Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Bar "Müder Samurai"

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BeitragThema: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSa Aug 06, 2016 3:42 pm

Der Müde Samurai ist eine kleine Bar im Aussenbezirk von Hakkin wo sich jedermann trifft. Es ist ein typisches Beispiel für eine Ortschaft, die sowohl die Armen, wie auch die vergnügungssuchenden Reichen anzieht. Der Vorraum ist gut beleuchtet und wenn auch etwas eng und nicht allzu hell, relativ freundlich gehalten. Der Hintergrund ist etwas eine andere Geschichte. Für die meisten unbekannt, gibt es einen dunklen Hinterhof, benutzt von Schmugglern, Dieben, Dealern und dem ganzen restlichen Gesindel, welches einen Treffpunkt braucht. Der Wirt bekommt ab und zu etwas Schweigegeld zugesteckt und mit freundlicher Erinnerung eines Messers am Hals aufgefordert es auch zu halten.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSa Aug 06, 2016 4:16 pm

cf: Zeitsprung


Die Bar war genau nach Akihikos Geschmack; keiner stellte doofe fragen wer er war und warum er auch im inneren seinen Mantel angelegt behielt. Er bekam sein Trinken und wurde danach nicht mehr belästigt. Das gab ihm genügend Raum um nochmals das Geschehene zu reflektieren. Er war nach Hakkin gegangen um einige Dokumente zu stehlen, die hatte er nun auch. Aber womit er nicht gerechnet hatte war erwischt zu werden. Er musste eingestehen, dass er unvorsichtig war, geradezu fahrlässig. Er hatte die Sicherheitsstufe als zu niedrig eingeschätzt, dabei war Hakkin die Kaiserstadt und definitiv besser bewacht als Tsukigakure es je war. Er war ohne Probleme hineingekommen, hatte das Büro gefunden und die Dokumente auch. Aber wieder hinauskommen war nicht so einfach gewesen. eine Wachablösung war nicht zur geregelten Zeit passiert, ob mit Absicht oder nicht. Besagte Wache hatte ihn gesehen und verjagt. Sein Auftraggeber würde nicht ganz zufrieden sein mit ihm. Allerdings fragte sich Aki, was der Mann mit einem Stapel Handelspapiere über Sojabohnen wollte. Sie waren nicht einmal verschlüsselt, zumindest nicht in einem den er kannte oder erkennen konnte, also handelte es sich wohl tatsächlich um Sojabohnen.
Abwesend befühlte er seine Tasche, wo die Dokumente drin waren und er bald dem Zwischenhändler im Hinterhof abgeben würde. Er nahm sich Zeit sein Glas zu leeren, dann machte er sich auf zum Wirt. "Ich treffe gleich jemand, gibts nen stilleren Ort?", fragte er mehr um Zugang zum Hinterhof zu bekommen, ohne grösseres Chaos zu fabrizieren, wenn der Mann Angst bekommen sollte. Er war nicht das erste Mal hier also kannte er den Weg problemlos. Im Hinterhof angekommen, sah er einige weitere Tische, die jedoch von ähnlich durchtriebenen Gestalten wie er besetzt waren. Er blickte sich um und sah seinen Händler. Zielstrebig marschierte er auf ihn zu. Als der jüngere Mann zusammenzuckte, hob er beschwichtigend eine Hand. "Ruhig, du machst dich nur verdächtig", brummte er etwas genervt. Es machte schon Sinn einen Profi anzuheuern als ein junges Pferd, das noch nicht Mal wusste aus welcher Hand es fressen sollte. Aber er musste wohl damit leben. Er bekam schliesslich sein Geld und der Jüngere liess ihn schnell alleine, war wohl von ihm verscheucht worden.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSa Aug 06, 2016 4:57 pm

First Post

Tarnung:
 

Mit einem Henge ließen sich die verschiedensten Gestalten herbei zaubern. Sie hatte sich heute an der Tochter eines Samurai bedient, die sie vor zwei Stunden noch hatte einkaufen sehen. Sie wirkte wie gerade einmal 20 Jahre alt, etwas kleiner als Ragyō selbst und schien hübsch wie unschuldig zu sein. Die Haare sowie die Klamotten hatte sie durch das Bunshin umgeändert. Lediglich die Augen trugen Kontaktlinsen, sodass sie lila waren anstatt grün. Es befand sich sogar ein Armband an ihrem Arm mit dem Zeichen für Tetsu no Kuni. An ihrem Klamottenstil hatte man auch gesehen, dass Papi reich war. Es war das perfekte Ziel gewesen, mit dem man recht offen arbeiten konnte ohne gleich viel zu viel Verdacht zu erregen. Es durfte niemand Prominentes sein und auch kein Eingeschworener aus der unteren Sozialschicht. Ragyō hatte sich mit diesem Aussehen den Namen Shizune verpasst und pokerte nun damit als unbescholtenes Mädchen zu funktionieren. Ihr Ziel war jemand, der in Hakkin eingebrochen war und Diebstahl begangen hatte. Prinzipiell war es ihr egal, dass es sich um die Kaiserstadt handelte. Sie erledigte nur wieder ihre Arbeit, für die sie schließlich gut bezahlt wurde. Doch dieser Auftrag war so frisch, dass sie improvisieren musste. Und das Geld gab es erst, wenn eine Festnahme erfolgte.
Leichten Schrittes marschierte Ragyō durch die Gassen am spätend Abend. Sie trug ein gespieltes Lächeln im Gesicht und hatte sich damit bereits durch drei Kneipen und Wirtshäuser gefragt, ob irgendeiner vermummter Mann das Lokal betreten hatte. Bisher hatte sie kein Glück gehabt, somit steuerte sie das nächste das, was den Namen Müder Samurai trug. Das nahm sie gleichgültig zur Kenntnis, betrat das Geschäft, welches einladend und lebhaft wirkte. Ihre Blick schweifte mit diesem freundlichen Lächeln durch die Runde. Irgendwo winkte ihr sogar jemand zu als würde er sie kennen. Sie winkte zurück, aber sah dies nicht als Einladung sich dazu zu setzen. Statt dessen fiel hier drinnen niemand auf. Alle waren ausgelassen, unterhielten sich und schienen keinen Dreck am stecken zu haben. Ragyō marschierte zur Bar, lehnte sich dort an und stützte ihr Kinn auf eine Hand, um den Wirt zu begrüßen. "Konban'wa." Er wünschte ihr dasselbe und fragte nach ihrem Wunsch. "Nichts zu trinken, aber danke. Ich habe eine Frage." Die Hand, mit der sie das Kinn stützte, rutschte langsam hinauf entlang der Wange, um mit den Fingerspitzen ein Senbon zu greifen, das sie hinter ihrem Ohr versteckt hatte. Sie ließ es im Licht der Bar blitzen, damit der Bararbeiter wusste, woran er war. "Ist heute Abend irgendjemand fremdes hier aufgetaucht?" Zunächst tat er ahnungslos, lenkte ab, putzte weiterhin ein Glas und ignorierte die Frage. "Deine Antwort oder dein Auge", erinnerte die 39-Jährige ihn an ihr Anliegen, zog den Senbon weiter hervor und klang nun weitaus kälter als zuvor. Das schien dann doch etwas Wirkung zu haben und der Mann gestand ihr, wenn sie jemanden suchte, sollte sie in einen besagten Hinterhof gehen. Danach dankte sie ihm auffallend gelogen und marschierte in die Richtung, die er angedeutet hatte. Den Senbon hatte sie wieder unter ihrer falschen Frisur versteckt. Es war dort wirklich alles anderes als einladend. An einem hohen Zaun lehnten ein paar Gestalten, die sich im Schatten unterhielten, andere warfen zum Spaß Shuriken gegen eine Zielscheibe an der Hauswand, manche saßen auf einer Bank und rauchten. Die Blicke flogen ihr regelrecht zu, als sie in ihrer hellen Gestalt diesen abgetretenen Ort sah. Diese Sekunde nutzte sie, um mit den sensorischen Fähigkeiten zu erhaschen wie viele Personen hier waren. Dabei fiel Ragyō auf, dass eine auf dem Weg war sich zu verabschieden. Mit einer gewissen Geschwindigkeit entfernte sie sich von hier, obwohl sie eindeutig hier gewesen war. Sie beschloss allerdings der Person nicht zu folgen. Wenn es Informationen gab, dann hier. Und es war ihr untersagt worden für großes Aufsehen zu sorgen. Die Dorfbewohner sollten keine Angst haben. Ragyō ging in die Nähe ihrer Verdachtsperson ohne es zu merken. Sie hatte ihre Sensorik wieder heruntergefahren für den Moment und wollte mit einem der Männer auf der Bank sprechen, die rauchten. Etwas unbeteiligt stand sie erst daneben, dann fragte sie: "Guten Abend, geht's euch gut? Habt ihr vielleicht etwas roten Sand?" Dass das eine synthetische Droge war, die schwer abhängig machte, wirkte sehr irritierend auf die Männer. Einer von ihnen war recht bullig, hatte einen dunklen Bart, eine Glatze und betrachtete die Kaminishi argwöhnisch. "Warum will ein Prinzesschen wie du so etwas?" Er klang nicht sehr begeistert und nahm einen weiteren Zug seiner Zigarette. "Das Geschäft läuft am besten, wenn nicht solche Typen wie ihr das Zeug verkauft, nicht wahr?" Womit sie durchaus Recht hatte. Sie hätte sich auch als Oma verkleiden können. Die hätte am wenigstens Verdacht erregt. Aber sehr wohl hörten einige Leute aus der Umgebung zu, was die zwei besprachen. Der Bullige gab ihr einen Tipp mit einem Fingerzeichen. "Versuch's bei dem, jetzt lass mich in Ruhe." Ragyō wandte sich ab und ging ein paar Schritte weiter, zu Akihiko, von dem sie nicht ahnte, dass er es war. Sie lächelte ihn an, verneigte sich kurz und sagte: "Konban'wa. Kannst du mir weiterhelfen?"
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSa Aug 06, 2016 6:39 pm

Lange blieb Akihiko nicht ungestört. Vor ihm war ein kleiner Lichtstrahl erschienen. Besagter Lichtstrahl stellte sich als Mädchen heraus, das definitiv nicht an einen solchen dunklen Ort gehörte. oder zumindest erschien es so. Der Wirt hatte sie durchgelassen, und auch wenn der Mann kein Kämpfer war, so konnte er schon einige Leute abhalten, wenn er wollte. Sie hatte es also sicherlich faustdick hinter den Ohren.
Sie begrüsste ihn und fragte ob er ihr helfen könne. Er antwortete erst nicht, sondern liess nur seinen Blick über sie schweifen. Sie war sauber, jung und sah unschuldig aus. Still fragte er sich, was sie wohl von ihm wollte. Die Kerle hier kannten ihn einigermassen und hatten sie wohl an ihn weitergereicht. Wollte sie, dass er wen umbringt, aus welchem Grund auch immer? etwas stehlen oder für sie zu schmuggeln? Er konnte praktisch alles besorgen, sei es Materie oder Information. Es konnte nichts zu simples sein, ansonsten wäre sie sicherlich an einem der Protze vorne hängen geblieben und die hätten es erledigt. Sie sah wohlhabend aus, zumindest würde sie sicherlich reiche Eltern haben. Er blickte unter seiner Maske hervor in ihr Gesicht. Ein perfekt unschuldiges Gesicht, sah es zumindest so aus. Das einzige, was nicht unschuldig aussah, waren ihre Augen. sie hatte keine angst, bewegte sich hier anscheinend als wäre sie zu Hause. Es passte nicht zu einem Mädchen von ihrem Schlag.War sie vielleicht eine Doshin, die sich eingeschmuggelt hatte? Nichtsdestotrotz würde er wohl mit ihr reden müssen. Falls sie etwas wollte, bekam er Geld, falls sie ihn festnehmen wollte, würde sie ihr rotes Wunder erleben.
Die Stille muss ewig angehalten haben für die junge Frau. Dann antwortete er endlich: "Kommt drauf an, was sie möchten, Miss", fragte er durchaus zuvorkommend und freundlich. Potentiell neue Kunden musste man schliesslich nicht direkt vergraulen und sie sah definitiv hübsch aus. Vielleicht sprang etwas mehr heraus als Geld. Bei dem Gedanken lächelte er raubtierhaft verborgen durch die Maske. Aber genauso schnell wie es gekommen war, war es auch verschwunden. Er hatte Raiko. Ein Fakt, mit dem er sich zwar definitiv anfreunden jedoch noch nicht daran gewöhnen konnte. Er sah sie schon, wie sie ihn ungläubig anguckte. Der Gedanke wurde dadurch ziemlich schnell erstickt. Was die Frau nur alles mit ihm machte.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSo Aug 07, 2016 12:29 pm

Wortkarg waren sie hier alle, das musste man ihnen lassen. Zumindest denen, die eindeutig nicht so am gesellschaftlichen Leben teilnehmen wollten wie die einfache Bevölkerung vorn im Foyer bei Sake und Snacks gröhlend und lachend. Hier schummerte dagegen das Licht, die Körper der Männer waren drei Mal so groß wie ihre Schatten und man wurde regelrecht angestarrt, wenn man nur mit dem Finger zuckte. Die gefakete Shizune verschränkte die Arme über ihrer fliederfarbenen Kleidung, die irgendwo an Kleid, aber auch an einen Kimono erinnerte. Dann überkreuzte sie noch galant die Beine und betrachtete den Vermummten weiterhin. Schien ja jemand mit bedeutenden Verbindungen und Ressourcen zu sein, wenn man sie für roten Sand an ihn weiterreichte. Ihr Lächeln blieb dabei bestehen und wirkte wahrlich unbeirrt, als stünde sie gerade auf einem Ponyhof, und nicht umrundet von kriminellen Seelen, die durchaus auch gewaltbereit waren. "Wenn ich mich vorstellen darf: Shizune", begann sie mit melodischer Stimme. "Ich möchte jemanden, der mir eine Lieferung roten Sand beschaffen kann und ihn in die Kaiserstadt schmuggelt. Du sollst dafür die richtige Adresse sein." Was anderes blieb ihr ja auch kaum übrig zu sagen, da die Fleischberge von gerade eben in seine Richtung gedeutet hatten. Was für eine Reichweite der Mann hatte, wusste sie noch nicht. Vielleicht war er nur ein Amateur, der nicht einmal ein Säckchen Zimt an einem Ninken vorbei bekam, oder er hatte seine eigene Bande, mit denen er eventuell sogar ganze Schiffe ausraubte und verschwinden ließ. Das galt es nun möglichst kollegial herauszufinden. Und es musste ja nicht jeder die Details eines Deals mithören. "Ich schlage vor, wenn dir eine gute Bezahlung aus der Aristokratie wichtig ist, dass wir uns ein nettes Plätzchen zu zweit suchen, hm? Wenn dich das nicht überzeugt, hier." Sie griff unbeirrt in ihre Kimono-Falte und zog dort zwei zusammen gebundene Päckchen Geldscheine heraus. Insgesamt waren das bereits 8.000 Ryô. Sie schmiss ihm die Bündel entgegen und legte fragend den Kopf schief, ob er mit ihr mitkäme oder vielleicht sogar selbst einen Ort wüsste, wo sie den Rest klären konnten. Bei seinem Anblick war die Kaminishi sich nämlich allmählich sicher, dass er derjenige war, der hier für Aufruhr gesorgt hatte. Man hatte ihr gesagt, dass man den Täter nicht beschreiben könne, weil er fast komplett verhüllt gewesen wäre. Und die meisten Verhüllungen bestanden aus dunklen Farben, also musste sie sich auf ihre Intuition verlassen.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSo Aug 07, 2016 7:03 pm

Zuckersüss war die kleine. Am liebsten hätte Akihiko wie wieder nach Hause geschickt und gesagt, sie solle solche Gegenden meiden. Aber er wollte auch das Geld, das sie sicherlich hatte. Und da gewann dann doch die gier über die winzige moralische Stimme die er in letzter Zeit wiederbekommen hatte und meistens total ignoriert wurde. Sie stellte sich erst einmal vor, erster Fehler. Nenne nie den Namen, wenn man mit irgendwelchen zwielichtigen Typen handelte, das gab nur Ärger und eine Möglichkeit die Person zu erpressen. Aber Aki schaute einem geschenkten Gaul nicht ins Maul und merkte sich den Namen. Immerhin hatte sie nicht ihren Nachnamen genannt, aber auch dieser würde wohl recht schnell recherchiert sein. Der Auftrag überraschte ihn. Roter Sand wollte sie haben. Es war eine synthetische Droge, überaus abhängig machend und sollte angeblich mentale Höhenflüge bescheren. Er blickte diese Shizune nochmals an. Sie sah nicht aus wie ein Junkie, sie hatte auch kein gieriges Glitzern in den Augen, als sie davon sprach. Sie war sicher keine Abhängige. Er kannte sie nicht und er kannte eine Menge Leute die mit der Droge dealten. Meistens wurde sie mittels gefärbtem Mehl oder unschönerem gestreckt, aber davon hielt der Vermummte nichts. Seine Ware sollte korrekt sein und er hatte seine Quellen. Allerdings stellte die junge Frau ihn etwas vor ein Rätsel was sie mit einer ganzen Lieferung wollte.
Sie sprach unterdessen weiter. Sie lud ihn ein hier wegzugehen, an irgendein schönes Plätzchen. Oder er könne sich ein Ort aussuchen. "Gefällt es der holden Maid hier nicht?", fragte er etwas spöttisch, als er das hingeworfene Geld betrachtete. Einige der Kerlen gingen fast die Augen über, als sie die Summe sahen, die Aki nun langsam aufnahm und prüfweise in der Hand wiegte. Auch wenn es Papier war, wiegten die Bündel schwer, er schätze auf sechs bis zehntausend Ryô. Es war definitiv eine hübsche Vorauszahlung. Er blickte sie wieder an. Sie hatte nicht nach einer Probe, nicht nach der Qualität gefragt, auch nicht wie viel er beschaffen könnte. Aber was sollte es ihn kümmern, was sie danach damit machte. Wenn sie es wollte, würde er ihr den Kaiser selber auf die Unterhosen abziehen und ihr seine Kleider bringen. Erfolg hätte er bei dem Unterfangen wohl kaum, zumindest nicht alleine. Da war der rote Sand ein deutlich einfacheres Geschäft. "Es gibt einige Zimmer hier, der Wirt wird uns eines geben", gab er selbstbewusst von sich. Er wusste nicht, ob er ausgebucht war, aber es würde sich auch schnell ändern. Man musste nur die richtigen Mittel haben. Er hatte nicht vor sich von der Frau irgendwohin führen zu lassen. Solange er das Terrain wählen konnte, sollte es so sein. War es der Frau irgendwie bewusst in welche Gefahr sie potentiell schwebte? Manchmal konnte er sich nur über die Gedankengänge des weiblichen Geschlechts wundern. Grob fahrlässig die Kleine... Er stand auf, versteckte das dargebotene Geld irgendwo in einem der Taschen und ging zum Wirt um ein Zimmer zu organisieren.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSa Aug 13, 2016 3:37 pm

Auf jeden Fall schien der Mann den Wirt gut zu kennen, wenn er es schon so sagte, dass sie ein Zimmer bekommen würden, anstatt, dass er versuchte eins zu kriegen. Hinter dem gespielten Lächeln sah Pseudo-Shizune dem Vermummten hinterher, der ins Innere des Gebäudes verschwand. Sie verschränkte belanglos die Arme, wartete und wartete, bis er schließlich wieder zurück kam. Worauf sie sich einließ, würde sich zeigen. Sie hoffte, dass sie an den richtigen Mann geraten war, den Hakkin suchte. Selbst, wenn sie ihn nicht festnehmen konnte, half es vielleicht schon, wenn sie ihn ohne großes Aufsehen verjagte. Ein Kaiser wollte schließlich eine friedvolle Ordnung ohne Verbrecher. Obwohl es ihr egal war, dass es der Kaiser war, solange er genug Geld übrig hatte. "Ich folge dir, keine Sorge." In dem Punkt musste sie das auch, weil sie sich hier nicht wirklich auskannte. Der Weg zu den Zimmern sollte auch nicht sonderlich weit sein, immerhin war es nach wie vor eine Gaststätte und kein riesiges Hotel an irgendeinem Berghang. Knarzendes Holz unter den Füßen, als sie dem Mann folgte, verriet schon, dass die Stätte etwas älter war als ein paar Jährchen. Sicherlich gab es hier auch ein paar versteckte Winkel für Dinge, die die Samurai nicht finden sollten. Dem schenkte Ragyō aber keine Beachtung, sondern blieb stehen, als sie vor der Zimmertür angekommen waren. Sie wartete davor, da sie ja nicht wusste, was der Typ für sie ausgesucht hatte. Es hätte sonst was sein können. Irgendwas mit Betten, ein Konferenzzimmer, die Küche oder eine Veranda, die sich von hier nicht vermuten ließ. Sie wartete gemütlich und lächelte weiterhin. "Setzen wir uns? Dann können wir über die Geschäftsbedingungen sprechen. Oder über etwas anderes, je nachdem, was deine Qualitäten sind." Sie wirkte dabei als würde sie über das Wetter sprechen. Jegliche Interpretation lag auch bei ihm. Sie lenkte einfach nur von ihren eigentlichen Plänen ab.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSa Aug 20, 2016 6:14 pm

Wie erwartet bekam der Blauhaarige problemlos ein Zimmer. Der Wirt hatte schon ein zwei Mal erlebt, wie der Mann ein Messer aus dem gefühlten Nichts geholt und hauchdünn vor seiner Kehle angehalten hatte. Das war genug Motivation für ein Leben es sich nicht mit Akihiko zu verscherzen. Und solange man nichts Blödes tat, so war der Kerl immerhin ein anständiger Zeitgenosse, zumindest randalierte er nicht, war nicht laut und machte keinen Dreck. Was für Krumme Dinger er im Hinterhof drehte, konnte dem Wirt wirklich egal sein. Er blickte dem Pärchen hinterher, das nun die Treppe hinaufging. Hätte er nicht selbst erlebt, dass auch die junge Frau ihm eiskalt eine Nadel, eine äusserst spitze, unter die Nase gehalten hatte, so hätte er es wohl schade um das Mädchen gefunden. Aber so schenkte er den beiden nur einen flüchtigen Blick und und machte sich wieder daran die Gäste zu bedienen.
"Hier lang", gab der Schmuggler zu verstehen, als er die jünger aussehende Frau durch den ersten Stock führte. Dort öffnete er eines der Zimmer. Es war eines der Grösseren auch wenn es aus nur einem Raum bestand. In der Mitte stand ein niedrigerer Tisch mit einer kleinen, leeren Blumenvase in der Mitte. Ansonsten gab es einen Kasten und daneben ein paar Matten um darauf zu schlafen. Es war ziemlich traditionell eingerichtet. "Nach dir", liess er ihr den Vortritt. Dann folgte er und setzte sich auf eines der Kissen. Seinen Mantel nahm er allerdings nicht ab. Es war zwar warm darunter, aber seine Identität war ihm wichtiger. Immerhin sollte das Mädchen ihn nicht an den nächsten Doshin verpfeifen können. Er hatte schliesslich schon genug hier angestellt um wahrscheinlich ungefragt geköpft zu werden. Das war kein schöner Gedanke. Also blieb die Jacke an. "Also... Shizune. Ich bin definitiv kein moralischer Mann. Dennoch möchte ich etwas fragen: woher hast du das Geld und wozu möchtest du eine ganze Lieferung der Droge? Ich gebe dir nun noch die Möglichkeit ungeschoren aus der Sache auszusteigen, das Geld wieder dahin zu tun, wo du es vermutlich geklaut hast, und die ganze Sache als lustiges Abenteuer in Erinnerung zu behalten", bot er ihr an. "Willst du es jedoch durchziehen... Ich kenne nun dein Gesicht, das ist dir hoffentlich bewusst, was es bedeutet. Wenn du nicht zahlst oder sonst etwas anstellst, ist Sense! Ich gebe nur wenige zweite Chancen." Seine Stimme klang angemessen dunkel und kalt, während er sprach. Er blickte kurz auf, man konnte vielleicht im Lichtschein sein Fuuin sehen in dem Augenblick, dann schaute er wieder auf die junge Dame. "In drei Tagen hätte ich die Ware." Er nannte noch den Preis, der wohl ziemlich hoch wirken mochte, aber roter Sand war teuer, sehr teuer. Innerlich rieb sich der Schmuggler die Hände. Das würde ein hübsches Sümmchen bringen.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSo Aug 28, 2016 12:50 pm

Dafür, dass er so verschleiert war, war er nun plötzlich ziemlich gesprächig. Ragyō hörte ihm mit etwas hoch gezogener Augenbraue zu. Die meisten Sachen, die er von sich gab, waren eigentlich schon zu offensichtlich. Dass er ihr Gesicht kannte, war ihr natürlich klar. Weiterhin kannte er nun das Gesicht eines Mädchens namens Shizune, die im Schoße einer reichen Familie von Hakkin groß geworden war und nicht wusste, in was für Schwierigkeiten sie vielleicht geraten mochte. Da Ragyō wiederum um diesen Hintergrund wusste, konnte sie immerhin mit der entsprechenden Familie argumentieren.
Es folgte ein kleines Seufzen ehe sie die Arme verschränkte und erklärte: "Du gibst mir keine Möglichkeiten, denn ich bin der Aufstragsteller und du das Instrument. Ich bezahle dich. Mehr musst du nicht wissen. Woher das Geld kommt und was ich mit der Droge mache, ist für dich nicht von Interesse. Es sei denn, du willst unbedingt was von dem Sand abhaben." Anschließend drehte die Kaminishi sich um und ging zu einem Fenster des Zimmers, um es gemächlich zu öffnen. Sie lehnte sich über den Rahmen, stützte sich ab und schaute in die Nacht hinaus. Man konnte von hier auch gewisse Ecken des Hinterhofes erahnen. Sie drehte dem Mann ihre ansehnliche Rückseite zu, damit er sich bewusst war, dass sie verhandeln wollte und nicht die Absicht hatte ihn mit ausstehenden Zahlungen oder dergleichen auszutricksen. Sie vertraute ihm da nun soweit, dass er sie nicht attackierte. Mit welchem Grund auch? Dann wäre das Geschäft hinfällig.
"Drei Tage sind nicht viel Zeit", säuselte mit verwegener Stimme. "Doch es reicht, um eine unauffällige Logistik zu organisieren, damit du einen Ort hast, wo du die Ware platzieren kannst. Und um das Geld kümmere ich mich, versprochen. Ich sitze sozusagen ... direkt an einer guten Quelle." Daraufhin drehte Shizune sich wieder um und lehnte mit dem Po am Fensterrahmen, wobei sie ihren Kontakt fast lüstern angrinste. "Ich bin auch definitiv keine moralische Frau. Ich tue hier nur, worum man mich gebeten hat, nämlich diese Droge beschaffen zu lassen, weil die, die es brauchen, nicht können. Sie haben schlichtweg kein Geld und sind abhängig. Verlass dich des Übrigen darauf, dass du von mir nichts zu erwarten hast. Meine Familie ... ahnt etwas und käme nicht auf die Idee mich zu blockieren. Denn es gibt Verbindungen, die sie keineswegs kippen möchten. Und da spielt der Sand eine Rolle. Ich wäre dir also wirklich etwas schuldig."
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSo Sep 04, 2016 7:56 pm

Akihiko war ab sich selbst überrascht. Sein Instinkt sagte ihm, dass er auf diesen Handel nicht eingehen sollte. Aber jegliche Versuche dahinter zu kommen, warum waren vergeblich. Alles was klar wurde, war, dass die junge Frau es mehr als faustdick hinter den Ohren hatte. Sie gehörte also zu dieser Art Schlange, die harmlos aussahen um dann mit tödlichem Gift zu beissen. Diese Erkenntnis speicherte er für später ab, falls es je nötig würde. "Ich will keinen Sand", lehnte er barsch ab. "Aber nun gut. Scheinbar kennst du die üblichen Preise und Menge. Damit haben wir wohl einen Deal." Er reichte ihr jedoch nicht die Hand als Vertragsabschluss noch gab er ihr irgendeine Form Bestätigung. Sein Wort musst genügen. Aus seiner Sicht gab es nichts mehr zu sagen. sie hatte Geld, wollte Sand, er musste nicht wissen wofür. Eine Erklärung bekam er nun dennoch.
Sie machte ihm klar, dass er von ihr nichts zu erwarten hätte. Das tat er auch nicht. Es war eine Frau, von diesen konnte man generell nichts erwarten. Etwas überrascht war er schon, dass die ihm erklärte, dass er dann bei ihr etwas gut hätte. "Werds mir merken", brummte er, während er überlegte zu was ihm so ein junges Ding nützlich sein könnte. Ausserdem musste er mehr über sie herausfinden. Dabei war ihm sein Kollege Rokurou sicherlich gerne behilflich. Der Kerl, wahrscheinlich war es nicht sein richtiger Name, war ein Meister die Hintergründe einer Person auszuleuchten. Akihiko musste zugeben, dass der Kerl genau wusste, wer er war und könnte von einer grossen Hilfe zu einer grossen Bedrohung werden. Allerdings nahm er dieses Risiko gerne in Kauf, denn der Mann hasste die Organisation genauso sehr wie Akihiko selbst. Und zum Kaiserreich gehen konnte er sowieso nicht. Sie sassen quasi im selben Boot. Da konnte man sich auch gegenseitig das Wasser schippen helfen. "Sonst noch was? Wenn nicht. Das Geld kannst du in einem Paket unter dem Code 'Silizium' an den Mann abgeben, der in drei Tagen um zehn Uhr Abends in diesem Zimmer auf dich wartet." Er fügte nicht zu, dass er selbst warten würde, allerdings in einer anderen Verkleidung. "Er wird dir den Sand geben. Das Übliche wirst du wohl von selbst verstehen. Keine Doshin, keine Mätzchen oder sonst irgendwas, sonst fällt nicht nur der Deal, sondern auch dein hübscher Kopf." Damit stand er auf und ging aus der Tür. Er bleib jedoch angespannt, mit dem Arm in Position sein Messer zu ziehen, falls die Lady doch etwas tun wollen würde.

(Out: Falls du magst, kannst du einen Timeskip machen)
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Iwai Hisanobu

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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSo Okt 16, 2016 4:53 pm

cf: Timeskip

Raika atmete tief durch und lehnte sich an die Wand in ihrem Rücken. Sie war sich nicht sicher, ob sie ihre Verfolger abgehängt hatte, aber eigentlich dürfte sie weit genug gerannt sein, genug Abzweigungen genommen haben um ihnen entkommen zu sein. Sie war sich nicht sicher, aus welchem Land diese Leute waren, vielleicht waren es auch nur Kopfgeldjäger, die es auf das Geld abgesehen hatten, fest stand aber, das sie sie gejagd hatten.
Seid sie dieses Leben führte, hatte sie nach und nach gelernt, das sie nicht jedem trauen konnte, der ihr über den Weg lief. Sie hatte bemerkt, wie unglaublich naiv sie früher einmal war und wurde sich bewusst, wieso sie ihre Hyourin-karriere sowieso nicht hätte weiterführen können. Wie sie diesen Rang erreicht hatte, wusste sie nun sowieso nicht mehr. Viel Fleiss steckte dahinter, aber den Rang lange behalten hätte sie wohl sowieso nicht. Sie seufzte diesbezüglich und machte für einen Moment die Augen zu, während sie ihren Hinterkopf ebenfalls an die Wand lehnte. Das Leben als Nuke-Nin gefiel ihr überhaupt nicht. Es war stressig und es hatte sie inzwischen sehr paranoid werden lassen. Ständig dachte sie, die Leute wollen sie fangen und einsperren. Sie traute nur noch wenigen Menschen, darunter auch Akihiko. Sie war sehr anhänglich geworden und war vor allem in der Anfangszeit ständig in seiner Nähe gewesen. Womöglich hatte sie seine Nerven in dieser Zeit überstrapaziert, letzendlich hatte er sich wieder von ihr gelöst. Er war wie der Wind, sie konnte ihn einfach nicht halten, er blieb nur, wenn er es wollte.
Sie öffnete ihre Augen wieder, trat etwas von der Wand weg und bedachte das Gebäude mit einem prüfendem Blick. Ja, dies musste jene Bar sein, für die sie eine Aushilfskraft suchten. Sie hatte inzwischen kein Geld mehr. Raika war sich nicht sicher, ob man sie hier überhaupt anstellen würde, aber sie hatte vor, eine falsche Identität anzugeben um hier etwas arbeiten zu können. Sie war sich bewusst, dass sie dies nicht lange tun konnte, aber sie hoffte, zumindest einen Monat, damit sie wieder ein bisschen was in ihrem Geldbeutel hatte. Ja, sie war als Nuke-Nin ziemlich schlecht und auch wenn ihr Akihiko in der Anfangszeit geholfe hatte, so war sie nach wie vor schlecht darin dieses Leben zu leben, das frei von jeglichen Regeln war. Womöglich fiel es ihr auch gerade deswegen so schwer? Es war chaotisch und wild, hatte nichts mit dem Leben gemeint, das sie zuvor geführt hatte, welches geradelinig und strikt war. Sie vermisste es. Raika presste für einen Moment die Lippen aufeinander und atmete tief durch. Aber dieses Leben war vorbei und daran hatte das Kaiserreich schuld. Sie war hier nach Hakkin gekommen, weil sie hoffte, das man genau hier am wenigsten einen Nuke erwarten würde. Ob das wohl richtig war?
Die Rothaarige schob ihre trüben Gedanken beiseite und machte sich auf zur Tür zu gehen und gerade als sie sie öffnen wollte, wurde diese bereits von innen aufgemacht. Einen Moment später erblickte sie ein durchaus bekanntes Gesicht, das sie nun schon seid paar Wochen nicht mehr gesehen hatte.
"Aki ...?", gab sie ungläubig von sich und sah ihn an, als wäre er ein Geist.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSo Okt 16, 2016 6:04 pm

Akihiko hatte sich in einem anderem Zimmer versteckt bis die Person gegangen war. Es hatte nicht lange gedauert. Als die Luft rein war ging auch er zur Treppe und zurück ins Restaurant. Keine Spur von seiner Kundin, also musste sie wohl auf direktem Weg gegangen sein. Oder sie ist verschleppt worden, aber das hätte er sicher gehört. An der Bar bestellte er sich noch einen Sake von dem Vorschuss, den er von der Kleinen bekommen hatte und lümmelte eine Weile in der Ecke und betrachtete die Leute, die aus und ein gingen. Irgendwann wurde es ihm aber doch zu doof und er beschloss aus dem angebrochenen Abend noch etwas zu machen. Vielleicht fand er ja in der Gegend ein Mädchen für die Nacht oder noch einen Kunden. Also stand er auf und trottete zur Tür. Als er sie aufstiess, prallte er beinahe mit einem wohlbekannten Rotschopf zusammen.
"Raik..a?", fragte er ebenso ungläubig wie die Frau, als er gewahr wurde, wen er da beinahe über den Haufen gelaufen hatte. Er musste zugeben, Raika hier zu sehen war ungefähr das Letzte, was er sich vorgestellt hatte, was noch passieren könnte. Normalerweise hatte sie sich immer weit von der Kaiserstadt entfernt aufgehalten, nicht zuletzt, weil Aki sie immer gewarnt hatte, als gesuchte Nuke gerade im Zentrum aufzukreuzen. Aber hier stand sie nun, blickte ihn geschockt an, während er ebenso geschockt zurückschaute. Aber der Verwirrtheit entsprechend, hatte sie ihn wohl nicht gesucht und das Treffen war Zufall. "Was machst du hier?", fragte er dementsprechend etwas verwirrt.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSo Okt 16, 2016 7:16 pm

Im ersten Moment wusste Raika wirklich nicht, was sie sagen sollte. Sie war auf der einen Seite glücklich ihn zu sein und auf der anderen passte es ihr eigentlich auch nicht so richtig in den Kram. Vor allem aber weil er sie fragte, was sie hier tat. Er hatte sie davor gewarnt, hierher zu kommen, aber Raika war kein kleines Mädchen mehr. Zwar fand sie sich im Leben einer Nuke nach wie vor nicht wirklich zurecht, dennoch hiess das noch lange nicht, das sie sich nicht selbst zur Wehr setzten konnte.
Sie blinzelte ein paar Mal, bevor sie sich wieder fasste und einen Schritt zurück ging, das Gefühl unterdrückend, ihm einfach um den Hals zu fallen.
"Ich wollte in diese Bar ... Etwas trinken gehen. Was glaubst du, wieso man sonst in eine Bar geht?", erwiderte sie und in Gedanken dachte sie sich, das die Antwort wohl ziemlich dürftig klingen mochte.
"Und was tust du hier?", erwiderte sie dann die Frage um von ihr abzulenken, "Hast lange nichts mehr von dir hören lassen ...", diesen Satz sagte sie weniger verwirrt, es schwang mehr ein Hauch von Bitternis mit. Sie war sich nämlich nicht sicher, ob er sich von ihr entfernte, weil sie sich so sehr an ihn rangehängt hatte, nach dem sie ihr Zuhause verloren hatte.
Sie liess ihren Blick über ihn gleiten, musterte ihn für einen Moment eindringlich. Was täte sie nur um jetzt seine Gedanken lesen zu können. Das Schicksal war seltsam. Irgendwie schienen ihre Wege miteinander verwoben zu sein und ja, tatsächlich hatte jeder auch Gefühle für den anderen, aber irgendwie war da etwas zwischen ihnen, das sie immer wieder auseinander trieb. Mal war es von Akihikos Seite, dann wieder von ihrer ... Aber sie war sich sicher, das es mehr von seiner Seite aus kommt. Sie hatte das Gefühl, das er nach einer Weile immer wieder auf Abstand zu ihr ging und sie konnte sich nicht wirklich erklären, wieso.
Ihr Blick suchte den seinen. Was mochte er in diesem Moment nur denken?
"Wie geht es dir ...?", fragte sie dann und ihre Stimme war leiser geworden, fast ein flüstern.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSa Okt 22, 2016 12:29 pm

Entgeistert stand der Schmuggler in der Türe der Bar. Vor ihm stand seine quasi-Partnerin und versuchte eine Entschuldigung zu finden warum sie hier war. Zumindest klang es sehr danach. Überzeugt war er nicht, dass sie bloss etwas trinken wollte, mitten in der Stadt, wo sie am meisten Gesucht sein dürfte. Er hob eine Augenbraue, aber hakte nicht nach. Ein Wortgefecht musste nicht ausgefochten werden, wenn sie schon mitten im Weg standen. Natürlich wollte sie nun wissen was er hier tat und vor allem wie es ihm ging, gepaart mit dem leisen Vorwurf, dass er sich länger nicht mehr gemeldet hätte. Ein wenig beschämt guckte er schon. Er musste zugeben, dass er sie wirklich etwas vernachlässigt hatte. "Lass uns erst einmal hineingehen. Wir stehen etwas im Weg und ausserdem ist es etwas kühl." Mit diesen Worten bugsierte er Raika in das wärmere Lokal und nahm wieder den Platz in Visier an dem er vorher gesessen hatte. Er winkte dem Barmann und rief ihm zu: "Einen Baileys und ein Schälchen Sake!"
Am Platz angekommen sass er hin und schaute Raika kurz schweigend an. In dem schummrigen Licht sahen ihre Haare noch roter aus als sowieso schon und glänzten wie Feuer. Sie sah auch nicht mehr so zahm aus, wie vor noch einem Jahr als er sie zum ersten Mal nach langer Zeit wiedergesehen hatte. Er konnte aber definitiv nicht sagen, dass es ihr nicht stand. Kurz rang er noch mit sich, aber dann setzte er doch zu einer Entschuldigung an: "Tut mir leid.. wegen dem nicht melden. Ich bin es nicht sonderlich gewöhnt mit jemandem wirklich Kontakt zu pflegen. Ich versuche es öfters zu tun. aber du bist nicht immer einfach aufzusuchen, du bist recht gut im Verstecken geworden." Die meiste Zeit über wusste er, wo sie war. Aber manchmal, wie gerade eben, da konnte sie jegliche Beobachter abschütteln und war weg von seiner Bildfäche. Gerade in dieser Zeit machte er sich sorgen, dass sie vielleicht von einem Doshin erwischt worden wäre und nun tot irgendwo in einem Massengrab für Verbrecher lag. Der Kaiser war nicht bekannt dafür besonders gnädig mit Aussätzigen zu sein. "Und ich habe Geschäfte abgewickelt", erklärte er dann etwas allgemein. Er würde ihr sicher nicht sagen, dass er gerade eine Ladung einer der härtesten Droge an irgendeine junge Frau verkauft hatte. Aber immerhin hatte er damit wohl mehr verdient als viele Shinobi in einem halben Jahr. Ein Teil würde er Raika wohl irgendwie geben, er musste sich nur noch einfallen lassen wie. Wenn sie es erfahren würde, währe sie wohl auf 180. "Wenn du willst, kannst du hier auch übernachten. Ich habe ein Zimmer gemietet"
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSo Okt 23, 2016 11:03 am

Akihiko erklärte, das sie doch zuerst einmal reingehen sollten, da sie mittem im Weg standen. Das bemerkte Raika auch, als sie in die Miene eines grimmigen Mannes schaute, der daran gehindert wurde, rauszugehen.
"Eh ... ja.", sagte sie dann, wandte den Blick von dem grimmigen Kerl aber nicht ab, sondern sah ihn mit grossen Augen an. Wie konnte man nur so böse gucken?
Als sie dann endlich aus dem Weg waren, konnte der Mann das Gebädue verlassen und auch Raika kümmerte sich nicht mehr um ihn sondern setzte sich zu Aki an die Bar. Eigentlich hatte sie hier nichts trinken wollen sondern nach Arbeit fragen. Doch bevor sie etwas sagen konnte, hatte Akihiko bereits etwas bestellt. Er kannte sie inzwischen relativ gut, den er fragte nicht, was sie wollte, sondern bestellte einfach gleich Baileys für sie. Das liess sie lächeln. Die Rothaarige musterte den Blauhaarigen von der Seite und sie überlegte, was für seltsame Geschichten das Schicksal mit ihnen schrieb. Ihr Leben war irgendwie miteinander verwoben, wohl von Anfang an und doch waren sie oft getrennt. Als wäre es ein Netz, das sie verband und kein Stück Stoff oder dergleichen.
Und dann kam sie, die Entschuldigung! Raika hatte nicht mehr wirklich daran geglaubt, weshalb sie ihn dann doch etwas ungläubig betrachtete. Ihr Blick schweifte ab und driftete zu den vielen Flaschen die hinter der Bar in einem Regal aufgestellt waren. "Ich bin nicht gut darin, mich zu verstecken.", erklärte sie dann und schüttelte leicht den Kopf, "Ich glaube, du übertreibst da etwas, aber dennoch danke.", was sie auf seine anderen Worte sagen sollte, wusste sie nicht. Er war nicht gut darin, Kontakte zu pflegen. Ja, das hatte sie bemerkt. Selbst bei ihr gelang es ihm anscheinend nicht wirklich. Sie stützte ihr Kinn auf ihrer Hand ab und seufzte leise. Irgendwie war ihr Leben auf völlig schiefe Bahnen geraten und das gefiel ihr nicht.
"Aki?", fragte sie dann etwas geistesabwesend und wartete einen Moment, bis der Barkeeper die gewünschten Getränke vor ihnen auf dem Tresen abestellt hatte und sich wieder um andere Dinge kümmerte, "glaubst du, mein Leben wird jemals wieder normal? Ich meine, so normal es eben die Umstände zulassen?", normal würde es dank dem Kaiserreich niemals wieder werden. Dieses hatte einschneidende Ereignisse erzielt, die die Welt bis ins Tiefste verändert haben.
Als er dann erklärte, das er Geschäfte abgewickelt hatte, nickte sie nur leicht. Das tat er eigentlich fast immer, sie wollte wahrscheinlich lieber gar nicht wissen, um was es sich dabei gehandelt hatte. Akihiko bot ihr dann auch an, hier zu übernachten, da er ein Zimmer hatte. Daraufhin blickte sie ihn an und musterte sein Gesicht einen Moment. "Und du? Wirst du auch hier bleiben oder gleich wieder gehen?", sie wollte es nicht vorwurfsvoll sagen, aber irgendwie schwang da ein gewisser Unterton mit, den sie nicht unterdrücken konnte.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSo Okt 30, 2016 1:05 pm

Ein Mann schaute Raika grimmig an, da sie im Weg stand, als Akihiko sie darauf hinwies einen Platz zu suchen. Er kredenzte den Mann, der sich gerade vorbeischob mit einem scharfen Blick. Ein wenig schneller machte sich der grössere dann vom Acker. Es tat gut einen zweifelhaften Ruf zu haben. Sie folgte ihm bereitwillig und nahm an dem Tisch Platz. Sie sah aber generell aus als würde sie etwas bedrücken, nicht nur, dass er sich nicht meldete. Wahrscheinlich ging es darum, dass das Leben als Nuke ihr nicht sonderlich zusprach. Er war damit aufgewachsen, also konnte er sich kaum in die Situation versetzen wie verrückt und gefährlich seine Lebensart für Leute wirken musste, die praktisch beschützt von der harten Untergrundwelt aufwuchsen. Er unterliess es jedoch zu erwähnen, dass er sie beobachtet hielt. Wahrscheinlich würde Raika dies nicht sonderlich witzig finden. Die meisten Frauen reagierten zumindest ziemlich allergisch darauf, wenn man zugab, dass man sie beobachtete, aus gutem Grund wohl.
Nach einer kurzen Weile, nachdem sie die Getränke bekommen hatten, fragte sie ihn ob ihr leben je wieder normal werden würde. Sie sah dabei so dermassen traurig aus, dass es dem Blauhaarigen ein Stich ins Herz trieb. "Im Kaiserreich wohl weniger... Allerdings vielleicht ein Mizu. Jedoch würden sie dich wohl eine rechte Weile unter Beobachtung stellen um sicher zu gehen, dass du nicht eine Attentäterin, Spionin oder sonst etwas bist. Ich habe dort leider keine Kontakte und kann dir da kaum helfen", erklärte er etwas bedrückt. Er hatte bemerkt, dass sie mit diesem Leben litt. Dazu kam auch seine eigene ständige Angst, dass sie von irgendeinem Shinobi oder Doshin aufgegriffen und hingerichtet wird. "Das Grenzgebiet würde ich jedoch meiden. Da passen beide Seiten auf wie Inuzuka-Hunde, dass sich niemand durchschleicht." Er selbst hatte kaum Schwierigkeiten gehabt sich anzupassen. Seine Arbeit war von vornherein nie legal gewesen, also brauchte er auch keinen Missionspass. Die einzige nervige Angelegenheit war wohl gewesen, dass einige seiner Kontakte das Leben gelassen hatten und er sich mit deren Nachfolgern hatte herumschlagen müssen. Er hatte kaum etwas verloren.
"Ich hatte nicht vor die Stadt heute zu verlassen. Und sonst eigentlich nichts mehr auf der Agenda. Ich stehe also frei zu deiner Verfügung", gelang es ihm an Ende zwinkernd doch noch eine beinahe scherzende Stimmung zu erreichen. Vielleicht konnte er sie etwas aufmuntern. Auch wenn er wahrscheinlich äusserst miserabel im Aufmuntern war. Dann wurde er aber wieder ernst. "Aber wirklich... was hast du in Hakkin vor? Ich dachte du würdest versuchen möglichen Konflikten aus dem Weg zu gehen anstatt sie praktisch zu provozieren?" Kein Vorwurf schwang in der Stimme mit, nur Unverständnis. Sie war tatsächlich die letzte Person, auf die er getippt hätte, die in Hakkin herumspazierten.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeDi Dez 06, 2016 10:10 pm

"Minzu no Kuni, hm?", sagte sie auf seine Worte nachdenklich und schwelgte für einen Moment in ihren Erinnerungen. Sie hatte dort Familie, aber sie hatte sie schon länger nicht mehr gesehen. Schon sehr lange nicht mehr. Seid sie damals Kirigakure verliessen nach dem ihr Vater einfach spurlos verschwunden war. Ihre Geschwister kehrten zu ihrem Vater zurück nach dem dieser wie von geisterhand wieder aufgetaucht war und man hatte ihr versichert, er hätte sich verändert. Von Grund auf. Aber Raika war das egal gewesen, ihr Vater hatte sie damals behandelt als wäre sie Luft, das hatte sie ihm nie verziehen. Er wollte auch nicht, das sie eine Kunoichi wurde ... Womöglich hatte er aber in diesem einen Punkt recht? Wäre sie keine Kunoichi geworden, wäre womöglich vieles nicht passiert.
Ihr Augenmerk fiel auf Akihiko.
Womöglich hätte sie ihn dann aber auch nicht kennengelernt. Auf der einen Seite wäre dieser Umstand vielleicht sogar besser für sie gewesen und auch für Akihiko, aber auf der anderen Seite schmerzt die Vorstellung, ihn nicht zu kennen. Das war natürlich nur, weil sie ihn kannte. Sich vorzustellen, ihn nie kennengelernt zu haben, kann sie gar nicht. Das überstieg ihr Vorstellungsvermögen.
Aber er hatte recht. Im Kaiserreich würde sie niemals glücklich werden, erst recht nicht, nach dem sie von eben diesem nun gesucht wurde.
Sie seufzte leise und sah von Akihiko weg in ihr Glas, das man ihr mittlerweile hingestellt hatte. Sie war tief in Gedanken versunken, hatte seine nächsten Worte gar nicht richtig mitbekommen bezügich des Grenzgebietes. Vielleicht sollte sie wirklich zurück nach Kirigakure? Vielleicht wäre es eine gute Möglichkeit um mit ihrem Vater endlich den Frieden zu schliessen, den sie schon vor Jahren hätte schliessen sollen? Wenn er überhaupt noch lebte ... Wieviel Zeit mochte mittlerweile vergangen sein? Selbst als sie noch in Tsukigakure gelebt hatte, hatte sie nur mit ihrem Schwester Kontakt gehabt. Ab und an hatten sie sie besucht, sie aber war nie in Kirigakure selbst gewesen. Sie hatte jeglichen Kontakt zu ihrem Vater gemieden. Auch wenn sie nur zu gerne gewusst hätte, was passiert war, während er verschwunden war. Immerhin musste er einen wirklich grossen Charakterwandel durchgemacht haben ... Aber die Neugierde war eben doch nicht gross genug gewesen um das auf eigene Faust herauszufinden. Also hatte sie es irgendwann einfach gelassen, sich dies zu fragen und sich damit abgefunden.

Erst als Akihiko dann erklärte, das er nicht vor hatte heute die Stadt zu verlassen und ihr frei zur Verfügung stand, horchte die Rothaarige auf und ihre Augen suchten wieder seinen Blickkontakt. Für einen Moment starrte sie ihn etwas perplex an, bevor sich ein ehrliches und fast schon erleichtertes Lächeln auf ihre Lippen schlich.
"Nichts vor? Das hab' ich schon lange nicht mehr von dir gehört.", sagte sie und schob damit ihre dunklen Gedanken einfach beiseite. Sie sollte die Zeit mit Akihiko lieber geniessen, meistens waren sie nur von kurzer Dauer, auch wenn sie ihn mittlerweile durchaus etwas häufiger sah als früher.
Und dennoch blieb er für sie weiterhin ein Mysterium das noch ergründet werden musste. Den sie kannte ihn zwar schon seid Jahren, aber wie es schien nur oberflächlich. Da gab es noch unendlich viel mehr zu enträtseln. Doch Akihiko hütete seine Geheimnisse gut.
Ihr Lächeln verschwand wieder als er sie fragte, was sie hier in Hakkin tat. Sie zuckte leicht mit den Schultern. "Es ist der Ort, an dem man Leute wie uns am wenigsten vermutet, oder? Wieso sollten sie genau hier nach mir suchen, dem Lamm, in der Höhle des Löwen?", sie zwinkerte ihm leicht zu, tatsächlich hatte sie aber auch gehofft, auf ihn zu treffen und irgendwie hatte sie damit einen volltreffer ins Schwarze gelandet.
Sie nahm einen grossen Schluck ihres Getränkes, lehnte sich etwas nach hinten und schnippte Akihiko dann in einer liebevollen Geste gegen die Stirn während sie lächelte.
"Und wehe du verschwindest heute einfach wieder. Jetzt hab ich dich endlich Mal wieder gefunden, da wäre es ja schade wenn du gleich wieder gehen würdest. Erzähl' was hast du den alles erlebt in meiner Abwesenheit?", sie lächelte leicht, doch innerlich fragte sie sich, wie wichtig sie ihm mittlerweile noch war. Sie war sich sicher, das er sie noch immer mochte, aber er liess sie auch oft alleine. Hatte das etwas damit zutun, dass sie ihm ein Klotz am Bein war? Aber sie würde ihn das nicht fragen, immerhin wollte sie keine dieser anhänglichen Frauen sein, die nichts anderes tun konnten als wie ein Hündchen ihrem Herrchen zu folgen.
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BeitragThema: Re: Bar "Müder Samurai"   Bar "Müder Samurai" Icon_minitimeSa Feb 24, 2018 2:36 pm

Cf: Konohagakure

Tatsuhi war wieder in Testu no Kuni. Das war auch nötig gewesen, nachdem man ihn den Mord an Sarutobis Vater anhängen wollte. Er war zwar nicht besonders freundlich zu Shinobi, aber besaß keinerlei anstalten diese unbedingt umbringen zu wollen. Mehr noch hatte er Ringo eigentlich auch gerne gehabt bis zu diesem Moment, wo sie wirklich glaubte, dass er der Schuldige war. Natürlich war es nicht besonders entlasten, wenn man ihn mit dem Vater der Sarutobi vorher sah. Er war jedoch aus anderen Gründen beim Clanoberhaupt gewesen. Gründe, die kein Samurai verstehen würde. Ja gar sogar ein Shinobi hätte es nicht nachvollziehen können, was der Samurai von einem Clanoberhaupt wollte. Schlussendlich vertrieb ihn die schlechte Stimmung in Konohagakure wieder zurück nach Testu no Kuni, wo er sich eine Zeitlang aufhalten wollte bis die Stimmung wieder gedämpfter war. Allgemein hinterließ Konohagakure bei ihm ein ziemlich schlechten Nachgeschmack. Angefangen bei dem Hokage, der den gleichen Nachnamen trug wie er selbst und dann noch dieser angehangene Mord. Bei all den Gedanken, die Tatsuhi derzeit durch den Kopf wanderten, bestellte er sich lieber einen Sake. Er war nicht die Art von Mann, der sich betrank, aber zumindest genoss er die Ruhe, die sich hier ausbreitete, während er darüber nachdachte, welche Möglichkeiten er hatte herauszufinden, ob er mit diesem anderen Hokusai verwandt war.

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