Tamashii no Utsuri

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 {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi

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Ayase Ayumi

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BeitragThema: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mi Jul 13, 2016 8:13 pm



Ayumis Wohnung ist 5 in denen sie wohnt, einen Hauswirtschaftsraum, und einen Ankleideraum. In dem Ankleideraum findet sich sowohl für ihre erwachsene Version, wie auch für ihre jüngeren Versionen. Ein weiteres Zimmer wird von ihr als Arbeitszimmer genutzt und darin stehen die Wände voll mit Büchern über Psychologie, Medizin und andere Dinge im Iryô'ninbereich. Es ist quasi eine Art kleine Bibliothek, sowie haufeweise Detektivromane. Ein weiteres Zimmer ist ein reiner Behandlungsraum, in der 2 Sessel standen, damit sich die Beiden unterhalten konnten.


Zuletzt von Ayase Ayumi am Mi Jul 13, 2016 8:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mi Jul 13, 2016 8:43 pm

Es war morgens und Ayumi blickte neben sich, in ihrem Futon, dort lag, wie zu vor auch Akari, brav und schlief noch. Sie schliefen beide auf einem Ehefuton, da Akari ja in ihrer Nähe sein sollte und eben deshalb nahm Ayumi auch ihren Auftrag sehr sehr ernst und begleitete Akari beim baden, beim einkaufen und eigentlich tat Akari nichts alleine, sondern Ayumi war immer in ihrer Nähe und die Beiden benahmen sich meist fast eher wie ein Ehepaar, als wie 2 Freundeninnen, nun Ayumi hatte ihre eigene Art und Weise Akar iwieder in das System zu integrieren, und diese spielte wunderbar mit, warum also nicht weiter machen?

Ai erhob sich und deckte noch einmal Akari zu. sie selber war aktuell im Körper einer 18-jährigen, damit Akari nicht das Gefühl hatte sich sätndig um Ai kümmern zu müssen. Sie streckte sich, richtete ihren Schlafkimono und ging dann in Richtung der Zimmertür. Leise machte sie diese auf und ging hinaus. Der Wecker zeigte aktuell 4.43 Uhr an. Eine Zeit, in der wohl noch jeder normale Mensch schlafen würde, nur Ayumi eben nicht. Sie hatte schon wieder von dem Mord an ihrem Bruder und ihrem Vater geträumt. Sie schloss ihre Augen, als sie in ihrem Arbeitszimmer angekommen war und warf sich in ihren Arbeitssessel. Sie schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Sie überschlug die Beine und atmete tief durch. Ihre Brust hob und senkte sich und ihr Busten drückte gegen ihren Kimono. Für sie war es ein wenig ungewohnt mit solch einem Vorbau herum zu laufen, da sie sonst eher als 14-jährige herum lief, sie selber war in dieser Zeit eben ein wenig weniger hatte.

Ein Seufzen entglitt ihren Lippen und sie nahm sich die Akte von Akari vor. Sie tippte kurz mit einem Bleistift hinein und machte sich neue Notizen über Akaris verhalten, Dinge, die sie in Akte eintragen würde, und die sie eben auch dem Kage melden würde, und musste. Der Kage wusste noch immer nichts davon, dass die Beiden eigentlich sehr enge Freundeninnen sind, er wusste lediglich, dass Ayumi Akari eine vertraute Umgebung geben wollte, ihr zeigen wollte, dass sie willkommen war und ihr helfen so gut sie konnte. Aber es war nun einmal eine Frage der Zeit, bis der Kage versuchte näehres über die Beiden herauszufinden. Ayumi hatte ihre Wohnung gesichert, mit einer Kekkai und vor allem ihren Aktenschrank hatte sie gesichert, mit einem Schloss und einer Kekkai, so dass niemand hinein konnte. Immerhin bedarf es des Vertrauensverhältnisses zwischen Arzt und Patient, dass die Akte hier war. Sie hatte sie fest verschlossen und gab damit auch ihren Patienten ein gewisses Sicherheitsgefühl. Nach einiger Zeit war Ai nun fertig und stellte die Akte zurück in den Schrank, ehe sie diesen wieder versiegelte. Dann hörte sie auch schon das Rufen von Akari.
Ich bin hier im Arbeitszimmer., sagte sie nun und kam aus der Tür hinaus in den Flur
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Fr Jul 15, 2016 12:18 am

Akari war soweit brav gewesen, denn sie stand lieber unter Beobachtung von Ai als von Fremden oder Ärzten, ob in einer offenen oder geschlossenen Psychiatrie, dabei entging ihr fast der Fakt, dass auch Ai Psychiaterin war, allerdings hatte Akari schon lange gelernt die optisch zumeist Jüngere als Freundin und Kollegin zu sehen, denn als Ärztin von der sie behandelt werden würde. Akari war selbst einmal Ärztin gewesen und diese waren bekanntlich selbst so schlechte Patienten, vielleicht weil sie ihren Berufskollegen vorschreiben wollten wie man sie richtig behandeln sollte. Natürlich hatte Akari sich nie in der Psychiatrie ausgekannt und somit scheiterte sie genauso, wie andere Leute auch, daran herauszufinden wieso Ai soviel wissen konnte.
Ja, es war schon seltsam eine so weise Freundin zu besitzen. Und so war es ihre Freundschaft gewesen die in den vergangen Monaten ihr Zusammensein stützte – zunächst außerhalb von Konoha und dann innerhalb des Schulungssystems des selbigen Dorfes. Akari akzeptierte locker ihre Strafe und die Bewährung und dies vor allem auch weil Ai ihre Aufsichtsperson war – überall anders, vielleicht auch Zuhause, wäre es ihr irgendwann wohl einmal zu viel gewesen. Ihre Freundin hingegen hielt mit ihr alles durch, selbst als Akari sich davon demotivieren ließ die Akademie-Prüfung erneut wiederholen zu müssen, gerechte Strafe hin oder her, auf einem gewissen Standpunkt war es einfach demütigend. Natürlich schaffte Akari ihren Genin und selbigen Rang hatte sie nun offiziell inne.
Als Genin war sie zu Bett gegangen und machte inzwischen auch kein Theater mehr daraus sich an Ai zu kuscheln, war es ihr zu Anfang doch noch peinlich gewesen, doch irgendwie brauchte Akari zum ersten Mal eine Art Kuscheltier in ihrem Leben und es war ja auch ganz schön so.

Als Akari irgendwann gegen Mitternacht endlich einschlafen konnte, löste sie sich dann doch von Ai und drehte sich auf die andere Seite und spürte wortwörtlich den Schlafsand in ihren Augen.
Im angeblichen Traumland öffnete sie ihre Augen erneut und nahm fast schon ein wenig genervt auf einer Sanddüne platz. Umblicken brauchte sie sich nicht großartig, denn sie wusste schon sehr lange was es hier alles zu sehen gab Sand. Sand der vom Wind verweht wird. Zusammengeschobenen Dünen aus Sand und ein Monster das aussah als wäre es aus Sand, was nicht stimmte, bestand das Seelenversteck doch aus ihrer Fantasie und dort gab es nun wahrlich keinen echten Sand. In den letzten Monaten, genauer gesagt seit ihrer Rückkehr, hatte sie das Sandmonster ignoriert und in ihrer Hand den Sand zerrinnen lassen, bis ihr Körper irgendwann wieder aufwachte und sie in die Realität zurückfand. Seit sie dann zur Akademie gegangen war, hatte sie Kinder einmal im Sandkasten beobachtet und später im Seelenversteck versucht eine Sandburg zu gestalten, die mangels Wasser nie mehr als ein Hügel wurde. Manchmal grub sie ein Loch unter sich und versuchte sich einzugraben, doch der Sand rutschte immer wieder nach und im besten Falle blieb sie in einer flachen Kuhle sitzen. Derweil saß, stand, oder Lag das Sandmonster im Hintergrund und schaute ihr bei ihrem Zeitvertreib zu. War ihr auch lieb. Akari wollte lieber keine Konfrontation, nicht solange sie unter Beobachtung war oder die Prüfungen noch auf sie gewartet hatten, doch nun war sie bei Ai daheim und sie hatte ihren Genin. Davon abgesehen nervte dieser ewige Traum manchmal einfach nur, sie wusste schon gar nicht mehr was es des Nachts sonst zu träumen gäbe. “Shukaku piep einmal!“ Keine Antwort, wobei sie dies schon einmal versucht hatte, auch mit „Hänschen“ und „brüll einmal“ - was ihr den Aufenthalt in der Sandlandschaft ein wenig erheiterte, auch ohne Anteilnahme des Sandmonsters. Wo war sie hier nur gelandet. Hatte Shukaku den allgemeinen Ton aufgegriffen und suchte sie auch irgendwie zu strafen? Tod durch Langeweile. Oder war er nur schlecht drauf? Wer wusste schon wie lange solch ein Wesen grummeln konnte? Sie drehte sich zu ihm um, doch seine Konturen verschwammen und das Gebilde tauchte weit entfernt innerhalb der Sandlandschaft erneut auf. “Weist du? Reden soll helfen. Muss ich in der echten Welt auch und Ai hört mir immer zu. Dir kann ja wohl nur ich zuhören, also was ist los?“ Gewagter Einstieg, doch was sollte Shukaku schon groß anstellen, als ihr einen heftigen Albtraum zu bescheren, denn viel mehr kam bei ihren Disputen im Seelenversteck nicht bei raus – für Ausbrüche brauchte es noch weitere Reize.
Sein Schweigen nervte gewaltig. Das letzte richtige Streitgespräch hatten sie bei ihrem gemeinsamen Ausraster geführt – was allgemein nicht erstrebenswert war, doch es war wenigstens eine Reaktion gewesen. Ja, Akari wusste wie es war wenn Shukaku verärgert war, seine Lieblingsemotion. Sie kannte ihn kaum anders, von der Versiegelung bis zum heutigen Tag. Shukaku war ständig verärgert, mal mehr und mal weniger, aber die Hintergrundmusik spielte immer weiter. Na schön, vielleicht hörte er ja einfach nur zu? “Lass mich mal raten, du bist verärgert weil wir wieder in Konoha sind? Du kannst natürlich auch die Umstände beschuldigen so wie immer, waren es damals nicht die gewesen die dich versiegelt haben? Wer mag es heute sein, die gute Ai, aus einem ganz ähnlichen Grund? Du nervst schon im Großformat. Ich hab dem Hokage erzählt wir würden das hinbekommen. Die Alternative hast du ja wohl mitbekommen. Wenn wir schon wieder einen Hokage belügen ist es diesmal deine eigene Schuld oder wie?!“ Vor ihr wurde es dunkeln. Ein großer Schatten verdeckte ihr die Sonne und möglicherweise ein Bein die Sicht. Gleich würde er wieder die Nummer abziehen wo er alles klein stampfte und sie wäre ja nur ein roter Fleck im Sand. Diese Art von Gewalt führte manchmal zu recht bizarren Albträumen, aber mehr war  es am Ende nie, dies hatte sie tatsächlich irgendwann erkannt. Shukaku besaß die Macht ihr Angst zu machen, aber wenn sie dies nicht nach Außen ließ, dann konnte er nicht viel daran ändern. Sie wusste das er schon eine ganze Weile drüber nachdachte, seit sie diesen Schritt der Erkenntnis getätigt hatte – entstanden aus zu viel Zeit und insgesamt recht wenigen Aufträgen, neben der Suche nach Ayioma. Der Gipfel ihrer Feststellung war zeitgleich mit dem Treffen ihrer Familie gefallen und Shukaku hatte dann doch bewiesen, dass er mit etwas Anstrengung zu mehr fähig war – oder besser gesagt sie beide. Akari war schon fast Versucht hier das 'wir' einzuführen, denn sie bildeten eine Einheit, einen Wirt der sich wandeln konnte. Akari fiel allerdings kein Weg ein wie dies zu erreichen wäre, außer durch große Streitigkeiten. “Ai, Ayioma, Airisu wann hast du Zeit für mich? Interessiert es dich gar nicht? Du bist ein mächtiges Wesen das keinerlei Kontrolle hat und wer belügt wohl diese Hokage alle nur? Ich? Seit es Kage gibt womöglich, aber das Gefäß muss mit all dem Müll von Draußen leben und es weiß wohl inzwischen jeder wie du damit so umgehst.“ Dieser Fehler kam wie ein Bumerang postwendend zurück. Es sprach! Und Akari hätte ihm das Maul gerne mit Sand verstopft, doch seine Herrlichkeit war ja ein paar Meter hoch und Akari vermutlich vor Angst schon wieder erstarrt, denn sie wusste am Anfang nie darauf zu reagieren. Sie war viel zu selten wütend, dabei half die Wut seine Meinung zu sagen. Trotzdem gab es da eine Kleinigkeit auf die sie dann doch böse sein konnte. “Du hast mir doch jedes Mal gedroht, egal was ich gemacht habe. Du bist solch ein omnipotentes Gebilde, wie sollte ich überhaupt daran denken dir eine Weisheit entlocken zu können? Habe ich ihn eben angelogen, aber dafür leben wir ja noch. Sieh es eben als eine dieser vielen kleinmenschlichen Fehler und sag jetzt ja nichts dazu das wir an unserem mickerigen Leben hängen.“ Für einen Moment wusste Akari selbst nicht ob sie mit dem letzten Wir die Menschen oder ihren Verbund als Jinjuriki meinte.  Über ihr sprühte es Sandwolken. “Duuu! Duu! Du hast wohl recht. Schön. Ich gebe es zu. Wir leben noch, weil du nicht unbeteiligt warst, aber darum wären wir auch schon manchmal fast umgekommen. Ich denke du brauchst ein Haustier, einen Schoß-Marderhund, einen Avatar. Willst du das?“ Akari dachte nur: Ein was?

Erschrocken holte sie Luft und setzte sich ruckartig auf. Sie zerrte einen guten Teil der Decke mit sich, doch Ai schien davon nicht aufzuwachen oder sich zu beschweren, denn nach einem genaueren Blick war sie gar nicht da. Ihre erste Reaktion war es daher nach Ai zu rufen, immerhin sollte diese in ihrer Nähe bleiben und Akari wollte nach so einem Erlebnis auch nicht allein sein. Akari vernahm die Antwort und wühlte sich aus der Decke, die sie in den letzten Minuten zerwühlt und um sich gewickelt hatte. Akari ging in den Flur und dorthin wo sie Ai wusste oder zumindest deren Arbeitszimmer. Über die Zeitangabe machte sie sich keine Sorgen, denn immerhin war Ai ebenfalls wach. Akari lief daher auf die, inzwischen Erwachsene, zu und fiel ihr um den Hals. Sie drückte Ai förmlich an sich, als hätte sie gar geträumt diese zu verlieren, was auch ein schlimmes Szenario gewesen wäre. “Was machst du in der Nacht im Arbeitszimmer? Kannst du wieder nicht schlafen? Naja.....ich auch nicht.“ Akari konnte manchmal erahnen was Ai träumen mochte, denn sie kannte einen Grund und gerade darum wollte sie Ai auch trösten, selbst wenn es nicht ihre Aufgabe war sich um ihre Beobachterin zu kümmern, doch sie waren immerhin Freundinnen. Dann gab es noch einen Grund wieso sie so dringend zu Ai wollte. Auf ihrer Bettseite des Futon saß ein katzengroßes Etwas und es war kein Kuscheltier!
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mo Jul 18, 2016 8:08 am

Ai betrachtete ihre Freundin, welche auf sie zugelaufen kam eindringlich und fragte sich innerlich was los sei, denn Akari benahm sich eigenartig, sie wirkte nervös, ein wenig vepeielt. Sie wollte etwas sagen, doch dann fand sie sich auch schon in den Armen ihrer Freundin wieder. Sanft strich sie dieser über den Rücken. Was war mit Akari los? Nun, sie hoffte schnell auf eine Aufklärung, doch bettete die junge Psychologin ihren Kopf auf der Schulter ihrer Freundin.
Ich wollte wieder ins Bett kommen, doch du bist mir gerade zuvor gekommen, es wäre aber schön, wenn wir dort hin zurückkehren könnten, immerhin möchte ich noch ein wenig ruhen., sagte die junge Frau nun und blickte mit ihren großen roten Augen in die der reell Jüngeren, denn egal wie sehr man es dreht und wendete, Ayumi war älter und das ein ganzes Stück, im Gegensatz zu Akari, doch es störte weder Ayumi, noch scheinbar Akari, den sie suchte immer wieder die Nähe der Rotäugigen.

Dieser Geruch, dieser schöne Geruch, ein wenig roch es nach Flieder, mit einer Note Lilie, es war zumindest für Ayumi ein Hochgenuss der Geruchsrezeptoren, denn sie mochte den Geruch von Akaris Haaren und sie mochte auch das Shampoo, dass die junge Frau verwendete sehr, auch wenn Ayumi selber eher normales Shampoo verwendete und wenig Wert auf so etwas wie Perfüm oder dergleichen legte. Einzig mit der Mode waren die Beiden wohl ein Unterschied wie Tag und Nacht, Ayumi trug aktuell einen Schlafkimono, während Akari eher Schlafbekleidung trug, so etwas wie Nachthemden, oder Pyjamas. Ayumi hielt nicht viel davon, aber sie respektierte die Kleidung der Jüngeren und das sichtlich, denn auch wenn sie es sich nicht eingestehen wollte, ab und an gefiel ihr sehr, was sie sah und was sie fühlen konnte. Sie genoss es sichtlich jeden Moment, den Akari Abends sich an die junge Frau kuschelte, sie genoss jeden Moment in denen die Beiden nicht immer wieder Räuber und Gendarme spielen mussten, sondern einfach nur sie selber waren und das war etwas, was sich Ayumi sehr wünschte, sie selber sein zu können. Aktuell war es ein Erlebnis für sich, auch nach dem halben Jahr hinweg, mit Akari in einer Wohnung zu sein, denn die junge Frau hatte bis dato noch keinen Mitbewohner gehabt, und so war es auch das ein oder andere Mal dazu gekommen, dass Ayumi ausversehen ins Bad platzte, und duschen wollte, als Akari gerade darunter war, sie wollte einkaufen, während Akari vor Erschöpfung einschlief, und ähnliches. Es war jedoch sehr schön, den für Ayumi zeigte sich jetzt, dass ihr diese lebende Komponente gefehlt hatte und diese hatte sie jetzt durch Akari bekommen. Und eben deshalb genoss sie es. Sie lächelte auch öfter, auch wenn es nur in der Nähe von Akari war, denn die junge Frau zauberte ihr einfach dieses Lächeln auf die Lippen. Sie wollte nicht, dass die Andere sich schlechter fühlte, aber sie konnte sich vorstellen, was wohl aktuell in Akari vor sich ging. Auch wusste Ayumi nicht wirklich, wie es für die Jüngere war wieder zur Akademie zu gehen, den sie selber empfand dies als eine Art Schmach, sagte aber nichts, das war ihre Strafe dafür, dass sie sich so sehr für Akari eingesetzt hatte und sie wich auch während der Akademie nicht von der Seite der Jüngeren, sie schaffte mit ihr zusammen den Alltag der Akademien zu meistern und musste ebenfalls als Enma Ai ihre Prüfung ablegen. Sie tat es und man sagte ihr zumindest in den nicht physischen Bereichen eine große Zukunft voraus. Ai hatte damals nur mit den Augen gerollt. Aktuell sind die Beiden Damen Ge’nin und warteten auf ihren Sensei um endlich den aktiveren Dienst wieder aufzunehmen. Sie löste sich nun leicht von ihrer Freundin und ging mit dieser an der Hand in Richtung des Schlafzimmers der beiden Damen. Sie lächelte Akari kurz an.
Ich denke wir sollten noch etwas ruhen, oder?, fragte die junge Frau im Körper einer 18-jährigen.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Di Jul 19, 2016 8:29 am

Die Umarmung war schön. Ai verwandte ein natürliches Shampoo und dies gefiel der ehemalis Grünharrigen gut. Sie mochte den echten Geruch der Älteren und die feinen Unterschiede welche ihr, sich in der Zeit wandelnder Körper, durchlief. Es war vielleicht seltsam, aber Akari wusste wie die die 14-jährige Ai roch und die 18-jährige und Akari bildete sich sogar ein beide Varianten wiedererkennen zu können, doch war sie natürlich kein Spürhund und dennoch gefiel es ihr diesen Unterschied zu erkennen und das zu erkunden was ihre Ai ausmachte. Noch ein Grund die Umarmung nie zu lösen, sie fühlte sich hier wohl, in den Armen ihrer Freundin, und zurück zum Bett musste es nach Akari's Meinung nicht so schnell gehen, auch wenn es noch mitten in der Nacht war. Ob sie sich jetzt wie ein kleines Kind verhielt? Wachte sie nachts wegen eines bösen Traumes auf und suchte eine Ausrede nicht wieder schlafen zu müssen? Ein wenig fühlte es sich so an, doch war schon lange klar das Ai nicht ihre Mutter war. Möglicherweise konnten sie ja noch etwas reden und so die Wartezeit bis zum Sonnenaufgab überbrücken? Oder sie kuschelten einfach noch etwas, Akari mochte die Nähe und Ai hatte auch nichts dagegen und, sie musste es zugeben, war es schön das nach Ayioma da noch jemand war der sie lieb haben wollte - natürlich war da immer noch ihre Familie, aber das Verhältnis der Familie Fudo hatte sich untereinander schon geändert: Akari als Verräterin, Arisu als neue Wirtin des Kyuubi und jenes Mädchens, welches verstorben war und offenbar eine Schwester gewesen sein sollte. Tatsächlich hatte Akari nicht genug Zeit mit der damals 'Neuen' verbracht um sie selbst als Teammitglied zu akzeptieren, geschweigedenn als Teil der Familie. Es waren Monate gewesen und in dieser Zeit war doch erstaunlich viel passiert. Eine weitere große Änderung, in den Augen von Akari, war die Abwesenheit von Daizen, über dessen Geschichte sie nichts weiter hatte in Erfahrung bringen können. Zusätzlich gab es diese neue Sekte oder Relegion innerhalb des Dorfes. Manchmal schien es Akari immer noch als wäre sie in eine Parallelwelt zurückgekehrt - in  manchen Punkte unterschied sich dieses Konoha von jenem welches sie verlassen hatte und umgedreht zeigte es ihr etwas das auch Tenzou bestätigt hatte, es ging nicht nur um Akari oder Shukaku. Nur weil ihr diese zwei Faktoren groß vorkamen musste dies nicht für alle gelten. Trotzdem freute es sie das Ai mit ihr an ihrem Leben teilnahm und sie sogar außerhalb des Dorfes begleitet hatte.
Akari neigte den Kopf und kuchtel sich an jenen ihrer Freudin. Es war so schön hier und gerade daher vielen ihr fast schon die Augen wieder zu, die Nähe zu Ai beruhigte einfach und ließ Akari schon vergessen weshalb sie überhaupt hergelaufen war. Erst als Ai sie bei der Hand nahm und zurück zum Schlafzimmer führte fiel es ihr wieder ein. Daher blieb sie kurz vor dem Eingang zum Reich der Bettdecken stehen. Ja, Akari ging sogar so weit die Hand von Ai loszulassen, zum Zeichen das sie wirklich nicht weiter wollte. [color:5ad6=00CCFF]"Können wir vorher nicht noch in die Küche? Ich wollte noch etwas trinken." Klang ihre Stimme okey oder zitterte sie etwas? Das Schlafzimmer zumindest war dunkel, noch konnte sie nicht sehen ob wirklich ein Mini-Shukaku auf ihrem Kissen saß oder sie nur vor einem Traum geflüchtet war - bei Ai fühlte sie sich so sicher, dass sie gerne glauben wollte das alles nur ein böser Traum gewesen war, selbst das Seelenversteck ihrer Fantasie entsprungen war und wieso auch nicht? Niemand hatte je behauptet das das was Jinjuriki im Seelenversteck erlebten mehr war als lediglich ein Traum und Akari kannte aus ihrer Kindheit ebenfalls detailgenaue Albträume, nichts Neues. Also fasste Akari die große Ai wieder bei der Hand und wollte sie zur Küche führen, weg von dem was vermutlich ohnehin nicht auf dem Futon lauerte und wenn dort wirklich etwas war, konnte sie die Begegnung noch hinauszögern.

Derweil lautschte das neu erstandene Wesen und regte die Klauen, spreizte die Füße und streckte die Arme. Es war ein wenig öde hier im Dunkeln auf die Rückkehr seiner besseren Hälfte zu warten, aber da seine Erscheinung nicht geplant gewesen war, hatte selbst Shukaku nicht mit dieser neuen Existenzart gerechnet. Anstelle alles durch den Akari-Körper und einige Filter zu erleben konnte er nun echte Dunkelheit erleben und allein die Abwesenheit von Licht war schon neu, von der Anwesenheit ganz zu schweigen. Der katzengroße Marderhund war selbst von seiner Existenz überrascht und beschränkte sich daher zunächst darauf zu stehen und zu erkunden was es im Dunkel zu erkunden gab. Seine Füße waren auf etwas Wechem und über ihm und um ihn war Luft. Nichts davon fühlte sich an als entstamme es dem Seelenversteck und nichts davon ließ sich kontrollieren. Sein Wille genügte nicht das sich das Weich unter seinen Zehenklauen erhob oder wellenartig bewegte und die Helligkeit in diesem Raum gehorchte ihm ebenfalls nicht, die Nacht wollte nicht weichen. Dies war interessant, ebenso wie die Stimme seiner Jinjuriki, die er wiedererkannte - was allerdings nicht halb so spannend war, als die Tatsache das sie mit jemande zu sprechen schien. Im Seelenversteck gab es keine Menschen oder mehr Personen als Akari und Shukaku selbst. Was war dies hier also? Die einzige Antwort war die der realen Welt. Akari musste etwas von ihm in einen realen Körper gebannt haben. Interessant. Ob man ihn entdecken würde? Nun, dann würde er seine Entdecker begrüßen müssen oder? Shukaku setzte daher ein Lächeln auf, was in seinem Fall einem grimmigen Lächeln entsprach, doch genügte ihm dies auch an Emotion.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mi Jul 20, 2016 7:55 am

Ayumi blickte ihre Freundin an und ihre roten Augen versuchten ihren Gegenüber zu analysieren. Das war schon immer so gewesen, und so wird sie wohl immer sein, denn Ayumi versuchte schon immer bei ihren Gesprächspartnern auf das Gesprochene zu achten, auf ihre Körpersprache, Stimmklang und vor allem die Augen. Akari wirkte nervös, fast so als würde sie etwas zu verbergen zu versuchen. Ayumi stämmte leicht eine Hand in die Hüfte und betrachtete ihr wohlproportioniertes Gegenüber. Sie lächelte diese an.
Schon in Ordnung. Dann lass uns noch eine warme Milch mit Honig trinken. Es beruhigt die Seele, die Nerven und ein wenig das Gemüt. Vielleicht kannst du danach auch besser schlafen, ohne Alptraum., sagte Ayumi nun und streckte sich leicht. Sie ging schließlich mit Akari in die Küche und setzte einen Top mit Milch auf den Herd, während sie in Richtung des Kühlschranks ging und dort die restliche Milch verstaute. Die roten Augen Ayumis langen immer wieder auf Akari, welche sie am Tisch zwischen geparkt hatte. Es kam ihr ein wenig spanisch vor, dass sich die junge Frau so sehr weigerte zurück ins Bett zu kriechen, immerhin hieß dies auch die Zeit miteinander zu genießen. Sie wollte zumindest jeden Moment, den sie Akari bei sich hatte genießen und das hieß sich ein ganzes Jahr lang um die junge Frau zu kümmern.

Ayumi seufzte kurz auf und blickte dann Akari an, während sie darauf wartete, dass die Milch kochte. Sie ging zu dieser herüber und strich ihr sanft über die Wange und damit eine Strähne aus dem Gesicht. Mit dem Daumen strich Ayumi sanft über die Lippen der Jüngeren.
Hast du wieder von ihm geträumt?, fragte sie mit sanfter und sehr geduldiger Stimme. Mit „ihm“ meinte Ayumi nicht etwa Ayioma, denn sie wusste, dass dieser Mann noch in dem Herzen der Jüngeren war, egal was sie tun würde. Er hatte immerhin gewusst wie er Akari aushebeln konnte, von sich abhängig zu machen, aber auch diese Zeit war vorbei und vielleicht würde ja der Einfluss von Ayumi dazu führen, dass Akari nach und nach sich mehr ihr zuwendet. … Was dachte sie da? Schnell musste sie diese … diese Gedanken verdrängen, immerhin würden sie zu keinem sehr guten Ende führen. Nein, sie durfte sich nicht verlieben, und das schon gar nicht in ihre beste Freundin, auch wenn sie noch immer nicht wusste wo die Grenze bei ihr und Akari war zwischen Freundeninnen und einem Liebespaar. Die Beiden waren so eng beieinander, dass man schon den Eindruck eines Liebespaares bekommen konnte, immerhin hatten die Beiden ja auch schon einen gemeinsamen Kuss, den sie teilten, auch wenn er schon ein wenig zurück lag. Aber er war da, und er zwar im Rahmen eines Spiels geschehen, wo sie Fratello eins auswischen wollten, aber dennoch, er war da und sicher hatte dieser Kuss für Ayumi eine größere Bedeutung, als für Akari, immerhin war dies ihr erster freiwilliger Kuss gewesen.

Vorsichtig löste sie ihre Hand von der Wange Akaris um schnell rüber zum Herd zu gehen, die Milch um zu rühren und dann vom Herd zu nehmen. Sie war fertig und dampfte vor sich hin. Sie goss nun die Milch in 2 Tassen ein und machte einen Löffel Honig in diese. Sie verrührte diesen dann und wandte sich dann zu ihrer Akari um. Vorsichtig stellte sie nun die Tasse auf den Tisch und damit vor der ehemaligen Grünhaarigen ab. Ayumi stellte ihren auf ihren Platz und setzte sich ebenfalls hin. Leicht überschlug sie die Beine und trank einen Schluck der fast noch zu heißen Milch. Ihr Blick glitt über das Gesicht Akaris und sie stellte vorsichtig ihre Tasse ab.
Was ist passiert?, fragte sie sehr offen und damit bezog sie sich zum Einen auf einen möglichen Traum, oder auf etwas anderes, was Akari getan haben konnte, während Ayumi in ihrem Arbeitszimmer war und sich zu eben jener jungen Dame Gedanken gemacht hatte. es war schon spannend, wenn sie ehrlich war, zusammen mit Akari hier zu leben und den Alltag zu meistern, gerade zu Beginn des Einzugs war es nicht wirklich einfach gewesen, vor allem weil die beiden Grazien sich an einander gewöhnen mussten und Ayumi mit Akaris Eigenheiten klar kommen musste, aber im Umkehrschluss musste auch Akari mit den Eigenheiten von Ayumi klar kommen und eben diese konnten es manchmal in sich haben, aber das dürfte die junge Frau sicher auch nicht weiter stören. Ayumi nippte wieder von ihrer Milch. Sie war sehr süß geworden durch den Honig, aber es hielt sich noch in Grenzen. Sie war jetzt nicht zu süß, und auch nicht zu heiß, zumindest für Ayumis Empfindungen.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Fr Jul 22, 2016 7:35 pm

Zugegeben Akari mochte sich ein wenig kindisch verhalten, aber sie mochte es von Ai so umsorgt zu werden und wenn diese schon nicht ihre Mutter sein konnte, dann vielleicht so etwas wie eine große Schwester. Die Idee mit der Milch und dem Honig fand bei Akari zumindest sofort Anklang und sie nickte zufrieden. Ob sich der zweite Teilsatz jedoch umsetzen ließ, weiter zu schlafen, wusste sie noch nicht mit Bestimmtheit, aber zumindest könnte sie vielleicht leise genug sein, dass Ai schlafen könnte, denn irgendwas musste die Ältere ja auch wach gehalten oder aufgeweckt haben. Zumindest würde das dargebotene Getränk ihnen beiden etwas Entspannung bieten.
Akari setzte sich an den Küchentisch und beobachtete Ai, wie diese sich um die Herstellung des Versprochenen machte und erneut fiel Akari der Vergleich mit einer großen Schwester ein. Ob Ai diese sein könnte? Nun, zumindest hatte Akari auch nie ein älteres Geschwisterkind besessen - fragen schadete ja bekanntlich nicht.

Während Akari noch überlegte ob sie Ai solch eine Frage stellen konnte, immerhin waren sie Freundinnen und nicht nur Geschwister, kam die Ältere ihr zuvor und erkundigte sich nach ihrem Traum oder besser gesagt nach dem vermuteten Inhalt. Für Akari war sofort klar das Ai wusste von wem sie träumte, doch es wäre schön gewesen einmal zu sagen dem wäre nicht so. Akari könnte behaupten sie hätte von Ayioma geträumt oder besser gesagt der Suche nach ihm, denn damit hatte sie sich lange Zeit beschäftigt, doch stimmte dies nicht und ihr war auch nicht nach einer Lüge zumute, zumal Ai diese ohnehin sofort durchschauen würde. Natürlich gäbe es da noch weitere Männer die ihr Albträume bescheren könnten, wie beispielsweise die Hokage, wobei sie sich bei einem Ehemaligen noch nicht hatte entschuldigen können und ihr dies auch manchmal Sorgen bereitete, wobei sie beim Aktuellen immer mal darüber nachdachte ob ihr Handeln richtig gewesen war und wie sie es anstellen sollte nicht wieder alle zu enttäuschen, denn es war nicht immer einfach das Biest im Zaum zu halten. Zusätzlich gab es noch eine weitere ehemalige Hokage, ihre Adoptivmutter, bei welcher sie ebenfalls nicht das Gefühl hatte sich ausreichend entschuldig zu haben. So gesehen gab es viele mögliche Themen für einen schlechten Traum und womöglich auch einem Alptraum, doch diese Dinge machten ihr nicht genug Angst um sie vorzuschieben, diese Differenzen ließen sich irgendwann sicher ausräumen. Doch ihre Jahresaufgabe? Diese machte ihr viel eher Angst und war auch die Ursache für ihre schlechten Träume, ergo ihre Anfälligkeit die Nächte im Seelenversteck zu verbringen. "Ein echter Träum wäre mal eine willkommene Abwechslung, manchmal frage ich mich wovon er überhaupt träumt.". Es war schön das Ai mit ihr so geduldig war, doch es war Akari die sich mit der Zeit darüber aufregte und sich machtlos fühlte etwas dagegen zu tun und deren Schlaf es raubte. Daher beschloss sie schweigend auf die Milch zu warten, denn diese sollte sie jetzt wieder aufheitern.      


Es dauerte nicht lange und vor ihr wurde eine Tasse abgestellt. Die warme Milch verbreitete schnell ihren süßlichen Geruch und erweckte den Wunsch in ihr öfters in der Nacht auf zu sein, allein um hier gemütlich mit Ai sitzen zu können. Vorsichtig legte sie eine Hand an die Tasse, um deren Wärme zu erspüren. Es wirkte, ihre Laune besserte sich ein wenig, spätestens nach dem ersten zaghaften Schluck des sich abkühlenden Getränkes. Ai gehörte zu den wenigen Personen die sich überhaupt für ihr Innenleben interessierten und dies nicht nur weil sie dies musste. Es war gut das sie sich ihrer Freundin anvertrauen konnte und selbige besaß starke Siegeltechniken, welche Shukaku bereits zu fürchten gelernt hatte. Ai war sozusagen auf ihrer Seite und dies gab ihr Sicherheit. Während Akari also Schlückchenweise ihre heiße Milch verputzte begann sie zu erzählen was ihr des Nachts widerfahren war. "Ach er nervt einfach nur. Vorhin war er mal wieder der Meinung ich komme alleine nicht klar und er müsste mir irgendeine Hilfe organisieren. Dann ist so ein Ding aufgetaucht, es sah fast aus ein Shukaku-Kuchiyose. Dem rieselt doch der Sand durchs Gehirn! Draußen war er schon fast handzahm und in Konoha erschrecken wir jetzt alle Leute in dem aus dem Nichts so ein Vieh auftaucht?! Super Hilfe! Hab das Ding auf meinem Kopfkissen zurückgelassen." Kurz nachdem Akari bemerkte das sie hier gerade Ai anflaumte entschuldigte sie sich auch schon kleinlaut.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Do Jul 28, 2016 7:38 am

Ayumi blickte ihre Freundin an und hörte ihr zu, was diese ihr berichtete. Sie wollte jedes einzige Wort, was sie sprach verstehen, sie wollte wissen woran die Jüngere dachte, am besten noch bevor es Akari selber dachte, immerhin würde dies zeigen, dass Ayumi ihre Freundin in und auswendig kannte, oder nicht? Vorsichtig stellte sie ihre Tasse hin und blickte auf die dampfende Flüssigkeit, die ein gewisses wohliges Seufzen hervorrief. Es war so angenehm dieses Getränk zu sich zu nehmen, und das würde sicher auch Akari sich eingestehen müssen. Sie würde davon vielleicht sogar schläfrig werden und dann nachher mit Ayumi zusammen sich noch ein wenig hinlegen und schlafen, zumindest war dies das Ziel, welches die junge Frau hegte mit dem Getränk, doch dann kam eine Bratpfanne mit voller Wucht vor den Kopf, denn Akari offenbarte ihr, dass Shukaku der Meinung sei, dass sie Unterstützung bräuchte und hatte einen Avatar erschaffen. Die roten Augen wurden schmal, fast schon zu schlitzen und erst jetzt sahen sie richtig bedrohlich aus. Scheinbar hatte Akari eben etwas angesprochen, was Ayumi nicht wirklich schön fand, vor allem auch wie Akari plötzlich mit ihrer Freundin redete, sie schmetterte ihr dies so hin und sie lies es dann quasi unkommentiert, ehe sich die Jüngere entschuldigte. Ayumi wandte den Kopf und erhob sich. Sie ging zu Akari herüber und näherte sich mit ihren zarten rosanen Lippen dem Ohr der Jüngeren.
Du bist stark, Akari, wenn du schon einen Avatar erschaffen kannst von ihm, denn das resultiert aus deinen eigenen Kräften, nicht aus dem seinen und auch wenn Shukaku anderer Meinung ist, so wirst du sicher noch stärker werden, als Frau und auch als Jinchuriki. Ich bin mir sicher, dass du noch so viel schaffen kannst und dieses Prüfung hier ist das, was mir am wenigsten Sorge bereitet., sprach sie und umschloss die Hüfte von Akari, ehe sie diese aus dem Stuhl zog. Sie fixiierte ihr Gegenüber und blickte ihr mit ihren großen, roten Augen tief in die von Akari.
Ich will dich nur nicht verlieren, denn du bist mir der wichtigste Mensch, ‘Kari’chan, du bist mir der wichtigste Mensch., wiederholte sie und die Lippen der beiden Frauen waren nur noch einen kurzen Moment, ja fast schon einen Hauch von einander getrennt. Man könnte gerade noch so ein Stück Papier zwischen die Beiden spannen, so nahe waren sie sich.

Ayumi schluckte kurz, als sie merkte, wie nahe sie der Anderen gekommen war und, dass die Beiden quasi kurz vor einem Kuss standen. Hatte sie sich gerade von ihren Gefühlen überwältigen lassen? Wow, dass sie dazu fähig war, wo doch sonst ihre Gefühle alle eher unter Verschluss gehalten wurde. Sie schluckte schwer und lies dann von Akari ab.
Ent… Entschuldige. Ich bin zu weit gegangen. Du hast gerade eine Trennung hinter dir, und dann komme ich dir wieder so nahe., sagte sie zu ihrer Überraschung extrem schnell und fast schon schüchtern. War sie denn so ein schüchterndes Wesen? Möglich, denn sie hatte sich lange nicht mehr so betrachtet. Sie musste schwer schlucken und schloss ihre Äuglein. Ruhe, in der Ruhe lag die Kraft, und das würde sich hier und jetzt sicher bewahrheiten, oder nicht? Vorsichtig linste sie aus ihren geschlossenen Augenlidern hervor. Sie erwartete von Akari fast schon eine Ohrfeige. Shukaku hatte in ihr wohl das Verlangen nach Akari geschürt. Es war leider so, dass sich Ayumi zu der Jüngeren hingezogen fühlte, und das nicht zu knapp. Und dann wollte sie die Jüngere ablenken, doch das ging schnell nach hinten los, zumindest nach ihrem Verständnis. Dann jedoch fiel Ayumi ein, die Beiden teilten ja schon einen Kuss und sie wurde noch röter. Sie erinnerte sich an den Kuss vor Fratello, dem ungeliebten Bekannten Akaris. Ob da der Prozess begann, dass Ayumi Interesse an Akari entwickelte? Nun, möglich war es, aber vielleicht bestand ja da Interesse schon früher, oder hat sich erst später entwickelt, immerhin war da ja auch noch der Ex von Akari. Akari stand definitiv auf Männer, das war klar, sonst hätte sie sich nicht mehr als einmal diesen hingeben. Hatte aber Ayumi nicht immer daheim gesessen und darauf gehofft, dass Akari und sie sich näher kamen? Tränen bahnten sich ihren Weg, sie rannten die Wangen herunter und Ayumi drehte sich völlig weg. Nein, Akari würde ihre Gefühle nicht erwidern können und gerade diese Tatsache war es, die in ihr gerade massive negative Gefühle hervorriefen.

Zitterte sie? Leicht ging Ayumi in die Knie und hielt sich ihre Schultern fest, während sie bitterlich weinte. Sie merkte, dass Akari da war, doch diese würde sie nicht verstehen, denn Ayumi merkte erst jetzt, wie sie Jahr und Jahr dafür gesorgt hatte, dass sie der wichtigste Mensch in Akaris Leben wurde und als solcher wollte sie natürlich auch an der Seite der Jüngeren stehen, doch eine Liebe zwischen 2 Frauen ging doch nicht. Sie schüttelte den Kopf.
Entschuldige bitte…. ich … ich habe mich in dich verliebt, Akari und ich weiß, dass es nicht sein darf, dass du nicht von diesem Ufer kommst, dass ich damit unsere Freundschaft zerstören werde, dass du mich jetzt wahrscheinlich verlassen wirst, ich könnte es verstehen, auch wenn mein innigster Wunsch es ist mit dir hier zu bleiben, zusammen zu bleiben, zu leben und vielleicht sogar zu lieben. Ich weiß, dass du dem Männern zugetan bist, hast du doch über Jahre hing weg einen Mann geliebt und bist diesem gefolgt. Mir ist klar, dass du mich nicht verstehen kannst, mich wahrscheinlich als Pervers ansiehst, dass du mich nun hasst, dass du mich verurteilst, dass ich alles zu meinem Vorteil ausgelegt habe, dass ich den Kage manipuliert habe, nur um dich hier bei mir zu haben. Auch wenn vieles davon nicht stimmt, so werde ich damit leben müssen, dass ich unsere Freundschaft hier und jetzt zerstört habe…, sagte sie nun und blickte dann mit großen, glitzernden Augen in Richtung Akaris. Sie wollte wenigstens ihr ins Gesicht sehen, wenn diese ihr nun offenbarte, dass die Freundschaft beendet war. Ja, das war sie, ganz sicher, oder nicht? Immerhin hatte sie eben das Tabu gebrochen, was es gab, allerdings musste auch Akari zugeben, dass die Grenzen ihrer Freundschaft zu Ayumi schon von Anfang an sehr stark verschwommen waren.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Fr Jul 29, 2016 7:02 pm

Manchmal sprach man tatsächlich die falsche Person an. Akari war auf ihr liebstes Monster sauer und zu hören bekam dies ausgerechnet Ai, also genau die falsche Person, doch Akari traute sich nicht ins Schlafzimmer zu gehen und der Neuerscheinung die Meinung zu sagen. Nun hatte es Ai abbekommen und diese war sogleich dabei ihr Mut zu machen und Trost zu spenden, obgleich Akari es ihrem Verhalten nach gar nicht verdiente. Sie musste Ai wohl dankbar sein, dass diese genau wusste was Akari eigentlich meinte. Hinzu kam das Akari sich noch gar nicht für die Unterstützung beim Hokage bedankt hatte, denn ohne ihre Freundin wäre sie vielleicht wirklich einen Bijuu- oder Kopf kürzer aus dem Verhör herausgegangen. Ai hatte ihr wahrlich viel zu bieten und Akari selbst konnte nur hoffen ihr nicht irgendwann großen Ärger zu machen, wie es ihr in der Vergangenheit schon öfter passiert war.
Die Aufmunterung tat gut und gleichzeitig wusste Akari nicht ob sie diese Güte ihrer Freundin wirklich verdiente. War es denn wirklich okay das Ai ihr immer verzieh, ihr immer beiseite stand und sogar gegenüber dem Hokagen zu ihr hielt? Zugegeben sie waren inzwischen weit mehr als nur beste Freundinnen, doch eine genaue Grenze gab es bei ihnen ohnehin nie, hatten sie ihre Regeln doch auf dem Weg selbst aufgestellt und variiert. Manchmal konnte Akari dennoch nicht verstehen wieso Ai immer noch bei ihr war und diese sich nicht davon abbringen ließ bei ihr zu sein – nicht das Akari Ai loswerden wollte, ganz im Gegenteil, sie wollte Ai nicht verlieren, doch bisher hatte sich gezeigt das Akari einfach kein Händchen für Langzeitbeziehungen hatte. Neben der Freundschaft zu Ai war ihre einzig andere Beziehung gescheitert und selbst dafür war Akari verantwortlich gewesen, weil Mai über die Leiche von Ayioma gegangen war um ihre Tochter zurück zu holen. Es lag eindeutig nicht daran was sie war sondern wer sie war. Wieso also sprach Ai dann so verdammt aufmunternde Worte? Als wäre es klar das Akari es in sich hatte stark zu werden. Einsam aber stark? Dann sollte Akari noch als Pflegerin im Krankenhaus arbeiten. Brauchte sie dafür Liebe und Hingabe oder genügte kurzfristige Fürsorge und Freundlichkeit? Jetzt wo sie keine Ärztin mehr war musste sie auch dies für sich neu definieren – ihr Auftrag in Sachen Nächstenliebe. Wie sollte sie das schaffe? Und wenn dies alles so einfach war, was bereitete Ai denn dann Sorgen? Möglicherweise ein anderer Aspekt? Jetzt da sie zusammen leben mussten, konnte Ai nicht mehr so leben wie sie es gewohnt war und musste auf Akari aufpassen. Natürlich empfanden sie beide ihre Zweisamkeit als Angenehm, aber für Ai musste es dennoch eine große Umstellung bedeuten. Anstelle zu antworten kämpfte Akari daher mit den Tränen, denn sie wollte nicht erfahren das sie Ai womöglich eine Last war, doch was sollte es denn sonst sein? Natürlich hatte Ai nie auch nur ein Anzeichen dafür gegeben, dass ihr das Zwangsleben mit Akari nicht gefiel, doch diese tolerierte auch einfach alles und hatte selbst den Vorschlag gemacht.
Ai fing an sie anzustarren und Akari blinzelte und blickte zurück, versuchte die aufkeimenden Tränen weg zublinzeln – Ai würde ihr den Abschied sicher so leicht wie möglich gestalten wollen. Akari war eine starke Frau und vielleicht hieß dies auch das sie allein leben musste, erwachsen werden sollte und sie sich nach einem Jahr wohl würden trennen müssen. Akari machte sich auf das Schlimmste gefasst, so wie damals beim Hokage, wo es darum gegangen war ihre Existenz zu verteidigen – was ihr auch nur knapp gelungen war und ohne die Hilfe von Ai womöglich gar nicht.

Als wäre Akari gar nicht wirklich anwesend viel ihr erst sehr spät auf wie nahe sie sich eigentlich waren – gab es so etwas wie einen freundschaftlichen Abschiedskuss der eine Freundschaft beendete? Manchmal erfanden sie doch seltsam neue Rituale, die Sache mit der Rose, und nun die Antwort Akari's die unweigerlich dazu führen musste das ihre Lippen sich beim Sprechen berührten? Doch bevor Akari antworten konnte wandte sich Ai schon ab und erzählte etwas von Ayioma, was Akari's Meinung nach gar nicht zum Thema passte, außer natürlich Ai hätte mit ihr eine Liebesbeziehung anfangen wollen. “Wovon redest du? Ich will dich auch nicht verlieren, auch wenn es wohl eine schlechte Angewohnheit von mir ist meine Mitmenschen zu verärgern und wegzustoßen.“ Irgendwo hatte Akari ja doch gehofft das irgendwie mit Ai aufarbeiten zu können, doch was wenn Akari auch ihre Freundschaft beschädigen würde? Bisher war sie lediglich gut darin schlechte Entscheidungen zu treffen und es gab wohl bald nicht mehr viele Menschen die bereit waren ihr eine helfende Hand zu reichen. Hinzu kam das es Akari schwer fiel sich bei denjenigen denen sie Unrecht getan hatte zu entschuldigen, denn sie sah nicht wie sie solch einen Schaden wieder gut machen sollte. Ähnlich war es beim Gespräch mit dem Hokage gewesen, in welchem sie sich auch fast um Kopf und Kragen geredet hatte.
Das auch Ai vor etwas Angst haben mochte kam ihr dabei kaum in den Sinn, einzig ihr seltsames Verhalten und der Abschiedskuss, der keiner war oder zurückgezogen wurde, deuteten für Akari darauf hin, dass die Ältere selbst mit einer Entscheidung rang. Nur was hatte das mit ihrer gescheiterten Beziehung zu Ayioma zu tun? Vielleicht wollte Ai ihr eine neue Beziehung verbieten innerhalb der Jahresfrist? Nun, daran konnte sie sich sicher halten – schwieriger wäre nur der Neuanfang. Zur Not konnte Akari ja ihre vorhandene Trauer über ihren Verlust vorschieben, doch selbst dies war schwer wenn sie sich selbst die Schuld für den Mord an ihrem Liebsten gab und sie konnte Mai deshalb ja auch nicht böse sein, immerhin war diese ihre Adoptivmutter und wollte nur ihr Bestes. Kurz gesagt war es schwer wieder in Konoha zu sein mit all diesen Baustellen.

Der Moment des Wortwechsels rückte immer näher und ihre Hände umklammerten ihre Tasse, was bereitete Ai also Sorgen? Liebe. War Ai die heiße Milch zu Kopf gestiegen? Ai fing an und hörte gar nicht mehr auf. Worte verließen ihren Mund und Akari schaute sie nur an und versuchte zu verstehen. Hatte Ai wirklich nie etwas für Männer übrig gehabt? War ihre Freundschaft deshalb so innig verlaufen? Akari hatte für Ayioma ihr Dorf verlassen. Sie wusste wie es war für die Liebe die eigenen Prinzipien zu verraten. Ai sagte sie hätte sich in Akari verliebt? Wann?
Akari traute sich nicht ihre Tasse loszulassen, wenn dann verfestigte sich ihr Griff noch etwas. Wie sollte sie darauf reagieren? Eines war klar. Ihre Freundschaft durfte nicht enden, denn sie war alles woran Akari sich noch festhielt, im Glauben nicht alles zu zerstören. Natürlich wäre es eine Abwechslung wenn diesmal Ai etwas falsch machen würde, aber so konnte es nicht enden. Durfte es nicht. Sie waren nicht Freunde geworden um daran zu scheitern! Und überhaupt seit wann hatte Ai Zweifel? War dies wieder die echte Ai, die die so schön Lächeln konnte? Akari öffnete schon einmal den Mund, denn sie wollte signalisieren das sie etwas sagen wollte, doch es folgten keine Worte. Sie konnte nicht ablehnen und nicht zusagen. Selbst wenn ihre Freundschaft endete, müssten sie noch ein Jahr zusammen leben und das schlimme daran war, Akari konnte sich nicht vorstellen wie es wäre wenn ihre Freundschaft endete. War es also so das die Liebe ihre Freundschaft beendete?
Wusste Ai das dem so war oder hatte sie nur Angst davor? Ihre Zweisamkeit war ohnehin seltsam, vielleicht konnten sie trotzdem Freunde bleiben? Akari wollte immer eine Mutter oder eine Schwester, aber eine Liebhaberin? “Nein. Damit kann ich nicht leben. Unsere Freundschaft kann nicht einfach enden. Ich beende sie nicht und du kannst nicht einfach sagen sie ist zerstört. Sie ist vielleicht anders und komplizierter, aber das war sie doch irgendwie schon immer. Wieso sollte sie enden? Ich will dich nicht verlieren und auch wenn ich nicht auf Frauen stehe, dich mag ich. Ich will dich nicht verlieren. Du bist mehr als eine bloße Freundin, aber ich wusste nicht.....ist das denn so schlimm das unsere Freundschaft enden muss? Ich weiß nicht ob ich dich lieben kann, meine letzte Liebe ist schrecklich geendet und ich bin nicht gut darin, aber ich will dich auch nicht verletzten. Meinst du unsere Freundschaft muss enden weil du mich liebst? Ich kann bestimmt versuchen.....aber ich habe meinen Plan wegen Ayioma verschwiegen, ich habe dich und das Dorf verraten...... Ich muss deine Freundin bleiben weil ich dich noch nicht lieben kann!“ Es knirschte und krachte leise, als Akari ihre leere Tasse zerdrückte, sie hatte das Gefühl das jede Antwort nur falsch sein musste. Sie wollte Liebe haben, aber sie nicht zurückgeben – das war fast noch perverser. Sie konnte aber doch auch nicht zulassen das Ai unglücklich in sie verliebt war, aber wie sollte sie Ai lieben? Es war eine Sache sich an eine Freundin, eine Mentorin zu kuscheln, aber Liebe machte daraus doch etwas anders oder? Oder war ihre Freundschaft ohnehin Liebe? Freunde stritten und verziehen sich. Freunde teilten Freud und Leid. Freunde schliefen nicht miteinander und gründeten eine Familie, war dies das Tabu? Akari wusste keine Antwort darauf. Was sollte sie machen? Ai war immer die Freundin gewesen die sagte alles war möglich und nun?
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mo Aug 01, 2016 7:49 am

Ayumi blickte auf, starrte regelrecht Löcher in das Gesicht ihrer besten Freundin, die nicht einsah die Freundschaft zu beenden, auch wenn Ayumi sie lieben würde. Sie konnte es nicht verstehen und doch begann sie ihre Tränen weg zu blinzeln. Sie lies die Worte durch ihren Kopf gehen, sie versuchte mit Logik das zu analysieren, was eigentlich offensichtlich war, Akari wollte die Freundschaft nicht beenden, da die junge Frau sie noch nicht lieben könnte. Dies würde bedeuten, dass es möglicherweise Hoffnung für Ayumi gab, oder nicht? Sie versuchte weiterhin hinter die Worte von Akari zu blicken. Diese wirkte verunsichert, denn Ayumi war nicht wie sonst, kühl distanziert und beobachtete alles logisch aus der 3. Person, sondern Ayumi war sehr emotional. Ein Grund mehr, warum sie endlich ihrer Freundin ihre wahre Gestalt zeigen wollte.

Dieser Drang dazu war schon länger da und Ayumi war sich sicher, dass Akari sie auch nicht wegschicken würde, nur weil sie das reale Selbst von Ayumi gesehen hatte, und damit ist nicht nur ihre höchst emotionale Seite gemeint, die sich sonst hinter dem Schild Ai verbarg, nein, es war auch so, dass Ayumi den Wunsch hegte der jungen Frau ihr wahres Selbst zu zeigen. Sie wollte ihrer Freundin zeigen, wer sie wirklich war und eben deshalb hatte sie auch schon längerfristig nicht ihr Verjüngungsjutsu eingesetzt. Immerhin hätte sie es doch schon längst verlängern müssen, um weiterhin dieses Alter zu repräsentieren, doch dem war nicht so, nein, Akari sollte sie sehen, und vielleicht sogar lieben, denn Ayumi hatte so viel Liebe in sich, die sie weitergeben wollte, an eine Person und als diese Person war Akari auserkoren. Sie wollte der jungen Frau so viel Liebe geben, wie diese auch nur wollte.

Das Ayumi nicht auf Männer stand, war nicht ganz richtig, immerhin wäre Ayumi wohl „normal“ gewesen, wenn diese nicht eine solche Vergangenheit gehabt hätte. Sie wäre normal verlaufen, hätte wohl irgendwann einen Freund gefunden und mit diesem eine Familie gegründet. Sie wäre sicher eine tolle Mutter geworden, doch wollte sie hier und jetzt nicht Mutter sein, nein, sie wollte eine Geliebte sein, sie wollte die Geliebte von Akari sein. Immerhin legten sich die Tränen der jungen Frau langsam, ebbten ab und gaben wieder eine halbwegs vernünftige Sicht preis. Zu den roten Augen Ayumis gehörten nun auch noch der gerötete Glaskörper der Augen.
Ich… ich möchte dich nicht verlieren, Akari, für nichts auf der Welt. Das ist auch der Grund, weswegen ich dir folgte, weswegen ich dennoch in deiner Nähe war, auch wenn deine Anwesenheit es mir schwer machte mich nicht zu offenbaren. Allerdings…., wollte sie weiter erzählen, als Ayumis Körper anfing zu schmerzen. Sie biss die Zähne zusammen und ging in den Vierfüßlerstand. Sie keuchte leicht vor Schmerz und ihre Arme gaben nach, so dass Ayumis Gesicht auf dem Boden lag und sich die Ältere zu winden begann.

Die Haare begannen zu wachsen, fielen weiter und das Schwarz wurde noch einmal intensiver, während das Gesicht sich ebenfalls veränderte. Es wurde erwachsener, die kindlichen Züge schwanden, dazu kam noch, dass das Gesicht nun feiner wirkte, wie das einer ungeschminkten Geisha. Das kindliche, leicht pummelige war aus ihrem Gesicht verschwunden und eher schärferen Zügen gewichen.
Argh…., keuchte die junge Frau und ihre Hände wurden feiner und noch ein wenig größer. Der Kimono, den sie bis eben trug begann ebenfalls zu spannen und das sowohl um die Brust, wie auch um die Hüfte, denn durch das Wachsen war Ayumi ein wenig breiter gebaut vom Becken her, wo der Obi gebunden war. Dazu kam die noch etwas größere Oberweite. Vielleicht keine Tsunade, aber dennoch genug um sicher viele Männer zu verführen.

Langsam erhob sich die junge Frau, tat ihr doch jeder einzelne Knochen im Körper weh. Es war jedes Mal eine Tortour, ähnlich wie damals, als sie sich älter machte, um Akari aus der Situation mit Fratello zu befreien, doch an die Schmerzen hatte sie sich schon gewohnt, jedes Mal aufs Neue, während ihr da ihr Hormonhaushalt mehr zu schaffen machte. Ayumi blickte an sich herunter und nahm sich einen Moment der Auszeit. Ihr Atem begann sich zu stabilisieren und lies nun die Brust sich gleichmäßig heben und senken. Derweil richtete Ayumi ihren Kimono, den sie zum Schlafen stets trug. Ihren Slip konnte sie vergessen und würde sie nachher auch austauschen müssen. Immerhin war es ein Sprung von Kleidergröße 32 auf 38.

Ayumi hatte ihren Kimono gerichtet und blickte nun Akari an. Sie war ein kleines Stück größer von der Körperhöhe als die junge Dame aus dem Hause Fudo. Sie lächelte vorsichtig.
Verzeih, doch ich wollte, dass du es siehst, dass du mein wahres Selbst kennen lernst. Ich möchte mich dir voll und ganz öffnen können, nur dir und ich weiß, dass ich es nicht bereuen werde…. Gestatten, Ayase Ayumi., sagte sie nun und hatte etwas von einem erhabenen Lächeln auf ihren Lippen, währende sie eine Verneigung andeutete.Ihre Stimme war klar, wirkte sehr melodisch und hatte einen sehr hellen und sanften Klang.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mo Aug 01, 2016 9:58 pm

Es war normalerweise verdammt schwer in dem Gesicht von Ai auch nur irgendwas zu erkennen, die Maske war so starr, fast wie gelähmt nach einem Unfall. Akari war es bisher gewohnt die emotionslose Ai zu sehen und ab und zu ihr ein Lächeln zu entlocken, so hatte ihre Freundschaft vor gut vier Jahren begonnen. Später entdeckte Akari den Grund wieso es die Maske gegeben musste und sie akzeptierte es. Seitdem hatte sie Ai schon in verschiedenen Alterstufen kennengelernt, doch auf den einen Tag an dem ihr keine Maske entgegenblicken würde, darauf wartete sie immer noch. Zumindest unterschwellig, jener Teil von ihr der Ai schon immer hatte helfen wollen, weil sie Freundinnen waren und diese sich gegenseitig stützen sollten. Nun, zumindest war Ai ihr immer eine gute Freundin gewesen und Akari tat ihren Teil um die Rose blühen zu lassen. Es war schön das Akari sich nicht ändern musste und Ai sie so mochte wie die damals Grünhaarige war. Vor ihrer Freundin musste sie nicht den Status einer Ärztin herauskehren um sich Respekt zu verschaffen und sie konnte sehr oft einfach nur ein Waisenkind sein. Sie hatte schon immer das Gefühl gehabt in den Augen ihrer Freundin besonders zu sein, aber ein Teil von Akari interpretierte dies stets derart, dass für sie beide allein eine tiefe Freundschaft schon etwas besonderes war. Akari musste sich nicht einmal dafür schämen das sie Trost in der Tatsache fand, dass auch Ai nun keine Familie mehr hatte – es machte sie gleich, ungeachtet der Umstände und manchmal war es auch recht einfach zu vergessen, dass Ai nicht das zur Schau gestellte Kind war welches ihre Augen sahen.
Ein schöner Moment in ihrer beider Leben war es sicherlich, als Akari ihre spätere Schwester und Mutter kennenlernte und Ai von ihnen erzählte. Später als Akari plötzlich eine Familie besaß entstand der Konflikt, dass sie Ai nicht mit zu sich nachhause mitnehmen wollte, einfach weil sie ihre Fudo-Familie für sich haben wollte und was machte Ai? Sie akzeptierte es einfach und sah es nicht als egoistisch an. Akari wusste nicht welche Opfer ihre Freundin sonst noch brachte, was sich noch hinter der Maske verstecken ließ und tatsächlich verlor sie zwischenzeitlich das Interesse am Zwischenmenschlichen, in jener Zeit als sie sich damit auseinandersetzte ein Jinchuuriki zu sein. Ob Ai trotzdem immer bei ihr gewesen war? Akari hatte damals ANBU-Wachen besessen, ob Ai dazu gehörte? Natürlich wusste Akari damals noch nichts darüber das Ai selbst eine Anbu war, doch so im Nachhinein – es wäre typisch gewesen wenn Ai weiterhin ein Auge auf Akari gehabt hätte.
Die Schritte die später dazu führen das Akari ihr Dorf verriet waren im Nachhinein schwerer zu entwirren. Derzeit empfand sie vermehrt Schuld für ihr Handeln und daher war es schwer zu beurteilen wieso sie überhaupt so fanatisch gehandelt hatte, als gäbe es nur Ayioma und auch nur die eine Möglichkeit zu ihm zu kommen und bei ihm zu sein. War sie wirklich blind vor Liebe gewesen? Ihre Liebesbeziehung zu Ayioma hatte drei Jahre gehalten und sie hatte sich zusehends hineingesteigert, weil sie mehr von ihm wollte, als ein flüchtiges Treffen und auch er wollte mehr. Waren ihre Geschichten also ähnlich? Zumindest hätten die Gefühle von Ai vor dem Tod von Ayioma keinerlei Nährboden gefunden.

Dann sie Aussage von Ai wieso sie ihr gefolgt war, sie wollte in ihrer Nähe bleiben? Genau aus dem Grund war Akari Missin-Nin geworden, um länger oder immer bei Ayioma sein zu können und als er nicht auftauchte war sie immer verzweifelter in ihrer Suche geworden, sogar bereit gewesen Fremde anzuheuern, Gerüchten und Informationen zu folgen und ihn zu finden. Am Ende hatte sie nicht nur ihren Liebsten gefunden und überall war Ai mit anwesend gewesen, ja sie war sogar bereit gewesen einen etwaigen Abschiedskuss zwischen Akari und ihrem Freund beizuwohnen. Die Maske der Ai akzeptierte wohl jeden Kummer, wie hatte sie nur so leben können?
Akari beobachtete die Tränen auf dem ehemals emotionslosen Gesicht. Wie oft hatte Akari ihre Freundin unwissentlich gequält oder verletzt? Trotzdem war Ai bei ihr gewesen, ein Opfer das Ayioma nicht hatte eingehen wollten. Wobei es natürlich Grenzen gab. Ai würde nie Konoha verraten und Ayioma wäre nie Konoha-Sympatisant geworden – die Chance auf ein Leben in ihrem Dorf hatte er sich oft genug verbaut und Akari hatte einfach darüber hinweggesehen. Ai hingegen sah auch über etwas hinweg, die vielen Steine die Akari sich und Anderen in den Weg legte. Sollte sie es akzeptieren von einer Frau geliebt zu werden, dann wäre auch Shukaku kein Problem, war es das was Ai daher keine Sorgen bereitete? Doch konnte sie die Liebe der Älteren erwidern oder machte sich Akari nur etwas vor? Sie wollte es nicht ausschließen, aber gleichzeitig Ai keine falschen Hoffnungen machen, immerhin schien deren Liebe echt zu sein. Zeigte sich also nun der Wert ihrer Freundschaft? Welches Gefühl hatte sich die letzten vier Jahre in Akari entwickelt?

Sie hörte zu und haderte noch mit einer Antwort, vielleicht sollte sie die Hoffnung zurückziehen? Sie wollte nicht schon wieder alles zerstören und dabei war es egal ob es um die letzte Chance ging, die ihr der Hokage gegeben hatte, oder die Freundschaft mit Ai. Wie sollte sie dies also nicht zerstören, wie konnte sie es retten? Worte allein genügten hier wohl nicht. Der Meinung war offenbar auch ihre Freundin oder besser gesagt deren Körper. Akari entfernte die Hand aus den Scherben ihrer Kakao-Tasse und kauerte sich neben Ai auf den Boden. Was passierte jetzt? Ihre Freundin war ganz sicher kein wildes Monster, wozu dann also das Gekeuche? “Ai! Geht es dir gut? Was passiert mit dir?“ Die Antwort war ein Schmerzensschrei. Akari versuchte mit einer Diagnosetechnik hinter die Schmerzen ihrer Freundin zu kommen, doch konnte sie die Metamorphose ja mit eigenen Augen sehen und daher die Ursache erkennen. Langsam machte sich in ihr dann doch Panik breit. Sie wusste das Ai immer mal Probleme hatte wenn sie sich älter oder jünger machte, doch so extrem? “Was passiert mit ihr?!“ Die zweite Frage war in den Raum gestellt, als erhoffte sie sich Antworten von der Grinsekatze oder dem Chibi. Ein Teil von ihr stellte die Frage sogar nach Innen, sie würde selbst Shukaku um Antwort fragen, wenn nötig! Die einzige Reaktion war die fortschreitende Veränderung von Ai, dass deutliche Zeichen das sie älter wurde und der Spott der Grinsekatze, welche lediglich einem Echo gleich säuselte: “Nein! Nicht auch noch Ai. Bei der Gram könnte man glatt vergehen.“ Zu ihrem Entsetzen fühlte sie sich freudig erregt. Unverfrorenheit! Ein Teil von ihr hatte ihre letzte Verwandlung auch nicht nur als Horror gesehen, aber jener Teil war auch irgendwie nicht menschlich. Ai hingegen blieb ein Mensch und verwandelte sich, wenn überhaupt, lediglich in eine Schönheit. Zunächst schön, weil sie nicht zu jung und nicht zu alt war, sie war so wie Akari sie sich immer vorgestellt hatte und gleichzeitig auch nicht. Nun, zumindest war die Maske weg, also war dies wirklich die echte Ai? Ihr Gedächtnis setzte aus, wie hieß ihre Freundin nochmal? Stumm und staunend beobachtete sie wie Ai sich reckte und streckte und Platz in der engen Hülle schaffte, was ihr nicht so recht gelang. “So schnell hast du ihn vergessen, deinen Herzbuben?“ Sprach die Grinsekatze und rollte mit ihrem Gesicht über den Küchenboden. “Wenn überhaupt, dann haben wir hier eine Herzdame.“ Rief Akari in die ungefähre Richtung des rollenden Kopfes, bis ihr einfiel das der Kopf nur eine Projektion war.
Ihre Aufmerksamkeit glitt zu Ai zurück, welche nun zu sprechen ansetzte und sich vorstellte. Genau! Den Namen kannte sie doch, aber der Klang ihrer Stimme war ihr unbekannt, wenn nicht unangenehm. “Ayumi! Du bist es wirklich?“ Akari blickte sie von unten nach oben an, denn derzeit kniete nur noch sie. Irgendwo während der Beobachtung der Verwandlung hatte sie ihren Körper vergessen. Von außen betrachtet kniete Akari also vor Ayumi und das völlig ohne jemals vorgehabt zu haben dies zu tun. Der Situation jedoch ganz angemessen durchströmte Akari ein angenehm warmes Gefühl. Dies war die echte Ai! Dies war der Moment der richtig war, der auf den ihre Freundschaft hingearbeitet hatte oder? “Willst du, Ayumi, mehr sein als eine Freundin? Dann will ich es auch! Die Männer lass ich ruhen, sie bringen mir eh kein Glück. Dann will ich versuchen mein Glück bei dir zu finden!“ Akari hatte ihr Gesicht nach oben gereckt und blickte Ayumi an. Diese hatte ihr nicht nur ihre Liebe offenbart sondern auch ihr wahres Aussehen – es war gar unbeschreiblich. Akari musste etwas echtes zurückgeben, wenn sie Ayumi behalten wollte, denn auch wenn diese bereit war zu geben, durfte Akari nicht alles behalten, sie musste auch mitmachen. Akari hatte nie darüber nachgedacht Bi zu sein oder ob man dies werden konnte doch Ai, Ayumi war so eine Person für die es sich lohnte etwas Neues auszuprobieren, denn auch dies definierte ihre Freundschaft.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Di Aug 02, 2016 8:21 am

Viel Zeit war vergangen, viel hatten sie erlebt, viel hatten sie gegeben und viel hatte sie nie erwidert bekommen. Ayumi, oder zu dem Zeitpunkt Ai war eine junge Frau, die das Leid Anderer ertrug und in sich aufnahm. Sie gab Anderen das Gefühl mehr zu sein, mehr Wert zu sein, baute diese auf, fühlte mit ihnen und schloss jede von ihnen in ihr Herz. Es war eine nette, und vor allem freundliche Geste und doch war es Ayumi, die darunter litt. Während Ai verbarg, was sie fühlte, war es Ayumi, die Abends im Bett lag, weinte, sich unter der Decke zusammen kauerte, vor sich hin litt und niemand war da, keine Person gab ihr den Trost, den sie brauchte. Während sie das Ventil Anderer war, machte sie sich selber kaputt. Dies war der Grund, weswegen sie ihre Hülle schaffte, weswegen sie Ai erschuf und sich selber von ihr distanzierte, eine gefühllose Puppe kreierte.

Ayumi war kein Masochist, doch sie wollte bedingt durch ihre Vergangenheit und ihrem Beruf anderen helfen und wenn dies bedeutete, dass sie sich dadurch kaputt machen müsse, dann wäre dem so, doch aktuell gab es für die junge Frau nur eine Person, die für sie wichtig war, und dies war Akari. Sie lebte für diese, sie wollte diese nicht wieder hergeben, sie wollte sie an sich binden, und auch wenn dies bedeutete, dass sie ihre Hülle ablegen müsse, für Akari würde sie dieses nur zu gerne tun.

In All der Zeit der Freundschaft hatte Ayumi, welche sich auf den ersten Blick in Akari verliebt hatte sich zurück genommen, wollte die Bindung der beiden Damen wachsen lassen, wollte sie nähren und wollte in Akaris nähe sein, denn sie erhoffte sich durch die Nähe zu ihrer Freundin, dass diese irgendwann ihren Wert sah, dass sie sah, wie wichtig Ayumi sein konnte und auch wenn Ayumi dies nie geglaubt hatte, sie hatte sich in eine Frau verliebt. Nun, was wahrscheinlich zu ihrer Angst Männern gegenüber herrührte, zumindest jenen Männern, die ihr über eine Geschäftsbeziehung hinaus gehen wollten. Auf jeden Fall war Ayumi stets in Akaris Nähe, ob es die junge Frau nun mitbekam, oder nicht, sie war da und sie war immer da um ihrer Freundin eine Hand zu reichen, sie war da, als Akari sich mit Ayioma näher kamen, denn auch wenn es vielleicht ein wenig extrem war, so war Ayumi der jungen Frau doch gefolgt und hatte sie hier und da ein wenig beobachtet, um mehr über ihre Vorlieben herauszufinden und so stand sie auch meist in der Nähe, wenn Akari ihren Spaß hatte, etwas was Ayumi zwar das Herz fast zerriss und den Hass auf eine bestimmte Person projezierte, doch sie fing sich wieder, sie nahm sich zurück und lies auch irgendwann das Stalking sein. In Folge dessen genoss sie es, wenn Akari sie aufsuchte, mit ihr Zeit verbrachte und dennoch wusste Ayumi, dass ihr etwas fehlte, was Akari scheinbar brauchte. Sie war kein Mann. Auch bekam sie, wenn nur am Rande die Affäre mit dem Jungen aus dem Hause Hyuuga mit und als Akari den Ichibi zugesprochen bekam, Teil einer Familie wurde, distanzierten sich die beiden Frauen kurzweilig von einander, Akari, weil diese mit sich selber ins Reine kommen musste und Ayumi, nur sie sah, wie glücklich Akari ohne sie zu sein schien und nahm ein wenig Abstand. Dann kam die Einladung, als scheinbar die Mutter des Hause Fudos nicht da war und sie schließlich eingeladen wurde. Dort traf sie jedoch nicht auf Akari, was die junge Ayase schon fast als Beleidigung auffasste, sondern sie traf nur deren Schwester an. In dieser Zeit lernte Ayumi eine Menge über die Akari, die sie in der Familie war, wie sie sich um die Familie kümmerte, wie sie sich mit ihrer Schwester verstand, und wie sie sich mit ihrer Mutter, der ehemaligen Hokage verstand, wie sie zueinander standen und Ayumi durfte in Akaris Zimmer. Es war ein schöner Ort, ein Ort, an dem Ayumi gerne länger geblieben wäre, und doch quälte es sie, als sie sich aufs Bett fallen gelassen hatte zu wissen, dass sie hier wohl möglich einen Mann empfing, den sie mochte und mit diesem das Bett teilte, doch unter ihrer Maske war dies kein Problem zu weinen, denn nach außen hin drang nicht ein Wörtchen, nicht eine Träne.

Die Zeit war vergangen und während Akari still und heimlich sich aus dem Staub machen wollte, ANBU lahm legte und noch mehr tat um zu ihrem liebsten zu kommen, folgte Ayumi ihr, im sicheren Abstand, mit ihrer Karte, wo sie das Siegel von Shukaku verfolgte. Darüber hinaus konnte sie mit ihrer Handfläche einen leichten Zog in eine Richtung feststellen. In ihrer Handfläche war nämlich das passende Gegensiegel zu dem, welches den Bijû in Akari einsperrte. Und so ging Ayumi hinter ihr her und brauchte sich nicht eilen, keine große Vorsichtig walten lassen, einen Kilometer Abstand konnte sie wahren, ohne entdeckt zu werden. Wenn man es genau nahm, war Ayumi die geborene Stalkerin, zumindest für Akari.

Nach ihrer Rückkehr freute sich Ayumi den Hokagen überzeugen zu können Akari am Leben zu lassen, in ihre Obhut zu übergeben, denn auch wenn es vielleicht eher negativ schien zunächst, so hatte Ayumi alles getan um das Gespräch in ihre Richtung zu lenken, Akari die zweite Chance einzuräumen, nein die dritte Chance und sie würde alles geben, dass die junge Fudo dies auch tat. Das Ende vom Lied war, dass Ayumi etwas tat, um Akari an sich zu binden, um endlich ein Ventil zu haben, vielleicht auch wieder ins Leben zu finden, in ein Leben mit Akari. Sie wollte selber wieder normal werden, auch wenn man nicht genau einschätzen konnte, was normal war. Sie wollte ihre Liebe endlich zeigen können und als sie es nicht mehr aushielt, brach die Maske der Enma Ai und gab Ayumi preis. Sie gab eine verletzliche junge Frau preis, die zwar ihre Gefühle unter Kontrolle hatte, und dennoch, sie war anders als Ai, sie war emotionaler und so ging Ayumi auch herunter zu der jungen Frau, welche ihr gerade einen feierlichen Schwur gab. Es war das Schönste, was sie je gehört hatte, es war das Schönste, was sie wohl je hören könnte. Die Person, der sie am meisten vertraute, die sie am meisten verletzte, sie schien zu erkennen, was diese Freundschaft war, schon lange war, und vielleicht noch werden konnte. Sie schien zu verstehen, dass Ayumi jemand war, der geliebt werden wollte und zwar richtig und nicht nur körperlich, sie war jemand, der aber auch endlich diese ganzen Emotionen, die sie über Jahre hinweg aufgestaut hatte raus lassen wollte und dies konnte sie nur bei Akari. Bei Akari konnte sie sich gehen lassen und sie würde es dennoch nie bereuen es versucht zu haben.

Ich danke dir, liebste Akari., hauchte die junge Frau und kam auf Akaris Höhe. Sanft legte sie ihre Hände auf die Wangen der jungen Frau.
Ich nehme deinen Schwur an und werde mein möglichstes tun, dir gerecht zu werden, dir zu zeigen, dass ich dich verdient habe und ich möchte dir zeigen, dass du es nicht bereuen musst mich zu lieben., hauchte sie sanft und besiegelte nun den Schwur Akaris mit einem sanften Kuss auf die Lippen der Jüngeren, während sie diese nun langsam zu sich in den Arm zog, um ihr Geborgenheit zu gewähren.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mi Aug 03, 2016 9:28 pm

Staunend betrachtete sie wie Ayumi sich niederließ und ihr Gesicht berührte. Ihre Hand war größer als gedacht, aber trotzdem zart wie die ihres kindlichen Selbst. Überhaupt hatte Akari das Gefühl den Blick heben zu müssen, war Ayumi etwa größer? Akari neigte ihren Kopf leicht in die dargebotene Hand. War dies echt oder würde am nächsten Tag wieder Ai da sein, 18 oder 14? Akari wusste noch selbst wie sie Ai damals beschuldigt hatte einen Hintergedanken bei ihrer Freundschaft zu hegen und wie diese die Beschuldigung verletzt hatte – sollte sie daher ihre Zweifel erst einmal für sich behalten und auf den nächsten Tag warten, sehen ob sie sich bestätigten? Andererseits war Ai gut darin in den Ausdrücken ihrer Mitmenschen zu lesen und Akari schlecht darin ihre Angst und  Zweifel zu verbergen. Was Ayumi als nächstes sagte klang allerdings schon fast wie eine Antwort, sowohl auf ihr Gelübde als auch auf ihre Zweifel. Hieße dies, dass Ayumi bei ihr bleiben würde? Wie sollte es anders möglich sein? Akari ließ sich von ihrer Freude durchströmen und ließ den Kuss  ohne Bedenken zu. Möglicherweise wirkte sie noch etwas steif, denn Worte hin oder her, sie war nie einer Frau, von Mai und Arisu einmal abgesehen, so nahe gewesen – dies galt für die Umarmung, der Kuss war original Ayumi und würde es auch bleiben, denn der damalige Kuss hatte ihr ebenso gehört. “Glaub mir, da bin ich mir sicher. Ich habe es auch nie bereut deine Freundin zu sein. Außerdem werde ich dir vertrauen, etwas das ich in der Vergangenheit nie vollständig gemacht habe, was ich bereue.“ Akari ließ sich von Ai in den Arm nehmen und kuschelte sich an sie. War ihr Duft anders? Natürlich führten die veränderten Hormone mitunter dazu, aber vielleicht war es auch nur ihre neue Einstellung zu ihrer neuen Geliebten – Ayumi duftete von allen Varianten am schönsten. Langsam legte Akari ihre Arme um den Thorax ihrer neuen Liebe und kostete diese neuen Momente aus. Eines war ihr sofort klar, als sie die Umarmung schloss, die Rotäugige besaß den größeren Busen. Machte das Akari neidisch? Vielleicht ein bisschen. Andererseits musste es ja auch in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung Rollenverteilungen geben oder? Waren sie denn zwei Frauen oder übernahm Eine die Rolle des Mannes? Möglicherweise sollte sich Akari gleich anbieten, sie besaß die meiste Erfahrung mit Männern und wusste genug über deren Gelüste, sie könnten einen Mann simulieren, wenn unbedingt nötig. Akari drückte sich ein wenig fester an Ai. Das Gefühl war so eigenartig. Ihr erster Gedanke war das da etwas im Weg war, ein zweites Paar Brüste das beim Körperkontakt störte, doch dies war Ai, dies war der Körper der Anderen. Dies machte Akari doch tatsächlich etwas verlegen und ihr Gesicht rötete sich leicht – schnell versuchte Akari ein wenig Abstand zu nehmen. “Es ist ein wenig enger als gewohnt und Männern fehlt da eindeutig etwas. Also öhm gibt es bei uns jetzt so etwas wie eine Rollenverteilung? Muss ich jetzt Hormone nehmen und Vater werden?“ Mehr Testosteron für die Frau Fudo oder genügte auch die Unterdrückung des Östrogens? Ihre Gebärmutter durfte sie doch noch behalten oder? Diese Gedanken führten kaum dazu das Akari sich beruhigte und ihre eigene Brust hob sich spürbar unter ihrem Atem – typisch das ihr dies gerade jetzt auffiel – wie körperlich war überhaupt eine rein weibliche Beziehung? “Ich...ich kenne mich da wirklich nicht aus. Ich will nichts falsch machen oder das du unglücklich bist. Immerhin sind wir jetzt länger als nur ein Jahr zusammen.“ Ja wie lange denn, ihr Leben lang? Nanu? Ob sie Ayumi wohl überleben würde oder reduzierte sich die Lebenszeit mit einem Bijuu? Wieso stellte sie sich plötzlich diese Fragen? Möglicherweise aus Angst ihr Versprechen zu brechen und dabei gab es noch etwas das sie versprechen wollte, nämlich ihrer Freundin vollständig zu vertrauen. Akari setzte sich nun aufreicht hin und blickte Ai in die Augen. “Was ich vorhin sagte. Ich möchte dir voll und ganz vertrauen. Ich möchte dich nie wieder anlügen, auch nicht wenn ich denke es hilft dir oder mir. Ich wünsche mir die Kraft dir so stark vertrauen zu können. Ich möchte dir vertrauen und dich lieben, ist das okey?“ Für Akari gehörte irgendwie beides zusammen und darum gab es Charakterzüge an Ayioma die sie manchmal nicht gut fand, aber sie hatte ihn dennoch geliebt. Vermutlich gab es in der Liebe am Ende kein richtig oder falsch, doch sie wollte einfach nicht zu viel falsch machen, in Sorge Ayumi würde etwas an ihr finden, was die Maske wieder rechtfertigte. Akari hatte ihr Dorf verraten, es gab auch an ihr Charaktereigenschaften die nicht liebenswert waren und tief in ihr schlummerte etwas, das sie selbst immer noch nicht völlig verstand – aber auch dies wollte sie Ai nicht vorenthalten. Wenn dieses Etwas, Shukaku, also für Ayumi kein Problem darstelle, dann könnte Akari vielleicht von ihr lernen, sie würden immerhin genügen Zeit miteinander verbringen.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mo Aug 08, 2016 7:28 am

Ayumi besah sich ihre Liebste, ihre neue Liebste, und ihre beste Freundin und sie überlegte, wie sollte sie die Zweifel Akaris einfach hin wegwischen? Immerhin kannte diese doch nur wie es war eine Frau zu sein und da war es nun merkwürdig mit dem selben Geschlecht zu verkehren, in Liebesdingen versteht sich. Ayumi legte ihr sanft eine Hand auf die Schulter.
Bitte beruhige dich, hier muss niemand irgendwelche Hormone oder dergleichen nehmen oder sich etwas entfernen lassen. Frauen können unter einander ebenfalls Spaß haben, dafür bedarf es keiner Operation und wenn wir es irgendwann möchten sollten kann man auch ein Kind adoptieren. Du musst dich nicht verstellen, denn dies würde ich auch nie wollen oder von dir verlangen, denn du bist Fudo Akari, die Frau in die ich mich verliebt habe und die ich von ganzem Herzen liebe, bei der ich mich nun geborgen fühlen kann, bei der ich meine Sorgen vergessen kann, bei der ich mich anlehnen kann. Dies genügt mir voll und ganz., sagte sie mit sanfter Stimme und schenkte Akari ein eben solches Lächeln.

Vorsichtig strich Ayumi der Jüngeren eine Strähne aus dem Gesicht.
Eine Beziehung zwischen Frauen ist eigentlich keine Andere als wenn du einen Mann dir nahe lässt, nur eben, dass dann wie du schon fest gestellt hast Brüste im Weg sind und ein wenig die Distanz wahren, doch eben dies kann auch sehr reizvoll sein. Wie ich das meine erkläre ich dir später, körperlich., sagte die Ältere mit einem leichten Kichern und zwinkerte Akari zu. Ob sie es verstand? Immerhin waren die Worte absichtlich zweideutig gewählt. Ob die Jüngere damit umgehen konnte?`Während Ai eben immer brav, direkt aber auch sehr emotionslos war und eine totale Spaßbremse war es Ayumi, die auch einmal aus diesem Schema ausbrach. Sie war verspielt und das merkte Akari sicher gerade.
Und ich möchte ehrlich zu dir sein und nehme dein Versprechen gerne an, wenn du dies ebenso tust. Ich hasse es zu lügen, oder belogen zu werden. Wie du im Laufe der Jahre ja mitbekommen hast kann ich eine Lüge sehr gut sehen, doch das ist nicht alles. Aber dazu später mehr. Ich möchte dir jedoch eine Sorge von mir mitteilen, die du hoffentlich verstehen kannst. Bei Männern ist es immerhin weniger das Problem, aber ich möchte es gerne einmal vorher angesprochen haben. Ich hoffe es macht dir nichts aus, dass ich ca. 15 Jahre älter bin. Ich meine ich kann mich nach belieben jünger machen, oder gar älter, doch egal in welchem Alter ich mich befinde, dir gegenüber werde ich stets die Selbe sein und wenn es heißen müsste, dass ich, wenn wir alleine sind, mich verjüngen muss, dann ist dem so. Ich kann es verstehen, immerhin gehe ich auf die 40 zu und du auf die 20. Das ist schon ein ganz schöner Unterschied. Lange Rede kurzer Unsinn, mir ist es wichtig, dass du mich liebst, egal in welchem Alter, denn ich werde stets die Selbe bleiben und ich werde dich auch immer lieben, egal wie alt du bist, selbst wenn Shukaku ausbrechen sollte, werden meine Gefühle es sein, die versuchen werden dich zurück zu holen und dafür werde ich alles einsetzen, was ich habe, um eben jenes Ergebnis zu erzielen. Bitte versteh’ mich nicht falsch, ich gehe nicht davon aus, dass Shukaku ausbricht, doch ich möchte, dass du weißt, dass ich da sein werde um dich wieder zu holen, mit allen Mitteln., sagte sie, wobei ihre letzten Worte mehr an ein Hauchen erinnerten als an irgendetwas anderes. Es klang nach einem Schwur, ein zartes Versprechen und es war eine Ansage in Richtung des Einschwänzigen, dass Akari ihre Freundin nicht aufgeben würde, nur weil dieser der Meinung war sie zu besitzen und ihren Körper zu lenken. Das brachte ihr etwas zurück, was sie verdrängt hatte und sie blickte Akari an.
Du sagtest, dass ein Avatar des Ichibi in unserem Schlafzimmer war. Sollen wir schauen gehen und ggf. diesen bannen?, fragte sie nun aufmunternd und lies damit den Gedanken durch den Raum schweben, dass vermutlich ihre Siegeltechniken sogar jetzt stärker waren als zuvor.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mo Aug 15, 2016 7:34 pm

Akari versuchte sich zu beruhigen und lauschten den Worten die da beschwichtigten eine Beziehung zwischen zwei Frauen wäre nicht nur möglich sondern womöglich auch normal und legal. Zumindest erkannte die Jüngere nun das sie dieses Thema weder in Betracht noch jemals gewürdigt hatte und selbst wenn ihr zwischendurch gleichgeschlechtliche Pärchen untergekommen waren, so musste sie diese gekonnt ignoriert haben. Natürlich hatte Akari schon immer gewusst das ihre Freundschaft zu Ai etwas Besonderes war, tiefgehender als beispielsweise jene zu Arisu, als selbige noch nicht ihre Schwester sondern eine Kollegin und eine Freundin gewesen war. Oh, wie der Vergleich hinkte. Ihre Beziehung zu Ai war schon immer intensiv gewesen, selbst im Vergleich zu Ayioma oder ihrer Familie und gleichzeitig war es die geschätzte, wichtige Freundin, welche sie behalten wollte und darum hatte Akari sich auch bemüht nie mehr darin zu sehen. Was war also eine normale Freundschaft? Möglicherweise ihre vergangene Beziehung zu Ringo? Schwer zu beurteilen, entwickelte sich doch jeder menschliche Kontakt weiter und änderte beständig in großen und kleinen Schritten seinen Status. Die blühende Rose wurde also zum Hochzeitstrauß? Ahh, jetzt dachte sie wohl zu weit, doch es war Ayumi die von Kindern sprach und damit schon weiter dachte und es war auch Ayumi welche Akari liebte, eine Person die Akari kaum kannte, da sie sich immer hinter Ai versteckt hielt. Am Ende waren Ayumi und Ai eine Person und diese Person wollte nun auch Akari lieben, noch mehr als zuvor. Von diesem Standpunkt aus in eine Beziehung einzusteigen war ihr nicht komplett neu, denn die Bildung ihrer Konoha-Familie war ähnlich verlaufen und trotzdem waren beide Beziehungen natürlich einzigartig. “Du hast ja schon mehr Zeit gehabt dir über uns Gedanken zu machen und ich bin froh nun ebenfalls daran teilhaben zu können. Du hast für mich eine Hürde genommen und ich will auch dafür bereit sein, bin aber froh das ich dafür nicht zum Mann werden muss.“ Ihre leichte Panik verschwand mit der Streicheileinheit und Akari war froh das sie beide nicht auch hier bei Null anfangen mussten wie damals mit ihrer Freundschaft, so gesehen war ihre Freundschaft also ein erster Schritt auf dem Weg ins Jetzt gewesen. So viele Neuanfänge die es hier in Konoha gab.
Die nächste Aussage überraschte Akari tatsächlich, denn sie passte so gar nicht zu jener Person mit welche sie bisher die meiste Zeit verbracht hatte. Natürlich hatte sich Akari öfter vorzustellen versucht wie die echte Ayumi ein einer Situation wo Ai keine Mine verziehen mochte wohl reagierte, aber in ihrer Vorstellung reagierte selbst die Fantasie-Ayumi eher blechern, auch wenn diese öfters lächelte. Nun konnte sie eindeutig ein Kichern vernehmen und war das soeben ein Zwinkern gewesen? Es ratterte etwas langsamer bei Akari. Später, körperlich, also in ihrem Bett? Hieße dies der Plan nach der heißen Milch wieder weiter zu schlafen verzögerte sich? Andererseits wollte sie natürlich auch in Erfahrung bringen wie Ayumi ihre Aussage umzusetzen gedachte – Akari wurde das Gefühl nicht los mit Ai den Platz getauscht zu haben, derzeit war es Akari die hier etwas steif reagierte. Zur Antwort brachte Akari ein leicht schiefes Lächeln hervor, eine vorsichtige Zustimmung? “Ich sagte ja ich will dir vertrauen. Also bin ich dann wohl gespannt was du mir zeigtst.“ Wäre diese Aussage von Ai gekommen hätte Akari sie wortwörtlich nehmen können, aber von Ayumi? Es war wohl einfach nur ungewohnt, aber sie wusste nicht mit Sicherheit zu sagen ob ihre Freundin einen Scherz machte, es Ernst meinte oder sich noch etwas dazwischen befand. Eines war jedoch sicher, wenn Akari nicht willens war konnte sie jederzeit sagen was sie nicht mitmachen wollte, doch nach den Worten von Ayumi zu urteilen würde diese sie schon nicht komplett überfahren, also kein Grund zur erneuten Sorge.
Dann passierte jedoch etwas komplett kurioses und die Welt drehte sich dennoch weiter – ausgerechnet Ayumi sprach ihren Altersunterschied an! Während sie so zuhörte öffnete sich ihr Mund und blieb irgendwann hängen, wenn dies hier der Scherz war, dann war es zuvor also Ernst gewesen und gleichzeitig suggerierte ihr alles, vor allem die gemachte Aussage, dass es Ayumi mit dem Alter recht Ernst meinte. Ernsthaft? Akari hatte akzeptiert das ihre beste Freundin zumeist als   14-jährige herumlief und dies war ja wohl auch schon immer ein Altersunterschied gewesen! Zugegeben mit 6 Jahren war die Differenz gering, doch Ai war sprichwörtlich ein Kind gewesen und Akari, wenn auch keine Frau, dann zumindest dicht dran. Die tatsächliche benannte Ziffer führte lediglich dazu das Akari ihren Mund von einer staunenden Geste in ein breites Grinsen verwandelte. Akari wollte schon zu einer Antwort ansetzen, da folgte erst die Quintessenz. Natürlich war Shukaku nicht ihr liebstes Thema, aber es passte tatsächlich in die Alterskategorie, denn irgendwie war Akari's Lebensende ja vorherbestimmt. Natürlich war es ihre Pflicht als Gefäß ihren Bruch mit aller Macht hinauszuzögern, aber es war schön zu wissen, dass Ayumi ihr beistehen würde und dies, so wusste Akari, war natürlich ebenfalls Liebe. Ihr Grinsen war immer noch breit genug. “Liebste Ayumi. Ich liebe dich in jedem Alter und wenn du morgen 80 bist will ich dich immer noch lieben, ebenso wenn du so jung wärst als könntest du meine Tochter sein. Ich will dich als Ai lieben und als Ayumi, wenn du Freizeit hast oder du in Arbeit versinkst, als ganze Person. Natürlich....“ Nun war es an Akari ein wenig verspielter zu sein, “....hätte ich im Alter nichts dagegen mit meiner Jungen Frau anzugehen.“
Kurz darauf nutze sie ihren Mund um Ayumi einen Kuss zu geben.

Dann kam Ai auf ein Thema zu sprechen, dass Akari durch die Ereignisse erfolgreich verdrängt hatte, doch zum Glück war es nun gar nicht mehr so beängstigend, jetzt wo Ai bei ihr war. “Da wollten wir ja ohnehin hin, stimmt. Ich habe ihn mir gar nicht richtig angesehen. Mal sehen was das überhaupt für ein Ding ist, solange ich ihn mir nicht nur eingebildet habe, aber wenn er uns frech kommt oder stört, dann kann er dich mal kennenlernen.“ Seltsam wie unbekümmert Akari gerade wirkte, aber es war ihre neue Liebe zu Ai, welche ihr Sicherheit gab und daran wollte sie auch so schnell nichts rütteln lassen. Shukaku war ein böses Monster, ein nerviger Albtraum, doch wer kannte sich nicht besser mit solchen Träumen aus als Ai?

Derweil hatte sich das katzengroße Chibi nicht von Akari's Kissen gerührt und wortwörtlich gewartet. Sein Schweif schlug mal sachte, mal bestimmter von links nach rechts, alternierend zur wachsenden Ungeduld. Es war hier aufgetaucht und wusste selbst nicht was es hier sollte, also wartete es und irgendwann würde es eben wieder abhauen, vermutlich wenn es Hunger bekäme, aber bis dahin hoffte es das irgendwer durch die Zimmertür zurückkam, möglicherweise das Panikbündel welches zuvor hier gewesen war? Das Menschlein hatte sich sehr erschrocken gezeigt, ungeachtet der lächerlichen Größe des Chibi – seltsames Verhalten. Natürlich vertrieb es sich auch noch anderweitig die Wartezeit und grub beispielsweise seine Krallen in das Kopfkissen Akari's, jedoch nie ganz so stark um es zu zerreißen.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Di Aug 16, 2016 8:12 am

Ayumi betrachte ihre Liebste und lächelte diese mit einem sanftem Lächeln an. Was sollte sie nur sagen?
Ich werde dich leiten, so wie du mich in Bereiche leiten wirst, die ich nicht kenne, immerhin bin ich, wie du schon mitbekommen hast schon sehr lange alleine., sagte sie nun und schenkte ihrer Freundin ein sanftes Lächeln. Ihr Blick glitt dann herüber zur Tür und sie schritt in Richtung dieser. Dabei hielt sie Akari an der Hand, um sie mit sich zu nehmen. Sie wollte mit ihr gemeinsam dem Ichibi entgegentreten und Ayumi verspürte keine Angst, warum auch? Sie fürchtete sich nicht vor einem solchen Wesen. Sie hatte immerhin schon viel schlimmere Wesen gesehen. Der Mensch konnte immerhin grausamer sein als es ein Bijû je sein könnte.

Der Blick der jungen Frau glitt umher, als sie an der Tür ankamen und bevor sie diese öffnete begann Ayumi die Hand von Akari los zu lassen. Sie formte Fingerzeichen und es erklang ein kristalines Geräusch aus dem Schlafzimmer. Ayumi musste ja auf einen möglichen Angriff vorbereitet sein vom Ichibi, während sie schlief und eben deshalb hatte sie in ihrem Schlafzimmer, wo sie und Akari nächtigten um Akaris Bett herum Siegel versteckt, welche nun ihren Dienst tun würden. Sie nuntzte Kekkai: Yata no kagami um den Chibi zu fangen, da sie eigentlich mit einem Ausbruch gerechnet hatte. Aktuell würde sie die Kosten der Kekkai nocha lleine tragen und so schritt sie, noch immer das Zeichen formend in den Raum hinein. Ihr Blick war auf den Ichibi gerichtet und das Zimmer leuchtete grünlich durch die Kekkai.
Es ist nicht sehr höflich sich in die Zimemr von 2 Damen, vor allem dann noch ins Schalfzimmer einzuschleichen., rügte sie den kleinen Bijû und hob eine Augenbraue. Hatte sie nicht damit gerechnet, dass hier ein großes Wesen auf sie warten würde? Er bedeckte ja gerade so das Kopfkissen und Ayumi schüttelte nur den Kopf.
Wie mir scheint ist dies wohl nur ein kleiner Begleiter, ohne große Kräfte, soll ich ihn dennoch bannen?, fragte sie nun ihre Liebste und blickte zu Akari herüber. Ein sanftes Lächeln lag auf den Lippen der Älteren und man konnte sehen, dass ihre Siegeltechniken nicht abgenommen hatten, vielleicht hatten sie ja sogar zu genommen? Ayumi würde dies stets unkommentiert lassen, denn dies würde sie sicher ja auch interessant machen. Die kleinen Geheimnisse eben.

Dann wandte sie sich wieder an den Ichibi.
Was soll ich mit dir tun? Bannen, frei lassen und als Haustier halten? Was hättest du gerne? Unbeaufsichtigt kann ich dich nicht herum laufen lassen, sonst wirst du nur gebannt., sagte Ayumi und grinste ein wenig frech, als sie sich den Ichibi mit einem Halsband um den Hals vorstellte. Ja, ein süßes Haustier würde der Marderhund sicher abgeben. Und dies würde sicher auch im Interesse von Akari liegen, doch wollte dies der Chibi auch? Langsam lies Ayumi die Hände sinken und die Barriere fiel. Sie ging davon aus, dass keine wirkliche Gefahr von dem Wesen ausging, und wenn doch hatte sie noch etwas Anderes präpariert. Sie würde ihre Hand auf den Boden legen und da Akari hinter ihr war, würde diese nicht von dem Sog nach unten angezogen werden. Ayumi war nun einmal eine mächtige Siegelmeisterin und es würde sich zeigen, ob vielleicht nicht noch mehr drinnen war. Ob Ayumi vielleicht ein Bijû-Bann-Siegel entwickeln sollte?
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mi Aug 17, 2016 8:30 pm

Akari spürte wie ihre Handfläche von jener ihrer neuen Liebe umschlossen wurde, was gleichzeitig ein bekanntes und ein neues Gefühl darstellte. Bekannt war die Sicherheit die Ai ihr vermittelte, eine Person die auch noch selbstsicher in die Hölle gehen konnte, sofern sie von anderen geschaffen worden war. Darum lebte sie bei Ai, weil diese mit der Verantwortung besser umzugehen wusste als Akari und natürlich eine Siegelmeisterin war. Wie gut sich Ai mit Siegeln auskannte war der Jüngeren zuvor nicht bewusst gewesen, doch spätestens nach ihrem Streit mit Arisu war auch dieses Mysterium gelüftet, sofern Akari sich je hätte darüber wundern wollen. Wirklich neu war die Tatsache das sie ihrer neuen Liebe vertraute und darum mit ihr mitging und ihr zutraute sie zu verteidigen. Zusammengenommen gab es gar keinen anderen Weg als das Schlafzimmer nicht Ai zu überlassen und trotzdem hoffte Akari, dass ihrer Freundin und neuen Liebe nichts passierte. Sie beschloss Trost und Zuversicht aus der Hand an ihrer Seite zu ziehen und sich von ihr führen zu lassen, zurück in das Zimmer mit dem Ding für das eigentlich Akari verantwortlich war. Akari presste leicht die Lippen zusammen, womit würde Ai es zu tun bekommen und war es richtig es sie alleine durchstehen zu lassen? Anderseits würde die Ältere sicherlich um Mithilfe bitten, sofern nötig, immerhin hatte auch Akari ihre Hausaufgaben in Sachen Siegelarbeit gemacht, besaß genügend Chakra und Medic-Nin-Fertigkeiten die hilfreich sein mochten. Manchmal war es einfach schwer sich helfen zu lassen – noch dazu wenn man in der Vergangenheit sich hilfesuchend an die Falschen gerichtet hatte. Ayioma war Tod, eine Versuchung welcher sie nicht erneut erliegen würde, doch wann kam die nächste Fehlentscheidung daher? Ai hatte sich bisher nie als Fehler erwiesen und dies zu erkennen hatte ebenfalls lange gedauert. Eine Zeitspanne in welcher Ai weiterhin alleine gewesen war, während Akari eine Adoptivfamilie erhielt und immerhin Fehler machen durfte, jetzt musste sie nur noch die richtigen Schlüsse aus ihren Fehlern und Erfolgen ziehen. Ayumi zu vertrauen und ihr zu sagen das sie deren Liebe erwidern wollte war immerhin ein Schritt in die richtige Richtung, so glaubte Akari und darum festigte sich nun auch ihrerseits ihr Griff. Natürlich war Akari immer noch nervös, in ihrer Vorstellung mochte das Zimmer von Shukaku gar gesprengt werden, aber die Gegenwart von Ayumi würde als Schutz genügen. “Ich hätte dich als Freundin nicht allein lassen sollen, ich hoffe es wird nie wieder vorkommen.“ Im besten Falle kam es nie wieder vor, aber noch war die Vergangenheit zu nah und ein Teil davon würde vielleicht demnächst gebannt werden.
Ai aktivierte eine mächtiges Kekkai, sehr viel mehr konnte Akari nicht zu sagen denn sie selbst war auf der Siegelebene noch eine grüne Anfängerin, zumindest was die Anwendung von bekanntem Wissen betraf – hingegen die neu Erschaffung bereitete ihr viel Freude oder allgemein Siegel verstehen zu wollen. Hingegen selbst von einem Siegel gefangen zu sein war nicht so witzig, auch diese Erfahrung besaß Akari, oder besser gesagt der animalische Teil von ihr.
Das gesamte Zimmer leuchtete im grünen Schein der mächtigen Technik und zurück blieb ein katzengroßes Wesen – war Shukaku geschrumpft? Das Tierchen sah so niedlich aus das selbst Akari es hätte ansprechen können, doch hörte sie stattdessen Ai mit diesem Ding reden. Das war mutig oder dumm? Was wenn das kleine Ding eine Unmenge Kraft in der kleinen Kralle besäße? Es sah zumindest aus wie der Einschwänzige, aber auch irgendwie ein wenig wie ein kleines Kätzchen.

Der Chibi saß ungerührt in der Falle, musste jedoch seinen Schweif einziehen, der schmerzhaft gegen eine Kante des Gefängnisses stieß. Seine geringe Größe war hierbei vermutlich lebensrettend, nicht das ihm noch der Kopf abgetrennt worden wäre oder so, andererseits konnte auch der Chibi nur mutmaßen und es interessiert ihn auch nicht wirklich. Er war nicht zum stänkern hier und da er auch mit der Barriere mehr oder weniger gemütlich sitzen bleiben konnte, tat er genau dies weiterhin. Die Worte der Siegelmeisterin klangen verärgert, schlief diese Frau etwa auf der anderen Bettseite?! Dann würde er sich wohl doch entschuldigen müssen, zumindest bei einer Dame – wobei der Chibi bisher kein sonderlich damenhaftes verhalten bemerkt hatte. “Ich bitte um Entschuldigung und werde auf meiner Betthälfte bleiben. Allerdings bin ich direkt hier entstanden und meine Anwesenheit wurde bemerkt, daher habe ich mich auf meinen Tatzen nicht schleichend fortbewegt und bin zusätzlich hier verblieben. Ohne undankbar zu erscheinen, aber ist der Käfig nicht etwas überdimensioniert?“ Dabei schaute der Chibi sich innerhalb seiner Mauern um, deren Grenzen er vielmehr erspürte als sie zu sehen. Als er dann jedoch als klein bezeichnet wurde, kratzte dies doch ein wenig an seiner Ehre, die er in seiner aktuellen Gestalt allerdings nicht adäquat verteidigen konnte. “Mit genügend Übung seitens meiner Beschwörerin könnte ich locker dieses Gefängnis ausfüllen und möglicherweise gut testen, allerdings kann ich auf meiner aktuellen Existenzstufe mich dieser Beleidigung nicht erwehren und muss die Wahrheit wohl schlucken. Ihr könnt mich gerne bannen, aber der Grund für mein Hiersein ist ein anderer.“

Akari selbst stand immer noch in der Tür, denn Ai wollte sie offenbar hinter sich wissen. Allerdings sah der Shukaku-Kater wirklich nicht sonderlich furchteinflößend aus. Wollte Akari denn ein Haustier haben? Natürlich war die Frage an Shukaku gestellt, doch irgendwie ging sie ja auch Akari etwas an. “Ich wüsste schon gerne wieso er hier ist und irgendwie glaube ich nicht das sein Anliegen in fünf Minuten erklärt ist. Wir können ihn doch erst einmal behalten oder? Bannen können wir ihn später bestimmt immer noch.“ Och, jetzt fragte sie schon ihre große Freundin, ob sie ein Haustier haben dürfte? Andererseits fielen ihr nicht viele Möglichkeiten ein was sie sonst machen sollten und bannen, weil das Ding gefährlich war erfüllte derzeit nicht die Voraussetzungen. “Ja. Ein Haustier klingt doch nicht schlecht. Meine Adoptivschwester hat eine Ninneko und ich gebe zu das ich selbst das kleine Fellknäuel vermisse und ich kennen einen Sandfloh der sich freuen würde ein neues Haustier zu besetzten.“
“Ach der Floh, meinetwegen, dann hat euer Haustier ein Haustier. Hmm ich ordne mich auch gerne unter, denn ich kann in dieser Form vermutlich wirklich nur einer Maus etwas zu Leide tun. Im übrigen müsst ihr keine großen Techniken auffahren um mich zu bannen. Ich kann vom Gefäß selbst gerufen und gebannt werden, ebenso wie sie mich durch Training stärken kann. Allerdings bin ich hier, weil ich eine Ausprägung der Kräfte bin die das Gefäß beherrschen kann und weil ich reden kann und umgänglich bin.“ Vermutlich hätten den beiden Damen die Ausprägung eines männlichen Doppelgängers eher zugesagt? Allerdings besaß Akari keinerlei Erfahrung mit Doppelgängern, also wäre das erlernen jener Disziplin für sie ohnehin schwieriger gewesen. Nein. Der Chibi war mit seiner Erscheinung recht zufrieden und dem was Akari aus der kleinen Portion Shukaku-Chakra geformt hatte.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Do Aug 18, 2016 8:20 pm

Ayumi war nicht der Meinung, dass die junge Frau sie irgendwie alleine gelassen hatte, doch wie sollte sie darauf reagieren? Immerhin hatte sie doch schon lange nicht mehr so einen intensiven Kontakt zu einer Person gehabt. Fraglich also. Sie seufzte innerlich und überlegte sich viele Dinge, bzw. sie lies sich viele Dinge durch den Kopf gehen, viele Dinge, die sie vielleicht eines Tages mal machen würde, und das gemeinsam mit der Person, die ihr am nächsten stand. Eine Herausforderung, wenn sie ehrlich war, doch machbar. Vieles war machbar, vieles war jedoch auch nicht machbar, vieles würde sich im Laufe der Zeit ergeben, eben wenn sich alles weiter ausbaute, und das würde es, ganz ganz sicher. Sie war sich sicher, dass sie eines Tages mit Akari so eng beieinander war, wie sie sich es wünschte, und wie vielleicht Akari sich dieses ebenfalls wünschte, immerhin wusste Ayumi von dem Wunsch nach Zuneigung. Einer der Gründe, warum sie so sehr Ayioma verfallen war und Ayumi nahm es ihr auch nicht krumm, warum auch? Immerhin hatte sie zu dieser Zeit keinen Einfluss auf Akari und so schüttelte die Ältere ihren hübschen Kopf und legte ihr zart eine Hand auf die Wange.
Nein, keine Sorge, ich finde nicht, dass du mich alleine gelassen hast, du hast das getan, was dein Herz dir sagte und dies war nun einmal diesem Mann zu folgen und meine Gefühle erreichten dich zu dieser Zeit noch nicht. Ich denke, dass sich dies ändern wird, im Laufe der Zeit. Ich hoffe inständig darauf. sagte sie nun und schenkte der Anderen ein sanftes Lächeln.

Als sie mit der Jüngeren wieder zurück in Richtung des Schlafzimmers ging spürte sie sehr wohl den festeren Druck und sie wusste auch, dass sie sich dies nicht einbildete. Sicher war Akari gerade dabei etwas zu entdecken, etwas was sie noch nicht kannte, noch nie spürte und Ayumi nahm es ihr nicht krumm, immerhin mussten viele Dinge erst gelernt werden, so wie Ayumi erst einmal mit der Nähe mit Akari umgehen musste und dies in Form einer kessen jungen Frau tat, so würde wohl Akari früher oder später die Rolle des Mannes in der Bindung einnehmen, dafür war Ayumi wohl zu sehr Frau.

Als sie nun beim Schlafzimmer ankamen betrachtete Ayumi den Chibi, vor allem als sie das Siegel löste. Was sollte sie nun sagen, was sollte sie nun noch meinen? Ihr Blick glitt über das Wesen aus Sand, den Avatar des Ichibis und das Wesen, welches Akari erschaffen hatte, quasi eine Art Kind und so sah Ayumi ein wenig grinsend hinüber zu der jungen Frau.
Kaum bin ich einmal nicht bei dir mit im Bett bekommst du dein erstes Kind, bzw. erschaffst du dein erstes Kind., sagte sie nun und griff Worte auf, die der Chibi verwendet hatte um sich entsprechend darzustellen und zu offenbaren, wer er war, und so schritt die junge Siegelmeisterin auf ihn zu, und nahm natürlich ihre Süße mit sich. Sie hielt die Hand dieser fest in der ihren und setzte sich dann vor den Chibi hin. Sie saß auf ihrem Bett und hatte Akari neben sich mit geschliffen. Sie betrachtete die junge Frau kurz und dann das Chakrawesen.
Ich bin mir sicher, er möchte uns seine Geschichte erzählen, also werden wir lauschen. Und keine Sorge, ich habe keine Angst vor dir, egal in welcher Größe., sagte die junge Frau mit einem sehr intensiven Blick auf das Chakramonster. Sie war von dem wirklich überzeugt, was sie glaubte. Vielleicht gefiel ja Shukaku es früher oder später auch, wen sich Akari als Partner nun erwählte, oder hatte sie Akari erwählt? Immerhin konnte man meinen, dass Ayumi die Jüngere im Laufe der Zeit immer weiter in diese Richtung brachte. Wie lange wohl die junge Frau die Jüngere liebte?
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Sa Aug 20, 2016 6:25 pm

Ein Lächeln. Akari wusste noch genau wie sehr sie sich früher daran erfreute und nun würden diese Momente normal und nicht die große Ausnahme sein. Sie gingen interessanten Zeiten entgegen und Akari gab es nicht gerne zu, aber sie musste wohl dem neuen Hokage auch in dieser Beziehung danken, denn er hatte sich von Ai überzeugen lassen, ihre einjährige Rehabilitation hätte auch wesentlich unangenehmer verlaufen können. Im direkte Vergleich war dies hier natürlich der Anfang des puren Glückes, eines Glücks zu zweit oder zu dritt, wenn sie die zwei Persönlichkeiten Ai und Ayiumi getrennt sehen wollte – andererseits gehörten sie zusammen und bildeten diese eine Person. Ähnlich wie auch Shukaku und Akari auf irgend einer Ebene als gemeinsames Wesen gewertet werden können, naja oder eher nicht. Akari sah sich und Shukaku manchmal schon als ein 'wir', meinte dies jedoch meistens eher scherzhaft und bezog sich damit innerlich auf einen Zustand wo sie nicht in Konflikt zu ihm stand. Es gab nur wenige Personen/Situationen wo sie sich ihrer und Shukaku sicher sein konnte und einfach selbstsicher mit ihrer Identität umging, aber auch dies war wohl ein Lernprozess. In ihrer Zeit als Missin-Nin hatte sie sehr wohl etwas über sich selbst und Shukaku gelernt und dies hatte ihr das Selbstbewusstsein gegeben dem Hokage gegenüber zu stehen und zu sagen sie wollte als Gefäß weiter existieren, diese Sicherheit wischte aber nicht automatisch alle anderen Bedenken fort. Ein solch ein Grund sich Sorgen zu machen saß in ihrem Schlafzimmer, welches nun ihr und ihrer Liebsten gehörte. Ja. Diese Gedanken fühlte sich alle noch recht fremd an. Trotzdem lächelte Akari freundlich oder eher tapfer zurück. Sie hatte eine Psychologin an ihrer Seite und ein Problem das zum großen Teil das Siegel auf ihrem Bauch für sie in Schach hielt – ihre Probleme hatten eine Lösung die nur noch mal eben gefunden werden musste. Einem Teil der Lösung hatte sie zumindest eben einen Antrag gemacht. Ja. Ayumi gehörte definitiv dazu, in ihr Leben, in das Leben mit Ai und Shukaku und den echten und unechten Sorgen und Problemen die sie beide gemeinsam lösen würden. “Ich bin froh das du das so siehst und deine Gefühle erreichen mich jetzt.“

Besonders froh war Akari darüber das Ai ihr beistand. Genau so hatte sie sich immer eine echte Beziehung vorgestellt, nicht nur ein Treffen um Sex und Leidenschaft zu teilen, sondern noch mehr drum herum. Natürlich war dies nie mit Ayioma möglich gewesen allein wegen der Entfernung und  seinen Status als Verbrecher – schön reden musste sie es jetzt nun auch nicht mehr, aber dieser Teil der Beziehung hatte immer gefehlt. Ganz davon abgesehen, dass alle anderen es immer als großen Fehler gesehen hatten, wenn sie Ayioma vertraute, der Fehler lag im System, im System Akari-Weltbild. Ob Ayumi dieses Bild nun gerade rückte? Zumindest war ihr Aufenthalt hier von Hokage und Dorf gebilligt und wenn herauskäme das sie zusammen waren? Sicherlich war eine gleichgeschlechtliche Beziehung kein Verbrechen, vielleicht nicht die bevorzugte Art, aber sicherlich legal und geduldet. Ayumi hatte auch nichts entsprechendes gesagt, also war es wohl gut so.

Nun galt es also das was im Zimmer lauerte zu blicken, dieses eingebildete Monster. Akari wollte es bezwingen, dadurch Stärke erlangen und diese nutzen um ihrer liebsten Ayumi zu dienen, immerhin konnte diese nun in ihrer Gegenwart sich nicht mehr durch Ai schützen und Akari wollte ihre neue Liebe nicht schutzlos lassen. Machte sie dies zum Mann? Zumindest besaß sie männliche Begleiter. Der Sandfloh war männlich und Shukaku, obgleich eher sächlich, hatte sich dazu entschieden ebenfalls männlich zu sein. Selbst der Chibi auf ihrem Bett wirkte männlich und nein sie würde nicht nachschauen – er verhielt sich einfach so und dies genügte. Akari war selbst körperlich weiblich, aber wenn sie sich entsprechend verhielt, dann konnte sie sicher ihren Platz in dieser neuen Beziehung finden. Eine Beziehung die ein Shukaku-Wesen adoptierte? Die Aussage von Ai überraschte Akari und sie verknüpfte sie sofort mit einer vorher getroffenen ähnlichen Andeutung. “Mein Erstes?! Sag nicht das werden noch mehr! Was will das Ding überhaupt und hat es einen Namen?“ Das sie die Fragen gerade an Ai stellte störte sie nicht sonderlich, immerhin hatte diese zuerst von einem Kind gesprochen. Sicher hatte Akari auch einmal ein Kind gewollt, aber ein Mini-Shukaku? Sie hatte noch nicht mal ein echtes Kuchiyose. Klar. Arisu hatte ihr damals den Vertrag mit den Füchsen angeboten aber woher sollte Akari wissen das sie diese Erfahrung benötigte? Dann hielt sie kurz in ihren Gedanken inne, konnte es sein das Ayumi sie nur aufzog? Sicher. Das Ding sah echt aus und es konnte reden, aber Ayumi tat eher so als ob sie es nicht ernst nahm. Wer war jetzt irre? Allerdings musste sie zugeben das die Siegel gut angebracht waren und nun da sie um ihre Existenz wusste fühlte sich Akari auch gleich ein wenig sicherer.

“Ich wusste ja das du schreckhaft bist, immerhin dreht er dich im Seelenversteck schon ganz nett durch die Mangel, aber du bist das Gefäß! Habe mal etwas mehr Selbstachtung! Übrigens bin ich ein Unikat, sei nicht lächerlich und wenn du schon Angst vor mir hast, dann bezweifle ich gleich mal das du Zeit in unser Training investieren wirst. Schade. Bleibe ich eben euer Baby.“ Der Chibi grinste frech und Akari war schon wieder fast der Panik nahe. Beide sahen ein das ihr Zusammentreffen auf diese Art nicht funktionierte. Mit welcher Frau sollte er nun also reden? Die andere schien ihm vernünftiger zu sein. Irgendwer sollte mal auf die Idee kommen die Bijuu über ihre Gefäße entscheiden zu lassen. Etwas ratlos kratzte er sich mit der Klaue den Kopf. “Sag mal, hast du vor dem Sandfloh auch Angst? Zögerlich nickte Akari. “Ja. Also am Anfang, aber jetzt nervt er nur noch.“ Wie seltsam war das denn? Normalerweise waren die Gefäße stabil und selbstsicher, ja sogar überheblich und dies hier ließ sich weichprügeln? Shukaku war dafür sicher nicht alleine verantwortlich, vielleicht hatte sie auch nur schlecht geschlafen und gleichzeitig wikte sie als wollte sie mutig sein. “Ähm okey. Also es gibt verschiedene Disziplinen in der sich das Gefäß üben kann, wenn es die Kontrolle über Teile des Bijuu-Chakra erlangt. Ich gehörte zum Chibi-Pfad. Ich sehe meine Rolle gerne als Kampfgefährte und teile gut aus. Wenn du meine Disziplin meisterst kann ich annähernd die Größe von Shukaku erreichen und auch ein paar seiner Fähigkeiten. Allerdings fürchte ich eher ein Haustier und Berater bleiben zu müssen. Meine Erschaffung und Erhaltung erfordert nicht viel Konzentration oder Energie auf dieser ersten Stufe, daher kann ich bestehen bleiben bis ich gebannt werden oder du mich wegschickst.“ Der Chibi machte dramaturgisch eine Pause und wartete. Wartete weiter, aber vom Gefäß kam keine nennenswerte Reaktion. Es schaute einfach nur. Sollte er jetzt von selbst verschwinden? Natürlich war dies möglich, aber irgendwie etwas mehr Begeisterung wäre erfreulich gewesen. Es sollt schon Menschen gegeben habe die sich mehr darüber freuten. “Es gibt noch eine Disziplin. Nennen wir ihn Gewand-Pfad, den du ebenfalls schon beschritten hast sowie einen Doppelgänger der erschaffen werden kann. Alle diese Bereiche ziehen aus der selben Quelle Energie, also kannst du einen komplett auslöschen, indem du einfach den Weg wechselst oder du sagst ich soll verschwinden. Ja. Das war die Kurzfassung. Ich kann dir beim Lernen helfen oder ein süßer Maderhund sein und einen Namen habe ich nicht. Ich bin ein Chibi sozusagen.“ Wann sagte das Gefäße etwas? Also er musste ja wohl etwas sagen, immerhin wollte er nicht von der anderen Dame sofort gebannt werden und für einen von beiden musste er ja irgendwie attraktiv erscheinen.

Akari blinzelte lediglich. Das Ding wusste vom Seelenversteck, also war es ein Teil von Shukaku? Verhielt sich allerdings irgendwie friedlicher, lag das an der Größe? Die Sache mit dem Namen war ihr spontan egal, sie konnte ihn auch Chibi-Hund nennen oder Kuschel-Shukaku – wobei das wohl eher nicht. Zumindest konnte sie ihn nicht wegschicken oder? Nicht das er nur für das Original Augen und Ohren spielte. Akari selbst war schon einmal dafür benutzt wurden. “Ok. Dann kannst du bleiben, solange du nicht für ihn handelst oder spionierst.“ Woraufhin das Chibi-Ding den Kopf schüttelte. “Dann fehlt noch ein Name.“ Sie schaute dabei zu Ai. Ein normales Kind brachte etwas mehr Vorbereitungszeit mit sich.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mo Aug 22, 2016 1:47 pm

Ayumi betrachtete die Beiden und schloss kurz die Augen, ehe sie dann jedoch sich kurz zu strecken begann. Ihr Blick glitt kurz zum Chibi, ehe sie dann wieder zu Akari zurück glitt. Sie wollte nicht wirklich intervenieren und das Gespräch unterbinden, welches sich gerade zu erschließen begann. Deshalb zog sie es vor sich erst einmal die Haare zurück zu streichen. Wie sollten sie nun weiter mit dem Chibi umgehen? Ayumi überlegte, aber sie folgte erst einmal schweigend der Unterredung und dann blickte sie hinüber zu Akari, welche im Endeffekt sie nach ihrer Meinung fragte. Ayumi blinzelte kurz und waren doch ihre Gedanken kurzzeitig wo anders, denn sie erinnerte sich an viele Dinge sehr gut, vor allem wenn sie mit Akari zu tun hatten und ihrer Verfolgung außerhalb von Konoha. Wie lange und oft hatte sie sich zusammenreißen müssen, ihre eigenen Gefühlen einschließen müssen, ehe sie wieder sich in ihr Bett werfen konnte und weinen konnte? Sie wusste es nicht genau und schüttete kurz den Kopf um diese Gedanken vergessen zu machen. Nein, sie gehörten sich nicht mehr, denn Akari war jetzt hier, bei ihr und den Männern hatte sie abgesagt, doch wie lange und wertvoll waren diese Worte? Wie sehr konnte sie sich darauf verlassen? Nun, Ayumi würde es einfach tun, so wie immer. Sie würde es akzeptieren, nur leider würde ihr es wohl das Herz brechen, wenn sie enttäuscht werden würde, denn für Ayumi war Akari der Rettungsanker endlich wieder sie selber zu werden und vielleicht früher oder später Ai hinter sich zu lassen.

Eh?..., fragte die Ältere, als sie nun angesprochen wurde und schaute Chibi und auch Akari gleichermaßen verwirrt an. Die Augen der jungen Frau, welche so stechend rot waren, bargen jedoch etwas, was Akari noch nicht wusste und vielleicht früher oder später noch herausfinden würde.
Ein Name? War klar, es hängt natürlich wieder von der Frau ab einen Namen zu bestimmen., sagte sie mit gespielter Entrüstung und zwinkerte dann kurz Akari zu. Ja, all das, was man bei Ai vermisste wollte Ayumi Akari zeigen, sie wollte dadurch ein Zeichen setzen, dass sie noch lebte und hoffte, dass es der Anderen nicht missfiel.
Schon gut, hm... einen Namen für einen süßen Maderhund, bis dieser groß geworden ist durch dein Training. Eine Frage hätte ich jedoch, bevor ich mich auf einen Namen festlege. Du sagtest, dass alles den selben Ursprung hat, egal welchen Pfad man wählt. Das würde bedeuten, um eins mit dem Bijû zu werden muss 'Kari-chan alle Pfade beherrschen, nebst den Chibi auch besagten Gewandpfad. Du hingegen bist quasi ein Unikat, welches erschaffen wurde, aus dem Willen und dem Chakras 'Kari-chans, in Unterstützung mit dem Bijû'chakra. Das würde bedeuten, dass du nur so lange existierst, wie kein weiterer Chibi gerufen wird, oder ein Gewand angelegt wird, da wie du sagtest alles den selben Ursprung hat. Wenn wir also dir das Leben schenken, kann es auch sehr schnell passieren, dass dieses Leben beendet wird, selbst wenn wir es nicht wollen. , sagte sie und begann eine kurze Pause zu machen, ehe sie kurz die Augen schloss und dann mit ihren großen roten Augen die Jüngere und auch das Neugeborene betrachtete. Sie erhob sich und ging auf das Tier zu. Sanft legte es ihre Hand auf dieses, selbst wenn sie sich verletzten würde, zeigte Ayumi eines, was man von Ai nur zu gut kannte, ihre Furchtlosigkeit.

Zart berührte sie das Wesen und begann den Kopf zu streicheln. Nein, es war kein Ding, es war ein wundervolles Haustier, wenn man es so wollte, eines, was ich zu artikulieren wusste, was wusste was sich gehörte und was nicht und scheinbar auf die Damen einging, immerhin pflegte er auch eine sehr wohl klingende Konversation. Ayumi selber mochte so etwas und das hatte Akari auch schon mehr als einmal mitbekommen.
Ich weiß nicht genau, wie weit man dir vertrauen kann, Kyo, doch ich bin mir sicher, dass es früher oder später so sein wird, dass du vollwärtig anerkannt wirst. Wenn ich in deine Augen sehe, dann habe ich das Gefühl ich schaue auf 'Kari-chans Chakra. Es gibt mir Wärme, es gibt mir Geborgenheit, denn ich weiß, dass der Sand, der darin herumschwirrt, der Wind, der darin geborgen ist ein Teil von ihr ist, so wie du ebenfalls. Man könnte sagen ein Fragment der Seele, vielleicht gar ein unterdrückter Wunsch., hauchte sie und blickte dann Akari mit einem sanftem Lächeln an. Ayumi war eben Ayumi, sie schien etwas zu haben, was auch Ai hatte, besondere Augen, doch war die Durchsicht Ayumis deutlich höher.

Sie lies ihre Hände von dem Tier gleiten und hatte ihm somit einen Namen gegeben. Langsam kam sie empor und ging zu Akari hin. Sie hielt ihr eine Hand entgegen und hielt mit der Anderen ihren Kimonoärmel zurück, damit er die Hand nicht verdeckte.
Komm mit mir 'Kari-chan, ich möchte dir etwas zeigen., hauchte sie mit sanfter Stimme.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Do Aug 25, 2016 8:50 pm

Ein Name. Gute Frage und Akari hatte sie gleich weiter geben, immerhin wollte Ayumi den Chibi ja am liebsten adoptieren – wirklich viel hielt Akari immer noch nicht von der Idee ein Kind erschaffen zu haben. Andererseits wäre es ja dann ihre Entscheidung, oder sollte sie das Wesen selbst fragen? Einem ordinären Kind kam das Ding jedenfalls nicht gleich, es hatte viel zu viele Manieren. Oder musste Akari einen Namen finden, einfach damit sie eine Beziehung zu dem Chibi aufbaute? War dies denn nötig? Auf die Frage von Ai, wieso diese den Namen geben sollte, antwortete Akari lediglich mit einem Lächeln und trat vorsichtig näher ans Bett heran, so dass sie sich parallel zu Ai aufhielt und nicht zu viel wagte. Wollte das Ding womöglich nur Ai gefallen, weil es wusste das Akari nicht viel davon hielt? Zumindest griff ihre Liebste die Beschreibung des Chibi über sich selbst auf und nannte ihn süß. Kaum fünf Minuten zuvor wäre Ai bereit gewesen das Wesen zu bannen und jetzt war es süß und vielleicht niedlich? Womöglich war Ai wirklich die Frau in ihrer Beziehung, denn Akari konnte diese Eigenschaften nicht in dem Mini-Monster auf dem Bett erkennen. Allerdings machte das aus Akari auch keinen Mann, denn sie war lediglich ängstlich und soweit sie wusste sollten Männer mutig und tapfer sein. Akari unterdrückte den Drang sich an die Wand zu stellen oder in eine Raumecke zu verkriechen, denn am Ende musste sie bestimmen was mit den Chibi passierte. Am meisten hatte es sie verwundert das nicht nur Ai das Ding bannen könnte, sondern das es selbst verschwinden würde und Akari ebenso die Macht über das Objekt besaß – passt auch dazu das sie es erschaffen hatte. Doch zunächst lauschte sie der Zusammenfassung von Ai und besonders darauf, ob sie den Chibi als niedlich bezeichnen würde. Zu Akari's Erleichterung sah Ayumi davon ab das Sandmonster zu umarmen und wurde wieder sachlich, so wie es Akari von Ai gewöhnt war – davon abgesehen das nun die Hand der Älteren auf dem Kopf des Mini-Monsters zu liegen kam. Was war mit Ai oder Ayumi los? Sie wirkte als ob sie sich dringend ein Kind oder ein Haustier wünschte und sollte Akari diesem Wunsch jetzt nachkommen, eben weil sie ihre Freundin glücklich machen wollte? Natürlich waren auch die Pfade zur Ansprache gekommen die Akari selbst kaum verstand, doch suggerierte die Aussage von Ai auch das es ihr um die Zukunft von Akari ging. So gesehen müsste es ja dann eigentlich Akari sein, welche die Ankunft des Chibi begrüßte oder nicht? Zumindest hatte der Chibi in einer Sache mehr als nur Recht – Akari war verängstigt, immer noch, selbst nach der Zeit wo sie als Missin-Nin eine gewisse Art von Selbstbewusstsein erlangt hatte. Es gab einfach nur zu viele Momente wo das alles über den Haufen geworfen wurde und ihre aktuellen Albträume im Seelenversteck nährten erneut ihre alte Furcht vor dem Monster.

Der Chibi musste fast lächeln, die Frage des Gefäßes ließ sich einfach beantworten und war nur halb so interessant wie die Interaktion der Beschützerin. Trotzdem fand er es immer noch seltsam das hier nicht das Gefäß über sein Schicksal bestimmte, aber er hatte sich ja als Lehrer angeboten, irgendwas würde schon bei herauskommen und noch existierte er ja. "Ihr sucht einen Namen? Mein großes Vorbild wurde früher gerne Shuna no Keshin genannt. Ich würde mir schon einen Namen wünschen mit dem ich wachsen kann. Etwas neutrales vielleicht? Ein Keshin könnte ich in jeder Größe sein.“ Dann beobachtete er wie Akari sich etwas weiter vor bewegte, doch nicht zu weit. Vermutlich musste er damit leben, er konnte nicht in einem einzigen Gespräch der Kleinen die Angst vor dem nehmen was er verkörperte, auch wenn der Chibi sehr viel freundlicher als Shukaku war. “Was die Pfade betrifft stimmt dies ziemlich, zumindest wäre es eine ziemlich sichere Methode für das Gefäß in einer Verbindung die Kontrolle zu besitzen, weil es über die Pfade lernt das Chakra auf verschiedene Arten für sich zu nutzen. Der benannte Gewandpfad steuert wie der Name so sagt, die Stufen der Verwandlung in den Bijuu. Bei der Interaktion mit einem Wesen wie mir kann man sich mit dem Körper bekannt machen und die Doppelgänger können gar vom Bijuu kontrolliert werden, also seinem Geist. Ich bin gleichzeitig der Anfang des Chibi-Pfades und besitze die Möglichkeit länger zu existieren. Natürlich werde ich ausgelöscht, wenn das Gefäß beispielsweise in den Gewandt-Pfad wechselt, allerdings sehen mich wohl auch nur die wenigstens als Haustier oder mehr. Es ist nicht gerade so das ich traurig oder froh darüber bin zu existieren.“

Dann schaute er zu der Person empor die ihm die Hand auflegte und ihn streichelte “Ihr scheint euch sehr gut mit Siegeln auszukennen, gäbe es denn eine Möglichkeit mich in dieser Form hierzubehalten? Eine Art Anker wäre nett, etwas woran ich mich orientieren könnte, wenn ich zu einem späteren Zeitpunkt neu erschaffen werde.“ Der Chibi wollte mit Nichten vorschlagen, sich komplett binden zu lassen, denn selbst er wusste nicht was passierte, wenn das Gefäß dann versuchte einen anderen Pfad zu beschreiten. Natürlich konnten sie ihn auch einfach so nehmen wie er war, womit er auch keinerlei Probleme hatte. Dann schaute er das Gefäß an. “Nein ich spioniere nicht, zumindest nicht bewusst. Ich bilde seinen Körper nach und diese Energie erhält er wieder zurück.“ Der Rest war für ihn Interpretationssache und er wusste nicht ob er sich selbst als einen Teil des Gefäßes sehen sollte, wobei die Erklärung angenehm klang und er neigte leicht seinen Kopf in die Hand der Beschützerin. "Kyo. Dann habe ich wohl einen Rufnamen."    

Akari musste bei den Worten lächeln, denn sie gefielen ihr. Ja so konnte sie das Wesen vielleicht auch selbst sehen, als einen Teil von der Macht die in ihr wohnte und welche sie sozusagen besuchen kam, zu den Bedingungen die Akari stellte. Bisher war der Chibi fast das Gegenteil von Shukaku gewesen und freundlich noch dazu, wollte er ihr wirklich ein Mentor sein? Vielleicht würde sie es sogar zulassen, immerhin wollte sie einen der Pfade bewandert, jenen des Chakragewandes, doch dieses Wesen dann auszulöschen? “Vermutlich wäre es für dich am Besten wenn ich deinen Pfad weiter bestreite, aber darüber muss ich noch nachdenken. Vorerst bleibst du wie du bist.“ Dann nahm sie die Hand von Ayumi entgegen. “Ja? Was möchtest du mir zeigen?“ Sie freuten sich. Akari freute sich das Ayumi glücklich war und der Chibi freute sich aus dem selben Grund und das sie beide eine Aufgabe erfüllen konnten.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mo Sep 05, 2016 9:09 am

Ayumi nahm nun ihre Liebste an der Hand und ging mit ihr zur Tür. Sie blickte Kyo an und lächelte sanft.
Du musst leider hier bleiben. Dies ist nichts für deine Augen, immerhin bist du ja noch zu jung dafür., sagte sie nun und zwinkerte dem kleineren Wesen zu. Sie ging dann mit der jungen Frau hinaus aus dem Schlafzimmer und hinein in ihr Arbeitszimmer. Sie blickte sich noch einmal um und schloss dann die Tür. Das Zimmer war schalldicht, so dass der Shukakuspross sien icht einfach so belauschen konnte. Sie blickte nun die junge Frau an und lächelte vorsichtig, ehe sie ihr näher kam.
Was hälst du von der ganzen Sache? Er scheint darauf bedacht zu sein dir zu gefallen. Er möchte wohl, dass du ihn magst. Darüber hinaus könnte dies die Möglichkeit sein näheres über dein Jichurikidasein zu lernen. Es liegt an dir, ob du das gerne machen möchtest oder nicht. Ich werde dich nicht dazu zwingen., sagte sie nun, ehe sie dann kurz zum Fenster ging und hinaus schaute. Sie wandte sich dann wieder zu der jungen Frau um und trat auf sie zu. Zart berührte sie die Wange von Akari.
Außerdem, wollte ich dir noch etwas zeigen, etwas was du sicher so zumindest noch nicht kennst., hauchte sie der jungen Frau nun zu und bevor Akari noch etwas sagen konnte, berührten die Lippen Ayumis die von Akari. Eine Hand von der Schwarzhaarigen glitt über die Seite der jungen Frau, empor zu deren Hals. Zart strich sie mit dem Fingernagel die Haut empor. Derweil öffnete die junge Frau leicht ihre Lippen und stubste mit ihrer Zunge gegen die Lippen von Akari. Ob sie ihr Einlass gewähren würde? Ayumi hoffte es inständig, aber sie wollte auch nichts erzwingen, immerhin hatte sie damit ja selber über Jahre hinweg schlecht Erfahrungen. Deshalb wollte sie der jungen Frau zeigen, was auch Nähe bedeuten konnte, Zärtlichkeit Geborgenheit, all dies sind Dinge, die aktuell nun einmal das Handeln der jungen Frau bestimmten. Sie wollte Akari ein wenig verführen, ja so konnte man es nennen und wenn man es genau nahm, würde Shukaku quasi aus der ersten Reihe zuschauen, immerhin war er doch in der jungen Frau, oder nicht?

Ayumi presste ihren Körper an den der Jüngeren und die Brüste berührten sich, drückten leicht gegen einander. Ob der Kimono noch lange an war bei Ayumi? Immerhin saß vorhin der Obi schon recht locker. Sie hatte nämlich eigentlich einen Kinderkimono an, welcher nicht durch ihr Jutsu mitwachste. Schade auch, oder? Aber immerhin ging es hier darum auch ein wenig aufreizend für Akari zu wirken. Ob sie es je schaffen würde, Akari ein rotes Gesicht, oder gerötete Wangen zu bescheren? Eine leichte Verlegenheit halt? Ayumi wünschte sich dies ungemein und sie hoffte, dass sie hier und jetzt den Grundstein legen konnte.
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mo Sep 05, 2016 9:02 pm

Zur Antwort öffnete Kyo lediglich seinen Kiefer und zeigte somit eine Art von Lächeln oder Grinsen. Für ihn hatte sich der Aufenthalt hier jetzt schon gelohnt und selbst wenn sich einer seiner Besitzerinnen gegen ihn entschied, irgendwann würde er zu genau dem Zweck den er verfolgte wieder gerufen werden, auch wenn die Möglichkeit bestand dann alles von Vorne aufsagen zu müssen – doch da er sich an diesen Moment hier im Schlafzimmer nicht erinnern würde, wäre die einzige Möglichkeit zu erfahren das er sich wiederholte eine etwaige Ungeduld seiner Zuhörer. Er blieb auf dem Kissen zurück und versuchte sich vorzustellen wie es wohl wäre als ein Haustier länger zu existieren, rein hypothetisch natürlich. Am Ende hing die Entscheidung vom Gefäße ab und möglicherweise dem Einfluss der Beschützerin auf selbiges.

Derweil folgte Akari ihrer neuen Liebe ins Arbeitszimmer, wo sie ihr in dieser Nacht zuerst begegnet war. An der Wortwahl merkte Akari sofort das Ayumi und Kyo bereits etwas verband und daran war sie wohl auch selbst schuld, immerhin hatte Ai dem Ding einen Namen geben sollen und eine Beziehung zu ihm aufgebaut. Jetzt musste sie also alle gemachten Erfahrungen aus dem Schlafzimmer zusammenkratzen und dabei so gut es ging objektiv bleiben. “Naja ich habe mich ja wieder ganz schnell aus der Verantwortung gezogen, obwohl er mein Problem ist. Dafür entschuldige ich mich und es räumt dir natürlich das Recht ein mit zu entscheiden. Kyo ist ganz anders als Shukaku und das scheint sein Vorteil zu sein und vielleicht auch seine Masche akzeptiert zu werden, denn er würde ja auch ein Haustier sein wollen. Also ich hätte nichts dagegen, vermutlich komme ich sogar schneller mit meinen Studien voran wenn ich eine Entität von meinem Bijuu befrage, anstelle aus Büchern zu lernen oder Zeugenberichten von früheren Jichuriki folgen zu wollen und dies habe ich ja sowohl Daizen-sama als auch Tenzou-sama versprochen, mich weiter zu entwickeln. Ausatmen. Ganz schön schwer das irgendwie sachlich zu sehen, wie schaffte Ai das immer nur? Akari war es fast nur gelungen weil sie auf eine wichtige Frage von Ayumi nicht zu weinerlich antworten wollte und außerdem musste es Akari sein die Verantwortung für ihre Entwicklung übernahm, Ayumi konnte ihr vermutlich lediglich zur Seite stehen. Das kleine Kätzchen im Zimmer war eine ganz schön große Entscheidung. Wenn Akari sich also dafür entscheiden wollte das Ryo bliebe, dann musste sie auch eine Lösungsvariante anbieten wie dieser erhalten bleiben konnte. Einerseits konnte er nicht frei herum laufen, wie Ayumi betont hatte und anderseits schien er selbst gerne sein Gedächtnis behalten zu wollen, obgleich er es auch akzeptierte ausgelöscht zu werden. Wollte Akari jedoch wirklich effektiv etwas von ihm lernen, konnte sie ihm nicht bei jedem Wiedersehen erst einmal erzählen was er vergessen hatte, wenn dies überhaupt so funktionierte – was wenn sie beim nächsten mal einen  Kyo erschuf der viel unangenehmer war? Vermutlich ging hier wieder ihre Panik vor Shukaku mit ihr durch, aber der erste Aspekt nicht jedes mal ein neues Lehrbuch zu erschaffen, sondern eines mit Lesezeichen erschien ihr wichtig genug. “Das heißt also wir brauchen eine Marderhund-Leine und eine Möglichkeit wie er sein „Wesen“ behält, auch wenn er vernichtet und neu erschaffen wird?“ Sicherheitsfrage. War Ai noch ihrer Meinung? Wo sie schon einmal dabei war konnte sie ja tatsächlich weiter reden. “Ok. Ich werfe mal mit einer Idee um mich und du musst mir sagen ob die machbar ist oder Teile davon – in deiner Funktion als Fuunin-Expertin. Ich bin da ja eher ein blutiger Anfänger, auch wenn ich mit meine Siegeln Blutungen stoppen kann.“ So jetzt noch alle spontanen Gedanken sortieren und hoffen nicht total daneben zu liegen, denn auch diese Fuuin-Idee, welche sie vorbringen wollte, basierte auf ihrem üblichen 'schmeißen wir mal ein paar Komponenten zusammen und packen sie auf ein Fuuin'-Prinzip. “Wäre es möglich ein Fuuin zu erschaffen, das meine Kontrolle über ihn ausübt? Sozusagen als Maderhund-Leine. Du könntest das Fuuin mitnehmen und er würde mit dir herumlaufen und auch du kannst über das Fuuin entscheiden ob er existiert oder verschwindet.  Immerhin hast du ihm den Namen gegeben und er ist unser Haustier. Das Fuuin müsste also mein gemischtes Chakra beinhalten und auf das von Kyo reagieren. Genau das selbe Siegel muss aber noch eine zweite Funktion erfüllen, es muss etwas von ihm speichern und bewahren können, sozusagen eine Erinnerungsspur daran was er ist und was er erlebt hat. Meine Idee dahinter ist, wenn er neu erschaffen wird, kann er sich entweder selbst an dem Fuuin-Chakra orientieren und sein Wesen zurückerlangen oder ich erfasse als Sensor seine gespeicherte Signatur und übertrage sie auf ihn bei der Erschaffung, wodurch ich exakt unseren Kyo wiederbeleben können sollte. Weil ich ihn so mag wie er gerade ist, er soll sich von diesem Standpunkt auch weiterentwickeln dürfen – immerhin werden wir zusammenarbeiten.“ Nun galt es auf eine Antwort zu warten. Ob es überhaupt möglich war ein Fuuin mit dem Chakra von drei unterschiedlichen Personen zu formieren und arbeiten zu lassen? Selbst wenn sie Kyo nicht erlauben würden sich selbst seine Erinnerungen zurückzuholen, so wäre sein Chakra wohl auch nötig um die Erinnerungsspuren von ihm zu speichern oder genügte jenes von Akari als Ausgangspunkt? Wie oft bei solchen Sachen stocherte sie meist im Dunkeln und probierte so lange aus bis etwas brauchbares zustande kam, was im Zweifel eine Explosion des Siegelpapieres war oder die spontane Rückkehr in den Originalzustand ohne jeglichen Nachweis eines Einflusses – letzteres war ihr bei ihren eigenen Studien zu ihrem Fuuin Shōsen widerfahren und dabei ging es um eine einfache Methode zum Speichern und Freisetzen von Medizinischen Chakra – also nicht wirklich vergleichbar. Sie konnten Kyo auch nicht direkt wie ein  Kuchiyose behandeln und eine Vertragsschriftrolle aufsetzen, wobei dies den Zugang der Personen die das Maderhund-Halsband benutzen durften sicherlich vereinfachte. Genau, mit den vertrauten Geistern kannte sie sich noch sehr viel weniger aus, es mochte ebenso machbar wie unmöglich sein. Kyo selbst konnten sie immer noch um seine Meinung fragen, aber mit Fuuin kannte sich Akari zumindest einigermaßen aus und Ayumi war darin eine Meisterin – wäre dies also möglich wäre es vielleicht ihrer beider bevorzugter Weg die Kontrolle zu behalten.

Nun war Akari nicht nur nervös wegen der Kyo-Sache sondern auch weil Ai ihr etwas zeigen wollte und Akari zumindest schon ahnte worum es dabei ging, ihre Zuneigung zueinander. Der Gedanke hätte von der alten Ai stammen können, wirkte es doch etwas klinisch und steril, doch Ayumi löste alsbald ein Gefühl in ihr aus welches alles andere als taub war. Ihr Hals schien zu kribbeln, an den Stellen welche der leichte Fingernagel berührte. Akari konnte das neue Gefühl gar nicht richtig erleben, da lagen schon die Lippen der Älteren auf ihren. Weich und züngelnd. Natürlich war dies nicht ihr erster Kuss, doch irgendwie schien sich Akari recht erfolgreich einzubilden mit einer Frau erlebte sich alles anders und noch einmal neu – andererseits war es auch so, Ayumi bedeutete ihr viel und dies legte in diese bekannten Gestern zusätzliche Gefühle hinein. Natürlich hatte Akari auch schon mit Ayioma stürmischen Sex gehabt und ab und an war er auch zärtlich gewesen. Zärtlicher hingegen war es stets bei Reijarmo zugegangen und Ayumi? Sie war kein Zeitvertreib, Lover oder jemanden dem sie blind hinterherlief. Akari wusste wie wichtig sie der Älteren war und und dies schon lange vor ihrer aktuellen Liebesbeziehung. Ja. Es war etwas besonderes. Sie war mit Ai lange Zeit befreundet gewesen und Akari hatte nie eine der vielen Gelegenheiten genutzt sich von ihrer Freundin zu trennen. Es war ihr vielleicht nie komplett bewusste gewesen, aber auch Akari wusste das ihre Freundschaft mehr Wert war. Akari öffnete den Mund um dieses liebe Wesen hineinzulassen, sie hinein zu bitten, bereitwillig und ohne Zögern.
Tief in ihr gluckste derweil etwas fröhlich vor sich hin. Akari hatte schon immer mächtige Menschen bevorzugt, da waren sie noch gar nicht vereint gewesen – einer der wenigen Punkte wo das Wesen ihr ein wenig Respekt entgegenzubringen vermochte. Shukaku fühlte sich von Akari's Liebeleien ganz gut unterhalten, solange sie nicht nervten. Manchmal störte er sich noch daran das Mai Ayioma so früh getötet hatte, er hätte sich selbst gerne mit ihm messen wollen, dafür war ihm dann allerdings das Geschenk des neuen Kyuubi-Gefäßes überreicht wurden, ein akzeptabler Ausgleich.
Der an ihr gepresste Körper störte sie inzwischen weitaus weniger als in der Küche. Die Augen während des Kusses geschlossen, öffnete sie diese einen Spalt breit um sich die einzwängen Oberweite ihrer Liebsten zu besehen. “Bekommst du darin überhaupt noch Luft? Ich kann ihn dir mit meinem Chakraskalpell etwas weiten.“ Akari fühlte sich bei dem Gedanken ertappt ihre Freundin ausziehen zu wollen oder sie besser gesagt herauszuoperieren – war dies zu verfroren?
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Ayase Ayumi

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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Di Sep 06, 2016 7:52 am

Tief in ihrem Herzen machte Ayumi gerade Luftsprünge. Sie wollte und konnte sich nicht mehr eine Zeit ohne Akari vorstellen, vor allem wenn man betrachtete wie nahe die beiden Damen sich mittlerweile waren. Sie wollte eine innige Bindung aufbauen und eben deshalb wollte Ayumi auch Akari dazu bringen ihre Meinung kund zu tun. Akari dürfte es noch nicht gemerkt haben, doch begann Ayumi der Jüngeren helfen zu wollen sich mit ihrem Dasein als Jichuriki abzufinden, weshalb sie auch Kyo so mit offenen Armen empfang. Sie wollte Akari dazu bringen sich mit der Seite an ihr auseinander zu setzen und dies auch auf die Gefahr hin, dass sie Angst bekam, aber hier kam Ayumi ins Spiel, denn sie würde der Jüngeren beistehen. Sie würde sie nicht alleine ins Dunkel rennen lassen. Sie würde stets an ihrer Seite stehen und wenn sie es schaffte sich mit dem Shukaku anzufreunden oder überhaupt erst einmal die Angst vor diesen zu überwinden, dann hatte Ayumi einen großen Dienst getan.

Nun ging es jedoch um Kyo und Ayumi überlegte kurz. Es war ein mehrstufiges Siegel, welches Akari haben wollte. Das Fuin musste kraftvoll sein und dann war die Frage nach einem Ankerpunkt für die Erinnerungen. Immerhin war es möglich Erinnerungen an einen Gegenstand zu binden und dann wieder zu erlangen, doch sie kannte es bislang nur, dass man dabei seine Erinnerungen verlor. Es war sicher spannend und Ayumi würde dazu etwas einfallen, da war sich die junge Frau sicher drüber.
Ein solch komplexes Fuin erfordert eine Menge an Konzentration. Ich werde mich darum kümmern, doch brauche ich eine gewisse Zeit. Ich hoffe das kannst du verstehen, da es mehrschichtig ist. Ich werde später darüber nachdenken., sagte sie nun und lächelte dann die Andere aufbauend an.
Es ist wichtig, dass wir mit uns selber im Einklang sind, Akari. Kyo ist ein Teil von dir, vergiss das nicht, und eben deshalb bin ich auch bereit ihn zu akzeptieren. Du und er, ihr teilt das selbe Chakra., hauchte sie noch, ehe es dann zum Kuss kam.

Bereitwillig öffnete Akari den Mund und Ayumi hatte das Gefühl auf Wolken zu schweben. Sie hielt die Hüfte der Jüngeren umklammert und wagte einen sehr intensiven, aber auch einen sehr sanften Tanz zwischen ihr und Akari, genauer zwischen ihren Zungen. Wie sollte sie es sagen, sie wollte ja nicht gleich die Gute verschrecken, auch wenn sie sich sicher war, dass Akari damit schon viel Erfahrungen hatte. Die Hand um die Hüfte der Jüngeren war absichtlich dort platziert, denn sie gab Ayumi Halt, Halt, den sie aktuell wirklich brauchte. Auch wenn man es ihr nicht ansah, sie war ebenfalls nervös und sie hoffte, dass sie auch dieses in Akari hervorrief. Sie wollte sie nicht überrumpeln und doch wollte sie gerade mehr, sie wünschte sich so sehr die körperliche Nähe. In all der Zeit, in der sie nun Akaris Schatten war, hatte sie schon oft das Verlangen gehabt dieser nahe sein zu wollen, doch sie konnte nicht. Sie konnte es noch nicht, aber sie würde es können, früher oder später, dies redete sie sich ein und tatsächlich, hier und jetzt hatte sich all das Warten, das Stalken gelohnt, denn jetzt ist sie belohnt worden, mit der Liebe ihres Lebens, der einzigen Frau, die sie je haben wollte, und die sie je an sich heran gelassen hatte. So nahe war ihr nie jemand gekommen, zumindest emotional, denn ihr Bruder war weit aus weiter gewesen körperlich, als es die beiden Damen jetzt schon waren, aber dies würde Ayumi nicht überstrapazieren, sie wollte, dass Akari sich wohl fühlte und scheinbar tat sie dies aktuell.

Als die beiden Damen sich lösten blickte Ayumi Akari verliebt und fast schon verträumt an. Sie bekam das Angebot, dass Akari ihr aus dem viel zu kleinen Kimono helfen sollte und Ayumi lächelte sanft. Klar hätte sie dies auch gekonnt, doch wer wollte dies schon? Sie nickte der Jüngeren zu.
Sehr gerne., hauchte sie auf das Angebot hin sich aus ihrer Kleidung herausoperieren zu lassen. Sie vertraute Akari und sie war sich sicher, dass die Jüngere sie nicht umbringen würde, auch wenn sie es quasi könnte. Zu Ayumis Glück war ihr Körper nur geringfügig gewachsen und ihr Becken nicht all zu breit geworden, so dass das Höschen noch passte, auch wenn es ein wenig unangenehm war. Was jedoch in der Zeit massiv gewachsen war, war der schwere Vorbau. Und da würde sie sich gerne befreien lassen.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: {Wohnung} Wohnung von Ayase Ayumi   Mi Sep 07, 2016 7:40 pm

Die gegebenen Antwort war zumindest nicht negativ und Ayumi schien sich das Vorhaben nicht minder komplex vorzustellen wie Akari es zu beschreiben versucht hatte. Sie war jetzt schon gespannt wie die Überlegungen ihrer Freundin zu diesem Thema aussehen mochten, doch wurden sie auf später verschoben und womöglich einen längeren Zeitraum. Nicht so schlimm. Akari wusste selbst das nach der Idee für eine Entwicklung ein langer Prozess anstand, dennoch verhinderte dies nicht den ungeduldigen Wunsch, dass Ayumi sich sofort tiefschürfende Gedanken zu machen sollte. Alles in Allem dominierte jedoch das Glücksgefühl eine Idee gehabt zu haben die ihr bei ihrem eigenen Weg halft und von Ayumi gefördert werden wollte. “Danke und bis dahin können wir ihm ja wirklich ein Halsband anlegen.“ War dies witzig? Nun waren sie wohl ein Dreiergespann. Akari und Ayumi klebten ohnehin von gesetzwegen zusammen und Kyo würde dann wohl unweigerlich folgen, nicht zuletzt weil sie ihn nicht alleine zurücklassen konnten. Spontan schoss ihr ein witziger Gedanke durch den Kopf, wenn Ai mal wieder kindlich unterwegs wäre könnte sie Kyo als ihr Kuscheltier ausgeben. Sie wollte ihn gerne teilen, dies wäre nicht ganz so gruselig wie zu wissen, dass Kyo ein Teil von ihr wäre, aber Ayumi hatte ja Recht. “Ich bin ja auch nicht vor ihm unters Bett geflüchtet. Ich mag ihn ja sozusagen auch, denn er ist nützlich.“ Pure Verleugnung. Wieso konnte Ai ihn so einfach akzeptieren? Möglicherweise konnte man die fremden Sachen einfach besser akzeptieren? Akari hatte damals auch nie Probleme mit Ai's Maske gehabt, obgleich diese mit ihrer Aussage noch nie eine echte Freundin gehabt zu haben fast eine selbst erfüllende Prophezeiung lebte und dann war Akari gekommen und hatte diese geändert. Inzwischen war Ai ihre Geliebte! Wohin solche Wege nur führen konnten, wenn man sich auf sie einließ. Woher wollte Akari wissen das Ayumi wirklich keine Angst vor Kyo oder Shukaku besaß? Es war nur der Ausdruck ihrer Liebe, so wie Akari damals gesagt hatte, sie wäre trotz Ai-Maske mit ihr befreundet. Seltsamerweise besaßen sie beide dann auch noch Charkateristika die ihre Aussagen untermauerten. Ai besaß als Siegelmeisterin wirklich unglaubliche macht über Shukaku, solange dieser sich in einem Gefäß befand mit einer Aufschrift, werlcher dem gleichkam was Akari einst auf ihren Bauch gepinselt wurden war. Umgedreht hatte Akari ihre Gefühle immer offen gelebt, selbst wenn sie Ai unwissentlich damit verletzt hatte, doch war dies jene Eigenschaft die sich die Ai-Maske nur schwer vorstellen konnte. Sie befanden sich gemeinsam auf einem Weg den sie gemeinsam lösen konnten und auch dies beinhaltete wohl die zuletzt gesprochene Liebeserklärung von Akari.

Mehr Worte waren im Moment jedoch weder nötig noch möglich, denn selbst ihren schwachen Protest konnte sie kaum zur Geltung bringe, da raubte ihr der Kuss schon den Atem. Für die Dauer des Kusses verflogen gar ihre Gedanken und sie musste sich anschließend aktiv daran erinnern, dass sie noch gar nicht fertig gewesen war. Selbst ihr eigener Vorschlag schien diesem Glückszustand der Hormone zu entstammen, denn sie konnte ihre Freundin aus den Klamotten befreien. Nur auf welche Art. Mit einem Chakraskapell – wirklich? Manche Gedanken konnte man im Nachhinein nur als dumm bezeichnen, wenn nicht sogar als fahrlässig. Dann ging Akari auch noch einen halben Schritt zurück und ließ ihre Hände automatisiert die bekannten Seals formen. Selbst ein wenig verträumt betrachtete sie ihre grün schimmernde Handfläche, wie lang sollte ihre Klinge denn sein? Zentimeter wie eine Schere – wohl kaum. Der Stoff würde sich leichter als Haut schneiden lassen und daher wohl nicht einmal einen bekannten Widerstand bieten, was wenn sie zu tief schnitt? Ein paar Millimeter waren wohl angemessen, dann konnten sie mit ihrer Handfläche erspüren wo Stoff wäre und wo nicht. Außerdem würde sie Ai nie etwas antun, denn dafür liebte sie diese zu sehr.
Akari legte ihre Hand vorsichtig auf das Brustbein ihrer Freundin und fing mit einer horizontalen Linie an, von oben langsam in Richtung Brusthöhe. Ihr war nicht bekannt ob bisher jemals ein Skalpell zum Schneidern benutzt wurden war, aber sie wollte die Kraft des Schnittes gut skalieren und sich noch ein wenig Zeit für eine zuvor unterschlagene Aussage schaffen.

“Wo du mir gerade ausgeliefert bis, ich wollte vorhin noch etwas sagen. Diese Elemente aus denen er besteht, Wind und Sand. Die sind mir fremd. Sie sind bisher nur in Situationen aufgetaucht wo ich keinerlei Kontrolle besaß. Diese Elemente gehören Shukaku. Und wohl auch mir, immerhin beweist dies Kyo, den ich erschaffen habe. Ich habe wohl auch eine Maske. Eine Akari-Maske, jene Person die ich vor der Versiegelung war.“ Natürlich hatte sich Akari seit dem weiter entwickelt, aber nie so wirklich. In gewissen Sinne hatte sie ihren Zustand akzeptiert, aber als Medic-Nin eher die Krankheit und die Symptome darin gesehen. Ihre Chakra-Kontrolle war miserabel gewesen, Symptom des Ungleichgewichtes. Das Seelenversteck nur eine posttraumatische Belastungsstörung, ein Trauma das es zu überwinden galt. Ihr selbst kam der Zustand eines drohenden Ausbruchs dem Delir gleich und Shukaku mochte eine lebhafte Einbildung sein, wer außer ihr konnte schon mit ihm interagieren und bezeugen das es ihn gab? Jeder dieser Aussagen machte an sich nicht viel Sinn, aber sie besaßen eine Prüfung in der Realität, im Gegensatz zu dem Umstand das Akari eine Jinchuuriki wäre. Ihr dabei nützlich war immer die Tatsache gewesen das die Jinchuuriki sich versteckt hielten. Sie sollte sich beschützen lassen und zu ihrem Schutz verschweigen was sie war, es gab nicht nur Anbu die auf die Einhaltung dieser Regeln geachtet hatten. Akari war auch dies immer egal gewesen. Sie war Ärztin. Sie konnte durchaus zugeben das sie eine Krankheit oder Gemütszustand besaß. Herausgekommen war ein ziemlich schiefes Bild ihrer Selbst und darum konnte sie auch zunächst nur intellektuell verstehen, dass sie Kyo erschaffen hatte. In ihrer Vorstellung war er mehr eine Art Kuchiyose, ein Wesen das sie gerufen und nicht erschaffen hatte und gleichzeitig wusste sie dennoch, dass Kyo ein Teil von ihr war, so wie es Ai bestätigte. Blieb nur zu hoffen das sie ihre Maske nicht so lange tragen musste wie Ai die ihrige.

Inzwischen hatte sich Akari ein paar Zentimeter durch den Stoff hindurch gearbeitet und ihre Handkante spürte die sanfte Haut ihrer Freundin. Ohne die Haut auch nur zu kratzen zog sie ihre Hand ein Stück zurück und sägte lediglich den Stoff langsam entzwei.
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