Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma]

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BeitragThema: Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma]   Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma] Icon_minitimeSa Mai 09, 2015 3:37 pm

Der Ort des Geschehens war der Konferenzsaal im Gebäude des Hokages. Die Türen standen offen und wurde nach Versammlung aller bestellten Parteien geschlossen von zwei Wachen, die draußen stehen blieben. Es handelte sich hierbei zwar um eine Sache der Wichtigkeit, doch nicht von formeller Strenge, sodass die Männer und Frauen sich bereits in die Stühle sinken ließen ohne sich mit einer Verbeugung zu grüßen. Am Kopf des Tisches sollte selbstverständlich der Hokage Platz nehmen. Neben ihm waren drei oder vier Plätze für Personen frei, die er auf eigenen Wunsch in den Raum geladen hatte. In der Mitte saßen auf beiden Seiten drei Personen. Auf der Fensterseite thronte förmlich die ANBU Yugito Uzumaki. Die Tante des Jinchûriki von Konoha, dieses Mal ohne Maske, aber immer noch mit eiskühler Miene und Ernst bei der Sache. Neben ihr saß entspannt gegen die Lehne gelehnt Inotashi Yamanaka. Ein Meister der Informationsgewinnung, bereits im fortgeschrittenen Alter, sogar älter als der Hokage, doch ein Gemüt wie ein geduldiger Brummbär. Nicht zuletzt wegen des bereits ergrauenden Bartes und des wohlgeformten Bauches. Gegenüber saß mit verschränkten Armen Tenshin Nozaki, der Vater von Inazuma, der ebenso wie Yugito noch im Dienste der ANBU stand, doch in dieser Sache bisland ausgesperrt worden war, weil sie familiäre Hintergründe aufwies. Nur jetzt hatte man ihn als Kopf der Familie Nozaki geladen und wollte ihn mit der Vollständigkeit der abgeschlossenen Untersuchung konfrontieren, die von dem Yamanaka geleitet wurde.
"Nun, wenn jetzt alle anwesend sind, dann kann die Besprechung beginnen." "Ich bitte inständig darum, Yamanaka-san." Man merkte Tenshins ungewöhnliche Ungeduld. Er hatte Jahre darauf gewartet zu erfahren, was damals passiert war. Zudem hatte er mittlerweile von seiner Tochter erfahren, dass sie während der Zeit von Inazumas Verschwinden Briefkontakt zu ihm gehalten hatte. Er fühlte sich von Yuma hintergangen, auch irgendwo von seinem Sohn und wollte endlich Klarheit. Inotashi sah kurz schweigend zu seinem Vorgesetzten, ehe er einen dicken Ordner aufschlug. Daneben lagen aber noch zig weitere Mappen.
"Es geht um den Fall des wieder aufgetauchten ANBU-Teams des damaligen Teamführers Nozaki Inazuma. Nach etwas mehr als neun Jahren ist er vor einigen Wochen mitsamt seiner als vermisst gemeldeten Kameraden plötzlich wieder am Haupttor unseres Dorfes aufgetaucht. Dazu hatte Ibuka Kimiko in einer Schriftrolle versiegelt die Leiche des gesuchten Verbrechers Yanase Raiga dabei. Die Befragung der Teammitglieder ist abgeschlossen genau wie die aufwendige Untersuchung des Leichnams durch ein medizinisches Team. Ich habe zudem das Gehirn auf Informationen durchsucht und bin vor einigen Tagen zu einem Abschlussprotokoll gelangt. Uzumaki-san, mögt Ihr bitte einmal Eure Dinge dazu sagen? Arigatô gozaimasu." Völlig ohne Nervosität verschränkte Yugito die Arme, als wäre sie der Hokage in Person. Ihre grauen Augen bohrten sich in die von Tenshin, den sie offenbar aufgrund seiner angespannten Gefühlslage missbilligte. "Die Familien Nozaki, Yanase, Ibuka, Uno und Daishi wurden nach unseren Möglichkeit auf Abstand gehalten in bezug auf die Untersuchung des Teams. Keine ANBU aus den Reihen der betroffenen Familien haben vorzeitige Informationen erhalten. Die wiedergekehrten ANBU werden zudem, wie schon bereits mit dem Hokage besprochen, nicht wieder in ihren alten Dienst treten. Daishi Katsuya ist nun als Chûnin tätig, Ibuka Kimiko hat ihren Dienst komplett eingestellt und Uno Akisame ist auch Chûnin mit beginnender Akademie-Tätigkeit. Nozaki Inazuma arbeitet weiterhin als Chûnin, aber mit eingeschränktem Außendienst." Inotashi nickte und seufzte dabei. Er nahm eine Tasse Tee, die er sich mit an seinen Platz gestellt hatte, und trank daraus. Wenn ein solch großes Kapitel abgeschlossen werden konnte, sorgte das immer für eine Gerölllawine, die von seinem Herzen fiel. "Gut, gut. Das ist das offizielle Weiterverfahren mit den Betroffenen als Shinobi unseres Dorfes. Ein gehobener Dienst ist durch die Vergangenheit ausgeschlossen, doch die Umstände verbieten auch keine alleinige Tätigkeit als Ninja. Die Vier haben in eigenem Ermessen ihre weitere Laufbahn im Dorf gewählt, lediglich der Sohn von Nozaki-sama steht unter Beobachtung und Betreuung. Kommen wir jetzt aber zum wichtigsten Kapitel: Den Verbrechen von damals und die Sezierung des Leichnams, den wir bekamen." Inotashi blätterte ein wenig und überflog die Berichte mit seinen braunen Augen. Im Gegensatz zu Tenshin wirkte er tiefenentspannt. Der Vater hatte zwar als vermögender Ninja einen gepflegten Anzug an, doch zerknitterte ihn durch Finger, die sich in seine Unterarme gruben.
"Die Geschehnisse von damals sind vielen noch geläufig, die sie miterlebt haben. Es gab einen Überfall auf die Familie Nozaki in einer Nacht, wobei Izana und ihre Tochter Erika umgebracht wurden. Damals wurde der Ehemann und Vater Inazuma verdächtigt, weil man ihn bei der Leiche seiner Tochter mit deren Blut am gesamten Körper fand. Es kam zu einer Anklage, da es durch seinen Schwager Naoya zu einer belastenden Zeugenaussage kam. Bevor das Verfahren aber irgendein Urteil erreichte, floh der damalige ANBU zusammen mit seinem Team spurlos aus Konoha. An einer Flussneige im Wald vor der Stadt kam es direkt nach dem Ausbruch zu einem Kampf mit einem anderen ANBU-Team, das allerdings schon nach einer kurzen Zeit überwältigt wurde. Es stellte sich heraus, dass sie einem Genjutsu des Teams unterlagen, das ihnen vorgaukelte ihre Feinde besiegt zu haben. Sie kehrten mit Schriftrollen nach Konoha zurück in die sie glaubten die Leichen versiegelt zu haben, doch sie waren leer, und da war klar, dass das gesuchte Team seinen Tod vortäuschen wollte, doch es gelang ihnen nicht. Seitdem galten sie als vermisste Shinobi unseres Dorfes, weil weder das Verbrechen richtig aufgeklärt wurde noch das Team wiedergefunden. Neun Jahre vergingen anschließend, es gab immer wieder Spuren von den gesuchten Männern und einer Frau, doch man konnte sie nicht ergreifen. Es kristallisierte sich lediglich die Information heraus, dass Inazuma das Kugutsu no Jutsu gemeistert hatte. So, einen Augenblick bitte." Bis jetzt hatte der Yamanaka den Aktenbericht bis heute vorgetragen, die Untersuchung der Leiche war noch viel kompakter. Er räusperte sich, sah zum Hokage und lächelte kurz. "Wünschte, ich könnt's Ihnen kürzer gestalten, Chef. Aber es ist alles so lange her und auch so umfangreich." "Kommt endlich zum Punkt!", schnauzte Tenshin Inotashi an, der ihn daraufhin mit einem belehrenden Blick bedachte. Tenshin rollte dafür einfach nur mit den Augen, während Yugito mahnend zum Hokage sah. Wenn ein so alter, angesehener ANBU sich daneben benahm, solle er ihn raus schmeißen. So dachte sie.
"Bei der Leiche, die das Team nach seiner Wiederkehr hier her brachte, handelt es sich um Yanase Raiga. 41 Jahre, Jahre lang gesuchter Nuke-Nin Konohas, Schwager von Nozaki Inazuma. Keine Frau, keine Kinder. Er verdiente sich als Söldner, tötete selbst Zivilisten, wenn er genug Geld dafür bekam. Das jetzt wichtigste, was ich aus seinen Erinnerungen herausgefunden habe, ist, dass damals ein falscher Verdacht erhoben worden ist." Inotashi holte tief Luft, stand auf und sah gewissenhaft Tenshin an. "Ihr hört mir jetzt genau zu, Nozaki-sama." Er schob dem 60-Jährigen Fotos von seinen Angehörigen und einigen anderen Personen zu. "Derjenige, der damals Izana ermordet hat, war ihre eigener Bruder. Raiga. Allerdings verletzte er Erika nur, und tötete sie nicht. Sie verstarb nicht durch ihn, sondern an den Folgen der Verletzungen, die sie durch ihn erlitt. Somit haben wir einmal den Tatbestand des Mordes und der Körperverletzung mit Todesfolge. Danach begab sich Raiga zu seinem Bruder Naoya, der damals gegen Inazuma ausgesagt hat. Diese Aussage war ein Versprechen an Raiga von Naoya den gemeinsamen Schwager zu belasten, damit Naoya von Raiga in Ruhe gelassen wurde. Zwar stimmt der Teil der Aussage von damals, dass Naoya und Inazuma ihre Probleme hatten, doch Naoya war nie Zeuge dieses Mordes an Erika, den es nie gegeben hat. Somit, Hokage-sama, haben die ANBU bereits eine Sonderermittlung eingeleitet. Uzumaki-san?"
"Es gibt ein kleines Teams, das Yanase Naoya mit den Vorwürfen konfrontiert hat. Die Beweise sind eindeutig und beweisen sowohl eine Mitschuld als auch eine Falschaussage. Wir haben ihn festgenommen, er hat zwar seine Unschuld beteuert, sich dann aber gefügt. Unser Teamleiter wird bei einer Verhandlung gegen ihn dabei sein und aussagen. Sehr wahrscheinlich wird er für eine lange Zeit ins Gefängnis kommen." "Damit hat sich die Sache um Naoya geklärt, nun wieder zu Raiga. Er hat ebenso wie Inazuma neun Jahre lang außerhalb des Dorfes verbracht. Er baute bis vor kurzer Zeit sogar so etwas wie ein eigenes Dorf auf. Er sammelte Männer hinter sich, die er mit falschen Versprechen gegen Kangetsu no Kuni führen wollte. Er versprach ihnen die Rache für das gefallene Kumogakure und den Wiederaufbau im Norden, wollte allerdings nur eine gewisse Truppenstärke erreichen, um sich selbst in Sicherheit zu wiegen. Nach seinen Erinnerungen wurde sein Kopf im Untergrund bereits hoch gehandelt und viele Meuchelmörder saßen ihm im Nacken, die er sich mit solch einer Stärkenpräsenz vom Hals halten wollte. Dann kam es zur Zerstörung des Dorfes Yaezawa, das kurz vor dem ehemaligen Kumo liegt. Oder eben lag. In diesem Dorf befand sich Raiga mit seiner Truppe, und wie auch immer Inazuma es jetzt geschafft hat, traf er kurz, bevor er zu uns zurückkehrte, in Yaezawa auf. Er war alleine ohne sein Team und ließ sich von den Unterstützern Raigas zu diesem bringen. Um die darauffolgenden Kämpfe kurz zu halten: Sie dauerten fast die gesamte Nacht. Das ganze Dorf wurde zerstört, einige Folger des Nuke-Nins getötet, viele flohen und Raiga wurde letztlich von Inazuma getötet. Danach erlischen die Erinnerungen. Das Team von Inazuma muss durch den gewaltigen Kampf auf ihn aufmerksam geworden sein, sodass sie ihn gefunden und wieder nach Konoha gebracht haben, da sie nun hatten, was sie wollten: Einen Beweis für ihre gemeinsame Unschuld." Nun setzte Inotashi sich wieder, trank weiter seinen Tee und faltete die Hände wie einer der Ältesten am Tisch. Er beobachtete wie Tenshin nun reagierte.
Dieser starrte ungläubig auf die Fotos vor sich. Sein Sohn, seine Enkelin, seine Schwiegertochter. Er hielt sie alle mit zwei Händen zitternd hoch und musste sich eindeutig beherrschen nicht in Tränen auszubrechen. Stattdessen brüllte er auf und schmiss die Fotos einfach über den Tisch. Er wollte wütend werden, statt Schwäche zu zeigen. "Wieso?!", schrie er den Yamanaka an, stemmte die Hände auf den Tisch und bölkte weiter. "Ihr hättet mir gleich diese Infos geben sollen! Dann hätte ich früher davon erfahren, dass mein Kind unschuldig ist!" "Setzt Euch." Es war ein schneidender Befehl von Yugito, die es nicht nötig sah vor Tenshin einzuknicken, weil er älter war. "Setzt Euch, senkt Eure Lautstärke. Oder Ihr verlasst diesen Saal augenblicklich." Tenshins Faust bebte, doch er bedachte Yugito lediglich mit einem feindseligen Blick, dann senkte er sich wieder.
"Hokage-sama. Diese ganze Untersuchung ist wahnsinnig umfangreich", begann Inotashi jetzt und sah Daizen an. "Ich möchte Euch unnötige Details ersparen und euch das wichtigste mitteilen, damit wir zu einem Ende kommen. Naoya wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden, Raiga kann keiner Strafe mehr unterzogen werden, doch wir halten auch ein Begräbnis für unangebracht auf dem öffentlichen Friedhof. Der Vorschlag ist seine Leiche fünf Jahre gesichert zu verwahren und dann zu beseitigen. Nozaki Inazuma wird von allen Anschuldigen freigesprochen und erhält eine Entschädigung. Somit kann der Fall um die Morde von damals als abgeschlossen betrachtet werden, wir haben einen unserer Nuke-Nin und das verschwundene Team ist bereits verwaltet worden." "Habt Ihr denn gar nicht in Erfahrung bringen können, warum es keine Beweise dafür gab, dass mein Sohn niemanden getötet hat?!" "Es kam damals zu voreiligen Untersuchungsschlüssen und fälschlichen Konsequenzen, doch dies kann jetzt nicht mehr geändert werden. Es gibt eine Entschädigung für den Betroffenen, und jetzt ist die Untersuchung abgeschlossen." Yugito sah ihre Aufgabe als erfüllt an, stand ohne zu fragen auf, verneigte sich schräg in Richtung von Daizen und verließ dann den Raum. "Hokage-sama ... eines lässt mir trotz der guten Ergebnisse keine Ruhe. Wie kann es sein, dass ein gesamtes ANBU-Team verschwindet, obwohl damals nur Inazuma vor Gericht stand? Und dass sie am Ende gemeinsam zurückkehren? Das ist doch fast wie ein Märchen."
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BeitragThema: Re: Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma]   Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma] Icon_minitimeSo Mai 10, 2015 10:19 am

Nur zwei weitere Shinobi brachte Daizen mit sich; einer davon war eine Kunoichi.
-... von der Rolle bei mir aufgeschlagen, erläuterte sie ihm gerade, noch auf dem Flur. Redete irgendwas von einem Gruß und blutigen Nasen und ich müsse mir unbedingt ein Siegel ansehen, drei Extra-Kreise drumziehen oder so. Kaiko Shimura sprach in eindringlichem Flüsterton, allerdings lag dies eher an dem Umstand, dass sie gerade durch die Flure der Kage-Residenz marschierten, und weniger am Gegenstand des Gespräches selbst. Im besten Falle, ich zitiere, "mit Kochsalz". Ich hab sie letztlich lahmlegen müssen, weil sie so durch den Wind war.
Kochsalz?, wiederholte Daizen mit gerunzelter Stirn, ignorierte das "Lahmlegen". Anstelle was, anstelle Kreide im Bannkreis? Oder in der Tinte gelöst, so wie es manche Chaoten mit Graberde tun und Stein und Bein schwören, davon dufte das Fuuin später nach Pinie?
Weder noch... aber Pinien - egal. Kaiko schien kurz mehr hören zu wollen, wedelte dann aber durch die Luft, als wolle sie Rauch vertreiben. Mich verwirrt das Kochsalz ohnegleichen.
Mich nicht. Der Dritte im Bunde sprach, heiter. Ein alter, hagerer Mann. Goemon Takatebi, der mittlerweile die Puppenwerkstatt leitete und dort zu neuen innovativen Hochflügen ansetzte. Sie war vorher auch bei mir. Und fragte, wie man Schleim bekämpfe. Ich sagte ihr, dass mans täte, wie man Schnecken bekämpft: Mit Kochsalz. "Perfekt", sagte sie. Schulterzucken. Nu. Mein Doton: Shokuen no jutsu konnte ich ihr leider nicht beibringen.
Daher also diese Flause.
Ignoriert es bisweilen, versetzte Daizen trocken. Einfach im Hinterkopf behalten. Wie alles eben. Er seufzte. Auch wenn ich wünschte, alle Probleme würden sich mit Kochsalz lösen lassen.
Alles ist ein Gift, weiß ein weiser Kugutsuka.
Noch mehr Küchenweisheiten, danke.

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Aussehen von Daizens Begleitern (Kaiko trägt allerdings klassische Shinobi-Kleidung):

Kaiko Shizuma

Goemon Takatebi

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Im Konferenzraum nahmen die Teilnehmer der Sitzung ihre Plätze ein. Daizen nickte da und dort den älteren Anwesenden zu, ehe er sich auf seinem Stuhl niederließ, Kaiko zur Linken und Goemon zur Rechten.
Alsdann, murmelte Daizen kaum hörbar und straffte den Rücken, legte die Hände auf die Tischplatte und versenkte sich in das Thema. Die vermisst gemeldeten ANBU am Tor. Die... Marionette. Das war schon fast wieder genug.
"Nun, wenn jetzt alle anwesend sind, dann kann die Besprechung beginnen."
"Ich bitte inständig darum, Yamanaka-san."
Daizens Blick schwenkte kurz in Richtung Tenshins. Seine Mimik war undeutbar. Da köchelt was, wie mir scheint. Sofern er mit der Materie - zwischen Monstern und Rinnegan und Überlebenden Ex-Jinchuuriki dazu in der Lage war - vertraut war, durchaus verständlich. Doch anmerken musste man es sich in dieser Veteranen-Runde nicht. Besser, man sollte es nicht.
Da ist Yugito wohl ähnlicher Meinung. So zumindest schätzte Daizen den flackernden Seitenblick der Uzumaki in Richtung des Nozaki-Oberhauptes ein, ehe die ANBU den Vortrag übernahm.
Inotashi steuerte eine Kurz-Zusammenfassung der Angelegenheit bei. Natürlich, was hieß schon "kurz".
"Wünschte, ich könnt's Ihnen kürzer gestalten, Chef. Aber es ist alles so lange her und auch so umfangreich."
Daizen machte eine unverbindliche Handbewegung. Da mach dir keine Gedanken um mich.
"Kommt endlich zum Punkt!"
Er schon wieder. Inotashi blickte belehrend drein, ohne sich aus der Ruhe bringen zu lassen. Yugito schaute in Richtung Kage, als erwarte sie ein Kommando.
Daizen schüttelte überdeutlich den Kopf, seufzte und lehnte sich im Stuhl zurück, die Arme verschränkt.
Kein Kommando von ihm. Kein mahnendes Wort in Richtung Tenshin, den er nun ganz sicher nicht rauswerfen würde. Diese Angelegenheit war ein Abschluss für alle, in vorderster Front für ihn. Es war nötig. Und was ein Mann mit seinem Ruf anfing, war in vorderster Linie sein ganz eigenes Bier. Solang Tenshin dem Yamanaka also nicht an die Gurgel ging, würde Daizen auch nicht die Faust auf den Tisch zimmern.
Im Laufe der weiteren Sitzung wurde dieses Durchgreifen sogar fast nötig. Yugito war jedoch offenbar angeschweißt durch Tenshins fortwährend "gereizte" Art und übernahm das Einschlagen des krummen Nagels schlicht selbst. Daizen hatte sich noch nichtmals gerührt, da war die Uzumaki Tenshin schon über den Mund gefahren. Folglich verharrte Daizen in Stille.
Emotionen im Spiel, murmelte Goemon.
Absolut nachvollziehbar.
Und dennoch, wie sagt die Jugend, daneben.
Fang nicht mit irgendwas an.
Das würdest du gar nicht mitkriegen. Goemon warf Daizen einen schalkhaften Blick zu, sagte jedoch nichts weiter.
Kaiko starrte einfach nur vor sich hin, fixierte einen Punkt in der Maserung des Holzes.
"Ich möchte Euch unnötige Details ersparen und euch das wichtigste mitteilen, damit wir zu einem Ende kommen. Naoya wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden, Raiga kann keiner Strafe mehr unterzogen werden, doch wir halten auch ein Begräbnis für unangebracht auf dem öffentlichen Friedhof. Der Vorschlag ist seine Leiche fünf Jahre gesichert zu verwahren und dann zu beseitigen. Nozaki Inazuma wird von allen Anschuldigen freigesprochen und erhält eine Entschädigung. Somit kann der Fall um die Morde von damals als abgeschlossen betrachtet werden, wir haben einen unserer Nuke-Nin und das verschwundene Team ist bereits verwaltet worden."
"Habt Ihr denn gar nicht in Erfahrung bringen können, warum es keine Beweise dafür gab, dass mein Sohn niemanden getötet hat?!"
"Es kam damals zu voreiligen Untersuchungsschlüssen und fälschlichen Konsequenzen, doch dies kann jetzt nicht mehr geändert werden. Es gibt eine Entschädigung für den Betroffenen, und jetzt ist die Untersuchung abgeschlossen."
Letzte Worte von der Uzumaki, die gleich darauf den Raum verließ.
Daizen blickte ihr kurz nach, dann erhob er sich. Vorschläge akzeptiert, sprach er formelhaft und vollführte mit seiner massigen Pranke eine Geste, als schlösse er eine Akte. Dann nickte er in die Runde. Gute Arbeit.
Sollte er Tenshin nun noch rügen? Nein, er ließ es. Und war froh, dass der Nozaki sich nicht - oder noch nicht? - selbst an ihn wendete. Der alte Yamanaka war da ein weit besserer Gesprächspartner.
"Hokage-sama ... eines lässt mir trotz der guten Ergebnisse keine Ruhe. Wie kann es sein, dass ein gesamtes ANBU-Team verschwindet, obwohl damals nur Inazuma vor Gericht stand? Und dass sie am Ende gemeinsam zurückkehren? Das ist doch fast wie ein Märchen."
Tja. Daizen hob die breiten Schultern in seligem Gleichmut. Für die ANBU wahrlich kein Meisterstück, nicht wahr? Treue dem Dorf gegenüber, unbedingt und über alle Widrigkeiten hinweg. Dagegen ist dieser Vorfall eben ein glänzendes Beispiel für Kameradschaft immerhin.
Wofür die ANBU der falsche Ansprechpartner sind, fügte Goemon Takatebi lächelnd an. Es ist ganz recht, dass dieses Team aufgelöst wurde und nicht mehr in die ANBU zurückkehrt. Er blickte zu Daizen auf. Das darf ich sagen, nicht? Er grinste, offenbarte unter seiner heiteren Fassade so etwas wie Wildheit.
Du? Ohne Zweifel. Daizen schnaubte. Gerade du kannst dies vor allen anderen sagen, nicht wahr?
Monopol veranschlage ich nicht. Aber sonst? Joah. Der Marionettenspieler blickte den Yamanaka an. Sie waren ungefähr im gleichen Alter. Kameradschaft ist eine gar wunderbare Angelegenheit, welche so etwas wie "Märchen" zu etwas ganz und gar Weltlichem macht.
Goemon selbst war ANBU gewesen, bis zu dem Tage, da er der Kameradschaft den Vorzug gegeben und die Tiermaske an den Nagel gehängt hatte.
Daizens Stuhl schabte über den Fußboden, als er zurückgeschoben wurde. Der Hokage löste sich vom Tisch, und Kaiko tat es ihm nach. Gute Arbeit, sprach Daizen nochmals, wie gesagt. Er blickte in die Runde.
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BeitragThema: Re: Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma]   Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma] Icon_minitimeSo Mai 10, 2015 11:38 am

Es war für den Vater immer noch schwer zu akzeptieren, dass diese Besprechung der Abschluss von neun Jahren Leidensweg sein sollte. Er hatte damals seinen Sohn verloren, seinen ganzen Stolz und seine Tochter hatte ihm verheimlicht, dass sie wusste, dass er lebte. Die einzige, die ihm nichts angetan hatte, war seine Frau Tomiko. Sie kümmerte sich aber immer noch ungefragt um ihren Sohn, was er nicht ganz verstehen wollte. War es wirklich das, was Daizen da sagte? Ungebeugte Treue dem Dorf gegenüber zusammen mit Kameradschaft fester als Eisenketten? Für einen Augenblick entspannte Tenshin sich in seinem Sitz und starrte leer auf den Tisch vor sich. Inazuma hatte die ganze Zeit über nur im Sinne Konohas gehandelt, das stand jetzt fest. Damals war es zu falschen Anschuldigen gekommen, weil man Raiga nicht in Verdacht hatte. Es hatte ihn niemand gesehen und Naoya Inazuma so belastet, dass sich die Verhandelnden gegen ihn stellen. Und wer hatte damals an seine Unschuld geglaubt? Seine Schwester. Vielleicht auch Tomiko. Wie durch einen Augenaufschlag realisierte Tenshin, dass er damals durch die Augen eines ANBU auf sein Kind gesehen hatte, nicht als Vater. Er war augenblicklich enttäuscht gewesen und hatte geglaubt, was alle glaubten. So weit war es also schon mit ihm. Er hatte einen Punkt erreicht, wo ihm sein Job wichtiger war als seine Familie. Die ihn jetzt eigentlich mehr brauchte als zuvor. Aus dem Augenwinkel sah er dann wie Daizen aufstand. Er lobte die gute Arbeit, doch kurz darauf stand auch Tenshin auf und machte eine Geste, dass der Hokage warte sollte. "Hokage-sama", begann er mit alter, rauer Stimme, doch wesentlich ruhiger. In seinen sonst so strengen Augen lag ein schmerzhafter Wehmut. "Einen Moment bitte." Nebenbei schob Tenshin die Fotos zusammen und schob sie nickend dem Yamanaka hinüber, dann ging er auf Daizen zu und blickte ihm mit ein wenig erhobenem Kopf ins Gesicht. Er war trotz allem immer noch der größte Mann im Raum. "Hört mich bitte an, dass ich nach dieser Versammlung ..." Die Worte auszusprechen fiel ihm schwer, daher ging er zuerst auf ein Knie nieder und stützte seinen rechten Arm auf dem immer noch angewinkelten Knie. Es war eine Verbeugung höchsten Grades. "Ich möchte meinen Dienst als ANBU quittieren, sofern Ihr dies erlaubt. Ich möchte für meinen Sohn da sein, er braucht mich jetzt. Und entschuldigt bitte meinen Ton." Erwartungsvoll sah er dann wieder nach oben, während Inotashi aufstand und die Ordner zusammensuchte. Er gesellte sich zu Goemon und nickte ihm mit einem entspannten Lächeln zu. Dabei beobachtete er die Loyalität Tenshins und gleichzeitig die aufflammende Liebe eines Vaters. "Du hast es leichter mit deiner Werkstatt, mein Lieber", flüsterte er ihm zu. "Wenn da für neun Jahre eine Puppe oder so verschwindet, dann taucht im Gegenzug kein ANBU-Team auf, wovon der Leiter dein Sohn war."
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BeitragThema: Re: Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma]   Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma] Icon_minitimeMi Mai 13, 2015 4:27 pm

Manchmal war das Kage-Sein, als blicke man auf die Klippen der Kreidefelsen an der Küste. Es war ganz natürlich, dass von Zeit zu Zeit etwas abbrach und ins Meer stürzte.
Daizen kam sich vor, als stünde er wieder in Ho no kuni vor diesen weiß glänzenden Kreidefelsen, als Tenshin ihn anrief und seine Bitte vortrug. Ohne den beflügelnden Geruch von Seetang und Salz in der Nase, leider. Mit einem schweren, fast schon knurrigen Seufzer wandte er sich dem Knieenden zu, richtete die flintsteingrauen Augen auf ihn.
"Ich möchte meinen Dienst als ANBU quittieren, sofern Ihr dies erlaubt. Ich möchte für meinen Sohn da sein, er braucht mich jetzt. Und entschuldigt bitte meinen Ton."
Daizen stieß schnaubend die Luft aus der Nase. In diesen harten, archaisch-unzivilisierten Ton mischte sich seine Antwort. Gewährt. Und den Ton, den verzeihe ich Euch ohne Weiteres. Er gab mit einer Handbewegung kund, dass sich der nunmehr ehemalige ANBU erheben durfte. Teilt Eure Entscheidung Eurem Gruppenleiter mit. Klärt alles Übrige mit ihm. In der puren Wortwahl fand sich nichts, was auf Unmut hindeutete. Im Tonfall durchaus. Es gefiel ihm ganz eindeutig nicht, dass Tenshin seinen Dienst quittierte. Und hätte der Hokage den Gedankengang des Mannes gehört - im Groben konnte er ihn sich bereits denken, immerhun wußte er um den Zustand Inazumas - so hätte er nur ein drittes Mal heftig geschnaubt und sich stampfend aus dem Raum begeben.
Auch wenn späte Einsicht noch immer eine gute Einsicht war. Besser spät als nie.
Er begrüßte die Entscheidung dennoch nicht.
Grimmig schaute Daizen sich im Raume um, als warte er auf den Nächsten, der sich zu Wort melden wollte. Sein Blick kündete davon, dass es nun schlecht wäre, ihn um Gehaltserhöhung oder mehr Urlaubstage zu bitten.

Kaiko erhob sich vom Stuhl und schob ihn ordentlich an den Tisch heran, ehe sie sich in Richtung Ausgang begab. Na denn... Auf zum nächsten Projekt...

Goemon neigte sich derweil dem Yamanaka zu. Ah, machte er und winkte ab, Das ist nicht der einzige Vorteil, den man mit Marionetten hat, ehrenwerter Tashi-kun. Da gibts noch viel, viel mehr. Er schickte sich an, dem Duo aus Kato und Shizuma zu folgen. Auch wenn ich beleibe kein introvertierter Eigenbrötler bin, der sich im stillen Kämmerlein seinen kleinen Finger mechanisiert, fügte er noch an, spaßeshalber den alten Witz vom Kugutsuka-Klischee ziehend.
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BeitragThema: Re: Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma]   Abschlussuntersuchung [Daizen & Inazuma] Icon_minitimeDo Mai 14, 2015 11:51 am

Somit war besiegelt, dass die Betroffenen ihre Leben in dörflicher Freiheit nun wieder genießen konnten, die Familien Zeit für sich hatten und es zwar ein paar ANBU weniger gab, doch die Schicksale dieses Mal günstig für die Gerechtigkeit standen. Die Parteien verließen zunehmend den Raum, während Tenshin sich wieder erhob und nochmals verbeugte. Er bedankte sich demütig und realisierte zwar immer noch nicht, was er da jetzt eigentlich gesagt hatte, aber in drückender Wehmut folgte er Kaiko. So waren der Yamanaka, Daizen und Goemon alleine im Saal, wobei der Kage sich wohl schon freute, dass das hier endlich vorbei zu sein schien, doch natürlich hatte Inotashi einen Knüller zurückgehalten, damit Tenshin nicht auf einen falschen Geschmack kam. Bewusst ging der Ältere zur Tür, verschloss sie wieder und ging dann von hinten an den Hokage heran. "Tut mir leid, Daizen, aber ich habe doch noch etwas." Dabei legte er versöhnlich eine Hand auf die Schulter des Angesprochenen, auch wenn das relativ komisch aussehen musste bei dem Größenunterschied. Inotashi stellte sich mehr oder minder rechts von Daizen zwischen ihn und Goemon, wobei er eine altes Protokoll zückte, das eine Datierung aufwies und die Kanji für Chûnin-Prüfung. "In der Befragung mit Akisame Uno haben wir einen Hinweis erhalten." Inotashi schlug das Protokoll auf, das sichtlich verwittert von der Lagezeit im Schrank war. Es war über zehn Jahre alt. Dann wurde eine vergilbte Seite aufgeschlagen, die einen Kandidatensteckbrief beinhaltete. Zu sehen war ein schlanker Junge mit weißem, langen Haar, zweifarbigen Augen und traditioneller Kleidung von damals für Jugendliche. Ein langer Haori, leichte Hosen und Shinobi-Schuhe. Ein warmes Lächeln im Gesicht, dazu neben dem Foto der Name Shizuma, Naruaki. Für einen Augenblick ließ Inotashi die Seite offen liegen, damit Daizen und Goemon sie betrachten konnten. Er trat sogar zurück und verschränkte nachdenklich die Arme. "Es ist viele Jahre her, dass dieser Genin in unserem Dorf gelebt hat und hier auch seine Prüfung absolvierte. Vielleicht erinnert Ihr Euch an ihn. Er zog kurz vor seiner Volljährigkeit zusammen mit seinem Vater wieder in seine Heimat, nach Kirigakure." Der Yamanaka seufzte einmal kurz und erinnerte sich an die Aussage von Akisame bezüglich der Geschehnisse wie sie Inazuma wieder ins Dorf bekommen hatten. "Uns fehlte eine Brücke zwischen den Geschehnissen in Yaezawa und der Rückkehr des ANBU-Teams. Nozakis Zustand war so schlecht, dass er hätte sterben müssen, doch er hat medizinische Hilfe bekommen, die keiner aus seinem Team hätte leisten können. Immerhin war sein Arm mehrfach gebrochen. Unsere Iryônin bestätigten mir, dass eine Technik zur Regeneration der Knochenzellen benutzt worden sein musste. Alle hüllten sich in eisernes Schweigen, aber letztlich war Uno-san so nett uns zu verraten, wer noch im Spiel gewesen ist." Ein Nicken mit dem Kopf Richtung Protokoll war schließlich der offensichtliche Wink mit dem Zaunpfahl. Dann schloss Inotashi die Akte wieder und tat sie in den Stapel zu den anderen. "Wir wissen grundsätzlich, dass Shizuma-san irgendwelche Hinweise erhalten haben muss in Bezug auf Nozakis Verbleib, sonst wäre er nicht dort gewesen, als er gebraucht wurde. Uno-san hat berichtet, dass sie ihn und Inazuma zusammen in Yaezawa gefunden haben und ihm ihn abnahmen. Sie trennten sich freundschaftlich und kehrten dann in ihre jeweiligen Heimaten zurück." Nun schnaubte Inotashi tatsächlich einmal durch den Mund und legte die Hände an die Hüften, als ob er einen schweren Tag hinter sich gehabt hätte. Es war alles viel Arbeit gewesen und dieser Stress war teilweise schwer zu schultern, da war er froh, dass er kein Hokage war. "Eigentlich muss Euch das nicht einmal interessieren, Daizen, doch ich dachte, ich erzähle es Euch, da dieser Mann aus dem Shizuma-Clan knapp zwanzig Jahre in diesem Dorf gelebt hat. Er hat uns indirekt geholfen vier vermisste Ninja wiederzubekommen, obwohl ich Bauchschmerzen habe, weil ich mir nicht sicher bin, welche Schritte er dafür gegangen ist. Wahrscheinlich war es sogar ein persönlicher Gefallen, weil Inazumas Schwester uns mitteilte, dass Naruaki und Inazuma früher enge Freunde gewesen sind. Sollte dieser Kiri-Nin allerdings die Hinweise aus unserem Dorf erhalten haben, würde ich ein grundlegendes Misstrauen an den Tag legen, da es keine Spuren auf ihn gibt. Er ist eigentlich kein Feind, doch wahrscheinlich sehr erfahren und könnte ein ernsthaftes Problem werden, wenn es zu Schwierigkeiten in diesem Fall kommt. Mein Rat wäre, nur wenn notwendig, die Angelegenheit in einem offiziellen Bescheid an den Shizuma-Clan zu klären. Damit ersparen wir uns jegliche Spionage in unserem Dorf durch einen Ninja, der es in- und auswendig kennt. Auch wenn ich schätze, dass er Ruhe geben wird, weil er weiß, dass die anderen ANBU Inazuma zurückgebracht haben." Schließlich folgte ein Blick Richtung Goemon und Inotashi lächelte brüderlich. "Hast du Lust auf einen Kaffee, Goemon? Ich bräuchte jetzt einen. Ich schätze, unser werter Chef könnte bei den ganzen Infos sogar erst einmal ein Nickerchen vertragen." Es folgte noch ein amüsiertes Zwinkern Richtung Daizen.
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