Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Hafenstadt Iwaki

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BeitragThema: Hafenstadt Iwaki   So Sep 08, 2013 10:08 pm


Iwaki ist eine kleine Stadt in Küstennähe, die sich auf Personenbeförderung spezialisiert hat. Kleinere Segelschiffe fahren von hier aus über das Meer und haben häufig Shinobi an Board. Gerade solche werden gern übergebracht, da sich die Kleinstadt so finanziert. Demnach gibt es hier einige Seemänner, die Gruppen förmlich einladen, auf ihrem Schiff anzuheuern.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   So Sep 08, 2013 10:14 pm

Kv: Kirigakure Haupttor

Es war nur ein kurzer Weg bis ans Meer gewesen. Nur eine kurze Strecke, in der sie ihren Gedanken nachgehen konnte, welche witzigerweise ausgerechnet von Keiko ausgelöst worden waren. Die Frau hatte vorhin davon gesprochen, dass sie den Jashinisten wohl in den Hintern treten würden, aber ob das wirklich so sein würde, daran zweifelte Yaka innerlich leider.
Die Erdbeerblondine wusste, dass die Gruppe, welche sie zusammengestellt hatte an kämpferischer Kraft definitiv sehr ausgeglichen war, sie wusste sogar, dass sie - so ungern sie das auch zugab - ein sehr gutes Team mit ihrer Mitgenin bilden konnte, aber ob das reichen würde, das war die andere Frage. Jashinisten wurde nachgesagt unsterblich zu sein, was sie von keinem ihrer Teammitglieder behaupten könnte und so hatten ihre Gegner von vorneherein nicht die Vorsicht um den Tod auf ihrer Seite.
Die Terumii sah über ihre Schulter zurück, bedachte jeden einzelnen mit einem kurzen Blick, ehe sie sich seufzend abwandte. Vielleicht hätte sie doch die Nibi Jinchûriki mitnehmen sollen, vielleicht hätte sie noch mehr für die Mission verlangen sollen - hätte wenn und aber. Kurz schüttelte sie seicht ihren rosafarbenen Schopf und wischte damit jegliche Gedanken daran zur Seite. Es half nichts, wenn sie sich jetzt schon verrückt machte. Sie alle konnten lediglich darauf hoffen, dass Keiko Recht behalten würde und sie die Schwachstelle der religiösen Anhänger finden würden. Immerhin gab es für alles eine Schwachstelle, nicht wahr? Selbst Unsterblichkeit musste einen Preis besitzen.
„Pass besser auf, dass dir dafür nicht jemand ganz bestimmtes in den Hinter tritt.“, murmelte sie leise und wirkte dabei relativ unbeeindruckt, ließ ihre Gedanken jedoch nicht nach außen treten. Wäre ja noch schöner, wenn sie zugeben würde, dass die Mission ihr Sorgen bereitete. Stattdessen wandte sie sich an Jinpei.
„Bezüglich der Frage von eben; ich weiß nicht wie lange wir wirklich brauchen werden. Die Überfahrt wird etwa knapp 2 Tage in Anspruch nehmen. Über die genaue Strecke und Wegbeschaffenheit in Nami no Kuni kann ich allerdings wenig sagen. Lediglich dass das Versteck sehr verborgen liegt. Grob geschätzt, denke ich sind wir gut 3 Tage unterwegs.“ „2 davon werden die Hölle auf Erden…oder Schiff sein.“, fügte sie unglücklich in Gedanken hinzu.
Doch mit jedem Schritt, den die Gruppe tat, peitschte ihnen zunehmend der Wind um die Ohren, der mit seichter Meeresluft bestückt die salzige Nähe des Ozeans darstellte. Wenig später hörte man bereits das rege Treiben der nahegelegenen Hafenstadt die hauptsächlich auf Personenbeförderung spezialisiert war. Nur selten legten hier wirklich Handelsschiffe an, anstelle von Schiffen, die vorzugsweise Shinobi über die See brachten.
Schnurstracks und ohne groß auf die kleinen, durchaus hübschen Gebäude zu achten, bahnte sich die Terumii einen Weg über die Straßen hin zu dem immer näher rückendem Wasser. Auf jenem schwammen bereits einige kleinere Segelschiffe mit teilweise kleiner Bemannung.
„Ich war nie gut darin, ein Schiff auszusuchen.“, meinte sie irgendwann tonlos und musterte eins nach dem Anderen mit eher missbilligender Miene, „Sehen eh alle gleich aus.“ - „Ma’am…“, ein großgewachsener Mann mit braunen Haaren, Dreitagebart und ekelhaftem Grinsen auf den Lippen kam auf die Gruppe zu, „keines dieser Prachtexemplare ist gleich. Jedes von ihnen ist aus einzigartigem Holz, auf andere Art und Weisen verarbeitet und durch die Crew kriegt sie ein jeweils anderes He…“ „Sie haben einen Bug, ein Heck und ein verdammtes Segel. Sie sind alle gleich und solange Sie mir nicht ein solches anbieten wollten um uns nach Nami no Kuni überzusetzen, bin ich nicht gewillt mich weiter mit Ihnen zu unterhalten.“, unterbrach Yaka die schwungvolle Rede des Herren, völlig unterkühlt, guckte unbeeindruckt an ihm vorbei und hatte wahrlich keine Lust dem Kerl weiter zu zuhören. Stattdessen setzte sie bereits zum Weitergehen an.
Der Mann wiederum schnalzte mit der Zunge, besah sich die Gruppe und kam relativ schnell darauf, dass es wohl Shinobi waren - Stirnband sei Dank. „Nami no Kuni, mh. Mit ein wenig mehr launischer Begleitung, kämen wir wohl an einem Hafen vorbei, ja.“ Ungehindert legte der Unbekannte einen Arm um die Schulter der kleineren Frau und schaute weiterhin glücklich grinsend drein und hinderte Yaka damit daran, ihren Weg über den Hafen fortzusetzen.
Dummerweise hasste sie Körperkontakt. Sie hasste ihn wahrlich. Ihre Hand ballte sich zur Faust, stur starrte sie in die Richtung des Schiffes, während sie innerlich bis drei Zählte. Wenn nicht gleich irgendjemand der Anwesenden einschritt, hätte der Kerl definitiv eine gebrochene Nase.  


Zuletzt von Terumii Azayaka am Mi Sep 25, 2013 9:15 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Di Sep 10, 2013 12:17 am

Kv: Kirigakure Haupttor

Yaten grinste noch auf dem Weg, als er hörte, was Keiko sagte. Er kam ja nun wirklich nicht drumherum, ein wenig Mitleid mit Azayaka zu empfinden, wenn sie seekrank auf einem Schiff hockte, aber womöglich wusste der Iryônin ja ein Mittel dagegen und wenn nicht, könnte er ihr wenigstens die Haare nach hinten halten, würde sie sich tatsächlich die Seele aus dem Leib kotzen. Trotzdem war es eben auch immer wieder ein lustiger Gedanke, dass ein Shinobi, der im Wasserreich aufgewachsen war, das Wasser an sich so verabscheuen konnte. Der Kaguya selbst war weder das eine noch das andere Extrem. Er mochte das Wasser, er liebte die Meeresluft, aber er war kein fanatischer Schifftyp, genauso wenig wie er all das hasste und ihm schlecht wurde. Vielleicht war er in dieser Hinsicht einfach mal der absolute Standart von Shinobi-Mensch.
Der kurze Weg bis zum Meer verlief dennoch recht schweigsam, abgesehen von der Frage des Jungspundes und der Beantwortung eben dieser. Drei Tage zu reisen mit dieser Gruppe könnte spaßig werden, vor allem, wenn zwei davon auf dem Meer stattfinden würden. Andererseits könnten sie auch lang werden, wobei es doch bereits Missionen gegeben hatte, die wesentlich weiter weg führten und längere Wege in Anspruch nahmen. Aber das war jetzt weniger von Belang, als der auffrischende Wind, der sich lichtende Wald und der langsam wahrnehmbare Geruch des salzigen Meerwassers. Es hatte irgendwie immer wieder etwas befreiendes, hier anzukommen.
Das rege Treiben eines Dorfes, das sich vom Fischen ernährte und vom Transport der Menschen über das Meer am Leben erhielt, war bereits von weither zu vernehmen, sodass der Weg vom Waldrand bis zum Dorf selbst garnicht so weit erschien. Zwar folgte er Azayaka genauso fix, wie die Erdbeerblondine vorging, allerdings widmete er doch zumindest einige wenige Blicke den Bauten, die er zwar schon mehrmals erblickt hatte, die aber doch irgendwo nicht so gewöhnlich waren, dass man sie ignorieren sollte. Immerhin lebten hier viele Leute auf engem Raum.
Da gab es schon wahre Meisterwerke der Baukunst zu bewundern.
Viel zu schnell für seinen Geschmack, wurde seine Aufmerksamkeit aber ohnehin wieder auf die Teamleiterin gelenkt, die vorgegangen war und in der Nähe der Anlegestellen stand, um die Schiffe zu mustern. Er sah sie an, blieb ein wenig abseits stehen und grinste bei ihrer Aussage. Denn sie hatte Recht. Wann immer er mit ihr mal auf Mission gewesen war, hatte das jemand anderes für sie erledigt. Womöglich wäre auch Keiko dafür eher die richtige Ansprechpartnerin. Oder einer der anderen beiden, wenn sie Ahnung davon hatten, welche Schiffe hier geeignet waren, sie überzusetzen.
Weniger lustig fand der Blonde dann den schmierigen Kerl, der die Dame anlaberte. Während der Mann zu reden begann, verschränkte Yaten die Arme locker vor der Brust, bevor ihre Teamleiterin den Typen unterbrach. Der schien das garnicht lustig zu finden, schnalzte missbilligend mit der Zunge, während er das Team musterte und offenbar noch nicht aufgeben wollte. Ein kurzer fachmännischer Blick reichte doch irgendwie aus, um an der aufkeimenden Körperspannung der Terumii zu erkennen, dass sie keinen Bock auf den Schönling mit Dreitagebart hatte und ihm vermutlich gleich die Fresse polieren wollte. Bevor sie fertig werden konnte, zu zählen, griff der blonde, großgewachsene Mann dazwischen, grub seine Finger etwas fester in die Schulter des Mannes, auf die empfindlichen Nerven, als der es wohl erwartet hatte.
Schweigend warf er dem Kerl einen vielsagenden Blick zu und stieß ihn beiseite, um etwas Abstand zwischen den beiden zu schaffen. "Vielen Dank der Herr, wir sind nicht auf ihre Hilfe angewiesen und wären ihnen sehr dankbar, wenn sie ihre schmutzigen Pfoten von der Dame lassen.", brummte er dem Kerl zu, grinste sein schiefes, aufgesetztes Lächeln daher und wartete, dass der Typ einen Abflug machte. Hoffte er zumindest. Hier schon Ärger zu haben, würde der Mission irgendwie keinen guten Stern verleihen.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Di Sep 10, 2013 6:35 pm

kommt von: Haupttor von Kirigakure

Die Okusoko erwartete von ihren Teammitglieder nichts weiter als die übliche Höflichkeit, die sie von der Teamleiterin bereits erhalten hatte und schließlich auch von Keiko mit einem anerkennenden Kopfnicken in Empfang genommen hatte. Jinpei hatte mit ihr immer noch nicht ein Wort zu ihr gesagt und auch Yaten hatte sich bisher auffällig bedeckt gehalten.
Die Oi-nin verstand diese Zurückhaltung nicht, denn die Identitäten waren bereits von der Mizukage bei der Missionszusammenstellung preisgegeben worden und dem Grunde nach wusste die Frau mit wem sie es hier zu tun hatte. Stirnrunzelnd hatte sie mit dieser eigenartige Menschenansammlung die Mission begonnen und hüllte sich auf der Reise in die Hafenstadt in bedächtiges Schweigen.

Nasake erinnerte sich an die ungerührte Miene von Keiko, als sie auf Yakas scheltenden Blicken reagiert hatte und zog im gleichen Augenblick eine skeptische Augenbraue nach oben, als die Missionsleiterin sich Keiko nachträglich zur Brust nahm. Womöglich plagten sie die gleichen Sorgen? Das sollte sie vielleicht auf der Überfahrt behutsam in Erfahrung bringen, mit der Tür ins Haus fallen, das war nicht ihre Absicht. Sie hoffte nur, dieser unberechenbare Wirbelwind dem Team auf der brisanten Mission nicht zu viele Umstände bereiten würde. In diesem Augenblick wusste sie, das sie auf dieser Mission die routinierte Arbeitsatmosphäre der Spezialeinheit schmerzlich vermissen würde. Ob sie die Lust hatte sich um einen Narren zu kümmern, der sich mit Vorliebe in das eigene Verderben stürzte vermochte sie zu diesem Zeitpunkt nicht zu sagen. Offenbar verstand sie nicht, das die Erfüllung dieser Mission mehr als nur ein hartes Stück Arbeit werden konnte. Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist würde gefordert werden. Nasake runzelte etwas ratlos mit der Stirn, als sie Keiko mit einem kühlen Seitenblick bedachte. Die Frau wollte nicht verstehen, das der Schlüssel zur Beseitigung der Jashinisten eben in der Informationssammlung lag und das war der Frau die üblicherweise nicht viel Geduld für ihre Mitmenschen aufbrachte ein übler Dorn im Auge.

Im gleichen Augenblick fragte sie sich warum sie im Vorfeld aufgeregt gewesen war. So wie sie es sah, waren diese Leute nichts besonderes. Schwertshinobi die Berühmtheiten des Dorfes, was kümmerte es sie? Sie brauchte keinen Ruhm um Glück zu erlangen und es gehörte nicht zu ihren Bedürfnissen sich in Ehrfurcht einer angeblichen Großartigkeit anbiedern zu müssen. Obwohl sie den gebührenden Respekt besaß vor den Shinobi die tatsächlich in der Lage waren etwas Großartiges zu leisten, ließ sich ihr unterkühltes Gemüt davon nicht so leicht davon tragen. Sollten sich die Narren in ihrem Licht sonnen, das sie blendete und sich großartig fühlen, während sie sich im seichten Schimmer des Mondes und in den Schatten der Nacht besser aufgehoben fühlte.
"Den 'Jashis in den Arsch zu treten', das dürfte zu einer Kunst werden die etwas Geschick erfordern wird... .", äußerte sich die schweigsame Oi-nin schließlich zu dieser Sache, einen Kommentar wollte sie nicht länger zurückhalten.
Wobei diese Unternehmung für sie als Hyouton-Anwender einfacher werden würde als für den durchschnittlichen Schwertkämpfer. Ihr Bluterbe erwies sich in dieser Beziehung nützlich und Nasake war sich dessen bewusst. Aber das sie aufgrund dessen gedankenlos und übermütig agieren würde, war unwahrscheinlich schließlich wurde ihr Handlungsspielraum doch meist durch ihre geringe Chakramenge streng limitiert, obwohl sie gerne experimentierte und war sie es gewohnt mit dem summierten Einsatz ihrer Techniken nicht zu sehr über die Strenge zu schlagen. Eine begrenzte Auswahl an überlegten Techniken ergab am Ende doch ein viel schöneres Ergebnis! Sie fragte sich was besagte Schwertkämpfer in der Lage waren zu leisten. Würden sie in den Kampf stürzen und den Ninjutsuka Handlungsspielraum gegen die Jashinisten zu verschaffen? Ob jemand im Laufe der Mission auf ihre Fähigkeiten eifersüchtig werden wurde, daran dachte die professionelle Kunoichi gar nicht. Jeder erlernte die Künste die er selbst in seiner Laufbahn für richtig erachtete, viele Fähigkeiten konnten durch vielfältige Alternativen supplementiert werden. Mängel ließen sich mit einer richtigen Herangehensweise immer beheben. Jeder war für das, was er am Ende leisten konnte selbst verantwortlich. Jeder hatte das Potenzial, etwas aus sich zu machen.

Mit diesen Gedanken in ihrem lebendigen Kopf erreichte Nasake schließlich gemeinsam mit der Gruppe die Hafenstadt. Zielstrebig ging es von dem kleinen Stadttor die Hafenstraße hinab bis zu den Docks an dem unzählige Schiffe vor Anker lagen. In der Vergangenheit hatte die Kunoichi die nassen Holzplanken der Straße schon unzählige Male beschritten und die Schifffahrt war für sie wahrlich keine Sensation mehr. Bekannte Dinge vermochten ihr Herz nicht zu erfreuen wie es etwas Neuartiges tun könnte, deshalb wirkte sie relativ gleichgültig ihrer Umgebung und dieser geplanten Unternehmung gegenüber.
Selbstverständlich konnte Nasake nicht wissen, dass der Magen der pinkhaarigen Kiri-Kunoichi empfindlich auf den rauen Wellengang reagierte, weshalb sie nicht die Launenhaftigkeit der Frau und ihre Abneigung nachvollziehen konnte, die sie den Schiffen offenkundig entgegenbrachte. Aber sie wollte sich in dieses Gespräch nicht einmischen. Am Ende kümmerte es sie nicht, welchen Schiff für die Überfahrt erwählt werden würde, solange der Kahn fahrtüchtig, sicher und die Crew sich nicht als ein Haufen verlauster Herumtreiber entpuppte.

Der verlauste Seeman mit dem Yaka bezüglich dieser Sache sprach hatte eindeutig Todessehnsucht, wagte den tollkühnen Narrenspung und legte seine Finger tatsächlich an eine Kunoichi aus Kirigakure. Die blauen Augen der Kunoichi verengten sich gefährlich und empört prustete sie aus. Hatte dieser vorwitzige Kerl nie die Erfahrung machen dürfen, das dies keine gute Idee war eine Kunoichi anzugraben oder stand er drauf mit dem Gesicht zuerst die Planken entlang geschleift zu werden? Hätte der Kerl sich das bei ihr erlaubt, hätte er sich auf eine ähnliche Erfahrung gefasst machen können. Wobei sie ihm zunächst deutlich klargemacht hätte, das er seine Finger von ihr zu lassen. Aber sie war davon überzeugt, das ihre hoch ausgebildete Teamleiterin in der Lage sein würde dieses Problem eigenständig und auf eine Weise zu lösen, die dieser Situation gebührend sein würde. Sie schloss die Augen, während sich ein leichtes Lächeln auf die Lippen legte und sie auf das eintreffen der unvermeidbaren Katastrophe wartete.

Die Katastrophe traf schließlich in der Gestalt von Yaten ein und das unauffällig und schleichend wie es von den Anhängern ihrer Profession erwartet wurde. Den Griff auf die Schmerzpunkte den er anwandte fesselte die Aufmerksamkeit der Oi-nin den er war ihr seit ihrer eigenen Ausbildung geläufig und wäre in der Lage gewesen ihn gleichfalls auszuführen, obwohl sie den Kerl in ihrem Fall drastischer gehandhabt hätte um ein Exempel zu statuieren. Die Wenigsten würden nachvollziehen können, warum sich der Kerl bei einem leichten Schlag oder einem einfachen Griff vor Schmerzen winden würde. Wobei sie es doch bevorzugte die Schmerzpunkte aus der Entfernung mit Wurfgeschossen anzugreifen. Ein fachmännischer Griff wäre aber nichts gewesen, was ihre Fähigkeiten überstiegen hätte, denn es brauchte nicht viel Kraft oder Kampfkenntnisse diesen Schmerz bei einem im Kampf unerprobten Menschen zu erzeugen. Etwas Fingerfertigkeit und das Wissen um diese Punkte reichte dafür vollkommen aus. Beispielsweise dieser Punkt an der oberen Schulter. Der Schmerz konnte höllisch sein und hinterließ üblicherweise keine Spuren am Opfer. Verächtlich schaute sie dem verlotterten Seeman dabei zu, wie er ungeschickt nach hinten fiel.
"Wie es mir scheint, hat sich dieser Kerl wohl bei seiner Kundschaft geirrt. Wir werden doch gegen Geld und nicht gegen Dienst für eine Überfahrt anheuern ... ", meinte die Kunoichi abschätzig und schenkte dem ekelhaften Typen nichts mehr von ihrer Aufmerksamkeit.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Fr Sep 13, 2013 7:00 am


KV: Haupttor von Kirigakure

Keiko konnte sehen, dass ihre ehemalige Teamkollegin sich in Gedanken wälzte. Schweigsam war sie ja immer gewesen aber es gab Momente, in denen sie so in ihre Gedanken versunken war, dass auch ihr Gesicht einen leicht abwesenden Ausdruck annahm. Da die Schwertkunoichi im Moment neben Yaka lief, konnte sie das recht gut sehen. Sie entschied, vorerst nichts dazu zu sagen, sondern ließ sich wieder ein Stück zurück fallen, sodass sie nun neben Jinpei lief. So viel gab es aber im Moment sowieso nicht zu besprechen, weshalb sie sich auch mit ihm nicht wirklich unterhalten konnte. Glücklicherweise waren sie gar nicht so lang unterwegs, bis sie den Hafen erreichen sollten. Doch zuvor kam Keiko nicht umhin, noch einen Kommentar ihrer Teamleiterin zu kassieren, der sie breit grinsen ließ. Auch die Auskunft ungefähr 2 Tage auf dem Wasser zu verbringen war ein Grund für das Grinsen eines Honigkuchenpferdes namens Keiko. Sie verstand wirklich nicht, warum alle um sie herum immer solch miese Laune hatten und das alles so furchtbar ernst nahmen. Jeder Tag war ein Abenteuer! Und einem Abenteuer musste man ins Gesicht lachen und es nicht zu Tode schweigen. Das war langweilig. Und Keiko hasste nichts mehr, als Langeweile. Aber das war ja bekannt. An Nasake gerichtet, entgegnete sie auf deren Kommentar: „Nun, wie gut, dass wir alle geschickt sind und das Glück auf unserer Seite haben.“ Sie zwinkerte der Blauhaarigen zu, ehe sie die Arme hinter ihrem Kopf verschränkte und lässig weiter lief. Das Glück war tatsächlich immer da, wo auch Keiko war. Dass damals das Anwesen ihrer Familie niedergebrannt war, hatte daran gelegen, dass sie nicht in der Gegend war, um das Glück dazu zu bringen, das Feuer glimpflich ausgehen zu lassen. Sie hatte sich mit dieser Problematik abgefunden – schon vor langer Zeit und es machte ihr nichts aus, keine Eltern zu haben, zumal sie oft genug sah, dass manche sich ab einem bestimmten Alter sowieso ständig in den Haaren lagen. Ihre Familie war nie zufrieden mit dem gewesen, was sie getan hatte und nun gab es niemanden mehr, der ihr groß widersprechen konnte. Ihre Großeltern zwar noch aber die sah sie nur selten und wenn, dann schaltete sie auf Durchzug.

Da Keiko ein Stück hinten lief – mitunter auch, weil sie, im Gegensatz zu manch anderen, ihre Umgebung mit Neugierde betrachtete – erreichte sie mitunter als letzte den Hafen und bekam so nur noch mit, wie Yaten gerade einen seltsamen Kerl an der Schulter packte und von Yaka wegzog. Keiko zuckte nur den Schultern. Es war dumm, Yaka anzugraben, egal in welchem Sinne, vor allem wenn sie angepisst war. Was im Moment deutlich der Fall war, immerhin lag es nun an ihr, sich für eines der vielen Schiffe zu entscheiden, die hier vor Anker lagen. Auch Keiko ließ ein Weilchen ihren Blick über die Boote und Segelschiffe schweifen, bis sie ein ihr bereits bekanntes Schiff entdeckte. Sie nahm ihre Hände vom Hinterkopf weg und wollte gerade etwas anmerken, als sie Nasakes Worte vernahm, die sie auflachen ließen. „Solchen Leute begegnet man an Häfen aber wirklich öfter. Man kann mit ihnen ganz wunderbar spielen.“ Sie grinste und blickte dem verstörten Blondhaarigen nach, der sich – sichtlich zügig – zurückzog. Der Zweideutigkeit ihrer Worte wurde sie sich erst im Nachhinein bewusst und grinste darüber, während sie sich an die Rosahaarige wandte. „Wenn du erlaubst, Sonnenschein? Ich wüsste ein Schiff, das wir nehmen könnten.“ Ihr Finger streckte sich in die ihnen gegenüber liegende Richtung aus und somit wies sie auf einen kleinen Zweimaster hin, der gerade neu beladen wurde. „Ich kenne den Kapitän von vorherigen Missionen. Mir ihm kommen wir 100%ig sicher an unser Ziel.“ Um ihre Worte zu unterstreichen nickte sie ein paar Mal überzeugt und setzte sich dann bereits in Bewegung, ohne zu warten, ob die anderen ihr folgten.

Beim Schiff angekommen, legte sie ihren Kopf in den Nacken und blickte nach oben, formte ihre Hände zu einem Trichter vor ihrem Mund und rief: „Oi, Kirigaya! Beweg mal deinen Hintern hier runter, 'ne alte Freundin kommt dich besuchen!“ Ein Gesicht erschien über der Reling – ein Mann mittleren Alters mit kurzen, schwarzen Haaren, die ihm wild ins Gesicht fielen und einem grauen Mantel. Er starrte die Braunhaarige kurz an, grinste dann breit und verließ die Reling wieder. Wenige Augenblicke später kam er die Stufen am Rand der Schiffswand herunter geklettert und begrüßte Keiko mit einem Handschlag. „Mensch, das ist ja ein Zufall, dich gerade heute hier zu sehen, Keiko!“, rief er – sichtlich erfreut über ihre Anwesenheit. Auf die Menschen hinter sich deutend meinte Keiko: „Geht mir genauso. Du, sag mal. Ihr fahrt nicht zufällig nach Nami no Kuni? Wenn doch, dann würden wir eure Dienste in Anspruch nehmen wollen.“ Die Mine des Mannes erhellte sich weiter. „Pff, selbst wenn wir nicht dahin unterwegs gewesen wären, hätten wir halt nen Umweg gemacht! Ihr könnt gern mitfahren.“ Keiko nickte ihm kurz dankend zu und wandte sich dann an Yaka. „Also? Hier mit fahren oder willst du lieber ein anderes Schiff aussuchen?“ An dem schelmischen Glänzen ihrer Augen erkannte man bereits, dass Keiko recht zuversichtlich war, was ihre Frage anging. Immerhin wusste sie, dass Azayaka absolut keine Ahnung von Schiffen hatte und sich auch niemals dafür interessieren würde. Es würde also durchaus clever  von ihr sein, dieses Angebot anzunehmen. Zwar konnte der Rest der Gruppe letztlich auch einen Vorschlag machen oder seinen Unmut bekunden, doch im Endeffekt lag es an der Teamleiterin, mit welchem Schiff sie fuhren.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Mo Sep 16, 2013 7:39 am

Schiffe, Schiffe und – noch mehr Schiffe. Es war wohl nicht zuvermeiden, dass sie ein solches nahmen. Jinpei verkniff sich einfach ein Seufzen, als sie am Hafen entlang schlenderten und dachte sich seinen Teil. Die Teamleiterin versuchte die Exemplare zu mustern, schien jedoch entweder nicht sehr begeistert von den Schiffen, von denen ein paar bestimmt ihren Dienst getätigt hätten, war auf der Suche nach einem besonderen Schiff – oder war wie er selbst bei einer solchen Auswahl hilflos aufgeschmissen. Gesegelt war er mal und das ein oder andere Mal auf einer Reise war er auch schon gewesen, aber den Entscheid für Missionen würde er sich deswegen nicht zutrauen. Da er das Schlussglied der Gruppe darstellte, sah er nur von Hinten, wie ein Kerl heran kam und sich mit Azayaka unterhielt und danach den Arm um ihre Schultern schlang. Jinpeis Hand hatte sich schon ein paar Zentimeter bewegt, doch der Knochentänzer, welcher sich unmittelbar hinter Azayaka aufhielt, kam ihm natürlich zuvor. Er grub seine Finger in die Schulter des Mannes – vielleicht auch ein paar Knochenaufsätze, damit der Nerv noch mehr malträtiert werden konnte? Nein – zu auffällig für eine Hafenstadt, auch wenn die riesige Klinge auf dem Rücken von Yaten bereits Bände sprach. Doch er hatte sich für Azayaka um den schmierigen Kerl gekümmert.

Nasakes Kommentar, welcher zuvor gefallen war, ließ er unbetitelt, da seine Kollegin Keiko bereits ein paar Worte mit ihr wechselte. Nasake schien entweder ein falsches Bild von der Gruppe zu haben oder überhaupt keines zu haben. Auch wenn Schwertkämpfer nicht zu irgendeiner Attentatsgruppe gehörte, verstanden sich die Meisten doch sehr auf ihr Handwerk und waren alles andere als plump. Selbst Yaten mit seinem Kubikiribôchô würde vermutlich nicht einfach wie ein Berserker die Klinge führen.

Zuletzt schien Keiko der leicht überforderte Azayaka zu helfen. Sie übernahm die Schiffssuche und wusste offenbar bereits einen passenden Untersatz. Sie rief einen Namen ein Schiff hinauf und kurze Zeit später lugte auch schon ein Mann über die Reling und kam herunter geklettert. Smalltalk – nichts weiter spannendes  - außer vielleicht, dass Keiko sich wohl so gut mit dem Kapitän verstand, dass sie keinerlei Kosten haben würden. Das Schiff würde sogar einen Umweg für Keiko machen? Was für ein Verhältnis pflegten diese Beiden? Waren sie schon länger miteinander bekannt? Jinpei zog einen Mundwinkel etwas nach oben und verbeugte sich leicht. “Dankt euch..“, kam es von seinen Lippen klar und deutlich. Das Seemannsjargon würde er auf dieser Überfahrt vermutlich auch nicht erlernen.
Er positionierte seinen Rucksack neu und war bereit das Schiff zu betreten, wand sich jedoch kurz an Azayaka. “Keiko-san scheint sich gut mit Schiffen auszukennen und ihr kennt sie anscheinend auch recht gut. Wart ihr gemeinsam bereits auf Mission?“ Pure Neugierde. So wie Nasake auch, gehörte er, abgesehen vom Titel, dieser Gruppe nicht an. Er war eine Ergänzung, wollte jedoch persönlich etwas über die Leute in Erfahrung bringen, die er hier mit seinen medizinischen und kämpferischen Fähigkeiten begleiten sollte.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Di Sep 17, 2013 2:56 pm

Ihre Gedanken versprachen in dem nächsten Moment die mentale eins zu erreichen, als die Erdbeerblondine merkte, wie sich der Griff um ihre Schultern löste und sie sich augenblicklich ein wenig entspannte. Der Kerl hatte doch tatsächlich die richtige Entscheidung getroffen oder vielmehr wurde sie für ihn erwählt. Er sollte sich glücklich schätzen eine gebrochene Nase war wahrlich kein schöner Anblick und im Nachhinein wäre Yaka höchstwahrscheinlich noch angesäuerter über die Tatsache gewesen, das Blut eines Stümpers an ihren Fingerknöcheln zu haben.
Mit einem kühlen Blick folgten ihre blauen Kullern jenem Stümper noch, wie er auf den Baracken irgendeines Schiffes verschwand und sich wahrscheinlich über eingebildete Frauen aufregen würde, die laut ihm einen sogenannten Stock im Arsch hatten.
Oh ja, diesen Satz bekam sie nicht selten von Männern an den Kopf geworfen, die sich von der Terumii in ihrem Stolz verletzt fühlten, aber mittlerweile konnte sie darüber nur noch schmunzeln, wenngleich ihr in diesem Augenblick nicht dazu zumute war. Stattdessen warf sie ihrem ehemaligen Sensei einen kurzen Blick zu und nickte zum Dank für die Rettung - wer wen gerettet hatte, ließ sie an der Stelle einfach mal offen. Bei dem nächsten Kommentar der Blauhaarigen war sie sich jedoch sicher, dass Yaten dem Kerl definitiv einen Gefallen getan hatte. Augenblicklich glitten ihre blauen Augen zu der größeren Frau, musterten sie fast schon angewidert, als sie darüber nachdachte was sie meinen würde. „Wollt ihr damit das sagen, wovon ich denke, dass ihr es sagen möchtet?“, ihre ähnlich pinke Augenbraue hatte sich in die Höhe begeben und in ihren Gedanken formte sich ein Bild was alles andere als mit prüde zu beschreiben war. „Ew…“, murmelte Yaka leise, ehe ihr ein Schauer über den Rücken lief und sie tatsächlich angewidert das Gesicht verzog. Das war ja fast schlimmer als die Schifffahrt an sich.
Doch eben jene musste eben auch noch immer organisiert werden und da sie mittlerweile kaum mehr in der Stimmung war, sich die ganzen Dinger zu besehen, war sie schon drauf und dran den nächsten der Docks anzusteuern, nur um dort anzuheuern, ehe Keikos Stimme an ihr Ohr drang, die offenbar auf jemand bekanntes getroffen war.
Mit wenigen Schritten trat sie neben sie, besah sich den Kerl, der vor ihr stand und zuckte anschließend mit den Schultern. „Alles ist besser als der Zwischenfall eben und umso schneller wir hier weg kommen desto schneller…“, abrupt brach die Stimme ab, nur um sich nicht an die seltsame Ausführung der Blauhaarigen erinnern zu müssen - wenn sie sich gleich übergeben musste, dann wenigstens zu Recht! „Wie auch immer. Wir nehmen das Angebot an.“
Gemeinsam mit dem Rest der Gruppe wollte sie gerade das Schiff betreten, als der jüngere Schwertshinobi erneut auf sie zu kam. „Sie kann selbst segeln, ja. Aber darüber solltest du sie wohl besser selbst ausfragen.“, murmelte sie knapp, ehe sie leise seufzte und ernsthaft überlegen musste, wie sie die nächste Frage beantworten sollte. Natürlich war sie schon öfter mit dem Sonnenschein auf Mission gewesen. Die Kibaträgerin war so etwas wie ihre beste Freundin - wenn dieser Ausdruck in ihrem Wortschatz überhaupt so vorhanden war versteht sich. „Wir waren außerdem in einem Geninteam und zusammen in der Akademie. Man könnte fast sagen sie verfolgt mich. Wenn sie nicht gerade ‚Jashis‘ in den Hintern tritt, klebt sie eben an meinem.“ Ihre Achseln gingen ein weiteres Mal in die Höhe und Menschen, die sie kannten, hätten nun wohl gewusst, dass sie mehr oder weniger einen freundlichen Scherz auf Kosten Keikos gemacht hatte. Womöglich konnte man diesen Umstand auch in ihrer Mimik erkennen, die für den Moment so etwas wie eine gewisse Weichheit erreicht hatte.
Doch bevor sie nun ewig an dem Dock herumstanden, bedeutete sie Jinpei ihr zu folgen und stieg nach dem Rest ebenfalls der Hölle auf Wasser entgegen. Immerhin blieb ihr der Trost darüber, dass sie danach genau das tun konnte, wovon die Arashi vorhin gesprochen hatte - Untoten ordentlich in den Hintern treten!

Ow: Der weite Ozean - Nanami Ozean


Zuletzt von Terumii Azayaka am Mi Sep 25, 2013 9:17 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Mi Sep 18, 2013 6:28 pm

Yaten seufzte leise, als der Bursche verschwand, ließ seine Hände in die Hosentaschen zurücksinken und musterte die Gruppe und deren Reaktionen. Jinpei schien, als hatte er ebenfalls eingreifen wollen, während Keiko und Nasake eher wirkten, als hätten sie das mit voller Genugtuung der Frau überlassen. Es war ja nicht gerade so, dass er Azayaka nicht zutraute, dass sie sich selbst verteidigte, er hatte gerade viel eher den Mann gerettet, als die Frau, die bedrängt worden war. Immerhin hatte der Mann offenbar nicht geschnallt, mit wem er sich anlegte und was die Lady auf dem Kasten hatte. Schweigend erwiderte er den Blick seiner ehemahligen Schülerin, verzog grinsend das Gesicht auf ihr dankbares Nicken und zuckte mit den Schultern. Sie war ihm keinen Dank schuldig, für nichts, was er für sie getan hatte.
Sein Blick folgte kurz ihrem, als sie Nasake betrachtete und sich offenbar Gedanken darüber machte, was die Blauhaarige gemeint hatte. Irritiert zuckten seine Augenbrauen in eine unterschiedlich hohe Lage. Als würden sie mit drei Frauen und zwei Kerlen auf einem Schiff für sowas anheuern. Kopfschüttelnd schob er beiseite, warum der Rosahaarigen das wohl in den Sinn gekommen war, erkannte aber an, dass die Wortwahl der Oinin nicht ganz eindeutig gewesen war. Sie könnte körperliche Interaktionen genauso gut meinen, wie den Dienst, das Schiff zu beschützen.
Es war immerhin nicht unüblich, dass Shinobi dafür anheuerten, um ihre Überfahrt nich zu bezahlen. Das wäre durchaus eine Möglichkeit. Immerhin gab es hier genügend Gefahren, die eine Überfahrt schwer machten und Shinobi verringerten die Möglichkeit, als Wrack auf dem Grund des Meeres zu enden, wenn sie wachsam waren. Und das Schiff bei ihrer Verteidigungsaktion nicht womöglich selbst beschädigten, aber das taten nur Trottel. Trottel wie... Seufzend schob der Kaguya den Gedanken an frühere Geschichten beiseite, widmete sich wieder dem Geschehen und beobachtete, wie Keiko der leicht überforderten Teamleiterin für kurze Zeit das Ruder aus der Hand riss, um es ihr in Form der Frage, ob das Angebot der bekannten Crew angenommen werden sollte, wieder zurückgab.
Yaten nickte leicht, es war tausend Mal besser mit Leuten zu fahren, die man einschätzen konnte, als mit Fremden. Man wusste ja nie, an wen man geriet und irgendwie wollte er nicht mit diesen drei Frauen auf einem Schiff voller Männer sein, die offenbar zu selten welche sahen und ihre Finger nicht bei sich behalten konnten. Nicht, dass er selbst dem weiblichen Geschlecht nicht auch gern huldigte, das tat er durchaus, aber sie befanden sich auf einer Mission und der Gedanke, eine der drei Anwesenden anzugraben, erschien ihm weder gesund noch klug. Also schwieg er vor sich hin, bedachte Jinpei kurz mit einem Blick, als der eifrig zu Yaka ging und mit ihre redete, wandte sich aber recht fix ab und betrat hinter Keiko das Schiff. Er suchte sich vorerst einen Platz an der Reling, wo er nicht im Weg stehen oder sitzen würde und betrachtete schlichtweg das Meer.

Ow: Nanami Ozean
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Fr Sep 20, 2013 3:59 am

Der zwielichtige Seemann, dessen schmerzverzerrter Gesichtsausdruck der Okusoko für den ersten Reisetag den Gipfel der rechtschaffenen Genugtuung brachte, war schneller verschwunden, als er kurz zuvor noch mit seinem schiefen Lächeln bei der Gruppe aufgetaucht war. Nasake zuckte mit den Schultern und lauschte im Anschluss daran den Worten von Keiko. Die Okusoko hätte nicht mit ihm gespielt, wie Keiko es in Worte gefasst hatte. Wenn sie „Spass“ mit ihm gehabt hätte, hätte sie dem Kerl womöglich für seine Aufdringlichkeit eine positive Rückmeldung und damit nach ihrem Verständnis sogar noch eine Belohnung zukommen lassen. Sie hätte ihn unemotional durch den Fleischwolf gedreht und ihm eindringlich gezeigt, dass er es nicht hätte wagen sollen ihren Körper mit seinen schmierigen Fingern zu berühren.
Weiterhin verstand die Oi-nin nicht nach welcher nachlässigen Auffassung Keiko argumentierte. Es war der Okusoko schleierhaft, wie jemand zunächst die Ankündigung eines Arschtrittes predigen und dann das Geschick der Gruppe in himmlische Höhen preisen konnte, während er gleichzeitig blind für den Ernst der Lage war, auch wenn er einem ins Gesicht schlug. Bei einer solchen Gedankenlosigkeit wollte Nasake aufrichtig hoffen, das der Frau auf dieser Mission das Wunder das sie Glück nannte hold sein würde. Die Mizukage erwartete Loyalität und das ihre Aufträge ernst genommen wurden. Nasake wollte Kirigakure und das Oberhaupt des Dorfes nicht entehren, in dem sie eingenommen von ihren „überragenden“ Fähigkeiten die Mission auf die leichte Schulter nahm und somit höchstwahrscheinlich zu einem Fehlschlag beitragen würde. Es gab Worte, die sie aussprechen wollte, doch ehe sie das schaffen konnte, war die Schwertkämpferin schon verschwunden und hielt offenkundig nach einem speziellen Schiff Ausschau.
Nasake war froh darüber, dass sich jemand bereit erklärte, die lästige Aufgabe zu übernehmen. Interaktion mit den Menschen war nicht ihre liebste Beschäftigung. Sie versuchte zu lauschen, doch aus der Entfernung verstand sie kein Wort von den Dingen die gesprochen wurden. Es beeindruckte sie nicht, dass sie an diesem Ort die Menschen kannte. Bekanntschaften waren nichts, mit dem die grimmige Einzelgängerin zu beeindrucken war. Sie würde das nicht als als eine günstige Regung des Schicksals bezeichnen, denn offenbar kannte sich die aufgeschlossene und aufgedrehte Kunoichi gut am Hafen aus und hatte in der Vergangenheit unzählige Bekanntschaften geknüpft, die ihr einen kalkulierbaren Vorteil einbrachten. Aber nicht jeder fühlte sich im sozialen Gedränge wohl wie ein Fisch im Wasser. Die Kunoichi zuckte mit dem Schultern. Keiko hatte ihnen ein Schiff beschaffen können und sie wollte nicht meckern, doch sah sie es wahrlich nicht als eine hohe Kunst an. Das soziale Geschick der Frau war aber sicherlich gewinnbringend in dieser Alltäglichkeit, diese die Gruppe somit hinter sich gebracht hatte. Die Okuoko nickte ihr anerkennend zu, als sie wieder zur Gruppe stieß.
Sie bemerkte wie Jinpei unterdessen das Gespräch mit der Teamleiterin suchte, aber schenkte dem nicht wirklich ihre Aufmerksamkeit. Nasake war es gleich aufgefallen, dass sich einige der Anwesenden schon länger kannten und hatte vermutet, dass sie befreundet waren. Diese Dinge hatte sie bereits schon durchdacht und hinter sich gebracht. Doch seine Neugier konnte nicht gestillt werden, denn die Frau wollte nicht mit einer fremden Person über Keiko reden. Stattessen redete die Teamleiterin mit ihr über ihre Äußerungen. Das was sie gesagt hatte, schien ihr nicht zu passen. Wobei sie nur erklärt hatte, wie die Welt funktionierte. Wenn die das nicht wahrhaben wollte, so sollte die gute Frau sich vielleicht Scheuklappen zulegen. Da sie ihr Anliegen nicht klar formulierte, konnte sie zudem auf die Sache auch nicht klar Bezug nehmen. Nüchtern deutete sie diesen Umstand heraus. „Wenn ihr nicht offen sagt, was Ihr denkt, was ich euch damit sagen möchte, so kann ich euch keine Antwort auf eure Frage geben.“, redete die Okusoko kühl. Es war aber nicht wirklich so, als ob sie überhaupt keine Ahnung hatte, von den Dingen die der Frau durch den Kopf gingen. Der angewiderte Gesichtsausdruck sprach Bände. Aber es schien so als müsste sie ihr die Antwort aus der Nase ziehen und sie hatte keine Ahnung, dass die Teamleiterin ihr diesem Umstand mit Absicht auferlegte. Wobei sie sich es dann kurzfristig anders überlegt hatte und ihre Erklärung schulterzuckend nachreichte. Sie wollte sich nicht mit solchen Dingen aufhalten. „Am Hafen blüht das Gewerbe und närrische Männer gibt es überall, das sollte doch wirklich niemanden eine Neuigkeit sein … ich frage mich was den Kerl sich dabei gedacht hat ... .“, sagte sie als sie ungerührt den Steg zum Schiff hochging. Am Bord angekommen trennte sich die Einzelgängerin vom Rest der Gruppe ab und zog sich in den Wohnraum des Schiffes zurück, da sie dort ihre Ruhe genießen wollte.

TW: mit dem Schiff über den Nanami Ozean ...
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   So Sep 22, 2013 10:29 am


Der Rest der Gruppe schien weniger überrascht über die Tatsache zu sein, dass Keiko den Kapitän eines der größeren Segelschiffe kannte, nur die Blauhaarige nickte ihr knapp zu. Die Anerkennung in ihrem Blick war aus Keikos Augen noch gemischt mit etwas anderem, doch was genau das war, konnte sie nicht sagen. Im Grunde war es ihr auch egal. Wenn es etwas Negatives zu bedeuten hatte, dann sollte es so sein, bis Nasake sich ein anderes Bild von Keiko gemacht hatte. Noch immer ruhte deren Blick nun nämlich auf Azayaka, welche endlich dazu kam, ihr zu antworten. Wobei ihre Worte eigentlich kein „Ja, machen wir das!“, sondern ein „Na Hauptsache ist, dass wir irgendwo mitfahren können.“ war. Doch damit gab Keiko sich zufrieden, immerhin war sie anderes von ihrer ehemaligen Geninkollegin nicht gewohnt und würde sicher auch niemals in den Genuss kommen, es anders zu erleben. Somit wandte sie sich wieder an Kirigaya und nickte knapp. Dieser fasste diese Geste korrekt auf und lud das Team dazu ein, sein Schiff zu betreten. Dicht gefolgt von Yaten war Keiko die erste, die sich ihren Platz an Deck suchte, auf dem Achterdeck, an der Reling, direkt neben dem Steuerrad. Der Steuermann musterte sie bereits mit skeptischem Blick, während sie mit einem breiten Grinsen den Steg musterte und darauf wartete, dass der Rest des Teams sich ebenfalls auf dem Schiff einfand. Dabei beobachtete sie, dass Yaka sich zeitweilig noch kurz mit Jinpei austauschte – worüber konnte sie jedoch nicht hören – und ebenfalls von Nasake noch ein paar Worte zugesprochen bekam. Bisher stimmte diese ganze Mission die Braunhaarige mehr als Zufrieden. Sie hatte wunderschön ausschlafen können, durfte nun knappe zwei Tage auf dem Meer verbringen, mit einer Crew, die sie bereits sehr gut kannte und mit welcher sie sich mehr als gut verstand und hatte bisher noch keine richtig angepisste Yaka erleben müssen. Im Grunde konnte ein Tag kaum besser beginnen.

Erst als das gesamte Team an Bord war und Kirigaya noch ein paar restliche Vorkehrungen getroffen hatte, gab er endlich den Befehl zum Segelsetzen. In anfangs träger Geschwindigkeit verließ das große Schiff gemächlich den Hafen, wobei Keiko ihre Nase in den Wind steckte und die Augen schloss, während Kirigaya verschiedene Befehle an ihr vorbei rief. Er hatte sich ebenfalls auf das Achterdeck gestellt, auf die andere Seite des Steuerrades und koordinierte das rege Treiben seiner Crew mit sicheren Worten. Als Keiko ihre Augen wieder öffnete blickte sie zu dem Steuermann und spielte bereits mit dem Gedanken, ihn nach einem späteren Versuch zu fragen, das Schiff ebenfalls zu steuern, unterließ es jedoch vorerst, da in diesem Moment der Kapitän zu ihr kam, ein breites Lächeln auf den Lippen. „Und? Darfst du mir verraten, worum es in eurer Mission geht oder ist das super duper geheim?“, grinste er und baute sich mit verschränkten Armen vor ihr auf. Er war einen guten Kopf größer als sie, sein kurzes, schwarzes Haar fiel ihm neckisch ins Gesicht, wenn es nicht gerade vom Fahrtwind nach hinten geweht wurde und seine dunkle Haut war ein Zeichen für seine vielen Fahrten auf dem Meer in wärmeren Gebieten. Seine braunen Iriden mit den ihren anblickend entgegnete Keiko schulterzuckend. „Tja, leider ist sie super duper geheim und ich vermute, dass meine Teamleiterin mich kurzerhand über Bord werfen und den Haien zum Fraße geben würde, würde ich dir davon erzählen und sie bekäme das mit“, entgegnete sie lachend und lehnte sich mit dem Rücken an die Reling. Sie unterhielten sich noch ein ganzes Weilchen weiter, bis Kirigaya irgendwann davon marschierte, um sich in seiner Kajüte ein Weilchen auszuruhen, da er laut eigener Ansagen die Nacht zuvor nicht wirklich gut geschlafen hatte. Keiko selbst gesellte sich daher einfach wieder zum Rest des Teams, bzw. denen, die sich nicht verstreut anderswo auf dem Schiff befanden.

OW: Nanami Ozean
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Mo Sep 23, 2013 6:26 pm

“Ja, Azayaka-san, ihr habt recht. Ich sollte in der Tat eher Keiko-san fragen. Wenn … “, gerade wollte er sich am Keiko wenden, da hatte sich eben jene auch schon an den Kapitän gewandt und redete mit ihm. Gut, dann musste Jinpei sich halt noch etwas gedulden. Und für Geduld war er bekannt. Auch für sein doch recht gutes Benehmen nicht mitten in eine Unterhaltung zu stolpern und alle zu stören. Demnach ging er, wie alle anderen auch, an das Deck des Schiffes. Er war bisher nicht häufig auf Schiffen gewesen und selbst wenn er auf einem gewesen war, hatte er wenig Zeit damit verbracht sich über die Schifffahrt zu erkundigen. So machte er es sich an der Reling bequem, indem er sich einfach im Schneidersitz nieder ließ und seine Tasche neben sich stellte und sein Nodachi quer über seinen Schoß legte. Auf dem Griff lag seine Hand. Es war keine wirkliche Haltung, als wenn er irgendwie einen Angriff erwarten würde, nur eine Gewohnheit. Neugierig sah er den einzelnen Matrosen hinterher und kam sich schlecht vor. Wie ein Klotz am Bein kam er sich vor. Zu gerne hätte er seine Hilfe angeboten, doch vermutlich wäre es dadurch vermutlich wirklich zu einem Hindernis gekommen. Auch bemerkte er, wie Nasake das Deck verlassen hatte, um alleine zu sein. War sie sauer?

Langsam erhob er sich und sah kurz zu Azayaka. “Ich werde mal nach Nasake-san sehen. Falls meine medizinischen Kenntnisse benötigt werden, werde ich sofort zur Stelle sein. Ansonsten … falls irgendwelche Beschwerden auftreten sollten, erkundigt euch nach Ingwerknollen. Ist ein gutes Mittel gegen Seekrankheit.“ Er lächelte leicht und nickte dann zum Abschied. Seine Füße trugen ihn über das Deck und bevor er sich ebenfalls in das Innere des Schiffes begab konnte er nicht anders, als kurz zu Keiko zu sehen. “Keiko-san, meint ihr ihr könntet gleich etwas von eurer Zeit entbehren? Ich bin neugierig, wie es zu diesem Kontakt kam und würde außerdem gerne etwas von eurer Schwertkunst sehen – falls es euch nichts ausmacht.“ Jinpei hob kurz die Hand, dann begab er sich in das Innere des Schiffes und duckte sich. Die Decke war nicht sonderlich hoch, doch war er auch nicht sonderlich klein. Mit seinen 1,89 m war er wesentlich größer als ein durchschnittlicher Shinobi. Stören tat er sich daran allerdings nicht. Die Decken und Türrahmen waren meistens für ihn zu klein, so war er es gewohnt den Kopf einzuziehen.

“Nasake-san, ist alles in Ordnung? Ich bin es Jinpei.“ Er sah sich um, doch mit seinem eingeschränkten Sichtfeld und den vielen Holzpfeilern, die das Deck stabilisierten, fiel sie ihm nicht ins Auge. Er runzelte leicht die Stirn, als er schließlich doch etwas von ihrer Kleidung erspäht hatte und sich langsam auf sie zubewegte. Es war nicht seine Absicht sie irgendwie zu belästigen. Er wollte nur nach dem Rechten sehen.


TBC: Wo das Team hingeht :3
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   So Apr 27, 2014 6:53 pm

First Post

Und nun stand sie hier und wartete. In ihrer eher auffälligen Kleidung, ihren langen, schwarzen Haaren und ihrer porzellanhellen Haut wirkte sie in dieser eher kleineren Hafenstadt völlig fehl am Platz. Man hätte sie wohl als verrückt oder völlig setsam beschrieben ... Und das taten die meisten Leute tatsächlich auch. Die meisten, nein, eigentlich alle, die sie nicht kannten, dachte so über sie. Den ihr Äusseres passte zu ihrem eher schwarzen Charakter und pessimistischem Humor. Tatsache war jedoch, das keiner sie wirklich richtig einschätzen konnte, ausser diejenigen, die ihr wirklich nahe standen. Wie war Yuzuriha wirklich? War das, was sie allen zeigte, wirklich ihr wahres Ich? Wahrscheinlich wusste dies noch nicht einmal Yuzuriha selbst.
Ihre schmalen Finger ruhten auf dem Heft ihres geliebten und legendären Schwertes Nuibari. Sie hatte es sich durch einen Mord ergattert, viele Gerüchte kursierten umher, die meisten wussten es, das sie mit ihrem Zwillingsbruder jenes Schwert aus den toten,  kalten Händen des ehemaligen Schwertshinobis entrissen hatte. Doch unklar war, ob sie diesen Mann auch getötet hatte. Durch ihren Charakter und ihr Aussehen, tippten die meisten darauf, das sie die Mörderin war, ohne sie wirklich zu kennen ... Aber Tatsache war, sie hatten Recht. Dummerweise gab es jedoch auch keinerlei Beweise dafür. Kein Indiz, das Yuzuriha und Mumon diesen Mann tatsächlich getötet hatten oder ob die Schwarzhaarige einfach nur das an sich nahm, was ihr zustand, den ihren Worten nach, hatte der Schwertshinobi ihr das Schwert nach seinem Tode versprochen.
So stand sie da, während vor allem die Männer ihr immer wieder ziemlich auffällige Blicke zuwarfen, immerhin kannte man sie hier in Iwaki nicht so gut wie in Kirigakure. Dort wusste einjeder, dass sie es hasste, wenn man sie anstarrte und dass sie dann ziemlich ungemütlich werden konnte. Ihre obsidianfarbenen Augen musterten die Umgebung, ihrem Gesichtsausdruck nach wirkte sie ziemlich mürrisch und schlecht drauf. Doch tatsächlich war sie derzeit sogar relativ guter Laune. Den es ging nun an einen Auftrag, der sie interessierte. Es ging um die Jashinisten, die in letzter Zeit erstarkt waren. Sie wurde persönlich dazu auserkoren, einem Team anzugehören, diese Mission auszuführen. Was diese genau beinhaltete, wusste sie bis dato nicht, immerhin war sie nicht die Teamanführerin, aber sie war zuversichtlich, dass man sie informieren würde. Ansonsten würde sie einfach eigenhändig dafür sorgen ...
Aber zuerst galt es erst einmal abzuwarten und Däumchen zu drehen ... Und Yuzuriha hsste das!
"Wehe irgendjemand kommt zu spät ... Den bring ich um ...", murmelte sie zu sich selbst und ihr Blick wurde finster.

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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   So Apr 27, 2014 7:18 pm



First Post


Der salzige Seeluft wehte Chiyo bereits von weitem ins Gesicht und wäre sie auch nur eine Spur empfindlich gegenüber dieser Kälte gewesen, hätte sie womöglich den mehrlagigen Schal weiter in ihr Gesicht gezogen. Enger um ihren Hals. Sich tiefer darin verborgen. Doch sie war eine Yuki, besaß das Hyôton und war in der Kälte zu Hause. Folglich machte es ihr nichts aus, durch die tiefsten Tiefen von Schneelandschaften oder dergleichen zu wandern. Die sonnigeren Landschaften und die daraus resultierende Hitze waren da schon etwas anderes, aber momentan musste sie das nicht kümmern. Stattdessen setzte sie ihren Weg fort, hatte wie immer ein eher ernstes Gesicht aufgelegt. Kein offenes Lächeln, sie wirkte streng. So, wie sie es immer wollte, denn von Ehre und Stolz verstand sie viel. Viel hatte sie übrig. Würde einen am Boden liegenden Gegner nicht von hinten erdolchen, sondern sich ihm offen stellen, damit er noch ihr Antlitz sehen konnte. Nur von alledem konnte sie vorerst noch Abstand nehmen. Zwar befand sie sich gedanklich oft in Kämpfen, aber hier, in der Realität, herrschte noch Frieden. Sie wusste nicht, wie lange das noch wehren würde, weshalb sie sich nun dazu entschloss, düstere Gedanken zu verdrängen und sich ganz ihrem Sichtfeld zu widmen. Oder auch dem miefigen Geruch von frisch gefangenem Fisch - mit was sonst sollte man an diesem Ort auch den Lebensunterhalt verdienen? Mal ganz abgesehen davon, dass sie sich hier ausnahmsweise offiziell als Chûnin aufhielt. Eine Tatsache, die sogleich das Thema anschnitt, weshalb sie hier war: Jashinisten. Eine Mission, auf welche sie gemeinsam mit anderen geschickt wurde. Andere, welche sich hier irgendwo befinden mussten. Sich aufhalten. Wenn sie pünktlich waren, was Chiyo stark hoffte. Schließlich war sie mehr als pflichtbewusst, drillte sich manchmal gar selbst und so war es kein Wunder, dass sie nie nach Hilfe fragte.
Nun, aber, richtete sie den Blick ihrer blauen Augen gen Himmel, während sie mit ihrem in dunkelblauen Stoff gehüllten Körper äußerlich vielleicht gerade das Gegenteil ihrer Kameradin darstellte, welche sie nur wenige Sekunden später erblickte. Ein Anblick, der ihr sogar das erste Lächeln auf das jugendliche Gesicht zeichnete, das sonst oftmals auf eine großte Reife schließen ließ.
Ihre Hand glitt von Falchions Klinge, als sie sich mit etwas erhöhten Tempo Kiobashi Yuzuriha näherte, die niemand anderes als die Zwillingsschwester von einer der Personen war, die ihr am nächsten standen. "Yuzuriha-sama", waren die ersten Worte, welche sie in der Stadt verlor, hatte sie sich doch mit Absicht von diversen Fischständen und Geschäften ferngehalten, insofern diese ihre Waren anpriesen und zum Verkauf bringen wollten. Mit einer höflichen Begrüßung verneigte sich die junge Yuki nur ganz kurz, um kein Aufsehen zu erwecken. Viele würden es vielleicht als übertrieben bezeichnen, doch Chiyo legte einen großen Wert auf Respekt und Ehrgefühl. Kein Wunder also, dass sie die Dienstältere auf diese Art und Weise begrüßte. "Es scheint, als ob ich Sie nun als eine Gefährten bezeichnen darf." Fast schien sie nun ein wenig jugendlich zu wirken, als die helle Stimme diese Worte aussprach. Nichts ließ darauf schließen, dass sie insgeheim zur Attentäterin ausgebildet wurde, um ein Leben im Schatten zu führen. Oder vielmehr versteckt im Nebel.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   So Apr 27, 2014 8:47 pm

CF: Mini-TS

Nachdem Jinpei bereits einen Tag lang hier in der Hafenstadt war, hatte er sich am Tag der Zusammenkunft in der Stadt herumgetrieben und nach den anderen Ausschau gehalten. Bisher jedoch hatte er niemanden gesehen oder getroffen. Derweil stand Jinpei an einem Brüstung, die den Steg vom Meer trennte und sah sich in der Gegend um. Bis seine Augen eine schwarz gekleidete und sehr – ungewöhnliche Person erfassten. Ja, das musste eine der Teammitglieder des Unterfangens sein. Wie war ihr Name noch gleich? Aus einer Innentasche seines Haoris zog er einen kleinen Stapel an Karten, die er kurz vor der Abreise organisiert hatte. Sie beinhalteten die nötigsten Informationen über die Fünf, die er hier erwartete. Drei Frauen sollten an der Operation beteiligt sein, Kameko, seine Frau. Yuki Chiyo, eine junge Schwertkämpferin und Kiboyashi Yuzuriha, welche ebenfalls mit der Klinge versiert war. Sie trug sogar den Titel eines Schwertshinobis aus Kirigakure. Damit wären es, zusammen mit Squalo, zwei Schwertshinobi aus dem Nebel, eine Schwertkämpferin, die sich darüber hinaus mit dem Hyoton auszeichnen konnte und zwei Jinchûriki, die ihre Bijû mit Nichten kontrollieren konnten. Mutig, mutig. Aber er sah zuversichtlich auf die Mission.

Dennoch konnte er ein leichtes Seufzen nicht unterdrücken, als er daran dachte, dass Kameko vermutlich verletzt werden würde. Mit Jashinisten war nicht zu spaßen. Er selbst hatte bereits erste Begegnungen mit ihnen gemacht und würde ihnen einige flüchtige Informationen zu ihnen geben können, sowie Informationen zur Überfahrt zu der Inselgruppe. Kurz fuhr sich der ehemalige Schwertshinobi aus dem Nebel mit der Hand über den Nacken und sah dann auf. Noch würde es keinen Sinn machen die beiden Damen, die nun aufeinandertrafen, zu instruieren. Dadurch würde er sich nur doppelt und dreifach wiederholen müssen, was weder in dem Interesse der Damen sein dürfte, noch in seinem eigenen Interesse. Sein Blick fuhr über seine Schulter, auf die offene See hinaus. Die Inselgruppe, die sie aufsuchen würden, hatte er selbst bisher nicht aufgesucht. Dafür hatte ihm die Zeit gefehlt. Jedoch stellte sich sowieso die Frage, ob es klug gewesen wäre sie alleine aufzusuchen, wenn sie doch den Unterschlupf für Jashinisten darstellte. Bereits ein einzelner hatte ihn ordentlich ins Schwitzen gebracht, da sie nicht sonderlich auf Verletzung achten mussten, im Gegensatz zu dem Team, das gegen sie antrat.

Nach einigen weiteren Minuten der Stille, sah er wieder zu den beiden Frauen und zog seinen Rucksack in die Höh, den er zuvor zwischen seinen Beinen auf dem Boden platziert hatte. Er warf ihn sich über die Schulter und schob einen Arm durch einen der Tragegurte. Dann schob er die Hände in seine Taschen und ging mit wenigen Schritten zu den Damen hinüber. “Darf ich mich hinzu gesellen?“, fragte er in einem höflichen Ton. Ob seine Worte ebenso von Höflichkeit geprägt waren, mussten die Damen für sich entscheiden. Für ihn selbst reichten die Worte für eine halbwegs höfliche Konversation aus.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Mo Apr 28, 2014 7:48 pm

Yuzuriha wartete und wartete ... Kam hier überhaupt irgendwann mal noch wer? Der Gestank von Fisch, Seetang und Salz lag beissend in der Luft und die Schwarzhaarige war sich ziemlich sicher, dass sie diesen Gestank noch lange in ihren Haaren und in ihren Kleidern riechen wird. Das störte sie bereits jetzt, doch sie versuchte diese Gedanken so weit wie möglich von sich zu schieben. Sie mochte zwar heikel und pingelig sein, aber sie war auch verantwortungsbewusst und wusste, das ein Auftrag wichtiger war, als ihre persönlichen Abneigungen. Deshalb verharrte sie weiter. Strich sich mit ihren Fingern durch ihr seiden glänzendes Haar und sah hinaus aufs rauschende Meer. Das hingegen mochte sie. War diese Umgebung hier noch so unschön, war doch das Rauschen des Meeres immer und überall ein beruhigender und sehr angenehmer Klang. Für Yuzuriha hatte es etwas nostalgisches an sich, sie konnte noch nicht einmal sagen, warum dies genau so war. Womöglich weil sie in Kirigakure aufgewachsen war und auch nochi mmer hier lebte? Das Meer hatte für diese Bewohner wohl eine besondere Bedeutung. Während die einen den weiten, blauen Ozean hassten, weil sie ihn tagtäglich sahen und ihn als Barriere ansahen, so war es für die anderen ein Ort, um Frieden und Ruhe zu finden. Und innere Zufriedenheit. Das war es, was wohl den meisten Menschen fehlte. So auch Yuzuriha. Sie wusste, dass sie niemals innere Ruhe haben würde, solange der eine Mann noch auf freiem Fuss war und sein Herz noch schlug. Solange bis sie ihn geschnappt hatte, würde sie nicht sterben. Das durfte sie nicht, das war sowieso unmöglich. Sie konnte vorher nicht sterben!
Irgendwann - Yuzuriha konnte nicht sagen, ob es Minuten oder Stunen waren, weil sie so sehr in ihren Gedanken vertieft war - hörte sie ihren Namen mit einer dazugehörigen, bekannten Stimme. Die Schwarzhaarige blickte in jene Richtung, noch immer war ihr Gesicht eher nüchtern bis grimmig gestimmt, bis sie erkannte, wer da auf sie zukam. Es war Chiyo! Yuzuriha kannte die Jüngere durch ihren Zwillingsbruder und dadurch hatte sie sie auch ziemlich gerne bekommen. Gut, sie kannten sich mit Sicherheit lange nicht so gut wie Chiyo und Mumon sich kannten, aber auch Yuzuriha hatte schon das ein oder andere Mal das Vergnügen mit ihr gehabt, so dass sie sie Stückchenweise in ihr Herz geschlossen hatte. Und das war bei Yuzuriha wichtig, denn sie war nur zu den Personen freundlich und nett, die sie selbst als solche betrachtete. Fremden gegenüber war sie generell immer eher unfreundlich gegenüber, ab und an sogar respektlos. Kam ganz auf ihre Laune drauf an.
Nach dem sie also erkannt hatte, wer da auf sie zukam, lächelte Yuzuriha sogar leicht. "Chiyo!", erwiderte Yuzuriha und stellte damit wiedereinmal klar, das sie nichts auf Höflichkeitsfloskeln gab. Chiyos weitere Worte nickte sie einfach kurz ab, bevor sie auf sie zuging und sie kurz in den Arm nahm. Einfach so, aus reiner Freundlichkeit und Nächstenliebe. Ja, Yuzuriha war unberechenbar und meist konnte man nie wissen, was auf einen zukam. War es pure Böswilligkeit oder doch die Freundlichkeit in Person? So viele Faktoren spielten dabei eine Rolle, dass das meist unmöglich war, zuvor einzuschätzen. So musste einjeder sich überraschen lassen. Chiyo hatte heute die wirklich sehr freundliche Seite an ihr geweckt. Kurz drückte sie die Jüngere an sich, ohne das sie darauf einging, ob Chiyo das nun wollte oder nicht. Dann ging sie auf Armeslänge auf Abstand und hob belehrend den Finger.
"Ich sagte dir es schon einmal, du sollst mich nicht immer mit 'sama' ansprechen. Yuzuriha genüg vollkommen.", tatsächlich durfte sich Chiyo diesbezüglich von Riha geehrt fühlen, den von den meisten verlangte sie sogar, das man sie mit 'sama' oder zumindest mit 'san' ansprach. Aber wen ihr Bruder jemanden mochte, dann mochte Yuzuriha diese Person meist auch.
seinen Titel als Schwertshinobi abgelegt hatte und nun als Jinchuuriki fungierte. Aber er war in Ordnung. Trotzdem gefror ihr Lächeln und abermals kehrte der nüchterne Gesichtsausdruck zurück. Sie musterte Jinpei kurz eingehend und nickte ihm dann zu, als er fragte, ob er sich dazugesellen darf. "Tu' dir keinen Zwang an. Du bist Higashi Jinpei, richtig?", das sie ihn gleich von Anfang an duzte, zeiget, dass sie in diesem Augenblick nicht unbedingt die Höflichkeit in Person war.

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Zuletzt von Kiobashi Yuzuriha am Sa Mai 17, 2014 10:13 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Di Apr 29, 2014 8:47 pm

Manchmal war sie wie ein Buch mit sieben Siegeln. Oder wie ein unbeständiger Wind, der sich nicht für eine Richtung entscheiden konnte. Kiobashi Yuzuriha. Man wusste nicht, wann sie was tun würde. Sie war unberechenbar. Wie ein Buch. Keine Informationen darüber, was einen auf der nächsten Seite erwartete. Ob es eine nächste Seite gab. Ob man sich weiterhin im Windschatten befand, oder der Höhenflug vom Rückenwind erfasst und ins trudeln gebracht wurde. Es waren diese Gedanken, welche Chiyo nur ein paar Sekunden nach dieser Umarmung haben würde. Eine Umarmung welche sie gerade bereitwillig durchstand, obwohl sie dergleichen nicht wirklich mochte. Genau genommen genügte es ihr bereits, wenn ihr liebenswerter und teilweise echt leicht verrückter Onkel Sakuya sie zu Umarmungen nötigte und sie auf die Schulter oder auf den Kopf patete. Dergleichen mochte sie wirklich nicht und doch ließ sie es über sich ergehen. Einfach deshalb, weil sie zu wissen glaubte, dass der Weißhaarige es manchmal einfach brauchte, wenn ihm diese Möglichkeiten geschenkt werden. Einfach, damit er sich verhätschelnd geben konnte, obwohl er in seinem Alltag wohl eher weniger Grund dazu hatte. Wenn überhaupt. Die Yuki konnte gut damit Leben, von ihrem Kuchen Glück Stücke zu schneiden und an andere Menschen zu verteilen. Für sie war es der Lauf der Dinge, kein Problem. So war sie einfach. Lieber den Rücken darbieten, damit ein andere noch sein Gewicht darauf ab stemmen konnte. Aber nun löste sie sich erst einmal bereitwillig von der Älteren und blickte zur Seite weil es ihr irgendwo doch unangenehm war, eine höherrangige Kunoichi, die sie im Endeffekt wirklich nicht allzu gut kannte, zu duzen. So nannte sie sie daher auch immer erst nach der Aufforderung beim Wunsch, aber niemals gleich zuerst. Nicht bei der zweiten, dritten und vierten Begegnung und nun ebenfalls nicht; bei der ersten keineswegs.
“Ih-- Entschuldigung - …. Dir wird es vermutlich genügen, aber ich wurde so erzogen und... so etwas gewöhnt man sich nicht einfach ab.“ Und das stimmte sogar. Aber bevor Chiyo weitersprechen konnte, bemerkte sie, wie sich der Gesichtsausdruck der Dunkelhaarigen nicht gerade zum Besseren veränderte. Es war ein kaltes Lächeln, das sich auf jene Mimik legte und dort auch verweilte, während ein Neuankömmling begrüßt wurde, vor dem Chiyo mindestens genauso viel Respekt hatte. Schon als kleines Kind hatte sie die Schwertshinobi des Nebels bewundert und auch wenn Higashi Jinpei – jener Neuankömmling – nun womöglich andere Ufer der Kampfkunst beschritt, so war er immer noch ein Mitglied dieser Vorbilder, welche die noch junge Yuki noch heute bewunderte. So war es also kein Wunder, dass sie auch ihm eine höfliche Verbeugung schenkte und dann ein professionelles Lächeln auflegte. Ein Lächeln, das sie sich für ihr Alter schon relativ früh angeeignet hatte, was auch an ihrer Reife lag. “Higashi-san. Es ist mir eine Ehre – ich habe bereits viel von euch gehört.“ Nein, in ihren Augen lag kein besonders heller Glanz von Bewunderung. Nein, sie war nicht hibbelig wie ein kleines Fangirl auf irgendeiner abendlichen Vorführung.
Stattdessen ging sie auf einen höflichen Abstand und würde sich äußern, falls man sie nun ansprach. Aber mehr tat sie vorerst nicht, denn immerhin müssten noch weitere Kameraden eintreffen, sodass sie lossegeln konnten – mehr oder weniger. Jashinisten... es war eher wenig über sie bekannt und das, was man wusste, ließ in ihr Alarmglocken ertönen, wenn sie nur daran dachte, wie ihr Körper es interessant und lustig fand, ein höheres Schmerzempfinden auszulösen, als bei anderen Menschen. Sie sollte wahrlich nicht in die Klemme geraten. Aber das hieß nicht, dass sie sich hinter ihren übrigen Teammitgliedern verstecken würde. Das war nicht ihre Art, denn sie wusste genug darüber, wie sie sich beschützen konnte. Nicht um sonst war sie ein Lehrling der Spezialeinheit und auch deshalb sollte man nicht auf die Idee kommen, sie zu unterschätzen. Vielleicht neigten Leute dazu, da sie eine junge Kunoichi war, aber jenes zarte Alter von 19 Jahren schützte niemanden vor der Kälte.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Di Apr 29, 2014 11:14 pm

CF: Kleiner Timeskip – Anwesen der Familie Higashi

Nach den, von Jinpei erwähnten zwei Tagen, machte sich Kameko mit ihrem besten Freund und heutigem Teamkamerad auf den Weg zur Hafenstadt. Die Beiden redeten über nichts besonderes. Sie lenkten einander nur von der Mission ab. Beziehungsweise Makoto gab sich alle Mühe Kameko etwas abzulenken. Denn je näher der Tag der Zusammenkunft kam, umso nervöser und unsicherer wurde die Higashi. Sie wollte sich nicht wirklich eingestehen, dass sie, nur weil sie Genin war, allen eine Last sein musste. Manchmal hatte sie so eine Macke, da dachte sie so dummes Zeug und verunsicherte sich damit nur noch selbst. Kameko hörte ein schweres Seufzen neben sich und blickte entschuldigend zu dem Natsu auf. Es tut mir leid., meinte sie aufrichtig und sah schuldbewusst zu Boden. Makoto selbst sah sie kurz an, ehe er ihr aufmunternd auf die Schulter klopfte. Nun mach dir darum doch mal keine Sorgen. Wir kennen unsere Teammitglieder doch noch nicht. Also hör auf Trübsal zu blasen. Das wird schon., meinte er aufbauend und lächelte. Das Lächeln des Natsus half ihr wirklich. Immer wenn dieser Blondschopf grinste oder lächelte, musste sie meist mitlächeln. So war es auch jetzt. Lächelnd schüttelte sie den Kopf und seufzte. Du und dein Lächeln. Wie eine Droge, meinte sie und nahm Ai, welche zwischen ihr und Makoto lief, auf den Arm. Sanft strich die Jinchuuriki durch das Fell der schwarzen Katze.
Es dauerte etwas, bis sie den Treffpunkt erreichten. Kameko fielen sofort zwei dunkelhaarige Schönheiten ins Auge. Irgendwie wäre sie gerne wieder umgekehrt. Eine der Beiden sah schon etwas älter aus, als Kameko selbst. Von der Anderen konnte sie es nicht genau sagen. Kameko vermutete sie etwa in ihrem Alter oder ein/zwei Jahre älter. Aber mal abgesehen vom Alter sahen beide Damen wunderschön und stark zugleich aus. Makoto lächelte sie aufbauend an, als er die Unsicherheit seiner besten Freundin bemerkte. Gemeinsam mit ihr, begab er sich zu den beiden Damen und Jinpei. Höflich verbeugte er sich und lächelte freundlich und höflich wie eh und je. Ohayo. Mein name ist Natsu Makoto. Es freut mich sehr Euch kennen zu lernen., erhob er seine Stimme und richtete seine Vorstellung an die beiden Damen. Jinpei kannte ihn ja schon vom Namen und Sehen her. Nun seufzte Kameko kleinlaut und lächelte die beiden Dunkelhaarigen ebenfalls leicht an und neigte leicht den Kopf zur Verbeugung. Hallo zusammen. Mein Name ist Higashi kameko... Ich freue mich sehr Euch kennen zu lernen., meinte sie leise und höflich, eh sie sich aufrichtete und zu Jinpei sah. Waren Makoto und sie die Letzten gewesen? Oder würde noch jemand kommen?
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Mi Apr 30, 2014 8:44 am

Jinpei fand sich neben den beiden Damen ein und nickte Kiobashi Yuzuriha zu, als sie ihn fragte, ob es sich bei ihm um Higashi Jinpei handelte. Auch Yuki Chiyo nickte er zu. “Ich hoffe, dass die positiven Erzählungen überwiegen. Ich bin nicht Teil eurer Mission. Lediglich der Mann, der euch letzte Hinweise, Instruktionen und Fortbewegungsmittel stellt. Demnach werde ich euch nicht lange mit meiner Anwesenheit belästigen.“ Seine Stimme klang kühl, aber höflich, während er einen festen Stand ausübte und sich von den Windböen, die hier am Hafen herrschten, nicht umher stießen lies. Der Schwertshinobi sah über die Schulter und sah zwei weitere Gesichter näher kommen. Beide ihm wohl bekannt. Eine weitere Higashi. Seine Frau. Er lächelte ihr kurz zu und wartete geduldig, bis Natsu Makoto und Higashi Kameko sich ebenfalls eingereiht hatten. Jedoch suchte er keinen Körperkontakt zu Kameko auf. Sie würde es hoffentlich verstehen. Weder sie noch er selbst konnten sich Ablenkungen erlauben. Die Mission war wichtig und äußerst gefährlich. Im Prinzip war Kameko hier vollkommen falsch, wenn man rein auf ihren Rang achtete. Sie war eine Genin, es war eine A-Rang Mission. Etwas, wofür in der Regel nur Jônin losgeschickt werden sollten. Minimal Chûnin, wie Makoto einer war. Letztlich war Jinpei jedoch zuversichtlich, dass alles halbwegs gut verlaufen würde. Kameko hatte den Sanbi in sich und von dem, was er von ihr erfahren hatte, war der Sanbi ihr gegenüber wesentlich positiver eingestellt, als der Hachibi ihm gegenüber. Letztlich war der Sanbi jedoch auch wesentlich länger in ihr versiegelt, als Hachibi in ihm. Es entstand irgendwann unweigerlich ein Band zwischen solange verbundenen Wesen. Über Makoto wusste er nicht viel, außer dass er auf Kameko achten würde.  

Der Jinchûriki des Achtschwänzigen sah sich um, konnte Squalo jedoch noch nicht ausfindig machen. “Ich würde euch gerne jetzt schon instruieren, doch möchte ich mich nicht wiederholen müssen. Ein Mitglied eurer Unterfangung fehlt noch. Ich hoffe, dass Ihr mir verzeiht.“ Jinpei verneigte sich leicht und sah die Mitglieder nacheinander an. “Was wir jedoch schon machen können, ist folgendes: Ihr könnt euch einander vorstellen und ich sage euch, dass Kiobashi Yuzuriha die Führung der Mission besitzt. Dennoch werdet ihr vermutlich weitestgehend als einzelne Individuen kämpfen. Und es wird unweigerlich zu Kämpfen kommen. Yuzuriha, sofern ihr euch im Laufe der Mission mit der Führung überfordert fühlen solltet, gebt ihr sie an Squalo weiter. Er ist nach euch der Ranghöchste und ihm stünde die Führung zu.“ Jinpei zog seinen Rucksack ab und stellte ihn auf den Boden ab. Dann sah er zu Yuzuriha. “Yuzuriha-san, seit so gut und fangt mit der Vorstellung an. Teilt euren Teammitgliedern mit, wo eure primäre Stärke liegt und wo eure primäre Schwäche liegt, damit ihr euch gegenseitig besser ergänzen könnt.“
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   So Mai 04, 2014 7:02 pm

cf: Swordmen-Event - Timeskip

Mit einem herzhaften Gähnen ging Ryuzaki durch die Hafenstadt Iwaki. Das riesige Schwert klemmte nun auf seinem Rücken, befestigt mit einer lockeren Schwerthalterung in Form eines Bandes. Er hatte weder Lust gehabt auf eine völlig verschließende Schwertscheide noch auf sonstiges technisches Schnickschnack. Sowas Einfaches wie jetzt reichte, und es hatte den Vorteil, dass jeder das Enthauptungsmesser sofort erkannte.
Auch wenn sich Squalo so erhoben wie lange nicht mehr fühlte, war er müde. Er hatte nicht gut geschlafen, und war viel zu früh aufgestanden, um einigermaßen pünktlich in der Hafenstadt zu sein. Immerhin war da dieser Missionsantrag des ehemaligen Swordmen Jinpei gewesen, den der Weißhaarige ja erhalten hatte.
Über seine Mitstreiter wusste Ryuzaki nur soviel: Alle drei waren Frauen, und eine dieser Frauen hatte denselben Rang inne wie er. Eine Missionsgruppe, die zwei Swordmen ihr eigen nannte, konnte sich sehen lassen. Und es unterstrich den Wichtigkeitsgehalt der Mission. Ehrlich gesagt hatte Ryuzaki sich kaum eingelesen in die Akten, die Jinpei ihm gereicht hatte. Irgendwie hatte die Zeit gefehlt, aber das würde nicht weiter stören - hoffte Ryuzaki zumindest.
Alsbald hatte Ryuzaki die Gruppe ausfindig gemacht, die er zu treffen gedachte. Er trat von hinten an Jinpei heran, als dieser gerade jemanden namens Yuzuhira aufforderte Stärken und Schwächen offen zu legen, damit sich alle besser ergänzen konnten. Okay, sie hatten ohne ihn angefangen. Auch das nahm Ryuzaki mit Fassung, aber einen Spruch zu der Aufforderung konnte er sich nicht verkneifen:
"Ich hoffe nicht, dass ich ebenfalls mit meinen Stärken und Schwächen rausrücken muss. Das Wissen darüber kann sich jeder ruhig... selber verdienen."
Ein fieses Grinsen zierte nun das Gesicht des "Hais". Da Ryuzaki hinter Jinpei stand, würde die laute Stimme des Swordmen möglicherweise einen ordentlichen Effekt bei dem Kollegen hinterlassen. Natürlich war das nicht Ryuzakis Absicht, aber er hatte sein Stimmorgan nicht wirklich unter Kontrolle - beziehungweise war er sich meist nicht über die Lautstärke bewusst.
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   So Mai 04, 2014 7:58 pm

Yuzuriha schüttelte bloss den Kopf, als Chiyo erklärte, dass sie so erzogen wurde und man sich sowas nicht einfach abgewöhnen konnte. Die Kleine schien wirklich nicht zu wissen, wie man sein Leben zu leben hatte. Sie klammerte zu sehr an all die Dinge, die einen Menschen einengten und einem in kleine, enge Käfige sperrten. Sinnbildgemäss  natürlich. Aber Yuzuriha machte sich nichts draus. Die Kleine war lieb und sie würde ihr diese Art irgendwann schon irgendwie austreiben. Da war sich die Schwarzhaarige sicher. Es würde nur Zeit und Nerven kosten. Viel Zeit und viele Nerven.
Doch lange konnten sie sich nicht mehr so nett über völlig belanglose Dinge unterhalten, denn ein Mitglied nach dem Anderem trudelte ein, zwei kamen sogar gleichzeitig! Yuzuriha musterte die zwei Ankömmlinge und erinnerte sich, dass die Frau eine Genin sein musste und der Junge ein Chuunin. Kurz wanderte ihr Blick fragend zu Jinpei, der anscheinend am besten Bescheid über all das wusste. Ihr Blick sprach Bände, sie verstand nämlich nicht, wieso eine Genin und ein Chuunin mit auf diese Mission geschickt wurden. Gut, Chuunins waren gerade noch so an der Grenze, für Genin war aber eine A-Rang Mission im Grunde völlig falsch. Wer um alles in der Welt hatte dieses Team zusammengestellt?
Dennoch nickte sie den beiden Neuankömmlingen zu. Ihr Gesichtsausdruck war nichtssagend und emotionslos. Ihr Blick war nicht wirklich zu definieren, womöglich empfand sie die Beiden als sympathisch, vielleicht fand sie sie auch vom ersten Augenblick an einfach nur lästig. Ihre Augen musterten die Beiden eingehend und völlig ungeniert. Sie kümmerte sich nicht darum, ob ihr das Jemand übel nehmen konnte, wer es nicht aushielt, sollte gefälligst Zuhause bleiben und sich in einer Ecke verkriechen!
Viel Zeit blieb nicht, Jinpei erklärte gleich nach dem sich die Beiden vorgestellt hatten, dass er gerne bereits mit den Instruktionen anfangen wollte. Er erklärte auch, dass sie die Teamführerin sein sollte. Yuzuriha hob etwas überrascht die Augenbrauen, zeigte ansonsten jedoch keinerlei Reaktionen darauf. Sie nickte es nur mit einem Knappen Kopfnicken ab und liess Jinpei einfach weitersprechen. Dieser erläuterte, dass sie sich am besten vorstellen sollten. Yuzuriha solle den Anfang machen. Sie legte den Kopf etwas schräg. Wer sollte nochmal gleich der Anführer dieser Gruppe sein. Sie oder er?
Mit einer Handbewegung, die womöglich als arrogant bezeichnet werden konnte, strich sie sich durch ihre Haare und sah hinter Jinpei einen weisshaarigen Kerl auftauchen, der ihr doch glatt den Auftritt versaute, in dem er sich zu Wort meldete, bevor Yuzuriha den Mund öffnen konnte. Dafür erntete er einen bösen Blick. Dennoch war die Schwarzhaarige ebenfalls nicht unbedingt in der Laune, hier gross und breit zu erklären, was ihre Stärken und was ihre Schwächen waren. Sie empfand es als Zeitverschwendung und vertraute darauf, das jeder im Kampf das tat, was er am besten konnte. Improvisation war angesagt. Sie seufzte tief durch, bevor sie eine Hand in die Hüften stemmte und in die Runde blickte. "Mein Name ist Kiobashi Yuzuriha. Um es kurz und knapp zu halten, meine Stärken liegen im Schwertkampf und der Ausübung von Fuuins. Von Genjutsus halte ich mich lieber fern."
Das musste reichen. Das man sie jedoch zur Anführerin auserkoren hatte, war für sie etwas überraschend. Sie hätte niemals gedacht, dass man ihr sowas anvertraute, nicht nach dem das Gerücht herumging, sie hätte einen kaltblütigen Mord mit ihrem Zwillingsbruder begangen alleine aus dem Grund, um an das Nuibari zu gelangen. Genau so war es zwar gewesen, aber tatsächlich versteckte sich dahinter noch ein paar wenige Details mehr. Beweise existierten jedoch keine dafür, dass Mumon und sie diesen Mann wirklich vorsätzlich getötet hätten, demnach blieb es bei unbewiesenen Anschuldigungen. Ihrem Ruf hatte es einen weiteren Knicks eingebracht, aber das kümmerte Yuzuriha schon lange nicht mehr. Einige hatten sie sogar schon 'Hexe' geschimpft. Auch das war ihr egal. Generell war es ihr absolut völlig egal, was andere von ihr dachten, sie ging stur mit ihren Scheuklappen durch die Welt und sah und hörte nur das, was sie wollte. Manchmal jedoch, wenn sie gerade gut aufleget war und Lust hatte, konnte sie durchaus kontern, meistens jedoch war es die Zeit nicht wert, sich mit solchen belanglosen Dingen abzugeben.
"Jemand anderes darf gerne weitermachen.", sie war die Anführerin, sollte sie wen aussuchen? Sie lächelte leicht und deutete auf Chiyo: "Vielleicht am besten gleich du."

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Dea Mortis, iuravi carissimam servaturum. Dea Mortis, servabo ut tempora recte ducam. Etsi cor in Chaos, aut Fortuna bella ferat, occurram et obviam ibo. Dea Mortis, iuravi carissimam servaturum. Dea Mortis, servabo ut tempora recte ducam. Etsi cor in Chaos, aut Fortuna bella ferat, occurram et obviam ibo. --------



Zuletzt von Kiobashi Yuzuriha am Sa Mai 17, 2014 10:15 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Mi Mai 07, 2014 8:47 pm

Lange blieben sie nicht mehr unter sich – obgleich es Chiyo vermutlich lieber gewesen wäre. Es war nicht so, dass ihr Charakter Schüchternheit oder dergleichen aufwies, aber auf eine solche Mission ging man lieber mit bekannten Gesichtern. Oder Leuten, die man irgendwie einschätzen konnte. Jinpei hatte erwähnt, dass sie hoffentlich nur Gutes von ihm gehört hatte und im Endeffekt hätte sie auch nicht wirklich widersprechen können. Selbst wenn, machte man immer Fehler – das heißt, wenn man nicht insgeheim einen gewissen Beruf ausübte, der dafür verantwortlich war, dass sie ihre Partner auf Missionen kannte. Sodass sie einfach wusste, auf wen sie sich verlassen konnte und wie sie mit jemandem harmonisierte. Yuzuriha war bei ihr. Auch sie kannte sie nicht wirklich allzu gut, aber dennoch hatte diese Frau ihr Vertrauen. Natürlich war der jungen Yuki-Kunoichi klar, was man über die Dunkelhaarige berichtete, doch genausogut war auch ihr Clan schon oft genug dafür verschrien worden aus Dämonen und dergleichen zu existieren. Oder von ihnen abzustammen. Im Endeffekt war es alles dasselbe: Vorurteile hier, Klischees dort und zwischendrin die nicht benötigten Meinungen von nicht aufgeklärten Leuten, die sich über eine respektvolle Stille erhoben. Schließlich erwähnte Jinpei jedoch ohnehin, dass es vermutlich Einzelaktionen sein würden, welche sie bestreiten müssten und so verging diese Sorge – tat sich aber doch eine andere dafür auf.
Den Jungen, Natsu Makoto, kannte sie. Immerhin war er ebenfalls ein Chûnin – so wie sie offiziell einer war. Genau wusste sie nicht, wozu er fähig war und in welchem Gebiet, aber sie ging davon aus, dass ein Schwertshinobi des Nebels genug Verstand haben sollte, eine Gruppe entsprechend einer Mission auszuwählen. Dass Yuzuriha die Anführerin war auch nicht der Grund ihrer Sorge, die leise in ihr keimte – dieser Frau würde sie eigentlich ihr Leben blind anvertrauen, wenn es sein musste. Nein, es war vielmehr die Grünhaarige. Zwar runzelte sie nicht die Stirn, aber erschien ihr die Frau fast ein wenig zerbrechlich. Gesehen hatte Chiyo sie kaum, aber dafür konnte sie aus bestimmten Quellen schöpfen, denn in ihrer aller Branche musste man einfach wichtige Informationen für den Ernstfall besitzen. Das war schon immer so gewesen, aber man konnte sich auch dafür entscheiden, blind durch die Welt zu laufen. Außerdem... sie wollte niemandem nach seinem Auftreten beurteilen. Nach seinem Äußeren. Diesen Fehler würde sie nämlich nicht zum ersten Mal machen und sie wusste genau, wie schief so etwas gehen konnte. Also lächelte sie einfach nur und nickte den Neuankömmlingen nett zu. Für Teamarbeit war es essentiell, dass man sich in einer Gruppe wohlfühlte, sonst konnte man so etwas schnell vergessen – und dennoch...
"Ich hoffe nicht, dass ich ebenfalls mit meinen Stärken und Schwächen rausrücken muss. Das Wissen darüber kann sich jeder ruhig... selber verdienen." Nicht nur weil die Sitmme laut war, hob sie die Augenbraue, sondern vielmehr deshalb, weil sie das Kommentar nicht leiden konnte. Es eröffnete sich ihr sogleich in so vielen charakterlichen Eigenschaften, die sie lieber nicht wissen wollte. Menschen einschätzen... Urgh, so etwas mochte sie nicht. Von so etwas wollte sie sich nicht leiden lassen, aber der Weißhaarige machte es einem schwer. Andererseits, vielleicht war es auch nur seine Art. Dass sie die anderen aber über ihre Schwächen informieren musste, gefiel ihr nicht. Es gefiel er eigentlich gar nicht, denn Schwächen zu verraten, war ein extrem hohes Risiko. Ein Risiko, das nur von Vertrauen wett gemacht werden konnte. Zwar misstraute sie keinem der hier Anwesenden, aber wohl fühlte sie sich dabei auch nicht. Es war Yuzurihas Lächeln zum Dank, dass sie sich kurz räusperte und zusammenriss. Nein, sie hatte keine Angst und war nicht schüchtern, aber das hieß noch lange nicht, dass sie alles gutheißen musste. Nun ja... in diesem Falle war der Befehl nun einmal ein Befehl und wie immer befolgte sie ihn auch hier: “Mein Name ist Yuki Chiyo.“ Ihre Stimme war fest. “Ich richte mich überwiegend nach dem Vermächtnis meiner Familie und das ehrenvolle Schwert, das ich mein Eigen nenne. Ich bin es gewohnt, das zu tun, worin ich gut bin und demnach sollten meine Schwächen auch einigermaßen klar sein, ohne dass ich sie erwähne.“ Gut, sie klang nicht wirklich diplomatisch, sondern war ein Fass, in welches man hineinschaute und Verantwortung, Ehrgefühl und eine „langweilige“ Erziehung sah... aber was sollte das schon? Chiyo war eben nicht wirklich eine witzende Frohnatur. Sie würde nicht dumme Sprüche reißen oder Kommentare fallen lassen, um ihren Gegner zu provozieren. Sie würde am Ball bleiben und sachlich an Dinge herangehen, die mit Kämpfen zu tun hatten – auch wenn ihr noch ein wenig Erfahrung fehlte. Doch ersteres dürfte wohl gut genug hervorgegangen sein, weshalb sie auch signalisierte, dass sie fertig geredet hatte.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   So Mai 11, 2014 11:48 pm

Innerlich gruselte sich Kameko schon vor der Mission. Alle Anwesenden strahlten in ihren Augen etwas aus, dass die Genin in dezente Ehrfurcht versetzte. Yuzurihas Blick verschüchterte sie etwas, ohne aber, dass sie es wirklich einsehen wollte. Er war zwar schwer zu definieren aber er ähnelte sich stark mit dem Blick ihrer ach so tollen Frau von Mutter. Sie steckte die Kiobashi jetzt nicht mit ihrer Mutter unter einen Hut aber hey, in Sachen ‚neue Menschen kennen lernen’, war sie wie ein kleines Kind. Sie fürchtete sich davor. Denn wer versicherte ihr denn, dass ihr neuer Bekannter kein Messer hinter seinem Rücken versteckte um die Higashi im nächsten und besten Moment abzustechen? Uhu… Prinzesschen… Das sind ja ganz neue Gedanken… So düstere hattest du schon seit ein paar Monaten nicht mehr… Das letzte Mal war als du mit dem ollen Ochsen zusammen gekommen bist. Was bist du so unsicher…?, meldete sich die schildkröte in ihrem Innern. Seufzend ließ die Higashi den Kopf hängen. Manchmal redete sie gerne mit ihrem Biju. Irgendwie. Aber warum ausgerechnet jetzt, wo gerade die wichtigeren Sachen besprochen und erwähnt wurden. Ich? Unsicher? Du bist Schuld.Irgendwas ist doch mit dir nicht klar., merkte sie gedanklich an Isobu gewandt an. Noch eh die Schildkröte reagieren konnte, vernahm Kameko schon etwas, was ihr nicht ganz gefiel. Denn es passte ihr nun ganz und gar nicht, was sie von Jinpei hörte. Er kommt nicht mit? Wie unfair ist das denn? Typisch Männer… Dir wäre es viel lieber, wenn er dabei wäre... Dann würdest du dich viel sicherer und geborgener fühlen., merkte die Schildkröte kleinlaut an und auch wenn Kameko dazu nichts sagte, so hatte diese blöde Schildkröte schon recht. Jinpei war hintereinander auf zwei Missionen gewesen. Zwar freute sie sich, dass er etwas Erholung fand aber andererseits befürchtete sie, dass sie die Mission nicht so locker ertragen würde. Zwar war Makoto auch da, aber sie konnte ja schlecht an dem Rockzipfel ihres besten Freundes kleben, weil ihr Mann nicht dabei war. Kurz mischte sich Kameko noch in das Gespräch der Höherrangigeren ein. Beziehungsweise richtete sie nur dasWort an Jinpei. Jinpei? Gehör ich hier eigentlich hin? Ich mein ich bin nur Ge-nin! Yuzuriha-san und  Chiyo-san sind doch mindestens Chu-nin oder Jo-nin..., meinte sie etwas kleinlaut. Es passte nicht zu ihr, an sich selbst zu zweifeln aber sie hatte schon immer erlebt, dass sie von ihrem normalen Charakter abwich, wenn der Biju in ihr auch mal seine launischen Phase hatte. Und wenn sie es jetzt widerspiegelte, schien sie unsicher zu sein. Sag mir jetzt, was du denkst! Du bist echt seltsam… So langsam würde Kameko ungeduldig. Sie wusste, dass etwas los war, aber das der Sanbi nicht mit den Worten rausrückte, war nervenaufreibend. Eh du zu deinem Mann rennst und dich ausheulst… Irgendwas ist anders… einer meiner Brüder scheint auch da zusein., erklärte Isobu nun ihr Unwohlsein. Kameko wunderte diese erkenntnis nur halb. Sie wusste schon, dass Biju, mindestens Isobu, die Anwesenheit ihrer Brüder spüren konnte. Beziehungsweise konnte sie fühlen, wenn sie nicht von normalen, bijulosen Menschen umgeben war. Fragend zuckte die Higashi mit den Schultern. Deine Sorgen und Gedanken sind vollkommen sinnlos…Natürlich spürtst du irgendetwas. Jinpei ist doch auch einer… Doch nicht ihn! Den blöden Ochsen mein ich nicht… aber ich weiß nicht wer da ist undvor allem wo... Die Genin zog fragend eine augenbraue in die Höhe. Vielleicht war es von dem Sanbi auch nur eine Art Einbildung.
Als die Genin wieder ihre volle Aufmerksamkeit auf das Team und deren Gespräche richtete, kam schon ein weiteres und wahrscheinlich das letzte Teammitglied dazu. Na super… Noch so jemand, der nach mindestens Jonin aussah. Das war heute nicht ihr Tag. Jedoch, bevor es an die wirkliche Instruktion ihres Mannes ging, sollten sich alle vorstellen, beziehungsweise ihre Stärken und Schwächen den Anderen Preis geben. Na klasse. Doch leicht verengte sie die Augen, als Ryuzaki sein Kommentar zu der Offenbarung von Stärken und Schwächen abließ. Es wäre für das ganze Team, Ryuzaki-san, wohl besser, wenn auch Sie bitte mit Ihren Stärken und Schwächen rausrücken würden., meinte sie relativ zurückhaltend aber auch höflich aus. Obwohl ihre Gedanken ein wenig unhöflicher waren.
Ihre Aufmerksamkeit wurde auf Yuzuriha gelenkt, als diese ihre Stimmer erhob. Kam es ihr nur so vor oder waren ihr Ryuzaki und Yuzuriha ihr unsympathisch? Zumindest deren Verhalten oder auch deren Auftritte ließen es so wirken. Sie würde es schon überleben. Sie musste ja nur die Mission hinter sich bringen und heiraten müsste sie einen der Beiden auch nicht. Zum Glück. Kurz schnitt die Kiobashi ihre Stärken und Schwächen an und bei dem, was sie hörte, wäre sie am Liebsten wieder Heim gegangen. Allein schon zu hören was sie drauf hatte, ließ sie ja fast blass vor Neid werden. Sie schätzte sich selbst nicht wirklich so ein, dass sie überhaupt irgendetwas als ihre Stärke zählen könnte. Ninjutsu war sie nicht besonders, von Genjutsu ganz zu schweigen. Sie hatte nur ein klein wenig Talent in Waffenkampf und in Taijutsu. Vielleicht. Und Waffenkampf hatte sie sich bisher auch nur leicht angewöhnt. Aber konnte man das gleich als Stärke benennen? Nachdem die Kiobashi ihre Stärken und Schwächen benannt hatte, erhob die Yuki das Wort. Die Higashi hörte auch ihr aufmerksam yzu aber was nun ihre Schwächen waren, ließ sie nicht durchblicken. Zumindest nicht in Kamekos Augen.Bin ich blöd, oder hat sie nicht gesagt, was ihre Schwächen sind? Ich kann dich beruhigen, Kleine... Sie erwartet von dir, Dummkopf, dass du kombinieren kannst... Diese olle Schildkröte konnte schon echt gemein sein.Na danke... Nachdem Chiyo nun mehr oder weniger fertig war, seufzte die Higashi hörbar uund kratzte sich am Kopf. Na schön… Also ich bin Higashi Kameko, begann sie noch einmal sich vorzustellen. Einfach der Erziehung wegen und damit Ryuzaki wusste, mit wem er es hier zutun hatte. Meine Stärke liegt wohl eher im Taijutsu und in der Wasserkontrolle…[/i]die ich durch die überdimensionale, launische Schildkröte habe[/i], fügte sie in ihren Gedanken noch hinzu. und meine Schwäche liegt hauptsächlich im Gen- und teilweise auch Ninjutsu., beendete sie ihren Satz und betrachtete die Anderen

Out: Verzeiht mir bitte die lange Wartezeit... ich hatte die letzten Wochen extrem viel Stress und meist auch mal Internetverbot.
Es wird nicht mehr vorkommen
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Di Mai 13, 2014 6:20 pm

Makoto war nun doch auf eine Mission gerufen worden und zur seiner Überraschung musste er feststellen, das auch zwei Personen dabei waren, die erkannte. Und das nicht nur von den Akten, die er die Tage durchlesen durfte. Manchmal war es doch ziemlich gut, zuwissen mit wem man zusammen auf Mission ging, so auch jetzt. Er blickte die anderen abwechselnd an und begann breit zu grinsen, immerhin wusste er, dass er wohl der einzige war, der Genjutsu verwenden würde. Zumindest haben seine Akten das ergeben, aber dies würde er niemals so preis geben. Jetzt allerdings machte er sich um etwas anderes Sorgen, denn ein unwohles Gefühl war in seinem Magen zu spüren und er wusste sofort, das dieses Gefühl von Nibi ausgehen musste. Scheinbar reagierte er darauf, das andere Jinchuuriki hier waren. Aber dennoch erhob Nibi noch immer kein Wort gegenüber Makoto, weswegen er nicht wusste, was der Biju davon hielt, zwei seiner Brüder oder Schwestern zu spüren. Würde er nicht damit zu recht kommen, so würde er wohl Makoto beginnen zu kontrollieren und seine Unmut Luft machen.
Jetzt jedoch begann die Vorstellungsrunde, mit den Stärken und Schwächen. Natürlich hörte sich Makoto alldem zu. Er machte sich geistliche Notizen dazu und begann auch eine Taktik zu entwickeln, wie er mit den verschiedenen Fähigkeiten zusammen arbeiten könnte. Aber meistens lief es eher darauf hinaus, das Makoto der Supporter von irgendjemanden spielen würde oder zumindest dafür sorgen würde, das die Gegner in einem Genjutsu landen würden. Natürlich plante er auch die Kampfkraft von Ai mit ein, die sich sicherlich bemerkbar machen würde. Nun war er auch dran seine Fähigkeiten offen zu legen und würde dies wohl auch tun „Nun meine Stärken würden eher bei Genjutsu stehen, was dann natürlich die Schwäche Taijutsu mit sich führt. Also wenn es um Illusionen geht, sagt mir Bescheid und ich erschaffe die, die ihr wollt.“, sprach er selbst sicher und begann breit zu grinsen. Immerhin konnte er das wirklich und es gab auch manche hier, die das wussten. Nun war er gespannt, wie es nun weitergehen würde...


ofc: Sorry, bei mir steht gerade Umzug und Prüfung an... daher dauert es manchmal wenn ich posten muss.
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Di Mai 13, 2014 7:16 pm

Zunächst bemerkte der Einäugige, wie ihn jemand von hinten begrüßte. Es handelte sich um Squalo. Jinpei wandte sich ihm kurz zu, bemerkte welche Klinge er sich erwählt hatte und schüttelte nur leicht den Kopf, als er meinte, dass sich jeder selbst ein Bild von seinen Stärken und Schwächen machen sollte. Wie egoistisch diese Ansicht war. Jinpei selbst war kein guter Teamplayer, aber war es nicht offensichtlich, dass man einander seine Gebiete mitteilte? Er selbst verschwieg ja ebenso wenig, dass er die Heilkünste besaß. Yuzuriha machte jedoch den Anfang, indem sie sich kurz vorstellte und zumindest grob ihre Fähigkeiten umriss. So hatte er es sich vorgestellt. Schwertkampf und Fûin. Genjutsus waren nicht ihr Ding. Danach machte sich die Yuki ans Werk. Sie tat es – auf eine merkwürdige Weise. Zwar teilte sie allen mit, dass sie ihr Vermächtnis beherrschte, also das Hyouton und dass sie mit der Klinge umgehen konnte, jedoch nicht, was ihre Schwächen waren. Dennoch lies sich Jinpei nicht anmerken, was er von der Art der Vorstellung hielt.
Die Erste, die sinnvoller Weise etwas zu Ryuuzakis Äußerung Preis tat, war seine Frau. Kameko. Und sie teilte auch mit, wo ihre Fähigkeiten lagen. Dass sie die Jinchûriki des Sanbi war blieb jedoch aus – doch da sie seinen Infos nach die längste amtierenden Jinchûriki in Kirigakure war, würde die ein oder andere Person vielleicht darüber Bescheid wissen. “Ich kann dir nicht sagen, wieso du für die Mission ausgewählt wurdest, da ich nicht gewählt habe. Du bist alt genug, um Chûnin oder sogar Jônin zu sein. Vielleicht soll es ein Wink mit dem Zaunpfahl sein.“, sprach er. Die Worte mochten wohl hart klingen, aber es war leider Fakt. Kameko war eine der ältesten Genin, die ihm jeh unter die Augen gekommen waren. Es war für sie Zeit sich zu beweisen und einen neuen Rang zu erklimmen.
Last but not least stellte sich Makoto vor. Genjutsus waren sein Spezialgebiet. Jinpei nickte zustimmend. “Nun, Squalo. Ich denke, dass auch du was sagen darfst. Mir obliegt die Missionsführung nicht mehr und es ist Yuzuriha-sans Aufgabe das Team zu koordinieren. Wer am Ende ohne Kopf zurückkehrt liegt in eurer aller Hände. Achtet auf einander. Ich hatte von den hier anwesenden bisher als einziges das zweifelhafte Vergnügen gegen einen Jashinisten anzutreten.“

Jinpei legte eine kleine Pause ein. Seine Stimme wurde etwas leiser, aber für die hier stehenden immer noch laut genug, damit sie zuhören konnten, ohne sich anzustrengen. “Vielleicht wissen manche von euch Bescheid wie es sich mit ihnen verhält, aber ich fasse dennoch kurz für euch zusammen. Jashinisten sterben nicht. Egal was ihr macht. Trennt ihnen den Kopf ab und er redet weiter. Rammt ihnen einen Pfahl durchs Herz und er kämpft weiter. Außerdem verfügen sie über eine rapide Heilung, die sogar einigen Heilern die Ehrfurcht ins Gesicht schreibt. Macht sie Bewegungsunfähig, indem ihr sie irgendwie fixiert. Egal ob Genjutsus oder mit Ninjutsus oder gar indem ihr ihnen einen Kunai in den Nacken rammt und dadurch die Nervenbahnen durchtrennt.“ Er drehte sich leicht und fuhr mit dem Finger seine Wirbelsäule entlang. “Ihr müsst sie nicht zerteilen. Manchmal sind die einfacheren Wege die effektiveren. Achtet bei Genjutsus darauf, dass sie sich nicht die Zunge abbeißen können, sonst war es das mit dem Genjutsu...“, er kratzte sich leicht am Kinn und überlegte. Was konnte er noch zu den Sektenanhängern sagen. “Eure Aufgabe ist euch klar? Falls nicht kann Yuzuriha-san noch einmal grob umreißen, worum es geht. Achtet auf euer Leben, vermeidet Verletzungen. Ihr habt keinen Heiler mit euch.“ Der Einäugige hob seinen Rucksack auf und streifte ihn sich über die Schulter. Dann deutete er auf einen Steg, wo ein kleines Schiff stand. “Dieses Schiff wird euch an euren Bestimmungsort bringen. Die Inselgruppe On Dori Shima. Dort angekommen könnt ihr die Inseln recht schnell wechseln. Mehr als den Wasserlauf braucht ihr dafür nicht. Die Reise wird einen halben Tag dauern, sodass ihr gegen späten Abend dort eintreffen solltet. Wie ihr vorgeht müsst ihr selbst entscheiden. Ich kann nichts mehr für euch tun.“ Jinpei zog einen Kunai aus der Tasche und schnitt sich ganz fein in den Daumen. Das austretende Blut verstrich er auf der Handfläche und schob den Kunai zurück. Dann formte er rasch ein paar Fingerzeichen und drückte die Handfläche auf den Boden. Ein braunes Fellknäuel tauchte auf und sah interessiert zu den Anwesenden. “Mokomoko, mach einen Doppelgänger – so ist gut.“ Dann nahm er die beiden kleinen Burschen hoch und reichte einen der Beiden Yuzuriha. Den anderen platzierte er auf seiner Schulter. Keiner der Beiden schien sich für irgendwas zu interessieren. Sie schnüffelten und sahen sich um. “Nützlich wird der hier in erster Linie nicht sein. Knebel ihn und stopf ihn in eine Tasche. Wenn ihr die Mission abbrechen müsst oder ein Teammitglied ausgetauscht werden muss, dann … stech ihn einfach ab. Ich werde dann dafür sorgen, dass ihr Nachschub bekommt. Einverstanden?“, sprach er mit ruhiger Stimme und sah noch einmal alle Teammitglieder an. “Gut, dann wünsche ich euch viel Erfolg!“
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BeitragThema: Re: Hafenstadt Iwaki   Fr Mai 16, 2014 12:15 pm

Der böse Blick seiner Kollegin ließ Ryuzaki völlig kalt. Was jetzt kam, war eine Aneinanderreihung von Informationen, Vorstellungen und Preisgabe eigener Stärken und Schwächen. Das einzig spannende war die Information über eine Genin mit exotischer Haarfarbe, die offensichtlich mit Jinpei verwandt war - oder verheiratet. Wobei Ryuzaki ihr interessanterweise einen anderen Namen zugehordnet hätte. Ihr Gesicht kam ihm bekannt vor, doch noch wusste er nicht, woher.
Higashi ist Jinpeis Familienname, Kame heißt Schildkröte. Möglicherweise ein falscher Name? Und bei Schildkröte klingelt's irgendwie bei mir... wäre ich wacher, käme ich wohl dahinter, sinnierte Ryuzaki still. Ihre Äußerung ließ ihn völlig kalt. Es war ihm egal, ob sie meinte er solle von seinen Stärken und Schwächen erzählen.
"Wir haben also kaum Genjutsuka, hm?," sprach Ryuzaki in die Pause von Jinpei. Eher ungünstig in großen Gruppen. Zusammenarbeit bei unterschiedlichen Ninjutsu war immmer schwierig, wenn man nicht aufeinander eingestellt war. "Ihr dürft mich Squalo nennen, solange wir auf dieser Mission sind. Wie die Waffe an meinem Rücken impliziert, bin ich Spezialist im Schwertkampf - aber auch in der seltenen Kunst der Illusion bewandert."
Squalo hatte bei seinem Auslandsaufenthalt von Jashinisten gehört, aber wie Jinpei korrekt sagte hatte er noch nie gegen einen gekämpft. Woher Jinpei das wusste, konnte Ryuzaki zwar nicht sagen, aber letztendlich interessierte es ihn kaum. Entsprechend waren die Informationen, die er zum Kampf gegen sie gab, recht nützlich für den Swordmen. Damit würde ihm der Kampf gegen diese Wesen vermutlich recht gut liegen. Würde sich zeigen.
Jetzt musste Ryuzaki nur noch darauf warten, dass es losgehen konnte.
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