Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Auf der Flucht vor der Wahrheit ...

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BeitragThema: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeMo Aug 19, 2013 1:20 am

An diesem unheilvollen Tage hatten die Bluthunde die Verfolgung von Nasake aufgenommen. Bereits seit zwei Stunden befand sich die Frau auf der Flucht vor ihren Verfolgern, die sich hartnäckig wie die Pest an ihre Fersen geheftet hatten. An einem unübersichtlichen Straßenabschnitt an einem steilen Berghang hatten sie ihr aufgelauert. Allerdings konnte die Yuki dem ausgeklügelten Attentat dank ihrer jahrelangen Erfahrung in der Jägertruppe, einer kleinen Portion Glück und ihren untrügerischen Wärmesinnen entgehen. Im Augenblick befand sie sich auf einer heillosen Flucht über die Berghänge und es galt für die Eisfrau bald einen sicheren Außenposten zu erreichen.
Nasake schaffte es dank ihres Trickreichtums und ihrer hohen Laufgeschwindigkeit ihren Verfolgern stets einen Vorsprung voraus zu sein, doch aus unerfindlichen Gründen war es ihr bisher nicht gelungen ihnen zu entkommen und ein geeignetes Versteck zu finden. In jedem Versteck war sie ausfindig gemacht und attackiert worden. Am Ende blieb ihr nichts übrig, als die Flucht über den schmalen Straßenstreifen zu versuchen, der an einer Seite steil mehrere hundert Meter in die Tiefe abfiel und an der anderen Seite zu einem senkrechten Felsenwall aufging. Der Außenposten blieb eine Hoffnung an die sie sich klammerte, wobei die überstürzte Reise dorthin allerdings stark an ihren Kraftreserven zehrte. Sie wusste nicht, wie lange sie diese anstrengende Verfolgungsjagd noch durchhalten konnte und sie spürte wie sich ihre Kraftreserven langsam dem Ende neigten. Nasake gewann den Eindruck, dass dieser Anschlag auf sie gezielt geplant gewesen war und das für diese Aufgabe Shinobi ausgewählt worden waren, die sie leicht verfolgen und ausfindig machen konnten. Doch zögerte die Gruppe unbekannter Shinobi bisher, tödliche Gewalt anzuwenden, was ihr die Gewissheit darüber gab, dass sie lebend gefangen werden sollte.
Mittlerweile hatte es angefangen in Sturzbächen zu regnen und die Frau merkte, wie der schmale und ungesicherte Erdpfad vor ihr immer unwegsamer und rutschiger wurde. Entkräftet kauerte die Frau hinter einem großen Felsen, als sie merkte das ihre Verfolger auf den gewundenen Bergpfad zu ihr aufschlossen. Grob geschätzt waren es fünf bis sieben Shinobi an der Zahl und eine Niederlage wäre ihr garantiert, wenn sie sich ihnen zum offenen Kampf stellen würde. Schwer atmend behielt sie den Pfad im Auge und sammelte die letzten Chakrareserven zusammen. Sobald die Shinobi-Gruppe die scharfe Wegbiegung überwunden hatte, überraschte die Frau sie mit einer kräftigen Fuuton Druckwelle und fegte zwei der unvorbereiteten Männer in die Tiefe, während dem Rest der Gruppe die Chance blieb sich zur Rettung ebenfalls an die nasse Felswand zu drücken. Die Erde war bereits gelöst von den starken Regenfällen und somit war es für den Doton-Anwender der Gruppe keine Kunst einen Erdrutsch auszulösen. Die Schlammwelle ergoss sich über dem Haupt der erschöpften Frau und riss sie unvorbereitet in die Tiefe.
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeDi Aug 20, 2013 1:39 pm

Abermals entwich ein leises Seufzen aus seinen gespitzten Lippen, das Schreien und Fluchen, das Lärmen von Schritten, die platschenden Klänge immer dann wenn Füße in nasse Lake traten, vermengte sich mit dem Lärm des Schauers zu einer Kakophonie.
Er neigte seinen roten Schirm, ein schlichtes traditionelles Modell, nur leicht nach links, nur soweit das seine Augen nun minimal an ihm vorbeisehen konnten. Die Klippe war in seinem Blick nicht mehr als Schemen, verborgen hinter einem faden Schleier tausender Tropfen, und doch hatte er eine Ahnung um das was da oben passierte, der Lärm, der ihn wohlbekannte Lärm, deutete auf eine Jagd hin, das Rufen, vielmehr war für ihn ein Hinweis auf die Siegessicherheit die einige bereits überkommen hat. Dafür hatte er nicht mehr als ein leichtes schütteln seines Kopfes über, er richtete seinen Blick wieder auf den schmalen Pfad vor ihm, den kleinen eigentlich schon aufgegebenen Trampelpfad denn auch er nur aufgesucht hatte, um nicht in die Gewirre des Treibens dort oben hineingezogen zu werden. Vielleicht hatte die Kagin durchaus recht gehabt, vielleicht wäre es besser gewesen er hätte gewartete bis zum nächsten Morgen, wenn er ihren Wunsch nachgekommen wäre und nicht alleine sondern mit einer kleinen Gruppe gereist wäre.
Er stoppte kurz seinen Gang, grinste rechtslastig, nein genau das wäre ein Fehler gewesen, auch wenn sein Auftrag nicht eilte, vielmehr konnte er gegenteiliges behaupten, den er hatte noch viel Zeit bis er die Kräuter brauchte, eigentlich war es nicht mehr als eine Ausrede um sich mal wieder an die Küste begeben zu können. Und selbst wenn ein dummer Zufall dafür sorgen würde, dass er in etwas hinein geraten sollte, so konnte er alleine noch immer leichter dem Problem entwischen als wenn er für irgendwen verantwortlich wäre. Mit den Gedanken noch immer diese Gewissheit nährend lief er wieder in seinem gewohnten langsamen Gang weiter, hielt sich eng an der zerklüftenden Felswand, wollte sich durch sie vom Sturm schützen. Schon aus einiger Ferne sah er einen kleinen Haufen Erde, die verbliebenen Folgen eines Erdrutsches, wahrscheinlich eine Folge des Treibens der ihn unbekannten Shinobi, er zuckte mit seinen Schultern, viel passierte während solcher wilder Jagd, Felsen wurden bewegt, Bäume brachen die Welt wurde verändert und fand sich damit ab, wieso sollte also er seine Gedanken länger daran anhaften lassen ?
Er machte einen kleinen Satz, sprang auf einen Fels der wie eine graue Insel an einer Seite des Hügels hinausragte, verharrte dann plötzlich als sei er ein Hund der eine Fährte gewittert hätte, seine Augen sahen inmitten des Schlamms und Gerölls, inmitten von Gräsern und Ähren einen einzelnen Arm, etwas weiches fast komplett von Dreck überdecktes dessen wenigen noch freien Stellen das satte Rot einer aufgeplatzten Feige besaßen, etwas weiße Haut, vermutlich ein Teil der Wange. Während er sich diese Fragmente eines Menschlichen Lebens ansah, wich der gleichmütige Ausdruck seiner viel zu alt erscheinenden Augen nicht von ihm, er war recht schnell zu der Gewissheit gelangt das er gerade inmitten des Strudels stand den er weitläufig umschiffen wollte. Mit einem weiten Kopfschütteln sprang er auf die anderen Seite des Erdhaufens, drehte sich herum zu der einzelnen Hand, kniete sich zu ihr hinab, umfasste das Handgelenk, diese Weiche Haut, durchnässt und Kalt vom Regen, legte seinen Zeige und Mittelfinger auf die Tintenlinien die über ihren Pergament wie Flüsse durch die Savanne zogen, konzentrierte sich darauf zu lesen ob in ihr noch leben war Schwach, ein schwacher Puls, aber er erzählt von ihren Willen weiter diese Welt zu ertragen Er seufzte kurz, konzentrierte sich auf die Geräusche die sie umgaben, lauschte, versuchte zu erkennen konnte wie weit ihre Häscher noch waren. Verwarf diese Hoffnung, der prasselnde Regen machte es ihn unmöglich, er konnte raten, doch genauso gut konnte er dies unterlassen, sich auf das konzentrieren was nun am besten war. Um sie anständig auszugraben war vermutlich keine Zeit, er wollte es zumindest nicht darauf ankommen lassen, er ließ lediglich meit seiner noch freien Hand Dotonchakra durch das Geröll strömen, erfasste grob die Struktur des Haufens, lächelte dann und Zog die Person mit einem kräftigen Ruck, oder eher mehreren davon bei denen er zugleich rückwärst ging, aus ihren Sarg hervor, ja dieses Verfahren hatte einige weiter kleine Schrammen zur Folge, es lädierte ihre Kleidung ein wenig, aber es sparte ihnen beiden viel von dem was sie vielleicht am wenigsten besaßen: Zeit.
Er wanderte mit seinem Blick noch kurz über die bewusstlose Person, eine junge Frau, vermutlich zwischen 20 und 30 Jahren, nicht das ihr Alter wichtig gewesen wäre, aber er konnte es nicht vermeiden kurz darüber zu sinnieren, hob sie dann aber auch schon auf, trug sie nun wie ein Ehemann der dabei war seine Ehefrau über die Schwelle zu tragen. Klasse eine Kunnochi Nicht das er wirklich Probleme mit ihrem Gewicht hatte, die Schuldigen, also die gut trainierten Muskeln waren unverzichtbar für sie, aber dennoch wogen sie dadurch einfach bedeutend mehr als Zivilistinnen.
Durch seinen Mantel geschützt spürte er wenig von ihren Körper, lediglich seine Hände lagen auf der dreckigen Haut ihrer Schenkel und Oberarme, spürten wie kalt und Nass ihre Haut war.
[i] sie braucht einen sicheren Unterstand, sonst unterkühlt sie,[/color] Seine Augen huschten über ihren Körper, fingen die Schnitte und Schürfungen entlang ihres Körpers ein, [i] Immerhin sehen die Wunden weniger dramatisch aus[/color] Zugleich rief ihm seine Erfahrung zu das er nicht Leichtsinnig urteilen durfte, er durfte keine Diagnose erlauben bevor er sie nicht untersucht hätte, er wusste um das Risiko von Überzeugungsfehlern, hatte oft genug andere Medics deswegen getadelt.
Seinen Regenschirm trug er noch immer, er hatte ihn einfach zwischen ihm und ihr eingeklemmt, Schützte damit immerhin seinen Kopf noch ausreichend und auch sie selbst wurde zumindest zur Hälfte vor dem Regen geschützt. Er brauchte eine trocknende Unterkunft, eine Höhle, einen Baumstumpf irgendetwas was ihnen beiden ein wenig Schutz bot.
er trug sie noch einige Minuten durch den Regen, dann sah er einen kleinen Vorsprung, beschleunigte seine Schritte ein wenig, lächelte, ein kleiner Spalt eine Art Eingang, absurdes Glück war scheinbar etwas das diese Frau begleitete. Er huschte mit ihr hinein, im dunklen Zwielicht sahen seine Augen wenig, erblickten einen kleinen Kreis aus Steinen, er verzog eine Augenbraue, sah getrocknetes Blut, sah an einer Wand einen verdorrten Köper der nicht mehr als einen alten Lendenschurz trug, vermutlich ein Einsiedler der sich einst in dieser Nische eingenistet hatte, was auch immer ihn war dies im Moment egal, seine Augen wanderten durch die gesamte Höhle, machten nichts aus was nach Gefahr aussah. Dies reichte ihm im Moment, veranlasste ihn dazu die junge Frau gegen die Wand angelehnt abzulegen. Danach streifte er seinen Mantel ab, breitete ihn auf den Boden aus, hob die junge Frau erneut an um sie danach auf seinen Mantel abzulegen.
Ehe er damit begann sie zu behandeln, entkleidete er sie nicht, er nahm ihr lediglich die offensichtlichen Waffen ab, und legte sie ein wenig abseits aber noch immer in ihrem Blickfeld zu Boden. Erst danach legte er seine Hand auf eine der blutenden Wunden am Oberschenkel, sammelte grünlich schimmerndes Chakra in der einen Hand.
Ich hoffe doch meine Liebe das du bald deine Augen öffnest, ich behandle doch lieber Menschen die auch behandelt werden wollen

Während dieser Worte blickte er ausdruckslos auf ihre geschlossenen Augenlieder, er würde erstmal nur ihre Sichtbaren Wunden behandeln, würde mit seinen Händen Busen und Hüfte in Ruhe lassen.
Anbei ich bin Reijarmo, auch wenn dich das vielleicht nicht sonderlich interessierst mag ich meinen Namen genug im ihn dir auch mehrmals zu nennen.
Nach diesen Worten spülte er kurz ein Schockendenchakraimpuls durch ihren Körper, vielleicht würde sie das ja wecken.
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeMi Aug 21, 2013 2:05 am

In Angesicht des nahenden Todes erklärte es Nasake zu ihrem Entschluss nicht in der stinkenden Drecksbrühe verenden zu wollen. Dieses Schicksal entsprach nicht ihrer Vorstellung von einem würdigen Abgang. Im Jenseits wollte sie sich ihrer Todesart nicht schämen müssen, wenn sie fortan als schlammbedeckte Geistergestalt die Zwischenwelt unsicher machen musste. Mit eiserner Entschlossenheit und der Todesangst im Nacken kämpfte die erschöpfte Frau verzweifelt gegen die Schlammmassen an, die sie die mit tosender Gewalt in den bedrohlichen Abgrund gerissen hatten. Bei diesem Unterfangen hatte die Frau Kräfte entwickelt, die sie ihrem zierlichen Körper nicht zugetraut hatte. Mit großer Anstrengung schaffte sie es an der Oberfläche der tödlichen Lawine zu bleiben. Sie hielt an der Hoffnung fest, das sie sich selbst befreien konnte, wenn der Erdrutsch im Tal zum Stillstand gekommen war. Der Kampf um ihr Leben überstieg am Ende aber doch ihre Grenzen und sie hatte in den wilden Schlammfluten die Besinnung verloren, aber nicht ohne einen kleinen Sieg von ihren Bemühungen zu tragen. Kurz darauf kam nämlich der blubbernde Strom zum Stillstand und das hatte zur Folge, das die Frau nicht tief im Schlamm verschüttet lag.

Das Bewusstsein der Eisfrau ruhte in einem angenehmen Dämmerzustand, um die ausgezehrten Kraftreserven des Körpers regenerieren zu können. Folglich war ihre gesamte Wahrnehmung von einem dumpfen Schleier beeinträchtigt, aber bis auf den Sehsinn nicht vollständig "ausgeschaltet". Die Angehörige des Yuki-Clans vermochte die warmen Berührungen auf ihrer kalten Haut schwach zu spüren, als Kensaku den Puls an ihrem Handgelenk prüfte. Die heftige Krafteinwirkung, als der unbekannte Mann sie mit einem kräftigen Ruck aus dem Schlammhaufen befreite, führte dazu das sie ein Stückchen weit aus diesem Dämmerzustand erwachte. Ihre Körperempfindung hatte sich verschärft und daher nahm sie das leichte Echo des Körperkontaktes wahr, als der Kerl sie in seinen Armen trug. Wegen den leichten Erschütterungen ihres Körpers spürte sie, das sie der Unbekannte eilig weg von diesem Ort brachte, was der Oi-nin die sich auf der Flucht befand gelegen kam. Die Eindrücke aus ihrer Umgebung nahm sie weiterhin gedämpft war. Sie spürte den Regen nicht auf ihrer Haut oder vernahm nicht das Rauschen des Windes in den Blättern und roch auch nicht die modrige Luft der Höhle, als der Fremde an diesem Ort Zuflucht suchte. In ihrem Zustand war die Frau nicht wirklich in der Lage, einen klaren Gedanken zu fassen. Sie spürte in diesem Zustand ihren Körper nicht und damit waren die Schmerzen gedämpft. Der Schmerz der sie erwarten würde, bekräftige ihren Entschluss zunächst in dieser nachtschwarzen Zuflucht verbleiben zu wollen. Das der medizinkundige Shinobi der sie vor dem Tode bewahrt hatte mit der Behandlung ihrer Wunden beginnen wollte, bekam die Frau unterdessen nicht mit.

Ihr Körper zuckte zusammen, als sie den elektrischen Stoß fühlte. Sie spürte den Schmerz kaum, doch ihr Bewusstsein drängte sich in den Vordergrund von dem ärgerlichen Wunsch belebt der Person in die Augen sehen zu können, der es gewagt hatte ihr diesen ekelhaften Stoß zu versetzen.
Ihre Atmung vertiefte sich, ein leichter Adrenalinstoß pumpte durch ihre Adern, als sie das Bewusstsein wiedererlangte. Ihre Augen öffneten sich um einen schmalen Spalt und neben der Erschöpfung durfte der Fremde den seichten Ärger der Eisfrau in ihren eisblauen Pupillen aufblitzen sehen.
Wage es nicht … .“ mahnte Nasake den Heiler mit kraftloser und unartikulierter Stimme. Die Frau spürte wie die Last der Erschöpfung in der nächsten Sekunde wieder über sie hineinbrach und sie Aufgrund ihres geschwächten Zustandes wieder an der Grenze zur Bewusstlosigkeit schwebte. Ihre eisblauen Augen behielt sie unter großer Anstrengung offen, ihre Augenlieder hingen tief und ihre Pupillen wirkten getrübt und müde. Nasake wünschte sich nichts sehnlicher als zu schlafen. Den Schmerz ihrer Verwundungen empfand sie gedämpft, da sie noch immer benommen war und auch ihre Umgebung nur in verschwommenen Schemen erkennen konnte. Ihre müden Blicke richteten sich zum Gesicht des Unbekannten oder zumindest dorthin wo die Frau glaubte, das sich dort das Gesicht befand.
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeMi Aug 21, 2013 3:17 pm

Nicht mehr als ein Schwaches Hauchen war die Stimme der jungen Frau, schnitt dennoch durch das noch immer hörbare prasseln des Regens außerhalb der Höhle. Wage es nicht… die Worte sickerten nur langsam durch die Schichten von Reijarmos Geist, erreichten erst nach einiger Zeit seinen inneren Kern wo sie eine kleine Bewegung auslösten, vergessene Emotionen rund darum wie Menschen fühlen, die Angst, die Hilflosigkeit die sie nicht wahrhaben wollen. Meine Liebe, wenn ich das wollte vordem du dich fürchtest könnte ich es mir mühelos nehmen, wenn ich mich danach sehnen würde wäre es für mich ein leichtes dein Leben zu beenden.  Und nicht nur ich könnte dies, jeder Mann der dich gefunden hätte oder nun finden könnte, hätte jederzeit die Gelegenheit mit einem einfachen Kunai durch dein Herz zu stoßen.
Er sah mit einem buddhistischen Lächeln zu ihr hinüber aber ich will dies nicht, ich brauche nicht die Illusion von Macht für mein selbst,  nein inmitten des Chaos, des Wilden Tanz von Klingen und Gier hast du eine kühle Brise gefunden die deinen von Kämpfen glühenden Körper kühlen möchte.
Seine klaren traurigen Roten Augen trafen den Blick  der ihren, kaltes Eis ein ungebrochener Stolz.  Ich grüße dich, mein Name ist Reijarmo Kensaku und wie es scheint bin ich fortan wohl dein behandelnder Arzt  
Er hob nun seine Hand von ihren sehnigen Oberschenkel, der trotz all der Muskeln, der Schrammen und dem Schlamm noch immer etwas zartes typisch weibliches besaß.
Er drehte seinen Oberkörper nun zu ihr hinüber, saß nun schräg neben ihr wodurch er von oben hinab auf ihr Gesicht sah.   Auch wenn es dir wenig gefallen dürfte,  hoffe ich doch auf dein Vertrauen sowie deine Zustimmung für die anstehenden Dinge.  Er machte eine Pause hob seine rechte Hand formte ein Victory Zeichen, was aber keine Bedeutung hatte außer dass es die Zahl Zwei verbildlichte Schritt Eins wird sein das ich dich untersuche, scheinbar bist du von  Gebirgspass gestürzt und wurdest unter Geroll vergraben,  einige Abschürfungen und Schnittwunden  auf deinen Beinen habe ich schon versorgt, noch nicht alle aber zumindest jene die sich ansonsten entzündet hätten. Naja zumindest würde ich gerne prüfen wie es deinem Restlichen Körper geht, ob noch Wunden, primäre Brüche oder Prellungen   vorhanden sind. Als zweites würde ich damit beginnen sie zu handeln, vorerst nur die schwersten wunden um deinen Körper nicht übermäßig zu belasten.
Er machte eine kurze Pause, sah mit einem nachdenklichen Blick in einer langsamen Bewegung über ihren Körper hinweg.
Wir sollten auch darüber nachdenken ob du diese Nasse Kleidung nicht besser ablegst,  und in der Zeit meinen Mantel überziehst.  
Er schlug sich nun mit seiner rechten Hand leicht auf seinen Nacken, ließ sie danach ein wenig unruhig hin und her gleiten.
Mag absonderlich klingen, aber wir können einem Riss im Herzmuskel flicken während es arbeitet, aber bei einer Erkältung versagen wir.
Seine Hand glitt in seine Manteltasche, kramte eine kleine Kiseru hervor. Wobei ich in deinem Zustand eher eine Lungenentzündung befürchten würde
Nun holte er mit seiner linken Hand aus der anderen Tasche seines Mantels eine kleine Dose hervor, ihre Oberfläche zeichnete sich durch einen komplett schwarzen lack aus auf dem nur auf der Seite des Deckels drei einzelne goldene Grashalme abgebildet waren. Ein kurzes klack erklang als er den Deckel mit seinem Daumen öffnete, die Dose dann auf dem Boden abstellte. Vorsichtig und nur mit dem Daumen und der Spitze des Zeigefingers begann er nun die zarten Halme die ein untypsich grünliche Farbe für Tabak besaßen in den Brennkörper seiner Kiseru zu stopfen.   Sein Gesicht wirkte konzentriert und ernst, trotzt des noch immer sichtbaren Gleichmuts in seinen Augen.
Außer du lehnst meine Hilfe gänzlich ab, dann müsste ich hier warten bis du wieder Ohnmächtig wirst um dich dann zu behandeln,  oder du jagst mich nun fort und bittest mich somit lediglich um Sterbehilfe, für mich sind alle drei Optionen ok.
Bei dem letzten Worte hob er seinen Blick wieder und sah der jungen Frau nun wieder tief in die Augen,  sein Lächeln war wieder von der gleichen friedlichen Ausstrahlung wie zu beginn,  die Kiseru ruhte wie ein Schwert in seiner Hand.
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeSa Sep 07, 2013 11:24 am

Ihre Augenlieder waren schwer und sie vermochte kaum sie offen zu halten. Schwache Regungen durchzuckten ihre Muskeln, doch besaß sie nicht die Kraft sich von der Stelle zu bewegen. Ihre Gliedmaßen fühlten sich taub und kraftlos an, während ihr Bewusstsein getrübt war von schwarzen Schleiern. Körper und Geist befanden sich gemeinsam in diesem Schwebezustand - die Okusoko war halbwegs erwacht, aber nicht wirklich mit den Sinnen bei sich, während sie drohte wieder in die Ohnmacht zu fallen. Ihre Körperempfindungen fühlten sich realitätsfern an, obwohl sie durch die Wolke die ersten Ahnungen des Körperschmerzes erspürte.
Die Orientierung über ihre Lage fehlte ihr in diesem Augenblick und in ihrem Geisteszustand war sie nicht in der Lage mit entsprechender Geistesschärfe zu reflektieren. Nasake war dazu verdammt ihr Leben in die Hände eines Unbekannten zu legen.
Es kostete sie viel Geisteskraft den Worten des Mediziners zu lauschen und eigentlich konnte sie sie nur ein paar wenige Wortfetzen verstehen. Ihr Gefühl sagte ihr allerdings, das von diesem Manne keine Gefahr ausging und sie signalisierte ihm mit einem Kopfnicken, das er mit der Behandlung beginnen konnte, ehe sie ihren Kopf wieder auf sein Brust legte und die Augen schloss. Aus ihren erschlafften Gesichtskonturen sprach die Anstrengung der letzten Stunden. Sollte er mit ihr tun, was er für richtig hielt. Sie konnte nichts tun, um dies zu verhindern.

[sry, mir ist leider nicht mehr eingefallen ._.]
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeSa Sep 07, 2013 1:39 pm

Ein Kopfnicken und danach schien die Erschöpfung wieder den Kampf um ihr Bewusstsein gewonnen zu haben.  Ein tiefes Seufzen entwich dem jungen Mann,  dessen Nasenflügel sich unter dem  Druck seines Atems kurz anhoben.  De facto konnte er ihr Nicken nun als ein Bedingungsloses Ja deuten, de facto war es auch in ihren Sinne wenn er nun …
Ich hätte doch mit Begleitung reisen sollen, wäre ich nun mit einer Frau unterwegs gewesen, wäre alles bedeutender einfacher.
Zugleich musste er beim Blick auf seine Kiseru schmunzeln, noch vor wenigen Monaten hätte er keine Sekunde gezögert, und nun bekümmerte ihn ihre zu  erwartende Reaktion, jenes falsche Bild das entstehen könnte, wenn er sie kurzzeitig entkleidete, sie aus den nassen Sachen holte um ihr darauf folgend seinen Mantel als etwas trockenes überzog damit sie sich nicht unterkühlte.  Er empfand dem Zweifel zugleich als Janusköpfiges Wesen das ihn hämisch anlächelte, wenn er frei wäre von dem was er als last empfände würde er keine Sekunde zögern und rational das machen was für die Patientin das Beste wäre, und wie war die Wirklichkeit? In Wirklichkeit hatte er in dem von ihm geleiteten Krankenhaus die Regel erlassen das bei der Behandlung eines Patienten oder einer Patientin immer ein Mann und eine Frau in einem Raum sein müssen, damit für den Fall der Fälle sexuelle Missverständnisse vermieden werden konnten, hatte  bislang Zwei Effekte gehabt:
Die Zahl der von ihn angesprochenen Beschwerden war von 5 im Jahr auf 3 zurückgegangen, zugleich suchte er nun Händeringend nach Männlichen Pflegekräften.
Sein Blick ließ von seiner Kiseru ab und wandte sich wieder der jungen Frau zu, ihr Atem war gleichmäßig aber noch immer schwer. Er legte seine Kiseru neben ihn zu Boden, darauf achtend das der frisch gestopfte Tabak nicht den feinen Brennkopf verließ und durch Bodenkontakt wertlos wurde.  Seine linke Hand führte er zu ihrem Hals, legte die Finger auf ihre Arteria carotis externa ( Äußere Halsschlagader) der Puls  äußerte sich weiterhin in gleichmäßigen Schlägen die bislang nicht an Stärke gewonnen hatten.  Seine  rechte Hand  legte er nun auf ihren seitlichen Brustkorb. Hob sie wieder empor, rieb seinen Zeigefinger über seinen Daumen,  ein Film aus Wasser und Schmutz.
Nun gut meine Liebe, wenn du willst kann mir gerne nachher eine Backpfeife geben.
Seine rechte Hand zog nun den Reißverschluss ihres Oberteils  hinab, stoppte immer wieder da er selbst auf diesem kurzen Weg immer wieder von Dreck unterbrochen wurde der sich zwischen die Zähne der Bahn gelegt hatte. Kurz vor Ende zögerte er noch einmal kurz, er könnte sie auch schon jetzt anheben, erst dann das Oberteil komplett öffnen, vermutlich wäre ihr diese Variante auch lieber gewesen.  er rutschte noch immer auf den Knien näher an sie heran, er führte seinen linken Arm unter ihren Bolero (ich hoffe das der Begriff passt), fühlte sich durch den Kontrast zwischen der Wärme seiner Hand und der Kälte ihrer  nassen Haut in seinem Gedanken bestätigt, legte seine Hand unter ihren linke Achselhöhle, hob nun vorsichtig ihren Oberkörper  an. Seine freie Hand öffnete nun den Reißverschluss komplett langsam mit dem Blick auf die Wand gerichtet zog er nun erst den einen Ärmel und dann den nächsten von ihren Arm zog das Kleidungsstück nach hinten von ihren Körper weg, warf es über seine Schulter nach hinten fort wo es mit einem dumpfen Geräusch auf dem Boden landete.   Wo habe ich meinen Yukata?  keine Sekunde später wusste er wo der Yukata war, er zierte noch immer seinen eigenen Körper. Anfängerfehler. Ein richtiger schlimmer Fehler, nicht der Sache wegen, sondern weil er sich nicht ausreichend konzentriert hatte und ihn dadurch ein Fehler unterlaufen war. Langsam ließ er seinen Arm und somit auch die junge Frau wieder zu seinen Wintermantel gleiten. Ertappte sich selbst dabei wie sein Blick wie ein  Hund kurz einem Reflex unterlag und den vom BH bedeckten Busen der Frau ansah, biss sich aus Ärger über sich selbst auf  die Unterlippe, ehe er mit nun geschlossen Augen seinen Yukata ablegte.  Nun wiederholte mit noch immer geschlossen Augen das erheben der jungen Frau zog ihr seinen Yukata über, öffnete nun wieder die Augen, sah wieder auf den schlicht schwarzen BH,  war beruhigt das er nicht vorne geöffnet werden musste, und zog dann mit seiner rechten Hand die Enden des Yukatas  auf Höher der Oberweite zusammen. Seine linke Hand glitt nun von der Achsel zurück, wanderte zum Gurt des Büstenhalters,  und öffnete dank seiner in einem früheren Leben erworbenen Expertisen den Verschluss mit Leichtigkeit öffnen konnte, ihn entlang eines Ärmels hinauszog, anschließend legte er  seinen Obi unter ihre Taille, sie selbst legte er wieder hinab und schnürte nun den Gürtel fest.  
Sein Blick huschte kurz auf ihren Rock, nein eine Blasenentzündung betrachtete er nun nicht als dramatisch genug dass er den Rock auch noch auszog um dadurch ein vermutlich durchaus anstrengendes Gespräch führen zu müssen wenn sie wieder erwachen würde.
So wo wäre ich nun bei der Versorgung deiner Wunden? Ich denke die Arme wäre nun dankbar,  wenn die Wunden und der Dreck von ihnen weichen, nicht wahr? Er lächelte sie bei diesen Worten wieder mit einem leicht schief gelegten Kopf mit einem breiten zufriedenen Lächeln an.
Er schob die breiten Ärmel des Yukata nach oben und glitt nur wieder mit dem typischen grünlichen Chakras eines Medics über die vielen kleinen Wunden ihrer Arme.
Und bitte sei mir nicht Böse das ich noch immer rede obwohl du Zweifelsfrei derzeit  nicht bewusst hörst was ich dir sage. Sobald du aufwachst würde ich gerne deinen Namen erfahren,  oder zumindest einen Hinweis wo du die Schriftrollen mit deinem Inventar versteckt hast und vor allem wie du diese versiegelt hast,  ich meine du verstehst das ich derzeit noch hoffe das du Dinge dabei hast die uns im Moment von Nutzen sein könnten.
Wenn er mit den  Armen fertig wäre, würde er kurz wieder eine Pause einlegen, er würde dann seine Kiseru entzünden und im halben Lotus ein wenig rauchen, den Blick nicht von ihr abwenden sondern weiterhin ihre Atmung mit Augen und Ohren beobachtend, danach würde er dann ihren Bauch untersuchen, wobei er noch immer jeden Handlungsschritt erklären würde, ganz so als wäre er dabei einen Schüler zu unterrichten.
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeMo Sep 09, 2013 1:39 am

Ob das entkräftete Kopfnicken der Blauhaarigen in dieser Notlage als ein bedingungsloses Ja gewertet werden konnte und ob sie im Rausch der Schwärze überhaupt als zurechnungsfähig zählte, stand zur Debatte. Doch um den Seelenfrieden von Rei zu bewahren, war es wohl am besten ihm seine Interpretation und das damit verbundene Wunschdenken zu lassen. Ob solche Dinge tatsächlich in ihrem Sinne lagen, würde er erfahren können, wenn es ihn denn aufrichtig interessierte und wenn er denn den Mut besaß die Frau nach solchen Dingen zu befragen. Ob er allerdings schon im Vorfeld abschätzen konnte, wie ihre Antwort diesbezüglich lauten würde?

In der Tat war es so, das die Wahrnehmung der meisten Bewusstlosen nicht vollständig ausgeschalten war. Sie spürten oder hörten zum Teil was um sie herum vor sich ging.
Das notwenige Übel musste getan werden, diese Ansicht teilte Nasake mit ihrem behandelten Arzt und deshalb ließ sie ihm im Zuge der Behandlung gewähren. Immerhin würde er die Behandlung nicht durchführen können, wenn sie erwachen und sich gegen ihre Entkleidung sträuben würde. Auch wenn er sich dass mit dem Kleiderwechsel diesbezüglich hätte sparen und sofort mit der Behandlung hätte beginnen können, als Bastardabkömmling des Yuki-Clans wurde ihr Immunsystem nicht so leicht von der Kälte geschwächt und eine niedrige Körpertemperatur war für jemanden aus dieser Gemeinschaft nichts ungewöhnliches. Aber sie war nicht in der Lage, ihm das verbal mitzuteilen. Sie musste diesem Mann vertrauen oder zumindest über seine Verfehlungen bis zu einem gewissen Grade hinwegsehen.

Wäre sie bei vollem Bewusstsein gewesen, hätte sie die Prozedur die folgte mit halbgeschlossenen Augen und zusammengebissene Zähnen über sich ergehen lassen. Aber in ihrem geruhsamen Schlaf blieb ihr das Erleben in voller Intensität glücklicherweise erspart.
Als er den Reisverschluss öffnete, erwachte sie nicht aus ihrem Schlaf und auch als er das Oberteil hinter sich warf , sie nah an sich heranholte, sich selbst entkleidete und sie in den Yukata hüllte und den BH löste, blieb sie regunglos und zog das Wohl der Schwärze vor.
Jeglicher Widerstand würde nur zu mehr Anstrengung und weniger Erholung führen. Das er selbst ohne Kleidung sein würde, kümmerte sie nicht, solange die Behandlung am Ende erfolgen würde. Insgeheim war sie sogar froh darüber, das sich jemand um sie kümmerte und sie sich weniger Sorgen machen brauchte.
Außerdem wusste sie selbst nicht, wie sie in einer solchen Situation reagiert hätte.
Sie vernahm die Worte, die er zu ihr sprach, doch wollte sie lieber bis nach der Behandlung in der Dunkelheit ruhen als ihm die Antworten darauf zu geben. Aber vielleicht würde sie sich sogar an jene erinnern, wenn sie wieder erwachen würde?

Der tiefe Schlaf der drei Tage und drei Nächte andauerte, hatte die Kunoichi schließlich aus seinen unheilvollen Klauen entlassen. Eisblaue Augen öffneten sich schwerfällig und der erste Anblick der nach ihrem erwachen bot, war die feuchte Decke des Höhlenversteckes. Zunächst orientierungslos und ihr Geist beplagt von dem Verlust ihrer Erinnungen, stöhnte sie auf und warf unruhig den Kopf herum. Das Licht der Feuerstelle hatte zuerst ihre Aufmerksamkeit erregt und dort sah sie ihre Ausrüstung aufgebahrt liegen. Sie starrte die Sachen schweigend und mit geweiteten Augen an, ehe hektische Blicke begannen zu wandern und die Höhle zu durchsuchen, während der vernebelte Verstand wie verrückt arbeitete und versuchte die verlorenen Gedanken der letzten Tage wieder einzusammeln. Die erblickte eine weitere Person leicht im Schatten an der gegenüberliegenden Höhlenwand, der gedankenverloren seine Aufmerksamkeit dem süßen Dunst schenkte, der durch diese dunkle Höhle schwebte. Sie begriff das sie an diesem Ort nicht alleine war. Vor Schreck setzte sie sich schlagartig auf und nahm einen kräftigen Atemzug der vernebelten Höhlenluft, ehe sie keuchend aufhusten musste. Ihr geschwächter Körper schüttelte sich, während sie sich ihre geballte Faust vors Gesicht hielt. Während dessen heulte eine Verletzung am Oberkörper auf, an dieser sie bandagiert worden war.
Nachdem das heftige Husten wieder abgeebt war, verzog die Frau grimmig das Gesicht und blickte dem Fremden der noch immer seine Kiseru rauchte entschlossen entgegen.
"Was ist passiert? Wer bist du?", wollte sie fordernd wissen und fuhr probeweise mit ihren weißen Fingern über ihren bandagierten Oberkörper in der Hoffnung den Schmerz damit vielleicht etwas betäuben zu können.
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeSo Sep 15, 2013 3:22 pm

Wie viel Zeit war vergangen seit  die Junge Frau sich in die warmen Arme Morpheus begeben hatte? Er wusste es nicht genau, konnte nur grob einschätzen das seitdem er sie gefunden hat der Mond und die Sonne Zweimal die Rolle gewechselt hatten, wusste nur das er sie gegen späten Nachmittag gefunden hatte und es nun bereits wieder Abend geworden war. Er sollte vielleicht so langsam wirklich  darüber nachdenken ob eine Uhr nicht eine sinnvolle Investition wäre, zugleich dachte er sich aber das es der jungen Frau im Moment egal war ob er ihr sagen würde, sie haben 54 Stunden  und 27 nein warten sie 28 Minuten geschlafen oder er ihr mitteilte  das sie zweieinhalb Tage geschlafen hatte… Zweieinhalb Tage.. wie er diese Zeiteinheit in seine Gedanken ließ realisierte er erst wirklich wie lange sie geruht hatte.   Wie sehr er  in der Illusion von einem neu geschaffenen Alltagstrott versunken war. Am ersten Abend hatte er alles untersucht war er  untersuchen konnte ohne auf ihre Antworten angewiesen zu sein,  hatte vermutlich gegen Mitternacht eingesehen das sie auf ihren Flucht vermutlich ihre Chakrareserven  aufgezehrt hatte, nicht nur dies in einem seiner kleinen Test hatte er bemerkt das ihr Körper oder vielmehr ihre Finger keinen Widerstand leisteten wenn er ein wenig Sondierungschakra einfließen ließ, was ein Zeichen dafür war das selbst ihr Stamina in wilder Gier von ihren Körper verzehrt worden war.  Sein Vater hatte dafür den Terminus des leeren Gefäßes geschaffen,  begründet darin das es gewisse Jutsus gab die nur dann angewendet werden konnten, wovon eines dazu diente die Erinnerungen eines Menschen zu versiegeln, Wiedergeburt,  Zugleich passte in diesem Fall der umgangssprachliche Ausdruck besser weißer Zwerg, ein Körper der die Kontrolle über seine Energie verloren hatte, gewiss um das Leben zu erhalten brachte sich selbst in ein Situation in der bereits ein Fuß das morsche Holz von  der Fähre des Charon berührte, während das andere Bein versucht den Körper wieder auf den Steg zu hieven. Zumindest war er nach dieser Erkenntnis zu den Schluss gekommen das es unvernünftig gewesen wäre wegen eines nur durch die Scham selbst unangebrachten Verhaltens ihre Gesundheit zu riskieren, weswegen er präventiv  um ihren blanken Oberkörper einen eng anliegend Verband gewickelt hatte, nicht unbedingt in einer typisch medizinischen Vorgehensweise sondern vielmehr in der Tradition der weiblichen Samurai in einer Art und Weise die ihn damals seine Schwester beigebracht hatte,  mit dem Zweck ihren Oberkörper zu stabilisieren und zugleich zu wärmen.  Neben diesem Basisverband hatte er ihr auch noch einen weiteren Verband um die linke Schulter gelegt in dem er zugleich Fixierbinden eingearbeitet hatte, um diese zu fixieren da er vermutete das das Gelenk beschädig worden war,  zumindest deutet für ihn der Widerstand und die Reflektionen seines Chakras auf einen derartigen Befund hin.   Gewiss viele hätten den Oberkörper und die Schultern mit einem  kombinierten Verband behandelt, ihn selbst war es aber dennoch lieber das er die Schulter jeden Tag neu verbinden konnte ohne jedes Mal die Brust der jungen Frau  zu entblößen, schlicht und ergreifend aus Respekt ihr Gegenüber und weil er selbst wusste das er noch nicht den Punkt erreicht hatte wo ihn weibliche Brüste oder zumindest ihre  bei ihm nicht ein Gefühl des Gefallens erzeugten.
Zugleich wollte er durch den Oberkörperverband  die Wärmeisolation verbessern um die Körperkerntemperatur zu erhöhen,  etwas das ihm bislang nicht so gelungen war wie er sich erhofft hatte.  Am ersten Tag hatte er damit begonnen Holz zu sammeln um dann mit dem Lendenschurz der mittlerweile vergrabenen Leiche ein Feuer  zu entzünden, diese  kleine Flämmchen brannte seitdem durchgängig und gab Wärme ihre  noch immer am Schirm hängende Kleidung ab, wärmte zudem aber auch die Höhle welcher aber dennoch nicht als sonderlich gemütlich betitelt werden konnte, aber noch immer wohnlicher war als der kleine Forst der sich 50 Meter link von Höhleneingang befand  und derzeit wieder von Nieselregen heimgesucht wurde, welcher sich in der Höhle nur in kurzen Stößen von feuchter Luft offenbarte.  Doch diesen kleinen Luftstoßen zum Trotz sorgte er sich noch immer um ihr Körpertemperatur, weswegen er am Zweiten Tag einen Venenverweilkatheter gelegt hatte und ihr prophylaktisch ein spezielles Antibiotika verabreichte.
Die forschenden Bewegungen deiner Finger.. suchen sie Schmerz? Dann scheinen sie sich  auch eine Prellung der Rippen zugezogen zu haben, oder um ihre Fragen aufzugreifen untersuchen sie nur den ihnen nach so langen Schlaf fremden Verband zu untersuchen?
Noch hatte er sie nicht wieder bewusst angesehen, sondern nahm noch einen Zug  von seiner Kiseru, schmeckte den beißenden zugleich süßlichen Geschmack des Tabaks auf seiner Zunge, genoss wie sich der heiße Rauch in seinem Mundraum ausbreitete,  jegliches sonstige empfinden übermannte nur um dann in einem langsamen Stoß wieder über seine dabei gespitzten Lippen zu entweichen, ein konstanter Strom der in fein tanzenden Rauch endete, sein Blick fesselte.
Guten Abend ich bin Reijarmo Kensaku, und wahrhaftig es wird nicht langweilig meinen Namen zu sagen, und zugleich will ich ihnen raten sich doch besser wieder hinzulegen ihr Kreislauf könnte sonst schnell wieder zu etwas führen das sich von ihren Schlaf der letzten Tage nicht zu sehr unterscheidet. Zumindest zu dem was sie  mich bislang gefragt haben
Er machte eine kurze Pause, drehte die Kiseru in seine Fingern langsam,  geradezu verspielt in seinen Fingern, schien und war unschlüssig ob er nun noch einem Zug nehmen sollte oder ob er den letzten Tabak im Brennkörper einfach verglühen ließ.
oder vielmehr zu deiner letzten Frage,  was passiert ist kann ich dir leider nicht sagen sondern nur spekulieren was ich aber lieber unterlassen möchte bis ich weiß ob sie unter einer retrograden Amnesie leiden.  Dennoch verdienen sie wie ich auch zugeben möchte eine Antwort was uns beide in diese Lage gebracht hat,  und diese Antwort wird ihnen vermutlich nicht gefallen, aber wenn sie auf ihre Kleidung blicken die links von ihnen hängt, sehen sie das sie von getrockneten Schlamm überzogen ist, dies rührt daher das ich sie lebendig begraben fand. Oder anders ausgedrückt habe ich sie aus ihren unfreiwilligen Grabhügel hinausgezogen.
Er stockte, blickte nun selbst auf die Kleidung der jungen Frau ehe re mit einem  schwer deutbaren unbestreitbar unschuldigen aber auch unpassend amüsierten Klang in der Stimme weitersprach
Wobei das ziehen keine Metapher gewesen ist, ich weiß nun nicht wie weit die Risse schon in der Kleidung waren und wie weit sie meine Schuld sind, aber ich bin doch Hoffnungsfroh das meine medizinische Arbeit, die noch immer von ihren Fingern inspiziert wird,  reicht das ich ihnen kein Geld mehr schuldig bin, sollten das aber nicht reichen so möchte ich doch auch auf meine nichtmehr sichtbare Arbeit verweisen in der Hoffnung damit jeglichen Ärger um die kaputte Garderobe zerstreuen zu können.  
Ein lächeln huschte über sein Gesicht er begleitet von einem Kopfschütteln seine Kiseru  mit der rechten Hand am Mundstück fasste, sich nun erstmal zu seiner Patientin umdrehte, die nun freie Hand auf seinen Nacken legte.
oy oy so viele Informationen auf einmal,  und dann auch noch eine weitere bitte kann ich eben testen ob ihr Extrapyramidales sowie das pyramidale System , ehm ich meine ob deine Motorik wie deine Sensorik Schadfrei geblieben sind?  Versuch bitte einmal die Zehen anzuziehen, ja sehr gut  und nun  komme ich etwas an dich heran, und werde mit der Kiseru über deinen Fuß streifen, bitte sage mir ob du die Wärme spüren kannst und ob du  die Unebenheiten des Brennkopfes spüren kannst  und keine Angst ich  werde darauf achten das die Wärme nicht zu einer schädigend Hitze wird.
Wie angekündigt rutschte er nun ein wenig an ihr heran, führte die Untersuchung durch, stellte dabei aber noch eine Frage an sie wobei er sie wieder freundlich mit leicht schief gelegten Kopf anlächelte,
ich weiß lästig einen Fremden zu vertrauen, aber bitte erzähle doch was du von dir weiß damit ich einschätzen kann ob eine Amnesie vorliegen könnte
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeMi Sep 18, 2013 11:42 am

Die helle Stirn der missmutigen Blauhaarigen legte sich in tiefe Falten, während sie das Haupt in Angriffshaltung senkte und den merkwürdigen Fremden mit ihren frostigen Blicken festhielt. Seine Gegenfragen irritieren sie und regten sie zum nachdenken an, denn es war ihr rätselhaft warum der Mann nicht auf ihre Fragen Bezug nehmen wollte und offenkundig das Bedürfnis verspürte aufgeregt am Hauptthema vorbeizureden. Gab es da eine Sache, die er ihr unbedingt verschweigen wollte?
"Ja, ich habe Schmerzen ... .", erklärte sie ihm mit knurrendem Unterton, während sie angestrengt nach Luft rang. Mit einer forschen Handbewegung, die dazu dienten ihre Worte zu unterstreichen, deutete sie auf ihre stattliche Brust.
"Im Bereich der Rippen. Wahrscheinlich ist es eine geprellte Rippe, wie sie sagen … " Ihre Augenbrauen senkten sich tiefer über ihre Augen. Ihre Atmung wurde flacher, da es des den Schmerz linderte. Das gereizte Gemüt rührte sicherlich auch von dem Schmerz, den sie in ihrer Brust verspürte. Freilich wirkte die gute Frau angespannt und ihre eindringlichen Blicke ließen nicht von Reijarmo ab. Auch wenn es um ihre Gesundheit ging und sie Schmerzen verspürte, ließ sie sich nicht von ihren Zielen ablenken. Die Kunoichi erwartete eine klare Antwort. Diese Höhle war ihr Unbekannt, dieser Kerl war ihr Unbekannt, dieser Schmerz bereitete ihr Unwohlsein und egal wie sehr sie ihr Gedächtnis bemühte, sie konnte sich an nichts erinnern! Zu behaupten das die Kunoichi sich Unwohl in ihrer Haut fühlte, wäre eine schamlose Untertreibung gewesen. Aber das emotionale Korsett der Oi-nin saß straff und sie ließ sich nicht so schnell zur Verzweiflung oder Zornesexplosion bringen, auch wenn der Stress sehr an ihrer Seele nagte. Aber das jahrelange Training in der Spezialeinheit von Kirigakure hatte sich in ihrem Kopf eingebrannt, sodass nicht mal eine Amnesie dieses hätte löschen können. In Stresssituationen reagierte sie mit eingespielter Routine.
Aber es scheint doch nichts lebensbedrohliches zu sein... kommen wir daher auf meine Frage zurück. Was geht hier vor sich?"
Reijarmo gab ihr den Ratschlag sich ruhig zu Betten und die Frau war weise genug diesen Ratschlag nicht achtlos in den Wind zu schlagen. Ihrem erschöpften und elendigen Körpergefühl nach zu urteilen, schätzte sie den eigenen Gesundheitszustand als schlecht ein. Würde sie aufmüpfig herum springen, würde sie sich am Ende nur sich selbst Schaden zufügen. Da sie das vermeiden wollte, legte sie sich wieder auf ihren Schlafplatz, aber anstatt die Augen zu schließen, wanderten ihre Blicke wieder zu dem Mediziner. In den Sekunden die daraufhin folgten merkte die Frau, wie in der liegenden Position ihre Schmerzen geringer wurden. Sie entspannte sich sichtbar, verlor aber nichts von ihrer Wachsamkeit und lauschte der Erklärung, die sie hören wollte.
"Sollte ich etwa denn den Rat eines Mediziners anzweifeln? Du erscheinst auf den ersten Blick kein Scharlatan zu sein ... wenn ich deiner Schilderung bzw, meinem schlechten Zustand glauben schenken kann, würde ich sogar behaupten, das du mich vom Rande des Todes zurückgeholt hast!" Das sollte wohl im entferntesten Sinne ein Lob sein und die Frau nickte ihm anerkennend zu, ehe sie ihre Blicke von ihm abwendete. Sie wollte etwas Zeit für sich alleine haben, um zu überlegen und ihre Energiereserven aufzutanken. Ihr war es bewusst, dass sie aus Verzweiflung wohl fast ihr gesamtes Chakra verbraucht hatte und natürlich sie wusste von den Folgen, die es mit sich brachte. Die nächsten Tage würde sie keine großen Sprünge machen können.
Der freundliche Hinweis Reijarmo's auf den spärlichen Zustand ihrer Bekleidung vermochte sie nicht zu beunruhigen, denn immerhin konnte sie froh sein das sie überhaupt noch lebte. Es war das kleinere und unbedeutendere Ärgnis, das aus dieser verzwickten Situation her rühte, das nun nichts weiter als diese Bandagen und ihren schwarzen Rock am Leib trug, wobei besagte Unterbekleidung an einigen Stellen tiefe Längsrisse aufwieß. "Die Kleidung mag das geringste Problem sein, das ich derzeit habe." Sie lachte bitter und warf ihm einen Seitenblick über die Schulter zu, als sie mit ihm sprach. „Wie du dir sicherlich vorstellen kannst … .“
Nasake fragte sich beiläufig, ob der Kerl in Wirklichkeit von niederen Motiven geleitet wurde. Doch wenn er sie hätte töten wollen, hätte er das allerdings schon unlängst getan! Warum aber hatte der Mann sie dann gerettet? Wenn er seine perversen Gelüste an ihr Stillen wollte, würde er feststellen das sie jetzt kein leichtes Ziel mehr sein würde.Wobei ein Mediziner allerdings auch aus Pflichtgefühl handeln könnte oder einfach nur ein Testobjekt für seine Experimente brauchte? Aber sie wusste, das sie die Antwort auf die Frage nicht wissen konnte. Die kannte der Unbekannte nur selbst, weshalb sie gedachte ihn zu fragen und seine Reaktion zu studieren.
Warum haben sie mich überhaupt gerettet?“, kurz und schmerzlos wie ein Wurfbeil schmetterte die Frau ihm diese Frage an den Kopf. Warum nur die Haare spalten, wenn es gleich der ganze Kopf sein konnte?
Als Reijarmo sich ihr näherte, blieb sie ruhig. Indirekt hatte sie ja um weitere Untersuchungen gebeten und deshalb wollte sie sich nicht beschweren. Sie quittierte es, in dem sie die beide Augenbrauen hochzog und kooperierte anstandslos. So bewegte sie ihre weißen Zehen im unruhigen Takt, nachdem sie dazu aufgefordert wurde. Als die Kiseru wurde ihr an die Haut gehalten wurde, spürte die Wärme und da ihr das Gefühl nicht sonderlich behagte, zog sie instinktiv vor der Wärmequelle zurück.
„Ja, ich spüre die Wärme … aber warum dieser eigenartige Test?“, meinte sie etwas angesäuert.
Am Ende war sie aber unglaublich froh, das sie die medizinischen Tests positiv ausgefallen waren und diese Erleichterung war auch aus ihren nächsten Worten herauszuhören.
"Da war das Glück doch glatt auf meiner Seite an diesem Tage ... wobei … ich weiß nicht ich es  als Glück bezeichnen kann, das ich mich nicht mehr an meine Vergangenheit erinnern kann... aber vielleicht finde ich ja bei meiner Ausrüstung einen Hinweis auf meine Herkunft." Die neugierigen Blicke der Frau wanderten zu der gemischten Zusammenstellung nützlicher Shinobi-Werkzeuge und anderer Gegenstände, die am Feuer aufgebahrt lagen. Selbst wäre sie kaum in der Lage diese zu erreichen und weshalb sich ein Problem ergab, dieses die Frau aber anzusprechen gedachte.
"Wärst du denn so freundlich sie mir zu reichen, damit ich sie mir einmal ansehen kann?" Wobei sie betete, das der Kerl ihr dabei nicht schon zuvorgekommen war und er etwas bei seinem Forschungsdrang enthüllt hatte, dass ihr eigenes Leben in Gefahr bringen könnte. Ihr Berufung schien jedenfalls mit gewissen Risiken für die Gesundheit verbunden zu sein.
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeMi Sep 18, 2013 7:01 pm

Lächelnd zog er langsam die Kiseru wieder von ihren schneeweißen Fußsohlen zurück, nicht das es wichtig wäre so fand er dennoch interessant das ihre Füße sowie die Füße der meisten Kunnochi frei war von jeglichen Ansatz einer Hornhaut, es amüsierte ihn in gewisser Weise sogar das die Frauen vermutlich nahezu jeden Tag Zeit aufbrachten um mit einem Bimsstein Schreiner zu spielen und entlang der Fußsohle zu hobeln. Dieser Aufwand bei einem Bereich des Körpers der von den meisten Menschen sowieso als wenig ästhetisch empfunden wurde, und den er selbst meist mit kaum mehr als einen flüchtigen Blick der Sorte sind dort unten Füße betrachtete. Doch waren diese Gedanken nicht nur wenig bedeutend sondern vielmehr so überflüssig wie ein Sonnenschirm während einer Mitsommernacht. Dagegen schien ihn die Option nun noch nach der positiven Untersuchung eine ihr noch ausstehenden Fragen zu beantworten als durchaus besserer Zeitvertreib
Ist es nicht schon geradezu betrüblich das sie eine derartige Frage überhaupt stellen? Ich weiß sie ist selbstverständlich, aber dennoch Schade Seltsamerweise verlor bei diesem Worten sein Gesicht in keiner Weise seinen enstpannten und zugleich eigenartig zufrieden Gesichtausdruck, lediglich die Stimme schien auf eine tiefere Tonart zu wechseln, wobei selbst die Menschen mit schlechten Gehör vermutlich kaum aufgefallen wäre, zugleich wand er nach diesen Worten seinen Blick wieder von ihrem Gesicht ab und sah stattdessen wieder auf die nur noch zaghaft glimmende Kiseru hinab aber ich vermute das ist nicht die Art von Antwort die sie sich erhofft haben, und ich bin von dem Glauben überzeugt das sie anstatt einer rhetorischen Frage doch lieber noch eine richtige Antwort von mir hören möchten, richtig? Er zog seine Schulter minimal nach oben, ohne das es zugleich wirkte als würde er sich schuldig fühlen, nein vielmehr passte er genau den Punkt an der demonstrierte das ihn die Frage wenig tangierte Wieso hätte ich sie liegen lassen sollen? Nein auch nicht ausreichend, vermutlich ist der entscheidende Grund das ich mir wünschen würde das jemand für meine kleine Schwester selbiges macht, vielleicht nicht besonders edel, aber selbst als Mensch mit gewissen medizinischen Kenntnissen glaube nicht an die Existenz des philosophischen Altruismus
Er löste seinen Blick von seiner Kiseru und lächelte nun wieder ein wenig amüsierter an Nasakes Augen vorbei, blickte somit einfach nur auf die Höhlenwand. Anbei oszilliert ihr du und sie, wenn es für dich angenehmer ist können wir fortan gerne du und San, verwenden zumindest sobald wir wissen wie dein Name ist
Vielleicht wollte sie dadurch eine vertraulichere Atmosphäre schaffen, wollte damit ein wenig sich selbst beruhigen, ja er wusste aus seiner bisherigen Arbeit nur zu gut wie Mächtig Worte sein können, wie sie Realität formen verändern und auch erschaffen können. Ohne das er noch auf die Antwort wartete erhob er sich in einer einzigen flüssigen Bewegung aus dem Seiza in eine aufrechte Position, gewiss es waren nur wenige Meter die zwischen ihren nackten Füßen und den Sachen lagen, aber er fand es dennoch angenehmer sie nicht auf den Knien robben zu müssen. Zugleich lief er in einem eher weiten Winkel an den Objekten vorbei, achtete dadurch darauf das er sie vorerst immer im Blick haben würde, weswegen er sich auch hinter ihren Sachen positionierte.
Er ging nicht wirklich davon aus das sie ihn plötzlich mit der Wucht eines Panthers anspringen und Zerfleischen würde, nein dagegen sprachen Zwei Dinge. Erstens sie war noch immer verletzt und medizinisch zwar Stabil, aber das auf einem eher niedrigen Niveau und Zweitens war er sich seiner eigenen Fähigkeiten sehr wohl bewusst. Da du nun wieder wach bist, werde ich gleich den Zugang entfernen. Ich hatte dir aufgrund deiner geringen Körpertemperatur vorsorglich ein Breitbandantibiotika verabreicht, fortan kannst du dieses aber Oral einnehmen. Noch drei Tage morgens und Abends eine Tablette beginnend ab morgen, ich werde dir nachher die Medikamente aushändigen. Zugleich die Frage frierst du?
Seine Augen ruhten noch auf dem Sammelsurium von verschiedensten Sachen, huschte über den schwarzen Bh, das kaputte Oberteil, streifte diverse Waffen, Senbons Kunais, und blieb dann auf einer der Siegelrollen hängen. Vermutlich würde sie mit diesem Objekt am ehesten etwas anfangen können, zugleich konnte er damit austesten ob nur ihr episodisches oder auch deklaratives Gedächtnis betroffen war.
Anbei hattest du schon kurz erwähnt das Kleidung eher ein geringes Problem von dir sei, zumindest im Vergleich zu deiner noch immer spürbaren Schwäche, dennoch will ich kurz noch eine Sache anmerken. Eine Sache, aus verschiedenen Gründen nur ungern zu einem echten Thema machen möchte, aber wenn du Schmerzen im Hüftbereich oder Unterleib spüren solltest werde ich sie mir auch noch erstmalig ansehen, zugleich solltest du wissen das deine Ausscheidungsorgane präventiv blockiert habe, sobald du dich also wieder ausreichend erholt fühlst um alleine einige Schritte zu gehen wäre ich dir dankbar wenn ich vorher kurz am entsprechenden Wirbelsäulenabschnitt das Jutsu aufheben dürfte.
Nun griff er mit der freien Hand nach der Schriftrolle während in der linken noch immer seine Kiseru war, die er bevor er sich erhob noch an der Feuerstelle leerte schritt danach auf sie zu und ließ sie auf höhe ihres Oberkörpers neben ihr im Seiza nieder.
Bitte sehr eine deiner Schriftrollen sie war auf Höhe der Hüfte befestigt, falls dir diese Information von Nutzen ist Er schwieg kurz die Schriftrolle in der Hand, streckte dieser dann aber doch aus, stoppte seine Bewegung auf Höhe ihres Gesichtes.
Anbei stört es dich wenn ich in deiner Anwesenheit Kiseru rauche?
So gesehen war diese Frage eigentlich überflüssig, denn was den Geruch anging so sollten beide dank dem Rauch des kleinen Feuers mittlerweile wie gut abgehangen duften, aber sie konnte auch noch eine persönlich Abneigung haben, zugleich sah er nun die Kiseru an ohne sie dabei aus den Augenwinkeln zu lassen, wie schon zuvor gedacht er Misstraute ihr nicht wirklich, aber sollte sie versuchen ihn zu attackieren würde er in einer galanten und zugleich für das Menschliche Auge kaum fassbaren Bewegung sein Bokotu ziehen, und ihr an die Kehle legen ohne sie zugleich damit wirklich zu berühren, doch selbst dann würde er sein gutmütiges Lächeln nicht verlieren.
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeMo Sep 23, 2013 12:05 am

Aufmerksam beobachtete Nasake den Iyronin bei seiner Arbeit, in dessen Hände sich die Frau im Zuge der notwendigen Behandlung begeben musste. Er begann zu lächeln, nachdem sie zurückgezuckt war und ihre temperaturempfindliche Haut der Wärme der Kiseru entzogen hatte. Nasake verzog das Gesicht, während ihr rechtes Auge auffällig zuckte. Selbstverständlich fragte die Frau sich, was an ihrer Reaktion amüsant sein möge und warum der Kerl im Anschluss daran dermaßen lange ihre Füße betrachtete. Unruhig trommelte sie mit ihren Fingern auf dem Untergrund auf dem sie lag.
"Ihr seht aus als wäret ihr von dieser Sache gut unterhalten... ." Redete die Frau mit dem zuckenden Augenlied und in ihrer sonst emotionslosen Stimme schwang ein leichter Unterton der Irritation mit. "Und ... stimmt etwas nicht mit meinen Füßen?", reichte sie flott ihre zweite Frage nach und blickte ihm dabei eindringlich in die Augen.
"Wollt ihr wirklich wissen warum ich euch diese 'derartige' Frage gestellt habe? Wollt ihr die Wahrheit hinter meinen Absichten erfahren? Ach, dabei solltet ihr wissen, dass ich ebenfalls eine Vorliebe für rhetorische Fragen habe." Die Blauhaarige holte einen tiefen Atemzug und schloss nachdenklich für einige Sekunden die Augen, während sich ihr Mund schmollend verzog.
"Schade? Wirklich betrüblich wäre es, wenn ich herausfinden würde, dass Sie ... nichts Gutes im Schilde führen. Ihre Worte haben einen Anklang von... ."
Sie hielt kurz inne in ihren Gedanken, sie wollte ihn nicht direkt mit ihrem Verdacht konfrontieren.  
"Es gefällt ihnen nicht, dass ich misstrauisch bin? Mir gefällt es nicht das es ihnen nicht gefällt das ich misstrauisch bin. Ich hoffe sie verstehen das Hauptproblem, das hier zu Grunde liegt. Natürlich kann das alles nur ein schreckliches Missverständnis sein ... " sagte sie, während sich ihre Augenbrauen herabsenkten und sie den Kerl der Aufgrund seiner Wortführung und seines unangebrachten Lächelns einen etwas zwielichtigen Eindruck machte näher ins Auge fasste. Sie mochte es nicht, wenn sie das Gefühl hatte, ein solcher Typ versuchte sie zu erziehen. Der ziehende Schmerz in ihrer Brust der in Rückenlage zu einem dumpfen Pochen abgeschwächt wurde schaffte sie zu ignorieren, weshalb sie wieder ihren Kopf frei bekam. Der emotionale Nachklang des Schmerzes und der Verlust ihrer Erinnerungen nagte noch an ihrem Gemüt, weshalb die kranke Frau nicht in der Stimmung für die umständliche Wortführung des Mannes war. Wenn sie in ihrem Zustand etwas hören wollte, dann waren es klare Antworten.
"Wenn ich für sie ihre Gedanken zusammenfassen darf? Sie haben mich gerettet aber sie können selbst nur über den Grund dahinter mutmaßen. Ich finde das ist eine seltsame Erklärung ... wobei ich aber anmerken will, das es ihnen offenbar betont Freude bereitet mich zu behandeln."
Während die Frau sprach und sich ihre Gedanken machte, merkte wie sie abermals eine leichte Müdigkeit überkam.
"Anbei sollten sie meine Haltung nicht als Undankbarkeit missverstehen. Ich reagiere nur etwas Ungestüm, wenn ich das Gefühl habe das jemand mein Leid zu seiner Unterhaltung erklärt."
Mehr wollte sie dazu nicht sagen, denn sie wollte sehen, ob der Kerl in der Lage war sich in ihre Situation zu versetzen und die Zusammenhänge zu begreifen. Das bei seiner ausgereiften Rhetorik offenbar mehr wie eine halbe Gehirnzelle besaß war absehbar, doch wie sah es mit einem Mitgefühl aus?
"Wenn ich meinen Namen wissen würde, hätte ich ihn schon unlängst genannt.", meinte sie schulterzuckend, merkte aber dann, dass die Andeutung dieser Bewegung den Schmerz in ihren Brustkorb aufheulen ließ und daher entschloss sie sich jede weitere plötzliche Körperregung zu unterlassen. Leise grummelte sie vor sich hin.
"Ich friere nicht. Also nein. Ich kann ihnen sagen, das meine geringe Körpertemperatur nichts ist, was sie beunruhigen sollte, aber ich kann ihnen nicht genau sagen, wieso ... ." meinte sie und starrte gedankenverloren in an die Höhlendecke. Sie vertraute ihrem Bauchgefühl und ihrer Inneren Stimme, die ihr diese Dinge erzählten.
"Was hast du getan? Meine Ausscheidungsorgane blockiert? Womit? Mit einem Siegel?" Sie riss ihre Augen weit auf und starrte ihn ungläubig an. In der ersten Sekunde hätte sie liebsten den fremden Iyronin dafür geohrfeigt, aber sie entscheid sich innezuhalten und zu versuchen die Perspektive des Heilers zu verstehen oder ihm zumindest die Chance für eine Erklärung zu lassen. Wobei sie aber viel von ihrer Selbstbeherrschung aufbringen musste, um nicht einen Stein vom Höhlenboden oder ähnliches an den Kopf zu werfen. Wobei die Frau unter anderen Umständen und in einem Krankenhaus vermutlich nicht derart reagiert hätte. Aber an diesem Ort gab es für den Fremden keine Regeln an die sich gehalten werden mussten und sie wusste immer noch nicht, ob sie ihm vertrauen konnte.
"Wieso war eine solche Vorgehensweise notwendig gewesen?" Nasake blieb ruhig, aber forderte die Antwort nachdrücklich ein. Ihre Laune verschlechterte sich dennoch, auch wenn es ihr bewusst war das der Mediziner womöglich nur seine Pflicht tat, konnte sie es nicht ausstehen wenn ihr irgendjemand irgendwelche Körperfunktionen versiegelte und sie diese Vorgehensweise nicht nachvollziehen konnte. Der Kerl konnte nur froh sein, dass sie im Augenblick in ihren Körpermitte nichts und damit auch keine Dränge verspürte. Wobei bei dem was sie über Siegel wusste, wäre es kein Kunststück gewesen das Siegelpapier eigenständig zu entfernen und auch als sie die Siegelschriftrolle von Reijarmo gereicht bekam, wusste sie sofort, was sie damit anzustellen hatte.
"Wenn es sich bei der besagten Technik um ein Siegel handelte, so kann werde ich es selbst entfernen ... und mich um alles weitere kümmern."
Konzentriert betrachtete sie die Schriftrolle in ihren Händen.
"Jedenfalls kann ich mich daran erinnern wie gewisse Dinge in dieser Welt funktionieren. Wenngleich meine Erinnungen verloren sind, so sind es die Erfahrungen dahinter nicht wirklich ... .", meinte sie kühl und fuhr mit einer Hand über die Schriftrolle, ehe sie aufrollte, den Inhalt betrachtete und betreten schwieg, ehe der Mann sie nebenläufig fragte ob es sie störte wenn sie rauchte. Natürlich kam es ihr nicht in den Sinn ihn anzulügen.  
"Mh, ich nenne die Gegenwart eine einmalige Ausnahme. Wenn sie künftig rauchen, dann bitte nicht in meiner Nähe. Darf ich zudem fragen was für einen Stoff sie sich da in die Lungen ziehen?"
Wenn der Kerl ihr irgendwelche dubiose Substanzen nennen würde, dann würde sich Nasake sich von ihm künftig nicht mehr behandeln lassen.
Die Schriftrolle legte sie nachdem sie diese eindringlich studiert hatte neben sich ab. Mit einem Finger deutete sie auf ein zufälliges Siegel auf dem Papier und leitete dort Chakra hinein, woraufhin es aktiviert wurde und der darin versiegelte kleine, metallische Gegenstände zum Vorschein kamen. Einen Shuriken nahm sie prüfend in die Hand.
"Mh, diese Schriftrolle scheint eine Reihe von Wurfwaffen zu enthalten, daher macht es Sinn, dass ich sie am Gürtel trug ... würde es ihnen etwas ausmachen mir eine weitere Schriftrolle zu reichen? Vielleicht finde ich zusätzlich sogar noch ein paar Dinge um meinen elendigen Zustand hier etwas erträglicher zu gestalten. Ach, ich wünschte ich hätte jetzt ein weiches Kissen für meinen Nacken oder im Allgemeinen eine weichere Unterlage. Etwas Essbares oder ein paar Pflegeutensilien wären ebenfalls nicht schlecht... aber ... alles zu seiner Zeit."
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BeitragThema: Re: Auf der Flucht vor der Wahrheit ...    Auf der Flucht vor der Wahrheit ...  Icon_minitimeMi Sep 25, 2013 1:10 pm

( ich steige mal eher Mittig ein, sonst haben wir irgendwann Post von 3k länge)

Sein Blick wanderte gemächlich zur kargen Decke der steinernen Höhle,  während sein Verstand ihre Worte aufnahm, seine Erfahrung sich ihrer Intonation annahm, wie es scheint war diese Patientin, nein diese Person ein Misstrauischer Mensch, Selbstbewusst und Misstrauisch da ihre Stimme nicht brüchig wie dünnes Glas klang nein selbst in dieser Situation erklang  ihr inneres ihre Melodie seltsam kräftig. War sie von scharfen Verstand oder  glich ihr Geist Worten die im Dunst von Sake in einer einsamen Bar gesprochen wurden, Worte die für den der sie sprach von Weisheit klangen, doch gereinigt von den Umständen fast ohne Wert blieben.
Ich danke ihnen für ihre Worte, scheinbar  wirkten meine Erklärungen auf sie als sei ich ein Lehrer der schon zu oft seine Schülerinnen daheim besucht hat, ich hoffe das ich dennoch eine Chance  erhalte ohne das ich mich mit ihnen in ein rhetorischen Duell messen müsste, und nein es ist Gewiss nicht so das ich derartige Dinge nicht schätzte aber wie sie selbst merken sind sie derzeit nicht im Vollbesitz ihrer Leistungsfähigkeit vielleicht wäre es somit angenehmer wenn wir es auf einem Zeitpunkt verschieben an dem wir bei einem Tee irgendwo in einem Teehaus beisammen sitzen nicht wahr?
Er senkte nun wieder seinen Blick, wobei zugleich seine Worte  in einem Tonfall gefallen waren der vollkommen Frei war von irgendwelchen Hintergedanken,  anstatt sonderlich lange zu schweigen baute er nun einen kurzen Blickkontakt mit der Frau auf, nur ihn zugleich wieder abzuwenden und sich lieber seine Kiseru anzusehen. Bitte urteilen sie nicht schlecht über mich, aber wenn man einem medizinischen Beruf ergreift sollte man durchaus fähig sein Freude an den selbigen zu empfinden oder nicht? Vielleicht bedarf es ihrem leid, nur habe ich ihn nicht erzeugt und Freue mich nicht an selbigen sondern daran sie davon zu befreien, Wie sie darüber urteilen sei ihnen überlassen, denn gewiss ist es nicht mein Ansinnen zu versuchen mich als Buddha darzustellen der Frei ist von Anhaftungen.
ein Lächeln als seien seine Gedanken nun ganz woanders zierte nun sein Ruhe ausstrahlendes Gesicht während er noch kurz ein paar Worte murmelte ehe er sich in Richtung ihrer Sachen begab um eine andere ihrer Bitten nachzukommen. Zumal ich keine Lust habe mir meine Haare abzuschneiden
Es beruhigte ihn von ihr zu hören das sie nicht darüber klagen musste zu frieren, auch wenn ihre Erklärung ihn mit etwas neuem plagte, Neugierde.  Wenn ihr es trotz einer Amnesie noch bekannt war so musste es einem besonderen Grund haben, vielleicht ein traumatisches Erlebnis, vielleicht eine besondere Ausbildung oder vielleicht auch eine genetische Disposition die sich unter Umständen auch in einem Kekkai niedergeschlagen hatte.
Während die Gedanken begannen wild zu zirkulieren, begannen sich zu vermehren wie eine Bakterienkultur auf einer Nährlösung. Wie viele Möglichkeiten es gab , er rieb sich mit einer freien Hand über sein rechtes Auge, es gab so unfassbar viele Möglichkeiten allein um diese eine Besonderheit zu erklären, Fluch des Wissens durch dem er wie ein Esel zwischen den Heuhaufen gefangen war.  Zugleich verhielt sich die Frau wie ein Müller der den Esel einfach fortzieht vom Heu um doch bitte die Mühle wieder  durch diesen in Betrieb zu bringen, laufen antworten arbeiten, nicht unsinnig denken und in gewisser Weise gab er ihr damit auch recht. Auch wenn sich die einst feinen Linien zu tiefen Kratern entwickelten war ihr Misstrauen für ihn noch immer etwas das er als durchaus unterhaltsam empfand auch wenn er fortan wohl lieber eindeutiger antworten wollte,  es war noch immer sein primäres Ziel das sie sich doch bitter erholen würde und nicht damit begann ihre Muskeln bei jedem seiner Wörter anzuspannen, sich innerlich immer wieder auf einem Kampf einzustellen nur weil unter den 100ten von Möglichkeiten wie seine Position aufgefasst werden konnte auch jene dabei waren die ein Misstrauen durch sie rechtfertigen würden.
Sehr banal,  ich könnte sogar an meiner Hand die Dinge  oder nein sagen wir lieber Gründe aufzählen die für mich bei meiner Entscheidung zu diesem Schritt entscheidend waren und sie sind sogar wesentlich unspektakulärer als dieser geradezu essentliele Eingriff vermuten lässt.
Er hob seine Faust, bei jedem neuen Punkt hob er einen seiner Finger
Punkt Eins, dein Erschöpfungszustand. Ich weiß nicht ob du schon einmal gefastet hast, aber ab einem bestimmten Punkt empfindet man ein starkes Hochgefühl welches dadurch  verursacht wird das der Körper von der Energieintensiven Tätigkeit der Verdauung berfreit wurde. Deinen geschwächten Körper wollte ich eine vergleichbare Vorgehensweise ermöglichen, anstatt zu hungern sollte er sich an vorhanden Fettreserven selbst versorgen.
Punkt Zwei, glaube ich wäre es dir unangenehm gewesen wenn ich dich wie ein kleines Baby hätte wickeln müssen, wenn ich dein Ausscheidungsorgane immer wieder mit einem Tuch hätte abputzen müssen, weil sie vom liegen in den eigenen Exkrementen verdreckt worden wären, nicht wahr?
Punkt Drei, nicht sonderlich ruhmreich aber ich selbst hatte auch wenig Lust darauf mich mit deinen Ausscheidungen zu beschäftigen, zumindest nicht solange ich kein Labor zur Analyse von Urin und Stuhlproben bei mir habe.  

Danach schwieg er kurz, sah ein wenig gedankenverloren auf ihren sich gleichmäßig hebenden und senkenden flachen Bauch.
Ich habe die Axone selbst blockiert, ich kann es ihnen erklären nur bestünde dabei das Risiko das du umliegende Bahnen beschädigst, im schlimmsten Fall würdest du mit dem Vagus-Nerv naehzu die gesamte Kontrolle über deinen  Metabolismus verlieren...
Er schloss seine Augen, wog seinen Kopf hin und her  sah sie mit geschlossen Augen wieder an, öffnete nach den ersten beiden Worten die Lider Du kannst dich also gerne selbst deine Ausscheidungen kümmern, nur denke ich ist im Vergleich zu den Risiken die damit verbunde Unanehmlichkeit mich kurz an deine Wirbelsäule zu lassen nicht sonderlich dramatisch. Aber das ist ihre Wahl, ich kann nicht mehr machen als dich informieren
Seltsam wie die Welt sich entwickelt, er selbst konnte derartige Dinge inmitten eines Gefechtes durchführen, wenn er aber nun darüber in Ruhe nachdachte und sich darauf besann was es alles bedeutet und erforderte merkte er erst wieder wie viel er doch schon gelernt hatte.
Lachend nahm er ihre Worte zu seiner Kiseru auf, hielt sie nun auf Augenhöhe mit funkelnden Augen musternd als sähe er sie im düsteren Licht des Feuers erstmalig wirklich bewusst.
Gut dann erübrigt sich die Frage ob du zur Beruhigung einen Zug nehmen möchtest, wobei des absolut missverständlich klingen dürfte. Aber vorab ich paffe nur, lasse den Rauch in meinen Mund das Tanzen über ehe er wie eine Ballettaufführung meine Lipper verlässt.  Und ich weiß nicht genau was die Inhaltsstoffe sind, aber ich werde meinen Vater beizeiten mal fragen was er hierbei genau gezüchtet hat.  
Er wand seinen Blick nicht von seiner Kiseru ab während sie das Siegel von der Schriftrolle löste und ein Shuriken erschien, er biss sich lediglich auf den Daumen seiner linken Hand, wodurch er  nachdenklich wirkte. ja ich sollte meinen Vater wirklich einmal darauf ansprechen, soweit ich weiß hat er die Pflanzen nur von Tabak befreit aber er hatte schon etwas von einer Substanz erzählt ich meine Minze oder so, also zumindest etwas damit der Atem nicht nach Rauch riecht... aber egal helfen dir die Waffen?
Seine Worte waren nur Ablenkung, mit diesem Biss hatte er vorerst sein Tota aktiviert wodurch ihre Bewegungen für seine Augen plötzlich langsamer wirken würden ,dies aber nur in einem bestimmten Bereich der etwas über ihr lag und zwischen den beiden eine Zone mit eigener Zeit erzeugte, genug das er einen Shuriken ausweichen könnte.
oy oy so eine lange Liste, aber gut ich werde die nächste Rolle besorgen, in gewisser Weise doch angenehm wie viel Spannung der Abend bereithält nicht wahr?  Zuvor noch eine Sache. Er nahm das Buch  welches auf Höhe ihrer Hüfte lag, schlug schwunghaft selbiges auf drückte mit seinen Finger auf die Mitte der Seite und schien aus dem Rauch ein kompresse herauszuziehen. Ich werde erst den Zugang entfernen. Wenn ich um deinen Arm bitten darf
Vorsichtig nahm er ihren Arm zog mit einem gleichmäßigen Ruck die Kanüle aus ihrer Ader und drückte auf den Ausgang die Kompresse auf. So nun bitte mit aller Kraft der anderen Hand die Kompresse auf die Wunde drücken, in der Zeit hole ich die nächste Rolle und ja danach stoppe ich die restliche Blutung
Danach erhob er sich wieder nahm eine neue Schriftrolle um sie hier wieder anzubieten.
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