Tamashii no Utsuri

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 Wohnung der Familie Fudo

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Fudo Mai
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BeitragThema: Wohnung der Familie Fudo   Mi Dez 16, 2015 10:25 am

Hier wohnt Fudo Mai mit ihren 3 Töchtern Akari, Kazumi und neu hinzugekommen Kaguya/Kagura.

Die Wohnungumfasst nebst der Küche, Badezimmer und einem geräumigen Wohnzimmer 4 weitere Zimmer, wobei 3 davon als Schlafzimmer dienen und eins als Arbeitszimmer. Mai schläft auf dier Couch.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Sa Dez 19, 2015 6:13 pm

cf: Trainingsplatz Sumikago

Nachdem Kaguya nun endlich Heim wollte und mit Mai wohl so ziemlich das wichtigste besprochen wurde, machten sich die beiden auf den Heimweg. Kaguya musste dabei schön die Hand ihrer Ziehmutter halten, sonst würde sie sich verlaufen. Schließlich war Kagura diejenige die immer wusste, wo sie hin musste, doch diese schlief bereits den Schlaf der Gerechten, oder so ähnlich. Mai ging also voran und Kaguya - ihre Hand haltend - schlenderte artig hinter her. Aber irgendwann musste Mai feststellen, dass ihre Ziehtochter langsamer wurde und sie diese mehr mitzog als anführte. Und als sie sich nach Kaguya umsah, wusste sie auch warum: Das Mädchen war eingeschlafen und trottete nun nur noch instinktiv und schlafend mit ihrer Ziehmutter mit. Was Mai in diesem Moment wohl gedacht hatte?

Die weitere Nacht verlief eigentlich ohne besondere Vorkomnisse. Einmal war das Mädchen lediglich aus dem Bett gefallen, hatte aber irgendwie ihren Weg wieder unter die mollig warme Decke gefunden, ohne natürlich aufzuwachen. Und bis zum nächsten Morgen schlief sie weiter. Sie grummelte als die ersten Sonnenstrahlen durch einen kleinen Spalt zwischen den geschlossenen Vorhängen durchschien und ihr direkt ins Gesicht strahlte. "Noch 5 Minuten..." dachte sich Kagura, die wohl von den Sonnenstrahlen am meisten "gekitzelt" wurde. Das Mädchen drehte sich zur Seite und zog die Decke über den Kopf. Stille kehrte wieder ein und das Mädchen schien wieder im Tiefschlaf zu sein. Doch dann... ein lautes Magenknurren! Ruckartig richtete das Mädchen sich auf, die Augen weit geöffnet und wohl klar bei Verstand. "Hunger!" Diesmal war es Kaguya und sie sah nicht danach aus, als würde sie weiter schlafen können. Nein. Wenn sie erst einmal Hunger hatte, dann musste sie diesen Hunger stillen. Das war dann noch wichtiger als spielen - man stelle sich das mal vor! Die kleine Dame krabbelte aus der Decke hervor und sprang aus dem Bett auf ihre Füße. Sie stand noch etwas wackelig auf den Beinen, doch sie schaffte es, nicht umzufallen. Sie sah an sich herunter und musste feststellen, dass sie ein Nachthemd anhatte, das definitiv nicht ihr gehörte. Sie legte nur kurz den Kopf schief, schien sich daran aber nicht zu stören. Was sie beschäftigte war ihr Hunger.  "Pfannkuchen! Nee-sama mach mir Pfannkuchen!" dachte sie sich wie ein kleines Kind quängelnd und kassierte sogleich eine Abfuhr. "...Mach dir selber..." gab die "vernünftigere" von Beiden innerlich von sich, wohl vergessend, mit wem sie da gerade redete und zog sich noch weiter in den Verstand des Mädchens zurück. Und Kaguya? Diese beschloss das zutun, was ihre Schwester ihr aufgetragen hatte: Sich selbst Pfannkuchen zu machen! Wie machte man die überhaupt? Ach das würde schon werden! Das Mädchen riss die Tür zu ihrem Zimmer aus und lurrte in den Gang. Sie war wieder im Haus von Mai, soviel erkannte sie. Überall waren die Vorhänge noch zugezogen, es war also wohl noch sehr Früh am morgen - zumindest war es dunkel. Musste sie nur noch die Küche finden. Also tappelte sie in den spärrlichen beleuchteten Häuslichkeiten umher, an dem Sofa vorbei wo Mai schlief. Sie stolperte hier vor lauter Tatendrang kurz über ihre eigenen Füße, viel mit einem lauten Rumms zu Boden, der selbst einen schwerhörigen aufgeweckt hätte. Doch sie lies sich davon nicht abhalten, sprang auf und tappelte weiter. Durch den Sturz war  zumindest Kagura wieder Wach geworden und beschloss nach ihrer anderen Hälfte zu sehen oder zumindest zu vergewissern, dass sie noch Heil war. Und was musste sie sehen, als sie ins aktive Bewusstsein zurückkehrt war?  Eine Kaguya, die sich geradeeinen Beutel Mehl über das Haupt gekippt hatte, als sie diesen aus dem Schrank holen wollte. "Na wenigstens weisst du, dass da Mehl drin ist..." meinte die ältere Schwester innerlich und schien überhaupt nicht verwundert davon, dass Kaguya wie eh und je tollpatschig war. "Jetzt machen wir das erstmal Sauber. Bevor jemand aufwacht..." flüsterte Kagura, als sie die Kontrolle übernommen hatte und langsam begann sich das Mehl aus den Haaren zu schütteln. Dabei fiel auch ihr nun auf, dass sie etwas trugen, was nicht ihnen gehörte. Und beim zweiten Blick fiel ihr auf, dass sie nicht in ihrem eigenen zu Hause waren. Sie war für einen Moment schon besorgt, doch fühlte Mais Chakra in der Nähe, weshalb sie schnell erkannte, wo sie waren. "Außerdem hab ich dir doch gesagt du kannst nicht einfach an Fremde Sachen gehen!" begann sie wieder zu flüstern, während sie noch immer mit ihren Haaren kämpfte. Diese waren immer noch Schneeweis und egal wie viel sie schüttelte, das Mehl wollte einfach nicht raus gehen.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mo Dez 21, 2015 9:33 am

Mai war lange Zeit in der Nacht noch beschäftigt mit den Fragen die sie hatte, mit den Sorgen, die sie hatte und auch mit den Gedanken die sie sich machte, über ihre kleine Familie. Ihr Blick glitt lange zur Decke und sie wälzte sich auf der Couch hin und her. Sie war nun einmal Mutter und als eben jene war sie auch stets zugegen und sie sorgte sich um ihre Kinder, auch wenn es nicht ihre leiblichen waren, nein, sie waren aber jene, die in ihrem Herzen wohnte und sie brauchte nicht einmal einen Mann dafür, um eine solch wundervolle Familie zu haben, sie musste sich nicht der Gefahr aussetzen zu sterben, denn das wäre wahrscheinlich der Fall gewesen, sowohl beim ersten Mal, wie auch bei der Geburt, da die Blutungen, die Mai dann hätte zu groß gewesen wären, zumindest nahm sie dies an, deshalb war sie auch total ängstlich, eine Bindung einzugehen und über diese Schwelle zu treten.

Aber aktuell könnte sie einen guten Rat gut gebrauchen. Sie wollte ja nicht undankbar sein, das war sie nicht, in keinsterweise, nein, sie wollte einfach nur jemanden haben mit dem sie sich über ihre Sorgen austauschen konnte, immerhin war da Akari, die wohl sehr bald türmen wird, dann da war da die Rivalität und das Konfliktpotential zwischen Kaguya und Arisu, wobei aktuell beide kaum aufeinander trafen. Jeder hing seinem Leben nach, was auch gut so war, was sie auch niemals unterbinden würde, sie wollte aber, dass es irgendwann wie in einer harmonischen Familie zuging. Jedoch einen Feind konnte sie nicht besiegen, egal wie groß ihre Sorgen waren… die Müdigkeit. Und so dämmerte Mai irgendwann weg.

Ein Krach in der Dunkelheit holte sie rasch wieder in die Realität zurück, es war ein poltern und es kam aus der Küche. Die ehemalige Hokage war aufgesprungen und rannte in Richtung dieser. Sie wollte sich schon kampfbereit machen, als sie dort… Kagyua stehen sah, an ihren Haaren zupfend, mit Mehl überzogen. Mai machte große Augen und seufzte innerlich erleichtert auf.
Kaguya…, begann sie die Andere anzusprechen, als sie dann jedoch die Stimmlage bemerkte. Mittlerweile war sie sehr gut darin die Worte und damit die Charaktere auseinander zu halten. Sie lächelte vorsichtig.
Verzeih, ich meine natürlich Kagura… was macht ihr hier?, fragte sie nun und wartete die Antwort ab, ehe sie dann auf die Beiden zuging und ihnen eine Hand sanft auf den Kopf legte. Sie hörte sich die Erklärung der Jüngeren an und nickte dann.
Ihr habt mich ganz schön erschrocken, wisst ihr das? Ich dachte ein Eindringling hätte sich Zugang verschafft und wollte uns bedrohen. Aber jetzt… geht duschen. Ich mache das hier schon und eure Pfannkuchen werde ich euch auch zubereiten, ok?, sagte sie und lächelte die Andere sanft an.
Ach ja… wir müssen noch Kleidung für euch organisieren. Ich habe zwar die nasse Wäsche von euch gestern noch gewaschen und in den Wäschetrockner gepackt, aber ich weiß nicht genau, ob sie schon trocken ist. Müssen wir nachher mal schauen. Geht in Ruhe duschen, macht euch sauber, ich werde schon für euch was finden, oK?, sagte sie an die Jüngere gewandt und lächelte diese an. Sie wirkte wirklich wie eine Mutter, sehr sanft und ging auf die Personen, die mit ihr unter einem Dach wohnten ein und war einfühlsam. Sie lächelte vorsichtig.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mo Jan 11, 2016 7:03 am

Kagura - welcher das Schicksal nicht gut zuspielen wollte, da sie wohl immer mit Pech gepaart wurde - war gerade damit beschäftigt ihre Haare zu durchwuseln, dass das Mehl nur so umher flog, als Mai die Tür zur Küche aufriss und das Mädchen bei der Sauerrei erwischte, welches dieses - oder eher ihre andere Persönlichkeit - angerichtet hatte. "Großartig!" rief Kagura innerlich sarkastisch aus, wobei sie genervt mit den Augen rollte und unzufrieden seufzte. Zumindest war sie nicht überrascht oder erschreckt darüber, dass Mai nun hier war. Nach dem Krach den Kaguya die ganze Zeit gemacht hatte, war das schließlich kein Wunder. Ohne etwas zu sagen klopfte sie sich nun etwas Mehl von der Schulter und erwartete eine Predigt ihrer Ziehmutter und diese fing erst einmal damit zu identifizieren, wer gerade vor ihr stand und dann erst fragte, was sie hier machten. "Woher weiss sie immer wer grad dran ist...?" fragte sie sich, wobei sie sich aber selbst schon denken konnte woran es lag. Sie musste jetzt nur noch überlegen wie sie am besten Vortrug, dass sie - oder eher Kaguya - Pfannkuchen machen wollte, ohne dass es so rüberkam, als hätten sie einfach vorgehabt sich zu Bedienen ohne zu fragen. Sie - also Kagura - empfand sich noch nicht wirklich als Teil dieses Haushaltes, weshalb soetwas echt ein Problem für sie darstellte. "Wollte Pfannkuchen! Aber alle haben geschlafen..." warf Kaguya schlicht ein, womit sie eine sprachlose Kagura zurück lies, die mit dieser Antwort nicht ganz so zufrieden war. Aber leider musste sie diese nun akzeptieren. Genauso wie sie akzeptieren musste, dass Mai ihr nun einen Vortrag hielt, dass sie sich erschrocken hatte und das Mädchen fast mit einem Einbrecher verwechselt hätte. "...ich nehme mal an, dass sie kein Chakra spüren kann..." dachte sich das Mädchen verwundert, als wäre eine Sensorfähigkeit das Grundgerüst für jeden Shinobi, ärgerte sich aber komischerweise darüber, dass Mai sie so leicht davon kommen lies. "Ist das alles? Keine Drohung, kein Stubenarrest?" fragte sie laut und schien sogar irgendwie enttäuscht. Wahrscheinlich war sie noch die Vorgehensweise ihrer Mutter gewohnt, die sehr streng durchgegriffen hatte - in einer akzeptablen Weise natürlich. "Hmm... irgendwie ungewöhnlich langweilig..." meinte sie dann auch noch, eher zu sich selbst redend, als hätte sie eher gedacht, dass Mai ihr eine großartigere Predigt hielt, oder sie zurecht weisen würde. Sie konnte ehrlich gesagt nicht sagen, ob sie es besser gefunden hätte, wenn Mai sie mehr geschimpft hätte. Aber sie wusste ja, dass Mai mit ihr ziemlich weich umging. Hatte sie schließlich beim Training gemerkt. Bis auf das Genjutsu hatte sie gegen Kagura nicht wirklich angegriffen. Und wenn Kagura so zurück dachte, dann war sie darüber immer noch sehr beleidigt. Schließlich wollte sie einen ernsthaften Kampf haben. Mai hatte das Mädchen inzwischen dazu aufgefordert sich duschen zu gehen. Doch Kagura blieb weiterhin dastehen und schien mit ihren Gedanken beschäftigt - oder vielleicht sogar tagzuträumen. "Nee-sama? Hast du Mai nicht gehört?" fragte Kaguya, die sich nicht sicher war, was nun geschah. "Ich will nicht..." meinte Kagura schließlich und verschränkte rebellisch die Arme. Entweder hatte sie wirklich keine Lust oder wollte sehen, wie Mai reagierte. Was es wohl war?
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mo Jan 11, 2016 8:36 am

Mai stand nun also da und betrachtete die Jüngere, welche sich anfing ihr zu erklären. Sie wollte also Pfannkuchen. Mai lächelte sanft und ging dann au fKaguya zu, wobei sie dann scheinbar wieder wechselten, da man sich dann ihrem Befehl, oder eher ihrer Aufforderung widersetzte duschen zu gehen. Und dann auch noch diese bockige Pose. Sie hatte zuerst gedacht, dass dies Kaguya war, aber es war auch irgendwie falsch. Kaguya würde gehorchen, also war dies hier Kagura. Leise entfuhr ihr ein Seufzer. Warum machten ihr ihre Kinder es nur immer so schwer? Sie wollte nicht immer böse mit ihnen sein, sondern sie mit Liebe und Rücksicht erziehen, wobei sie davon ausging dass da alle über 16 waren so weit keiner große Probleme darstellte, doch auch dem wurde Mai eines besseren belehrt. Nun hieß es wohl etwas härter durchgreifen als erwartet. Sie ging auf Kagura zu, ein sanftes Lächeln auf den Lippen, ehe sie eine Hand auf den Kopf der Jüngeren legte. Sie lächelte noch immer und streichelte diesen sanft, ehe Mais Hand zupackte und durch ihre immense Kraft sie Kagura in die Luft hob. Sie drückte aber nicht so fest zu, dass der Schädel kaputt ging. Sie wollte ja ihre Ziehtochter nicht umbringen. Auf jeden Fall hob sie Kagura nun an deren Kopf ein wenig hoch und Mais Blick sagte alles. Sie hatte aufgehört zu lachen und ihre Augen, nein ihr ganzer Körper begann orange zu leuchten. Sie funkelte böse und von Mai ging eine immense Hitze aus. Ja, das Gespräch mit Kazumi, wobei… nein, Arisu hatte wahre Wunder gewirkt. Mai besann sich, was sie früher verkörpert hatte, wofür sie einstand und was sie früher für ein Verhalten an den Tag gelegt hatte. Manchmal musste man eben die liebevolle Hausfrau und Mutter vergessen und dafür wieder zur Feuergöttin werden. Mai hatte früher nie groß Rücksicht genommen, sondern durch Macht ihren Willen durchbekommen und es wäre doch gelacht, wenn Kaguya oder eher Kagura jetzt hier eine Ausnahme bildete. Nein, manchmal musste man streng sein um Liebe zu zeigen, wie es so schön hieß. Man konnte ja nicht immer so ein braves Kind haben, wie man selber war, nicht wahr?

Du gehst jetzt brav duschen!, sprach sie nun, erstaunlich ruhig, fast schon zu ruhig. Es war eine leise Stimme, in der aber so viel Kraft und Macht mitschwang, dass Arisu wahrscheinlich geweint hätte. Aber zumindest die frühere Arisu, nicht die Neue, oder vielleicht doch? Aber Kagura würde einen starken Anstieg von Mais Chakra feststellen. Tja, Mai war eben kein Mensch, dem Widerworte groß gefielen, zumindest wenn es um so was wie Erziehung oder dergleichen ging. Mai lies nun ihre Ziehtochter los und ging dann langsam in Richtung der Küche, ehe sie sich noch einmal umdrehte. Es war ein finsteres Lächeln, welches Mai nun auf den Lippen hatte.
Ich werde derweil Pfannkuchen machen. Mit Ahornsirup, oder möchtest du etwas Anderes dazu?, fragte sie nun mit einer fast schon zu sanften Stimme. Niemand würde glauben, dass diese Frau eben Fudo Mai, die Feuergöttin war, welche sie eben gezeigt hatte. Sie hoffte innerlich, das sie Kagura nicht weh getan hatte, aber auf der anderen Seite würde sie auch sich jetzt nicht entschuldigen. Es sollte als Lektion gelten.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mo Jan 11, 2016 10:22 pm

Selbstsicher stand sie da, als könnte nichts, was Mai nun tun oder sagen würde, sie erschüttern. Dass sie die Hand auf den Kopf des Mädchens legte, bestärkte sie zunächst erst in der Annahme, dass ihre Ziehmutter viel zu weich mit ihr umging und keine Autorität gegenüber ihr ausüben würde - sofern sie überhaupt eine hätte. Sie würde es auf jeden Fall einfacher haben als mit ihrer leiblichen Mutter, welche zu einem Dämon werden konnte, wenn man sie reizte und sie hatte bei Mai nicht das Gefühl, dass diese ihr so gefährlich werden konnte, wie eben ihre Mutter. Falsch Gedacht! Sie spürte nämlich, wie Mais Griff sich bestärkte und sie langsam von dieser in die Luft gehoben wurde. "Okay, was passiert hier gerade?!" fragte sich das Mädchen innerlich als verstünde sie gerade wirklich nicht, was in diesem Moment geschah. "Du hast sie verärgert..." jammerte Kaguya und wäre sie gerade wohl an der Kontrolle, hätte das Mädchen wohl bereits zum Heulen angefangen. "Diese Aura..." dachte sie sich, hielt die Luft an und kniff die Augen zusammen, in der Hoffnung dass sie diese so nicht mehr spüren würde - nach dem Prinzip, was man nicht sehen konnte, existierte nicht. Es half niht merklich, aber es half dem Mädchen nicht in Panik auszubrechen. Erst als sie spürte, wie sie herabgelassen wurde und wieder mit den Füßen auf dem Boden stand, öffnete sie die Augen. Und als Mai sie loslies, schnappte sie nach Luft. Doch sie sagte kein Wort. "Bloß keine dämmliche Bemerkung machen..." redete sie sich selbst ein. Sie starrte gegen den Boden und versuchte in diesem Moment keinen Blickkontakt zu Mai herzustellen. Mehr noch. Als Mai das Wort erhob, kniff Kagura wieder die Augen zusammen. "Jawohl, Okâsama..." antwortete sie ihrer Mutter anständig und überaus höflich, als diese ihr anwies nun brav duschen zu gehen und setzte sich auch sofort in Bewegung. Kagura spürte wie Mais Chakra anstieg und  es wirkte wie eine Drohung, die noch einmal bewirken sollte, dass das Mädchen auch wirklich machte, wie ihr geheißen war. Kagura lief ein kalter Schauer über den Rücken und noch bevor sie ins Badezimmer eingetreten war, hielt Mai sie noch einmal an. Sie fragte, ob sie Sirup oder etwas anderes für die Pfannkuchen wollte. "Die Pfannkuchen waren deine Idee... sag was..." "Habe gar keinen Hunger mehr..." Das Mädchen stand einen Moment ruhig da, zumindest wirkte es nach außen hin so. Die zwei schienen innerlich über etwas zu diskutieren und es dauerte einen Moment, bis sich das Mädchen wieder regte. "...Sirup... bitte" kam dann von dem Mädchen, wobei es direkt die Tür zum Bad öffnete und in diesem verschwand.  "Puhh... diese Anspannung... fast wie bei Mama..." lies sich Kagura das ganz nochmal durch den Kopf gehen und grinste in den Spiegel. "Ich find das gar nicht witzig..." jammerte Kaguya. Sie musste ganz ehrlich zugeben, dass sie Mai das nicht zugetraut hätte und diese Lektion bei ihr sicherlich gefruchtet war. Doch gleichzeitig freute sich Kagura irgendwie. Sie hatte nicht nur einen Teil der Feuergöttin gesehen, sondern hatte sich in dieser Situation so gefühlt, als wäre sie bei ihrer leiblichen Mutter so passiert. Letzteres gab ihr wahrhaftig das Gefühl zu Hause zu sein.

Das Mädchen duschte sich brav und artig und wusch sich das Mehl aus den Haaren und vom Körper und genoss das prasseln des warmen Duschwassers auf der Haut. Danach hüllte sie sich in unzählige Handtücher - machte sie immer so - und betrachtet sich im Spiegel. "Weiße Haare würden uns auch stehen... wie wärs mit Färben?" meinte Kagura und bekam von Kaguya nur ein unzufriedenes Grummeln als Antwort. Das hieß wohl Nein. Und während sie sich so weiter im Spiegel betrachtete, fiel ihr etwas auf: Sie hatte keine frische Wäsche da. Ungünstig! Sie öffnete die Tür zum Bad einen Spalt breit, schob den Kopf heraus und rief: "Okâsan... ich habe nichts zum Anziehen..." Hoffentlich war ihre eigene Wäsche trocken, denn die Kleidung von Mai war nicht so ihr Fall. Es war nicht so, dass sie fand, dass Mai sich schlecht kleidete, es war nur nicht ihr Stil. Das Mädchen war eben ein Fan von Kleidchen.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mi Jan 13, 2016 10:17 am

Die Reaktion, welche nun folgte war für Mai verständlich. Immerhin hatte sie die Jüngere wohl sehr eingeschüchtert. Von dem aufmüpfigen Mädchen war nichts mehr zu sehen. Sie war brav und so schnell es ging davon geeilt. Mai nickte zufrieden. Wo die Dusche war würde die Jüngere wohl finden. Derweil machte sich Mai weiterhin daran das Essen zu zubereiten, welches Kaguya angefangen hatte. Sie wollte der jungen Frau leckere Pfannkuchen machen und dann wollte sie auch Ahornsirup haben, also Geschmack hatte sie. Sie lächelte sanft, während sie den Teig anrührte. Dann hörte sie schließlich, dass ihre Ziehtochter ein Problem hatte, ein gewaltiges und so lies sie den Teig stehen und ging in Richtung des Wohnzimmers.
Einen Moment bitte., rief sie und ging zur Heizung. Sie hatte, nachdem sie gestern Kaguya ins Bett gebracht hatte, die Wäsche der jungen Frau gewaschen, nachdem sie ihr ihre Kleidung geklaut hatte und ihr ein Hemd von sich selber angezogen hatte. Sie ging nun also zur Heizung und überprüfte die Wäsche, so wie die Unterwäsche. Alles trocken, also wieder einsatzbereit. Sie legte alles fein zusammen und ging dann in Richtung des Bades. Sie lächelte die Jüngere an und reichte ihr die zusammengelegte Wäsche.
Bitteschön. Zieh dich in Ruhe an. Möchtest du etwas trinken? Wir haben Kaffee, Tee, Wasser und Kakao da., sagte sie nun und lächelte die Jüngere an. Eines wird wohl Kaguya gemerkt haben, nämlich, dass es in dem Haushalt heißt, was Mai sagt ist Gesetzt ,ansonsten kann man tun und lassen was man möchte, solange Mai nichts dagegen hat. Und Mai würde ihren Willen durchsetzen und dieser Wille ist stark, das hatte ja Kaguya schon gemerkt. Nachdem sie ihre Antwort abwartete und ihr noch einmal zunickte ging sie dann wieder in Richtung der Küche. Sie pfiff vor sich her und begann dann die Pfannkuchen zu fertigen. Sie hatte einen ganzen Schwung gemacht, für sich selber und auch für Kaguya genug. Kazumi und Akari waren schon aus dem Haus, immerhin müssen sie ja im Krankenhaus auch helfen und Kazumi lernte nebenher auch noch die Clanjutsus.

Leicht lächelte die junge Frau vor sich hin und deckte dann den Tisch. Sie stellte auch das Trinken für Kaguya hin, wenn sie welches wollte und wartete geduldig auf ihr Erscheinen. Als Kaguya nun kam lächelte sie diese freundlich an.
Komm, es ist gedeckt., sagte sie nun und wirkte auch recht befreit. Aktuell trug Mai ein ärmelloses Shirt und eine Hotpants. Sie war eben zu Hause und da musste sie halt nicht immer in Shinobikleidung herumlaufen. Sie hatte auch Messer und Gabel aufgedeckt, da es für Pfannkuchen nun einmal besser war. Sie lächelte die junge Frau nun an.
Ich denke mal, dass wir nachher noch ein paar Sachen holen sollten. Das Zimmer in dem du aufgewacht bist wäre deins. Ich würde dich gerne in diesem Haushalt begrüßen, wenn du magst., sagte sie nun und lächelte ihr freundlich zu, ehe sie dann sich eine Strähne hinter das Ohr strich.
Ich hoffe dir schmecken meine Pfannkuchen., sagte Mai nun. Sie war eigentlich eine sehr gute Köchin, so dass es da auch kein Problem geben sollte. Immerhin betrieb sie ein mittlerweile sehr erfolgreiches Restaurant.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Di Nov 08, 2016 8:10 am

CF: Restaurant Magatama

Mai kam mit Kotone in ihrer Wohnung an, schloss auf und atmete kurz tief durch. Es wirkte ein wenig trostlos, doch was sollte sie sagen, oder machen? Immerhin hatten ihre Töchter aktuell wenig Zeit für sie, bzw. Akari gar keine. Sie war ja noch in ihrer Isolation. Wie es ihr wohl ging? Nein, sie durfte sich jetzt nicht an die Gedanken und der Melancholie ihrer Töchter gegenüber verlieren, sondern sie musste voller Energie nach vorne schauen und dann entsprechend vorgehen, sie musste endlich sich darum kümmern, dass sie selber auch ein wenig glücklich wird, sie musste sich darum kümmern, dass die Menschen in ihrer Nähe, die es scheinbar ernst mit ihr meinten glücklich wurden. Schnell schüttelte die frühere Hokage den Gedanken ab und trat ein. Sie grinste die Jünger an.
Willkommen in meiner bescheidenen Wohnung, bzw. die Wohnung meiner Töchter und mir. Ich glaube nicht, dass du auf eine von ihnen treffen wirst, aber wer weiß. Komm, ich bringe dich zum Badezimmer., sagte Mai und führte die Hyuuga dort hin. Sie blickte sie immer wieder an, nicht, dass sie noch umkippte. Natürlich hatte Mai im Eingangsbereich ihre Schuhe ausgezogen und hatte darauf geachtete, dass Kotone ihr dies gleich tat. Dann kamen sie vor dem Badezimmer an und Mai deutete auf das Zimmer.
Hier kannst du ein Bad nehmen, oder nur duschen, wie auch immer du es möchtest. Es steht dir frei. Du kannst auch mein Duschzeug nutzen. Es steht aktuell als einziges draußen, so dass du es nicht verfehlen kannst. Ich werde mich auch eben umziehen., sagte Mai und lächelte Kotone an.
Und dann werde ich für dich nach Kleidung schauen. Ich denke mal, ich finde etwas für dich. Ich kenne ja deine Größe jetzt, immerhin hattest du sie mir ja vorhin verraten., sagte Mai mit einem kurzen Lächeln, ehe sie dann jedoch die Jüngere sich selber überlies. Sie hatte ihr noch mitgeteilt, wo sie die Handtücher finden würde, nämlich im Schrank im Eingangsbereich des Bades. Es war mit einem Vorraum ausgestattet, wo man sich ausziehen kann, wo ein Schrank mit Hand mit Handtüchern stand und wo eine Tür in das eigentliche Badezimmer führen würde. Dort stand eine Wanne, die am dampfen war und ein vorgelagerte Platz, an dem man sich duschen konnte. Typisch japanisch halt.

Mai ging in ihr Zimmer und sah sich um. Sie hatte noch Kleidung von sich, als sie jünger war und schaute die Größen durch. Sie wusste, dass Kazumi die selbe Kleidergröße hatte, doch an ihre Sachen wollte die Ältere nicht beigehen, immerhin war dies die Privatsphäre ihrer Tochter und mit dieser wollte sie sich nicht schon wieder verkrachen. Als sie dann Kleidung für Kotone gefunden hatte schnappte sie sich für sich selber Kleidung und ging zum Badezimmervorraum. Dort legte sie die Kleidung für Kotone in ein Körbchen und tat dies mit ihrer Wechselkleidung gleich, ehe sie dann sich selber entkleidete. Sie nahm ihre dreckige Wäsche und die von Kotone und machte diese in den Wäschekorb, ehe sie dann einfach die Tür öffnete. Mai hatte nur ein Handtuch um, was ihre üppigen Reize bedecken sollte.
Ich hoffe, das Wasser ist noch warm., sagte sie mit einem kurzen Zwinkern.
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Hyuuga Kotone
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Fr Nov 11, 2016 12:36 am

cf: Restaurant zum Magatama

Beim Aufsteigen der Treppen merkte Kotone langsam, wohin es ging. Natürlich ging es in eine Wohnung. Und da das Restaurant unter besagter Wohnung Mai gehörte, war die Wohung folglich auch ihre. Das war gar nicht so unüblich. Aber gesehen hatte Kotone so etwas noch nicht. Wie denn auch? Sie hatte bisher keine Restaurantbesitzer gekannt, die sie in ihre Wohnung geführt hatten. "Das klingt irgendwie unanständig..." dachte sich das Mädchen an dieser Stelle und schüttelte verwirrt den Kopf. Dann waren sie auch schon in der Wohnung von Mai und Kotone versuchte ein paar unauffällige, aber ausführliche, Blicke zu erhaschen. "Irgendwie normal..." war das erste was ihr in den Sinn kam. Wahrscheinlich hatte sie sich Mais Wohung anders vorgestellt. "Moment mal... Töchter?" Die Hyuuga wurde etwas hellhörig, als Mai die Tatsache ansprach, dass sie nicht alleine hier lebte. "Wie alt ist..." "Töchter? Sie haben sich aber gut gehalten Mai." unterbrach der Begleitervogel die Gedankengänge seiner Herrin und schien Mai nicht nur ein Kompliment machen zu wollen, sondern wollte wohl etwas über die Töchter in Erfahrung bringen. Wohl das selbe wie Kotone, nur dass er es nicht so direkt ansprach wie es seine stumme Herrin getan hätte.

Nichtsdestotrotz liesen sie sich von der Dame des Hauses  zum Bad führen, wo sie sogleich von dieser sich selbst überlassen worden waren. "Komisches Gefühl das Bad eines anderen zu benutzen..." dachte sich Kotone, die wohl mit derartigen Situationen gar nicht vertraut war. Sie kannte nur ihr eigenes Badezimmer und die heißen Quellen.  Sie hatte auch nicht wirklich die Freunde bei denen sie Baden oder Duschen würde. Für sie wahrhaftig ein komisches Gefühl. "Du musst das Wasser aufdrehen..." ermahnte der Vogel sie, als sie sich unsicher in dem Bad der Fudo umsah. Von seitens Kotone kam nur ein gefährliches Hissen, ehe sie den Hahn der Duschvorrichtung aufdrehte. Ihrer Kleidung hatte sie sich natürlich vorher schon entledigt.  Kurama hielt seinen Flügel unter das rauschende Wasser welches aus dem Duschkopf kam. "Das ist genau richtig." Er hatte gefühlt ob das Wasser nicht zu heiß war, denn Kotone würde es erst spüren wenn es zu spät war und sich verbrennen. Sie vertraute also dem Rat ihres Freundes und spülte sich mit dem warmen Wasser sogleich den Großteil des Blutes aus den Haaren. Denn wer würde denn gerne in einer Wanne voll blutigem Wasser sitzen? Wie man es eben machte, seifte sie sich dann ordentlich ein und bekämpfte den Groben Dreck. Das allein war schon irgendwie angenehm. Doch das beste an einem Bad kam immer danach. Nachdem sie abgespült war stieg Kotone  vorsichtig in das warme bis heiße Wasser der Wanne und lies sich langsam bis zur Brust ins Wasser sinken. "So fühlt sich Glückseeligkeit an!" seufzte die Hyuuga innerlich entspannt auf und schloss die Augen. Es war ein überaus angenehmes Gefühl. Und während seine Herrin im Wasser vor sich hindöste, hatte Kurama begonnen sich auch ein wenig zu säubern. Der Duschkopf neben der Wanne tropfte noch etwas und der Vogel nutzte dies um sein Gefieder zu reinigen.

Das Mädchen hatte in dem wohltuhenden Wasser fast  vergessen, dass sie nicht in ihrem eigenen Badezimmer war und schreckte auf als sich die Tür öffnete. Sie lurrte vorsichtig über den Rand der Wanne und sah Mai, welche nur mit einem Handtuch bedeckt dastand. Der Hyuuga schoss die Röte ins Gesicht, doch zu ihrem Glück konnte man das schlecht sehen, da sie von dem heißen Wasser schon ordentlich aufgeheizt wurde. Ganz perplex, was Mai denn wollte, blickte sie diese unsicher an. Sie nickte zustimmend auf die Worte von Mai, welche hoffte, dass das Wasser noch warm war. Doch wie Kotone eben war, schaltete sie nicht schnell genug und wusste nicht, worauf Mai hinaus wollte. Kurama verdrehte die Augen und plätschelte vergnügt mit dem Wasser, welches sich im Duschbereich gesammelt hatte. Er hatte beschlossen sich da jetzt nicht einzumischen. Doch irgendwann dämmerte es Kotone schon. Schließlich war Mai nur in einem Handtuch bekleidet hier. "Sie will doch nicht etwa...?" Die Hyuuga wurde noch röter, versank etwas in dem Wasser, verschränkte die Arme verbergend vor der Brust und wandte den Blick von Mai ab. Es passierte nicht oft, dass Kotone die Fassung verlor, aber Mai hatte es wohl geschafft. Weshalb die junge Dame die Beine anzog und Platz in der Wanne machte. Ach, könnte sie jetzt außer Mai jemand so sehen. Sie würde vor Scham wohl sterben.

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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Sa Nov 12, 2016 9:20 am

[Out: Danke, dass ich zu euch kommen durfte (: Entschuldigt bitte die Wartezeit, ich werde mich bessern =D]

Come from: Shiros kleines Straßencafé (+ kleiner Timeskip von ein paar Tagen)

Komm schon! Sei kein Frosch! Mai wird dir schon nicht den Kopf abreißen, nur weil du es mal wagst in der Wohnung wieder aufzutauchen! Den ganzen Tag durfte sich die Natsu das schon von ihrer Katzenpartnerin anhören, weil Kazumi sich eigentlich davor wehrte, mal wieder zu einer Zeit nach Hause zu kommen, wo es sein konnte, dass ihre Mutter ebenfalls da war und sie sich unweigerlich über den weg laufen könnten. Ich weiß, ich weiß. Vielleicht ist sie ja unterwegs, arbeiten oder vielleicht schläft sie ja, antwortete die Blonde etwas nachdenklich, während sie sich mehr oder minder schwerfällig in Richtung der gemeinsamen Wohnung schleppte.
Es kam der Chunin wie ein ewig langer Weg vor, eh sie die Wohnungstür erreichte und dort wie angewurzelt stehen blieb. Noriko, die kleine weiße Katze, stand ungeduldig neben ihrer Partnerin und legte fragend den Kopf schief, während sie erst Kazumi und dann die geschlossene Eingangstür fragend musterte. Sah Kazumi da etwa irgendwas, was Noriko nicht sah und was die zaghafte, fast schon verängstigte Art der Blonden erklärte? Die Blauäugige starrte die Tür an, als würde hinter diesen irgendjemand stehen, der ihr entweder den Kopf abreißen oder sie mit einem Messer niederstechen würde. Wenn du die Tür nicht gleich aufmachst, sorg ich dafür das sie aufgemacht wird. Ob nun von dir oder von Mai ist mir dann relativ egal. Ich möchte doch einfach nur wieder in deinem Bett schlafen, sagte die Katze mit ihren großen Augen unscheinbar und gespielt auch ein wenig müde. KAzumi seufzte schwer, denn leider wusste sie, dass die Andere diese drohung wahr machen würde. Noriko nahm nie Worte in den Mund, die sie nicht selbst durchziehen konnte. Sie war einfach jemand, der drohte wenn es sein musste. Und genauso waren diese Drohungen keine leeren Worte, sie machte diese auch nur zu gerne wahr. Sofort kramte Kazumi mehr oder minder freiwillig den Wohnungsschlüssel aus ihrer Jackentasche und schloss die Tür leise auf. So leise, als würde man vermuten, sie wolle in ihre eigene Wohnung einbrechen. Sie öffnete die Tür einen Spalt breit um vorsichtig in den EIngangsbereich linsen zu können und horchte genau hin, ob sie vielleicht irgendwelche Geräusche aus der Küche vernehmen konnte. Aber so wie sie feststellen konnte, war es überraschend ruhig. Oder sie war einfach nur so aufgeregt und angespannt, dass das Herz so laut und heftig schlug, dass sie nur ihr eigenes Herzklopfen hören konnte. Noriko schlich sich, auch wenn sie es ein wenig unnötig fand, leise in die Wohnung und verzog sich sofort in die Küche. Kazumi folgte, nachdem sie die Tür sehr vorsichtig, langsam und vor allem leise hinter sich geschlossen hatte.
In der Küche angekommen fiel Kazumi regelrecht ein Stein vom Herzen und sie konnte wieder erleichtert aufatmen. Sollte Mai jetzt sauer sein, wenn sie ihre Tochter hier fand, könnte Kazumi wenigstens sagen, sie war Zuhause gewesen. Vorausgesetzt natürlich sie erfuhr vorher, dass Mai die ganze Zeit nicht zuhause gewesen war.
Sie öffnete den Kühlschrank, denn ein Problem hatte ihr frühes Verschwinden und sehr spätes Heimkommen immer. Sie hatte immer Hunger sobald sie nur ansatzweise in die Nähe der Küche kam. Und sich ständig was zu kaufen tat sie auch nicht, sonst wäre sie selbst bald echt pleite. Mit neugierigen Augen durchforstete sie den Kühlschrank und wenig später auch ein paar Schränke, eh sie glücklich und zufrieden feststellen durfte, dass Mai tatsächlich alles für Nudelsuppe im Haus hatte. Sofort machte sich Kazumi strahlend daran die Zutaten aus den Schränken zu räumen, während Noriko etwas neben ihr stand und beinah von den Füßen der Glücklichen getreten wurde, nur weil die Kunoichi so fixiert darauf war, endlich mal wieder Nudelsuppe essen zu können. Angefressen fauchte Noriko und legte ein wenig angriffslustig die Ohren an. Baaaaaka! Kannst du nicht aufpassen? Du zertretest mich bald zu Mus, wenn du so weitermachst
Natürlich bemerkte Kazumi den Ton und lächelte entschuldigend. Es tut mir leid. Du weißt doch, wie sehr ich Nudelsuppe liebe. Als Entschädigung kriegst du auch was? Das ist ja wohl das Mindeste!, kam es sofort wie aus der Pistole geschossen zurück und Kazumi hätte gar nicht hinsehen müssen, um zu wissen, wie glücklich und milde gestimmt ihre Katze jetzt war. Für Andere mag es ein wenig seltsam sein, aber seitdem Kazumi und Noriko zusammen waren, hatten die Beiden nicht nur was voneinander gelernt. die Eine hat der Anderen auch neue Vorlieben ‚gemacht‘. Kazumi hatte jetzt eine Schwäche für Katzengras und Katzenminze und hielt sich liebend gerne auf Dächern auf oder döste in den Kronen der Bäume. Noriko stattdessen hatte Angefangen immer mehr menschliche Nahrung zu sich zu nehmen. Anfangs war es nur Fleisch und Fisch gewesen, doch jetzt aß sie am liebsten Nudeln und sie liebte die Brühe von einer ordentlich gewürzten Nudelsuppe.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mo Nov 14, 2016 8:26 am

Mais Blick glitt hinüber zu der Jüngeren und sie kratzte sich kurz am Kopf, ehe sie dann jedoch etwas wahrnahm, Kotone saß im Wasser, etwas was Mai nicht wirklich abkonnte, etwas, was Mai dazu brachte, dass sie möglicherweise sogar irgendwann einmal umbringen würde, doch was sollte sie tun? Sie wollte gerne ein wenig mehr Zeit mit ihr verbringen, als sie dann jedoch eine Hand ins Wasser hielt und diese zu qualmen begann. Sofort zog sie diese wieder hinaus und schüttelte den Kopf.
Verzeih, gemeinsames Baden wird wohl schwerer werden., sagte sie nun und nahm sich dann einen Lappen um sich sauber zu machen, so wie immer, ehe ihr jedoch etwas auffiel. Hatte sie so eben die Tür ins Schloss fallen gehört? Sie hob eine Augenbraue und blickte dann Kotone an.
Wasche dich in Ruhe fertig. Wir sehen uns gleich draußen., sagte sie nun und ging dann hinaus, um sich so weit sie sich schon gewaschen hatte abzutrocknen und folgte dann den Geräuschen, die sie hörte. Dort stand sie und Mai überkam ein Gefühl der Freude, denn immerhin war ihre Tochter heimgekehrt. Sie lächelte sanft und schlich sich vorsichtig an, ehe sie Noriko ein Zeichen gab, dass diese still sein sollte und blickte über die Schulter von Kazumi in den Top.
Riecht ja sehr verführerisch. Kochst du für uns mit?, fragte sie nun mit einem kleinen Schmunzeln und wich nach hinten hin weg, da sie wusste, dass dies auch bedeuten konnte, dass Kazumi ausholte und versuchte sich zu wehren. Und da Mai nicht unbedingt von ihrer Tochter geschlagen werden wollte, war dies die einzige Möglichkeit. Sie grinste leicht und nahm dann ihre Tochter in den Arm.
Ich freue mich sehr, dass du wieder da bist., hauchte sie und streichelte der Jüngeren über den Hinterkopf, ehe sie sich leicht löste. Sie musste überlegen, wie sollte sie jetzt Kotone vorstellen, ohne, dass die gebürtige Natsu gleich einen Anfall bekam.
Kazumi, eines noch, ich habe gerade Besuch von einer jungen Dame, sie arbeitet im Restaurant, hatte sich aber verletzt und ich bot ihr unser Badezimmer an. Sie wäscht sich gerade, deshalb auch die Begrüßung mit uns, sagte sie nun und lachte kurz verlegen auf.
War eine Kopfverletzung, blutet wie Sau, aber nicht wirklich gefährlich. Kannst du vielleicht nachher noch überprüfen, ob Kuroko vernünftig gearbeitet hat?, fragte sie mit einem aufbauenden Lächeln. Ja, dies war gut, eine sehr gute Herleitung, solange jedoch Kotone sich gegenüber Kazumi nicht verplapperte, doch … wie sollte sie, da kam ihr ein wenig gelegen, dass Kotone nicht sprechen konnte. Sie wollte auch, dass sich das mit Kotone und ihr entwickelte und nicht, dass sie jetzt schon als Liebschaft vorgestellt wurde. Kazumi würde auspflippen, doch hier und jetzt ging es darum einen Schaden der brüchigen Bindung zu vermeiden und Mai war sich sicher, dass es so gehen würde. Sie blickte dann kurz in Richtung der Tür, wo Kotone mit ihrem Begleiter aufgetaucht waren. Sie ging zu diesem hin und sah dann Kotone an, ehe sie dann sich kurz zu dem Vogel hinbeugte.
Nichts verraten, ich möchte nicht, dass die Bindung jetzt schon vielleicht gänzlich auseinander bricht., flüsterte sie dem Vogel zu, ehe sie dann zu Noriko hinschaute.
Wie gesagt, such’ dir einen höheren Platz, sonst kriegt sie dich., sagte sie nun und grinste leicht, als sie wieder zurückging. Es hatte scheinbar den Anschein, dass Mai dem Vogel ein Vorgehen gegen Noriko geflüstert hatte, ehe sie dann ein wenig zur Seite ging, so dass sich die beiden Damen sehen konnten. Kotone trug Kleidung von Mai, welche sie vor einigen Jahren mal getragen hatte, aber nie wegschmiss.
Hyuuga Kotone, das ist meine Tochter Arisu, Arisu, dies ist Hyuuga Kotone meine Angestellte aus dem Restaurant, die sich verletzte., sagte sie nun. Da Kotone sogar jünger war als Kazumi hieß dies, dass Mai besonders vorsichtig sein sollte. Sie hoffte, dass die Jüngere vielleicht sich irgendwann einmal Mai anvertraute und dann würde Mai ihr auch von ihren Gefühlen der Hyuuga gegenüber berichten, doch noch war es alles zu frisch. Wie lange kannten sich jetzt Kotone und Mai? 2 Stunden?
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Di Nov 15, 2016 1:21 am

Kotone versuchte beschämt den Blick zu der Älteren zu meiden, wurde aber - genau wie Kurama auch - von einem dampfenden Zischen dazu gezwungen der Fudo dann doch ein paar Blicke zu schenken. Sie hatte nur eine Hand ins Wasser gehalten und dieses merklich erhitzt. Der Vogel blickte von seinem Fleck zu den zweien Hinüber und legte den Kopf schief. "Woah!" staunte Kotone nicht schlecht darüber, was ihr gerade geboten wurde. Kotone hatte nicht so darauf geachtet, oder hatte es vielleicht einfach nicht gehört, wie die Eingangstür ins Schloss gefallen war. Weshalb sie sich auch weniger Gedanken machte, weswegen Mai nun wohl das Bad verlies. Hatte sie sich eventuell abweisend gezeigt? Sie sank bis zum Gesicht ins Wasser und blubberte etwas nachdenklich vor sich her. "Da draußen ist jemand." meinte Kurama, welcher sich sein Gefieder trocken schüttelte. Vögel waren sowieso schon aufmerksame Tiere, aber Kurama war zudem sehr Empfindlich. Genau wie Mai hatte er das Türschloss gehört und wahrscheinlich fühlte er die Präsenz von einer ihm fremden Person.

Um Kotones Augen pochten Adern auf, als sie ihr Byakugan aktivierte um zu sehen, wer denn da draußen war. Abgesehen von Mais blender Aura konnte sie tatsächlich noch eine andere Person sehen, deren Chakrahaushalt wahrlich faszinierend war. Nicht so blendend wie der von Mai, aber in gewisserweise Interessant. Kotone hatte sowas noch nie gesehen. Doch Danach gehend was sie sah, ging zumindest keine Gefahr von der Person aus. Sie seufzte erleichtert auf und begann sich in Ruhe fertig abzuwaschen - genau wie Mai es es vorgeschlagen hatte. "Was hast du gesehen?" fragte der Vogel, da ihm natürlich auch aufgefallen war, dass sie ihr Doujutsu benutzt hatte. Kotone zuckte mit den Schultern, da sie nicht so wirklich in Worte fassen konnte, was sie genau gesehen hatte. Aber das war auch irgendwie Nebensächlich. Sie wusch sich fertig, trocknete sich ab und kleidete sich in die Klamotten die Mai ihr zur Verfügung gestellt hatte. Sie machte sich die Haare, flechtete sich ihre zwei Zöpfe und verlies dann mit Kurama das Bad.

Der Vogel hatte mal wieder auf der Schulter seiner Herrin Platz genommen und beäugte alles mit strengem Blick. Besonders die Katze die mit der Fremden hier angekommen war, wurde kritisch von ihm beobachtet. Dennoch schien er ruhig. Kurama war schließlich nicht derjenige der sofort in Panik verfiel. Er nickte Mai akzeptierend zu, als diese ihm zuflüsterte, dass er nichts verraten sollte. Was wäre Kurama auch für einer, wenn er sich einfach in solche Angelegenheiten einmischen würde? Solange Kotone nicht zu Schaden kommen würde, hielt er sich so gut wie es ging aus allen Angelegenheiten raus. "Ist schon gut. Vor einer Feline hab ich keine Angst." meinte er Ruhig und beäugte nun die Fremde - die beiden als Arisu vorgestellt wurde. "Freut mich dich kennen zu lernen. Ich bin Kurama. Meineszeichens treuer Untergebener von Lyra-sama." Der Vogel macht eine Knicksbewegung, die fast so wie eine Verbeugung aussah. Sah bei einem Habicht etwas komisch aus, aber man verstand ihn schon. Kotone hingegen winkte nur mit einem freundlichen Lächeln. "Lyra-sama ist Stumm. Also denk dir nichts dabei, wenn sie keinen Laut von sich gibt." erklärte der Vogel, ehe er von Kotones Schulter herab flatterte und auf der Arbeitsplatte richtig Herd tappelte. Natürlich nur um einen Blick auf das Essen zu werfen, welches da vor sich hinköchelte. "Ramen?" meinte der Habicht nachfragend, denn für ihn sah das ganze bisher wie Nudelsuppe aus. Als wäre ein geheimes Codewort gefallen, wurde Kotone hellhörig und machte sofort große Augen. Sie liebte Nudelsuppe über alles und war demnach von der Idee begeistert, dass da eben eine solche in dem Topf köchelte. "Ob sie mir was abgibt?" dachte sich die Hyuuga, wobei ihr schon gefühlt das Wasser im Munde zusammen lief. Wann hatte sie denn das letzte Mal gegessen? Vor einer Stunde? Das war definitiv schon viel zu lange her. Und das laute Knurren ihres Magens, zeigte dies in diesem Moment deutlich. "Ignoriert das einfach. Sie hat immer Hunger, egal wie voll sie ist." erklärte Kurama, welcher wohl nicht der einzige war, der das laute Knurren von Kotones Magen gehört haben musste.

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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Di Nov 15, 2016 9:10 am

Anders als die anderen beiden Frauen hatte Kazumi noch keine Ahnung, dass sie nicht alleine in der Wohnung war und da sie gerade sowieso kochte, war ihr das sowieso komplett egal. Die Sorgen, die sie gehabt hatte, bevor sie in die Wohnung geschlichen war, hatten sich einfach in Rauch aufgelöst als Kazumi nur daran gedacht hatte, Nudelsuppe zu kochen. Sie wat zwar eigentlich auch ein Mensch, der mehrere Sachen gleichzeitig machen konnte. Sie konnte lesen, zuhören und gleichzeitig auch mit Noriko reden, wenn sie wollte. Nur beim Kochen war es etwas Anderes. Da konzentrierte sie sich nur auf ihre Tätigkeit und bekam vielleicht nicht mal mit, wie Noriko, glücklich und zufrieden, schnurrend um ihre Beine herumschwänzelte um ihren Dank zum Ausdruck zu bringen. Warum sie so dankbar war hatte Kazumi dementsprechend auch schon wieder vergessen. Dass Noriko menschliche Nahrung genauso gerne zu sich nahm, wie jeder Andere war für die Natsu eigentlich schon zur Gewohnheit geworden. Immerhin hatte sie etwas von dem Essen, das Mai für sie am Abend in den Kühlschrank verstaut hatte, mit Noriko geteilt. Für Mai und Kotone, von denen die Natsu noch keinen Schimmer hatte, würden vielleicht ein bisschen überrascht sein.
Noriko unterbrach plötzlich ihn schnurrendes Herumgeschwänzel und legte die Ohren fragend an, eh sie zwischen Mai und Kazumi hin und her sah. Wobei Letztere natürlich weder den fragenden Blick ihrer Katze, noch die zweite Person im Raum bemerkte. Total fixiert und konzentriert halt.
Erst, als sie den Atem in ihrem Nacken und die Stimme neben ihrem Ohr hörte, zuckte sie erschrocken zusammen, stieß einen kurzen, spitzen Schrei aus und holte letztendlich erschrocken zum Schlag aus, sodass sie Mai unsanft mit ihrem Handrücken erwischt hätte… wäre Mai nicht vorher ausgewichen und hätte Kazumi noch nichts ‚Taijutsu-mäßiges‚ gelernt. Sobald sie nur im Augenwinkel die bekannte Haarfarbe und diese unmöglich unscheinbare Oberweiter im Ansatz erblickte, stoppte sie ihren überraschten Angriff und griff sich stattdessen ans Herz. Bist du verrückt? Du kannst mich doch nicht so erschrecken, setzte sie zum Meckern an, kam allerdings nicht sonderlich weit mit ihren Worten, da ihre Mutter sie schon in die Arme nahm. Seufzend ergab sie sich und schloss etwas entspannter die Augen, während sie versuchte, ihr rasendes Herz wieder unter kontrolle zu bringen. Das laute und helle Lachen, das urplötzlich den Raum durchflutetete, brachte die Blonde dazu den Kopf so zu verrenken, dass sie Noriko sehen konnte, wie sie lachend mit ihrer Pfote auf den Fußboden einschlug und sich offensichtlich lustig über sie machte. Du bist schlimmer als ein Mensch!, fauchte Kazumi ein wenig angesäuert und verlegen wegen dem Ton, der ihr da auch noch entwichen war. Es war nichts Neues für sie, dass Noriko eine durchaus… spezielle Persönlichkeit war. Sie konnte zuckersüß sein, wie ein Schmusekätzchen, allerdings auch genauso brutal und bösartig, wie man es einem Massenmörder zuschreiben würde. Zwischendurch war sie auch alles Andere. Von überbesorgte Glucke, bis hin zur überstrengen Lehrerin war alles dabei. Und gerade zeigte die Katze, was sie eigentlich für ein schadenfrohes Miststück war. Noriko ging auf Kazumis Worte nicht weiter ein und lachte stattdessen lieber weiter. Genervt stupste die Blondine den Kopf ihrer Partnerin mit dem Fuß an, was dafür sorgte, dass das Lachen relativ schnell einem genervten Knurren wich.
Erst jetzt kam sie dazu, Mais Worte zu überdenken, die sie gewählt hatte, um Kazumi dezent zu erschrecken. ‚Uns‘??, überlegte sie verwirrt. Hätte Mai nicht eigentlich ‚mich‘ sagen müssen? Oder war sie neuerdings schizophren oder sowas? Dass sie Besuch hatten, auf die Idee kam Kazumi nicht mal im Ansatz. Bis zu dem Zeitpunkt, als Mai dieses Thema ansprach, nachdem sie sich von der Jüngeren gelöst hatte. Fragend legte sie den Kopf schief, während sie ihrer Mutter lauschte. Hätte sie das gewusst, wäre sie doch nicht nach Hause gekommen. Sie wagte es nicht, Kotone, die sie ja überhaupt nicht kannte, schlecht oder böse einzuschätzen. Kazumi mochte einfach nicht die Situationen, wenn sie Fremde kennen lernte. Das hatte rein gar nichts mit der Hyuuga zutun. Die Fudo sprach also den Besuch an und sie konnte nun unübersehbar erkennen, wie Kazumis Blick skeptischer und ungläubiger wurde. Wollte Kazumi wissen, wie lange dieser Besuch hier bleiben würde? Die Letzte, die als ‚Besuch‘ vorgestellt wurde, war eine kleine Weile später ihre jüngere Adoptivschwester geworden. Ob Mai einen Adoptiv-Fetisch hatte oder sowas?
Sie blinzelte einige Male stumm, eh sie bemerkte, dass sie gerade um Hilfe gebeten wurde. Zumindest um indirekte. Ähm… Klar, kann ich machen, sagte sie kurz angebunden und aus den Gedanken gerissen.

Wenig später kam der genannte Besuch in die Küche und Kazumi, wie auch Noriko blickten fragend zu der Weißhaarigen und deren Begleit’tier’, eh sie sich Beide gegenseitig ansah. Wenig später wurde Mai vernichtend von dem kleinen Pelzball angesehen. EY! Nur weil ich eine Katze bin, heißt es nicht, dass ich scharf drauf bin, Vögel zu jagen, klar! Du bist wahrlich unhöflich!, knurrte Noriko beleidigt und nun konnte Kazumi fasziniert feststellen, wie die kleine Katze vor Temperament überschäumte. Das Erbe ihres Vaters gab es tatsächlich noch sehr zu erforschen. Ob es möglich war, dass Noriko sich Persönlichkeitseigenschaften der Natsu angewöhnt hatte? Auf jedenfall schien der Lachflash von Noriko auf einmal in weiter Ferne zu liegen, denn jetzt war sie nichts mehr als eine angefressene und ziemlich erzürnt aussehende Katze. Eh die Sache eskalieren konnte, schnappte Kazumi die Katze vom Boden und drückte sie sanft an sich, während diese wütend ihre Krallen in Kazumis Armen vergrub. Sie lächelte beruhigend auf Noriko herunter, während sie ihr durchs Fell strich und dann ihre volle Aufmerksamkeit den Besuchern widmete. Hyuuga. Dieser Name verpasste Kazumi einen auffällig schmerzhaften Nackenschlag. Warum musste sie bei diesem Namen einfach nur immer an die Hyuugas denken, die sie kannte und die sie so frustrierten? Sie seufzte lautlos und versuchte den Gedanken wieder ein wenig in den Hintergrund zu rücken. Eilig verbeugte sich die Blonde beim Nennen ihres Namens. Es freut mich sehr dich kennen zu lernen, Kotone-san, sagte sie höflich. Das Kotone jünger als sie war, wusste Kazumi nicht und auch wenn sie es gewusst hätte, hätte sie trotzdem nicht anders reagiert. Es war nicht ihre Art, gerade kennengelernte Menschen mit ‚chan‚ anzusprechen. Ringo nannte sie ja auch meistens eher Senpai als ‚Rin-chan‚ oder so.
Danach drehte sie sich zu Kotones Begleiter und lächelte ihn auch freundlich an. Es freut mich auch sehr, Kurama-san, sagte sie und wüsste sie, wie ihr unfreiwilliger Untermieter hieß, hätte sie wahrscheinlich einen leichten Kicheranfall bekommen. Sie blickte zu Noriko herunter, welche ihren Blick erwiderte, der regelrecht drohte: ‚Wag es und ich beiß dich tot‘. Eigentlich niedlich, wenn sie wüsste, dass Noriko ihre Drohung nicht wahr machen würde. Wenn Noriko etwas mehr hasste als Hunde, dann war es die einfache Bezeichnung als Katze. Auch wenn Kazumi sagen musste, dass Feline netter klang als ‚Katze‘. Und das hier ist Noriko. Sie ist sowas… wie meine beste Freundin, meine Beraterin und meine bessere Hälfte., stellte Kazumi die helle Katze in ihren Armen vor, welche den Habicht mit ihren schwarzen Augen noch immer etwas angefressen musterte. Freut mich… Kurama-san, sagte sie, eh sie von Kazumis Armen heruntersprang und sich vorfreudig neben Kazumi setzte um zu warten, dass es etwas zu essen gab.
Die Kenntnisnahme, dass Kotone stumm war, ließ Kazumi unweigerlich auch noch mehr an Ryuuko denken. Jetzt fehlte nur noch eine taube Hyuuga und dann wäre das Trio komplett. Trauriger gedanke und zudem auch wirklich unpassend. Sie blickte Kotone besorgt an und nickte leicht. ICh verstehe. Das tut mir leid, sagte sie ein wenig unsicher, wissend, dass dieses ‚Es tut mir leid‘ wahrscheinlich genauso sinnvoll war, wie Noriko das Fingerzeichenformen beibringen zu wollen. Der Begleiter Kotones nahm den Topf unter die Lupe und auf seine Frage nickte Kazumi nur, denn ehe sie antworten konnte, bemerkte sie im Augenwinkel, dass sich an Kotone etwas veränderte. Wahrscheinlich mochte sie Ramen genauso wie Kazumi und Noriko. Das Knurren ihres Magens brachte die Natsu zum Grinsen. Ich habe genug für fünf Personen, wenn du willst, Kotone-san, kannst du gerne mitessen. Dass Mai mitessen würde, war natürlich nicht erwähnenswert. Das war logisch. Danach blickte Kazumi zu Kurama. Möchtest du auch was essen?
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Di Nov 15, 2016 9:46 am

Mais Blick wurde herzlich, als sie ihre Tochter ansah. Sie war nun einmal eine liebevolle Mutter und nein, Mai hatte kein Hobby sich entwickelt junge Frauen aufzulesen, denn immerhin hatte ja Kotone eine weitesgehende funktionierende Familie. Und da wollte sie nicht einscheren, es stand ihr gar nicht zu, neine, sie hatte ein anderes Interesse an Kotone, doch zunächst setzte Mai sich kurz auf einen der Plätze. Ihr Blick glitt zu ihrer Hand, die sie vorhin ins Wasser getan hatte. Sie schmerzte noch immer. Die Chakraöffnungen taten ihr weh und sie wusste nicht genau, wie sie dies interpretieren sollte. Sie wollte einfach nur sich ein schönes Bad gönnen und doch war es so, dass sie es nicht einmal betreten konnte. Sie konnte vom Glück sagen, dass Kazumi gerade von der Jüngsten im Raum abgelenkt war. Sie hoffte die Beiden nicht unbedingt zu stören und doch gab es die Möglichkeit, dass sie beachtet werden würde, weshalb sie die Beine überschlug und zunächst ein Lächeln aufsetzte. Sie faltete ihre Hände in ihren Schoß und wartete ab, was nun kommen würde, immerhin wollte sie sich nicht in das Gespräch der beiden Damen einmischen, auch wenn Kurama die Unterredung führte und Kotone quasi übersetzte. Sie freute sich und vielleicht war ja Kotone in der Lage ihre Tochter ein wenig aus ihrem Loch zu holen und sie aufzuheitern. Es wäre auf jeden Fall sehr schön.

Den Blick von Noriko hatte Mai ignoriert, denn auch wenn sie es sagte und sich als große Katze aufspielte, die ihre Begierden unter Kontrolle hatte, so war sie noch immer eine Katze und ein Vogel konnte sie vielleicht locken. Sie wollte es nicht unterstellen und doch hatte sie es getan. Sie würde aber nichts dazu sagen. Auch war die Köchin gespannt was ihre Tochter ihr zaubern würde. In all der Zeit in der Kazumi in der letzten Zeit daheim war und Mai hatte sie jedes Mal mitbekommen, als die Jüngere Abends nach Hause kam, sie hatte immer im Bett gewartet, hatte gelauscht, ob sie nicht ein Lebenszeichen vernahm, war sie dennoch enttäuscht, dass die Jüngere sich ihr eigenes Essen gemacht hatte, vielleicht schmeckte es ihr bei Mai einfach nicht mehr, denn das Essen von Kazumi stand jeden Tag im Kühlschrank, als sie ihn morgen öffnete, unbenutzt. Dafür fehlten jedoch andere Mittel. Klar, sie konnte es verstehen, Kazumi wollte endlich selbstständig sein, sie wollte sich weiterentwickeln und vielleicht wäre eine eigene Wohnung für die junge Fudo wichtig und sogar das Beste und doch ... nun ja, sie wusste es nicht genau, aber sie wollte Arisu nicht auch noch verlieren. Sie wollte sie bei sich wissen, sie wollte sie in Sicherheit wissen, auch wenn nun ja ein Jinchu zu sein nicht gerade eine sichere Begebenheit war. Sie hatte Kazumi eine schwere Bürde auferlegt, alleine schon, weil sie sich so sehr dafür eingesetzt hatte, dass Kazumi den Kyuubi bekam. Dann jedoch kam die Suche nach Akari, die damit verbundene Jagd und zu guter Letzt der Tot von Akaris Geliebten. Sie hatte das Gefühl, dass sie noch immer sein Blut an ihren Händen hatte. Klar, er musste besiegt werden und es stand ihr frei, ob er starb oder ob er bewusstlos war, doch er war eine massive Bedrohung und als er starb kam es zum Eklat zwischen Kazumi und Akari, welcher durch die aufgebrachten Gefühle wohl überschäumte, die jungen Damen massiv puschte. Mai wusste es nicht genau und blickte aus dem Fenster hinaus. Sie träumte ein wenig vor sich hin, von einer schönen Wiese, wo sie vielleicht alle mal ein Picknick machen würden und überließ Kazumi und Kotone sich selber. Sie wusste, dass die beiden Damen alt genug waren um auch mit einander zu sprechen. Wahrscheinlich würde es Kazumi aber nicht einmal bemerken, dass Kotone die alte Kleidung von Mai trug und vielleicht würde es die Jüngere auch nicht interessieren, wie es aktuell in ihrer Mutter aussah, denn die junge Frau hatte ihre eigenen Probleme und Sorgen und eben so war es mit Mai.

Nicht jedes Problem konnte angesprochen und ausgesprochen werden und doch, auch wenn sie einen belasteten, so wollte man nicht sein Gegenüber damit belasten, man wollte sie davor schützen und eben dies tat Mai aktuell. Sie versuchte die Damen vor ihrer eigenen emotionalen Seite zu schützen, sie versuchte eine suveräne Mutter zu sein und als Vorbild durchs Leben zu gehen. Dabei merkte sie nicht einmal, dass ihr etwas nasses die Wangen herunter lief und auf ihre üppige Oberweite tropfte und verdampfte. Sie wischte sich einmal kurz über die Augen und lächelte. Sie lehnte ihren Kopf gegen ihre Faust und wartete ab.
Ich bin schon gespannt auf dein Ramen. Es ist lange her, dass wir gemeinsam aßen., sagte sie nun und ihre Stimme klang erstaunlich aufbauend und freundlich. Sie hatte keinerlei negative Emotionen an sich und Mai war sich sicher, dass es schmecken würde. Vielleicht war ja Kazumi die Küche ihrer Mutter einfach nur überdrüssig, da diese eher im chinesischem Stil kochte.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Di Nov 15, 2016 9:58 pm

Kotone kam sich im ersten Moment schon irgendwie fehl am Platze vor. Als würde sie gerade eine herzerwärmende Familienzusammenkunft stören. Sollte sie sich vielleicht einfach umdrehen und gehen? Die beiden alleine lassen? Nein, das konnte sie nicht machen. Mai hatte sich bis jetzt gut um Kotone gekümmert, da konnte sie nicht einfach stillschweigend gehen. Wollte sie auch gar nicht, wenn sie genau darüber nachdachte. Sie beschloss also da zu bleiben. Das hieß in diesem Falle dann aber auch, dass sie das ganze Vorstell-und-Kennenlern-Prozedere mitmachen musste, welches für eine Stumme nicht gerade einfach war. "Freut mich." zeigte sie in Zeichensprache, was Kurama gleich genauso übersetzte, damit die beiden sie auch verstehen konnten.   Ob sie vielleicht selbst Zeichensprache deuten konnten, wusste Kurama nicht, er tat es sozusagen ganz aus Gewohnheit. "Freut mich ebenfalls, Noriko-senpai." erwiderte der Vogel die Worte der Katze, wobei er Noriko an dieser Stelle wohl eher als Senpai betitelte, da sie wohl im Leben ihrer "Gefährten" ähnliche Positionen einnahmen und wohl sozusagen im gleichen Bot saßen. Man sollte aber vielleicht auch erwähnen, dass Senpai auch respektvoll gewertet werden kann, was in Kuramas Fall durchaus zutraf. Denn obwohl er Noriko kritisch beäugt hatte, gab es nichts, was ihn dazu gebracht hätte, seine Respektvolle Art zu verlieren.

Kazumi hatte sich derweil wohl Gedanken gemacht, was sie zu Kotone sagen konnte und hatte ihr mit einer besorgten  Mimik geteilt, wie Leid ihr der Zustand der Hyuuga tat. Kotone lächelte zufrieden und deutete mit einem einfachen Handzeichen, dass alles "O.K." sei. "Lyra-sama ist erst seit 3 Jahren Stumm. Sie macht aber Fortschritte." erklärte der Habicht, während Kotone nur zustimmend nickte. "Sie hatte vorhin bei dem Unfall das erste Mal wieder ein paar Worte gesprochen." fuhr er stolz fort und Kotone lächelte verlegen. Wenn sie nur daran zurück dachte, was vorgefallen war, wurde sie Rot im Gesicht. Doch sie durfte sich nichts anmerken lassen. Sie wollte nicht, dass bei Kazumi irgendwelche komischen Fragen aufkommen würden, welche Mai am Ende irgendwie unter Druck setzen könnten. Sie wandte sich deshalb abwendend zum Kochtopf hin und beäugte nun auch sehr interessiert die Nudelsuppe, wobei ihr Magen wieder ein knurren von sich gab.

"Du hast vor nicht einmal zwei Stunden drei ganze Mahlzeiten im Restaurant gegessen..." seufzte der Vogel und versuchte seine Herrin von dem Kochtopf zu verscheuchen, bevor diese noch in die Suppe fallen würde - so wie sie sich gerade drüber beugte. "...du weisst dass du zu Träge wirst wenn du so viel Isst. Und ich erinnere dich nur ungern daran, dass du heute noch Trainieren wolltest. Aber wenn du möchtest streichen wir das." Damit hatte er wohl einen wunden Punkt bei der Hyuuga getroffen. Sie schien gerade tatsächlich mit sich selbst darum zu kämpfen, ob sie lieber ein paar Portionen Ramen aß oder nachher noch trainierte. Für Kotone, die nie etwas anderes kannte, war das Training soetwas wie überlebensnotwendig.  Oder auch nicht, wenn man bedachte, wie viele Verletzungen sie sich dadurch schon zugezogen hatte. Die ehrgeizige Seite der Hyuuga schien den inneren Konflikt zu gewinnen, weshalb sie sich von der Suppe abwandte und enttäuscht den Kopf schüttelte. Eine harte Enttscheidung. Kurama lehnte ebenfalls ab, wobei seine Gründe andere waren. "Nein danke. Ich hab von Mai-san vorher ein paar Salzstangen bekommen. Die waren genug." Auch wenn Kurama sicherlich nichts dagegen hätte, wenn man ihm  jetzt wieder ein paar Salzstangen anbieten würde. Aber er wäre nie so unverschämt um selbst danach zu fragen. Kotone strich dem Vogel behutsam über den Kopf, ehe sie sich ihre Haare nahm, die noch etwas Feucht waren und sie sich hinten zu einem Pferdeschwanz zusammenbund. Somit hatte sie nun vorne die zwei geflochtenen Zöpfe und hinten den Pferdeschwanz und das ganze umgeben von einer leichten weißen Mähne.

Dabei war der Hyuuga natürlich aufgefallen, wie Mai die Träne von der Wange geglitten war und sah sie besorgt an. Sie wusste nicht was sie machen sollte. Natürlich empfand sie etwas für die Älter und sie fühlte noch genauso wie vorher, doch Zwischenmenschlich war Kotone ein Hoffnungsloser Fall. Wie konnte man auch soziale Fähigkeiten bilden, wenn man sein ganzes Leben so gut wie es ging von anderen Leuten abgeschottet gewesen war? "Du hast übrigens deine Bluse falsch geknöpft." unterbrach der Vogel ihre - auch für sie ungewöhnliche - Stille und holte Kotone so geistig in den Raum zurück. Diese sah nur an sich herunter und bemerkte, dass sie tatsächlich falsch geknöpft hatte.  Peinlich, dass gerade ihr, wo sie doch auch sonst immer Blusen und Hemden trug, soetwas passierte. Sie seufzte und begann das Hemd wieder aufzuknöpfen. Egal war ihr jetzt dabei zusah. Das musste behoben werden!

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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mi Nov 16, 2016 6:58 pm

Die Natsu bemerkte unweigerlich an sich, dass bei ihr nach langer Zeit mal wieder die Ärztin zum Vorschein kam. Die Nachricht, dass ihr Gegenüber stumm war, war zeitweise echt erschütternd und schrecklich für die Neunzehnjährige gewesen. Genauso kochte unweigerlich das Mitleid in ihr hoch, genauso wie die nervige Art, die jeder Vollblut-Iryonin in sich trug und mit der Zeit entwickelte. Sie wollte Detaills wissen. Sie wollte wissen, wie Kotone stumm wurde und wie lange sie das schon war. Sie würde später ja noch erfahren, dass die Hyuuga schon seit drei Jahren an dieser Stummheit litt, aber das würde Kazumis Neugierde kaum mildern. Zu gerne würde sie die Andere untersuchen und versuchen ihr zu helfen, auch wenn sicherlich die Ärzte im Krankenhaus selbst alles Mögliche versucht hatten, um die Stummheit zu behandeln. Deswegen rief sich die JBlonde zur Ordnung und versuchte das Thema bezüglich Kotones Stummheit und Alles, was dazu gehört, hinten anzustellen und zu verdrängen. Das war schrecklich, wenn diese besorgte Seite Kazumis auf die Seite traf, die eigentlich nichts von anderen Mitmenschen wissen wollte. So fand sich KAzumi dann eben in einer Zwickmühle, wie gerade jetzt.
Mai kannte Kazumi zu gut udn vielleicht würde ihre Mutter merken, dass Kazumi mit sich am hadern war und sich zusammenriss, die Weißhaarige nicht vollkommen auszufragen. Beziehungsweise eben ihren Beschützer. Kazumi’s Augen hingen fixiert an den Händen der Hyuuga als diese Zeichensprache anwendete. Sie hatte schon viel davon gehört und gelesen, wie blinde, taube oder stumme Menschen kommunizieren konnten, beziehungsweise ihre Umwelt wahr nahmen und das war wahrscheinlich für jeden Menschen interessant. Besonders für die NAtsu, die immerhin einen blinden Sensei hatte, die ihr trotzdem beibrachte, wie sie sich beim Taijutsu zu verhalten hatte. Nebenbei lernte sie durch sie auch noch, wie sie intensiver auf ihre Umgebung achtete und sich nicht nur blind auf ihre Augen verließ.
Noriko schien ein wenig überrascht zu sein, dass der Vogel ihre Worte kommentierte. Besonders, da er sie ‚Senpai‘ nannte. Kazumi sah, dass Noriko das unheimlich peinlich war, denn sie war mit dieser Situation überfordert. Die Katze war nun selbst stumm und bekam keinen Ton mehr raus, was Kazumi ein wenig lächeln ließ.
Interessiert lagen Kazumis blaue Augen auf Kurama und Kotone, als der Habicht erklärte, dass Kotone Fortschritte machte. Sofort strahlte sie, als hätte sie Kotone nur vom Anstarren geheilt. Wirklich? Oh Wahnsinn! Das freut mich so für dich Kotone-san!, sagte sie anerkennend, lobend und zutiefst erfreut. Das die Weißhaarige rot wurde, schob Kazumi eher darauf, dass sie vielleicht mit einem Lob nicht klar kam. KAzumi ging es ähnlich. Sie lief ständig knallrot an, sobald nur jemand ihre Ansichten oder ihre Arbeit lobte. Dementsprechend könnte sie es verstehen, wenn die Andere aus demselben Grund rot wurde.
Kurama erinnerte die Natsu unheimlich an ihre Freundin. Noriko hatte auch so einen strengen Ton drauf, wenn sie einmal im Einsatz war und ihre eigene Meinung ‚zum Wohle des Clans‘ vertrat. Deswegen konnte Kazumi auch nur die Szene mit Kotone und ihrem Begleiter belächeln. Ihr kam das einfach viel zu bekannt vor. Was ihr noch bekannt vorkam, war eine Bewegung in ihrem Augenwinkel, wo Mai saß. Sofort drehte Kazumi den Kopf zu ihrer Mutter und blickte sie nachdenklich an. Sie konnte sich täuschen und irren, doch diese Bewegung hatte sie jetzt schon zum zweiten oder dritten Mal an Mai gesehen und das war nichts positives. Mai weinte nie. Sie hat immer gedacht, ihre Mutter könnte gar nicht weinen, gerade weil ihre gewöhnliche Körpertemperatur so viel höher war, wie die eines normalen Menschen. Ich muss bald mal wieder zu Ai-san, sagte sie an Mai gewandt, als sie sich schon umdreht um sich weiter um das Essen zu kümmern. Dass es ein Wink mit dem Zaunpfahl war, dass Mai vielleicht auch mit Ai Kontakt aufnehmen sollte, hoffe Kazumi, bekam ihre Mutter mit. Dass sie Kotone und Kurama dabei ausschloss, tat ihr auch etwas leid. Ich muss auch bald mal wieder mit ihr sprechen. Ich will wissen, was sie von meinen Träumen hält. Vielleicht kann sie mir sagen, wieso ich derzeit so unruhig schlafe, sagte sie und flunkerte dabei ein wenig. Sie wusste haargenau wer oder was Ursache für ihre Träume war. Aber es war wichtig für Kazumi, dass Mai vielleicht auf die Idee kam, mit Ai zu sprechen. Immerhin schien Alles nicht nur für Kazumi belastend zu sein, sondern auch für MAi. Sie bekamen Akari nicht zu Gesihct und Kazumi hielt sich auch meistens sehr rar.
Überraschend riss die Stimme Kuramas die Natsu aus den Gedanken. Er sprach Kotone an uns wies auf ihr falsch geknöpftes Hemd hin. Sie lächelte leicht und warf einen kurzen Blick auf Mai. Ich fürchte, du musst bei mir nachwürzen, Kaa-san… Ich koche dir sicherlich vieeeeeel zu lasch
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Do Nov 17, 2016 9:22 am

Mais Blick wanderte über die jungen Damen und blieb dann bei Arisu hängen. Was sollte sie nur sagen? Was sollte sie nur machen? Man hatte scheinbar gesehen, wie sie geweint hatte, doch vielleicht war es auch nur eine Täuschung. Sie konnte es nicht genau wissen, sie konnte nicht erahnen, was dort alles los war, was möglich war. Sie konnte nur hoffen, dass vielleicht eben jene Handlung unbemerkt blieb.

Dann jedoch lachte sie kurz auf, ehe sie sich dann an den Habicht wandt.
Ich denke Kotone braucht ihr Essen, sonst wird ihr Magen dir die ganze Zeit in den Ohren liegen und keine Ruhe lassen. Sie wird schneller ermatten und vielleicht sogar umkippen, was kontraproduktiv wäre, oder? Außerdem, vielleicht können Arisu und ich dir beim Training ja helfen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir dies tun könnten. Außerdem, Arisu, bitte schau noch einmal nach ihrem Kopf. Ich möchte nicht, dass etwas mit diesem passiert ist, weil Kuroko schlampig gearbeitet hatte., sagte sie und gab den Stuhl frei, auf dem sie bis eben saß. Sie blickte Kotone an.
Bitte setze dich und lasse dich untersuchen., sagte sie nun und wartete ab, derweil sah sie dann zu Arisu.
Ai ist aktuell schwer beschäftigt. Sie ist als Wächterin für deine Schwester eingeteilt. Aktuell ist ihr Terminkalender sehr rar und sie empfängt keine Patienten. Ich zumindest darf mich ihr auch nicht, bzw. ihrer Wohnung. Vielleicht aber du und vielleicht kannst du herausfinden wie es Akari geht., schlug Mai nun vor und betrachtete die Jüngere. Mai hatte ein Versprechen gegeben und wurde noch einmal unter vorgehaltener Hand angewiesen sich nicht zu nähern. Sie wollte auch nicht irgendwen dadurch gefährden.

Die ehemalige Kage streckte sich und lies ihre Schulter leicht rotieren. Sie musste sich mal wieder bewegen und vielleicht ein wenig trainieren. Sie hatte das letzte Mal mit dem aktuellen Kagen trainiert und ist mit ihm eine harte Schiene gefahren, mit siegelbehafteten Gewichten, mit Ausdauer- und Durchhaltetraining. Was wohl die Hyuuga für ein Training machte? Sicher ein ganz Anderes als es Mai praktizierte und ein anderes als es Arisu tat. Ob die beiden Damen sich verstanden? Zumindest aktuell gab es keine Anzeichen dafür, dass Arisu und Kotone sich in die Haare kommen würden. Noch nicht. Aber Mai ging davon aus, dass die Hyuuga auch nicht irgendwelche dummen Dinge tun würde, die Arisu gegen den Strich gehen würden, sondern sie würde sich sicher zurückhalten und sie würde eben ihr Ding durchziehen, wie auch immer dies aussah.

Mai hatte Arisu aufgefordert nach dem Essen mit ihr und Kotone zusammen zum Trainingsplatz zu gehen. Vielleicht würde sie dadurch auch einen besseren Bezug zu Arisu bekommen, immerhin war die Jüngere ihr ja dennoch wichtig und wenn sie dieser helfen konnte, vielleicht konnte es die Bindung zwischen Mutter und Tochter stärken, vielleicht gab es aber auch die Möglichkeit so auch Kotone wieder näher zu kommen, immerhin wollte sie auch mehr über die Jüngere wissen und dieses Wissen konnte sich von bis erstrecken. Auf jeden Fall hoffen konnte die junge, ehemalige Hokage doch, oder? Mai schien zu überlegen. Dann jedoch ging sie kurz zum Fenster und schaute hinaus. Sie wollte eigentlich nicht, dass die Hyuuga jetzt schon von Mais Problemen mitbekam, vor allem mit Wasser. Aktuell sah es auf jeden Fall nicht nach Regen aus, gut für sie, immerhin konnte sie dann auch trainieren und solange sie kein Sution abbekam war alles in Butter, oder eben in einen Fluss oder See fiel.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Sa Nov 19, 2016 2:04 pm

Kotone belächelte die lobende Anerkennung von Kazumi still, aber doch sichtlich erfreut über aufbauende Worte. Die meisten Leute die mit ihrer Stummheit konfrontiert worden waren, reagierten genau anders und trieben das Mädchen in eine Richtung der Unsicherheit. Da war es sicherlicher schön, auch mal für etwas Fortschritt gelobt zu werden. Jetzt musste sie nur herausfinden, was sie getan hatte um ihre Stimme wieder zu erlangen. Beim ersten Mal fühlte sie sich mies, weil sie Mai so überrumpelt hatte. Beim zweiten Male war sie in Panik geraten und hatte vor Nervosität Kurama gerufen. Und beim letzten Ausrutscher ihrer Stimme hatte sie sich über ihre schöseligen Verwandten geärgert. "Negative Emotionen...?" dachte sich das Mädchen und lies sich das ganze dabei nochmal durch den Kopf gehen. Das klang irgendwie verrückt. Sie wollte sich damit jetzt aber auch nicht weiter beschäftigen und schenkte den anderen beiden Personen im Raum ihre Aufmerksamkeit.

Genau rechtzeitig als Mai sich dafür stark machte, dass Kotone auch was essen sollte. Das Mädchen blickte zu Kurama, welcher mit den Flügeln zuckte und so das Schulterzucken eines Menschen imitierte. "Die Entscheidung liegt bei dir. Nichts läge mir ferner als dir zu sagen, was du zu tun hast." meinte der Vogel ruhig. Kotone war ihre eigene Herrin. Er gab nur hin und wieder seine Meinung kund. "Ich weiß nicht." zeigte die Hyuuga in Zeichensprache und zuckte dabei - wie vorher Kurama auch - symbolisch mit den Schultern. "Lyra trainiert zur Zeit das Juken und seine Abwandlungen. Ich weiß nicht inwifern Nicht-Hyuuga hierbei eine Hilfe sein könnten, aber ihr seid gerne eingeladen Lyra Gesellschaft zu leisten." erklärte der Vogel und übernahm so abermal das Sprachrohr für Kotone. Und im Grunde hatte er auch Recht. Das Juken arbeitete mit präzisen Chakrakontrollvorgängen, die die beiden nicht sehen konnten, wenn sie kein Byakugan hatten. Oder wollten sie sich als Sparring-Partner für Kotone anbieten? "Und zu einem Sparring mit Kotone würde ich euch abraten. Das Juken in den Händen einer Person wie Lyra ist viel zu gefährlich um es in einem Trainingskampf gegen einen Menschen zu richten." Kotone nickte zustimmend, lächelte aber doch etwas Verlegen als würde sie sich von Kuramas Wortwahl geehrt fühlen. Doch sie wusste, dass er erneut Recht hatte. Es lag nicht nur an ihren Fähigkeiten, die ihr von ihrem Vater eingedrillt wurden, sondern auch an den Techniken der Hyuuga selbst. Sie waren Gefährlich und konnten bei einer falschen Berührung fatale Folgen haben. "Oder du trainierst etwas anderes." Kotone überlegte einen Moment und nickte dann. Mit den Fingern zeigte sie ein "OK", was in ihren Worten hieß, dass sie das durchaus machen könnte.

Doch jetzt musste sich Kotone erstmal setzen, damit Kazumi sie untersuchen konnte und Mai sich keine Sorgen mehr machen musste. Wann hatte sich das letzte Mal jemand so um den Zustand der Hyuuga gesorgt? Für Kotone war das ganze etwas unangenehm, weil sie andere nicht gern um Hilfe bat oder ihnen eine Last sein wollte, aber dennoch war es irgendwie wohltuhend, wenn sich jemand um sie sorgte. Allein der Gedanke, dass es jemanden gab, der sich um sie sorgte. Sie lächelte zufrieden. Und wartete ab, bis Kazumi mit der Untersuchung fertig sein würde. Auch Kurama wartete ab und folgte der Konversation von Mai und ihrer Ziehtochter. Es ging ihn nichts an, genausowenig wie es Kotone etwas anging, doch hörten beide unfreiwillig mit. Doch sie beschlossen sich nicht einzumischen und Mutter und Kind in ihrem Gespräch nicht zu stören. Es ging um Träume, Kazumis Schwester und irgeendwelchen Problemen, mit denen weder Kotone noch Kurama etwas anfangen konnten. Ein Grund mehr, sich hier nicht einzumischen.

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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mo Nov 21, 2016 9:28 am

Die Natsu wusste im Moment auch nicht so recht, wieso scheinbar all ihre Befürchtungen mal überhaupt nicht wahr wurden. Sie hatte schon gefürchtet, Mai würde wüten und toben und meckern und wahrscheinlich in ihrer Ausgelassenheit mal eben die ganze Wohnung mit ihrem Katon abfackeln, aber nichts war. Entweder schaffte Kazumi es tatsächlich sowas wie eine gewisse Distanz zu der Älteren zu bewahren oder es lag an Kotone und Mai wollte ihr wahrscheinlich nicht noch mehr zusetzen, als die Weißhaarige sowieso schon ertragen hatte. Wie auch immer, Kazumi war froh, wie es war. So ist’s richtig. Ganz normal bleiben, bloß nicht zu viel sagen und nicht zu viel machen, dachte sie sich. Natürlich redete sie allgemein, für ihre neu gewordenen Verhältnisse zu viel, aber sie redete in etwa so viel, wie Mai es immer von ihr gewöhnt war. Aber es war eindeutig gesünder, die Fudo nicht wieder so sehr an sich heranzulassen. Sie wollte gar nicht wissen, was das im späteren Verlauf für Folgen haben konnte. Besonders wenn ihre Mutter wusste, wie sich die Natsu an ihr Wort und ihr Versprechen gehalten hatte, was ihren ‚Untermieter‘ betraf. Es war also bisher noch Alles in Ordnung, da Kazumi auch nicht die Zeit hatte, sich zu hundert Prozent auf Kotone und ihre Mutter zu konzentrieren. Sonst würde sie es offensichtlich doch noch schaffen eine Suppe anbrennen zu lassen.
Offensichtlich war Kotones Begleiter streng, aber vielleicht würde diese Eigenschaft noch dafür sorgen, dass sich sowohl Kurama als auch Noriko noch vertragen würden. Denn von Natur aus war Noriko streng. Strenger als jeder Mensch, mit dem Kazumi bisher zutun gehabt hatte und sie hatte mit mehreren Kagen Kontakt gehabt, da wusste sie, wovon sie sprach. Allerdings war Noriko fast so schwer einzuschätzen, wie Kyuubi. Kazumi konnte sich zwar schon immer denken, was in Noriko vorging, aber ihre plötzlichen Persönlichkeitswechsel, da war sie bisher noch ziemlich überfragt.
Die Idee von Mai, dass sie zu dritt trainieren konnten und Kotone so im Training unterstützen konnten, gefiel der Blonden… und irgendwie auch wieder nicht. Einerseits war es durchaus verlockend zu helfen, ein Trainingspartner oder eben ein Trainingsgegner zu sein, besonders, da Kazumi so mal ihr Taijutsu gegen eine andere Hyuuga ausprobieren konnte. Allerdings wusste sie nicht, ob es so gut war, wenn Mai sie beobachten konnte. Eine weiche Pfote an ihrem Schienbein, die sie vorsichtig anstupste, riss die Neunzehnjährige ein wenig aus den Gedanken. Fragend drehte sie den Kopf zu Noriko, die sie mit einer Mischung aus Drohung und Freundlichkeit ansah. Neben der durchaus interessanten Mischung lag zudem noch etwas in ihrem Blick, dass sowas andeutete wie: Ziehst du weiter so ein Gesicht, ohrfeige ich dich ins Koma.
Jap, das war Noriko. Die Katze kannte ihren Blick und wusste, wenn sie irgendwo stand, mit gesenktem Blick ins Leere starrte, dann machte sich Kazumi Gedanken und dachte an das, was ihre Partnerin hasste. Hunde und alle, mit den Hunden verwandte Tiere, worunter auch Füchse zählten. Ergo auch der Kyuubi. Es wäre eine gute Idee, mitzutrainieren. Das lenkt dich ab und außerdem kriegst du dann mal etwas Ablenkung. Dein Sensei trainiert so lange mit dir, dass du die Trainingsabläufe schon so drinnen hast, dass es für dich fast wie ein Alltag ist. Etwas anderes wird dich mal ablenken, sagte Noriko relativ leise um die Anderen bei ihrem Gespräch nicht zu stören. Die Blauäugige seufzte, konnte allerdings nichts darauf antworten, weil Mai sofort ihre Aufmerksamkeit verlangte. Vielleicht sollte sie echt noch Kage Bunshin lernen. SIe konnte zwar einen bestimmten Bunshin beschwören, der würde Kotone aber eher das Genick brechen, als sich ihre Wunde anzusehen.
Erneut seufzte sie auf, schüttelte den Kopf um ihren zuletzt gedachten Gedanken zu verscheuchen und blickte Mai tadelnd an. Jetzt bleib doch bitte ruhig und schalt einen kleinen Gang runter. Ich kann mich nicht teilen… Zumindest nicht so, wie es gesund für sie und für dich wäre… Diese Stimme riss sie unsanft aus ihrem Satz, sodass ihr regelrecht die Worte im Halse stecken blieben. Wahrscheinlich war es auch besser so. Kotone setzte sich und das war für Kazumi das Zeichen, dass sie loslegen konnte. Sie stellte sich hinter die weißhaarige und hob ihre Hände um sie an Kotones Kopf zu legen, allerdings ohne ihn zu berühren. Immerhin wusste sie nicht, ob die Andere schmerzen verspüren würde, sobald man sie berührte. Ihre Hände begannen grünlich zu leuchten und während sie konzentriert und auch ein wenig nachdenklich auf Kotone heruntersah, lauschte sie Mais Worten. Es ärgerte sie schon wieder, dass unweigerlich Akari ins Gespräch kam. Sie würde nicht mit ihr tauschen wollen. Kazumi war relativ frei, hatte keinen Grund mehr das Dorf zu verlassen und auch wenn sie Ai ‚mochte‘ und ihre Art irgendwie faszinierend fand, so war ein Besuch bei ihr schrecklich auslaugend, wenn es wirklich darum ging, dass sie ihrem Beruf als Psychologin nachging. Sie wollte gar nicht wissen, wie sehr sie Akari alleine von den Gesprächen jetzt schon kannte. Du ahnst sicher, es ist gar keine gute Idee, wenn ich Akari sehe. Sie ist aus gutem Grund bei Ai und ich fürchte, ich würde ihr gleich nochmal eine klatschen, für den Mist, den sie veranstaltet hat., sagte sie, ohne wirklich auf ihre Wortwahl zu achten. Dann würde sie sich wahrscheinlich mit Meditation weiterhelfen müssen. EIgentlich wollte sie auch neben der Traumdeutung auch nachfragen ob es möglich war die Träume und Kyuubis Einfluss auf diese, mithilfe von Meditation einzuschränken. Wenn es so ist, dass Ai keine Zeit hat, dann werde ich sie auch nicht aufsuchen. Zu meinem und zu Akaris Schutz, seufzte sie, eh sie sich von Kotone löste und sie vorsichtig anlächelte und danach zu Mai sah. Es geht ihr gut, die Wunde wurde von Kuroko gut versorgt. Danach aber drehte sie den Kopf wieder zu Kurama und Kotone. Allerdings, wenn ihr wirklich trainiert, seid vorsichtig. Kotone, wenn du Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit verspürst, dann solltest du das Training unterbrechen. Ich weiß nicht genau, wie du verletzt wurdest, aber es kann immer sein, dass du dir mehr, als nur den Kopf angehauen hast, sagte sie gewissermaßen streng.
Allerdings gab es noch etwas, was Kazumi unbedingt beantworten wollte. Ich kann Kotone vielleicht trotzdem beim Training helfen, sagte sie an den Habicht gewandt. Ryuuko-san, auch eine Hyuuga, hat sich Meiner angenommen und begonnen mich ein wenig im Taijutsu einzuführen. Nachdenklich legte sie die hand ans Kinn und sah zwischen der Weißhaarigen und Kurama hin und her. Ich habe mir unweigerlich die Kampfhaltung der Hyuuga angewöhnt und bin auch vertraut mit dem Juken und kann ihm ausweichen, sagte sie und hob die rechte Hand um minimal zu symbolisieren, was sie mit der angenommenen Haltung der Hyuuga meinte. KAzumi hatte sich schon bei Trainingskämpfen mit Ringo immer wieder erwischt, dass sie, wenn sie nicht grade eine Katzentechnik anwendete, immer mit offener Handfläche und leicht angewinkeltem Daumen angriff. Natürlich kann ich weder Chakrapunkte sehen, noch sie irgendwie mit meinem Chakra attackieren. Aber wenn man es so sagen kann, bin ich eine gute Dummypuppe. Zumal ich mir der Gefahren mehr als bewusst bin, sagte sie und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. 
Wahrscheinlich wirkte es, als habe Kazumi den Erklärungen des Habichts nicht gelauscht und gar nicht zugehört, aber gerade, weil sie ihm zugehört hatte, bot sie sich an. Ryuuko hatte ebenso Zweifel mich mit Juken oder anderen Techniken anzugreifen, gerade weil sie mich nicht verletzen wollte. Sie hat mich theoretisch erst mal aufgeklärt, wie Juken funktioniert und später hat sie mir gezeigt wie ich mich praktisch davor verteidigen kann und so lief das ganze Training.
Sie blickte ernst zu Kurama und Kotone. Falls ihr mir nicht glaubt, kann ich es euch ja zeigen. Dann kann mich Kotone ja angreifen, ohne das wirkliche Ausmaß von Juken zu nutzen und dann könnt ihr sehen, wieso ich meine Zuversicht habe
Sie redete zu viel. Aber das war einfach mal die Gelegenheit herauszufinden, wie weit sie mit Ryuukos Training war. Natürlich hatte die Hyuuga Alles in ein Training eingebaut. Sie hat die NAtsu angegriffen um ihr zu zeigen wie die Angriffe aussehen konnten und Kazumi hat wiederrum angegriffen um korrigiert zu werden. Mit der Zeit ging Ryuuko auch in die Vollen und hat sehr viel von der Natsu gefordert, sodass die Natsu die ernstzunehmenden Angriffe erkennen konnte und sie von den weniger ernsten Angriffen unterscheiden konnte. Ärgerlich war nur, wenn Kotone etwas anderes trainieren sollte, wie Kurama vorgeschlagen hatte. Dann konnte sie wieder nicht herausfinden, wie gut sie nun war.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mo Nov 21, 2016 9:52 am

Es war lange her, dass Mai Kazumi so ausgelassen gesehen hatte, dass sie sie so redefreudig sah und nein, sie war nicht sauer oder dergleichen, denn Mai hatte sich immer mehr und mehr mit ihrer Mutterrolle abgefunden, darüber hinaus konnte sie auch die Jüngere nicht wirklich befehligen, denn diese war schon 19 und würde wohl ihr eigenes Leben bald immer mehr und mehr in Angriff nehmen. Die Zeit, die Kazumi und Mai mit einander verbracht hatten war viel gewesen, hatte sie gestärkt und als Kazumi nun los ging um Kotone zu untersuchen schmunzelte Mai leicht, denn sie hatte vergessen den Herd auszumachen, oder die Flamme runter zu drehen, was die Ältere nun für sie tat, ohne groß für Aufsehen zu erregen. Mai lies sich das durch den Kopf gehen, war sie sich doch sicher, dass Kazumi in guten Händen war, doch auch auf der anderen Seite hatte Mai den Gedanken, dass sie die Jüngere vielleicht einengte, dass sie die Jüngere vielleicht zu sehr in Anspruch nahm, oder vielleicht zu viel erwartete. Ach, wäre doch nur jetzt Mais Mutter hier, sie könnte ihr vielleicht damit helfen, auf der anderen Seite jedoch überlegte Mai, wie sie damals war, wie sie sich damals gewandelt hatte. Sie war auch keine einfache Tochter gewesen, auch wenn sie vielleicht irgendwann einmal sich geändert hatte.

Aktuell schien auch der Habicht nicht wirklich Mai als ernst zu nehmende Gegnerin anzusehen, sonst hätte er nicht vor dem Juuken gewarnt. Mai waren die verschiedenen Taijutsustile in Konoha bekannt, sie wusste auch wie man damit umgehen konnte, immerhin hatte sie hier und dort Freunde und Bekannte in den etablierten Clans, auch wenn sie diese Bekanntschaften nie wirklich pflegen konnte, dafür hatte Mai eindeutig zu viel zu tun. Aktuell jedoch schien Mai eher wie eine besorgte junge Frau, wie eine Ladenbesitzerin, doch nicht wie eine Kampfmaschine. Nun Mai gab auch keinen wirklichen Einblick drein, warum sie als solche angesehen werden sollte und auch ein Kage konnte diplomatisch gut sein, vielleicht lag es ja daran, dass Kuruma Mai ein wenig herunterspielte. Aber es freute sie, dass sie nicht unbedingt als Monster wargenommen wurde, auch wenn Kazumi es anders kannte, sie hatte schon das volle Ausmaß von Mai sehen dürfen, hatte miterlebt, wie heiß es werden sollte, wenn Mai zu tanzen begann und vor allem, wie schmerzhaft eine Begegnung mit Mais Faust werden konnte. Deshalb hielt sie sich aktuell auch aus dem Gespräch hinaus zwischen Kazumi und Kotone.

Es war ein wenig ein Stich ins Herz, dass Kazumi ihr nicht einmal sagte, dass sie eine neue Sensei hatte, auch wenn sie es schön fand, dass die Jüngere ihren eigenen Weg ging, doch sie distanzierte sich immer weiter von Mai und bald würden die Beiden wohl keine herzliche Bindung mehr haben, sondern ehe rein oberflächliche Beziehung. Mais Gedanken kreisten ein wenig um den Verlauf der Geschichte, wie sich Kazumi durch die verschiedenen Wege gewandelt hatte, wie sie sich durch die Schicksalsschläge veränderte. Kazumi wollte hart werden, wollte endlich nicht mehr als weinerlicher Ninja abgestempelt werden, doch in Mais Augen war sie dies nie gewesen, sondern jemand, der seine Gefühle auch einmal zeigte. Und so lehnte die junge Frau gegen die Wand gelehnt und starrte ihre Hände an. Sie überlegte, wie sollte sie nun vorgehen, wie sollte sie nun das weitere Geschehen verarbeiten? Wie würde es mit Kazumi weitergehen? Mai würde das einzige Richtige tun, sie würde Kazumi unterstützen, wenn diese ihre Hilfe brauchen würde. Mai blickte auf ihre Hand, sie wirkte zart und sanft. Die riesige Kraft in ihrem Griff konnte man nicht wirklich sehen, ähnlich ging es um ihre Beine. Zufällig war es die Hand, welche vorhin anfing zu qualmen und zu schmerzen, als sie das Wasser berührte.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Di Nov 22, 2016 7:02 am

Kurama beobachtete Kazumi und bemerkte, dass diese wohl nicht sicher wahr wie "Grob" sie bei Kotone sein konnte. "Keine Sorge. Lyra hat so abgestumpfte Nerven, sie spürt so gut wie keinen Schmerz." erklärte der Vogel, wobei Kotone nur zustimmend nickte und ihre Arme präsentierte, welche von den Fingern bis hin zur Schulter von Schrammen, Kratzern und Narben überzogen waren. Sie wollte nicht damit angeben, dass sie eine harte Kindheit gehabt hatte oder alles wegstecken konnte, sondern zeigen, dass es nicht so schlimm werden könnte, wenn Kazumi Grob werden würde. Sie lächelte nur und lies die Untersuchung über sich ergehen, wobei sie versuchte keinen Blickkontakt zu Mai zu haben, während diese sich mit Kazumi unterhielt. Schließlich wollte sie nicht, dass es so aussah als würde sie den Worten lauschen. Was sie natürlich tat, aber nicht zugeben wollte. Es gehörte sich einfach nicht, denn es ging sie nichts an. "Du hast sie gehört. Wenn es dir nicht gut geht, rühre dich." erklärte der Vogel, wobei er seine Herrin ansah und ihr einen ernsten Blick zuwarf. "Aber wem mache ich was vor. Du würdest nie jemanden um Hilfe bitten." ergänzte er mit einem seufzen. Und Kotone reagierte darauf wieder mit einem stolzen Kopfnicken. Als wäre sie stolz darauf, nie jemanden nach Hilfe zu fragen. Der Vogel schüttelte den Kopf und beschloss dazu nichts mehr zu sagen. Er hatte dem Mädchen schon oft gesagt, dass es keine Schande war auch mal diejenige zu sein, die sich von anderen helfen lässt. Doch Kotone war ein sturkopf. Und dieser sturkopf war wieder einmal stolz darauf, nur mit einer "Schramme" davon gekommen zu sein. Wenn sie ehrlich war, fühlte sie sich so gut wie nie.

Gut genug, dass sie es wohl  mit der Welt aufnehmen konnte. Oder zumindest mit Kazumi und Mai. Zumal sich Kazumis Worte so anhörten, als könnte sie es doch tatsächlich mit der Hyuuga aufnehmen.  Kotones Augen strahlten förmlich vor Begeisterung, als sie hörte, dass Kazumi den Stil der Hyuuga kannte und sogar ein wenig geübt darin war. "...dann macht doch was ihr wollt. Ich übernehme keine Verantwortung." meckerte der Habicht grimmig und verschränkte protestierend die Flügel. Er wollte doch nur beide Parteien in gewissermaßen vor sich selbst schützen. Aber diese wollten das anscheinend nicht. "...aber die weißen Löwen benutzt du auf gar keinen Fall!" ermahnte er Kotone noch, welche darauf enttäuscht zu Boden sah. "Haben wir uns verstanden?" Kotone nickte etwas zögerlich aber war wohl irgendwie doch damit einverstanden. Die anderen Beiden konnten kaum wissen worum es hier ging. Die weißen Löwenfäuste waren das Signaturjutsu von Kotone. Eine Kombination aus der seltenen Löwenfaust der Hyuuga - welche nur im Haupthaus weitergegeben wurde - und dem weißen Chakra von Kotone. Weitaus stärker und Gefährlicher als das Juuken. Nicht nur für das Ziel, sondern auch für den Anwender. "Übt erst einmal ohne das Juuken. Danach könnt ihr je nach belieben ja immer ein Stückchen 'Ernster' machen..." wiederholte er damit die Idee von Kazumi und schien dies so sogar für einen guten Vorschlag zu halten. Auch Kotone konnte sich mit diesem Gedanken anfreunden und war schon richtig heiß darauf, dass es losgehen konnte.

Doch etwas stimmte nicht. Sie sah an sich herunter und hatte immer noch Mais Kleidung an. Sie passte ihr gut, also dürfte sie das nicht in ihrer Bewegungsfreiheit stören. Das war nicht das Problem. Sie wollte die Kleidung nicht schmutzig machen oder gar beschädigen. Dafür war diese viel zu Schade. "Ich würde mich vorher gerne noch zu Hause umziehen." zeigte sie in Zeichensprache, wobei Kurama natürlich fleißig übersetzte, auch wenn er etwas bockig war, weil niemand wirklich auf ihn hörte. Der Plan lautete also aus Kotones Sicht, dass sie sich umziehen gehen würde und sich dann mit den anderen Beiden auf einem Trainingsplatz wieder treffen würde. Vorausgesetzt es waren alle damit einverstanden. Kotone blickte zu Mai, als würde von dieser nun alles abhängen. Als könnte ihr Wort den ganzen Plan zu Fall bringen. Als wäre Sie in diesem Moment der Entscheidungsträger.

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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Di Nov 22, 2016 8:54 am

Kazumi zerbrach sich schon den Schädel für weitere Argumente, die sie Kurama entgegen schmettern könnte, sollte er sich trotz der Erklärungen der Blonden nicht umgestimmt fühlen. Dass sie dabei Einiges angesprochen hatte, dass ihrer Mutter offensichtlich voll gegen den Kopf stieß, bekam sie bei ihrem kräftigen Nachgegrübel gar nicht mehr mit. Immerhin war es für sie sowieso eher nebensächlich. Die letzte Zeit hatte sie wirklich nichts von ihren aktuellen Trainingszuständen weitererzählt. Weder Ryuuko, noch Ringo. KAzumi hatte die ganze Zeit eine gewisse Distanz zu Mai erhalten, weswegen sie schon gar nicht mehr wusste, was sie Mai mal erzählt hatte und was nicht. Sie wusste nicht mal, ob sie ihrer Mutter bereits gesagt hatte, dass der ganze Clan, das Erbe ihres Vaters, sich nun langsam aber sicher in Konoha ansiedelte und schon langsam einen Anschluss zu dem Dorf fand. Natürlich war es eine schreckliche Umgewöhnung, was Kazumi eindeutig verstehen konnte. Ob es auffiel, wenn überraschend mehr Katzen auf den Straßen neben ein paar Shinobi rumliefen? Kazumis größte Sorge war berechtigter Weise immer gewesen, dass sich die Natsus mit dem Inuzuka-Clan anlegten, denn witzigerweise gab es kaum Clanmitglieder, die Hunde wirklich mochten.
Aber, wie gesagt, für sie war die Offengabe ihres Senseis kein großes Geheimnis, auch wenn sie Mai noch nichts von Ryuuko erzählt hatte. Es war theoretisch auch gar nicht geplant gewesen, dass Kazumi eben mal zufällig einen neuen Sensei bekommt. Was das angeht, hatte sie scheinbar unverhohlenes Glück, auch wenn sie hoffte, dass dieser Sensei länger Leben würde als Jener, der jetzt auf dem Friedhof lag und irgendwann wohl vergessen werden würde. Jeder, der Kazumi mit Kohei gesehen hatte und mehr oder minder als Lästerer oder Klatscherzähler bekannt war, hätte sich wahrscheinlich das Maul zerrissen. Schülerin, die für ihren Sensei schwärmt und all sowas. Dabei war Kohei für sie eigentlich ‚nur‘ eine Stütze gewesen, als Mai verschwunden war. Dass sie danach Koheis Schülerin wurde, war mehr als nur ein glücklicher Zufall gewesen. Kazumi war eben nur leider nicht unbedingt von glücklich, langanhaltenden Freundschaften gesegnet wurden. Deswegen hoffte sie, dass Ryuuko ihr lange erhalten blieb und Ringo natürlich auch. Kazumi wusste nicht, inwiefern Mai von den JInchuuriki innerhalb des Dorfes wusste, aber wenn Ringo Mai kannte, wäre doch die Möglichkeit vorhanden, dass ihre Mutter ebenso von Ringos Schicksal wusste. Auf jeden Fall würde Kazumi einen Teufel tun und Mai unter die Nase reiben, dass sie eigentlich zwei Senseis besaß. Ryuuko, die sie in Taijutsu trainierte und Ringo, die ihr ebenfalls Taijutsu betreffend zur Hand ging, ihr allerdings auch bei den Pfaden der Biju-Beherrschung zur Hand ging. Freiwillig würde sie der Älteren nicht gerne verraten, wie weit sie bereits Kontakt zu Kyuubi und anderen Bijus aufgenommen hatte (auch wenn es penibel gesehen nur noch der Yonbi war und Shukaku von fast zwei Jahren).
Sie tat das Alles immerhin nicht aus reiner Boshaftigkeit. Ryuuko ließ sie auch nur unfreiwillig an sie heran. Das Wissen, das BIjus, vor allem Kyuubi, es liebten, ihre Gefäße zu quälen, war allseits bekannt und Kyuubi suchte sich eben gerne die Menschen, die seinem Gefäß nah standen. War es da nicht verständlich, dass Kazumi versuchte sich abzukapseln? Ringo war sich derselben Gefahr bewusst, weswegen die Natsu kein schlechtes Gewissen hatte, wenn sie mit Ringo zusammen war und etwas unternahm. Aber sie konnte nicht zu ihrer Mutter gehen und sagen: ‚Hey, ich bin nur so mies zu dir und verheimliche dir, weil Kyuubi dich zuerst töten würde, wenn er die möglichkeit hätte‘. Entweder würde Mai ihr nicht wirklich glauben oder ihre Selbstbewusstheit würde ihr helfen, ihr eigenes Grab zu schaufeln. Mai gab ungerne zu, wenn es auch für sie eng werden würde. Zumindest dachte Kazumi so. Kyuubi hätte in seiner jetzigen Form keine Chance gegen Mai, aber dieser Zustand konnte sich, besonders bei dem Fuchs, viel zu schnell ändern.

Die Information über die Hyuuga war interessant und auch in gewisserweise schrecklich beneidenswert. Abgestumpftes Schmerzempfinden war zwar in manchen Situationen schlecht aber auch nicht komplett. Im Kampf konnte man in gewissen Maße seine Grenzen überschreiten, da das natürliche Warnsystem ‚beschädigt‘ war, sprich also der Schmerz. Aber dadurch schadet man seinem Körper mehr und man weiß nicht, wann man besser aufhören sollte. In Kazumis Situation war so ein geringes Schmerzempfinden fast so tödlich, wie ihre überemotionale Art, die sie immer versuchte, sich abzugewöhnen oder zumindest unter Kontrolle zu bringen. Auch der Anblick von Kotones Armen sorgte eher dafür, dass Kazumi ernst auf die Wunden blickte und dann die Jüngere genau den gleichen Blick schenkte. Was sollte sie sagen? Sie könnte sich ein Messer in die Handfläche rammen und ohne medizinische Ninjutsus würde die Wunde binnen sehr weniger TAge einfach so geheilt sein.
Die Untersuchung handelte Kazumi relativ schnell ab, ohne dabei natürlich unaufmerksam zu sein. Mai würde ihr wahrscheinlich die Leviten lesen, wenn Kotone etwas passieren würde, nur weil die Natsu nicht ordentlich ihre Untersuchung durchgezogen hatte. Überrascht horchte sie auf, als Kurama seufzend erwähnte, dass die Hyuuga ungerne und sehr selten Hilfe annahm. Sofort verschränkte Kazumi die Arme vor der Brust und lächelte leicht. Oh wei, Kotone-san. Dann bist du aber an die falsche Blondine gekommen, sagte sie mit einem Lachen. Wenn ich dir helfen will, gebe ich genauso wenig nach, wie du scheinbar Hilfe annehmen willst.
Irgendwie schoss ihr gerade ein Bild in den Kopf, wo Kotone sich verletzt hatte und Kazumi helfen wollte. Kotone wehrt sich vor der Hilfe offensichtlich und Kazumi gibt nicht nach und letztendlich gibt es entweder eine Art Schlammschlacht oder die Beiden hauen sich gegenseitig K.O. um die Hilfe abzuschmettern, beziehungsweise die Hilfe geben zu wollen. Ganz unweigerlich stellte sich auch die Frage, ob Kyuubi ihr helfen würde Kotone am Boden zu halten, damit Kazumi ihr im Notfall helfen wollte. Sofort schüttelte Kazumi den Kopf um dieses Kopfkino zu verdrängen. Am Besten tun wir uns Beiden den Gefallen, und sorgen gar nicht dafür, dass du irgendeine Form der Hilfe brauchst. Ich will mich echt nicht mit dir rangeln, nur weil mein Helfersyndrom mich dazu nötigt.

Kotone strahlte auf Kazumis Erklärung bezüglich ihres eigenen Trainings. Kurama dagegen schien sich offensichtlich zu ärgern, dass sein gut gemeinter Ratschlag einfach so abgeschmettert wurde. Sofort horchte Noriko auf und seufzte laut. Es tut mir leid, Kurama-san. Offensichtlich sind unsere beiden Herrinnen so stur und beratungsresistent, dass nichts und niemand sie von ihren Entscheidungen abbringen kann, seufzte sie, denn die Katze hatte auch so ihre Zweifel. Sie war zwar immer für Training, allerdings hatte Kazumi viel Trainingsbereiche angefangen, aber noch nichts perfektioniert. Sie bezweifelte, dass ihr einjähriges Training für Kotones Taijutsu ausreichte. Kurama ermahnte die Weißhaarige noch irgendeine bestimmte Technik anzuwenden und das brachte Noriko auch noch auf ihre Idee. Sofort blickte sie ernst zu Kazumi und sie musste gar nichts sagen, eh die Blonde die Arme hinter dem Kopf verschränkte. Jaaa… Ich werde ihn nicht beschwören. Ich bezweifel, dass er mir helfen würde, gab sie sich geschlagen, ohne auch nur den Versuch zu starten, Noriko vom Gegenteil zu überzeugen. Aber Kyuubi war Norikos Tabuthema Nummer eins. Es war unmöglich ihr sowas auszureden.
Bevor sie allerdings loslegen konnte, musste sich Kotone auch erst einmal umziehen, was sie in Zeichensprache sagte und von ihrem Begleiter übersetzt wurde. ISt gar kein Problem. Wir müssen ja auch eh erst mal essen und danach kannst du dich ganz in Ruhe zuhause umziehen und dann treffen wir uns eben auf dem Trainingsplatz oder so
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Fr Nov 25, 2016 8:29 pm

Mai schloss die Augen und lies sich gerade alles durch den Kopf gehen, sie wollte es verinnerlichen, sie wollte es verstehen. Sie konnte verstehen, dass sich Arisu an Andere wandte, sie wollte wahrscheinlich ihre Mutter nicht so sehr beanspruchen, wusste doch die junge Natsu genau, dass die Fudo alles tun würde, wenn es um ihre Kinder ging. Sie würde stets da sein, sie würde ihnen beistehen, sie auf ihren Wegen begleiten, sie würde ihnen helfen, sie würde sie auffangen, wenn sie fallen, sie würde einfach da sein und hier und jetzt ging es nicht um sie und auch nicht um Kazumi und auch nicht um ihre Familienprobleme, aber es ging auch wieder ein wenig doch um die beiden Damen, genauer die drei Damen.

Mai blickte kurz zu den Damen hin, ehe sie dann jedoch anfing die Suppe aufzutun und zu servieren. Sie legte Stäbchen und ein Schlürflöffel bereit und sah dann die Beiden an. Sie lächelte ein wenig scheu.
Ich bin gespannt auf deine Suppe., sagte sie nun und stellte sich selber noch ein wenig Chilli und Pfeffer, so wie Salz bereit. Sie wollte es für sich ein wenig ... nachwürzen. Sie mochte es immerhin sehr sehr scharf und da sie dies auch nicht wirklich jedem zumuten konnte, war es nun einmal so, dass Mai sich nachwürzte. Auch die Speisen für Kazumi würzte sie normal, als würde sie diese für einen Gast würzen, aber bislang hatte Kazumi sich geweigert dies zu essen.

Mai konnte ja sie schlecht dazu zwingen, also hatte sie es dann immer sein lassen und es am Morgen selber gegessen. Dann jedoch überlegte sie, während sie so da saß. Sie überschlug die Beine und blickte ein wenig Gedankenverloren auf ihr Essen. Sie überlegte. Ob sie dies wirklich trainieren konnte? Sie wusste es noch nicht genau und so aß sie etwas gedankenverloren. Sie hatte noch nichts gesagt zu dem Plan, dass sie sich umziehen sollte und da rüttelte sich Mai selber ein wenig wach. Sie lachte verlegne.
Ich Dummerchen. Ich habe total vergessen noch auf die Zeitabfolge zu antworten. Ähm... also ich würde es mal so sagen, wenn die Kleidung dir nicht bequem genug ist und nicht genügend Freiraum lässt, dann hab' ich damit kein Problem, denn ich brauche sie nicht mehr. Sie liegt bei mir nur im Schrank herum., sagte sie nun und blickte kurz auf die Kleidung. Ok, sie saß nicht ganz so wie bei Mai. Sie war ein wenig ... unausgefüllt dort oben, da dies hier an Mais Maße angepasst war und Mai ein wenig ... mehr hatte als Kotone. Aber sie wollte ja Kotone nicht auf den Körper reduzieren, oder vielleicht doch? Nein, das durfte sie nicht. Schnell begann sie nun wieder zu essen.
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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Mo Nov 28, 2016 2:04 am

Kotone fühlte sich in guten Händen, denn Kazumi arbeitete mit größter Vorsicht, auch wenn sie gröber werden durfte. Das gefiel der Hyuuga gut, wobei es ihr aber auch egal sein konnte. Denn sie hätte wohl eh nicht mehr als ein kleines Stechen oder Drücken gespürt, dass nicht einmal der Rede Wert gewesen wäre. Aber es war gut zu wissen, dass Kazumi ihre medizinische Berufung ernst nahm. Gut erzogen, oder für die Blonde doch selbstverständlich? Egal was es war, es war richtig. Er entfuhr ein stummes Lachen. "Mir scheint du hast magische Hände. Kotone mag Untersuchngen normal überhaupt nicht." wunderte sich Kurama, welcher sich aber doch darüber freute, dass Kotone in guten Händen war und vor allem das ganze auch Positiv auffasste. Kotone schaukelte guter Laune mit den Füßen und wartete gespannt darauf, dass sie fertig war. Kazumi erklärte dann letztendlich, dass Kuroko gute Arbeit geleistet hatte, was Kotone nur mit einem gekonnten Nicken begrüßte.

Dass Kotone beratungsresistent und stur war, schien Kurama genauso zu stören wie es Noriko bei ihrer "Herrin" tat.  Diese gab nämlich nur ein Seufzen von sich und kommentierte das ganze eher zweifelnd. "Das muss nichts schlimmes sein. Sonst wären Sie und Ich vielleicht jetzt nicht hier, aber im Großen und Ganzen hast du Recht. Mich freut es ja schon, wenn sie sich meine Ratschläge zumindest anhört und kurz darüber nachdenkt." Er warf dabei einen scharfen Blick zu der Weißhaarigen, welche beschämt lächelte und sich verschwiegen am Hinterkopf rieb. Sie wurde aber aus der ungünstigen Situation errettet, als Mai sagte, dass sie sich schon auf Kazumis Suppe freute, wodurch Kotone wieder an das Ramen erinnert wurde und ihr Magen ein Knurren von sich gab. Mit einem Blick in den Augen, der deutlich machte, dass sie wild darauf war die Nudelsuppe zu probieren, richtete sie sich auf blickte gespannt auf den Topf in dem die Suppe kochte. Diese war anscheinend fertig, denn Mai begann nicht nur Gewürze auf den Tisch zu stellen sondern auch, die Suppe zu servieren.

Sie wartete gespannt auf ihre Portion, geduldete sich bis alle anderen auch etwas zu Essen hatten, schlug dann die Hände höchst erfreut zusammen und formte mit den Lippen ein stummes "Itadakimasu!". Der erste Griff mit ihren Stäbchen erwischte von allem etwas. Den Nudeln, dem Gemüse und dem Fleisch. Und so schnell und präzise wie sie die Stäbchen in die Schüssel geschossen hatte, war das Essen auch schon in ihrem Mund verschwunden. "Mich wundert es, dass ihr beim Essen noch nichts passiert ist..." seufzte der Vogel. Damit meinte er wohl solche Unfälle wie zum Beispiel sich an zu schnellem Essen zu verschlucken oder sich bei vollster Geschwindigkeit das heiße Essen über den Körper zu kippen. Aber vermutlich sah Kotone das ganze wie einen Kampf. Und arbeitete mit so einer Präzisision, dass jedes Uhrwerk blass vor Neid werden könnte. Der Vogel staunte als Kotone die Stäbchen nach einem Happen weglegte und fraglich auf die Schüssel blickte. "Doch keinen Hunger?" wunderte sich Kurama, doch Kotone schüttelte den Blick. "...irgendwas fehlt hier..." dachte sie sich und legte unzufrieden den Kopf schief. Dann blickte sie zu Mai und die Gewürze die vor ihr auf dem Tisch standen. "Das könnte funktionierten..." Ihre Hand schnellte nach vorne, ergriff das Chilli und entlud eine gewaltige Menge - und das ist nicht übertrieben - in die Suppe. Genauso schnell wurde das Chilli dann gegen Pfeffer und Salz getauscht, wobei die Geschwindigkeit in der dies passierte so schnell war, dass man fast nicht sehen konnte wie sich die Hyuuga die Gewürze nahm. Für einen Shinobi oder eine Kunoichi natürlich kein Problem, aber ein normaler Mensch hätte wohl genau hinsehen müssen.

Nachdem das Essen nun extrem Gewürzt war, legte Kotone die Stäbchen wieder an und begann erneut ihren Schlachtzug gegen die Nudeln und die Suppe. Als die gewürzte Speiße ihre Zunge berührte, schloss die Hyuuga die Augen und lies ihrem inneren ein zufriedenes "mhhh" entweichen. Und nach dem ersten Happen wurde direkt der nächste ergriffen. Und so weiter und so fort, bis Schüssel nur noch mit Suppe gefüllt war, welche die Hyuuga in einem kräftigen Zug und angehobener Schüssel leertrank. Und ja, sie trank das überaus Scharfe Gebräu tatsächlich auf Ex. "...Wow. Das war ein neuer Rekord." meinte Kurama wobei er nicht wusste ob er darauf stolz sein sollte, oder eher beschämt, dass seine Herrin ein Vielfraß war. Apropos Vielfraß. Nachdem die Schüssel ohne Inhalt war, blickte Kotone in deren gähnende Leere und legte erneut den Kopf schief, ehe ihr Magen erneut ein hungriges Knurren von sich gab. Die Hyuuga wollte es ungern zugeben, aber die anwesenden Personen hatten es sicherlich gehört, also warum das ganze verschweigen.  Etwas beschämt und mit einem feuerroten Gesicht hob sie die Schüssel empor, ein Symbolisches Zeichen, dass sie gerne noch eine Portion hätte. An dieser Stelle sollte gesagt sein, dass die Röte in ihrem Gesicht eine Mischung aus Scham und der starken Würzung ihres Essens war.

Wohl genau richtig, denn in diesem Moment schien Mai erneut aus ihren Tagträumen zu erwachen und warf Kotone vor, dass sie die Kleidung nicht tragen wollte, weil sie unbequem war oder oben Rum etwas zu lose hing. Kotone hatte einen guten Vorbau, aber an den von Mai kam sie sicherlich nicht ran. Kotone legte die Schüssel nieder und winkte irritiert mit den Armen, als würde sie sagen wollen, dass dies auf keinen Fall der Grund war. "So ist das nicht! Ich will die Kleidung nicht kaputt machen!" zeigte sie hastig in Zeichensprache, wobei ihr aufgrund deswegen ein paar Fehlzeichen passierten, die Kurama bei der Übersetzung aber gekonnt korrigierte. "Dafür ist sie viel zu Schade." folgte kurz darauf noch, was ebenfalls von dem Vogel übersetzt wurde. Sie zeigte auf jeden Fall noch etwas mit ihren Fingern, doch Kurama schüttelte den Kopf. "Das übersetz ich nicht... Vergiss es." meinte der Vogel mit einem beschämten Unterton in der Stimme und wandte sich von seiner Herrin ab, welche immernoch Feuerrot war - anscheinend wohl mehr als vorher - und ihn nur grimmig ansah. Aber anscheinend hatte der Vogel Recht. Das was sie gesagt hatte war keineswegs für Kazumis Ohren bestimmt. Aber konnte sie Zeichensprache? Wenn Ja, dann hatte sie erkennen müssen, was Kotone sagen wollte. "Außerdem riecht die Kleidung so gut... nach dir..." War nicht gerade etwas, was eine Mitarbeiterin ihrer Cheffin sagte. Oder doch? Nein, sicherlich nicht. Hoffentlich konnte Kazumi keine Gebärdensprache, sonst wäre ihre Tarnung im Eimer.

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BeitragThema: Re: Wohnung der Familie Fudo   Di Nov 29, 2016 10:13 am

Kazumi wusste nicht so recht, wie sie die ganze Situation hier sehen sollte. Sie verspürte eine Nervosität, die sie scheinbar schon eine ganze Weile nicht mehr so direkt wahr genommen hatte. Ob das die gleiche Unsicherheit war, die ihre Mutter immer so zu schaffen gemacht hatte? Sie wusste, was sie konnte und kochen, besonders Nudelsuppe zu kochen, gehörte offensichtlich zu ihrem Können. Noriko war ein kleiner Feinschmecker. Oder einfach nur verwöhnt. Allerdings würde die Katze so direkt sagen, wenn Kazumi etwas nicht konnte, beziehungsweise noch nicht Alles auf die Kette bekam und das tat sie relativ häufig. Eigentlich sollte es ihr doch egal sein, ob Mai und Kotone die Suppe schmeckten. Sie haute Gewürze rein, sodass man nicht sagen konnte, dass die Suppe nur aus Nudeln, Wasser und ein bisschen Fleisch bestand. Aber bei Mai wusste sie von dieser verdammten Vorliebe für scharfes Essen. Ihr Ding war das nicht. Ihr brannte immer der Mund, wenn sie so scharf essen würde wie Mai. Sie würde dann eher rumrennen wie eine rote Chillischote und das musste dann wirklich nicht sein. Da unterschieden sich Mutter und Tochter. Während Kazumi eben das Wenigste an verwendeten Gewürzen nutzte, um jedem die Entscheidungsgewalt zu überlassen, ob er nachwürzen wollte oder nicht, schmiss Mai einen Haufen an Gewürzen ins Essen und schien es für normal zu halten, das Essen so zu würzen, dass einem normalem Menschen die Geschmacksnerven abstarben. Sie hatte einmal Mais Essen probiert und hatten ihr bei dem scharfen, wenn auch leckeren, Geruch nicht die Augen getränt, dann spätestens als sie einen Happen genommen hatte.
Mai war eine hervorragende Köchin, keine Frage. Allerdings schien es, als hätte Mai wirklich eine Vorliebe nur für scharfes oder ihre Geschmacksnerven selbst waren schon so lädiert, dass sie gar nichts schmeckte, wenn ihr Essen nicht verdammt scharfem Chili Konkurrenz machte. Kazumi hatte aufgehört sich zu fragen, ob es an ihren ‚Besonderheiten‘ lag, dass sie so verdammt derbe würzte oder ob es Andere Hintergründe hatte. So oder so könnte es Kazumi nicht verstehen. Vieles, was Mai betraf konnte sie nicht verstehen. Von ihren zwei Herzen bis hin zu ihrer erhöhten Körpertemperatur war Mai sowieso ein physiologisches und anatomisches Rätsel.
Die Fudo machte sich ans Tischdecken, während Kazumi noch Kotone unter ihrer medizinischen Untersuchung hatte. Sie konnte zum Glück nichts ernstes finden, was eine strenge Bettruhe nach sich ziehen würde. Allerdings war es meistens in der Natur eines Iryonin, Vorsicht zu ermahnen und die Patienten hinzuweisen, den Bogen nicht zu überspannen. Kazumi bezweifelte, dass Kotone ihren Worten folgen würde, sollte sie wirklich schwindlig fühlen. Wenn Kurama schon Noriko zustimmte und sagte, dass Kotone ebenfalls beratungsresistent war, dann waren die Chancen hoch, dass Kotone vielleicht nicht einmal Wert auf Kazumis Worte legte. Allerdings erledigten sich die Zweifel, als Kurama sie direkt ansprach und erwähnte, dass die Weißhaarige eigentlich keine Untersuchungen mochte. Sofort wurde Kazumi etwas rot, eh sie selbst lachte. Das freut mich zu hören. Aber mir gehts ähnlich. Ich mag es auch nicht, von anderen untersucht zu werden. Ich versorge meine Wunden immer lieber alleine. Andere Iryonin sehen Vorsicht und Sorgfalt beim Berühren nicht unbedingt immer als Selbstverständlichkeit. Manch einer sagt: „Du bist jung, hab dich nicht so, eine Geburt ist schmerzhafter“ und ist ruppig oder andere sagen: „Du Armes kleines Kind! Ich bin sofort fertig“ und machen ihre arbeit schnell und unsauber Kazumi zuckte mit den Schultern. Ich bin lieber zu vorsichtig und lass mir Zeit., fügte sie noch hinzu. Natürlich war das nur die halbe Wahrheit. Sie nahm nebenbei auch nur ungerne Hilfe an und außerdem hasste sie es, wenn man sie berührte. Jetzt Kotone zu versorgen war etwas Anderes, da Kotone einfach nur dasitzen und es ertragen sollte. Aber wenn sie mit der Weißhaarigen die Plätze tauschen würde, würde sie wahrscheinlich voll ausflippen. Nicht zu wissen, wie und wo die Andere sie berühren würde, verpassten der Natsu beim bloßen Gedanken leichte Panikattacken und unangenehmes Herzrasen.
Kazumi konnte allerdings ziemlich schnell auf andere Gedanken gebracht werden, als Noriko sich mit zutiefst unerfreuter Stimme zu dem Thema ‚beratungsresistent und stur‘ äußerte. Die Natsu kicherte leise und zuckte belustigt mit den Schultern. Ich bin nicht unbedingt so wie Kotone-san. Wenn Noriko etwas sagt, was mir nicht passt, dann mach ich ziemlich schnell dicht. Sie muss sich dann schon den Mund fusselig reden, damit ich ihren Worten überhaupt Gehör schenke. In Kazumis Stimme lag nicht mal ansatzweise sowas wie ein schlechtes Gewissen und deswegen erntete die Jinchuuriki auch einen ziemlich bösen Blick seitens ihrer Partnerin. Mai lenkte Norikos vorerst bösen Blick auf sich, weil diese es wagte die Stimme zu erheben, aber als sie die Suppe erwähnte, änderte sich ihr Blick und sie lief aufgeregt hin und her. Scheinbar konnte sie es kaum erwarten, etwas von der Suppe zu bekommen. Kazumi wäre ein sehr gemeiner und zudem sehr sadistischer Mensch, wenn sie Noriko weiter so leiden lassen würde. Während Mai die Suppe servierte, ging die Natsu noch einmal zu einem Schrank und holte aus diesem eine  Schüssel heraus. Nachdem Mai Kotone, sich und Kazumi etwas aufgetan hatte, schenkte Kazumi Noriko noch etwas ein, welche fast an der Tischkante hing um an den Topf voller Ramen ranzukommen. Mit einem LÄcheln stellte sie die Schüssel voller Suppe neben ihren Stuhl, wohin sich ihre Freundin auch sofort gesellte, die Pfoten zusammenschlug und ‚Itadakumasu‘ höchst erfreut ausrief. Kazumi tat es ihr leise lachend gleich und machte sich dann auch über ihre Suppe her.
Sie hatte immer gedacht, sie sein so ein schneller Esser, dass man fürchten musste, sie würde einem die Hände abknabbern, wenn man sie nicht schnell genug wegzog, aber Kotone überholte sie einfach. Dabei war die Natsu wirklich eine sehr eilige Esserin. Sie wollte sich gerade die erste Ladung ihrer Nudeln in den Mund stecken, da stoppte sie unweigerlich als sie Kotone dabei sah, wie flink sie sich das Essen in den Mund schaufelte. Kurama-san… JETZT versteh ich was du meinst, sagte sie überraschend trocken, obwohl der Anblick eigentlich schon amüsierend war. Die Hyuuga legte auf einmal die Stäbchen weg. Sofort glitt ihr Blick zu Mai, fast so als würde sie fragen, ob die Ramen echt so schlecht waren, dass einem fast sofort der HUnger verging. Sie konnte ja nicht ahnen, dass Kotone fast genauso nachwürzte wie Mai. Sie starrte Kotone regelrecht verdattert an, als sie sich in Erinnerung rief, wie viel Chili Kotone in die Suppe getan hat. Ähm… Soll ich vielleicht noch mal einkaufen gehen und noch ein paar Packungen Chili kaufen?, fragte sie in einem Ton, der ernsthaft fragend war. Sie meinte das ernst. Sie befürchtete echt, dass sich Kotone und Mai noch ums Chili prügeln müssten, wenn sie weiter so viel in ihre Schüsseln kippten. Kazumi konnte leider kaum den Blick davon abwenden und untypischerweise verging ihr sogar leicht der Appetit, als sie sich versuchte vorzustellen, wie scharf das Essen sein musste. Kontone verzog nicht mal einen einzigen Muskel, während sie die Brühe tatsächlich austrank. Kazumi hatte das Gefühl als würde ihr die Speiseröhre brennen und das nur vom Zusehen.
Kotone bat stumm um NAchschlag und Kazumi nahm ihr die Schüssel ab, um den Inhalt nachzufüllen, als Mai dann scheinbar sich gedanklich wieder zurückmeldete. Es ging um die Kleidung, die Kotone trug und ganz ehrlich, Kazumi hatte nicht mal ansatzweise darüber einen Gedanken verschwendet. Dass die Kleidung ihrer Mutter gehörte, wusste Kazumi nicht mal. Es war eigentlich ziemlich überraschend, dass Kotone plötzlich wild herumgestikulierte, fast so, wie Kazumi herumstotterte, wenn man ihr vorwarf irgendetwas verbotenes angestellt zu haben. Sollte sie Kotone sagen, dass sie sich wirklich mini-mini-minimal mit Zeichensprache auskannte? Und Blindenschrift? und Lippenlesen? Seitdem Kazumi Ryuuko kennen gelernt hatte, hatte sie sich bewusster mit den Menschen und deren Kommunikationsmöglichkeiten befasst, die eben ein bestimmtes Problemchen hatten. SIe verstand nicht unbedingt so gut, dass sie Kurama hätte ersetzen können, zumal die Hyuuga viel zu schnell für sie war. Das einzige, was sie verstand war ‚nach dir‘ und das im Zusammenhang mit Mais Klamotten zu sehen und einen sinnvollen Schluss daraus zu ziehen, war für Kazumi unmöglich. Fragend legte sie den Kopf schief. ’Nach dir’? Oder hab ich das falsch verstanden?, fragte sie sofort und blickte nachdenklich drein. Ich versteh den Sinn nicht…
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