Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Ichirakus Ramen-Imperium

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Tamashii no Utsuri
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BeitragThema: Ichirakus Ramen-Imperium   Sa Jun 16, 2012 10:02 am

das Eingangsposting lautete :




Schnellimbiss

Ichirakus Ramen-Imperium


»Geschichte



Vom Tellerwäscher zum Millionär, vom rustikalem Ramenstand zur weltweit größten Schnellimbiss-Kette der Shinobiwelt. Dies ist der Weg des Ichiraku-Ramen-Imperium. Der Imbiss umfasste früher nur ein Stockwerk, wurde aber inzwischen deutlich erweitert und besitzt nun ein Obergeschoss samt Außenterrasse und gemütlicher Sitzgelegenheiten. Der Ramenstand schlägt im Bereich der Gastronomie jedes Konkurrenzunternehmen mit überragender Qualität und unschlagbarem Preis-Leistungsverhältnis aus dem Feld. Seit geraumer Zeit gibt es auch Kinder-Menü mit wöchentlich wechselnder Überraschung in Wundertüten. Um zu zeigen, dass die Schnellimbiss-Kette Konohagakure unterstützt, erhalten Shinobi einen 5 % Rabatt* auf bestelltes Essen. Ausgeschlossen sind dabei jedoch alkoholische Getränke und Softdrinks.

*Der Rabatt gilt nur ab einen Bestellwert von 180 Ryo



»Preisliste



  • 100 Ryo – Große Ramenspezialitäten nach altem Rezept
  • 100 Ryo - Große Tororo Soba
  • 80 Ryo - Yakisoba (Bratnudeln)
  • 80 Ryo - Miso-Ramen
  • 80 Ryo - Shio-Ramen
  • 80 Ryo - Shoyu-Ramen
  • 70 Ryo – Kindermenü nach Wahl mit Kato Daizen-Actionfigur
  • 150 Ryo – Bento zum mitnehmen
  • XX Ryo – Sonstige Bestellwünsche orientieren sich an anderen Gerichten
  • XX Ryo – Getränke nach Wahl, alkoholische Getränke nicht an Personen unter 18 Jahre




»Wichtige Hinweise

»Auf der Tageskarte steht heute: „Ramenspezialitäten nach altem Rezept mit extra viel Nudeln.“
»Genin die ihre Prüfung geschafft haben, bekommen eine Gratisspeise!

Vorlage ist nicht von mir



Zuletzt von Yamanaka Epona am So Apr 21, 2013 11:03 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Di Sep 30, 2014 9:48 pm

Ich nickte und lächelte selig.
Wie viele Erinnerungen an diesen Ort hingen....
"Sag...Kannst du dir vorstellen, dass das Ichirakus vor Jahrzehnten nur ein kleiner Imbiss auf der Straße war?" fragte ich ins Blaue hinein und blickte nach draußen. Diesen Stress hinter mir gelassen zu haben, tat gut. Kur hing ich noch den befreienden Gedanken nach, nahm mir dann aber die Karte zur Hand und besah mir die verschiedenen Gerichte.
Ein paar Minuten hielt ich sie einfach in die Hand und ging die Gerichte durch.
"Ich kann mich nicht entscheiden." meinte ich trocken und seufzte. "Hast du eine Empfehlung für mich?"
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Do Okt 02, 2014 9:53 pm

Senjui überlegte einen Moment. Das Angebot war groß. Er musste all das nochmal in Erinnerung rufen, wärend er über die Karte sah.
"Hmm.. so auf die Schnelle fällt mir nichts ein.. aber du könntest die Möglichkeit nutzen dir die Zutaten zusammen zu stellen."
er ließ den Blick schnell über die Karte schweifen.
"Du könntest eine Teriyaki Suppe nehmen, eine Pilzmischung hinzunehmen und zum Abschluss nimmst du die Hühnerbrustrreifen dazu. Du Nudeln sind ja eh immer die selben. Wenn du es scharf magst, lässt du das ganze noch mit gehackten Chilis ergänzen"
Huhn und Teriyaki waren für ihn etwas, was ich perfekt ergänzte. Sicher konnte man auch ente nehmen, doch das wäre zu kräftig um harminisch zu sein.
"zumindest wäre das jetzt das, was ich wohl nehmen werde."
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Do Okt 02, 2014 11:41 pm

Zutaten zusammenstellen....Hmmm....
Nachdenklich betrachtete ich die Speisekarte, als ein Kellner zu uns herüberkam. Er trug ein typisches Lächeln, das womöglich freundlich wirken sollte, jedoch eher den gegenteiligen Effekt hatte und irgendwie sehr breit und irgendwie gruselig aussah.
"Kann ich ihnen beiden schon etwas bringen?" fragte er und offenbarte eine Stimme, die klang, als wäre er nie aus dem Stimmbruch gekommen.
"Ahm....Auf jeden Fall nehme ich ein Wasser..." begann ich, um schnell zu überlegen, was ich denn noch nehmen könnte. Ich hasste es, so bedrängt zu werden.
Ich warf einen Blick wieder in die Speisekarte und wählte das erstbeste Gericht, was mir unter die Augen kam.
"Ich nehme Buta no shogayaki und Shabu-Shabu-Salat." schloss ich dann und relativ zufrieden mit meiner Wahl schloss ich die Speisekarte in meiner Hand und lehnte mich zurück. Schweinefleisch mit Ingwersauce und dazu....mist. Brühfondue-Salat..wieder mit Fleisch. Ich seufzte. Soviel Fleisch hatte ich doch gar nicht gewollt.
"Verdammt..Ich hätte mich nach deiner Auswahl halten sollen." meinte ich kopfschüttelnd. Teriyaki-Suppe mit Pilzen und Hühnchenstreifen. Man. Wieso hatte ich nicht schneller gedacht?
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Mo Okt 06, 2014 9:30 pm

Senjui bestellte genau die Konstellation, die er gerade genannt hatte, hatte aber nicht vor etwas dazu zu trinken, denn die Suppe selber hatte ja schon genug Flüssigkeit. Ein Relik aus frühen Kindestagen. "Du brauchst zur Suppe nichts trinken und schon garnichts kaltes!" war es ihm eingepredigt worden.
"Siehst du, ich verstehe mein Handwerk" merkte er leicht neckisch an.
Dass ihre Wahl wohl nicht so zufriedenstellend war, war leicht zu erkennen.
"Ich meine, ich kann dir natürlich auch helfen oder wird könnten auch tauschen, wenn dir das besser gefallen würde"
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Mi Okt 08, 2014 8:46 am

Ich seufzte und nickte leicht.
"Scheint so. Mehr, als ich definitiv." sagte ich amüsiert und sah zu, wie der picklige Kellner mit meinem Wasser wiederkam.
Um etwas zu tun zu haben, nahm ich das Glas in eine Hand und drehte es leicht, sah dabei den Luftbläschen zu, wie sie allmählich nach oben stiegen.
"Ach, I wo. Du hast dein Essen ja nicht bestellt, um dann etwas ganz anderes zu essen." winkte ich leise ab und schmunzelte.
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Do Okt 16, 2014 6:16 pm

"Na dann... guten Hunger" viel mehr gab es für ihn dazu nichtmehr zu sagen.
Ehrlich gesagt, kam jetzt auch erst so richtig der Hunger. Also begann er zu essen.
"Hat sich qualitativ nicht verändert. Ist auch gut so"
Das Essen hier war unverkennbar und einzigartig. Eine Kulinarische Sehenswürdigkeit des Dorfes quasi. Egal wo er auch war, nirgends hatte Senjui massentaugliches Essen zu sich genommen, das an dieses ran kam.
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Mo Okt 20, 2014 11:30 pm

"Danke!" sagte ich ehrlich und begann mein etwas fleischlastiges Menü zu verspeisen. Wahrscheinlich würde ich nun die nächsten Wochen kein Fleisch mehr sehen können. Ich war kein großer Fleischesser und nach so einer Menge Fleisch brauchte ich nunmal eine Pause.
"Ja. Es schmeckt so gut, wie immer." stimmte ich seiner Aussage hinzu und konzentrierte mich dann nur noch auf das Essen.
Ich musste zugeben. Der Tag war wirklich schön gewesen. Es war erfrischend sich mal wieder längere Zeit mit jemanden zu unterhalten, den man nicht aus dem eigenen Clan kannte.Vielleicht hatte ich ja, nach Kains Tod, viel zu lange in meiner eigenen kleinen Hyuuga-Welt gelebt und mich vor allem anderen versteckt. Es konnte gut sein. Und jetzt war ich drauf und dran wieder zu begreifen, dass es ja noch ein Leben außerhalb meiner sicheren vier Wände und dem ANBU-Leben gab. Ich sollte es mehr genießen. Auch,wenn ich wusste, wie schwer es mir fallen würde. Ohne Kain fühlte sich alles nicht mehr richtig an. Es war falsch und hässlich.
Wobei...Nein. Wenn ich diesen Tag betrachtete. Weder falsch noch hässlich.
Wir aßen gemeinsam auf, redeten noch eine Weile, bezahlten, doch irgendwann musste ich aufbrechen. Es gab schließlich noch Familie, die ich zu versorgen hatte und für die ich heute noch kochen wollte.
Ich verabschiedete mich also von Senjui mit einem ehrlichen Lächeln und recht guter Laune kehrte ich nachhause zurück.
Bereit vielleicht nun etwas mehr zu leben.

tbc: off erstmal

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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   So Feb 08, 2015 2:53 pm

Senjui redete noch eine Weile mit Dai und beendetede währenddessen recht gemächlich seine Mahlzeit.
Alle seine Sorgen waren für eine Weile einmal völlig vergessen, denn hier hatte er jemanden, der es zumidnest schaffte ihn beschäftigt zu halten... oder vielmehr seine Gedanken, damit sie nicht an dunkle Orte wandern konnten.
Als Dai das Lokal verließ, verabschiedetwe er sich von ihr.. mit einem Lächeln. Ja, vielleicht war dieser Tag doch nicht so schlecht gewesen, wie er ihn zu Anfang erwartet hätte. Man sollte eben schließlich noch immer den Tag nicht vor dem Abend loben... oder wie er es eher tat, verfluchen.
Er blieb noch eine Weile länger mit gefalteten Händen sitzen und hing in seinen Gedanken. Seiner eigenen, verdrehten und bewölkten Welt. er saß auch noch eine Weile da, nachdem der Tisch schon längt abgeräumt wurde. Leise murmelte er das Wort "Freundschaft" vor sich hin und einn kurzen moment zierte ein Lächeln seine Lippen. Dass riss er sich selbst ein seinen Gedanken und verließ, nachdem er selbstverständich gezahlt hatte, das Lokal

TBC: wohin der Wind mich auch trägt XD
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Fr Mai 01, 2015 8:09 pm

Cf: TimeSkip

Es war gerade um die Mittagszeit herum. Draußen stand die pralle Sonne gerade an ihrem höchsten Punkt und zwang die meisten Menschen dazu sich in den Schatten zu fliehen. Yasuo hingegen gehörte zu der Sorte Mensch der nach seinem Mittagsessen erst einmal ein Mittagsschläfchen eingehalten hatte. Er saß in seinem Büro, die Füße auf dem Tisch gebettet und den Kopf weit nach hinten in den Nacken gefallen. Ein merkwürdiges schnarchendes Geräusch drang aus seiner Kehle. Es wirkte fast so als ersticke er gerade irgendetwas. In dem Augenblick, wo sein Geist gerade zu Träumen anfing, riss ihn plötzlich ein lautes Klopfen aus dem Schlaf. Er zuckte derartig schreckhaft zusammen, dass direkt seine Füße von dem Tisch fielen und er fast von seinem Stuhl rutschte. Etwas irritiert krallte er seine Finger in seine Armlehnen und ließ seinen Blick müde durch das Büro schweifen. Erneut klopfte es und er realisierte, dass es von der Tür kam.
"Ja! Was ist?", rief er laut. Ein hochgewachsener Mann riss die Tür förmlich auf, schwang nur mit dem Oberkörper nach drinnen und sah ihn an. "Fettbrand bei Ichiraku!", brachte er nur hervor, sodass Yasuo bereits aufsprang. Er brauchte keine Details warum oder wieso es dort ein Fettbrand gab. Es reichte die Gefahr aus, dass die Einheit reagierte. Relativ zügig griff sich Yasuo seinen Ledermantel, der etwas vor Hitze schützen würde und auf dem das Uchiha-Wappen drauf war. Dann folgte er seinen Kollegen nach draußen. "Sind wir etwa alleine? Wo ist der Rest?", fragte er verwundert als er sah, dass sie ein Zwei-Mann-Trupp bildeten der auf den Weg zu Ichiraku war. "Auf dem Trainingsplatz hat es gebrannt. Irgendjemand hat dort den Geräteschuppen in Brand gesetzt. Der Rest ist krank. Lag wohl an der Grillfeier von Juko. Da hat der Großteil der Mannschaft diesen Eiersalat gegessen. Ich mag zum Glück keine Eier." Yasuo warf einen irritierten Blick zu seinem Kollegen rüber und nahm dann den Weg über die Dächer hinweg auf den Ramenstand zu.

Um den Ramenstand hatten sich eine Menge Schaulustiger versammelt. Unteranderem natürlich auch die Gäste. Es war ein merkwürdiger Haufen. Einige Gäste standen tatsächlich draußen vor der Tür und löffelten im Stehen ihre Suppe. Es waren die Bürohengste, die keinerlei Zeit hatten und relativ schnell wieder an die Arbeit wollten. Der Besitzer des Ichiraku Ramenstandes hatte die Hände über den Kopf zusammengeschlagen und beschwerte sich über den Zustand des Brandes. Dicke Rauchwolken quallen aus einem Seitenfenster. Man konnte den Fettbrand offensichtlichnicht einfach so mit Wasser löschen.
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Sa Mai 02, 2015 4:08 pm

cf: Haus der Hokusais

In der Tat, manche Gäste ließen sich nichtmals von dem Trubel um sie herum davon abhalten, ihre Suppe zu essen. Dafür hatten sie schließlich bezahlt, und bloß weil es kräftig qualmte und dampfte und irgendwelche Spritzgeräusche aus der Küche kamen, durfte dieses Essen doch wohl nicht kalt werden!
Einer dieser Gäste war Ringo Sarutobi. Mit dem feinen Unterschied, dass sie nicht vor der Tür stand und ihre Suppe löffelte, sondern im Inneren des Gebäudes war. Genauer gesagt, stand sie in der Küche. Ihre schicke Schutzbrille schützte ihre Augen, ein schmaler Suitonstreifen bedeckte ihre Nase und fungierte als Filter für frische Atemluft. Derartig gegen den beißenden Rauch abgesichert, schaute sie sich neugierig in den Räumlichkeiten um. Links hielt sie die Ramenschüssel, rechts die Stäbchen. Essend lief sie zwischen den Gerätschaften herum und staunte nicht schlecht: Das war eine große Friteuse!
Wirklich groß. Von den Ausmaßen eines Kinderplanschbeckens.
Darin könnte man einen Baby-Wal großziehen, stellte Ringo anerkennend fest. Schob sich eine weitere Mundvoll Nudeln nach, ehe sie die nunmehr leere Schüssel abstellte und die Ärmel hochkrempelte. Wollen wir doch mal sehen...
In aller Ruhe schmiedete sie Chakra. Fokussierte den infernalen Fettbrand in der Friteuse, der für all die Panik verantwortlich war. Fingerzeichen gaben dem Katon-Chakra in ihrem Inneren eine klare Aufgabe. Als sie es freiließ, entströmte es als dicker, schwerer Rauch ihrem Munde und legte sich wie eine Löschdecke über die ganze, beeindruckende Fläche der Friteuse.
So hielt Ringo ihr Jutsu fest. Trat nur noch ein Stückchen weiter weg, als eine winzige Fett-Fontäne über den Rand leckte und fast ihre Füße verbrannt hätte. Hoppla.

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Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Sa Mai 09, 2015 7:27 pm

Die Zwei-Mann-Löschgruppe jagte über die Dächer von Konohagakure. Beide sahen bereits von weiten die dunklen Rauchschwaden aus dem Küchenfenster dringen. Sie wirkten alarmiert und hofften, dass alle bereits aus dem Gebäude waren. Yasuo stieß sich von einem Dach ab, landete auf dem nächsten und glitt an dem Dach hinab bis zur Kante. Von dort drückte er sich ab und überflog damit die ganzen Menschen, die sich wie eine Traube um den Laden gebildet hatten. Er landete an der Seite von dem Ladenbesitzer, den er inzwischen wirklich gut kannte. Der Uchiha war ohne diesen Laden vollkommen aufgeschmissen. Denn er konnte kein Stück kochen und bestellte sich jeden Abend alles Essen hier. An seiner Seite landete sein Kollege, der ohne Umschweifen anfing die Leute darauf hinzuweisen, dass sie sich etwas auseinander bewegen sollten damit die Unfallstelle nicht zu sehr belagert wurde. Unnötige Menschen in der Nähe konnte unnötige Gefahr bedeuten. "Hallo, sind noch Menschen drinnen? Ich habe gehört, dass es ein Fettbrand war?" Yasuo zog sich in der Zeit seine Schutzbrille auf die Augen, während er auch seinen Ledermantel zuschnallte um geschützt zu sein. "Nein, keine Menschen... zumindest habe ich versucht alle raus zu holen. Der neue muss die Friteuse zu heiß eingestellt haben. Das Fett hat Feuer gefangen... ich hatte seit ich Besitzer dieses Ladens bin, keinen Brand! Und kaum stellt man einen neuen ein...", erklärte der Besitzer, während Yasuo seine Atemmaske langsam aufzog. Er tätschelte kurz aufmunternd die Schulter des Mannes und wandte sich dann an die Tür. Glücklicherweise kannte sich der Jounin etwas besser in der Räumlichkeit aus und wusste in welche Richtung er gehen musste. Mit raschen Schritten trat er durch die geöffnete Tür und aktivierte dann sein Sharingan. Relativ zügig sah er sich in dem Raum nach Menschen um und ging dann weiter auf die Küche zu. Der Qualm hatte sich in dem gesamten Raum verteilt und würde vermutlich eine komplette Grundsarnierung bedeuten. Yasuo wollte gerade in die Küche treten als ihm die Chakrasignatur vor ihm auffiel. War dort etwas noch ein Mensch in der Küche? Zügig durchquerte er den Raum und blieb dann an der Küchentür hängen. Durch sein Sharingan erkannte er das geschmiedete Jutsu und ließ daraufhin seine roten Augen erlöschen. Mit einer hochgezogenen Augenbraue sah er auf den Rücken der jungen Frau und fragte sich ob sie zu einen der anderen Squads gehörte. Der Jounin schob sich an ihre Seite und bemerkte, dass sie die Situation ziemlich gut unter Kontrolle hatte. Irgendwie kam er sich daraufhin etwas unnütz vor. Etwas ratlos kratzte er sich über den Hinterkopf und runzelte die Stirn. "Man hätte uns ruhig sagen können, dass jemand aus der Löscheinheit schon hier ist...", säuselte er in ihre Richtung, wobei seine Stimme mechanisch verzogen klang, durch die Atemmaske. "Was ist das für ein Jutsu? Warum weiß ich von einem so effektiven Jutsu nicht bescheid?" Er verschränkte deutlich missmutig die Arme vor der Brust. Da stahl ihm diese Frau tatsächlich die heldenhafte Show.
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Mo Mai 11, 2015 12:42 pm

Hunger. Er kroch durch ihren Magen wie ein flauschiges Tier auf kurzen Beinchen und sorgte in seinem Drängen dafür... wie ein flauschiges Tier auf kurzen Beinchen wahrgenommen zu werden. Das ist schon nicht mehr schön.
Ringo war sonderbar ausgelassen heute; mochte an der Beruhigungsspritze liegen, die Kaiko Shimura ihr da letztens reingedonnert hatte. Das Medikament trieb wohl noch sein flauschiges, kurzbeiniges Unwesen in ihrem Blutkreislauf. Warum hatte sie sich noch gleich so aufgeregt? Irgendwas wegen Iyona... oder? Egal.
Ringo schenkte dem kleinen Flammenmeer, welches zusehends schwächer und matter gegen ihren Rauch kämpfte, nur noch halbe Beachtung und schaute sich stattdessen nach herumliegenden Lebensmitteln um. Zeit konnte man schließlich ordentlich nutzen.
Tat jemand anders ja auch.

Ahahahahahahahaha... Ahahahahahahahahahahahaaaa... Verfluchte F***e... Schwarzhaarige Hexe... Kräuter... Panscher... in...
Ganz offenbar verträgst du keine Beruhigungsmittel. Wer hätte gedacht, dass sich sowas auf... sowas auswirkt.
Nur hier.... nur heute... nur hier... schlechter... Tag...
Hätten wir hier Zuschauer, wäre dein Ruf vernichtet.


"Man hätte uns ruhig sagen können, dass jemand aus der Löscheinheit schon hier ist..."
Träge wandte Ringo sich um. Blickte durch die getönten Scheiben ihrer Schutzbrille auf den Neuankömmling, einen hochgewachsenen Kerl mit schwarzen Haaren.
Grüß dich, summte sie ungewöhnlich vergnügt, wandte sich rasch ab und stieß einmal kurz und sauer auf. Puh, hoffentlich ists jetzt raus aus dem Organismus... Ehe es noch peinlich wurde.
"Was ist das für ein Jutsu? Warum weiß ich von einem so effektiven Jutsu nicht bescheid?"
Weil es überliefertes Recht der Sarutobi ist, effektiv zu sein, entgegnete Ringo schnippisch und lächelte schwach. Sie unterdrückte ihre überschwängliche Laune nun ganz bewusst; andernfalls hätte das Grinsen weitaus heftiger ausfallen können. Noch nie versucht, mit Katon Rauch zu produzieren? Gut, besonders schön ists nicht, aber... praktisch, nicht? Sie tat einen Wink in Richtung ihrer improvisierten Löschdecke.
Ihre Stimme klang natürlich völlig normal und einwandfrei; ihre Suiton-Atemmaske bedeckte schließlich lediglich als schmaler Streifen die Nasenlöcher, klammerte das Riechorgan dabei nichtmals zu, sondern erlaubte ganz einwandfreies Atmen. Zumindest eine gewisse Zeit über.
Ah, Löscheinheit?, fragte sie nun, gegen einen Herd gelehnt, als ständen sie gerade nicht in einer arg verqualmten Küche. Kenn ich nicht, bin ich nicht. Warten wir noch auf eine? Irgendwie unnötig, weiß nicht... oder?
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Di Mai 19, 2015 8:43 pm

Da stand diese blonde Frau, wie vor einem Lagerfeuer an dem man Marshmallows braten konnte, während sie gelassen sich um das Problem kümmerte. Yasuo stieß es etwas sauer auf, dass er den weiten Weg umsonst hier her gelaufen war, obwohl schon eine Löscheinheit vor Ort schien. Mit einem genervten Seufzen erkundigte er sich deswegen um welche Art von Jutsu es sich handelte. Es wirkte tatsächlich so als stünden sie hier an einem Lagerfeuer, um über gruselige Geschichten zu sprechen. Offensichtlich gehörte diese Technik den Sarutobi, wobei er die deutlich schnippischen Worten der Frau vernahm, sodass er missmutig einen Seitenblick zu ihr rüber warf. Als sie dazu noch erwähnte, dass sie mit Katon Rauch produzierte, legte er die Stirn in tiefe Falten. Natürlich hatte er mit dem Katonjutsu schon einmal Rauch produziert, jedoch nicht zu diesem Zwecke. "Rauch produziert ja, aber nicht ein Rauch mit solch einer Dichte. Es scheint als nehme es dem Feuer das Sauerstoff", stellte er fest und hätte nur zu gerne sich dieses Konstrukt näher angesehen. Dennoch hielt er den typischen respektvollen Abstand um eine Situation nicht übereifrig als ungefährlich abzustempeln. Gerade aber auch die Frau erweckte den Eindruck, dass dieses Feuer kein Gefahr mehr darstelle. Sie lehnte sich mit einer merkwürdigen Lässigkeit an den Herd, sodass der Uchiha missmutig die Augen zusammenkniff. Die fremde Blonde schien dem ganzen dann noch ein Sahnehaufen aufzusetzen in dem sie davon sprach, dass die Löscheinheit überflüssig wäre. Am liebsten hätte er seine Sachen hingeschmissen und wäre grummelnd gegangen. Er atmete jedoch tief durch und griff dann Ringo am Arm, damit er sie vom Herd weg ziehen konnte, bevor es zu gefährlich dort wurde. "Wenn Sie nicht von der Löscheinheit sind, sollten Sie nicht hier drinnen sein. Es ist verdammt gefährlich...", erklärte er und zog sie leicht weiter von der Gefahrenquelle weg. Dann warf er jedoch noch einmal einen Blick auf die Friteuse. "Haben Sie noch mehr solcher Techniken? Wir sind derzeit unterbesetzt in der Löscheinheit... durch das warme Wetter haben wir öfters Probleme mit Bränden. Lust auszuhelfen?", fragte er dann und blickte ihr entgegen. Natürlich wusste er nicht, wie die anderen Fähigkeiten aussahen, aber allein die Tatsache das sie bereits kleine Feuer damit einfach löschen konnte, war enorm interessant. "Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Sie geistig wirklich auf der Höhe sind... Sie nehmen die Situation ein Stück weit zu gelassen... ." Kritische Worte des Uchiha, während er noch einmal prüfend einen Blick auf die Friteuse warf, die langsam aber sicher nicht mehr zu brennen schien. Wasser konnte er zumindest nicht drauf kippen. Dann hätten sie mit Sicherheit eine Fettexplosion gehabt.




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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Do Mai 21, 2015 2:50 pm

"Rauch produziert ja, aber nicht ein Rauch mit solch einer Dichte. Es scheint als nehme es dem Feuer das Sauerstoff."
Dicht, wiederholte Ringo halblaut, als wäre es ein schmutziges Wort oder etwas höllisch Amüsantes, drehte sich ganz leicht zur Seite und gackerte ein wenig. Oh, jetzt ists aber langsam auch wieder gut mit der überbordenden Heiterkeit... Sie machte ein schniefendes Geräusch und schubbte sich mit dem Handrücken über die Nase, wischte dabei die Suiton-Atemmaske beiseite und schüttelte die Feuchtigkeit mit lockerer Handbewegung beiseite.
Dann schaute sie auf die Hand, die sich auf ihren Arm legte. Unterdrückte mit geradezu freundlichem Lächeln in Yasuos Gesicht den Reflex, ihr Gegenüber spontan zu packen und in den Schwitzkasten zu nehmen. Gefährlich, huh?, säuselte sie, während der Shinobi sie mit sanfter Gewalt auf Abstand zur Friteuse zog. Vulkane sind gefährlich. Bügeleisen sind gefährlich. Aber das ist doch Kokolores.
Für diese Gesprächshaltung sollte sie jeden Moment einen kleinen Rüffel kriegen. Zunächst aber machte Yasuo seine Faszination für den Rauch deutlich, was Ringo, ganz unabhängig von den in ihrem Blute herumkrebsenden Medis, natürlich einfach gefallen musste. Darum interessierte es sie zunächst gar nicht, dass man ihr hier das Aushelfen in einer eigentums- und lebensrettenden Gruppierung anbot, sondern schlicht, dass man mehr von dem sehen wollte, was sie konnte.
Sie hätte sofort zugesagt, doch Yasuos hinzugefügte Einschätzung ihres Geisteszustandes trieb ihr einen erschrockenen Ausdruck aufs Gesicht. Hastig langte sie nach oben, nach ihrer Schutzbrille, und schob sie hoch auf die Stirn.
Moment, versetzte sie, prompt vor Notwendigkeit halbwegs ernüchtert.  Moment, Moooment. Ich bin professionell, das schwöre ich! Sie erwischen mich gerade in einem ungünstigen... Moment. Jetzt hab ich schnell aufeinander, viermal `Moment´ gesagt. Ich bin ja so professionell. Wirklich. Es sind gerade nur Medikamente, die ich heute einmalig nehmen musste. Und auf die ich ganz miserabel reagiere!
Sie hob die Hände, als müsse sie beweisen, dass sie unbewaffnet war - und auch keine Drogen oder Ähnliches vor ihm verbarg. Ich helf gern aus, ich zeig Ihnen meine Künste auch gern, ich -... echt!
Sie wirkte plötzlich todunglücklich, da sie sich derartig außerhalb ihres wahren Charakters - oder ihres gewöhnlichen Verhaltens - benahm, und seufzte schwer, faltete die Hände und verneigte sich formvollendet vor dem Uchiha.
Sarutobi Ringo, stellte sie sich vor und kam wieder hoch, die Röte der Beschämung um die Nase. Schön, Sie kennen zu lernen.
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Sa Mai 30, 2015 11:54 am

Immer mehr wurde Yasuo das Gefühl nicht los, dass diese Frau zu viel Rauch eingeatmet hatte und deswegen etwas neben der Spur schien. Er konnte sich zumindest ihr Verhalten nicht erklären und verzog leicht die Augenbraue nach oben. Wie um alles in der Welt konnte sie im angesicht von Feuer so heiter sein? Ob sie den Brand gelegt hatte? Yasuo schob den Gedanken beiseite. Wie ein Feuerteufel sah sie nicht aus. Eher wie eine arme verrückte, die sich verlaufen hatte. Er griff deswegen nach dem Arm der Frau und zog sie etwas weiter zurück. Die Irrenanstalt hat Ausgang heute. Was zum Teufel ist mit der denn los, jagte ihm ein Gedanke durch den Kopf als er die Worte über die Gefährlichkeit des Fettbrands hörte. Nahm sie die Situation überhaupt ernst? "Schon einmal mitbekommen was passiert, wenn Fett derartig heiß wird das es Feuer fängt? Weißt du wie schnell sich so etwas auf die Umgebung ausbreiten kann?" Am Ton seiner Stimme konnte man hören, dass er sie gerade wirklich nicht für richtig ernst nehmen konnte. Vielleicht war es ein Fehler ihr überhaupt anzubieten ihnen bei der Brandbekämpfung zu helfen. Wenn sie jedes Mal im Feuer stand und solche Sprüche abließ, würde sie nachher vielleicht auch den Menschen noch sagen sie sollten sich selbst retten, weil alles nur 'Kokolores' wäre. Was ist das überhaupt für ein Wort! Nachdem er die Worte aussprach, dass er gerne mehr über die Technik wissen wollte, bereute er jedoch irgendwie auch wieder. Deswegen ließ er auch seine Worte über ihren Geisteszustand verlauten. Irgendetwas konnte mit ihr einfach nicht stimmen. Seinen Seitenhieb rief sie jedoch etwas zu Vernunft. Ihre Stimmenlage wirkte weniger erheitert und machte eine Wendung von 180 °. Ob er ihr glauben konnte, dass sie Medikamente nahm? Die Skepsis stand ihm ins Gesicht geschrieben. Denn auch dieser plötzliche Stimmungswechsel kam ihn äußerst Suspekt vor! Als sie sich jedoch vor ihm verneigte und sich vorstellte, wurden seine Gesichtszüge weniger hart. Er lächelte etwas, auch wenn es weniger freundlich wirkte. "So, Sarutobi Ringo? Uchiha Yasuo", erwiderte er ohne sich jedoch zu Verneigen. "Yasuo reicht. Ich leite die Löscheinheit des Westviertels von Konoha." Er beugte sich leicht vor und sah sie mit zusammengekniffenen Augen an. "Du solltest dringend mit deinem Arzt reden über die Wahl deiner Medikamente." Mit einer Handbewegung deutete er nach draußen. "Wir löschen das hier noch, sichern alles ab und dann gehen wir raus. Und wehe ich höre noch einen Witz darüber."
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Mi Jun 03, 2015 6:07 pm

Wie peinlich. Die Röte der Beschämung nahm nochmals zu, als sich Ringos Gegenüber als Uchiha vorstellte. Na Scheiße... Wenn ich Pech habe, kriegt Noru von dieser Sache Wind und lacht mich künftig aus von wegen "Vorsicht, Hustenbonbons". Ja, Ringo Sarutobi hatte höchst eigenwillige Sorgen.
"Du solltest dringend mit deinem Arzt reden über die Wahl deiner Medikamente."
Betreten wandte sie den Blick ab. Jawohl...
"Wir löschen das hier noch, sichern alles ab und dann gehen wir raus. Und wehe ich höre noch einen Witz darüber."
Jawooohl... Es schwang keinerlei Genervtheit mit, sondern eher eine leidende Resigniertheit, welche das Wort in die Länge zog. Wie hatte es dazu kommen können? Sie wurde doch ernsthaft aufgefordert, keine Witze mehr zu reißen! Ziemlich neue Situation. Doch ob neu oder nicht, Spaß macht diese Situation definitiv keinen.
So strengte sie sich nun umso mehr an, Seriösität auszustrahlen. Vor Schreck hatte sich ihr Organismus jedenfalls wieder eingekriegt; die Stresshormone waren vermutlich dafür verantwortlich. So ging sie denn mit purem Ernst zuwerke, erstickte die letzten Reste des Brandes im Handumdrehen und löste die Rauchwolke mit einem Jutsu sho auf.
Auftrag ausgeführt, meldete sie, ganz wie es das Protokoll verlangte. Inwiefern muss nun abgesichert werden? Sie schaute sich in der Küche um, Hände auf dem Rücken und mit aufrechter Haltung. Möglicherweise muss man einmal feucht durchwischen, doch ansonsten scheint doch alles wieder frei für den normalen Betrieb? Aufmerksam musterte sie, nun wohl einen Gedankenblitz bekommend, wieder Yasuo. Kriegt ihre Löscheinheit eigentlich auch... Gefallen? Etwa, keine Ahnung, bei Bränden in Restaurants... Gibt es dann Essen aufs Haus? Ihr knurrte noch immer der Magen. Waren vermutlich auch die Medikamente.
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Fr Jun 12, 2015 8:21 pm

Glücklicherweise konnten sehr zügig das Feuer löschen, auch wenn Yasuo noch immer nicht sicher war ob die junge Frau wirklich ganz richtig im Kopf war. Im Moment wirkte sie auf ihn etwas psychisch labil. Im ersten Moment völlig neben der Spur schien sie plötzlich vollkommene Professionalität auszustrahlen. Ob sie zwei Persönlichkeiten besaß oder ihn mit dieser übertriebenen Art nur verarschen wollte? Er besaß einen gesunden Misstrauen in der Beziehung und wollte seine Ehre auch nicht unbedingt mit solchen Missgeschicken beflecken lassen. Dennoch ließ er sich den weiteren Zweifel nicht ansehen und wandte sich dann seufzend der jungen Frau zu. Sie schien sich beruhigt zu haben. Fürs erste. Hoffentlich für immer. "Gefallen? Du meinst so etwas wie Essen? Manchmal ja, es kommt darauf an wie die Besitzer drauf sind", erklärte er ruhig und winkte sie dann mit nach draußen. Sie mussten immerhin den Restaurantbesitzer durchaus darüber informieren. Yasuo ging mit Ringo nach draußen und wischte sich ein paar Schweißperlen von der Stirn. Die kamen heute nicht von der Arbeit, eher von dem schnellen Lauf hier her und der Hitze in der Küche. Dennoch ließ er sich nicht anmerken, dass er gerade nicht einmal den kleinen Finger gekrümmt hatte. Es nagte doch etwas an seiner Feuerwehrehre. "Der Brand ist unter Kontrolle", verkündete er dann und lächelte freundlich den Ladenbesitzer an. Jener sprang sofort vor, ergriff seine Hand und schüttelte sie übertrieben fest. "Danke, danke... was hätte ich nur ohne Sie getan. So viel Arbeit aufzuräumen... so viel Arbeit", murmelte er vor sich hin und wischte sich durch die Schweißbenetzte Stirn. Er kam wegen des Feuers ins Schwitzen. Immerhin war es alles was er hier in Konoha besaß."Wollen Sie noch etwas Essen?" Ein Raunen ging durch die Schauslustigen. Offensichtlich gab es dort auch noch ein paar hungrige Mäuler. Yasuo hob abwehrend die Hände und schüttelte den Kopf. Er wusste ja nicht, dass Ringo halb am verhungern war. "Nein, nein. Ich habe heute Bereitschaftsdienst und muss zurück auf die Wache." Seine Augen blickten Ringo an. "Du kommst mit." Das war wohl keine Bitte, eher ein Befehl.
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Sa Jun 13, 2015 6:43 pm

Es gab also wirklich Essen, mit etwas Glück... In Ringos derzeitigem Zustand konnte man dies als durchweg gute Nachricht werten. Vor ihrem inneren Auge zogen Suppentassen voller Ramen, Reis und Fleisch vorbei. Sie hatte Huuunger. Streng genommen natürlich auch Geld, doch zuviel Bares klimperte auch nicht gerade in ihren Taschen herum.
Yasuo verstand die Sache natürlich harmloser, als Ringo es gemeint hatte. Was ihr vorschwebte, tendierte eher Richtung Schutzgeld, nicht zum einfachen Dankeschön. Nein nein, so arbeitete die Feuerwehr nicht! Nicht in Konoha zumindest. In Yokuchi dagegen.... nu.
Ringo tapperte Yasuo nun nach, aufmerksam auf den Wortwechsel des Feuerwehr-Typen und des Ladenbesitzers achtend. Es störte sie - sonderbarerweise - gar nicht sooo sehr, dass Yasuo die Lorbeeren... Doch, es stört mich, dass er nicht sagt, dass ich es allein war, die die Sache gerettet hat! Ich sage nur nichts, weil ich artig und umgänglich bin, artig und umgänglich und gönnerhaft und... Grrrrrrrroße Güte, er hat gar nichts gemacht!
Lächeln. Lächeln. Ringo lächelte nur ein gaaanz klein wenig gezwungen. Hinterm Rücken ballte sie die Hand zur Faust.
"Wollen Sie noch etwas Essen?"
Das gezwungene Lächeln wurde schlagartig echt.
"Nein, nein. Ich habe heute Bereitschaftsdienst und muss zurück auf die Wache." Yasuo lehnte ab.
Das echte Lächeln wurde schlagartig gezwungen. Nein! Du kannst nicht ablehnen! Mann! Dan kauf ich mir eben selbst noch einen -...
"Du kommst mit."
Arsch.
Gleichwohl hielt die Sarutobi die freundliche Fassade aufrecht. Sie redete immerhin mit einem Uchiha. Mit einem Ranghöheren. Mit einem Feuerwehrmann. Und mit Jemandem, der sich für ihre Rauchjutsu interessierte. Drei dieser vier Dinge bedeuteten eine ganze Menge für sie. Nur nicht die Nerven verlieren. Es findet sich ein Topf voll Lob am Ende des Regenbogens, dafür lohnt es sich, ein wenig durch den Regen zu patschen... Ich schaffe das.
Jawohl, erbot sie Yasuo somit den wohlverdienten Respekt und folgte ihm nach.

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tbc: Yasuo nach
Nein, doch nicht. Auf zum Haupttor mit kleinem Timeskip
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Do Mai 25, 2017 2:16 pm

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Es war ein milder Tag in Konohagakure. Einer von vielen an dem Tatsuhi seine Zeit auf dem Trainingsplatz verbrachte. Obwohl er nicht ansässiger von diesem Dorf war, so trieben ihn immer wieder Aufträge des Kaiseres in diese Region. Vor gut vier Monaten sollte er eine Einschätzung zu den Trainingsmethodiken der Shinobi einholen. Sein derzeitiger Auftrag beschäftigte sich eher damit, dass ein paar Standardberichte anfertigen sollte. Der Kaiser wollte einfach nur beruhigt sein, dass in dem Shinobidorf keinerlei Revolten geplant wurden oder das es drunter und drüber ging. Tatsuhi plante nicht besonders lange zu bleiben, wollte aber dennoch sein Training weiterhin fortführen. Auf diesem war er vermehrt auf andere Shinobi getroffen und konnte beobachten, wie sie mit ihren Elementkünsten probten. Einmal konnte er sogar beobachten, wie ein schwarzhaariger Kerl einen anderen Mann allein nur mit seinem Blick in die Knie zwang. Später erfuhr er, dass es sich dabei um einen Uchiha handelte. Offensichtlich wirkte dieser im Training ein Genjutsu und konnte auf diesen Weg den Gegner schlagen. Tatsuhi hielt von diesen Kampfkünsten nicht besonders viel. Für ihn war es nicht besonders ehrenhaft seinen Gegner auf diese Weise zu besiegen. Vor allem wenn dieser nur da stand und ihm vollkommen ausgeliefert war. In der Beziehung empfand er die typisch traditionellen Kämpfen viel angenenehmer. Dazu zählte nicht nur der Schwertkampf, sondern auch Taijutsu. Genau in diesem Augenblick spürte er das leichte Pochen unterhalb seines Auges. Unbemerkt fuhr er sich mit dem Handrücken über die geschwollene Stelle und brummte leise auf. Sein Blick wanderte langsam zu der Frau, die der Auslöser dieser Verletzung war. Akimichi Chōdai. Es war wirklich verwunderlich, dass Tatsuhi überhaupt gegen eine Frau kämpfte. Normalerweise besaß er eine sehr voreingenommene Meinung über kämpfende Frauen. Allerdings war er der Akimichi nun vermehrt begegnet und da sie sich den Trainingsplatz irgendwie teilen mussten, empfand sie es als keine schlechte Idee zu kämpfen. Vielleicht war es auch die leicht arrogante Art von Tatsuhi gewesen, die diesen Kampf provozierte? Über ihm schwebte derzeit eine große Wolke an Schande. Zuerst verlor er gegen eine Kopfgeldjägerin, die ihm eine breite Narbe im Gesicht verpasste und dann gegen eine Akimichi, die ihm ungünstig unter dem Auge traf. Er versuchte nicht seinen letzten Stolz zu verlieren und lief genau neben dieser Akimichi langsam her. Wie so oft trug er eher traditionelle Samuraikleidung. Die Schultern gestrafft, das Gesicht zu einer ruhigen Mimik verzogen, während sein Blick ab und an seitlich zu ihr lief. Seit sie den Trainingsplatz verließen, hatte er kein Wort gesprochen. Vermutlich grämte er sich zu sehr in seiner Schande und der Tatsache, dass er sie zum Essen einladen musste, weil er verlor.

Ein leises Räupsern kam nach einer Weile von ihm und er kratzte sich mit dem Finger an seinem rauen dreitage Bart.
"Also - ist diese Kampftechnik etwas Clanspezifisches oder hast du es selbst gelernt?", erkundigte er sich nach einer Weile, um nicht ganz so dumm herum zu schweigen. Inzwischen siezte er die Frau auch nicht mehr, sondern gab sich Mühe nicht all zu steif zu klingen. In der Öffentlichkeit fiel ihm der lockere Umgang mit anderen schwer. Das lag wohl an seiner Familie, die besonders wohlhabend war - oder zumindest einen Status besaß. Seine Eltern bauten auf ihr Ansehen, auch wenn sich Tatsuhi sicher war, dass dort ein Geheimnis schlummerte. Von weiten erkannten sie bereits das Ichiraku Ramen Imperium. In diesem aß der Mann öfters. Kochen konnte er nämlich nicht. In seiner Familie gab es dafür Personal, genauso wie fürs putzen.

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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Fr Mai 26, 2017 1:06 am

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Das Wetter war milde, an diesem Tag. Die Sonne stand am Himmel und war langsam im Begriff, sich zur Abendsonne zu wandeln. Noch war der Himmel blau und vereinzelte weiße Wolken zogen langsam dahin, doch schon bald würde sich ein sattes Abendrot über den Horizont ziehen und das Reich des Feuers in ein dunkles oranges Rot hüllen, ehe die Dunkelheit der Nacht hereinbrechen würde. Die Temperaturen waren angenehm gewesen an diesem Tag, die Luft war warm genug gewesen, sodass es noch angenehm war sich in der Sonne aufzuhalten und kühl genug, um den Körper wohl zu kühlen. Ein perfekter Tag zum trainieren.

Mit heiterem Blick und gut gelaunt, marschierte Chōdai durch die Straßen der Stadt. Woher die gute Laune? Sie marschierte quasi einem Festmahl entgegen. Am frühen Morgen, noch vor dem Sonnenaufgang hatte, wie jeden Morgen, Chōdais Tag begonnen. Nach einem notdürftigen Frühstück - ein halbes Toast und ein paar Nahrungspillen - hatte sie ihr übliches Outfit angelegt und war joggen gegangen. Der leicht herunter gekommene, rote Trainingsanzug war für sie wie eine zweite Haut. Nur selten sah man Chōdai in anderen Klamotten und wenn sie ehrlich war, fühlte sie sich auch nur in ihrem Jogginganzug wohl. Nach dem sie den ersten Schweiß erarbeitet hatte, hatte sie sich zu Hause um ihre Schwestern gekümmert, was den ganzen Vormittag in Anspruch nahm. Frühstück machen, zur Schule oder in den Kindergarten bringen, auf den letzten Drücker Hausaufgaben korrigieren, Klamotten rauslegen... Schwestern waren echt anstrengend. Anschließend hatte sie den Bericht zur letzten Mission abgegeben und dann war Chōdai endlich zum Trainingsplatz aufgebrochen. Zum Mittagessen eine Hand voll Pillen und die andere Toasthälfte, dann wieder Training. Wie üblich as sie nicht viel. Als ihr also jemand anbot, sie zum Essen einzuladen, wenn sie ein Sparring gewann, zögerte die junge Frau keine Sekunde.

Ein strahlend breites Grinsen lag im Gesicht der jungen Frau, ob der ausstehenden Mahlzeit. Ihre Augen strahlten in einer Mischung aus kindlicher Vorfreude und selbstzentrierter Zufriedenheit. Das Wasser lief Chōdai bereits im Mund zusammen, während sie sich ausmalte was für köstliche Köstlichkeiten und delikate Delikatessen sie sich bestellen können würde. Rücksicht auf den Geldbeutel ihres Gönners zu nehmen, hatte sie nicht vor. Dafür war die Chance zu einmalig. Schweigend ging Chōdai neben ihrem Opfer... eh Geldbeutel... eh dem jungen Mann, der für ihre heutige Mahlzeit aufkommen musste. Sie war völlig weggetreten in Phantasien von Köstlichkeiten, dass ein leicht abwesender Ausdruck in ihrem Gesicht lag und sie die leicht unangenehme Stille gar nicht war nahm. Die Traumblase platzte, als der Mann sprach und einen Moment lang blickte sich Chōdai verwirrt um, ehe sie wieder zur Realität fand. Mit einem kurzen Kopfschütteln, brachte sie ihre Gedanken wieder auf Kurs und schluckte kurz, damit sie nicht sabbern anfing. Konzentrier dich Mädchen! "Duuh... ein wenig von beidem, schätz' ich?" Bis dahin hatte Chōdai die Hände lässig in die Hosentaschen gesteckt, während sie vor sich hin geschlendert war. Nun zog sie die eine Hand hervor und tippte sich nachdenklich gegen das Kinn, während sie den Kopf ein wenig schief legte und nachdachte. "Halt die Basis ist Clan und..." Chōdai wedelte mit der Hand auf Bauchhöhe von sich herum, um ihre Worte zu verdeutlichen. "Und dann hab ich meinen eigenen Kram drauf geklatscht und tada!" Mit einer weiteren Handbewegung verdeutlichte sie, wie sie etwas auf etwas anderes 'klatschte' und lachte dabei. "Wieso fragst'en? Hat der große Krieger Aua-Bubu gemacht?" Mit einem frechen, breiten Grinsen schaute Chōdai zu dem Mann hoch, der sie noch um ein gutes Stück überragte.
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Fr Mai 26, 2017 5:14 pm

Es bereitete Tatsuhi keine Freude, dass die Frau sich derartig schadenfroh gab. Die Situation kratzte ziemlich an seiner Samurai Ehre. Er konnte vom Glück reden, dass es sich bei dem Kampf um keinen offiziellen handelte. Niemand sah dabei zu, wie er einen festen Schlag ins Gesicht bekam und für Sekunden glaubte das Bewusstsein zu verlieren. Es war ein Schlag, der den Sieg der Akimichi besiegelte und ihn verlieren ließ. Für die nächsten Tage bedeutete, dass das er noch um einiges mehr trainieren musste, damit ihn eine solche Schande nicht mehr wiederfuhr. Würde seine Familie davon zu hören bekommen, wäre er so gut wie enterbt.

Bei dem Gedanken fuhr er sich kurz durch die Haare und schüttelte seinen Kopf. Er versuchte seine Gedanken lieber auf die Techniken der Akimichi zu lenken und erkundigte sich, ob sie Clantechniken waren. Ihre Antwort klang irgendwie eher nach einer Frage, wodurch Tatsuhi die Stirn runzelte und verwirrt in ihre Richtung sah.
„War das jetzt eine Frage?“ Sie führte ihre Antwort weiter aus und erklärte, dass es wohl ein wenig Basis von dem Clan war und teilweise auch ihr „eigener Kram“. Deswegen wirkte es so… als wäre es kein wirklicher Taijutsustil. Tatsuhi hatte schon viele bekannte Stile gesehen, aber ihrer war einfach … anders gewesen. Der Samurai schüttelte seinen Kopf und warf ihr im nächsten Moment einen recht vernichtenden Blick zu. Er verengte die Augen etwas und musterte sie kurz. Der Tonfall gefiel ihm irgendwie gar nicht und dennoch übte er sich in Geduld. Ein leises Räuspern kam von ihm und er rückte seine Kleidung etwas zurecht.

„Für dein Alter bist du ziemlich kindisch, weißt du das?“, stellte der Samurai steif fest und wandte seinen Kopf wieder von ihr ab. Für das Alter von Tatsuhi war er auch ziemlich verklemmt und starr. Er machte nie Witze und blieb ziemlich oft sehr ernst. Das gehörte wohl zu seiner Erziehung und dem Umgang den er normalerweise pflegte. Spaß gab es in seinem Leben nicht. Gemeinsam mit Chodai betrat er das Restaurant von Ichiraku und blickte sich kurz um. Kurz unschlüssig wo er sich mit der Frau hinsetzen sollte, nickte er schlussendlich zu einem Tisch am Fenster.
„Such dir aus was du willst. Es ist egal, wie teuer und wie viel“, säuselte Tatsuhi und steuerte dann geradewegs auf dem Platz zu. Ein echter Gentleman war er gerade nicht. Er hielt der Frau nicht die Tür auf oder rückte ihr den Stuhl zurecht. Normalerweise entsprach es seiner Erziehung solche Dinge zu tun, aber er glaubte nicht, dass es irgendetwas gerade bringen würde. Am Tisch angekommen, setzte er sich auf einen Stuhl. Noch immer trug er sein Katana an der Hüfte, dass er leicht nach hinten schob, um besser dazusitzen.

„Aber komm nicht auf die Idee den Laden leer zu kaufen und alles mitzunehmen. Es geht nur um das hier essen.“
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Di Mai 30, 2017 1:02 pm

Offensichtlich war Chōdais erste Antwort nicht präzise genug gewesen. Die Andeutung, dass sie sich selbst nicht ganz sicher war, ob man ihre Art zu Kämpfen noch als Technik ihres Clans bezeichnen oder nicht, ging an dem Mann vorbei. Auf Nachfrage erklärte sie, mehr oder weniger eindeutig, was genau sie meinte. Es war aber auch schwierig zu sagen, wo sie noch die Technik der Akimichi anwandte und wo sie ihren eigenen Stil entwickelte. Schon allein die Tatsache, dass sie sich auf schnelle Manöver und Beweglichkeit konzentrierte, hob sie doch deutlich von den üblichen Akimichi-Clanmitgliedern ab. Wie schnell sie zuschlagen konnte, hatte ihr Sparringpartner wohl oder übel am eigenen Leib erfahren dürfen.

Offenbar war ein schlechter Verlierer und das freche Grinsen verschwand, als Chōdais Mundwinkel fielen. Der kindische Glanz, der in ihren Augen gelegen hatte, wurde matter und dezent hob sie eine Augenbraue, während sie den Kerl an ihrer Seite musterte. Der Blick der er ihr zuwarf sprach Bände. Meine Güte, der hatte aber einen ziemlich dicken Stock im Arsch. Wie langweilig. Ein kurzes Seufzen entfuhr der Rothaarigen, dann zuckte sie mit den Schultern und schob ihre Hände wieder in die Taschen ihrer Hose. "Und wen schon." Die Stimmlage der Akimichi war ruhig und unbekümmert. Entspannt und gelassen wie ihr Auftreten. Dies waren keine Worte, die sie selten hörte und sie störte sich nicht daran. Sie war ernst, wenn es notwendig war und sonst nicht. Doch der Blick mit dem sie Tatsuhi bedachte, wirkte für ihre Verhältnisse distanziert und kühl. "Wenigstens gewinne ich Sparrings." Wie beiläufig setzte sie die Spitze, während sie hinter Tatsuhi das Lokal betrat.

Kurz blieben sie im Eingangsbereich stehen und während Tatsuhi durch die Gegend blickte, studierte Chōdai bereits aufmerksamst die Gerichte, die an einer Tafel über dem Tresen aufgelistet waren. Mit einem Moment Verzögerung bemerkte sie erst, dass ihr Gastgeber einen Tisch gefunden hatte. War Chōdais Laune kurzzeitig getrübt gewesen, hatte sie nun, da sie umgeben vom Duft leckeren Essens umgeben war, wieder zu ihrer guten Stimmung gefunden. Schwungvoll platzierte sie ihren Allerwertesten auf dem Stuhl, der gleich ein Stück weit über den Boden rutschte. Mit zwei Mal rucken, rutschte sie wieder an den Tisch heran, wobei der Stuhl lautstark über den Boden rutschte. Mit einem kurzen Blick bedachte Chōdai ihren Gegenüber und die Waffe, die er zurecht rückte, ehe sie nach der Karte grabschte und dahinter verschwand. Nur ihr roter Haarschopf lugte über den Rand hervor. Ein leises Murmeln war von ihr zu hören, während sie offensichtlich sehr genau bedachte, was sie denn nun bestellen wollte.

"Eine Akimichi soll Essen nicht mitnehmen? Na klar." Ein roter Blitz schoss hinter Chōdais Karte hervor, nachdem sie sich entschieden hatte, was sie bestellen wollte. Offensichtlich hatte der Mann keine Ahnung, mit wem er es zu tun hatte. Natürlich würde sie sich randvoll fressen, aber Essen mitnehmen war nie Teil der Abmachung gewesen. Mit kindlicher Vorfreude hüpfte Chōdai kurz hoch, als sie ihren Arm hoch streckte und der Kellnerin winkte, um zu signalisieren, dass sie bestellen wollte. Mit Argusaugen fixierte sie die junge Frau, wie sie durch den Laden zu dem ungleichen Paar ging. Beiläufig richtete Chōdai das Wort an Tatsuhi und wedelte mit der Hand Richtung seines Katana.  "Übrigens, Waffen am Tisch sind unhöflich. Hat dir niemand Manieren beigebracht..." Sie stockte. "... Takuhesi?" Ungeachtet der Tatsache, dass ihre Manieren nicht einmal ausgereicht hatten, um sich den Namen ihres Gegenübers zu merken, tat Chōdai so als sei alles normal.
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BeitragThema: Re: Ichirakus Ramen-Imperium   Sa Jun 03, 2017 10:36 am

Der Samurai schien ein Händchen dafür zu haben die Stimmung von anderen Personen in den Keller zu stoßen. Er kannte wohl nicht besonders viel Freude und hatte wenig Kontakt mit kindlichen Stimmenlagen. Die Art von Chōdai erinnerte ihn sehr an seinen kleinen Bruder. Riku war immer etwas naiv gewesen und fand sein Spaß in allen kindischen Sachen wieder. Mit 18 Jahren schlief er sogar noch mit Plüschtieren im Bett, bis sein Vater all diese verbrannte. Der Umschwung der Erziehung war eine Maßnahme gewesen ihn endlich an die Ehre und das Leben der Samurai zu gewöhnen. Aber Riku passte dort einfach nicht rein. Er war noch nie ein Kämpfer gewesen, sondern konnte menschlich sehr gut mit anderen umgehen. Tatsuhi hatte ihn oft beschützt und all den Zorn seines Vaters auf sich genommen, wenn dieser wieder äußerst unzufrieden mit Riku war. Nachdem sein kleiner Bruder im Kampf starb, fing Tatsuhi die Rolle seines Vaters anzuzweifeln. All der Ruhm und die Ehre für nichts. Seine Augen blickten kurz auf die Frau und er wandte dann den Blick wieder ab. Er war wirklich ein schlechter Verlierer.
„Beim nächsten Mal… werde ich gewinnen“, brummte Tatsuhi, der sich bereits einen neuen Trainingsplan voller Blut und Schweiß zurecht legte. Er konnte es nicht akzeptieren, dass er verlor und dann auch noch gegen eine Frau!

Der Mann lief mit seiner brummigen Stimmung der Akimichi hinterher. Vermutlich gaben sie wirklich ein merkwürdiges Bild ab. Sie unterschieden sich in allen Sachen einfach vollständig. Tatsuhi setzte sich weniger schwungvoll auf den Stuhl, wie seine gegenüber. Er verzog nur das Gesicht als sie lautstark über den Boden rutschte und griff mit einer Hand eine Speisekarte. Ein Seitenblick auf Chōdai verriet ihn, dass sie inzwischen tief da drinnen versunken war zu überlegen, wie er ihn arm machen konnte. Während auch er die Karte studierte, mit einer kleinen Falte auf der Stirn, erwähnte er das sie nichts mitnehmen durfte. Offensichtlich traf er damit einen etwas empfindlichen Punkt. Tatsuhi hob nur kurz den Blick und sah zurück auf seine Karte.
„Ich kenne die Akimichi nicht gut genug, um zu wissen, was in Eurem Clan als normal angesehen wird“, stellte er fest. „Ich habe nur gehört, dass ihr ziemlich viel Essen könnt.“ Ein Punkt worüber sie ruhig Mal sprechen konnte. Tatsuhi erinnerte sich an den Bericht für den Kaiser. Er sollte Informationen sammeln, auch über die Clans von Konohagakure. Seine Augen glitten wieder über die Karte und er faltete sie zusammen als er sich für ein Gericht entschloss.

Chōdai sprang derweilen hoch. Es kam so überraschend, dass Tatsuhi fast zusammengezuckt wäre. Er blinzelte in ihre Richtung und rieb sich dann langsam über die leicht geschwollene Stelle unter seinem Auge. Dann warf er einen Blick auf die Kellnerin, die in ihre Richtung losging. Die Dame wirkte nicht gerade so als wäre sie gut gelaunt! Tenzou wurde jedoch zunächst von der Akimichi wieder abgelenkt und sah in ihre Richtung. Sie hatte auf sein Katana gedeutet und ihm erklärt, dass es unhöflich gewesen wäre eine Waffe am Tisch zu haben. Für ihn war es nicht besonders unhöflich gewesen. Er öffnete leicht seinen Mund, schloss ihn wieder. Dann band er das Katana von seinem Gürtel ab und lehnte es neben ihn ans Fenster. Sein Blick wanderte zu Chōdai wieder hoch und er sah sie eindeutig an ala „Zufrieden?“.
„Im übrigen heiße ich Tatsuhi. Hokusai Tatsuhi“, erklärte er und nicht unbedingt das erste mal. „Akimichi Chōdai“, fügte er dann noch hinzu, um ihr damit zu zeigen, dass er so höflich war sich ihren Namen zu merken.

Die Kellnerin blieb derweilen an ihrem Tisch stehen. Sie blickte beide kurz an. Fast so als würden sie im nächsten Moment den Laden auseinandernehmen.
„Was kann ich Ihnen bringen?“, fragte sie spitz und blickte von der Frau zu dem Mann. Gleichzeitig deutete sie auf das Angebot auf der vorderen Seite des Prospekts.
„Für Paare haben wir heute auch die Aktion, dass es zu jedem Menü den Nachtisch „heiße Liebe“ dazu gibt“, erklärte sie und deutete damit auf ein Bild, dass ein besonders großen Eisbecher versprach mit allerlei Leckereien drauf. In der Größe fand man ihn zumindest nicht im Prospekt wieder. Tatsuhis Stirn legte sich im Falten und er sah kurz auf den Eisbecher. Die Tatsache, dass sie gerade über „Paar“ sprach, schien ihn derartig aus der Fassung zu bringen, dass er für Sekunden einfach nicht viel herausbrachte.
„Äh.“

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