Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Wohnung von Uzumaki Takai

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BeitragThema: Wohnung von Uzumaki Takai   Fr Sep 11, 2015 10:07 pm

Am Rande des Uzumaki - Clan Viertels finden sich einzelne Gebäude, die nicht einer gesamten Familie gehören sondern mehreren ein Heim bieten. Auch der Adoptivsohn von Uzumaki Yuri hat sich schon vor längerer Zeit eine Wohnung in diesem Gebiet angebietet und sich so sein eigenes Reich aufgebaut. Es ist nichts großes und dennoch ist der Ort recht wohnlich, besitzt er sogar einen gut geplegten Steingarten. Da sein Haus an einem Hügel gebaut wurde, muss einer Treppe gefolgt werden, ehe man zu Takais Tür kommt. Dieser Tatsache ist auch geschuldet, dass er trotzdem im Erdgeschoss wohnt und Zugang zu einem kleinen Garten hat.
Insgesamt besteht die Wohnung lediglich aus einem großen Zimmer, welches Takai sowohl als Schlaf-, Ess- und Aufenthaltszimmer dient, wie auch einigen kleineren Zimmer. Kommt man in die Wohnung so gelangt man zunächst in einen kleinen Voraum in welchem man Kleidung als auch Schuhe lassen kann um dann von dort in ein Bad, eine Küche,eine Abstellkammer und eben jenes große Zimmer mit Anschluss zum Garten.
Alles ist recht karg, aber dennoch mit viel Stil eingerichtet. Viel Schnickschnack ist nicht zu finden genau wie überflüssige Einrichtungsgegenstände.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uzumaki Takai   Di Sep 15, 2015 1:33 pm

Ein verbissenes „ Alt genug.“ war alles, was Takai über die Lippen kam, während er vor Ryuuko die Treppenstufen hinauf ging und vor seiner Wohnungstür hielt. Er hob beide Hände zu seinem Hals um den Verschluss einer dünnen Kette zu öffnen, die er Zweck entfremdet hatte. Ein Schlüssel hing wie ein Anhänger von ihr herunter. Bevor er seine Wohnung verlassen hatte, hatte er sie auf dieses silberne Schmuckstück aufgefädelt und sich angelegt. Normalerweise war das einmal der Besitz von seiner Schwester Chiyo gewesen, doch seit ihr der Anhänger verloren oder kaputt gegangen war – so genau wusste Takai das nicht mehr – lag sie bei ihm herum. Heute hatte sie nun wieder einen Nutzen gehabt. Als er beschlossen hatte sich auf die Dächer zu begeben, hatte er keine Lust gehabt den Schlüssel in einen Stiefel zu stecken, wo er nur unangenehm stören würde oder sich eine kleine Tasche mitzunehmen. Seine Kleidung hatte zudem keine Möglichkeiten ihn sicher aufzubewahren, so war dies eine ganz praktikable Lösung gewesen.
Der Schlüssel drehte sich im Schloss und ein leises Klicken verriet, dass die Tür nun geöffnet war. So gleich drückte der Uzumaki auch die Klinke hinunter, öffnete und gab den Weg für Ryuuko frei, die tatsächlich die Treppen hinter sich gebracht hatte. Das Licht im Flur ließ er aus, denn er kannte sich hier gut genug aus und für eine Blinde würde es wenig Veränderung bedeuten, ob es an oder aus war. „ Zieht eure Schuhe aus.“ Gab er ihr im Eingangsbereich zu verstehen. Wenn gleich die Worte nicht unbedingt höflich erschienen, bemühte er sich sie so klingen zu lassen. Vielleicht hätte die Frau es auch von sich aus getan, aber er wollte das Gegenteil vermeiden. „ Und wegen eurer Geschichte und Fähigkeiten. Eine ‚ Das tut mir leid‘ Floskel wäre dabei sicherlich angebracht. Doch wie ihr schon sagtet, man sollte wissen worauf man sich einlässt, wenn gleich die meisten es erst zu spät einsehen. Aber dies ist nun einmal das Leben eines Kriegers. Bezüglich euren Kenntnissen über mich… Ich muss euch enttäuschen, doch leider habt ihr Unrecht. Ich kontrolliere weder das Wind noch ein anderes Element.“ Die letzten Worte waren dazu gedacht, sie zu verunsichern. Es gefiel ihm nicht in der Nähe von Ryuuko zu sein, die ihm das Gefühl gab sein Inneres lesen zu können wie ein offenes Buch, doch scholl er sich in Gedanken selbst. Ein Shinobi mit sensorischen Fähigkeiten war auf Chakraflüsse und –naturen beschränkt.
Takai hatte geredet während er die Tür wieder schloss und gleichzeitig Ryuuko in den größten der Räume führte. Dort bedeutete er ihr kurz stehen zu bleiben. Wenn gleich er nicht verstecken konnte, wie unangenehm diese Situation für ihn war, in die sie ihn gebracht hatte, versuchte er dennoch Ruhe zu bewahren. „ Ich zeige euch das Bad und gebe ich die Kleidung, damit ihr euch umziehen könnt. Danach solltet ihr schlafen gehen, um wenigstens noch ein paar Stunden eurem Körper Ruhe zu geben.“ Absichtlich ließ der Junge die Frage ‚Braucht ihr noch etwas?‘ aus, damit sie nicht noch auf dumme Gedanken kam und irgendwelche Wünsche äußerte. Für einen Moment ließ er sie aus den Augen und holte aus einem Schrank Kleidung hervor, die Chiyo einmal bei ihm gelassen hatte. Manchmal schlief sie in seiner Wohnung, wenn er nicht da war. Sie hatte Takai einmal erzählt, das der Grund der Garten war, der in seiner Abwesenheit nur noch schneller Unkraut hervorbrachte, doch diese Lüge war schnell durchschaubar gewesen. In der letzten Zeit hatte Chiyo öfters einmal einen Ort zum Nachdenken gesucht und in dieser Wohnung hatte nie einer sie gestört. Manchmal dauerten ihre Besuch jedoch auch zu lang und sie schlief ein, bevor er sie nach Hause schicken konnte. Er hatte es dann nie über das Herz gebracht sie durch das Tragen zu wecken. Wie er es auch heute Nacht tun würde, war er dann selbst zum Haus seiner Eltern gegangen und hatte dort geschlafen.
Er musterte die Kleidung und dann noch einmal Ryuuko. Das würde schon passen… sicherlich. Genauer wollte er sich damit gar nicht beschäftigen und drückte ihr damit die Kleidung einfach in die Arme, genauso wie auch ein Handtuch, falls sie noch den Dreck sich abwaschen wollte – wobei er nun wirklich nicht daran dachte ihr dabei zu helfen, das würde dann doch langsam zu weit gehen.
„ Also das Bad ist dort. Klein, aber ich denke, dass wenn ihr euch nicht zu viel bewegt, es schon passen würde.“ Er öffnete ihr erneut die Tür und wartete dann letztendlich im großen Zimmer, dass sie fertig werden würde.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uzumaki Takai   Fr Sep 18, 2015 8:38 am

Ryuuko erstieg die Treppe ohne sich dabei allzu ungeschickt anzustellen. Der Stock klackerte in regelmäßigen Abständen und zeigte Ryuuko an, wo sich die nächste Stufe befand und wie hoch diese war. Das war eine der ersten Sachen gewesen, die sie hatte lernen müssen. Ihr Chakraspürsinn half ihr freilich dabei sich zu orientieren, da sich Takai vor ihr her bewegte. Sie beide erreichten das obere Ende der Treppe und kurz danach die Türe, die Ryuuko aufschloss. Ein leises Klicken war zu vernehmen, dann das Geräusch der sich öffnenden Türe. Sie folgte dem unausgesprochenen Ausruf von Takai und betrat die Wohnung. Er erwähnte, dass sie ihre Schuhe doch ausziehen solle. Sie nickte leicht. Etwas, was sie sowieso vor gehabt hatte. Die Worte klangen nicht zwangsweise höflich, aber daran störte sie sich nicht. Sie stellte den Stock senkrecht hin und hob ein Bein an. Mit der freien Hand ertastete sie ihre Ferse und zog den Schuh aus. Die Prozedur wiederholte sie für den anderen Fuß, während Takai wieder zu Reden begann.

Takai erwähnte, dass er eine Mitleidsfloskel verwenden wolle. Sie war jedoch dankbar, dass er es nicht tat. Dann überraschte er sie und behauptete allen Ernstes, dass sie sich geirrt hatte im Bezug auf die Chakranatur, die in ihm wohnte. Eine Augenbraue von ihr wurde leicht in die Höhe gezogen. Sie wand sich ihm zu, sodass er diesen Gesichtsausdruck sehen könnte, wenn da nicht das fehlende Licht gewesen wäre. “Ernsthaft?“, sprach sie rhetorisch. Sie wusste, dass sie Recht hatte. Sie konnte es in jedem Moment erspüren, was sich in einer Person befand, wenn die Situation es zuließ. Und hier war es ruhig, sie befand sich nicht in einem Getümmel. Nur Takai war hier und alle anderen Chakraquellen in der Umgebung waren weiter entfernt und uninteressant. Dieser Kerl hier war direkt vor ihr und versuchte sie für Dumm zu verkaufen. Sollte er nur.
Mit einer gewohnten Handbewegung hob sie den Blindenstock an und klappte ihn zusammen. Nun tastete sie sich vorsichtig voran und wurde von Takai in einen größeren Raum geführt. Er wollte ihr das Bad zeigen und danach die Kleidung geben. Ein wenig bemutternd war er eindeutig. Paradox war die Lage schon ein wenig. Langsam ein und aus atmend wartete sie ein paar Momente einfach ein. Die Luft war weitestgehend sauber. Nicht übermäßig viel Staub war in der Luft. Auch roch es nicht aufdringlich nach Parfum oder schweiß. Ihre Finger suchten nach einer Oberfläche, die sie ertasten konnte. Nachdem sie sie gefunden hatte, machte sie den bekannten Staubtest. Erst über die Fläche streichen und dann Zeigefinger und Daumen reiben, um zu prüfen, ob sich Krümel oder Staub dazwischen befanden. Nichts. Ein sauberer Raum.

Ein weiteres Mal atmete sie ein und sammelte ihr Chakra. Als er ihr die Kleidung überreichte vollführte sie eine Technik. Er wusste sowieso schon, dass sie ein Sensor war und über Chakra verfügte. Wieso also nicht das Leben erleichtern. Neue Umgebungen waren immer schwierig zu handeln für eine blinde Person. Wenn es die Möglichkeit gab sich besser zurecht zu fühlen, dann war das doch nichts Verbotenes, oder?
Raitonchakra sammelte sich in ihrem Körper und ein aufmerksamer Sensor oder auch aufmerksame Augen würden das Blitzchakra bemerken. Dann ließ sie das Chakra los. Wie ein Emp oder eine Schallwelle verließ das Chakra den Körper der Anwenderin. Dabei zuckten kleine Blitze hin und her, züngelten über den Boden, die Wände und alle möglichen Dekorationsobjekte, sofern vorhanden. Auch Takai wurde davon nicht verschont. Die Blitze würden über seinen Körper fahren, aber keinen Schaden oder derartiges verursachen. Nur eine Gänsehaut und leichte elektrische Ladung der Haare.

Ihr besonderer Sinn nahm die Informationen auf, die er aufnehmen konnte und sie lächelte, als sie ein Standbild im Kopf hatte. Jetzt brauchte sie vorerst nicht mehr die Hilfe von Takai. “Danke, ich komm schon zurecht.“, meinte sie nach wie vor grinsend und warf die Handtasche, die sich in einer ihrer Hände befand, in Richtung eines Stuhls. Dann stolzierte sie in das Badezimmer und schloss die Tür hinter sich.
Kleidung aus, Waschbecken gesucht, grobe Katzenwäsche, wieder anziehen, Zahnbürste von Takai nass machen, Raum verlassen. “Du bist wie eine Säule. Du bewegst dich nicht wirklich viel.“, meinte sie und wartete darauf, dass er ihr mitteilte, wie es weiter ging.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uzumaki Takai   Mo Sep 21, 2015 12:01 am

Takai fühlte sich unwohl. Das lag vor allem daran, dass er nicht wusste, wie mit der Situation umgehen sollte. Eine blinde Frau war in sein Leben getreten und hatte bereits einiges angestellt. Zu viel als er geplant hatte. Einfache Überwachung und Eskorte hatten auf seiner Liste gestanden, als er sie in den dunklen Straßen entdeckt hatte und nun hatte er sie hier bei sich, in seiner eigenen Wohnung. Es war nicht nur befremdlich überhaupt eine Frau hier zu haben, nein es behagte ihm auch nicht wie viel sie über ihn zu wissen schien. Viel zu viel. Deshalb hatte er auch gelogen, was eine ziemlich schlechte Lüge gewesen war und ihm dennoch so leicht über die Lippen gekommen war. Sie fühlte sich wie eine scharfe Klinge an, die seine Gurgel bedrohte und ihm gleichsam das Atmen durch die aufsteigende Panik erschwerte. Der Uzumaki hatte bereits einmal eine solche Situation in einem Kampf erlebt, er wusste daher, wie sich so etwas anfühlte.
Sie hatte ihn dazu gebracht zu lügen, etwas das er verabscheute und sich nun in sein Gedächtnis einbrannte. Die wenigen Male in denen er gelogen hatte; er konnte sie an der Hand abzählen und hasste eine jede einzelne von ihnen. Viele von ihnen hatte er früher oder später gebeichtet, da er es nicht ausgehalten. Doch es war nicht das einzige Besondere an dieser blinde Frau, einer ehemaligen Konohanin, die mit ihren Fähigkeiten als Sensor ihrem Dorf gute Dienste geleistet hatte und vielleicht sogar einige Leben gerettet hatte, in dem sie dafür das andere genommen wurden. Das tägliche Brot eines Shinobis. Wobei hatte sie bereits so viel Blut an ihren Händen kleben wie er selbst? Takai glaubte das nicht, denn wenn es stimmte, was er ihr erzählt hatte, so war sie als Sensor sicher nicht groß daran beteiligt gewesen, feindliche Shinobi zu kämpfen. Gute Sensor waren nicht häufig zu finden und wie Medics sollte man sie nicht leichtfertig opfern. Ein bisschen Taktik konnte sich auch er selbst zusammen reimen.
Nein das Besondere an ihr war die Art ihre neue Umgebung zu erkunden. Wieder rief der Chunin sich das Kribbeln in Erinnerung, dass er zuvor verspürt hatte, als Ryuuko mit Raitonchakra die gesamte Wohnung, wie es ihm schien, ‚untersucht‘ hatte und ihrer Aussage nach, kannte sie sich nun bestens aus. Der einzige Moment, der Takai so etwas wie ein Schmunzeln abverlangt hatte. Es mochte angenehmere Wege geben, jemanden kennenzulernen, aber die Art der Frau war recht originell. Den Weg ins Bad hatte sie zumindest allein gefunden.

Noch immer stand er starr an eine freie Wand gelehnt und blickte in Richtung der Balkontür. Er war in seinen Gedanken versunken, dass Gesicht verzerrt zu einer Grimasse, mochte man fast sagen. Sie war von einem Ausdruck gekennzeichnet, der ausdrückte, wie gerne er an dieser Situation einiges geändert hätte. Doch er würde sich anpassen und auch diese Nacht überstehen.
„ Tut mir Leid Ryuuko-san. Ich habe nicht bemerkt, dass ihr wieder herein gekommen seid. Die Kleider scheinen euch zu passen. Gut. Ich mache euch das Bett.“ Sprach etwas steif und holte aus einem Schrank alles Wichtige heraus, um ein Nachtlager auf einem freien Platz auf dem Boden aufzubauen. Dabei hatte er sich hingekniet und breitete den Futon aus. „ Es ist vielleicht nicht das bequemste oder sanfteste Bett, aber ihr solltet die Nacht überleben. Ruht euch aus bis morgen früh.“ Sein Ton war wieder wie gewohnt freundlich und er wirkte etwas entspannter, oder einfach nur gefasster. Er erwähnte jedoch nicht, dass es sein Futon war, in dem sie schlafen würde. Es war ihm schon unbehaglich genug, eine Vorstellung, die fast der glich mit einer Frau das Bett zu teilen… nur diesmal eben im ganz wortwörtlichen Sinne teilen. Doch er hielt Ryuuko nicht für dumm genug, als das sie nicht bemerken würde, dass es kein zweites bereits aufgeschlagenes Nachtlager oder ein Bett in dieser Wohnung gab oder Takai auch nur ansatzweise Anstalten machte, sich selbst eins aufzubauen.
Stattdessen drehte er sich zur Tür herum und ging langsam aus dem Zimmer hinaus auf den Flur. Dennoch hielt er noch einmal an dem Türrahmen inne, drehte seinen Kopf in ihre Richtung. „ Ich mag es nicht, wenn man zu viel über mich weiß. Es gab mir nicht das Recht dazu, dennoch kam es über mich. Verzeiht mir bitte.“ Die wohl ehrlichsten Worte, die Takai an diesem Abend in ihrer Gegenwart gesprochen hatte. Er war sich sicher, dass sie genau wusste, was er gemeint hatte und hoffte diesmal wirklich, dass seine Worte ernst genommen und erhört wurden. Sein Kopf wieder zurückgedreht, fielen ihm zunächst die Haare durch den Schwung ins Gesicht und er fuhr sich mit einer Hand durch das Haar. Noch auf ihre Antwort warten, schloss er schließlich die Raumtür hinter sich mit einem höflichen ‚Wir sehen uns morgen.‘


Auf dem Flur schloss er zunächst die Haustür von innen ab und band sich dann den Schlüssel wieder um seinen Hals. Noch einmal den Schal fest um den Hals gezogen, denn es war doch etwas kühler draußen geworden, durch den leichten Regen der angefangen hatte auf die Erde herab zu prasseln. Durch ein Fenster in der Küche gelangte er nach draußen und machte sich schließlich auf den Weg zum Anwesen seiner Eltern. Er glaubte nicht daran, dass sie so einfach aus dem Fenster klettern konnte, da es ein gutes Stück über den Boden eingelassen und auch nicht sehr groß war, zumal die Balkontür nur mit einem Schlüssel aufgeschlossen werden konnte… und momentan war sie zu.
Spätestens jetzt, wenn Ryuuko ihn noch beobachtete und das glaubte der Uzumaki, wenn sie nicht schon schlief, hatte sie wohl mitbekommen, dass Takai nicht mehr in seiner Wohnung war, geschweige denn beabsichtigte dort zu übernachten.

Ein Klacken des Schlosses verriet letztendlich am Morgen, dass eine Person beabsichtigte in die Wohnung des Uzumaki einzutreten. Doch die Schritte war nicht so sanft, so leise sondern klangen im Gegensatz zu ihm fast noch unbeholfen. Lautstark schloss sich die Tür und es war Rascheln von Tüten zu hören, welche scheinbar in einen Nebenraum untergebracht wurden, ehe eine Stimme nebenbei laut rief: „ Onii-chan, ich habe dir essen von Oka-san mitgebracht. Und beste Grüße.“ Am Ende schien etwas Verwunderung in die Stimme zu treten, die einem jungen Mädchen zu gehören schien. Erst verhaltenes Klopfen an der Tür, dann wurde sie geöffnet und blonder Schopf, welche sie von ihrem Vater geerbt hatte, blickte in den Wohnraum. „Schläfst du etwa noch?“ fragte es verwundert.
Doch ihren Bruder konnte sie nicht entdecken.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uzumaki Takai   Do Sep 24, 2015 9:55 am

Nachdem sich Ryuuko umgezogen hatte, hörte sie wie Takai sich darum kümmerte ein Bett für sie zu bereiten. Wie nett von ihm. Sie ließ das, was sie zuvor durch ihre Technik gesehen hatte, in ihrem Gedächtnis Revue passieren zu lassen und erinnerte sich daran, dass hier in der Nähe ein Stuhl sein müsste. Vorsichtig streckte sie die Hand und die Finger danach aus und fand alsbald die Stuhllehne. Nachdem sie Platz genommen hatte, erklärte Takai, dass sie nicht das bequemste Bett erhalten würde. Sie zuckte gleichgültig mit den Schultern. “Daheim schlafe ich selbst auch auf einem Futon. Ist als Blinde besser, damit man nicht einfach heraus fällt.“, erläuterte sie. Daraus konnte Takai wohl schließen, dass sie zuvor auch andere Erfahrungen gemacht hatte. Seis drum. Sie schämte sich nicht für das was sie war. Ryuuko fiel auf, dass die Stimme des Uzumaki etwas entspannter klang als zuvor. Hatte er sich also wieder gefasst? Fast schon schade und langweilig, aber irgendwie war ihr nicht weiter danach ihn zu ärgern oder auf zu ziehen.
Nachdem er fertig war, suchte sie das Futon auf und lauschte den abschließenden Worten von Takai, während er das Zimmer verließ. Kurz lächelte sie leicht. “Bis morgen. Mach nichts, was ich nicht auch machen würde.“, ermahnte sie ihn und ahnte bereits, dass er nicht hier in der Wohnung bleiben würde.
Sie legte sich hin, ließ sich von der Dunkelheit und der Stille einlullen. Grausam. Diese unglaubliche Stille hier. Etwas, was sie absolut nicht ab konnte. Aber so war es jetzt leider. Sie schloss die Augen und atmete noch ein paar Mal durch, bis sie einschlief.

Völlig unvorbereitet hörte sie eine laute Stimme, die nach ihrem Bruder rief. Weiblich. Die Schwester von Takai, von der sie gerade die Kleidung trug? Wie ein Clown, der aus der Kiste sprang, richtete sich Ryuuko sitzend auf. Ihre Haare waren vollkommen zerzaust und die Kleidung, die sie trug, war vollkommen verrutscht. Sie wischte sich mit dem linken Handrücken am Mundwinkel entlang. Rein prophylaktisch versteht sich. Dann stand das Mädchen auch schon im Raum. Nach wie vor auf dem Futon sitzend drehte sich Ryuuko zu der Sprecherin um. “Dein Bruder ist nicht da.“, antwortete sie ihr. Dabei kratzte sie sich am Kopf. Kurz ging sie das Gespräch von Gestern im Kopf durch, um zu erahnen, ob Takai einen Namen zu seiner Schwester genannt hatte. Entweder war dies jedoch nicht geschehen, oder ihre Erinnerung war daran derzeit nicht vorhanden. “Du musst Takai’s Schwester sein, oder?“, erkundigte sie sich nach der Mädchen Stimme. Außerdem gab ihr Magen danach laut kund, dass die Information mit dem Essen von Oka-san, der Mutter von Takai, nicht überhört worden war.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uzumaki Takai   Mo Sep 28, 2015 11:20 am

„Eh….“ Perplex schaute die junge blonde Frau aus der Wäsche als sie von der Tür aus in ein Frauengesicht sah, zu dem einige verrutschte Kleidungsstücke, ihre Kleidungsstücke, und ein zerzauster Haarschopf gehörten. Außerdem befand sich die schwarzhaarige auch noch gerade im Bett ihres Bruders.  Man konnte ihr an der Nasenspitze ansehen, wie diese Verwunderung erst wich und sie ihre eigenen Schlüsse zog, warum diese Frau da war… Wenn gleich es nicht erklärte, warum Takai ihr ihre eigenen Sachen gegeben hatte. Dennoch wurde ihr Gesichtsausdruck plötzlich  ein anderer und sie schien als wäre sie glücklich über die Situation, zeigte es doch irgendwie das die Psyche ihres Bruders auf dem Weg der Besserung war und sie hatte schon lange ihm geraten sich wieder eine Frau zu suchen. Es dauerte eine Weile bis Chiyo sich traute ein zutreten und dennoch kurz hinter Tür stehen zu bleiben. Auf dem Flur hatte sie keine weiteren Geräusche gehört, die sie glauben ließen, dass ihr Bruder im Bad sein könnte. Also würde er vermutlich draußen im Garten sein müssen, oder?
„ Ja bin ich, meine Name ist Uzumaki Chiyo. Tut mir Leid… ich habe nicht erwartet so etwas… ich meine eine Frau hier vorzufinden, normalerweise hat Takai nie Besuch.“ Antwortete sie der Frau, den letzten Teil etwas zögerlicher. Es war ihr schon etwas peinlich diese Situation, bei alldem was es auch für Takai bedeuten konnte… das änderte trotzdem nichts daran. Na ja sie war ja wenigstens nicht nackt.

Am großen Fenster zum Garten hin erschien eine Gestalt, ein Mann mit schwarzen Haaren und einem  Yutaka gekleidet, den Schal welchen er trotz allem trug, wollte nicht ganz zu seiner traditionellen Kleidung passen.  Als Chiyo ihren großen Bruder erkannte, eilte sie quer durch den Raum um ihm zu öffnen, ehe er etwas hätte tun können. Im Grunde hatte Takai sehen wollen, ob Ryuuko immer noch schlief, um sie nicht zu wecken, wenn er durch die Tür vom Flur aus hineinspähen würde. Doch scheinbar hatte seine kleinere Schwester diesen Weckdienst schon übernommen. Und er kannte diesen Ausdruck in ihren Augen, denn er vernehmen konnte als sie sich ihre Blicken trafen, während Takai in sein Hauptzimmer trat. „ Hör auf damit Chiyo. So ist das nicht.“ Ermahnte er sie leise, damit Ryuuko es möglichst nicht hörte. „ Schon okay.“ Sagte der Blondschopf achselzuckend um ihn zu symbolisieren das sie erst einmal nichts mehr sagen würde, aber es sie auch gleichsam nicht stören würde, falls es doch anders war.
Danach trat Takai ein paar weitere Schritte in das Zimmer um vor Ryuuko in die Hocke zu gehen. Er mochte es nicht auf andere Herabzusehen und so konnte ihr in die Augen sehen, wenn gleich, dass nichts brachte. „Ohayo gozaimasu. Gut geschlafen?“ fragte er der Höflichkeit halber, stand dann wieder auf und drehte sich zu seiner Schwester um. „ Was wollest du hier?“
„Ah..“ sie schien sich wieder gefangen zu haben, hatte sie doch gespannt gerade jeder Bewegung von Takai zu gesehen, jede Regung seiner Mimik versucht zu deuten und jedem Wort anstrengend gelauscht, doch scheinbar suchte sie dabei vergeblich. „ Oka-san hat die Essen geschickt. Was zum Frühstück ist auch dabei… Wollt ihr auch etwas haben…?“ „Ryuuko-san.“ Ergänzte Takai und seufzte dann schwer. Er wusste was seine Schwester dachte, was das hier alles für ein Licht auf ihn war. Die Szenerie gefiel ihm nicht.  Daher bemühte er sich um Aufklärung. „ Ich habe sie heute Nacht gefunden … nicht in der besten Verfassung. Sie hat sich hier ausgeruht und ihre dreckige Kleidung gegen neue ausgetauscht. Nach dem Schlafen wollte sie zurück in ihr eigenes Heim.“ Die Einladung zum Essen würde er nicht für Ryuuko ausschlagen, das verbot ihm seine Höflichkeit.
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BeitragThema: Re: Wohnung von Uzumaki Takai   Mo Okt 26, 2015 11:45 am

Auch wenn noch vollkommen verschlafen, konnte sie regelrecht spüren, wie merkwürdig die Situation beidseitig war. Sie hier in dem Bett eines Mannes, im Pyjama der kleineren Schwester, der Herr des Hauses nicht da und die Besitzerin des Pyjamas. Die Schwester hatte sich höflich als Chiyo vorgestellt und auch direkt entschuldigt, dass sie so etwas einfach nicht erwartet hatte. Ryuuko grinste und lachte auch leicht auf. Interessant, dass Chiyo erzählte, dass ihr Bruder für gewöhnlich keinen Besuch empfang. Welch‘ Privileg sie doch besaß.

Doch nicht lang ließ der besagte Herr des Hauses auf sich warten. Ryuuko war noch zu beduselt, um wirklich zu erspüren, dass er sich genähert hatte und so wand sie den Kopf in seine Richtung. Sie flüsterten. Offenbar sollte Ryuuko nichts mitbekommen. Der Höflichkeitshalber tat sie auch so, was allerdings nicht der Wahrheit entsprach. Takai erkundigte sich, ob sie gut geschlafen hatte. Sie nickte und fuhr sich mit einer Hand etwas durch die Haare. “Ja, habe ich. Aber wo hast du bitte geschlafen?“, erkundigte sie sich und verriet so Takais Schwester indirekt, dass die beiden nichts miteinander hatten.
Langsam erhob sich Ryuuko, während die Geschwister mit einander sprachen, und griff nach ihrer Kleidung. Kurz musste sie sich mittels Tasten orientieren. “Na, in so einer schlechten Verfassung war ich auch nicht!“, beschwerte sie sich bei Takai, ohne ihn dabei anzusehen. Sie tapste auf leisen Sohlen aus dem Zimmer ins Badezimmer. Jetzt musste sie sich erst einmal wieder etwas in Form bringen. Klamotten aus, Haare irgendwie bändigen – was Blind und ohne passende Utensilien gar nicht so einfach war – und eigene Kleidung an. Sie wusste, dass sie noch etwas schmutzig war, aber das ließ sich vorerst nicht vermeiden. Sobald sie daheim war, konnte sie die Kleidung wechseln.

Dann trat sie wieder aus dem Bad heraus, eine Zahnbürste im Mund. Irgendeine, die sie gefunden hatte. “War die ne?“, brabbelte sie zwischen Schaum und Zahnbürste hervor. Mit ziemlicher Sicherheit war es die Zahnbürste von Takai. Der konnte sich dann halt später eine neue nehmen. Sie sollte es nicht stören einmalig eine fremde Zahnbürste zu nutzen. Takai hatte nicht gestunken oder dergleichen und so unsagbar dreckig fühlte sie sich dadurch nicht. Das mochte vielleicht auch daran liegen, dass sie einen ziemlich großzügigen Klecks an Zahnpasta verwendet hatte. “Frühstück schlage ich aus.“, verkündete sie dann.


TBC: TimeSkip von wenigen Tagen
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