Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Der Trainingsplatz

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Der Trainingsplatz   Do Aug 02, 2012 9:20 am

das Eingangsposting lautete :

Auf einer weiten Grünfläche, umsäumt von dichtem Wald und Buschwerk, stehen drei Klötze aus Holz. Atme die Nostalgie - und schwitze!
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Sarutobi Ringo

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Sa Jul 12, 2014 5:28 pm

"Also da wird einem dezent anders…" Noru wich vor Ringos Schnapphänden zurück. Das wollte sie ihm auch geraten haben. Ja, ne? zischte sie eindringlich und machte noch zwei Schnapper in die leere Luft, ehe sie die Hände sinken ließ. Aber mir nicht. Ich hab Sägemehl aus ihnen gemacht führte sie die Gruselgeschichte ganz beiläufig klingend zu einem Ende. Einem gelogenen Ende. Letztendlich wars Maya Kurayami, welche die unheimlichen Marionetten zu Kleinholz zerhackt und ordentlich aufgestapelt hatte. Aber sie, Ringo, hatte mitgeholfen. Zumindest in all der Zeit, da sie sich nicht wie eine verängstigte Katze fauchend an die Zimmerdecke gehängt hatte.
Was solls. Vergangenheit säuselte Ringo, und es klang der unverdiente Stolz durch dieses "Was solls" wie triefender Honig durch eine Papiertüte. Wenden wir uns dem Hier und Jetzt zu, ne?
Sie holte eine Schriftrolle von der Größe und Dicke eines Bleistiftes hervor, öffnete sie einige Zentimeter weit und las die Anweisung. Zunächst werden wir eine Marionette bauen stellte sie fest, Und da keiner von uns ein Kugutsuka ist, werden wir uns mit Seil behelfen anstelle von Chakrafäden. Hmmm... Die frischgebackene Ge-Nin öffnete die Rolle noch weiter, und ein Tobidogou kam zum Vorschein. Daraus hervor sprang ihr eine ganze Armvoll Seil.
Huh! Ah, genau... hier. Sie übergab die Last an Noru. Holte ein Kunai hervor. Schonmal einen Hampelmann gebaut? Oder einen Trainings-Dummy? Ungefähr so läuft das ab. Wir schneiden Stücke von diesem Strick, und dann fädeln wir einige Körperteile so zusammen, dass wir am Ende einen Marionettenkörper haben. Ein vorfreudiges Leuchten trat in ihre meergrauen Augen. Den wir dann beackern können. Stark, was?
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Uchiha Noru

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mo Jul 14, 2014 7:50 pm

Er fühlte sich gerade wie ein kleines Kind, das Angst vor Gruselgeschichten hat. Oder Angst vor einer blonden Frau, die mit ihren Händen irgendein Maul imitierte. Peinlich peinlich. Ringo beendete die Geschichte scheinbar ganz beiläufig. Fragend legte Noru den Kopf schief und nickte leicht. Tatsächlich? Verstehe. Die Geschichte könnte man kleinen Kindern erzählen... die würden sich vielleicht auch noch darüber gruseln..., grübelte der Uchiha. Er hatte nicht wirklich das Problem, dass eine Gruselgeschichte in irgendeiner Art und Weise von Nöten war. Aber es war mal ein netter Nebeneinfall. Vielleicht könnte er die Geschichte auch mal den Kindern seines Bruders erzählen. Auch wenn möglicherweise dann Norus Lebenserwartung nicht mal mehr ansatzweise so hoch wäre wie zuvor. Wer weiß schon, wie ein Bruder darauf reagieren würde? Und so genau wollte er das dann doch nicht erfahren. Aber länger konnte er sich darüber keine Gedanken machen. Ringo beendete das Thema und wandte nun ihre und Norus Aufmerksamkeit auf ein wesentlich wichtigeres Thema. Der Mission. Zumindest deren Vorbereitung. Um die Missionsaufgabe zu erfüllen, machten sie erst mal eine Marionette. Noru hatte im ersten Moment gar nicht begriffen, was sie wollte beziehungsweise er war etwas überfordert. Marionetten waren alles andere als sein Fachgebiet und er war froh, wenn er den Angriffen eines Marionettenspielers ausweichen konnte. Eine Marionette zu bauen, dass konnte er sich nicht vorstellen. Dafür war er bestimmt viel zu hyperaktiv und zu ungeduldig. Während sie so erklärte, was die Beiden vor hatten, stand Noru etwas dumm da. Er wusste sich gerade nicht einzubringen. Erst als Ringo die ersten Vorbereitungen traf, wurde Noru gebraucht. Er durfte das lange Seil halten, das Ringo heraufbeschworen hatte. Mein letzter Trainingsdummy? Den letzten den ich gebaut habe, da war ich neun Jahre alt. Das liegt schon n paar Jährchen zurück... So fünfzehn Jahre..., grübelte der Uchiha kurz, eh er Ringo wieder aufmerksam beobachtete. a stark auf jeden Fall… Aber es wird sicher nicht ganz einfach... bestimmt auch ein bisschen anstrengend

Out: Sry dass es so lange gedauert hat D:
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Sarutobi Ringo

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Jul 16, 2014 10:18 am

Ringo nahm das eine Ende des Seiles, welches als Bündel in Norus Armen lag, und zog ein wenig daran. Mit neun Jahren den letzten Dummy gebaut sprach sie, während sie nebenbei das Kunai hob und damit das Seil entlang fuhr. Sie überlegte, wieviel Stricklänge sie brauchen würde. Hui. Dann bist du gerade aber deutlich weniger nützlich als bei der letzten Mission.
Kleiner, verbaler Tritt in die Eier? Die Sarutobi tat jedenfalls unschuldig und wiegelte Norus "Schwäche", die eigentlich nicht der Rede wert war und nur von ihr selbst aufgeplustert wurde, herunter. Ja, so war sie. Hob zuerst kleine Schwächen des Andern in die Höhe und gab sich anschließend zuvorkommend, indem sie dies nicht zu krumm nahm.
Was, du kannst nicht einbeinig auf der Spitze eines Bambusrohrs balancieren und dabei Jo-Jo spielen? Maaacht nichts, das verzeihe ich dir, sieh mich an mit meiner Gönnerhaftigkeit...
Macht nichts sagte sie auch jetzt. Ich zeig dir, wies geht. Und schnitt ein Stück Seil ab. Sie hielt es Noru vors Gesicht. Schau, das ist unser Puppenfaden. Wir nehmen ein Körperteil... dieses hier. Sie wählte ein Stück aus, das wie ein Unterarm geformt war. Und dieses. Dazu wählte sie ein anderes Stück, das einen Oberarm darstellte. Sie drehte es so, dass Noru etwas Besonderes sehen konnte: Die Körperteile besaßen Löcher oben und unten. Man konnte also ein Seil hindurchfädeln. Ringo tat es, machte einen Knoten, damit der Unterarm nicht einfach wieder runter rutschte. Dann zog sie das andere Ende durch den Oberarm, als würde sie Perlen auf einem Band aufreihen.
So, schon haben wir einen Arm. Der kommt später an einen der Rümpfe. Fangen wir aber erstmal mit dem Bauen an. Schnapp dir einfach die Körperteile, die aussehen wie Teile von Armen oder Beinen und fädel sie zusammen. Kannst die Materialien ruhig mischen.
Sie legte den Arm beiseite. Nahm sich nun einen Fuß, einen Unterschenkel und ein Knie und fädelte diese drei Dinge zu einem Bein zusammen.
Während dieses Tuns griff sie ein anderes Thema auf; immerhin war die Arbeit nicht so kompliziert, dass sie volle Aufmerksamkeit erforderte.
Mal ne blöde Frage begann sie, Ist dir diese Art von Mission nicht zu... klein? Ich meine, du als Uchiha und so weiter... Sie betonte das Wort "Uchiha" so, als wäre es eine Art Ehrentitel.

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Out: Oh, bist doch schnell genug ^^
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Jul 16, 2014 12:59 pm

Empört verzog Noru seinen Mund zu einer Schnute. Also bitte, ja? Das war n ziemlich gemeiner Tritt unter die Gürtellinie! Wenns danach ginge, dass ich immer Dummys gebaut hätte, dann wäre ich noch heute Genin. Mithilfe von meinen Waffen, hätte ich meine Dummys ständig nur zersäbelt. Da wäre ich die meiste Zeit nur daran gewesen meine Dummys zusammen zu flicken als wirklich zu trainieren. Außerdem kann ich lernfähig sein, wenn ich will, grummelte der Uchiha zum Schluss noch und verschränkte die Arme vor der Brust. So wie Ringo zu ihm sprach, nahm er ihr die Worte nicht übel. Er sah es eher als eine etwas andere Konversation. Grummelnd drehte er den Kopf zur Seite und würdigte Ringo fünf Sekunden lang keines Blickes mehr. Pah! Unterschätz mich nicht! Vielleicht überrasch ich dich, dass ich doch nicht ‚deutlich weniger nützlich‘ bin., sprach er zuversichtlich und breit grinsend. Die Tatsache würde wahrscheinlich dann nicht nur Ringo überraschen, sondern auch ihn selbst. Denn ehrlich gesagt, hatte er keine Ahnung mehr, wie er damals die Dummys gebastelt hatte. Klar war es nicht furchtbar schrecklich, dass er keine Dummys mehr machen konnte, aber Noru war eben der Typ, der aus einer Mücke gerne ein Elefanten machte. So war es eben auch der Fall. Selbst wenn Ringo ihn nur anstachelte, er ging natürlich sofort darauf ein und reagierte dementsprechend aufgekratzt.
Aber letztendlich meldete sich Ringo wieder zu Wort und beendete diese kleine Diskussion mit Noru, die von dem Blonden doch etwas hochgeschraubt wurde. Yay~ Du bist zu großzügig, meinte er und steckte Ringo frech, spaßeshalber die Zunge raus. Als es dann zum interessanten Teil kam, nämlich das Basteln der Körperteile, war Norus komplette Aufmerksamkeit am richtigen Platz. Er sah ihr aufmerksam zu und nickte immer wieder leicht wenn sie etwas sagte. Einfach als Zeichen, dass er ihr zuhörte. Danach ging es richtig an die Arbeit. Erst mal schnappte sich Noru ein Seil und schnitt es mit einem Kunai auf die richtige Länge. Und danach ging es schon los mit dem Puppenbasteln. Noru sah sich die verschiedenen Puppenteile an, während er grübelte, ob er zuerst ein Bein oder einen Arm machen wollte. Letztendlich entschied er sich für ein Bein. Das nächste Thema, was ihm im Kopf herum schwirrte war dann aber auch die Frage, aus welchem Stoff er sein Bein bauen wollte. Keramik, Glas, beides gemischt oder komplett ein anderer Stoff. Er entschied sich einfach für Keramik und Glas gemischt. So nahm er sich ein Keramikknie und ein Glasober- und Unterschenkel. Die drei Sachen verband er dann mit dem Seil. Er war so bei der Sache, dass er erst ein paar Sekunden brauchte, um zu realisieren, dass Ringo ihn was gefragt hatte. Fragend drehte er den Kopf zu der Blonden und für ein paar Sekunden verengten sich seine Augen verärgert zu Schlitzen. Bevor ich deine Frage beantworte, möchte ich eine Gegenfrage stellen… Ist Uchiha irgendein Rang, der bedeutet, dass ich solche Arbeiten nicht machen muss? Uchiha ist nur ein dummer Name mit irgendeiner dummen, nervigen Augenkunst. Ich bin ein ganz normaler Chunin. Ich bin nichts Besseres als du, nur weil ich in einen mächtigen Clan hineingeboren wurde. Das gleiche könnte ich dich doch auch fragen. Als eine Sarutobi…? Sein Blick wandte sich von seiner Arbeit ab und wanderte zu der Genin. Was meine Fähigkeit als Uchiha-Sprössling angeht, ist eher bescheiden. Ich habe keine Lust meinen Clan widerzuspiegeln. Mein Hauptaufgabe ist es als Iryonin zu heilen. Und nicht die mächtigste Stufe des Sharingans zu aktivieren. So sah er das schon seit Jahren. Er wollte nicht unbedingt so werden wie sein Bruder. Sonst hatten sie ja überhaupt keine Verbindung mehr zum Clan. So hatte Kohei wenigstens über seinen jüngeren Bruder eine leichte, dünne Verbindung zum Clan.
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Sarutobi Ringo

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Fr Jul 18, 2014 4:28 pm

Dieser Kerl war doch einfach nur wie ein Punching-Ball... oder wie eins von diesen birnenförmigen Stehaufmännchen, die man in der Akademie beim Taijutsu-Training den Schülern vorsetzte. Diese kugeligen Dinger, die man boxte und die dann wegen ihres tiefen Schwerpunktes sofort wieder hochkamen. So ähnlich erschien es Ringo, Noru Uchiha mit spitzen Worten zu penetrieren: Er stand einfach wieder auf, und selbst wenn er sich gegen diese Behandlung wehrte, geschah das nicht mit einem Gegenangriff - wenn man das Zurückfedern des birnenförmigen Dingchens als Gegenangriff bezeichnen wollte - sondern einfach... mit einem spaßigen Abklatschen oder so.
Diese und noch ein paar Dinge mehr gingen Ringo Sarutobi durch den Kopf, als sich Noru zunächst gegen ihre Stichelei verteidigte und dann grinsend erklärte, dass er sie vielleicht überraschen würd.
Nicht zu vergessen. Er lobte sie für ihre Großzügigkeit.
Ringo blinzelte Noru mehr oder minder verwirrt an; glücklicherweise hielt sie sowieso die meiste Zeit eine verschlossene Miene aufrecht, sodass der Uchiha nicht zuviel von den Gedankengängen der Kunoichi mitbekam. Hatte sie diese Gedankenpfade auch schon in Hikyuden beschritten? Irgendwas war da; seine Art war ein Aushebeln der Böswilligkeiten anderer. Ringo kam sich vor wie in einem dieser selten schrägen Schlammgruben-Kämpfe, wie sie überall im Untergrund gern geführt wurden. Damals hatte sie sich mit diesem weiblichen Schlangenstil-Mönch geprügelt, und das andere Mädchen hatte sie frustriert mit dem ständigen Ausweichen - obwohl sie selbst mit dem Federstil nicht besser gewesen wär, hätte das andere Weib wenigstens mal was gemacht, dem man ausweichen konnte...
Irgendwie ging ihr die Erinnerung an diese Episode gerade flöten, hatte sie letztendlich einfach nur ausgepowert und übermüdet im Schlamm gelegen und dadurch verloren? Warum war da überhaupt überall Schlamm gewesen? War sie selbst auf diese dämliche Idee gekommen oder hatte irgendwer anders was damit zu tun gehabt? Hölle, sie hatte sowieso ein Blackout übers Einschreiben... Ringo wußte nicht, dass das eben so war, wenn man von einem Shintenshin besessen war.
Egal.
Punkt war: Noru irritierte sie mit seinem Gegrinse und Gescherze, wenn er eigentlich beleidigt sein müsste.
Wie ein unerschöpflicher Springquell an positiver Energie kam er ihr vor. Konnte diesen Kerl nichts aufregen oder verärgern? Nicht, dass Ringo es drauf anlegte - eigentlich wollte sie sowieso nicht, dass man ihr widersprach oder sich wehrte. Bei Typen, die sich mit einem Machtwort gegen ihre Stichelei verteidigten, hörte sie umso schneller damit auf. Aber dieses unkonventionelle Verhalten wars schon wieder, was sie interessierte. Es nagte an ihr, wie weit man bei Noru gehen mochte...
... und umso überraschte war sie, als sie scheinbar einen Nerv traf. So überrascht war sie, dass sie doch glatt das Köpfchen ein ganz kleines Stückchen einzog, als sich Norus Augen ärgerlich verengten. Ein wenig, als versuche man, ein Gurkenglas zu öffnen. Dazu sollte man ja auch leicht auf den Boden des Glases klopfen. Irgendwann hämmerte man wie verrückt mit dem Glas auf eine Tischplatte und war dann überrascht, wenn einem die ganze Ladung entgegen eruptierte.
Im übertragenen Sinne war Ringo also voller Gurkenwasser.
Einige Momente lang war sie überrascht von der Gegenfrage, in der einen Hand einen Porzellan-Unteram, in der anderen Hand ein Stück Seil. ... Sarutobi ist nicht das Gleiche erwiderte sie. Wieder, um Zeit zu gewinnen. Das ist wie... birnenförmige Äpfel und apfelförmige Bienen - äh, Birnen. Äh. Sie blinzelte und winkte ab. Ah! Egal! Bau noch ein Bein!
Sie verknotete den Unterarm so eifrig mit einem gläsernen Unterarm, dass es unmöglich schien, sie auf das gerade Passierte anzusprechen.
Einige Momente lang.
Dann obsiegte Neugierde. Noch ne doofe Frage. Ringo schaute von ihrer Arbeit auf. Was meinst du mit "mächtigster Stufe" des Sharingan? Und warum sollte sich das mit deiner Iryo-Nummer beißen? So zumindest hatte es geklungen... als schließe das eine das andere aus...
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Fr Jul 18, 2014 7:53 pm

Kaum hatte Noru so angefressen auf Ringos letzte Frage reagiert, schon bekam er schon wieder ein schlechtes Gewissen. Ringo konnte doch nicht wissen, was er von dem Clan hielt, beziehungsweise, wie sehr es ihn anpisste, wenn man ihn als irgendeine ‚Gottheit‘ ansah, nur weil er ein so dämlicher Uchiha-Sprössling war. Die Ansichten hatten ihn schon bei seinem Vater gestört. Gott sei Dank hatte sein Bruder dessen Leben beendet. Natürlich nicht, wegen einer Lappalie. Sondern Verrat war der Grund seines Todes. Aber vermissen tat er seinen Vater nicht. Er hing als kleines Kind eher immer an seiner Mutter. Wäre sie getötet worden, hätte er seinem Bruder wohl nicht die Treue schwören können. Als sein Vater starb, war er gerade fünfzehn Jahre alt gewesen. Also so und so war er in einer schwierigen und anstrengenden Phase gewesen. Da hatte eher Sorgen, was seine Arbeit und seine Karriere anging. Da hatte er den Tod beziehungsweise den Mord an seinem Vater immer schön hinten angestellt und verdrängt. Aus seinem Bruder hatte er irgendwann auch mal herausgenervt, weswegen dieser ihren gemeinsamen Vater tötete. Aber das war auch nur um seine Ahnungslosigkeit und Neugier zu stillen. Am Ende war es ihm herzlich egal, dass sein Vater ermordet wurde. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn war eh nie das Beste und generell angespannt. Wenn er sich so spontan mit seinem Vater verglich, konnte er ehrlich gesagt, keinerlei Ähnlichkeiten feststellen. Sein Vater war, so wie er ihn noch kannte, ein dämlicher Kerl, der nur für Recht und Ordnung lebte. Er kannte, in Norus Augen, keinen Spaß, war von Natur aus zu dämlich um zu Lachen oder um sich zu freuen. Daiki war immer nur ein dummer Spießer von Polizist. Mehr nicht. Je länger über den Alten nachdachte, umso mehr kochte in ihm die Wut auf. Wegen Daiki und dessen Tod, konnte er seinen Bruder gar nicht mehr als Bruder sehen, so wie er es als kleines Kind getan hatte. Zumal Kohei auch von diesem dämlichen Clan, ja selbst seiner Mutter, verstoßen wurde. Und er durfte sich als ‚letztes‘ Kind von Daiki noch sagen lassen, dass sein Bruder ein grausamer Mörder war. Natürlich noch als er fünfzehn war. Der Grund schien seiner Familie herzlich egal gewesen zu sein. Aber umso mehr hasste er es, als ‚letztes‘ Kind bezeichnet zu werden. Nur, weil sein dummer Clan Daikis ältesten Sohn verstoßen hatte, hieß es doch noch lange nicht, dass Kohei dadurch Tod war. Knurrend griff er sich an die Stirn und schüttelte den Kopf. Bloß nicht aufregen. Ringo konnte nichts dafür, also musste er ihr gegenüber auch nicht patzig werden. Ahh~ Entschuldige… Kurzschlussreaktion, nuschelte Noru leise und atmete ein paar Mal durch. Tjaaa, scheinbar hast du meine reizbare und überempfindliche Schwachstelle gefunden., grinste er auf einmal wieder, auch wenn sein Lächeln etwas aufgesetzt war. Natürlich ließ ihn die Sache mit dem ganzen Clan nicht kalt, aber wenn er weiter so eine Fresse, plus Laune, schieben würde, dann würde die Mission wirklich keinen Spaß mehr machen. Und dabei hatte es eigentlich ganz lustig angefangen. Und diese Sticheleien von Ringo mochte Noru. Klar war Letztere etwas tief unter der Gürtellinie gewesen, aber was machte das denn? Er konnte mit Spaß und Witz reagieren und kontra geben. Das war das Schöne an der Sache. Aber was den UChiha-Clan anging, da fand er selten eine Möglichkeit daraus einen Spaß zu machen. Ich hoffe ich habe dich mit meinem plötzlichen Stimmungswandel und mit meinem Ton nicht verschreckt. Oder zu dreist angemacht. Wenn doch, dann tuts mir schrecklich leid… Generell bin ich ja handzahm., versicherte er jetzt und grinste wieder typisch die Blondine an. Um sich kurz etwas abzulenken und diese unschöne Situation zu verdrängen schnappte sich Noru wieder eines der Teile und begann sich zu dem Knie einen Oberschenkel zu suchen. Warum ist Sarutobi bitteschön nicht das Gleiche? Der Sarutobi-Clan ist in meinen Augen tausendmal bedeutender und besonderer als der Uchiha Clan. Immerhin wurde Konoha von zwei Sarutobis angeführt. Und nicht von einem Uchiha. , meinte er noch etwas knurrig, blickte dann aber Ringo doof an, als sie mit ihrem Vergleich kam. Äh… Was haben der Sarutobi-Clan und der Uchiha-Clan mit irgendwelchen Äpfeln und Birnen zutun? Beide sind mächtige Clans. Das reicht doch. Ich könnte dich auch fragen, ob du dir nicht zu wertvoll für die Arbeit bist, wenn ich wirklich dämlich wäre…Ich meine, die Mission wurde uns zugetragen. Und selbst wenn ich die Mission hassen würde, würde ich versuchen es mit Spaß zu nehmen und Spaß zu haben. Hier muss ich mich aber nicht anstrengen. Es macht Spaß, weil du mein Bastelkumpel bist. Echt! Ich könnte mir nicht vorstellen hier mit meinem Bruder zu hocken. Und auch nicht mit irgendeinem anderen, nervenden Konohanin. Das er manchmal auch ziemlich nervig war, übersah er da gerne mal. Kurz herrschte zwischen Beiden Stille. Aber eben nur kurz. Ringo erhob wieder ihre Stimme um wieder eine Frage zu stellen. Und alleine schon ihre Worte: ‚noch eine doofe Frage‘, ließen den Uchiha zu der Sarutobi schielen. Und das sah nicht gerade freundlich aus. Seine Augen verengten sich kurzzeitig. Noch so eine Frage und dann wäre ihm wohl niucht mehr zu helfen. Aber zum Glück ging seine Befürchtung nicht in Erfüllung. Während Ringo ihn ansah und ihre Frage stellte, erwiderte Noru kurz den Blick, eh er auf sein unfertiges Bein sah. Ach, ich rede nicht gerne darüber. Aber gut… Die mächtigste Form des Sharingans ist ja das Mangekyou Sharingan. Und das bekommt man eben nur, wenn man jemanden, der Einem am liegt, tötet. Meinen Bruder oder meine Mutter zu töten ist sowieso das erste Tabu für mich. Und zweitens, passiert es, dass man immer blinder wird, je öfter man Techniken des Mangekyou Sharingans aktiviert. Und wie will ich ein guter Iryonin werden, wenn ich blind bin? Außerdem brauch ich das Sharingan nicht, um stark zu sein. Ich hab das Sharingan soweit entwickelt wie ich wollte. Jetzt ist meine Iryonin-Karriere an der Reihe, grinste Noru breit und vervollständigte sein zweites, gebasteltes Bein, indem er einen Unterschenkel an das Knie und einen Fuß an den Unterschenkel band.
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Sarutobi Ringo

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   So Jul 20, 2014 10:20 am

Ringo schüttelte sich ganz leicht, offenkundig peinlich berührt. Noch ein klein wenig mehr, und sie hätte hysterisch mit den Armen gewedelt, und rot vor Scham wegen ihres missglückten Vergleichs war sie auch schon. Ich sag doch, es ist egal rief sie aus, Äpfel und Birnen, das ist halt so... so... solche Sachen sagt man, damit mans nicht weiter erklären muss! Oh ja, sie hatte sich in eine Sackgasse manövriert, und diese Tatsache ließ ihre Gesichtszüge vor Peinlichkeit entgleisen. Und fast... und fast... hätte sie die ultimative Karte "Rede nicht so mit mir, ich bin ein Mädchen, du musst höflich zu mir sein und darfst mich nicht mit deinen Fragen in den Schwitzkasten nehmen" gezogen. Aber nur fast. Sie schüttelte stattdessen eifrig den Kopf. Egal. Ich will darüber nicht mehr reden. Punkt.
So war Ringo halt. Rationale Gegenargumente hatten auf ihr eine ähnliche Wirkung wie Bannspruch-Papiere auf böse Geister.
Zumindest kriegte sie sich rasch wieder ein; allein, um das Thema möglichst rasch wieder wechseln zu können.
Dass sie Norus "Bastelkumpel" war, empfand sie natürlich schon als Ehre; sie wußte selbst, dass sein Verhalten einer ehemaligen Missing-Nin gegenüber nicht selbstverständlich war. Es entsprach eben nur nicht ihrem introvertierten Wesen, sich offen darüber zu freuen. Sie nahm es einfach nur hin und verbarg ihr Lächeln, indem sie den Blick konzentriert auf die Arbeit zurücksenkte.

Das Mangekyou klang wie etwas Gewagtes, Risikoreiches. Ringo lauschte den groben Infos mit Interesse; sie hatte spannende Dinge darüber gehört, und als Noru das Thema der mächtigsten Sharingan-Stufe angeschnitten hatte, war sie aufmerksam geworden. Vielleicht gabs ja weitere, spannende Dinge?
Stattdessen aber spendierte der Uchiha vorrangig die Dinge, die das Mangekyou in nicht wirklich begehrenswertem Lichte stehen ließen. Das Töten von nahestehenden Angehörigen, die voranschreitende Blindheit... Nun ja, es legte wohl Norus Natur mehr als offen. Auch Ringo kapierte dies.
Ein juckendes Gefühl zwischen ihren Schulterblättern. Sie widerstand der Versuchung, sich dort zu kratzen. Noru war eine edelmütigere, freundlichere Seele als sie selbst, das war sicher. Das Juin war sicherlich nicht mit dem Mangekyou vergleichbar... irgendwie aber haftete dem Fluchmal etwas an, das so nicht richtig war. Noru hätte es unter Garantie ausgeschlagen.
Bauen wir unseren ersten Dummy entschied Ringo einfach und seufzte. Sie verspürte schon wieder Neid und bereute es, sich nie als Iryo-Nin versucht zu haben.

Letztendlich hatten sie also ihren Dummy.
Der Puppen-Rumpf war innen hohl und besaß gleichfalls wie die Körperteile Löcher, wo Gliedmaßen sitzen sollten. Somit konnte man auch hier die Stricke durchschieben, dann von unten in den Torso kriechen und einen Knoten knüpfen, sodass das Seil nicht wieder entkommen konnte.
So entstand eine Marionette, oder zumindest ein lebensgroßer Hampelmann, ganz aus Glas, Porzellan und Steingut.
Letztendlich hängten sie ihre Konstruktion an den Ast eines Baumes, sodass die Marionette aufrecht "stehend" in der Luft hing.
Ringo klopft sich die Hände ab, während sie ihr gemeinsames Werk betrachtete. Einige Stücke sind ziemlich gewichtig stellte sie fest. Es sieht interessant aus, aber... was hälts aus? Sie schaute zu Noru. Lass uns langsam anfangen. Versuchen wirs doch mit einem Spiel. Ich befehle dir eine Angriffstaktik, und danach befiehlst du mir eine. Pass auf. Schwungvoll zeigte sie auf den Dummy.
Würg den mal mit deinen Schlangendingern!

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   So Jul 20, 2014 12:56 pm

Noru war wirklich ein Idiot. Er legte den Kopf fragenmd schief, während Ringo versuchte sich aus der Situation zu retten, in die Noru ihn geritten hatte. Scheinbar war es für sie überraschend gewesen, dass Noru ihren Vergleich mit den Birnen und Äpfel nicht verstand. Naja, denken war nicht so ganz seine Stärke. Er war eben eher naiv und spontan. Er grübelte nie gerne und schon gar nicht über irgendwelche Hintergedanken oder ‚Geheimbedeutungen‘, die man vielleicht ansprechen wollte, ohne es direkt anschneiden zu müssen. Kurzum, Noru verstand Ringos Vergleich nicht und brauchte sie sofort in eine peinliche Situation. Bemerken tat er davon aber kaum etwas. Ihn wunderte es nur, dass die Sarutobi rot wurde. Oje…Ringo, du bist so rot im Gesicht. Ich hoffe du bekommst kein Fieber…, überlegte Noru besorgt und musterte die Blondine auch so. Das ihr das Alles peinlich war, auf die Idee kam er nicht. Aber Ringo schmetterte eine weitere Diskussion über das Thema ab, was Noru nicht so ganz gefiel. Er konnte es nicht haben, wenn Themen beziehungsweise Fragen offen standen, welche dann unbearbeitet blieben. Ahhh! Das kannst du mir nicht antun Ringo! Wenn du mir das jetzt nicht erklärst, wurmt mich das die ganze Zeit. Und am Ende werde ich dumm sterben. Das kannst du nicht verantworten! Ringooooo!, jammerte er kindisch und humpelte unruhig von einem Bein aufs Andere. Du musst es mir erklären! Biiiitteeee~, jammerte nur noch mehr. War er jetzt eigentlich Chunin oder ein zu groß geratenes Baby? Es wäre verständlich, wenn Ringo die Frage laut stellen würde. Zumindest wäre Noru dann wieder zurück auf den Boden der Tatsachen geknallt…Mit dem Gesicht voraus.
Aber er versuchte sich wieder einzukriegen. Deswegen sah er ein paar Augenblicke auf seine kleinen Puppenteile und seufzte leise. Darf ich dich jetzt was fragen?, fragte er jetzt wieder relativ gefasst und mit etwas ernsterer Miene. Daizen-sama hat dich doch wieder in Konoha integriert, richtig? Hast du schon ein Team? Oder darfst du noch keines haben?, fragte er jetzt interessiert und auch neugierig. Komisch war Ringo aber schon auf einmal. Zumindest kam es dem Uchiha so vor. Das war gleich nachdem er von dem Sharingan geredet hatte. Hoffentlich hatte er da nicht irgendwas falsches oder verletzendes gesagt? Ähm… Ich… Das Mangekyou Sharingan ist schon eine Klasse für sich… Ich bin dem gegenüber nur so negativ eingestellt. Es hat sicherlich auch so seine Stärken…, versuchte er sich so aus der scheinbaren ‚Das Mangekyou Sharingan ist eh nur negativ‘-Meinung heraus zu retten. Ringo war eher die Person, die wusste was zu tun war, zumindest kam es dem Uchiha so vor. Sie gab Kommandos und Befehle, die gar nicht wie solche klangen. Aus Ringos Mund hörten sie sich in Norus Ohren wie Vorschläge an. Vielleicht kam Noru auch deswegen so gut mit ihr klar. Er war eher jemand, der sich Ratschläge von Anderen einholte und nach deren Meinungen fragte, anstatt einen auf Chef zu machen und Befehle zu erteilen. Besorgt legte Noru den Kopf zur Seite und musterte die Sarutobi leicht. Hey Hey Ringo? Alles okay? Du seufzt so? Du weißt, ich bin vielleicht nicht der beste Menschenversteher, aber ich bin ein guter Beobachter und vor allem auch Zuhörer! Du kannst mir nicht sagen, dass bei dir alles in Ordnung ist. Zumal du auch in den letzten Tagen eine ganze Menge durch gemacht haben musst. Wenn du irgendeinen Kummer hast, sags mir ruhig… Wenns wegen deiner Familie ist oder wegen deiner Integration in Konoha..., sprach er lächelnd und grinste die Sarutobi breit an. Auch wenn man es mir nicht ansieht, ich bin ein ‚Arzt‘ und Ärzte sagt man immer ein gewisses Vertrauensverhältnis zu. Also wenn du was hast, dann kannst du mir ruhig alles sagen. Ich werds niemandem verraten und wenn ich gefoltert werden würde. Und wenns was Privates ist, dann schweige ich darüber. Er redete eindeutig zu viel und direkt auf den Punkt kam er wahrscheinlich auch nicht. Aber wenn er Ringo so direkt vor den Kopf knallen würde: ‚Sag mir, was los ist, ich helf dir‘, wie sah das denn dann in Ringos Augen aus? Bestimmt eher als eine dumme Anmache. Aber damit hatte das gar nichts zutun. Er wusste ja, dass Ringo wieder in Konoha war und so als ehemaliger Missing war das im eigenen Dorf bestimmt nicht so einfach.

Aber trotz allem bastelten sie auf Ringos nett gesprochenen Befehl den ersten Dummy fertig. Das Vieh sah zwar nicht aus wie ein Kunstwerk aber für die eigentlichen Dinge, die sie vor hatten, würde es wohl reichen. Mit etwas gemischtem Blick, besah er sich die Puppe die am Schluss an einem Baum hängend vor sich hin hing. Während Ringo sprach, blickte Noru erst ein paar Sekunden zu der Marionette bis er seine Aufmerksamkeit komplett Ringo schenkte. Er blinzelte etwas, bis er ein, für ihn kleines Problem erkannte. Er sollte Ringo was befehlen? Oh weia, das konnte ja heiter werden. Oh je, was verlangst du von mir? Ich soll dir nen Angriff auch befehlen? Oh je, grinste er verlegen und kratzte sich peinlich berührt am Hinterkopf. Aber eh er sich überlegen musste, was Ringo für einen Angriff starten sollte, konnte er sich auf seinen Befehl konzentrieren. Aber kaum endete Ringos Befehl, blickte Noru sie komisch an. Schlangenhände… Hände Ringo… Keine Dinger, meinte er noch schnell mit hängendem Kopf und seufzte kurz einmal schniefend, eh er sich auf seinen Angriff konzentrierte. Er streckte seine rechte Hand aus und im nächsten Moment schoss ein kleiner Schwall von Schlangen aus seinem Ärmel. Diese schnellten mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit vor, eh sie sich um den Dummy legten. Soll ich die Stärke meiner Schlangen langsam aufbauen, damit wir sehen, wie viel die Marionette aushält?, fragte er interessiert und sah Ringo dabei aber nicht an.

angewandte Technik:
 
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Di Jul 22, 2014 1:54 pm

Nein, machte sie, Nein, wiegelte sie ab, Nein, bin ich nicht, flocht sie auch mal ein, Frag deinen Bruder, so lautete ihr letztes Ass im Ärmel. Ringo wehrte sich nämlich standhaft gegen Norus Fragerei rund um Äpfel und Birnen, wendig und bisskräftig wie ein Wiesel oder Frettchen oder sonst eins dieser süß anzusehenden Tierchen, die sich in Tasmanische Teufel verwandeln, wenn man sie am Nackenfell packen will. Eifrigst darauf bedacht, das Thema einem Fettbrand gleich zu ersticken, warf sie eine ganze Wolldecke von Neins auf Norus Fragerei.

Eine Frage aber wurde nicht direkt mit der Wolldecke der Neins niedergeprügelt. Schließlich ging das Gespräch der Beiden auch wieder in ernsteres Fahrwasser, in dessen Verlauf Ringo aufhörte, im Chibi-Zeichenstil armerudernd durch die Gegend zu rollen.
Zunächst knöpfte sie sich Norus weitere Worte über das Mangekyou vor. Ob es Stärken hat, ist egal erwiderte sie fast schon streng, solang du dafür deine engsten Angehörigen töten musst. Und wenn du es hast, erblindest du auch noch stückweise? Das ist nichts, dessen Stärken man wissen muss. Sie zeigte mit kleinem Finger und Zeigefinger auf Norus Augen. Wenn ich in diesen Augen jemals Mangekyou-Sharingan sehe stellte sie fest, werde ich also wohl wissen, dass du kein Netter mehr bist. Das wäre... schade.
Schulterzucken. Senken der Finger.
Wohlgemerkt. Besonders aufmerksamen Zuhörern mochte aufgefallen sein, dass Ringo am Mangekyou nicht das Töten der Angehörigen als das Schlimmste empfand, sondern das Erblinden. Vielleicht hatte sie es nur zufällig so ausgedrückt und meinte es gar nicht so...
Und nein, ich habe kein Team wechselte sie das Thema, Und war auch noch nicht bei meinem Clan oder sonstwo. Die, die vorbeikamen, haben mir schon gereicht. Die Rötungen an der Wange, wo die Backpfeifen sie getroffen hatten, waren mittlerweile immerhin rasch wieder verschwunden. Bin halt zum Abend noch im Arrest, wann immer die Arbeit vorbei ist. Ich glaube, die Vorgesetzten wissen auch noch nicht so recht, was sie mit mir anfangen sollen. Von daher. Nochmaliges Seufzen.
Nein danke. Es ist nichts. Übersehe es, sofern du meinst, irgendwas wäre. Abwinken.

Dann hängten sie den Dummy auf. Leicht schwang das Ding im frischen Lüftchen, und nachdem Noru sich einmal mehr mit leichter Aufregung über Ringos Wortwahl geäußert hatte, dafür aber nichts bekam außer einen Blick, der soviel aussagen mochte wie "Ich verstehe, was du sagst, aber nicht, was du meinst", wickelten sich auch schon die Schlangen um ihn.
Ja erwiderte die Sarutobi kurzangebunden und holte eine Stoppuhr hervor. Und wenn du kannst, dann sag mir, ab welcher Kraft etwa Holz brechen könnte. Oder Knochen. Falls du da Erfahrung hast.
Dem Steingut schätzte sie gute Chancen ein. Von dem Glas hielt sie eher nichts, und was das Porzellan und die Keramik anging, erwähnte sie besser nicht, dass das wohl vor allem von ihrer eigenen Handwerkskunst abhing. Fiel die sache schlecht aus, würde Noru sonst noch denken, Ringo könnte plötzlich doch nicht so toll mit Töpfermasse umgehen.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Di Jul 22, 2014 4:53 pm

So oft, wie Ringo schon ‚Nein‘ wiederholte, musste der Uchiha fast vermuten, dass sie in einer Art Dauerschleife festhing und nur noch nein sagen konnte. Beinah hätte er sich wirklich noch den Spaß gemacht und gefragt: ‚Sag mal Ringo? Nerv ich?...Jetzt?...Jetzt? Komm schon, jetzt nerv ich aber oder? Nein? Gut dann mach ich weiter, bis du auch mal was anderes als Nein sagen kannst‘. Und da hätte er sie bestimmt breit und frech angegrinst. Eventuell hätte er vielleicht auch eine geklatscht bekommen. Das war aber nur Theorie. So genau kannte er Ringo dann doch nicht. Sie konnte sicherlich auch mal austicken und ausfallend werden. So wie er kurz zuvor. Aber während Ringo immer wieder Norus Bitten verneinte, brachte sie ihn einmal total aus dem Konzept. Huuuuh??? Wieso sollte Kohei denn das wissen??, fragte er ungläubig und sah Ringo dezent verwirrt an. Es dauerte einige Momente, bis er etwas realisierte. Du willst mir das echt nicht erklären? Wie grausam!, schmollte Noru jetzt und blickte die Sarutobi beleidigt an. Und ja jetzt war er aber so richtig bockig. Ihm wuchsen schon fast kleine Teufelshörner.
Er hörte erst wieder richtig auf zu bocken, als Noru mal etwas anderes als Nein sagte. Sondern freundlich gesagt, stauchte sie ihn in seinen Augen gut gemeint zusammen. Zumindest kam es ihm so vor. Auf jeden Fall unterstützte und bestätigte sie Norus eigentliche Meinung zu der speziellen Form des Sharingans. Doch ihre Worte brachten ihn noch mehr zum Nachdenken, als er gedacht hatte. Etwas geschockt weiteten sich die Augen des Blonden und starrten fast nur auf Ringos Finger, die auf seine Augen zeigten. Er war wohl wirklich kurz starr vor Schreck. M-Meinst du das ernst? Entschuldige… Dann kennst du noch nicht alle meine Seiten., sagte er anfangs etwas schüchtern, doch im nächsten Moment grinste er sie falsch an. Ich kann auch so manchmal nicht wirklich als…‘nett‘ bezeichnet werden… Ich fürchte ich bin eventuell auch ein klein wenig…hinterhältig… Glaubst du’s mir?, fragte er weiter und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. Wenn er nur daran dachte, wie ausgewechselt er sein konnte, wenn er auf bestimmten Anbu-Missionen war, dann hatte er schon vor sich selbst Angst. Aber ich bin froh, dass du mir zustimmst, was das Sharingan angeht., lächelte er jetzt wieder zuversichtlich und zufrieden. Du hast noch kein Team? Son Zufall… Ich auch nicht hehe. Zumindest nicht, dass ich wüsste. Wär das nicht n witziger Zufall, wenn wir irgendwann in ein Team gesteckt werden würden?, kicherte er total. Er fänd das schon genial mit Ringo in ein Team gesteckt zu werden. Immerhin hatten die Beiden ja schon ein paar Techniken des jeweils Anderen erfahren, beziehungsweise eventuell Stärken und Schwächen. Doch hatte er noch eben gegrinst, verschwand dieses sofort wieder, als sie kurz auf den Sarutobi-Clan zu sprechen kamen. Was haben sie gemacht?, fragte er sofort ernst und sah Ringo auch dementsprechend an. Er ahnte zwar, dass sie nicht drüber reden wollte, aber er wollte ihr wenigstens zeigen, dass er sich für ihr Wohl, beziehungsweise Unwohlsein interessierte. Sie sollte bloß nicht auf die dumme Idee kommen, dass sie hier nur geduldet wurde. Aber er wand nach einigen Sekunden des ernsten Guckens den Blick leicht betrübt den Blick zur Seite. Ach je… Ich fürchte, ich hatte doch recht. Die mächtigen, historischen Clans sind über die Jahrhunderte einfach nur oberflächlich geworden., seufzte Noru betrübt. Brauchte man denn noch Beispiele? Sein Bruder wurde vom Clan verstoßen, weil er seinen Vater getötet hat. Nach dem Grund fragt ja niemand. Scheiß drauf, dass sein Bruder das Dorf schützen wollte. Er hatte ja nur nen dummen Vater getötet. Und Ringo? Ihre Geschichte kannte er nicht, aber er freute sich, dass sie wieder in Konoha war. Warum freute sich dann nicht mal ihr Clan? Er verstand das einfach nicht.
Aber zum Glück bekamen sie schnell Ablenkung. Jetzt waren sie so weit, dass sie den gebastelten Dummy ein paar Belastungstest an den Kopf knallen zu können. Und er durfte glücklicherweise anfangen. Seine Schlangenhände legten sich brav um den Dummy. Zuerst ohne Druck. Alles klar…, sagte er und begann langsam einen Druck auf die Marionette aufzubauen. Eine Weile schwieg er, bis er seine Stimme erhob. Jetzt wäre ein Luftballon geplatzt…, sagte er gleichgültig, als wäre das gefragt gewesen. Wieder herrschte einige Augenblicke schweigen, während sich der Uchiha angestrengt auf die Marionette und seine Technik konzentrierte. ..jetzt…bei der Kraft könnten eventuell Katanas oder deren Klingen gebrochen werden… Wieder herrschte etwas Stille. Und jetzt hätten, laut meinen Erlebnissen, Knochen brechen können. Woher er das wusste? Ganz einfach. Er sagte nur: Training mit einem Kagebunshin und danach Selbstbehandlung. Warum? Knochenbruch am Oberschenkel...haha Eigentor! Und jetzt müsste ich nur vermuten… Ich glaube jetzt hätte Holz bersten können. Zumindest so, was meine Erfahrung sagt.

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Do Jul 24, 2014 8:37 pm

"Ich kann auch so manchmal nicht wirklich als…‘nett‘ bezeichnet werden… Ich fürchte ich bin eventuell auch ein klein wenig…hinterhältig… Glaubst du’s mir?"
Ringo blinzelte nichtmals. Nein. Noru würde es schlicht nicht schaffen, als unnett daher zu kommen. Der Erste Eindruck war stark in Ringo verankert, und der Uchiha hatte seine Chance schlicht verpatzt, als harter Hund rüber zu kommen.
Des Weiteren blieb Ringo erneut schweigsam. Sie antwortete einsilbig und tat, als seie sie so ruhig, weil ihre Hände ständig mit Schnüren beschäftigt waren. Ein Team, mit ihm? Das brachte sie dazu, schmal zu lächeln.
Wär echt n witziger Zufall antwortete sie mit belegter Stimme.
Das mit dem Clan blieb unkommentiert. Ringos Mund wurde dennoch ein schmaler Strich, während ihre Gesichtszüge ansonsten unbewegt blieben.

Und nun standen sie vor dem Dummy.
Man hörte es knirschen. Kracken, dumpf. Im Inneren des Porzellans spielte sich der Kampf ab. Ein Körperteil platzte; Ringo stoppte die Zeit und notierte. Wartete dann auf das nächste Zerspringen.
Drück jetzt mit aller Macht sprach sie. Wartete. Und sagte plötzlich: Mein... Clan ist nicht oberflächlich. Sie schaute Noru ernst an. Mein Vater. Ist das Oberhaupt. Das ist... die Sache.
Tobuketsu Sarutobi war zum Clanführer geworden, noch während Ringo verschollen war. Er war bekannt; neben Mai Fudo einer der großen Katon-Meister des Dorfes.
Was Ringo zur Verteidigung ihres Clans vorbrachte, war wenig. Es fehlte ihr an rhetorischem Können. Daher hatte sie bis eben auch geschwiegen, ehe es so sehr an ihr genagt hatte, dass sie es doch rauslassen musste.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mo Jul 28, 2014 1:36 pm

Es dauerte eine Weile, eh Noru realisierte, dass Ringo ihm mal wieder mit nein geantwortet hatte. Dezent dämlich guckte er aus der Wäsche und brauchte erst mal einige Sekunden um seinem Unglauben Worte zu geben. Äh…Nein? Wieso glaubst du mir nicht? Das ist nicht nett...Als würde ich die belügen, grummelte der Uchiha und schmollte einfach so vor sich hin. Es brachte nichts, sich aufzuregen. Er konnte Ringo ja schlecht seinen Willen und seine Meinung aufdrücken. Aber dennoch empörte ihn die Tatsache, dass Ringo sich nicht vorstellen konnte, dass der Uchiha auch seine abartigen, unfreundlichen und hinterhältigen Seiten hatte.
Aber auch seine belegte Stimmung war schnell wieder dahin, als er so munter drauf los quatschte. Und als er dann auch noch Ringo leicht lächeln sah, war er noch munterer und glücklicher. Er könnte sich das schon mit ihr in einem Team vorstellen. Ja das wärs wohl... Ich glaub wenn’s mal so kommt, muss ich dich auf Nudelsuppe einladen, wie wärs?, neugierig sah er die Blonde an. Vielleicht sah sie seine Worte ernst oder nicht, provozierend oder nicht, aber eigentlich ließ sich Noru überraschen, was ihre Reaktion anging. Würde sie den Vorschlaag befürworten, würde er es machen, würde sie sich darüber aufregen oder das typisch ringomäßig kommentieren, dann wäre es wahrscheinlich auch ein ernst gemeinter Vorschlag und er würde sie dann sowieso einladen. Aber letztendlich ließ er sich überraschen. Dass Ringo nicht gerne über ihren Clan sprach, sah Noru aus Erfahrung. Er redete selbst auch nie gern über ihn. Zwar tat er das hin und wieder mal, aber nur, um mal an etwas Anderes denken zu können. Daher nahm er es auch nicht krumm, dass die Sarutobi nichts zu ihrem Clan sagte. Das war immerhin ihre Sache.
Die Sache zu dem Clan hatte Noru schon wieder voll vergessen, als sie an der Arbeit waren. Er hörte leise hier und da ein Knacksen, sah auch wie eines der Körperteile schrottreif gequetscht wurde. Scheinbar hielten manche Teile echt wenig aus. Zumindest relativ wenig. Auf Ringos Kommando zogen sich die Schlangenhände noch fester um den Dummy und man hörte sofort, lauteres Knacken, was wohl zeigte, dass die Schlangenhände für den Dummy doch etwas zu schwer waren. Er hatte sich wirklich auf seine Aufgabe konzentriert. Da war er natürlich geschockt, als auf einmal Ringo zu ihm sprach und seine Frage beantwortete, die er eigentlich schon wieder vergessen und verdrängt hatte. Er blinzelte kurz, nickte dann aber. Es ist gut, dass der Clan nicht oberflächlich ist... Dem Uchiha-Clan wird diese Oberflächlichkeit irgendwann noch den Hals brechen..., grummelte er, erwiderte danach aber Ringos ernsten Blick. Kaum merklich zog sich seine Augenbraue in die Höhe und leicht nickte er. Verstehe… Das ist ätzend... Kann dein Vater nicht einfach zu dir halten? Egal was geschehen ist? Immerhin bist du doch seine Tochter... Er konnte nicht verstehen, dass ein Vater nicht zu seiner Tochter hielt. Es war für ihn ja schon nicht verständlich warum seine Mutter seinen Bruder verstoßen hatte
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Jul 30, 2014 12:40 pm

Ringo hatte Noru durchschaut. Er war ein Plappermaul. Um ihn zum Schweigen zu bringen, reichte auch ein "Nein" nicht. Es galt, ihm in aller Grausamkeit jeglichen Boden für eine Erwiderung zu entziehen.
"Äh… Nein? Wieso glaubst du mir nicht? Das ist nicht nett... Als würde ich dich belügen."
Nun war einer dieser Momente. Im übertragenen Sinne packte Ringo ihren Killer-Move aus. Und ahmte schweigend mit ihren Fingern einen Entenschnabel nach, der "Nat nat" machte. Thema abgehakt.
Bei der anderen Baustelle wirkte ihr Verhalten dafür umso anfeuernder. Was ein Lächeln doch alles ausrichten konnte. Das war eine seltsame Erkenntnis; die Sarutobi hatte sich nie wie eins dieser Mädchen gefühlt, die mit dem Zeigen von Zähnen irgendwelche Wundertaten auszulösen vermochten. Sie zählte sich auch jetzt nicht zu solchen Mädchen, würde das nie. Trotzdem wars nett.
Schaun erwiderte sie, weiterhin milde lächelnd, auf seine indirekte Einladung zur Nudelsuppe. Mit deinen Sharingan bist du es immerhin wert, mein Kamerad zu sein. Ob du mich auch zum Essen einladen kannst... schaun.
Klang, als müsste man dafür noch mehr auffahren.

Unter den Schlangenhänden zerbrach der Dummy. Zusammengestaucht durch das Reptilien-Jutsu, bröckelte er stückweise auseinander. Arme und Beine fielen in Scherben.
Ringo achtete gar nicht mal sooo sehr darauf. Ihr Blick schien eher ins Leere zu gehen, über den Trainingsplatz hinweg in die Vergangenheit. Noru war ein mitfühlender, empathischer Kerl. Aber... begriff er den Kern? Nun ja, er begriff soweit wie er konnte. Es war ihm schließlich kaum möglich, die Vater-Tochter-Beziehung Ringos und Tobuketsus zu verstehen, solang er nicht mehr wußte.
Mein Vater sprach sie langsam und bedächtig, als wäge sie jedes Wort mit Gold auf, stand... lang genug auf meiner Seite. Sie machte einen Schritt zurück. Leicht versetzt hinter Noru... Und zwar... und sprang ihm plötzlich auf den Rücken, schlang ihm eine Hand um den Hals und nahm ihn in den Schwitzkasten. ... so. Nun senkte sie ihre Stimme zu einem Zischen. Er hat mir Taijutsu beigebracht. Hat mich gelehrt, Leute so zu greifen, die größer und stärker als ich sind, und ihnen die Luft abzuwürgen. Und weißt du was? Ich bin gut im Taijutsu. Hier drückte sie nicht zu. Nicht zu sehr. Und daran habe ich gearbeitet. Habe geschwitzt dafür, dass er mich lobt. Und das hat er. Aber letztlich ist Taijutsu nicht gut genug. Tai ist Tai. Aber Katon. Katon ist wahre Macht. Sie ließ den Griff lockerer, hielt Noru die Hand vor die Augen. Aber ich bin darin leider ein Fehlschlag... weil ich nur das hier kann. Rauchschwaden entfalteten sich von ihrer Handfläche, dünne Bändchen ringelten sich empor.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Aug 06, 2014 1:31 pm

Noru schaffte es nicht die Klappe zu halten und indirekt versuchte er es nicht einmal. Er war ein Iryonin, da war es immer hilfreich, wenn man viel reden konnte. Er hat schon oft die Erfahrung gemacht, dass er dadurch Patienten von deren Schmerzen ablenken konnte, wenn er mit ihnen während der Behandlung gesprochen hat. So verging auch immer die Zeit schneller als wenn man sich nur blöd angeschwiegen hat. Er hat meist nur Vorteile aus seinem munteren Gerede gefunden und da sah er es doch jetzt nicht ein einfach so die Klappe zu halten. Dann würde die kleine Mission nur ansatzweise spaß machen, wenn denn überhaupt. Da war es dann ja auch nicht überraschend, dass ein ‘Nein’ von Ringo für seinen Geschmack nicht ausreichte um ihn zum Schweigen zu bringen. Irgendwann antwortet ringo ihm nicht mehr. Stattdessen, formte sie mit ihre Hand einen Enteschnabel, der immer wieder auf und zu ging. Grummelnd zuckte noru mit den Schultern. Jaja, schon klar. Ich halt ja schon die klappe, grummelte er schmollend und blickte beleidigt zur Seite natürlich nicht ohne noch einen ordentlichen Schmollmund zu ziehen. Danach spaßte er noch ein wenig, lud Ringo zu einer Nudelsuppe ein. Indirekt natürlich. Ihre worte brachten den Uchiha sofort wieder zum grinsen. Alles klar, das merk ich mir. Das ist schon ein halbes Ja, grinste er breit. Er wusste nicht, ob Ringo seine Einladung ernsthaft annehmen würde aber er meinte seine Worte ernst. Das war jetzt nicht so eine Einladung von wegen ‘Ich will was von dir’ sondern eher so eine ‘Du bist seit Langem wieder in Konoha, da kann man das doch mit einer schönen Erinnerung beginnen.’ So in der art dachte er.
Aber so viel gedanken konnte er sich darüber nicht machen. Die Schlangen legten sich immer fester um die Marionette und wie auf Ringos Wunsch, verstärkten die Schlangen ihren Druck nochmal aufs Äußerste. Die Teile der Marionette begann langsam immer wieder zu knacksen und es klang schon so, alswürde die Marionette gleich auseinander fallen. Etwas angefressen war Noru dann doch. Nicht auf Ringo direkt. Aber er verstand nicht, warum sie ihren Vater verteidigte, wo er sich doch jetzt scheinbar nicht mehr für sie interessierte. Er unterbrach sie nicht, während sie sprach. Aber er wollte sich auch noch dazu äußern und Ringo seine Meinung sagen. Er konnte das einfach nicht verstehen, dass der Vater nicht auf der seite der Tochter war. Selbst wenn er es ‘lange genug’ war, so reichte das doch jetzt nicht aus, wenn er jetzt auf einmal gegen sie war. Das war ja genauso wie bei seinem Bruder und dem clan. Der Clan hat nicht anerkannt, dass Kohei eigentlich das Dorf schützen wollte und dafür ihren gemeinsamen Vater getötet hat. Aber das sind ziemlich alte Floskeln. Er hörte ihr aufmerksam zu, während er seine Schlangen weiter darauf ansetzte, den Dummy zu zerquetschen. Erst, als er auf einmal eine Hand um seinen Hals spürtet, zuckte er merklich zusammen und drehte leicht den Kopf zu Ringo. Auch wenn ihre stimme dem eines Zischens gleichkam, lächelte Noru freundlich vor sich hin. Natürlich weiß ich, dass du gut im Tai bist. Ich habe mit dir drei Viertel der Letzten Mission verbracht. Ich weiß, dass du im Taijutsu nicht zu unterschätzen bist., lobte er die Sarutobi und lächelte weiter freundlich. Sie sprach weiter, sagte dass Taijutsu nicht genug sei und das Katon das wichtigste wäre. Normalerweise hätte Noru widersprochen aber das hob er sich noch einen Moment auf. Ringo löste ihre Hand von seinem Hals, woraufhin sich Noru zu ihr umdrehte und sein Jutsu der Schlangen erst einmal unterbrach und auflöste. Katon ist zerstörerisch und gefährlich. Nicht nur für den Gegner, sonder auch für dich. Katon ist wirklich stark aber es ist genauso stark wie Suiton, Doton, Raiton oder Futon. Auf einmal sagt ringo etwas, was ihm ganz und gar nicht in den Kram passte. Etwas, was er ihr ziemlich übel nahm. Du? Ein Fehlschlag also...? Soll ich dir jetzt eine Klatschen oder später?! Zum Himmel, Frau! Du kannst kein Katon erschaffen, na und? Du hast den Rauch und genau den Rauch habe ich auf der letzten mission gebraucht. Hab ich Katon gebraucht? Nein! Der Rauch kann viel besser sein als Katon. Kein Mensch ist ein Fehlschlag. Du bist kein Gegenstand, von dem man behaupten kann, du würdest nicht funktionieren, also kann man dich abschreiben. Wenn du so scharf darauf bist, kann ich versuchen, dir Katon beizubringen., knurrte Noru zu anfang sehr erzürnt doch zum Schluss wurde er wieder freundlicher und lächelte Ringo gewohnt breit an
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Sa Aug 09, 2014 5:01 pm

Ringo war nun richtgehend verdattert; eine Emotion, die man bei ihr vor allem daran erkenen konnte, dass ihre Augen immer größer wurden. Hier würgte sie ihn schon fast, und er lächelte. Und lobte. Große Güte murmelte sie, und es klang fast missbilligend. Weil er sich einfach nicht so verhielt, wie die Sarutobi es erwartete. So wie er versucht hatte, sie von seiner "Hinterhältigkeit" und Unnettigkeit zu überzeugen, so versuchte eben sie, bei ihm ihre eiskalte und schicksalsgezeichnete Einsame Wölfin raushängen zu lassen. Da bist du wieder. Du Sonnenschein.
Oder? Grad ließ sie wieder locker und fiel das kleine Stückchen herunter, das ihre Füße vom Boden trennte. Und dann erwischte Noru sie doch glatt eiskalt! Die frischdegradierte Ge-Nin zuckte förmlich zusammen, so abrupt knurrte der Uchiha sie an. Hölle? Steckte in dem Knaben doch so etwas wie Unnettigkeit?
Nein, tats nicht! Nein, tats nicht!
Nein, durfts nicht!
Noru behielt die Haltung und Bedrohlichkeit, ihr wirklich eins zu knallen, zum Glück nicht sonderlich lang bei. Ringo vermutete unvermittelt, dass ihr Kamerad nur eine streng limitierte Menge von Bösartigkeit und Unnettigkeit in sich tragen konnte. Eine besonders kleine Menge, die sich erst wieder aufladen musste, um das Sonnenscheinchen in Noru erfolgreich überlagern zu können. Besagter Sonnenschein hingegen schien mit solch grenzenloser Akkuleistung geladen zu sein wie die leibhaftige Sonne am Himmel.
Sie machte eine wegwerfende, wischende Handbewegung. Sie wollte nicht darüber reden, ob Rauch auf der letzten Mission vielleicht sogar besser gewesen war als "echtes" Katon - dem war in der Tat so gewesen, Feuer hätte schließlich nie den buchstäblichen Feind im Schatten so enttarnen können, wie es der Rauch geschafft hatte. Nein, davon wollte sie nun nichts hören. Am Ende gewann Noru bloß. So griff sie sich aus seinen nun wieder wärmer werdenden Worten, was sie für am Unverfänglichsten hielt. Sein Angebot, ihr Katon zu lehren nämlich.
Das kannst du nicht entgegnete sie trocken, Das haben mein Vater und auch Tenzou lang genug versucht. Hier. Sie hob die rechte Hand, Handfläche nach oben. Das hier kann ich. Eine münzgroße Flamme flackerte auf, tanzte wie das Licht einer Kerze auf ihrer Handfläche. Uuund... das hier. Sie ballte die Faust, erstickte damit die Kerzenflamme. Ballte auch die andere Faust. Und rieb beide mit den Fingerknöcheln rasch aneinander, sodass winzige, grelle Fünkchen davonflogen.
So. Aaaber... alles darüber... sieht so aus... Sie trat zur Seite, brachte ein wenig Abstand zwischen Noru und sich und schloss Fingerzeichen. Pass auf. Schau mit deinem Sharingan, ob ichs richtig mache, wenn du es genau sehen willst. Sie wußte, dass das möglich war. Ihr Vater hatte sie dereinst zu einem Uchiha geschleift und sie vor ihm Katon anwenden lassen, um sich Klarheit darüber zu verschaffen, warum alles Katon seiner Tochter in Rauch aufging.
Mit dem Falten der Finger ging das akkurate Schmieden des Chakra einher. Ringo holte tief Luft, sammelte ihre Energien im Brustkorb, und dann ließ sies frei, beugte sich zugleich vor. Mit einem heftigen Brausen preschte eine Masse von grauem Rauch aus ihrem Munde, breitete sich auf einer nicht zu verachtenden Fläche vor ihr auf und wurde zu einem brüllenden Drachenkopf, der stracks auf die Überreste des Dummys zuhielt. Der Rauchdrache fraß ihn auf, und den Baum nahm er gleich mit; er verschwand in einer Masse von Qualm, erbebte und fiel mit einem Krachen um.
Ringo ließ das Geräusch berstenden Holzes verklingen. Atmete tief ein, richtete sich wieder auf und verschränkte die Hände auf dem Rücken. Wie eine Soldatin, die eine Aufgabe erfüllt hatte und nun wieder ins Strammstehen zurückfiel. Siehst?

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mo Aug 11, 2014 3:39 pm

Von Ringos überraschtem und verdattertem Blick, sah der junge Uchiha natürlich nichts. Er lächelte seelig vor sich hin und war froh, dass Ringos Vater überhaupt in der Lage war, seiner Tochter etwas beizubringen. Nach der Meinung, die Noru sich über Ringos Vater gemacht hatte, nach deren kurzen Erzählungen, war der Herr in seinen Augen nicht besonders viel wert. Vielleicht lag er falsch, wahrscheinlich tat er das in anderen Gesichtspunkten, die Noru sich nicht zu denken wagte. Vielleicht war er ja nur im Training so ein dämlicher Vollidiot gewesen und als Vater war er vielleicht ganz okay. Aber letztendlich bezweifelte er das. Vielleicht hatte er ja auch Vorurteile. Er selbst hatte ja auch keine besonders guten Erfahrungen mit seinem Vater gemacht, also konnte es sein, dass er sich irrte. Natürlich bezweifelte er das, nachdem Ringo ihm so einiges erzählt hatte. Schwer seufzte der junge Uchiha und versuchte so, seine Gedanken los zu werden. Sich über irgendwelche Väter aufzuregen und sonst was zu verfluchen. Als er Ringo dann aber etwas murmeln hörte, drehte er fragend den Kopf zu der Blonden. Was? Wie? Was hast du gesagt? Ich hab dich nicht verstanden., meinte Noru und blickte leicht fragend zu Ringo. Diese entließ ihn langsam aus ihrem Griff, gab ihm zusätzlich auch noch einen richtig ansprechenden Spitznamen. An den könnte er sich echt gewöhnen. Wenn es da grad nicht die Tatsache gegeben hätte, dass Ringo einen ziemlich wunden Punkt bei dem Uchiha gefunden hatte. Und dieser Punkt ließ den Blonden dezent aufkochen. Die eigentlich gewünschte Wirkung seines Wutausbruchs wurde erreicht. Er bemerkte bei Ringo eine Regung, ein Zusammenzucken und das reichte dem Uchiha. Jedenfalls hatte er dadurch das Gefühl, dass die Sarutobi ihm nun ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenkte. Aber so schnell wie Ringos Zucken gewesen war, genauso schnell war auch die Wut des Uchihas weg. Zwar nicht komplett aber es reichte um den Uchiha wieder grinsen zu lassen. Lass doch bitte endlich mal diese abwertenden Handbewegungen. Du kannst mir ruhig mal zustimmen, das ist kein Weltuntergang, Baka, grummelte der Uchiha nun. Als Ringo nun weitersprach und Norus Vorschlag auf Training eiskalt abschmetterte, blieb der Uchiha erst einmal stumm und lauschte den Worten der frisch degradierten Genin. Er ließ ihre Worte über sich ergehen, eh er Luft holte und ihr antwortete. Woher willst du dass wissen, dass ich das nicht kann? Wie unhöflich! Ich kenne Tenzou und deinen Vater will ich gar nicht erst kennen lernen aber ich denke, ich kann dir auch weiterhelfen. Ich bin viel geduldiger als Tenzou! Und bessere Laune schiebe ich allemal! Warum willst du es denn nicht mal mit mir versuchen?, jammerte der Uchiha vollkommen ungeniert und verschränkte die arme vor der Brust. Okay er hatte noch nie jemanden unterrichtet aber wenn er das das Erste Mal machen würde, um Ringo zu helfen, dann war seine Nervosität nicht ganz so schlimm. Immerhin kannten sich die Beiden relativ gut. Da war es doch ein viel angenehmeres Klima, miteinander zu trainieren. Besser als würden sie sich gar nicht kennen. Ringo zeigte dem Uchiha, was sie als Katonjutsu ‘nur’ konnte. Neugierig musterte er die Flammen und blickte nachdenklich drein. Wenn du diese Katonjutsus kannst, beziehungsweise in der Laged bist, Flammen zu erschaffen, dann solltest du es doch auch schaffen andere Katonjutsus zu beherrschen. Rein theoretisch. Auch wenn ich zugeben muss, dass deine Rauchschwaden mehr als nützlich waren. Ich würde nicht sagen, dass es schlimm ist, dass du in diesem Fall beispielsweise nur Rauchschwaden hervorbringen kannst., meinte er nachdenklich und durchaus lobend. Klar, es klang paradox, dass er erst sagte, er würde ihr helfen ihre Katonjutsu zu verbessern und dann begann er davon zu reden, dass sie mit ihren Rauchschwaden keinen Kürzeren gezogen hatte. Der Grund war einfach: Ringo war in Norus Augen etwas Besonderes. Sie konnte kaum Katonjutsus anwenden und hatte Schwierigkeiten damit. Aber dafür besaß sie die Fähigkeit Rauchschwaden hervorzubringen, die in vielen Fällen durchaus nützlicher sein könnten als irgendwelche Katonjutsus.
Letztendlich gab Ringo dem jungen Uchiha eine Kostprobe ihrer Techniken. Zumindest gab es eine, die ihn ganz besonders interessierte. Und das war eben das Katonjutsu, dass nicht heiß genug war um sich zu entzünden. Auf Ringos Vorschlag hin, aktivierte er sein sharingan und musterte interessiert den rauchenden Drachenkopf. Erst, als sie ihren ‘angriff’ auf den Dummy bendet hatte, deaktivierte er sein Sharingan wieder und nicke Ringo zu. Auch wenn ich dir widersprechen mag, ich finde, dass diese ‘kränkelnde’ Form vom Gouryuuka no Jutsu, eine Klasse für sich ist. Ich finde sie passt zu dir. Wirklich viel konnte ich mit meinem Sharingan nicht sehen. Das kommt einfach daher, weil ich mit dem nicht so geschult bin. Aber ich habe schon mitbekommen, dass dein Jutsu so ‘kränkelnd’ ist, weil es nicht heiß genug ist., schilderte der Uchiha seine eher spärlichen Erkenntnisse. Vielleicht wusste das Ringo ja schon, aber er hätte einen Plan, was sie versuchen könnten zu tun
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Fr Aug 15, 2014 8:30 pm

Ringo schnaubte wenig mädchenhaft, und ein winziges Fähnchen Qualm ringelte sich aus ihrer Nase. Auch aus ihren Mundwinkeln kroch noch der Rauch, wie dampfender Atem in der Kälte. Sie wischte die Rauchfähnchen mit dem Handrücken beiseite, indem sie damit über ihren Mund fuhr. Aha.
Die Sarutobi klang wenig begeistert, wie Noru da so redete. Zumindest gefiel es ihr offenbar nicht sonderlich, wenn jemand - irgendjemand - etwas über Tenzou sagte, was man nicht als heldenhaft und anbetungswürdig auslegen konnte. Andererseits aber fiel sie dem Uchiha nicht gleich mit Wucht ins Wort, sondern ließ ihn weiterreden, ohne ihm den Mund zu verbieten, oder ihn mit Entenschnatter-Gestik zu bremsen. Wie er so redete, klang es doch glatt, als wolle er doch wirklich mal sein Glück versuchen.
Ja, warum nicht mal versuchen?
Dazu lobte er ihren Rauch. Wie praktisch er wäre. Zugegeben, mittlerweile hatte Ringo schon so oft mit ihrem Rauch gekämpft, da auch dies sich irgendwo als effizient erwiesen hatte. Mit der Zeit wurde eben alles nützlich und praktisch. Würde sie Seifenblubberbläschen anstelle des Rauches speien, hätte sie wohl auch dazu einen Stil entwickelt.
Alles in allem aber würde Noru Ringos Meinung nicht nachhaltig ändern können, indem er ihr zu ihrem Qualm jubilierte und hervorhob, dass es ohne ihn sonst nicht gegangen wär. Qualm konnten auch andere Katon-Nutzer wirken, die Wenigsten tatens halt. Man konnte beides haben, Feuer und Rauch. Ringo hatte nur das Eine.
"... Aber ich habe schon mitbekommen, dass dein Jutsu so ‘kränkelnd’ ist, weil es nicht heiß genug ist."
Hmhm machte die blonde Kunoichi, zuckte mit den Schultern. Es ist eben mein Chakra. Keine Ahnung. Das Mal des Fluches allein war bisher im Stande gewesen, ihrem Chakra so sehr einzuheizen, dass es Flammen schlug. Und dieses Mal hatte sie geheim zu halten, so war die Weisung der Dorfleitung. Sie fasste Noru etwas näher in die gischt-grau-blauen Augen. Es ist hoffnungslos... aber sag halt, was du ausbrütest. Du siehst aus, als wollest du irgendwas ausprobieren.
Es lag keine sonderliche Hoffnung in ihren Augen. Sie erhoffte sich nichts. Aber Interesse hatte sie schon...
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Aug 20, 2014 1:10 pm

Noru musste Ringo gar nicht so lange ansehen, da vermutete er schon, dass er sicherlich irgendwas falsch gemacht hatte, beziehungsweise etwas falsches gesagt hatte. Aber ehrlich gesagt, wollte er nicht nachfragen und sich erkundigen. Denn er konnte ja nicht wissen, wie Ringo die Frage empfand. Ob sie sie als verständlich erachten würde, oder ob sie die Frage alleine schon zu Weißglut treiben würde. Wahrscheinlich hatte er echt was Falsches gesagt. Zumindest redete sie abgeharkt, ihre Stimme klang ziemlich gelangweilt, wenig begeistert und in Norus Augen auch desinteressiert. Duu? Ringo? Hab ich was Falsches gesagt? Ja oder, oder?, fragte Noru mit einem ziemlich unsicheren Unterton und sah sie auch so an. Zwar war sein Blick nicht unsicher sondern eher so eine Mischung aus Verwirrung, Besorgnis und Reue. Er hatte es nicht beabsichtigt Ringo anzugreifen, zu kränken oder zu beleidigen.
Zudem war Noru leider ziemlich dämlich, beziehungsweise schwer von Kappè und dazu auch noch stur. Er ahnte, dass es nichts bringen würe, auf Ringo ein zu reden und sie so lange zu nerven, bis sie ihm zustimmen würde. Also versuchte er auch langsam das Thema liegen zu lassen. Denn erstens wusste er nicht, ob seine Idee überhaupt funktionieren würde und zweitens, würde seine Idee generell nichts bringen, wenn er Ringo nicht davon überzeugen könnte. Aber leider war er eben auch zu stur um das Thema einfach abzuharken und so stehen zu lassen. Wenn Ringo immer auf seine Meinungen reagiert hatte, schwieg der Uchiha und er antwortete ihr auch nicht. Denn er war schon mit den Gedanken, bei der Idee, wie er Ringo vielleicht helfen konnte. Naja… Mir war so in den Sinn gekommen, wenn ein anderen Katonanwender ein Katonjutsu zusammen mit dir mit einem deiner Rauchjutsus anwenden würde, vielleicht würde sich durch das Katon dann dein Rauch entzünden und vielleicht fällt es dir dann leichter es zu versuchen. Ich hab damit ähnliche Erfahrungen gemacht. Am Anfang war ich ziemlich miserabel was das Shosen Jutsu anging. Ich konnte zwar mein Chakra in die Hände konzentrieren aber es hatte keine Wirkung. Es war einfach nur eine Verschwendung. Und dann kam mein Lehrmeister auf die Idee, es mir mal an mir vorzuführen um zu wissen, wie es sich anfühlen muss. Mir hat das auch geholfen. Vielleicht hilft es dir ja auch?
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mo Aug 25, 2014 3:01 pm

Dieser... Kerl!
Dieser Kerl war von einer Machart, die es kein zweites Mal gab. Und falls doch, war Ringo Sarutobi ein anderes Exemplar aus der Uchiha Noru-Serie niemals untergekommen. Die blonde Kunoichi blies die Wangen auf, ihre Augen wurden groß und sie biss die Zähne aufeinander. Ihre ganze Mimik drückte für wenige Sekundenbruchteile maßlose Verwirrung aus, dann schüttelte sie sich auch noch und bekam in diesem Zuge ihre Gesichtsmuskulatur wieder in den Griff. Normalisierte ihren Ausdruck auf die leidenschaftslose Maske der Neutralität, die sie so gern trug. Zumindest fast gelang ihr das auch. Ein Schimmer drückte jedoch nach wie vor Verwirrung aus und spiegelte damit ein klein wenig das Gefühlspanorama des Uchiha wieder.
Du bist erwiderte sie betont um Gelassenheit bemüht, so verflucht empathisch... Sei ehrlich. Stoß ich mir den Zeh an, wirst du vermutlich wie ein Mädchen schreien, oder? Sie winkte ab. Ein Lächeln überzuckte ihr Gesicht, als sie Noru fest in die Augen sah. Was falsches gesagt? Du sagst nur so verflucht viel, das ist alles. Du verwirrst mich damit. Egal. Vergiss es. Stimmte nicht ganz. Er verwirrte sie natürlich nicht durch seinen Wortfluss - es störte sie grundlegend auch nichtmals! Er hoppelte gerade nur wie ein Häschen auf einem Thema herum, das sie sich gern verbeißen tät: Tenzou nämlich! Nein, sie wollte Noru jetzt nicht verklickern, warum sie bissig auf abwertende Worte über Tenzou reagierte. Nein, das wollte sie sicher nicht! Die Antwort auf diese Frage war ihr Geheimnis, ihr Schaaatz... Niemand durfte da ran! Niemals niemals niemals...
Ringo schaffte es erfolgreich, diese letzten Gedanken rund um ihr Gedankengut hinsichtlich des Hokusai zu verbergen. Zum Glück war Noru auch leicht dazu zu bringen, ihr von seinem Plan mit dem Anfachen ihres Katon zu erzählen. Bloß weg vom Tenzou-Thema, sehr gut...
Seine Idee war eine Nette. Doch leider zum Scheitern verurteilt. Ringo lächelte sanft, sogar sanfter als gewöhnlich, und sagte ihm das auch. Schöner Gedanke erwiderte sie, Aber auch das klappt nicht. Mein Rauch ist... nicht entflammbar. Sie hob die Hand mit der Handfläche nach oben. Aber komm. Du redest gern, aber sicherlich mag sogar jemand wie du auch gern eine Demonstration sehen. Lass uns schauen, was mein Rauch-Element mit dem Katon anderer Leute anstellt. Sie grinste leicht und beunruhigend. Die Antwort kannte sie nämlich sehr gut: Ihr Rauch erstickte anderes Feuer.
Über ihrer Hand formte sich Qualm, eine fußballgroße Sphäre aus grauem und schwarzem Nebel.
Gib mal Feuer, bat sie Noru dann. Aus irgendeinem Grunde wollte sie dem Uchiha ihr "kränkelndes" Katon nun auch richtig vorführen, wie es war: Ihr Rauch-Element war wie sie selbst, es war neidisch auf alles Lichtbringende um sich herum und erstickte die Flammen, wo es ihm möglich war. Der Rauch fraß das Feuer, ohne Nutzen davon zu haben. Alles, was dabei herauskam, war, dass alles dunkler wurde. Das Yo Katon zog das wahre Katon auf seine eigene Ebene herab, zum Ausgleich, weil es nicht zu ihm aufsteigen konnte.
Aber nur durch Neid bekam man eben nicht das Licht, das andere von Natur aus in sich trugen.

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Di Aug 26, 2014 7:29 am

Noru wollte gar nicht wissen, was Ringo jetzt wohl von ihm denken würde. Klar, er war nicht ganz einfach und auch seine Denkweise, seine Art zu reden und etwas anzugehen, waren etwas...anders. Wie oft hatte er sich das schon anhören müssen? Noru blickte fragend drein, als die Sarutobi die Wangen aufblies und den Uchiha direkt ansah. Jap...er hatte ganz sicher etwas Falsches gesagt. Allerdings hatte sie sich nach wenigen Sekunden wieder im griff und sah den Blonden wieder relativ normal an. So wie es Noru eben von Ringo ‘kannte’ beziehungsweise es gewohnt war, da sie auf der Mission meist auch so ruhig und neutral war. Zumindest meistens. Noru lächelte Ringo an, als diese die Stimme erhob und zu dem Uchiha sprach. Er legte leicht den Kopf schief und schloss breit grinsend die Augen. Empathisch? So hat das noch nie jemand gesehen. Vielen Dank für das Kompliment. Und sollte das ironisch gewesen sein, bedanke ich mich dennoch., grinste der Blonde und sah Ringo danach etwas nachdenklich und verwirrt an. Also bitte, was denkst du von mir? Ich bin ein eingefleischter Iryonin! Wenns darum geht, dass Andere sich verletzen bringt mich niemand zum kreischen., sagte Noru, blies beleidigt die Wangen auf und verschränkte die Arme vor der Brust. Ich wäre höchstens kurz etwas besorgt. Immerhin bricht man sich ziemlich leicht einen Zeh., grummelte er und blickte schmollend zur Seite. Das hat mir noch gefehlt. Du vergleichst mich mit einem Mädchen? Bitte das ist ein schlag unter die Gürtellinie., knurrte er leise, blickte aber im nächsten Moment wieder Ringo an. Er hörte ihr kurz zu, lächelte dann aber leicht, fast so, als wäre er gerade in Gedanken. Ja. Ich rede ziemlich viel. Das gehört zu meiner Art ein heimtückischer Shinobi zu sein., sagte er und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. In manchen Fällen, du jetzt ausgenommen, ist es einfacher Vertrauen zu gewinnen, wenn man dem Anderen weis macht, dass er stärker ist als man selbst. Und das schafft man, indem man sich total untypisch verhält. Keiner würde einen Chunin ernst nehmen, der seine Klappe nicht halten kann und große Töne spuckt. Da denkt man sich eben wirklich: ‘Der spuckt eh nur große Töne und hat nichts drauf’., sagte der Uchiha und streckte sich. Danach sah er Ringo wieder an aber von seinem Lächeln war nichts mehr zu sehen. Ich kann eine Person mit vielen Gesichtern sein. Du glaubst es mir vielleicht nicht, aber ich kann meine Art und mein Auftreten von jetzt auf gleich in eine ganz andere Richtung umschlagen. Ich kann den Situationen entsprechend, alle möglichen Charakterzüge annehmen. Im Krankenhaus kann ich der fürsorgliche und freundliche Typ sein, in Trainingskämpfen könnte ich total gleichgültig und starrköpfig rüber kommen und den Typen spielen, der niemals aufgibt und wenn ich zu meiner Familie gehe, beziehungsweise zu meiner Mutter, dann könnte ich noch immer das kleine Nesthäkchen sein, das ich schon seit meiner Geburt war. Ich bin eigentlich sehr verlogen und eine falsche Schlange., lächelte Noru breit und streckte sich noch mal. Aber jetzt bin ich eigentlich so, wie es mir passt. Ich muss dir ja nicht irgendwas vorspielen, von wegen ich bin total besorgt um dich oder so nen Kram., sagte er, grinste Ringo dann aber wieder an. Ich denke, ich nehme meine Worte Tenzou gegenüber zurück. Ich heuchel zwar meistens Gefühle vor, aber ich bin trotzdem noch schlau genug, zu erkennen, wenn ein Schüler seinen Sensei mag und diesen schützen will, lächelte er weiter doch eh sie weiter über Tenzou reden konnten, kam das Thema ihrer Rauchjutsus auf. Noru schlug seine Idee vor, doch von Ringo kam sofort die Diagnose, dass das Entfachen nicht funktionieren würde. Wahrscheinlich hatte sie das schon durch. Allerdings blies er schnell wieder die wangen auf. Hey hey, das klang schon wieder fast abwertend. Nicht gerade sehr nett., grummelte der Uchiha, sah danach aber Ringo interessiert an, beziehungsweise ihr Jutsu. Ringo wollte ihm also zeigen, was ihr Rauchjutsu mit seinem Katonjutsu anstellte. Warte kurz., sagte er auf Ringos Aufforderung und überlegte kurz. Ich habe jetzt kein Jutsu, das nur für demonstrationszwecken zu gebrauchen ist. Meine Katonjustsu sind eher zum Verkohlen Anderer da. Ich versuche mal was., sagte noru nachdenklich und versuchte sein Glück. Er nutzte sein Hibashiri, versuchte allerdings den Feuerring von drei Metern auf einen handballgroßen Ring zu schrumpfen. Das klappte auch mehr oder weniger. Fragend blickte er dann zu Ringo. also was jetzt? Einfach dein Jutsu und meines aufeinander werfen?, fragte er jetzt etwas irritiert.


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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Aug 27, 2014 8:50 pm

Dieser Knabe war wirklich eine falsche Natter. Seine Schlangenhandtechnik passte zu ihm wie Ringos Rauch zu ihr. Noru gab es selbst zu: Er täuschte mit seinem Geplapper, er spielte vor und wog in Unwissenheit. Er tat schwach, naiv und unterwürfig, und wenn die Sarutobi darüber nachdachte, dann gelang ihm das auch ziemlich gut bei ihr. In der Tat, sie hatte ihn in Hikyuden als ziemlich leicht lenkbar eingestuft, ihn trotz seiner überragenden Körpergröße von oben herab angesehn, vielleicht auch ein wenig herumgeschubst und vereimert.
Ringo betrachtete Noru fast schon wachsam, während der Uchiha seine Art und Weise der Konversation enthüllte. Er zeigte ihr gerade ein klein wenig seines Erfolgsrezeptes, was nicht wenig an Vertrauen voraussetzte - andererseits, vielleicht täuschte er auch nur erneut, dass sich hinter der schwächlichen Fassade eine Struktur aus Eisenträgern verbarg. Und in Wirklichkeit war er genau so, wie er sich gab, und hatte nur gelernt, diese wirkliche Schwäche als nicht vorhandene Verkleidung zu nutzen...
Boah, ist das kompliziert. Was ist jetzt Täuschung und was nicht?
Noru lächelte und grinste und redete. Er gab vergnügt seine kleinen Tricks von sich preis; ihm gefiel dieses Spiel ganz eindeutig.
Ringo schaute den Uchiha nur schweigend an. Solang er Dinge von sich erzählte, musterte die Kunoichi ihn forschend, als suche sie nach irgendwas Verräterischem. Als könne sie an seinem Gesicht ablesen, was Lüge oder Täuschung war oder nicht. Sie schaffte es nicht.
Erst, als Noru auf Tenzou zu sprechen kam, wurden Ringos Gesichtszüge ein klein wenig weicher. Doch sie schwieg beharrlich weiter, ließ den Wortfluss um sie herumplätschern, als wäre sie ein Stein in einem Bächlein. Immerhin aber lächelte sie dabei, und dieses gelöste Lächeln blieb auch weiterhin bestehen.
Als sie zur Tat schritten, löste Ringo ihr selbstauferlegtes Schweige-Gelübde wieder; Noru hielt seinen Feuerring, Ringo ihren Rauchball.
"Also was jetzt? Einfach dein Jutsu und meines aufeinander werfen?"
Wir müssen nicht werfen erwiderte sie sanft, Das klingt so harsch und laut. Das hier ist einfacher. Sie drehte einfach ihre Handfläche um, und die Sphäre aus grauschwarzen Schlieren folgte der Bewegung. Ließ sich ganz bereitwillig auf Norus Feuerring drücken. Fast augenblicklich setzte die Wirkung ein. Die Flammen wurden kleiner, schwächer, wechselten von hellgelb zu dunkelrot, ganz allmählich, glosten und schrumpften zusammen. Der Sauerstoff ging ihnen aus, und dann waren sie völlig weg.
Ringo ließ ihre Hand durch die Rauchsphäre fallen, trieb diese damit auseinander. Und klatschte in dieser Bewegung auch gleich bei Noru ein, weil er seine Hand so passend hinhielt.
Du klingst, als seiest du ein Chamäleon sagte sie unvermittelt. Als könntest du nach Belieben deine Farben wechseln. Und du bist so offen damit. Sorgt das nicht irgendwie dafür... dass die Menschen in deiner Umgebung umso misstrauischer werden? Wenn du sein kannst, wie du magst, wie versicherst du den Menschen um dich herum, dass du es gerade jetzt ehrlich meinst? Sie blickte überraschend wohlgelaunt drein. Meiden dich deine Kameraden nicht für diese... Art?
Kurz und knapp formuliert. Ihre Gegensätze könnten nicht größer sein...
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Aug 27, 2014 11:40 pm

Natürlich spielte Noru hier ein ganz schön gefährliches Spiel. Zumal es auch sicher nicht ganz so gut war seine ganze Art offen zu legen. Aber was kümmerte ihn das? Er bezweifelte stark, dass Ringo ihn dadurch jetzt einschätzen und verstehen konnte. Es wäre wohl verwunderlich, wenn die Sarutobi jetzt wissen würde, was in dem Körper des Uchihas vorging. Denn manchmal wusste er es selbst nicht. Er hatte sich seine verlogene Art schon so sehr angewöhnt, dass er gar nicht mehr darauf achten musste, wie er sich zu verhalten hatte. Nicht mal sein Bruder wusste von seinem  Charakter beziehungsweise konnte dieser ihn nicht mal ansatzweise einschätzen. Jedenfalls hatte Noru nicht das Gefühl, dass sein Bruder überhaupt etwas von dem Leben seines jüngeren Bruders mitbekommen hatte. Denn das Innigste Verhältnis hatten die Brüder nicht. Da war Norus Verhältnis und die Beziehung zu seinem verstorbenen Vater inniger und das sollte etwas heißen. Denn Noru hasste seinen Vater wie die Pest.
Noru musste Ringo noch nicht mal lange kennen, um zu erkennen, dass sich ihr Blick und ihre Meinung gegenüber total verändert hatte. Jetzt schau mich nicht so an. Ich habs dir doch gesagt. Ich habe dir nichts vorgespielt um dein Vertrauen zu bekommen. Jedenfalls habe ich nichts mitbekommen, dass ich mich verstellt habe. Ich habe mich vielleicht Tenzou gegenüber verstellt oder Mayura. Aber nicht dir., sagte der Uchiha und blickte die Blonde ernst an, verschränkte dann aber die Arme hinter dem Kopf. Klar, jetzt habe ich mir sicherlich irgendwie, irgendwo ein Eigentor geschossen. Aber naja…Wenn man mich mit einem Mädchen vergleicht oder etwas gegen mein Gerede sagt, dann kann ich schon mal wirklich plappern. Aber hey. Etwas Positives gibt’s noch zu erwähnen! Du bist die Erste, die mein Erfolgsrezept erfahren hat und weiterleben kann., grinste Noru freudig und freundlich an Ringo gewandt. Was Ringo bei dem Spruch wohl denken würde? Wirklichkeit oder bloß heiße Luft? Das war bei ihm jetzt ja eh schwer einzuschätzen.  Aber bisher hatte er immer die Wahrheit gesagt, seitdem er offenbart hatte, dass er eine falsche Schlange war. Breit lächelnd sah er die Sarutobi an und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. Kompliziert, nicht? Was glaubst du? Waren meine Worte Wahrheit oder Lüge?, wollte der Uchiha jetzt wissen und das Grinsen ließ sich durch nichts aus dem Gesicht wischen. Wie sehr er es liebte, Andere in so eine Situation zu bringen.  Sie waren alle Wahrheit. Ab dem Moment, wo ich dir gesagt habe, dass ich eine kleine, verlogene Schlange bin., versicherte der Uchiha noch einmal. Aber es scheint zu funktionieren…, sagte er nach einer Weile und sah nachdenklich in den Himmel. Ich bin dann doch so ein guter Lügner wie mein Vater es war. Er wäre sicherlich stolz auf mich…in der Hölle, knurrte Noru kleinlaut. Ja er konnte seinen Vater nicht ausstehen und das spielte er nicht vor. Das war vollkommener Ernst.
Allerdings kamen sie schnell auf ein anderes Thema. Und zwar Ringos Rauchjutsus. Es interessierte den Uchiha wirklich, was für eine Wirkung sein Katon auf ihren Rauch haben würde. Beziehungsweise umgedreht. Sie mussten also beide Jutsus nicht aufeinander werfen. Aufeinander drücken reichte also aus? Ringo drückte ihre Rauchkugel auf Norus Feuerring und sofort starrte Noru interessiert auf die Reaktion. Es ging überraschend schnell. Norus Flammen wurden unter Ringos Rauch kleiner  bis sie am Ende ganz erloschen waren. Wow, sagte er lediglich und grinste. Du kannst sagen, was du willst, aber deine Rauchjutsus sind ne Klasse für sich! Und stark sind sie auch., lobte Noru Ringos Jutsus. Er grinste breit, allerdings verschwand dieses schnell, als Ringo mitten in der Bewegung mit ihm einschlug. Kurz blickte er blinzelnd auf seine Hand und danach zu Ringo. War das jetzt so ein Zeichen, dass er diese Spiel des Uchihas akzeptierte oder sowas? Oder war es einfach nur in der Bewegung gewesen? Noru wusste es nicht. Er hörte ihren Worten zu und lächelte leicht. Nun ja… Ich nenne es nicht… Chamäleon… Ich nenne es eher emotional flexibel. Ich kann in meinen Persönlichkeiten wechseln wenn ich will und wenn mir danach ist. Klar ist das wie ein Chamäleon, aber ich vergleiche mich ungerne mit denen., gab Noru ehrlich zu und zuckte danach mit den Schultern. Oh das ist etwas kompliziert, Ringo., sagte Noru und seufzte kurz. Im Groben kann ich sagen:  Wenn meine Mitmenschen von meiner Art Wind bekommen würden, dann würden sie wahrscheinlich misstrauisch sein. Aber ich hab ja schon erwähnt: Bei meiner Familie/meinem Clan benehme ich mich wie das Nesthäkchen, beziehungsweise wie den verantwortungsbewussten und netten Iryonin. Und bei meinen anderen Mitmenschen, zum Beispiel Teammitgliedern benehme ich mich eher tollpatschig und naiv. Mir ist es bisher noch nie passiert, dass meine Maske aufgeflogen und gelüftet worden ist., sagte Noru und verschränkte seine Arme vor der Brust eh er sich einmal von dem einen Bein auf das Andere stützte. Ich bin zwar ein verlogener Mensch und ein Schauspieler. Und wenn ich nicht will, dass jemand meine wahre Seite erkennt, dann erkennt man sie nicht. Also weiß niemand, außer jetzt dir, was ich für eine Schlange bin. Also denken die Menschen in meiner Umgebung, dass ich meine Worte ernst meine. Sie können so nicht erkennen ob ich belüge oder nicht , sagte er ehrlich und seufzte dann enttäuscht. Kameraden? Du scheinst mich nicht zu meiden, denk ich mal? Und andere Kameraden, auf die ich Wert lege, habe ich nicht. Beziehungsweise weiß niemand außer dir wie ich wirklich bin. Also liegt es an dir. Meidest du mich wegen meiner Art?, fragte Noru jetzt interessiert und neugierig. Er war wirklich auf Ringos Antwort gespannt


Zuletzt von Uchiha Noru am Sa Aug 30, 2014 11:04 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Fr Aug 29, 2014 6:05 pm

Hieß es nicht, nur stille Wasser waren tief? Seichte Bächlein sollten doch sprudeln, während Bergseen ruhig und bewegungslos dazuliegen hatten. Noru kehrte diese Ordnung ziemlich um; bei ihm kochte der See förmlich. Wobei der Vergleich mit einem See wohl auch nicht ganz passend war... dieser Typ hier war nicht einfach nur tief. Wäre er nur das, hätte man immerhin in ihn hineintauchen und bis zum Grund paddeln können. Aber dieser Kerl war nicht bloß tief, sondern auch vielschichtig. Er war ein Lexikon, oder eher ein Wörterbuch, eine siebenfache Ausgabe eines Wörterbuchs in sieben verschiedenen Sprachen in einem einzigen Band, und es gab keine Lesezeichen!
Er war schlicht verwirrend. Andererseits aber auch gerade deswegen spaßig.
"Aber hey. Etwas Positives gibt’s noch zu erwähnen! Du bist die Erste, die mein Erfolgsrezept erfahren hat und weiterleben kann." Sprachs und grinste, freundlich und fröhlich.
Ringo kniff die Augen zusammen, ganz leicht. Lächelte nur schmal, doch sonderlich besorgt war sie wegen dieser Worte nicht. Sie hielt Noru nichtmals für verrückt; er implizierte, dass er Leute abmurkste, die zuviel wußten. Aber hey, wer tat das nicht?
" Kompliziert, nicht? Was glaubst du? Waren meine Worte Wahrheit oder Lüge?"
Darauf schwieg sie. Ließ den Chuu-Nin selbst antworten und betrachtete ihn einfach nur mit gesteigerter Aufmerksamkeit. Sie wollte versuchen, seine Mimik zu lesen, wann er witzelte und log und wann ers eben nicht tat. Das fiel ihr ziemlich schwer; sie tat dies gewöhnlich nicht, aber Noru forderte es ja förmlich heraus, analysiert zu werden.
"Ich bin dann doch so ein guter Lügner wie mein Vater es war. Er wäre sicherlich stolz auf mich…in der Hölle."
Ringo spitzte die Ohren angesichts des Tonfalls. Sie erfasste die Spitze, die stahlschimmernde Klinge hinter diesen Worten. Sein Vater ist also tot.
Jedenfalls halten sich deine Lügengeschichten wacker, entgegnete sie, einfach, um mittels Worten aufzuzeigen, dass sie noch bei der Sache war. Weiter sagte sie jedoch nichts. Die Vater-Sache merkte sie sich lediglich für später.

Er lobte ihren Rauch. Sie lächelte leichthin zur Antwort, was soviel wie "Na schön, ich sage nichts dagegen, dass du meinen Rauch stark findest" bedeutete.
Interessant an ihm war, dass er sich selbst nicht allein als Schauspieler bezeichnete, nicht allein als Schlange... sondern auch als verlogen. Solch ein böses Wort für sich selbst, auch wenn er irgendwo recht hatte. Es war eine ziemlich derbe Selbstreflexion, die nicht jeder nehmen konnte.
Schließlich kam nach wortreicher Antwort die Frage der Fragen, die auch der Sarutobi bereits durch den Kopf gegangen war.
"Meidest du mich wegen meiner Art?"
Ja, tat sies? Oder besser, sollte sies? Jetzt, wo sie wußte, wie verwinkelt und verschachtelt der Uchiha war? Ringo... gab ein Lachen von sich. Ein wirkliches, richtiges, hörbares Lachen, welches zwar nur wenige Sekunden lang anhielt, aber immerhin echte Heiterkeit anklingen ließ.
Ich bin nicht in der Position, mir meine Kameraden großartig auszusuchen entgegnete sie überraschend locker, Ich werde selbst gemieden. Kann ich mir meine Freunde aussuchen? Sie lachte nochmals, gelöst und heiter. Wenn es dir Sicherheit gibt, dich zu verstellen und zu maskieren, dann ist das so. Damit kann ich leben. Es stört mich nicht.
Ringo trat ein wenig zur Seite, ging auf den Stapel der Porzellan-Körperteile zu und hob beiläufig einen Oberarm auf. Du bist es vielleicht mehr wert als jeder andere, betrachtet zu werden. Das ist alles, was ich gerade denke. Sie ließ das Porzellan in ihren Händen ein wenig hüpfen, sammelte Katonchakra im Mund und pustete eine Qualmwolke ins Innere. Interessiert betrachtete sie, wie die Woge am anderen Ende wieder herauskam und sich in der Luft zerstreute.
Und unvermittelt fragte sie: Was ist mit deinem Vater eigentlich?
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Sa Aug 30, 2014 11:51 am

Noru konnte seinen Vater echt nicht ausstehen. Anstatt jedes Jahr zu seinem Todestag zu trauern, freute er sich über ein weiteres Jahr, dass sein Vater nicht mehr unter den Lebenden wandelte. Allerdings verdankte Noru seinem Vater Eines: Und zwar seine Art. Dank seinem Vater hatte er sich so eine hinterhältige Art angewöhnt. Denn auch, wenn sein Vater sein Dorf verraten hatte, so hatte er seinem Jüngsten eine wichtige Lehre auf den Weg gegeben. Begriffen hatte Noru das allerdings erst lange, lange nach dem Tod seines Vaters. Sein Vater hatte immer auf Recht und Ordnung plädiert und das in der Öffentlichkeit. Typisch für einen ‚Polizisten‘. Aber hintenrum war er verlogen und ein Betrüger. Er hat Konoha verraten und musste dafür zahlen. Diesen Fehler würde Noru nicht machen, aber diese verlogene und hinterhältige Art hatte sich Noru einfach angewöhnt. Es war so viel einfacher zu leben. Niemand konnte an ihn ran, obwohl er den lieben, fürsorglichen und immer netten Iryonin spielte. Wenn er verletzt werden würde, ‚schaltete‘ er einfach auf seine gleichgültige Art und nichts und niemand würde ihn verletzen können. Außer vielleicht, wenn es um seine Mutter ging. Denn diese war wohl, außer Kohei, noch der einzige Mensch, dem Noru aus dem Clan etwas bedeutete.
Kurzzeitig war sein typisches Lächeln verschwunden, denn auch wenn er so unberechenbar tat, ein wenig sentimental war er dann schon. Oft fragte er sich, was gewesen wäre, wenn sein Vater niemals das Dorf hintergangen hätte und sein Bruder nicht aus dem Clan verstoßen worden wäre. Aber schnell fasste sich der Uchiha wieder und lächelte Ringo an. Es war so viel einfacher, lächelnd durch die Welt zu gehen und sein wahres Gesicht hinter einem Grinsen zu verstecken. Das Beste war ja sowieso, dass niemand wusste, was der Uchiha wollte. Er lächelte Ringo einfach an und das war eben das Verwirrende an dem Blondschopf. Sie konnte nicht wissen, was in dem Chunin vor sich ging. Sie konnte nur raten, ob sein Lächeln echt oder gelogen war. Zumal sein Gesichtsausdruck eh nicht zu seinen Worten passte. Ein normaler Mensch hätte ernst geguckt, wenn er gesagt hätte: ‚Du bist die Erste, die mein Erfolgsrezept erfahren hat und weiterleben kann‘. Jeder wusste, dass Andere, die diese Art an Noru erkannt oder erklärt bekommen haben, von dem Uchiha getötet wurden. Jedenfalls vermutete das dann jeder, der Norus Sinn hinter diesen Worten kannte. Und was tat der Blondschopf? Er lächelte und grinste, während er indirekt sagte, dass schon einige Menschen durch ihn gestorben waren. Es wirkte so, als hätte er Spaß am Töten. Noru stellte Ringo in seinem Übermut einige Fragen, die die Sarutobi allerdings nicht beantwortete. Er war so kurz davor gewesen, mit der Hand vor Ringos Gesicht rumzufuchteln und zu fragen: ‚Hallo? Erde an Ringo? Hörst du mir überhaupt zu?‘ Aber bevor er das machen und somit zeigen konnte, dass er auch ein kleines Kind sein konnte, reagierte Ringo schon und sprach ihn auf seine Lügengeschichten an. Lächelnd sah er sie an, während er sein Gewicht von einem Bein auf das Andere verlagerte. Ui~ Vielen Dank. Das baut mich vielleicht auf. Ich hoffe du meinst meine Lügengeschichten meines Charakters. Denn gelogen habe ich in unserem Gespräch eigentlich noch nicht., sagte er lächelnd und die Beiden lenkten von diesem Thema ab, denn Noru lobte ihren Rauch. Und das war auch Ehrlichkeit. Er fand die Rauchjutsus Ringos einfach nur eine Klasse für sich. Allerdings blickte er Ringo dann etwas skeptisch an, als es zu dem Thema ‚Kameraden‘ ging und Ringo dann auf einmal lachte. Noru hatte nichts gegen, wenn Ringo lachte, ganz im Gegenteil. Es war sogar besser wenn sie lachte. Da zeigte sie auch mal, dass sie auch eine offenere und fröhlichere Seite hatte. Er blickte sie nur eben skeptisch an, weil er Ringo noch nie so lachen hören hat. Ach denkst du, dass du dir keine Kameraden aussuchen und wählerisch sein darfst?, fragte er, lächelte Ringo dann aber freundlich an, ehe er ihr sanft an die Schulter griff. Natürlich kannst du dir deine Freunde aussuchen! Du hast doch mindestens Tenzou und mich… Okay auch wenn ich momentan auch etwas fragwürdig bin. Aber ich denke auch, dass Mayura nichts gegen dich hat und wenn du erst einmal länger wieder in Konoha bist und wieder zu einem Teil des Dorfes geworden bist, dann wirst du auch deine Freunde finden., lächelte Noru und löste danach aber seine Hand von Ringos Schulter und blickte sie fragend an. Er hörte Ringos Worten zu und das brachte ihn regelrecht zum Strahlen. Wirklich? Du kommst mit einer kleinen, verlogenen Schlange, wie mir, klar? Das freut mich!, lachte er jetzt wie ein kleines Kind und lief lächelnd zu Ringo. Ich hatte noch nie wirkliche Freunde. Also kann ich dir sagen, dass ich bei dir immer ehrlich sein werde und dich nicht belüge., sagte Noru grinsend und sah danach auf den Porzellan-Oberarm den Ringo in der Hand hielt. Allerdings blickte er sie fragend an, während sie zu ihm sprach und meinte: „Du bist es vielleicht mehr wert als jeder andere, betrachtet zu werden. Das ist alles, was ich gerade denke“
Verwirrt blinzelte der Uchiha und verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Ihr Frauen seid manchmal ganz schön kompliziert und schwer zu verstehen. Wieso denkst du das? Wieso denkst du, dass ich es vielleicht mehr wert bin, beachtet zu werden?, fragte Noru verwirrt und konfus. Wie konnte jemand, der ziemlich unberechenbar war, denn bitte mehr wert sein? Das verstand er nicht. Er hätte es auf witzig abgetan aber gerade als er ansetzen wollte, blieben ihm regelrecht die Sprüche im Halse stecken. Was mit seinem Vater war? Eine Weile schwieg Noru, eh er seine Stimme erhob. Er ist tot…, sagte er erschrocken kühl und sehr einfallsreich. Das konnte sich Ringo sicher schon denken. Es hat mich nie besonders interessiert, warum er ermordet wurde. Mir war es nur wichtig, dass es überhaupt jemand getan hat. Mir ging er mit seinem ‚Recht und Ordnung‘- Gequatsche immer auf den Zeiger. Meine Mutter hat mir einmal erzählt was, scheinbar passiert ist. Er hat Konoha hintenrum verraten, indem irgendwelche Informationen an Dritte weitergeleitet hat. Mein Bruder fand das heraus und auf Auftrag Konohas tötete er meinen Vater im Gefecht. Ich bin meinem Bruder dafür sehr dankbar aber aus dem Clan bin ich auch der Einzige. Mein Clan hat meinen Bruder verstoßen und ich bin seine letzte und einzige Verbindung zum Clan., sagte Noru, leicht in Erinnerungen schwelgend und lächelte Ringo dann an. Ich bin eben nicht wirklich in einer schönen und heilen Familie groß geworden. Ich hatte lediglich meine Mutter und meinen Bruder. Aber Kohei war nie der fürsorgliche Bruder. Er war eher Konohas treuer Diener. Meine Mutter bedeutet mir also mit das Meiste
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mo Sep 01, 2014 12:45 pm

Ringo betrachtete Norus Hand auf ihrer Schulter eingehend. Als gäbe es darauf irgendwas Interessantes zu entdecken. Wenn ich zu einem Tel des Dorfes geworden bin, werde ich mir meine Kameraden vielleicht wieder aussuchen können bestätigte sie Norus Worte nüchtern, Aber auch erst dann. Bis dahin werde ich mit einer kleinen, verlogenen Schlange leben können. Sie betonte die Wortwiederholung, die sie sich von dem Uchiha höchstselbst "ausgeborgt" hatte, mit ironischer Stimmlage. Es hatte ein wenig den Klang, als verwende sie diese Wortwahl nicht gern. Als höre sie diese Worte auch nicht gern von Noru selbst. Ringo war jemand, der sich selbst lobte; sie hatte sich während ihrer Zeit als Missing-Nin schon oft selbst in den Himmel komplimentiert und über den grünen Klee hinaus mit ihren Fähigkeiten angegeben - überall natürlich auf überlegene, kühle und professionelle Art und Weise.
Wie sich jemand seiner eigenen Person gegenüber so herabwürdigend verhalten konnte, war der Sarutobi unbegreiflich. Vielleicht war das eine Form von Ehrlichkeit, die sie einfach nicht verstand, so dachte sie bei sich, und die man nur erreichen konnte, wenn man über das gewöhnliche Maß aller Ehrlichkeit hinausgeschossen war. Noru war nicht durchgehend ehrlich, das sagte er selbst. Offenbar aber hatte er von zeit zu Zeit das regelrechte Verlangen, genau das zu sein. Mehr als viele andere ehrlich zu sich selbst waren. Ringo würde ihrem Spiegelbild eins reindreschen, würde es etwas wie "verlogene Schlange" zu ihr sagen.
Noru nahm die Hand nun wieder weg, und nach einem kleinen Ehrlichkeitsversprechen verschränkte er sie zusammen mit der anderen Hand hinter de Kopf. Aus Verwirrung über das weibliche Geschlecht. Nun ja, kein großes Kunststück, nen Kerl zu verwirren. "Ihr Frauen seid manchmal ganz schön kompliziert und schwer zu verstehen. Wieso denkst du das? Wieso denkst du, dass ich es vielleicht mehr wert bin, beachtet zu werden?"
Lass das mal meine Sorge sein. Bäm. Bratpfannen-Rhetorik. Die mochte Ringo am liebsten.
Was als nächstes kam, war zweifelsohne nicht Norus liebstes Thema, soviel konnte Ringo allein an der unmittelbaren Reaktion auf ihre Frage erkennen. Wobei sie zwar höchst aufmerksam die Ohren spitzte, aber keineswegs erschrocken war ob Norus unvermittelt anderem Verhaltens. Irgendwie verordnete sie es sogar als Punktsieg, den Uchiha aus seiner Wohlfühl-Zone des Lächelns geholt zu haben. Wenn auch durch ziemlich drastische Mittel, denn scheinbar war dieser Vater wohl wirklich etwas wie ein schwarzer Fleck in Norus Vergangenheit. Zu Tode gekommen als Verräter durch den eigenen Bruder. Das war hart. Im Anbetrachte, dass es sich hierbei um ausgerechnet diesen Clan handelte, fast schon Ironie des Schicksals.
Dein Clan verstieß deinen Bruder für diese Tat? Hm. Das finde ich seltsam... aber gut, Uchiha sind ja immer etwas eigenwillig, wie man so hört. Seelenruhig holte Ringo eine kleine Thermos-Kanne hervor, schraubte sie auf und füllte dampfenden Kaffee in den Deckel. Mehr auf den Clan bedacht als auf das Dorf... so sagt man zumindest... Objektiv betrachtet wußte Ringo nur wenig über den Uchiha-Clan, sah man von dessen neiderregenden Augenkünsten ab. Und dem Getratsche.
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