Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Klinik Park

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Reijarmo Kensaku
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Reijarmo Kensaku

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Größe: 180 Cm
Besonderheit: Buddhablick (Augenlider meist nur halb offen), melodischer Akzent

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BeitragThema: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeFr Okt 11, 2013 11:35 am

Der kleine Park des Krankenhauses der Patienten und Angehörigen ermöglicht zumindest ein wenig der Luft der Klinik zu entfliehen.
Der Park selbst ist durchzogen von stabil gepflasterten Pfaden bestehend aus hellem weißen Stein wodurch selbst Patientin die unsicher auf ihren Füßen sind nur selten ins Stolpern geraten.
Alle 50 Meter findet sich eine braun gestrichene Holzbank die Platz für bis zu Drei Personen bietet, lediglich um den zirka 25 Quadratmeter großen Teich auf dem sich Zwei Schwäne so wie einige Enten niedergelassen haben sind mehr Bänke aufgestellt worden, genau genommen Sechs an der Zahl. Die Vegetation des Parks ist typisch für Tsukigakure und besteht überwiegend aus Pflanzen die gut mit dem kontinentalen wechselhaften Klima auskommen, Vereinzelte Bäume stehen etwas abseits des Weges dessen Kanten meist von grünen Gras gebildet werden und nur selten von Blumen.
Mittlerweile kann man auch einige untypische Pflanzen für diese Klimazone ausmachen die von Reijarmo eingeführt wurden, darunter unter anderem  Blütenpflanzen die man bisher nur von den Gipfel Kumogakures kannte.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeDi Dez 03, 2013 11:20 pm



› again & again ... ‹


» Unerwarteter 'Abholdienst'


Hiromiya Eiji & Yorowa'a Akeno Toyo ...



Mehr als ein halbes Jahr war vergangen seit der Krieg über seine Heimat gekommen war. Wahrscheinlich hatten es viele bereits im Vorfeld gewusst, dass falls dieser Junge es überhaupt überleben sollte, was wie immer zweifelhaft war, er garantiert im Krankenhaus landen würde. Wir sprechen dabei nicht von der Tatsache, dass das Krankenhaus in seinen Lebensjahren bereits irgendwie seine Heimat geworden ist, indirekt vielleicht, ist doch der Grund auch dafür Grund erneut im Krankenhaus gelandet zu sein. Bevor der Grund jedoch näher erläutet wird, sollten man klarstellen, um wem es sich überhaupt handelt. In gesant Tsukigakure no Sato, wenn nicht sogar über die Stadtgrenzen hinaus, ist Yorowa'a Akeno bekannt, nicht unbedingt für herausragende Heldentaten, eher für Faulheit, als Frauenherzbrecher, als Junge mit den vielleicht häufigsten Nahtoderfahrungen eines Shinobis. Doch letzteres ist nur eine überschwängliche Hypothese. Es lässt sich jedoch nicht von der  Hand weisen, dass Yoyo eiinen ausgeprägten Beschützerinstinkt hat und es gab leider sehr viele, die man in der Situation des Krieges beschützen 'musste'. Ersparen wir jedoch dem Leser weiteres Gerede um zu den Punkt zu kommen, wo sich der Junge ganze 6 Monate aufgehalten hat und was eigentlich bereits jeder erahnen können sollte. Im Krankenhaus. Einen Großteil dieser Zeit auf der Intensivstation und seinen Körper zieren sicherlich eine größere Zahl weitere Narben unterschiedlicher Ursachen. Erneut war ihm das Glück Hold und so überlebte seine zahlreichen Verletzungen, wodurch es kam, dass auch Akeno entlassen wurde.


Mit langsamen Schritten folgte er den Wegen, welche durch den Park der Klinik führten. Sie waren sicher, keiner würde hier so einfach das Gleichgewicht fallen, als ein fester Bestandteil des Krankenhausparks, waren sie wie eine Konstante, die wie ein Ankerpunkt fungieren mochte.  Aber vielleicht waren nicht alle Konstanten wirklich Konstanten. Als in den letzten Wochen des Öfteren durch den Park gelaufen war, um am See seine Hängematte aufzuspannen, hatte er diesen Gedanken gesponnen. Nicht selten füllte er sich in der Gegenwart anderer Leute als wäre er etwas ähnliches, eine feste Konstante, eine Person, die immer da war, immer gleich war. Doch würde auch nur ein Stück der Fassade bröckeln, würde alles in sich zusammen fallen. Akeno hatte in den Tagen gespürt, dass er sich umso stärker  Gedanken um die Zukunft gemacht hatte. Was wäre, wenn er zusammenbrechen würde? Wenn die Konstante wegfallen würde und er sich letztendlich nur noch mehr in die Verbannung schicken würden, durch die Lügen, die begangenen Schandtaten?   Vielleicht machte es die trübe Luft im Krankenhaus, an die er sich zwar gewöhnt haben sollte, doch noch nie hatte er solange hier bleiben müssen. Er hatte nicht nur einmal versucht zu fliehen, doch beim ersten Mal, war er nicht mal bis zur Tür  gekommen, bevor sein Körper ihm jeden Dienst versagt hatte und er sich ein Donnerwetter von Tama eingefangen hatte und beim zweiten Mal hatte bereits der Blick seiner Mutter gereicht, um doch besser in das Krankenhausbett zurück zu kehren. Nicht das es langweilig im Krankenhaus wäre, man bekam ja viel Besuch. Aber nicht nur die trübe Stimmung, die sich vor allem in den letzten Wochen eingestellt hatte, sondern auch die mangelnden Abenteuer, die mangelnde Freiheit war es vor allem, die ihm nicht am Krankenhaus gefielen.
Seine ehemalige Teamkameradin hatte ihn so gesehen zwar oft besucht, doch das Verhältnis zu ihr war in letzter Zeit sehr schwierig. In der ersten Zeit hatte sie weder mit ihm gesprochen noch ihn besucht. Nach einiger Zeit ließ sie sich jedoch bei ihm Blicken, vernichtete ihn mit ihrem Blick, strafte ihn mit Ignoranz und erst nach einigen Wochen hatte sie zum ersten Mal mit ihm gesprochen, um ihn, wie erwähnt, eine Schimpftirade zu halten und ihm eine Ohrfeige zu verpassen, was nicht wirklich unerwartet gekommen war. Doch seitdem waren erneut Wochen, Monate vergangen seit dem Tama ernsthaft mit ihm gerade hattet. Es war nicht schwer zu erraten, wie sauer sie auf ihn war und wie sehr sie fand, dass er es mal wieder übertrieben hatte. Doch das kannte er schon einige Zeit lang. Zwar wusste er, dass es immer irgendwann vorbeiging, aber so schlimm wie diesmal war es nur selten bisher gewesen.
Heute wollte seine Mutter ihn persönlich abholen. Dass hatte in der Regel nichts Gutes zu bedeuten.  Bereits den gesamten Tag hatte er sich darüber gedacht, was es gab, dass seine Mutter ihn abholen wollte. Der Chunin fand den Weg gut genug alleine nach Hause, aber unter diesen gegebenen Umständen, befürchtete er Neuigkeiten im Hause Yorowa’a, welche ihm nicht gefallen würden.  Es hoffte, dass er sich irren würde. Momentan ertrug nicht noch mehr aufwühlende Gefühle, erst einmal würde er die trüben Gedanken der Krankenhauszeit vertreiben müssen. Dazu würde er seinen besten Freund aufsuchen – sobald wie geht , vielleicht wieder ein neues Mädchen finden, doch vor allem würde er sich die Zeit vertreiben.
Doch jetzt hieß es erst einmal im Park auf seine Mutter zu  warten und sich bis zum ihrem Eintreffen die Zeit zu vertreiben, was für den Jungen bedeuten würde,  durch den Park zu streifen und die Gedanken wandern zu lassen. So in Gedanken vertieft, kam er dann erneut am See an, setzte sich auf einen der vielen Bänke. Sein Blick richtete sich in die Ferne und war dennoch auf die Wasseroberfläche geheftet. Dort wo sich vielleicht offenbare mochte, was seine Mutter mit ihm besprechen wollte. Einen einfach, ‚normalen‘ Grund konnte er sich nicht vorstellen.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeMi Dez 04, 2013 7:23 pm





Vom Anwesen der Yorawa’a's bis hin zum Krankenhaus von Tsukigakure war es ein gutes Stück Fußweg und Eiji wollte seinen besten Freund, der mit Sicherheit kaum erwarten konnte aus seinem persönlichen Gefängnis zu entkommen, nicht warten lassen. Ursprünglich war der blonde Junge zur Familie Yorawa’a gegangen, um Akeno einen Beusch abzustatten und ein Mitbringsel seiner Mutter abzugeben. Eiji hatte seit seiner Rückkehr von einer länger andauernden Mission, außerhalb seiner Heimat, noch keine Gelegenheit gehabt sich mit Yoyo zu treffen und gerade erst erfahren, dass dieser immer noch der Klinik verweilen musste. Nun bat Kyôshû ihn, an ihrer Stelle den Abholdienst zu leisten, da Geschäfts bedingte Termine sie verhinderten. Natürlich sagte er bei dieser Bitte nicht nein.

So trug es sich also zu, dass der junge Shinobi mal wieder im städtischen Krankenhaus  vorbei sah und das nicht einmal, weil es um seine eigene Gesundheit ging, sondern wiederholt die seines Freundes betraf. Eigentlich erstaunlich, wenn man beachtete in welcher Verfassung er selbst sich befand – wiederum aber auch nicht, denn Yoyo legte es wohl geradezu darauf an. Es war nämlich so, dass der zufällig ebenfalls blonde ein leidenschaftlicher Lebensretter zu sein schien. Mit großer Vorliebe warf er sich vor andere, ohne Rücksicht auf das eigene Wohl. Bekannte, Verwandte, ja sogar Unbekannte in Not. Alle samt durften Akeno als leibliches Schutzschuld ansehen. Eiji wartete auf den Moment, an dem sich sein Freund um brennende Bäume schlang und sie vor dem sicheren Feuertod rette – eine menschliche Feuerdecke sozusagen. Oder seine Hand schützend über einen Käfer hielt, auf die im gleichen Moment ein Fuß trampelte. Eiji überlegte, ob es sinnvoll war Akeno einen Sicherheitsanzug zu schenken – am besten aus unzerstörbarem Material, mit möglichst vielen Schichten. Darin würde er bestimmt lustig aussehen. Der Blonde schmunzelte innerlich. Sich mit diesen etwas merkwürdigen Gedanken befassend wanderte er durch den Park der Klinik. Hier sollte Yoyo irgendwo auf seine Mutter warten. Warum war der Park nur so groß? Ok, das war Ansichtssache, aber für den jungen Shinobi momentan zutreffend. Immerhin handelte es sich hier nicht um einen gigantischen Wald von mehreren Hektan, in dem man wie in einem Labyrinth herum irrte. Nein, im Grunde war er sogar ziemlich übersichtlich – im Normalfall. Aber wie so häufig, wenn man etwas schnellst möglich finden wollte, sah man den Wald vor lauter Bäumen nicht oder weniger philosophisch `man übersah etwas eigentlich Offensichtliches`. An und für sich mangelte es Eiji nicht an Überblick, aber hier schien das Glück nicht auf seiner Seite. Deprimierend, wo er sich doch so beeilt hatte und nun die Zeit mit Suchen vergeudete. Viel lieber würde sich der Blonde jetzt mit Yoyo in einer Izakaya befinden und sich genüsslich eine Nudelsuppe munden lassen. Ein wenig Hunger hatte er ja schon. Kein Wunder, heute Morgen hatte er nicht viel gegessen. Nachdem ihn wiedermal die ganze Nacht lang, der gleiche Traum gequälte, bliebt der Appetit aus. Immer wieder erstaunlich, wie leicht sich der Körper beeinflussen lies, schade dass das in mancher Hinsicht nicht funktionierte.

Rums~ Eiji spürte wie etwas gegen seinen Körper prallte. War er gegen eine Bank gelaufen? Nein, das tat mit großer Sicherheit mehr weh. Eigentlich hatte er kaum etwas gespürt. ´Autsch´,  hörte er gleichzeitig eine Stimme sagen. Sein Blick ging nach unten. Da saß ein Mädchen auf dem Boden und sah ihn erschrocken und gleichzeitig peinlich berührt an. Um sie herum lagen Akten verstreut. War er wirklich so in Gedanken versunken, dass er ein Mädchen umrannte? ´Tut mir leid, … tut mir wirklich leid´  stotterte sie und griff hektisch nach den Dokumenten. ´Ich habe dich nicht gesehen, das war meine Schuld. Wie ungeschickt von mir. Tut mir wirklich leid.´  Warum entschuldigte sie sich so oft? Er war ja nicht der Jene, der auf dem Boden saß und weh tat ihm auch nichts.  Und mal ehrlich, umgerannt hatte wohl eher er sie und nicht umgekehrt. ´Schon gut, lass mich das machen.´  Eiji kniete sich hin, nahm dem Mädchen die Akten ab und sammelte die restlichen ein. Die Schwarzhaarige zog schüchtern ihre Hand zurück und stand auf. ´Danke.´   Erst als Eiji ebenfalls wieder stand und sie ihn erneut ansah, schien sie zu bemerken wer da vor ihr stand. ´Eiji?!´  sagte sie überrascht, aber erfreut ´Ich hab dich ja schon ewig nicht gesehen. Kennst du mich noch? Ich bin es, Mizuki.´  ´Natürlich´, erwiderte der Blonde mit einer für manchen niederschmetternden Verständlichkeit, als sei ihre Frage unnötig und geradezu vorwurfsvoll gewesen. Mizuki lächelte verlegen und etwas eingeschüchtert strich sie sich durch die langen Haare. ´Du bist also doch noch deinem Traum nachgegangen und Iryonin geworden´  fügte Eiji nun hinzu, wodurch sich das Mädchen sichtlich wohler fühlte. ´Ja, ich bin aber noch in der Ausbildung. Du dagegen hast es ja schon ziemlich weit geschafft. Schade, dass du so schnell mit der Akademie fertig geworden bist … versteh das nicht falsch … ich meine, ich freue mich für dich … ich wäre nur gern …´, sie gab sich größte Mühe nichts falsches zu sagen und hielt kurz inne. ´Du hast doch einen guten Sensei bekommen, was Besseres hätte dir nicht passieren können, sonst würdest du dich jetzt vielleicht nicht mit der Medizin befassen können, wie du es schon immer wolltest ´  führte Eiji fort. Er wusste was sie hatte sagen wollen. Mizuki war auf der Akademie in seiner Klasse gewesen und wohl schon immer etwas verliebt in ihn. Der Blonde sprach über so ein Thema aber ungern und wollte sich Peinlichkeiten ersparen, also schmetterte er kurzerhand alles ab, was in diese Richtung führen könnte. ´Ja, da hast du wohl Recht. Aber warum bist du denn hier im Krankenhaus, dir geht es doch gut oder? … Die kannst du mir ruhig wieder geben´, sie deutete auf die Akten in Eijis Hand und lächelte. Der junge Mann reichte sie ihr, hielt sie aber noch so lange fest, bis Mizuki sie richtig in der Hand hatte. ´Da lässt dich jemand aber gut schleppen´, sagte er beiläufig, um das Gespräch nicht ganz so wortkarg ausfallen zu lassen ´Ich hole Akeno ab, er wurde heute entlassen.´  Apropos, der Typ war immer noch nicht aufgetaucht. Wo steckte der nur? Vielleicht sollte Eiji auch einfach mal die Augen auf machen, immerhin saß der Gesuchte am See auf einer Bank – in Sichtweite. Vermutlich konnte Akeno die Beiden sogar hören.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeSa Dez 07, 2013 6:25 pm



›something like love ღ ‹


» eine etwas andere Rettung in Not


Hiromiya Eiji & Yorowa'a Akeno Toyo ...


Um nicht weiter trüben Gedanken nachzuhängen, holte er das Buch heraus, welches sich gerade in seiner Ausrüstung befand. Lieber hätte er sich guter Musik hingeben und vielleicht etwas auf seinen Notizblock gekritzelt als Ablenkung während der Wartezeit, doch es war ein zu ‚großes Risiko‘ eine noch geringere Chance zu haben rechtzeitig zu bemerken, wenn Kyôshû auftaucht. Nicht das es irgendwie wirklich möglich war sie in der Regel rechtzeitig, aber die Hoffnung sollte man ja nicht aufgeben. Trotz dessen er in dem Buch leicht versunken wirken mochte, war sein Verstand dennoch wach. Er vernahm die Geräusche in seiner Umgebung. Ein Rums war zu hören und automatisch klappte er sein Buch zusammen. Eine ihm bekannte Stimme erregte dabei besondere Aufmerksamkeit, wenn gleich es für ihn auch etwas fraglich war, was die Person hier machte. War er von seiner Mission zurückgekehrt und ließ sich nun untersuchen?
Mit einer fließenden Bewegung fand Yoyo den Kopf von seinem Buch ab und schob seine Brille zurück auf die Nasenwurzel. Noch bevor seine Augen das Bild erblickten, erfassten seine Ohren bereits ein Gespräch zwischen einem  Mädchen und seinem besten Freund. Der Anblick des Mädchens war ihm leicht vertraut, was eher an seinen häufigen Krankenhausaufhalten lag als an einer wirklich persönlichen Erfahrung. Eiji hingegen schien sie besser zu kennen und unternahm trotz allem nichts dagegen, dass sie auf dem Boden saß. Außer das er ihr mit den Akten half, aber wirklich er hätte ihr zumindest eine Hand reichen können. Und dabei dachte Akeno doch, er hätte ihm einiges in Bezug auf Rettung von holden Maiden in Not beigebracht.
Noch bevor er diesen Gedanken jedoch gedacht hatte, war er bereits von der Bank aufgesprungen und zu den beiden Personen hinübergegangen. Als er dort angekommen war, standen sowohl das Mädchen, welches sich gerade als Mizuki vorstellte und hinter der er nun stand, und Eiji wieder. Auch wenn sein Blick ausdruckslos schien, würde Eiji wohl genug Erfahrung haben um den leicht wütenden Schimmer in seinen Augen zu erkennen. Natürlich freute er sich Eiji wieder zu sehen und vor allem ihn lebendig zu sehen, ( wenn man dabei bedenkt, dass ein Fluchtversuch von dem Chunin damit begründet wurde, er könnte ja Eiji nicht auf eine so gefährliche Mission ‚alleine‘ gehen lassen, wenn ihm doch was zustieße!) dennoch war er gerade bös‘ auf ihn, dass er das Mädchen einfach umgerannt hatte. Vielleicht auch eher auf sich selber, sie nicht gerettet zu haben.  Und dann noch sein Ton, als er auf ihre Frage antwortete. Man könnte sich vielleicht seine leichte Wut bildlich vorstellen, dass er die Arme verschränkte und mit dem Fuß auf den Boden klopfte. Hinter Mizuki stand jedoch ein eher verschlossener Junge, der sich zunächst einmal nicht in dieses Gespräch einmischte.  Doch als sich eine Chance erbot, keinem der beiden ins Wort zu fallen, trat er einen Schritt seitlich vor, um so auch in das Blickfeld von Mizuki zu kommen, die, falls sie ihn noch nicht bemerkte, ihn jetzt bemerken sollte. „ Mach dir nichts draus, Mizuki. Es ist nichts gegen dich, er gibt jeder Frau irgendwo einen Korb. Und dabei denkt man, ich würde da besser auf ihn abfärben und hätte ihm bessere Manieren beigebracht.“ Ein durchaus sehr freches Grinsen umspielte die Lippen das Yorawa’a und man konnte sehen, dass er sich irgendwie auch über Eiji amüsierte, aber sauer konnte er nicht mehr über ihn sein, zur sehr drang die Freude ihn ihm durch, dass er seinen besten Freund nun wieder bei ihn hatte. Und natürlich die Freude über seinen scheinbar gesunden Eiji. Akeno dachte sich, dass der Tokubetsu Jônin es sich wohl denken konnte, auch wenn er ihm nicht sofort begrüßte und nach seinem Befinden fragte, dass er kaum wirklich negative Gefühle in dem Moment hegte. Würde man sonst wirklich Scherzen? Die Frage nach dem Befinden war jedoch so eine andere Sache, die er oft bei seinem Bruder vermied. Sich sorgen machen war das eine, nach seiner Gesundheit sich andauernd zu erkunden das andere.
Eiji hat Recht mit den Akten, sag mir wo sie hinmüssen und ich trage sie dir, wenn du willst.“ Vor ihm stand sein Abholdienst und irgendwie war es unhöflich ihn noch warten zu lassen. Außerdem würde er sehr gern endlich einmal das Gelände verlassen; ganz offiziell. So fügte er ausnahmsweise einmal ein: wenn du willst hinzu. Normalerweise ließ er sich bei so was nicht abwimmeln.


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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeSa Dez 14, 2013 5:37 pm



 
Das schwarzhaarige Mädchen war sichtlich besorgt um Eijis körperliche Verfassung, das hörte man aus ihrer Frage ebenfalls deutlich heraus. Sah er denn so schlecht aus? Der junge Mann blickte kurz auf seine Hand – sie zitterte nicht. Nein, eigentlich war alles in bester Ordnung. So gut es eben sein konnte. Obwohl Eiji nicht auf ihre Frage einging und ihr den Grund seines Besuches bereits genannt hatte, war Mizuki immer noch skeptisch, wagte es aber nicht weiter nachzuhaken. Sie betrachtete ihn nur mit ihrem besorgten Blick und nickte auf Eijis Aussage. Der Blonde konnte so etwas nicht leiden, alle sahen ihn immer so an. Hatten sie Angst er würde einfach irgendwann vor ihren Augen tot umfallen oder dass sie ihm jeden Moment zur Hilfe eilen mussten, wenn ihn ein Schwächeanfall ereilte. Er war nicht so schwach wie alle dachten. Unterschätz und bemitleidet zu werden ging ihm gewaltig auf den Senkel. Mizuki zählte schon immer zu jenen, die nicht aufhören konnten sich Gedanken um jede seiner Handlungen zu machen. Nahm ihn der Sensei nicht zu hart ran, war das Spiel zu viel für ihn und man fragte lieber nicht, ob er mit machen wolle, lies man das Wettrennen besser sein und nahm Rücksicht auf Eiji?
Er konnte sich noch gut an den Tag erinnern, als sie bei ihnen einige Unterrichtsstunden ausfielen und sie früher von der Akademie nach Hause durften. Natürlich wollte niemand schon heimwärts, das war schließlich die beste Gelegenheit auf ihrem Lieblingsplatz Ball zu spielen und die Hausaufgaben heraus zu zögern. Alle Jungs liefen voller Vorfreunde aus dem Klassenzimmer und riefen sich gegenseitig lautstarke Jubelrufe zu. Eiji war da dezenter, aber natürlich freute er sich auch. ‚Lasst uns ein Wettrennen bis zum Sportplatz machen!‘  grölte einer der Jungs begeistert. Wie sich nun jeder denken kann, war das für den blonden kleinen Jungen nicht sonderlich geeignet. Mizuki, die das alles mitbekam, ging zu Eiji und fragte ihn, ob er nicht mit ihr zusammen zum Platz gehen wolle, weil sie keine Lust auf ein Rennen hatte – behauptete sie zumindest. Eiji wusste, dass es nicht so war. Sie und die anderen Mädchen liefen gerne mit, sie jagten den Jungs auch mit großer Vorliebe hinterher. Am Sportplatz angekommen, spielten die Anderen bereits. Mizuki zog ihn allerdings mit zu den restlichen Mädchen auf eine Bank. Alle Mitschülerinnen kicherten amüsiert und feuerten die Jungs voller Elan an. Eiji dagegen fühlte sich fehl am Platz und hätte gern am Spiel teilgenommen, wusste aber auch, dass er für die Mannschaft nicht sonderlich hilfreich war. Mit der Zeit ging der Blonde immer seltener mit und fing stattdessen an alleine zu trainieren oder traf sich mit Akeno.

Nun war er nicht mehr der kleine Junge von früher, er war sogar ziemlich gewachsen und kam deutlich besser mit seiner körperlichen Verfassung zurecht. Aber mit seinen ehemaligen Klassenkameraden hatte er trotzdem kaum etwas zutun. Sein bester Freund war und blieb Akeno, der junge Mann, der nun hinter Mizuki auftauchte. Nur mit ihm redete der Blonde offen und ehrlich, es gab einfach niemanden, in dessen Gegenwart er sich wohler fühlte. Die Zwei verstanden sich so gut, man konnte glauben, sie wären Brüder. Zu seinen tatsächlichen Brüdern hatte Eiji wiederrum nicht annähernd ein solch gutes Verhältnis.  Er sah seinem besten Freund die Verärgerung über sein Verhalten an, auch wenn Yoyo in diesem Moment für jeden anderen eher ausdruckslos erschien. Sie kannten sich einfach schon zu lange, als dass ihm so etwas nicht auffiel. Sie konnten einander, wie in einem offenen Buch, lesen – meistens zumindest. Der Gedanke, wie Akeno aussehen würde wenn er sein Missfallen zeigte, war belustigend. Hoch rot angelaufen, wild auf den Boden stampfend, mit den Armen empört in die Hüften gestemmt. Dampf der aus den Ohren stieß, wie bei einer Dampflok, bereit ein Donnerwetter an Predigten los zu lassen. Ok, Ok … das war übertrieben, aber die Vorstellung wäre amüsant, das müsst ihr zugeben!
Eiji bekam aber durchaus ab und zu Lektion in Sachen Rettung von holden Maiden. Wer kannte sie nicht, berühmt berüchtigt wie sie war, Yorowa’a Akenos Schule des Ritter auf weißem Ross Werdens. All seine Unterweisungen schienen bei Eiji jedoch keine Wirkung zu zeigen. Natürlich konnte der Tokubetsu Jônin auch anders. Eigentlich war er sehr zuvorkommend – auf seine eigene Art und Weise eben. Er drängte seine Hilfe allerdings niemals auf und stellte sie ungern zur Schau.

Mizuki bemerkte den hinter ihr stehenden blonden Mann erst, als dieser vor trat und seine Worte an sie richtete. Sie lächelte leicht verlegen über Akenos Aussage, begrüßte ihn dann aber freundlich. ´Danke, aber das schaffe ich schon. So schwer ist es gar nicht.´  ´Wir müssen ohnehin in die gleiche Richtung´, fügte Eiji zu der Aussage seines ebenfalls blonden Freundes hinzu und überging damit Mizukis dankende Ablehnung. So konnte Akeno seinen Heldentaten nachgehen und sie kamen trotzdem vorwärts. Natürlich hätten die zwei Jungs das Gelände ebenso in eine andere Richtung verlassen können – nebenbei bemerkt die durchaus schnellere Variante. Allerdings war Eiji längst nicht so kühl, wie er es meist vorgab. Sein bester Freund wusste das. Er empfand es als unhöflich seine ehemalige Klassenkameradin nicht zu begleiten, zeigte es nur nicht offen. So gingen sie also zusammen zurück.
Am Eingang des Krankenhauses angekommen stand ein junger Iryonin an die Wand gelehnt und rauchte - eigentlich sollten es gerade Ärzte besser wissen, doch auch da schien nicht jeder auf seine Gesundheit zu achten. ´Hey!´ Winkte der Tokubetsu Jônin, den jungen Mann auffordernd zu sich,  ´wie wäre es, wenn du deine Pause sinnvoll nutzt und der jungen Dame hier die Akten trägst. Sie wäre dir sicher dankbar und wir können uns auf den Weg machen.´ Der groß gewachsene und recht breite Mann sah Eiji erst nur argwöhnisch an, trat dann allerdings seine Zigarette aus und bequemte sich zu ihnen hinüber. Irgendwie mochte er so ganz und gar nicht in das übliche Bild eines Iryonin passen. Dieser Koloss war wohl eher zum Krankentransport - Patient über die Schulter geworfen und los geht’s -  oder für anstehende Zwangsmaßnahmen zuständig. Vielleicht war er auch gar kein Iryonin, sondern eher so etwas wie Schutzpersonal. ´Das ist doch wirklich nicht nötig… protestierte Mizuki, ihr war das Ganze wohl ein wenig peinlich.

Für den Blonden war die Sache allerdings jetzt erledigt. ´Lass uns gegen, Yoyo.´ Eiji wandte sich ab und machte bereits einige Schritte, hob jedoch zum Abschied noch kurz die Hand. ´Man sieht sich.´ Er entfernte sich allerdings nur langsam, falls Akeno es vorzog sich angemessen -was bekanntlich im Auge des Betrachters lag- von der Schwarzhaarigen zu verabschieden.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeSo Dez 22, 2013 7:42 pm



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» Ein Ort unserer Kindheit


Hiromiya Eiji & Yorowa'a Akeno Toyo ...


Ah sie mussten also in die gleiche Richtung? War das wirklich so? Akenos Gesicht verriet es nicht, doch seine Gedanken bauten die Worte seines Freundes um, sodass sie mehr logisch klangen. Lass uns den längeren Weg nehmen, damit du diesem Mädchen helfen kannst. In einer wohl nicht ganz darüber erfreuten Tonlage. Leicht legte der Yorawa’a den Kopf schief und schüttelte diesen einmal kurz. Mit diesem Jungen hatte er sich wirklich einen seltsamen Freund geholt, doch was war in seiner Umgebung nicht seltsam und als würde dies ihn nicht als das auszeichnen was er wäre. Ein wahrer bester Freund. Zumal wusste Yoyo, nicht alles zeigte Eiji und das zauberte ihm ein Schmunzeln auf die Lippen, nachdem er die Akten wortlos entgegengenommen und die bis zum Eingang des Krankenhauses getragen hatte.
Dort angekommen rief der Tokubetsu Jonin einen der Ärzte zu sich. Als Jonin konnte man sich das wohl leisten oder sollte man eher sagen, Akeno schätze die Ärzte einfach zu sehr, als das er sich mit ihnen verscherzen würde? Aber dem Typen würde er sich vielleicht doch nicht so gerne in Behandlung geben. Manchmal hatte man jedoch keine Wahl und schon gar nicht in den Situationen in denen der Chunin gern mal einen Arzt in der Nähe wusste. Das dieser einer war, bezweifelte er jedoch, kennen tat er ihn nicht und damit war auch gemeint, gesehen hatte Akeno ihn auch noch nicht. „ Mizuki, ich glaube du solltest mich kennen und wissen, dass auch ich sehr stur bin. Und was ich bin, dass ist Eiji noch um vieles mehr. Also tu Eiji den Gefallen und lass ihm dir helfen – auf seine Weise. Man sollte Hilfe immer dankend annehmen. Es muss dir weder peinlich sein noch sonst etwas. Also ich freue mich, dich einmal wiederzusehen. Auch wenn das wohl heißt, dass mich der nächste Baum erschlagen hat.“ Als Eiji sich bereits verabschiedete und Yoyo noch einen letzten Blick auf den kräftigen Koloss warf, konnte er sehen wie er sich langsam entfernte. Er sollte sich vielleicht dezent beeilen. „ Also dann Mizuki, in meinen Träumen bist du mir immer nahe!“ rief ihr neckisch lachend zu, winkte ihr und schloss zu Eiji aus. Ein Glück er Stand außer Reichweite einer Ohrfeige, denn das wäre sicher eine Wert gewesen. Aber manchmal konnte er nicht wiederstehen Mädchen in Verlegenheit zu bringen.

Sie folgten der Straße, doch viel redeten die beiden nicht miteinander. Vielleicht lag es daran, dass Yoyo wusste, wohin Eijis Füße ihn tragen würde oder daran, dass sie auch gut ohne Worte kommunizieren würde. Ein langes Gespräch würde er erst später mit ihm anfangen. So kauften sie sich unterwegs etwas zu essen, nach einer langen Mission oder einem langen Krankenhausaufenthalt war man sicherlich hungrig. Vermutlich hatte Eiji geplant, sich irgendwo gemütlich in einer Izakaya sitzen. Doch der Yorawa’a hatte dort andere Pläne. Und er für seinen Teil kaufte sich ein paar Dangoos, die er alle unterwegs auf aß. „ Bevor ich ab morgen die Knechtschaft antreten muss, will ich heute wenigstens noch meine Freiheit genießen. Komm wir gehen zum Sportplatz, ich will ein paar Körbe werfen.“ waren seine Worte dann und er schlug den Weg zu eben jenem Ziel ein. Gewiss hätte Eiji nichts dagegen, auch er mochte den Ort eigentlich doch ganz gerne, wenngleich es nicht nur gute Erinnerungen waren – konnte man vielleicht sagen.

tbc: ?

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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeDo Sep 03, 2015 7:43 pm

Lediglich noch eine Decke hatte er sich geschnappt und in einer geradezu lässig anmutenden Bewegung in  seines Dharmchakras auf der linken Hand versiegelt, bevor er mit Forest das Zimmer verlassen hatte.  Für ihn war dies durchaus einer der angenehmen Seiten im Umgang mit Forest, bedingt durch ihre frühere Bekanntschaft kannte sie bereits sein Siegel, wenn auch mit einer Geschichte die zwar bedeutend mehr Gemeinsamkeiten mit der Wahrheit besaß als all die anderen Geschichten denen er den Frauen vor der blonden Schönheit erzählt hätte, aber dennoch nicht den wahren Kern seiner Vergangenheit komplett offenbarte.  Während er lediglich ihre Mütze in Blick hatte, folgte er weiter seinen Gedanken, wie viel wollte er eigentlich erzählen? Ausbrechen lassen aus einem goldenen Käfig in dem er sich wiederrum nur zu wohl fühlte.  Solange fast alle Menschen in diesen Dorf dachten er sein kein guter Medic-Nin, solange sie ihn lediglich für einen getreuen Bürokraten, einen Reformer ohne eigenen Willen sondern in ihn  lediglich verlängerten Arm der Kage sahen, solange genoss er das Vorrecht keine Fragen beantworten zu müssen,  sondern lediglich mit ehrlichen Lächeln auf hinter um den Wangen gezogenen Verachtung zu reagieren.  Unmerklich für Forest, da in ihren Rücken verzog er die linke Wimper, wie klar hatte er eigentlich den beiden Frauen neben Kana verdeutlich was in diesem Fall die Wahrheit wahr? Kana kannte sie gänzlich, lebte dafür aber mit einem Fuin auf der Zunge, vermutlich war dies keine Option für den Umgang mit Forest und schon keine für den Umgang mit Saori Wann wird Saori dono dich eigentlich mal wieder besuchen kommen? Nicht das ich mit ihr sprechen wollen würde, nein bei Gott ich bin froh um jede Sekunde in der meine Vorsicht keine neuen Truppen aufstellen muss. Er macht eine kurze Pause, sie  hatten mittlerweile eine eigentlich für Lieferanten angedachte Tür erreicht, nachdem sie bislang nur die Lymphgefäße des Gebäudes durchschritten hatten und daher noch keine anderen Menschen hätten sprechen können Aber ich möchte schon noch wissen ob die versklavte Heldin den Ork entkommen kann, bzw. ob der Tiste Knochendrachen noch in seiner Gestalt als Manteltragender Rächer erscheint bevor die ausladenden Brüste der Sklavin nicht mehr von dünnen Hemd gehalten werden können. Er lachte kurz auf während er mit einem Schnipsen das Fuin an der Tür deaktivierte Ach sein wir realistisch, immerhin hat sie des Heft mitgebracht vermutlich werden die Kleidungen von allen weiblichen Sklaven von dem Wind der Drachenflügel fortgerissen  Er wartete noch kurz ob sie antworten wollte, schob sie dann durch die geöffnete Tür nach draußen. Kurz blendete ihn die tief stehende Sonne, doch schnell hatten sich seine Augen an das natürliche Licht gewöhnt und er sah die Welt wieder so wie sie wahr.  Grünes Gras und ebenso grün Bäume, die langsam von dem schwachen Wind vor und zurück schaukelten vereinzelte andere Menschen meist älter, fast alle in Morgenmäntel oder anderer bequeme Kleidung. Darin lag wie Reijarmo dachte vermutlich der größte Unterschied, während andere Parks von jungen Menschen bevölkert wurden und viele mit Bällen spielten, sah er hier Bälle nur an den Gehgestellen. Während woanders junge liebende auf Bänken küssend die Zeit totschlagen wollten, waren die hier sitzenden Lebenden vielmehr darum bemüht die Zeit festzuhalten bevor einer der beiden wieder in Behandlung musste. Seine Gedanken klangen nun vielleicht deprimierender als die Szenerie eigentlich war, zumal der Park derzeit nicht sonderlich bevölkert war, ins Auge fiel ihm lediglich ein jüngeres Pärchen saß etwa 45m von Eingang entfernt und falsifizierte zugleich in gewisser Weise seine anderen Gedankengänge Gerade frage ich mich wieso ich dich nicht einfach aufs Dach geschoben habe, immerhin in jeden Manga muss auf einen Dach mindestens eine Mahlzeit genommen werden bevor Dämonen angreifen. Ja vielleicht mache ich das beim nächsten Mal, ohh und bevor ich es vergesse ich sollte dich noch immer von meiner kleinen Schwester grüßen er sprach selten von seiner Familie, gut wenn man darüber hinwegsah das  in manchen Gesprächen undeutlich war ob “mein Vater“ nicht Bestandteil eines Morsecodes war, er sprach selten über seine Mutter und seine Schwester dies war immerhin unbestreitbar. wenn sie es einrichten kann, wird sie versuchen dich noch in diesem Monat einmal zu besuchen, daher wenn sie fragen sollte ich habe die Grüße bereits vor Zwei Wochen ausgerichtet. Und ja anders als meine Wenigkeit kann sie ziemlich nachtragend sein, gerade im Bezug auf Frauen die sie ziemlich lange nicht gesehen hat Hatte er schon erwähnt, dass seine kleine Schwester die alte Frau im Gasthaus gewesen war? Ganz genau wusste es der weißhaarige nicht, dache auch nicht sonderlich darüber nach sondern lauschte bis zu Forest Antwort lieber den Klängen der Meisen und Lerchen die von den Bäumen ihre chaotischen Lieder sangen.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeFr Sep 04, 2015 5:09 pm

Ab dem Punkt an dem sie ihr Zimmer zum ersten mal offiziell verlassen durfte, schwieg sie, sah sich genau um, hoffte innerlich das ihr jetzt keiner entgegen kommen würde. Ihre Hände lagen zitternd auf ihren Oberschenkel und mit langsam gleichmäßigen Atmen versuchte sie sich zu beruhigen. Erst als Reiji zu ihr sprach schien sie aus ihrer starre zu erwachen, drehte ihren Kopf leicht zu ihm um. Saori-chan? Mhn. Sie wollte im laufe der Woche mit dem ersten Konstrukt vorbei kommen. Aber so wie ich sie kenne wird es erst Anfang nächster Woche soweit sein. Sie lachte leise. Forest musste zugeben, auch sie wollte wissen wie die Geschichte zu ende ging. Auch wenn sie sich teils wirklich vor diesen schmutzigen Heften ekelte so konnte sie sie nie aus der Hand legen wenn Saori eine neue Ausgabe mitbrachte. Kurz winkte sie mit ihrer rechten Hand ab und lachte verlegen. Wann bekam Reijarmo die Hefte eigentichin die Finger? Oh ho, das wäre noch zu harmlos. Vermutlich mutieren sie alle zu nackten Sexsklaven nur um dann- Oh wir sind da! Während sie über das Ende des vermutlichen Hentai fantasiert hatte und dabei vor sich mit ihren Händen wild gestikuliet hatte, brach sie - zum Glück und teils gewollt - mitten im Satz ab und starre durch die Tür nach draußen. Der Park war bereits in ein leichtes gelb getaucht und die ganzen Bäume warfen schon lange Schatten auf den Boden. Als die beiden aus dem Gebäude kamen, musste sie sich erstmal die Mütze noch etwas mehr ins Gesicht ziehen, da sie die Sonne so sehr blendete. Ihre Augen brauchten etwas länger bis sie sich an die Sonnenstrahlen gewöhnt hatten, es war immerhin auch schon sehr lange her das sie die Sonne direkt gesehen hatte. Noch immer mit zusammengekniffenen Augen versuchte sie sich etwas zu orientieren. Forest erkannte ein paar Bäume, musste jedoch immer wieder blinzeln und sich die Augen reiben bis sie sich vollends an das Sonnenlicht gewöhnt hatte. Oooohhh~ Die blondhaarige konnte sich nicht mehr daran erinnern das im Krankenhaus solch ein Park existierte, oder sie hatte es einfach über die Jahre vergessen, auch wenn sie bei Zeiten Stammgast hier gewesen war. Sie richtete sich in dem Rollstuhl etwas auf um sich genauer um zu sehen, erblickte neben den Bäumen einige Beete mit Blumen und sonstigen Pflanzen. An dem ganzen Grünflächen konnte sie sich für den Moment kaum satt sehen. Erst als ihr eigener Körper in das Sonnelicht getaucht wurde und eine wohlige wärme sich durchzog wand sie ihren Blick ab und sah auf ihre Arme die sie vor sich ausgestreckt hatte. Zum ersten mal seit Wochen konnte sie sehen wie ihr Körper wirklich aussah, in diesem grellen Licht der Krankenzimmer sah sie immer so schrecklich krank aus, als würde sie jeden Moment sterben, doch hier draußen fühlte sich alles anders an. Sie drehte ihre Arme um sie von allen Seiten zu begutachten, nur um fest zu stellen das sie auch hier nicht anders aussah als drinnen, die Narben noch immer schneeweiß und gut sichtbar, ihrer restlichen Haut fehlte es einfach an Sonnenlicht und Muskelmasse. Allerdings fühlte sich Forest hier draußen schon sehr viel wohler als in dem Zimmer. Etwas gelassener lehnte sie sich wieder zurück, beobachtete kurz ein paar ältere Patienten, ehe Reijarmo wieder zu ihr sprach. Verdutzt drehte sie sich zu ihm um. Schwester? Und sie wolle Forest besuchen kommen? Eh? Nachdenklich hob sie ihre Hand an ihren Kopf. Sie wusste von seinem Vater, eine Schwester... Schwester - ja er hatte mal etwas erwähnt, aber was zum Teufel woltle sie jetzt von ihr? Danke für die Grüße, aber - aber ich kann dir nicht ganz folgen. Also. Eh - Deine Schwester also. Man merkte wie sehr verwirrt sie war. Ehhh? Ich kapiers nicht! Was will deine Schwester von mir? Sie kennt mich doch überhaupts nicht und anders herum! Langsam aber sicher wurde sie aufgeregt. Was sollte eine ihr wildfremde Person von ihr wollen? Und schon gleich gar einen Krankenbesuch machen?
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeSo Sep 06, 2015 2:14 pm

Hatte ich dir davon noch nicht erzählt? Er stoppte seine Bewegung, nachdem er zuvor schon für kaum 5 Herzschläge langsamer geschritten war. Wenigstens habe ich dir schon einmal von meiner kleinen Schwester erzählt, manchmal komme ich damit durcheinander was ich dir vor über einem Jahr, innerhalb des letzten Jahres oder auch nur in meinen Gedanken erzählt habe. Frage also einfach deine Frage und Zweifel lieber mit mir an meiner Erinnerung als an deiner eigenen, immerhin konnten wir bei dir neurologische Fehlfunktion ausschließen Er begann wieder langsam seinen Schritt fortzusetzen, ergriff mit seinem Blick kurz eine der etwas seltsam anmutenden Blumen am Rande des Weges. Eine Nadeshiko, eine der Blumen die eben jene gerade im Fokus des Gesprächs stehende Person ausgesucht hatte und die für diese Region durchaus untypisch war. Nadeshiko waren eigentlich Gebirgsblumen die mit widrigen und vor allem trockenen Verhältnissen gut umgehen konnten, deswegen die etwas dicker wirkenden geradezu giftgrünen Blätter die ein wenig an die Blätter von Olivenbäumen erinnerten, dafür blühten sie mit Ausnahme einer kurzen dreimonatigen Zeitspanne durchgängig, eine Sternenförmige Blüte mit primär roter Grundfarbe durchzogen von drei Purpurnen Linien, und leider so genügsam wie Ratten und daher genauso bestrebt sich über den gesamten Park auszubreiten, worüber sich der anleitendene Gärtner meist mit wilden Flüchen und fuchtelnden Armen auslässt. Achja zurück zum Wesentlichen deiner Frage. Sollte sie nicht ein Vergnügen daran gehabt haben ihren großen Bruder anzuflunkern, so hat sie dich tatsächlich in diesem Dorf getroffen. Ich glaube zirka Drei Monate nachdem sich unsere Wege getrennt haben Er pausierte kurz krauste seine Lippen währen er in seinem Gedächtnis nach der richtigen Konstellation suchte, es war ein Tanz zwischen verschieden Klingen und Messern, denn getroffen haben sich die beiden Zweimal nur das erste Mal könnte missverstanden werden, konnte klingen wie ein inszeniertes Stück dessen Ausgang einfach nur an den Widrigkeiten des Lebens gescheitert Wobei ich noch einmal erwähnen sollte, dass sie und ich uns nicht sonderlich ähnlich sehen. Eigentlich nein, niemand würde erraten können das sie und ich uns Bruder und Schwester nennen, deswegen ist es auch nicht verwunderlich in ihr nichts erkannt zu haben woran du dich vielleicht erinnert hättest oder nur in meiner Gegenwart erinnern könntest. Wenn ich mich richtig erinnere hat sie entweder gewartet bist du dir ein Bad in einen öffentlichen Onsen für Frauen gegönnt hast, oder es war die Geschichte in der sie dir ein Eis auf deine Haare hat fallen lassen, nur da sie in gewisser Weise noch sehr kindlich verspielt ist, scheint mir eine Eisgeschichte wahrscheinlicher. Rötliche Haare und Dharmas in den Haaren, ich glaube sie ist nur ein bisschen größer als du, vielleicht so Drei bis vier Zentimeter. Er ließ ein kurzes kehliges mhh aus seiner Kehle brummen, eher er eine Hand auf ihre Schulter legte Ich werde demnächst einfach einmal ein Foto mitbringen, damit du genau weißt bei wem du dich darauf einstellen solltest fliegende Lebensmittel abzuwehren, wobei ich mit Blick auf die Blume dort nicht umhin komme, zu erwähnen, dass sie mir damals bei dem Entwurf zur Neugestaltung des Parks geholfen hat, und da dürfte sie dich durchaus auch einmal besucht haben. Außer natürlich sie war damals zu beschäftig gewesen mit der Inneneinrichtung seiner Wohnung. Ja Noch immer fühlte er sich wie ein Gast in der eigenen Wohnung, mit Ausnahme eines Wandbildes dass er zwar vor jedem Besuch von ihr von der Wand abhing, aber dass dennoch für ihn der kleine individuelle Pinselstrich von ihm in seinen eigenen Vier Wänden war. Er löste langsam die Hand von ihrer Schulter und umschloss mit seinen Fingern wieder den warmen Griff des Rollstuhls. Yare yare, wie unschicklich von mir als Mann während der Zweisamkeit mit einer Frau nur von sich selbst zu erzählen. Derzeit irgendeinen Wunsch den ich für umsetzen kann? Oder allgemeiner wie gefällt dir die Aufmachung des Parks?
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeMo Sep 07, 2015 12:37 am

Forest fasste sich nachdenklich an ihr Kinn, schüttelte dabei leicht ihren Kopf. Du hast mir von ihr erzählt ja. Aber nie genau wer sie ist und wo sie sich aufhält. Die blondhaarige blickte gedankenverloren durch den Park, stutzte leicht als er erwähnte sie hätte sie tatsächlich hier im Dorf getroffen. Nach seiner Beschreibung über ihre vermutliche Begegnung überlegte sie hin und her. Rote Haare, rote Haare.... Onsen fällt flach, da war ich seit jenem Tag nicht mehr drin... Eis in den Haaren? Da war was ja... aber ich hab keine Ahnung mehr was genau. So sehr sie es auch versuchte, so sehr sie sich auch anstrengte sich zu erinnern, so konnte sie sich einfach kein Gesicht zu dem Mädchen denken, die Situation der Begegnung schwirrte wage in ihrem Kopf herum, Forest war noch nie bekannt dafür gewesen sich Sachen gut zu merken. Mhn... Das wird ein peinliches Wiedersehen... ich kann mich kaum noch erinnern, wir hatten kurz geredet aber ich weiß nicht mehr über was. Aber wenn sie wusste wer ich bin wieso hatte sie damals nichts gesagt? Seltsam... war ich vielleicht unfreundlich gewesn? Ich weiß es nicht mehr. Oh ich hoffe ich bin nicht Handgreiflich geworden... Nein- dafür sind mir meine Haare zu egal. Während sie sprach wurde sie immer leiser, sprach gegen Ende mehr zu sich selbst als mit Reijarmo, blickte ihn jedoch sehr unsicher über ihre Schulter an. Ich versteh trotzdem nicht... warum. Warum will sie mich besuchen? Warte, warum weiß sie überhaupts von mir? In ihrem Ton war wieder eine Anspielung auf die Tatsache, das auser den Ärzten und der Kage bis vor ein paar Wochen niemand von Forest gewusst hatte, zu hören, wenn auch nur scherzhaft gemeint. Ihr ärger verflog auch schon, als sie auf die Blume sah die Reiji angedeutet hatte. Ohhh~ War das wirklich das wofür sie die Blume hielt? Um sie genauer anzusehen beugte sie sich leicht nach vorne und verengte ihre Augen zu schlitzen. Tatsächlich. Bisher hab ich diese Art nur in Büchern betrachten können. Endlich mal etwas Farbe in Tsuki. Mit großen Augen sah sie die, doch ungewöhnliche Blume an, die schöne rote Farbe, die kleinen zarten Blüten und dann im Kontrast dazu die kräftigen starken Blätter. Forest grinste breit ehe sie sich wieder zurück an den Rollstuhl lehnte. Wieder schweifte ihr Blick über den Park, jetzt wo sich ihre Augen noch etwas mehr an das Sonnelicht gewöhnt hatten, konnte sie noch mehr Blumen erkennen, blieb jedoch an einem groß gewachsenen Baum auf einer kleinen Wiese hängen. Mir gefällt der Park wirklich sehr! Wenn man nichts weiter zu tun hat als gesund zu werden gibts hier viel zu sehen! Allein schon die vielen verschiedenen Blumen sind eine Augenweide! Ich muss zugeben ich erkenne nicht viele davon wieder. Daraufhin hob sie ihren Arm und deutete zu jenem Baum in der ferne. Ich würde gerne dahin. Ich-... ich will mich einfach nur ins Gras in den Schatten eines Baumes setzen Dies sagte sie mit solcher Sehnsucht in der Stimme, das man in ihren Augen sah wie sehr sie das grün vermisste. Man sah es ihr allgemein an, sie war unheimlich glücklich draußen zu sein, doch reichte ihr das nicht, sie wollte die Natur mit ihren Fingern spüren, sich uns Gras legen und den Himmel beobachten. Mehr möchte ich gerade nicht.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeDi Sep 08, 2015 4:29 pm

Wieso sie von dir Weiß? Achja ich habe vergessen dass du Einzelkind warst. Kleine Schwester sind das Gegenteil von großen Brüdern, die großen Brüder fluchen und klagen über jeden Männernamen, sehen in jeden potenziellen Barträger eine  aufkommende Bedrohung für die kleine Schwester, obwohl sie eigentlich um den eigenen Stolz fürchten, vor meinen Augen manifestiert sich hierbei immer das Bild eines Hundes.  Kleine  Schwestern sind dagegen eher wie Katzen, neugierig darüber was sich im Leben des Bruders verändert haben kann, interessiert daran wer kommt ohne zugleich ihr Gefühlsleben gänzlich zu offenbaren. Sie wollen sehen, urteilen, halten ihre Zunge stehst solange in Zaun wie sie nicht wissen ob die neue Frau Konkurrenz oder Freundin ist. Sie ist hierbei nicht anders gewesen, und wieso sie dich besuchen durfte. Er rieb seinen Daumen über seine eigenen Finger Sie kann ziemlich sturr und Hartnäckig sein,  beginnend bei dem Schmollmund den kleine Mädchen an ihren Brüdern erproben bis er zur Waffe wird, fortgesetzt mit ausdauernden Fragen dass den Verhören der Anbu gerecht werden würde bis zum finalen Druckmittel dien Stiefvater fragen, der seiner einzigen Tochter wenig überraschend keine Bitte ausschlagen will.  Wobei ich ehrlich gesagt schon beim Schmollmund ihren Ansinnen nachgekommen bin,  immerhin hätte auch sie die Wärme deiner Augen vermisst und naja sie kann verdammt gut Backen sogar so gut dass wir bislang immer gewitzelt haben das der Geruch ihrer Krapfen selbst Tote erwecken würde  Seine Stimme hatte unlängst jene vergnügte Melodie angenommen die er selbst von sich nur vor wenigen Tanzabenden kannte Wir haben festgestellt fortan definitiv Achtsam sein zu müssen,  immerhin hat es bei dir nicht geklappt Er überlegte kurz ob seine Worte vielleicht zu wenig Sensibel gewesen waren, ob seine Worte in Wunden bohren konnten deren dünner Schorf noch in fremder Kupferfarbe leuchten würde, würde nicht ein Schatten des Stolzes über ihn liegen. Zugleich empfand er aber Forest Stimme nicht als die Stimme einer jungen Frau, die ihr Schicksal zu verdrängen sucht, die versucht sich in sich selbst zu verstecken ohne auch nur aus den Augenwinkeln über die Schulter in die Vergangenheit zu sehen, ohne auch nur die Augen zu erheben um die ferne der  Zukunft zu erblicken.   Gut wenn dir schon der Park gefällt so sei auch bei Zeiten in meine Wohnung eingeladen, wenig überraschend hat sie auch dort ihre Ideen umgesetzt und wurde nicht durch Sachzwänge blockiert. Er wies mit dem erhobenen Finger der rechten Hand auf den Brunnen des Parks Z.B. der Brunnen dort hinten, sie hätte ihn lieber in der goldenen Mitte des Parks platziert und nicht so absolut zentral.  Um ihre Worte zu wiederholen, ein zentraler Brunnen ist trügerisch immerhin ist das Wasser darin gefangen, es scheint während es aus der Drüse gedrückt wird  in fröhlichen Sprüngen im glitzernden Kleid  zu tanzen  und ist doch eigentlich nur ein Gefangener, der Strahl vermengt sich zur formlosen Masse um wieder geschleudert zu werden, ohne entrinnen ohne Veränderung. Die sei für Patienten doch eine seltsame Botschaft so ein Objekt zum Zentrum des Ortes zu machen, der eigentlich ihrer Zerstreuung unterstellt sein soll.  Und du kannst nun gerne raten was sie stattdessen in der Mitte des Parks haben wollte Einige Sekunden verstrichen während er seine konstanten Atemzüge als einziges Zeitmaß zu zählen begann. Dreiundzwanzig, vierundzwanzig, Fünfundzwanzig Eine Vogelvoliere Er sprach diese Worte noch einmal aus, diesmal etwas ungläubiger worüber er selbst verwundert gewesen war. Eine Vogelvoliere, sie hatte sogar schon genau überlegt welche Arten von Vögel in Abhängigkeit der Jahreszeit, aber wie gesagt der Brunnen ließ sich nicht versetzten ohne alles umzugraben zumal ich das verbliebene Budget lieber für das Hospiz verwenden wollte. Doch egal der Baum ruft, hört man doch wie seine Blätter im Wind tuscheln und sich wünschen Menschen mit Schatten Freude zu spenden Er blockierte die Bremsen des Rollstuhl mittels zwei simpler Fußbewegungen und neigte sich dann auf Seiten des Stumpfs zu Forest hinab Und nun lass mich dir zeigen warum mich auch hier die Menschen Shiroyasha schimpfen,  ich weiß die 25 Meter zu Humpeln wird dich ziemlich erschöpfen, ich weiß dass du sie vielleicht nicht schaffst aber darin dich von mir tragen zu lassen hast du immerhin schon Erfahrung … zumal es für mich vermutlich auch Gesund wäre die erschlaffenden Muskeln mal wieder an ihre alte Stärke zu erinnern Gerade bei den letzten Worten schien er forschen in ihre Augen zu schauen, schien nach einer Reaktion, einer Reminiszenz ihres Gedächtnis an damalige Berührungen zu suchen.  Zumal ihn bewusst war wie sehr die ganze Sache seine Rücken dazu treiben könnte beleidigt aufzuschreien, immerhin übertraf er sie um  gut 20 Zentimeter als, auch weil sie den vermutlich hochgradig seltenen Fall erlebten bei den die Absätze der männlichen Schuhe die weiblichen übertrafen.  Doch selbst ohne die Schuhe würde er gebückt wie ein Parkinsonkranker Mann laufen ihren Arm über die eigene Schulter geschwungen mit seiner freien Hand ihre Seite stützend. Abhängig davon wie gut sie nun den Weg meisterten würde er zumindest noch eine weitere Frage am Ziel platzieren Schon in eines der Bücher über Go und Shogi gesehen die ich dir zugegebener Weise Wortlos auf das Nachtbett im Austausch für die Manga gelegt habe? Sie hatten immerhin noch eine weitere Abmachung aus grauer unfassbar fern wirkender Zeit, er wusste sie würde nicht gegen ihn kämpfen können nur war dies ohne Relevanz denn dafür müsste sie ihn erstmal in einen der beiden Spiele bezwingen, womit sie ein Unikat seiner Singularität berauben müsste, denn bislang hat er nur leidlich gegen seinen Vater verloren.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeMi Sep 09, 2015 12:05 pm

Forest wusste wovon Reijarmo redete, doch verstand sie davon nichts. Ja sie war Einzelkind und ja sie hatte auch nie jemanden gehabt der ihr so nahe stand das sie den/diejenige als Schwester/Bruder bezeichnen konnte. Die blondhaarige verstand einfach nicht wie man mit jemanden eine so enge Beziehung haben konnte, das man sich für das Gegenseitige wohl interessierte. Sie seufzte leise. Warum sollte man auch sein Leben mit jemanden anderen Teilen, jemanden um Meinung bitten? Am Ende musste man sowieso selbst entscheiden, wieso also noch jemanden mit ein beziehen? Hätte Forest längere Zeit mit ihren Eltern gehabt, vermutlich hätte sie es dann verstanden, doch so war für sie diese Geschwisterliebe ein einziges Rätsel. Vielleicht könnte sie es eines Tages verstehen, vielleicht wenn sie die beiden zusammen sehen könnte. Ein leichtes lächeln zeigte sich auf ihren Lippen, die Aufregung und unruhe war verschwunden, jetzt freute sie sich sogar auf das Treffen mit seine Schwester. Bei der Bemerkung mit den Toten erwecken musste sie unweigerlich auflachen. Natürlich hat es bei mir mir nicht geklappt. Ich schlafe wie ein Stein! Sobald ich schlafe könnte um mich herum die Welt untergehen und ich würde es nicht merken! Gab sie ihm nur zwinkernd als Antwort zurück. Allerdings wäre es wohl ein medizinisches Wunder gewesen, wenn der Geruch von Gebäck jemanden aus dem Koma geholt hätte. Interessant wäre es alle mal gewesen, doch hatte es leider nicht geklappt. Als Reiji sie in seine Wohnung einlud musste sie ihn verwundert ansehen, schwieg jedoch. Bevor sie zu ihm ging musste sie erstmal noch andere Sachen wieder auf die Reihe bekommen, dann würde sie sich Gedanken machen was sie danach tun wollte. Apropos Wohnung, was war mit ihrer eigenen? Bei Gelegenheit musste sie Reiji unbedingt fragen. Hatte sich jemand darum gekümmert? Unwahrscheinlich, immerhin war sie ein Jahr lang tot gewesen und niemand hätte damit gerechnet das sie überhaupts wieder erwacht. Ihre Augen suchten kurz den Park ab ehe sie an jenem erwähnten Brunnen hängen blieben. Seine Philosophischen Worte über das Wasser und den Platz des Brunnens brachten sie zum schmunzeln. Ich finde ihn gut da wo er ist, jeder kann ihn sehen und kann sich an den Wasserspielen erfreuen. Reiji erwähnte das seine Schwester ebenso vorhatte eine Vogelvoliere zu bauen. Dabei hob die blondhaarige skeptisch ihre Augenbrauen. Ihrer Meinung nach gehörten Vögel nicht in Käfige, sie sollten frei sein, dahin fliegen wo sie wollten so wie es Mutter Natur auch vorgesehen hatte. Einfach frei sein. Sehnsucht trat in ihre Augen, nicht nur das sie das Gras vermisste nein. Forest sah für einen Moment in den Himmel, seufzte leise. Irgendwann werde ich wieder fliegen. Zuerst war sie verwirrt als Reijarmo stehen blieb, obwohl sie noch weit entfernt von dem Baum waren, als er sich jedoch zu ihr beugte verstand sie und musste breit grinsen. In ihren Augen sah man kurz wie sie sich an altes erinnerte, sie sah kurz nach oben, dachte an die paar Stunden die sie getragen wurde von einer Person die ihr noch fremd gewesen war, sah dann zurück zu Reiji, zu der Person die sie jetzt zwang, verkrüppelt einen Weg entlang zu humpeln nur um sich etwas im Schatten eines Baumes zu erhohlen. Und wenn schon. Ich bin ja auch nicht irgend ein Patient. Schließlich gab es für sie nichts wichtigeres als Gesund zu werden, wieder selbstständig zu werden. Vermutlich wirst du dir eher einen Bruch heben als ich. Meinte sie nur leicht provokant, spielte dabei auf den Größenunterschied der beiden an. Forest hab ihre Arme in die höhe, sodass sie ihren Arm um seine Schulter legen konnte. Bei seiner Berührung ihrer Seite erschauderte sie kurz, zwar hatte sie sich bereits daran gewöhnt von ihm Berührt zu werden, allerdings war da in ihrem Unterbewusstsein noch immer diese Scheu vor Nähe. Forest stemmte sich auf ihr Bein und dann ging es los, sie versuchte sich an die Übungen zu erinnern, versuchte das um zu setzen was sie mit ihrem Körper tun sollte, doch diese Gähnende Leere an ihrem linken Bein trieb ihr bereits nach ein paar Schritten bereits wieder den Angstschweis auf die Stirn. Sie hatte Angst davor zu fallen, hatte Angst vor diesem Gefühl, es wiederte sie an. Ihre Hände fingen an zu zittern, krallte sich dabei mit ihren Fingern in den weißen Kittel von Reijarmo. Trotz ihrer Angst, trotz der Anstregung, lies sie sich nicht unterkriegen, bei dem ersten Schritt auf dem Gras hörte man sie erleichtert aufatmen und als sie dann bei dem Baum angekommen war, setzte sie sich langsam zu Boden, wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn und versuchte ihre Atmung zu normalisieren. Siehst du- kein Problem. Mit ihren Händen fuhr sie über das Gras, so wie es viele mit ihren Hunden taten. Es fühlte sich so gut an, beruhigte sie wieder etwas. Forest war ziemlich erschöpft, allerdings glücklich darüber das sie den Weg geschafft hatte. So da zu sitzen war für sie etwas ungequem, sie drehte ihren Körper etwas zur Seite, legte sich danach etwas auf den Bauch, drückte ihr Gesicht in das nicht ganz so hohe Gras, sog den Geruch ein, wie jemand der nach einem langen Arbeitstag seine Zigarette rauchte. Sofort fühlte sie sich um einiges besser, fühlte sich wie früher wo man sich noch keine Gedanken machen musste was es am Abend zu essen gab. Ihre Hände strichen nocheinmal über das Grün und dann schlossen sich ihre Augen.
Als sie ihre Augen wieder öffnete lag sie noch immer auf dem Bauch in der Wiese. War sie eingeschlafen? Ein paar Minuten vermutlich.Forest blinzelte und rieb sich über ihre Augen. Gomen... ich hab mich so sehr mitreisen lassen das ich sofort eingedöst bin. Die blonde grinste leicht, setzte sich dann langsam wieder auf und blickte zu Reijarmo. Es ist so schön... Verträumt strich sie noch ein paar mal über die Wiese, bis ihr plötzlich einfiel das er ihr noch eine Frage gestellt hatte ehe sie weggedöst war. Oh achja. Haha du wirst dich wundern, aber ich hatte die Spiele schon davor gelernt, eh oder versucht, die Bücher waren noch eine nette Ergänzung danke! Nachdenklich tippte sie sich mit einem Finger an ihre schläfe. Ich hoffe ich erinnere mich noch daran. Mh, bevor ich mich mit dir messe werde ich erstmal gegen andere Spielen. Natürlich kam diese Frage früher oder später auf, schließlich hatten die beiden noch ein Match offen, eines der Dinge die sie wohl während der ganzen Zeit nie vergessen hatte und an der sie auch festhielt. Nur Spaß machen wird mir das nie glaube ich.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeMi Sep 09, 2015 12:54 pm

Diese wenigen Schritte durch das Krankenhaus, bis in das Zimmer von Forest fühlten sich an wie die Schritte die ein Verurteilter Schwerverbrecher zum Schafott machte. Tian hatte seit langer Zeit mal wieder Schuldgefühle und das zeigte sich in seinem unruhigen Gang. Er ging zögernd nach vorne, überlegte sich bei jedem Schritt ob es nicht besser wäre umzukehren. Aber nach jedem Schritt der dann darauf folgte wusste er, dass er sich seiner Verantwortung stellen müsste. So ging er ruhigen Schrittes zu einer der Schwestern und fragte nach einer Auskunft für Sadako Forest, als er sie in ihrem Zimmer nicht vorfand. Die Schwester beschrieb, sie seie zusammen mit Reijarmo Kensaku im Park.
Tian seufzte. Er kannte Kensaku, hatte einige Worte mit ihm gewechselt als es um die Neuversiegelung des Shichibi ging. Ehrlich gesagt wurde es Tian jetzt noch unwohler zu Forest zu gehen, in dem Wissen auch einen Arzt neben sich zu haben der ihm auch die Schuld geben könnte. Sich vor einer einzigen Person zu verteidigen war schon anstrengend genug, aber vor zwei war wirklich nicht schön. Trotzdem fasste sich Tian, bedankte sich bei der Schwester und lief dann Richtung Park. Aus einem der Fenster konnte er bereits in den Park blicken und sah Forest in ihrem ganzen Leid. Mit einem abgetrennten Bein, vielen Verletzungen, wie sie versuchte sich an Kensaku festzuhalten und dann versuchte zu gehen. Zugegeben, Tian hatte schon sehr viel in seinem Leben gesehen. Tote, Verstümmelte, Verletzte, jedes Grauen das diese Welt zu bieten hatte. Aber es kam selten vor, dass Tian Schuldgefühle empfand. Er gab sich immernoch selbst die Schuld für ihren aktuellen Zustand. Wer weiß ob nicht die Kräfte des Shichibi ihr neue Fähigkeiten geben würden? Vielleicht könnte sie mit dem Shichibi sogar fliegen? Aber das war etwas, dass nun nichtmehr möglich ist, denn die vollständige Kraft des Shichibi war nun in Kuwagatamaru Dokuyoshion. Und die Versiegelung kam durch Tian.
Langsam drückte er die Tür zum Park auf, nachdem er die Treppen runtergestiegen war. Er sah Forest, wie sie an vor einem Baum aufgerichtet saß. Außerdem konnte er Kensaku sehen, welcher Tian womöglich sofort erblickte. Langsam ging Tian dann Richtung Forest, immernoch mit einem mulmigen Bauchgefühl. Aber das musste Tian jetzt abschütteln. Jetzt musste er sich seiner Verantwortung stellen.
Mit dem Blick zu Forest sprach er Guten Tag. Kensaku-san. Er nickte ihm kurz zur Begrüßung zu, dann wandte er seinen Blick wieder zu Forest. Er machte es sehr deutlich das er hier nur wegen ihr war. Ich freue mich, dass eure Genesung so rasch voranschreitet Diplomatendeutsch für: Ich hab eigentlich keine Ahnung wie ich das Thema anschneiden soll, deswegen sag ich einfach irgendwas. Ich möchte auch gar nicht lange stören. Ich habe nur einige allgemeine Fragen zu eurem Siegel, der Versiegelung an sich, dem Shichibi und ob sie den neuen Wirt des Shichibi treffen wollen. Dabei holte er ein kleines Bildchen raus, wo man Kuwa mit einer Gitarre sehen konnte Sein Name ist Dokuyoshion Kuwagatamaru, er ist Chuunin, 18 Jahre alt und nebenberuflich Musiker. Ich bin Tian Xi Hayato Lang. Sein Manager und S-Jounin für Versiegelungen, Personenschutz und Bijuubekämpfung. Tian holte noch einmal tief Luft. Jetzt war er bereit für eine moralische Rüge. Er hoffte aber wenigstens etwas mit ihr sprechen zu können und einige Informationen zu beschaffen.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeSa Sep 12, 2015 2:46 pm

(sorry für die Verzögerung, und dann noch recht miese Qualität =.= )  

Das harte Holz der alten Eiche drückte auf seine wieder erschlaffte  Schultermuskualtur, seine Nase glaubte zumindest einen leicht salzigen Duft erahnen zu können, sein Verstand entschied jedoch in Rücksprache mit den Augen, dass dieser Geruchsimmersion nichts anderes als eine olfaktorische Täuschung war. Er hatte vielleicht wirklich nicht erwartet dass Forest bereits einen so langen Weg mehr oder weniger eigenständig zurücklegen konnte, nein er hatte erwartet und vielleicht auch irgendwo in seinem inneren gehofft, dass sie nach vielleicht der Hälfte schon wieder in seine Arme gleiten würde wie einer Frau nach der Hochzeit wenn der Zeitpunkt gekommen ist die Schwelle zu überschreiten. Nur sie humpelte, sie strauchelte hin und wieder ein wenig, sie atmete später unerwartet schwer und dass sie nun zu dösen begonnen hatte, war eindrucksvoller als jede seiner Erklärungen hätte sein können. Dennoch innerhalb seines Schädels jagten leuchtende funkelnde elektrische Impulse, setzten Neuronen frei, formten Gedanken, Reha Auf Stufe B3 anheben, Gegensicht der bisher verfassten Berichte, Laktatwerte, nein allgemeines großes Blutbild … Dutzende Kennziffern von schwankenden Wert, seltsame Konstrukte einer vermeintlichen Rationalität, einer Schemenhaften Beschreibung und eigentlich zählte nur das leichte gleichmäßig sanfte Atmen der Frau vor ihm,  dieses schwache Heben und Senken des Brustkorbs das Wissen um jenen vermutlich hämmernden Herzschlag und die Ahnung keine besondere Mitschuld an der kardialen Aktivität gelten machen zu können. Er rieb mit seinen Schädel der Rinde des Baumes entlang, angenehmes leichtes kratzen  während seine Gedanken sich vielmehr anfühlten wie die Versuche, die Zuneigung der damaligen Katze zu gewinnen, die aber ihrerseits auf die in zärtlicher Absicht ausgestreckten Fingern mit panikartigen schlagen der Klauen reagiert hat. Kein erröten, keine Suche nach Blickkontakt, noch immer nichts. Er ließ einen Atemzug über die Unterlippe strömen, hoffte die Gedanken dadurch auch in einen sanften Fluss überführen zu können, versuchte auf seiner Haut die Unterschiede zwischen Schatten und Sonne zu spüren. Jenes Verharren im Augenblick von dem sein Vater nicht sprach sondern erzählte.   Der Spaß an diesen Spielen gleicht dem Schwertkampf, erst wenn ein gewisser Grad des Verständnisses erreicht wurde, entsteht die Freude um der Sache selbst. Gut oder sobald man schlicht und ergreifend das Gefühl des gewinnen auskosten kann   Vielmehr konnte er auch nicht zu ihr sagen, nicht versuchen ein neues Gespräch zu schaffen um einfach einmal nur friedlich im Park abseits der seltsamen fesseln des Schicksals einmal nur Mann und Frau zu sein. Es hatte sich Besuch angekündigt, eine ihn wohlbekannte Person da assoziiert mit dem neuen Jinchuriki. Er stieß ein Seufzen wie Kiseruqualm aus,  er hatte dergleichen schon einmal mit ihm und auch ihr kurz besprochen gehabt.  Die gegeben Notwendigkeit war ihn bekannt, er konnte sie akzeptieren aber nur so sehr wie die Notwendigkeit sich am Totenbett von einem Verwandten zu verabschieden, doch all dies konnte in seinem milden Lächeln nicht abgelesen werden Hallo und erfreut deines gleichen wiederzusehen, auch wenn ich mit so frühen Erscheinen nicht gerechnet habe. Yare yare scheint als würden unsere Leben das letzte Jahr aufholen wollen.  Forest dies ist fortan dein Gespräch, ich werde deine Entscheidung mittragen und dementsprechende Schritte begleiten und unterstützen. Tian Xi Hayato Lang wann spielst du wieder in der flachbrüstigen Maiko? Es ist lange her, dass ich zu deiner Musik fürchterlichen schwarzen Tee trinken durfte.
Danach legte er die Hände auf dem Hinterkopf und schloss die Augen, lauschen der Melodien der Stimme und der Vögel. Musiker die zu Boten werden, nicht bar gewisser Ironie wenn die Barden schon vor dem Ableben mit ihren Stücken beginnen
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeMo Sep 14, 2015 11:18 pm

Eeehh? Ist das so? Gut sie musste zugeben viele Runden hatte sie nie gespielt, sie konnte sich immer nur für ein paar Minuten darauf konzentrieren, dann verlor sie die Lust daran, dachte nicht mehr nach und verlor die Partie was sie weniger motivierte weiter zu spielen. Vielleicht hatte er recht damit, doch das Forest bis zu dem Grad der Verständniss spielen würde, naja sie glaubte nicht daran es jemals zu schaffen. Aber gut sie hatte ja jetzt auch noch eine Menge Zeit zu üben, daran zu arbeiten das sie das Spiel doch irgendwann verstehen würde und Spaß daran finden könnte. Nachdenklich sah sie sich etwas in dem Park um, wo eine besondere Gestalte ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Zwischen den ganzen weißen Kitteln, humpelnden und alten Leuten, kam jemand mit zielstrebigen Schritten in ihre Richtung. Als sie die Person so beobachtete wurde ihr etwas unwohl. Ein Mann, groß und breit wie ein Berg, Haare bis zum Boden mit Anzug und schwarzer Sonnenbrille kam auf sie zu. Ihre Augenbrauen zuckten nervös bei dem Anblick, innerlich wollte sie davon laufen, doch konnte sie ja nicht. Reiji schon sich keine Sorgen um den Kerl zu machen, also versuchte sie sich etwas zu entspannen, was ihr nicht sonderlich gut gelang. Er kam immer näher, kurz hatte sie gehofft er würde doch zu jemanden anderes gehen, doch als er dann vor ihr stand hatte sie diese Hoffnung auch verlassen. Ihre Augenbrauen zuckten nervös zusammen, sie legte ihre Hände auf ihren Schoß, versuchte dabei das leichte zittern ihrer Hände zu verbergen. Sie hob ihren Kopf um den Berg von Mann vor sich an zu sehen. Zuerst begrüßte er Reiji, wandte sich dann jedoch an die blondhaarige. Irgendwoher schien er sie zu kennen, doch Forest hatte keine Ahnung wer er war. Kein Aussehen, kein Mensch den sie bisher kennen gelernt hatte sah diesem Mann auch nur Ansatzweiße ähnlich. Schließlich erklärte er sein plötzliches aufkreuzen, zuerst vereengten sich ihre Augen zu Schlitzen und sie biss die Zähne zusammen um ihn nicht an zu knurren. Woher wusste er das sie ein Jinchuuriki gewesen war? Ihr war das alles nicht geheuer und die blondhaarige machte ihren Unmut Luft indem sie hörbar ausatmete. Dann jedoch schien der Schlüsselbegriff zu fallen und ihr klappte der Mund leicht auf. Neuer Wirt? Wie? Treffen? Jetzt? Was zur Hölle? Für einen Moment starrte sie geistesabwesend auf das Bild was ihr Tian vor die Nase hielt. Langsam hob sie ihre Hand, nahm das Bildchen in die Hand und starrte noch eine Weile darauf. In ihr tobte ein kleiner Kampf. Sie hatte jetzt zwei Möglichkeiten, entweder lies sie nun eine Sicherung durchbrennen, oder aber sie blieb ganz gelassen, könnte den neuen Jinchu treffen, könnte Choumei vielleicht wieder hören. Noch immer hatte sie kein Wort gesagt, starrte nur auf das Bild, fragte sich innerlich warum es gerade jetzt Leute gab die für Bijuus zuständig waren, die die armen Jinchus an der Hand nahmen, ihnen zeigte wie man als ein Wesen sich so zurecht fand. Wo waren diese Leute vor 22 Jahren gewesen? Leise knirschte sie mit ihren Zähnen, starrte nochimmer auf das Bild in ihrer Hand. Aus irgend einem Grund jedoch beruhigte sie das Aussehen des Jungen etwas. Er sah etwas verrückt aus, genau das was Choumei brauchte. So ein normaler 08/15 Shinobi käme mit dem Untier sowieso nicht klar. Bullshit. Presste sie aus ihren zusammen gebissenen Zähnen hervor, reichte dem sogenannten Manager das Bild, starrte ihn dabei durchdringend an. Trotz der Wut die sie verspürte, entschied sie sich dafür mehr oder minder gelassen zu bleiben. Tian-san ja? Die blonde wartete erst nicht auf eine Antwort, verschränkte die Arme vor ihrer Brust. Sie hasste es über ihr Siegel und die damalige Versiegelung bei ihr zu reden, was ihrer Laune nicht gerade gut tat. Kch... okey Ihr möchtet ewas über mein Siegel wissen? Nun wie man sieht ist es nicht mehr da, hochgegangen wie eine Bombe, hätte mich umbringen sollen und den Bijuu freisetzen. Warum? Weil es irgendwelche kranken Menschen gibt die es lustig fanden mich 8 Jahre lang zu missbrauchen, mein altes Fuuin so umzugestalten das es eine Tickende Bombe wurde und ich mich erst aus eigener Kraft befreien musste. Jedes einzelne Wort triefte nur so mit Hass, ihre Stimme überschlug sich leicht. Zum ersten mal seit Jahren sprach sie über die Erlebnisse als Kind. Nichteinmal Reijarmo wusste bisher davon. Wie es dazu kommen konnte? Ich hab keine Ahnung, fragen Sie doch meine Eltern - oh ich vergaß die sind schon lange tot. Vielleicht lag es auch einfach daran das die kleinen Dörfer zu arm waren um sich irgendwelche Babysitter für Jinchuuriki leisten zu können! Ihr Stimme war etwas lauter als sonst, allerdings gerade noch so das sie nicht herumschrie und es jeder in der näheren Umgebung mitbekam über was die drei redeten. Als sie geendet hatte schnaufte sie ein paar mal tief ein und aus. Wie Ihr merkt rede ich nicht gerne darüber, gibt es sonst noch was? Wieder starrte sie Tian an, versuchte ihr rasendes Herz zu beruhigen indem sie noch ein paar mal tiefein und ausatmete. Ob ich den Bengel treffen will wolltet Ihr noch wissen. Ihr Blick ging zur Seite. Um ehrlich zu sein war sie sich nicht ganz sicher. War es gut für einen Ex-Jinchu den neuen zu treffen? Wie würde Choumei reagieren? Sie seufzte leise, ihr Blick wurde leicht trüb und traurig. Ich würde ihm gerne das ersparen was mir wiedefahren ist. Ich könnte ihm viel zeigen wenn ich wieder fit bin. Es soll nicht noch jemanden geben wie mich. Ihre Antwort musste sehr überraschend auf Tian wirken, hatte sie eben noch nur so von Hass und Wut getrieft, so war dies einfach nur ihr emotionaler aufstau an vergangenen Ereignissen, nichts persönliches, doch hasste sie was ihr passiert ist, war zum einen neidisch das es anderen besser ergangen war, aber auch froh das es niemanden weiter außer ihr passiert ist.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeDi Sep 15, 2015 9:50 pm

Tian hatte so etwas kommen sehen. Er atmete nach der Aussage von Kensaku einmal tief ein und wieder aus. Persönlich fand er es unnötig, was dieser Mann von sich gab und Tian wusste von Anfang an das er ihn nicht leiden konnte. Genauso war es umgekehrt, wenn auch Tian Respekt für ihn entgegenbrachte. Aber das hielt ihn ja bekanntlich nicht davon ab den Weißhaarigen nicht zu mögen. Nachdem er diese Worte vortrug schaute Tian zu ihm. Er überlegte ob er Kensaku antworten sollte, er empfand das als Provokation entschied sich dann aber ruhig zu bleiben. Ich spiele nicht. Das wisst ihr. Mehr sagte er zu dem Arzt nicht, der meinte ihn von der Seite ankeifen zu müssen. Seine Aufmerksamkeit war auf Forest gerichtet, denn er merkte nur zu gut wie sie emotional immer aufgewühlter wurde. Mit jedem Schritt den Tian hergekommen war und jetzt auch nachdem er ihr das Bild gezeigt hatte. Mit sovielen Jahren Lebens und Kampferfahrung merkte man irgendwann wenn die Leute emotional aufgewühlt wurden. Jeder wurde emotional aufgewühlt im Kampf, wenn er seinem Tod ins Auge sieht. So auch im normalen Alltagsleben, obgleich der Tod etwas anderes darstellte.
Dass sie ihm das Bild zurückgab überraschte ihn doch etwas. Eigentlich sollte sie es behalten. Aber er nahm es trotzdem an und hörte dann zu was Forest zu sagen hatte. Und er war auf alles vorbereitet. Er wusste, dass sie so reagieren würde und atmete tief ein als sie diese Worte zu ihm sagte. Tian wusste nicht genau, ob sie direkt auf ihn wütend war. Es klang zumindest so und auch von der Art der Sätze her, merkte Tian das sie enttäuscht oder verärgert darüber war, das jemand wie er nicht früher da war. Tian wusste, er sollte sich dafür nicht die Schuld geben. Aber er war ein Leibwächter. Und sie als ehemaliger Jinchuuriki, welche wahrscheinlcih noch für seine kommende Arbeit wichtig war musste nun auch geschützt werden.
Tian ließ die Arme fallen, packte zuvor allerdings noch das Bildchen weg. Ich habe etwas recherchiert. Ich weiß das ihr eine sehr schwere Vergangenheit hattet und es tut mir aufrichtig leid, das ich daran ncihts ändern konnte. Keine Entschuldigung der Welt, von Niemandem kann die Erlebnisse die ihr durchgemacht habt wiedergutmachen. Er kniete sich nun auf den Boden um mit Forest auf Augenhöhe zu sein. Hoffentlich fasste sie dies nicht als Beleidgung auf, für ihn persönlich war es unangehem so auf sie herabzusehen. Doch es wäre mir sehr wichtig, wenn sie kooperieren. Ich muss alles über das Siegel wissen, wie sie dazu kamen den zweiten Teil des Shichibi zu bekommen, wann das genau war, alles könnte wichtig sein. Tian wusste nicht ob sie bereits informiert wurde, als würde er von vorne beginnen müssen. Falls Sie es noch nicht wissen - Kuwagatamaru hatte bereits den Shichibi vor der Versiegelung von vor einem Jahr. Und seine Mutter hatte Shichibi davor auch schon. Ich vermute es gibt einen Zusammenhang zwischen Kuwagatamarus Mutter und den Menschen die ihnen das angetan haben. Er legte die Hände in den Schoß und nahm die Brille ab. Das vernarbte Gesicht konnte man nun genau sehen und man merkte wie wichtig es ihm war. Deswegen muss ich das alles wissen. Ich habe Grund zur Annahme das diese Menschen bald wieder aktiv werden. Und auch wenn Sie den Shichibi nichtmehr in sich tragen, diese Leute schrecken wie wir bereits wissen vor nichts zurück. Auch wäre es mir wichtig dass sie Kuwagatamaru kennenlernen. Als ehemaliger Jinchuuriki wissen sie mehr über den Shichibi als er oder wir und es ist doch auch in ihrem Interesse das dieser Junge, sowie der Bijuu vor Schaden bewahrt werden. Er holte einmal tief Luft. Der sonst so schweigsame, nicht viel sagende Tian hatte endlich mal was rausgelassen. Jetzt hoffte er nur keinen Nerv getroffen zu haben. Er holte ein Handy heraus und drückte auf eine Taste. Dann schaute er zu Forest Also, wehrte Sadako-sama. Werden sie mir helfen? Und während er auf das Handy schaute, wartete auf eine Antwort von Forest.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeDi Sep 22, 2015 7:39 pm

Forest hob ihren Blick etwas um Tian besser ansehen zu können, er entschuldigte sich dafür das er an ihrer grausamen Kindheit nichts hatte ändern konnen, was sie nur leicht mit ihrer Hand abwinkte. Ich rede nicht gern darüber und verlier über das Theme gern mal die Fassung, aber ich habe mich damit abgefunden. Es ist vorbei. Dann brach sie ab, er hatte sich, zu ihrer Erleichterung, auf ihrer Höhe begeben, sodas sie ihren Kopf nichtmehr so schmerzhaft in den Nacken legen musste. Ihr Mund klappte leicht auf als sie hörte was er noch zu sagen hatte. Zweiter Teil? Forest war nicht schockiert darüber so etwas zu hören, sie war überrascht ja, doch schien es sie kaum zu rühren, im Gegenteil. Ihre Augen glitzerten leicht, in ihrem Kopf setzte sich ein riesiges Puzzel zusammen, was sie nie hatte lösen können. Das ist unglaublich. Jetzt... jetzt macht alles Sinn. Die blondhaarige fuhr sich durch ihren Ponny, strich sich mit ihrer Handfläche über ihr Gesicht. Sie wusste das mit ihr als Jinchuuriki etwas falsch war, doch wäre sie nie darauf gekommen das es den Grund hatte das Choumei in zwei Teile getreilt wurde. Kein Wunder warum er so pissig auf diese Leute war. Ein Lächeln bildete sich auf ihren Lippen, sie schüttelte immer wieder ihren Kopf, blickte nachdenklich in den Himmel, grinste wieder, konnte nicht wirklich fassen was sie gerade in Erfahrung gebracht hatte. Sie lachte leise, legte Gedenkenverloren einen Finger an ihren Mund, murmelte Sachen vor sich hin, sah nach kurzer Zeit zurück zu Tian. Ich war 8 Jahre in Gefangenschaft gewesen, als ich dank Choumei entkam, konnte ich weder laufen, noch sprechen, noch wusste ich was es bedeutete in der Nacht zu schlafen, am Morgen aufzustehen, sich für den Tag fertig zu machen, zu Essen. Ich lebte nur. Das einzige was ich kannte war Dunkelheit, Schmerzen und grelles Licht was mich beinahe blind gemacht hätte. Sie schwieg kurz, setzte sich etwas bequemer hin. Wann genau der zweite Teil von ihm in mir versiegelt wurde weiß ich nicht, war es zu meiner Geburt? Oder erst nach der Entführung? Ich kann es euch nicht sagen. Warum ich nie nachgefragt hatte? Naja ich hatte genug damit zu tun 8 Jahre Leben nachzuholen. Sie erzählte ihre Geschichte, obwohl sie so schrecklich war, mit einer unglaublich ruhigen Stimme, ihr Blick war fest und hart, als hätte sie das alles schon tausende Male gemacht. Ich lernte damals schnell, sehr schnell, vermutlich weil mein Kopf leer war und nicht mit unnötigem Zeug vollgestopft war. Ich ging in die Akademie, lernte das Leben eines Shinobis kennen, lernte mit Chakra umzugehen. Doch gab es von Anfang an Probleme damit, nur eine kleiner Fehler, eine kleine Störung und sofort brach das Chakra von Choumei durch, ich legte regelmäßig Hütten in Schutt und Asche. Irgendwann hatten wir uns, noch lange bevor ich nach Tsuki kam - mit meinem Fuuin beschäftigt. Es war instabil wie sonst was, keine Struktur, keine zusätzlichen Barrieren nichts, es diente lediglich dazu den Bijuu in mir zu halten, solang wie es mein Körper aushalten würde. Forest holte kurz Luft ehe sie fortfuhr. Choumei und ich hatten eine sehr enge Verbindung, er wollte nie die Kontrolle an sich reisen, wäre mir nie im Rücken gefallen, wir trainierten hart zusammen damit ich sein Chakra kontrolliren konnte, was mehr oder minder frei durch meinen Körper wanderte. Aus diesem Grund glaube ich war es mir möglich so lange zu überleben ohne das er ausbrechen konnte. Jeglicher versuch etwas an dem Fuuin zu ändern, endete mit grauenvollen Schmerzen für mich. Jedes mal war es nicht der Bijuu in mir der versucht hatte mich zu töten, es war das Fuuin gewesen was es versucht hatte. Also lebte ich damit, bis zu dem Tag an dem sie mich holen wollten. Viele starben, ich löschte einen ganzen Landstrich aus, meine Eltern liesen ihr Leben für mich. Ich wusste das ich etwas ändern musste, stärker werden musste wenn ich weiter Leben wollte. Also kam ich nach Tsuki. Sie pausierte für einen Moment, schluckte schwer, verdrängte die Trauer um ihre Eltern in sich. Dank Ihnen weiß ich jetzt was der Plan von diesen Bastarden gewesen war. Es gibt 9 Bijuu, also potentiell 9 Massenvernichtungswaffen, warum nicht mehr davon? Forest ballte ihre Hände zu Fäusten, in ihren Augen flackerte wieder diese blinde Wut auf. Die Menge an Chakra die allein einer der Bijuus hat könnte vermutlich ganz Tsuki mit Chakra speisen, sie teilten Choumei teilten ihn, gabenmir einen Teil und entwickelten ein Fuuin was die Träger umbringen sollte wenn sie es wollten, sodass der Bijuu freikommt und eine ganze Nation auslöscht. Nur haben sie nicht damit gerechnet das ich so verdammt Hartnäckig war, ich entkam, ihr Plan war zunichte, sie wollten mich holen, ich wehrte mich und am Ende jagten sie mich einfach in die Luft. Leider sitze ich immernoch hier. Auch wenn ihre Stimme immernoch ruhig war, so fühlte sie sich plötzlich so verdammt leer. Die Erkenntniss warum sie die ganzen Jahre über gelebt und gekämpft hatte, hatte sie innerlich ziemlich angeknackst. Ich war eine unfertige Waffe sonst nichts. Forest seufzte traurig, wandte ihren Blick von Tian ab und verschränkte ihre Arme vor der Brust. Mehr kann ich euch wirklich nicht sagen, aber zumindest finde ich jetzt innerlich etwas mehr Frieden, ich hab nie verstanden warum ich das war was ich war. Auch wenn es nicht sonderlich erfreulich ist, weiß ich es jetzt endlich. Bringt ihn zu mir, ich werde jetzt ein für allemal dem ganzen ein Ende setzen, nie wieder werden Bijuus und Jinchuuriki als Waffen missbraucht solange ich noch am Leben bin. Bis ich auf wieder auf den Beinen bin.... oder auf dem Bein, wird es noch lange dauern, aber das soll mich nicht daran hindern etwas zu tun. Ich werde euch helfen und tun was in meiner Macht steht. Das sie selber noch Rache an jenen Personen nehmen wollte verschwieg sie fürs erste, wenn die Zeit dazu gekommen ist würde ihre Rache kommen, sie hatte jetzt so viel Zeit verloren, hatte sie viel durchgemacht, da würde es auf die nächsten Monate auch nicht mehr drauf ankommen. Ihr Blick huschte nach ihrer Geschichte kurz zu Reijarmo. Was würde er wohl von ihrer Vergangenheit halten? Naja vermutlich hatte er eh nicht so wirklich zugehört, so gelangweilt wie er gegen den Baum lehnte.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeDo Sep 24, 2015 7:27 pm

Tian hörte Forest die ganze Zeit über sehr aufmerksam zu. Es waren sehr wichtige Informationen die sie da preisgab, über diese Leute, über den Bijuu und das Siegel allgemein. Tian holte während ihrer Rede einen kleinen Notizblock raus und notierte sich die wichtigsten Sachen. Das der Bijuu anscheinend Choumei hieß, hatte er schnell verstanden. Das der Bijuu anscheinend auch eine gute Seite hatte, das es nicht alleine der Wille dieser Bestie ob das Chakra kontrolliert werden kann und das ein Siegel so wichtig ist - all das waren neue sehr wichtige Informationen. Während Forest ihre Geschichte erzählte, schrieb Tian und schaute sie dabei immer sehr ernst und interessiert an. Er empfand nun Bewunderung für diese Frau, dass sie nach einer solchen Vergangenheit so gut im Leben zurechtkam. Tian hatte sehr viel gesehen, sehr viele böse Dinge auch aber nie hatte er jemanden erlebt, der ein so schlimmes Schicksal hatte und so gut damit klarkam. Auch bewunderte er ihr Durchhaltevermögen, denn sie schien sich voll und ganz dafür einsetzen zu wollen, das die Jinchuuriki es besser hätten. Eine wahrhaft bewundernswerte Frau. Tian klappte den Notizblock zu und verstaute ihn in seiner Tasche, als er das Handy nahm. Das Forest wollte das Kuwa herkam, erfreute den S-Jounin sehr. Er legte eine Hand auf ihre Schulter und sprach mit einer milden, aber sehr kräftigen Stimme. Ich danke euch vielmals. Das waren alles sehr wichtige Informationen, die mich einen großen Schritt weitergebracht haben. Seid versichert, ich bewundere eure Stärke, euren Mut und euer Durchhaltevermögen. Ich werde mich aktiv dafür einsetzen, euch ebenfalls zu beschützen. Er nahm dann eine Karte aus seiner Anzugtasche und überreichte sie Forest. Dort standen Name, Alter, Handynummer und eine grobe Fähigkeitenübersicht von Tian. Er wollte, das sie ihn anrief wenn es Probleme gab.
Dann stand Tian allerdings auf und wandte sich an sein Handy. Jetzt kam der eher nervige, dafür aber einfache Teil - Kuwa herbeizitieren. Sofort wählte er die Kurzwahl 1, auf der die Nummer des Schwarzhaarigen gespeichert war. Tian wandte sich etwas ab und hielt sich das Handy ans Ohr, bevor nach er nach einigem Tuten eine Stimme vernahm Ich bin's sagte der Anzugtragende mit ruhiger, fokussierter Stimme. Komm bitte sofort zum Park des Krankenhauses. Es ist sehr wichtig. Tian hörte die Stimme seines "Chef's" aus dem Handy, seufzte tief Ich habe keine Zeit für lange Erklärungen. Komm bitte so schnell es geht her. Dann kam eine sehr... interessante, beziehungsweise dumme Frage von ihm Nein, du holst nicht noch was zum Chinesen. Direkter weg, hierher. Dann legte Tian auf und schaute wieder zu Forest. Er zückte dann seine Uhr hervor und schaute auf sie. Da er sagte er ist beim Bauamt, müsste das ganze nicht lange dauern. Er blickte dann wieder zu Forest und lehnte an den Baum, verschränkte die ARme. Kuwagatamaru wird wahrscheinlich gleich hier sein. vom Bauamt ist es nicht weit. Und wenn sie ihn sehen, bitte wundern Sie scih nciht über seine Aussprache, seine Gestik und Mimik. Er ist etwas seltsam, wenn sie verstehen was ich meine.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeFr Sep 25, 2015 6:20 pm

Während ihrer Geschichte hatte sich Tian zahlreiche Notizen gemacht, hatte ihr zugehört, immer mal wieder genickt, aber hatte sie nie unterbrochen. Als sie also geendet hatte beugte er sich etwas zu ihr, legte seine Hand auf ihre Schulter und sprach der blondhaarigen seine Bewunderung gegenüber aus und versicherte ihr das er nun auch sie beschützen würde. Forest konnte nicht anders auser ihn anzulächeln, es war ein sehr erleichtertes und warmes lächeln, irgendwie fühlte sie sich unglaublich gut, jetzt wo sie ihre Gesichte erzählt hatte. Zwar kannte sie den älteren Herren noch nicht so gut, doch vom ersten Moment an hatte sie ein gutes Gefühl gehabt, er war kein schlechter Mensch, sonst wäre er wohl auch kaum hier rein gekommen. Außerdem sorgte er für den neuen Jinchu, also sogesehen auch für Choumei, was Forest unheimlich freute. Die blondhaarige nahm die Karte dankend entgegen, hob sie vor ihre Nase und betrachtete sie einen Moment, innerlich musste sie ziemlich lachen, sie hatte zwar bisher alles gelernt um im Leben klar zukommen, doch was Handys und anderen Technischen Schnick Schnack anging, tjah davon hatte sie keine Ahnung, vermutlich würde sie Taijin einfach losschicken wenn es Probleme gab, bis sie sich mit diesen Dingern auseinandersetzte würden wohl noch einige Jahre ins Land ziehen. Trotzdem behielt sie das Kärtchen bei sich, blickte für einen Moment in den Himmel während Tian diesen Kuwagatamaru herzittierte. Was war das eigentlich für ein sinnlos langer Name? Sie würde sich noch einen Spitznamen überlegen müssen, Forest konnte lange Namen nicht sonderlich gut leiden, viel zu viel zum merken und die Gefahr war viel zu hoch das man sich versprach. Als sie das Wort Chinesen bei dem erwachsenen vernahm lief ihr unweigerlich das Wasser im Mund zusammen. Zwar hatte sie ihr Mittagessen für heute schon bekommen, doch hatte sie sich immerhin auch schon mehr als sonst bewegt, hatte also auch schon wieder Hunger. Leise, kaum hörbar seufzte sie als er anwies nichts mehr zum Essen zu holen und schließlich wieder auflegte. Ehe er sich wieder zu Forest wandte blickte er auf die Uhr, schätzte ab wie lange der Junge bräuchte um hier zu sein und begab sich neben die Blonde, lehnte sich gegen den Baum. Gerade war sie noch recht ruhig und zufrieden mit sich selbst gewesen, aufeinmal jedoch wurde sie aufgeregt und leicht hibbelig. Nervös über das baldige zusammentreffen, drehte sie die Karte in ihrer Hand wild hin und her. Um ehrlich zu sein hatte sie keine Ahnung was sie zu ihm sagen sollte wenn er ankam."Hi ich bin Forest und hatte den anderen Teil des Mitskäfers in mir." - war das beste was ihr auf anhieb einfiel. Ihr Blick huschte zu Tian als er sie vorwarnte das der schwarzhaarige wohl etwas extravaganter zu sein schien. Skeptisch hob sie eine Augenbraue. Das erinnerte sie so ziemlich an sie selbst. Ohhh keine Sorge, damit sollte ich klarkommen, ich hab schon mehrere "seltsame" Sachen gesehen - oh und eine Bitte hätte ich noch. Ermahnend hob sie dabei ihren Zeigefinger. ich bitte darum mich nicht mehr zu Siezen. Ich kann dieses getue nicht sonderlich leiden. Wenn man es genau sieht bin ich ja auch erst 13, auch wenn ich biologisch- Sie überlegte kurz, wie alt sollte sie jetzt eigentlich sein? 22? Jaaah sollte hinkommen. Wobei - nein ich will keine 13 sein, bleiben wir bei den 22. - trotzdem will ich nicht gesiezt werden. Plapperte sie nur fröhlich vor sich hin, war Tian einen kurzen ernsten Blick zu, ehe sie ihn auch schon wieder angrinste.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeSa Sep 26, 2015 12:54 am

kv: Bauamt

Mit einigen guten Sprüngen in der Umgebung schaffte es Kuwa eigentlich recht schnell beim Klinik Park anzukommen. Es war für ihn relativ einfach sich durch die STraßen von Tsukigakure zu manövrieren. Was aber dafür sorgte das er solange brauchte war, schlicht und einfach, dass er doch noch beim Chinesen vorbeischaute. Der Schwarzhaarige war mittlerweile Stammkunde bei jenem Chinesen und selbst Tian's Vorlieben kannte er schon. So musste Kuwa nichts mehr sagen, einfach auftauchen und schon kamen die Bestellungen. Ente mit Reis süß-sauer für Kuwa und gebratene Nudeln mit trockenem Huhn und sehr scharf für den lieben Tian. Dazu noch zwei Glückskekse, die Tian sowieso auf den Tod nicht ausstehen konnte und sie nur deswegen nahm wegen dem Spruch, auch wenn er an sowas einfach nciht glaubte. Kuwa hingegen mochte die Teile, die hatten immer irgendwelche lustigen Lebensweisheiten auf Lager und das fand er interessiert. Auch wenn er glaubte, das in den meisten Glückskeksen dasselbe drinstand, was Shichibi immer und immer wieder bejahte, da sich niemand soviele verschiedene Sprüche ausdenken konnte. Was auch immer.
Als er dann endlich tiefer in die Stadt vordrang, konnte er das Krankenhaus sehen. Und auch das Fenster aus dem er rausgefallen ist. Kuwa verdrehte etwas die Augen und ignorierte dabei gekonnte, das er nichts sehen konnte. So musste es kommen, dass er ausrutschte und auf einer Markise landete, die so unglaublich robust war, das sie Kuwa glatt nach oben katapultierte. Und das war in diesem Falle nicht wirklich gut, denn der Schwarzhaarige hatte nun keine Kontrolle mehr über seinen Fall. Er flog in hohem Bogen über das Krankenhaus, direkt zum Park. Die Götter standen wohl auf seiner Seite, da er genau in Richtung von Tian flog. Kuwa brüllte noch nach unten VORSICHT DA UNTÄÄÄN bevor er langsam aber sicher nach unten geriet. Dabei fiel ihm leider sein Mittagsschmaus aus der Hand und als Tian das sah, seufzte er tief. Er merkte das Kuwa direkt auf den Baum zuraste und ging langsam zu Forest, der er zuvor noch ein nettes Lächeln schenkte. Jetzt war er eher so wie ein Vater der merkte das sein Sohn wieder irgendwas angestellt hat. Er half ihr hoch und stützte sie, da Kuwa gleich am Baum landen würde. Und das wäre doch unpraktisch. Deswegen ging Tian einen kleinen Schritt mit ihr zurück und ließ sie sich an ihn lehnen, während Kuwa mit einem lauten Krachen und mit Kopf vorraus gegen den Baum knallte und an ihm herunterrutschte. Tian hielt sich mit einer Hand das Gesicht, mit der anderen stüzte er Forest. Mit der Hand im Gesicht fing er dann auch ganz geschickt das Essen auf und blickte dann zu Kuwa. Dieser rappelte sich dann sofort wieder auf, ignorierte erstmal die ganzen Anwesenden und machte dann eine Szene sondersgleichen. Kacke! Scheiß Markise! Boar, Tian ich glaub ich hab mir diesmal echt die Nase gebrochen. Stellte er fest als er sich das Gesicht hielt und auf seine Nase drückte. Es tat weh. Fuck Fuck Fuck. Wieso passiert sowas immer mir?! meckerte er. Weil du ein Volltrottel bist, deshalb merkte Shichibi seufzend udn genervt an. Dann wandte sich Kuwa wieder zu dem anderen Schwarzhaarigen und zum erstmal Mal erblickte er dann Forest. Sofort guckte er komisch drein und zog eine Augenbraue hoch. Sin' wir hier bei Blind Dates oder wieso haste mich nu' herzitiert? fragte er an, während er langsam näher ging. Kuwa musterte die Blondhaarige, bevor Tian dann gleich das Wort ergriff. Ich darf euch bekannt machen. Kuwagatamaru Dokuyoshion, das ist Forest Sadako. Sie ist der ehemalige Jinchuuriki des Shichibi no Kabutomushi. Kuwa schaute nun noch verwunderter. Er wusste, dass er den zweiten Teil von Shichibi von jemandem namens Forest hatte. Aber war die nicht tot? Öh... Biste nich' eig. abgekratzt? fragte er ganz direkt die Blondhaarige während er die Arme verschränkte.

Shichibi allerdings stockte. War verstummt. Forest. Irgendwas sagte ihm das. Er wusste nicht was er davon halten sollte, er hatte grobe Erinnerungen an sie. Ja, jetzt wusste er was. Da war noch was anderes. Jemand anderes. Licht, Menschen, Schmerzen, Freundschaft, Kameradschaft, sogar ein Gefühl von Liebe. Doch alles war verschwommen. Shichibi aka Choumei wusste gerade nicht weiter. Er stand einfach ganz baff da und blickte durch die Augen von Kuwa auf Forest, musterte sie von oben bis unten und konnte nichts anderes tun, als sie einfach nur anzustarren. Kuwa merkte davon selbst nicht viel.
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Reijarmo Kensaku
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Reijarmo Kensaku

Anzahl der Beiträge : 770
Anmeldedatum : 28.07.12
Ort : Wandernd

Shinobi Akte
Alter: 25
Größe: 180 Cm
Besonderheit: Buddhablick (Augenlider meist nur halb offen), melodischer Akzent

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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeSa Okt 03, 2015 12:04 pm

Sollte er erstaunt zu ihr schauen? Eigentlich überraschte ihn wenig an den Offenbarungen die Forest gerade machte,  zumindest  wenn er jene Offenbarungen  die er mit in die Klausur nahm, somit für ihn eigentlich nur die von ihr zu ihren Siegel geäußerten Aspekte und selbige waren von ihn unlängst mit tickende Bombe, sozusagen schlecht gelagerten Nitroglycerin,  substituiert.  Gleiches hatte er damals schon zu ihr oder zumindest zu sich selbst gesagt. Oder zumindest hatte er  ihr Gegenüber erwähnt, dass dieses Siegel nicht wirklich stabil wäre…. Oder zumindest war ihn dies aufgefallen. Ziemlich sicher hat er danach über ihre Brüste nachgedacht und beim Ergründen der Möglichen Gestalten der Vorhöfe eventuell vergessen darüber wirklich zu sprechen. Er presste seine Zunge ein wenig gegen seinen Gaumen, eigentlich ist es auch egal worüber er Rückblickend  damals genau gesprochen hatte, an der Gegenwart hätte es doch nichts veränderte, außer vielleicht dass die Erinnerung plötzlich zu einer Formlosen Last werden würde, dennoch konnte er sich zumindest darauf einigen, dass er damals zu viel über Form, Größe und vor allem Farbgebung nachgedacht hatte und den Schleier über dieses Bedeutungslose Geheimnis bislang noch nicht lichten konnte und  irgendwie auch nicht die Impression gewonnen hatte, an diesen Defizit in nächster Zeit etwas ändern zu können.  Zugleich kam er nicht umhin gegenüber sich selbst zu vermerken, dass nicht er es gewesen ist der gegangen war, es war nicht er gewesen der durch Missverhalten kurzweiliges Vergnügen gesucht hat, hat darauf verzichtet von ihren damaligen Zustand zu profitieren,  die Versprechern waren keine Köder gewesen, sie waren Angebote gewesen und sie hatte sie aus Rücksicht gegenüber einem Dorf abgelehnt dass bislang ihre Götzentreue genoss ohne dass es ihr selbiges mehr vergütete als irgendwelche Götter dies für ihre Jünger taten. Nur ob sein Vater sich diesbezüglich anders verhalten hätte? Unmerklich zuckten Muskeln in seiner Stirn, bestrebt darin Falten zu schlagen, was seine Disziplin ihnen aber nicht gewährte. Nein Reijarmo konnte von damaligen Wissen nicht prognostizieren wie der Erweckte sich verhalten hätte, welche Pläne vielleicht hinter all diesen Spielen lagen, welch Persönlichkeit aus Reijarmo selbst geworden wäre. Hypothetisch gedacht, und anders ließ sich für ihn derzeit nicht an diese Situation herangehen, konnte er nicht einschätzen ob sie auf die Vögel wartend vielleicht doch gevögelt hätten, ob er dadurch wie ein Kuckuck getürmt wäre anstatt Verantwortung zu übernehmen ob dann das Siegel auch explodiert wäre und sein Vater ihn nicht informiert, ihn nicht geholfen hätte, ob es ihn vielleicht auch gar nicht mehr interessiert hätte. Er presste leicht die Lippen aufeinander, deswegen hatte sein Vater so wenig verlangen danach Geschichten auszutauschen, sie glichen den Delta von Flüssen, führten ihr Moore, tiefer Nebel, der über hohe Gräser aufstieg und überall tanzten scheinbare Feen die aber Irrlichter waren. Dort sollte der menschliche Geist nun herumstreifen und im Irrglauben daran sich orientieren zu können verlaufen und mit aufsteigenden Blasen ertrinken.
Das Übrige aus Forest Erzählung? Schwere Kindheit um es einmal verharmlost auszudrücken, aber bis auf diesen geraden Wutausbruch schien sie keine Traumata zu durchleben,  oder sie hatte es geschafft die Entwicklung einer Posttraumatischen Belastungsstörung zeitlich geradezu absurd  zu verschleppen. Nun gut basierend auf seinen vorherigen Gedankengängen würde er sich  auch damit erst dann beschäftigen, wenn es evtl. soweit wäre.  Und er strebte nun keineswegs an besonders abgehärtet zu klingen,   wieso sich selbst belügen? Sollte er nun darüber sinnieren wie sein eigenes Leben gewesen war? Wie seine Träume, die Leben innerhalb seiner Träume gewesen sind? Wie seine Schwester gelebt hat? Sein Vater? Die der vielen anderen Personen denen er schon begegnet war? Nein der Vogel am Horizont sang noch immer, er spürte auf seiner Haut noch immer den warmen Kuss des Winds begleitet von dieser Sinfonie der Stimmen einem Konzert dessen Klang seine Ohren erreichte, aber nicht sein phlegmatisches Gemüt veranlasste Wellen zu schlagen, nein er lächelte weiterhin in fast schon Debil anmutender Art und Weise. Vielleicht sollte ich die Beiden bei Zeiten unterbrechen, gerade manche der Dinge die ich erahnt habe, sollte ich nicht wissen  
Wobei die Beiden ihn den Gefallen taten und scheinbar auch die Lust verloren über Geheimorganisationen zu sprechen und Reijarmo gar nicht erst in die Verlegenheit brachten über fundiertes Wissen zu verfügen aus dem er Schlussfolgern konnte, dass Forest Genesung für andere Menschen Tod bedeute. Auch darüber könnte er lang und breit nachdenken, Argumente wie Eiswürfel aufeinanderstapeln und ihnen danach dabei zusehen wie sie in der kräftigen Sonne der Wirklichkeit wieder zu einer formlosen Pfütze wurden. Doch wofür?  
Natürlich merkte er wie das unbekannte Flugobjekt auf sie zugeschossen kam,  konnte zudem auch ohne es zu sehen spüren wie schnell es flog und wo es aufschlagen würde, merkte ohne sein geschlossenes Haupt Forest und Tian zuzuwenden, dass beide sich in Sicherheit begaben, spürte zugleich ein kurzes gelbes fast schon an Eifersucht erinnerndes Zucken auf Höhe der Brustbeins als Tian Forest auf die Bein half, eine Empfindung die durch die Erschütterung des Baumes,  die auch seinen Körper ergriff Jäh beendet worden war.  Mit leichten Schmatzen kratzte er sich nun mit der rechten Hand an seiner linken Schulter drückte kurz die Schulterblätter durch und erhob sich dann mit baumelnder Eleganz eines Bären von seinen Sitzplatz. Schläfrigen Auges schritt er auf den Neuankömmling zu, musterte gelangweilt dessen Nase, lauschte scheinbar Regungslos den Worten. Lediglich eine einzige schnelle Bewegung,  wohlstudierte Choreographie der Finger und die Nase des baumküssenden Jinchuriki war wieder vollkommen restauriert. Interessant, weniger strukturelle Schäden als damals bei der Gitarre Danach kratzte sich Reijarmo  kurz am Ohrläppchen, so viele Menschen irgendwie nicht ganz der ruhige Tag im Park den er sich erwartet hatte.  Mehr oder weniger langsamer dennoch irgendwie federnder Gangart lief Reijarmo nun zu Forest um Tian von seiner Aufgabe als Stütze zu entbinden, würde wenn sie möchte seinen Arm um Sie legen um ihren Stand zu stabilisieren. Yare Yare, ist Leben nicht wie der Umgang mit Frauen? Je weniger über dich gesprochen wird umso besser ist es? Ist nicht der Mann der nicht in Kneipen zu sehen ist, der nicht unentwegt Frauen anbaggern muss und von ihnen schon fast vergessen wurde nicht der glücklichste wenn er nicht jeden Tag aufs Neue eine Neue suchen muss sondern jeden Morgen glücklich neben einer Frau aufwacht, die dann nicht einmal über ihn klagt? mit der freien Hand kratzte er seinen Hinterkopf während er ein recht ratlos wirkendes Gesicht aufsetzte Gut das klang Bescheuert. Jungspund merke dir einfach folgendes, Schweigen und Genießen ist im Leben oft entspannter Dem Jinchu war vermutlich sowieso schon partiell bewusst das der Chefarzt von Tsuki bedeutend mehr über die Natur der Jinchuriki Versiegelung verstand als eine große Anzahl anderer Shinobi, Selbst wenn Reijarmo dies konsequent leugnen würde, daher konnte er vielleicht auch antizipieren, dass Reijarmo sich auch darauf verstand mit ihren Nebensymptomen umzugehen, aber darüber schwadronieren wollte selbiger dennoch nicht.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeSa Okt 03, 2015 1:03 pm

Nachdem ihre Konversation mit Tain geendet hatte, hörte die blondhaarige auch schon jemanden ankommen. Sie hob ihren Blick, erkannte einen schwarzen Punkt der direkt auf den Park zugeflogen kam. Grob konnte sie erkennen das dieses Flugobjekt wohl direkt an dem Baum einschlagen würde an dem sie nun noch saß, klar also das sie sich von dem Baum entfernen wollte, konnte dies jedoch nicht so einfach. Dankend nahm sie also Tians Hilfe an, der ihr half aufzustehen und sich ein paar Schritte zu entfernen. Die blondhaarige hielt sich an seinem Arm fest, während sie auf ihrem einen Bein balancierte um nicht umzufallen, sah gespannt zu dem schwarzen Punkt, wie sich so langsam ein Mensch daraus entwickelte, der nunja eher unkontrolliert durch die Luft segelte - und wie sollte es anders sein, mit dem Gesicht voraus den Baum küsste und an diesen herunterrutschte. Forest konnte sich ein lachen nicht verkneifen bei der Szene die sich da vor ihr bot. Der Neuankömmling erinnerte sie sehr stark an sich selbst, wie oft war sie in etwas hereingestolpert und hatte sie in den meisten Fällen erstmal aufs Fressbrett gelegt. Sie hob ihren Arm und deutete mit dem Finger auf Kuwa. Was für ein Volltrottel! Ich mag ihn! Das sie da mit Choumei einer Meinung war wusste sie natürlich nicht. Noch immer lachend beobachtete sie den schwarzhaarigen, wie er sich letztendendes zu der blonden umwandte und erstmal Angst bekam hier bei einem blind-Date gelandet zu sein. Forest schüttelte nur ihren Kopf mit einem breiten grinsen im Gesicht. Auch Reijarmo hatte sich erhoben, besah sich kurz die Nase des Jinchu an ehe er sich zu der begab, um sie zu stützen. Forest jedoch hob ihre Hand, schüttelte wieder leicht ihren Kopf. Sie wollte das alleine machen, wie wusste sie noch nicht, aber irgendwas würde ihr da schon einfallen. Nun also stellte Tian sie offiziell vor, zur Begrüßung hob sie nur locker ihre Hand, ehe sie einen Satz nach vorne machte, vorbei an den beiden Männern und sich wieder zu Boden gleiten lies. Zum einen wollte sie nicht mehr stehen, zum anderen wollte sie alleine den ersten Kontakt mit dem neuen Jinchuuriki von Choumei machen. Noch wusste sie nicht was passieren würde, wenn sie dem Jugendlichen näher kam, ob sich der Käfer an sie erinnerte? Wie es ihm wohl ging? So wie sie Kuwa auf den ersten Eindruck einschätzte war er ein ebenso unberechenbares Wesen wie sie es damals gewesen war, langweilig würde es dem RiesenKäfer also nicht werden. Ein paar Centimeter bewegte sie sich noch über das Gras, ehe sie ihren Oberkörper aufrichtete und Kuwa ihren rechten vernarbten Arm hinhielt. Aye, eigentlich war so der Plan gewesen. Es hat nur keiner damit gerechnet wie unkaputtbar ich bin und immer wieder aufstehe egal was kommt! Sie schenkte dem 18-jährigen ein breites, freundliches Grinsen, so wie man es von ihr einfach gewohnt war, hielt ihm dabei ihre Hand hin. Ich bin Forest, freut mich dich zu treffen, ich hoffe das wir uns gut verstehen werden, wenn ich wieder fit bin will ich sehen was du so drauf hast und kann dir hoffentlich noch viel mehr zeigen. Die Jounin war niemand der um den heißen brei redete, sie fiel gleich mit der Tür ins Haus. Mir brennt es regelrecht auf der Seele zu wissen wie es dem ollen Mistkäfer so geht. Versteht ihr euch? Ihre zarten Finger zitterten leicht als sie ihre Fragen stellte, sie war wirklich aufgeregt, ihr Herz schlug schnell in ihrer Brust, die ganze Vorfreude spiegelte sich in ihren glänzenden blauen Augen wieder mit denen sie Kuwa genau ansah und beobachtete. Von ihrem alten Freund zu hören schien sie glücklicher zu machen als alles andere bisher. Auch wenn sie gerade mal ein paar Wochen wieder wach war, so erschien ihr die Trennung von dem Bijuu wie unendlich viele Jahre.
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeDi Okt 06, 2015 9:08 am

Kuwa meckerte immernoch über seine Nase. Irgendwie tat das schon weh, aber die Nase hatte er sich ja jetzt nicht zum ersten Mal gebrochen. In Fakt, das war das fünfte Mal. Oder das sechste? Könnte auch das vierte gewesen sein. Auf jeden Fall war seine Nase wahrscheinlich schon so oft gebrochen und wieder zusammengewachsen, das es ein wahres Wunder war das sie überhaupt nochmal brach. Kensaku kannte sich aber bereits mit der Nase des Jungen aus und konnte sie mit einem Handschlag heilen. Auf den Gitarrenkommentar konnte Kuwa nur grinsen und er antwortete darauf nur Meine Nase is' halt awesome! Auf Kensakus Kommentar allerdings irgendwas von Frauen und Männern verzog Kuwa nur eine Augenbraue. Was laberte der da für einen Mist? Glücklicherweise erkannte selbiger auch im Anschluss das die Aussage bescheuert klang. Naja, für Kuwa klang die nichtnur bescheuert sondern absolut verkehrt. Hier ging es um ein Jinchu Treffen und nicht um irgendwelchen Kneipen, mit Alkohol und Essen.. jetzt bekam er Hunger. Auf Kensakus Aussage wollte er aber noch einen Kommentar setzen. Yep Klang scheiße. Außerdem ist das Unfug! Reden ist toll! Reden ist Schweige und Silber ist Gold! Eh... Halt, Stopp... der ging irgendwie anders. Kuwa verzog die Augen und überlegte. Ging der Spruch wirklich so oder war er gerade völlig neben der Spur. Naja, viel Zeit zum Denken hatte er nicht, da Forest bereits mit ihm sprechen wollte. Erst jetzt rallte er ihr kaputtes Bein und aus Respekt (Ja, sowas hat er drauf) ließ er sich in den Schneidersitz auf den Boden fallen und faltete die Hände im Schoß. Als sie ihm ihren Arm zeigte und ihm dann hinhielt grinste er. Cool, jemand lustiges! Kuwa, zu Diensten! Dabei nahm er allerdings nicht nur ihre Hand, er griff um ihren Daumenwurzel, drückte so die HAnd, ließ sie aber zugleich wieder los und gab ihr dann einen Fistbump. Das war einfach typisch für ihn und das konnte man ihm nicht ausreden. Als es um die Frage ging, wie es dem Mistkäfer geht, wollte Kuwa schon etwas sagen, allerdings unterbrach Tian. Aus zweierlei Gründen. Verzeiht die Unterbrechung ihr Beiden. Erstmal, Kuwa dein Essen. Er reichte dem Schwarzhaarigen sein Essen und setzte sich dann auch in den Kreis, rechts neben Kuwa, links neben Forest. Zweitens, wenn es gewünscht ist könnt ih.... kannst du, das den Bijuu selbst fragen. Ich kenne eine Technik mit der es mir möglich ist, ihn so gesehen für einen kurzen Zeitraum in diese Welt zu bringen, wenn man das so nennen kann. Kuwa grinste. Er wusste was gemeint war, er hatte diese Technik schon einmal gesehen. Kaum zu glauben, sie wurde ja auch bei ihm angewandt Achja, Das Ding. Hie ßdas nich... Kao no Akuma oder so? Kuwa öffnete derweile seine Essensschachtel. Zuerstmal, das Wichtigste. Das Ganze Gemüse das er da noch hatte schüttete er einfach eiskalt weg. Dann klatschte er die süß-sauere Soße darüber und vermischte mit den Stäbchen alles gründlich. So mochte er das am Besten. Er fing an etwas zu essen, bemerkte aber im Augenwinkel, dass Forest auch hungrig aussah. Grinsend, reichte er ihr etwas Magst auch? Fragte er die Blonde, die wahrscheinlich gleich schreiend mit Ja antworten würde. Tian hingegen aß langsam und kontrolliert und wartete immernoch auf die Antwort von Forest. Je nachdem wie sie antwortete würde es vielleicht gleich etwas interesasntes zu sehen geben.
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Reijarmo Kensaku
yare yare
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Reijarmo Kensaku

Anzahl der Beiträge : 770
Anmeldedatum : 28.07.12
Ort : Wandernd

Shinobi Akte
Alter: 25
Größe: 180 Cm
Besonderheit: Buddhablick (Augenlider meist nur halb offen), melodischer Akzent

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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeDo Okt 08, 2015 8:23 pm

Antwortpost Reijarmo für Forest und Sanaabi.

Er schwieg lediglich auf das Unverständnis von gleich beiden Jinchuriki,  wer es versteht der spricht nicht, wer spricht versteht es nicht. Eines der Lieblingszitate seines Vaters und mit keinen anderen Satz beendete er mehr ihrer in der Anzahl geradezu Meereswellen gleichen Schriften.  Ein Bestandteil des Bildes welches er gepflanzt hatte und sich nun daran erfreute wie andere dieses Bild als Wildkraut empfanden und entsetzt starten wenn er es sogar noch düngte. Gut von den anwesenden Personen könnte nur Forest Überraschung demonstrieren, wobei vermutlich würde er damit auch schon zu Viel antizipieren. Dergleichen war wie er selbst eingestehen musste aber auch Belanglos. Insbesondere auch da schon kurz nach Forest geradezu essentieller Frage eilte eine weitere in weiß gekleidete Person auf die kleine Gruppe zu. Kein besorgter Arzt der in Anbetracht von Forest Gesundheit kalten Schweiß spürte und deswegen losgerannt war, nein Kensaku vermutete diesbezüglich vielmehr das die Junge Person wegen Ihn und  irgendwas dass er vielleicht vergessen hat auf ihn zueilte.  Vielleicht eine Geschäftsbesprechung, vielleicht auch ein Klient beides Dinge von denen Reijarmo gerne gestatte das sie sein Gedächtnis wieder Besenrein verließen. “Reijarmo ich wurde von Kana darum gebeten sie darüber zu informieren, dass auf sie noch eine Klasse wartet“   Wo du es erwähnst macht es doch durchaus Sinn, dass Kana  mir  nicht die Anwesenheit in diesem Unterricht abnehmen kann, wenn Sie selbst derzeit nicht einmal in der Klinik, nicht einmal im Dorf  anwesend ist. Er verzichtete mit einem wissenden stillen Lächeln darauf erneut auf sein Arrangement mit der Kage hinsichtlich dieser Sache hinzuweisen. Er hatte das Konzept der Unterweisung durch die jeweiligen Oberärzte sowieso nicht selbständig installiert, sondern akzeptierte es lediglich als ein lebendes Relikt, welches noch existierte, zumindest vorerst.  Zeitnah würde er sich damit beschäftigen wie er die Medic-Ausbildung in diesen Dorf revidieren konnte um die Ergebnisse an seinen Erwartungen anzupassen. Wobei in diesen Fall zeitnah weniger als Abhängige von dem abstrakten Konstrukt der Sonnengebundene Zeit verstanden werden musste, sondern eher als greifbare Abfolge von Ereignissen. Erst wollte er die Sache mit Forest zu einem temporär stabilen Ende überführen, danach würde er versuchen müssen eine Woche das Dorf verlassen zu können um seinen Vater etwas zu zeigen, danach wäre dann die Sache mit dem Curriculum der Gegenstand seiner zu kurzen aber immerhin nicht von Schlaf bereinigten Nächte.   Bitte bring  doch eben für Forest dono ihren Rollstuhl von dort hinten hierher, danach werde ich mich auf den Weg zu den wartenden, vielleicht sogar schon jubilierenden Kindern machen.   Ohne Worte, nur mit einem kurzen Nicken entschwand der junge Mann aus dem Blickfeld von Reijarmo, den Befehl befolgend. Reijarmo selbst wendete sich wieder mit dem Oberkörper der kleinen Triade zu Jaja Jeder Mann ist immer nur so erfolgreich wie die Frau die hinter ihm steht. er kratzte sich mit dem Zeigefinger der linken Hand leicht an die Wange Und dennoch ist das Geheimnis einer erfolgreichen Ehe nicht worüber die beiden  Menschen reden, während ihre Haare ihre Farbe verlieren, im Gegenteil das Geheimnis liegt scheinbar im Essen und dem vollen Mund. Daher Kuwagatamaru dono, denke zumindest für den Anfang daran Forest etwas von deinem Essen abzugeben Begleitet von dem Klappern der Räder auf den unebenen Flächen der grüne Rasen nährte sich bereits der Rollstuhl, unterstützte damit die Kakophonie des Parks die den Musikalischen Rahmen für den Abschied des Chefarztes darstellte, der wie für ihn geradezu typisch lediglich die flache Hand hob nachdem er den Personen schon wieder den Rücken zugedreht hatte.  Das Jutsu von Tian wäre vielleicht interessant gewesen, aber vielleicht hätte sein Kekkai diesbezüglich Probleme bereiten können. Vermutlich basierte es sowieso auf Techniken von denen er gelesen hatte, dennoch hatte er sich nie sonderlich darum bemüht ihre Natur zu verstehen. Vielleicht konnte man es eine regelrecht religiöse Verblendung nennen, aber er mischte sich einfach nicht in gewisse Entitäten ein, versuchte nicht sie  über einen Vektor zu differenzieren und in diese Welt zu ziehen und dabei Tat tvam asi zu leugnen. Er blieb kurz stehen und schaute hinauf zum Himmel während seine linke Hand mit einem Lollie aus seiner Tasche auftauchte, dessen Verpackung von der nun ebenfalls aus der Tasche emporgestiegenen rechten Hand gelöst wurde.  Unwissen oder Anhaften,  das tauschen von Schmerz gegen Schmerz, die Frage danach wie man Verletzungen gegeneinander abwiegen sollte, sie war alt.  Beim Geschmack des Kirschlolies setzte er seinen Schritt wieder fort, betrat das Gebäude. Er würde keine Antwort suchen, er würde sich weiterhin nur  damit beschäftigen was sekundär oder auf der Meta-Ebene war. Und sich ihn Gegenüber Dabei ist es so leicht einfach Glücklich zu sein, aber so unfassbar Schwer einfach zu sein.
Hefte auf dem Tisch, wir schreiben einen Test der Lollie wanderte seine geschlossene Lippe entlang, begleite vertiert seine Augen. Vielleicht 15 junge Menschen in einen relativ ausgeglichen Geschlechtsverhältnis bei dem lediglich eine Frau die Gleichheit verhinderte. Doch die Medic Sparte war allgemein und schon immer eher weiblich geprägt, ob es eine Folge von kulturellen Erwartungen, der individuellen Biologie  oder des Wechselspiels der beiden Faktoren war, kümmerte Reijarmo jedoch so wenig wie eine von einem Falken geschlagene Maus. Kleiner Scherz,  diejenigen unter euch die mit in diesem Gebäude tätigen Eltern gesegnet sind,  könnten mich vielleicht schon kennen.  Für alle anderen Kensaku Reijarmo Chefarzt dieser Klinik, immer wenn vom Faulpelz, Parasit mit Gotteskomplex, oder anderen Anspielungen auf weiße Haare  oder  Emporkömmling getätigt wurden, so ist es nicht unwahrscheinlich dass meine Wenigkeit damit gemeint war. Er setzte sich auf die Ecke des zentral gestellten Schreibtisches   Normalerweise übernimmt Kana für mich diese Unterrichtsveranstaltungen, und ja ich sehe wie manche von euch sich zur Seite neigen und tuscheln. Keine Sorge ich habe mich damals nicht anders Verhalten und würde dieselben Denkwege beschreiten wie ihr.  Doch egal, heute ist eine Ausnahme auch weiterhin werdet ihr mich nur sehen wenn ihr auf die Idee kommen solltet einen euer Patienten nicht nur aus Versehen zu töten, wenn ihr Leichen verschwinden lasst oder in Flagranti mit einer Leiche erwischt werdet.  ich denke wir teilen die Hoffnung uns so schnell nicht wieder zu sehen.  Nun macht euch bereit mitzuschreiben er pausierte kurz, nahm seinen Lollie aus dem Mund und musterte den Widerschein seines Salvia im Sonnenlicht Statistisch gesehen wird jeder Fünfte Tote in diesen Dorf eure schuld sein,  statistisch gesehen werden in etwa Vier von euch während einer Mission sterben, damit ist eure Sterberisiko nicht sonderlich niedriger als das der offiziell für den Kampf angedachten Shinobi und Kunnochi. Dies ist anbei ein Grund wegen dem  beim Jahrgang nach euch das System von mir reformiert werden wird.  Ansonsten möchte ich euch keine sonderlichen Illusionen machen, eure Feinde werden sich nicht mit einem Kunai bezwingen lassen, nein euer Feind ist wie winterliche Kälte und ihr habt leider nichts als euer Badesachen dabei.  So mitgeschrieben? Sehr gut, dann zerknüllt nun genau dieses  Papier und  Er erhob sich von seinem halben Sitzplatz und lief in die Ecke des Raumes, packte sich mit der rechten Hand der Mülleimer den er kurz in die Luft hielt und dann wieder  abstellte Und nun versucht ihn zu treffen, also den Mülleimer und das am besten nachdem ich mich in eine andere Ecke des Raumes versteckt habe, ansonsten endet dieses kleine Experiment mit einem Wettbewerb um meine Nasenspitze. Diejenigen die nicht treffen müssen anbei den Lernstoff dieses Kurses von Anfang bis jetzt noch einmal zusammenfassen und mir zukommen lassen    Das Getuschel ignorierte er während er mit hinter den Kopf zusammengeschlagen Händen in die andere Ecke des Raumes begab und sich mit dem Rücken an die Fensterbank lehnte und primär  über sein Gewirr die Papierkugeln beobachtete.
“doof“ „ Unfair“ verschiedene Stimmen beiderlei Geschlechter meldeten sich ohne auf Erlaubnis zu warten, allen gemein ihre weite Entfernung zum besagten Eimer. Schön oder? Wie sich niemand aus der vorderen Reihe beschwert hat. Die Kurszusammenfassung ist mir anbei herzlich egal denkt über das nach und die Antworten lasst mir zukommen und ja ich freue mich auch über eine Kurslösung oder über eine Kurs sowie Einzellösungen. Damit dürft ich euch nun den Rest der Stunde beschäftigen. Er nahm noch einen neuen Lollie, steckte ihn in seinen Mund  und verschwand dann mit kurzen Winken aus der Raum.

Tbc: ???
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BeitragThema: Re: Klinik Park   Klinik Park Icon_minitimeSo Okt 25, 2015 5:20 pm

Der Schwarzhaarige stellte sich ihr gegenüber als Kuwa vor. Forest konnte einfach nicht anders als breit zu grinsen, er nahm ihre Hand, nicht um sie zu schütteln, sondern um sie wie einen alten Kumpel - wie die coolen Kids - zu begrüßen, gab ihr einen Fistbump den sie mit ihrer schmächtigen Faust erwiederte. Neben großgewachsenen trainierten Kuwa sah sie nur aus wie ein zerbrechliches Püppchen, strahle aber ein Selbstbewusstein und eine Sicherheit aus die ihre körperlichen Defizite in den Schatten stellten. Forest hatte ihn natürlich schon mit Fragen durchlöchert, doch ehe ihr Kuwa antworten konnte schob sich jemand dazwischen. Ein Angstellter kam vorbei und erinnerte Reijarmo an etwas, anscheinend sollte er eine Klasse für Kana unterichten. Er schickte den jungen Arzt um ihren Rollstuhl zu holen, erinnerte Kuwa daran Forest etwas von seinem Essen abzugeben. Die blondhaarige zog eine leichte Schnute, sie hätte ihn schon noch gefragt ob sie etwas abhaben konnte, doch diese plötzliche Aufforderung war ihr dann doch etwas peinlich. Damit verabschiedete sich dann auch der Oberarzt hob zum abschied lässig seine Hand, lies eine etwas überforderte Forest zurück. Normalerweise hätte sie sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn man sie alleine lies, doch sie stand, naja saß hier mit zwei Männern die sie noch nicht gut kannte, der eine hatte ihren alten Freund in sich von dem sie hoffentlich bald mehr erfahren würde. Die Jounin fühlte sich lediglich etwas unwohl bei dem Gedanken daran, falls etwas passieren sollte, oder sie die Beherrschung verlieren sollte, keine Chance hatte irgendwie von hier weg zu kommen. Sie seufzte leise, sah Reijarmo hinter her wie er verschwand, wand sich dann wieder dem Jinchuuriki zu dem sie ja ein paar Fragen gestellt hatte. Bevor sie ihre Antworten bekam schob sich Tian dazwischen, gab dem Jinchu sein Essen und setzte sich links neben sie. Die blondhaarige blinzelte den Bodyguard ein paar mal unglaubwürdig an. Was hatte er da gerade gesagt? Er könnte Choumei herholen? Ihre Kinnlade klappte etwas herunter. Sie freute sich, doch irgendwie hatte sie viel mehr Angst davor dem Käfer gegenüber zu stehen, seine Reaktion zu sehen, seine Stimmung mitzubekommen. Ein Bedrückendes Gefühl machte sich in ihr breit, unsicher was sie jetzt genau tun sollte, blickte sie kurz zu Boden. Geht das wirklich? Fragte sie vorsichtig sah Tian dabei zu wie er sein eigenes Essen öffnete. Sofort hing in der Luft der angenehme Geruch von leckeren warmen chinesischen Essen. Was genau sie hatten konnte sie nicht sagen, doch das war ja jetzt auch nicht wichtig. Natürlich war es möglich Choumei herzuholen, Tian kannte ein Jutsu womit dies möglich war. Die blondhaarige lies etwas die Schultern hängen, sackte in ihrer Kniendenposition etwas zusammen. Mhn... Doch, sie wollte ihn sehen, sie wollte sich selbst davon überzeugen das es ihm gut ging, wollte in Erinnerungen schwelgen, wollte vergessen was passiert war und neue Motivation finden. Okey ich würde mich gerne selber davon überzeugen wie es ihm geht und kurz mit ihm sprechen. Es gibt da noch etwas was ich mit ihm klären muss. Sie hob ihren Kopf an und richtete ihren Oberkörper wieder auf, ihre Stimme war fest und Zuversichtlich, ihre Augen glänzten vor Aufregung und ihr Herz hatte angefangen schneller zu schlagen. Nie hätte sie gedacht das sie ihm wirklich nochmal sehen könnte. Ein rascheln in der Baumkrone lies sie auflbicken, erkannte ihren Bussard auf einem Ast, misstrauisch beobachtete er die beiden Männer. Während ihres Komas hatte er immer auf sie aufgepasst, hatte niemanden an sie ran gelassen, klar das Taijin da bei Fremnden sehr misstrauisch war. Der Vogel schwang sich von dem Ast umkreiste die drei kurz und landete rechts von Forest auf der Wiese, sprang an ihre Seite, behielt die beiden dabei genau im Auge. "Alles gut?" Alles gut. Meinte sie zu dem Tier, wobei seine Worte für die beiden Männer unverständlich waren. Eh das ist Taijin mein kleiner Freund, - das sind Kuwa und Tian-san. Forest hob ihre Hand und strich dem Federvieh beruhigend über den Kopf, nicht nur um ihn zu beruhigen sondern auch sie selbst ruhiger zu machen. Er ist sicher auch neugierig den Käfer zu sehen. Sprach sie mit sanfter Stimme in die Runde. Tatsächlich bot ihr der schwarzhaarige wirklich etwas von seinem Essen an. Auch wenn die blondhaarige wirklich etwas nehmen wollte. Die Aufregung hatte ihr irgendwie den Hunger vertrieben, lies nichts als einen Stein in ihrem Magen zurück. Kurz blickte sie auf sein Essen, schüttelte aber leicht den Kopf. Das sieht lecker aus, ist aber nicht so mein Geschmack. Ich bevorzuge dann doch lieber etwas Gesundes dazwischen mit vielen Nudeln und schaf muss es sein. So richtig scharf. Sie grinste nur etwas dämlich, bevor sie ihre Aufmerksamkeit auf Tian richtete. Jetzt war sie einfach nur gespannt was sie gleich zu sehen bekommen würde.
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