Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeFr Mai 16, 2014 4:38 pm

das Eingangsposting lautete :

~ Das Dorf Kodaika, malerisch gelegen in einem der wenigen grünen Täler Kangetsu no kunis. Hier darf sich niederlassen, wer über trostlose Bergketten und Hügelkuppen wanderte, und sich am Busen der lebenden Natur erholen. Das Dorf selbst besteht aus einem guten Dutzend kleiner Häuschen. ~
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSa Feb 13, 2016 6:12 pm

War es nicht schön, bekannte Gesichter in der Fremde zu sehen? Zugegeben, Amaiko hatte ohnehin mit irgendeinem bekannten Gesicht gerechnet, und da Kangetsu no kuni ihre neue Heimat war, waren sie auch nicht wirklich in der Fremde, aber... egal. Amaiko jedenfalls plapperte noch ein wenig Überraschung heraus und strahlte übers ganze Gesicht. Ryosuke dagegen war... gefasster. War nicht weiter wild, er lächelte immerhin auch.
"Aber es ist schön dich zu sehen Amaiko. Lange ists her."
Die Kunoichi schaute auf die Hand auf ihrer Schulter, griente und machte Anstalten, Ryosuke zu umarmen. Förmlich bist du dafür, dass wir mal fast -...
Da kam eine Frau ins Zimmer, eine ältere Dame mit einer spitzen Zunge. Amaiko störte derlei nicht im Geringsten, und sie hätte Ryosuke auch fast zu fassen bekommen, doch der Shinobi war auf förmlich-höflichen Abstand gegangen. So hielt sie die Arme noch ein wenig oben, ehe sie sie sinken ließ.
Freund?, wiederholte sie die Worte der Dame, Gefangener? Begleiter? Du hast schon wieder irgendwas Seltsames am Laufen, wie es scheint, stellte sie mit Honigkuchenpferd-Grinsen fest.
"Bitte bereite die Informationen vor damit ich sie gleich einsehen kann, in Ordnung? Ich bin gleich wieder da."
Sicherlich, entgegnete sie sogleich und grinste dem Schwertkämpfer nach. Sie löste die Schnalle des Schriftrollenbehälters.
Die ältere Dame war noch im Raum und begann ein freundliches Gespräch mit ihr. Sie klang wie eine Gastgeberin, die eindeutig mehr Besuch als erwartet verpflegen musste.
Oh, ich bin auch nicht mit den anderen angekommen, entgegnete Amaiko, Bin aus Ryos Hosentasche gesprungen. Das war so zutreffend formuliert, wie es eben ging. Die Satonaka verneigte sich tief vor Yumi. Satonaka Amaiko. Vielen Dank, machen Sie sich wegen mir keine Umstände. Ich bin sicher, einer der Jungs nimmt für mich den Boden in Kauf. Sie lächelte optimistisch, schaute sich um und trat dann an die Wand heran, wo sie die Schriftrolle ein Stückweit öffnete und mit Reißzwecken befestigte. Was für ein Herr liegt denn nebenan? Dieser Gefangene also, fragte sie beiläufig.
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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSa Feb 13, 2016 6:52 pm

Tenzou war zwischen Vernunft und Sorge gefangen. Zum einen wusste er, dass es sinnvoller wäre sich hinzulegen, aber zum anderen dachte er die ganze Zeit an seine Familie. Shuichi und Mayura. Ging es ihnen beiden gut? Gut, bei seinem Zwillingsbruder war es ihm fast ein wenig egal, aber Mayura... .
Die Sorge um seine Frau nagte an seinem Inneren und machte ihn unruhig. Er spürte immer wieder ein schlechtes Gefühl, dass in ihm aufstieg und ihm fast schon dazu bewegte aufspringen zu wollen.
Gedanklich rief sich der Mann zur Ruhe, atmete ein paar Mal durch und blickte dann in etwa in die Richtung, wo die Frau stand. Den Namen seines Vaters schien sie nicht zum ersten Mal zu hören und langsam fragte sich Tenzou, wie die Information über Mikoto einfach an ihm vorbei gehen konnte. Er schien ein recht berühmter Mann zu sein. Das sie gerade erst von ihm erfuhr, konnte er nicht ahnen.
Eine Falte schob sich auf seine Stirn, wodurch er wie immer leicht grimmiger wirkte. "Dann... ", sagte er langsam und atmete leise durch die Nase ein. Ein Dankeschön konnte für einen Mann, wie ihn sehr schwer sein. "Dann... danke für die Rettung", murmelte er zügig und räusperte sich im anschluss leicht. Die Situation war ihm unangenehm. Als sie ihm etwas hinhielt, sah er auf und versuchte zu erkennen was es war. Er griff mit der Hand danach, tastete jedoch mehr schlecht als recht erst an ihrem Arm entlang, wodurch das erste Mal auffiel, dass er sehr schlecht sah. Als seine Finger dann endlich den Becher umschlossen, nahm er entgegen und roch daran kurz. Gedanklich wägte er ab, ob er der Frau vertrauen konnte. Das konnte er noch nicht genau sagen, sodass er erst einmal nur da saß und nickte. Sie verließ wieder den Raum und der Jônin versuchte einen Tisch zu erkennen auf dem er den Becher abstellen konnte. Gerade als er es schaffte das Plastikgefäß auf den kleinen Schrank neben dem Bett zu stellen, ertönte eine weitere Stimme. Er sah alarmiert auf, wobei er nicht wirklich etwas sehen konnte, sondern einfach versuchte wachsam zu wirken.
Ein Mann war in den Raum getreten und fragte nach seinem befinden. Tenzou legte seine Hände neben seinen Körper ab und musterte den verschwommen Fußbodeneingehend.
"Ich bin zumindest nicht Tod", stellte er monoton fest und fügte gedanklich noch hinzu: Hoffentlich auch Mayura nicht!. Dann drehte er den Kopf. "Aber das spielt keine Rolle... wer sind Sie? Und wo genau liegt das Dorf Kodaika?" Es musste irgendein ein kleineres Örtchen sein. Denn Tenzou kannte es nicht. Was wiederum schlecht war, dass hieß nämlich er war weiter weg von zu Hause als befürchtet. Vielleicht war er irgendwie in der Lage Kontakt mit Konohagakure aufzunehmen? Vorausgesetzt das Dorf war in der Nähe. Wieder richtete er seine Aufmerksamkeit auf den Fremden. "Kennen Sie Hokusai Mikoto?"




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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSo Feb 14, 2016 2:03 am

Ryosuke war sich nicht sicher, was er davon halten sollte, das nun Amaiko hier war. Ihm war bewusst gewesen, dass sie sich einges Tages treffen würden, immerhin lebten sie nun anscheinend im gleichen Dorf. Die Frage war nur, wie lange lebte sie bereits in Tsukigakure ohne das sie sich nicht getroffen hatten? Konnte ein Dorf tatsächlich so gross sein, das man sich jahrelang nicht über den Weg lief? Wahrscheinlich lebte sie noch nicht lange in Tsukigakure ... So musste es sein. Aber das spielte in diesem Moment absolut keine Rolle, wichtig war nun den noch ihm unbekannten Mann zu befragen ob er den irgendetwas wusste.
Er liess Amaiko also für den Moment zurück, auch wenn er sich am liebsten noch etwas länger mit ihr unterhalten hatte. Aber dafür war jetzt keine Zeit, das musste er nach hinten verschieben.
Im Zimmer des Patienten angekommen musterte er kurz den Raum und erfasste dann einen vollen Becher mit Flüssigkeit darin. Der Fremde antwortete nüchtern und sehr wortkarg, erklärte, das er zumindest nicht tot sein und fragte dann wer er war und, was noch viel wichtiger war, er fragte, ob er Hokusai Mikoto kannte.
"Entschuldigung, ich hätte mich zuerst vorstellen sollen, das war unhöflich. Mein Name ist Ishihara Ryosuke, ich bin ein Shinobi aus Tsukigakure. Das Dorf Kodaika liegt in Kangetsu no Kuni, nordwestlich des Shinobidorfes selbst. Und was die letzte Frage angeht ...", er hielt kurz inne und trat noch etwas näher an den Fremden heran, "Ich kenne Hokusai Mikoto nicht persönlich, aber er ist mir durchaus bekannt, ja. Warum die Frage? Und darf ich nach Eurem Namen fragen? ... Und was noch viel wichtiger ist, wie seid Ihr in diese ganze Sache verwickelt und wieso wären Sie beinahe umgebracht worden?", er hatte im Grunde noch viel mehr Fragen, aber das waren fürs Erste einmal die Wichtigsten. Viel Zeit blieb ihm nicht, immerhin musste er so bald wie möglich die Informationen studieren, die Amaiko ihm mitgebracht hatte. "Diese Leute, die Euch gefangen genommen hatten, wer waren die? Habt Ihr irgendwelche Informationen über sie?", so ganz verstand er den Zusammenhang einfach noch nicht, aber er würde daran arbeiten, das ganze Puzzle irgendwie logisch zusammenfügen zu können.

Yumi indess unterhielt sich nett mit ihrem neusten Gast, einem jungen Ding das ihrer Meinung nach absolut willkommmen war im Gegensatz zu all den Kerlen die sich hier eingeniestet hatten.
"Aus Ryos Hosentasche, hm?", wiederholte sie belustigt und kicherte leicht, "Das klingt seltsam, aber ich vermute Mal irgendeine Versiegelungstechnik? Mein Name ist im übrigen Ahiko Yumi, freut mich dich kennen zu lernen. Und bitte sprich mich nicht so förmlich an, da komm' ich mir ja noch viel älter vor als ich es tatsächlich bin!", sie lachte erneut auf bevor sie für einen Moment aus dem Wohnzimmer verschwand und in weniger als einer Minute mit zwei Tassen zurück kehrte. Darin befand sich dampfender und wohlriechender Tee, den sie auf den kleinen Couchtisch stellte. "Hier, bitte schön. Eigentlich wäre der für Ryosuke gewesen, aber der mag das Zeug wohl sowieso nicht besonders gerne. Ist wohl geflüchtet.", sie zuckte leicht mit den Schultern, "Und was diesen Mann angeht ... Ich weiss so gut wie nichts über ihn, da musst du leider Ryosuke selbst fragen. Ich habe ihn nur geheilt, das ist alles. Er kam schwer verletzt zu mir. Ryosuke war schon immer sehr wortkarg und teilte meist nur das nötigste mit. Vielleicht kennst du diese Art ja schon? Ihr scheint euch zumindest bereits zu kennen, wie mir scheint.", Yumi zwinkerte Amaiko bei diesen Worten kurz zu, bevor sie sich auf den Sofa setzte und die dampfende Tasse mit ihren Händen für einen Moment umschloss um ihre Finger daran wärmen zu können.


Zuletzt von Ishihara Ryosuke am So Feb 14, 2016 6:44 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSo Feb 14, 2016 10:00 am

Das kommt ungefähr hin, entgegnete Amaiko vergnügt hinsichtlich der Versiegelungstechnik-Vermutung. Verfolgte, wie Yumi lachend aus dem Raum verschwand, und strich die aufgehängte Schriftrolle nachträglich glatt. Sie überflog die Infos nur. Es handelte sich offenbar um gesammelte Daten gewisser Personen. Leute, mit denen wir Ärger haben?, dachte die Kunoichi bei sich. Vermutlich, was sonst. Der Gedankensprung war nicht schwer. Shinobi informierten sich selten über Jemanden, wenn sie nicht vorhatten, in nächster Zeit mit ihm aneinander zu geraten.
Sonderlich viel Zeit zum Studieren der Schrift hatte Amaiko nicht, denn die Gastgeberin kehrte wieder zurück. Die Tasse Tee war eine Einladung, die von der Satonaka nicht ausgeschlagen wurde, und so löste sie sich von der Rolle, die ja ohnehin nicht für sie bestimmt war. Was sie davon wissen durfte, würde man ihr mitteilen. So setzte sie sich zu Yumi auf das Sofa. Die ältere Dame hatte also nichts, was sie über den Fremden im Nebenzimmer sagen konnte.
"Ryosuke war schon immer sehr wortkarg und teilte meist nur das nötigste mit. Vielleicht kennst du diese Art ja schon? Ihr scheint euch zumindest bereits zu kennen, wie mir scheint."
Aaaah... Amaiko nahm zunächst einen Schluck Tee, ehe sie antwortete. Kennen tun wir uns, ja. Ob er wortkarg ist, kann ich aber gar nicht sagen, da kennen Sie ihn sicher besser als ich, Yumi-san. Sie lehnte sich bequem zurück und schlug ein Bein übers andere. Wir sind uns vor Jahren während eines Auftrages von ihm begegnet. Und haben... hm... miteinander gekämpft. In doppelter Hinsicht. Schulterzucken. Ich kenne ihn also irgendwie nicht, andererseits doch. Ich weiß, dass er ein anständiger Kerl ist. Jedenfalls benahm er sich so damals. Sie hob eine schmale Augenbraue und auch die Tasse, um erneut einen Schluck zu nehmen. Er ist hoffentlich immer noch so? Oder?
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSo Feb 14, 2016 11:54 am

Der Jônin aus Konohagakure saß etwas steif auf dem Bettrand und versuchte die schemenhafte Gestalt des Mannes näher zu erkennen. Er konnte nicht erschließen ob es sich um einen Söldner, Shinobi oder einer ähnlichen Gestalt handelte. Erst nachdem Tenzou ihn mit einigen Fragen bombardierte entschuldigte er sich und stellte sich vor.
Vor ihn stand ein Shinobi aus Tsukigakure. Er war in Kangetsu no Kuni angekommen und schien in irgendeinem Dorf zu sein. Ein leises, genervtes Stöhnen entwich den Lippen von Tenzou. Mit einer Hand fasste er sich an die Stirn, verzog aber das Gesicht bei einem noch etwas schmerzhaften Gefühl in der Schulter und ließ die Gestik unbeendet. Sein Blick musterte den Boden unter seinen Füßen eingehend. Sollte er sich als Konohagakure Shinobi vorstellen? Er musste wirklich eingehend darüber nachdenken, ob Kato gute Beziehungen nach Tsukigakure pflegte oder ob sie eher schlecht waren. Alles im allen war es jedoch äußerst unklug in seinem derzeitigen Zustand irgendwie unfreundlich zu werden. Egal wie die Beziehungen zwischen Dörfern stand. Zumal sein Gegenüber nicht angriffslustig wirkte. Die Gedanken von Tenzou kamen zurück in die Realität, gerade als die Erklärung zu seinem Vater folgte.
„Ich bin Hokusai Tenzou“, stellte er sich dann vor in einem recht neutralen Tonfall. Er wollte immerhin auch nicht undankbar wirken. Ohne die Rettung wäre er vermutlich längst draufgegangen. Auch wenn er sich noch nicht erschließen konnte, was sein gegenüber hier machte. „Mein Vater scheint ein recht bekannter Mann in Kangetsu no Kuni zu sein“, bemerkte er dann in einem gleichgültigen Tonfall und blickte dann zu dem Fenster. Der Weg von hier nach Hause würde lang werden und so wie er sich derzeit fühlte, käme er keine 10 km weit. Wieder herrschte Stille und Tenzou bemerkte nach einige Zeit, dass er noch nicht alle Fragen des Mannes beantwortet hatte. Er wandte sich ihm wieder zu. Diesmal konnte er die Umrisse von ihm besser erkennen, fast schon sogar eine Gesichtsmimik. „Ich hielt mein Vater bis vor kurzen für Tod. Jedoch tauchte er nachts bei uns im Keller auf und ist in das Kuchiyose Reich der Panther gereist. Mir erschließt es nicht, weswegen er das tat“, erklärte Tenzou dann sehr weit ausgeholt. Er war normalerweise nicht der Typ Mensch der als Labertasche da stand, aber es ging vor allem um etwas Information für ihn. Für ihn persönlich war es wichtig zu wissen, was mit seinem Vater passiert war. Alles um seine Person schien plötzlich brüchig zu werden. Wieso war er nie nach Hause gekommen? Das er dem Dorf fern blieb, hatte sehr weite Konsequenzen. Tenzou vermutete, dass Shuichi noch in Konohgakure wäre, wenn sie von ihrem Vater großgezogen wären. In einer Umgebung, die nicht voller Zwiespalt existierte. Seine Mimik wurde zu einer flachen Oberfläche. „So wie es aussieht hat die Gruppe auf ihn dort gewartet. Ich weiß nicht, ob er mit ihnen Geschäfte treiben wollte oder ob es einen anderen Grund hatte. Ich habe lediglich immer wieder mitbekommen, dass sie offensichtlich ihn suchen.“ Wieder schwieg Tenzou und ließ seinen Blick über den Boden gleiten. Er musste an seinen Bruder denken und an Mayura. Wieder stieg das Gefühl von erdrückender Sorge in ihm auf. „Wir gerieten in den Hinterhalt der Gruppe. Also versuchte ich sie zu beschäftigen, damit meine Begleiter dort verschwinden konnten.“ Tenzou fuhr mit den Fingern über seinen Ringfinger und erfühlte dort das kalte Metall seines Ehering. Ich hoffe, dass sie lebt. „Was hat es auf sich, dass hier jeder nach Mikoto fragt?“

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSo Feb 14, 2016 7:05 pm

"Hokusai Tenzou?" wiederholte Ryosuke nun doch etwas überrascht und in seinen Zügen mochte man diese Überraschung sehen, wen man genau hinsah, "Euer Vater ...?", Ryosuke hatte zwar damit gerechnet, das der Mann womöglich Informationen für ihn hatte, aber niemals hätte er damit gerechnet, dass er der Sohn des Kriminellen war. Der Blauhaarige betrachtete Tenzou noch einmal genauer und nickte dann kurz. "Verstehe. Bitte fahrt fort.", sagte er dann höflich. Daraufhin erklärte Hokusai Tenzou ihm die Geschichte, wie er sie erlebt hatte. Ob sie der Wahrheit entspracht, wusste Ryosuke natürlich nicht, aber bisher hatte er keinen Grund an dessen Worte zu zweifeln, auch wenn er womöglich dennoch Grund dazu hätte, immerhin war er der Sohn eines Verbrechers, wer würde da gerne zugeben, das er ihm bei irgendetwas geholfen hätte? Da war es eine natürliche Reaktion zu behaupten, man hätte ihn schon länger nicht mehr gesehen. Wiederum, wenn der Vater für seinen Sohn und für seine Familie wirklich etwas übrig gehabt hatte, hatte er womöglich mit Absicht dafür gesorgt, dass sie nicht mit reingezogen wurden, das bedeutete im Umkehrschluss, dass Tenzou die Wahrheit sprach. Aber was nun wirklich wahr war und was nicht, konnte er in diesem Augenblick schlecht beurteilen.
"Eure Begleiter? Waren das diese Frau mit den weissen Haaren und ein anderer Mann mit ebenfalls braunen Haaren? Mehr konnten wir von unserer Position nicht erkennen, wir standen noch ziemlich weit entfernt.", erklärte er und betrachtete eingehend die Gesichtszüge des Mannes der vor ihm auf der Bettkante sass. Er beobachtete, wie er reagierte, immerhin konnte man sich nicht nur auf eine Art mitteilen. Allein die Reaktion im Gesicht konnte schon mehr sagen als tausend Worte.
"Verstehe.", wiederholte er dann nach Beendingung Tenzous Erzählung. Alles erschloss sich ihm noch nicht, aber das war zumindest ein Anfang, "Ich kann Euch leider auch nicht viel über diese Gruppe sagen, ich weiss lediglich, dass sie ziemlich geschickt agieren und ihre Ziele vielfältig sind. Ich habe bereits nähere Informationen angefordert. Wenn wir Glück haben, weiss das Archiv von Tsukigakure noch etwas mehr.", erklärte er und lehnte sich kurz mit der Schulter an der Wand an, während er aus dem Fenster blickte. Er ging nicht davon aus, das von Tenzou irgendeine Art von Gefahr ausging. Dafür war er wohl noch zu schwach auf den Beinen. "Ihr selbst wisst also nichts über diese Leute, die Euch angegriffen und verschleppt haben, ist das richtig? Und bezüglich Eures Vaters ... Er wird in Tsukigakure als Verbrecher gesucht und ich wurde auf ihn angesetzt um ihn seiner gerechten Strafe zu unterziehen. ich sollte ihn nach Tsukigakure zurückbringen, wo er dann vor Gericht stellt werden würde, nur ist er mir dummerweise entkommen. Ich hatte gehofft, vielleicht hättet Ihr eine Ahnung, wo sich Hokusai Mikoto nun aufhält?", immerhin war er der Sohn, vielleicht hatte er ja wirklich eine Ahnung. Ausserdem reizte es ihn, endlich die Informationen einsehen zu können, die Amaiko mitgebracht hatte. Es war noch vieles unklar, aber vielleicht würde sich einiges aufklären, wenn sie wussten, wer diese Leute waren, die Tenzou verschleppt hatten und die augenscheinlich auch hinter Mikoto her waren. Eine dritte Partei also ...

Yumi war erfreut zu sehen, das zumindest einer ihrer Gäste gerne Tee trank. Tee war gesund und wohltuend, sie konnte nicht verstehen, wie man überhaupt etwas anderes trinken konnte. Sie trank immer Tee, egal zu welcher Tageszeit, Tee war ihr Leben ... Oder so ähnlich.
Sie lächelte Amaiko freundlich zu während sie mit der Hand eine wegwerfende Bewegung machte. "Was sagte ich dir? Du sollst mich nicht so förmlich ansprechen! Du reicht vollkommen aus.", erklärte sie dann mit einer Stimme, die im Grunde keine Widerworte zuliessen. Und als Amaiko erklärte, dass sie ihn nicht kannte und irgendwie doch und sie nachfragte, ob er den immer noch ein so anständiger Kerl war, musste Yumi laut auflachen. Nach dem sie sich wieder etwas gefangen hatte, nahm sie genüsslich einen Schluck des trinkwarmen Tees und zwinkerte ihrer Gegenüber zu.
"Manchmal könnte man denken, er hätte einen Stock verschluckt.", erklärte sie und rollte mit den Augen, "So anständig ist er und ist er noch immer, ja. Ich weiss zwar nicht, wann du ihm das Letzte Mal begegnet bist, aber in den zwei Jahren, in denen ich ihn kenne, hat er sich kein Stück verändert. Muss daran liegen, das er mit seiner Arbeit verheiratet ist. Achja, dann ist er übrigens überhaupt nicht mehr Wortkarg ... Wenn es um die Arbeit geht.", sie nahm erneut einen Schluck Tee und starrte dann etwas ungeduldig ins Zimmer, in dem derzeit Ryosuke mit dem Patienten war und wohl eine Unterredung hatte. Sie hatte ihm zwar erlaubt, den verletzten Mann nun zu befragen, aber allzu sehr strapazieren sollte er ihn dann doch nicht.
Dann sah sie wieder zu Amaiko und lächelte. "Und du bist hier weil du ...", ihr Blick glitt zu dem Papier das sie an die Wand geheftet hatte, "Warum eigentlich? Um das Stück Papier da zu bringen?"
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeMo Feb 15, 2016 2:30 pm

Während in einem anderen Zimmer die Geister um Kriminelle, abtrünnige Väter, verschenkte Zukunften, zurückgelassene Kameraden und Dritte Parteien kreisten, herrschte in der Teestube eitel Sonnenschein. Es war, so gesehen, ganz und gar herrlich, vorsätzlich unwissend zu sein! Amaiko genoss diesen Zustand der Sorglosigkeit außerordentlich.
"Manchmal könnte man denken, er hätte einen Stock verschluckt."
Ah? Amaiko wirkte vergnügt bei dieser Ausdrucksweise, dachte nach und rief sich die Geschehnisse ins Gedächtnis. Hm. Naja. Damals fiel mir das nicht so sehr auf, aber... vielleicht war die Lage auch einfach nur zu seltsam.
Ja, das wirds wohl gewesen sein. Wenn sich die Satonaka recht erinnerte, hatte Ryosuke bei dieser verhängnisvollen Mission wirklich keine andere Wahl gehabt, als sich fortwährend entgegen seiner Natur zu verhalten. Und zwar im Wortsinne. Irgendwer hatte ihm irgendwie immer eins vor die Stirn geklatscht an diesem Tag.
"So anständig ist er und ist er noch immer, ja. Ich weiss zwar nicht, wann du ihm das Letzte Mal begegnet bist, aber in den zwei Jahren, in denen ich ihn kenne, hat er sich kein Stück verändert. Muss daran liegen, das er mit seiner Arbeit verheiratet ist. Achja, dann ist er übrigens überhaupt nicht mehr Wortkarg ... Wenn es um die Arbeit geht."
Klingt ja, als stecke er in einer ziemlichen Tretmühle, entgegnete Amaiko. Mit seiner Arbeit verheiratet, soso. Sie stellte den Tee beiläufig ab, hob die Arme und verschränkte die Hände hinter dem Kopf. Ich bin richtig erschrocken, als ich ihn gesehen habe... Bin ihm in den ganzen Jahren, in denen ich in Tsukigakure lebe, nie begegnet. Und das waren immerhin vier Jahre. Zugegeben, ihre Bastelei mit Fuuin verschlang viel Zeit, und die größte Freude hatte sie an nächtlichen Vergnügungen auch nicht. Doch dass man sich nichtmals bei irgendwas Beruflichem traf, wie beispielsweise einem Manöver oder Hindernislauf? Schon rätselhaft.
Yumi schaute einen Moment lang missgelaunt Richtung Tür. Auch Amaiko schaute hin. Ich täte ja gern wissen, wo wir hier reingeraten sind. Ob sie vielleicht mal horchen sollte? Oder einfach reingehen?
Yumi aber nahm den Faden rasch wieder auf und erkundigte sich nach den nächsten Tätigkeiten der Jo-Nin. Ich habe das Papier überbracht, ja, antwortete Amaiko, zuckte mit den Achseln. Vielleicht war das Alles, vielleicht bekomme ich noch mehr zu tun. Das hängt von Ryosuke ab - soweit er das Kommando hat. Kurzentschlossen schob sie zwei Finger in ihren Ausschnitt und holte eine Fuuin-Karte hervor. Vorbereitet wäre ich jedenfalls auf alles. Sie leitete Chakra in das Papier, welches sich sogleich streckte, glättete und offenbar unter dem Einfluss der Energie etwas stabiler wurde. Die Kunoichi nahm jedenfalls nun die Teetasse, stellte sie auf das Papier... und ließ das Papier los. Fuuton hielt die Karte in der Schwebe.
Sogar auf solche Kindereien. Amaiko lächelte Yumi vergnügt zu. Ansonsten könnte ich auch eine kleine Sonder-Mission erledigen und Ih... dein Haus etwas modifizieren. Und ich spreche nicht davon, eine Durchreiche in die Küchenwand zu sägen. Eher davon, das Essen direkt auf den Tisch zu teleportieren. Oder vielleicht hinschweben zu lassen? Ich könnte eine Art Bahn aus Wind installieren... Schon kam man wieder auf Ideen.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeMo Feb 15, 2016 9:12 pm

Die Überraschung stand seinem gegenüber direkt ins Gesicht geschrieben, auch wenn Tenzou sie nicht erkennen konnte. Normalerweise versuchte er seine Identität nach außen zu schützen, aber er hielt es durchaus für richtig sie dem Mann zu nennen. Er wollte mehr über seinen Vater erfahren, der all die Jahre für Tod gehalten wurde. Das Bild um seinen Vater wurde brüchig und zeigte mit einmal einen tiefen Abgrund für ihn auf. Die ganze Zeit saß Tenzou am Grab des Mannes, sprach mit ihm als wäre er sein bester Freund und wünschte sich stets das er für einen Rat zur Stelle war. Es fühlte sich derzeit alles nach einem schweren Verrat an. Er hatte seine Zeit damit verschwendet an einem Grab zu sitzen und das kam ihn mit einmal wirklich lächerlich vor. Tief in seinem Inneren konnte er einen pochenden Schmerz spüren, der nicht verschwinden wollte. War das Enttäuschung? Tenzou konnte bisweilen diesen Schmerz nicht beschreiben, wusste aber das sein Vater ihn auslöste. Nachdem seine Erklärung endete und er über seine Worte noch einmal nachdachte, sprach nun sein gegenüber wieder. Den Worten nach zu urteilen hatte er Mayura und seinen Bruder gesehen. Er blickte erwartungsvoll zu der verschwommen Gestalt. Tenzou hoffte inständig das es seiner Frau gut ging. Als er an das Gefühl dachte sie nicht mehr wiederzusehen, musste er zwangsläufig an die Mutter seiner Ehefrau denken. Sie wurde verrückt als sie erfuhr, dass ihr Mann nicht mehr wiederkam. Plötzlich konnte er genau nachvollziehen warum.
„Die Frau mit den weißen Haaren ist meine Ehefrau. Der Mann war mein Bruder“, bemerkte er langsam und nachdenklich. „Haben Sie gesehen, ob die zwei es geschafft haben?“ Wieder tauchte dieser Schimmer in seinem Blick auf. Jemand der um das Leben eines anderen Menschen bangte.
Derzeit zählte für Tenzou eigentlich keine andere Information, aber der Tsukigakure Bewohner schien andere Prioritäten zu haben. Ihm ging es hauptsächlich um die Gruppe, die ihn gefangen hielt. „Ich habe von dieser Gruppe noch nie vorher gehört“, bemerkte Tenzou dann und rieb sich über seinen Kopf hinweg. Er spürte, wie die Müdigkeit seinen Nacken hinauf kroch. Wieder dachte er nach. „Möglicherweise gab es Berichte über ihre Aktivitäten – irgendetwas was ich Mal gelesen habe, aber ich sehe keinerlei Verbindungen.“ In der Zeit wo der Konohagakure Shinobi darüber nachdachte, ob er ähnliche Berichte las, kam Ryo auf das schmerzende Theme Mikoto zurück. Allein der Name versetzte Tenzou einen scharfen Stich ins Herz. „Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung wo er sein könnte. Ich kenne diesen Mann nicht und weiß auch nicht wo er sich versteckt hält. Vielleicht ist er noch im Kuchiyose Reich der Panther“, säuselte der Hokusai bitter und stützte langsam seine Arme nach hinten ab. Er wirkte plötzlich um einiges älter und müder. Mit einem leisen Seufzen rutschte er zurück auf das Bett und ließ sich ins Kissen sinken. Sein ganzer Körper schmerzte plötzlich. Eine Frage plagte ihn allerdings die ganze Zeit: „Was hat Mikoto in Tsukigakure angestellt? Was hat er verbrochen?“ Die Müdigkeit kam in wogen und ließ ihn leicht blinzeln.




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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeMi Feb 17, 2016 6:18 pm

Seine Frau und sein Bruder also? Ryosuke presste kurz die Lippen aufeinander. Es musste schwer für ihn sein in Ungewissheit zu leben. Der Blauhaarige konnte sich das sehr gut vorstellen, er wusste selbst nicht, wie es um seine Schwester steht, schon seid Jahren. Während man die Leichen seiner Eltern in den Trümmern von Iwagakure gefunden hatte, war der Körper seiner Schwester spurlos verschwunden. Nichts hatte darauf hingedeutet, dass sie noch lebte, aber auch nicht, dass sie tot wäre, also hatte Ryosuke die Hoffnung bis heute nicht aufgegeben, auch wenn der Hoffnungsschimmer zugegebenermassen ziemlich geschrumpft war und nur noch in der grösser eines Sandkornes vorhanden war. Aber sie war noch da.
"Soweit ich das gesehen habe, sind sie entkommen, ja. Aber ich kann Euch nicht garantieren, dass sie noch leben.", Ryosuke wollte am Ende nicht afür verantwortlich sein, ihm falsche Hoffnung gemacht haben, nur damit er am Ende erfahren musste, dass die zwei dann doch tot waren. Er war ein sehr rational denkender Mensch, Hoffnung war gut, falsche Vorstellung, die man sich nur vor Augen führte, um etwas zu beschönigen waren hingegen nicht seine Art.
Tenzou sprach weiter und betonte noch einmal, dass zwischen ihm und seinem Vater kaum eine Verbindung bestand. Wenn der Vater sich tatsächlich als tot ausgegeben hatte, war das weiter kein Wunder, dennoch würde Ryosuke ihm nur bedingt glauben, so wie er es immer tat, wenn er einem Fremden gegenüber stand.
"Er hat einen Shinobi getötet. Er war kurz vor dem Ruhestand, nur noch ein halbes Jahr fehlte ihm um seinen Lebensabend in Frieden geniessen zu können. Wir wissen nicht, wieso Hokusai Mikoto dies getan hat noch wissen wir, in welcher Verbindung er zu seinem Opfer steht, doch Fakt ist, das er einen Shinobi und vorallem Bürger Tsukigakures umgebracht hat.", erklärte er mit ernster Stimme. Ryosuke konnte sich selbst noch keinen Reim darauf machen, doch irgendwie musste es eine Verbindung zwischen all diesen vielen Steinchen geben, die ausgebreitet vor ihm dalagen und sich einfach nicht zusammenfügen lassen wollten. Etwas fehlte noch, aber bisher sah er noch nicht, was es war.
Ryosuke räusperte sich kurz und drückte sich dann von der Wand weg, an welcher er bis eben gelehnt hatte.
"Ich möchte Euch aber nicht weiter stören, ich denke, Ihr braucht noch etwas Ruhe, nicht wahr? Vielleicht weiss ich bald mehr über diese rätselhafte Gruppierung. Falls Euch noch etwas einfällt gebt Ihr mir einfach Bescheid, in Ordnung?", sagte Ryosuke und versuchte etwas einfühlsam zu klingen, bevor er ihm matt zu lächelte und dann das Zimmer verliess.

Im Wohnzimmer zurück vernahm er gerade noch die letzten Bruchteile des Gesprächs zwischen Yumi und Amaiko.
"Amaiko?", fragte er und kam nicht umhin sie kurz anzulächeln, als er ihr Gesicht erblickte, bevor er wieder ernster wurde, "Ich nehme an, du hast keine weitere Mission ausser die Informationen zu überbringen? Wen dem so ist, kannst du uns vielleicht etwas zur Hand gehen. Wir haben einen Flüchtigen, der von jener Gruppe angegriffen wurde, zu der ich Informationen angefordert habe. Die Frage ist, inwiefern das alles in Verbindung steht. Ausserdem ist der Flüchtige entkommen. Ein Kopf mehr der mitdenkt erhöht vielleicht unsere Chancen, ihn irgendwie wieder aufzuspüren.", er lief an den Beiden vorbei und ging zu der Schriftrolle, welche bereits an die Wand gepinnt war um sie eingehend zu studieren.
"Maiko-chan? Über was für Modifikationen sprechen wir hier?", fragte Yumi dann völlig aus dem Kontext gegriffen, nach dem Ryosuke sich an die Schriftrolle gemacht hatte.

[OoC: Im nächsten Post oder spätestens im übernächsten lasse ich dann die Gruppe auftreten. Will? Falls du magst, kannst ja zu uns ins Wohnzimmer kommen weil es dich auch interessiert, wer die Leute waren, die dich angegriffen haben oder so, damit du net so alleine im Zimmer hockst. xD]
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSa Feb 20, 2016 1:34 pm

Allzu lang weilte die Teepause nicht; Ryosuke kam alsbald wieder zurück, und Amaiko erhob sich halbwegs zügig. Ihre Tasse, auf dem Papierchen stehend wie auf einem fliegenden Teppich, justierte artig ihre Schwebe-Höhe, damit sie stets in angenehmer Höhe zum Greifen war.
"Ich nehme an, du hast keine weitere Mission ausser die Informationen zu überbringen? Wen dem so ist, kannst du uns vielleicht etwas zur Hand gehen."
Die Kunoichi lächelte fein und warf Yumi einen Seitenblick zu, der soviel wie Sag ich ja ausdrückte.
Die Sache war rätselhaft. Der Unbekannte, mit dem sich Ryosuke bis gerade beschäftigt hatte, wird also gejagt. In gewisser Weise war die Tsuki-Truppe also in etwas hineingerutscht.
Ein Kopf mehr der mitdenkt erhöht vielleicht unsere Chancen, ihn irgendwie wieder aufzuspüren."
Liegt er nicht nebenan? Amaiko schaute kurz mit großen, braunen, verdutzten Augen, dann aber verstand sie. Ach so, es muss um noch jemand anderen gehen. Sie nickte sogleich. Trifft sich gut, entgegnete sie und tippte sich gegen die Schläfe. Ich hab schließlich einen Kopf. Und... Sie langte an ihren Gürtel, wo ein zylindrischer Behälter hing. ... noch einen!
Sie öffnete den Behälter - und ein Fuchskopf auf einem silberpelzigen Schlangenkörper windete sich heraus!
Gokai war der Name [u=https://tamashii-no-utsuri.forumieren.com/t2872-amaikos-kuchi-kudagitsune-gokai]dieses Kuchiyose[/url]. Es handelte sich um einen sogenannten Kudagitsune, einen Röhrenfuchs oder auch `Fuchs aus der Dose´.
Gokai zog scharf die Luft ein, als wittere er nach Fressbarem. Fressbares, das war in seinem Falle Chakra. Kudagitsune ernährten sich davon. Da jedoch gerade niemand Lust hatte, eine bläuliche Chakra-Aura zu manifestieren, gab es nichts, worin er seine kleinen, perlweißen Zähnchen versenken konnte. Er zeigte seine blaue Zunge und schwenkte mit dem Kopf umher, zwei Drittel seines Körpers steckten noch in der "Dose".
Ich wittere Unwissen und Fragezeichen, stellte er fest und wandte sein Augenmerk auf die Schriftrolle - denn niedergeschriebenes Wissen war besonders interessant für ihn. Hätte es eine vollständig zugekritzelte Reklame-Tafel im Raum gegeben, hätte er sich zunächst ihr zugewandt. So aber wollte er dorthin.
Amaiko schaute zu Yumi. Ich spreche von Modifikationen, die dir helfen, Dinge von A nach B zu bringen, ohne dass du sie schleppen musst, entgegnete sie. Ungeachtet der Tatsache, dass sich inzwischen eine Schlange mit Fuchskopf neben ihr emporgestreckt hatte. Oh, ich arbeite derzeit sogar an einer Technik, die zum Beispiel Teller teleportiert, aber nicht den Dreck darauf. Das wäre auch ziemlich gut.
Gokai streckte sich soweit, dass er über Ryos Schulter schaute. Das sieht nach hochkomplexen Fuuin-Formeln aus, stellte er fest. Woher kommt dieses obskure Artefakt vergessenen Wissens? Nein, er hatte noch nicht bemerkt, dass er gar nicht auf eine Fuuin-Gleichung schaute.
Gokai war ein Genie. Aber eben nur auf einem ziemlichen Randgebiet.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSa Feb 20, 2016 2:12 pm

Obwohl ihn der Fremde sagte, dass Mayura und Shuichi entkamen, stimmte es ihn keinesfalls ruhig. Er dachte an all die Gefahren, die auf den Weg nach Hause lauerten und an die schwere Verletzung, die die weißhaarige erlitten hatte. Der Jônin stieß leise die Luft aus den Lungen, schloss seine Augen und versuchte sich etwas zu beruhigen. Es half nichts, wenn er sich jetzt von einer inneren Panik verrückt machen ließ. Kurze Stille. Er hatte sich selbst eine Frage stellen hören. Erst eine Sekunde später, wurde ihm bewusst, dass er sich nach seinem Vater erkundigte. Als er jedoch erfuhr, dass Mikoto ein Verbrecher war, zerbrach ein weiteres Bild in dem Leben von Tenzou. Fast so als würde irgendwo in Konohagakure gerade das eingerahmte Foto von der Wand fallen und zerspringen. Miteinmal kam ihn der Name Hokusai nicht mehr ganz so ehrenvoll vor. Es gab keinen ehrenvollen Mann, der sich damals für Konohagakure opferte. Dort war nur Mikoto, der sich feige von seinem Dorf und seinen Kindern fernhielt. Die Hände von Tenzou vergruben sich in die weiche Decke unter der er vor kurzen noch lag. Seine Kiefermuskeln traten leicht hervor als er anfing mechanisch die Zähne aufeinander zu pressen. Immer wieder fragte er sich dabei, wieso er das getan hatte. Sein Gegenüber sprach gerade davon das er ihn nicht stören wollte, wodurch Tenzou augenblicklich aus seinen rasenden Gedanken gerissen wurde. Er hatte das Bedürfnis irgendetwas umher zu werfen. Wie sein Briefbeschwerer aus Glas, der zu Hause auf dem Schreibtisch in der Kageresidenz stand und der desöfteren Mal jemand hinterher geworfen wurde. Eigentlich hatte er versprochen es nicht mehr zu tun.
"Ich informieren Sie - sollte mir noch etwas einfallen." Daraufhin verließ er das Zimmer und eine merkwürdige Stille brach über ihn herein. Er wünschte sich den Briefbeschwerer her. Einen Raum weiter ging eine Unterhaltung los. Tenzou versuchte zu hören, um was es ging. Anfänglich wenig interessiert bis er bemerkte, dass es um seinen Vater ging. Mit einer grimmigen Mimik drückte er sich auf die Beine und konnte spüren, dass seine Knie leicht zitterten. Der Fremde hatte Recht. Eigentlich brauchte er Ruhe. Stoisch wie er jedoch war, zwang er sich selbst dazu in den anderen Raum zu gehen. Als er die Tür erreichte und diese aufdrückte, fühlte er sich keinesfalls besser. Er stieß angestrengt die Luft aus den Lungen und blickte durch den Raum hindurch. Ein paar verschwommene Schemen wurden etwas klarer. An der Wand hing eine Schriftrolle, aber Tenzou konnte sie auf der Entfernung nicht lesen. Ihn interessierte es jedoch auch nicht. Alles was er wissen wollte, war etwas über Mikoto. "Mein Vater ist Schwertkämpfer. Zumindest war er es. Zudem besitzt er das Wind-Element." Tenzou dachte nach, was sein Ziehvater - bzw. sein Onkel noch erzählte. Ihm wurde bewusst, dass er nur Schwertkämpfer wurde, weil es sein Vater gewesen war. Das kam ihn gleich daraufhin auch schon wieder lächerlich vor. "Ich möchte dabei sein... wenn Sie ihn fangen." So wie er derzeit zu Fuß unterwegs war, würde er jedoch nach einigen Kilometern wieder zusammenklappen. Aber ein Tenzou war nunmal stur und uneinsichtig.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSo Feb 21, 2016 12:52 pm

Als Amaiko erklärte, dass sie Zeit hätte, um ihnen zu helfen und sogar noch einen Kopf mehr hätte, der mitdenken könne, sah Ryosuke sie kurz mit gerunzelter Stirn an. "Zwei Köpfe?", fragte er, bevor seine Frage mehr oder weniger überflüssig wurde, nach dem sie tatsächlich einen zweiten Kopf beschworen hatte und zwar in Form eines Kuchiyoses, das irgendwie wie ein Fuchs aussah, aber nur vom Kopf her ... Was auch immer es zu sein schien, es sah irgendwie komisch aus. Dieses seltsame Fuchsding konnte auch sprechen. Ryosuke konnte sich aber auch nur schwerlich vorstellen, dass das kleine Ding irgendwie für den Kampf geeignet wäre, wahrscheinlich war es mehr ein Supporter.
"Sehr gut. Je mehr mitdenken, desto besser.", erklärte er dann und wollte sich gerade wieder der Schriftrolle an der Wand zuwenden, als er Yumi fragen hörte, was Amaiko den für Modifikationen im Sinn hatte. Nun doch etwas verstört blickte er zu Yumi und dann zu Amaiko. War das wirklich deren Ernst? "Meine Damen? Könnten wir uns bitte auf die Mission konzentrieren?"
"Wieso? Ich bin nicht Teil deiner kleinen, fröhlichen Einheit."
"Aber ...", entgegnete Ryosuke und suchte eindeutig nach Worten, "Wir sind trotzdem in einer wichtigen Mission und Amaiko gehört nun zum Team."
"Ursprünglich war sie nur da um dir eine Nachricht zu überbringen. Hat sie doch wunderbar getan, nicht wahr?", ein zuckersüsses Lächeln schenkte sie ihm und Amaiko rollte leicht mit den Augen. Das war eindeutig typisch Yumi, sie war frech wie ein kleines Mädchen, obwohl sie aus diesem Alter schon lange entwachsen war. Irgendetwas schien bei ihrer Entwicklung schief gelaufen zu sein.
"Yumi, ich bitte dich, misch dich nicht in Angelegenheiten ein, die dich nichts angehen.", und gerade wollte Yumi den Mund aufmachen um weiter zu diskutieren, als eine Stimme sie jedoch daran hinderte. Eine männliche. Es war Tenzou, den er zuvor im Zimmer zurück gelassen hatte. Ryosuke schaute ihn kurz an und nickte. "Danke für die Informationen. Wir haben Konoha bereits angefragt, bisher sind die Informationen aber noch nicht angekommen. Falls Euch also noch mehr einfällt ... Uns kann alles hilfreich sein. Solltet Ihr Euch nicht noch etwas ausruhen? ... Oder zumindest hinsetzten.", erklärte er dann höflich und warf Yumi noch einmal einen scharfen Blick zu um ihr zu sagen, dass sie endlich Ruhe geben soll. Dann wandte er sich wieder der Schriftrolle zu und sah dann neben sich den Kopf des Fuchses. Kurz musterte er diesen, bevor er anfing zu lesen. Und wieder kam er nicht weit, den das Kuchiyose gab etwas von sich, das Ryosuke dann doch etwas verwirrte. "Fuuin?", wiederholte er und sah zuerst den Fuchs und dann Amaiko an.

Indess schlich sich eine Gruppe von Menschen leise und unbemerkt in das kleine Dorf während die Sonne in einem wunderschönen orang-rötlichem Ton am Rand der weitentfernten Berge unterging. Sie gingen geschickt vor, waren koordiniert und äusserst leise. Sie schienen nicht zu wissen, welches Haus sie suchten, jedoch wussten sie genau, was in einem dieser Häuser sein musste. Sie schienen nicht auf vollkommene Zerstörung auszusein, den das Dorf lag noch ruhig in der untergehenden Abendsonne und von dem heimlichen Angriff bekam bisher noch Niemand etwas mit.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeMi Feb 24, 2016 11:12 am

Ryosuke war scheinbar weniger angetan von Waschmaschinen, die per Teleport funktionierten. Er rief zur Ordnung und Rückkehr aufs Fachliche, was einen kleinen Widerspruch von Yumi zur Folge hatte. Amaiko verfolgte das kurzlebige Hick-Hack interessiert, aber schweigend. Wenn ich nun auch piesake, wird er völlig in die Ecke gedrängt.
Da trat er ein, der ominöse Fremde. Ein großer Kerl! Mit einem Hauch von Maulwurf, denn er stierte seltsam angestrengt drein, als könne er gerade nicht sonderlich gut sehen, wer was und wo war.
Er verwirrte sie wieder.
"Ich möchte dabei sein... wenn Sie ihn fangen."
Er will dabei sein, wenn wir seinen Vater fangen? Amaiko schaute groß und rehäugig drein. In ihrem Kopf spielte sich ein lustiges Klötzchenspiel ab. Bausteinchen mussten an passende Stellen geschoben werden. Der Flüchtige ist entkommen, dieser hier ist also nicht der Flüchtige, der Flüchtige ist sein Vater? Keine Panik, ich krieg das hin! Für den Anfang konnte sie den Sohn des Flüchtigen ja begrüßen. Grüß dich. Sie verbeugte sich leicht vor dem Großen.
Derweil wurde Ryo von Gokai verwirrt. "Fuuin?"
Ja, Fuuin. Gestricheltes, Gepinseltes, sieht aus wie Höhere Mathematik, aber mit noch mehr Buchstaben.
Amaiko zerrte kurzerhand an dem schlangenartigen Leib ihres Kuchiyose. Es sah ein wenig aus, als zöge ein Kind an der Leine seines Heliumballons, und Gokai ruckte weg von Ryos Schulter.
Das ist keine Fuuin-Gleichung, erklärte sie dem Röhrenfuchs und gab ihm einen Klapps auf den Hinterkopf. Da stehen einfach Fakten. Lies sie, verinnerliche sie, sag was Gutes dazu.
Klingt wie Vergeudung meiner kognitiven Fähigkeiten. Aber gut.
Soviel dazu. Amaiko ließ wieder von ihrem Kuchiyose ab, wandte sich Ryosuke zu. Mal salopp gefragt, worauf stellen wir uns gerade ein? Ich begreife es noch nicht genau. Machen wir uns startklar, den Vater dieses Mannes zu jagen, oder richten wir uns darauf aus, uns gegen diese Gruppe zu verteidigen, deren Infos ich herbeigeschleppt habe? Was ist gerade der Schwerpunkt?
Sie hob die Hände, als wären sie Waagschalen. Sind wir sicher und können auf Jagen fokussieren? Oder sind wir etwa auch im Ziel dieser Gruppe und könnten attackiert werden? Oder kommen diese Infos über die Gruppe nur zum Greifen, wenn wir ihnen beim Jagen über den Weg laufen?
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeMi Feb 24, 2016 7:08 pm

Der Hokusai musste einsehen, dass er ohne die Tsukigakure Shinobi nicht erfahren würde, wo sein Vater war und warum jeder so erpicht schien ihn einfangen zu wollen. Es verwunderte ihn, dass ihre Informationspolitik in Konoha so schlecht war, dass es nicht bis zu ihnen durchrang das sich ein Missing hier herum trieb. Sie hatten keinerlei Informationen über Mikoto. Damit wurde es sogar hinfällig überhaupt eine Anfrage zu stellen. Tenzou glaubte sich sogar zu erinnern etwas Ähnliches vor kurzen gelesen zu haben. Solche Anfragen gingen auch gerne über seinen Tisch. Ein kleines Räuspern kam von ihm.
„Wir haben keine Informationen über Mikoto“, erklärte er nüchtern und einen fast geschäftlichen Tonfall. „Wenn es so wäre, hätte es über meinen Tisch gehen müssen… .“ Er biss sich gedanklich auf die Zunge und wandte sich dann langsam herum, damit er sich auf einen Stuhl setzen wollte. Es wirkte noch immer sehr mühsam und schwerfällig. Gemächlich ließ er sich dann irgendwo fallen und lehnte seinen Rücken gegen die Wand zurück. Sein Kopf leicht zurückgestützt. Er schloss erschöpft die Augen. Obwohl er damit nicht sonderlich anwesend wirkte, lauschte er den Stimmen der beiden eingehend.
Sie unterhielten sich über Fuuin. Tenzou war kein Meister in Fuuin, konnte aber zumindest ein gewisses Verständnis darüber aufbringen. Es wurde jedoch nur kurz angeschnitten und gleich danach stand die Frage im Raum, ob man mit einem Angriff der Gruppe rechnen musste oder ob sie auf die Jagd gingen. Der Jônin öffnete seine Augen und blickte rüber zu den Mann, der offensichtlich das sagen haben musste. „Wurde die Gruppe nicht komplett ausgelöscht? Oder zumindest dezimiert?“, wandte er nun auch seine Frage an Ryo, der ihn aus der Situation dort ja rausgeholt hatte. Wenn sie mit einem Angriff rechnen musste er darüber nachdenken, wie seine Verteidigung aussehen würde. Denn er war alles andere als gut zu Fuß unterwegs, geschweige denn das sein Chakrahaushalt sich aufgefüllt fühlte. Erst jetzt wurde ihm bewusst, dass auch seine Ausrüstung fehlte. Er hatte weder seine Katana noch seinen Mantel. Das war ein halber Weltuntergang für ihn. An seinen Katana hing fast seine Seele. Mit einer Hand massierte er sich kurz die schmerzende Gesichtsseite, die unterhalb seines blinden Auges etwas mitgenommen wirkte. Mehrere Schnitte, die zwar durch die Iryounin behandelt wurden, dennoch zuerkennen waren, zogen sich dort lang. Sie würden mit Sicherheit ein paar Narben hinterlassen. Kurz spielte Tenzou mit dem Gedanken seinen Kuchiyose zu rufen, aber im nächsten Moment war es ihm lieber das Irusan zu Hause blieb. Sie sollte lieber ein Blick auf die Familie werfen – vor allem auf seinen kleinen, tollpatschigen Schatz. Der Gedanke ließ ihn kurz wehmütig lächeln, auch wenn nur führ nanosekunden. Denn mit dieser Erinnerung kam auch die Furcht ihr wäre etwas zu gestoßen. „Ich vermute es wird nicht viel bringen Mikoto zu jagen. Stattdessen wäre es vielleicht ratsam Information von der Gruppe zu erhalten?“ Natürlich gehörte Tenzou nicht zum Team, aber so wie er seinen Vater kannte, würde dieser irgendwo die Eier schaukeln und sich dabei ins Fäustchen lachen das man ihn wieder Mal nicht finden würde. Das machte Tenzou irgendwie sauer. Seine Hände krallten sich in den Stoff seiner Hosen und er atmete leise durch die Nase ein.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeFr Feb 26, 2016 8:30 pm

Für Ryosukes Geschmack wurden in diesem Moment zu viele Fragen auf einmal gestellt. Während Tenzou irgendetwas aussprach, das er noch nicht ganz einordnen konnte und ebenfalls eine Frage stellte, schoss Amaiko jedoch den Vogel ab und stellte eine Frage nach der anderen. Und damit das ganze perfekt war, hatten sie einen Fuchs hier, der zur Hälfte eine Büchse war. Besser hätte es im Grunde nicht kommen können, richtig? Dabei hatte sich Ryosuke doch nur um diese Informationen kümmern wollen, aber wenn man ihm gefühlte hundert Fragen stellte, war es schwer, sich auf den Text zu konzentrieren. Zumal er keine Frau war und sich auf hundert Dinge gleichzeitig konzentrieren konnte. Er empfand es wirklich als schöne und nette Abwechslung, dass Amaiko hier war und sie wohl auch für die Mission bleiben würde, aber ihm wäre es lieber gewesen, wenn sie in diesem Moment etwas stiller gewesen wäre. Innerlich lächelte er leicht. Aber genau so hatte er Amaiko noch in Erinnerung. Wieviele Jahre mochte es inzwischen her sein, seid er in Nadeshiko no Sato gewesen war? Sieben oder gar Acht Jahre?
Für einen Moment versank er tatsächlich in Erinnerungen, bevor er sich innerlich selbst ermahnte. Er war mitten auf einer Mission, mitten bei der Arbeit! Sich über das Wiedersehen mit Amaiko freuen musste er auf später aufschieben. Er hoffte, sie nahm es nicht allzu persönlich, dass er sie nach so langer Zeit kaum richtig begrüsst hatte. Für einen Moment starrte er ihr in die Augen, bevor er leicht den Kopf schüttelte und abwehrend die Hände hob.
"In Ordnung, eines nach dem Anderen, in Ordnung?", sagte er dann und wandte sich an Tenzou. "Über Euren Tisch? Was bedeutet das? Und wieso hat Konoha keine Informationen über einen Shinobi aus ihren eigenen Reihen?", fragte er dann und war diesbezüglich sichtlich verwirrt. Er konnte sich nicht vorstellen, das man absolut gar keine Informationen hatte. Zumindest die Akte musste doch vorliegen.
"Die Gruppe wurde nicht komplett ausgelöscht.", beantwortete er dan Tenzous Frage, "Es war nur ein Teil der Gruppe, den sie hatten sich abgelöst. Wir haben sie beobachtet, bevor wir in ihr Versteck eingedrungen sind. Der Ort, an dem Ihr gefangen gehalten wurdet, war nur eine Art Aussenposten. Es scheint, als wäre diese Gruppe nicht klein. Die wirkliche Grösse kann ich jedoch noch nicht einschätzen. Aber mit Sicherheit sind sie nicht ausgelöscht, das kann ich versichern.", erklärte er dann und wirkte nüchtern. Es passte ihm nicht ganz, das Tenzou anscheinend an ihm zu Zweifeln schien, den es klang einwenig, als würde er in Frage stellen, dass er bei seiner Rettung nicht das Möglichste getan hatte und die Gruppe auf einen Schlag ausgelöscht hatte.
Über Tenzous nachfolgende Worte dachte er einen Moment nach, sagte jedoch nichts weiter. Sein Aufrtrag hiess Mikoto zu finden und gefangen zu nehmen und nicht jene Gruppierung auseinander zu nehmen. Natürlich hatte er auch schon selbst daran gedacht, Informationen von diesen Leuten zu erhalten, aber davor wollte er sich gründlich über deren Verhalten erkundigen, oder zumindest so gut es eben ging.
Ryosuke seufzte leise und wandte sich dann an Amaiko. Er zuckte leicht mit den Schultern, bevor er zwei Schritte auf sie zuging. "Entschuldige, du bist neu dazugestossen. Ich erkläre dir kurz die Zusammenhänge. Mein Auftrag war es, einen gewissen Hokusai Mikoto gefangen zu nehmen. Er ist ins Kuchiyosereich geflohen und hatte einen netten Vorsprung. Als wir dort ankamen, sahen wir, wie eine kleine Gruppe von einer grösseren Gruppe angegriffen wurde. Zwei von der kleinen Gruppe sind geflogehn, während der Letzte von der grösseren Gruppe gefangen genommen wurde.", bei diesen Worten deutete er mit dem Daumen auf Tenzou, "Das ist er. Wir hielten ihn für Mikoto, da er mit ihm doch gewisse Ähnlichkeiten aufweist, was im Endeffekt auch kein Wunder war, den ich habe eben erfahren, das derjenige, den wir befreit haben, nicht, wie wir dachten, Hokusai Mikoto war, sondern Hokusai Tenzou, Mikotos Sohn. Soweit alles klar?", fragte er und wartete einen Moment ab, damit sie nachkam, "Gerade improvisieren wir, da wir nicht damit gerechnet haben, einen Schwerverletzten versorgen zu müssen. Der Abstecher hier bei Yumi war also nicht beabsichtigt und der Zusammenstoss mit dieser seltsamen Gruppierung erst recht nicht. Aber sie muss aus irgendeinem Grund auch hinter Mikoto her sein, als müssen sie auch Informationen besitzen.", nun wandte er sich an alle Beteiligten, immerhin gingen die Antworten zu Amaikos Fragen auch die anderen etwas an, "Wichtig ist, das wir erfahren, wie wir an Mikoto heran kommen. Tenzou hat sich dazu bereit erklärt, uns zu helfen, richtig?", rhetorische Frage, immerhin hatte er dies bereits davor geklärt, "Doch bevor wir Informationen über Mikoto von dieser Gruppe in Erfahrung bringen können, müssen wir zuerst wissen, wer diese Gruppierung überhaupt ist. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass das hier unser letzter Auftrag war. Klar soweit?", er sah kurz über seine Schulter und erkannte eine Überschrift, was wohl der Name dieser Gruppe war, den er hatte keine Lust immer nur von einer Gruppierung oder 'der Gruppe' zu sprechen, "Die Freien. So nennen sie sich wohl selbst und so nennen wir sie ab jetzt auch. Also, noch einmal.", er räusperte sich leicht, "Zuerst besorgen wir uns die nötige Informationen über die Freien, bevor wir dazu übergehen können, uns mit ihnen zu beschäftigen um wiederum Informationen von ihnen über Mikoto erlangen können. Und ich habe ehrlich gesagt keine Ahung ob diese Leute von den Freien ihrer verlorenen Beute hinterherjagen werden oder nicht. Darauf einstellen sollten wir, aber wir können wiederum auch nicht darauf vertrauen, dass sie herkommen und müssen uns deshalb selbst auch auf eine Jagd vorbereiten. In diesem Sinne, macht euch am besten einfach auf alles gefasst, das hier ist eine Ausnahmesituation.", Ryosuke war sich eindeutig nicht gewohnt, so viel auf einmal zu reden. Er war sich auch nicht sicher, ob er alles verständlich für Amaiko erklärt hatte, aber zumindest Yumi schien das Ganze nun etwas besser zu verstehen und nickte nun verstehend vor sich her, während sie ihre zweite Tasse Tee schlürfte. Und keiner bemerkte, das in diesem Augenblick Fremde in das Haus einstiegen und hinter sich die Fenster und Türen so verschlossen, das keiner mehr rein oder raus konnte ...
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeMi März 02, 2016 11:02 am

Der arme Ryo. Nun wurde er überrollt. Zumindest marschierten einige schwere, fragezeichenförmige Wackersteine über seine Zehen, wenn man es so ausdrücken wollte. Zunächst war da Mikoto, dessen Steckbrief ein paar ominöse, leere Flecken aufzuweisen schien. Der fremde Große schaltete sogleich die Möglichkeit aus, dass Konohagakure etwas über den Gesuchten wissen mochte. Es hätte über seinen Tisch laufen müssen.
"Über Euren Tisch? Was bedeutet das?", fragte Ryo.
Amaiko schaute Tenzou neugierig an. Dass er wichtig ist, bedeutet das, murmelte sie halblaut, hatte jedoch das Gefühl, ihre Redezeit für diese Runde schon etwas strapaziert zu haben und richtete diese Bemerkung deswegen an niemanden im Besonderen. Sie hob sich diesen Gedanken für später auf.

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Irgendwo in Konoha bekam Kato Daizen üble Kopfschmerzen aus heiterem Himmel. Er spürte einen bohrenden Schmerz, als wühle sich die böse Erinnerung an den letzten Gefangenen-Austausch mit Tsukigakure durch seinen Schädel.

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Ryosuke wandte sich nun, nachdem er Tenzou halbwegs bedient hatte, Amaiko zu. Die Augen der Kunoichi waren weiterhin auf den Konoha-Nin gerichtet, der... nicht besonders wehrfähig wirkte. Dass er waffenlos war, beeinflusste die Einschätzung Amaikos nicht unbedingt. Dass er abgeschlagen und zusammengeflickt herumsaß, war schon etwas Besseres.
Nein, ich denke über keinerlei eigenmächtige Handlungen nach, ging es ihr melodisch pfeifend durch den Kopf. Nein nein nein naaahaaain...
"Wichtig ist, das wir erfahren, wie wir an Mikoto heran kommen. Tenzou hat sich dazu bereit erklärt, uns zu helfen, richtig?"
Die Frage wurde bestätigt. Amaiko nickte knapp. Verstehe.
"Doch bevor wir Informationen über Mikoto von dieser Gruppe in Erfahrung bringen können, müssen wir zuerst wissen, wer diese Gruppierung überhaupt ist. Ansonsten laufen wir Gefahr, dass das hier unser letzter Auftrag war. Klar soweit?"
Also eins nach dem anderen, fasste Amaiko zusammen und nickte erneut. Klar soweit. Sie fand es offenbar spannend. Soviele Dinge, die sich zueinander begaben. Eine fröhliche Aufstapelung aufregender Dinge. Amaiko war noch nicht lang dabei, sofern man wenige Jahre so bezeichnen konnte, und entsprechend enthusiastisch. Zugleich war sie erfahren genug, um keine überbordenden Ängste zu haben. Sie wußte, was sie konnte. Das gab Selbstvertrauen.
"In diesem Sinne, macht euch am besten einfach auf alles gefasst, das hier ist eine Ausnahmesituation."
Jawohl. Amaiko nickte ebenso wie Yumi und tat es der Gastgeberin nach, indem sie ihre Teetasse von dem schwebenden Fuuin-Kärtchen herunter nahm. Lesen wir also, was wir haben, und werten es aus, ja?
Sofern ein Feind plötzlich irgendwo durchbrechen würde, wäre ihr erster Zug, ihre Tasse nach besagtem Feind zu werfen. Und dann ein sehr erschrecktes Gesicht aufzusetzen.
Den Dosenfuchs verlangte es derweil nach einer Pfeife. Amaiko half seiner Gliedmaßenlosigkeit aus und zündete ihm eine an.
Er würde seinen Teil im Falle eines plötzlichen Feindkontaktes beitragen, indem er die glimmende Ladung der Pfeife dem erstbesten Gegner ins Gesicht pustete.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeMi März 02, 2016 7:53 pm

Zugegeben war Tenzou auch nicht von der Sorte Mann, der alles auf einmal abhandeln konnte. Sobald jemand mehrere Fragen ihm gegenüber äußerte, fing er an die unwichtigsten auszublenden und nur diese zu beantworten, die ihm wichtig erschienen. Bei der einen oder anderen Unterhaltung tat er das ebenso, auch wenn diese nicht dazu gehörte. Als sein gegenüber dann fragte, wieso Konoha keine Informationen über einen Shinobi aus den eignen Reihen besaß, stutzte er kurz. Er hatte tatsächlich nicht daran gedacht, dass sie eine Akte hatten. Jedoch würden sie diese vermutlich nicht einfach an andere Dörfer abdrücken. Wie handhabte sein alter Freund Daizen solche Situationen? Eine Falte tauchte auf seiner Stirn auf und er wirkte für Sekunden etwas in sich gekehrt. Was stand in der Akte seines Vaters, was man wissen musste? Tenzou konnte es ehrlich gesagt nicht sagen. Denn er war irgendwann zu der Ansicht gekommen, dass er ein stinknormaler Mann war. In seinem Lebenslauf stand nichts Besonderes drinnen – weder merkwürdige Todesfälle noch Vorfälle.
"Wir besitzen eine Akte, aber in der steht keine wichtige Information. Nichts was wirklich hilfreich werden könnte." Fast hätte er sogar gesagt, dass es ihm Leid tat. Das tat es nämlich wirklich. Denn dieser Mann, der hier so viel Stress verursachtete, war sein Vater und das kratzte sehr viel mehr an seiner Ehre als alles andere je zuvor.
Mit der Hand fuhr er sich kurz über die Stirn und lauschte den Worte seiner neuen Verbündeten. Der Mann zumindest sprach über die Gruppierung und erzählte noch einmal die Geschichte ihrer Zusammenkunft näher. Allein diese Handlung zeigte ihm eigentlich, dass er ein gewisses Vertrauen ihnen gegenüber zeigen konnte. Das würde er soweit auch aufbringen.
Nachdem die Fakten auf dem Tisch waren, stand die Frage im Raum um was sich bei der Gruppierung handelte. Er bot daraufhin seine Hilfe an, auch wenn er nicht wirklich wusste, wie er in diesem Zustand nützlich werden konnte. Denn er zweifelte stark daran, dass er längere Märsche mitmachte. Zugeben würde er dies nicht.
In der Zeit, wo sie sehr konzentriert über den Plan sprachen Informationen über die Freien zu bekommen, bemerkten er zunächst nicht, dass sie bald nicht mehr alleine waren. Lediglich ein Geräusch aus dem Nebenzimmer ließ ihn kurz stutzen. Er wandte seinen Kopf in die Richtung und musterte die Tür, ohne jedoch weiter darauf einzugehen. Vielleicht lief hier eine Katze herum oder aber er hatte sich dieses Geräusch nur eingebildet? Derzeit pochte ein Schmerz hinter seinem Schädel und er nahm sich vor, die ekelige Flüssigkeit der Frau zu trinken, die auf dem Nachtisch auf ihn wartete.
Nachdem die Stimme von Ryo endete, herrschte kurz Stille und Tenzou starrte irgendwo in den Raum hinein. Es lag auf der Hand… er war nutzlos. Er konnte den zweien aller höchstens mit seiner Anwesenheit Gesellschaft leisten. Ihm fehlten derzeit die Ressourcen um Informationen oder Wissen mitzubringen, die ihnen Unterstützung geben konnten. Mit einer Hand fuhr er sich durch die Haare. In der Ecke sitzend ohne großartig etwas zu tun. „Ich habe leider noch nie von so einer Gruppe gehört. Möglicherweise treten sie nur in Eurer Gegend auf. Wobei man nichts ausschließen sollte“, erklärte er ruhig und lehnte seinen Kopf langsam in den Stuhl zurück. Sobald hier irgendjemand eindringen würde, wäre wohl seine erste Reaktion erst einmal weiter in dem Stuhl zu sitzen.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeMi März 09, 2016 12:38 pm

Ryosuke war soweit zufrieden. Es schient, als hätte er alles verständlich erklärt, den Amaiko hatte keine weiteren Fragen sondern nickte nur und auch Tenzou erklärte nur, dass die Akte seines Vaters wohl keine wichtige Information enthielt und das er diese Gruppe 'die Freien' nicht kannte.
"Wir haben dennoch bereits ein Schreiben an Konoha entstandt um Einsicht in die Akte zu erhalten. Mag sein, dass nichts Wichtiges drin steht, aber wir sollten es trotzdem überprüfen, wenn wir die Gelegenheit dazu bekommen.", er war sich nämlich nicht sicher, ob Konoha die Akte überhaupt rausrücken würde. Zwar ging Ryosuke eigentlich davon aus, den Tsuki hatte ihn als Verdächtigen eingestuft, aber wer wusste schon, wie das Ganze in Konoha behandelt wurde? Das er dort als Tod und verschollen galt, konnte der Hyourin ja nicht im Geringsten wissen.
Als Amaiko dann noch einmal wiederholte, dass sie sich zuerst die Schriftrolle durchlesen würden um Wichtiges über die Freien zu erhalten, nickte er ihr knapp zu. "Genau. Wie gesagt, wir müssen mit Allem rechnen, deshalb ist es wichtigt, schnell etwas über diese Gruppierung zu erfahren.", und das war es wirklich, mehr noch, als Ryosuke in diesem Moment dachte.

Vier Männer hatten sich in das Haus geschlichen und alles soweit dicht gemacht, damit man nicht nach hinten flüchten konnte, zwei weitere standen auf der Seite, auf der die Fenster noch nicht verrammelt waren und würden so Flüchtige davon abhalten, zu entkommen.
Einer der vier Männer, ihr derzeitiger Anführer, schlich sich als erstes ins Wohnzimmer, wo sich die ganze Leute wie eine Horde Ratte versammelt hatte und eingehend eine Schriftrolle studierten. Er erkannte die Überschrift davon und konnte diesbezüglich nur lächeln. Sie versuchten, Informationen über ihre Gruppe zu bekommen. Ob das was nützte?
Er schlich leise und doch von beeindruckender Geschwindigkeit gedruckt über den Boden, sein Ziel war die Frau, die auf dem Sofa sass und den Rücken zu ihm gedreht hatte. Seine drei Männer folgten ihm. Man mochte denken, das man vier Eindringlinge doch bemerkt hätte, selbst wenn diese leise über den Boden kriechend eingedrungen waren, aber das Ganze war so schnell passiert, das wohl nur die Wenigsten begreifen konnten, was vor sich ging.
Der Anführer, Uminotsu sein Name, schoss plötzlich in die Höhe, legte einen Arm um den zarten Hals der Frau und hielt eine Kunaispitze direkt an ihr Auge. Auch seine anderen drei Männer reckten sich in diesem Moment in die Höhe, als Uminotsu das Zeichen gegeben hatte.
"Keiner bewegt sich oder sie sti-", eine Teetasse schoss ihm an den Kopf und sein Blick wurde finsterer, während die Frau, die er gefangen hielt, an seinem Arm zerrte und ihn wüst beschimpfte. Als die Teetasse nur knapp auch an ihr vorbeischoss, hielt sie kurz inne.
"Hey, damit hättest du auch mich treffen können!", beschimpfte sie dann die Frau, die die Tasse geworfen hatte, bevor sie mit ihrer Hasstirade gegen Uminotsu weitermachte. Die Asch verfehlte nur knapp einen seiner Männer. Was verstanden diese Leute unter 'keine Bewegung' bitte?!
"Ich sagte, keine Bewegung!", er drückte die scharfe Seite des Kunais dicht an die Wange der älteren Frau so dass die Haut leicht eingeritzt wurde und Blut hervorqoll.

Ryosuke war vertieft in die Schriftrolle gewesen. Er hatte sich auf die zwei Männer verlassen, die das Haus vom Dach aus bewachen sollten, doch als Gegner direkt unter ihnen auftauchten, wurde ihm klar, das er nachlässig gewesen war. Sie wurden überrumpelt und hatten auch sofort ein grosses Problem: Eine Geiselnahme. Einer der Kerle hielt Yumi ein Kunai ins Gesicht und hatte sie im Würgegriff und als sie anfing, zu bluten, wurde selbst sie leise.
"Tut was er sagt, bewegt euch nicht.", gab er dann seinen Leute die Anweisung. Er konnte Yumi nicht dafür bezahlen lassen, weil er ihre Hilfe aufgesucht hatte. Sie gehörte ja noch nicht einmal zu seinem Team, sie war im Grunde die unschuldigste Person in diesem Raum.
"Was wollt ihr?", fragte Ryosuke dann mit ruhiger Stimme, doch wenn man genau hinhörte, war da eine leichte unterdrückte Wut zu vernehmen, "Ich nehme an, Ihr seid nicht gekommen, um mit uns zu reden."
Der Mann, der Yumi als Geisel hielt, lächelte leicht und nickte in Richtung der Schriftrolle. "Wie ich sehe informiert ihr euch über uns. Das wäre doch nicht nötig, auch wenn wir uns sehr geschmeichelt fühlen.", ein Lachen ging durch die Reihen der Gegner, "Wir wollen im Grunde kein grosses Blutvergiessen, keine Sorge. Wir sind eigentlich ganz anständige Leute, kannst du mir glauben."
"Das glaub ich nicht!", giftete Yumi zurück, was ihr nur mehr Schmerzen einbrachte.
"Im Grunde seid ihr nicht unsere Feinde, ihr habt uns nur etwas genommen, das uns gehört und das nehmen wir uns jetzt zurück. Männer? Schnappt ihn euch!", und damit deutete er auf Tenzou.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSo März 20, 2016 10:30 am

Ohne einen Spür-Ninja ist alles doof. Amaiko würde vielleicht ein Kissen damit besticken lassen. Sie erschrak höllisch und handelte impulsiv, was ihr gleich darauf sehr leid tat.
Hoppla!, rief sie aus, scheinbar mehr über den Beinahe-Treffer auf ihre nunmehr als Geisel gehaltene Gastgeberin erschrocken als über die Anwesenheit des Feindes. Letzteres passierte ja auch irgendwie alltäglich.
In solchen Momenten war sie glücklich, keine Anführerin zu sein, denn Ryosuke hatte nun Entscheidungsgewalt und musste mit der Situation umgehen.
"Tut was er sagt, bewegt euch nicht."
Eine klare Anweisung, und Amaiko hob auch sogleich die Hände auf Höhe ihrer Schultern, Handflächen nach außen. Wobei leere Hände bei ihr nichts heißen mussten, und Ryosuke wußte das ja auch. Immerhin waren ihre erhobenen Hände kaum mehr als ein Zucken von ihrem Ausschnitt entfernt. Ein Kommando, und sie würde eine Waffe gezogen und ein Jutsu auf den Weg geschickt haben, noch ehe ein Feind wirklich verstanden hätte, von wo eigentlich.
Eine Ladung Blitze, dachte sie bei sich, Nur ein Wort von Ryo, und es wird überall blitzen und funken.
Diese Taktik kannte Ryosuke auch bereits. Es war schließlich Amaikos liebster Trick gewesen, herumzuhüpfen und Leute mit Raiton lahmzulegen.
So würde Amaiko also abwarten. Und zuschauen, sofern auch Ryo die Lage einfach entschärfen wollte, indem er die Geisel auslöste gegen den herumsitzenden Konoha-Kerl.
Ich mag Yumi mehr als den Konoha-Kerl, dachte sie bei sich und wäre mit dieser Taktik vollauf zufrieden.

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Out: Amaiko bereitet das übliche Blitzkarussel-Jutsu vor, welches aus der üblichen, fliegenden Fuuin-Karte kommen wird; auf Wunsch kann Ryo dies schon in seinem Post einbauen, sollte er Kommando geben ^-^

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSo März 20, 2016 2:58 pm

Der Hokusai saß in dem Sessel ohne sich zu bewegen. Eben noch dachte er über die Worte des Mannes nach, dass ein Schreiben nach Konohagakure gesandt wurde. Im nächsten Moment schob er die Gedanken darum jedoch weg. Es war immerhin nicht seine Arbeit, sondern die von Daizen. Er wusste nicht alles was über dessen Tisch ging. In letzter Zeit beschränkte er sich auch nur auf beratende Funktion. Er stand im Hintergrund oder wärmte den Sessel von Daizen, wenn dieser gerade außer Haus war. Tenzou musste sich eingestehen, dass der Hokage eigentlich ganz gut alleine zurecht kam. Seine Anwesenheit war nicht wirklich oft von Relevanz. Er schob also die großen Gedanken um einen Brief, den er nicht gelesen hatte, beiseite und konzentrierte sich auf die wahre Aufgabe: Sein Vater finden. Gerade als er sich wieder dem Gespräch widmen wollte, hörte er eine raue - unbekannte Stimme. Tenzou zuckte mit seinen Kopf zu Seite und blickte durch den Raum auf eine verschwommene Gestalt. Er kniff leicht die Augen zusammen und schaffte es somit zu erkennen, um wen es sich dabei handelte. Zwar sagte ihm das Aussehen nicht viel, aber er kannte die Stimme. Zumindest glaubte er es. Während die anderen im Raum offensichtlich recht gute Reflexe hatten, saß Tenzou weiterhin in seinem Sessel. Seine Mimik wirkte regungslos und typisch für ihn, sehr grimmig. Wie kamen sie hier rein?, schoss es ihn sofort durch den Kopf. Sein eines sehendes Auge wanderte durch den Raum und musterte die anderen Feinde. Warum tue ich nichts? Tenzou saß noch immer an Ort und Stelle. Er hatte ebenso den Befehl des Tsukigakure Mannes gehört und unterließ es besser auffällige Bewegungen zu machen. Was konnte er großartig tun? Seine Katon Jutsu würden vermutlich mehr schaden anrichten als nützen. Zudem fühlte er sich noch nicht richtig in der Lage großartig wieder zu kämpfen. Als sein Feind dann erwähnte, dass sie nicht unnötig Blut vergießen wollten, drückte er sich langsam auf die Beine. Ein sanftes Ziehen zog durch seine Seite und er atmete leise durch die Nase. Die Hände gemächlich erhoben um zu zeigen das er keine Gefahr bedeutete.
"Ich komme freiwillig mit. Aber zuerst lasst ihr die Frau los", säuselte er leise und wusste nicht wirklich, was die anderen beiden planen könnten. Natürlich hätte er feuerspuckenden hier rumlaufen können, aber das Leben einer Frau zu riskieren, die ihm vorher noch geholfen hatte, lag nicht in seinem Sinne.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSo Apr 03, 2016 2:17 pm

Die Situation war denkbar ungünstig und Ryosuke fragte sich, wie diese Kerle hierreingekommen sind, ohne das er davon Notiz genommen hatte. Sie mussten ihr Chakra unterdrückt haben, anders konnte es sich der Hyourin nicht erklären. Andernfals hätte er ihr Chakra wahrgenommen, zumindest bevor sie in das kleine Haus hier eingedrungen sind. Diese Männer waren nicht dumm, so viel stand fest. Sie konnten nicht wissen, das ein Sensorninja anwesend war, aber sie haben der Vorsicht wegen dennoch ihr Chakra unterdrückt und so dafür gesorgt, das ihr Plan um eine Sorge weniger bereichert war. Er musste sich eingestehend, das er mit einer solch gut organisierten Gruppe nicht gerechnet hatte. Ryosuke hatte angenommen, sie wäre eine bunt zusamnengewürfelte Truppe, die schwer zusammenzuhalten war und einjeder tat, wie er gerade lustig war. Dem schien jedoch nicht so zu sein. Die vier Männer, die sich hier eingeschlichen hatten, waren erprobte Kämpfer, die wussten, was zutun war. Während der Wortführende noch immer Yumi als Geisel hielt, hatten die anderen sich jeweils schützend aufgestellt, so das sie unmöglich an Uminotsu gelangen konnten, ohne an einem dieser Kerle vorbei zu müssen.
Und was nun? Das war die Fragen aller Fragen. Ryosuke, leicht nach vorne gebeugt und in der Bewegung gefroren, starrte dem Anführer der Gruppe finster in die Augen. Er hatte eine Unschuldige in das Ganze mit hineingezogen, die sich hierher zurückgezogen hatte, um genau diesem Schwachsinn aus dem Weg zu gehen. Sie hatte unzählige Kämpfe als Iryounin mitgemacht, hatte ungezählte Leben gerettet und dafür gesorgt, das Menschen, die ihren Kampfgeist verloren hatten, wieder den Sinn des Lebens fanden. Und nun war sie diejenige, die ein Kunai am Hals hatte und stand damit nahe am Abgrund des Todes. Natürlich, Uminotsu hatte erwähnt, das er unnötiges Blutvergiessen verhindern wollte, aber Ryosuke zweifelte nicht daran, das er es tun würde, sollte es nötig sein.

Gerade als er über seine nächsten Schritte nachdachte, meldete sich Tenzou zu Wort. Er erklärte, dass er sich freiwillig stellte. Ryosuke legte die Stirn in Falten. Das ging auch nicht. Er musste ihn und Yumi irgendwie vor diesen Kerlen beschützen. Wenn sie Tenzou verlören, würde seine Mission schief gehen, Yumi hingegen bedeutete ihm persönlich etwas, selbst wenn dadurch die Mission im Grunde nicht gefährdert werden würde.
"Bist du dir sicher, Tenzou?", fragte er dann, dennoch sagte er nichts dagegen. Er wartete ab. Vielleicht blieb ihm einen kurzen Moment bei der Übergabe, um zuzuschlagen.
"Sehr schön, wenigstens Jemand bei Verstand!", sagte Uminotsu und gab ein grunzenes Lachen von sich, bevor er einem seiner Männer bedeutete, sich Tenzou zu greifen. Anders als Ryosuke es jedoch erwartet hatte, liess er Yumi nicht sofort frei, was ihn innerlich zur Weissglut trieb. Wieso um alles in der Welt lief gerade alles so dermassen schief?
"Wir werden uns nun gepflegt zurückziehen und wenn wir einige Schritte hinter uns haben, lassen wir die Frau hier gehen. Das bedeutet auch, das sie tot ist, solltet ihr uns folgen.", er grinste breit, was Ryosuke irritierte. Sprach er die Wahrheit oder würde er Yumi trotzdem mitnehmen oder gar töten?
Er musste etwas unternehmen und das einzige Ass im Ärmel, das sie noch besassen, war Amaiko. Von ihr würde man keinen Angriff erwarten, zumindest nicht in diesem Sinne, wie sie ihn ausführen würde, den er hatte ihre Bewegung durchaus erkannte. Er blickte aus dem Augenwinkel zu ihr, wartete, bis sie ebenfalls zu ihm blickte und nickte dann leicht. Innerlich hoffte er, sie verstand, was er damit bezwecken wollte.

Und dann ging alles sehr schnell. Blitze zuckten durch die Umgebung, wanden sich Tentakeln gleich von Amaiko aus und schlugen wütend nach allem, was ihnen ihm Weg stand. Ihm war bewusst, das es in diesem Moment auch Freunde treffen konnte, aber er musste es riskieren.
Auch Ryosuke blieb nicht untätig. In fliessender Bewegung hatte er sein Schwert gezogen, deren Klinge in den hellen Blitze funkelte.
Ein Blitz traf den Mann, der Tenzou festgehalten hatte am Kopf. Die Wirkung wahr verheerend. Er taumelte zurück und schlug mit seinen Armen unkontrolliert um sich, wild schreiend. Der Überraschungsmoment stand auf ihrer Seite, dennoch dauerte es nicht lange, bis auch die Gegner die Fassung zurückgewannen.
Ryosuke stürmte vor, die Klinge bereit in Fleisch fahren zu lassen. Er sah aus dem Augenwinkel, wie Yumi ihrem Peiniger ins Handgelenk biss, auch sie nutzte das allgemeine Chaos, das Amaikos Blitze angerichtet hatten und konnte sich damit zumindest für wenige Augenblicke aus den tödlichen Fängen des Gegners befreien. Dieser fluchte lauthals und griff bereits wieder nach Yumi. Ryosuke wollte ihr zur Hilfe eilen, doch ihm stellte sich einer der übrigen Männer Uminotsus in den Weg. Mit gekreuzten Armen vor dem Gesicht hielt er die Klinge auf, mit der Ryosuke auf ihn gezielt hatte, um ihn mit einem Schlag wegfegen zu können. Der Hyourin taumelte einige Schritte zurück und fragte sich im ersten Moment, wieso sein Gegner keine Verletzungen davon getragen hatte, als sich ihm die Antwort im nächsten Augenblick auftat: Er nutzte Doton.
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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeMi Apr 06, 2016 8:32 pm

Was war dieses Gefühl, das sich in ihrer Brust einschlich? Flatternd, kalt, frisch wie eine Brise? Dieser Windhauch schlich sich an in dem Moment, in dem Ryo nickte. Er nickte! Er sagte Mach!, ohne es zu sagen. Sie durfte!
Spaß. Es war Spaß.
Und dann passierte alles zugleich, bewegte sich alles auf einmal dorthin und hierhin und es blitzte in böse Gesichter und Metall glänzte und Energie knisterte und jemand wurde gebissen und jemand anders von einer Klinge gekratzt - oder? Amaiko bekam Letzteres nicht richtig mit, nur flüchtig. Was wichtig war, lag auf der Hand. Erst sichern, dann siegen! Geiseln beschützen, Gegner zurückschlagen. Einfach, narrensicher, eine strahlend weiße Linie im dicksten Chaos. Amaiko liebte Chaos, mochte aber eben auch diese weiße Linie ganz gern, die den Weg vorgab.
Zuerst Yumi retten. Und auch den Konoha, wenns drin ist.
Amaiko zog eine weitere Karte und warf sie, stieß sich gleichsam ab und federte in die Höhe, drehte sich im Sprung und landete mit den Füßen an der Decke. Ihre Karte flitzte, schlenkerte um einen im Weg stehenden Mann herum und raste zwischen Yumi und ihren Gegner, als Amaiko weitere Fingerzeichen schloss.
Was ihr tut, ist gemein!, rief sie, Fresst das! Nadeshiko Ryū! Yokonaguri no ame!
Die Siegelkarte vervielfältigte sich. Aus einem Kärtchen wurde ein ganzer Schwarm, der eine schwebende Mauer um die Iryo-Nin bildete. Elektrizität leckte daraus hervor wie sonnengelbes, scharf gezacktes Feuer.
Zorn des Himmels! Hammer des Kami, der in einer Wolke wohnt! Die Leere Zwischen den Sternen verurteilt euch! Die Hasen im Mond stampfen keine Reiskuchen mehr für euch!
Amaiko entlud rund zwei Dutzend Siegelkarten in ebensovielen tennisballgroßen Blitzbällen, was einen unerhörten Schub an Chakra verbrannte... aber dafür ordentlich.
Tut mir leid, Yumi-san, für geschwärzte Flecke!
Was Amaiko an Raiton so sehr mochte, war natürlich der Umstand, dass die meisten Kleinvieh-Künste dieser Natur lediglich lähmten und betäubten. Das Problem von Kreuzfeuer, das auf Verbündete niederging, konnte sie somit leichten Herzens auf sich nehmen... solang sie nur gründlich vorging. Und mit Gründlich meinte der Plan natürlich Drastisch.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeDo Apr 07, 2016 7:56 pm

Der Jônin aus Konohagakure empfand es als klüger sich den Männern zu stellen, um so ein Leben zu verschonen und gleichzeitig die Möglichkeit zu bieten sie noch zu verfolgen. Auf die Frage von Ryosuke nickte er knapp. Es bedarf keiner Worte, ob er sich sicher war. Denn üblicherweise schien Tenzous Geist sehr von seinen eignen Entscheidungen überzeugt zu sein. Manchmal konnte ihm das zum Verhängnis werden und hatte mit Sicherheit oftmals in unschöne Situationen geführt. Dennoch zeigte es auch sein enormes Selbstbewusstsein. Nachdem die Männer um ihn herum auftauchten, warf er ihnen nur skeptische Seitenblicke zu und hörte fast genervt, dass sie die Geisel erst später frei lassen würden. In diesem Augenblick konnte man erahnen, dass sie es nicht mit Amateuren zu tun hatten. Sie wussten was sie wollten und wie sie es bekamen. Ohne Frage. Der Konohagakure Shinobi nickte leicht und stolperte einen kleinen Schritt vor als man ihn einen leichten Stoß in den Rücken bekam. Das die zwei anderen Tsukigakure Shinobi gerade dabei waren einen Angriff vorzubereiten, bemerkte er erst als es schon zu spät war. In der Umgebung zuckten plötzlich Blitze umher und Tenzou zuckte leicht zusammen als er ein Geräusch nahe seines Kopfes hörte. Der Mann, der ihn eben noch festhielt, wurde von etwas im Gesicht getroffen. Das Raiton wollte auch auf ihn überspringen, aber er konnte sich gerade mit einem Sprung nach hinten davon retten. Allerdings kribbelten seine Finger leicht und sein Gegner schlug plötzlich wild mit den Armen umher. Entweder das waren die Auswirkungen des Raiton oder aber er schien ein gewisses Aggressionspotenzial aufzuweisen. Tenzou entschloss sich nicht lange zu fackeln und ließ dabei wörtlich nichts anbrennen. Zwar fühlte er sich noch etwas gerädert aber derzeit schoss etwas Adrenalin durch seinen Körper, dass ihm die Schmerzen für einen Moment erträglicher machte. Er formte kurz Fingerzeichen - wie üblich etwas schlampig und ließ daraufhin Katon Chakra durch seinen Körper jagen. Hauptsächlich, dass ihn niemand mehr anfassen konnte oder ihn als Geisel zu nehmen. Das Katon-Chakra war heiß und hinterließ leider auch ein paar Brandflecken auf dem Boden oder in seiner Umgebung, aber besser als wenn sich jemand auf ihn drauf schmeißen wollte oder ihn überraschte. Er war einfach zu geschwächt, um rechtzeitig auf alles reagierne zu können. Mit einem leisen Schnauben, wandte er sich dem Mann zu, der noch immer wild umher fuchtelte. Dann rammte er seine Faust einem Gegner wuchtig unter das Kinn und verpasste ihm damit nicht nur einem Schlag, sondern eine Brandverletzung der besonderen Sorte. Dadurch das er seinen Ehering noch immer trug, brannte sich dieser sicher ins Fleisch des Gegners. Der nächste Faustschlag wurde direkt hinterher gesetzt. Dummerweise erwies sich sein Gegner etwas standhafter als erwartet. Dieser drehte sich halb herum und kickte Tenzou die Beine weg. Der Konohagakure Shinobi, der deutlich in seinen Bewegungen Einbußung derzeit hatte, knallte der Länge nach auf den Rücken und spürte einen pulsierenden Schmerz durch seinen Körper jagen. Er blinzelte ein paar Farben weg und stieß dann die Luft hervor als ihn irgendetwas in der Seite traf. Das Katon-Chakra um ihn herum erstarb augenblicklich. Sein Chakrahaushalt war noch immer alles andere als aufgefüllt. Es war aber vermutlich besser so. Der Wohnzimmerteppich in seiner Nähe qualmte schon wegen ihm herum. Wo waren die anderen? in der Nähe sah er das Raiton-Mädchen.
"Verpass Ihnen noch eine Ladung!", rief er vom Boden in ihre Richtung und versuchte sich irgendwie wieder aufzuraffen.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeDi Apr 12, 2016 10:38 am

Der Kampf hatte so plötzlich begonnen, das der Gegner wahrlich etwas ins Rudern geraten war. Zufrieden hatte Ryosuke dies im ersten Augenblick festgestellt und bemerkt, dass Amaiko tatsächlich noch immer für Überraschungen gut war. Doch Zeit für Lob blieb auch später noch, jetzt galt es, Yumi zu befreien und den Konoha-Shinobi davor zu bewahren, wieder ein Gefangener dieser Typen zu werden.
Doch ganz so einfach schien dies nicht zu sein. Den ihm stellte sich einer der Männer Uminotsus in den Weg der Doton im Repertoir hatte. Eigentlich der perfekte Gegner für Amaiko, aber nicht für ihn, da er das Chakraelement Raiton nicht beherrschte. Er biss die Zähne aufeinander und sein Griff um das Heft wurde stärker. Lange von ihm aufhalten lassen sollte er sich jedoch nicht, ansonsten wäre Uminotsu tatsächlich wieder weg, samit Yumi und mit viel Pech auch mit Tenzou.
Ryosuke überlegte also nicht lange, er sprang einen grosszügigen Schritt zurück und bemerkte mit dem Rücken die Wand des Hauses. Das Wohnzimmer war nicht besonders gross und somit nicht geeignet, für einen Kampf mit insgsamt sieben Mann - Yumi ausgeschlossen. Das Wohnzimmer würde danach definitiv eine Renovierung nötig haben und wahrscheinlich auch andere Teile des Hauses. Er bemerkte den Rauch. Tenzou hatte sich wortwörtlich in Feuer gehüllt und steckte damit den Teppich halbwegs in Brand. Keine gute Idee! Auch wenn sie wohl einfach nur dazu diente, ihn abzusichern. Innerhalb eines Hauses hätte jedoch ein Brand auch für sie schwerwiegende Folgen. Glücklicherweise blieb es bei etwas Rauch. Ryosuke indes schmiedete Chakra, sein Schwert hatte er für einen Moment an die Wand hinter sich gelehnt. Ein Eissplitter entstand zwischen seinen Händen und wuchs von Moment zu Moment an. Wurde immer grösser. Er setzte drei Mal so viel Chakra ein um auch die dreifache Grösse zu erschaffen. Bis er letzendlich die Länge seines Unterarmes Erreicht hatte und die Dicke seines Oberschenkels. Ryosuke wusste, das Jutsu würde nicht besonders viel Schaden anrichten, aber im ging es hierbei um etwas anderes.
Mit voller Wucht warf er den Eissplitter auf seinen Gegner, welcher überrascht die Arme hob und erneut Doton zum Einsatz brachte. Wie erwartet hinterliess es keinen grossen Schaden. Der Eissplitter zerbarst in tausend kleine Eissplitterchen und regneten zu Boden. Und während sein Gegner noch damit beschäftigt war, sich mit seinen Armen vor dem Gesicht zu schätzen, hatte Ryosuke bereits wieder sein Schwert gepackt und war die wenigen Schritte vorgestürmt. Unter seinen Schuhen knirschte das gesplitterte Eis als er darauf trat und mit einem wuchtigen und gezielten Treffer seine Schwertspitze dem Gegner direkt in die Magengrube rammte. Ryosuke legte sein ganzes Gewicht in diesen Stich, hatte dazu sogar die rechte Hand mit der Handinnenfläche an den Knauf gelegt, um so noch mehr Stärke zu gewinnen.
Die Klinge frass sich durch den Innenleib des Mannes, schrammte an einem Knochen vorbei und trat im Rücken wieder mit der Spitze heraus. Ryosukes Gegner hustete Blut und griff reflexartig mit beiden Händen nach der Klinge. Der Hyourin jedoch verharrte keinen Moment. Er drehte seine Klinge etwas, was seinem Gegner einen erstickten Schrei von den Lippen entlockte, doch er war mitnichten besiegt. Ryosuke erblickte mit einer Mischung aus Ärgernis und Respekt, dass der Kerl es tatsächlich zustande brachte, erneut Chakra zu schmieden. Wieder hatte er seine Hände vollständig in Doton gehüllt und wollte wohl mit einem gezielten Hieb seine Klinge zerschmettern. Der Blauhaarige reagierte sofort. Setzte einen Fuss auf den Oberschenkel seines Gegners und gewann somit genug Kraft, um sein Schwert mit einem Ruck aus dem Körper zu befreien. Ein Schwall Blut ergoss sich über den Boden. Ein Tritt liess den Mann Uminotsus dann rücklings auf den Boden fliegen.
Ryosuke setzte einfach über ihn hinweg und versuchte sich für einen Moment einen Überblick zu schaffen. Ein weiterer Mann hatte sich auf Amaiko gestürzt und schien das Fuuton zu besitzen. Denn er hatte eine Fuutonklinge in der Hand und befeuerte die Lilahaarige gerade mit einigen Fuutonvögelchen, die eigentlich ganz niedlich wirkten, aber mit Sicherheit bei Aufprall schmerzten. Tenzou lag auf dem Boden, etwas verestzt hinter ihm lag ein weiterer Mann übel zugerichtet auf dem Boden. Der Konoha-Shinobi war anscheinend selbst dann gefährlich, wenn er halbtot war. Doch auch diese letzten Reserven schienen für ihn derzeit aufgebraucht zu sein. Neben ihm stand nämlich Uminotsu, Yumi lag reglos über seiner Schulter, er musste sie in der Zwischenzeit ohnmächtig geschlagen haben.

Uminotsu hatte genug von diesem Scheiss. Er wollte hier weg. Zwei seiner Männer waren bereits ausser Gefecht gesetzt. So gut sie auch waren, aber diese Shinobis waren ebenfalls nicht zu unterschätzen. Er musste also weg hier. Doch er hatte noch ein Ass im Ärmel. Zwei seiner Männer waren noch draussen und diese Beiden waren zwei seiner Besten. Er gab einen lauten Pfiff von sich, was man mit Sicherheit auch draussen hören konnte und nur wenige Sekunden darauf, wurden die Fenster eingeschlagen und seine zwei übrigen Männer betraten das Schlachtfeld.
Er gab ihnen sofort mit Handzeichen Anweisungen, dass einer den Rückzug abschirmen sollte, während der andere sich Tenzou ergreifen musste. Zu zweit wäre es zwar nicht einfach mit zwei Gefangenen klar zu kommen, aber die Frau würden sie, sobald sie einige Meilen weit gekommen waren, einfach zurück lassen.
Und so geschah es, dass ein Mann sofort zu seinem Boss eilte, während sich der andere ins Kampfgetümmel warf. Eine weite Narbe verlief über sein gesamtes Gesicht, die einzige Möglichkeit, die zwei Kerle voneiannder zu unterscheiden. Denn der Kerl, der sich Tenzou griff und ihn aufhievte, war sein Zwillingsbruder, nur hatte dieser keine Narbe. Uminotsu hatte diese Narbe einem der zwei zugefügt. Nicht gänzlich mit Absicht, aber sie hatten es früher gewagt, oft aufmüpfig zu sein und mit ihrem gleichen Aussehen ihn hinetrs Licht zu führen. Und Uminotsu liess sich nicht verarschen! So hatte er dafür gesorgt, dass sie nun zu unterscheiden waren.
"Wir ziehen uns zurück!", rief er dann durch den Raum, damit auch der andere Kerl, der mit der Lilahaarigen beschäftigt war, wusste, dass er zwar weiterkämpfen musste, aber dennoch langsam den Rückzug anzutreten hatte.

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BeitragThema: Re: [Dorf] Kodaika   [Dorf] Kodaika - Seite 2 Icon_minitimeSa Apr 16, 2016 4:45 pm

Manchmal reichte es einfach nicht, bloß zu blitzen und zu funken. Amaiko, kopfüber an der Decke hängend, erkannte dies einmal mehr. Irgendwie hatte sie definitiv Schaden angerichtet, doch war ihr Einsatz weit davon entfernt, den Kampf einfach zu beenden.
Inzwischen herrschte im ehemals lauschigen Wohnzimmer Weltuntergangsstimmung. Es roch nach Brand, Frost statischer Elektrizität und - metallisch - nach Blut.
"Verpass Ihnen noch eine Ladung!"
Amaiko war eine gute Kunoichi. Vor allem eine gute Untergebene, daher reagierte sie umgehend. Jawohl! Sie zog eine neue Hand, wie man beim Kartenspielen sagen würde, diesmal sogar aus der Hüfttasche, und reihte sie vor sich auf, eine mit Fuuton geladene Reihe schwebender Papiere... die urplötzlich von vogelartigen Projektilen zerfetzt wurden. Amaiko wich im Reflex aus, indem sie sich niederkauerte. In ihrer speziellen Situation bedeutete dies, dass sie sich noch dichter an die Decke presste.
Vögelchen flitzten unter ihr hinweg; einige scharfe Flügelchen trafen ihren Rücken, wobei sie glücklicherweise mehr ihren Kimono aufschlitzten als den Rücken selbst. Trotzdem tat es weh!
Verflucht!
Zu ihrem Schrecken bemerkte sie, dass auch ihr Versuch, Yumi zu verteidigen, nicht gefruchtet hatte. Nun geriet alles ins Schwimmen.
Ein Plan. Jetzt. Zumindest etwas wie ein Strohhalm!
Amaiko wagte einen Bluff: Sie ließ ein ganzes Deck von Karten frei, welches sich auffächerte und eine erneute Wand bildete.
Der Sprecher der Gegner, der Anführer, mochte entkommen. Doch seine Untergebenen hatten - hoffentlich - allesamt gesehen oder erspürt oder bemerkt, dass in den Fuuin-Kärtchen böse Dinge stecken mochten.
Stop jetzt!, rief sie, Stop! Keine Bewegung mehr, von irgendwem! Sonst fliegt uns alles um die Ohren!
Sie schaute zu Ryo. Lass uns mit diesen Typen Geiseln tauschen, zischte sie ihm zu. Er, dieser Typ also, hat unsere Gastgeberin? Wir haben alle anderen. Es stand ihr ins Gesicht geschrieben, dass sie die Situation gänzlich unerquicklich fand.
Im Grunde wirklich nur ein Bluff. Nicht alle Karten, die gerade in der Luft schwebten und eine höllische Erfahrung versprachen, waren geladen. Gerademal ein Viertel enthielt wirklich Jutsu, ein weiteres Viertel bestand aus Kibakufuda, der Rest war lediglich beschriebenes Papier.
Doch wer mochte das schon genau gesagen...
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