Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Die Bar versteckt hinter den Blättern

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BeitragThema: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeSa März 28, 2015 4:02 pm

Die Bar versteckt hinter den Blättern Barzrpez

Es ist eine eher kleine Bar, die auch keinen sonderlich hohen Ruf in Konoha genießt. Die Bar versteckt hinter den Blättern, sie heißt wirklich so, liegt am Rand des Stadtzentrums hinter einer riesigen Eiche versteckt. Sie ist von durchschnittlichen Holzzäunen eingesäumt und wirkt von außen eher wie ein verlassenes Wohnhaus. Innen drinnen treffen sich eher die untere Mittelschicht und Menschen mit schweren Problemen. Die feinste aller Bars ist es nicht, doch es reicht, wenn man einfach mal seine Ruhe genießen will, da hier jeder für sich ist und sich nicht für den anderen interessiert.
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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeSa März 28, 2015 4:27 pm

cf: Krankenhaus von Konoha (Timeskip von knapp zwei Wochen)

Es war nun schon wieder eien gewisse Zeit vergangen seit Madoka diese Ärztin aus Kirigakure kennengelernt hatte. Sie war wieder gegangen, zurück in ihre Heimat, mit Azunagi hatte sie auch kaum zu tun gehabt. Mit Setsuna auch nicht sonderlich viel. Dass sie überhaupt mit jemanden Kontakt gehabt hatte, war ein Wunder. Oftmals waren es nur irgendwelche langweiligen Gespräche oder sogar Zurechtweisungen. Von Zuhause, von der obersten Riege, von ehemaligen Kameraden. In erster Linie wahrscheinlich, weil Madoka nun schon zum zweiten Mal wieder in die Bar versteckt hinter den Blättern gegangen war. Hier war sie lange nicht gewesen, obwohl sie früher als Stammgast gegolten hatte. Mit 14 Jahren. Sie war immer mit ihren falschen Freunden hier her gegangen und hatte reihenweise Sake geschlürft. Doch sie trank hier nichts. Nur Wasser, das sie aus einem Bierkrug trank. Ziemlich untypisch und stillos, doch sie wollte nicht mehr trinken. Seit ihrem Koma hatte sie dem abgeschworen und wollte sich und ihrer Familie etwas Gutes tun. Aber der Stress und die schlechte Lauen der letzten Tage musste immer wieder in diesem Ambiente Trotz geboten werden. Mit dem Training klappte es auch nicht so, obwohl das Kurai Gôken wirklich etwas tolles war. Es fehlte allerdings der richtige Sensei, um das medizinische Chakra weiter zu etablieren. Für sich übte Madoka immer wieder, allerdings traute sie sich noch nicht auf irgendwen zuzugehen und um Hilfe zu bitten. So saß sie an einem der runden Tische auf einem hell bezogenen Stuhl und umklammerte den Krug. Das Wasser wirkte so, als wäre es gar nicht da, wenn es den schwachen Lichteinfall nicht reflektiert hätte. Abwesend rieb Madoka sich mit dem Handrücken über die Wange und das Auge. Sie zerbrach sich schon wieder den Kopf und war hier alleine. So wie fast alle anderen auch. Seufzend trank sie einen Schluck und drehte dann an dem Ehering ihrer verstorbenen Mutter, den sie heute an der rechten Hand trug.
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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeMo März 30, 2015 7:55 pm

CF: Haupttor von Konoha

Jinpei war ein paar Momente lang durch die Gassen Konohas geirrt, bis er hier gelandet war. Es sah nach nichts großem aus. Aber hier würde er vermutlich unerkannt bleiben. Und vielleicht konnte er außerdem mit jemandem ins Gespräch kommen, der irgendwie hilfreich sein konnte. Leicht wog Jinpei den Kopf hin und her und überlegte, ob er wirklich eintreten sollte – dann tat er es. Dieses Lokal war eher unteres Niveau. Egal. Es war still, in jeder Ecke war jemand für sich alleine. Freie Tische gab es auf den ersten, einäugigen Blick des Heilers nicht. Er zog den Rucksack von den Schultern und sah sich kurz um, wo er am liebsten Platz nehmen wollte. Ein Mann sah zu ihm auf und Jinpei ging einen Schritt auf ihn zu, doch ganz offensichtlich war der Mann nicht an einer Konversation interessiert. Er mied zwar nicht den Blick, aber er rückte ein Stückchen vom Tisch weg, als wenn er aufspringen würde, sobald Jinpei bei ihm Platz nahm. Nettes Völkchen hier in Konoha …, dachte Jinpei und sah sich weiter um, bis er eine junge Dame erspähte, die einen Bierkrug vor sich stehen hatte und mit einem Ring an ihrer Hand herum spielte… warum nicht.

Etwas entspannte er die Schultern, dann ging er mit ein paar Schritten auf den Tisch zu und legte die freie Hand auf die Stuhllehne. “Ist hier noch frei?“, erkundigte er sich und wollte so auf möglichst unaufdringliche Weise in Erfahrung bringen, ob es für die Braunhaarige in Ordnung war, wenn er sich dazu setze. Wie er gerade erst gesehen hatte, war das nicht selbstverständlich.
Jinpei selbst erregte vielleicht doch etwas Aufmerksamkeit in seiner Aufmachung. Die Kleidung zwar nicht zerrissen, aber schmutzig, die Haut viel heller als es in Konoha üblich war, eine Augenklappe – sein Gesicht sah ausgemergelt aus, als wenn er lange auf Reisen gewesen wäre… was ja auch der Fall war. War roch Jinpei nicht unangenehm – was hier in dem Lokal nicht zwingend aufgefallen wäre – aber er sah eindeutig danach aus, dass er wieder einmal ein Badehaus aufsuchen sollte.
Er rang sich ein Lächeln ab, während er seine Tasche auf dem Boden absetze und auf eine Antwort wartete. Unfreundlich sah Jinpei zumindest nicht aus. Nur äußerst mitgenommen.
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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeFr Apr 03, 2015 10:42 am

In Gedanken versunken bemerkte Madoka gar nicht, dass sich ihr jemand genähert hatte, um sich bei ihr niederzulassen. Von den Hintergründen und Faktoren wusste sie noch viel weniger. Ein wenig schrak sie auf, als sie plötzlich angesprochen wurde, ließ von dem Ring ihrer Mutter ab und legte beide Hände, als hätte man sie irgendwo bei ertappt, an den Krug vor sich. Kurz blinzelte sie mit einem feinen Räuspern, blickte auf und sah den Mann an, der fragte, ob bei ihr ein Platz frei sei. Den Stuhl hatte er sich schon erfasst. "Äh- Ja, natürlich", entgegnete die Grünhaarige immer noch etwas aus ihrem Gedankenfluss gerissen. Verlegen strich sie sich ein paar Haare hinter das Ohr und beruhigte sich dann schließlich auch, sodass sie sich dem Besucher und Fremden widmen konnte. Sie sah ihn an, um eine Bestandsaufnahme zu nehmen. Bedrohlich wirkte er nicht, doch auch nicht wirklich einladend. Als hätte man ihn gehetzt und er war vor dem Vater seiner verbotenen Affäre geflohen. So einen klischeehaften Eindruck erweckte er bei Madoka. Gesehen hatte sie ihn aber auch noch nie. Er kam wahrscheinlich nicht von hier. Nicht, dass Konoha-Nin zwangsweise gepflegt waren, aber sie sahen doch nicht so durch den Wind aus wie dieser Mann. Dabei beobachtete sie wie er seine Tasche abstellte, doch da war nichts besonderes bei auf den ersten Blick. Eine Kürbisflasche wie aus den Wind- und Blitzreichen wäre wahrscheinlich auffälliger gewesen. Mit ruhiger Stimme und einem neugierigen, aber etwas verloren wirkendem Lächeln fragte Madoka ihn: "Darf man fragen, was Sie hier her verschlägt? Sie sehen ziemlich ... naja. Sie wissen schon."
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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeFr Apr 03, 2015 11:31 am

Mit einem leichten Lächeln nickte Jinpei dankend und zog den Stuhl zurück, um Platz zu nehmen. Auch sein Katana zog er mitsamt Scheide aus dem Gürtel und lehnte es an das Tischbein, gemeinsam mit seinem Rucksack. “Danke.“, sprach er und sah sich nach einem Kellner um. Da er so lange unterwegs gewesen war und der Rucksack nicht gerade vor Reisemitteln übergequollen. Im Gegenteil. Mehr als eine Feldflasche und ein wenig Trockenfleisch war nicht vorhanden gewesen. Kaum daran gedacht machte sich auch der Hunger bei ihm breit. Die junge Frau vor ihm sprach ihn an und wollte wissen, was ihn hierher verschlagen hatte. Er sah sie an und senkte dann den Blick. Wie viel von der Wahrheit konnte er rum erzählen? Ein wenig würde nicht schaden, so beschloss er. “Ein Shinobi aus Konoha hat mir das Leben gerettet und jetzt will ich mich dafür bedanken. Das erklärt nicht meine Aufmachung – Er hat mir aus einer aussichtslosen Situation heraus geholfen.“, sprach er und wartete ab, wie die Reaktion von der vor ihm sitzenden war. Unabhängig davon reichte er ihr seine Hand. “Mein Name ist Jinpei.“ Innerlich hoffte er, dass sein Vorname alleine nichts über seine Herkunft aussagen würde. Sein Äußerliches hatte sich seit dem Ablegen einer der Klingen der 7 durchaus gewandelt. Härtere Züge hatte er bekommen.
Sein Blick wand sich erneut um und er erspähte einen Kellner. Er hob die Hand und bestellte sich einen Sake – Die Qualität war hier sicherlich nicht gerade berauschend, aber um die Gedanken ein wenig frei zu bekommen würde es schon reichen. “Und wie sieht es mit Euch aus? Ihr passt nicht so wirklich hierher, würde ich behaupten.“, erkundigte er sich nun. Der Großteil der Kundschaft sah für Jinpei eher nach unterer Gehaltsklasse aus, aber ihre Sachen sahen gepflegter aus, als die der anderen hier. Vielleicht steckte dahinter ja auch eine interessante Geschichte.
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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeDi Apr 07, 2015 10:55 am

Mit leicht zusammengezogenen Augenbrauen lauschte Madoka dem Mann, der erzählte, dass irgendwer aus dem Dorf, ein Ninja, ihm geholfen, vielleicht sogar gerettet hätte. Taten solche Mannen von hier so etwas mit Menschen, die offensichtlich nicht von hier waren? Ein Dorf sah sich doch immer als Institution, geschlossen, und außerhalb der Mauer agierte man als wäre es eine völlig andere Welt. Zwar wahrte man den Respekt vor der Menschheit und half den Unschuldigen, doch wenn dieser Jinpei sagte, dass die Situation aussichtslos gewesen sei, dann gab es wohl nur eine Rechnung: Aus der Situation ist nur einer von zweien lebend heraus gekommen. Bei seinem Anblick wollte sie aber auch nicht genauer nachfragen. Zu viel Neugierde konnte schnell ungesund sein. Entweder für Jinpei, weil es ihn zu sehr aufwühlte, oder sogar für Madoka, wenn sie diesen Shinobi gekannt hätte. Doch sie hatte glücklicherweise von keinem Bekannten gehört, der verstorben war. Noch einen hätte sie momentan auch nicht aushalten können. Nachdenklich sah sie dann in ihr Wasser, spielte am Griff des Krugs herum und ließ unkommentiert, was Jinpei erzählt hatte. Kurz darauf hob sie aber den Blick wieder an, weil er doch tatsächlich nach ihr fragte. Das kannte sie ja so gut wie nicht. Ihr einziger Freund war ein Gefühlskrüppel und nicht in der Lage auch nur diese Frage zu stellen, wie es ihr gehe, alle anderen mied sie größtenteils. Mit einem müden Lächeln bettete Madoka ihr Gesicht in ihre rechte Hand, sah auf den Tisch vor sich und trommelte mit den Fingern der anderen Hand darauf. "Nun ja, wie soll es aussehen? Eigentlich dürfte ich nicht einmal hier sein, aber das kümmert hier niemanden wie alt man ist. Mein Name ist Sunohara Madoka, ich bin eine Chûnin. Wahrscheinlich passe ich gerade deswegen nicht hier hin? Ninjas sind doch Kämpfer, begabt und beschäftigen sich mit vorbildlicheren Dingen wie Go spielen oder Bücher über Jutsu zu wälzen." Irgendwo schwang ein Unterton von Verachtung gegenüber denen mit, die das so machten. Madoka war eben anders, was viele nicht duldeten. Einiges davon war schlecht gewesen, aber was sollte es schon? "Ich weiß nicht, ich brauche das irgendwie immer nochmal hier her zu kommen. Obwohl ich gar nichts trinke außer Wasser. Seit mein Vater im Gefängnis sitzt ... Ach egal. Das ist Geschwafel." Kurz darauf nahm sie einen großen Schluck aus dem Krug, auch wenn es nicht das vertraute Brennen im Rachenraum auslöste, sondern einfach nur kühl hinunter ging.
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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeDi Apr 07, 2015 8:59 pm

Sein halber Blick musterte die Jüngere und versuchte ihre Gedanken zu erraten – doch darin war er alles andere als gut. Er beließ es bei dem was er sah. Sie runzelte etwas die Augenbrauen. Ende. Dann begann sie von sich selbst zu erzählen. Sie selbst erwähnte, dass sie eigentlich zu jung für dieses Lokal war, es allerdings niemanden hier interessierte. Dass es hier niemanden interessierte, glaubte er ihr aufs Wort. Hier interessierte sich niemand für den Nachbartisch. Ihre eigene Auffassung von Ninja – Shinobi war sehr interessant, zählte er sich doch selbst eigentlich auch zu eben jenen. Vorbildliche Dinge wie Go Spielen oder Bücher wälzen. Anscheinend kannte sie eine sehr interessante Gruppe an Shinobi, wenn diese so gebildet waren. Er selbst mochte es ab und an mal Schach zu spielen, wobei das für ihre Heimat vollkommen unüblich war. “Nun – wenn ihr selbst wisst, dass ihr hier nicht sein solltet brauche ich euch ja nicht darauf hin zu weisen.“, sprach er mit einem leicht spöttischen Unterton. “Aber ich war in eurem Alter vermutlich auch schon in solchen … sagt man hierzu Lokal?“, sprach er am Ende leise und sah sich dabei nach dem Kellner um, der gerade in ihre Richtung kam.
Der Sake erreichte den Tisch. Er nahm einen Schluck. War in Ordnung – wie erwartet nicht gerade qualitativ aber in Ordnung. Sie sprach davon, dass sie es brauchte hier her zu kommen, seid ihr Vater im Gefängnis war – doch dann brach sie abrupt ab und tat es als Geschwafel ab. Er war eigentlich nicht nach Konoha gekommen, um sich freimütig über alles und jenen zu unterhalten. Aber da er gerade eh einen Sake vor sich hatte und ein wenig Kontakte hier brauchen konnte – was sollte es schaden. “Erzählt mir ruhig – was ist seit dem euer Vater im Gefängnis ist.“ Ein weiterer Schluck vom Sake. “Es sei denn Ihr wollt nicht hier darüber sprechen.“, ergänzte er und sah Madoka dabei mit leicht fragender Miene an. Konnte ja durchaus sein, dass hier niemand von ihr großartig erfahren sollte. Wenn das hier einen Zufluchtsort für sie darstellte, dann möglicher Weise, weil sie hier niemand kannte und weil sie hier niemand bevormundete oder sie hier jemand anders sein konnte. Jinpei selbst schließlich war hier und wollte nicht als er selbst erkannt werden, was Aufgrund seiner minder prächtigen Verfassung wohl nicht weiter schwer war.
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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeSa Apr 11, 2015 6:19 pm

Wollte er das wirklich wissen? Das war äußerst eigenartig. Ihr eigener Kumpel schaffte es nicht mal danach zu fragen, aber ein daher gelaufener Fremder mit völlig eigenen Gründen, die mit ihr nichts zu tun hatten, um nach Konoha zu kommen, hörte sich gerne an, wie es um ihren Vater stand. Das war irgendwo vom Schicksal persönlich ein Tritt in den Hintern, gleichsam eine Hand, die jemand ausstreckte, um sie einfach mal zu tätscheln, dass alles nicht so schlimm war wie sie es immer sah. Nachdenklich blickte sie kurz in ihren Krug, trank in Ruhe das Wasser leer und legte dann ihre Hände auf ihre Beine, um zu seufzen. "Ich hätte damit kein Problem, zu verlieren habe ich eh nichts", gab sie recht monoton von sich. Es stimmte schließlich auch. Zwar hatte Madoka Familie, die sie liebte, aber die Grundmauern ihrer Seele hatte man schon längst erschüttert. "Ich kann Sie gerne zu mir nach Hause bringen, Jinpei. Da haben wir unsere Ruhe. Auch wenn das vielleicht überstürzt und unvorsichtig ist- Na ja, Sie sehen nicht wirklich gut aus. Sie könnten etwas zu essen vertragen. Meine Tante ist bestimmt so nett und kocht etwas. Mögt Ihr?" Es folgte ein recht herzliches Lächeln, das auch so gemeint war. Madoka hatte sich nie wirklich um andere gekümmert, wenn es nicht ihre Familie oder Setsuna war. Es war eine schöne Abwechselung und ganz ohne Zwänge. Wenn Jinpei nicht wollte, dann konnten sie auch immer noch woanders hin. Oder sie konnten bleiben, sie einfach unterhalten. Es war irgendwie erleichternd, dass es solch zufällige Kontakte gab, die sie wie einen völlig normalen Menschen behandelten. So etwas hatte sie sich Jahre lang bei den Leuten gewünscht, die sich eigentlich Freunde und Kameraden nannten.
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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeMo Apr 13, 2015 8:09 am

Jinpei staunte nicht schlecht. Er war vor kurz mehr oder minder von den Toten auf erstanden und nicht besonders glücklich, was seine Umstände anging. Niemand wusste, dass er noch lebte. Nur wusste man, dass der Hachibi nicht mehr in ihm war – was eigentlich gleichzusetzen war mit dem Tod des Jinchûriki. Er war nach Konoha gekommen, um Antworten zu bekommen, Fragen zu stellen und vieles mehr. Jetzt saß er hier, eine eigentlich attraktive junge Frau vor sich sitzen, die depressiv zu sein schien. Sie habe nichts zu verlieren, meinte sie. Ungläubig blinzelte er und vergaß glatt darauf etwas zu erwidern – ihr etwas Aufbauendes oder dergleichen zu sagen. Untypisch war es für ihn, dass er sich nach jemandem außerhalb seiner Familie erkundigte – und das wusste er auch. Aber er wollte einen Lebenswandel haben und das hier war die perfekte Voraussetzung.
Madoka meinte, dass sie ihn zu sich nach Hause bringen könne. Unvermittelt glitt sein Blick an ihm hinab. “Ich weiß nicht so recht – was würde eure Tante zu einem wild Fremden sagen, der aussieht, als ob er im Schmutz gewühlt hat, zusätzlich ein Katana dabei hat und eine Augenklappe besitzt aus einem vergangenen Kampf?“, stellte er ihr nun eine Rückfrage. “Es kommt mir nicht richtig vor als Fremder euer Heim zu betreten – andererseits kommt mir eure Einladung sehr gelegen.“, ergänzte er und lächelte leicht, was sein Gesicht zumindest für einen Moment lang zutraulicher und freundlicher wirken ließ. Er ließ Madoka ein paar Momente, um noch einmal über ihr Angebot nach zu denken und schloss sein Auge und verließ mit seinen Gedanken kurz den Raum.

Wie es wohl seinen Schwestern gerade erging? Hatten sie die Nachricht über seinen Tod bereits erhalten? Wurde sich um sie gekümmert? Er war sich sicher, dass sich um sie gekümmert werden würde. Durch seine Zeit als Schwertshinobi des Nebels und Jinchûriki hatte er finanzielle Abkommen getroffen, da die Wahrscheinlichkeit, dass er im Dienst verstarb, sehr hoch war. Es wurde ihm versichert, dass seine beiden Schwestern erhebliche Abfindungen erhalten würden, wenngleich das den Schmerz nicht lindern würde, den sie psychisch erleiden mussten. Es erinnerte ihn an den Tod seiner Eltern. Dann auch unweigerlich an Shiki, welche nach seinem Ausflug nach Konoha sein primäres Ziel sein.
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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeSo Apr 19, 2015 3:31 pm

"Gut, Ihr seht jetzt nicht aus wie aus dem Hause der Hyuugas, aber war das nicht einst die Botschaft aus dem vierten Weltkrieg? Dass wir diese Grenzen im Herzen fallen lassen, um das Misstrauen zu besiegen und in Frieden miteinander zu leben?" Nachdenklich sah Madoka Jinpei nochmals ins Gesicht, während sie mit einem Schulterzucken die Arme verschränkte. "Ich werde es meiner Tante erklären, oder Ihr könnt Euch auch selbst vorstellen. Es ist ja nicht so, dass ich Euch in mein Zimmer einladen will. Nur in unsere Wohnung." Kurz dachte sie allerdings auch über Nagisa und ihre Reaktion nach. Sie fand es vielleicht nicht so elegant, wenn unangemeldet ein Gast dort eintraf, wo sie bisher mit ihrer Nichte und ihrer Tochter allein gelebt hatte. Madoka war zwar jetzt wieder da, doch eher zurückgezogen und alleine. Besuch gab es kaum, und wenn, dann wenigstens welchen aus dem Dorf, den sie auch kannte. Jinpei wäre ein anderes Kaliber, aber die Grünhaarige war das so gleichgültig, dass sie ihre Tante einfach mit ins Boot zog. "Irgendwo gibt es in Geschichten ja immer eine naive Seele, die bereit ist zu helfen. Sie stirbt am Ende als erste." Danach schwand das Lächeln aus Madokas Gesicht und sie rückte mit dem Stuhl vom Tisch ohne darauf zu achten, ob Jinpei noch widersprach oder austrinken musste. Sie schob ihn wieder heran, stützte sich kurz darauf ab und nickte Richtung Eingang. "Kommt. Es ist nicht weit von hier. Dann könnt Ihr Euch ein wenig erholen und sammeln." Sie marschierte voran und wartete an der Tür.

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BeitragThema: Re: Die Bar versteckt hinter den Blättern   Die Bar versteckt hinter den Blättern Icon_minitimeSo Apr 19, 2015 5:26 pm

Die kleine philosophische Einlage, die Madoka vollführte, empfand er als sehr interessant. Man sollte die Grenzen des Herzens fallen lassen, um das Misstrauen zu besiegen und in Frieden miteinander leben zu können? Einen Moment lang ging er in sich, bevor sie weiter sprach. Die Grenzen des Herzens … konnte das für ihn auch gelten? Konnte er seine Grenzen fallen lassen, um endlich Frieden zu finden? Jinpei war wohl einer dieser Menschen, die nicht so einfach ihre Grenzen fallen lassen konnten. Die Rache brauchten, um ihren Frieden zu finden – so paradox dies auch war. Was dann geschehen sollte, wusste er selbst nicht. Auf Rache folgte immer wieder eine weitere Rache.

Madokas weitere Worte rissen ihn aus seinen Gedanken heraus und zurück ins Hier und jetzt. Sie bot ihm an, dass sie ihn bei der Tante vorstellte oder aber dass er es selbst konnte. Als sie meinte, dass sie ihn ja nicht in ihr Zimmer einlud, musste er unweigerlich leicht schmunzeln. Alleine der Gedanke an solcherlei Heimlichtuereien, die so unschuldig waren, wenn man die Welt im Ganzen betrachtete. “Es würde mir schwer fallen mich vor zu stellen – ich wüsste nicht als was, da ich ja keine Liebschaft bin, die Ihr nach Hause mit bringt… Wo wir gerade dabei sind, wie ich vorgestellt werde. Mir würde es gefallen, wenn wir per du sein würden, wenn ich mit komme.“

Er trank seinen Sake aus und wollte es Madoka gleich tun auf zu stehen, als sie dass die naive Seele, die bereit war zu starben, immer zuerst starben. Leicht kniff er die Augen zusammen. “Niemand stirbt, wenn ich es nicht will. Das ist meine Passion. Ich würde es allerdings vorziehen, wenn ich mich auf dieses Erholen und Sammeln freuen darf.“, sprach er und sammelte seine sieben Sachen ein, um Madoka zu folgen.

tbc: Haus der Sunoharas
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