Tamashii no Utsuri

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 [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas

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Tamashii no Utsuri
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BeitragThema: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeDi Mai 20, 2014 5:14 pm

Wer Eponas wahres Alter kannte, und davon gabs wenig Leute genug, wurde des Öfteren davon überrascht, wie interessiert sie letztlich doch sein konnte, wenn es um Ninjutsu ging. Man sollte meinen, eine alte Dame hätte schon soviel gesehen, dass die Neugierde ausgetrieben sein müsste. Nun, zumindest konnte sie sich beherrschen und wirkte nicht allzu kleinmädchenhaft beim Warten. Shoutas Worte nahm Epona vorerst hin, lächelte nur sanft zurück und verfolgte anschließend genau den Entstehungsprozess. Sie wollte jetzt nicht ablenken. Weder den Künstler, noch sich selbst. Schräg verfolgte sie, wie Shouta sein Glas zunächst auffüllte und erst dann mit der wirklichen Kunst begann. Er braucht wohl Nährboden... Offenbar erschafft er den Kristall nicht aus dem Nichts, sondern aus Flüssigkeit. Hatte Shouta im Gefängnis Wasser gebraucht, oder gar Wein? Hatte er sicher nicht dabei... nicht in dem Sommerkleidchen.
Sich Shouta als junge Frau ins Gedächtnis rufend, verkniff sich Epona ein Lachen. Stattdessen verfolgte die das Wachsen der Kunst-Rose, Blättchen um Blättchen wurde eine Blüte geschaffen, in Weinrot.
Mit einem Strahlen im Gesicht nahm Epona letztlich die Rose in Empfang. Dankeschön richtete sie Shouta in Gedanken aus und hob die Rose rätselnd vor ihr Gesicht, kniff ein Auge zusammen und betrachtete das Objekt schärfer, wie ein Kunstkritiker oder Schätzer. Wie hübsch. Du hast ein herausragendes Kekkei genkai, wenn du damit zur Abwechslung auch mal solche Dinge machen kannst. Alle Grundelemente verfügten über die Macht, als Waffe genutzt zu werden. Aber mit welchem davon konnte man schon solche Kristall-Gebilde erzeugen? Mayas Hyouton fiel der Kunoichi ein... doch solche Dinger hielten nie lang, schließlich schmolzen sie unweigerlich. Wie lang würde sich wohl dieser Kristall halten?
Zufrieden legte Epona die Rose beiseite, behutsam auf die Tischplatte. Später würde sie sie in einer Schriftrolle verpacken. Nein, so etwas werde ich wohl nie können übermittelte sie Shouta und griff damit dessen Worte von vorhin wieder auf. Doch ich zitiere da gern meinen alten Meister: "Es ist ein viel spannenderes `Jutsu´, nicht das Chakra zu steuern, sondern die Menschen zu lenken". Dem stimme ich zu. Sie lächelte fein und unschuldig. Ich muss kein Kekkei genkai besitzen, solang ich Leute haben kann, die es besitzen. Mein Meister meinte das "Lenken" übrigens nicht wie hier bei "Schicksal schubst". Sondern offener. So wie du - Und sie streckte galant den Zeigefinger aus - - es vor kurzem getan hast. Du hast dir Leute gesucht, die konnten, was du selbst nicht konntest. Du hast uns gelenkt. Und siehe da, es funktionierte. Jeder ist glücklich.
Sie lehnte sich zurück, strich die ins Gesicht hängende Haarsträhne zurück, woraufhin diese sofort wieder ihren alten Platz einnahm. Hach ja säuselte sie nun mit wirklicher Stimme, So soll es sein, so darf es bleiben...
Und wo waren wir gleich noch?
Sie verschränkte die Hände im Nacken, sodass ihre Finger durch den Pferdeschwanz bedeckt waren, und schloss Fngerzeichen. Deinem armen Opfer wird nun aufgeholfen.
Ein schnelles, aus dem ärmel geschütteltes Genjutsu, welches nicht die arme, von Shoutas Illusion niedergedrückte Frau traf, sondern den Angetrunkenen, der vorhin in dem ganzen Wirbel um das verschüttete Bier von Epona aufgeschreckt worden war. Der Herr war noch gut durch den Wind und desorientiert; wie er sich so umsah und seinen Blick schweifen ließ, blieb er an der Frau hängen, und sie erschien ihm als deutlich jüngeres, aufreizend gekleidetes Busenwunder, das nichtmals eine Unze Make-Up brauchte, um ihre bezaubernde Wirkung zu entfalten.
Es überraschte wohl auch die Frau selbst, mit welch Nettigkeit der Herr ihr unter die Arme griff und sie sogleich zu einem Getränk einlud.
Wir sind wieder freundlich heute, nicht? Epona grinste Shouta an und säuselte in seinem Kopfe: Freundlich, freundlich, freundlich... wer freundlich ist, kommt weiter...

tbc 1: Ins Miniplay
tbc 2: Haupttor Konohagakure

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Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeMo Jun 09, 2014 9:42 pm

Konzentriert arbeitete der junge Kaminishi an der Blume, während Epona gespannt zusah. Was dachte sie wohl gerade? Es war klar, dass sie nicht nur eine Blume haben wollte, sondern wahrscheinlich auch herausfinden, ob sie die Technik selbst erlernen könnte. Das fertige Werk wurde dankend angenommen und kritisch begutachtet. Ich denke auch andere Kekkei Genkais haben Potential künstlerisch angewandt zu werden. Man muss nur etwas Fantasie haben, antwortete er. Was konnte noch künstlerisch genutzt werden? Mit dem Youton könnte man sicher Obsidian herstellen und es zu hübschen Figuren und Statuen formen. Und konnte man mit dem Mokuton nicht Blumen spriessen lassen? Er kannte sicherlich längst nicht alle Kekkei Genkais dieser Welt, aber es gab sicher einige, die auch ausserhalb des Kampfes gut nutzbar wären. Geh behutsam mit ihr um. Wenn sie fallen gelassen wird, zerspringt sie aber wie ein normaler Kristall, warnte er sie vorsichtig. Das war nicht mit allen Kristallen, die er erschuf, so, aber er hatte nicht vor unendlich viel Chakra in die Struktur zu pumpen.
Die Blonde legte die Rose nieder und erhob dafür das Wort. Sie erzählte was ihr alter Meister ihr einst lehrte und sie wohl selbst ebenfalls als korrekt erachtete. Sie bevorzugte es Menschen zu lenken und gab ihm auch ein Beispiel, wie er es bereits getan hatte. Hatte er wirklich etwas aussergewöhnliches getan? Er hatte sich nur Leute gesucht, die das konnten, was er selbst nicht konnten. Kôji konnte prügeln und böse reingucken, er konnte beides rein gar nicht. Epona kannte sich in Konoha und mit diesen Einbrecherzeichen gut aus. Er hätte die Zeichen komplett verpasst gehabt ohne sie. Ich denke nicht, dass es speziell ist, wenn man sich Hilfe von Leuten sucht, die in einem Bereich klar besser sind. Ich meine, es wäre blöd dies nicht zu tun, oder? Wobei Kôji wohl nie um Hilfe gebeten hätte... Und ich bin ziemlich froh, dass es mehr oder weniger reibungsfrei geklappt hatte. Ich hoffe nur, Kôji wurde nicht erkannt. Es wäre unangenehm, wenn er gesucht würde, da die Spur zweifelsfrei bei unserem Clan endet, gab er am Ende zu bedenken. Für Epona war die Sache wohl relativ ungefährlich ausgegangen. Für ihn selbst ebenfalls, aber Kôji und Kana konnten erkannt werden. Würden die Konohanin sie aufspüren versuchen? Oder war ihr Vergehen es nicht wert? Er hoffte auf Zweiteres.
Epona schien derweilen erbarmen mit seinem Opfer zu haben und sorgte dafür, dass sie nicht nur Hilfe, sondern auch noch etwas zu trinken bekam. Das ist definitiv ein Punkt für dich, kommentierte er grinsend, während er die Szene betrachtete. Der Schrei nach einem Träger war nie gekommen und die Frau nun seltsam ruhig dem angetrunkenen Typen gegenüber sitzend, wirkte sprichwörtlich erleichtert. Noch fühlte sie sich wohl tonnenschwer, aber auch er selbst war der Meinung, dass sie genug gelitten hatte und löste sein Genjutsu auf. Sofort sass sie aufrechter im Sitz und wirkte generell zufriedener mit sich der Welt und der ganzen Situation.
So langsam hatten sie alle Leute der Bar den einen oder anderen streich gespielt gehabt. Viel mehr und sie würden wohl oder übel wohl doch auffliegen, als einzige Gruppe, der bisher nichts passiert ist. Nun, versuchte er das Thema zu wechseln. Wie lange dauert es eigentlich dieses Jutsu zu lernen? Falls es recht lange dauert, müssten wir wohl einen Termin abmachen. Wenn es eine recht kurze Sache ist, dann könnten wir es direkt heute machen, schlug er vor.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeDo Jun 12, 2014 9:37 pm

Epona lehnte sich zurück. Aufgeräumt, gelassen, ruhig und sorglos. Lauschte Shoutas Worten über kunstfähige Kekkei Genkai und nickte leicht zur Bestätigung. Fantasie ist das Stichwort pflichtete sie bei und langte nach ihrem Glas. Angelte auch nach der Flasche und füllte sowohl sich als auch dem jungen Kaminishi ganz dezent nach. Warf der Rose einen sorgsamen Blick zu, als der blondhaarige Junge eine Bemerkung hinsichtlich der Haltbarkeit des Shouton-Konstrukts machte. Dann lasse ich sie besser sofort verschwinden... Kurzentschlossen nahm sie das Kunstwerkchen wieder auf, ließ es in einem ihrer Ärmelstulpen verschwinden. Verwendete die dort verborgenen Siegelbandagen, um das Objekt aufzunehmen.

Shouta kommentierte die Worte des ehrenwerten Meisters, als wäre es etwas ganz Alltägliches. Dies versetzte die Blonde nicht etwa in Wut, sondern ließ sie sogar lächelnd den Finger heben. So magst du das sehen sprach sie, und zwar sagte sie es wirklich, nicht bloß telepathisch, wie um dieser Aussage eine größere Wichtigkeit verleihen. Dafür sprach auch, dass sie ansonsten schwieg. Auf Shoutas Sorge-Bekundung hin nur amüsiert mit den Schultern zuckte. Denn ja, für sie war alles sicher. Und um die anderen machte sie sich keine gesteigerten Gedanken. Kana konnte, da sie zum gleichen Clan wie Shouta gehörte, so schlecht nicht dran sein - auch wenn ihre Gefangennahme überhaupt erst diese Aktion ausgelöst hatte. Und Kôji? Kôji war scheinbar wie Unkraut. Zäh wie Schuhleder. Selbst seine Künste schmerzten ihm; so ein Kerl konnte gar nicht vergehen. Wer für den Sorgen aufbrachte, machte auch einen Bogen um Grasflächen, um keine Halme zu knicken.
Beim Spiel gab Shouta Epona den Punkt für die frisch gestrichene Dame. Da fiel ihr erst im Hintenrum auf, dass sie ja Shoutas Vorhersage gestört hatte; ein unabsichtlicher Zug gegen den Strich. Sie lachte, leicht peinlich berührt, sagte aber nichts weiter dazu.
Das Spiel verlor allerdings auch langsam an Spielsteinen. Die Lokalität war nicht gerade die Größte, und je umtriebiger die beiden Freien mit ihren Künsten fuchtelten, umso schräger würde der Tag werden. So wurde es Zeit für ein Fazit. Außerdem begann Shouta, sich mit jugendlicher Neugierde für das Jutsu zu interessieren, sodass Epona beschloss, zu zahlen.
Wir waren freundlich heut stellte sie mit einem Blick in die Runde fest, insbesondere meinte sie damit die zwei Pärchen, die Teil ihres Spiels gewesen waren. Nu ja. Bis bei der frisch gestrichenen Dame das Genjutsu abläuft zumindest wirds halten. Vielleicht überzeugt sie ihn bis dahin mit Persönlichkeit.
Machen wir also ein Unentschieden... Lass uns wieder auf dein Zimmer hochgehen. Die Grundlagen des Jutsu zeige ich dir gern jetzt schon. Gemächlich erhob sie sich, winkte der vorbeigehenden Kellnerin und zahlte sofort. Schaute wieder Shouta an. Einverstanden? fragte sie, wieder mit normaler Stimme.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeDi Jun 17, 2014 8:42 pm

Das Glas war leer, aber nicht lange. Epona füllte es wieder auf und der junge Mann bedankte sich. Fix liess sie das fragile Gebilde im Ärmel verschwinden. Seine Erläuterung, was er zu den Worten ihres Meisters meinte, wurde mit einem Lächeln und einem erhobenen Finger kommentiert. Es war seine Meinung und wie er es handhabte. Epona war in der Ansicht wohl vom selben Schlag, viele Andere jedoch nicht. Dies sah der Junge auch ohne Weiteres ein. Wahrscheinlich taten es nur sehr Wenige, da es eine andere Art von Stärke brauchte, seine eigenen Mängel einzusehen, als Kampfesstärke. Es hatte auch nicht unbedingt viel mit Intelligenz zu tun, sondern einfach nur damit, seinen Stolz zu überwinden, wobei Intelligenz doch enorm half.
Das Spiel endete Unentschieden, nicht dass er irgendwie gezählt hätte, es war ihm auch eher egal ob er gewann oder nicht. Hauptsache sie hatten Spass dabei und den hatten sie definitiv. Er leerte sein Glas, seine Kehle kribbelte etwas. Epona kommentierte, dass die beiden brav geblieben waren, er nickte dazu nur. Ausser rand und Band geriet man in dem Spiel zwar selten, aber man konnte es schon übertreiben und spontan jemand eine grössere Halluzination bescheren, das endete meistens nicht so lustig. Er schwang das Thema zu de Jutsu um. Die Diebin bezahlte und wies ihn an auf sein Zimmer zu gehen. "Einverstanden", nickte er zustimmend. Kaum war das Geld und die leeren Gläser und die Flasche verschwunden, stand der Junge auf. Er musste sich zurückhalten nicht die Treppe herauf zu rennen oder den ebenen Weg zu hüpfen. Er war immer neugierig auf neue Jutsus und die Aussicht ein so nützliches zu lernen liess sein Herz etwas höher schlagen. Er würde es jedoch sicherlich nie vor Kôji einsetzen, das war klar. Aber man sollte niemals nie sagen, man wusste schliesslich nie was kommen würde.
Er öffnete die Türe und huschte hinein, Epona im Schlepptau. Dann hockte er sich aufs Bett. "So... Ehm, ich habe noch eine Frage. Wenn ich mich in eine Frau verwandle und ähm." Er wurde relativ rot im Gesicht. "Naja, schwanger würde, sofern das ginge. Was würde passieren, wenn ich mich zurück verwandel? Nicht dass ich vorhätte irgendwas mit Männern zu machen, aber... nur für den Fall aller Fälle", versuchte er die Frage unter weiterem rotwerden und der Peinlichkeit zu beenden.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSa Jun 21, 2014 4:27 pm

Beschwingt vom Weine, folgte Epona Shouta nach oben. Es amüsierte sie, wie gut gelaunt der Junge wirkte. Die junge Generation konnte noch mit solch einfachen Dingen wie einer neuen Kunst begeistert werden... oder wars irgendwas anderes, was den Jungen so aufgeregt machte? Seine erste Frage deutete jedenfalls darauf hin und ließ Epona kurz inne halten. Für den Fall der Fälle, huh? Wiederholte die Blonde nach einem kurzen Moment des Schweigens. Tja. Da fragst du was. Hmmm. Betont gemächlich ließ sich Epona neben Shouta auf dem Bett nieder, schwang die Beine herauf und lehnte sich gegen die Wand. Tja, mein Jutsu ist gut, das steht fest. Wie schon gesagt, ist es kein Henge, sondern verwandelt den Körper komplett. Und benötigt im Prinzip nichtmals Chakra, um aufrecht gehalten zu werden. Es ist eine einmalige Sache, und wenn du es so wolltest, könntest du für immer mit dem Geschlecht leben, das du dir wünschst. Beim Altern sieht es natürlich anders aus, das muss man regelmäßig nachpflegen... Aber gut, das führt gerade zu weit ab. Sie wirkte ziemlich vergnügt, faltete die Hände im Schoß und schaute Shouta fröhlich ins Gesicht.
Sagen wirs platt. Machst du ein Mädchen aus dir, schlimmer noch ein leichtes Mädchen, dann kann das mit der Schwangerschaft absolut klappen. Nun, was würde das bedeuten? Locker zeigte sie auf Shoutas Schritt. Das da wird jedenfalls... pff, das ist jetzt irgendwie kompliziert... Ihre Mundwinkel verzogen sich kurz krampfhaft. Offenbar verbiss sie sich ein Lachen. Ohne den Wein hätte sies professioneller angepackt. Deine Jungen-Samen werden zu Mädchen-Eiern, sagen wirs so. Und wenns passiert, wies passiert, dann... naja. Sie gestikulierte ein wenig händeringend. Mal frei von der Leber weg, wenn du erst ein paar Tage schwanger wärst, dann wärs herzlich egal. Das "Kind", wenn man es so schon so nennen wollte, wäre eben wieder weg. Würdest du jedoch einige Monate warten... Sie schüttelte langsam den Kopf und hob mahnend den Zeigefinger. Glaube nicht, dass das gut wäre. Bezweifle doch stark, dass das Baby dann einfach verschwände. Ausprobiert hat das noch keiner, soweit ich weiß, und wenn ich mir potenzielle Ausgänge dieses Versuchs vorstelle, kann ich mir auch gut denken, warum.
Von daher, Süßer. Brav bleiben. Oder, wenn nicht, aussitzen.
Schulterzucken. Ich sags aber auch mal so: Mädchen-Körper sind an sich komisch. Ich rate dir daher: Bleib besser keinen ganzen Monat ein Mädchen, sonst erlebst du was, das willst du nicht, klar? Nix Schlimmes, nein, aber es wird einen feinen Jungen wie dich vermutlich bis an sein Lebensende erschüttern.
Nochmaliges Achselzucken.
Frage aber von mir. Was interessiert dich mehr, die Geschlechtsumwandlung oder die Veränderung des Alters?
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSa Jun 21, 2014 10:09 pm

Er fühlte sich, als würde er ein weiteres Mal aufgeklärt, nur dieses Mal die weibliche Seite. Epona, leicht angetrunken soviel war klar, erklärte ihm genauer was es mit dem Jutsu auf sich hatte und dass er sehr wohl schwanger werden könnte, sollte er sich entsprechend verhalten. Etwas bleich hörte er den Worten der Einbrecherin zu, die ihn nun warnte zu lange zu warten, falls es passieren sollte. Er wollte sich wirklich nicht vorstellen, was dabei herauskommen würde und hatte die Befürchtung, dass es wohl für beide in diesem Fall eher unschön ausgehen könnte. Trotz der Gefahren war der Nutzen solch einer Verwandlung äusserst gross. Zusätzlich riet sie ihm nicht länger als einen Monat im Frauenkörper zu bleiben, da er sonst sicherlich traumatisiert werden würde. Wovon sprach sie nun? Es war ja nicht so, als würden Frauen jeden Monat bei Vollmond zum Monster, wenn ja, dann versteckten es seine Mutter und Schwester äusserst gut. Verwirrt schaute er die Blonde an, irgendwann dämmerte es ihm, was sie meinte. Ein Glück hatte er denselben Aufklärungskurs wie seine Schwester genossen. Seine Eltern waren der Ansicht, dass man beide Seiten kennen sollte, nun war er froh darum. "Verstehe", antwortete er knapp. Nein, die beiden Dilemma wollte er wirklich nicht haben. Da war er froh ein Junge zu sein. Bleich war er aber noch immer. Etwas mulmig war ihm das Jutsu schon.
"Nun, trotz der Warnung würde ich wohl bei der Geschlechtsumwandlung bleiben. Auch wenn einige Jahre älter oder jünger ebenfalls nützlich sein könnten, so denke ich, dass es einfacher ist eine alternative Identität zu erschaffen, wenn man direkt das Geschlecht ändert. Damit werden nicht viele Leute rechnen. Ausserdem sehe ich dann doch mehr Gefahrenpotential im älter- oder jüngerwerden, da man schnell übers Ziel hinausschiessen kann. Was wäre, wenn ich mich in einen alten Mann verwandel und dann Alzheimer habe? Das wäre eher unschön. Daher bleibe ich liebend gerne beim Geschlecht", erklärte er Epona seinen Beschluss. "Was soll ich tun?", fragte er nun allgemein nach Anweisungen.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeMi Jun 25, 2014 4:35 pm

Epona nickte immer wieder mal, wenn Shouta eine Feststellung machte, die ihr einleuchtete. Allgemein leuchtete ihr alles ein, was der Junge sagte. Wenn er das Altern lieber verschieben oder gar nicht erlernen wollte, war dies ja auch ganz seine Sache. Die Blonde würde sich sicherlich nicht dran stören, wenn der Junge nur das halbe Paket haben wollte - man würde es ja sehen. Als er das Risiko des Alterns hervorhob, hob sie den Zeigefinger.
Oh, oder du schießt gleich übers Ziel hinaus und stirbst, weil du das natürliche Limit deines Körpers erreicht hast wandte sie ein und klang dabei so fröhlich, als erzähle sie eine witzige Anekdote. Eine Anekdote erzählte sie wirklich. Ob sie witzig war, na, dafür sorgte in diesem Moment wohl nur der Alkohol. Und andersrum ists auch nicht sicherer. Geht dir das Verjüngen außer Kontrolle, findest du dich am Ende vielleicht so jung wieder, dass du keine Fingerzeichen mehr machen kannst, geschweige denn Chakra richtig konzentrieren... oder überhaupt genug Chakra zum Starten haben... Sie deutete mit dem Daumen auf sich und grinste, als wäre dies etwas, was man einfach erlebt haben musste, um zu den coolen Kids zu gehören. Ist mir passiert. Als ich mit dem Training anfing. Bin übers Ziel hinausgeschossen und wurde zum Kleinkind, und es dauerte zwei Jahre, bis ich auf natürlichem Wege wieder groß genug war, um vernünftige Fingerzeichen zu schließen und meinen mickrigen Chakrapool halbwegs kontrollieren zu können. Und mich zumindest schrittweise wieder hoch zu hangeln... Tja. Sie lachte leise. Passiert dir besser nicht. Dass du als Mädchen vor der Zelle deiner Sensei aufliefst, das dürfte ein Dreck dagegen sein, als wenn man dich als Baby vor der Tür ablegt.
Mit einem Fingerschnippen setzte sie sich auf, zog die Beine an und ging in den Schneidersitz, Shouta gegenüber. Was solls. Aaalso. Zunächst brauchen wir das Chakra. Wir veranschlagen eine hohe Menge dafür, wie man sie oft für Ninjutsu oder Genjutsu des Ranges B benötigt. Du schmiedest es ganz wie gewohnt. Hältst die Menge konstant und schließt diese Fingerzeichen: Sie führte eine kurze Kette von In aus. So. Nun hast du dem Chakra den ersten Auftrag gegeben. Nächste Aufgabe: Verbreite dieses Chakra einmal im ganzen Körper. Du beginnst hier... Sie tippte ihm gegen die Stirn, ... lässt es dann übers Rückgrat fließen... in die Arme, Hände und Finger... dann durch den Unterkörper, die Beine, Füße und Zehen. Deinen Schritt vergisst du dabei natürlich auch nicht, aber das ist ja klar. Sie lachte auf. Davor hat doch jeder den meisten Schiß... egal. Was noch? Ach ja. Haare und Finger- sowie Zehennägel. Eine schöne Sache. An sich wird dein Körper einfach nur auf weiblich gepolt. Du hast keine wirkliche Kontrolle über Dinge wie die Größe deiner Oberweite oder deines Hinterns und so weiter. Was du kontrollieren könntest, wären jedoch Haarlänge und die Länge der Nägel. Wenn du gut bist und das Chakra hübsch gleichmäßig verteilst.
Epona vollführte eine wedelnde Handbewegung. Fangen wir so einfach mal an. Chakra schmieden, Fingerzeichen schließen, Chakra im ganzen Körper verteilen und so halten. Mach mal. Dann erkläre ich dir, wies weitergeht.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSo Jun 29, 2014 1:22 pm

Eines war klar. Die Blonde Einbrecherin war leicht bedüdelt. Zumindest erklärte sie in einer Heiterkeit, was beim Alterswechseln alles schiefgehen konnte und fügte eine Anekdote ein, als wäre sie komplett stolz darauf. Der blonde Jüngling hob lediglich die Augenbrauen, er war irgendwie ganz froh das eine Glas in eine Rose verwandelt zu haben. Beim Jutsutesten wollte er nun wirklich nicht angetrunken sein. Alterswechseln war wirklich ziemlich gefährlich, auch wenn Epona es wie eine kleine Bagatelle vortrug. Er bevorzugte es doch bei der sichereren Seite zu bleiben und lediglich das Geschlecht zu ändern. Da konnte nicht zu viel zu sehr schiefgehen, hoffentlich.
Epona setzte sich mit einem Schnippen ihrer Finger in den Schneidersitz und erklärte, wie das Jutsu von statten ging. Erst klärte sie ihn über die benötigte Chakramenge und die Zeichenfolge auf. Die Kette war überraschend kurz und relativ leicht zu merken. Aufmerksam schaute er auf ihre flinken Finger, bis sie fertig war. Ein Tippen gegen seine Stirn, das war der Startpunkt. Von da aus sollte er Chakra überall in seinen Körper verteilen, wirklich überall. Etwas mulmig war es ihm, noch immer. Nun folgte eine Erklärung worauf er einen Einfluss hatte und worauf nicht. Haare und Fingernägel könnte er kontrollieren, den Rest nicht. Wahrscheinlich fielen Zehnägel ebenfalls unter kontrollierbares. "Ich denke ich habe alles verstanden", kündigte er an, dass er die Erklärung verstanden habe.
Nun ging es aber ans Eingemachte. Er fügte die Hände zusammen, schloss die Augen und konzentrierte erst etwas Chakra. Dann schloss er betont langsam die Zeichen, er hatte ja Zeit und wollte keine blöden Fehler machen. Nun galt es das Chakra nach Anleitung zu verteilen. Er konzentrierte die Energie in seiner Stirn. Es fühlte sie an als stünde die Stirn unter leichtem strom, sprach das Jutsu den Raiton-Teil vielleicht eher an? Von da aus verbreitete er das Chakra langsam in den Rücken und symmetrisch in die Gliedmassen. Er war jedoch etwas zurückhaltend was den Intimbereich anbelangte. Wie Epona schon andeutete war es eher merkwürdig Chakra in diese Region zu leiten, Selbsterhaltungsinstinkte vielleicht? Nun merkte er, wie sich seine Form änderte, er wurde kleiner, die Gliedmassen zierlicher. Dann stoppte es. Er fühlte sich jedoch nicht wirklich wie eine Frau, eher wie ein kleinerer Mann. Etwas verwirrt schaute er an sich hinunter, Andeutungen an ein Busen waren vorhanden, aber nicht die Exemplare, die er im Gefängnis hatte. Ausserdem schien sein Intimbereich nicht wirklich geändert. Verwirrt schaute er zu Epona. "Da lief was falsch... oder?", fragte er vorsichtig. Insgesamt fühlte er sich äusserst unwohl in seinem momentanen Körper, als wäre er weder das eine noch das andere Geschlecht, oder beides zusammen. Das war irgendwie gruselig.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSo Jun 29, 2014 4:41 pm

Wie bedüdelt die blonde Einbrecherin wirklich war, davon sollte Shouta in den nächsten Momenten noch genügend Eindruck bekommen. Zunächst mal ließ Epona ihn jedenfalls machen, setzte sich in Denkerpose hin - ihren Ellenbogen stützte sie aufs Knie, ihr Kinn stützte sie auf die Hand - und verfolgte aufmerksam, wie der Junge sein Chakra nach dem Schließen der Fingerzeichen verteilte. Natürlich brachte ihr Aufmerksamkeit nichts im Grunde; sie war kein Sensor-Nin, und ohne Spürsinn konnte sie die Richtigkeit des Tuns kaum beurteilen.
Irgendwas aber störte sie. Es war wie ne juckende Stelle, an der sie sich nicht kratzen durfte. Irgendwas hatte sie vergessen... So dachte und grübelte sie, derweil Shouta seine erste selbstausgelöste Verwandlung durchlief. Erst, als er Epona darauf ansprach, dass scheinbar was schiefgegangen wär, registrierte die leicht abgelenkte Blonde es überhaupt. Blinzelnd schaute sie an dem Jungen herunter und wieder herauf. Nickte. Hm. Sie hob die Hand, langte damit auf Shoutas Halsgegend zu. Ganz so, als wolle sie seinen Kragen packen und einen Blick auf die Wespenstichlein auf seiner schmächtigen Brust werfen. Vielleicht einen mütterlichen Spruch über die Geduld beim Erblühen loslassen.
Dann aber schwenkte ihre Hand unversehens nicht mehr nach oben, sondern rasant nach unten. Drehte sich herum und griff selbstbewusst in seinen Schritt. Kurz, aber nachdrücklich.
Jep machte sie und schnalzte mit der Zunge. Das ist noch nicht so, wie wirs wollen. Allerdings... liegt das auch an mir. Sie griente schräg und entschuldigend zugleich. Tut mir leid. Das hier ist auch eher nur... das halbe Jutsu. Leise lachend führte sie, extra langsam, noch einige weitere Fingerzeichen hinzu. Siehst du? Diese hier müsstest du noch anfügen, nachdem du das Chakra verteiltest. Was du jetzt gemacht hast... nun ja. Du hast deinen Körper mit der ersten Fingerzeichenkette auf weiblich getrimmt. Nu ja. Nicht gerade beeindruckend, was allerdings nicht an deinen Genen liegt. Das ist standartmäßig. Mit dieser zweiten Kette bringst du den Kreislauf erst richtig in Schwung. Sie vollführte lächelnd eine drehende Handbewegung. Nochmal auf Anfang, Schatz. Erste Fingerzeichenkette, Chakra verteilen, dann zweite Kette... und gespannt sein.
Epona lehnte sich zurück, unschuldig lächelnd wie ein Engel.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSo Jun 29, 2014 5:33 pm

Epona begutachtete das Ergebnis blinzelnd. Sie selbst sah wohl auch, dass etwas nicht stimmte. Sie streckte die Hand nach seinem Kragen aus. Fragen schaute der Junge abwechselnd sie und die Hand an. Was würde sie jetzt tun? Er wollte nicht in dieser merkwürdigen Zwischenform bleiben müssen. Die Hand, die vor kurzem noch über seiner Brust geschwebt war, schnellte nun abrupt nach unten. Flink hatte sie ihm in den Schritt gefasst. Shouta schrie und sprang erschrocken auf, einige Zentimeter weiter von der jungen Frau weg. Purpurrot schaute der Blonde seine kurzweilige Lehrerin an, die Hand war bereits wieder verschwunden. Als wäre nichts geschehen ging die Erklärung weiter. Mit etwas aufgerissenen Augen und rotem Kopf lauschte er den Worten. Sie hatte doch tatsächlich ein Teil vergessen! Er wusste nicht, ob er sauer sein sollte oder erleichtert, dass nichts allzu Wildes passiert war. Und er machte sich eine mentale Notiz, dass sie in angetrunkenem Zustand leicht fahrlässig wurde.
"Okay, aber das ist dann wirklich alles, oder?", hakte er vorsichtshalber nochmals nach. Dass sie ihn mittlerweile Schatz nannte überging er gekonnt. Alkohol tat anscheinend lustige Dinge. Mit einem tiefen Atemzug streckte er nochmals seine Arme, kniete sich hin und schloss die entsprechenden Zeichen. Wieder spürte er das leise kribbelnd es sich ausbreitenden Chakras, nur dass sich dieses Mal nicht allzu viel änderte, er war schliesslich schon halb verwandelt. Er schloss die zweite Kette und schlagartig spürte er ein Ziehen in Brust- und Lendengegend. Er zwang sich das Chakra aufrecht zu erhalten und nicht vor Schreck abzubrechen. Mit zugekniffenen Augen und zusammengebissenen Zähnen wartete er ab, bis das Jutsu fertig war. Wie lange er so verkrampft da sass konnte er nicht sagen, aber irgendwann spürte er ein kitzeln an seinen Füssen. Er schlug die Augen auf, und löste die Hände, die von dem kleinen Krampf rot und weiss angelaufen waren. Hatte er diese so stark zusammengedrückt? Nachdem er seine Hände, die nun etwas kleiner und feingliedriger waren, begutachtet hatte, drehte er den Kopf. Etwas drehte mit, etwas langes und kitzliges. Mit der Hand fasste er nach hinten und bekam Haare zu fassen. "Die sind etwas lang geworden...", kommentierte er schon fast abwesend. Die Inspektion ging wieder vorne weiter. Ein Blick an seinem Körper hinab verriet ihm, dass seine Brust ordentlich angeschwollen war, beziehungsweise nun einen mehr oder minder formschönen Busen bildete. Sollte er in der Hose nachgucken, vor Epona? Lieber nicht, stattdessen rieb er testweise seine Schenkel aneinander, nichts dazwischen, sein Glied war weg. "Es... es scheint geklappt zu haben", brachte der Junge beinahe sprachlos heraus. Beziehungsweise war er nun ein junges Mädchen. Nicht nur die Haare waren recht lange geworden, auch die Fingernägel blieben nicht verschont, ein wunder, dass er sich mit diesen noch nicht gekratzt hatte. "Schau Mal, Epona, es hat geklappt!", grinste er seine Lehrerin mit reiner jugendlicher Freude an. Er hatte sich zum ersten Mal erfolgreich selbst in ein Mädchen verwandelt! "Geht es zurück genau gleich oder gibt es dafür andere Zeichen?", fragte der Verwandelte eindeutig gut gelaunt.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeDi Jul 01, 2014 10:53 am

Hätte Shouta es mal gesagt. Epona wäre über das Wort "fahrlässig" wohl ziemlich amüsiert gewesen. Aber so an sich war ihre Laune natürlich auch schon gut genug, und mit leichtem Lachen nahm sie den formschönen Angstschrei des Jungen zur Kenntnis. Ihr gefiel diese Angelegenheit gerade eindeutig etwas zu gut. Der Kaminishi, kurzzeitig gefangen in einem Zwischenstadium der Geschlechter, sollte sich andererseits glücklich schätzen: Es hätte ja auch schlimmer sein können. Viel schlimmer. Ganz sicher. Und sie kriegte sich ja auch wieder ein.
Sieht gut aus sprach sie ihm, nach wie vor mit arg heiterem Unterton, Mut zu, derweil Shouta sichtbar verkrampft zuwerke ging. Die Kunoichi hatte wieder ihre Denker-Pose eingenommen, mit überschlagenen Beinen und aufgestütztem Kinn. Halten... Halten... Halten. Gut. Ob er sie überhaupt hörte? Er wirkte so verkniffen und verbissen. Ein Hund hätte vermutlich seine Angst riechen können. Ob Epona sich anfangs genauso verkrampft hatte? Sie konnte sich nicht erinnern. Ernsthaft, an meine allerersten Versuche mit dieser Variante des Jutsu... fehlt mir jegliche Erinnerung. Das war schräg. Und vielleicht auch ein Zeichen...?
Schließlich aber hatte Shouta es hinter sich, und aus einem Er war einmal mehr eine Sie geworden. Und wie sie sich darüber freute - der gemeine Griff in den Schritt war offenbar vergessen, denn das kurzzeitige Mädchen brach in freudestrahlendes Grinsen aus. Nach der fast schon schockiert wirkenden Untersuchung jedenfalls.
Epona spendete höflich lächelnd Beifall. Sehr schön. Ziemlich arg verkrampft, aber okay. Nun lass mal sehen. Sie beugte sich wieder vor, lachend - vermutlich bekam Shouta bei dieser Bewegung wieder Panik. Keine Angst. Ich greif dir nirgendwo rein. Zeig die Hände. Sie nahm die schmalen Finger in ihre eigenen und betrachtete die Nägel. Hübsch stellte sie fest, Du hast das Chakra offenbar direkt richtig verteilt. Das sieht sehr gut aus. Und die Haare? Sie langte nach einer Strähne, ließ sie prüfend durch die Finger gleiten. Wenn es schief geht, fühlt sich überschüssiges Haar manchmal richtig komisch an sinnierte sie beiläufig. Ein wenig... wie Stroh. Härter, brüchiger. Aber dies hier, sehr fein. Einen scheelen Blick warf sie natürlich der Oberweite Shoutas zu. Hob prüfend die Augen. Lächelte und tätschelte entwarnend Shoutas Arm. Für diese Runde habe ich dich genug gequält; da greife ich jetzt nicht auch noch hin.
Sie lehnte sich wieder zurück, um die Frage ihrer Schülerin zu beantworten. Zurück geht es genauso erwiderte sie, Ganz recht. Streng genommen ist dies nun deine originale Gestalt. Es gibt kein Kai oder eine ähnliche Reißleine, die dich einfach so in dein altes Selbst zurückversetzt. Nehmen wir an, du würdest so bewusstlos geschlagen werden. Das klang einfach besser als "Nehmen wir an, jemand brächte dich jetzt um". Henge und dergleichen würden sich lösen. Diese Kunst hier aber nicht. Sie hält wirklich einiges aus. Peinlich berührt lachte sie. Bis vor unserem Ausflug ins Konoha-Gefängnis hätte ich sogar meine Hand dafür ins Feuer gelegt, dass es alles aushält, nicht bloß einiges.
Sie vollführte eine wedelnde Handbewegung. Wechsel mal wieder. Diesmal versuchst du es in einem einzigen Durchmarsch. Chakra schmieden, Fingerzeichen, Chakra verteilen. Chakra halten. Nochmals Fingerzeichen. Und Halten. Ja?
Auf Wunsch, oder falls Shouta ins Stocken geraten sollte, würde sie ihm die Fingerzeichen auch rasch vorsagen wie einem Schüler beim Vokabeltest...
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeFr Jul 04, 2014 4:18 pm

Shoutas Verwandlung bekam Applaus. Dies liess seine Freude noch grösser werden. Aber kein Lob ohne Kritik bei Epona, sie machte ihn darauf aufmerksam, dass er sich zu sehr verkrampfte. Das hatte er bereits selbst bemerkt, aber konnte man es ihm übel nehmen? Immerhin hatte er sich theoretisch selbst entmannt, da darf man sich doch wohl verkrampfen! Sie verlangte nach seinen Händen. Etwas verwirrt streckte er diese in Eponas Richtung und liess sie untersuchen. Anscheinend gefiel ihr sein Werk, obwohl er seine Nägel viel zu lang fand, die würden überall im Weg sein. Er machte sich eine mentale Notiz immer eine Nagelschere und eine normale Schere auf eine Mission mitzunehmen, falls er sich verwandeln müsste und entweder Nagel- oder Haarlänge unpraktisch waren. Die Nägel bekamen ihr Lob, nun waren die Haare an der Reihe. Shouta zuckte etwas zusammen, als Eponas Hand wieder in seine Nähe kam, blieb ansonsten jedoch still sitzen. Ein leichter Zug an den Haarwurzeln verriet ihm, dass sie die langen Strähnen nun untersuchte, anscheinend waren diese ebenfalls zu ihrer Zufriedenheit. Ihr Blick glitt nun über seine Brust, tätschelte ihm aber beruhigend den Ar, dass sie ihn genug gequält habe. Hiess das keine weiteren Grabschereien mehr? Das war gut.
Er war nun biologisch gesehen tatsächlich ein Mädchen. "Könnte zum Beispiel ein Hyuuga oder ein Sensor etwas bemerken oder ist meine Chakrasignatur nun ebenfalls geändert?", fragte er nach mehr Details. Er würde sich wohl vor starken Kekkai-Barrieren in Acht nehmen müssen, obwohl ihm die im konohaner Gefängnis nicht zugesetzt oder gross was geändert hatte. Anscheinend kam es darauf an, wie stark die Änderung war. Warum das Kekkai aber auf diese "vollständige" Art der Verwandlung reagierte war wohl nicht nur ihm ein Rätsel. Epona schien genauso ratlos in der Hinsicht zu sein. Er hoffte bloss, dass er nicht mehr so schnell dort rein musste.
Nun war aber die Aufgabe sich wieder zurück in einen Jungen zu verwandeln, dazu noch ohne grössere Pause dazwischen. "O-okay, ich versuche es", kündigte er vorsichtig an. Er atmete tief durch, schloss die Augen und begann die erste Zeichenkette. Das Kribbeln breitete sich wieder aus, dieses Mal fühlte es sich aber nicht wie ein Ziehen an, sondern eher als würde er etwas zusammengedrückt. Als das Gefühl abklang, formte er die zweite Kette, ein grosses Danke an das Gedächtnis. Nun brachte das Chakra seinen Körper wieder in die ursprüngliche Form zurück. Er war weitaus weniger verkrampft, aber dennoch gespannt wie eine Bogensehne. Es war ein äusserst eigenartiges Gefühl, wenn der Körper verformt wird, tat aber glücklicherweise nicht weh. Lähmte das Chakra die Nerven vielleicht, während das Jutsu aktiv war? Möglich wäre es. Er öffnete seine Lider und begutachtete das Ergebnis. Die Brust war weg und ein vertrautes Gewicht hing an seinem Unterleib, er war wieder ein Kerl! Auf den Zweiten Blick bemerkte er, dass seine Nägel noch immer die Länge von vorher hatten und auch die Haare anscheinend keine Motivation gesehen haben kürzer zu werden. "Gehen Haare und Nägel nur länger oder ginge es theoretisch auch wieder kürzer? Eine Schere werde ich jetzt aber ziemlich sicher brauchen", kommentierte er erleichtert, dass die Verwandlung bis auf die beiden kleinen Bagatellen geklappt hat.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSa Jul 12, 2014 1:53 pm

Nachdenklich fuhr sich Epona übers Kinn, als Shouta das Thema des Spürsinns auf den Tisch brachte. Hmmm, machte sie, fast zögerlich, nun doch Schwachstellen einräumen zu müssen. Du fragst nach Hyuuga? Zugegeben, damit habe ich keine Erfahrung. Sie grub in ihren mannigfaltigen Erinnerungen, fand aber keine Episode, worin ihre Meisterin im Lernfach Verwandlung auch nur eine Silbe dieses Namens in den Mund genommen hatte. Hinsichtlich Spürsinn im Allgemeinen gibt es leider auch keine wirkliche Sicherheit. Deine Signatur verändert sich an sich, ja, doch nur in der Hinsicht, dass du eben als Junge oder Mädchen giltst. Soweit ich weiß, gibt es Sensor-Nin, die sowas erspüren können; die wären also getäuscht. Die meisten Sensor-Nin aber haben wohl keinen solch genauen und empfindlichen Spürsinn. Sie lächelte schief. Ein wenig paradox, nicht wahr? Einen Spür-Meister würdest du verwirren, aber keinen Anfänger...
Der Gedanke belustigte sie. Nun gut, eine ganze Menge belustigte sie gerade. So auch Shoutas Versuch, zu einem Jungen zurückzuswitchen.
In einem Zug klappts iwie noch nich stellte sie locker fest und lachte leicht, als der Kaminishi seine Fingernägel und Haare sondierte. Shouta selbst war wohl trotzdem ganz zufrieden mit sich, nicht wieder in der merkwürdigen Zwischenform gefangen worden zu sein.
Oh, kürzer geht auch erwiderte seine kurzzeitige Lehrerin. Wenn du das Chakra richtig konzentrierst und allein in Haare und Fingernägel schickst, sollte das wohl klappen.
Plötzlich legte sie selbst die Finger zusammen. Aaach. Was bin ich eigentlich für eine Lehrerin, die dem Schüler ständig nur zusieht? Wenn ich dich beim Bäumchen-wechsel-dich sehe, kriege ich auch Lust auf ein wenig Anderes Ufer.
Epona ratterte ihre Fingerzeichen rasant herunter, ihre Chakrakontrolle erledigte den Rest; zwischen den zwei verschiedenen Etappen von Fingerzeichen vergingen nur wenige Sekündchen, und schon setzte die Wirkung ein.
Nur wenige Momente, dann war Eponas Oberweite völlig verschwunden; der Pferdeschwanz wurde deutlich kürzer, die Haarspitzen zogen sich über den Rücken hinauf bis gerademal zum Halsansatz. Und Shouta durfte feststellen, dass seine Lehrerin als Mann auch nicht gerade zu den größten Typen zählen konnte: Epona war nach wie vor schmal gebaut, das Gesicht eckiger und kantiger, aber immernoch irgendwie... feminin. Zumindest die Körperhöhe hatte zugenommen.
So... Die Stimme war gleichfalls verändert. Epona nestelte an "seinem" Obergewand herum, öffnete es und legte es beiseite, gleichfalls den nunmehr unnötigen Büstenhalter - der übrigens ein nettes Etikett zeigte: Offenbar war der BH speziell von Kunoichi empfohlen; jedenfalls zeigte eine Chibi-Version von Tsunade den hochgereckten Daumen auf dem kleinen Zettelfitzelchen. Hach, wie schön... nun kann ich in den Schnee pinkeln... wenns doch nur Schnee gäbe...
Epona rutschte vom Bett, entledigte sich auch der Hose und sonstigen Unterwäsche. War nun in der Tat ein ganzer Kerl - und immerhin dort war kein Stück zu erkennen, dass Epona nicht als Mann geboren war. Griff in den Rucksack und holte passende Wechselkleidung hervor. Ich laufe eher selten so herum wandte er sich beiläufig an Shouta, Aber dir zuliebe mach ichs doch auch mal mit. Prüfend schaute Epona an sich herab, nickte und setzte sich wieder aufs Bett.
Nun. Korrigiere deinen kleinen Lapsus; entweder lässt du deine Haare und Nägel schrumpfen, oder du wechselst wieder auf deine weibliche Seite. Denn auch wenn du es eher seltener verwenden wirst, möchte ich doch einen kurzen Ausflug in die Veränderung des Alters machen. Schlicht, weil ich halbe Sachen nicht mag. Ein auffordernder Wink. Ich werde auch aufpassen. Mit mir zusammen wird dir nichts passieren.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSa Aug 09, 2014 10:22 pm

Epona gab keine klare Antwort, zumindest schien sie es tatsächlich nicht zu wissen, wie Hyuugas auf das Jutsu reagieren. Die Sensor-Nin waren ein bisschen eine andere Angelegenheit, zumindest laut ihr. "Ja, etwas. Ich schätze es dürfte auch ähnlich mit Hyuugas sein. Mann könnte sich vielleicht allerhöchstens damit herausreden, dass man eine Zwillingsschwester oder-bruder hat. Ob das jedoch intelligent ist, hängt dann wohl von der Situation ab", sinnierte der Lernende den Gedanken weiter. Also war das Jutsu nicht perfekt, es hätte ihn auch gewundert. Er würde dann wohl auf starke Kekkais, Sensor und wahrscheinlich auch Hyuugas aufpassen müssen. Ausserdem musste er aufpassen, dass man ihn sich nicht verwandeln sieht oder zumindest stutzig werden könnte. Er brauchte eine zweite Identität, wenn er die Technik effektiv nutzen wollte. Einen Decknamen hatte er in dem Sinne schon, aber es war wohl am Besten, wenn möglichst Wenige davon wussten. Sollte er sich eine Akte im Clan anlegen lassen? Er glaubte fest daran, dass die Clanmitglieder treu waren und die Info, dass Mana und Shouta diesselbe Person wären nicht ausplauderten, aber sollte er das Risiko eingehen?
Epona grinste vor sich hin. Irgendwie schien die Situation ihr furchtbar amüsant vorzukommen, immerhin hatte eine Partei ihren Spass daran. Shoutas Miene war eher nachdenklich. An so viel musste gedacht werden. Nun wechselte Epona ebenfalls ihr Geschlecht. Ein Grinsen stahl sich dabei auf Shoutas Gesicht. He-Epona war auch nicht gerade der männlichste Hahn, aber ihre Geschwindigkeit war beachtlich gewesen. Natürlich hatte sie viel mehr Erfahrung und Übung mit dem Jutsu, aber ob er ebenfalls so schnell werden konnte? Epona fing an an ihrem Brustbereich herumzufingern, bis ein eher komischer Büstenhalter zum Vorschein kam. "Im Sand funktioniert es auch einigermassen", gab der Blonde amüsiert zur Antwort. "Natürlich nicht so gut wie im Schnee, aber man nimmt, was man kriegen kann." Ihre Stripaktion blieb aber nicht beim BH sondern, bald waren auch die Hosen inklusive Höschen verschwunden. Etwas rot wandte sich Shouta ab. Es war merkwürdig, jemandem beim Ausziehen zuzusehen, der vorher gerade noch eine Frau gewesen war, oder ein Mädchen. Fix war Epona wieder angezogen und ein Senken des Bettes sagte ihm, dass sie oder er sich wieder gesetzt hatte.
Das Nagelproblem musste noch gelöst werden. Eponas Vorschlag war sich wieder in ein Mädchen zu verwandeln oder sie entsprechend schrumpfen zu lassen. Der Übung willen, entschied sich der Kaminishi sich nochmals zu verwandeln. Nun weitaus entspannter als bei den anderen Versuchen formte er die Serie Handzeichen, dieses Mal schneller. Den Zwischenstopp legte er dennoch dieses Mal wieder ein und kurz danach sass er wieder als volles Mädchen auf dem Bett. "Was muss ich tun um mein alter zu ändern?" Er war etwas nervös. Rein gefühlstechnisch hörte sich das altersändern um einiges ungenauer an, da man im Prinzip kein Punktziel hatte, sondern wohl eher da aufhörte, wo es einem passte. Oder lag er mit der Vermutung falsch? Er würde es bald erfahren.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSo Aug 17, 2014 12:04 pm

Dass das Schreiben auf Männer-Art auch im Sand funktionierte, nahm Epona mit einem leichten Lachen hin. Ich war noch nie in Kaze no kuni, wie mir auffällt kommentierte er. Und ließ durchblicken, dass er das, was Shouta sich selbstständig überlegt hatte, bereits praktizierte: Die männliche Seite Eponas hatte bereits einen Lebenslauf und eigene Kontakte und all den Hintergrund-Kram, den man so brauchte. Allein die Ausdrucksweise, die Shoutas Lehrer/in genau jetzt anschlug, signalisierte wohl mehr als genug, wie sehr sich Epona mit ihren Alias personifizierte.
Dass Shouta wegschaute, während er sich umzog, brachte Epona noch etwas lauter zum Lachen als der Hinweis mit dem Schreiben im Sand. Bist du peinlich berührt von meinem Anblick? Wie süß. Warts nur ab, mit meiner Technik legst du nicht nur eine starke Deckungs-Identität an, du verlierst auch jegliche Berührungsängste und Schamgefühle.
Was auch sonst sollte die Folge sein, wenn man jemandem die Möglichkeit gab, nach Belieben zwischen Damen- und Herrenklo wählen zu dürfen?
Shouta entschied sich für die Mädchen-Version seiner Selbst, um das Altern auszuprobieren. "Was muss ich tun, um mein Alter zu ändern?"
Zum Auftakt dasselbe wie üblich erwiderte Epona fröhlich und setzte das Gesagte sogleich um. Chakra schmieden. Fingerzeichen schließen, um den Auftrag zu erteilen. Das Chakra im ganzen Körper verteilen. Uuund dann... folgt Kopfsache. Er machte eine kurze, rhetorische Pause. Während des Geschlechtertauschs stellen wir uns vor, die Seite zu wechseln. Als treten wir einfach über eine Grenze. Nun aber visualisieren wir etwas anderes... und während ich es auch ohne Eselsbrücke schaffen könnte, wirst du es zunächst mal mit Hilfestellung versuchen. Pass auf! Epona hob die rechte Hand, senkrecht nach oben durchgestreckt. Nimm deine rechte Hand so! Sie symbolisiert einen Uhrzeiger. Und nun neigst du ihn. Entweder nach links - zurück - oder nach rechts - vorwärts. Je weiter du neigst, umso schneller und weiter altert dein Körper oder verjüngt sich. Natürlich hängt es auch vom Chakraaufkommen ab... Schau. Ich verwende gerade die Chakramenge eines durchschnittlichen B-Jutsu. Epona kippte die Hand nach rechts, ungefähr in die Stellung auf zwei Uhr. Und alterte relativ schwungvoll; rasch zeigte sich altersgrau in den Haaren, und ein Bart sproß auf seinem Gesicht. Allerdings ein ordentlich getrimmter Bart; wie man beim Geschlechterwechsel Haare und Nägel in ihrer Länge kontrollieren konnte, konnte man dies offenbar auch jetzt noch. Epona öffnete das Haarband, ließ das silbriggraue Haar auf seine Schultern fallen, nunmehr ein rüstiger Mann von ungefähr sechzig Jahren. Strich sich durch den Bart und lächelte schmal. Das Altern gefällt mir als Mann am besten. Männer reifen. Frauen werden einfach nur alt.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeDi Sep 02, 2014 9:54 pm

Epona lachte, laut und schallend. War es nicht normal, dass man den anderen etwas Privatsphäre gönnte? anscheinend störte es den blonden Kerl auf dem Bett gar nicht, ob man ihm zuschaute oder nicht. Die Vorwarnung, dass man mit der Zeit jegliche Schamgefühle verlieren würde, hörte sich noch recht utopisch an, wenn auch möglich. Aber jetzt war er noch nicht so weit und er brachte nur ein zögerliches Nicken zustande. Eine weitere Verwandlung seinerseits und beide sassen wieder auf dem Bett, anscheinend hatte der Alkohol bei Epona langsam begonnen abzuklingen oder es brauchte in männlicher Form mehr um eine Wirkung zu erzielen. Das war beruhigend, immerhin war ihm das altern oder jüngerwerden noch nicht ganz geheuer. Nun folgte eine kleine Einführung ins Alter ändern. Anscheinend gab es keine unterschiedlichen Fingerzeichen, sondern wie er befürchtet hatte eine eher ungenaue mentale Einstellung. Aber alles war schliesslich lernbar.
Mit grossen Augen verfolgte er wie Eponas männliche Gestalt langsam aber sicher älter wurde und als alter Mann, mit prächtigem Bart, endete. "Wow...", murmelte er schon beinahe andächtig. Das Geschlecht wechseln war schon umwerfend, aber auch jünger oder älter werden eröffnete spontan ganz neue Möglichkeiten. Am liebsten hätte er sich sofort an das Jutsu gesetzt, aber zum Glück gehörte er zu der vorsichtigen Sorte und so rief er sich erst die Risiken nochmals in Erinnerung. Wenn er sich zu alt machte, könnte er seine natürliche Lebensspanne überschreiten, zu jung und er würde nicht genug Chakra haben oder es nicht mehr schmieden können. Also würde er wohl am Besten sich in eine Frau mittleren Alters verwandeln. Er schloss die Fingerzeichen und versuchte sich vorzustellen älter zu werden. Zögerlich hob er seine rechte Hand und stellte sie auf ein Uhr, nur nicht zu schnell. Es gab kein ziehen oder prickelndes Gefühl, es fühlte sich gar nicht spektakulär an, wie das Geschlechterwechseln. Hatte er etwas falsch gemacht? Etwas verwirrt drehte er die Hand und seine Gedanken etwas weiter, auf zwei Uhr wie Epona es hatte. Das Jutsu zog augenblicklich an, das spürte er, aber wie hielt man es an? "H-hilfe...", brachte er erschrocken hervor. Nur nicht in Panik geraten! Seine haare waren inzwischen schlohweiss und dis Gesicht von vielen Altersflecken und Fältchen versehrt. Generell fühlte er sich nicht mehr allzu fit, aber er war wie blockiert, wie stoppte man?
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeDo Sep 04, 2014 8:14 pm

Tjaha, da staunst du, Jungspund sonnte sich Epona in der Bewunderung des Jüngeren. Oder der Jüngeren. Wie ihm das doch gefiel. Er zwirbelte seinen Bart zwischen den Fingern. Jetzt kann ich immerhin Klischees erfüllen, was? Bin nun doch wirklich ein Bilderbuch-Sensei. Mit antiquierter Geste forderte er Shouta nun zum Handeln auf, verfolgte ihr Tun und wartete gespannt auf das Ergebnis.
Ah, es klappt murmelte er nach kurzer Zeit; seine Stimme war dabei nicht sonderlich energisch, und Shouta schien es nicht wirklich mitzubekommen. Sie alterte in einem hübsch gemäßigten Tempo, erreichte die Blüte - und begann überraschend rasch das Welken. Epona kniff die Augen ein klein wenig zusammen; er hatte mittlerweile ein gewisses Gefühl für Alterungsgeschwindigkeit, und irgendwann, so meinte er, musste Shouta das Tempo wohl nochmals angezogen haben.
Offenbar mehr, als es ihr gefiel; in Kürze zierten Altersflecken und Falten ihr Gesicht. Wie ich sagte dachte Epona trocken, Männer reifen. Frauen werden einfach nur alt.
Das recht atemlose Rufen um Hilfe sorgte dann aber doch für mehr Aktivität; Epona lehnte sich nicht mehr zurück, sondern beugte sich vor. Was ist? Ach so, klar. Was sonst. Er sollte, so mahnte er sich selbst, die Panik in Shoutas Augen besser ernst nehmen. Sonst würde er im schlimmsten Falle in die Peinlichkeit geraten, sehr sehr seeehr viel Staub aus dem Zimmer fegen zu müssen.
Ich bin ja so gemein.
Epona schloss die Fingerzeichen; das Alter hatte die Hände nur marginal verlangsamt. Offenbar waren die Gelenke noch immer gut und sorgsam geschmiert. Nur Herzschläge später durfte Shouta in ein Shintenshin-Fenster starren. Und jetzt mach Platz sagte Epona.
Die geistige Energie sprang über.

Alles reine Kopfsache!
Epona platzte in Shoutas Seelenwelt wie ein Meteorit, wirbelte Tonnen von Staub auf, einfach weil sies konnte. Sie - denn hier war sie wieder eine Frau - hätte auch einfach erscheinen können, mitten auf dem Platze. Aber sie hatte sich dazu entschieden, wie ein Katapultgeschoss vom Himmel zu fallen. Für gewöhnlich knockte Shintenshin das Opfer aus; in diesem Falle ging Epona nicht so weit und ließ es zu, dass Shouta mit ihr zusammen in der schwarzen Tiefe seiner Seele hocken durfte.
Was sie hier trug, war ihr Selbst, welches die Wenigsten sahen: Es war das Wirkliche. Hochgewachsen, das lange Haar silbrig ergraut, das Gesicht jedoch völlig in Schatten gehüllt. Lediglich die Augen leuchteten daraus hervor; es war eben reine Kopfsache.
Epona steuerte zielsicher die Schwärze an, und auf ihren Willen hin erschien, was ihr selbst beim Regulieren des Alterns half: Es war eine Uhr. Ein asbachaltes Ziffernblatt mit kunstvoll geschnörkelten Zeigern. Selbstbewusst griff Epona den Stundenzeiger und wuchtete ihn schwungvoll auf elf, dann zehn und neun Uhr.
Werte Fahrgäste, wir verlassen Faltenhausen zwitscherte sie, Nächster Halt: Pubertät vermutlich oder sonstwas! Kräftig hebelte sie den Zeiger wieder auf zwölf, und die wilde Fahrt würde damit zu einem Ende kommen.


Epona löste Shintenshin. Schaute interessiert auf das Ergebnis der brachialen Bremsaktion und dem groben Rücksetzer. In welchem Alter befand sich Shouta nun wohl?
Und? fragte der alte Mann neugierig, Wie gefällt dir der Ritt auf der Welle der Zeit?
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeMo Sep 22, 2014 4:51 pm

Epona war sichtlich zufrieden mit ihrem männlichen Alt-Look, immerhin hatte sie anscheinend das Glück im alter nicht aufzugehen wie eine Dampfnudel, sondern schlank und rank zu bleiben und dazu noch einen wunderbaren Bartwuchs zu bekommen. Shouta konnte das nicht für alle Männer sagen, die er kannte. Aber nun war er wieder an der Reihe, sein erster Versuch im altern. der Anfang klappte gut, aber nach kurzer Zeit verlor er die Geduld und gleich darauf auch die Nerven. Das Ergebnis war erschreckend und hätte Epona nicht eingegriffen wohl auch tödlich verlaufen. Nun sass er, oder besser gesagt sie, keuchend, zitternd und bleich auf dem Bettund versuchte sich von dem Schock der Verwandlung zu erholen. Seine Lehrmeisterin für dieses Jutsu hatte ihn in eine junge Frau, wahrscheinlich knapp nach Zwanzig, zurückverwandelt.
"E...", begann er, bevor ihn ein neuer Zitteranfall erfasste. Der Schreck sass tiefer als erwartet. "I.. ich glaub nicht, dass ich das so schnell nochmals machen will", fiepte er schwach. Es war sicherlich keine Demütigung nach dieser Achterbahn des Alterwechselns komplett aus den Socken gehauen worden zu sein. Er wusste zumindest was er falsch gemacht hatte, zu ungestüm war er gewesen, dabei war er normalerweise geduldig und vorsichtig. Was war bloss in ihn gefahren? Zum Schock mischte sich nun Frustration und wahrscheinlich sah er aus, als wäre er mitten im Trotzalter und dazu gerade von den Eltern gescholten worden. Dann fiel ihm ein, dass er Epona noch gar nicht für die Rettung gedankt hatte, er musste richtig mies gerade rüberkommen. "D..Danke für die Rettung, ich glaube nicht, dass ich es hätte stoppen können. Stelle ich mich nur gerade blöde an oder hattest du damals auch einige Probleme das Jutsu zu meistern?" Vielleich wollte er einfach getröstet werden, dass er nicht der grösste Schussel, Idiot und was auch immer auf der Welt war, ausserdem half das sprechen ihm irgendwie das Zittern und seine Atmung zu lindern. Farbe im Gesicht hatte er allerdings noch immer nicht und kalter Schweiss klebte an seiner Haut.
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeDi Sep 23, 2014 6:01 pm

Epona gab ein kratziges Lachen von sich. Hah. Die Jugend. So leicht zu erschüttern. Er nahms offenbar auf die leichte Schulter. Fürs Erste begegnete er der regelrecht schockierten Verfassung noch mit tiefster Gleichmut. Ich für meinen Teil finde es ungemein praktisch und fröhlich. Erfrischend. Zumindest in der richtigen Richtung. Der alte Mann beugte sich kurz aus dem Bett und langte nach dem Rucksack; aus dem Seitenfach holte er Pfeife, Feuerzeug und Tabak. Du verstehst sicher ohne weitere Erläuterung die "richtige Richtung" ist. Manch einer würd mich sicher oberflächlich nennen. Hah. Glaube, man kann solche Kinkerlitzchen nicht mehr wirklich beurteilen, wenn man so eine Fertigkeit wie ich - und jetzt du - hat. Epona stopfte sich die Pfeife, zündete sie an und schaute sich im Raum um. Eigentlich rauche ich ja nicht. Aber jetzt gerade? Es steht mir mit diesem Aussehen. Trotzdem sollte ich wohl ein Fenster öffnen...
Es war schon ein wenig gemein, wie er Shouta als panisches Bündel allein ließ. Obs Taktik war? Irgendeine Philosophie a´la "Das muss dein Schüler ganz allein ertragen" oder so? Möglicherweise. Vielleicht auch wirklich nur Laune.
Als Shouta nun die Stimme erhob, tat Epona gerade den ersten, richtigen Zug. Hm? Oh, red nicht so, als wärest du ein Verlierer. Feiner Rauch kroch ihm durch den Bart. Ob ich Probleme hatte? Zur Hölle, ja. Ich habe mich damals in ein Kleinkind verwandelt und musste eine ganze Weile so bleiben, bis ich meine Finger und mein Chakra wieder fein genug steuern konnte. Und ich war damals sogar ein klein wenig älter als du. Er musterte Shouta abschätzig. Denke ich zumindest. Der Blick wurde ein klein wenig weicher, die Stimme deutlich sanfter. Ganz ruhig. Du bist jetzt wieder in Sicherheit, und für heute zwinge ich dich auch zu keinen Übungen mehr. Falls du magst, behebe ich den kleinen Schönheitsfehler und bringe dich noch ein paar Jährchen tiefer, ohne dass du etwas machen musst.
Er tätschelte Shouta die Schulter und schwang die Beine vom Bett. Hach, ich bin fast wieder nüchtern... was denkst du, gehen wir noch einmal runter und trinken?
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSo Jul 19, 2015 3:16 pm

Um einiges ruhiger ging epona die ganze Sache an, kein bisschen Aufregung war in dem alten, männlichen Gesicht zu sehen, als hätte er nicht gerade Shoutas Leben gerettet, sondern nur die wenigen Wolken betrachtet. Nun kramte er nach einer Pfeife und Tabak. Eigentlich sollte das Hotel rauchfrei sein, aber das war dem Jungen, beziehungsweise der Frau momentan einerlei. Etwas wackelig stand er auf, öffnete besagtes Fenster und nahm einige beruhigenden Atemzüge der trockenen Wüstenluft, bevor sich der rauchig-würzige Geruch des Tabaks beimischte. Immerhin war sein Fehlversuch eher glimpflich verlaufen, dank dem Sicherheitsnetzes namens Epona. Er wollte sich gar nicht ausmahlen, wie schwierig es für sie, oder ihn, er war sich da jetzt gar nicht mehr so sicher, gewesen sein musste dieses Jutsu zu lernen. Und sich ganz in ein Baby zurückzuverwandeln, das war in den Augen des Kaminishis recht heftig, aber anscheinend endete die Geschichte, wenn auch nach einiger Zeit, glimpflich. "G-gerne", stimmte er zu, dass Epona ihm wieder seine ursprüngliche form geben sollte. Er selbst war eindeutig zu wackelig dafür.
Epona gestand, dass sie, oder er, wieder nüchtern sei und lud ihn nochmals auf eine Runde ein. So gerne Shouta auch geblieben wäre, es wurde Zeit seinen eigenen Bericht der Mission abzugeben. "Vielen Dank für das Angebot, aber ich muss es leider ablehnen. Die Pflicht ruft, wie man so schön sagt", bedankte er sich um einiges entspannter als noch kurz zuvor. Er war wieder im eigenen Körper und dementsprechend war es ihm wieder wohler. Etwas unschlüssig stand er dann da, rang etwas mit sich selbst. Dann tappte er auf Epona zu und gab ihr, ihm, eine herzliche Umarmung und liess dann grinsend los. "Dankeschön für die Hilfe sowohl auf der Mission als auch gerade eben."
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Tamashii no Utsuri
Die Seele des Tamashii
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BeitragThema: Re: [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas   [Shouta & Epona] Fortsetzung Oase Belas Icon_minitimeSo Jul 19, 2015 3:59 pm

Die Pflicht? Na, wie schade. Epona nahm es gut gelaunt und sachlich hin, nun versetzt zu werden. Aber gut, lässt sich nicht ändern. Lass mich dir nur rasch den Gefallen tun, in gewohnter Gestalt heim zu kommen. Er legte die rauchende Pfeife aufs Fensterbrett, schloss Fingerzeichen, und ein kurzes Blackout später befand sich Shouta wieder - und für heute entgültig - in Alter und Geschlecht seiner Wahl. Wie simpel es doch schien, wenn ein Experte mit jahrelanger Erfahrung sich an diesem Kunststück versuchte.
Das Mit-sich-Ringen im Anschluss nahm Epona durchaus wahr, dieses seltsame Zögern kurz vorm Abschied. Der alte Mann legte gespannt den Kopf schief. Noch ein wenig länger, und er hätte wohl gefragt, ob noch was ungeklärt geblieben war, doch da trat Shouta schon an ihn heran und umarmte ihn. Dies überraschte ihn offenbar, allerdings positiv.
Oh, nicht der Rede wert, entgegnete er freundlich und klopfte Shouta auf den Rücken, bis der Junge wieder von ihm abließ. Immerhin habe ich auch meinen miesen, gemeinen Spaß mit dir gehabt, nicht wahr? Allen voran die erste Aktion mitten im Einsatz. Ich hab dich in den Eimer getunkt, und nun habe ich dir gezeigt, wie du die Farbe selbst mischen kannst. So einfach.
Er nahm die Pfeife wieder auf, lehnte sich gegen das Fenster und blickte nach draußen, während er Shouta ein letztes Mal über die Schulter zuwinkte. Viel Glück bei deiner Arbeit, Kleiner, säuselte er, Vielleicht sehen wir uns ja bald mal wieder.
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