Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeDo Jul 24, 2014 8:22 pm

Der Ort: Konohas Krankenhaus, genau genommen eines der vielen Zimmer. Shôhei hatte nicht die Absicht gehegt, sich hier alsbald wiederzufinden und sich dieses Mal um seinen Schützling kümmern zu müssen. Doch noch viel weniger hätte er damit gerechnet, Sunohara Madoka aus der Ferne aus einem bestimmten Zimmer stürmen und mit einem schicksalstrunkenen Gesicht in ihr Zimmer stürmen zu sehen.

Wird später als Ingame-Wissen aufgegriffen

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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeDo Jul 24, 2014 8:36 pm

Shôhei blieb auf der gleichen Höhe wie Madokas Türe stehen, als er eben diese erreicht hatte. Die Schwester hatte ihm gesagt, wo Setsuna lag, doch wenn er Madokas Gesichtausdruck bedachte, so könnte es nicht schlecht sein, den Jungen alleine zu lassen. "Hallo, Takeo." Der Junge vor ihm zuckte regelrecht zusammen und sah zu ihm auf. Natürlich wusste er, dass er absolut gar nichts vom Jônin zu befürchten hatte, denn dieser war offenbar nicht wie der Rest der Familie. Er würde keinen "Unschuldigen" dafür büßen lassen, dass irgendetwas nicht richtig gelaufen war. Und doch konnte Shôhei in den Augen des Jungen erkennen, dass er gezeichnet von den Geschehnissen war und nicht ausgefragt werden wollte. Vermutlich hatte er es den Ärzten schon erzählen, es nochmals erleben müssen. Shôhei wusste, wie schlimm so etwas bei einem Kameraden sein konnte und vor allem wie grausam sein anderer Neffe. Oder seine Schwägerin. Immerhin hatte er es schon einmal gesehen. "Keine Sorge, ich benötige nichts von dir - ruh dich aus, es war sicherlich anstrengend. Ich werde mich derweil mal um den Gemütszustand diverser Personen kümmern." Zwar konnte er auch so klingen wie der jüngere Brillenträger, aber zwinkerte er dem rötlichen Schopf vor ihm aufmunternd zu, vermischte diese Ausdrucksweise mit etwas Spöttischem. Dabei war ihm selbst gar nicht danach zu Mute. Er musste sich keine großen Fantasien an die Innenwände seines Kopfes kleistern, um zu wissen, was auf dem Akademiegelände vorgefallen war. Immerhin war er vor noch wenigen Minuten selbst da gewesen und hatte sich ein Bild davon gemacht. Nachdem jemand ihn informiert hatte, weil er das Krankenhaus darum gebeten hatte, dies zu tun. Sollte so etwas wie vor knapp zehn Jahren oder bei den Chûnin-Examen erneut geschehen.
Wenig später steckte er seinen Kopf durch die Tür. Sofort erkannte er die Lage der weinenden Madoka und am liebsten hätte er den Kopf geschüttelt, wäre zu seinem Schüler gegangen und hätte ihm eine Standpauke gehalten. Obwohl er natürlich wusste, dass eben dieser sie eigentlich nicht so arg verletzen wollte und nicht mit zwischenmenschlichen Beziehungen umgehen konnte. Denn so etwas machte man einfach nicht. Man brauchte eine Freundin nicht zum weinen, erst recht nicht, wenn man wusste, wie sehr sie einen mochte. Mit ein paar Schritten war er bei den beiden Damen und ging vor der Grünhaarigen in die Hocke, legte beruhigend seine Hände auf ihre Knie. Sachte, um sie nicht zu erschrecken. "Atme ganz ruhig, Madoka. Tief ein und dann wieder aus. Das hilft, glaub mir. Und wenn du möchtest, darfst du mir gegenüber offen und ehrlich sein." Unter Umständen sah man einen Kummer in seinen Augen, der verriet, dass er von Sasukes erneuten Übergriffen bereits wusste. Sonst wäre mehr Leben in diesen dunkelblauen Augen.
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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeDo Jul 24, 2014 9:24 pm

So aufgelöst war sie wahrscheinlich seit dem Tod ihrer Mutter nicht mehr gewesen. Auch wenn sie seitdem genauso viel geweint hatte, auch recht heftig, war das Gefühl eines Verlustes nicht so intensiv gewesen wie heute. Madoka krallte sich in Rinokas Kleiderärmel und weinte zuerst hemmungslos, ehe die Augen kleiner wurden und es in ein stoßweises Schluchzen überging. Die Kraft in ihren Händen ließ gleichermaßen nach. Sie war betäubt und hatte keine Ahnung, wie es weitergehen sollte. Der Ring an ihrem Finger schien nur ein Symbol für Abschiede zu sein. Von ihrer Mutter, von Setsuna. Er hatte ihn ihr wiedergegeben, gesagt er könnte es nicht und hatte damit in ihren Ohren das Wort für den Abschuss gegeben. Für die Gefühle, die Madoka wie das Kästchen selbst aufgehoben hatte, allerdings brachte die Konfrontation nur Schlechtes bis zu diesem bitteren Ende, wo sie glaubte, dass sie das junge Versprechen an Tôki nicht halten zu können. Sie konnte ihm doch keine Freundin sein. Nicht unter diesen Umständen.
Während Rinoka Madoka sanft bewegte, kam der angedachte Onkel sogar in das Krankenhaus, in das es Setsuna befördert hatte, aber die Kulisse in diesem Zimmer hielt ihn auf. Er sprach mit jemandem auf dem Flur ehe seine Füße ihn an der Tür vorbei trugen. Er kam näher, berührte die Grünhaarige am Knie und ermunterte sie sich zu beruhigen und sich der Ehrlichkeit zu bedienen, wenn sie es wollte. Es brauchte immer noch eine Weile, bevor die Atmung ruhiger wurde und sich alle Anwesenden sicher sein konnten, dass der Lunge in ihrem Brustkorb nichts weiter passieren würde. Mit verquollenen Augen betrachtete Madoka Rinoka, die sich irgendwann von ihr löste. Sie saß da wie ein kleines Mädchen, das gerade durch die schlimmsten Alpträume gejagt worden war. Der Mund war verzweifelt verzogen und offen, während ihr gesamtes Gesicht gerötet war. Sie saß geknickt am Bettrand, Rinoka setzte sich daneben und hielt sie im Arm, woraufhin ihr erst klar wurde, dass die Situation in Setsunas Zimmer zustande gekommen sein musste. Und wäre er gestorben, dann hätte sie nicht hier geweint. Im gewissen Maße wurde sie deswegen wütend und zischte: "Wie selbstsüchtig war er bitte dieses Mal?" Darauf ging Madoka allerdings nicht ein. Sie schaute langsam und zitternd zu Setsunas Onkel und fand kaum ihre Stimme wieder. Eher gluckste sie, musste schlucken und bebte immer noch. "E-Es tut mir ... leid. Ich kann das V-Versprechen nicht halten." Wirr rieb sie sich mit beiden Handrücken durch das Gesicht, ihr Haar war nass geworden und klebte an den Wangen. "Er will seinen ... Weg alleine gehen."
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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeDo Jul 24, 2014 9:57 pm

"Ja... so ist es gut..." Seine Stimme klang beruhigend, doch seine Augen drückten etwas anderes aus, als er zu Rinoka sah, die ohne weiteres ein Zischen von sich gab. Es war ein warnendes Zeichen für sie, gefolgt von einem kaum merklichen Kopfschütteln. Das war es nicht, was ihr nun helfen würde. Sich von allen Seiten anhören, was Setsuna doch für ein Idiot wäre, würde Madoka nicht weiter bringen. Vielleicht würde es sie nur mehr verletzen. Shôhei wusste es nicht aus eigener Erfahrung, aber er wusste, was ein Kloß im Hals war. Er hatte ihn ja selbst vor wenigen Wochen bei einem gewissen Individuum gesehen, welches allerdings auch in seinem Blickwinkel nicht gut weg kam. Das hier durfte niemals - absolut niemals - der Ausgang irgendeiner Unterhaltung sein. Wie sehr es sie doch verletzt hatte. Mitleidig musste er lächeln und holte dann ein Taschentuch aus seiner charakteristischen Jackentasche, welches er Madoka reichte. Im Gegensatz zu ihrem Gegenstück, war seine Jacke ohne Loch und nicht blutverschmiert. "Madoka, du weißt, ich würde dir deshalb niemals Vorwürfe machen. Ich weiß selbst, wie er ist und deshalb musst du dich nicht entschuldigen." Es konnte einem Bange werden, wenn man zwischen zwei Fronten stand, die beide in gewisser Hinsicht an einem zerrten. An jeweils einem Arm. Man konnte nur hoffen, dass man nicht auseinander gerissen wurde. "Ich hoffe nur, dass er wenigstens versucht hat, nett zu dir zu sein. Das hat er mir nämlich versprochen. Nur scheint es wieder nur wenige Minuten angehalten zu haben, was?" Shôhei verweilte weiterhin in seiner Position und sah Rinoka dann mit einem Blick an, sodass sie wissen sollte, diese Sachverhalte lieber für sich zu behalten, sonst würde sie sogar bei ihm in Teufelsküche kommen. "Ich verlange nicht von dir, dass du dein Versprechen hälst. Nur dass du es versuchst. Man kann nie wissen, was kommt - ich mache dir deshalb also keinen Vorwurf und den solltest du dir auch nicht machen. Es liegt nicht an dir - das ist dir hoffentlich genauso klar."
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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeFr Jul 25, 2014 12:51 pm

Nach dem Ausgesprochenen wurde das Streicheln an Schultern und Armen etwas stärker, welches von Rinoka ausging. Sie betrachtete das gekrümmte Ding neben sich und hatte einen Gesichtsausdruck bestehend aus Wut und Mitleid parat. Sie wusste nicht, was überwiegen sollte. Mit Setsuna hatte sie kaum Mitleid, da die beiden sich nur wenig kannten und sie auch nicht in einem Team gewesen waren. Freundschaftsbande, die über diese Konstellationen hinausgingen, waren seltener geworden. Dass der Onkel allerdings hier war, dämpfte die offensive Ader etwas. Einerseits, um sich nicht mit ihm vor Madoka zu streiten, andererseits um auf eben diese die Aufmerksamkeit zu lenken. Während Shôhei sprach, blickte Madoka letztlich auf und sah ihm so zerbrochen in die Augen, dass man den Eindruck haben könnte sie würde sich wie eine Tochter gleich in seine Arme werfen. Mit dem, was er über die Nettigkeit des Neffen sagte, durfte er mir als nur Recht haben. Der Weg hatte für sie selbst eine endgültige Gabelung genommen, die sie versucht hatte zu vermeiden. Aber seit Öffnen der Box schien es unvermeidlich gewesen zu sein. Etwas hatte das Beben ihres Leibes nun nachgelassen und Madoka war besser imstande zu sprechen. "Er hat mir etwas erzählt, dann habe ich seine Handgelenke gesehen. Auch wenn ... er seine Wunden hat, kann ich meine nicht ignorieren." Rinoka beugte sich vor und fasste Madoka entschlossen ans Kinn, um ihr etwas mitzuteilen, das sie sowohl als Iryônin als auch als Mensch vertrat. "Man muss sich nicht bis zum Letzten für andere opfern, Ni-chan. Würde jeder Mediziner das auf dem Schlachtfeld tun, gäbe es schon gar keine Shinobi mehr. Genauso wenig bist du dazu verpflichtet dich komplett für diesen Jungen zu vergessen. Du hast auch eine Familie, deinen Schmerz und dein Vater scheint mir momentan wichtiger als jemand, der dir das Herz bricht." Dass Rinoka sie Ni-chan nannte, kam so gut wie nie vor, und wenn, dann nur in Situationen, wo sie sich gegenseitig nervten oder wo Not am Mann war. Es bedeutete keineswegs, dass sie Madoka als Bruder bezeichnete, sondern meinte stattdessen die handelsübliche Zwei aufgrund von Madokas zweifarbigen Augen. Sonst ärgerte sie sie damit, aber heute liebkoste sie es mit einem -chan dahinter, um sie zu beruhigen. "Man darf auch mal egoistisch sein, weißt du? Sonst kommst du gar nicht mehr aus dem Krankenhaus." "Ich hoffe, du hast Recht", murmelte sie zitternd und blickte dann abwesend vor sich auf den Boden. Sie blinzelte ein paar Mal ehe sie sich an Setsunas Onkel wandte. "Er war immerhin so nett mir den Ring meiner Mutter an den Finger zu stecken. Ich habe ihm den gegeben als Wahl zwischen Ja ... und Nein. Letzteres war seine Antwort. Und ich habe mich nur damit verabschiedet, dass ich so nicht an seiner Seite bleiben kann. Ich will es einfach nicht."
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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeFr Jul 25, 2014 8:28 pm

Shôhei nickte langsam, als ob er es selbst erst verarbeiten musste, dabei stimmte es nicht ganz. In Wirklichkeit hatte er sich schon so etwas ähnliches gedacht, denn es gab diese Momente und es hatte sie immer gegeben: Momente, in welchen Setsuna verstanden werden wollte. Von den Personen, die ihm am meisten bedeuteten. Es war, als ob er sein Wissen wieder teilen und anderen etwas beibringen wollte. Nicht für sie, sondern vielleicht für sich selbst, weil er sonst Angst hatte, unterzugehen. Oder gar aus einem ganz anderen Grund. Vielleicht sehnte er sich auch nur nach Nähe und hatte begriffen, wie einsam er wirklich war. Immerhin hatte Shôhei gehört, dass Sasuke natürlich mit seinem Freundeskreis dort gewesen war. Hatte er sie dort gespürt? Einsamkeit. Man sah, wie er in diesen Gedanken versank und arbeitete, doch im Gegensatz zu seinem Neffen, behielt er die Gegenwart im Blickfeld und hörte so weiter zu. Hörte Rinoka, der er auch nicht widersprechen wollte. Nein, sie hatte sogar Recht. Man konnte sich nicht immer für alles aufopfern – grundsätzlich war es bei einer Freundschaft schon zu spät, wenn man das Gefühl hatte, man opferte sich auf. Sie sollte etwas schönes, erstrebenswertes sein. Doch Madoka hatte nur Rückschläge geerntet und so konnte er ihr es einfach nicht übel nehmen, als sie ihm sagte, dass sie ihr Versprechen nicht halten würde. Und dass Setsuna seine Wahl mit dem Ring getroffen hatte.
Augenblicklich hob sich eine Augenbraue, als er auf jenes Schmuckstück sah. “Du hast ihm gesagt, er soll den Ring anstecken, wenn er fertig mit dir ist?“, schienen diese dunklen Augen zu fragen, doch sprach der dazugehörige Mund es nicht aus. Nein, Shôhei seufzte tief und blickte dann zu Rinoka. “Du bist eine sehr gute Freundin, aber würde dir es etwas ausmachen, wenn du uns kurz alleine lässt?“ Entschuldigend lächelte er. “Es ist schade, dass du es nicht willst, Madoka und ich glaube, dass es zumindest einem von euch beiden gut tut“, fuhr er an die Grünhaarige gewandt fort. “Es ist nicht einfach, weil es immer etwas gibt, das sich bewegt und euch abdriften lässt. Rückenwind. Eine Schieflage. Und ich sage dir nicht, dass sie weg gehen wird – das kann ich dir nicht versprechen. Es fühlt sich an, als ob das klein leuchtende Licht langsam aus gepustet wird und du am Ende nicht mehr weiter gehen kannst, weil du nichts siehst. Ich höre mich vermutlich gerade an wie ein alter Greis, aber glaub mir – es steckt etwas Wahres dahinter.“ Wäre er beispielsweise von Anfang an weiter gegangen und hätte den jüngeren Brillenträger früher unter seine Fittiche genommen – wie anders hätte es werden können? Aber er hatte es nicht getan und damit musste er leben. “Ich habe dir vor nicht allzu langer Zeit, die Karten auf den Tisch gelegt und mein Blatt damit offen gelegt. Willst du mir vielleicht auch die deinen zeigen?“ Er würde noch nicht gewisse Dinge ansprechen, so lange eine weitere Person mit ihnen im Raum war. Selbst, wenn er sich jetzt schon aus dem Fenster gelehnt hatte. Das nächste war einfach nicht für andere Ohren bestimmt.
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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeMo Jul 28, 2014 10:01 pm

Rinoka ahnte nur, worum es ging. Auch wenn es ehrliche Momente zwischen ihr und der Grünhaarigen gab, so bekam sie doch längst nicht alles von ihr mit. Schon gar nicht, wenn es um solch intime Dinge, ging die sie nicht einmal ihrer Familie beichtete. In dem Moment, wo sie merkte, dass sie nicht so recht verstand, was passiert war, und Shôhei sie bat hinaus zu gehen, sah sie ihn an, dann Madoka und nickte anschließend mit einem realisierenden Seufzen. Die Weißhaarige rutschte vom Bett, strich sich das Kleid ein wenig glatt und bahnte sich ihren Weg zwischen dem Mobiliar hindurch zur Tür, um diese dann wortlos hinter sich zu schließen. Madoka beruhigte sich derweil noch mehr von ihrem Ausbruch. Sie atmete zitternd, aber war gefasster, konnte zuhören, antworten und auch wieder ein bisschen sehen, selbst wenn die Augen gereizt und schwummrig waren. Die Worte des Onkels drangen einerseits nicht ganz durch, wogen andererseits um so schwerer, als er sich kürzer fasste und meinte, dass er Dinge offenbart hatte, während die Situation kritischer geworden war. Nun fragte er nach derselben Tat von Madokas Seite aus. Zerfressen sah sie Shôhei an. Er bat da um etwas, was gehörig an ihr nagen würde. Außerdem war er nicht einmal Teil ihrer Familie, doch sie hatte irgendwo ein Loyalitätsgefühl, das eine gleichwertige Erwiderung anstrebte. "Wie soll ich's erklären? Das ist komisch. Du bist Setsunas Onkel und nicht meiner ..." Kurz darauf wischte sie sich zerstreut mit dem Handrücken über die Wange, während sie geknickt da saß. Nach einem Seufzer sah Madoka zur Erde und begann dann schließlich haltlos. "Du hast mir berichtet, dass eure Verwandten Setsunas Inneres kaputt gemacht haben. Bei mir ist das blöde Schicksal schuld. Kennst du Kotomi vielleicht? Meine Mutter? Sie hatte dunkelbraunes, gewelltes Haar, das ihr bis zu den Schultern ging. Sie sieht meiner Tante ähnlich, aber na ja. Ist ja nicht so wichtig. Sie ... starb zumindest bei der Geburt meiner Schwester. Da war ich, glaube ich, 11 Jahre alt. Kurz bevor wir die Akademie alle verließen. Sie hatte auch diesen- diesen Virus ... Das hat Papas Leben kaputt gemacht. Auch wenn er dann ein Kind hatte, hat er sich mit Kâ-sans Tod auch selbst verloren. Mir ging es nicht anders. Ein Jahr später ... kam ich mit Ozeanen von Sake in Kontakt. Und schwamm bis vor kurzem immer darin, wenn es mir schlecht ging. Damit ich das vergessen konnte, was mich zerriss. Ich trank wegen allem. Den Todestagen meiner Mutter, dem zerklüfteten Leben und Verhältnisses meines Vaters, meiner miesen Aufgabe als große Schwester, dem ganzen Mist um Setsuna. Mir hörte ja niemand zu, also zwang ich mich zum Schweigen, bis ich eh nicht mehr reden konnte. Abends verkroch ich mich dann in meiner Wohnung, so hat keiner was gemerkt. Tagsüber war ich dann das fröhliche Mädchen. In dieser Arie belasteten ich und Papa meine Tante und ihre Tochter immer mehr ohne es zu merken. Sie kümmerte sich um uns alle und dachte immer weniger an sich selbst. Weswegen ich mich auch recht schäbig fühle. Na ja, den Tod habe ich dem entsprechend nicht verkraftet und wollt's auch nicht. Setsuna erlebte das manchmal, wenn ich zum Beispiel mit 14 mit einem seiner Teamkameraden Trinkspiele hatte. Bis zur Besinnungslosigkeit. Ich bekam ja nichts mit. Nicht mal, dass er sich um mich gekümmert hatte. Alles Weitere um ihn ging dann nur bergab. Er konnte sich zwar anhören, was mich bedrückte, aber nicht für mich da sein, weil er einfach nicht in der Lage dazu war. Und wenn ich's brauchte, fehlte mir dazu das objektive Auge. Dass er gegenüber meinen Problemen so ignorant schien, habe ich immer mehr aufgefressen. Bis heute. Jetzt möchte ich mich in erster Linie auf meine Familie konzentrieren. Für diesen sinnlosen Kampf mit deinem Neffen habe ich keine Kraft mehr."
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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeMo Jul 28, 2014 10:43 pm

Lange nachdem Madoka beendet hatte, blieb Shôhei still. Man könnte meinen, es störte ihn, dass er ohne jegliche Höflichkeitsregel angesprochen wurde, aber hätte hier irgendjemand Madoka dafür zur Rechenschaft gezogen, wäre er in einem hohen Bogen aus dem Fenster geflogen. Durch die Hand des Brillenträgers, der sich nun erhoben hatte und sich die Brille zurechtrückte – wie sein jüngeres Konterfei, wenn man so wollte. Er hatte Madokas Mutter gekannt, die eine lebenswerte Persönlichkeit gewesen war. Ab und an hatte er sogar ein Wort mit ihr gewechselt und schließlich ihren Verlust sehr bedauert. Vor allem weil es auch ihren Ehemann sehr mitgenommen hatte. Diese Familie war nur noch ein Schatten ihres einstigen Selbst geworden und es tat ihm Leid, dass die Kinder es ausbaden musste. Stattdessen hatte Madoka wohl genauso wie Setsuna lernen müssen, schon früh auf eigenen Beinen zu stehen. Nur auf eine andere Art und Weise. Beide hatten dann wiederum einen Ausweg gefunden. Der eine rational, der andere im Alkohol. Letztlich waren sie beide nicht gerade sehr gesund. Einsamkeit und Trunkenheit waren keine guten Kombination, doch im Gegensatz zu seinem Neffen, sah die Grünhaarige diesen Fehler offenbar nun ein. Alkohol half manchmal, da würde er nicht widersprechen, doch in größeren Mengen richtete er nur zu Grunde – und offenbar hatte Setsuna versucht, ihr genau das klar zu machen. Kurz schlich sich ein wehmütiges Lächeln auf sein Gesicht.
Mir hörte ja niemand zu, also zwang ich mich zum Schweigen, bis ich eh nicht mehr reden konnte. - Er konnte sich zwar anhören, was mich bedrückte, aber nicht für mich da sein, weil er einfach nicht in der Lage dazu war. Diese beiden Aussagen schienen ihm jedoch der zumindest heutige Quell ihrer Trauer zu sein. Vermutlich sehnte sie sich danach in den Arm genommen zu werden, so wie es Rinoka getan hatte. Einmal nicht auf eigenen Beinen stehen müssen. Einmal wieder das Gefühl haben, Eltern bei sich zu wissen. Sie nicht vermissen zu müssen und dann nur ihre Trugbilder irgendwo in der Entfernung zu sehen. Shôhei setzte sich neben sie aufs Bett und ließ die Hände auf seinen Schoss fallen. “Deine Eltern waren ein wunderbares Paar. Es tut mir Leid, dass du schon so viel durchmachen musstest, Madoka. Manche sagen, dass man nur an Herausforderungen wächst und in dieser Kombination schon früh als Phönix aus der Asche hervor steigen kann, aber jeder sollte eine Kindheit haben. Es tut mir aufrichtig Leid. Um deine Mutter und darum, wie du dich gefühlt haben musst.“ Sachte legte er eine Hand auf ihre Schulter und versuchte nicht allzu sehr wie ein Vaterersatz zu klingen. Eher wie eine Bezugsperson, eine Art Vertrauenslehrer – in welcher Rolle er sich wohl auch lieber sah. “Was Setsuna betrifft... wir wissen beide wie schwierig es ist... Manchmal muss es das aber nicht sein. Du wirst nicht erleben, dass er es von sich aus tut. Jetzt nicht und vielleicht auch niemals. Er kennt es nicht, auf eine Person zuzugehen und ihr Trost zu spenden. Vielleicht findet er Worte und einen aufrichtig bedauernden Ausdruck, aber wenn du auf mehr hoffst, machst du das, was du empfindest, nur noch mürber.“ Eine Haarsträhne hatte sich in sein Gesicht verirrt, welche er zurück hinter sein Ohr strich, sodass eine Pause gefolgt war. Er zog sie in die Länge, denn vielleicht brauchte Madoka sie gerade. “Vielleicht solltest du ihn einfach mal fragen, ob er dir nicht Trost spenden kann. Direkt. Als Freund, verstehst du? Du kannst nicht von ihm erwarten, dass er selbst über diesen reißenden Strom springt...“ Ein Seufzen folgte. “Entschuldige, Madoka. Ich rede so selbstverständlich mit dir und du musst dich dabei schrecklich fühlen, nicht wahr? Ich habe mich oft gefragt, wie es wohl wirklich in dir aussieht. Denn auch ich hatte stets dieses lächelnde Gesicht vor meinem inneren Auge – zumindest bis ich erfuhr, was sich an dem ein oder anderen Abend zugetragen hatte... Ich will dir keine Vorwürfe machen, verschwende daran bitte keine Gedanken. Weißt du... ihr seid euch sehr ähnlich. Das habe ich mir schon oft gedacht – auch, wenn ihr es nicht wahrhaben wollt. Ihr könnt manchmal nicht miteinander, aber so wirklich ohne den anderen auch nicht. Selbst, wenn es in diesem Moment verwerflich erscheint, überhaupt daran zu denken. Ihr seid beide... ein wenig stur.“ Sanft umspielte ein warmes Lächeln seinen Mund und er blickte nach vorn, aus dem Fenster hinaus. Die Worte, welche er an Madoka gerichtet hatte, wollte er auf sie wirken lassen und so fuhr er nicht fort, wartete einfach.
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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeDi Jul 29, 2014 9:05 am

Dass sie ein tolles Paar gewesen waren, da stimmte jeder zu. Madoka wusste es, wenn sie an das strahlende Gesicht ihres Vaters dachte, wenn er von seinen Chûnin-Diensten früher nach Hause gekommen war. Ihre Schwester wusste es, wenn sie ihr immer erzählte wie Papa sich für sie aufgeopfert hätte. Die Schwester wusste es sowieso. Und alle Nachbarn wussten es auch, wenn sie die Familie in den Straßen sahen. Das waren Bilder, die fast ein Jahrzehnt alt waren, wenn sie versuchte sich zu erinnern. Wo zwei Hände sie hielten und durch das Leben führten. Ja, das war wunderbar gewesen. Dass es jemandem leid tat, brachte das Ganze aber nicht wieder. Auch wenn Madoka mittlerweile einsah, dass es nicht zu ändern war, bedauerte sie immer noch, was geschehen war. So leicht konnte sie nicht vergessen, was sie umklammerte. Etwas, das dies allerdings getan hatte, löste sich derzeit und sie war sogar bereit es fallen zu lassen, da das Nein deutlich gewesen war. Shôhei bestätigte die Grünhaarige nur in diesem Prozess, als er erzählte, dass es kaum möglich erschien, dass Setsuna von sich aus einen sozialen Schritt auf jemanden zumachte. Was ihr allerdings aufstieß und die Augenbrauen zusammenziehen ließ, war die Metapher mit dem Strom und dass Setsuna von sich aus nicht hinüber käme. Sie stand seinem Onkel ja gutmütig und dankbar gegenüber, doch hier grub und stieß er auf Unverständnis. Was er danach sagte, machte es nicht besser. Dass sie stur waren, konnte ja sein, aber die Sunohara hatte doch nicht die Pflicht der Anker und Kran für alles zu sein. Wie oft hatte sie denn schon versucht Setsuna zu sich zu holen auf verschiedene Weisen? Es hatte entweder nicht geklappt oder es nur schlimmer gemacht. Am wenigsten würde sie in dieser Gegenwart nun die Initiative ergreifen und Setsuna aus dem Sumpf holen, in dem er sie selbst ertränkt hatte. So saß sie weiterhin gekrümmt da, aber wendete das Gesicht zu Shôhei und sah ihn deutlich skeptisch an. Ihre Anstrengung und Auflösung von vorhin zeigte sich nun umso mehr. "Du machst mir keinen Vorwurf - aber schlägst mir etwas vor, was nicht sehr viel besser ist?" Danach seufzte sie enttäuscht. Nicht unbedingt von dem Mann neben sich, sondern von der Aussichtslosigkeit der gesamten Situation. "Ich werde ihn nicht über diesen reißenden Strom holen, Shôhei-san. Das habe ich oft genug versucht, und es hat nichts gebracht. Und offen gesagt geht mir der ganze Scheiß mitterlweile auf den Sack, dass ich immer wegen Setsuna heule und sich nichts tut. Das hier wird das letzte Mal sein. Er hat mir sein klares Nein durch den Ring gegeben. Das akzeptiere ich nun und werde damit fertig. Allerdings solltet ihr euch dann auch keine Hoffnungen darauf machen, dass ich nun zum Fels in der Brandung werde, an dem ihr euch alle festhalten könnt, nur weil jetzt Klarheit herrscht. Ich habe vor mich um meinen Vater zu kümmern, um eine andere Wohnung und selbst wieder auf die Beine zu kommen. Ich liege immerhin auch noch in diesem Krankenhaus oder?" Die Frage war wahrscheinlich etwas zynisch in ihrer Rhetorik, da es offensichtlich war, dass man Madoka hier noch nicht so schnell raus lassen würde. Doch das ging gegen ihren Sturkopf, der schon wieder beim Muskelaufbau war, um im Taijutsu nicht schlecht zu werden. "Es gibt derzeit andere Menschen, die für deinen Neffen da sind. Er soll lernen sie zu schätzen. Auch wenn es mir schwerfällt, aber ich werde ihn nicht besuchen kommen. Das hat er selbst so herbei geführt. Lieber bringe ich bald in Erfahrung wie es um den Virus steht und ob ich mich wenigstens ein bisschen anstrengen darf. Als Gôkenka wird man durch Herumliegen nicht zum Profi."
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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeDi Jul 29, 2014 3:29 pm

Shôhei sah wie Madoka offenbar nicht mit ihm übereinstimmte, doch so etwas ähnliches hatte er schon erwartet. Nicht um sonst hatte er sie als stur bezeichnet. Setsuna hatte ihm beizeiten schon davon erzählt - beispielsweise wie sie manchmal mit dem Kopf durch die Wand oder sofort nach ihrem Erwachen wieder Trainieren wollte. So etwas tat, wenn andere noch nicht einmal wieder daran dachten. Was jedoch wiederum bei ihm aufstieß und was er selbst in einem ironischen Lächeln zeigte, war die Tatsache, dass Madoka offenbar gerne die Dinge falsch verstand. Immerhin war es kein Vorwurf gewesen, nur ein Rat. Aber vielleicht war er auch die Person gewesen, von welcher sich Setsuna die Art und Weise von seinen "Räten" abgeschaut hatte und weshalb es so schlecht angekommen war. Wenn er nicht er selbst gewesen wäre, hätte er vermutlich amüsiert geschaut, als sie ihn wieder mit einem höflichen Suffix anredete, machte daraus jedoch einen Hehl und verbarg es. Stattdessen sah er nun wieder vor sich und aus den Augenwinkeln wie zerbrechlich sie gerade wirklich aussah. Vielleicht mussten manche jungen Leute erst noch versuchen, im Großen und Ganzen zu denken und der ein oder andere mal, sich nicht nur auf sein Hirn zu verlassen. Denn auch dieses Zentrum konnte einmal aussetzen. Manchmal war Intuition auch ein guter Ratgeber.
"Er sagte mir schon einmal, dass du das Rennen vor dem Laufen lernen willst und das Fassen vor dem Denken." Es klang ein wenig sentimentaler, als beabsichtigt. Letzteres lag wohl einfach daran, dass seine Gedanken zu seinem Neffen abschweiften, der ein paar Zimmer weiter in einem Bett lag und heute um sein Überleben gekämpft hatte. "Beruhige dich, es war kein Vorwurf - nur ein Rat. Diesen Unterschied solltest du dir durch den Kopf gehen lassen, Madoka. Ich verlange von dir auch nicht, dass du dieser Anker bist und dich selbst vollkommen vernachlässigst. Es ist in Ordnung, dass du dich um deinen Vater und deine Familie kümmerst - geradezu das einzig richtige. Ich möchte lediglich, dass du weißt, dass du ihm mehr bedeutest als ihr beide vermutlich wisst. Ob es nun eine Verbindung zur Vergangenheit ist oder nicht, du unterschätzt den Einfluss von - wenn auch deiner Ansicht nach - ehemaligen Gefühlen für dich. Eine Rede möchte ich nicht halten, denn ich sehe, du brauchst die Ruhe." Shôhei wollte nicht befremdlich wirken, aber ihm lag ein gewisses Wohl am Herzen. Einerseits verstand er Madoka sehr gut und war ihr aufrichtig gut gesinnt, was diese zu seiner Sicherheit auch wusste, aber gerade deshalb wollte er verhindern, dass sie selbst am Ende einen weiteren Keil zwischen ihre Freundschaft grub. Auf dem ersten stand bereits Setsunas nahmen und das ganze Gebilde war gefährlich am Reißen. Mit einem Ruck erhob der Jôcho sich nun. "Herumliegen würde dennoch zuerst deine Genesung fördern. In der Ruhe steckt manchmal mehr Kraft als du denkst. Ich wollte dich mit meinen Worten nicht vor den Kopf stoßen, aber mein Neffe ist mir teuer und weil ich weiß, dass du ihm teuer bist, wollte ich mit dir reden. Es war ja offensichtlich, dass es dir bei diesem Ganzen nicht gut ergangen ist. Danke, dass du seine Freundin bist - selbst wenn du eine wohlverdiente Auszeit benötigst." Er war immer noch der Meinung, dass sie beide an sich arbeiten mussten. Einerseits Setsuna und andererseits Madoka. Aber wenn er es gesagt hätte, würde sie es ihm sowieso nicht glauben. Ein entschuldigendes Lächeln erschien auf seinem Gesicht. "Ich wünsche dir eine gute Besserung."
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BeitragThema: Re: [Shohei [NPC] & Madoka]   [Shohei [NPC] & Madoka] Icon_minitimeDo Jul 31, 2014 9:34 pm

Sie wollte angeblich Dinge, die sie noch nicht beherrschte, weil ihr die Grundlagen fehlten - das konnte sein. Leugnen wollte sie es in dieser Situation nicht. Dafür war nun zu viel vorgefallen, als dass sie noch Kraft hätte groß über irgendwas nachzudenken, auseinander zu fädeln und zu beurteilen. In erster Linie konnte sie vielleicht beim Training zustimmen. Sie wusste, dass sie sich erholen musste, aber der Wunsch wieder zurück auf einen Trainingsplatz zu huschen, wurde größer je tiefer die Schmerzen der Seele sich bohrten. Glücklicherweise stimmte Tôki zu, dass ihre Familie jetzt wichtiger war. Sie durfte eine Pause machen, was Setsuna anging. Auch wenn sie sich nicht diesem Mann und seiner Erlaubnis abhängig gemacht hätte, aber es war gut zu wissen, dass er verstand, was in ihr vorging. Man erkannte in diesem Punkt ausnahmsweise Menschlichkeit und sozialen Verstand.
Nach einem Seufzen kroch Madoka zurück in ihr Bett, nachdem sie die Decke zurückgeschoben hatte. Sie zog sie über ihre angewinkelten Knie und saß aufrecht, sodass ihre Füße ein wenig gewärmt wurden, aber ihr Gesicht immer noch gerötet war. Erschöpft beobachtete sie den Mann in ihrem Zimmer, der aufgestanden war und ihr eine gute Besserung wünschte. Ob er Setsuna erzählte, was vorgefallen war und sie ihm erzählt hatte? Darauf plädieren, dass er es unterließ, wollte sie nicht. Es war einfach zu anstrengend. Sollte er doch, es würde eh nichts verändern. Diese Resignation sah man ihr auch deutlich an. Die Augen waren halb geschlossen und der Mund nach unten verzogen. "Danke, dass du zugehört hast und diese Pause verstehst. Du kannst selbst momentan eh mehr für Setsuna tun als ich. Wer kennt ihn denn seit seiner Geburt? Ich bin dagegen die Randerscheinung der Akademie." Kurz darauf ließ Madoka die Beine nach vorne rutschen, legte den Kopf ins Kissen und schloss die Augen, was andeutete, dass sie nun die Ruhe haben wollte, die Setsunas Onkel ihr nochmals empfohlen hatte. "Dann liege ich jetzt ein bisschen herum. Danke für die Besserungswünsche."
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