Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen

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BeitragThema: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeSo Sep 06, 2015 5:02 pm

Schauplatz:
Das Bergmassiv, welches sich über Konohagakure erhebt und von den legendären Kage-Reliefs geprägt wird, beherbergt gleichsam ein weit gefächertes Höhlensystem. Dies umfasst zum Einen Räume, die zur Evakuierung von Zivilisten genutzt werden. Zum Anderen verfügt es auch über einen "Panik-Raum", welcher mit verschiedensten Fuuin hochgerüstet wurde, um ausbrechende Bijuu im Zaum zu halten.
Besagter Raum führt wie ein gigantischer Kamin in quadratischer Form senkrecht in die Tiefe. In die Wände wurden Treppen geschlagen, welche sich in Spiralen nach unten winden.

Es kommt nicht oft vor, doch sofern ein Bijuu-Ausbruch vorhersehbar ist, findet er hier statt, wo ganze Teams von Fuuin-Nutzern und Siegelmeistern parat stehen, um zahlreiche Kekkai und dergleichen bei Bedarf heraufzubeschwören. Hier finden also auch Spezial-Übungseinheiten statt, wobei diese in der Regel von ANBU vorgenommen werden.
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BeitragThema: Re: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeSo Sep 06, 2015 5:49 pm

Man durfte keine Höhenangst haben, wenn man in den "Panik-Raum" schaute. Weit oben gab es eine Art Quereinstieg, wo auch die Basis der Siegelmeister lag. Von hier aus verliefen zahlreiche Pinselstriche und wurde das Sicherheitssystem des Kamins koordiniert.
Shimura Kaiko stand an der Kante zum Kamin, ein Klemmbrett in Händen haltend. Und weiter: Den Oni-Käfig auf Ebene Drei bitte.
Fuuin-Wirker, allesamt aus der ANBU stammend, befassten sich mit dem Siegel-Netzwerk, zeichneten da und dort neue Kreise oder wischten Linien aus, leiteten Chakra. Gleich darauf flackerte eine horizontale Barriere im Kamin auf, und die schwarzhaarige Fuuin-Meisterin hakte auf ihrem Klemmbrett ab. Check. Sicherheitsausstieg.
Neuerliche Bewegung. Jikuukan aktiv in zehn... neun... acht... siebensechsfünfvierdreizweieins!
Eine zwecks Test auf einem Fuuin stehende Cola-Dose verschwand. Und tauchte als winzigstes Pünktchen unten am Kamin wieder auf, auf einem kleinen Bannkreis stehend. Kaiko kontrollierte das Vorhandensein des Objektes mit einem Fernglas. Geb ich für das miese Zählen ein Check? Heute mal, ausnahmsweise. Besser kalibrieren. Wenn wir hier schon keinen Fliegenden Donnergott einbauen können, will ich wenigstens ein ordentliches Porten nach verlässlicher Zeitspanne.
Jawohl, kam es nur leicht zerknischt zur Antwort.
Fein. Sieben Punkte weg, bleiben noch Einundzwanzig...
Schweigend nahebei stand Ringo, schaute in die Tiefe und sah dem Aufleuchten und Ausdimmen der Fuuin und Kekkai zu. Sie erwartete den Beginn des Trainings mit Spannung. Der Anlass war ein durchaus Spannender; immerhin ging es um sie selbst. In gewisser Weise um den "Schatz", den sie aus Suirendo mitgebracht hatte.
Um einen Schatz, der in einer um sich beißenden Kiste lag. Zuächst also galt es, diese Kiste zu knacken.
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BeitragThema: Re: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeSo Sep 06, 2015 7:54 pm

Manchmal kam man ja doch durcheinander wie das so mit Verwandtschaftsgraden war. Der eine behauptete, dass es affine Verwandte nicht wert waren im Stammbaum aufgezählt zu werden, andere waren pikiert, sobald man auch nur die Patentante von der Cousine sechsten Grades vergaß. So ein irre Familienmensch war Reiko jetzt nicht, aber sie wusste doch schon um die Verknüpfung von sich zu den Sarutobi Bescheid, von denen sie nun mehr oder weniger eine Order bezüglich einer jungen Dame bekommen hatte. Der Bruder ihres Schwagers war der Großcousin von ... Nein, zu kompliziert für heute. Es war erst einmal wichtig, dass sie nichts vergessen hatte, während sie ihren Weg zu den Hokagefelsen beschritt. Ihr eigener Vater hatte ihr gesagt, dass sie dort aufzukreuzen hatte. Wahrscheinlich war es aber kein Auftrag von ihm. Es wurde lediglich mit dem Sarutobi-Oberhaupt verhandelt, wie alte Freunde es eben so taten, sodass Oberhaupt zu Bruder lief und Bruder sagte Tochter Bescheid. Manchmal waren Clans verdammt anstrengend. Vor allem, wenn es so viele davon gab. Durch die Straßen hatte Reiko noch kurz Kizashi an den Hacken, der mit einem Grashalm im Mund und den Händen am Hinterkopf neben seiner Schwester marschierte, die volle Munitionsmontur trug. Das Gespräch war nicht unbedingt von Tiefe gewesen. Okâ-san wollte, dass er für das Abendessen frisches Gemüse holte, er wusste nicht, was er holen sollte, Reiko ließ ihn im Regen stehen, weil er alt genug war, bevor er los ging, ihre Mutter um einen Zettel mit Lebensmittelliste zu bitten. So heiß und innig wurde dort geliebt im Shimura-Clan. Dass Reiko gleich auf ihre Cousine stoßen sollte, war ihr noch nicht klar. Doch immerhin war es schon eine so wichtige Angelegenheit, dass sie ins Bergmassiv hinein bestellt wurde. Was Ringo dort wohl anstellte? Die zwei Katana an Reikos Seite klapperten ein bisschen aneinander, während sie die Stufen in den Komplex betrat. Immer diese Spiralen, bis man dort war, wo man eigentlich sein sollte, um dann fünf Minuten zu quatschen. Aber wer beschwerte sich schon? Als sie leisen Schrittes den Raum betrat, wo sie eine kleine Ansammlung von Ninjas vorfand, musterte sie die Runde mit neutralem Gesicht. Ringo vorhanden, Kaiko überraschenderweise auch, der Rest waren wohl ANBU. "Eine Shimura grüßt eine Shimura zur Arbeit", sagte Reiko so trocken, dass man den Witz in diesem Spruch schon sehr lange suchen musste. Trockener Humor, wo man erst einmal komisch guckte, an wen das überhaupt gerichtet war. "Ohayô", folgte dann im höflichen Ton an die gesamte Runde gerichtet. Die kurzen schwarzen Haare fielen wüst wie immer, während Reiko von Kaiko zu Ringo guckte. "Du hier?" Ohne aber eine große Geschichte zu erwarten, fragte die ANBU gleich hinten an: "Otô-san hat mich gebeten hier her zu kommen. Muss ja wichtig sein, wenn einer aus der Familie nicht reicht. Hätte mich ja noch fast auf Ashitaka gefreut." Noch so ein absolut trockener Witz ohne mit der Wimper zu zucken. Konnte Reiko überhaupt lustig sein?
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BeitragThema: Re: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeMi Sep 09, 2015 12:34 pm

Eine kleine, hübsche Lichter-Show. Ringo verfolgte das glimmernde Spektakel mit einer Andächtigkeit, als wärs das Neujahrs-Feuerwerk. Kekkai-Barrieren schimmerten und glommen in verschiedensten Farben auf; dünne gelbe Schalen in vielen Schichten, orange und purpurn zu zweit oder einzeln, blau und grün mit Ketten von Schriftzeichen. Kaiko gab weiterhin Kommandos, und aus den genannten Punkten konnte Ringo abschätzen, um was es sich handelte, selbst ohne großes Wissen über Barrieren. Viele von ihnen dienten dem klassischen Blocken, andere sogen Chakra auf, manche waren auf bestimmte Elemente ausgerichtet, einige Hochglanz-Dinger konnten im Zweifelsfalle sogar Ketten werfen. Oder den Schacht fluten? Da hatte sie sich hoffentlich verhört...
Kaiko war gerade fertig und legte ihr Schreibzeug beiseite, als eine weitere Kunoichi eintrat. Und eine Shimura grüßt zurück, entgegnete sie gelassen. Die übrigen ANBU grüßten stumm, wobei sie von ihrer Straßenmalerei aufblickten.
Ringo wandte den Kopf von den nun in Ruhemodus verfallenden Kekkai ab ud nickte zur Begrüßung, gespannte Erwartung in den Augen. Reiko war immerhin keine Unbekannte, und angesichts dessen, was passieren sollte, konnte die Sarutobi sich deren Rolle durchaus vorstellen. Als sie mit "Du hier?" angesprochen wurde, wollte sie schon antworten, doch Reiko schwenkte zunächst wieder der anderen Kunoichi zu. "Otô-san hat mich gebeten hier her zu kommen. Muss ja wichtig sein, wenn einer aus der Familie nicht reicht. Hätte mich ja noch fast auf Ashitaka gefreut."
Ah. Wir brauchen Ashitaka nicht, gab Kaiko zurück und holte zwei mit Fuuin beschriftete Holzstäbe von etwa 70 Zentimetern Länge aus einem Tobidogou an ihrem Gürtel. Sie legte die Stäbe zusammen und lehnte sie in entspannter Haltung gegen die Schulter. Wir haben ja schließlich Diejenige, die dem werten Ashi-san seine Tricks beigebracht hat. Sie nickte lächelnd in Richtung des Schachtes. Zur Sache. Wir haben heute ein kleines... Sparring vor, erklärte die Shimura nun und betonte das Wort "Sparring" besonders. Eins von ganz besonderer Natur, weshalb wir uns auch hier treffen und nicht draußen auf einer schönen grünen Wiese. Wie du an der Anwesenheit unserer kleinen Go-chan sehen kannst, Ko-chan, wird es natürlich um ein Spiel mit einem Bijuu gehen. Kurz gesagt: Wir brauchen deine Nahkampf-Qualitäten. Mit einem Schwung ihrer Stäbe deutete sie den Kamin hinunter. Dort unten.
Ringo machte nun einen entschiedenen Schritt nach vorn, um die Aufmerksamkeit der beiden älteren Frauen auf sich zu richten, und verneigte sich demonstrativ vor Reiko. Genau darum bin ich hier, bekräftigte sie und gab sich äußerst ernst dabei, geradezu steif in ihrer Seriösität.
Kaiko brach diese Formellität recht rasch wieder. Ja,darum haben wir heute zwei Ko´s und eine kleine Go. So ist das. Sie gab Ringo einen lässigen Klaps auf den Kopf. Kurz gesagt: Du wirst schlicht kämpfen, Ko-chan. Eine Aufgabe, die dir gut steht, denke ich.
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BeitragThema: Re: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeMi Sep 09, 2015 1:27 pm

Doch kein Familientreffen? Wie schade. Dann waren sie schon zu dritt und es kam keiner mehr dazu. Gut, vielleicht befand sich unter den ANBU noch irgendein angeheirateter Cousin, doch Reiko schenkte denen gerade zu wenig Aufmerksamkeit, um noch eine andere Strichliste anzufangen. Daraufhin wendete sie ihren Blick auch den Schacht hinunter, auf den ihre Cousine deutete. Dort unten sollte gekämpft werden. Ah ja. Aber nicht hinunter gesprungen oder? Nicht dass sie Höhenangst hätte, aber wenn es hier eintausend Treppenstufen gab, führten einige etwas energiesparender dort sicher auch hin. Gegen ein Sparring hatte sie erst einmal nichts. Wenn es der Auftrag war, dann folgte sie ihm ohne mit der Wimper zu zucken. Aber ob das gegen Ringo eine so gute Idee war? Sie war immer noch ein Genin. Unterschätzen wollte sie sie auch nicht, aber dasselbe Level hatten sie doch bestimmt nicht. Außer Ringo war unfair und packte ihre Bijuu-Schwänze aus. Sie verneigte sich schließlich. Reiko tat es ihr mit dem angebrachten Grad an Höflichkeit gleich, erwiderte allerdings nichts und hörte Kaiko noch weiter zu. Allerdings fasste diese die Anwesenden unter dem Namen eines Spiels zusammen und der Silbe, die für Tochter von stand. Ko-chan? Musste sie sich daran gewöhnen? Es klang nicht schlimm, keineswegs. Nee-chan war sie gewohnt, Rei-chan auch, einige, die sie ärgern wollten, sagten auch Rei-kun, aber Ko-chan war neu. Dafür lohnte sich eine Strichliste.
"Kyokudo Kemari also einmal anders." Das Familienritual fand ja schon mit viel mehr Leuten statt und die Jüngeren bildeten meistens die Teams für die Wettkämpfe. Ringo rechnete man da noch eher mit zu als Reiko, doch an diesen Tagen brachen immer Rivalitäten aus, die einen fast daran erinnerten wie der vierte Weltkrieg ausgesehen haben musste. "Ko-chan", sagte sie mehr oder weniger vor sich hin, um sich nochmal das Gefühl das Namens durch die Finger gehen zu lassen. "Gibt es Regeln? Was muss ich wegen des Bijuu beachten?" Die Frage stellte sie sowohl an Kaiko als auch an Ringo, da die von ihrem Bijuu bezüglich sich selbst wohl am meisten Ahnung hatte. Man hörte keine Sorge, dass Reiko sie sonst vielleicht verletzen konnte. Es war eine reine Routinefrage zum Ablauf, und auf die Kameraden so zu achten, dass ihnen nichts passierte, gehörte zu den normalen Auflagen, die während so etwas einzuhalten gepflegt wurden.
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BeitragThema: Re: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeSa Sep 12, 2015 3:36 pm

"Kyokudo Kemari also einmal anders."
In gewisser Weise. Kaiko trat einen entschlossenen Schritt auf die Kante zu. Mit einigen Auflagen allerdings, mag ich hinzufügen.
Nach genau diesen Auflagen, bzw. Regeln, erkundigte Reiko sich auch sogleich. Die langhaarige Shimura warf Ringo einen auffordernden Blick zu. Bemerkenswert - wann immer die Siegelmeisterin und ihr Schützling auftraten, wirkte es, als träte Ringo in den Hintergrund. Als überschatte Raikos Charisma sie völlig und müsse sie geradezu dazu anstacheln, überhaupt bemerkt zu werden. So war es immerhin oft...
Ringo kaute auf der Unterlippe, ehe sie antwortete. Zunächst mal... hat er keine Lust auf diese Sache. Den Satz ließ sie einen Moment lang im Raum stehen. Er sagt, was in Suirendo war, bleibt in Suirendo. Dieser Boden ist ihm nicht heilig genug.
Ist das so. Kaiko war nicht begeistert, klang jedoch auch nicht allzu ärgerlich. Nu. Was ist also zu tun... Jinchuuriki? Sie betonte das letzte Wort besonders.
Ringo nickte, als wäre die Betonung des Wortes ein Befehl gewesen. Ich setze meinen Willen durch. Und mache die Sache gegen seinen Wunsch möglich.
Artig. Kaiko sammelte Chakra an den Füßen. Für die Dauer eines Herzschlages leckte es um ihre Füße wie züngelnde, blaue Flämmchen. Der Wille eines Bijuu steht im Zweifelsfalle nicht zur Debatte. Mit einem unsterblichen Monster zu diskutieren bedeutet, sein Leben von den Launen eines Wesens abhängig zu machen, welches unsere Sorgen und Nöte nicht verstehen kann. Sie spannte den Körper an, bereit zum Sprung. Alles weitere klären wir unten.
Damit stürzte sich Kaiko Shimura abwärts. Sprang zur gegenüberliegenden Seite der Wand, klebte einen Moment lang dort, stieß sich ab und flog wieder quer durch den Kamin, dabei gleichzeitig abwärts tauchend. Natürlich nahm sie nicht die Treppen.
Ringo trat ebenfalls an die Kante, schaute zu Reiko. Ich werde übrigens nicht dein Gegner sein. Sie deutete mit dem Daumen auf ihre schmale Brust. Mein Bijuu wird es sein.
Damit stürzte auch sie abwärts, glitt die Wände des Kamins nach unten.
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BeitragThema: Re: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeDi Sep 15, 2015 6:17 pm

Was Suirendo war, sagte Reiko auf Anhieb nicht viel. Es hatte was mit dem Yonbi zu tun, weil das Mädchen auf einer längeren Mission gewesen war. In dem Bericht fiel das Wort öfter, aber keiner hatte eine Fußnote eingefügt, worum es sich handelte. Um Yonbis heimliche Liebe, seinen verloren gegangenen Hoden oder der Wille des Wassers, den es zu zerstören galt. Es war ja auch nicht weiter von Belang, wobei- es war vielleicht ein Tempel. Wenn es hier nicht heilig genug war? Was sollte man innerhalb eines Bergmassivs schon huldigen? Vielleicht die alten Sedimente, doch da waren die Kage-Köpfe außerhalb wesentlich interessanter. Und wenn Yonbi das wohl gänzlich gegen den Strich ging, Kaiko wollte mit Ringo zusammen mit voller Härte weiter gegen diesen Strich agieren. Willen durchsetzen. Wie kameradschaftlich.
Reiko sah zwischen den beiden nur hin und her, während sie sich kurz unterhielten. Dann folgte nur noch der Hinweis von Ringo, dass der Bijuu selbst der Gegner sein sollte. Da hob sogar die Schwarzhaarige die Augenbrauen etwas überrascht an. War das deren Ernst? Sie war stark, ja, doch sie war alleine garantiert nicht in der Lage einen Bijuu zu besiegen. Je nachdem, was der Sinn von dem Kampf sein sollte. Wenn sie das Chakra-Gewand auftreten ließen, wuchs die Kraft proportional und ihre Chancen auf einen Sieg minimierten sich mit jeder Minute. Sollte sie Ringo allerdings nur bei irgendwas behilflich sein bezüglich eines Jutsu, wäre es wohl weniger dramatisch. Hauptsache sie wurde nicht als einzelne Kunoichi ohne große Ninjutsu solch einem Chakra-Teufel in vollem Powermodus ausgesetzt. So war es irgendwie unlogisch, andererseits wurde Reiko neugierig, was genau aus diesem Manöver erwachsen sollte.
Die Damen verschwanden im Schach. Die wenigen ANBU betrachtete die Shimura etwas grübelnd. "Na denn mal los." Sollte sie so tun als wäre sie lustig und die Treppe nehmen? Nein, das hatte keinen Stil. Sie wollte allerdings auch nicht wie ein Wendigo von einer Seite des Schachts zum anderen hüpfen. Sie schloss einfach die Augen und sprang über die Öffnung, sodass sie sich senkrecht hinunter fallen lassen konnte. Nach einem kurzen Fall kam Reiko leise und sicher in der Hocke auf. Dann richtete sie sich auf und betrachtete den Raum, wobei sie eine kurze Frage hatte. "Geht es darum den Yonbi auszuspielen oder soll er besiegt werden?"
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BeitragThema: Re: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeFr Sep 18, 2015 6:32 pm

Was für die Shimura ein "kurzer Fall" war, entsprach nicht ganz einem Hüpfer, wie beispielsweise Ringo ihn einfach verknusen könnte. Entsprechend zuckte die Ge-Nin leicht zusammen, als sie Reiko so einfach auf dem Boden des Schachtes aufkommen sah, als wäre der Grund ein Wasserbecken und der Ausgangspunkt des Fallsprunges ein Drei-Meter-Brett. Ouuuh, machte sie, An deiner Stelle hätte ich nun wohl Plattfüße.
Kaiko währenddessen war nicht ganz bis zum Boden geeilt, sondern auf dem allerletzten Absatz der Treppe gelandet, in einer Ecke des Kamins.
Das kommt dabei heraus, wenn man einem kleinen Mädchen kein Malbuch zum siebten Geburtstag schenkt, erklärte sie fröhlich. Und machte dabei deutlich, worin ihre wegweisenden Schritte zur Fuuin-Meisterin bestanden haben mussten: Überwiegend in Krakelei und "Mal nicht über die Linie!". Wann habt ihr euch eigentlich das letzte Mal gesehen, Go-chan?
Länger her, erwiderte Ringo, schaute dabei zu Reiko hin. Immerhin habe ich sie noch erkannt.
An die erste Begegnung, an die namentliche Vorstellung, konnte sie sich dagegen noch erinnern. Damals war ihr Vater noch kein Clan-Oberhaupt gewesen, allerdings schon berühmt für sein Katon und berüchtigt für seine Trainingsmethoden. Er hatte Ringo im Federstil unterrichtet, als die Shimura hinzugerufen worden war, vor sicherlich acht oder neun Jahren.
Dieses Treffen hatte in einer Wellblechhütte stattgefunden.
In einer Wellblechhütte, deren Fußboden durch Feuer auf eine potenziell schmerzhafte Temperatur gebracht worden war, denn während ihr Vater zu Übungszwecken mit einem harmlosen Strick die Schläge eines Gegners simuliert hatte, hatte Ringo nicht nur fundamentale Ausweichschritte trainiert, sondern obenauf auch noch das Ableiten von Hitze durch Katon-Chakra, das Verhindern von Brandwunden.
Schon damals hatte sie Taijutsu gehasst.

Schau, wen wir da haben, sagte Tobuketsu und holte bedächtig das Seil zurück in seine Hand. Ringo, begrüße Reiko-san. Ich habe sie heute herüber gebeten, um dir einmal einen wahren, wenn auch noch jungen Taijutsu-Experten zu zeigen. Der Sarutobi winkte seine Tochter von der heißen Herdplatte herunter auf eine Stelle am Eingang, die gegen Hitze isoliert war, und folgte nach. Die Fußsohlen aller beider dampften deutlich sichtbar.Seit einer Weile sogar Jo-Nin, nicht wahr?, führte ihr Vater weiter aus. Man könnte dich als ein wahres Vorbild für die Jugend bezeichnen, Reiko-san.
Ringo starrte die Frau an. Verneigte sich steif und mit zusammengepressten Lippen. Hallo. Was auch sonst mochte sie sagen?


Ringos Gefühle hinsichtlich Reiko waren folglich zwiespältig. Zum Einen lud Reiko nicht zu negativen Reaktionen ein. Zum Anderen sollte sie, unter anderen Shinobi, in den Jugendjahren Ringos zu einem der vielen Namen werden, die in einem Satz gemurmelt wurden wie "Schau dir Shinobi X an, nimm dir ein Beispiel".
Ihr Erscheinen rührte an Stellen, die Ringo Schauer über den Rücken jagten. Innerlich winkte sie dies weg. Was umso leichter fiel, da Reiko selbst eine Frage stellte.
Es geht darum, ihn auszuspielen, rief Kaiko vom Absatz herunter. Was unsere Ringo produziert, wird eine Art von Bunshin sein. Inhalt dieses Trainings ist es, ihn zu halten - soll heißen, brich ihm bitte nicht die Knochen, sofern vermeidbar. Die Shimura nahm wieder ihr Klemmbrett zur Hand. Ringo, dein Wort.
Jawohl. Ringo nickte und begann mit ihren eigenen Ausführungen, die sie angespannt und ernst vortrug, als stünde sie vor ihrem Vater persönlich. Der Bunshin ist an sich nichts Wildes. Er hat seine Schwachstellen, und eine davon ist, dass weder er noch ich zu vernünftigen Ninjutsu greifen können, während er erscheint. Sie deutete auf sich selbst. In meinem Falle liegt es einfach an der Konzentration, die mir die Kontrolle abverlangt - soviel haben wir schon erfahren müssen. Im Falle des Bunshin ist es... Sie überlegte kurz. ... Nun, Unvollständigkeit, schätze ich.
Damit begann sie ihre Fingerzeichen. Also. Ich beginne!
Die Fingerzeichenkette war offenbar nicht alles; selbst Momente nach Beenden der In rührte sich noch nichts. Stattdessen hatte Ringo konzentriert die Augen geschlossen, als wäre sie tief in Gedanken versunken. Schließlich aber stieß sie doch einen Schwall von Rauch aus, der sich auf kleiner Fläche ausbreitete. Und eine Stimme drang daraus hervor, gleich und doch anders.
Ich sagte Nein!
Was aus der Wolke kam, war zuallererst ein scharfes Klatschen nackter Füße auf festen Steinboden, gefolgt vom überraschenden Klingeln von Glöckchen. Aus der Wolke hervor marschierte wirklich ein Bunshin Ringos. Allerdings bot die Doppelgängerin ein wesentlich wilderes Aussehen. Und mehr Haut. Der Bunshin trug eine Weste aus rotem Affenfell, eine kurze Hose aus Wildleder, geschmückt mit ebenfalls roten Fransen, und ansonsten nichts, abgesehen von klingelnden Glöckchen an Fuß- und Handgelenken, den Ellenbogen und in den Haaren. Anstelle eines schlichten Knotens gebrauchte der Bunshin einen Pferdeschwanz, um sein Haar aus dem Gesicht zu halten.
Ansonsten war alles gleich. Die Augen, die Zähne, die Stimme. Und doch anders. Man sollte nicht meinen, wie ähnlich sich Menschen sehen konnten und wie unterschiedlich sie doch aussahen, wenn sie aus dem tiefsten Inneren ihrer Seele verschieden waren.
Was tue ich jetzt mit dir, Jinchuuriki, zischte der Bunshin und zeigte damit allen Zuschauern, wer hier sprach. Wobei, darauf verlassen tat er sich nicht. Als hätte er die Beobachter erst jetzt bemerkt, schaute er aufmerksam in die Runde, wendete sich Reiko zu. Nahm eine Taijutsu-Haltung ein, welche irgendwo zwischen tiefster Entspannung und Bereitschaft mäanderte. Ich bin Son Goku, Affenkönig aus Suirendo, sprach er im Brustton felsenfester Überzeugung, Seiten Taisei, der Große Weise und dem Himmel gleich; ich bin das Ende der Bronze-Ära und der Ursprung der Eisenzeit, Schmied des Ersten Schwertes, Meister der Esse und Fresser der Erze. Mein Jinchuuriki hört trotzdem nicht auf mich.
Yonbi griente überraschend unschuldig.
Was hältst du davon?
Schweigen. Stille. Außer dem Kratzen von Kaikos Stift auf dem Klemmbrett.
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BeitragThema: Re: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeSa Sep 19, 2015 12:20 am

Tja, mit 21 Jahren hatte man sie zu einem Jônin ernannt, noch während ihrer ANBU-Ausbildung. Wären sie da nicht aufeinander getroffen, hätte es weitreichende Veränderungen gegeben? Wahrscheinlich nicht. Allein die familiären Bande führten sie doch alle irgendwie zusammen, auch wenn Ko und Go so gut wie gar nicht verwandt waren. Selbst unter den affinen Verwandten nahmen beide eine verschwindend geringe Rolle ein, die Behörden beispielsweise gänzlich egal war. Seit sie sich damals kennengelernt hatten, hatten sie sich aber öfter gesehen - nur wann das letzte Mal? Das war eine berechtigte Frage. Selbst wenn sie nicht an Reiko gestellt worden war. Sie überlegte kurz mit. Ringo war eine ganze Weile gar nicht im Dorf gewesen. Irgendwann nach ihrer Wiederaufnahme hatte sie das Mädchen öfter gesehen. Weniger in zivil, öfter durch die Löcher ihrer ANBU-Maske, um immer mal zu schauen, was die blonde Göre zu triebe. Allerdings ohne persönliche Vorbehalte. Ringo war zu dem Punkt nur ein aufgetauchter vermisster Ninja. Und nun war sie ein Genin, der ein Monster in sich trug. Das war auch nur ein Status von vielen. Wobei er durchaus spannender und prickelnder war. Was mochte Madame bereithalten?
"Es fehlt deinem Bunshin an Vollständigkeit?" Es schwang ein Hauch Rhetorik mit, während Ringo sich bereit machte. Reiko beobachtete die Zeichen und den anschließenden Rauch. Man konnte auch beim Original die Vollständigkeit anzweifeln. Immerhin war sie eine gewisse Zeit nicht an der Seite ihrer Heimat geblieben. Selbst Gründe rechtfertigten die Fahnenflucht nicht ausreichend. So schwang immer eine gewisse Kühle mit, wenn es um diese blonde Sarutobi ging. Da hätte Reiko sich sogar wirklich gefreut, wenn sie Ashitaka getroffen hätte. Der quälte immerhin schon Generationen von Genin und wanderte nicht aus.
Ich sagte Nein! Ein interessanter Ton. Vehementer. Selbstbestimmt. Passte kaum zu der jungen Frau. Da sprach wohl das Wesen, das sie Bijuu schimpften. Hätte es dann noch tierähnlicher ausgesehen, hätte Reiko durchaus lächeln müssen. Sprechende Tiere waren neben Kuchiyose eher eine Seltenheit. Wenn es denn kein Genjutsu war, das einem wiederfuhr. Aber die Shimura wusste nicht so wirklich, dass das jemals Ringos Fachgebiet gewesen wäre.
Dann stellte sich der Affe mit eigenem Namen vor. Als ob das nicht genug wäre, kamen diverse inoffizielle Titel und Ehrungen hinzu. Groß, von dort, König Esserfresser von Schmiedikus. Gut, da wurde willentlich einiges durcheinander gebracht. Aber die konkrete Frage danach beantwortete die ANBU umso prägnanter ohne mit der Wimper zu zucken. "Du verbrauchst zu viel Sauerstoff." Die Hälfte hatte sie sich nicht gemerkt, weil sie als irrelevant im Kopf abgespeichert worden war. Selbst das recht naturalistische Outfit des Bunshin lenkte Reiko nicht ab. Trotz ihrer Abneigung gegenüber zu ausgefallenen Menschen, wusste sie ja, was für eine Natur das alles hatte.
Nun entschloss die Shimura sich den unterirdischen Raum aus Fels zu ihrem Vorteil zu nutzen. Orte, an denen der Schall nicht weit wanderte, waren sich viel besser zu merken und einzuprägen. So konnte Reiko fließender agieren. Sie holte daher ihre Hautlappen hervor, die, um die Augen abzudecken. Die großen, hautfarbenen Stücke legte sie neben ihre Nase und streckte den Kopf zur Decke, dass sie liegen blieben. Daraufhin folgten ein paar Fingerzeichen. Minimaler Chakraverbrauch, um die Hautfetzen dazu zu bringen sich anzuschmiegen. Dann klebten sie wie eine zweite Ebene an Reikos Gesicht. Sie war blind. Danach atmete sie tief ein und wieder aus, um sich ein erstes Bild von dem Raum zu machen und in was für einer Weite sich die Beteiligten verteilt hatten. Jegliche Bewegungen waren dann sowieso zu spüren, da bei dem Raum die Vibrationen nicht weit kommen konnten. Anmutig zog Reiko ein Katana mit dem rechten Arm und ihr Tantô mit dem linken Arm hervor. Sie wollte somit mit zwei Klingen gegen Yonbi agieren, so brach sie auch voraussichtlich keine Knochen. Weiterhin hatte sie zwei verschiedene Distanzen zur Verfügung. Sie ging in Defensivstellung, wartend auf Son Goku, wobei sie Tantô und Katana vor sich selbst kreuzte. "Dann zeig, Son Goku, ob du das angreifen kannst, was du einst geschmiedet hast. Gebietet das dein Stolz?"

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen   [Shimura & Sarutobi] Im Schatten des Affen Icon_minitimeFr Okt 02, 2015 3:07 pm

Stille trat ein, dicht wie Nebel und scheinbar Minuten, Stunden, Tage andauernd.
Hoh. Die Härchen in Yonbis Pelzkragen sträubten sich, dass sie den Nadeln eines Stachelschweins ähneln mochten. Hier spricht der wahre Son Goku mit dir, Schwertkämpferin. Ich bin kein degenerierter Splitter eines größeren Ganzen, sondern nicht mehr und nicht weniger als Ich. Und wenn du so willst, sprichst du gerade mit dem ältesten Bürger Konohagakures. Er senkte seine Aufmerksamkeit auf die gezogenen Klingen der Frau. Doch gut. Reicht mein Ruf nicht, ist mir auch die Dilpomatie des Tenka Fubu nicht fremd.

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Tenka Fubu [Außübung von Macht durch militärische Stärke]
Oda Nobunaga

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Wenngleich meine Truppen gerade nicht die Besten sind. Mild lächelnd schaute Yonbi an sich herab. Ach, doch eine Ausrede ziemt sich nicht unter Kampfkünstlern. Es gilt, das Beste draus zu machen. Abgesehen davon. Aus dem milden Lächeln wurde ein wildes Grinsen. Verbundene Augen, eh? Reizend. Die Lippen spannten sich weiter. Raaaizääänd...
Für einen kurzen Moment wirkte es, als wolle - was auch immer in diesem Bunshin steckte - die Gesichtshaut seines Gefäßes zerreißen und höchstselbst vorwärts platzen. Das Gesicht des Bunshin war nun kaum noch menschlich, und erst recht nicht freundlich. Es glich einer dämonischen Maske; hätte ein echter Mensch diese Grimasse gezogen, hätte er sich dabei Gesichtszerrungen eingefangen.
Yonbis Stimme war ein Zischen.
Du nimmst dir einen Sinn, während mir noch alle fünf bleiben. Du nimmst deinen Blick von mir, der dir im Zweikampf gegenüber steht. Dafür allein verdienst du es, gefressen zu werden.
Im Rahmen eines Taijutsu-Kampfes galt es nicht nur als töricht, die Augen vom Feind zu nehmen - im Falle der Shimura war dies natürlich nichtmals töricht, sondern etwas, das sie sich erlauben konnte. Nein, es galt als hochgradig unhöflich, da man auf diese Weise den Gegner für minder erklärte, für Blickkontakt nicht würdig und damit auch nicht als wert, nach allen formellen Ehren gegrüßt zu werden.
Was verbirgt sich unter diesen Lappen. Was steckt in deinen Augen. Das werde ich herausbekommen. Yonbi entspannte die Gesichtshaut wieder, hob die Hand. Das Glöckchen am Handgelenk klingelte sacht. Meinen Stab.
Schweigen.
... Meinen Stab.
... Sofort.

Ringo blickte an Reiko vorbei auf die fordernde Hand des Bunshin. Wohl kaum, erwiderte sie nüchtern. Das hier ist nicht zu deinem Vergnügen.
Yonbi ging von null auf hundert. Dein Bijuu wird hier gerade beleidigt, Jinchuuriki! Es war ohne Zweifel noch immer Ringos Stimme, doch genauso wenig konnte man anzweifeln, dass es nicht Ringo war, die da sprach. Hörst du dir das stillschweigend an? Meinen Stab. Lächeln. Ich feilsche. Und gebe meinem Jinchuuriki einen Tipp, wenn ich dafür den Stab bekomme.
Ringo schaute zu Kaiko.
Kaiko schaute zu Reiko. Wenn Reiko es händeln kann, habe ich nichts gegen einen Handel. Und sofern es kein elendiges Rätsel ist.
Haaah. Dann liegt es bei der blinden Schwertkämpferin. Komm! Gib dein Okay und lass mich deine Schwerter segnen!
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