Tamashii no Utsuri

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 Friedhof von Konoha

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BeitragThema: Friedhof von Konoha   Di Mai 28, 2013 10:35 pm

das Eingangsposting lautete :


Auf dem Friedhof von Konoha befinden sich die Gräber der verstorbene des Dorfes. Einige große Krieger liegen hier begraben, neben geliebten Männern, Kinder und Frauen.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Mi Jul 16, 2014 1:15 pm

cf: Wehrmauer Abschnitt Delta

Für diesen Besuch zog Naruaki sich doch die Kapuze vom Kopf. Es würde kaum jemand um kurz nach Mitternacht auf einem Friedhof verweilen. Die Leute hatten zu arbeiten, zu schlafen, und wenn, dann trauerten sie Zuhause. Er nahm also an, dass er hier alleine war. Abseits der Toten natürlich. Für ihn waren solche Friedhöfe eher eine Schande als ein Ort des Friedens und Abschieds. Sein Clan hatte es geschafft ewig zu leben. Auch wenn die Hülle einfror, weilten die Seelen noch weiter und bereicherten das Leben der Nachkommen. Die Menschen außerhalb von diesem Zustand starben einfach. Ihre Körper zerfielen, die Seele zerstreute sich wie Sand im Wüstenwind Kaze no Kunis. Niemand wusste, wo sie hin gingen. Wenn sie einen Ort hatten, dann war auch einst Naruakis Frau dorthin gebracht worden. Mayuko, die in diesem Dorf hier groß geworden war und ihn lieben gelernt hatte. Er hatte sie nicht retten können. Und der Versuch sie zu versiegeln, endete in Seelenfragmenten auf den Wangen seiner Kinder und ihm selbst. Wie viel Mayuko dort drinnen war, wusste er nicht genau - doch viel war es nicht. Etwas von Schuldgefühlen heimgesucht marschierte der Oinin durch die Reihen von Grabsteinen. Etliche Namen, die er nicht kannte, einige, die flüchtig Erinnerungen auslösten. Irgendwo ganz weit hinten kam er dann an zwei hintereinander angelegten Steinen an auf denen ein Familienname stand. Nozaki.
Naruaki kniete sich vor den ersten Grabstein, der einem Mädchen namens Erika gewidmet war. Die Daten über Geburt und Ableben ließen verlauten, dass sie nicht einmal 15 Jahre alt gewesen war. Auf einmal sah der Oinin das Gesicht des Babys vor sich, das Inazuma vor etlichen Jahren in den Armen gehalten hatte, als sie beide noch in Konoha gewesen waren. Ein hübsches Ding mit blonden Haaren, grünen Augen und einem Bedürfnis nach Schlaf wie jedes Kind. Ein trauriges Lächeln stahl sich auf sein Gesicht, während er die Hände für ein Gebet faltete, die Augen schloss und sich mit den Gefühlen auseinandersetzte, die in ihm kämpften. Ich habe versprochen, dass ich dich behüten würde. Ich habe dein Gesicht nie gesehen, als du zum jungen Mädchen gereift bist. Du warst damals noch so klein. Du kennst micht wahrscheinlich nicht einmal. Es tut mir leid, was dir und deinen Eltern angetan wurde, Erika-chan. Mögest du deinen Frieden finden und nicht der Vergangenheit nachjagen, da die deinige so kurz war. Danach öffnete er wieder seine Hände, legte eine mit den Fingern aneinander gelegt an seinen Mund, küsste sie und drückte sie anschließend auf den Namen des Grabsteins. Danach stand Naruaki auf, setzte sich dahinter wieder auf die Knie und beäugte den nächsten 'Nozaki Izana'. Ebenso jung verstorben. Eine hübsche blonde Frau mit einem ehrlichen Gemüt, die Mayuko sehr ähnlich war.
Der Shizuma öffnete nun ein Stück weit seinen Mantel und begann diverse Gegenstände hervorzuholen und vor sich auszubreiten. Er breitete zwei Ketten auf dem Grabstein aus sowie ein Armband und einen Ring. Aus einer Schriftrolle holte er einen weißblau gestreiften Strampler hervor und eine edle braune Schreibfeder. Anschließend formte er Fingerzeichen, berührte nach und nach die Gegenstände und spürte wie die Fuuin sich lockerten, die auf den Objekten lagen. Rauchige Schwaden stiegen von ihnen auf, verdichteten sich um Naruaki und den Grabsstein und nahmen menschliche Silhouetten an. Er war auf einmal umrundet von seinen sechs Verwandten: Seinem Vater, Otoya, Itsuma, Uzuki, Shio und Gôsuke. Ihre Erscheinungen waren in dieser Nacht wage, aber sie erkannten sofort, dass dies keine normale Situation war. Sie standen dort wie eine Reihe Angehöriger, betrachteten ihren Nachfahren und schwiegen. Dieser packte anschließend die Gegenstände wieder ein und blieb am Boden. "Wir sind in Konoha. Das hier ist der Friedhof", murmelte Naruaki leise, woraufhin die Ahnen sich umsahen. Einige von ihnen hatten Konoha noch nie gesehen, andere kannten es bestens. So auch Akashi. "Ich hätte nie gedacht, dass ich es noch einmal wiedersehe", sagte jener und seufzte schwer. Sein Blick war geprägt von diversen Erinnerungen und Emotionen. "Und was führt uns hier her? Sollen wir eine Grundsatzdiskussion über Friedhöfe führen?" Otoya verschränkte seine Arme, blickte autoritär in die Runde und erwartete als eines der Clanoberhäupter aus dem gemeinsamen Abstammungspfad eine Antwort. Shios mütterliche Stimme schaltete sich ein. Ihre rauchige Fassade ließ sich neben Naruaki nieder. Sie schien ihn im Arm zu halten, während sie auf den Grabstein sah, dann auf die Verwandten. "Zügel bitte deine scharfe Zunge, Otoya-san. Wir sind hier am Grab einer jungen Frau." Die Enkelin Shios, Uzuki, schwebte über den Boden, stellte sich neben ihre Großmutter und las die Inschrift neugierig vor. "Nozaki Izana. Sie ist mit 31 Jahren verstorben und hier begraben worden."
"Sie war die Gattin meines besten Freundes. Man hat sie abgeschlachtet wie Vieh. Genau wie ihre Tochter hinter mir. Damals waren ich und Tô-san schon längst wieder in Kirigakure. Ich habe nichts tun können und diese Familie verlor alles, was sie an Glück und Frieden hatte." Die Gefühle ereilten den jungen Vater. Auch wenn er die Wärme seiner Ahnen spürte, verkrampfte sich sein Leib, ein Kloß bildete sich im Gesicht und er musste zur Beherrschung die Fäuste ballen. "Naruaki, bitte beruhige dich", bat Akashi, kniete sich auf die andere Seite seines Sohnes und strich ihm über das Knie. Itsuma, der den Weißhaarigen einst als Sensormeister unterrichtet hatte, senkte beschämt das Gesicht und murmelte: "Ich kann das nicht ansehen. Menschen sind solche Bestien." "Die einzige Bestie bist du selbst, Tsu-kun", säuselte Gôsuke mit einem Augenrollen, bekam dafür aber sogleich eine rauchige Schelle von Otoya an den Hinterkopf. "Aua! Lass das!" "Dann zeig Respekt und halt dein vorlautes Mundwerk, du Testosteronschleuder." "Was möchtest du hier, Naruaki? Bist du gekommen, um den Verlust nach all den Jahren zu betrauern?" Er schüttelte den Kopf und atmete zitternd ein, während er sich mitsamt seinem Vater und seiner Ahnin aufrichtete. "Ich wollte euch alle um euren Segen bitten. Ich bin nicht hier, weil ich alten Zeiten nachhänge, sondern weil ich meinem Freund helfen möchte. Gleichsam möchte ich Erika und Izana den Frieden geben, den sie noch nicht gefunden haben können, da ihr Gatte und Vater dort draußen irgendwo ist und seit Jahren vor seiner Heimat fliehen muss. Ich werde in die Informationszentrale einbrechen, mir alles besorgen, was ich über Inazuma finde und ihn dann suchen. Das Leben, was er führen muss, ist kein Leben, sondern eine traumatische Strafe." "Das verstehe ich. Izana war ein reizendes Mädchen. Inazuma war zwar nicht immer redselig, aber stets höflich, wenn er bei uns Zuhause war." Die Ahnen lösten sich von Naruaki, stellten sich wieder vor ihn und sahen ihn gleichzeitig an. Otoya ergriff dann sicher und gefestigt das Wort. "Dann soll es so sein. Für deinen Wunsch diesem Fluch ein Ende zu bereiten, hast du meinen Segen. Vergeig es nicht."
"Du hast auch meinen Segen."
"Meinen auch."
"Mach es besser als ich es könnte. Diesem Mann muss es ähnlich wie mir gehen. Sei gesegnet ihn vor Schlimmerem zu bewahren."
"Auch wenn ich Konoha gern nochmal besucht hätte, ist das hier auch in Ordnung. Walte deines Amtes, mein Sohn. Helfe dem armen Jungen wieder eine Heimat zu finden."
"Sei gesegnet, Naruaki-kun. Wir sind alle an deiner Seite und unterstützen dein Vorhaben. Freundschaft ist eines der wichtigsten Dinge, die ein Mann im Leben haben kann."
"Arigatô, mina-san." Auch wenn seine Stimme kurz vorm Bruch klang, verneigte Naruaki sich, was seine Ahnen wohlwollend betrachteten. Kurz darauf hörte man ein sanftes Hauchen, als würde der Wind über die eigene Haut streichen. Die Silhouetten der Shizuma-Mitglieder lösten sich auf und kehrten in ihre Gefäße zurück. Es folgten keine Worte mehr, sodass der Letzte von ihnen schließlich wieder alleine vor Izanas Grab stand. Er seufzte schwer, schluckte und betrachtete noch einmal ihren Namen. "Ich bringe dir deinen Mann zurück, Izana. Dieses Leben hat er nicht verdient. Finde deinen Frieden." Anschließend zog er sich wieder die Kapuze ins Gesicht. Auch wenn er nun emotional aufgewühlt war, festigte ihn das in gewisser Weise und schürte seine Entschlossenheit die Akten über den Vorfall von damals zu finden, damit er endlich einen Fortschritt erzielen konnte, was mit dem Schwarzhaarigen passiert war. Er war nicht tot, das sagte ihm sein Bauchgefühl. Dafür machte er sich nun auf den Weg in die Sicherheitszone.

tbc:  [Sicherheitszone] Geheimdienst

Jutsu:
 
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Sa Feb 14, 2015 4:04 pm

cf: off

Es war einer diese tristen Tage. Einer von denen, an denen das Wetter die Gefühlslage wiederspiegelte. Teid und grau hingen die wolken am Himmel. Eine Nebeldecke die endlos zu sein schien.
Aber es war auch einer dieser Tage, an denen Senjui der Vergangenheit gedachte. Ab und zu zog es ihm zum Friedhof.
Schwermütig schritt er die Pfade entlang, zu seinem Ziel. Den gräbern seiner Eltern.
Er hatte ihnen viel zu verdanken. Besonders sein Vater htte ihn auf den rechten Weg gebracht, auf den er sich jederzeit besinnen konnte, wenn er, wie später so oft, in Gefahr geriet von ihm abzukommen.
Er zündete auf jedem der Gräber eine kerze an und bliebt eine Weile tief in Gedanken versunken und mit gesenktem Kopf davor stehen. Einige Minuten vergingen, bevor er seine Trance mit einer tiefen Verneigung brach und beendete.
Doch sein Besuch hier war noch nicht beendet. Seine Reise durch die Ruhestätte wurde fortgesetzt, bis er einen Grabstein im Areal der Hyuuga erreichte. Hier sah Senjuis Prozedur jedoch anders aus.
Er ging vor dem Stein auf die Knie, als richtete er sich auf einen längeren Aufenthalt ein. Auf dem Grab stand ein Bild einer jungen Hyuuga, Wahrscheinlich im Alter von ca. 17-19 Jahren. DIe Sonne hatte das Foto bereits gebleicht, doch ansonsten war es top gepflegt.
Hier legte Senjui ein paar Blumen nieder und endzündete ebenfalls eine Kerze. Zusätzlich dazu zündete er ein Räucherstäbchen an. "Wie könnte ich Deine lieblingsnote vergessen... Lavendel..." sprach er leise vor sich hin. Er ging nun in den Schneidersitz und zog etwas aus seiner Tasche. Eine Halskette, die er immer bei sich trug. Ein fein gefertigter und makellos geschliffener ROter stein in Form eines Herzens, eigefasst in einen goldenen Rahmen. lange hielt er sie in der Hand und verfiel wieder in eine art trance, während eine einzelne Träne von seinem gesunden Auge über die Wange lief.
Er konnte die Vergangenheit nie los lassen. Sie nicht vergessen war eine Sache, doch irgendwann würde jeder einmal lernen loszulassen. Senjui war nicht so. er klammerte sich an die Zeiten als alles besser war. Asl er glücklich war.... vollständig. Er wünschte sich nichts sehnlicher als das zurück, was er verloren hatte. Die Menschen, die er verloren hatte. Er mochte mit der Vergangenheit abgerechnet habe, jedoch hatte er nicht damit abgeschlossen. Immer wieder wurde er von den dunklen Geistern der Vergangenheit heimgesucht.. seine persönlichen Dämonen. Dieser Zustand hatte ihn zerrüttet. An den Punkt geführt, an dem er sich nun befand. Und dennoch weigerte er sich aufzugeben. Er war es ihnen Schuldig.. ihnen allen.

Eine Ganze Weile verweilte er dort. Ohne einen Anschein eines Auslösers stand er irgendwann auf und verließ gesenkten Hauptes den Ort.
Tbc: Straßen
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Do Jun 02, 2016 4:53 pm

Cf: Der Trainingsplatz

Eine ganze Weile war es still zwischen der Natsu und ihrem Katzenpartner. Die ganze Zeit, während sie gemütlich durchs Dorf gingen, sagte keine etwas. Noriko genoss es über Kazumis Schulter zu hängen und zu dösen und Kazumi...die hing den unterschiedlichsten Gedanken nach. Einerseits machte sie sich Sorgen um Akari. Andererseits kochte sie vor Wut und würde ihre Schwester gerne zu Brei schlagen. Dann machte Mai ihr Sorgen, allerdings auch zeitgleich wieder Angst. Sie wusste nicht, was Mai in ihrer Trauer um Akari und Kaguya tun würde. Besonders inwiefern sie nun Kazumi sehen würde, als letzte verbleibende Tochter. Dann schwirrten ihre Gedanken noch weiter, vom Clan bis hin zum Hokage und wieder zurück. Alles Fragen, die sich stellten, die sie am Liebsten nie beantworten würde und, denen sie am Liebsten immer ausweichen würde.
Aber 'leider' war ihre Liebe zu dem Dorf so groß, dass sie wahrscheinlich Alles auf ihren Schultern tragen würde, wenn Daizen es nur verlangte. Immerhin hatte sie mit ihren Worten nicht übertrieben. Stellte er ihre Treue in Frage, dann war sie mehr als nur schwer verletzt. Schwer seufzend strich sich Kazumi durchs Haar. Dieses ausgepowerte Geräusch lenkte Noriko auf sie. Bist du sicher, dass du zum Friedhof willst? Du bist so auch schon schwer mitgenommen. Dich dann noch mit deinen typischen Vorwürfen herumzuquälen, dass Daisuke-kun, Hotaru-chan und Kohei-sama nicht mehr sind, wird dich nur noch mehr belasten. Dann kannst du dich gleich durch Ai-san einweisen lassen., meinte Noriko streng, was Kazumi zum Lachen brachte. Leise und ziemlich freudlos entwich der Ton ihrem Mund. Sag bloß, du hast Angst vor Friedhöfen, oder warum versuchst du mich ständig dazu zu bewegen, einfach nach Hause zu gehen oder zu trainieren? Nachdenklich blickte KAzumi auf den Weg zu sich, während Noriko nur beleidigt schnaubte. Pah! Als hätte ich Angst davor, nya! Ich mach mir nur Sorgen. Ich habe keine Lust, dass mein PArtner nachher noch nen psychischen Knacks bekommt, knurrte sie und blickte empört in eine Andere Richtung. Kazumis Blick galt nun der Katze, weswegen sie auch leicht lächelte. sie hab die Hand und strich Noriko durchs Fell. Ja, ich weiß. Danke für deine Sorge. Aber ich muss hin. Ich habe Kohei-san viel zu verdanken, meinte sie ehrlich, allerdings auch Trauer schwang in ihrer Stimme mit. Sie hatte wirklich ihrem ehemaligen Sensei viel zu verdanken. Auch wenn sie sich nicht lange gekannt haben, hat er ihr unheimlichen Beistand geleistet, als Mai verschwunden war. Als sie das Tor, welches zum Friedhof führte, erreichte, blieb sie einige Sekunden an diesem Stehen. Fast so, als müsste sich mit sich kämpfen, den Friedhof zu betreten. Seitdem Mai zurückgekommen war, war sie nicht mehr hier. Ein einziges Mal hatte sie es geschafft, Koheis Grab aufzusuchen und da war sie, wie ein Häufchen Elend, zusammengesackt und hat sich regelrecht die Augen ausgeweint und zu Gott gebetet, der in ihren Augen schon lange nicht mehr existierte. Wobei sie nie wirklich an seine Existenz geglaubt hatte, sondern eher gehofft, dass es jemanden gab, der sie und ihre Liebsten schützte. Aber da wurde sie mehr als Einmal enttäuscht. Eher widerwillig und langsam suchte sie das gewünschte Grab auf. Es war schlicht, wie alle Anderen auch und doch lagen hier einfach zu viele Menschen, die Kazumi gekannt und geliebt hatte.
Kaum laß sie sich den Namen auf dem Grabstein durch, merkte sie schon, wie ihre Beine zitterten und am Liebsten nachgeben würden. Ihre Augen brannten verräterisch, weswegen sie diese schloss, sich hinkniete und mit zitternden Händen über den Stein fuhr. Sensei, du wachst über mich, oder? fragte sie in Gedanken, wissend aber, dass sie niemals eine Antwort darauf bekommen würde. Wimmernd biss sie sich auf die Unterlippe, während sie hoffte, dadurch die TRänen zurückhalten zu wollen. Sie wollte Stoßgebete in den Himmel schicken und hoffen, dass jetzt nichts mehr so schief lief. dass Akari zurück kam, dass auch Alles glatt ging, damit sie Daizens Befehl befolgen konnte und dass es auch familiär nicht weiter irgendwelche probleme gab. Und was tat sie? Sie hockte hier und heulte fast, obwohl sie das eigentlich nicht wollte.
NAtürlich bemerkte Noriko auch Kazumis Kummer, konnte ihn fast spüren. Deswegen kletterte sie von ihrer Schulter und schmiegte sich an den bebenden Körper. Kohei-sama hätte nicht gewollt, dass du so am Boden zerstört bist und weinst, wie ein Kleinkind. Er war für dich vielleicht ein Freund. Aber vielleicht warst du einfach nur ein Kind... ein Chu-Nin, der später eben seine Schülerin wurde. Du hängst zu sehr an Menschen und redest dir sonst was für Gefühle ei-Sei still!, unterbrach KAzumi relativ ruhig, so eben, wie es ihr im Moment möglich war. Wenn du es für nötig hältst, meine TRänen und meine Trauer kommentieren und abwerten zu müssen, dann kannst du gehen. Ich bin nicht hier, um das starke Oberhaupt zu spielen. Hast du nicht getrauert, als ein Mensch gestorben ist?, knurrte sie und würdigte Noriko keines Blickes. Ihr Blick war stur auf Koheis Grab fixiert. Hast du nicht auch gelitten, als meine Eltern starben? Zumindest mein Vater? Immerhin war er für dich so etwas, was ich für dich sein sollte? Eine Familie. Ein geliebter Mensch Tonlos entkamen diese Worte Kazumis Mund und sie musste nicht sehen, um zu wissen, dass sie voll ins Schwarze getroffen hatte, mit ihrer Aussage.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Fr Jun 03, 2016 8:35 am

CF: Trainingsgelände

Mai kam ihren Weg daher, in ihrer Hand 3 Blumensträuße und sie blickte ein wenig deprimiert zu Boden. War sie zu weit gegangen mit ihrer Obzession über Kazumi? War sie zu weit gegangen? Hätte sie vielleicht doch lieber etwas anderes machen sollen? Sie seufzte innerlich. War doch die junge Frau das Einzige, was sie noch hatte. Die Blumen, die sich mit sich nahm waren unterschiedlich. 2 Mal war waren es ein Misch aus Narzissen und Tulpen und zum anderen war es ein Strauß Rosen mit weißen und roten Nelken drinnen. Sie sah zunächst die junge Frau nicht, welche vor einem anderen Grab stand, immerhin wollte Mai ja nicht Kôhei besuchen, sondern hatte sie andere Ziele.

Sie stand vor einem Grabstein, auf dessen der Name Uchiha zu lesen war. sie legte vorsichtig den Strauß mit den Rosen ab und sie strich über den Stein. Wenn er doch nicht hier wäre, dann könnte er vielleicht ihre Leidenschaft ein wenig löschen. Es war schwer, hing sie doch noch immer sehr an diesem Feuerwehrmann und sie sah es noch vor sich, den ersten Kuss, den Blick, den er ihr geschenkt hatte in diesem Moment, der Blick, welcher ihre Herzen synchron schlagen lies, und doch war er fort. Sie wandte sich ab und lies ihm noch einen sanften Kuss da, welchen sie sich auf die Hand gab und dann den Stein erneut berührte. Langsam ging sie nun zu Kaguyas Grab und legte einen weiteren Strauß hernieder. Was sollte sie ihr nur sagen? Sie hatte für sie da sein wollen, sie hatte sich um sie kümmern wollen, hatte sie und auch Kagura akzeptiert wie sie waren und doch nahm man sie ihr. Erneut ein Stich in dem Herzen der jungen Frau, doch sie lächelte nur, vresuchte ihre Trauer weg zu lächeln. Langsam ging sie weiter, zu einem anderen Grabstein, in einer anderen Reihe, auf dem der Name Kaoris thronte. Sie legte vorsichtig den letzten Strauß ab, auch wenn dies nicht das letzte Grab war, welches sie besuchen wollte. Sie legte den Strauß also hernieder und lächelte sanft.
Ich werde auf Arisu weiterhin acht geben, das verspreche ich dir, Kaori., hauchte sie nun und ging weiter. Ja, sie hatte schon viele Menschen verloren, die es in ihrem Leben gab, eine Ziehtochter, nein genauer waren es 3 Ziehtöchter, 2 davon waren begraben und die Letzte war flüchtig. Der Gedanke an Akari fiel ihr schwer, denn es riss immer weiter an der Wunde in ihrem Herzen und auch wenn es niemand gab mit dem sie diese Gedanken teilen konnte, so war sie doch sicher, dass sie eines Tages die junge Frau wieder in den Arm schließen könnte und ihr die Wärme wiedergeben würde, die sie sicher vermissen würde. Es wäre ein Traum, doch noch war dieser Traum nicht wahr und würde auch vorerst ein Traum bleiben.

Derweil führte es die junge Frau weiter und sie blieb vor dem Grab stehen, vor dem sie nie stehen blieb, welches sie ignorierte und doch sah sie den Namen an. Sie starrte ihn an, als könnte sie mit ihrem Blick ihn wegbrennen, als könnte sie was passiert war ungeschehen machen, doch ein Tumor am Herzen war nicht reparabel, egal für welche Ärztin. Während Mais Herzen in Ordnung waren und sie eines von ihren anbot lehnten es die Ärzte ab, hatte Mai doch eine andere Blutgruppe, als die Person, die hier begraben war. Langsam ging sie auf die Knie. Sie hatte ihrer Trauer über diese Person nie groß Ausdruck gegeben, doch aktuell drohte der Damm zu brechen. Sie fühlte sich leer, machtlos und so ging sie auf die Knie und auch wenn man es nicht wirklich wahrnahm, so rannten doch Tränen ihre Wangen herunter und Mai begann bitterlich zu weinen.
Okaa'sama..., schniefte sie nur und schlug auf den Boden, voller Verzweiflung. Auf dem Grabstein stand der Name "Fudo Hana", Mais mutter und die Großmutter von Akari, Kaguya und Arisu. Ihr Tod lag noch nicht lange zurück, und doch hatte Mai es verschwiegen, wollte sie doch Arisu nicht mit jemanden belasten, den sie überhaupt nicht kannte, wollte sie doch Kaguyas letzte Stunden so schön gestalten, wie es nur ging. Sie wusste noch, dass sie Kaguya im Arm hielt, während diese einschlief, sie war bei ihr, hatte ihr dies versprochen, hatte die Hand ihrer Mutter gehalten, während diese dahin blich und Mai kauerte dort, auf allen vieren, vor dem Grab ihrer Mutter und lies endlich der Trauer ihren freien Lauf. Sie hatte hier fast alle Menschen begraben, die ihr etwas bedeuten. Warum war sie nicht hier? Sie hatte es eigentlich so sehr sich gewünscht, doch noch immer war sie nicht bereit zu sterben.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Fr Jun 03, 2016 9:47 am

Zwischen Mensch und Katze herrschte eine ziemlich unangenehme Stille und im Normalfall hätte sich Kazumi wahrscheinlich sofort entschuldigt. Aber jetzt nicht. Sie sah es nicht ein, dass sie wieder klein bei gab und sich für Worte entschuldigte, die sie sehr ernst genommen hatte. Noriko war eigentlich nicht so, dass sie versuchte Kazumi alles schlecht zu reden, aber die Tatsache, wie sie ihr über Verstorbene sprach, die Kazumi mehr als ihr eigenes Leben bedeutet hatten, dass konnte sie ihrer Partnerin nicht wirklich verzeihen. Zumindest jetzt, in diesem Moment nicht, wo sie vor Koheis Grab hockte und ordentlich mit den Tränen zu kämpfen hatte. Von Noriko kam auch kein Ton mehr und wurde dementsprechend auch von Kazumi keines Blickes mehr gewürdigt. Sie ließ traurig die Ohren hängen und blickte zu Boden. Sie wusste von sich ja selbst, dass sie gerne mal zu direkt war und ihre Gedanken unzensiert freien Lauf ließ. Sie hatte nicht bedacht, wie sehr sie Kazumi verletzen würde, wenn sie eben diese Gedanken laut aussprach. Und selbst jetzt, wo sie direkt hinter ihr stand, konnte sie sich nicht ausmalen, wie es dem Menschenmädchen ging. Sie sah auch nichts an ihr, was irgendetwas zeigen würde. Sie zitterte nicht, sie weinte nicht und es kamen auch keinerlei Schluchzgeräusche von ihr. Selbst ihre Bindung zueinander konnte ihr nicht helfen. Sie spürte einfach keinerlei Emotionen, die von der Blonden ausgingen. Klar, sie hatte nie wirklich ein genaues Bild, was die Andere spürte. Aber jetzt merkte sie gar nichts, außer äußerlich ausstrahlende Kälte und Distanziertheit. Vorsichtig hob Noriko den Kopf und wollte zum Sprechen ansetzen, doch das genervte seufzen unterbrach sie, welches aus KAzumis Mund entkam. Egal, was du sagst, lass es. Du machst es nur schlimmer, wenn du dich entschuldigen solltest oder mich zur Ordnung rufen willst, lass es bleiben, hauchte sie tonlos und ihre Stimme klang dabei ziemlich schwach. Geh nach HAuse und lass mich trauern. Ich komme bald nach, nur gib mir wenigstens ein Bisschen Zeit, hier alleine zu sein, hauchte sie und sofort fühlte sie sich noch mieser als ohnehin schon. Ohne ein weiteres Wort nickte die Katze und wand sich zum Gehen ab.
Langsam und niedergeschlagen ging Noriko über den Friedhof und erst, als sie weit genug entfernt war, sackte Kazumi zusammen, eh sie ihre Stirn auf den Boden drückte und die Tränen letztendlich nicht mehr zurückhalten konnte.

Noriko bekam davon nichts mit. Niedergeschlagen trottete sie über den Friedhof und sie war schon fast am Eingangstor angekommen, als ihr ein bekannter Geruch in die Nase stieg. Nur all zu gut kannte sie diesen und innerlich fluchte sie. Konoha ist so riesig und die beiden PArteien, die sich vorerst nicht sehen sollten, hocken nicht mal hundert Meter voneinander entfernt und raffen das nicht. Ein genervtes Seufzen entwich Norikos Mund, eh sie dem Geruch nachging und anfing die Mutter ihrer Herrin zu suchen. Kazumi wird sicher ausflippen. Aber dieser Stimmungswechsel von optimistisch auf pessimistisch ist doch nicht normal Sie hing weiter ihren Gedanken nach, eh sie irgendwann, nach etwas längerem Suchen, Mai entdeckte. Sie sah furchtbar mitgenommen aus kniete vor einem Grab und schien nicht besonders stark zu sein, wie sie sich sonst immer gab. Auf leisen Pfoten trat sie näher an Mai heran, bis sie die Schrift auf dem Grabstein lesen konnte. Sofort verengten sich die Dunklen Augen und Noriko blickte Mai ernst von der Seite an. Über Kagura und Kaguya hast du Kazumi informiert. Warum nicht auch von ihr?, fragte sie ernst und es kümmerte sie herzlich wenig, wenn sie Mai erschreckt haben sollte. Wird sie das erfahren, wird sie noch mehr am Rad drehen und sich wahrscheinlich noch mehr belogen fühlen. KAzumi ist für mich derzeit ein Buch mit sieben Siegeln, seitdem du vorhin mit Daizen gesprochen hast. Hoffentlich würde Mai ihre Worte ernst nehmen und nicht als sinnloses dahergelaber abstempeln. Sonst würde die kleine KAtze richtig zur Furie werden
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Fr Jun 03, 2016 10:32 am

Mai erschrak, als sie nun neben sich die Stimme der Katze hörte und wandte ihren Kopf herum, ehe sie sie nur finster anfunkelte. Die Augen der Feuergöttin waren gerötet und sie atmete tief durch, ehe sie sich langsam erhob. Sie seufzte kurz und ging dann in die Hocke und schaute die Katze an.
Weil Arisu keine Zeit hatte. Meine Mutter starb vor einiger Zeit und darüber hinaus hatte sie keinen direkten Bezug zueinander. Das kommt noch erschwerend hinzu. Ich denke, dass Arisu es verstehen wird, wenn sie mich darauf anspricht., sagte sie nun und seufzte leicht, ehe sie ihre Hände auf ihre Knie legte und die Katze ernst anschaute.
Warum ist Arisu für dich ein Buch mit sieben Siegeln? Du kennst sie ja doch in und auswendig, oder täusche ich mich?, fragte sie nun und hob die Hand um vorsichtig über den Kopf der Katze zu streicheln. Sollte sie es zulassen, würde sie es tun, sonst würde sie schnell die Hand zurückziehen. Sie blickte die junge Katze an und seufzte kurz.
Viel wichtiger ist, was machst du hier und wo ist deine Herrin? Wird sie es nicht merken, dass du sprichst? Ich meine ihr teilt durch doch eine Stimme, oder nicht? Kann sie hören, was du sagst?, fragte sie nun direkt und sah die Katze ernst an. Noch war sie scheinbar außerhalb des Sichtfeldes der Feuergöttin 2.0, doch wie lange würde sich zeigen. Mai hatte nicht vor hier und jetzt auf dem Friedhof einen Konflikt zu provozieren. Ihre Augen funkelten sie an und sie sah die Katze eindringlich an.

Mai ging davon aus, dass Noriko es verstand, warum fühlten sich immer alle gleich vor den Kopf gestoßen, wenn man ihnen nicht alles sagte, immerhin war es doch normal, dass man ein gewisses Maß für sich behielt, oder nicht? Immerhin gab es immer Geheimnisse. Es gab keinen Menschen auf diesen Planeten, der nicht so seine Geheimnisse hatte.

Langsam richtete sich Mai nun auf und wandte sich um.
Ich gehe, mach es gut, Noriko, sagte sie nun und setzte sich in Bewegung.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Fr Jun 03, 2016 11:12 am

Also hatte sie Mai wirklich mit ihrer, plötzlich erhobenen, Stimme überrascht. Natürlich wurde die Katze sofort finster angefunkelt, allerdings sorgte sie sich darum nicht. Ernst erwiderte sie Mais Blick und musterte sie direkt. Sie musste nicht allwissend sein, um zu wissen, dass Mai selbst ziemlich fertig war und ihre Augen verrieten sowieso, dass sie geweint hatte. Genauso strahlten die Augen nicht mal im Ansatz die Stärke aus, die Noriko von den Augen der ehemaligen Kage gewohnt war. Sie wirkten zur Zeit ziemlich verletztlich. Scheinbar versuchte sich Mai etwas zu beruhigen, denn nachdem sie sich kurz erhoben und durchgeatmet hatte, kniete sie sich wieder zu ihr herunter. Schwer seufzend blickte die weiße Katze zu Mai auf, eh sie leicht den Kopf schüttelte. Es mag sein, dass Arisu keine Zeit hatte, aber das war wohl oder übel meine Schuld. Außerdem war sie allgemein mit der Tatsache überfordert, dass sie in Kagura eine Art Fremdkörper gesehen hat. Sie wurde ins eiskalte Wasser geschmissen, als du sagtest, dass Kagura nun zur Familie gehörte. Du hast doch auch gemerkt, dass sie sich ab dem Tag abgeschottet und zurückgezogen hat, oder nicht?, fragte sie und blickte die junge Frau ernst an. Würde Mai das nicht bemerkt haben, wäre sie auf jeden Fall ziemlich enttäuscht von ihr. Kazumi war zwar schon eine ganze Weile scharf darauf, weiter zu trainieren aber bevor die Sache mit Kagura war, war sie wenigstens zu den Mahlzeiten zuhause gewesen. Jetzt war es so, dass sie schon immer vor dem Frühstück trainieren gegangen war und spät nachts erst wieder zurückkam. Aber alleine, weil diese Frau deine Mutter war, hat sie ein Recht darauf gehabt, es zu erfahren. Wenn nicht, gleich nach ihrem Tod, dann vorhin, wo du auch von Kagura erzählt hast. Klar, es wäre ein Schock für sie gewesen aber wann gedenkst du ihr es jetzt mitzuteilen. Kazumi ist nicht dumm, vielleicht zur Zeit ziemlich gleichgültig, aber wenn sie erfährt, dass du ihr das verheimlicht hast, wird eure Beziehung noch mehr drunter leiden, meinte Noriko nachdenklich und blickte traurig in die Richtung, aus der sie gekommen war. Ich kenn sie in und auswendig, ja... Aber diese Seite an ihr ist neu. Eben, seitdem sie gehört hat, was du mit Daizen-sama besprochen hast, ist sie komisch und in sich gekehrt. Wenn sie mit dir oder Daizen gesprochen hat, hat sie versucht,so optimistisch zu tun, wie man es von ihr eben kannte. Aber sie zweifelt ziemlich an sich und weiß nicht, ob du ihr das ernsthaft Alles zutraust oder, ob du ihr den Kyubi nur andrehen willst, damit du sie mehr unter der Fuchtel haben kannst und sie an dich binden kannst, damit sie dir nicht abhanden kommt, wie Akari., meinte sie vorsichtig, eh sie Mai ernst ansah. Immerhin fürchtet sie, dass du ihr nicht vertraust.
Mai hob die Hand und deutete an, sie am Kopf streicheln zu wollen. Vorsichtig streckte sie ihren Kopf Mais Hand entgegen und genoss das Streicheln sichtlich. Genüsslich hat sie die Augen geschlossen und wenig später seufzte sie kurz. Kazumi möchte ihre Ruhe haben. Sie steht an Kohei-samas Grab und führt sich auf, als hätte sie ihre große Liebe gerade zu Grabe getragen, grummelte sie angestrengt. Sie hat mich gebeten zu gehen. Kann ich aber auch verstehen. Ich hocke tagtäglich bei ihr und ihr fehlt wahrscheinlich ihre Privatsphäre, meinte sie verständnisvoll. Ja, sie weiß, dass ich spreche. Aber sie hört es nicht, beziehungsweise, sie weiß nicht, was ich sage und mit wem ich rede. Dafür ist sie wahrscheinlich gerade viel zu aufgewühlt
Auf einmal richtete sich Mai auf und Noriko blickte sie mehr als verwirrt an. Sie wollte ihr grade noch ein 'Warte' entgegenrufen, aber auf einmal fehlte ihr die Stimme. Du brauchst nicht flüchten. Ich wollte jetzt sowieso mich mit meinem Clan in verbindung setzen, meinter Kazumi kleinlaut, als sie die anderen Beiden erreichte. Noriko konnte sich nicht mal umdrehen, da wurde sie schon auf Kazumis Arme genommen. Ernst blickte Kazumi zu Mai, während Noriko fragend zu ihr aufsah. Warst du so von Trauer zerfressen, dass du wortlos verschwunden bist? Wärst du eine Sekunde länger geblieben, hättest du was zu Lachen gehabt, meinte sie und auch, wenn ihre Worte sicherlich auf etwas Lustiges deuteten, zeigte ihre Stimmlage nichts davon.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Fr Jun 03, 2016 11:29 am

In Mais Rücken flogen Pfeile und drohten sie zu durchbohren. Mai war eine starke Person ja, aber ab und an brauchte auch einmal eine solche starke Person einen Moment für sich und aktuell war es hier und jetzt. Mai hatte halt das Problem, dass sie sich alleine fühlte, niemand war mehr da, niemand mehr, mi dem sie reden konnte, mit dem sie sich beschäftigen könnte und so zog sie leicht den Schal ein Stück empor, so dass man ihren Mund nicht unbedingt sehen konnte und sie wandte sich zu der jungen Dame um, welche Noriko zum verstummen brachte.
Ja und nein, die Trauer sorgte dafür, dass ich in mich gekehrt bin und mir viele Gedanken mache, über mein Umfeld, denn es schwindet immer mehr. Aktuell habe ich nur dich noch, denn auch meine Mutter ist gegangen. Sie starb an einem Tumor am Herzen. Ich konnte es dir vorhin nicht sagen, weil ich nicht vor Daizen als Witzfigur da stehen wollte. Es würde dafür sorgen, dass er mich nicht mehr als Waffe ansieht, sondern als Mensch oder gar als Frau, was ich nicht möchte. Es reicht mir so., begann sie und zeigte auf den Grabstein neben sich. Sie machte für Arisu sogar ein wenig Platz.
Kurz bevor Kaguya ging verstarb sie im Krankenhaus von Konohagakure. Du hast sie nie wirklich kennen gelernt, aber ich denke mal, dass ihr euch gut verstanden hättet., sagte sie nun und überging den Part mit dem Lachen, denn ihr war nicht wirklich nach Lachen. Sie wollte viel lieber hier und jetzt mit ihrer Tochter reden, denn sie hatte Angst, dass sie etwas falsch verstand.

Sie ging auf sie zu und sie wusste, dass Noriko ihr ja gesagt hatte, dass Arisu Angst hatte, dass Mai dies machen wollte um sie an Konoha zu binden.
Eltern sind schon merkwürdige Menschen, oder?, fragte sie und nahm Arisu einfach in den Arm. Sie bettete den Kopf auf ihrer Schulter.
Sie wollen das Beste für ihre Kinder und doch haben sie Angst sie ziehen zu lassen. Natürlich möchte ich gerne, dass du in Konoha bleibst, aber ich habe nicht das Recht dazu. Ich könnte es nicht verhindern, selbst wenn du nach Kiri gehen würdest. Klar, ich könnte dich bitten zu bleiben, doch was du daraus machst obliegt dir. Ich gebe zu, vielleicht bin ich aktuell ein wenig sehr offensiv in der Gesprächsführung und doch ... sagen wir es so, möchte ich nur das Beste für dich. Klar, man kann mir auch anderweiliges Handeln vorwerfen und vor allem kann man mir auch vorwerfen ich würde dich nicht genug schätzen, dich übergehen, doch meine Meinung steht fest, dass du in der Lage bist den Kyuubi zu kontrollieren. Ich vertraue in deinen Dickkopf, Arisu., hauchte sie nun und löste sich leicht. Sie erwartete eigentlich einen Ausraster seitens der Jüngeren, dass sie auf Mai einschlug, denn sie hatte es verdient und sie war sich sicher, dass es noch kommen würde, doch Mai würde es wohl akzeptieren.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Fr Jun 03, 2016 12:11 pm

Etwas ungeduldig stand Kazumi da, starrte Mai wahrscheinlich auch mehr als nur ein Loch in den Rücken und wartete ziemlich ungeduldig auf irgendeine Reaktion, auf die sie ordentlich reagieren konnte. Zumindest war das der Plan. Irgendwie hatte sie gar keine Lust sich irgendwie herumzuschlagen und sich ständig wegen Anderen aufzuregen. Sie hatte gemerkt, das Noriko gesprochen hatte. Sie wusste zwar nicht, worüber aber sie hatte eine Ahnung gehabt mit wem. Noriko hatte niemanden, mit dem sie ernsthaft reden sollte, bis eben auf Mai. Kazumi wusste, dass Noriko es irgendwo bereut hatte, sie zu überreden, Mai und Daizen belauscht zu haben. Dementsprechend war auch klar, dass Noriko mit eben diesem Gespräch nicht zufrieden war und sich um Kazumi sorgte. Immerhin war es ihre Pflicht, auf Kazumi zu achten. Und auch wenn es eben dann darum ging, Mai zurecht zu stauchen. Ai hätte es vielleicht auch sein können, doch da wusste Kazumi nicht, ob sie überhaupt schon wieder im Dorf war und, wenn sie es gewesen wäre, was sie hier zutun hätte.
Nachdenklich blickte Kazumi ihre Mutter an, eh sie das mit Daizen erwähnte. Genervt griff sie sich an die Stirn und seufzte kaum zu überhören. Ist das dein Ernst? Sorgst du dich ernsthaft darum, was Daizen von dir denkt?, fragte sie ungläubig und schüttelte den Kopf. Du hast mich doch zur Seite genommen und mir das von Kagura erzählt. Da hätte ein 'Deine Großmutter ist leider auch nicht mehr hier' auch gereicht. Ich meine, ich kannte sie nicht und Kagura ist mir eigentlich ziemlich egal gewesen. Ich wäre genau die Richtige gewesen, die dich trösten könnte., meinte sie ernst, eh sie Noriko auf den Boden absetzte und danach die Hände in die Hüfte stemmte. Als was soll Daizen mich dann sehen? Als Geheimwaffe? Als tickende Zeitbombe? Er ist ein Muskelprotz, aber er hat ein Herz, Mai. Er würde dich nicht abwerten, nur weil du mal Gefühle zeigst und offenbarst, dass du ein Mensch bist.
Als Mai auf sie zuging, musterte die JÜngere ihre Mutter misstrauisch, eh sie sich in den Armen der Anderen wiederfand. Stumm lauschte sie den Worten ihrer Mutter. Sie hielt die Augen geschlossen und erst als Mai sich löste, öffnete Kazumi die Augen und blickte MAi ernst an. Du bist echt anstrengend. Zweifelst du etwa auch an meiner Treue, Mai?, fragte sie seufzend, eh sie leicht den Kopf schüttelte. Ich wollte schon immer was Besonderes sein und mir den Respekt Anderer erkämpfen. Und wenn ich durch einen Biju mein Dorf stärken und schützen kann, dann werde ich eben ein Jinchuuriki. Daizens Worte waren vielleicht grausam, als er meinte, dass wir ihm einen Biju schulden. Aber er hat recht. Du kannst nichts dafür, dass Akari ihre Pseudoliebe hinterher gedackelt ist. Aber bitte Mai. Ich habe niemanden mehr, den ich so liebe, bis auf dich und Akari. Und so dämlich, wie sie und das dorf zu verlassen, werde ich nicht sein, meinte sie ehrlich und es fiel ihr schwer, Mai nicht doch noch eine zu scheuern.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Di Jun 07, 2016 9:46 am

Mai sah ihre Tochter an und seufzte leicht, sie war so anders, sie hatten sich so sehr verändert, alle Mann, sowohl Arisu, wie auch Akari, wie auch Mai, wie auch Daizen, jeder ist eine Summe der Ereignisse um ihn herum. Ein jeder veränderte sich kontinuierlich, ebenso Kazumi, und ebenso Mai. sie wollte versuchen ihre Tochter zu verstehen und nach und nach offenbarte es sich ihr. Sie wollte, dass Mai ehrlich zu ihr war und sie war es nicht. Sie hatte ihr Informationen vorenthalten, sie wollte mit Mai eine Einheit bilden, doch Mai blieb für sich und lies Kazumi nicht an sich heran, lies Daizen nicht an sich heran. Sie wirkte einen kurzen Moment lang reuemütig blickte mit ihren amethysten Augen in die ihrer Tochter. Sie strahlten so schön, sie strahlten so voller Lebenseifer, sie wollte Konoha dienen, sie wollte sich beweisen, sie wollte etwas Besonderes sein und in dem Moment nahm Mai ihre Tochter in den Arm. Ihr war es egal, ob sie ausrasten würde, oder nicht, aber Mai war nun einmal Mai und das in diesem Moment als Mutter.
Verzeih, meine Ignoranz, auch eine Mutter macht Fehler und muss ab und an wieder den rechten Weg finden. Dein ehrlichen Worte Arisu sind es, die mir scheinbar die Mitte geben, die mir das geben, was ich brauche, den Halt auf dieser Erde. Ich zweifle nicht an deiner Treue und es war falsch von mir dir nicht von dem Tod deiner Großmutter zu erzählen, ich hoffe, dass du es mir irgendwann einmal verzeihen kannst. Ich weiß, dass Daizen ein Herz hat, sonst wäre ich nicht hier, sonst wäre ich nicht wieder nach Konoha gekommen, sonst würde ich ihm nicht dienen können als Konoichi, sonst hätte ich mein Restaurant nicht eröffnen können. Ich weiß, dass du ein Teil von Konoha bist und Konoha ein Teil von dir. Es ist nur so, dass ich die beständige Angst habe dich auch noch zu verlieren, meine letzte Tochter, den letzten Mensch auf Erden, für den meine Herzen noch schlagen. Akari ist so weit von mir entfernt, sie öffnete sich mir nie wirklich, aber sie hat dafür jemand anderen, der sie suchen wird und sie finden wird, da bin ich mir sicher. Und für mich, Arisu warst du schon immer etwas Besonderes. Ich habe in dir immer eine jüngere Version von mir gesehen, nur mit mehr Talent und mit einem weiteren Spektrum. Während ich nur Taijutsu und Katon kann, kannst du um so viel mehr und weißt sogar um so viel mehr als ich. Für mich bist und bleibst du immer meine Tochter, egal was passieren wird, egal wohin die Reise gehen wird. Du warst es schon immer, seit wir uns das erste Mal trafen, seit dem du und Kaori mit mir zusammenarbeiteten, seit dem wir eine Einheit bildeten, hatte ich das Gefühl, dass wir ein starkes Band zu einander hatten und doch setze ich es aufs Spiel, weil ich Angst habe dich zu verlieren, was falsch ist. Du bist ein eigener Mensch und als solcher kannst, darfst und musst du deinen eigenen Weg finden. Ich werde dich unterstützen, so gut ich kann, denn immerhin bin ich deine Mutter, Arisu., hauchte sie nun.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Di Jun 07, 2016 10:37 am

Kazumi musste sich ein ernsthaftes, erleichtertes Seufzen wirklich verkneifen. In Momenten wie diesen, war sie einfach nur froh, dass sie nicht mehr die war, die sie noch bis vor ein paar Jahren war. Dieses Mädchen, das gehört hatte, egal, was ihr gesagt wurde und dieses kleine Kind, das wirklich ständig wegen jeder erdenklichen Kleinigkeit am Heulen gewesen war. Nun war sie froh, dass sie Jedem ihre Meinung offen ins Gesicht donnern konnte. Sowohl bei Daizen hatte sie es gewagt und genauso bei Mai. Sie konnte ihre Mutter ja verstehen. Immerhin erging es ihr gerade genauso wie Kazumi damals, als Kaori gestorben war und Mai selbst urplötzlich verschwand. Kazumi musste kein Genie sein, um zu wissen, dass Mai selbst der Boden gerade unter den Füßen weggerissen wurde. Wenn sie ehrlich war, sah sie Mai gerade als sich selbst, als die KAzumi, die heulend an den Gräbern gehockt und die Welt verflucht hat. Und was war sie nun? Nun spielte sie die Rolle, die ihr damaliger Sensei für sie gewesen war. Der Stützpfeiler, der sie vor dem Untergang bewahrt hat. Der Gedanke war genauso niederschmetternd, wie aufbauend. Leicht wandte sich der Kopf der natsu in die Richtung, wo sich Koheis Grab befand. Schwer seufzend richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Mai, welche sie sanft anlächelte. Sie erhob die Hand und strich Mai sanft durch ihr Haar. Du bist manchmal doof, Mai. Natürlich vergebe ich dir. Es ist schwer über den Verlust geliebter Menschen zu reden. Ich hatte damals auch Angst, als ich Kohei von Kaoris Tod erzählt hab. Ich hatte Angst, er würde mich angewidert stehen lassen, weil ich Kaori wirklich geliebt habe, meinte sie mit traurigem Grinsen. Er war ewig da und hat mich mit zu sich genommen und mich erst wieder gehen lassen, als ich ihm versichert habe, dass es mir wieder besser ginge. Er hat immer gemerkt, wenn ich ihn angelogen habe, meinte sie lachend und nun war wieder einer der Momente, wo sie merkte, wie sehr sie ihn vermisste. Vielleicht nicht unbedingt als strenger Sensei aber aus fürsorglicher Mensch. Auch wenn ihr der Sensei in ihm mindestens genauso fehlte. Mai… Genauso wie ich ein Teil von Konoha bin, bin ich ein Teil von dir und du ein Teil von mir. Denkst du, ich habe ohne Grund an dein Überleben geglaubt?, fragte sie rhetorisch und sie erwartete auch keine Antwort von ihr. Etwas mit Mühe zwängte sie sich aus Mais Umarmung und lächelte sie sanft an. Akari mag zwar nicht da sein, aber sie scheint nicht zu realisieren, wie sehr sie uns alle enttäuscht. Sie sieht nicht, wie du leidest. Ich gebe meine Freiheit auf, um diese Trauer nie wieder in deinen Augen sehen zu müssen. Langsam drehte sie Mai den Rücken zu und strich sich ihr, schon länger gewordenes, blondes Haar beiseite, um Mai freien Blick auf ihren Nacken zu ermöglichen. In der Zeit, wo du weg warst, litt ich unter Angstzuständen, dass ich von deinem Tod erfahren würde. Aus Verzweiflung, dass Nichts von dir bleibt, als eine kurze Erinnerung habe ich etwas von dir übernommen, sagte sie. Auf ihrem Nacken befand sich ein kleines aber feines Symbol auf ihrer Haut regelrecht eingebrannt. Natürlich hatte sich ihr Körper schon längst an dieses eingemalte Bild auf der Haut gewöhnt. Es handelte sich hierbei um drei Magatamas, wie sie für Mai bekannt waren. Lächelnd drehte sie sich um. Vielleicht ist es kindisch aber durch dieses Zeichen habe ich mich dir irgendwie verbundender gefühlt, als wenn ich nur an dich dachte, meinte sie verlegen.
Dass Mai schon immer mehr in ihr gesehen hatte, freute die Kleinere unheimlich. Besonders die Tatsache, dass sie in Mais Augen ihr Jüngeres ich widerspiegelte. Leicht lächelnd betrachtete sie ihre Mutter, eh sie die Arme etwas in die Hüfte stemmte. Mama, du bist manchmal echt ein komplizierter Mensch. Ich bin ein eigenes Wesen, das stimmt. Aber ich bin deine Tochter. Fast mehr als dein eigen Fleisch und Blut. Dementsprechend ist doch klar, dass ich da sein werde, wo du bist. Und solltest du dich entscheiden, Konoha zu verlassen, werde ich schwer zu entscheiden haben. Aber ich liebe mein Dorf genauso wie dich. Wahrscheinlich werde ich dich in Konoha festhalten., grinste sie, eh sie Mai leicht über die Wange strich. Solange du hier bleibst, bin ich bei dir. Außer dir und meinen wenigen Freunden, besitze ich keinen Grund zu Leben. Besonders außerhalb des Dorfes gibt es niemanden, der mir wichtiger sein wird, als du Denn die, die Kazumi mehr liebte als Mai, die waren schon tot und lagen hier.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Di Jun 07, 2016 11:18 am

Mai lächelte zufrieden und hob feierlich die Hand, ehe sie dann der Jüngeren noch einmal zunickte.
Ich schwöre dir hier und jetzt auch feierlich, dass ich immer zu dir ehrlich sein werde und solange du hier bist, werde ich auch ich selber sein können., sagte sie nun ehrlich und streckte sich dann, ehe sie sich dann über das Tattoo freute, wenn sie ehrlich war. Es war so, als wäre Mais innere Unruhe wie weggewischt. Sie war wieder ganz sie selbst und grinste breit, ehe sie dann jedoch die Hand hob und auf den Kopf ihrer Tochter legte.
Ich freue mich sehr, denn es zeigt mir, dass du und ich verbunden sind, und es immer bleiben werden. Ich habe mir in dir die richtige ausgesucht, du bist und bleibst meine Nachfolgerin, komme was da wolle. Eines Tages, werde ich dir auch meine Magatamaringe geben, eines der Geheimnisse meiner Kraft. Jedoch bist du noch nicht dafür bereit, Arisu. Jedoch ... du wirst es sein, wenn du den Kyuubi kontrollieren kannst und ich weiß, dass du es schaffen kannst, ebenso werden wir unsere Schuld begleichen und werden den Ichibi samt Jinchuriki zurückbringen. Ich werde nicht zulassen, dass sie Akari töten, denn auch wenn sie ein gewisses Maß an Fehlverhalten an den Tag gelegt hat, so ist sie doch noch immer meiner Tochter und ich möchte ungerne, dass meiner Tochter ein Leid zugefügt wird, vor allem von Konohas Seite her. Eine Bestrafung ja, aber sie umbringen, in dem der Bijû extrahiert wird, wäre nicht wirklich empfehlenswert und es würde wohl dafür sorgen, dass ich mit Daizen an einander rasseln würde., sagte sie nun, sah ihre Tochter ernst an, ehe sie dann jedoch diese angrinste, ihr durch die Haare wuschelte und sich noch einmal streckte.
Wollen wir dann zurück? Ich glaube du musst noch einige Dinge vorbereiten, oder Arisu?, fragte sie eher rhetorisch und setzte sich dann in Bewegung.
Hier liegt übrigens noch eine besondere Person für mich, nicht nur meine Mutter und Kaori, sondern auch ein Mann, den ich einst liebte. Er war Feuerwehrmann in Konoha und hat sich eben deshalb dem Job angenommen, weil er nicht wollte, dass meine Kräfte ausbrechen und unkontrolliert wüten., sagte sie nun und lächelte dabei jedoch.
Ich fand es schmeichelhaft, dass ich ihm so wichtig war, dass er diesen Beruf nur wegen mir ausüben wollte., erklärte sie nun und lächelte sanft. Sie war froh, noch heute darüber, dass er sie so wichtig machte und sie blieb vor dem Stein stehen. Dort sah man den Namen Uchiha stehen, auch wenn der Vorname ausgeblasst ist, sie wusste wo sein Grabstein war, denn als Symbol war darunter ein Feuerwehrhelm zu sehen. Sanft strich sie über diesen.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Di Jun 07, 2016 1:23 pm

Ein kleines Bisschen war Kazumi verwirrt, als Mai auf einmal ihre Hand hob. Kurz war sie überfordert und fürchtete, Mai zu irgendeinem Eid genötigt zu haben. Sie war in dem Moment vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen, weswegen sie im ersten Moment den Kopf etwas schief legte. Sie lauschte Mais Worten, eh sich ein breites Lächeln auf ihre Lippen schlich. Gut, und bist du nicht ehrlich bewerfe ich dich mit Wasserballons und Norikos Fellknäulen, meinte sie drohend, weswegen sie von Noriko ein leises knurren hörte. Scheinbar schien es dem Kätzchen nicht zu gefallen, womit KAzumi hier drohte. Aber es war fraglich ob sie das überhaupt ernst meinen würde. Sie würde es wahrscheinlich nicht mal durchziehen. Etwas überrascht blickte Kazumi zu Mai auf, als diese ihr eine Hand auf den Kopf legte. Sie griff nach Mais Handgelenk um zu verhindern, dass sie ihre Hand wegziehen konnte. Sofort grinste Kazumi breit. Dann muss ich mich ja noch mehr ins Zeug legen, wenn ich noch will, dass du miterlebst, wie ich dich voll überhole. Du hast mir da aber ziemlich was aufgetragen!, meinte sie ein bisschen panisch, wenn sie daran dachte, wie viel sie noch in ihrem Leben zu schaffen hatte. Allerdings verschwand ihre Sorge schnell wieder, als sie Akari ansprachen. Sofort blickte KAzumi ein bisschen ernster drein. Du hast es ja gehört. Fuchs um Maderhund zurückzuholen. Aber egal, was passiert, ich werde es auf jeden Fall nicht zulassen, dass Akari sterben wird. Meinetwegen kann sie die Hauswände mit einer Zahnbürste reinigen oder die Wiesen und Parks mit ner Schere stutzen. Aber wenn die Entscheidung wirklich so fallen sollte, dass Akari nicht geeignet ist, für den Ichibi, werde ich nicht zulassen, dass er extrahiert wird, solange mir niemand versichern kann, dass Akari überlebt. Und das kann wohl niemand, meinte sie knurrend, eh sie leise seufzte. Dadurch, dass Mai ihr ziemlich plötzlich durch die Haare wuschelte, blickte sie etwas überrascht auf. Sofort grinste sie und nickte leicht. Und wie sie noch was vorzubereiten hatte. Fragend lauschte sie Mais Worten, eh sie leicht nickte. Von dem Mann wusste sie nie etwas. Nie hat sie es gewagt, Mai wegen ihm auszuhorchen. Zumal sie damals auch Beziehungen und Liebe nie verstanden hatte. Selbst jetzt konnte sie nicht von sich behaupten, dass sie überhaupt eine Ahnung von diesen Gefühlen hatte. Sie betrachtete den Stein nicht lange und auch nur sehr halbherzig. Schon zu wissen, dass Mais Liebe hier lag, tat weh. Da wollte sie nicht noch mehr Details von ihm wissen, wo sie ihn doch sowieso niemals kennen lernen konnte. Wie kannst du eigentlich lächeln, wenn du hier stehst und von ihm erzählst? Es ist doch einfach nur traurig, nuschelte sie kleinlaut
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Di Jun 07, 2016 1:52 pm

Mai blickte die junge Frau an und schüttelte den Kopf, ehe sie dann jedoch Arisu ansah, ihr in die Augen sah und Mais Augen bebten.
Weil er mein Lächeln liebte, weil meine frische und aufbrausende Art liebte, weil er mich um meinet Willen liebte. Er hatte kein Problem damit, dass ich die Feuerprinzessin damals war, dass ich unkontrolliert mit meinen Kräften umgehen musste, dass ich mein Feuer nicht gezielt lenken konnte, sondern es überhand nahm und dann auch mal ein Waldstück ausradierte. Er war setts für mich da und wenn ich mich dem reinen Kummer hingeben würde, seinetwegen könnte ich im Nachleben nicht mit ihm zusammen sein. Verstehst du das? Wenn ich mich selber belüge, wie sollte ich dann mit ihm irgendwann vereint sein, außerdem ... wenn ich ehrlich bin, so schnell werde ich nicht sterben. Ich werde wohl noch eine ganze Weile lang leben, wenn kein Kampf kommt, der mich töten kann, denn durch die 2 Herzen habe ich wohl laut den Ärzten vom reinen Alter her eine doppelte Lebensdauer, demnach werde ich auch noch deine Kinder miterleben, ich werde vielleicht auch meine Urenkel mit erleben und ich werde noch viele Menschen, die mir etwas bedeuten gehen und kommen sehen, denn ohne diese Menschen würde ich zu Grunde gehen. Ohne die Menschen, ohne dich, ich würde wohl irgendwann vor Einsamkeit sterben, und nicht durch das Alter., sagte sie nun und blickte die junge Frau an, ehe sie dann jedoch Arisu sanft anlächelte.
Ich werde für Akari sie ebenfalls wiederholen, nach Konoha, wir werden ihr hier einmal mit kaltem Wasser den Kopf waschen und sie wieder zu uns zurückholen. Das schaffen wir und wenn du den Fuchs in dir hast, bitte, halte dich zurück in der Anfangszeit mit der direkten Kommunikation zwischen ihm und dir. Du musst dich immerhin damit anfreunden jetzt einen Untermieter zu haben und wenn du aufhörst stark zu sein wird er erstarken und aus deinem Körper heraus den Konflikt suchen. Es mag ein zweischneidiges Schwert sein, aber ich vertraue auf dich und deine Fähigkeiten den Fuchs unter Kontrolle zu bringen., sagte sie nun und streckte der jungen Frau die Hand entgegen, um mit ihr dann in die Richtung der Wohnung zu gehen, in der sie dann sich auf den Besuch beim Natsu-Clan vorzubereiten.

OW: Arisu hinterher Wink
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Mi Jun 08, 2016 10:16 am

Natürlich. Selbstverständlich konnte Kazumi Mai in dem Moment nicht verstehen. Wie konnte man lächelnd an Menschen zurückdenken, die einen nicht mehr auf dem Weg der Lebenden begleiteten? Einerseits war Kazumi trotz allem noch zu jung und viel zu unterfahren, um wirklich etwas von Liebe wissen zu können. So konnte sie sich auch niemals sicher gewesen sein, dass ihre Gefühle für Kaori nicht eben nur auf freundschaftlicher oder eben schwesterlicher Basis basiert hatten. Vielleicht war es mehr einer Schwämerei gewesen. Immerhin war sie damals fünfzehn, sechszehn Jahre alt gewesen. Da konnte man doch schlecht schon von Liebe sprechen. genauso war es immerhin bei ihrem Sensei. Sie hatte ihn sehr gemocht. Sie wollte sich ihm sowohl anvertrauen als auch ein Buch für ihn sein, dass er nicht einfach blind lesen konnte. Sie hatte diese Distanziertheit gemocht. Er wirkte nach Außen hin ziemlich kalt und unnahbar, aber sie hatte ihn eben als Shinobi kennen gelernt, der sich ihrer Angenommen hat, als sie scheinbar ganz alleine war. Es ist traurig, dass sie ihm niemals ordentlich dafür danken konnte. Schwer seufzend und den Kopf hängen lassend, versuchte sie die Trauer etwas herunter zu schlucken, was auch überraschenderweise relativ gut gelang. So wie Mai es erzählte, klang es traurig, egal ob sie dabei lächelte oder weinte. Ihre Stimme hatte irgendetwas melancholisches ans sich. Es war klar, dass sie hier nicht freudestrahlend über ihre verstorbene Liebe sprach, aber dennoch hatte Mais Stimme etwas, was sie leider unweigerlich an Kohei erinnerte. Eigentlich zeigte das leider lediglich, dass sie jemandem nachweinte, den sie kaum kannte. Sie wusste ja nicht mal, wie ihr Sensei gestorben war. Niemand hatte ihr es gesagt. Es könnte sein, dass er krank geworden war, dass er auf Mission verstarb oder sonst irgendwie den Lebenswillen verloren hatte. Von Daisuke und Hotaru hatte sie auch schon ewig nichts mehr gehört. Leicht lächelnd blickte sie zu Mai auf und verschränkte leicht die Arme hinter dem Rücken. Irgendwie muss der Gedanke schön sein, sich an ihn zu erinnern..., meinte sie leicht nachdenklich. Ich vermisse Kohei-san., meinte sie gedankenverloren, eh sie Mai breit angrinste und abwinkte. Nicht, dass sie noch auf falsche Ideen kam. Er war halt für mich da, als du nicht mehr hier warst. es hat unheimlich gut getan, dass er sich meiner angenimmen hat. Umso glücklicher wurde ich, als das Team gegründet und er mein Sensei wurde. Aber letztendlich kannte ich ihn eben wirklich kaum. Leider. Ich weiß nicht mal, wie er eigentlich gestorben ist und das macht mich ziemlich fertig. Seufzend ließ sie den Kopf hängen, eh sie sich an der Schläfe kratzte. Eigentlich hoffe ich, dass mir niemand wieder nah kommt. es fühlt sich schrecklich an, ständig jemanden zu verlieren, meinte sie nachdenklich. Vielleicht sollte ich, wenn Ai-san wieder zuhause ist, mich wieder mit ihr hinsetzen. Das Alles schlägt mir doch mehr auf die PSyche als mir eigentlich lieb ist
Sie betrachtete Mai nachdenklich, eh sie die Arme vor der Brust verschränkte. Verstehen? nein. leider nicht. Ich glaube, ich bin doch noch etwas zu sehr Kind, um die Gefühle von Erwachsenen zu verstehen. besonders auch Liebe oder so. Ich meine, ich spreche oft von Liebe, die ich für dich, Akari und Kaori empfunden habe. Aber ich weiß eben nicht, ob das nur familiäre Gefühle sind. Ich glaube, ich werd so schnell niemanden finden. Für mich gehören alle eher zu meiner Familie, als dass ich mich in jemanden verlieben könnte, meinte sie nachdenklich und sie merkte erst jetzt, wie sie voll am eigentlichen Thema vorbei redete. Verlegen kratzte sie sich am Kopf, eh sie nachdenklich in den Himmel blickte. Vielleicht verstehe ich dich irgendwann. Vielleicht hilft mir die Zukunft, dass ich erwachsener werde und dich verstehen kann. Vielleicht kann mir Kyubi dann auch helfen. Zu dem Thema mit ihren zwei Herzen und der Tatsache, dass sie Kazumi wahrscheinlich überleben würde, schwieg die Jüngere. Ganz ehrlich, vorstellen, wie Mai sie zu Grabe tragen würde, wollte sie wirklich nicht erleben. Doch schnell fing sie sich wieder, eh sie breit grinste. kaltes Wasser? Ich würde Akari lieber mit Feuer durchs ganze Dorf jagen, um ihr zu zeigen, was ihr beim nächsten Mal blüht, meinte sie lachend. Dass das Thema mit Kyubi noch kommen würde, war klar. Sofort blickte Kazumi auf den Boden. Mein Körper wird sich wahrscheinlich dran gewöhnen müssen. Ich freue mich darauf. Aber natürlich weiß ich, was über ihn gesagt wird. Ich werde ohne Vorurteile an die Sache herangehen und mein Ziel ist es nicht, seine Macht zu beherrschen, sondern sein Freund zu werden. Kameko-san hat es eben auch geschafft, sich mit ihrem Biju anzufreunden, auch wenn sie ihn nicht mal wirklich beherrschen kann. Wenn das bei ihr möglich ist, ist es bei mir doch auch nicht unmöglich., meinte sie zuversichtlich. NAtürlich werde ich warten, bis sich ein Grund bietet, mit ihm zu sprechen. Ich bezweifle, dass er besonders glücklich darüber sein wird, wieder versiegelt zu werden. Aber mit ihm leben und wissen, dass ich Konoha nicht ewig beschützen kann tut weh. Ich werde mir was einfallen lassen, um lang genug zu leben. Länger als viele Andere, meinte sie selbstbewusst, eh sie breit grinste. Außerdem hab ich dich. Du bist doch meine Energiequelle und die Quelle meines Willens. Also warum sollte ich dann aufgeben, wenn du sowieso länger lebst?`, fragte sie grinsend und auch rein rethorisch. Sie wollte darauf jetzt keine Antwort haben. Lächelnd nahm sie Mais Hand entgegen, welche ihr gereicht wurde. Zusammen gingen sie vom friedhof um sich zu ihrer Wohnung zu begeben.

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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   So Jul 10, 2016 11:10 pm

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Es war einmal mehr die Zeit im Monat, in der Haru einmal auf den hiesigen Friedhof ging. Es gab für sie hier nur einen einzigen Stein, der von Interesse war. Einer von vielen angeschrägten Rechtecken, auf dessen Grund die Kana eines Namens eingraviert waren. Asahina Kentashi. Mittlerweile seit drei Jahren nicht mehr an ihrer Seite. Seine Enkelin hatte gelernt damit umzugehen, allerdings hatte sie es sich zur Pflicht gemacht mindestens einmal im Monat sein Grab zu besuchen und an ihn zu denken. Richtig beten tat sie nicht. Wozu auch? Religiös war Haru nie erzogen worden. Lediglich mit dem Respekt gegenüber anderen Menschen, die einem Kami huldigten. Sie tolerierte viel, aber war selbst eher auf Prinzipien fokussiert, die sie zu etwas brachten. So etwas wie: Wenn du willst, das etwas wirklich erledigt wird, mache es selbst. Sie meinte, dass vom Beten nichts kam. Keine hohe Kraft im Himmel drehte an einem Glücksrad, damit einem etwas in die Hände fiel. Ergo kniete sie hier, ihr Haar bedeckte wie gewohnt die Hälfte ihres Gesichts und sie hatte die Hände in den Schoß gefaltet. Heute trug sie an einem etwas kühlen Tag eine dunkelblaue Shorts, darunter eine graue Leggins, schwarze Ninja-Stiefel und ein weißes T-Shirt. Darüber hatte sie ihre plumpe, grüne Jacke gezogen, die sie wärmte. Wirklich feminin hatte sie sich ja nie gekleidet, aber so erkannten ihre Freunde sie zumeist ja wieder. Ob einer davon hier anwesend war, registrierte Haru derzeit nicht. Sie starrte auf Kentashis Namen und erinnerte sich an sein zerfurchtes Gesicht. Seine Blindheit. Seine Narben. Seine zermürbte Stimme, die aber trotz allem immer entschlossen und stolz geklungen hatte. Mit der er Geschichten über Kämpfe, Abenteuer, andere Reiche und Verluste und Gewinne erzählt hatte. Mit der er einmal gesagt hatte, dass aus ihr eine große Kunoichi werden würde, die Konoha stolz machen würde. Haru seufzte schwer und versuchte den Kloß in ihrem Hals runter zu schlucken. Neben ihren Eltern war er der wichtigste Mensch in ihrem Leben gewesen. Und dann hatte diese Arbeit ihm das Leben gekostet. Seine Beerdigung war wie ein schwarzes Loch für Haru gewesen. Sie hatte eine Weile von niemandem etwas wissen wollen, sich eingeschlossen, war nachts im Dorf herumgerannt, hat Trainingspuppen zu Sägespänen verarbeitet und Ausraster gehabt. Solange, bis sie dank ihrer Freunde und Familie einsah, dass das nichts half. Und Kentashi auch nicht gewollt hatte, dass seine Enkelin in Trauer versank. Dafür dankte sie ihm. Für sein Wesen und seine Führung.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Do Jul 14, 2016 9:21 am

Timeskip

Ein Jahr war nun schon wieder vergangen. Seit einem Jahr war ihr ehemaliger Sensei tot, genauso wie ihre jüngere Adoptivschwester und seit knapp anderthalb Jahren war ihre damalige beste Freundin nicht mehr an ihrer Seite. Theoretisch auch schon seit zwei Jahren oder so ihre leiblichen Eltern aber sie war eben nicht mal eben in der Lage, nach Kirigakure zu reisen, um den dortigen Friedhof zu besuchen. In nicht einmal drei Jahren hatte sie schrecklich viele Menschen verloren, die ihr lieb und teuer gewesen waren und genauso auch Menschen, die sie eigentlich hätte lieben sollen. Leise seufzend strich sie sich müde über die Augen, während sie zum Friedhof ging. Sie hatte die Nacht wieder kaum schlafen können und als sie dann doch vor Müdigkeit eingeschlafen war, hatte sie mal wieder mit einem dieser herrlichen Albträume gehabt. Die waren nicht unbedingt untypisch zur Zeit. Eigentlich eine erschreckende Tatsache, aber für Kazumi eben wirklich normal seit knapp einem halben Jahr.
Als sie den Friedhof erreichte, ging sie schnurrstracks zu einem Grab. Sie kannte den Weg schon blind. Sie erreichte das Grab, auf dem der Name ihrer, damals besten Freundin stand. Traurig blickte sie auf die Schrift herunter, eh sie eine vereinzelte Lilie, die sie in der Hand hielt, in eine kleine Vase stellte, die beim Grab stand. Insgesamt besaß sie drei Lilien. Eine für Kaori, eine für Kaguya und eine für Kohei. Kurz verweilte sie an Kaoris Grab, während sie für sie ein wenig betete. Danach ging sie zu Kaguyas Grab. Stellte ihr ebenfalls eine Lilie in die Vase und betete ebenfalls eine Minute. Danach ging sie zu ihrem eigentlichen Lieblingsgrab... oder Hassgrab. Je nachdem, wie man es sah. Einer ihrer liebsten Menschen lag dort begraben, weswegen sie es als Lieblingsgrab ansehen konnte. Oder eben als Hassgrab, weil es eben den Menschen beherbergte, den sie so mochte. Traurig seufzend blickte sie das Grab an und war ein wenig verwundert, als sie in der Vase von Kohei bereits eine Rose sah. Vielleicht von einem aus seiner Familie? Oder seiner Freundin? Wenn er denn eine hatte, grübelte sie nachdenklich, eh sie aber ihre Lilie mit zu der Rose gesellte. Wieder ist eine Woche vergangen. Es kommt mir schon vor wie Jahre, seitdem sie alle tot sind... Ein frustriertes Seufzen entwich ihren Lippen. Dabei könnte ich deinen Rat jetzt mehr als Alles andere gebrauchen, Sensei
Sie könnte seinen Rat wirklich gebrauchen. Seit Monaten machten sich merklich Charaktereigenschaften bei der Natsu breit, die Mischlinge aus überaus schüchtern und überaus aggressiv waren. Sie wollte eigentlich nach HAuse gehen, aber wie sooft brachte sie es nicht übers Herz, den Friedhof wieder zu verlassen. Etwas wehklagend sah sie sich um, als sie sie sah. Die Person, die noch hier auf dem Friedhof war. Entweder stand sie noch nicht lange da, oder Kazumi hatte niemanden bemerkt. Vorsichtig ging sie auf die Person zu, eh sie Haru erkannte. Ein leichtes LÄcheln bildete sich auf den Lippen der Natsu. Haru konnte sie wirklich ganz einfach erkennen. Dieses dunkle Haar und ihr Kleidungsstil war wirklich typisch für die Jüngere. Sie war gerne mal ganz anders als Kazumi. Während Haru scheinbar immer ganz gerne Hosen und T-Shirts trug, trug Kazumi lieber Kleider und Röcke. Ganz egak, welches Wetter gerade ist. Zur Zeit trug sie eben ein weißes Hemd und einen schlichten schwarzen Faltenrock. Dass es eigentlich zu kühl für ein T-Shirt war, störte sie wirklich nicht. Als sie hinter Haru stand, verschränkte sie die Arme hinter dem Rücken. Ähm... Haru-chan?, begann sie mit leiser Stimme, in der Hoffnung, dass sie die Jüngere nicht erschreckte. Außerdem war sie unsicher, wie sie mit Haru umgehen konnte. Seit der Tatsache... mit den Geschehnissen vor einem halben Jahr, hatte Kazumi Angst gehabt, zu viel mit Anderen zutun zu haben. Und genauso hatte sie Sorge, eben diese zu verletzen.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Do Jul 14, 2016 1:48 pm

Wie als Beweis, dass er es nicht gewollt hatte, dass sie in sich selbst versank, zuckte Haru zusammen, als sie plötzlich eine Stimme hinter sich bemerkte. Eigentlich hatte sie ja bessere Reflexe, aber in einer vollkommen alltäglichen Situation wie dieser konnte man ja auch mal unaufmerksam sein. Zudem musste die Trägerin der Stimme aus einer Richtung gekommen sein, die keinen sichtbaren Schatten geworfen hatte. Ergo von einem Grab hinter Haru, doch das spielte auch keine Rolle. Sie blinzelte kurz, dann erhob sie sich automatisch und drehte sich langsam herum. Wirklich tief erschrocken hatte sie sich nicht, doch sie war eben noch in Erinnerungen versunken gewesen, sodass sie erst einmal wieder in der Realität ankommen musste. Dann war da der Anblick einer jungen Frau mit blondem langem Haar und blauen großen Augen. Augenblick bewegten Harus Mundwinkel sich sanft nach oben und ihr sichtbares Auge lächelte mit. Sie faltete ihre Hände bescheiden ineinander und verneigte sich kurz vor Kazumi. "Gomen, dass ich dich nicht bemerkt habe", begann sie. Danach machte sie einen Schritt vorwärts, allerdings langsam, um Kazumi nicht irgendwie zu verunsichern. Sie nahm ihre Freundin kurz in den Arm zur Begrüßung, ließ dann wieder los und sah ihr freundlich ins Gesicht. "Wie geht's dir?" Es war eine saloppe, schlichte Frage, bei der Kazumi sich aber sicher sein konnte, dass Haru sie ernst meinte und nicht der Sitte wegen fragte. Schließlich hatte auch sie bemerkt, dass in letzter Zeit so einiges anders gelaufen war und sich Dinge verändert hatten. Und das nicht nur aus politischer Sicht. Kazumi selbst war irgendwie reifer geworden, immerhin ging sie nun auf die 20 zu, während Haru immer noch nicht mal volljährig war. Dann war um die Blonde herum so viel passiert, dass Haru sich das gar nicht alles hatte merken können. Sie wollte auch nicht fragen, um nicht unsensibel zu sein, wenn einige Vorfälle zu frisch waren. Schließlich hatte es einige Tote gegeben wie sie mitbekommen hatte, selbst wenn sie ihnen selbst nicht nahe gestanden hatte. So waren es für Kazumi doch mehr als nur Kameraden teils gewesen. Sicherlich war sie wegen diesen Menschen hier. Schon traurig, dass es in der Summe mehr waren als bei Haru. Und dann auch noch in dem Alter. Verdient hatte sie doch alles, aber nicht solche schweren Verluste.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Do Jul 14, 2016 2:47 pm

Kazumi sah, wie Haru zusammen zuckte. Sofort, als sie das sah, verzog sie kurz entschuldigend das Gesicht, auch wenn Haru dieses noch nicht sah. Etwas unsicher stand sie eben nun hinter der Jüngeren und wartete darauf, dass die Dunkelhaarige sich umdrehte. Etwas nervös, als Haru sich erhob, biss sich die Ältere auf die Unterlippe und blickte ihr gegenüber fast schon schüchtern an. Aber das zärtliche und sanfte LÄcheln auf den Lippen der Dunkelhaarigen beruhigte sie unheimlich, weswegen Kazumi ebenfalls lächelte. Und das mehr als erleichtert. Sie lockerte etwas ihre Haltung, weswegen ihre Arme nun locker neben ihrem körper hingen. Sanft schüttelte sie den Kopf. K-Kein Grund sich zu entschuldigen, Haru-chan, sagte sie sanft lächelnd. Ich hab dich immerhin auch erst jetzt bemerkt. Besuchst du Kentashi-san?, fragte sie sanft lächelnd, während sie auch versuchte, einen wehledigen Blick zu verkneifen. Die Tatsache, dass Harus Großvater gestorben war, war auch nicht an Kazumi vorbei gegangen. Sie hatte es lediglich nicht so oft ausgesprochen und sie dementsprechend auch nicht ausgefragt. Sie konnte Haru nur ansatzweise zu verstehen. Sie hatte zwar ein paar Leutchen mehr verloren, aber diese standen ihr wahrscheinlich nicht mal ansatzweise so nah, wie Kentashi Haru nah gestanden hatte.
Haru verneigte sich leicht vor der Blonden, weswegen Kazumi leicht zusammenzuckte. Sofort tat Kazumi es ihr gleich und verneigte sich ebenfalls leicht vor der Anderen. Minimal allerdings zuckte sie leicht zusammen, als Haru ihre Arme kurz um sie legte. Fast schon, als hätte sich eine eiskalte Hand um ihren Hals gelegt, schnappte sie fast luftlos nach Atem, erwiderte die Umarmung aber leicht unsicher, nachdem Kazumi den ersten Schock überwunden hatte.
Nachdem sich Haru von ihr gelöst hatte, lächelte sie etwas zögerlich. Es geht mir... eigentlich... gut... Ein wenig müde, meinte sie nicht ganz wahrheitsgetreu. Und sie schätzte Haru nicht so dämlich ein, dass sie ihr das abkaufen würde. Immerhin musste die Jüngere gemerkt haben, dass Kazumi durch die Berührung ein wenig zusammen gezuckt war. Es ist zur Zeit... Ein wenig...viel los bei mir zuhause... Und auch mit mir hat sich in dem letzten halben Jahr ne Menge verändert. Sieht man ja ein wenig, meinte sie und deutete lediglich auf ihre Haare. Natürlich hatte sie sich auch anderweitig verändert. nicht nur die Haare waren kurz, wie früher. Auch ihr Körper hatte sich verändern Sie war größer geworden, wobei sie eigentlich gefürchtet hatte, gar nicht mehr wachsen zu können. Was Kazumi nicht an die große Glocke hing, war die Tatsache, dass sie jetzt einen 'tierischen' Begleiter mehr hatte, der es mit ihr allerdings nicht so gut meinte, wie Noriko oder ihre Kuchiyose. Dass sie Jinchuuriki geworden war, sagte sie eigentlich niemandem. Beziehungsweise sprach sie es nicht mal an. Wie geht es dir, Haru-chan?, fragte sie leicht lächelnd um ihre wirren Gedanken beiseite zu schieben.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Mo Jul 18, 2016 1:06 pm

Das war unter anderem schon eine der Veränderungen, die Haru auch bemerkt hatte. Kazumis Einstellung gegenüber Berührungen, die für manch einen selbstverständlich waren, hatte sich ziemlich geändert. Sie wirkte schnell eingeschüchtert, wenn etwas ungewohnt oder überraschend kam. Umarmt hatten sie einander eigentlich schon oft, doch in letzter Zeit war sie immer zurückhaltender geworden und schien eine Umarmung eher zu dulden als zu erwidern. Trotzdem gab Haru diese Zärtlichkeit nicht auf, weil sie ihr etwas bedeutete, und es verletzend fände, wenn sie damit aufhörte. Wenn Kazumi es partout nicht gewollt hätte, hätte sie dem sicherlich Ausdruck verliehen. Nachdem sie sich gelöst hatten, erkannte sie zudem richtig, weswegen die Mizushima hier gewesen war. War ja nicht allzu schwer zu erraten, wenn man fast miteinander aufgewachsen war und mitbekommen hatte wie Kentashi damals ums Leben gekommen war. Daher nickte eben jene ruhig. "Ja, ich habe ihn besucht. Es war schon wieder eine Weile her seit dem letzten Mal."
Was Kazumi wiederum auch ihre Frage antwortete, wirkte total zerstreut. Sie bekam kaum einen soliden Satz zusammen, um zu antworten, und wirkte dabei geringfügig überzeugend. Vielleicht hätte man sogar sagen können, dass sie gerade log, aber wahrscheinlich wollte sie einfach nur die Wahrheit schönen, um wie so oft ihre Mitmenschen entweder nicht zu belasten oder schlichtweg nicht an sich und ihre Probleme heranzulassen. Diese verschlossene Seite hatte sie in letzter Zeit immer weiter aufgebaut. Des Öfteren war immer alles okay oder in Ordnung gewesen, obwohl man in ihren mitunter traurigen Augen selbstverständlich sah, dass ihre Welt in Schieflage geraten war. Allerdings war es auch nicht Harus Art sich aufzudrängen. Sie war stets mitfühlend und bot ihr Ohr für anderer Leute Sorgen an, doch sie fragte nicht genauer nach, wenn sich schon so drum herum gedrückt wurde. Das führte nur zu falschen Annahmen und vielleicht zu Antipathie, das wollte sie bei Kazumi nicht riskieren.
Haru selbst zuckte dann mehr oder minder die Schultern mit einem hageren Lächeln. "Eigentlich auch ganz gut. Das übliche Prozedere von Zuhause ist immer noch gleich, so wie du es kennst. Es gibt immer mal ein paar Missionen, aber irgendwie nicht mehr so viele wie vor dem Hokagewechsel. Zumindest für mich. Was das angeht, bin ich etwas besorgt." Sie seufzte leise. Seit Daizen nicht mehr da war, hatte es einen Einschnitt gegeben. Die Außenpolitik hatte sich radikal verändert und plötzlich standen über den Daimyô noch Kaiser, die es zwei Jahre zuvor nie gegeben hatte. Eigentlich verstand Haru kaum was von Politik, doch die Veränderungen machten ihr etwas Angst. Was aus Konoha wurde, was aus den umliegenden Ländereien wurde, was aus ihr selbst wurde. Hier und da suchte sie irgendwie nach einer Gelegenheit sich zu entwickeln. Sie hatte das Gefühl auf dem Fleck zu bleiben, wo sie schon vor ein oder sogar zwei Jahren war.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Sa Jul 23, 2016 10:44 am

Noch auffälliger gings wohl nicht!! Blöde Kuh!, beschimpfte sich Kazumi sofort gedanklich selbst, als sie realisierte, wie schreckhaft sie momentan war. Das war eben ihr Problem. Sie brauchte relativ lange um sich mental auf Kontakt mit Anderen einzustellen. Dementsprechend wirkte sie etwas verloren und sozial etwas unerfahren, wenn sie selbst Bekannte oder enge Freunde traf, ohne sich darauf richtig vorbereitet zu haben. Sie hätte aber auch nicht einfach an Haru vorbei gehen können. Das hatte sie nicht verdient und das wäre wohl ein riesiger Verrat ihrer langjährigen Freundschaft. Immerhin waren sie nun schon zehn Jahre, wenn nicht gar mehr, miteinander befreundet. Sie bereute es, dass sie sich gerade nicht unter Kontrolle hatte. Das würde Haru nur unnötige Sorgen und Gedanken verpassen und das brauchte sie wirklich nicht. Sie war ja froh, dass Haru an alten verhaltensarten festhielt. Das zeigte Kazumi eben wirklich, dass der Mizushima noch sehr viel an der Freundschaft lag, genauso wie eben Kazumi auch. Auch wenn Kazumi eben leider die Angst hatte, dass Haru auch etwas widerfahren würde, wenn sie zu sehr an Kazumi hing. Bekloppte Verlustangst! Wenn Haru dich nicht für gestört hält, hast du ein Wunder vollbracht
Sanft lächelnd betrachtete sie dann aber, nachdem sie sich wieder eingekriegt hatte, das Grab hinter Haru. Keine Sorge. In der Zeit, wo du nicht konntest, war ich hier. Ich besuche sie immer alle. Meien Teamkameraden, meinen Sensei, meine Freunde und ich bete zu meinen Eltern. Immer wenn ich her kam, habe ich auch an Kentashi-sans grab gestanden, meinte sie sanft lächelnd. Seitdem eben Kohei gestorben war, besuchte sie unheimlich gerne den Friedhof. einfach, weil sie sich zu Allen verbunden fühlte. ICh liebe den Friedhof. Ich bin in der Nähe von Menschen, die ich kannte und die über mich wachen. Genauso fühle ich mich mit meinen Eltern verbunden und auch zu meinem Clan
Leise lachend betrachtete sie Haru. Oh entschuldige! Eigentlich ist ein Friedhof ein trauriger Ort. Sicherlich sieht das jeder anders, nicht?, sagte sie an die Dunkelhaarige gewandt. Es war komisch. Ging es um irgendwelche Orte, die sie mochte oder um eben solche Sachen, konnte sie Problemlos darüber reden. Aber wenn es um Menschen ging, die ihr nah standen, dann stotterte sie wie verrückt herum, wie an dem Tag, als sich Kazumi und Haru kennengelernt und angefreundet hatten. Kazumi, das stotternde Etwas, was wirklich nur in Harus Anwesenheit normal redete. Genauso stotterte sie, wenn es darum ging, wie es ihr ging. Was sollte man denn sonst sagen? die Natsu war froh, dass man ihr keine dunkeln Augenringe ansah und dass sie wenigstens in regelmäßigen Abständen richtig ruhigen Schlaf fand, in dem sie sich erholen konnte.
Dennoch schnitt Haru ein Thema an, was wirklich beunruhigend war. Kazumi selbst versuchte sich da immer etwas zurückzuhalten und sich nicht drum zu kümmern, aber sie bekam dennoch einiges mit. Es ist wirklich beängstigend. Auch wenn ich Tenzou-san nicht minder vertraue als Daizen-san, so vermisse ich Daizen-samas Schutz., sagte sie ernst und nagte etwas nachdenklich an ihrem Fingernagel. Akari-san ist nun, seitdem sie zurückgeholt wurde, unter strenger Beobachtung und ich habe die Befürchtung, ich verliere das Band zu ihr. Auch wenn sie eigentlich froh sein sollte, etwas abstand zum Ichibi zu haben, so vermisste sie eben ihre Schwester. irgendwie. Auch wenn seitens Kazumi eher so ein Mischverhältnis zwischen Wut und Sehnsucht bestand. Es ist Alles so kompliziert geworden. Akari ist meine Adoptivschwester und irgendwie beruhigt es mich, alleine Zuhause zu sein. Es gab nunmal Sachen, die weder Akari noch Mai wissen sollten. Sie hatte Mai bei ihrem Leben geschworen mit Kyuubi nicht in Kontakt zu treten und diesen Schwur hatte sie willentlich gelöst. Sie besaß zwar nicht die Macht ihn zu kontrollieren, aber selten, in Zeiten ihrer Wut hatte sie das Gefühl eine kalte Stimme in ihrem Kopf zu hören. Ein schweres Seufzen entwich ihren Lippen. Und dein Stiefvater ist immer noch so wie immer? Hat er nicht langsam mal mitbekommen, dass du auch seine Tochter bist?, fragte sie und ihre Stimme triefte nur so vor Abneigung ihm gegenüber. Ich soll dich übrigens auch von Kimiko, Ranake und Tsuki lieb grüßen. Ich habe heute morgen eine Nachricht von ihnen bekommen. Sie wandeln grade zwischen kleineren Dörfern Mizu no Kunis hin und her. Tja... Scheinbar macht ihnen die Weltreise echt spaß, meinte sie leicht schulterzuckend. Und sie bitten mich auch deinen Eltern liebe Grüße auszurichten. Die Drei vermissen euch schrecklich., sagte sie sanft und erleichtert, als sie daran dachte, dass sich wirklich nach dem Ärgernis von neun Jahren, wieder Alles eingerichtete hatte und das keine der Vertrauensverhältnisse und Freundschaften gelitten hatten
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   Sa Jul 23, 2016 3:03 pm

Es freute Haru ungemein, dass Kazumi tatsächlich auch das Grab ihres Großvaters ab und an besuchte. Eigentlich war es erfahrungsgemäß ja so, dass man nur Gräber von Verwandten besuchte und Personen, denen man nahe stand, aber nicht von jenen, die man nur flüchtig gekannt hatte. Man war vielleicht bei der Trauerfeier dabei und bei der Beerdigung an sich, aber dann verlor sich das meistens im Sand. Haru lächelte daher einerseits etwas wehmütig, aber andererseits dankbar. Es war für Kazumi sicher nicht immer leicht hier her zu kommen und alle zu besuchen, und dann setzte sie sich Kentashi auch noch auf die Liste. "Ich rechne es dir hoch an, dass du an ihn denkst", entgegnete sie kurz. Dass Kazumi den Friedhof so mochte, konnte sie sich sogar durchaus vorstellen. Mittlerweile hatte die Blonde bestimmt eine andere Beziehung zu diesem Ort entwickelt, da rein tabellarisch wahrscheinlich mehr Menschen hier lagen, die ihr wichtig waren, als sich noch in ihrem lebendigen Umfeld befanden. Da machte es krank, wenn man nur trauerte und jedes Mal weinte, wenn man zum Gebet hier her kam. Sie hatte wohl gelernt es wirklich als einen Platz des Friedens zu betrachten, was Friedhof ja auch schon ausdrückte. Eigentlich sollte es so sein, aber vielen gelang das nicht so wie ihr. Haru war meistens immer noch traurig, wenn sie her kam. Und von anderen Leuten bekam sie öfter mit, dass die nur Blumen durchtauschten, weil das sonst ungepflegt aussah, und nicht, weil ihnen das Grab groß etwas bedeutete. "Du dürftest Recht haben, aber deine Sicht auf die Dinge ist durchaus eine gute."
Dann kamen sie ja auf das politische Thema zu sprechen und sie waren durchaus einer Meinung, was Haru beruhigte. Das Kaiserreich stand nun über allem und die Shinobi waren in der Nahrungskette ganz unten. Sie brauchten Lizenzen, sie hatte ja auch eine, und konnte, wann und wo auch immer, danach gefragt werden. Eigentlich hatte sie nichts zu befürchten, weil sie ja brav in Konoha lebte und hier ihre bescheidenen Chûnin-Dienste tat, aber gleichzeitig fand sie die bürokratischen Veränderungen einfach unnötig. Zudem der Hokage-Wechsel, was ihr Vertrauen in die Dorfobrigkeit zunächst hatte kriseln lassen. Kazumi hatte verständlicherweise Angst um Akari, das sah Haru auch, auch wenn sie mit der besagten Frau weniger zu tun hatte als natürlich Familie Fudo. Nachdenklich verschränkte Haru die Arme und blickte zu Boden. "Ich wünschte, Daizen-sama wäre geblieben. Er hatte nie einen Grund Konoha einfach den Rücken zu kehren. Es muss ja irgendwas mit diesem Kaiserreich zu tun haben." Bloßes Rätselraten. Natürlich konnte es auch etwas völlig anderes sein, aber sie wusste das am wenigsten und wäre auch nicht ansatzweise schlau genug alles so wie ein Bekannter von ihr aus demselben Jahrgang zu durchleuchten. "Ebenso schwierig ist sicher Akaris Wiederkehr. Ich verstehe nicht, warum man seine Heimat verrät. Vielleicht bin ich zu naiv oder patriotisch, aber für solche Taten habe ich kein Verständnis. Aber ich kenne sie auch nicht so wie du."
Ein Lächeln auf Harus Lippen brachten dann schließlich die erwähnten Grüße von weit her aus der Nähe der Küstenregionen. Nicht nur für sie, sondern auch für ihre eigene Familie. Haru konnte gar nicht mehr sagen seit wann Kazumis Familie nun auf diesen Reisen war. Ab und zu meldeten sie sich, aber sie erfuhr auch eher über Kazumi etwas als direkt von Ranake oder sonst wem. Dafür hatte sie ja auch selbst noch etwas mehr zu erledigen, als dass sie sich groß mit den Reisen einer Familie beschäftigen konnte, die viel zu weit weg war. Ihr Stiefvater fühlte sich aber auch so weit weg an, doch mittlerweile dachte Haru darüber nach, ob es überhaupt noch wichtig war das ändern zu wollen. Immerhin wurde sie erwachsen und konnte doch sicherlich bald ihr eigenes Leben anfangen. Daher nur ein lockeres Schulterzucken. "Ich bezweifle, dass sich das noch ändert. Ich bin jetzt 17, Akizuki 15. Das nächste Kapitel für ihn wird ihre Chûnin-Prüfung sein. Was bei mir ansteht, hat nur Relevanz für meine Mutter und meinen Vater. Es ist so. Wenn ich irgendwann ausziehe, werde ich wohl keinen Unterschied merken. Nur, dass es weniger Streitigkeiten und weitaus mehr Ruhe gibt. Lust auf eine eigene Wohnung hätte ich schon." Ebenso ließ sie einen Seufzer von sich und lockerte dann ihre verschränkten Arme. Sie fand, dass der Friedhof kein guter Ort für solchen Smalltalk war. Den konnte man lieber im Park oder einem Café oder sogar dem Trainingsplatz führen. "Wie wär's, wenn wir irgendwohin gehen, falls du gerade Zeit hast? Dann können wir noch ein bisschen quatschen und stehen uns nicht die Beine in den Bauch."

Out: Wenn du gleich einen tbc setzen magst (du kannst auch gern den nächsten Thread aussuchen), dann poste ich dort als nächstes.
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BeitragThema: Re: Friedhof von Konoha   So Jul 24, 2016 10:26 am

Vielleicht war es wirklich untypisch, Gräber zu besuchen, die sie nicht, beziehungsweise kaum kannte. Aber es war das Grab von Harus Großvater. Also war das wieder eine ganz andere Geschichte, auch wenn sie den älteren Herrn nur flüchtig gekannt hatte und ihn ebenso selten getroffen hatte, so wusste sie dennoch, wie wichtig er Haru gewesen war. Während Haru sich eben eher ungerne hier aufhielt, war es für Kazumi Alltag geworden. Beruhigender Alltag, wo sie sich nicht mehr ganz so verlassen und einsam vorkam. Immerhin hatte sie nun nur noch wenige Menschen, denen sie vertraute, auch wenn diese eben noch lebten.Aber sie war vorsichtig geworden. Zu den Menschen, die sie sogar mal nicht nur an einer Hand abzählen konnte, gehörten eben Haru selbst, Mai, ihre Adoptivmutter, ihre Adoptivschwester Akari, Ryuuko, in der sie einen Sensei und eine Vertraute sah, dann gab es eben noch Noriko, ihre Katzenpartnerin. Daizen gehörte ebenfalls dazu. Nachdem sie sich bei ihm entschuldigt hatte und von ihm ihre Aufgabe bekommen hatte, alles erdenklich Mögliche einzusetzen, um ihren Clan nach Konoha zu bringen, hatte sie sich ihm anvertraut. Sie hatte ihm nicht ihre probleme beschrieben, aber sie war ihm gegenüber offener und letztendlich erwiderte sie das Vertrauen, das er ihr entgegen gebracht hatte, nachdem sie von ihm den Kyubi bekommen hatte. Zu guter Letzt gab es dann natürlich noch Tsuki mit seinen Eltern. Also konnte Kazumi eigentlich neun Lebendige zu Menschen zählen, die ihr etwas bedeuteten. Aber blind anvertrauen tat sie sich nur noch wenigen. Mai und Akari waren ein schweres Thema für sie. Mai hatte kurzzeitig, während und nachdem sie sich bei Daizen entschuldigt hatte, eine Seite an sich gezeigt, die Kazumi Angst machte. Eine Art, die zeigte, dass sie etwas tun würde, ohne dabei Rücksicht auf Verluste zu nehmen. Egal, ob Kazumi eines der Verluste wäre. Akari war klar. Sie hatte das Dorf verraten und der Kampf gegen sie saß Kazumi immer noch in den Knochen. Daizen war nicht mehr da. Er war irgendwo im Exil oder wo auch immer und die Blonde hatte schon ewig nichts mehr von ihm gehört. Tsuki und seinen Eltern vertraute Kazumi selbstverständlich auch. Aber sie waren zu weit weg, um Kazumi irgendwie beizustehen. Noriko hatte scheinbar, seitdem ihr Frauchen ein Jinchuuriki geworden war, eine Art Allergie gegen Kazumi. Sie trainierte nur noch, wenn Kazumi sie darum bat und selbst durch Norikos glänzende Abwesenheit im aktuellen Moment war klar, dass etwas nicht stimmte. Vorher konnte man Kazumi und Noriko nicht trennen. Wahrscheinlich lag es eben wirklich an Kyubi. er war ein Fuchs. Noriko hasste Füchse. genauso wie Hunde.
Übrig blieben Haru und Ryuuko. Diese Beiden waren die Einzigen, denen Kazumi offen antwortete, relativ offen zumindest. Immerhin hatte sie Haru auch nicht die ganze Wahrheit gesagt. Sie sagte nie, wie sich daizens Vertrauen, ihr gegenüber, gezeigt hatte. Und Ryuuko erzählte sie auch nie etwas von ihren Träumen, die sie gerne mal fertig machten. Umarmungen und dergleichen, die waren Kazumi im ersten Moment immer bei Beiden unangenehm. Leise seufzend schüttelte sie den Kopf, um diese Gedanken fortzujagen. Sanft lächelte sie Haru an und winkte sanft ab. Ich bitte dich, Haru-chan. Es ist eine selbstverständlichkeit. Ich weiß, wie viel du zutun hast, mit Training und Mission. Ich lenke mich von Beidem gerne ab, indem ich her komme. Hier sind eben meine anderen liebsten Menschen. Ich tu das wirklich gerne für dich. Und für ihn, sagte sie leicht lächelnd, als sie mit dem Kopf leicht auf Kentashis Grab deutete. Es hat eine Ewigkeit gedauert, bis ich aufgehört habe zu weinen. Bei Kohei-san passiert mir das häufig noch. Seine schützende Hand fehlt mir. Naja... Wenns danach geht, fehlt mir Vieles!, lachte sie leicht, um dieses erdrückende Thema gleich im Keim zu ersticken. Ich hoffe, du wirst diesen Ort niemals so mögen wie ich. Eh das geschieht, eh dir der Tod irgendwo egal wird, musst du viel zu viel erleben. ICh will nicht, dass du so trauern musst Seufzend blickte sie in den Himmel. Es war wieder einmal eine der wenigen Momente, wo Kazumi das Gefühl hatte wirklich älter, erfahrener und weiser als Haru zu sein.
Aber wenn es um politische Sachen ging, konnte Kazumi eigentlich nicht kindischer sein. Sie konnte mit diesen Themen nicht umgehen und sie mochte es auch nicht. Sie zermatschte sich immer das Hirn über Sachen, die sie sowieso nicht verstehen konnte. Politik, die Arbeit als Kage oder Hochrangiger war zu viel für sie. Aber sie musste sich damit rumschlagen. Sie war ein Clanoberhaupt und sie hatte es geschafft, dass sie ihren Clanmitgliedern wenigstens den Vorschlag unterbreiten konnte, dass sie es in Erwägung zogen, nach Konoha zu reisen. Aber ein bisschen haderten sie noch mit sich. Während sie sich eben über Einiges unterhielten, blickte Kazumi eher etwas starr drein und schien nachzudenken. Akari war derzeit ein schweres Thema. Egal, wie sehr sie die Ältere doch irgendwo liebte. Erst als Haru die Arme verschränkte, rief sich Kazumi wieder zur Besinnung. Ich kann sein Weggang verstehen. Immerhin ist so viel Mist passiert während seiner Zeit als Kage. Mai war verschwunden, tauchte plötzlich auf und attackierte ihn. Akari verschwand udn wurde zurückgeholt. Die Versiegelung vom Kyubi und die Überlegung Akaris Biju zu entziehen... Und dann sind auch noch so viele vorherige Jinchuuriki gestorben. de Bijus haben sicherlich so ihren Teil dazu beigetragen. Und das ist nur unser Dorf. Wer weiß, was in den Anderen geschehen war. Ich meine, die Lizenzen sind nicht ohne Grund da. Und diese markierungen, die spezielle Shinobi bekamen... Sie redete hier von Akari und sich und auch vom amtierenden Kage. ...vielleicht hat Daizen uns verlassen, weil er eben gerade nicht ständig geortet werden wollte., meinte sie grübelnd. Aber es waren gute Vorsichtsmaßnahmen. Vielleicht etwas uneinschätzbar und sichtlich angsteinflößend aber sie mussten eben sein. sonst würden alle Jinchuuriki sicherlich noch frei drehen. oder eben Andere. Als Haru auf Akaris Wiederkehr reagierte, seufzte Kazumi und griff sich instinktiv an den Kopf. Liebe, sag ich bloß, meinte sie sofort. Sie ging mit ihrer großen Liebe mit oder so. Er hatte ihr scheinbar gedroht. Aber sie hatte sich nicht die Mühe gemacht, zu fliehen. Da musste erst jemand ausrücken und sie mit Gewalt nach Hause bringen. Hmmm... Ich weiß gar nicht mehr, was mit dem Kerl war..., dachte sie plötzlich laut nach. Sie war damals so fixiert auf Akari gewesen, dass sie gar nicht darauf geachtet hatte, was mit Ayioma passiert war. Aber keine Sorge. Du bist weder zu naiv noch zu patriotisch. Ich habe es auch nicht verstanden. Scheinbar machen Menschen dummes Zeug, wenn sie denken, dass sie verliebt sind, meinte sie schulterzuckend. Einschätzen konnte sie es nicht und Akari ausquetschen wollte sie ebenso wenig. ihr wäre es lieber, wenn sie vergessen konnte.
Als kurz Harus Stiefvater ins Gespräch kam, schnaubte Kazumi abwertend. Sie hasste diesen Kerl einfach. Bei so einem dämlichen Stiefvater wäre ich schon mit 10 ausgezogen. Dieser Kerl ist zum Kotzen. Ich kann ihn nicht leiden. Er behandelt dich nun schon seit über zehn Jahren wie ein unerwünschter Parasit. Dabei ist er es doch mit seiner dämlichen Göre. das letzte Wort schenkte sie sich. Sie hasste diesen Kerl, wie wahrscheinlich schon einmal erwähnt. Die kleine Göre ihm zugehörig natürlich nicht minder. Dumm, verzogen und ein respektloses kleines Balg. Seit dem Tag, wo sie sich von Harus Stiefvater anhören musste, dass sie etwas verbrochen habe und nicht Ranake, hatte sie ihn ignoriert. Weder begrüßt noch ihn verabschiedet. Natürlich war das nie verborgen geblieben aber das war Kazumis damalige Trotzphase. Selbst heute sprach sie ihn nie direkt an und sie nannte ihn auch nie beim namen. 'Haru's Stiefvater' hieß er für Kazumi, ähnlich wie nur ein dummer Gegenstand, den man nicht brauchte. Zumindest brauchte Haru ihn nicht. Naja... Ich kann dir, wenn du irgendwann bereit bist, gerne beim Umzug helfen. ich habe schon mehr als genug hinter mir, meinte sie sanft lächelnd. Im nächsten Moment begann die Natsu zu strahlen. Klar! Gerne! Selbst wenn ich keine Zeit hätte, dann nehm ich sie mir einfach. Ich lad dich auf ein Eis ein!, meinte sie glücklich, schnappte sich Harus Hand und ging los, nachdem sie noch einmal Auf Wiedersehen Kentashi-san gesagt hatte und die Hand hochgerissen hatte um dem leeren Friedhof zuzuwinken.
Es sah seltsam aus aber das machte sie immer. Sie drehte sich immer beim Gehen um und winkte den Grabsteinen ihrer Verstorbenen zum Abschied zu. Das war ihre Art Frieden zu schließen

Gt: Shiros kleines Straßencafe
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