Tamashii no Utsuri

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 Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]

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Yuki Auraya
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BeitragThema: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Fr Nov 17, 2017 4:36 pm

Kaikai steckte wie eine wachsende Bedrohung am Rand des Feldes in der Erde. Die Klinge schimmerte im schwachen licht der Mittagssonne, wann immer ein Sonnenstrahl sich durch den schwachen Nebel zu ihr verirrte. An dem Griff baumelte das schwarze Band welches Auraya klassischerweise um die Augen trug. Immer wieder wurde es von Windstößen erfasst die es hin und her schwingen ließen. Dieser Wind war jedoch nicht etwa eine Laune der Natur. Er wurde von den beiden Frauen erzeugt die hinter dem Gebäude der Mizukage am trainieren waren. Zur Abwechslung hatte Auraya nicht Kaikai gezogen, sondern eine ihrer anderen Klingen. Da sie ebenso nicht gegen ihre Familie trainierte, war ihr ebenso wenig nach die Augen verbunden zu lassen. Da der Schlagabtausch bereits eine Zeit lang ging lief der Schweiß ihren Nacken hinab und brachte ihr kurzes Haar dazu langsam strähnig zu werden. Obwohl es in diesem Dorf kalt war es nicht kalt genug um diesen natürlichen Prozess zu stoppen. Es hatte lange gedauert, aber langsam fühlte sie sich ein wenig ausgezehrt. Nicht vollkommen erschöpft oder am Rande eines Zusammenbruches, aber sie spürte ihre Muskeln und die Anstrengungen die mit ihrem Schlag erneut aufkam. Ihre Klingen prallten immer wieder aufeinander und im Boden fanden sich bereits Furchen ihrer Schuhe und auch einige schmale Streifen wo Aurayas Klinge über den Boden gefahren war. Ihre Schuhe erwiesen sich noch immer als angenehm und nützlich, ließen sie geschwind hin und her wirbeln während sie mal auf Yuzu zuging und mal einige Schläge parieren musste. Es machte Spaß gegen die andere Frau zu kämpfen und sich nicht nur vor ihr verneigen zu müssen. Sie war froh um das freundschaftliche Verhältnis zu ihrer Kage, war froh das sie sich so gut verstanden und Auraya keine Probleme damit hatte wie ihre Freundin regiert. Sie war generell froh in ihrem Leben neben ihrer Familie noch Freunde zu haben mit denen sie ihre Zeit verbringen konnte. Auch wenn die Hälfte der zeit mit Yuzu darin bestand in ihrem Büro ein und aus zu gehen um dieses und jenes zu erledigen.
Wieder gab es ein klirren, als die Klingen aufeinander trafen. Einen Moment blickte sie die Dunkelhaarige an, ehe sie Druck auf die klinge ausübte und einen Satz zurück machte. Was hältst du von einer kleinen Pause und einem Stück Kuchen? rief sie über den Übungsplatz. Rin hatte sie an diesem Morgen einmal mehr am Frühstücken gehindert und sie dazu gebracht ohne Essen das Haus zu verlassen. Nachdem sie nun schon eine unbestimmte zeit dabei waren die Klingen zu kreuzen wusste nicht mehr wie lange ihr Magen das noch mit machen würde. Vielleicht waren ihre Muskeln deswegen so am jammern, sie hatten einfach nicht genug Nährstoffe um jedem Schlag den gleichen Nachdruck zu verleihen. Ob Yuzu es schon gemerkt hatte? bestimmt, es sei denn ihr gingen andere Dinge durch den Kopf als der Schwertkampf. Vielleicht einer der neuen Shinobi in Kirigakure? Der Zerfall von Konoha und Tsuki hatte zu viele Leute auf die Insel getrieben. Gute und böse Menschen wanderten mehr den jeh durch den Nebel und es galt Vorsicht walten zu lassen. Das ganze Misstrauen machte sie beinahe schon ein wenig krank. Um so wichtiger war es regelmäßig zu üben und nicht ein zurosten. Wenn es hart auf hart kommen würde, wäre sie bereit für dieses Dorf zu sterben und es zu verteidigen. All die ihr wichtig waren lebten hier und diese Leute zu enttäuschen würde sie niemals verkraften. Vielleicht würde Yuzu sie auch in eine nächste Runde treiben, vielleicht würden sie die Waffen wechseln und Auraya würde mit Kaikai in die nächste Runde gehen. Oder möchtest du noch eine Runde mit den richtigen Schwertern üben? Sie rechnete schon beinahe damit und lies ihr Ersatzschwer locker in der Hand liegen, während sie noch immer über das Feld blickte.
Wenn man Kaikai betrachtete und dann das Schwert von Yuzu konnte man wohl davon ausgehen, dass hier Welten nebeneinander lagen. Ihr Schwert war groß, lang, beinahe mächtig, auch wenn es nicht viel wog. Neben der schmalen und eher kurzen klinge der Mizukage wirkte aber beinahe jede Waffe groß und mächtig. Dafür war diese gefährlich scharf und besaß nicht die Fähigkeit zu heilen. Geschwindigkeit gegen massive Schläge nunja beinahe massiv, niemand würde wohl auf die Idee kommen Auraya als jemanden zu beschreiben der das Schwert wie ein Berserker schwang. Auch wenn es gewiss immer seltsam aussah eine Frau zu sehen die eine Klinge schwang, welche fast genau so groß wie sie selbst. Immerhin sah sie dabei mittlerweile recht elegant aus und nicht mehr wie zu Beginn ihrer Zeit. Seitdem konnte sie sich nicht mehr vorstellen die Klinge freiwillig wieder abzugeben.
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   So Nov 19, 2017 10:10 am

Das Büro war ihr zweites Zuhause geworden. Umso dankbarer war sie, wenn sie endlich einmal wieder aus eben jenem raus konnte um sich hier auf dem Trainingsplatz in einem Freundschaftskampf mit Jemandem messen zu können. Ja, es war eine nette und willkommene Abwechslung und sie war froh, das Auraya sie nach einem eben solchen Kampf gefragt hatte. Würde sie nur auf dem Stuhl in ihrem Büro sitzen und über Akten brüten, würde sie früher oder später einrosten, dabei war es der Schwertkampf den sie liebte und ihr immer wieder das Gefühl gab, dass sie lebte ... Und zwar richtig lebte.
Der Freundschaftskampf der Beiden dauerte inzwischen schon relativ lange und so kam auch Yuzuriha ins Schwitzen. Ihr Atem ging schneller und sie spürte, wie ihr Lunge leicht brannte. Auraya war eine würdige Gegnerin, immer wieder. Sie war immerhin nicht nur eine gute Freundin sondern auch eine Gefährtin. Sie war auch eine der sieben Schwertshinobi und trug eine der bekannten und brüchtigten Klingen, die ihnen eben jenen Rang verliehen, den sie trugen, einer der Sieben.
Nach dem sich ihre Klingen erneut gekreuzt und sie sich getrennt hatten, schlug die Weisshaarige eine Pause vor und erwähnte Kuchen.
"Schokladenkuchen?", fragte Yuzuriha und es war, als läge sie auf der Lauer. Sie liebte Schokolade, egal in welcher Form. Süssigkeiten waren ihr natürlich generell sehr willkommen, aber Schokolade war der Höhepunkt. Das Beste vom Besten. Sie verschlang Schokolade wie keine Zweite. Manchmal, wenn sie sich in ihrem Büro besonders langweilte und an diesen Stuhl gefesselt war, ass sie eine Schokolade und dann sah die Welt schon wieder viel besser aus. Ihr Bruder zog sie schon damit auf, dass sie fett werden würde, wenn sie weiterhin so viel Süsses ass und sich nicht dementsprechend bewegte. Aber bisher hatte diesbezüglich noch nie Probleme gehabt. Und ihr Bruder hatte dafür eine Tracht Prügel in Kauf nehmen müssen weil er seiner Schwester unbegründete Ängste einpflanzte.
"Kuchen klingt aber grundsätzlich sehr gut. Schokoladenkuchen natürlich besonders, aber über eine kurze Pause würde ich mich nicht beklagen.", sprach Yuzuriha dann mit einem Lächeln im Gesicht. Seid sie Mizukage war, gab sie sich Mühe, ihre seltsamen Angewohnheiten zu minimieren. Es war nicht immer einfach, aber als Dorfoberhaupt musste sie sich dementsprechend anpassen. Das war unumgänglich.
Sie rammte ihr Übungsschwert an Ort und Stelle in den erdigen Boden und trat auf Auraya zu. Ihr Nuibari lag versiegelt und sicher in ihrer Schriftrolle. Sie hatte es schon länger nicht mehr benutzt weil sie mehr mit Akten kämpfte, als mit irgendwelchen anderen Gegnern und auch wenn Yuzuriha bereits darüber nachgedacht hatte, alle sinnlosen Akten aneinander zu knüpfen und mit ihrem Schwert aufzuspiessen, hatte sie es doch gelassen. Vermutlich würde man das innerhalb der Mizukagegebäudes nicht besonders gerne sehen ... Für einen Moment stellte sie sich die Gesichter der Ältesten vor und kam nicht umhin, noch etwas breiter zu lächeln. Vielleicht war es ja Mal einen Versuch wert um die Stimmung im Büro aufzulockern?
"Wenn wir Lust haben, können wir danach gerne noch einen Kampf mit unseren Lieblingen austragen.", damit meinte sie natürlich ihre wertvollen Schwerter die jeden der Sieben auszeichnete, "Klingt das gut für dich?"

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Yuki Auraya
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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Mo Nov 20, 2017 10:09 pm

Kuchen war Aurayas Wort des Tages. Beinahe hätte sie laut aufgelacht als die Kage sie nicht mehr an eine der Sieben oder sonst jemanden erinnerte sondern einfach nur an Rin, die auch immer große Augen bekam, wenn Auraya das Wort Kuchen benutzt. Sie hätte Kekse oder einfach nur Essen erwähnen können, aber nein sie erwähnte immer zu Kuchen. Ein Kichern konnte sie sich dennoch nicht verkneifen. Wie seltsam es wohl du andere wirkte die beiden Frauen so zu sehen. Verschwitzt und außer Atem und bei dem Wort Kuchen benahmen sie sich wie Kindern. Ich glaube Schokoladenkuchen sollten wir auch bekommen. Wahrscheinlich mochte sie ihre Kage deswegen so. Sie war nicht zu ernst, zumindest nicht, wenn es um Kuchen ging. Auraya konnte nicht behaupten, das ihre Freundin faul war, seitdem sie Kage geworden war. Es schien als gäbe es für die Ältere nun noch mehr Papier das gar nicht aufhörte mehr zu werden. Neid bezüglich dieser Position würde als nie in ihr auf kommen. Mit etwas Pech würde sie sich bald um die Rolle des Clanoberhauptes bemühen und welche politischen Konsequenzen dies haben würde konnte sie nur erahnen. Vor allem würde es viel Büroarbeit bedeuten und, dass sie Rin nicht mehr in ihr Büro lassen konnte, wann immer sie wollte. Es würde zu viel davon abhängen, dass sie verschweigen war. Nein sie wünschte sie diese Position wirklich nicht herbei, aber sie würde wohl oder übel dort hinein wachsen, wenn es so lief, wie ihre Familie es wollte.
Zum Glück hatte auch Yuzuriha nichts gegen eine kleine Pause. Dankbar strich Auraya sich das blasse Haar zurück und war wenig verwundert, als es ihr nicht wieder ins Gesicht fiel. Der Nachteil von kurzen Haaren – man sah sofort wenn sie fettig oder in irgend einer anderen Form unansehnlich wurden. Sorgsam steckte sie nun auch ihre Ersatzklinge in den Boden und zog ihr Schwarzes Haarband so, dass es all ihr feuchten Strähnen nach hinten band. Immerhin würden sei jetzt auch nicht mehr zurück fallen, sollten sie trocken. Kurz darauf war ihre Klinge auch schon wieder in ihrer Hand und wenige Sekunden später in einem Siegel bevor sie zu Kaikai hinüber schlenderte. Ich glaube wir sollten dir ein großes Stück Schokoladenkuchen besorgen, nicht das du mir noch verhungerst. Sie nickte bezüglich dem nächsten Kampf. Wenn wir nach unserem Kuchen noch kämpfen können. Aber wie sagt man – nach dem Essen soll man sich bewegen sonst setzt es an. Nun Mai sagt das zumindest immer, ich glaube sie hält mich für zu dick. Mit einer gespielt betrübten Mine machte sie sich in Begleitung der Mizukage hinüber zu Kaikai. Jedes mal wenn sie den Heft ihres Schwertes ergriff schien es als würde etwas in der Klinge summe. Sie wusste nicht ob es Einbildung war oder Wirklichkeit. In einer flüssigen Bewegung zog sie die Klinge aus der Erde und lies sie in die Schwertscheide auf ihrem Rücken gleiten. Etwas das sie sehr lange geübt hatte um es zu perfektionieren. Immerhin war das Schwert gerade einmal zehn Zentimeter kürzer als sie hoch war. Der Trick bestand einfach darin den richtigen Winkel zu finden und dies konnte die Schwertmeisterin zum Glück mittlerweile. Nur gut das Mai immer mehr isst als ich, fuhr sie mit einem Lachen fort. Die Augenbinde hatte sie sich um den Hals gelegt und schob sie sich nun ohne Probleme über die Augen.
Diese Macke war einfach nur grausam. Sie konnte nicht erklären warum sie so daran festhielt. Es gab natürlich diesen religiösen Aspekt, aber auf der anderen Seite machte es viel Dinge einfach anstrengender. Nicht alles aber doch hin und wieder etwas. Blind den Kampf zu üben war eine Sache, aber sich wohler zu fühlen so durch die Straßen zu gehen? Es gab keinen rationalen Grund dafür. Es schien ihr als würde sie sich vor der Welt verstecken. Denkst du ich sollte aufhören mir die Augen zu verbinden? Fragte sie aus heiterem Himmel, während sie dabei waren den Platz zu verlasen. Es ist nicht so, als hätte ich keine Gründe dafür, aber ich glaube es könnte die Menschen um mich irritieren. Was denkst du dazu? Mit wem hätte sie auch sonst darüber sprechen sollen? Sie liebte ihre Familie aber diese verstand nicht wieso sie blind durch ihr Leben ging. Es fühlte sich auch nicht an als würde sie sich dadurch in irgend einer Form einschränken oder aufhören sie selbst zu sein. Die meisten Leute lernten sie so kennen und es schien so natürlich zu sein. Was wollte sie in dieser Welt nicht sehen? Oder war sie einfach dabei sich in etwas vollkommen irrationales zu verrennen?
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Sa Nov 25, 2017 10:40 am

Schokoladenkuchen! Sehr schön. Das wollte Yuzuriha hören und lächelte dann zufrieden als Auraya erklärte, dass es mit Sicherheit auch diese Art Kuchen geben wird. "Dann freue ich mich darauf.", sagte sie und liess auch ihr Trainingssschwert verschwinden. Da sie ihr Nuibari ebenfalls immer in einer Schriftrolle versiegelt mit sich herumtrug, war es nicht nötig, dieses auch noch verschwinden zu lassen. Früher hatte sie es auch oft, wie Auraya, in einer dünnen Schwertscheide am Rücken getragen, doch seid sie Mizukage war, empfand sie es als falsch, das Schwert ständig mit sich herumzutragen, vor allem deshalb, weil sie es jedes Mal abnehmen musste, wenn sie sich in ihrem Büro hinsetzte. Grundsätzlich sass sie nun sowieso viel mehr als früher, deshalb machte es einfach keinen Sinn das Schwert öffentlich herumzutragen. Es hatte also vor allem einen praktischen Grund. Sollte sie es dringend brauchen, hatte sie es mit einem schnellen Handgriff sowieso gleich aus der Versiegeung gelöst.
Als Auraya dann erklärte, dass sie glaubte, ihre Schwester würde sie für dick halten, sah Yuzuriha sie mit einer hochgezogenen Augenbraue an. Sie antwortete jedoch nicht sofort sondern starrte ziemlich offensichtlich ihren Körper an, bevor sie wieder in das Gesicht ihrer Freundin blickte.
"Dick?", wiederholte sie dann und ihrer Stimme war anzuhören, dass sie diese Meinung mitnichten teilen konnte, "Du? Niemals. Wenn deine Schwester das wirklich glaubt und du ihr glaubst, dann ist euch beiden nicht mehr zu helfen.", gegen Ende ihrer Worte schlich sich ein Grinsen auf ihr Gesicht. Sie meinte das alles natürlich nicht böse, aber es war fast schon ein wenig lustig dass überhaupt irgendjemand Auraya als 'dick' empfinden konnte. Sie war schlank und hatte einen schönen Körper, das würde wohl einjeder sagen, der sie sah. Wenn Mai also sagte, ihre Schwester sei dick, dann tat sie das vermutlich nur, um sie zu ärgern. Etwas anderes konnte sie sich nicht vorstellen.
"Aber lass sie ruhig denken was sie will.", fuhr Yuzuriha dann fort und ging neben Auraya her, "Glaub mir, die Leute hören auf mit solchen Dingen wenn sie merken, dass es dir egal ist.", und sie sprach aus Erfahrung. Nun da sie Mizukage war, war es natürlich nicht mehr ganz so einfach alles zu ignorieren, aber früher hatte sie sich einen Dreck darum geschehrt was andere von ihr hielten. Immerhin war sie auch nicht eine dieser normalen Kunoichis die durchs Leben gingen und kaum Spuren hinterliessen. Yuzuriha und ihr Zwillingsbruder waren mit Sicherheit das ein oder andere Mal das Gesprächsthema Nummer Eins gewesen bei so einigen Dorfbewohnern. Zumindest ging Yuzuriha davon aus, weil sie wusste, dass Tratsch schnelle Flügel hatte und sich wie die Pest verbreitete.
Für einen Moment beobachtete die Mizukage dann, wie die Kurzhaarige ihre Augenbinde wieder anzog. Tatsächlich war das eine sehr seltsame Angewohnheit, auch wenn Yuzuriha grob wusste, wieso ihre Freundin dies tat. Und obwohl sie sie im Grunde genau so kennengelernt hatte, war es nun, da sie sie auch immer Mal wieder ohne Binde gesehen hatte, ein seltsamer Anblick, wenn sie ihre Augen bedeckt hatte. Aber sie bewunderte Auraya dafür, dass sie sich mit diesem Ding so gut blind zurecht fand.
Als die Weisshaarige dann nachfragte, was sie davon hielt, dass sie ständig eine Augenbinde trug, zuckte Yuzuriha leicht mit den Schultern. Einen Moment später wurde ihr bewusst, dass Auraya das wohl nicht gesehen haben konnte. Sie war zwar verdammt gut ohne Augenlicht, aber das konnte wohl selbst sie nicht wahrnehmen.
"Sicher, es ist gewöhnungsbedürftig, aber wie ich schon sagte, es ist egal, was andere davon denken. Solange du dich damit wohlfühlst und du der Überzeugung bist, dass es so das Richtige ist, ist es das auch.", immerhin war es ihr Körper und es waren ihre Überzeugungen. Sie selbst lief auch mit seltsamen Kleidern durch die Gegend und wurde deshalb oft mit seltsamen Blicken bestraft. Vor allem die anderen Frauen hatten sie oft als 'Schlampe' oder dergleichen betitelt, früher, als sie mit ihrer Macke angefangen hatte. Aber ihre knappen Kleider hatten einen Grund. Er war womöglich egoistisch und für andere völlig missverständlich, aber sie trug diese Kleider, um Mumei zu zeigen, dass er sie damals nicht gebrochen hatte und dass selbst seine Zeichen auf ihrem Körper sie nicht beeindruckten. Oder zumindst nicht einschränkten. Sie trug genau diese Zeichen, diese unauslöschlichen Fuin auf ihrem Körper offen, damit man sie sah, damit Mumei wusste, dass sie sie nicht versteckte sondern der Welt zeigte. Und sie würde so lange so rumlaufen, bis sie einen Weg gefunden hatte, diese Fuin verschwinden zu lassen, aus eigener Kraft. Yuzuriha behielt all dies jedoch für sich selbst. Allein ihrem Bruder hatte sie dieses Geheimnis offenbart, alle anderen dachte einfach, dass Yuzuriha gerne in knappen Kleidern rumlief weil sie sich darin schön fühlte.
Die Mizukage legte ihrer Freundin eine Hand auf den Oberarm. "Aber ich bin froh dass du sie nicht ständig trägst, es ist nämlich angenehm dem Gegenüber auch einmal in die Augen blicken zu können.", vor allem in Gesprächen konnte es ziemlich verstörend sein, wenn man die Augen des Gegenübers nicht sah. Man wusste nie, ob der Gesprächspartner wirklich zuhörte oder mit den Gedanken an einem völlig anderen Ort war.

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Yuki Auraya
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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Mo Nov 27, 2017 11:03 pm

Die beiden Frauen waren sich einig. Mai war ein wenig am spinnen und Auraya definitiv nicht dick. Sie wäre wohl wahrlich schockiert, wenn sie diesen Zustand bald erreichen würde. Nein sie hatte noch vor lange schlank zu bleiben, wobei dies nicht ihr primäres Ziel war, sondern mehr ihr Training an dem sie hang. Ob sie nun zwei oder drei Kilo mehr wog kümmerte sie nicht, hauptsächlich ging es ihr darum Sport zu machen und sich wohl zu fühlen wie sie war und wo sie war. Solange sie mit ihrer Kage lachen konnte war sie auf jeden Fall noch in einem wunderbaren Zustand und zufrieden. Ich glaube nicht, dass sie jeh aufhören wird mich zu ärgern. Ich bin zwei Minuten älter, ich werde immer die Alte sein, die dicke oder die langweilige. So ist sie und das ist ihr Zeichnen der Zuneigung. Vielleicht beneidet sie mich nur um diese Zwei Minuten. Ich glaube Mai gehört zu diesen Menschen die andere ärgern, weil es ihnen Spaß macht. Ich unterstelle ihr aber nicht, dass sie es böse meint. Dafür ist sie zu - naiv. Das Lachen verschwand dabei nicht aus ihrem Gesicht. Wenn sie Mai mit allem erst nahm was sie so von sich gab hätte Auraya ihr Leben lang wohl nur weinend in einer Ecke gesessen. Aber so war sie nicht und zum Glück hatte es bis jetzt noch niemand geschafft ihr den Spaß und die Freude am Leben zu nehmen. Sie konnte sich auch nicht vorstellen, dass dies möglich war. Selbst wenn ihr ganzes Leben eine Lüge wäre, hätte sie immer noch sich, ihre Leidenschaft für den Schwertkampf, ihre Familie, das Dorf das sie liebte und schützte. Nein nichts davon konnte eine Lüge sein. Sie war sie und sie schämte sich für nichts.
Auch wenn die Augenbinde ihr in letzter Zeit immer wieder Gedanken bereitete so schien es noch nicht zu einem großen Problem zu werden. Deswegen war es um so wichtiger Yuzu zuzuhören. Sie sah es ähnlich wie Auraya selbst. Es war gewöhnungsbedürftig, wahrscheinlich noch um einiges mehr, wenn man wusste, dass sie sehen konnte. Aber es ging darum, wie sie sich dabei fühlte. Warum es ihr Sicherheit gab wusste sie nicht einmal. Es band sie an den Glaubend er Yuki und es bewahrte sie davor oberflächlich zu sein. Sie wollte nie Partei ergreifen, weil sie jemanden ansah. Ein Bild war klarer, wenn man den Leuten zuhörte und sich nicht fragen musste ob sie selbstverliebt waren, hübsch oder hässlich. Zudem wollte sie niemals in eine Situation kommen in der ihr Verstand davon vernebelt wurde, dass ihr Körper Nähe vor logischen Argumenten vorzog. Sie musste sich eingestehen, dass sie diese Momente nicht besonders geschätzt hatte. Selten war sie sich so klar darüber gewesen wie in diesem Moment. Dann wirst du mich wohl noch eine ganze zeit mit dieser Augenbinde sehen. Ich hoffe du vermisst meine Augen nicht zu oft. Einen Moment lang konnte man ihrer Stimme anhören, dass sie noch mit etwas anderem beschäftigt war. Doch dann hatte sich ihr gewohnt fröhlicher Ton wieder eingestellt. Ich denke ich kann mich dazu überreden beim Kuchen essen in deine Augen zu sehen. Und schon war sie wieder zurück. Die seltsamen Gedanken waren fort, ebenso die Angst Leute falsch zu beurteilen oder sich von etwas wie Optik beeindrucken zu lassen. Immerhin möchte ich dich nicht verärgern meine Liebe. Kurz neigte sie den Kopf zur Seite und schenkte ihrer Kage ein Lächeln. Sie mochte die Frau aus mehreren Gründen. Zum einen belächelte sie ihre Augenbinde nicht, zum anderen nicht ihr Schwert und sie störte sich nicht an der Angewohnheit bei Sonne und Schnee in einem Kleid herum zu laufen. Man konnte behaupten, dass sie es als Yuki einfach nicht leicht hatte. Ihr war immer warm, egal wie warm oder kalt es wirklich war. Yuzu empfand dies nicht als störend, was vielleicht auch daran lag, dass sie selbst meist nicht mehr trug als Auraya. Es war schon ein seltsamer Anblick die Ältere hin und wieder in ihrer offiziellen Kleidung zu sehen. Wenn man es streng sah, hatte sie immer weniger an als Auraya was diese ab und an dazu veranlasst hatte sich zu fragen, ob ihre Kage ebenso ein Problem mit kalt und warm hatte. Vielleicht waren sie alle auch einfach akklimatisiert was dieses Dorf betraf. Vielleicht und das war wahrscheinlich – machte sie sich wieder einmal zu viele Gedanken um auch ja jeden Aspekt zu bedenken.
Die beiden Frauen hatten das Gebäude mittlerweile umrundet und sich den Straßen des Dorfes genährt. Auraya war dazu über gegangen wieder ihr großen Schritte zu machen. Diese sahen zwar elegant und hübsch aus, kaschierten jedoch zum Großteil, dass sie einen Moment brauchte um sich an die Straße und den Weg zu erinnern. So lange sie so lief, sah sie hübsch aus, anmutig und elegant und pflegte das widersprüchlich Bild das sich bot, sobald man erkannte, dass sie nichts sehen konnte. Auch wenn sie nichts sah so spürte sie doch die Blicke. Mit Yuzuriha an ihrer Seite war es jedoch nur eine fünfzig Prozentige Chance, das die blicke wirklich ihr galten und nicht der Kage selbst. Als wäre sie nicht blind ging sie gemütlich voran, scannte ihrer Umgebung und bog letzten Endes um eine Ecke um die Straße zu erreichen in der ein Café lag. Würdest du mir den gefallen tun und voran gehe, ich würde ungern gegen die Tür laufen, ich glaube mich zu erinnern, das sie aus Glas war und das wäre mir ein wenig peinlich. Von ihrer Schwester konnte sie so etwas nicht erwarten, diese hatte sie schon einmal gegen ein Holztür laufen lassen und sie bestimmte einen Stunde lag köstlich darüber amüsiert. Nun Mai war auch Mai, ein wenig schadenfroh und eben etwas zu sehr darum bemüht ihre ältere Schwester zu ärgern.

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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   So Dez 10, 2017 9:51 am

Zusammen liefen sie die Strassen entlang. Yuzuriha hatte keine Ahnung, in was für ein Cafe Auraya sie bringen würde, die Kage würde sich einfach überraschen lassen.
Das Gespräch über ihre Augenbinde schien der Yuki jedoch einen Moment etwas näher zu gehen, den der fröhliche Ausdruck auf ihrem Gesicht wich für einen Moment etwas zurück. Oder hatte sich Yuzuriha das nur eingebildet? Der Vorteil wenn man sehen konnte war, dass man solche Dinge eben mitbekam. Und auch wenn die Kiobashi im Grunde keine Probleme damit hatte, das Auraya mit einer Augenbinde durch die Gegend lief obwohl sie in keinsterweise Eingeschränkt war was ihre Sicht betraft, so würde die Kage mitnichten mit ihr tauschen wollen. Sie würde niemals mit einer Augenbinde herumlaufen wollen einfach weil es ihr viel zu wichtig war die Gesichtsausdrücke ihres Gesprächspartners sehen zu können. Manchmal gab es Momente, da sprachen genau diese kaum merklichen Gesten und Mimiken mehr als tausend Worte. Aber wiederum war es auch möglich, das man gewisse Dinge nur der Stimmlage und dem Wortlaut entnehmen konnte, sogesehen hatte Auraya dann aufjedenfall in dieser Beziehung die Nase vorn.

Es verging nicht mehr viel Zeit, bis sie dann jenes Cafe erreicht hatten, das Auraya ausgesucht hatte. Natürlich kannte Yuzuriha es. Sie war hier in Kirigakure aufgewachsen, kaum etwas war ihr neu hier und als Mizukage musste sie ihr Dorf sowieso so gut wie ihre Westentasche kennen. Mehr oder weniger. Ansonsten machte sie wol irgendwie etwas falsch.
Als Auraya sie darum bat, vor zu gehen und stehen blieb, nickte die Kage leicht.
"Klar, mache ich gerne.", erklärte sie dann, "Deine Schwester kann ja richtig böse sein ...", fügte sie noch lächelnd hinzu. Sie ging also voraus und öffnete die Tür und berührte Auraya leicht am Arm um ihr damit zu signalisieren, dass sie nun einfach hindurchlaufen konnte. Yuzuriha suchte sich einen freien Tisch direkt am Fenster aus und erklärte Auraya kurz, dass der Tisch nicht weit weg war und sie einfach nach links gehen musste und sich auf den nächsten Stuhl setzten sollte, der ihr in die Finger kam. Die Kiobashi setzte sich ihr dann gegenüber und überschlug ihre Beine. Sie sass meist in dieser Haltung da. Manche würden sagen, es sah eleganter aus, Yuzuriha fand es einfach angenehmer.
"Tun das deine Geschwister eigentlich auch?", fragte sie dann und deutete dann auf Aurayas Augenbinde, "Laufen sie auch so konsequent mit einer Augenbinde durch die Strassen Kirigakures oder kommen sie da nicht nach ihrer Schwester?"

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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Mi Dez 13, 2017 9:24 pm

Auraya lachte kurz auf als Yuzuriha auffiel, dass Mai hin und wieder sehr gemeine war. Ja ihre Schwester war hin und wieder sehr kratzbürstig und schonungslos. Aber ihre Art tat immer wieder gut. Sie war nicht kompliziert und wenn sie ein Problem hatte schrie sie es in die Welt hinaus und damit war dann meist alles wieder gut. Die Frau lebte ihr Leben ohne Angst und scheu. Sie wollte nichts verpassen. Auraya hingen war viel zu oft darauf bedacht, dass sie sich auf niemanden ein lies, vor allem nicht schnell und spontan. Sie behielt ihre Gefühle für sich, äußerte sich meist nur positiv und gutherzig. Sie war sich bewusst, dass sie Nähe im Keim erstickte und das ihr Leben das übliche tat. Sie hatte immerhin nicht all zu viel Zeit, war klar strukturiert und lies viele Dinge nicht zu. Sie hatte keine Angst vor Gefühlen, vor Nähe und Bindungen. Sie hatte einfach nur keine Zeit dafür ein so zartes Gewächs zu hegen und zu pflegen. Ein wenig Schadenfroh trifft es ganz gut. Sie lebt ihr Leben in vollen Zügen und nimmt sich Zeit für alles was sie als wichtig erachtet. Wer ärgert seine große Schwester nicht gerne. Auraya folgte ihrer Kage in dem vertrauen, dass diese sie nicht wieder vor eine Tür laufen würde. Die Dunkelhaarige beschrieb ihr den Weg zum Tisch und Auraya schritt mit großen ausladenden Schritten hinter ihr her. Die Art wie sie ihre Schritte machte lies nicht darauf schließen, dass sie wirklich blind war. Es war ein seltsames aber hartes Training gewesen und es hatte Jahre gedauert. Aber nun sah es wirklich vollkommen aus. Sie war sich bewusst, dass sie damit nicht schlecht aussah und, dass ihr Kleid dabei hin und her wippte als würde der Wind damit spielen. Es verzauberte die Leute, es lies sie wunderschön wirken obwohl diese Wirkung in einem Café beim Kuchen essen wohl vollkommen unwichtig war.
Elegant sank sie auf den Stuhl, den sie mit ihrer Hand gefunden hatte und schlug die Beine elegant übereinander, während sie die Hände auf dem Tisch faltete. Wie versprochen schob sie ihre Augenbinde wieder nach unten und lies sie locker um den Hals hängen. Lächelnd schüttelte sie den Kopf und legte ihn leicht zur Seite. Nein sie sind da gar nicht wie ihre große Schwester. Mai trägt ihr Haar fünfmal so lang wie ich und würde ihre Männer nicht mehr auswählen können, wenn sie nicht sehen würde. Sie ist da ein wenig oberflächlich. Ihr Prinz muss immerhin hübsch aussehen. Und Rian ist spirituell nicht so veranlagt wie ich. Ich denke er würde über seine Füße stolpern und das immer wieder. Sie sehen alle keinen Sinn dahinter denke ich. Zum Zeichen, dass ihr dies gleich war zuckte sie kurz mit den Schultern und strich sich das kurze Haar zurück. Das ist vollkommen in Ordnung. Wir sind alle unterschiedlich und verstehen uns dennoch wunderbar. Immerhin haben wir allen den Umgang mit dem Schwert gemeinsam nun bis auf meine Mutter. Auraya nahm sich die Karte aus der Mitte des Tisches und drehte sie um, damit sie die Getränke lesen konnte. Stirn runzelnd stellte sie fest, dass man die Karte geändert hatte und gab sie dann Yuzuriha. Erdbeerkuchen oder lieber Pfirsich. Mhm oder nehme ich etwas mit Pudding? fragte sie dann und blickt sich kurz um, damit sie die Vitrine suchen konnte. Es war ungewohnt dieses lokal mit ihren Augen zu erfassen und sich darin umzusehen. Wie lange war sie hier blind gewesen, wie oft hatte sie hier Kuchen auf gut Glück bestellt? Diverse male. Meist entschied Mai was sie aß, ab und an auch Rin oder Rian. Letzterer aber eher selten. Auraya hörte wie sich eine Kellnerin nährte und wand den Kopf bereits, ehe die Frau neben ihr zum stehen kam. Sie bestellte sich Tee und entschied sich Spontan für den Kuchen mit Erdbeeren und sah der Frau kurz nach als sie davon schritt, nachdem sie die Bestellung der beiden Frauen aufgenommen hatte.
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Kiobashi Yuzuriha
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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Di Dez 19, 2017 6:00 pm

Yuzuriha beobachtete Auraya dabei, wie sie sich ihre Augenbinde abnahm. Sie bewunderte ihre Freundin dafür, dass sie sich solch eine Bürde auflud obwohl sie es eigentlich gar nicht tun müsste. Wer ging schon freiwillig blind durchs Leben? Die meisten blinden Menschen wären froh, wenn sie wieder sehen könnten, Auraya hingegen tat sich selbst das an, was viele Menschen niemals wollen.
Die Weisshaarige erklärte ihr daraufhin, dass sie von ihren Geschwistern die Einzige war, die diese Last auf sich nahm. Keines ihrer Geschwister tat es ebenfalls, jeder aus anderen Gründen nicht. Tatsächlich konnte Yuzuriha jedoch verstehen, dass man das sich selbst nicht antun wollte.
Doch ihre Unterhaltung wurde daraufhin kurz unterbrochen als es darum ging, was für einen Kuchen sie den nehmen sollten. Auraya hatte sich schlussendlich für einen Erdbeerkuchen entschieden. Yuzuriha hätte am liebsten einen Schokoladenkuchen gehabt, leider war dieser heute jedoch nicht im Angebot. Sie legte den Kopf leicht schief und schien noch für einen weiteren Moment die Karte zu studieren, bevor sie sie entschieden weg legte und ebenfalls den Kuchen mit Erdbeeren bestellte. Pfirsich war ihr irgendwie nicht ganz geheuer!

Nach dem die Kellnerin weg ging, sah sie wieder zu Auraya und lächelte leicht. Sie sah ihr direkt in die Augen. Sie war weiterhin der Meinung, dass es schade war, das ihre Freundin ihre schönen Augen so oft hinter einer Augenbinde versteckte, auch wenn sie natürlich ihre Gründe dafür hatte. Gründe, die Yuzuriha aber eigentlich gar nicht richtig kannte, wenn sie so darüber nachdachte. Auraya war zwar eine gute Freundin von ihr, dennoch wusste sie bis heute nicht so richtig, wieso sie diese Augenbinde trug und diese Last auf sich nahm.
Nachdenklich musterte sie ihr Gegenüber.
"Darf ich dich etwas fragen?", begann sie dann, wartete jedoch nicht auf eine Reatkion von ihr sondern sprach sofort weiter, "Mir ist eben aufgefallen, dass ich dich nie gefragt habe, warum genau du diese Augenbinde eigentlich trägst. Ich habe irgendwie nie nachgefragt weil es für mich bisher völlig selbstverständlich war, aber nach dem du mich heute gefragt hast, was ich davon halte, hat es mich angeregt etwas genauer darüber nachzudenken und mir fiel auf ... Ich kenne den Grund dafür eigentlich gar nicht.", sie blinzelte, war sie doch selber überrascht über diese Tatsache.
"Dennoch glaube ich hat deine Schwester nicht ganz unrecht. Es ist bestimmt eine Herausforderung mit dieser Augenbinde einer Person zu begegnen die für dich für eine Beziehung in Frage käme.", egal wie man es drehte oder wendete, das Aussehen ist immer das erste, das einem bei einer anderen Person ins Auge springt. Unbewusst tat das so gut wie jede Person und das hatte eigentlich nichts mit Oberflächlichkeit zutun sondern mit normaler, menschlicher Reatkion. Es war immerhin unmöglich einen Menschen, den man nicht kannte, auf eine andere Art und Weise zu bewerten ausser dem Ausssehen, immerhin kannte man die Person bis dato ja noch überhaupt nicht. Deswegen musste es für Auraya mit Sicherheit besonders schwierig sein, eine Person zu finden, die ihr Interesse weckt. Oder hatte sie vielleicht gar keine Zeit für derlei Dinge?

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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Sa Dez 23, 2017 8:58 pm

Auraya beschäftigte sich in diesem speziellen Moment mit dem simplen Gedanken, ob ihre Freundin sich sehr darüber ärgerte, dass es keinen Schokoladenkuchen gab. Sie wusste nicht wie sehr sie Erdbeeren mochte, Pfirsiche ablehnte oder ob sie so etwas unglaublich ärgerte. Eine große Mine verzog sie nicht und dennoch kam sie nicht darum herum sich über diese scheinbare Banalität Gedanken zu machen. Die Dunkelhaarige schien es angenehm zu finden Aurayas Augen zu sehen. Sie hörte gar nicht mehr auf die Yuki anzusehen und diese reagierte mit einem gelassenen Lächeln auf die seltsame Aufmerksamkeit. Auch wenn sie sich so ein wenig beobachtet fühlte nickte sie kurz, bevor die Mizukage auch schon ihre Frage vortrug. In letzter Zeit schienen sich die Leute immer wieder für ihre Augen zu interessieren. Erst dieser Flüchtling aus Konoha Hisagi und nun ihre Jahre lange Freundin. Sie hatte wirklich nie viel darüber gesprochen und die meisten kannten sie so oder ging davon aus, dass sie blind war. Der Tag an dem sie diese Augenbinde angelegt hatte war bereits lange her und doch erinnerte sie sich noch klar an diesen Moment und ihre Gründe. Obwohl sie damals schon versucht hatte gerecht zu sein, war sie aufgrund ihrer Zuneigung ein Fehler unterlaufen. Aussehen hatte sie geblendet. Das ihre Mutter ihr zu dieser Zeit von dem Mythen erzählt hatte, dass ihre Gottheit Leute erblinden lies, wenn man ihn direkt ansah. Ihr Bedürfnis nach Gerechtigkeit und ihr Hang zur Religion hatten also ineinander gespielt. Das muss für dich jetzt wie eine schlechtes Drehbuch klingen. Tatsächlich resultiert diese Augenbinde aus der Zuneigung für einen Jungen als ich jung war. Damals war ich ein wenig verliebt und habe deswegen ungerecht über jemanden geurteilt. Ich war einfach angezogen von ihm. Sie zuckte leicht die Schultern und blickte dann an ihrer Freundin vorbei während sie weiter sprach. Ich wollte schon als kleines Mädchen immer gerecht sein. Hinzu kam, dass meine Mutter mir zu dieser Zeit von den Mythen des Clanes erzählte. Damals wie heute bin ich voller Ehrfurcht für unseren Gott. Es heißt jedoch, dass er einen erblinden lässt, sollte man ihm begegnen und ihn ansehen. Mir kam es zu dieser Zeit sehr gelegen. Ich Versuche so zu vermeiden, dass ich wieder unrecht begehe. Ein Moment der stille trat ein, während sie den Blick schweifen lies. Es war ungewohnt so viel in sich auf zu nehmen.

Ich bedauere nicht den Großteil des Tages blind zu sein. Ich kenne unser Haus, ich kenne die Straßen. Es trainiert meine Erinnerung und es verhindert, dass ich wieder unrecht tue. Leider funktioniert das nur, wenn ich Mai nicht begleite. Eine leichte Röte schlich sich auf ihre Wangen und sie grinste verlegen während ihre Finger kurz auf den Tisch trommelten.Wenn ich Mai nicht ab und an begleiten würde, hätte ich wohl keine andere Gesellschaft außer meiner Familie, dir und hin und wieder einem Schüler. Vor kurzem habe ich tatsächlich jemanden kennen gelernt, weil Mai nicht weiß wie man sich benimmt. Wahrscheinlich hatte sie damit unglaubliche Neugier in ihrer Kage geweckt. Es war ihr nicht peinlich darüber zu reden, dass sie für jemanden schwärmte, aber sie tat es so selten, dass es fremd war. In den Jahren hatte sie wenig Männer kennen gelernt und noch weniger hatte sie diese gesehen. Das sie seit Jahren jemand neues kennen gelernt hatte und ihn attraktiv fand lies wohl tiefer blicken als es üblich war. Ein weiterer Grund wieso sie wenig darüber sprach, es machte sie angreifbar.  Sie kannte ihre Schwächen, aber sie schätzte es nicht, wenn man über sie tratschte oder Intrigen schmiedete. Sie ging nicht davon aus ein großes Ziel zu sein. Doch solange sie nur ein wenig schwärmte war es nicht nötig damit hausieren zu gehen. Zudem wusste sie ja nicht, wie er diesbezüglich empfand. Immerhin hatten sie sich seit geraumer Zeit nicht mehr gesehen.
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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Fr Dez 29, 2017 2:30 am

Interessiert lauschte Yuzuriha der Geschichte, warum sie sich entschieden hatte, die Hälfte ihres Lebens blind zu verbringen. Wirklich ins Detail ging sie allerdings nicht. Doch dass es etwas mit einem Jungen zutun hatte, in den sie sich damals verguckt hatte und mit dem Gott, den ihr Clan verehrte, liess es doch nach einer ziemlich spannenden Geschichte klingen. Sie lächelte leicht.
"Schlecht würde ich das Drehbuch nicht nennen, obwohl ich es natürlich nicht richtig beurteilen kann, immerhin bist du nicht besonders tief ins Detail gegangen.", antwortete sie dann, "Aber es hört sich irgendwie ganz nach dir an. Auch wenn ich nicht richtig verstehe inwiefern du zu unrecht über Jemanden geurteilt hast nur weil du dich in Jemanden etwas verliebt hast. Meinst du damit etwa, weil du dich in ihn verliebt hast, hast du ihm unrecht angetan?", ihre eigenen Worte liessen Yuzuriha überrascht die Augenbrauen heben. Das wäre ja grausam. Damit würde Auraya sich selbst ja ziemlich hart bestrafen. Aber mit Sicherheit hatte Yuzuriha das bloss falsch interpretiert. Da musste mehr vorgefallen sein, immerhin hatte sie bisher nur an der Oberfläche gekratzt.
Die Yuki fuhr fort. Kam von der Vergangenheit zurück in die Gegenwart und erzählte Yuzuriha, dass sie einen Mann kennengelernt hatte, an dem sie offensichtlich Interesse hatte. Und das alles nur, weil sich ihre Schwester nicht benehmen konnte.
Yuzuriha beugte sich leicht vor, ehrlich interessiert. Ganz wie es sich gehört wollte sie natürlich wissen, was im Leben ihrer Freundin vorging. Sie wäre keine wirkliche Freundin, würde sie das nicht wissen wollen. Aber Yuzuriha würde Auraya auch nicht zu einer Antwort zwingen. Neugierde war völlig in Ordnung, solange man wusste, wann man sie zu zügeln hatte.
"Wer ist es?", fragte sie dann und hatte ihre Arme auf der Tischplatte abgelegt, "Jemand aus dem Dorf, oder? Und inwiefern konntest du Jemanden kennenlernen, weil sich deine Schwester nicht benehmen konnte?", sie lachte kurz auf, "Die Vorstellung ist ziemlich witzig, aber manchmal sprichst du wirklich mehr in Rätseln als mit klaren Worten, Auraya.", oder mit anderen Worten, Yuzuriha musste ihr alles aus der Nase herausziehen. Aber das war in Ordnung. Das machte die Diskussion zumindest interessanter. Es war, als würde sie ein Päckchen öffnen, nur um festzustellen, dass darin ein weiteres Päckchen war, das es zu öffnen galt um an den Inhalt heran zu kommen, den sie unbedingt sehen wollte.
Doch bevor Auraya antworten konnte, war die Bedienung da und stellte die Bestellungen vor den zwei Damen auf den Tisch. Yuzuriha bedankte sich beiläufig, hatte den Blick jedoch weiterhin auf Auraya gewandt, auch wenn sie sich inzwischen wieder etwas zurückgelehnt hatte, um dem Teller vor ihr auf dem Tisch Platz zu machen.

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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Sa Dez 30, 2017 4:19 pm

Yuzuriha hatte recht. Sie hatte so ziemlich jedes Detail ausgelassen. Es gab so viele was hätte passiert sein können. Dabei war sie einfach nur nett zu jemandem gewesen. Was dazu geführt hatte das anderen ihn aufgezogen und geärgert hatten. Mai hatte ihr im Nachhinein erklärt, dass die anderen eifersüchtig gewesen waren. Dinge die Auraya nicht verstanden hatte. Warum sollte jemand eifersüchtig sein, wenn sie sich mit dem einen und nicht mit dem anderen abgab. Der arme Junge war einige Wochen drangsaliert worden, bevor Auraya davon Wind bekommen hatte und dazwischen gegangen war. Das hatte es nur minimal besser gemacht und am Ende hatte sie nichts mit den Leuten zu tun gehabt. Es waren schlimme Wochen gewesen, denn sie hatte ihn vermisst. Doch daraus hatte sie gelernt nie wieder jemanden zu bevorzugen gegenüber dem sie so etwas wie eine Verantwortung hatte und sei diese auch noch so winzig. Sie wollte immer gerecht sein und in diesem Moment war sie es nicht gewesen. Das war so als würde sie einen Kuchen nicht lecker finden, nur weil er etwas seltsam angerichtet war. Viele Vorurteile fielen dadurch einfach weg.  Weil ich ihn in verliebt war habe ich ihm Dinge durchgehen lassen. Es war nur eine Lappalie in der Akademie. Ich habe ihn früher gehen lassen, einige male obwohl er noch hätte aufräumen müssen. Deswegen haben andere ihn drangsaliert. Ich war furchtbar wütend als ich das heraus fand. Damals habe ich mich schuldig gefühlt, weil sie ihn deswegen gequält haben und nicht mich. Wenn es anders gewesen wäre – aber so. Sie mochten mich einfach mehr als ihn und das tat mir damals sehr leid. Das klingt vielleicht nur wie eine Kinderei, aber ich glaube ich war damals schon darum bemüht immer gerecht zu sein und niemanden zu bevorzugen.  Da steckt wohl ein etwas wahnhaftes in mir. Die Schwertmeisterin lächelte entschuldigend und winkte dann ab. Ich hoffe das waren jetzt genug Details, fügte sie lächelnd hinzu. Der Schmerz von früher war nicht mehr real und doch war sie sich sicher, immer wieder so zu handeln. Gerechtigkeit war ein kostbares gut und sie wollte es bewahren so gut es ging.  
Kaum hatte die Yuki jedoch von Itsuki angefangen schien es ihr als wäre ihre Kage nicht mehr auf der Anderen Seite des Tisches sondern beinahe direkt vor ihrem Gesicht. Auraya lachte kurze auf, bevor sie sich in ihrem Stuhl noch aufrechter hinsetzte und den Kopf schief legte. Bevor sie antworten konnte kam jedoch ihr Kuchen und sie hatte einen Moment alles zurecht zu legen. Also ich war mit Mai unterwegs. Sie war der festen Überzeugung, dass ich mit musste weil ich so selten unter Menschen wäre und unbedingt einen Freund bräuchte. Nun wie Mai ist war sie recht schnell  - angeheitert. Als sie dann mit ihre neuen große Liebe heraus wollte hat sie einen Mann an gerempelt, sich nicht entschuldigt und war weg. Auraya verzog kurz das Gesicht bei der Erinnerungen daran wie unhöflich ihre Schwester hin und wieder war. Au jeden Fall habe ich mich dann bei ihm entschuldigt und wir haben ein wenig zusammen gesessen und etwas getrunken. Jetzt stahl sich röte auf ihre Wangen bei dem Gedanken an Itsuki.  Sie hatte ihn nicht nur gemocht, weil etwas getrunken hatte. Auch bei den späteren Treffen war sie gerne an seiner Seite gewesen. Sein Name ist Itsuki und er ist ein Senju. Ich weiß jedoch nicht wieso er in Kirigakure ist und ich will es auch nicht nachlesen. Ich will ihn einfach kennen lernen. Wenn du etwas über ihn weißt verrate es mit bitte nicht. Auraya schenkt ihrer Freundin einen eindringlichen Blick bevor sie schmunzelnd fort fuhr. Er ist groß, wirkt sportlich und ist unglaublich höflich. Ich denke er ist mindestens fünf Jahre älter als ich und mehr weiß ich nicht über ihn. Was hältst du davon? Auraya sprach selten von einem Mann und dann war es noch seltener, wenn sie Interesse an ihm hatte. Sonst hatte sie sich nur mit ihrer Freundin über ihren Neuankömmling aus Konoha unterhalten. Aber das sie von einem Mann sprach, einem interessanten Mann den sie wieder sehen wollte war rar. Sie konnte nur hoffen und ein wenig erahnen wie spannend ihre Mizukage das finden würde. Hoffentlich nicht zu spannend, denn sonst würde sie wohl etwas längere mit dem Kuchen brauchen.
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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   So Jan 14, 2018 7:23 pm

Sie hatte Auraya aufmerksamk zugehört, als diese ihre Geschichte von zuvor etwas detailreicher schilderte. Und sie bemerkte, dass sie es zwar nicht mehr direkt schmerzte, sie jedoch nach wie vor nicht gerne darüber sprach. Vermutlich hatte sie da eine alte Wunde angekratzt. Sie war noch nicht offen, doch weiter darin rumboren wollte Yuzuriha nicht, weswegen sie einfach nur verständnisvoll nickte und es dabei beliess. Sie stellte keine weiteren Fragen dazu und liess das Thema los. Auraya hatte mit Sicherheit ihre Gründe, weshalb sie über diese Dinge nicht gerne sprach und Yuzuriha akzeptierte diese Grenze.
Als sie dann anfing zu erzählen, mit wem sie sich den getroffen hatte, was für eine Männerbekanntschaft sie letztens gemacht hatte, wurde die Mizukage wieder hellhörig. Und auch wenn man es ihr vielleicht nicht zutrauen mochte, so interessierte es sie doch brennend, wie das Liebesleben ihrer Freunde aussah. Auch deswegen, weil sie wissen wollte, ob die Leute, die ihr lieb waren, ihr Glück gefunden hatten oder mit irgendetwas unzufrieden waren. Es war ehrliches Interesse, so auch bei Auraya.
Sie erklärte, dass sie einen Mann kennengelernt hatte, der erst vor Kurzem nach Kirigakure gekommen war. Yuzuriha legte den Kopf leicht schief. Also niemand aus Kirigakure selbst. Gerade als die Kiobashi sich selbst die Frage stellte, wer den dieser Mann sein konnte, nannte die Yuki seinen Namen. Senju Itsuki. Sie blinzelte. Der Name sagte ihr nicht sofort was. Seid sie Mizukage war, hatte sie unglaublich viele Leute kennengelernt. Die meisten nur sehr oberflächlich. Leute, die nach Kirigakure kommen wollten aus den verschiedensten Gründen und gerade jetzt, in diesen chaotischen Zeiten, flüchteen viele auf das Inselreich weil sie vor der Tyranei des Kaisers flüchten wollen.
"Ich könnte es dir sagen, weshalb er in Kirigakure ist. Ich erinnere mich an ihn. Es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich mich an das komplette Gespräch erinnern würde, dafür müsste ich in meine Unterlagen schauen, aber den ungefähren Grund habe ich tatsächlich im Kopf.", sie lächelte leicht, "aber du möchtest es nicht wissen, nicht wahr?", sie hob die Hände, "dann werde ich auch nichts sagen. Itsuki also, hm?", sie versuchte sich noch etwas besser an die Begegnung mit hm zu erinnern. Er war in ihr Büro gekommen und hatte um eine temporäre Aufnahme in Kirigakure gebeten. Er war ebenfalls gegen das Kaiserreich und hatte ihr seine Hilfe zugesichert, sollte sie sie den benötigen. Tatsächlich war Yuzuriha jeder einzelnen Person gegenüber positiv eingestellt, die sich gegen das Kaiserreich verschworen hatte. Sie konnten jede Unterstützung gebrauchen. Zwar galt Senju Itsuki in einigen Ländern als Nuke-Nin jedoch nicht in Kirigakure. Hier hatte er nichts verbrochen und sie wusste auch, weshalb er in Tsukigakure als genau das galt. Weil er nicht vor dem Kaiser buckeln möchte. Sie würde ihn deswegen eher belohnen als bestrafen, dachte sie amüsiert.
Sie setzte sich wieder gerade auf ihren Stuhl, strahlte jedoch weiterhin. Es war befreiend endlich über solche Dinge mit Jemandem sprechen zu können. Natürlich waren es keine banalen Dinge, immerhin war es etwas Wichtiges für die Yuki, dennoch war es keine Staatsangelegenheit, bei der sie bei der kleinsten Unachtsamkeit grossen Schaden anrichten konnte. Befreiend war es, einfach mit einer sehr guten Freundin über eine neue Liebelei zu sprechen ... Die vielleicht sogar mehr werden könnte?
"Also sein Alter kann ich dir sagen. Oder möchtest du auch das nicht wissen?", sie zwinkerte Auraya zu, bevor sie einen grossen Biss ihres Kuchens in ihrem Mund verschwinden liess.

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BeitragThema: Re: Schwertschwestern [Yuzuriha x Auraya]   Mo Jan 29, 2018 10:24 am

Yuzuriha wusste mehr über Itsuki. Nun das war kein Wunder, denn immerhin war sie die Mizukage. Warum auch immer er also in Kirigakure war – es hatte ihre Erlaubnis bedurft. Daraus konnte sie folgendes schließen. Itsuki war aus einem Grund hier den Yuzu akzeptabel fand. Er war also kein Unmensch und wenn er ein solcher Unmensch war, dann nicht für Kirigakure. Leider lies dies unglaublich viel Spielraum. Die aktuell politische Situation erklärte beinahe alles was gegen das Kaiserreich geschah als korrektes verhalten für Kiri. Das lies aber nicht tief genug blicken um den Edelmut hinter solchen taten zu finden. Er hatte aus versehen dem Kaiserreich schaden können, oder absichtlich. Vielleicht war er auch einfach nur Aus Konoha geflüchtet wie andere es aktuell taten. Sie wusste es nicht und, dass Sie es erfahren könnte war ihr beinahe gleich. Sie wollte ihn kennen lernen, weil sie ihn mochte und sie hatte seit einer halbe Ewigkeit niemanden mehr gemocht, Ich danke dir für deine Verschwiegenheit, bedankte sie sich aufrichtig und legte den Kopf einen Moment schief. Wenn sie so an ihn dachte war er ein Mysterium, ein wunderschönes großes Mysterium und sie war sich bewusst, dass sie ihn nicht nur mochte, weil er höflich war sondern auch weil er anziehend wirkte. Das war der Makel, wenn man so lange niemanden ansah, man konnte dazu neigen sich schnell den Oberflächlichkeiten hinzugeben. Noch hatte sie das nicht getan, aber der unregelmäßige Herzschlag den sie bei dem Gedanken an Itsuki verspürte war wahrlich nicht normal. Gerade rechtzeitig genug brachte sie ihre Gedanken zurück zu ihrer Gesprächspartnerin und atmete einmal tief ein und aus um das Flattern in ihrem inneren zu beruhigen. ich denke gegen sein Alter sollte ich nichts einzuwenden haben. Bitte sag mir nicht das er mehr als zehn Jahre älter ist. Ein flehender Ton hatte sich in die Stimme der weißhaarigen geschlichen, welcher jedoch mit ihrem schiefen lächeln einiges an Nachdruck verlor. Ob er sich auch so für sie begeistern konnte? Ob er auch so an sie dachte? Sie hoffte es trug, sie seine Blume doch noch immer bei sich. Bei dem Gedanken an das gearbeitete Holz griff sie in ihren Ärmel und zupfte das Stück aus einer eigentlich unpassenden Aufbewahrungsstelle hervor. In ihrem Ärmel, vor allem in ihrem blichen Kleid. Verbarg es sich gerade so in einer Ärmelfalte. Dafür spürte sie es ständig an ihrer Haut und bei näherem betrachten fiel auf, dass der Stoff nicht so sauber fiel, wie auf der anderen Seite. Als wäre die Holzrose etwas heiliges hielt sie diese zu ihrer Freundin und lächelte selig. Die hat er mir nach unserer erste Begegnung geschenkt, seitdem trage ich sie immer bei mir. Vielleicht war das wirklich zu viel des guten. Ein wenig zu viel hoffen und ein wenig zu viel merken, dass sie sich nahe waren, wenn auch nicht körperlich. Es schien ihr als konnte sie die Anziehung spüren die sie beide verband. Doch sie war sich nicht sicher wie tief diese Bindung ging, sie war sich nicht sicher auf was sie stand. Gleichen Werten und dem gleiche Sinn nach Gerechtigkeit? Sie wusste genau warum sie Mai nichts davon erzählt hatte. Altmodisch würde ihre Schwester sie wieder nennen und ihr sagen, wie langweilig sie eigentlich war. Aber sie konnte sich nicht einfach so auf jemanden einlassen. Dafür war sie zu bekannt und dafür strebte sie nach zu viel und ein teil davon lies sich nur mit Zeit und vertrauen gewinnen. Sie wollte einen Mann für den Rest ihres Lebens, einen den sie Ehren konnte und den sie respektierte. Was Yuzu wohl wirklich von ihm hielt? Ob sie etwas gesagt hätte, wenn sie ihn für keinen guten Umgang gehalten hätte? Auraya wusste es nicht und in diesem Moment war sie froh, dass sie ihrer Kage vertraute. Niemand der nicht geeignet war würde in diesem Dorf Asyl bekommen. Etwas an ihm musste auch ihrer Freundin gefallen und sei es nur aus der Sicht des Dorfoberhauptes. Etwas daran gab ihr Hoffnung, vielleicht ein wenig zu viel Hoffnung, aber man konnte nie zu viel Hoffnung haben.
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