Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSa Okt 21, 2017 12:47 pm

~ Vor euch erstreckt sich die spektakuläre Bergwelt von Suirendo, dem Kuchiyose-Reich der Affen. Massive Säulen aus Fels ragen schwindelerregend weit zu den Wolken empor. Eine dieser Säulen trägt auf ihrem Haupt die Ruinen einer Stadt: Ama no Hara wird dieser Ort genannt, "Die Himmlischen Gefilde".
Um diesen Ort zu erreichen, gibt es drei Möglichkeiten: Fliegen, die Felswand erklimmen, oder die Höhlen durchqueren, welche sich wie die Gänge steinefressender Würmer durch die Säule winden. ~


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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSa Okt 21, 2017 1:28 pm

Reiter durchquerten die Steppe von Suirendo. Ihr Ziel waren die säulenartigen Tafelberge, an deren Spitzen sich schwere Wolken zerfaserten.
Das Team war aufgebrochen, wie sich das für diese Art von Mission eben gehörte: Sie hatten sich im Büro des Hokage getroffen, die vier Shinobi und der Affe Sarubo, Letzterer als Diplomat die Verbindung zwischen Konohagakure und dem Kuchiyose-Reich der Affen.
Jeder greift den Stab, hatte Sarubo gebeten und den Bo aus Bambus vertikal vorgestreckt. Fertig machen zum Sprung. Dann hatte er Gyaku no Kuchiyose eingesetzt - und die Vier gleich mitgenommen. Das Gyaku Kuchiyose führte das Team auf den Grund eines ausgetrockneten Brunnens, der mutterseelenallein in der weiten Graslandschaft lag.
Willkommen, hatte der Affe sodann gesprochen, nachdem sich alle aus dem Brunnenschacht herausgezwängt hatten, in Suirendo! Für zwei von euch ist es natürlich eher ein Wiedersehen.
Akari und Ringo hatten diese Reise ja schon einmal gemacht.
Natürlich hatte Ringo auch diesmal ihr eigenes Kuchiyose no jutsu angewendet und für jeden, der nicht laufen wollte, eine Oryx-Antilope samt Sattel und Zaumzeug beschworen. Es war das übliche Prozedere - und in dieser Steppe war Geschwindigkeit ein echter Vorteil, denn im Erdboden wühlten bärengroße Nacktmulle umher und machten Jagd auf alles, was ihr Revier bereiste. Sie pflegten, wie Haie aus dem Braun zu platzen und mit schwertlangen Schneidezähnen nach Reisenden zu beißen.
Nun jedenfalls hatte das Team bereits den größten Teil der Reise durchs Grasland bewältigt. Vor ihnen reckten sich die gewaltigen Säulen in die Höhe.
Sarubo, der auf einer eigenen Oryx ritt, deutete auf einen der höheren Berge.
Dort, rief er, auf dem Gipfel dieses Berges, liegt Ama no Hara! Und dort findet ihr auch den Garten, in dem die Pfirsiche wachsen!
Sarubo selbst schloss sich aus diesem Unterfangen aus - der Diplomat würde die Shinobi nicht nach oben begleiten, sondern am Fuße des Berges auf sie warten.

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Der Diplomat Sarubo:
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSa Okt 21, 2017 3:10 pm

Ihre geliehene Antilope war gewohnheitsgemäß trittsicher und schnell und ihr auch noch bekannt. Bei der Auswahl war das Tier zielstrebig auf sie zugekommen und Akari freute sich über dieses Wiedersehen, doch selbst wenn es ein anderes Huftier wäre, sie freute sich dennoch, denn sie neigten dazu einen sicher über den Boden zu tragen. Sie erinnerte sich das ihr damals der Ritt auch gefallen hatte, bis es zu einem Nackmullangriff gekommen war. Diesmal gelang es Akari genauer auf die verräterischen Bodenanzeichen zu achten und gemeinsam mit ihrer Antilope jagte sie den Bergen entgegen. Neben ihrer Antilope kannte Akari aus ihrer Reisegruppe noch Ringo und Ai genauer. Ringo war, da Affenreich, die Hauptperson und Ai, da Nebencharakter, in der Rolle der Aufpasserin unterwegs. Ai passte dabei vornehmlich auf Akari auf, denn sie neigte ihrerseits dazu die Bezeichnung „Gefäß eines Bijuu“ etwas wortwörtlich zu nehmen, denn je nach Blickwinkel bemerkte man nun einmal wer in ihr wohnte, weniger in dem Sinne das sie Sand kontrollieren könnte, denn eher Richtung „Glaskrug“. Die anderen zwei Mitreisenden kannte sie nur flüchtig, insofern das sie Konoha-Nin waren. Bei der aktuellen Aufgabe spielte es allerdings keine große Rolle, dass sie ein jahrelang eingespieltes Team wären, denn das Affenreich stellte in sich ohnehin immer eine Sondermission dar. Alles hier war einfach anders, auch wenn nicht unansehnlich. Die Landschaft konnte durchaus bestaunt werden, sofern man aufmerksam blieb. Hier überraschte sie inzwischen fast gar nichts mehr und darum enthielt sie sich auch eines ersten Kommentars, als der Gipfel angesprochen wurde. Gipfel klang immerhin recht zielsicher nach Klettern und dazu fühlte sie sich durchaus fähig, doch insgeheim zweifelte sie schon wieder daran das der Aufstieg lediglich dünne Luft bereit hielt, vermutlich gäbe es hier Harpyien oder Monsterspatzen, die wahlweise mit Felsen um sich schleuderten. Fakt blieb ein Kuchiyose-Reich neigte dazu sich jeglichem Bekannten zu widersetzen und auch darum hoffte Akari inständig nie erfahren zu müssen, dass es irgendwo ein Reich der Marderhunde gäbe, dort würde sie wohl nie auftauchen, außer vielleicht die Aufgabe bestünde darin Ball mit Welpen zu spielen. Am Anfang klang doch alles immer recht einfach, selbst einen Pfirsich zu pflücken. “Liege ich total daneben wenn ich einfach mal vermute es ist nicht einfach auf den Gipfel zu gelangen?“ Ach. Wie genial wäre es jetzt gewesen wenn sie Sand-Schwebekissen erstellen könnte..... . Andererseits implizierte Schwebekissen eindeutig Luft und da sie Fuuton ebenfalls nicht konnte platzte ihr Tagtraum praktisch wie von selbst. "Besteht zufällig die Möglichkeit das jemand Steinböcke beschwören kann?"

out:
Ai ist als mein NPC (mit Erlaubnis des Spielers) unterwegs, aber da ich sie gerne mal vergesse, könnt ihr sie alle bei Bedarf verwenden ^^
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Ishihara Ryosuke

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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSa Okt 21, 2017 5:04 pm

Es war das allererste Mal das Ryosuke das Reich der Kuchiyose betrat. Er selbst hatte bisher noch keinen Vertrag abgeschlossen, doch nach dem sie hier angelangt waren und Ringo ihre durchaus praktischen Antilopen beschwor, wurde ihm bewusst, dass ihm eindeutig etwas fehlte.
Ringo bot an, jedem eine eigene Antilope zu beschwören, was Ryosuke jedoch unterband. Er schlug vor, das jeweils zwei Reiter auf ein Tier sitzen könnten, so konnte Ringo Chakra sparen und sie wären genau so schnell an ihrem Ziel. Gesagt getan. Die Blonde beschwor also drei Antilopen und da er selbst der Grösste in der Gruppe war, nahm er auch den Kleinsten zu sich auf die Antilope: Den Affen. Somit ritten Isamu und Ringo gemeinsam auf einer Antilope und - so die zwei anderen Damen nichts dagegen hatten - Akari und Ai.
Die Zeit auf der Antilope und der Ritt verging wie im Flug und Ryosuke hatte schnell bemerkt, das er bereute, zusammen mit dem Fellknäuel zu sitzen. Der Affe sass vor ihm im Sattel, immer wieder hatte er den felligen Hinterkopf im Gesicht, das irgendwie nicht so wirkte, als würde er es jeden Tag waschen. Aber vielleciht irrte er sich ja auch? Ryosuke hoffte einfach bloss, dass der Affe keine Läuse hatte ...
Für einen kurzen Moment beneidete er Ai und Isamu, eine der zwei Damen wären eindeutig die bessere Wahl gewesen.
Sie kamen den Bergen immer näher und somit auch ihrer eigentlicher Mission. Und kaum hatte der Affe erklärt, dass dort der Berg war, auf dessen Spitze sie gelangen mussten, war der Ritt auch schon vorbei. Unten am Fusse des Berges stiegen er von der Oryx ab und legte seinen Kopf in den Nacken. Der Berg war hoch. Er war verdammt hoch.
Als eines ihrer Gruppenmitglieder begann zu sprechen, musste Ryosuke sich ihren Namen in den Kopf rufen. Akari war es, so glaubte er zumindest.
Doch bevor Ryosuke etwas sagen konnte, trat Isamu neben ihn, die Arme vor der Brust verschränkt und nickte bedächtig.
"Ich vermute, das wird nicht einfach.", bestätigte der Schwarzhaarige die Worte Akaris, "Und soweit ich weiss, kann hier auch keiner Steinböcke beschwören. Ich zumindest kann es nicht.", er sah zu Ryosuke, welcher nur den Kopf schüttelte. Er hatte ja noch nicht einmal einen Vertrag mit irgendeinem Kuchiyose abgeschlossen!
"Ich fürchte, wir müssen es auf die altmodische Art und Weise angehen und den Berg hochlaufen. Und klettern.", den so wie der Berg aussah, war früher oder später mit Sicherheit auch irgendwann eine Kletterpartie mit drin. Ryosuke rümpfte leicht die Nase, dann sah er zum Affen, der ihr Reiseführer war, zumindest bis hierher.
"Gibt es sonst noch wichtige Dinge, die wir wissen müssen, bevor wir Euch verlassen?", immerhin war es gut möglich, das er Einzelheiten vergessen hatte. Wichtige Einzelheiten. Er war immerhin ein Affe!
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSo Okt 22, 2017 10:01 am

Zugegeben, Ringo war wohl wirklich etwas übereifrig. So begeistert war sie, wieder hier in Suirendo zu sein, und so gewöhnt daran, den Transport zu besorgen. Fast hätte sie doppelt so viel Chakra rausgeschmissen als nötig, doch der blauhaarige Shinobi namens Ryosuke - dessen Namen sie für einen Decknamen hielt, denn Jungs nahmen immer Namen mit Ryo - war schnell genug im Kopf, um sie zu fragen, was sie tun wollte. Sie hatte sich leicht überreden lassen, bloß drei Oryx zu beschwören. Natürlich schaute sie trotzdem, dass Akaris Lieblingstier dennoch dabei war.
Sie bildeten also Paare: Die schweigsame Ai kam zu Akari, weil es fast schon natürlich schien, und Ringo kletterte vor den Nara: Isamu kannte sie immerhin schon vom Sehen her. Ryosuke nahm Sarubo mit.
Das Team war... ungewöhnlich ausgewogen, so fand Ringo. Beim letzten Mal hatten sie eine wahnsinnige Zusammenstellung gehabt, mit Mai und Iyona - ein extrem taijutsulastiges Mädelsteam, mit Akari als Verbandsköfferchen. Damals hatte noch Daizen die Sache absegnen müssen, und die Statistik-Abteilung hatte ihr Bestes gegeben, ihn von der Erfolgschance dieses Teams zu überzeugen.
Nun, alte Zeiten waren alte Zeiten. Ringo dachte nicht gern an Iyona, eine rothaarige Uzumaki und gescheiterte Jinchuuriki.
Nun hatten sie also zwei Herren dabei. Beide wirkten hart im Nehmen und professionell. Außerdem Ai, doch Ai war unheimlich. Ringo dachte nicht gern an Ai.
Sie erreichten die Berge, ohne Nacktmullen zu begegnen. Den Ahnen sei gedankt. Die erste Hürde der Mission besaß keine Klauen oder Zähne, oder wabbelige Hautfalten. Nein, da waren nur die Höhe, der Fels und drohender Regen.
Die anderen debattierten kurz, ob es Kuchiyose gab, um dort hinauf zu kommen. Steinböcke wurden in die Runde geworfen. Ringo spürte, wie Kabibak - ihre Oryx also - missgelaunt schnaubte. Sie tätschelte ihm die Nase.
Ja, ich weiß, dass du theoretisch diese Wand hochlaufen könntest, sagte sie ihm, Doch dieses Ding ist fast senkrecht, und wir anderen würden... höchst unbequem im Sattel sitzen. Es wäre eine Tortour voll spontaner Höhenangst und Beinahe-Abstürzen. Höchstens von einem Eichhörnchen würde Ringo sich diese Steilwand hochtragen lassen. Oder von einem Gecko.
Ryosuke befand, dass es auf altmodische Weise gehen musste. Ringo widersprach ihm da nicht. Sie alle waren erfahren genug, um kraxeln zu können.
"Gibt es sonst noch wichtige Dinge, die wir wissen müssen, bevor wir Euch verlassen?", wandte sich der Blauhaarige an Sarubo.
Der Affe zog eine Denker-Miene, deutete erneut mit seinem Stab. Nun, zunächst einmal müsstet ihr nicht den kompletten Weg nach oben klettern, so ihr das nicht wollt. Auf halber Höhe, dort, gibt es bereits einen ersten Einstieg in die Höhlen, welche den Berg durchziehen. Er ließ den Bo einen Moment lang kreisen. Umso früher werdet ihr natürlich auf die Truppen des Jadekaisers stoßen. Also, Affen natürlich. Affen allerdings, die der Jinchuuriki des Yonbi nicht so freudig begegnen, wie ihr dies von Suirendo-Affen gewohnt sein dürft.
Sie beten mich also nicht an, hakte Ringo nach, wie den leibhaftigen Avatar ihres Gottkönigs?
Sie würden Euch vermutlich gern an einem Stock rösten und essen.
Ringo stellte sich dieses Bild offenbar sogleich vor. Sie wurde ein wenig bleicher um die Nase.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSo Okt 22, 2017 7:34 pm

Keine Kletterhilfe also? Ihr Kopf ging in den Nacken, die Steilwand emporblickend oder zumindest soviel wie sie sehen konnte. Anschließend blickte sie erneut zu Isamu, welcher wenn schon keine Steinböcke beschwören vielleicht etwas anderes herbeizaubern könnte. Ryosuke, der andere Mann ihrer Gruppe, konnte ebenfalls nur Hand und Fuß beisteuern und somit stand wohl fest auf welche Art sie den Berg erklimmen würden, da auch Ai über keine Tierchen verfügte. Es war wohl ein Wunsch mit sehr geringer Erfolgsaussicht gewesen, aber immerhin hatten sie schon das Glück besessen so schnell hier her zu gelangen. “Naja. Immerhin sind wir alle ausgeruht und können den Berg nun bezwingen.“ Akari tätschelte geistesabwesend ihre Antilope, welche ihr zum Dank für den Kommentar prompt in den Finger zwackte. Irritiert schaute sie kurz das Kuchiyose an, offenbar hatte sie nicht nur nichts erreicht sondern auch noch jemanden beleidigt? “Hm. Sag nicht ihr könnt auch noch klettern? Aber wir sind schon über die ganze Ebene geritten und du sicher auch erschöpft oder nicht?“ Ihre Antilope zwackte sie zur Antwort erneut. Ihr fehlte manchmal echt das Händchen im Nachhinein wieder etwas gerade zu rücken. Kurz kam ihr der Gedanke der Antilope ein anderes Kuchiyose-artiges Wesen vorzustellen, vielleicht schaffte ja Kyo die Wogen etwas zu glätten? Dann wurde ihre Aufmerksamkeit von dem Affen abgelenkt, welcher begann den Weg nach oben zu erklären und sie verwarf ihm zuliebe doch wieder schnell ihre Idee, nicht das sie am Ende noch ihren Reiseleiter verkraulte, denn im unüberlegten Handeln war sie umgedreht ausgesprochen gut. Nach der Aussage von Sarubo gab es dort oben also noch mehr Affen, unfreundliche Affen. “Bis dahin sind es ja noch ein paar Höhenkilometer. Ich habe nur keine Vorstellung welche Waffen Affen so tragen, ist der Bo typisch?“ Akari wollte sich lieber nicht erst vorstellen wie Ringo oder jemand anders geröstet werden würden, daher blieb sie bei der praktischen Frage und gleichzeitig wollte sie schon jetzt nicht gegen Affen kämpfen. Obgleich Akari in ihrem Leben schon öfters unartig gewesen war, blieb ihre Grundeinstellung doch eher pazifistisch. Vielleicht konnten sie sich ja auch an den Affen vorbei schleichen? Was bei Menschen funktionierte gelang bestimmt auch bei Affen.
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Nara Isamu
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSa Okt 28, 2017 6:12 pm

Isamu stand da und betrachtete mit vor der Brust verschränkten Armen den Berg, den es zu erklimmen galt. Er hatte den Kopf leicht in den Nacken gelegt. Einige schwarzen Strähnen hingen ihm willkürlich ins Gesicht, doch sie störten ihn nicht. Seine braunen Augen versuchten einen Weg hinauf auf den Weg zu erspähen, doch von hier aus konnte er keinen erkennen. Bloss den Weg, der sich direkt vor ihren Füssen erstreckte und welcher sich in einem Wäldchen am Fusse des Berges verlor. Er fragte sich, wie lange es gehen mochte, bevor ihre richtige Mission begann und er fragte sich auch, ob diese Mission tatsächlich so schwierig sein konnte, wie sie beschrieben war. Sie kämpften schliesslich nur gegen Affen!
Erst als Ryosuke eine Frage an den befreundeten Affen stellte, wandte nun auch Isamu seine Aufmerksamkeit auf das Gespräch. Sie mussten also nicht den ganzen Berg hoch.
"Ich kämpfe mich lieber durch eine Horde Affen als den Berg vollständig hochzukraxeln.", erklärte er dann nüchtern, "Wir haben ein kampfstarkes Team und eine Iryounin an unserer Seite.", er sah kurz zu Akari, "Das ist doch richtig, oder? Du bist doch eine Iryounin?", er kannte sie nur vom Sehen und Hören, kennengelernt hatte er sie erst richtig, als sie diese Mission gestartet haben. Sie war ein Jinchuuriki, genau wie auch Ringo. Zwei Jinchuuriki im Land der Kuchiyose, nicht umsonst machte sich Isamu Sorgen, doch er sorgte sich nicht darum, das die Gegner zu stark sein könnten, sondern das die Gefahr aus eigener Reihe kommen könnte. Isamu hatte nichts gegen Akari und Ringo, doch er wusste auch, was ein unkontrollierter Jinchuuriki anrichten konnte. Da konnten Akari und Ringo noch so liebenswerte Mädchen sein, wenn sie von ihren Bijuus übermannt wurden, wurden sie zu unkontrollierten Tötungsmaschinen. Deswegen genoss er die Anwesenheit der Jinchuurikis immer mit sehr viel Vorsicht.
Er dachte nach. Wäre es dann vielleicht nicht doch besser, einfach den Berg hochzugehen und allen Kämpfen aus dem Weg zu gehen ...?
"In Ordnung. Danke für die Informationen.", hörte er dann Ryosukes Stimme, welcher sich nun an Ringo wandte, "du bist die Teamführerin, du entscheidest also, wann wir mit dem Aufstieg zur Spitze des Berges beginnen."
Isamu verstand nicht wirklich, warum man genau Ringo das Kommando über das Team übertragen hatte. Er selbst hatte es zwar auch nicht gewollt, aber die junge, blonde Dame war eindeutig jünger als er und auch als Ryosuke. Und ausserdem hatte er gehört, das der Ishihara sowieso gerne und oft Teams leitete, wieso hatte man nicht ihm die Führung übertragen? Isamu zuckte innerlich mit den Schultern. Konnte ihm vermutlich auch egal sein, solange er sie nicht leiten musste und Ringo ihre Sache gut machte, war er zufrieden.
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSo Okt 29, 2017 1:15 pm

Sarubo gab Akari natürlich gern Auskunft. Auf ihre Nachfrage hin führte er sie ein in die Welt der Affenwaffen. Er holte eine Schriftrolle hervor, die in einem Tobidogou-Siegel verborgen gewesen war - auf der Innenseite seines Gürtels. Ein flüchtiger Blick der Umstehenden würde offenbaren, dass dort allerlei weitere Siegel eingestickt waren. Offenbar führte der Affe eine vielfältige Bibliothek mit sich.
Das Volk des Jadekaisers liebt Waffen aus Holz, oh ja. Kampfstäbe gehören natürlich dazu, doch lieben sie es etwas blutiger.
Er tippte auf ein Siegel, welches unter dem Schriftzug "Terbutje" lag. Und eine Waffe hüpfte ihm entgegen: Eine Art hölzernes Breitschwert ohne Spitze, an seinen Seiten jedoch mit den Zähnen von Raubtieren und geschliffenen Obsidianstücken versehen.
Hübsch geschmückt, nicht wahr? Sarubo reichte Akari die Waffe. Schau, sie haben eine Art Keilschrift entwickelt! Dies da bedeutet `Tod´, das dort `Verderben´, dieses Zeichen soll die Seele des Getöteten fressen, das daneben seine letzten Schreie einfangen...
So ging es noch ein wenig weiter. Die Keilschrift des Jadekaiser-Volkes besaß offenbar ein mächtig großes Vokabular, wenn es um unangenehme Dinge ging.

Während Isamu seine Meinung hinsichtlich des vollständigen Hochkraxelns ausdrückte und gleich darauf Akari ansprach, wandte sich Ryosuke an Ringo. Die Jinchuuriki hatte mit halbem Ohr den Ausführungen des Affen-Diplomaten gelauscht, dabei aber auch den Blick zum Gipfel des Berges gerichtet. Die Natur bot Ringo hier ein Schaubild von Macht, wie es ihr den Atem stocken lassen konnte. Die Felssäulen schienen selbst wie berauscht von ihrer Größe, alles Menschenmögliche überragend.
"Du bist die Teamführerin, du entscheidest also, wann wir mit dem Aufstieg zur Spitze des Berges beginnen."
Ringo lächelte schmal. Ich bin im Grunde nur Teamführerin, weil diese ganze Geschichte eine Prüfung für mich ist, erwiderte sie gleichmütig. Sollte ich etwas Dummes entscheiden, setze ich also auf Euer Veto, Ryosuke-san. Und auch auf Euers, Isamu-san. Sie warf dem Nara einen raschen Schulterblick zu.
Im Grunde freute sich Ringo jedoch, Teamleiterin zu sein. Sie war von Leuten umgeben, die sie kaum auf Missionen erlebt hatte, von Akari abgesehen. In diesem Umfeld konnte sie ohne Weiteres ihre Anführer-Haltung entfalten. Schlimmer wäre es, wenn sie Bekannte hier hätte, wie Tenzou, Miaka oder Mayura. Diese anführen? Ein Albtraum!
Machen wir uns auf den Weg, vom Anstarren wird er nicht kürzer werden. Ringo rieb die Hände aneinander, richtete die nächsten Worte an die tierischen Begleiter. Sarubo, Kabibak, Katitak und Kavivak beziehen Deckung in versteckter Position. Sucht euch ein Dickicht oder etwas in dieser Art. Bei unserer Rückkehr machen wir uns bemerkbar. Und nun die Menschen!
Ringo holte eine Schriftrolle hervor und entsiegelte einen Spapel Kleidung: Es handelte sich um fünf steingraue Umhänge mit Kapuze, die sie reihum verteilte.
Tarnkleidung, für den Fall der Fälle, erklärte sie das Offensichtliche. Wir erklimmen den Berg bis zur ersten Höhle, die Sarubo erwähnte, so mein Vorschlag. Von dort aus schauen wir, wie die Lage ist, und erwägen den nächsten Schritt. Noch Fragen?

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Out: Sollten keine wichtigen Sachen mehr zu besprechen sein, könnte Isamu/Ryo bereits beschreiben, dass die Gruppe zu klettern beginnt.

Ein Terbutje:
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeDi Okt 31, 2017 5:36 pm

Eine Waffe aus Holz? Sie nahm das dargebotene Instrument des Kampfes am Griff und betrachtete es. Ohne die Zahnreihen sah es fast wie eine Art Schläger aus, ob die Affen sich damit früher den Hintern versohlt hatten? Damals als es noch niemanden zum bekämpfen gab? Woraufhin sich die Frage stellte, gegen wen kämpften die Affen des Jadekaisers normalerweise? Die einfache Antwort hieß wohl: Gegen Eindringlinge, oder in ihrem Fall Shinobi die ihnen etwas klauen wollten. Vorsichtig wog sie das Terbutje in der Hand, vermutlich konnte sogar Akari damit kämpfen oder einen Affen verprügeln, doch selbst ein kleines Kunai schien ihr immer noch stabiler, immerhin konnte Holz splittern. Ein wenig beruhigte sie der Anblick des Schlägers auch ein wenig, denn aus ihrer Sicht sprach das Instrument von kaum mehr Bedrohungen als blauen Flecken oder Hautverletzungen. Sie überlegte einen der Zähne anzufassen, entschied sich dann aber in Anbetracht ihrer eigenen Künste doch dagegen. “Keine Siegel, keine Zauber oder Gift?“ Gut möglich das ihre Fragen von Dummheit zeugten, immerhin waren ihre Gegner Affen, aber dennoch waren sie Kuchiyose-Affen und Ringo trug ihren Gott spazieren oder ihren Erzfeind, kam vermutlich auf die Sichtweise drauf an und irgendwie wurde Akari das Gefühl nicht los das sie hier Letzteres erwartete. Hieße dies gleichzeitig, dass sie Ringo beschützen musste? Nun dies konnten sicherlich auch die Männer im Team erledigen, wenn nicht Ringo diejenige wäre die voller Ehrgeiz den Affen das Tanzen lehrte. Die Jüngere schien zwar ein wenig eingeschüchtert, aber dies mochte sich sicher noch legen. Sie gab nach einer Weile Sarubo das Haifischschwert zurück und bedankte sich für die Vorführung.
Sarubo zog es vermutlich vor unten zu warten, doch Akari musste mit hinauf, auch weil sie die Ärztin der Gruppe war. Es war gut das der Nara sie darauf ansprach, denn sie selbst tendierte manchmal dazu es zu vergessen. Vielleicht war es eine kleine Blockade in ihrem Kopf, doch seit Tenzou ihr verboten hatte als Ärztin zu arbeiten, schmollte sie ein wenig und verhielt sich sogar manchmal absichtlich so als dürfte sie ihr Handwerk nicht ausüben, doch diesmal war sie auf Mission und dies eine ihrer wenigen Qualitäten. “Genau. Allerdings bin ich keine Wunderheilerin, daher rate ich nicht vom Berg zu stürzen.“ Sie versuchte sich an einem Lächeln, doch irgendwie kam ihr der Witz selbst etwas lahm vor. “Ansonsten kenne ich mich noch mit Kräutern und Giften aus, was im Sinne der Heilung wohl eher einem Mittel gegen Höhenkrankheit entspräche oder etwas Juckpulver im Affenpelz. Alles anderen überlasse ich den Kämpfern in der Gruppe.“ Genial. Ihre erste Mission seit ihrer Rückkehr und sie hielt es wie früher, schön auf Abstand. Sollten die Kämpfenden anschließend mit ihren Blessuren kommen, sie würde sie verarzten, aber mehr auch nicht? Es wirkte schon ein wenig als ob sie die Arbeit den anderen überließ oder? Andererseits war und blieb sie nun einmal die letzte Person die in den Kampf zog, daran änderte nicht einmal Shukaku etwas und wenn er dann etwas an ihr änderte, dann war es ohnehin offensichtlich. Es war alles andere als eine Symbiose, nicht einmal ein besonders guter Kompromiss, aber beide konnten damit leben und mussten sich nicht einmal ändern.    
Während Akari also erklärte das sie tatsächlich nur die Person mit dem grünen Handabdruck war, machte Ringo das was ein Anführer so tat, aktuelle und zukünftige Planung.
Akari nahm die Tarnkleidung entgegen und zog sie sich an, wodurch sie vermutlich näher am Fels fast unsichtbar wären, noch dazu wenn das Kakureimo no Jutsu hinzukäme. Akari konnte sich unter diesen Umständen gut vorstellen einfach an der Felswand zurück zu bleiben, doch wenn sie sich wieder in ein Team integrieren sollte, konnte sie sich nicht absondern. “Ich bin startklar.“
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Ishihara Ryosuke

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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSo Nov 12, 2017 5:39 pm

Ryosuke nickte leicht als Ringo darum bat, sie zu verbessern sollte sie als Teamführerin irgendetwas tun, was nicht der Situation entsprach. "Alles klar. Wir werden dich darauf hinweisen.", erklärte er dann, während Isamu leise seufzte.
"Das überlasse ich ihm.", mit dem Daumen deutete der Nara auf den Blauhaarigen, "Ich war noch nie wirklich eine führende Persönlichkeit."
Ryosuke blickte den Nara für einen Moment schweigend und mit ernstem Ausdruck im Gesicht an. Diese Äusserung mochte im Grunde nur eine unbedeutende Nebensächlichkeit gewesen sein, dennoch erkannte Ryosuke darin mehr. Isamu wollte keine Verantwortung übernehmen. Vielleicht irrte er sich auch, aber das konnte in zukünftigen Kämpfen zu Schwierigkeiten führen, wenn es ums Zusammenarbeiten des Teams ging. Oder interpretierte er da gerade viel zu viel hinein?
Nur nebenbei hatte er die Waffe inspiziert, die Sarubo als Standartwaffe der Affen deklariert hatte. Eine Waffe, die zwar simpel aussah, aber mit Sicherheit richtig angewandt grossen Schaden verursachen konnte. Wenn die Affen solche Waffen benutzten, steckte dahinter mit Sicherheit auch Kraft. Und mit Kraft geschwungen könnte diese Waffe mit Sicherheit auch töten. Ryosuke prägte es sich gut ein, denn wen er etwas nie tat, dann war es seine Gegner zu unterschätzen. Das war ein Fehler, den er nie wieder tun würde, das hatte er in der Vergangenheit gelernt.
Ringo verteilte Tarnumhänge. Dankend nahm Ryosuke seinen entgegen und legte ihn sich schwungvoll über die Schultern. Das war eine gute Idee, so würde man die Gruppe nicht sofort bemerken und womöglich hätten sie das Überraschungsmoment auf ihrer Seite, wenn es darauf ankäme.
"Gut. Dann machen wir es so.", ein Nicken unterstrich Ryosukes Worte, als Ringo erklärte, dass sie ihre weiteren Schritte besprechen würden, sobald sie bei besager Höhle ankämen.

Und so machte sich die Gruppe aus fünf Personen auf den Weg. Am Fusse des Berges begannen sie und erklommen den steilen Bergpfad, der sie in luftige Höhe brachte. Je höher sie kamen, desto weniger Grün war zu erkennen bis sie schliesslich die Baumgrenze erreichten und auch die letzten, kahlen Bäume hinter sich liessen. Ab hier war nur noch nackter Fels vorhanden und blickte man nach unten, konnte man das wogende Grün erkennen, das sich von einem Horizont bis zum nächsten erstreckte. Alles, was sich dort unten befand, nahmen Augen von hier aus nur noch als Stecknadelgrosses Etwas wahr. Die schwindelerregende Höhe machte Ryosuke eigentlich nichts aus, doch irgendwie lief ihm ein kalter Schauer über den Rücken, wenn er an Akaris Worte von zuvor dachte ... Sie war keine Wunderheilerin, sie sollten also nicht vom Berg fallen. Ja, das war verständlich dass selsbt eine Iryounin da nichts mehr machen konnte. Die Vorstellung also, hier runter zu fallen, liess ihn schaudern.
Isamu hingegen schien relativ gut gelaunt zu sein. Er war er letzte in ihrem Zug und blickte sich interessiert um, blieb ab und an stehen und ging manchmal sogar so nahe an den Abgrund, das der Ishihara das Gefühl hatte, sie würden bald nur noch zu viert unterwegs sein. Dieses Verhalten dieses Typen konnte Ryosuke nicht billigen, dennoch hielt er sich damit zurück, ihm dies zu sagen. Wenn dann wäre es Ringos Aufgabe, immerhin war sie die Teamleiterin und schliesslich war Isamu erwachsen, er wusste was er tat ... Zumindest hoffte Ryosuke das.
Der Blauhaarige blieb nun allerdings selbst kurz stehen und legte seinen Kopf in den Nacken. Einige Meter weiter oben konnte er ein Loch im Berge erkennen.
"Das muss besagte Höhle sein.", erklärte er dann und musste etwas lauter sprechen, da hier der Wind inzwischen ganz schön zugenommen hatte und ihnen immer wieder heftig um die Ohren wehte.
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSa Nov 18, 2017 2:57 pm

“Keine Siegel, keine Zauber oder Gift?“, fragte Akari nach.
Keine Siegel, keine Zauber oder Gift, erwiderte Sarubo. Patschte mit dem zugegebenermaßen etwas paddelförmigen Holzschwert in die flache Hand. Nur echtes Hartholz, Obsidian-Spitzen und die Kraft eines Griffs, der es gewohnt ist, das eigene Körpergewicht über Stunden hinweg an einem Ast zu halten.
Ja, immerhin befanden sie sich in einem Kuchiyose-Reich. Da, wo die Shinobi herkamen, bezahlten Leute gutes Chakra, um nur ein einzelnes Wesen von denen zu beschwören, die hier in Scharen umher flitzten.

Ringo blickte derweil zwischen Ryosuke und Isamu hin und her. Der Nara wollte sich wohl gern gänzlich aus der Führungsgeschichte heraushalten.
Na fein, sprach Ringo schulterzuckend und blickte Ryosuke an. Dann belästige ich eben ausschließlich Euch, Ryosuke-san, sobald mir einfällt, womit. Ihr gefiel das Team sogleich. Offenbar machte ihr wirklich niemand den Platz des Anführers streitig. Kein Geunke wegen ihres Vaters, und es fühlte sich wohl auch kein Anwesender herabgewürdigt. Ringo hatte schon oft erlebt, dass es insbesondere ältere Männer schlecht auffassten, wenn sie eine junge Frau als Teamleiterin zugeteilt bekamen.
Legen wir los.

Es ging aufwärts, kletternd und kraxelnd. Hand um Hand in die Höhe. Ringo fühlte sich ganz in ihrem Element: es gab kein besseres Training, als senkrecht eine Felswand empor. Selbst erfahrene Jonin griffen noch auf diese Art von Leibesertüchtigung zurück, wie sie gehört hatte. Die Meister kletterten allerdings einhändig, mit dem andern Arm auf dem Rücken.
Irgendwann probiere ich das auch. Allerdings nicht heute. Es sähe aus, als nähme sie die Mission nicht ernst. Ab und an warf sie Blicke zu Akari, deren Schatten Ai und den beiden Jonin. Dabei schaute sie natürlich gen Boden. Und der Boden, der ging bei jedem Blick immer mehr auf Abstand.
Sarubo und die Spießböcke waren inzwischen längst verschwunden. Selbst wenn sie noch unten am Startpunkt gestanden hätten, wären sie wohl nicht mehr genau erkennbar gewesen.
Sie kletterten nicht nur: Manchmal gab es auch Simse und Vorsprünge in der Wand, auf denen man etwas bequemer stehen konnte als auf den schmalen Fußtritten. Auf einer dieser Stufen hielt Ryosuke kurz inne, nach oben blickend.
"Das muss besagte Höhle sein."
Jep. Ringo musste dieses kurze Wort rufen, damit der Wind es ihr nicht direkt von den Lippen riss. Zum Glück!, fügte sie dann hinzu, Das Wetter wird eklig!
Täuschte sie sich, oder versteckten sich bereits Regentropfen in den Winden, die den Säulenberg umwirbelten? Wenn das Wetter nun auch noch Regen brächte, würde das Klettern erst recht anstrengend. Dann bleiben uns wirklich nur die Höhlen.
Ringo wandte sich an Akari. Bist du noch fit?!?, schrie sie der anderen Jinchuuriki ins Ohr, just als diese ihr Köpfchen über die Kante streckte. Sag, wenns nicht mehr geht! Einer der Jungs trägt dich dann!
Dabei blickte sie erneut nach unten - und erhaschte Bewegungen.
Tief unten, auf festem Erdboden, wimmelten Gestalten. Es waren mindestens zwanzig Wesen, die sich am Fuße des Berges, den die Shinobi gerade bestiegen, sammelten. Es waren Affen, so viel ließ sich gerade so mit bloßem Auge erkennen. Dabei waren jedoch auch drei größere Tiere, die von hoch oben wie Eidechsen aussahen. Sicherlich lang wie ausgewachsene Salzwasserkrokodile.
Riesengeckos?
Die Affen begannen den Aufstieg, und sie waren schnell damit: Die eine Hälfte der Gruppe saß auf den Geckos, welche die Wand emporliefen, als stiegen sie eine Leiter hoch. Diese Reiter, so würde man erkennen können, hatten auch Säcke dabei, die nun an den Ledersätteln der Geckos befestigt waren. Die anderen Affen schwärmten aus eigener Kraft die Wand empor.
Ringo kaute auf der Unterlippe. Nun schnell und hastig bis zur Höhle klettern und hinein? Oder hier an Ort und Stelle mit dem Kakureimo no Jutsu verstecken?
Ich habe wohl Zeit für eine rasche Frage. Immerhin war noch viel Strecke zu bewältigen, bis die Affen an sie herankamen.
Frage in die Runde!, rief Ringo nun, Ist noch Kraft für einen Endspurt drin? Schätzt euch ein; wenn der Atem für einen Sprint fehlt, verbergen wir uns direkt hier und jetzt!
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSa Nov 25, 2017 9:33 am

Ob sie noch fit sei? Wie ihr die Höhe bekäme? Für manch einen mochte die Frage fast eine Beleidigung oder ein Ansporn sein, kam doch das Ziel immer näher, doch Akari spürte schon deutlich, dass die Frage berechtigt war. Es war nicht schwer gewesen sich selbst zu überschätzen, immerhin wirkte der Berg zwar steil, aber machbar, und daher nur allzu verständlich, das sie sich unten stehend gut hatte einreden können der Weg wäre ein Leichtes. Tatsächlich hatte sie ungewöhnlich oft Chakra eingesetzt um ihre Tritte zu festigen oder ihre Griffe genauer anbringen zu können, allerdings erst nachdem sie festgestellt hatte, dass der Freistiel nicht so ganz ihr Ding war. Akari wusste nicht ob das allgemein mangelnde Training war oder sie körperlich zum Klettern einfach nicht geschaffen sein sollte, aber diese erste Aufgabe schien ihr nicht sehr viel einfacher als ein Kampf mit den Affen selbst. Ihr eigenes Schnaufen hörte sie durch den Wind schon eine ganze Weile nicht mehr und hinzukam, dass sie ab und zu noch Ai unterstütze, welche ob ihrer Körpergröße sehr viel mehr Weg zu bewältigen hätte. Ein Vorsprung kam ihr daher ganz gelegen um ein wenig auszuruhen oder über die Frage  nach ihrer eigenen Fitness nachzudenken. Irgendwie konzentrierte sie sich gerade ohnehin fast nur auf den Aufstieg, eventueller Verfolger waren ihr nicht aufgefallen und ziemlich egal. Die Höhlen kamen schließlich immer näher, bald würde die Art der Anstrengung sich ändern und im Moment war dies schon fast Motivation genug. Natürlich waren die Höhlen nicht das Ziel, dort würde es vermutlich erst recht unangenehm werden, je nachdem ob die Affen bereits über ihren Aufstieg bescheit wussten, doch am Fuße hatte sie keine wilde Affenbande erwartet, wieso also sollten die Höhlen voll gestopft sein?  Die Idee, dass man sie dort erwarten könnte kam ihr derzeit noch nicht in den Sinn.
Akari reckte also den Kopf über die Kante und ihre Hände und Arme folgten kurz darauf. “Geht schon. Ich verbuche es unter Training.“ Schien fast wie eine typische Akari-Aussage, natürlich sah sie sich mal wieder nicht als aktives Bestandteil eines zukünftigen Kampfes. Akari war ihre alte Rolle gewohnt im Hintergrund zu bleiben und dies wollte sie weiterhin durchziehen, wenn möglich. Natürlich war sie auf diese Art nicht besonders hilfreich und eher inaktiv, aber wie ein Verbandskoffer war sie sozusagen stets griffbereit. Während Akari sich darauf konzentrierte den Vorsprung zu erreichen, welcher zu eben jener Kante gehörte, erblickte Ringo schon den Feind im Nacken. Die allgemeine Frage in die Runde erwischte Akari daher doch recht unvorbereitet. Endspurt? “Wieso auf einmal so eilig?“ Die Frage kam ihr schon über die Lippen, noch bevor sie auf die Idee kam zurück zu sehen, denn der Blick in die Tiefe war ohnehin nie ratsam, wenn man nach oben wollte. Allerdings bewegte sie Ringos Aussage dazu genau dies zu tun und was sie dort fand war nicht gerade erbaulich. Affen die auf Echsen ritten oder doch nur ein horizontaler Strich auf einem Vertikalen? Waren es nicht Affen, wieso kletterten oder hangelten sie nicht einfach hinauf? Natürlich war die Antwort dieselbe Steilwand, welche das Shinoni-Team so eben zu bewältigen suchte und die Affen hatten eindeutig die beste Lösung gefunden. “Endspurt und es wäre super wenn mich oder Ai jemand auf dem Weg hoch einsammelt. Ich meine dies sind Affen auf andren Tieren. Eines von den Viechern wird uns vermutlich erschnuppern, auch wenn wir versteckt sind.“ So ihre unprofessionelle Meinung und sie wollte eine Art Dach auf dem Kopf haben und die Illusion des Schutzes.

out: Könnt ihr mich ne Weile überspringen/NPC'n? Muss mich arbeitstechnisch nochmal in die Abwesenheit begeben.
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeMo Nov 27, 2017 2:40 am

Bisher empfand Isamu den Aufstieg als ziemlich interessant und amüsant. Ohne Frage war es aber auch anstrengend gewesen. Endlich auf einem Felsvorsprung angekommen zu sein war demnach eine Erleichterung. Anders als der Rest der Gruppe fand jedoch Isamu Gefallen daran. Vielleicht lag es daran, weil er absolut keine Verantwortung trug und sich einfach blind in diese Mission tragen liess oder aber es lag an der schönen Umgebung und dem Umstand, an der frischen Luft sein zu können. Isamu konnte es selbst nicht richtig sagen, er hätte eher erwartet, genervt und gelangweilt zu sein, da er doch eigentlich von so ziemlich allem genervt und gelangweilt war, was ihm nicht in den Kram passte. Doch die Mission wirkte auf den zweiten Blick interessanter als auf den ersten zumal er noch nie im Kuchiyosereich gewesen war und deswegen besodners gespannt war, wie die wohnhaften Affen auf die Gruppe Shinobi reagieren würden.
Ja, Isamu hatte sich diese Mission bisher schlimmer vorgestellt, bisher hatte sie ihn tatsächlich positiv überrascht. Als Ringo dann jedoch Feinde entdeckte und doch etwas aufgeregt in die Runde fragte, ob sie sich eilig zur Höhle begeben sollten oder lieber doch gleich hier verstecken spielen sollten, hob Isamu eine Augenbraue. Dann zuckte er mit den Schultern und wollte gerade sagen, dass er das nicht zu entscheiden hatte, als Ryosuke ihm zuvor kam.
"Wir sollten schnell nach oben zur Höhle gehen.", erklärte der Blauhaarige und irgendwie störte es Isamu, wie fleissig und korrekt dieser Typ war. Es war nicht so, dass er etwas gegen ihn hatte, aber er war für seinen Geschmack zu fleissig. Vielleicht erhoffte er sich dadurch besseres Ansehen bei den hohen Leuten in Konoha und auf eine Gehaltserhöhung?
"Wie Akari sagt, wir könnten entdeckt werden und wenn wir hier auf diesem winzigen Felsvorsprung kämpfen müssen, haben wir eindeutig einen Nachteil.", erklärte er absolut überzeugt davon was er eben sagte. Es war fast schon erstaunlich, wie gut er die Situation unter Kontrolle zu haben schien. Isamu war nur froh, selbst nicht solche Entscheidungen treffen zu müssen, sollte Ryosukes Einschätzung nämlich falsch sein, würde er dafür geradestehen müssen.
"Na dann ab nach oben!", und hängte noch einen Seufzer hinterher.
Wie darum gebeten kümmerten sich die beiden Männer auch darum, dass die zwei Frauen mit nach oben geleitet wurden, da sie jedoch nur zu zweit waren, blieb Ringo nichts anderes übrig, als selbst nach oben zu klettern.
Isamu spannte seine Muskeln an und sammelte Chakra in seinen Füssen und seinen Händen, als er sich von dem Felsvorsprung abstiess und abermals nach oben kletterte. Einen kurzen Blick über die Schulter nach unten riskierter er und erblickte dort, wie die Affen näher kamen. Ziemlich schnell sogar.
Ryosuke war indess bereits mindestens zwei Armeslänge vor ihm an der Wand oben und sah nicht zurück.
"Wir müssen uns oben auf einen Kampf einstellen, ich vermute, wir werden nicht ungesehen bis zu den Höhlen kommen.", erklärte der Blauhaarige mit fester Stimme, während Isamu leicht die Augen verdrehte. Aber er hatte recht, er glaubte auch nicht daran, dass die Affen sie nicht sehen würden.
"Dann wird es zumindest endlich interessant.", ein Grinsen schlich sich auf Isamus Gesicht und er legte noch einen Zahn zu als er nach dem nächsten Stein in der Felswand griff, um sich daran hochzuziehen.
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeMo Nov 27, 2017 4:08 pm

Isamus Mienenspiel, so flüchtig es auch war, schreckte Ringo vermutlich mehr auf als von dem Nara beabsichtigt. Die Sarutobi jedenfalls bereute das Nachfragen in dem Moment, in dem sie Isamus gehobene Augenbraue erblickte. Ärger auf sich selbst stieg hoch - die allererste Gefahrensituation unter ihrer Leitung, und sie verschwendete Zeit mit Fragerei. Ryosuke fing dies ein wenig auf, und so begaben sie sich nach einstimmigem Beschluss - Ais Schweigen wurde als Zustimmung gewertet - wieder auf den Weg nach oben.
Ringo kletterte zerknirscht. Es störte sie nicht, die einzige Frau des Teams zu sein, die nicht getragen wurde, nein. Dieser Umstand machte sie eher stolz. Der Stachel der gehobenen Augenbraue saß eben nur tief. Sie strengte sich an, ein Stückchen vor Isamu und Ryosuke zu bleiben, und hörte den beiden Jonin zu.
"Wir müssen uns oben auf einen Kampf einstellen, ich vermute, wir werden nicht ungesehen bis zu den Höhlen kommen."
"Dann wird es zumindest endlich interessant."
Dann, entschloss sich Ringo zu einem erneuten Vorstoß, tun wir doch direkt etwas gegen unsere Verfolger. Sie wandte sich an Akari, die getragen wurde. Halt mich mal eben fest. An der Kapuze. Sie drehte sich um, sodass die Felswand nun in ihrem Rücken war, und formte Fingerzeichen. Während Akari sie ein wenig sicherte, beugte Ringo sich vor und spie einen dicken Strahl Sirup gegen die Felswand. Leicht schwenkte sie ihn auch nach rechts und links. Es entstand ein pappiges, klebriges Feld unter ihnen.
Nach einigen Momenten war Ringo zufrieden. Weiter nach oben. Sie kletterte schon wieder etwas beschwingter - nun hatte sie immerhin etwas getan, ohne erst zu fragen.
Kurz darauf wurden sie wohl wirklich erspäht - zumindest ertönte von unten her plötzlich Geheul. Die Affen hatten wohl die Kante, auf der die Shinobi eben gestanden hatten, überschritten und besaßen nun ungehindertes Blickfeld. Einen Moment später schlug das Kriegsgebrüll jedoch in etwas wesentlich Überraschteres um - die zwei Riesenechsen gaben schrille Töne von sich, als sie im Leim stecken blieben. Denn sie hatten wirklich den direkten Weg gewählt.
Gerade zog sich Ringo über eine weitere Kante: Vor ihr lag der Eingang zur Höhle.
In Ordnung!, rief sie, erneut aufgeregt. Dagegen konnte sie nichts machen, doch sie bemühte sich, die beiden Jonin nicht wieder nur zu fragen, was nun zu tun sei. Drei Möglichkeiten schweben mir vor, sprach sie. Ryosuke-san, Ihr habt Eis. Isamu-san, Ihr habt Illusionen. Meine Idee wäre, wir verschwinden in der Höhle und mauern sie hinter uns zu, oder wir versuchen, den Feind mit Genjutsu abzulenken. Es gibt doch Tricks, um die Orientierung zu täuschen oder so etwas? Wieder eine Frage, aber unumgänglich. Ringos Gesicht zeigte dennoch leichten Frust. Sie wußte einfach nicht genug über die Möglichkeiten von Genjutsuka und konnte daher nur hoffen, dass der Nara sie für diese Idee nicht auslachte oder ihr den Vogel zeigte. Drittens: Wer kann, schafft Bunshin egal welcher Art. Die Bunshin klettern weiter und lenken ab. Je verstreuter der Feind, umso besser.
Ihr Blick fragte Wie klingt das?, und unruhig schaute sie besonders zu Isamu.

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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSo Dez 10, 2017 2:07 am

Isamu hingegen bemerkte nicht, dass Ringo sich von seiner hochgezogenen Augenbraue so irritieren lassen hatte. Er empfand es einfach nur als angenehm, dass er die Leitung nicht übernehmen musste. Es gefiel ihm ganz und gar nicht die Verantwortung über ein zusammengewürfeltes Team zu haben und dies hier war genau so eines. Er kannte nur die Hälfte und diese Hälfte noch nicht einmal gut. Da konnte man unmöglich als guten Anführer agieren. Immerhin musste man die Stärken und Schwächen seines Teams kennen und wie sollte das funktionieren, wenn man die Personen kaum kannte? Mit anderen Worten, das war unmöglich. Deswegen war er froh, nicht der Anführer zu sein und er war auch froh, das Ryosuke den Part des Vize-Anführers übernahm.
Letzendlich entschieden sie sich dann dazu, hochzuklettern. Seiner Meinung nach die richtige Entscheidung. Auf dem winzigen Felsvorsprung hätten sie kaum etwas reissen können, wenn es darauf angekommen wäre. Isamu bekam die Aufgabe, Akari auf seinen Rücken zu nehmen um sie die Felswand hoch zu eskotieren. Nur wenige Augenblicke später hing jedoch ein weiteres Gewicht an ihm dran. Ringo hatte einen Plan ausgeheckt und wurde von Akari gehalten. Das zusätzliche Gewicht machte Isamu jedoch Probleme beim Klettern was deutlich darin wurde, dass er einiges hinter Ryosuke zurückfiel. Doch was Ringo vorhatte, war gar nicht Mal so dumm. Als er kurz über seine Schulter zurück nach unten blickte, erkannte er ihren Plan. Die klebrige Masse, die sie soeben über die Felswand verteilte, würde ihre Verfolger mit Sicherheit gut aufhalten. Er lächelte bloss leicht, behielt jegliche Kommentare jedoch für sich und konzentrierte sich darauf, weiter den Fels hoch zu kraxeln.

Ryosuke erreichte als erster - zusammen mit der schweigsmaen Ai auf dem Rücken - den eindeutig grösseren Felsvorsprung, von der aus auch die Höhle zu erreichen war. Kurz darauf erschien auch Ringos Köpfchen hinter der Felskante und einige Augenblicke später gelang es dann auch Isamu mit Akari aufzuschliessen. Währenddessen zeigte Ringos Plan bereits Wirkung und schien einige ihrer Verfolger aufzuhalten. Ryosuke riskierte einen kurzen Blick über den Felsvorsprung und nickte dann zufrieden.
"Das war gut.", erklärte er dann knapp angebunden, bevor er dann den Worten der Blonden lauschte. Diese schien ihre Aufgabe als Teamführerin sehr ernst zu nehmen, wirkte aber auch sehr nervös. Es war mit Sicherheit nicht ihre erste Leitung, aber dennoch war es wohl eher Neugebiet für sie.
Sie legte drei Pläne dar. Ryosuke blickte kurz zu Isamu, bevor er wieder zu der Sarutobi blickte. Sie durften nicht viel Zeit mit Überlegungen verschwenden.
"Wir nehmen die Kagebunshin.", erklärte Ryosuke dann, doch bevor er weitersprechen konnte, fiel Isamu ihm ins Wort: "Wir verbinden alle drei Pläne. Wir erschaffen Bunshin die weiterklettern, mauern den Eingang zu und ich belege jene Mauer mit einem Genjutsu damit sie wie die Felswand aussieht. mit Glück klettern so alle Verfolger weiter.", er verschränkte die Arme vor der Brust und betrachtete den Höhleneingang. Ryosuke musste zugeben, dass der Plan nicht schlecht klang und nickte. Dennoch fand er es merkwürdig, dass der Nara sich im Moment so sehr aufspielte, obwohl er doch eigentlich nichts machen wollte ...
"Klingt gut. Ich kann die Höhle mit meinem Hyouton zumauern, auch wenn das Eis nicht ewig hält so wird es für die Zeit reichen. Denke ich.", erklärte er und bewegte sich bereits in Richtung Höhle.
Sollte Ringo also nichts dagegen einzuwenden haben, würden Ryosuke und Isamu genau das tun, was so eben besprochen wurde.
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSo Dez 10, 2017 5:29 pm

Isamu sagte nichts zu der Klebefalle. Manche Leute lobten eben, indem sie sich einfach nicht beschwerten. Derartige Subtilität fiel bei Ringo im Augenblick natürlich nicht auf fruchtbaren Boden. Sie fragte sich lediglich, ob es etwas Effektiveres gegeben hätte, als Leim über die Felswand zu verteilen. Doch sie wollte nicht fragen. Nein, nicht fragen.
Immerhin kam Lob von Ryosuke. Ringo wuchs innerlich um mindestens einen halben Meter. Sie widerstand dem Impuls, ein hellstimmiges Dankeschön zu erwidern, und nahm die Worte des Blauhaarigen stattdessen so professionell, wie sich das eben gehörte. Rasch legte sie ihren Plan für die nächsten Schritte vor, aufgeregt und hochgradig aufmerksam.
Zu ihrer Überraschung ergriff auch Isamu das Wort, und zwar lebhafter als bisher.
Das geht wirklich?, fragte sie, erstaunt darüber, die Fähigkeiten eines Genjutsuka und eines Ninjutsu-Anwenders mit ihr völlig fremdem Element sogar richtig eingeschätzt zu haben. Wunderbar, dann los!
An der Umsetzung des Plans beteiligte Ringo sich nicht: Sie hielt sich an Ryosukes Weisung, die der Blauhaarige zu Beginn der Mission ausgesprochen hatte, und sparte ihr Chakra.
Mein Rauchdoppelgänger wäre leider nicht tauglich, sagte sie, während Ryosuke und Isamu Doppelgänger von sich schufen. Er kann sich nur etwa fünfzig Meter weit von mir entfernen. Daher muss ich passen.
Danach war sie auch nicht still. Doch immerhin stellte sie, ihrer Meinung nach, vernünftige Fragen und plapperte nicht nur vor Aufregung.
Wie schnell könnt Ihr so eine Mauer hochziehen?, fragte sie Ryosuke, während dieser den Höhleneingang mit Eis verschloss. Ist es sehr anstrengend für Euch?

Schließlich stand der Plan verwirklicht vor ihnen: Die Gruppe befand sich im Inneren der Höhle, die Bunshin standen draußen zur Ablenkung parat. Eis verstopfte den Eingang, und eine Illusion sorgte für Tarnung.
Ausgezeichnet, befand Ringo. Sie holte eine Taschenlampe hervor und widmete sich dem Gang, der tiefer in den Berg führte. Es ging leicht aufwärts, und die Decke war hoch genug, sodass sich niemand bücken musste. Der Gang war sogar geräumig genug für die Reitechsen der Affen, wie Ringo schätzte. Akari, gebrauche bitte deinen Spürsinn und erkunde den Weg direkt vor-... Oh.
Im Lichtkegel der Lampe offenbarten sich Malereien. Zinnoberrot und Ocker und Kohlenschwarz machten die bleichen Steinwände zu einer Galerie. Die Darstellung war simpel und stilisiert, doch man konnte wohl erkennen, was die Bilder darstellen sollten. Auf dem Panorama entfaltete sich eine große Vielfalt von Tieren. Rehe und Nashörner, Echsen und Nacktmule - die riesenhaften Maulwurfsmonster also, die in der Steppe dieses Kuchiyose-Reiches lebten. Und Affen, vor allem Affen. Affen, die um Feuer tanzten und die übrigen Tiere als Jagdbeute mit sich nahmen - auf grau-schwarz gemalte Felssäulen zu.
Unter diesen Tieren, die an Leinen mitgeführt oder auch an Stangen festgebunden getragen wurden, waren ebenfalls Affen. Und einige Figuren, die man leicht für Menschen halten konnte.
Schaue da.
Kurz darauf wurde es draußen laut. Wüstes Kriegsgeheul erklang gedämpft, als die Affenhorde mit ihren schuppigen Reittieren die Stelle erreichte und nun die Doppelgänger wohl zur Beute erklärte. Zunächst schien alles nach Plan zu laufen. Klettergeräusche waren als Knirschen und Knacken zu hören, als die Horde über den verschlossenen Höhleneingang hinweg kraxelte. Die johlenden Schreie entfernten sich rasch.
Doch dann erklang ein kehliges Grunzen, direkt vor dem Eingang.
Grak. Gritzekalt. Was da, Graufels krank oder watt.
Ein anderer Affe antwortete. Frostkalt.
Gritzig, hier ist was nicht richtig.
Ein heller Schlag ertönte - etwas Hartes war auf die Eiswand getroffen.
Die beiden Affen brachen in kläffendes Geschrei aus.
Frost! Frostzahn!
Gritzig. Graufels schmeckt nicht wie Graufels!
Lemmt lam Lumme!
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSa Dez 16, 2017 9:50 pm

Die Gruppe bestehend aus fünf Leuten hatte sich eilig in den Höhleneingang zurückgezogen. Immerhin wurden sie verfolgt, da war es selbstverständlich, das sich einjeder hier schnell bewegte und handelte. Demnach folgte auch sofort die Ausführung des Planes, nach dem sie im Schutze der Steine waren. Ryosuke vollführte einige Handzeichen und kurz darauf versperrte eine eisige Mauer den Höhleneingang. Die Kälte war selbst noch mit einem Abstand zu spüren.
Und während Isamu sein Werk verrichtete, stellte Ringo weitere Fragen. Sie wollte wissen, ob es anstrengend war, diese Jutsus zu wirken.
Ryosuke antwortete ihr, Isamu war jedoch damit beschäftigt, sein Genjutsu zu wirken, weshalb er dessen Antwort nicht wirklich mitbekam. Erst als er zufrieden mit seiner Arbeit war, wischte er seine Handflächen kurz aneinander, bevor er sich zu Ringo wandte.
"Für mich ist es kein grosser Aufwand. Ein Fingerschnippen, vielmehr ist es nicht.", erklärte er mit einem durch und durch selbstbewussten Tonfall. Er selbst bekam es nicht mit, doch wer ihn nicht richtig kannte, würde ihn vermutlich in diesem Augenblick als arrogant bezeichnen.

Die Gruppe wandte sich schlussendlich dem Höhleninneren zu. Ringo hatte für Licht gesorgt und zündete mit dem Lichtkegel direkt an die Wand. Auf dieser waren interessante Wandmalereien zu erkennen. Isamu legte den Kopf leicht schief und trat die paar wenigen Schritte auf die Höhlenwand zu um die Zeichnungen genauer betrachten zu können.
"Das hätte ich hier nun nicht erwartet.", erklärte er, "etwas primitive Pinselführung, keine wirklichen Tiefen bei der Einfärbung aber grundsätzlich keine schlechte Malerei. Simpel aber ausdurcksstark.", war seine Einschätzung bezüglich der Zeichnungen an der Wand.
"Vor allem aber das hier ist interessant.", er deutete auf einen Affen der Jemanden an der Leine hatte, so schien es zumindest. Es war zwar nicht ganz eindeutig zu erkennen, doch wenn sich Isamu nicht gänzlich täuschte, sah es wie ein Mensch aus. Was ziemlich verrückt war, immerhin führte kein Tier einen Menschen an der Leine. Das war widernatürlich. Ein Mensch war immerhin kein Hund, doch wenn er diese Malerei richtig deutete, schien es genau das zu sein. Doch was mochte dies bedeuten? Dass sie Menschen als genau dies sahen? Als Vieh, das ihnen untertänig war? Waren diese Affen nicht auch Kuchiyose, die mit einigen Shinobi sogar Verträge abgeschlossen hatten?
"Sehr seltsam ...", murmelte Ryosuke der sich neben Isamu gesellt hatte und ebenfalls die Wand begutachtete. Auch er schien nicht besonders schlau aus dieser Collage zu werden.
Doch viel mehr Zeit zum überlegen blieb ihnen letzendlich nicht. Isamu wandte sich abrupt um als er Laute vor der Eiswand hörte. Hatte sein Genjutsu etwa nicht funktioniert? Für einen Moment schien ihm das Herz stehen zu bleiben. Das durfte nicht sein. Bisher hatte er bei der Ausführung seiner Jutsus nie Probleme gehabt. Sie waren immer perfekt gewesen. War es möglich, dass ihm genau jetzt ein Fehler unterlaufen war ...?
Doch als er genau hinhörte, bemerkte er, dass diese - vermutlich - Affen, selbst verwirrt waren. Die Worte hörten sich wie Kauderwelsch an, doch ab und an konnte er sogar das eine oder andere Wort verstehen. Er hörte etwas von einem Felsen und dass er kalt war. Sein Genjutsu hatte also funktioniert. Dummerweise täuschte er damit bloss die Augen und nicht den Tastsinn oder irgendeinen anderen Sinn. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die Affen ihren kleinen Trick durchschauen würden.
Ryosuke war zu Ringo getreten.
"Wir sollten von hier verschwinden.", sagte er dann mit ruhiger aber bestimmter Stimme und Isamu nickte ihm zustimmend zu.
"Noch scheinen sie es nicht verstanden zu haben, doch das ist nur eine Frage der Zeit. Gehen wir weiter in das Innere der Höhle, ein anderer Weg bleibt uns sowieso nicht.", Ryosuke hielt inne und sah zu Ringo, "Das wäre zumindest mein Vorschlag. Du bist die Anführerin. Wie lauten deine Befehle?"
Es war fast schon interessant, wie korrekt Ryosuke war. Er an seiner Stelle hätte an diesem Punkt einfach die Führung übernommen und hätte vorausgesetzt, das man auf ihn hören würde. Das Ryosuke zwar Befehle erteilte, sie jedoch nur als Vorschlag servierte und die Entscheidung dennoch dem Mädchen überliess, war schon fast bewundernswert. Und genau aus diesem Grund hatte der Nara keine Verantwortung übernehmen wollen. Entweder er machte es selber oder gar nicht. So etwas zwischendrin mochte er nicht. Damit konnte er nicht leben!
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeMo Dez 18, 2017 11:12 am

Das warme Licht der Taschenlampe schmeichelte den Höhlenmalereien. Besonders wenn der Kegel weiter wanderte, hinterließen die Zeichnungen den Eindruck, sich zaghaft, schattenhaft zu bewegen. Lebendig zu werden, wenn der Betrachter sie nur noch im Augenwinkel sah.
Ringo verfolgte, wohin Isamu schaute, und richtete den Strahl entsprechend aus. Der Nara und Ryosuke untersuchten vor allem ein Figurenpaar, welches wohl einen Affen mit einem gefangenen Menschen zeigte. Interessant fand es der Eine, seltsam der Andere.
Ringo kehrte ihre Aufmerksamkeit nach innen.
Magst du eine Erläuterung geben?
Die Antwort war allein für sie zu hören. Ein rumpeliges Knurren.
Kunst ist Kunst. Sie zu interpretieren, seie jedem selbst überlassen. Ein scharfes Atemholen. Ich rieche Nostalgie. Schwere Erde, Ocker, Kalk.
Dann schnappte Ringo in die Realität zurück. Die Gefahr war noch nicht gebannt. Die Reißzähne der Affen saßen ihnen zwar noch nicht im Genick, denn eine Eiswand und eine Illusion trennten sie voneinander, doch für Müßiggang blieb auch keine Zeit. Ryosuke war es dann, der Ringo genau darauf aufmerksam machte.
"Das wäre zumindest mein Vorschlag. Du bist die Anführerin. Wie lauten deine Befehle?"
Ringo hob die schmalen Schultern. Gehen wir, erwiderte sie schlicht. Sie setzte sich in Bewegung.

Der Gang führte stetig bergauf. Er war nicht so steil, dass man auf allen Vieren hätte klettern müssen, aber ohne Stufen war der Marsch doch etwas beschwerlich. Zum Glück schienen selbst die Bewohner des Berges dies so zu sehen, denn sie hatten den Gang an den Seiten mit einem Geländer aus dicken Seilen versehen. Diese Stricke verliefen durch grobe Ösen, die jemand direkt aus dem Stein geschlagen hatte.
Ringo befühlte die rauen Stricke. Aus Tierhaar gedreht? Sie war sich nicht sicher.
Akari, sprach sie unterwegs, Strecke deine Spürsinn-Fühler aus. Gib uns einen Eindruck von dem, was vor uns liegt.
Die Antwort war anfangs ernüchternd, zum Ende hin erschreckend. Zunächst erläuterte Akari, dass der Berg offenbar von zahlreichen Chakrasignaturen bewohnt war. Vermutlich gab es überall Höhlen, und mehrere hundert Meter direkt über ihnen konzentrierte sich das Chakrasignal sogar so sehr, dass Akari etwas wie eine kleine Stadt vermutete.
Doch was Ringo vor allem erschreckte, war, dass Akari nicht nur Affen spürte.
Du spürst auch Menschen?, hakte sie nach. Akari bestätigte.
Natürlich kamen ihr die Malereien wieder in den Sinn. Es war schwer, sie zu vergessen, denn die Bilder verfolgten sie nach wie vor. Zwar verstreuter und vereinzelter, aber sie schmückten auch hier die Wände.
Kurz darauf gab es eine Abzweigung. Links öffnete sich ein weiterer Gang, während der Hauptweg weiter geradeaus führte.
Ringo leuchtete in den neuen Tunnel, der bergab führte. Und hier gab es einzig und allein Menschen, die von Affen an Leinen geführt, an Stöcke gebunden und getragen oder einfach an Händen und Füßen mitgezerrt wurden. Keine andersartige Beute war unter den Bildern. Die Malereien hatten allesamt die gleiche Richtung, den Weg hinunter.
Ist das Teil der Prüfung? Eine ganz andere Art von Unruhe hatte Ringo erfasst. Und brachte sie dazu, die Frage an den Yonbi hörbar auszusprechen. Sie wisperte allerdings, darum musste man wohl genauer hinhören. Sag mir, ob dies hier Teil der Prüfung ist. Dann knurrte sie. Auch dies liegt im Auge des Betrachters.
Ringo wandte sich den anderen zu.
Man sah gerade noch, wie ein winziger, feuerfarbener Funke in ihren Augen erlosch.
Wir nehmen diesen Gang.

Nach einigen Windungen und Schleifen würde sich der Tunnel zu einem scheunengroßen Raum öffnen. Am jenseitigen Ende des Raumes standen Käfige, aus Bambus gebunden, und in diesen Käfigen kauerten, saßen und lagen mehrere Männer, Frauen und Kinder in der einfachen Kleidung von Dörflern. Von kleinen Simsen herab leuchteten Flämmchen rustikaler Öllämpchen.
Vier Affen verrichteten hier ihren Dienst: Einer von ihnen war schon älter, wie das Silber in seinem Pelz bewies, und offenbar auch ranghöher, denn er trug eine grell bemalte Holzmaske. Im Augenblick hatte er sie sich allerdings hochgeschoben, als brauche er sie gerade noch nicht.
Die drei anderen Affen rührten kalten Haferbrei an, den sie ihren Gefangenen in hölzernen Schalen zuschoben.
Nu iss, dünnes Ding. Einer der Helfer schubste die Schale mittels eines Stocks zu einem kleinen Jungen. Dürre mag dich keiner.
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Ishihara Ryosuke

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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeDo Dez 21, 2017 7:10 pm

Er konnte sie auch spüren. Die Affen und auch die Menschen. Das er nicht der Einzige Shinobi mit Spürsinn war, wusste er bis dato nicht. Doch anscheinend hatte Ringo gewusst, das Akari diese Fähigkeiten ebenfalls beherrschte. Sie war also nicht nur Iryounin sondern auch ein Sensor. Sie war eine sehr wichtige support-Einheit und auch wenn sie vermutlich nicht direkt an Kämpfen beteilgt sein sollte, so war sie trotzdem unabdingbar wichtig für das Team. Unter ihren Händen würde sich entscheiden, ob Jemand sterben oder leben würde. Ryosuke bewunderte die Iryounins. Es musste sehr viel Disziplin und Selbstbewusst sein abverlangen um dieser Tätigkeit ernsthaft nachgehen zu können. Und vor allem übernahm man unglaublich viel Verantwortung. Natürlihc, er selbst tat das auch fast jeden Tag wenn er ein Team während einer Mission leitete, dennoch war da ein Unterschied. Ein gewaltiger Unterschied seiner Meinung nach. Denn Akari kämpfte um das Leben und was, wenn sie einmal diesen Kampf verlor? Was wenn ein Iryonin es nicht schaffte, einen schwer Verletzten zu heilen? Er wollte erst gar nicht darüber nachdenken, was für Vorwürfe man sich daraus machen konnte.

In geschlossener Gruppe liefen sie den dunklen Weg entlang, eingeschlossen von grauschwarzem Stein. Immer näher kamen sie den Chakraquellen und immer deutlicher konnte man daraus lesen. Das Chakra der Menschen war teilweise verschwindend klein. Oder störte etwas seinen Spürsinn?
Sie kamen zu einer Gabelung. Ein Weg führte nach rechts und ging leicht nach oben während der linke Weg in die Tiefe führte. Die Wandmalereien zogen sich hinab ins Düstere.
Gerade hatte Ryosuke einen Schritt nach vorne gemacht, da hörte er Ringo etwas sagen. Sie sprach leise. So leise, dass er nicht verstanden hatte, was sie gefragt hatte. Isamu hingegen hatte näher an ihr gestanden. Er hatte innegehalten und sah Ringo nun verwirrt an. Für einen Moment tauschten die zwei Männer einen kurzen Blick aus, während die Blonde dann entschieden erklärte, dass sie den Gang in die Tiefe nehmen würden.
Isamu liess sich zu Ryosuke zurückfallen. Erst als er sich sicher war, dass ihre Worte untereinander blieben, sprach er:
"Wir müssen auf Ringo Acht geben. Es wirkte, als hätte sie Selbstgespräche geführt und sie fragte etwas von einer Prüfung. Und als sie nach hinten blickte, zu uns, da sah ich, dass ihre Augen anders waren. Nur für einen winzigen Bruchteil und ich frage mich bereits jetzt, ob ich es mir bloss eingebildet habe, aber sie waren anders."
"Wie anders?"
Isamu liess sich einen Moment Zeit mit der Antwort. "Rot. Sie waren rötlich."
Ryosuke wusste genau, was das zu bedeuten hatte und er hoffte innig, dass sich der Nara irrte.

Der Weg führte sie tatsächlich tiefer hinunter. Weiter in die Eingeweiden der Höhle und was sie dort zu Gesicht bekamen, liess Ryosuke einen kalten Schauer über den Rücken jagen.
Im Schutz der Dunkelheit erhaschte er einen Blick um die Ecke und sah, dass dieser Raum hier eine Art Gefängis darstellen musste. In Käfigen aus Bambus gefertigt wurden hagere Gestalten gefangen gehalten. Und es waren die Affen, die ausserhalb der Gitterstäbe hockten und den ekligen Haferberei den Gefangenen reichte.
Ryosuke zog seinen Kopf wieder zurück und liess auch Isamu einen Blick riskieren.
"Was ist das hier?", fragte er dann in die Runde auch wenn er sich ziemlich sicher war, das Niemand hierauf eine Antwort parat haben würde.
Isamu zuckte mit den Schultern.
"Die Wandmalereien sind wohl noch ziemlich aktuell.", erklärte er dann in einem Tonfall als wäre er gerade dabei, eine nette Plauderei zu führen, "ich vermute, die Affen halten diese Menschen weil sie sie früher oder später essen wollen."
Ryosuke blickte Isamu bei diesem Satz mit bösem Blick an. Wie konnte dieser Kerl nur so darüber reden als wäre es irgendeine Banalität um die es hier ging?
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeFr Dez 22, 2017 3:54 pm

Nicht lang zuvor hatte Ringo sogar eine in die Höhe wandernde Augenbraue wahrgenommen. Nun bemerkte sie nichtmals, dass Isamu weitaus irritierter war als bei der Augenbraue. Oder, dass die beiden älteren Shinobi sich kurz absetzten und berieten. Sie warf lediglich einen kurzen Blick zurück, da waren Isamu und Ryosuke schon wieder mit ihrer Besprechung fertig. Dann ging es den Schacht hinab.
Den Lichtkegel der Taschenlampe richtete Ringo im Gehen auf den Boden, lediglich wenige Schritt vor sich, sodass der Strahl niemanden weiter vorn alarmierte. Als sie Geräusche vernahmen, löschte sie die Lampe ganz. Völlig finster war es trotzdem nicht, denn der Schein von Kerzenflammen zeichnete sich bereits an den Tunnelwänden weiter vorn ab.
Sie alle riskierten abwechselnde Blicke. Und zumindest Ryosuke und Ringo waren verstört von dem, was sich in der Kammer abspielte. Isamu gab die nüchterne Einschätzung von sich, dass es sich bei der Höhle wohl um eine Art Lagerraum baldige Nahrung handelte.
Ihre Haut kribbelte. Als krochen Ameisen zwischen ihren Nervenfasern herum. Ringo versuchte sekundenkurz, sich einzureden, dass sie schon Schlimmeres gesehen hatte. Diese Gefangenen hier waren immerhin nicht an die Wände gekettet, sondern konnten sich frei bewegen, und man gab ihnen zu essen und zu trinken, und es lag der Geruch von frischem, also regelmäßig gewechseltem Heu in der Luft... und sie werden hier gehalten, um gegessen zu werden.
Menschen steckten sich gegenseitig ständig in Käfige. Und Tiere fraßen manchmal Menschen. War dies hier nicht einfach nur eine Kombination aus beidem? Nein, dies klang nicht ausreichend...
Sarubo hatte bereits angedeutet, dass diese Affen Menschen essen würden, wisperte sie tonlos in dem Versuch, das Grauen abzuschütteln. Handeln wir.
Sie nickte Akari und Ai zu. Geht dreißig Schritt den Gang zurück. Haltet dort Wache. Wir anderen - Ringo wandte sich an Isamu und Ryosuke, befreien diese Leute.
Ein Moment des Wartens. Dann schnellte Ringos Zeigefinger in die Höhe. Und als Anführerin, sprach sie natürlich weiterhin mit gesenkter Stimme, schlage ich den Wächter-und-Gefangener-Trick vor. Isamu-san wird durch eine Illusion zum Affen, Ryosuke-san und ich sind der Nachschub für die Käfige.

Der alte Silberrücken mit der Holzmaske hatte sich derweil dem Käfig genähert. Er hielt in seinen knochigen Händen einen knochenbleichen Stock aus Elfenbein, besetzt mit Kupferringen und Splittern aus Obsidian und Jade. Er schwenkte ihn locker hin und her, zeigte mit der Spitze mal auf diesen und mal auf jenen Gefangenen.
Grrrrm. Nicht sehr lebendig, alle. Er war nicht zufrieden mit der Auswahl.
Leben doch alle noch?, quäkte der junge Affe, der dem kleinen Jungen den Haferschleim zugeschoben hatte. Er bekam einen Klatscher auf den Hinterkopf.
Grashgehirn, matschiges. Du weißt, was ich such!
Hnnng... Der Gerügte rieb sich den Kopf, zeigte schließlich auf einen Mann weiter hinten im Käfig. Dieser Mensch sah aus, als bräuchte er nur ein paar gute Mahlzeiten, um wieder zu Kräften zu kommen.
Der da, der war gestern schlimm lebendig. Kriegt jetzt Wolkenkraut in sein Fressen.
Wie schlimm lebendig? Armausreißig lebendig?
Zahnausschlagig lebendig. Stangenbruchbrechig lebendig.
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeMi Dez 27, 2017 6:46 pm

Ringo gab ihr Bestes als Anführerin, das musste Isamu ihr lassen. Sie legte sich wirklich ins Zeug, auch wenn er von ihr als Anführerin so manches Mal etwas detailreichere Ausführungen ihrer Pläne wünschte. Ob sie sich Gedanken dazu gemacht hatte, was geschah, sobald sie das Gesagte in die Tat umgesetzt hatten? Wie weit würden sie ihre Scharade spielen, bevor sie zu einem Angriff ansetzten? Natürlich war dann auch noch lange nicht gewährleistet, dass ihre kleine Illusion überhaupt so lange standhalten würde. Was hatte sie also als Plan B im Ärmel? Dinge, die ein Anführer unbedingt bedenken sollte um wirklich gut zu sein. Aber sie gab sich Mühe, das sah er ihr an. Sie war mit überraschend viel Euphorie dabei. Erfischend, dachte sich Isamu. Die meisten, alteingesessenen Anführer verrichteten ihre Arbeit mehr mit einer stoischen, abgekühlter Ruhe ... Wenn sie den gut waren.
Er nickte also leicht, als Ringo erklärte, dass er den Affen mimen sollte. "Alles klar. Dann werde ich für euch zum Affen.", er grinste leicht und man konnte nicht richtig sagen, ob ihm das nun gefiel oder nicht.
"Hat Jemand Seile oder etwas ähnliches womit ich euch fesseln kann? Keine Sorge, ich werd' sie nur locker festbinden, immerhin wäre es sehr unvorteilhaft wenn ich euch davor noch befreien müsste."
Ryosuke blickte ihn für einen Moment an, als wäre er sich nicht sicher, was er von seinem Verhalten halten sollte. Der Blauhaarige enthielt sich jedoch jeglichen Kommentares. Stattdessen fing er an, in seiner Tasche nach etwas zu suchen und brachte dann Drahltseil zum Vorschein. "Das ist alles, was ich habe."
Isamu schnalzte kurz mit der Zunge und legte den Kopf leicht schief. "Das sieht zu sehr nach Shinobi aus. Kein Affe würde wohl Drahtseile verwenden. Hat keiner ein Hanfseil oder sowas in der Art dabei?", fragte Isamu dann in die Runde. Ryosuke schüttelte den Kopf.

Egal wie sie nun gefesselt wurden, ob mit Draht- oder einem Hanfseil, nach dem Ringo und Ryosuke sich artig in ihre Gefangenenrolle gefügt hatten, ging es ans Eingemachte.
Isamu schubste die zwei als Affe getarnt um die Ecke und gröllte kurz auf. Er wollte damit stolz verkünden, dass er zwei Menschen herbrachte. Ja, Isamu konnte ein verdammt guter Schauspieler sein, wenn er den die Muse dazu hatte.
Er trottete den zwei stolpernden Personen hinterher und sah dann zu den menschenfressenden Affen. Für einen Moment musterte er sie. Musterte auch die Umgebung und schätzte ab, ob sie zu dritt eine Chance hätten, wenn sie den Angriff nun einfach sofort starten würden.
"Lecker Fleisch!", sprach er dann und kam sich selbst wie ein hirnloser Idiot vor. So dumm zu sprechen war nicht gerade einfach wenn man so schlau war wie er! So fand er zumindest.
"Soll ich hier runter ins Loch bringen. Wurd' mir so befohlen, das lecker Fleisch.", klang das zu wenig dumm? Isamu war sich unsicher. So vor seinen Kameraden zu sprechen war auch nicht unbedingt das Angenehmste, dennoch war es etwas, das er wohl hinter sich bringen musste, zum Wohle ihrer Mission. Würde es hier nicht um das Leben dieser armen, todgeweihten Menschen gehen, wäre er niemals soweit gegangen ...
Er legte Ringo die Hand in den Nacken und zwang sie leicht nach unten. "Sehr lebendiges Weibchen.", griff er dann die Worte von den Affen davor auf, er hatte nämlich sehr wohl mitbekommen, dass hier anscheinend nach einem 'gesunden' Menschen gesucht wurde, der noch nicht halb tot aussah.
"Hat mich vorhin gebissen ..."
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeDo Dez 28, 2017 8:26 pm

Einen Plan B besaß Ringo nicht. Sie glaubte einfach fest daran, dass die gewählte Taktik vom Gefangenentransport halten würde, was sie versprach. Immerhin war dieser Trick bewährt und von zahllosen Kameraden und Buchhelden erprobt worden. Im schlimmsten Falle würde improvisiert werden müssen... doch wann war das je anders.
Dass der Nara lebhaft wirkte, machte sie ein wenig nervös. Isamu war bisher eher wortkarg gewesen; nun beteiligte er sich fast schon ein wenig witzelnd am Gespräch. Ringo vermochte nicht sagen zu können, ob da Ironie im Spiel war. Sie lächelte unsicher, blickte zu Ryosuke. Dieser sagte nichts zu Isamus Beschluss, sich `zum Affen zu machen´, sondern holte ein Drahtseil heraus, welches im Schein der Taschenlampe eisern glänzte.
"Hat keiner ein Hanfseil oder sowas in der Art dabei?"
Hmmm... Ringo hob die Hand, hielt die Taschenlampe mit den Zähnen fest und holte ihren Rucksack nach vorn. Sie holte eine Schriftrolle hervor, auf der `Warmer Abriss´ stand. Mehrere Tobidogou-Siegel waren darin eingebettet. Ringo befreite eines. Zum Vorschein kam ein dünnes Seil aus Hanf. Es haftete auch ein sehr, sehr dünnes Düftchen von Schwarzpulver daran. Denn bei dem Seil handelte es sich um mehrere Meter Luntenschnur.

Die vier Affen beschlossen gerade, dass sie dem Menschen, der gestern so lebendig gewesen war, kein Wolkenkraut mehr geben sollten. Dann würde er wieder lebendig werden, auch wenn das eine Qual war für die Wärter. Da traten die drei Konohas aus dem Dunkel des Tunnels ins Kerzenlicht.
Ringo ging mit schlurfenden Schritten und gesenktem Kopf. Selbst jetzt fiel ihr Isamus Schauspieltalent auf. Der Nara krächzte so überzeugend herum, dass sie sich wünschte, die dazugehörige Illusion auch sehen zu können. Vielleicht kommt die Schauspielerei einfach dazu, wenn man sich für Genjutsu interessiert, dachte sie. Die Meister der Illusion kämpften im Grunde ja ständig mit Lug und Trug. Ob sie dabei Jutsu einsetzten oder nicht.
Der Silberrücken hatte sich bereits umgewandt. Als er die Zähne bleckte, ging seine Oberlippe fast hoch bis zur Nase, sodass man nicht nur beeindruckend saubere Zähne, sondern auch helles Zahnfleisch sehen konnte.
Na. Er gab Isamu einen rügenden Klapps mit dem reich verzierten Elfenbein-Stock. Beherrsch dich, du. Weißt genau, dass du nix davon kriegst!
Jiaaa, schnatterte einer der jüngeren Affen, Red von lecker Fleisch und ich krieg nur Hunger! Er tappte auf Ringo zu, stellte sich vor sie und griff ihr fest in den Haarknoten, um ihren Kopf zurück zu ziehen. Und das hier beißt, ja?

Ryosuke wurde derweil von den zwei anderen, jüngeren Affen umdrängt. Einer deutete auf dessen Haar.
Schau, Farbe wie Mondbeeren. Vielleicht frisst der viele davon? Vielleicht zieht Mondbeerensaft in seine -
Der Silberrücken klappste ihn ebenfalls. Nicht du auch!
Au... schon gut. Ohne Absicht berührte er Ryosukes Schwert durch dessen Kleidung hindurch. Huh? Schuppenhartes Bein?

Ringo musste "ihrem" Affen ins Gesicht blicken. Sie nahm sich vor, furchtsam auszusehen. Und angesichts des struppigen Kopfes und der beeindruckenden Hauer war das auch nicht schwer zu machen. Durchhalten, dachte sie. Der Plan war leicht. Wer auch immer die größte Aufmerksamkeit auf sich hatte, sorgte für die Ablenkung. Und da Isamu sie für `lebendig´ erklärt hatte, fiel diese Rolle offenbar ihr zu.
Zeig deine Beißer mal, Beißerchen.
Ringo tat, als wolle sie nach ihm schnappen. Der Affe hielt sie natürlich ohne Schwierigkeiten auf Abstand. Er lachte. Sie ließ eine Hand aus dem Knoten gleiten. Er wandte sich kichernd an seine Kameraden.
Es versucht z-urgh!
Ringos Faust traf seinen Hals, schnellte von unten herauf. Ihre Handknöchel prallten auf den Kehlkopf, gruben sich rein, schrammten über Knorpel. Der Affe röchelte, hustete, griff mit der freien Hand nach seiner Kehle, und Ringo schlug ihn wieder. Kurz und hart trommelte sie mit den Fäusten in seinen Unterbauch, und er stolperte rückwärts, zerrte sie mit! Er ließ nicht los, selbst als er gegen die Gitterstäbe stieß. Seine Fingernägel kratzen über ihre Kopfhaut. Er bekam weiteres Trommelfeuer in seinen Bauch.
Die übrigen Affen starrten herüber, überrascht von der Plötzlichkeit des Geschehens. Im einen Moment hatte es noch Sprüche gegeben. Einer der Jüngeren wollte auch noch einen machen, denn das Gesicht des angegriffenen Kollegen sah irgendwie lustig aus.
Ringo war nicht zum Lachen. Lass endlich los! Sie wechselte das Ziel, schlug in die Armbeuge. Der Arm, der zu der Hand in ihrem Haar gehörte, winkelte sich an. Noch mehr Gereiße! Ihr Schienbein flog hoch und traf den Ellenbogen. Ein Knall wie ein splitternder Ast. Kein Schrei, dafür fehlte die Luft.
Der Moment, der noch für irgendwen lustig war, verging.
Packt es! Packt es endlich!, keifte der Silberrücken. Helft ihm!
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeDi Jan 02, 2018 12:38 am

Ryosuke fühlte sich nicht wohl in seiner Rolle als Nahrung für diese Affen. Was, wenn sie ihren Plan nicht richtig durchdacht hatten und diese Gegner hier total unterschätzten? Das konnte durchaus möglich sein, sie hatten sie immerhin noch nicht bekämpft, hatten noch nicht die Gelegenheit bekommen, einschätzen zu können, wie ihr Kampfverhalten war. Das gefiel dem Blauhaarigen überhaupt nicht. Aber was hätten sie auch anderes tun sollen? Die Menschen hier lassen war ebenfalls keine Option gewesen. In diesem Moment fragte er sich, wie diese Leute überhaupt alle hierher gekommen waren. Immerhin waren sie hier im Kuchiyosereich. Es war nicht unbedingt gewöhnlich, dass sich Leute hierher verirrten. Warum also waren sie hier?
Als die zwei Affen dann auf ihn zu kamen und anfingen, von seiner Haarfarbe zu sprechen, wandte er nur kurz einen Seitenblick auf die Beiden. Sie wirkten nicht unbedingt besonders klug. Vielleicht war das ihr entscheidender Vorteil? Aber leider waren sie nicht alle so dumm. Mindestens einer von ihnen war schlau genug um eine ernsthafte Gefahr darzustellen. Ryosuke wog in Gedanken ihre Chancen hab. Natürlich wären sie zu dritt ihm überlegen, aber er hatte noch drei weitere Affen bei sich, die ihm mit Sicherheit sofort gehorchen würden, wenn er ihnen einen Befehl gab. Egal also wie dumm die anderen waren, wenn sie gute und gehorsame Untergebene waren, würde ein intelligenter Gegner reichen. Wenn ihre Zeit zum handeln also gekommen war, würden sie es schnell tun müssen.

Und dann geschah es. Ringo war die Aufgabe auferelgt worden, die Ablenkung zu spielen dank des netten Kommentares, den Isamu spontan von sich gegeben hatte. Oder war das alles absolut geplant gewesen? Auch egal!
Die Blonde fing eine Prügelei mit dem Affen an, der ihre Zähne sehen wollte. Das war ihre Chance. Für einen kurzen Moment waren alle hier im Raum anwesenden Affen abgelenkt und blickten nun zu den zwei Raufenden.
Ryosuke befreite mit einer raschen Handbewegung seine Hände, wobei Isamu ihm dabei half und das Seil wegzerrte, bevor er ihm zunickte.
Ein metallisches Klirren erfüllte die stickige Luft hier unten in der Höhle. Wer der Anführer dieser Bande hier unten war, war eindeutig. Deswegen würde der Silberrücken auch genau in diesem Moment kalten Stahl direkt an seinem Hals spüren ... Oder würde er zumindest spüren können, wäre da nicht das ganze Fell gewesen.
Isamu hüstelte leicht. Er wirkte amüsiert, während Ryosukes Gesicht zu einer eisernen Maske erstarrt war. Er drückte die scharfe Klinge seines Schwertes etwas fenster gegen den hals des einen Affen.
"Helft ihm und der hier stirbt!", gab er mit lauter, fast schon herrischer Stimme bekannt. Isamu indes hatte sich den zwei verbliebenen Affen zugewandt und diese mit einem Genjutsu belegt. Oder zumindest glaubte Ryosuke das. Ob er es geschafft hatte, gleich beide Affen in seinen Bann zu ziehen? Der Nara war ein Profi was Genjutsu anging, doch wie gut war er wirklich? Waren beide Affen in seinem Genjutsu gefangen? Sicherheitshalber behielt Ryosuke aus dem Augenwinkel auch die beiden im Blick.
"Befiel dem Affen sofort, von meiner Teamkameradin abzulassen!", Ryosuke wusste, etwas mehr Wortgewandtheit wäre in solchen Momenten vermutlich besser, damit würde er vielleicht sogar mehr erreichen, aber er war nicht der Typ für solche Situationen. Manchmal fielen ihm zwar ab und an gute Sprüche ein, aber meistens tat er einfach nur seine Arbeit.
"Oh. Ich würde tun was der Blauhaarige euch da befiehlt.", erklärte Isamu dann mit überraschend gelassener Stimmung, "Im übrigen hat der von Geburt an so blaues Haar. Mondbeerensaft ..."
Ryosuke runzelte leicht die Stirn, behielt seine Gedanken jedoch bei sich. Isamu schien ein verlässlicher Teamkamerad zu sein, aber seiner Meinung nach war er zu sehr darauf aus, grosse Sprüche zu klopfen. Und dann wirkte er manchmal so, als hätte er seine Sprache verloren und konnte stundenlang schweigend neben einem her gehen ... Er war ein seltsamer Kerl.


Isamus Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeDi Jan 02, 2018 6:11 pm

Selbst nach dem Knochenbruch ließ er noch nicht los. Affen und ihre legendäre Fingerkraft. Während Ringos Kameraden mit eleganter Schwertkunst und purer Macht des Geistes ihre Gegner aus dem Spiel nahmen, drosch sie selbst auf ihr Opfer ein wie ein angetrunkener Kesselflicker. Zumindest war dies ihre Selbsteinschätzung, nachdem sie sich endlich befreit hatte: Ihr Gegner war nach weiteren Faustschlägen und Kniestößen ohnmächtig zusammengebrochen. Den Griff hatte er selbst dann nicht gelockert. Ringo hatte sich mit einem energischen Ruck losreißen müssen. Dabei war ihr Haarknoten aufgeplatzt, und sie spürte Nässe im Nacken. Aus einer Reihe von Kratzern sippten dünne, rote Rinnsale.
Ringo drehte sich um. Sie war zerzaust wie eine Eule nach einem Sturm. Ihre Kollegen dagegen...
Sakrileg. Der Silberrücken wurde von einer nackten Klinge am haarigen Hals bedroht. Aus seinen Augen funkelte Zorn. Seine Stimme war jedoch beherrscht. Der Fluch der fleischfressenden Läuse soll dich treffen dafür, dass du einen heiligen Mann bedrohst. Hatte er getan, was Ryosuke gesagt hatte? Nein, er hatte nicht wie verlangt befohlen, das Kämpfen einzustellen. Zugegeben, es war auch nicht nötig gewesen - zwei Affen standen zur Salzsäule erstarrt, und der eine, der vor allem gemeint gewesen war, war da schon auf dem Weg ins Reich der Träume gewesen.
Doch er hätte es so oder so nicht getan. Befehle von einem Menschen anzunehmen, war für den Alten undenkbar.
Die beiden anderen Affen starrten Isamu in einer Mischung aus Wut und Verunsicherung an. Sie hatten sich jeweils nur einen halben Schritt weit bewegt, ehe das Genjutsu sie getroffen hatte. Ihnen war nicht mehr nach Scherzen zumute, und so antwortete keiner von ihnen auf Isamus Zurechtweisung.
Ältester!, rief einer von ihnen stattdessen, Meine Füße sind steintaub, Ältester!
Nur in deinem Kopf!, blaffte der Silberrücken, Da ist nichts, was dich bindet! Vorwärts, für D´Leh!
Ringo verfolgte aufmerksam, ob sich jemand bewegte. Doch offenbar hielt das Genjutsu, was es versprach. Und auch der Alte stand einfach nur da.
Vielleicht, schlug Ringo vor, solltest du es ihnen vormachen. Das Vorwärts, meine ich. Dich bindet schließlich auch nichts.
Der Alte bleckte bloß die Zähne.
Sie nahm das Seil auf, mit dem Ryosuke und sie eben noch von Isamu in die Höhle geführt worden waren. Was nun? Fesseln und Akari fragen, ob sie genügend Fläschchen Sui bei sich hat? Sui war ein bewährtes Schlafmittel für Kräuterkundler. Oder töten wir sie?
Töte das Grauhaar. Yonbi hatte schonmal eine klare Meinung. Iss seine Leber und sein Herz. Als Ringo nicht mit der Wimper zuckte, fügte er noch hinzu: Oder lass es zumindest so aussehen, als hättest du es getan. Sie gab auch das nicht an ihre Kameraden weiter. Vorhin hatte sie sich hinreißen lassen, doch nochmal verlor sie den Kopf nicht.
Im Käfig regten sich derweil die Gefangenen. Einige von ihnen waren offenbar derartig unter Wolkenkraut gesetzt, dass sie selbst jetzt nur teilnahmslos vor sich hinstarrten. Andere waren wacher und schleppten sich an die Gitterstäbe, schlurfend oder auf allen Vieren kriechend. Da und dort kam eine Bitte um Hilfe aus rauen Kehlen.
Frisch gemachte Gefangene. So gut wie befreite Gefangene. So viele Antworten auf Fragen, wie sie vor allem Ryosuke durch den Kopf gingen.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Out] Suirendo - Ama no Hara   [Out] Suirendo - Ama no Hara Icon_minitimeSa Jan 13, 2018 12:28 pm

Wachdienst. Für eine der zwei jungen Frauen war dies die normalste Beschäftigung der Welt, denn Ai war genau dies berufsbedingt gewohnt und es war ihr auch sehr viel lieber hier ein Auge auf Akari zu haben, selbst wenn die eigentliche Aufgabe darin bestand dem Team Rückendeckung zu bieten, Ai war Profi genug beide Aufgaben voll zu erfüllen. Rückendeckung hieß in ihrem Fall natürlich darauf acht zu geben, ob die Affen vom Höhleneingang nicht zufällig hier her gekrochen kämen und dies war mehr oder weniger Akari’s Aufgabe, die mit ihrem Spürsinn die Echsen im Auge behalten wollte und darüber indirekt den außerfelsigen Suchtrupp. Exakt konnte sie dies nicht mehr feststellen, denn sie waren zu weit vom Vorsprung entfernt und sie ließ sich auch ein wenig vom Kampf hinter ihr ablenken. Menschen die Menschen vor Unterdrückung befreiten, so gesehen eine völlig normale Mission eines Shinobi-Teams und dennoch in sich einzigartig. Innerlich schüttelte Akari immer noch den Kopf darüber das diese Affen sich Menschen zum Verzehr hielten.
In ihrem Inneren amüsierte sich hingegen etwas großes Gelbes köstlich über die Ironie der Situation und feuerte insgeheim die Affen an. Shukaku war auf Seiten der Verfolger, er wünschte sich nichts lieber als das sie im Tunnel auftauchten und die Rettungsmission blutig auflösten. Natürlich mochte Shukaku die Affen ebenso wenig wie die Menschen, aber die Menschen hasste er einfach naturgemäß noch viel mehr.

Derweil war eine viel kleinere Version von Shukaku immer noch an der Steilwand und kletterte.
Kyo, seines Zeichens Chibi, war als Akari’s Bunshin ins Rennen gestartet und sah in seiner Bunshin-Verkleidung aus wie eine Bonsai-Akari. Er war einfach auf dem Felsvorsprung erschienen und hatte beim Umblicken die Felswand hinter sich gesehen. Neben ihm waren Ai und zwei Männer gewesen und da die anderen anfingen die Wand nach oben zu klettern, hatte er sich ihnen stumm angeschlossen. Irgendwann hatte er mal nach unten gesehen und festgestellt das Affen auf ihren Echsen versuchten eine Felswand zu zerschlagen. Affen waren für ihn ein neues Phänomen, aber sie schienen nicht sonderlich schlau zu sein, wenn sie auf nackten Fels einschlugen. Neugierig ließ er sich ein wenig aus der Klettergruppe zurückfallen und schaute dem Treiben ein wenig zu. Er fand inzwischen die Wand auch recht seltsam, da Teile von ihr abzusplittern schienen, wenn die Affen drauf schlugen. Viel mehr von dem Vorhaben der Affen bekam er allerdings nicht mehr mit, denn eine der berittenen Echsen steuerte plötzlich auf ihn zu, wodurch Kyo sich genötigt sah weiter an seinen Kletterkünsten zu arbeiten.

Inzwischen hatte Ai beschlossen ihren Wachposten kurzfristig aufzugeben und schlich unter ihrer Felswandtarnung, ihrerseits von Ringo an die Gruppe verteilt, im Schutz der Düsternis den Gang zu dem Menschenvorratslager zurück, um zu erblicken das Ringo und die Männer die Situation unter Kontrolle zu haben schienen. Ai schlich sich an den Schwertträger der Gruppe heran, da dieser so wirkte als ob er ihr etwas Aufmerksamkeit erübrigen konnte und machte sie hauchzart bemerkbar. “Im Gang ist alles ruhig, ich helfe gern beim Fesseln aus“. Dann legte die kleine Ai einen Zahn zu und machte sich daran mit Shinobi-Draht den Affen mit der Maske zu fesseln, bevor dieser noch echte Bekanntschaft mit dem ihm drohenden Schwert machte.

out: war schön zu lesen eurer Play, ich klinke mich wieder ein
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