Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Friedhof von Kirigakure

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BeitragThema: Friedhof von Kirigakure   So Jul 22, 2012 4:16 pm



Dies ist der Friedhof von Kirigakure. Hier werden all die im Kampf gefallenen Shinobis und Konoichis begraben.
Der Verlust von gelibeten Menschen, seien es Familienmitglieder, Freunde oder Bekannte ist immer Schmerzhaft.
Hier können die Trauernden her kommen und bei ihren geliebten Menschen sein.

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So Sep 02, 2012 12:39 am

First Post:

Der Friedhof von Kirigakure... So stellt man sich doch einen Friedhof vor oder? Ein Nebelschleier zieht über die Gräber der verstorbenen, bringt das Feeling des düsteren und tödlichen mit sich, selbst am Tage! Dies ist einer der Vorzüge des Nebels, welcher zu gut 80% im Jahr das Dorf in sich hütet. Dazu noch eine einsame Eule die sich ihre Beute auf dem Boden sucht oder einige Raben, die Boten des Todes, welche sich auf den Gräbern niederlassen und durch ihr Krähen die Stille durchbrechen, die Besucher mit ihren gierigen Augen betrachten und darauf hoffen bald Aas zum Verzehr vorzufinden.
Achja was ist dies doch für ein toller Platz um unsere Geschichte zu beginnen. Doch leider Gottes hat der scheiß Nebel ein Eigenleben und versaut uns den Schauplatz dermaßen, dass die düstere Stimmung, welche man aus Büchern kennt, vollkommen verblasst… Denn gerade heute, gerade in diesem Augenblick, gerade zu Beginn der Geschichte machen die Schleier Urlaub und lassen sich nicht blicken! Sagt mal ist der vollkommen bekloppt oder was?! Anstatt düsteren nebel haben wir klaren Sonnenschein, welcher selbst Raben und Eulen vertreibt und vorerst nicht wiederkommen lässt! Himmel, Arsch und Zwirn! Na wartet, wenn diese Story kein Verkaufsschlager wird, verklag ich den faulen Sack auf Millionen!
Ok, weiter zum Geschehen: Wir sehen einen sauber gekleideten Herren über den Friedhof laufen, um die 1,85-1,90 Meter groß - kurze, schwarze Haare, Brille tragend. Die Kleidung selbst beruht auf einem weißen Hemd, welches in eine schwarze Anzugshose gesteckt ist, die oberen 2 Knöpfe des Hemdes geöffnet. Alles in allem recht Seriös. In der rechten Hand hält er einen Strauß Blumen, welche aus einer bunten Mischung besteht. Er steuer geradewegs auf ein bestimmtes Grab zu, was man daran erkennt, dass er sich ohne zu zögern zwischen den Grabsteinen bewegt, den Weg kennend. Vor einem bestimmten kommt er zum stehen. Es hat keinen auffallenden Grabstein, eher schlicht. Darauf ist folgender Name zu lesen: Saigo Chikako
Es handelt sich hierbei um die verstorbene Mutter dieses Mannes, welcher den Namen Saigo Kuro trägt. Dieser legt den Strauß vor dem Grabstein nieder und faltet die Hände, um Still seiner Lieben Frau Mutter zu gedenken. Sein Blick zeigt keinerlei Trauer, aber auch sonstige Gefühle scheinen keinen Platz in seinem Gesicht zu finden. Er wirkt kalt, ohne jeglichen Ausdruck. Kennt man diesen Mann im Dorfe? Aber ja, viele Shinobi sind ihm gegenüber Abweisend, ist er doch ein Außenseiter, dessen Rang als Jonin kein anderer nachvollziehen kann. Außer natürlich die Kage und einige außerwählte Personen. Doch dazu später mehr. Vorerst haben wir einen Moment der Stille, ohne große Regungen vom Sohn, vor dem Grabe seiner Mutter. Auch wenn die warmen Sonnenstrahlen den Platz hell erleuchten, so spürt man in seiner Gegenwart doch etwas düsteres, was mit Ehrfurcht betrachtet werden sollte…
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So Sep 02, 2012 1:10 am

>> Firstpost <<

Nun, es mochte vielleicht ein eher ungewöhnlicher Ort sein, um eine junge, eigentlich recht lebensfrohe Frau wie diese anzutreffen, denn grundsätzlich hatte sie hier wenig bis garnichts verloren, einfach deshalb, weil sie anders, als die meisten Shinobi aus Kirigakure no Sato, hier keine Angehörigen hatte, die sich das Gras von unten ansahen und dementsprechend ein Grab für sich hatten. Immerhin hatte sie generell keine Angehörigen, aber das sei Nebensache, denn sie war nunmal hier und zwar deshalb, weil sie sich zuvor noch mit ein paar Kindern aus dem Waisenhaus, das früher ihr zu Hause gewesen war, Gräber gepflegt hatte. Jetzt stand sie vor dem Grab einer ehemahligen Betreuerin und weil sie den Kopf gesenkt hatte, flossen ihr die grünen Haare wie Wasser über Schultern und Rücken der seltsam geziemenden Kleidung, die sie trug. Die dunkle, vor allem lange Hose und das lange, schwarze Oberteil zeigten wenig von der sonst gern gezeigten Haut. Untypisch wie der Ort, war also auch die Kleidung der jungen Frau, die sich, als sie fertig damit war, das Grab zu betrachten und der Dame ihre Ehre zu erweisen, umsah.
Es war seltsam, dass sich kein Nebel zeigte, aber es gab dem Friedhof eine versöhnlichere Atmosphäre, als zu der Zeit, wenn alles mit tief hängenden Wolken zugedeckt wurde. Lautlos seufzend überlegte sie, was sie mit dem angebrochenen Tag anfangen sollte, während sie die Wege zwischen den Gräbern entlang schlenderte und eigentlich zum Ausgang gehen wollte. Nur hin und wieder zupfte sie noch ein wenig Unkraut beiseite, um es in ihrem Eimerchen, das mittlerweile voll war, zu verwahren und auf den Komposthaufen der Anlage bringen würde. Irgendwie war die Grabpflege mit den Kindern doch etwas, das ihren Alltag durcheinander brachte und trotzdem eine seltsam beliebte Aktivität. Auch sie selbst hatte das als Kind schon getan und es war gewissermaßen eine Tradition.
Letztendlich beschloss sie aber, sich eben doch von hier weg zu begeben, sodass sie die Gummihandschuhe auszog, die sie getragen hatte, sie ebenfalls in dem Eimer verstaute und noch ein wenig herumtrödelte. Doch ihre neugierigen, smaragdgrünen Augen fanden ein weitaus interessanteres Objekt, als die alten Leute, die hier aus und ein gingen, um Freunde, Frauen, Kinder und andere Verwandte zu besuchen. Ein relativ junger Mann, vermutlich nicht viel älter als sie selbst, der vor einem Grab stand und Blumen in der Hand trug. Sofort flammte der Drang danach auf, heraus zu finden, wen der gut gekleidete Kerl besuchte. Also legte Midori den Kopf schief, machte sich auf den Weg zwischen den Gräbern hindurch und tastete sich leise von der Seite an ihn heran. Von hinten wäre vermutlich keine gute Idee gewesen, immerhin konnte sie aus der Ferne nicht erkennen, ob er Shinobi war und wenn er es war, hatte er Fremden gegenüber, die ihn von hinten überraschten, sicher gefährliche Reflexe. Also musterte sie ihn neugierig, legte den Kopf leicht schief und mied zuerst seinen Blick, las den Namen und musterte ihn dann wieder. Den Daten nach konnte es durchaus eine Verwandte von ihm sein, dachte sie sich, während sie bemerkte, dass er ihr irgendwie bekannt vorkam. Er ist nicht sonderlich beliebt, soweit ich mich erinnere..., stellte sie innerlich fest und fragte sich, wie lange es dauern würde, bis der Nibi ihr Verhalten kommentieren würde. Aber er schien heute recht ruhig und wenig interessiert daran, sich zu beteiligen, was doch mal ein gutes Omen darstellte. Lautlos seufzend stellte sie ihren Eimer ab, zupfte einen Grashalm von dem Grab, vor dem der Mann stand und blieb weiter in der Hocke, während sie den Grabstein musterte. "Guten Tag.", sprach sie ihn leise an und musterte ihn unsicher, immerhin wusste sie nicht, wie er drauf war und er schien durchaus trainiert und war einen Kopf größer als sie. "Ist das eine Verwandte von Euch?", fragte sie höflich und relativ neugierig. Immerhin war der Friedhof selten ein Ort, an dem Man Menschen kennen lernte, eher verabschiedete man sich hier von ihnen. Doch sie wartete vorerst ab, wie er auf sie reagieren mochte.


Zuletzt von Kodama Midori am So Sep 02, 2012 2:18 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So Sep 02, 2012 1:56 am

Der Moment der Stille, von welchem eben berichtet wurde, hielt nicht sehr lange an, näherte sich doch eine weibliche Person dem Grabe und somit dem Shinobi, welcher vor diesem stand. Da uns ja bekannt ist um wen es sich handelt, sprechen wir ihn ab jetzt mit seinem Namen Kuro an. Dieser vernahm die Grünhaarige, welche sich alsbald um das Grab der verstorbenen Mutter kümmerte und das kleine bisschen Unkraut um den Stein herum entfernte. Sie kam ihm bekannt vor, so schien es auf den ersten Blick, schien er doch keineswegs überrascht oder ähnliches zu sein. Doch hier bedarf es wieder weiteren Hintergrundinformationen, welche in der Geschichte selbst noch nicht erwähnt wurden: Denn dieser Mann ist einer der bedeutendsten Oi-Nin des Dorfes und hat somit Einsicht in die wichtigsten Shinobi-Akten, was übersetz heißt: Er weiß wer sie ist und was für eine wichtige Bürde sie mit sich trägt!
Sein Ausdruck, sowie seine Haltung blieben also vorerst erhalten, wobei seine Gedanken sich an seine verstorbene Frau Mutter richteten und ihr Grüße von der Familie ausrichteten. Doch schon wurde er aus diesen gerissen, als ein leises „Guten Tag“ von eben genannter Person folgte, welche zwar hockend ihrer Tätigkeit nachging, jedoch etwas unsicheres an sich hatte. Dies konnte er durch geschultes Wissen um das Verhalten eines Menschen wahrnehmen, woraufhin sein Blick der ihren traf. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen, wobei er die Augenlider dabei sinken ließ und war der Anfang einer Konversation seinerseits. Guten Tag. Ja, es handelt sich hierbei um meine verstorbene Mutter. Aber seien Sie bitte nicht zurückhaltend. Sie starb schon vor vielen Jahren. Dies ist einfach ein wöchentlicher Besuch, wie er wohl oftmals von Angehörigen vollzogen wird. Er wandte seinen Blick kurz zum Grabstein, nickte verabschiedend seiner Mutter zu und richtete sich dann wieder der jungen Frau zu, von welcher er wusste, dass sie Kodama Midori hieß. Danke dafür, dass du das Grab sauber hältst. Ich weiß dies zu schätzen. Schon machte er kehrt und begab sich vom Grabe weg, die Schritte waren ruhig gehalten, die Körperhaltung hatte etwas gekonntes an sich. Jetzt fragen sie sich liebe Leser: Wie kann ein solch netter Mann ein Außenseiter sein? Tja, wenn sie dies genau erfahren wollen, müssen sie die Geschichte schon weiter verfolgen. Ich gebe an dieser Stelle nur eines bekannt: Lesen sie mal einige Zeilen weiter!
Wir verfolgen also den Gang des Jonin, welcher zwischen die Gräber hindurch schritt und an einem wirklich schön ausgeschmücktem vorbeikam. Es hatte sogar einen eigenen, kleinen Laternenpfahl, welcher mit Blumen geschmückt war. Doch in selbigem Moment, nur Kuro und der liebe Herr im Himmel wissen, wie dies passieren konnte, stolpert er unglücklich und fängt sich jedoch an dem Pfahl ab. Alles noch gut, sobald er losließ kam es, wie es kommen musste: Der Pfahl war durch den Abfang etwas gelockert und fiel wie ein gefällter Baum direkt auf das Grab, begleitet von lautem geschepper und einzelnen Blumen, welche durch die Luft wirbelten. Der ebenso gelassene Gesichtsausdruck unseres Unglücksraben änderte sich schlagartig in Entsetzen und Verlegenheit. Nur eines vernahm man nun noch, das typische: Ups!
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So Sep 02, 2012 2:17 am

Neugier flammte, wie immer eigentlich, unwillkürlich in der Kodama auf, während der halbwegs Fremde, an den sie sich nur vage als Außenseiter erinnerte, erklärte, wessen Grab er hier besuchte. Seine Mutter also. Nun das war mehr als traurig und wenn man die Daten auf dem Stein ansah, hatte er wohl nicht sonderlich viel von ihr gehabt. Doch andererseits konnte sie nicht wirklich einschätzen, inwieweit ihn das beeinträchtigte. Immerhin hatte sie ihre Eltern auch nicht vermisst, weil sie schlichtweg zu jung gewesen war, als sie diese verloren hatte... oder was auch immer mit ihnen geschehen war. Aber das war herzlich unwichtig, denn der Mann bedankte sich dafür, dass sie sich hierum kümmerte, was sie freute, ohne, dass sie groß etwas dagegen unternehmen konnte. Es war doch schön, dass diese Arbeit auch von Menschen anerkannt wurde, die in etwa so alt waren sie sie und nicht bereits das doppelte an Lebensjahren auf dem Buckel hatten. Also lächelte sie, sah zu ihm auf und nickte freundlich, bevor sie mit gemischten Gefühlen bemerkte, wie er weiter ging. Vielleicht wollte er nach Haus und sich nicht mit einer Konversation auf dem Friedhof aufhalten. Doch das Interesse des Grünhaars war geweckt, sodass sie rasch den letzten kleinen Grashalm wegzupfte, sich aufrichtete und umwandte. Doch bereits während sie das tat, zuckte sie erschrocken zusammen, ob der Geräusche, die der Abgang des Dunkelhaarigen fabrizierte.
"Möchtest du nicht nachsehen, ob er sich verletzt hat?" Abermals zuckte sie, bis sie realisierte, wessen Stimme es war, die sie da hörte. Ihre Reaktion, der Schreck, hatten wohl den geliebten Feuerkater auf den Plan gerufen, der freudig kommentierte, was er durch ihre halb zusammengekniffenen Augen wahrnehmen konnte. Also löste sie sich, dem Rat des Nibi folgend, aus ihrer Starre, eilte zu dem Mann und musterte ihn mit offenkundiger Neugier, bevor sie das Grab mitleidig ansah und ihm ihre Hand anbot, um ihm das auf die Füße kommen zu erleichtern. "Ist alles in Ordnung?", fragte sie und unterzog ihn einer gründlichen Musterung, immerhin konnte er sich genauso gut verletzt haben. Doch sie stutzte, runzelte leicht die Stirn und legte den Kopf schief. "Ihr seid doch ein Shinobi, nicht? Das war kein sonderlich eleganter Abgang." Vielleicht wirkten ihre Worte etwas unverschämt, aber ihre Neugier, gepaart mit den leuchtenden Augen, als habe ein kleines Kind ein neues Spielzeug gefunden und ihre wenig aggressive Haltung, sollten dem Mann deutlich machen, dass nichts davon böse gemeint war und sie sich scheinbar gar keinen Kopf darüber machte, dass man ihre Worte oder ihren Tonfall falsch interpretieren konnte. Für ihr Alter schien sie stets seltsam naiv und unbescholten. Während sie also wartete, ob er ihr Angebot annahm, hörte sie in der Ferne die Stimme des kauzigen Friedhofwächters, der offenbar Wind von der Aktion bekommen hatte. "Vielleicht solltet ihr euch schnell aus dem Staub machen.", bemerkte sie lächelnd.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So Sep 02, 2012 5:46 pm

Wo waren wir stehengeblieben? Ah, richtig unser Protagonist hat sich gebührend auf die Schnauze gelegt und dabei Grabschändung betrieben. Diese „blöden Zufälle“ sind mit unter die Gründe, warum er kein hohes Ansehen unter den übrigen Shinobi des Dorfes genießt. Jedoch folgte auf diese Aktion nicht das übliche: „Du Idiot, pass doch besser auf!“ oder „Ungeschickt lässt grüßen!“, sondern eine helfende, zarte Hand, welche ihm dabei half wieder auf die Beine zu kommen. Was sich Kuro wohl in diesem moment dachte? Wohl fängt man jetzt an zu spekulieren: Love-Story! Kuro x Midori! Vor allem die weiblichen Leser werden sich wohl freuen, doch ich verrate an dieser Stelle natürlich noch nichts. Wobei wir doch mal die Gedanken des Shinobi erörtern könnten: [k]Immerhin weiß sie sich zu benehmen.[/k] Tja, liebe Leser. Nichts in Richtung: „Ich mag sie“ oder sonstiges. Warum auch? Es ist doch normal, seinen Mitbürgern auf die Beine zu helfen. Ihre darauffolgenden Worte waren weniger… Nett… Aber der Saigo erkannte den guten Willen darin, weniger eine Diskriminierung. So lächelte er nur verlegen, schloss dabei die Augen um der Miene einen weiteren Hauch Verlegenheit aufzudrücken und kratzte sich dabei am Hinterkopf. Ja, dies war kein gelungener Abgang. Aber ihr könnt euch sicher sein, dass ich ein Shinobi des Dorfes Kirigakure bin, wie ihr an dem Zeichen auf meiner Gurttasche erkennen könnt. Dies war jetzt einfach ein unglücklicher Zufall. Zufall? Ha! Das weiß ich aber besser, Herr Saigo! Schließlich bin Ich der Autor! Also liebe Leser, was hier wie ein kleiner Unfall aussieht war nichts anderes, als geplant vom Jônin. Ja, Er hat sich mit Absicht so blöde angestellt! Warum? Na um seine Tarnung zu erhalten. Auf den letzten Seiten habe ich ja schon erwähnt, dass sein Schein deutlich trügt, dass er von kaum einem Shinobi des Dorfes ernst genommen wird, liegt an ihm selbst! Er tut nur so, als ob! Eigentlich sehr intelligent oder? Immerhin sind wahre Shinobi Attentäter, Mörder welche von klein auf aufs töten getrimmt werden. Wenn man dann in der Öffentlichkeit seine wahre Identität geheim hält… Ist dies ein riesiger Vorteil gegenüber einem Gegner, über welchem man alles weiß. Doch es gibt noch mehr Gründe um das Versteckspiel, welche jedoch erst später von mir erörtert werden. Zunächst weiter zur derzeitigen Handlung:
Schon nach den Worten des Schwarzhaarigen folgte das wütende Gegrummel des Friedhofswärters. Eigentlich machte sich der Mann, mittleren Alters nun auf das übliche Trara gefasst, doch seine Gegenüber schlug etwas völlig unerwartetes vor: Er solle sich aus dem Staub machen! Was? Keine Anschwärzerei? Das war ja mal was völlig neues, was sogar den sonst so ruhigen Kuro völlig überraschte. Eigentlich war er das Zielobjekt aller Dorfshinobi und es hätte sich wohl kaum einer entgehen lassen wollen, wie er wieder einmal vom Regen in die Traufe kommt, doch dieses Mal war es anders. Aber ohne groß über die otive der Grünhaarigen nachzudenken, wollte er die Chance nutzen. Drückt er sich wirklich vor der Verantwortung der Schuld? Böser, böser Kuro! Danke. Schon machte er auf dem Absatz kehrt und lief los! Und wie der Typ rennen konnte! Gott Verdammt war er schnell! Ja, liebe Leute es gab doch eine Sache, welche man im Dorf über ihn wusste: Saigo Kuro war einer der schnellsten Shinobi des Reiches um Kirigakure, wenn nicht sogar DER schnellste. In Momenten, in welchen andere das Shunshin no Jutsu nutzten, rannte er bequem vor diesen Personen her und gewann auch noch an Abstand! Warum er dies nicht geheim hielt? Naja seine körperliche Statur, welche einem Weltklasse Sprinter glich, vor allem was die Beine anging und gewisse Umstände in der Vergangenheit, verrieten diese Tatsache schon sehr bald der Shinobi Armee, welche sich im Nebel des Dorfes aufhielt…

TBC: ???
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   So Sep 02, 2012 6:06 pm

"Na du wirst dich doch wohl nicht vereiern lassen. Er ist bekannt dafür, dass ihm sowas ständig passiert. Kein Wunder, dass er ständig auf die Nase fliegt. Er ist wohl so ziemlich der unfähigste Jônin, den die meisten hier kennen." Neugierig legte Midori aber den Kopf schief und sah den anderen an. Matatabi hatte recht. Der Typ schien wirklich nicht sonderlich fähig zu sein, andererseits fragte sie sich, wie er dann Jônin geworden war. Immerhin hatte sie selbst dafür ganzschön ackern müssen. Das war doch etwas, was mal wirklich ihr Interesse weckte! Unwillkürlich fasste sie den Plan, ihm später zu folgen oder ihn wieder aufzuspüren und mehr über den Mann heraus zu finden, der meinte, er fiele zufällig direkt auf ein Grab. Nachdem sie ihm also auf die Beine geholfen hatte, ließ sie seine Hand wieder los und musterte das Missgeschick, das er da fabriziert hatte. Es war doch verdammt schade um das schöne Grab, aber das würde man schon wieder hinbekommen, wichtig war nur, dass ihm nichts passiert war. Zumindest war ihr als Iryônin das wichtig. Dass der Friedhofswärter mit seinem Gemoser das vielleicht anders sah, ignorierte sie bei diesem Gedanken geflissentlich. "Sicher. Wenn ihr das sagt.", erwiderte sie trocken und wenn er ein wenig hinhörte, bemerkte er sicher den dezent ungläubigen Unterton. Irgendwie kam der Typ ihr richtig seltsam vor, während das gleichzeitig ihre Neugier immer weiter anfackelte. Erst recht, als er sich bedankte und sich sofort aus dem Staub machte. Schnaubend zauberte sich ein Lächeln in die Züge der jungen Frau, die nicht vermutet hätte, dass er tatsächlich so schnell das Weite suchen würde und nichtmal eine Entschuldigung vom Stapel ließ. Was für ein seltsamer Mann...
Schulterzuckend wollte die Grünhaarige eigentlich warten, als sie eben doch die Neugier packte. Ohne groß etwas dagegen tun zu können, lief sie dem verdammt schnellen Typen hinterher, ließ ihren Eimer neben dem Komposthaufen schlichtweg fallen und folgte ihm mit ihrem Shunshin no Jutsu, um überhaupt Schritt halten zu können. Er war schnell, richtig schnell, das musste man ihm zweifellos lassen. Aber das allein macht noch keinen guten Shinobi aus. Irgendetwas muss er doch noch können... Natürlich interessierte sie das unheimlich und es machte gewissermaßen eine Faszination an dem Typen aus, der gerade augedampft war und hinter dem sie herlief, während sie den Friedhof verließ.

Ow: Kuro nach
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Sa Jan 12, 2013 5:55 pm




Langsamen Schrittes kam die Hôzuki am Friedhof an. Immer wenn sie das Tor passierte sah sie die Szenen an jenem Tag wieder in ihren Gedanken. Sie konnte alles spüren, schmecken, riechen als wäre es in diesem Moment in dem sie nun war, echt. Der Schnee fiel hinab und die Sonne war nicht einmal zu sehen hinter den vielen Wolken am Himmel. Es war heller Tag und dennoch war kein Licht auffindbar. Der junge Mann ging spazieren, das Mädchen, an seiner Hand so klein und zerbrechlich, war sehr krank, das Fieber hatte sie gepackt und vorherige Krankheiten forderten gerade in solchen Zeiten ihren Tribut. Es ging alles sehr schnell, sie kippte nach vorne, wurde aufgefangen...Schnee umwirbelte sie als sie in den Armen ihres Vaters noch einmal sprach, ein letztes Mal und die Worte aussprach die niemand hätte ahnen können. Es war nicht etwa, ich habe Angst oder, wo ist Mama...nein. Es war ein kleiner Funke an Liebe, welcher aber Jahre lang, bis zum Ende des Daseins reichen würde. Papa...Aimi...ich hab euch lieb.... Aimi bemerkte nicht einmal den langen Weg über den Friedhof, erst als sie am Grab stand zu dem sie wollte, riss es sie aus ihren Gedanken, aus den Szenen die vor Jahren stattgefunden hatten. Eine Träne huschte ihr über die Wange, sie wichte sie schnell weg, es sollte sie keiner weinen sehen. Der Grabstein sah gepflegt aus. Die Blumen die sie zuvor in einem kleinen Laden gekauft hatte, Lilien und Orchiden, legte sie behutsam vor das kleine Grab. Die Inschrift zeigte wie traurig alle waren die hier ihre Trauer frei lassen wollten. "Ushio Kanako. Geliebte kleine Schwester und Tochter" Das Alter der Kleinen war gerade einmal 5 gewesen. Aimi kniete sich vor das Grab, nahm zwei Räucherstäbchen und zündete sie an, hielt sie sich zwichen die Hände und begann Gebete zu sprechen und nicht nur das, sie sprach mit ihrer Schwester, erzählte ihr von ihrem Tag und den Tagen davor, selbst in der Gefahr sich zu wiederholen sprach sie einfach drauf los, bis der Rauch verschwunden sein würde. Immer wieder kullerten ihr die Tränen die Wange hinunter und benetzten den Boden unter ihr. Der Nebel auf diesem Friedhof war anders als sonst. Er war gefüllt mit Trauer und den Gebeten der Menschen die hier ihren Trost und die Nähe ihrer Verstorbenen Freunde und Familien suchten und auch Aimi versuchte immer und immer wieder wenn sie hier war die Nähe zu Ushio zu finden. "Ich vermisse dich Schwesterherz..." sagte sie leise und ließ die Stäbchen fallen, kippte nach vorne und schlug mehrmals mit den Fäusten zu Boden und weinte, weinte ohne Ohne, schrie regelrecht Personen an die nicht einmal hier waren, keine Rettung, keine Hilfe, Unfähiges Menschenpack. Ihr Vater...er war es Schuld gewesen. Anstatt sie zu umsorgen sie gesund zu pflegen, das Krankenhaus aufzusuchen war er in eigenen Illusionen und Trauer um seine Frau gefangen gewesen hatte die Anzeichen nicht erkannt, hatte seine Tochter an diesem kalten Wintertag in den Tod geschickt mit seinem Spaziergang. "Komm zurück...."

Es dauerte lange, sehr lange, bis die Hôzuki sich einigermaßen beruhigt hatte. Sie lehnte mit dem Rücken am Grabstein, es war verboten, na und? In ihrer Hand hielt sie ein Bild ihrer Schwester, für die Ewigkeit eingefangen in einer Kette an ihrem Hals und presste es mit so viel Kraft und gleichzeitiger Behutsamkeit ans Herz, das es ihr so unwirklich vorkam, als würde dieses Bild erwachen können und ihr ihre Schwester wiederbringen können, doch das würde niemals geschehen, so groß die Liebe auch war die sie verspürte, so groß auch die Sehnsucht, Verzweiflung und Trauer, es würde niemals geschehen und das wusste Aimi, sie wusste es nur all zu gut. Die Tränen an ihren Wangen waren bereits getrocknet und hinterliesen Flecken. Sie kramte aus ihrer Tasche die Wasserflasche und trank sie mit einem kräftigen Schluck leer, es war nunmal nötig als Hôzuki. In ihrer Hand kreisten Wasserkreise umher um eine unsichtbare Basis, ein Zentrum in dem Aimi den Geist ihrer Schwester herwünschte. Ein kleines aus Wasser gefertiger Schutz nur für sie allein...

Die Konouchi saß sicherlich 2 Stunden lang am Grab und sprach noch weiter mit ihrer Schwester. Doch sie bekam keine Antwort, weder auf Fragen noch auf Aussagen es war endlose Stille an diesem Platz des Todes und der Trauer und so stand sie auf, bereit um nach Hause zu gehen, es war genug für heute und sie musste das Essen zubereiten auch wenn sie nicht wirklich wusste ob ihre Mutter heute Abend überhaupt Heim kam, oder wenn dann wann. Sie winkte dem Grab ihrer Schwester noch einmal zu und drehte sich dann um, wischte sich noch einmal über das Gesicht und wischte sich somit auch ihre Trauer wieder weg, sie versuchte es zumindest. Ihre Haare hingen ihr ins Gesicht, aus gutem Grund, denn so konnte niemand ihre Augen und ihre Gefühle sehen und sie fragen was denn los sei, wer es wagen würde, würde nicht gut behandelt werden nicht heute, nicht an diesem Tag. Sie war noch nicht wirklich am Ausgang des Hofes angekommen als sie sich schon wieder umdrehte und in die Ferne zum Grab sah. "Ich bin immer bei dir...ich werde immer deine große Schwester sein...und ich erfülle mein Versprechen...ich werde wie meine Mama eine große Shinobi. Ich werde es schaffen für dich....ich werde eine Schwertshinobi und später einmal die Mizukage von Kiri Gakure und werde alles tun um dieses Dorf und seine Bewohner zu beschützen..in der Zeit bis dahin..." sie stockte kurz, schloss die Augen und atmete tief ein, sammelte die Luft in ihren Lungen um den Satz mit einem lauten Schrei zu beenden;" BIS DAHIN VERTRAUE AUF MICH UND BLEIB BEI MIR!" Der Schrei fiel so laut aus, das es Aimi beinah selbst erschreckte und sie lief los, durch die Straßen, die noch immer voller Nebel und Leute waren, ihr Haar wehte im Wind und ihre Händen fühlten sich eiskalt an, ihr Herz pochte unverständlich schnell und in ihrer Nase sammelten sich die verschiedensten Gerüche des Dorfes.

tbc: nach Hause
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Do Apr 18, 2013 6:07 pm

.:First Post:.

Mikoto lief zuerst in den Park, doch da ausgerechnet Heute in Kirigakure mal halfwegs gutes Wetter war, ohne den Nebel oder Regen kamen alle aus ihrem Schneckenhaus und genossen die frische Luft. Kinder spielten, die Eltern unterhielten sich, doch Mikoto sah nur ausdruckslos alle an. Eigentlich suchte sie nur einen ruhigen Platz um ihr Buch zu lesen, doch das konnte sie wohl vergessen, zumindestens im Park. So suchte sich Mikoto einen anderen Platz wo sie in ruhe ihr Buch lesen konnte und ging somit auf den Friedhof. Dies war wohl der ruhigeste Ort in ganz Kirigakure, da alle nur ihre Toten betrauerten und Blumen aufs Grab nieder legen. Hier würde sie sicher keiner nerven. Die schwarz haarige lief mit ihren roten Kimono, wo Blumen drauf waren duch den Friedhof und sah sich etwas um. Von ihrer Familie lag hier keiner, da Saitou, ihr kleiner Bruder auf ihren Anwesen begraben wurde und ihr Vater, was nur keiner weiß unter dem kleinen Gebetstempel auf ihren Anwesen. Ihre Mutter war in der Klapse und der rest ihres Clan ineressiert sie nicht, die sollten doch alle verrotten! Doch nun wollte die schwarz haarige keine Zeit damit verschwenden an ihren Clan zu denken, sondern suchte sich nun eine ruhige Ecke. Bei einer kleinen Wieso, wo keine Gräber standen und ein Baum stand, setzte sie sich drunter. Der Baum schütze sie vor der Sonne, die zwar nicht sehr viel Wärme abgab, aber sie beim lesen störte. Endlich hatte sie ruhe und holte ihr Buch aus der Beuteltasche, die sie bei sich trug und schlug es schließlich auf. Das Buch war kein Roman oder Krimi oder so was, es war ein wissenschaftliches Buch. Mikoto wolle in ihrer Forschung weiter kommen und hatte sich ein Buch in der Bibliothek über den menschlichen Körper gekauft. Zwar kannte sie sich sehr gut in der Anatomie aus, doch gewisse Dinge musste sie eben auch nachlesen. Vertieft in das Buch, vergass sie komplett ihr Umfeld.


Zuletzt von Mikoto Yuki am Do Apr 18, 2013 7:43 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Do Apr 18, 2013 6:32 pm

Erstpost

Hibiko lief über den Friedhof, einen in Papier eingebundenen Strauß weißer Lilien im Arm, den er vor einem schlichten Grab niederlegte. Hier lag sein Vater begraben...
Der Friedhof war aus welchem Grund auch immer der einzige Ort, an dem er ohne Schmerz an seine Eltern denken konnte. Mit einem depressiven Kopfschütteln wandte er sich wieder ab. Er würde keinen weiteren Gedanken an diese Vergangenheit verschwenden. Im Moment jedenfalls nicht.
Im nächsten Moment drehte er sich wieder herum und betrachtete den Strauß. Etwas schien unpassend. Eine der Blumen wirkte fehl am Platz, sie stach extrem hervor, vielleicht waren ja zu viele Lilien im Strauß?
Hibiko holte sie aus dem Papier heraus und nahm sie mit. Er konnte zwar nicht besonders viel mit Blumen anfangen, doch er konnte sie auch nicht einfach wie einen Außenseiter auf dem Grab liegen lassen. Im nächsten Moment musste er wegen diesem Gedanken lachen. Er bezweifelte, dass Blumen irgendwelche Gefühle hatten.

Im Vorbeigehen betrachtete der Mantelträger die anderen Gräber. Jedes erzählte gewissermaßen seine eigene Geschichte. Er mochte den Friedhof. Hier war es ruhig und man wurde nicht von irgendwelchen Personen belästigt. Im Moment schien jedoch niemand hier zu sein.
Im nächsten Moment fiel dem Grauhaarigen jedoch die junge Frau auf, die etwas weiter abseits vom Friedhof unter einem Baum lag und las. Ihr Kimono mit dem Blumenmuster war wirklich äußerst schön und überhaupt war ihre Gestalt nicht zu verachten. Was tat eine junge Frau wie sie auf einem Friedhof?
Neugierig ging er näher heran, sie schien dermaßen in ihr Buch vertieft, sodass sie ihn nicht bemerkte. Er betrachtete den Einband.
"Ein Buch über menschliche Anatomie, soso..." Der Grauhaarige lachte und machte die Frau auf sich Aufmerksam. "Sie scheinen sich auch für medizinische Forschung zu interessieren?" Er drehte die Lilie etwas in seiner Hand. Die Frau hatte sein Interesse geweckt.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Do Apr 18, 2013 7:43 pm

Noch immer war Mikoto in ihr Buch vertieft, sie war gerade auf der Seite 10, wo es um das menschliche Herz geht. Die Anatomie war schon spanend, für Mikoto sogar der Lebensinhalt, sie bemerkte es noch nicht einmal, dass eine schwarze Gestalt über den Freifhof lief und sogar auf sie zu lief. Erst als er vor ihr stand und sie ansprach bemerkte sie ihn. Ihr Blick ging hoch zu den Mann mit den grauen Haaren. Es war ein ausdrucksloser Blick. Kurzes Schweigen brach aus, keiner Sagte mehr was und nur der Wind rauschte. Durch den Wind wurden ihre pech schwarzen Haare umhergewirbelt und fielen schließlich wieder runter. Einige Haare landeten auf ihrer Schulter. Sie strich die Haare ganz hinter und sah den Mann wieder an. "Ja ich interessiere mich für die Medizin, aus Ihrer Aussage her entnehme ich, dass Sie es auch tun." Antwortete sie ihn ohne jegliche Emotion. Sie kannte ihn nicht, hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Aber wer kannte auch schon jeden aus dem Dorf außer vielleicht die Mizukage? Mikoto schlug ihr Buch zu. "Sie scheinen gern Fremde beim lesen zu unterbrechen oder wie soll ich ihre Störung auffassen?" Fragte sie ihn und blieb weiter unter dem Baum sitzen. Sie hoffte das der Fremde schnell wieder seine Wege ging, sodass sie weiter lesen konnte. Wenn man nicht mal auf dem Friedhof in Ruhe lesen konnte, wo dann? Wahrscheinlich müsste sie wirklich sich zu Hause einsperren und nie wieder raus kommen, doch zu Hause war sie ungern und so verschlug es sie halt immer wieder nach draußen. Wenn sie es sich recht überlegte und wählen müsste zwischen zu Hause und dem Fremden, würde sie den Fremden bevorzugen, den würde sie wenn es nötig wäre auch irgendwie los werden. Mit ihrer kühlen Art kamen sowie so nur ganz wenig Leute aus. Ihr Blick fiel nun wieder auf den grau haarigen und musterte ihn. Er sah irgendwie aus wie ein Grufti oder ein Bestatter...
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr Apr 19, 2013 2:21 pm

Die Schwarzhaarige schien ziemlich kalt und ausdruckslos zu sein, na ja, so musste man wohl auch drauf sein, wenn man zum lesen eines Buches auf den Friedhof geht...
Hibiko grinste in sich hinein, als die Frau ihn mit diesen kalten Augen anblickte. Normalerweise sahen ihn die Leute vollkommen anders an, aber diese Reaktion war wirklich überaus interessant. Auf ihre zuletzt angesprochene Frage kicherte der Schwarzträger und winkte mit der Lilie vor ihrem Näschen herum.
"Meine Wenigkeit fand es lediglich interessant, dass eine junge Frau wie Sie an diesem Ort ein Buch über Anatomie liest." Er machte eine kurze Pause, bevor er weitersprach und kniete sich zu ihr hinunter. "Ich dachte, ich wäre der einzige, der sowas macht..." Er kicherte erneut, und blickte etwas zur Seite, um die Gräber der Toten etwas genauer in Augenschein zu nehmen.
"Es ist auch so...", begann er und musterte die Dame im Kimono noch einmal, "Na ja, inwieweit praktizieren Sie dem Medizin? Sind sie Iryonin?"
Hibiko legte die Blume neben ihr ab und wartete auf die Antwort.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr Apr 19, 2013 3:20 pm

Es war immer noch recht ruhig auf den Freidhof und keiner von beiden sagte etwas, Kobayashi grinste lediglich nur und fing erst nach paar Sekunden später an mit kichern. Mikoto zog eine Augenbraue hoch und fragte sich was so lustig war. "Der Mann ist irgendwie komisch." Dachte sich die schwarz haarige und sah ihn weiter in die Augen. Plötzlich wedelt er mit einer Lilie vor ihrem Gesicht rum, worauf sie jedoch keinerlei Reaktion machte. Nach seinem gekicher folgte nun eine Antwort, die sie etwas nachdenklich macht. Es gab anscheinend wirklich nur selten Menschen wie Mikoto und ihn. Der Fremde setzte sich neben Mikoto und wie es aussah teilten sie die gleiche Vorliebe, lesen an einen ruhigen Ort... Sie schloss ihre Augen und antwortete ihn schließlich. "Was soll daran interessant sein? Ich lese lediglich nur aus dem Grund hier, weil es nirgend sonst in Kirigakure so ruhig ist." Antwortete sie ihm. "Dies ist doch sicher auch ihr Grund." Stelle sie dann fest. Ob sie jedoch mit ihrer Feststellung richtig lag, würde sich sicher herausstellen. Es war das erste mal seit langen, dass Mikoto mal wieder mit einer Person redet ohne in Gedanken wo anders zu sein bzw. überhaupt zu antworten. Meist war es ein Monolog der anderen Partei, die sie zulaberte mit der Welt und die Menschen, was sie sowas von gar nicht interessierte. Mikoto wusste nicht wieso sie sich üerhaupt mit dem Mann unterhielt, doch irgendwie nervte er sie bis jetzt noch nicht, sicher war das der Grund. Nachdem Mikoto in Gedanken abgeschweift war, fragte sie der Fremde erneut etwas. Sie sah zu ihm und nickte. "Ja ich bin Iryónin." Antwortete sie wieder und sah zu den Gräbern. "Aber auch Forscherin." Fügte sie noch hinzu und fragte sich warum sie es den Fremden überhaupt sagte. Doch irgendwie war es ihr auch egal, sich mal wieder mit einer ähnlichen Person wie sie es war zu unterhalten gefiel ihr doch etwas. "Und was machen sie? Sind sie der Bestatter oder sowas in der Art?" Fragte sie ihn und musterte ihn auffällig, damit er wusste, was sie mit dieser Frage meinte. Sie wies eindeutig auf seine Kleindung hin, die sicher nicht normal war... Anschließend fiel ihr Blick auf die Blume und hob sie auf. Sie sah sie eine ganze Weile an und versank wieder in Gedanken. Mikoto fragte sich wieso er ausgerechnet eine Lilie mit sich trug und neben ihr legte. Die weiße Lilie trug das Symbol der Hoffnung, Reinheit, Schönheit, Gnade und Vergebung oder Tod. Das einzigste was auf Mikoto zutraf war die Bedeutung des Todes. Sie schmunzelte und ihr Blick ging in die Ferne. Anschließend seufzte sie, schloss die Augen und warf die Lilie über ihe Schulter hinweg weg.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr Apr 19, 2013 3:52 pm

"Ja, deswegen komme ich auch ab und zu zum Lesen hierher...", antwortete Hibiko monoton und legte den Kopf leicht schief. Dieser Frau schien etwas Depressives oder zumindest Trauriges anzuhängen. Sie schien wohl mehr mit sich selbst als mit der Welt um sich herum beschäftigt zu sein? Das würde jedenfalls ihren kalten aber zugleich abwesenden Blick erklären.
Auf ihre Antwort hin, dass sie neben einer Iryonin auch Forscherin war musste der Grauhaarige erneut grinsen und rückte seinen Hut etwas vor. Er erwiderte jetzt noch nichts, aber trotzdem... Sie beide schienen jeweils äußerst ähnliche Interessen zu besitzen. Er war gespannt, wie sich das Gespräch noch weiter entwickeln würde.
Als sie ihm die Vermutung äußerte, ob er denn Bestatter sei, musste Hibiko lachen. "Na ja...", begann er und ließ seinen Blick über den Friedhof gleiten, "es wäre wirklich interessant ein Bestattungsunternehmen zu führen. Auf diese Weise könnte ich legal all die bezaubernden Leichen wieder hübsch herrichten..."
Er machte eine kurze Pause und wippte dabei kichernd mit den Füßen. Anschließend fuhr er fort: "Aber nein, ich bin kein Bestatter. Ich bin ebenfalls Iryonin... und Forscher." Er wartete nicht auf die Reaktion seines Gegenübers und fügte noch schnell hinzu: "Ich mag es allerlei medizinische Experimente zu durchzuführen...", während er das sagte musterte er die Schwarzhaarige mit einem Blick, der seine gelbgrünen Augen unter der Mähne hervorstechen ließ, "Das gilt sowohl für Tiere als auch für Menschen..."
Kurz darauf sah er noch seiner Lilie hinterher, die sein Gegenüber in dem Moment über die Schulter warf.
"Arme Blume..."
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr Apr 19, 2013 4:10 pm

[out: Arme Blume??? *lachflash*]

Es hatte sich also bestätigt, Mikoto lag richtig mit ihrer Anahme, dass er auch diese Vorliebe hatte und wie sich später noch im Gespräch rausstellen würden, teilten sie noch mehr Vorlieben. Was sie allerindgs nicht teilten, war anscheinend die Bweunderung der Blumen, er war eigentlich so net gewesen ihr eine Blume zu schenken und Mikoto warf sie einfach weck. Für die schwarz haarige sind Blumen nichts, niedrige Kraturen höchstens... Durch das Lachen von Kobayashi auf Mikotos Frage hin, zuckte sie etwas zusammen. "Der Typ wird immer eigenartiger." Daschte sie wieder und zog die Augenbraue erneut hoch. Schließlich antwortete er ihr und Mikoto sah ihn weiter mit hochgezogener Braue an. "Ihnen würde es Freude bereiten die Toten auf ihren letzte Weg schön zu machen?" Fragte sie und dachte kurz an Saitou. Doch um nicht wieder in Trauer zu geraten, dachte sie an den Beruf Bestatter. "Ich würde eher als Betstatter arbeiten um an deren Organe ranzukommen." Murmelte sie leise und lächelte etwas. "Also auch Iryónin und Forscher." Wiederholte sie und sah ihn verwundert an, als er auch noch meinte, dass er Experimente durchführte sowohl an Tieren als auch an Menschen. Sie sah ihn mit einen breiten, zugleich bösen Grinsen an. Ihre Augen wurden etwas finster. "Ein tolles Gefühl, nicht, wenn die Experimente gelingen!" Sprach sie mit einer etwas finsteren Stimme aus. "Machen Sie das legal oder illegal?" Fragte sie ihn zugleich und nun hing es auf seine Antwort ab, ob sie ihn irgendwie leiden konnte oder ob sie aufstet und geht. Doch um sich nciht gleich hineinzusteigern wendete sie ihren Blick ab und richtete ihren Kimono, dami die Falten rausgingen. Mikoto sah schon irgendwie aus wie eine feine Dame, doch das war sie Inneren überhaupt nicht, doch um ihre Maskeaufrecht zu erhalten musste es een sein...
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr Apr 19, 2013 4:29 pm

[out: *hatte zuvor auch Lachflash deswegen, der sich nun verschlimmert hat* xD]

Hibikos Grinsen weitete sich, als sein Gegenüber ansprach, dass sie als Bestatterin arbeiten würde, um an die Organe der jeweiligen Personen ranzukommen.
"Unter anderem würde ich es auch deswegen machen..., sprach er an und kicherte wieder in sich hinein, während er nun etwas gebeugter saß und sich dabei durch sein Haar fuhr, "...die Personen sind sowieso schon tot, es würde sie sicher nicht stören wenn man sie deswegen noch ein wenig... befingern würde."
Das böse Grinsen, das sie kurz darauf anstimmte, ließ dem Grauhaarigen umso mehr gefallen an ihr finden. Vielleicht war es das Gefühl, nicht die einzige Person zu sein, die etwas derartiges machte, oder einfach auch nur reine Freude, sich an diesem Thema aussprechen zu können. Jedenfalls erwiderte er kurz darauf "Ja, das Gefühl ist wundervoll... und kicherte dieses Mal mit einem leicht psychopathischen Unterton in sich hinein.
Auf ihre Frage hin beugte er sich etwas weiter an sie heran und antwortete: "Man kann nicht wirklich sagen, dass es legal ist...", er machte eine kurze Pause und wägte ab, ob er ihr den Rest wirklich erzählen sollte. Doch im nächsten Moment machte er sich keinen Kopf darum, der Blick dieser Frau sagte alles. "Es macht mir einfach Spaß, die Leichen von Personen auseinanderzunehmen und für meine Experimente zu verwenden. Es ist mir egal, was andere darüber denken und ob es nun legal oder illegal ist..."
Nach einem weiteren dunklen Kichern fuhr er fort: "Ich würde über zahllose Leichen für meine Forschungen gehen.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Mo Apr 22, 2013 4:32 pm

Die Zeit verging doch für Mikoto war so, als seien gerade mal Minuten vergangen. Das Gespräch mit den Herren war wirklich interessant und einzigartig, solch eine Person war ihr wirklich noch nicht über den Weg gelaufen. Um so mehr kostete sie es aus. Sie lächele nun auch, da sie wieder der gleichen Meinung waren was die Toten und deren Organe angingen. Seine Wortfahl: "befingern" war zwar nicht in ihrem Wortschatz inbegriffen, doch damit kam sie klar, so war er eben doch etwas anders als Mikoto, augenommen eben vom Geschlecht. Mit Frauen kam Mikoto sowieso weniger klar, da sie meist nur rumzickten oder einem Typen hinter her rannten. Für solch eine Zeitverschwändung würde sich Mikoto niemals hingeben lassen, doch sie schweifte mal wieder mit ihren Gedanken ab und kam nun wieder zum Gespräch zurück. "Den Toten macht es sicher nichts mehr aus, nicht einmal die Geister können uns ohne Hilfe etwas antuen...Doch was die Lebenden angeht, die sogenannte "Familie" hat da oft mitzureden was mit dem Körper passiert." Sagte sie und legte kurz eine Pause ein. "Mir ist es schon mal passiert, dass ich mir die Organe gerade nehmen wollte, für ein neues Experiment und es mir dann durch die Familie zunichte gemacht wurden ist." Fügte sie noch hinzu und dachte: "Dafür habe ich mich aber an ihrem Hausschwein gerecht und mir seine Organe geholt." Mikoto musste kurz schmunzeln bei dieser Erinnerung a das Schwein und sah dann wieder zu Kobayashi. Dieser gab gerade zu das nicht all seine Experimente legal seinen und er über zahlreich Leichen gehen würde für sie. Die schwarz haarige lies ihn noch ausreden bevor sie dann etwas dazu sagte und hatte wieder das finstere Lächeln auf den Lippen. Ihr Blick ging wieder zu ihm. "Ich kann dies gut nachvollziehen, ich teile die gleiche Ansicht und finde, wenn die Herrschaft noch so wäre wie zu Lebzeiten des 1. oder des 3. Mizukage, würden unsere Opfer, unsere Arbeit mehr geachtet werden." Sagte sie und stellte fest, dass sie noch gar nicht den Namen ihres Gegenüber wusste. So drehte sie sich Augenblicklich um und verbeugte sich leicht im Sitzen vor Kobayashi. "Ich war etwas unhöflich, mich nicht gleich vorgestellt zu haben, Verzeihung. Mein Name ist Mikoto Yuki!" Mikoto setzte sich wieder aufrecht hin und streichte ihre langen Haare wieder hinter, die bei der Verbeugung hinunter fielen. "Und wie ist Eurer Name?" Fragte sie und wartete auf seine Antwort.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Do Apr 25, 2013 6:56 pm

"Ah ja, das kann wirklich unangenehm sein.", entgegnete Hibiko auf die Geschichte seines Gegenübers, als sie erzählte, dass ihr ein Experiment durch die Familie des Toten zunichte gemacht worden war.
"Menschen stellen sich wirklich dumm an bei dem Denken, sie könnten den Toten durch das Bewahren derer Körper oder einer Bestattung eine gewisse Ehre erweisen." Er gab einen verächtlich klingenden Laut von sich und blickte wieder zu den Grabsteinen.
"Die Toten kümmert das sicher nicht mehr. Aber es macht Spaß, mit ihnen zu spielen..."
Er kicherte wieder in sich hinein.Das Gespräch mit der Schwarzhaarigen war wirklich äußerst inspirierend. Er hatte schon lange, oder vielleicht auch noch nie, wirklich derart intensiv mit einer Person gesprochen. Es war überaus erleichternd.
Nachdem sie sich auf sehr höfliche Art und Weise vorgestellt hat lächelte der Grauhaarige sie unerwartet sanft an. Er machte ebenfalls eine kurze Verbeugung im Sitzen und merkte an:"Mikoto... Ein wirklich schöner Name."
Anschließend stellte er auch sich vor: "Mein Name lautet Hibiko Kobayashi.Es ist wirklich schön, Gleichgesinnte zu treffen."
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr Apr 26, 2013 1:35 pm

"Menschen stellen sich wirklich dumm an bei dem Denken, sie könnten den Toten durch das Bewahren derer Körper oder einer Bestattung eine gewisse Ehre erweisen." Sagte der grau haarige und Mikoto sah etwas bedrückt aufs Gras. "Ja da haben Sie recht, den Toten ist es egal, sie können sowieso nichts mehr tun. Doch ich glaube eher, dass die letzte Reise der Toten eher eine "Heilmethode" der Menschen ist, um besser damit klar zukommen." Sagte sie nun und musste dabei wieder an Saitou denken. Ihr hatte es wirklich geholfen ihn zu begraben und seinen Körper der Erde zu übergeben... Mikoto lächelte anschließend und sah zu Kobayashi. Wieder war sie in Gedanken abgeschweift und musst selber über sich lachen, da es Kobayashi schon zum zweiten maöl geschafft hatte, dass sie an ihn denken musste. Doch die nächste Aussage des Herren machte die schwarz haarige etwas stuzig, er sagte es machte ihm Spaß mit ihnen zu spielen. Sie sah ihn fragend an und sprach ihn direkt darauf an. "Was soll das genau heißen, es macht ihnen Spaß mit Ihnen zu spielen? Heißt das sie können mit Geistern reden oder meinten sie damit die zurückgebliebene Leiche, dass Sie daran Spaß habensie auseinander zu nehmen?" Fragte sie ihn offen. Es würde sie wundern, wenn es noch eine Person geben würde die die Fähigkeit hat mit den Toten zu reden, so wie Maya... Das war auch der Grund warum sie ihn fragte. Das nächste Gesprächsthema, welches sie hatten, war ihre gegenseitige Bekantmachung. Kobayashi fand ihren Namen schön, weshalb sie schmunzelte. "Mikoto... bedeutet tote Pristerin...meine Mutter gab mir den Namen... Wenn ich aber jetzt so drüber nachdenke, passt er wohl doch recht gut zu mir." Meinte sie und lächelte ihn dabei an. "Wahrscheinlich wusste sie vor mir was aus mir wird." Fügte sie noch hinzu und anschließend stellte sich auch der Herr neben ihr sich vor. "Hibiko Kobayashi?! Freut mich ebenfalls einen Gleichgesinnten zu treffen. Hat Ihr Name auch eine bestimmte Bedeutung?" Fragte sie noch zum Schluss und wartete auf seine Antwort.


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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Di Apr 30, 2013 7:05 pm

"Das mag sein...", warf Hibiko auf Mikotos Aussage hin, es würde den Lebenden helfen, die Verstorbenen zu begraben, ein. Aber im Inneren konnte er es trotzdem nicht wirklich nachvollziehen. Tot war nun einmal tot. Was man verloren hatte bekam man nicht wieder. Er starrte zur Baumkrone hinauf und musste an seinen Vater denken. Vor kurzem hatte er Blumen an sein Grab gebracht...
Ja, Mikoto hatte in dem Fall wirklich recht, es half, wenn man an einem Ort um den Verlust trauern konnte. Ein Lächeln huschte erneut über seine Lippen, doch es war eher sanfter und zufriedener Natur statt der in ihm verankerten Hinterhältigkeit.
Seine Gedanken schweiften in seine eigene Vergangenheit zurück, so bekam er die nächste Frage seines Gegenübers nicht wirklich mit und bedachte sie nur mit einem leicht irritierten Ausdruck.
"...mit Geistern sprechen?", war seine verwirrt klingende Vergewisserungsfrage und er kratzte sich unter seinem Hut, "Hm, nein, das kann ich nicht...", antwortete er knapp und merkte im nächsten Moment an: "Sowas wäre ja auch ziemlich unheimlich, wobei ich ja nichts gegen das Unheimliche habe...", er kicherte wieder in sich hinein, "aber stellen Sie sich mal vor, die Geister all derer, an dessen Tod man schuld ist, würden kommen und einen heimsuchen." Er schüttelte sich. "Schreckliche Vorstellung."

"Tote Priesterin, aha...", der Grauhaarige rieb sich nachdenklich das Kinn, als er die Bedeutung des Namens der jungen Frau erfuhr und lächelte sie ebenfalls an, "Ja, ich schätze, Mütter könnten wirklich etwas vorausblickendes haben...", er machte eine beklommene Pause und blickte betrübt zu Boden, anschließend antwortete er auf Mikotos Frage: "Mein Name wurde mir jedenfalls von meinem Vater gegeben und bedeutet wohl soviel wie 'Echo', keine Ahnung..." Bei dem Gedanken an seinen Vater musste der Grauhaarige seufzen. Er war ein so herrischer Mann gewesen...
"Mein Vater war streng und ihm war nichts wichtiger als Gehorsam und Disziplin...", Hibiko sprach diese Worte ziemlich gefühllos, fast wie eine Maschine, "was er vorgab musste wie ein Echo genauso zurückhallen." Bei der Ironie dessen, was er gerade gesagt hatte, musste er lachen. "Hehe, und das ist mir jetzt erst aufgefallen..."
Er lächelte Mikoto erneut an, während seine Augen etwas unter der struppigen Mähne hervorstachen. Noch nie zuvor hatte er sich so lange und ernsthaft mit einer Person unterhalten.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Do Mai 02, 2013 7:07 pm

"Das mag sein..." Antwortete der grau haarige ihr und versank anschließend in Gedanken. Einige Zeit verging indem beide schweigten. Mikoto sah hoch in den Himmel und ihr Haar wedelte im Wind. Es zogen sich langsam der Himmel zu und der Nebel kam so langsam wieder über das Dorf. Es sollte also nicht sein, dass mal ein bis zwei Tage klarer Himmel war. Doch das Wetter war das letzte, was die schwarz haarige störte, da gab es echt wichtigeres... Nun sah sie zu Hibiko, der anscheinend wieder zu sich gekommen war und zu Mikoto sah, dabei anwortete er ihr. Es stellte sich raus, dass er nicht mit Geistern reden konnte und Maya wohl die Einzigste blieb. Nicht viele wussten von ihrer Fähigkeit und es hieß, dass eineige ihren Verstand verloren, als sie die Geister auf die Lebenden losgelassen haben soll. Mikoto hatte keine Angst vor Ihr, warum auch? Gerüchte und Tatsachen sind zwei verschiedene Sachen, was also stimmt ist ihr egal, das einzigste was sie interessiert., ist, dass sie gern mal ihre Verwandte aus dem Nebenclan kennenlernen möchte, schließlich ist sie auch ein "Abtrüniges Yukimitglied" wenn man es genau nimmt. Mikoto sah nun wieder zu Hibiko. "Schrecklich? Sie können nichts gegen einen ausrichten...schließlich sind es nur Geister." Meinte sie und sah nun etwas finster drein. "Außerdem muss man Schuldgefühle haben oder einfach nur Schwach sein, wenn man sich von den Geistern hingibt." Fügte sie noch hinzu und machte damit indirekt klar, dass Mikoto schwache Menschen erbermlich fand und sie nicht achtete. Jeder fängt mal klein an, doch einige werden stark und die anderen bleiben eben schwach...der Stärke überlebt, so heißt das Gesetzt! Als Kobayashi auf die Bedeutung ihres Namen wieder zu sprechen kam, sah sie ihn nur mit leeren Augen an. Zu sagen gab es nichts und so hörte sie als nächstes seinen Namen und dessen Bedeutung. "Echo?" Fragte sie sich in Gedanken und sah, wie Kobayashis Blick sich etwas veränderte. "Seine Familie war anscheinend auch nicht die Beste..." "Väter sind immer streng..." Sagte sie und seufzte. Mikoto war nicht wirklich einfühlsam, doch sie wusste was er meinte, ihr ging es schließlich nicht andern. Nun stand sie langsam auf und klopfte ihren Kimono aus und sah zu Kobayashi hinunter. "Ich würde gern etwas spazieren gehen, das ewige sitzen ist nichts für." Meinte sie und wartete darauf, dass Kobayashi auch aufstand und sie begleitet oder ihr sagt, dass sich ihre Wege nun trennten.

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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Fr Mai 03, 2013 10:22 pm

Mikoto schien wohl keine große Angst vor Geistern zu haben, Hibiko selbst ja auch nicht, doch die reine Vorstellung ließ ihn manchmal erschaudern. Menschen waren extrem rachsüchtige Lebewesen, und da der Grauhaarige regelmäßig Horrorromane ließ, hatte er eine relativ fantasievolle Vorstellung davon, was Geister anstellen könnten. Aber er glaubte trotzdem eher weniger daran. Auf die Antwort seines Gegenübers reagierte er nur mit einem kurzen "Tja..." und zuckte mit den Schultern. Er hatte eher weniger Lust darauf, dieses Thema noch weiter zu vertiefen.
Nachdem er die Bedeutung seines Namens erläutert hatte, merkte Mikoto an, dass Väter wohl immer streng seien. "Das ist wohl wahr...", stimmte der Schwarzträger dem zu und blickte leicht bedrückt auf das sich im Wind bewegende Gras. Er hatte im Moment keine Lust, nähere Gedanken an seinen Vater und Lehrer zu verschwenden, er musste sich in dem Punkt immer wieder zurücknehmen und die Bilder jener Nacht unterdrücken. Da kam die Frage in ihm auf, ob Mikotos Vater wohl auch ähnlich seinem gewesen war?
Plötzlich stand die Schwarzhaarige auf und wollte spazieren gehen. "Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich dich gerne begleiten.", entgegnete Hibiko und verzichtete auf das Siezen, da er unnötige Formalitäten nicht ausstehen konnte. Anschließend stand er ebenfalls auf und strich sich seinen Mantel zurecht. "Im Moment habe ich sowieso wenig zu tun."
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Sa Mai 04, 2013 9:09 pm

Mikoto wartete immer noch auf die Reaktion von Kobayashi, worauf sie dann aber doch nicht lange warten musste. Sie nickte ihm zu. "Einverstanden." Sagte sie noch und hob ihr Buch von der Wiese auf und steckte es in ihren Kimono, in der Nähe ihrer Brust. Zusammen liefen beide nun den Friedhof entlang. Mikoto machte nur kleine und lautlose Schrite, so als sei sie selbst ein Geist der umher irrt. Ihre Blicke fielen oft die Gräber der Toten und ihr fiel auf, dass recht viele Gabsteine Blumen vor sich liegen hatten und beschloss sich später im Blumenladen Blumen zu kaufen und auf das Grab ihreres Bruder zulegen. Anschließend sah sie in die Ferne, wo man, wie immer nichts sah, denn der Nebel hatte sich wieder zugezogen. "Was machen Sie eigentlich noch in ihrer Freizeit?" Fragte sie ihn und warf ihn dabei einen Blick zu. "Sicher haben sie neben den Experimenten und den Missionen auch noch anderes zu tun oder nicht?" Fügte sie noch hinzu und sah wieder nach vorne. Der Friedhof war nicht gerade klein, sodass die beiden nun ungefair bei der Hälfte der Fläche ankamen. Mikoto wolle jedenfalls nun weg von diesen Ort, da sie das Thema Geister und Tode, wie Kobayashi nicht mehr hören wollte. "Ich würde gern zum Blumenladen in die Stadt, wollen Sie mit?" Fragte sie ihn im Anschluss. Falls er mitgehen würde, würde sie anschließend nach Hause gehen, um die Blumen abzulegen und würde danach gern etwas trainieren. Vielleicht würde sich Kobayashi sogar bereit erklären ihr Trainingspartner zu sein. Allgemein war Mikoto etwas neugierig was sein Hauptbereich neben der Medizin war und dies lässt sich in einem Trainingskampf gut herausfinden.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Mo Mai 13, 2013 7:00 pm

Der gemeinsame Gang über den Friedhof war für Hibiko etwas Abwechslung, da er sonst alleine auf diesem Grund umherwanderte, um einfach seine Gedanken zu ordnen und seine Ruhe zu haben. Auf ihrem Weg kamen sie am Grabstein seines Vaters vorbei, wo der Grauhaarige vor kurzem die weißen Lilien platziert hatte. Doch er verschwendete keinen weiteren Gedanken daran und verschränkte einfach die Arme hinter seinem Hinterkopf, um etwas unbekümmert zu wirken. Ob es nun respektlos war oder nicht konnte ihm egal sein, er hatte sowieso nie viel Wert darauf gelegt und in Mikotos Nähe fühlte er sich ausnahmsweise mal nicht einsam, wenn er an seinen Vater dachte.
Die Frage der Schwarzhaarigen, was Kobayashi wohl in seiner Freizeit machte, brach schlussendlich die Stille. Der Schwarzträger verschränkte kurz darauf nachdenklich die Arme und hob seinen Blick gen Himmel. "Na ja...", begann er schließlich und sah Mikoto an, "ich lese gerne. Und schreibe auch ab und zu." Schließlich zuckte er einfach mit seinen Schultern und kicherte dieses Mal mit einem etwas unbeholfenem Unterton. "Medizin hat für mich nun einmal vor vielem Vorrang."
Und wenn mich menschliche Moral und Gesetze nicht binden würden, wäre ich in meiner Forschung sicher schon viel weiter, fügte er boshaft noch in Gedanken hinzu.
Ihre nächste Frage war, ob er mit zum Blumenladen wolle. "Da war ich erst vor Kurzem." Hibiko musste aufgrund der Ironie ein wenig lachen. "Aber ich würde dich trotzdem gerne begleiten, wie gesagt, ich habe im Moment sowieso nicht viel zu tun." Schließlich bog er Richtung Stadt ab, doch im nächsten Moment hielt er noch einmal inne und grinste über die Schulter Mikoto an.
"Du brauchst mich übrigens nicht ständig zu siezen, ich habe es nicht so mit Formalitäten."
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BeitragThema: Re: Friedhof von Kirigakure   Di Mai 14, 2013 9:08 pm

Die schwarz haarige und der grau haarige, beides eher dunklere und unheimliche Gestalten liefen noch immer über den Friedhof. Außer ihnen war anscheinend kein andere Lebewesen anwesend, das lag wohl daran, dass andere nicht gern hier ware und lieber schnell Blumen ablegten und wieder verschwanden. Als Kobayashi zu einem Grab sah, entging es Mikoto keines falls, sie bemerkte sogar die Blumen. "Weiße Lilien." Dachte sich Mikoto und erinnerte sich an die Blume, die der grau haarige ihr vorhin schnekte und die sie so kalt über die Schulter weg warf. Mikoto sah zu Kobayashi, der sich anscheinend nichts anmerken lassen wollte. Sie verhielt sich noch immer ruhig und sprach ihn nicht darauf an, schließlich konnte sie sich auch irren. Aber um nicht weiter daran zu denken, konzentreierte sie sich lieber auf das Gespräch. Kobayashi antwortete auf ihre Frage, was er sonst noch so in seiner Freiheit machte und antwortete sozial, wie sie es von ihm erwartet hatte, das gleiche wie sie. Die beiden waren sich wirklich beängstigend ähnlich. Mikoto wurde dies auch immer bewusster, doch im tiefsten inneren gefiel es ihr, da es endlich mal eine Person gab, der sie verstand und so akzeptierte wie sie war. "Wenn du meinst." Antwortete sie ihm schließlich auf die Sache mit dem Siezen. Dann warensie eben jetzt beim Du, solange es nur er war und nicht andere, war es ihr egal. "Was schreibt du denn?" Fragte sie ihn, da schrieben etwas zu allgemein war, zwar konnte Mikoto vom Bereich Medizin ausgehen, doch gewiss war es nicht. Als Kobayashi sich schließlich bereit erklärte Mikoto zum Blumenladen zu begleiten, neben seiner kleinen Aussage blieb Mikoto stehen und sah ihn an. "Also waren die weißen Lilien auf den Grab von vorhin von dir?" Fragte sie und hoffte eine Antwort zu erhalten. Falls aber nicht, würde sie ihn nicht weiter bedrängen und es auf sich beruhen lassen, schließlich wusste sie ja nicht wie frisch die "Wunde" war.
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