Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou

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BeitragThema: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeDo Aug 11, 2016 7:27 pm





//Mizu no Kuni



Sitz des Daimyou





Beschreibung


Gut geschützt von einigen Bergruppen liegt der Sitz des Daimyou Takeda Shingen. Durch etliche Treppen erreicht man das tempelähnliche Gebäude, welches meist von dichtem Nebel umspielt wird.


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Aranami Samegawa
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeDo Aug 11, 2016 9:39 pm

Der großgewachsene Kerl hatte ganz schön gestaunt, als er erfahren hatte, was eigentlich hinter dieser besonderen Mission gesteckt hatte, die die Mizukage vor einigen Tagen noch so verheißungsvoll angepriesen hatte. Irgendwie hatte er mehr mit etwas gerechnet, was seine Fähigkeiten auch wirklich benötigte, aber so wie seine Schwester das auf dem Weg dargestellt hatte, klang das ganze mehr wie Babysitten.
War nur leider n ziemlich großes Baby. Mit seinen Einunddreißigjahren sollte der Kerl von Jung-Daimyou doch eigentlich in der Lage sein, zu wissen, was er mit seinem Leben anfangen wollte. Groß-Daimyou werden zum Beispiel. Allerdings ging aus der Beschreibung hervor, dass er weder kämpferisch, noch verhandlungstechnisch auf dem Level war, in der nächsten Zeit genau das zu werden. Warum waren sie also erst jetzt hier?! Vor Jahren hätte man bereits anfangen können, den Typen auszubilden. Vielleicht wäre er dann nicht solch eine…- was auch immer er war - geworden. Eigentlich konnte der Blauhaarige noch gar nicht wirklich wissen, was der Mittelpunkt dieser Mission eigentlich wirklich zu bieten hatte. Lediglich die Beschreibung seines Vaters hatte ziemlich kläglich gewirkt. So kläglich, dass er entnervt aufgestöhnt hatte und am liebsten direkt umgedreht wäre, um dem Ganzen zu entkommen. Zumindest für einen klitze kleinen Moment.
Mittlerweile hatte sich Samegawa wieder gefangen und innerlich beschlossen, sich besagten Sohn mal anzusehen und ihn sich im schlimmsten Fall zur Brust zu nehmen. Womöglich konnte er dem Typen ja helfen, seine Eier zu finden und ganz nebenbei dabei assistieren, dass ihn kein wildes Tier angriff! Konnte auch gut und gerne sein, dass sein Vater übertrieb und der Kerl eigentlich doch nen ganz guten Weggefährten abgab. Anderenfalls hatte er mit seinen restlichen beiden Kollegen zumindest angenehme Gesellschaft.
Während seiner Schwester die Leitung der Mission auferlegt wurde, war sein ehemaliger Schüler ebenfalls als Geleitschutz dabei, was ihn doch irgendwo freute. Er mochte den Blonden und grundsätzlich kam er immer mit seiner immer Schwester klar, was das Zusammenarbeiten auf jeden Fall einfacher gestalten sollte.
Im Großen und Ganzen waren das also alles keine ganz so schlechten Aussichten. Genauso wenig schlecht war die Aussicht auf die verdammte Tempelanlage, die sich vor den Kirigakure Shinobi erstreckte. Etliche Treppenstufen trennten sie zwar aktuell von dem Anwesen, jedoch staunte der Aranami nicht schlecht, als er das Ausmaß des Palastes so vor sich liegen sah. Er stieß sogar einen kleinen Pfiff aus, der definitiv anerkennend wirken sollte. „Ein so’n Türmchen ist vermutlich so groß wie meine ganze Wohnung.“, scherzte er, ehe er damit begann, die Treppen zu erklimmen. Sie hatten einen recht aufgeklärten Tag erwischt, an dem es doch tatsächlich mal nicht ganz so neblig war wie sonst. Stattdessen zeigte sich die Sonne immer mal wieder, wenngleich sie nicht wirklich wärmend wirkte. Die Herbstzeit war angebrochen und die Bäume trugen immer mehr bunte Blätter. Dennoch herrschte eher mildes Klima, was perfekt war, um die Reise nach Iwaki zu beginnen. „Hoffentlich schaffen wir’s an den Hafen, ohne dass der Jung-Daimyou auch nur irgendwelche Faxen macht. Hinterher verläuft er sich noch im Wald.“, er besaß zumindest die Intelligenz jene Worte eher zu raunen, da sie tatsächlich nunmehr fast vor den Toren standen und er nicht besonders erpicht darauf war, dass ihn irgendeine Wache missverstand.
Samegawa wollte schließlich auch nicht wirklich über den Sohn des Daimyou herziehen, er hoffte wirklich nur, dass er nur halb so schlimm wie beschrieben war. Dann würde man wohl mit ihm arbeiten können.
Mittlerweile hatte er die letzte Stufe erklommen und stand nun tatsächlich vor einem großen Holztor - größer noch als er selbst -, ehe er an der roten Mauer hochguckte. Seine Hände verschwanden schnell wieder in den Taschen seiner dunkelblauen Stoffhose, während über seinem weißen T-Shirt ein altbekannter Tragegurt für sein Schwert lag, welches er im verbundenen Zustand geschultert hatte. Die blauen Augen des Kerls suchten nach jemandem, der ihnen Einlass gewährte.
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeFr Aug 12, 2016 11:58 pm

Entgegen ihrer Erwartungen, war die Betonung von Yuzuriha darauf, dass diese Mission wichtig sei, keineswegs ein Scherz gewesen. Stattdessen hatten sie wirklich eine Aufgabe erhalten, die für das Land umgeben von Wasser eine gewisse Bedeutung und Wichtigkeit besaß. Zumindest hatten die Worte des Daimyou in seiner Beschreibung des Auftrags ganz danach geklungen, als könne es mit seinem Sohn anders enden, als jeder hier es sich wohl wünschte. Innerlich war sie sich zwar nicht ganz sicher gewesen, ob sie sich darüber freuen sollte, dass die erste Mission seit längerer Zeit gleich so wichtig sein sollte, aber letztendlich war es nunmal so. Und weder Samegawa, noch ihr Weggefährte oder sie selbst waren grün hinter den Ohren.
Sie alle hatten bereits Missionen dieses Ranges gemeistert und würden sicher auch dashier schaffen.
Die einzige Tatsache, die Shiori erheblich beunruhigte, waren die sehr direkten, offenen Charaktere ihrer beiden Begleiter und die Aussicht darauf, dass die beiden einen Waschlappen vermutlich traumatisieren könnten, wenn sie wollten. Dementsprechend war auch ihre Missionsbeschreibung samt Anweisungen für's Team ziemlich direkt und deutlich ausgefallen. "Ihr redet dort nur, wenn ihr gefragt werdet und ihr überlegt bitte immer zweimal, was und wie genau ihr es sagt", hatte sie mehr als einmal beinahe mantra-artig erwähnt und immer wieder in die Augen der viel zu groß geratenen Männer gestarrt. Sie wollte ja nur nicht, dass der Daimyô einen schlechten Eindruck von Kirigakure erhielt.
Und sie wollte nicht, dass der junge Mann Angst hätte, mit ihnen zu reisen.
Deshalb atmete sie tief durch und sah vom Fuß der Treppen nocheinmal zwischen ihren beiden Begleitern hin und her. Sowohl der Blonde, als auch ihr Zwilling waren einen guten Kopf größer als sie selbst. "Denkt dran: Lange überlegen, was ihr sagt und vorsichtig mit dem Sohn des Daimyô umgehen. Vielleicht war die Beschreibung übertrieben, vielleicht war sie untertrieben. Wir werden sehen und ihn demnach auch rücksichtsvoll behandeln." Der eindringliche Blick ihrer goldenen Iriden war wohl mehr als deutlich. Dennoch gab Samegawa einige Kommentare zu dem Anwesen ab, denen sie schweigend zustimmte.
Wer hier aufwuchs, der war wohl andere Standards gewohnt, als sie selbst.
Hoffentlich würde dieser Umstand kein Problem darstellen, wenn sie erstmal rasten mussten.
Nun, wissen würden sie es erst, wenn es soweit war und bis dahin half es auch nichts, sich den Kopf darüber zu zerbrechen. Also erklommen sie gemeinsam die Stufen hinauf zum Anwesen und erfreuten sich mehr oder minder am Anblick der Umgebung und der Bauten. Es war schon beeindruckend, was vor ihnen lag und von Menschenhand geschaffen worden war. Im sich langsam färbenden Herbstlaub wirkte das rote Gemäuer noch majestätischer, als es das wohl ohnehin schon tat und beinahe war die Blauhaarige versucht, sich vorzustellen, wie es wäre, hier morgens aufzuwachen und es sein Heim zu nennen.
Sicher ziemlich stressig, mit all den Angestellten.
Vor dem Tor angekommen, machte die kleine Gruppe Halt und Samegawa verstaute seine Hände in den Hosentaschen, während Shiori selbst die Schriftrolle der Missionsbeschreibung aus ihrer Halterung an ihrem Oberschenkel löste und das Siegel zu den Wachen auf dem Tor-Turm drehte. Das Siegel des Daimyô, der es auf eben jene Schriftrolle gelegt hatte. "Wir sind Shinobi aus Kirigakure no Sato", die Aranami deutete auf ihre Stirnbände - wo auch immer jeder von ihnen sie trug, "Wir sind auf die Anfrage des Daimyô nach Geleitschutz für seinen Sohn hier." Der Grimmige Torwächter kniff die Augen zusammen, erkannte offenbar alle nötigen Zeichen und nickte leicht. Er raunte den Jüngling neben sich an, der sofort davonhoppste und kurz darauf erklang das Knarren alten Holzes.
Das riesige Tor schwang langsam auf und bot den Shinobi einen Blick auf den imposanten Innenhof.
Die goldenen Augen Shioris nahmen die neuen Eindrücke rasch auf, während sie darauf wartete, dass die Tore weit genug auf waren und der Jüngling von der Mauer vor ihnen stand. Er verbeugte sich, sie tat es ihm gleich und lächelte sanft, um ihn zu beruhigen, denn er schien leicht hektisch und aufgeregt. "Folgt mir bitte, ich geleite Euch hinein", erklärte er recht schnell, erwiderte das Lächeln unsicher und sah zwischen allen drei Shinobi hin und her. Offensichtlich begegnete er solchen nicht all zu häufig.
Letztendlich machte er aber auf dem Absatz kehrt und geleitete die Gruppe ins Anwesen, während die Tore hinter ihnen mit lautem Knarren wieder ins Schloss fielen.

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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSa Aug 13, 2016 12:26 pm

First Post

Yasunori hatte tatsächlich schon lange nicht mehr das Vergnügen gehabt, mit seinem ehemaligen Lehrer auf Mission zu gehen. Umso erfreuterwar er also, als er erfuhr, mit wem er diesmal alles unterwegs sein würde. Es war nämlich nicht nur Sam-san, sondern vielmehr auch seine Schwester. Yasunori sah es als gute Gelegenheit Shiori etwas besser kennezulernen. Zwar hatten sie sich das ein oder andere Mal gesehen, aber das war mehr flüchtig. Das meiste, was er von der blauhaarigen Schönheit wusste, war das, was Sam-san ihm erzählt hatte. Und dieser hatte im Grunde eigentlich nur gute Worte für sie gehabt, nun würde sich zeigen, wie Wahr sein ehemaliger Sensei sprach. Tatsächlich zweifelte der Blonde jedoch nicht grossartig an den Worten des Älteren. Wieso auch? Immerhin hatte er ihm noch nie Anlass dazu gegeben, ihm zu misstrauen.

Der Weg bis zum Palast des Daimyou war doch etwas länger gewesen, als Yasu es sich vorgestellt hatte, aber das war nicht weiter schlimm, er erhielt dadurch die nötige Zeit, sich innerlich auf die bevorstehende Mission vorbereiten zu können. Den auch wen Yasunori inzwischen Jounin war und dies nicht seine erste wichtige Mission war, so wusste er doch, das er einst ein sehr unfähiger junger Mann war, der sogut wie nichts auf die Reihe bekommen hatte. Natürlich würde er öffentlich niemals zugeben, das seine Vergangenheit ihn noch beeinflusste, tatsächlich liess ihn diese aber nicht so leicht los. Sie verfolgte ihn wie ein Schatten.
Innerlich schob er diese Gedanken beiseite und blickte dann zu dem Blauhaarigen, als dieser erklärte, dass eins dieser Türmchen wohl grösser war als sein Zuhause. Yasunori grinste breit und nickte leicht.
"Wenn du ganz nett fragst, kannst du vielleicht eines davon mit Nachhause nehmen. Wär' doch eigentlich ne ganz anständige Unterkunft.", führte er den Scherz weiter. Aber auch er war beeindruckt von der Grösser des Bauwerks und der Pracht, die es besass.
"Allein eines der Türmchen muss wertvoller sein als meine gesamte Existenz.", fügte er dann noch nach und bestaunte all die Schönheit, die vor ihnen lag. Yasunori war kein Mensch, der unbedingt viel Luxus brauchte um zu leben, tatsächlich machte ihn dieser Anblick aber auch etwas sprachlos. Und im gleichen Atemzug fragte er sich, woher man nur all das Geld nahm, um solch einen Palast erbauen zu können.
Shiori erwähnte noch einmal, dass sie nicht unüberlegt sprechen sollten, was Nori ein weiteres Grinsen abverlangte. "Keine Sorge, wir krümmen dem Sohn kein Haar. Es ist ein Kerl, der kann doch wohl nicht so sensibel sein.", wen er nur wüsste ... Und eigentlich müsste er es als Yuki besonders gut wissen, wenn man bedachte, was für Verwandte er noch so hatte. Aber Yasunori war zuversichtlich, mit Sicherheit war die Beschreibung des Sohns des Daimyou einfach nur übertrieben vorsichtig aufgesetzt worden.
Wie geplant übernahm natürlich Shiori das Sprechen und sorgte auch kurz darauf für Einlass. Die riesigen Tore öffneten sich verhältnismässig langsam und gaben den Blick auf das Innere frei. Auch dort gab es viel zu bestaunen, stellte der Blonde mitleicht geöffnetem Munde fest.
Sie wurden von dem Burschen abgeholt, der auch schon zuvor oben auf der Mauer stand. Dieser führte sie nun durch den Innenhof und wohl direkt dorthin, wo ihre Mission starten würde. Ja, Yasunori war gespannt, wie sich der Auftrag entwickeln würde. Er klang bisher einfach, aber er war zuversichtlich, das der Auftrag nicht so einfach bleiben würde, wie er in der Beschreibung klang.
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSa Aug 13, 2016 12:54 pm

Yoshinobu war nervös. Wobei nervös noch gar nicht beschreibt wie nervös er tatsächlich war. Sein Vater hatte speziell angeordnet, ihn in ein zimmer zu schliessen, in weiser Voraussicht, dass der Mann wohl türmen versuchen würde. Er sah in sich kein allzu grosser Feigling, etwas schon, aber nicht zu stark. Allerdings war die Aussicht dem Kaiserreich die Stirn bieten zu müssen, wenn sein Vater nicht mehr da wäre, definitiv keine Schöne. Shingen war ein hart, stolzer und bezüglich den Leuten aus Mizu ein gerechter Mann. Viele sahen zu ihm hoch und verehrten ihn praktisch, da er einen festen Grundstein in der sich schnell veränderten Zeit darstellte und erfolgreich widerstand geboten hatte. Er war der Felsen, auf den das Land nun baute und hoffte, dass er halten würde. Aber dieser Felsen war alt und ein neuer musste her. Und dieser Fels sollte er sein. Es war zuviel. Er wünschte sich, sein Vater würde dies sehen und jemand adoptieren um diese Aufgabe zu übernehmen.
Bald wäre es so weit. Die Shinobi mussten bald kommen. Gedankenverloren schaute der Mann aus dem Fenster im ersten Stock in den Hof. Er sah sie, es konnte gar nicht anders sein. Zwei waren blau, anders konnte er es nicht ausdrücken. Der eine war ein Mann, riesiger Kerl mit einem ebenso riesigen Schwert auf dem Rücken. Das musste einer dieser sieben Schwertshinobi sein, von denen sein Lehrer ihm damals erzählt hatte. Daneben lief eine Frau, ebenfalls blauhaarig. Er spürte schon aus der Distanz ihre Präsenz und beschloss sich nicht mit ihr anzulegen. Der Dritte fiel aus der Reihe, er war blond, aber genauso gross wie der Schwertshinobi. Sie sahen ziemlich stark aus. Er sollte sich dadurch sicherer fühlen, aber dennoch liess ihn das bangende Gefühl nicht los.
Es klopfte und Yoshinobu sprang erschrocken auf. Die Tür wurde geöffnet und offenbarte einen der Diener, der geschickt wurde um ihn zu holen. Der Nachfolger atmete ein paar Mal tief ein, liess die Bleiche wieder aus dem Gesicht verschwinden, denn der Schreck hatte alle Farbe vertrieben. Er sammelte alle Nerven zusammen die er hatte und ging in dem gelernten, achtungsverlangendem Gang in den Thronsaal, wenn man es so nennen konnte. Der Raum war adäquat gross, sein Vater sass an einem Ende auf einer weichen Matte. Seine berühmt-berüchtigte Maske sowie seine Schwerter hingen hinter hm, er müsste nur ein Griff machen. Jedoch trug er keine Rüstung, ein Zeichen des Vertrauens, wie Yoshinobu bemerkte. Schweigend sass er neben seinen Vater, welcher ihn kurz anblickte und dann wieder starr auf die Tür schaute.
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSa Aug 13, 2016 4:10 pm

Entweder hatten die Worte seiner Schwester wirklich Wunder gewirkt, oder er war doch tatsächlich ein Stückweit von Ehrfurcht erfüllt, als sich das große Holztor geöffnet hatte und den Blick freigab, auf ein riesiges Gelände, das die nunmehr vergleichsweise kleinen ‚Türmchen‘ gänzlich in den Schatten stellte. Wenn er sich also aussuchen konnte, welches Gebäude er aus den Angeln riss und mit nach Hause nahm, wäre es definitiv jenes, was nunmehr vor ihm lag und in welches sie von dem kleineren Mann geführt wurden.
Ein unheimlich großer Innenraum kam zum Vorschein. An den Wänden prangte feinster Marmor, der von gleichmäßig aufgestellten Fackeln erhellt wurde. Während die Gruppe sich auf den Thronsaal zu bewegte, stahl sich ihr ‚Geleitschutz‘ immer wieder verstohlene Blicke über seine eigene Schulter - fast so, als wollte er sicher stellen, dass die drei Shinobi nichts anrührten. Womöglich war er aber auch nur verängstigt von der schieren Präsenz. Samegawa bemerkte nicht einmal, dass er immer wieder komisch beäugt wurde, da er vielmehr damit beschäftigt war, die Bilder, welche sich ihm boten in sein Gedächtnis aufzunehmen.
Zugegeben; der Blauhaarige hatte zuvor noch keinen einzigen Fuß in die Nähe dieses Gebäudes gesetzt und ihm waren jegliche Umgangsformen mit einem Daimyou gänzlich fremd. Ebenso fremd fühlte er sich irgendwo auch - das war nicht wirklich seine Heimat, in der er Soldat - Shinobi - sein konnte. Das hier war irgendwas, was in Verbindung mit höherer Geburt und etlichen Reichtümern stand. Im Prinzip also alles, was er innerlich verachtete. Jedoch war er auch an der Stelle intelligent genug, das nicht allzu sehr nach außen dringen zu lassen. Wahrlich seine Miene wirkte neutral, wenngleich er wohl mit seiner Haltung irgendwo trotzig erschien.
Als sie vor der Tür ankamen, die sie von ihrem Auftraggeber und Auftragsgrund trennten, hielt der junge Mann inne. „Ich würde Sie bitten ihre Waffen in dem Gespräch mit Shingen-sama abzulegen. Sie können sie natürlich mit rein nehmen.“ Kurz traf sein Blick die der Anwesenden, ehe er sich tief verbeugte und die Tür für sie öffnete. Samegawa guckte ihn derweil ziemlich durchdringend an. Er sollte also sein Schwert ablegen?! Konnte man ihm das nicht direkt sagen? Seine Kollegen trugen immerhin keine offensichtlichen Waffen und am liebsten hätte er irgendwas gesagt, jedoch beließ er es bei einem kleinen, missbilligendem Schnaufen.
Ihnen bot sich ohnehin ein seltsames Bild. Vor ihnen kniete ein erhaben wirkender, älterer Mann, der jedoch aufrecht saß und keineswegs etwas von Unterwürfigkeit innehatte. Neben ihm hatte ein jüngerer Kerl seinen Platz, der jedoch nicht einmal halb so viel Ausstrahlung besaß.
Innerlich seufzte Samegawa, während er in langsamen Schritten ein Stückweit hinter seiner Schwester auf die zwei zutrat und nebenbei damit beschäftigt war, seinen Tragegurt zu lösen. Für einen kleinen Moment hatte der Aranami darüber nachgedacht, der Aufforderung nicht nachzukommen und Samehada griffbereit neben sich zu platzieren. An sich wäre es sein gutes Recht gewesen, aber er erinnerte sich an die Worte Shioris und die Wichtigkeit dieser Mission. Im Prinzip griff seine Professionalität, die ihn tatsächlich dazu brachte, das verbundene, riesige Schwert einige Meter vor den drei Sitzkissen, welche offenbar für sie bestimmt waren, abzulegen. Vorsichtig - so vorsichtig er eben konnte - ließ er es auf dem Boden liegen und trat die restlichen Schritte direkt vor die Kissen, ehe er seiner Schwester einen fragenden Blick aus dem Augenwinkel schenkte.
Was nun?
„Es freut mich, euch in meinem Anwesen begrüßen zu dürfen.“, der Blick des Mannes war durchdringend und er besah sich zunächst jeden einzelnen von ihnen, ehe sich zumindest der Hauch eines Lächelns in sein Gesicht schlich, „Setzt euch.“ Der Mann machte eine ausschweifende Handbewegung, die wohl einladend wirken sollte. Der Schwertshinobi tat wie ihm geheißen und musste nunmehr ein wenig zu den zwei Männern aufsehen, da sie auf einer höher gelegeneren Ebene saßen. „Mein Name lautet Takeda Shingen und dies ist mein Sohn Yoshinobu. Ich denke, ihr seid soweit darüber informiert, dass er statt meiner nach Iwaki gehen und dort in meinem Namen einige geschäftliche Dinge tätigen soll. Ich bitte euch darum, derweil für seine Sicherheit zu garantieren und ihm ein wenig unter die Arme zu greifen. Nach einigen Tagen erwarte ich meinen Sohn wohlbehalten zurück.“ All das stand bereits in der Missionsbeschreibung und so richtig wollte Samegawa nicht verstehen, weswegen sie überhaupt groß mit dem alten Herren des Kerls sprechen mussten. Sie könnten ihn auch einfach einpacken und mitnehmen. „Er ist soweit aufbruchsbereit.“, ein strenger Blick aus dem Augenwinkel sollte sich wohl an Yoshinobu richten, der bisher kein einziges Wort von sich gegeben hatte, „Die Handelspapiere führt er mit sich und er ist sich im Klaren über seine Aufgabe.“ Zumindest sollte er das sein, „Dennoch hoffe ich, dass man euch auf die möglichen Komplikationen hingewiesen hat. Diese sind keineswegs zu missachten!“ ein gewisser Nachdruck erfüllte seine Stimme und letztendlich blieb sein Blick an Shiori hängen, welche ihm direkt gegenüber saß. „Sollten noch Fragen bestehen, könnt ihr sie gerne stellen, anderenfalls würde ich euch bitten, schnellstmöglich aufzubrechen.“
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSa Aug 13, 2016 8:24 pm

Shiori seufzte leise und nickte stumm. Yasunori hatte sicher recht. Es war ein erwachsener Mann, im gleichen Alter wie die Shinobi, die von Kirigakure geschickt wurden, wie jämmerlich konnte der schon sein? Er wurde schließlich von alten, stolzen Samurai aufgezogen und nicht von irgendeiner Amme weichgekocht. Immerhin wäre das mehr als nur eine leichte Schande für diesen Stand, der so viel auf seine Ehre, Stärke und Ausstrahlung gab. Also machte die Blauhaarige sich vorerst weiter dahingehend keine all zu großen Gedanken. Selbst wenn der Kerl etwas empfindlich geraten war, würde sie ihn mit sanften Worten schon im Griff halten.
Immerhin konnten sie niemanden in Watte packen, aber sie würde Rücksicht nehmen.
Im Notfall konnte sie ihrem Bruder immernoch den Mund verbieten, wenn er drohte, es zu übertreiben. Im Moment vefiel er glücklicherweise in ruhige Professionalität, sodass sie schweigen konnte. Sie erwiderte den Blick des Jungen, der sie in das Gebäude führte, immer wieder mit einem sanften Lächeln, wie um ihm zu versichern, dass sie keine Bedrohung waren. Seine Bitte, die Waffen abzulegen, nickte sie ab. "Natürlich", gab sie von sich und verleihte seinen Worten damit Nachdruck, um den beiden Männern zu verdeutlichen, dass das keine einfache Bitte war. Samurai gaben viel auf Sicherheit und Vertrauen.
Der Mann, der sie hier erwartete war quasi ein Bollwerk.
Ein Bollwerk, gegen den Einfluss eines machthungrigen Kaisers, das hoffentlich so bestehen bleiben würde. Sie drei würden jetzt mit dafür Sorge tragen, dass das ganze auch eine Zukunft hatte. Immerhin wäre es schwierig, ohne Junior-Daimyô noch das Land gegen den Kaiser zu halten, irgendwoher musste das Geld ja kommen.
Obwohl sie keine offensichtlichen Waffen an sich trug, löste Shiori die Schnalle der Tasche an ihrem rechten Oberschenkel und legte sie neben Samehada ab, um zu verdeutlichen, dass sie auch nichts verstecken wollte. Es waren nur einige Kunai und sie alle konnten weitaus mehr Schaden anrichten, indem sie schlichtweg ihr Chakra nutzten, aber es war eben eine Geste des Respekts. Und der Treue. Keiner wollte hier schließlich irgendwem etwas Böses. So gingen die drei Shinobi auf den Daimyô zu, die Aranami verbeugte sich tief, sodass ihre blauen Haare wie ein Wasserfall über ihre rechte Schulter nach vorn fielen. Der Aufforderung, sich hinzusetzen, kam sie ebenso rasch nach, wie ihre Begleiter.
Ihre goldenen Iriden beobachteten den stolzen Mann mit der autoritären Ausstrahlung, während er sprach und widmeten sich auch hin und wieder seinem Sohn. Man sah ihnen die Ähnlichkeit durchaus an, aber viel gelernt hatte er von seinem Vater in Sachen Ausstrahlung noch nicht. Konnte ja aber noch kommen. Der Körperbau und die Haltung machten dabei schon viel aus. "Wir danken Euch für den Empfang", gab sie leise zurück und schenkte den Männern ihr umwerfendstes und freundlichstes Lächeln. Beides war durchaus ehrlich gemeint. Sie lauschte den gut gewählten Worten und sah kurz zu Yasunori und Samegawa. Ihre folgenden Worte richteten sich sowohl an den Vater, als auch an den Sohn. "Mein Name ist Aranami Shiori, das sind Yuki Yasunori und Aranami Samegawa", stellte sie das Team vor und deutete dabei jeweils mit einer Hand auf den Mann neben sich, den sie gerade ansprach.
"Wir wurden über mögliche Attentate und Probleme in Kenntniss gesetzt. Seid versichert, dass wir diese Eventualitäten nicht auf die leichte Schulter nehmen. Unsere oberste Priorität gilt der Unversehrtheit eures Sohnes." Shiori blickte den Jüngeren direkt an und lächelte sanft, beinahe mütterlich. "Eurer Sicherheit, Yoshinobu-sama", betonte sie, wie um ihn zu beruhigen. Kurz wog sie den Kopf und strich sich die Strähne aus dem Gesicht, die ihr Stirnsiegel verdeckte, hinter das Ohr.
"Ich würde Euch gern ein Siegel überlassen, mit dem ich euch in einem etwaigen Notfall eine kurze Nachricht zukommen lassen könnte. Es müsste allerdings in regelmäßigen Abständen von jemandem mit einem Chakrastoß aktualisiert werden.", erklärte sie leise und holte aus ihrer Tasche ein schlichtes, aber größeres Siegelpapier, auf dem ein Jutsu prangte. Sie legte es vor sich ab und lächelte sanft. Irgendjemand hier würde das sicher übernehmen, sie hatte es niemandem auf den Arm machen wollten. Das Gegenstück ruhte auf ihrem linken Unterarm, der momentan aber von dem langen Ärmel ihres Oberteils verdeckt wurde.
"Weitere Fragen sind auf unserer Seite allerdings nicht offen. Wir können aufbrechen, sobald Ihr bereit seid, Yoshinobu-sama. Ich hoffe, ihr könnt uns vertrauen und begleitet uns." Ihr Blick glitt vom Vater zum Sohn und ihr Lächeln wurde wärmer, bevor sie wieder zurücksah. Letztendlich konnten sie aufbrechen, sobald der Daimyô sein okay gab und der Sohn sich dazu bewegen würde, mit ihnen zu gehen.

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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeDi Aug 16, 2016 8:05 pm

Yasunori war froh, nicht Teamleiter dieser Mission zu sein, wusste aber auch, das Sam-sans Schwester durchaus eine fähige Kunoichi in dieser Beziehung war, weshalb er ihr diese Pflicht ohne mit der Wimper zu zuchten anvertraute. Da er der Jüngste in der Gruppe war, war es sowieso eher unwahrscheinlich, dass es ihn als Teamführer getroffen hätte, tatsächlich hatte es aber auch schon vereinzelt Fälle gegeben, wo er das Team hatte leiten müssen, obwohl es ältere Shinobi gegeben hatte. So ganz erklären hatte er sich das nicht können, hatte es dann aber als unwichtig abgetan, da die Missionen sowieso nicht besonders bedeutsam oder schwierig gewesen waren. Ganz im Gegensatz zu dieser. Sie wirkte zwar noch nicht besonders schwer, musste aber sehr wichtig sein, das war selbst Nori klar - und das musste etwas heissen!
Als es hiess, sie sollen ihre Waffen ablegen, hob Yasunori die Augenbrauen und Grinste. "Ich kann schlecht meine Fäuste ablegen, oder?", witzelte er rum und war damit der Einzige. Er bemerkte auch nicht, dass wohl der Zeitpunkt für solche Witze nicht unbedingt angebracht war, aber das hatte den Blonden bisher noch nie gross gekümmert. Dennoch, als niemand gross darauf einging, blieb auch er still und folgte dem Rest der Gruppe in den grossen Raum, in dem sich der Daimyou und sein Sohn aufhielten.
Etwas versetzt hinter Shiori kniete er sich dann ebenfalls hin und legte Shuriken und Kunais hinter sich auf den Boden, genau so wie es der Rest seiner Gruppe getan hatte. Zwar war er deswegen noch lange nicht unbewaffnet, da in seinem Falle sein Körper die Waffe war, aber da Shiori es mehr als einmal sagte, sie sollen anständig sein, hatte er sich dazu durchgerungen, es ihnen einfach gleich zutun, auch wenn er es für sinnlos erachtete. Er konnte mit seinem Taijutsu weit mehr Schaden anrichten als mit einem simplen Kunai oder Shuriken.
Letzendlich wurden sie dem Daimyou vorgestellt und als man seinen Namen nannte, beugte er seinen Kopf noch etwas weiter gen Boden, den ja, Yasunori konnte verdammt draufgängerisch sein und manchmal hatte man das Gefühl, er kannte das Wort Höflichkeit nicht, dennoch zollte er dem Daimyou den Respekt, der ihm zustand. Nicht zuletzt auch wegen Shirois Worten. Yasunori wollte sich lieber nicht mit ihr anlegen, den wenn sie auch nur halb so charakterstark war wie ihr Bruder, würde es für Yasunori kein schönes Ende nehmen. Er wollte es also nicht darauf ankommen lassen.
Der Blonde begutachtete derweil den Sohn des Daimyou etwas näher, immerhin war er es, den sie später an ihrer Seite hatten für die dauer der Mission. Er war es, den es zu beschützen galt. Während also sein Vater diese gewisse Aura ausstrahlte, die eines Herrschers würdig war, kam von dessen Sohn nichts in der Art. Vielmehr wirkte Yoshinobu so, als ob er das Ganze nicht für gut empfand und lieber hier bleiben wollte. Yasunori war sich nicht sicher, aber wenn sie ihn wirklich mehr oder weniger gegen seinen Willen nach Iwaki bringen mussten, konnte das ja eine sehr heitere Angelegenheit werden, so viel stand fest. Gut hatten sie Shiori dabei ...
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSa Aug 20, 2016 11:07 pm

Die Stimmung war tendenziell angespannt. Es war nicht so, dass die Parteien sich nicht vertrauten, allerdings waren Shinobi immer eine unheimliche Präsenz. Sie konnten mit einem Schlag Felsen zertrümmern, über Wasser gehen und die Elemente selbst kontrollieren. Die Shinobi sollten freundlich sein, auch wenn die beiden Männer einen eher rüpelhaften als professionellen Eindruck machten. Der Blonde legte noch gekonnt einen drauf, dass er seine Fäuste nicht ablegen könne. Die Stille die darauf folgte, hätte man mit einem Messer schneiden können, so drückend war sie.
Shingen schien von der ganzen Sache weniger beeindruckt und begrüsste die Neukömmlinge überraschend gastfreundlich. Yoshinobu warf seinem Vater einen zweifelnden Blick zu. Sein Vater schien keine Angst vor den Dreien zu haben. Er sah dies wohl als Möglichkeit die Zusammenarbeit zwischen Samurai und Shinobi zu stärken an. Yoshinobu musste sich wohl ein eigenes bild machen, wie gut er diesen Leuten trauen sollte. Ihm war die ganze Sache nicht geheuer. Er hatte seinen Vater praktisch angefleht einige Samurai mitzunehmen, aber Shingen war hart geblieben. Ausserdem wäre eine zu grosse Gruppe ein zu auffälliges Ziel. Yoshinobu hatte sich fügen müssen. Immerhin schien die Frau, merkwürdigerweise war sie die Anführerin, einen freundlichen Eindruck zu machen. Sie bot an mittels eines Siegels in Kontakt mit dem Palast zu bleiben. Es wurde nach einem der Mönche gerufen, die sich etwas mit diesem Chakra auskannten. Für ihn war es nur dazu da seine Schwerthiebe zu verstärken, aber die Shinobi hatten daraus wohl eine Kunst sondergleichen gemacht. Bald kam einer der Mönche, in ein einfaches Gewand gehüllt und mit rasiertem Schädel stand er mutig vor die Shinobidame und hielt seinen Arm hin. "Es ist mir eine Freude einer so edlen Sache zu dienen. Bitte Mylady. Tun sie, was nötig ist", gab er feierlich von sich um das Siegel in Empfang zu nehmen. Er freute sich hauptsächlich darüber, dass er nun wohl eine Weile im Palast sein durfte und in Shingens Nähe sein konnte.
Viel gab es nicht zu sagen. Er hatte seine Sachen bereits gepackt. Sie sind ihm gepackt worden, zur Sicherheit wohl. Er hatte definitiv vorgehabt unterwegs zu türmen, aber nun sah er die beiden riesigen Muskelprotze und fragte sich spontan ob es die auch in kleineren Varianten gab oder ob Kiri ga kure nur so grosse Typen produzierte. Es wurde eine Elite versprochen und die sass nun in ihrer vollen Pracht vor ihm am Boden. Er beschloss es diplomatisch anzugehen. Denn vielleicht waren diese Leute wirklich so stark und konnten ihn gegen das Kaiserreich schützen, das sicher nur darauf wartete ihn aus dem Weg zu schaffen. Ein kleiner Hoffnungsschimmer flackerte auf. "Es ist alles bereit. Wir können direkt losmarschieren", erklärte er knapp. Ja, marschieren. Er durfte keine Kutsche nehmen. 'Ein echter Mann läuft!' hatte ihm sein Vater gesagt. "Wir treffen uns in Zehn Minuten am Eingangstor", verkündete er weiter auch wenn seine Stimme ein leises Zittern vermuten liess. Dies gab ihm genügend Zeit seine eigene Rüstung anzuziehen. "Herr Vater. Ich werde mich dann auf den Weg machen. Möge Kami über euch wachen", verabschiedete er sich von seinem Vater und verliess den Raum mit einem vorsichtigen Nicken zu den drei Shinobi.

[Timeskip zum Tor]

Yoshinobu kam nach den angekündigten zehn Minuten auch wirklich am Tor an. Der Weg würde weit werden, zumindest weiter als er je alleine gegangen war. Zumal alleine ohne seinen Vater oder einen der Ratgeber bedeutete. "Nun, weiset die Richtung, meine Dame", versuchte er sich mit Shiori zumindest gut zu stellen und schickte sie gleichzeitig vor. Er fragte sich, wie gut ihre Kampffertigkeiten wohl sind. Die der Frau, die nun wirklich nicht sonderlich stark aussah, und die der Männer, die dagegen aussahen als könnten sie Bäume ausreissen. Wahrscheinlich konnten sie dies tatsächlich. Etwas zögerlich, mit einem letzten Blick zurück auf den Palast und einem Nicken zu den wohlbekannten Wachen, setzte er sich in Bewegung und trottete der Shinobi-Dame hinterher.

(Out: Hoffe ich pinkel hier niemandem ans Bein, wenn ich euch alle vors Tor stelle. =D Ansonsten Skype mosern. xD)
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSa Sep 03, 2016 12:09 am

Das einzige, was sich äußerlich bei dem Aranami regte, waren seine blauen Augen, die abwechselnd auf den verschiedensten Personen in diesem Raum lagen. Seine Schwester übernahm das Reden und war dabei doch sehr übertrieben höflich. Manchmal bewunderte er dieses Verhalten von Shiori, die häufig die richtigen Worte fand, um Situationen wie diese zu entschärfen und doch genügend Basis für Vertrauen zu schaffen. Nachdrücklich nickte der Blauhaarige, als sein Zwilling geendet hatte und blickte dabei dem jüngeren Takeda direkt in die Augen. Niemals würde er ein Sama über die Lippen bringen, aber dafür würde er alles tun, damit der Kerl wohlbehalten und mit einem guten Eindruck wieder hier ankam. Das war ihre Mission und jene Mission galt es zu erfüllen.
Shingen hingegen nickte nun ebenfalls zufrieden. Es bestanden keine Fragen und sein Sohn war ebenfalls bereit aufzubrechen. „Ich werde eure Rückkehr erwarten. Um das Siegel kümmern wir uns selbstverständlich.“, ein kleines Lächeln zierte seine harten Züge, ehe er sich erhob  „Auf bald.“
Das war wohl zusammenhängend mit den Worten seines Sohnes die indirekte Aufforderung, ebenfalls aufzustehen, was der Aranami wenige Augenblicke nach seiner Schwester tat. Ein wenig unschlüssig fuhr er sich mit der flachen Hand durch die Haare. Ob er sein Schwert nun auch wieder aufheben durfte? Prüfend sah er zu dem Daimyou, der wohl noch einige wenige Worte mit seinem Sohn austauschte, ehe die große Flügeltür wieder aufging. Offenbar wurden sie wirklich hinaus gebeten, was bedeutete, dass er getrost wieder jegliche Waffen anlegen durfte. Hoffentlich.
Samegawa war besonnen genug, um nur langsam auf das am Boden liegende Schwert zuzugehen und einen letzten Blick mit seiner Schwester auszutauschen, ehe er es langsam schulterte und kurz damit beschäftigt war, den Gurt erneut zu befestigen.

Ging irgendwo doch alles schneller und unkomplizierter als zunächst gedacht. Kaum waren sie in dem riesigen Gebäude, standen sie auch schon wieder draußen. „Das…“, begann er, als er wieder dort stand, wo sie angefangen hatten, „…lief doch ganz gut? Ich mein sie verstehen deutlich weniger Spaß, aber der Sohn will immerhin mitkommen.“ Ob all das wirklich so gut gelaufen war, wusste der Jounin jedoch eigentlich gar nicht. Er hoffte einfach darauf, dass es richtig gewesen war, dass sowohl er als auch Yasunori keinen Laut von sich gegeben hatten. Es schien dennoch so, als hätten sie einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Noch immer wurden sie eher mit Argwohn von der Wache auf der Mauer begutachtet und nur zu gerne hätte Samegawa ihnen schief grinsend zu gewunken, unterdrückte aber auch diesen Impuls. Stattdessen schob er lieber seine Hände zurück in die Hosentaschen, um jegliche Gesten mit ihnen zu unterdrücken. Letztendlich trat eh der angekündigte Jung-Daimyou auf den Plan, der ausschließlich seine Schwester adressierte und ihm als auch Nori nur einen weiteren vertrauenslosen Blick schenkte.
Kurz seufzte der Blauhaarige daraufhin. „Ich denke, es ist okay, wenn du sie Shiori nennst. Wie sie schon sagte ist das Yasunori…“, mit einem deutlichen Nicken deutete er in die Richtung des Blonden, „Und ich bin Samegawa. Same reicht wenn du magst.“ Er versuchte wirklich so etwas wie ein Lächeln hinzubekommen, das nicht etwa überheblich oder herausfordernd wirkte. Letztendlich kam jedoch nur ein selten dämliches Wirrwarr aus Grimassen heraus, die sich am Ende in einem eher schiefen, gequälten Grinsen äußerten. Er ließ es jedenfalls schnell bleiben und wandte sich kopfschüttelnd ab, um wenige Meter hinter seinem Zwilling und ihrem Missionsmittelpunkt zu gehen. Über was redete man mit einem Fast-Daimyou?
Die blauen Augen des Aranami musterten den Rücken des Mannes, während sie in einem entspannten Schritttempo über die Stufen zurück in die Waldlandschaft Mizu no Kunis kamen. Jedoch fiel ihm keinerlei Gesprächsthema ein, weswegen er letztendlich nur leise grummelte und sich hilfesuchend an seinen ehemaligen Schüler wandte. Seine Happy-Go-Lucky Attitüde konnte häufiger das Eis brechen - so als Yuki sicher eine nützliche Eigenschaft.
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeFr Sep 16, 2016 10:34 pm

OoC: Riesen Sorry für die lange Wartezeit. Postlaune/Kreativität waren bissle an Mangel und war viel unterwegs, aber bemüh mich jetzt wieder in 1-2 Tagen immer zu posten! : o

Shiori beobachtete zufrieden, dass es offensichtlich keine weiteren Probleme gab, die man ihnen mit auf Mission schicken wollte. Immerhin brachte der Sohn des Daimyô bereits genügend Gefahren mit sich, auf die sie würden achten müssen. Das Siegel nahm der Hofstaat in Form eines Mönches an sich, dem sie das Siegel in wenigen Worten erklärte und anschließend überließ. So würden sie zumindest in Kontakt stehen können, sollte tatsächlich ein Ernstfall auftreten. Darauf hoffte wohl keiner, am allerwenigsten sie selbst. Es wäre ein herber Rückschlag für das Land, wenn dem künftigen Daimyô, der sie alle gegen das Kaiserreich vertreten sollte, etwas zustoßen würde. Yoshinobu war gewissermaßen ihrer aller Zukunft.
Gemeinsam mit Yasunori und Samegawa erhob sie sich, nachdem der Daimyô sie quasi dazu aufforderte und der Sohn versicherte, sie würden sich am Tor treffen. Sie hob ihre Tasche auf und verließ mit allen den Raum. Den Blick ihres Zwillings erwiderte sie aufmunternd, damit er sein geliebtes lebendiges Schwert auch wieder schultern konnte. Gemeinsam fanden sie mit den Wachen den Weg zurück, wo die Blauhaarige sich vorerst daran machte, ihre Tasche wieder an ihrem Bein zu befestigen, sodass sie bequem saß. Einige Schritte hin und her hatte sie dann wieder den richtigen Sitz. Zufrieden gesellte sie sich zu den beiden großen Kerlen, die kritisch beäugt wurden. Witzigerweise hielt sie niemand für gefährlich. Vielleicht lag das aber auch an dem freundlichen Lächeln auf ihren Lippen.
Allgemeinhin hatte sie zwar eine stolze, aber offene und liebevolle Ausstrahlung.
Wenn die Aranami wollte, konnte sie gut und gern das zerbrechliche Weibchen spielen. Das war hier allerdings garnicht nötig. Sie wirkte neben Yasunori und Samegawa einfach nur zierlicher als ohnehin schon. Ihre goldenen Augen untersuchten derweil den Innenhof, durch den alsbald Yoshinobu in seiner Rüstung geschritten kam. Reflexartig strich sie ihre wandernde Strähne aus dem Gesicht hinter das Ohr und lächelte sanft, nachdem sie sich leicht verbeugt hatte. Abermals. Vielleicht wirkte ihr Verhalten auf manche Normalsterbliche übermäßig freundlich, aber Respekt war nunmal eine der obersten Tugenden im Leben eines Samurai.
"Mein Bruder hat Recht, Shiori reicht vollkommen, Yoshinobu-sama", gab sie dem Blauhaarigen Recht, während sie gemeinsam mit dem jungen Mann vorging. Die Treppen, die sie vor nichtmal einer Stunde noch erklommen hatten, führten die Gruppe jetzt wieder hinunter ins flachere Gelände. In die Wälder des wässrigen Reiches, das noch nicht von einem selbsternannten Kaiser erobert worden war. "Scheut Euch nicht, uns zu Fragen, solltet Ihr solche haben. Wir werden immerhin eine ganze Weile gemeinsam reisen, nicht?", ermutigte sie den einzigen Nicht-Shinobi zum reden und fragte sich, wie erfolgreich sie damit sein würde. Yoshinobu schien nicht von der vertrauensvollsten Sorte zu sein.

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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSo Sep 18, 2016 2:00 am

Tatsächlich lief das alles glatter und schneller als erwartet. Kaum waren sie drinnen gewesen, standen sie auch schon wieder draussen und warteten auf den Daimyou-junior. Und währen sie warteten, beobachtete Yasunori die Umgebung, erblickte auch die Wachen oben auf den Mauern, wie sie argwöhnisch die Shinobis bedachten und erspähte aus den Augenwinkeln, wie Samegawa seine Hände in den Hosentaschen verschwinden liess. Yasunori kannte seinen ehemaligen Sensei und nun guten Freund gut genug um zu wissen, das er dies tat, um mit seinen Händen nichts zu tun, was zur Verstimmung seiner Schwester führen konnte. Der Blonde grinste leicht und sah wieder zu den Wachen.
"Hey, halloooo!", rief er diesen zu und winkte eben jenen ausgiebig mit einem Arm, "na, wie gehts euch so dort oben? Wie ist die Aussicht? Ist bestimmt n'total langweiliger Job immer nur dumm rum zu stehen, oder?", eine kleine Unterhaltung konnte ja nicht schaden, oder?
Kurz darauf erschien jedoch auch schon der Sohn des Daimyou, wahrscheinlich hatte dieser jedoch Yasunoris nette Unterhaltung mit der Wache nicht mitbekommen, hoffte der Blonde zumindest, mit Sicherheit konnte er es aber natürlich nicht sagen.

Die Reise ging los und damit zog auch mehr oder weniger die Stille einher. Zwar versuchte Shiori diese damit auszufüllen, das Shinobu ruhig Fragen stellen konnte, aber wenn Yasunori den Jungen einschätzen müsste, würde er sagen, dass der klein-Daimyou mit Sicherheit nicht der gesprächigste war. Solche Leute musste man meist anstupsen, manche mehr, manche weniger.
Auch den Blick des Blauhaarigen nahm Nori aus dem Augenwinkel war und nickte leicht, kaum merklich. Dann lief er etwas vor so das er direkt hinter Yoshinobu und Shiori war.
"Wie is'n das Leben als Sohn des Daimyou so?", fragte er dann Yoshinobu gerade heraus, "Ich meine, all der Luxus ist sicher ganz nett, aber ist sicher auch nicht unbedingt einfach so bekannt zu sein, oder? Kann sicher auch ganz schön nervig sein, stell' ich mir zumindest so vor.", fuhr er fort und verschränkte lässig seine Arme hinter seinem Kopf. Kurz stellte er sich vor, er wäre ein Sohn eines Adeligen. Wie er dann wohl geworden wäre? Genau so, wie er jetzt war? Wohl nicht. Die meisten Adeligen waren verzogene Gören, Yasunori war gespannt, wie es sich bei Yoshinobu verhielt. Ob er auch diese Art an den Tag legte?
Der Blonde grinste unvermittelt, es wirkte jedoch nicht herabwürdigend, sondern lud vielmehr dazu ein, ebenfalls zumindest ein Lächeln aufzusetzten, den auf viele Menschen wirkte Yasunoris Grinsen sehr ansteckend.
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSo Sep 25, 2016 1:18 pm

Es warteten alle draussen. Die Haltungen der Shinobi dem jungen Adligen gegenüber war sehr unterschiedlich, wie Yoshinobu feststellen musste. Während die Frau in der runde definitiv gesittet und den Gepflogenheiten entsprechend sprach, so wirkten die Männer nicht zuletzt wegen Grösse und Muskeln wie dahergelaufene Rüpel ohne jeglichen sinn für Feinheiten und Anstand. Der Blaue Kerl hatte sogar die unglaubliche Frechheit ihn bürgerlich anzureden, als wären sie Gleichgestellte. Der Mann wurde mit einem verhaltenen Blick kredenzt, während seine Schwester anscheinend versuchte die Wogen direkt zu glätten. Dann blickte er zuletzt zum Blonden, den er wie einen Inselaffen hatte herumwinken sehen, als er aus dem Herrenhaus trat. Kurzum, sein erster Eindruck war in zwei von drei Fällen unterirdisch. Dann hatte der Mann ach noch den Nerv ihn unerlaubt mit Fragen zu löchern. Yoshinobu seufzte innerlich, wenn das die Elite Kirigakures war, dann konnte dies eine sehr lange und nervtötende Reise werden.
"Erstens wünsche ich, dass man mich meinem Stand entsprechend anspricht. Es kann nicht angehen, dass Kirigakures Elite eine derartige Respektlosigkeit an den Tag legt. Oder wurde mein Vater betrogen und es wurden nur irgendwelche Schläger geschickt?", fragte der junge Herr doch überrascht von seinem eigenen Mut zwei Kerle, die doppelt so breit und wahrscheinlich auch doppelt so schwer waren, zu beleidigen. Aber etwas Protokoll musste sein. Er hatte allerdings klar gemacht, was er von diesem Team bisher hielt und ein klein wenig musste sich der Mann wundern, wie es Mizu mit solchen Knalltüten geschafft hatte vom Kaiserreich frei zu bleiben. Es musste definitiv an den Samurai und der Umgebung liegen. etwas freundlicher fügte er dann jedoch an um nicht ganz unbeliebt zu werden: "Wenn ihr euch zu benehmen wisst, dann werde ich vielleicht euch einige eurer Fragen beantworten, sofern es mir erlaubt ist." Er war zwar der nächste in der Rangfolge, allerdings hielt noch immer sein Vater das letzte Wort über wer ihn tatsächlich nachfolgt. Er wollte es sich mit seinem alten Herren nicht verscherzen indem er aus reiner Freundlichkeit irgendwelche Geheimnisse ausplauderte.
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeMo Okt 17, 2016 12:37 am

Bis vor wenigen Minuten hatte der großgewachsene Kerl doch tatsächlich noch geglaubt, dass der Jung-Daimyou womöglich menschlich doch ein völlig normaler Typ sein könnte. Hatte er doch zuvor keinerlei Einwände hervorgebracht, als man ihm offenbarte, dass sie lediglich zu viert laufen würden und er dabei wenig Luxus zu erwarten hatte.
Unglücklicherweise schien ihm ein normaler Umgangston wenig zu bedeuten und viel eher wünschte er sich die heuchlerische Vornehmheit, die ihm wahrscheinlich tagtäglich um die Ohren gepfeffert wird.
Mit hochgezogener Augenbraue ließ er den Vortrag über sich ergehen und legte derweil abfällig den Kopf schief. Ob der Kerl echt glaubte, was er da von sich gab? Im Grunde waren das naive Ansichten, die in seinen Augen weder Hand noch Fuß hatten. Sie waren nicht seine Untergebenen, die ihn am Morgen einkleideten, oder ihm das Bad vorheizten. Sie waren seine Leibwache - nicht mehr und nicht weniger.
„Du hast ‚zweitens‘ vergessen.“, der Blauhaarige betonte das ‚Du‘ auffällig und wirkte damit womöglich höhnischer als er eigentlich wollte. Er war nicht ein bisschen beeindruckt von den Worten des Mannes, weil er einerseits in seinen Augen weder respektlos war, geschweige denn sah er einen Grund, sich vor ihm anders zu benehmen als sonst auf Mission. Sein Vater war der Daimyou - nicht er. Der Junge hatte nicht den Einfluss und die Reichweite, die sein alter Herr hatte und er hatte auch nicht den Hintern in der Hose gehabt, sich gegen das Kaiserreich aufzulehnen. In diesem Augenblick waren sie also komplett gleichgestellt. Jedenfalls war das die Meinung des Jounin. „Wir sind keine Schläger. Wir sind Soldaten, die für die nächsten Tage ihr Leben für dich riskieren, um die Zukunft ohne das Kaiserreich zu sichern. Damit tun wir vermutlich schon mehr, als du es bis jetzt getan hast. Also sehe ich keinen Grund irgendwelche Suffixe zu verwenden, die uns sowieso nirgendwohin führen. Wenn dir das nicht passt, müssen wir auch keinerlei Worte austauschen. Das ist vollkommen okay. Dennoch werden wir dich so gut es geht unterstützen denn das ist unsere Aufgabe und du kannst dir sicher sein, dass wir nichts ernster nehmen als unseren Job.“
Seine blauen Augen waren direkt auf die des Nachfolgers gerichtete und sein Blick hatte etwas Nachdrückliches in sich. Er meinte seine Worte von vorne bis hinten ernst, was der Jung-Daimyou letztendlich mit ihnen anfing, blieb seine Sache. Worüber sich Samegawa jedoch sicher sein konnte war die Tatsache, dass er gerade vermutlich den Unmut seiner Zwillingsschwester auf sich gezogen hatte. Allerdings war er das gewohnt und würde einige harsche Zurechtweisungen ihrerseits wohl vertragen. Letztendlich konnte es der Blauhaarige auch einfach so halten, wie er es im Vorfeld zu Yoshinobu gesagt hatte. Niemand zwang ihn, mit seiner Begleitung zu reden.
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSa Okt 22, 2016 9:53 pm

Shiori war eine ganze Weile immer wieder kurz davor, die Hand vor die Stirn zu klatschen. Lautstark. Extrem lautstark. Erst das Benehmen von Yasunori und Samegawa, dann die Reaktion des Jünglings und das alles, ohne, dass sie selbst groß etwas dazu sagen konnte. Sie beobachtete also etwas perplex darüber, dass ihr Bruder solche Worte abgab, obwohl sie ihn darum gebeten hatte, sich zu benehmen, wie der Daimyô-Sohn sich offensichtlich angegriffen fühlte und gleich daraufhin eine fette Ansprache ihres Bruders kassierte. Innerlich seufzte sie leise und schüttelte den Kopf, während äußerlich ihr Gesichtsausdruck etwas Hartes annahm. Wieso in drei Gottes Namen konnte der Blauhaarige nicht einmal seine vorlaute Klappe halten? Und warum hatte er aus dem Blonden einen genauso offenherzigen Menschen gemacht, der Respekt nur jenen gab, die ihn verdienten.
Sie verstand ja, dass der Typ nicht besonders respekteinflößend war.
Aber musste das sein?
Die Iryônin ließ Samegawa gewähren, obwohl es ihr auf der Zunge lag, ihm das Wort abzuschneiden. Außerdem war sie mit Blinzeln und verblüfft zuhören beschäftigt. Sie wollte keineswegs, dass die Mission jetzt schon in die Höse ging oder darin endete, dass sich jemand an die Kehle ging. Aufgrund von... Kleinigkeiten. "Es reicht, Samegawa!", stieß sie deutlich aus und rief ihn damit zur Ruhe auf. Ihre goldenen Iriden fixierten den Größeren kalt und hart. "Du wirst es wohl hinbekommen, jemanden zu siezen, den du nicht kennst und der für dein Land und deine Heimat von großer Bedeutung ist." Ihr Blick glitt von Samegawa zu Yoshinobu und weiter zu Yasunori. "Und ich bin mir sicher, du kannst dich auch etwas gewählter ausdrücken, Yasunori." Beim Zurechtweisen des Blonden klang sie weit weniger harsch, als bei ihrem eigenen Bruder. Immerhin hatte der Yuki nichts wirklich verbrochen und vermutlich nur etwas zur Unruhe beigetragen.
Letzendlich wandte die Frau mit den langen blauen Haaren sich aber an ihren Schützling und atmete tief durch, bevor sie ihn ebenfalls fest ansah. Sie hatte die Gruppe zum Stehen gebracht, als sie ihren Bruder angeraunt hatte und verschränkte nun die Arme vor der Brust. "Keiner von uns ist am Anwesen aufgewachsen und um ein guter, starker Shinobi zu werden, ist es nicht zwangsläufig nötig, jedwede Gepflogenheit zu kennen", erklärte sie langsam an den Yoshinobu gewand und lies ihn nicht aus den Augen. "Es tut mir leid, wenn es Euch beleidigt hat, wie wir Euch ansprechen. Ich dulde aber genauso wenig, dass Ihr Kirigakures Integrität in Frage stellt. Euer Vater vertraut unserem Dorf und würde die Hand stets über uns halten und dafür stehen wir in seiner Schuld. Deshalb sind wir hier und werden dafür sorgen, dass sein einziger Sohn gesund und munter zu Hause ankommt." Ihre Worte klangen weit weniger scharf, als die, die sie an Samegawa gerichtet hatte. Der vertrug aber sicherlich auch mehr, als ein junger Mann, der das Leben nur vom Anwesen kannte.
Ihre Arme lösten sich wieder und sie sah kurz in die Runde. "Jeder hier verdient auf eine gewisse Art und Weise Respekt. Wir sind nicht gewohnt, dass jemand geboren wird und ihm bereits aller Respekt gebührt. Wir erarbeiten ihn uns. Euer System ist uns über die Jahrhunderte sehr fremd geworden. Aber ich bin mir sicher, wir werden miteinander auskommen, wenn wir alle etwas Rücksicht nehmen, nicht?" Ihre Frage war rein rethorischer Natur und sie würde keine Widerrede dulden. Wenn sie die Mission schon leiten musste, dann hatten die anderen auch zumindest in dem Punkt nach ihrer Pfeife zu tanzen. Ihr Blick lag also auf den Männern und würde keiner mehr große Widerworte geben, würden sie ihren Weg fortsetzen, indem sie vorging.

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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSo Okt 23, 2016 4:17 pm

Yasunori blieb die Spucke weg als der junge Adelige anfing zu reden. Arrogant war noch eine nette Umschreibung dessen, wie er sich verhielt und der Blonde empfand seine Art zu reden als sehr umständlich und kalt. Es war jedoch Sam-san der ihm antwortete, er selbst kam erst gar nicht dazu. Aber sein ehemaliger Lehrer war nicht auf den Mund gefallen und liess sich die hochnäsigen Worte des adeligen Sohnes nicht gefallen, gab ihm sogar Kontra ... Was dazu führte, das er von seiner eigenen Schwester zusammengestaucht wurde. Es war wirklich interessant, diese Kettenreaktion.
Aber auch er blieb nicht gänzlich verschont, den Shiori sprach auch ihn an, das er seine Worte mit Sicherheit auch etwas gewählter ausdrücken konnte. Der Blonde zuckte leicht mit den Schultern und war sich nicht ganz sicher, ob er dieser Aufgabe wirklich gewachsen war. Er war nicht besonders gut darin, geschwollen zu reden. Darin brauchte man Übung und die hatte er grundsätzlich nicht. Ganz im Gegenteil zu Shiori, diese schien wie gemacht dafür zu sein, die Anführerin dieser Gruppe zu sein, den sie schien genau zu wissen, welche Worte und welche Formulierungen gerade angebracht waren. Dafür bewunderte er sie. Aber ob der Sohn des Daimyou nicht auch Shioris gewählten Worte verurteilte? Oder würde er sich etwas versöhnlicher zeigen? Eigentlich hatte der Blonde mit seinen Fragen darauf abgezielt die ganze Stimmung etwas auflockern zu können, anscheinend hatte er damit mehr oder weniger genau das Gegenteil erzeugt. Das zeigte eigentlich nur, wie unglaublich anstrengend diese Reise werden konnte. Wie lange waren sie noch gleich insgesamt unterwegs ...?
Yasunori verschränkte die Arme hinter dem Kopf und grinste, vielleicht half ja das die Situation zu lockern.
"Alles klar Ma'am. Ich werde versuchen, mich gewählter auszudrücken, aber ich kann nichts garantieren. Leider fällt mir das nicht so leicht wie so manch anderen.", ein Seitenblick zu Yoshinobu, auch wenn dieser sich auch nicht unbedingt richtig gewählt ausgedrückt hatte, aber das sollte er wohl lieber für sich behalten. Er wollte nicht noch mehr Öl ins heisse Feuer giesssen.
Er hoffte einfach inständig, das diese Mission keine Gefühlte ewigkeit lang ging, das würde er womöglich nicht überstehen!
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeSo Nov 06, 2016 2:39 pm

Die Antworten fielen nicht sonderlich erquickend aus. Entsprechend war nun auch die Stimmung des jungen Adligen. Was wussten diese Proleten denn schon, was sie jeden Tag riskieren müssen? Sie mussten Intrigen umgehen, dafür sorgen dass keine Gesetzesklausel sich durchschleicht, die dem Reich schaden könnten, Gift-, Mordanschlägen ausweichen und trotzdem war man anscheinend der Depp vom Reich, weil man nicht eine gleiche Ausstrahlung hatte wie der Vater. Er schenkte den beiden Männern nur einen abfälligen Blick. Zumindest war die Frau höflicher, aber auch ihre Zunge war scharf wie ein Damastmesser. "Bringen wir es einfach hinter uns", grummelte Yoshinobu. Er hatte jetzt schon die Schnauze voll. Aber er setzte sich eine mentale Notiz die Frau im Auge zu behalten. Sie war Intelligent, nicht so wie die beiden Klopse. Sie war wahrscheinlich sogar die gefährlichste, zumindest auf einem Hof wäre sie es.
Generell war er eher unglücklich über die Zusammenstellung des Teams. Sie zeigten nicht mal einen basierten Funken von Respekt. Sie benahmen sich wie die letzten Hinterwäldler und verlangten von ihm, dass er sich ihnen beweisen müsste. Wahrscheinlich wart es gerade dies Verhalten zusammen mit der äussersten Feuerfreudigkeit vieler Shinobi die den Kaiser tatsächlich zu dem gemacht haben, was er nun war. Yoshinobi, auch wenn er auf der anderen Seite stand, konnte es dem Mann nicht verübeln, wenn er diese aufgbegehrenden Leuten einen riegel schieben wollte. Sein Vater hatte ihm öfters erklärt, dass die Shinobi denselben Stellenwert wie Samurai haben. aber diese Menschen benahmen sich gerade derart vulgär, dass es dem jungen Adligen die Rückenhaare aufstellte. Es war wohl eine gegenseitige Sache, auch sie würden sich ihm beweisen müssen. Was er bisher gesehen hatte, gab ihm bisher keinerlei Anlass diese Gruppierung überhaupt als 'Gesellschaft' anzusehen.


[Out: Wie wollt ihr es mit einem möglichen Angriff handhaben? Meine Angriffspartnerin hat sich ja mittlerweile verflüchtigt. xD Ich könnte folgendes spontan anbieten: Shouta alleine, Shouta + eine Bande Kaiserlicher (aber unabhängig voneinander), eine Bande Kaiserlicher oder einen kaiserlichen Shinobi, dessen Fähigkeiten ich mir noch überlegen muss]
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeMo Nov 14, 2016 7:10 pm

Out: Ich würd' tatsächlich jetzt mal n OW in die Stadt setzen und da irgendwann mit dem Angriff beginnen. Erscheint mir aktuell sinnvoller als jetzt. Außerdem ging's wahrscheinlich schneller, wenn wir die Gegner npc'n und du dann bis zum Kampfende mit Yoshinobu aussetzt. o: So kriegen wir das denk' ich schneller durch. Wenn damit n Problem besteht, sag Bescheid ^^.

Womit er ohnehin gerechnet hatte, ließ auch nicht lange auf sich warten. Bereits als die goldenen Iriden auf ihm lagen, wusste er umgehend, was gleich folgen würde. Es war nicht das erste Mal, dass seine eigene Schwester ihn zurechtwies und womöglich brauchte es das in diesem Moment. Anderenfalls hätte der Blauhaarige auch fortlaufend nicht einen Gedanken daran verschwendet, den Jung-Daimyou zu siezen.
Kurz hielt der Aranami dem Blick seiner Schwester stand. Grimmig sah er auf sie hinab und für den Moment wirkte es fast so, als herrschte ein stilles Gefecht zwischen den Geschwistern, welches allein mit Blicken geführt wurde. Shiori war der eiserne Ruhepol der Vernunft, er wiederum das trotzige Kind, was zuvor in seinem Stolz untergraben worden war.
Und er war derjenige, der nachgab. Es waren nur Bruchteile von Sekunden, in denen sich die Geschwister angesehen hatten und doch wusste der Blauhaarige, dass er in dem Falle nicht gewinnen konnte. Egal wie sehr sein Zwilling ihm womöglich innerlich zustimmte - oder auch nicht - sie hatte nicht ganz Unrecht mit ihren Worten. So wenig es ihm auch behagte, Yoshinobu war irgendwo die Zukunft dieses Landes. Unglücklicherweise schien es eine Zukunft zu sein, die nicht weitgenug über den Tellerrand schauen konnte und nicht viel mehr gesehen hatte, als die eigenen vier Wände.
„Sind ja auch groß genug…“, schoss es dem Aranami verbittert durch den Kopf, ehe er den Blick letztendlich von seiner Schwester abwandte und damit offiziell den stummen Schlagabtausch verlor. Leise seufzte er, sog anschließend wieder hörbar Luft in seine Lungen, ehe er besagte Zukunft aus den Augenwinkeln beobachtete.
Wo er eben noch so viel darüber gezetert hatte, dass man sich in seiner Gegenwart doch lieber besser benehmen solle - Samegawa war im Übrigen noch immer nicht der Meinung, dass er direkt unhöflich gewesen war -, schien er nun ganz schön herumzubocken. „Nicht mal die Ansprache von einer Frau kann er tragen wie ein Mann…“, auch das dachte sich der Aranami diesmal lediglich, ehe er die Arme hinter dem Kopf verschränkte und mit einem Kopfnicken signalisierte, dass sie ja langsam weitergehen könnten. „Wahrscheinlich hat meine Schwester Recht und ich könnte Sie wohl doch höflicher ansprechen. Sie können trotzdem Du sagen wenn Sie mögen.“ Im Gegensatz zu dem Dunkelhaarigen mochte er selbst nämlich gar nicht, wenn man ihn siezte und gleichzeitig schaffte er damit womöglich ein ungleiches Verhältnis, was zumindest teilweise Respekt vorheuchelte.
Der Aranami hasste heucheln. Allerdings schien das offenbar Gang und Gebe in dem Alltag eines Daimyous zu sein. Zumindest bestand der Jung-Daimyou darauf und wenn es die Wogen glätte, sollte er eben bekommen, was er wollte.
Wer war hier plötzlich das Kleinkind?
Ein kleines bisschen selbstzufriedener ging er bei weitem entspannter den Weg in Richtung Iwaki weiter.
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BeitragThema: Re: [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou   [Mizu no Kuni] Sitz des Daimyou Icon_minitimeFr Apr 14, 2017 2:10 pm

Kv: Hafenstadt Iwaki

Die Rückreise mit den Samurai war recht zügig und ereignislos verlaufen. Yoshinobu hatte allgemein einen aufgeschlosseneren Eindruck gemacht, was seine Begleiter anging, als auf dem Weg zum Verhandlungsort. Nachdem er nun einen kleinen Anschlag überstanden und den Auftrag seines Vaters erfüllt hatte, war der Sohn der Daimyô scheinbar zufrieden mit sich selbst und dem, was seine Personenschützer geleistet hatten. Vermutlich half es seinem Hochgefühl auch, dass die Attentäter gefesselt und mit hängenden Köpfen zwischen Samurai laufen mussten. Shiori selbst sehnte den Abschluss dieser Mission weniger herbei, als sie am Anfang gedacht hatte, war aber bei der Aussicht auf ihr eigenes Bett und etwas Ruhe doch glücklich.
Alles in Allem konnte man die Mission wohl mehr oder weniger als Erfolg verbuchen. Dieser Gedanke kam gerade dann auf, als das Anwesen des Daimyô wieder in Sicht trat und sie sich letztendlich wieder am Fuß der unendlichen Treppe zusammenfanden. Nur kurz hielt die Blauhaarige inne und sah sich um. Ihre Aufmerksamkeit war während der gesamten Rückreise eher davon in Beschlag genommen worden, das Wohl des Daimyô-Sohnes im Blick zu haben. Sie hatte sich weniger unterhalten, als auf der Hinreise, aber dafür war der Rest der Gruppe ja offener gewesen. Mit dem Anschlag war sie misstrauischer geworden.
Die Bedrohung für das Leben Yoshinobus war da erst realer geworden.
Trotzdem verlief die Reise ereignislos vom frühen Morgen bis hin zum frühen Nachmittag, als sie wieder vor den prächtigen Toren standen und eingelassen wurden. Die Gefangenen wurden sogleich abgeführt und sicher verstaut, während sie alle gemeinsam den Daimyô selbst nocheinmal trafen. Sein Dank fiel großzügig aus und er drückte auch seinen Stolz über die Leistung seines Sohnes aus, obgleich weit weniger überschwänglich, als es ein Nicht-Samurai wohl getan hätte. Dennoch war das sanfte Lob zu hören und die Aranami lächelte sanft, als sie bemerkte, dass der Sohn sich darüber ebenso freute, wie sie sich für ihn freute.
Vielleicht war die Mission ein Anstoß in die richtige Richtung.
Sicher war ihm vieles an den Shinobi dennoch suspekt, aber es war ein guter Anfang, dass sie Pluspunkte gesammelt hatten. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Daimyô wurden sie alle offiziell entlassen. Shiori löste ihr Siegel und versicherte, dass das Dorf jederzeit wieder für Aufträge zur Verfügung stand. Egal welche Art von Hilfe benötigt würde. Außerdem ließ sie verlauten, dass bei etwaigen Folgen der Befragungen der Attentäter ebenfalls ihre Hilfe zum Angebot stand. Immerhin könnte es durchaus sein, dass weitaus mehr hinter Angreifern steckte, als lediglich die armen Burschen, die sie alle auf die Matte geschickt hatten.
Letztendlich fanden sie alle sich vor dem Tor wieder und nahmen den Weg die Treppe hinab. "Gute Arbeit, ihr beiden. Lasst uns nach Hause gehen und uns ausruhen. Den Bericht übernehme ich", verkündete sie leicht lächelnd und machte sich daran, gemeinsam mit ihrem Bruder und Yasunori den Weg nach Kirigakure no Sato anzutreten.

OW: Inplay ~ Missionsende.

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