Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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Tamashii no Utsuri
Die Seele des Tamashii
Tamashii no Utsuri

Anzahl der Beiträge : 4585
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BeitragThema: [Shigaruso] Hafen-Anlage   [Shigaruso] Hafen-Anlage - Seite 2 Icon_minitimeMi Jan 21, 2015 4:53 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Die Hafenanlage Shigarusos ist riesig, wie es der Hauptstadt des Segel-Reiches gebührt: Das Hafenbecken könnte man fast für einen kleinen See halten. Hier ankern zahllose Segelschiffe an den Docks, Piraten und Fischer gleichermaßen. Ab und an sieht man auch Händler, welche mit Freibriefen ungeschoren durch die Gewässer gekommen sind.
Einige Kapitäne sparen sich das Abladen (auf nautisch auch "Löschen") ihrer Waren und den Transport zum Markt, um direkt vor Ort ein gutes Geschäft zu machen. Entsprechend kann man bei Bedarf einen regelrechten Einkaufsbummel an den Anlegeplätzen entlang machen.

Der Hafen verfügt über eine spezielle Sicherheitsmaßnahme gegen feindliche Flotten: Wer in den Hafen schippern will, muss zunächst durch einen "Flaschenhals", einen relativ schmalen Eingang von grob fünfzig Metern Durchmesser. Dieser wird bei Gefahr durch eine schwere Kette gesichert, die im Flaschenhals aufgespannt wird. Im Ruhezustand liegt diese Kette locker und unbemerkt am Meeresgrund.

Für Sicherheit sorgt hier offiziell die Stadtwache, welche in dieser Piratenstadt jedoch kaum Einfluss besitzt - zumindest keinen Wirklichen. 90 Prozent der Wachmänner sind bestochen und handeln im Interesse ansässiger Piratenkapitäne. Die Seeräubermannschaften sind es daher meist selbst, welche für Ruhe und Ordnung am Platze sorgen. Allgemein gilt im Hafen Waffenstillstand, trotz aller Rivalitäten. ~
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BeitragThema: Re: [Shigaruso] Hafen-Anlage   [Shigaruso] Hafen-Anlage - Seite 2 Icon_minitimeDo Jul 23, 2015 9:30 pm

Ich schnaubte missbilligend, als Takatane verlauten ließ, dass er hier als Kommandeur auf dem Schiff nie leise sein konnte und kniff meine Augen zusammen.
"Dann sag deiner Meute, sie sollen sich Hörgeräte holen!"
Mir war vielleicht ein wenig bewusst, dass ich mich alles andere als sehr umgänglich benahm, doch ich war schon im nüchternen Zustand sicher kaum zu ertragen. Trunken konnte ich manchmal recht kichrig werden, je nach Laune jedoch genauso gewalttätig. Trotzdem gab es keinen Zustand, der schlimmer wäre, als der Zustand von einem grässlichen Kater geplagt zu werden.
Und genauso grässlich wie der Kater, war auch meine Laune.
Takatane antwortete nun auf meine Frage zu der Schildkröte und ich nickte langsam. Ein Fehler. Ich hätte es beim Reden belassen sollen.
Jetzt dröhnte mein Schädel wieder.
"Im Namen aller Götter, die vielleicht oder aber auch nicht existieren mögen. Hat denn niemand hier eine scheiß Kopfschmerztablette?" rief ich und rieb energisch mit meinen Fingerspitzen über meine Schläfen.
"Wie hast du sie gefunden? Die Kröte, meine ich." fragte ich nach meinem Ausbruch, hielt meine Augen aber konstant geschlossen.
Als der Riese nochmal feststellte, dass das hier keine Entführung war, zuckten meine Mundwinkel nach oben. "Als ob ich mich entführen lassen würde. Hätte ich geglaubt, du würdest mich entführen, hättest du schon lange ein Katana im Rücken." Das hätte er spätestens dann abgekriegt, als er mich vorhin hochgehoben und auf seine Schulter geladen hatte.
Ich wollte mich gerade hinlegen, als schon die Frage kam, ob ich noch kämpfen konnte.
Was zur-
Ich richtete mich wieder auf und sah mich gezwungen meine Augen zu öffnen.
Oh nööö.
"Nicht die...." sagte ich und in meiner Stimme klang tiefste Abscheu mit. Schlechte Verlierer konnte ich nicht leiden.
Kurz wägte ich ab. Konnte ich mit den Kopfschmerzen überhaupt einen konzentrierten Schlag landen? Ich legte meinen Kopf schief und als das Pucken und Pochen in meinerm Hinterkopf stetig doller wurde, stellte ich fest, dass ich letzten Endes keine andere Wahl hatte.
Ich raffte mich wieder auf und schlang den Schwertgurt wieder um meine schmale Taille. Dann öffnete ich einer kleinen Täschchen und holte je eine Nahrungspille und eine Verpflegungspille heraus, die ich mir sofort trocken einwarf.
Die erste würde etwas gegen das Gefühl der Leere meines Magens unternehmen und letztere würde mithilfe der erhöhten Chakra-Regenration meinen Kater bekämpfen, hoffte ich zumindest.
Es wäre praktisch.
"Wenn sie hier auf dem Panzer landen, kicke ich sie runter. Mehr kann ich nicht tun." Ich würde definitiv nicht riskieren, bei einem Versuch zu den Angreifern zu springen, ins Wasser zu fallen. Es gab Opfer, die musste man nicht bringen.
Meine Augen verschmälerten sich, als Kartoffelnase auf dem Steg erkannte.
Der wollte also wirklich sterben.
Bei dem Gedanken an einen Kampf kribbelten meine Handflächen. Vielleicht waren es auch die Tabletten, die nun anfingen zu wirken, doch ich spürte definitiv wieder die Energie, die mich umgab, wenn die Aussichten auf einen Kampf erhöht wurden.
Mein leidender Gesichtsausdruck veränderte sich und wurde zu einem schmalen Lächeln, als mir noch etwas einfiel.
"Achja, ich hab kein Ziel. Weit weg von Mizu no Kuni. Mehr nicht."
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BeitragThema: Re: [Shigaruso] Hafen-Anlage   [Shigaruso] Hafen-Anlage - Seite 2 Icon_minitimeMi Jul 29, 2015 6:03 pm

Hörgeräte. Tanuki mit Hörgeräten, die Passagiere von heute hatten vielleicht Ansprüche. Wobeis natürlich möglich wär, in der Tat. Wenn Takatane es sich recht durch den Kopf gehen ließ, würde auch eine Ladung Funkgeräte wahre Wunder wirken. Wenn er nun noch die Gelegenheit zum Shoppen.... halt, nein, er hatte die Gelegenheit zum Shoppen gerade nicht. Der Gedankenanstoß wurde folglich für später aufgehoben und im Hinterstübchen untergebracht.
Es gab Dringenderes. Etwa, wie er die Kröte gefunden hatte.
Bin über einen großen Felsen geklettert, entgegnete er schlicht. Der Felsen war sie. So einfach wars.

Immerhin nahm es die rothaarige Kunoichi nicht krumm, hier an Bord zu sein. Übler fasste sie es auf, dass ihre Verfolger noch nicht aufgegeben hatten, sondern gerade dazu ansetzten, zu ihnen aufzuschließen. Pragmatisch behalf sich Shiki mit dem Einwurf von Shinobi-Heilmitteln, um wieder auf den Damm zu kommen.
"Wenn sie hier auf dem Panzer landen, kicke ich sie runter. Mehr kann ich nicht tun."
Durchaus genügend, sprach Takatane aufgeräumt. Er nahm einen festeren Stand ein, bewegte die Hände in fast bedächtiger, gleichsam entschlossener und routinierter Langsamkeit. Einmal mehr flirrte links das Raiton, rechts quellte das Suiton. Ich werde ausdünnen, was angeflogen kommt. Für die Schwertkämpferin war es nunmehr ja kein neues Bild mehr, als das Ranton sich formte. Die Murmeln mit den innewohnenden Blitzchen erschienen in den Zwischenräumen der Finger, je drei pro Hand.
Es war ein Moment der Ruhe vor dem Sturme. Die Schildkröte gondelte vorwärts, der Gegner rückte heran, und jeder konnte sehen, wo beide Parteien ein letztes Mal aufeinandertreffen würden.
"Achja, ich hab kein Ziel. Weit weg von Mizu no Kuni. Mehr nicht."
Hmmm. Trifft sich, befand Takatane. Für uns geht es schließlich in die entgegengesetzte Himmelsrichtung. Nun gut. Ach ja. Er holte aus, gemächlich, als würden zwei Katapult-Arme gespannt. Vorhin erbat ich, es unblutig ablaufen zu lassen. In einer Kneipenschlägerei gehört es sich nicht, zu schlitzen. Hier draußen sieht es selbstredend anders aus. Nur für den Fall, dass du dich zurückhalten wolltest.
Nur für den Fall.
Dann kam der Feind.
Kartoffel-Nase und drei Kumpane nahmen nochmal Schwung, sprinteten das letzte Stück und stießen sich dann kräftig ab, um in hohem Bogen durch die Luft zu fliegen.
Takatane warf seine Munition, das ganze halbe Dutzend auf einmal, und schickte sie auf die Reise. Die drei Kumpel Kartoffelnases bekamen die Murmeln schwungvoll ab, einer von ihnen kassierte gar einen Treffer ins Gesicht, und landeten jeweils höchst unglücklich. Jagatara jedoch war bemerkenswert geschmeidig in der Luft, und taktisch obendrein. Er beschwor einen Kagebunshin, der ihn kurzerhand abwärts schubste, und die für ihn bestimmte Ranton-Murmel traf nur den Doppelgänger, der sich sogleich auflöste.
Jagatara landete auf dem Panzer.
Zeit für den klassischen Spruch Nummer Eins!, rief er aus, Ihr wollt doch nicht schon gehen! Und damit schloss er Fingerzeichen. Katon: Ryuuka! Gun o nashite!
Fünf Feuerkügelchen schossen aus seinem geschwätzigen Munde hervor und verwandelten sich in katzengroße Drachen aus Flammen, welche geradezu verspielt auf Shiki zusprangen, um mit ihren feurigen Zähnchen zu beißen.

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BeitragThema: Re: [Shigaruso] Hafen-Anlage   [Shigaruso] Hafen-Anlage - Seite 2 Icon_minitimeSo Aug 23, 2015 2:54 pm

Ich runzelte die Stirn. Man sollte meinen nach den paar Stunden Unterhaltung mit dem Fels hätte ich mich an die trockenen und vor allem knappen Antworten auf meine Fragen gewöhnt, doch dem war nicht so.
Ich hatte mit einer zumindest drei Sätze langen Kurzgeschichte gerechnet, der genauer beschrieb, wie er auf die Schildkröte taf, doch das....
Er war auf sie drauf geklettert.
Ende.
Gut. Vielleicht war es besser so, sich kurz zu halten.
Besonders bei dem Besuch, der sich uns gerade ankündigte.
Ich schüttelte langsam den Kopf, um meinen Kater nicht zu provozieren und strich mir dann meinen Pony aus dem Gesicht.
Die Verpflegungspille tat schon ihr bestes und ich konnte deutlich spüren, wie mein Chakra sich in mir wieder aufbaute. Mit diesem Gefühl in meinem Körper zog ich mit zwei sich vor meinem Körper kreuzenden Armbewegungen meine Schwerter aus ihren Scheiden.
Nicht einmal berührten sich die Klingen und ich lächelte leicht.
Wer ohne Probleme zwei Schwerter gleichzeitig ziehen konnte, konnte auch kämpfen.
"Gut. Dann teilen wir es so auf."
War das jetzt Team-Kampf? Wenn ja, dann war das gar nicht so knifflig.
Obwohl..Sich an verschiedenenen Orten um Gegner zu kümmern, war kein Team-Kampf. Ach was solls.
Lassen wir das erstmal.
Beider meiner Arme hingen mit den Katanas an meiner Seite hinab, meine Augen hatte ich geschlossen und ich atmete gleichmäßig ein.
Ich war nicht aufgeregt und versuchte mich zu beruhigen.
Ich versuchte mich auf den Boden unter mir zu konzentrieren, die Schwankungen zu spüren, die die riesige Schildkröte beim Vorantreiben auslöste.
Schließlich musste man jede Möglichkeit nutzen, um den Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen und was war dafür bitte schön besser als Untergrund geeignet, als ein schwankender, abgerundeter Schildkrötenpanzer?
Als Takatane sagte, dass wir in die genau entgegengesetzte Richtung zu Mizu no Kuni trieben, nickte ich und öffnete dann meine Augen, mich in Angriffs-Stellung begebend.
"Ich halte mich nicht zurück. Nur in Übungskämpfen. Doch wer freiwillig in meine Klingen läuft, braucht nicht zu erwarten, dass ich sie rechtzeitig zurückziehe." antwortete ich dann und drehte kurz meine Schultern nach hinten, als die vier Kneipenschläger Anlauf nahmen und auf den Panzer sprangen.
Takatane warf drei von ihnen mit seinen Blitzkugeln ab, doch Jagatara selber konnte mithilfe eines Bunshin ausweichen. Sein Spruch war übel. Richtig übel.
"Du weißt schon, dass man nicht unbedingt alle Klischees bedienen sollte?" fragte ich mit süßlicher Stimme und verdrängte das stumpfe Pochen meines Kopfes nun endgültig in den Hintergrund.
"Das lässt dich schwach erscheinen." fügte ich noch hinzu, als Jagatara Fingerzeichen schloss und mit einem Katon-Jutsu angriff.
Ich wich den Feuerviechern aus, doch sie verfolgten mich.
Katon! Feuer! Von allen Scheiß Elementen musste es unbedingt FEUER sein!
Ich sprang erneut einen Satz zurück, doch anstatt in eine defensive Position zu gehen, als die Feuerdrachen wieder näherkamen, lehnte ich mich nach vorne und schlug nach den Katon-Geschossen.
Wie erwartet glitt mein Schwert durch, doch ohne Schaden anzurichten.
Mit dieser Kampfart würde ich bloß meine Klingen ruinieren.
Wieder wich ich aus, doch mein Blick löste sich von den Feuer-Dingern und sah zu Jagatara, der sich tatsächlich überlegen zu fühlen schien.
Anstatt den Geschossen weiter Beachtung zu schenken, rannte ich schnell auf Jagatara zu und zielte mit dem ersten Schwerthieb direkt auf die Seite seines Nacken.
Ich würde definitiv keine halben Sachen machen.
Zwei der Anderen tauchten derweil wieder auf und nutzten ihr Chakra um auf das Wasser zu klettern, um von diesem auf den Panzer zu springen.
Der Dritte schien dafür noch etwas zu bedröppelt zu sein.

~*~

[OoC: Ich geh mal davon aus, dass die drei, die die Kugeln abbekommen haben, es nicht auf den Panzer geschafft haben Very Happy ]
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BeitragThema: Re: [Shigaruso] Hafen-Anlage   [Shigaruso] Hafen-Anlage - Seite 2 Icon_minitimeDo Aug 27, 2015 8:16 pm

Die Chakrapille schien ein gutes Werk getan zu haben. Shiki fühlte sich offenbar wieder besser - eine echte Erleichterung für Takatane, die junge Frau blankziehen zu sehen. Auf die traditionelle Art Blankziehen, nicht auf die neumodische Art. Die Schwertkämpferin suchte festen Stand, und der Riese nickte knapp und anerkennend. Wie eine wahre Seefahrerin.
Dann wickelte sich die kurze, aber doch schon hübsch elementargeladene Etappe des Kampfes ab - Der Donner war stark auf seiten der Flüchtenden, doch der Feind war beflügelt von der inneren Flamme eines Klischee-Bösewichts. Shiki begegnete dem Spruch Yagataras schlagkräftig genug, um den Mann sekundenkurz zögern zu lassen.
"Du weißt schon, dass man nicht unbedingt alle Klischees bedienen sollte? Das lässt dich schwach erscheinen."
Kartoffelnase entließ seine Feuer-Fauchis, verzog das Gesicht. Schwach? Dies sind die Worte eines Siegers!, rief er hinterher. Die Katon-Drachen tummelten sich, schnappten mit ihren entzückenden Feuerzähnchen nach Shiki und verbreiteten süß anzusehenden Schrecken. Sie flappten mit ihren niedlichen Schwingen und folgten der Rothaarigen, als wäre sie ein junges Mädchen aus einem Land namens Kansas, von einem Wirbelsturm herbeigeweht und auf dem Weg zur Smaragdstadt... und sie selbst waren dabei freilich die Flederaffen.
Was war Takatane dann? Der Blechmann, auf der Suche nach einem Herzen? Der Löwe, auf der Suche nach Mut? Die Vogelscheuche, auf der Suche nach Intelligenz? Vielleicht war er einfach der Steinmensch, auf der Suche nach einem Wörterbuch.
Shiki manövrierte die Drachenbabys aus, ließ sie hinter sich - auch wenn sie ihr nachjagten wie die kleinen Lenkraketen, die sie unter der putzigen Gestalt ja auch waren - und stürzte sich auf die Quelle allen Übels.
Worte eines Siegers, sage ich!, unterstrich Yagatara seine Aussage, sah den heranrasenden Klingen jedoch sichtlich unbegeistert entgegen. Er zog seine eigenen Waffen - ein Paar kurzer Sai - und parierte, allerdings deutlich mehr aus der Not heraus. Stahl schlug Funken, als die Waffen sich ineinander verbissen. Kartoffelnase war einer ausgebildeten Schwertkämpferin nicht gewachsen. Seine Lehre in Sachen Waffenkampf hatte er einem Selbststudium in den Straßen Shigarusos zu verdanken. Seine Taktik war entsprechend garstig, denn er versuchte, Shikis Klingen mit den "Gabelzinken" seiner Sai zu fangen und im besten Fall zu zerbrechen. Er war jedoch zu sehr von der Verteidigung eingenommen, und so geriet sein Manöver eher schlecht als recht.
Dafür kamen natürlich noch immer die Drachis. Sie kamen herbei mit geifernden und funkenträufelnden Mäulern, um ihrem Meister zu helfen. Da half wohl nix als Suiton, doch wer...

Takatane widmete sich ganz den Gefolgsleuten Kartoffelnases. Er rieb sich die Hände, stapfte die Neigung des Schildkrötenpanzers herunter, dabei Fahrt aufnehmend. Ja, er war im Grunde nichts weiter als ein Geröllsturz. Als der Feind kam, begegnete er ihm mit Rakanken, einer brachialen Kampfkunst, die sich aus Ellbogenschlägen, Kniestößen und Kopfnüssen zusammensetzte. Kurzum: Er begnügte sich damit, die zwei Kerle, die er zuvor mit Ranton-Murmeln beschossen hatte, einfach wieder ins Wasser zu werfen.
Sofern die das mit sich machen ließen.

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Out: Jo ^^ Wenn du magst, übernimm die zwei/drei Typen ruhig ^^
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BeitragThema: Re: [Shigaruso] Hafen-Anlage   [Shigaruso] Hafen-Anlage - Seite 2 Icon_minitimeMo Aug 31, 2015 9:04 pm

Ich rümpfte leicht meine Nase, während ich meine leichte Übelkeit niederkämpfte.
Der Boden unter mir schwankte und alles fühlte sich so ekelhaft an.
Vor allem ich selbst.
Ich wollte duschen. Nicht kämpfen. Andererseits....Ich konnte kämpfen. Genau. Wann hatte ich das letzte Mal mein Schwert erhoben und jemanden einen Arm abgehackt? Gott. Schon ewig her.
"Wie eine Seefahrerin? Danke." murmelte ich als Antwort und schnaubte, als Antwort auf Jagataras siegessichere Geplänkel.
Seinen Drachenfeuerkatzenviechzeugs wich ich gekonnt aus und griff stattdessen den Urheber dieses verdammt lahmen, üblen Spruchs an.
Im letzten Moment zog er ein Sai und blockte damit eines meiner Katanas.
Ich knirschte mit den Zähnen, als er diese Waffen zog, doch diese hässlichen Dinger würden mich definitiv nicht aufhalten.
Ich zog meine Schwerter zurück und griff erneut an, doch erneut blockte die Kartoffelnase meine Angriffe, wenn auch sehr linkisch.
Kurz sah ich nach hinten und bemerkte, wie hinter mir die Feuerdrachen sich zum Angriff bereit machten.
Meine Schwerter waren immer noch in den Sais verhakt und so nuzte ich einfach etwas Chakra unter meinen Fußsohlen und sprang über die Kartoffelnase drüber, um nun hinter seinem Rücken stehend, meine Katanas wieder an mich heran zu ziehen.
Meine zwei Schwerter kreuzten sich nun vor Kartoffelnases Hals, nur noch durch die Sais vom weichen Fleisch seines Halses ferngehalten.
Die Feuerdrachen schienen jedoch nicht die Lust zu haben, die Kurve zu mir als Umweg zu nehmen und rasten stattdessen auf Jagatara zu.

Die zwei Männer, die es gerade geschafft hatten, auf den Panzer zu klettern, wurden sofort von Takatane angegriffen.
Doch anscheinend waren sie schneller als der etwas schwerfällig wirkende Shinobi.
Sie wichen seinem Angriff aus und griffen beide gleichzeitig von beiden Seiten an, wobei einer der zwei, der Bärtige, einen breiten Schlagstock hervorzog und damit auf Takatanes Kopf zielte.
"Du hast keine Chance gegen uns zwei!" rief der Unbärtige und trat nach Takatanes Leistengegend.
Auch der Dritte war nun wieder wach und nach kurzem Checken der Lage schien er es zu bevorzugen, unschlüssig dazustehen, anstatt sich ins Getümmel zu stürzen.
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BeitragThema: Re: [Shigaruso] Hafen-Anlage   [Shigaruso] Hafen-Anlage - Seite 2 Icon_minitimeSo Sep 06, 2015 1:18 pm

Gekreuzte Klingen, Stellungswechsel in turbulenter Akrobatik, erneutes Kreuzen. Yagatara hatte den Übersprung der Schwertkämpferin gut kompensieren können, indem er herumgefahren war und die Sai zum Block hochgerissen hatte. Er fühlte etwas wie auffliegende Zuversicht.
Du bewegst dich flink, stellte er fest, Kleines Schwälbchen. Doch Schnelligkeit ist nicht alles, was? Recht spät realisierte Shikis Barbekanntschaft, dass der Platztausch von erheblich taktischerer Natur war, denn die Feuerdrachen kamen. Ihre flammenden Körper brachten die Luft zum Schwirren, und ihr Weg führte in der Tat stets direkt zum Ziel, und so prallten sie auf ihren eigenen Erschaffer, setzten dessen Kleidung in Brand und rempelten ihn vorwärts, während sein Rücken - und sein Hintern - zu einer einzigen Brandwunde zu werden drohten. Kartoffelnase riss Augen und Mund weit auf. YAI! Das kam unerwartet, und er prellte vor, mit mehr Kraft als Technik, brach durch das Kräftemessen der Waffen und stürmte an Shiki vorbei.
Klatschend landete er im Wasser, um den Brand zu löschen.

Takatane begegnete derweil einer eher umgekehrten Situation: Während Shiki Geschwindigkeit auf ihrer Seite hatte, galt dies nicht für den eher schwer gebauten Freien. Die Gegner sprangen ihm aus dem Weg, als er ungestüm vorwärts walzte, und attackierten von der Seite her. Einer der Angreifer nutzte dabei einen Stock. Ein Schwert wäre Takatane dabei sogar lieber gewesen - gegen Metallklingen besaß er so ein, zwei Tricks. Gegen Holz half nur pures Blocken, und so hob er den linken Arm, ließ den Stock darauf prallen und quittierte den aufbrandenden Schmerz mit einem Grunzen.
Von der anderen Seite her kam ein Fuß, flog in Richtung seiner Weichteile. In einer knappen Sache flog Takatanes Knie hoch, um zu blocken, schaffte dies jedoch nicht ganz und lenkte den Tritt stattdessen höher, über die angepeilte Körperzone hinweg und stattdessen in den Unterbauch.
Diesmal grunzte Takatane nicht. Er steckte den Tritt einfach weg, packte mit der freien Hand das Bein des Treters.
Muss man sehen, was draus wird, erwiderte er nüchtern. Und wirbelte herum, gebrauchte den Treter wie einen Knüppel und schleuderte ihn in den Schlagstock-Nutzer auf seiner anderen Seite.
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BeitragThema: Re: [Shigaruso] Hafen-Anlage   [Shigaruso] Hafen-Anlage - Seite 2 Icon_minitimeSa Sep 12, 2015 10:17 pm

[Sorry für die lange Wartezeit Smile Es wird jetzt wieder besser, ich muss bloß allmählich wieder in den Schreibe-Fluss hier kommen :* ]

Ich keuchte leicht zwischen zusammengebissenen Zähnen, als Jagatane blockte und sich umdrehte.
Leicht angewidert verzog ich mein Gesicht. Er war viel zu nahe. Und dann...Hätte er nicht wenigstens gut aussehen können? Dann wäre das jetzt sicher lustiger.
Seine großspurigen Töne konterte ich lediglich mit einem schiefen Grinsen und ließ ihn in dem Moment frei, in dem sich seine Feuertiere in ihn selbst verbissen und er sich gegen meine Schwerter wehrte.
"Das hast du richtig erkannt. Schnelligkeit ist nicht alles." sagte ich müde und trat einen Schritt zurück, während ich zusah, wie die Kartoffelnase zum Rand des Schildkrötenpanzers stürmte und sich mit einem grauenhaften Hechtsprung ins Wasser flüchtete.
Ob er wiederkommen würde? Wäre ich er, würde ich es lassen, doch wer konnte schon sagen, wie hartnäckig der Fiesling war?
Ich schob meine Schwerter wieder in meine Scheiden und sah zu Takatane, der gleichzeitig von zwei Männern angegriffen wurde.
Ob ich ihm helfen musste? Es wirkte nicht so.
Den ersten Angriff mit einem Stock blockte er ab und den Tritt in eine unziemlichere Gegend schwächte er auch ab und schaffte es sogar das Bein des Angreifers zu packen und ihn gegen den Anderen zu schleudern.
Dieser jedoch wich der menschlichen Knüppel-Variante aus und duckte sich unter dem Angreifer durch und zielte mit einem Seitenhieb mit dem Stock auf die weiche Seite des Riesens.
Der Dritte im Bunde schien sich selbst auch nicht vom Acker machen zu wollen und zog einen rostigen Dolch aus seinem Steifel um den Riesen von hinten anzugreifen.
Mein erschöpftes Hirn begriff das zu spät, dennoch rannte ich auf den Mann zu, wissend, dass ich zu spät kommen würde.
"Hinter dir, Klops!" rief ich daher ungehalten und fluchte so stark, dass selbst ein Seemann sich von mir eine Scheibe abschneiden konnte.
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BeitragThema: Re: [Shigaruso] Hafen-Anlage   [Shigaruso] Hafen-Anlage - Seite 2 Icon_minitimeMi Sep 23, 2015 10:22 am

Dem Fleischkeulen-Manöver wich der Knüppelkämpfer geschickt aus - Takatane blieb ein Sekundenbruchteil, verdrossen die vernarbte Stirn zu runzeln. Er ließ den Treter los, woraufhin der menschliche Knüppel hinwegflog, seinem Boss nach ins Wasser des Hafenbeckens. Gleich darauf fuhren Takatanes Pranken nieder, doch der Knüppel war schneller, sauste heran und traf wuchtig in die Flanke. Der Riese grollte, wechselte das Manöver und klemmte den Knüppel einfach mit einem Arm in seine Seite.
Das, merkte er an, tat weh. Er ruckte herum. Schlug mit der freien Hand zu. Der Gegner wich zurück, vor die Wahl gestellt, den Schwinger zu kassieren oder seinen Stock freizugeben.
Vielseitig wie er war, verwendete Takatane den eroberten Stock sogleich als Wurfgeschoss. Und wenn er auch sonst besser mit Murmeln war, traf er dennoch. Der Schläger ging zu Boden.
Was blieb, war...
"Hinter dir, Klops!"
Klops? Takatane runzelte die Stirn. Kam schwerfällig herum, als der Messerstecher aus seinem toten Winkel heraus in seine Sichtlinie kam und ihm in die Seite fiel. Ai jeh.
Was nun passierte, war einzig dem stetigen und harten Training zuzuschreiben, welches Takatane vor Jahren und Jahrzehnten durchlaufen hatte. Raiton pulste durch seinen Körper, erzeugte magnetischen Schub. Ein Manöver, das schneller war als jede Ausweichbewegung, die der gewichtige Körper des ehemaligen Kumo-Nin vollziehen konnte. Dieser magnetische Schub erfasste die Klinge und schob sie zur Seite, zur Seite, noch mehr zur Seite, noch mehr zur Seite...
Ah.
... Aber nicht genug zur Seite.
Der Dolch biss durch die zähe Jacke bis zur Haut und traf Fleisch.
Möglicherweise war der Messerstecher darüber selbst überrascht. Takatanes Faustschlag traf ihn mit rippenbrechendem Aufschlag, dass er nun, wie die Fleischkeule, ins Wasser segelte.
Takatane prüfte den schmerzhaften Stich. Der zum Glück nicht viel mehr war - wie man so schön sagte, war es nur eine Fleischwunde. Die nichtmals sonderlich tief war... dafür glaubte Takatane, an den Rändern einen Hauch von Rost zu sehen. Man pflegte eben seine Waffen, warum lernten diese Kneipenschläger das nie?
Hnnng... Der Masamune verzog das Gesicht, holte ein Tuch aus seiner Tasche und presste es auf die Wunde. Dabei blickte er auf die Schläger im Wasser. Ist es jetzt genug?, fragte er. Andernfalls geißeln wir das Wasser eben mit Stromschlägen. Das ist eine freundliche Warnung. Im Glauben der Schläger musste schließlich auch Shiki über Raiton verfügen.
Yagatara, mit angesengter Rückseite, paddelte höchst unmutig auf der Stelle. Wir sehen uns wieder.
Ai. Das weckt Freude.
Die Tanuki schoben derweil mit ihren Bos den letzten blinden Passagier, also den bewusstlosen Knüppelkämpfer, ins Wasser.
Das lebende Schiff, ergo die Schildkröte, war unterdessen zielstrebig und unerschütterlich weitergeschwommen und passierte nun die Öffnung in der Hafenmauer. Das offene Meer lag vor ihnen.
Takatane wandte sich Shiki zu. Solch warme Abschiedsworte habe ich einfach schon viel zu oft gehört, grumpfte er.

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