Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeFr Okt 25, 2013 10:06 pm

Das freie Gelände rund um den Termiten-Hügel ähnelt der Wüstenwelt Kaze no kunis: Wo der Wind den kargen Boden berührt, wirbelt er Kaskaden aus Staub auf. Rund um den einem Berge gleich in den Himmel ragenden Bau liegt das Land brach. Hier und dort Wiesen von Steppengras und buckelige Erdverwerfungen. Ringsum am Horizont nichts weiter als die Shilouetten weiterer Termiten-Bauten, die aufragen wie Schlote unterirdischer Fabriken.
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSa Okt 26, 2013 11:21 am

Der Feind ergoss sich in einem Strom aus Leibern, Krabbelbeinen und Beißzangen aus den Löchern am Fuße des Hügels, der in den Himmel hinaufragte, als wolle er die nicht vorhandenen Wolken an ihren flauschigen Bäuchen kratzen. Oder vielleicht wollte der in die Höhe strebende Architekt auch nah genug an die Sonne, um ihre Strahlkraft ein wenig zu dimmen. Daizen Kato hätte es gern, wäre Letzteres möglich.
Der Konoha-Nin stand auf einem der runden Hügel, die sich in dieser staubigen Einöde aus der Erde wölbten. Ein wenig wie halb im Sand vergrabene Schildkröten. Oder Warzen. Als Aussichtspunkt taugten sie gerade so und lieferten einen imposanten Blick auf die sich entfaltende Armee.
Höchst beeindruckend bemerkte er in Richtung des Eremiten, der die Shinobi mittels Gyaku-Kuchiyose hierher gebracht und zum Kampfe angeheuert hatte. Ich höre nichtmals Kommandos.
So läufts bei Termiten auch nicht entgegnete der Klient, ein ältlicher Kerl mit einem grausilbrigen Vogelnest als Frisur, einem Spitzbart und gehüllt in erdbraune Überwürfe, so staubig wie das Land drumherum. Sie kommunizieren durch Duftstoffe.
Ah. Die Arme verschränkt, den unbespannten Kriegsbogen auf dem Rücken, schielte Daizen den Eremiten von der Seite an. Und wie kommuniziert Ihr mit ihnen?
Ziemlich einfach. Die Duftnote menschlichen Schweißes gilt hierzulande nicht einmal als Fremdsprache, sondern eher als eine Art Dialekt.
Ah. Faszinierend. Daizen schüttelte weiterführende Gedanken an die Kommunikation in dieser fremdartigen Welt ab und konzentrierte sich stattdessen auf die feindliche Armee, die gerade ordentliche Blöcke bildete, jeweils zueinander versetzt wie schwarze Felder auf einem Schachbrett. Sonnenlicht flirrte über chitingepanzerten Leibern. Sie präsentierten sich als massive Front aus Bremsklötzen vor ihrem Bau.
Das Heer der Angreifer positionierte sich dagegen als eine Linie von Keilen, ein wenig vor dem Aussichtspunkt der Konohas: In Dreiecks-Formation würden die Truppenteile offenbar vorrücken und in die feindliche Linie krachen.
Das Angreifer-Team war übrigens deutlich kleiner. Daizen verstand durchaus, warum die Shinobi-Unterstützung bitter nötig war. Lassen Sie mich raten: Die werden gleich einfach aufeinander zumarschieren und ineinander klatschen? Und sich dann solang ineinander verkeilen und verkanten, bis nur noch eine Partei steht?
Moment. Der Eremit hob die Nase in den kaum vorhandenen Wind. Schnupperte. Ja. Genau das.
Filigran konstatierte Daizen. Wandte sich an seinen treuen Gefährten Tenzou. Tja. Ich schätze, wir beginnen mit einem kleinen Bombardement aus guten alten Feuerbällen, was?
Der Bannkreis war bereits angelegt; man musste nur noch ein passendes Ninjutsu darauf "ablegen". Anschließend würde Daizen einen Pfeil zur Markierung verwenden und das Artillerie-Feuer damit eröffnen.

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Aussehen des Eremiten:
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Bannkreis
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSo Okt 27, 2013 2:45 am

Hinter dem Riesen stand sein treuer Untergebener, Freund, alter Schüler, Berater… oder einfach nur Tenzou. Der Jônin hatte seine Arme vor der Brust verschränkt und behielt einen gewissen Abstand zu seinem Vordermann bestehen. Es war eine Frage des Respektes in dem Gespräch nicht die führende Position als Sprecher zu übernehmen. Trotz der Jahrelangen Bekanntschaft hatte sich in diesem Fall relativ wenig zwischen ihnen beiden getan. Tenzou störte dieser Fakt jedoch nicht wirklich. Denn es gab einige Aspekte die er als Gesprächspartner wirklich überhaupt nicht erfüllte. Trotz seiner Neutralität hatte er in manchen Gesprächsthemen eine festgefahrene Meinung. Zwei davon waren: Termiten waren mit Sicherheit nicht faszinierend, geschweige denn das er die Ansicht mit Daizen teilte, dass sie ihn beeindruckten. Man konnte deutlich sehen, wie sich bei den diplomatischen Worten seines alten Meisters seine Augenbraue immer weiter nach oben zog, sodass man die Skepsis immer mehr sehen konnte. Ein weiterer Fakt den er wohl weniger gut beherrschte – Diplomatie. Ein Grund jedoch warum er Berater war – er war sehr direkt, objektiv und vor allem aber rational denkend. Bei Entscheidungen ließ er sich nicht von seinen eignen Gefühlen beeinflussen, obwohl man ein aber zufügen konnte. Inzwischen beeinflusste ihn eine Person doch recht stark. Mayura. Die Weißhaarige war durch die Schwangerschaft ein einziges Bündel Lila-Laune-Bär schlechthin. Er hatte ihr einfach verboten auf diesen Mission zugehen. Die folgende Diskussion war wirklich anstrengend gewesen und auch war er nicht wirklich sicher ob sie wirklich geklärt wurde. Tatsächlich schien er es soweit geklärt zu haben. Denn Mayura blieb zu Hause auch wenn eher unwillig.

Tenzou zwang sich jedoch wieder in die Realität zu kommen und wandte seine Augen auf Daizen, der sich nun direkt an ihn wandte. Er schenkte ihm ein recht grimmigen Blick, der natürlich wie immer nichts aussagte sondern einfach so etwas wie… Normalität zeigte. »Wir sollten aufpassen keinen der Kakerl… eignen Leute zu treffen. Der Wind steht wohl im Moment etwas ungünstig«, stellte der Jônin ziemlich sarkastisch fest und betonte das ungünstig, besonders scharf. Es war mit Sicherheit eine Anspielung darauf, dass er wirklich kaum glauben konnte, dass der Eremit mit Duftstoffen kommunizierte! Mit einem undefinierten Blick stellte sich Tenzou wenig später in die Nähe des Bannkreises und ließ seine Finger geräuschvoll knacken. »Ich schlage vor, dass wir die Angriffe etwas hinter die Linie der Angreifer setzen. Die vordere erste Linie wird von unseren „Leuten“ gehalten, während wir die nachrückenden Feinde ausschalten«, fügte er dann noch fast beiläufig dazu und formte die ersten simplen Fingerzeichen. Für ihn war es gar nicht so unbekannt einen Kampf mit Daizen zu führen. Sie hatten es damals oft geübt… waren es zisch mal durchgegangen und er vertraute darauf das sein alter Meister traf. Somit beendete er das letzte Fingerzeichen und platzierte einen „mittleren“ Feuerball auf den Bannkreis, der sich wohl der „Energie“ annehmen würde.


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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSo Okt 27, 2013 12:02 pm

Kana hätte am liebsten alles hingeschmiessen und wäre wieder gegangen. Natürlich, ihr Auftraggeber zahlte gut und letzendlich war sie nur auf diesen Auftrag eingegangen, weil sie wusste, wer sich auf der Gegnerseite beteiligte, dennoch kam sie sich schon ziemlich dumm vor, in einem Haufen von übergrossen Termiten zu stehen und selbst Kommandos von diesen Viecher zu bekommen. Ein etwas grösseres Exemplar der netten Exemplare hatte das Kommando über die Einheit, der sie auch angehörte. Insgesamt hatten sie vier Einheiten gebildet, wobei eine als Reserve im Bau zurückblieb, eine Einheit war sogar mit mit spezieller Ausrüstung eingekleidet worden. Auf ihrem Rücken war ein Stahlpanzer festgeschnallt worden, an welchem spitze, dünne Stacheln vorzufinden waren und einem Horn gleich ragte auch am Kopf einer dieser Stacheln auf. Anscheinend war es die Elite-Einheit, wenn sich Kana nicht verhört hatte. Sie waren besser gepnazert und hatten zusätzlich auch noch einen etwas massigeren Körper, sie waren die Stärksten unter den Stärksten und schienen sich auch dementsprechend aufzuführen. Als der Kommandant ihrer Einheit Kana direkt erklärte, dass sie sich vorerst zurückhalten sollte, hatte Kana bloss mit der Zunge geschnalzt. "Klappe, hässliches Insekt. Ich gehör nicht zu eurer Einheit, ich helfe euch nur aus, weil ihr sonst untergehen würdet. Ich mische mich dann ein, wenn ich es für nötig halte. Keine Sekunde früher oder später.", hatte sie dem Insekt erwidert, welches sie mit bösen, funkelnden Augen angestarrt hatte. Es war überraschend gewesen, dass sie das Viech überhaupt sprechen gehört hatte, denn ansonsten schien keines von ihnen gross ihre Sprache zu beherrschen ... Nein, das war so falsch ausgedrückt, generell schienen sie sich ansonsten gar nicht zu unterhalten! Inwiefern die Einheit dann ihre Befehle bekam, wusste die Weisshaarige zwar nicht, aber das war ihr soweit egal. Sie wusste, dass sie die Einheit soweit beschützen musste, dass sie einen Sieg davon tragen würden, nur dann würde sie ihren vollen Sold bekommen und ausserdem wollte sie ja den Kopf eines bestimmten Mannes ... Sie leckte sich mit der Zungespitze über ihre Lippen und ihre Augen funkelten, in Vorfreude darauf, was sie heute endlich zu Ende bringen würde. Und sie würde es zu Ende bringen, so viel stand fest.
Kana hatte keine Rüstung angezogen, ohne war sie flinker, agiler und konnte besser kämpfen. Ihre Rüstung würde sie, wenn nötig, in Form eines Kristalles heraufbeschwören können.
Irgendwann setzte sich die ganze Einheit in Bewegung und Kana tat es ihr gleich. Lauter als gedacht, waren die Schritte der schwarzglänzenden Termiten auf dem kahlen Boden zu hören. Die Weisshaarige schirmte ihre Augen mit der Hand vor der Sonne ab und erkannte am Horizont in der Ferne eine weisse Masse ... Die gegnerischen Termiten. Sie lächelte leicht, es war fast ironisch, dass ihre Gegner aus einer Armee aus weissen Termiten bestand, während die Termiten auf ihrer Seite schwarz wie die Nacht waren. Die Schritte wurden schneller, die zwei Fronten kamen sich immer näher. Kana lief eher etwas hinten, sie hatte keine Lust gleich beim ersten Aufprall der beiden Seiten irgendwie unterzugehen. Da diese Termiten mindestens die Grösse eines ausgewachsenen Wolfes hatten, kamen sie ihr bis zu ihrer Hüfte, sie überragte jedoch trotzdem alle bei weitem. Ihre Aussicht war demnach besser und sie erblickte auf einem kleineren Hügel, hinter der Armee der Weissen, dass da mindestens drei Personen standen, sie waren jedoch zu weit weg um erkennen zu können, um wen es sich handelte.
"Zeit für eine Abrechnung ... Kato Daizen.", murmelte sie jedoch, denn sie wusste mit Sicherheit, dass sich dieser schäbige Mann an dieser Mission beteiligte. Sie hatte es durch einen Spitzel ihres Clanes erfahren. Ihr Clan hatte überall Augen und Ohren, ein Netzwerk aus gut getarnten Spionen um an möglichst viele Aufträge und Informationen zu kommen. Selbst damit machte ihr Clan Geld!
Kanas Hand ging gerade zum Heft ihrer Klinge, als ein Pfeil mit dumpfem Einschlag etwas hinter ihr in den Boden fuhr. Sie drehte sich um und legte den Kopf leicht schräg. "Nur ein Pfeil ...?", ihr kam das etwas Spanisch vor, sie runzelte die Stirn leicht und wandte sich wieder zurück, betrachtete die drei Menschen auf dem kleinen Hügel. Das musste von ihnen kommen. Sie bezweifelte, dass es Termiten gab, die im Bogenschiessen bewandert waren. Einige Zeit verging, kein zweiter Pfeil folgte jedoch und somachte sich Kana wieder auf den Weg, schloss wieder auf zu dem Platz, den sie zuvor in der Einheit innegehabt hatte. Dann kam es. Ein Feuerball sauste über ihren Kopf und kam zischend auf dem Boden auf, wo zuvor der Pfeil gelandet war. Aufgeregte Termiten krabbelten in Panik verfallen wild durcheinander, eine brannte lichterloh, drehte sich auf den Rücken und versuchte das Feuer auf dem Rücken zu löschen. Kana biss die Zähne zusammen, der Kommandant der Termiten brüllte ihr etwas zu. Einen Befehl? Ein zweiter Pfeil folgte, dieses Mal einige Meter versetzt vom anderen Pfeil. Kanas Blick schweifte über den Himmel, folgte dem Weg des Pfeiles und landete wieder bei den Menschen. Ein Pfeil, ein Feuerball. Kanas Verstand arbeitete und da sah sie, wie ein leuchtender Ball in ihre Richtung flug.
"Verdammte scheisse!", entglitt es ihren Lippen. Eilig hastete sie zu dem Pfeil, formte einige Fingerzeichen und streckte die Hände dann dem Himmel entgegen. Sie erschuff einen Kristall, einer Linse ähnlich wölbte sie sich über sie und schützte auch die nahestehenden Termiten. Keine Sekunde zu spät hatte sie das Jutsu angewandt, denn gleich darauf prallte der Feuerball auf ihre Kristallschicht. Erschrocken sahen die Termiten zu ihr hoch. Kana bemerkte einige Risse in dem Kristallschild und liess es sich dann auflösen, nach dem die Gefahr gebändigt war. Ein weitere Pfeil war jedoch bereits wieder in die Erde gedrungen.
"Verteilt euch, ihr müsst eure Reihen lichten!", gab sie dann von sich und starrte zu dem Kommandanten, "Dem Pfeil folgt ein Feuerball, ihr könnt der Attacke ganz einfach entgehen in dem ihr den Platz um den Pfeil räumt!", erklärte sie dann. Die ganze Einheit hatte sich durch den feurigen Angriff der Gegner etwas in die Länge gezogen, während sie noch etwas von der Front entfernt stand, war die Spitze ihres Angriffes bereits unten und würde jeden Moment in die feindliche Front prallen, ein Keil in jene Front treiben, damit sich die übrige Armee wie Wasser über die Gegner ergissen konnte. Kana biss die Zähne zusammen, zog ihr Schwert aus der Scheide und rannte nach vorne, sie musste nun, wo der Kampf offiziell begonnen hatte, möglichst schnell auf diesen kleinen Hügel kommen: Dort stand ihr Zielobjekt!

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSo Okt 27, 2013 4:22 pm

Daizen nahm den Bogenstock vom Rücken. Ein eindrucksvoller Stab, länger als sein Besitzer selbst. Die beiden Enden waren in die Form von Flammen gebracht worden; kunstvoll geschnitztes Feuer aus Holz. In diesen dicken Endungen, in den geschwungenen Kurven, bündelte und sammelte sich die Kraft beim Abschuss. Jawohl rief er zackig aus, als wäre nicht er der Höherrangige, sondern sein grimmiger Kamerad, der ihm gerade zur Seite stand. Hakte die Sehne seines Bogens ein. Luftschlag auf hinteres Feld, bestätigt und freigegeben. Ein Schuss auf erkanntes Ziel: Auflegen. Daizen nockte ein. Der Pfeil war gleichfalls ungewöhnlich: Seine Spitze war keine Solche, sondern mehr eine viereckige Metallplatte, deren Seiten und Front geschliffen waren wie die Schneide eines Beiles. Ein Siegel war in dieses Stück Metall geprägt. Es wies den wirklichen Geschossen den Weg.
Spannen. Durchziehen. Holz knarrte. Armsehnen knarrten. Oder nur eins von beiden? Schwer zu sagen. Daizen zog, bis er die Befiederung am Ohr spürte. Ließ seinen Spürsinn sich entfalten, erfasste sein Umfeld als Felder von Energie. Peilte nach dem Feind, ertastete ihn. Fand ihn. Schloss sogar die Augen, während er die Führhand des Bogens langsam hob. Noch ein Stück, noch ein Stück, noch ein Stück... wieder etwas runter. Schuss.
Die Sehne schnellte singend. Der Pfeil flog sirrend. Schwirrte auf, erreichte den Scheitelpunkt seines Fluges, senkte sich abwärts. Schlug ein.
Daizen nahm beiläufig einen neuen Pfeil aus dem Köcher. Schaute nichtmals mehr hin, während er die Spitze kritisch beäugte. Uuund Feuer.
Der Bannkreis, über dem der Feuerball Tenzous schwebte, reagierte darauf und schoss das Katon in die Höhe; es folgte der Flugbahn des Pfeiles auf den Millimeter genau und krachte ins Ziel, um heißes Verderben in die Herzen und das Fleisch des Feindes zu sengen.
Der war gut bemerkte er fachmännisch. Lass uns so weitermachen. Eindeutig, die zwei Männer waren wirklich ein eingespieltes Team. Geschäftsmäßig gingen sie ihrem Tun nach, nahmen einander die nächsten Schritte voraus, stellten sich darauf ein. Wußten schlicht, was der andere von einem wollte, und führten dies aus, noch ehe der jeweils andere darüber nachdenken konnte, danach zu fragen. Ein Schuss noch mit dieser Kraft; danach spare deine Energie. Man weiß ja nie. Für gewöhnlich besaßen nur die ersten Ladungen volle Trefferquoten; früher oder später kam der Feind einfach auf das Prozedere der Feuerbälle, die Pfeilen folgten. Und dann wurde diese Taktik doch recht durchschaubar.
Was folgte, war Artillerie-Arbeit. Schuss um Schuss.

Dieser Geruch sprach Daizen beiläufig, den Bogen spannend. Er erinnert mich an zuhause. Es hat etwas von gegrillter Ameise.
Der edle Eremit schaubte despektierlich. Mancher würde dies als diskriminierend auffassen.
Schweige schon. Der Pfeil flog. Der Feuerball folgte. Und krachte in einen sich aufspannenden Kristallschild. Der Hokage hatte bereits einen neuen Pfeil aufgelegt; nun hielt er inne, blinzelte verdutzt. Was ist das für ein blendendes, grelles Ding? Ein Spiegel? Er verschoss noch einen letzten Pfeil, verengte dann jedoch die Augen, um nach der seltsamen Barrikade auszuspähen. Seine Sehschwäche kam ihm dabei nicht wirklich zugute; der Bogenschütze war kurzsichtig. Tenzou, leihe mir deine Augen. Hinter dieser förmlichen Anrede lag natürlich nicht die Anweisung, sich die Augäpfel herauszureißen und zu verleihen, sondern schlicht, zu beschreiben, was vor sich ging.
Nach einer Termitenkunst sieht es nicht aus bemerkte der Eremit stirnrunzelnd.

Derweil krachten die Armeen, die Angreifer in weiß und die Verteidiger in schwarz, ineinander und erzeugten das Wimmelbild eines alten Röhrenfernsehers, der mit gestörtem Empfang zu kämpfen hat.
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeMi Okt 30, 2013 9:40 pm

Ein grimmiges Grinsen schob sich über die Lippen von Hokusai, welches man vermutlich nur sehen konnte wenn er in Gegenwart treuer Weggefährten, engen Bekannten oder aber Freunden war. Kato gehörte zu einen der Menschen, die auch einmal solche „heftigen“ Emotionen sehen konnten. Wie immer lief es zwischen ihn und Daizen wie geschmiert. Man konnte ihre Handlungen wie eine tickende Uhr beschreiben. Zahnrad rastete in Zahnrad ohne das sie großartig Worte werden mussten. Der erste Schuss wurde geladen und flog in hohen Bogen davon, aber Tenzou verfolgte ihn nicht mehr. Er rastete in den nächsten Zustand. Denn wenn er die Zeit hätte sich das Spektakel und die Treffgenauigkeit näheranzusehen, würde Daizen warten müssen mit dem nächsten Schuss. Damit würden die Gegner die Chance bekommen sich zu formatieren. Der nächste Feuerball wurde also geschmiedet, auf den Bannkreis mehr oder weniger platziert und dann ging es weiter. Kurz hörte er dabei die Worte des Mannes, die verkündeten das der Schuss gut war. »Etwas mehr Bumms, wäre nicht schlecht… aber ich denke, dass diese Fernangriffe lediglich zur Verstreuung des Feindes nutzen. Bei Kreaturen der Größe wäre alles andere nutzloses Chakra verbraten.« Erneut sirrte ein Pfeil durch die Luft – ein bekanntes Geräusch in den Ohren von Hokusai, während er sich darauf konzentrierte, dass es sauber weiterging. Schuss für Schuss arbeiteten sie ab, bis sich etwas änderte. Daizen fragte was für ein helles Ding dort war… natürlich hatte der Jônin zuerst nicht hingesehen. Irritiert über seinen alten Freund, drehte er sich herum und wollte eigentlich gerade ein Fingerzeichen schließen. In der Ferne konnte er ein paar Umrisse erkennen und runzelte bedacht die Stirn.

Gerade als er den Mund öffnete um etwas zu sagen, hörte er die Worte von Daizen und warf einen prüfenden, missmutigen Blick ihm entgegen. Möglicherweise ein Spaß auf seine Kosten? Grimmig drehte er sich wieder herum und betrachtete das Schauspiel einen Moment um die Anweisung umsetzen zu können. Leider Gottes war er mit seinem einen Auge gehandicapt und konnte schwer ein räumliches Bild erkennen, dass ihm sagte was dort vor sich ging. »Ich würde lachen, wenn ich Humor besäße, aber leider Gottes muss ich dich enttäuschen – alter Mann«, säuselte er und betitelte ihn gewohnt als alt, um ihn die Augensachen Heimzuzahlen. Natürlich in einem mehr oder weniger trockenen Tonfall, der nicht angriffslustig klang. »Ich kann genauso viel erkennen wie du, aber ich befürchte, dass sich solche Überraschungen in einer Schlacht als recht störend herausstellen werden.« Mit seiner Hand tippte er an seine Halsseite und zeigte dabei auf das Funkgerät. »Ich werde es mir näher ansehen und Bericht erstatten. Sollte es sich dabei um eine Gefahr handeln, versuche ich es zu beseitigen.« Er beobachtete noch kurz die verschwommenen Schemen des „Spiegels“ und sah dann über die Schulter zu seinem alten Freund zurück. Dann setzte er sich bereits in Bewegung… wie immer voller jugendlicher Elan… mehr oder weniger und setzte bereits dazu an den Hügel nach unten zu nehmen. Die Füße leicht mit Chakra stabilisiert, rutschte er den Hang hier und da hinunter und sparte sich dabei natürlich ordentlich Zeit ein.

Als er unten ankam, tippte er sich kurz ans Funkgerät und lief dann direkt auf das Gewimmel zu. »Ich bin im übrigem kein Freund von diesen Termiten, egal auf welcher Seite sie stehen. Man sollte sich niemals auf einen Mann verlassen, der mit seiner Nase Befehle erteilt!«, beschwerte er sich dann noch im SmallTalk Ton bei Daizen, da er nun außer Hörweite des Eremiten war und kam in das Gewusel. Als ihm bewusst wurde, dass er zwischen all den Beinen nicht viel erkennen konnte, entschloss er sich kurzer Hand um. Rasch sprang er auf den Rücken einer Termite, sah sich kurz um und stieß sich von ihr ab. Auf dem Hügel, konnte man sicher einen Flohartigen Punkt erkennen der von einer Termite auf die nächste Sprang. Dann verschwand er wieder im Gewusel und blickte sich auch dort um. Sehr viel später erst wurde er auf die Weißhaarige Frau aufmerksam, die sich nach vorne arbeitete. Sie musste feindlich gesinnt sein, obwohl Tenzou es nicht einschätzen konnte – er ging jedoch stark davon aus… immerhin würde hier niemand zum Spass Insekten zertreten. Der Jônin selbst mochte sie zwar nicht, setzte aber selbst Spinnen noch im Garten aus. Erst letztens noch musste er das gesamte Haus absuchen, weil Mayura im Schlafzimmer auf eine getroffen war. Sie hatte seelenruhig an der Wand gehangen und die Ruhe genossen… bis dort diese hysterische Frau war! Mayura hatte Tenzou geweckt und ihm mehr oder weniger befohlen sie weg zu machen. Müde wie er war, holte er ein Einmachglas, fing die Spinne und schlurfte erst einmal aufs Klo. Dort vergaß er glatt das Glas und ging erst einmal in die Küche um Essen zu machen. Fazit war dann erneut der Schrei seines Namens und der spätere Vorwurf er solle die Spinnen gefälligst umbringen, nicht Lebend fangen. Nach einer kurzen Diskussion entschloss er sich dann das gesamte Haus abzusuchen und fand einige gruselige Exemplare hier und da. Natürlich tötete er sie nicht, fing sie ein und schüttete das Glas im Nachbarsgarten aus – mehr oder weniger. Er traf die Terrasse. Beim Abendbrot mit Mayura konnte er deutlich die kreischende Stimme der Frau hören. Ein versauter Grillabend oder so. Tenzou hatte es nicht genau hören können, erklärte aber Mayura dass das durchaus normal wäre.

Zurück jedoch im Gewusel der Termiten schlidderte er der Weißhaarigen direkt vor die Füße und hob seine Katana an. »Halt!«, herrschte er sie an und würde auch noch gewaltsam dafür sorgen, dass sie stehen blieb.

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeMo Nov 04, 2013 6:12 pm

Ob alles nach Plan lief, konnte man in diesem Augenblick noch nicht sagen. Derzeit waren die Ereignisse noch zu unüberschaubar und die Schlacht der Termiten hatte eben erst ihren Anfang genommen. Die Termiten, auf dessen Seite sie stand, hatten noch eine nette Überrschung innerhalb ihres kleinen aber feinen Termitenhügels, waren aber fest entschlossen, dass sie diese Überraschung nicht brauchen würden. Kana hatte nur gelacht und mit den Augen gerollt, denn generell war ihr das egal gewesen. Sobald sie den Kopf eines bestimmten Mannes hatte, würde sie von hier verschwinden und die Termiten sich selbst überlassen. Sie war aus diesem einen Grund hier, danach würde er sich wieder hinter seinen Mauern in Konohagakure verschanzen, da würde sie kaum an ihn rankommen, also war das hier der beste Augenblick um ihre einstige Arbeitspartnerin rächen zu können und das viele Kopfgeld einsammeln zu können. Wenn sie Kato Daizens Kopf hatte, würde sie eine reiche Frau sein ... Nicht dass es ihr an Gold mangeln würde, tatsächlich trat sie aber viel von ihrem Gewinn dem Dorf ab, so wie es eben sein musste. Das Dorf musste immerhin überleben. Aber wenn sie das Kopfgeld des Hokage bekommen würde, würde sie alles für sich behalten, soviel stand fest! In Gedenken an Saeki. Kana atmete tief durch und verscheuchte die finsteren Gedanken, wenn sie kämpfen musste, konnte sie solche Ablenkungen nicht wirklich gebrauchen. Die Weisshaarige liess ihren Blick durch die Gegend wandern, während sie zwischen den Termiten ihren Weg nach vorne suchte. Sie fühlte sich von der Masse mitgerissen, wie eine tosende Welle rollten sie den Hügel hinab und sie war ein kleiner Teil davon. Unbedeuted womöglich im Gesamtwerk gesehen, aber sie hatte immerhin ihre eigenen Pläne! Geschickt schlüpfte sie zwischen den Lücken der Termiten hindurch und war so schneller als die krabbelnden Viecher, die sich alle ihrem Kumpanen vor ihnen anpassen mussten.
Während sie also rannte und die Gegend vor sich im Augen behielt, erkannte sie einen Mann, der von Termite auf Termite hüpfte. Dem Kampfgemengel war er bereits ausgewichen, denn die forderste Front war bereits in einen blutigen Kampf verstrickt. Einige waren gefallen, viele bereits verletzt und hinter der ersten, kämpfenden Front, rückte die Verstärkung beider Seite nach. Doch das kümmerte Kana nicht, denn sie erkannte, wie der Mann direkt auf sie zusteuerte. "Verflucht, das ist nicht Kato!", murmelte Kana verärgert. Hätte er nicht selbst kommen können? Immer liess er seine Untergebene die Drecksarbeit machen, wie sehr sie doch diese ganzen Kage verabscheuten. Dass sie sich ja nicht selbst die Hände schmutzig machten ... Es glich einem Wunder, dass er sich überhaupt auf das Schlachtfeld traute, auch wenn er in sicherheit hinter den Reihen aus Kämpfern blieb und das Schlachtfeld überblickte. Womöglich eine Art Kommandantenposition, damit er seine Befehle immer wieder anpassen konnte? Generell wusste sie auch, dass der Typ ein fähiger Fernkämpfer war, womöglich war auch das der Grund.
Kana biss die Zähne zusammen und erkannte den hüpfenden Mann, der immer näher und näher kam. Es dauerte nicht mehr lange, da blieb er wenige Meter vor ihr stehen und hob ihr die Spitze seines Schwertes entgegen. Kana verengte die Augen, sie hatte keinerlei Lust sich mit irgendwelchen Untertanen des werten Kato Daizens rumzuschlagen, sie würde das hier schnell erledigen. Kaum hatte er sein Wort 'Halt' ausgesprochen, zog Kana mit einem Klirren - das im Kampfeslärm wohl unterging - ihr eigenes Schwert. Ohne in ihrem Lauf innezuhalten, holte sie aus und liess ihre Klinge auf die Klinge des Mannes prallen, damit diese zur Seite gedrückt wurde. "Geh' mir aus dem Weg oder ich töte dich!", sagte sie in trockenem, todernsten Tonfall und blickte den Mann mit ihren goldenen Augen an. Durchdringend war ihr Blick und eingehend, das Metall ihrer zwei Schwerter kreischte laut auf, als ihre Klinge an seiner entlang schrammte, kleine, kaum sichtbare Funken flogen. Während sie das Heft mit einer Hand umklammerte, hatte sie an ihrem anderem Arm eine kristallene Klinge erschaffen, deren Befestigung sich um ihrem Arm wand und die Klinge selbst von ihren Fingerspitzen bis zum Ellenbogen reichte. Sie würde nicht lange mit diesem Typen rumfackeln. Wen er nicht sofort aus dem Weg ging, würde er es bitter bereuen. "Wenn du mich von Kato Daizen abhalten willst, wirst du scheitern. Entweder du rettest jetzt dein Leben oder gehst unter, such's dir aus!"

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeDi Nov 05, 2013 4:06 pm

Du enttäuschst mich kein Stück, Frischling entgegnete Daizen heiter, Wie könnte ich jemanden dafür verdammen, dass er die Welt genauso sieht wie ich? Auf metaphorischer Ebene wäre dies ein wahres Totschlag-Argument für alle Kritiker. Kurzzeitig verdüsterte sich sein Gesicht; die Augenbrauen wölbten sich vor und bildeten Schatten, unter denen die Augen fast wie tote Höhlen wirkten; die Mundwinkel zogen gen Süden und bildeten keine Falten, sondern vielmehr Scharten, wie man sie in Felsen meißelte. Und heutzutage ist schließlich jeder ein Kritiker.
Daizen wünschte seinem Kameraden Glück, während dieser Nachsehen ging, was da so hübsche Schilde hochfuhr. Als ihn das Nachwort Tenzous per Funk erreichte, warf er dem Eremiten bei ihm einen kurzen Blick zu. Als dieser interessiert Augenkontakt aufnahm, grinste der Kage schief und funkte zurück. Ich tippe darauf, dass diese Viecher noch ein paar andere Angewohnheiten haben, die wir gar nicht näher kennen lernen wollen.
Der Eremit erfasste offenbar, worum es sich drehte. Er gestikulierte eine schnelle Folge von Handzeichen herunter, die Daizen zum Stirnrunzeln brachte. So wird mir zum Beispiel gerade verraten, dass Termiten Speichel und zerkaute Nahrung als Baumaterial verwenden. Wohlgemerkt, wir müssen früher oder später noch in diesen Turm hinein; folglich werde ich dich bei Gelegenheit noch einmal an diesen wissenswerten Fakt erinnern. Wenn der ehrenwerte Hokage unter diesem Kopfkino zu leiden hatte, durfte ihm sein treuer Stellvertreter nicht nachstehen.
Ihr seid ein weiser Anführer.
Dank, Meister der Sechsbeiner. Daizen wechselte die Hand, die den Bogen hielt, und bewegte die Finger, um sie ein wenig zu entspannen. Diese Kriegstaktik, die wir hier sehen. Dieses Gegeneinanderwerfen von Soldaten-Wellen. Nicht etwas archaisch?
Wirkt grausam, was? Nun ja. Für Menschen vielleicht. Hier liegen die Dinge etwas anders. Tausende könnten hier zu Tode kommen, und die Moral würde doch nicht fallen. Menschliche Soldaten hätten längst den Mut verloren und wären desertiert. Aber hier? Diese Soldaten haben keine Familie, nur eine einzige Mutter, und die kümmert sich kein Stück darum, wieviele ihrer Kinder fallen. Mit ein wenig Zeit und gutem Zureden produziert sie eine neue Streitmacht aus ihrem riesigen, aufgequollenen Leib.
Auch diese Info werde ich mit meinem treuen Weggefährten teilen, sobald wir uns auf den Weg ins Innere begeben.
Vorerst aber wartete Daizen noch ab, wie Tenzous Kontakt verlief. Im Bedarfsfalle würde er Support leisten und beispielsweise Fuuton-Böen abfeuern, um Tenzous Katon anzuheizen.
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeDi Nov 05, 2013 4:47 pm

Der Jônin wollte sich gar nicht ausmalen was Termiten alles noch machen konnten und runzelte deswegen nur verständnislos die Stirn, wodurch er ein kleinwenig grimmiger wirkte. Dennoch hatte er bald schon keine Zeit mehr sich darüber den Kopf zu zerbrechen wie Speichel und zerkaute Nahrung als Festung dienen konnte. Er stand einem Feind gegenüber, der nach eignen Worten Daizen an die Gurgel wollte. Tenzou würde es nicht zulassen, dass man sich an dem Hokage zu schaffen machte, sodass er den Angriff der Frau zunächst parierte und dann ein paar Schritte zurück sprang. Seine Hand berührte kurz das Mikrofon an seine Hals um Daizen die nötigen versprochenen Informationen rüber zu bringen. »Sieh an… du hast Fangirls, Daizen. Wir haben offensichtlich eine undichte Stelle… oder woher wissen die Angreifer das du hier bist? Du solltest wirklich den Nasenmann im Auge behalte… hier will eine aggressive Frau was von dir. Du bist ihr nicht vielleicht Fremd gegangen? Ich kümmere mich um sie.« Ein staubtrockner Spaß der rasch ernst wurde, denn Tenzou konnte nicht lange sprechen und musste bald schon seine Katana wieder mit den Händen fest umschließen. Ziemlich rasch wich er noch einen weiteren Sprung nach hinten aus um somit dem Hügel etwas näher zu kommen. Denn gedanklich wusste er das Daizen ihm Rückenunterstützung geben würde, aber nur in einem bestimmten Umkreis, wo er am besten auch sehen konnte wenn er Schwierigkeiten bekam. Dann lächelte er abfällig der Weißhaarigen entgegen, wobei er unweigerlich an seine Freundin dachte. Glücklicherweise war sie heute nicht hier… sonst hätte er sich unnötig Sorgen machen müssen. »Du wirst nicht an mir vorbei kommen.«

Hinter dieser Feststellung folgte ein erster Angriff, der mit seinen Katana ausgeführt wurden. Er ließ sie über den Boden schaben und rammte sie dann der Frau entgegen, woraufhin sich die Klingen wieder klirrend berührten. Ihm war durchaus aufgefallen, dass an ihrem Arm sich etwas gebildet hatte, aber was es war konnte er noch nicht sagen – möglicherweise ein Jutsu? Tenzou hob sein eines Auge wieder auf die Weißhaarige zurück und konnte sich kaum auf Nebensächlichkeiten konzentrieren… denn mit nur einem Auge musste er doppelt so viel aufnehmen und vor allem Bewegungen wahrnehmen die sie mit zwei Schwertern vollführte. Er war aber offensichtlich auch nicht darauf auf gerade Schaden anzurichten sondern passt einen Moment ab bei dem er die Frau mit der Spitze seines Katana treffen konnte. Irgendwie kam ihn die Begegnung merkwürdig vor- denn es war fast so als hätte er sie schon einmal gesehen – aber wo? Seine Klinge bohrte sich wieder voran, traf eine Stelle an ihrem Arm und rutschte dort nur seitlich entlang. Er hinterließ nicht einmal einen Kratzer… woran das lag? Sie war stumpf. Die Klinge funktionierte ohne sein eignen Chakra nicht… aber genau das war auch nicht sein Ziel gerade! Mit einem triumphierenden Lächeln wich er erneut nach hinten aus und hob sein Katana an. »Du solltest aufgeben... es hat noch keiner geschafft an mir vorbei zu kommen.«

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeDi Nov 05, 2013 10:26 pm

Kana überging die Worte, die dieser Kerl, auf den sie eben getroffen war, in sein Mikrofon posaunte. Kana nahm einfach mal an, dass er nicht mit ihr sprach, sondern mit Kato Daizen, und da er nicht in der Nähe stand, musste es immerhin eine Art Mikrofon sein, ansonsten würde der Kerl Selbstgespräche mit einer Person führen, die nicht hier war ... Und das wäre dann doch etwas arg seltsam!
Der erste Aufeinanderprall war mit einem Unentschieden geendet. Ihr Gegner hatte sich zwei Sprünge nach hinten ausser Reichweite gebracht, Kana folgte jeder seiner Bewegung ganz genau. Tatsächlich kam ihr der Mann ziemlich bekannt vor. Dieser grimmige Ausdruck, diese tiefe Stimme und das markante Aussehen. Sie kannte ihn und auf einen Schlag wurde ihr auch bewusst, wo sie ihn gesehen hatte. Das war vor den Toren Konohas! Als sie den keinen Jôcho Setsuna getroffen hatte, welcher gerade mit einem Team aufgebrochen war. Der Kerl vor ihr war damals ziemlich frech und arrogant gewesen. Wenn sie sich nicht täuschte, hatten sie sich sowieso gegenseitig geschworen, dass ihre nächste Begegnung nicht kampflos enden würde. Sie lächelte leicht ab dieser ironischen Wiederbegegnung und ihr Griff um das Heft ihres Schwertes verhärtete sich. Ihre Knöchel traten weiss unter der Haut hervor, während sie ihn mit zusammengekniffenen Augen musterte. Er spuckte grosse Töne und schien ziemlich von sich selbst überzeugt zu sein. Auf seine Worte hin antwortete sie nur mit einem leichten Lächeln. Was sollte sie darauf schon gross antworten? Wenn er so selbstgefällig war, sollte er den bitteren Geschmack der Niederlage kosten und Kana war sich sicher, er würde daran ersticken!
Der Mann setzte zu einem Angriff an und schrabte zuerst mit seinen Klingenspitzen dem Boden entlang. Kein echter Kenjutsu würde das seinen Klingen antun! Selbst wenn das Schwert aus robustem Stahl gebaut war, würde das keiner tun, der seine Schwerter schätzte! Irgendwann würden seine Katanas stumpf und unbrauchbar sein, oder zumindest ziemlich abgeschlieffen aussehen, bei dem Manöver musste er immerhin ziemlich oft nachschleifen, wenn er sie denn zu einem tödlichen Schlag benutzen wollte. Aber das war alles nur Nebensache! Denn tatsächlich war wichtig, dass er ihr gerade mit zwei Schweritern entgegen eilte. Kana versetzte sich in eine Verteidigungsposition und blockte seine Angriffe mit ihrem Schwert und ihrem Kristallschwert an ihrem Arm. Ein lautes Kratzen erklang, als eine seiner Klingen über ihre Kristallschickt schrammte, aber auch kurz ihre nackte Haut am Arm berührte. Gross weh tat es jedoch nicht und es hinterliess auch keine Wunden. Kana lachte kurz abfällig auf. "Deine Schwerter sind stumpf, glaubst du wirklich, dass deine Drohung so glaubhaft klingt nach diesem billigen Manöver?", rein rhetorisch, denn Kana erwartete keine Antwort von ihm. Sie brauchte keine, sie wollte diesen Kerl nur möglichst rasch aus dem Verkehr ziehen.
Kana vollführte einige Fingerzeichen, woraufhin sich kurz darauf Shôton-Chakra in ihrem Schwert manifestierte. Eine dünne, kaum sichtbare Schicht aus weissem Kristall legte sich um die Klinge. Zwar machte diese Schicht das Schwert selbst auch stumpfer, dafür hatte es einen netten Nebeneffekt und sobald sie etwas weiter mit ihrem Gegner gekämpft hatte, würde sie ein Folgejutsu hinzufügen.
Kaum hatte sich die Schicht vollständig um die Klinge gelegt, setzte sie zu einem schnellen Angriff an. Kana täuschte eine Finte, in dem sie so tat, als würde sie mit ihrer Kristallklinge, welche am Arm befestigt war, auf seinen Hals zielen, wechselte dann jedoch kurz vor dem Aufprall auf ihr Schwert und versuchte es seitlich in höhe seines Bauches in seinen Körper zu rammen. Mit Sicherheit sah er es kommen, kurz davor, aber wenn er nicht übermässig gute Reflexe besass, würde er zumindest nicht vor einer kleinen Berührung davonkommen! Und das reichte schon, damit sich ein Teil ihrer Chakraschicht an ihm absetzte.

[OoC: @Tenzou: Du kannst ja im nächsten Post schreiben, dass sich die beiden einen längeren Schlagabtausch mit ihren Schwertern liefern, in der sowohl Tenzou wie auch Kana nicht ganz ungeschoren davon kommen. Das wäre relativ realistisch, wäre aber etwas mühselig jeweils immer in zwei Posts zu erkären. xD]

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeMi Nov 06, 2013 6:07 pm

Auf seinem Feldherrenhügel empfing Daizen die dunkle Kunde, und seine Laune wurde trübe. Fangirls, ah ja? Hm. Da fällt mir effektiv nur eine Kandidatin ein - und die kanns nicht sein. Die hättest du nämlich nicht auf den ersten Blick als Frau erkannt, sondern für einen Bären gehalten. Folglich: Behandle sie unter der Premisse, dass ich sie nicht kenne und wenn sie etwas anderes behauptet, betrachte sie als unzurechnungsfähig.
Soviel dazu. Was die undichte Stelle anging, so runzelte er zwar ein wenig die Stirn, doch letztlich leckte eh überall mal was. Um einen Maulwurf konnte er sich derzeit keine wirklichen Gedanken machen.
Noch ein wenig die Finger knetend, entschied er sich jedoch, wieder aktiv zu werden. Bin geneigt, wieder ein wenig Dampf zu machen. Ihr auch, Herr Klient?
Ich? Der Eremit schaute schräg drein. Inwiefern?
Keine Ninjutsu? Erzählt nichts. Daizen schlenderte zum Fuuin-Bannkreis hinüber. Kommt schon. Traut euch, gebt mir Munition. Ich habe Lust, auf etwas zu schießen. Tenzou hatte ja schließlich auch seinen Spaß, nicht?
Der Eremit sinnierte einen Augenblick. Dann blitzte es unternehmungslos in seinen Augen. Nun gut, überredet. Wappnet euch, ehrenwerter Hokage. Ich verfüge über ein höchst eigentümliches Kekkei genkai.
Klingt vielversprechend.

Einen Moment später sirrte ein Pfeil. Schlug etwa fünfzig Meter von Tenzou entfernt ein. Dann geschah mehrere Sekunden lang nichts. Mehrere Minuten gar passierte nichts!
Über den Himmel wanderte eine flauschige Schäfchenwolke, zog quälend langsam der Bahn des Pfeiles nach.

Daizen betrachtete die Wolke, die keine echte Wolke war. Wie sie sich im Schneckentempo auf die kämpfenden Heerscharen herabsenkte, um Tod und Zerstörung durch flauschige Weichheit und Knuddeligkeit zu bringen.
So so. Euer Kekkei Genkai produziert Baumwolle.
Unbegrenzte Macht. Ja, es war weise von mir, mich in die Einsiedlerei zurückzuziehen. Meine Anwesenheit in der alten Heimat hätte den Verlauf ganzer Kriege verändert.
Ihr seid ein wahrer Draufgänger. Gemeinsam beobachteten sie. Daizen wünschte sich halb, Tenzou verkünde nun, er habe Probleme und brauche Hilfe. Sobald der Bausch landet, könnten wir ihn ja in Brand setzen schlug er beiläufig vor.
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeMi Nov 06, 2013 7:02 pm

Die Worte der Weißhaarigen klangen überheblich, wodurch er mit Sicherheit einen Überraschungsmoment auf seiner Seite haben würde. Er lächelte abfällig und sah dadurch nicht minder freundlicher aus. Ein Mann der für etwas zu Kämpfen wusste, würde sich nicht mit stumpfen Klingen in die Schlacht werfen und solche großen Töne spucken. Der Jônin aus Konohagakure antwortete tatsächlich nicht auf die Worte der Frau, sondern spürte wie sich eine seiner Klingen automatisch auf sie ausrichtete, sodass er genau wissen würde wo sie lang tänzelte. Sofort breitete sich ein siegessicheres Gefühl in seiner Brust aus – Übermut? Sein Ego konnte manchmal so unglaublich groß sein, dass er sich schnell verzettelte – aber auch gleichermaßen einen sehr dickköpfigen Kampfgeist besaß. Zumal die Befehle von Daizen klar und deutlich waren. Solange er diese Person nicht kannte, würde er sich für sie nicht interessieren. Dementsprechend war ihr Schicksal besiegelt worden. Die Klingen trafen wieder aufeinander, wobei Tenzou diesmal deutlich – auch wenn nicht schmerzvoll – an der Seite seines Bauches getroffen wurde. Er sprang von ihr weg, achtete nicht darauf ob er wirklich hart getroffen wurde und spürte wie sein Katana wieder auf sie zuckte. Mit Fuuton Chakra stieß er dann seine Waffe in ihre Richtung, die sich wie eine Lenkrakete auf sie zu bewegte, gleichermaßen aber hart von dem Kristall an ihrem Arm dann abschrammte und nur einen tiefen Riss zurück ließ. Tenzou folgte diesem Ablenkungsmanöver und holte noch einmal mit seinem Katana aus um nachzusetzen. Metall stieß auf Metall – oder war es Kristall? Seine Augen hoben sich in ihre zurück, bevor er sie mit dem Knie von sich weg stieß und auch wieder die andere Klinge zu greifen bekam.

Der folgende Schlagabtausch wurde für beide sicher eine Tortur, obwohl er sich langsam sicher war das die Weißhaarige überrascht sein musste, wie beständig er doch war und das seine Klingen inzwischen Messerscharf auf ihre nieder donnerten. Im Laufe des Kampfes fiel ihm jedoch der weiße Tod auf, der sich vom Himmel hinab bewegte. Irritierenderweise sah es aus wie eine riesen große flauschige Wolke die sich auf die Masse runter stürzte. Inzwischen griff sich Tenzou an sein Headset. »Nicht dein ernst, was ist das?«, stieß er hervor und wich nach hinten aus. Einige Schnitte zeigten sich bereits auf seiner Haut und der Ärmel seines Mantels hatte sich verabschiedet. Alles im allen verlief der Kampf recht garstig und stoisch. Dann rammte sich wieder die Klinge der Frau auf seine, ein scheppernder Ton war zuhören. Gefährlich – so ein Geräusch hatte er bisweilen noch nie gehört. Brechende Klingen? Unmöglich. Tenzou ging mehrere Schritte zurück und rammte seine Katana in den Boden, bevor er die ersten Fingerzeichen zu formen anfing. Es war gefährlich das die Frau ständig so unglaublich nahe war. Nachdem das letzte Fingerzeichen geformt wurde, umströmte ihn innerhalb weniger Sekunden Katon Chakra seine Faust. Genau jene rammte er direkt vor sich in den Boden. Um Kana würden Risse entstehen aus dem das Chakra hinaus strömte und gleich daraufhin weiterhin Feuerchakra hervorbrachte. Als würde die Hölle von unten her hervorbrechen. »Nervige Frau… wo lernst du solche Leute kennen?«, grummelte er ins Mikrofon dabei und versuchte gar nicht erst auszuharren.

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeFr Nov 08, 2013 2:06 pm

Kana hatte natürlich keine Ahnung, wie der Typ kämpfte, sie wusste nur, dass er zwei Schwerter besass. Doch sie sollte schon bald erfahren, wie er seine Schwerter einzusetzten vermochte, denn ganz normal war das mit Sicherheit nicht. Wie ein Geschoss war das Schwert plötzlich auf sie zugerast. Pfeiffend war es durch die Luft geschnellt, die Luft bei der Spitze zerteilend, was den hohen, spezifischen Klang verursachte. Kana war überrascht davon, war darauf mitnichten vorbereitet gewesen. Sie hatte aus reinem Reflex ihren Arm angehoben, an welcher noch immer ihre Kristallklinge sass. Mit einem lauten Knirschen traf die Spitze des Katana auf ihren Kristall. Splitzer ihres geliebten Kekkei Genkais flogen durch die Luft, einige grosse Risse hattens ich in der Shôtonklinge gebildet. "Mistkerl.", fluchte sie murmeld vor sich her und hatte sich schnell in Sicherheit gebracht. Mit einem schnelle Chakraschub hatte sie ihre Klinge davor bewahrt, gänzlich zu zerfallen und sie wieder repariert. Kana ballte ihre freie Hand zur Faust, ihre andere umklammerte das Heft ihres Schwertes.
Doch viel Zeit zum nachdenken blieb ihr nicht, der Kampf ging weiter. Ein Schwertabtausch erfolgte. Klingen trafen aufeinander, abwechselnd Metall auf Metall und Metall auf Kristall. Kana hatte natürlich ihre ganz spezielle Art sich auf einen Kampf einzulassen. Sie brachte ihrem Gegner niemals gleich zu Anfang einen tödlichen Schlag bei, dafür war sie zu wenig kräftig, denn es erforte einiges an Kraft, eine Klinge durch den Körper zu rammen. Zu viel Wiederstand, zu grosse Chance, auf harte Knochen zu treffen, in dem sich die Klinge womöglich verkanten konnte. Kana wollte sich nicht auf ihr Glück verlassen und hatte durch die Hand ihres Senseis eine Art entwickelt, die zwar länger ging, aber durchaus effektiv war. Sie liess ihren Gegner ausbluten und genau das tat sie nun auch bei ihrem Gegner. Nach dem sich genug Kristall an seiner Kleidung abgesetzt hatte, hatte sie sich mit enem Sprung nach hinten kurz ausser Reichweite gebracht. Genau zu der Zeit tauchte in ihrer Nähe eine grosse, flauschige Wolke auf. Kana sah sie nur aus dem Augenwinkel, zu sehr hatte sie gelernt, sich nicht von Kleinigkeiten auf dem Kampffeld ablenken zu lassen. Die Weisshaarige schwang ihr Schwert, holte aus um ihr nächstes Jutsu einzusetzen und womöglich zeitgleich, während ihr Gegner die Faust in den Boden rammte und damit sein Jutsu in Gang setzte, schleuderte ihm Kana die Shôtonschicht, welche sich bis eben um ihr Schwert befunden hatte, entgegen. Gelöst in viele Kristallsplitter schossen diese durch die Luft. Sie würden äusserlich keine tiefen Wunden zurücklassen, aber einige würden zumindest tief genug sein, damit er an noch mehr Stellen bluten würde. Dummerweise hatte Kana ihre Aufmerksamkeit zu sehr auf den Mann gerichtet gehabt, als sie bemerkte, wie sich unter ihr etwas regte.
Als würde sich ein Abgrund unter ihr auftun, zogen sich Risse direkt unter ihr durch die Erde und brachen auf. Zwar beiweitem nicht so weit, dass es ein klaffendes Kliff war, in das sie hätte reinfallen können, aber das war wohl auch nicht Sinn der Sache, wie Kana ziemlich rasch zu spüren bekam. Aus dem Rissen trat zuerst nur heisse Luft, aber ziemlich bald folgte heissglühendes Katonchakra. Nach Luft japsend spürte sie, wie das Feuer nach ihren Füssen und Beinen lechzte. Kana gab ein atemloses, keuchendes stöhnen von sich, denn tatsächlich war es ziemlich schmerzhaft. Es schien, als würde die Welt um sie herum brennen und als wäre die Zeit zu einer zähflüssigen Masse geworden, die aus Minuten Stunden werden liess. Kana spürte, wie ihr die Luft zum atmen genommen wurde, denn das feuer verspeiste es. Sie ging leicht in die Knie, zwar hatte sie sich inzwischen zwischen zwei Spalten gerettet, dennoch war es unglaublich heiss und weitere Verbrennungen würde sie trotzdem erleiden, wenn sie weiterhin in diesem Jutsu stehen blieb. Mit letzter Kraft sprang sie also in die Höhe. Neben sich hörte sie einige Termiten kreischen und ächzen, welche ebenfalls von dem Feuer getroffen wurden. Es waren die letzten Reihen ihrer Einheit gewesen, die noch einmal schwere Schäden durch das Jutsu dieses Mannes erleiden würden. Brennend rannten sie wild in Panik versetzt durch die Gegend und rempelten Kameraden an. Chaos brach in den letzten Reihen der Einheit aus, wähernd etwas weiter unten die erbitterte Schlacht des Fernsegelimmeres herrschte.
Kana hatte für kurze Zeit einen durchaus guten Ausblick auf die zwei Fronten, konnte sich jedoch nicht darauf konzentrieren, denn gerade war der Mann durchaus wichtiger. Sie formte einige Fingerzeichen und neben ihr manifestierten sich Shuriken aus Kristall. Ihre Grösse konnte sie selbst bestimmen, dieses Mal waren sie etwa im Durchmesser von einer Spitze zur Anderen einen Meter gross. Insgesamt formte sie drei dieser doch recht grossen Shuriken, in windeseile hatten sie sich in der Luft gebildet, Kana kam es jedoch wie eine Ewigkeit vor. Kaum hatte der letzte sich vollständig materialisiert, warf Kana ihre Hand nach vorne, direkt in die Richtung ihres Gegners. Wie Hunde, die ihrer Herrin Folge leisteten, schossen die Shuriken auf den Gegner zu. Wenn sie Glück hatte, dann würde das Jutsu enden, sobald der Typ den Kontakt zum Boden verlor mit seiner Hand ... Wenn sie Pech hatte, würde sie sich jetzt dann gleich wieder ins Feuer stürzen.

[OoC: Ich nehme mal an, Tenzou springt wegen der paar Splitter, die zuvor auf ihn fliegen, nicht weg. Wenn doch, ändere ich den letzten Abschnitt nochmal, musst mir einfach Bescheid geben. ^^]

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSa Nov 09, 2013 7:54 pm

Auf seine Frage was zum Teufel diese Wolke sei, bekam er nur einen staubtrocknen Kommentar von Daizen zurück. Er sagte ihm, dass es eine Schäfchenwolke wäre, die gerade ein Angriffsmanöver flog. Natürlich war er davon nicht sonderlich angetan – immerhin glaubte er fest an die folgenden Klischee: Alles war süß war konnte nicht tödlich sein. Dementsprechend kam Daizen nur zu hören, dass er nicht glaubte das sie so gewinnen konnten und sie dringend etwas mehr Dampf unter dem Hinter brauchten. Auch wenn er gerade mit der Weißhaarigen Frau ordentlich ins Schwitzen kam und einiges einstecken musste. Immer wieder traf ihn die messerscharfe Klinge und schnitt ihm in die Haut, wodurch zahlreiche kleine Wunden entstanden die allesamt dünne Zeichnungen aus roten Blut auf ihm hinterließen. Tenzou störte sich jedoch an solche Kleinigkeiten nicht und war sich bisweilen noch nicht bewusst, dass die Frau damit eine bestimmte Taktik verfolgte. Für ihn blieb die alte Divise: Je größer eine Verletzung umso besser. Er baute auf Kraft auf und versuchte dementsprechend vor allem tiefe Schnitte zu hinterlassen, die lebenswichtige Körperteile betrafen. Jedoch würde er es irgendwann spüren, dass die kleinen Wunden ein Problem werden konnten. Vor allem nach dem Onara Jutsu, schossen ihn ebenfalls etwas entgegen und traf messerscharf auf seinen Körper zu. Die meisten Kristallsplitter fing sein Mantel auf, die anderen trafen vor allem Partien seines Gesichts oder Hals. Es tat weh, aber er konnte Schmerzen bis zu einem gewissen Grad ausstehen – vor allem wenn das Adrenalin in seinen Adern pulsierte. Er erhob sich jedoch wieder vom Boden und beobachtete kurz den KatonChakra Schwall der seine Feindin einnahm. Sie sprang jedoch empor – deutlich von der Position jetzt im Vorteil. Zumal Tenzou tendenziell ein Problem mit Fernangriffen hatte.

Rasch ergriff er seine Katana wieder und ließ sein Chakra in jene reingleiten, damit er sie wieder auf die Frau ausrichten konnte. In dem Augenblick tauchten drei Geschosse auf die rasant auf ihn zu rasten. Man konnte kein Muster erkennen, sodass er nicht einschätzen konnte wie sie ihn angreifen würden, zumal er mindestens einen nicht richtig erkennen konnte, durch das eingeschränkte Sichtfeld. Durch seinen schweren Mantel bewegt er sich noch immer ziemlich langsam wodurch er ebenfalls nicht einfach so hochspringen konnte  - eine Rolle zu Seite wäre auch eher nutzlos. Was blieb war also zu versuchen das Jutsu abzuwehren. Er ließ in beide Klingen Chakra fließen und sprang ein paar Schritte rückwärts, während ihm die Stimme von Daizen gerade verkündete das „solche Leute“ ihn fanden und er sich das nicht aussuchte. Schnaubend kreuzte Tenzou seine Klingen übereinander und zog sie dann in einem Kreuzschnitt wieder auseinander um den Großteil der Geschosse abzuwehren. Man hörte deutlich wie das Kristall klirrend auf seine Klingen traf und zu bersten begann. Dennoch kam er nicht davon getroffen zu werden. Er spürte einen stechenden Schmerz in seinem Oberschenkelbereich und wenig später auch einen im Brustbereich. Wodurch er ein paar Schritte zurück gestoßen wurde und nach hinten schwankte. Kurz knickte er mit dem einen Bein leicht weg und stieß ein dumpfes Stöhnen hervor. Er drehte beide seiner Katana und lehnte die Spitzen auf den Boden damit er sich drauf stützten konnte und kurz leise gequält die Luft aus den Lungen stieß. Seine eine Hand ließ den Knauf der Klingen los und fuhr kurz über die Brust wo er den bei weiten größeren Splitter bemerkte. Er warf einen raschen Blick nach unten, griff dann nachdem Splitter und löste ihn ruppig aus seinem Fleisch, während auch der aus seinem Oberschenkel entfernt wurde.

In dem Augenblick dachte er  plötzlich an Mayura und runzelte etwas die Stirn. Dieser Kampf war noch lange nicht entschieden und schon gar nicht würde er sich davon einschüchtern lassen bereits jetzt das Gefühl zu haben Stunden zu kämpfen. Seine Finger umschlossen die Katana etwas fester, bevor er sich gemächlich wieder in eine aufrechte Position zwang die keinesfalls so schwächlich wirkte. Da sein Mantel ohne ihn ziemlich lädiert wirkte, streifte er ihn von den Schultern ab, sodass er mit einem dumpfen Schlag auf den Boden landete. Seine Augen fixierten Kana, die wieder auf dem rissigen Boden aufkam und sich in eine erneute Angriffs/Verteidigungshaltung begab. Es wurde Zeit für einen neuen Plan, vor allem musste er sich um die kleinen Kristallsplitter kümmern… . Somit bewegte er seine Hände von seinen Katana wieder weg und formte einige Fingerzeichen. Da er nun nicht mehr den schweren Mantel auf sich lasten spürte, wirkten seine Bewegungen etwas flüssiger als davor. Noch während er die Fingerzeichen bildete, sah man den ersten dampf von seinen Schultern aufsteigen. Ein leichtes Flackern umschloss seinen Körper und wenig später kroch das erste Katon Chakra seine Füße empor. Als er dann das letzte Fingerzeichen schloss, umhüllte ihn mit einem Schlag das Feuer und nahm ihn komplett ein. Die Umgebung begann um ihn herum zu flimmern und wurde deutlich heißer.

Es schien jedoch nicht alles zu sein, denn wenig später formte er bereits eine kurze Folge weitere Fingerzeichen, die gleich daraufhin seine Muskulatur hervortreten ließ. Sein Stoff spannte sich deutlich an, bevor er relativ rasch nach seinen Katana wieder griff. In der Bewegung stieß er sich vom Boden ab und zog die Klingen schleifend über den Boden und ließ ein Teil seines KatonChakra in die Klingen gleiten. Der Chakraverbrauch war damit ziemlich groß, weil alle Techniken kontinuierlich angewendet werden mussten. Aber bis dahin wollte er die Weißhaarige auch schon längst umgebracht haben. Die heiße Walze sprang also auf die Frau zu, die Klingen gerade voraus… für ihn gab es keine Schnitte, für ihn gab es nur schwere Stichverletzungen!

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSa Nov 09, 2013 9:17 pm

Ob es nun ihre Shuriken waren oder doch die Tatsache, dass sein Jutsu nicht für den langen Erhalt gedacht war, als Kana wieder auf dem Boden ankam war das Feuer weg. Der Boden war von Rissen durchzogen und ihre Beine schmerzten. Sie hatte Verbrennungen erlitten, keine die sie gleich umbringen würden, aber sie spürte, wie ihre Haut gereizt war und sie spürte den süssen Schmerz. Soweit es ging ignoriert Kana ihn, einfach war es bei weitem nicht. Sie keuchte schwer, ihre Knie gaben leicht nach, aber sie sackte nicht vollständig ein. DIe Weisshaarige blickte zu dem Gegner und ihre Miene verzog sich.
"Weisst du, dass wir uns schon einmal begegnet sind?", rief sie ihm dann zu und ihre goldenen Augen glühten, "Damals vor Konohagakure. Du warst mit Abstand der Arroganteste.", und das war er tatsächlich zumindest fast ... Sie schätzte sich als arroganter ein, beliess es aber an dieser Stelle soweit. Sie waren immerhin nicht hier um auszudiskutieren, wer arroganter war. Ihr war der Typ eigentlich herzlich egal, aber nur solange er nicht zwischen ihr und ihrem Ziel stand und das tat er derzeit definitiv. Mit einem Lächeln stellte sie fest, dass der Typ tatsächlich einiges abbekommen hatte. Einige ihrer Kristallsplitter hatten hübsche Verletzungen an ihm hinterlassen und liessen ihn bluten. Wenn das so weiterging, würde sie schneller zu einem Ende kommen als erwartet. Die grossen Wunden würden den ganzen Prozess beschleunigen und wenn er sich jetzt noch etwas mehr ins Zeug legte, würden die Wunden aufreissen. Er würde sich unter Umständen damit also selbst in den Abgrund reiten. Genau darauf zielte es Kana generell ab, aber noch war sie nicht damit fertig. Während der Gegner sich der Splitter entledigte knirschte sie leise mit ihren Zähnen, denn sie war sich unsicher, was sie nun tun sollte. Ihr Gegner war aufjedenfall geschwächt, seine Bewegungseinschränkung war jedoch durch ihre Kristallschicht wieder verschwunden weil er sich des Mantels entledigte, an dem viel ihres Shoutons haftete.Dumm gelaufen, aber mit sowas musste man rechnen. Sie beobachtete ihn dabei, wie er etwas zurück sprang und Fingerzeichen formte. Im Gegensatz zu Tenzou hatte Kana noch relativ gute Augen und konnte genau erkennen, was er tat. Danach lief er los, zuerst langsamer. Feuer entfachte sich um ihn herum und dann konnte sie nicht mehr genau erkennen, was er anwandte, sie wusste nur, dass er auch noch nach seinen Schwertern gepackt hatte. Aber da war für sie der Fall klar gewesen, sie musste handeln.
Kana kniff die Augen leicht zusammen, glücklicherweise hatte sie sofort gehandelt, denn Tenzou war in wenigen Sekunden schon direkt vor ihr. Doch bevor er sie erreichte, baute sich eine kristallene Schicht vor ihr auf, es war eine Schutzschicht, die sein Jutsu zwar nicht gänzlich aufhalten würde, aber massiven Schaden seines Angriffes schlucken würde. Kaum war die Kristallschickt aufgetaucht, hörte sie wie die feurige Klinge Tenzous aufschlug. Ein lautes Knirschen und Ächzen war zu hören, die Schicht splitterte, kaum war sie aufgebaut worden, sie hätte womöglich noch etwas schneller reagieren müssen. Feuer leckte durch die Risse des Kristalles, erreichten sie, fügten ihr leichte Verbrennungen im Gesicht zu, sengten ihre Haare leicht an, doch glücklicherweise hielt die Chakraschicht das grösste Übel noch von ihr fern, lange würde sie jedoch nicht mehr standhalten, die Wucht des Aufpralls und das heisse Feuer setzten dem Kristall zu ... Doch bevor er gänzlich in sich zerfiel, sprang sie nach hinten und brachte sich somit mehr oder weniger in Sicherheit. Sie spürte jedoch eindeutig, dass das ihren geschundenen Beinen nicht gut tat und sie mit jedem Sprung mehr Schmerzen spürte. Wie lange würde sie unter diesen Umständen noch kämpfen können? Die lädierte Kristallschicht splitterte vollständig und löste sich in einen netten Kristallregen auf, der jedoch ansonsten keinerlei Wirkung hatte. Ohne gross Zeit zu verlieren, formte Kana Fingerzeichen. Ihr Gesicht brannte inzwischen genau wie ihre Füsse und Beine und ihr ging dieses Katonchakra langsam aber sicher gehörig auf die Nerven. Sie fluchte leise ein paar Worte, bevor sich in ihrer Klinge Raitonchakra manifestierte. Sie pumpte im Verhältnis relativ viel Chakra rein und rammte dann die Spitze voran  mit einem kurzen Schrei, der ihre Wut zum Ausdruck brachte, in den Boden. Sie hatte darauf geachtet, nicht allzu weit weg von ihm zu springen, es waren höchstens zweieinhalb Meter. Blitzartig frass sich das Raitonchakra durch den Boden und würde - sollte Tenzou nicht genug schnell wegkommen - ihm zumindest kurzzeitig seine Beine lähmen. Sie liess das Heft ihres Schwertes los, immerhin erwartete sie nicht, dass er so schnell wegkommen würde und formte bereits die nächsten Fingerzeichen um ihn in einen hübschen, netten Kristall zu verwandeln ... Sollte er also nicht wegkommen und kurzzeitig gelähmt sein, würde er auch diesem Jutsu nicht entkommen können!

Sollte diese Taktik soweit reibungslos aufgehen, ist sich Kana durchaus bewusst, dass sie nicht genug schnell wäre, um den Kristall samt Inhalt zersplittern lassen zu können, denn dafür brauchte sie einiges an Konzentration und einen längeren Moment der Ruhe. Da der Gegner aber anscheinend kontinuierlich Chakra verbraucht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis er sich aus dem Gefängnis wieder befreit ... Sinn der Sache war jedoch nur, etwas mehr Zeit schinden zu können, denn würde er für wenige Sekunden in dem Gefängnis stecken, würde es zumindest einiges an seinem Chakrahaushalt zerren, unter Umständen würde es auch seine Flammen unterdrücken und sie hätte genug Zeit, nach ihrem Schwert zu greifen und ihr nächstes Jutsu zu wirken. Sie würde Dotonchakra in ihre Klinge fliessen lassen um ihn dann damit angreifen zu können. Eine Klinge, die mit Dotonchakra angereichert war, konnte tiefe und gefährlichere Wunden hinterlassen und Kana war der Meinung, dass sie dieses Level langsam erreicht hatten.

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSa Nov 09, 2013 10:49 pm

Seine Klinge rammte sich geradewegs in die Kristallschicht und brachte sie zum Splittern. Tenzou stemmte sich mit gewaltiger Kraft dagegen und schien langsam mit seinem Katana weiter zu rutschen. Offensichtlich war er der Typ Mann der mit dem Kopf durch die Wand laufen wollte. Seine Augen hatten einen gefährlichen Glanz entwickelt, der aussagte das er jeden umbringen würde der an ihm vorbei wollte. Immer weiter splitterte das Kristall, während er sich dagegen drückte und seine Muskeln sich zum Zerreißen anspannten. Blut rann langsam aus der Beinwunde hervor und auch im Brustbereich verfärbte sich sein T-Shirt gemächlich dunkler. Das er gerade seine Grenzen anschnitt, schien er selbst noch nicht mitbekommen zu haben, vermutlich hätte er sonst schon längst Daizen darüber Bericht erstattet, dass er Unterstützung benötigte. Warum war dieses Biest so unglaublich gut? Der Schmerz der durch sein Bein zuckte, animierte ihn fast sogar noch dazu stärker zudrücken. Eine Methode damit umzugehen war es ihn zu provozieren, wodurch bald schon die Kristallschicht splitterte. Ein Kristallregen brach über ihn herein ohne das er darauf reagierte, sondern einfach nur vorstieß. Die Weißhaarige wich nach hinten aus und rammte wenig später mit einem Schrei ihre Klinge in den Boden. Was hatte sie vor?

Mehrere Sekunden später spürte Tenzou wie seine Beine plötzlich zu kribbeln anfing und wenig später einfach nachgaben. Sein Blick zuckte nach unten, sodass er gerade so eine seiner Katana dazu verwendete die Spitze in den Boden zu rammen. In dem Moment wurde ihm bewusst, dass er ernsthaft ein Problem bekam und griff sich mit der freien Hand an sein Headset. »Ich könnte hier unten Hilfe benötigen… wie wäre es, wenn d… «, sprach er in das Headset und kam nicht wirklich weiter, weil sich innerhalb weniger Sekunden um ihn herum ein Kristall bildete. Sein Körper erstarrte, die Umgebung verschwamm in einem merkwürdigen Schleier und drang nur noch dumpf an ihn heran. Tenzou weitete langsam die Augen und spannte mehr und mehr seine Muskeln an. Wie konnte das möglich sein? Warum zum Teufel gewann er gegen sie nicht? Zumal er nicht wirklich wusste, was für Element sie genau verwendete. Er hatte einmal davon gehört, aber wusste relativ wenig darüber – immerhin kam nicht oft jemand vorbei und sperrte ihn in ein… was war es? Kristall? Glas? Die Sekunden verstrichen… oder waren es Minuten? In der Zeit dachte er immer wieder an zu Hause… obwohl er bisweilen nie so etwas mit einfließen ließ. Diesmal schien es ihn zu beeinflussen… ihm zu zeigen, dass er nicht kopflos weiter kämpfen konnte ohne Hilfe. Zuhause wartete jemand auf ihn… nein… es warteten seine drei Mädels. Mayura und seine zwei Töchter. Er hatte sich bisweilen gewehrt sie auf den Arm zu nehmen… ein Fehler… er bereute es jetzt und wünschte es sich tatsächlich.

Es war ein Gedanke der ihn irgendwie Kraft gab? War es Kraft? Es dauerte noch ein kurzer Moment, bevor er der Kristall Risse bekam und wenig später brach. Tenzou kam ins freie und spürte wie zunächst sein Bein unter der Anstrengung einfach wegknickte. Er kniff die Augen kurz zusammen und legte seine Hand auf den Boden ab um sich wieder hoch zudrücken. Die Katonrüstung war nur noch gerade so aktiv, die zwei anderen Techniken nicht mehr wirklich vorhanden. Seine Muskeln taten ihm langsam weh und machten sich bemerkbar, auch schien das Adrenalin langsam sich wieder abzubauen, wodurch er die Blessuren am Körper deutlich spürte. Ob Daizen bald kam? Die Weißhaarige hatte in dem Moment der Schwäche wohl alle Hand Möglichkeiten gegen ihn vorzugehen, aber er ließ sich dennoch nicht genug Zeit und formte bereits in ihren Bewegungen wieder Fingerzeichen. Die KatonRüstung erlosch und wenig später stieß er einen dunklen Rauch hervor, den wohl auch Daizen von seinem Hügelchen sehen konnte. Wenig später wich er zurück, knackte mit den Zähnen und ließ sie hochgehen, während er weiter zurück ging.

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSo Nov 10, 2013 1:05 am

Kanas Plan ging reibungslos auf und sie war soweit, dass sie mit ihrem Dotonbesetzten Schwert auf Tenzou zustürmte. Er war zugegebenermassen ein härterer Gegner als sie erwartet hatte. Aber sie war davon überzeugt zu gewinnen.
Wie erwartet hatte das Kristallgefängnis nicht lange angehalten, ihr war klar gewesen, dass er bei einem kontinuierlichem Chakraverbrauch stetig Chakraimpulse ausströmte und das Gefängnis somit schnell zerstört wäre, aber das war nicht weiter schlimm. Es hatte ihr die nötige Zeit verschafft, ihn nun direkt angreifen zu können. Während sie also ausholte und auf ihn zu stürmte, knickte er kurz ein. Lange liess er diese Schwäche jedoch nicht zu. Er formte Fingerzeichen, Kana sah jedes einzelne, da seine Finger auch relativ langsam waren ... Womöglich wegen den Handschuhen? Keine Sekunde später befand sie sich in einer dichten Schwade aus dunklem Rauch. Kana war jedoch zu sehr in Fahrt um ihren Angriff jetzt abbrechen zu können, sie holte aus, liess ihr Schwert schwingen und verfehlte ihr Ziel natürlich, aber sie nutze diesen Schwung und warf ihr Schwert weg. Dieses flog, durch den Schwung ziemlich rasch, aus der dichten Nebelschwade heraus, während Kana Fingerzeichen formte, der Rauch war ihr nämlich nicht geheuer. Sie wusste zwar nicht,w as genau ihr Gegner damit bezwecken wollte, aber er verdeckte ihr die Sicht, alleine das war schon schlimm genug. Sie wollte sich schnell hier rausbringen, auch wenn das bedeutete, dass sie sich dafür kurzzeitig entwaffnen musste. Kaum hatte sie das letzte Fingerzeichen vollführt, spürte sie eine Hitze um sich herum. Der Anfang der Explosion traf sie noch, aber das war nur ein Bruchteil einer Sekunde, denn gleich darauf flog sie anstelle ihres Schwertes durch die Luft und landete kurz darauf etwas unsanft auf dem Boden. Sie krümmte sich, ihre Beine schmerzten inzwischen unglaublich stark, genau so wie ihre Verbrennungen im Gesicht. Sie bräuchte etwas Wasser um die Wunden abkühlen zu können, dummerweise besass sie jedoch das Suiton-Element nicht. Einige Meter entfernt von ihr explodierte der Nebel und Kana wurde bewusst, was für ein Glück sie hatte. Ihr Schwert war in einen Dotonmantel gehüllt, demnach würde dem Nishino auch kaum etwas geschehen. Etwas mühsam rappelte sie sich auf, in dem sie sich mit ihren Händen auf dem Boden abstürzte. Unter Ächzen und Schmerzen stand sie dann wieder auf den Beinen, sie war aber deutlich angeschlagen und hatte inzwischen die Geduld verloren sich mit disem Kerl zu beschäftigen. Wenn sie noch mehr Zeit und Chakra für ihn aufwenden musste, würde sie niemals zu Daizen kommen. Sie kam auch nicht auf die Idee, dass sie in ihrem jetzigen Zustand sowieso kaum eien Chance hatte ... Dafür war sie sowieso viel zu stolz. Sie war tatsächlich der Ansicht, dass sie selbst jetzt noch gewinnen konnte!
Kana atmete tief durch, sie wollte das Ganze jetzt beenden, ihr ging es gehörig auf den Nerv. Schnell hatte sie weitere Fingerzeichen geformt und ein Kristall formte sich vor ihr in der Luft. Im durchmesser betrug er etwa zwei Meter ... Ja, sie wollte auf Nummer sicher gehen. Es frass zwar einies an Chakra, aber sie hatte schon grössere Mengen davon produziert, das hier würde aber für den Kerl reichen.
Ihre Augen suchten nach dem Kerl, denn nach dem sie das Kawarimi no Jutsu angewendet hatte, musste sie sich zuerst einmal wieder neu orientieren, denn für kurze Zeit wusste sie nicht mehr, wo der ihr Gegner stand ... Nicht dass sie dann ins Leere zielen würde! Als sie ihn ausgemacht hatte, lächelte sie leicht, er kämpfte gut, aber auch er wirkte stark angeschlagen, jetzt musste sie schnell handlen, dann würde sie ihn zu Fall bringen! Mit einem Chakraimpuls und einem klaren, hellen Geräusch zersplitterte die weisse, kristallene Kugel. Das Licht brach sich in den vielen einzelnen, fast staubfeinen Kristallsplittern und liess ihr Jutsu zu einem hübschen Spektal machen, das jedoch nur von kurzer Dauer war. Ihre Hand schnellte nach vorne, wie  zuvor bei den Shuriken und der Kristallstaub setzte sich in Bewegung. In Windeseile steuerte der Kristallstaub in geballter Masse auf Tenzou zu. Schnell und erbarmungslos würden die Splitter auf ihn treffen und wenn sie Glück hatte, würde sie irgendeine Region damit treffen, die besonders empfindilch war ... Die Augen wären eine gute Partie!
Kana baute jedoch nicht auf ihrem Glück auf, sondern sah sich abermals um. Nach der Explosion war der Rauch verschwunden und sie erkannte ihr Schwert auf dem Boden liegen. Mit eiligen Schritten rannte sie darauf zu ... Oder hatte es zumindest auf. Auf halben Weg zu ihrem Schwert spürte sie, wie ihr Bein einknichte und sie der Länge nach hinschlug. Beschämend musste sie feststellen, dass die Verbrennungen an ihre Beinen ihren Tribut forderten. Sie bsis sie Zähne zusammen und knirschte damit leise, als sie sich abermals aufrappelte und das letzte Stückchen weg zu ihrem Schwert zurücklegte. Sie griff nach dem Heft der Klinge und wandte sich etwas schwerfällig um, sah zu Tenzou und atmete schwerfällig durch. Sie würde abwarten ... Anhand seiner Reaktionen würde sie erkennen, wenn es etwas getroffen hatte, dass ihm besonders viel Schmerzen zufügen würde oder ob sie sich wieder einmal nicht auf ihr Glück verlassen konnte.


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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSo Nov 10, 2013 1:49 am

Eigentlich war der Jônin der festen Überzeugung gewesen, dass er dieses Biest endlich zur Strecke brachte, aber als sich der Nebel lichtete, konnte er sie nicht mehr entdeckten. Entweder sie hatte sich über das Schlachtfeld verteilt oder aber sie konnte fliehen. Tenzou wischte sich über seine Schweiß benetzte Stirn und versuchte zuerkennen, wo das weißhaarige Ungeheuer hin war. Die Umgebung war glücklicherweise nicht von großen Bäumen bewuchert, sodass er die Ebene rasch überblickte. Gerade als er Kana entdeckte, wurde ihm bewusst das sich eine dunkle Wolke ihm näherte. Etwas das er von weiten nicht wirklich ausmachen konnte und auch vermutlich vom nahen nicht wirklich erkannte. Überraschend heftig schlug ihm etwas undefinierbares entgegen und hüllte seinen Körper ein. Reflexartig hatte er seine Augen zusammengepresst und stolperte einige Schritte zurück um sich vor dem Nebel zu schützen. Ein leichtes Brennen entstand in seinen Wunden, während der Staub unerbittlich in seine Lungen vordrang und ihn zum Husten brachte. Als er spürte das ein merkwürdiger Geschmack in seinem Mund entstand, presste er die Lippen zusammen und versuchte sich einfach in eine Richtung zu bewegen, damit er sich neu formieren konnte. Immerhin gab er gerade das perfekte Opfer für einen Angriff ab. Wo blieb nur Daizen?!
Es dauerte etwas bis Tenzou aus dem „Sand“sturm stolperte und wieder gewöhnlich einatmen konnte. Erneut hustete er angestrengt und öffnete nach mehreren Versuchen seine Lider um kurz verschwommen die Umgebung zu betrachten. Nachdem er ein paar Mal über sein gereiztes Auge wischte, erkannte er nicht weit von sich die Weißhaarige Frau. Auf der Entfernung erkannte er nur sehr schwer ob sie gerade einen neuen Angriff plante oder einfach nur dastand um ihn zu beobachten. Tenzou fühlte sich derzeit wirklich unglaublich schlecht und bemerkte ziemlich rasch, dass ihm das Atmen deutlich schwerer viel als davor. Immer wieder hustete er etwas, unterdrückte leicht zu Würgen und presste eine Hand auf seine schmerzende Lungenseite. Etwas zu trinken wäre mit Sicherheit gerade nicht schlecht. Er trat jedoch starrsinnig wie er war an die Seite seines Katana, dass etwas mitgenommen wirkte und griff langsam nachdem Knauf. Ihm fehlte derzeit sogar die Kraft seine Waffe richtig zu heben. Sein Körper bebte leicht, seine Muskeln zitterten, seine Atmung ging recht schwerfällig und die Umgebung verschwamm langsam vor seinen Augen. Schwankend hob er die Klinge und wurde von einem weiteren Hustenanfall heimgesucht. Er sank in die Knie, stützte sich am Boden ab und stöhnte unterdrückt bei dem Schmerz auf. Seine Lungen fühlten sich an als hätte er Feuer eingeatmet!
Schwerfällig suchte er mit seiner Hand in seiner Tasche nach etwas das ihm weiterhelfen würde. Dabei fielen ihm wohl einige Sachen raus, einfach weil er sich derzeit etwas grobmotorisch anstellte. Sein Blick glitt auf ein Foto oder mehr das was von ihm übrig war. Es war ziemlich zerknittert und schon Monate lang in der Tasche gewesen. Tenzou glitt mit den Fingern über die Umrandung zweier Köpfe, die seine Töchter darstellten. Derzeit war nicht in der Lage wirklich weiter zu kämpfen… aber man erwartete ihn zu Hause und er war sich sicher das die Frau ihn umbrachte, wenn sie konnte. Unglaublich schwer drückte er sich wieder hoch, umschloss mit der Hand das Foto fest als wäre es das einzige was ihn an diese Welt band und hob das Katana wieder auf. Wieder ein leichtes Schwanken von ihm. Er hustete und wischte sich mit dem Ärmel über den Mund hinweg. »Du wirst verlieren… . «

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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSo Nov 10, 2013 2:20 am

Kana kniff die Augen leicht zusammen, während sie ruhig stehen blieb und den Mann beobachtete. Sie hatte die Spitze ihres Schwertes in den Boden gerammt und stützte sich schwerfällig auf jenes. Ihre Brust hob und senkte sich, ihr Atem ging etwas unregelmässig, aber noch fühlte sie sich nicht vollends erschöpft. Auf der Hand lag jedoch, dass sie sich nicht sofort zu Daizen in den Kampf stürzen konnte, zuvor musste sie sich zumindest kurz ausruhen, etwas Kraft tanken. Am liebsten würde sie auch ihre Verbrennungen behandeln lassen, aber das war gerade eher unmöglich. Ihre goldenen Augen beobachteten den Mann, wie er etwas willkürlich durch die Gegend taumelte und dann zu seinem Schwert torkelte. Er hob es sogar an, ein Hustenfanfall zwang ihn jedoch in die Knie und das war der Beweis dafür, dass sie dieses Mal das Glück auf ihrer Seite hatte. Ein siegessicheres Lächeln huschte über ihre Züge. Kana hob ihr Schwert aus der Erde und schwang es kurz zur Seite, die Dotonschicht löste sich von der Klinge und verschwand. Sie brauchte sie jetzt nicht mehr, den Rest würde sie mit einem einzigen Stoss erledigen. Zwar war das nicht ihre Art, aber so lädiert wie der Typ jetzt war, wäre alles andere eine Quälerei für den Mann, denn obwohl er ihr Gegner war und sie ihn tot sehen wollte, war sie kein Mensch der sich an den Qualen anderer gross erfreute .... Ausser derjenige hatte es ihrer Meinung nach verdient, dafür musste man aber schon einiges tun, um in Kanas Augen ein Monster zu sein. Ihr Gegner jetzt hatte zumindest einen schnellen Tod verdient, nach dem er sich so wacker geschlagen hatte. Tatsächlich war sich Kana eine Zeit lang nicht sicher gewesen, ob sie gewinnen konnte, nun stand sie aber und er war auf den Knien.
Während Tenzou sich schwerfällig wieder erhoben hatte, legte Kana den Weg zu ihm zurück und hob dabei ihr Schwert, die Spitze voraus, deutete direkt auf seine linke Brustseite. Noch immer hatte er ein loses Mundwerk und erklärte, dass sie verlieren würde.
"Schätzchen, in deinen Träumen vielleicht, aber die Realität sieht anders aus. Ich hab' gewonnen, sieh es ein.", erwiderte sie, wobei vor allem das Ende ihres Satzes ziemlich trocken über ihre Lippen kam. Kaum hatte sich der Kerl dann gänzlich erhoben, da setzte Kana zu ihrem tödlichen Schlag aus ... Oder hatte es zumindest vor. Sie bemerkte im letzten Augenblick ein Stück Papier in seiner Hand, sie erkannte deutlich was es war, viel zu deutlich. Es war ein Ultraschallbild. Unwillkürklich kam ihr Hitomi in den Sinn, wie sie sie umgebracht hatte und ihre Familie damit zerstört hatte. Das Kind wuchs nun ohne Mutter auf und sie wurde sich bewusst, dass sie zwei Kindern eben dasselbe Schicksal zuführen würde. Im letzten Augenblick lenkte sie ihren Stoss um, ihr Schwert schrammte seitlich an ihm vorbei. In Bauchhöhe schlitzte es seine Seite auf, die Wunde war relativ tief, aber nichts im Vergleich dazu, was passiert wäre, hätte sie seine Brust getroffen. Kana stolperte nach vorne von dem plötzlichen Wechsel, sie hatte sich auf einen grösseren Wiederstand eignestellt und dementsprechend viel Kraft in ihren Stoss gelegt. Dass sie jetzt mehr oder weniger ins Freie stiess, überrumpelte sie. Sie fiel vornüber auf den Kerl drüber, das Schwert flog ihr dabei aus der Hand. Zusammen mit ihrem Gegner fiel sie auf den Boden. Kana landete weich, im Gegensatz zu dem Mann, dem der Sturz mit Sicherheit nicht besonders gut getan hat. Kana blieb für einige Sekunden einfach liegen, bevor sie sich langsam aufrichtete und nach dem Ultraschallbild griff. Sie betrachtete es kurz, bevor sie es dem Mann auf die Brust legte und ihm in die Augen sah. Sie lächelte leicht, es war jedoch kein böses, wie man es bei ihr sonst so oft sah. "Pass gut auf deine Kinder auf.", murmelte sie leise, hätte noch so viele andere Worte gehabt, die sie jedoch alle nicht über ihre Lippen brachte. Die Szene eben erinnerte sie stark an das mit Hitomi. In diesem Augenblick hatte sie das Gefühl, als hätte sie etwas gut gemacht, von dem, was sie damals angerichtet hatte. Umständlich stand sie auf und hatte dabei nach ihrem Schwert gegriffen. Kana atmete tief durch und liess ihr Schwert in ihre Scheide gleiten, bevor sie abermals zu dem Kerl runtersah. "Ein guter Kampf ... Ich hoffe, wir sehen uns nie wieder.", denn sie war sich sicher, dass nächste Mal würde Jemand von ihnen Beiden sterben, ein drittes Treffen würde einer von Beiden nicht überleben.
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSo Nov 10, 2013 3:04 am

Ziemlich überraschend trat ihm die Frau entgegen, sodass er wusste das er verloren hatte. Tenzou starrte ihr entgegen und spürte zum ersten Mal in seinem Leben ein dumpfes Gefühl von Angst in seiner Brust wachsen. Nicht weil er sich davor fürchtete das er sterben würde, sondern weil er etwas verpasste was ihm gerade unglaublich wichtig vorkam. Er hatte in seinem Leben zwar einiges erreicht, aber das was in letzter Zeit immer wertvoller für ihn wurde, verpasste er nun da sein Leben enden sollte. Tenzou schloss die Augen und ließ es einfach geschehen. Denn er war tatsächlich auch nicht ein Typ der darum bettelte nicht umgebracht zu werden. Dennoch änderte sich die Situation aus einem Grund den er bisweilen noch nicht wusste. Zwar spürte er einen stechenden Schmerz, jedoch fühlte es sich nicht danach an als würde es ihn umbringen. Gleich daraufhin wurde er umgerissen und landete stöhnend auf dem Rücken. Kurz lastete das Gewicht der Frau auf ihm, so als wäre sie einfach umgefallen. Was zum Teufel war passiert? Schwerfällig versuchte er sich unter ihr zu bewegen und spürte mit jedem Zucken weitere Schmerzen in seiner Seite aufsteigen. Dann regte sich die Weißhaarige endlich und schien aufzustehen.

Die folgenden Worte ließen ihn in seinem verzweifelten Versuch sich aufzurichten verharren. Sagte sie gerade, dass er auf seine Kinder aufpassen sollte? Er blickte ihr direkt in die Augen und sah etwas, dass ihn fast schon verstörte. Sie lächelte ihn freundlich an… . Nachdem sie sich wieder erhob und erklärte, dass sie hoffentlich einander nicht mehr wiedersahen, griff der Jônin mit seiner Hand nach dem Bild. Würde sie nun weiter gehen? Sollte er wirklich so dumm sein und es provozieren, dass sie ihn doch tötete? Musste er Daizen nicht beschützen? Umständlich drückte sich Tenzou in eine aufrechte Position und presste seine freie Hand auf die Bauchwunde, die stark blutete. Gerade war er nicht mal mehr in der Lage aufzustehen, wie sollte er dann eine Frau davon abhalten zum Kage zu kommen? Er gestand sich ein, dass er gerade nichts machen konnte außer sich etwas auszuruhen und dringend in Behandlung zu kommen. Ob er es wenigstens zurück hinter die Grenze schaffte? »Ich hoffe es auch«, murmelte er gepresst zu der Frau und griff dann umständlich nach seiner Waffe um sich gemächlich auf die Beine zu zwängen, aber auch diesmal ging er wieder zu Boden. Die Umgebung schränkte sich gemächlich ein, er hatte das Limit erreicht. Erst einmal brauchte er Ruhe… .



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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSo Nov 10, 2013 12:50 pm

Kana liess ihren Blick noch eine Weile auf ihrem besiegten Gegner ruhen, als sie innerlich beschloss, sich nun auf den Weg zu machen, um Daizen endlich entgegen zu treten. Dieser Plan wurde ihr aber ziemlich schnell wieder entzogen, denn sie spürte, wie ihre Beine einknickten und sie neben Tenzou auf den Boden fiel. Die Verbrennungen in den Beinen waren nicht zu unterschätzen und sie bezweifelte, dass es gut gehen würde, wenn sie in diesem Zustand gegen Daizen kämpfen würde. Sie kniff die Augen zusammen und fragte sich, was sie nun tun sollte. Den Kampf verschieben und nun den Rückzug antreten? Nein, das käme nicht in Frage. In diesem Moment erkannte sie eine Gruppe schwarzer Termiten, welche ein paar Meter weit an ihr vorbei liefen. Sie pfiff, die Termiten schreckten hoch und sahen zu ihr. Zwar konnten sie sich nicht der menschlichen Sprache bedienen, aber einige von ihnen verstanden zumindest Bruchstücke davon. Sie rief die Viecher zu sich, das erste Mal, dass sie sich darüber freute die Dinger zu sehen. Die schwarzen Termiten - fünf in der Anzahl - krabbelten auf sie zu. Sie wirkten etwas desorientiert, so als hätten sie einen Kampf hinter sich und nun auf der Suche nach dem nächsten, dabei liefen sie in die völlig falsche Richtung ...
Kana zwang sich wieder hoch und stützte sich dann an einer der Termiten ab. "Ihr zwei", sie deutete wahllos auf zwei der Viecher, "Ihr nehmt den Verwundeten hier auf eure Rücken und bringt ihn auf den Hügel dort, zu den zwei Menschen die noch dort oben stehen.", sie deutete matt mit der Hand in jene Richtung, in der der Hügel stand. Die Termiten rührten sich nicht, sie konnte sich schon denken, warum dass so war. Sie dachten, wenn sie in feindliches Gebiet eindringen würden, würden sie nicht mehr heil herauskommen ... Oder war es einfach, weil sie sie nicht verstanden? Eine andere Termite bewegte sich daraufhin, sie sprach nichts, aber sie erklärte den Anwesenden Kanas Befehle. Die Termiten rührten sich daraufhin und taten, was sie von ihnen verlangt hatten. Etwas umständlich bewegten sie den verletzten Mann auf ihre Rücken und krabbelten dann synchron auf den Hügel zu. Sie umkreisten das grosse Schlachtfeld, so dass sie am Rande durchkamen. Die weissen Termiten erkannten, dass sie einen verletzten Verbündeten trugen und liessen sie deshalb gewähren, zumindest dachte sich Kana das, was den Viecher tatsächlich durch den Kopf ging, wusste wohl Niemand so recht.
Kana wandte sich dann an eine andere Termite und kam mit viel Müh und Not auf deren Rücken. "Bring mich ... In den Bau. Und zwar schnell. Ich brauch etwas Medizin und kühles Wasser. Ich möchte in einer halben Stunde wieder kampftauglich sein.", damit meinte sie nicht wieder topfit sein zu wollen, sondern einfach nicht mehr so arg schlimme Schmerzen in den Beinen zu verspüren. Das würde ihr ja schon ausreichen!

Die Termiten brachten sie, wie gewüscht, in den Bau. Dort gab es sogar einen Garten mit Wasser und allem drum un dran. Sie wurde verpflegt, ihre Beine mit kühlen Tüchern einegwickelt und sie bekam Medizin in Form von Kräutern und Blättern. Zuerst war die Weisshaarige sehr skeptisch dem gegenüber, letzendlich hatte sie aber eingesehen, dass sie in ihrer derzeitigen Position kaum eine Auswahl hatte. Also nahm sie die bittere Medizin und schob sich danach noch eine Pille nach, die ihre Leistungsfähigkeit für eine bestimmte Dauer etwas erhöhen sollte. Sie liess sich insgesamt eine halbe Stunde Zeit, bis sie wieder aufstand, die halbwegs getrocknenen Tücher von ihren Verbrennungen entfernte und sich wieder auf den Weg aufs Schlachfeld begab. Die Schmerzen waren tatsächlich etwas gewichen, aber das war nur, weil sie derzeit von den ganzen Kräutern betäubt waren. Kana war sich sicher, dass die Verbrennungen kaum bis gar nicht geheilt waren. Termiten hatten eben keine wirklich gute Heilmedizin, sie waren ja auch irgendwie aufs Massensterben ausgerichtet ...
Sie legte den Weg vom Bau bis zum Schlachtfeld zügig hinter sich. Lief so schnell sie konnte und als sie dann beim Schlachtgetümmel angekommen war, schlug sie einen Haken um das Massensterben zu umgehen. Sie schlug mit ihrem Schwert einige weisse Termiten, die sich ihr dennoch in den Weg stellten und machte sich so den Weg frei. Innerlich hoffte sie, dass der Kerl, den sie vorher verschont hatte, es inzwischen gut zu seinen Verbündeten geschafft hatte, sie wollte nicht noch zwei Kindern die Familie zerstören, auch wenn sie den Mann nicht kannte ... Das spielte in dieser Beziehung gerade überhaupt keine Rolle. Fakt war aber, dass sie bei Daizen nicht im Geringsten Milde lassen walten würde. Sie war fest entschlossen diesen Narren zu töten.
Am Füsse des Hügels angekommen blieb sie kurz stehen und legte den Kopf leicht in den Nacken. Da oben war er irgendwo ... Einige weitere weisse Termiten stellten sich ihr in den Weg. Sie kämpfte sich den Weg mit Hilfe ihres Schwertes frei und befand sich auf dem letzten Stück zu dem Hokage. Zu dem eigentlichen Kampf, den sie von Anfang an angestrebt hatte.
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeDi Nov 12, 2013 9:27 am

Die fünf schwarzen Termiten krabbelten noch ein gutes Stück, ehe der Schatten auf den Schwerverletztentransport fiel und sich eine Stimme erhob wie das Knurren aus einer Bärenhöhle. Für das, was ihr da schleppt, kriegt ihr eure Leben und zehn Sekunden Vorsprung. Daizen Kato sah ein wenig so aus, als hätte er auf dem Weg zur Arbeit die Abkürzung durch ein explodierendes Sägewerk genommen. Zahlreiche Schnitte überzogen seine Klamotten und hier und dort auch die bloße Haut, sodass dünne Rinnsale von Blut insbesondere über seine Arme liefen. Auf seiner rechten Schulter saß ein Termitenkopf; die Beißzangen hatten sich verhakt, und er hatte sie noch nicht herausgelöst. Lauft.
Die Termiten liefen. Daizen griff zu, erwischte Tenzous Gürtel, ehe der zerschundene Gefolgsmann den Boden berührte. Ich habe keine Entschuldigung dafür, dich allein in diesen Kampf geschickt zu haben sprach er mit belegter Stimme, Diese Schuld schultere ich. Und dich genauso. Das tat er dann auch. Anschließend trug er Tenzou auf den Hügel.
Im Kielwasser ließ er übrigens eine breite Straße zerlegter Chitin-Panzer zurück; nach Tenzous erstem Funkspruch hatte sich Daizen ins Gefecht begeben und sich durch die Massen an insektoiden Feinden gewälzt; Körper wegschleudernd, zermalmend, beiseite schlagend, letztlich sogar in dickem Knäuel vor sich herschieben. Es war ja förmlich wie beim Kraulen gewesen; als würde man buchstäblich in Leibern ertrinken. Mittels Spürsinn hatte er seinen Gefährten geortet, hatte die Richtung geändert, als die schwarzen Termiten ihn aufgenommen hatten, und war schließlich dagewesen, das Gesicht zur Faust geballt.

Welch Glück hat der Knabe sprach der ehrenwerte Eremit und ließ die Fingerknöchel knacken, dass ich ein solch vorzüglicher Heiler bin! Er rollte die Ärmel zurück. Entblößte seine Achselhöhlen. Erstarret in Ehrfurcht vor der geheimen Iryo-Kunst der weißen Termite! Wie so ziemlich alles hier, läufts natürlich über Geruch.
Begeisternd machte Daizen.
Ihr seht auch nicht gerade gut aus. Nehmt eine Nase voll. Der Eremit schloss Fingerzeichen, wobei er die Hände natürlich über dem Kopf zusammenführen musste, um seine Achselhöhlen nicht zu bedecken. Beginn der Aroma-Therapie. Und dann passierte grünlich schillernder Dampf das dichte Unterholz seiner Achselbehaarung, um sich dicht über Tenzous Gesicht zu legen, durch seine Nase in den Körper einzudringen und heilende Wunder zu verbringen.
Daizen fächelte sich ein klein wenig des Nebels zu, betrachtete die kleinen Schwaden auf seiner Handfläche. Die Farbe erinnert mich an das Iryo-Chakra von zuhause. Und... es riecht unerwartet gut.
Unerwartet? Danke, oh dank.
Hat was von Listerine. Auf frische Art beißend. Daizen verpürte das elektrisierende Prickeln in seiner Nase, dann im Hals, schließlich überall in seinem Körper.
Wo Tenzous schwerste Verletzungen lagen, dampfte es nun auch in dünnen Fädchen. Hier griff das heilende Chakra offenbar am stärksten zu und entfaltete seine stabilisierende, blutstillende Wirkung.
Glaube, ihr habt noch einen Krieg zu gewinnen.
Hm. Ja. Der Spürsinn war wach. Daizen erhob sich, klopfte Tenzou kurz auf die Schulter, dann marschierte er stracks zum Rande der Hügelkuppe. Schaute herab auf die Kunoichi. Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen. Gleich wieder da. Er sprang ab.

Daizen Kato landete mit seinem vollen Gewicht am abschüssigen Hang, dass der trockene Boden in Schollen aufsplitterte und eine Geröll-Lawine abwärts staubte. Er selbst suchte Halt auf einer der größeren Erdplatten und schlidderte darauf seiner Gegnerin entgegen. So schnell wie möglich zum Ziel, so sah er die Sache gerade. Was die Frau konnte, hatte er von fern nur geringfügig ermessen können; dass es ausgereicht hatte, Tenzou derart zuzusetzen, war besorgniserregend genug. Gleichwohl. Was sollte es. Mehr als kämpfen konnte man schließlich ohnehin nicht.
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeSo Nov 17, 2013 8:40 am

Kana schaffte es jedoch nie an die Spitze des Hügels zu Daizen, denn Daizen kam ihr entgegen. Er landete direkt vor ihr, eine Staubwolke aufwirbelnd legte er einen netten Auftritt hin, den Kana belächelte. Mehr hatte sie jedoch nicht für ihn übrig, denn sie hasste diesen Mann. Er hatte ein Familienmitglied getötet. Direkt auf sie gezielt, ob er nun persönlich ein Problem mit ihr gehabt hatte, oder sie ein - in diesem Sinne - wahlloses Opfer war, wusste Kana nicht, sie hatte sich aber geschworen, Rache für sie zu nehmen. Zwar war die Weisshaarige nicht der Typ Mensch, der viel von Rache hielt, zumindest nicht, wenn es sich um irgendwelche Personen hielt. Ihre Familie war grosse, müsste sie sich für jedes getötete Familiemitglied von ihr rächen, würde sie womöglich nichts anderes tun ... Aber handelte es sich um spezielle Personen, die Kana mehr als nur Familienbande bedeutete hatten, griff sie auf Rache zurück.
Und hier stand sie nun, vor dem Mann, der dafür verantwortlich war. Ironischerweise war er inzwischen auch schon Hokage geworden und ein nettes Sümmchen Kopfgeld war auch auf ihn ausgesetzt. Sie schlug also zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie würde ihre Rache bekommen und viel Geld einsammeln können. Besser konnte es nicht laufen, definitiv nicht. Das Problem war nur, dass sie sich derzeit ziemlich überschätzt und ihren Gegner unterschätzt. Denn tatsächlich hatte Tenzou ihr stark zugesetzt. Sie hatte sich zwar ausgeruht, aber mitnichten genug, als dass sie wieder wirklich fit gewesen wäre.
Nun standen sie sich Auge im Auge gegenüber. Kanas Hand fuhr zum Heft ihres Schwertes, dieses zog sie leicht aus der Scheide, fixierte ihren Gegner, griff jedoch noch nicht an. Zuerst wollte sie etwas klarstellen ...
"Kato Daizen, ich habe dich aufgesucht. Du hast mir zwar zuerst deine Vorhut geschickt und womöglich gedacht, er könnte mich abhalten, aber damit hast du dich geirrt. Er stand mir im Weg, wäre er beiseite gegangen, wäre ihm nichts passiert. Du bist mein Ziel.", erklärte sie und war sich bewusst, dass Daizen sie womöglich noch nicht einmal erkennen würde, obwohl sie bereits schon einmal gegen ihn gekämpft hatte. Damals hatte sie verloren, inzwischen war sie aber um einiges besser geworden. Sie zog ihr Schwert gänzlich aus der Scheide und hielt ihm die Klinge direkt entgegen. "Hier, an diesem Ort wirst du sterben. Ich werde persönlich dafür sorgen ... Immerhin ist ein nettes Sümmchen Kopfgeld auf dich ausgesetzt worden. Wusstest du das schon?", fragte sie etwas herausfordernd und überliess damit Daizen die Möglichkeit, sie zuerst anzugreifen. Sie wollte dieses Mal nicht die Erste sein, die den Kampf eröffnete, zu gefährlich. Wenn sie diesen Kampf gewinnen wollte, musste sie vorsichtig handeln und vor allem vorausschauend.
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeMi Nov 20, 2013 11:50 am

Ihm gegenüber stand eine Frau mit einem Schwert und markigen Worten. Nach der Rutschpartie den Hang hinunter hatte Daizen Kato kurzzeitig mit dem Gleichgewicht gekämpft - und natürlich auch darum, dabei nicht linkisch zu wirken - und sich sodann festen Stand verschafft, als der ganze Trum zum Stehen gekommen war. Und nun? In recht gelassener Art hob er die Arme. Linke Hand vorgestreckt, rechter Arm angewinkelt. Beide Hände offen, die Finger locker. Bereit zum Zugreifen. Diese Haltung verriet, dass der Shinobi die Sache ernst nahm: Hätte er seine Gegnerin als schwach eingeschätzt, hätte er die zurückgezogene Hand direkt zur Faust geballt. So aber war er auf ein längeres Duell eingestellt; bereit, die Fängerhand auch zu wechseln.
Schwerter waren ihm übrigens ein Gräuel. Daizen mochte keine umherwieselnden Klingen. Schnitte schmerzten und konnten in kritischen Momenten wahrlich hinderlich werden. Bewegungen konnten ungenauer verlaufen, im schlimmsten Falle kassierte man noch mehr Treffer, und der Teufelskreis zog sich zur Schlinge.
Welch eine Ehre, du kennst meinen Namen sprach er bedächtig, Welch eine Schande, ich kenne den Deinen nicht.
Er war ihr Ziel. Wegen des Kopfgeldes. Der Kage lächelte schwach. Dieser Gedanke erfüllte ihn mit noch mehr Stolz als das Nennen seines Namens. Oh, ich wußte es wohl entgegnete er auf ihre herausfordernde Frage, Doch dass es so üppig ist und eine Jägerin anzieht, die meinen Kameraden niederschlagen kann? Dacht ich nicht. Das Lächeln wurde breiter. Wilder. Du bist bereits erschöpft, darauf wette ich. Tenzou ist kein Leichter. Ich gebe dir die Chance, zu verschwinden. Und an einem anderen Tag auf meinen Kopf zu zielen. Wäre zweifelsohne erfrischender, nicht wahr? Die rechte Hand zuckte leicht. In den grauen Augen erwachte ein feiner Funke. Entscheide dich dagegen, und erwarte keine Rücksicht.
Die Füße des riesenhaften Mannes scharrte leise im Staub. Suchten den festen Stand, Kontakt zum Grund. Gebt mir einen Hebel, und ich hebe euch die Welt aus den Angeln. Sofern möglich, würde Daizen nichtmals einen Fuß vom Erdboden heben. Jeglicher Rückzug, Sprung oder Ausweichschritt war in seinem Kampfstil nicht verboten, galt jedoch als Fehltritt vom Pfade. Und zog Buße nach sich. Wahre Verfechter des "Aalfischers" brauchten diese Manöver nicht.
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BeitragThema: Re: [Termiten-Hügel] Freies Gelände   [Termiten-Hügel] Freies Gelände Icon_minitimeFr Nov 22, 2013 9:39 pm

Sie kniff ihre Augen zusammen, als Daizen erklärte, dass er ihren Namen nicht kannte. Er hatte also vergessen, das sie schon einmal gegeneinander gekämpft hatten? Damals hatte sie notgedrungen flüchten müssen, dieses Mal würde sie es aber zu Ende bringen. Zwar gestand sie sich in diesem Augenblick gerade nicht ein, dass sie sowieso verloren hätte, aber das spielte keine Rolle. Sie hatte Daizens Vorhut hinter sich gebracht, sie würde auch Daizen besiegen, dessen war sie sich sicher, auch wenn sie gerade etwas zu zuversichtlich war und das ihrem Hochmut mit Sicherheit nicht gut tat. Die Weisshaarige liess einen verachtenden Laut erklingen, bevor sie Daizen mit ihrem Blick festnagelte. "Kaminishi Kana, du solltest ihn dir merken, Daizen.", seinen Namen spuckte regelrecht aus. Ihrer Stimme war der Hass, denn sie ihm gegenüber empfand, anzuhören. Sie atmete tief durch, während sie seinen weiteren Worten lauschte. Er machte ihr doch tatsächlich den Vorschlag, sich zurück zu ziehen. Für wen hielt sich dieser aufgeblasene Hokage eigentlich? Genau ... Für einen Hokage, was er auch war und solch einen Titel bekam man ja auch nicht einfach so in die Schuhe geschoben, dennoch schreckte sie das nur geringfügig ab. Ihr Blick für die Realität war getrübt, normalerweise war das nicht ihre Art, dieses Mal liess sie sich ungewöhnlich stark gehen, weil sie schon so lange auf diese Rache aus war.
Ihr Griff um das Heft ihres Schwertes verfestigte sich und sie konzentrierte Chakra. Knisternde Blitze züngelten um die metallisch schimmernde Klinge, bevor sie mit der Hand - und somit samt Schwert - eine Leichte Drehung machte, die nur etwas zu bedeuten hatte: Sie würde niemals einfach so weglaufen.
"Nettes Angebot, Herzchen, aber leider kann ich dir das Gleiche nicht machen. Ich werde dich nicht gehen lassen, selbst wenn du das wollen würdest. Und leider muss ich dich enttäusche, weitere Tage werd' ich dir nicht geben. Kümmere dich lieber um deine eigenen Probleme, die wirst du gleich haben.", sie ging in Angriffsstellung, so schnell wie ein Blitz, "Tenzou war kein Gegner für mich!", rief sie ihm zu und im selben Moment griff sie Daizen an. Er war ebenfalls schon in Angirffsposition gegangen, dann konnte der Tanz ja beginnen!
Kanas Angriff war zielsicher, sie würde eine Finte vortäuschen. Der Angriff sah so aus, als würde sie ihn mit einem einzigen Schlag umbringen wollen, sie zielte auf seinen Hals, im letzten Augenblick wechselte sie jedoch die Richtung, kam schliddernd gleich vor ihm zum Stehen und versuchte ihn direkt oberhalb der Hüfte zu verletzten. Das war ihre Taktik. Egal ob sie traf oder nicht, ihr nächster Schlag würde etwas weiter oben sein, womöglich die Oberarme, eben das, was sich gerade anbot. Sie schnitt jedoch nicht tief, gerade genug, dass es blutete und er den Schnitt durchaus bemerkte. Das Raitonchakra unterstützte sie dadurch nur und würde ihm immer wieder unangenehme Stromstösse verpassen, die ihn - wenn sie Glück hatte - etwas verwirren würde.


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