Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke

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BeitragThema: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Mi Okt 15, 2014 2:38 pm

Eine etwas größere Eisdiele im Zentrum von Kirgakure. Wenn auch nicht immer voll besucht oder luxuriös eingerichtet, überzeugt dieses Etablissement durch sein wirklich gutes und vor allem preiswertes Eis. Wenn man hier einmal etwas länger sitzt wird man nicht fort gejagt. Bedient wird meist von den Inhabern persönlich, der die Eisdiele zu einem Familienbetrieb gemacht hat.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Mi Okt 15, 2014 2:58 pm

Wie jeden Morgen war sie pünktlich aus dem Bett gehüpft und hatte ihr Rapier im Garten spazieren geführt, hier und da eine Figur durchbohrt und ein wenig Stroh auf der Wiese verteilt. Danach war sie duschen gegangen und hatte sich in ein paar bequeme Kleidungsstücke gehüllt. Ein warmer Pullover aus orangener Wolle und dazu ein brauner Rock, eine Strumpfhose und bequeme Schuhe. Heute wollte sie sich mit ihrer Teamkollegin treffen und sie hoffte inständig, dass diese ihr nicht nur erzählen wollte das sie blasser wurde, weil sie ihre Nase zu oft in ein Buch steckte, anstatt herum zu springen und den Tag verstreichen zu lassen. Sie selbst tat dies äußerst selten, eben nur dann, wenn Leute wie Asuka sie dazu animierten und sie hinter sich her zogen. Ob es heute wieder genau so laufen würden? Seitdem sie ein Team waren hatte Rika sich daran gewöhnt das Asuka nicht viele Dinge wirklich ernst nahm. Wenn die Yuki lernte tat die Terumii alles außer eben zu lernen. Ab und an war es wirklich resignierend, aber das sollte sich nicht davon abhalten sich mit der Rosahaarigen zu treffen, immerhin verband sie da etwas. Nichts das Rika selbst laut aussprechen würde aber sie hatte doch gelegentlich ein seltsames Gefühl das sie beschlich, wenn sie bei der Anderen war und etwas mit ihr unternahm. Als ihre Augen sich im Spiegel des Flures fanden hätte sie sich am liebsten für ihre Dummheit geohrfeigt. Ihre Wange schimmerten leicht und als sie die Hand sacht dagegen drückte fühlte sie eine unnatürliche Wärmen. Schnell griff sie nach einem Buch über Pflanzen und machte sie auf den Weg. Ob ihre Freundin heute pünktlich war stand in den Sternen. Vielleicht lag es auch daran, das sie selbst immer sehr genau war und nie zu spät kam, nicht einmal eine Minute? Sie kannte die Uhr zu gut, wusste zu gut wie lange sie wohin brauchte ohne fix und fertig dort aufzutauchen. So wie immer lief sie also gemütlich los, das Buch in der linken, falls sie warten musste. Wenn sie könnte, hätte sie bereits im laufen gelesen, aber das Resultat war leider zu oft gewesen, das sie jemanden angerempelt hatte. An einigen Tagen war es wie ein Drang mehr zu wissen und mehr zu lesen. Wenn sie ihre zeit vertrödeln würde, dann wäre sie bald noch unnützer, als sie es ohnehin schon war. ich bin nicht unnütz, ich bin gut im Umgang mit Verletzungen, ich kann meine Klinge führen, ich bin talentiert, egal was er sagt. Wenn er es doch nur einmal anerkennen würde. oh Verzeihung, sagte sie sofort, als sie spürte wie jemand ihre Schulter streifte. Scheinbar hatte sie es nur gemerkt, den der Herr ging einfach weiter, während Rika selbst stehen blieb und ihm kurz nach sah.  Es verstrich nur eine halbe Minute ehe sie weiter ging und um die Ecke bog, welche sie direkt zu ihrem Ziel brachte. Ihre Augen huschten umher, von Asuka jedoch keine Spur. Es störte sie nicht, so hatte sie immerhin noch Zeit etwas zu lernen, wenn es beim laufen schon immer nicht so funktionierte, wie sie es gerne wollte. Sie positionierte sich als direkt vor dem Eingang des kleinen Lokals und schlug ihr Buch auf, um die ersten Seiten zu lesen.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Sa Jul 02, 2016 6:44 pm

.:Firstpost:.

Es war ein vergleichsweise ruhiger Morgen gewesen, den die blauhaarige Schönheit damit verbracht hatte, ihre Frühschicht im Krankenhaus abzuleisten und sich tatsächlich mal rechtzeitig nach Hause auf den Weg zu machen. Anders als die meiste Zeit sonst hatte sie nämlich mehr vor, als "nur Menschen zu helfen" und sie wieder gesund zu machen. Von der Einrichtung aus war sie recht rasch auf dem Heimweg gewesen und hatte sich in ihre Wohnung verzogen, um zu duschen, frische Kleidung anzuziehen und etwas zu Essen. Im Anschluss hatte sie durchaus noch Zeit, bevor ihre Verabredung sie rief, sodass sie letztendlich eben jene Zeit damit verbrachte, zu lesen und sich Gedanekn über die Arbeit des nächsten Tages zu machen. Immerhin wollte sie nicht stillstehen und ihre Forschung war nicht nur Arbeit, sondern gewissermaßen auch Hobby. Das brachte sie dazu, freie Zeit ohne Pflichten für Grundlagen zu nutzen.
In der Stille der Wohnung vernahm sie irgendwann Schritte auf dem Hausflur und im Treppenhaus, die sie recht willkürlich ihrem Bruder zuordnete. Letztendlich war der schwere Schritt und das Grummeln wohl der Größe, dem Gewicht und dem Gemüt zuzuschreiben, aber irgendwie hatte sie sich über die Jahre auch einfach angeeignet, seine Anwesenheit zu erkennen. Um sich zu vergewissern, trat sie an die eigene Tür und spähte durch den Spion nach draußen. Ein zartes Lächeln machte sich auf dem Gesicht der Fünfundreißigjährigen breit, als sie den blauen Haarschopf erkannte. Womöglich etwas unvermittelt öffnete sie ihre eigene Wohnungstür und erschreckte ihren Zwilling kurz. Nach einem kleinen Schlagabtausch und dem Abfragen seines weiteren Tagesverlaufes, befand er sich letztendlich in ihrer Mangel. Zwar musste die Iryônin eine Weile herumstochern und bitten und betteln, aber irgendwann schaffte sie es auf uminöse Weise, ihn zu überzeugen. So waren sie gen Nachmittag letztendlich gemeinsam unterwegs, seine ehemalige Schülerin zu treffen. Ihre Schritte waren gleichmäßig und ruhig, waren sie doch nicht in Eile.
"Glaub mir, du wirst es genießen, immerhin hast du sie eine Weile nicht gesehen, oder?", überzeugte Shiori Samegawa weiterhin davon, dass dieses Treffen eine famose Idee war, die er gewiss lieben würde, sobald er sich damit angefreundet hatte. Vielleicht versuchte sie sich auch ein bisschen selbst zu überreden, wusste sie doch nur zu gut, wie grumpy ihr eigener Bruder sein konnte, wenn er keine Lust hatte. Aber vorerst war sie guter Dinge und lächelte gleichmütig, während sie in ihrer typischen Zivilklamotte durch die Straßen lief und irgendwann bei der Eisdiele ankam, die als Treffpunkt ausgemacht gewesen war. Kurz verschränkte die Aranami die Arme vor der Brust und schielte in das Lokal, konnte Miharu aber noch nicht erkennen. Nachdenklich schürzte sie die Lippen und fing den Blick eines Mannes aus dem Lokal auf, der sie nur all zu deutlich musterte und einen Blick zwischen ihr und ihrem Bruder hin und her warf. "Dass man sich auch nach 35 Jahren noch darüber wundert, dass wir uns ähnlich sehen ist echt lächerlich", murmelte sie vor sich hin, den Blick des Typen womöglich etwas falsch interpretierend, aber diese Blicke bekamen Zwillinge nunmal häufig.

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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 03, 2016 2:50 am

Firstpost


Seinen Tag hatte sich der Aranami irgendwie anders vorgestellt. Weniger menschendurchzogen - mehr entspannt herumliegend. Am Morgen war er auf dem Trainingsplatz gewesen und eigentlich hätte er danach gerne einige Stunden lümmelnd auf seiner Couch verbracht, stattdessen kam ihm seine Zwillingsschwester dazwischen. Seine ziemlich beharrliche Zwillingsschwester möchte man dazu sagen. Nur widerwillig hatte er letztendlich zugestimmt, sie auf ein Treffen mit seiner ehemaligen Schülerin zu begleiten und besonders viel Lust hatte er wahrlich nicht. Miharu war mittlerweile zu einer Jinchuuriki geworden und hatte sicher besseres zu tun, als sich mit ihm liebsam quatschend auf ein Eis zu treffen. Sich mit seiner Schwester auf ein Eis treffen zum Beispiel!
Dennoch hatte der Aranami am Ende das geringere Übel gewählt und nach geschlagenen 20 Minuten Breitschlagerei grummelnd zugestimmt, ebenfalls anwesend zu sein. Anwesend! Gut gelaunt sah anders aus so wie er unbeeindruckt neben seinem weiblichen Abbild herlief. Die Hände waren tief in seinen Hosentaschen der blauen Jeans verschwunden, sein Blick voller Desinteresse für seine Umwelt. „Sicher…“, seine dunkle Stimme war getränkt von Ironie, „Ich weiß dass sie mittlerweile als Gefäß für eins der Chakraviecher gilt. Ich bin so ein gut informierter ehemaliger Lehrmeister.“ Was auch nicht schwer war. Seine Schwester hatte die Rosahaarige nunmehr an der Backe kleben und anderenfalls wär ihm der Punkt mit der Versiegelung vermutlich schlichtweg entgangen. Der Blauhaarige war zwar von Zeit zu Zeit definitiv interessiert an Zusammentreffen mit seinen ehemaligen Schülern, aber das musste noch lange nicht heißen, dass er ihnen hinterher spionierte. Die machten schon ihr Ding.
Vor der Eisdiele angekommen machte sich Samegawa nicht einmal die Mühe, sich groß umzuschauen. Seine Schwester würde ohnehin sofort alarmiert auf die Sakurai zulaufen, wenn sie sie erspähen würde. „Naja...kommt wahrscheinlich nicht jeder darauf klar, dass du ich mit Brüsten in etwas kleiner bist. Auf die Augenfarbe achtet man selten aus der Ferne.“, der Aranami schenkte dem Mann, der zu ihnen rüber sah einen finsteren Blick - wenn das denn überhaupt möglich war -, ehe er ein aufmüpfiges Kopfnicken in seine Richtung vollführte. So möge er doch bitte woanders hingucken. Bei den Geschwistern gab es jedenfalls nichts Besonderes zu sehen. „Wir sollten uns n Platz suchen. Miharu wird schon auftauchen.“ Dass hoffte er jedenfalls für die Jounin. Anderenfalls hätte er wichtige Stunden seines freien Tages verloren. Nun gut. Die hatte er so auch schon verloren, aber jetzt war er immerhin hier um sie zu sehen.
Kurz prüfte der Blauhaarige den Himmel und kniff die Augen zusammen, als er die dunklen Wolken erkannte. Eis essen im Regen. Kirigakure war solch ein schönes Fleckchen Erde. „Lass uns reingehen.“, grummelte er noch, ehe er ungefragt vorausging und irgendwo in der Nähe der Eisausgabe einen vier Personentisch erspähte. Zielstrebig ging er darauf zu, ließ sich auf einen der Stühle fallen und wartete darauf, dass Shiori das Gleiche tun würde. „Gibt’s eigentlich n Grund weswegen du dich mit ihr treffen wolltest?“, eigentlich war er überhaupt nicht neugierig, aber jetzt war er wie gesagt schon mal hier. Da konnte er auch Konversation betreiben.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 03, 2016 2:41 pm

Firstpost


Der Haushalt war erledigt und Miharu war jeglicher Pflicht entbunden. Ihre Brüder würden die Bienen übernehmen, wie immer, und ihre kleine Schwester Hina hatte sich freiwillig gemeldet den Rest zu übernehmen und der Mutter zu helfen. Miharu hatte sowieso eine Verabredung mit den Zwillingen, einer davon ihr ehemaliger Sensei, die andere die Person die ihr Siegel überwacht. Während sie Shiori öfter sah, so hatte sie Samegawa, Sensei Sam, schon länger nicht mehr gesehen. Schon länger als sie ein Jinchuuriki geworden ist sogar. Er sollte jedoch davon wissen, da gerade seine Schwester die Rosahaarige überwachte. Anfangs war es ihr etwas mulmig gewesen, hat aber in Shiori eine Vertraute und gute Gesprächspartnerin gefunden. Der Weg führte in eine Eisdiele namens 'Glänzende Schneeflocke'.
Miharu trat an die Eisdiele und schaute sich um. Sie war nicht wirklich spät dran, aber nahm an, dass die beiden wohl vor ihr schon da sein würden. Falls Shiori Samegawa motivieren konnte, versprochen hatte sie nichts. Also trippelte die Jinchuuriki in das Lokal und schaute sich um. Erst sah sie nicht viel, die Sommerhitze hatte viele in das kühle Lokal gescheucht und es war überraschend voll. Hatten die beiden überhaupt einen Sitzplatz gefunden? Dann sah sie einige blaue Haare die nur ihrem ehemaligen Sensei gehören konnte. Er war gross, also war er recht leicht zu erspähen. Miharu eilte auf den Tisch zu und blieb kurz davor stehen. "Ich grüsse euch, Sensei Sam und Shiori. Freut mich, dass ihr kommen konntet." Erst dann nahm sie vorsichtig Platz und sass nun gerade da. "Das Wetter bringt einen noch um, aber eigentlich sollte man froh sein, dass der Nebel vertrieben wurde... Wie geht es euch?", begann sie mit einem mundanen Thema.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 03, 2016 10:30 pm

Shiori folgte schweigend ihrem grummeligen Bruder in die Eisdiele und suchte mit ihm gemeinsam einen Platz aus, fand einen ihm gegenüber an einem Vierertisch und grinste leicht. Seine Frage ließ sie mit den Schultern zucken und ihre Haarsträhne hinter das Ohr streichen, sodass man das Siegel auf ihrer Stirn erkennen konnte. "Um zu plaudern, mich zu erkundigen wie es ihr und ihrem Untermieter geht?", gab die Blauhaarige als Antwort. "Wir treffen uns öfter und verbringen etwas Zeit miteinander, wenn es in den Alltag passt und wir nicht gerade völlig in irgendetwas eingespannt sind." Ihre goldenen Iriden musterten den Gesichtsausdruck des Samehadaschwingers und ihr Kopf legte sich dabei leicht schief. Er grummelte immer so viel, war so gern schlecht gelaunt und würde wohl lieber herumlümmerln als hier zu sein.
Aber sie war der festen Überzeugung, dass es ihm gut tat, wenn er auch mal aus dem Haus kam und mit Leuten sprach, vielleicht sogar nette neue Menschen kennen lernte... oder Frauen. Nachdenklich schielte sie ihn noch immer an, als Miharu das Lokal betrat und an den Tisch zu ihnen kam, um sie zu begrüßen. Ein sanftes Lächeln zeigte sich auf dem Gesicht der Fünfunddreißigjährigen, als sie den Blick erwieder und nickte. "Schön dich zu sehen, Miharu", erwiderte sie ruhig wartend, bis die Rosahaarige Platz genommen hatte. Sie saß genauso aufrecht, wie die Aranami selbst es auch immer automatisch tat. "Ich habe lange reden müssen, bevor er ja gesagt hat", erklärte sie letztendlich zwinkernd und zuckte mit den Schultern. "Aber er kann seiner kleinen Schwester ja doch nichts abschlagen~" Letztere Aussage war beinahe ein liebliches Flöten, mit dem sie Samegawa eindeutig ein klein wenig provozieren wollte.
Während die Jinchûriki-Dame begann, vom Wetter zu sprechen, zuckte Shiori abermals leicht mit den Schultern. "Mir ist alles lieber als Regen", gab sie zu. Es gab wohl nur wenig, was sie weniger mochte und das, obwohl sie hier aufgewachsen war. Aber vielleicht war das sogar das Problem. In Kirigakure no Sato gab es schlichtweg nichts anderes als Regen und irgendwann ging einem das gehörig auf die Nerven. Der Blauhaarigen zumindest. Letztendlich überlegte sie kurz, was sie antworten sollte, sah aber erst zu Samegawa. "Mir geht es bestens und dir?", antwortete sie letztendlich, den Blick wieder der Jüngeren zuwendend. Immerhin interessierte sie ständig, wie es Miharu ging, ob nun persönlich oder auch allgemein wegen einem neuen Leben, das sie mittlerweile bereits etwas länger führte.

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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 03, 2016 11:00 pm


Verständnislos zog der Kerl eine seiner blauen Augenbrauen in die Höhe und sah Shiori mit einem herablassenden, gar vorwurfsvollen Blick an. Und dafür war er mitgekommen? Um sich Gespräche über das werte Befinden seiner ehemaligen Schülerin anzuhören, die weiß Gott welches Chakrageschöpf in sich wusste? Nicht dass er was gegen Jinchuuriki hatte, aber er hatte sowieso keine Ahnung von Siegeln und innerer Verbundenheit zu solch einem Ding und…- das ganze Bla Bla halt. Kontrolle, Übereinkunft, gemeinsames Zusammenarbeiten; das was man irgendwo zwischen Tür und Angel mal so aufschnappte, wenn man mit einem solchen Gefäß quatschte.
Es interessierte den Blauhaarigen in keinster Weise. Sofern diese Massen an Chakra nicht sein Dorf angriffen, waren sie ihm reichlich egal - er wusste sogar selten welches der Dinger in irgendwem versiegelt war, einfach weil er für solche Dinge nicht empfänglich war. Im Prinzip waren auch Jinchuuriki am Ende des Tages nur Shinobi und das war das einzige, was ihn wirklich kümmerte.
„Oh, schön.“, seine Stimmlage ließ keineswegs darauf schließen, dass er seine aktuelle Situation überaus reizend fand, „Ich würde nebenbei zu gern wissen, was aktuell die angesagteste Nagellackfarbe ist.“
Anders als seine Schwester saß er in seinem Stuhl zurückgelehnt, den Ellenbogen auf die Lehne gestützt und sein Gesicht in seine Handfläche abgelegt. Dies änderte sich auch nicht, als die Rosahaarige an den Tisch trat und sie fröhlich begrüßte. Stattdessen hob er nur die freie Hand und ließ sie schnell wieder auf die andere Lehne zurückfallen. „Yo, Miharu das was Shiori sagt.“ Und zwar in jedem Belangen, welche sie gerade miteinander ausgetauscht hatten. Er hatte nicht mal Lust groß zu leugnen, dass seine geringfügig jüngere Schwester es immer wieder schaffte, ihn zu solchen Dingen zu überreden. Es war ohnehin bekannt, dass sie seine ‚bessere Hälfte‘ war, die sich die nettere Persönlichkeit erarbeitet hatte. Alles, was die andere Aranami für ihre Aussage erhielt war ein weiterer skeptischer Blick, ehe er sich von den beiden Frauen abwandte, um seinen Blick über die Eisdiele schweifen zu lassen. Waren tatsächlich ganz schön viele Leute hier, die freudig an ihrem Eis herum machten oder sich lauthals unterhielten.
Leise seufzte er und sah wieder zu seiner ungewollten Begleitung. „An sich geht’s mir auch gut. Könnte nur woanders sein.“, Abwesend gähnte er und besaß vor den beiden zumindest die Höflichkeit, seine Hand vor den Mund zu legen, ehe er nach der Karte griff und diese unbeeindruckt studierte. Milcheis konnte er eh knicken. Musste irgendwas fruchtiges her.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Sa Jul 09, 2016 1:54 pm

Shiori sass da wie die Dame, die sie war. Miharus ehemaliger Sensei war praktisch das genaue Gegenteil, wie er recht bequem im Stuhl hing. Genauso erging es beim Grüssen; Shiori elegant und gesittet, während Samegawa recht salopp daherkam. Die Rosahaarige kannte es nicht anders und es war auch ein Teil, den sie an ihrem Sensei mochte. Er wirkte dadurch immer etwas freier als viele Andere. Das musste jedoch nicht bedeuten, dass sie es ihm abschauen musste. Sie lächelte die beiden an als die Siegelspezialistin gestand ihn eine lange Weile überreden haben zu müssen. Natürlich folgte eine entsprechende Stichelei, die gefliessentlich ignoriert wurde. Bei ihr und ihren Brüdern war es schliesslich nicht anders. Sie sah es oft an Kazuki und Kazuya die sich gegenseitig des öfteren foppen, wobei Kazuya meistens eher nachgab. Dafür gab Kazuki recht schnell nach, wenn der jüngere Zwilling die familienberüchtigten Welpenaugen machte. Wahrscheinlich war es bei Shiori und Sam nicht anders.
Auch Shiori bezeugte, dass sie die Sonne genoss oder zumindest endlich den Regen eine Weile los war. "Mir geht es ebenfalls recht gut. Besonders nun, da ich auch Fortschritte mit den Jinchuuriki-Techniken mache. Naja, der Technik. Es ist nicht einfach", seufzte sie kurz. Feldtauglich wäre die Technik wohl noch eine Weile nicht, aber die Idee dahinter hatte die Rosahaarige gut angesprochen. "Aber es freut mich, sie auch wieder einmal zu sehen Sensei", gab sie zufrieden von sich und schenkte dem mann ein helles Strahlen. Wenn auch nicht was die Manieren anbelangt, so war der Mann ein Vorbild für sie. Er hatte ihr geholfen während ihre Familie mit Kritik ihr gegenübertrat über ihren Zukunftswunsch. Aber auch Shiori hatte ihr geholfen, als sie den Bijuu erhalten hatte. Ein wenig machte der Gedanke sie dann doch traurig, würde sie je fähig sein jemandem so zu helfen wie die beiden Zwillinge ihr geholfen hatten? Aber an so einem schönen Tag sollte man nicht Trübsal blasen und sie schnappte sich ebenfalls eine Eiskarte. Sie schaute nur lose drüber, wusste schon was sie wollte, da sie die Karte praktisch auswendig kannte. "Ah, Shiori? Für die Reihe mit der Samurai-Frau und ihrem Auftragsgeber gibt es einen neuen Band. Wenn du du ihn nicht schon hast, kann ich ihn dir geben, sobald ich fertig mit bin", begann sie direkt mit ihrem Lieblingsthema. Hoffentlich scheuchte sie Samegawa damit nicht direkt davon.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Fr Jul 15, 2016 10:31 pm

OoC: Schuldiiii für die Abwesenheit :3 Bin zwar noch nicht wieder daheim, aber kann wieder posten ^^

Shiori ignorierte geflissentlich jegliche Kommentare bezüglich Nagellackfarben. Zum einen wusste sie, dass er sie nur provozieren wollte und wenn sie darauf einging, würde da ganze kein Ende finden und irgendwann noch in einem Streit ausarten, den sie nicht heraufbeschwören wollte. Keinesfalls hier und keineswegs vor anderen Menschen. Die Aranami mochte den Gedanken, dass sie in der Öffentlichkeit oft als Einheit angesehen wurden, die nahezu untrennbar war. Diesen Anschein sollte ein offener Streit nicht trügen. So widmete sie sich lieber Miharu, die ohnehin von viel interessanteren Dingen sprach, als es ihr Bruder selbst tat.
"Freut mich, das zu hören. Vielleicht schaffe ich es demnächst ja mal wieder bei einem Training dabei zu sein, hm? Wenn du Probleme hast, kannst du natürlich jederzeit zu mit kommen. Dafür ist mein Terminplan immer flexibel genug", erklärte die Blauhaarige sanftmütig mit einem Lächeln auf den Lippen. Egal was anstand und solang sie gerade nicht zwingend ein Leben retten musste, wenn Miharu Probleme mit ihrem Siegel bekam, ließ sie vieles stehen und liegen, ohne sich zu beschweren. Immerhin war das gewissermaßen manchmal auch damit verbunden, Leben zu retten. Nebenbei studierte auch sie eine der Speisekarten und entschied sich für eine klassische Variante, bevor sie eben jene Karte recht schnell wieder weg legte und zu der Rosahaarigen aufsah, die neben Samegawa saß.
Ihre Augen wurden kurz etwas großer, bevor sie nickte. Samegawa war einer der wenigen Menschen, die über die Jahre wohl schlichtweg mitbekommen hatten, dass sie Romane mit schnulzigem Inhalt las. Bei ihm war es ihr grundsätzlich auch relativ egal, was er davon hielt. Vor jedem anderen hätte sie das Wissen über jene Buchreihe verleugnet. "Oh! Darauf habe ich schon länger gewartet. Ich dachte er würde erst später erscheinen... Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich ihn gern ausleihen, sobald ich mit meinem aktuellen Buch fertig bin." Ihr Blick strahlte recht lange Zufriedenheit und Fröhlichkeit aus, bis Samegawa vor sich hin gähnt und wieder meckerte. Ohne die Augen zu verdrehen, wurde der Blick der Iryônin etwas ernster und sie drehte den Kopf ihrem Blutverwandten zu.
"Hör schon auf zu meckern. Kein Wunder, dass sich keine Frau deinem faulen Hintern annehmen will! Ich habe dich nicht gezwungen, Aranami Samegawa und ich weiß genau, dass du dich benehmen kannst, wenn du willst, also setz dich ordentlich hin und unterhalte dich, sonst quäle ich dich viele Abende mit Filmen. Sehr schnulzigen Filmen. Und ich werde sehr viel weinen." Zum Ende ihrer Ansprache wurde ihre Stimme etwas leiser und die Festigkeit in ihrer Aussprache ließ keine Zweifel an ihren Worten. Es hatte beinahe etwas mütterliches, wie sie ihn zur Ordnung aufrief. Ob er dem nachkam, war immer die zweite Frage, aber vielleicht würde er sich so zumindest ein wenig zusammenreißen und der Zivilisation ein Stück näher kommen. Leise atmete die Fünfunddreißigjährige tief durch und setzte wieder ein zahmes Lächeln auf. "Und, was gibt es neues bei dir? Was macht deine Familie? Oder dein eisiger Freund?" Die Betonung der letzten Frage ließ womöglich die Vermutung zu, dass sie Freund etwas anders definierte, als von reiner Freundschaft durchdrungen.

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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Sa Jul 16, 2016 1:38 am

Während der Aranami sich für ein Erdbeerfruchteis entschied und die Karte damit wieder beiseitelegte, hörte er abwesend dem Gespräch der beiden Frauen zu, während er für den Augenblick glaubte, es würde sogar doch recht interessant werden. Tatsächlich berichtete Miharu etwas von ihren Fortschritten die sie in ihren Jinchuuriki-Techniken tätigte. Nicht dass er viel davon verstand, aber es war immer noch besser als irgendwelche Belanglosigkeiten und - zugegeben - ein kleines bisschen interessierte er sich ja doch dafür, was die Rosahaarige eigentlich für Fortschritte machte.
Allerdings wurde der Jounin aus den Worten der Sakurai kaum groß schlauer. Sie arbeitete wohl mit seiner Schwester gemeinsam an irgendeiner Technik, die ihm wahrscheinlich ohnehin zu hoch gewesen wäre. Da war sie wieder - diese innere Verbundenheit und das ständige Gelaber von wegen, man müsse mit seinem Bijuu im innigsten Einklang sein, um irgendwas zu erreichen. Theatralisch rollte er mit den Augen und irgendwo fühlte er sich verdammt fehl am Platz. Vor allem, nachdem das Gesprächsthema in gänzlich andere Gefilde abdrifteten, die ihn zutiefst verstörten.
Samurai Frauen. Auftraggeber. Schnulzenromane. Fast schlimmer als hippe Nagellackfarben. Womöglich sogar wirklich schlimmer.
Mit einem abschätzenden Blick musterte er das ungleich aussehende Frauenduo. Seine Miene sprach Bände und tatsächlich wirkte es so als wollte der Aranami so etwas fragen wie ‚soll das euer verdammter Ernst sein?!‘. Wenn er zuvor noch geglaubt hatte, dass der Austausch von Banalitäten und Smalltalk zwischen Shiori und Miharu ein schlechter Scherz seitens seiner Schwester gewesen war, so zweifelte der Kerl nunmehr in keinster Weise an ihren Worten.
Leise stöhnte Samegawa und fuhr sich mit der flachen Hand durchs Gesicht. Es sah fast so aus, als würde er sich mit der flachen Hand direkt gegen die Stirn hauen, jedoch unterdrückte er diesen Impuls rechtzeitig, ehe er ungläubig den Kopf schüttelte. Das konnte einfach nicht wahr sein! Warum taten Frauen sowas überhaupt?! Lesen, irgendwelche dämlichen Filme gucken, ihn belehren?!
Trotzig fixierten seine blauen Augen die Aranami, welche ihm gegenüber saß, ehe er verächtlich mit der Zunge schnalzte. Von Minute zu Minute - ja, von Sekunde zu Sekunde - hatte er weniger Lust auf das Ganze. Was machte er überhaupt hier?! Er hatte keinerlei Möglichkeit auch nur irgendwas zu diesem Gespräch beizutragen. - Irgendwas nicht Provozierendes.
„Jetzt geht das wieder los.“, kommentierte er entnervt, ehe er sich zumindest ein wenig aufrechter hinsetzte und die Arme letztendlich hinter seinem Kopf verschränkt ruhen ließ. Irgendwann kamen sie immer darauf, dass er bisweilen nicht mehr als ein paar kurze Beziehungen hatte, die jedoch nie wirklich in etwas Festem geendet waren. Nicht dass er das nicht wollte, aber es war bisweilen nie die Richtige - die eine eben welche - dabei gewesen und im Endeffekt wusste Shiori das auch. Dennoch war es immer mal wieder ein dümmliches Thema zwischen den Geschwistern - letztendlich hatte die Iryounin gut reden. Ihr Liebesleben sah aktuell auch nicht viel rosiger aus. Allerdings verschwieg er diesen Punkt, in dem Wissen, dass er in dem Falle eh auf taube Ohren stieß und wahrscheinlich wirklich bald eine dreiste jüngere Schwester auf seinem Sofa sitzen hatte, die absichtlich die sinnlosesten Filme rausgesucht hatte.
Darauf konnte er noch eher verzichten, als auf das hier.
Zumal er nunmehr eh nicht mehr Mittelpunkt des Gespräches war. Sie waren wieder bei dümmlichen Alltagsbelangen. Irgendwas mit Eistyp, Freund, Familie.
Derweil kam ein Kellner und fragte nach ihrer Bestellung, die er ihm leise grummelnd entgegenbrachte, während er kurzweilig über die gegebenen Informationen nachdachte.
„Eisiger Freund…MOMENT!“, kurz wurden seine Augen groß, ehe er sich über den Tisch lehnte - und ihn so ziemlich körperliche überragte - und Miharu eindringlich musterte, „Da lief was zwischen dir und Nori?!“, wäre das nicht seine ehemalige Schülerin die einen gewissen Welpenschutz besaß, hätte er sie wohl am Kragen gepackt und sogar geschüttelt, allerdings beließ er es lediglich dabei, seine Arme gestützt auf der Tischplatte abzustellen. „Oder viel mehr läuft?! Seit wann?! Dieser verdammte Kerl…“, nachdenklich wandte sich der Blauhaarige wieder ab, sank sogar in seinem Stuhl zurück und wirkte unheimlich nachdenklich. Hatte er das etwa nie bemerkt?! War er wirklich so gar nicht empfänglich für solche Dinge? Und was noch viel wichtiger war; warum zur Hölle hatte sein ehemaliger Schüler ihm nie was davon gesagt?! „Verdammtes Pack.“, murmelte er leise, mit vor der Brust verschränkten Armen. Dass seine Schwester womöglich völlig falsch interpretierte, stand für ihn außer Frage: Shiori interpretierte NIE falsch! Sie war ja die, mit der Spürnase für zwischenmenschliche…äh…Dinge eben.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 17, 2016 12:32 pm

Miharu wollte ein Zitroneneis, wie fast jedes Mal, wenn sie hierherkam. Die Atmosphäre wurde schnell gemütlich und Shiori bot an beim nächsten Training wieder dabei sein zu wollen. "Sehr gerne, Shiori. Aber nur, wenn es deine Termine wirklich zulassen. Ich möchte nicht, dass du meinetwegen etwas versäumst", antwortete sie etwas besorgt. Es freute sie natürlich, dass Shiori jederzeit kommen würde, aber sie sollte definitiv nicht restlos alles stehen und liegen lassen. Sie hatte gewiss auch ihre Verpflichtungen. Dass sie und auch Samegawa Zeit gefunden haben, sie in der Eisdiele zu treffen, freute die Rosahaarige darum umso mehr.
Wenig begeistert war der ehemalige Sensei über das angesprochene Thema; Liebesromane. Umso mehr war Shiori begeistert. "Wirklich draussen sind sie noch nicht. Aber ich habe gesehen, wie der Bücherladen welche ins Lager gebracht hat. Da habe ich gefragt, ob ich schon eines kaufen darf. Glücklicherweise durfte ich", erzählte die Jinchuuriki überglücklich von ihrer erfolgreichen Jagd. Natürlich erntete dies ein entsprechendes Augenrollen von dem männlichen Mitglied der kleinen Runde, aber das musste sie nicht stören. Etwas mehr schien es die Siegelexpertin zu stören, sie putzte ihren Bruder gerade gnadenlos eine Runter. Miharu schaute dem geschwisterlichen Treiben amüsiert zu, wusste, dass nichts so ernst gemeint war, wie es vielleicht klingen mochte. Sie verhielt sich still, bis die kleine Auseinandersetzung, wenn man es je so nennen konnte, ausgelaufen war und das Thema wieder zu ihr überschwankte, beziehungsweise zu ihrem Privatleben.
Samegawa interpretierte Shioris Frage mit Nori wohl völlig falsch, oder komplett richtig, so wie es sich angehört hatte. Etwas erschrak die Jounin, hatte nun definitiv nicht erwartet dass ihr ehemaliger Sensei tatsächlich über den ganzen Tisch ragen konnte. "W-was? Nein!", wehrte sie sich mit aufsteigender Röte. Anklagend blickte sie ihre Freundin an, die sich nun wohl ins Räustchen lachen musste: "Shiori! So ist es nicht!" Dann ein Blick zurück zu ihrem ehemaligen Sensei, der wohl noch immer dieselbe Menge an Beschützertum wie früher aufbringen konnte, wenn es um sie ging. Es machte sie irgendwie glücklich, aber nun musste er beruhigt werden, damit der Verdächtige nicht aus dem Blauen heraus eins auf die Nase bekam, für etwas, dass er nicht getan hatte. "Sensei Sam. Zwischen uns ist nichts. Keine sorge. Wir sind Freunde, mehr nicht." Ganz leise, zu leise, dass es jemand hörten konnte, fügte sie jedoch an: "Leider..."
Nachdme sich die Stimmung wieder beruhigt hatte und Shiori mit einer erhobenen Augenbraue kredenzt wurde, kam auch eine Bedienstete angewuselt und nahm die Bestellungen auf. Danach beantwortete Miharu die restlichen Fragen: "Recht gut, eigentlich. Hina hadert seit der ganzen Sache mit dem Kaiserreich etwas ob sie tatsächlich Kunoichi bleiben oder doch lieber sich einen Mann suchen und Kinder haben soll. Beim Rest ist alles beim Alten. Wie geht es den Kindern?" Letzteres war an Shiori gerichtet, wobei besagte Kinder praktisch keine mehr waren. Junge Erwachsene würde eher korrekt sein.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 17, 2016 6:27 pm

Mit einer hochgezogenen Augenbraue musterte Shiori die Reaktion ihres Bruders auf die sanfte Andeutung, dass zwischen seinen Schülern mittlerweile womöglich etwas mehr als Freundschaft war. Sie kannte ja seinen Beschützerinstinkt, aber dass er so stark auch auf Miharu griff, hatte sie noch nie direkt beobachten können. Es wunderte sie etwas, dass er sich dann nach den Geschehnissen um den Shichibi nicht mehr Sorgen gemacht hatte. Aber vermutlich hatte er gewissermaßen auch ein Vertrauen in die Dame und ihre Fähigkeiten. Außerdem hatte sie selbst ihn ja regelmäßig darüber informiert, wie es ihr ging. Die goldenen Iriden der Aranami wanderten zu der Sakurai, die beteuerte, dass es keineswegs so sei, wie es aussah. Beinahe etwas theatralisch seufzte sie darauf und stütze ihr Kinn in die Hand und den Ellbogen auf den Tisch. Sie beobachtete sehr genau die deutliche Röte auf dem jungen Gesicht.
"Zu schade und dabei dachte ich, ich könnte von dir spannende Liebesgeschichten erwarten, wenn mein Bruder sie mir schon verwehrt...", erklärte sie leise und legte eine gespielte Enttäuschung in den Ton ihrer Stimme. Die Verteidigung von Miharu war beinahe niedlich, wie sie es vehement und deutlich abstritt. Vielleicht steckte da ja doch mehr dahinter, als sie eigentlich gedacht und angedeutet hatte. Sie hatte lediglich einen Scherz gemacht, wo sie hin und wieder mal den Eindruck gewonnen hatte, da könnte mehr sein. Genauso gut könnten die beiden aber auch schlichtweg gute Freunde sein. Eine Weile beobachtete sie noch die Reaktion der Jüngeren, bevor die Bedienung angetingelt kam und die Bestellung aufnahm. Vanilleeis mit heißen Himbeeren sollte es für sie sein, etwas das ihr Bruder leider nie würde essen können. Armer Laktosekrüppel. Beinahe mitleidig musterte sie ihn kurz.
Ziemlich schnell wich ihre Aufmerksamkeit aber wieder etwas von dem Thema ab, als es um Miharus Familie ging. Die Blauhaarige nickte schweigend. Seit dem Kaiserreich waren viele sich nicht mehr so sicher über ihre Rolle als Shinobi und auf welche Seite man sich stellen sollte. Glücklicherweise stand Kirigakure dem Kaiserreich ja noch immer entgegen und auch wenn Shiori den Samurai nicht feindseelig gegenüberstand, so war sie doch recht sicher, dass diese Seite die richtige für sie war. Ohnehin war Kirigakure ihre Heimat und würde es immer bleiben und sie würde sie verteidigen. So zuckte sie leicht mit den Schultern. "Noch ist hier ja alles beim Alten. Und ich denke es wird viel dafür getan, dass das auch so bleiben wird." Ihre Stimme war recht überzeugt von dem, was sie sagte, während ihre Augen kurze Zeit im Lokal umherschweiften. Als das Gespräch auf ihre Söhne kam, zierte ein sanftes, mütterliches Lächeln ihre Lippen und verjüngte ihr Gesicht beinahe noch.
"Kin und Hiroki werden erwachsen, weißt du? Sie brauchen mich kaum noch, was durchaus beruhigend ist, immerhin sind sie langsam alt genug. Trotzdem vermisse ich manchmal, gleich 3 kleine Kinder zu versorgen", erklärte sie und deutete mit einem Zwinkern und einem Kopfnicken auf Samegawa, der eindeutig als drittes angesprochen war. "Aber ja, sie gehen ihre Wege als Shinobi weiter." Nach recht kurzer Zeit kam bereits die Bestellung der drei Shinobi aus Kirigakure an und nachdem sie die anderen kurz anlächelte, begann sie an dem Vanilleeis zu löffeln, einen sehr zufriedenen Ausdruck auf dem Gesicht.

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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Mo Jul 18, 2016 10:28 pm

Samegawa war eigentlich nicht der Typ Kerl, der sich überhaupt groß darum scherte, wer was mit wem und überhaupt hatte. Eigentlich war er der Meinung, jeder habe selbst zu entscheiden, mit wem man sein Leben verbringen möchte, jedoch hätte es ihn definitiv gestört, wenn sein Lieblingsschüler von einem Yuki ihm die Tatsache verschwiegen hätte, dass er mit Madame von und zu Schmetterling hier ausgehen würde. Für sowas hätte der Blonde definitiv ein freundschaftliches Schulterklopfen verdient gehabt - oder auch nicht. Scheinbar hatte seine Schwester sich tatsächlich geirrt.
Spielte wohl letztendlich auch keine Rolle mehr. Womöglich würde er irgendwann demnächst Nori selbst mal drauf ansprechen - oder auch nicht. Wahrscheinlich hatte der Blauhaarige nachher ohnehin vergessen, wovon sie eigentlich gesprochen hatten. Ihm fiel nicht einmal die Röte in dem Gesicht der Sakurai auf und ihr komisches Gemurmel verstand er ohnehin nicht. Er war tatsächlich nicht der Beste in solchen Dingen und hatte was das anging schon immer eine lange Leitung gehabt, die es ihm erlaubte, viele Gefühlsregungen auch einfach zu ignorieren.
Sogar die dämlichen Sticheleien seiner Schwester, die er jedoch mittlerweile gewohnt war und die ihn bei weitem nicht kratzten, wann immer es lediglich um sein Liebesleben ging. Das war eben nonexistent und damit konnte er bisweilen immer sehr gut leben. Dennoch zogen sich seine Augenbrauen zusammen und verfinsterten seinen Blick nur noch, ehe er genervt einen Schwall Luft ausstieß, ehe man sein Eis vor ihm abstellte, welches er mit dem beigelegten Löffel sogleich anrührte und sich den ersten Bissen in seinen Mund schob. Groß auf die Bedienung hatte er dabei nicht geachtet. Tat er eigentlich nie. Warum auch? Diese Menschen taten ihren Job - mehr nicht und so hatte Samegawa den prüfenden Blick auf seine Hände seitens der Blondine keinerlei Beachtung geschenkt. Zumal sie im nächsten Moment ohnehin verschwunden war.
Selbst der Blick über die Schulter der unbekannten Frau mit einem nachdenklichen Biss auf die eigene Lippe bemerkte der Aranami nicht. Viel zu beschäftigt war er damit, sein Eis zu löffeln und den beiden Frauen weiterhin zuzuhören.
Erst als Shiori geendet hatte - im Übrigen wieder gespickt mit einer Provokation die sich wohl an ihn hatte richten sollen - erhob er seinen Löffel und deutete mit eben jenem auf Miharu. Direkt an die Worte seiner Schwester setzte er an. „Was deine Schwester im Übrigen auch tun sollte. Das Kaiserreich ist Meilen von hier entfernt und uns trennt das Meer. Solang wir unsere Küsten schützen, gibt’s zunächst gar nichts zu befürchten. Mann und Kind kann sie sich ja trotzdem suchen.“, während er redete, wedelte er mit dem Löffel umher und hatte dabei die Rosahaarige mit einem durchdringenden Blick fixiert. Was für eine dümmliche Überlegung war das überhaupt? Die Beine hochlegen weil man Angst davor hatte, wie sich die Welt veränderte?! Sollten die ollen Samurai doch kommen - er wäre der letzte der faul herumsitzen und nichts gegen einen solchen Angriff tun würde.
Mit einem verächtlichen Schnauben wandte er sich ab, ehe die blonde Bedienung sichtlich nervös und offenbar ein wenig eingeschüchtert abermals an den Tisch herantrat. „Ist soweit alles in Ordnung, kann ich Ihnen noch etwas bringen?“ Unbeeindruckt glitt sein blaues Augenpaar hinauf zu der Frau, die seltsamerweise ausschließlich ihn ansah, obwohl sie wohl eigentlich den ganzen Tisch hätte meinen müssen. „Schmeckt, danke. Und für mich nicht nein.“, stellte der Kerl ziemlich schnell klar und wollte im Grunde weiteressen, aber die Dame schien ihn weiterhin mit den eigenen grünen Augen zu durchlöchern. „Uhm…sagen Sie; sind Sie nicht eigentlich einer der Sieben?“ Hah. Fans. Selbst beim Eisessen! Ein wenig stolz war er ja doch, dass man ihn nunmehr erkannte und tatsächlich saß der Aranami binnen Sekunden gänzlich aufrecht, womit er nur noch einen halben Kopf kleiner war, als die Dame vor ihm. „Das bin ich wohl, Samegawa reicht.“, der Kerl musste sogar ein klein wenig Grinsen, wobei er seine weißen, spitzen Zähne entblößte.
Er hatte keinen blassen Schimmer, dass das hier kein Fan war.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Sa Jul 23, 2016 9:27 am

Shiori zog sie auf, da war sich Miharu sicher. Und nicht nur sie, im gleichen Satz hatte sie auch ihren Bruder wieder etwas gestichelt. Immerhin hatte sich zweiterer wieder beruhigt, als Miharu sagte, dass da nichts liefe. Über die Reaktion war sie dennoch etwas überrascht. Sie wusste zwar, dass sie wohl einen speziellen, beschützten, Platz im Herzen ihres Lehrmeisters hatte. Aber dass er direkt so anspringen würde, wie es ein aufgebrachter Vater täte, hätte sie nun definitiv nicht erwartet. Ihr eigener Vater würde es wohl lockerer nehmen, er kannte Nori und mochte den Mann. Des öfteren fragte er, wann sie ihn endlich nach Hause brachte. Anscheinend war auch Shiori nun der Meinung, dass da etwas sein muss.
Die Bedienung hatte das Eis praktisch unter aller Nasen geschmuggelt. Plötzlich war das Eis da und die Rosahaarige nahm eine kleine Portion erst. Sie wollte nicht direkt einen Kälteschock auslösen indem sie das Eis in sich hineinschaufelte. Wobei sie eigentlich Kälte relativ gewöhnt war, gegeben ihres Teamkameraden. Es war vorzüglich. "Denke auch, ich werde natürlich auch mein Bestes geben, damit Mizu frei bleibt. Aber Angst hat sie dennoch und ehrlich gesagt ich auch. Der Kaiser muss doch ein komplett durchgeknallter sein..." Konoha war ihrer Meinung nach viel zu schnell gefallen, dafür dass es eigentlich als Stärkstes der drei Dörfer galt. Die Berichte, die sie erhalten und gelesen hatte, waren sich uneins, unklar und widersprüchlich was genau passiert war, aber anscheinend gab es kaum Kämpfe. Glücklicherweise war der Ansässige Daiymou komplett gegen den Kaiser und hatte sich wohl mit der Mizukage zusammengetan, zumindest soweit die Gerüchteküche. Ob es wahr war, wusste Miharu nicht. Sie war nur froh, wenn der Kaiser nicht in ihrem Dorf einmarschierte.
Immerhin war nicht viel von der Anspannung zu spüren und das Gespräch glitt wieder zu einem freundlicheren Thema über. Shioris Jungs waren nun beinahe erwachsen. Wie die Zeit fliegt, dachte Miharu wobei sie auch nicht so viel Älter als die beiden war. Eine weitere Bedienung, eine Andere als vorher, war an ihrem Tisch getreten und fragte nach, ob sie alles hätten. "Einen Kräutertee gerne", gab Miharu nochmals eine Bestellung auf. Sie mochte das extrem von heissem Tee und eiskaltem Essen. Sie schien sich als Fan von den sieben Schwertshinobi zu entpuppen, hatte zumindest Samegawa halb erkannt. "Mit dir kann man nirgendwo hingehen, Sensei Sam. Überall sind deine Fans", stichelte die Schülerin gutmütig und definitiv amüsiert.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Sa Jul 23, 2016 3:05 pm

cf: Grosser Zeitsprung

Yuzurihas Schuhe klackten auf den gepflasterten Strassen. Man mochte glauben, sie hätte es eilig um zu einem wichtigen Termin zu kommen. Ihr Gesichtsausdruck leicht gestresst, ihre Haltung unglaublich gerade, ihr Blick zielstrebig auf einen Punkt gerichtet. Ihre Schritte bestimmt und schnell. Ja, Yuzuriha hatte es tatsächlich eilig um an einen bestimmten Ort zu gelangen, keiner würde diesen Ort jedoch erraten gingen man von all diesen Punkten aus. Sie wollte zur Eisdiele, sie wollte unbedingt ein Eis. Die Sonne schien zwischen der immer weiter zuziehenden Wolkendecke hindurch und schickte ihre doch relativ raren Strahlen auf das Shinobidorf im Nebel versteckt. Oder derzeit eben nicht im Nebel versteckt. Jedenfalls waren sonnige Tage eher selten in Kirigakure, da es hier meistens regnet oder zumindest wolkenverhangen ist. Oftmals zieht auch sehr dichter Nebel auf, was dem Dorf letzendlich auch seinen klangvollen Namen verliehen hat. Heute machte es diesem Namen jedoch keine Ehre und auch wenn Yuzuriha das regnerische Wetter im Grunde nicht leid war, mochte sie ab und an auch etwas Sonnenschein. Deswegen nutze sie auch die Gelegenheit und hatte all ihren Papierkram mehr oder weniger gewissenhaft und vor allem schnell erledigt und wollte nun unbedingt ein Eis. Grundlegend ging Yuzuriha mit ihrem neuen Amt als Mizukage sehr verantwortungsvoll um, wenn es sich jedoch um einfache Dinge handelte, die sowieso kaum Jemand interessiert, konnte es schon ab und an vorkommen, dass sie es nur überflog und dann ihre Unterschrift drunter kritzelte. Wen störte das schon ...?

Eilig ging Yuzuriha um die nächste Ecke und bog in die Gasse ab, in der die Eisdiele zu finden war. Ein grosses Aushängeschild war bereits von Weitem zu erkennen, damit man auch ja aufmerksam auf den Laden wurde. Die Kiobashi legte noch einen Zahn zu und gelangte dann endlich an ihren Zielort. Für einen Moment blieb sie im Eingang stehen, liess ihren Blick durch die Umgebung schweifen und bedachte die Innenausstattung mit leicht kritischem Blick. Man hatte hier einiges geändert seid sie das letzte mal hier gewesen war. Ob sie noch ihre lieblings Eissorte im Sortiment hatten?
Ihr Blick fiel auf die Auslage und mit nun deutlich langsameren Schritten ging sie auf die Theke zu.
"Ich nehme einmal Pistazie, Mango, Erdbeere ... Was ist das da? Ah, davon, davon, davon und davon nehm ich auch noch jeweils eine Kugel.", sie legte kurz nachdenklich die Zeigefinger auf ihre Lippen. Ihre Lieblingssorte war leider nicht mehr im Angebot, sie musste es also mit anderen kompensieren!
Sie zeiget auf drei weitere Sorten und bezahlte dann. Der ein oder andere schaute sie mit einem schrägen Blick an, sah man doch nicht so oft Leute, die sich gleich zehn Kugeln Eis auf einmal kauften.
Als sie sich dann umdrehte, wollte sie gerade wieder aus dem Laden gehen, als sie ihr durchaus bekannte Gesichter erblickte. Aranami Samegawa, seine Schwester Shiori und Sakurai Miharu. Da sie so viel Eis bestellt hatte, musste man die Kugeln in zwei Schälchen aufteilen. Mit ihren beiden Schälchen bewaffnet ging sie also auf die kleine Gruppe zu und setzte sich einfach auf den noch freien Stuhl.
"Hier ist doch noch frei, oder?", rein rhetorische Frage, "Hätte nicht gedacht euch hier anzutreffen.", das sie vielleicht mitten in eine Unterhaltung geplatzt war, war Yuzuriha in diesem Moment relativ egal. Sie lächelte die drei an, bevor sie ihren Löffel in die Hand nahm und sich an ihr Eis machte.
"Wie geht es euch? Wie ist eure letzte Mission verlaufen?", sie war sich nicht mehr ganz sicher, wen der drei sie letztens auf eine Mission geschickt hatte. War es nur Jemand gewesen oder alle drei?
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Sa Jul 23, 2016 3:42 pm

Shiori seufzte leise über den Übereifer ihres Bruders. Er war nie der Typ gewesen, der viel Verständnis für Menschen mit Angst gehabt hätte. Vermutlich lag das daran, dass ihm selbst dieses Gefühl mehr als fremd war. Wenn man einen gewissen Stärkegrad erreichte, war das womöglich einfach irgendwann so, aber die Aranami selbst konnte sich davon noch lange nicht frei sprechen. So zuckte sie leicht mit den Schultern. "Eine ängstliche Teamkameradin würde dir auch nichts bringen, Samegawa", gab sie daher zu bedenken und irgendwie erledigte sich das Thema letztendlich beinahe von selbst. Dennoch äußerte Miharu ihre Bedenken bezüglich des Kaisers. Mit einem Löffel Vanilleeis auf der Zunge, überlegte die Blauhaarige kurz, bevor sie leicht lächelte. "Ein durchgeknallter oder ein ziemlich kluger Stratege." Ein wenig Belustigung lag in ihrer Aussage, obgleich sie keineswegs zur Belustigung gemeint war. Wer so schnell ein starkes Shinobidorf "überrannte", der musste ja quasi Ahnung von dem haben, was er tat. Vermutlich schützte Kirigakure seine geographische Lage mehr, als alles andere.
Ihre Aufmerksamkeit richtete sich von dem Thema aber wieder mehr dem Umfeld des Tisches und der jungen Bedienung, die ihren Bruder ständig anstarrte. Nur kurz zuckte ihre Augenbraue leicht in die Höhe, bevor sie sich weitere Reaktionen verkniff und zwischen ihr und Samegawa hin und her sah. Was sie wohl im Sinn hatte? Scheinbar keine jugendfreien Gedanken, wie sie sich da auf die Lippen biss und rot wurde, bevor sie durchatmend an den Tisch trat. Die Frage danach, ob man noch etwas wollte schien eher dem Samehadaträger zu gelten, als irgendwem anders, also antwortete die Iryônin auch schlichtweg nicht. Einige Sekunden stand die Bedienung noch herum und sah Samegawa vielsagend an, wechselte noch einige Worte, bevor sie widerwillig wieder ging, weil Miharu sich einen Kräutertee wünschte. Da hatte die Rosahaarige wohl einen Flirtversuch unterbrochen. Die goldenen Augen Shioris folgten der Bedienung, während sie vor sich hin sprach und die Umgebung im Auge behielt. "Die wollte dir aber überaus gern etwas bringen..."
Entgegen ihrer Erwartung, jetzt weiter ein Gespräch über ihre Söhne oder andere Belanglosigkeiten zu führen, war heute wohl der Tag der Unterbrechungen und unhöflichen Menschen. Ohne ein Zucken, aber wenn man sie kannte doch etwas ernster als nötig, fixierten die Augen der Aranami eine andere Person, die durch den Raum auf den Tisch zukam und sich schlichtweg setzte, ohne dass jemand ihr den Platz angeboten hätte. "Welch Ironie", bemerkte sie ruhig, "Es hätte wohl auch niemand erwartet, Euch hier anzutreffen, Mizukage-sama." In ihrer Stimme lag für aufmerksame Ohren wohl ein leicht belustigter Unterton. Sie hatte nie groß einen Hehl daraus gemacht, dass sie für Yuzuriha wenig Sympathie hegte, aber offen ausgesprochen worden war es auch nicht. Einige Augenblicke verbrachte Shiori damit, die Bewegungen des Neuankömmlings zu beobachten, bevor sie leicht den Kopf schüttelte und an ihrem Eis weiter aß.
Die Frage nach der letzten Mission überließ sie vorerst den anderen am Tisch und überlegte, was sie antworten sollte, während sie aß. Währenddessen betrachtete sie die dunkelhaarige Frau und fragte sich mal wieder, wie sie eigentlich genau Mizukage geworden war und ob es etwas mit ihrem Kleidungsstil und dem sichtbar weiblichen Körper zu tun hatte. Letztendlich schob sie diese Gedanken aber vorerst beiseite und lächelte leicht. "Nichts spektakuläres, schon etwas länger her. Offenbar braucht man Iryônin eher im Krankenhaus als auf Missionen, wo sie bereits einige Verletzungen verhindern oder behandeln könnten...", bemerkte sie sanft. Sie war nie böse darum, wenn es mal etwas länger eine Pause gab, aber nunja. Irgendwann fragte sie sich dann, woran es lag. Vielleicht fiel es nicht leicht, jeden irgendwo einzuordnen, sie hatte davon ja wenig Ahnung.

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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Mo Jul 25, 2016 10:40 pm

Womöglich hätte die Bedienung noch ein wenig länger nur dagestanden und den Blauhaarigen eingehend beobachtet, allerdings wusste sie einerseits nicht so richtig, wo sie anfangen sollte, andererseits wollte die jüngere der beiden Frauen doch tatsächlich noch etwas bestellen.
Samegawa vernahm ein leises Seufzen seitens der Blondine, die jedoch Miharus Wunsch nach einem Tee auf einem dafür vorgesehenen Block notierte, ehe sie sich von dem Tisch abwandte, jedoch ein weiteres Mal Blickkontakt zu dem Aranami aufbaute und ihm verlegen zuzwinkerte. Verdutzt hob der Kerl daraufhin die Hand und deute sowas wie ein leichtes Winken an, während er nicht so ganz wusste, was er davon halten sollte. Flirtete sie etwa mit ihm?! Das konnte nicht sein, oder etwa doch?
Wie auch immer. Mit einem Schulternzucken wandte er sich von der Frau ab. Wahrscheinlich irrte er sich auch einfach und letztendlich spielte es eh keine Rolle. Er war nicht hier, um eine Bedienung aufzureißen…oder von einer Bedienung aufgerissen zu werden. War wohl doch eher die bessere Umschreibung.
„Sorry?“, murmelte er nur halb fragend, halb grummelnd in die Richtung der Sakurai, ehe er seine Schwester irgnorierend wieder mit seinem Eis im Gange war. Eigentlich rechnete er damit, dass Shiori und Miharu einfach weiter ihrem Gespräch von eben folgend über alltägliche Banalitäten reden würden und gerade hatte er darüber nachgedacht, sogar etwas dazu beizutragen, als eine weitere Frau an den Tisch trat.
Heute hatte er es aber mit weiblicher Begleitung.
Mit dem Löffel im Mund sah er zu der aktuell über ihn ragenden Frau herauf, und erkannte ein nicht allzu unbekanntes Gesicht, welches kurzerhand fast schon ungefragt neben ihm Platz nahm. „Bitte - tu dir keinen Zwang an. Man trifft ja nicht immer die Mizukage höchst selbst beim Eisessen an. Oh warte…“, seine blauen Augen huschten zu ihr herüber, sein Löffel zeigte eindeutig auf sie, „Du sitzt ja schon.“ Seine Stimme quoll nur so voller Ironie, wenngleich sie ebenso etwas Abgestumpftes innehatte. Ob ihm das gefallen wollte, dass nunmehr seine alte Teamkameradin, Schwertkollegin und Vorgesetzte auch hier war, wusste er nicht. Nicht dass er Yuzu nicht mochte, aber sie war eine weitere Person, deren Gesellschaft er nun schutzlos ausgesetzt war.
Offensichtlich musterte er die Schwarzhaarige und stellte ziemlich schnell fest, dass sie doch erschreckend viel Eis gekauft hatte. Prüfend hob der Kerl eine Augenbraue. Erwartete sie noch jemand, der hier bald eintreffen würde? Oder war das wirklich alles für sie. „Isst du neuerdings für zwei?“, ohne auf ihre Frage einzugehen, stellte er einfach selbst eine und deutete mit seinem Eislöffel ganz offenkundig auf die rund zehn Kugeln, die sie vor sich aufgebaut hatte, „Müssen wir irgendwas wissen? Hast du deshalb angefangen dich hinter lästigen Aktenbergen zu verstecken?“ … Und da waren sie wieder beim Thema - wer mit wem und überhaupt, wenngleich er das eigentlich auch nicht wirklich ernst meinte. Er neckte die Mizukage nur gerne - auf seine eigene, verschrobene Art und Weise eben. Da er selbst länger nicht mehr auf Mission war, ignorierte er ihr Nachfragen zunächst. Wahrscheinlich hatte sie Miharu gemeint…- oder seine Schwester. Die sich nunmehr an ihr Umfeld anpasste und die Höflichkeit wohl auch mit ihrem Vanilleeis verschluckt hatte. War immer wieder witzig mit anzusehen, wie schnell das doch gehen konnte.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 31, 2016 9:49 am

Shiori fügte an, dass der Kaiser wohl auch ein guter Stratege sein muss. Da musste sie ihr leider zustimmen. Tsukigakure war komplett überrant worden und Konoha leistete nicht einmal wirklich widerstand, zumindest laut den Informationen die nach Kirigakure gelangt waren. Er hatte es schliesslich auch an Mizu no kuni versucht, aber ist glücklicherweise am Meer und Matsch gescheitert. Die ansässigen Shinobi und Samurai waren zu gewöhnt an die Umgebung im Gegensatz zu der Armee des Kaisers.
Ihre Stimmung hellte augenblicklich auf, als sie sah wie ein Fan ihrem ehemaligen Sensei wohl etwas Nahe kam. Auch wenn der Blauhaarige wohl nicht ganz verstanden hatte, was vor sich ging, schien er auch nicht wirklich traurig oder sauer, dass Miharu die Frau praktisch weggeschickt hatte. Sie wollte schliesslich einen ruhigen Nachmittag, ohne irgendwelche grössere Störungen. Kaum war sie gegangen schlängelte sich eine wohlbekannte und ziemlich beladene Person auf ihren Tisch zu. Sie fragte ob Platz frei sei und schon sass sie, ihre zwei Eisschalen vor ihr auf dem Tisch platziert. Überrascht war sie definitiv die Mizukage plötzlich an ihrem Tisch vorzufinden, noch dazu mit einer Familienportion Eis. "Guten Tag Mizukage-sama. Eure Anwesenheit ehrt mich", begrüsste sie sie unterwürfig mit einer angedeuteten Verbeugung, zumindest soweit es ihr eigenes eis zuliess. Damit war sie um einiges höflicher gewesen als ihre beiden Gesprächspartner, die in Shioris Fall sogar richtig giftelte, während Sam schlicht die Situation nicht mochte.
Sie schnitt auch direkt ein neues Thema an. Wo waren sie auf Mission gewesen. Samegawa gab darauf nicht einmal wirklich eine Antwort, währen Shiori weiterhin etwas giftig antwortete, dass sie im Krankenhaus gesteckt hätte. Die Reaktion überraschte Miharu doch etwas, wo Shiori doch stets freundlich mit ihr war und auch sonst sich kaum unhöflich wurde. Vielleicht gab es böses Blut zwischen den beiden? Am besten fragte sie später die Blauhaarige im Stillen nach, warum sie so unfreundlicher der Mizukage gegenüber ist. "Ich hatte einige kleine Missionen vom Rang C, einfache Liefer- und Eskortmissionen. Ansonsten blieb ich im Dorf um mit dem Bijuu in mir lernen umzugehen." Wirklich nennenswert war es also nicht, aber es gehörte zu ihr immer einen vollständigen Bericht abzugeben. "Gibt es einen Grund für euer auftauchen oder war es nur Zufall?", fragte sie dann doch von Neugierde geplagt. Die Frau war ihr ehrlich gesagt etwas unheimlich, lag vielleicht generell am aussehen, aber sie hatte auch eine merkwürdige Ausstrahlung.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 31, 2016 3:20 pm

Die Reaktionen konnten tatsächlich nicht verschiedener sein. Gut, womöglich hätte sich noch einer der Anwesenden überschwänglich über ihre Anwesenheit freuen können, das fehlte tatsächlich in der Palette der Möglichkeiten, aber so gab es auch schon genug Auswahl. Die eine war eher angesäuert von ihrem Auftauchen, für die andere war es gar eine Ehre, das Yuzuriha sich hierher gesetzt hatte und der Letzte im Bund war einfach nur schlicht und simpel überrascht. Ja, da fehlte tatsächlich irgendwie wer, der sich über ihre Anwesenheit freute. Nun gut, sie waren eben nicht Mumon. Mumon hätte sich über sie gefreut, aber der war aktuell nicht hier. Sie lächelte dennoch, vor allem als sie zu Shiori blickte und bemerkte, dass es ihr irgendwie nicht so ganz passte, dass sie sich einfach hingesetzt hatte. Ihr passte es wohl generell nicht, das sie hier war. Aber im Grunde war das der Kiobashi egal. So sehr die Mizukage davon überzeugt war, das Shiori sie nicht mochte, die Aranami hatte nie etwas derartiges ausgesprochen und ginge man rein vom Gesprochenen aus, würde man niemals denken, das zwischen den beiden Frauen womöglich nicht die beste Luft herrscht. Das war so etwas unausgesprochenes, das man eben nur bemerkte, wenn man das Gefühl dafür besass. Glücklicherweise besass Yuzuriha das Gefühl dafür ... Oder sie glaubte, es zu besitzen. Jedenfalls blickte sie die Blauhaarige für einen längeren Moment einfach nur lächelnd an, während diese erklärte, dass sie schon etwas länger nicht mehr auf Mission war.
"Oooh ... Dir wird langweilig, nicht wahr?", antwortete Yuzuriha und sprach in einem Plauderton als wären sie die besten Freundinnen, "Gut. Dann sorg' ich dafür, dass du demnächst eine wirklich interessante Mission bekommst. Was solls den werden? Eher etwas längeres? Eine Eskortmission vielleicht? Hmm ... Ich glaube, da gibts auch eine Mission, in der nach einer Iryounin verlangt wird um ... Was war das den noch gleich?", sie sah für einen Moment zur Decke, nachdenklich in Gedanken versunken, als ihr die Missionsbeschreibung wieder in den Sinn kam, "Ah, die brauchen da eine Iryounin für irgendein Projekt. Klang seltsam. Falls du Interesse hast, trag ich dich dort ein?", Yuzuriha klang entwaffnend ehrlich und tatsächlich wollte sie Shiori damit einen Gefallen tun, auch wenn sie die Blauhaarige nun nicht besonders gerne mochte, so war sie dennoch eine fähige Kunoichi und die Kiobashi respektierte deren Fähigkeiten.

Sie begann ihr Eis zu essen. Tatsächlich war sie darin ziemlich schnell, schob sich einen Eislöffel nach dem anderen in den Mund. Ja, sie mochte Eis, sie gönnte es sich nur viel zu wenig oft, deswegen hatte sie sich diesmal wohl auch gleich so viele genommen. Und das war es auch, worauf auch gleich Samegawa sich stürzte. Auf ihr vieles Eis.
Als er fragte, ob sie irgendetwas zu verstecken hätte, sah sie zu ihm, ihre Augen fixierten die Seine. "Es tut mir leid dich enttäuschen zu müssen, aber nein, ich habe absolut nichts zu verstecken. Enttäuscht? Tatsächlich hatte ich einfach Lust auf etwas Eis.", kein normaler Mensch würde wohl zehn Eiskugeln als 'etwas' betiteln, aber Yuzuriha war ja auch kein normaler Mensch in diesem Sinne. Sie setzte wieder ihr vieldeutiges Lächeln auf, bevor sie sich wieder an ihr Eis machte.
"Und du? Hast du etwas zu verstecken, Samegawa?", gab sie ihm die Frage einfach Mal zurück und beugte sich dann etwas über den Tisch zu ihm rüber, bevor Miharu ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Diese erklärte, dass sie nicht auf vielen Missionen war, vor allem wegen des Bijuus der noch nicht allzu lange in ihr versiegelt ist. Die Schwarzhaarige nickte verständnisvoll. "Wie geht es den voran mit dem Bijuu? Ich hoffe, er bereitet dir nicht allzu viele Probleme?", ihre Frage war ernst und aufrichtig, ebenso wie ihr Interesse.
"Und tatsächlich ist es purer Zufall, soll es ab und zu geben. Ich verspürte den Drang ein Eis zu verspeisen, also begab ich mich auf den Weg hierher. Immerhin ist dies hier die beste Eisdiele in ganz Kirigakure ... Mal abgesehen davon das Kirigakure insgesamt sowieso nur vier davon besitzt. Nur vier ...", wieso sollte man hier auch viele Eisdielen vorfinden? Hier sah man die Sonne oft tagelang gar nicht wegen des dichten Nebels. Wer hier eine Eisdiele führte, musste hart im Nehmen sein.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 31, 2016 9:43 pm

Für einen Augenblick musste Shiori überlegen, ob Yuzuriha sie mit ihrem Tonfall und der Aussage, ob ihr langweilig würde, verspottete. Nur kurz senkte sie den Blick auf ihr Eis, bevor sie das freundliche Lächeln erwiderte und die Strähne aus ihrem Gesicht hinter das Ohr strich. Sie war nach vorn gefallen und hatte das Siegel verdeckt, dass jetzt wieder offen für jedweden Blick auf ihrer Stirn lag. Die Worte der Dunkelhaarigen Frau ließen sie im Kopf durchaus mehr als einmal abtasten, ob Spott oder Ironie enthalten waren, letztendlich schien die Frau aber schlichtweg freundlich zu sein. Äußerlich verlangte es ihr keine große Reaktion ab, das festzustellen, während sie sich innerlich fragte, ob das wieder ein Spiel für die Jüngere war. Die Aranami neigte leicht den Kopf und breitete die Hände vor sich aus, ohne ihr Eis zu berühren.
"Wann immer Kirigakure meine Dienste auf einer Mission gebrauchen kann, werde ich dafür bereit sein, wie ich auch jeden Dienst im Dorf erledige", erklärte sie letztendlich genauso freundlich wie die andere. Nicht übertrieben, mit Ironie oder Falschheit. Sie tat es der Kiobashi einfach gleich. Wenn sie spielen wollte, spielten sie jetzt eben. "Ich bin mir sicher, Ihr wisst am besten, wo ich nützlich sein kann", beendete die Iryônin ihren Satz. Sie hatte nie besondere Präferenzen für Missionen gehabt und letztendlich war es ihr egal, wofür sie herhielt. Immerhin war alles eine Herausforderung, die es irgendwo zu meistern galt, völlig gleich, was das Ziel eigentlich war.
"Und ich bin mir sicher, mein Bruder wäre nicht unglücklich darüber, auch etwas zu tun zu bekommen", erwähnte Shiori noch beinahe beiläufig, bevor sie ersteinmal in die Zuhörerrolle schlüpfte und sich nebenbei daran machte, ihr Eis mit den Himbeeren aufzuessen. Interessiert lauschte sie währenddessen dem Gespräch zwischen Samegawa und Yuzuriha, wobei ersterer eine ziemlich offensichtliche Frage aussprach, die sie eine Augenbraue kurz in die Höhe ziehen ließ. Er war eben der Charme in Persona. Der Ton in dem die Mizukage ihre Gegenfrage stellte, ließ sie innerlich beinahe seufzen. Sie kannte die Frau kaum, aber genau das war immer, was sie von ihr mitbekommen hatte. Ein seltsames Spiel zwischen geringer Verspieltheit, Kälte, Freundlichkeit und doch wieder irgendwo härte.
Die meiste Zeit hatte sie dieses Verhalten eher belustigt, als dass sie es wirklich schlimm fand, aber es trug wohl auch dazu bei, dass sie nicht das beste Bild von der Spitze dieses Dorfes hatte. Glücklicherweise hegte ihr Bruder bisher keine Ambitionen, sich das Weibchen ins Bett zu holen, sodass sie mehr mit ihr hätte verkehren müssen. Einmal im Leben war sein Desinteresse an festem Kontakt mit dem weiblichen Geschlecht doch nützlich.
Auch die Konversation mit Miharu beäugte sie nebenher, war sie an der Antwort bezüglich des Bijuu doch im Prinzip genauso interessiert, obgleich sie sich sicher war, dass sie es wüsste, würde die übergroße Hummel-Bienen-Chakra-Gestalt irgendwelche gravierenden Probleme bereiten. "Welch purer, glücklicher Zufall...", bemerkte Shiori bezüglich der Worte der Mizukage in Gedanken leise, behielt aber doch ihr ehrliches Lächeln im Gesicht. Sie war ja schließlich niemandem hier böse. Und nur damit beschäftigt, den letzten Rest ihres Eises aus der Schüssel zu löffeln.

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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Jul 31, 2016 10:36 pm

Schade. Gerade wo er geglaubt hatte, das Rätsel um die zehn Kugeln Eis gelöst zu haben, traf ihn die bittere Realität. Einfach Lust auf etwas Eis hatte die werte Mizukage. Wirklich enttäuschend.
„Heh.“, ein Grinsen schlich sich auf seine Lippen, welches er mit eben jenem Ausdruck unterstützte. Es interessierte ihn eigentlich kein Stück und um ihn wirklich zu enttäuschen brauchte es bei Weitem mehr, als einen neckischen Kommentar, „Was soll ich schon zu verbergen haben? Ich spielte auf eine Schwangerschaft an. Um die Aussage auf mich zu münzen, müsste man voraussetzen, dass Männer Kinder zur Welt bringen können.“ Wirklich zugewandt hatte er sich der Schwarzhaarigen nicht und vielmehr war sein Blick fixiert auf die mittlerweile fast leere Eisschale. Der Kerl legte seinen Löffel auf dem kleinen Untersetzer nieder, auf dem der Becher stand, ehe er mit seiner Hand nach einer der übrig gebliebenen Erdbeeren fischte. Er schob sie sich in den Mund, kaute einige Momente darauf herum, schluckte und legte das Grün ebenfalls auf dem Tablett ab.
Irgendwo war er wieder nicht wirklich Mittelpunkt dieses Gespräches und mit dem aufgegessenen Eis hatte der Aranami auch nichts mehr, worauf er sich konzentrieren konnte - mit Ausnahme dieses Gesprächs eben. Dumm nur, dass ihn eben jenes eigentlich kaum interessierte und er auch nie wirklich viel darauf gegeben hatte, seine Mitmenschen näher zu beobachten und sie anhand ihrer Mimik oder Gestik zu analysieren. Selten las er aus ihnen groß irgendwelchen Subtext heraus oder versuchte einen unterschwelligen Hintergedanken in gut gewählten Worten zu erraten. Er verschwendete seine Zeit eigentlich auf andere Dinge.
Aktuell war das wohl einfach nur dumm herumzusitzen und von einer Frau zur nächsten zu blicken, während sie sprachen. Da war das Bijuu-Thema. Nichts, worauf er irgendwas erwidern wollte, geschweige denn konnte. Ne Missionsbeschreibung, die ohnehin für die Ohren seiner Schwester bestimmt war und ne Erklärung darüber, warum eben jene werte Mizukage hier war und nicht etwa in ihrem hübschen Büro, irgendwelche Dinge schreibend.
Ätzend.
Shiori schien jedoch zu wissen, wie man seine Laune ein wenig hob - zumindest aktuell. „Ich wäre beim besten Willen nicht unglücklich. Im Gegenteil.“ Ihn nervte herumsitzen schrecklich. Im Dorf, in der Eisdiele - Überall. Er hatte seit Wochen nichts zu tun gehabt, außer vielleicht irgendwelche Patrouillen an Stränden, um die Lage zu überwachen. Sinnlose Beschäftigungstherapie eben. Sicherlich; es musste irgendwer machen und ja, es war immer noch besser, als gar nichts zu tun zu haben, aber ihm fehlte aktuell die Komponente seiner eigentlichen Berufung. „Ich sitz seit Wochen hier fest. Nicht in der Eisdiele. Im Dorf.“, seine Worte waren knapp, obwohl sich immer noch ein dämliches Grinsen auf seinen Lippen befand, „Ich sollte endlich mal wieder irgendwas tun, sonst tu ich meiner Schwester wirklich noch den Gefallen und lach‘ mir ne Freundin an.“ Mit einem Kopfnicken deutete er in die Richtung der Theke, wo das Eis kühl lagerte. Er wollte offenkundig auf die Blondine von eben anspielen. Hübsch war sie ja immerhin.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Aug 07, 2016 2:18 pm

Die Kage zeigte sich hilfsbereit und bot der Iryonin direkt eine potentielle Mission an. Es klang ernst gemeint, aber die Aranami wirkte nicht sonderlich erfreut und gab eine sehr passive Antwort. Die Sakurai rümpfte etwas ihr Näschen, war dieses Verhalten von ihrer Freundin definitiv nicht gewohnt und wirklich hiess sie es auch nicht gut. Sie sprach immerhin mit der Mizukage. Etwas respektvoller sollte man doch mit ihr umgehen, zumindest aus Miharus Sicht. Sie schweig jedoch bis sie selbst angesprochen würde. immerhin platzte man nicht in ein Gespräch, das gehörte sich nicht.
Sensei Sam war definitiv direkter als seine Schwester, auch wenn das Ergebnis am Ende wohl dasselbe war. Auch wenn der Gedanke an eine schwangere Mizukage eine gewisse Belustigung in Miharu aufrief, so war sie auch angemessen zurückhaltend irgendwelche Emotion bei entsprechendem Kommentar zu zeigen. Zumindest jemand sollte vielleicht vollends höflich bleiben. Es konnte schliesslich unangenehm für die Kage werden, wenn mehrere Leute derart mit ihr sprachen ohne zurechtgewiesen zu werden. Allerdings hatte auch Yuzuhira nicht gerade den respektvollsten Ruf, eher war sie etwas in Verruf in der Sparte.
Das Thema schwang zu ihr um, beziehungsweise ihrem Training mit dem Bijuu. "Tatsächlich bereitet es weniger Probleme als vorerst angenommen. Ich möchte nicht sagen, dass es einfahc wäre, sicherlich nicht. Allerdings scheint Chomei eher eine gemütliche Natur zu haben und hegt keine Abneigung gegen mich. Zwar hat er auch keinerlei Zuneigung, aber es macht die Arbeit mit ihm um einiges erträglicher als erwartet", erklärte die Jinchuuriki pflichtbewusst. "Momentan kann ich eine kleine Version von ihm, vielleicht katzengross, beschwören und auch kontrollieren. Es würde aber wohl etwas Chaos geben, wenn ich es hier täte. Nicht wegen Chomei selber, sondern weil die Leute sicherlich sehr allergisch auf einen beschworenen Bijuu, wenn auch in handlicher Grösse, reagieren würden.Falls es jedoch euer Wunsch, ist Kage-sama, würde ich ihn herholen." Sie löffelte daraufhin ihr Eis leer. Der Kräutertee ist bis anhin noch nicht aufgetaucht und sie hatte etwas die Hoffnung verloren ihn zu bekommen. Anscheinend war es tatsächlich nur ein Fan gewesen, der Aufmerksamkeit haben wollte. "Das Ziel wäre Chomei in voller Grösse zu beschwören. Das wird allerdings.... eine lange Weile dauern, bis ich soweit bin." Das Bild wie die zierliche Miharu vor dem riesenhaften Insekt stehen würde, war sicherlich relativ amüsant bis beängstigend, wenn man so darüber nachdachte.
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   So Aug 07, 2016 4:47 pm

Mission. Die zwei Aranamigeschwister wollten als Missionen, anscheinend langweilten sie sich. Und dabei wussten sie wahrscheinlich nicht einmal, dass Yuzuriha die Beiden um genau diese Freizeit beneidete. Seid sie diesen Posten angenommen hatte, war sie ständig unter Zeitdruck. Man mochte glauben, dass ihr Beruf nun ruhiger und angenehmer geworden wäre. Nicht mehr so lebensgefährlich und vielleicht würde sie nun als Mizukage irgendwo wegen altersschwäche in einem grossen, weichn Bett sterben. Tatsächlich lagen die Dinge aber ein wenig anders. Gut, das mit dem Bett mochte so eintreffen, das konnte Yuzuriha bis dato nicht sagen, aber ihre Arbeit als Mizukage war mindestens genau anstrengend und stressig, wenn nicht gar schlimmer. Vor allem der Papierkrieg war schlimm. Sie hatte den unterschätzt, masslos unterschätzt. Als sie den Posten angetreten war, dachte sie, dass es ja kein Problem wäre, ein paar Papaier am Tag zu unterzeichnen. Nun, wären es nur ein paar Papiere, wäre das ja auch gar kein Problem. Aber aus ein paar Papieren, wird meistens ein ganzer Stapel und das pro Tag. Manchmal fragte sich Yuzuriha, wie man nur so viele Dokumente an nur einem Tag produzieren konnte. Für sie war das ein kleines Mysterium.
Sie schaute also zu Shiori und Samegawa, bevor sie mit dem Löffel auf die beiden deutete. "Ihr wollt also eine Mission, ihr beide? Etwas spannendes, hm?", sie lächelte leicht, es war verheissungsvoll, "Kommt etwas später in mein Büro, ihr beide, dann werd' ich euch eine Mission geben. Da gibt es eine, die womöglich perfekt für euch zwei wäre. Hab' nicht alle Details im Kopf aber ...", sie machte eine Pause und schob sich einen Löffel Eis in den Mund, bevor sie dann weiterfuhr, "Sie ist wichtig.", diese drei Worte hatte sie mit ungewöhnlicher Ernsthaftigkeit ausgesprochen, die Yuzuriha auch ziemlich plötzlich angenommen hatte. In dieser Mission ging es tatsächlich um ein ernstes Thema. Es ging um den Sohn des Daimyou.
"Und auch wenn du mich nicht besonders magst.", sie deutete mit dem Löffel wieder auf Shiori, "und ich dich wohl auch nicht sonderlich mag und du ...", der Löffel wanderte weiter zu Samegawa, "manchmal n'echter Idiot bist, seid ihr zwei mit die fähigsten Shinobis, die es in Kirigakure gibt. Deshalb denke ich, seid ihr für diese Mission wie geschaffen.", und sie lächelte zuckersüss, als hätte sie den beiden gerade nur Komplimente gemacht.
Dann blickte sie zu Miharu, welche von ihrem Bijuu erzählt hatte und das sie eine kleine Miniversion vom Shichibi machen konnte. Yuzuriha hob die Augenbrauen und war doch etwas überrascht, positiv. "Ein kleiner Bijuukäfer?", fragte Yuzuriha dann nach und stellte sich das innerlich vor, "Das klingt ... ja richtig putzig. Das würde ich nur zu gerne sehen!", und das meinte sie wirklich ernst. Ein kleiner Bijuu in der grösse eines Plüschtieres, da konnte es nicht anders kommen, Yuzurihas kindliche Seite sprang einfach darauf an!
Sie lächelte die Rosahaarige an und legte ihr stolz eine Hand auf die Schulter. "Zeig' es mir, aber nicht hier. Ein anderes Mal, in Ordnung? Ich würde den kleinen Plüschtier-Bijuu aber nur allzu gerne sehen."
Und kaum hatte sie aufgehört zu reden, ass sie weiter ihr Eis ... Als ihr Blick auf eine Uhr im Raum fiel. Für einen Moment erschrack sie, war überrascht, dass es tatsächlich schon so spät war.
"Oh, meine Lieben, ich muss nun leider aufbrechen. Es war nett mit euch zu plaudern.", sie lächelte jeden kurz an, bevor sie ihr restliches Eis in die Mitte des Tisches schob, "Das dürft ihr noch essen. Aber teilts gefälligst gerecht auf.", und kaum hatte sie dies gesagt, stand sie auf und verliess die kleine Gruppe.

tbc: Büro des Mizukage
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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Fr Aug 12, 2016 11:22 pm

Shiori verbrachte ihre schweigende Zeit damit, ihre Gesprächspartner zu beobachten. Wie ihr Bruder mit der Mizukage neckische Kommentare austauschte, die man genauso gut als Flirt hätte werten können, wäre der Aranami nicht gänzlich abstinent in solchen Dingen und hätte er nicht eine derart lange Leitung, was zwischenmenschliche Dinge betraf. Sie sah auch, dass Miharu sich im umgeschwungenen Gespräch weitaus weniger wohl zu fühlen schien, als zuvor. Ob es an der Anwesenheit Yuzurihas oder eher am raueren Ton der Konversation lag, vermochte sie dabei aber weniger zu beurteilen.
Vermuten tat sie allerdings letzteres. Miharu war eine nette junge Frau mit viel Respekt im Leib und sie respektierte die Dunkelhaarige vermutlich zu sehr, um eine Abneigung zuzulassen. Letztendlich hatte die Iryônin selbst auch keine große Abneigung gegen die Kiobashi, doch genau das Verhalten, das sie jetzt wieder zeigte, erweckte stets eine leicht mütterliche Belustigung in ihr. Wie die Frau in einem Moment völlig ernst und verwegen mit ihr sprach, ja beinahe mit ihren Worten spielte und im nächsten Moment ihre Aufmerksam mit kindlicher Begeisterung auf einen Baby-Bijuu richtete. Nur kurz zuckten die blauen Augenbrauen in die Höhe.
Miharu sollte den Shichibi vermutlich wirklich nicht hier beschwören, aber glücklicherweise sah die Mizukage das ähnlich und verschob das Verlangen, ihn zu sehen etwas. "Vielen Dank für das Vertrauen, ich werde dafür sorgen, dass wir beide da sind", entgegnete Shiori letztendlich lediglich, als Yuzuriha wieder ihr Eis aß. Letztendlich war sie damit aber nicht sonderlich lange beschäftigt, sondern schien beim auf die Uhr schauen zu erschrecken. Der Alltag eines Dorfoberhauptes war wohl nur halb so entspannt, wie manch einer es sich vorstellen mochte oder wünschen würde. Demnach war der Abgang der schwarzhaarigen Schönheit recht galant aber abrupt. Sie ließ ihr Eis stehen und bot es ihnen an.
Nur leicht verwundert sah Shiori ihr nach, bevor sie den Kopf verwirrt schüttelte und sich wieder den anderen beiden zuwandte. "Bitte, Brüderchen, bedien dich am Eis deiner Flirtbekanntschaft", erklärte sie zwinkernd und deutete mit einer Handbewegung auf das Eis der Mizukage, bevor sie Miharu wieder ansah. "Tut mir leid, es ist nicht so, als könnte ich Yuzuriha nicht leiden. Sie ist mir nur schon immer suspekt gewesen... Lange bevor sie Oberhaupt des Dorfes wurde und letztendlich ist sie dadurch ja kein neuer Mensch." Es mochte eine schwache Erklärung für ihr Verhalten sein, aber sie hatte den Drang sich vor Miharu zu rechtfertigen. Sie war schließlich nicht böse gewesen, nicht wahr?
Die Kiobashi hatte stattdessen offen ausgesprochen, dass sie sie nicht leiden konnte.
Nicht, dass es Shiori einen Stich versetzte oder sie deshalb besonders traurig war, es verwunderte sie nur leicht. Egal war es dennoch und die Gedanken der Fünfunddreißigjährigen bewegten sich daher auch wieder von dem Sachverhalt zu interessanteren Themen. "Was planst du heute noch so?", fragte sie die Bijuuträgerin und lächelte sanft. "Ich würde demnächst wirklich gern mal wieder einem Training beiwohnen. Vielleicht passt es ja nach dieser Mission oder sogar noch zuvor? Je nachdem, wann uns diese Aufgabe wohin führen wird."

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BeitragThema: Re: Eisdiele zur glänzenden Schneeflocke   Sa Aug 13, 2016 7:05 pm

Und plötzlich hatte Yuzuriha Samegawas volle Aufmerksamkeit. Vergessen war die letzte Erdbeere, die er noch hätte essen können, vergessen waren die dummen Sprüche. Zumindest für einen Augenblick. Kurz hielt der Aranami inne, wandte sich der Mizukage zu und hörte zu, was sie zu sagen hatte.
Unglücklicherweise war das Gequatsche eben nicht wirklich von Belang. Viel verriet die Umschreibung - wenn man das überhaupt so nennen konnte - der Mission nicht. Nur der Nachdruck von Wichtigkeit war das einzig Essentielle in ihrer Aussage, was den Aranami wenig beeindruckte. „Tch.“, abfällig schnalzte er mit seiner Zunge und das vorherige Interesse an der Konversation schwand abermals. Die nächsten Worte der Kiobashi vernahm er nur noch mit halbem Ohr. Sie mochte seine Schwester nicht, seine Schwester mochte sie nicht, er war ein Idiot und zusammen waren sie unter anderem die fähigsten Shinobi.
„Bla, bla.“, schoss es dem Kerl durch den Kopf, der mittlerweile wieder auffällig damit beschäftigt war, sich in dem Lokal umzusehen. Sein Blick suchte nichts Bestimmtes und so wanderten seine blauen Kullern von einem Punkt zum anderen. Sein Gesicht lag wieder in seine Handfläche gestützt und wirkte relativ ausdruckslos. Kurz besah er sich irgendwelche Passanten, die bei Blickkontakt jedoch schnell wieder anderen Dingen nachgingen. Eis essen zum Beispiel. Seufzend wandte er sich also wieder dem Geschehen am Tisch zu, während er sich die Missionsbeschreibung - die ja eigentlich keine gewesen war - noch einmal durch den Kopf gehen ließ.
Derweil verkündete Yuzuriha, dass sie noch etwas zu tun hatte und sie schon wieder los musste. Eigentlich Grund genug, ihr liebevoll einen weiteren sinnlosen Kommentar über Freizeit reinzudrücken, wäre da nicht die Aussage gewesen, die ihm nunmehr erst wirklich bewusst wurde. Sie hatte ihn Idiot genannt! Ohne dass er die Worte wirklich mitgeschnitten hatte!
„HEY!“, rief er ihr lautstark hinterher, „Was meinst du mit Idiot?!“ Es war jedoch zu spät. Die Mizukage war bereits vor dem Lokal und verschwand zwischen den Menschen, wenngleich er glaubte, ein letztes dümmliches Grinsen auf ihren Lippen zu erkennen. Er könnte sich jedoch genauso gut irren und es war bloße Einbildung. „‘dammt.“ Einige Augenpaare waren auf ihn gerichtet, was ihn kaum kümmerte. Er sank in seinem Stuhl zurück und sah noch einige Augenblicke in die Richtung, in die die Schwarzhaarige verschwunden war.
Im Ernst, was meinte sie mit Idiot?
Nachdenklich nagte Samegawa an seiner Unterlippe, ehe Shiori ihn aus seinen Gedanken holte. „Hm?“, sein Blick fiel auf das Eis, das er mit einem Schulternzucken ablehnte, „Näh. Sie hat auch keine Laktoseintoleranz. Da is‘ Milcheis dabei. Und sie ist sicher alles, aber nicht meine Flirtbekanntschaft. Ich mein sie hat mich einen Idioten genannt! Ich hab ihr weiß Gott wie oft den Arsch gerettet als sie jünger war! Kein Wunder dass sie nur das Zahnstocherchen abbekommen hat.“ Er schmollte. Definitiv. Innerlich. Sein Stolz war angegriffen - wenigstens ein bisschen und nur zu gerne wäre er ihr gefolgt, um gleichermaßen irgendwas erwidern zu können. Tatsächlich war sie nicht die erste, die ihn jemals als solches betitelt hatte, noch war es das erste Mal gewesen. Als sie noch in einem Team gewesen waren, hatten sie sich tagtäglich irgendwelche Phrasen an den Kopf geworfen. „Wie auch immer…“, murmelte er irgendwann abwesend, „Wollt ihr noch sitzen bleiben? Ansonsten würd ich zahlen. Euer Zeug auch.“ Vielleicht war er nicht derjenige gewesen, der den meisten Spaß an diesem Treffen hatte, aber er besaß innerlich irgendwo den Anstand, seine Schwester und seine ehemalige Schülerin einzuladen.
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