Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Login
Benutzername:
Passwort:
Bei jedem Besuch automatisch einloggen: 
:: Ich habe mein Passwort vergessen!
Kage
Bijū
Infobox
Neueste Themen
» Alte Stimmen erklingen
Mo Okt 01, 2018 5:23 pm von Gast

» Straßen von Kirigakure
So Sep 30, 2018 4:01 pm von Minami Sanako

» [Tenzou x Sana] Zwiespalt
So Sep 30, 2018 3:23 pm von Minami Sanako

» 4 Jahre Senshi Akademie + neuer Partnerbereich
Do Sep 20, 2018 11:40 am von Gast

» [Anfrage] Daiyonsekai
Di Sep 18, 2018 7:36 pm von Gast

» [Shiori & Ashe] Dorfleben
Sa Aug 25, 2018 12:16 pm von Taiyo Ashe

» [Postpartnerbörse] Taira Kimiko / Uchiha Tomoe / Hyuuga Kotone
Sa Aug 25, 2018 11:27 am von Taiyo Ashe

» Welpen wachsen
Sa Aug 25, 2018 11:26 am von Taiyo Ashe

» Uchiha Hachiko [Samurai | UF]
Di Aug 21, 2018 8:14 pm von Uchiha Hachiko

Die aktivsten Beitragsschreiber der Woche

Teilen | 
 

 Ryūjin kō·ketsu

Nach unten 
AutorNachricht
Gast
Gast



BeitragThema: Ryūjin kō·ketsu   Mi Mai 27, 2015 6:33 am



Ein Pub, der nur Nachts geöffnet hat. Sein Inhaber, Ryuuzaki, ist immer hinter der Theke, gemeinsam mit einer weiteren Angestellten. Es ist sauber und aufgeräumt, sobald man den Pub betritt, doch treibt sich hier auf Grund der Öffnungszeigen viel Gesindel herum. Auch solches, das besser nicht mit Minderjährigen konfrontiert werden sollte.
An Getränken erhält man hier, wie die Regale hinter dem Tresen bereits verraten, alles was das Herz begehrt und kann sich wunderbar das Hirn vernebeln. Auf Nachfrage gibt es auch Zitronen, Salz oder kleine Snacks, die man mit an einen anderen Tisch nehmen kann.
Die Musikbox im hinteren Bereich des Pubs spielt allerhand verschiedener Musik ab. Zu Beginn der Öffnungszeiten, legt Ryuuzaki immer selbst einen Song auf, den er gerne hören würde - danach dürfen die Gäste entscheiden, was laufen soll.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Ryūjin kō·ketsu   Mi Mai 27, 2015 7:54 am

Die blinde Hyuuga hatte sich zurecht gemacht – frisch gebadet, ihr freches Kostüm an. Schminken fiel bei ihr immer aus. Vermutlich würde sie es eher schlimmer als besser machen. Nachdem sie sich zurecht gemacht hatte, hatte sie überprüft, ob ihre Familie in ihren Betten liegt und ob sie schon schliefen. Danach war sie ausgerissen, hier in diesen Pub. Der Wirt kannte sie gut und begrüßte sie nach wie vor freundlich, bot ihr einen Platz am Tresen an und behandelte sie sehr gut. Zwar wunderte er sich, dass sie sehr häufig hier war und vergleichsweise so wenig trank, wenn man die restlichen Kunden sah, doch irgendwie schien er sie zu mögen.

Nun saß sie hier wieder. “Einmal das Übliche.“, sprach sie. Das Übliche war ein einfacher Cocktail. Nichts Spannendes. Sex on the Beach. Sie nahm den Strohhalm in die Hand und schlürfte genüsslich. Der Lärm war ihr irgendwie sympathisch. Die Musik aus der Musikbox, die vielen Gäste die mit einander redeten, lachten und Witze rissen – ganz gleich ob sie gut oder schlecht waren. Und sie in Mitten all dieser Leute. Ihren Blindenstock hatte sie in ihrer Handtasche verstaut. Die Teile konnte man zusammen schieben und so platzsparend verstauen. Andernfalls wäre er hier nur im Wege.

Sie lauschte und wartete einfach ab. Ryuuko wusste, dass irgendwann jemand kommen würde, sich zu ihr gesellen würde und sie vielleicht auch auf einen Drink einladen würde.
Nach einer weiteren halben Stunde war dies auch der Fall. Der Mann war nicht schön – was sie nicht bemerken konnte. War ihr aber auch egal. Der Kerl war auch alles andere als höflich oder gebildet. Genau die Art von Kerl, den sie gesucht hatte. Jemand, an dem sie wieder üben konnte. “Was machst’n heute noch so?“, erkundigte sich der Kerl und lehnte sich mit einem Ellbogen auf den Tresen, ihr zugewandt. “Och, ich weiß noch nicht so recht. Wieso? Hast du irgendeine Idee?“, fragte sie ihn und blinzelte dabei mit den Augen leicht – lächelte brav, als wenn sie ganz wild auf weitere Unternehmungen mit ihm wäre.
“Oh, mir würde was einfallen, ja.“, meinte er und fing an zu lachen. Ein sehr unheilvolles Lachen, wenn man es nicht einschätzen vermochte. Sie wusste, was ihm vorschwebte. Dazu musste sie ihn nicht sehen. Das Lachen war eindeutig genug. “Okay, dann lass uns noch austrinken und dann können wir los gehen, okay?“
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Ryūjin kō·ketsu   Mi Mai 27, 2015 8:59 pm

Es war ein langer Tag gewesen, ein stressiger und vor allem nerviger Tag an dem der Chuunin und Schwertkämpferin mehr Aggressionen bekommen als abgelassen hatte. Er hatte sich zu Hause nur kurz geduscht, einmal durch die Haare gegriffen, seine Jeans und ein schwarzes Shirt übergezogen, den braunen Umhang um und war auf in die nächste Kneipe gegangen. Dort saß er nun bereits seit einer Stunde und es geschah nicht Mal etwas aufregendes, wie auch wenn alle so freundlich zu einander waren, lächelten und auch noch gut gelaunt waren?
Sein Katana lag direkt neben ihm auf dem Sitz. Er hatte sich in eine der Eckbänke verdrückt, wo er an seinem Sake nippte und das Gesicht in den Schatten seiner Kapuze verbarg. "Na kommt...wieso prügelt sich nicht wer..." ging es ihm durch den Kopf während er seufzte und zum Tresen sah, wo er kurz inne hielt. Eine hübsche junge Dame, wohl mögliche eine Hyuuga wenn er sie sich einmal genauer ansah, Sex on the Beach stand vor ihr und neben ihr... "Wow...ein Neandertaler." Japp so in etwa sah dieser Kerl aus mit der sie gerade sprach. Kein Wort war bis hier her zu hören, doch wirklich hilflos sah sie nicht aus, wenn man auch schon 10 Meilen gegen den Wind riechen konnte was dieser Typ beabsichtigte. Das süße kleine Mädchen abschleppen um am nächsten Tag damit anzugeben was für ein toller Kerl er doch war...wenn er sich da mal nicht täuschte. Zack hatte sich mal in einer Beziehung mit einer Hyuuga befunden, Streit...Trennung...und schon hatte Ryota Trainingsausfälle gehabt, da Zack im Krankenhaus untergebracht werden musste.
Wer wusste was hier geschah. Eventuell würde er sich vergreifen, sie würde ihm eine verpassen und es würde eine Schlägerei daraus entstehen...für Ryota nur ein Grund mehr darauf zu hoffen, denn dann hätte er etwas um Stress abzubauen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Ryūjin kō·ketsu   Do Mai 28, 2015 10:39 am

“Stimmt, wir wollen die Tropfen ja nicht vergolden!“, lachte der Kerl und trank seinem Humpen leer. Was darin gewesen war, war für Ryuuko nicht ersichtlich gewesen, aber es war sicherlich hochprozentig gewesen. Sie für ihren Teil trank gemächlicher. Ihr Herz klopfte bereits ganz wild in ihrem Hals. Diesen Kick wollte sie spüren. Das Herzschlagen und der Nervenkitzel, bevor es los ging. Sie trank ihren restlichen Cocktail leer und lächelte dann. Ihre Handtasche ergriff sie – darin befand sich schließlich ihr Blindenstock, den sie später brauchen würde – und erhob sich vorsichtig, tastete den Boden mit den Füßen ab, um sicheren Stand zu haben. “Hui – ich glaube, du wirst mich ein wenig halten müssen - “, sprach sie ohne den Kerl an zu sehen. So konnte sie vielleicht verbergen, dass sie nichts sah. Und wenn er es doch merkte, konnte ihr das auch egal sein. Er lachte leicht und bejahte ihre Bitte, erhob sich selbst schwankend und schlang eine Hand um ihre Taille.
Die Berührung ekelte Ryuuko ein wenig an, aber es war das nötige Übel, was sie für ihren Kick erdulden musste. Der Kerl führte sie aus dem Lokal, ohne dass er auch nur im Geringsten darauf kam, das sie nichts sehen konnte. Sie selbst wank dem Wirt noch zu und lächelte dabei leicht. Dass sich hier ein anderer Shinobi befand, der sie sah und vielleicht bemerkte, dass sie blind war – aufgrund des starren Blicks und anderen Faktoren, war ihr freilich nicht bewusst, kümmerte sie aber auch nicht in erster Linie.
Der Kerl führte sie aus dem Lokal, hielt sie schwankend. “Und, wo geht’s hin?“, erkundigte sich Ryuuko und erntete ein erneutes Lachen. “Ich kenn da nen tollen Ort, gar nicht weit von hier. Ist ne Lagerhalle. Willst‘ meine Freunde kennen lernen?“. Sprach er fragend.
Freunde? Oh, damit hatte sie wiederrum nicht gerechnet. Ihr Herz schlug schneller. Ein Windzug strich ihr durch die Haare und sie grübelte. War sie schon für derart große Aufgaben bereit? Sie wusste es nicht. Aber wenn sie es nicht probierte, konnte sie es auch nicht in Erfahrung bringen. Wenn sie es nicht schaffte würde es allerdings böse für sie enden, das stand für sie fest. Und dann würde das ganze Drama mit ihr ans Tageslicht kommen. Und dennoch, dieses Nervenkitzeln … “Hmm – okay, wieso eigentlich nicht.“, antwortete sie dann.
Der große Kerl, von dem sie nicht einmal den Namen wusste, wollte sie also fort vom Lokal führen. In die Nacht hinein, in der sie niemand sehen würde.


Zuletzt von Hyuuga Ryuuko am Fr Jun 05, 2015 1:00 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Ryūjin kō·ketsu   Do Jun 04, 2015 1:17 pm

Langweilig. Mehr konnte Ryota darüber wirklich nicht sagen, denn es geschah rein gar nichts. Der Neandertaler war betrunken und baggerte wild drauf los und alles was dem Mädchen einfiel war, das sie darauf einging. "Na da hat heute Abend jemand seinen Spaß...eher zwei haben den." Ryota seufzte, es dauerte nicht sonderlich lange. Die beiden tranken aus und waren dann schon weg, das einzige was Ryota etwas stutzig machte..."ihre Augen..ihr Gang...dieses...sie ist blind oder?" Es waren Gedanken die ihm durch den Kopf rasselten, nichts interessantes. Weder kannte er den Typ noch das Mädchen und wirklich interessieren tat er sich auch nicht für sie. Er hatte gehofft es würde einfach etwas geschehen, eine kleine Rauferei, doch irgendwie wurde daraus nichts. Sie hatte sich auf den Kerl eingelassen und schwups war sie mit ihm davon, Ryota saß weiterhin auf seinem Platz, trank den Rest seiner Flasche aus, ein Schluck, zwei Schluck, Drei Schluck und schwups leer. Doch was nun? Nach Hause gehen, dafür war es noch viel zu früh, doch wirkliches Interesse hatte er heute auch nicht um hier zu bleiben. Es war ein elendiger Tag, kein Spaß, keine Aktion, einfach nichts war geschehen. Nun gut, sein Training war ganz gut verlaufen, aber das wars auch schon..."Wie es wohl Midori geht?....Vielleicht sollte ich morgen früh mal bei ihr vorbeischauen..vielleicht...ja vielleicht hat ihr unser Date ja gut gefallen und sie will sich nochmal mit mir treffen...das wäre doch klasse." Nuschelte er leise vor sich hin und bestellte sich darauf noch einen zweiten Sake, was sollte es hier herum zu sitzen und Trübsal zu blasen. Er würde sich gut die Kante geben und danach nach Hause gehen und schlafen wie er schon lange nicht mehr geschlafen hatte und dann? Nun ja dann würde er eben den morgigen Tag erst einmal damit beginnen das er bei Midori vorbei schaute, ihre Adresse hatte er ja bekommen.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Ryūjin kō·ketsu   Fr Jun 05, 2015 1:03 pm

Gerade hatte der bullige Kerl die Türe geöffnet und Ryuuko hatte sich heraus manövriert, da spürte sie ein Rucken an ihrem rechten Arm. Sie wurde direkt nach Austritt zur Seite gerissen, sodass sie außerhalb des Sichtfeldes der Besucher des Lokals war. Ein kleiner spitzer Schrei entfuhr ihr durch die Überraschung dennoch. Den hatte sie sich durch die Überraschung nicht verkneifen können. Ryuuko stürzte zur Seite, ruderte kurz ein wenig mit den Armen, um irgendwo halt zu finden, doch fand keinen. Der Sturz war nicht gerade angenehm. Sie spürte wie ihre rechte Seite über den Boden streifte und sich leicht aufscheuerte. Eine harte Hand griff sie hinten am Kragen. “Hiraiko – du konntest es nicht lassen, oder?“, brummte eine neue Stimme. Dieser neue Kerl war jünger, muskulöser gebaut und hatte auch eine festere Stimme. Zumindest das konnte Ryuuko erkennen. Und die Hand, die zuvor sie zu Boden gerissen hatte, war kräftig gewesen, nicht so speckig wie die Hand dieses Hiraikos.

Diese muskulöse Hand riss nun an Ryuukos linken Arm. Riss sie förmlich wieder auf die Füße. “Aber, Chiba … ich wollte sie doch nur -“, setzte Hiraiko an, wurde jedoch barsch unterbrochen. Die Stimmen waren nicht gerade leise, aber unaufmerksame Lokalbesucher würden sie nicht hören, auf Grund des Lärms im Lokal. “Ruhe! Lass mich raten, du hast ihr auch den Platz bereits genannt?! Du bist so ein Idiot!“, keifte Chiba, “Ich werds direkt hier erledigen!“, knurrte er und seine ungenutzte Hand griff nach Ryuukos Kehle. Sie war zu überrascht gewesen, ihr Puls war zu hoch, als dass sie es früh genug hätte wahrnehmen können. Sie kniff die Augen zusammen und spannten den Hals an, damit sie besser atmen konnte. Das war nicht so gelaufen, wie sie es sich vorgestellt hatte.
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Ryūjin kō·ketsu   Di Jun 09, 2015 6:00 pm

Die Lautstärke in diesen Kneipen war manchmal wahrlich angenehm, doch manchmal auch unendlich nervtötend und vor allem konnten sie für den Tod verantwortlich sein, wie es in diesem Falle hätte geschehen können, wäre Ryota nicht jemand gewesen der seine Umgebung doch recht genau in seinem Blickfeld hatte, sich versuchte, egal wo er war und wieso er dort war, auch auf die Umgebung zu achten, falls Gefahren auftauchten. Ein weiterer Schluck des Sake floss seine Kehle sanft herunter. Das leichte brennen des Alkohols war angenehm und verbreitete sofort diese wundervolle Wärme, wenn er auch seine Sinne und seinen Verstand nach und nach Benebeln würde, doch so weit war er noch nicht, dafür hatte der Chuunin zu wenig getrunken, doch vor allem, waren seine Sinne noch wach genug um zu erkennen was dort an der Tür geschah zu der er sah, zu jener Tür aus der keine Sekunde zuvor jemand gegangen war, zwei Personen, ein Mädchen und ein recht klumpiger Kerl. "Mhm?" Ryota´s Augen sahen kurzzeitig eben an jene Stelle wo er etwas wie einen Ruck erkannte und kurz darauf, leise, fast nicht hörbar, einen Schrei. Er blickte zum Wirt, dieser blickte zu ihm, auch dieser hatte es gehört und nickte ihm zu. Das kannte man ja. Irgendetwas geschah und die Shinobi durften außerhalb ihrer Schichten dann auch für Ordnung sorgen, damit niemand sich beschweren konnte das Shinobi faul seien. Ryota warf das einige Ryo auf den Tisch bevor er, Hand am Griff seines Katana´s zur Tür ging, genau in dem Moment, als die Hand sich um die Kehle des Mädchens schloss. Was ihm dort an Schauspiel geboten wurde war kaum zu übertrumpfen. Das Mädchen von zuvor, wurde dort gewürgt, von einem Kerl der aussah als wäre nichts wichtiger als reine Muskelmasse, wenn auch die Stärke dahinter sicherlich nicht zu überschätzen war, neben ihm unsicher der Klops von zuvor der eben jenes Mädchen, das, nun wo Ryota sah was dort auf dem Boden lag, wirklich blind war, mitgenommen hatte. "Doch nicht so unschuldig wie es anfangs aussah..." Ein kurzer Gedanke, der leise über seine Lippen ging, bevor seine Klinge auch schon die Schwertscheide verließ, Chakra in seine Beine gepumpt wurde und er die Klinge schon am Hals des Mannes hatte der des Mädchens Hals umklammerte. "Ihr Hals oder der Deine...entscheide dich schnell..." Worte, so kalt wie es nur von einem Shinobi kommen konnte, die Augen des Blonden schienen aus Eis gegossen, denn solche Situationen hasste er wie den Teufel. Wenn der junge Mann gefährlich war, dann in den Punkten seiner Geschwindigkeit und der Führung seines Schwertes, seiner in Material gegebenen Seele. Menschen die Macht ausnutzten, Kraft ausnutzten und sie gegen jene Schwächeren einsetzten, anstelle den Schutz zu gewährleisten den sie fähig waren zu bieten. "Ich schneit dir die Kehle durch die Mistkerl..."
Nach oben Nach unten
Gast
Gast



BeitragThema: Re: Ryūjin kō·ketsu   Mi Jun 24, 2015 8:51 am

Die Hand um ihre Kehle tat weh und der Sauerstoff war zu wenig, um lange durch zu halten. Doch das währte nicht wirklich lange. Ein Geräusch hatte sie vernommen. Füße, die über den Boden zogen,  Eisen das aus einer Scheide gezogen wurde und außerdem war da noch das Gefühl einer Präsenz. Alles in allem ziemlich eindeutige Indizien zu dem was geschah, aber sie konnte sich gerade keinen Reim darauf machen. Bis sie die Stimme hörte. Ein junger Mann. [color:832e=ff6600]"Ihr Hals oder der Deine...entscheide dich schnell...", sprach die Stimme drohend. Ihr Retter und zugleich doch auch ihr Spielverderber. Die Situation war ernst, eigentlich nicht zum Spaßen – aber dennoch hatte liebte sie diesen Nervenkitzel ja gerade und brachte sich deswegen in solche Situationen. Und dann kam jemand und half ihr. Wie sie aus dieser Situation alleine heraus kommen sollte war nicht gegeben gewesen – jetzt wo aber der Neuankömmling kurzzeitig die Aufmerksamkeit auf sich zog bot sich sehr wohl ein Schlupfloch für sie.
Der muskelbepackte Kerl ließ seine Hand verharren, spannte sie jedoch nicht weiter an. Er schien abzuwägen, was geschah, wenn er nicht gehorchte und den Griff lockerte. War der Shinobi in der Lage ein Blutbad anzurichten? Sicherlich nichts, was irgendjemand hier wirklich sehen wollte und in Anbetracht der Fähigkeiten eines Shinobi maßlos übertrieben war. Eine leere Drohung also? Es würde sich nicht gut machen, wenn man einen Einwohner in mitten Konohagakures abschlachtete. Ihm die Kehle aufschnitt oder gar ihn enthauptete. Ryuuko hatte wohl die gleichen Gedanken wie der Muskelmann gehabt und war sich nicht sicher, wie der Shinobi dachte. Sie vernahm den Geruch von Alkohol, weswegen er nicht mehr ganz zurechnungsfähig sein könnte.

Also musste sie sowohl um ihres Lebenswillen, als auch um das des Kerls, der sie gerade versuchte zu erwürgen eingreifen. Ihre schlanken Hände waren nach wie vor um das Handgelenk von Chiba gelegt und klammerten sich mehr daran. Jedoch nicht mehr, um den Griff zu lösen, sondern um guten Halt zu bekommen. Sie riss einen ihrer Füße sehr akrobatisch in die Höhe. Er sauste knapp am Klingenrücken vorbei unter das Kinn von Chiba. Sie gab sich gerade die absolute Blöße – was aber wohl in Anbetracht der Umstände entschuldbar war.
Chiba ließ ruckartig los und taumelte zurück, griff nach seinem Kinn. “Du verdammtes Miststück!“, keifte er und wollte gerade wieder nach vorne hasten, überlegte es sich jedoch nach einem kurzen Blick zu Ryota anders. “Komm mit, Hiraiko…“, brummte er und verließ die Szene ohne einen weiteren Moment zu warten.

Ryuuko keuchte leicht und rieb sich den Hals, ließ sich an der Wand hinab gleiten, an der sie lehnte und setzte sich. Das Adrenalin schoss noch immer durch ihre Venen. Ihr Herz klopfte noch stark. Aber langsam beruhigte sich ihr Körper. “Wer bist du?“, erkundigte sie sich nach Ryota, ohne etwa auf die Idee zu kommen Danke zu sagen. Er war in ihren Augen nur die nötige Ablenkung gewesen. Undankbar war es von ihr, das war nicht zu verleugnen, aber Ryuuko hatte sich auf eine längere Konfrontation gefreut.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Ryūjin kō·ketsu   

Nach oben Nach unten
 
Ryūjin kō·ketsu
Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Ketsu Onyo Piloten Fähigkeit

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Tamashii no Utsuri :: RPG-Welt :: Hi no Kuni :: Konohagakure :: Innenstadt-
Gehe zu: