Tamashii no Utsuri

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 [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet

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Yuki Auraya
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BeitragThema: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Do Jun 07, 2018 10:41 pm

[nahe Zukunft]

Der Nebel hing noch wie ein Film über dem Boden, als Auraya die Tore passierte und sich auf den Weg machte. Die Luft war kühl und auf den ersten Metern wurde ihre Kleidung klamm, auch wenn sie nicht fror. Generell neigte sie nicht dazu zu frieren, es lag ihr einfach nicht im Blut. Für ihre Reise hatte sie die Augen nicht verbunden, oder vielmehr die Augenbinde abgenommen, als sie das Dorf verlassen hatte. Sie konnte die Blinde mimen, wenn sie durch bekannte Straßen lief, aber außerhalb des Dorfes gab es zu viele Eventualitäten als das sie hätte schnell vorankommen können. Auf einer Reise schulte sie ihre Augen mehr als im Dorf und sich umzusehen tat ihr einmal gut. Ihr Körper war in einen weiten schwarzen Reiseumhang gehüllt, das blasse Haar unter einer Kapuze verborgen. Sie schätzte es nicht, wenn sie in einer fremden Umgebung sofort auffiel. Die ersten Kilometer hatte sie schnell zurückgelegt und sich ihren Weg durch die Bäume gebahnt, nachdem die breite Straße versiegt war und nur noch einem Trampelpfad glich ging es so schneller. Die Äste gaben sacht unter ihrem Gewicht nach und nachdem die ersten Sonnenstrahlen den Nebel verjagt hatten war sie bereits eine gutes Stück vom Dorf entfernt. Sie hatte sich den Weg bereits vor einigen Tagen herausgesucht, er führte direkt ans Meer zu ihrer nächsten Mission. Dort würde sie sich mit ihrer Ärztin treffen. Sie würde nie vergessen, wie die Frau sie einmal behandelt hatte. Sie hoffte nur, dass diese Mission nicht so schmerzlich enden würde. Doch sie war guter Hoffnung, immerhin hatte sich seitdem einiges geändert. Die Klinge auf ihrem Rücken war ein seltsames Gewicht auf dieser Reise. Beinahe ein wenig erdrückend. Doch sie war diesen Druck gewöhnt und er war ihr auf langen Reisen ein angenehmer Begleiter. Kaikai war wunderschön und sie liebte das Schwert, liebte diese Seele von einer Klinge, auch wenn sie sich nur einredete, dass ihr Schwert am Leben war. Als sie den frühen Mittagsstunden nahe kam verlangsamte sich ihr Tempo und sie kehrte zurück auf die Straße. Auf dem Weg lag ein kleines Lokal das hin und wieder von Reisenden benutzt wurde. Die letzten Meter dorthin schritt sie gemächlich zwischen den Bäumen auf dem schmalen Pfad. Ihr Blick war immer zu freundlich und als sie das Lokal sah erhellte sich ihre Mine. Die Mahlzeiten waren ordentlich und hier gab es immer zu frische Gerichte. Sie freute sich ein wenig auf die Mahlzeit, darauf sich zu entspannen. Sie hatte den Weg so schnell hinter sich gelegt um sich beim Essen nicht hetzen zu müssen. Auf den ersten Blick sah sie niemanden der sich vor dem Lokal aufhielt. Das Gebäude war nicht besonders groß, hatte nur einen kleinen Gastraum und hier gab es immer zwei Zimmer zu mieten. Auraya trat durch eine geöffnete Tür ein und schob den Vorhang zur Seite, welcher den Blick auf den Innenraum für Vorbeiziehende verdeckte. Die Fenster waren klein und runzelig, das Licht kam nur schwer herein. Der Geruch von Essen lag in der Luft. Ihre Augen huschten durch den Raum doch sie entdeckte niemanden.  Sie schritt durch den kleinen Gastraum und nahm direkt am Tresen Platz. Die Dame hinter diesem nickte ihr freundlich zu. Einen schönen Tag. Ich nehme eine Tasse Tee und das Tagesgericht. Die Dame nickte und huschte davon. Sie war schon ein wenig älter und nicht mehr all zu schnell, aber ihre dunklen Augen waren klar und freundlich. Es dauerte nicht lange bis Auraya ihren Tee hatte und die Dame begann durch den Raum zu wandern um die Fenster für frische Luft zu öffnen. Auraya hingegen trank ihren Tee ruhig, sorgsam und mit ihrer gewohnten Eleganz. Beim betreten des Lokals hatte sie die Kapuze zurück geschlagen und nun schimmerte ihr blasses Haar im fahlen Licht der Gaststätte. Ihre Hände hielten die Tasse, drehten sie leicht bevor sie trank und ihr Blick auf das Holz fiel, das unter ihrer Tasse lag. Wie lange sie wohl auf ihr Essen warten würde?


Zuletzt von Yuki Auraya am Do Aug 02, 2018 5:47 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Ichibe Hisagi

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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Fr Jun 08, 2018 11:27 am

Jinpeis Aussehen

Wie lange war er nun schon unterwegs? Er hatte die Tage, Wochen und Monate nicht mehr gezählt. Seit mehr als einem Jahr war er nun schon nicht mehr in Kirigakure gewesen und nach wie vor hielt man ihn dort für tot. Nur sehr wenige Eingeweihte wussten, dass er noch lebte. Dank des Opfers eines Mannes wohl gemerkt. Alles war anders verlaufen, als er es zunächst beabsichtigt hatte. Jetzt war er ein Schatten der Welt, der sich umhertrieb und hier und dort Aufträge annahm, die die Dörfer nicht annehmen würden. Es störte ihn nicht, dass er nun auch kriminelle Aufträge annahm. Alles war eine Frage der Perspektive. Einen Auftragsmord zu erledigen oder Geleitschutz eines Drogenbarons zu sein, war auch nicht wesentlich anders, als die Arbeiten, die ein Dorf ausübte.
Jinpei hatte jedoch die Möglichkeit seine Aufträge selbst auszusuchen. Bisher hatte er versucht sich dadurch hinauf zu arbeiten. Ein Stück weit berühmt berüchtigt zu werden und sich einen Namen zu machen, ohne dass man seinen Namen kannte. Mittlerweile nannte man ihn „Kata me“. Er war sogar dazu übergegangen sich offiziell so vorzustellen, wenn man ihn nach einem Namen fragte. Kata me bedeutete nichts anderes als „Einauge“. Sah man ihn, verstand man augenblicklich die Herkunft des Namens.

Zuletzt hatte er einen wirklich prekären Auftrag erhalten sich mit einem Jashinisten anzulegen. Zwar hatte er den Auftrag angenommen, jedoch betont, dass er sich zunächst dafür ausrüsten müsse. Seine Schwertkunst suchte zwar seines gleichen – aber ein Jashinist war harte Arbeit. Vor allem, wenn er ein richtiger Kultist war und kein einfacher Sektenanhänger. Die Unsterblichkeit machte sie zu harten Gegnern. Auch Jinpeis Künste der Heilung waren hilfreich, nicht so hilfreich jedoch wie Unsterblichkeit, da es viel Konzentration erforderte – Konzentration, die er lieber auf das Kampfgeschehen richtete.

Was für Ausrüstung machte dort jedoch Sinn? Seine alte Klinge natürlich. Kaifuku – die Klinge der Heilung, die derzeit in der Obhut von Auraya Yuki war. Mit dieser Klinge wäre er in der Lage sich selbst zu heilen und zugleich vollkommen auf das Kampfgeschehen zu fokussieren. Er hatte Auraya so gut es ging – und in so weiter Entfernung wie möglich – beschattet. Auraya kannte seine Aura und er war nicht dumm genug, um dies zu vergessen. Doch in großen Menschenmengen konnte er sich fast sicher sein unterzugehen. So hatte er in Erfahrung bringen können, dass Auraya einen Auftrag außerhalb von Kirigakure zu erledigen hatte. Seine Chance, um sich die Klinge vorübergehend zurück zu holen.

Jinpei saß so erwartend an einem einsamen Tisch, bis Auraya das Lokal betrat. Sie nahm am Tresen Platz und bestellte sich etwas zu Essen und zu trinken. Er atmete langsam ein und aus, bevor er seine eigene Tasse leerte und sich erhob, um sich neben Auraya zu setzen. Ob sie ihn bereits bemerkt hatte? Einen Anlass sollte es nicht dazu geben, aber Auraya war eine hervorragende Sensorin, sofern ihre Fertigkeiten nicht nachgelassen hatten. Ohne um Erlaubnis zu bitten zog er einen Hocker direkt neben ihr zurück und nahm darauf Platz. Seine Haare verbargen sein Gesicht und er machte keine Anstalten sich in ihre Richtung zu drehen. “Lange nichts voneinander gehört …“, raunte er mit tiefer und kratziger Stimme. “Für mich bitte auch einen Tee …“, gab er eine erneute Bestellung auf und neigte den Kopf nur ein klein wenig in Aurayas Richtung. “Benutz bitte nicht meinen richtigen Namen … ich bin tod und so soll es bleiben.“
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Yuki Auraya
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Sa Jun 09, 2018 1:12 pm

Es dauerte einen Moment, bis ihre Augen sich vollständig an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Das Licht fiel fahl auf ihre behandschuhten Finger, welche noch immer die Tasse hielten. Der Mantel lag locker über ihrem Körper und bildete einen starken Kontrast zu ihren blassen Haaren. Ihre Finger verschwanden jedoch fast im Spiel von Licht und Schatten. Auraya saß nicht lange, als sich jemand im Raum bewegte. Ihre Ohren funktionierten eindeutig besser als ihre Augen, denn gesehen hatte sie niemanden. Ihre Sensorik erwachte beinahe sofort zum Leben und sie griff nach der Aura in ihrem Umfeld. Das was sie fühlte verwirrte sie im ersten Moment, doch man sah davon nicht viel. Was sie spürte musste wahr sein und sie täuschte sich nicht, was ihre Sensorik anging. Überrascht war sie dennoch. Sie verhielt sich ruhig, trank einen weiteren Schluck Tee und blickte durch den Raum. Jinpei setzte sich neben sie und sie fand den Klang seiner Stimme rau und fremd. Er galt als tot, aber scheinbar war es nicht tot. Ein Konflikt wallte in ihr auf. Sie musste dem Dorf Bericht erstatten, wenn sie wieder dort war. Sie konnten ihn nicht einfach umher laufen lassen. Doch das hatte nicht sie zu entscheiden.  Einen Moment schwieg sie und sah in ihren grünen Tee, bis auch Jinpei ein Getränk bekam. Das ist eine gewagte Bitte in eurer Situation. Ich weiß nicht ob ich dem nach kommen kann. Sie nahm einen weiteren Schluck von ihrem Getränk und schlug ihre hübschen Beine leicht übereinander, bevor sie sich in seine Richtung umdrehte.
Selbst im ehre dämmrigen Licht wirkte sie noch atemberaubend. Ihr Haar fiel ihr wunderschön ins Gesicht, wellte sich leicht und kräuselte sich über ihren Ohren. Das dunkle Band fiel fast gar nicht auf im dämmrigen Licht. Aber ihre blassen Augen jedoch waren klar und lagen nun auf ihrem ehemaligen Kameraden. Sie hatten dem gleichen Dorf gedient, hatte gekämpft und heute trug sie die Klinge des Mannes. Aber ihr Kontakt war versiegt, sie hatten sich lange nicht mehr gesehen, war er doch offiziell tot. Er hatte das Schwert abgegeben weil er eine Bestie in sich aufgenommen hatte – er hatte Verantwortung abgegeben. Wo sie immer mehr Verantwortung übernahm, da hatte er sie abgegebene. Es ging ihr nicht um Macht, es ging ihr darum Dinge zum Besseren zu verändern. Aber warum tauchte er hier auf? Zufall? Sie glaubte nicht an Zufall, dies wäre viel zu unwahrscheinlich. Vor allem das er sie direkt ansprach. Warum sollte er sich selbst in Gefahr bringen, warum sollte er sich offenbaren? Ging er davon aus, dass sie ihn so oder so wahrgenommen hatte? Nach ihrem ersten verhalten wohl nicht. Ich hoffe nicht, dass etwas schlimmes passiert ist. Etwas das man wohl in alle Richtungen auslegen könnte. Warum hatte er nach ihr gesucht, warum war er zu ihr gekommen? Was genau trieb ihn herum nachdem er so lange von der Bildfläche verschwunden war.  Sie konnte nicht in seinen Kopf sehen, aber sie würde sicher ein paar Antworten von ihm bekommen. Denn warum wäre er hier, wenn er nicht etwas von ihr wollte und vielleicht nur von ihr?
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Sa Jun 09, 2018 2:16 pm

Durch seine Haare hindurch, begutachtete er Aurayas Gesicht. Sie war schön wie immer. Nichts von ihrer damaligen Attraktivität war ihr abhandengekommen. “Ich habe nichts mehr mit unserer Heimat zu tun und würde es gerne so belassen … es liegt an euch, ob ihr meiner Bitte nachkommt oder nicht … “ Auch die Konsequenzen, die daraus entstanden, lagen vollends bei ihr. Jinpei hatte nicht vor gefangengenommen zu werden oder gar nach Kirigakure zurückzukehren. Seine alte Meisterin nahm einen weiteren Schluck und drehte sich etwas in seine Richtung, während sie die Beine übereinanderschlug. Ihre Haut war weich - sah zu perfekt aus. Vor allem im Vergleich zu ihm. Auch Jinpei drehte sich nun mehr in Aurayas Richtung.

Sein Gesicht wies einen ungepflegten Dreitagebart auf, er hatte Ringe unter den Augen und er sah weniger ehrenhaft aus, wie er einst in Kirigakure aussah. Er war ein finsterer Schatten seiner Selbst von damals. Um Jahre älter, als er eigentlich war. Er war sich sicher, dass Auraya ihn gerade genau musterte und interpretierte. Sowohl in optischer Hinsicht, als auch in sensorischer. Aber das sollte ihm nur recht sein. Auraya war berechtigt seine skrupellosere Art zu realisieren. “Es ist einiges passiert … auch einiges was schlimm ist. Unter anderem bin ich eigentlich tot … man hat mich vor einiger Zeit verfolgt und gewaltsam den Achtschwänzigen abgenommen …“ Die daraus resultierenden Konsequenzen würden Auraya bewusst sein. Niemand überlebte eine Extraktion eines Bijû einfach so. Es gab nur wenige Möglichkeiten ein solches Unterfangen zu überleben.
“Ich will Kiri nicht unterstellen, dass es dafür verantwortlich ist … aber deswegen habe ich euch auch nicht gesucht.“ Damit war klar, dass Jinpei sie nicht zufällig aufgesucht hatte. Man hörte an seinen Worten, dass er Auraya nach wie vor wertschätzte und ihren Stand respektierte. Sowohl als ehemalige Lehrmeisterin, als auch als Schwertshinobi des Nebels. Sein gesundes Auge fuhr kurz zu dem Griff von Kaifuku, dass noch immer an Aurayas Rücken befestigt war.

“Ich muss mir Kaifuku ausborgen.“ Jinpei drehte sich nun gänzlich in Aurayas Richtung und lehnte sich mit dem linken Arm auf den Tresen. Mit Sicherheit war Auraya nicht bereit ihm die Klinge zu geben - aber vielleicht gab sie ihm auch die Möglichkeit sich zu erklären, sodass ein Kampf vermieden werden konnte. Er wollte nicht mit Auraya kämpfen, würde aber nicht davor zurückschrecken, falls es dazu kam.
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Yuki Auraya
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Mo Jun 11, 2018 10:01 am

Durch ihre blassen Irden betrachtete sie Jinpei mit einem ruhigen Blick. Die Zeit hatte ihn gezeichnet. Seine Kleidung war abgerissen, seine Haare wild und mit dem Verlust seines Auges ergab dies kein besonders schönes Bild ihres alten Schülers. Er schien nur noch ein Schatten seiner selbst. Es würde sie nicht wundern, wenn er kurz davor stand zu verhungern, oder mit der Erschöpfung kämpfte. Ob diese Erschöpfung oder vielmehr diese Angeschlagenheit nur körperlich war oder auch in den tiefen seiner Seele verwurzelt war mochte sie nicht zu sagen. Neben ihr wirkte er roh und verwahrlost. Das fiel den Menschen generell nicht schwer, denn Auraya wirkte immer zu perfekt. Eine hübsche Frau in der Blüte ihres Lebens, egal wie alt sie auch war. Seit sie klein war schien sie so und es war ihr in Mark und Bein übergegangen. Sie würde während des Gespräches darüber nachdenken müssen, ob sie ihn auslieferte. Da er nicht tot war hätte er eigentlich in sein Dorf zurückkehren müssen. Doch er war nicht zurückgekehrt, hatte nicht versucht Kontakt aufzunehmen – außer mit ihr. Aber so wie die Dinge standen wollte er nicht zurück, wollte nicht das jemand von seinem Leben erfuhr, davon wusste, dass er noch eine Existenz hatte.
Sie versuchte sich daran zu erinnern, während er sprach. Was hatte man ihr damals gesagt? Das er verstorben war, das der Biju ihn umgebracht hatte? Die Information war alt und sie war dunkel. Er war damals einfach verschwunden. Sie war zu keinem Zeitpunkt davon ausgegangen, dass ihr Dorf etwas damit zu tun gehabt hatte. Auraya konnte sich nicht vorstellen, dass Yuzu etwas damit zu tun hatte, was ihm widerfahren war. Nein ihre Freundin hätte nicht dafür gesagt, dass man den Biju aus ihm heraus gerissen hätte. Aber wenn er Verrat begangen hatte? Es gab Dinge die sie nicht wusste, Dinge die sich selbst ihrem Wissen entzogen. Allmächtig war sie zu keinem Zeitpunkt ihres Lebens gewesen, auch nicht wenn es nur um ihre Heimat ging. Ein Dorf war zu groß, zu verschachtelt und es gab immer jemanden der etwas plante das ihr entging.
Jinpei beschuldigte ihre Heimat nicht direkt, aber indirekt. Er musste misstrauisch sein. Dem Dorf gegenüber, den Menschen gegenüber die dort lebte und ihn vergessen hatte. Sie konnte nachvollziehen, dass er es in Erwägung zog, dass eine höhere Instanz befohlen hatte die Bestie zurück zu holen. Wenn er geplant hatte Kirigakure zu verraten konnte sie sogar verstehen, warum man ihn zum Tode verurteilt hatte. Eine solche Extraktion überlebte man normalerweise nicht. Warum er noch lebte konnte sie nicht sagen. Er war schon immer begabt gewesen, wenn es um Medizin ging, aber das er so etwas überlebte – nun das konnte nicht nur von seinem Talent abhängen. Die Geschichte war bestimmt interessant und sie war sich sicher, dass ihr neuester Flüchtling aus Konoha ihr dazu mehr sagen konnte, doch bis sie diesen wieder sah würde noch einige Zeit vergehen.
Sie blickte als Jinpei an, einen tot geglaubten Mann der ihr Dorf eines Verbrechens beschuldigte, der sich selbst vielleicht eines Verbrechens schuldig gemacht hatte und der nun etwas von ihr verlangt, was sie nicht bereit war zu geben. Er wollte Kaikai zurück. Die Frage regte Argwohn in ihr und tiefes Misstrauen. Sie war nicht dumm gewesen zu glauben, dass er sie vermisst hatte. Doch das er so offen nach etwas wertvollem fragte, etwas das ihr gehörte, ihr einen Rang verlieh und vor allem etwas das ein Teil von ihr war. Einen Moment lang blickten die blassen Augen durchdringend in das Gesicht des Mannes. Er musste wirklich verzweifelt sein. Ihr müsst euch wahrlich in einer verzweifelten Lage befinden, wenn ihr mich aufsucht und um so etwas bittet. Einen Moment schwieg sich als mit einem leisen Geräusch ein Teller vor sie geschoben wurde. Auf diesem befand sich gegrillter Fisch, Reis mit einer dunklen Soße und Gemüse. Auraya bedankte sich lächelnd für ihre Mahlzeit, bevor sie wieder zu Jinpei blickte. Ihr wisst, dass ich euch die Klinge nicht geben kann. Sie ist ein Teil meines Lebens, ein Teil von mir. Zudem kenne ich eure Absichten nicht. Es wäre ein wenig naiv die Klinge einfach abzugeben, denkt ihr nicht? Obwohl Auraya hunger hatte rührte sie ihr Essen nicht an. Ihre Augen lagen auf Jinpei. Er wollte ein Schwert zurück haben, dass er ihr einst gegeben hatte. Wenn es eine normale Klinge wäre, hätte man darüber bestimmt reden können, doch diese Klinge war mehr als ein Schwert. Es war die Waffe eines Schwertmeisters, eine Waffe um das Dorf bis aufs Blut zu verteidigen und Auraya würde nie das Mittel fort geben, dass sie brauchte um ihr Dorf vor den Jashinisten zu schützen. Ihre Liebe und Hingabe für das Dorf war zu groß, als das sie dieses Mittel einfach fort geben würde. Ihre Heimat war alles für sie und so sehr sie Jinpei vielleicht auch bedauerte, sie konnte diese Waffe nicht in einer Zeit der Krise los lassen und ihn damit verschwinden lassen. Es hatte nichts mit ihrem Ruf zu tun, es ging einfach um die Sicherheit ihres Dorfes.
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Mo Jun 11, 2018 1:37 pm

Spekulationen sammelten sich in seinem Kopf, was Auraya wohl alles von ihm dachte. Ein paar Dinge konnte er sich denken, die sogar zutrafen. Sein Ziel war ihm jedoch wichtiger, als sein Ansehen. Auraya ließ sich mit der Antwort etwas Zeit, sah ihn eindringlich an. Jinpeis emotionale Kälte stand der Kälte des Yuki-Clans in nichts nach. So kalt, wie die Jutsus waren, so kalt war auch sein Blick. Nicht der Blick eines ehrenhaften Kämpfers, eines ehrenhaften Verteidigers eines Dorfes. Es war der Blick eines Heimatlosen, dem man alles genommen hatte und der nun einen eigenen Weg beschritt. Einen Weg, auf dem viele Leichen lagen und noch mehr Leichen liegen würden. Nicht, dass Jinpei vor hatte seine alte Lehrmeisterin und Freundin zu verletzten – nicht, wenn es sich vermeiden ließ.
Wie zu erwarten, stimmte Auraya seiner Bitte nicht zu. Er neigte den Kopf etwas zur Seite und nickte. “Habe ich mir schon gedacht …“ Aurayas Essen und der Tee wurde platziert. Ohne die geringste Hektik ergriff er den Tee, pustete über die heiße Oberfläche und nippte an der Flüssigkeit. Jinpei gab sich ruhig. Niemand war Auraya hierher gefolgt. Sie war auf einer Ein Mann Mission, bei der sie keine Unterstützung zu erwarten hatte. Also konnte er auch in Ruhe mit ihr sprechen. “Versteht mich nicht falsch, Auraya-san. Zum einen bin ich nicht verzweifelt. Ihr wisst um meine Fertigkeiten. Außerdem will ich Euch die Klinge nicht wegnehmen – lediglich borgen.“ Ein kurzes Zucken ging durch sein Gesicht, als er ein Grinsen andeutete. “Es sollte hilfreich sein, wenn ich Euch erzähle, wofür ich mir Kaifuku ausborgen möchte.“

Jinpei schob seinen Tee eine Hand breit weg und sah auf die Wellen, die die Oberfläche durchbrachen. “Ohne Kaifuku und ohne einen Bijû kann ich mich nur auf meine eigenen Fertigkeiten verlassen. Für mein nächstes Ziel reichen meine Fertigkeiten allerdings nicht aus.“ Fast nebensächlich tippte er an den Rand der Tasse, um erneut ein paar Wellen auf der Oberfläche zu erzeugen. “Ich brauch Euch nicht sagen, dass die Jashinisten mit dem Kaiserreich zusammenarbeiten...“ Jinpei atmete durch. “Ich habe einen Jashinisten ausfindig machen können, der ein echter Kultist ist.“ Die Weißhaarige würde wissen, was das bedeutete. Unsterblichkeit. “Die meisten Kultisten sind einfältig und können leicht besiegt werden, wenn man sein Handwerk versteht. Mein Ziel ist jedoch stärker und ich werde ihn nicht einfach so besiegen können.“

Langsam nahm er Auraya wieder in Augenschein und versuchte ihre Emotionen zu deuten. Sicherlich würde sie sich fragen, was Jinpei genau mit den Jashinisten zu schaffen hatte – jetzt, wo er doch kein Anhänger von Kirigakure mehr war. Wieso sollte er jemanden bekämpfen, mit dem er sonst nichts zu schaffen hatte. Fragen, die er durchaus bereit war zu erläutern – doch Fragen mussten erst gestellt werden, bevor sie beantwortet werden konnten. “Jetzt kennt Ihr zumindest meine Absichten … ein Jashinist, der nicht für das Kaiserreich kämpfen kann, ist ein Jashinist weniger, der Kirigakure zum Feind werden kann.“ Einleuchtend, oder?
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Mi Jun 13, 2018 10:50 pm

Jinpei schien nicht sonderlich verwundert zu sein, dass sie ihm die Klinge nicht überließ. Wer wäre das auch? Auraya liebte ihr Dorf und sie lebte für ihr Dorf und ihre Familie. Etwas abzugeben, dass ihre Möglichkeiten auf Schutz schmälerte war dumm und niemand konnte ihr unterstellen, dass sie nachlässig war, was ihr Dorf betraf. Auch wenn er behauptete nicht verzweifelt zu sein - Auraya  sah dies nicht so. Er hatte sie aufgesucht und verlangte etwas von ihr, dass sie nie hergeben würde. zudem wusste er wahrscheinlich nicht, dass sie Shiori treffen würde, er wusste nicht wann man sie wo erwarten würde und er wusste ob sie ihn ausliefern würde. Hoffentlich ist er nicht bereits so hoffnungslos, dass er diese Dinge glaubt. Mir braucht er nichts vorzuspielen. Armer Jinpei - was ihm wohl alles widerfahren ist. Aber das rechtfertigt nicht dumme Dinge zu tun.  Auch wenn er sich die Klinge nur borgen wollte, wie er es nannte, sah sie keinen Anlass ihre Meinung zu ändern. Kaikai war zwar von ihm zu ihr gewandert, aber das hieß nicht, dass sie diese Verantwortung abgab, vor allem in der aktuellen Situation nicht. Jinpei schienen einen Moment lang zu lächeln und auch wenn Auraya ihr übliches Lächeln nicht abgab und sie noch immer so lieblich wirkte wie eh und jeh, so verrieten ihre Augen doch, dass sie nicht zum scherzen aufgelegt war. Ob er wirklich glaubte die Klinge von ihr zu erhalten?  Sie glaubte nicht, dass es etwas gab, dass sie davon überzeugen würde die Klinge aus der Hand zu geben. Beim Sprechen schien er in Gedanken zu verfallen. Seien Fähigkeiten überstiegen das was möglich war wenn er weder Klinge noch Biju zur Verfügung hatte. Wenn sie sich in solch einer Situation befinden würde, dann würde sie um Hilfe fragen. Ein Dorf, einen Shinobi , jemandem von dem sie wusste, dass er helfen konnte und mächtig genug waren.
Langsam zog sie ihren Teller herbei, nahm einen Bissen, lies den Mann jedoch nicht aus den Augen. Er hatte es auf einen Jashinisten abgesehen, ein löbliches Ziel. Er glaubte ihn nur mit der Klinge besiegen zu können. Vielleicht war dies wahr. sie konnte es nicht einschätzen. Einem Jashinisten stand man nicht alle Tage gegenüber. Sie wollte sich einem nicht alleine gegenüber sehen. Langsam aß sie ihren ersten Bissen. Das Essen war gut, aber es verlor seinen Geschmack in diesem Moment. Euer Ziel ist löblich, vor allem aus der Sicht meines Dorfes. Dennoch kann ich euch das Schwert nicht überlassen. Auraya nahm einen  Bissen und blickte ihn dann auf eine ernste Art an, die dennoch milde und mütterlich wirkte. In Zeiten wie diesen wäre es nachlässig eine Waffe aus dem Dorf zu bringen und das auch noch auf eine unbestimmte Zeit. Ihr seid nicht mehr Mitglied meines Dorfes. Ihr habt euch abgewandt, euch im Schatten gehalten. Sucht die Hilfe des Dorfes und man wird euch unterstützen, da bin ich mir sicher. Aktuell seid ihr jedoch nur ein Schatten eurer selbst. Ich kann mich nicht darauf verlassen, dass ihr zurückkehrt. Ich denke ihr werdet das verstehen. Auraya war keineswegs eine klassische Yuki, war nicht hartherzig oder unnachgiebig. Aber sie würde Kaikai nicht fort geben für ein Leben in einer Zeit in der sie nicht wusste ob sie nicht morgen ihre Klinge brauchen würde. Natürlich war sie gut in dem was sie tat, sie war nicht umsonst noch immer Schwertmeisterin, sie hielt nicht umsonst um den Rang des Oberhauptes an. Doch große Macht forderte Entscheidungen die ab und an hart waren. Auraya horchte in sich hinein, während der Fisch fad schmeckte. Sie fand es nicht gut ihn abweisen zu müssen, sie mochte sich nicht vorstellen wie es war ohne den Schutz eines Dorfes zu leben. Wenn sie ihn ansah, musste sie zugeben, dass es gewiss ein hartes und raues Leben war. Eine Erinnerung keimte in ihr auf. Ihre Geschwister waren fast gestorben, sie war fast gestorben und nur ihre Klinge hatte sie am leben gehalten. Ohne dieses Schwert konnte sie wieder sterben, ohne dieses Schwert würde sie einen entscheidenden Kampf womöglich verlieren. Nein sie konnte nicht einem Mann helfen und damit riskieren ihr Dorf dem Untergang zu weihen. Womöglich würde er die Klinge nie wieder bringen. Was galt das Wort eines Mannes, der nicht in seine Heimat zurückgekehrt war? In Aurayas Augen war es nicht viel wert. Wie konnte sie ihm vertrauen? Sie konnte es nicht, nicht in diesem Moment. Sie hätte fragen können, aber es war nicht ihre Art bohrende Fragen zu stellen, es sei den sie war in einer Position, in der sie es musste. Diesmal jedoch wollte Jinpei etwas und nicht sie.
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Do Jun 14, 2018 11:27 am

Das Gespräch entwickelte sich nicht in die Richtung, die Jinpei sich gewünscht hätte. Ihre Ansichten konnte er nachvollziehen. Er war in der Tat kein Shinobi mehr, der sich Kirigakure verschrieb. Sein Zweifel, dass sich sein Heimatdorf vielleicht an der Extraktion des Hachibi beteiligt hatte, waren vorhanden. Man hielt ihn für tot und er hatte nicht vor diesen Status zu ändern. Sein Versuch Auraya zu kontaktieren und sie um die Klinge zu bitten, war nicht gelungen. Sie beharrte darauf die Klinge zu behalten und sie nicht aus der Hand zu geben. “Habe ich Euch jeh einen Grund geliefert mir zu mistrauen? Ich habe mich nicht wieder in Kirigakure gemeldet … Warum? Weil sich Kirigakure möglicher Weise an der Extraktion des Hachibi beteiligt hat. Bis ich keinen Beweis dafür oder dagegen gefunden habe, kann ich mich nicht an Kirigakure wenden.“ Einige Augenblicke lang schwieg er und überlegte. Vielleicht hatte er noch eine Möglichkeit sein Ziel anders zu erreichen. Es gefiel ihm nicht, weil er niemanden in eine unangenehme Situation bringen wollte … aber wenn Auraya ihm die Klinge nicht vorübergehend überließ und wenn er sie sich nicht mit Gewalt nehmen wollte, dann musste er es zumindest versuchen.

Nachdenklich fuhr er sich mit einer Hand über das Kinn und den Dreitagebart. Dann seufzte er. “Es gefällt mir nicht, aber wenn Ihr mir die Klinge nicht borgen wollt, dann hab ich wohl nur noch eine Option …“ Eigentlich sogar zwei – aber das wollte er nicht hervorheben. “Auraya-san. Wärt Ihr bereit mir bei meinem Vorhaben zu helfen? Ich verstehe den Grund, warum Ihr mir die Klinge nicht übergeben wollt, auch wenn ich mir Euer Vertrauen gewünscht hätte. Ihr müsst den Nutzen erkennen, den ein beseitigter Kultist mit sich bringt.“ Jinpei drehte sich auf dem Stuhl und sah Auraya an, hatte die Hände dabei ruhig in seinem Schoß gefaltet. Sein Blick war fest und auch wenn er in gewisser Hinsicht mitgenommen aussah, saß er aufrecht und voller Entschlossenheit vor ihr. Die Kleidung des einstigen Schwertshinobi mochte gelitten haben und auch sein Erscheinungsbild, nicht aber seine körperliche Verfassung oder sein Wille.
“Und wer weiß. Wenn wir uns dabei zusammentun, könnten sogar nützliche Informationen für Kirigakure enthüllt werden. Vielleicht etwas über die Kunst der Jashinisten oder irgendwelche pikanten Informationen über das Kaiserreich.“ Ein winziger Hoffnungsschimmer glänzte in seinem verbliebenen Auge. Die Hoffnung, dass Auraya ihm half, die Hoffnung, dass er nicht seine am Gürtel befestigten Klingen zücken müsste … die Hoffnung, dass sie sich nicht bekämpfen mussten. Er war bisher lediglich ein vermisster Shinobi, der von seiner Heimat für tot gehalten wurde. Jinpei wollte nicht zu einem Verbrecher werden, der eine einstige Freundin und Lehrmeisterin angegriffen und verletzt hatte. Ob er sich dazu in der Lage sah ihr die Klinge abzunehmen? Er hielt es für möglich. Nicht, dass er sich ihr überlegen fühlte – er respektierte Auraya zutiefst, sonst hätte er sie nicht aufgesucht. Aber er ging davon aus, dass er Auraya ebenbürtig war. Vielleicht sogar mit Kaifuku als Klinge.
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Di Jun 19, 2018 9:01 am

Wäre Auraya ein kleines Kind gewesen, oder gar ihre Schwester, sie hätte wohl mit den Augen gerollt. Nein im Dorf hatte sie nie an ihm gezweifelt. Aber das war die Vergangenheit. Seitdem er das Dorf verlassen und für tot erklärt worden war, hatte sie ihn nicht mehr gesehen und jetzt tauchte er aus dem Nichts auf und verlangte dasselbe Vertrauen wie zu einer Zeit, als sie Seite an Seite gekämpft hatten? Er musste doch einsehen, dass dies ein sehr illusionärer Wunsch war. Er hatte sich bewusst dagegen entschieden zurück zu kehren, er hatte sich bewusst entschieden seinem Dorf zu misstrauen. Der Fall war nicht einmal zur Sprache gekommen. Sah er nicht, dass sie ihm so sehr misstrauen musste wie sie es bei einem fremden tun musste? Nicht weil sie ihn damals nicht hatte leiden können, sondern einfach aus dem simplen Grund seines Verschwindens. Die stille Anklage das ihr Dorf, ihre Mizukage und Freundin etwas damit zu tun hatte und dies hinter ihrem Rücken befohlen hatte war einfach zu gewaltig. Auraya konnte keine emotionale Entscheidung treffen, nicht in diesem Moment, nicht auf Basis der vorhanden Informationen. Ihr habt mir keinen Grund zum Misstrauen gegeben. Ihr müsst jedoch bedenken, dass ich nicht vermag eure Gedanken zu lesen. In der Zeit eurer Abwesenheit ist viel passiert über das ich nicht befugt bin zu Sprechen. Ich kann euch nur anbieten in das Dorf zurück zu kehren und unter meinem Schutz der Sache auf den Grund zu gehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass euer Misstrauen ungerechtfertigt ist und das Dorf keine Schuld trägt die größer ist als das Versagen euch nicht gefunden zu haben, als sie nach euch suchten. Sie wollte die Stäbchen in ihrer Hand rollen, unterließ jedoch die Nervöse Geste ihres Bruders und nahm eine weiteren Bissen von ihrem Fisch. Aus den Augen ließ sie Jinpei dabei jedoch nicht. Die Ruhe die sie ausstrahlte war eine Ruhe die mit den Jahren gekommen war, eine Ruhe die in tiefe Konzentration über ging. Auch wenn alles noch sehr ruhig wirkte, sie wusste wie schnell die Stimmung umschlagen konnte und sie wusste nicht wie weit Jinpei bereit war zu gehen für das Ziel, welches er verfolgte.
Als sie hört, dass ihm die Situation nicht gefiel lies sie die Stäbchen los und ihre Hand wanderte näher in Richtung ihrer Klinge. Kaikai zog man nicht einfach von der Hüfte, man zog es vom Rücken und ein ziehen im sitzen war noch einmal etwas ganz anderes. Wenn sie auch noch nicht kampfbereit wirkte, innerlich war sie es. Um so glücklicher war etwas in ihr, dass Jinpei sie nicht herausfordern wollte. Er war also noch nicht wahnsinnig vor Verzweiflung, oder er war es noch nicht. Sie lauschte seinem Vorschlag, noch immer bereit von einer auf die andere Sekunde die Klinge zu ziehen und auf Distanz zu gehen. Doch Jinpei schlug ihr vor, dass sie diesen Mann zusammen fanden und ihn zur strecke brachten. Ich kann nicht leugnen, dass dies dem Ziel meines Dorfes sich zu erhalten nicht helfen würde. Aber ich kann euch nicht sofort begleiten. Es müssen Vorbereitungen getroffen werden und absprachen. Ich kann nicht beliebig lange dem Dorf fern bleiben. Sie schwieg einen Moment, bevor sie wieder anfing zu essen, bevor es kalt wurde. Wenn ich mich euch anschließe, dann benötige ich jedoch mehr Informationen von euch. Ich brauchte etwas mit dem ich arbeiten kann, etwas zur Vorbereitung und eben ein wenig Zeit. Was wusste sie überhaupt über diese Kult? Sie hatten ein Dorf nieder gerannt hatten es unter ihre Kontrolle gebracht und die Angst war bis zu ihnen gekommen. Alles was sie noch wusste kannte sie von Hisagi, von Gerüchten und Dingen, die sich erst langsam über das Meer bis in ihr Dorf trugen. Sie alle hatten Angst und wenn sie etwas tun konnte um ihrem Dorf diese Angst zu nehmen, dann würde sie dieses Risiko eingehen und mit ihrem Leben bezahlen, wenn sie dadurch für ihr Dorf sterben durfte. Sie konnte nur hoffen, dass all das kein Himmelfahrtskommando war und sie etwas erreichen konnten. Sie würde viel planen müssen, alles zusammen tragen, was sie wusste. Vorbereitung war das A und O, wenn sie diesen Weg beschreiten würden und sie musste mit ihrer Kage reden, sie konnte soetwas nicht vor ihr geheim halten. Jinpei würde das verstehen müssen.
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Ichibe Hisagi

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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Do Jul 05, 2018 1:09 pm

Unglücklich mahlten Jinpeis Kiefer, während Auraya immer wieder betonte, dass sie ihm nicht einfach so helfen konnte. Diese Sturheit und blinde Ergebenheit hatte er auch einst dem Dorf zugesprochen. Daher konnte er sie verstehen, doch gefiel es ihm dadurch nicht mehr. Die Ungewissheit musste sie nicht verstehen – er hatte sie und das war sein Grund sich nicht direkt ans Dorf zu wenden. Entweder akzeptierte sie es oder sie ließ es. Einerlei. Mit etwas säuerlichem Unterton antwortete er, auf ihr Angebot unter ihrem Schutz ins Dorf zurückzukehren. “Ich brauche Euren Schutz nicht. Ich habe Jashinisten überlebt, ich habe die Extraktion eines Bijû überlebt und ich habe ohne den Schutz der Dorfmauern überlebt … ich weiß, dass mein Äußeres anderen Anschein macht – aber ich bin in guter Verfassung. Lediglich meine Kleidung hat etwas gelitten.“ Er atmete einige Male ruhig ein und aus und fand wieder seine Ruhe. Zudem entschied er die Förmlichkeiten bei Seite zu legen. Früher war er mit Auraya befreundet gewesen. Sie hatte ihn unterwiesen und sie waren gemeinsam unterwegs gewesen.
“Ich weiß dein Angebot zu schätzen, aber ich werde vorerst nicht ins Dorf zurückkehren, bis ich Antworten gefunden habe, die mich zufriedenstellen. Solange heißt es Leben und leben lassen.“
Jinpei entging nicht, dass sie die Essstäbchen losließ und ihre Hand bereit war zum Angriff überzugehen, wenn es denn nötig war. Die Anspannung nahm von Sekunde zu Sekunde zu. Sie war bereit ihre Klinge zu ziehen, er war bereit seine Klingen zu ziehen. Einen letzten Versuch wollte er starten, bevor er einen kritischen Schritt machte. Er schlug vor, dass sie gemeinsam den Jashinisten angreifen konnten. Nach dem er ausgesprochen hatte entspannte sich die Situation etwas. Sie betonte, dass sie Vorbereitungen treffen müsse und dass sie mehr Informationen benötigte. “Das ist besser als ein Nein … Ich gebe dir alle Informationen, die ich dir geben kann, wenn du mitkommst. Du brauchst nichts weiter als dich und deine Fähigkeiten. Ich gehe davon aus, dass Kaifuku seine Besonderheit nicht verloren hat?“ Langsam drehte sich Jinpei wieder in Richtung Tresen und trank.

“Wie viel Zeit brauchst du? Ich will nicht länger als nötig warten. Noch weiß ich, wo sich der Jashinist aufhält, aber mit jeder Minute könnte sich das ändern…“ Er hatte bereits eine Ahnung worum es sich bei ihren Vorbereitungen handeln könnte. Information an die Mizukage, dass er noch lebte. “Falls du mich verpfeifen willst, kann ich dich nicht aufhalten … ich vertraue dir aber, dass du Stillschweigen bewahrst. Als Austausch biete ich dich mir als Informanten an, der dich über die Gesetzlosen und weniger legalen Dinge auf dem Laufenden hält.“ Das war der beste Weg, den er Auraya anbieten konnte. Wenn es so lief, war er zufrieden. Sie würden den Jashinisten gemeinsam erledigen, Kirigakure würde Informationen bekommen und Jinpei würde fortan seine eigene Informationsquelle haben – zudem würde er Auraya in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen kontaktieren und überallerlei Dinge informieren, die er herausgefunden hatte. So konnte sich langsam wieder das Vertrauen zum Dorf aufbauen, ohne dass er genötigt war frontal in potentielles Feindesgebiet zu laufen.
Denn selbst, wenn die Mizukage nicht seinen Tod gefordert hatte, gab es immer irgendwelche Untergrundaktionen, die aus einem Dorf kommen konnten. Untergrundaktionen, die nicht von der oder dem Kage abgenickt werden mussten.
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Mi Jul 25, 2018 3:35 pm

Mit Jinpei und Auraya waren hier wohl zwei Menschen aufeinander getroffen die sich früher einmal verstanden hatte. Auraya hatte keine Angst verraten zu werden, sie liebte ihr Dorf noch immer und sie suchte Antworten nicht indem sie floh und um das Dorf herum lief ohne mit jemandem zu sprechen. Misstrauen - nein nicht gegen ihr Dorf. Jinpei hingegen schien sich ganz gegen das Dorf gewendet zu haben und es stieß Auraya sauer auf. Sie konnte es nicht verstehen - warum kam er nicht ins Dorf. Er hat sich verändert und mehr als ihm die Hand reichen kann ich nicht oder? Ihr fiel nichts weiteres ein und ihre Hoffnung schwand, als er betonte, dass er Jashinisten überlebt hatte. Er würde es bestimmt nicht überleben, wenn das Dorf ihn als Verräter eingestufte und das war er aktuell irgendwie. Er war nicht zurückgekehrt - wieso tat man so etwas? Nein er trug nicht dazu bei, dass sie mehr Vertrauen in ihn fasste. Dabei glaubte sie doch an sich an das Gute im Menschen, an das Gute in der Welt, ihrem Dorf. Er würde seine Antworten finden, wenn er genug Zeit hatte. Sie hoffte nur, dass er erkannte, dass Kirigakure nichts damit zu tun hatte. Sie würde ihn also erst einmal gehen lassen und sich mit ihrer Kage beraten. Ob er es wirklich zu schätzen wusste? Auraya wusste es nicht, sie war sich nicht mehr sicher bei ihm. Wohl fühlte sie sich nicht in dieser Situation, in dieser Umgebung mit ihm und dem offenem Misstrauen das sie empfand. Aber sie würden etwas gegen diesen Jashinisten unternehmen, sie mussten etwas gegen diese Plage unternehmen. Das Schwert ist noch immer so besonders, wie es in euren Händen war.  Auraya aß auf und faltete die Hände auf dem Tisch, wie sie es oft tat, wenn sie nachdachte und nicht die nervösen Gesten ihrer Schwester übernehmen wollte.

Ich habe noch etwas zu erledigen, dies wird nur einige Tage in Anspruch nehmen. Ich kann in einer Woche aufbrechen und euch treffen. Sie übernahm nicht den persönlichen Ton, welchen er angeschlagen hatte. Sie vertraute ihm nicht weit genug. Wer sie ansprach und eine Klinge forderte, sie dazu bringen wollte an ihrem Dorf zu zweifeln. Nein sie konnte ihm so nicht vertrauen und würde es auch nur auf Vorbehalt. Euer Vertrauen ehrt euch, aber ich werde tun was ich als bestes für mein Dorf erachte. Das werdet ihr sicher verstehen. Es war auch einmal euer Dorf. Sie versuchte ihn nicht direkt dafür anzuklagen und doch konnte sie nicht anders, als ihn daran zu erinnern. Ihre Loyalität galt nicht ihm, sondern ihrem Dorf, ihrer Familie, den Menschen sie sie täglich umgaben. Damit hätten wir alles besprochen oder gibt es noch etwas, das ihr mir mitteile wollte? Unruhe kam in ihr auf. Sie wollte nachdenken und sie musste ihre Mission langsam antreten. Sie schob den Teller beiseite und nahm ihre Tasse um die Finger darum zu schließen. Ob sie glücklich war ihn zu sehen wusste sie nicht, mit ihm zusammen zu arbeiten war anders als früher. Als man ihr gesagt hatte, dass er verstorben war hatte sie um ihn getrauert. Zu unrecht wie sie jetzt wusste. Doch die totgeglaubte Version ihres alten Freundes war ihr aktuell lieber als der mürrische und vor allem misstrauische Mann der nun vor ihr saß. Ihr Schwert würde sie ihm nicht mehr zurück geben. Nein diesen Jinpei kannte sie nicht mehr und es würde lange dauern, bis sie dieser Version von ihm vertrauen konnte. Aber so wie früher, würde es wohl nicht werden. Konnte es jemals wieder so sein wie früher? Ein wenig abwesend trank sie einen Schluck Tee und wartete ob er noch etwas zu sagen hatte.
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Do Aug 02, 2018 7:48 pm

Es war nicht ganz so verlaufen, wie Jinpei es sich erhofft hatte, doch gut genug, damit er sich keine Sorgen machen musste. Auraya war gewillt ihm zu helfen, wollte zuvor jedoch noch etwas erledigen und sich vorbereiten. Letztlich war er darüber in Kenntnis, dass sie eigentlich aus einem anderen Grund hier war. Bedächtig nickte er, als sie ihm mitteilte, dass sie zuvor noch etwas zu erledigen hatte. Dass sie eine Woche benötigte, schmeckte ihm weniger. Aber sollte es drum sein. Jinpei hatte Geduld bewiesen und würde weiter geduldig sein, sofern es seinem Ziel dienlich war. “Eine Woche ist lang … aber das ist für mich in Ordnung. Ich werde unser Ziel beschatten und dich hier in diesem Lokal treffen. Gegen Mittag, falls es sich einrichten lässt?“ Der Einäugige hatte nicht vor sich den ganzen Tag hier aufzuhalten, wenn er die Möglichkeit hatte sich verdeckt zu verhalten und selbst vorzubereiten. Außerdem konnte er so besser sicherstellen, dass er den genauen des Jashinisten wusste, wenn sie loszogen.

“Es war dumm von mir zu erwarten, dass du mir vertraust, wenn ich dir nicht vertraue … einer muss den ersten Schritt machen.“ Dass sie immer wieder das Dorf ins Gespräch brachte, machte ihn etwas nervös. Er schürzte die Lippen und sah mit seinem verbliebenen Auge auf den Tisch. “Du hast schon Recht … aber irgendwer aus dem Dorf wird mich verraten haben. Ich glaube nicht, dass die Mizukage etwas damit zu tun hat. Als Schwertshinobi des Nebels ist sie ehrenvoll genug, dass ich ihr vertraue. Das gilt aber nicht für jeden in Kirigakure. Ich will dem Dorf nichts Schlechtes. Lass es mich mit unserem gemeinsamen Vorhaben beweisen.“, beteuerte er und sah langsam wieder in Richtung der Weißhaarigen.

Als sie sich danach erkundigte, ob sie alles besprochen hätten, nickte er. “Sicher. Sei nur auf einen starken Gegner eingestellt. Kaifuku und meine Heilkräfte werden uns am Leben halten.“ Langsam erhob er sich und legte einen kleinen Geldbetrag auf den Tresen. “Dann bis heute in einer Woche. Ich werde da sein.“ Kurz bevor er sich umdrehte und stockte er. Sein Blick verharrte auf Auraya und er prägte sich ihr Aussehen gut ein. Man wusste außerhalb eines Dorfes nie, wie viele Gelegenheiten man bekam, um sich wichtige Personen einzuprägen. Mit versiegelten Lippen nickte er und verließ das Lokal.
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BeitragThema: Re: [Jinpei x Auraya] Meister und Schüler - eine Klinge die verbindet   Sa Aug 04, 2018 5:50 pm

Es war beinahe als könnte Sie spüren, dass er unzufrieden war. Aber es kümmerte Auraya nur bedingt. Er hatte anmaßende Forderungen gestellt und konnte nicht erwarten, dass ihr altes Band – nachdem er offensichtlich dem Dorf misstraute – noch bestand hatte. Aber so war es nun einmal. Das Leben hatte sie entzweit und ihr Vertrauen war zögerlich, jetzt da er nicht mehr ihrem Dorf angehörte. Das er nicht grummelte und seinem Unmut laut Luft machte, war wohl ein Zeichen von Disziplin. Immerhin hatte er diese nicht verloren. Die Woche schmeckte ihm nicht, was sie verstehen aber nicht ändern konnte. Sie musste ihre Mission beenden, musste nach Hause kehren und sich abmelden, wenn sie fort war. Die Yuki ging nicht davon aus, dass jemand jemals an ihrer Loyalität zweifeln würde, aber ihre Pflichten galt es zu erfüllen, gerade als Schwertmeisterin. Hier ist es nicht sicher genug. Die Straße hinauf ist ein alter Schrein. Dort in der nähe werden ich warten. Ich werde euch finden, wenn ihr in der Nähe seid. Diese Gaststätte hatte nichts mit ihrem Ziel zu tun. Sie wollte nicht das jemand der hier einkehrte in gefar war, weil einer von ihnen aufflog. Nein sie würde ihn finden. Sie kannte seine Signatur und sie war nicht unfähig, wenn es um solche Dinge ging Zudem war es besser sich nicht an einem immer gleichen Ort zu treffen, wenn man sich einen so großen Gegner zum Feind machte.

Auraya nickte leicht als er einsah, dass er nicht mehr erwarten konnte, als er bereit war zu geben. Sie kommentierte es jedoch nicht. Jedes mal, wenn sie über Kiri sprach schien er ungehalten. Wenn er wirklich verraten worden war, konnte Sie das nachvollziehen. Yuzu hatte damit dennoch nichts zu tun und bei weitem auch nicht sie selbst. Keiner der Schwertmeister war darin verwickelt, da war Sie sich sicher.Wer es dann war blieb jedoch ungewiss. Vielleicht würde sich in der nächsten Woche eine Möglichkeit ergeben, auch wenn es unwahrscheinlich war. Wenn bis jetzt niemand hinter der Verrat gekommen war oder einen Verdacht hatte – von Jinpei einmal abgesehen – dann war es unwahrscheinlich, dass es innerhalb einer Woche plötzlich neue Hinweise oder Verdachtsmomente gab.  Immerhin nahm er Yuzu nicht mehr ins Visier. Ein kleiner Anfang, aber immerhin ein Anfang.  Nächste Woche würde sich zeigen, ob alles so sauber war wie er es sagt. Sie glaubte nicht daran, dann er sie überfallen und die Klinge an sich bringen würde. Selbst wenn wäre dies eine sehr naive Idee von ihm. In den letzten Jahren hatte ihre Entwicklung nicht aufgehört, es hatte keinen Stillstand gegeben. Selbst wenn hätte er sie einfach aus dem Hinterhalt überfallen können, nein er meinte es ernst mit den Dingen die er sagte, so musste es sein. Die anderen Wege waren vorerst keine Option die es in Erwägung zu ziehen galt. Ich werde da sein und ich werde vorbereitet sein, versichert die am  Schwertmeisterin ein letztes Mal, ehe Jinpei sich erhob. Glaub nicht, dass ich mich nicht freue euch am Leben zu wissen. Aber die Umstände sind ungünstig. Dann lächelte sie ihr typisches friedfertiges Lächeln und lies ihn davon gehen. Erst einmal würde sie nichts unternehmen. Einen Moment lang nahm Sie noch seine Aura war, bevor er aus ihrer Reichweite verschwand. Der letzte Schluck Tee wurde getrunken, ehe sie bezahlte und sich auf den Weg zu ihrer Mission machte


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