Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Der Trainingsplatz

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Yamanaka Epona
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BeitragThema: Der Trainingsplatz   Do Aug 02, 2012 9:20 am

das Eingangsposting lautete :

Auf einer weiten Grünfläche, umsäumt von dichtem Wald und Buschwerk, stehen drei Klötze aus Holz. Atme die Nostalgie - und schwitze!
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Jun 24, 2015 11:03 pm

Tjaaaaa, mal wieder trainieren. Wer hätte das gedacht? Ganz bestimmt nicht Toko, er hatte heute noch gar nicht gedacht. Stattdessen hatte er sich damit begnügt, im Halbschlaf durch die Gegend zu Torkeln und unschuldige Sträucher über den Haufen zu rennen. Aber damit war jetzt Schluss! Sensei Ashitaka zeigte allen jungen Genin, was Disziplin bedeute, und sein Team war ein regelrechter Ausbund an Disziplin. Kampfgestählt, eiserner Durchhaltewille und die Bereitschaft zu gnadenloser Selbstgeißelung zeichneten die abgehärteten Genin hier aus!
Geräuschvoll zog Toko die Nase hoch. Muss das sein? nörgelte er und pulte mit dem Fuß in einem Erdloch herum. Normalerweise hätte Korra es sich nicht nehmen lassen, es auf Bewohner zu untersuchen, aber sie stand treu zu Toko und unterstrich seine Müdigkeit, indem sie sich elegant von seinem Kopf auf den Erdboden plumpsen ließ. Dort blieb sie liegen wie ein schlaffer Sack Kartoffeln und fälschte ein geräuschvolles Schnarchen. Auf gehts schnauzte der Co-Sensei die beiden Drückeberger an. Hmpf!

Wenig später hingen alle am Ast wie reufe Früchte. Korra an den Hinterbeine abwärts, Toko schaukelte wie ein Orang-Utan hin und her. Maaaaan, das ist doch voll lahm! Oder, Iyona? Machen wir denn sonst noch was? Natürlich werden wir dabei nicht dumpf hängen wie die Pflaumen, sondern uns auf die nächste Etappe vorbereiten. Sprechen wir also über eure Stärken.
Nennt uns euren eurer Meinung nach stärksten Angriff. Vorweg seie gesagt: Ihn werden wir im Laufe dieses Vormittags trainieren. Wählt entsprechend.
Hm... Nachdenklich schaukelte der Junge von Links nach Rechts, Korra tat es ihm gleich. Meine stärkste Attacke ist auf jeden Fall Gatsuga. Also unsere, meine ich. Wenn wir zusammen angreifen kann uns Nichts stoppen. Dann hauen wir Alles in Stücke! Korra kläffte zustimmend. Gespannt blickte Toko zu Iyona herüber. Und du? Eine Riesenseifenblase oder So? Sensei Ashitaka, was ist ihre stärkste Attacke? Können sie überhaupt kämpfen? So richtig hatte er ihn ja noch nie kämpfen sehen. Vielleicht ein Schrei der die Gegner in Furcht erstarren lässt?
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Sa Aug 29, 2015 1:19 pm

Sie hingen nun also allesamt gemeinsam am Baum und dachten darüber nach, was ihre stärksten Angriffe waren? Eigentlich verband Iyona solch egoistischen Fragen nicht damit, dass sie am Baum hing. Die Tradition war normalerweise netter. Man spielte dabei Spiele wie Ich-sehe-was-was-du-nicht-siehst oder Tic Tac Toe in der Luft ohne irgendwas aufzuzeichnen. Meistens verlor Iyona bei dem letzten Spiel, weil sie immer versuchte ihre Kreise in die Senkrechte zu quetschen anstatt es mal anders zu versuchen oder dem Gegner den Weg abzuschneiden. So entschied sie sich, während Toko sich kurz beschwerend äußerte, für das erste Spiel mit sich selbst. "Ich sehe was ...", flüsterte sie und legte wie ein Denker den Finger ans Kinn. Sie entdeckte zunächst neben dem morgengrauenden Himmel und langsam einkehrenden Farben nichts vor sich. Na gut, und dass ihre Perspektive falsch herum war. Ob ihre persönliche Perspektive auf das Leben es auch war, war diskutabel, doch nicht in diesem Augenblick. Dann dort! Schwarz. Das war das, was sie sah. Eine Krähe, die ihren Schlafbaum verließ, um auf ihre tägliche Reise aufzubrechen. Aus den Gedanken wurde sie dann gerissen, als die Krähe einen Ruf ausstieß, im gleichen Atemzug fragte Toko ernsthaft Ashitaka, ob er kämpfen konnte. Das fand sie schon witzig. Mit hoch gezogenen Mundwinkel linste sie den Weißhaarigen an. Er verstand sehr wohl das Grinsen, das ihr Gesicht gerade schmückte. So hoffte sie zumindest.
Einen Augenblick später verschwand es aber wieder und Iyona verschränkte die Arme. Sie überlegte nochmal. Im Grunde genommen hatte sie keine Attacke, worin sich ihre Stärke bündelte. Sie hatte mehrere Attacken, die in einer Kette ein mieses Ergebnis für einen mittleren Gegner herbeiführen konnten, aber ein großes Bumm hatte sie doch nicht oder? Schweigend starrte sie für einen Moment auf ihren Bauch. Da war doch bestimmt etwas. Wovon sie nur nichts wusste. Was noch nie ans Tageslicht getreten war, sonst hätte Akio kein so enormes Siegel benötigt und man hätte nicht die zwei Uzumaki ihrer Familie abkommandiert, um sie bei Bedarf zu überwachen. Iyona wusste ja sogar, dass Ashitaka sie in schwerer Not beschwören konnte. Ihr größter Angriff war ihr Bijuu. Nichts, worauf sie im Endeffekt stolz war. Die Rothaarige brauchte ein wenig lange für eine Antwort. Sie seufzte entschieden. "Eine stärkste Attacke habe ich nicht. Nichts, was so verheerend ist wie Gatsuga oder so. Mein Gôken ist das Stärkste, was ich im Repertoire habe, aber es ist ein Stil. Eine starke Gôken-Attacke habe ich noch nicht gelernt." Sie schielte in Ashitakas Richtung, ob der sie gleich wieder schelten wollte oder von irgendwo ein verbaler Seitenhieb drohte, weil sie die Frage indiskret beantwortet hatte. Aber eine ehrliche Antwort wollte sie darauf nicht geben. Insgeheim wussten sie doch alle, worin die gefährliche Stärke ihres Spektrums bestand.
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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Sa Aug 29, 2015 6:59 pm

Kurz darauf hingen sie alle an den unteren Ästen. Selbst Korra und - ohne Knurren - auch Iyona, wenn auch kopfüber. Toko gab sich lebhaft, antwortete prompt und hob seine Zerstörungskräfte - wie auch die seines hündischen Begleiters - hervor.
Gatsuga also, entgegnete Ashitaka, nicht im Mindesten überrascht. Warum hätte ers auch sein sollen. Gerade die Ge-Nin verfügten meist über wenig mehr als ihre Clankünste, denn die Hidden waren eine starke Angelegenheit. Sie früh zu lehren und perfektionieren zu lassen, war eine gute und alte Tradition in den berühmten Familien Konohas.
Toko klapperte fröhlich auch die übrigen Mitglieder ab; von Iyona zu Ashitaka. Die Uzumaki überlegte noch und kam nicht zum Antworten, als die Aufmerksamkeit des Inuzuka wie ein hoppelndes Kaninchen rasch zum nächsten weiterhoppste.
"Sensei Ashitaka, was ist ihre stärkste Attacke? Vielleicht ein Schrei der die Gegner in Furcht erstarren lässt?"
Ashitaka erwog eine Antwort, doch Inotachi war schneller.
Schreien kann er wohl, teilte der Yamanaka mit, Seine wahre Macht aber liegt vielmehr hinter dieser Sonnenbrille, die er nie abnimmt. Der Co-Sensei pendelte mehr als nötig, einfach so zum Spaß. Nichtmals nachts!
Ashitaka blickte milde verstimmt. Tachi-san, welche Schoten verbreitest du wieder?
Na, die einzig wahre Anekdote von damals, als ich noch Ge-Nin war, Ashi-sensei. Aaaber gut, ich lese die Zeichen der Zeit und spare es mir auf. Seine Augen funkelten fast herausfordernd. Wenn Ihr mir mal wieder die Nachtwache überlasst. Nun ja, da war eben noch eine Meldung. Iyona-chan, sag was zu deinem besten Trick.
Iyona jedoch hatte keinen "besten Trick" in diesem Sinne, sondern verwies schlicht aufs Gouken. Sie schielte dabei in Ashitakas Richtung, als gäbe es von dort aus eine Schelte für die ungenaue Antwort.
Der Sensei jedoch nahm diese Antwort schlicht hin. Ein sehr nahkampforientiertes Team haben wir, stellte er schlicht fest.
Spaßig, pflichtete Inotachi bei, Dan wirds wohl klar sein, auf was unsere Missionen hinauslaufen, hm?
Naja. Ashitaka löste eine Hand vom Ast und winkte ab. Wir werden sehen. Er nickte in Tokos Richtung. Nach dieser Übung geht es also ans Gatsuga. Und für Iyona ans Gouken.
Vorher aber gehts noch drum, wer länger hängt, nicht?
Sicherlich.
Na denn. Inotachi griente den Ge-Nin zu. Und griff plötzlich an, indem er sich kraft seiner Arme in eine stärkere Pendelbewegung brachte, die Füße hob und damit nach Ashitaka trat! Der Jo-Nin spannte jedoch gleichfalls die Arme an - zuvor hatte er den Ast wieder mit beiden Händen gepackt -, bewegte sich nach hinten weg und entging dem Doppeltritt. Inotachi schwang unverrichteter Dinge wieder zurück, wobei er rief: Los, Kids, mitmachen! Nicht dumpf rumhängen wie die Pflaumen!
Offenbar gehörte dies wirklich mit zum Spiel, denn Ashitaka unterband dieses Verhalten in keinster Weise.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Sep 09, 2015 10:04 pm

Na toll. Drei fragen später war Toko genau so schlau wie vorher. Er wusste nur, dass Iyona ein Gouken beherrschte und Ashitaka irgendetwas mit seiner Sonnenbrille anstellen konnte. Explodierte sie wenn er sie warf? Oder kamen Laseraugen zum Vorschein, wenn er sie abnahm? Nein, das wäre doch zu albern. Oder etwa nicht...?
Mann, ich wette mit so einer Sonnenbrille würden wir auch gleich stärker aussehen! Was meinst du, Korra? Korra kläffte zustimmend. Okay, dann ist die Sache ja geritzt! Wieder ein zustimmendes Kläffen. Gleich nach dem Training würden die Beiden etwas für ihren Style tun! Aber vorher galt es... Hey! Inotachi hatte sich offenbar schlecht im Griff, er fing an zu zucken und klatschte einmal mit Schmackes gegen Toko, der hinter dem wendigen Ashitaka als Ziel übrig geblieben war. Pass doch... achso. Los, Kids, mitmachen! Nicht dumpf rumhängen wie die Pflaumen! Na gut. Er wollte es, er würde es kriegen. Und los ging es! Mit schmackes flutschte der Junge nach Rechts, zurück in Richtung Inotachi. Er war sicher, dass Ashitaka ihm sogleich wieder aus dem Weg baumeln würde, aber er zielte vorsichtshalber ein wenig um ihn herum, um auch wirklich Inotachi zu treffen. Warum? Weil der angefangen hatte! Korra zielte derweil in die entgegengesetzte Richtung und versuchte Iyona einen Kopfstoß zu verpassen. Das war gar nicht so einfach, ihr Körper war etwas kürzer als die Arme der Genin. Aber Korra wäre nicht Korra wenn sie sich davon abschrecken lassen würde! Und so begann ein Kampf bis aufs Blut, keiner der Beiden würde aufgeben und keine würde aufhören bevor auch der letzte Gegner vom Baum gefallen war!
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Sep 09, 2015 10:42 pm

Toko mit Sonnenbrille. So eine wie Ashitaka würde er bestimmt nicht tragen. War es außerdem nicht ein Privileg der Aburame? Jeder von denen schützte ihre Augen. Aus welchem Grund auch immer. Vielleicht hatten sie Sichtprobleme, weil sie so eine enge Bindung zu ihren Insekten hatten und die hatten Facettenaugen. Wurden sie auf Dauer vielleicht blind? Oder schielten sie? Wirklich Zeit darüber nachzudenken hatte die kleine Genin allerdings nicht. Ashitaka ging überraschenderweise nicht tadelnd darauf ein, dass sie kein Jutsu genannt hatte, sondern richtete sie darauf ab, dass sie Gôken-Training erwartete. Aber das bekam sie doch Zuhause von ihrem Vater. Wie viel konnte diese Vogelscheuche ihr denn bitte zeigen? Sie hatte gesehen, dass er mit Chakra umgehen konnte. Das hieß, dass er bestimmt Ninjutsu beherrschte. Fûton hatte er ja, glaubte sie. Aber keine großen Muskeln. Wer sollte sie bitte in Gôken trainieren? Inotachi als Trainingspuppe?
Pflaumen! Stichwort. Dort stellte sie fest, dass sie mal wieder alles anders machte als die Anwesenden. Die Jungs hingen mit den Händen am Baum hinab, Iyona hatte die Beine um den Ast gelegt und war verkehrt herum. Welch ein taktischer Fehler! Die anderen fingen an zu schwingen und sich gegenseitig das Hängen schwer zu machen. Bei Ashitaka sah das total einfach aus. Als hätte er sogar die Augen zugehabt. Dann ging der Angriff auf Toko über. In dem Zeitfenster bemühte Iyona sich ihre Bauchmuskeln anzuspannen und sich nach oben zu drehen, sodass sie mit ihren Beinen loslassen und die Hände zum Hängen nehmen konnte. Dann musste man auch nicht auf den erfolgreich unbeschriebenen Aspekt der Schwerkraft eingehen, dass ihr Kleid sich in die andere Richtung gedreht hatte. Es war doch angenehmer, wenn kein Blut in den Kopf floss. Gerade fertig, da setzte die Spürnase zum Gegenangriff an. Zielte zwar nicht auf seine Kollegin, aber da gab es ja noch den weißen Hund. Eigentlich dachte Iyona, dass sie keine Angst davor haben musste, wenn eine Fellkugel gegen sie stieß. War wahrscheinlich wie ein kleiner Tennisball, aber Korra zielte auf ihren Kopf. Unverschämt! Da konnten Pfoten, mit Krallen auch noch, die sich ins zarte Gesichtsfleisch bohrten, unangenehm sein. Sehr unangenehm. Dass sie loslassen musste, um sich ihr Näschen zu halten. Sie dachte doch nicht daran das zuzulassen! "Ich bin keine Pflaume!", schnauzte sie, um sich zu motivieren. Mit einer Hand ließ das Mädchen los und drehte sich um sich selbst, also Seitenwechsel um 180 Grad und somit auch einen halben Meter in eine andere Richtung. Zusätzlich blieb sie an dem einen Arm hängen, um sich schmal zu machen. So musste Korra einfach vorbei fliegen, weil Iyona sich aus ihrer Flugachse gedreht hatte. Daraufhin spannte sie, ein wenig, um anzugeben, die Muskeln an und holte mit den Beinen Schwung. Nun half auch wieder zu zweite Hand. Die Rothaarige machte eine Rolle um ihren Ast und ließ sich dann nach oben wegfliegen um zwei Meter höher im Baum einen schmalen Ast zu ergreifen. Oh, war sie hoch und erhaben! Richtung Toko streckte sie die Zunge raus und winkte spielerisch. "Kannst du das auch, Toko-kun?"
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Sarutobi Ashitaka

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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Sa Sep 19, 2015 12:52 pm

Und es begann ein fröhliches Treten und Schwingen und Springen, während der Fußboden metaphorisch zu Lava wurde. Inotachis erster Angriff gegen Ashitaka ging fehl, doch ersatzweise klatschte er stattdessen gegen Toko. Dieser jedoch war weit davon entfernt, vom Baum zu fallen, und fügte sich mit hündischer Treue ins Spiel. Er griff selbst an, rasierte dabei scharf an Ashitaka vorbei - der Sensei drehte sich sehr energiesparend ein wenig zur Seite, um den Ge-Nin durchzulassen. Dies begleitete er mit der Feststellung: Kommt was.
Krieg es! Inotachi agierte erheblich enthusiastischer, fing den ankommenden Toko mit den Füßen ab. Leitete sogar Chakra in seine Fußsohlen, als wolle er den Baumlauf anwenden, und pappte sich damit an dem Ge-Nin fest. Hab es!
Derweil hatte Iyona sich wipfelwärts geschwungen, wobei sie Korra elegant ausgewichen war. Nun thronte sie in ihrer Höhe und nutzte dies auch gleich aus.
"Kannst du das auch, Toko-kun?"
Ashitaka schaute hin. Kann er, antwortete der Sarutobi für den Ge-Nin. Tachi.
Jo!
Gib es.
Geb es. Inotachi hielt Toko weiterhin mit dem Chakrafilm an den Fußsohlen fest. Nun nutzte er diesen Zusammenhalt aus, um den Inuzuka taktisch zu platzieren. Kick es!
Ashitaka holte Schwung, rotierte ebenfalls einmal um den Ast, streckte die Füße aus. Ließ sie unter Toko aufwärts rasen. Hopp! Zu seiner Ehrenrettung seie gesagt, dass er Toko nicht mit Hacke, sondern technikversiert mit dem Spann traf, ihn auch eher in die Höhe schubste als wirklich bolzte. Ganz so hart und schmerzhaft würde es also möglicherweise nicht werden...
Inotachi ließ gleichzeitig natürlich los. Jahu!
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Sep 30, 2015 10:59 pm

Mit majestätischer Eleganz wich Iyona Korra aus. Dann machte sie eine Rolle und verzog sich in höhere Gefilde. Korras Affenschwung verpuffte ins Leere, wie ein Gummiseil schlackerte sie zurück baumelte hin und her. Ein zweiter Anlauf, sie schwang und biss und wälzte sich um ihren Ast herum, doch nun war Niemand mehr in ihrer Nähe, den sie mit einer Körperlänge überhaupt erreichen konnte. Frustriert ließ die Hündin sich herabhängen wie ein Sack Wasser. So ein blödes Spiel. Die Inuzuka gab ein lautes Katzenmaunzen von sich, ein geradezu obszöner Ausdruck den selbst ihr sonst begriffsfaules Team verstehen sollte.
Toko erging es nicht besser. Mit Vollschwung und Elan sauste er auf Inotachi zu und Uff! wurde von dessen Füßen in den Schwitzkasten genommen. Entschlossen, den Ast nicht loszulassen, klammerte er sich mit den Händen weiter obenan - und wurde in die Länge gezogen wie ein Kaugummi. Inotachi freilich hätte jetzt nur einen Schuh ausziehen müssen, um Toko den Rest zu geben. Von derart unfairen Methoden sah er aber glücklicherweise ab. Stattdessen verpasste er Toko einen Schubs mit der Schuhspitze - kann man jemanden auch einen Knuff mit einem Katana geben? - und katapultierte ihn elegant hinauf zu Iyona. Huoooooaaah! Wortgewandt wie eh und je raste der Inuzuka auf die gelenkige Inotachi zu und glich dabei mehr einem Schlagball als einem Shinobi. Korra schaute dem Treiben interessiert zu. Wenn sie sich nicht irrte, war sie jetzt zumindest die letzte Genin, die noch am Ast hing. Hieß das, sie hatte gewonnen? Oder kam jetzt der Showdown mit den anderen Beiden? Die Luft knisterte. Die Spannung mit Händen zu greifen!
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Fr Feb 12, 2016 3:29 pm

cf: Gefängnis von Ihai

Irgendwo dort drüben fielen Blätter und Ge-Nin gleichermaßen von den Bäumen. Es muss wohl Herbst geworden sein. War Daizen gar nicht aufgefallen in Ihai no kuni, dort fiel schließlich das ganze Jahr hindurch nur Asche wie Schnee.
Wann immer er das Dorf verließ, passierte etwas Schlimmes.
Auch wenn er im Dorf blieb, passierte etwas Schlimmes.
Irgendwer rannte weg oder kam wieder, wurde entführt oder flippte aus. Leute kamen zu Schaden und landeten im Krankenhaus wegen Dingen, die für das Dorf nicht als Missionen zählten - man bekam folglich nicht einmal eine Geldsumme für die getane Arbeit, man bekam nur verschlissene Arbeitskräfte zurück.
Daizen Kato stieß wuchtig die geballte Faust ins Holz eines Übungspfahls. Wieder, und wieder, und wieder, und wieder... Shinobi umstanden ihn. Genauer gesagt, zwei Ge-Nin des Clans Senju. Die Kleinen waren zuständig dafür, dass dem Hokage die Pfähle nicht ausgingen, und so waren sie schwer damit beschäftigt, die beschädigten Stämme gegen frisches Holz auszutauschen. Es war Schweißarbeit für sie.
Nun also wieder Akari.
Und Ringo lag im Krankenhaus.
Wie er es hasste. Wie er sie hasste. Die Jinchuuriki. Nichts als Ärger, nichts als Ärger, nichts als Ärger, immer wieder und wieder und wieder!
Der neue Klotz hielt nicht einmal einen einzigen Schlag lang aus.
Schneller, ihr kleinen Rübenzieher! Das war keine Art, wie man mit halbwüchsigen Angehörigen eines angesehenen Clans sprach, und später würde Daizen sich dafür auch entschuldigen. Aber eben erst... später.
Erneut also Suche.
Und auch noch Tenzou.
Gerade der. Die Mädels, sie waren Gören. Die waren halt so. Akari, wußte der Geier, welcher Esel sie wohl ritt. Ringo, scheinbar viel zu weich gespült von ihrer Rückkehr und freundlichen Wiederaufnahme in ihren Clan und deswegen viel zu unaufmerksam gewesen? So zumindest wirkten die ersten Berichte.
Es war doch alles zum Holzhacken.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   So März 13, 2016 8:58 pm

Timeskip von einem Tag und tbc von Trainingsplatz II

Mehr unfreiwillig als Alles Andere schleppte sich Kazumi regelrecht zu ihrem nun eher unfreiwillig gewähltem Ziel. Naja, was hieß hier gewähltes Ziel? Noriko hatte ihr Gesicht heute wortwörtlich als Kratzbaum missbraucht und sie mit der herrlichen Nachricht geweckt, dass das heutige Ziel die Entschuldigung gegenüber des Kagen war, was Kazumi natürlich nicht freudig hingenommen hatte. Sie hatte zwar sowohl Mai, als auch Ai und Ryuuko versprochen, dieses Problem aus der Welt zu schaffen, aber sie hätte nicht gedacht, dass das ausgerechnet heute sein musste, einen Tag, nachdem sie ein interessantes Training begonnen hatte. Wie sooft am heutigen Tag entwich der Blonden dein lautes und frustriertes Seufzen, was natürlich sofort murrend kommentiert wurde. Seufz doch nicht so rum, Nya~ du hattest schon lang und oft genug Zeit, dir heute die Seele aus dem Leib zu Seufzen, nya~, murrte das Kätzchen auf ihrem blonden Schopf. Erst ließ Kazumi seufzend den Kopf hängen, eh sie ihre Partnerin im Nacken packte und sie grob von ihrem Kopf zerrte. Böse blickte Kazumi in die treuherzigen und nun auch fragenden Augen ihrer Katze. ich würde mir weniger einen zurecht seufzen, wenn ich diesen Mist schon längst hinter mir hätte! Wir dackeln schon die ganze Zeit seit Stunden durch ganz Konoha, um den ehrenwerten Hokage zu finden. Er ist nicht in seinem Büro, kein Schwein weiß, wo er sich aufhält und mal abgesehen davon, dass man auf den Straßen kaum jemanden sieht, den man kennt, bin ich es echt leid, das ganze Dorf abzugrasen, nur um eine Entschuldigung herauszuwürgen und sicherlich irgendeinen dummen Spruch zu bekommen, fuhr es der Natsu gleich heraus, eh sie genervt seufzte und Noriko wieder auf ihren Kopf setzte. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass ich Akari und Kaguya schon eine Ewigkeit nicht mehr zu Gesicht bekommen habe, ist es mir echt zuwider zu ihm zu dackeln, wie ein Köter hinter einem Knochen, fügte die Blonde knurrend noch hinzu, bis ihn eine deutliche Stimme aus ihrem leicht zickigem Gezehter herausriss. Abrupt blieb sie stehen und Noriko spitzte die Ohren. Letzter Versuch, großer Erfolg, nya~ Wie's scheint, haben wir ihn gefunden, schnurrte das weiße Kätzchen und wedelte zufrieden mit dem Schwanz. Sicherlich grinste sie innerlich, breit wie ein Honigkuchenpferd. Ach sag bloß. Das hab sogar ich gehört und das sogar ohne Ohren wie deine, meckerte sie leicht und verschränkte die Arme vor der Brust. Etwas überrascht von Kazumis unterkühlten Laune, legte ihre Vertraute den Kopf schief. du scheinst auf dem falschen Fuß aufgestanden zu sein, sag bloß dich hat jemand unsanft geweckt, schnurrte sie und bekam von Kazumi lediglich ein grummeln. Auf einmal wand sich Kazumi um und ging den Weg zurück, was Noriko durchaus verwirrte. Nya? Was soll das werden, nya? So kurz vorm Ziel? Knurrend blickte Kazumi zu ihrer Katze auf. Man hört regelrecht, wie angefressen Daizen ist. Mir egal warum. Ich bin doch nicht bekloppt und stelle mich ihm sofort freiwillig als Dreschflegel zur Verfügung, knurrte sie beleidigt. Aber jetzt haben wir ihn endlich mal gefunden. Außerdem sitzt auf deinem Kopf ein ultrasüßes Tierchen, das sehr leiden würde, wenn ihre Partnerin als Dreschflegel missbraucht wird!, antwortete das Kätzchen ernst, woraufhin Kazumi nur grinsend den Kopf schütteln konnte. Ich wusste gar nicht, dass Isamu auf meinem Schädel sitzt, meinte sie provozierend und vernahm daraufhin wie erwartet das saure Knurren. Ja, Noriko konnte die Füchse, ihre Kuchiyose, nicht ausstehen. Leise seufzend gab sich Kazumi geschlagen. Lande ich im Krankenhaus mach ich dich fertig. Ich hab ohnehin noch Muskelkater von Ryuukos Training gestern. Da brauche ich nicht noch blaue Flecken oder gebrochene Knochen., meinte sie beleidigt eh sie in die Höhle des Löwen ging. Hai, Hai~, war das Einzige was Noriko noch dazu sagte.
In Sichtweite angekommen, sah Kazumi wie Daizen einige viele Holzpfähle malträtierte und zu Kleinholz verarbeitete. Insgeheim wünschte sich Kazumi gerade an das andere Ende von Konoha, zurück in ihr Bett. Eine kleine Weile stand Kazumi da, an einen Baum gelehnt und hoffte insgeheim, dass sich keine Situation bat, den Kage anzusprechen. In ihren Augen stand gerade auf Daizens Stirn sowas wie 'Ansprechen und stören auf eigene Gefahr'. So herrschte eine Weile Stille, bis auf das Bersten des Holzes und dem erschöpften Schnaufen der Ge-Nin, die dafür sorgten, dass Daizens Vorrat an zu verprügelndem Holz nicht ausging. Das war vielleicht auch eine Art training. So lässt ein Kage seine Wut aus?, bracht Noriko die Stille und natürlich war die Katze in dem Moment so laut, dass selbst Daizen und die Beiden anderen anwesenden, das nur schwer überhören konnten. Kazumi selbst zuckte dadurch stark zusammen und zischte Noriko sauer an. Noch lauter gings wohl nicht oder was? Doch eigentlich schon, willst du mal hören? Danke nein, kein Interesse, nicht nötig, grummelte sie, eh sie sich vom Baum abstieß und einige Schritte auf die drei Anwesenden zuging. In gebührendem Sicherheitsabstand blieb die Blonde stehen und neigte leicht den Kopf und verbeugte sich etwas. Verzeihen Sie die Störung, Hokage-sama., sagte sie lediglich, eh sie sich langsam wieder aufrichtete. Sie wollte nicht unbedingt mehr sagen als nötig. Vollquatschen wollte sie ihn nicht. Ein Wort zu viel und sie fürchtete, sie würde zu einem dieser Holzpfähle werden.
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Di März 22, 2016 5:17 pm

Noch drei Pfähle, dann gehe ich zurück an die Arbeit. Daizen nahm sich ein wenig mehr Zeit für jeden Schlag. Holte weiter aus, ließ die entsprechende Schulter ganz bewusst etwas mehr kreisen. Das erleichterte die Ge-Nin zunächst, die glaubten, damit würde sich das holzverschleißende Tempo insgesamt verringern. Sie irrten, denn als die Faust nun vorstieß wie eine Ramme, zerlegte es den Stamm wie ein vermodertes Festungstor beim ersten Hieb. Das Holz flog in Fetzen und Splittern auseinander.
Noch einen.
Noch drei Pfähle, dann gehe ich zurück an die Arbeit. Ausholen, gemütlich. Zuschlagen, sattes Krachen.
Noch einen.
Noch drei Pfähle, dann gehe ich zurück an die Arbeit. Ausholen, geruhsam. Zuschlagen, bellendes Krachen.
Noch einen.
Noch drei Pfähle, dann gehe ich zurück an die Arbeit. Ausholen, voller Genuss. Zuschlagen, blaffendes Krachen.
Noch einen.
So hätte es noch endlos weitergehen können, obgleich sich die Büroarbeit auf dem kagelichen Schreibtisch stapelte. Nichts ging über ein Abschotten vom Papierkram, ein Ausblenden der ermüdenden Anführer-Pflichten. Daizen Kato mochte nichts mehr hören von der Ehre seines Postens. In den hässlichsten Momenten der letzten Monate hätte er diese "Ehre" am liebsten auf die Schultern eines bedauernswerten Nachfolgers geworfen, einen Glückwunsch gegrunzt und wäre seines Weges gegangen. Fort, fort, fort! Nach Ihaigakure in die Aschewüste vielleicht, nach Ho no kuni in die Stadt der Freibeuter, irgendwohin. Er wollte wieder wandern gehen, sich keine Gedanken mehr machen über Bijuu und Jinchuuriki und obskure Kekkei genkai und noch viel seltsamere Geheimorganisationen und all die schrägen Bewohner des Dorfes Konohagakure!
Doch wenn er auch fern des Büros war, so spürte ihn die Schrägheit des Dorfes trotzdem auf. Ein helles Stimmchen miaute, und ein letztes Mal zerschellte ein Pfahl an den mit Hornhaut überwucherten Knöcheln des Kage.
Ah?, grollte er, starrte suchend um sich, während Kazumi ihr Kätzchen dafür maßregelte, sie zur Aktivität zu zwingen.
Daizen nahm sie aus den Augenwinkeln wahr, ein wenig wie ein verschnupfter Elefantenbulle eine junge Löwin, die ihm einmal zu oft in die Ohren gebrüllt hatte.
"Verzeihen Sie die Störung, Hokage-sama."
Noch mehr Grollen, als Daizen sich bedächtig zu ihr umdrehte. Er schüttelte die Hände, Arme, Schultern aus und dehnte die Finger, indem er sie gegen seine Schläfen stemmte und durch kurzes Rucken knacken ließ.
Passt schon. Er zögerte sekundenkurz, die formelle Begrüßungsgestik auszulassen, denn immerhin stand ihm nun Kazumi gegenüber. Doch angesichts dessen, dass selbst die junge Kunoichi heute dem Alter Respekt zollte, sollte er den alten Höflichkeits-Riten keinen Dämpfer verpassen. Also verbeugte er sich ebenfalls, wenn auch - wie es sich für den Ranghöheren gehörte - nicht so tief.
Was möchtest du?, fragte er, betrachtete seine Hand-Außenflächen kritisch und zog mit den Zähnen einen Splitter heraus, den er ins Gras spuckte. Eine Nachricht von Mai? Irgendetwas Neues über Akari oder Tenzou Hokusai?
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Di März 22, 2016 7:50 pm

Etwas überrascht war Kazumi schon ein wenig. Sie hätte sonst was für eine Begrüßung erwartet, aber nicht die, die sie soeben von ihrem Kagen bekommen hatte. Er hatte sie ja auch mehr oder minder etwas warten lassen. Sie wusste nicht, ob er ihre Anwesenheit schon vorher bemerkt hatte oder erst, als die Katze ihre Stimme nicht zügeln konnte. Sie vermutete irgendwie dass er sie im Normalfall schon längst bemerkt hätte, aber scheinbar war er durch das Holzstämme verprügeln so abgelenkt gewesen und hatte sich so in seinem scheinbaren Anti-Aggressionstraining festgefahren, dass er Vieles um sich herum einfach ausgeblendet hatte. Sie konnte es irgendwie verstehen. Sie hatte an Mai schon gesehen gehabt, wie fertig einen so ein Amt machen konnte. Da erging es Daizen sicherlich nicht anders. Aber es brachte ihr nichts, sich darüber Gedanken zu machen. Oft genug hatte sie mit ihm schon in Kontakt gestanden und mehr als einmal war sie ihm dumm gekommen und hatte es gerade so geschafft, dass Daizen sie nicht sofort wegsperrte. Was sie damals für ein Glück gehabt hatte, bewunderte sie zweifelhafterweise heute noch immer, auch wenn sie jetzt, wo Ai ihr unschön ins Gewissen geredet hatte, deutliche Probleme mit dieser erinnerung hatte und sich dementsprechend nur noch äußerst ungerne daran erinnerte. Ihre neue Bekanntschaft und sicherlich auch neue Therapeutin hatte es leider Gottes echt geschafft ihr ein schlechtes Gewissen einzureden, was sich nur noch dadurch verstärkte, dass sie dann auch noch mit Mai gesprochen hatte und dass sie untereinander Alles klären konnten. Beziehungsweise hatten sich Mutter und Tochter wieder angenähert, nachdem sich die Blonde so zurückgezogen hatte, dass man denken könnte, sie hätte nie so etwas wie eine Familie oder Freunde besessen.
Als Daizen auf ihre Anwesenheit reagierte, riss sich Kazumi zusammen. Sie versuchte auf das grollende Geräusch ihres Gegenübers nicht unbedingt genervt zu seufzen oder noch unpassenderweise die Augen zu verdrehen. Um einen eventuellen abwertenden oder abschätzenden Blick auszuweichen, verbeugte sich Kazumi nach ihrer Entschuldigung und zur Begrüßung schnell, wobei ihre Katze beinah von ihrer Schulter geflogen wäre. Als ihr Kage verkündete, dass die, von Kazumi genannte, Störung nicht weiter schlimm war, richtete sie sich auf und blickte zu dem über zwei Meter großen Kerl auf. Sie musste damit kämpfen, ihre Arme nicht vor der Brust zu verschränken. Es würde aussehen wie eine Trotzhaltung, aber sie stand so gerne da und für sie war es so ein angenehmer Stand. Stattdessen, um ihre Arme nicht dumm neben dem Körper baumeln zu lassen, verschränkte sie diese hinter ihrem Rücken, während sie den weiteren Worten des Älteren lauschte.
Er erkundigte sich, was sie wollte doch bevor Kazumi darauf einging, sprach Daizen ein Thema an, dass die Natsu aufhorchen ließ.Neues? Über Akari? Ähm...Nein… ich bin seit Wochen nur spärlich Zuhause gewesen. Ich hab immer im Wald trainiert und habe dementsprechend Akari nie zu Gesicht bekommen. Ich weiß nicht, was mit ihr ist, sagte sie etwas vorsichtig, da sie Daizen nicht mit unwichtigen Details langweilen wollte. Sie konnte froh sein, dass er normal, noch, auf sie reagierte und mit ihr sprach. Was ist denn passiert? Ich hab seit Wochen nur das eine Mal mit Mai gesprochen, Akari war nicht Zuhause., nuschelte sie etwas besorgt, schüttelte dann aber auch schnell den Kopf. Und von...Tenzou-san habe ich auch nichts gehört., sagte sie ehrlich bedauernd und seufzte kurz. Aber schnell verschwand auch diese minimale Trauer, dass sie nichts mitbekam, als sie eine viel zu bekannte Stimme, viel zu nah und laut an ihrem Ohr vernahm. Komm zum Punkt! Ich schleif dich nicht umsonst den ganzen Vormittag durch ganz Konoha, damit du den eigentlichen Grund deines Kommens totschweigst, knurrte die durchaus wenig erfreut klingende Katze und wie zur Bestätigung biss sie der Natsu auch noch alles andere als sanft ins Ohr. Knurrend packte Kazumi ihr geliebtes Tierchen im Nacken und hielt es eine Armlänge von sich weg um ihr Ohr erst mal zu betasten. So doll wie die Katze zugebissen hatte, hatte Kazumi das Gefühl sie hätte ihr das Ohr abgerissen. Schweig doch mal, autsch, nuschelte sie, eh sie wieder Daizen ihre volle Aufmerksamkeit schenkte. Letztendlich bin ich auf Mai's Bitten hier. Beziehungsweise auch auf Enma Ai's Rat und letztendlich aus eigenem Willen… Irgendwie..., nuschelte sie kleinlaut hintendran und seufzte schwer. Ich wollte mich entschuldigen. Ich hab mich falsch verhalten, Ihnen gegenüber und egal, in was für einer Situation ich gewesen war, es hat mein Verhalten nicht erlaubt und schon gar nicht gestattet. Ich bin ihnen ein schlechter Untergebener. Die Wogen kann ich nicht mit irgendwelchen Worten glätten und die Respektlosigkeit, die ich Ihnen gegenüber gezeigt habe, lässt sich auch nicht einfach so entschuldigen., sagte sie und seufzte kurz. Sie hatte bisher die ganze Zeit auf den Erdboden gestarrt, auf die zertümmerten Holzüberreste oder auf Daizens Füße aber höher kam sie mit ihrem Blick kaum. Erst als sie kurz seufzend den Kopf in den Nacken gelegt hatte, traute sie sich ihm ins Gesicht zu blicken. Deswegen bin ich eigentlich hier. Es tut mir schrecklich leid, sagte sie, während sie schnell ihren Oberkörper nach vorn beugte und sich erneut verbeugte.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Sa März 26, 2016 3:05 pm

Fettnäpfchen. Ein Sumpf aus Fettnäpfchen. Dies ging Daizen durch den Kopf, während er mürrisch dastand und so unbedacht Vermutungen über Kazumis Hiersein aufgestellt hatte. Die Kunoichi war also gar nicht im Bilde, was Akari betraf? Es ist, als wollte ich unbedingt schlechte Nachrichten überbringen.
Er würde die Nachfrage ignorieren. Er war Vorgesetzter, er durfte das und würde damit durchkommen... oder? Was dachte er bloß. Erstens war sein Gegenüber Fudo Kazumi, zweitens war er ein Pechvogel.
Ich versuche es trotzdem, entschied er innerlich. Machte sein Gesicht zu einer Maske unerschütterlichen Steins, zu einem Spiegel des erhabenen Kage-Reliefs, in dessen Reihen seine Visage inzwischen eingearbeitet worden war. Er würde dies hier durchstehen, ohne ein weiteres Mal... Schluss jetzt. Je öfter ich es beschwöre, umso härter trifft es mich.
Derweil befasste sich Kazumi mit ihrer Katze. Oder die Katze mit ihr. Daizen sah das Geschehen und wurde einmal mehr daran erinnert, dass zwei Köpfe offenbar besser waren als einer. Irgendwie schienen Shinobi, die mit einem eng verbundenen Partner unterwegs waren, besser auf Schiene zu sein als Einzelgänger. Er hatte dies schon oft bei den Inuzuka gesehen, und hier schien es nicht anders. Die Katze befleißigte sich jedenfalls gerade als Einflüsterin, als wäre Kazumi eine Bühnenschauspielerin, die ihren Text vergessen hatte.
Was sie schließlich zu sagen hatte... überraschte.
So?, entgegnete Daizen mit minimalistischstem Aufwand, während sich seine buschigen Augenbrauen hoben. Dieses "So" ließ er für einen langen Moment in der Luft hängen.
Akzeptiert, sagte er dann, völlig unvermittelt und plötzlich. Sachlich. Ich nehme deine Entschuldigung an. Und lege ein Tuch des Schweigens über dein bisheriges Verhalten in meiner Gegenwart. Er vollführt eine vage Handbewegung, um diesen Ausspruch mit Gestik zu unterstreichen. Dann verschränkte er die Arme vor der massigen Brust, behielt Kazumi weiterhin genau im Auge. Der Blick war forschend und wachsam, als suche er nach verräterischen Regungen.
Ja, du hörst richtig. Mut zum Bitten um Verzeihung verdient es, erhört zu werden, und mir ist gerade nicht danach, dich zappeln zu lassen oder irgend so etwas. Wenngleich du es verdient hättest.
Schwamm drüber also, sagt man so gern. Arbeite mit mir, ich arbeite mit dir, und wir kommen miteinander aus.
Er hörte nun auf, zu starren, und gab etwas wie ein rumpeliges Lachen von sich. Hah. Du erstaunst. Mai und Ai haben dich angeschoben, aber dennoch hatte ich dies nicht erwartet. Er lachte nochmals. Haha! Das erstaunt mich mehr als alles andere, ehrlich gesagt! Hahaha!
Lachend drehte er sich um, schmetterte schwungvoll die Faust in den Übungspfahl und schickte das Ding auf eine weite, weite Reise bis zum andern Ende des Übungsplatzes.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Sa März 26, 2016 7:59 pm

Mit etwas skeptischen Blick musterte die Natsu den Älteren und legte ganz leicht den Kopf schief. Daizen sprach Akari an, erörterte aber nicht weiterhin, wie er auf einmal auf sie als Gesprächthema klang.Das brachte die Blonde leise zum Grummeln. Wie sie es hasste, irgendetwas ungewollt in Erfahrung zu bringen, ohne weitere Informationen zu bekommen. Es war ziemlich ätzend weiterhin im Dunkeln zu tappen. Aber sie würde auf jeden Fall nicht so bekloppt sein und Daizen weiterhin auf den Nerven herum zu trampeln. Sie hatte gesehen, was Daizen mit den Baumstämmen angestellt hatte. Ihr wäre es sicherlich nicht besser ergangen, wenn sie ihre Neugier voll ausgelebt hatte. Wahrscheinlich wäre es ihr durchaus schlimmer ergangen. Dann muss ich wohl Mai fragen, nuschelte sie lediglich kleinlaut zu sich selbst und strich sich etwas erschöpft durch die Haare. Sie musste sich wirklich zusammenreißen, dass sie ihre Frage nicht laut stellte.
Nachdem Noriko ihr noch mal den Kopf gewaschen hatte, ratterte kazumi mehr oder minder ihre Entschuldigung herunter. Na gut, nicht so wirklich. Sie redete zwar etwas schneller und auch etwas kleinlaut, aber sie redete so, dass Daizen sie ordentlich verstehen konnte. In ihren Augen schweifte sie auch viel zu dolle vom Thema ab. Aber letztendlich hoffte sie, dass Daizen sie mit ihrer Entschuldigung nicht ewig aufzog. Deutlich unsicher und teilweise etwas ängstlich blickte sie zu dem hochgewachsenen Hünen auf und wartete auf irgendeine Reaktion. Auf irgendeine Beleidigung vielleicht oder irgendeine Art Selbstbestätigung Daizens oder sonst irgendwas. Auch das erste Wort, das der Kage aussprach, klang nicht besonders erfolgversprechend. Unsicher blickte sie ihn an und innerhalb weniger Sekunden wurde ihr Unterkiefer schrecklich schwer. Entsetzt blickte sie ihn an und blinzelte ziemlich ungläubig. E-Ernsthaft?, fragte sie vorsichtshalber und deutlich ungläubig. Das war ja fast nicht zu fassen. Sie wäre überaus nachtragend, wenn sie an Daizens Stelle gewesen wäre.
Während seiner Erklärung schwieg die Natsu und lauschte dementsprechend eher seinen Worten, anstatt irgendetwas zu kommentieren. Sie nickte leicht, als Zeichen, dass sie verstanden hatte. Daizens Worte erfüllten sie teilweise doch ziemlich mit Freude, wobei sie sich zusammen reißen musste, um nicht breit loszugrinsen. Vielen Dank, Hokage-sama, meinte sie mit einer überaus erleichterten und glücklichen Stimmlage. Allerdings dachte sie wenig später schon wieder, sie hörte nicht richtig, als sie ihren Vorgesetzten auf einmal Lachen hörte. Diese Worte machten sie unheimlich stolz. Leicht lächelnd betrachtete sie den Kage, zuckte zwischenzeitlich kurz mal zusammen, als er euphorisch einen Übungspfahl ans andere Ende des Platzes schmetterte. Sie spürte regelrecht, wie Noriko sich auf ihrem Kopf kleiner machte, als sie ohnehin schon war. Wahrscheinlich machte sich Noriko gerade so klein, dass man denken könnte, Kazumi hätte Katzenohren…
Die Blonde kratzte sich etwas an der Schläfe und musterte den Anderen leicht lächelnd. Sie musste sich verkneifen, rot vor Verlegenheit anzulaufen. Danke… Wenn ich darf, seh ich das als Kompliment. Hat Ihr Tag jetzt wenigstens ein kleines Highlight?, fragte sie vorsichtig und blickte Daizen nun ziemlich besorgt an. Die Sache mit Akari und Tenzou-san scheint Ihnen ziemlich schwer im Magen zu liegen, oder?, fragte sie weiterhin mindestens genauso vorsichtig und versucht einfühlsam. Sie hatte keine Ahnung, was bei Akari und Tenzou schief lief, aber vielleicht konnte sie ihn überreden zu sprechen. Sie war zwar neugierig, aber unbedingt scharf darauf es zu erfahren, war sie nicht. Sie hoffte nur, dass Daizen ihr nicht den Kopf abriss und dass es ihm vielleicht half, zu wissen, dass er jemanden zum Reden hatte
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Sa Apr 09, 2016 4:03 pm

Highlight, grumpfte Daizen, noch immer mit vor Lachen rollender Stimme. Ja, wenigstens ein Kleines. Was aber auch herzlich nicht schwer ist! Ausholen, Zuschlagen, Wegschmettern. Weiter, ihr Kurzen! Dies ging an die kleinen Senjus. Was deine Entschuldigung nicht schmälern soll. Dafür braucht man Eier. Im übertragenen Sinne. Egal.
Der große Kerl wirkte generell, als habe sich seine Laune sanft gehoben. Nicht viel, aber doch ein wenig. Wie der Wasserspiegel eines Gartenteiches, nachdem man einen mittelgroßen Stein hineingerollt hatte, vielleicht.
Es war nicht so, dass Kazumis fortwährende Übellaunigkeit und knurriges Gehabe dem Kage besonders schwer auf der Seele gelegen hätte. Sie war nervig gewesen, und er hatte sich natürlich kümmern müssen... doch im Großen Puzzle war sie nur ein eher kleines Teil gewesen, das nicht ganz passte. Nicht ganz hatte passen wollen, bis gerade. Sofern sie es ernst meinte.
Gleichwohl. Alles mochte einen Tag gut werden lassen.
"Die Sache mit Akari und Tenzou-san scheint Ihnen ziemlich schwer im Magen zu liegen, oder?"
Daizen hielt wieder inne. Hnnng. Er knurrte, allerdings nur in Richtung frisch dem Boden entwachsenen Holzpfahls. Sage mir, die du schließlich auch damals bei der Versiegelung dabei warst: War es richtig, was wir taten?
Es lag auf der Hand, welche Versiegelung er meinte.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   So Apr 10, 2016 7:54 pm

cf: irgendwoher nach einem kurzen Timeskip

Mai kam die Straße entlang. Man hatte ihr gesagt wo der Hokage zu gegen war und sie wollte dringend mit ihm sprechen, außerdem war da auch noch Kazumi, oder eher Arisu, wie sie sie mittlerweile wieder nannte. Zwischen Mutter und Tochter hatte sich ein wenig das Band verändert, es war stärker geworden, und sie verstanden wieder einander, zumindest anfänglich. Von Arisus Gespräch mit Ai wusste Mai nichts und so schnell würde sie wohl auch nichts diesbezüglich erfahren.

Und so ging die ehemalige Hokage weiter und fand beide Personen und dann auch noch an einem Ort, das würde ja ein Spaß werden, wenn man diese ironische Aussage zumindest für bare Münze nahm. Mai schluckte kurz allen Ärger herunter und ging stolzen Schrittes voran und atmete noch einmal tief durch. Sie hatte so etwas und sie würde sich wohl auch nie daran gewöhnen. Sie war nun einmal nicht für solche Dinge geschaffen, da Mai ein sehr emotionaler Mensch war. Sie brauchte vielleicht mal wieder einen Termin bei der jungen Dame, die eig. im selben Altersschwung war wie Mai selbst, doch sie konnte sich tarnen, verbarg ihr Äußeres, und doch war sie so vertraut der ehemaligen Kage, dass sie ahnte, was bei ihr in ihrem Kopf vor sich ging. Es lag vor allem daran, dass sie die Akte der jungen Dame kannte.

Genug von Personen, die nicht anwesend waren und wieder zurück zu den beiden Anwesenden, zu Daizen, dem amtierenden Hokage und zu Arisu, der Tochter Fudo Mais. Sie war sich sicher, dass Arisu toben würde, und sicher sofort los wollte, doch es gab sicher auch noch viele andere Dinge zu besprechen, nicht wahr? Und was das alles war, würde sich zeigen.

Mai trat also auf die Beiden zu und zog ihren Schal ein wenig höher, so dass er ihr bis zur Nase reichte. Ihr war es ein wenig zuwider, doch wenn sie Beide gleich auf einen Fleck hatte, dann konnte sie mit Beiden gleiczeitig sprechen, oder nicht? Also trat sie nun auf Daizen zu und stellte sich hinter Arisu. sie lächelte freutlos und ihr Blick war ihr vor Kummer schwer. Sie sah den Hokage an und ihre Augen bebten.
Akari ist abgehauen, verzeiht, wenn ich sötre, doch es ist wichtig. Sie hat mich mit Schlafmittel ausgeknockt und ich habe auch die ANBU die sie überwochen sollte schlafend vorgefunden., sagte sie nun und blickte dne Hokage an. Er würde wohl als nächstes einen Suchtrupp losschicken, um auszukundschaften, wo sich die Fahenflüchtige befand. Anders konnte man Akari ja schon gar nicht mehr nennen, denn sie war sicher zu diesem Typen, diesem Ayioma.
Ich hege den Verdacht, dass sie zurück zu diesem Typen ist, diesem Ayioma, dem Träger des Hidens. Ich habe dir den Bericht über ihn vorgelegt, und auch meine Einschätzung seiner Fühigkeiten., sagte sie und legte eine Hand auf Arisus Schulter und zog diese bevor sie etwas sagen konnte in ihren Arm, sie drückte die Jüngere an sich, zwischen ihre Brüste, doll genug, in der Hoffnung, dass die Jüngere vielleicht ohnmächtig werden würde, aber das war nicht wirklich ihre Intention.
Sollte sie gefunden werden, möchte ich sie gerne zurückholen und ich würde sehr gerne zusammen mit Enma Ai zurückholen. Scheinbar verbindet die Beiden ein besonderes Band, ebenso wie Akari und Arisu., bat sie nun und sah den Hokage bittend an. Ihr rann eine Träne herunter, denn sie wusste, dass sie aktuell komplett Handlungsunfähig war.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   So Apr 10, 2016 9:11 pm

Der Job des Kage schien wirklich kein Einfacher zu sein. Das hatte Kazumi auch so nie gedacht. Immerhin hing sie damals immer an Mais Rockzipfel und von daher wusste sie genau, dass der Job eines Kage einerseits langweilig sein konnte und andererseits aber auch ziemlich anstrengend und nervenaufreibend. Manchmal, so empfand sie es, waren Menschen, die Kage werden wollten, wirklich einfach nur wahnsinnig. Sie würde sich niemals freiwillig diesen Job antun. Klar, wäre es schön und erfüllend, der mächtigste Shinobi des ganzen Dorfes zu sein, aber diese ganzen Katastrophen und schwerwiegende Entscheidungen die man als Kage zu treffen hatte, war wirklich alles Andere als ein einfaches Leben. Da war Kazumi doch lieber eine Schachfigur, die dem Kage diente. Sie würde niemals verantwortlich sein wollen, für ein gesamtes Dorf.
Aber letztendlich konnte Kazumi nicht wirklich einschätzen, wie die Situation gerade war. Also ob man sie als positiv bezeichnen konnte oder immer noch als ziemlich gedrückt ansehen musste. Gut, einerseits, hatte sie ihn zum Lachen bringen können, kurzzeitig, und ihn erstaunen können. Aber dennoch schien es viele, viele Dinge zu geben, die die Stimmung deutlich gen Boden zog. Sie wagte es kaum, weiter darüber nachzudenken, da sie nun eben auch nicht wusste, wie sie diese Situation bewerten sollte. Zumindest bestätigte er ihre Frage zu dem kleinen Highlight. Ja es war ein Kleines. Aber besser ein Kleines als gar keins. Allerdings schien ihr Kage eine seltsame Art zu haben, Freude auszudrücken. Denn erneut holte er aus und schleuderte einen weiteren Holfpfahl durch die Luft. Kazumi konnte es sich nicht verkneifen, anerkennend zu pfeifen und dem kleinen Stamm beim Fliegen zuzusehen.
Aber es war eben schnell wie Kazumi vermutete. Von einem Moment auf den Nächsten war das Lachen in seiner Stimme verschwunden und wich einem Knurren. Etwas besorgt blickte sie ihn an und legte danach den Kopf etwas schief. Mit seiner Frage hatte sie nicht wirklich gerechnet und dementsprechend brauchte sie einige Augenblicke um über seine Frage und seine Worte nachzudenken. Die Sache mit den Jinchuurikis und den Biju schien wirklich ein immer wieder kehrendes Problem und Sorgenthema zu sein. Sie wusste nicht, ob es auf diese Frage eine richtige Antwort gab. Letztendlich konnte sie ja nur mit dem antworten, was sie dachte. Sie seufzte leise. Es konnte hier nur um Akari gehen und um die Versiegelung des Einschwänzigen. Und das erinnerte sie wieder schmerzhaft an ihren ehemaligen Sensei. Seufzend rieb sie sich über die Augen. Sie wollte jetzt bloß nicht anfangen zu heulen. Sie wollte und sollte viel eher Daizen ernsthaft antworten. Ganz ehrlich. Ich weiß es nicht. Es gibt Tatsachen, die bestätigen, dass es richtig war und wieder rum gibt es Sachen, die durchaus fragwürdig sind., begann sie nachdenklich und blickte nachdenklich gen Himmel, beziehungsweise in norikos Gesicht, welches sich direkt über ihr befand und sie neugierig und fragend ansah. Scheinbar wollte sie auch wissen, was Kazumi zu antworten hatte. Mit der Versiegelung haben wir unter anderem die Menschen vor Unheil bewahrt. Bijus wollen nun mal ihre Freiheit, das verstehe ich. Uns Menschen würde es auch nicht passen, ständig eingepfercht zu sein. Aber ich weiß nicht, ob es etwas bringen würde, sich mit den Bijus anzufreunden und nach Lösungen zu suchen. Selbst wenn sie damit einverstanden wären, gibt es leider immer Menschen, die die Bijus nicht als lebendige Wesen betrachten, sondern einfach nur als Monster mit unheimlicher Macht, sagte sie seufzend und strich sich unsicher durch die Haare. Ich habe selbst gesehen, dass Bijus nicht unbedingt böse sein müssen. In einer Zeit, wo ich Kaori unnötig und kindisch verletzt habe, war der Ichibi da und hat sie beschützt mit seinem Sand. Und auch die Frau, die meinen Clan in Kirigakure beschützt wird von ihrem Biju beschützt und erhält viel Rat von diesem. Letztendlich wusste sie selbst nicht, was richtig war. Ob es nun besser war die Bijus wegzusperren und in Menschen zu versiegeln oder ob sie nun die freiheit verdienten. Es ist aber bestimmt so, dass die Bijus die Menschen genauso verachten, wie die Jinchuuriki meistens von Menschen verachtet werden. Bijus werden gefürchtet und immer als bösartige Monster behandelt. Ich bezweifel, dass es eine Lösung für dieses Problem gibt. Es ist sicherlich möglich, dass Biju und Jinchuuriki Freunde werden können. Das gab es oft genug. Aber leider leben die Menschen nicht ewig und somit wird jeder Biju verletzt, der mit einem Mensch Freundschaft schließt. Machte es überhaupt Sinn, was sie sich da für Gedanken machte? Beantwortete das überhaupt Daizens Frage? Im Großen und Ganzen denke ich schon, dass die Versiegelung vom Einschwänzigen richtig war. Er war zwar in einem ziemlich ungewohnten Gebiet, aber wäre er länger dort geblieben, wäre es möglich gewesen, dass er weitergereist wäre und irgendwann wären dann Menschen zu Schaden gekommen. Und wenn das nicht passiert wäre, dann hätten Menschen die Macht haben wollen. Es gab schon oft genug Shinobi, die die Bijus als Waffe gegen ein Dorf oder andere Menschen eingesetzt hatten., meinte sie nachdenklich und blickte Daizen an.Es ist wegen Akari, dass Ihr Euch solche Gedanken macht, kam es von ihr. Es war eine Feststellung anstatt eine Frage. Eine Frage wäre unnütz gewesen. Immerhin war die Versiegelung bei Akari die erste und einzige Versiegelung gewesen, bei der Kazumi anwesend war.
Sie war wirklich so in Gedanken versunken und versuchte dementsprechend ernst auf Daizens Frage zu antworten, dass sie gar nicht bemerkte, dass sich eine Dritte Person zu ihnen gesellte.
Erst, als sie eine viel zu Bekannte Stimme hinter sich vernahm. Zudem spürte sie die warme und starke Hand ihrer Mutter auf ihrer Schulter. Aber auch wenn sie sich erschreckt hatte, zuckte sie weder zusammen, noch kam ein Wort über ihre Lippen. Entsetzt und fast wie vollkommen geschockt starrte sie daizen an. Besser gesagt, sie sah in seine Richtung doch ihr Blick schien durch ihn hindurch zu gehen. Sie starrte einfach nur. Unfähig etwas zu sagen oder zu reagieren stand sie da, bis sie auf einmal umgedreht wurde und sich in einer viel zu warmen, viel zu festen und vor allem viel zu sauerstoffarmen Umarmung wieder zu finden. Mai presste sie an sich und kaum lagen die Arme der Älteren um der Natsu, erreichten Mais worte Kazumis Gehirn, wo diese Worte überhaupt erst einmal verarbeitet wurden. Sofort trieben sich Tränen in ihre Augenwinkel. Leise schluchzte sie auf, während sie sich an Mai festkrallte und sich etwas an sie drückte. Allerdings auch nicht lange. Denn schnell genug merkte sie, wie ihr langsam aber sicher die Luft ausging. Etwas panisch versuchte sich Kazumi aus der Umarmung zu lösen und an etwas Sauerstoff zu kommen. Wenn Mai sie nicht los lassen würde, müsste Kazumi sie wahrscheinlich erst einmal ordentlich beißen, woraufhin dann wahrscheinlich Mais Brust darunter leiden würde. Denn einfach aufgeben wollte sie wirklich nicht.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Apr 13, 2016 1:40 pm

Er hörte zu, ließ das Mädchen ausreden, urteilte weder durch Gestik noch Mimik. Es war eine Antwort, wie er sie schon des Öfteren gehört hatte - von Älteren und angeblich auch Weiseren als Kazumi Fudo. Es war die Gleiche. Egal, wen er fragte.
"Im Großen und Ganzen denke ich schon, dass die Versiegelung vom Einschwänzigen richtig war. Er war zwar in einem ziemlich ungewohnten Gebiet, aber wäre er länger dort geblieben, wäre es möglich gewesen, dass er weitergereist wäre und irgendwann wären dann Menschen zu Schaden gekommen. Und wenn das nicht passiert wäre, dann hätten Menschen die Macht haben wollen. Es gab schon oft genug Shinobi, die die Bijus als Waffe gegen ein Dorf oder andere Menschen eingesetzt hatten."
Bijuu fangen.
Man konnte sie stets nur fangen.
Oh, könnte man sie bloß... töten.
"Es ist wegen Akari, dass Ihr Euch solche Gedanken macht."
Daizen starrte über junge Kunoichi und junge Katze hinweg. Mai kam des Weges. Er ahnte Übles. Wegen wem auch sonst, erwiderte er grimmig. Über die andere Jinchuuriki musste er sich weniger den Kopf zerbrechen. Deren Siegel war stärker, der Bijuu hatte weniger Mitspracherecht.
Dann war Mai da.
Sagte, was sie zu sagen hatte.
Gleich mit dem ersten Satz.
Daizen stieß schwer die Luft aus. Es klang wie ein schwerer Blasebalg, der in einer Schmiede genutzt wurde, um die Flammen des Ofens auf Temperatur zu halten.
Wieder sie. Wieder dies. Wieder er.
Rasselndes Einatmen, neuerliches Ausstoßen der Luft.
Gewährt, sagte er lahm, matt. Schickt. Lasst Euch informieren. Holt sie.
Und dann würden sie das Dilemma beenden.
Daizen stand still und starr wie eine Statue vor einem Tempel, schüttelte den Kopf wie ein Bär, der zu früh aus dem Winterschlaf erwacht war, und seufzte.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Fr Apr 15, 2016 8:29 am

Mai lies schließlich die Jüngere los und lies ihre Hände sinken. Sie war traurig über das, was mit Akari passiert war. Sie wollte sich ihrer annehmen, sich um sie kümmern und doch, sie war einfach gegangen, der Liebe wegen. Sie wollte der Jüngeren ausreden, dass dieser Typ, Ayioma ihr nicht gut tun würde und doch war sie schließlich fort. Sie hatte sich gelöst und war als Vogel davon geflogen. Mai kämpfte mit sich selber ihre Tränen zu verbergen, wobei selbst wenn sie diesen freien Lauf lassen würde, würden sie verpuffen durch das Chakra, welches austrat und so blickte sie ihre verbleibende Tochter an. Sanft strich sie dieser über die Wange und legte ihren Kopf auf den von Arisu.

Damit habe ich nur noch dich, Arisu., flüsterte sie dieser zu. Wie viel Leid musste sie noch erleben, wie viel Leid musste sie noch erleiden? Sie wollte doch nur eine Familie haben, und diese Familie zerbrach kurz nach dem sie entstanden war. Sie hatte keinen Mann, sie hatte ihre Ziehtochter schon nicht mehr an ihrer Seite, weil von Kaguya und Kagura jede Spur fehlte, und nun auch noch Akari. Sie hatte noch ihre Mutter, doch wo sich dieser aufhielt wusste Mai wirklich nicht, immerhin kam und ging die Mutter der Feuergöttin wie sie wollte und Mai hatte jene seit einigen Monaten nicht mehr gesehen. Das letzte Mal, dass die beiden Damen sich sahen war als Mai nach Konoha zurückkam und das Dorf angriff. Sie konnte sich nicht ausmalen, wie es sich für ihre Mutter angefühlt haben musste ihre eigene Tochter zu töten, und doch konnte sie ihre Mutter verstehen, dass diese sich erst einmal von ihrer Tochter distanzierte.

Mai blickte dann Daizen an und nickte diesem zu. Sie lächelte ihn kurz traurig an.
Es gab noch etwas, was du mit mir besprechen wolltest, so wie ich gehört habe. Ich weiß nur nicht, ob es für Arisus Ohren bestimmt ist., sagte sie nun. Wie viel Leid ihre Herzen wohl noch bestehen mussten? Mai betrachtete den großen Mann vor sich und ging dann einen Schritt auf ihn zu, während sie noch einmal zu ihrer Tochter blickte und auf einen Baum deutete.
Warte dort bitte auf mich. Ich werde gleich bei dir sein., sagte sie nun und wartete darauf, dass Arisu fort ging. Sie hatte noch keine Ahnung, dass der Kyuubi sich im Besitz von Konoha befand, aber dieses Wissen würde sie sicher von dem großen Mann erhalten, immerhin war es doch dies, weshalb man nach ihr verlangte.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   So Apr 17, 2016 9:40 am

Das war wirklich bitter. Sehr wohl für alle Anwesenden. Kazumi, moralisch fast auf Hochtouren wegen der angenommenen Entschuldigung, bekam einen kräftigen Dämpfer. Daizen schien sogar durch Kazumis plötzliches Auftauchen und dem Gespräch etwas erheitert zu sein, kam dann allerdings während des Gesprächs auf ein negatives Thema mit Kazumi und kaum war Mai da und erzählte, was sie zu berichten hatte, wirkte es fast so, als würde Daizen noch mehr Holzpfähle malträtieren. Und zwar nicht nur so, dass sie am anderen Ende des Trainingsplatzes landeten, sondern am anderen Ende von Konoha. Und Mai? Mai schien schon von Anfang an durchaus traurig zu sein. Kein Wunder, immerhin musste sie die miese Nachricht überbringen. Mai drückte ihre letzte, scheinbar verbliebene Tochter fest an sich, wobei Kazumi dezent Angst hatte, dass Mai sie ersticken wollte. Aber nachdem sie leicht andeutete, dass sie keine Luft mehr bekam, entließ die Ältere sie aus der Umarmung. Mai ließ ihre Hände sinken und Kazumi blickte ebenso traurig zu Mai auf, wie diese gerade dreinblickte. Kazumi konnte nur ansatzweise erahnen, was Mai durch den Kopf ging und was sie sich für Vorwürfe machte. Sie schwiegen sich eine Weile an und während Mai noch ihren Gedanken nachhing, hob Kazumi ihren Arm und strich Mai sanft über die Wange und dabei lächelte sie Mai an. Es war ein Lächeln, das regelrecht voller Gefühle getränkt war. Trauer spiegelte sich in diesem wider. Aber auch leichte Zuversicht und Mitgefühl waren dabei zu erkennen. Vorsichtig und sanft strich sie über die Wange der Älteren und fuhr dabei auch sanft durch die Haare der ehemaligen Kage. Als Mai sich wieder rührte, strich sie ebenso Kazumi über die Wange und vergrub ihr Gesicht in Kazumis Haar.
Auch wenn die Situation traurig war, schloss sie entspannt die Augen und legte nochmal ihre Arme um Mai und kuschelte sich leicht an sie. Keine Sorge.Du wirst mich nicht verlieren, hauchte sie dieser zu und löste sich danach lächelnd von Mai. Keine Sorge. Ich hol Akari zurück. Und wenn ich ihr jeden Knochen in ihrem Körper brechen muss., meinte sie eigentlich viel zu zuversichtlich. Aber sollte sie jetzt vor Mai und Daizen anfangen zu flennen? Ich habe gewusst, dass Ayima nur ärger machen würde. Anfangs habe ich mir gar nicht ausgemalt, wie schlimm es werden würde, wenn Akari zu viel Kontakt zu ihm pflegen würde., meinte sie betrübt und seufzte kurz auf.
Während sie sich an Mai lehnte und die Augen geschlossen hatte, richtete Mai das Wort an Daizen. Sie wollten irgendwas besprechen, was für Kazumis Ohren sicher nicht bestimmt war. Fragend löste sie sich von ihr und blickte fragend zwischen Mai und Daizen hin und her. Mai löste sich und ging zu Daizen, deutete zuvor allerdings noch mal zu einem etwas entferntem Baum. Etwas entrüstet und enttäuscht schaute sie die Ältere an.Aber… Ernsthaft?, fragte sie unsicher. Verstehen konnte sie es irgendwie und irgendwie auch nicht. Immerhin war nicht Alles für ihre Ohren bestimmt aber dennoch hätte sie es nicht erwartet.
Seufzend, mit hängenden Schultern, entfernte sich Kazumi von den Beiden Erwachsenen und ging auf den Baum zu, den Mai gemeint hatte. Seufzend ließ sie sich an dem Baum nieder und setzte sich vor diesem auf den Boden. Dabei blickte sie zu Daizen und Mai. Noriko meldete sich zu Wort, während sie mit einer von Kazumis Haarsträhnen spielte. Du lässt dich ganz schön schnell abspeisen, meinte das Kätzchen grummelnd und blickte Kazumi dementsprechend streng an. Du bist zu naiv. Du hörst immer auf das, was dir gesagt wird. Du musst lernen mal eigenständig zu handeln., sagte sie belehrend und grummelte diese Worte zudem. Kazumi konnte nur seufzen. Hätte ich da stehen bleiben sollen? Oder soll ich meine Clantechniken dazu missbrauchen, um die Beiden zu belauschen?!, fragte sie etwas genervt, erntete von Noriko aber nur ein Kichern. Ach du lernst schnell! Blindes Vertrauen ist schön und gut. Aber dezentes Misstrauen ebenso. Es wird nicht auffallen, wenn du die Wartezeit nutzt und trainierst und zufällig deine Ohren schärfst und gaaaanz zufällig das Gespräch belauscht., schnurrte das Kätzchen zufrieden. Scheinbar bist du echt ein Teufelsbraten. Und du sollst mich auf meinen Clan vorbereiten? Da ist es ja ein Wunder, wenn ich nicht vollkommen paranoid werde
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Kato Daizen
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mi Apr 20, 2016 2:20 pm

Die Trauer von Mutter und Tochter ließ Daizen ungestört. Der Kage hatte auch aufgehört, nach weiteren Holzpfählen zu verlangen, und starrte eher sinnend vor sich hin. Seltsamerweise war die Situation kein solcher Scherbenhaufen wie zuvor... Es war einfach eine entgültige Sache. Ein Moment, den er inzwischen oft genug durchlebt hatte.
Die Bijuu waren ein Problem. Die Jinchuuriki waren ein Problem. Das ganze Prozedere war ein brodelnder Kessel. Die Bijuu waren wie Säure, die sich durch jeden Behälter fraß, mit dem man sie aufzufangen versuchte. Gleichsam konnte man, so ermahnte sich der Kage, sie jedoch auch nicht einfach zu Boden dampfen lassen. Sie würden sich durch die Erde fressen, durch Stein und Fels und Magma-Ströme und was zur Hölle noch alles dort unter ihren Füßen sein mochte.
Was tun? Was tun? Was tun?
Da wandte sich Mai wieder an ihn. "Es gab noch etwas, was du mit mir besprechen wolltest, so wie ich gehört habe. Ich weiß nur nicht, ob es für Arisus Ohren bestimmt ist."
Hmhm. Daizen war es eigentlich gleich... Kazumi hatte es bislang schließlich eh immer geschafft, alles Nötige irgendwie mitzukriegen, sofern es Akari oder Bijuu allgemein betraf. Das Mädchen hatte mit den letzten zwei Jinchuuriki des Ichibi zu tun gehabt, Fang-Aktionen erlebt und Ausbrüche überlebt. Er sagte jedoch nichts weiter, als Kazumi sich auf Mais Wunsch hin entfernte.
Er wartete, bis Kazumi außer Hörweite war. Außerhalb menschlicher Hörweite.
Das Bijuu-Thema ist ein wahrer Zeit- und Nervenfresser, stellte er grimmig fest. Wenn wir nicht langsam auf einen grünen Zweig kommen, dann... weiß ich es auch nicht! Er warf seine massigen Hände in die Höhe; diese Geste zeigte, dass es inzwischen ordentlich in ihm brodelte. Er verkniff es sich jedoch, zu schreien, sondern zischte die Worte eher.
Die Senju-Ge-Nin sollten schließlich definitiv nichts mitbekommen. Das Gärtner-Duo hockte abseits im Gras und spielte ein Spiel, bei dem es scheinbar darum ging, eine Ranke aus dem Boden wachsen zu lassen und mit ihr die Ranke des Gegners zu Boden zu drücken. Andererseits spielten sie gleichzeitig Schere-Stein-Papier, daher war ihr Tun wohl doch etwas komplizierter.
Stetig passiert irgendein Mist. Früher, da hielten Jinchuuriki von Kindesbeinen an durch bis ins Erwachsenenalter, doch derzeit brechen sie uns allesamt ein. Wir wählen schlecht, wir wählen entweder schlechte Siegel oder schlechte Leute, und jede schlechte Wahl kostet Leben. So geht es nicht weiter.
Wobei er auch nicht wußte, wie es sonst weitergehen sollte.
Der Kyuubi, enthüllte er unvermittelt, ist in Konoha.
Magische Worte. Der Neunschwänzige Fuchs war zurück.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Fr Apr 22, 2016 10:39 am

Mai betrachtete den Mann nüchtern und legte den KOpf zur Seite. Er beklagte sich über die Probleme mit den Jinchuriki, dies konnte sie verstehen, waren doch jene Jinchuriki es, die aktuell immer wieder für Aufsehen sorgen. Die Rotation dieser war erschreckend. Aktuell war der Ichibi in Akari eingebunden und doch ... nun wie sollte sie es sagen, die Fahnenflucht ihrer Tochter setzte ihr zu und so nickte sie nur. Sie seufzte auch kurz und gedehnt, ehe sie noch einmal in die Richtung Kazumis schaute, nur um dieser zu verdeutlichen, dass sie nicht lauschen sollte und Mai sie im Auge haben würde. Natürlich würde die Jüngere lauschen, das war so sicher wie das Amen in der Kirche und doch... sie wandte sich wieder dem großen Mann zu, denn er sagte etwas, was Mai aufhorchen lies.

Der Kyuubi?, widderhollte sie die Worte. Sie waren wie ein Hall in Mais Kopf und so schüttelte sie kurz den Kopf, nur um dann wieder zu ihm zu schauen.
Ich nehme an, das Gefäß in dem er sich befindet ist aktuell gut versiegelt. Jedoch, soweit ich mich erinnere wird eine Versiegelung in Gefäß ihn nicht lange bannen können, es bedarf eines starken Siegels und eines Wirtes..., sie brach ab und sah den Hühenn vor sich an. Er stand dort, wie der Fels in der Brandung und Mai überlegte, was sollte sie nun nur sagen? Scheinbar erhoffte sich der aktuelle Hokage von ihr einem Rat und den sollte er bekommen. Sie hob die Hand und zeigte hinter sich mit dem Daumen, in die Richtung ind er sich Kazumi befindet.
Wenn es darum gehen sollte einen geeigneten Jinchuriki zu finden, würde ich sie vorschlagen. Sie hat im Gegensatz zu Akari einen starken Willen, niemanden außerhalb des Dorfes, der sie uns enteißen würde und ist wahrscheinlich sogar dickköpfig genug um den Versuchungen stand zu halten. Darüber hinaus ist sie noch recht jung und ... sie hat einen Willen des Feuers in sich, welcher stärker lodert als bei vielen Anderen. Sie ist der Aufgabe gewachsen., gab Mai nun zu Protokoll und sah Daizen forschend an.

Sie wusste, dass Daizen und Arisu nicht wirklich viel für einander übrig hatten, doch Kazumi war die beste Wahl, das wusste Mai, in ihrem Herzen und in ihrem Verstand. Sie hoffte damit aber auch ihre letzte, verbleibende Tochter zu binden, genauer an Konoha, denn durch den Kyuubi no Yoko würden Reisen nach Kirigakure schwer werden, wenn nicht sogar unmöglich. Ihr Clan musste umziehen, wenn sie Arisu als Clanoberhaupt haben wollten. Es war selbstsüchtig, dass sie sie binden wollte, um Kazumi nicht auch noch so zu verlieren wie sie es bei Akari getan hatte und eben deshalb blickte sie in Arisus Richtung und lächelte sanft.
Um einem Bijû zu widerstehen braucht es keine großen Techniken, es braucht keinen starken Körper. Was es aber braucht ist das Herz und der Wille. Beides bringt Arisu mit sich, in beidem können viele sie nur beneiden. Ich bin mir sicher, dass sie es schaffen wird. Anders als Akari hat Arisu einen sehr starken Willen, der kaum in seinen Grundfesten erschüttert werden kann. Sie wird auch anders als Akari, welche die Freiheit liebt dem Dorf treu bleiben., sagte sie und sah Daizen über ihre Schulter hinweg an. Sie wandte sich ihm langsam wieder zu.
Ich denke, dass zwar eine Symbiose mit einem Jüngeren besser wäre für die Entwicklung, das Zusammenspiel zwischen Wirt und Bijû, doch die Zeit drängt und während eine Person in einem fortgeschrittenen Alter über die nötige emotionale Stabilität verfügt, kann es bei einem Kind passieren, dass eben dies dazu führen, dass der mentale Mantel bricht und das Kind zerstört. Einen Bijû zu implantieren ist eine heikle Sache, ich weiß. Du musstest es schon mehrmals veranlassen, doch die Frage ist, warum aktauell die Stabilität immer wieder briciht. Der Ichibi ist nicht ausgebrochen, was für die zumindest mentale Stabilität von Akari spricht und sie als Wirtin so weit hervorhebt, doch ihre Fahnenflucht gefällt mir ganz und gar nicht. Bei Arisu wird es anders laufen. Darauf hast du, wenn du es veranlassen solltset mein Wort, Daizen. Ich werde nicht zulassen, dass ich noch eine Tochter verliere, so wie Kaguya, so wie Akari, und eben deshalb möchte ich dich bitten, solltest du die Wahl für Arisu treffen, nutze einen Teil meines Chakras für das Siegel, so dass ich in höchster Not als Wächter fungieren kann., schlug sie nun vor. Sie hatte davon gehört. Man legte einen Teil seiner Lebensenergie in das Siegel und konnte dadurch ein Siegel erneuern.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Fr Apr 22, 2016 12:02 pm

Tu es. Tu es. Tu es. Tu es. Tu es.  Du sollst es tun~~~~~, schnurrte ihr ein, leider viel zu lautes, Stimmchen ins Ohr. Dieses sadistische Vieh. Loooos~ Das merkt kei-RUHE JETZT , unterbrach die Natsu fauchend ihren Katzenpartner und zog sie am Nacken von ihrer Schulter runter. Sofort wurde sie von großen, schwarzen und unschuldig dreinblickenden Augen angesehen. Du bist schlechter Einfluss! Von wegen, die werden es nicht bemerken! Ich weiß ja nicht, ob du’s weißt aber vor mir stehen zwei Kage. Beziehungsweise der Kage und seine Vorgängerin. Die sind nicht blöd und nicht umsonst die stärksten Ninja des Dorfes. Die merken sofort, dass ich lausche. Weder will ich grün und blau geschlagen werden, noch will ich am lebendigen Leibe verbrennen!, knurrte Kazumi, während sie Noriko losließ und sah, wie diese, sanft auf ihren Pfoten landete und sich das Fell sauber leckte. Ich verstehe deine Zweifel. Ich höre jedes einzelne Wort. Entweder erzähle ich es dir, was sie sagen, ob du willst oder nicht oder du hörst es selbst. Irrte sich Kazumi oder hörte sie ein deutliches Knurren in der Stimme ihres pelzigen Partners. Mit verengten Augen blickte sie zu der Anderen herunter und seufzte schwer. Du bist grausam. Das kann man als Verrat des Dorfes ansehen, wenn ich lausche. Es gibt Sachen, die gehen mich als Chunin nun wirklich nichts an. , versuchte sie es etwas unsicher, denn leider ahnte sie schon, womit Noriko kontern würde. Und Akari? Deine große Schwester? Geht dich ihre Sache etwa auch nichts an? Verdammt, zum Himmel nochmal. Das war das Dämliche, wenn man einen Partner hatte, der einfach zu viel wusste. Doch und ich hab schon gesagt- dass du ihr jeden Knochen brechen wirst um sie Heim zu bringen. Hai, hai. Die Geschichte kommt mir schrecklich bekannt vor, nya~, meinte Noriko gelangweilt. Und er hat es auch nicht geschafft. Zumindest nicht sofort. Willst du Akari auch drei Jahre hinterherrennen?, knurrte das Kätzchen deutlich aggressive. Wahrscheinlich besonders wegen KAzumis fragenden Blick. Sag mir nicht du bist ein wenig aggressiv? Wie kommst du überhaupt zu diesem Vergleich? Und vor allem, was meinst du?, fragte Kazumi deutlich verwirrt. Was die Blonde ja nicht wusste, war ja, dass Noriko schon die ganze Zeit lauschte und dementsprechend auch wusste, dass die beiden Erwachsenen über den Kyuubi sprachen. Provozierend wurde Kazumi angegrinst. Zumindest so wie Katzen eben grinsen konnten. Ich bin nur ungerne eine Spielverderberin. Aber ich schweige. Du wirst verstehen, was ich meine, wenn du zuhörst, was Mai auf Daizens Problem antworten wird, schnurrte Noriko und kletterte mit diesen Worten auf den Baum, an dem Kazumi lehnte und legte sich dort auf einen breiten Ast. Sofort schloss sie die Augen und ließ Kazumi somit auf eine gewisse Art alleine im Regen stehen.
Etwas haderte sie mit sich, seufzte dann allerdings, während sie an dem Baum herunterrutschte und die Augen schloss. Während sie sich auf die Geräusche ihrer Umgebung konzentrierte, merkte sie gar nicht, dass Noriko ihre Augen öffnete und wissend zu der Blonden heruntersah und grinste. Beziehungsweise zufrieden drein schaute. Der Kyuubi? , hörte sie Mais Stimme in ihrem Kopf, fast so, als würde ihre Mutter direkt neben ihr stehen. Oh Gott! Wollte sie das wirklich allen Ernstes hören? Mai würde ihr den Kopf abreißen und sie jämmerlich verkohlen, wenn sie das wissen würde! Und sie wird es mitkriegen! Dann war die Entschuldigung an Daizen vollkommen umsonst gewesen! Sie würde sterben! Und das nur weil sie so verdammt neugierig war. Sie öffnete etwas unsicher die Augen und blickte zu Mai und Daizen. Dabei sah sie, wie Mai mit dem Finger nach hinten deutete. Also in die Richtung, in der Kazumi saß. Ungläubig starrte sie Mai Löcher in den Rücken. Sie nahm Mais Worte wahr, als würde sie an der Konservation teil nehmen, als würde Mai diese Worte an Daizen richten, während Kazumi an ihrer Seite stand. Sie fühlte sich dezent wie in Watte gepackt und nahm die Worte nur dumpf war. Sie hörte jedes Einzelne viel zu deutlich. Nur realisierte sie es nicht.
Sie wusste nicht, was sie davon halten sollte. Auf einmal nahm sie neben sich eine Bewegung wahr. Eigentlich war sie sehr leise. Nur durch ihr Jutsu hörte Kazumi deutlich besser, sodass sie sich dezent erschreckt hatte. Fragend blickte sie zu Noriko, welche allerdings stur zu Mai und Daizen sah. Die Natsu tat es ihr gleich und je mehr sie MAis Stimme in ihrem Kopf hörte umso fester biss sie sich auf ihre Unterlippe. Sie musste sich zusammenreißen um nicht sofort in Tränen auszubrechen und hilflos zu heulen. Einerseits und größtenteils hörte sie in Mai’s Worten nur Anerkennung und Vertrauen wieder. Und eben wirkliches Lob. Immerhin hatte sie Daizen direkt gesagt, was sie zu der Jinchuuriki-Auswahl bei zu tragen hatte. Sie lauschte die ganze Zeit und versuchte sich zusammen zu reißen. Dabei hatte sie nie den Blick von Mai abgewandt. Allerdings blieb ihr regelrecht das Herz stehen, als sie von Mai plötzlich eine Bewegung bemerkte. Und zwar drehte sie sich zu ihrer Tochter um. ZUm Glück nicht lange, nur für einen Augenblick. Aber dennoch, MAi war nicht blöd, sie würde doch bemerken, dass ihre Tochter grade so drein schaute, als wäre sie beim Klauen erwischt worden. Während sie versuchte sich zu beruhigen und zusammen zu reißen, biss sie sich so fest auf die Unterlippe, dass sie sich eben diese aufbiss. Und wäre das nicht schlimm genug, begann sie nun wirklich zu weinen. Schluchzend trieben sich ihre Tränen in Kazumis Augen und um diese scheinbar zu verstecken, zog sie ihre Beine an den Körper und bettete ihren Kopf auf ihren Knien. Schniefend schloss sie ihre Arme um ihre Knie und zog ihre Beine somit noch näher an ihren Körper. Mit ernstem Blick drehte Noriko ihren Kopf zu ihrem ziemlich aufgelösten Partner. Was denkst du? Verstehst du, worauf ich hinaus wollte. Und weißt du nun, was auf dich zukommt. Was fühlst du?, fragte sie ernst und teils desinteressiert, als wüsste sie schon längst, was KAzumi sagen würde. Versuch gar nicht erst meine Therapeutin zu spielen. Du bist mies. Zumal du weißt, was ich sagen werde. Ich fühle mich geehrt, was Mai über mich denkt und das sie sagt, ich sei stark genug, um diese Aufgabe gerecht zu werden…, begann sie verweint und mit gedämpfter Stimme. Aber, wie gesagt. Es ist eine Aufgabe. Damit fesseln sie mich ans Dorf und ich habe keine Chance zu meinem Clan zu können., zweifelte sie etwas und wurde dementsprechend mit einem Schnauben kommentiert. Pfft… Vor allem es ist ein Fuchs. Hätten die nicht den Nibi einfangen und dir andrehen können. Ausgerechnet der Fuchs, knurrte sie, was Kazumi, in ihren leichten Zweifeln zum LAchen brachte. Auch wenn ihr noch zum Heulen zumute war. Du und dein Hass gegenüber Füchsen. Das ist deine einzige Sorge…, sagte sie immer noch leicht freudlos lachend. Ich kann mir zwar sicher sein, dass ich mit Mai’s Unterstützung rechnen kann… aber es wird ein Leben im Käfig, beendete Noriko und Kazumi legte seufzend den Kopf in den Nacken. Mag sein. Aber hey, das liegt in Hokage-samas Entscheidung. Und nur weil ich mich einmal bei ihm entschuldigt habe, bedeutet es nicht, dass er mir das gleiche Vertrauen entgegen bringt, wie Mai. Wenn er nein sagt, hab ich mir umsonst Gedanken gemacht. versuchte sie optimistisch zu kontern, was von Noriko ebenfalls sofort zurück geworfen wurde. …und wenn er zustimmt…?
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   So Apr 24, 2016 1:58 pm

Kurzum, noch einmal ein Versuch für Haus Fudo. Daizen starrte Mai zunächst interessiert, dann irritiert an. Unglaube erschien auf seinem Gesicht, die Züge erstarrten förmlich vor Unwillen. Er wollte schon zu einem herzhaften Fluch ansetzen, um seiner spontanen Meinung zu diesem Vorschlag freien Lauf zu lassen wie ein brechender Deich einer Springflut. Doch Mai hatte entweder auf eine solche Gelegenheit gelauert, oder all die Argumente, die sie im nächsten Moment schon auf ihn abfeuerte, kamen aus der tiefsten Reinheit ihrer Seele. Soll heißen, sie glaubte wirklich, was sie sagte.
Bei Mai Fudo war das sogar recht glaubhaft.
Er wollte sie nun gern wegspülen. Gerade gefielen ihm Meeres-Metaphern. Er stellte sich viel, viel Wasser vor, passend für Mai. Doch die Freundin des Feuers warf Sandsack um Sandsack auf den blöden Damm, Argument um Argument, als wisse sie ganz genau, was für einen Kampf sie ausfechten durfte. Starke Entschlusskraft, angemessen für eine ehemalige Kage. Sie sah die Chance, und wenige Sekunden später arbeitete sie sich bereits darauf zu.
"... Ich werde nicht zulassen, dass ich noch eine Tochter verliere, so wie Kaguya, so wie Akari, und eben deshalb möchte ich dich bitten, solltest du die Wahl für Arisu treffen, nutze einen Teil meines Chakras für das Siegel, so dass ich in höchster Not als Wächter fungieren kann."
Das interessierte ihn nicht. Noch nicht. Einzelheiten waren gerade alles andere als wichtig, es ging ums Generelle.
Weiterhin starrte er sie an, und erst, als ihm bewusst wurde, dass sie schon seit einigen Augenblicken schwieg, realisierte er überhaupt, dass er nun reden konnte.
... So. Das war nicht die Art von Ansturm, den er hatte unternehmen wollen. Erneut also... willst du dich in das Unterfangen stürzen, eine Jinchuuriki unter deinem Dach zu haben?
Ich sollte sie anblaffen, ging es ihm durch den Kopf. Sie ist zu weich. Das Dilemma mit Akari zeigt es. War es je effektiv, Mai als Wächterin von Jinchuuriki zu verwenden?
Andererseits war diese Denkweise nicht ganz fair. Dass Mai Akari als Tochter bezeichnete, war nur eine sentimentale Sache, keine Wirklichkeit. Mai hatte Akari nicht erzogen, so wie sie Kazumi nicht erzogen hatte. Beide Mädchen waren von gänzlich anderer Persönlichkeit.
Warum willst du dir das erneut antun, murmelte er kopfschüttelnd, fasste sich dann jedoch und straffte den Rücken.
Du behauptest, Kazumi hätte keinen Grund, Konoha zu verlassen. Er ließ den Zweifel hörbar aus seiner Stimme triefen. Das muss sie beweisen. Soweit ich weiß, hat sie Verwandte in Kirigakure. Überzeuge mich davon, warum sie nicht plötzlich ihre Siebensachen packt und dorthin geht. Wir reden hier über Kyuubi, Mai. Er betonte es. Kyuubi. Praktisch eine Art Schatz und Symbol des Dorfes Konohagakure, welches so lang fort gewesen war.
Ich bin es recht satt, beschworen zu werden, Dinge vom Fleck weg zu glauben, bloß weil man sie sagt. Überzeugt mich, dass Kazumi keine Bande zu Kirigakure hat. Wie, ist mir egal, nur tut es überzeugend.
Das gefiel ihm. Er wußte nicht, was er erwarten konnte. In einer wirklich finsteren und grausamen Geschichte mochte man Kazumi nun ausschicken, einen Kiri kaltblütig zu töten. Aber das wäre wohl wirklich... zu scharf gepfeffert. Er ließ es eben einfach offen. Er musste sich nichts einfallen lassen. Nur bewerten, was andere sich einfallen ließen.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   So Apr 24, 2016 3:54 pm

Mai betrachtete Daizen kurz und seufzte dann. Er wollte also einen Beweis haben, doch welchen konnten sie erbringen, so dass er überzeugt war. Sie seufzte kurz und blickte seine Augen forschend an. Er hatte Zweifel, und das ganz Massive. Mai konnte das verstehen, hätte sie doch nicht anders reagiert. Ihr Blick glitt kurz über die Schulter hin zu Arisu, ehe sie wieder den Hünen anschaute.
Ich tue es mir an, weil das die einzige Möglichkeit ist dem Dorf Stabilität und Sicherheit zu geben. Jinchuriki waren schon immer als Waffen angesehen und doch ... nein, ich tue es mir nicht aus diesem Grund an. Es wäre die offizielle Antwort, jene die der Logik folgen sollte und nicht meinem Herzen entspringt. Warum ich es mir antue ist, weil ich überzeugt bin, dass Arisu es schaffen kann und wird. Sie wird mich nicht enttäsuchen., sagte sie nun und blickte ihn dann an. Der Gesichtsausdruck von Mai änderte sich. Sie war nicht mehr ruhig, nicht mehr emotional, wie vorher, sondern es zeigte einen kurzen Moment das, was sie mal war, ein extrem starkes Pokerface, mit kühlem Blick und sie nickte ihm zu.
Du möchtest einen Beweis. Den kannst du gerne haben. Ich werde ihn dir danach entsprechend vorlegen, damit du ihn beweisen kannst. Und sollte es sein, und ich einen Krieg mit Kiri anfangen muss um Arisu dort loseisen zu können, du wirst deinen Beweis bekommen., sagte Mai und wandte sich von Daizen ab. Ihr Schal wehte im Wind und sie setzte sich in Bewegung. Sie zeigte ihm nicht mehr ihr Gesicht. Es gab für Mai nur 2 Möglichkeiten um zu zeigen, das sie keine Bande mehr nach Kiri hat. Entweder muss der Clan umziehen oder der Clan würde von der Landkarte getilgt werden.

Um Mai herum baute sich eine unheimliche Aura auf, eine Aura, welche man nicht wirklich sehen konnte, und die kein Jutsu war. Es war eher eine Empfindung, eine Erscheinung, denn Mai trat mit dieser machtvollen Aura auf und ging auf Airsu hinzu. Sie ballte die Hand zur Faust und da die Vögel schon einen großen Bogen um Mai gemacht haben würde Noriko sicher auch so einiges zu spüren bekommen und wer weiß, vielleicht würde sie sogar Angst vor Mai haben.

Mai trat vor ihre Tochter und deren Katze, wobei sie Letztere gekonnt ignorierte. Sie blickte ihre Tochter an. Sie sah von oben her auf diese hernieder und ihr Blick wirkte kalt.
Folge mir. Wir werden ein wenig Weiter hinten den weiteren Verlauf besprechen., sagte sie und jedem normalen Menschen würde bei Mais Worten, die so kühl erschienen wie bei einem Eisberg einen Schauer bekommen, der über den Rücken wandert. Nein, sie würde dieses Mal nicht scheitern. Sie würde den Test schaffen und zusammen mit Arisu ein neues Kapitel anfangen. Anders als bei Akari hatte Mai großen Einfluss auf die Entwicklung von Kazumi genommen und eben das würde sich nun langsam zeigen und bewahrheiten, so wie zeigen wie groß der Einfluß Mais auf Arisu war.
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BeitragThema: Re: Der Trainingsplatz   Mo Apr 25, 2016 8:25 pm

Kazumi hatte gerade das Gefühl, sie verhielt sich wie ein kleines Kind. Relativ hatte sich die Blonde die Hände auf die Ohren gelegt, in der geteilten Hoffnung, nichts mehr von Daizens und Mais Gespräch zu hören. Sie bereute es unheimlich, dass sie auf ihre tierische Partnerin gehört und dementsprechend die beiden Älteren belauscht hatte. Auch wenn sich ihre Hände fest auf ihre Ohren pressten, so vernahm sie doch jedes Wort, was die Anderen miteinander austauschten. Leider wollte die Natsu ihre Technik nicht auflösen. Sie hatte Angst, etwas wichtiges zu verpassen. Selbst wenn es sie nichts anging, es ging doch letztendlich um ihre Person, oder nicht? Aber sie war ehrlich mit sich selbst. Selbst wenn sie ihre Kunst gelöst hätte, hätte sich Noriko davon nicht beirren lassen. Sie hätte ein Spiel daraus gemacht. Jeder Satz würde anfangen: Mai sagt, Daizen sagt. Sie würde den beiden Menschen wortwörtlich nachsprechen und Kazumi somit schildern, was gesagt wurde. Sie steckte sowieso schon in der Klemme und die Schuld auf Noriko schieben, wollte die Jüngere wirklich nicht. Wahrscheinlich hätte das das Kätzchen auch verdient, aber das brachte die Blauäugige dann doch nicht übers Herz. Ich habe kein gutes Gefühl bei der Sache…, hörte KAzumi laut neben sich. Eigentlich hatte Noriko in einer leisen Stimmlage gesprochen, allerdings waren ihre Ohren noch immer sehr empfindlich. Seufzend schüttelte KAzumi den Kopf, während sie Mai und Daizen nicht aus den Augen ließ. Wenn es um clanfremde Menschen und Tiere geht, hast du immer ein ungutes Gefühl., meinte die Blonde lediglich und versuchte dabei ihre Stimme locker klingen zu lassen und Noriko so den Wind aus den Segeln zu nehmen. Aber das schien mal wieder nicht zu klappen. Jetzt bleib doch mal bei der Sache. Selbst du müsstest heraushören, wie fixiert deine Mutter darauf ist, dich hier fest zu halten. Sie glaubt zwar fest an dich, aber sie kennt dich gut genug, um zu wissen, dass du ALLES tun würdest, um sie zufrieden zu stimmen. Du hast dich mit Daizen angelegt, um sie zu suchen. Denkst du ernsthaft, das wusste sie nicht?, fauchte Noriko aggressiv. Besonders, weil sie dir gesagt hast, dass du ihr größter Stolz bist, kann sie erwarten, dass du ihr blind, bis in den Tod folgst., machte das Kätzchen weiter und sie hätte weiter gesprochen, wenn Kazumi das Wort nicht erhoben hätte. Willst du mir sagen, sie benutzt mich?!, fragte die Blonde deutlich erzürnt und sofort schüttelte Noriko den Kopf. So will ich das nicht sagen. Aber versteh mich! Ich bin dein Partner, deine einzige Verbindung zu deinem Clan. Ich habe die Pflicht, dass du zu dem Clanoberhaupt wirst, das deinen Vater übertrifft. Ich kann nur an deiner Seite stehen und dir Rat geben. Ich hasse Konoha. Ich hasse den Inuzuka-Clan. Ich vermisse diesen Nebel in Kirigakure. Aber ich bin deinetwegen hier, denn ich fürchte, bin ich nicht mehr, existiert für dich dein Clan nicht mehr., sagte Noriko ernst und sorgte dementsprechend dafür, dass sie sich nur schwer ein seufzen verkneifen konnte.
Sie konnte selbst nicht sagen, was sie tun sollte. Es würde lange dauern, bis sich Kazumi wirklich selbst als Clanoberhaupt ansehen konnte und die Tatsache, was Mai Daizen vorschlug und was diese ihrer Tochter zutraute, kickte sie ganz dezent aus der Bahn. Sie wusste nicht, was sie gerade fühlen sollte. Sie war einerseits total glücklich über das Gefühl, was Mai ihr alles zutraute, aber dass sie zwischen ihren Dörfern sicherlich entscheiden musste, war das Problem, dass sie ziemlich zu Boden riss. Es erschreckte sie unheimlich, dass Daizen nicht sofort ablehnte. Er schmetterte diesen Vorschlag ihrer Mutter nicht ab, wie sie es eigentlich erwartet hätte. Er erwartete Beweise, dass Kazumi in Konoha bleiben würde. Alleine dieser Gedanke, ließ Kazumi hart schlucken und sie musste sich gar nicht drehen, um zu sehen, wie ernst und wissend Noriko zu ihr aufsah. Aber neben der erschreckenden Tatsache, dass Daizen über Mais Vorschlag nachdachte, war die Tatsache, was Mai zu dem Beweis sagte. KAzumi konnte sich nicht zusammenreißen und starrte Mai entsetzt an. Beziehungsweise ihren Rücken. War Mai wirklich bereit, ein ganzes Dorf in Schutt und Asche zu legen, nur damit ihr Kage den Beweis hatte, dass Kazumi niemanden mehr hatte, der sie dazu bringen würde, das Dorf verlassen zu wollen? Hätte unser Clan und dein Vater nur gewusst, dass dem Clan so eine Gefahr und so ein schweres Schicksal bevorsteht, vielleicht hätten wir alles anders gemacht, meinte Noriko nun, die ebenfalls etwas entsetzt über Mais Wortwahl war. Kazumi schnaufte lediglich. Leider schien ihre Partnerin meistens nur auf das Wohl des Clans versessen zu sein. Das musste Kazumi schon oft mitkriegen. Ich will es gar nicht wissen, was ihr dann anders gemacht hättet, nuschelte sie, als sie sah, wie sich Mai dann in ihre Richtung und auf sie zukam. Unsicher schluckte die Blonde und löste nun doch ihre Clantechnik auf, während sie Mai beobachtete. Sie spürte, wie sich Noriko an sie presste. Ganz plötzlich. Selbst Kazumi fiel auf, dass sich die Ältere irgendwie anders verhielt. Zumindest strahlte Mai irgendetwas Anderes aus, was die Jüngere nicht kannte und auch noch nicht gesehen hatte.
Das trat noch deutlicher hervor, als Mai vor ihr stand und mit einem Blick zu ihr herunter sah, den Kazumi noch nie in den, sonst so warmen Augen ihrer Mutter gesehen hatte. Unsicher blickte sie auf und musste sich zusammenreißen, sich nicht die Oberarme zu reiben. Dieser Blick bescherte ihr eine unangenehme Gänsehaut. Zögerlich erhob sich die Blonde und nahm Noriko auf ihre Arme, welche sich sogleich, mit angelegten Ohren, an ihren Oberkörper drückte. V-Verlauf?, fragte sie etwas unsicher und dabei versuchte sie auch, die Unwissende zu spielen. Wovon redest du? Was gab es denn zu besprechen?
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