doch nach all seinen Schmerzen schaffte Kai es dennoch zu versuchen Junko aus dem Konzept zu bringen. Er griff nach dem Ende der Peitsche, das Kai am Oberarm erwischt hatte und riss an diesem. Er schaffte es sie etwas ins wanken zu bringen, doch sie versuchte so schnell wie möglich wieder festen Fuß zu finden. Doch während sie die Zeit brauchte um sich zu fassen, stürmte Kai auf sie zu und setzte zu einem erneuten Angriff an. Diesmal griff er mit seinem Knie an, doch nun würde sich Junko wehren und verteidigen. Den Angriff wehrte sie ab, indem sie ihre Wasserpeitsche nutzte um Kais angreifendes Knie zu ‚fesseln‘ und an der Weiterführung seines Angriffs zu hindern. Etwas knurrend blickte sie ihn an, als sie die raunenden Worte ihres Bruders vernahm. Ja... wie recht du hast... Ich hasse kleine Spielchen, knurrte sie und begann ihren nächsten kleinen Angriff. Sie begann die Peitsche zu schwingen und dadurch, dass sie Kai mit ihrer Peitsche gefesselt hatte, konnte sie ihn so ganz einfach durch die Luft schleudern. Es sei denn es würde ihm gelingen, sich aus den Fesseln der Jinchuuriki zu befreien. Ich sagte doch... ich spiele nicht!, rief sie kai entgegen, griff nun auch, als Verstärkung ihrer ersten Hand, mit ihrer zweiten ebenfalls nach der Wasserpeitsche und schleuderte Kai zu Boden.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Di Okt 29, 2013 9:47 pm

Junko wankte und als dies Geschah war er fast schon bei ihr. Beim nächsten mal würde er dieses dumme Ding wohl festhalten. Er meinte dabei nicht Junko, vielmehr ihre Peitsche, den diese Fahrlässigkeit richtete sich gegen ihn. Viele Shinobi führten Aktionen aus und dann ließen sie alles davor aus. Hier hatte seine Schwester den anderen etwas voraus, denn sie ließ die Peitsche im Schreck nicht fallen, stürzte nicht und vor allem nutzen sie ihre Waffe weiter. Kurz bevor er wirklich angesetzt hatte, schlang sich diese nervig Ding um seinen Oberschenkel, sodass er in seiner Bewegung zu erstarren schien. Sein Bein kam nicht voran, ein Glück, dass sein anderer Fuß am Boden war. Vielleicht war es besser so, den ein Treffer in den Magen hätte wohl weh getan, ihnen beiden weh getan. Sie konnte nicht sehen, dass er litt, doch bei ihr war er wirklich empathisch. Es war ungewohnt sie knurren zu sehen, diese Verbissenheit, etwas bösartiges in ihrem Gesicht. Sie wollte wirklich kämpfen, während er noch mit seinem Ich am kämpfen war. Wenn Liebe durch Schläge geäußert wurde, dann liebte ihn sein Großvater über alles, doch er handelte nicht so, fühlte nicht so, benahm sich nicht so. Gewalt war ein Mittel um sich zu beruhigen, aber nicht um etwas auszudrücken. Wer zuschlug, konnte keine Worte finden und es schien wohl seltsam, das er diese Meinung – mit wem auch immer – teilte. Seine Hände griffen nach ihrer Schulter, immerhin war er kein Held darin auf einem Bein zu stehen und er hatte wohl instinktiv richtig gehandelten, denn nun riss sie an ihm. Sie zog an der Peitsche, entriss ihm das Gleichgewicht. Doch er zog weiter, er zog an ihr, grub die Hände in Schulter und Talie und riss sie doch etwas sehr ungeschickt mit sich, denn er fiel wirklich. Das eine Bein abgestreckt, das andere taumelnd, schlug er mit der heilen Hand, eher dem heilen Oberarm auf dem Boden, fiel jedoch ab einem Punkt geschmeidiger als es sonst der Fall war. Herrlich das diese Fallschule doch einen Sinn hatte, wenn auch in solch einer abstrusen Situation. Wie Junko fiel war ihm zwar nicht egal, doch er versuchte sich auf sich selbst zu fokussieren. Seien Hand schlug am Boden ab, der Körper federte leicht zurück und mit einem Ruck riss er die Beine nach, riss an der Peitsche, zog sie mit sich und rollte sich über seinen heilen Arm seitlich ab, setzte die Füße auf und stand, diese lästige Ding noch immer am Bein. Er schüttelte kurz, riss es dann mit den Beinen ab, warf das lästige Ding fort, ob es zerfiel weil es zu weit von ihr fort war? Seine Ahnung was elementare Jutsu anging war mager. Er kannte nur seinen Körper und er kannte seine Knochen. Stehen wirkte er wieder so locker wie eh und jeh, sein Kopf wanderte von links nach rechts und irgendwo knackte etwas ganz leise. Noch war er nicht verspannt oder angeschlagen und doch merkte er, dass diese prügeln auf dem Baum ihm sehr geschadet hatte. Sein verstand fühlte sich zäher an als sonst, auch wenn sein Körper noch arbeitete. Das pochen an seiner Schulter war da, der Druck vom abschlagen auf dem anderen Arm. Du spielst immer noch, setzte er wieder, rückte den Schal auf seiner Nase zurecht und sog die Luft tief ein. Sie wollten ja beide nicht sofort einschlafen, sonst würde Sanbi wohl nie zum Vorschein kommen. Er drückte sich erneut ab und an seinen Händen wuchsen Knochen, die gleichen wie eben. Seine Krallen, geformt aus dem eigenem Körper und er hielt sie ihr entgegen, schlug unverblümt damit nach ihr und dieses mal war es nicht ein schlag, es war eine Salve aus angriffen und er schlug gezielt immer wieder an die gleichen stellen. Brust und Oberarme waren sein Bevorzugter Punkt. Sie sollte zurück weichen, sich bedrängt fühlen, Angst bekommen.Vielleicht kam dieses Tier dann heraus. Er dachte nicht daran, was ihm dann passieren würde – er würde immerhin für einen guten Zweck sterben.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Nov 10, 2013 1:07 pm

Junko schien sich jetzt doch nicht ganz so schlecht zu schlagen. Gut. Der Anfang war etwas wacklig gewesen, doch je länger der Kampf ging, umso besser schien sich die Grünhaarige an die Kampfsituation zu gewöhnen. Sie hatte auch die richtigen Reflexe. Sie hatte vor Schreck nicht die Wasserpeitsche losgelassen, sondern viel mehr krallte sich die Genin in die Peitsche und nutzte ihre Macht weiter. Sie versuchte Kai nicht zu verletzen. Sie hielt ihn mithilfe der Peitsche von seinem Angriff ab und hatte somit auch den netten Nebeneffekt, dass sie kurzzeitig einen Vorteil gegenüber Kai hatte. Sie konnte ihn in seiner Bewegung aufhalten und sein Bein umschlingen, dass sie verletzen und angreifen wollte. Doch nun stand Kai auf einem Bein und es war wahrscheinlich ein Balanceakt, dass Kai nicht das Gleichgewicht verlor. Sie selbst hatte jetzt den Biss im Kampf gefunden. Anders als Kai war sie voll dabei und wollte ihrem Bruder zeigen, dass sie sich auch selbst verteidigen und auch wehren konnte. Sie wollte stärker werden. Sie brauchte Kais Macht um selbst stärker zu werden. Sie musste sich völlig kaputt machen um das Chakra des Sanbis beherrschen zu lernen. Doch Kai schien einige schwierigkeiten zu haben auf einem Bein zu stehen, denn er krallte sich in die Schultern der Jinchuuriki und hielten sich rein instinktiv an ihr fest. Es war nur sehr ungünstig, da die Jüngere genau in diesem Moment den Älteren mithilfe der Peitsche eigentlich zu Boden werfen wollte. Und da sich Kai an ihr festkrallte, machten beide nun eine Bruchlandung. Sie versuchte das Gleichgewicht zu halten, doch trotz ihrer Kraft in den Armen war Kai einfach zu schwer zum Halten und so verlor letztendlich sie auch das gleichgewicht. Nur sie landete nicht ganz so elegant wie kai. Sie flog wie ein nasser sack auf den Boden, während Kai sich irgendwie noch abstützte und sich gleich nach dem Fall seitlich abrollte und schnell wieder auf den Beinen war. Mit einem Unterschied. Dieses mal war Junko doch so überrascht von der ganzen Aktion gewesen, dass sie es nicht geschafft hatte, die Wasserpeitsche festzuhalten, weswegen es Kai ein Leichtes war sie der Grünhaarigen zu entreißen. Kaum war die Peitsche einige Meter weit von ihrer Hand entfernt schon zerfiel sie wieder zu normalem Wasser, tropfte auf den Boden und versickerte in diesem. Junko währenddessen rappelte sich wieder auf und erhob sich langsam wieder. Bis jetzt hatte sie zu viele Bekanntschaften mit dem Boden gemacht. Das gefiel ihr ganz und gar nicht. Du scheinst ja doch ziemlich dolle an mir zu hängen. Du hast dich ganz schön schmerzhaft festgekrallt Kai..., meinte sie leicht beleidigt und strich sich über ihre schmerzenden Schultern, in die sich Kai hineingekrallt hatte. Doch im nächsten Moment funkelte ihn sauer an. Ich spiele schon lange nicht mehr! Du hast oft mit mir Trainiert! Du weißt wie schwer es mir fällt dich zu verletzen oder anzugreifen! Außerdem habe ich ein Ziel! Ich will eine Schweifform beherrschen und dich endlich einmal besiegen! Glaub ja nicht, dass es mir nicht ernst ist, dich einmal fertig zu machen, auch wenn du alles für mich bist! Ich wird dir zeigen, dass ich nicht mehr das kleine, heulende Mädchen bin, verstanden?!, fauchte sie nun den Älteren an. Kai hatte es geschafft sie mit seinen Worten voll auf die Palme zu bringen. Vielleicht hatte er sie mit diesen Worten auch verletzt. Ahnte er das? Konnte er sich vorstellen, dass er seine kleine Schwester auch mit Worten verletzen konnte? Oder war das sogar vielleicht absicht, dass sich die Grünhaarige endlich mal ins Zeug legte und in Kai nicht den Bruder sah, sondern einen Gegner, den es zu besiegen galt? Sie wusste es nicht. Auf jeden Fall ließ Kai der Grünhaarigen und sich selbst auch kaum eine Pause. Er setzte sofort zum erneuten Angriff an. Er rannte erneut auf sie zu und aktivierte währenddessen gleich sein weiteres Jutsu. Er attackierte sie wieder mit seinen Knochen, die dieses Mal wie Krallen geformt waren. Und er setzte sie auch ein ohne irgendwie sich zurückzuhalten. Den ersten paar Hieben wich Junko aus, indem sie immer wieder mehrere Schritte rückwärts sprang. Kai folgte ihr natürlich und so würde sich auf Dauer kein richtiger Trainingskampf bilden. Sie brauchte nur etwas um ihre Möglichkeiten auszutesten. Sie hatte zwar geplant nur mit Ninjutsu zu kämpfen um schnell ihr Chakra zu verbrauchen um dann Isobus chakra in Anspruch zu nehmen, doch das würde auf Dauer nicht gehen. Ihr Wasserschild, dass ihr wohl weniger Schutz liefert, war für Kais Taijutsuangriffe zu schwach um ihn im Kampf etwas auszubremsen und andere Techniken, die sie vor verletzungen schützen würden, fielen ihr im Moment nicht ein. Deswegen griff sie sich noch während des ständigen ausweichens in die Tasche, die an ihrer Hüfte befestigt war. Dabei ließ sie ihren Blick nicht von dem Kaguya. Immer wieder attackierte er sie, bis er es so weit geschafft hatte, dass sie nicht mehr ausweichen konnte. Er hatte sie bis zu einem der wenig verteilten Bäume gedrängt. Ausgerechnet dort hin. Sie stand also wortwörtlich mit dem Rücken zur wand oder wie es besser passen würde zum Baum. Letztendlich hatte sie keine weiteren ausweichmöglichkeiten. Sie hatte etwas Panik. Sie kannte Kai nicht wirklich so. Sie kannte ihn zwar wenn er aggressiv war, aber sie konnte sich bis zum heutigem Tag nicht vorstellen, wie es sich anfühlen würde, wenn Kai sie einmal angreifen würde. Und das war gerade der Fall. In dieser leichten Panik sah und realisierte sie auch nicht, dass Kai sie nicht ernsthaft verletzen wollte. Sie sah nicht, dass er wirklich nur auf ihre Oberarme und vielleicht auf ihre Brust zielte. Der Kaguya setzte erneut zum Schlag aus, doch noch ehe er die Jinchuuriki treffen und verletzen konnte, wehrte die Grünhaarige die Attacke mithilfe ihrer Dolche ab.Sie hatte sie aus ihrer Tasche an der Hüfte hervorgeholt und das gerade noch rechtzeitig. So kam sie wohl ohne einen Kratzer davon. Ihre Arme zitterten unter der Anspannung gegen Kais Armkraft anzukommen, doch sie sah es nicht ein aufzugeben.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Dez 15, 2013 2:14 am

cf: Straßen von Kirigakure

Ein fantastischer Tag! Erst den Vormittag auf dem Übungsplatz verbracht, dann beim Nachhausekommen eine eilige Missionsbeschreibung erhalten - fertig gemacht, hin da - und jetzt war sie wieder auf dem Übungsplatz, einem anderen als vorhin allerdings. Kirigakure war groß. Von Langeweile konnte also wirklich keine Rede sein!
Trotzdem dämpfte ein Wehmutstropfen Idas Begeisterung. Denn sie war nicht zum Training hier. Sondern weil ihr neuer Sensei - ein offenkundiger Lustmolche namens Ichimaru Kibou - sie kämpfen sehen wollte. Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis der alte Knacker Nasenbluten bekam. Hätte er eine Brille gehabt, sie wäre wohl längst beschlagen.
Aber hey, dafür war das Wetter fantastisch! Während es vorhin noch in Strömen geregnet hatte, Ida hätte eigentlich gleich unter Wasser trainieren können, hatte der Regen sich nach ihrem Training gelichtet. Auf dem Weg zu ihrem neuen Sensei und schließlich weiter hierher war das Wetter nicht nur aufgeklärt: Jetzt strahlte die Mittagssonne, als hätte die Welt nur auf sie gewartet. Gleichzeitig war die Welt noch immer schwer und nass, wie so oft hier. Die Bäume hingen schlaff herab, und wenn ab und zu ein Tier über einen der Äste huschte, prasselten die Wassermassen auf den Boden herab. Am Horizont bahnte sich ein Regenbogen an.
Hier bezogen Ida und Kibou Stellung. Ida beobachtete aus dem Augenwinkel den Sonnenstand. Was war ihr Plan für den Kampf? Sie war eine gute Kenjutsuka. Im offenen Kampf war das ihr Steckenpferd. Und dieser Kibou wollte einen offenen, fairen Kampf mit ihr führen. Wobei fair hier eher als Floskel zu verstehen war. Aber das war ein Problem. Mit stumpfen Kenjutsuattacken würde sie dem Jounin kaum gefährlich werden: Eal, wie er spezialisiert war, wenn er nicht gerade Medicnin war würde er seine Schülerin auf Distanz gehalten kriegen. Bestenfalls noch war er Taijutsuka. Dann würde Ida wenigstens an ihn herankommen.
Im echten Kampf würde Ida niemals offen auf ihren Gegner loslaufen. Das war ja auch völlig dämlich. Hier aber war das ihre Aufgabe. Jetzt bereute die Kunoichi, dass sie bei der Auswahl des Trainingsorts so halbherzig den Übungsplatz vorgeschlagen hatte. Aber gut, das war wohl nicht mehr zu ändern. In dem Fall würde sie versuchen müssen, dieses Terrain zu ihren Gunsten zu nutzen. Doch auch das würde sich als schwierig gestalten. Ida verzog sich für gewöhnlich in die Zweite Reihe. Sie agierte im Hintergrund, um dann plötzlich aus dem Schatten aufzutauchen und die unerwarteten Gnadenstöße zu geben, und zwar von hinten. Hier, in der gleißenden Mittagssonne, die bunt in den Regentropfen widerperlte, war schon der Gedanke an Schatten ein Wunschtraum.
Gut. Dann würde sie die Sonne zu ihrem Vorteil nutzen müssen! Die Kontrahenten sahen einander in die Augen und nickten sich zu. Dann ging es los. Ida rannte vor, die Sonne im Rücken, auf Kibou zu. Dabei schlug sie Haken wie ein Hase. In ihrem linken Ärmel beschwor sie ein Kunai und schleuderte es auf ihren Gegner. Sie musste ihn in Bewegung halten solange sie rannte, durfte ihn nicht sein eigenes Ding durchziehen lassen. Weiter. Sie beschwor ein zweites Kunai in ihrem Ärmel. Auch dieses wurde auf den Gegner geschleudert. Weiter. Ida hatte jetzt einen Viertelkreis um Kibou gedreht. Die Sonne zu ihrer Rechten, beschwor sie ein drittes Kunai in ihrem Ärmel, diesmal mit einem Kibakufuda daran. Doch sie behielt es noch dort. Jetzt sprang Ida in die Luft, auf Kibou zu. Die Hand hinter den Rücken, an den Griff des Katanas, und eine Flugrolle hingelegt. Als sie aus der Rolle ausstieg, war das Schwert gezückt und schwang aus. Doch dann - der Trick: Ida hieb nicht auf ihren Gegner ein, der erst gerade so in Schwertreichweite war - die Spitze hätte ihn womöglich kitzeln können - sondern drehte den Schwertgriff um ein paar Grad. Der Tag soll dich ereilen! Die grelle Mittagssonne spiegelte sich auf ihrer glattpolierten Schwertklinge und blitzte dem Jounin genau in die Augen. Das war die Gelegenheit: Mit der Rechten das Schwert gezückt, hatte Ida ihren linken Arm geschwungen und das dritte Kunai aus dem Ärmel geschleudert, mit der Explosionsnote daran. Das Geschoss flog auf ihren Gegner zu und die Kenjutsuka machte sich bereit, es zu zünden.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Dez 16, 2013 12:51 am

Die Sonne gab sich dir Ehre, während der Jounin seine Rolle nun endlich ablegen konnte. Hier auf dem von ihr gewähltem Terrain, fackelte die Zukunft des Dorfes auch nicht lange. Es gab keine Markanten Worte, kein Schlachtruf, keine Obszönen Gesten. Stattdessen schien sich die kleine darauf zu beschränken ihm das Lächeln aus dem Gesicht zu wischen. Dabei musste der Jounin vor allem eines anerkennen, wenn sie gereizt war, dann versteckte sie es gut. Ihr Angriff war nicht plump, schien sogar bedacht gewählt zu sein. Das seine Schülerin ihn aber sogar mit einem Kibaku Fuda bearbeiten würde, hatte der gute nun nicht auf der Rechnung. Vielmehr folgte sein geschlossener Blick ihr mühseelig. Seine Bewegungen waren zwar gut, aber eben nicht die besten. Er konnte sie nur so gut im Blick behalten weil sie eben um ihn herum lief und er dadurch etwas mehr Zeit hatte. Seine Hände huschten zusammen, schnell und Routiniert. Er würde hier keine gefangenen machen, er würde ihr gleich schnell und hart zu verstehen geben, das er ein Meister seines Faches war. Dabei spielte er zweierlei Trümpfe aus. Einmal das er eben den Vorteil besaß auf ein größeres Repertoir zurück zu greifen und zum anderen, das er die Initiative zurück erobern würde. Er wollte sie kennenlernen, das ging auf verschiedene Arten. Ein sehr gute war, zu sehen was jemand tat, wenn er sich selbst gegenüber trat. Man konnte es als unfair erachten, doch wenn man bedachte, das sie hier mit Kunais nach ihm warf und das auch noch aus verschiedenen Richtungen... also echt. Leise murmelte er ein: "Kage !" als aus dem Boden eine Säule ihn zu umschliessen schien. Viele Doton Techniken funktionierten ähnlich. Aus den Boden wuchs eben einfach ein Wall. Ihn Wahrheit flogen selbige natürlich hindurch, was auch der Grund war weshalb sich der Jounin auf den Boden warf. Selbiges konnte seine Schülerin zum Glück nicht sehen, zum einen wäre es das aus dieser feinen Illusion gewesen, zum anderen, machte er sich dabei unsagbar schmutzig und musste sich einmal mehr eingestehen, das er es hasste, kein Taijutsu zu beherrschen. Als dann aber auch noch ein Lichtblitz in seine Richtung kam, schlug es dem Fass ja fast den Boden aus: "Dieses kleine Biest..." er schmunzelte dabei zwar, wissend darum das sie vermutlich gerade Bauklötze staunte, dennoch. Sie war klug, sehr klug sogar. Nicht nur das sie ihn unter druck setzte, sie raubte ihm auch noch einen seiner Sinne, nicht nur das, wäre er nicht gleich in die vollen gegangen, wäre er hier der Idiot. Halb blind, wer weiß ob er jemals einen weitern Schluck köstlichen Sake hätte schmecken können. Das würde doch eine Schülerin nicht wissen, das ihr Sensei nicht in der Lage wäre einen einfachen Schlag mit einem Schwert zu kontern. Vielmehr würde sie volles Pfund auf ihn eindreschen und ihm den Kopf abtrennen. Er könnte ihr dabei nicht einmal einen Vorwurf machen, immerhin sollten Schüler ja in die vollen gehen. Seinen Schüler zu unterschätzen, das war ihm zum Glück nicht passiert. Doch und das wusste er, es war nur ein Bruchteil von Sekunden gewesen, das zwischen ihm eine Kibaku Fuda und einem Lichtblitz sowie der baldigen Beerdigung seinerseits, eine Technik des A Ranges passte. Selbige legte zweierlei niedrigere Techniken übereinander. Der Anwender in diesem Fall Kibou, konnte nunmehr das aussehen der Landschaft nach seinen Wünschen umgestalten. Damit nicht genug, aus dem soeben entstandene Wall aus Erde, trat nun eine Kopie hervor, welche genau so aussah wie seine Schülerin. Sie konnte alles was sie auch konnte, eine Technik perfekt um zu sehen was und wie sie reagierte, wenn derjenige gegen den sie antratt, das gleiche konnte wie sie selbst. Kibou würde sie beobachten und dabei das Umfeld umgestalten wenn es nötig war. So wie er es tat um seine Haut zu retten.

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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Dez 16, 2013 10:58 pm

Idas Angriff lief ins Leere: Gerade als sie ihr drittes Kunai warf, schoss ein Erdwall um diesen Kibou herum in die Höhe. Verdutzt lief die Chunin weiter. So ein starkes Ninjutsu, um ein paar Kunai abzuwehren? Noch verblüffender war, dass ihr Sensei offenbar dahinterzubleiben gedachte. Denn an seiner Statt trat nun ein Schattendoppelgänger aus der Wand heraus. Nur - es war kein Doppelgänger von ihm. Sondern von seiner Schülerin. Von Ida.
Das Kunai war in der Wand stecken geblieben. Ida hatte es nicht gezündet. Stattdessen würde sie es lassen wo es war, als Sprengfalle. Durch die Wand würde es Kibou wohl ohnehin nicht erreichen, sonst hätte der sich nicht mit ebendieser Wand dagegen geschützt. Nein, sie ließ es auf dem Schlachtfeld. In der Vergangenheit hatte sie so schon einmal einen Gegner besiegt: Dieser hatte im Verlauf des Kampfes schlicht vergessen, dass die Bombe noch von vorher übrig war. Natürlich ging Ida nicht davon aus, dass ihr jetziger Gegner sich auch so dumm anstellen würde. Stattdessen bot der Sprengkörper eine exzellente Gelegenheit, einen Teil des Schlachtfeldes zu kontrollieren. Kibou konnte sich ihm nicht nähern, ohne dass Ida ihn zünden würde. Und das wusste er. Durch seine bloße Anwesenheit erfüllte das Kunai einen viel besseren Zweck, als wenn es plump und wirkungslos gezündet worden wäre.
Jedenfalls in der Theorie. Dass die Waffe in Wirklichkeit einfach weitergeflogen und in einem Baum stecken geblieben war, ein gutes Stück vom Kampfplatz entfernt, konnte die Kunoichi nicht wissen. Denn sie war hoffnungslos gefangen in Kibous Genjutsu. Das war ihre Achillesferse, und der Mann hatte sie gleich beim ersten mal voll erwischt.
Jetzt aber rannte der Schattendoppelgänger auf Ida zu. Warum hatte er ihre Gestalt? Sollte sie das verwirren? Davon abhalten, sich selbst zu verletzen? Dabei war es gar nicht in ihrer Absicht, sich mit ihrem Double anzulegen. Ihr eigentliches Ziel lag doch hinter dieser Steinwand.
Doch der Doppelgänger wollte ein Wort mitreden. Flink wie ein Wiesel spurtete er auf die Frau zu und schwang das Katana in ihre Richtung. Die Klinge vibrierte vor Chakra. Ida würde ihrerseits Chakra in ihre Klinge leiten müssen, um den Schlag zu kontern. Sonst würde ihr Schwert eiskalt durchschnitten werden.
KLÄNG! Der Stahl schepperte, als die beiden Klingen aufeinander trafen. Der Doppelgänger griff weiter an. Ein Strich von Links, einer von Rechts. Ida konterte, ihr Spiegelbild blockte. Niemand gab sich eine Blöße. Naja, außer Ida. Denn sie hatte jetzt zwei Gegner. Und Einer der Beiden nahm sie voll in Anspruch. Leichtes Spiel für ihren Sensei also. Der aber ließ nichts von sich sehen.
Doch dann geschah etwas, das Ida wirklich staunen ließ. Die Kampftechnik, die Chakraklinge, all das war für einen erfahrenen Kenjutsuka kein allzu großes Problem. Bisher hatte der Doppelgänger - der mutmaßlich verwandelte Schattendoppelgänger von Kibou - einfach ihren Kampfstil kopiert, und zwar sehr realistisch. Doch dann tat er etwas Neues: Er kopierte Teile ihre Stils, die er vorher noch nie gesehen haben konnte!
Jeder Schwertkämpfer entwickelt im Laufe der Zeit einen völlig eigenen Stil. Der Schwertkampf ist wie ein Tanz. Eine Choreographie von hunderten kleinen, perfekt einstudierten Bewegungen, Regungen, Reaktionen auf Angriffe aus den verschiedensten Winkeln. Tausende male geübt, damit sie zu Reflexen werden und auf jede Aktion des Gegners die perfekte Antwort bieten, wie aus der Pistole geschossen. Am Anfang lernt jeder Schüler dazu Grundschritte, Positionen, und je nach Grundstil passten sie in dieses oder jene Muster. Aber Im Laufe seines Shinobilebens entwickelt jeder Kenjutsuka eine völlig eigene Note. Überlegt sich eigene Bewegungen und Positionen, die ihm in Bestimmten Situationen helfen, die so nur ihm widerfahren sind. Abgepasst auf seine Anatomie sollen sie die individuellen Schwächen bis zur Unkenntlichkeit verschleiern.
So Auch Ida. Ihr Schwertkampfstil setzte nicht auf Kraft. Viel mehr auf schnelle und effiziente Bewegungen. Dabei war weniger das Blocken von Attacken ihr Ziel als das Ausweichen. Eine viel elegantere art für die kleine, wenig muskulöse Kunoichi, sich mit anderen Schwertkämpfern zu messen, als wenn sie sich an dem allgemeinen Gehacke beteiligt hätte. Sie war ja keine Holzfällerin. Und eine ihrer raffinierteren Bewegungen - Ida hatte ein halbes Jahr gebraucht, bis sie sie wirklich verinnerlicht hatte - hatte gerade ihre Doppelgängerin vollbracht. Es war eine Drehung um 360 Grad, dabei lag das Schwert seitlich am ausgestreckten Arm an, die Klinge nach außen. Ein Bisschen wie ein Kreisel. Nichts außergewöhnliches, einfach eine Drehung, gut zum Ausweichen ohne dabei die Deckung bloßzugeben, sie passte perfekt in den Gesamtstil.
Aber es war ihre Drehung.
Es war Teil ihrer eigenen, persönlichen Choreographie. Und die junge Frau war sich sicher, diese Bewegung hier noch nicht gemacht zu haben. Und das war mehr als komisch. Denn woher sollte Kibou wissen, wie sie kämpfen würde? Konnte er ihre Gedanken lesen? Offenbar handelte es sich hierbei doch nicht um ein Verwandeltes Double von ihm. Irgendwie, wie auch immer, war es dem Shinobi gelungen, eine Kopie von ihr zu erstellen. Und das war außergewöhnlich.
Ida wollte nachdenken. Wie konnte sie darauf reagieren? Aber natürlich bekam sie genau dazu keine Gelegenheit. Sie selbst hätte ihrem Gegner doch auch genau dann Feuer unterm Hintern gemacht, wenn der es am wenigsten brauchen konnte. So auch der Doppelgänger. Gnadenlos fuhr er fort, sie zu attackieren. Dabei war Ida nicht einmal unterlegen. Aber sobald sie abließ würde ihre Gegnerin Gelegenheit haben, sie zu treffen. Beide wichen einander aus, aber immer nur um Haaresbreite. Die Erste, die die Deckung vernachlässigte, würde verlieren. So einfach war das.
Probeweise führte Ida einen Schwertstreich mit der Rechten aus. Mit der linken formte sie ein Handzeichen und beschwor ein weiteres Kunai in ihren Ärmel. Sie hatte dafür immer eine Schriftrolle um den Unterarm gewickelt. Aus der Drehung heraus schleuderte sie die Waffe auf ihre Kontrahentin. Diese konterte postwendend mit einem eigenen Kunai, die Beiden Waffen trafen einander und fielen nutzlos zu Boden.
Es war zum Mäusemelken! Ganz offensichtlich war es nicht möglich, ihrer Gegnerin auf diese Weise ein Schnippchen zu schlagen. Aber dann hatte Ida eine Idee.
Sie fuhr mit der Linken am Griff des Kunais hinauf, bis die Finger die Klinge striffen. Sofort fühlte sie ein kaltes Stechen in der Hand. Warmes Blut rann den Finger hinab. Dann warf sie sich auf den Boden und rollte seitlich weg, gerade rechtzeitig um dem nachsetztenden Kunai ihrer Kontrahentin auszuweichen. Während der Rolle formte Ida die benötigten Fingerzeichen.
Ihr Double bekamt große Augen als es verstand, was Ida vorhatte. Dann versuchte es, es ihr gleich zu tun. Doch zu spät: Ida hatte vorher angefangen, und ihr Doppelgänger war genauso schnell wie sie - Ergo konnte er sie nicht einholen.
Kuchyiose No Jutsu! Ein Puffen, Ein schweres KLONK! ertönte, und eine Rauchwolke umgab die beiden Kontrahentinnen. Doch Ida schaute nicht zu, sie reagierte sofort: Noch bevor der Rauch sich verzogen hatte, war sie auf das mysteriöse Etwas gesprungen, das sie beschworen hatte. Die Schwaden der Beschwörung umwaberten ihre Fußgelenke. Ida sprang los, das Kunai im Anschlag, und auf die Erdwand zu, hinter der sich noch immer ihr Sensei versteckte. Dann tränkte sie ihre Klinge mit Chakra, dieser Schlag würde den Wall durchdringen. Jetzt würde sie den alten Mann hoffentlich aus seinem Versteck gelockt kriegen!

Ihr Plan war simpel gewesen. Ida hatte mit dem Kuchyose No Jutsu Kuri beschworen - eine stählerne Halbkugel, nicht Mehr und nicht Weniger. Diese hatte sie bei der Beschwörung über ihrem Doppelgänger platziert. Unfähig, sich aus eigener Kraft zu befreien - Dotonjutsus beherrschte Ida nicht, ergo würde sich auch ihr Doppelgänger nicht durch den Boden graben können - war ihre Gegnerin gefangen unter der stählernen Stachelglocke. Gleichzeitig konnte sie die Beschwörung nicht lösen, denn ein Kuchyosejutsu schmeidet ein Chakraband zwischen Beschwörer und Beschworenem. Ihre Doppelgängerin konnte ihr noch so ähnlich sein, selbst wenn sie die gleiche Person gewesen wären: Diejenige, die die Beschwörung ausführt, hat die Kontrolle. Basta. Und Kuri war ein Unikat. Keine Chance, eine Zweite zu beschwören. Bis sie das Trumm mit dem Kunai zerhackt hatte, würde schon ein wenig Zeit vergangen sein. Auf jeden Fall genug für den Angriff auf den Sensei in der Steinsäule.


_________________________
Name: Kenjutsu (Idas Rang: B)
Voraussetzung: Ein Schwert oder Katana
Beschreibung: Der gute alte Schwertkampf; gern praktiziert von vielen Shinobi. Stile gibt es wie Sand am Meer; hier sollen sie einmal alle zusammengeführt werden.
Schwertkämpfer benötigen verständigerweise ganz ähnliche, körperliche Fähigkeiten wie Taijutsuka - allerdings geht es bei ihnen sehr viel mehr um das Parieren anstelle des Ausweichens. Ihre Waffe ist eine Verlängerung des Arms, deren leichter Streich bereits ungleich mehr Schaden anrichten kann als der volle Treffer einer Faust. Und dafür brauchen sie nicht einmal besondere Körperkraft, sondern schnelle Reflexe. Für Nahkämpfer sind Kenjutsuka ein harter Brocken, zumal auch die Reichweite, abhängig von der Länge des Schwertes, höher ausfällt.

Besonderheiten in den Rängen:

~ Rang E bis S: Du kannst Waffenträger niedrigeren Ranges während des Parierens zu entwaffnen versuchen.
~ Rang E bis S: Du kannst Taijutsukämpfer gleichen oder niedrigeren Ranges durch deine vergrößerte Reichweite sehr gut auf Abstand halten (Kämpfer des Hellen Stichs fallen nicht darunter).
~ Rang C: Blankziehen. Du ziehst dein Schwert schwungvoll aus der Scheide und schlägst in derselben Bewegung zielsicher und kraftvoll zu.
~ Rang B: Indem du Chakra in deinen Schlag steckst, fährt deine Klinge selbst durch massiven Stein.
~ Rang A: Du verwendest zwei Klingen zugleich.

Kuri
Anzahl: 1
Eine Halbkugel aus Stahl. Diese ist hohl und an der Außenseite stachelbesetzt, ähnlich wie eine Kastanienschale. Kuri ist vor Allem als Schutzschild gegen großflächige Angriffe gedacht. Geduckt finden darunter 2 Leute Platz.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Di Dez 17, 2013 11:49 am

Sie kämpften, beide waren mehr oder minder in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt. Während sich siene neue Schülerin damit beschäftigte zu erkennen was das war gegen das sie kämpfte, nutzte Kibou die Chance seine Position zu verändern. Er ging weiter auf Distanz, nutzte die vermeindliche Felswand aus um sich zu entfernen. Früher oder später würde Ida, sicherlich einen Angriff wagen, dabei war es egal ob sie die Illusion überwunden hatte oder nicht, es reichte ja schon aus einer Bewegung ein Kunai zu werfen oder ähnliches. Er war nicht so verrückt noch einmal unbedarft in ihre nähe zu kommen. Als er ausreichend Distanz zwischen sich und die beiden kämpfenden gebracht hatte ging er seine Optionen durch. Eingreifen durch verändern der Landschafft war eine Option, doch das wäre wohl des guten etwas zu viel. Er wollte ja nicht das sein Genjutsu sofort aufflog. Er könnte sich eine kleine Deckung erschaffen, hinter der er sich verbarg. Am besten hinter ihr, doch dafür müsste er diese Deckung verlassen und eine weitere erschaffen, das wäre dann doch etwas auffällig. Wieso sollte jemand weiteres Chakra verbraten nur um unentdeckt zu bleiben, das ergäbe einfach keinen Sinn. Da klirrte es vor ihm und er sah wie sich Kunais in der Luft traffen. Ida teste den Bunshin aus, kluges Mädchen. Die Zeit rannte ihm davon und er bekam sein Manko zu spüren, er analysierte zu viel, sollte schneller handeln. Nicht alles durchdenken sondern ihr einfach zu setzen. Ein weiteres Genjutsu konnte er so nicht einsetzen, Ninjutsu war eine Option doch davon beherrschte er zu wenige. Dann hob er seinen Kopf, ihm kam eine Idee, er schaute auf und sah wie Blut tropfte, dann ging alles recht schnell. Eine Kuppel viel herab und verschloss den Bunshin. Sie war gut, wirklich gut, doch ihr folgender Angriff, war ungestüm. Er war sicherlich darauf ausgelegt sein Deckung zu zerstören. Was ihr auch gelingen würde. Als die vermeindlich Wand zerbröselte. Stand Kibou nicht mehr dahinter, sondern hatte genug Distanz zwischen sich und sie gebracht sie würde noch sehen wie er Handzeichen schloss, welche aber nur Show waren. Er schloss das letzte Handzeichen und rief ihr zu: "Du hast die Wand zerstört bravo, aber du hast nicht gewusst was dich dahinter erwartet oder?" dann legte er die Hände auf den Boden. Vor ihr türmte sich Erde auf und das nicht zu knapp. Es wirkte als würde eine Welle auf das Mädchen herein brechen. Mehr einem Tsunami aus Erde gleich, walzten sich Erde und Steine auf sie zu, scheinbar unaufhaltsam. Doch das war noch nicht das schlimmste daran. Denn die Erde unter ihr schien sich in Richtung der Welle zu bewegen. Es war so als wäre aus der Erde eine Wassermenge geworden, unter ihr zog sich alles in die Welle aus Geröll herein. Die Frage war wohl nicht ob diese Welle zu stoppen war, sondern ob sie der Zerstörung entgehen würde. Ein solches Jutsu gab es Kibous wissen nach gar nicht, es wäre zu Chakra aufwendig und müsste einen waren Meister des Dotons brauchen um so etwas zu bewerkstelligen. Er beherrschte Doton aber nur sehr niedrigen Ranges. Kibou war sich jedoch nicht zu Schade noch einen drauf zu setzen. Denn hinter Ida, würde sich die Kupel auch auf sie zu bewegen, es war so als würde der ganze Trainingsplatz in diese Welle gezogen werden. Die Kuppel mit den Stacheln wackelte und der darunter befindliche Bunshin schien sich zu befreien. Stacheln voran walzte ihr eigenes Jutsu auf sie zu. Das alles geschah natürlich nicht wirklich. Wie reagierte sie auf eine solche Situation. Im Optimalfall riss sie die Hände über den Kopf, im schlimmsten Fall warf sie Kunais und Sprengfallen wie eine verrückte, dann wurde es auch für Kibou brenzlig.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Do Dez 19, 2013 8:59 pm

Gut. Okay. Das wars. Hatte sie vorher noch Haltung bewahrt; die billigen Anmachsprüche ihres Senseis reaktionslos an sich abprallen lassen; ihr eigenes Spiegelbild ausgetrickst; sie war immer professionell geblieben. Hatte sich keine Blöße gegeben. Kühl analysiert und auf alle Widrigkeiten scheinbar schnell einen passenden Konter gefunden.
Bis auf einmal ein Tsunami aus Stein und Erde auf sie zuraste.
Ida stand da wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Ihre Kinnlade klappte herunter, meterweit herab, sie konnte spüren wie ein Grashalm ihr Kinn kitzelte. WAS ZUR HÖLLE? Hatte das hier noch irgendetwas mit einem Trainingskampf zu tun? Dabei war es nicht nur die Tatsache, dass Sensei Ichimaru von Anfang an schwere Geschütze aufgefahren hatte und nun jedes Maß verloren zu haben schien; die perfide Ironie war die, dass Ida sich ihre einzige Fluchtmöglichkeit durch das letzte Manöver selbst verbaut hatte.
Sie war Nahmkämpferin. Eine Frontsau, sie beherrschte kein Chakraelement. Wissend um diese Schwäche hatte sie sich eine Verteidigung überlegt: Kuri, die massive Stachelhalbkugel, die sie per Kuchyosejutsu beschwor um überhaupt mal eine Verteidigung gegen großflächige Ninjutsuangriffe zu haben. Wenn der Gegner zum Beispiel eine Flammenwand über das Schlachtfeld rasen ließ, würde sie sich darunterhocken und hoffen, dass sie nicht endete wie eine Folienkartoffel. Auf jeden Fall standen die Chancen damit besser als bei einem Frontalaufprall.
Dummerweise hatte Kibou sie mit seinem letzten Schachzug gezwungen, genau diese Verteidigung aufzugeben: Mit dem metallenen Schild hatte Ida schließlich ihren Doppelgänger eingesperrt. Damit war sie selbst aber schutzlos, und als hätte dieser Mistkerl es geahnt, griff er sie genau dann mit einem großflächigen Ninjutsu an. Und es kam noch besser: Kuri bewegte sich wie eine Stachelwand auf die junge Frau zu. Und auf der Kante balancierte ihr Spiegelbild, wie ein Surfer auf einem Surfbrett, brandete auf der Dreckwelle heran.
Ida hätte hysterisch werden können. Aber sie war einfach nur baff. Diese Situation war so aberwitzig, es war beinahe lächerlich. Und so stand sie da und machte große Augen. Langsam, wie in Trance, schloss sie die Finger und löste die Beschwörung von Kuri, kurz bevor die Stacheln sie treffen sollten. Dann drehte sie sich um und sah zu, wie der Erdtsunami auf sie zuraste. Einfach so. Schlug nicht einmal die Hände über dem Kopf zusammen. Alle Anspannung war aus ihr geflossen, und übrig blieb ein nasser Sack, der dastand und wartete. Alles Andere hätte ebensowenig gebracht. Natürlich war sie in Gedanken ihre Möglichkeiten durchgegangen. Wieder und wieder. Nach oben hin verschwinden? Nein, über ihr war der Himmel und nichts sonst, woran sie sich hätte festhalten können. Zur Seite? Unrealistisch, die Welle war sehr breit, der Wald am rande des Trainingsplatzes genau dahinter, nicht zu erreichen. Kuri als Verteidigung beschwören? Keine Zeit mehr. Sich verstecken? Ebenfalls nutzlos. Nach unten konnte sie auch nicht fliehen. Nein, Ida hatt Nichts mehr im Repertoire, was ihr in dieser Situation noch helfen konnte.
Ein müdes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Sie war wirklich gespannt, wie das hier ausgehen würde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Do Dez 19, 2013 9:39 pm

Er sah wie sie erst ihre Kuppel auflöste, die sich in der realität ja keinen Millimeter bewegt hatte. Sie hatte scheinbar keine Idee, was sie machen sollte. Das war der Moment in dem Kibou dann wohl Farbe bekennen musste. Als die Welle sie praktisch zu zerquetschen drohte, verschwand sie plötzlich. Kibou stand noch immer entfernt von ihr und ging langsam auf sie zu, ehe er mit seiner freundlichen Stimme sagte: "Ich glaube ich muss mich entschuldigen." er kam Schritt um Schritt näher. Sah wie sie in ihrem Gesicht, etwas hatte, das war keine Angst, es war mehr erstaunen. Hatte sie in angesicht dieser Technik keine Angst empfunden? Wenn es wirklich so war, dann war sie entweder wirklich ein sehr starker Charakter, oder einfach nur wie das Reh im Schweinwerfer Licht. Als er sie fast erreicht hatte fuhr er fort: "Einmal für mein auftretten vorhin, auch wenn du wirklich eine attraktive junge Frau bist, so liegt mir nichts ferner als eine Schülerin an zu baggern." mit seinem schmunzeln legte er seinen Kopf schief und rieb sich etwas beschämt durch die Haare: "Es war ein Test, deine beherrschung zu testen. Du scheinst wirklich in dir selbst zu ruhen. Also keine Angst, ich bin nicht der Alte gierige Type." dann deutete er eine verbeugung an und als sein Kopf gen Boden zeigte fügte er an: "Gestatten Ichimaru Kibou, Jounin aus Kirigakure und das was dir gerade passiert ist ist das was ich am besten kann, es nennt sich Genjutsu." er richtete sich wieder auf. Er deutete auf den Boden und den Ort wo die Kupel herunter gekommen war, beides war unverändert. Die Kuppel hatte sich nie bewegt und auch das Terrain war nicht umgepflügt worden. Er klopfte ihr auf die Schulter: "Ich bewundere deinen Einsatz, du hast mich von beginn an gezwungen alles in die Wagschaale zu werfen. Das Kunai mit dem Kibaku Fuda vorhin, hättest du es gezündet, würde wir diese Unterhalt nicht führen. Du warst schnell und hattest einen Plan, das gefiel mir. Auch wie du den Bunshin unschädlich gemacht hast, sehr schnell, das sieht man selten. Die Technik am Ende auch wenn sie nur eine Illusion war, wäre wohl auch für wirklich starke Shinobi kaum möglich gewesen, ich habe einfach etwas übertrieben. Dafür auch ein entschuldigung, das hätte ich etwas moderater lösen können." dann ging er an ihr vorrüber und meinte: "Wie stehts mit dir, ich habe hunger, mich würde interessieren wo du so kämpfen gelernt hast. Einen wunschz wo wir hingehen könnten. Sozusagen als kleine wieder gut machung lade ich dich ein." der Mann mit dem Schmunzeln entschuldigte sich aufrichtig, er hatte ihr wohl fürs erste mal einen ganz schönen Schrecken eingejagt in zweierlei hinsicht. Der erste Eindruck von ihm war nicht der beste, auch wenn es gewollt war doch oben drauf dann noch dieses aussichtslos Szenario was er herraufbeschwor. Nun wusste er aber zumindest, das sie mit Genjutsu rein gar nichts am Hut hatte, was wiederrum hies das sie seine Schwächer aufwiegen würde, ein gutes Team also.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Dez 21, 2013 5:23 pm

Und wieder einmal überschlug sich alles. Hatte Ida eben noch kurz vor ihrem Untergang gestanden - Puff, alles weg. Der Trainingsplatz lag wieder da wie vorher, unberührt, als hätte hier niemals ein Kampf stattgefunden. Stattdessen kam nun Kibou auf sie zu. Seine Körperhaltung verriet, dass er nicht auf Kampf aus war. Nein, er stellte sich ein zwetes mal vor. Dieses mal so, wie es sich gehört. "Ich glaube ich muss mich entschuldigen. Einmal für mein auftretten vorhin, auch wenn du wirklich eine attraktive junge Frau bist, so liegt mir nichts ferner als eine Schülerin an zu baggern. Also keine Angst, ich bin nicht der Alte gierige Type." Interessant. "Gestatten Ichimaru Kibou, Jounin aus Kirigakure und das was dir gerade passiert ist ist das was ich am besten kann, es nennt sich Genjutsu." Genjutsu... ihre Achillesferse. Entweder hatte dieser Kibou sie sofort erkannt, oder es handelte sich im einem ungewöhnlichen Zufall, dass er sie von Anfang an mit Illusionen überfrachtet hatte. Und sie, in ihrer Unwissenheit, hatte ein spektakuläres Luftduell mit ihrem imaginären Doppelgänger geführt. Aber nein, vielleicht war es ja doch kein Zufall, dass gerade ihr, der völligen Genjutsualphabetin, ein Genjutsuka als Sensei zugeteilt worden war. In der letzten Mission hatte Ida das ganze Team in Gefahr gebracht, weil sie auf ein Genjutsu hereingefallen war. Natürlich hatte ihr deshalb Niemand einen Vorwurf gemacht. Kein Shinobi gewann jeden Kampf, und ob man jetzt durch Genjutsu oder Ninjutsu besiegt wurde, das war im Endeffekt egal. Aber offenbar wollte man, dass sie an dieser Schwäche arbeitete. Anders konnte Ida sich diese Konstellation nicht erklären. "Wie stehts mit dir, ich habe hunger, mich würde interessieren wo du so kämpfen gelernt hast. Einen wunschz wo wir hingehen könnten. Sozusagen als kleine wieder gut machung lade ich dich ein." Ida hörte ihrem Sensei aufmerksam zu. Dann steckte sie ihr Kunai wieder in die Scheide. Und danach war es, als hätte sie einen Schalter umgelegt: Weg die verschlossene, stets professionelle und schweigsame Kunoichi. Stattdessen stand jetzt eine gut gelaunte, lebenslustige junge Frau vor dem Jounin. Denn der Kampf war vorbei, der Mann hatte ihr ein Friedensangebot gemacht. Das hier war offensichtlich keine Mission mehr, wie sie ihre vollste Konzentration und Aufmerksamkeit forderte. Nein, es ging zum Essen. Und Ida hatte das Gefühl, einen Ochsen verschlingen zu können. Ein breites, aufrichtiges Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Ist mir ein Vergnügen, Sensei Ichimaru. Dann gingen die Beiden los, Und Ida begann zu plaudern. Dabei hüpfte ihr Gang ein wenig. Sensei Ichimaru, ich nehme an, es ist kein Zufall dass gerade wir Zwei in einem Team gelandet sind. Wissen sie etwas darüber?

tbc: Gartencafe Iruka
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Fr Sep 05, 2014 11:44 pm

kv: [Terumii-Clanviertel] Haus von Kaito & Falk

Es gab Zeiten, in denen war Falk einfach nur gereizt. Es gab Zeiten, in denen konnte man nicht nachvollziehen was in seinem Kopf vor sich geht. Es gab Zeiten in denen musste Falk halt mal nichts tun. Und das hier war gerade alle 3 zusammen in einem. Bevor die große Überraschung, die die Terumii Familie geplant hat in Kraft tritt, muss er noch etwas warten. Zuerst müssen die beiden Hübschen Kirigakure verlassen, erst außerhalb konnte es stattfinden. Und zwischen diesem Event und dem Verlassen seines Hauses hatte der Rothaarige effektiv gar nichts zu tun, was ihm ziemlich gegen den Keks ging. Natürlich, Ruhe und Besonnenheit gehörten zu den großen Vorlieben des Terumii, aber in Wahrheit wird das meistens von ihm als Langeweile abgestuft und es kann vorkommen das er während seines Urlaubes eine Mission antritt. Immer auf der Suche nach neuem und nie rastend, das konnte er wirklich gut. Er hatte viele Möglichkeiten die Zeit zu überbrücken. Er könnte in die Bücherei gehen und sich ein bisschen umsehen, nach einem neuen Buch. Er könnte im Teehaus einen Tee trinken gehen, das wäre zwar teilweise entspannend, aber dann würden ihn wohl doch die anderen Leute stören die um ihn herum waren, selbst wenn sie nicht direkt ihn ansprachen. Tja, was konnte man noch tun? Die heißen Quellen besuchen? Ein Bad wäre bestimmt eine schöne Sache, aber immerhin wollte er die Zeit totschlagen, nicht den halben Tag überbrücken. Deswegen entschied er sich, trotz Schulterwunde, auf den Trainingsplatz zu gehen und sich ein bisschen mit Holzpuppen und Steinstatuen zu langweilen. Es war wenig los, einige Genin und, konnte er da einen Jounin erkennen, trainierten feierlich auf dem Trainingsplatz. Sie etwas mürrisch anschauend, bewegte er sich von ihnen weg zu einer Holzpuppe. Auf diese schrieb er mit seinem Stift einen Namen. "Ryôta" in Erinnerung an den komischen Kerl, der bei seiner Cousine rumlungerte. Auf die nächste Steinstatue schrieb er "Guan Yu" in Erinnerung an den Samurai den er erst kürzlich erschlug. Dann ging er einige Meter nach hinten und hob einen Stein auf. Er warf den Stein immer wieder auf und ab in seiner Hand und betrachtete seine beiden Ziele. Konzentriert, den Stein immernoch werfend blickte er dorthin. Nach einer Weile hörte das Jonglieren gewissermaßen auf, denn er setze zum Wurf an. Mit Chakra geladen wurde der Stein, welcher rasend schnell und mit Wucht, eine kleine Kurve machte und von der rechten Seite in die Puppe einschlug und den Kopf zertrümmerte. Falk grinste, das verflog aber gleich. Viel zu einfach. Viel zu schlecht. Er lief noch einige Meter nach hinten. Dies mal hob er 7 Kieselsteine auf, ganz klein und fein. Beide hielt er in seiner rechten Hand während er zielte. Er warf nicht alle auf einmal. Erst nacheinander, wieder mit Chakra geladen. Zuerst schoß der Stein nach vorne, der den Arm durchlöcherte. Stein 2 nahm sich den anderen vor. Steine 3 und 4 konnten die Beine durchlöchern, während Stein 5 verfehlte und Stein 6 die Brust sich annahm. Den Fehler des fünften Steines wiedergutmachten, warf Falk den Stein mit solcher Genauigkeit das er zwischen den Augen durchstach. Er grinste. Doch dann wurde es warm. Warm? Wurde er berührt? Er drehte seinen Kopf nach rechts und grummelte. Die Wunde war aufgegangen, es blutete. Ist nicht wahr... sagte er zu sich selbst, als er anfing sich auszuziehen und merkte das der Verband voller Blut war. Er seuftze entnervt.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Sa Sep 06, 2014 4:21 pm



Einem Schatten gleich brach die Silhouette eines Oinin zwischen den kargen Bäumen hervor und betrat den Trainingsplatz. Joudan, der gerade in seiner Rolle als der Oinin "Nen" steckte, hatte gerade keine Mission zu erfüllen und auch das Bingo Book Kirigakures war derzeit derart leer, dass Nen nach seinem letzten Beutezug beschlossen hatte, ein paar Tage im Dorf zu bleiben. Nachdem er heute Vormittag seine Eltern besucht hatte, hatte es ihn jetzt auf den Trainingsplatz verschlagen. Immerhin durfte er es nicht riskieren, dass seine Fähigkeiten einrosteten. Für heute war er auf der Suche nach einem Sparring-Partner, mit dem er ein wenig sein Taijutsu trainieren konnte. Die Kluft der Oinin truf Joudan für den Fall, dass sein Trainingspartner zu der sonderlich aufmerksamen Sorte gehörte. Nen konnte es gar nicht gebrauchen, dass ihn jemand an seinem Kampfstil erkennen und damit enttarnen konnte, daher trainierte er, wie er kämpfte: Als Oinin.
Die weiße Rüstung wurde von einem langen, dunkelbraunen Mantel bedeckt und vor Joudans Gesicht prangte die weiß-blaue Holzmaske, die nicht nur seine Identität schützte sondern ihn auch als Oinin Kirigakures auswieß. Er sah aus wie einer von vielen, nur an dem Design der Maske konnte man ihn von seinen Kameraden unterscheiden - wenn man wusste, worauf man achten muss.
Nen schloss die Augen, formte ein Seal und ließ sich auf die Schwingungen des Trainingsplatzes ein. Wie immer schwangen Reste von Chakrasignaturen aller Art über die weite, nebelbehangene Wiese. Momentan anwesend waren allerdings nicht so viele Leute. Ein Team aus drei Genin und einem Jounin, die wohl einer Gruppenübung nachgingen, und eine etwas stärkere. Nen richtete sein drittes Auge auf diese Chakraaura und versuchte, bekannte Details an ihr zu erkennen, scheiterte aber. Anscheinend war es eine person, mit der Nen bisher noch nichts zu tun gehabt hatte. "Zeit das zu ändern...", dachte sich der Oinin und verschwand lautlos zurück zwischen die Bäume, von denen er gekommen war.
Nachdem er den Trainingsplatz am Waldrand so leise wie möglich ein halbes Mal umrundet hatte, war Nen nah genug an der Person, dass er erkennen konnte, wer es war. Eine Berühmtheit des Dorfes, ein Mitglied der legendären Sieben Schwertshinobi. Persönlich hatte Nen noch nicht mit Falk Terumii zu tun gehabt, aber er kannte dessen Kurz-Akte. Aus dem Schutze des Waldrandes heraus nahm Nen sein Chakra zusammen, formte einige Fingerseals und ließ damit sein Chakra wie eine unsichtbare Hand nach Falk greifen. Es war ein unterschwilliges Genjutsu, welches Nen wirkte, das den Chakrafluss Falks sanft durcheinander brachte.

--

Eine in einen dunklen Mantel gehüllte Gestalt trat auf Falk zu. Das Gesicht von der Maske der Oinin bedeckt gab es nichts an ihm, das auch nur einen Hinweis auf die Identität des Mannes hinter der Maske gab. Einige Meter vor Falk blieb der Oinin stehen und bemerkte, dass dieser gerade mit einer Schulterverletzung beschäftigt schien. "Terumii-dono?", sprach der Oinin. Dabei wurde seine Stimme von der Holzmaske gedämpft. "Ich hoffte, einen Trainingspartner gefunden zu haben. Seid Ihr für einen kleines Sparring zu haben, oder...?" Den letzten Satz ließ Nen unvollendet, nickte aber vielsagend auf die blutende Schulter des Schwert-Shinobis.


---

Verwendete Jutsus:


Überlebenskunst
Rang: S
Typ: Wissen
Chakrakosten: Keine
Beschreibung: Dieses Wissen ersetzt und ergänzt das aus Foren-Tradition bekannte Spuren lesen und verwischen. Überlebenskunst umreißt die Fertigkeiten des Anwenders, sich in einem bestimmten Gelände zurecht zu finden, zu verbergen und auch, zu jagen, wobei Letzteres andere Überlebenskünstler einschließt.
Es gibt verschiedene Geländetypen: Wald, Gebirge, Schneelandschaften, Wüste, Moor, Graslandschaften und Stadt. In jedem Geländetyp verfügt ein Überlebenskünstler über eine andere Ausprägung des Ranges. Man sollte sich bei der Wahl des Ranges daran orientieren, in welchem Gelände der Überlebenskünstler bevorzugt operiert.
Umfasst der Rang mindestens D, kann man sich problemlos vor nicht oder schlecht ausgebildeten Zivilisten (also ohne Shinobi-Fertigkeiten) verbergen und deren Spuren verfolgen. Rang C gilt als Messlatte für Kopfgeldjäger und Co, ebenfalls ohne Shinobi-Fähigkeiten.
Ob man sich vor einem anderen Shinobi verbergen, bzw. ihn verfolgen kann, hängt von dessen individuellem Rang im jeweiligen Gebiet ab. Gleichrangige können einander nur bei zeitaufwändigem Spurenlesen finden.
Der Rang S verfügt über eine Sonder-Platzierung: Er kann einzig und allein für einen Geländetyp von den Jagdspezialisten der Elite-Truppen der Dörfer beansprucht werden, also ANBU und Co.

Feiku Bunshin no Jutsu – Fake Clone Technique
Rang: B
Reichweite: Mittel
Chakrakosten: Mittel, kontinuierlich
Beschreibung:
Dieses Jutsu wird verwendet noch bevor der Gegner den Anwender gesehen hat. Es bringt den Gegner dazu, einen Doppelgänger des Anwenders zu sehen und - falls es zum Kampf kommen sollte – auch mit diesem zu kämpfen. Der Doppelgänger ist so stark wie der Anwender selbst und kann den Gegner innerhalb der Illusion verletzen, was sich aber nicht auf die Wirklichkeit auswirkt. Der Doppelgänger in der Illusion stirbt erst, wenn ein Mensch auch sterben würde – also er verpufft nicht wie ein Kage Bunshin. Um dieses Jutsu aufrecht zu erhalten muss der Anwender jedoch dauerhaft ein Seal formen. Deshalb, und weil das Genjutsu nur gegen eine Person wirkt, eignet es sich nur zum Zweikampf, nicht gegen mehrere Gegner. Der Sinn dieses Jutsus ist es, den Gegner sich auspowern zu lassen bevor es zum eigentlichen Kampf kommt.

OT-Info: Der Nen, der dich anspricht ist ein mit dem Genjutsu erstellter Doppelgänger, der echte Nen sitzt noch im Waldstück nebenan.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Sep 07, 2014 12:29 am

Klasse, mitten in dieser dämlichen Einöde von einem Trainingsplatz färbte sich der Körper des Shinobi in derselben Farbe die er in seinen Haaren hatte. Wirklich richtig toll, wie soll man denn bitte irgendwie ansatzweise trainieren wenn eine Wunde sich gleich wieder selbstständig macht. Es tat zwar nciht sonderlich weh, aber voll von Blut eingesaut zu sein ist nicht gerade das schönste Gefühl. Also musste er da notgedrungen etwas machen, bevor er weiterhin Steine in der Gegend herumwerfen konnte. Er zog seinen Mantel und sein weißes Hemd darunter aus. Das war komplett rot und verschmiert. Klasse, Blut kriegt man so richtig scheiße wieder raus. Er seuftze richtig genervt und warf das Hemd einfach auf den Boden. Das war eh ncihtmehr zu gebrauchen. Den Mantel faltete er ein bisschen und warf ihn daneben bevor er einen Erste-Hilfe-Kasten herauskramte und anfing die Wunde zu verbinden. Doch natürlich musste ihn wieder jemand unterbrechen. Es kotzte ihn so an. Man konnte nichtmal alleine dasitzen und irgendwas machen bevor nicht irgendjemand was von einem wollte. Und dann auch noch so ein Oinin-Fatzke. Was er von denen hält? Nicht viel auf jedenfall. Falk war ein Mann des Schwertes, jemand der einen Kampf 1 gegen 1 bestritt, offen und ehrlich wobei es ihm egal war wie, hauptsache sein Gegner der klar mit ihm kämpfte starb. Und die Oinin warfen dieses Prinzip komplett über den Haufen. Meist in Gruppe und dann auch noch mit diesem dämlichen Tarn-Rotz. Und jetzt kam so einer daher, auch noch total dreist mit Maske und fragte Falk ob er mit ihm sparren würde, während dieser grade die Wunde verband. Mann, der hatte die Weisheit auch mit Löffeln gefressen. Falk sah ihn sichtlich genervt an und ignorierte ihn erstmal. Dann verband er seine Wunde, indem er seine linke Hand und Zähne benutzt um einen Knoten zu machen. Na hoffentlich hielt das...
Dann wandte er sich Nen zu. Natürlich wusste Falk absolut nicht das dieser nicht der echte Shinobi war und von der Ankunft des Oinin ebenfalls nichts. Dafür waren Falk's Fähigkeiten nciht ausreichend, weswegen er glaubte der echte Mensch, welcher sich auch immer unter der Maske zu verbergen mochte, stand vor ihm. Wie schön. Ich blute an meinem Schwertarm und ein Oinin hat nichts besseres zu tun als mich nach einem Sparring zu fragen. Nimm diese dämliche Maske ab, stell dich vor und red nicht so geschwollen daher. Oder sind wir uns zu häßlich heute? Er nörgelte ihn gleich von vorneherein an. Aber irgendwie war auch klar das Falk nicht grade die beste Laune hatte. Immerhin hatte hier jemand nichtmal den Respekt sich selbst vorzustellen und trug auchnoch eine Maske während er nach einem Sparring fragte. Und Falk mochte es nicht Blut zu lassen. Und Oinin mochte er auch nciht. Genausowenig wie Nuke. Oder Guan Yu. Oder Shuichi. Ach heute hatte Falk wohl mal wieder seine Erdbeerwoche. Wie eigentlich jede Woche in den 52 des Jahres...
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Sep 07, 2014 5:33 am

"Was für eine Laus ist dem denn über die Leber gelaufen?", dachte Nen für sich, ließ sich aber nichts anmerken. Er kannte Falk nicht und wusste daher auch nicht, dass die Laune, die der Schwertshinobi gerade an den Tag legt, nicht Resultat nervender Ereignisse war, sondern eher das Normalprogramm. Dass Nen, von der Unfreundlichkeit Falks ein wenig überrascht, eine Augenbraue hob, konnte der Terumii glücklicherweise nicht sehen. Nachdem Falk sich endlich Zeit genommen hatte, Nen zu antworten, musste der Oinin erst einmal kurz zögern. Verlangte der Schwertshinobi gerade ernsthaft, dass Nen seine Identität preis gab? "Du kannst mich "Nen" nennen.". Das waren viele "Nen"s hintereinander. "Und dass ich meine Maske nicht abnehmen und dir meinen Namen nicht verraten kann, wirst du sicher verstehen." Immerhin hatte der Oinin aufgehört, den Höflichkeits-Plural zu verwenden oder, wie Falk das so malerisch nannte, geschwollen daherzureden.
Nen schlüpfte aus seinem Mantel und offenbarte die ANBU-Rüstung, die er darunter trug. Auch seine blonden, beinahe schon golden strahlenden Haare konnte man teilweise erkennen; sie boten einen angenehmen Kontrast zum tristen, nebligen Traingsplatz. Der Mantel wurde behutsam neben die Überreste einer zerschmetterten Trainingspuppe gelegt. Nen machte sich kampfbereit, denn Falk hatte zwar eine Menge zu meckern gehabt, nicht aber direkt abgesagt. Das reichte Nen für's erste.
"Ich möchte an meiner Abwehr gegen Bewaffnete arbeiten.", fing Nen an zu erklären. "Was hältst du daher von einem rein körperlichen Kampf? Nur Taijutsu und Kenjutsu?" Vor jedem Trainingskampf war es wichtig, klare Richtlinien aufzustellen. Missverständnisse konnten, war einer der Kampfpartner nicht zufällig nur ein Genjutsu, Unfälle verursachen oder keinen Trainingserfolg bringen. Nen hatte keine Lust, vor Ninjutsus wegzurennen, sondern wollte sich im Nahkampf mit dem Schwertshinobi messen. "Du hast mit deiner Schulterverletzung ein Handicap, dafür bist du bewaffnet.", fuhr Nen fort und deutete damit auch gleich an, dass er sich dem Temurii unter normalen Umständen unterlegen fühlte. Ein sehr unterschwelliges Kompliment, aber doch ein ehrlich gemeintes.
"Und das Wichtigste: Du steckst derzeit in einem Genjutsu. Verletzungen, die wir beiden uns während dem Kampf gegenseitig zufügen, sind nur Illusionen und werden danach verschwinden. Also halte dich nicht zurück, ich werde es auch nicht tun."
Auch wenn Nen das Genjutsu, das er momentan aktiv hatte, liebend gern benutzte, um einen Gegner dazu bringen, sich beim Schattenboxen gegen einen illusionären Feind zu verausgaben, war dies keine Situation, in der dies nötig war. Er wollte einen Trainingskampf mit dem Schwertshinobi, bei dem beide alles geben konnten ohne darauf zu achten, den Trainingspartner zu sehr zu verletzen. Natürlich hoffte der Oinin, dass Falk den Nutzen des Genjutsus entdeckte und sich nicht verarscht fühlte, doch bei der momentanen Laune des Rothaarigen war Nen sich da leider nicht so sicher. Deshalb setzte er zu den Erläuterungen noch ein beschwichtigendes "Bist du mit diesen Bedingungen eiverstanden? hinzu. Währenddessen überprüfte er den Sitz der Armschoner, die nicht nur den Unterarm sondern auch einen Teil des Handrückens schützten. Sie waren im Kampf gegen einen Kenjutsuka Nens wichtigstes Werkzeug. Kampfbereit, jedoch noch nicht in einer Kampfstellung, wartete er auf die Antwort des Schwertshinobis.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Sep 07, 2014 1:36 pm

Zwar hatte Falk nicht wirklich zugestimmt, aber auf ein bisschen kämpferisches sagte er in der Regel nie wirklich nein. Nur das Verhalten des Mannes der sich "Nen" nannte ging ihm grade gehörig gegen den Strich. Falk fühlte sich gerade halbwegs wie ein gemeiner Nuke-nin der irgendjemandem den Teddy gestohlen hat, da Nen nicht sagte wer er wirklich war. Eine Augenbraue hochziehend und sich den Mantel wieder überwerfend schaute er ihn an. Falk stand jetzt effektiv ohne Unterhemd da, seinen Oberkörper durch den Mantel präsentierend während sein weißes Hemd irgendwo in der Nähe der Holzpuppe in sich selbst ertrank. Sind wir heute zu eitel als das wir uns das schöne Gesicht zerkratzen lassen? meckerte er Nen an. Für Falk war das eine halbe Unverschämtheit, ankommen, nichtmal richtig Hallo sagen und dann sich nichtmal richtig vorstellen. Aber dafür hatte Falk auch schon etwas schönes geplant, wenn der Kampf richtig losgehen würde. Als er seine ANBU-rüstung zeigte rollte Falk mit den Augen. Auch noch eine Rüstung. Wow, wie unglaublich interessant dieser Kampf werden würde, wenn sein Gegenüber eine Rüstung trug. Aber da konnte er nichts gegen machen, immerhin musste er gegen Leute mit Rüstungen kämpfen und hatte einen Kampfstil der gegen sowas perfekt ankam. Deswegen gab es darauf keinen dummen Kommentar, was bestimmt dabei half die Stimmung nicht eskalieren zu lassen. Falk ergriff seinen Gehstock, bevor Nen seinen Kommentar abließ. Ein rein körperlicher Kampf, ohne Ninjutsu also. Nur Tai und Kenjutsu. Gut von ihm aus, gerne. Als Nen die Schulterverletzung ansprach schaute Falk, eine Augenbraue hochziehend, dahin und grinste Verletzung? Handicap? Dieser Mückenstich von Verletzung ist es nichtmal wert beachtet zu werden Große Töne spucken konnte er und dahinter war meistens auch viel. Die Wunde schmerzte nicht wirklich, sie war aufgegangen und machte ein paar leicht-stechende Schmerzen wenn man draufdrückte oder den Arm viel zu stark strapazierte. Aber wirklich behindern tat es ihn noch nicht wirklich...
Um ehrlich zu sein platzte Falk jetzt wirklich der Kragen und im ersten Moment erkannte er nciht den Sinn des Genjutsu und wollte dem Oinin schon ein gepfeffertes Youton Jutsu um die Nase pfeifen. Erst als er zum zweiten Mal darüber nachdachte kam ihm wirklich der Sinn des Jutsu. Ok, seinethalben war das ganz ok, trotzdem war es eine absolute Frechheit. Ihn ein Genjutsu stecken, sich nicht vorstellen, die Maske nicht abnehmen und nichtmal Hallo sagen. Falk war ja schon ein ziemlicher Anti was soziale Interaktionen anging aber Nen musste ja wirklich die Stimmungskanone auf Party's schlechthin sein. Sarkasmus over.
Falk überlegte. Gespielt. Er legte seine Hand an sein Kinn und schaute nach oben, den Gehstock in der Hand haltend.Ob ich damit einverstanden bin... meinte er fragend, bevor es richtig losging. Schnell formte er wenige Fingerzeichen zog den Kopf leicht zurück und speite einen Fußballgroßen Ball aus Lava auf seinen Gegner. Das er dabei den Kopf zurückzog und 3 Fingerzeichen mehr formte, hatte keinen tieferen Sinn außer Nen die Möglichkeit zu geben schnell genug zu reagieren. Wenn er diesem läppischen D-Rang Jutsu für das Falk extra noch ein paar Reaktionsmöglichkeiten einbaute nicht ausweichen konnte, war er es nichtmal wert das Falk sein Schwert dafür ziehen würde. Er wischte sich den Resttropfen Lava von seinem Mundwinkel und sprach dann leicht wütend So. Jetzt bin ich abreagiert. JETZT bin ich einverstanden. Er zog dann das Kentaro aus seiner Scheide, besser gesagt aus dem Gehstock. Die schneeweiße Klinge mit den Runen zeigte sich und er hielt sie in typischer Kampfhaltung vor sich. Schwert nach vorne, ein Arm nach hinten, der andere hält das Schwert, aufrecht Linkes Bein vorne, rechtes hinten. Los. hörte man nurnoch von ihm bevor er einen Sprung nach vorne machte, dann einen Ausfall vollführte und mit dem Schwert zustieß, direkt in Richtung Herz des Oinin-Genjutsu-Doppelgängers.


___


Dangan
Rang: D
Reichweite: Gering
Chakrakosten: D
Voraussetzung: Youton Kekkai Genkai
Beschreibung: Der Anwender konzentriert Youton Chakra in seinem Rachen und speit einen etwa fußballgroßen Ball aus Lava aus.


Fechten
Rang: S
Reichweite: Nah
Chakrakosten: -
Voraussetzung: -
Beschreibung: Fechten beschreibt die Kunst mit einer sehr leichten Waffe wie etwa einem Degen oder Säbel Hieb und Stichverletzungen zuzufügen. Bei diesem Kampfstil kommt es weniger auf Kraft an, eher auf Geschwindigkeit und Konzentrationsvermögen wird hier gesetzt. Fechten kombiniert das schnelle und geschickte Ausmanövrieren des Gegners mit selbigem schnellen Todesstoß oder gegenfalls der Entwaffnung. Die größte Stärke eines Fechters ist, das er sich seinem Gegner anpassen kann. Kämpft der Gegner mit einer schweren Waffe? Da du ihn nie entwaffenen wirst, manövrier ihn aus und greif andere an. Gegner kämpft genauso schnell wie du? Deine Waffe wird dir den Vorteil bringen. Der Gegner benutzt mehr als eine Waffe (also schummelt)? Kein Problem, Fechter sind schnell.
Fechten hat einige Grundtechniken, die der Anwender im Kampf nutzen kann. Allgemein ist gesagt das Fechten ein einhändiger Stil ist, wobei die andere Hand meistens am Rücken positioniert ist. Selten nutzt man eine zweite Waffe wie z.B. ein Kunai.

Ausfall – Plötzliche Annährung an den Gegner durch Vorsetzen des vorderen Beines bei Streckung des hinteren Beines

Ballestra – Sprung mit folgendem Ausfall
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   So Sep 07, 2014 8:55 pm

Out:

Weil ich Tai-/Kenjutsukämpfe extrem ätzend zu schreiben finde, da min pro Post im Grunde nur eine Reaktion/Aktion beschreiben kann und dann auf den Gegner warten muss, hab ich Falk in meinem Post ein wenig gesteuert. Das waren einfach ein, zwei Schlagabfolgen ohne wirklichen Nutzen für jemanden gewesen, liest und schreibt sich aber schöner. Falls du das nicht gut findest kannst du das im Spoiler einfach ignorieren und mir am besten schnell Bescheid sagen. Ansonsten darfst du das selbe gerne auch in deinem Post mit Nen machen.
--

Den Spruch über Eitelkeit und seine Maske ließ Nen über sich ergehen. Anscheinend war der Rothaarige schlecht gelaunt oder er scherzte mit dem Oinin. Doch Nen war sich sicher, dass Falk wohl sicher wusste, dass der Oinin seine Identität nicht einfach so preisgeben konnte. Auch Falks Kommentar zu seiner Wunde hinterließ nur recht wenig Eindruck beim Oinin. Langsam rutschte Falk in Nens Kopf immer weiter in Richtung der Schublade, in die er normalerweise Leute steckten, die fehlendes Selbstvertrauen durch übertriebenes Geprahle überspielten. Doch dass bei Falk auch etwas hinter der großen Klappe stecken musste erklärte dessen Rang als Schwertshinobi. Deshalb wurde er vorerst in noch keine Schublade gesteckt, dazu war später immer noch Zeit. Und wenn man trocken darüber nachdachte, war es auch erstens ein wenig anmaßend gewesen, Falk einfach so in ein Genjutsu zu packen. Und zweitens war die Stichelei in Richtung seiner Verletzung durchaus gewollt gewesen. Zum einen würde Falk sich weniger zurückhalten wenn er aggressiv war, zum anderen machten wütende Feinde mehr Fehler als solche, die ihre Emotionen unter Kontrolle hatten: Ein Grundsatz der Oinin-Einheit.
Dass der Schwertshinobi zu einer Art Katon-Jutsu mit seltsamer Konsestenz ansetzte und es in Nens Richtung pfefferte, konnte der Oinin seinem Kontrahenten dementsprechend auch nicht wirklich verübeln. Nen machte in dem Moment, als Falks Kopf wieder nach vorne schnellte, einen größeren Schritt zur Seite, woraufhin das Lavageschoss an seinem Kopf vorbeischoss, einige Meter hinter Nen in den Boden einschlug und dort einen kleinen Krater erschuf. Falk hatte noch ein paar Worte auszuspucken, danach sollte es dann auch losgehen.
Nens Blick glitt an der perlweißen Klinge des Degens – oder war es ein Rapier? Nen kannte sich nicht so sonderlich gut mit Fechtwaffen aus, es war eine recht unverbreitete Waffenart – hinauf und erste Zweifel, ob dieses Duell eine gute Idee war, keimten im Oinin. Gegen einen Schwertkämpfer unbewaffnet anzutreten war schwierig. War der Gegner einer der Sieben legendären Schwertshinobi Kirigakures, war das Ganze schon fast ein Ding der Unmöglichkeit. Doch dass Falk jetzt noch eine Waffe, die auf Geschwindigkeit und Agilität basierte und wenig Platz für Nen zum Kontern ließ, würde diesen Tanz wahrhaft unangenehm machen. Nen ging seinerseits in eine defensive Stellung: Ein wenig seitlicher Stand, linkes Bein vorne, beide Hände in Richtung des Gegners, die Linke dabei weiter vorne als die Rechte. Grundsätzlich war es die grundlegende Regel im Nahkampf, ob bewaffnet oder nicht, den Gegner in eine Situation zu bringen, in der er im Nachteil war. Kämpfte man als Unbewaffneter gegen einen Schwertkämpfer, so musste man versuchen, möglichst nah an den Gegner heranzukommen, wo ihn die Reichweite seiner Waffe mehr behinderte als dass sie ihm nützte. Ob dies gegen einen Fechter durchführbar war, galt es abzuwarten. Nens Blick analysierte die Haltung seines Gegners nach Schwachstellen, fand aber keine. „Los“ sprach der Schwertkämpfer und dann ging es schnell.
Falk sprang, einer aufgeschreckten Heuschrecke gleich, mit einem mächtigen Ausfall nach vorne. Dies waren normalerweise die Aktionen, in denen Nen versuchen konnte, den Angriff zu unterlaufen und näher an den Gegner heranzukommen. Doch diesen ersten Angriff hatte er als nicht so schnell eingeschätzt. Von Falks Geschwindigkeit überrascht blieben dem Oinin nicht viele Möglichkeiten übrig, sich zu verteidigen. Mit einem großen Satz nach Hinten entging er zwar dem Ausfall, konnte allerdings selbst keinen Nutzen aus der Situation ziehen.
Spoiler:
 
Lange würde der Oinin dieses Katz-und-Maus-Spiel nicht durchhalten. Falk war zu schnell um ihm dauerhaft zu entkommen. Durch eine List musste er dem Schwert-Shinobi näher kommen. Nen hatte eine Geschichte gehört über einen jungen Shinobi, der sich vom Gegner in die Hand hat stechen lassen um so dessen Klinge zu fixieren. Genau etwas Derartiges musste Nen auch gelingen. Nur mit weniger durchstochenen Händen, das war für den Rest des Kampfes eher ungeschickt. Nen hatte zum Glück seine gepanzerten Armschoner und die Torso-Rüstung. Vielleicht konnte er die Waffe des Gegners irgendwie einklemmen.
Gedanken an eine Offensiv-Aktion konnte Nen sich vorerst keine machen. An der flinken Klinge des Schwertkämpfers vorbeizukommen wäre ein Kunststück, das er gerade nicht vollbringen konnte. Der Oinin warf einen verstohlenen Blick auf die Schulter des Gegenspielers. Vielleicht war dessen Verletzung der Schlüssel zu Nens Erfolg?
Nen landete mit einigen Metern zwischen ihm und seinem Gegner und ging erneut in seine defensive Stellung. Dabei machte er sich schon darauf gefasst, dass Falk nun wahrscheinlich bald mit Finten beginnen würde. Vorerst hatte der Oinin keinen anderen Plan als den gegnerischen Kampfstil zu studieren und auf eine Gelegenheit zu warten. Doch sonderlich lang konnte er das nicht mehr durchziehen, denn die Klinge des Schwertshinobis wollte Nen auf keinen Fall unterschätzen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Sep 08, 2014 12:04 am

Out: Kein Problem ^^

In: Das größte Problem das Falk gerade nicht bewältigen konnte war das sein Gegner zu passiv war und er über die Hälfte seiner Grundtechniken nicht benutzen konnte. Es gab keine Möglichkeit mit Riposte oder Battuta anzugreifen da sein Gegner schlechtweg nur ein scharfes Ding bei sich trug - und das war seine Zunge. Aber natürlich hatte Falk auch schon mit vielen Taijutsuka zu Kämpfen gehabt und wusste sich da wehren. Dieses Wissen müsste er jetzt wohl wieder rauskramen und hier auf den Oinin anwenden. Der Schlagabtausch der Beiden verlief recht flüssig, was Falk deutlich auffiel. Das Fehlen an Geschwindigkeit und einer scharfen Waffe machte sein Gegner mit trickreichen Bewegungen und Taijutsukünsten wieder wett. Auch wenn Falk im Vorteil war, da seine Wunde ihn nicht behinderte und er eine lange spitze Waffe hatte, die gerne dazu benutzt wurde um Rüstungen herum zu manövrieren. Falk erkannte das Nen auf Zeit spielen wollte und sich noch nicht auf einen Angriff einlassen würde. Das bewies Falk sich selbst, als er nichts anderes machte als den Oinin zu umrunden. Es hatte keinen tieferen Sinn dahinter, er wollte den Shinobi einfach nur etwas unsicher machen und seine Dominanz beweisen, da er friedlich um ihn herumspazieren konnte ohne das er etwas befürchten wollte. Auch wenn er nicht glaubte das Nen auf so eine tumbe Provokation hereinfiel, gehörte es doch zu psychologischer Kriegsführung, immerhin ging ihm dabei etwas durch den Kopf, auch wenn es nciht das gewünschte Ergebnis war - es könnte trotzdem helfen. Falk wollte den nächsten Angriff etwas simpel gestalten. Er rannte wieder auf Nen zu, doch diesmal duckte er sich und wollte ihm das Schwert von unten durch das Kinn rammen. Leider war es zu offensichtlich für Nen und er konnte geschickt ausweichen
Spoiler:
 
Doch Falk musste sich wieder etwas neues einfallen lassen. Er überlegte kurz. Gehörten Shinobiwerkzeuge auch zum Kenjutsukampf? Prinzipiell konnte das Kunai ein Kurzschwert ersetzen und wenn er sich nicht gegen Ninjawaffen verteidigen sollte, soltle er es gleich lassen. Falk's Plan sprühte nur so vor Ablenkunge als er diesen blitzschnell in seinem Kopf durchging. Nen wich weiter zurück, als Falk 2 Kunai und einen Shuriken aus seiner Tasche holte. Er warf das erste Kunai in die Luft, lud es mit Chakra auf. Gleich daraufhin folgte das zweite Kunai und er grinste. Diese Kunai sind mit Doton-Chakra geladen. Die werde mit einer ganzen Menge Bums runterfallen, wenn du da stehenbleibst wirst du dein Ende unter einem Stück Stahl finden. Er gab ihm bewusst diese Info um ihn weiterhin zu verwirren. Log Falk? War es wirklich so? Waren die beiden Werkzeuge wirklich so gefährlich wie er behauptete? Das konnte man dann schon sehen. Falk hingegen nahm jetzt den Shuriken und lud nochmehr Chakra in das Werkzeug. Er warf diesen Shuriken von sich aus links, sodass die Waffe einen kleine Kurve machte und ihm Begriff war von rechts bei Nen einzuschlagen. Falk griff die linke Flanke von Nen an. Für Nen gab es sichtlich wenig Auswege, was würde er eher ausweichen? Falk oder dem aufgeladenen Shuriken?
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Sep 08, 2014 10:11 am

Auch wenn der Kampf für Nen nicht soderlich gut aussah, so musste der Oinin doch gestehen, eine Menge Spaß daran zu haben. Ein Schlagabtausch folgte dem anderen und die beide Kämpfer tobten wie ein Wirbelsturm aus Schlägen und Hieben über den Trainingsplatz. Aus dem Augenwinkel konnte Nen erkennen, dass die anderen Besucher des Trainingsplatzes mittlerweile dazu übergegangen waren, dem Kampf zuzusehen. Doch schenkte Nen den Zuschauern keinen Funken Aufmerksamkeit, seine ganze Konzentration würde er gegen den Schwertkämpfer brauchen, der gerade nach dem Kinn des Oinin stach. Nen schaffte es zwar, wieder zurückzuweichen, doch dieses Mal war es so knapp dass die Klinge über die Holzmaske des Oinin schabte und einen tiefen Kratzer darin hinterließ.
Nach einem misslungen Konterangriff Nens beruhigte sich der Kampf für einige Augenblicke, die der Rotschopf nutzte um giftige Worte zu spucken. Doch dann fing er an, mit Kunai und Shuriken um sich zu werfen und trug den Kampf damit in eine neue Dimension, denn wenn der Rothaarige Shinobiwerkzeug benutzen durfte, dann würde der Oinin dem natürlich in nichts nachstehen. Während der Schwertkämpfer einen Angriff von drei Seiten vorbereitete, schob der Maskierte eine Hand in seine Beitasche und nahm eine kleine Rauchbombe in die Hand. Diese lößte er dann auch in dem Moment, in dem Falk lossprang, aus, womit die Position des Oinin erst einmal verschleiert war.
Diesen kleinen Vorteil musste Nen unbedingt ausnutzen, indem er sein Verhalten umschaltete. Noch innerhalb des von Rauch eingehüllten Bereiches machte er ein, zwei Schritte nach vorne, womit zu mindest die Wurfwaffen wohl ihr Ziel verfehlen sollten. Denn Nen wollte dieses Mal so nahe an Falk heran, dass die Wurfwaffen auch den Schwertkämpfer hätten treffen können. Die folgenden Ereignisse spielten sich wie in Zeitlupe für Nen ab. Sich mehr auf seinen Sechsten Sinn als auf die Augen verlassend konnte er trotz Sichtbehinderung etwa einschätzen, wann Falk in seiner Reichweite war. Den Angriff auf Nens linke Seite versuchte dieser mit seinen gepanzerten Unterarmschonern zur Seite hin wegzuschlagen, doch war Falks Angriff dazu einfach zu schnell. Zwar schaffte Nen es, die Klinge vom Torso weg zu führen, doch traf die Spitze Klinge stattdessen den linken Oberarm Nens und hinterließ eine tiefe Wunde. Doch der Oinin hatte noch die rechte Hand und diese hatte schon zu einem Angriff angesetzt. Eigentlich war sein Ziel wieder der Oberarm des Terumiis gewesen, doch anhand der schwere seiner Verletzung und der Tatsache, dass nun sein eigener Körper sowie der ramponierte linke Arm Falks Klinge blockierten, entschied sich nen für ein anderes Ziel. Den Daumen, den Zeige- und den Mittelfinger zusammengepresst, trieb der Oinin seine Hand nach nach vorne mit dem Ziel, dem Schwertkämpfe böse ins Auge zu picken. Würde er es schaffen, eines der Augen des Schwertkämpfers außer Gefecht zu setzen wäre damit sein räumliches Sehen ausgeschaltet und das würde nicht nur den Nahkampf des Gegners einschränken sondern ihm auch die Möglichkeit nehmen, seine Wurfgeschosse weiter zielgenau zu verwenden.
Dann ging alles wieder in gewohnter Geschwindgkeit weiter. Liebend gerne hätte der Oinin noch einen Tritt gegen das Knie des Gegners geführt, doch war seine Situation gerade alles andere als angenehm, sodass Nen es bevorzugte, einige Distanz zwischen sich und den Schwertkämpfer zu bringen. Beinahe schon Instinktiv schoss die rechte Hand Nens an die blutende Oberarmwunde links. Ob der Oinin mit seinem Angriff erfolgreich gewesen war, hatte er durch den Rauch nicht erkennen und durch die gerüsteten Handschuhe nicht erfühlen können. Ein wenig ratlos fixierte Nen die Rauchwolke, in der sich Falk noch aufhielt, um dessen nächsten Angriff so früh wie möglich zu erahnen.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Sep 08, 2014 11:49 am

Auch Falk hatte nicht genügend Interesse daran den Zuschauern zu zeigen, das man sie bemerkte. Sollten sie weiter dahinten rumsitzen und zuschauen, es interessierte Falk nicht sonderlich. Die kleinen Genin jubelten und freuten sich und feuerten nacheinander an. Einmal wurde "Rotschopf" lauthals angefeuert, im nächsten Moment wieder "Maskenmann" Das ging soweiter bis sich zwei Genin stritten wer gewinnen würde, der dritte sich raushält und der Jounin dachte sich seinen Teil dazu einfach nur. Natürlich hatte Falk damit gerechnet das Nen jetzt auch Shinobiwerkzeuge benutzen würde, aber das würde seinen Plan nciht so durcheinander bringen. Egal mit welcher Waffe er ankommen würde, wenn man den Trick hiner seiner Taktik nicht kannte, würde man ihr mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum Opfer fallen. Nach dem offensiven Manöver von Falk wurde sogleich die Rauchbombe geworfen, die die Sicht augenblicklich verdeckte und beide in einen Schleier hüllten. Falk blieb bei seinem Angriff ungestüm und brach das Rennen nicht ab, immerhin wusste er wie der Shuriken einschlagen würde um dem auszuweichen und wenn Nen bis dahin die Position gewechselt hatte, musste er da raus, bevor der Oinin seinen Konterangriff starten konnte. Falk war nciht sonderlich überrascht das Nen jetzt zum Angriff überging, es war der perfekte Zeitpunkt dafür immerhin konnte sich der Oinin definitiv besser verstecken als Falk. Als Falk den Blonden wieder erblicken konnte, wollte er wieder einmal auf den Torso seines Gegners zielen, doch die Reflexe von Nen machten ihm da einen Strich durch die Rechnung. Der Angriff prallte ab und stach in den Oberarm des Shinobi ein, wo er eine tiefe Wunde hinterließ und das Blut nur so herausströmen ließ. Falk wollte seine Klinge eigentlich komplett durch den Arm stecken, jedoch musste er sich gegen den Angriff Nens verteidigen. Definitiv ein guter Konterangriff und wenn Falk beide Hände seinen Angriff nutzen würde, wäre das Auge des Rothaarigen jetzt wohl hin. Glücklicherweise konnte er die Hand von Nen wegziehen, nachdem sie nur kurz auf das Auge des Rotschopfs gedrückt hatte. Mit der rechten Hand packte er das Gelenk seiner Hand und zog sie ganz zufällig einfach weg von seinem Auge, nachdem die Finger und das Auge weniger als eine Sekunde Kontakt hatten. Schmerzen tat es schon.
Nen zog sich zurück, aber damit Falks Taktik aufging, musste er weiter angreifen. Unermüdlich, unerbittlich mussten die Angriffe folgen und auf den Blonden herniederregnen. Da Nen einige Schritte nach vorne tat und sich jetzt wieder zurückbegab, waren die Kunai in der perfekten Ausgangsposition um auf ihn herabzufallen. Und das war Falk's Plan. Er raste aus dem Rauchschwaden heraus, ließ sein Auge jedoch offen. Es tat verdammt weh und war wohl besser wenn er es schließen sollte, aber da es die Sicht nu ein bisschen verschwimmen ließ, war es noch kein großes Problem für Falk das Auge offen zu halten.
Es folgten eine Reihe von Schlagabtäuschen, die effektiv niemandem halfen. Falk wollte nur Zeit gewinnen, den Oinin in die Ecke treiben und ihm zeigen das man nciht mit ihm spielt. Alle von Falks Angriffen waren relativ einfach auszuweichen, dafür konnte er aber immer wieder angreifen und musste nicht groß Kraft für Angriffe aufwenden. Auch war der Sturm von Angriffen so gewaltig, das Ausweichen die beste Möglichkeit zu sein schien. Doch nach einer kurzen Weile, war es dann serviert.
Der Shuriken, den Falk weggeworfen hatte, war mit Chakra aufgeladen. Aber nicht für den Drall dahinter, sondern für die einzigartige Fähigkeit ein Querschläger zu sein. Falk hatte die Waffe in einem Winkel geworfen, das sie eine Acht formen würde und somit wieder zu Falk zurückkommen würde. Zuerst warf er die Waffe nach links, wodurch sie die rechte Flanke Nen's Angriff. Diesem wich Nen gut aus, wie erinnern uns. Die Waffe machte, während die beiden weiterkämpften eine lange Reise und schlug irgendwann eine 180° Kurve ein, wodurch sie jetzt wieder die rechte Flanke angriff - diesmal aber vom Rücken. Deswegen waren Falk's Angriffe meistens auf die linke Flanke provoziert. Er wollte das Nen in den Shuriken reinspringt. Der Shuriken hatte zwar am Anfang eine Menge Drall gehabt, jetzt aber nurnoch weniger Energie, da bereits das meiste Chakra für die Änderung der Flugbahn verschossen wurde.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Sep 08, 2014 1:32 pm

Für einen Augenblick, einen unfassbar kurzen Augenblick, dachte Nen, sein Plan wäre aufgegangen. Sein Angriff im Richtung Falks Auge konnte vom Schwert des Rotschopfes keineswegs geblockt werden und Ausweichen oder zurückweichen ging auch nicht, da der Schwertkämpfer noch in der Vorwärtsbewegung war. Doch im letzten Augenblick verhinderte die linke Hand, die Falk die meiste Zeit hinter dem Rücken gehalten hatte, dass Nens Angriff das Auge des Gegners so schwer verletzte, wie es eigentlich geplant war. Nen hatte die einzige saubere Gelegenheit, die er für einen Konterangriff hatte, verschenkt. Und nun stand er nicht nur ohne weiteren Plan sondern auch noch mit einem durchbohrten Arm da.  Und das nur, weil er so sehr auf die Klinge konzentriert war, dass er die linke Hand des Rotschopfes vergessen hatte.
Nen kam nicht dazu, einen weiteren Plan zu fassen, denn unerbittlich schoss Falk ihm hinterher, immer mit stechenden Bewegungen seiner Klinge. Meist hatten diese den Oberkörper des Oinin als Ziel, teilweise auch direkt seinen Kopf oder eine seiner Extremitäten. Den linken Arm konnte Nen seit dem Treffer nicht mehr bewegen, also konnte er Abblocken und Kontern vergessen. An der Reichweite der Fechtwaffe führte auch kein Weg vorbei, sodass ein direkter Angriff auf einen Pressure Point des Schwertkämpfers auch nicht möglich war. Dieses verfluchte Schwert würde dem Oinin noch Kopf und Kragen kosten, wenn es so weiter ging. Zeit für eine Verzweiflungstat:
Falk ließ sein Schwert gleich einer Schlange, die nach Beute schnappte, nach vorne schnellen. Sein Ziel war Nens ohnehin verwundete linke Seite. Das war die perfekte Situation. Durch eine Drehung des Oberkörpers schaffte Nen es, den linken Arm, der ohnehin nur noch reglos an seinem Oberkörper hing, in die Bahn des Stiches zu bringen. Das Schwert des Rotschopfes fraß sich durch Haut, Fleisch und traf dann auf den Knochen des Oinins. Der Schmerz schoss wie eine Welle aus Feuer durch den Körper des Oinins, doch er war darauf gefasst gewesen. Er hatte gelernt, Schmerzen zu ertragen und dennoch standhaft zu bleiben.
Parallel zur Schwertklinge schnellte Nens rechte Hand nach vorne, strich dabei Fast den Parierkorb der Fechtwaffe und hielt auf einen der Pressure Points an der Unterseite des  Handgelenks zu. Ein Treffer dorthin würde das Nervensystem des Schwertkämpfers so bearbeiten, dass dieser von ganz alleine die Hand öffnen musste. Wenn Nen dem Schwertkämpfer seine Waffe genommen hatte, würde der Kampf hoffentlich besser aussehen. Die Fingerknöchel des Oinin flogen Zielsicher auf den Nervenknoten zu und…

… verfehlten. Irgendetwas, Nen hatte das Kunai komplett vergessen, hatte sich, auf Höhe des rechten Schulterblattes, in den Rücken des Oinin gebohrt. Seine Rüstung hatte zwar den Großteil des Schadens abgefangen und diese Verletzung würde Nen nicht weiter beeinträchtigen, doch reichte die Wucht des Einschlages aus um Nens Schlag nur einige Millimeter weit abzulenken und damit den Angriff fehlschlagen zu lassen. Zwar traf er den Unterarm  Falks, doch war der Angriff nicht wuchtig genug um ernsthaften Schaden anzurichten. Aus der Balance gerissen taumelte Nen einen Schritt auf den Schwertkämpfer zu, dabei drehte sich der Oberkörper des Oinin so, dass der Rotschopf seine Waffe wieder aus dem Oberarm Nens befreien konnte. Nen knallte mit dem Kopf gegen die Brust des Schwertkämpfers und keinen Augenblick später spürte er die kalte Klinge des Rotschopfes in seine nun offenbarte, linke Körperhälfte eindringen. Der Schmerz ließ Nen den Stand verlieren, seine Beine gaben nach, versagten den Dienst und der Oinin krachte ungebremst auf den Boden. Aus nun drei Wunden blutend, von der eine auch noch seine Lunge perforiert hatte, verließen den Oinin seine Kräfte. Dann löste er sich ins Nichts auf und mit ihm verschwanden auch die Schmerzen in Falks getroffenem Auge.

Nen atmete aus und ließ das Genjutsu verschwinden. Das ließ Falk auf einem Trainingsplatz zurück, indem drei Genin und ein Jounin ihn ungläubig anschauten, da er gerade einen ziemlich authentischen Kampf ohne Gegner hingelegt hatte. Kurz ließ Nen das Geschehene Revue passieren. Er hatte verloren weil er unachtsam war. Der erste Angriff hatte Fehlgeschlagen weil Nen die zweite Hand vergessen hatte, und der zweite Angriff hatte sein Ziel verfehlt, weil Nen nicht damit gerechnet hatte, das das geworfene Kunai ihm in den Rücken stechen würde. Doch eine Frohnatur wie Nen es war nahm er sich nur zu Herzen, das nächste Mal achtsamer und sorgfältiger zu sein und war von der Niederlage nicht gefrustet. Gegen einen Bewaffneten durfte man als Taijutsuka verlieren, und wenn es dann noch einer der Sieben Schwertshinobi war, den man als Kontrahenten hatte, dann durfte man sich diese Niederlage erst recht nicht sonderlich zu Herzen nehmen.
Nen gab Falk einen Moment zum Verschnaufen, indem er langsam aus dem Waldstück herauskam und sich dem Rotschopf gemächlich näherte. “Guter Kampf.“, sprach ruhig und freundlich. Dabei hielt er dem Schwertkämpfer die Hand hin. “Ich habe etwas daraus gelernt. Hoffentlich war ich dir nicht zu langweilig. Darf ich dich als Dank für diese Trainingsstunde vielleicht auf etwas zu trinken einladen oder bist du noch anderswertig beschäftigt?“
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Sep 08, 2014 7:02 pm

Endlich war dieses Drama vorbei. Zumindest für den hochnäsen Falk war es eine Art Drama, das sein Gegner ernsthaft versuchte ihm das Schwert aus der Hand zu hauen. Zwar hatte es schon etwas wehgetan, als Nen den sogenannten Pressure Point am Handgelenk von Falk Angriff, nu war der Plan des Rothaarigen perfekt aufgegangen und er hatte den Shuriken nicht bemerkt was ihm wertvolle Sekunden des Handelns geschenkt hatte. Falk erinnerte sich in dem Moment auch daran, das es ein Genjutsu war und es sowieso vollkommen egal was ist was er diesem Mann jetzt zufügt. Zurückhalten sollte er sich auch nicht, weswegen er den Kampf beendete indem er ihm die Klinge schön durch die Brust durchstach und die Lunge dabei erwischte. Eine durchaus gefährliche Verletzung, die schnell zum Tod führen konnte. Nen spuckte durch den Mund etwas Blut aus, bevor er zusammenfiel und sich alles als Illusion entpuppte. Schade. Wenn das hier echt gewesen wäre und er hätte Rücksicht auf den Shinobi hätte nehmen müssen, hätte er ihm am liebsten jetzt die Maske vom Kopf gerissen nur um ihm eine gepfefferte Linke zu verpassen, mitten auf die Nase. Zwar war Falk sich bewusst das das wahrscheinlich sehr wehtun würde da er 1) kein Tai-Spezialist war und b) keine großartige Körperkraft besaß. Erstmal Hand schütteln und sich darüber aufregen das es nun wehtat wäre die Devise gewesen. Aber jetzt war der Kampf schon auf diese Art geendet und Falk hatte mehr oder minder gewonnen. Aber als Sieg stempelte er das nicht ab. Zu dem Team das ihn jetzt seltsam beäugte warf er nur einen mürrischen Blick bevor er sich ans Auge fasste und merkte, das die Verletzung weg war. Es war also wirklich ein Genjutsu gewesen. Falk schätzt es, aufgrund seiner absoluten Unkenntlichkeit mit Genjutsu, auf ein A-Rang Jutsu ein.
Falk steckte sein Schwert wieder in seinen Gehstock und überprüfte die Wunde. Der ging es mehr oder minder ok, sie war nciht aufgegangen und groß behindert hatte sie ihn auch nichtmehr. Aber den Arm sollte er in nächster Zeit wirklich etwas ruhen lassen. Zum ungefähr gleichen Zeitpunkt als Falk seine Sachen wieder aufgesammelt hatte und eingesteckt hatte, erschien sein Kontrahent, vollkommen frei von Verletzungen oder Narben auf dem Platz. Das zerstörte die letzten Zweifel das das ganze gerade wirklich passiert ist und er konnte sich jetzt 100%ig klar sein, das es ein Genjutsu war. Niemand kann eine so schwere Wunde in so kurzer Zeit so perfekt heilen. Zumindest niemand der ihm aus Kiri bekannt war. Er schaute auf die Hand, die Joudan ihm hinreichte. Natürlich war der Mann immernoch unter seiner Maske und seinem Anzug vor ihm, weswegen Falk immernoch nicht wirklich positive Gefühle für den Mann zeigen konnte. Er ignorierte die Hand einfach, nahm sich sein Hemd und wickelte das ein, packte es weg und knöpfte seinen Mantel zu. Er musste nicht halbnackt in der Gegend rumrennen. Du zahlst. Und nimm die dämliche Maske endlich ab, sonst reiß ich sie dir runter. Noch konnte Falk ein bisschen Zeit verbringen, es war noch nicht genug Zeit getötet worden, als das der Terumii die Pflicht erfüllen müsse die er ihm selbst aufgetragen hat.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Sep 08, 2014 9:05 pm

Falk wollte Nens Hand nicht schütteln, aber das war in Ordnung. Der Oinin nahm es dem Rotschopf nicht übel, zog die Hand wieder ein und ließ dem Schwertkämpfer Zeit, seine Sachen zu packen. Falk bestand weiterhin darauf, dass Nen seine Maske abnahm, also tat ihm der Oinin den gefallen. Doch bevor der das tat, musste er sich anderswertig tarnen. Seine Identität war das letzte, das Nen aufgeben durfte. Er formte ein Fingerzeichen und sprach laut das Zauberwort: "Henge!"
Nen verschwand in einer weißen Rauchwolke und als sich dieser wieder verzogen hatte, stand an Nens Stelle ein hochgewachsener, muskulöser Mann. Seine Haut war von einer exotischen dunkelbraunen Farbe und die Augen waren Hellblau. Haare hatte der Oinin keine mehr, dafür aber einen Drei Tage Bart. Die rechte Wange zierte eine unsauber verheilte Narbe. Das war ein Aussehen, das Nen ab und zu Nutzte, wenn er außerhalb des Dorfes unterwegs war. Erst jetzt zog der Oinin seine Maske ab und ließ sie in die Manteltasche gleiten. "Tee?", fragte Nen und ging dann los in Richtung Innenstadt.

tbc: Restaurant Shinobi
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Nov 24, 2014 12:02 pm

kv: [Terumii-Clanviertel] Haus von Kaito & Falk

Falk grübelte. Genjutsu also. Bäh, diese Shinobi Kunst konnte/mochte er nicht. Wie konnte man sowas in einen Kampf einbringen ohne das es lächerlich wirkte? In einem direkten Kampf brachten Genjutsu doch nichts. Er grübelte die ganze Zeit darüber wie man das einbringen konnte, aber dazu fiel ihm einfach nichts ein. Falk war deswegen relativ still, den ganzen Weg. Als sie auf dem Trainingsplatz ankamen, fiel ihm gleich die Lavagrube wieder auf, die er hinterlassen hatte. Im Kampf mit Nen hatte er diesem sein Kekkai Genkai gezeigt. Falk atmete tief ein, dann wieder aus und verzog den Mund. Die Lavagrube war erkaltet und er blickte zu Chiyoko, mit einem "Shit-Happens" Blick. Er ging etwas davon weg und Richtung Fluss. Dort setzte er sich hin, auf ein Tuch das er vorher ausbreitete und fing an die Sachen auszupacken. Von weitem sah das hier vielleicht aus wie ein Picknik unter Geliebten, aber spätestens als Falk Schwerter und ein Seil herauszog, merkte man das man dafür hier ganz falsch war. Um ehrlich zu sein fing er an, als er das alles auspackte Wie du Genjutsu in deinen Kampfstil einbringst, dabei kann ich dir nicht helfen, das musst du selber herausfinden. Ansonsten, zeig mir mal diesen Aoiji-Su-Stil oder wie auch immer der hieß. Da merkte man, das Falk irgendwie keinen großen Respekt vor diesem Stil hatte, immerhin hatte er noch nie etwas davon gehört. Deswegen hatte er prompt den Namen des Stils vergessen. Falk warf Chiyoko ein Übungsschwert hinzu, die waren nciht scharf, nicht spitz und auch etwas leichter als gewöhnliche Katana. Schauen wir mal. Ich bewerte den Stil auf einer Skala von 1-4. Bei 1 verteidige ich mich mit einem Kunai. Bei 2 mit einem Übungsschwert. Bei 3 mit einem Katana. Und bei 4 mit Kentaro. Gesagt getan, Falk zog ein einziges Kunai hervor und war das Übungsschwert auf den Boden. Seinen Hut legte er auch noch ab, mit dem wollte er nicht kämpfen. Ich bleibe nicht in der Defensive, ich greife dann an wenn du angreifst, aber nie aus freien Zügen. Ich will den offensiven Teil des Stils sehen, den aktiven Teil. Was passiert während der ganzen Action die von dir ausgeht? Falk ging in seine Standartkampfhaltung. Das Kunai, als Rapier nach vorne ausgerichtet, in der rechten Hand haltend, während die linke Hand hinter dem Rücken blieb und nichts tat. Vorerst. Falk wartete auf einen Angriff von Chiyoko um zu sehen, wie der Stil sich verhielt.
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BeitragThema: Re: Trainingsplatz 1   Mo Nov 24, 2014 4:03 pm

Chiyoko hatte diesen Trainingsplatz schon etwas länger nicht mehr betreten. Die Füße in das kühle Gras zu treten mit dem Anblick über die weite Grasfläche mit wenigen Bäumen weckte komische Erinnerungen an eine Zeit, die mehr als ein Jahr her war. Wo die Welt noch okay gewesen war, zwar mit Spannungen in der Familie, doch sie selbst hatte ein fröhliches und aufgeschlossenes Gemüt. Das war nun so drastisch am verwelken wie der Tau von den Blättern der Gräser rann. In Gedanken folgte sie Falk, sah sich um und bemerkte erst etwas versetzt, dass er gesagt hatte, dass er ihr mit Genjutsu nicht weiterhelfen konnte. Das wunderte sie nicht, während sie ihm beim Auspacken der Utensilien betrachtete. Welcher Schwertkämpfer verband Kenjutsu schon mit Genjutsu, außer ... Mich muss echt mal wer kneifen, sonst werde ich die Erinnerungen an ihn gar nicht mehr los. Konzentrier dich einfach auf das, was du dir selbst geschworen hast. Etwas anderes zählt nicht. Chiyoko nickte im nächsten Moment völlig zusammenhanglos sich selbst zu. Dann verbesserte sie Falk kleinlaut: "Ao suji. Blaue Ader." Ihr Ton war allerdings ruhig, als hätte sie gerade gesagt, er solle schauen, unter ihren Füßen war es grün. Es war ihr selbst nicht so wichtig, ob er nun wusste wie der Stil hieß oder nicht. Die wichtigen Fähigkeiten hatte sowieso er im Gepäck. Geübt fing sie anschließend eines der Übungsschwerter, wog es in der Hand und begutachtete es skeptisch. Klar, für Übungen der Motorik war es sicherlich gut, aber es wog weitaus weniger als ihr Breitschwert, dem sie sich verpflichtet hatte. Zwar nahm sie das Schwert schon in ihren führenden Arm, aber betrachtete Falk dann betreten und sich am Kopf kratzend. "Würde ich dir ja gern zeigen, aber leitet dieses Schwert Chakra? Wenn nicht, dann funktioniert Ao suji nicht und ich kann dich nur trocken angreifen, was wahrscheinlich nicht dasselbe ist oder?"
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