Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Michirus kleines Sorgenkind

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BeitragThema: Michirus kleines Sorgenkind   Michirus kleines Sorgenkind Icon_minitimeMo Okt 21, 2013 9:08 am

Ein Einspiel für Junko und Michiru und wie es die beiden beeinflusst
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BeitragThema: Re: Michirus kleines Sorgenkind   Michirus kleines Sorgenkind Icon_minitimeMo Okt 21, 2013 9:42 am

Da stand sie nun also und sah auf die Tür vor sich. Wie üblich bei offiziellen Dingen hatte sie sich in einen schwarzen Kimono geworfen, auf dessen roten und weiße Blüten prangten und ein Kolibri jeden Strauß zu verlassen schien. Das schönste was sie für sich gefunden hatte und es wirkt edel, so wie Yukis Kimonos. Die Hände hingen locker an ihren Körper hinab, sie stand gerade, und ihre blauen Augen fixierten die Tür, als würde sie dadurch eher aufgehen. Es dauerte einen kurzen Moment bis sie die Hand hob, ihre Narbe am rechten Handgelenk entblößte und dreimal laut gegen das Holz schlug. Es lag keine Aggression in diesem Klopfen, aber eine Bestimmtheit. Als würde sie sich damit auszeichnen, wie sie an Türen klopfte. Wahnsinn – Irrsinnig, aber sie war ja nicht mehr ganz richtig. Während sie so stand, sich eine schwarze Strähne zurück strich und die Last ihrer Haare auf dem Rücken spürte, überlegte sie, was sie wusste. Junko war seit Jahren die Jinchuriki der Schildkröte. Durch ein Gespräch hier und da hatte sie schnell herausgefunden wie das Mädchen lebte. Sie schien kaum zu hause zu sein, ihre Eltern hatten sich gegen den Akademieeintritt gesträubt und sie war spät dazu gekommen die Laufbahn eines Shinobi einzuschlagen. Ihre Lehrer beschrieben sie in den ersten Tagen als Einsam und sie war verwahrlost. Ich weiß nicht ob all dies besonders gut ist und für sie und ihre Eltern spricht. Wenn sie wirklich so selten zu hause ist, macht mir das Verhältnis zu ihren Eltern wirklich sorgen. So soll es nicht seien. Sie sollte für ihre Fähigkeiten geachtet werden und nicht verachtet. Aber da sind ja noch diese beiden Jungen. Im Zuge ihrer Gespräche war schnell klar geworden, dass es noch jemanden außer ihrer Familie gab. Ein Kaguya schien dem Mädchen immer an der Seite zu kleben, egal wo man sie sah, er war zu oft auch dort. Natürlich hatte sie sich auch über ihn erkundigt. Kaguya Kai war wohl genau so speziell wie das Mädchen selbst. Ihn hatte einer ihre Alten Kameraden von seinem Onkel fort geholt, die Vormundschaft in einem gewissen Grad übernommen und ihm eine Wohnung besorgt. Damit hatte sich der Mann großes Ansehen eingebracht, auch wenn er es nicht wusste. Sie würde mit ihm reden, mit beiden Männern. Kai schien Junko zu unterstützen, zu helfen und Jinpei hatte dem Kaguya geholfen. Es ist seltsam wie das Leben spielt. Mir hat man nicht geholfen, außer natürlich sie. Aber bei mir hat man es auch nicht gesehen. Mein Vater war zu streng, zu autoritär. Nicht dran denken, ermahnte sie sich selbst und  versuchte klarer zu werden. Sie fühlte, dass sie grimmig herum sah, zwang sich zu lächeln, entspannt zu wirken, als sie Schritte hörte, Stimmen, laute, was auch immer. Sie war hier um etwas gutes zu tun, um diese Mädchen zu helfen, wenn sie Hilfe wollte. Sie würde mit ihr reden, sie ausfragen, aber nicht bei ihren Eltern. Sie würde sie mitnehmen, an einen anderen Ort, vielleicht zu einem See, sie selbst liebte Seen. Vielleicht würde es dem Mädchen dort auch gefallen, sie hatte immerhin eine genau so tiefe Bindung zu dem Wasser, wie sie selbst. Als die Tür aufging, sah sie ernst aus, lächelte jedoch ein winziges Lächeln und stellte sich selbst und ihr anliegen sofort vor. Guten Tag ich würde gerne mit Junko sprechen, sprach sie autoritär und Schritt an der Mann vorbei in den Flur um sich umzusehen. Sie war die Kage, sie durfte sich so etwas erlauben und das strahlte sich, wenn auch nett lächelnd, aus. Ruft sie bitte zu mir. Ich werde sie für ein paar Minuten mit mir nehmen. Ich denke, dass ihr kein Problem damit habt, ich werde ihr nichts tun, ich will mir nur selbst ein Bild von ihr machen. Akten sind nicht das, was ich immer bevorzuge. Sprach sie ruhig und sah sie um, wartete, dass dieser Mann das Mädchen rief. Vielleicht hatte sie den Gast auch bemerkt und kam um zu schauen, wer in einem schwarzen Kimono hier auftauchte. Sie wusste es nicht, nahm eine Hand sacht in die Andere und gab sich alle mühe freundlich zu wirken, während sie im Flur stehen blieb und wartete. Sie mochte es nicht bei Menschen zu sein, von denen sie denken musste, dass sie schlecht zu ihrer Tochter waren. Ich würde ihnen am liebsten jetzt schon den Kopf abreißen, oder sie mitzudünsten dafür bestrafen, wenn das alles wahr ist, wenn es stimmt was mir der Junge in seine wenigen Sätzen gesagt hat, dann ist hier mehr als Not am Mann. Ein 19 jähriger der eine 18 jährigen aufbaut, der eine 17 jährige Jinchuriki verteidigt. Hier liegt etwas im Argen und es ist verdammt düster. Aber dafür bin ich hier, ich erde das klären, ein für alle mal. Sie verzog die blau bemalten Lippen zu einen lächeln und auch ihre vom Kayal gefärbten Augen zuckten lächelnd. Es tat gut, etwas tun zu können.
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BeitragThema: Re: Michirus kleines Sorgenkind   Michirus kleines Sorgenkind Icon_minitimeMo Okt 21, 2013 8:49 pm

Junko war die Letzte, die heute noch vermutet hätte einen netten, wichtigen Besucher zu bekommen. Normalerweise bekam sie nie welchen. Sie schämte sich für ihre Mutter und ihren Stiefvater. Deswegen empfang sie wenn schon denn schon ihre Besucher durch ihr eigenes Fenster, dass sich in ihrem spärlich eingerichtetem Zimmer befand. Meistens waren die Besucher ja wirklich nur Kai oder Kohaku. Wenn überhaupt. Meist versuchte Junko ihre beiden selbsternannten Brüder irgendwie anzutreffen, ohne, dass sie sich dem Haus der Kura auch nur auf einen Kilometer näherten. Hätte Junko geahnt, dass der Besuch, der an ihrer Haustür stand, zu ihr kommen wollte, wäre sie wahrscheinlich aus ihrem Zimmer gedüst, hätte die Haustür aufgerissen und dann den Besucher weit weg mit sich weggezogen. Sehr weit weg von ihrem Haus. Aber das die Mizukage an ihrer Haustür stand, das ahnte sie nicht. Barfuß lief die junge Genin durch ihren kleinen Raum und versuchte etwas Ordnung in das Chaos zu bringen. Sie besaß zwar nur einen kleinen Raum von maximal zwanzig Quadratmetern, doch sie schaffte es nicht einmal in diesem Raum Ordnung zu halten. Sie war halt nicht die Ordentlichste. Gelangweilt setzte sich die Grünhaarige auf ihre Tatamimatte auf dem Boden und schmiss gelangweilt eine ihrer Schriftrollen in die Ecke. …Du…hast eine seltsame Art aufzuräumen meine Liebe…, meldete sich die Schildkröte kleinlaut zu Wort. Von Junko kam nur ein schweres Seufzen, während sie sich auf die Matte fallen ließ. Ach was hätte es für einen Sinn, aufzuräumen… Ich könnte den Boden sauberlecken, diese dummen Menschen wären nicht zufrieden… Da macht es doch echt nichts, wenn ich mein ganzes Gebrauchtes Zeug in die Ecke schmeiße. Außerdem sind das eh nur Schriftrollen, die Jutsus beinhalten, wo man Fingerzeichen machen muss. Und du weißt, wie viele Probleme ich mit diesen ollen Fingerzeichen habe!, knurrte die Grünhaarige in Gedanken ihren Biju an. Dieser schien über das verhalten ihres Gefäßes doch etwas überrascht zu sein. Du nennst sie selbst Menschen? Das klingt ja fast unheimlich…selbst für meine Verhältnisse… Wenn sie ‚Menschen‘ sind… was bist du dann?, fragte die Schildkröte ihren Genin doch etwas besorgt. Normalerweise stichelte die Schildkröte die Jüngere immer, doch nun merkte sie, dass irgendetwas nicht ganz gerade lief. Interessiert es denn jemanden WAS ich bin? Sie sehen in mir doch eh nur dich. Dass ich ein Shinobi dieses Dorfes bin, sieht kein Schwein… Nur so wenige…, seufzte Junko enttäuscht, hörte allerdings dann das laute, wütende Grummeln der Schildkröte. Oder sie hörte eben das Geräusch, das eine überdimensionale, wütende Schildkröte machte. Besser wenige, die du nur an einer halben Hand abzählen kannst, als zig millionen, die so tun würden. Du hast doch Kai und Kohaku. Das sind die beiden einzigen Seelen, denen du vertraust. Und ich denke, es gibt noch eine ganze Menge anderer Menschen, die dich mögen., fauchte die Schildkröte das Mädchen an, welches darauf hin nur etwas bedröppelt durch die Gegend blickte. Welche anderen Menschen denn noch…?, fragte sie, doch von der Schildkröte bekam sie keine Hilfe. Also sollte das für die Genin heißen ‚Streng deinen Dickschädel alleine an‘. Und das tat sie. Wer könnte sie denn noch akzeptieren? Vielleicht irgendjemand Hochrangiges? Die ehemalige Mizukage Yuki hatte sie respektiert und nicht als Monster behandelt. Aber würde ihre Nachfolgerin genauso handeln? Möglich wäre es auf jeden Fall dickschädel. Jetzt lenk dich ab, sing vor dich hin und mach Ordnung… Vielleicht endet dein Tag doch nicht so trist und negativ wie du gedacht hast…, nötigte die Schildkröte den kleinen Genin so lange, bis sie tat, was der Biju wollte. Gelangweilt summte die Grünhaarige ein paar Melodien vor sich hin und räumte nebenbei auf.

Was sich eine Etage weiter unten abspielte, ahnte die Grünhaarige nicht. Shisui saß gerade im Wohnzimmer und genoss mit seiner Frau die Ruhe vor den beiden geliebten und dem einen ungeliebten Kind. Tanaké war ein Stockwerk höher und spielte dort mit seiner kleinen Schwester Hanna, während die beiden Eltern Junko zugeteilt hatten ihr Zimmer leise aufzuräumen. Und so genossen die beiden Eltern die ruhige Zweisamkeit. Sie redeten über belangloses, zogen über ungeliebte Nachbarn her oder lästerten einfach über Junko. Selbst wenn die Grünhaarige im selben Raum gewesen wäre, hätten sie sich nicht zurückgehalten. Und so taten sie es schon gar nicht, wenn Junko nicht da war. Doch ein ziemlich autoritäres Klopfen an der Haustür unterbrach die Lästereien der Eheleute. Der Ehegatte erhob sich etwas genervt und schritt zur Tür. Sofort als er sie erreicht hatte, öffnete er diese und blickte etwas verdutzt die junge Frau an. Die junge Dame schilderte ihr anliegen und drängte sich sofort in den Flur. Shisui konnte solche Frauen nicht ausstehen, die sich einfach zutritt verschafften. Doch sie wollte mit Junko sprechen und das ließ den Mann stutzig werden. Was hat dieses dumme Gör denn schon wieder angestellt?! Man kann das Gör nicht aus dem Haus lassen!, zeterte eher zu sich selbst, als das er das Wort an Michiru wandte. Er hatte auch den Rest von Michirus Erklärung nicht gelauscht. Er hatte nur gehört: Ich würde gern mit Junko sprechen. Und das hatte gereicht. In seinen Augen hatte Junko wieder etwas angestellt, wenn schon irgendwelche Frauen zu dem Kana nach Hause kamen.
Er wandte sich zur Treppe um und wollte gerade nach seiner Stieftochter brüllen, als er die Barfüßige schon an der Treppe stehen sah.

Junko hatte ihr Zimmer ordentlich genug aufgeräumt, dass sie selbst und die Schildkröte in ihr relativ zufrieden waren. Den Besuch an der Tür hätte sie eigentlich überhört, dich als sie ihren Stiefvater mit seinem lauten Organ über sie meckern hörte, hatte sie sich sofort aus dem Zimmer geschlichen und sich ans Treppenende gestellt. Lange unentdeckt blieb sie dort ja nicht. Haben wir dir ungezogenem Weib nicht gesagt, du sollst dein Zimmer aufräumen?! Niemand hat dir die Erlaubnis gegeben, dein Zimmer zu verlassen und an die Treppe zu kommen, meckerte der Mann weiter, während Junko nur wütend die Hand zur Faust ballte und ihren Ärger herunterschluckte. Lern endlich dazu… Lass deinem Hass und deiner Wut freien Lauf… Mit meiner Macht bist du sehr schnell frei… eine Vollwaise… Dann bist du diese Mistviecher los, versuchte Isobu ihrem kleinen Gefäß die ganze Sache schmackhaft zu machen, doch nun versuchte Junko Stärke zu beweisen. Klingt sehr einladend… Aber du weißt, dass man mich wegsperren würde, wenn ich diese jämmerlichen Gestalten töte… Außerdem ist die Mizukage da… das wäre mehr als dumm… Ich weiß nicht mal was sie will, antwortete Junko und blieb auf der vorletzten Stufe stehen und blickte ihren Stiefvater an. Komisch… Wenn Besuch da ist, dann reißt du dein Schandmaul auf… Bist du mit mir alleine scheuchst du mich nur aus dem Haus, weil du Schiss vor mir hast… Also mach mal halblang…, sagte sie, richtete sich dann aber an Michiru. Sofort verbeugte sie sich vor ihr und lächelte sie trotz allem etwas unsicher an. Sie wusste ja nicht was die Frisch ernannte Mizukage wollte. Guten Tag Meisterin… Was kann ich für Sie tun? Was möchten Sie von mir?
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BeitragThema: Re: Michirus kleines Sorgenkind   Michirus kleines Sorgenkind Icon_minitimeMo Okt 21, 2013 10:54 pm

Männer! Sie hasste diese Kreaturen und diesem Exemplar hätte sie am liebsten sofort den Hals umgedreht. Er hatte es nicht gewagt sich zu beschweren, als sie an ihm vorbei getreten war. Sein Glück, sie hätte ihn sonst wohl erwürgt. Weit her war es mit irrere blutigen Zeit noch nicht. Es gab nicht diese tiefe Ruhe in ihrem inneren, wie sie da sein sollt. Da war noch immer der Drang noch Blut, noch immer die Idee sich beweisen zu müssen, stark zu sein. Doch Yuki war nicht mehr da, sie galt es nicht mehr zu beschützen. Jetzt musste sie dieses Mädchen beschützen und die brauchte sie scheinbar wirklich, ohne das sie auch nur im Rum war. Als sie seine Worte vernahm, entfuhr ihr ein böses zischen, so wie das einer gereizten Schlang. Was dachte er sich nur. Ihr Körper schien größer zu werden und sie reckte ihm den Kopf auf eine Art und weise entgegen, die nichts böses verhieß. Hütete eure Mundwerk in meiner Gegenwart. Ich erlaube nicht das jemand wie ihr so mit einem meiner Shinobi sprecht. Das wäre bestimmt ein Erfolg für die Frau gewesen, wenn es den ihr Satz gewesen wäre.Doch er gehörte eindeutig Yuki und sie hatte ihn als passend empfunden und starrte ihn nun mit durchdringenden Augen an. Nennt sie nie wieder Gör. Sie verdient Respekt, so wie jeder der bereit ist sein Leben für das Dorf zu geben. Ihr Gesicht verzog sich zu einer kleinen Grimasse. So hatte sie früher ihre Feinde angesehen wenn sie dabei war ihnen den Körper aufzuschlitzen. Ob er Angst hatte konnte sie nicht sagen, sie wusste nur, dass er zu spinnen begann, den im nächsten Moment keifte dieser Idiot wieder los, dieses mal sprach er jedoch mit Junko. Ihr Blick verzog sich erneut. Wie sie Männer hasste! Wer hatte ihm die Erlaubnis gegeben so mit seiner Stieftochter umzugehen? Sie hatte von Kai gehört, dass es ihr hier nicht gut ging, aber das es so schlimm war. Trauer schäumte in ihr auf, tiefes Mitleid für das Mädchen. Seit wann musste sie das durchstehen. Ihre blauen Augen glitten die Treppe hinauf, sahen sie an, von oben bis unten und es tat ihr weh, sie wusste nicht wo, aber es schmerzte irgendwo tief in ihrem innersten. Ihr Vater war auch so gewesen, war schlimmer gewesen. Deswegen tat es weh und um das zu beenden war sie hier. Sie selbst hatte nie etwas gesagt, doch Junko gab ihm Konter und das war beeindrucken. Sie war nicht so gewesen, sie hatte nicht mit Worten umgehen können. Ein kurzes, anerkennendes Nicken in Richtung des Mädchens. Diese begrüßte sie immerhin in gebührendem maße. Nicht das sie auf ihren Rang bestand, aber hier würde sie es tun. Ich möchte mit dir reden Junko-san, tust du mir den gefallen und machst dich bereit ein Stück mit mir zu gehen? Sie blickte die Treppe hinauf und die blau bemalten Lippen umspielte ein feines Lächeln. Ihre Augen waren klar und freundlich, auch sie schienen zu lächeln, das Mädchen zu bitten mit ihr zu kommen. Ich möchte nur noch kurz ein paar Worte mit deinen Eltern wechseln im Wohnzimmer, fügte sie hinzu und starrte dann den charmanten Mann an, ehe sie ein paar Schritte von junko fort tat und ein Zimmer ansteuerte, in welchem sie auch die Frau fand. Noch bevor er etwas sagen konnte, baute sie sich mit ihrem feinen Körper auf und sah ihn mit einem blick an, der jedem das Blut in den Adern gefrieren ließ. Ihre Stimme war diese eisige der alten tage, so blutig und mordlustig, dass es unklug wäre sie zu unterbrechen, oder sich gegen sie zu stellen. Ihr maß es euch an in meiner Gegenwart einen meiner Shinobi mit diesen Worten zu konfrontiere. Ihr habt es gewagt, mich nicht einmal zu begrüßen, ihr habt mit den Respekt verwehrt. Was glaubt ihr, wer ihr seid, dass ihr euch so in meine Gegenwart aufspielt. Ich erwarte von euch, dass so etwas nie wieder vorkommt. Zudem will ich keine Beleidigungen mehr gegen Junko-san hören. Sollte sie mir davon berichte und ich werde sie danach fragen, wird das Folgen für euch haben, dass verspreche ich euch. Sie durchbohrte erst ihn, dann die Frau, welche sich Mutter schimpfte. Egal wie unmenschlich ich bin, ich bin eine bessere Mutter als diese Frau, mein Kind liebt mich immerhin irgendwie und ich passe auf sie auf und kümmre mich um sie. Nichts positives war in ihren Zügen zu sehen, bis sie sicher war, dass die beiden sie ernst nahmen. Kurz darauf setzte sie wieder an. Ich werde sie jetzt mitnehmen und mit ihr reden. Wagt es nicht sie auszufragen oder weiterhin schlecht zu behandeln. Sie steht ab heute unter meinem persönlichen Schutz. Mit diesen Worten wand sie sich ab und schritt durch den Flur zurück an die stelle, wo sie Junko erblickt hatte. Als sie das Mädchen sah lächelte sie erneut und öffnete die Tür.  Ihre Hand bat Junko hinaus und sie folgte dem Mädchen. Selbstsicher machte sie ein paar Schritte voran, fort von dem Haus, hinein in die Straßen. Du brauchst keine Angst zu haben. Er wird solche hässlichen Worte nicht mehr gegen dich richten. Sag mir, macht er das oft und macht deine Mutter es auch? Du brauchst keine Angst zu haben, nicht vor mir und auch nicht mehr vor ihnen. Sie werden dir nichts mehr tun und damit das wahr wird, möchte ich mit dir reden. Natürlich nur wenn du es möchtest. Sie bog um eine Ecke und in den Park des Dorfes ein. Dort ließ sie sich alsbald auf eine Bank sinken und strich das schwarze Gewand glatt. Ihr Blick ruhte besonnen auf dem Mädchen. In ihr schlummerten Kräfte, große Kräfte. Sie selbst konnte sich vorstellen, wie verwirrt Junko sein musste. Sie kam einfach zu ihnen, wies ihre Eltern zurecht und verschwand mit dem Mädchen in den Park um zu reden. Was war daran normal und vor allem alltäglich.  Wie sollte sie anfangen, wie sollte sich erklären, was sie vorhatte. Es dauerte, bis ihr etwas bewusst wurde und sie sah in den Himmel. Wenn du mich zuerst etwas fragen möchtest, frag ruhig. Ich werde mich erklären und dir dann sagen, was ich mit dir geplant habe, wenn du es möchtest. Hätte sie Yuki nicht so oft reden gehört, sie wäre wohl über ihre eigenen Worte gefallen. Es hatte etwas neben der Kage zu stehen und sie sprechen zu hören. Sie konnte Sätze übernehmen und für sich umdichten, solange sie selbst noch ein wenig unfähig war. Solange man sie darauf nicht ansprechen würde, wäre wohl noch alles in Ordnung. Aber über sich wollte sie sich keine Gedanken machen, es ging um das Mädchen neben ihr. Sie war gespannt, was sie zu sagen hatte und würde ihr zuhören, bis sie geendet hatte. Es war ihre Art etwas zu tun und Junko würde davon als erste etwas erfahren. Nicht das sie ihre Pläne in die Welt schrie, aber sie hatte Yuka davon erzählt. Ihre Plan stand fest und sie würde sich nicht davon abbringen, ein wenig stur war sie eben doch, nicht so wie Yuki. Sie schuf hier ihr neues Leben und das neue Leben des Mädchens, wenn sie den ihre Hand ausstrecken würde und die der neuen Kage ergriff.
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BeitragThema: Re: Michirus kleines Sorgenkind   Michirus kleines Sorgenkind Icon_minitimeMi Okt 23, 2013 9:54 pm

Der Mann des Hauses war sich keiner Fehler bewusst. Er sah keinen Fehler darin von Junko so abwertend zu sprechen. Auch nicht, obwohl Michiru ebenfalls hier war und seine worte hörte. In seinen Augen konnte Michiru eine Gottheit sein, er würde sich niemals darauf herablassen und mit Junko sprechen als wäre sie seine Tochter. Er konnte das Gör nicht ausstehen und so versuchte er nicht einmal seine Abneigung zu verstecken. Zumal dieses Haus eh seine eigenen vier Wände waren. Hier hatte er das sagen. Dass die Mizukage vor ihm stand kümmerte diesen respektlosen Menschen nicht. Wenn es nach ihm ging, könnte er sie ganz einfach des Raumes verweisen. Das war sein Eigentum und sie hatte sich einfach zutritt verschafft. Doch, dass Michiru sich von ihm nichts sagen lassen würde, ahnte er nicht. Er war ziemlich selbstverliebt und genauso selbstsicher. In seinen augen würde es keine Frau, in seinen vier Wänden, wagen den Macker markieren zu wollen. Dass er dabei mit seiner Vorstellung bei Michiru an der falschen Adresse war, wusste er nicht und vermutete er auch nicht. Er redete weiter abwertend von Junko und das schien der kalten Frau nicht ganz in den Kram zu passen. Sie zischte ihn an und wies eine Selbstsicherheit und Bestimmtheit auf, die Shisui höchst zuwider war. Er erwiderte ihren Blick, wagte es nicht, sich von dieser Frau irgendetwas sagen zu lassen. Wie könnt Ihr es wagen, in meinem eigenen Haus so mit mir zu sprechen? Ich wüsste nicht, was Euch das Gör angeht. Mag sein, Sie steht unter ihrem dienst, aber dafür, dass sie Ihnen ja soooo viel bedeutet, kommen Sie reichlich spät zu uns, um dieses Gör endlich von uns wegzuholen., fauchte der Hausherr bestimmend. Er wusste nicht, was für Folgen seine dummen Worte haben könnten. Bei Michirus weiteren Auführungen konnte der Stiefvater der Jinchuuriki nur kehlig auflachen. respekt? Dem unbedeutendem Wurm? Was für einen Respekt? Sie wissen genauso gut wie ich, was meine stieftochter ist! Ein Monster. Ich wüsste nicht, was sie bis jetzt getan hatte, um ihre Familie und ihre Heimat zu beschützen! Sie ist schwach. Sie ist fast achtzehn und immer noch ein jämmerlicher, schwächlicher Genin! Wenn das so weitergeht, ist unsere Hanna Jonin, eh dieses...Kind Chunin ist!, zeterte er weiter, Junko und auch Michiru ignorierend. Junko stand ja nun einige Momente schon auf der Treppe und hatte auch die größten Streitigkeiten mitbekommen. Doch sie war nicht die einzige. Auch Shisuis Frau machte sich langsam aber sicher auch Sorgen, als sie seine Worte vernahm, weswegen sie nun auch aus dem Wohnzimmer kam und sich zu ihrem Mann gesellte. Ihr blick war nicht gerade freundlich. Sie hatte natürlich mitbekommen, dass das Gespräch um Junko ging. Und es gab niemanden, den die Mutter mehr verachtete als ihr Kind. Warum? Wer wusste das? Wahrscheinlich nur die Mutter selbst. Immerhin hatte Junko das Schicksal des Jinchuurikis ja nur dank ihrer Mutter. Sie beachtete Michiru kaum, umklammerte den arm ihres Mannes und blickte ernst zu ihm auf. Schrei nicht so rum! Sollen dich die Kleinen noch hören? Es ist ja schon schön genug, dass du Junko runtergelockt hast., zischte die Frau und wandte dann ihren Blick doch zu Michiru. Wenn Sie Junko unbedingt wollen, dann nehmen Sie sie. Wir haben nichts dagegen. Ganz im Gegenteil. Wir sind Ihnen sogar dankbar, sprach sie weiter und fixierte Junko dabei mit eiskaltem Blick, den die genin auch erwiderte. Doch mehr kam noch nicht über ihre Lippen. Stattdessen stellte sie sich schützend vor Michiru um dieser zu zeigen, dass ihr die situation und das kennenlernen mit ihren Eltern leid tat. Wie könnt ihr es wagen, so vor meiner Meisterin zu sprechen?! Ich weiß ja, dass ihr nicht die respektvollsten Menschen seid, aber seid dankbar, dass Michiru-sama da ist. Sonst würde ich meine Vorsetze über Bord schmeißen und Sanbi auf euch und eure missratene Brut loslassen... Wäre ich wirklich so schwächlich wäre, wie ihr mich beschreibt... Und mich so beschreibt, als hätte ich nichts für meine Familie getan, was ist dann das?, fauchte die Grünhaarige und hob ihre rechte Hand. Sofort bildete sich eine kleine Wassermenge um sie und wanderte zu der Schalenhand der Genin. Ein Wort von mir an den Sanbi und sie übernimmt meinen Körper. Was glaubt ihr, wie oft ich am Tag zu hören bekomme, ich solle ihrer Macht oder wenigstens einer kleinen Chakramenge freien Lauf lassen. Ihr wärt tot... schon seit fast zwölf Jahren, wenn ich mir nicht geschworen hätte euch mit meiner eigenen Kraft zurechtzustutzen. Ihr wärt längst tot. Aber um das zu raffen, seit ihr einfach zu dumm..., fauchte sie wieder und ließ das Wasser um sich herum verschwinden. Aber was war nur los? Normalerweise hatte sie gegen ihre Eltern nie das Wort erhoben... Wollte sie sich jetzt auf einmal wehren? Oder wollte sie nur keine Schwäche vor der neuen Mizukage zeigen? Wahrscheinlich war es wirklich Letzteres. Immerhin war die Kura ein Jinchuuriki... Sie musste doch stark sein. Wenn sie diese macht in sich beherbergte, musste sie doch mit alles und jedem klar kommen. Ihre so genannten Eltern wichen einige schritte zurück und starrten Junko an, als wäre sie das Unglück und der Tod persönlich. Doch gewöhnt war sie es ja schon. Doch dann richtete sie aufrichtig lächelnd den Blick zu Michiru. Wenn Sie es wünschen, gerne. Ich gehe mit Ihnen gerne überall hin! Solang sie nicht weiter diese Gesellschaft ertragen müssen. Ich beeile mich!, sagte sie, blickte die Kage dann aber besorgt an, als sie mit ihren Erziehungsberechtigten sprechen wollte. Ich wünschte, sie würde ihre Macht nutzen und dich von diesen jämmerlichen, bemitleidenswerten Menschen befreien. , meldete sich der sanbi nun und während Junko ein seufzen entfuhr, stieg sie die Treppen rauf und steuerte ihr Zimmer an. Ich weiß was du meinst... Innerlich wünsche ich mir auch, dass irgendjemand meinen Erziehungsberechtigten das Licht ausknippst. Aber von Michiru-sama kann ich das nicht verlangen. Nicht, nachdem sie sich so für unser Dorf einsetzt und auch für mich... Sie ist Kage... Sie hat alle Macht...Dennoch besitzt sie nicht die Erlaubnis Zivilisten zu ermorden., antwortete die siebzehnjährige der Schildkröte gedanklich.
Währenddessen schritt Michiru mit den beiden Anderen in das Wohnzimmer. Beziehungsweise Michiru ging vor und Shisui und seine Frau folgten. Michiru baute sich sofort vor ihnen auf und begann schon zu sprechen. Der Hausherr allerdings fühlte sich stark in seiner Ehre gekränkt. Jetzt musste er sich auch noch etwas von einer Frau befehlen lassen?! Nur weil diese irgendein Kage war? Das war doch unter aller Sau! Shisui sah es nicht ein, irgendeiner Frau untertänig ergeben zusein, die er heute zum ersten mal gesehen hatte und, die ihm zudem auch nicht gerade sympathisch war. Aber das beruhte wohl auf gegenseitigkeit. Shisui wollte es einige Male wagen, die Mizukage zu unterbrechen und ihr ins Wort zu fallen, doch seiner Frau hatte er es zu verdanken, dass er lebend aus dem Gespräch ging. Die ganze Zeit schwiegen sie. Auch als die Mizukage geendet hatte. Im Grunde hatte diese kleine Rede der Kage auf die Eltern Junkos so eine große wirkung wie der Tropfen auf einem heißen Stein. Nichts. Sie hörten ihre Worte zwar, bildeten sich dazu aber keine Meinung und stempelten es als einfaches palaber ab.
Nach kurzer Zeit kam Junko die Treppe herunter und suchte sogleich nach ihrer Meisterin, die bereits aus dem Wohnzimmer kam. Ohne Begleitung der Erziehungsberechtigten. Michiru ging stumm zur Eingangstür und öffnete diese, während sie die Genin gleichzeitig aus dem Haus bat. Liebendgerne folgte sie dieser stummen aufforderung und verließ das Haus. Ich fürchte mich nicht... Ich schäme mich... Ich habe so eine fürchterliche Familie. Und Sie mussten sich auch noch anpampen lassen... Das hat niemand verdient. Ich möchte mich im Namen meiner... Erziehungsberechtigten entschuldigen... Sie wissen es nicht besser... sie haben keine Ahnung, entschuldigte sich die Kura und seufzte schwer. Sie entschuldigte sich nicht gerne. Schon gar nicht für ihre Familie. Jedoch wollte sie nicht, dass Michiru dachte, alle Zivilisten seien so furchtbar wie ihre eltern. Als Michiru weitersprach blickte Junko zu boden und seufzte schwer. Sie machen es oft... Beide. Und eben haben sie sich noch zivilisierter ausgedrückt als sonst... Ich habe keine Angst vor ihnen... Ich weiß, dass ich eine stärkere Macht in mir habe, die mich beschützt. Das was mir Angst macht, sind lediglich die Versuche, die meine Mutter schon unternommen hat um mich loszuwerden oder um mir das Leben zur Hölle zu machen..., seufzte die Grünhaarige und verschränkte leicht die arme vor der Brust. Der Gedanke an ihre Familie ließ sie würgen. Doch sie riss sich zusammen. Sie wollte ordentlich mit Michiru reden und ihr alle Fragen beantworten. Die beiden Damen gingen zu dem Park und dort setzten sie sich auf eine Bank. So wie Michirus Blick auf der Genin lag, so war es auch umgedreht. Ihr Kimono ist wirklich schön. Er passt echt perfekt zu Ihnen, Mizukage-sama..., lächelte die jüngere. Allerdings blickte sie dann nachdenklich durch den Park. Nun ja... erst einmal möchte ich mich bedanken... Vielen dank, dass sie sich für mich eingesetzt und mich in Schutz genommen haben... Das machen wenige Menschen... und eine Frage habe ich... Warum sind Sie zu mir gekommen? Ich meine... Nicht, dass ich mich nicht freue... Ich freue mich riesig, dass ich so tollen besuch bekommen habe... Aber worüber wollen Sie mit mir reden? Stimmt etwas nicht? Aber vorher, wenn ich Ihnen nicht zu nahe trete... wie geht es Ihnen, Michiru-sama?, fragte die Grünhaarige vorsichtig und blickte Michiru an
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BeitragThema: Re: Michirus kleines Sorgenkind   Michirus kleines Sorgenkind Icon_minitimeDo Okt 24, 2013 9:24 pm

Was war sie froh in einem Park zu sitzen und sich dieses Gerede nicht mehr anhören zu müssen. Ihr Vater war genau so gewesen und am liebsten hätte sie diesem man die kehle aufgeschnitten, einfach so ohne ein weiteres Wort. Aber sie hatte es nicht gedurft, galt sie immerhin als Vorbild, als Leitfigur des Dorfes. Sie würde noch unzählige mal so mit ihm reden, ihn so zurecht stutzen und sie würde ihm einen brief zukommen lassen, der ihn in die Knie zwang. Sollte er doch denken, dass sie nichts tun konnte, nichts körperliches tun dürfte, sie würde ihn auf eine ganz Andere Art und weise Bluten lassen. Es würde ihm nicht gefallen, seiner Frau genau so wenig, doch das war nicht ihr Problem. Auch seine Anschuldigungen, dass sie zu spät kam, interessierten sie nicht. Sie hatte ihr Amt erst seit kurzem inne und seitdem tat sie etwas. Yuki hatte das Mädchen immer respektiert, aber wohl nicht daran gedacht, sie aus dieser Familie zu holen, sie tat es stellvertretend für ihre tote Liebe. Es war grausam, dass es so in dieser Familie aussah, es war so ähnlich zu dem, was sie erlebt hatte. Es ist gut, dass er sie nicht geschlagen hat und zu viel Angst vor ihr hat, es ist besser so als mit roher Gewalt. Trotzdem war es traurig, sehr traurig. Eine Mutter die ihr Kind nicht liebte, dass konnte und wollte sie sich kaum vorstellen. Es war grausam, selbst sie empfand etwas für ihre Tochter und sie war bei weitem nicht dein feinfühligste Mensch, war es nie gewesen und würde es auch wohl nie sein. Am liebsten hätte sie ihm weh getan, wirklich weh getan. Mehr als einmal war der Gedanken in ihrem Kopf aufgezuckt. Ihr Amt nutzen, ihre Macht nutzen, ihn zurecht weisen. Männer, nur Männer konnten solche Idioten sein. Sie verstanden so wenig von Frauen, waren so unempfänglich für alles was sie empfanden, taten und wollte. Stumpfe triebgesteuerte Wesen, waren sie und es schien ihr nicht einmal unangenehm so zu denken. Solange ich es nur denke und nichts sage ist alles in Ordnung. Wenn die Leute, die in mein Büro kommen das wüssten, würden sie mich nicht mehr lange haben wollen. Aber ich kann nichts dafür, die meisten sind eben Arschlöcher, die größten Idioten, die ich jeh gesehen habe. Es gibt hier und da eine Ausnahme, aber im großen und ganzen sind Männer um einiges schlimmer als Frauen. Es hat schon seine gründe, wieso mein Herz immer an Yuki hing und nicht an so einem schmierigen Idioten. Wie ich sie doch hasse. Und die Mutter ist auch so, sagt sie doch nur, dass er wegen den Kleinen Kindern nicht schreien soll[. Ihr Freund schreit die eigene Tochter an und sie macht sich sorgen um die Kleinen! Oh sie ist genau so schlimm wie der Mann, vielleicht sogar schlimmer, ich kann sie wirklich nicht da lassen und es wäre für die in Ordnung wenn ihre Tochter weg wäre. Man muss sich das mal vorstellen! Das Mädchen konnte einem wirklich leid tun und während Michiru vor sich hin überlegte, was die Eltern alles gesagt hatten, wie sie sich benommen hatte, da kam diese alte Übelkeit in ihr auf. Immer wenn ihr Vater grausam gewesen war und ihr Bruder es ihr nicht geglaubt hatte, dann war ihr schlecht geworden. Niemand hatte sich vor sie gestellt und nun, nun war sie hier und ihr Vater tot. Traurig, wenn man durch den tot eines bessere belehrt wurde. Frauen und schwach, das sie nicht lachte. Sie hätte ihm doch die Kehle anritzen sollen, doch nun war es zu spät sie waren hier, nicht mehr zu hause und sie blickte zu dem Mädchen, dass zu ihr zurück sah. War sie immer so vorlaut, wenn ihre Eltern dabei waren, verbarg sie so die Problem und überspielte ihre Einsamkeit?
Junko hatte sich vor sie gestellt, eine nette Geste, doch sie fühlte sich seltsam dabei eine Jüngere vor sich zu haben, immerhin überragte Junko sie um fast zehn Zentimeter. Sie brauchte keinen Schutz, doch es schien, als hätte sie Michiru etwas beweisen wollen. Sie gönnte sich die Pause um alles zu überdenken, ließ Junko damit wohl ein wenig warten, während ihre blauen Augen das Mädchen aufmerksam musterten. Sacht schob sie ihre Gedanke hin und her, hielt sie fest, um sie gehen zu lassen. In ihrer Gegenwart hatte sie ihren Eltern gedroht, diese zu töten, ihre Kräfte frei zu lassen, ohne mit der Wimper zu zucken. Gegen die eigene Mutter, gegen den Stiefvater. Das Verhältnis war mehr als kläglich gescheitert. Sie selbst würde wohl auch nie ein gutes Verhältnis zu ihnen haben, aber darum ging es ja auch nicht. Sie hatte erreicht, was sie erreichen wollte, Junko saß brav neben ihr, war mitgekommen, ohne zu murren und hatte sich gegen ihre Eltern aufgelehnt Sie konnte lieb sein und folgen, hatte Angst die Blutsbande wirklich so weit gekappt, wieso hatten die beiden sie nicht zur Adoption gegebene? Sie wusste es nicht, konnte die beiden nicht verstehen, wollte es bis zu einem gewissen Punkt auch nicht. Sie erschienen ihr einfach nur grausam, lieblos und egoistisch. Männer die auf einer Stufen standen mit Frauen, traurig, es war wirklich traurig. Aber sie hätte es auch falsch gefundenen weiter zu intervenieren, als sie es ohnehin schon tat. Die beiden hatten sich nichts von ihr sagen lassen, sie hatte gesehen, wie nutzlos Worte bei diesem Mann waren. War es da verwunderlich, dass Junko so geschriene hatte? Sie hoffte, dass es aufhören würde, es würde aufhören, sie würde heute sofort dafür sorgen und sie hatte einen genauen Plan gefunden, während sie das Mädchen angesehen hatte, nun konnte sie auf alles eingehen.
Ich bin freiwillig zu dir gekommen Junko-chan. Mach dir wegen diesem verhalten keinen gedanken. Ich bin schlimmeres gewöhnt. Es gibt Leute die unangenehmer sein können, aber damit muss ich zurecht kommen in meiner Position, begann sie schlicht. Sie musste sich nicht entschuldigen, nicht für diese Leute, sie würde schon zu ihr kommen und zu kreuze kriechen und sich entschuldigen. Junko sollt sich nicht rechtfertigen, sie hatte nichts falsches getan, es waren nur diese charmanten erwachsenen gewesen, nicht sie. Egal was man in Junko sah, es sollte nichts an dem Respekt zur Kage selbst ändern. Schlimmer Fehler, er würde es spüren, denn sie war böse, wirklich böse auf ihn, auch wenn man es nicht sah. Sie konnte aufgrund der Worte von Junko nur kurz nicken. Sie machten es oft, beinahe immer. Eine traurige Welt, in der es so war. Mutter gegen Tochter und das nur weil sie Angst vor dem Mädchen hatten? Bei den letzten Worten, wurde selbst sie aus einer Illusion gerissen. Hat sie versucht dich umzubringen, hackte sie sofort nach. Denn auch wenn man es nicht sah, dies erschütterte sie doch. In ihrem Dorf sollte so etwas nicht passieren, nie wieder! Sie schwor sich das zu unterbinden, setzte es um, war dabei, sie wollte. Die Anmerkung zum Kimono kam doch etwas ungeplant und sie presste ein kurzes Danke hervor. Es ging nicht um das was sie trug, es ging um das Mädchen. Diese hatte zum Glück eine Reihe von Fragen für die frische Kage und Michiru begann am ende. Zuerst einmal geht es mir gut, danke der Nachfrage. Ihr blick ruhte noch immer auf dem Mädchen und etwas wie sorge zeichnete sich in ihren Augen ab. Sie selbst hatte wegen alle dem nicht gegessen, sie war froh, das Junko aß und zu leben schien. Wieder dachte sie an den Kaguya, aus welchem sie nicht schlau geworden war. Um ihre Handeln zu erklären musste sie etwas ausholen. Ihre Kopf legte die Wort erneut zurecht, bevor sie begann und tief einatmete. Du weißt sicher, dass ich zur Lebzeiten von Yuki-sama immer an ihrer Seite war. Ich war ihre recht Hand und ich war bei weitem nicht ihre nette Seite. Sie stoppte, macht eine pause und lächelte bei dem Gedanken an Yuki ein wenig mehr. Sie war so wunderschön gewesen, so bezaubern und liebreizend.Als sie starb geriet ich nicht sofort ins Visier als Kandidat für die neue Position. Doch ich hatte Potenzial und mit ihrem Tod entwickelte ich eine Idee. Wegen dieser Idee bin ich zu dir gekommen. Ich möchte etwas in dieser Dorf erreichen und die Kinder sind, so sagt man gerne unsre Zukunft, das auswendig lernen hatte sich bezahlt gemacht. Wie oft hatte sie ihre Worte gegen gelesen, überdacht, neu verfasst, nach Formulierungen von früher gesucht. Ich möchte weiter fphren, was Yuki selbst begonnen hat und ich will mich für jene einsetzen, die in einer misslichen Lage sind oder waren. Ich war auch bei deinem Freund Kai und habe mit ihm gesprochen. Du bist ein wichtiger teil dieses Dorfes und als ich erfuhr, wie es bei euch zugeht, entschied ich zu handeln. Sie machte wieder eine pause, schloss kurz die blauen Augen, verzog den bemalten Mund ein wenig um ruhig fortzufahren. Ich habe gesehen, wie schlimm es ist und ich möchte dich dort weg holen. Wenn du es willst, kannst du ausziehen, die Kosten für dich werden deine Eltern tragen. Ich habe bereits mit deinen Freunden gesprochen, sie sind bereit auf dich aufzupassen.Der Natsu schien etwas euphorischer als der Kaguya, aber so ist das nun einmal. Wenn du also möchtest, kannst du mit ihnen, also Kohaku und Kai, eine Wohnung beziehen. Jinpei wird nach Kai sehen und auch meine Wenigkeit wird nach euch schauen. Ich will wissen wie es dir geht und wenn deine Eltern dich aufsuchen sollte, bitte ich dich mir alles unverblümt zu schildern. Unverblümt? Wo hatte sie denn dieses tolle Wort her. Immer diese Alten reife, sie hatten sich wohl dich tiefer in ihren Kopf gebrannt, als sie es gedacht hatte. Ihre Finger fuhren durch das dunkel Haar und sie nahm eine Strähne zurück, bevor ihre Augen umher wanderten und dann zu Junko sahen. Michiru wirkte nett und beherrscht, als hätte sie etwas ganz normales verkündet, doch in ihr kribbelte etwas. Sie konnte etwas tun und dafür müsste Junko nur zustimmen.
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BeitragThema: Re: Michirus kleines Sorgenkind   Michirus kleines Sorgenkind Icon_minitimeFr Okt 25, 2013 7:30 pm

Welch ein Segen war es, als Junko gemeinsam mit Michiru es endlich geschafft hatte dieses verfluchte Haus, gemeinsam mit dieser verfluchten Familie zu verlassen. Kaum fiel die Haustür ins Schloss, fühlte sich die Grünhaarige freier als ein Vogel. Sie hatte das Gefühl, nun mit jemandem unterwegs zu sein, der sie kannte, respektierte und auch verstand. Sicherlich, wenn sie an die Michiru dachte, die zuvor noch die rechte Hand der Mizukage war, dann hätte sie dieses beschützende, respektvolle und doch freundliche Auftreten gegenüber der Jinchuuriki nicht erwartet. In Junkos Augen war Michiru damals schon alleine von ihrem Verhalten eine starke, unbeugsame und vor allem unberechenbare Persönlichkeit gewesen. Sie konnte es jetzt immer noch nicht glauben, dass die neue Mizukage so aufgeschlossen und freundlich zu ihr war. Das war in den Augen der jungen Jinchuuriki wirklich eine große Ehre. Während sie so im Park waren und es sich auf der Bank gemütlich gemacht hatten, hing Junko ihren eigenen Gedanken nach. Zu gerne hätte sie gewusst, was in dem Kopf der Kage vor sich ging. Natürlich glaubte sie ihren Worten, doch diese Jahre bei ihrer Familie hatten sie doch stark misstrauisch gemacht. Junko wünschte sich natürlich, dass sie der KAge vertrauen konnte und sie eben als eine der wenigen Vertrauenspersonen in ihr Herz lassen sollte, doch es war schwer. Immerhin war sie sicher nicht der einzige Problemfall. Sicherlich hatte sie auch noch andere Fälle und wenn Junko sich darauf etwas einbilden würde, dann würde ihr das sicher leid tun. Doch während sie ihren Gedanken nachhing, schweiften diese auch zu ihrem Verhalten, dass sie ihren Eltern gegenüber, aber auch Michiru entgegen gebracht hatte. Sie blickte zu der Kage und schluckte ihren Kloß im Hals herunter. Sie haben sich sehr verändert, wenn Sie mir die Bemerkung erlauben… Früher waren Sie in meinen Augen eine sehr starke aber auch unnahbare Frau… Jetzt sind Sie eine starke Frau mit großem Herzen und einer sehr starken Persönlichkeit… Sie haben mir gerade eben Mut gemacht. Niemals sonst habe ich mich getraut mich vor meinen Eltern zu wehren. Nicht wenn jemand dabei war. Aber als Sie da waren habe ich mich getraut… Dafür danke ich Ihnen… , lächelte die kleine Genin zufrieden, als hätte sie etwas Weltbewegendes getan. Vielleicht würde Michiru ihre eigenen Gedanken zu den Worten der Jinchuuriki haben, aber in Junkos Augen war es klar. Durch die Hilfe ihrer Mizukage hatte sie sich endlich getraut sich zu wehren. War sie alleine mit ihren Eltern, dann versuchte ihnen so weit es ging aus dem Weg zu gehen. Sie stand früher auf als sie, aß alleine zum Frühstück oder zu Abend, kam meist erst spät in der Nacht wieder nach Hause, wenn sie sich sicher war, dass ihre Familie schlief. Sie versuchte einfach so weit es ging, im Haus natürlich, von ihrer Familie weg zu sein. Deswegen war ihr eigenes Schlafzimmerfenster auch eher die eingangstür für die Jinchuuriki. Dieser weg war immer kürzer und einfacher. Sie konnte sich ganz einfach in ihr Zimmer schleichen, ein paar Stunden schlafen und dann durch das Zimmerfenster wieder abhauen, nachdem sie sich etwas zu essen aus der Küche geholt hatte. Die richtige Eingangstür benutzte sie nur, wenn sie, so wie es gerade der Fall war, offiziellen Besuch bekommen hatte, der sie mit sich bat. Würde Junko wieder nach Hause gehen, würde sie wieder durch ihr eigenes Fenster einsteigen, nur um nicht gefahr zu laufen ihrer verhassten Familie zu begegnen. Doch war sie nicht auch mit Schuld an der ganzen Familiensituation? Hätte sie vielleicht einen Weg suchen sollen um sich mit ihrer Familie zu vertragen? Wenn ja, welche Lösung hätte es denn geben sollen? In den Augen ihrer Mutter war Junko nur eine kleine, gefährliche Erinnerung an ihren ersten Ehemann. Und eine Gefahr für die beiden kleinen kinder. Konnte es vielleicht sein, dass ihre Mutter nur soi voller Hass auf sie war, weil sie den Tod ihres ersten Ehemannes und Junkos Vater nicht vertragen hatte? Kam sie vielleicht nicht über sein Ableben hinweg? Unmöglich in Junkos Augen. Junko war auch über seinen Tod hinweg gekommen und das eigentlich alleine. Ihre Mutter hatte sich ja viel zu schnell wieder einen nebenzeitvertreib angelacht, den sie auch geheiratet hatte. Es war unlogisch, dass diese verfluchte Frau nur so viel Hass für ihre Tochter empfand, weil sie ihren Mann verloren hatte. Schließlich hatte Junko nichts mit seinem Sterben zutun. Oder hasste sie sie, weil sie die letzte Erinnerung an ihren ehemaligen Mann war? Das klang nicht ganz so verrückt. Michiru richtete dann langsam das Wort an die Genin und beruhigte sie ungemein mit ihren ruhig geäußerten Worten. Wirklich beruhigt nickte die Grünhaarige und legte seufzend den Kopf in den Nacken. Ich bin froh… Es war mir furchtbar peinlich, wie meine Familie sich Ihnen gegenüber verhalten hat… Es gibt zwar Menschen, die vom Verhalten zum Kotzen sind… Aber es gibt auch welche, die vollkommen in Ordnung sind., lächelte sie, doch dieses verschwand schnell wieder, als Michiru mit ihrer folgenden Frage den Nagel voll auf den Kopf traf. Junko zuckte unwillkürlich stark zusammen und starrte auf den Boden, während sie den Kopf senkte. Das einzige, was von ihr kam, war ein kleines Nicken. Sie hatte es nicht mal Kai oder Kohaku gesagt. Ja ihre Mutter hatte versucht sie zu ermorden. Nur sehr zögerlich hob die Jinchuuriki den Kopf und blickte in den Himmel. Ja… sie hat es versucht… und hätte es auch beinah geschafft. Das war vor fast drei Jahren. Meine Mutter kam heulend zu mir und sagte, dass meine kleine Schwester, Hanna, entführt worden sei. Sie wusste damals, dass ich für Hanna und Tanake alles getan hätte. Heute ist es ganz anders… Jedenfalls war das schon eine Falle… Sie hat mich zum Nebelwald gelockt, wo ich angegriffen wurde. Ich weiß nicht, was das für Ninja waren. Aber auf jeden Fall waren sie stärker als ich. Letztendlich habe ich nur durch ein Wunder überlebt., schluckte die Jüngere ziemlich heftig und seufzte schwer. Dieses Ereignis hatte sie sonst immer sehr gut verdrängt. Kai hatte sie nie etwas davon erzählt und Kohaku auch nicht. Schwer seufzte die Grünhaarige wieder, blickte dann aber zu Michiru, als diese begann zu erzählen, was sie wollte. Brav lauschte die Genin und hörte aufmerksam zu, während sie ab und zu nickte um Michiru zu signalisieren, dass sie die Worte vollkommen aufgenommen und verstanden hatte. Sie sah das Lächeln, dass sich auf den Lippen der Älteren bildete als sie von der ehemaligen Mizukage sprach. Sofort wurde Junkos Blick etwas besorgt. Yuki schien ihr mehr bedeutet zu haben. Sicherlich war Yuki für sie eine wichtige, geliebte und bedeutende Person gewesen. Doch nun hatte Michiru diese Frau verloren. Das war doch grausam… Michiru sprach weiter, redete von ihrer neuen Idee und erläuterte diese auch sofort. Aufmerksam verfolgte die Kura der Erläuterung ihrer neuen Mizukage und sie guckte echt nicht schlecht. So viel Arbeit hatte sich die Kage gemacht? Nur wegen ihr? Das war für Junko wirklich etwas besonderes! Fast so als würden ihr Geburtstag, der endlich mal gefeiert wurde, und weihnachten aufeinanderfallen. Ohne es zu wollen bildeten sich in den Augenwinkeln der Genin einige Tränen, die sie sofort mit ihrem Ärmel wegwischte und somit vor der Kage verbergen wollte. Sie hatte mit Kai gesprochen? Dann wusste Michiru sicher alles. Kai war zwar nicht der Typ, der nach Hilfe schrie, aber wenn es um seine ‚kleine Schwester‘ ging, dann nahm er wirklich jede Hilfe an, die ihm angeboten wurde. Und wenn Michiru schon auf ihn zugekommen war, war es fast offensichtlich, dass er kein Detail seines Wissens ausgelassen hatte. Wahrscheinlich hatte er Michiru die harte Wahrheit voll ins Gesicht geknallt. Doch MIchiru erzählte weiter und brachte mit jedem weiteren Wort die Kura mehr zum Strahlen und gleichzeitig zum Weinen. Sie blieb stumm, bis Michiru endete und selbst danach schwieg sie noch. Wie gut hatte das Schicksal es doch mit ihr gemeint? Jetzt durfte sie mit Kai und Kohaku zusammenziehen? Überglücklich, heulend und auch ziemlich stürmisch fiel die Genin der Mizukage um den Hals. Vielleicht war es zu kindisch, idiotisch oder gar dreist, doch sie war glücklich und dankbar. Schniefend umarmte sie michiru und hauchte immer wieder die gleichen Worte. Vielen Dank Michiru-sama! Sie sind ein Engel! Wie kann ich Ihnen nur danken…? Liebend gerne möchte ich mit den beiden zusammenziehen! Ich danke Ihnen so, schluchzte Junko aufgelöst aber überglücklich. Sie klammerte sich fest an Michiru, fast so als hätte sie Angst, dass all das nur ein Traum war, doch das war es nicht. Michiru hatte ihr gerade echt einen Lebenstraum erfüllt. Immer schon wollte sie weg, doch warum ihre Familie sie nie gehen ließ, war ihr nie klar gewesen. Jetzt besaß sie sogar fast den Befehl auszuziehen. Wie ein kleines Kind drückte sich Junko an die mächtige Frau neben sich, ohne wirklich daran zu denken, dass sie hier eigentlich das Dorfoberhaupt umarmte und vollheulte.
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BeitragThema: Re: Michirus kleines Sorgenkind   Michirus kleines Sorgenkind Icon_minitimeMo Okt 28, 2013 10:47 am

[out: Kurzes Ende tut mir leid nee-chan]

Jetzt schien Junko viel mehr wie das kleine Mädchen, dass sie irgendwo war. Ruhig und schüchtern, vielleicht hatte sie auch nur etwas Angst vor ihr. War auch verständlich, oder nicht? Bis vor einem halben Jahr hatte man sie noch gut und gerne als Begründerin des Blutnebels nehmen könnte. Keine liebe, keine Freundlichkeit. Es gab in ihrer Welt kein Lächeln, nichts nettes und liebevolles, nur für Yuki und genau diese unendliche Zuneigung versuchte sie nun nach außen zu tragen. Der Kummer und jeder Funke Schmerz blieb in ihr, ihr privater Verlust und den Rest, den strahlte sie nach außen, versuchte es zumindest. Eigentlich war sie gebrochen, doch aus dieser gebrochenen Person war etwas gutes genommen, denn es gab keinen besseren Grund als sich nun zu ändern. Natürlich hätte sie gehen können, doch sie wollte Yuki's Werk nicht verkommen lassen, sie wollte für die Frau weiter kämpfen. Mit ihrem Bild war sie bereit alles zu tun und dafür alles zu geben, denn sie hatte nichts mehr zu verlieren. Aimi konnte ohne sie, jeder konnte ohne sie, doch sie konnte nicht ohne Yuki und doch ging sie voran. Das Junko in ihr eine starke Person sah, war nett formuliert, immerhin war sie berühmt für ihre Grausamkeit gewesen. Das hast du sehr nett gesagt. Ich hätte nicht gedacht, dass ich jemanden Mut machen könnte, außer den Mut sich selbst umzubringen. Aber sie scheint beflügeln, den glauben an sich selbst gefunden zu haben. Sie ist ein starkes Mädchen, auch wenn man das so selten sieht. Von sich selbst würde sie nicht sagen ein großes Herz zu haben, sie gab es irgendwie nur vor, tat so als wäre sie stark, auch wenn sie schwach war, weil sie Yuki vermisste, weil der Kummer sie auffraß und nichts von ihr übrig ließ. Doch irgendwie schaffte sie es zu leben, zu lächeln und sie machte jemandem Mut. Die jünger lächelte, ob über ihre Wort oder das was Michiru gesagt hatte. Es ging dem Kind gut, besser wie es schien. Ihre Eltern wirkten hier nicht mehr, verstörten sie hier nicht mehr, zumindest in diesem Moment nicht. Das es Menschen gab die in Ordnung waren, würde sie so nicht wirklich unterschreiben. Die meisten Leute nervten sie nur ungemein. Ihr Verhalten nervte sie, war ihr oft zu viel, doch sie hielt es aus, hielt so vieles aus, dass man nicht aushalten sollte, was sie nur für dieses Amt aushielt. Das Menschen Idioten wahre, zumindest ihre Mutter ,wog schwer. Wer brachte seine eigene Tochter um,  oder wer versuchte es zumindest? Was wäre gewesen, wenn Sanbi aus ihr heraus gebrochen wäre, das ganze Dorf hätte es zerlegen können. Wollte ein Mensch wirklich so egoistisch sein? Es war gut, dass dieses Kind so stark war, nicht aufgegeben hatte, sich immer und immer wieder durchsetzte. Wieso konnte sie nicht sagen, aber es schien an ihren Freunden zu liegen. Wunderbare Menschen, wenn sie das Mädchen am leben hielte. Sie erkannten alle dem Mensch in diesem Monster, sahen die Gefahr nicht. Diese neu Information würde das was sie für Junko zahlen mussten, nur mehr machen, nur schwerer wiegen. Alles würden sie zahlen müssen, auf ihre weiter, sie würde diese Eltern bluten lassen und sie würde sie vor Gericht stellen. Die beiden würden eingesperrt werden, zumindest der Shinobi, sie würde diesen Mann finden, würde sich mühe geben alles ins Lot zu bringen. Ihr hatte niemand geholfen und es hätte sein können, dass sie sich auch um niemanden gekümmert hätte, wäre Yuki nicht gestorben. Schwere Schicksalsschläge brachte einem ab und an etwas gutes. Sonst würde sie nicht hier sitzen, hätte ihre Geschichte nicht erzählt. Vielleicht würde die Hoffnung auf ein besseres leben sie irgendwann vergessen lassen, was geschehen war. Mit einmal fing das Mädchen an zu weinen. Zuerst wischte sie jede träne noch fort, doch bald schien sie nicht mehr zu wissen wohin mit alle dem. Sie strahlte und weinte, Regungen, die ihr selbst fremd waren, doch sie lies es gesehen. Junko warf sich in ihre Arme, warf sich ihr an die Brust, vielmehr um den Hals. Sie war sprachlos und ein wenig verstört. Sie hatte niemandem umarmt, seitdem sie ihre Tochter einmal im Arm gehabt hatte, vor viel zu vielen Jahren. Yuka fiel sie auch nicht um den Hals und jetzt lag ihr ein Mädchen in den Armen. Sie ließ Junko tu, was sie wollte, auch wenn sie sich für morgen ein neues Gewand aussuchen musste. Es gab schlimmeres als diese innere starre. Sie wusste nicht, wie man mit Menschen umging. Schon gut. Alles wird jetzt besser. Du schläfst solange bei uns um Haupthaus. Wir holen nachher gemeinsam deine Sachen, bis ihr eine Wohnung habt, schläfst du bei uns im Hozuki Anwesen, Kai hat nur ein Bett, soweit ich mich erinnere. Alles wird jetzt gut, ich passe nun auf dich auf, solange ich es kann. Michiru hatte nicht vor schnell zu sterben. Ihr wirken hatte doch erst begonnen und sie wollte noch lange etwas tun, noch lange etwas schaffen. Also würde sie Junko mitnehmen, jetzt sofort. Sie ließ das Mädchen zu Ende weinen und leitete mit ihr den Rest ein, eben alles was noch zu tun war. Es würde weiter gehen, positiv für sie beide.

Ende
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