Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Hikyuden] Hira Hira Tanuki

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Mi Apr 20, 2016 10:37 am

~ Das `Hira Hira Tanuki´ gilt als zuverlässige Adresse für jeden, der das klassische Nachtleben einer Großstadt erleben will: Musik und Tanz, unvermeidlicherweise auch Karaoke, bilden das Unterhaltungsprogramm. Insbesondere Jugendliche werden von dieser Lebendigkeit angezogen, wogegen sich ältere Generationen lieber in gediegeneren Sake-Häusern wohlfühlen.
Sein Ruf als Magnet für Jungvolk brachte dem `Hira Hira Tanuki´ jedoch auch eine kleine Plage ein: Drogenhändler finden hier recht unerfahrene, naive "Opfer" vor. ~

_________________
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   So Apr 24, 2016 10:59 am

cf: Hospital [Bettenstation]

Es war das Richtige, dass sie nun zusammenarbeiten würden. So konnten sie um einiges mehr erreichen, davon war Shuichi überzeugt. Doch als Ringo ihn davor, noch im Krankenhaus, fragte, was er davon hielte, wenn er als Hilfs-Genin bei der Mission offiziell beteiligt wäre, hatte er eindeutig abgelehnt. Das fehlte ja gerade noch! Er hatte sich immerhin damals den Rang eines Jounins erkämpft und jetzt sollte er als Hilfs-Genin für das Dorf arbeiten, vor dem er vor zehn Jahren aus purer Absicht geflüchtet war? Nein, auf sowas würde er sich nicht einlassen, zumal es Gefahr mit sich bringen konnte, entdeckt zu werden. Ringo schöpfte keinen Verdacht, sie war ja auch viel zu jung um ihn damals gekannt zu haben. Sie würde ihn niemals erkennen und damit auch niemals verraten. Aber wenn sein Aussehen irgendwie an die Obrigkeit von Konoha kam, könnte das schon um einiges anders laufen, auch wenn der Hokage inzwischen ein anderer war. Dieser Gefahr wollte sich Shuichi jedoch nicht aussetzten, also hatte er Ringos Angebot freundlich aber bestimmt abgelehnt mit dem Grund, dass er auf Geld nicht angewiesen sei und seine persönlichen Gründe ihm durchaus genug Antrieb verliehen, um diese Sache hier durchzuziehen.

Und nun waren sie hier, Im 'Hira Hira Tanuki'. Die Bar, die als Mekka für Jugendliche galt. Hier pilgerten Abend für Abend haufenweise junge Frauen und Männer her, nur um sich dann mitten in der Nacht wieder auf den Heimweg zu begehen. Vernebeltem Verstand inklusive.
Als Shuichi auf die Uhr schaute, erkannte er, dass es bereits Abends war, jedoch noch zu früh, als dass sich schon haufenweise Leute in der Bar aufhalten konnten. Es war gerade einmal kurz nach sechs Uhr. Fraglich, ob die Bar überhaupt auf hatte. Er sah zu Ringo und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ich glaube, wir sind noch etwas zu früh.", erklärte er dann und fragte sich, ob er überhaupt reingelassen wurde, immerhin erkannte man bei ihm eindeutig, das er nicht mehr anfang zwanzig war. Auffallen würde er da drinnen wohl definitiv.
"Vermutlich sollten wir etwas später noch einmal vorbeischauen wenn die grosse Masse der Jugendlichen da ist und es sich für ... unsere Ziele auch wirklich lohnt, zuzuschlagen.", er hatte mit Absicht nicht Namen und Bezeichnungen verwendet, man wusste nie, wer einem in der Öffentlichkeit zuhörte. So zumindest konnte es im Grunde alles mögliche sein, auch wenn es natürlich auffällig war, dass sie direkt vor dem Nachtclub standen, in dem sich der letzte Drogenunfall ereignet hatte.
"Was hälst du von einem Abendessen? Wäre eine gute Vorbereitung auf den Abend, oder? Ich lad' dich auch ein, keine Sorge. Immerhin sollst du ja dein hart erarbeitetes Geld von dieser Mission nicht gleich wieder loswerden.", erklärte er und klang dabei weder herabwertend oder sarkastisch, vielmehr sagte er es gutgelaunt und als Scherz. Aber ob Ringo das ebenfalls so auffassen würde?
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Mi Apr 27, 2016 12:41 pm

cf: Hospital [Bettenstation]

Ringo fands schade. Kein Untergebener für sie. Dabei stand sie doch mit einem Shinobi-Dorf im Rücken da, während Ryotaro ohne sonderliche Unterstützung war. Doch nun gut, sie würde mit dem Großen keinen Zank beginnen. Zum Einen, gerade weil er einfach erfahrener und sicher auch stärker war, und zum Anderen, weil er ein Freund der Hokusai-Familie war.
Na fein, hatte sie daher gesagt, als er freundlich, aber entschlossen, abgelehnt hatte. Und war dabei ein klein wenig kläglich, aber nicht nachtragend gewesen.

Nun standen sie vor dem Club, dessen Aushängeschild ganz namensentsprechend einen dicken, tanzenden Kleinen Panda mit Strohhut zeigte. Ringo hatte schon Tanuki gesehen: Ein Bekannter von ihr hatte einen Kuchiyose-Vertrag mit diesen Wesen abgeschlossen und benutzte sie als Schiffsmannschaft, um mit einer riesigen Schildkröte übers Meer zu fahren. Und Steine aus den Ruinen Kumogakures nach Kaze no kuni zu schippern.
Die wären tolle Diener, dachte Ringo bei sich. Bessere Diener als meine Oryx. Sie mochte ihre Spießböcke, doch sie hatten nunmal keine Hände. Dies machte sie zu recht gehandicapten Untergebenen.
Ryotaro bekundete, dass sie möglicherweise zu früh dran seien. Dem konnte die Sarutobi nur beipflichten. Vermutlich glüht der Großteil der Kundschaft noch vor, bemerkte sie trocken. Die Sorglosigkeit der Jugend war beneidenswert.
"Was hälst du von einem Abendessen? Wäre eine gute Vorbereitung auf den Abend, oder? Ich lad' dich auch ein, keine Sorge. Immerhin sollst du ja dein hart erarbeitetes Geld von dieser Mission nicht gleich wieder loswerden."
Ich wäre dumm, Nein zu sagen, befand Ringo ohne jedes Zögern. Sie war eine Kunoichi, die absolut jede Chance ergriff, die sich ihr bot! Was haben wir denn da.
Es gab hier, wie in so ziemlich jeder größeren Stadt, natürlich ein ´Ichirakus Nudel-Imperium´, das Paradebeispiel für eine erfolgreiche Imbiss-Kette. Das Restaurant herrschte über den Marktplatz wie ein Banditenkönig über ein armes Dörfchen, also mit eiserner Faust. Das Gastronomie-Geschäft war ein Grausames, und Konkurrenz-Unternehmen mussten sich einiges einfallen lassen, um Gäste anzuziehen. Niedrige Preise waren eine Möglichkeit. Schrille Dekoration eine Andere. Es gab sogar ein Kaffeehaus "Zur Katzenminze", welches von Ninja-Katzen betrieben wurde.
Ringo fragte sich, wie Letzteres durch die Prüfung des Gesundheitsamtes kam. Bestechung?
Mir ist nach Fisch, was Fettigem dazu und viel Soja, malte sie ihrem Begleiter die Vorstellungen ihres Bauches aus. Das gibt gute Grundlage, nicht? Sie schaute vielsagend drein. Unausgesprochen war natürlich, dass sie vorhatte, heute abend Alkoholisches zu trinken. Viele bunte Drinks. Um sie scheinbar unbeachtet zu lassen.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   So Mai 08, 2016 9:01 am

Ringo nahm an. Er lächelte ihr charmant zu und dachte darüber nach, dass sie mit Sicherheit froh über diese Gelegenheit war. Er war zwar schon sehr lange kein Teil mehr des Shinobisystems von Konohagakure, dennoch wusste er noch sehr gut, dass diese es einfach im Blut hatten, ihre Arbeiter auszunehmen. Man schleppte sich auf Missionen, gab sein Bestes, unter Umständen manchmal sogar sein Leben und verdiente gerade Mal genug daran, um über die Runden zu kommen. Shuichi hatte das Dorf damals hinter sich gelassen, weil er einfach völlig andere Ansichten hatte als die Mächtigen dort. Wieso sollte er sich davon unterdrücken lassen? Er verstand sowieso nicht, wieso man sich nicht einfach 'eigenständig' machen durfte, ganz offiziell. Nein, das war nicht erlaubt. Nun musste er sich deswegen im Geheimen halten, sich Lügen und Unwahrheiten ausdenken und darauf hoffen, das diese niemals aufgedeckt wurden. Natürlich war es jedes Mal ein hohes Risiko nach Konohagakure zu gehen. Tatsächlich war sein Bruch mit dem Dorf schon über zehn Jahre her. Wahrscheinlich war er dort inzwischen offiziell für tot erklärt. Bei dem Gedanken lächelte er leicht. In Konohagakure wurde er für tot gehalten und hier stand er, absolut lebendig ... Und als er weiter dachte, verschwand sein Lächeln. Den er stand hier, lebendig und löste einen wichtigen Fall für Konoha. Für Konoha! Aber gut, er hatte auch persönliche Motive, es war einfach nur Zufall, dass das Dorf ebenfalls zur gleichen Zeit einen ihrer Untergebenen hergeschickt hatte, um diese seltsamen Drogenfälle zu untersuchen.

Als Ringo erklärte, was sie den gerne essen würde, betrachtete Shuichi eingehend die Strasse. Es gab einiges im Angebot, tatsächlich sah jedoch nur Ichirakus Ramen wirklich ansprechend aus. Alles andere wirkte untertrieben billig und schäbig oder viel zu schrill und seltsam.
"Wir bleiben beim Altbewährten. Gehen wir zu Ichirakus Ramen.", erklärte er und da Ringo eingeladen wurde, hatte sie im Grunde keine Möglichkeit zu widersprechen. Aber da Shuichi ein wahrer Gentleman war setzte er ein: "Ist das für dich in Ordnung?", hinterher und ein freundliches Lächeln obendrauf.
Zusammen bei Ichirakus Ramen angekommen, musste Shuichi feststellen, dass sich diese Kette tatsächlich gemacht hatte. Zu den Anfangszeiten gab es nur ein paar Stühle direkt am Tresen wo der Ladeninhaber seine Kunden bedient hatte. Jetzt gab es einen grossen Raum, gefüllt mit Tischen und Stühlen, stilvoll dekoriert und dennoch hatte es Ichirakus Ramen geschafft, immernoch das gewisse Gefühl zu übermitteln, nicht einfach in irgendeinem Ramenladen zu sein. Die Innendekoration bestand im Grunde vollständig aus Holz und auch wenn es nun Tische für mehr Kundschaft gab, so hatten sie das Prinzip mit den Stühlen direkt am Tresen nicht verworfen. Dort befand sich tatsächlich auch die meiste Kundschaft. Es war wohl einfach ein alteingesessener Brauch, den auch die meisten Leute, die Ichirakus von früher kannten, nicht missen wollten.
Shuichi deutete auf einen Tisch. Da am Tresen sogut wie alles belegt war, blieb ihnen wohl nur einer der Tische übrig, die noch frei waren. "Wie wär's mit dem da? Der liegt etwas abgelegen, dann können wir auch unser Vorgehen besprechen bezüglich des heutigen Abends. Ich nehme an, dir schwebt ein Plan vor?", ihm nicht direkt, weshalb er dezent versuchte, die Arbeit auf Ringo abzuwälzen. Wenn sie auch keine Idee hatte, musste er eben improvisieren.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Mi Mai 11, 2016 2:38 pm

Altbewährtes für den alten Herrn. Ringo verkniff sich den Seitenhieb und verzog nur ein wenig die Mundwinkel bei diesem Gedanken. Als er fragte, ob dies in Ordnung sei, legte sie in theatralischer Geste die geballte Faust aufs Herz. Immerhin verzichtete sie dazu, formell auf die Knie zu fallen. Praktisch von Haus aus kann ich zu einer solchen Einladung nicht Nein sagen.
Es gefiel ihr besser als gedacht, mit einem Shinobi unterwegs zu sein, der ihr nicht unterstand. Vielleicht, weil gleichzeitig sie ihm auch nicht unterstand. Zumindest brachte er bislang keine höhere Erfahrung oder sonstiges Gewicht ins Spiel, als sie am Tisch saßen und zu Planen begannen.
"Ich nehme an, dir schwebt ein Plan vor?"
Ringo ließ sich am Tisch nieder, zog eine der Speisekarten zu sich heran und blickte sporadisch auf das Angebot. Natürlich würde sie Nudelsuppe bestellen. Trotzdem überflog sie das übrige Sortiment, rein aus gutem Willen.
Der Spur der Brotkrumen folgen, erwiderte sie und betrachtete dazu passend die Angebote an Teigwaren. Ein Gericht wirkte seltsam schmal, gebackener Teig mit Tomatensoße und Fleischwurstscheiben, darauf geschmolzener Käse? Ringo hob eine Augenbraue. Ich meine, wir haben diese Spur... Fangen wir den Drogenhändler und nehmen ihn ins Verhör? So könnten wir uns hocharbeiten. Sie machte eine vage Handbewegung. Wobei ich gestehe, nichts Besonderes zu besitzen, was das Aufspüren böser Leute, die junge Mädchen mit Drogen anfüttern wollen, erleichtert... oh warte. Sie griente abrupt und breit. Ich wäre ein tolles Ziel, oder nicht? Sah sie nicht aus wie jemand, den man furchtbar gern mit Drogen anfüttern wollte?
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Fr Mai 13, 2016 11:56 am

Wie erwartet bot sich Ringo selbst als Opfer an und als sie zuerst gespielt erklärte, dass sie nichts besass, um einen solchen Drogenhändler anzulocken, zog Shuichi die Augenbrauen hoch. Ringo setzte jedoch sofort nach, dass sie durchaus etwas besass, nämlich sich selbst.
Er zog scharf die Luft ein, als sie nach seiner Meinung fragte und liess seinen Blick mit Absicht offensichtlich über ihren Körper wandern. Dann lehnte er sich zurück und legte einen gespielt skeptischen Ausdruck auf. "Ich weiss nicht ...", sagte er dann und verschränkte die Hände hinter seinem Kopf, "Sicher, dass die dich als Opfer ansehen? Ich würd' dich nicht mehr nach deinem Ausweis fragen.", er zwinkerte ihr kurz mit einem Auge zu. Natürlich machte er sich nur einen kleinen Spass daraus, sie schien ja ziemlich von sich selbst überzeugt zu sein, dem einen kleinen, spassigen Dämpfer zu verpassen konnte nicht schaden und ausserdem schätzte er sie auch als humorvoll ein. Wenn dem nicht so war, würde er solche Scherze halt absofort seinlassen.
"Gut, dann werde wir's also ganz einfach und simpel machen. Du bietest dich als Opfer an, möglichst offensichtlich. Vermutlich schöpfen die sowieso keinen Verdacht, weil jedes zweite Mädchen in diesem Lokal dann verdächtig wirken würde.", damit spielte er darauf an, das viele dieser jungen Frauen verdammt naiv und gutgläubig waren, "Wenn du Glück hast, springt ein Drogenhändler drauf an. Die Frage ist auch, ob sich dort mehrere davon tummeln oder ob es nur en Einziger ist. Ich werde vermutlich am meisten auffallen, weshalb ich mich etwas zurückziehen werde und alles einfach nur genaustens beobachte. Und sobald man dir etwas ins Getränk mischt, werde ich dich anfunken.", er verzog kurz das Gesicht und sah sie fragend an, "Du hast doch sicher so tolle Funkgeräte dabei, die man in Konoha immer gerne für Missionen verwendet, oder? Ist doch Standartausrüstung ...? Hoffe ich zumindest. Ansonsten müssten wir uns sowas vorher noch rasch zulegen. Nicht dass du am Ende tatsächlich noch ein Opfer dieser Drogen wirst.", er lächelte charmant. Natürlich meinte er alles nicht ganz so böse und sarkastisch, wie es womöglich rein worttechnisch rüberkam. Anhand seiner Stimme hörte man jedoch den schelmischen Unterton, der verriet, das er einfach gerne Scherze trieb.
Die Bedinung kam und nahm ihre Bestellungen auf und kurz darauf stand auch schon das Essen vor ihnen. Er hatte sich, wie erwartet, eine Nudelsuppe bestellt. Immerhin war dieser Laden ja auch genau dafür bekannt. Und es war auch das Gericht, das hier einfach am besten schmeckte.
"Hast du irgendwelche Ergänzungen oder vielleicht einen ganz anderen, besseren Plan? Ich bin natürlich gerne offen für Neues.", erklärte er dann während dem Essen, immerhin waren sie derzeit sowas wie Partner und er wollte ihre Meinung unter keinen Umständen untergraben.
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Sa Mai 14, 2016 2:08 pm

Ringos Grinsen wurde etwas schmaler, als Ryotaro zweifelnd klang, und daraufhin wieder weiter, als er ihr zuzwinkerte. Sie setzte sich rasch ein wenig anders hin, mit etwas stärker durchgedrücktem Rücken. Ah, du bist ein netter Onkel, versetzte sie fröhlich. Dieser Spruch ging klar gegen sein Alter. Wobei er so alt nichtmals aussah. Nur zu alt, um nicht zwischen jugendlichen Feierfreudigen aufzufallen, dem konnte die Sarutobi nicht wiedersprechen.
Ihr gefiel die Sache außerordentlich. Der Freie ließ sie machen und würde im Hintergrund beobachten. Sie würde also im Rampenlicht stehen und ihren Spaß haben, bis die Sache in anderm Sinne spannend wurde. Tanz-Clubs lagen ihr nicht, wichtige Positionen bei Einsätzen umso mehr. Dafür konnte sie es ertragen, sich von grellen Lichtern blenden und dumpf wummernder Musik betäuben zu lassen.
"Du hast doch sicher so tolle Funkgeräte dabei, die man in Konoha immer gerne für Missionen verwendet, oder? Ist doch Standartausrüstung ...? Hoffe ich zumindest. Ansonsten müssten wir uns sowas vorher noch rasch zulegen. Nicht dass du am Ende tatsächlich noch ein Opfer dieser Drogen wirst."
Das wäre misslich, fand auch Ringo und klopfte auf ihre Hüfttasche. Habe die passenden Knöpfchen fürs Ohr dabei. Hoffe, sie funktionieren, auch wenn es arg laut wird.
In diesem Moment kam eine Bedienung an den Tisch und zückte den Notizblock; Ringo rutschte wie ertappt wieder in eine bequemere Sitzhaltung zurück, als wäre ihr etwas peinlich. Das Gleiche, bestellte sie rasch. Mit Scharf.
Ryotaro gab nun die freundliche Frage nach Unklarheiten und Anregungen. Ringo verneinte mit huldvoller Handbewegung. Ich bin zufrieden. Sie schob sich den ersten Bissen in den Mund und schaute einen Sekundenbruchteil erschrocken drein, weil die Suppe, ganz wie ja auch bestellt, scharf war. Wirklich scharf! Sie musste sich gewaltsam daran hindern, zu zittern und Rauchwölkchen aus ihren Mundwinkeln quellen zu lassen, während die Würze ihre Geschmacksnerven mit rotweiß glühenden Brandzeichen quälte. Lecker, sagte sie, nur ein ganz klein wenig heiser und hechelnd. Der nächste Bissen war kleiner.
Kleine Kinder rannten zwischen den Tischen hindurch. Eins heulte, eine Shinobi-Spielfigur in orangenem Sportanzug an die Brust gepresst. Das andere hielt ebenfalls eine Spielfigur, eine mit schwarzen Haaren und roten Augen. Das verfolgende Kind hielt die Hand mit der Figur weit von sich gestreckt und quietschte dabei in einer Nachahmung eines zwitschernden Vogelschwarms.
Dieser Giftmischer, sagte Ringo, ist höchstwahrscheinlich ein Shinobi, wie gesagt.
Ein drittes Kind! Mit Spielfiguren von Marionetten. Die mit Fäden ausgerüstet und somit eigentlich nicht nur Spielfiguren von Marionetten, sondern echte Marionetten waren... Normale Marionetten von echten Marionetten also?
Hattest du schon mit Giftmischern zu tun?
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Mo Mai 16, 2016 7:15 pm

Shuichi lächelte schief, als sie erwähnte, dass er ein netter Onkel wäre. Ja, er hatte den Seitenhieb durchaus bemerkt. Auch sie spielte auf sein Alter an und tatsächlich war er mit Sicherheit auch etwas älter als sie. Womöglich sogar einiges? Bei Frauen liess sich das Alter immer so wahnsinnig schlecht einschätzen, vor allem wenn sie geschminkt waren. Er betrachtete sie für einen Moment und kam zu dem Entschluss, dass er ihr Alter nicht wirklich schätzen konnte. Hoffentlich würde sie nicht auf die Idee kommen und ihn fragen, wie alt er sie schätzen würde. Da würde er sich wohl mit Sicherheit komplett die Blösse geben.
Glücklicherweise hatte sie auch bejaht, dass sie im Besitz funktionierender Funkgeräte war oder die praktischere Variante davon, die in ein Ohr passten. Die waren sogar noch besser! Auch dass sie bezüglich des Planes zufrieden war, stimmte ihn zufrieden und er lehnte sich gemütlich zurück und wartete auf das Essen.

Welches auch nicht lange auf sich warten liess. Shuichi selbst wusste, dass das Essen hier unglaublich scharf sein konnte und wenn man die Schärfe nicht bestimmte, würden sie einem immer die schärfste Variante bringen. Und die hatte wohl Ringo bekommen, was man anhand ihres Gesichtsausdrucks sehr gut sehen konnte. Shuichi kam nicht umhin leicht zu lächeln, ganz Gentleman-like jedoch lachte er sie nicht aus.
Danach gings wieder um die Arbeit. Sie fragte ihn ob er schon einmal mit Giftmischern zutun hatte. Shuichi blickte sie an, das Lächeln war verfolgen. Er erinnerte sich nur zugut an den Mann, weswegen er all dies hier auf sich nahm. Den Mann, den er in dieser Sache vermutete. Es passte aber auch zu ihm, er hatte schon immer Vorliebe für hinterhältige Dinge gehabt und mit Gift zu töten war nichts Anderes. Würde er Shuichi zu einem Zweikampf fordern, der Katakura war sich sicher, er würde gewinnen. Dummerweise war er ein Feigling.
Er schüttelte langsam den Kopf. Auch wenn er mit diesem Mann schon etwas zutun gehabt hatte, so konnte er doch nicht behaupten, er hätte Kenntniss über irgendwelche Giftmischer.
"Leider nein.", sollte er ihr anvertrauen, dass er wusste wer eventuell darin verwickelt sein könnte? Im Grunde traute er der Blonden, doch was, wenn da Verbindungen waren, die er bis dato noch nicht kannte? Shuichi war ein verdammt vorsichtiger Kerl was solche Dinge anging.
"Und du?", gab er dann die Frage zurück und fand zu seinem charmanten Lächeln zurück, "Ich denke, der Abend wird mit Sicherheit sehr interessant. Das Essen zumindest ist ein guter Auftakt für einen netten Abend in der Bar.", er grinste, "nicht wahr?", und es klang fast so, als hätte er vergessen, dass das Arbeit war.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Do Mai 26, 2016 11:27 am

Diese kratzige, pelzige Taubheit. Schärfe im Mund erschien Ringo stets wie... Grillkohle auf der Zunge. Erinnerte an die erste Zeit des Katon-Trainings, als andere Lehrlinge ihr vorschlugen, die schwarzen Bröckchen in den Mund zu nehmen und nach den Gokakyuu-Fingerzeichen auszuspucken. "Vielleicht kommt dann ne Flamme raus!" Möglich, dass sie es gut gemeint hatten. Ringo nahm einen Zug aus dem Glas Limonade und behielt den Schluck eine Weile lang im Mund, schob ihn verstohlen auf der Zunge umher. Wie erwartet, brachte es wenig.
Ryotaro besaß also keine sonderlichen Erfahrungen mit Giftmischern.
Auch nicht so sehr, entgegnete sie auf Nachfrage des Freien. Sie deutete knapp auf das Kind mit der Spielzeug-Marionette, welches gerade vorbeigerannt war. Ich hatte mit Kugutsuka zu tun. Einem. Dessen Marionetten besaßen kein Gift, aber sie machten etwas Seltsames mit deinem Chakra, wenn sie sich bissen. Sie lehnte sich etwas vor. Die Puppen waren hässlich wie Vogelscheuchen und geisterten im Rudel umher, und sie wollten uns wirklich beißen, kein Scherz. Eklige Köpfe. Sie gestikulierte, indem sie mit den Händen eine Kugel nachformte und dann ein schnappendes Raubtiergebiss. Die sollten wohl Gespenster sein oder so.
Nach der anschaulichen Beschreibung eines früheren Abenteuers widmete sich Ringo wieder vorsichtig ihrer zungenverbrennenden Mahlzeit. Als Ryotaro anmerkte, sich bereits auf den Abend zu freuen, schaute sie wieder auf, lächelte schmal und ein wenig gezwungen. Hoffe, wir erwischen möglichst schnell, wen wir haben wollen. Ich mag so Tanzhäuser nicht unbedingt. Zu... gesellig. Kurz blickte sie erschreckt über dieses offene Eingeständnis. Kam sie nun rüber wie ein Menschenfeind? Nicht, dass ich Gesellschaft nicht mag, schob sie daher rasch nach, Aber... es ist halt nicht unbedingt das, was ich die ganze Nacht über bräuchte. Diese Erklärung klang auch nicht toll. Ringo verzog das Gesicht über diese Erkenntnis und versteckte sich hinter der Nudelschale, indem sie begann, die Brühe zu schlürfen.
Die scharfe Brühe!
Aaach...
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Di Mai 31, 2016 7:40 pm

Shuichi hörte sich die Erzählung über die seltsamen Marionetten an, denen Ringo offensichtlich begegnet war. Besonders lebensbedrohlich klang das Ganze nicht unbedingt, es klang mehr nach einem Scherz, aber so richtig einschätzen konnte der Braunhaarige das nicht. Aber im Grunde spielte das auch überhaupt keine Rolle, oder? Sie hatte also auch noch nie mit einem wirklichen Giftmischer zutun gehabt, was das Ganze nicht unbedingt leichter gestaltete. Das bedeutete aber noch lange nicht, das Shuichi das Handtuch warf. Vielmehr war er umso motivierter, alles zu geben und die Kleine endlich aus den Fängen ihres Vaters zu holen, der ihr mit Sicherheit in keiner Sekunde etwas Gutes wollte, davon war Shuichi überzeugt. Er war zwar ihr leiblicher Vater, aber das gleiche Blut war keine Gewährleistung, auch Liebe zu bekommen. Das hatte Shuichi auch schon selbst feststellen müssen. Als Kind, das von seiner eigenen Familie zur Adoption freigegeben wurde, hatte er kein Verständnis für solche Leute.
Als Shuichi dann auf den bevorstehenden Abend zu sprechen kam, erklärte Ringo, dass sie solche Tanzhäuser nicht besonders mochte. Und Shuichi war ehrlich überrascht. Er hätte erwartet, dass sie solche Dinge ebenfalls mochte und sich eigentlich auf den Abend freuen würde. Ganz anders reagierte sie. Sie wollte denjenigen, den sie suchten, am liebsten sobald wie möglich aufspüren, ihr waren solche Tanzhäuser zu gesellig.
"Nicht? Und ich hätte schwören können, du würdest dich auf den heutigen Abend freuen.", er lächelte leicht, dennoch kam er nicht umhin, über ihre Worte etwas eingehender nachzudenken. Sie wollte diesen Kerl am liebsten sobald wie möglich finden und erwischen.
"Und was willst du tun sobald du ihn erwischt hast?", fragte Shuichi dann geradeheraus. Im Grunde gab es mehrere Möglichkeiten, für weitere Schritte. Die Frage war, was sich Ringo diesbezüglich für Vorstellungen gemacht hatte. Wollte sie es auf die Standart-Variante machen. Den Kerl festnehmen und nach Konoha abführen, was ein langes Prozedere mit sich ziehen würde oder würde sie auf Risiko gehen und etwas tiefer in die 'Drogenszene' abtauchen wollen? Beides war möglich, Shuichi konnte Ringo jedoch nicht einschätzen, zu was sie sich entscheiden würde.
"Bringst du ihn dann nach Konoha, wo du ihn in einer dunklen Verhöhrkammer ausfragen kannst um unnötige Informationen aus ihm herauspressen zu können?", Shuichis Worte klangen etwas herabwürdigend. Auf diese Schiene geriet er oft, wenn er über Konohagakure sprach. Im Grunde fand er keines der Dörfer gut und konnte sich allgemein mit den Systemen dort nicht arrangieren, doch mit Konoha verband er etwas Persönliches, es war sein Heimatdorf, deshalb verachtete er es auch am meisten.

Und während die zwei sprachen, lief die Zeit weiter und schon bald umfing Finsternis die Strassen und nur noch Strassenlaternen spendeten Licht, um seinen Weg gehen zu können. Das bedeutete für zwei Leute auch, dass ihr Moment schon bald gekommen war.
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Sa Jun 11, 2016 2:32 pm

"Nicht? Und ich hätte schwören können, du würdest dich auf den heutigen Abend freuen."
Tja, Überraschung. Ringo verengte die Augen ein wenig und spähte grimmelig über die Suppenschale hinweg, da sie die Bemerkung Ryotaros als Abwertung empfand. Was denn, du freust dich nicht aufs Tanzen wie normale Kids in deinem Alter? war, was sie hörte. Ich mags halt nicht. Ihre Wahl der Waffen war in diesem Moment Einsilbigkeit. Eigentlich mochte sie Orte, an denen sich die Leute prächtig unterhielten. In ihrer Zeit als Missing-Nin hatte sie diese Orte aufgesucht, weil es schön war, der notgedrungenen Einsamkeit eines Flüchtlings eine Zeitlang zu entfliehen. Doch selbst damals hatte sie sich lieber im Hintergrund gehalten; sie wollte Seriösität ausstrahlen, Professionalität. Dazu passte es in ihren Augen nicht, so... herumzuzappeln.
ich tue es nur des Auftrags zuliebe. Das war was anderes. Es war Schauspielerei. Es war Täuschen des Feindes.
Ryotaro erkundigte sich in anderer Richtung. Und ebenfalls mit einer gewissen Galle.
"Bringst du ihn dann nach Konoha, wo du ihn in einer dunklen Verhöhrkammer ausfragen kannst um unnötige Informationen aus ihm herauspressen zu können?"
Ringo schwieg einen Moment lang, verwirrt aufgrund der Barschheit, die ihre eigene, kleine Grimmeligkeit sehr schnell in den Schatten stellte. Na, machte sie, kratzte sich am Kinn. Hatte ich eigentlich nicht vor. In etwas Dunkles schleifen und auspressen schon, aber Konoha ist so weit weg. Sie lächelte freundlich, erpicht darauf, den lockeren Umgangston zwischen den beiden wieder herzustellen. Nun, wo sie Ryotaro schon dabei hatte, wollte sie ihn auch bei sich behalten. Und sie verstand das Machtgefüge durchaus: Wenn Ryotaro etwas tun wollte, konnte er es auch allein tun. Ringo zwar auch, jedoch... mit erheblich mehr Aufwand.
Ich dachte, wir nehmen ihn mit in eine dunkle Gasse, schauen, was er sagt... Sie betonte das `wir´, ... und gehen dann weiter den viel zitierten Brotkrumen nach?
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Sa Jun 18, 2016 5:30 pm

Hatte er sie auf dem falschen Fuss erwischt? Für einen Moment fragte er sich, ob er irgendetwas falsches gesagt hatte, aber es war gut möglich, dass Ringo seine Worte etwas persönlicher nahm, als er über Konoha sprach. Immerhin wurde er dann automatisch immer etwas unfreundlicher, auch wenn er es eigentlich nicht persönlich auf sie münzen wollte. Grundsätzlich hatte er nichts gegen die Bewohner, er hasste einfach das Dorf und dessen System im Gesamten, das beinhaltete jedoch die meisten Bewohner des Dorfes eigentlich nicht. So auch Ringo nicht.
"In eine dunkle Gasse ... Hmm. Klingt vielversprechend. Ich weiss nur nicht, ob wir dann wirklich viel aus ihm herausbringen. Du müsstest dann aber als Interessentin herhalten, die etwas 'mehr' möchte. Du verstehst schon? Ansonsten kriegen wir den Typen wohl nicht aus der Bar raus und in dem ganzen Getümmel Jemanden Informationen zu entlocken, wird eine sehr schwierige Angelegenheit.", er sprach, als wäre die bevorstehende Aufgabe im Grunde nichts weiter, als würden sie über einen gewöhnlichen Auftrag sprechen, den sie fast jeden Tag hinter sich bringen mussten. Er gab sich dabei auch Mühe, nicht wieder auf dieselbe Schiene zu kommen, wie zuvor, als er kurz über Konoha sprach. Er wusste, dass er diesbezüglich immer etwas barsch werden konnte, konnte es aber auch nur sehr schlecht verhindern in dem Moment.
Shuichi schob die leere Schüssel von sich und blickte dann hinaus. Er erkannte, dass es bereits dunkel war. Die Zeit, die Sache endlich anzugehen, war gekommen. Er bat eine Kellnerin her, bezahlte die beiden Essen und sah dann entschlossen zu Ringo.
"Wollen wir? Ich denke, unser Plan steht fest. Du spielst das Opfer und ich den rettenden Helden in der Not und danach quetschen wir den Kerl aus und hoffen auf ein paar gute Informationen, hm?", er zwinkerte ihr kurz zu, lächelte charmant und stand dann auf um Ichirakus Ramen zu verlassen. Draussen streckte er sich einmal ausgiebig, sog die frische Luft ein und bereitete sich beresits mental auf den ganzen Krach vor, der in der Bar stattfinden würde.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Mi Jun 22, 2016 6:41 pm

"Du müsstest dann aber als Interessentin herhalten, die etwas 'mehr' möchte. Du verstehst schon?"
Sie verstand nicht sofort. 'Mehr'?, wiederholte sie angeekelt Wort und vor allem Betonung. Dann aber hellte sich ihr Gesicht verständig auf. Oh. Die Drogen. Ja. Ringo war gedanklich noch bei der schweren Aufgabe, gleich `locker´ sein zu müssen.
"Ansonsten kriegen wir den Typen wohl nicht aus der Bar raus und in dem ganzen Getümmel Jemanden Informationen zu entlocken, wird eine sehr schwierige Angelegenheit."
Schaff ich, erwiderte sie. Finde du ihn, ich ködere ihn und bringe ihn raus. Selbstbewusstes Nicken. Indem ich so tue, als wollte ich 'Mehr'. Ihre Finger machten Gänsefüßchen in der leeren Luft.
Das würde alles ganz wunderbar klappen.
Shuichi bezahlte nun die Zeche, dann erhob er sich. "Wollen wir? Ich denke, unser Plan steht fest. Du spielst das Opfer und ich den rettenden Helden in der Not und danach quetschen wir den Kerl aus und hoffen auf ein paar gute Informationen, hm?"
Ringo nickte eifrig. Aber gern.

So ungern! Wie ich das hasse.
Bass. Dröhnend. Das Zwerchfell schüttelnd. Trommelfell punktierend.
Lichter. Grell. Fiebrig funkelnd, hyperleptisch die Netzhäute sengend.
Menschen. Massen davon! Die Jungs schwitzend, die Mädchen ihr Schwitzen mit Parfüm übertünchend. Ersteres an eine Übungshalle erinnernd, das kannte Ringo als Taijutsuka sowieso. Zweiteres war da der größere Angriff auf die Sinne.
Was noch? Getränke! Einen einfachen Saft konnte man hier in Gold aufwiegen, so teuer war das Ding, und wenn man einen der fantasievoll benannten Cocktails haben wollte, konnte man schreien wie man wollte, am Ende bekam man doch ganz was anderes, weil einfach alles zu laut war und die Bedienung hinter der Theke aus Arbeitsschutzgründen Ohrstöpsel trug.
LIES ES VON MEINEN LIPPEN!, schrie Ringo gerade. GRASHÜPFER!
Der Mann hinter der Theke antwortete. WANDHOCHKRIECHER?
NEIN! SIEH HIN! ZÄHLE DIE SILBEN! DAS PA.... GRAS! HÜP! PFER!
SEX AM STRAND?
JA!
Nein. Egal.
Da stand sie nun, abseits der Tanzfläche, und gönnte sich einen Moment der Ruhe. Was man ihrer Ausbildung zugute halten konnte: Da sie im Federstil versiert war, beherrschte sie es ausgezeichnet, grapschenden Händen auszuweichen. Und jetzt, nachdem sie das Vertrauen der jugendlichen Meute erlangt und als Beute akzeptabel war, konnte sie zu dem Teil übergehen, bei dem sie ihren Cocktail trank und möglichst oft und möglichst lang in andere Richtungen blickte. Sie spähte nach Ryotaro. Wie schlug sich der alte Mann auf diesem feindlichen Gebiet?
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Do Jul 07, 2016 10:22 pm

Der alte Mann war womöglich nicht ganz in so feindlichem Gebiet, wie Ringo es vermuten mochte. Shuichi war schon immer ein Frauenheld gewesen. In seinen jungen Jahren stellte er so manch einer Schönheit nach und hatte sie bisher auch immer alle bekommen. Er war charmant, sah gut aus und wusste, was das Frauenherz begehrte. Das Alter hatte ihm im Grunde nur einen Gefallen getan. Er war inzwischen erfahrener, hatte aus seinen zahlreichen Fehlern gelernt und nicht umsonst schienen viele junge Dinger auf etwas ältere Männer zu stehen. Er fühlte sich also alles andere als falsch, den das kam absolut auf den Blickwinken drauf an. Er selbst gab sich lange nicht so alt, wie er eigentlich war und das erkannte man wohl unwillkürlich auch an seinem Verhalten.
Ja, er mochte solche Menschenmassen grundlegend nicht und in solche Bars, mit so derb lauter Musik, hatte er sich schon lange nicht mehr verirrt, doch was gleich geblieben war, war die Tatsache, das er das andere Geschlecht liebte ... Und das andere Geschlecht liebte ihn. Mit Sicherheit nicht jede einzelne Frau, aber es gab tatsächlich die eine oder andere, die zu ihm rüberblickte und Shuichi bemerkte das. Er hatte sich inzwischen in eine relativ dunkle Ecke gehockt und trank ein Mischgetränk mit Rum. Süss war das Zeug und er wusste beim besten Willen nicht mehr, was es genau war, aber er wollte seine Sinne nicht komplett vernebeln in dem er sich einen puren Whiskey gönnte. Das war dann wohl etwas zu viel des Guten.
"Darf ich mich setzten?", hörte er plötzlich eine helle Stimme neben sich. Shuichi hob die Augenbrauen und blickte die Frau an, die mit Sicherheit ihre Worte geschrieen hatte und doch hatte Shuichi sie nur als laues Lüftchen wahrgenommen.
Von schlanker Statur war die Schönheit. Wallendes, dunkelblondes Haar - er vermutete Dunkelblond, bei den Lichtverhältnisen konnte man es aber nicht mit Sicherheit sagen - lange Beine und einen etwas zu klein geratenen Vorbau. Ein unglaublich kurzes Kleidchen verhüllte ihren Körper. Ihre Augen fixierten fragend die Seinen. Sie wirkte nicht absolut zaghaft, dennoch hatte sie eine gewisse Zurückhaltung, immerhin setzte sie sich nicht einfach mir nichts, dir nichts hin.
Shuichi kam nicht umhin leicht zu lächeln, während er sich etwas zurücklehnte und einen kurzen Blick zu Ringo warf. Mit Sicherheit hätte sie nicht damit gerechnet, dass die Frauen zu ihm kamen. Ja, in diesem Moment fühlte er sich tatsächlich leicht überlegen, er fühlte sich einfach gut.
"Einer Schönheit wie dir sollte man niemals etwas abschlagen.", erklärte er dann der Frau, die noch immer wartend neben ihm stand und leicht lächelte. Ihren Drink hatte sie in ihrer Hand, von welchem sie in diesem Augenblick auch einen Schluck nahm, "Du darfst dich gerne setzten, die Anwesenheit einer solch hübschen Lady erfreut mich immer, jedoch bin ich nicht alleine hier. Das hier wird also keine Fortsetzung haben.", erklärte Shuichi galant um gleich von vornerein klar zustellen, wie die Lage derzeit aussah. Die Frau, die mit Sicherheit etwa zehn Jahre jünger war als er, lächelte noch etwas breiter, es wirkte jedoch lange nicht mehr so freundlich und fröhlich, wie zuvor.
"In Ordnung. Schönen Abend noch.", sagte sie und verschwand kurz darauf in der in stetig bleibender Masse an Menschen.
Shuichi seufzte leise und nippte etwas lustlos an seinem Drink. Eigentlich hatte er sie nur ungerne verscheucht und er hatte sogar gehofft, sie würde sich trotzdem setzten, aber es hätte ihm klar sein müssen, das hier so ziemlich jeder Mensch auf 'Beute' aus war.
Und während er sich mehr oder weniger gelangweilt umsah, erkannte er, wie einer der Männer hinter der Bar sich auffällig verhielt. Zuerst wandte er sich ab, schien mit seinem Rücken möglichst alle Blicke versperren zu wollen, bevor er sich wieder den Leuten an der Bar widmete. Seine linke Hand zu einer Faust geballt. Freundlich nickte der Mann als er eine Bestellung entgegen nahm ... Und dann, als scheinbar niemand hinsah, passierte es. Der Mann öffnete leicht die Faust und schüttete in den nächstbesten Drink etwas rein. Es war nicht viel, aber mit Sicherheit war es jene Droge, die sich wie ein Lauffeuer verbreitete. In solch eine Etablissement auch kein Wunder.
Ihm wurde in dem Moment, in dem er Ringo sagen wollte, dass ihr Drink nun Opfer der Dorgen wurde, bewusst, dass sie seine Unterhaltung von vorhin mitgehört haben musste.
Egal!
"Der Vogel ist im Nest gelandet.", erklärte er über das Headset. Laut genug, das Ringo ihn hoffentlich hören konnte, leise genug, das ihn sonst niemand verstand, "Es war der Barmann mit dem weissen Hemd.", erklärte er, bevor er bemerkte, dass sie alle weisse Hemden trugen mit einer schwarzen Veste drüber, "und dem seltsamen Ziegenbart.", fügte er noch nach, "Operation kann starten."
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Mi Jul 13, 2016 1:25 pm

Er schlug sich... ganz prächtig? Amüsierte sich sogar? Ringo blinzelte mit seichtem Unglauben, denn gerade, als sie zu ihrem Kameraden spähte, hatte Ryotaro auch schon Damenbesuch. Warf seiner jüngeren Kollegin sogar einen kurzen Seitenblick zu. Klasse. Sie bekam nun nicht nur mit, dass der alte Mann sich fühlte wie ein Affe im Baum, während sie sich vorkam wie ein aus dem Teich gezerrter Fisch. Nein, er bekam auch noch mit, dass sie es mitbekam.
Ringo tat gleichmütig. Hatte einen Moment später jedoch die Unterhaltung Ryotaros im Ohr; dank des Ohrstöpsels konnte sie ihn viel besser hören als das Geplapper von Leuten, die direkt vor ihr standen. Was er von sich gab, ließ sie die Augen verdrehen. Schleimer. Säuselte da rum von wegen unwiderstehliche Schönheit und Blaaa...
Sie selbst war heute abend noch von Niemandem als Schönheit bezeichnet worden! Oder zumindest hatte sies nicht gehört, wenn doch. Niemand hatte zu ihr gesagt, sie dürfe sich zu jemandem setzen, weil ihre Anwesenheit eine Freude wäre! Vielleicht, weil sie sich bisher zu niemandem hatte setzen wollen. Oder es war wieder wegen der Lautstärke. Bestimmt Letzteres. Ich bin schon an ein paar Tischen mit freien Plätzen vorbei gegangen.
Grübelnd schaute sie zu, wie Ryotaro seinen Fang vom Haken ließ und zurück in den Teich warf. Alles ganz leicht für ihn. Gut, bei seinem Aussehen! So im Halblicht fand Ringo ihn auch ganz attraktiv, das musste sie ihm lassen. Er erinnerte sie an wen, in den sie sich mal verknallt hatte. Nach ein oder zwei oder fünf Cocktails viell-...
"Der Vogel ist im Nest gelandet."
Ihre Hand hatte gerade nach dem frisch eingetroffenen Drink getastet, den sie mit solcher Mühe bestellt hatte. Nun fuhr sie leicht zusammen, schaute auf das Glas mit der farbenfrohen Flüssigkeit und all dem Obst am Rand. Vogel in meinem Nest?
"Es war der Barmann mit dem weissen Hemd."
Ihre Augen fuhren hoch, ihre Stirn verzog sich ärgerlich.
"Und dem seltsamen Ziegenbart."
Die Fältchen glätteten sich wieder. Sie fand den Mann rasch, denn ein Ziegenbart war immerhin leicht zu finden. Sie schaute hin. Er schaute zurück.
"Operation kann starten."
Ringo hob das Cocktail-Glas hoch und tat, als wolle sie die Frucht-Dekoration besonders nah betrachten. Jawohl, funkte sie zurück, während sie das Glas gebrauchte, ihre Lippenbewegung zu verschleiern. Das funktionierte auch, doch der Barmann mit dem Ziegenbart schaute trotzdem weiter zu ihr. Grinste gar.
Ringo nahm einen Schluck, behielt ihn jedoch im Mund, ohne zu schlucken. Der Ziegenbart lächelte noch etwas weiter und wandte sich dann wieder jemand anderem zu.
Ringo schubste beiläufig einen Pappdeckel vom Tresen und tat, als wolle sie ihn wieder aufheben. In Wirklichkeit wollte sie sich lediglich aus dem Sichtfeld des Mannes ducken und den verseuchten Schluck unauffällig entsorgen. Wollte schließlich nicht selbst zum Opfer werden. Sie beugte sich also...
Schönheit, darf ich mich zu dir setzen?! Musik war aus. Wechsel von einem Lied zum andern. Genau da sprach sie ein Junge an! Ringo spuckte ihm auf die glänzenden, teuren Schuhe. Blickte hoch, fassungslos über das Ansprechen und gleichermaßen über ihre Tat. Saft lief ihr aus dem Mundwinkel.
Der Junge ergriff die Flucht.
Ringo vermied es, sich nach Ryotaro umzuschauen. Hatte er gesehen, wie sie ebenfalls einen Fang vom Haken ließ? Hoffentlich, ja, hoffentlich. Hoffentlich nicht. Selbst meine Selbsttäuschung ist irgendwann an ihrer Grenze.
Weiter im Text, weiter im Job. Ringo wandte sich dem Drink zu. Drogen waren also drin? Müssen nur noch rauskriegen, obs unsere Drogen sind. Die mit dem Gift also. Das war einfach, sie hatte schließlich einige Teststreifen dabei. Wie bekam sie die nun unauffällig rein...? Ah, einfach. Sie holte einen Streifen aus der Tasche, schloss Fingerzeichen, sammelte Suiton-Chakra im Mundraum. Formte das Chakra zu einer Art dünner Folie, zu einer kleinen Tasche, die sie im Mund behielt. Steckte sich den Teststreifen in den Mund wie einen Kaugummi. Und ließ dann einen weiteren Schluck aus dem Cocktail folgen. Diesmal landete die Flüssigkeit in der Suiton-Folien-Tasche, zusammen mit dem Teststreifen, der sich passend verfärben sollte.
Ringo verschloss die Blase mit Zungenbewegungen und Chakrakontrolle gleichermaßen. Und jetzt... Sie öffnete den Mund, langte mit Daumen und Zeigefinger hinein...
Hey Schön-bwah! Ein weiterer Junge, eine weitere Liedpause. Er kam gerade, als sie die Blase aus ihrem Mund holte, und eilte wieder weg.
Was dachte er, dass sie riesige Kaulquappen-Eier mit ihrem Mund legte?
Jammerlappen.
Der Inhalt der Blase war offenbar wirklich vergiftet. Der Teststreifen hatte sich hübsch purpurn verfärbt. Ringo warf die Blase über die Schulter weg, traf unabsichtlich den tief blicken lassenden Ausschnitt einer anderen Disco-Gängerin und hüpfte vom Stuhl. Los gehts.
Ringo eilte so rasch wie möglich an der Theke entlang, um wieder mit dem Ziegenbart Kontakt aufnehmen zu können. Das gelang ihr auch; sie winkte energisch, betonte das Wort Mehr sehr, sehr ausgiebig und deutete Richtung Ausgang.
Er tat, als verstünde er nicht.
Sie schaute ihn an. Ich weiß genau, dass du verstehst!
Kein großer Widerstand. Er lenkte ein, nickte und winkte selbst. Ihm folgen? Gut, warum nicht. Ringo tat wie geheißen und lief dem Ziegenbart nach, durch eine Schwenktür in eine Küche und von dort aus auf eine weitere Tür zu. Sie ließen den Krach der Musik hinter sich, und Ringo witterte kühle Nachtluft. Kurz darauf waren sie aus dem Gebäude heraus.
Gasse, sagte sie und tat, als stelle sie nur das Offensichtliche fest. In Wirklichkeit funkte sie Ryotaro zu, wo sie sich gerade befand.
Ja, kann man besser reden, entgegnete der Ziegenbart gut gelaunt. Hast mich wohl ertappt?
Nicht so schwer.
Wohl nicht. Naja. Du willst also `mehr´? Hast du auch ´mehr´ Geld?
Sicher. Ringo tat einen Schulterblick. Mehr, als man gewöhnlich in einer Seitengasse vorzeigen will. In einer Seitengasse links vom Eingang der Disco.
Der Dealer schaute schräg drein. Hattest du schon zuviel?
Nur raus, gleich links.


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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Fr Jul 15, 2016 7:51 pm

Von seinem Platz aus beobachtete Shuichi genau, was bei Ringo vor sich ging. Tatsächlich tat er dies vor allem deswegen, um etwaige Ungereimtheiten zu erkennen und Ringo mitteilen zu können, dass ihm dabei ein so nettes un unterhaltsames Schauspiel geboten wurde, war ein angenehmer Zusatz. Er beobachtete, wie Ringo sich zur Seite bückte und nach etwas griff, das sie zuvor runtergeworfen hatte. Er vermutete stark, dass sie dies mit Absicht getan hatte. Ein Junge näherte sich ihr und kaum stand er vor ihr, endete ein Lied, was für einen kurzen Moment der Stelle sorgte in diesem Shuichi sehr gut vernahm, dass dieser sich an Ringo ranmachen wollte. Er fragte sie, ob er sich setzen dürfte und die Blonde antwortete ihm nicht auf die übliche Art und Weise, sondern spuckte ihm das, was sie zuvor scheinbar getrunken hatte, wieder aus. Ironischerweise direkt dem Jungen auf die Schuhe, zumindest soweit Shuichi das aus dieser Entfernung beurteilen konnte. Ein breites Grinsen schlich sich auf sein Gesicht und er konnte sich ein Lachen nicht unterdrücken. Was für eine Antwort! Damit hatte der Junge mit Sicherheit nicht gerechnet.
"Was gefiel dir den an dem Jungen nicht? Der war doch so freundlich ...", säuselte er in Ringos Ohr durch das Headset und machte sich dabei etwas über sie lustig, natürlich auf eine freundlicher Art und Weise. Er zog sie nur etwas auf.
Es ging weiter im Text. Shuichi war derzeit nur ein Zuschauer, musste warten, bis Ringo die Probe als Droge identifiziert hatte. Er beobachtete sie weiter, nahm einen Schluck aus seinem eigenen Getränk und lehnte sich zurück, die Arme vor der Brust verschränkt. Er bemerkte einen nervösen Blick einer jungen Frau in seine Richtung, die sich aber anscheinend nicht getraute, ihn anzusprechen. Er beachtete sie nicht weiter. Das Schauspiel, das Ringo ihm lieferte war einfach zu unterhaltsam.
Er fragte sich bereits, ob es noch ein weiterer junger Kerl versuchen würde, Ringo anzugraben ... Und tatsächlich passierte dies auch.
"Achtung, weiterer Kandidat in Aussicht.", erklärte er. Die Liedpause folgte, womöglich hatte er Ringo zu spät informiert, den diese zog in dem Moment irgendetwas eklig aussehendes aus dem Mund. Der Junge kam noch nicht einmal dazu, seinen Satz vollständig auszusprechen, da ergriff er angewidert bereits wieder die Flucht. Shuichi grinste erneut, enthielt sich jedoch jeglichen Kommentares. Es schien, als ob bei Ringo alles verloren wäre. Die jungen Männer ergriffen vor ihr die Flucht, sie würde es später schwer haben, wenn sie einen Mann in ihrem Leben suchte ... Zumindest wenn man von der heutigen Quote ausging.

Kurz darauf war das Schauspiel jedoch vorbei und es ging ums Eingemachte. Ringo nahm Kontakt mit dem Barmann auf, da die Probe anscheinend Positiv ausgefallen war. Shuichi leerte sein Getränk in einem Zug und konzentrierte sich dann wieder auf das Bevorstehende. Es ging hier immerhin um die Kleine, die er schon so lange suchte und die er vor dem Mann befreien wollte, der sich ihr Vater schimpfte.
Shuichis Gesichtsausdruck wurde ernster. Ganz wie besprochen lotste Ringo den Ziegenmann aus der Bar raus in eine Seitengasse, gab ihm auch schön durchs Headset bekannt, wo sie sich genau befanden. Shuichi nahm einen anderen Ausgang, viel zu offensichtlich wäre es, würde er den Weg nehmen, den Ringo mit dem Barmann gegangen war.
Das Gebiet, in das er gehen musste, war abgeriegelt mit einem Zaun, für einen Shinobi jedoch kein weiteres Problem. Mit einem Satz war sprang er drüber und landete mehr oder weniger elegant auf der anderen Seite. Hinter der nächsten Ecke befand sich auch bereits Ringo mit dem Ziegenmann. Shuichi legte zwei Finger auf den Stöpsel in seinem Ohr. "Bin gleich da.", sagte er, damit Ringo wusste, woran sie war. Und im nächsten Moment schoss er auch bereits um die Ecke. Er hatte es gut getroffen, der Barmann stand mit dem Rücken zu ihm, was es Shuichi leicht machte, ihn von hinten zu ergreifen und zu überwältigen.
Überrascht wollte der Ziegenmann aufschreien, doch Shuichi reagierte schnell und drückte ihm eine Hand auf Mund und Nase. Der Söldner drückte den anderen Kerl etwas unsanft gegen die Wand und sagte in bedrohlichem Tonfall: "Wenn du schreist, mach ich kurzen Prozess mit dir, alles klar? Ich bin mir sicher, es liegt in unser beider Interesse, dass das hier ohne Blutvergiessen über die Bühne geht, sind wir uns einig?"
Shuichi sah zu Ringo und lächelte leicht. "Alles in Ordnung bei dir? Tut mir leid, dass ich dir auch dein drittes Date vermiesen muss.", eine Anspielung auf die zwei verpatzten von zuvor.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   So Jul 17, 2016 9:23 am

Wenigstens einer, der seinen Spaß daran hatte, auch mal ungewöhnliche Flirt-Taktiken zu beobachten. Ringo fühlte sich eingekeilt zwischen Scham und der Versuchung, über sich selbst zu lachen. Was dabei herauskam, war ein grimmeliges, gequältes Lächeln, während sie es gleichzeitig vermied, in Ryotaros Richtung zu blicken.
Immerhin ging es voran, ehe noch fünf weitere Jungs ihr Glück versuchen konnten.
Alsbald fand sich Ringo in einer Seitengasse wieder, zusammen mit dem ziegenbärtigen Barmann. Er hielt sie für ziemlich plapperfreudig und belustigte sich an dem ersten Tonfall, den sie dabei anschlug.
Ziemlich durch, was? Zu schnell getrunken? Oder hast du schon ein paar Päckchen anderswo aufgeschnappt? Er hielt sie für eine professionelle Drogensüchtige. Immerhin glaubte er, das Mädchen hätte allein durch das Nippen am Getränk die Drogen darin bemerkt.
Ja, ja. Ringo hatte nur halb zugehört. Ihr Blick wanderte über die Schulter des Mannes, was den Händler dazu brachte, den Kopf zu drehen. Er kam nicht weit, denn Ryotaro war schon längst da.
Da bist ja schon, kommentierte Ringo trocken, während der Drogenhändler zunächst mundtot gemacht und dann gegen die Wand gepresst wurde. Aus der Belustigung, mit einer kleinen Abhängigen zu tun zu haben, und geschäftstüchtiger Freude war eine anständige Panik geworden. Der große Kerl im Rücken des Ziegenbarts war kräftig genug, jegliches Strampeln und Zappeln im Keim zu ersticken. Seine Augen waren groß wie Untertässchen, und er nickte so heftig, wie es die Hand im Gesicht zuließ, als ihm Unblutigkeit angeboten wurde.
Ringo trat müßig näher. Sie hätte den Kerl auch gern selbst in den Schwitzkasten genommen. So aber gefiel es ihr auch; immerhin sah es nun so aus, als wäre sie die Chefin, die sich die Hände nicht schmutzig machen wollte. Kommt immer auf den Blickwinkel an.
Ryotaro hatte auch einen Blickwinkel. "Alles in Ordnung bei dir? Tut mir leid, dass ich dir auch dein drittes Date vermiesen muss."
Absicht, log Ringo knapp. Alles Absicht. Sie trat an den Gefangenen heran und durchsuchte dessen Taschen.
Von... von wem kommt ihr?, fragte der Händler, nachdem er sich das Recht zu sprechen verdient hatte und die Hand seinen Mund freigab. Er klang etwas atemlos. Vielleicht drückte Ryotaro ihn zu fest. Von Kaiji? Shoutou? Takasaka? Ouji?
Sind das alles einzelne Misthaufen, bei denen du Dreck am Stecken hast?, fragte Ringo, während sie einige Päckchen zutage förderte und kritisch beäugte. Oder nur ein unglaublich langer Name, und du musstest zwischendurch Luft holen?
Ziegenbart musste bei langen Namen keine Luft zwischendurch holen. Ihr kommt von Surusumusukasanokamui???
Hm. Ringo schüttelte das Tütchen leicht und schaute, ob die Körnchen darin unterschiedlich gefärbt waren. Wußtest du, dass du hier Gift verteilst?
Ziegenbart war beim Ausbleiben der Antwort verunsichert, stürzte sich jedoch bereitwillig auf ein anderes Thema. Ah! Das sagen alle! Gift Gift Gift, na, ich verkaufe kein Gift. Vergnügen, Lockerheit in Pulverform, so nenne ich es. Natürlich, wenn man zuviel nimmt, dann ist es wohl ganz unbequem, doch das Gleiche gilt streng genommen auch für Salz, Wasser, Magerquark-...
Nicht das. Ringo holte ein flaches Schälchen aus der Hüfttasche, spuckte einen halben Mundvoll Suiton hinein und öffnete anschließend das Tütchen mit den Zähnen. Offenbar wollte sie sicherheitshalber einen weiteren Testdurchlauf machen.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Sa Jul 23, 2016 2:35 pm

Glücklicherweise schien der Kerl nicht so dumm zu sein, wie er aussah. Er nahm sein Angebot an, nicht gleich los zu schreien und umging somit seinen eigenen Tod. Auch Shuichi kam dies nur Recht. Todesfälle erregten meist zu viele Aufmerksamkeit und er mochte es lieber, in den Schatten zu leben und nicht gross erkannt zu werden. Natürlich, der Ziegenbart würde ihn mit Sicherheit wieder erkennen, wenn er ihm über den Weg lief, aber alleine mit dem Wissen seines Aussehens würde er nicht weit kommen. Zu oft hatte Shuichi seinen Namen geändert, hatte falsche Angaben zu seiner Person gegeben und somit seine Person immer weiter verzerrt. Man würde den echten Shuichi nur noch schwer finden können. Man musste tief graben, sehr tief. Wer in Konoha lebte, hatte es wohl mit Sicherheit etwas einfacher, aber da er bereits seid wirklich vielen Jahren aus Konoha verschwand, kannte man ihn selbst dort kaum mehr. Keiner kannte die Akten auswendig, die besagten, welche Shinobis verschwunden waren und vermutlich galt er in seinem Heimatdorf unterdessen sowieso als verstorben. Nach zehn Jahren konnte er sich das sehr gut vorstellen. Im Grunde war sein Leben nur noch ein Schatten seines ursprünglichen Selbst. Namen, die immer Mal wieder auftauchen und dann wieder im Nichts verschwinden. Ja, manchmal fragte er sich, ob er womöglich nicht ganz so alleine wäre, wäre er in Konoha geblieben, den auch wenn er es niemals zugeben würde, fühlte er sich gerade in letzter Zeit sehr oft einsam. Es war nicht bedrückend, aber die Einsamkeit folgte ihm auf Schritt und Tritt und war im Grunde immer da.

Der Ziegenbart wehrte sich also tatsächlich nicht gross und fragte, wer sie geschickt hatte. Er zählte einige Namen auf, die Shuichi jedoch nicht bekannt vor kamen. Er hätte auch nicht gedacht, dass Shimizume eine Art Boss oder so wäre. Wahrscheinlich war er ein einfacher Handlanger der etwas mehr Geld verdiente als seine übrigen. Fleissig war der Kerl nämlich durchaus und er wusste, wie man verhandelte. Erbarmungslos. Trotzdem konnte Shuichi sich nicht vorstellen, dass er es in diesem Metier zu irgendetwas grossem gebracht hatte. Immerhin hatte er noch seine Tochter auf die er aufpassen musste ... Oder, aufpassen müsste. Wie es ihr wohl ging? Sie war es, weshalb er all das auf sich nahm. Sie war es, die er aus diesem Malstrom herausholen wollte, der Rest war ihm im Grunde mehr oder weniger egal. Wenn er Emi hatte, würde er sich weit weg bringen und gleich mit ihr gehen. Ringo wäre dann zwar auf sich gestellt, wäre der Fall bis dahin noch nicht gelöst, aber das würde die Blondine schon schaffen. Sie war ein taffes Mädel.
"Es ist Gift.", erklärte er dann mit Nachdruck in der Stimme und taxierte den Ziegenbart mit einem ziemlich finsteren Blick, "Du solltest dich schämen, dass du das an solch junge, ahnungslose Menschen verkaufst, die nicht den blassesten Schimmer haben, dass sie sich damit selbst zerstören.", er hielt kurz inne und gab sich dann einen Ruck, schaden konnte es nicht, wenn er ihn dies nun fragte ...
"Shimizume ... Sagt dir der Name etwas? Shimizume. Wenn ja, dann rück mit der Sprache raus.", um seine Worte zu unterstreichen drückte er noch etwas stärker zu. Grundsätzlich war Shuichi ja ein sehr geduldiger Mensch, aber nicht wenn es um Shimizume ging und um Emi.
"Also? Ich warte. Und danach hat meine Partnerin hier noch ein paar Fragen an dich. Solltest du dich brav anstellen und uns mit netten Informationen versorgen, werden wir dich nicht auffliegen lassen. Ich hoffe trotzdem, dass dir das eine Lektion sein wird. Sollten uns deine Informationen nicht gefallen ... Nun ... Das brauche ich nicht weiter auszuführen, oder?"
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Fr Jul 29, 2016 4:42 pm

Ryotaro hatte eine durchaus klare Meinung zu Drogen. Eine Meinung, die er ebenso klar formulierte. Yagihige - also Ziegenbart - stellte umgehend seine Ausflüchte ein und hielt die Klappe aus Furcht, der große Kerl würde sie ihm gewaltsam schließen.
Ringo hatte ebenfalls aufgehorcht, als Ryotaro den Drogenhändler vehement zum Schweigen brachte. Es klang nach Pfeffer, nach einer gehörig gewürzten Suppe Privatem, welche Ryotaro hinsichtlich Drogen köchelte. Oder er war nur sehr gut im Einschüchtern. Was auch immer es war, es konnte Ringo im Grunde egal sein. Ein Kriegszug gegen den Drogenhandel per se war eine ebenso gute Motivation wie das Ausschalten des Giftmörders. Die Sarutobi wandte sich wieder ihrer Schale zu, löste den Inhalt des Drogenpäckchens darin auf und testete erneut, wie auch schon zuvor. Diesmal bestand nur keine Gefahr, einem jungen Mann auf die Lacklederschuhe zu spucken.
Ryotaro stellte selbst einen Namen in den Raum. Shimizume.
Yagihige verkrampfte noch ein klein wenig mehr. Für einige Momente kam nichts mehr von ihm. Ringo schwenkte ihr Testschälchen, während Ryotaro seinem Gefangenen genau erklärte, wie die Dinge so standen. Es konnte gut für ihn werden, zumindest besser als genau jetzt, oder noch viel viel viel schlechter als jetzt. Dies alles war Yagihige schon früher gesagt worden. Er war bereits einige Jahre im Geschäft, krebste im Bodensatz des Drogengeschäftes umher. Er war es gewohnt, dass feindlich gesonnene Leute diesen Bodensatz stets zuerst aufmischten. Ob andere Banden oder solche Gestalten wie dieses ungleiche Pärchen. In seinem Kopf ratterte es. Er wog seine Chancen ab.
Ich -.... Ich kenne ihn, brachte er schließlich hervor. Hatte seine Entscheidung gefällt. Ich kenne einen Mann namens Shimizume. Komischer Typ, ganz seltsam drauf. Ein ungutes Gemüt, seeehr... unumgänglich eben. Es war nicht so, dass er sich diese Dinge gerade zusammenreimte. Er kannte wirklich einen solchen Mann, doch er wußte kaum etwas über ihn. Da sein Überlebensreflex jedoch rief, viel Reden helfe viel, redete er eben noch etwas mehr. Er ist auch viel wichtiger als ich. Und weiß mehr als ich, natürlich. Am besten geht ihr zu ihm! Er schaute über seine Schulter hinweg, soweit dies möglich war, und lächelte Ryotaro an. Wirklich, viel besser. Kann ich jetzt gehen?
Na. Ringo trat nun heran. Erstmal bin noch ich dran. Dieser Shimizume, ist er dein Lieferant? Sie hatte die Schale nach wie vor in der Hand. Ich möchte nicht einfach irgendwen, der mehr weiß als du. Ich möchte den, der dir deine Päckchen liefert.
Das - das ist nur praktisch!, rief Yagihige aus, glücklich grinsend angesichts dieses Zufalls. Er ist der Gleiche. Mein Lieferant also. Geht zu ihm, alles kann zu ihm!
Wo?
Handwerksviertel, Gerberei Kegawa no koto! Dort ist sein Büro.
Gerberei? Ringo dachte an das hervorstechendste Merkmal von Gerbereien: Den Gestank. Leder zu gerben und zu färben war ein ekliges Geschäft. Eine Fassade?
Nein, der Betrieb ist echt. Aber dennoch eine Tarnung. Die Drogenküche und so weiter sind dort. Wegen des Gestanks fällt niemandem etwas auf.
Ach. Ringo nickte bedächtig, schien zu grübeln... und griff plötzlich die Nase des Drogenhändlers. Schön! Dann noch das hier! Sie drückte zu; als Yagihige nach Luft schnappend den Mund öffnete, schüttete sie ihm eine tüchtige Ladung Flüssigkeit aus dem Schälchen hinein. Das sollte ich trinken, oder? Nun trink du! Nicht wenig floß über, doch es war auch nicht wenig, was der Drogenhändler zu schlucken bekam.
So abrupt, wie sie ihn attackiert hatte, ließ Ringo auch wieder von ihm ab. Schüttelte die letzten Tropfen aus der Schale und wischte sie mit einem Taschentuch aus, als wäre ihr kleiner Ausbruch nicht passiert. Lauf zum Krankenhaus, riet sie ihm, solang du noch klar bist. Sonst geht die Nacht übel für dich aus, nicht nur mit einem tüchtigen Filmriss. Wie wir sagen, deine Drogen sind Gift. Mehr als du denkst. Sie lächelte kalt. Schaute zu Ryotaro. Möchtest du ihn noch etwas fragen? Er wird sich nun sicher etwas mehr beeilen, dir zu antworten.
In der Tat. Der Drogenhändler war entsprechend panisch. Weg! Weg! Weg! Bitte lass mich weg!
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   So Aug 07, 2016 2:14 am

Shuichi räumte sich keine grossen Chancen ein, das der Typ wirklich etwas über Shimizume wissen würde. Natürlich hatte er trotzdem nachfragen müssen. Immerhin konnte er erst Gewissheit haben, sobald der Ziegenmann geantwortet hatte. Und das tat er auch. Und ja, Shuichi war überrascht über dessen Antwort, den anders als erwartet verneinte er die Frage des Söldners nicht. Vielmehr erklärte er, das er Shimizume durchaus schon einmal gesehen hatte. Shuichis Gesichtsausdruck wurde für einen Moment unglaubwürdig, seine Gesichtszüge entgleisten, aber nur für eine Sekunde, dann fing er sich wieder und lächelte wieder grimmig. "So?", sagte er daraufhin und hoffte damit natürlich nun die eine oder andere Information mehr erhalten zu können. Doch der Barmann war nicht besonders hilfreich. Er sagte Shuichi im Grunde nur, was er bisher dachte. Shimizume ist keiner von den ganz kleinen Fischen, aber auch keiner, der wirklich das sagen hatte. Er war irgendwas zwischen drin. Shuichi konnte über diese Tatsache nur lächeln. Er hatte es nie bis ganz nach oben geschafft und darüber war der Braunhaarige auch froh. Er hätte es diesem Mistkerl nicht gegönnt wenn er das bekommen hätte, was er unbedingt wollte.
Der Ziegenbart fragte, ob er nun gehen könnte, doch bevor Shuichi etwas erwidern konnte, meldete sich Ringo bereits zu Wort und stellte ihrerseits die eine oder andere Frage.
Shuichi war indess so freundlich und minimierte den Druck auf den Kerl, so dass dieser nicht mehr so stark gegen die Wand gedrückt wurde und sich wohl auch umdrehen konnte. Shuichi ging nicht davon aus, das gross Gefahr von diesem Kerl ausging, weshalb er ihm etwas mehr 'Freiheit' gewährte.
Ringo stellte anscheinend die richtigen Fragen, den sie bekamen tatsächlich Informationen die nützlich waren. Sie wussten nun, was ihr nächster Anhaltspunkt war. Sehr schön, dachte sich Shuichi und war zufrieden. Seiner Meinung nach gaben sie zwei ein ziemlich gutes Ermittlerteam ab ... Bisher. Er kannte Ringo nicht besonders gut, aber sie war ein kluges Mädchen, augenscheinlich hatte sie sich relativ gut auf diese Mission vorbereitet. Ganz im Gegensatz zu ihm. Er war mehr oder weniger völlig unvorbereitet aufgebrochen und hatte nur Shimizume im Kopf und wie er ihn aus dem Weg schaffen konnte. Mehr interessierte Shuichi ja eigentlich auch nicht! Trotzdem fand es der Braunhaarige bisher sogar ziemlich interessant, den Drogenhändlern auf den Fersen zu sein. Mochte sein, dass sich diese Meinung bald ändern würde, aber es war immerhin eine nette Abwechslung zu den ganzen anderen Missionen, die er in letzter Zeit hatte verrichten müssen.

Als Ringo dem Ziegenbartmann seine eigene Medizin verabreichte, hob Shuichi überrascht die Augenbrauen, konnte sich ein Lächeln jedoch nicht unterdrücken. Ein interessanter Zug. Es hätte Shuichi nicht gefallen, hätten sie diesen Kerl einfach so laufen lassen, so jedoch würde er zumindest im Ansatz erleben, wie es sich anfühlte, mit dieser Droge gefüttert zu werden ... Unfreiwillig. So tat er es ja auch bei all seinen Opfern. Mit Sicherheit fragte er davor nicht nach, ob er es ihnen ins Getränk schütten dürfte.
Als er dann regelrecht darum flehte, gehen zu dürfen, machte Shuichi nur ein abfälliges Geräusch, trat drei Schritte nach hinten und liess dem Kerl somit genug Freiraum um sich schnell auf den Weg ins krankenhaus zu machen.
"Hey, und wer übernimmt nun deine Schicht in der Bar?", rief Shuichi dem Kerl nach, "Glaub' du kriegst morgen ziemlichen Ärger.", er grinste breit, bevor er sich an Ringo wandte und ihr leicht zunickte.
"Nicht schlecht was du mit dem Kerl gemacht hast. Hoffentlich ist ihm das eine Lehre. Aber ist vermutlich sowieso die Frage, ob er damit weiter macht, nun wo wir die Wahrheit kennen das er hier heimlich Drogen in die Getränke mischt.", Shuichi zuckte leicht mit den Schultern und sah sich dann um. "Also, wo geht's als nächstes hin? Kenn' mich hier nicht so gut aus.", selbst in Konoha kannte der Söldner sich inzwischen nicht mehr gut aus. In der Hauptstadt Hi no Kunis war er so gut wie nie gewesen, selbst als er noch als Konoha-Shinobi unterwegs war.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Mi Aug 10, 2016 11:31 am

Ringo verfolgte die Flucht des Ziegenbarts gleichmütig und mit hinter dem Rücken verschränkten Händen, als könne sie kein Wässerchen trüben. Als wäre sie selbst nur Zuschauerin im Theater, die beobachtete, wie eine Randfigur, ein Stichwortgeber, von der Bühne verschwand. Als Ryotaro sie für die ruppige Behandlung komplimentierte, griente sie aber doch ein wenig, was sie zu verschleiern versuchte, indem sie sich an der Nase kratzte.
"... ist vermutlich sowieso die Frage, ob er damit weiter macht, nun wo wir die Wahrheit kennen das er hier heimlich Drogen in die Getränke mischt."
An seiner Stelle, entgegnete Ringo, würde ich mir eine andere Stadt suchen. Zumal... seine Arbeitgeber ja offenbar Ärger kassieren, weil er seine Klappe nicht halten konnte. Sie verzog den Mund, als sie darüber weiter nachdachte. Hoffentlich vergisst er das nicht im Filmriss. Dabei schaute sie wieder zu Ryotaro auf.
Wir folgen einfach unserer Nase, erklärte sie und tippte gegen ihre Eigene. Wie gesagt, Gerbereien stinken furchtbar. Der Handwerks-Bezirk wird leicht zu finden sein. Dort finden wir dann auch den nächsten Brotkrumen auf dem Weg der Drogen. Das Gift wurde über Rauschmittel verbreitet, was bedeutete, dass man dem Zeug nachspüren musste wie verunreinigtem Wasser. Irgendwo in diesem Strom war die Stelle, wo etwas Ekliges ins Wasser tropfte. Und... etwas anderes finden wir wohl auch? Die Sarutobi bezog sich natürlich auf den Namen, den ihr derzeitiger Kamerad genannt hatte. Einen Mann namens Shimizume, sofern der Kerl nicht in Panik gelogen hat. Ich frage mich, was du tust, wenn dieser Mann wirklich da sein sollte. Du musst ja schließlich wissen... Ich möchte nur herausfinden, wo das Gift in die Drogen gemischt wird. Die Händler selbst können es nicht sein. Parasiten leben schließlich von ihren Wirten, und sie leben besser, wenn auch die Wirte möglichst länger leben. Zwar waren Drogen an sich schon eine mögliche Todesursache, doch streng genommen waren sie dazu nicht gedacht. Die `perfekte Droge´ wäre wohl eine, die noch immer abhängig machte, jedoch nicht der Gesundheit schadete. Mit den Händlern selbst habe ich also streng genommen keinen Streit... Es bräuchte wohl auch enormere Anstrengungen, um den Handel an der Wurzel auszureißen, und vielleicht auch gänzlich andere Methoden, als uns Shinobi zur Verfügung stehen.
Ringos Auftrag war es, die eine Stelle zu finden, wo das Gift in den Fluss tropfte. Sie war nicht gekommen, sich dem Drogenkartell - also dem Lieferer des metaphorischen Wassers - in den Weg zu stellen.
Was wirst du also machen? Sie fragte lediglich interessiert. Shimizume war nicht Ringos Feind, andererseits aber auch kein Freund. Er war einfach neutral.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Sa Aug 13, 2016 11:23 am

Shuichi nickte leicht, als Ringo erklärte, dass sie einfach ihrer Nase folgen würden. Das machte Sinn.Er war zwar noch nie in einer Gerberei gewesen, aber wenn Ringo meint, dass diese stank, würde man sie mit Sicherheit leicht finden. Sie kannten nun also ihre nächste Station. Würde dort auch Shimizume sein? Und wenn er ihn hatte, würde er dann auch die kleine Azusa finden? Shuichi würde sich wohl beherrschen müssen, wenn er Shimizume fand, konnte er ihn wohl nicht gleicht töten, ansonstne würde er Azusa wohl niemals finden. Wer wusste schon, wo er sie festhielt? Innerlich fragte sich Shuichi, ob sie überhaupt noch lebte, aber Azusa war immerhin seine Tochter und auch wenn er ein verdammt schlechter Vater war, würde er doch mit Sicherheit seine eigene Tochter nicht töten ... oder?
Shuichi ballte die Hände zu Fäusten, unabsichtlich, da er so tief in Gedanken war und realisierte dies erst, nach dem er Ringos weitere Worte hörte. Er atmete tief durch und entspannte sich wieder etwas. Jetzt war nicht die richtige Zeit um über solche Dinge nach zu denken. Zuerst mussten sie Shimizume finden überhaupt finden.
Ringo erwähnte, das sie dort vielleicht auch Shimizume finden würden. Natürlich konnte sie damit absolut nichts anfangen, wie auch? Das war etwas persönliches von dem er ihr nichts erzählt hatte, wie sollte sie auch erraten können, das er ihre Mission im Grunde für seinen persönlichen Rachefeldzug missbrauchte? Aber das musste sie auch nicht wissen. Er würde es einfach für sich behalten und sobald die Zeit gekommen war und er Shimizume gegenüberstand, würde er zuschlagen können. Danach war es egal, was Ringo davon hielt, weil er ihre Hilfe dann sowieso nicht mehr brauchte. Den ... Ja, Ringo war völlig in Ordnung und im Grunde verstand er sich auch gut mit der Jüngeren, aber sie war nach wie vor eine Kunoichi aus Konohagakure.

Die Mission Ringos war es also, nicht den Drogenhandel zu unterbinden sondern vielmehr herauszufinden, wo das Gift selbst in die Droge gelang. Gut, die im Grunde war die Droge selbst auch schon Gift, aber wohl nicht ganz so tödlich, wie mit dem Gift versetzt. Die Blonde fragte ihn auch, was er tun würde, wenn er dann Shimizume tatsächlich gegenüberstand.
Für einen Moment blickte er ihr in die Augen, stumm und ohne Regung mit einem bitterernsten Gesichtsausdruck. Um ein Haar hätte er ihr gesagt, dass er ihn einfach nur töten wollte, aber er konnte sich gerade noch rechtzeitig am Riemen reissen.
Dann lächelte er leicht, fand in seine alte Rolle zurück und winkte mit der Hand ab. "Ich möchte ein nettes Gespräch mit ihm führen. Er schuldet mir etwas. Etwas, das mehr wert ist, als blosses Geld und das möchte ich zurück haben. Etwas sehr Wichtiges, verstehst du?", erklärte er dann aber tatsächlich wahrheitsgetreu. Er verschwieg ihr nur das eine oder andere, erklärte es jedoch im Grunde genommen richtig. Er wollte ja wirklich mit ihm sprechen, nur würde er ihn danach umbringen, sobald Shuichi wusste, was er an Informationen brauchte.
"Na gut, lass uns jetzt gehen, in Ordnung?", sagte er, stockte dann jedoch. Würden sie überhaupt noch etwas um diese Uhrzeit erreichen? Er blickte sich kurz in der Gegend um, blickte auch in den mit Sternen übersäten Himmel und stemmte die Hände in die Hüfte.
"Oder sollen wir uns zuerst aufs Ohr hauen und morgen weitermachen? Weiss ja nicht ob Gerbereien auch nachtaktiv sind ...?", es war tatsächlich eine Frage, den er wusste es nicht. Grinsend blickte er wieder zu Ringo.
"Wär' mir zwar lieber, jetzt gleich dorthin gehen zu können, aber vermutlich werden wir dort um diese Uhrzeit niemanden vorfinden, oder?", und das war es ja, was er eigentlich wollte. Er wollte Shimizume finden.
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Sa Aug 13, 2016 6:08 pm

Für einen kurzen Augenblick fürchtete sie, dünnes Eis betreten zu haben. Das Näschen vielleicht etwas zu weit vorgestreckt? War die Neugierde etwa wirklich der Katze Tod? Einen Herzschlag lang schien Ryotaro an Mord zu denken. Dass er das wirklich tat, aber nicht an Ringos, konnte die Genin nicht wirklich wissen. Ihr älterer Kamerad hatte es irgendwie im Blick.
Kurz darauf löste sich die Spannung in einem Lächeln. Ringo entspannte unwillkürlich kleinste Muskelfasern, die sie - ebenso automatisch - angespannt hatte.
"Ich möchte ein nettes Gespräch mit ihm führen. Er schuldet mir etwas. Etwas, das mehr wert ist, als blosses Geld und das möchte ich zurück haben. Etwas sehr Wichtiges, verstehst du?"
Ringo nickte bedächtig. Verstehe, sagte sie schließlich und lächelte ebenfalls. Ein wenig gezwungen und eingeschüchtert sah es zugegebenermaßen aus. Die junge Frau wirkte ein wenig wie ein Spatz, der gerade eine Erinnerung erhalten hatte. Eine Erinnerung daran, dass er auf dem Kopf eines Löwen hockte. Dann mache ich meins, du machst deins, fügte sie hinzu. Sie würde ihre Körner picken und den Schnabel halten, während Ryotaro sich dem Fleisch widmen durfte, das nur ihm allein gehörte.
Der ältere Shinobi erkundigte sich nach dem weiteren Abendprogramm. Ringo machte wieder ihr Denkergesicht und blähte die Nasenflügel. Naja. Ich nehme an, jeder Handwerksbetrieb macht es auf seine Art, was Schichtarbeit angeht. Sagen wir es so: Wir haben es hier mit einer Untergrund-Organisation zu tun, und die ist bestens vertraut mit Gästen, die spät in der Nacht noch zu Besuch kommen. Vielleicht wäre es nicht so falsch, am Tage hinzugehen. Sie grinste und kniff sich demonstrativ die Nase zu. Gerbereien stinken tatsüber genauso wie nachts. Da gibt es nie Spaziergänger, von daher... es schadet nicht, zu warten. Und irgendwo gut zu schlafen. Sie nahm die Hand wieder runter, führte sie hinter dem Rücken entlang und umfasste den Ellbogen auf der anderen Seite. Schauen wir, ob es noch Hotelzimmer gibt?

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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: [Hikyuden] Hira Hira Tanuki   Sa Aug 20, 2016 10:38 am

Shuichi bemerkte nicht, das Ringo von seiner Reaktion etwas eingeschüchtert wirkte, er war viel zu sehr damit beschäftigt, sich über Azusa und Shimizume Gedanken zu machen. Soi würde wollen, das er die Kleine endlich weg von ihrem Vater bringen würde.
Auch Ringo empfand es als besser, sich erst am nächsten Morgen darum zu kümmern und Shuichi atmete innerlich leicht auf. Er war froh, sagte sie das, den tatsächlich hatte er heute Abend nicht mehr gross Lust, irgendwelche Gerbereien auseinander zu nehmen. Er war müde und die ganzen Gedanken machten es nicht besser.
"Gut, dann gehen wir und ruhen uns aus, damit wir morgen den Leuten den Arsch versohlen können, die es verdient haben.", sagte er mit gespieltem Enthusiasmus und zwinkerte ihr kurz zu, begleitet von einem Lächeln, bevor er sich dann umdrehte und auf die Strasse hinaus lief. Dummerweise kannte sich Shuichi in der Hauptstadt Hi no Kunis so gut wie gar nicht aus. Er wusste auch nicht, wo es hier ein anständiges Hotel gab, er hatte bloss einmal von einem gehört, das nicht schlecht sein solle.
"Ich glaube, da gibt es ein Hotel, das gar nicht Mal so schlecht sein soll. Probieren wir es da, in Ordnung? Ich hoffe, ich verirre mich auf dem Weg dorthin nicht, war da ehrlich gesagt noch nie.", erklärte er entschuldigend, verschaffte sich fürs erste einen Überblick bevor er dann eine bestimmte Richtung einschlug, von der er eigentlich ziemlich überzeugt war, dass es die Richtige war.

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