Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer

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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Mo Jun 13, 2016 5:51 pm

das Eingangsposting lautete :

Vergangenheit Reijarmo und Palia


Zuletzt von Reijarmo Kensaku am Do Sep 22, 2016 6:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Mo Okt 24, 2016 12:58 pm

Gut Palia auf dem Baum, Hund in der Lage schon einmal entgegengesetzt wirkende Jutsu zu differenzieren. Ein Anfang. Vermutlich sogar mehr als ein Anfang, vielleicht, nein eigentlich gewiss , war es sogar mehr, aber er schrieb seinen Namen nicht als “schleifen oder polieren“, nein er selbst hat für sich die Schreibweise betrachtend ausgesucht. Èr hatte es bislang meistens mehr genossen zu sehen was passiert, hatte lediglich einen Impuls gegeben war wenn nur notgedrungen Wind für eine Mühle um das Korn mahlen zu können. Genau diese Empfindung, oder besser gesagt dieses gestillte Bedürfnis, überkam ihn erneut wie ein vom Wind getragener Nebelhauch an einem stillen Herbsttag. Die Frage des was nun, der Mangel eines klaren Ablaufplans im Widerspruch dazu, dass was man wissen wollte, erfahren zu haben. Und dennoch kam er nicht umhin mit einem leichten empfinden von Stolz zu dem Mädchen hinauf zu sehen ,welches es sich inmitten der Baumkrone auf einem der massiveren Äste gemütlich gemacht hatte. Hervorragend, beide hervorragend Dazu passend klatschte er die Hände zusammen und neigte sich noch einmal hinab um Hund, wollte ihn vorsichtig mit der rechten Hand hinter einem der leicht angewinkelten Ohren kraulen. Erfolglos. Kenshin hatte seinen Kopf noch kurz schief gelegt, scheinbar neugierig was der komische Mann sich noch überlegen würde, war aber augenblicklich verschwunden als er sich sicher war, dass der Mann keinen neuen Trick bringen würde, sondern die selben, langweiligen, alten Verhaltensmustern. Erhobenen Schweifes und mit , wie Reijarmo fand, erhobener Schnauze tapptste dieser nun zu Baum. Was blieb ihm dort groß als das ganze noch schmunzelnd zu betrachten, und kopfschüttelnd aus der linken Tasse ein kleines in leder gebundenes Büchlein hervorzuholen, den dort befestigten Stift zu lösen und mit geübten Handbewegungen ein paar Notizen zu machen. Oy es wäre ganz gut wenn du von dort oben runterkommen würdest, mir selbst liegt das Baumlaufen nicht so sehr Naja was hieß nun nicht liegen, er hatte einfach keine Lust und vermeidete Aktivitätsausbrüche die er vermeiden konnte. Kleine Kinder, die rannten noch, rannten immerzu und kannten scheinbar nur diese Art der Fortbewegung. Im Alter dagegen lernte man die Ruhe schätzen, gewöhnte sich an die Bewegungen langsamer werden zu lassen, zuzuhören, er blickte hinüber zum Wasser des Brunnen, wie es von dem Sprinkler empor geschleudert wurde um sinnlos hinab zu fallen. Alltag. Etwas worin er, seltsamerweise, besser war als darin besondere Momente zu erleben, er knief kurz seine Augenbrauen zusammen, erleben, darüber konnte er nicht urteilen, nur über das wahrnehmen. Hier und jetzt war besonders, egal ob die Goldkehlchen nicht anders singen, egal dass die meisten der Personen die gerade im Park die Kinderwagen schoben dies immer zu dieser Zeit machen würden. Gut war schon längst kein schoben mehr, mehr ein rennen mit komisch geformten Wagen. Früher ging man für das Kind spazieren, agierte über Mimik mit diesen und heute? Heute scheint es als wäre es nur noch ein trotzt Kind Schulterzucken, weder würde er es verstehen, noch war es vernünftig urteilend zu sehen und nicht nur wahrnehmend, bzw. Augenschein war noch immer nur Augenschein und keine Erkenntnis.
Rāgarāja die Menschen verhalten sich wie Heimreisende, die in einem Gasthaus rast machen, merken dass es ihnen dort gefällt und entscheiden zu bleiben. Das Ziel ist aus den Augen verloren, kein Verständnis dafür, dass dir die Gaststätte nur als ein Zwischenhalt bestimmt war. Mit einem schmunzeln verwarf er die eigenen Worte, er kannte wirklich nur Alltag und fließen. Alltag und seinen Vater, ja herausragend Medizin und Philosophie, er könnte sich wirklich einen Krückstock besorgen und mit den alten Frauen am Markt darum streiten, wessen Enkel nun am wenigsten anruft. Schicksal? Nein es war für ihn erstmal das verlassen einer Komfortzone Ist irgendein Mann verängstigt vor Veränderung? Was kann entstehen ohne Veränderung? Was ist dann mehr erfüllend als Veränderung, was ist passender für die universelle Natur? Gibt es ein heißes Bad ohne Holz das im Feuer verändert wird? Verhungerst du nicht ohne Essen welches sich verändert? Ist es nicht so dass ohne Veränderung nichts erreicht werden kann, dass sich selbst zu verändern genau gleich ist? Genauso essentiell für die universelle Natur. Er betrachte mit im Nacken gesunkenen Kopf den Himmel, kratzte sich kurz am Hinterkopf Ich denke wenn ich dich nun frage, wie du über diese Worte denkst, darf ich mir nur anhören wie überflüssig es ist darüber nachzudenken. Er senkte seinen Blick, betrachtete die Körperhaltung der jungen Frau, musterte es nach Anzeichen von Schwäche, von Hindernissen Vielleicht sollte ich dir schon hier und jetzt Gelegenheit geben deinen Frust mir Gegenüber abzubauen? Wenn du willst könnt ihr beide gerne versuchen mich anzugreifen, dann sehen wir ob dich dein Körper auch daran erinnern kann Er würde darauf verzichten Gilbird hinzuziehen, Gewirr und seine physische Überlegenheit und Erfahrung sollten ausreichen um allen Schlägen einfach nur auszuweichen Währenddessen kann ich dir dann noch immer ein paar Dinge erklären, außer natürlich du willst mit solchen Dingen noch lieber warten und weil es ihm egal war, lag auch in seiner Stimme keine erkennbare Präferenz für eine der beiden Optionen.
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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Fr Dez 09, 2016 12:52 pm



Palia verschränkte an dem Baumstamm gelehnt die Arme vor der Brust und schaute mit einem schiefen grinsen und einem leichten Kopfschütteln zu Reijarmo runter, „was hatte er den bitte erwartet, dass ich mir mein Genick breche oder was“ dachte Palia und streckte dem weißhaarigen Alten einfach mal die Zunge raus, „hast du echt etwas anderes erwartet“ meinte sie und schüttelte tadelt den Kopf, „also du könntest ruhig etwas mehr vertrauen haben, wenn ich das ganze schon brav mitmachen soll“ meinte die junge Inuzuka und schaute dann zu ihrem kleinen Liebling Kenshin welcher sich scheinbar über das Lob doch freute aber gleich mit einem doch recht eingebildeten Geste zum Baum und schaute zu Palia hoch. „Super gemacht Kenshin“ lobte Palia ihren kleinen Schützling und nun konnte man den unterschied sehen, dass sich Kenshin mehr über die Worte von Palia freute. Nun Reijarmo musste langsam aber sicher das Vertrauen der beiden gewinnen vom Hund eher als von Palia, Palia konnte sich leichter wehren, Kenshin hingegen hatte nur seine Zähne, und wie man gesehen hatte heilten diese Wunden viel zu schnell bei dem weißhaarigen.
Was wirklich langweilig war…jedoch nicht zu ändern, jedoch bekam sie gerade wieder gesagt, dass sie doch bitte wieder runter kommen sollte. „was für ein hin und her“ dachte die orangehaarige, nickte jedoch und machte einfach einen Schritt nach vorne –in leere- und machte dazu noch eine kleine Rolle vorwärts, um dann in der Hocke auf dem Boden zu landen, „so und jetzt“ meinte Palia während sie sich aufrichtete und ihre Klamotten zurecht zupfte, Kenshin nutze die Chance und kletterte direkt auf die Schulter von Palia und bellte freudig und zufrieden.
„Auch wenn ich es gerne gesehen hätte, wie ein alter Mann den Baum hochrennt“ meinte sie Spitz und schaute aus den Augenwinkeln zu dem weißhaarigen.

Und wieder schien Rei nicht wirklich zu merken, dass er etwas abschweifte, wie schon mal…und er redete und redete und dass Interessierte das Mädchen nun wirklich nicht. Mit einem seufzen was eigentlich nur genervt sein ausdrückte nickte sie mit einem Blick den man wahrscheinlich als –Bitte-nicht-schon-wieder-so-Mist deuten konnte zu dem weißhaarigen. „Stimmt, es interessiert mich nicht die Bohne“ pflichtete sie bei und verdrehte entnervt die Augen.
Jedoch schaute die junge Inuzuka dann zu ihm auf, „das klingt schon eher nach etwas, was mir gefällt“ meinte sie und schaute zu ihrem Hund der noch immer auf ihrer Schulter hockte, „Erklären während des Kämpfens…?“ hakte sie nach und zog eine Augenbrauen hoch.

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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   So Dez 11, 2016 11:49 am

Er sah zu ihr hinab, ein freundliches, stilles Lächeln auf seinen Lippen. Ja, es war da, ein starker Ausdruck eines unbezwingbaren Selbst. Und auch wenn ihre Gangweise noch nicht gänzlich weiblich war, verkörperte sie bereits diesen typischen weiblichen Geist, etwas das er nicht verstand, er vielleicht nie verstehen würde. Etwas, dass aber auch nicht besonders schlecht oder gefährlich war, lediglich eine ursprüngliche Art von Stolz. Du kämpfst gerne oder? sprach er, frei von irgendeiner echten Emotion. Seine Augen versuchten die fragile Sprache ihres Körpers zu lesen, suchte nach irgendeinem Anzeichen von Schwäche, etwas wie eine Schulter die hinabhing um Schmerz zu verbergen. Aber so weit wie es deine Frage betrifft Er sah erneut zu ihr hinab, ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen während er an seinen eigen verwirrten Blick zurückdachte. Vater hat nie sonderlich viel davon gehalten seine genauen Ziele zu erklären, nur hätte ich damals vermutlich kaum mehr zugehört, als sie es nun würde. Er unterdrückte den aufkommenden Wunsch ihr stolzes Kinn zu berühren, um dadurch die Vorzüge ihres Gesichtes genauer ansehen zu können. Dieser Stolz gepaart mit Unschuld war etwas, dass ihm gefiel. Vielleicht hatte er genau dies, bei den zahllosen Frauen vermisst, die er in verrauchten einsamen Tavernen getroffen hat. Palia besaß noch immer dieses hoffnungsvolle, unverwüstliche wirkende Glänzen in ihren klaren blauen Augen. Ja er konnte unmöglich widerlegen, dass Jugend etwas Bewundernswertes war Ihre Augen erinnern mich an die von Vater, nicht Farbe, sondern die Art wie Sie sprechen Manchmal ist die beste Art sich zu unterhalten in eine Art die nur den Körpern möglich ist, nicht wahr? . Sein Tonfall war ruhig, geradezu gelassen, fast schon verspielt, nahezu so als würden Sie gerade über eine Erinnerung reden in der beide Geweilt hatten. Während er seine Schultern rotierte, veränderte er seine Stellung, ging drei Schritte von Palia weg. Noch immer sangen die Vögel in ruhiger unaufdringlicher Art und Weise, nirgends war Anspannung in der Luft. Wieso sollte es auch? Es war kein Kampf zwischen Feinden, kein Kampf zwischen Freunden, aber auch kein Kampf zwischen einem Lehrer und seiner Schülerin. Wenn er es definieren müsste, würde er es vielleicht als einen Beweis seiner Nützlichkeit bewerten. wie Dumm doch meine Gedanken sind Er schmunzelte still, gewährte ihr noch ein wenig Zeit, um eine für sie angenehme Kampfposition einzunehmen. Ayy und vergesse doch bitte nicht, ich bin bereits ein alter Kauz, daher wäre zu ernsthaftes Kämpfen vermutlich nicht gut für meine brüchigen Gelenke. Nickend schob er seine Füße schulterbreit auseinander, weitete sein Lächeln zu einem breiten, Zähne zeigenden, Lächeln Und ohnehin ist Spielen mehr meine Art, also wie wäre es mit einer kleinen Modifikation? Er snipte gegen seine Brille, ein leises Puffergeräusch im Zentrum einer nicht sonderlich großen Rauchwolke. In einer hastigen Bewegung, für das normale Auge kaum zu sehen, huschte Gilbird von Brille auf die Schulter seines Besitzers. Wobei auch Besitzer nur eine Annäherung daran war, wie man das wirkliche Verhältnis beschreiben könnte. Wobei dies im Augenblick auch unbedeutend war. Zärtlich streichelte er den Vogel am Kropf, was selbiger mit einem zufriedenen Gurren kommentierte. Gilbird imitiere doch bitte den guten Kenshin und setzt dich auf meinem Kopf Gesagt wie getan, folgte der Vogel den Befehlen, flog mit ungeschickten Flügelschlägen hinauf und noch vorm Landen, auf der weißen Haarpracht des jungen Mannes, nahm er die Gestalt von Kenshin an Zu Anfang ganz einfach, erreiche das Gilbird aufhört zu sitzen. Achja und Gilbird wie immer gilt bemühen und stolz wie ein Vorstehhund sitzen bleiben. Und selbstverständlich habe ich auch verloren sobald ich Gilbird berühre, soweit zur ersten Runde, oder hast du noch Fragen? er zwinkerte ihr noch einmal zu und hob dann die rechte Hand um mit deren winkenden Fingern der Rothaarigen das Signal zum Start zu geben.

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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   So Dez 11, 2016 9:27 pm



Wieder einmal fragte sich Palia warum sie das Ganze noch einmal mitmachen musste dennoch schien sich die Stimmung und vor allem die Lage doch schon etwas gebessert zu haben, Palia Inuzuka hatte nicht die ganze Zeit die Lust zu verschwinden oder Reijarmo irgendwie eine runter zu hauen damit sie in Ruhe verschwinden konnte, nein sie hatten ja eine Art abkommen also musste sie brav sein, zu dem war es vielleicht doch keine schlechte Idee oder ein schlechtes Gefühl sich mal etwas ‘heimischer‘ fühlen zu dürfen.  Was schon etwas zum Vorschein kam, vor allem beim Frühstück, sie hoffte nur dass es nicht immer Eier gab mit etwas darin, sondern auch mal etwas mehr, süßes Bohnenmuß oder Reis mit Fleisch…. Naja man konnte ja schon mal hoffen oder nicht. Mit etwas schiefgelegtem Kopf schaute die junge Inuzuka zu dem weißhaarigen und nickte langsam, „ja natürlich, wenn ich es nicht gern machen würde, wäre ich kein Ninja geworden“ meinte Palia und beobachtete ihren gegenüber genau, er schien Sie ebenfalls mehr als sonst zu mustern oder zu beobachten ganz so als wollte er etwas rausfinden, „will ich Wissen was gerade in seinem Kopf rum geistert…nein ich glaube nicht, und selbst wenn ich Fragen würde, so würde er mir eh keine richtige Antwort geben“ dachte die orangehaarige Inuzuka.  Noch als Palia wieder so nachdachte sprach Reijarmo bereits und die Inuzuka schaute ihn verwundert an, kam nur ihr die Worte so schrecklich zweideutig vor, schnell schüttelte sie die Gedanken ab und zuckte stattdessen gleichgültig mit den Schultern, „wie du meinst“. Nicht neugierig eher vorsichtig, nun das war auch nicht unbedingt das richtige Wort aber traf es eher beobachtete sie  den weißhaarigen wie er sich hinstellte und das Gilbird auf einmal wieder da war und sich als Kenshin Verwandelte, was Kenshin gar nicht gefiel.
„so so sicher das du das machen willst, du solltest lieber deine maroden Knochen schonen und nicht mit jüngeren dich anlegen“ meinte Palia verschränkte die Arme vor der Brust und schaute dann an sich runter, Ach stimmte ja, sie hatte da die Klamotten von Ihm kurzerhand umfunktioniert, in dem langen teil konnte sie unmöglich was machen, wie gut das sie noch etwas sportliches darunter hatte, eine kurze Hose, ein Kurz top und eine Art Überrock…kurzer Hand ließ sie den Yukata von ihrem Körper rutschen und schmiss diesen zu einem nahe liegenden Baum. „ach ja und noch etwas, Kenshin mag es gar nicht für Blöd verkauft zu werden, denn immerhin ist er der einzig fahre zu dem….ach egal“ meinte sie und grinste dann leicht ihre Spitzen Eckzähne aufblitzen, sollte er es selber rausfinden, sie musste ihm ja nicht alles auf die Nase binden. Mit in die Hüfte gestemmten Händen schaute sie zu den beiden, „Clown“ dachte sie nur und nickte, „dass sollte sich nun wirklich nicht als alt zu Schwer rausstellen“ meinte sie und gähnte treffender weise noch und schaute zu ihrem kleinen, „und los kleiner….“ Meinte sie und fletschte fast schon die Zähne ehe sie Fingerzeichenformte, „Tiermenschdoppelgänger“ sprach sie leise und mit einem BONG~ und viel Rauch standen zwei Palia’s da, beide haargenau gleich, mit einem noch breiteren grinsen schauten sich die beiden Palia’s an und nickten, dann drehten beide ihren Oberkörper etwas in die entgegengesetzte Seite und schnippten dann wieder zueinander ihre Hände welche Klauen ähnelten klatschen aneinander und sie stießen sich von einander ab und schon begann die Rotation „Tsuga“ rief Palia aus und schon bewegten sich die beiden rotierenden Wirbel welche Reiszähnen ähnelten auf den weißhaarigen zu….gut vielleicht war das ganze minimal übertrieben aber Palia verfolgte einen Plan und so konnte sie den ‘Alten‘ noch etwas rumscheuchen, sowas konnte die Inuzuka sich nun wirklich nicht entgehen lassen…
immer wieder preschten die Zähne auf ihn ein, doch dann sie waren gerade auf der Rückseite von Reijarmo. Löste das Mädchen die Verwandlung und schnippte mit den Fingern um Kenshin ein Signal zu geben, „los Dynamische Markierung „ meinte sie und der kleine war wieder ein süßer kleiner Hund, der sich um sich selbst drehte und dabei,….nun ja Pinkelte und das  genau über dem weißhaarigen. Jedenfalls hoffte Palia das es klappte, wer würde schon freiwillig sich be-pinkeln lassen, zu dem hatte es noch ein zweiten Vorteil, so konnte sie beide, Kenshin und Palia ihn riechen egal ob er sich versteckte oder der gleichen…
Während Kenshin seinen ‘Gang‘ erledigte richtete sich Palia auf und formte ihre Hände zu Klauen, ihre Fingernägel waren um einiges Länger und Spitzer als sonst, wenn es nicht klappte würde sie wohl Tai-Jutsu anwenden müssen, natürlich im Inuzuka Styl.



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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Mo Dez 12, 2016 6:33 pm

Achja neben der Hoffnung die jungen Menschen als Markenzeichen besaßen, war da auch noch deren mangelnde Erfahrung, der daraus ständig neu erwachende Aktionismus, der vermutlich öfter aus der Asche aufsteigen würde als ein Phönix.  Immerhin Palia schien erstmalig so etwas wie Ehrgeiz für eine gemeinsame Sache zu entwickeln, anstatt ihre Energie nur darauf zu richten, wie aus allen gemeinsamen etwas Einsames werden könnte.  Wobei der Umstand, dass sie gerade eine wunderbare Ausrede geschenkt bekommen hat um ihre vielleicht noch vorhandene passive Aggression auszuleben, ließ gewisse Zweifel daran aufkommen, ob diese Aktion wirklich gemeinsam war. Während er noch einmal leicht mit den Schultern zuckte, mustere er mit seinen Augen ungeniert mit all der Erfahrung eines Arztes, Kämpfers und Mannes ihren Körper.   Ihre Muskeln versprachen mehr Kraft als die schlanke Gestalt einen einfachen Menschen glauben machen würden,  der Bauch flach, bewegte sich wie ein Metronom, Konzentration in Atmung  kein heben der Brust oder Schultern, gut dann musste er hier noch nicht mit den Erklärungen ansetzen.   Oyy und wenn Sie in der Schule ist, kann ich vermutlich die Tage zählen bis einer meiner Schüler bei mir am Frühstückstisch sitzt. Gedanken die in seinem Kopf auftauchten und verschwanden, was noch kommen würde, konnte er nicht wissen, wieso also darüber nachdenken?  Bewegungslos zog er sein Gewirr ein wenig dichter, spürte wie sich das Fuuin auf seinen Handrücken aktivierte,  spürte den groben Fluss von ihren Chakra, wie der Impuls ihren Körper verließ und Kenshin zu einem Doppelgänger werden ließ.   mhh vielleicht hätte ich darum bitten sollen den Hund  erstmal aus dem Spiel zu halten? . “Tsuga“  Reijarmo untermalte ihren Ausschrei mit einem leichten Knacken der Zähne, Gott für ihr Verständnis von einem Spiel war er wirklich schon zu alt.  Die rotierenden Bewegungen der beiden Körper ließen sein Gewirr zittern, viele Informationen, die Geschwindigkeit noch nicht so hoch wie bei andere Inzuka mit denen er gekämpft hatte, die Abstimmung dagegen besaß schon die Harmonie eines tanzenden Paares.  Einer von beiden würde immer nach seinem Kopf schlagen können, durchaus unpraktisch für das derzeitige Spiel, so wie er zumindest fand. Auf Nahkampf hatte er keine sonderliche Lust,  weiterhin empfand er den Kampf mit Fäusten und Beinen nur geeignet für Schläger in einer Kneipe Blieb ihm nur die edelste und geheimste Technik der Kensaku: Weglaufen.    Beständig sprang er exakt eine Sekunde vor Kontakt einen winzigen Schritt zurück,  wobei er bei Absprung und Landung nie seinen Kopf in Bewegung versetzte, wodurch Gilbird weiterhin auf einem fast ruhenden Podest das Geschehen beobachten konnte, die Zähne leicht klapperten.  Als einer der Angriffe an Reijarmo vorbeiging, ließ er sie gewähren, hörte das Schnippen und spürte den Übergang von Kenshin zurück zu einem Hund. „dynamische Markierung“   Urin? Er kam nicht umhin dies als Kreativ zu bezeichnen,  schon jetzt schien das junge Mädchen zu verstehen,  dass nicht in Kämpfer nicht nur Kraft sondern auch der Überraschungsmoment von großer Bedeutung war.  Da er selbst seit seinem 14ten Lebensjahr in der Medizin Tätig war,  wäre es nicht das erste Mal das unangenehme Körperflüssigkeiten auf ihn landen würden,  und ob Blut nun weniger Schlimm als Urin war? Auch wieder Kopfsache, aber dennoch war ihm nicht nach einem golden Shower, allein schon weil er keine Lust auf überflüssige Debatten von wegen sexuellen Vorlieben für komische Dinge hatte,  denn auch ein Punkt ihrer Jugend, viele ihrer Erklärungsansätze waren eindimensional.  Er schnippte mit den rechten Hand und erschuf ein Kekkai: Nagare dama  als Ankerpunkte dienten ihm Knoten seines Gewirrs, wodurch er  die dünne Barriere  auf Hälfte zwischen Kensihen  und ihn platzieren konnte, in einem Winkel der die goldene Dusche in Richtung des jungen Mädchen lenkte. Inzuka scheinen bei Spielen genauso Leidenschaftlich zu seine wie ihre tierschen Begleiter  Während er sprach kratzte er sich am Nacken   Okay wir verändern das Ganze, ansonsten hab ich morgen einen Muskelkater in den Beinen, was hinsichtlich der Länge der Krankenhausflure, unpraktisch wäre, zumal ich eigentlich morgen diesen Mantel wieder anziehen wollte  Wie einen Hut nahm er nun Gilbird von seinem Kopf. Ohne das störende Gewicht rotierte er einmal kurz sein Haupt, streichelte den Hund auf seinem Arm und wand seinem Blick dem Himmel entgegen. Okay als nächstes setze Kenshin auf dein Haupt, ich denke der alte Mann  sollte nun auch einmal die Jugend scheuchen dürfen oder?    Er beendete seinen Satz indem er ihr kurz die Zunge ein klein wenig entgegenstreckte. Hätte er vorher gewusst, dass sie trotz Anmesie schon über eine solche Körperbeherrschung verfügt, hätte er lieber einen Ort ausgesucht an dem er nicht gezwungen ist, sich weit unterhalb seiner Fuuin Grenze zu bewegen.

Juts:
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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Mo Dez 12, 2016 10:19 pm



Die junge Inuzuka ließ es sich natürlich nicht zweimal sagen und wie man Spielen definieren konnte, lag ja immer an der jeweiligen Person oder nicht, also, dass was Palia machte empfand sie auf alle Fälle. Als Spielen, jedoch bevor es richtig los ging, musste die junge Palia sich erst einmal von oben bis unten mustern lassen, was auch immer er gerade sah, so war es ein junges Mädchen mit sportlichen Klamotten und welche vollkommen begeistert war nun etwas zu machen was ihr mehr Spaß machte als, an einem Baum hoch zu laufen, im Grunde war es einfach ein spaßiges Spielchen und Gassi-Gehen mit ihrem kleinen Liebling. Mit einem Schulterzucken begann das Mädchen auch schon, sollten ihm ruhig mal die Augen aus den Höhlen fallen, sie war bei weitem nicht mehr ein kleines Mädchen was in seinen Augen vielleicht auch noch Schutzbedürftig sei…nein, sie war Reijarmo natürlich schon etwas dankbar, dass er sie vor diesen Männern gerettet hatte, jedoch war alles nun ja nicht unbedingt so wie es sein sollte…
Nachdem Palia erst einmal ihren kleinen Liebling in ein perfektes Ebenbild verwandelt hatte drehten die beiden auch schon voll auf, im wahrsten Sinne des Wortes, sie versuchen so zu ihrem Ziel zu kommen, jedoch schien es nicht unbedingt so zu klappen wie es sollte. Jedoch wäre Palia nicht Palia wenn sie sich nicht schon längst einen kleinen ‘Schlachtplan‘ zu Recht gelegt hätte und diese nun systematisch abarbeiten würde. Gesagt oder vielmehr gedacht und Getan schon, als Tsuga keine sonderliche Wirkung zeigte…leider musste wohl eine simplere Methode herhalten, was wäre denn da effektiver als eine kleine Markierung, wer würde schon gern Hunde-Pippi auf sich haben wollen, egal ob Vogel oder alter Kauz.
Nachdem Palia ihrem kleinen Liebling mit einem Schnipsen gesagt hatte das er sich wieder zurück verwandeln konnte, hoffe die junge Inuzuka das der Vogel in Gestalt von Kenshin sich vom Kopf lösen würde…jedoch wurde Palia enttäuscht, zwei Dinge sind schon mal nicht so gelaufen wie sie eigentlich wollte…und noch etwas war komisch, etwas umgab Reijarmo und das Urin wurde zu dem Absender zurück befördert, was so viel hieß das sowohl Palia als auch Kenshin sich schnell aus dem Staub machen mussten wenn sie nicht nass werden wollten. Kenshin krallte sich in einer Baumkrone fest in der Hoffnung die Blätter würden das meiste abfangen, während Palia schnell etwas Chakra in ihren Fußsohlen sammelte und sich Kraftvoll vom Boden abstieß und dem gröbsten auswich, was recht gut klappte bis auf ein paar Tropfen blieb sie unversehrt…wie gut das sie neue Klamotten bekommen hatte, da konnten diese auch heute noch in die Wäsche. „also wirklich, dass war nicht nett“ meinte Palia Zähneknirschend und versuchte die Urinspritzer wegzuwischen, es half nichts…naja, sie waren an der Luft der Duft würde bald verfliegen, zu dem konnte so Kenshin sie noch besser wittern und es war nun auch nicht so, dass er als noch kleinerer Welpe sie nicht mal beim Bauchkraulen angepinkelt wurde. „als ob mich das interessiert, du wolltest doch spielen und jetzt die Regeln einfach ändern…“ meinte Palia Kopfschüttelt und kam wieder etwas nähe, auch Kenshin welcher bis dahin noch im Baum hing, ließ sich fallen und landete für einen Hund sehr leichtfüßig auf dem Boden und schaute ebenso missbilligend zu dem weißhaarigen. Als Reijarmo seinen Kopfschüttelte, bemerkte Palia zum ersten mal dass seine Haare wohl erschreckend dick waren, jedenfalls von der schwere her wie sie vielen konnte es sich das Mädchen gut vorstellen, sollte sie sich davon mal überzeugen? Hm was aber nun ging wenn sie behände in die Haare griff, Nein, das machte sie nicht, wieso auch so sehr interessierte es Palia auch nicht, ja genau.
Eher zweifelnd verschränkte Palia die Arme –wie so oft- vor der Brust und schüttelte den Kopf, „das eben wurde ja schon langweilig vereitelt, wieso sollte ich sonst mit der Regeländerung eine Chance haben“ meinte sie und schaute zu Kenshin welcher auf ihre Schultern sprang und Gilbird ankläffte.
„Falls es dir nicht aufgefallen sein sollte, Kenshin mag es nicht dass eine billige Kopie von ihm da ist“ übersetzte Palia ihren Hund und fügte in Gedanken hinzu „und mir auch nicht, es gibt für mich auch nur einen Kenshin“. Seufzend schaute sie wieder zu ihrem weißen Welpen und lupfte ihn von ihrer Schulter und platzierte ihn auf dem Kopf. Dieser krallte sich in die Haarknoten und legte träge den Kopf auf den von Palia. So schnell wie der Elan da war, war dieser auch verflogen, „und nun?“ meinte Palia und biss sich mit den Zähnen auf der Unterlippe rum.


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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Mi Dez 14, 2016 5:06 pm

Nicht nett? Naja zugegeben das Verwenden von Urin als biologischen Kampfstoff war vermutlich wirklich nicht die Art eines Ehrenwerten Kriegers, aber da er nichts Anderes gemacht hatte, als ihre eigenen Mittel gegen sie zu verwenden, streckte er lediglich den freien Arme ein wenig aus, dessen Handteller in Richtung Himmel. Wichtiger wäre doch eigentlich, inwieweit sie diese Informationen für sich zu nutzen verstand. Ein paar Tropfen Urin, gegen das Wissen, dass der potenzielle Gegner zumindest eine gewisse Begabung für Kekkai besaß, war vermutlich sogar ein sehr guter Deal, es gab schon Frauen, die durften mehr Zeit mit ihm verbringen und haben am Ende weniger erfahren, wobei selbst zu seinen Zeiten in Getsugakure eher selten Frauen auf ihn angesetzt worden waren und er damals ohnehin mit anderen Strategien gekämpft hatte. Die meisten Spiele leben davon, dass die Partizipierenden die Rollen tauschen, oder nicht? Er garnierte es erneut mit einem leichten Lachen, immer dieses Ärgern über solch Bagatellen, war er früher genauso gewesen? Vermutlich, und ziemlich sicher hatte er sich noch nie bei seinem Vater dafür entschuldigt. Es stimmte schon, dass Verhalten der anderen ist für einen selbst der beste Ratgeber, zumindest wenn man sich darauf versteht es bewusst wahrzunehmen und einzuordnen, sich zu fragen wann man selbst, auf ähnliche Weise, unangemessen reagiert hat. Vergleichbar dazu die Kritik an seinem eigenen Schoßtier, welches zumindest nicht damit beginnen würde ihn zu beißen, aber gut auch solche Sätze waren Informationen, Hinweise auf den Stolz und die Wertschätzung, die die beiden aufgrund und für ihre besondere Verbindung besaßen, etwas das er für sich ausnutzen konnte.
die billige Kopie ist zumindest Stubenrein, aber gut Gilbird genug der Streicheleinheiten, du kannst dir nun erst einmal eine kleine Erholungspause gönnen Ein kleines Puffen und auf Reijarmos Arm saß wieder das kleine gelbe Küken und betrachtete mit neugierigen Augen, wie der weiße Hundewelpe nicht dazu gezwungen wurde sich selbst wie auf dem Präsentierteller darzustellen, sondern einen der Haarknoten als Griff verwenden durfte. Kurz verschränkte er aufgrund dieser Erkenntnis seine kleinen Flügel vor seiner Brust wurde aber schnell durch einen Stupser von Reijarmo daran erinnert auf die Schulter hochzuspringen. Zur selben Zeit hatte Reijarmo die veränderte Körperhaltung der Inuzuka beobachtet, aus dem zuvor gekeimten Elan war nun ein verdorrtes etwas geworden und vegetierte nun wieder in ihrem Trotz. Sollte er nun seufzen? Nein es war nicht ungewöhnlich, dass die meisten Menschen lieber den Aktiven als den reaktiven Part übernahmen, bei ihm selbst war es dagegen anders herum, nun Gut, dies war auch durch sein Kekkai Genkai bedingt. Er ließ seinen Blick noch einmal über die Szenerie schwanken, der Park hatte sich bereits geleert, also abgesehen von Vögeln, Eichhörnchen und anderen Dauerbewohnern des Parks, immerhin so konnte er das Ganze etwas schneller beenden. Gut vielleicht hast du Recht, vielleicht ist unfair, außerdem möchte ich so langsam etwas Essen. Ohne weiteres Wort, Vorbereitung, oder Schnörkel sprang er in bislang noch nicht gesehener Geschwindigkeit in ihre Richtung, aktivierte währenddessen erneut ein Kekkai: Nagare dama,diesmal direkt hinter Palia, um einen eventuellen Ausweichersuch von ihr, z.B. durch einen Sprung nach hinten zu verhindern. Ein direkter Angriff, zumindest größtenteils, anstelle einer Schlagbewegung packte er ihre Handgelenke, drückte diese gegen die Barriere hinter ihr und küsste die Lippen der jungen Frau.
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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Do Dez 29, 2016 12:07 am



Dass das kleine aber nicht ganz so feine Geschenk teils wieder zu dem jungen Mädchen zurück geschickt wurde, gefiel dem Mädchen natürlich alles andere als gut, aber was sollte sie nun machen, es war legendlich ein Versuch der leider total in die Hose gegangen war, oder eben zum teil, es war doch natürlich wieder klar, dass sie keine leichte Chance hatte und wenn man ihr einen Sieg eingeräumt hätte so wäre es der jungen Inuzuka auch nicht wirklich recht gewesen, egal wie man es doch drehte und wendete, es war nicht richtig, in ihren Augen und das missfiel Palia immer mehr je länger sie darüber nachdachte, es war in ihren Augen so gar nicht zufriedenstellend, was sie mit Augenrollen und Hände in die Hüfte stemmen auch gleich Quittierte.
„Als ob du mir jeh eine reelle Chance eingeräumt hättest, wie auch immer du diese Mauer gemacht hast die, die Pisse zurück schmettert so war es doch unfair mich nicht vorzuwarnen“ meinte Palia grummelt, jedenfalls war sie der Meinung das, dies alles nicht mit Fairen Mittel vor sich ging, vor ihrer Brust blitze das Amulett – jene Kette welche sie an ihrem verhängnisvollen Treffen bekommen hatte, für Palia war dieses ‘Geschenk mittlerweile mehr als Selbstverständlich‘ und sie dachte schon nicht mehr wirklich daran, es in nächster Zukunft abzunehmen, auch wenn –so wie es Palia wahrnahm- die Wärme darin langsam weniger wurde, jedenfalls empfand die junge Inuzuka dies so.
„wie du meinst, Kenshin ist es auch, aber man alles auch zu seinem Vorteil nutzen, aber davon verstehen alte Menschen einfach nichts mehr, und Kenshin hat es auch noch nicht nötig sich immer zu tarnen, ich zeige mein kleinen hier IMMER voller Stolz“ meinte Palia doch etwas pikiert und strich sich eine lästige Haarsträhne von den Augen weg. Jedoch schien der kleine gelbe Vogel nicht ganz so erfreut zu sein, dass Kenshin eine Technik gefunden hatte um sich gut festzuhalten um dieses Spiel, selbst wenn man es nicht gewinnen konnte, jedenfalls so lang wie möglich auf dem Kopf zu bleiben…die einen würden sagen Vorteil die anderen würden es Schummeln nennen, Palia nannte es ganz einfach Einfallsreichtum und Kluges Tier!
Allerdings verspürte, Palia nun auch nicht mehr wirklich die Lust nun ausweichen zu müssen, es mag an ihrem Charakter liegen oder einfach an ihrer derzeitigen Laune, dass sie einfach lieber – um es mal salopp zu sagen- auf jemanden einprügelte als nun wie ein kleines Häschen im Dreieck zu springen, natürlich konnte dies die Inuzuka aber es musste ja nicht heißen, dass sie dies gern tat…Es war immer eine Frage der Laune und perspektive… Als Reijarmo das Wort wieder erhob schaute Palia eher gelangweilt zu ihm, „Also heißt das wir brechen, den ganzen misst ab und gehen zurück?“ hakte sie nach und schaute sich kurz um, ihre Einkauftaschen standen noch am selben Fleck genau wie der viel zu große Yukata von Reijarmo welchen sie Kunstvoll so gewickelt und geknotet hatte, dass es ihr passte und irgendwie nach etwas Aussah, doch als die orangehaarige Inuzuka sich wieder zu dem weißhaarigen drehen wollte, dauerte es nicht mal einen Wimpernaufschlag, -eigentlich wollte sie noch etwas sagen, dass sie nicht schon wieder nur Ei und Fisch haben wollte, kam jedoch nicht dazu – war Reijarmo weg und schon wurde die Inuzuka an die Wand, welche vorhin noch nicht da war, gedrückt, ihre Handgelenke umfassend und in die Enge getrieben, machte das Mädchen große Augen als sie noch etwas anderes merkte, etwas auf ihren Lippen, die blauen Augen weiteten sich als Palia realisierte, dass Reijarmo sie gerade, wirklich küsste, völlig fassungslos oder sollte man sagen verdattert und überrumpelt wusste sie erst mal nicht was sie machen sollte, ihre Wangen färbten sich Kirschrot und ihre Muskeln erschlafften, sie rutschte etwas an der Wand hinunter wurde wohl durch das Festhalten ihrer Hände größtenteils daran gehindert.
Auch Kenshin schien erst einmal ziemlich perplex zu sein, sprang aber von dem Kopf von Palia und biss Reijarmo ohne groß zu warten in die Wade.
Palia hingegen hatte aus einer Art Reflex die Augenzusammen gekniffen ihre Beine waren Wackelpudding und ihre Hände wurden kalt, als ob all das Blut jetzt in ihrem Kopf in den Wangen ruhte, nach endlosen Stunden, oder Minuten drehte Palia ihren Kopf zur Seite und schob Reijarmo so gut es ging von sich, mit einem Knallroten Kopf und großen Augen, sogar leicht zittertet starrte sie zu Reijarmo. Sie wusste einfach nicht was sie Sagen oder was die JETZT denken sollte, sie bekam wenn sie mal ehrlich war gerade auch keinen Satz raus, deswegen starte sie einfach weiter zu dem weißhaarigen.


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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Fr Dez 30, 2016 12:08 pm

Er bemerkte selbstverständlich ihren leicht verwirrten, wenn nicht gar entsetzten, Gesichtsausdruck, hatte selbigen Gedanken bzw. die Furcht davor, dass sie sich in falschen Gedankengängen verrennen könnte bereits selbst durchdacht. Hatte selbst darüber nachgedacht, wie er empfunden würde, wie seine Schwester reagiert hätte und hatte innerhalb einer Sekunde den die eigene Vergangenheit in dem sein Vater ihn in vergleichbarer Situation geküsst hatte, damals noch als ihn völlig fremder Mann. Nur gab es in dem Fall nichts dass er sich vorwerfen wollen würde. Ein verklärtes Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab, als er darüber nachdachte wie sich ihre Körper leicht aneinandergedrückt hatten, wie sie beide vertraut, fast zärtlich miteinander gewesen waren. Ein kurzes glimmen von vergessenen und abgelegten Empfinden.
Es geht nur um Training, beruhigt euch ihr Sinnlos treibenden Gedanken.
Er vermied ein Schütteln seines Kopfes vermied ein jede Regung seines Leibes, während sein Geist unablässig weiter die Gedanken zirkulieren ließ. Aus dieser Begebenheit heraus hatte sich auch eine neue Wunde manifestiert, bzw. im selben Augenblick hatte Kenshin es für nötig befunden besonders tief in das Fleisch des jungen Mannes einzudringen. Doch was dies nur aussprechen? Wieso eine Diskussion beginnen die er derzeit nur verlieren könnte, die er immer verlieren müsste? Er hatte das Spiel gewonnen, doch auch zu einem angemessenen Zeitpunkt? War der Boden für die Lektion schon bereitet? Oder war er gerade nur der vorlaute Bengel der ein Mädchen mit seinen Mathekenntnissen beeindrucken möchte und am Ende beiden eine schlechte Note einbringt?
Vielleicht sah er sie deshalb noch n nicht wieder an? Wollte er sicherstellen, dass sie nicht aus seiner Mimik eine tragische Erleichterung, ein gelogenes Geständnis, entnehmen könnte? Seltsam, immer wieder seltsam wie Gedanken in ihm zirkulierten. Er war so lange gereist und war noch immer Anfang, verschränkte die Arme in der Tasche während er sich umdrehte, auch damit Palia den Hund von seinem Schenkel abnehmen konnte.
„Auch nur ein einziges Ziel, die kleinste Vorliebe oder den winzigste Erwartung zu haben oder einen Zweck zu verfolgen, so schwach er auch sei, führt uns automatisch und unausweichlich weg von der Wahrheit des echten Geists“
Bei dem Gedanken an die Worte seines Vaters konnte er sich ein selbstzufriedenes Grinsen nicht verkneifen, lächelte sogar ungewöhnlich vergnügt, diese Worte hatte er immer gehasst, waren sie doch für ihn nur Rechtfertigung für Lethargie, eine Ausrede vor dem Leben das von Zielen bestimmt wurde, und doch hatte er in just diesem Moment das Gefühl das in ihnen viel Wahres schlummern dürfte. Wobei er auch noch immer nicht verstand, wieso er immer, wenn er sich für eine Frau entkleidet hatte zugleich Gedanken an die Nichtigkeit durchlebt hat, vermutlich nichts anderes als eine seltsame Koppelung, oder sollte sein Vater am Ende noch Recht behalten, das Sexualität Gift sei? Vielleicht hatte er damit recht, aber alles ist Gift. Auch eine dieser befremdlichen Lektionen, von denen er glaubte sie verstanden zu haben und scheinbar den Unterschied zwischen nachplappern, nachahmen und eben wissen vergessen hatte. Dieser Umstand ließ seine Neugierde wieder aufflammen, lenkte seine gesamte Achtsamkeit wieder auf den Menschen und nicht auf das was er assoziierte, was nur in seinen Gedanken war, geboren aus einem urteilenden anstelle eines wahrnehmenden Geistes. Durchaus ein positiver Indikator. Seine Atmung war nun Langsamer, konzentrierter als zuvor, war begierig zu erleben was sich in ihren Kopf nun derzeit abspielte. Stimmt ein Spiel, Lächeln und weitermachen, so würde sein Vater sprechen Gewonnen Irgendwo in doppelten Sinne, eine Frau zu küssen war etwas das er dann doch noch immer genoss, selbst wenn es wie in diesem Fall eher an Fast Food erinnerte, übliches Essen wenn Mann mehr oder weniger alleine kocht. Und vermutlich werde ich Kenshin auf den Rückweg tragen, außer irgendwann beginnt sein Kiefer zu verkrampfen, durchaus ein dynamischer und kompetenter Krieger dein Kenshin, wir müssen ihn nur noch die Seele eines Kriegers vermitteln. Er schüttelte langsam sein weißes Haupt, merkte wie die dichte Haarpracht wieder langsam auf seine Schläfen fiel. Machte die wenigen Schritte zu den Tüten und nahm sie wieder in die Hand, blickte mit schiefen Grinsen über die Schulter zurück zu Palia Und somit bist du heute Abend dran mit dem Kochen. Und am späten Abend würde er mit seinem Vater reden müssen, bei den Göttern Lehrer sein, wenn man selbst noch nach Weisheit suchte war schwieriger als gedacht, oder er war wieder dabei zu viel nachzudenken. Er stieß einen Atemzug aus, Bedingte Kontrolle oder Affektion der Emotionen, ay ay soviel zum Nachlesen.

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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Sa Dez 31, 2016 12:50 am



Fassungslos, Ja so konnte man die derzeitige Gemütswelt von der kleinen Inuzuka ziemlich genau in einem Wort zusammen fassen, denn dass diese ganze Sache welche für die junge Palia einfach nur ein Schauspiel war um andere hinters Licht zu führen, dann doch so ein Ausmaß annahm verstand Sie gerade hinten und vorne nicht mehr. Wie konnte es nur soweit kommen.
Noch immer vollkommen von der Rolle, still mit weit geöffneten blauen Augen schaute die die junge Inuzuka zu dem großgewachsenen Reijarmo auf konnte einfach noch nichts sagen. Was glaubte das Mädchen nun auch in den Augen in der Mimik von dem Mann lesen zu können. Sie hatte zwar eine erstaunlich große Klappe, aber dass sie sich mit dieser ganze Sache auskannte, war ziemlich übertrieben, langsam aber nur ganz langsam, begann sich der Nebel aus ihrem Kopf zu verschwinden, allerdings ließ er noch viel mehr Gedanken und Fragen zurück. Das zunächst der Übeltäter noch nicht mal den Mumm hatte sie überhaupt anzusehen war schon, Palia hingegen schaute nach einer gefühlten Ewigkeit zu dem kleinen weißen Hund welcher noch immer mit einem knurren in der Wade von Reijarmo hing, irgendwie war das alles gerade so absurd, wie konnte sie das alles so schnell wenden, von diesem dummen Spiel, mal eben so geküsst zu werden. Als Reijarmo auch noch frohlockend so kam es Palia vor verkündete, dass er gewonnen habe, ging dem Mädchen ein Licht auf, das war alles ja noch in dem Training – Spiel passiert.
Die Inuzuka schluckte hart und war froh, dass er nun noch etwas mehr Abstand zwischen ihr und sich selbst gebracht hatte, langsam beinahe kam es so vor als würde die Fremdgesteuert werden, lief sie, nur noch mit dem Worten in ihrem Rücken einfach los, Kenshin würde entweder ab operiert werden müssen, oder würde wenn er es wollte schon alleine loslassen, Palia ließ einfach los, ungeachtet der Tatsache, dass noch immer der Yukata oder der große Einkauf an einem Baum standen…sie brauchte den Wind und kurz um sich zu sammeln….

Erst auf der letzten Hälfte des Weges, die Inuzuka hatte sich alles genau gemerkt, machte es bei dem Mädchen KLICK. Sofort blieb das Mädchen stehen und legte eine Hand auf ihre Lippen, „dieser…..“ dachte sie schrie es regelrecht in Gedanken, „Dieser VOLLIDIOT“ ….In Gedanken schrie Palia das aus, was sie sich einfach hier nicht wagte, auch wenn ihr die Meinung der anderen sowas, von egal waren, so wollte sie sich nicht die Blöße geben, denn wenn sie nun ein Wort sagen würde, so würde noch etwas anderes, hinterher kommen…Tränen, vor Wut!
Mit zittrigen Händen und noch immer einen erstaunlich dunklen Rot-Ton auf ihren Wangen bog die Inuzuka um die Kurve und konnte schon das Haus sehen wo sie nun erst einmal Wohnte, ob diese Wohnung nun noch sicher war, konnte sie noch nicht genau sagen. Ohne auch nur sich umzudrehen oder auf den Spitzen Kommentar wegen dem Essen auf Reijarmo zu hören, riss sie die Tür auf und stampfte die Treppen hoch, ehe sie in ihr Zimmer ging und mit einen lauten Knall die Tür ins Schloss schmiss. Hoffentlich war es für den alten Mann deutlich genug.
Im Raum nahm Palia Inuzuka zunächst die Hand von ihrem Lippen ehe sie sich erst mal auf Bett schmiss und das Gesicht ins Kissen drückte, sie Schrie ihre Wut raus, drehte sich dann auf den Rücken und legte einen Arm über ihr Gesicht- Augen und seufze, „was mach ich jetzt, wieso musste das mir passieren“ fragte sie in die Stille und schaute dann an die Decke, ihr war schlecht weil sie noch was anderes merkte, was ihr die Tränen in die Augen trieb, ruckartig setzte sie sich auf und wischte sie sich weg, auch wenn schon längst neue den Weg fanden, sauer über das was passiert war, peinlich berührt und dass ER ihr ihren ersten Kuss geklaut hatte, sprang sie mit einem Stampfen auf den Boden Riss die Tür auf und Schrie, „REIJARMO“ stampfte erneut die Treppe runter und war überrascht, dass er bereits in der Wohnung war, allerdings kaum sah sie den weißhaarigen wurde sie auch wieder rot, und suchte sofort etwas mehr Abstand, jedoch war sie sauer und verwirrt genug um dann ihre Hand zur Faust zu ballen und auf ihn zu zugehen, Kenshin hing noch immer, ausdauernd wie er eben war, an der Wade, sie mussten eine Rote Spur gelegt haben, jedenfalls wäre es bestimmt nicht verwunderlich… Palia hingegen, musste nach der Erkenntnis, auf was einschlagen und was wäre da besser als der Verursacher, ohne mit der Wimper zu zucken, und auf die Unterlippe Beissend, mit Wut-Tränen in den Augen holte das Mädchen mit der rechten Hand aus, und stellte sich auf sie Zehenspitzen um besser das Gesicht treffen zu können, ohne groß mit der Wimper zu zucken, ließ sie die Hand niederfallen und ein Klatschen hallte durch das sonst so ruhige Haus, Palia starrte mit einem leichten entsetzen ihrerseits noch mal zu dem Abdruck ehe sie mit einem leisen „Kenshin“ ihm zeigte, dass sie diesen jetzt brauchte und wieder die Treppen hoch rannte, in ihr Zimmer, Kenshin ließ ab, knurrte noch mal und lief schnell hinter Palia her huschte in das selbe Zimmer und blieb vor den Füßen von Palia sitzen mit einem winseln, zeigte er dem Mädchen das er mit ihr litt, Palia seufze und setzte sich auf den Boden auf den Boden und schnappte sich den kleinen Nin-Ken und umarmte diesen, vergrub ihr Gesicht in seinem Fell.
„alles für sein dummes Spiel….ich werde es ihm nie verzeihen“ nuschelte sie in dessen Fell und hoffte sehr dass er jetzt nicht noch mal rein kommen würde, vollkommen kaputt von der ganzen Sache legte sich Palia in ihr Bett druckte ihren kleinen Kenshin fest an sich, dass essen konnte er sich sonst wo hinstecken, mit so Unfairen Mitteln und dann noch so tun als wäre nichts. „perverser, Lustmolch macht nicht mal vor mir halt, und dann alles abstreiten“ dachte sie sich und nahm die Decke und bedeckte sich und Kenshin leicht damit.
Hunde die Bellen beißen nicht – tolles Sprichwort, passte vielleicht auch Teils zu Palia, aber das hatte sie wirklich aus der Bahn geworfen, zum einen weil es nur ein Spiel war und so plötzlich kam aber auch weil sie dennoch nur ein Mädchen war und sich das ganze anders vorgestellt hatte, wieder wurde Palia rot und ließ den Augenblick der warmen Lippen noch mal durch ihren Kopf wandern, sofort schreckte sie zusammen, „Blöde Kuh“ tadelte sie sich selber drehte sich um und döste etwas weg.


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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Do Jan 05, 2017 12:42 pm

Es war durchaus befreiend keinen kleinen Hund mehr am Bein kleben zu haben, selbst wenn er den Schmerz recht schnell beseitigen konnte, so war es dennoch minimal hinderlich, insbesondere immer wieder daran zu denken nicht in einer reflexartigen Bewegung mit dem anderen Bein danach zu treten. Ein Verhalten, welches Vermutlich nicht zu einer Glättung der scheinbar nun existenten Fronten beigetragen hätte. Zumindest war dies sein Eindruck nachdem, das Mädchen erst nicht mit ihm sprach, dann hoch in ihr Zimmer stürmte, scheinbar merkte ihren Hund vergessen zu haben, wieder zur Treppe ging um Reijarmo zu brüllen, nur um dann wieder zu verschwinden. Das Brüllen selbst hatte er nur mit ich kenne meinen Namen kommentiert, jedoch nur zu sich selbst in seinem Gedanken, während er damit begonnen hatte sich einen Tee aufzugießen, den er nun im Sessel sitzend zu trinken begonnen hatte.
entweder werde ich alt, oder Vater hatte recht damit, dass ein Kloster dafür dient die Welt vor dessen Bewohnern zu schützen Während er sein Hosenbein hochkrempelte blickte er noch einmal in die Richtung der Treppe, auf seinem Gesicht ein stilles Lächeln, welches auch beim Blick der markanten runden Bisspuren nicht verschwand, die Haut hatte bereits begonnen zu heilen, eine helle Kruste, die sich um den Rand schmiegte, wie aufgeworfenen Steinkanten nach einem Metoriteneinschlag. Ich weiß noch immer nicht ob ich so viel Leidenschaft bewundern oder belächeln sollte. Er sprach in Richtung Gilbirds, welcher es sich in der zweiten Tasse grünen Tees gemütlich gemacht hatte und auf die Worte lediglich mit einem fragenden Blick reagierte. Was würde Reijarmo auch erwarten? Gilbird war kein Philosoph, nicht einmal ein Denker, Gilbird freute sich wenn er Brüste sah und war traurig, wenn man ihm das essen wegnahm, ein unmittelbarer Zugang zu den Emotionen, aber immer lediglich wie ein Donnerschlag in stürmischer Gewitternacht, ohne die Vorahnungen oder Vorstellungen, Illusionen darüber wie der nächste Donnerschlag sein würde. Was auch immer Reijarmos Hand leuchtete grünlich auf, während er den Prozess der Wundschließung abkürzte, etwas was vielmehr aus einer Routine heraus geschah. Implizit wusste er, dass es eigentlich überflüssig war, sein Kinton wäre ausreichend gewesen, aber es war Handwerk, bewegte Meditation, ein probates Mittel um den eigenwillige Zirkulation der Gedanken zu beenden. Worüber sinnierte er eigentlich? Über ihren Zorn? Dessen Ursprung und Nutzen? Er schloss kurz seine Augenlieder. Es war nicht so, dass er nicht erschließen konnte, wieso sie wütend war, einem Kuss wird in der Gesellschaft Bedeutung zugeschrieben, wird stilisiert zu etwas Besonderem, etwas das meist Mann sich erst von der Frau verdienen muss. Symbolkraft. Er zog die Stirn in Falten, während er langsam die Augen öffnete und die weiße Decke des Raumes musterte. Symbolismus war dagegen etwas, dass er persönlich nicht mochte, etwas das er tief in seinem inneren als pure Illusion empfand. Küssen, Zärtlichkeit als Belohnungen als Marker, wie bizarr. Wie hatte sein Vater einst formuliert? „Wenn einem die Regeln nicht gefallen, sie sich nicht verändern lassen, so kann man sich noch immer fragen, ob nicht selbst der Sieg zu wenig wert ist, um dafür sein eigenes Ich zu verändern. Auch sollte man nicht dem Irrglauben erliegen Mitspielen zu müssen dies ist eine Illusion des Egos.“ Es hat Zeiten gegeben in denen er sich geradezu grandios darauf verstand die Figuren in Position zu bringen um seine Gratifikationen zu bekommen, nur um später zu merken, dass die darin züngelnde Leidenschaft ein Feuer war, dessen Wärme man nicht braucht aber vermisst, dass aus Leidenschaft Kälte entspringt. Und jetzt war sie Ihm fremd geworden, konnte er nicht verstehen wieso Palia sich nur in ihrem Zorn erging anstatt mit ihm zu kommunizieren, nicht darauf vertraute, dass sein Handeln möglicherweise einen Sinn gehabt haben könnte. Mit einem leichten Pfeifen stieß er Luft zwischen die Zähne. Konzentriere dich auf die Kenntnis der Kontrolle, Kontrolle haben wir nur über unser eigenes Empfinden, alles andere ist außerhalb unser vollständigen Kontrolle. Daher überlege nicht wie du etwas verändern kannst, sondern wie du darauf reagieren kannst. Schön, er war wieder dabei die Plattitüden durchzugehen, mit einem schiefen Lächeln griff er nach der Teetasse, nahm einen Schluck des heißen grünen Tees, krempelte danach sein Hosenbein wieder runter. Was sie noch nicht jetzt verstand, könnte sie später verstehen, was er vielleicht jetzt noch nicht verstand könnte er später verstehen, mehr Macht besaß er nicht über die Vergangenheit. Begleitet von einem leichten Kopfschütteln begab er sich zum Kühlschrank und öffnete diesen. Noch immer was es für ihn befremdlich, dass so viele verschiedene Lebensmittel ihn geradezu anlächelten. Herrlich, Überfluss sorgt dafür sich entscheiden zu müssen und sich entscheiden müssen, war immer kognitiv mühsam. Er würde sich morgen einmal hinsetzen müssen um einen Wochenplan für die Ernährung zu schreiben, im hier und jetzt? Okonmiyaki wäre eine Option, er hatte doch Mehl besorgt? Vermutlich, zumindest hatte er eine gelbe Verpackung mit einem Ährenähnlichen Aufdruck in irgendeinen der Schränke geräumt. Eine Kohlkopf hatte er schon im Kühlschrank ausgemacht, Eier waren ohnehin schon immer ein integraler Bestandteil seines Kühlschranks gewesen. Auch den Mehl fand er in einem Schrankfach über dem Waschbecken, auch etwas dass er in Zukunft anders einsortieren müsste. Vermutlich würde er irgendwann einen ganzen Tag nur auf Küche und Ernährung investieren müssen, nun gut danach wäre dies zumindest geklärt. Nach ungefähr dreißig Minuten hatte er den Tisch gedeckt, im konkreten eine heiße Platte auf dessen Mitte gestellt, sowie zwei Teller mit einem simplen schwarzen Muster und ein paar Schalen mit weiteren Zutaten zu rechten und linken der Platte. Gilbird, flieg du doch bitte einmal hoch und frage Palia ob sie schon wieder essen möchte, wenn nicht biete ihr an ihr etwas hochzubringen. Immerhin wenn es so weiterging, würde er noch zu einem echten Koch werden, vermutlich gut für seine Gesundheit. Auch wenn noch immer kein Punkt eins auf seiner Prioritätenliste, nein dort waren andere Gedanken. Unter anderem, dass er noch keine Antwort der Kage erhalten hatte, natürlich es bestand die Möglichkeit, dass sie derzeit einfach zu beschäftig war, doch dann wäre die Frage wieso? Er massierte kurz mit der rechten Hand den Nacken, am besten würde er morgen einmal persönlich mit ihr sprechen, danach Rücksprache mit seinem Vater, und dann weitersehen.

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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Fr Mai 05, 2017 5:07 pm



Wer weiß was Reijarmo in der Zeit machte und das war dem Mädchen gerade alles andere als wichtig, genau… sowas von total Egal, Palia musste gerade selbst einmal rausfinden wie sie das ganze nun sehen wollte, oder konnte, sie könnte verschwinden, aber da gab es ja diese Abmachung, also musste sie es einfach untern Tisch graben? Hm wäre wohl das Beste aber bei weitem nicht zufriedenstellend. Sauer und ‘eingeschnappt‘ durfte sie ja wohl noch sein? Oder etwa nicht?
Was man nicht vergessen durfte, Palia wahr noch immer ein junges Mädchen, nicht zu Jung um sofort den Beschützerinstinkt zu wecken aber noch immer jung genug dass sowas –Damit war das Ganze, Mann-Frau- Küss-Gedöns gemeint, doch etwas zu sehr verwirrte und in ihrem Fall in Rage brachte, vermutlich war es auch der Überraschungseffekt welchen Palia etwas zu sehr aus der Bahn gebracht hatte. Auch etwas anderes machte das Ganze nicht leichter, sie hatte ihn Geld technisch immerhin gut ausgenommen, aber diesen Deal welchen beide hatten machte das nun irgendwie noch etwas schwieriger.
Mit einer leichten Übelkeit döste die junge Inuzuka immer und immer mehr weg. Ihr kleiner Gefährte Kenshin tat es ihr gleich, auch er war sichtlich kaputt gewesen, da er den ganzen Heimweg an der Wade von dem weißhaarigen hing, ja so ein Nin-gen hatte es wirklich nicht sonderlich einfach.

Geweckt wurde Palia allerdings weder durch, wie üblich ihren Hund Kenshin sondern durch ein Pochen oder Klopfen an der Tür….oder war es das Fenster? Leicht verschlafen, sichtlich unausgeruht und etwas verrenkt rieb sich die Inuzuka die Augen und richtete sich im Bett auf, „Was ist?“ fragte sie eher barsch, da sie vermutete, dass Reijarmo gerade vor ihrer Tür wartete, was auch immer er wollte, sie würde das Bett oder den Tisch nach ihm werfen…
Als keine wirklich Antwort kam, richtete sie sich mit einem genervten oder frustrierten laut vom Bett auf und lief zur Tür, dort drücke sie schwungvoll die Tür auf und schaute sich um, ehe ihr der Vogel auffiel. „Was willst du… ich habe keine Brieftaube bestellt“ meinte sie, nicht gerade fair zu dem kleinen gelben Gill da er nun wirklich nichts für die Situation so recht konnte, aber es nervte und regte Palia total auf, dass Reijarmo ihn vorgeschickt hatte…
Unten konnte man deutlich Geräusche hören, scheinbar aus der Küche… „Hm, scheinbar sollst du mich zum Essen rufen…verschwinde, ich überlege es mir“ meinte sie und schloss die Tür, leise und lehnte sich gegen diese, eigentlich wollte sie nun wirklich nicht runter gehen, aber sie hatte wirklich Hunger und bestimmt nicht nur sie sondern auch Kenshin. Ihr Blick wanderte auch gleich zu ihrem Ninjahund und dieser schaute sie mit großen Augen an, „schon gut, ich mach mich ja schon fertig“ sagte sie leise, stieß sich abermals von der der Tür ab und machte sich daran ihre Tüten zu durchsuchen nach etwas anzuziehen. Einige Minuten später waren die anderen Sachen, welche der Yukata von Reijarmo und die Kurzen Sachen vom Training waren auf einen Haufen an ihr Bettende gelegt und hatte sich für ein rotes Kleid mit einem Beinschlitz, und darunter einer schwarzen luftigen Hose entschieden und ihre Haare wie gewohnt zu zwei Zöpfen gebunden und diese unter ihrem Haarschmuck versteckt, Keshin hatte in der Zeit etwas Fellpflege gehalten aber Palia würde ihn heute Abend noch mal Baden müssen… Ihr Blick schweifte zu ihrer Kette, die Wärme welche von ihr immer ausgegangen war…war nun ganz weg, auch dieses Leuchten wenn man so wollte war verschwunden, was Palia irgendwie traurig stimmte, kurz umfasste sie diese und dann nach einigen Sekunden wieder los ließ. Vermutlich sollte sie diese wieder zurück geben…
Noch einmal ergeben um Kenshin’s willen seufzend machte sie die Tür auf und ging in die Küche….


…blieb jedoch in der Tür der Küche erst einmal stehen und schaute schweigend zu Reijarmo, sie konnte nur hoffen das es nicht wieder nur Ei und Fisch gab…
Sollte sie sich melden oder räuspern, hm sie tat nichts setzte sich stattdessen einfach auf das Sofa und klopfte neben sich sodass Kenshin sich mit drauf setzen konnte, dann graulte sie Palia sichtlich in Gedanken den Bauch ihren vierbeinigen besten Freundes…


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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Sa Mai 06, 2017 7:06 pm

Morgens wie ein König, Abends wie ein Bettler. Faustregeln fürs Essen, wie elegant man diese doch umgehen konnte. Geradezu festlich türmten sich verschiedene Speisen, von Lachs bis Rebhuhn, gedünsteter Rosenkohl neben gegrillten Kürbis, während die dicken schwarzen und weißen Soßen majestätisch in ihren Gefäßer ruhten, meditierend wie ein Krieger vor einer großen Schlacht, nicht um Wunden zu schlagen, sondern um Land an Hüfte und Bauch zu gewinnen. Gut nicht ganz, vielleicht eine übertriebene Wahrnehmung von Reijarmo, der von sich selbst wußte gerne mal mehr auf den Kontrast zu achten, als sich darauf zu konzentrieren was wirklich vor ihm lag. Und wenn man nicht vergaß was es zuletzt zu Abend gegeben hatte, Ei und Thunfisch, so würden alle nicht Bodybuilder zustimmen, dass dieses Abendessen ansehnlicher war. Wie in japanischen Haushalten übrig hatte er verschiedene kleine Speisen in kunstvoll aussehenden Speisen angerichtet, Heereslager die eine massive Festung, den mit duftendem Jasminreis gefüllten Bottich belagerten. Wasabi, Sojasauce jeweils zwei kleine längliche weiße Schalen an als Zierde der sich gegenüberliegenden Teller. Verstärkt wurde diese Ziehrgarde durch Essstäbchen, Messer und Gabel sowie einem grünlichen aus Ton gefertigten Teebecher. Diese hatte er damals kurz nach seiner Ankunft in Tsuchi auf einem kleinen Jahrmarktstand erworben, ein sonniger Tag ein kleiner gebückt gehender Mann hatte sie ihm mit einem Lächeln verkauft. Lächelnd strichen er fast zärtlich noch einmal mit seinen Fingerkuppen über das Material, noch immer Glatt wie am ersten Tag, vielleicht auch weil er es bislang erst einmal in den Händen gehabt hat, beim Abwischen des Staubes vor zehn Minuten. Wieso er gerade heute wieder an diese Tassen denken musste? Vielleicht weil er auch damals unsicher wegen einer Frau gewesen war. Er zuckte mit den Schultern und ließ seine Finger wieder von der Tasse ab, bemerkte das melancholische Lächeln auf seinem eigenen Gesicht, verwarf es mit einem leichten Schütteln seines Hauptes. Melancholie war etwas für alte Männer, er hatte noch zu viel Zeit vor sich, um sich mit der Vergangenheit vertrösten zu können. Zumindest Tendenziell, in seinem Gewerbe war es immer ein leichtes schnell zu sterben. Wie hatte sein Lehrmeister noch gesagt? Beginne jeden Tag mit dem Gedanken an dem Tod, erinnere dich immer an die die durch deine Hand gestorben sind, vergesse nie dass wir alle nicht mehr sind als brennende Asthaufen. Eine Allegorie, die sich zumindest sehr stark mit dem sonst von Wasser und Fluss geprägten Lehre beißte, so empfand zumindest Reijarmo.

Mit mehr Erleichterung als er erwartet hatte und sich selbst eingestehen wollte, bemerkte er wie Palias Konturen das Gewirr seines Kekkai Genkai durchbrachen. Wohl der Hunger er biss sich auf die Innenseite seiner Unterlippe, er verstand etwas davon Frauen zu verführen, aber Verführen war für ihn immer ein Spiel mit der Verletzlichkeit gewesen. Das Spielen einer Rolle, doch wie sollte er sich als er selbst verhalten? In einer Welt, die nicht nur aus dem heute und einem Morgen, einem kurzen Wochenende nach eigenen Regeln bestand? Er kam nicht umhin bei dem Gedanken seinen Stiefvater Respekt zollen zu müssen, dieser hatte es seit mittlerweile 25 Jahren verstanden mit derselben Frau liiert zu sein, gemeinsam Veränderungen zu akzeptieren und sich in all der Zeit nur mehr für das Neue zu lieben. Vielleicht hätte er sich auch diesen Mal zum Vorbild nehmen sollen, nicht nur seinen leiblichen Vater, der vielleicht Weise in Philosophie und Kampf, auch nie einen Zugang zu gemeinsam zu lebenden Gefühlen gefunden hatte. Liebe ohne Aufgabe der gedanklichen Freiheit ist absurd, per Definition ist Sie immer ein Verhältnis mit Abhängigkeit vom Unbekannten Er drückte seine Hand gegen den Hals, dort wo die Aorta verläuft. Selbst wenn sie so ist, so ist man noch immer frei darin ob man glücklich ist und was man gibt, oder nicht? Er seufzte. Denken war leichter als Reden. Reden war leichter als Tat. Simple Ableitungen nicht wahr? Aus den Augenwinkeln, an der Theke seiner Küche lehnend hatte er beobachtet wie sich Palia Wortlos auf das Sofa gesetzt hatte. Und nu?
Definitiv eine Operation am Nucleus Accumbens wäre verlockender als das hier
Am Kinn kratzend betrachtet er die Familenbilder an der Wand Konzentriere dich auf die Kenntnis der Kontrolle, Kontrolle haben wir nur über unser eigenes Empfinden, alles andere ist außerhalb unser vollständigen Kontrolle. Daher überlege nicht wie du etwas verändern kannst, sondern wie du darauf reagieren kannst

Sehr gut, zweimal an einem Tag, beziehungsweise innerhalb von einer Stunde gut wurde immer besser mit ihm und der schmollende Ausdruck auf ihrem Gesicht, gepaart mit der Art wie sie den Hund am Bauch kraulte bedeute nicht unbedingt dass sich ihre Laune gebessert hatte. Andererseits, bislang hatte sie auch nie vor Freude die Bäume im Garten umarmt. Herunterspielen? Ja bestimmt hatte bislang immer gut bei Frauen funktioniert. Nein, war immer ein Reinfall gewesen und so sehr auch darum wußte, dass es unsinnig ist zu verallgemeinern, aber sinnvolle Ableitungen waren etwas anderes, er würde damit nicht zum Blinden werden, der bestreitet dass der Himmel blau ist. Er drückte sich mit den Händen von der Theke ab. Gut dann lass uns darüber sprechen, was möchtest du mir sagen? Und wenn du einfach nur vergessen möchtest lass uns mit dem Essen beginnen. Vorher gebe mir zumindest die Kette, damit ich sie erneuern kann. Er ließ offen woher er spürte dass die Kette nicht mehr das war, was sie war. Er musste noch nicht alles über die Natur seines Kekkai Genkai sagen, nicht wenigen war das Wissen um ein Gewirr von Chakrapfäden, welches den Raum erfüllte, sie unablässig taxierte, zutiefst Unangenehm. Schwach lächelnd begab er sich wieder zum Tisch, setzte sich auf den Stuhl und begann damit Reis auf seinen Teller zu legen.
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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Sa Mai 06, 2017 8:24 pm



Erstaunlicherweise, musste Palia doch feststellen, dass es zum Essen wohl nicht nur Ei Und Thunfisch geben würde sondern mal etwas besseres, Reis und andere Dinge. Welche hoffentlich ansatzweise gut schmecken, als die junge Inuzuka so in der Tür stand, musste sie oder ihr Magen schon zugeben dass es recht brauchbar roch, was sie wieder daran erinnerte wie Hungrig sie doch eigentlich wahr, nur aus diesem einen Grund war sie aus dem Zimmer gekommen und weil man sie geweckt hatte, aber wahrscheinlich hätte sie sich die Nacht heimlich nach unten geschlichen und etwas Essbares gesucht, immerhin war ihr Akku so ziemlich auf null.
Ihr Hunger änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass ihre Gefühle ihre Gedanken gerade sehr wild und vor allem in allarmbereitschaft waren… vielleicht konnte sie nach außen weitestgehend den Schein trügen, dass es ihr nun echt egal war, aber das war es nicht…noch nicht. Noch war die ganze Sache für Palia nicht abgehakt. Sie konnte wenn sie es wirklich wollte sehr nachtragend sein, aber hier war das ganze ja nicht so förderlich…oder? Wenn man das immer und immer wieder im Kopf hatte, Sauer sein war ja wohl noch bis zu einem gewissen Maß oder Tagesanzahl erlaubt.
Kurz schweifte der Blick zum Fenster, gerade kam ihr wieder ihr ‘Unfall‘ in den Sinn und nicht nur dieser sondern auch das Drama mit dem Eis und dem Deal. Sie hatte nun einmal ihr Wort gegeben und sie war ja auch ein Ninja, sie brach es nicht einfach so, auch wenn sie sich gerade eher wie ein Hase vorkam und der Flucht Instinkt etwas überwiegte…wobei der Hunger, der eines Dinos oder anderen Raubtieres bestimmte gerade eindeutig, mehr den Körper…oder eher Magen.

nachdem sich Palia auf das Sofa gesetzt und nun mit Kenshin spielte, schnupperte sie etwas in dem Raum rum, immerhin schien nichts angebrannt zu sein und nicht nur Ei zu geben, „Wow….“ Machte sie eher ironisch, da sie wohl mit fast allem vorlieb, genommen hätte, aber war das nicht auch eine Art Abmachung sie richtig von nun an zu ernähren? Wie dem auch sei, mehr sagte sie erst einmal nicht einfach weil sie nicht wollte, zu Stur war und sich ganz auf Kenshin konzentrierte, welche die Kraulerei sichtlich genoss. Als jedoch wohl der Hunger des kleinen noch mehr wurde, lies er sich niedlich man konnte es einfach nicht anders nennen vom Sofa kullern, landete auf den Pfoten und marschierte, mit ebenso einem stolzen Blick zum Tisch und setzte sich bereits neben den Stuhl wo Palia sitzen sollte. Wie das Frauchen so auch der Hund. Es wäre doch eine Schande wen ein Ninken der Inuzuka nicht einen gewissen Stolz haben würde…

Ebenso schnell wie Kenshin doch sich nun für das Essen zu interessieren schien, sprach Reijarmo, wahrscheinlich hatte die Inuzuka damit gerechnet dass sie sich heute nur noch anschwiegen, aber offenbar hatte sie das oder eher den weißhaarigen etwas falsch eingeschätzt.
Überrascht betrachtete sie Reijarmo, wie er zum tisch ging und eher hörte seinen Worten sichtlich verwundert an, Ihr klappte fast der Mund auf. Sie wollte darüber reden? War das wirklich sein ernst? sie schaffte es nicht mal in Gedanken erneut zusammen zu Puzzeln wie sollte sie es laut und noch vor ihm aussprechen…Jetzt…später vielleicht aber jetzt doch nicht. Ihre Wangen färbten sich vor Charme, dass sie wieder daran erinnert wurde und vielleicht etwas aus Zorn das sie darüber reden sollte, rötlich und vermutlich wollte sie es gar nicht wissen, warum er es einfach gemacht hatte, vermutlich blitze da etwas Kindliches auf, aber man küsste jemand nicht einfach so….Das letzte hingehen ließ sie etwas zusammen zucken, „Woher?“ setzte sie an, beendete den Satz allerdings nicht und umfasste die Kette…stand auf und lief langsam zum Tisch, Kenshin schien schon vor Hunger und Ungeduld zu sterben, als er Palia aufstehen sah lief er zum anderen Stuhl neben Palia und sprang darauf.
Palia hingegen blieb hinter dem Stuhl stehen und schaute zu Reijarmo welcher seelenruhig einfach sich etwas auf den Teller lud, „Typisch…für den Eisberg“ dachte sich die junge Kunoichi und nahm, recht widerwillig die Kette von ihrem Hals. „Also“ meinte sie und reichte sie dem eigentlichen Besitzer. „woher wusstest du, dass die Kette, dieses….hm Leuchten verloren hat…ich nehme nicht an das du mir die ganze Zeit zwischen die Brüste geschaut hast“ meinte sie und setzte sich nun an den Tisch. Sie hatte Hunger und war verwirrt sie wollte nicht jetzt über diese Sache reden…schon gar nicht hören was der Grund war…Aber das mit der Kette interessierte sie...sehr, egal wie lange sie hier blieb, die Kette war…irgendwie wohltuend.
Während sie weiterhin Reijarmo mit leicht zusammen gekniffenen Augen beobachtete griff sie nach etwas Fleisch und reichte es Kenshin welcher voller Freude zuschnappte. Offenbar hatte er an einen Teller für den Hund gedachte schnell machte sie Sachen darauf welche Kenshin essen konnte und stellte diesen auf unter ihren Stuhl, sofort hüpfte der kleine von seinem und ließ es sich schmecken, erst jetzt ließ Palia kurz ihren Blick über den tisch wandern…


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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   So Mai 07, 2017 6:53 pm

er vergaß immer wieder, dass dieses kleine Mädchen nicht nur eine Hundehalterin war, sondern auch die Aufmerksamkeit eines Hundes besaß und genau wie ein solcher stets darauf bedacht war darauf zu achten ob im Gebüsch sich etwas bewegt, oder eine der ihr gegenüber getätigten Aussagen noch einen Rattenschwanz besaß. Die Erwähnung ihrer Oberweite überraschte ihn zudem zusätzlich, war sie doch nicht stimmig mit seinem bisherigen Eindruck von ihr. Zumal wie gedenkte sie, dass er darauf antworten sollte? Nein hab nicht? Dann wäre die Reaktion Lügner, nein gibt es nicht viel zu sehen? Dann wäre sie vermutlich gekränkt, ungeachtet der Tatsache, dass sie schlicht und ergreifend noch jung war und ihr Körper sich noch in Richtung Frau entwickeln würde? Ja selbst er merkte wie er sich für diese Worte am besten selbst seine eigene Schüssel Reis ins Gesicht drücken könnte, gefolgt davon mit einer der Saucen seine Haare zu färben, beides auch keine Optionen. Mit einem dummen ja antworten? Dies klappte überraschenderweise bei einigen Frauen ziemlich gut, aber die waren von einem anderen Schlag als es Palia sein dürfte, und hatten irgendwann gelernt ihre Reize als eine zusätzliche Waffe in der Interaktion mit Männern zu sehen und über die Schwäche vieler Männer zu lachen, anstatt sich mit einer bequemen ich Opfer und die Schuldrolle abzufinden. Gut es gab auch noch den Klassiker, den Königsweg des Mannes im Umgang mit einer Frau: Wie ein erfahrener Seemann die Klippen umschiffen, und Aussagen zu Fragen vermeiden bei denen man nur verlieren konnte. So ließ er sich auch äußerlich nichts anmerken, während er die Kette in seine ausgestreckt Hand gleiten ließ, auf den Augen mehr der Blick eines Wissenschaftlers oder Künstlers, der jederzeit in seiner Arbeit Versenkung finden würde. Leuchten, eine schöne Umschreibung und passender als der auch oft genannte Vergleich von Wärme Erfahrung Schulterzuckend, legte er die Kette behutsam neben seinen Teller und schob sich danach mit den Essstäbchen noch ein wenig Reis in seinen Mund. Noch während er langsam den etwas klebrig gewordenen Reis kaute nahm er die Kette wieder in die recht Hand, fixierte sie vorsichtig zwischen Daumen und Zeigefinger. Ich manipuliere seit meinem sechzehnten Lebensjahr Gegenstände mit Jutsu, in Abhängigkeit des Materials variiert die Halbwertszeit, eine grobe Richtlinie ist dabei wie Teuer es beim Juwelier wäre, lediglich mit der Ausnahme, dass Steine auch in dieser Sache alles andere überleben. Vermutlich wäre Glass sogar das beste Speichermedium, aber für beide habe ich noch keinen Weg gefunden das Chakra innerhalb deren Strukturen zu fixieren. Daneben gab es noch die Variante lebende Haut und Knochen zu verwenden, diese war Verlustfrei, jedoch etwas dass auf einer Stufe mit Kinjutsu stehen konnte. Deswegen verzichtete er darauf letzteres zu erwähnen. Er stellte die Reisschale kurz an die Seite, betrachtete mit diffusen Blick die Kette und zugleich Palias Gesicht. Erinnerte sich dabei an seine kleine Schwester, wie sie damals mit Rotz unter der Nase und Tränen in den Augen vor seinem Vater stand, geplagt von einer Erinnerung an die Familie, die Sie verloren hatte. Reijarmo hatte damals nicht verstanden wieso man über Verlust klagte, anstatt sich zu freuen eine neue Familie gefunden zu haben, Pragmatismus ein Fluch und Segen der Chisana Charin, vielleicht eine Folge des eigenen Kekkai Genkai, vielleicht war ihr Gehirn wirklich nicht nur in seiner Sinneswahrnehmung sondern auch in seinem Denken anders, wobei folgten nicht alle Gedanken aus der Erkenntnis? Und Erkenntnis war doch immer geboren aus den sinnlichen Wahrnehmung? Vielleicht war dies auch Unwichtig für den Moment. Ich möchte dir was zeigen Palia, strecke doch bitte einmal deine rechte oder linke Hand aus. Er blickte noch immer auf die Kette, während er darauf wartete dass sie seinem Wunsch nachkam. Mit dem in schwach von Chakra golden leuchtenden Zeigefinger der freien Hand strich er vorsichtig von der Handwurzel ausgehend über ihren Handinnenteller. Zeichnete grob die Form des Kanji für Kensaku “schmieden“ nach und legte in dessen Zentrum die Kette Sehr gut, nun konzentriere dein Chakra, nicht anders als wäre es Atem oder ein Fluss der deinen Willen gehorcht und lasse in Richtung der Kette strömen. Genau langsam, achte auf die Atmung Er wartete zwanzig Sekunden, sein Blick ruhig auf ihrer Hand, mit den Ohren ihren Atem lauschend, bedacht darauf sie an die richtige Geschwindigkeit zu erinnern, danach legte er seine Hand um ihre, wirkte sein cicula wobei er ein wenig seinem Fluvius Jutsu einstreute um ihr das Gefühl einer angenehmen Wärme in der Hand zu verschaffen, weil das abschließende Jutsu consigno  war eher kalt, erbarmungslos und pragmatisch in seiner Art, die immer aus Zwängen bestand. Langsam löste er nach nach 25 Sekunden seine Hand wieder aus der ihren. Die ganze Aktion wirkte nach außen spielerisch leicht, und war dennoch etwas dass er nur in der Gegenwart von wenigen Menschen ausführte, es gab Menschen, die dies beoabchten und um die eigentliche Schwere davon wußten, und er gab nicht gerne Preis, dass er der Kunst der Fuin Jutsu etwas besonderes war. Nun beinhaltet die Kette unser beider Chakra, als Zeichen dafür, dass unsere Wege fortan verbunden sind. Das Kanji war vorbereitend, gut normalerweise, bei diesen Worten legte er seine Stirn ein wenig in Falten, griff zugleich zu seiner Teetasse Normalerweise entscheiden wir in meiner Familie zu dieser Zeit auch wie wir gemäß unseren Namens leben wollen. Kensaku kann verschieden gelesen werden, suchend, denkend, aufschauend, aber auch als schmiedend. Ich selbst habe mich damals für die Schreibweise aufschauend entschieden. Fand es damals als Kind des Monddorfes passend, in gewisser Weise Reijarmo der zum Mond aufschaut. Das Lächeln welches er nun hinter seiner Teetasse versteckte schwankte zwischen Melancholie und etwas dass fast schon Verbitterung war, Monddämon oder weißer Dämon, dass waren die Attribute, die er mit Mond verband, lästige Vergangenheit und lästige menschliche Gedanken an eben diese. Daher war es für ihn nicht schwer, sich schnell wieder zu sammeln und mit ruhigen lächelnd mit den Essstäbchen nach einer der eingelegten Zucchini Scheiben zu greifen. Ungeachtet dessen musst du meinen Familiennamen nicht verwenden, keine Sorge. Wenn ich mir dein Gesicht so ansehe, wird ohnehin niemand glauben, dass wir Verwandt sind. Zumal ich mit 10 Jahren noch nicht mit Mädchen gespielt hab und das beste was ich mir von Frauen vorstellen konnte Bonbons waren. Ich werde der Kage morgen die Situation klar machen. Wobei Er legte sein Kinn auf seinen Handteller, und blickte in Richtung des Fenster Wobei ich ohnehin glaube, dass mein Vater schon mit ihr gesprochen hat, nicht umsonst schreibt er sich mit “einen Plan zurecht legen“ Freiheit war nichts dass er gut zu kennen glaubte, vermutlich waren Menschen kaum mehr als Rollenspieler auf einer großen Bühne, unwissend darüber was die Autoren für sie erdacht hatten. Und denk daran dich und Kenshin nach dem Essen zu baden, Brunnenwasser zählt da nicht. Noch immer mit dem Blick in Richtung des Fenster griff er nach der Teekanne und füllte seine Tasse wieder auf.
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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Mo Mai 08, 2017 11:48 am



Erstaunlicherweise musste oder vielmehr konnte Palia feststellen, dass der Essenstisch um einiges besser gedeckt war, als der Abend zuvor, um so besser, so konnte sie sich auch mal so richtig satt essen, Kenshin hingegen tat dies bereits und die junge Kunoichi könnte es ihrem kleinen Liebling natürlich auch, als ihr Blick jedoch über den Tisch wanderte, hielt sie kurz inne ehe sie sich die Reisschüssel nahm und dich davon etwas in ihre Schale füllte, sich dann nach Soßen und Gemüse suchte, eingelegte Rettiche, Karotten und andere Dinge dazu nahm. Der Blick des jungen Mädchens war jedoch immer nur auf das Essen gerichtet, nach dem sie sich gesetzt hatte und ihre Kette weggegeben hatte lag diese noch so ‘leer‘ auf dem Tisch wie vor einigen Minuten… innerlich hatte sie diese schon abgeschrieben, genau wie eine vernünftige Antwort zu bekommen, wieso er es wusste, sie wurde auch gleich mit den Worten “Erfahrung“ abgespeist. Wieso ließ sich Palia das eigentlich gefallen, nun wahrscheinlich lag es daran dass sie einfach was Antworten anging, erst einmal aufgegeben hatte, zumal sie Hunger hatte, auf ihren Teller sammelte Palia das Fleisch und nahm dann mit einem kurzen Blick über ihre Auswahl die Essstäbchen und Kostete zunächst vom Hähnchen Fleisch, es war gut Paniert und schmecke gut, während die Inuzuka so kaute merkte sie erst mal richtig wie Hungrig sie war, schnell schaufelte sie sich noch etwas Reis hinterher und genoss es etwas in den Magen zu bekommen, jedoch verschluckte sie sich bald, als Reijarmo nun doch zu dem Schluss gekommen zu sein schien , etwas zu erklären schluckte Palia erst mal alles runter und spülte es, mit Tee nach. Er brannte in der Kehle aber tat auch irgendwie gut.
Mit der Hand auf die Hand gestützt schaute sie zu Reijarmo, ganz ohne Gedanken, zog sie ihre Augenbrauen zusammen und musterte ihn noch einmal eindringlich, „Also im Grunde muss man alles erneuern, damit dass Chakra in der Kette bleibt…wie nervig, es muss doch etwas geben was Chakra inne hat…Hmmm zum Beispiel wie Blut“ meinte Palia und sprach eher ihre Gedanken aus als dass es eine richtige Antwort war auf die Erklärung von dem weißhaarigen Reijarmo. Irgendwie war das schon etwas ernüchternd zu wissen, dass dieses angenehme Gefühl welches Palia empfunden hatte als sie die Kette zum ersten Mal um hatte, nur auf eine bestimmte Dauer getimt war. Also musste sie hier bleiben, sie klammerte sich also an die Kette, gedanklich natürlich. Jedoch war es Interessant zu wissen, dass man sowas machen konnte, Chakra in Gegenstände, gut die Puppenspieler machten es ja fast genau so, nur das sie Chakrafäden aus ihrer Hand formten und damit die Marionetten steuern konnten. Also irgendwie doch nicht so gleich. Jedoch wand sich Palia nun wieder ihrem Essen zu und kostete sich durch das Gemüse, es schmeckte und ihr Magen war ziemlich froh, dass sie sich nun wieder etwas mehr mit dem Essen beschäftigte. Ab und an Glitt der Blick des Mädchens wieder zu dem weißhaarigen…

Gerade hatte sich Palia die Reis Gemüse Schüssel genommen und aß mit großen happsen als Reijarmo zu ihr sagte, dass sie doch bitte die Hände ausstrecken sollte, weil er ihr etwas zeigen wollte, irritiert schaute sie ihn erst einmal an, ehe sie die Schüssel wieder abstellte, und Kauend die Hände, wenn auch vorsichtiger ausstreckte als es vielleicht vor einigen Stunden gewesen wäre. Traute sie ihm nicht? Oder was erwartete das Mädchen. Jedenfalls tat sie es du schaute dann mit großen Augen zu was Reijarmo gerade vor hatte. Wahrscheinlich etwas was er ihr dann erklären musste, nicht weil sie es vielleicht nicht verstand sondern einfach weil sie vielleicht wissen sollte, wie man sowas macht, was auch immer Er machen wollte.
Mit Angehaltenem Atem beobachtete Palia wie er, auf ihre Handinnenfläche ein Schriftzeichen zeichnete, und Palia bekam eine Gänsehaut, jedoch unterdrückte sie den drang die Hand weg zuziehen und sich über den Arm zu streichen damit diese weg ging, und schaute dann auf die Kette welche ihr in die Hand gelegt wurde… Die angehaltene Luft musste sie spätestens jetzt los werden, als sie ihr Chakra mit gleichmäßigen Atemzüge zu der Kette schickte, durch die neue Situation und der leichten Aufregung was er genau oder eher was genau sie hier gerade machten musste Reijarmo sie ab und an etwas Maßregeln. Jedoch schien es zu funktionieren, jedenfalls hoffte es Palia, sicher war die Inuzuka sich allerdings erst als Reijarmo seine Hand auf ihre legte und somit die Sicht auf die Kette verwehrte. „Es ist wieder Warm?“ dachte Palia und versuchte wirklich auf die Hände und nicht auf das Gesicht von Reijarmo zu schauen, was nur so mittelmäßig klappte, erst als der weißhaarige die Hand von Ihrer nahm schaute sie zu der Kette, sie strahlte eine bekannte aber auch leicht unbekannte Wärme aus, was vertraut und wiederum neu war. Nicht unangenehm aber etwas anders als davor. Gerade überlegte die Inuzuka zu fragen warum es so anders war beziehungsweise ihr so vorkam, da bekam sie auch schon die Antwort. „Unserer beider Charka….Wege fortan verbunden“ sprach Palia leise nach und senkte den Blick, „wird jetzt ja nicht rot, blöde Kuh“ maßregelte sie sich selbe zog die Arme wieder zu sich und schaute die Kette mit dem Amulette genauer an. „Durch mein Chakra fühlt es sich auch anders an“ stellte sie nun auch laut fest und schaute dann zu Reijarmo der ihr nun wieder mehr erklärte, während sie lauschte blickte sie weiter auf das Amulette, „Ich mag den Mond, aber verbindest du wirklich nur das mit ihm, oder noch mehr?“ fragte sie nach schaute auf und beobachtete Reijarmo kurz ehe sie sich die Kette wieder um machte und mit einem Lächeln zu dieser schaute, es fühlte sich noch immer etwas fremd an aber vermutlich harmonierten ihre beiden Chakren.
„Ich habe auch nie vor gehabt, dass ich meinen Namen ablege und ich trage eben das Clanzeichen auf meinen Wangen, zumal“ meinte Palia „fällt dir das auch schon auf, dass es eh niemand glauben wird, Aber ich würde wirklich gern zuschauen wie du das alles erklären willst“ meinte Palia leicht amüsiert darüber und nahm sich wieder etwas von dem Fleisch.
Kenshin hingegen war bereits fertig mit Futtern und war zum Sofa gelaufen, hatte sich bereits dort zusammengerollt und machte ein Nickerchen. „Na immerhin dir geht’s gut“ dachte Palia amüsiert und schaute wieder zu dem weißhaarigen. “Und woher weiß dein Vater von mir?“ hakte sie nach machte sich daran nun alles aufzuessen und schob dann die leeren Schüsseln und Teller in die Tischmitte, wo eben Platz war. „Als Zeichen, dass unsere Wege fortan verbunden sind“ dachte Palia wieder beobachte dabei Reijarmo wie er sich Tee eingoss, „Hm wenn dein und meines in der Kette fließt, dass merkt bestimmt nur der Träger das ganze oder kann er auch was Spüren…vermutlich nicht aber“ dachte die Inuzuka nahm sich ihre Teetasse und trank diese aus, behielt sie allerdings noch in der Hand und schaute über den Rand zu dem weißhaarigen „aber jemanden Lenken oder Gedanken und Gefühle auszwingen oder?..naja im Grunde, nein sowas geht nicht, vergiss es“ meinte Palia winkte ab und stellte die Tasse hin, dann herrschte Stille, was Palia nicht so gut bekam, sie hatte sie beiden Ellenbogen auf den Tisch gestemmt und hatte ihren Kopf in die Handflächen gelegt und schaute ungeniert zu dem Kensaku


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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Fr Mai 12, 2017 10:47 am

Ja man musste Dinge erneuern, Lauf der Welt die nur im Wandel ihre Konstanz fand. Selbst Glass würde sich wandeln, würde sich trüben, würde Energie verlieren. Leben ist Wandel, aber es war nicht der angemessene Zeitpunkt um über diese fundamentalste aller Kräfte zu sprechen. Er fokussierte mit seinem Gewirr kurz die zur Rührei geschlagenen Eier. Künstlicher Wandel, farblos und gelb einst flüssig nun fest. Und selbst wenn man es mit dem Chakra des Trägers verbinden würde, würden wir auf Dauer, das was es einst gewesen war, ersetzen. Wandel ist unvermeidlich Gedanklich mit den Schultern zuckend schob er sich lieber ein wenig von dem Ei auf seinem Teller. Den Hühnern wird egal sein, was aus ihren Eiern geworden ist, wieso sollte er da mehr über deren Schicksal sinnieren als deren Eltern?
Zu seiner Überraschung stellte sie keine Nachfragen, sondern entschied sich dazu ihn in dieser Sache einfach mal zu vertrauen. Er musste ihr zwar helfen das Chakra und die Atmung zu fokussieren, aber dennoch war sie in dieser Sache geschickter als seine Schwester es damals gewesen war. Wobei seine Schwester zu dem Zeitpunkt erst seit einem Jahr in Ausbildung gewesen war. Nur ein Jahr bei seinem Vater war oft so prägend wie ein Jahrzehnt bei jedem anderen Sensei, gerade wenn er darüber nachdachte, wie viel mehr Wert dieser auf die Kontrolle des Chakra legte. Ein Unterschied wie zwischen Wein und einem Traubensaft. Während er noch überlegte ob er diesen Vergleich nicht geschickter formulieren könnte, fragte ihn Pal nach der Bedeutung des Mondes für ihn. Ihm entging nicht, wie sich ihre Stimmfarbe und Körperhaltung gewandelt hatte, eine neue Fröhlichkeit ging von ihr aus. Symbole, Gesten, er kannte ihren Wert und doch verstand er nie wieso Menschen so viel mehr Wert auf einzelne Gesten, als auf das Alltägliche legten. Er empfand jedes gekochte Essen als wichtiger, als den symbolischen Akt der Kette. Würde aber den Teufel tun und sich dies derzeit anmerken lassen. Ich wurde in Getsugakure no sato geboren, einer Insel die die Form eines Halbmondes besitzt. Ich könnte nun erzählen, dass ich meine erste Liebe während eines Mondfestes gefunden hätte, oder dass ich im Schein des Vollmondes geboren wurde. Aber beides wäre gelogen. Ich weiß von meinem Vater und meiner Mutter, dass es eine Vollmondnacht war, als die beiden sich verliebt haben er schwenkte kurz seine Teetasse, während er ihr Gesicht musterte, eine leichte Rötung der Wangen auszumachen glaubte, etwas bei dem er kurz versöhnlich lächelte, etwas das selten vorkam wenn er an seine Mutter dachte Aber ich denke beim Blick zum Mond nicht an die Beiden, vielmehr denke ich an nichts wenn ich zum Mond schaue, und dadurch entspannt er mich, nicht anders als Wolken, wobei diese mich an meine Zeit im ehemaligen Kumogakure erinnern. Eine Zeit an die er noch immer durchaus gerne zurückdachte, wenig überraschend, weil er noch immer mit dem damals dort üblichen Akzent sprach. Was in diesem Dorf längst nicht jedem Auffiel. Tsuki war ein Dorf der vertriebenen, der Vielfalt und abweichenden sprachlichen Muster. Das würde es für ihn auch leichter machen die gesamte Geschichte zu erzählen, zumal er ohnehin als linke Hand der Kage selten in die Gelegenheit kam, gegenüber irgendwem irgendwas zu erklären. Nur das waren Dinge, die sich nicht unbedingt wissen musste, es waren ohnehin nur eine handverlesene Anzahl an Personen, die von dieser seiner Aufgaben wussten. Menschen glauben, was sie glauben wollen. Ohnehin sind Gerüchte nach denen ich deutlich älter sei, als mein Äußeres vorgibt, ohnehin schon Baumgroß gewachsenen. Und bzgl. Deiner Clanzeichen? Es gäbe immer auch eine Mutter, nicht wahr? Somit könnte ich auch eine Inzuka geschwängert haben Ihn würde sogar eine einfallen, bei der dies nicht einmal vollständig ausgeschlossen gewesen wäre, war eine seltsame und komische Nacht gewesen. Aber wieso in müßigen Hypothesen verschwenden? Ich werde unser Kage einfach die Wahrheit sagen, hab dich gefunden. Und bürge für deine Integrität Er kratzte sich an der Stirn, verzichtete aber dann darauf noch etwas über die Kage zu erzählen.
Sondern beantwortete ihr lieber die Frage danach, woher sein Vater von ihr wusste.
Stimmt du warst noch Ohnmächtig als er gegangen war. Als du mich um mein Eis gebracht hast, war ich gerade auf der Rückreise von einem Besuch bei ihm. Er hat Kenshin zu dir zurückgebracht und entschieden, dass ich erstmal auf dich aufpassen soll. Was wenn ich so darüber nachdenke ungewöhnlich für ihn ist, normalerweise ist er ein Kontrollfanatiker und nimmt sich verlorener Kinder an. Ohne die Tasse aus der linken Hand zu geben, drehte er deren Handrücken zu ihr herum, schlug einmal kurz mit den Fingern der rechten Hand auf die Selbige. Kurz danach zeichnete sich ein kunstvoll geschriebenes, in einem violetten Farbton, glühendes Fuuin auf seinem Handrücken ab Dadurch wusste er wo ich war, zudem ein Mittel für unsere Familie in Kontakt zu bleiben. Er ließ das Fuuin wieder verschwinden, ungeachtet dessen noch nicht über alles damit Verbundene gesprochen zu haben. Der Himmel war klar, ein Himmel bei dem er Lust bekam eine Kiseru zu rauchen, aber eigentlich war heute nicht die Zeit dafür. Zumal Palia aus seiner Aussage über die Vorliebe seines Vaters zu planen, etwas seltsame Implikationen ableitete. Gefühle? Vielleicht, nur war da wieder ein fundamentaler Unterschied. Chisana Charin sahen Gefühle auch als etwas für die man sich entschied.
Vielleicht nicht, vielleicht schon. In der Philosophie gibt es das Konzept des Determinismus, der Vorheerbestimmung. Wir fühlen uns nur frei, weil wir nicht wissen was uns bestimmt ist. Der Buddhismus spricht sogar von Netzen und Knoten, die einmal geknüpft nie wieder gelöst werden können, wodurch die selben Menschen sich über verschiedene Leben immer wieder treffen werden. Und auch im Alltag, Menschen lassen sich manipulieren, verärgere sie und du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass sie einen Fehler machen. Einfaches Handwerk für Shinobi, die wiederum von anderen lernen, wie sie ruhig bleiben können. Nichts ist schwieriger zu erobern als der eigene Verstand klackend stellte er die Teetasse zu Boden. Streckte seinen rechten Arm empor und griff sich noch immer streckend mit der linken Hand nach dessen Ellenbogen. gut wenn deine Lust auf heiße Bäder für heute gestillt ist, werde ich mir den Luxus gönnen. Du kannst ja in der Zeit den Tisch abräumen Während er aufstand erforschte er kurz ihr Gesicht, zumindest noch die Antwort abwartend, bevor er sich auf den Weg nach oben machen würde.
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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Fr Mai 12, 2017 2:19 pm



Sie hatte keine Ahnung wie gut sie sich anstellte, aber die Hauptsache wahr doch für sie, dass die Kette oder eher das Amulette was an dieser Hing wieder vollgesogen wahr mit dem Chakra im Grunde hatte die junge Inuzuka auch nicht erwartet, dass Sie dieses Amulette noch mal in den Händen halten durfte, dadurch, dass Reijarmo die Kette so unerwartet wieder wollte, dachte die orangehaarige sich gleich, dass er sie wieder haben wollte. Aber falsch gedacht, nun hing sie wieder wie gewohnt um den Hals der Inuzuka und dass war schon wieder etwas, was Palia relativ friedlich stimmte, jedenfalls erst einmal. Jedoch wusste die Kunoichi dass sie es ab jetzt immer und immer wieder auffüllen musste damit es sich so anfühlte wie jetzt, beinahe vergleichbar mit ihrem Magen vollgefüllt bis oben hin, kurz glitt ihr Blick noch einmal über den Tisch, Hm kein Nachtisch weit und breit, gut dann würde sie gleich nach dem Essen müde ins Bett fallen, vielleicht noch eine heiße Wanne nehmen.
Eigentlich hatte Palia gehofft etwas anderes zu hören, spannendes, passenderes zu dem recht ruhigen und immer darauf bedacht nie zu viel von sich preiszugebenden Reijarmo, daher war die Reaktion über die Antwort von ihm bei Palia eher, müde, leicht legte das Mädchen ihren Kopf schief und zog die Augenbrauen etwas irritiert und nicht wirklich davon überzeugt in die Höhe, „Aha, na dann wird es schon so sein, wenn du das sagst“ meinte Palia und betrachtete den Teesatz in ihrem Becher und versuchte vielleicht etwas daraus zu erkennen, irgendein Tier oder Form was ihr bekannt vor kam, aus dem Teesatzlesen…Oh man was ist aus der Störrischen Palia geworden. Weg war sie nicht, da bestand schon mal kein Grund zur Sorge, nein aber etwas geläutert in dem Augenblick konnte man schon sagen. Der Blick der Inuzuka wanderte wieder zu Reijarmo und konnte sich nun ein Nase rümpfen irgendwie nicht verkneifen, „mir ist es total egal, mit wem du was gemacht hast, mit wie vielen und welchem Clan sie angehörten oder wie viele Kinder du WIRKLICH in die Welt gesetzt hast…aber ich will sowas nicht wissen oder mir anhören, da wird mir nur Übel davon, was schade wäre da Essen nun mal etwas kostet“ meinte sie und schaute etwas genervt weg. Wahrscheinlich war es ihr nicht ganz so egal, aber die Frage wie viele Kinder er vielleicht wirklich schon unbewusst in diese Welt gesetzt hatte, blieb „na toll“ dachte Palia und konnte nur schwer dem Drang widerstehen den Kopf mehrfach auf den Tisch zu hauen um die Gedanken aus dem Kopf zu bekommen. „Muss ich mit zum Kage?“ hakte sie nach, zum einen würde sie schon gerne mitgehen einfach um zu sehen, was nun passierte und wie der Kage reagierte, wahrscheinlich durfte sie eh nicht allein bleiben…
„Fängst du schon wieder an mit deinem blöden Eis also echt mal Reija“ weiter kam sie nicht da ihr Blick wieder gefesselter auf die Hand wanderte und sie einfach aufhörte zu reden, ein violettes Zeichen glühte auf und gespannt und gebannt schaute Palia darauf. „Durchaus praktisch, ich habe meine gute Nase aber ich nehme eh an das es etwas mit dem Erbe in der Familie zu tun hat dass ihr euch darüber ‘Unterhalten‘ könnt“ meinte die Inuzuka und lehnte sich wieder etwas zurück, erst jetzt ging sie auf das gesprochene ein, „Er hat Kenshin zu mir gebracht? Was genau weiß ich noch alles nicht von der Sache? Wie viele Tage muss ich noch warten um wirklich ALLES zu erfahren….ich muss mich wenigstens bedanken…Wo lebt deine Familie?“ fragte sie nach und richtete sich wieder mehr im Stuhl auf, verschränke die Arme vor der Brust „und warum hat er mich nicht mitgenommen, wenn er verlorene Kinder ‘sammelt‘?“ nun war Palia wieder ganz bei der Sache, wieder zu viele Fragen über das geschehene und zu wenig antworten, Warum konnte Reijarmo nicht einfach alles sagen und musste so ein Geheimnis darum machen.
Im Grunde wusste sie fast gar nichts über Ihn, sollte aber hier wohnen und bekam nach und nach etwas gesagt, aber es war Palia einfach zu wenig…wenn sie schon irgendwie verknüpfte Schicksale hatten, so konnte man doch ganz offen sein…okay gut reden, Palia war jetzt auch nicht ein sprudelndes Buch. „sehr klarer Aussage“ meinte sie verdrehte sie Augen und schaute zu wie Reijarmo aufstand, „Aber ich sollte doch“ setzte sie an lies es und schaute zum Tisch, na toll war ja einiges was aufgeräumt werden musste, „dann geh eben“ meinte sie und stand ebenfalls vom Tisch auf, ging hinter Reijarmo und legte die Hände auf den Rücken und drückte dann kräftig nach vorn „nun geh endlich“ meinte sie und versuchte ihn schneller aus der Küche zu schieben.

Als Palia allein in dieser wahr, seufze sie und schaute zu ihrem schlafenden kleinen Liebling, warum hatte sie ihn nun so schnell rausgeschickt? Ganz einfach sie hätte ja auch in ihr Zimmer gehen können, doch dieses wahr genau neben dem Bad, sofort stieg ihr eine leichte röte ins Gesicht, zumal wenn sie sich beeilte konnte sie sich etwas genauer in dem Haus umsehen, vielleicht auch in dessen Zimmer, man machte sowas nicht ja ja…aber die neugierte der Inuzuka war einfach zu groß.
Also drehte sie sich zum Tisch und räumte erst mal alle Lebensmittel in den Kühlschrank, ehe sie die benutzen Sachen zusammen sammelte und in der Spüle mit weißem Wasser und Spülmittel füllte und sich daran machte alles abzuwaschen, und in das Abtropfgitter zu stecken, als sie damit fertig war, ließ sie das Wasser ab und machte sich aber nicht noch die Mühe das Geschirr richtig abzutrocknen, es würde es auch so machen. Ihre Hände trocknete sie an dem Geschirrtuch ab und schaute zu Kenshin welcher immer noch schlief, Palia hingegen grinste nun breit und in ihren Augen blitze es, nun konnte sie sich in Ruhe umsehen, wenn sie genau die Ohren spitze konnte sie sogar das Wasser oben hören, sie hatte also noch alle Zeit.

Also lief Palia langsam durch die Räume die Küche und angrenzende Wohnzimmer kannte sie bereits genau wie den Flur, sie hoffte nun einfach ein Arbeitszimmer zu finden, vielleicht Bücher, Schriftrollen, Aufzeichnungen…Tagebuch? Irgendetwas. Vor einer Tür blieb sie stehen und hielt inne, sollte sie es wirklich tun einfach rumzuschnüffeln? Ach was sollte passieren? Ohne weiter darüber nachzudenken, machte sie die Tür auf und betrat einen Raum der einem Arbeitszimmer gar nicht so unähnlich wahr, „Yay Jackpot hier finde ich bestimmt etwas“ redete Palia eher zu sich selbst und ging gleich zu dem Schreibtisch dort waren Papiere sahen aber eher aus wie Akten aus einem Krankenhaus, Hm da würde sie vermutlich nicht das richtige finden, sofort schaute sie nach, ob es eine Schublade gab, wieder Treffer allerdings war sie verschlossen, „Hmmm na toll“ grummelte sie und ließ sich erst einmal genervt auf den Stuhl fallen, die Schublade musste erst einmal warten, ihr Blick glitt langsam durch den gesamten Raum und blieb dann an dem Bücherregalen hängen, langsam stand sie auf, vielleicht war ja etwas in einem Buch versteckt, also machte Palia sich daran einige Bücher hochzuheben in der Hoffnung, dass eines leichter war oder eben überdurchschnittlich schwer, ihr Blick blieb bei einer Schriftrolle hängen, dunkel normal, zu normal…sie nahm diese und setzte sich an den Schreibtisch, schob den papierkram etwas zur Seite und legte die Rolle vor sich hin, dann öffnete sie diese…. Es schien um die Versiegelung zu gehen allgemein und bei den Bijuus… es lass sich gut, beinahe wie Schulmaterial. Dennoch wurde der Kopf von der Inuzuka mit der Zeit immer schwerer, sie legte den Kopf auf die halb ausgerollte Schriftrolle, seitlich und schaute sich etwas um im Raum, wie oft er wohl hier an dem Tisch saß, da wo sie gerade hockte und Papiere durchging…hmmm so in Gedanken starrte sie einfach vor sich hin.


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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Fr Mai 12, 2017 9:41 pm

Bezüglich der anderen Fragen hatte er sich dazu entschieden Sie auf morgen zu vertrösten, er hatte noch andere Arbeit zu erledigen und fürchtete ein kein zu klein von Fragen und Antworten, wobei erstmal nur immer mehr Fragen entstehen würden. Zumindest konnte er unmittelbar in sein Bad gehen, auch ein Vorteil
Im Bad liegend ließ er seinem Kopf in den Nacken gleiten, diese ganze Sensei und Bezugspersonsache war mühsamer als er dachte, wobei Palia heute Abend, naja es hatte ihn gefallen mit ihr am Tisch zu sitzen. Etwas, dass ihn wie er bemerkt hatte, gefehlt hatte, nicht alleine zu essen, jemanden später gute Nacht wünschen zu können, so wie damals immer seiner Ziehschwester. Noch während er Bad lag beobachtete er die Bewegungen von ihr im seinem Haus Ob dies eine normale Eigenschaft der Inzuka war? Neugierig wie ein kleiner Welpe, erstmal an alles knabbern, irgendwann ein wundervolles dunkles braunes Stück Schokolade erspähen, eine dieser verbotenen Kostbarkeiten, die die Besitzer so gerne vor den neugierigen Augen des kleinen Entdeckers verspeisen und dabei hüten als wäre es der saftigste aller Kauknochen, dies dann essen um zu merken, dass manche Dinge aus guten Gründen besser versteckt waren. Wobei unter dem danach folgenden dünnen Stuhlgang des Hundes hatten auch wieder die Besitzer mit zu leiden, und zudem war es ohnehin die Aufgabe der Besitzer, darauf zu achten, dass Personen die Konsequenzen ihres Handelns nicht überblicken können, nicht die Gelegenheit erhalten zu handeln?
Er griff nach seinem Handtuch und rubbelte über sein Haar, während er weiter stillschweigend sein Gewirr lauschte. Blind sehen konnte, wie Palia konzentriert eine seiner Rollen lass, wenn er der Signatur glauben schenken durfte, einen der Texte bei dem es sich nur um eine Abschrift handelte. Der Originaltext lag noch immer in der klosterähnlichen Heimat seines Clans, wobei der vorliegende Text ohnehin eine Übersetzung und Interpretation seines Vaters gewesen war. Glück für Pal, sein Vater hatte immer betont, dass ein Weiser so schreibt, dass seine Texte auch von Kindern verstanden werden können, denn nur wer es schafft so verständlich zu sein, hat es wirklich verstanden. Unter der Prämisse musste er immer mit breiten Grinsen an Kensakus Gendas Abhandlung zur Tränen und Trichometrie der Kontrolle denken, definitiv kein Werk um es Kindern vorzulesen. Zumindest zeigt sie Interesse an meiner Arbeit, wobei ich vermute, dass sie etwas Anderes gesucht hat. Er zuckte mit den Schultern, irgendwo vermisste er seine eigene jugendliche Naivität von damals, als er selbst in den Regalen seines Vaters nach dessen Tagebuch gesucht hatte. Er lag den Stirn in Falten, auch dies musste er in einem seiner Träume gemacht haben, zumindest war er sich ziemlich sicher dass beim Öffnen von einem der Bücher eine Klinge durch seine Stirn geschossen war, etwas dass im vermutlich wahren Leben ziemlich sicher mindestens eine unschöne Narbe hinterlassen hätte. Er selbst hatte keinen Spaß an derartigen Fallen, waren sie doch, naja, zweischneidige Schwerter und konnten immer auch Personen verletzten, die einfach nur Neugierig waren ohne eine böse Absicht verfolgten. Ja bei tödlichen Fallen wäre Palia die vierte oder fünfte Frau, welche die, vielleicht auch einfach weibliche, Neugierde etwas zu teuer bezahlt hätte. Vielleicht war die betreffende Frau nicht einmal so wissbegierig wie gedacht? Ihr Kopf blickte nicht mehr auf die Rolle, sondern glitt durch den Raum, weiter abwarten wäre unmoralisch, weil es nichts Anderes wäre, als auf einen weiteren Fehlschritt von ihr zu warten. Wobei solange ihre Hände noch auf der Rolle waren, konnte er sich noch immer eine kleine Lektion erlauben, danach müsste er überlegen wann Sie bereit wäre um Fuuin zu erkennen. Zumal er sich auch noch überlegen musste, wie man es Leuten beibringt, die nicht über sein Kekkai Genkai verfügten. Gut aber wie immer alles zu seiner Zeit, jetzt war erstmal Zeit über sein Kekkai Genkai das Fuuin: Mahi no jutsu auf ihre Hände anzuwenden. Es gab gewiss noch interessantere Ideen, soweit wie Reijarmo wusste hatte sein Vater irgendwann auch auf manche Artefakte Fuuin zu wirken wie z. B. Netsuboso Tai, damit die Person glaubt durch das Artefakt erkrankt zu sein, kombiniert mit ein bis zwei Legenden über einen Fluch und schon wurden es massiv weniger Leute, die das alte Kumo nach Tempeln seines Clans durchsuchten. Wobei er damit auch wieder beim Thema wäre, ob sich der menschliche Geist manipulieren lässt. Er verließ nun das Bad, rieb sich kurz schnell trocken, zog seine Abendkleidung an und
verließ Lächelnd das Badezimmer und schritt zu seinem Arbeitszimmer und öffnete die Tür zu seinem Arbeitszimmer Meine Familie versiegelt die interessanten Texte in anderen Fuuin, ein wenig wie bei diesen Steckpuppen aus den östlichen Ländern Er trocknete noch einmal sein Innenohr ab, während er langsam neben Pal ging, kurz mit einem Auge die verschiedenen Akten im seinem Schrank durch, soweit wie beurteilen konnte, war keine der Patientenunterlagen bewegt worden. Vermutlich müsste er sich angewöhnen die Unterlagen doch nur im Büro lagern, wobei er kaum vermutete, dass Palia in selbigen herumschnüffeln würde, noch dass sie diese wirklich verstehen würde. Dies eine Abhandlung über Tekkou Fuuin, oder vielmehr etwas über die Struktur des Chakra von Bijuu und deren Auswirkungen auf Jinchuriki. Neu interpretiert von meinem Vater. Zugegeben lassen sich seine Texte zu diesem Themen besser lesen, als seine Romane. Und die Lähmung der Arme, es gibt Texte bei denen die Nebenwirkungen schlimmer wären. Zumal ich nichts gegen eine gesunde Neugierde habe, aber du solltest wissen, dass ich Fragen beantworte. Er schnipste einmal mit den Fingern um das Kekkai zu lösen, rieb sich kurz mit dem Finger seiner linken Hand über sein rechtes Auge Mein Clan hat sich früher dafür bezahlen lassen, Jinchuriki zu erschaffen. Mit der Zeit sind jedoch verschiedene Varianten bekannt, seitdem sind unsere Ansätze zunehmend in Vergessenheit geraten, gerade aufgrund des militärischen Potenzial eines Jinchus, bei dem die Dörfer Außenstehenden nur noch ungerne Vertrauen. Genau genommen war ohnehin fast nur Kumogakure ein Abnehmer gewesen, doch das Dorf war zur damaligen Zeit ausreichend Reich und mächtig gewesen, dass diese Abhängigkeit akzeptabel gewesen war. Dennoch sind solche Texte keine geeignete Anfängerlektüre, es dauert zu lange bis man bereit ist das Gelesene praktisch zu üben. Erstmal lerne zu meditieren, zu sitzen und nichts Anderes zu tun, als den Atem zu zählen. Wenn dir das ausreichend gelingt, können wir damit beginnen deine Chakrakontrolle zu schulen, danach bist du vielleicht bereit den Unterschied zwischen deinem und einem zu versiegelnden Chakra zu erlernen. Du hast abgewaschen, oder muss ich noch einmal heruntergehen, bevor ich mich mit meinen Akten beschäftigen kann? Alles im allen sprach er ruhig bis fast amüsiert, dass sie seine Sachen durchsucht hat, störte ihn nur bedingt. Neugierde war für ihn nachvollziehbar, noch fehlte ihr ihr Gedächtnis und sie musste auf einem ihr fremden Mann vertrauen. Der selbst bei gutherziger Betrachtung von einer Schwiegermutter als zumindest suspekt eingestuft werden würde.
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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   Sa Mai 13, 2017 12:32 pm



Ohne ein weiteres Wort war Reijarmo einfach ins Badezimmer gegangen und Palia hatte die nervige Aufgabe, dass sie den Tisch abräumen musste, eigentlich müsste sie es nicht machen aber sie wollte nicht schon wieder mit Ihm diskutieren, er würde sie wahrscheinlich eh nicht verstehen und Palia hatte keine Lust auf große Regelsätze und Sprüche, also biss sie einfach mal in den sauren Apfel und räumte auf, jedoch oft würde sie es nicht machen, sie wohnte zwar hier war aber nur ein Gast oder? Eigentlich nervte es Palia schon dass sie keine wirklichen Antworten mehr bekommen hatte, aber vermutlich musste sie sich daran gewöhnen das mit Reijarmo eine normale Unterhaltung nur bis zu einem ganz bestimmten Punkt klappte, oder war er so genervt von ihr dass er Flüchtete? Hm wie dem auch sei, wenn er auf den ganzen Kram eh keine Lust hatte, Reijarmo verstand es offensichtlich Gefühle sehr weit und gut zu verschließen, selbst eine Mücke zeigte mehr Interesse und Emotionen als, was wirklich in ihm vor sich ging, hätte Palia doch genauso gut, wenn sie schon irgendwo bleiben musste bei dem selbst ernannten Kinderretter aka. Dem Vater von Reijarmo bleiben können.
Langsam verstand die Inuzuka nichts mehr was sie eigentlich von dem halten sollte, aber wenn Palia weiter fragte würde sie auch wirklich Antworten bekommen oder würde sie mit kleinen Andeutungen abgespeist? Egal, darüber konnte sie sich später noch mehr Gedanken machen, und wenn musste sie es einfach darauf ankommen lassen, und wenn es eben im Streit endete so konnte man nicht sagen, dass die orangehaarige es nicht versucht hatte.

Jedoch war etwas anderes gerade viel Interessanter, als das nachhaken warum er sie dann mitgenommen hatte und nicht einfach dem Vater überlassen hatte, „wahrscheinlich nur wegen seinem blöden Mandeleis“ murmelte sie und seufze wenn das ein Grund war , war Palia wirklich wenig wert in dessen Augen… Ach ja was wichtiger war, etwas mehr über Reijarmo rauszufinden und diese Operation startete jetzt! Jedoch wurde das Mädchen irgendwie gleich nach einigen Minuten enttäuscht, sie fand zwar interessante Lektüre aber so wirklich das was sie sich vorgestellt hatte war nicht dabei, „Was glaubte ich eigentlich zu finden?“ dachte Palia und fuhr mit den Fingerspitzen über den Holztisch, „Tagebücher, Aufzeichnungen über die Familie oder geheime Jutsu’s“ dachte sie weiter und lass dann einfach in der Schriftrolle, sie hatte davor schon reges Interesse daran gezeigt als Reijarmo mal die Bijuus erwähnt hatte, an vieles konnte sich die Inuzuka zwar nicht erinnern aber die Geschichten wusste sie noch und Erzählungen, man hatte Angst und ist den Jinchuus mit Hass und Vorurteilen begegnet, Palia hingegen fand dies Schwachsinn, es waren Menschen wie sie es auch war, und was konnten sie dafür, dass sie einen Mitbewohner hatten Nein Palia fand das ganze einfach nur Mega interessant, weswegen sie wohl recht gefesselt in die Schriftrolle vertieft wahr. Dennoch wurde sie Müde? Und nun starrte sie einfach so in leere, dachte nach und zuckte etwas zusammen als Reijarmo auf einmal in, wohlgemerkt seinem Arbeitszimmer stand, „erschreck mich nicht so, noch nie was von Anklopfen gehört“ maulte Palia und in Anbetracht der Tatsache dass es nicht mal ihr Zimmer war, war es schon eine recht heikle Antwort. Langsam hob Palia den Kopf und betrachtete Reijarmo, „ganz ehrlich wie langweilig bist du? Nichts interessantes hier zu finden und dann noch versiegelt? Wo bleibt da der Spaß für andere, du hast scheinbar zu lange allein gewohnt, kann das sein?“ hakte das Mädchen nach und verschränkte die Arme vor der Brust, rieb sich dann aber kürz die Augen schaute dann wieder zu dem weißhaarigen, er glich gerade einfach nur einem nassen Hund oder Pudel.
„gut geschrieben ist es“ dachte Palia einfach als Antwort und stand langsam auf ging um den Tisch rum zu Reijarmo und setzte sich auf den Tisch vor ihn hin schaute ihn einfach an und legte dann den Kopf schief, „bezahlt werden? Klingt aber an sich recht interessant, eine Jinchu-Kraft zu sein, wäre doch mal interessant wie man sich fühlt und wie sehr man sich verändert“ meinte Palia begeistert und legte in Gedanken den Zeigefinger an die Wange und schaute zur Seite…“so kann man auch schneller stärker werden, leichter als alles andere wie es mir scheint“ murmelte sie und ließ die Beine baumeln. Doch dass Reijarmo meinte, dass sie vermutlich noch nicht Fit genug wäre, diese Texte zu verstehen kränkte die junge Kunoichi mal wieder, sauer biss sie sich auf die Lippen und funkelte Reijarmo böse an, „Sag mal das machst du doch alles mit Absicht oder? Jeder andere wäre durchgedreht hatte geschrien wenn einfach jemand in einem Raum rumgeschnüffelt hätte, was ich natüüüürlich nicht gemacht habe, und dann werde ich auch schon wieder vollkommen unterschätzt, es nervt mich, es nervt mich richtig, und wenn es dir entfallen sein sollte, ich Atme ~ sowas brauch ich nicht lernen“ fauchte sie sauer sprang vom Tisch runter schob sich an Reijarmo vorbei und drehte sich noch einmal kurz an der Tür um, „sehe ich so aus als o ich was im Haushalt mache…mach was du willst“ meinte Palia wütend krachte sie Tür hinter sich zu und stampfe die Treppe nach oben in ihr Zimmer. Dort lief sie sauer auf und ab.


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BeitragThema: Re: Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer   So Mai 14, 2017 6:01 pm

Ich atme mit einem schwachen verlorenen Lächeln sah er die geschlossene Tür an. Das zweite Mal heute, dass sie einen Wutausbruch erlitten hatte, das zweite Mal das Reijarmo verstand warum sie so reagiert hatte, wie sie reagierte. Er nahm die alte Schriftrolle in die Hand, fuhr mit seinem Fingern über deren Mitte entlang, wartetet kurz und betrachtete wie sich der Text verschob, Buchstaben umhersprangen, tanzten, chaotisch anmutend wie ein Fest und durch mit stiller Ordnung und klarer Struktur für diejenigen die die Abläufe kannten. Langweilig, vielleicht aber durchaus effektiv. Vor ihm lag nun eine Schriftrolle auf die Zeichnungen der verschiedenen Bijuu zu sehen waren, Namen, verzeichnete Fähigkeiten und kurze psychograme über deren angenommen Persönlichkeiten. Er schüttelte leicht sein Haupt, klopfte mit der Rückseite seiner linken Hand noch einmal auf die Rolle, ließ die privaten Notizen seines Vaters verschwinden, rollte sie wieder zusammen und legte die Rolle wieder neben den anderen Büchern zurück in den Schrank, wobei seine Hand noch auf der Rolle verweilte, während ihn Gedanken ereilten. Ein einfacher Weg um mächtiger zu werden , die Bitterkeit die ihn bei diesen Gedanken erfüllte ließ sich für den Flügelschlag eines Falken auf seinem Gesicht nieder. Er lebte seit kaum drei Jahren in diesem Dorf und hatte in der Zeit schon zwei Träger von zwei Seelen sterben sehen, ermordet. Meist geächtete Lebende Waffen im besseren Fall, oder sofort als Bomben gebaut. Ausnahmen, wie er wusste, und doch eine Realität mit der er gearbeitet hatte, eine Sache die er gerne geändert hätte. Etwas wo ihn Wissen gefehlt hatte, Reife um eigenes Verlangen unterzuordnen, Zeit die er ungenutzt gelassen hatte, weil er von dieser reichlich glaubte. Für eine Hoffnung auf Liebe, die mit einem Knall geendet hatte. Ganz hatte er noch immer nicht verstanden, wieso er danach noch in diesem Dorf geblieben war? Pflichtgefühl? Ein Naheliegender Gedanke, der aber zu einfach und zu eingängig war, blickte er doch gerade auf ein Bekenntnis und Manifest dieses Attribut, verkörpert durch die Vielzahl Ordner in seinem Schrank. Vielleicht auch einfach nur, weil er seine Wohnung und das Gefühl eines Alltags mochte? Am Ende mochte es vielleicht wirklich nichts Größeres sein, als die Trivialität der Bequemlichkeit. Umziehen, sich fragen, wie es sonst noch hätte weitergehen soll, all das betrachtete er als mühsamer, als jeden Tag zu wissen, womit er kämpfen müsste. Zu wissen, mit welchen Würdenträgern er dieselben überflüssigen Debatten über seinen Etat führen muss, zu wissen, welche Menschen er enttäuschen könnte, welche Menschen ihn enttäuschen würden und von all dem unberührt zu sein.
Er zog seine Hand von der Schriftrolle zurück, begann leise zu lachen, während er seinen Kopf schwach schüttelte. Dies waren Gedanken und Probleme die indifferent waren, überflüssig. Er zog scheinbar willkürlich eine der Akten aus dem Schrank, ein mittelgroßer roter Ordner auf dessen Register lediglich die Buchstaben BJS1 in hastig wirkender Handschrift lesbar waren. Und ließ sich auf seinem Stuhl sinken. Ob er damals auch so leidenschaftlich gewesen war? Kaum, er war vielleicht genauso trotzig, aber bei ihm war es Arroganz gewesen. Vielleicht ein Zeichen der Jugend, oder waren die Gedanken gerade ein Zeichen der Überheblichkeit seinerseits? Schwarz und weiß, verarbeitet im Symbol von Jing und Jang, die Idee von Gut und Böse, wie Wahrheit und Falschheit. Eine nette Allegorie, doch leben erinnerte ihn mehr an eine Fahrt über raue See, auf eine Sternkarte verlassend, die man auf Basis des bisherigen Pfades erstellt hatte, dies immer mit der Aussicht erst am Ziel beurteilen zu können, ob man sich den wahren Weg nun genähert, oder vom diesem entfernt hat. Für den Moment konnte er sich nur vornehmen, seine Worte ihr gegenüber anders zu wählen, bis zu dem Punkt an dem sie nicht mehr Unsicher und dadurch Verletzlich war, wenn über ihre Fähigkeiten gesprochen worden war. Er atmete langsam durch die Nase aus, nicht dass es ungewöhnlich war, sie war vermutlich noch überfordert mit der Situation, deswegen wollte er ihr auch die Zeit für sich und ihren Ärger lassen. All dies sah er als Möglichkeiten, wie sie zu sich selbst zurückfinden konnte. Er selbst würde und musste nun erstmal etwas wegen des Lehrplanes für die angehenden Medic kontrollieren, sonst würden in absehbarer Zeit mehr als nun ein junger Mensch mit Wut im Bauch in ihn denken. Erfreulich, wie er fand, scheinbar war dies, also, das was Menschen Leben nannten. Und vermutlich hatte genau dies sein Vater gemeint mit dem Geist zu einer Festung formen, vorbereitet für den Krieg.
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Im Rückblick ist jede Liebesgeschichte wie eine Banane, je älter desto süßer
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