Tamashii no Utsuri

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 [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe

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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Sep 07, 2016 8:13 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Konohagakures mächtigstes Wahrzeichen sind die Reliefs seiner ehemaligen Hokage. Diese Reliefs überblicken das Shinobi-Dorf von einem gewaltigen Tafelberg aus, welcher einsam aus dem Waldmeer hervorragt. Auf diesem Höhenzug befinden sich einige Gebäude, darunter ein Stützpunkt der Kekkai-Wache. Es gibt jedoch auch ein ansehnliches Stück Wald auf dem Plateau, welches von Shinobi gern als einprägsamer Treffpunkt genutzt wird. ~
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Okt 08, 2016 12:27 pm

Scheinbar war Kazumi gerade blindlinks in eine Tretmine getreten und sie hatte es noch nicht mal bemerkt, sodass sie sich nicht mal wirklich entschuldigen und ihre gewählten Worte auf die ausgelassene Stimmung schieben konnte. Erst Ringos "vergnügte Sachverständigte" sorgte dafür, dass ihr Grinsen wich und ihr Blick kurzzeitig an dem Handgelenk der Älteren festgekettet war. Es ist schön zu sehen, dass wir trotz Allem noch unterschiedliche Ansichten über bestimmte Dinge haben, sagte sie zu dem Thema ernst und blickte zu Ringo auf. Sie wusste nicht genau, was für ein Ausdruck dafür gesorgt hatte, dass Ringos reaktion so ausfiel, aber es war zumindest interessant. Sie ging nicht auf Ringos Worte ein und versuchte auch nicht ihre Meinung zu vertreten. Es war eine untypische Reaktion, mit der kazumi ehrlich gesehen nicht klar kam und nicht wusste, wie sie damit umzugehen hatte. Wahrscheinlich hatten beide Jinchuuriki andere Ansichten zu Kazumis Worten.
Sie wusste ehrlich gesagt nicht, wie sie derzeit auf den Tod anderer Menschen reagieren würde. Fast regelmäßig hatte sie Albträume, in denen regelmäßig irgendwelche Menschen aus dem Dorf starben, nur weil sie sich nicht kontrollieren konnte. Sie verkniff sich, wie wild den Kopf zu schütteln, um diese Gedanken fortzujagen. Stattdessen fixierte sie die Ältere nachdenklich. Scheinbar hatte sie sogar zwei Themen angesprochen, die doch ein wenig ernster waren, als die vorherigen. Natürlich ging sie mit dem Thema Jinchuuriki und Bijus nicht locker um. Sie wusste, wie sie sich zu verhalten hatte. "Wir Jinchuuriki haben wirklich ein risikoreiches Leben", sagte sie und Kazumi konnte wirklich nur zustimmen. Auch wenn dieses Kommentar ein wenig unnütz war. Genau wie Ringo war Kazumi von Anfang an klar gewesen, was auf sie zukam. Auch Kazumi musste an all die Jinchuuriki denken, die sie kannte. Sie kannte Kaori, Masaru hatte sie nur einmal gesehen und Akari war nun mal Kaoris Nachfolgerin. Sie konnte froh sein, dass Akari, nach ihrer Flucht aus dem Dorf, nicht ihr Biju entzogen wurde, sonst würde ihre Schwester ebenso unter der erde liegen wie Kaori. Irgendwie tat der Gedanke weh, auch wenn Kazumi natürlich versuchte nicht an sowas zu denken. Derzeit stand sie eigentlich niemandem wirklich nah. Vielleicht Ryuuko aber mehr gab es da wirklich nicht. Sie versuchte sich eben abzukapseln. Kazumi hing ihren Gedanken nach, weswegen sie merklich zusammenzuckte, als die Ältere mit den Fingern schnippte.
Aber schnell bekam sich Kazumi wieder in den Griff und grinste fröhlich. Sie tat ihre Meinung kund, was sie von Ringos Fähigkeiten hielt und Ringo schien wirklich Viele zu beneiden. Leicht kopfschüttelnd betrachtete sie die Ältere. Ich bin aber auch neidisch. Mein erster Gedanke, den ich hatte, als ich dein Rauchjutsu sah war: Kann ich das auch lernen?,sagte sie leise lachend und kratzte sich am Kopf. aber ich glaube, es ist besser, wenn ich das gar nicht versuche zu lernen. Das wäre jämmerlich, die Techniken eines anderen Clan, beziehungsweise eines anderen Clanmitgliedes zu kopieren.
Sie war jetzt schon schrecklich vorfreudig auf Ringos Vorschläge, wobei sie nicht mal sagen konnte, worauf sie sich am Meisten freute. Natürlich sagte Ringo nicht allzu viel, sodass Kazumi immer noch vor Überraschung fast platzte. Die Ältere nickte sofort in eine Richtung, in der Kazumi die heißen Quellen vermutete. Sofort packte sie Ringos wieder gesundes Handgelenk und zog sie sanft hinter sich her. Du leitest mich, ja?, fragte sie breit grinsend.
Kazumi kam es vor wie eine Ewigkeit, als sie endlich, unter Ringos Answeisungen, die heißen Quellen erreichten. Alleine hätte sie sich jämmerlich verlaufen. Sie war einmal in einer heißen Quelle und das war außerhalb des Dorfes gewesen. Offensichtlich war das nicht die Quelle, die Ringo ansteuerte.
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Fr Okt 14, 2016 4:38 pm

Für Ringo war es stets aufs Neue faszinierend, wie ihre jüngeren Kameraden auf den Rauch reagierten. Sie mochten den Qualm, empfanden ihn als nützlich, schienen ihn gar als eine Art eigenständiges Kekkei genkai zu betrachten. Kazumi plauderte gar, sie habe es zunächst lernen wollen. Doch ein anderer Gedanke hatte sie abgehalten.
"Das wäre jämmerlich, die Techniken eines anderen Clan, beziehungsweise eines anderen Clanmitgliedes zu kopieren."
Ringo lächelte schief. Das musst du so nicht sehen, erwiderte sie sachlich. Zunächst einmal hast du nämlich noch gar kein echtes Clanjutsu von mir gesehen. Der Rauchball, mit dem ich deine Housenka abgewehrt habe? Es war nur Gokakyuu. Ein hundsgewöhnliches Katon, wie es so gut wie jeder Feuernutzer beherrscht. Und der Qualm generell ist wirklich kein Trick, der besonders viel Können benötigt. Im Gegenteil. Sie verzog grüblerisch den Mund, blickte sich um nach etwas, das ihr als Beispiel dienen mochte. Hmmm. Wenn man eine Metapher sucht, ist keine greifbar. Sie wandte sich wieder Kazumi zu. Sagen wir es einfach: Auch du kannst Rauchjutsu anwenden. Simpel, indem du das Katon auf eine leicht andere Art schmiedest. Und zwar einfach... grober. So hat man es mir einmal beschrieben. Wer echtes Katon beherrscht, anders als ich also, erzeugt Rauch, indem er absichtlich schlecht Katon erschafft. Auch bei vielen Anfängern kommt Rauch heraus, ehe sie den Dreh finden und Flammen erzeugen. Es ist eben nur so grundlegend, dass ihnen der Rauch später fast nie mehr unterkommt. Wer über ein Talent in Chakrakontrolle verfügt, spuckt vielleicht sogar nie Rauch, aber er könnte es locker. Sie deutete mit dem Daumen auf sich. Bei mir hat es nichts damit zu tun, wie gut mein Chakra schmiede. Mein Körper erschafft einfach keine Hitze, und so kommt stets nur Rauch. Ausn-...
Stocken. Halt. Nein, sie sollte vielleicht nicht über das Juin reden. Das Juin, welches ihr - ehe es zum Brückenstein des Siegels wurde - die Fähigkeit verliehen hatte, echtes Feuer zu schaffen. Nein, solang das Juin ihr nicht buchstäblich ins Gesicht sprang, musste Kazumi sich darüber keine Gedanken machen.
Aus... diesem Grund kannst du meinen Rauch ruhig lernen, wenn du magst, sprach sie weiter, einen Hauch hektisch, als könne sie damit die kurze Pause überspielen. Es fällt wirklich nicht unter Clangeheimnisse, und ich empfinde es auch nicht als Diebstahl oder Abkupfern, wenn du dir meine Tricks aneignen möchtest.
Nun noch ein wenig Stichelei, darauf springt sie schließlich gut an. So dachte sie. Damit übertünche ich meinen kleinen Ausrutscher noch etwas mehr.
Meine echt speziellen Künste hast du sowieso noch gar nicht gesehen... so wie ich deine Zähne noch nicht, ne? Sie zog die Oberlippe absichtlich weit hoch. Habs nicht vergessen. Beim nächsten Mal musst du sie mir zeigen.

Nach der Behandlung betrachtete Ringo zufrieden ihr Handgelenk. Nun war sie wieder in der Verfassung, die heißen Quellen zu besuchen, ohne das Becken zu versauen. Kazumi hatte wohl auch gute Laune, denn sie zog die ältere Chuunin bereits vorwärts.
"Du leitest mich, ja?"
Wenn du magst. Sie zuckte mit den Schultern. Das bedeutet natürlich auch, dass ich dir sagen kann, wann du aus dem heißen Wasser ins Kalte zu gehen hast. So zumindest verstand Ringo die Bitte ums Leiten - Kazumi war schließlich schon ewig nicht mehr in den Quellen gewesen.
Im Laufen blickte die Sarutobi kurz zurück. Keine Bewegung im Wald, kein Blätterrascheln, kein Schatten flog durchs Geäst.
So gehörte es sich für ANBU.

Die Quellen, die Ringo ansteuerte, befanden sich direkt in Konohagakure und waren zu gewissen Zeiten ziemlich überlaufen. Gerade jetzt aber waren sie ausgesprochen leer; die beiden Kunoichi hatten eine ungewöhnliche Zeit erwischt. Die meisten Kollegen befanden sich auf Mission oder noch immer im Training, weit weg von der Freizeit.
Ringo bezahlte den Eintritt für Kazumi gleich mit. Heute zahlt die Ältere für die Jüngere, erklärte sie standfest. Keine Widerrede. Und davon nehme ich auch noch zwei Flaschen.
Die Dame an der Theke blickte hinter sich aufs Verkaufsregal. Den Reiswein?
Die Limonade.
Die Heißen Quellen verkauften auch Getränke; man bekam Brettchen dazu, die schwimmfähig waren und als Abstellfläche dienten.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Fr Okt 14, 2016 7:45 pm

Kazumi war etwas verwirrt, als Ringo unerwartet gelassen auf Kazumis 'Ich will keine Jutsus von Anderen lernen, die zu einem Clan angehören'. Kazumi war sich sicher, dass es vielleicht komisch war die Rauchjutsus als Jutsu des Sarutobi-Clans anzusehen. Aber es waren Ringos Jutsus. Und Ringo gehörte dem Sarutobi-Clan an. Da war es in Kazumis Denkweise logisch, dass die Jutsus, die die Ältere ausübte trotzdem zu ihr und dem Clan gehörten, ob es nun 'echtes' Katon war oder nicht. Aber vielleicht stand sie mit dieser Denkweise auch alleine da. Wer wusste das schon. Sie wusste selbst, dass ihre Ansichten manchmal komisch waren.Verwirrt blinzelnd sah Kazumi zu ihrer Leidensgenossin, während sie sagte, dass die Jüngere noch gar kein echtes Clan-Jutsu gesehen hatte. Bevo sie fragen konnte, erklärte Ringo schon, dass der Rauchball eigentlich die rauchige und feuerlose Gokakyuu war. Kazumi kam aus dem verwirrendem Blinzeln gar nicht mehr raus. Streng verschränkte die die Arme vor der Brust und sah ringo fast schon tadelnd an. Aber... Es macht doch dich aus, sagte sie und als sie sich selbst hörte, merkte sie erst, wie unlogisch ihre Worte klangen. Du sagst, du schaffst es nicht hin, dein katon so heiß zu machen, dass es richtiges Feuer wird. Dafür fällst du aber unter diesen ganzen, langweiligen Katonnutzern auf. Deine Jutsus bleiben im Gedächtnis und wer sich über deinen Rauch lustig macht, ist dumm. Ich würde gerne vielseitige Jutsus beherrschen. Rauch kann man immer gebrauchen. Ob nun zur Flucht, zum Verteidigen oder zum Hinterhalt. Aber ich würde dich nur kopieren und... das will ich nicht, sagte sie jetzt fast so, als hätte Ringo ihr einen Vorwurf gemacht. KAzumi konnte nicht verstehen, warum Ringo ihren Rauch so abwertete. Er war hundertmal flexibler einsetzbar als Katon. Ringo schilderte, wie es ihr gelingen könnte, das Katonchakra so zu schmieden, dass eben 'nur' Rauch bei rauskam. Fragend legte die Blonde den Kopf schief. Sie hatte nie Rauch aus ihrem Chakra rausbekommen. aber das konnte, wie Ringo schon gesagt hatte, an ihrer Chakrakontrolle gelegen haben. Kazumi war grad am Grübeln und durchstöberte ihr Gedächtnis, auf der Suche nach irgendwelchen Ereignissen in der Vergangenheit, wo sie vielleicht doch nur Rauch hervorgebracht hatte. Dabei hätte sie Ringos stockendes Sprechen fast überhört. Aber auch nur fast. Deswegen schweifte Kazumi zurück zu ihrem Gespräch zu Ringo und legte den Kopf schief. Sie blinzelte Ringo an, eh sie nachdenklich wirkte. Sie verschränkte die Arme hinter dem Kopf und zuckte dann mit einem Blick in den Himmel mit den Schultern. Vielleicht irgendwann... Aber nicht allzu bald. Jedes Jutsu anzufangen zu lernen und nichts zu perfektionieren ist genauso gut, wie gar nichts zu können. Ich möchte am liebsten erst einmal mit meinem Clan und meinem Biju in einklang kommen. Beziehungsweise einen kleinen Fortschritt betreffend der Pfade machen, sagte sie nachdenklich. Sie entschied sich Ringos kurz gehaltene Pause und ihr hektisches Ausweichen vorerst zu ignorieren. Sie wollte Ringo nicht ausquetschen. Vielleicht, wenn sie etwas nicht sagen wollte, hatte es einen guten grund.
Danach grinste sie wieder. diese kleine aber feine Stichelei konnte Kazumi einfach nicht auf sich sitzen lassen. Baaaka... Du hast doch meine Krallen zu spüren bekommen. Das war fürs erste genug. ich wollte nicht, dass deine Schulter noch schlimmer aussieht als dein Arm und dein Handgelenk., sagte sie zufrieden grinsend. Aber, wenn du wirklich nicht zu großen Respekt vor meinen Krallen hast, zeige ich dir beim nächsten Mal gerne meine Beißerchen. Hauptsache ich schaff es, dir nah genug zu kommen, lachte sie zufrieden.
Nach der Behandlung war Kazumi regelrecht euphorisch mit dem Gedanken in die heißen Quellen gehen zu können. Eilig nickte sie. Ja. Am Besten erklärst du mir jedes kleine Bisschen. Außer die sache, wie ich mich ausziehen muss. Das krieg ich vielleicht noch hin. Aber ich kenne die Sitten und die Regeln in den Quellen nicht mehr, sagte sie verlegen, eh sie sich mit Ringo zusammen auf den Weg machte. Ringo führte sie ins Innere von Konoha. Ein unliebsamer Ort für Kazumi, da sie immer irgendwie Panik verspürte Mai, Akari oder Ai über den weg zu laufen. Sie war nicht mehr besonders scharf darauf die Drei zu sehen. Sie genoss lieber die Ruhe, die sie oft alleine hatte, ohne dabei fürchten zu müssen, dass die eine ihr ein schlechtes Gewissen einredete, die Andere vielleicht versuchte sich zu erklären oder gar die Psychologin unter den Dreien versuchte wieder Kazumi auf ihre Gefühle hinzuweisen. Noriko hatte sich natürlich auch in Bewegung gesetzt und war den Beiden Blondinen gefolgt. Norikos Schnauben riss Kazumi etwas aus den Gedanken. Du hast mich allen Ernstes vergessen, huh? Sofort drehte Kazumi den KKopf zur Seite und lächelte sanft. Natürlich nicht. Entschuldige. Aber ich fürchte, du darfst nicht mitkommen., entschuldigend blickte die Natsu zu der Katze, welche hochnäsig den Kopf gen Himmel streckte und die Nase rümpfte. Pfft! Als hätte ich Lust in dieses... Gebäude zu kommen. Ich hasse Wasser!, fauchte sie und Kazumi lachte sofort verlegen. Ich werde mich einfach auf einen gemütlichen Baum verziehen und schlafen, sagte sie entschlossen, eh sie schon davon rannte.
Es war für Kazumi überraschend, dass an ihrem Ziel relativ wenig los war. Sonst hieß es doch immer, dass solche Orte gerne und häufig besucht wurden, sodass es eigentlich nie Zeit für eine richtige Erholung gab. Da war das hier ja echt eine nette Überraschung. Überrumpelt war Kazumi dann aber, als Ringo den Eintritt für sie mitbezahlte. Mit leicht geöffnetem Mund betrachtete sie die etwas Kleinere. Uhhh... Danke... Dafür lade ich dich beim nächsten Mal ein?, fragte sie, als Ringo ihr mit einem Wort sämtliche Widerworte verbot. Dass Ringo auch noch etwas zu trinken kaufte überraschte Kazumi minimal. Aber zeitgleich fiel ihr mal wieder auf, dass sie Erwachsen war. Und damit auch Alkohol trinken durfte. Zum Glück hatte Ringo sich für Limonade entschieden. kazumi fürchtete nämlich, dass sie keinen Alkohol vertrug. Ihr war immer schon schwummrig geworden, wenn Mal nur mal mit Wein Essen verfeinert hatte. Allein der Geruch hatte sie immer ganz duselig gemacht.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Okt 15, 2016 7:04 pm

Eine interessante Debatte. Ringo lächelte Kazumi freundlich zu, während die Jüngere wortreich erklärte, warum sie den Rauch der anderen Jinchuuriki zwar liebte, aber nicht haben konnte - oder wollte. Sie hob die Vorteile heraus, die Vielseitigkeit, die sie doch so liebte, aber eben auch die... Ehrfurcht vor der Originalität.
"Aber ich würde dich nur kopieren und... das will ich nicht."
Das ist lieb. Ringo lächelte kurz noch etwas breiter. Du kannst es dir trotzdem überlegen.
Kazumi räumte schließlich ein "Vielleicht irgendwann" ein. Immerhin. Gleichsam erklärte sie, dass es natürlich nicht nur Vorteile hatte, wenn man sich auf allen Tellern bedienen wollte. "Ich möchte am liebsten erst einmal mit meinem Clan und meinem Biju in einklang kommen. Beziehungsweise einen kleinen Fortschritt betreffend der Pfade machen."
Eine gute Idee, pflichtete Ringo bei.
Auf die Fangzähne angesprochen, verwies Kazumi nur auf einen Rückkampf. "Hauptsache ich schaff es, dir nah genug zu kommen."
Das ist sicher, entgegnete Ringo fröhlich. Spätestens, weil ich auch auf dich zukommen werde. Sie streckte ihr die Zunge heraus. Und nun los.
Auf dem Weg zu den Quellen gesellte sich noch das Kätzchen hinzu, verspürte jedoch keine Lust, mit in die Heißen Quellen zu können. Wobei es wirklich nicht hätte mitkommen können. Tiere waren schließlich nicht erlaubt. Das immerhin wußte Kazumi, während sie ansonsten wohl nur noch wenig über das A und O im Bad im Kopf hatte.
An der Kasse zahlte Ringo für beide, wobei Kazumi anfragte, ob sie dann das nächste Mal dran wäre.
Sicherlich. So läuft das unter Kameraden. Ringo nahm im Nebenbei zwei Limonadenflaschen und zwei Gläser. Letztere drückte sie Kazumi beiläufig in die Hände, schnappte sich das Brettchen und wies mit dem Kopf in Richtung Umkleiden. Dort gehts lang. Zeit zum Umziehen. Sie setzte sich gut gelaunt in Bewegung. Wobei ich mit Umziehen eigentlich Ausziehen meine. In den Heißen Quellen trägt man keine Badeanzüge.
In der Damen-Umkleide herrschte gähnende Leere. Ringo begann sofort, ihre Kleider abzulegen. Sie fing mit der Oberbekleidung an und betrachtete kurz das T-Shirt, nachdem sie es sich über den Kopf gezogen hatte. Am Bauch war der Stoff aufgeschlitzt. Wie gut, dass mein Bauch flach ist. Sonst hättest du noch eine Wunde zum Versorgen gehabt. Aber mein Hemd kannst du nicht heilen, was?
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Okt 15, 2016 7:54 pm

Kazumi war eigentlich noch nie wirklich gut darin gewesen, sich oder ihre Ansichten zu bestimmten Dingen zu erklären. Zumal sie manchmal ein wenig kurios dachte. Aber weder verzog Ringo das Gesicht, weil Kazumi in ihren irgendeinen Mist redete, noch kommentierte sie Kazumis Worte irgendwie abwertend. Das hätte sie der Älteren auch nicht zugetraut. Dafür schien die Sarutobi einfach zu ehrlich zu sein. Ringo lächelte sie einfach, freundlich bleibend, an und verpasste Kazumi so nicht mal ansatzweise den Eindruck irgendwie stur oder ähnlich zu wirken. Es hätte ja auch sein können, dass die Art von Kazumis Erklärung nervig sein konnte. Sie erwischte sich gerne dabei, wie sie sich selbst oder auch mal Noriko auf den Geist ging.
Das Gesicht der Natsu fühlte sich einen Augenblick lang gefährlich warm an, als die Sarutobi auf ihre Worte, dass sie die Ältere nicht kopieren wollte, lächelnd sagte ‚Das ist lieb‘. Es war unsinnig aber für Kazumi war das eines der vielen Komplimente, mit denen die jüngere Blonde einfach noch nicht umgehen konnte. Sie war zwar, auf eine gewisse Art und Weise manchmal aufgeschlossen und offen, aber wirklich mit Kritik oder Lob umgehen konnte sie immer noch nicht. Das würde sie wahrscheinlich auch nicht allzu bald ablegen können. Sie stimmte Ringo letztendlich mit einem unbestimmten Vielleicht zu und danach hing Kazumi mit den Gedanken schon fast im Wasser. Die beiden jungen Frauen sprachen in knappen Sätzen noch einmal über den Wunsch der Natsu, sich mit den Pfaden ihres Biju auseinander zu setzen und ebenso darüber, wie Ringo ihre Beißerchen noch kennen lernen sollte. Die Neunzehnjährige grinste nur stumm, als sich Noriko dann schon verabschiedete und die Blonde zusammen mit Ringo ins Gebäude ging und an der Kasse für sie Beide den Eintritt und zwei Limonadenflaschen bezahlte. Offensichtlich war Kazumi überrumpelt und Ringo brachte sie sogleich noch mehr aus der Fassung. Das einfache Wort ‚Kameraden‘ klang in Kazumis Ohren schrecklich laut und eindringlich, sodass sie fast befürchtete, sich dieses Wort eingebildet zu haben. Es mag für Einige nichts besonderes sein, aber für Kazumi war es schon überraschend als Kameradin betrachtet zu werden. Nachdem sie sich ein wenig von mai und Akari abgeschottet fühlte, hätte sie nicht erwartet allzu schnell jemanden zu treffen, der sie irgendwie anders nannte, als eine Fremde. Sie war sich nicht mal klar, ob man sich nach einem kleinen Trainingskampf schon als Kameraden bezeichnen konnte. Aber den Gedanken schob sie automatisch in den Hintergrund, als Ringo ihr die zwei Gläser in die Hand drückte.
Kaum hatte sie realisiert, was sich in ihren Händen befand, deutete Ringo schon in eine Richtung, wo sich die Umkleiden befinden sollten. Sie legte fragend den Kopf schief. ‚Umziehen‘? Noch eh sie ihre Frage stellen konnte, beantwortete sie Ringo sofort. ‚Wobei ich mit Umziehen eigentlich Ausziehen meine. In den Heißen Quellen trägt man keine Badeanzüge.‘ Sofort hatte Kazumi wieder das Gefühl, als würde ihr Gesicht in Flammen stehen. Lediglich nur schlimmer als zuvor. Sie wurde rot bis zu den Ohren und glich einer überreifen Tomate. Schnell senkte sie den Blick, in der Hoffnung das die andere Jinchuuriki ihr Gesicht und die Farbe in diesem nicht gesehen hatte. Kazumi betrat nach Ringo sichtlich scheu die Umkleide. Fast wie ein Spanner, der sich bereit machte, sich zu verstecken sobald er nur eine halbnackte Frau zu Gesicht bekommen würde. Während Kazumi sich umsah, fast so als würde sie gucken, dass wirklich niemand da war, begann Ringo sofort sich auszuziehen. Dementsprechend überrascht/erschrocken war Kazumi, als sie sich zu der Anderen umgedreht hatte. Da stand Ringo, betrachtete ihr Shirt, welches sie in den Händen hielt und Kazumi konnte sich nicht zusammenreißen und starrte erst einmal wie ein alter, perverser Spanner. Sie sah zwar nicht mal ansatzweise so widerlich aus, aber ihre Blicke, mit denen sie Ringos Körper musterte war sichtlich spürbar. Äh…, sagte sie etwas überfordert, eh sie den Kopf schüttelte und schnell die Gläser an die Seite stellte, um die nicht wirklich noch fallen zu lassen. Du.. hast meinen Angriff einfach rechtzeitig und schnell genug ausweichen können. Sicherlich wäre dir das auch gelungen, wenn du nicht so schlank wärst., sagte sie, während sie ihrerseits zuerst damit anfing sich ihre Schuhe und Socken auszuziehen. Erst danach zupfte sie an ihrem hellbraunem Pullover, den sie sich auch gleich über den Kopf zog und dann, relativ auffällig langsam zusammenlegte. Heilen kann ich dein Hemd leider nicht, nein, bestätigte sie trotz ihrer Nervosität leicht belustigt. Aber man kann es im Notfasll sicherlich so nähen, dass die beschädigten Stellen kaum zu erkennen sind, sagte sie und sie sah in Ringos worten auch keien Kritik. Eher war das wie ein Wink mit dem Zaunpfahl auf dem Stand ‚Ey, das war Anerkennung‘. Seufzend fing sie, nachdem sie ihren Pullover zusammen gelegt hatte, an sich das weiße Hemd, das sie drunter getragen hatte, aufzuknöpfen.
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   So Okt 16, 2016 9:55 am

Ringo nahm die überreife Tomate nicht wirklich wahr; wie sie auch zuvor nicht registriert hatte, dass Kazumi die Bezeichnung "Kameraden" sehr hoch wertete. Stattdessen war sie in Gedanken schon beim entspannenden Teil der Unternehmung. Oder eben bei ihrem Hemd.
"Du.. hast meinen Angriff einfach rechtzeitig und schnell genug ausweichen können. Sicherlich wäre dir das auch gelungen, wenn du nicht so schlank wärst."
Hmmm, machte sie kritisch, Aber wär ich auch rechtzeitig und schnell ausgewichen, wäre ich nicht schmal? Ihrer gelassenen Stimmlage war anzumerken, dass sie diese Frage nur rhetorisch meinte. Plauderei eben, wie auch die Frage nach Iryo-Jutsu, die Textilien versorgen könnten. Wenn sies könnten, wäre es für Puppenspieler sicherlich toll, dachte sie bei sich. Dann könnten zerbrochene Teile geflickt werden wie gebrochene Knochen. Würde die Feldärzte allerdings auch zu Mechanikern machen, statt mit Blutspritzern voller Öl und Schmiere.
"Aber man kann es im Notfall sicherlich so nähen, dass die beschädigten Stellen kaum zu erkennen sind."
Ja. Mal sehen. Wann hab ich zum letzten Mal Nähzeug in der Hand gehabt? Vielleicht heb ich mir diesen Spaß auf zum nächsten, langweiligen Dienst. Auch wenn eine Kunoichi mit Nadel und Faden auf Wache sicherlich ein gewaltiges Klischee war. Fast so sehr wie der riesige Kämpfer mit Streithammer, der Socken strickte, wenns nix zu erschlagen gab.
Ringo legte das Hemd zusammen, stieg aus der Hose, entledigte sich der Unterwäsche und langte nach einem der Handtücher, die in geöffneten Schließfächern bereit lagen. Stattdessen legte sie ihre Klamotten hinein. Gemächlich wickelte sie sich in das Tuch. Schließ deine Kleider in eins der Fächer. Leg dir das Handtuch um; wir kommen nicht sofort ins Bad, sondern müssen über einen Flur. Besser also, alles war bedeckt und verpackt. Sie wandte die Aufmerksamkeit nun erstmals vollends Kazumi zu. Die sich sehr langsam fertig zu machen schien. Fast fertig?, fragte sie, was eine freundliche Art war, um Tempo zu bitten.
Aus der Damenumkleide heraus würde es über einen Flur gehen und Richtung Frauenbad. Selbiges war klassisch und traditionell eingerichtet, mit dekorativen Felsen und hölzernen Bänken als Umrahmung. Das Becken mit heißem Wasser nahm das Zentrum ein, am Rande gab es Duschköpfe für kaltes Wasser - Baden war schließlich auch ein Mittel zur Förderung der Gesundheit, und dazu gehörte das Abschrecken mit eisig kaltem Wasser.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Okt 18, 2016 8:20 am

Ringos Überlegung war gut und logisch. Hätte sie trotzdem ausweichen können, wenn sie eben etwas stabiler gewesen wäre? Fragend blickte sie Ringo an, eh sie sich nachdenklich ans Kinn griff und sich eine gute Antwort überlegte. Das ist ne gute Frage, sagte sie trocken. Ich denke schon. So wie du mit deinem Körper umgehen kannst, bezweifel ich nicht, dass du deine Reaktionsfähigkeit an deinen Körper angepasst hättest, sagte sie und blickte Ringo leicht lächelnd an. Ich denke, wenn du von klein auf mit einem stabileren Körper trainierst und dabei ernsthaft nicht abnimmst, lernst du auch Angriffen anderweitig auszuweichen., sagte sie zuversichtlich und grinste. Sicherlich wäre dir dann auch schon was eingefallen, wie du meinen Ausweichen könntest. Und wenn du mir dann einfach nur Rauch ins Gesicht gepustet hättest
Allein bei dem Gedanken vergrößerte sich ihr Grinsen. Das wäre zwar zu ihrem eigenen Nachteil gewesen, aber dann hätte ihr Ringo wortlos bestätigt, wie genial und flexibel ihr Rauchjutsu war. Dementsprechend hätte sie sich über so einen Überraschungsmoment und den fehlgeschlagenen Angriff nicht unbedingt geärgert. Zumindest nicht ganz bei dem Rückblick. Am Anfang sicherlich schon. Ringos Frage schwang voller Rhetorik und dennoch beantwortete Kazumi die so, wie eine wichtige, ernstgestellte Frage. Eh sie sich weiter zu viele Gedanken machte, schüttelte sie leicht den Kopf. Sie konnte sich manchmal wirklich in Gedanken verrennen, die es eigentlich gar nicht wert waren, dass man so lange drüber nachdachte. Und Kazumi zählte zu den Menschen, die sich gerne in Gedanken verrannen und dadurch die Realität und die Umgebunng vollkommen ausblendeten und dann auf eine gewisse Art und Weise vollkommen verpeilt da zu stehen, weil Ringo schon fertig, mit einem Handtuch umwickelt, da stand und auf Kazumi wartete, die noch mit halb aufgeknöpftem Hemd da stand. Sie bekam gerade noch Ringos freundlich angesprochene Anweisung mit und machte sich dann schnell daran, sich die restlichen Sachen auszuziehen, zusammen zu legen und, wie Ringo sie darauf hingewiesen hatte, in dem Schließfach zu verstauen. Schnell wickelte sie sich das Handtuch um den Körper.
Bin startklar!, sagte sie freundlich, schnappte sich die Gläser, die sie beiseite gestellt hatte und wartete darauf, dass Ringo vorging und Kazumi weiterhin anweiste, wie sie sich hier zu verhalten hatte. RIngo ging wenig später vor, verließ die Damenumkleide und ging mit Kazumi im Schlepptau durch einen Flur. Aufmerksam und neugierig schaute sie sich Blonde um und versuchte wirklich Alles, was ihr in den Blick fiel, in ihrem Hirn einzubrennen. Immerhin war das für sie sehr selten, dass sie offentliche heiße Quellen oder öffentliche Badehäuser aufsuchte. Generell gab sie sich mit dem Bad zuhause zufrieden, besonders da sie sonst immer in 'Gefahr' geriet, mit zu vielen Menschen in Kontakt zu kommen. Sie wollte größtenteils eben wirklich immer alleine sein. Dass sie jetzt mit Ringo hier war, war eine ungeplante aber schöne Ausnahme. Umso dankbarer war sie auch, dass sonst kaum Leute hier waren. Als die beiden Blonden den Bereich des Frauenbades betraten, musste sich Kazumi zusammen reißen, um nicht neugierig über Ringos Schulter in den Raum zu spähen. Sie mochte allgemeint immer den altmodischen und tradionellen Stil. Ihr Zimmer Zuhause war auch größtenteils traditionell, größtenteils mit dunklem Holz eingerichtet, mit einer ganzen Menge an Pflanzen.
Sie verspürte ernsthaft die Lust einfach in dieses herrliche, vor sich hin dampfende Becken, hineinzuspringen. Aber das ließ sie bleiben. Sicherlich hatte es einen guten Grund, dass sie, bevor sie das Becken erreichten, an einigen Duschköpfen vorbei kamen. Müssen wir uns vorher abduschen?, fragte sie deswegen, als sie mit dem Finger auf die ganzen duschköpfe deutete.

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Out: Sry, dass es so lang gedauert hat Sad
Mir gings gestern nicht so gut und deswegen hat es eine weile gedauert. Ich hoffe der Post ist okay Very Happy
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Okt 18, 2016 11:30 am

"Sicherlich wäre dir dann auch schon was eingefallen, wie du meinen Ausweichen könntest. Und wenn du mir dann einfach nur Rauch ins Gesicht gepustet hättest."
Jetzt schmeichelst du mir wirklich, entgegnete Ringo, wobei sie es fast wie einen Tadel klingen ließ a´la Erwarte nicht so ungemein viel von mir. Doch ihre bescheidene Fassade war nicht sonderlich haltbar. In ihrem verstohlenen Grinsen zeigten sich die Risse sehr rasch. Aber ja, da hast du ganz recht. Indem sie Zähne zeigte, glitt eine dünne Schliere von Grau zwischen dem Weiß hervor.
Als sie bereit waren, schnappte sich Kazumi die Gläser, Ringo das Brettchen und die Flaschen. Dann zogen sie durch den Flur zum Frauenbad. Ringo war schon öfters hier gewesen; entsprechend schenkte sie der Dekoration aus Fels und Holz nur routinierte Aufmerksamkeit. Sie stellte Getränke und Brettchen auf dem Rand ab und schaute sich zu Kazumi um, als die Jüngere eine Frage an sie richtete.
Genau, vorher abduschen, erwiderte sie sachlich, trat vor, legte das Handtuch ab und hängte es an einen Haken. Das Becken mit heißem Wasser dient allein der Entspannung, und so soll möglichst wenig Dreck hineinkommen. Daher reinigen wir uns zunächst hier an den Duschköpfen. Sie nahm einen von der Wand, hielt ihn in Kazumis Richtung. Natürlich hat es auch noch andere Gründe, warum dieses Wasser hier nur eine einzige Temperatur-Einstellung hat. Irgendwelche gesundheitlichen Gründe, die besagen, dass man nicht nur heiß baden sollte. Sie vermied auffälligerweise, zu sagen, was die Alternative zu heißem Wasser war.
Aus purer Höflichkeit heraus wartete Ringo ab, bis Kazumi ihr Handbuch aufgehängt hatte. Dann würde sie ohne jedes Wimpernzucken abdrücken und einen kalten, eisigen Schwall auf ihre arglose - war sie arglos genug, einen auf sie gerichteten Duschkopf nicht als Gefahr einzuschätzen? - Kameradin loslassen.
Zeigen, nicht bloß behaupten.

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Out: Kein Ding ^^ Hoffe, dir gehts wieder ^^ Post ist wie immer super
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Di Okt 18, 2016 5:35 pm

Kazumi lachte leise. Nicht zu aufdringlich und nicht zu schrill. Einfach nur ein leises Lachen, erheitert und fröhlich. Ringo-san. Ich schmeichel dir nicht. Ich bin nur ehrlich. Außerdem kann ich nichts dafür, dass du deine tollen Jutsus so flexibel einsetzen kannst, sagte sie leicht zwinkernd und zutiefst anerkennend. Ringo war neidisch? Da sollte die Ältere froh sein, dass sie der Größeren nicht in den Kopf gucken konnte. Dann würde sie sehen, wie sehr sie die Ältere bewunderte. Sie hörte zwar den leichten Tadel aus der Stimme der Sarutobi heraus, aber warum sollte sich Kazumi zurückhalten? Vielleicht übertrieb sie ein wenig, aber sie verteidigte ihre Meinung und sie fand Ringos Jutsus wirklich so flexibel wie beispielsweise ihre eigenen Katzentechniken. Ringos bescheidene Fassade bröckelte schnell und als sie breit grinsend Zähne zeigte, glitten feine Rauchschwanden hervor und Kazumi konnte nur grinsend den Kopf schütteln. Baka! Mach mich nicht noch neidischer und eifersüchtiger als ich wegen deiner Rauchjutsus sowieso schon bin. du siehst übrigens aus, wie n wandelnder, qualmender Schornstein, sagte sie breit grinsend.
Aber dann machten sich die Beiden auf den Weg zum Frauenbad. Ringo bestätigte wenig später die Frage der Natsu und sagte, dass sie sich Beide vorher abduschen mussten. Kaum eine Sekunde später legte Ringo ihr Handtuch ab und hängte es an einen Harken und wieder mal musste die Blonde unweigerlich etwas starren, eh sie die Augen schloss und leicht den Kopf in den Nacken legte. Wie sehr es sie nervte, dass sie bei nackten und halbnackten Körpern einfach nur starren und knallrot anlaufen konnte. Sie strich sich durch die Haare und versuchte dabei nicht vollkommen fix und fertig auszusehen, sondern eher wie jemand, der sich, wegen der Luftfeuchtigkeit ein paar Strähnen aus dem Gesicht strich. Danach nahm Ringo einen Duschkopf in die Hand und streckte ihn Kazumi entgegen. Es sah fast so aus als wolle die Ältere sie mit dem Wasserstrahl attackieren. Kazumi legte fragend den Kopf schief, eh sie selbst langsam ihr Handtuch ablegte und es neben Ringos an einen Harken hing. Gesundheitliche Gründe?, fragte sie währenddessen nach und blickte leicht fragend zu der anderen Blonden. Warum sagte sie ihr denn nicht um was es sich da für eine Temperatur handelte? 'Eine einzige temperatur-Einstellung' klang zwar wunderbar professionell. Aber eine richtige Temperatur wäre dann doch interessanter gewesen. Wurde man etwa mit kochend heißem wasser abgewaschen, damit man in dem warmen wasser des beckens nicht abklappte oder gar sofort wegen der Wärme einschlief?
Aber dann schoss ihr eine Antwort durch den Kopf. Natürlich! Zur Immunkräftigung und zum Gefäßtraining gab es oft eine einzige Möglichkeit, was man vor dem warmen Bad machen konnte. Und das war der grausame Wechsel zwischen warmen und kaltem Wasser. Sie drehte gerade noch den Kopf zu Ringo und sah mehr als argwöhnisch zu Ringo und dem Duschkopf und dann war es schon zu spät. Ringo schoss einen eiskalten Wasserstrahl auf die Blonde NAtsu ab. Ein erschrockender, quietschender und entsetzter Schrei entwich der Blauäugigen, eh sie, wie vom Blitz getroffen zurückschreckte. Sofort sah sich Kazumi um, griff sich ebenfalls einen Duschkopf und richtete ihn auf Ringo. Friss das!!, rief sie, mit leicht zitternder und noch immer leicht beleidigter Stimme aus, eh sie ebenfalls Ringo mit einem eiskalten Wasserstrahl attackierte.
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Out: Ja, danke^^ Es geht mir schon wieder besser (: und natürlich wieder danke für dein Lob <3 Das freut mich riesig und dein Post war hammer XD Ringo ist so n fieses Stück XD
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Okt 19, 2016 9:36 am

Eben nach war es um Rauch und Schornsteine gegangen; Kazumi hatte Ringo als Solchen bezeichnet. Ja, aber immerhin ist meine Lunge nicht voller Ruß, hatte die Sarutobi daraufhin geantwortet. Obgleich sie kurzzeitig die Phase gehabt hatte, da sie um ein Haar mit dem Rauchen angefangen hätte, einfach aus Image-Gründen.
Nun aber ging es um Gesundheit. Um eisig kaltes Wasser, und Kazumi bekam ihre Dosis an Gesundheit, was mit erwartbarer Reaktion einher ging. Zuerst Quietschen, dann Rache. Ringo duckte sich tief bis auf Kniehöhe, sodass der Strahl im Bogen über ihren Kopf hinweg und auf ihren Rücken oder darüber hinweg klatschte. Sie schnellte zur Seite, weiterhin den Duschkopf in der Hand - der Schlauch dazu war ziemlich lang. Warum bloß?
Wasser frisst man nicht, entgegnete sie platt, Und nun ertrag es wie ein Mann, du Mädchen, wie man so sagt. Ringo verwendete den Duschkopf im Grunde wie eine Waffe, täuschte nach rechts und wirbelte ihn plötzlich zur andern Seite. Dabei drückte sie wieder auf den Knopf, der übrigens nach Prinzip Totmann-Schalter funktionierte. Wieder ging eine Ladung in Kazumis Richtung, erneut auf Kopfhöhe.


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Das freut doch ^^ Danke fürs Lob, deiner ist auch toll Wink
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Do Okt 20, 2016 8:48 am

Kazumi konnte es sich nicht verkneifen, aber sie dachte allen ernstes, dass Ringos Angriff mit dem eiskalten Wasser einfach nur die Rache dafür war, dass das hemd der Älteren bei dem Trainingskampf in Mitleidenschaft gezogen worden war. Natürlich im verspaßtem und verspieltem Sinn. Es war schon witzig, nachdem die Jüngere den ersten, wortwirklich eiskalten, Schock überwunden hatte. Zuvor nahm sie es ehrlich gesagt einfach nur persönlich. Sie würde echt gernde die Zeit zurückdrehen, nur um diesen grausam, fiesen angriff ausweichen zu können. Denn jetzt erwartete sie eine schwierige Aufgabe. Sie musste ringo treffen. mindestens genauso eiskalt, wie die Ältere es eben bei ihr geschafft hatte. Ihr war im ersten Moment ziemlich kalt, lediglich die Raumtemperatur half, dass sie nicht noch mehr fror. Und zum Glück schaffte es Kazumi sich sogleich von dem Schock abzulenken.
Sie wollte es der Älteren gleich tun. Sie griff nach einem Duschkopf, direkt neben sich an der Wand, und hielt ihn direkt auf Ringo, eh sie die Ältere natürlich auch mit eiskaltem Wasser attackierte. Aber offensichtlich hatte Ringo damit gerechnet. Sie duckte sich, bevor der Wasserstrahl sie erreicht hatte, sodass dieser über dem Kopf der Sarutobi hinwegsauste. Du bist voll unfair! Mich eiskalt zu attackieren aus dem Hinterhalt, aber selbst ausweichen, wie n Angsthase!, meckerte die Blonde sogleich los, als ihr Schuss daneben ging. Ringo sprang zur Seite und gab natürlich zu den Worten Kazumis ihren Senf dazu. Dann sauf es halt!, fauchte sie, eh ihr auffiel, dass Ringo nun wieder zum Angriff ansetzte. Anstatt sich zu ducken, sprang  Kazumi in die Luft, sodass der Wasserstrahl knapp unter ihr ins Leere ging. Ich hab keinen Grund es wie ein Mann zu nehmen, Bakaaaaa!, knurrte sie, eh sie wieder zum angriff ansetzte. Willst du echt noch eine dicke Lippe riskieren? Du willst doch wohl nicht unser Kämpfchen weiterführen?, fragte sie, während sie jetzt den wasserstrahl abfeuerte und dabei auf den Bauch der Sarutobi zielte. Wenn du mich weiter ärgerst, kriegst du wieder meine Krallen zu spüren!, drohte sie der Älteren und das meinte die Größere sogar offensichtlich ernst.

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Vielen lieben Dank Very Happy
Mal gucken ob Kazumi es schafft Ringo nass zu spritzen oder obs so ausartet, bis Kazumi versucht ringo mit ihren krallen zu foltern XD
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Fr Okt 21, 2016 3:56 pm

Unfairness. Na, darüber hatten sie sich ja bereits ausgetauscht. Nun befanden sich die beiden Kunoichi in einer spontanen Wasserschlacht, wobei Kazumi ebenso geschmeidig ausweichen konnte wie Ringo. Gewöhnliche Menschen hätten es niemals gewagt, so wie diese beiden in einem Raum mit nichts als nassen Fließen als Untergrund herumzutoben und zu hüpfen. Doch sie waren schließlich Shinobi... In einem Bad herumzuturnen, gehörte zu den Vorzügen des Jobs.
Kazumi federte in die Höhe und schüttete einen Wortschwall über Ringo aus. "Wenn du mich weiter ärgerst, kriegst du wieder meine Krallen zu spüren!"
Ich hatte, entgegnete Ringo unglaublich sachlich, als Kind mal eine Katze. Die war genauso. Sie verbarg ein Kichern, nahm festen Stand und verlagerte das Gewicht auf den Fußballen des vorn stehenden Fußes. Aber stimmt! Ich sollte nicht ausweichen! Das tat sie auch nicht. Der Wasserstrahl traf sie, und Ringo setzte zu einem weiteren, schlauen Spruch an... als sie feststellte, dass das Wasser wirklich sehr kalt war.
Quietschen.
Ja, sie quietschte. Was ist das! Warum ist es so kalt! Sie haben es kälter gestellt! Es sollte doch gar nicht verstellbar sein! Eine einzige Temperatur-Einstellung, zum Kuckuck!
Immerhin bekam sie noch hin, was sie sich vorgenommen hatte: Sie schoss vorwärts, durch den eisigen Wasserstrahl und in Nahkampf-Reichweite. Inzwischen hatte sie ihren eigenen Duschkopf fallen lassen, denn der Schlauch war möglicherweise nicht lang genug. Mit der rechten Hand packte sie stattdessen Kazumis Duschkopf, stemmte sich kräftig dagegen und kippte ihn... aufwärts. Richtete ihn direkt aufwärts.
Mit dem Ergebnis, dass sich das eisige, frostige Wasser gleichmäßig über beide Kunoichi ergoß.
Zugegeben... Mein Fehler, sprach Ringo trocken. So seltsam dies in dieser Situation auch klingen mochte. Unentschieden?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Okt 22, 2016 9:43 am

Im ersten Moment konnte Kazumi selbst gar nicht sagen, ob sie wirklich 'sauer' auf Ringo war oder ob sie einfach nur der Ehrgeiz gepackt hatte, der sie ein bisschen auf Hochtouren laufen ließ. auf jeden Fall meinte sie ihre Worte ernst. Vielleicht nicht unbedingt so beleidigend oder unhöflich wie Außenstehende das einschätzen würden, aber da derzeit sowieso keine Leute hier waren, brauchte man sich deswegen keine Gedanken machen. Vielleicht hätten sich manche Damen künstlich drüber aufgeregt, was die beiden Kunoichi hier trieben. Aber man konnte es doch fast wieder als Training bezeichnen. Die Aufgabe lautete dann zwar nicht unbedingt 'Setzt den ganzen Laden unter Wasser ' aber als Kazumi nach ihrem Angriff mit dem kalten Wasser wieder auf den nassen Fliesen gelandet war, war ihr ebenfalls auch aufgefallen, wie rutschig der Untergrund geworden war. Eigentlich auch eine wunderbare Trainingsmethode, wie sie fand.
Sie war auch überrascht gewesen, das Ringo ihrem nassen Angriff nicht ausgewichen war. Denn ganz ehrlich, Kazumi hatte wirklich wieder sowas wie eine Herausforderung und ein Kräftemessen erwartet. Deswegen war sie überrascht, als sie Ringo, untypisch, wenn Kazumi das so sagen konnte, aufquietschen hörte. Das war ein Ton, den sie von der Sarutobi nicht erwartet hätte. Deswegen stand sie im ersten Moment, während sie das grausam kalte wasser weiter auf Ringo hielt, etwas dumm da. Ihr Blick war untypisch skeptisch auf die Ältere gerichtet und Kazumi sah aus, als hätte man gerade ein Dutzend kleine Hunde auf sie losgelassen, die sie freudig ansprangen und abschlabberten. Und Kazumi hasste Hunde. Dann aber, als sie sich fasste, lachte sie laut los. Voller Schadenfreude und Genugtuung. Dieser Ton hatte sie einfach aus der Bahn geworfen. Kichernd hielt sie sich mit der freien hand den Bauch, während die andere Ringo weiterhin ins Visier nahm. auch wenn es schwer war, diese Hand nicht einfach abzusenken. So erheitert, wie sie war, wurde sie auch unvorsichtig. Sie merkte ziemlich spät, dass sich Ringo durch den Wasserstrahl auf sie zubewegte. Sie wollte zurückschrecken, war aber offensichtlich zu langsam. Die Hand der kleineren griff nach dem Duschkopf der Natsu und drückte ihn ins Vertikale. Ganz schön frustrierend, dass eine Kleinere mehr Kraft hatte als die Blonde. Aber diese Erkenntnis war schnell unwichtig geworden. denn das kalte Wasser aus dem Schlauch schoss nun wie ein Springbrunnen in die Höhe, eh er die beiden Blondinen gleichmäßig mit dem Wasser übergoss. So langsam konnte sich Kazumi doch an das Wasser gewöhnen, auch wenn es nicht unbedingt länger ertragen wollte als nötig.
"Zugegeben... Mein Fehler", hörte Kazumi die Ältere sagen und am Liebsten hätte sie spaßeshalber sowas gesagt wie: 'Ach, sag blos.' Aber sie ließ es stecken und konzentrierte sich darauf, den Wasserschwall zu unterbinden, weswegen sie Ringos Hand abschüttelte und sie selbst auch den Knopf losließ. Unentschieden und ich darf mich für diesen hinterhältigen Angriff rächen, sagte sie mit einer ernsten Stimme und sah Ringo 'vernichtend' an. Es sollte so sein, allerdings war es nur ein ungut verheißendes Grinsen zusammen mit einem leicht unheimlichen Blick. Was der Natsu wohl durch den Kopf ging? Vieles. Unter anderem die Idee, einfach in das Becken voller wasser zu springen und Ringo mit einem Schwall heißen Wassers zu übergießen. Aber sie wusste nicht, wie tief das Becken war. Die zweite Idee war einfach, Ringo unter Wasser zu drücken... Was auch schwer war, wenn man nicht wusste wie tief das Becken war. Wollen wir jetzt ins warme Wasser? Deine Attacke war nicht nur hinterhältig, sondern auch eiskalt. Ich brauch was warmes!, lachte die Blonde. Unter Anderem auch um der Sarutobi zu zeigen, dass sie die ganze Sache nicht wirklich nachtragend nahm.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   So Okt 23, 2016 9:09 am

Für den hinterhältigen Angriff rächen? Ringo schaute skeptisch. Auch wegen des... Starrens, welches Kazumi in sie hineinzubohren versuchte. Sie lächelte zur Antwort, freundlich und einvernehmlich. Als würde sie zustimmen. Sie lächelte auch dann noch, als ihre Hand verrutschte, einen besseren Halt auf der improvisierten Waffe fand und zuallererst Kazumis Finger von dem Knopf schob. Der Wasserstrahl versickerte abrupt.
Wirst du übermütig?, fragte sie heiter. Ich bin immerhin dein Senpai. Die Entschuldigung eines Senpai sollte einem Kouhai zehnmal mehr wert sein als jede Rache-Aktion. Sie legte sehr viel Gewicht auf Senpai und Kouhai. Psychologische Kriegsführung.
Ringo ließ auch die zweite Hand verrutschen, schuf einen Hebelgriff und klaubte Kazumi beiläufig den Duschkopf aus der Hand, um ihn an die Wand zurückzuhängen. Außerdem hast du das doch alles ganz toll gemacht? Mehr Schmeichelei. Inzwischen hatte Ringo den Eindruck gewonnen, die andere Jinchuuriki damit am besten von bösen Gedanken abbringen zu können - auch wenn sie durchaus gerechtfertigt wären. Du hast recht, gehen wir nun ins Warme. Du hast recht. Die wunderbare Wirkung dieser Worte, Ringo kannte sie gut.
Am Beckenrand setzte die Sarutobi das Holzbrettchen aufs Wasser, stellte die Gläser dazu und goss Limonade ein. Dann stieg sie hinterher, langsam und darauf bedacht, dass das schwimmende Tablet nicht ins Schaukeln geriet. Das Wasser war derweil wirklich heiß; sie atmete kurz und scharf ein, als sie bis zu den Beinen eintauchte, und rutschte dann vorsichtig hinterher, bis sie bis zum Hals untergetaucht war. Mit den Füßen fand sie den Boden. In einem viel entspannteren Atemzug ließ sie die Luft wieder raus.
Endlich beim besten Teil, stellte sie fest und setzte sich auf einen Stufenabsatz im Becken, der als Bank gedacht war. Nun können wir gemütlich reden. Sie schaute, wohin das Brettchen-Boot gedriftet war, und fischte es her. Nachdem sie einen Schluck getrunken hatte, stellte sie das Glas wieder zurück und schubste es sachte in Richtung Kazumi. Womit fangen wir an? Mit unserer werten Familie? Sie lächelte schief. Stellten ja schon fest, dass wir beide so unsere Last damit haben.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   So Okt 23, 2016 3:08 pm

Kazumi hatte eigentlich schon Lust, herauszufinden, wie Ringo reagieren würde, wenn es die Natsu ernsthaft wagte, sie nass zu spritzen. Die Jüngere würde das wahrscheinlich nicht ganz so locker hinnehmen. Sie würde es wieder als irgendeinen Hinterhalt und irgendeinen Angriff sehen, den es zu kontern galt. Allerdings schien Ringo, ähnlich wie Kazumi zuvor wegen Ringos Quietschen, ein wenig skeptisch drein zu blicken. Nur das Ringo gerade so skeptisch wirkte, weil Kazumi ihr Rache geschworen hatte. Zumindest dachte die Natsu das. Das war zumindest das Logischste. Nachdem sich die Gesichtszüge der Sarutobi wieder verändert hatten und zu einem Lächeln wurden, als Kazumi von der Rache gesprochen hatte, fiel es der Natsu/Fudo auch ziemlich schwer einen gewissen Ernst in ihrem Gesicht beizubehalten. dann kam sie mit ihrem freundlich-belehrendem Ton, den sie teilweise auch von Ryuuko kannte, weswegen Kazumi nicht anders konnte, als fett zu grinsen und den Kopf zu schütteln. Mal abgesehen von der Tatsache, dass sie das Wort Kouhai irgendwie an ihren verstorbenen Sensei erinnerte, hatten die Worte der Älteren einfach nur einen belustigenden Effekt. Immer wieder konnte sie nur den Kopf schütteln, während sie leicht Ringo belächelte. Ich bin nicht übermütig und ich werde es auch nicht. Ich bin einfach nur zu nett um dich ohne mit der Wimper zu zucken in einen Hinterhalt zu locken, wie du es getan hast, Ringo-Senpai, sagte die Blauäugige und betonte dabei Ringos neue Bezeichnung umso deutlicher. Ringo nahm ihr beiläufig den Duschkopf aus der Hand und blickte danach ein wenig verwundert drein, als sie merkte, dass Ringo ihn an die Wand zurückhängte. Danach grinste sie Ringo spöttisch an. Was hab ich denn toll gemacht Senpai?, fragte sie und verschränkte leicht die Arme vor der Brust. Das ich bei dem rutschigen Boden nicht volle Kanne ausgerutscht und den Boden mit meinem gesicht gewischt habe?, fragte sie und auch wenn es sie betraf, konnte sie sich nicht zusammen reißen und musste leise lachen.
Danach aber stimmte die Ältere ihr zu, sodass das für beide der Startschuss war, ins Wasser zu gehen. Insgeheim platzte Kazumi schon vor Aufregung. Es war eben eine Seltenheit und das wollte sie genießen. Ringo ging voran, setzte das Brettchen aufs Wasser und füllte den beiden Blondinen die Limonade ins Glas. Kazumi setzte sich mit etwas sicherheitsabstand an den Beckenrand und hielt ihre Beine in das herrlich warme Wasser. Dadurch dass sie die Beiden mit kaltem wasser durchnässt waren, fühlte sich das Wasser auch noch viel heißer an und auch kazumis Beine brannten ein wenig, aber sofort spürte sie, wie ihr etwas kalten Beine wieder warm wurden. Sie band sich ein bisschen vorfreudig die Haare nach oben, damit sie gemütlich, bis zum Kinn unter Wasser gehen konnte, ohne dabei sich die ganzen haare nass zu machen. Sie fand außerdem dass es viel angenehmer war mit hochgebundenen haaren da zu sitzen und das Wasser zu genießen. Danach rutschte sie langsam und vorsichtig ins Wasser und seufzte ab und an mal ein wenig zischend aus, als ihr dann doch die Hitze zu kopf stieg.
Komplett im wasser musste sie ein wenig die Beine einknicken um bis zum Kinn unter Wasser zu sein. Erleichtert und entspannt seufzte sie auf und schloss entspannt die Augen. Sie hätte wunderbar wegdösen können. Aber sie öffnete die Augen, als Ringo sprach und nickte bestätigend. Es war nur die Frage, worüber sie reden konnten. Kazumi fielen gerade keine Themen ein, die besprächungswürdig waren. Zumal sie selbst auch ungerne etwas von sich Preis gab, auch wenn es Ringo war. Immerhin wollte sie die langsam aufbauende 'Beziehung'/'Freundschaft'/'Bekanntschaft' zwischen den Beiden nicht einfach mit unüberlegt gewählten Worten kaputt machen. Ringo stieß vorsichtig das tablett an um es in Kazumis Richtung zu stupsen. Mit vorsichtigem und langsamen Armheben nahm sie ihr Glas und trank einen kleinen Schluck. Es war wirklich eine nette Kombination im heißen Wasser zu sitzen und was kaltes dazu zu trinken. Familie?, fragte Kazumi spöttisch und lächelte sachte. Ich habe ehrlich gesagt drei Familien über die ich reden könnte. Die Eine kenn ich noch nicht so gut, die Andere will ich ehrlich gesagt nicht mehr so kennen und die anderen Anderen will ich wieder hier haben, sagte sie mit einem leicht zweifelhaftem Grinsen. Aber fang du an. Ich kann nicht verantworten, dass du wegen meiner Geschichte vollkommen wegpennst.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mo Okt 24, 2016 12:06 pm

"Was hab ich denn toll gemacht, Senpai? Dass ich bei dem rutschigen Boden nicht volle Kanne ausgerutscht und den Boden mit meinem gesicht gewischt habe?"
Das leise Lachen, welches zusammen mit diesen Worten aus Kazumis Mund hervorkam, klang, als würde sie das Lob nicht so ganz ernst nehmen. Hatte die Jüngere durchschaut, dass Ringo nur Lob-Gerde aus der leeren Luft klaubte, um von Rache-Aktionen abzulenken? Und wenn schon. Die Sarutobi wußte aus Erfahrung, wie man damit klar kam. Sie behielt einfach ihren unglaublich sachlichen Gesichtsausdruck bei und erwiderte besonnen: Ja, aber natürlich. Was meinst du, wie oft dies anderen Leuten passiert? Einfach weiter durchziehen. Einfach professionell bleiben. Dann klappte alles.
Vorerst jedenfalls hatte es geklappt. Die beiden Kunoichi hatten es ins Wasser geschafft, und nun gelante man zum Punkt entspannter Unterhaltung. Wobei die Themen vielleicht noch nicht sooo entspannend waren. Doch andererseits konnten sie sich darüber nun besser austauschen als vorhin im gegenseitigen Würgegriff, und Ringo hatte keine Scheu vor unbequemen Dingen. Sie staunte nicht schlecht, als Kazumi von gleich drei Familien begann, dann aber den Ball zu ihr zurückspielte.
Drei Familien?, wiederholte sie. Das klingt anstrengend. Und viel zu ungewöhnlich, alsdass ich deswegen wegpennen könnte. Aber gut, fange ich an. Sie grübelte kurz. Wie schon klar und gesagt, ich komme aus dem Clan Sarutobi. Außerdem bin ich die Tochter des derzeitigen Clan-Oberhauptes, welches ein außergewöhnlicher Freund von Katon ist. Mein Vater ist ein Künstler mit Feuer, und wenn ich dieses Wort in den Mund nehme, rede ich nicht von Kunst im Sinne von Technik, sondern... Sie wedelte ein wenig mit der Hand in der dampfigen Luft herum. ... Na, er verwendet Flammen wie ein Kaligraph Tinte, könnte man sagen. Er liebt es, er schaut es gern an, und wenn er angetrunken ist, philosophiert er darüber. Als ich klein war, zeigte er mir gern Feuerwerk mitten im Haus, so wie andere Kinder Schattenspiele und so weiter zu sehen bekamen. Nun ja... Er ist ein sehr traditionsbewusster Mann, und er hätte mir gern als sein einziges Kind seine Künste vermacht. Du kannst dir wohl vorstellen, wie groß seine Enttäuschung war, als er erkannte, dass ich kein echtes Katon schaffe.
Sie hob die Hand mit der Innenfläche Richtung Kazumi, um sie zu bitten, inne zu halten. Es ist egal, wie praktisch der Rauch ist. Darum geht es nicht. Es geht um das, wofür Rauch steht, nämlich für sterbendes Feuer, für den Todesschrei einer Flamme im Erlöschen. Mein Vater hat diese Metaphorik... oder dieses Gleichnis... einfach im Kopf. Und so ging es bergab.
Ein Moment Schweigen. Ringo seufzte, lehnte sich gegen den Rand zurück und kippte auch den Kopf nach hinten, um einfach nach oben zu schauen.
Ist Mai nicht ähnlich? Verliebt ins Feuer, meine ich.
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mo Okt 24, 2016 8:11 pm

Ringo klang so herrlich ernst, als wären die beiden Kunoichi gerade bei einer Kriegskonferenz. Es war für Kazumi überraschend, weswegen der sachliche Gesichtsausdruck der sarutobi der Jüngeren, gewollt oder nicht, das Lachen aus dem Gesicht schlug. Natürlich jetzt nicht so, als hätte Ringo sie abgewürgt aber der Blick war in Kazumis Augen ein wenig verunsichernd. Fast so, als hätte sie ihre Worte toternst gemeint, was die Größere eigentlich nicht gedacht hatte.
Ein wenig überrascht verschlug es der Blauäugigen dementsprechend die Sprache, weswegen sie fragend den Kopf schief legte und dann vorsichtig lächelte. Senpai..., sagte sie sanft und sie ließ etwas auf sich warten, da sie überlegt hatte, ob sie Ringo 'Ringo-san' oder 'Ringo-chan' ansprechen sollte, da ihr Beides irgendwie auf der Zunge lag. Aber letztendlich entschied sie sich für 'Senpai'. Das klang immerhin auch nicht schlecht. Ich bin ein Shinobi. Das wäre doch voll jämmerlich und peinlich gewesen, wenn ich erstrmal voll ausgerutscht wäre, oder findest du nicht?, fragte sie und deutete abwechselnd zwischen sich und Ringo hin und her. Wärst du ausgerutscht, während du ausgewichen wärst, hätte ich dich einerseits... angelacht..., schadenfroh wie sie manchmal war und andererseits hätte ich mich schon gefragt, ob das einem Shinobi passieren darf..., sagte sie ehrlich nachdenklich.
Im Wasser, mit entspanntem Gesichtsausdruck und einem leichten Lächeln auf den Lippen, hörte sie überrascht Ringos Reaktion zu Kazumis 'drei Familien'. Owwww... Stimmt ja. Sie vergaß immer wieder, dass es nicht alltäglich war drei Familien aufzählen zu können. Deswegen öffnete sie die Augen und lachte Ringo verlegen an. Sie winkte leicht ab und Ringo fing zuerst an von ihrer Familie zu erzählen. Allerdings klang es größtenteils so, als würde Ringos Vater ihre Familie ausmachen. Zumindest schien er sehr schwer zu wiegen und einen großen Einfluss auf Ringos Selbst zu haben. Aufmerksam lauschte die Natsu als die Ältere anfing zu erzählen und sofort konnte sie die Sarutobi noch besser verstehen, als sie gedacht hätte. Ringo war also auch die Tochter eines Clanoberhauptes. Sofort lagen neugierige und einfühlsame Augen auf ihrer 'Leidensgenossin'. Die Erklärung, wie Ringos Vater in das Feuer vernarrt war, erinnerte sie unweigerlich an Mai. Allerdings war das nicht unbedingt überraschend. Alles, was mit Katon zutun hatte, erinnerte sie unweigerlich an Mai. Auch wenn sie gestehen musste, dass das 'Feuerwerk im Haus' e cht interessant klang, versuchte die Natsu/Fudo nicht mit den Gedanken abzuschweifen und rief sich zur Ordnung. Ringo sprach von dem Schicksal, dss Ringo, noch unwissend, mit Kazumi teilte. Die Verantwortung die Künste ihrer Väter weiter zu tragen und diese wahrscheinlich auch noch zu perfektionieren. Traurig und mitfühlend blickten die besorgten Augen zu der Älteren. Sie wollte etwas sagen. Nicht nur, um wieder zu wiederholen, dass Ringos 'kränkliches' Feuer dennoch ein Grund ist, die andere Jinchuuriki zu respektieren, sondern auch um offen zu sagen, dass sie die Situation der Sarutobi uneingeschränkt teilen und verstehen konnte. Aber natürlich schwieg sie, als die Ältere die Hand hob und so andeutete, dass sie einfach nicht unterbrochen werden wollte.
Ringo seufzte und so, wie es aussah, schien es für die Ältere immer schwer zu sein, dieses 'Problem' und diese unentschuldbare Schwäche, die ihr Vater offensichtlich in ihr sah, laut auszusprechen. Vorsichtig und langsam, um das Tablett mit den Getränken nicht ins wanken zu bringen, schwamm sie zu der Älteren, die den Kopf in den Nacken gelegt hatte und an die Decke sah. Besorgt legte Kazumi ihr eine Hand auf die Schulter und lächelte sie sanft und aufbauend an. Ich wollte dich nicht unterbrechen um dein 'erstickendes' Feuer in den Himmel zu loben, sagte sie sie lediglich, eh sie das auf sich beruhen ließ. Vorerst. Stattdessen reagierte sie auf Ringos letzten Worte. 'Ist Mai nicht ähnlich' Kazumi legte grübelnd eine Hand ans Kinn. 'Verliebt ins Feuer', sagst du... Hmmm... Sie seuftze, als sie es sich neben Ringo gemütlich machte und diese direkt ansah. Mai ist sowas... wie ne Feueranbeterin. Viele bezeichnen sie als Feuergöttin aber auch nur, weil sie das Katon bis zur Perfektion beherrscht. Sie ist stark aber das macht sie zu nichts Besonderem. Genausowenig wie wir vergöttert werden, nur weil wir Bijus in uns tragen. Und ihre Chakramenge übersteigt nun mal die eines gewöhnlichen Menschen., meinte sie scharf kritisierend. Mai philosophiert ähnlich wie dein Vater. Sie redet immer davon, dass Wut und Zorn das Katon stärker machen kann. Sie hat immer davon geredet, dass ihr Katon nur so stark ist, weil sie Menschen hat, die sie liebt und die sie beschützen will. Sie versuchte dabei genau Mais Worte zu zitieren um keine Tatsachen zu verdrehen. Aber es gab viele... Ereignisse, die mich an diesen Worten zweifeln ließen. Deswegen bin ich auch nicht mehr der treue Schoßhund, der ich mal war. Sie seufzte leise, eh sie Ringo leicht anlächelte. Ich wollte dich vorhin nicht unterbrechen um meine Meinung zum Rauch zu wiederholen. ICh wollte meinem Senpai nur sagen, dass ich ihr Schicksal teile., sagte sie aufbauend lächelnd. Offenbar teilen wir nicht nur das Schicksal Jinchuuriki zu sein, sondern auch die Töchter von Clanoberhäuptern zu sein, sagte sie abschließend, eh es nun sie war, die den Kopf in den Nacken legte. Ich habe drei Familien, da ein trauriges Schicksal meine Eltern heimsuchte. Ich wurde geboren in Kirigakure. Doch irgendein Rivale meines Vaters entführte mich von meinen Eltern um ihnen irgendwas heimzuzahlen. Ich wurde gefunden von meiner späteren Pflegefamilie und mit 10 Jahren erfuhr ich halt, dass ich ein Findelkind war. Meine 'Eltern' merkten, dass mich die Situation belastete, weswegen sie sich nach knapp fünf Jahren entschieden hatten, eine Weltreise zu unternehmen. Und dann kam die Geschichte mit Mai und Akari. Der vorherige Jinchuuriki des Ichibi starb und das nahm mich so mit, dass Mai mich aufgenommen hatte, erzählte sie knapp die Kurzversion herunter. Ich erfuhr vor... zwei Jahren, dass meine leiblichen Eltern starben und von dem Erbe, das sie mir hinterlassen hatten. Mein Vater war nämlich auch ein Clanoberhaupt. Er ist sogar der Clangründer meines Katzenclans. Ähnlich wie der Inuzuka-Clan. Und naja... Dadurch, dass ich volljährig bin und zudem noch die Tochter des Gründers bin, bin ich automatisch das Clanoberhaupt. Zumindest inoffiziel. Du glaubst gar nicht, wie toll und gleichzeitig schrecklich der ganze Trubel ist, sagte sie seufzend, eh sie realisierte, wie viel sie gelabert hatte. Entschuldige... Mich hats grad einfach gepackt... Ich hab einfach niemanden zum reden...
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mi Okt 26, 2016 5:25 pm

Faszinierend, wie gut sie über dieses Thema sprechen konnte. Kazumi mochte einschätzen, dass Ringo sich schwer tat, doch relativ gesehen war das Gegenteil der Fall. Sie fühlte sich prächtig und ließ die Gedanken einfach plätschern. Es mochte wohl auch daran liegen, dass sie gerade in ihrem Wohlfühl-Element war. Damit war weder Hitze noch Wasser gemeint, sondern der Umstand, dass sie sich herrlich als Ältere darstellen konnte, als erfahrenere Kunoichi und als Senpai.
Die dampfige Atmosphäre hatte etwas Einschläferndes. Ringo musste sich sogar ganz bewusst ermahnen, nicht zusammenzuzucken, als Kazumi neben ihr erschien und mitfühlend eine Hand auf die Schulter legte. "Ich wollte dich nicht unterbrechen um dein 'erstickendes' Feuer in den Himmel zu loben", sagte das Mädchen mit aufbauendem Lächeln.
Nein? Das ist unerwartet, dachte Ringo und schaute Kazumi aus halb geöffneten Augen an. Geruhsam lauschte sie der Antwort der anderen Jinchuuriki auf die Mai-Frage. Kazumi sprach dabei auch von Jinchuuriki, die vergöttert würden aufgrund ihrer Stärke.
Sofern du mit "vergöttern" meinst, dass wir regelrecht begehrt und regelmäßig entführt werden, stimme ich dir zu, warf sie an dieser Stelle lakonisch ein. Sprich ruhig weiter.
"Mai philosophiert ähnlich wie dein Vater. Sie redet immer davon, dass Wut und Zorn das Katon stärker machen kann. Sie hat immer davon geredet, dass ihr Katon nur so stark ist, weil sie Menschen hat, die sie liebt und die sie beschützen will."
Ringo furchte die Stirn. Wut und Zorn in Kombination mit Liebe und Schutz klang wie Pfeffer, der auf Vanille-Eis gestreut wurde. Sollte dies Mais Geheimnis sein? Emotion?

Wut? Zorn? Ringos Stimme hallte als Echo im Seelenversteck. Ist das wirklich der ultimative Zündstoff?
Hinter den massigen Gitterstäben entfaltete sich einmal mehr das Panorama der riesenhaften Höhle mit der Quellen-Landschaft. Yonbi lag dort, lang hingestreckt, auf einem Felsen, der aus einem  Wasser-Basin ragte wie ein Bett. Im Hintergrund fiel Wasser aus dem schwarzen Nichts heraus, bildete einen Vorhang aus spritzenden Tropfen und aufsprühendem Nebel. Dampf lag in der Luft, heißer Dampf, der dem Becken entstieg. In diesem Moment hatte der Bijuu weniger von einem Affen und mehr etwas von einer Raubkatze, die in der Mittagssonne ruhte. Der ganze, muskulöse Körper lag entspannt, alle Glieder abgespreizt und an den Seiten des Felsens herunterhängend, als wolle das Wesen soviel Platz wie möglich einnehmen. Vier Schweifspitzen pendelten im Wasser. Die Augen öffneten sich nur einen laternengelb schimmernden Spalt weit.
Liebe und Beschützergeist, grollte die gutturale Stimme, wenn man es genau nimmt. Yonbi drehte den Kopf ein wenig. Seine voluminöse Mähne schabte auf dem Stein. Er hob die Lefzen, entblößte die Zähne wie zu einem Grinsen. Wut und Zorn. Hoh. Sprich, was sagt die Rolle?
Ringo trat zögernd zwischen den Gitterstäben hindurch bis an den äußersten Rand der heißen Quelle. Jederzeit bereit, wieder in den Schutz des Siegels zurück zu fliehen. Sie betrachtete das Biest in ihr, den Pelz von der Farbe eines pulsierenden Lavastroms.
Du willst, dass ich jetzt aus der Schriftrolle zitiere?, gab sie zurück. Zuckte zusammen, als der Yonbi die Muskeln im rechten Hinterbein anspannte, doch er schnellte nicht hoch, sondern kratzte sich nur mit der Hinterpfote am Rücken.
Warum nicht Er schnaubte, ließ das Bein wieder hängen. Schwefel quoll zwischen seinen Zähnen hervor. Eine Antwort steht darin.
Wenn du dies weißt, dann sag es doch?
Das der Jinchuuriki zugewandte Auge öffnete sich ganz. Muskelbewegungen erzeugten Wellen unter dem Pelz und sorgten für ein Zittern der Wasserfläche. Du nervst, lautete die träge Antwort. Willst du, dass ich dich endlich zerquetsche?
Ringo ließ den Blick an dem Ungeheuer entlang gleiten. Ein wahres Abbild des Jagd-Instinktes, wahrlich. Du siehst aus wie eine Katze, die eine Maus nur fangen könnte, wenn sie ihr ins Maul springt.
Hah. Ein Schweif schnellte hoch. Zischte nieder wie eine Peitsche und drosch einen Schwall heißen Wassers durch die Luft. Ringo warf sich erschrocken zur Seite, sprang auf und hechtete alarmiert zwischen die Gitterstäbe. Dort drehte sie sich um, nur um zu festzustellen, dass Yonbi sich nach dem Schwanzhieb kein Stück gerührt hatte. Der Schweif pendelte schon wieder zwischen den andern.
Hinfort, Zecke. Sterbliche Laus. Der Große Weise, dem Himmel gleich, jagt nur, wenn ihm danach ist. Er gähnte ausgiebig, seine mächtigen Säbelzähne in Richtung der deckenlosen Höhle streckend. Der Herrscher der Eisenzeit ist heute der Kaiser der Freizeit, der Shogun der Badezeit. Störe weiter meiner Kreise, und heute Nacht fresse ich deine Träume.
Ringo verschwand. Yonbi blieb allein zurück, in der Hitze seiner Sauna-Landschaft. Die Augen halb geschlossen, dämmerte er dahin und starrte durch die Wände seines Gefängnisses hindurch in eine andere Zeit.


Der Ausflug ins Seelenversteck war stets nur wenige Sekunden lang, wie es schien. Als Ringo ´zurückkehrte´, sprach Kazumi gerade, dass sie Mais Motivation wohl auch nicht mehr ganz für die volle Wahrheit nahm... oder zweifelte sie an den Gefühlen? Egal, denn ein wahrer Hammer kam erst jetzt.
"Offenbar teilen wir nicht nur das Schicksal Jinchuuriki zu sein, sondern auch die Töchter von Clanoberhäuptern zu sein."
Kazumi hatte eine bunte Biographie vorzuweisen. In Kirigakure geboren, entführt, weit gereist und an Mai geraten. Das war allerhand.
"Und naja... Dadurch, dass ich volljährig bin und zudem noch die Tochter des Gründers bin, bin ich automatisch das Clanoberhaupt. Zumindest inoffiziel. Du glaubst gar nicht, wie toll und gleichzeitig schrecklich der ganze Trubel ist."
Hinter Ringos Stirn ratterten die Rädchen. Sie starrte Kazumi inzwischen groß an.
"Entschuldige... Mich hats grad einfach gepackt... Ich hab einfach niemanden zum reden..."
Diesmal war es also die Sarutobi, die sanft die Hand auf die Schulter der andern legen durfte. Wobei es bei ihr eher ein zögerliches Tätscheln war, mit ein bisschen Wasserplatschen. Ringo war etwas... geschockt wegen der Enthüllungen.
Ist schon gut, rede ruhig, erwiderte sie ein wenig gehemmt, weil Kazumi plötzlich wirklich mitgenommen wirkte. Ich höre es gern an. Lass dich nicht aufhalten, wenn du etwas sagen willst. Ringo setzte sich nun allerdings anders hin, drehte sich so, dass sie Kazumi direkt anschauen konnte. Die Hand beließ sie einfach auf Kazumis Schulter, aus Sorge, die Jüngere könnte ein Wegziehen falsch werten. Insbesondere in Kombination mit dem, was Ringo nun sagte. Aber... du kommst wirklich aus Kiri? Sie versuchte sich rasch selbst an ihrer Version eines ermutigenden Lächelns. Und bist gewissermaßen das Oberhaupt eines Clans aus Kiri? Das ist... das ist viel, muss ich sagen. Nichts gegen ein Shinobi-Dorf am andern Ende der Welt, aber... Du bist damit eine ungewöhnliche Wahl für einen Jinchuuriki. Wie... wie kams?
Das ist so höllisch platt rübergekommen... egal...
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Do Okt 27, 2016 8:50 am

Sie wusste nicht, ob das gut war, höchstwahrscheinlich aber nicht. Denn je länger sie ihre neue Meinung zu Mai kund tat, spürte sie einfach nur, wie nicht nur ihre Körpertemperatur durch das heiße Wasser wieder aufwärmte, sie bekam auch viel zu deutlich mit, dass ihre Abneigung Mai gegenüber wieder hochkochte. Und das sollte und wollte sie eigentlich vermeiden. Sie suchte Kyubis Raum selten und teilweise nur ungerne auf. Sie kam bisher meist zufällig hinein. Der überdimensionale Fuchs jagte ihr alleine schon wenn sie an ihn dachte einen heiden Respekt ein und das nicht zuletzt wegen seiner manipulierenden Art. Sie war relativ übermüdet, da sie zwar viel schlafen konnte, aber die Albträumme waren alles Andere als beruhigend und erholungsfördernd. Diese schrecklich einladende Wärme verführte gerade nur dazu, kurz die Augen zu schließen, wegzudösen und sich Kyubis Albtraumvisionen anzugucken. Wie Kazumi schon festgestellt hatte, ließ er seine Albträume so real wie möglich werden, weswegen der Ort, wo sie einschlief immer Tatort des Geschehens in ihrem Traum war. Würde sie auf der Stelle hier im heißen Wasser einschlafen, wäre die Wahrscheinlichkeit hoch aufzuwachen, im Blut zu baden und wahrscheinlich ein paar aufgeschlitzte Leichen als Gesellschaft im Becken zu haben.
Alleine bei dieser Vorstellung jagte es der Blonden einen eiskalten und angewiderten schauer über den Rücken, weswegen sie sich selbst leicht schüttelte und sich bis unter die Nase ins Wasser sinken ließ. das war ein ganz widerlicher Gedanke, den sie gar nicht weiter verfolgen wollte. Ringo schien auch mit der einnehmenden und einschläfernden Wärme des Wassers etwas zu kämpfen zu haben. Die Ältere blickte Kazumi mit nur halbgeöffneten Augen an, während Kazumi eben ihre Meinung zu Mai kund getan hatte. Kazumi war durch Ringos Einwurf ein wenig aus der Bahn geworfen worden, weswegen sie die Andere kurzzeitig ein wenig überrumpelt ansah. Sie schüttelte sanft den Kopf und lächelte einfach nur, als wäre ihr klar gewesen, dass Ringo dazu noch etwas sagen würde. Sie antwortete darauf nicht mehr, da sie sonst auch zu lange gebraucht hätte, um sich eine Antwort zu überlegen. Deswegen redete sie über ihr eigentliches Thema weiter.

Und sie redete...
Und sie redete weiter...
Bis ihr irgendwann mal auffiel, dass sie viel zu viel redete. Aber als ihr das bemerkte, war sie schon mit ihrer halben Biographie durch. Und das war ihr schrecklich unangenehm. Da hatte sie sich mal wieder nicht halten können. Natürlich entschuldigte sich die Blonde sogleich bei der Sarutobi, doch offenbar wäre das kaum nötig gewesen. Sanft legte sich die Hand der Anderen auf die Schulter der Natsu und das alleine hatte schon einen schrecklichen Entspannungs- und Beruhigungseffekt. Sie schwieg während Ringo redete und blicktesie einfach nur direkt an. Auch als sich die Andere anders hinsetzte, hefteten sich die Augen der Blauäugigen an Ringo, eh sie geendet hatte. Ringo lächelte sie ebenfalls an, aufmunternd und auch beruhigend für Kazumi. Auch wenn ihr Lächeln teilweise ein wenig überfordert war. Kein Wunder, immerhin hatte ihr eine relativ Fremde, die sie vor ein paar Stunden erst kennen gelernt hatte, die komplette Lebensgeschichte erzählt und sie mit Informationen zubombadiert, dass man nicht Alles mit einem Mal auffassen und verstehen konnte.
Ringo sagte, ohne einen Ton an Langeweile, dass sie der Natsu zuhören würde und es zudem auch gerne tat. Erleichtert, als hätte Ringo ihr einen tonnenschweren Stein vom Herzen geschnippt, seufzte die Natsu erleichtert auf.
Allerdings legte Kazumi den Kopf schief, als die Ältere, wie Kazumi fand, ungläubig und verwirrt noch einmal Kazumis Worte wiederholte, so wie sie es verstand. Vollkommen richtig, wie Kazumi feststellen durfte. 'Nichts gegen ein Shinobi-Dorf am andern Ende der Welt, aber... Du bist damit eine ungewöhnliche Wahl für einen Jinchuuriki.'
Das war es, was Kazumi erwartet, befürchtet und mit ziemlicher Angst entgegen gesehen hatte. Diese schreckliche Situation zwischen ihr, Mai und Daizen und der Moment, wo Kazumi sich zum ersten Mal vor Mai erschreckt hatte. Kazumi konnte nur freudlos lachen, während sie den Kopf leicht hin und her wand um zu überlegen wie sie anfangen soll. Bevor ich dir das sage... Denk nicht schlecht von mir, weil ich meine Adoptivmutter gleich in eine schreckliche Stellung rücke. Das ist die Ansicht des Clanpoberhauptes. Nicht die der liebenden Tochter..., die irgendwo kaum noch existierte. Der Jinchuuriki des Ichibi ist Akari, meine Adoptivschwester. Und du weist ja, dass sie eine Weile ein Missing-Nin war, beziehungsweise dass sie es gewagt hatte, ihr Dorf zu verlassen., sagte sie kurz einleitend und grübelte kurzzeitig über die nächsten Worte nach. Ich wusste das damals noch nicht. Aber ich bin zu Daizen gegangen... Ich...habe immer ihm gegenüber eine ziemlich vorlautes und emotional aufgewühltes Verhalten gezeigt. Ich wollte mich halt entschuldigen. Und dann kam Mai. Sagte mir, dass Akari 'entführt' wurde und dann wurde ich weggeschickt. Außer Hörweite. Natürlich hab ich sie belauscht. Nur die ersten Wortgefechte habe ich nicht mitbekommen., sagte sie und musste sich ehrlich eingestehen, dass sie gar nicht mehr wusste, worüber die Erwachsenen gesprochen hatten. Sie sprachen über die Biju und naja... irgendwie kam Daizen mit dem Kommentar, dass Mai dem Dorf einen Biju schuldete. irgendwie so. Auf jeden Fall wurde ich dann dazugeholt und mir wurde die ganze Sache erklärt. Ich hab damals gleich zugestimmt ein Jinchuuriki zu werden. Aber... Mein Clan war ein Problem. Wie du dir selbst denkst, kann ich als Jinchuuriki nicht mal eben nach kiri reisen, um meine Clanpflichten nachzuholen. Da wurde mir eben ein Ultimatum gestellt. Entweder ich schaffe es meinen Clan zum Umzug zu animieren und das einverständnis des Mizukagen zu bekommen, oder ich müsse mich meinem Clan komplett lossagen
Sie seufzte und kratzte sich am hals. Langsam wurde ihr das ganze reden doch zu unangenehm. Mai hat sich bereiterklärt mir zu helfen. Auch wenn das nur dazu geführt hatte, dass ich mich von ihr abwandte. Hätte ich nicht erreicht, dass meine Leute pendeln dürfen, hätte sie wahrscheinlich einen Ninja-Krieg angezettelt, nur um meinen Clan auszulöschen oder Kirigakure komplett dem Erdboden gleich zu machen. Es kann krass, aber so war es leider gewesen. mai wäre echt nichts zu schade gewesen. Solange ich Akari ersetzen konnte, würde sie nicht mal vor Morden zurückschrecken. Du kannst dir nicht vorstellen, wie sehr mich das, als Mais treuer Schosshund entsetzt hatte. Und vor Allem, das Clanoberhaupt in mir, nahm diese Worte schrecklich negativ auf und... naja... Sie zuckte mit den Schultern und lächelte. Ich bin Jinchuuriki aus freiem Willen, allerdings als Wiedergutmachung für den Fehltritt meiner Schwester und als Werkzeug dafür, dass die Sicherheit des Dorfes irgendwie wieder ein wenig in Mais Hand liegt. Ganz komisch die ganze geschichte, nicht wahr?, fragte Kazumi und das freudlose Lächeln war nur breiter geworden. Die ganzen Tatsachen sich wieder vor Augen zu führen waren wirklich anstrengend und ein wenig niederschmetternd
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Do Okt 27, 2016 4:25 pm

Ringo hatte vor einigen Momenten noch nicht das Gefühl gehabt, zu tief zu bohren. Sie fand es lediglich interessant und das Thema irgendwie für passend. Immerhin waren sie beide Jinchuuriki, warum also nicht ein wenig über die Begleitumstände sprechen. Zumal es ja auch um Mai ging, und offen gesprochen, empfand Ringo es als spannend, Mais `Schattenseite´ näher beleuchtet zu bekommen.
Diese Art von Schatten aber war dann doch... ziemlich finster. Was auch immer Kazumi belauscht hatte - oder besser, was davon sie nicht gehört hatte, hätte Ringo selbst wahnsinnig gern angehört. Um Akari war es gegangen, um einen "geschuldeten Bijuu". Daizen war gewöhnlich jemand gewesen, der frei von der Leber sprach und sich nur selten in mysteriöser Rede verlor.
Jetzt wäre ich gern ein Yamanaka. Und hätte Mai unter den Fingern. Oder Daizen.
Kam Kazumi also zu ihrer Stellung als Jinchuuriki, weil Mai Fudo sich eingesetzt hatte? Unter dem Schlagschatten einer erneuten Entführung? Einer erneuten Entführung Akaris, der anderen Ziehtochter?
Die wohl keine Entführung war, sondern eher eine Flucht. Ringo wußte recht gut darüber Bescheid... immerhin hatte Akari ihr eine Ladung Gift in den Arm gejagt, dem Yonbi zu einer Chance zum Toben verholfen und daraufhin den Trubel explodierender Häuser genutzt, um zu verschwinden.
Warum Akari wieder da war, warum sie noch immer Jinchuuriki war, all dies war für Ringo rätselhaft. Sie schob es auf die Verhandlungen in den oberen Etagen. Nun fragte sie sich, wie viel Mai Fudo mit alldem zu tun hatte.
Die Geschichte mit dem Anzetteln eines Krieges, des Auslöschen eines Clans war natürlich die Pfanne, die schwer auf Ringos Kopf donnerte, und nun entgleisten ihr wirklich die Gesichtszüge. Sie starrte ihre Kollegin in offenem Schock an, während diese wohl selbst sehr genau wußte, wie unangenehm das Thema war, das Gespräch aber doch artig durchzog, weil Ringo sie schließlich auf dieses Terrain geführt hatte.
"Ich bin Jinchuuriki aus freiem Willen, allerdings als Wiedergutmachung für den Fehltritt meiner Schwester und als Werkzeug dafür, dass die Sicherheit des Dorfes irgendwie wieder ein wenig in Mais Hand liegt. Ganz komisch die ganze geschichte, nicht wahr?"
Ringo fand die Bewertung `ganz komisch´ als untertrieben. Sie löste etwas fahrig die Hand von Kazumis Schulter und griff nachdenklich nach dem Limonaden-Floß und ihrem Glas darauf. Sie kippte die Limonade, als wäre es Hochprozentiger, und schenkte sich nach.
Unheimlich, murmelte sie wie im Selbstgespräch, dann wandte sie sich wieder an Kazumi. Das ist richtig, richtig unheimlich. Heißes, heißes Zeug. Pisse und Blut, das... da friert die Sonne zu, boah. Sie war nicht nur sichtlich entsetzt, sondern auch hörbar. Scheiße, so eine Schlacke, das... Alter Affe.
Sie erhob sich plötzlich, kletterte aus dem Becken. Ich muss kurz wieder voll wach werden, erklärte sie Kazumi, fuhr noch einmal mit der Hand über deren Schulter und marschierte dann ungewöhnlich fest auftretend zu den Duschköpfen. Sie schritt aus, als habe sie Angst, plötzlich wegzurutschen. Passierte Shinobi doch gewöhnlich nicht, oder?
Der Duschkopf wurde angeschaltet, kaltes Wasser brauste rund eine halbe Minute lang.
Dann kehrte Ringo zurück, setzte sich auf den Rand des Beckens und schwang die Beine herum und ins Wasser, blieb jedoch sitzen und schaute Kazumi ernst an. Ihr Blick war ohne Zweifel wieder wach.
Wollen wir glauben, dass diese Geschichte mit dem Ninja-Krieg, oder auch das Auslöschen eines Clans, lediglich eine Art markaberes Ausrufezeichen für Mai war. Und nichts, das sie ernst meinte. Sondern nur sagte... aus Show oder so. Auch wenn... Sie blickte Kazumi nun nicht mehr einfach an, sie starrte. Auch wenn so etwas nichts ist, was man sagen darf, nicht im Spaß und nicht im Ernst. Das war Daizens Meinung, da bin ich sicher. Es kann nicht ernst gewesen sein, sondern nur ein scheußlicher Spruch.
Ringo wußte, wie Daizens Außenpolitik lief. Er hatte die anderen Dörfer als Konkurrenten gesehen, jedoch nicht als Feind im Sinne von `Vernichte ihn´. Hatte ja sogar noch vor nicht allzu langer Zeit ein diplomatisches Gespräch mit dem Mizukage geführt.
Ein anderer Gedanke kam ihr. Rasch wurde ihr Blick wieder weicher, ebenso ihre Stimme. Du findest solches Gerede abscheulich, was? Ich auch. Und ich finde es bewunderswert, dass du dich mit diesen Sprüchen, diesem... Allem... nicht einfach abfindest oder gar anfreundest, weil es von Mai Fudo kommt. Andere hätten dies wohl getan, gerade mit Mai als Ziehmutter. Du bist willensstark. Kein Wunder, dass du Daizen Kopfschmerzen machtest.
Für meinen eigenen Seelenfrieden werde ich annehmen, dass Mais Worte einfach nur pompös und entschlossen klingen sollten, aber übers Ziel hinaus schossen. Allerdings... werde ich sie dennoch nicht vergessen.
Sie lächelte leicht und schief. Vor Mai sollte ich besser so tun, als wüßte ich nichts, richtig?
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Do Okt 27, 2016 6:26 pm

Kazumi untertrieb total. Während sie das Erlebte schilderte, versuchte sie beiläufig zu klingen und das verbal so abwertend erzählen, dass man fast nur denken konnte, dass diese worte von einem sechsjährigen Kind kamen, das einfach nur schrecklich beleidigt war, weil es keine Süßigkeiten bekam. Sie war wirklich sauer auf Mai und vielleicht kochten dementsprechend auch ihre Emotionen hoch. Aber dennoch wollte sie nicht so über Mai ablästern, dass jeder Andere sie sofort mit negativen augen sah. Dementsprechend versuchte sie auch relativ beiläufig zu klingen, während sie Ringo erzählte, wie sie Jinchuuriki geworden war. Leider konnte sie es sich dann auch nicht kneifen, das Thema anzusprechen, was der jüngeren besonders schwer auf der Seele lag. Die Tatsache, dass Mai offen zu kazumi gesagt hatte, dass sie ALLES tun würde, um Kazumi zum Jinchuuriki werden zu lassen. Dass Mai dabei mehr oder minder gedroht hatte, die leibliche Familie der Natsu niederzumetzeln, nahm die Feuergöttin scheinbar nicht wahr. Zumindest schien es nie den Anschein gehabt zu haben, dass Mai realisiert hatte, was ihre Worte bei ihrer Adoptivschwester angerichtet hatten. Während sie erzählte, hatte sie es nicht gewagt den Kopf zu heben. Dementsprechend blieben ihr Ringos entgleisten Gesichtszüge verborgen, genauso wie der Schock in ihren Augen. Stattdessen aber starrte Kazumi zwischen der wasseroberfläche und Ringos Hals hin und her. Beziehungsweise ihr Blick blieb immer an einer anderen Stelle an Ringos Körper hängen, aber immer so, dass sie der Älteren nicht ins Gesicht sehen konnte. Sie war einfach bei dem Thema zu unsicher, da hätte sie ein verstörter, angewiderter oder abweisender Blick so fertig gemacht, dass sie heute wohl kaum noch ein Wort rausbekommen hätte. dementsprechend war Kazumi auch froh, dass die Ältere sie nicht unterbrochen und gleich ihre Meinung dazu verkündet hatte.
Natürlich war ihre geschichte auf ihre Art komisch. Aber eher komisch in dem Sinne von verstörend und unerwartet. Dass man sich für die 'eigene Tochter' so ins Zeug legt, dass diese die Verantwortung als Jinchuurikis tragen muss, kann man auf gewisse Art und Weise sicherlich als selbstsüchtig betrachten. Aber das ist halb so wild gewesen, da Kazumi das Alles ja selbst wollte.
Ringo antwortete eine Weile nicht. Stattdessen griff die Ältere nach dem Floß, dass noch fröhlich vor sich hinschwamm und trank ihr Glas in einem Zug aus, als wäre die Limonade wirklich hochprozentiger Sake, der der Älteren zusammen mit der Hitze das Hirn weich machen sollte. Nach diesem Zug erhob Ringo die Stimme und Kazumi hatte ehrlich schwierigkeiten zu folgen. Sie wusste nicht, was jetzt so schlimm war. Die Tatsache, das Kazumi so viel geredet hatte und davon ziemlich viel Negatives oder die Tatsache, dass Mai so etwas vorgehabt haben könnte? Verwirrt blinzelte Kazumi ziemlich häufig und sah der Sarutobi etwas entsetzt hinterher, als diese sich erhob und einfach aus dem Becken kletterte. Normalerweise hätte sie Ringos... verbale Ausartung ziemlich lustig gefunden, aber da sie nicht einschätzen konnte, wie die Ältere ihre Worte auffasste, war die Jüngere ein wenig vorsichtig.
Sie hätte Ringos Erklärung, wieso sie das Becken verließ, fast nicht wahr genommen, hätte sie die Hand auf ihrer Schulter nicht gespürt, die sie ins Hier und Jetzt zurückbrachte. Sofort rutschte Kazumi zum Beckenrand und stützte sich auf diesem ab um Ringo hinterher zu sehen, aber ohne das Wasser zu verlassen. Dafür war ihr die Wärme zu lieb geworden. Eine halbe Minute lang stand Ringo unter dem kalten Wasser und während sich KAzumi fragte, wie die Ältere sich einfach so kalt abduschen konnte, verschränkte sie die Arme auf dem beckenrand und bettete ihren Kopf auf diesen. Sie schloss kurz die Augen, eh Ringo wieder zu der Jüngeren zurückschritt.
Kazumi hob leicht den Blick, als die andere Jinchuuriki neben ihr auf dem Beckenrand sah und zu der Größeren herunter sah. Ringos Worte klangen vernünftig. Viel zu vernünftig. Da ärgerte es die Blonde, dass sie Mais Worte so ernst genommen hatte. Sie seufzte traurig. Ich weiß nicht... Mai ist nicht die Frau, die etwas Schreckliches nur sagt, um zu warnen oder zu erschrecken. Ich kann ihre Worte einfach nur ernst nehmen. Und selbst, wenn sie diese worte nicht so gemeint hatte... Sie kennt mich und weiß, beziehungsweise sollte wissen, was sie mir mit ihren dummen Worten angetan hatte, sagte sie schnaubend und zutiefst erzürnt. Warum konnte sie nicht mal so ehrlich sein, wenn Mai vor ihr stand? Das nervte sie. Die weichere und sanftere Stimme brachte Kazumi dazu, den Kopf zu heben und die Ältere etwas vorsichtig anzulächeln. Solche gespräche machen mich unsicher. Ich weiß nicht, was richtig ist. Soll ich weiter blind vertrauen oder soll ich das tun, was mir derzeit lieber ist und mich zurückziehen... Und ich mag vielleicht willensstark sein. Vielleicht ist es auch einfach nur Stur- und Dickköpfigkeit. Aber leider bin ich auch zu emotional und das ist das problem, sagte sie selbstkritisch und schüttelte leicht den Kopf. Ich hab einmal richtig kontakt zu meinem Biju gehabt, das Außenstehende das sehen konnten. Ich war ein paar mal im Seelenversteck aber ich habe erst einmal gespürt, was es bedeutet, wenn man auf einen kleinen Teil seines Chakras zurückgreifen kann. Ich hatte Angst, ich würde vollkommen ausrasten., sagte sie einleitend und seufzte wieder. Durch die Nachricht von Akari bin ich schon vollkommen aus der Bahn geworfen worden, als ich mit Mai Akari zurückholen wollte, bin ich ausgeflippt. Und dabei hatte ich nur seine Augen. Nicht mehr. Aber ich war so wütend, das hab ich noch nie gespürt gehabt., sagte sie mit einem leichten und unsicheren LÄcheln.
'Vor Mai sollte ich besser so tun, als wüßte ich nichts, richtig?', sagte die Ältere und Kazumi lachte leise, eh sie sich bis zu den Schultern unter wasser gleiten ließ. Hmm... Du musst sie ja nicht drauf ansprechen. Aber vielleicht wäre es besser für uns Beide, dass das ein kleines Geheimnis unter Blondinen, Clanoberhauptstöchtern und Jinchuuriki bleibt, oder?, belustigt sah sie zu der Älteren auf. Ich will nichts provozieren und wenn Mai dich durchs Dorf jagt, endet das nachher noch in nem riesigen Chaos. Allein der gedanke, wie Mai Ringo mit katon attackierte und Ringo dieses Feuer mit rauch erstickte, war irgendwie schon witzig. Fragend drehte Kazumi sich zu der Anderen. Ringo? Sag mal... Hattest du schon mal besonderen Kontakt zu deinem Biju?, fragte sie und sie konnte ihre Neugier kaum zügeln
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Sa Okt 29, 2016 1:11 pm

Ringo wünschte, sie wäre auch im Inneren so `vernünftig´, wie sie nach außen wirken mochte. Denn so wirklich etwas vormachen konnte sie sich mit der Erklärung, Mai habe einfach nur dramatisch sein wollen, auch nicht. Kazumi unterstützte das Zerscheppern dieser beruhigenden Gedanken mit traurigem Seufzer. "Ich weiß nicht... Mai ist nicht die Frau, die etwas Schreckliches nur sagt, um zu warnen oder zu erschrecken."
Hmhm... Ringo seufzte im gleichen Tonfall, ließ Kazumi jedoch ununterbrochen weitersprechen.
"Solche gespräche machen mich unsicher. Ich weiß nicht, was richtig ist. Soll ich weiter blind vertrauen oder soll ich das tun, was mir derzeit lieber ist und mich zurückziehen... Und ich mag vielleicht willensstark sein. Vielleicht ist es auch einfach nur Stur- und Dickköpfigkeit. Aber leider bin ich auch zu emotional und das ist das problem."
Stimmt. Ringo verzog das Gesicht. Keine beneidenswerte Lage für eine Jinchuuriki. Die Sarutobi grübelte gleichsam auch über Mai nach. Die Fudo, Heldin des Dorfes, strengte sich offenbar beachtlich an, Jinchuuriki um sich zu scharen. So wirkte es natürlich erst seit Akaris Rückkehr; vorher mochte es wirklich nur eine Art Ableisten von Schuld gewesen sein. Oder war alles eine Verschwörung, angefangen bei Akaris Verschwinden? Es war immerhin absichtlich passiert. Nicht wie zuvor durch Entführung. Oder hatte vielleicht schon dort...?
Oh, heiße Scheiße. Wenn Ringo das Kopfkarussel nur lang genug laufen ließ, wurde noch ein Thriller draus. Dies erregte ihre Aufmerksamkeit eigentlich viel zu sehr. Sie war schließlich kaum in der Position, irgendwie... zu ermitteln. Oder? Kinderhörspiele kamen ihr in den Sinn.
Kazumi machte Ringo allerdings auf den anderen Aspekt dieser Zwickmühle aufmerksam. Sie begann nun, von ihren kleinen Erfahrungen mit dem Bijuu zu sprechen. Offenbar hatte sie ihren ersten Schock bereits weg.
"Durch die Nachricht von Akari bin ich schon vollkommen aus der Bahn geworfen worden, als ich mit Mai Akari zurückholen wollte, bin ich ausgeflippt. Und dabei hatte ich nur seine Augen. Nicht mehr. Aber ich war so wütend, das hab ich noch nie gespürt gehabt."
Da warst du an der Schwelle zum Abgrund, hm? Ringo schlug einen mitfühlenden Tonfall an. Kann ich nachfühlen. Sie selbst war schon drüber hinaus gegangen. Wenn auch nicht wegen eines Wutausbruchs, sondern eben wegen Akari und der Giftladung.
Was Mai anging, suggerierte Kazumi übrigens, es solle ein Geheimnis bleiben. Ringo nickte knapp, ließ sich ebenfalls wieder ins Wasser sinken. Ja, vielleicht besser. Ich werde die Klappe halten. Vorerst. Ringo hatte kurz mit dem Gedanken gespielt, Tenzou auf die Sache anzusprechen, dann aber entschieden, dass sie besser niemanden sonst mit seltsamen Gedanken anstecken sollte. Alles konnte ganz simpel entgleiste Rhetorik sein. Und dann stünde Ringo am Ende höchst paranoid da. Und während Mai ihr bislang wohlwollend gegenüber stand, mochte sich dies ändern, sobald Ringo sie offen mit Vorwürfen attackierte. Vielleicht sucht sie meine Nähe aber auch nur wegen des Bijuu. Jinchuuriki um sich scharen, Machtfaktoren ansammeln... Meh.
Kazumi unterbrach Ringos Gedankengänge.
"Ringo? Sag mal... Hattest du schon mal besonderen Kontakt zu deinem Biju?"
Hm? Ringo verfiel spontan in das alte Muster ihrer Verzögerungstaktik, indem sie die Frage wiederholte. Besonderen Kontakt? Nun... ja, schon. Im Grunde sogar sehr viel, muss ich gestehen. Sie kratzte sich nachdenklich an der Wange. Ich nehme an, er ist relativ rege für einen versiegelten Ungeheuer-Geist. Im Seelenversteck besonders. Aber er hat ja sogar jetzt noch Geschäfte in der Welt, könnte man sagen. Ringo lächelte schief. Vor einem Jahr etwa, da kam ein Affe aus dem Kuchiyose-Reich Suirendo und erbat die Hilfe seines `Gottes´. Sie machte Gänsefüßchen in der Luft, als sie das letzte Wort aussprach. Kurz gesagt, es ging um ein Siegel, das offenbar von seinem Chakra angetrieben wird, und er verlangte, dass wir es wieder aufladen. Und dabei... habe ich auch einen Trick gelernt. Nun flackerte Stolz hoch. Ringo stieß sich leicht vom Beckenrand ab und schwamm auf der Stelle, Kazumi zugewandt. Möchtest du meinem Bijuu mal in die Augen sehen, Kazumi-chan?
Es würde zwar anders werden, als Kazumi im ersten Moment glauben mochte, doch technisch gesehen flunkerte Ringo damit nicht.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   So Okt 30, 2016 9:33 am

Eigentlich hasste es Kazumi gerade sich so schwach zu fühlen, indem sie der anderen Jinchuuriki ihr Herz ausschüttete, ihr Leid und ihre Unsicherheit klagte. Irgendeine leise Stimme, die sich bei näherem Hinhören verdächtig nach der dunklen, tiefen, kalten und schneidenden Stimme des Fuchses anhörte, wie jämmerlich sie eigentlich war. Irgendwie konnte sie ihn verstehen und seine Worte nachvollziehen, auch wenn er es vielleicht nur sagte, um sie wieder nieder zu machen. Aber sie selbst konnte es selbst nicht ausstehen, wenn sie sich Anderen öffnete. Auch wenn Ringo in dem Sinne was besonderes war. Teilweise freute sie sich, dass die Ältere ihr zuhörte und sie nicht belehrte, was sie Alles falsch machte und was sie besser machen müsste. Genauso hatte Ringo etwas an sich, was es Kazumi noch schwerer machte ihr eben noch mehr zu verheimlichen. Woran das lag? sie hatte keine Ahnung. Sie wollte es nicht auf ihre Gemeinsamkeiten des Jinchuuriki-Daseins schieben und genauso wenig auf die Tatsache, dass sie beide Oberhauptstöchter waren. Vielleicht lag es einfach nur an Ringos Art oder an der Art, wie sie sich eigentlich kennen gelernt hatten. Vielleicht war es wirklich immer besser eine 'Bekanntschaft' oder 'Freundschaft' so zu entwickeln, indem man erst einmal ein bisschen miteinander kämpft. Auf jeden Fall war sie froh, wie der ganze Spaß gelaufen war.
Aber trotz allem nervte es sie, dass sie nicht schauspielern konnte. Sie konnte sich zwar abschotten wenn sie das wollte, aber gute Miene zum bösen Spiel war nicht drin. Sie redete und redete und sabberte Ringo zu mit den Zweifeln und Sorgen, die Kazumi beschäftigten und plagten. Aber Ringo wirkte äußerlich zumindest nicht genervt. Sie ließ die Blonde reden, warf nur zwischendurch mal ein 'hmhm' ein um zu signalisieren, dass sie nicht vollkommen auf Durchzug gestellt hatte und auch ihr Gesichtsausdruck wirkte extrem nachdenklich.
Auch als sie ihren Biju und den ersten richtigen Kontakt zu diesem angesprochen hatte, wirkte die Ältere nicht gelangweilt. Sie wirkte vielleicht nicht ganz so überkrass besorgt, wie Kazumi es an ihrer Stelle gewesen wäre, aber das machte sie in der Situation nicht emotionslos. Sie sprach schon sehr mitfühlend und teilte der Größeren mit, dasssie ebenfalls schon mal so weit gewesen war. Ob sie auch wegen einem Wutausbruch so in direktem Kontakt zu ihrem Biju stand? Oft genug hatte sich Kazumi überlegt, warum es so weit gekommen war, dass sie durch akari so ausgeflippt war. Sie konnte froh sein, dass sie ihrer Schwester nicht jeden Knochen in ihrem Leib gebrochen hatte, um sie zurückzubringen. Was für ein Klischee.
Eigentlich hatte sie sich einfach nur verdammt große Sorgen um die Ältere gemacht und Kazumi hatte Angst um sie. Sie hatte immer gedacht, dass Bijus allgemein eher von den schlechten Emotionen, wie Hass, Ablehnung und Wut gestärkt werden und ausbrechen können. Und Kyuubi, der sich selbst immer als reinen Hass bezeichnete, konnte doch nicht Kazumis Emotionale Lage ausnutzen, weil sie Angst hatte und besorgt gewesen war, oder? Sie hatte Akari nicht gehasst und sie war auch nicht wütend auf sie gewesen... Oder?
Dieses ganze Grübeln macht mir Kopfschmerzen..., dachte sie sich frustriert. Zumal sie in dem warmen Wasser sowieso kaum denken konnte. Sie kam da eh nicht auf irgendeine Lösung für ihre Frage.
Aber wo sie gerade an Kyubi dachte... da musste Kazumi natürlich auch gleich mit der Tür ins Haus fallen und Ringo fragen, ob sie schon mal Kontakt zu ihrem Biju gehabt hatte. Sofort blickte die Jüngere die Sarutobi neugierig an, während sich ihre ganze Haltung ein wenig, vor Aufregung, verspannte. Ihre Augen schienen regelrecht an Ringo festzukleben. Allerdings wich der ernste und ungeduldige Blick einem verwirrten und etwas überfordertem. Das...klang...komisch... 'Aber er hat ja sogar jetzt noch Geschäfte in der Welt, könnte man sagen' Was konnte ein Biju für Geschäfte in der Welt haben? Aber eh sie auch nur einen halben Gedanken daran verschwenden konnte, sich zu überlegen, ob sie die Frage laut stellen sollte, erklärte sich das schon für unnötig.'...kam ein Affe aus dem Kuchiyose-Reich Suirendo und erbat die Hilfe seines `Gottes´.', erklärte sie und Kazumi, nun vollkommen überrumpelt legte den Kopf fragend schief. Affe erbat Hilfe seines Gottes? Welcher sah nochmal so aus, wie ein Affe?, fragte sie sich, während sie sich stumm nachdenklich ans Kinn griff. Okay... in Gedanken hörte sich das echt fies an: 'Welcher sah nochmal so aus, wie ein Affe' Das war echt eine Beleidigung, die Kazumi lieber nicht laut aussprechen würde.
Auf die Worte der Ältern sie habe einen Trick gelernt, horchte Kazumi auf und legte fragend den Kopf schief. Was denn für ein Trick?, fragte sie neugierig. und natürlich würde ich deinem Biju gerne in die Augen sehen, sagte sie sofort danach schnell, euphorisch, aufgeregt aber auch mit einem gewissen Maß an Respekt. Was Kazumi sich vorstellte? sie dachte irgendwie, dass Ringo ihre Augen verändern konnte, so wie es bei Kazumi passiert war, sobald sie langsam ausrastete, kochte und Kyubis rote Augen bekam. Sie kam nicht mal ansatzweise auf die Idee, dass es ihr möglich sein könnte, das Seelenversteck von Ringos Biju aufzusuchen.
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Sarutobi Ringo
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   So Okt 30, 2016 10:33 am

Ringo spürte ihren Guten Vorsatz im Hinterkopf, während sie mit Kazumi beisammen saß. Den Fehler mit Akari nicht wiederholen. Iyonas Tod verhindern. Auf keinen Fall zulassen, dass noch ein weiterer Jinchuuriki buchstäblich zum Opfer wurde, das er dem Namen nach bereits war. Von der Bedeutung her trug schließlich schon das Wort "Menschenopfer" im Namen. Schon deswegen hatte Ringo dieses Treffen in die Tat umgesetzt. Und nun würde sie Kazumi so weit wie möglich helfen, die lähmende Angst vor einem Bijuu zu nehmen.
Immerhin stimmte Kazumi dem Angebot zu, dem Bijuu in die Augen zu sehen. Und sie tat es nicht mit nackter Angst im Blick, sondern sogar mit einer gewissen Aufregung. Gut, denn dann hatte sich die Angst noch nicht hineingefressen.
Ringos Stolz flackerte nun nicht mehr nur, sondern strahlte förmlich. Zugegeben, es ist kein echter `Trick´, immerhin weißt du bereits von den Pfaden. Aber naja. Das war natürlich ein starker Hinweis; Ringo schloss daher rasch Fingerzeichen, ehe Kazumi noch selbst drauf kam.
Bong.
Ein klein wenig Wasser wurde verdrängt. Ringo stand mit einem Male doppelt im Becken. Das Original lächelte triumphierend, der Bunshin hingegen... starrte. Sie sahen gleich aus, waren beide gleichermaßen nackt, und so gab es in diesem Moment keine unterschiedliche Kleidung. Lediglich die Frisur war dezent anders: Wo Ringo ihr Haar am Hinterkopf zu einem Knoten trug, besaß der Bunshin einen Pferdeschwanz, der von einem Haarband gehalten wurde, an dem ein Glöckchen klingelte.
Die Augen waren nicht anders. Der Bunshin besaß keine Monster-Augen. Und dennoch haftete ihnen etwas an, was die Ausstrahlung völlig veränderte.
Du gibst mit mir an? Yonbis Stimme war einfach die der jungen Frau, die ihn gerufen hatte. Und doch, wie bei den Augen... war da eine Tiefe und Schärfe, die Ringo so nicht anschlug, nicht anschlagen konnte. Der Blick lag schwer auf Kazumi. Aber gut. Warum nicht die Chance ergreifen. Er tat einen leichten Schwimmzug und ließ sich auf Kazumi zutreiben. Wer auch immer darin ist, wir hätten es beide besser treffen können. Du hast mein Mitleid.
Yonbi hob eine feingliedrige Hand aus dem Wasser und langte nach Kazumis Kinn.
Nicht, fuhr Ringos Stimme dazwischen, anfassen.
Yonbi verharrte mitten in der Bewegung, wie unter Bann. Behielt den Blick weiter auf Kazumi. Schade, stellte er trocken fest.
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Natsu Kazumi
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BeitragThema: Re: [Kazumi & Ringo] Wie Fuchs und Affe   Mo Okt 31, 2016 10:03 am

Kazumi hatte Alles erwartet. Wirklich Alles. Aber nicht das! Sie hätte gedacht, Ringo würde ihrem Biju gestatten, durch sie zu sprechen, sodass Ringo ähnlich wie ein Medium einfach nur dazu diente, den Kontakt zwischen Kazumi und ihrem Biju aufzubauen. Auch die Vermutung, dass Ringo ihre Worte wortwirklich ausführte, sodass Kazumi wirklich in die Augen ihres Biju sehen konnte, indem sie, ähnlich wie Kazumi es konnte, ihre Augen verändern konnte, wenn mehr oder weniger freiwillig das Chakra ihres Bijus frei kam. Zu guter Letzt hätte sie auch gedacht, dass Ringo sie mit ins Seelenversteck nehmen würde. Aber wie es schien gab es neben Kazumis drei Ideen noch eine Vierte, mit der die junge Natsu nicht gerechnet hatte, beziehungsweise an die sie im Moment nicht gedacht hatte. Die Pfade waren noch etwas neu für sie. Sie hatte sich zwar mit einem schon länger beschäftigt, aber sie war dabei noch ein wenig zu unsicher. Zumal sie Kyubi nicht aus Jux und Tollerei beschwören würde. Wenn sie etwas von dem überdimensionalen Fuchs wusste, dann war es die Tatsache, dass er die Freiheit liebte, allerdings die Menschen hasste und seine Persönlichkeit in einen Bunshin zu stecken, der einfach nur ein schwächlich wirkendes ‚Menschenkind‘ war, das war für ihn offensichtlich nicht nur Erniedrigung, sondern auch eine Beleidigung. Zumal sein Stolz wahrscheinlich unmessbar war. Sie hatte sich und Kyubi eigentlich ‚versprochen‘ den Fuchs nur in diesen Körper zu stecken, wenn es wirklich notwendig war´. Na gut, der Fuchs hatte sich dazu nie geäußert. Immerhin hatte sich Kazumi nur getraut ihn anzusprechen, wenn er eben in diesem Bunshin-Körper steckte und dann hat er auch immer nur geschwiegen, außer beim allerersten Mal. Da war er dezent überrumpelt und zutiefst erzürnt gewesen. „Zugegeben, es ist kein echter `Trick´, immerhin weißt du bereits von den Pfaden…“, sagte die Ältere und riss die Blauäugig sofort aus ihren Gedanken und brachte sie dazu, Ringo gespannt und fragend anzusehen. Die Pfade…? Noch eh sie sich Zeit nehmen konnte ihre Gedanken zu ordnen, formte die Sarutobi Fingerzeichen und wenig später standen auf einmal zwei Ringos vor ihr. Sofort wirkte Kazumi als hätte man ihr saftige Ohrfeigen verpasst, sodass sie gar nicht mehr denken konnte.
Fragend blickte sie zuerst die Ringo an, die die Fingerzeichen geschlossen hatte und nun triumphierend grinste. Danach wanderte der Blick zu der Ringo…die sie einfach nur anstarrte. Sofort blinzelte Kazumi und musste sich ehrlich eingestehen, dass scheinbar alle Bijus wunderbar starren konnten. Der Blick der Biju-Ringo jagte der Natsu einen eiskalten Schauer über den Rücken, weswegen Kazumi versuchte, möglichst unauffällig die Arme vor der Brust zu verschränken und sich leicht die Oberarme zu reiben. Die Stimme, die von der Anderen Ringo kam, war…ungewohnt. So wie sie Ringo bisher sprechen gehört hatte, schien es zwar die gleiche Stimme zu sein, allerdings war die Schärfe nicht zu überhören. Kazumi wusste nicht, was sie sagen sollte. Sie starrte den Biju in Menschengestalt mit offener Neugier und Faszination an und sie versuchte nicht mal das zu verheimlichen. Es war einfach aufregend. Sie hatte nicht erwartet, dass der Biju Ringos überhaupt irgendwas sagte, da sie es vom Kyubi auch nicht gewohnt war. Das er relativ normal mit Ringo sprach, war für Kazumi fast wie ein Faustschlag ins Gesicht.
Der Bunshin machte nicht den Anschein, als wäre er wütend gerufen worden zu sein. Aber genauso wenig zeigte er Freude. Kazumi wusste gerade nicht, wie sie den Bunshin einschätzen sollte. „Wer auch immer darin ist, wir hätten es beide besser treffen können. Du hast mein Mitleid.“, sagte der Doppelgänger und normalerweise hätte Kazumi wahrscheinlich sofort etwas gesagt, entweder beleidigend oder desinteressiert. Allerdings verwarf ein wütendes Knurren ihre Idee, in dieser Richtung etwas zu sagen. Scheinbar reagierte der Fuchs allergisch darauf, wenn er bemitleidet wurde. Kazumi hatte es schon vermutet, aber bisher hatte sie nie wirklich Bestätigung gefunden. Oder aber er wusste, dass Kazumi mit dem Gedanken spielte, den Fuchs ebenfalls zu beschwören. In der Zeit, in der Kazumi das Knurren des Fuchses zu deuten versuchte, hatte sich der Yonbi-Bunshin schon die Mühe gemacht und war zu der anderen Jinchuuriki geschwommen. Erst die feingliedrige Hand des Bunshis brachte Kazumi wieder ins Hier und Jetzt. Sie griff nach ihr, doch Ringos Worte zwangen den Doppelgänger zum Stillstand, sodass die Hand, wenige Millimeter von ihrem Kinn entfernt in der Luft hing. Sofort blickte sie fragend zwischen Ringo und dem Bunshin hin und her, eh sie ihre Stimme wiederfand. Ich fürchte, er kann es nicht leiden bemitleidet zu werden., sagte Kazumi versucht ruhig auszusprechen, denn innerlich war sie einfach zu hibbelig und aufgeregt. Vielleicht sollte sie nicht so euphorisch sein, den Biju ihrer neuen Leidensgenossin vor der Nase zu haben, aber es war einfach… schön. Irgendwie.
Aber das brachte Kazumi auf andere Gedanken. Ihr blick blieb weiter an dem Bunshin hängen und fragend legte sie den Kopf schief. Sag mal… Freust du dich eigentlich? Immerhin ist einer deiner Geschwister grade mal ein paar Zentimeter von dir entfernt…, fragte Kazumi ehrlich neugierig. Sie war gespannt auf die Antwort, denn von Kyubi hatte sie auf solche Fragen nie Antwort bekommen. Das tiefe und freudlose Lachen, das Kazumi vom Kyubi nur selten zuhören bekam, hallte plötzlich in ihren Ohren wider und der Spott war kaum zu übersehen. Dummer Mensch! Naiv! Wozu willst du so unnützes Zeug wissen, erklang die Stimme in ihrem Kopf, allerdings klang Kyubi keineswegs neugierig oder so, als würde er die Antwort wissen wollen. Leise schnaubend überlegte sich Kazumi, ob sie darauf reagieren sollte oder nicht. Wie sie erwartet hatte, richtete sie dann doch ihre mental gesprochenen Worte an den Fuchs. Erstens ist es nicht unnütz, zweitens will ich es wissen und drittens, wenn du mir nicht antwortest, frag ich halt Andere. Schlimmer kann es wohl kaum werden, als deine abwertende Reaktion. Ja, bei Kyubis übertrieben abwertenden Reaktionen hatte sich die Natsu schon satt gesehen und sich dementsprechend abgehärtet. Zumindest relativ. Außerdem hoffte Kazumi, dass sie, wenn sie mit dem Biju sprach, irgendwie auch Kyubis Zunge lockern konnte, um ihn besser kennenlernen zu können. Wieso sollte man sich freuen? Sie sind alle nervig, besonders der Yonbi, ertönte nun doch die Antwort, die Kazumi sich gewissermaßen erhofft hatte. Aber Kazumi ging nicht darauf ein. Sie starrte den Bunshin vor sich an, mit weit aufgerissenen Augen und deutete mit ihrem Zeigefinger auf ihn, wobei ihr Finger, ähnlich wie die Hand des Vierschwänzigen, nur knapp einen Zentimeter vor dem Gesicht des Anderen zum Halten kam. Du bist der Vierschwänzig??, fragte sie aufgeregt, als hätte man einem kleinen Kind gerade irgendeinen Held vorgestellt.
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