Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Sake Bar - nebliger Verstand

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BeitragThema: Sake Bar - nebliger Verstand   So Jul 22, 2012 3:50 pm

nebliger Verstand



Der neblige Verstand ist eine Bar am Rande der Innenstadt.
Hier treiben sich oft die dunklesten Gestalten herum und betrunkene Mäönner.
Doch es ist keine normalke Bar, wo nur getrunken wird.
Es wird essen, gute Bedienung und gute Unterhaltung angeboten.
Die Auswahl des Essens ist groß und vielfälltig.
Geisha´s sind für die gute Unterhaltung zuständig.
Doch die Bar ist auch ein guter Ort um Informationen außerhalb zu erhalten,
da sich hier oft Reisende oder andere Fremde aufhalten.


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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   So Okt 07, 2012 5:15 pm

First Post


Die Kapuze war zurück geworfen, und das schwarze Haar fiel glatt ihren Rücken hinab. Es war zu einem einfachen Zopf gebunden, nicht verziert und gerade so gekämmt Wenn man es immer unter der Kapuze verbarg, konnte man denken, dass es immer schlimmer wurde mit den ganzen Kutzeln. Doch es ging, ihre Haare hielten sich wacker, war wohl so stur wie ihr Träger. Die Schwertshinobi saß auf einem Hocker an der Theke, der Rücken war durchgestreckt und sie starrte in den Spiegel, der hinter einigen Alkoholflaschen verborgen war. Missmutig besah sie sich ihre Züge, die blasse Haut. Das einzige was sie wohl an sich mochte waren diese wasserblauen Augen. Niemand anders hatte diese Augen und sie sagte ihr immer zu, dass sie etwas besonderes war, einfach anders. Der schmale blaue Kayalstrich lies ihre Augen größer wirken als sie waren, verbarg jedoch nicht die dunklen Schatten, welche unter ihren Augen lagen. Das Piercing über ihrer Augenbraue schimmerte leicht im Licht. Vor ihr stand eine kleine Schüssel und daneben ein Flasche Sake. Die wievielte Flasche es schon war wusste sie nicht, doch sie musste ihren Wasserhaushalt auf fordermann halten. Alkohol verdrängte so gut die schmerzen dieser Welt. Mürrisch wand sie den Blick von ihrem Gesicht ab und fuhr sich mit der Zunge über die blass blau bemalten Lippen. Es war zu früh um durch die Straßen zu gehen, zu spät um noch in ein Bett zu flüchten. Es war wohl zwischen 3 und 4 vielleicht auch halb fünf. Sie wusste es nicht und wollte es auch nicht wissen. Was war schon Zeit, wenn man nicht schlafen konnte, lebte um andere zu töten oder einer Lieber hinterher zu laufen, die man nie bekommen würde. Aber wieso machte sie sich Sorgen, irgendwann würde es keinen Abschaum mehr geben, den sie töten musste.Doch noch war diese Aufgabe nicht erledigt. Immer wenn sie hin und her rutschte, was sehr selten geschah, schwenkte ihr Schwert mir. Die Klinge der Schwertshinobi war nicht ausgebildet, das Wasser war nicht aus ihrem Körper genommen worden, doch dies würde wohl bald geschehen, damit die Frau den Alkohol beim gehen nicht im Blut hatte. Wobei im Blut immer reaktiv zu bewerten war. Sie bewegte sich so oft auch mit ein wenig zu viel Promille durch die Nacht. Es war praktisch, wenn man wusste wie man alles wieder los bekam. Sie war froh, dass man hier nur den harten Abschaum traf, rumheulereien um diese Uhrzeit würde sie nur noch aufregen. Ihre Schultern sackte ein wenig herab und sie griff geschmeidig nach dem Dolch an ihrer Seite. Der grüne Stein an der Seite funkelte hell in dem dämmrigen Licht. Sie hielt die Waffe in der rechte Hand, legte die jedoch samt Hand auf die Theke und griff mit der linken Hand zu ihren Stäbchen. Vor ihr dampfte still und leise eine Portion Rāmen, welche sie sich mit einigen anderen Dingen bestellt hatte. Sie hasste essen, hasste es immer zu essen zu müssen, doch heute trieb sie der Hunger ein wenig an. Seit drei tagen hatte sie nur mager Nahrung zu sich genommen, etwas Gemüse, einen Fisch, nichts großes. Wieso sei die Klinge dabei in der Hand behielt? Sie hasste es, wenn sie sich zum essen überwand, auch noch gestört zu werden. Mit der linken hob sie die Schlüssel auf die Hand in welcher das Messer hatte. Dort hielt sie die Schüssel leicht fest und hob sie etwas höher, um sich die Nudel in den Mund zu führen. Der spitze des Dolches blickte zum Barkeeper, welcher an einer Ecke stand und sie ja in ruhe lies. Jeder Person die herein kam, hatte sich auf eine andere Ecke verteilte, rechts und links waren noch immer zwei Plätze neben ihr frei und sie wusste, dass es so bleiben würde. Niemand kam gerne zu ihr und mal ehrlich, werde würde sich freiwillig einer Frau nähren, von der man wusste, dass sie für Geld alles tat. Nur ihrer Kage würde sie nichts antun, egal was kommen würde. Gegen jeden würde sie sich stellen, egal wie groß die Übermacht auch wäre. In dieser Hinsicht könnte man sie wohl als Treu bezeichnen. Aber wirklich nur in dieser und keiner anderen. Recht rüpelhaft schlang die die Suppe hinab, nachdem auch die Nudeln in ihrem Magen gelandet waren. Es wurde warm in ihr und sie musste es einmal wieder ignorieren. Warmes essen war das einzige was ihrem Körper eine höhere Temperatur gab, sonst hatte sie das Gefühl sich um den Nullpunkt herum zu bewegen. Aber Essen trieb sie auf ihre zehn Grad plus, wenn nicht sogar noch höher. Die leere Schlüssel stellte sie kurz darauf wieder ab, die klinge hielt sie noch immer fest, steckte sie jedoch wieder an ihren Gürtel. Ohne Umschweifen griff sie nach ihrem Sake und füllte das kleinen Schällchen wieder auf, um es sofort in einem Zug zu leeren. Innerlich schüttelte sie es doch ein wenig, aber äußerlich bliebe sie wie immer sehr sehr ruhig. Sie regte sich kaum, außer um zu Atmen, oder nach etwas zu greifen. Jeder schob sie die leere Schüssel bei Seite und starrte wieder in den Spiegel, besah sich erneut ihre Augen, das Piercing, die Ohrstecker. Es war doch alles scheiße, zum kotzen in diesem leben, sie brauchte Schlaf, oder etwas das wach hielt. Also nahm sie wieder einen Schluck Sake und leerte damit ihren Behälter. Auch diesen schob sie zur Seite und blickte nun von dem trüben Spiegel auf den Tisch. Alkohol machte kurzzeitig wach und hyperaktiv, doch langsam schlich sie dich Müdigkeit in ihre Knochen. Es war zum aus der Haut fahren, immer dieses Nichtstun und wach sein. Verdammt noch mal, sie wollte nicht mehr wach sein. Heute hatte sie nichts getan, die ganzen letzten tage war sie nutzlos durch die Straßen gelaufen, hatte Leute aus den Schatten heraus beobachtete. Sie konnte Tagebuch über das ganze Dorf führen. Vielleicht sollte sie das wirklich tun, immerhin hätte sie dann ein Aufgabe. Sie musste wieder Blut vergießen und zwar möglichst schnell, sonst starb sie noch unter der last von diesem Abschaum. Ein leises Knurren entfuhr ihr, als sie das Geld auf den Tresen legte. Lautlos glitt sie von dem Hocker und während sie zur Tür marschierte bildete sich ihre Klinge. Sie zog das alkoholische Wasser aus ihrem Körper, sodass die Klinge ein wenig dampfte. Dieser dumme Abschaum, wenn ich ihnen doch nur allen die Augen ausstechen könnte. Aber nein, das darf ich nicht, ich brauche mein Blut, versteht sie das denn nicht, wird sie es denn nicht verstehen.. Wieso schickt sie mich nicht einfach fort um jemanden zu töten, ihn zu entstellen, sie weiß das ich immer für sie da sein werde, tun werde was ich kann, auch wenn ich gegen vierzig Gegner in den Kampf ziehe. In einer flüssigen Bewegung zog sie sich die Kapuze über und verbarg damit auch das lange dunkel Haar. So ging es hinaus in die Gassen, welche leer waren.

tbc: Ninja-Akedamie
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Mi Okt 24, 2012 3:37 pm

Kv: Mizukageresidenz ~ Empfangszimmer ~

Ein wenig missgelaunt war sie ja schon, dass ihr Objekt der Begierde offenbar einfach abgerauscht war und die Mizukage war auch alles andere als normal, wie sie mit ihren Shinobi umging. Aber wie dem auch sei. Dass sie Samegawa wiedergesehen hatte, milderte die Umstände zumindest ein klein wenig. Aber ihr Weg führte sie nun eben nicht nach Hause oder auf den Trainingsplatz, was eigentlich normal gewesen wäre, seit sie den Nibi doch recht gut unter Kontrolle hatte, nein, sie musste Frust abbauen. Aber das durfte man nicht an anderen auslassen, nicht wahr? Und Alkohol beruhigte sie immer ungemein. Also trugen ihre Beine sie automatisch dorthin, wo sie jetzt gelandet war.
In der Sakebar von Kirigakure no Sato, am Rande der Innenstadt, kein besonders vornehmes Ding, aber wer danach Ausschau hielt, der war hier wohl generell falsch. Draußen vor der Tür seufzte die Grünhaarige leise, setzte einen versöhnlicheren Gesichtsausdruck auf und öffnete die Tür, um einzutreten, heraus aus der Nebelsuppe und der Dämmerung in das schummrige Licht einer Kneipe, die Luft geschwängert von guten Düften, weil hier eben auch gut gekocht wurde. Ob sie vielleicht vorher etwas essen sollte? Den Zeigefinger nachdenklich an der Unterlippe sah sie sich um und machte sich ein Bild von der feiernden Meute, die hier bereits vertreten war und den einsamen Gestalten an der Bar, die eben herumsaßen, wie sie es immer taten.
Nur kurz blitzte in ihren Augen Verschlagenheit auf, bevor sie wieder groß und niedlich wurden und ihr Lächeln schüchtern, wie es sich für eine unschuldige Dame wie sie gehörte. Ihr Schauspiel begann mal wieder. Ihr Ziel war bereits ins Auge gefasst und saß an der Bar, sodass sie eigentlich nur noch ihren Weg dorthin fortsetzen müsste. Das tat sie auch, wurde aber eben auf halbem Wege von ihrem ziellos anmutenden Weg abgehalten, indem sie jemand angrabbelte, am Handgelenk und sie herumzog. "Huh?", kam es nur überrascht von ihr, während ihre Augen nach Dem suchten, der sie angepackt hatte und offenbar etwas von ihr wollte. Ihre grünen Augen flogen nach unten, während ein neuerlicher Ruck sie auf den Schoß eines recht kräftigen, vielleicht etwas zu fetten Mannes beförderte. Sein speckiges Gesicht zeigte ein dümmliches, laszives Grinsen.
Prima. Der ist dann doch zu eklig, als dass sich damit irgendwas verbessern ließe. Also loswerden. Ihre Wangen nahmen eine zarte, unschuldige Röte an und ihre großen Augen musterten die des Dunkelhaarigen, auf dessen Schoß sie unfreiwillig saß. "Wa-was wollen sie...? D-dürfte ich aufstehen...?", fragte sie unsicher, woraufhin sie unwillkürlich zusammenzuckte und die Augen zusammenkniff. Ihre Sitzgelegenheit brach in schallendes Gelächter aus, klopfte sich auf den freien Schenkel, als habe sie den Witz des Jahres gerissen. "Aber wir haben doch noch garkeinen Spaß gehabt...", erklärte er schließlich lautstark und verschwörerisch, während Midori seine alkoholisch anmutende Fahne entgegenschlug. Das Gesicht verziehend wollte sie einfach aufstehen und den Mann sitzen lassen, als sich sein Arm wie ein Schraubstock um ihren Taille schlang. Protestierend zappelnd stemmte sie die eigenen Arme gegen den einen, der sie umklammert hielt und wollte sich befreien, während ihre Augen sich brav hilfesuchend im Lokal umschauten.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Mi Okt 24, 2012 5:46 pm

~~First Post~~

NieR saß am Tresen. Er hatte mittlerweile die zweite Flasche Sake geleert und suchte weiterhin nach Erinnerungen. Doch der Alkohol benebelte zwar seinen Verstand, sorgte aber nicht für irgendwelche Gedankengänge. Super, jetzt war sein Hirn schon genauso benebelt, wie dieser ganze Ort hier. Den Weg zu finden, in so ein abgelegenes Stückchen Erde auf der Welt, war nicht einfach gewesen, aber irgendwie hatte er dieses Lokal gefunden. Es gefiel ihm hier irgendwie, einfach, weil die Gegend seinen Erinnerungen glich. Wenn man einen Schritt machte, wusste man nicht, was einen erwartete. Das galt für Kirigakure und für seine Erinnerungen. Sein langer, schwarzer Mantel hing auf seinen Schultern, weiter hinab über den Barhocker, fast bis zum Boden. Die Gäste hier waren zwiespältig und innerlich hatte er bereits überlegt, ob er vielleicht einen von ihnen ausnehmen sollte. Sicher würde der ein oder andere einer Untergrundorganisation angehören, zumindest sahen die Kerle teilweise so aus. Dann öffnete sich die Türe und jemand trat ein. Mit seinen verworrenen Gedanken, drehte er seinen Kopf und sah nach dem Neuankömmling. Eine Frau mit grünen Haaren… grüne Haare? Der Alkohol musste wirklich knallen, das war nicht zu bezweifeln, aber wenn dies der Fall war, dann könnte der Alkohol noch ein wenig länger wirken. Sie sah wirklich sehr hübsch aus, so wie sie den Zeigefinger fragend an die Unterlippe hielt und ein Hauch von Rot umspielte seine Wangen und er drehte sich um, als sie gerade Wegs auf ihn zukam. Er wischte sich einmal über das Gesicht und sein rotes Gesicht normalisierte sich wieder. Doch bevor er sich wieder umdrehte, hörte er eine Stimme, weiblich und eindeutig von der Grünhaarigen. Er drehte sich um und sah, wie ein wirklich fetter Kerl, andere Worte gab es für ihn nicht, sie auf seinen Schoß gezogen hatte und sie nun darum bat, wieder gehen zu dürfen. Er lachte und das Doppelkinn des Kerls bebte bei jedem Lacher und er antwortete dass sie doch noch gar keinen Spaß hatten. Der Alkohol war seine folgenden Taten schuld, zumindest redete er sich das ein. NieR ergriff das noch halbvolle Glas und leerte es. Das Glas stellte er etwas zu Geräuschvoll ab und schob den Barhocker zurück und streifte den Mantel ab. Der Mantel fiel auf den Barhocker und NieR rollte die Schultern, drehte sich um und ging auf den fetten Kerl zu und die Grünhaarige. “Hey Schatz…“, sagte er mit ruhiger Stimme und seine rechte Faust donnerte durch die Luft. Seine Faust landete mitten im Gesicht des fetten Kerls und seine Nase brach lautstark. Seine Hand fuhr zurück und nahm eine Servierte vom Tisch und wischte sich die Blutverschmierte Hand ab. Die Grünhaarige hatte er los gelassen und von seinen Schoß geschubst. NieR fing sie ab, sodass sie nicht stürzte. “Ein Glas Sake?“, fragte er freundlich und deutete an den Tresen, wo er so grade noch gesessen hatte. Die Leute um sie herum, sahen entsetzt aus, ein Kerl kam dem Mann mit der gebrochenen Nase zur Hilfe und andere stellten sich ihm in den Weg. Er zog die Sonnenbrille ab und seine Hand lag in dem Rücken der Grünhaarigen, hielt sie neben sich und er sah den beiden Kerlen, die sich ihm in den Weg stellten in die Augen. “Haben wir ein Problem?“, seine Stimme hatte nun etwas unterschwelliges aggressives an sich und die Kerle gingen nervös davon. Er zog einen Barhocker zurück und bot den Platz an, nahm danach selbst Platz und bestellte ein weiteres Glas und eine weitere Flasche Sake.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Mi Okt 24, 2012 7:34 pm

Ouh das war ja wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag auf einem Tag zusammen. Genau das schicke Kerlchen, zu dem sie eigentlich hatte hingehen wollen, erhob sich und kam auf sie und den Fettsack hinter ihr, beziehungsweise unter ihr zu. Neben der positiven Überraschung überkam sie durchaus Dankbarkeit, dass man ihr eben doch half, denn sie wollte den Kerl hinter sich ungern rösten, aber stark genug, um anders gegen ihn anzukommen, war sie eben auch nicht. Also seufzte sie leise, stemmte sich ein letztes Mal gegen den Arm, bevor sie den Kopf einzog, weil die Faust des Fremden nur knapp an ihr vorbei mitten in das Gesicht des Fetten, woraufhin man dessen Nase unappetitlich knacken hören konnte und Midori hatte genügend Erfahrung als Iryônin, um sagen zu können, dass das Ding vermutlich einwandfrei zertrümmert war und gerichtet werden musste. Aber das war nicht ihre Aufgabe. Sie fiel vom Schoß, von dem sie geschubst wurde, geradewegs in die Arme ihres Retters und gab nur kurz ein überraschtes Quieken von sich.
Auf seine Frage hin, bezüglich des Sake nickte sie leicht und musterte ihn von Nahem, während sie sich wieder auf die eigenen Füße stellen ließ und zur Bar sah, an die er deutete, weil er dort seinen Sitzplatz hatte. "Gerne... denke ich...", murmelte sie kleinlaut, sah die knappen zehn Zentimeter, die sie trennten, mit großen Augen zu ihm hinauf und lächelte leicht. Es störte sie nicht, dass er einen Arm um sie gelegt hatte, eine Hand in ihrem Rücken, genau da, wo das Siegel des Nibi war, und während die Kodama noch damit beschäftigt war, ihren Retter genauestens zu inspizieren, stellten sich ihnen zwei Kerle in den Weg, woraufhin sich die junge Frau instinktiv an den Mann neben sich heftete und theatralisch ihr Gesicht an seiner Brust verbarg, als sei sie ach so verletzt und traurig, dass man Mitleid mit ihr haben sollte. Als sie die sich entfernenden Schritte auf die warnenden Worte hin hörte, löste sie sich langsam und vorsichtig von dem anderen, nur um den angebotenen Platz einzunehmen. "Danke... für die Hilfe..."
Neugierig musterte sie den Mann weiter und fragte sich, wer er war, denn sonderlich bekannt kam er ihr nicht vor und da sie an sich ein gutes Namensgedächtnis hatte und bei ihrer Arbeit im Krankenhaus so viele Gesichter bereits gesehen hatte, war das ein relativ sicheres Indiz dafür, dass er hier nicht zu Hause war. "Wem darf ich denn danken?", fragte sie, lächelte schüchtern und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Mi Okt 24, 2012 8:28 pm

Sie hatte sich bedankt! Im Innern explodierte ein kleines Feuerwerk, aber an seiner Oberfläche kam davon nichts an. Er nickte ihr zu, legte die Sonnenbrille, welche noch in seiner einen Hand lag, auf den Tresen, und goss sich und der Dame ein Glas Sake ein. “Danken? Sie müssen mir nicht danken.“, sagte er und klang dabei nicht sehr interessiert. Er schob das Glas zu der Grünhaarigen und nahm sein eigenes in die Hand. “NieR… und wie heißen sie?“, fragte er und nahm einen Schluck vom Sake. Es war wirklich eine sehr hübsche Frau, das war einfach nicht zu verkennen, aber irgendwie war er äußerlich vollkommen ruhig. Nicht negativ, wenn er darüber nachdachte. Es war ihm in der Tat nicht darum gegangen, dass sie ihm dankte, es war einfach ein Akt von Freundlichkeit gewesen, einer hübschen Frau zu helfen. Nichts weiter, worüber man sich den Kopf zerbrechen musste. Aber es war in der Tat eine angenehme Abwechslung, wenn er bedachte, dass er zuvor noch über Gott und die Welt gegrübelt hatte oder besser gesagt, über das Nirvana. Was sie wohl in einer so… zwielichtigen Kneipe wollte? Sie schien hier irgendwie nicht herein zu passen du gleichzeitig doch vollkommen absichtlich hierhergekommen sein. Aber wieso? Er dachte über so etwas nach? Wie jämmerlich er doch eigentlich war. Schmiedete er Hoffnungen, den Abend mit dieser Frau zu verbringen? Ja, das tat er mehr oder minder leider. NieR bedauerte seine Gedanken nicht und sicherlich wäre die Frau dankbar, nicht alleine hier in der Bar sitzen zu müssen, nachdem was gerade geschehen war. “Erzählen sie mir doch, was sie hier suchen?“, fragte er freundlich, aber mit einer gewissen Professionalität in der Stimme, die an einen Polizisten oder ähnliches erinnerte. So war er halt leider. Nicht sehr herzlich, sondern eher kalt und resigniert, dafür aber höflich, sofern es ging, und ein Beschützer, wie er soeben bewiesen hatte. Er leerte das Glas vor sich und goss sich neuen Sake ein, bot der Dame auch Sake an und drehte sich ein wenig zu ihr hin und lehnte sich an den Tresen. Erst jetzt betrachtete er sie sehr genau und bemerkte irgendwie erst jetzt das Outfit von ihr. Sie trug ein schlichtes schwarzes Kleid, welches nicht über die Knie reichte. Kein Wunder, das der Fettsack mit der gebrochenen Nase, sich an sie ran machen wollte. Ihre Oberweite… beachtete er angestrengt nicht, bemerkte dennoch den großzügigen Ausschnitt und die fehlenden Ärmel. Lediglich Träger hielten das Kleid an Ort und Stelle. Wirklich schön anzusehen, war sie und mit ihrem wirklich langen grünen Haaren hatte sie etwas mehr als exotisches. Ihm gefiel es sehr, aber er genehmigte sich lieber noch einen Schluck Sake, anstelle seine Gedanken zu verlieren. Seit er aufgestanden war und dem Kerl die Nase zertrümmert hatte, hoffentlich war es wirklich nur die Nase gewesen, war sein Kopf wieder merkwürdig klar geworden. Irgendwie schade, denn der ganze Sake, den er getrunken hatte, hatte vorher so wunderbar gewirkt und nur wegen so einer Kleinigkeit, verbrannte er dermaßen viel Alkohol, dass der ganze Nebel verschwunden war? Sein Körper war wirklich komisch. Die Frau würde seine Augmente, wie seine Prothesen hießen, nicht sehen können, da er einen langen schwarzen Overall trug, mit einem kleinen Kragen. Den trug er nicht, weil ihm so furchtbar kalt war, sondern um seinen Körper zu verhüllen. Nur seine Hände waren damit nicht bedeckt und so würde man seine mechanische Hände sehen können und sich darüber wundern können. Doch es interessierte ihn in dieser Sekunde nicht, sondern er genoss die überraschende Gesellschaft der Dame neben sich.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Mi Okt 24, 2012 11:27 pm

"Aber man dankt netten Menschen, wenn sie etwas nettes tun, oder tun Sie das nicht, netter Mann?", fragte sie in ihrer typisch unschuldigen Art, blinzelte ihn leicht an und lächelte sanft, um den Augenaufschlag zu unterstreichen. Vielleicht war der Mann ja nett und es würde einen ganz tollen Abend geben. Nicht zuletzt würde er sie von der verpatzten Verfolgung ablenken und der etwas deprimierenden Laune, die zuvor gedroht hatte, sich ihrer zu bemächtigen. Immerhin war in ihrem Leben im Moment irgendwie nichts los. Seit sie ihr Training mit den Fuinmeistern abgeschlossen hatte, war da nichts mehr, was sie täglich tun konnte, außer ins Krankenhaus zu gehen und dort zu arbeiten. Sicher, das tat sie gerne aber irgendwie war es auch langweilig. Da war ein wenig Ablenkung und Abwechslung doch ganz hilfreich. Seine Vorstellung war seltsam, genauso wie sein Name, aber... man sollte Leute nicht verurteilen nicht wahr? Immerhin war sie selbst als Heimkind und Jinchûriki lange genug Opfer von Schikanen gewesen, um zu wissen, dass es nicht schön war. "Ein exotischer Name. Freut mich, Se kennen zu lernen, NieR.", stellte sie immer noch lächelnd fest und spielte ein wenig unsicher mit einer Haarsträhne. "Mein Name ist Midori. Kodama Midori. Aber Midori reicht völlig."
Wie auch immer. Er musterte sie ganz eindeutig und machte keinen sonderlich großen Hehl daraus, sodass sie es ihm letztendlich gleich tat und sich fragte, was er wohl denken mochte, über ihre Kleidung, ihren Körper, ihre Haarfarbe. Es gab viele, die sie doch etwas abschreckend, weil exotisch fanden. Aber es gab auch einige, denen gerade das an ihr und ihrer Art gefiel. Also musterte sie ihn ihrerseits, seinen Kleidungsstil, das, was sich darunter abzeichnen mochte, konnte man schließlich nur erahnen. Aber seine Kraft versprach Gutes. Ob er trainiert war? Nur eines fiel ihr auf... Seine... Hände. Sie waren seltsam... schienen nicht menschlich. Ob es etwas anderes war? Midori seufzte. Sie war bekannt dafür unschuldig zu sein, aber eben auch unverschämt. Lächelnd, aber interessiert und mit großen, neugierigen Augen, berührte sie sachte die mechanischen Hände, stupste dagegen und legte den Kopf verspielt schief. "Was ist das?", fragte sie leise, bevor sie die Hände wieder wegnahm nach dem Glas mit Sake griff, das ihr zugeschoben worden war, dem anderen zuprostete und einen Schluck daraus trank. Sie ließ ihm nicht die Freiheit, es nicht zu erzählen, wie ein taktvollerer Mensch es vermutlich getan hätte. Stattdessen überlegte sie, was sie auf seine Frage antworten sollte.
"Ich bin hier, weil ich... meine Gedanken etwas auf andere Bahnen lenken wollte... und ihr?"
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Do Okt 25, 2012 8:15 am

Man dankt netten Menschen… diese Worte ließ er sich durch den Kopf gehen. Einmal, zweimal. Er kam zu dem Schluss, dass er dieser Fraktion einfach nicht angehörte. “Ich gehöre nicht zu diesen netten Menschen... Aber trotzdem war ich gerne zu Diensten.“, sagte er und musste ein wenig grinsen, als sie sich über seinen… wie sagte sie doch gleich… Exotischen Namen wunderte. Dann stellte sie sich selbst vor. Kodama Midori also, hmm? Und sie bot ihm auch noch an, dass sie ihn beim Vornamen nennen sollte. Heute musste wirklich sein Glückstag sein! [color:b6fa=#ECA900 ]“Freut sich sie kennen zu lernen, Midori-chan.“ Sie schien ihm also wirklich dankbar zu sein, dafür, dass er sie vor dem Fettsack gerettet hatte. Ja, er war schon eine merkwürdige Person. Während er sie musterte, begann sie das gleiche zu tun und sie landete schließlich bei seinen Händen. Handschuhe vergessen… , dachte er schweigend und hob die Hand ein wenig hoch, als sie danach fragte, was das sei. Ja was war das. Seine Hand natürlich, aber er wusste, was Midori eigentlich wissen wollte und wollte ihr die Antwort nicht vor enthalten. Während er über eine passende Antwort nach dachte, war es in der Bar sehr still geworden und NieR bemerkte das, lies sich aber nicht darauf ein. Auch hörte er, wie sich erneut Füße näherten. “Werkzeuge, Mordinstrumente, Hände… im Grunde kann ich damit alles machen, was man mit einer gewöhnlichen Hand auch machen kann.“, sagte er und ballte demonstrativ die Faust. Ein Knirschen und quietschen war zu hören, als wenn er seine Hand ballen würde und ein Lederhandschuh darüber gezogen wäre. Eine kraftvolle Bewegung. “Das Einzige, was man wohl damit nicht kann, ist die Zukunft vorhersagen!“, blödelte er und hielt ihr die Hand hin, geöffnet und die Innenseite nach Oben zeigend. So konnte sie sehen, dass es zwar eindeutig eine Hand war, aber dass er keine Linien in der Haut hatte oder gar Fingerabdrücke. Dass die Fußschritte aufgehört hatten und der Besitzer oder besser gesagt, die Besitzer nun direkt hinter ihm standen, ignorierte er gekonnt. Es waren drei Männer und es war nicht zu erkennen, ob sie von dem Fettsack abstammten oder ob sie als Security dieser Bar fungierten. Dann erzählte sie ihm, wieso sie eigentlich hier war. Sie wollte ihre Gedanken also auf eine andere Bahn lenken? Tja, so war das bei NieR auch. “In gewisser Hinsicht bin ich auch hier, um meine Gedanken mal in eine andere Richtung zu lenken… aber der Job lässt einen nie in Ruhe.“, vollendete er und stand auf. Einer der Kerle legte eine Hand auf seine rechte Schulter und NieR ergriff seinen Mantel und zog sich seine Sonnenbrille auf. Dann griff er noch in die Tasche und legte ein paar Geldscheine auf den Tresen. Die Kerle schoben ihn von Midori weg, gerade Wegs vor die Bar. Er bedeutete mit seiner Hand nur an, dass sie ihm folgen sollte. Unsanft wurde er aus der Bar geschoben und die drei Kerle bauten sich vor ihm auf. Den Kerl, dem du gerade das Gesicht zertrümmert hast, war unser Boss... und jetzt zertrümmern wir dich!, sagte der erste Mann und ging auf NieR los. Er würde warten, bis Midori ebenfalls den Laden verlassen hatte, bis er kurzen Prozess mit diesen Männern anstellte. Während dessen landete der erste Mann einen sauberen Kinnharken und NieR wich ein paar Schritte zurück. “Ein wenig fester, wenn ich bitten darf!“, sagte er und sah die Kerle provokant an, die ihn nun zu Dritt zu verprügeln begannen.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Do Okt 25, 2012 12:36 pm

Midori hob überrascht eine Augenbraue, wie es ihr üblich war, wenn sie etwas verwunderte, was ihr Gegenüber ihr sagte. Er war nicht nett? Das mochte sein, aber damit schlug er ein Kompliment aus und das war tatsächlich garnicht nett. Also zog sie kurzerhand einen Schmollmund und musterte den anderen. "Ich finde Euch sehr nett. Egal, was ihr sagt...", murmelte sie und beobachtete, wie der Sake in dem Glas in ihrer Hand ein wenig hin und her schwappte. Wieder nahm sie einen Schluck daraus und fragte sich, wann der Nebel einsetzen würde, der ihre Gedanken weniger kompliziert werden lassen würde. Aber das dauerte wohl noch ein Weilchen. Statt sich weiter damit zu befassen, befasste sie sich damit, wie er ihre Frage beantwortete. Tatsächlich interessierte sie das auch aus medizinischer Sicht und unwillkürlich drängte sich ihr eine Frage auf. "Wer hat das gemacht?" Das musste gute Arbeit sein, wenn es genauso funktional war, wie jede andere Hand. Es interessierte sie, woraus es war, wie man soetwas herstellte und was für Möglichkeiten es eröffnete. Ihre grünen Augen schienen nicht mehr ganz so naiv, während sie interessiert dieses Konstrukt musterte und sich allerlei Gedanken dazu machte, die ein Normalsterblicher vermutlich garnicht verstehen würde, wenn er nicht ausgezeichnete medizinische Kenntnisse besaß.
Trotzdem sah sie ihn wieder an und kicherte leise, als er darüber witzelte, dass man aus seiner Hand auf jeden Fall nicht die Zukunft vorhersagen können würde. Das entsprach wohl der Wahrheit. Aber wenn man ohnehin nicht an solchen Firlefanz glaubte, war das herzlichst irrelevant. Wie auch immer. Midori lachte trotzdem, denn sie fand ihn nett und es war ein nett gemeinter Scherz. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie natürlich die ganze Zeit über die Männer, die ihrem neugewonnenen Freund immer näher kamen und ihn zu bedrängen drohten. Eigentlich überlegte sie, ob sie eingreifen sollte, entschied sich aber vorerst dagegen. NieR war offensichtlich kein Zivilist und stark genug, um sich gegen die Prügel solcher im Notfall selbst zu wählen, auch wenn das nicht sonderlich für einen Shinobi sprach. Das brachte früher oder später Spannungen und wurde immer dem Stärkeren angehängt. Also sah sie stummm zu, wie er seinen Mantel nahm, bezahlte und aus dem Lokal geführt wurde.
Erst jetzt wurde ihr richtig bewusst, wie viele Blicke auf ihr und ihrem Retter geklebt hatten, da der jetzt aber weg war, folglich alle auf ihr klebten. Doch sie ließ sich nichts anmerken, bis auf die zarte Röte auf ihren Wangen, hoppste vom Barhocker und seufzte leise, ging zur Tür und öffnete diese langsam, denn durch das Glasfenster eben dieser konnte man bereits Stimmen hören. Der Fette war ihr Boss gewesen? Interessant. Warum prügelten sie jetzt NieR statt sie? Achja... richtig. Er hatte dem Kerl ja die Nase zertrümmert. Die Grünhaarige kniff kurz die Augen zusammen, als die Kerle bereits begannen, ihren Retter zu verprügeln und sie wägte ab, ob es den Aufwand wert war. Ihr Ehrgefühl und Interesse an dem mann zwangen sie aber quasi dazu, ihm zu helfen. Nicht, dass er nicht stark genug gewesen wäre, aber dieses Balzverhalten ging ihr doch ein klitzekleines bisschen auf den Zeiger. Tiefresignierend seufzte sie und bedauerte bereits ihre wunderschön liegenden Haare, während ihre Knöchel unsanft knackten. Das kam nunmal von Arbeit mit den Händen.
Kurzerhand marschierte sie auf die Typen zu, packte zwei von ihnen an den Ohrläppchen, sodass sie schmerzvoll aufstöhnten, weil sie derart zurückgehalten und zu der Grünhaarigen heruntergezogen wurden. "Ihr seid ganzschön feige, allein auf einen einsamen Kerl los zu gehen.", stellte sie grinsend fest, patschte beiden an die Wange, als seien es kleine Kinder und lächelte sie freundlich an. So freundlich sie lächelte, so sehr schrieen die beiden Kollegen auf, als sie die Hitze vom Katonchakra auf ihrer Haut spürten, die ihnen sofort Tränen in die Augen trieben. Entsetzt darüber, dass ihre potthässlichen Gesichter noch mehr verunstaltet wurden, starrten sie die zierliche Frau an und stotterten vor sich hin. "Nun haut schon... huh?" Nachdem er NieR noch eine verpasst hatte, ob erfolgreich oder nicht, schnappte der dritte und kräftigste Kerl sich Midori, die sie schon zum zweiten Mal an diesem Tag in einem Schraubstockartigen Griff befand und erschocken quiekte, wenn auch eher leise. "Nun lass mich doch los!", protestierte sie zappelnd und versuchte los zu kommen, um sie endlich davon zu jagen, aber da war sie wohl wieder auf Hilfe angewiesen.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Do Okt 25, 2012 1:14 pm

NieR hatte einiges an Schlägen einstecken müssen, bis Midori endlich aus der Bar gekommen war. Sie kümmerte sich um zwei von ihnen, doch der Dritte tat sich noch gütlich daran, NieR ein wenig zu prügeln. Als dieser jedoch von ihm abließ und sich Midori krallte und in den Schwitzkasten nahm, schwante ihm böses. Er lag auf dem Boden, blutete ein wenig aus dem Mund und über seiner rechten Augenbraue hatte er einen Cut. Langsam erhob er sich, als würden ihn unsichtbare Fäden anheben. Die Sonnenbrille fiel zu Boden und blieb in der etwas feuchten Erde stecken. Die Beiden, die sich gerade noch die Wange gehalten hatten, standen nun vor ihm und der eine schlug nach seinem Gesicht. NieR sah dem Kerl in die Augen, wich dem Schlag aus, indem er den Kopf zur Seite neigte und dann schnellten seine beiden Hände nach vorne. Jeweils eine Hand um die Kehle einem der Kerle. Sie würgten abrupt und ergriffen die Handgelenke von NieR. Seine Miene war wie versteinert und er hob beide hoch, sodass sie ein paar Zentimeter über dem Boden schwebten. Wie viel mochten die Kerle wiegen. Sie waren ein wenig bulliger… 90 Kilo, pro Person? Sprach für sich! Als wenn es Einkaufstüten wären, warf er sie zur Seite und ging weiter auf den Dritten zu. “Loslassen!“, brüllte er und Nummer 3 erschrak dermaßen, dass er gehorchte. Er hob die Arme, als wolle er sich ergeben, aber NieR kümmerte sich wenig darum und griff seine Schulter und presste langsam die Hand zusammen, dass der Kerl vor Schmerzen aufheulte und auf die Knie sackte. “Wenn ich dich oder irgendwen von euch jemals wiedersehe, dann wars das für euch.“, hauchte er ihm ins Ohr, während er die Schulter des Mannes mit der Hand bearbeitete und schließlich auskugelte. Anatomie des Menschen… etwas interessantes, auch wenn er kein Heiler war. Dann ließ er los und Nummer 1 & 2 kamen, um ihren dritten Kameraden aufzusammeln. Dann sah er zu Midori. “Ist alles okay bei dir? Ach und hör doch bitte auf mich zu siezen, ich bin noch nicht so alt.“, sagte er und lächelte dabei. Die Frage, wer ihm das Geschenk, oder wie er es lieber nannte, den Fluch, gemacht hatte, blieb unbeantwortet. Er wusste es nicht und wenn sie nicht zufällig weiter danach fragen sollte, würde sie dies auch nicht erfahren. Es war einfach nichts, worauf er stolz war. Die Pläne für seinen Körper, hatte er bei sich, hatte sie gut studiert. Ein Meisterwerk war es in der Tat und wie es den Anschein hatte, lief der Anzug nur mit ihm oder besser gesagt, seinem Chakra. Er hob seinen Mantel auf, welcher noch sauber war und bot ihn Midori an. Danach sammelte er seine Sonnenbrille auf und verzog das Gesicht. Sie war kaputt. Das Glas war zerbrochen und die Nasenflügel waren unangenehm verbogen. Den Mundwinkel leidig nach oben ziehend, steckte er die Brille in die Tasche. “Midori-chan, wenn du noch immer willst, können wir gerne noch etwas unternehmen oder uns irgendwo etwas essen. Außerdem brauche ich noch eine Unterkunft.“, sagte er und sah Midori währenddessen in die Augen.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Do Okt 25, 2012 1:45 pm

Letztendlich gab Midori das zappeln auf und hing resignierend im Griff des grabbelnden Kerls hinter ihr. Es war doch echt die Höhe, dass sie hier nicht nur jemanden verprügelte, sondern sie auchnoch so unziemlich angrabbeln mussten! Hatten die denn überhaupt keinen Respekt? Nichtmal vor einer Frau? Ein letztes Mal stemmte sie ihre Hände gegen die Arme, die sie um die Hüfte fest umklammerten und nicht freigeben wollten, doch es war erfolglos. Dementsprechend resignierend betrachtete sie NieR, der sich nur langsam erhob und offensichtlich verletzt war. Aber anstatt vor Schmerz zu stöhnen, starrte er eiskalt diese Typen an, würgte sie und hob sie in die Luft, als würden sie nichts wiegen. Irritiert beobachtete die Iryônin das Schauspiel und fragte sich, warum er sich erst verprügeln ließ, nur um sich dann doch ganz gut selbst zu behaupten. Auch sie zuckte aber erschrocken zusammen, als er den Kerl, der sie festhielt, anbrüllte. Nur ungeschickt kam sie auf die Beine, weil der andere sie einfach aus der Luft fallen ließ und wich vor NieR zurück, der herzlichst unmenschliche Dinge mit den Kerlen trieb. Es war ja eine Sache, ihnen Angst zu machen, aber es war eine andere, sie ernsthaft zu verletzen, was sie unwillkürlich das Gesicht verziehen ließ. So zwielichtig jemand war, sie verletzte trotzdem ungern. Sie starrte also abwesend den Kerlen nach, selbst als ihr neuerlicher Retter sie wieder ansprach und so eigentlich ihre Aufmerksamkeit auf sich lenken sollte. Nach einigen Sekunden sah sie ihn an, wirkte ein wenig verschreckt oder irritiert, nickte aber langsam. "Ja... abgesehen von den blauen Flecken an meiner Hüfte... aber ich denke, da hat es dich weit schlimmer erwischt." Es war ein trockener Kommentar, denn ihr war nicht mehr groß danach, einen auf süßes Mädchen zu machen, da die Tarnung ohnehin hinüber war, seit sie den Kerlen eingeheizt hatte. Sie zitterte unwillkürlich, eher wegen der Kälte, die hier immer herrschte, weshalb sie seinen Mantel dankend annahm. Eine Weile sah sie den Kerl vor sich einfach nur an und fragte sich, was sie über ihn denken sollte. Das einzige, was sie wusste, war, dass sie ihm dankbar war. Aber was sie mit ihm anstellen sollte, wusste sie auch nicht recht. "Ich sollte dich ins Krankenhaus bringen, aber weil du dort erklären müsstest, wie das geschehen ist und es garkeinen guten Eindruck macht, Zivilisten derart zu vermöbeln, werde ich das wohl übernehmen müssen.", stellte sie leise fest, erwiderte seinen Blick in die Augen ziemlich direkt. Nunja, schüchtern schien sie jedenfalls nicht mehr. "Wenn du willst, seh ich mir das also an, aber meine gesamten Utensilien sind zu Hause. Du müsstest mich also begleiten. Aber... wenn du das nicht willst, dann musst du sagen, wohin du möchtest." Na prima. Ein Fremder lief ihr davon, von dem sie eigentlich hatte mehr wissen wollen, der nächste prügelte sich wegen ihr und bekam gleich darauf das Angebot, mit in ihre Wohnung zu kommen. Samegawa würde den Kerl sicher gern in kleine Stückchen sägen, wenn er es wüsste. Unwillkürlich zauberte ihr der Gedanke daran wieder ein Lächeln ins Gesicht.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Do Okt 25, 2012 2:19 pm

NieR war gerade bewusst geworden, wie brutal er aussehen musste. Das Gesicht mit Blut verschmiert, die Kerle demoliert… “… ich bin kein netter Mensch. Und so schlimm bin ich nicht verletzt.“, sagte er leise und sah sie aus dem Augenwinkel an. Gegen den Vorschlag, sich von ihr verarzten zu lassen, hatte er nichts. Wieso auch, vermutlich würden ein paar Rippen geprellt sein und der Cut an seiner Augenbraue blutete noch immer und verschmierte sein Gesicht. Kurz überlegte er, ob sie wohl auch Schmerzen hatte, wegen des blauen Fleckes, aber sie deswegen zu tragen? Nein. Er nickte ihr auf den Vorschlag zu und gebot ihr vor zugehen. Langsam sah er seine Handflächen an. Wie viel Kraft dieser Anzug doch bot und wie wenig Skrupel er selbst hatte, diese einzusetzen. Unbewusst humpelte er ein wenig und die umstehenden Leute begafften ihn, nachdem was er gerade getan hatte. Auch die Leute aus der Bar waren herausgetreten und der Fettsack stand mit großen Augen dort und sah zu NieR. “Du warst doch eben noch so neugierig, wieso fragst du mich nicht, wieso ich mich habe verprügeln lassen?“, fragte er grinsend und wischte sich ein wenig Blut von der Stirn, welches ihm gerade ins Auge laufen wollte. Es gab verschiedene Gründe, wovon er ihr aber nicht alle erläutern würde. Die Kerle waren schwach gewesen, soviel stand fest. Sie hatten eine ganze Weile auf ihn eingeprügelt und ihm nichts gebrochen oder unfähig gemacht sich zu bewegen. Er selbst hatte nur einen Hauch eines Momentes gebraucht, um sie außer Gefecht zu setzen. Hier in Kirigakure schien es anders zu sein, als in anderen Dörfern, zumindest betraf das diese Frau. Sie war sehr freundlich zu ihm, auch wenn sie jetzt ein wenig zurückhaltender geworden war. NieR musste sie verschreckt haben, vor allem, nachdem er so gebrüllt hatte, dafür stellte sich jetzt aber niemand mehr in den Weg. “Wie weit ist es bis zu deiner Wohnung? Ich würde mich gerne bald ein wenig hinsetzen.“, gab er zu, da ihm die Prellungen doch mehr zugesetzt hatten, als er dachte. Wieso war er so doof gewesen zu warten? Er hätte wesentlich glimpflicher davon kommen können und die Zivilisten würden sicher dafür sorgen, dass ihm bald mehr Leute auf den Versen waren. In gewisser Hinsicht spornte ihn das an, denn einen richtigen Kampf hatte er schon eine ganze Weile nicht mehr gehabt. Wie lange war es her, 3 Monate? Und da waren es auch nur ein paar Genin gewesen, die versucht hatte, ihren Sensei zu beschützen. Die Kinder hatte er verschont, den Sensei hingegen nicht. Skrupellos, er war in der Tat skrupellos. Aber störte er sich daran? Nein, wieso auch. Das Geld, womit er den Sake bezahlte, musste schließlich irgendwo herkommen und das war sein Job. Er war ein Killer, aber davon würde er Midori nicht sofort etwas erzählen.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Do Okt 25, 2012 4:21 pm

"Ich weiß sehr wohl, dass das weniger schlimm ist, als es aussieht. Aber es ist schlimm genug, als dass ich mir Sorgen mache. Also wirst du es mich gefälligst ansehen lassen, klar?!" Das war natürlich nur eine rethorische Frage, denn Midori duldete keine Widerworte. Und wenn sie keine Widerworte duldete, dann tat man besser was sie sagte, sonst bekam man früher oder später ein Problem mit ihrem feurigen und katzengleich sprunghaften Temperament. Sie beachtete die Leute um sich herum gernicht, schnappte sich schlichtweg das Handgelenk ihres Retters und zog ihn mit sich aus dem Blickfeld aller heraus, um sich auf den Weg zu ihrer Wohnung zu machen. Warum gafften die auch so ekelhaft? War ja nervig... Und dann auch noch seine Frage, während er sich grinsend Blut von der Stirn wischte. "Dann erzähl es mir doch.", erwiderte sie kühn und sah ihn durchdringend an, während sie ihre Schritte verlangsamte, da jetzt keine Gaffer mehr in der Nähe waren. Jetzt konnte sie auch sehen, wie er lief und sie war sich nahezu sicher, dass die Verletzungen eben doch schlimmer waren, als er es eigentlich zugeben wollte. Männer... dass die immer einen auf obercool machen wollten. Nur weil sie keine Schmerzen zeigten, waren sie auch keine besseren Menschen. Genau genommen war man ohne die Fähigkeit, Schmerz zu empfinden, ohnehin kein richtiger Mensch, man war mehr Maschine... auch wenn das bei NieR vielleicht zutraf und nicht metaphorisch gemeint war. Trotzdem... Ihre grünen Augen musterten ihn besorgt und hatten wieder einen wärmeren Ausdruck inne, als zuvor. "Es ist nicht weit... aber wenn du eine Pause brauchst, sag es einfach...", erklärte sie leise und ruhiger als zuvor. Immerhin war er ja irgendwo verletzt und sie ihm noch gehörig was schuldig dafür, dass er sie gerettet hatte... zweimal. Wenn er also eine Pause brauchen würde, würde sie inne halten, aber egal ob langsam oder schnell, sie kamen zu dem Haus, in dem sie wohnte, wo sie die Tür öffnete, mit ihm die Treppe zu ihrer Wohnung hinauf stieg, um ihren Wohnungsschlüssel zu zücken und dem Fremden Einlass zu gewähren. "Mach bloß nichts dreckig.", scherzte sie noch leise.

Ow: Midoris Wohnung

Sorry, dass er so kurz ist... bin iwie nich so auf der Höhe^^
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Fr Okt 26, 2012 8:02 am

Was mochte Midori wohl über ihn denken, während sie so zu ihrer Wohnung gingen? Einerseits hatte er ihr geholfen, andererseits war er ein Dummkopf und lies sich unnötig Verletzungen zufügen. Zumindest in einer Hinsicht unnötig. Es war nur zu amüsant von außen mitanzusehen, wie Midori ihm am Arm gepackt hatte und ihn hinter sich her schliff. Ja, er selbst fand es irgendwie interessant. Dafür dass sie vorher so ein verschüchtertes Wesen war, konnte sie auch ganzschön barsch sein. Gefiel ihm irgendwie. Auf die Aussage, dass er doch erzählen solle, wieso er das mit sich hat machen lassen, sprach er ruhig drauf los. “Mehrere Gründe. Einerseits sind mir die Verletzungen egal und wenn ich mich zu Ende hätte verprügeln lassen hätten mich die Kerle nie wieder gesucht. Ein Preis mit dem ich hätte leben können. Punkt Nummer, ich konnte nicht zurückschlagen, bevor nicht irgendein Augenzeuge da war, dass ich nicht die Prügelei begonnen hatte. Punkt Nummer 3“ und er hielt einen Moment inne, lies die Wut noch einmal durch den Körper strömen, als der Kerl sie an gegraben hatte. “Ich war wütend.“, sagte er kurz ab und sah zu ihr. Nachdem er ihr mitgeteilt hatte, dass es nicht weit sei bis zur Wohnung nickte er stumm und dachte bei sich, dass es keine Rolle gespielt hätte, ob es weit gewesen wäre oder nicht und eine Pause hätte er auch nicht gewollt. Seine Beine und Arme wurden von seinem Willen und dem Anzug angetrieben und selbst wenn sein Körper irgendwann nicht mehr dazu in der Lage sein sollte, sich zu bewegen, dann würde er weiter laufen. Das machte ihn zu einer unglaublich gefährlichen Maschine, wie sich Midori inzwischen sicherlich auch denken konnte. Er war ein Mensch, aber er war auch eine Maschine. Das ging eindeutig aus den Blaupausen seiner Akte hervor, die er aus dem Labor hatte mitgehen lassen, als er geflohen war. Was für ein Projekt war er gewesen? Wozu hätte er dienen sollen. Schmerzerfüllt hielt er sich den Kopf. Die Schmerzen kamen aber nicht durch die paar Schläge, die er abbekommen hatte, sondern von den Erinnerungen, diese schwammigen Erinnerungen, wie er aufgeschnitten wurde, ihm Spritzen gesetzt wurden und noch viel abscheulichere Dinge getan wurden. Doch noch bevor er Midori den Anlass geben konnte, sich Sorgen zu machen, lies er seinen Kopf wieder los und biss die Zähne zusammen. Diese mentalen Schmerzen waren sein eigentliches Problem und dagegen konnte nichts etwas helfen, außer vielleicht der Tod selbst. Doch davon wollte NieR nichts wissen. Er war froh zu leben und auch über die erst vor knapp einer halben Stunde gemachte Bekanntschaft war er froh. Midori hatte etwas Eigenartiges an sich und er wollte nur allzu gerne wissen, was dieses Etwas war. Einerseits war sie so lieb wie ein Kätzchen, aber andererseits konnte sie auch genauso sehr kratzen, wie eine Katze, die man zulange hat warten lassen oder die man getriezt hatte. Als sie endlich an der Wohnung angekommen waren und sie die Treppe empor gestiegen waren, atmete er beruhigt aus. Es war wirklich nicht sehr weit gewesen, doch seine Rippen brauchten nun eine Pause. Als sie die Tür aufgeschlossen hatte, sagte sie noch scherzhaft, das er doch bitte nichts dreckig machen solle. NieR musste daraufhin kurz lachen, doch zur Strafe bedankten sich seine Rippen, mit einem stechenden Schmerz und seine Hand fuhr an seine rechte Seite. Dort waren die meisten Tritte der Kerle gelandet, da er auf der rechten Seite gelandet war und sie versucht hatten mit seinem Körper Fußball zu spielen. Erneut stieg ihm Blut in den Mund aber er schleppte sich in die Wohnung und zu der nächsten Sitzgelegenheit. “Ich glaube du wirst über meinen Anblick gleich… verwundert sein. Nicht nur meine Hände sind besonders, solltest du wissen!“, sagte er schlussendlich und lehnte sich vorsichtig zurück, sodass die Spannung von einen Rippen abließ und der Druck von seiner Wirbelsäule wich.

Ow: Midoris Wohnung
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   So Nov 11, 2012 7:33 pm

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Sie ließen sich sinken auf die Sitzkissen, sie schlossen die Finger um ihre Sake-Flaschen und saßen an diesem Tag getrost nebeneinander. Das lenkte wesentlich ab von dem, was einmal mehr wieder passiert war. Chiyokos Schwester Katsura hatte den Mund in der Gegenwart von Takara zu sehr aufgerissen und war von dem liebenswerten Clanoberhaupt aufs heftigste angeschrien worden, sodass sie sich wie ein Hund mit eingezogenem Schwanz in ihr Zimmer zurückgezogen hatte. Mitleid hatte Chiyoko schon empfunden, aber bei Takara fehlte Katsura einfach die Lebenserfahrung. Sie war 18 Jahre alt, ja, aber sie hatte keine Empathie für Menschen, die bereits gelitten haben und innerlich vereist waren. Und das war Takara-sama. Sie war mitsamt Cordesh ein tödliches, ernstes Duo, das einen schwarzen Nebel der Zugehörigkeit um die gesamte Familie legte. Mit einem Seufzen nahm die Sandblonde einen Schluck ihres Alkoholgetränks, das ihr bereits einen rosa Schimmer auf die Wangen gelegt hatte. Es war mittlerweile ihr dritter Becher, den sie sich gönnte. So schnell wurde sie eigentlich nicht betrunken, aber mit Sake konnte man einiges lockerer erscheinen lassen. Außerdem war auch ihr Kuchiyose dabei, zumindest zwei der Katzen. Krümel und Knopf leisteten den Teshimas in dieser Bar Gesellschaft. Knopf lag bei Chiko auf dem Schoß und schlummerte zufrieden, während Krümel auf dem Rücken auf einem Sitzkissen lag und döste. Sie fühlte sich einfach wunderbar wohl, wenn diese Tiere bei ihr waren. Wie beste Freunde, Seelenverwandte. Und Jolinar war auch da, obwohl man sie nicht sehen konnte. Genau wie Ren'al, der in Saya - Chiyoko's Cousine - saß. "Wenn Takara-sama Katsura bald nochmal so anbrüllt wie heute Morgen, dann haben wir bald einen internen Familienkampf. Keine Seite duldet die andere, das ätzt. Generationskonflikte sind heutzutage was völlig anderes wie vor 100 Jahren. Da ging es um das Shinobi-Dasein, um Mediziner, heute geht es um Ideale und Gefühle. Und morgen ... morgen schreibt uns das neue Oberhaupt vor, dass wir keine Tiere essen dürfen und Pflanzen heilig sind. Wohin soll das führen?" Chiyoko palaverte schon leicht lallend vor sich hin, schaute Saya aber dennoch betrübt und leicht ernst an. Sie verstand, was in ihr vorging, auch wenn sie selbst ziemlich introvertiert schien. Aber beide konnten einander ansehen und sahen das Innerste - was bei Takara am wenigsten möglich war. Jolinar ruhte derweil, aber verstummte ganz sicher nicht. "Lass den Alkohol weg, und du wirkst noch etwas melodramatischer. Dann hätte sogar Lantash Mitleid mit dir, Tschick-Tschock." Diese fauchte ihren Symbionten innerlich erneut an, sie nicht so zu nennen, bevor sie sich am Kopf kratzte und auf den Tisch vor sich lehnte. "Wie läuft es eigentlich mit deiner Kunst, Saya-chan?"
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   So Nov 11, 2012 8:54 pm

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Schweigend lauschte die dunkelhaarige Teshima den Worten ihrer Cousine. Ganz genau mitbekommen, was am Morgen losgewesen war, hatte sie zwar nicht, doch wusste sie jetzt, dass es an sich nur darum ging, dass Katsura ihren Kampfstil hier in Kirigakure sehr viel besser weiterentwickeln könnte, was laut Takara allerdings nicht möglich war, da sie in fünf Jahren schon wieder weiterziehen würden. Dass daraus ein solcher Streit resultierte war schon extrem und es zeigte, wie weit dieser Familienkonflikt schon ausgereift war. Ihr selbst war natürlich bewusst, wie ernst Takara sein konnte, wie kühl und distanziert, aber wirklich aggressiv hatte sie sie noch nicht erlebt, was vermutlich einzig und allein daran lag, dass sie zum einen Streit nicht provozierte und zweitens auch mehr Verständnis von ihr bekam, als sie eigentlich zurückgab. Du bist in ihren Augen nun mal ihre Seelenverwandte. Dagegen kannst du nichts tun. Aber auch ich finde, dass es langsam wirklich zu weit geht, wenn es so heftig zugeht. Leise seufzte sie, ehe sie sich eine ihrer Strähnen aus dem Gesicht strich. „Was den Familienkampf betrifft, kann ich leider nur zustimmen. Auch wenn gerade in der Familie Verständnis sein sollte... Wenn das so weitergeht, sieht es düster aus...“, murmelte sie bitter, ehe ihr Blick auf den Becher vor ihr fiel. Sie war kein so großer Freund des Alkohols, aber hin und wieder durfte man sich ja etwas gönnen. Aus diesem Grund nahm sie erneut einen Schluck, ehe ihr Blick für einen Moment auf eines der Kuchiyose ihrer Cousine fiel, welcher seelenruhig vor sich hinschlummerte. Katzen mussten ein angenehmes Leben haben, wenn man das so sah. Aber auch nicht immer. Sie wissen nur, wie sie es entspannt angehen können. Wobei, redet ihr nicht eigentlich gerade über etwas anderes? Da hatte ihr Symbiont allerdings recht. Kurz hielt sie allerdings inne, als ihre Cousine ihre Kunst ansprach. Nachdenklich runzelte sie die Stirn, ehe sie sich leicht nach hinten lehnte. Eigentlich eine einfache Frage, aber auch nur eigentlich. „Ich würde behaupten, ziemlich gut. Shichiro behauptet zwar auch, dass meine Werke besser werden und er regelmäßig jemanden trifft, der – sollte er meine Werke bemerkt haben – Gefallen an ihnen findet, aber auch selbst würde ich behaupten, dass ich meinen eigenen Stil langsam weiterentwickelt habe. Es gibt nicht viel, was ich jetzt noch groß ändern könnte. Diese Frage bringt mich allerdings dazu, dich zu fragen, wie es mit deinen Auftritten und insgesamt deiner, nun, Karriere läuft.“, erwiderte sie daraufhin, ehe sie ihren Kopf mit ihrem Arm am Tisch abstützte und ihre Cousine abwartend musterte. Natürlich wusste sie, dass Chiyoko Talent besaß, aber auch mit Talent musste nicht alles so laufen, wie es sollte. Wobei... an sich zweifelte sie nicht daran, dass sie es zu etwas bringen würde.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Mo Nov 12, 2012 5:02 pm

"Sag Knopf, wenn er gegen mein kleines zu Hause treten sollte, wenn er aufwacht, komme ich raus und beiße mit meinen vier Fangzähnen in seinen pelzigen Schwanz." Jolinar hatte mal wieder super Laune. Kaum lag ein süßer Kater bei Chiko auf dem Schoß, in der Nähe ihres Hautkreuzes, musste die liebevolle Shisei-Larve einen dummen Kommentar ablassen. Aber wer konnte es ihr schon verübeln? Sie war gegenüber allem skeptisch, was sich in der Nähe von Chiyokos Bauch befand. Diese konnte es auch verstehen. All jene Sachen kamen der empfindlichen Larve sehr nahe und sie konnte sich selbst nicht wehren. Mit einem inneren Seufzer sah sie nachdenklich Saya an, welche gerade ein wenig über ihren Kunstkurs geredet hatte, jedoch hatte sie auch Recht, was den Clan betraf. Sie war kühl, besonnen, aber sie erkannte schnell, wenn etwas nicht so weitergehen konnte, wie es war: Und das betraf den Streit zwischen der älteren und der jüngeren Generation. Keiner von beiden wusste, wo es hinführen sollte. Natürlich hielt der Clan unabhängig der Streitigkeiten zusammen, aber eine Art Vorrevolutionärität machte sich breit. Die junge Generation wollte sich nicht mehr vor dem Hass verstecken, der vermeintlich der Grund für alles war. Zumindest die meisten. "Du musst nicht so laut sagen, dass ich diese Karriere habe, Cousinchen", grinste Chiyoko sie leicht betrunken an und lachte ungelenk auf, bevor sie wieder Boden fassen konnte. "Ganz gut ... Na ja, meine Managerin verzockt aktuell lieber ihre Einnahmen und geht trinken, als dass sie neue Aufträge zusammenkratzt, aber mich stört es nicht, daran werde ich morgen nicht gleich verhungert sein. Außerdem bleibt mir so mehr Zeit, zusammen mit Yosai zu musizieren. Während er Klavier spielt, kann ich dazu singen. Gelegentlich auch tanzen. Sag mal, willst du eigentlich auch mal tanzen lernen?" Chiyoko lächelte Saya bei der Idee aufrichtig an, wobei es auch nur eine Schnaps ... eine Sakeidee war, die ihr gerade gekommen war. Sie war nicht ganz ernstzunehmen, während die 25-Jährige anfing, Knopf am Nacken zu kraulen. Jolinar meckerte aber auch schon wieder herum: "Yaaay, verbreite diese Larven quälende Tätigkeit ruhig weiter in deinem Clan. Ist ja nicht so, dass Ren'al es dann wie ich ertragen muss, wenn du herumspringst und ich Kopfschmerzen kriege."
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Sa Nov 17, 2012 12:55 am

Nur kurz hob die dunkelhaarige Teshima eine Augenbraue, ehe sie amüsiert schmunzelte. Es tat wirklich gut, einmal wieder etwas mit ihrer Cousine zu unternehmen, auch wenn sie selbst noch nicht so betrunken war, wie sie es zu sein schien. „Dann werde ich meine Zunge, was das betrifft, zügeln...“, erwiderte sie auf ihre Aussage hin, ehe sie sich wieder nach hinten lehnte. Aufmerksam lauschte sie den Worten Chiyokos, ehe sie skeptisch die Stirn runzelte. Natürlich wusste sie, dass es sicher auch auf den höheren Alkoholkonsum zurückzuführen war, aber die Vorstellung, dass sie tanzen würde, war schon ein wenig seltsam für sie. „Solange deine Managerin das nicht durchzieht, ist ja alles in Ordnung. Dazu auch noch Zeit mit Yosai zu verbringen ist ja immerhin auch immer sehr schön.“, meinte sie noch auf den ersten Teil hin, ehe sie fortfuhr „Und dieses... Angebot klingt wirklich nicht schlecht, allerdings bezweifle ich, dass der Tanz wirklich etwas für mich wäre. Ich nehme ab, dafür fehlt mir einfach das Talent.“ Genauso wie es grundsätzlich nicht zu ihr passte. Da blieb sie lieber bei ihren Bildern, denn sich somit Gehör zu verschaffen fiel ihr um einiges einfacher als es ihr damit fallen würde. Du bist nun mal nicht so ein aufgeweckter Charakter wie Chiyoko es ist. Da dürft ihr euch auch gerne in solchen Punkten unterscheiden. Über diese Aussage Ren'als runzelte sie kaum merklich die Stirn. Es wäre nicht sehr schön, wenn ein Mensch in zu vielen Punkten einem anderen ähnelt. Zwillinge sehen beispielsweise gleich aus, sind aber dennoch unterschiedlich. Es liegt in unserer Natur, sich von anderen zu unterscheiden. Die Kunst ist es dann nur, sich trotz dieser Unterschiede mit dem anderen zu verstehen. Gedanklich ein wenig abwesend griff sie nach ihrem Getränk, von welchem sie schließlich auch wieder einen guten Schluck nahm. So tiefgründig trotz Alkohol? Lobenswert. Ich glaube, das wäre nicht so, wenn ich so viel trinken würde, wie Chiko. Oder hast du etwa Lust, dass ich das ausprobiere? Ren'al zögerte, schien sie doch unsicher, wie sie darauf antworten sollte. Ich glaube, das lässt du lieber. So etwas müssen wir nicht testen. Gut, da waren sich die Beiden einig, stellte sich ihr nun nur die Frage, was sie noch großartig sagen konnte. Selbst mit Gesprächsthema konnte es bei ihr immerhin vorkommen, dass sie nicht sehr viel von sich gab. Wirklich ändern wollte sie diese Tatsache nicht, aber wenigstens bei ihrer Cousine konnte sie doch etwas gesprächiger sein, oder? „Den Zweien scheint es hier ja richtig gut zu gehen...“, meinte Saya schließlich mit Blick auf einen ihrer Kuchiyose, nachdem sie einen kurzen Moment gezögert hatte. Natürlich mochte sie Tiere ebenfalls, aber sie bezweifelte, dass ihr Kuchiyose einfach so in diese Bar passen würde. Begeistert wäre man sicher auch nicht. Das kannst du doch gar nicht so sicher sagen. Wer weiß, ob es hier keine Salamanderfreunde gibt. Innerlich rollte Saya aufgrund dieser Aussage mit den Augen. Doch, das weiß ich. Wir wollen ja auch keinen Ärger veranstalten. Daraufhin schwieg ihre Shisei-Larve erneut. Aber wie war das noch gleich? Selbst wenn man nichts sagte, konnte man dem anderen zustimmen und als stumme Zusage sah sie dies auch an.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Sa Nov 17, 2012 1:44 pm

Okay, die Absage war eigentlich ziemlich schlüssig. Warum sollte Saya auch tanzen wollen, wenn sie sich bereits der einer stilleren Kunstströmung zugewandt hatte? Malen, Pinsel, Palette, Motive und für die Ewigkeit geschaffene Erlebnisse. Na ja, sie zeichnete mit Kohle, aber auch das war eine Kunst, die längst nicht jeder verwirklichen konnte. Es musste viel gewischt, schattiert, in Ebenen gearbeitet und danach fixiert werden, damit das Werk nicht verschmierte, da Kohle immer in leichten Spänen auf dem Blatt haften blieb. Chiyoko hätte dafür keine Geduld. Ihre Kunst war eher sekundär. Sie musste sie verinnerlichen, auswendig lernen, um dann mit Gefühl und Dynamik tanzen zu können. Ihre zweite Kunst war dann ihre Stimme. Mit Gesang in die Seelen der Menschen eindringen zu können, um ihre Geister zu streicheln. Meistens funktionierte dies auch, weil sie sich einem Publikum zu wendete, dass sich für ihre Musik interessierte. Wäre sie Rocksängerin geworden, hätte sie alles ins Wasser schmeißen können - dafür war ihre Stimme nicht voluminös genug. Und so wenig Lust Chiyoko zum Malen hatte, so wenig Elan hatte Saya wohl für das Tanzen oder auch Singen. Stumm hörte die eine Cousine der anderen zu, pflichtete ihr innerlich bei und trank dann einen weiteren Schluck Sake, bevor das Gespräch auf Chiyokos Kuchiyose gelenkt wurde. "Allerdings, da hast du Recht. Glücklicherweise handelt es sich ja um Tiere, die man überall mit hinnehmen kann, ansonsten säße ich schon nicht mehr hier. Katzen sind einfach ... sie sind einfach wie ich.", erzählte Chiko mit einem ruhigen, verträumten Ton, als sie Krümel beobachtete, während er sich auf seinem kleinen Kissen hin und her wälzte. Seine Pfötchen zeigten wie angewinkelte Stöpsel in die Luft, da der Kater auch etwas pummeliger durch viele kleine Gaben junger Frauen war, aber Knopf ging es nicht anders. Auch er hatte einen Bauch, den man nicht mehr mit einer Hand umfassen konnte, ohne eine kleine Gewebeschicht zu quetschen. Beide mochten es nicht allzu sehr, auf den Arm genommen zu werden, weil sie sich dann ihres Gewichtes bewusst wurden. Chiyoko war zwar nicht dick, aber sie bezog sich auf die Lebensweise der Kater und ihre Mentalität. Sie waren freiheitsliebend, dynamisch, verschmitzt, nahmen das Leben auf die lockere Schulter und genossen jeden Moment, den sie gemeinsam hatten. Chiko liebte es auch, mit ihrem Clan zusammen zu sein, das Leben mit Jolinar zu teilen und ihren Humor anderen zu unterbreiten. Krümel, Knopf und ihre Vertragspartnerin waren sich ähnlicher, als sie dachten. Abwesend legte sie eine Hand auf ihren Bauch. Erst sah sie sie schweigend an, dann wanderte ihr Blick auf Saya's Bauch und dann in ihr Gesicht. Ihr war klar, dass sie zwei Gestalten gleichzeitig durch diese Augen ansah - ihre Cousine und ihren Symbionten. "Ich wette, wenn die Gäste hier wüssten, dass wir noch jemanden dabei haben, würden sie uns auch davon jagen", flüsterte sie mit einem schmerzhaften Lächeln. "Das ist seit Jahren so, dass wir auf Ablehnung stoßen, ich weiß. Es ist besser, wenn die Menschen manchmal gar nicht wissen, dass es uns gibt. Dann geschieht auch euch nichts." Danach schwieg auch Jolinar, denn sie wusste, dass sie als Gast gemeint war, genau wie Ren'al.

Chiyoko trank ihren Sake leer, stellte den Becher auf den Tisch und bestellte dann den Kellner zu sich. Eigentlich hatte sie etwas Essen wollen, aber durch den Alkohol hatte sie nun definitiv keinen Appetit mehr. Auch war das Gespräch ein bisschen zum Erliegen gekommen, seit sie in diesem Zustand angefangen hatte, melancholisch zu werden. Sie bezahlte das, was sie bestellt hatte, packte dann Krümel und Knopf, und stand auf. "Ich mach mich mal auf, einen Ausnüchterungsspaziergang machen. Was du getrunken hast, bezahlst du ja sicher selbst. Bis heute ... ähm ... Abend, ja. Bis nachher." Ihr zeitliches Gefühl war auch schon in Mitleidenschaft gezogen worden. Nun trat sie jedoch aus der Bar heraus, um vielleicht nebenbei doch einen Ort zum Essen zu finden. Ob sie da auch etwas Niveau finden würde, wäre fraglich.

tbc: Restaurant Shinobi

Out: Ich bin dann mal ab [wie es im Drama immer so schön heißt], da du ja länger abwesend warst. Ich hoffe, das ist okay und verständlich ^^
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Do Okt 10, 2013 3:59 pm

cf: Wald der Stille

Tjaja, tjaja... wo es gastlich wirkt, da lass dich nieder... Goemon Kiobashi marschierte gut gelaunt in die Sake-Bar "Nebliger Verstand" hinein und hin zu seinem Stammplatz. Unterwegs klopfte er hier auf Schultern, grüßte dort mit knapper Verbeugung. Hier verändert sich auch nichts mehr, schätz ich. Gut so. Er beobachtete einige Kartenspieler am Nebentisch, verdrehte sich dann jedoch den Hals nach einem Tisch etwas weiter weg, an dem Nashornkäfer miteinander rangen und versuchten, den Kontrahenten von einem Ast zu schubsen. Zu dumm, haben wir Inori nicht gefunden merkte der Jo-Nin in Richtung Jotaro an. Das Duo hatte kurz den Trainingsplatz besucht, jedoch keine Spur von Jotaros Schülerin vorgefunden. Ist deine einzige Schülerin, da lieg ich doch recht? Ob sie kurzzeitig mit anderen zusammengesteckt wurde und eine der berüchtigen Missionen abarbeitet, die innerhalb des Dorfes stattfinden? Er lächelte matt. Du weißt schon. Ich rede vom Katzenfangen und all diesem Spaß. Die größten Erfolge feiern die jungen Shinobi, wenn sie ausgerissene Stubentiger strategisch erfolgreich einkreisen und festsetzen. Tjaja. Er stellte seine Kürbisflaschen und den schweren Rucksack am Boden ab und ließ sich ächzend auf dem Stuhl nieder. Setz dich, Jota. Wenn du stehen bleibst, komm ich mir alt vor scherzte er.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   So Dez 15, 2013 12:49 pm


cf: ???

Keiko liebte diesen Ort. Nicht unbedingt deswegen, weil der Sake hier besonders gut war oder es ab und an Prügeleien zu bestaunen gab, sondern viel mehr, weil man hier prima Kontakte knüpfen konnte, die einem in unmittelbarer Zukunft sicher behilflich sein konnten. Die Jônin war immerhin nicht einfach so an all die vielen Kontakte gekommen, die sie bis heute besaß und aufrecht erhielt. Sie kannte Kapitäne, Handwerker, Leute von der Spezialeinheit, einfache Hausfrauen, Köche, Bäckerinnen, Tiertrainer, Chuunin, Genin, Prostituierte und vieles mehr, was sich hier in Kirigakure ab und an herum trieb. Und diese Bar hier war der Anlaufpunkt für viele. Mit einer Schüssel Sake in der rechten Hand saß sie irgendwie seitlich auf einem der Stühle an der Bar, die Beine hatte sie übereinander gelegt und auf dem Stuhl nebenan abgestellt. Dabei prostete sie kurz dem Herren hinter dem Tresen zu, ehe sie die Schale in einem Zug leerte und sie dann zufrieden auf dem Tisch abstellte. „Nachschenken bitte!“, rief sie und warf dann einen Blick hinter sich, wobei sie jeden einzelnen Tisch kurz überflog, um nach eventuellen Saufkumpanen Ausschau zu halten. Doch um diese Zeit gab es da eher wenige, die in Frage kamen. Die meisten hatten entweder bereits einen Partner oder sahen so aus, als säßen sie seit letzter Nacht hier und würden wohl kaum auch nur noch einen einzigen Drink vertragen. Also wandte sie sich wieder an den Mann hinter dem Tresen. „Das muss ‚nen wahnsinnig spannender Job sein. Ich meine, hier entgeht einem doch nichts, oder? Das ist besser als ‚nen Klatschmagazin“, murmelte sie und der Kerl setzte ein Grinsen auf, während er nickte. Keiko seufzte kurz. Sie hatte die letzte Nacht nicht unbedingt gut geschlafen, und nun saß sie hier und trank sich die Kopfschmerzen weg. Nicht unbedingt die beste Idee aber besser, als zuhause herum zu hocken und gar nichts zu tun. Neben ihr nahm ein anderer Herr Platz, der sich ebenfalls eine Schale Sake bestellte und Keiko wollte sich bereits darüber freuen, ihn nun zu ihrem neusten Saufkumpanen ernennen zu können, doch leider wurde sie enttäuscht. Direkt nachdem er seine Schüssel entgegen genommen hatte, begab er sich zu einem anderen Mann an einen Tisch und stieß mit diesem an. Die Jônin blies sich gelangweilt eine struppige Strähne aus dem Gesicht und stützte den Kopf in die rechte Handinnenfläche. „Wie langweilig …“, murrte sie und überlegte, ob ihr jemand einfiel, dem sie auf die Nerven gehen könnte? Wenn sie lange genug darüber nachdachte, dann würde ihr gewiss jemand einfallen. Also kippte sie die nächste Schale hinter und grübelte. Es gab so viele Leute, die sie kannte, doch von denen sie ebenfalls wusste, dass sie sich ganz sicher nicht mit ihr in eine solche Bar setzen würden. Dieser Tag stand anscheinend unter einem ganz schlechten Stern. Die Langeweile stand der Kunoichi ins Gesicht geschrieben und wenn es etwas gab, das sie wirklich über alles hasste, dann war es das Nichtstun.
Das sollte sich aber doch recht schnell ändern, als ein etwas gehetzt wirkender Mann die Bar betrat und sich umsah. Er schien außer Atem zu sein und sein Blick wanderte hastig umher. Keiko schwang ihre Beine von dem Stuhl nebenan und drehte sich auf ihrem eigenen kurzerhand um, sodass sie zu dem Mann sehen konnte, zu welchem nun alle blickten. „Feuer!“, rief er. „Da ist ein Feuer ausgebrochen!“ Er winkte hektisch mit den Händen und deutete zum Ausgang der Bar. Keiko runzelte die Stirn. Was denn für ein Feuer? Während manche sich noch verwirrt ansahen und fragten, wo es denn ein Feuer gäbe, war die Jônin bereits aufgesprungen, hatte ein paar Ryo auf den Tresen geknallt und war zum Ausgang geschritten, von wo aus sie nun tatsächlich ein paar Rauchschwaden gen Himmel steigen sah.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Di Dez 17, 2013 9:17 am

out: nächster wird wieder mehr >_<

CF: Anwesen der Familie Higashi

Auf dem Weg hierher hatte er einen guten Teil von Kirigakure lichterloh brennen sehen. Seine Gesichtsmimik hatte zwar nichts davon erkennen lassen, doch er war schockiert, wie so etwas passieren konnte und er so wenig davon mitbekommen hatte. Doch das Dorf würde sich um den Brand kümmern. Wenn er und Keiko beordert worden, eine Kunochi zu jagen, hätte das seine Gründe. Jinpei rannte über einige Hausdächer, bis er schließlich ein Lokal erblickte. Und wie es der Zufall so wollte trat gerade Keiko aus dieser Bar und sah gespannt den Rauchschwaden hinterher. Und bei genauerem Hinsehen schienen ihre Wangen etwas gerötet zu sein. Sie hatte echt Nerven. Jinpei sprang vom Dach, nur um ein paar Schritte weiter Keiko zu erreichen. Seine Brust hob und senkte sich leicht, doch außer Atem war er noch lange nicht. Nur die plötzliche Anstrengung hatte dies bewerkstelligt. “Hallo Grinsekatze – man braucht uns. Hast du alles, um aufzubrechen? Wir werden am Tor erwartet.“, gab er kurz und knapp Information. Von dem Oinin, der erst vor wenigen Momenten bei ihm gewesen war, hatte er eine Richtung und ein Bild von der Frau erhalten, die nun auf der Flucht war. Allerdings waren die Informationen sehr spärlich ausgefallen und Wissen über ihre Fähigkeiten besaß er gar keine. Sein Blick fuhr erneut zu den Rauchschwaden. Wieso und wie konnte es soweit kommen? Seine Hand schloss sich um den Heft seiner Klinge. Na? Denkst du, dass du sie finden wirst? Ich steh ja auf solche Leuchtfeuer und beneide sie etwas – bei mir gab es nicht so viele Specialeffects., gab der Hachibi aus seinem Innern kund. Musste dieser sich jetzt in den Vordergrund drängeln? Jinpei versuchte ihn wieder fort zuschieben, doch irgendwie war er grade sehr gesprächig. Ich bin froh, dass es bei dir kein Feuer gab – sonst hätte ich Kalamari in mir versiegelt und keinen kastrierten Ochsen…, erwiderte Jinpei nur und sah dann wieder zu Keiko. Danach sprang er wieder auf die Dächer und wollte sich auf den Weg machen.
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Do Dez 19, 2013 3:45 pm


Die rechte Hand in die Hüfte gestemmt stand Keiko vor der Bar und blickte gen Himmel, wobei sie sichtlich nachzudenken schien. Ob sie loslaufen und nachsehen sollte, was da vor sich ging? Vielleicht benötigte man ja ihre Hilfe? Andererseits würde man dann sicher nach ihr suchen lassen … Dass es sich dabei auf keinen Fall um eine Übung für Genin handelte wusste sie, sonst hätte man den Dienstälteren eine Information diesbezüglich zukommen lassen. Allerdings sollten ihr diese Fragen recht schnell beantwortet werden, wenn auch nur im Groben. In diesem Moment landete nämlich einer ihrer Swordmen-Kollegen neben ihr, Higashi Jinpei sein Name, der sie knapp grüßte und erwähnte, dass man wohl ihre Hilfe brauchte. Die Jônin runzelte kurz die Stirn und grinste dann. „Mich würde ja interessieren, was so wichtig sein kann, dass man dich los schicken muss, um nach mir zu suchen“, lachte sie und nickte dann. „Aber natürlich habe ich alles.“ Es gab selten einen Tag, an dem die Kunoichi wirklich vollkommen unbewaffnet das Haus verließ. Heute hatte sie sich zwar einen freien Tag genommen, dennoch wusste sie aus Erfahrung, dass stets etwas dazwischen kommen konnte und es daher stets praktischer war, immer vorbereitet zu sein. Anderenfalls musste man vorher noch einmal nach Hause gehen, um all sein Zeug zusammen zu suchen und das raubte kostbare Zeit. Und wieder einmal behielt auch dieses Mal ihre Erfahrung Recht. Das Rückengeschirr für Kiba trug sie sowieso fast 24h am Tag und ihre Lanze hatte sie dank des Tattoos auch stets dabei. Mehr benötigte die Kunoichi in der Regel nicht, zumal sie vieles auch in Schriftrollen hatte, die sie in dem kleinen Täschchen trug, das stets an ihrem Gürtel hing. Während sie noch überlegte, ob sie vielleicht noch etwas anderes gebrauchen konnte, war Jinpei bereits auf eines der umliegenden Häuserdächer gesprungen und Keiko folgte ihm kurzerhand. „Dann erzähl mal, wofür man uns so dringend braucht, Kleiner“, sagte sie, während sie neben ihm her zu Stadttor lief. Er mochte größer sein als sie, doch das hielt Keiko nicht davon ab, ihm diesen Spitznamen zuzuschreiben. Er war wohl mittlerweile daran gewöhnt.
Auf dem Weg wischte die Kunoichi sich einmal mit dem Handrücken über den Mund und schüttelte dann den Kopf. „Dabei hatte ich doch heute einen freien Tag.“ Das Grinsen bei diesen Worten verriet, dass ein Auftrag ihr ganz sicher nicht ungelegen kam und sie es auch nicht bedauerte, ihren freien Tag nicht gelangweilt irgendwo herum sitzen zu müssen. Fast war sie dem jungen Shinobi sogar dankbar, dass er sie hier abgeholt hatte. Anderenfalls hätte sie sonst noch den gesamten Tag in der Bar gehockt und ihre Langeweile versoffen. Es dauerte zwar eine Weile, bis Keiko wirklich betrunken wurde, aber ganz 8h am Stück hielt sie dem dann doch nicht gänzlich stand. Im Moment wirkte sie allerdings noch genau so, wie immer, so als hätte der Sake zuvor absolut nichts bewirkt, abgesehen von ein paar geröteten Wangen vielleicht.

tbc: Haupttor
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   So Dez 22, 2013 11:58 pm

Jinpei sah hörte ihre Worte und ihr lachen. Da lag es an ihm zu grinsen – das Lachen sparte er sich. “Die Oinin sind langsam – sie haben es nur geschafft mich zu informieren. Wir haben einen Kopf zu beschaffen. Ich hoffe du hast da nichts gegen?“, fragte er zuletzt und nickte ihr anerkennend zu, als sie meinte, dass sie alles bei sich hätte. Gut so. Eine Kenjutsuka, die ihre Waffen bei sich trug, stand in seiner Achtung wesentlich höher, als eine, die ihre Sachen immer vergaß oder noch schlimmer, ihre Waffen nicht pflegten. Er für seinen Teil liebte seine Nodachi und kümmerte sich liebevoll, um den glänzenden und untypisch langen Stahl.

Während er über die Dächer rannte und sich erneut kurz das Bild ansah, von ihrer Zielperson, ging er für sich ein paar Dinge durch. Die Frau, die sie suchten war Anfang oder Mitte Dreißig. Aufgrund der Konstellation des Teams – welches sehr spärlich ausfiel – ließ darauf vermuten, dass die Gejagte schnell war und dazu genug Kraft besaß sich zugleich mit zwei Gegnern anzulegen. Das ließ darauf vermuten, dass Takara sich nicht gut mit dem Nahkampf identifizieren könnte. Ein immenser Vorteil also für Jinpei und Keiko. Tja – sonst konnte er nichts vermuten. Er sah über seine Schulter und sah die grinsende Keiko. Jinpei ließ das Bild los, auf dass sie es einfach fangen würde und nickte dann zum Haupttor, wo sie einen kurzen Zwischenstop einlegen würden, um heraus zufinden in welcher Richtung sie eigentlich suchen müssten. “Ich hoffe, dass der Tag dadurch nicht zu langweilig wird! Die Gesuchte scheint durchaus unsere Aufmerksamkeit verdient zu haben – vor allem, wenn sie für dieses Feuer verantwortlich ist!“ Sein Blick fuhr in zu den Flammen, die einen guten Teil von Kirigakure einhüllten und nichts davon übrig ließen. Etwas missmutig rümpfte er die Nase und wusste, dass man seine Hilfe ebenso dort gebrauchen könnte. Nicht etwa um die Feuer zu löschen – nein, um die Verwundeten zu versorgen. Doch darum würden sich nun andere kümmern müssen.

Seine Schritte und Sprünge führten ihn bis zum Tor von Kirigakure, an dem er letztlich landete.

TBC: Haupttor
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BeitragThema: Re: Sake Bar - nebliger Verstand   Sa März 14, 2015 3:45 pm

.:Firstpost & Stuff:.

Gutes Essen, gute Unterhaltung, guter Sake. Drei Gründe für jeden Mann in Kirigakure no Sato, irgendwann mal diese eine Bar aufzusuchen, die mit ihrem Namen bereits das beschrieb, was am Ende des Abends oft Tatsache war. Ein benebelter Verstand, befreit von allem, was man an Problemen oder stressigen Erinnerungen haben könnte. Tiefenentspannung der anderen Art eben. Manche gingen dafür durch die Gegend spazieren, meditierten oder schrieben ihre Gedanken auf, andere kamen hierher. Allerdings war die Sakebar weniger nur ein Ort, um sich zu benebeln, als auch Freunde und Bekannte zu treffen, die sich von dem Etablissement nicht abschrecken ließen. Noch dazu hörte man hier den interessantesten Klatsch und Tratsch im gesamten Dorf und Shaolan war von Natur aus zwar kein Mensch, der sich das Maul zerriss, doch er wusste gern, was vor sich ging. Immerhin war er von Berufswegen doch recht gut damit beraten, genau zu wissen, was hier allgemein so getrieben wurde.
Fraglich, ob er Toshiaki deshalb hierher eingeladen hatte, denn die Gesangsvorstellung, die eine Frau, gekleidet als Geisha hier am Abend gerade gab, war es durchaus wert, auch so angehört zu werden. Vor sich hatte der großgewachsene Mann mit den rotbraunen Haaren einen Teller mit gebratenem Reis, Gemüse und Fleisch. Eine gemischte Pfanne, die er immer wieder gern bestellte, wenn er hier war und vorher keine Zeit gehabt hatte, etwas zu essen. Er nickte der Dame freundlich zu, die ihm eben dieses Mahl gerade vorbeigebracht hatte und bedankte sich damit. Nur kurz unterzog er die konstvoll gearbeiteten Stäbchen einer Musterung, bevor er sie in die Hand nahm und kurz testete, wie sie sich führen ließen. Er war die letzten Tage in der Umgebung unterwegs gewesen und hatte ein nahe gelegenes Dorf besucht, um sich nach allem Möglichen umzuhören: Probleme, Unruhen, Bitten an das Dorf. Die Daimyôs schienen für die Zivilibevölkerung nichtmehr das, was sie einmal waren. Schulterzuckend gab er sich mit den Gedanken zufrieden und sortierte sein Essen der Farbe nach, bevor er sich daran machte, erste Bissen zu verspeisen. Sein Quasi-Bruder würde hoffentlich bald hier auftauchen und ihm Gesellschaft leisten, bis der Typ auftauchte, von dem er gehört hatte, dass man ihn hier mal finden konnte, wenn man ihn suchte.
Schon länger versuchte der Nishimura mal auf das Oberhaupt der Kaguya zu treffen. Nicht etwa, weil er etwas Bestimmtes von ihm wollte, er wollte ihn einfach besser kennen lernen, als vom sehen und hören-sagen, sich umhören, wie es um den Clan stand und plaudern. Beim Plaudern erfuhr man stets die spannendsten Dinge und ihr geringer Altersunterschied würde bestimmt dazu beitragen, dass sie zumindest ein Thema finden konnten, über das sie sich austauschen würden. Es musst ja nicht zwangsläufig immer etwas mit der Arbeit zu tun haben. Nachdenklich kratzte er sich am Kinn und lauschte den letzten Noten eines recht bekannten Liedes, das mit Beifall beendet wurde, bevor sie Dame auf der kleinen Holzbühne eine Pause einlegte. Er saß am anderen Ende des Raumes, da es hier durchaus leichter war, sich zu unterhalten. Außerdem hatte Shaolan gern die Ecke im Rücken und die Tür im Blick. Ein perfekter Eckplatz war hier also quasi sein Stammplatz.

OC: Yolo ^_^ Hoffe man kann was mit anfangen
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