Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]

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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Do Nov 09, 2017 4:53 pm

Setting:
Unbestimmter Zeitpunkt in einer Zeitlinie in der Kensaku Genda die Chisana Charin zu den Cha umgeformt hat

Geschichtliche Hintergründe:
Spoiler:
 

Ort:

Bedingt durch verschiedene politische Veränderungen liegt ihre Heimat mittlerweile im Reich von
Konoha, nach dem Niedergang von Kumo war es für eine kurze Zeit Bestandteil eines kleinen
unabhängigen Königreich, welches sich jedoch ebenfalls nicht um die Belange des ohnehin
eigenbrötlerischen Clans gekümmert hat

Auftretende Personen:

Aus dem Clan Cha:
Reijarmo Kensaku - Sohn des Kensaku Genda, Bekannt im Clan als Weißer Wanderer und Schwertweiser, sowie großer Ankläger

Kensaku Genda - Derzeitiges Oberhaupt der Cha, der Kensaku Holdings und uneheliche Sohn eines ehemaligen Raikagen. Auch bekannt als Weiser, oder Krähe des Thanatos.

Lucie Kensaku - Angenommene Tochter des Kensaku Genda, Architektin des Dorfes und selbsternannte Visionärin

Oshima Kensaku - Angekommener Sohn des Kenasku Genda, Buchhalter der Cha und erster Verterer Kensaku Gendas,

Torwächter (never forget)


Weitere:
Termite Akari - Jinchuriki des Ichibi, stehts auf der Suche nach ihrem Verlobten


Zuletzt von Reijarmo Kensaku am So Apr 29, 2018 5:12 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Do Nov 09, 2017 4:55 pm

Er zitterte, nicht wegen der Kälte, nicht einmal körperlich. Das Zittern war vielmehr eine Regung des Geistes, die er beim Anblick des Torgebäudes wieder wahrnahm. Selbst wenn sie bislang in ihm geschlummert hatte, so hatte er sie nicht wahrgenommen, den Aufstieg, soweit diese Bezeichnung für den zwar manchmal steilen, aber stets gut befestigten Bergpfade angebracht war, hatten er und seine Begleitung meist schweigend verbracht. Vielleicht das Schicksal aller Menschen die miteinander geschlafen hatten, danach aber nicht, aus dieser Tatsache, geschlussfolgert haben, dass zwischen ihnen ein besonderes Band besteht, dass die Seelen noch nach den Worten suchen, um das auszudrücken, was Körper bereits gesagt hatten und so verbleibt nur die Melodie der stummen Belanglosigkeit? Wobei nicht einmal so wäre es treffend umschrieben. Sie hatte ihn am Hafen aufgelesen, oder wie sie insistiert, sie wäre auch zufällig dort gewesen. Wobei er war nicht zufällig dort gewesen, er hatte auf ein Hundemädchen gewartet und eine Marderhundfrau gefunden, Plan? Entwicklung? Er war zu Sachlich nüchtern um es als Wendung das Schicksal, gestickt von der Hand weiser Frauen, zu bewerten. Wahrscheinlicher war, dass sein Vater zum dritten Mal dazu beigetragen hat, dass sich Wege kreuzen. Niemand war je schlechter, als er, im Leben als von der Welt abgewandter Weiser. Ein Gedanke welcher in gesprochener Sprache vermutlich geradezu vergnügt gewesen wäre, aber nur im stillen des Käfigs seines Schädels, hafteten ihr dennoch etwas Argwöhnisches an, etwas das zugleich der Grund dafür war, wieso er ein Zittern spürte, etwas das nicht seine Art war. Noch einmal betrachtete er das vertraute Torgebäude. Nicht anders als die Tore von anderen Dörfern, oder gar Städten, massive Steinmauern, nach außen sahen diese aus, wie aufgeschichtete Geröllsteine, geradezu von zufälliger Passform, doch war dies nur die äußere Schicht, dahinter war noch eine weitere Schicht Steine, mustergültig geziegelt, gefolgt von einem Sand und Kalkgemisch als Kern, gefolgt von einer weiteren Mauerschicht. Albern wenn man bedachte, dass das eigentliche Tor nicht mehr als ein Zaun war flankiert von einem einzelnen Mann, der in seinem Leben schon mehr Monde gesehen hatte, als manch eine ausgewachsene Fichte bevor sie gefällt wird. Aber die Mauer, oder vielmehr die Art wie sie gebaut war, war nur ein erster Hinweis auf das was dahinterlag, auf den Geist eines Clans, der sich nie sonderlich für die Vorkommnisse der Welt außerhalb ihres Tals interessiert hat, die vielmehr davon überzeugt waren, das Tugend und Selbstbetrachtung wichtiger sein, oder Religiosität, Spiritualität, ganz wie der Zeitgeist im Dorf flüsternd sang. Und in dieses Dorf führte er gerade eine Jinchuriki, nicht nur irgendeine, sondern eine die ihr Dorf, für Liebe, gegen sich aufgewiegelt hat, eine die nicht von den Eulen oder Krähen, sondern von Tauben und Dohlen gesegnet scheint, jemand der ein Talent dafür hat Pech zu bringen.
Er würde den Kopf schütteln, würde der älteren Wächter es nicht als, eigentlich, verbotenes Zeichen für den Ausgang des nun anstehenden Rituals verstehen. Es ist brauch, dass du vor dem Einlass in das Dorf der Cha, die früher Chisana Charin genannt wurden, eine Geschichte erzählst. Wenn sie ihm gefällt, wirst du eingeladen sie in der Bibliothek des Dorfes zu hinterlassen. Wenn nicht Er suchte den Weg zu ihren Augen, und lächelt versöhnlich dann sei dir gesagt, der Abstieg ist leichter als der Aufstieg. Für ihn selbst galt diese Maßgabe nicht, er war kein Gast, nicht mehr, er war einer der Söhne des Erleuchteten, jemand der nicht einmal eine Insignie vorzeigen musste. Oder kam das Kribbeln daher, dass er bis zuletzt überlegt hatte, sie vorzuwarnen und ihr Ratschläge zu geben, was die Cha unter einer Geschichte verstanden, die ausreichte um eingetragen zu werden? Sein Pflichtgefühl hatte es ihm untersagt, selbst wenn keiner aus dem Clan es jemals erfahren würde, würde er sich dennoch immer fragen, wie er ihre Werte vermitteln soll, wenn er sie selbst nicht einhält. Besonders das die Vorgaben nicht schwierig waren, die Geschichte sollte ehrlich und persönlich sein, niemand sollte glauben, dass der Clan zwar abgeschieden aber Weltfremd sei und man ihn mit einer Erzählung aus einem bekannten Stück abspeisen konnte. Nicht einmal Reijarmo wusste woher diese Tradition kam, seine Familie hatte sie so vorgefunden, als sie in das Dorf kamen und hatten bislang auch in den Archiven nichts gefunden, von den Einwohnern nichts Anderes als war schon immer so gehört. Kurz hatten sie darüber debattiert es zu ändern, anzupassen und ein modernes Gesicht zu geben, Visum und exakte Buchführung und die Geschichte zu streichen, aber dann waren andere Dinge wichtiger gewesen und sie hatten sich entschieden, dieses Stück Nostalgie den alt eingesessenen des Dorfes zu lassen. Während er wartete glitt sein Blick auf die Felswände, sein Gewirr musterte den Boden vor ihm. Wer passieren durfte, erhielt eine Münze, auf ihr ein Fuuin welches die Fallen auf dem Weg entschärfte. Die einzige Veränderung in Vergleich zu früher, notwendig geworden seitdem der Name Cha nicht mehr nur ein Gerücht aus vergangenen Tagen war, sondern auch hinter vorgehaltener Hand von Geschäftsleuten als Tumor bezeichnet wurde. Irgendwann, so war Reijarmo sich sicher, würden sie das äußere Tor sperren und durch eine Garnison vor Beginn des Bergpfades ersetzen. Er erhob sich von dem Felsen vor dem Tor, legte Akari eine Hand auf die Schulter So oder so wird es nun bergab gehen, verstau die Münze in deiner Tasche. Wenn wir unseren Schritt von zuvor halten können, so sollten wir noch vor der Mittagsstunde im Dorf sein. Vater wird vermutlich bereits auf dem Grundstück der Kensaku warten. Er verschwieg, dass er die Gewissheit darüber bereits besaß, dieses Dorf betrat Niemand ohne dessen Wissen.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Sa Nov 11, 2017 7:44 pm

Schicksal? Akari war weit davon entfernt das was sie ihr her geführt oder gelockt hatte Schicksal zu nennen. Sie war wieder mal einer dieser kalten Spuren gefolgt, welche sie seltsamerweise erst bewusst entdeckte nachdem sie die Suche nach Ayioma schon lange aufgegeben hatte und wieder in Konohagakure heimisch geworden war. Inzwischen war ihre damalige Obsession nur noch ein verschrobenes kleines Hobby und sie ging dieser bewusst fruchtlosen Suche nur nach, wenn es ihre anderen Pflichten erlaubten. Ein Teil von ihr wollte offenbar immer noch wissen wieso sie ihn nie gefunden hatte. Natürlich war diese Art der Beschäftigung komplett nutzlos, denn Akari war mit ihrer neuen Liebe, einer Frau, sehr glücklich. Sie würde Ayumi vermutlich sogar heiraten, ein Gedanke der ihr bei Ayioma nie gekommen war. Er war immer nur die romantisch verklärte Liebe gewesen und sie hatte dieser Liebe sehr viel geopfert. Derzeit befand sie sich in Begleitung einer weiteren Person, welcher ihrer Liebe durchaus hätte Wert sein könnte, wären da nicht ungünstige Umstände gewesen, die ihnen maximal eine lockere Freundschaft erlaubte. Es war nicht schlimm. Akari war froh das Reijarmo nicht ein weiterer Mann auf ihrer unglücklichen Liebesliste war, dazu hatte sie tatsächlich zu viel Wertschätzung für ihn übrig. Sie empfand Reijarmo als angenehm, als Freund, als Mentor, aber nicht als Liebhaber, nicht zuletzt weil er einen extrem verschrobenen Vater besaß und einiges von ihm geerbt zu haben schien. Akari zweifelte jedes Mal aufs Neue, dass sie länger als ein paar Tage mit ihm auskommen könnte und damit war Reijarmo gemeint und nicht sein Vater. Diese Themen waren dem gepflegte Smalltalk jedoch abkömmlich und somit neigte Akari dazu das Gespräch aufs nötigste zu begrenzen und am Besten gar zu schweigen. Sollte ihr Weg nicht rein zufällig hier her geführt haben, würde sie es noch erfahren. Derweil ließ sie sich also von ihm führen, zu einem Ort den sie alleine wohl maximal per Zufall gefunden hätte und dann wäre sie vermutlich umgedreht, denn es wirkte ein wenig aus der Welt gefallen. Allein der Aufstieg schien nicht sehr oft begangen und allgemein der gesamte Weg nicht nach einem lohnenden Ziel und schon gar nicht schien ein einsamer Wächter des Aufstiegs Wert zu sein, doch sie wollte schon wissen wohin sie am Ende geführt wurde.
Eine Geschichte sollte sie erzählen? Ob dies wirklich so einfach wäre wie es sich zuerst anhörte? Ganz offenbar sollte es eine gute Geschichte sein, denn die Aussage sie würde in einer Bibliothek landen sprach schon ein wenig vom Anspruch an den Erzählenden oder lag dieses Dorf so abgelegen das jede Geschichte willentlich akzeptiert wurde? Die Frage was sie denn erzählen sollte stellte sich ihr gar nicht, ohne Eltern aufgewachsen und rebellisch was das Leben im Waisenhaus betraf, kannte sie keine guten Erzählungen, also musste etwas aus ihrem Leben herhalten, wobei es auch da kaum Themen gab. Wirklich erzählenswert waren nur drei große Themen: Ihr Leben als Waise, ihre Versiegelung und Ayioma. Ihr Leben als Waise spielte außerhalb von Konoha wohl keine große Rolle und musste schier uninteressant wirken, auch ihre Suche nach ihrem Liebsten erschien ihr als Auswahl verkehrt, immerhin gab es dutzende Liebesgeschichten und ihre eigene war nicht einmal sonderlich ordinär, sie war nur für Akari persönlich von Bedeutung. Blieb also die Versiegelung und um ganz fair zu sein war dies nicht nur ihre Geschichte, aber gerade darum war sie es Wert erzählt zu werden. Gut möglich das Akari sich ein paar Erzählstränge ausdenken musste, da ihr nicht alle Fakten vertraut waren, aber eine Geschichte bestand ja kaum aus der puren Wahrheit oder? Sie warf Reijarmo noch einen kurzen Blick zu, dann ging sie zu dem Wächter und begann:
“Die Geschichte trägt noch keinen Titel, da ich sie zum erste Mal erzähle. Sie spielt in Konohagakure, Hyuuga-Viertel und ihre erste Hauptperson ist Hyuuga Kaori. Sie war eine starke Persönlichkeit, lebte in einem großen berühmten Clan, war Stellvertreterin der Hokage und Jinchuuriki des Ichibi. Kaori war schon ihr ganzes Leben lang Jinchuuriki und verfügte über die Fähigkeit den Sand zu beherrschen. Sie ging selbstbewusst mit dieser Bürde ihres Lebens um und blieb dies vermutlich auch an ihrem Todestag, als der Einschwänzige ausbrach. Der Sanddämon verwüstete ihr Heimatviertel, aber es gelang den großen Shinobi des Dorfes ihn in ein Gefäß zu bannen. Es dauerte jedoch kaum zwei Jahre, da wurde eben jenes Gefäß gestohlen und landete in einem Dorf wo der Geist schließlich seiner Flasche entkam. Dort wütete Shukaku nun, erntete Sand aus den Bergen und den Flüssen des Tals und erschuf eine Miniaturwüste. Eine Gruppe bestehend aus eben jenen Shinobi die ihn schon einmal gebannt hatten machte sich auf dem Weg und sie schafften es unter Mühe auch diesmal das Ungetüm zu bezwingen. Diesmal, so war allen klar, sollte es ein menschliches Gefäß sein. Das Gefäß existiert noch immer, daher hat die Geschichte ein offenes Ende.“ Sie verneigte sich leicht vor dem Wächter und nahm als Währung für ihre Erzählung eine Münze entgegen.
Sie verstaute diese wie geheißen in ihrer Tasche und konnte diesmal sich nicht einem entsprechenden Kommentar enthalten. “Dein Vater? Schön. Dann bin ich also vermutlich nicht zufällig hier, wer hätte dies vermutet.“
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Mi Nov 15, 2017 5:43 pm

Eine Geschichte über Versiegelung in einem Dorf dessen Bewohner wie kaum andere, außer vielleicht den Uzumaki, ein Talent für Fuuin besaßen. Es war wahrlich ein Talent der Schwarzhaarigen die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Schicksal Es wirkte als würde der junge weißhaarige die Worte vorsichtig kauen, als seien sie eine Speise die er damals gut gekannt hat, aber die ihm nun unerwartet auf einem kleinem Stand in einem fremden Land angeboten wurde Akari dono, sei besser zurückhaltend mit solchen Worten. In diesem Dorf lieben es die alten Männer zu debattieren. Schicksal Notwendig? Sind wir in einer deterministischen Realität gefangen? Wenn ja so sei es doch ohne nutzen über Dinge zu klagen, sondern nur zu bemessen wie wir selbst mit der Situation umgehen. Oder sind wir vollkommen frei? Tabula rasa, jederzeit können wir die Richtung neu bestimmen, in einem gewaltigen System von direkten und indirekten Einflüssen. Auf einer Kreuzung war Reijarmo zu stehen gekommen und blickte auf den gut gepflasterten Weg. Kubisch geformt, die Mitte etwas höher als der Rest, flankiert von kleinen Rinnen, die dem Regen als Kanäle dienten, Wasser, dass über verschiedene Stellen wieder in das Flussdelta geleitet wurde, welches die Siedlung der Cha definierte. Da du zu meiner Familie stoßen wirst, wir interessieren uns nicht für die Frage danach, ob alles bestimmt ist oder nicht, weil es a priori nicht zu beweisen ist Er griff nach dem Holzschwert in seinem Gürtel, zog es mit der fließenden harmonischen Eleganz eines Schwertkämpfers, dessen Klinge kein Zögern oder Zweifeln mehr kannte und klopfte mit dessen Ende auf den Weg wir gleichen eher den Wegen, pragmatisch und eine der Veränderungen in den letzten Jahren, im ganzen Dorf wirst du keinen Sandweg mehr finden. Der Clan sah sich selbst als Liebhaber der Natur, würde es nie wagen den großen Zentralplatz in Mitte des Dorfes zu überbauen, sondern hatten diesen seit jeher als eine Wiese belassen, neben den Wegen war stehst ein gut gepflegter Grünstreifen und Bäume erweckten den Eindruck von Allen. Um diese Zeit gehen die meisten ihren Beschäftigungen nach, Training oder Arbeit, daher sind die Straßen wenig bevölkert. Wobei diese Straße zwar zu einer zentralen Weggabelung führte, aber die kaum 5 Häuser links und rechts schon darauf hindeuteten, dass dies noch nicht das zentrale Dorfgebiet war, sondern lediglich die Wohnhäuser der Cha, die sich für Forst und Landwirtschaft interessierten und hier lebten um die Wegstrecke zu reduzieren. [/color] Noch während er sprach war zu sehen, wie ihnen ein Junge entgegenkam. Dieser war zuvor scheinbar geradezu gelangweilt mit hintern Rücken verschränkten Arm den Weg auf und ab geschlendert, kein Ziel vor Augen, außer etwas zu finden, dass die Langeweile von seinem Gemüt lichtet, wie ein Windhauch der Blätter fortstrebt.
“ Kensaku Sama!“ Ein zahnlückendes Lächeln stand vor ihnen. Mit breiten Grinsen streckte der äußerlich 10-Jährige Junge Reijarmo zwei goldene Münzen entgegen. “ich war fleißig und fordere dich heraus“ Akari dono, ich stelle dir Tanka chan vor. 11 Jahre alt und möchte bislang dem Schwert folgen Fürsorglich legte sich nun die Hand von Reijarmo auf die rabenschwarzen Haare von Tanka Ich werde zum Platz kommen, sobald ich meinen Besuch meiner Familie vorgestellt habe. Bevor er weitersprach blickte er zur Sonne, kniff die Augen aufgrund derer grellen Strahlen ein wenig zusammen Und teil doch bitte auch den Anderen mit, dass heute ein Tag des Schwertes sein soll. kurz huschte Tankas Blick noch von Reijarmo auf dessen Begleitung, die Augen und Mimik erzählten davon, dass er sie bislang noch nicht wirklich wahrgenommen habe dürfte und Verstohlen versuchte sie zu mustern, ehe er davon sprintete. Junge Menschen haben viel Energie. Er schüttelte leicht den Kopf, er würde rennen und nachher warten müssen, Langweile die zu vermeiden gewesen wäre, hätte er schon zuvor das Geschenk der Ruhe kennengelernt Die beiden Münzen sind Belohnungen dafür, dass er seine Aufgaben konzentriert und mit Ehrgeiz durchgeführt hat. Nicht unbedingt, weil er ein begabter Schwertkämpfer ist seine letzten Worte waren von einem kurzen Zucken der Schultern untermalt worden. In diesem Clan wurde Wille höher bewertet als Ergebnisse. Solange eine Person alles gab und sich beständig zu verbessern suchte, gelangte sie zu ansehen, oder vielmehr Respekt. Es können damit verschiedene Belohnungen gewählt werden, unter anderem auch Duelle mit mir, ein Kompromiss, weil ich selten im Dorf bin. Wobei die Duelle vielmehr 20 Minuten privaten Unterricht darstellen . Er legte die Hand kurz oberhalb von Akaris Hüfte und wies Akari damit an sich um zirka 30 Grad zu drehen. Du siehst das größere Gebäude auf dem Berghang? Dort wohnt meine Familie, es sind noch 25 Minuten zu Fuß, also überlege dir gut welche Fragen du beantworten wissen willst, bevor du denjenigen triffst, der Wahlweise der Weise oder Garant der Freiheit genannt wird. und der bei beiden Namen voller Vergnügen auflachte, aber dieses Detail verschwieg er ihr für diesen Moment noch.
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Sa Nov 25, 2017 10:18 am

Eindeutig. Sie hatte Reijarmo ein ganz klein wenig vermisst, nicht zuletzt seine kryptische Art zu kommunizieren. Er war schon fast erfrischend anders und lud dazu ein, wenn man die Anstrengung auf sich nahm, seine Worte tiefer zu hinterfragen, aber dann müssten sie mitten auf dem Weg stehen bleiben und darüber reden und dies schien unangebracht. Immerhin hatten sie den Aufstieg schweigend verbracht und damit wirkte es einfach so als wäre er nur ein Bote, ein Überbringer und seine Botschaft Akari selbst. Noch dazu wirkte es nicht richtig erst eine Art Test bestanden zu haben, allein um das Dorf zu betreten, und anschließend wenige Schritte danach stehen zu bleiben und über Schicksal zu sinnieren. Die Kurzfassung: Er irritierte sie und ihr fiel keine passende Antwort ein. Lediglich Fragen kam ihr in den Sinn, die sich alle samt darauf bezogen was er soeben gesagt haben mochte und gleichsam würde sie dies nicht weiter bringen, zumindest nicht auf dem Weg und wenn der Vater des Weißhaarigen wartete, wieso unnötig warten lassen? Jede ihrer Antworten oder Fragen kam ihr ohnehin recht kleinlich und dumm vor. Sie sollte ihm einfach folgen und alles erst einmal auf sich wirken lassen, immerhin war dies ein Dorf das ihr komplett unbekannt war. “Was denn, war es ein Wort zuviel? Ich bin weder Rhetoriker noch Philosoph und daher werde ich wohl noch mehr unangebrachte und wohl auch unbedachte Worte sprechen.“ So gesehen war es ja fast schon ein kleines Wunder, dass sie allein mit einer Geschichte Eintritt gefunden hatte, ein Gespräch mit dem Wächter hätte sie garantiert als unwürdig entlarvt.
Bisher hatte sie Reijarmo eher für ein sonderbares Einzelkind gehalten, einen Priester, ein Kind der Erziehung seines Vaters oder auch nur einen Mann der exzentrische Wege beschritt, doch jetzt führten sie ihre ersten Schritte durch eine Dorfgemeinschaft, die alle seine seltsamen Ansichten zu teilen schienen. Zunächst sah sie natürlich noch nicht sehr viel, denn sie war zur Hauptarbeitszeit schienen und sie wusste auch nicht wie lange sie hier verweilen sollte, womöglich schaute sie den Kensaku’s beim Essen zu und durfte danach wieder gehen? Es er schien ihr irgendwie widersinnig genug, das es fast genau so passieren könnte. Sie ließ sich also zumeinst führen und überlegte gleichsam was sie für eine sinnige Frage stellen sollte oder ob es nicht besser wäre ihren kompletten Aufenthalt schweigend zu verbringen. Es schien ihr fast schon angemessen. Das Dorf strahlte eine fast klösterliche Atmosphäre aus, was auch dazu passte das es recht versteckt und zumindest ihr unbekannt war, was so gesehen nichts zu bedeuten hatte, geographisch kannte Akari sich äußerst schlecht aus. Das Dorf konnte schon ewig existieren vielleicht sogar im Land bekannt sein und Akari hätte noch nie etwas davon gehört. Natürlich machte sie sich ihr eigenes Bild von der ganzen Sache, ihrem Hier sein, dem Dorf oder auch nur der Tatsache das Reijarmo sie zu seinem Vater brachte, denn dann konnte sie sich in Ruhe navigieren lassen ohne der Wahrheit zu schnell zu nahe zu kommen und wenn ihre eigene Idee von der Sache nur eine wilde Phantasie wäre, so glaubte Akari damit in ihrem Kopf mehr anfangen zu können als mit einer Erklärung durch Sohn oder Vater, immerhin konnte sie ihre eigenen Gedanken immer noch etwas besser nachvollziehen als Fremde. Die Begegnung mit dem Jungen verstärkte nur den Eindruck, dass es sich hier kaum um ein normales Shinobi-Dorf handelte oder auch nur einem normalem Dorf. Anderseits konnte es einfach kein normales Dorf sein, nicht wenn sie eine Jinchuuriki als Gast tolerierten.
Akari blickte zu benanntem Haus der Familie und wusste nicht ob sie alle ihre Fragen in 25 Minuten unterbringen könnte oder ihre Fragen überhaupt zu beantworten wären, immerhin wollte sie hier nicht zu tief einsteigen und am Ende noch ihr Leben verbringen, denn sie fürchtete schon ein wenig, wenn sie erst anfangen würde wie der Junge zu denken, würde sie vielleicht nicht mehr gehen wollen? Allein der Gedanke für Ehrgeiz allein belohnt zu werden und nicht nur für harte Resultate wirkte schon verlockend genug, denn Akari wählte sich zumeist selbst Aufgaben deren Ergebnis offen blieb und daher nur schwer zu erreichen war. Die Suche nach Ayioma war solch eine Aufgabe gewesen und ihr Leben als Jinchuuriki war eine Weitere. Sie konnte diese Aufgaben nicht einfach abschließen und sich zufrieden geben, aber dies musste sie irgendwie wenn sie nicht ständig das Vertrauen ihres eigenen Dorfes untergraben wollte, welches es doch offenbar als wichtig erachteten das zumindest Akari wusste was sie wollte.
“Was ist der Tag des Schwertes?“ Eine erste Frage war gefunden und vielleicht war es auch die letzte Frage bis zu ihrer Ankunft am Anwesen.
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Reijarmo Kensaku
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Do Jan 04, 2018 7:43 pm

Ein süffisantes Lächeln begann seine Gesichtszüge zu umspielen. Schwerter, Kämpfe, das handfeste praktische hatte die junge Frau schon früher mehr interessiert. Egal wie sehr Oshima und seine Schwester klagen würde, seine Empirie widersprach der Idee, dass Männer sich in gleichen Maße für die geistigen Dinge begeisterten. Wobei er lügen müsste, um aus jungen Männern Philosophen zu machen, selbst der Schwerttag war eher zu vergleichen mit einer Hundeausstellung als dem Streben junger Männer nach geistiger Perfektion durch den Weg des Schwertes. Er bot ihr werbend den Arm, der vor kurzen noch auf ihrer Hüfte geruht hatte, zum Unterhaken an.
Von allen möglichen Dingen, ist eine Floskel, was dich an meisten interessiert? Amüsant und überraschend. Aber Tag des Schwertes, ist wörtlich zu sehen. Nachdem ich dich zu meiner Familie begleitet habe, werde ich den Rest des Tages mit Schwertkampf verbringen. Er lehnte sich etwas dichter an sie heran, um die Wirkung, die es besaß, wenn seine durchtrainierten Brustmuskeln für die Frau spürbar waren. Und flüsterte ihr mit vor Sicherheit strotzender Stimme ins Ohr

Aber keine Angst, meine Schwester wird dich dorthin begleiten, viele Frauen werden dort sein. Nicht weil ich gegen Frauen kämpfen werde.. von einem langsamen warmen Atemzug begleitet ließ er seinen Kopf wieder von ihrer Seite weichen, betrachtet die vereinzelten Blicke von einigen der in weiß gekleideten jungen Frauen mit pechschwarzen Haaren und violett schimmernden Augen, deren musternden Blicke vielleicht unauffällig waren, aber dem weißen Wanderer nicht verborgenen blieben, er genoss es wahrzunehmen, wie sie tuschelten, wie sie debattierten ob er diese Frau als Gefährtin mit ins Dorf gebracht haben könnte, er genoss die abwertenden Blicke der wenigen Männer mit ihren ebenfalls dunklen Haaren und violetten Augen, deren Blicke auffälliger aber kaum gründlicher sein durften und ebenfalls auf dem Lagen, dass sie nicht kannten und nur dadurch spannend wurde, dass es neben etwas Bekannten waren. “Eine Gesellschaft ohne Neid, Tugend, ein Weg begründet auf das was für alle vorhanden, in jeden vorhanden. Vater, selbst bei deinen Anhängern wird der Neid nicht bezwungen werden können, wir lernen nur ihn zu moderieren. Sein Lächeln verlor nicht an selbstbewusster Größe, auch nicht als er eine der drei Frauen als eine ehemalige Geliebte.. wenn es so ein Wort in Kontext der Cha und ihren kulturellen Horizont nicht den Wert besaß, denn ihn andere gaben, wiedererkannte. Wir Cha er machte eine kurze Pause, während er Akari mit einem Nicken in Richtung der linken Holzbrücke wies Oder vielmehr mein Vater Die Art wie er das Wort Vater ausgesprochen hatte, zwar frei von Hass oder Missgunst, dennoch nicht liebend wie von einem Sohn oder Schüler der seine Bewunderung unterdrücken muss, ließ bereits erkennen dass er in dieser Sache eine andere Position einnahm hat sich daran gestört, dass die jungen Männer seine Lehren nur daran abklopften ob sie ihnen dabei halfen unter die Röcke der Cha Frauen zu gelangen. er löste seine Arm von den ihren, legte seine Hand auf das glatt gemaserte Holz der Brückenplanke. Schwarzeiche, makellos geschliffen entlang der natürlichen Wachsrichtung und über Wasserdampf gebogenes Holz. Auf der Innenseite kleine Schnitzereien, drei Punkte mit dünnen Schwänzen, die Rücken von drei Karpfen die einen Kreis bilden und einander zu verfolgen scheinen. Kennzeichen der Kensaku, wenn man so wollte, ihr Wappen. Zugegeben war ich vielleicht manchen der jungen Männern ein schlechtes Vorbild und für meinen liebenden Vater ein Menetekel, vielleicht widersprechen sich Tugend und Lust, wer weiß. Vater beurteile es zumindest als sinnhaften Versuch, dass in diesem Dorf die Frauen die Männer ansprechen müssen. Du kannst dir denken, was daraus folgte? Zu keiner Zeit lag klagendes in seiner Stimme, und dennoch war das Ende von wesentlich fröhlicheren Klang als der beginn, während er noch leicht seinen Kopf schüttelte, ergriff er wieder das Wort Seitdem geben die Männer nicht mehr mit Worten vor den Frauen an, sondern sind bemüht anders Aufsehen zu erregen und was liegt da näher als mit dem Schwert zu glänzen? Was würde mehr Ruhm bringen, als den Sohn des Weisen, den weißen Wanderer und ehemaligen Frauenliebling zu bezwingen? Er bot ihr erneut den Ellenbogen an Zumindest die Älteren denken so, unter den jungen Kindern sind dagegen viele dabei die aufrichtig vom Schwertkampf begeistert sind und ich darauf verzichten kann zu viele blaue Flecken als Schmuck zu verschenken Lachend schloss er mit seiner Rede ab.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Sa Jan 20, 2018 4:49 pm

Eine Floskel? Akari neigte kurz den Kopf zur Seite um Reijarmo vielleicht aus einem anderen Blickwinkel zu sehen, aber seine Worte rüttelte dies kaum gerade. Seine Interaktion mit dem Jungen hatte wohl etwas zu ernst gewirkt, dass sie davon ausgegangen war der Name gehörte einem großen Dorffest? Andererseits hatte Rei das Wort zuerst in den Mund genommen, als ob er allein diesen Tag des Schwertes durchführte oder es wegen ihm durchgeführt wurde? Ihr Privileg die Worte fehl zu deuten, somit sprach nichts gegen einen langen Tag mit vielen Missverständnissen ihrerseits. Denn Reijarmo war, so fand sie schon immer, das normalste Mitglied seiner Familie. Zumindest hielt sie ihn für relativ normal, sofern Männer sich in Gegenwart von Frauen normal verhalten sollten. In ihrem konkreten Fall war es sogar normal, dass sie gerade seine Aussage körperlich bestätigt fühlte und das Gefühl jagte ihr einen kurzen Schauer über Rücken und Arme. Für einen kurzen Moment lagen ihr die Worte auf den Lippen, dass sie vergeben war, doch beim letzten Mal hatte dies auch kaum eine Rolle gespielt, also behielt sie ihre Aussage für sich, bevor diese noch ein ungewolltes Eigenleben entwickelte. Es waren entweder seine Brustmuskeln oder die Worte die er ihr ins Ohr flüsterte, aber diese Gesten riefen Erinnerungen wach, welche Akari dann doch lieber ruhen lassen wollte. Sie war kaum hier um mit Rei auf alte Zeiten anzustoßen, Fehler zu wiederholen oder am Ende doch noch seine Frau zu werden. Andererseits. Was war mit den Blicken der anderen Frauen oder der Männer? Der wohlige Schauer wurde fast vom Gegenteil abgelöst, was wenn dies eine Falle war und sie hier mit Reijarmo verheiratet werden sollte? Der Gedanke war so irre, dass er gerade deshalb im Rahmen des Möglichen schien. Ihr Gehirn hatte sich ganz offenbar gut auf ihre Sicht von ihm eingestellt und ein Teil von ihr würde sich immer zu ihm hingezogen fühlen. Mit ein wenig geistiger Anstrengung zwang sie sich seinen Worten zu lauschen, welche da erklärten wieso er nicht gegen Frauen kämpfte oder vielmehr dessen Vater? Was? Akari musste blinzeln. War sie gerade immer noch von seinem Körper abgelenkt oder erklärte er ihr gerade wirklich, dass dieser Schwertkampf ein Paarungsritual war? Was war dies für ein Dorf? Lag es am Oberhaupt oder an den Einwohnern? Kämpften die Männer gegeneinander bis der mit dem größten Schwert siegte? Für einen kurzen Moment fragte sie sich ernsthaft, ob sie den Hafen mit Maximalgeschwindigkeit noch vor der Mittagsstunde erreichen könnte, sozusagen dieselbe Zeitspanne, aber ein völlig anders Ziel. Am Dorf konnte es kaum liegen, selbst Akari war nur zu bereit dem Vater von Reijarmo alles Mögliche anzudichten. Ihr Blick lag auf ihrem ursprünglichen Ziel. Wenn ihre erste Aufgabe darin bestand sich nicht selbst von ihrem Vorhaben abzubringen, so war dem wohl so.  “Du könnest bezwungen werden? Na dann komme ich mit Freuden.“ Sie nahm seinen Arm und blickte schon fast vergnügt in Richtung des Hauses. Sie hatte gewiss nichts mehr dagegen sich schöne Männerkörper anzusehen, da ihre sexuelle Orientierung derzeit völlig anders ausgelegt war, sie hing einfach nur noch einer Erinnerung hinterher, die ihren positiven Effekt einfach noch nicht gänzlich verloren hatte, mehr nicht.
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Di Jan 23, 2018 8:09 pm

Die Möglichkeit einer Niederlage bestand, in der Theorie. Jedoch war es theoretisch auch möglich, dass sie alle nicht viel mehr oder weniger als der Traum eines gewaltigen einäugigen Riesen waren, der pubertierend und schwitzend in seiner Höhle lag und sich nach dem Aufwachen schwören würde, nie wieder Lamark zu trinken, da davon unfassbar seltsame Träume bekäme. Jedoch glaubte er nicht daran, und er schämte sich nicht für diese Gedanken, immerhin waren sie nicht gefärbt von jugendlicher Arroganz oder von überschäumenden Testosteron, wie es bei vielen Männern der Fall wäre, wenn sie an der Seite die weiche Gestalt einer schönen Frau spüren und aus dem Augenwinkel einen Blick auf ihre volle Oberweite erspähen konnte. Wenn Erinnerungen, kurze Bilder, Reminiszenz im schnellen Wechsel mit den Erinnerungen daran, wie angenehm sie auch in den Händen zu halten gewesen waren, wie ihre Gestalt und Form ein Geschenk der Natur und nicht nur der Macht von Textil entsprungen war, immer wieder das vor dem mentalen Auge Gestalt annehmen. Er sollte seinen Gedanken nicht gestatten zu sehr zu treiben, Enthaltsamkeit dafür hatte er sich entschieden. Als Teil einer Wette, eines Spiels oder eines Beweises, je nach Standpunkt. Er legte seine Hand auf die Hand des Armes, den sie ihm gereicht hatte. Verzeih aber in Anwesenheit einer wunderschönen holden Jungfer ist es meine Ehre die mir verbietet zu verlieren. Auf den notwendigen Pathos für diese Aussage verzichtete er nicht, unterstrich vielmehr mit dem darauffolgenden klopfen auf ihren Handrücken den juvenilen Charakter seiner Aussage Es würde mich durchaus überraschen zu verlieren, aber zumindest würde ich danach mehr Ruhe haben. Es fehlte ihm nicht an Ehrgeiz, lediglich an besonderen Willen, sich über den Vergleich mit anderen zu definieren, von Zeit zu Zeit war dies durchaus notwendig, aber solange er selbst das Gefühl hatte besser geworden zu sein, war er erstmal zufrieden und selbst Siege brachten ihn nichts, wenn er innerlich wusste, dass er sich verschlechtert hatte und einen Triumph auf Grundlage dessen errungen hatte, dass die anderen einfach noch schlechter gewesen sind Unter den Blinden ist der Einäugige der König Lächelnd taxierte er noch einmal mit den Fingern der freien Hand sein aus Holz geformtes Schwert. Es gab lediglich eine Person gegen die er tatsächlich gerne kämpfen würde, aber er wusste auch, dass diese Person sich heute nicht zeigen würde, waren ihr doch Öffentlichkeitswirksame Auftritte zu wider, zumindest solange wie sie nicht einem höheren Zweck dienten.

Das Anwesen der Kensaku war unmittelbar vor einer Gebirgswand erbaut worden, und lag geradezu malerisch auf einer sattgrünen Anhöhe. Die fehlende Mauer machte es schwer zu unterscheiden, wo der Garten und wo die Natur begann, wobei der gesamte Rasen in großen Umkreis scheinbar von einem Pedanten auf Länge gehalten worden war. Vor dem linken Hausflügel stand ein massiver Tisch, gefertigt aus demselben Holz wie die Brücke über die sie zuvor gegangen worden waren, mit demselben Muster der drei verfolgenden Koi. Das Gebäude selbst war geradezu ein Spott für die Lebensweise die die Kensaku außerhalb des Dorfes zeigten, und strahlte eine natürliche Pracht aus, die geboren wurde aus der Harmonie der verschiedenen Baumaterialien und der puren Größe des Gebäudes, welches sich mit dem Verwaltungsgebäude eines versteckten Dorfes messen konnte.
Ein Teil der Größe ist tatsächlich praktischen Überlegungen geschuldet Reijarmos höflich plaudernder Tonfall ließ offen, ob er davon ausging, dass Akari eine schnippische Bemerkung bringen wollte, oder ob es eine obligatorische Aussage seinerseits gewesen war. Wir nutzen es als zentrales Lager für die Dokumente des Familienkonzern, sowie für private Besitztümer. Außerdem ist es so repräsentativer
Weniger repräsentativ war vielleicht, der erste Eindruck von zwei Leuten die an einem Tisch saßen und schweigend ihren Tee tranken, der eine in seinem Buch vertieft, die andere über ihrem Zeichenbrett versunken. Und Auf dem Rasen saß, mit einem kleinen weißen Hund spielend, Kensaku der lediglich milde lächelte währen er aufsah und die beiden mit einem wortlosen Nicken begrüßte und sich dann wieder dem Hund auf seinem Fuß widmete.
Besuch, wie schön. Oshima sei doch so lieb und hole den beiden Tee und etwas Gebäck, wobei Rei- kun du wirst bestimmt sofort hinuntergehen? Dieses Mal sind es sogar noch mehr Leute geworden, die sich mit dir messen wollen Schon bevor ihre klare Stimme erklungen war, war sie von ihrem Stuhl aufgesprungen und mit offenen Armen ihren Bruder um den Hals gefallen, bevor sie sich galant in Richtung von Akari umwand ihr kurz steif die Hand darbot, nur um dann auch sie in den Arm zu nehmen Willkommen in der Familie, es ist lange her dass eine Jinchuiriki bei uns zu Besuch war. für den Flügelschlag einer Schwalbe trübte sich ihr strahlendes Lächeln, die letzte Jinchu hatte es nie geschafft, dass Dorf zu besuchen, der Tod hatte Sie zu schnell eingeholt. Ich hoffe du hast mein Kleid in Ehren gehalten? Auch wenn es für dich vermutlich an einer Stelle etwas zu eng gewesen sein dürfte Ihre Augen beschrieben eine kurze Bewegung in Richtung der besagten Stelle, den Schalk noch in den Augen. Aber wie war deine Anreise? Ich hoffe, dass bisschen was du vom Dorf gesehen hast, gefiel dir? Meine Familie bemüht sich noch darum diesen bunten Mustern an Stile und Traditionen behutsam in eine ästhetische Sprache zu überführen, aber viele der Cha hängen an ihren bunten Gebäuden, wie alte Leute an Möbeln die vor 50 Jahren mal schön gewesen sind Sie schwang die Hüfte wie ein elfisches Blumenmädchen, als sich von Akair löste und in Selbstverständlichkeit als wären sie schon seit langer Zeit Schwestern ihre linke Hand knapp oberhalb von Akaris Steißbein legte um sie in Richtung des Tischen zu führen. Der Tisch an dem Oshima nicht mehr saß, der Dunkelhaarige Mann hatte die Aufforderung seiner Schwester lediglich mit einem kurzen Zucken der linken Wimper goutiert gehabt. Geräuschlos war von ihm sein Buch zugeschlagen worden, bevor er sich von seinem Platz erhoben und in Richtung des Hauses begeben hatte, um in Inneren des Hauses der besagten Bitte nachzukommen. Etwas das er in dieser Situation gerne tat, er hatte nicht sonderlich viel über für Begrüßungsszenen, für Small Talk, für die verschiedenen Frauen die Reijarmo anschleppte und die meist für ihn mit Problemen verbunden gewesen waren. Andrerseits störte er sich auch nicht an ihnen, ihre Eifersüchtigen Männern die in Ermanglung von Reijarmos Anwesenheit einen anderen Sündenbock suchten und meist schon zufrieden genug damit waren, einen vermutlichen Freund zu belästigen, waren nichts Anderes als kurze Hagelschauer gewesen. Etwas das er nicht kontrollierte, etwas auf das er sich aber vorbereiten konnte und etwas, dass ihm nicht die Laune verderben musste.
Schwester ist der Überzeugung, dass die Cha dem Wandel gegenüber offener sein sollen. Dabei war selbst die Errichtung des Onsen ein gewaltiger Argumentativer Akt, da die meisten der alteingesessenen auf die reinigende Kraft des Flusses schwören und um ihre Tradition fürchteten Reijarmo hatte sich neben den freien Stuhl von Oshima niedergelassen und betrachtet mit leicht sinnierenden Blick seinen Vater, es war ungewöhnlich für ihn, einen Gast nicht wortreich zu begrüßen, aber nichts über das er sonderlich nachdenken brauchte. Akari Chan du stimmst mir doch bestimmt zu, dass Wandel zu akzeptieren und zu versuchen ihn zu gestalten, ist die einzige Möglichkeit ist um Harmonie zu erschaffen? Reijarmo und Oshima sind beide so elende Pragmatiker, die sich vermutlich nicht einmal daran stören würden, wenn dieses Dorf nur aus Felshöhlen bestehen würde
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   So Jan 28, 2018 5:05 pm

Akari musste kichern und es würde auf die Zuschauer wohl so wirken als würde sie Reijarmo begehren, aber dies war nicht zu verhindern und selbst wenn dem so wäre, es konnte ihr tatsächlich egal sein, denn wichtig war das Akari selbst über ihre Gefühle bescheit wusste. “Du darfst mir auch mit Attributen schmeicheln, die auf mich zutreffen, allerdings werden sie zum Glück nicht fruchten, derzeit bevorzuge ich sehr viel mehr Gewebe über dem Brustmuskeln.“ Das Akari inzwischen in ihrer sexuellen Orientierung Frauen den Vorrang gab, hielt sie freilich nicht davon ab sich mit Rei zu amüsieren, immerhin hatte es auch einst gute Gründe gegeben mit Männern zu verkehren. Allerdings würde sie in diesem Dorf ohnehin keine Wahl treffen, weder gegenüber einem Mann noch einer Frau. Akari war fast schon etwas Stolz drauf bei ihrer letzten Wahl bezüglich ihrer Lebensliebe wohl nicht die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Sie wollte Ayumi treu sein und dies auch nicht nur vorgeben, in einem Anflug von Schuld, nein. Akari liebte es eine Person zu haben, die sie nicht wegen ihren Eigenschaften als Frau oder Jinchuuriki bevorzugte, sondern weil diese zwei Aspekte nur ein kleiner Teil von ihr waren. Natürlich gab es noch den kleinen aber feinen Vorteil in der Liebe zu einer Frau, dass der ganze Reproduktionsakt ins Hintertreffen geriet, beispielsweise gab es kein Wort das sich auch nur entfernt nach Verhütung anhörte. Es existierte nicht. Frauen konnten sich vergnügen ohne auf sich oder einen Mann aufpassen zu müssen. Natürlich heiße dies nicht, dass in einer idealen Welt die Männer nur Sexsklaven wären, auf ihre Fähigkeit Samen zu produzieren beschränkt, aber so unsinnig sich dies auch anklingen ließ, es ließ sich nicht leugnen das es ebenso Männer gab die in Frauen eine Gebärmutter mit Brüsten sahen und ebenso unwahrscheinlich mochte tatsächlich eine komplette Gleichberechtigung sein. Am Ende blieben zwischen vielen Extremen wohl nur Kompromisse und diese mussten wohl auch Frauen mit freier Männerwahl eingehen. Dies brachte sie dann doch auf einen neuen Gedanken, der von Rei zu beantworten war, immerhin hatte er diese seltsame Paarungsphilosophie seines Dorfes zuerst angebracht. “Sag mal. Stehen die Frauen deines Dorfes dann nicht auch im Konkurrenzkampf? Oder habt ihr auch hier verdrehte Welt? Teilen sich alle Frauen einen stattlichen Mann?“ Es fehlte nicht sehr viel um nicht los zu kichern, noch bevor Rei seine Antwort formulierte. Vielleicht lag es auch daran das Akari sich frei fühlte diese Fragen zu stellen, denn immerhin tangierten sie diese derzeit kein Stück. Sie hätte ihren Gastgeber ebenso fragen können was es zum Abendessen gäbe.

Der Weg zum Anwesen war dann doch erstaunlich schnell zurück gelegt und es fühlte sich schon ein wenig an, als lebten sie in einer anderen Welt, ja vielleicht sogar im Kontrast zu den anderen Bauten des Dorfes? Natürlich war es nur normal, dass das Dorfoberhaupt sich selbst eine Art kleinen Palast schuf oder zumindest das größte Anwesen besaß, aber dennoch auch mit ihrem Hintergrundwissen, erworben während ihrer Medizinfortbildung, konnte sie sich nur schwer vorstellen das hier die Familie von Reijarmo lebte, nicht zuletzt dessen Vater. Genauer gesagt konnte sie sich auf dem ersten Blick überhaupt nicht vorstellen wer überhaupt hier leben mochte. Das ganze Gebäude wirkte etwas wie aus der Zeit gefallen. Im Grunde sah es wirklich eher wie ein Lager privater Besitztümer aus, denn ein Wohnsitz. “Hm. Also ein Lager oder ein Wohnsitz?“ Alternativ konnte es auch ein Hotel für einen Naherholungsort sein, aber sie würde schon noch herausfinden ob sie hier nächtigte. Dann musste sie aber erst einmal vom Nahblick des Anwesens auf den Tisch umschalten und sah sich kurz darauf auch schon in einer Umarmung. Anderseits war dies nicht übergangslos geschehen. Zuvor hatte die Frau ihren Führer umarmt und Akari selbst hatte einem Mann hinterher geblickt, welcher offenbar zum Teeservieren abgestellt wurden war. Gerade war sie dabei zu verarbeiten weshalb sie direkt in die Familie willkommen geheißen wurde, gaben sie und Rei optisch solch ein gutes Paar ab oder wurde ohnehin jeder in die Familie aufgenommen, der sich hier her traute, in die Höhle des Kensaku? “Ich habe noch keinen Schneider gefunden dem ich es anvertrauen würde, aber wenn ich es trage versuche ich achtsam zu sein. Es ist wunderbar. Danke.“ Als Antwort stets die höfliche Variante, aber da das Kleid wirklich schön war, gab es umgedreht auch keinen Grund der Übertreibung. Kurz darauf fiel ihr noch eine Antwort zur Aussage direkt davor ein, aber da wurde sie bereites gefragt wie ihre Anreise verlaufen wäre. “Mir gefällt euer Dorf, wobei ich Konohagakure dennoch bevorzuge. Wie lange ist der letzte Besuch einer Jinchuuriki denn her? Massenware sind wir ja leider wirklich nicht.“ Oder doch? Es gab nur eine begrenzte Anzahl an Bijuu, aber neue Jinjuuriki konnte es vermutlich aller Jubeljahre geben, je nach Durchsatz. Akari ließ sich bereitwillig an den Tisch führen und nahm auch entsprechend Platz. Dann wurde sie doch tatsächlich weiterhin in das Gespräch über die Modernisierung des Dorfes eingebunden, woran sie sich dann wohl doch beteiligen musste, zumindest wenn sie nicht sofort in Schweigen verfiele, was nach dem Plausch über das Kleid inzwischen ohnehin ausgeschlossen schien. “Ihr wart ein Dorf ohne Onsen? Ein Glück das ich dies nicht erleben musste. Ich denke schon, dass es ganz gut ist aus fest gefahrenen Mustern auszubrechen, allerdings kann ich es mir gut vorstellen, dass es nicht einfach ist sich gegen die sture Mehrheit durchzusetzen.“
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   So Feb 11, 2018 5:23 pm

Oshima:
Akari , Jinchuriki des Einschwänzigen. Oshima gewährte ein schmales Lächeln auf seinem Gesicht Platz zu finden, während er in schnellen, sicheren Bewegungen hellgrüne Tassen mit tonfarbenden Boden aus dem rechten oberen Regal nahm. Vorerst platzierte er die Tassen noch neben den unauffälligen Wasserhahn, legte einen Finger auf Kinn während er die verschiedenen Teetabletts betrachtete, die entlang der Wand in einem 90Grad Winkel aufgereiht wie Soldaten auf ihren Einsatz warteten. Erst einen Mann hinterher, dann einer Frau und nun einen ehemaligen Liebhaber gefolgt, ohne das noch Glut Wärme vortäuscht. Das herbstlich anmutende Tablet war angemessen, die darauf gezeichneten Chrysanthenen waren umrahmt von gelben, grünen und einer Vielzahl Rottönen gefärbten Blätter einfacher Bäume, meist Kirsche, vereinzelt auch ein Eichenblatt. Oshima selbst gefiel der Kontrast zu den Teetassen, die aussahen wie Setzlinge inmitten eines Herbstwaldes, parodiert von den Blumen. Alle Berichte die er gelesen hatte, quollen über von scheinbaren Widersprüchen, zeichneten das Portrait eines Menschen der in Macht gerutscht war, jedoch keinen Halt besaß. Eine Person die beständig den gleichen Weg begeht und denkt, dass es reicht das Gefährt zu verändern um ein neues Ziel zu erreichen. Eine Frau wie sie nicht ungewöhnlich für seinen Bruder war. Oshima schlug zwei der Löffel zusammen, horchte kurz nach dem klang, dem klirren, dass so anders wie das von Schwertern schien und ihm doch so ähnlich war. Der Klang der Schwerter, wie der Klang der Seelen. Weißer Wanderer, deine Zuneigung zu den Frauen ist noch immer deine Schwäche, noch immer öffnest du mehr deiner Seele als notwendig ist, du leugnest und doch ist daraus erneut eine Verpflichtung geboren. Diese dozieren mit sich selbst als Publikum musste er unterlassen, er wusste es, aber dennoch verspürte er hin und wieder das Bedürfnis seine Gedanken laut zu äußern, seine Ohren zu täuschen und zu hoffen, dass er die eigenen Worte als Fremd wahrnahm und kritisch hinterfragte. Er wusste, dass Vater nicht zugestimmt hätte, sie in ihr Dorf zu führen, wenn er nicht davon überzeugt gewesen wäre, dass es einem höheren Ziel zugutekommen würde. Er holte aus einer der unteren Schubladen ein Bündel mit einer Kräuterteemischung hervor, ließ kurz ein Seufzen erklingen als er sich selbst dabei ertappte es Kräutertee zu nennen, wo es eigentlich ein Kräuteraufguss war, gab mit einem leichten Kopfschütteln behutsam Löffel und Löffel in den Tonkrug vor ihn. Im großen Spiel zu denken, war vielleicht erneut vermessen, Jinchu besaßen durchaus eine Relevanz für die Warenketten, ihre Präsenz und Prognosen waren ein zu gewichtender Faktor bei der militärischen Repräsentation eines Dorfes, somit auch für deren zukünftige Auftragslage und daraus resultierend, wie die Cha Versicherungen offerieren sollten, wo es lohnenswert war Kredite zu vergeben.. aber der Gedanke darauf einen nennenswerten Einfluss nehmen zu können, war für ihn so absurd, dass er fast eine Blüte von Löffel gleiten ließ. ich verschwende Gedanken, nicht wahr? Vater und Reijarmo mögen es beide negieren, aber unser Vater liebt seine Kinder und wird sie immer unterstützen, und Reijarmo liebt die Frauen zu sehr um nicht von ihnen gebraucht werden zu wollen. Vater hat sich entschieden, dass die Cha seine Kinder sind und dadurch Frieden gefunden, aber mein Bruder? Er begann mit einem weißen Tuch den Löffel, welchen er zum abmessen des Tees verwendet hatte, zu polieren. Er versucht noch immer Wunden zu schließen, die nicht bluten, die nicht jucken, die nicht zu sehen sind, die aber schmerzen. Das Wasser begann bereits in seinem schweren Gusseisernen Topf zu kochen, Dampf stob empor und verging. [i] zu viele Gedanken. Wie war die Deklination von da wu? [/color] Verschwendung, abgleiten in Gossip, zurück zu den Fragen inwieweit er die neuen Vokabeln gelernt hatte und wie lange er noch benötigte um die Sprache aus dem nördlichen Reich zu sprechen.


kein Onsen aber der Fluss ist warm und klar, nicht wenige der traditionellen Familien haben ihn ursprünglich auch heilende Kräfte zugeschrieben. der Weißhaarige zuckte kurz mit den Schultern, etwas das er öfters machte, wenn er sich noch nicht entschieden hatte, ob er denn Sinn einer Begründung als Ausreichend praktisch empfand Sie sagen, der Fluss sei als Symbol für das Leben mächtiger als jedes gedankliche Konstrukt. Wir haben ihren Fluss nicht einmal angerührt, das Wasser fürs Onsen stammt von einer Bergquelle, zudem ist es auf einer Plattform errichtet worden, wodurch man von den Terrassen problemlos auf den Fluss schauen kann, nur mit warmen Wasser und der Gewissheit, dass kein dummer Jungen Streich einen zwingt ohne Kleidung zurück zum Dorf zu laufen. Bei diesen Worten funkelte sich kurz in Richtung von Reijarmo, welcher lediglich abwehrend seine Hände ob Wieso bringen mir Frauen eigentlich immer dies Misstrauen entgegen? er lachte hell und vergnügt auf Wir beide wissen, dass ich wenn schon die Kleidung in den Händen halten würde, während die Frau mich gespielt Böse anstarrt. Aber zu deiner Frage, es war unter anderem ein Dorf ohne Onsen, weil es keine natürliche thermale Aktivität gibt, daher war es vor dem Erscheinen unser Familie zu teuer. Das hiesige heiße Quelle, ist terminologisch eigentlich eine Therme die wir beheizen, zum Teil mit Holz, zum Teil mit Kohle, zum Teil mit speziellen Fuuin Er legte seine Hand an sein Kinn Dafür kann in den Einzelbädern die Temperatur angepasst werden, das gesamte Gebäude ist ein Konzept und wir planen, es in abgewandelter Form in weiteren Dörfern zu bauen. Dort würde es aber im Gegensatz zu hier Eintritt kosten, daher Akari Dono würde ich dir vorschlagen, dass du es dir bei Zeiten einmal ansiehst. Er legte seine Hand vor die Brust, während er sich erhob und ich werden nun kurz im privaten ein paar Worte mit Vater wechseln, bevor ich mich meinen Pflichten widme Er fing mit seinem Blick die Augen von Akari auf Gerne kann ich dich danach auch zu der Quelle begleiten, wenn auch es ein betrüblicher Gedanke ist, dass sich diesmal unsere Wege vorm Wasser trennen würden Zeit zum Antworten ließ er ihr nicht, sondern überließ es ihr ganz allein etwas aus dem Schalk in seiner Stimme und seinen Worten zu machen. Und obwohl es nur solche Gründe waren, waren dennoch viele gegen die Veränderung, fast so als würde eine Veränderung bedeuten, hey früher war es schlecht und deswegen haben wir es geändert. Sowas ist doch lästig oder nicht Oshima sama?
Oshima:
sie hatte ihn nicht gehört, auch nicht gesehen, lediglich über das Gewirr der Cha gespürt, er lächelte zufrieden, es gab Zeiten da konnte sie nicht zeitgleich sprechen und auf das Gewirr achten und nun war es ganz natürlich für sie geworden, ein Beispiel für den Segen der Bildung und des Wachstums. ich würde es präferieren, wenn wir in dieser Frage erstmal die Antwort unseres werten Gast abwarten. Schließlich ist dir meine Position hinlänglich bekannt, und würde damit nur die Klarheit des Flusses ihrer Antwort um die Farbe meiner Antwort trüben. Er lächelte auf charmante Art und Weise, nicht wie Reijarmo in dessen Lächeln immer auch eine stille Leidenschaft mitschwang, sondern vielmehr wie ein Lächeln, dass von einem belebten Gemälde stammen würde. Zuerst reichte er zudem Akari ihre Teetasse, verneigte sich dabei leicht und übergab danach seiner Schwester die zweite Tasse, ehe er sich wieder auf seinen Platz begab und vom Tablett die letzte Tasse nahm, sorgsam und mit einer Körperhaltung die auch in einer Teezeromie als angemessen empfunden worden wäre. Zugleich komme ich nicht umhin anmerken zu wollen, dass unser Gast sich noch nicht vorgestellt hat und würde Sie darum bitten, dies nachzuholen, nicht weil wir Sie nicht kennen würden, aber damit wir wissen, sondern damit sie selbst entscheiden kann, wie sie sich repräsentieren möchte Schmunzelnd nahm er einen behutsamen Schluck von seinem Tee.

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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   So Feb 25, 2018 10:29 am

Shukaku:
Was dem Einen sein Tee, war dem Anderen Sand, nur das Shukaku im Seelenversteck über nicht all zu viele Mischungen verfügte. Sein künstlicher Gedankensand war recht homogen, leicht von einem erdachten Wind zu tragen, aber in der Masse schwer genug um eine Treibsandwirkung zu erzielen. Der Vorteil an der Manipulation eines Seelenverstecks lag auf der Hand, Sand der zwar oberflächlich nur aus einer Molekularstruktur bestand, aber dennoch flexibel einsetzbar war. In der Realität würde er natürlich entsprechend Chakra aufwenden um unterschiedliche Strukturen und Texturen zu schaffen und zu nutzen, nicht jede Sandklasse ließ sich aus dem Nichts, aus purem Chakra, kreieren, recht oft nahm er auch einfach nur natürliche Vorkommen oder mahlte sich seinen Sand selbst. Natürlich hatte er Jinchuuriki besessen, welche einen sandigen Vorrat mit sich herumtrugen, doch Akari würde vermutlich das Greisenalter erreichen, bevor sie dieser Option gegenüber offen wäre. Möglicherweise der eine große Nachteil im Umgang mit seinem aktuellen Gefäß, er nutze seinen schlechten Ruf als effektives Abschreckungsmittel. Wieso? In erster Linie fand er es unterhaltsam. Umgedreht war es lediglich ein wenig umständlich, dass sie selbst ihre zugeschriebene Rolle nur sehr leidlich erfüllte. Sie waren hier in einem Dorf das so fremdartig war, dass jeder Akademiestudent seine Sensorfähigkeiten aufgefächert hätte, doch nicht so Akari. Sie war was das Thema ‚Vertrauen’ anging wie eine Statue an dem der Sand der Zeit nagte. Jeder. Einfach jeder  konnte vorbei marschieren und sein Graffiti auf sie schmieren oder ein Stück von ihr abbrechen, als bestände sie aus Gebäck mit Zuckerguss. Seiner Ansicht nach konnte sie jederzeit zerbröseln. Sie spazierte in ein Dorf, gab eine Geschichte zum Besten und dachte sie wäre privilegiert und um dies zu beweisen verschenkte sie ihr Vertrauen, ihren Körper und etwas das ihr überhaupt nicht gehörte, ihn. Es war eine Sache, dass sein Wirtkörper sich einbilden mochte einem fremden Dorf zu vertrauen, nur weil sie einen männlichen Menschen drei Sekunden länger kannte und dessen Familie offenbar auf den ersten Blick ins Herz schloss, aber Suna no Keshin, die Inkarnation des Sandes, auch noch einzubeziehen grenze an Gotteslästerung. Kurz gesagt. Shukaku schmollte. Er saß im Seelenversteck und modellierte an einem gigantischem Sandkorn, denn dies hier war seine Welt, sein kleines Reich. Akari konnte hier eindringen, aber nie herrschen. Er behandelte seinen Wirt sogar schlechter als tatsächliche Besucher, nur um zu zeigen wie wenig sie ihm Wert war. Sollte sie dort draußen doch über einen Onsen reden und sich freundlich zeigen. Shukaku würde niemandem trauen, so wie Akari jedem vertrauten würde. Eines Tages würde das Menschenkind daran sterben und es stand außer Frage wer darüber jetzt schon herzhaft lachen konnte.

Akari:
Es lag schon eine gewisse Faszination darin zu beobachten wie die Geschwister ihre Meinung austauschten. Ja sie glaubte sogar zu erkennen, dass man sehen könnte das diese beiden Menschen gemeinsam aufgewachsen waren. Akari konnte sich kaum vorstellen mir ihrer Adoptivschwester je eine ähnliche Unterhaltung geführt zu haben, denn sie hatten nie ihre Kindheit miteinander verbracht. Sie ließ den Inhalt des Gespräches ein wenig über sich hinweg waschen und nahm lediglich die Essenz wahr, Veränderung. Dies war ein Thema welches sie selbst inzwischen ein wenig beschäftigte und womöglich hatte es sie auch hier her gebracht, ausgerechnet in ein Dorf welches der Veränderung der Traditionen gegenüber kritisch eingestellt war? Womöglich hatten die Dorfbewohner sie nicht nur wegen ihrer Nähte zu Reijarmo schief beäugt, sondern auch weil sie selbst ein neuer Faktor war? Immerhin gab es einen Grund wieso ein Dorf einen Jinchuuriki besaß und diesen nicht wie einen Botschafter verwandte sondern lieber wohlbehütet am eigenen Herd beließ. Natürlich hatte Akari nie den Eindruck gewonnen mit ihrer Anwesenheit selbst Zweifel zu sähen, aber wenn sie hier einen Bijuu hinein trug, war sie vielleicht so was wie die Androhung eines Onsen in einer Flussbadelandschaft? Der Informationsaustausch beinhaltete inzwischen sogar Modernisierungsmaßnahmen und Akari sah sich zu einem Zwischenruf genötigt, allerdings war es keine echte Unterbrechung ihrerseits, da Oshima ihr Tee und Wort zuteil kommen ließ. “Ich finden den Onsen in Konoha modern genug, aber ich fälle mir später gerne selbst ein Urteil, auch wenn dies nicht viel Wert sein wird.“ So natürlich wie Reijarmo die Einladung aussprach war sie auch schon angenommen, denn obgleich Akari ihn vielleicht nicht liebte, hatte sie schon immer dem Anblick seines Körpers viel abgewinnen können und sie glaubte dies beruhte auf Gegenseitigkeit. Getreu seinen Worten würde er wohl einen Weg finden einen Blick zu erhaschen und welcher Frau gefiel es nicht begehrend betrachtet zu werden? Ein Teil von ihr fand es jetzt schon schade, dass er den Großteil des Tages beim Schwertkampf sei und sie hier zurück blieb, doch es gab ja offenbar schöne Aussichten, zum Einen ein Besuch beim Kampf, zum Anderen der Blick auf den benannten Onsen. Diese beiden Sehenswürdigkeiten schienen praktisch schon gebucht, natürlich sofern sie das Dorfoberhaupt nicht verärgerte, aber wie sollte dies schon möglich sein?
Derweil drehte sie die neu gewonnene Teetasse in ihrer Hand und nickte Oshima leicht dankend zu. “Ich entschuldige mich. Ich bin zwar ein gern gesehener Gast aber offenbar ohne Manieren. Fudo Akari mein Name, Adoptivtochter der Feuergöttin, sofern der Titel einer ehemaligen Hokage hier bekannt ist. An eignen Verdiensten habe ich eine Ausbildung als Medic-Nin vorzuweisen und meinen Ruf, sowohl als Frau, denn auch als Jinchuuriki. Des Weiteren danke ich für den Tee und die Gastfreundschaft.“ Für einen Moment schien es fast als hielte sie sich an ihrer Teetasse fest, denn sie war so freundlich aufgenommen worden, dass es ihr tatsächlich entfallen war nicht der kompletten Familie bereits hinlängs bekannt zu sein und vielleicht hätte sie tatsächlich noch geglaubt der Teeträger wäre lediglich ein Angestellter des Hauses, wäre da nicht die Frage gewesen.
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Sa Apr 21, 2018 6:14 pm

Eine Antwort die er auch selbst hätte geben können. Ein Gedankengang der sich dagegen nicht in seinem gutmütig abwartenden Lächeln manifestierte. Oshima war bekannt, wie viel sinnlicher das Lächeln seiner Schwester wirken durfte, wie viel einladender und offener das seines Bruders. Früher hatte es ihn sogar noch gestört, früher hatte er sich gewünscht er könne auch so befreit lächeln und lachen wie die beiden, solange bis er erkannt hatte, dass selbst der Weise sich mit einem eher zurückhaltenden Lächeln schmückt, dass sein Lächeln zumindest keinen Zweck hatte, außer dem das sein Gesicht dadurch einen Ausdruck annahm, der erstmal von Niemanden als unangenehm bewertet wurde.
Ich möchte ehrlich sein, ich hoffe dies wird von Ihnen nicht als ungehobelt verstanden. Aber diese Angaben kann ich gerne noch um ihr Geburtsdatum, Leistungsdaten und andere Informationen ergänzen. Wir Cha mögen zurückgezogen leben, aber wir sind dennoch Kaufmänner, als solche verstehen wir uns durchaus darauf, Informationen über relevante Individuen einzuholen. Meine Frage, war als wer möchten sie sich darstellen? Medic oder Jinchuriki? Und wonach suchst du? Und damit möchte ich vorstellen, Oshima Kensaku, der Musterschüler. Liebhaber der Semantik und leider zu selten außerhalb des Dorfes um nicht zu vergessen, das anderswo das ist und nicht der Weg im Vordergrund steht. Wobei ich ihm beipflichte, Akari dono fühle dich doch nicht von der Förmlichkeit meines Bruders erschlagen, ein einfaches Fudo Akari und eine Passion hätten ausgereicht, wir versuchen es noch einmal, was ist dir am wichtigsten? Meine Schwester würde sagen ihre liebe zu Ästhetik, wobei damit Harmonie gemeint ist. Oshima vermutlich Ordnung, auch wenn wir alle wissen, dass er Disziplin meint. Er machte ein kurze Pause, in der ihr zuzwinkerte Und die meisten würden sagen, ich lebe im Sinne für die Lust oder vielmehr den Genuss Wobei er eine wegwerfende Geste machte, die verständlich machte, dass seine Antwort nicht von einer gewissen Ironie befreit war.

Ich hätte noch viele andere Beschreibungen im Angebot, aber nennen wir es lieber Vergnügen und Natürlichkeit. Ich hoffe die jungen Menschen gestatten einen alten Mann und seinem Hund, dass er ihren Gesprächen beiwohnt. Reijarmo die Menschen warten auf dich, deine sonstigen Aufgaben habe ich dir in deinem Zimmer hinterlegt. Er hatte sich dem Tisch lautlos genährt, mit Schritten die den Boden nicht zu berühren schienen, mit einem die Welt einladenden Lächeln begab er sich neben Akari, beugte sich auf ihre Höhe hinab um ihr in die Augen sehen zu können.
Fudo Sama, und Shukaku ich möchte euch beiden in meinen Reihen begrüßen, Zweifel? Stimmt noch habt ihr keine Entscheidungen treffen dürfen, noch seid ihr beide lediglich durch ein Tor und über eine Brücke geschritten. Doch ich schätze Symbolismus nicht sonderlich, nicht solange nicht bekannt ist woher er stammt, welchen Nutzen er besaß, was sein Nutzen im hier und jetzt ist, nur ich verschwende unser beider Zeit nicht wahr?
Seine Stimme war eine unbeschreibliche Mischung aus Verheißung und Beständigkeit, die wie es schien nicht nur die Ohren, sondern den ganzen Körper ansprach, ein Effekt davon, dass er auch während des Sprechens das sie alle umgebende Chakra manipulierte, zu sich zog und gehen ließ. Oshima hatte oft genug erlebt, wie Personen fürchteten, sie könnten von ihrer Sitzposition den Weisen doch nicht vernehmen, weil er so weit entfernt wäre, und geradezu überrascht waren, dessen Stimme so deutlich zu vernehmen, als würde er unmittelbar vor ihnen stehen und nur mit ihnen reden. Selbst er, der schon öfter mit dem Weisen gesprochen hatte, als dessen leiblicher Sohn, konnte sich dessen Effekt noch nicht entziehen, merkte wie ein leichtes nagen das er sich selbst fraget welche Entscheidung er nun treffen muss. Auch zur Ablenkung nahm er wieder seinen Tee in die Hand, prüfte die Fäden seines Gewirrs, besann sich auf seine Atmung.

Eine Entscheidung muss dennoch getroffen werden, sag wie oft hast du dir schon vorgestellt, wie dein Leben ohne Shukakku in dir sein würde. Hast du schon davon geträumt ein Mensch wie jeder andere zu sein, jemand der nicht für etwas beurteilt, gar verurteilt wird das nicht seine Entscheidung gewesen ist? Der frei Reisen und seinen Weg gehen kann ohne das eine gesamte Nation die eigene Sicherheit in Gefahr sieht?. er pausierte kurz, den Blick ruhend auf ihr liegend gutmütig wie ein Vater im Umgang mit seiner kleinen Tochter Wünscht du dir Freiheit von deinem alten Leben? Wünscht du dir, dass ich dir Biju abnehme, ihn deinem Dorf in einem sauber versiegelten Gefäß überreiche, und er dort einen Freiwilligen neu überreicht wird? Oder wünscht du dir dessen Freiheit von dir und allen? Niemand wird sterben müssen, Niemand wird leiden, alle Konsequenzen und Probleme werde ich für dich zu Chancen und Gelegenheiten ändern. Konoha wird dir nicht zürnen, Konoha wird dich vergessen. Wie eine zarte Decke legte sich Chakra um Akari, bot ihr Wärme, die dumpfe einschläfernde Wärme einer warmen Küche, in der eine liebende Mutter zuvor Stunden gekocht hatte um ihrer Familie die gemeinsame Lieblingsspeise dampfend und schmorend auf den Tisch stellen zu können. Ist es das was du dir wünscht? Normalität? Familie, Zugehörigkeit? Es wäre mein Geschenk, ein Neuanfang für dich. Ich beende dein Leiden, das Leben welches du vielleicht hasst.
Sirenengesang Oshima erinnerte sich daran, wie er einst in ihrer Situation gewesen war. Nur das es bei ihm eine Klinge gewesen war, quer durch die Niere, glatt hinten ausgetreten. Damals hatte er öffentlich immer wieder den Tod gewünscht, und sich dann als er ihn sehen konnte, als er spüren konnte, wie sein Leben aus seinem Körper floss, wünschte er sich nichts sehnlicher als weiter leben zu können. Seine Kinder und diejenigen, die von Kensaku Genda schon getestet wurden, wussten er war entgegen der langläufigen Meinung weniger ein Mann der Worte, als ein Mann der Taten. Jemand der den Entscheidungen und Handlungen einer Person bedeutend mehr beimaß als ihren Worten und ihrer Vergangenheit und als solcher jemand, der darauf bestand, das wir nicht versuchen sollten unsere Vergangenheit zu ändern, sondern wie wir mit ihr Umgehen und wie viel wir zulassen, dass sie die Gegenwart beeinflusst. Glück liegt in der Freiheit und diese entfaltet sich nur im Augenblick wie immer wurde dies untermalt von den typischen Schmetterlingen der Cha welche auch jetzt wieder begonnen im Chakrafeld von Kensaku zu entstehen und mit prächtigsten Mustern aufzusteigen und ihre Frühlingverheißenden Tänze aufzuführen. Hier hatte Oshima noch nie die Muße gehabt seinen Vater zu fragen, wie bewusst er diese noch erschuf, er verstand die Symbolik, die nicht anders, aber praktikabler, als die der Kirschblüte war. Über allen lag Vergänglichkeit, oder die erste Lektion. Oder mit welchen Wunsch hast du meinen Sohn an diesen Ort begleitet ?
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   So Apr 22, 2018 7:07 pm

Wirkte sie gerade steif und betete ihre Daten nur so herunter? Sie hoffte dem war nicht so, aber eine Vorstellung besaß auch eine gewisse Art von Tradition, Bestandteile die vorhanden sein mussten und sie empfand es als richtig sich gegenüber einem Fremden korrekt vorzustellen. Vielleicht war sie wirklich etwas übereifrig gewesen, doch andererseits lebte Konoha jetzt im Kaiserreich und Akari sagte sich wohl manchmal, Korrektheit konnte nicht falsch verstanden werden, zumal war sie auf ihr Fehlverhalten hingewiesen wurden und hatte es lediglich korrigiert. Oshima verdeutlichte anschließend seine eigentliche Frage und auch Reijarmo zog in dieselbe Richtung nach. Jetzt hätte sie nichts dagegen wenn ihr ihre eigene Frage anzusehen wäre. Die Frage nach einem Grund. War nicht schon ihre Einladung hierher Bestätigung genug gewesen oder waren die Geschwister über ihr Geburtsdatum informiert, nicht aber über den Grund ihres Aufenthaltes? Sie blickte zu Reijarmo, als dieser nun auch noch mit Beispielen darauf hinweisen wollte, dass sie diese Frage doch bitte korrekt beantworten sollte. Gar nicht so einfach. Sie hatte gehofft die Überwindung des Torwächters hätte genügt, anschleißend ein ruhiges Geleit zu ihrem Bestimmungsort, doch nun sollte sie tatsächlich eine der Fragen beantworten die für sie persönlich gerade sehr schwierig war. Für einen kurzen Moment überlegte sie stur zu bleiben, auf beide Aussagen zu beharren, sie war Medic-Nin und Jinchuriki, wieso einen Unterschied machen? Eine Passion konnte sie benennen, ohne Probleme, die Antwort wäre früher wie heute die Medizin, die Kräuterkunde, die Fähigkeit Leben zu bewahren, doch als Jinchuriki beherbergte sie etwas in sich, dass zu ihrer Identität fast das Gegenteil darstellte, dennoch war sie Jinchuriki ihres Dorfes und dies damit auch ihre Bezeichnung, eine Vorstellung ohne diese Spezifikation wäre noch unvollständiger gewesen. Eine Antwort blieb ihr zunächst erspart, denn der Vater all dieser Geschwister war aufgetaucht. Fast schon wortwörtlich, denn Akari hatte ihn nicht gesehen, war ihre Aufmerksamkeit doch durch das Gespräch mit den Geschwistern woanders und ihr Spürsinn? Sie war hier nicht auf Mission und zudem als Gast, darum achtete sie auch nicht wirklich auf dieses Feedback und überhaupt war es spannender diese Fähigkeit deaktiviert zu lassen, wer wollte schon immer wissen, wer ihn als nächstes besuchte? Natürlich könnte man nun meinen eine Jinchuriki die Sensor ist, sollte von ihrer Fähigkeit zum Selbstschutz regen gebrauch machen, aber Akari war einfach nicht der Typ der paranoid alles in ihrer Umgebung scannte, dann würde ihr Leben als wandelndes Radar wohl auch etwas andres aussehen.
Das Oberhaupt hatte sich also angenähert und Akari wandte sich voll automatisiert der neuen Stimme zu und daraufhin auch dem Sprecher. Zur Antwort gab sie zunächst ein leicht gequältes Lächeln, welches tatsächlich daher rührte, dass Shukaku diesmal direkt mit angesprochen worden war. Natürlich gab es einen einfachen Weg für Shukaku mit der Außenwelt zu kommunizieren, er übernahm einfach ihren Körper, aber sie stellte sich ein derart geführtes Gespräch als sehr kompliziert vor und womöglich würde man es noch erleben, dass selbst die Geduld dieses Mannes strapaziert werden würde und eines wollte Akari sicher nicht, ihren Gastgeber nerven.
Sie aktivierte dann doch ihren Spürsinn und bemerkte zwei Effekte. Eine Anwesenheit, wie fremdes Chakra, welches sich um sie legte und eine inneres Gefühl der Frustration. Akari war geübt, den Frust konnte sie schnell Shukaku zuordnen, doch das Chakra konnte von jedem der Anwesenden stammen, auch wenn das Oberhaupt vermutlich die Quelle zu sein schien. Akari versuchte sich auf die Aussagen des Kensaku zu konzentrieren, denn er besaß jedes Recht zu erfahren wieso sie hier war, alle anderen waren nur zufällig mit anwesend und wohl neugierig gewesen oder hatten seinen Auftritt vorbereitet? “Ich bin beides. Mensch und Jinchuriki.“ Da war ihre Antwort, eine die in viele Richtungen ging, unter anderen auch an das Ding in ihr. Dann erklärte er ihr ihre Wahl. Lag dies wirklich in seiner Macht, sprach er die Wahrheit? Ein Neuanfang? Ihr altes Leben zurück? Zuerst dachte sie er hätte sich geirrt, sie müsste ihn korrigieren, aber sicher wusste er, dass sie erst seit ein paar Jahren vereinigt war. Die Worte waren jedoch mächtiger, verlockender. Ja. Sie wollte ihre Familie zurück, aber sie hatte diese nicht verloren weil sie eine Bestie in sich trug, es waren ihre eigenen Fehler gewesen und mit der Irritation der Menschen war sie lange Zeit umgegangen, indem sie sich in der Wohnung von Ai versteckt hielt oder war der Grund ihre eigene Irritation? Sie war nun hier. Auf Studienreise und obwohl sie eine grobe Vorstellung besaß, war ihr der Grund selbst nicht ganz klar, darum schienen die dargelegten Versprechen tatsächlich verführend. Normalität? Familie? Zugehörigkeit? So verlockend es war, so sicher war sie sich, dass die Antwort nein heißen musste. Akari hatte sich bewusst für die Versiegelung entschieden und ihren Status, nach ihrer Rückkehr, verteidigt. Das Ding in ihr war ein Monster, dies stimmte, aber es war nicht verantwortlich für ihr Leid, nicht ausschließlich. Sie öffnete den Mund und schloss ihn wieder nachdenklich. Was wäre wenn Shukaku tatsächlich in ihrem Körper jemanden verletzte der ihr viel bedeutet? Dies war auch eine Einladung eine solche Zukunft nie wahr werden zu lassen. Dies war die wahre Verlockung. Sicherheit.
In ihr drückte Shukaku den metaphorischen Knopf mit der Antwortoption ihn in Freiheit ziehen zu lassen. Akari zögerte und Shukaku wurde unruhiger. Es gab nicht viele Menschen die freiwillig ein Jinchuriki sein oder bleiben wollten und so schätzte die Bestie seinen Menschen auch ein, zu Recht. Der große Witz? Sie wären sich tatsächlich in einer Entscheidung einmal einig gewesen. Jede Option war für beide Wesen Verlockung genug. Je länger Akari zögerte, desto mehr begann es in ihr zu Toben, Shukaku wollte nicht darauf warten seinerseits das Angebot zu erhalten, er wollte es am Liebsten an Akari statt annehmen, dem dummen Mädchen einen Gefallen tun, damit auch er seinen Wunsch erfüllt bekäme. Akari bemerkte schnell, dass sie nicht bei der ersten Tasse Tee all ihr mentales Pulver verschießen konnte, nur um Shukaku zurück zu drängen, denn im Gegensatz zu ihm war sie einmal nicht wegen der einfachen Lösung hier. “Ich bitte um Verzeihung, aber es fällt mir gerade schwer eine Entscheidung oder Aussage zu treffen, darum bitte ich um Erlaubnis einen Chibi, ein Minaturabbild von Shukaku, zu beschwören. Er kann dieses Geschöpf beseelen, damit er, wie zuvor Angesprochen, an der Entscheidung teilhaben kann und ich mich endlich mal auf eine Antwort konzentrieren darf!" Gegen Ende bemühte sich Akari nicht ausversehen den Kensaku anzuschnauzen, obwohl sie ein anderes männliches Geschöpf meinte. Diesmal beließ sie es bei den nötigsten Aussagen, vielleicht wusste der Musterschüler ohnehin schon, dass Kyo physikalisch keine Gefahr darstellte. Sie formte ein normales Ausführungszeichen und aus dem gemeinsamen Chakra von Akari und Shukaku formte sich Kyo, katzengroß und eher einem Kuscheltier, denn dem Abbild eines Monsters gleich. Er winkte freundlich in die Runde. “Tag auch.“ Akari legte ihre Hand auf den Kopf des Chibi und streichelte ihn leicht, sie hoffte das kleine niedliche Tierchen würde nicht zu gemein werden, wenn es seinem alter Ego angeglichen wurde, aber lieber er war der Überbringer schlechter Nachrichten, denn sie selbst. Kyo schloss die Augen und Akari nutzte die Zeit um schnell selbst endlich ihre Antwort zu formulieren. “Ich bin nicht hier um mich von ihm befreien zu lassen, dafür habe ich zu viel auf mich genommen um diesen Zustand zu erhalten, auch wenn ich mich oft genau gegensätzlich verhalte. Ich möchte mit ihm zurecht kommen, eine Einigung erzielen, nicht ständig an zwei Fronten kämpfen, im Versuch ihn und mein Dorf zu überzeugen. Ich möchte wissen wie ich eine Jinchuriki sein kann.“ “Fertig?! Schön. Ich fühle mich auch angesprochen und wenn sie nicht zusagt, ich tue es. Mir egal was sie will. Mir egal ob  sie lebt. Waren es nur Worte oder kannst du mir Freiheit geben?“ Zu Shukaku’s großem Glück kamen seine Wort recht fest, im Vergleich zur Größe, über die Lippen des Chibi.

---Jutsu----
Name: Chibi-Pfad
Typ: Jinchuuriki-Pfad
Rang: I
Wirkungsdauer: Siehe Beschreibung
Beschreibung: Das durch Bijuu-Chakra erschaffene Monster erreicht die Größe einer Hauskatze - dies ist die einzige Stufe, welche keine Zeitbegrenzung besitzt. Der Bijuu besteht solang, wie der Jinchuuriki es wünscht, ohne die Kontrolle zu verlieren.



Name: Kan ni Tayoru [seinem Gefühl folgen]
Rang C:
Der maximale Wirkradius erhöht sich auf 1 km. Es ist dem Sensortypen mittlerweile möglich, den einzelnen Signaturen Seishitsuhenka, Geschlecht, Alter oder grobe Chakramenge zuzuordnen, wenn er sich auf sie konzentriert. Er ist inzwischen also nicht nur imstande, Signaturen voneinander zu unterscheiden, sondern auch zu erkennen, was genau sie voneinander unterscheidet und was diese Unterschiede bedeuten.
Mischnaturen wie Mokuton oder Hyouton lassen sich auf diese Art nicht erkennen.
Gleichsam kann der Sensoriker nun auch spüren, wenn Jutsu mit niedriger und sehr niedriger Chakramenge eingesetzt werden - dies bedeutet, dass nun auch andere Sensoriker bemerkt werden können.
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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   Fr Mai 18, 2018 7:18 pm


(werde morgen noch einmal drüber lesen, aber so hast du schon einmal den Post Wink )

Guten Abend sehr geehrter Ichibi dono, ich hoffe es wird mir nachgesehen, aber zwei Gespräche zur gleichen Zeit zu führen, überfordert mich leider mit einem klatschen auf dem ein seltsam hoher Klang, ähnlich dem wenn ein von Zinkhammer auf eine Glocke schlägt, deren Kupfer sich schon längst durch Regen und Zeit grün gefärbt hatte. Kurz darauf war die Repräsentation verschwunden, das Chakra welches sich dort verdichtet hatte, zerstoben in einem kleinen Sandstrudel, geschluckt wie von einem Ameisenlöwen. Du kannst denken, das ist gut. Du kannst lesen, du kannst schreiben, das ist beides gut. Aber kannst du fasten? Kannst du warten? Er öffnete die Hände wieder machte eine Geste, die die Welt zu umfassen schien und blickte zu seinem Erstgeborenen Ihr beide handelt bevor ich denkt, ihr fasst einen Entschluss und dann einen Plan, nicht wahr? Selbst während dieser Ermahnung ruhte auf seinem Gesicht ein Lächeln das von keinen Sturm erschüttert werden konnte, selbst die Stimme hallte noch immer sanft wie langsames Wasser während man im Bad es selbst bewegt. Aber ich komme durcheinander, Reijarmo dono geh nun bitte. Ihr anderen beiden, zieht euch bitte vorerst zurück, ich werde euch zu verstehen geben, wenn unser teurer Gast euch braucht. Jeweils ein kurze Verbeugung, mit geradezu militärischer Präzision verneigten sich die drei erwachsenen Kinder, alle mit der rechten Hand auf di Brust gelegt und einer tiefen Verneigung, die noch aus einer Zeit stammte, in der Mann damit symbolisch seinen Kopf anbot, ehe sie ihrer Wege schritten. Reijarmo hinab in Richtung des Dorfes, die anderen beiden begaben sich ins Haus, wobei sie ihre Teetassen mitnahmen, nicht jedoch die Kanne. Kensaku blickte auf den nun freien Stuhl neben Akari Ich habe deine Erlaubnis mich zu setzen?
Er lächelte formte eine kurze Geste, eine drehende Hand und hielt etwas wie eine Tasse aus Chakra in seiner Hand und goss sich etwas Tee in diese. Eine Variation von einer Technik, die dir als Medic vermutlich durchaus bekannt ist nicht wahr? Es ist faszinierend, was wir Menschen schaffen können, wenn wir unsere Gedanken von dem schlechte, dem grausamen, den töten und besitzen wollen lösen können. Und wo wir von erschaffen reden. Wünschst du dir Kinder? Langsam hob er die linke Hand und streckte dabei den Zeigefinger aus Und bedenke bitte, ich spreche von wünschen, nicht von wollen, nicht von können. Ich spreche von dem was die Menschen verlieren, wenn Sie vom Leben überfordert werden, die Einkehr was einen Glücklich macht. er führte die Tasse zu seinem Mund, nahm einen lautlosen Schluck, während sein Blick hinauf in den blauen Himmel ging, keine Wolken erspähte seine Augen, dennoch konnte er den Wind hören, wusste aus Erfahrung der Jahre, dass es am Abend regnen würde, kurze Schauer, dankbare Geräusche und Geschenke für einen Tee auf einer Terrasse. Während du nachdenkst, war dir bekannt, dass es ursprünglich Überlegungen gegeben hat, dass die Versiegelung von Bijuu nur in Frauen möglich sei? Ein Interessanter Gedankengang aus einer Zeit in denen die Natur und Gesetzmäßigkeiten des Chakras noch unbekannter waren, als sie es den meisten noch immer sind. Heute würde man über die Vorstellung, dass ein separierter Bereich notwendig ist, belächeln. Ähnlich betrachte ich den Gedankengang, dass es ein Gefängnis sein muss. Gitterstangen, nichts als eine Folge davon, etwas bildhaft zu umschreiben, für das ein wörtliches Verständnis fehlt. Genauso ist es eine faszinierende Idee, dass Freiheit von Gitterstäben abhängig gemacht werden kann. Genau genommen existiert von diesen Dingen nichts, alles lediglich Bilder die implizit Träger eines Verfahrens sind indem die Lebenskraft des Trägers als ein Vektor dient um eine Schnittstelle zwischen einer Verwirbelung in der Dimension des Chakras und der Welt der Sinne zu schaffen. Eigentlich ist dein Fuuin kaum mehr als eine aufgeblasene Tüte inmitten eines Meeres. er beendete seine Worte mit einem ehrlichen Lachen, und blickte ihr wieder in die Augen, betrachtete sanft ihren Blick, den Stolz und das Funkeln, entwand sich jedoch schon nach 3 Sekunden dem Blick, und ließ seinen Blick langsam zurück zum Himmel wandern Und eine Sache werden wir für die Zeit deines Aufenthaltes nicht vermeiden können, aber ich werde deinen Fuuin eine weiteren Zirkel geben müssen. Wie kann ich es am höflichsten Umschreiben, aber du für einen Cha bist du gerade dass, was eine hübsche junge Frau für eine Matrosenmannschaft bestehend nur aus Männern ist, die seit 6 Monaten auf See unterwegs sind. Etwas Auffällig und jeder ist geneigt es sich anzusehen obwohl es vernünftiger ist, dies zu ignorieren. Mit der Adaption wird es meinesgleichen zumindest nicht mehr möglich sein, die Struktur zu betrachten, vielmehr lege ich sozusagen ein gewaltiges weißes Laken darüber auf dem Ich ganz groß ‘Fingen und Augen weg, ihr schaut hier auf die Tochter des Admirals‘ , dies wird wird aber terminiert sein, keine Sorge. Ich denke drei Wochen werden reichen, mehr Chakra werde ich nicht mitgeben. Er tippste kurz mit dem Zeigefinger seiner freien Hand gegen sein Kinn Vielleicht doch besser vier



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BeitragThema: Re: Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]   

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Tugend? Ist es dass, wenn ein Hund das erste Mal nicht im Haus sein Häufchen macht? [Rei und Akari]
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