Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSa Apr 18, 2015 6:56 pm

Der braun gefiederte Falke gab ein fast zufrieden klingendes Krächzen von sich, als die feingliederige Hand seiner Besitzerin vorsichtig durch sein Gefieder strich. Natürlich war Haku als Raubvogel kein Schmusetier und doch genoss er die ein oder andere Streicheleinheit, zumindest, wenn sie von der gewünschten Person kam. Anderen konnte sich dagegen stell mal sein spitzer Schnabel in den Finger bohren. Erneut ertönte sein Krächzen in der morgendlichen Ruhe, die Flügel wurden ausgestreckt und geschwind erhob sich das prächtige Tier in die Lüfte, um seine Kreise über Kirigakure zu ziehen. Kanra sah ihm nach, wie er hinauf zur aufgehenden Sonne flog, welche mit ihren ersten Sonnenstrahlen sogar den dichten Nebel erhellen konnte. Die weißhaarige selbst saß unbemerkt, mit hochgezogener Kapuze auf einem der zahlreichen Dächer ihres Dorfes und blickte auf letzteres herab. Sie liebte das stille Treiben hier am Morgen, wenn die Straßen noch weitgehend leer waren und der Tag gerade ein mal anbrach. Quasi die Ruhe vor dem alltäglichen Sturm. Der frische Wind streifte durch das kurze, weiße Haar der jungen Frau, welche ihren undurchdringlichen Blick nun auf die Straßen der Innenstadt gerichtet hatte. Zu so früher Morgenstund, war die Anzahl der Menschen auf den Straßen stark begrenzt, nur ab und an sah man schon die ersten Gestalten über die Straßen huschen, meistens Ladenbesitzer, welche Vorkehrungen treffen wollten, ehe sie ihr Geschäft eröffneten. Aber auch eine Truppe junger Genin, welche mit ihrem Sensei wahrscheinlich zu einer ihrer ersten Missionen aufbrachen, waren an ihr vorbei gekommen. Natürlich hatte keiner der jungen Ninjas die Oinin bemerkt, lediglich der Kollege hatte ihr einen kurzen, verstohlenen Blick zugeworfen und grüßend genickt, die Kazuya selbst hatte darauf nichts erwidert. Weder wollte sie die Aufmerksamkeit der kleinen Kröten auf sich richten, noch einen freundschaftlichen Eindruck erwecken oder sich gar auf einen morgendlichen Smalltalk mit irgend einem irrelevanten Kollegen begeben, der ihre schöne, morgendliche Einsamkeit zerstört hätte. Wie ein Greifvogel, welcher hoch in den Lüften versteckt saß um sich mit seinem scharfen Blick ein Opfer heraus zu suchen, welches gestraft wie es war, am Boden zu bleiben hatte, saß die Kazuya da und blickte auf ihre kleine Welt hinab. So friedlich die Ruhe doch war, veranlasste sie derartige Tatenlosigkeit meist zum Grübeln. Neben dem bezaubernden Sonnenaufgang müsste noch weitere Ablenkung existieren! Doch Haku war von dannen geflogen und das Tier brauchte auch ein mal seine Freiheit. Wie praktisch, dass sich dort auf der Straße unterm Dach, eine Gestalt zeigte, die der jungen Frau nur allzu gut bekannt war. Eventuell würde ja dies etwas interessantere Abwechslung bringen. Und so kam es, dass kurz darauf ein kleiner Stein durch die Luft sauste und den Mann direkt am Hinterkopf traf. Kanra machte sich nicht die Mühe, ihre Gestalt zu verbergen und trat etwas hervor, damit man ihre Anwesenheit auch vernehmen konnte. Doch letzteres würde wohl gar nicht erst nötig sein, wussten ihr bekannte Personen doch meistens schon, wann es sich um die Bakuton Nutzerin handelte und wann nicht. Mit ruhigem Blick starrte sie darauf folgend den rothaarigen an und hielt schon einen weiteren Stein in der zarten Hand. Ups gab sie in schroffem Ton von sich, als wüsste der Jounin nicht ganz genau, dass dies alles andere als ein Versehen war.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSa Apr 18, 2015 8:46 pm

"Verliere eine Stunde am Morgen und du wirst den ganzen Tag damit verbringen, nach ihr zu suchen..." Getreu seinem Mantra, dass man den Tag am besten genießen konnte, wenn man die Morgenstunden nutzte, um alles zu erledigen, was geplanterweise erledigt werden musste, hielt der großgewachsene Mann sich an diesen Spruch. Seine innere Uhr tickte von selbst im immer gleichen Rhythmus und brachte ihn dazu, vor Sonnenaufgang aufzuwachen und aus dem Haus zu kommen, bevor das große Treiben beginnen konnte. Der Vorteil an der Zeit war vor allem, dass einem keiner im Weg rumlief, keiner komisch drein schauen konnte und man nicht unnötig aufgehalten wurde. Statt also Zeit zu verschwenden, wollte er den Morgen nutzen, um etwas Zeit in Training zu investieren. Training für sich allein, von dem er in letzter Zeit nicht all zu viel gehabt hatte. Hauptsächlich deshalb, weil immer irgendein Termin dazwischen gekommen war, ein Treffen, irgendwelche Informationen, die irgendwo abgefischt werden wollten. So bewegte er sich mit den Händen gemütlich in den Hosentaschen durch die Straßen seiner Heimat. All zu weit war der Weg nicht und im anbrechenden Tag umso schöner.
Trotz seiner Liebe zu Kindern und der Zukunft des Dorfes, ließ er sich kurz zurückfallen, als er an einer Straßenkreuzung sah, dass ein Geninteam samt Sensei seinen Weg durch das Dorf nahm. Shaolan vermutete, sie würden eine Mission antreten oder spezielles Training, was auch immer. Er hatte einen seltenen Tag, an dem er sich nicht mit soetwas beschäftigen wollte. Nachdenklich kratzte er sich bei dem Gedanken kurz am Hinterkopf und fragte sich, woher das kam, zuckte letztendlich aber mit den Schultern und setzte seinen Weg fort, in gebührendem Abstand zu dem jungfräulichen Team, das offensichtlich wirklich zum Dorftor unterwegs war. Er konnte ja nicht ahnen, dass sein Morgen weniger ruhig werden würde, als er sich das Ganze vorgestellt hatte, also tappte er ahnungslos weiter.
Der Impuls, sich mit der Hand an den Hinterkopf zu fassen, war für den geübten Beobachter womöglich fast sichtbar, aber der Botschafter verkniff es sich im letzten Moment und drehte sich stattdessen mit den Händen noch immer in den Hosentaschen vergraben um. Die Lippen belustigt verzogen, betrachtete er den kurzen weißen Haarschopf, der unter einer Kapuze hervorquellen wollte und zu einer kleineren jungen Dame gehörte. Nicht dass es schwer wäre, kleiner als Shaolan zu sein. "Einen wunderschönen guten Morgen, Kanra-chan", flötete die Männerstimme zuckersüß in der festen Erwartung, dass er dafür gleich den nächsten Stein kassieren würde. "Wie immer ein herzerwärmender Anblick, dich zu sehen." Es war ja nicht so, dass Kanra nicht selbst wüsste, dass sie nicht gerade herzallerliebst drein schaute. Ihr Blick hätte kleine Kinder wohl eher verschreckt und mit Sicherheit auch die laschen Kerle, die ihr womöglich nachliefen, weil sie dem weiblichen Geschlecht angehörte und im ersten Moment wie gute Beute wirken konnte. "Was verschafft mir die Ehre, den ersten Stein des Tages abzubekommen, Prinzessin?" Okay, vielleicht war der zweite geflötete verniedlichende Spitzname übertrieben, aber was wäre diese Unterhaltung schon ohne den Reiz, hm? Die Gefahr machte doch den Spaß aus.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSa Apr 18, 2015 9:49 pm

Es gab bekanntlich Leute, welche das gefährliche mieden, allem unsympathisch erscheinendem aus dem Weg gingen und ihren Kindern erzählen, wenn diese geärgert werden, müssen sie die Täter einfach nur möglichst lange ignorieren, so würde sich das Problem von ganz alleine lösen. Und dann gab es wiederum Personen, die wohl eine gewisse Belustigung aus der Gefahr zogen und den Reiz der darin verborgen lag benötigten. Zu letzterer Sorte gehörten wohl nicht nur Leute, welche sich auf eine neckische Konversation mit der explosiven Dame einließen, sondern wohl auch Kanra selbst, wenn man bedachte, dass das Spiel mit dem Tod inzwischen zu ihrer Lebensaufgabe geworden ist. Und rückblickend bereute sie nun wirklich keinen Entschluss was ihre Karriere als Kunoichi betraf, ja auch das Beitraten in die Oinin Spezialeinheit hatte sich mit deutlich mehr Vorteilen bewiesen. Und wie es offensichtlich erschien, gehörte auch der Jounin zu jener Sorte Menschen, die Gefahren gern ins Auge blickten, indem er gleich mal richtig in Fahrt kam und der weißhaarigen einen peinlichen Spitznamen nach dem anderen an den Kopf warf. Das fing schon mit dem Anhängsel "chan" an und hörte bei Prinzessin auf. Der rothaarige wusste genau, wie sehr sie dies verabscheute und doch tat er es immer wieder. Andererseits ist es ja auch nicht so, als hätte die Kazuya jene kleine Provokation nicht herausgefordert, weshalb sie sich, wenn auch mit deutlich ernsterer Miene als er, darauf einließ, sei es auch nur zum Zeitvertreib. Pff heb dir deine Schleimerei für die Kneipen Ladys auf entgegnete sie schroff mit Kombination eines leichten Mundwinkel Hochzuckens. Zwar erschien es nach außen ab und an so, als würde sie dem jungen Mann am liebsten eine Bombe nach der anderen nachwerfen, so konnte der Schein doch trügen. Trotzdem danke. Wie schön es doch wäre, selbiges von dir behaupten zu können. Letzteres war verständlicherweise nicht wirklich ernst gemeint. Es war nur Kanras Art zu provozieren. Während er seine zweite Frage stellte, warf die weißhaarige den Stein, welchen sie noch in der Hand hielt, immer wieder hoch um ihn daraufhin mit Leichtigkeit wieder aufzufangen. Nun ich weiß nicht genau. Eventuell ist deine Visage einfach zu verlockend, als das ich sie nicht bewerfen könnte sprach sie mit Leichtigkeit und unterschwelliger Belustigung. In jenem Moment verengten sich ihre hübschen, rotbraunen Augen etwas und starten in die seinen und nenn mich nicht so! Und schon sauste der nächste Stein durch die Luft, direkt auf Shaolans Gesicht zu, obwohl es für diesen wohl ein leichtes sein würde, dass Wurfgeschoss abzufangen.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSa Apr 18, 2015 10:30 pm

"Na wir sind ja heute garnicht auf Krawall gebürstet", bemerkte die Stimme in Shaolans Hinterkopf sanft zu der Situation und verstärkte das belustigte Grinsen nur kurz. Er wollte sich ja nicht lustig machen, er fand es nur immer wieder witzig, wie sie auf seine Sticheleien einging. Wer austeilen kann, der muss auch einstecken können - eine Philosophie, die er seit jeher vertrat und eingebläut bekommen hatte. Er bezweifelte, dass Kanra das anders haben wollte. Wahrscheinlich konnte sie mit Menschen, die sich ehrlich vor ihr fürchteten ohnehin nichts anfangen oder würde vielleicht sogar wütend werden. Oder gelangweilt? Wer wusste das schon. Mit ihm würde sie sich jedenfalls nicht langweilen. Ob die Zeit angenehm war stand dabei dann zwar auf einem ganz anderen Blatt, aber das hatte die Dame sich ja bewusst selbst ausgesucht, indem sie ihm den Stein an den Kopf geworfen hatte. Hätte sie es nicht getan, hätte er sie womöglich bemerkt, aber gewiss nicht angesprochen und in ihrer morgendlichen Ruhe gestört. Immerhin meinte er sich zu erinnern, dass sie diese Zeit des Tages doch sehr gern mochte. Und er war ja kein Unmensch...
Auf ihre Aussage hin griff sich der Rothaarige in einer theatralischen Geste an die Brust, als wolle er sein Herz erwischen. "Es schmerzt, dass du glaubst, ich würde meine Zuneigung an andere Frauen verschwenden", bohrte er ein wenig weiter in der gleichen Stimmlage, wie er sie zuvor schon auf Prinzessin getauft hatte. Die Zeit in der er seine Aufenthalte in Bars tatsächlich mit nur mit dem Umwerben von Frauen verbracht hatte, waren ohnehin vorbei. "Aber was erwarte ich. Mein abschreckendes Antlitz nimmt mir jede Chance." Mit einem Zwinkern stimmte er ihren Sticheleien quasi zu und versenkte die Hand wieder locker in der Hosentasche, sich selbst bewusst, dass er so wohl eher schwer den Stein abfangen könnte, der gerade noch in ihrer Hand ruhte.
Die grünen Iriden erwiderten den Blick ihrer rotbraunen Gegenstücke und der Jônin beobachtete, wie sich diese verengten. Nun sie würde werfen. Anstatt den Stein abzufangen, ließ er sich weniger elegant als gedacht mit dem Oberkörper nach hinten fallen und balancierte den erfolgreichen Stein-Limbo aus, indem er ein Bein hob. Selten elegant stand er zurückgebeugt auf einem Bein und zog sich dank Körperbeherrschung und überraschend guter Balance wieder auf die Füße. Das sah von außen vermutlich selten beknackt aus, aber wen kümmerte das schon? Er hatte den Stein zumindest nicht an die Stirn bekommen. Das leise Knacken im eigenen Rücken ignorierend überbrückte er den Abstand zwischen ihnen und stieß auf die Nase der Kleineren. "Zier dich nicht so. Ich weiß genau, du wirfst nur deshalb mit Steinen auf mich, weil dir diese Namen gefehlt haben." Kopfschüttelnd schnalzte der Rothaarige mit der Zunge und grinste leicht. "Und? Was war dein Plan im Morgenrot? Kleine Kinder erschrecken? Einen Stalker wegsprengen? Der Feuerwerk-Wecker für die Langschläfer?"
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSo Apr 19, 2015 12:09 am

Solch Sticheleien zu früher Morgenstund waren doch immer wieder unterhaltsam. Und Shaolan kannte Kanra nun wahrlich genug um zu wissen, mit was er ihre Aufmerksamkeit erlangte. Und dies war tatsächlich eine Sache die nicht jedermann leicht viel, wo sie doch nur allzu schnell das Interesse an einer Sache wieder verlieren konnte, geschweige denn überhaupt welches entwickelte. Auch wenn es der weißhaarigen ab und an etwas missfiel, so wussten hierbei doch beide Seiten darüber Bescheid, dass die Gemeinheiten, welche sie dem Jounin gelegentlich an den Kopf warf, nicht wirklich ernst gemeint waren. Es gab nicht viele Menschen, die es mit der Kazuya aushielten. Dieser hier schien jedoch jenem kleinen Teil angehörig und dies obwohl die zwei Bakuton Nutzer sich nicht ein mal sonderlich ähnlich waren. Nein um genau zu sein, konnten sie trotzt gleichem Element, wohl kaum unterschiedlicher sein, zumindest in den meisten Einstellungen und Ansichten. Der größte jener Unterschiede bestand wohl an der simplen Tatsache, dass der Mann im Gegensatz zu ihrem Gesicht, welches meist ausschaute als wolle sie einzig schon damit ein Unwetter hinauf beschwören, meist ein Lächeln auf dem seinen trug. Ob in ihm nun ein breit grinsender Idiot oder ein weiser Mann steckte war der jungen Frau selbst nicht so ganz bewusst, doch gab es den ein oder anderen Moment, da empfand sie Neid für dieses Lachen, wie schon damals bei ihrer jüngeren Schwester. Doch das tatsächlich aller schlimmste an dieser Person war für die Oinin ohne Zweifel seine abscheuliche Fähigkeit, ihre Mundwinkel ab und an nach oben zu bewegen und dies nicht nur aus Gründen der Schadenfreude. Auf sein nächstes Kommentar, zog sich nur ein leichtes, wenn auch nicht sonderlich auffälliges schmunzeln auf ihr Gesicht, was jedoch so schnell verging, wie es gekommen war, ehe sie nur ein verächtliches tzz von sich gab. Als sie erneut einen Stein nach Shaolan warf, fing er diesen nicht wie erwartet ab, sondern veranstaltete ein völlig übertriebenes Ausweichmanöver, welches jedem Menschen mit normalem Humor wohl ein breites Grinsen übers Gesicht gezaubert hätte. Blöd nur, dass er damit bei Kanra einige Jahre zu spät kam. Ob du nun stehst oder dich anderweitig verrenkst, du schaust einfach lächerlich aus mein Freund gab sie in kühlem Ton von sich. Doch ehe sie noch weitere Gemeinheiten über ihre zarten Lippen kommen lassen konnte, hatte sich der Jounin auch schon wieder nach oben bewegt und stand nun mit einem Satz direkt vor ihr. Um auf seine folgende Provokation erst ein mal mit einem Gegenangriff zu kontern, nahm sie sich dafür, dass sehr wohl vernommene Rücken Knacken vor. Kämpferisch starrte sie ihm in die Augen. Na schmerzt der Rücken alter Mann? meinte die Oinin zu ihm, während sich ein amüsiertes schmunzeln über ihr Gesicht zog. Und bitte, als ob mir nur eine deiner Bemerkungen je fehlen würde fügte sie noch hinzu und tippte ihm unterstreichend gegen die Brust. Auf die daraufhin folgende Frage folgte ein kurzer Moment der Stille, ehe erneut ihre schroffe Stimme erklang mhm klingt alles ziemlich verlockend.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSo Apr 19, 2015 12:07 pm

"Tut mir leid, deine hübschen Augen zu belästigen, Prinzessin", bemerkte Shaolan mit dem üblichen Schalk in Augen und Stimme. Dann sah er eben lächerlich aus, was sollte es schon? Er machte sich schon länger weniger Gedanken darüber, wie er aussah. Man konnte schließlich nicht jedem Menschen auf der Welt gefallen. Außerderm wusste er ja irgendwo, dass Kanra keineswegs alles zu 100% ernst meinte, was sie ihm an den Kopf warf. Er konnte mit der Spielerei umgehen und das war wohl zu einem großen Teil der Grund, warum er überhaupt mit ihr klar kam. Immerhin war sie um einiges jünger und vom Charakter her doch deutlich anders gestrickt, als er es gewohnt war und von sich selbst kannte.
Ihrem Kommentar folgend, legte er eine Seiner Hände in den Rücken und nickte, verzog das Gesicht etwas weinerlich, als würde er sogleich jammern. "Komm erstmal in mein Alter, Mädchen! Du kannst dir garnicht vorstellen, wie viele Knochen in deinem Körper eigentlich schmerzen können. Irgendwann wirst auch du... rosten..." Das spielte ein wenig auf seine rostige Haarfarbe an und war schon im sprechen weniger witzig, als er es sich gedacht hatte, aber schlechte Witze waren ja bekanntlich gern mal so schlecht, dass sie schon wieder gut waren. Das Tippen gegen seine Brust beobachtete er nur aus dem Augenwinkel und verzog schmerzlich das Gesicht. "Autsch! Siehst du?! Dein Todesfinger des Todes bricht mir gleich wieder das Herz." Brav behielt der Nishimura den Gesichtsausdruck bei, der wirkte, als würde er Schmerzen erleiden, die nur schwer erträglich waren. Tatsächlich war er eigentlich jemand, dem man Schmerzen nur ansah, wenn sie wirklich schlimm waren. Lag wohl an seinem Schwachpunkt im Rücken, der ihm auch so gern Schmerzen bereitete, je nachdem, was er am Tag so gemacht hatte. Viel sitzen oder zu viel trainieren. Konnte alles nerven.
Als Kanra aber dann doch auf seine Frage antwortete, was sie vorgehabt hatte, verzogen sich die Lippen wieder zu einem schmalen Lächeln. "Wie wär's, wenn du mir zum Trainingsplatz folgst und wir auf dem Weg eventuelle Stalker genau so behandeln, wie du es für richtig hälst?", fragte er, wartete aber nicht auf eine Antwort, sondern legte der kleineren einen Arm um die Schultern und schob sie sanft mit sich in die Richtung, die andere Hand noch immer in der Hosentasche. "Weißt du ich hatte gestern eine Idee, was unsere gern gesehenen Feuerwerkskünste betrifft. Stell dir mal vor, wie super es wäre, Bilder oder Schriftzüge in die Luft zu schreiben. Ich wette man würde uns solche Dinger aus den Händen reißen." Tatsächlich hatte er schon öfter darüber nachgedacht, dass doch mehr drin sein musste, als Kugeln in einer langweiligen Farbe. Und wenn ansonsten nichts zu tun war, verlangte seine pyromanische Ader nunmal danach, an Feuerwerk und Explosionen zu arbeiten.
"Stell dir vor: ein romantisches Date und am Ende des Abends schaust du dir ein Feuerwerk mit deinem Herzensmann an. Und siehe da: am Himmel stehen die magischen Worte, die jeder von dir hören will: Verzieh dich!" Sein Blick wirkte bei der Erzählung und der Darstellung tatsächlich kurz verklärt, als würde er sich wirklich in romantische Stimmung versetzen und diese Szene herbeidenken. In Wahrheit musste er zugeben, dass er keinen Schimmer hatte, ob Kanra überhaupt derartiges Interesse am männlichen Geschlecht hegte. Er sah sie irgendwie immer nur als schlecht gelaunte Kratzbürste, die die meisten Kerle vertreiben würde, wenn sie ihr auch nur ein wenig zu nahe kamen. Fragwürdig, ob das der Wahrheit entsprach.
"Aber im Ernst. Hast du Bock, Herzblatt? Siegelkram und Explosionen sind doch immer spannend."
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSo Apr 19, 2015 1:41 pm

Und schon wieder wagte er es diesen Spitznamen für sie zu verwenden! Ja der Jounin musste wirklich ein freudiger Gefährte der Gefahr sein. Das offensichtliche Kompliment bezüglich ihrer Augen wurde dabei gekonnt ignoriert, wusste man doch eh schon vorneweg, dass Schleimereien bei Kanra nicht viel brachten. Ab und an erinnerten die Konversationen der zwei Bakuton Nutzer doch wirklich an ein Shogi Spiel, bei welchem jeder abwechselnd seinen Zug tat, nur das dies Spiel kein Ende zu besitzen schien, dafür jedoch viel mehr immer wieder auftauchende Pausen. Das er ihre gemeine, kleine Provokation natürlich wieder mit einem Schalk und gekünstelter Schmerzen parierte, war klar. Und dann auch noch diese miserablen Witze! Ein Ausmaß an Genialität musst du besitzen um so ein gekonntes Wortspiel zu produzieren meinte sie ironisch und fügte auf sein nächstes Kommentar so gleich noch hinzu es wird gleich was gebrochen, dein Herz ist es sicher nicht. Natürlich war jene Drohung, ebenso wie die Beleidigungen zuvor, nach wie vor keineswegs ernst gemeint. Manchmal konnte man wirklich glauben, die weißhaarige bräuchte dies kleine Spielchen ab und an um sich etwas auslassen zu können, auch wenn sie dies natürlich nie zugeben würde. Als er den Arm um sie legte und die junge Frau, welche sich nicht ein mal annährend auf der selben Höhe befand wie er, langsam in die gewünschte Richtung drängte, bekam er ausnahmsweise mal keinen Stein an den Kopf und die weißhaarige ging mit. Mhm klingt interessant erwiderte sie kühl auf die "Geschäftsidee" ihres Gesprächspartners. Tatsächlich besaß die Oinin eine große Vorliebe für Feuerwerke. Der laute Knall, welcher jedoch anstatt Chaos und Zerstörung, ein buntes Farbenspektakel vollbrachte, erfreute sich bei ihr immer wieder an Beliebtheit. Und tatsächlich. Was Explosionen und Feuerwerke betraf, so wandten sich die Leute nur allzu gerne ein mal an Kanra und Shaolan, waren die zwei doch für ihre seltene Fähigkeit durchaus bekannt. Als der rothaarige erneut das Wort erhob, jagte er der sonst so unfreundlich drein blickenden Dame tatsächlich ein kurzes Grinsen übers Gesicht. Das hast du dir in deiner Fantasie gar nicht so übel zusammengebastelt, Romeo! meinte sie nur, ehe sich das freche Grinsen wieder legte. Tatsächlich konnte die weißhaarige sehr wohl auch Interesse an Männern empfinden. Nur dauerte dieses dann meist nicht sonderlich länger als eine Nacht an, wenn überhaupt und oft spielte der Alkohol dabei eine gewisse Rolle, wenn auch nicht immer. Weder war die Kazuya eine Romantikerin, noch wollte sie jemanden näher an sich heran lassen als nötig. Das Bild der Kratzbürste, die Männer eigentlich ganz gern mal verjagte, welches der Jounin da von ihr besaß, was also gar nicht mal so falsch. Nur war ihm in seinem Bild die leidenschaftliche, explosive Seite der Frau anscheinend nicht allzu bekannt. Na gut wieso eigentlich nicht. Ich habe heut eh nicht wirklich wichtiges zu tun und Tatenlosigkeit rafft mich nieder. Und wer wusste schon ob die Aktion nicht ganz lustig werden konnte?
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeMo Apr 20, 2015 10:02 pm

"Eine Narbe mehr oder weniger von dir macht wohl keinen Unterschied", bemerkte Shaolan leicht belustigt und das war im Gegensatz zu anderen Aussagen kein Scherz. Auch wenn es kleine Narben waren, aber beim Training oder... Unfällen mit Bakuton kam es nunmal öfter dazu, dass sich Narben bildeten und es wäre ja nun nicht das erste Mal, dass sie mit ihrem gemeinsamen Element experimentieren würden. Also waren sie eben gemeinsam auf dem Weg zum Trainingsplatz. So sehr er sich zuvor noch auf das Einzeltraining gefreut hatte, war die Gelegenheit mit Kanra zu trainieren wohl genauso erstrebenswert, weil ebenso selten. Also gab er sich damit zufrieden. Er war ohnehin froh, dass er nicht irgendeine körperliche Strafe dafür kassiert hatte, sie mit sich zu ziehen.
Er hatte es eigentlich fest erwartet und war tatsächlich kurz angespannt gewesen.
Doch da sich das erledigt hatte, ließ er sie nach einigen Schritten wieder los und ging neben der kleineren Frau her zum Trainingsplatz, die Straßen entlang, die im Sonnenaufgang noch im Halbschatten lagen. "Ich kenn dich doch. Du bist nicht die Art Frau, die bei einem romantischen Gespräch im Sonnenaufgang dahinschmilzt und sich verführen lässt." Er klang dabei zwar ein wenig belustigt, aber keinesfalls so, als würde er diese Einstellung verwerflich finden. "Wenn überhaupt verführst du. Aber sich keiner Weichei, das versucht, dich bei Sonnenaufgang... Naja lassen wir das." Sein Lachen klang kurz von den Mauern wieder, bevor er den Kopf schüttelte und sich von dem Gedanken über Kanras Liebesleben wieder abbrachte. Ging ihn ja nichts an.
"Frag mich manchmal, obs am Element liegt, dass wir keine Ruhe im Arsch haben und Nichtstun so garnicht unser Ding ist." Mit diesen Worten und ein wenig mehr Schweigen nahm er den restlichen Weg und die letzte Biegung zu einem der Trainingsplätze, der wirklich einfach nur ein Platz war und von Dotonnutzern regelmäßig wieder aufgeräumt wurde. Er war selbst hin und wieder mit von der Partie, besonders dann, wenn er auch Schuld daran war, wie zersprengt das Ding aussah. So früh am Morgen war es aber noch ein unversehrtes Stückchen Erde. Ein perfekter Ort, um sich hin zu gammeln, zu überlegen und zu experimentieren.
Tatsächlich schafften die beiden es so einen Großteil des Vormittags zu verbringen und nach Möglichkeiten zu suchen, wie man Chakra in Mustern schmieden konnte, die man an den Himmel zaubern würde. Das ging nicht ohne zwischenzeitliches Schweigen, aber war auch geprägt von Sticheleien, Kabbeleien und dem gegenseitigen Reizen, wie das eigentlich immer so war. Eine ziemlich lange Zeit war auch keine Störung unterwegs und die Konzentration so eben kaum gestört, dafür, dass sie nichts anderes vor sich hatten. "Schätze irgendwie das braucht mehr Zeit, als ich dachte", bemerkte er, als die Sonne sich langsam zum höchsten Punkt des Tages hinaufschob und Shaolan mittlerweile Faul auf dem Boden saß, die Gedanken nicht mehr so direkt beim darüber nachdenken, wie man Chakra noch anders schmieden konnte. Er sah die paar Sprenglöcher an, die bei wenigen Versuchen entstanden waren und jetzt den Platz zierten. Besonders groß waren sie nicht, aber ein Fuß konnte schon drin stecken bleiben.
Er ließ sich auf den Rücken fallen und starrte kurz in den Himmel mit der viel zu blendenden Sonne. "Wie kommt's dass die schwer beschäftigte Frau heute garnichts vor hat?" Nur kurz herrschte nach genau der Frage Stille, bevor das Gelächter von Kindern zu hören war und zwei davon auf den Platz tollten. Augenscheinlich vom Alter her eher Akademisten. Der Nishimura selbst konnte sie noch nicht sehen, da sie aus der Richtung kamen, in der sein Kopf lag und er zu faul war, sich zu bewegen. Stattdessen zeigte eines der Kinder, ein kleines, dunkelhaariges Mädchen, auf Kanra und lief aufgekratzt auf die Weißhaarige zu. "Bist du die Tante, die hier immer so viel Krach macht? Du bist so cool!" "Uh, Prinzessin hat Verehrerinnen!"
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeFr Apr 24, 2015 8:47 pm

Es wäre eine Lüge zu behaupten, Kanra wäre nicht etwas überrascht gewesen als der rothaarige so wahrheitsaufdeckend über ihr "Liebesleben" sprach. Wobei man das Wort Liebe hierbei getrost raus streichen konnte. Anscheinend schien ihr Bakuton Kollege sie doch besser zu kennen als vermutet und diese Tatsache gefiel der weißhaarigen ganz und gar nicht. Sie zog es nämlich eher vor ein Mysterium für die Welt zu bleiben. Hatte sie Shaolan, angemerkt einer der wenigen nicht beruflichen Kontakte die sie pflegte, etwa schon zu viel von sich sehen lassen? Zu nah heran gelassen? Aber wann? Oder war er einfach nur simpel ein verdammt guter Menschen Kenner? "Ich kenn dich doch". Jene Worte schallten noch für einen kurzen Moment in ihrem Kopf wieder. Tat er das eventuell wirklich? Da weiß aber jemand ganz schön Bescheid gab sie kritisch von sich und beäugte ihren Gesprächspartner misstrauisch. Auf seine nächsten Worte, bezüglich des Elementes, antwortete sie zwar nicht, stimmte jedoch innerlich zu. Hingegen des anfänglichen, ruhigen, kühlen Scheins, konnte auch die junge Frau nach kurzer Zeit ihre wilde, impulsive Art offenbaren. Ohne die morgendliche Stille mit weiteren Worten zu zerstören, begaben sich die zwei nun Richtung Trainingsplatz. Als die Sonne auf letzterem nun bereits den höchsten Punkt des Tages erreicht hatte, reichte es der Oinin auch ein mal und die Kapuze, welche bis dahin tatsächlich auf ihrem Kopf geruht hatte, wurde zurück geschoben und somit der ganze schneeweiße Schopf enthüllt. Im Gegensatz zu dem Jounin schmiss sie sich nicht in die Erde, sondern begab sich mit einem eleganten Sprung auf einen der dicken, hölzernen Trainingspfeiler, welche verstreut auf dem Platz standen und ließ sich auf solch einem nieder. Was hast du erwartet. Es ist eine komplizierte Konstruktion gab sie schroff zurück, fügte jedoch noch etwas ruhiger hinzu aber etwas weiter gekommen sind wir ja. Das klang als wolle sie kläglich bei dem Versuch scheitern, einen Genin zu trösten, dessen neue Technik noch nicht ganz klappte. Nur war Kanra nicht gerade Meisterin im Bezug aufs Aufheitern. Im Gegensatz, meisten machte sie sogar noch alles schlimmer. Ehe sie dem Jounin auf seine folgende Frage Antwort schenken konnte, ertönten plötzlich die lauten Stimmen von Kindern, welche sich übermütig auf den Trainingsplatz wagten und dort herum kampelten. Momentan bestand ihr Leben noch aus Spiel und Spaß. Diese Akademisten hatten ja nicht den Hauch einer Ahnung wie ernst sich ihr Leben später entwickeln würde. Doch zur Überraschung der Kazuya kam in jenem Moment ein kleines, dunkelhaariges Mädchen auf sie zu gerannt und schien total aufgebracht. Verwundert blickte das rot-bräunliche, hübsche Augenpaar auf die Knirpsin herab, als diese der Bakuton Anwenderin ihre Bewunderung mitteilte. Also damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet. Seit wann besaß sie.... Fans? Ähm.. äh, anscheinend schon.. Es kam schon nicht sonderlich oft vor, dass der weißhaarigen, wenn auch nur für einen kurzen Moment, die Worte fehlten. Doch wenn es um Kinder ging, war sie schon immer ziemlich hilfsbedürftig gewesen. Der Mutter Typ war sie ganz sicher nicht! Das ist der Wahnsinn! Ich will auch mal eine große starke Kunoichi werden, genau wie du quikte das Mädchen los. Gibst du mir ein paar Tipps? Jetzt wollte die Kröte auch noch Tipps! Die anfangs so überraschte Miene der jungen Frau wandelte sich wieder in die typische, kühle. Mhm nein. Und ich sag dir auch warum. Jeder muss seinen eigenen Stiel für sich finden. Arbeite das aus, was du drauf hast, sei clever und zeig niemals Schwäche. Jetzt hat sie dem Mädchen ja doch Tipps gegeben! Ein genervter Blick richtete sich nun erneut auf Shaolon und aus den zarten Lippen der jungen Frau kam noch hervor genuschelt und tritt Shinobis in die Weichteile, sollten sie anfangen dir Spitznamen zu geben. Das nun durchaus motiviert aussehende Mädchen, strahlte über beide Ohren, nickte eifrig und begab sich wieder zu ihren Freunden. Einer von diesen würde nur wenige Minuten danach bei der Aussprache eines Spitznamens große Schmerzen empfinden. So zurück zu deiner Frage Baka. Ich hab frei, weil heut Abend irgend ein blödes Fest statt findet. Hat man dich nicht darüber informiert? Sollst du kein Feuerwerk abhalten? Eigentlich habe ich mich für den Wach Dienst gemeldet, aber irgendein Penner war der Meinung mir frei geben zu müssen. Begründung "ich solle mich beim Fest amüsieren" Pah, diese NARGH! Bei dem Gedanken daran schien die Kazuya plötzlich ziemlich aufgebracht. Kein Wunder, immerhin war sie keineswegs eine Person, welche sich gerne auf die Vergnügsschiene begab. Was sollte sie schon bei einem dieser Volksfeste?
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSa Apr 25, 2015 12:00 am

"Schätze wir sind vom gleichen Schlag. Im Alter lernt man Menschen einzuschätzen", war der letzte Kommentar, den Shaolan zu dem Thema ihrer Persönlichkeit noch abgab. Er fragte sich oft, ob er sie richtig einschätzte, aber irgendwie war er auch mal so gewesen. Unnahbar, niemanden wirklich an sich heranlassend und gern mal benehmenstechnisch das Arschloch in der Runde. Es hatte auch lange genug gedauert, bis sich dieses Verhalten endlich verabschiedet und dem Kerl von heute Platz gemacht hatte. Der, der entspannt und mit einem Lächeln durchs Leben gehen konnte, ohne es anderen besonders schwer machen zu müssen. Auch wenn er natürlich jetzt noch genügend Sprüche auf Lager hatte, um andere auf die Palme zu bringen oder zumindest ein wenig zu reizen, wenn er es wollte.
Bei Kanra stellt er das ja nur all zu gern unter Beweis, weil sie mitspielte.
Ihre wenig erfolgreichen Aufmunterungsversuche brachten den rotbraunhaarigen Mann zum grinsen. "Du solltest echt kein Motivationscoach für andere werden. Die würden nur aus Angst vor dir handeln", bemerkte er, nachdem die kleine Bewunderin wieder verschwunden war und er ihre sehr interessanten Tipps mit angehört hatte. Seufzend hievte der Zwei-Meter-Mensch sich aus dem Dreck und klopfte sich die Klamotten sauber, nur um mit vor der Brust verschränkten Armen in ihre hübschen Augen zu blicken. Es war das erste Mal heute, dass er sie eingehender betrachtete und nicht ihr halbes Gesicht im Schatten einer Kapuze lag. "Ich versteh garnicht, warum du einem kleinen Mädchen rätst, genauso cool zu werden wie du. Nacher macht sie dir Konkurrenz auf deinem Prinzessinnenthron." Nun, das war wohl wie immer wenig ernst gemeint, gut zu erkennen am Tonfall und dem Zwinkern, sowie dem breiten Grinsen, das noch immer auf seinen Lippen lag, während er überlegte, wann er das letzte Mal jemanden auf Augenhöhe gehabt hatte oder wann er nach oben hatte schauen müssen.
Immerhin waren diese Holzpfäle nicht klein und jetzt saß Kanra da oben.
Als sie das Fest erwähnte, verwandelte sich das breite Grinsen zunächst in eine leicht grüblerische Miene, zu der sich der Nishimura passend am Kinn kratzte. Er wirkte irgendwie, als würde er auf dem Schlauch stehen. Nach einigen sehr langen Augenblicken, schien ihm aber ein Licht aufzugehen und er verzog das Gesicht, während die Hand vom Kinn peinlich berührt in den Nacken fuhr. "Interessant. Das war also heute...", murmelte er weniger sicher, als er sollte. Seine Augen musterten sie nocheinmal eingehend, bevor er mit den Schultern zuckte. Er hatte immer genügend Vorrat. "Wenn du dich vor dem Spaß so sehr ekelst und dich drücken möchtest, kann ich dich ja begleiten und zu Tode nerven. Und dann kannst du mir dabei helfen, ein hübsches Farbenspiel in den Nachthimmel zu zaubern." Das Grinsen in seinem Gesicht war wieder zurückgekehrt und er fragte sich, warum sie eigentlich so große Abneigung gegen Spaß hegte. "Oder hast du Angst dich hübsch anzuziehen und Spaß zu haben?", fragte er, provokant eine Augenbraue in die Höhe gezogen.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSa Apr 25, 2015 9:24 pm

Kanras Augen folgten der kleinen Bewunderin nur für einen kurzen Moment, ehe sie sich wieder dem Jounin zuwandt. Auf seine Anmerkung bezüglich ihres Motivationstalentes entgegnete sie vorerst nichts. Was sollte sie auch schon groß dazu sagen? Geboren um anderen Hoffnung zu machen, war die weißhaarige ganz sicher nicht. Und dieser Tatsache waren sich auch alle bewusst. Auf die nächsten Worte des Mannes konnte sie jedoch nicht schweigen. Also wenn es jemandem im Dorf gab der dazu in der Lage war ihr Worte zu entlocken, dann sicher Shaolan. Pff bis dahin schafft sie es eh nicht und.... hey Moment mal was heißt hier Prinzessinnenthron? Mit ernstem Blick musterte sie den Bakuton Nutzer und griff instinktiv nach einem Stein, woraufhin ihre feingliederige Hand jedoch nur in der Luft schwebte und daraufhin blitzschnell zurück gezogen wurde. Ja, das war heute... Baka! Fast das ganze Dorf redet schon davon. Die junge Frau konnte diesen Trubel um Feiertage und Volkfeste nicht nachvollziehen. Das einzig verlockende daran war für sie schon immer da Feuerwerk gewesen. Sie konnte sich gar nicht mehr daran entsinnen, wann sie das letzte mal richtig auf einem Fest war. Und dabei war die Wächter Rolle, welche sich verborgen auf den Dächern zurück hielten und auf das Volk acht gaben ausgeschlossen. Kein Wunder daher, dass sie das Angebot ihres Gesprächspartners zuerst sofort ablehnen wollte. Die Kazuya sollte solch einem Fest beiwohnen? Und das nicht beruflich? Eigentlich kam das nicht in Frage, doch dann hielt sie doch inne. Der Gedanke an ein prächtiges Feuerwerk, bei welchem sie mitwirken konnte war verlockend und wenn Shaolan da war um ihre Nerven vorlaufend zu strapazieren, damit auch bloß nicht allzu viel Spaß über sie kommen konnte, wäre es doch eigentlich gar nicht mal so übel, oder? Doch wirklich überzeugt oder besser gesagt angestiftet wurde die Oinin erst nach den folgenden Worten des Mannes. Wütend sah die kleine Kratzbürste ihn an. Ach du glaubst wohl das kann ich nicht huh? Dir werd ichs zeigen! Selbstbewusst und genauso elegant wie auch zuvor, sprang sie nun vom Trainingspfeiler herunter und ging an dem rothaarigen vorbei, ohne ihn nur eines weiteren Blickes zu würdigen. Heute Abend! Volksfest! An Tomoyas Laternen Stand! Wag es dir nicht zu erscheinen! Mit jenen kur angebundenen Worten machte sie sich auch schon auf den Heimweg, wusste im Nachhinein selbst nicht genau, weshalb sie dieser Sache zugestimmt hatte. Eventuell wollte sie diesem Kerl einfach etwas beweisen! Beweisen das er sie doch nicht so gut kannte, wie er glaubte?

Der Mond stand bereits am Himmel als das Fest erst richtig los ging. Man hätte schwören können fast das ganze Dorf wäre hier. Haufenweise Stände, mit den verschiedensten Angeboten, erhellten die Dunkelheit. Viele Leute, vor allem Pärchen und Kinder trugen Laternen bei sich. Letzteres war ja auch der Anlass des jährlichen Lichterfestes in Kirigakure. Kanra konnte sich erinnern als kleines Mädchen und Genin hier gewesen zu sein. Im späteren Alter wurden die Besuche des eigentlich wunderschönen Festes nur noch beruflich. Und nun stand sie nach all den Jahren doch hier, am Stand von Tomoya, ein junger Mann, welcher sich eigentlich auf den Bau von Shinobi Werkzeugen spezialisiert hatte, zu jenem Fest jedoch das alte Geschäft seines verstorbenen Vaters übernahm und Laternen in verschiedensten Farben verkaufte. Die junge Frau selbst war wie es die Tradition verlangte in einen Kimono gekleidet, jedoch reichte der ihre lediglich bis zu den Oberschenkeln. Jeder der Kanra kannte wusste, dass sie sich niemals in solch ein für sie unpraktisches, langes Gewand begeben würde. Auch zu Hause wurde kein normaler Kimono getragen. Dafür hatte der ihre besonders lange Ärmel und der eigentlich simple, schwarze Stoffe wurde von bunten Blumen verziert. Zusammengehalten letztendlich von einem dünnen, roten Obi und das schneeweiße, kurze Haar wurde hochgesteckt. An sich ein doch recht eindrucksvolles Bild der Kunoichi, welche sich doch sonst nur in ihrer Dienstkleidung sehen ließ. Auf den Schultern der jungen Dame ruhte die Gestalt ihres Botenfalken Haku, welcher keinen Ton von sich gab und aufmerksam, wie ein Wächter die Umgebung betrachtete. Trotz allem schien er von den beiden nicht derjenige zu sein, welcher sich durch die Menschenmassen aus der Ruhe bringen ließ. Das.... ist so peinlich... murmelte seine Besitzerin.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSa Apr 25, 2015 10:58 pm

Er hatte also tatsächlich ein Fest vergessen und trotzdem Kanra dazu gebracht, es zu besuchen. Seine Herausforderungskünste waren doch irgendwie episch, nicht? Ein wenig beweihräucherte Shaolan sich ja schon selbst, während er Kanra nachsäuselte, dass er sie niemals warten lassen, geschweige denn versetzen würde. Immerhin war er mittlerweile sowas wie gut erzogen und irgendwie doch manchmal noch Gentleman, auch wenn sich das auf die wenigen Sitationen begrenzte, in denen er es tatsächlich auch sein wollte. Nicht, dass er jemanden damit bezirzen wollte, es war eher eine Sache von Anstand. Also nahm er sich vor, am Abend pünktlich zu sein.
Das mit dem Vorsatz war ja schonmal gut, nur waren Theorie und Praxis eben manchmal weit auseinander. So war er zwar fertig damit, die Vorbereitungen für das Feuerwerk zu treffen, kam durch diverse Gespräche auf dem Weg aber durchaus verspätet nach Hause, sodass er keine Zeit mehr fand, etwas zu essen und sich mit den Vorbereitungen durchaus beeilen musste. Zwar schaffte er es, tatsächlich ordentliche, traditionelle Kleidung zu tragen und ordentlich auszusehen, aber weil er auf dem Weg essen wollte, bekleckerte er sich und musste sich nocheinmal umziehen. Wenn er schon auf das Fest sollte, musste er ja wenigstens halbwegs ordentlich aussehen. So kam er doch etwas spät auf die Straßen, das Fest kam nun mittlerweile in seinem vollen Umfang zur Geltung. Überall waren Stände, Laternen, Lichter, Gelächter.
Eigentlich eine wunderbare Atmosphäre.
Kurz fragte er sich, warum er am Morgen nich gemerkt hatte, dass überall diese Stände aufgebaut worden waren, aber seine Gedanken hatten wohl einfach andere Ziele verfolgt. Letztendlich kam er also verspätet an, traf hier und da noch Menschen, denen er einen kurzen Gruß und einige wenige Worte nicht verwehren konnte und machte sich dann auf, Kanra an dem Laden zu suchen. Als er sie sah, kam es tatsächlich kurz vor, dass Shaolan die Worte fehlten, glücklicherweise noch, bevor er direkt vor ihr stand. Er hatte nicht damit gerechnet, dass sie sich tatsächlich so hübsch machen würde - abgesehen von den freien Beinen, aber sie war jung und sah gut aus, da konnte sie sich das leisten. Er selbst trug einen dunkelgrünen Yukata, der in dem jetzt nicht vorhandenen Licht eigentlich eher Schwarz wirkte und darüber einen tatsächlich schwarzen Haori, sodass das ganze etwas festlicher und offizieller wirkte, als ohne diesen Überwurf.
Seine Lippen zierte ein Lächeln und um ein wenig zu überspielen, dass ihm wenig einfiel, was er sagen konnte, kaufte er Tomoya eine relativ große, hübsche Laterne ab und ging dann auf die Weißhaarige zu. Viel mehr war ihm auf dem Weg leider nicht eingefallen. Ihre genuschelten Worte wären ein perfekter Aufhänger gewesen. "Du kannst dich ja doch hübsch anziehen. Nur nach viel Spaß sieht das noch nicht aus...", murmelte er etwas weniger provokant, als es für ihn üblich war und lächelte leicht. "Lass und das ändern. Hier hast du eine Laterne und jetzt darfst du lächeln. Dann siehst du schon mehr nach Spaß aus, was sagst du?" Seine Lippen zogen sich mehr in die Breite, hin zu dem Grinsen, das man von ihm gewohnt war, wenn man Kanra war und ihn eben so kannte, wie sie das tat. Dennoch verbrachte er noch einige Augenblicke damit, sie intensiver zu mustern, als er das sonst vielleicht tat. Es war eben ein hübscher Anblick.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeSo Apr 26, 2015 2:42 pm

Kanra spielte schon fast mit dem Gedanken das ganze abzublasen und einfach wieder zu gehen, als sie den hinter ihr stehenden Shaolan bemerkte und sich augenblicklich zu ihm umwand. Auch der Jounin hatte sich durchaus heraus geputzt und schaute in seiner traditionellen Tracht ziemlich eindrucksvoll aus, auch wenn sie sich jene Gedanken niemals so anmerken lassen würde, wie er es tat. Die junge Frau hätte in jenem Moment schwören können aus dem Augenwinkel Zeuge davon zu werden, wie Tomoya die beiden beobachtete und breiter Grinste als ein Honigkuchenpferd, kannte er Kanra doch von zahlreichen Einkäufen und hätte wohl nicht gedacht, dass er sie je ein mal mit solch einem Zusammenhang auf einem dieser Volksfeste sehen würde. Und dann hatte er auch noch Profit gemacht! Doch als ihre rot-braunen Augen leicht in seine Richtung schweiften, drehte er sich augenblicklich und unschuldig zu den nächsten Kunden, zwei jungen, heraus geputzten Mädchen, mit welchen während des Laternen Anbietens auch gleich noch etwas geflirtet wurde. Ihr Augenpaar wand sich augenblicklich wieder dem rothaarigen zu und es schien tatsächlich fast so, als müsse die Kazuya sich erst einen kratzbürstigen Spruch auf sein Kompliment einfallen lassen. Pff du hast wohl gedacht das kann ich nicht huh? Tzja kannste mal sehen! Es wäre eine Lüge würde man behaupten, die weißhaarige würde nicht ein kurzes Triumphgefühl im inneren empfinden.... oder war das gar nur leichte Freude so eben mal als hübsch und nicht angsteinflößend betrachtet worden zu sein? Nein... sicher nur das Triumphgefühl! Da wollte die junge Frau so eben noch einen provokanten Spruch verlieren, da bekam sie auch schon eine große, wunderschön verzierte Laterne in die Hand gedrückt. Dieser Tomoya verstand was von seinem Geschäft! Ohne ihrer Begleitung Antwort zu schenken, rümpfte die Bakuton Nutzerin nur kühl die Nase. Letzteres angemerkt nur um das Gesicht etwas aus dem Lichterschein zu erheben, so das man die leichte Rötung nicht erkannte. Starr gefälligst nicht so! Kurz darauf wandte sie sich ihrem, nach wie vor auf der Schulter sitzenden, gefiederten Freund zu und flüsterte zu ihm siehst du Haku, dass dort ist die Gegenpartei, der Feind! Lass dich nicht von seinem Lächeln einlullen! Anscheinend hatte die weißhaarige Hoffnung ihr Botenfalke würde Shaolan mal ordentlich in die Hand zwicken, doch zu ihrem entsetzten Erstaunen ließ der Vogel einen fast fröhlichen Schrei los, erhob sich von ihrer Schulter, umkreiste den Mann ein mal kurz um sich daraufhin wieder bei seiner Besitzerin niederzulassen. Verräterisches, blödes Fädervieh murmelte sie genervt. So kannte sie ihren Begleiter doch gar nicht, zwickte er doch eigentlich jedem in die Finger, welcher nicht ausschaute wie die Kazuya. Doch anscheinend spürte er bei diesem Herren, dass von ihm keine wahre Gefahr ausging und wer weiß, eventuell wusste das kluge Tier ja auch, dass die junge Dame im Inneren gar keine so riesige Abneigung gegen den Kerl hegte, auch wenn sie gerne mal das Gegenteil behauptete. Zumindest nahm sie sich vor ihm heute so richtig schön klar zu machen, wie blöd sie ihn eigentlich fand!... Oder so! Und da sie Tomoyas nun offensichtliches Gegaffe nicht mehr ertragen konnte, zerrte sie den rothaarigen auch so gleich weiter und ließ den Blick dabei langsam über die zahlreichen Stände schweifen. Oh mann... wenn mich die anderen so sehen.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeMo Apr 27, 2015 8:48 pm

"Da hast du es mir aber ganzschön gezeigt, Prinzessin", erwiderte Shaolan auf den giftigen Kommentar lachend und zuckte mit den Schultern. Er kam jetzt halbwegs darauf klar, dass sie trotz griesgrämiger Miene schön aussehen konnte. Kleider machen Leute. Was für ein selten wahrer Spruch in diesem Moment. Der großgewachsene Mann ignorierte die Aufforderung, nicht so zu starren, sondern hob provokant eine Augenbraue und sah sie - ohne Unterbrechung - die ganze Zeit weiter an, als wolle er sie dadurch noch mehr herausfordern. Wenn man ihm das schon sagte? Selbst schuld. Verbote machten es nur umso verführerischer, etwas zu tun.
Relativ lässig verschränkte er also die Arme vor der Brust und sah zu, wie sie versuchte, ihren gefiederten Begleiter gegen ihn aufzustacheln. Womöglich war es seine ruhige Art, der fühlbare Stolz in seiner Persönlichkeit oder ein Geruch. Vielleicht auch einfach Sympathie, aber der Raubvogel schien ihn zu mögen, anstatt - wie angewiesen - als Feind zu betrachten und anzugreifen. Ob das nun ernst gemeint war oder nicht, es schien nicht, als habe Kanra das erwartet und gewollt. So schlich sich wieder ein Lächeln in Shaolans Züge. "Deine Qualitäten als Befehlsgeberin lassen ja noch zu wünschen übrig, hm?", stichelte er leich und grinste breit.
Dass der Vogel auch noch grummelnd beschimpft wurde, ließ ihn wieder entspannt lachen.
Aus dem Augenwinkel bemerkte der Rotbraunhaarige, dass sie offensichtlich beobachtet wurden, sodass er grinsend die Hand zum Gruß hob. Ihm war es weder peinlich, mit Kanra gesehen zu werden, noch machte er sich Gedanken darüber, was andere Leute sich denken würden, wenn sie die beiden sahen. Sollten sie doch denken, was sie wollten. Er mochte die junge Frau, auch wenn sie hart, aufbrausend und ruppig sein konnte. Irgendwo war immer etwas liebenswertes zu finden und er war sich fast sicher, dass man sich im Ernstfall auf sie verlassen können würde. Er war zwar etwas überrascht, dass sie ihn anpackte und mit sich zog, aber er ließ es widerstandslos geschehen, folgte ihr, ohne etwas zu sagen.
Erst als sie etwas abseits von dem Laden waren, tiefer in vielen Menschen, wo keiner sie speziell ansehen würde und sich etwas denken würde, grinste er. Hier war einfach zu viel los. Beinahe behutsam schnippte er der wesentlich Kleineren vor die Stirn. "Du musst es nur sagen, wenn du mit mir allein sein willst, Kanra-chan", flötete er provokant, grinste und sah sich dann um, sodass er einen halbwegs guten Überblick über ihr Umfeld bekam. Erst nach einigen Augenblicken achtete er wieder genauer auf ihren Gesichtsausdruck. "Also? Was möchtest du tun? Bis zum Feuerwerk haben wir noch zwei Stündchen übrig."
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeDo Apr 30, 2015 9:28 pm

Nun nannte er sie schon wieder Prinzessin! Nicht gerade selten stellte sich Kanra die Frage, ob das ganze einschüchternde Gehabe bei diesem Kerl überhaupt irgend einen Zweck erfüllte, abgesehen von dem, dass es ihn anscheinend noch riesigeren Spaß machte, wenn er merkte, wie sehr seine Kollegin es verabscheute. Wisch dir dein Grinsen aus dem Gesicht merkte sie gedanklich an, sprach es jedoch diesmal nicht laut aus. Sein Kommentar bezüglich ihrer Befehlshaberqualitäten, bei dem Versuch ihren sonst eigentlich treuen Begleiter auf den rothaarigen aufzuhetzen, wurde gekonnt ignoriert und nur mit einem leisen, verächtlichen Schnauben abgetan. Seit wann ritt Haku sie denn in peinliche Situationen? Oder war der Vogel tatsächlich so intelligent, dass er das ganze Szenario durchaus richtig wahrnahm. Etwas anderes als über mich lachen fällt dir auch nie ein huh? gab die weißhaarige giftig von sich, während sie den älteren durch die Menge zerrte, bloß weg von Tomoyas neugierigen, vielsagenden Blicken. Tatsächlich wusste die Kazuya nicht genau, wem von den drei Herrschaften das Zucken, welches sie schon wieder in der Hand verspürte galt. Dem Laternenverkäufer, Shaolan oder Haku? Oder gar allen drein? Quasi drei Fliegen auf einen Streich. Bei dem Gedanken daran kühlte sich das aufgebrachte Innere der jungen, impulsiven Dame wieder etwas ab, nur um kurz darauf von ihrer Begleitung wieder entfacht zu werden. Was dachte sich der Bakuton Nutzer eigentlich? Nicht nur, dass er sie provokant "Kanra-chan" nannte, wissend, dass sie jene Verniedlichung verabscheute, nein er warf ihr auch noch flirtend vor.... dabei zu sein mit ihm zu flirten.... oder so! Das konnte sich die stolze Kunoichi natürlich keineswegs bieten lassen. Grob packte sie den Kragen seines Yutakas - weil es anzuzweifeln war ob ihr Arm überhaupt noch weiter hoch reiche - und zerrte so den Oberkörper des Mannes etwas zu ihr runter, wodurch es ihr endlich vergönnt war ihm mal direkt in die Augen sehen zu können. Tz... was bildest du dir eigentlich ein? Baka! Und außerdem. Würde ich mit dir allein sein wollen, bräuchte ich nicht mal Worte, nur mit einem Blick würdest du angetanzt kommen. Triumphierend ließ sie ihn nun sanfter los und schien sich provokant so hinzustellen, dass er einen gewissen Einblick auf gewisse Teile hatte, nur um daraufhin Nase rümpfend davon zu schreiten. Man hätte schwören können in jenem Moment von Haku ein leises, belustigendes Krächzen entnommen zu haben. Oder war letzteres lediglich Einbildung? Dieses andauernde Gestichel war auch zu typisch für die zwei Bakuton Nutzer. Mhm... keine Ahnung. Was macht man denn so auf einem Volksfest? fragte die junge Frau mit tatsächlicher Unwissenheit in ihrer Stimme. Es war schon viel zu lange her, dass sie sich bei solch einer Gelegenheit tatsächlich mal amüsiert hatte. Das Wort "Spaß" setzte sich bei ihr nur aus Alkohol, Shogi spielen, lesen und trainieren zusammen. Bis jetzt hatte sie sämtliche solcher Feierlichkeiten, wenn überhaupt, dann nur vom Dach aus beobachtet und war dabei keineswegs sonderlich darauf fixiert gewesen, die Möglichkeiten der Zeitvertreibung zu betrachten.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeFr Mai 01, 2015 7:30 pm

"Ich lache nur mit dir, nie über dich", beteuerte Shaolan ruhig und lächelte sein sanftmütiges Lächeln, das man öfter sehen konnte, wenn sie etwas aufbrausender reagierte, als es andere Menschen womöglich tun würden. Aber das war eben ihr Charakter, nicht? Das Temperament. Was wäre Kanra schon ohne ihr flammendes, loderndes und explosives Temperament. Ein ruhige, langweilige junge Frau, die vermutlich nie einen Ton sagen würde. Aus diesen Gedanken riss ihn erst der ruppige Griff an seinem Kragen, der Ruck, der ihn nach vorn und unten zog, sodass er der wesentlich kleineren Frau auf Augenhöhe begegnete und ihre Nasen sich in ihrer Rage beinahe berührten. Shaolan blinzelte zunächst etwas perplex, bevor er verstand. Sie meinte, sie bräuchte nicht viel um ihn zu verführen.
Interessant. Wirkte er, als sei er so leicht zu haben?
Schweigend ließ er die Worte über sich ergehen, hängte die Hände locker an den Obi und verzog die Lippen zu einem schiefen Grinsen, als Kanra sich ihm aufreizender präsentierte, als sie sollte. Er musste zugeben, dass sie eine attraktive jugen Frau war, aber er hatte sie bisher nie wirklich auf die Art und Weise angesehen. Er sah generell nur noch selten Frauen auf diese Art und Weise an. Der Nishimura war vor allem im letzten Jahr mehr als abstinent geworden von der Flirterei, die er früher so extrem betrieben hatte. Damals war er wirklich leicht zu haben gewesen.
Etwas gedankenverloren sah er der Oinin kurz nach, bevor er den Kopf schüttelte und ihr folgte. "Es braucht schon mehr als eine hübsche Fassade, um mich zu beeindrucken, Kleines", provozierte er sie weiter, als er aufgeholt hatte und noch kurz schräg hinter ihr ging, um in ihr Ohr zu flüstern. Als er neben ihr lief, hatte er wieder seine Unschuldsmiene auf und schwieg kurz, bis sie fragte, was man denn auf einem Volksfest so tat. Kurz überlegte er, bevor er mit den Schultern zuckte. "Wir könnten etwas essen. Gutes Essen oder Süßes, alles was das Herz begehrt. Wir können uns Stände von den Händlern ansehen, die alles mögliche Verkaufen. Oder einfach die Lichter bewundern, die so viele Häuser hier schmücken. Was immer dein Herz begehrt, Kanra." Er ließ das "Chan" bewusst und ausnahmsweise weg, mit dem gleichen Grinsen auf dem Gesicht, das er auch zeigte, wenn er die Silbe doch aussprach.
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeDo Mai 07, 2015 5:05 pm

Blöde Grinsekatze! Genervt verdrehte Kanra bei seinen Worten die hübschen, roten Äuglein. Seine ewige Ruhe und diese Besonnenheit waren wirklich.... unglaublich nervig. Zumindest behauptete sie das immer wieder. Doch letztendlich ermöglichte eben genau jene Ruhe, der weißhaarigen etwas de Luft raus zu lassen und das wusste sie. Ob Shaolan ihre Giftigkeit ertrug, weil ihm bekannt war, welch inneren Druck und welch Gefühl des brennenden Feuers ihr Element hinterließ? Oder doch weil er letztendlich wusste, dass sie es meist gar nicht so meinte. Die explosive Dame war nicht so bösartig wie alle dachten. Doch änderte diese Tatsache nichts daran, dass der braunhaarige es mal wieder schaffte seine Begleiterin mit Worten und diesem breiten Grinsen auf die Palme zu bringen. Nachdem er sich zu ihr herunter gebeugt hatte um ihr die Provokation ins Ohr zu flüstern, blieb sie mit empörter Miene ruckartig stehen. Bitte? Erneut packte sie ihn grob am Kragen. Und da ging es wieder los. Was bildest du dir eigentlich ein? Was soll das heißen huh? Das ich keine anderen Attribute besitze, als mein Aussehen, na warte duuuu. Gerade als sie die Hand zur Faust geballt hatte, wurde das Szenario vom kreischenden Haku unterbrochen, welcher augenscheinlich seine Besitzerin wieder zur Vernunft bringen wollte, worauf sie den Mann mit aufgesetzt ruhiger, desinteressierter Miene wieder los ließ uns seinen Worten bezüglich des Volksfestes lauschte. Etwas essen? Sich Stände ansehen? Von den schönen Lichtern erfreuen lassen? Das klang alles so seltsam normal und friedlich in den Ohren der jungen Frau, dass es ihr schwer viel, sich selbst in einer dieser Tätigkeit vorzustellen. Quasi zu friedlich. Das letzte Mal war sie auf solch einem Fest als kleines Mädchen. Und an jene Kindheitszeit verschwendete die Oinin keine Gedanken mehr. Und nun? Jetzt hatte sie mal wieder die Chance sich zu amüsieren und wusste nicht ein mal wie! Na dann.... will ich alles machen meinte die Kazuya auf ein mal und zog Shaolan voller Tatendrang mit. Am Stand mit schön verzierten Kimonos stürmte sie vorbei, stattdessen auf den mit Ninja Werkzeugen zu. Zwar war ihr nicht ganz klar, was solch ein Stand auf einem Volksfest zu suchen hatte, doch ließ ihre Miene nicht verbergen, dass sie begeistert war von den beeindruckend geschmiedeten Waffen, jedes ein Sonderexemplar für sich und den fein eingravierten Schriftzeichen. Mit einem funkeln in den Augen betrachtete sie die wertvollen Stücke, während jener Anblick der anscheinend kampfbegeisterten Dame den Mann hinter jenem Stand zu amüsieren schien.

(nochmal sry für die lange Wartezeit (: jetzt geht's wieder los)
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeMo Mai 18, 2015 11:47 pm

Und wieder packte man ihn am Kragen und zum zweiten Mal heute abend war er plötzlich unverhofft mit Kanra auf Augenhöhe. Wenn das zur Gewohnheit werden sollte, würde sein Rücken morgen wohl streiken. Doch anstatt sich aufzuregen oder beunruhigen zu lassen, schnaubte der Nishimura leise. Er war Nahkämpfer, wenn er wollte, konnte er der jungen Dame mit Sicherheit Paroli bieten, aber er vertraute darauf, dass sie ihn nicht ernsthaft willentlich verletzen würde. Da konnte sie noch so ruppig und mies drauf sein, letztendlich glaubte er, dass sie doch recht gute Freunde waren, so undurchsichtig sie auch manchmal schien. Und er ließ sich nicht von Freunden schlagen. Außer es war Toshiaki und er hatte einen guten Grund dazu. "Keine Angst, Prinzessin. Du hast mehr zu bieten, als dein Aussehen. Du machst es einem nur gern schwer, das zu sehen...", murmelte er grinsend und beobachtete belustigt, wie der Vogel seine Besitzerin quasi davon abhielt, mehr zu tun, als sie sollte. So wurde er wieder freigegeben und konnte sich aufrichten.
Gerade als er aufgezählt hatte, was sie tun konnten, wurde er aber auch schonwieder herumgezerrt. Diesmal weniger am Kragen, als am Arm, sodass er zwangsläufig mitlaufen musste. Etwas belustigt verzogen sich die Lippen des Fünfunddreißigjährigen zu einem Lächeln, als er beobachten konnte, wie die junge Frau an dem - eigentlich für Frauen typischerweise interessanten Stand - vorbei lief und sich dorthin aufmachte, wo man sonst meist nur Männer fand. Schulterzuckend ließ er aber nicht auf sich warten, sondern bemühte sich, in dem teils dichten Gedränge nicht all zu weit von Kanra abgedrängt zu werden. Mit einem Nicken grüßte er den Mann hinter dem Stand, der seine Begleitung ziemlich belustigt musterte.
"Eine hübsche Waffe für eine hübsche Frau?", fragte er - immer noch offensichtlich belustigt, legte aber durchaus einen schmeichelnden Unterton in seine Stimme. Immerhin wollte er durchaus gern etwas verkaufen, auch wenn es ihn immer wieder wunderte, wie wenig mädchenhaft manche Kunoichi doch sein konnten. Shaolan stand halb schräg hinter Kanra, da neben ihnen noch einige Männer über den Schliff einer Waffe sprachen, aber ganz offensichtlich gerade keine weitere Beratung wünschten. So beschäftigte sich der Standinhaber ganz mit den beiden. "Ich bin mir sicher, dass eines meiner Schmuckstücke jede Sammlung gut ergänzen kann. Vor allem, wenn es ein Geschenk aus Zuneigung ist...?" Etwas fragend breitete der Verkäufer die Hände aus und grinste. Er war sich offensichtlich nicht ganz sicher, als was er Kanra und Shaolan einstufen sollte. Letzterer ließ sich davon nicht stören, sondern ließ seinen Blick schweifen und musterte die Weißhaarige weiter von hinten.
"Na? Gefällt dir irgendwas?"
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeMo Jun 08, 2015 8:01 pm

Ob Shaolan bewusst war, welch Seltenheit er so eben erlebte? Kanra voller Tatendrang durch die Menschenmassen eines Dorffestes schreiten zu sehen und dann auch noch einen Stand ansteuernd, dies war sicher kein Anblick, welchen man alle Tage erblickte. Was würden wohl ihre Kollegen dazu sagen, wo die weißhaarige sonst doch bei solchen Festlichkeiten grummelnd, still und wachend auf den Dächern saß, verborgen im Schatten, nicht an der Fröhlichkeit des Dorfes und seiner Bewohner, sowie den Tätigkeiten des Rummels interessiert und doch ein scharfes Auge auf alles werfend, als wäre sie ihr meist auf der Schulter ruhender Falke selbst. In dessen scharfen, braunen Augen glitzerte nun das bedrohlich scharfe Metall zahlreicher Waffen, auf welche Haku seinen Blick gerichtet hatte, während seine Besitzerin den ihren, ähnlich dem einer gierigen Elster, kaum abwenden konnte. Die Schmiedekunst, welcher der belustigt drein schauende Mann anwendete, vorausgesetzt es handelte sich hierbei um den Hersteller, ließ tatsächlich keinerlei Makel zu erkennen. Man sah den Stücken sofort an, wie penibel der Schaffer auf Kleinigkeiten und die volle Perfektion acht gab. Dies gefiel Kanra ungemein, war sie doch selbst eine unbestreitbare Perfektionistin, nur mit dem kleinen Unterschied, dass sie schneller hochging, klappte etwas nicht wie erwünscht. Und das konnte unter gegebene Umständen schon mal zu einer Explosion führen.... im wahrsten Sinne des Wortes. Schau mal, jedes Stück scheint eine Einzelheit zu besitzen, keines ist identisch mit dem anderen flüsterte sie, fragwürdig ob jene ungewohnt ruhigen Worte an Haku oder ihre Begleitung gerichtet waren. Die Worte des Ladenbesitzers wurden vorerst ignoriert, doch kam die Oinin nicht drum herum, dem braunhaarigen einen kurzen, belustigten Blick zuzuwerfen. Ihre Hand griff nach einem Kunai, länglich, dünn und doch stabil. Er schien überraschenderweise getrennt zu sein in eine stumpfere und eine ungemein scharfe Klinge, auf welcher sich ein japanischer Schriftzug befand. Chakraleitend? fragte sie den Mann kurz angebunden, welcher ihr daraufhin ein höfliches Nicken schenkte. Es fühlte sich seltsamerweise so an, als würde sich das Stück direkt an die Hand der jungen Frau anpassen. Mit beeindruckender Geschwindigkeit und flinken Drehungen schien sie die Waffe etwas auszuprobieren und schwang sie hin und her, drunter und drüber, ehe sie augenblicklich zum Stillstand kam und sich ein breites Grinsen über Kanras Gesicht zog. Wahrhaftig... ein beeindruckendes Stück. Beeindruckend war jedoch auch der Preis.

(so XD ich habs jetzt mal trotzt Gips über mich ergehen lassen. Viel doch schwerer als gedacht und noch mal werde ich es jetzt während der Zeit nicht machen :/)
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeMo Jun 08, 2015 9:49 pm

Shaolan beobachtete Kanra weiterhin von hinten und war fasziniert davon, wie fasziniert und vertieft sie sein konnte und wie wenig bedrohlich sie dabei wirkte. Sie war so gern knurrig, schien so gern schlecht gelaunt und wenn er darüber nachdachte, eigentlich nicht der Mensch, von dem er dachte, dass sie sich in Menschenmassen wohlfühlen könnte. Und dennoch schien sie gerade ziemlich in ihrem Element zu sein, zufrieden mit sich und der Welt um sich herum. Fragte sich zwar wie lange noch. Unwillkürlich beugte er sich leicht über ihre Schulter und sah das Stück genauer an, als er ihre Worte hörte. Sie hatte recht, es schienen wirklich Einzelstücke zu sein und das war durchaus beeindruckend, wenn man bedachte, wie einerlei einem solche Stücke ansonsten waren. Aber warum sollte man sich nicht mal etwas Tolles leisten? "Faszinierend, welche Kunst man aus Kriegswaffen machen kann." Seine Stimme hatte etwas trockenes, denn das war nunmal, wozu diese Dinger eigentlich gedacht waren. Die Schultern zuckend richtete er sich aber wieder leicht auf, als er Kanras Stimme so laut neben seinem Ohr vernahm. Dabei war nichtmal er selbst gemeint, sondern der Typ, dem dieser Stand gehörte. Immerhin konnte nur der wissen, ob das Ding chakraleitend war oder nicht und damit ihre Frage beantworten.
Als die weißhaarige Dame Anstalten machte, die Waffe auszuprobieren, trat er einen Schritt zurück und grinste leicht. "Fall mit dem guten Stück nicht hin, Prinzessin", provozierte er kurz, durchaus in Sicherheit stehend, sodass sie nicht plötzlich die Waffe benutzen würde, um in sein Gesicht zu schlagen, wie sie es zuvor mit der Faust schon tun wollte. Als sie anerkannte, wie gut die Waffe in ihrer Hand lag, schwenkte der Blick des Nishimura zu dem Verkäufer, der bereits ein Lächeln auf den Lippen trug. Er schien zu wissen, dass die Dame Gefallen an seiner Ware gefunden hatte und darauf würde er jetzt wohl gern herumreiten. Mit der Zunge schnalzend hängte Shaolan seine Hand locker an den Obi und erwiderte den Gesichtsausdruck. "Was soll das gute Stück denn kosten?", fragte er interessiert und dennoch in seinem ruhigen Ton. Es war nie gut, zu enthusiastisch an einem Kauf interessiert zu sein. So begann ein kurzes, ironisches und zugleich irgendwo schlagfertiges Gespräch, in dem der Mann einen übermäßig hohen Preis verlangte, während Shaolan ihm ein unverschämt niedriges Gegenangebot machte. So handelten sich die beiden einige Minuten aus und blieben doch freundlich, sodass letztendlich zwar eine stolze Summe blieb, aber eine, die man bereit war zu zahlen. Zumindest dann, wenn man ein so wunderhübsches Einzelstück dafür bekam, das auch noch wunderbar passte.
Mit einem leisen Schnauben schielte Shaolan zu Kanra und gab dem Mann ungefragt das Geld, das er am Ende noch für die Waffe verlangte, ließ das Ding noch in einem hübschen Lederbeutelchen verpacken, bevor der Mann es Kanra gab. "Es war mir ein Vergnügen, mit Euch Geschäfte zu machen, hübsche Frau. Solltet ihr etwas zu bemängeln haben, könnt ihr mich gern in Zukunft aufsuchen. Ich bemühe mich, alle paar Monate nach Kirigakure zu kommen und meine Waren feil zu bieten." Er lächelte sanft und schien tatsächlich nicht nur an dem Geld interessier zu sein, sondern auch froh darüber, jemanden mit soetwas glücklich machen zu können. "Gebt gut auf das Schmuckstück acht." Seine letzten Worte, bevor er seine Aufmerksamkeit den Männern neben Kanra und Shaolan widmete, nachdem er beiden noch einen bedeutungsvollen Blick zugeworfen hatte. Grinsend schob Shaolan Kanra kurz vor sich her, bis sie einige Schritte zwischen sich und diesen Stand gebracht hatte.
"Meinte er jetzt dich oder mich?", fragte er grinsend. "Womöglich hat er gesehen, wie zart und zerbrechlich du doch bist..." Dass seine Worte nur so vor Ironie strotzten, war wohl klar. Kanra konnte man vieles ansehen, aber bestimmt nicht soetwas. Viel eher erschien sie gern ruppig und knurrig. Kurz kratzt der großgewachsene Mann sich nachdenklich am Kinn, bevor er ein ziemlich deutliches Knurren seines Magens vernahm. Reflexartig wanderte seine Hand eben dorthin. "Was hälst du davon, wenn wir etwas essen, hm? Danach können wir uns langsam auf den Weg machen."
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BeitragThema: Re: [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte    [Shaolan und Kanra] explosive Kontakte Icon_minitimeMo Jun 29, 2015 1:53 pm

Shaolans Provokation wurde dies eine Mal, wenn auch nur vorübergehend ignoriert. Zu Groß war die Faszination, welche sich in Kanra breit machte, während sie die Waffe in ihrer Hand umher gleiten ließ. Doch eins war klar, dass er sie erneut Prinzessin nannte, würde ein Nachspiel haben. Sie und Haku sahen interessiert von einer Seite zur Anderen, als die beiden Männer sich kurz darauf in einem Wortgefecht aus Preisspiel und schlagfertigen Sprüchen wiederfanden. So gewitzt die weißhaarige auch mit ihrer schnellen Zunge spielen konnte, fürs Handeln gab sie sich oft zu stolz, kam nicht damit zurecht auf die Vorschläge des Gegenüber einzugehen, weshalb solche Situation bei ihr meist darin endeten, dass der Händler eingeschüchtert nachgab oder ihre Wenigkeit arrogant die Nase rümpfend von dannen zog. Ein zufriedenes schmunzeln huschte über ihr sonst so grimmiges Gesicht, als die beiden letztendlich zu einem Preis kamen, doch verflog es augenblicklich als sich der Jounin ungefragt heraus nahm, ihre Ware zu bezahlen. Bis jetzt hatte ihr noch nie jemand etwas gekauft, was wahrscheinlich daran lag, das sie einerseits kaum Freunde hatte und diese andererseits, das weißhaarige Biest zu gut kannten, als das sie wagten somit ihren Stolz zu verletzten. Doch anstatt gleich wieder in die Luft zu gehen, nahm Kanra das hübsche Lederbeutelchen wortlos entgegen und schenkte ihrer Begleitung einen wissenden, ja gar belustigten Blick, ehe sie die Waffe verstaute. Eventuell vernahm man in ihren roten Augen einen leichten Schimmer der Dankbarkeit, doch sollte man nicht erwarten, solch etwas von ihr zu hören. Während sich die ungleiche Truppe wieder vom Stand entfernte und die weißhaarige ihre Hand sanft über den Hals des auf der Schulter sitzenden Falken streifen ließ, ging der Bakuton Nutzer das Risiko wohl erneut ein. Anscheinend legte er es förmlich darauf an. Vorsicht! Denke ja nicht, das dieser Kauf etwas an der Tatsache ändert, wann ich meine Faust gegen dich erhebe. Und da wahr sie wieder, die Kazuya charmant wie eh und je. Nicht hart oder stark, doch schon ziemlich grob rempelte sie den Mann vorwarnend mit dem Ellenbogen an, ehe sie ihre Schritte dominant etwas beschleunigte. Nur wenige Sekunden später hielt die junge Frau jedoch ruckhaltig an und verschrenkte die Arme vor der Brust. Achja.... genau. Wo... gehen wir was essen? Hier sind massenhaft Stände. Sichtlich genervt davon, schon wieder auf ihre Begleitung angewiesen sein zu müssen, zog sich ein amüsanter Schmollmund über ihr Gesicht, während Haku ein belustigtes Krächzen von sich gab.
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