Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]

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BeitragThema: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeDo Feb 26, 2015 9:20 pm

das Eingangsposting lautete :

Wo: Ichiraku's
Wer: Yasuo Uchiha und Dai Hyuuga
Wann: Nach der Mission von Yamato und Otekku auf den Dächern Konohas

~*~

Meiner Laune konnte man heute kaum einen Abbruch tun. Mein Zwilligsbruder war mit seinen zwei Mädchen und unserem Vater auf irgendeinem Trainingsplatz und brachte ihnen die ersten, einfachen Bewegungen des Juuken bei.
Wie überall im Hyuuga-Clan war auch in unserer kleinen Familie das Motto Früh übt sich hoch geadelt.
Wenn ich daran dachte, dass die Mutter von Sunako und Isago nicht gewollt hatte, dass die Mädchen das Taijutsu unserer Familie lernten, wo sie doch prädistiniert dafür waren, wie man allein an ihren Augen sehen konnte.
Im Grunde war ich froh, dass Kaname sich von ihr getrennt hatte und das sie so einvernehmlich gegangen war, andererseits zeugte es auch von ihrer kaltherzigen Art ihren Töchtern gegenüber.
Doch weder mein Bruder noch meine Nichten fühlten sich dadurch unkomplett. In meinen Augen waren die drei die so ziemlich perfekteste Familie überhaupt.
Meine Nichten verehrten meinen Bruder und mein Bruder liebte seine Töchter von ganzem Herzen. Jedes Mal, wenn ich mit den drei etwas unternahm, wurde mir bewusst, dass mir etwas fehlte.
Doch heute konnte mich dieser Gedanke nicht betrüben.
Da meine Familie beim Training war, konnte ich den heutigen Tag komplett für mich nutzen. Gut. Ich hatte ein paar kleinere Missionen am Start, doch die beschränkten sich hauptsächlich auf kleinere Untersuchungstouren, die sich sicher schnell abhandeln ließen.
Heute wollte ich bloß genießen, dass ich Zeit hatte. Kein Hausputz mehr für heute und das Kochen musste ich heute auch nicht übernehmen.
Schließlich war ich hier.
Ich setzte mich an einen der Tische auf der Außenterasse und bestellte mir meinen geliebten Shoyo-Ramen und eine Kanne Jasmintee.
Ich stützte einen Arm auf dem Tisch ab und schlug meine Beine übereinander. Heute war ich sogar ausnahmsweise mal wieder etwas ziviler gekleidet.
Ich trug ein schwarzes Top und eine dunkelblaue Hose, die mir bis zu den Waden reichte, dazu ganz normale schwarze Sandaletten und meine fliederfarbene Strickjacke, die zu meinem üblichen Shinobi-Outfit gehört, hing über meine Stuhllehne. Auf Konoha-Stirnband und Shurikentasche hatte ich heute verzichtet.
Ich fuhr leicht durch meine Haare und seufzte, während ich auf meine Bestellung wartete.
Ein schöner Tag heute...
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeMo Apr 27, 2015 10:40 am

Ich schloss meine Augen und wollte schon fast einschlafen, als Yamato wieder anfing zu sprechen.
Hinlegen? Wieso? Stuhl war doch auch in Ordnung. Wieso dann noch groß bewegen?
Trotzdem meldete sich eine innere Stimme von wegen, dass es vielleicht doch besser wäre, wenn ich mich hinlegen würde.
Erschöpft stand ich auf und schleppte mich auf die Couch. Allmählich ließen die Schmerzmittel nach und nachdem ich nach und nach meine Verletzung immer stärker spürte, wünschte ich mir doch tatsächlich die Taubheit wieder zurück.
Ich legte mich auf die Couch und schloss kurz meine Augen.
"Wir müssen zurück nach Konoha. Wir dürfen uns nicht allzu viel Zeit lassen." erwiderte ich müde und fuhr mir durch meine langen Haare, die nun lange nicht mehr so seidig und glänzend waren, wie vor der Mission.
Ich legte mich auf meine gesunde Seite und schloss kurz meine Augen.
"Was ist mit dir? Du solltest auch schlafen..." Ich klang ehrlich besorgt, obwohl ich mir im Klaren war, dass es sicherer wäre, wenn jemand Wache hielt. Dennoch konnte ich nicht anders.
Innerlich schalt ich mich schon wieder, wenn auch widerwillig. Doch als ANBU sollte man solche Gedanken gar nicht erst zulassen.
Ich sollte mir keine Sorgen machen. Ich sollte kein Mitgefühl besitzen.
Und normalerweise hatte ich das auch nicht auf den Missionen, doch Yamato brachte da ganz andere seiten zum Vorschein.
Ich wusste bloß noch nicht, ob das gut war oder schlecht.
So gut es ging, schlang ich meine Arme um meinen Oberkörper und versuchte mich selber etwas aufzuwärmen.
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeSa Mai 09, 2015 7:42 pm

Der Uchiha half der Frau sich auf die Couch zulegen und spürte selbst, dass ihn eine merkwürdige Schwäche erfasste. Er atmete ruhig durch die Nase und kniff hinter seiner Anbu-Maske die Augen zusammen. Für Sekunden hatte er das Gefühl das ihm jemand den Boden unter den Füßen wegzog. Die Stimme von Otekku klang nur von weiten an seine Ohren und er brummte irgendetwas unverständlich als Antwort. Vermutlich verstand sie es eh nicht. Als sich der Schwindel legte, fühlte er sich noch immer etwas benommen. Dennoch versuchte er seiner Kollegin noch einmal ordentlich zu antworten.
"Es geht mir gut. Schlaf du erst einmal. Danach bin ich dran", erklärte er mit ruhiger Stimme und beobachtete, wie sich der Körper der Frau leicht zusammenrollte. Nachdenklich ließ er seinen Blick umher schweifen auf der Suche nach einer Decke, aber er fand nichts. Er konnte den innerlichen Drang spüren, dass er sich um sie sorgen musste. Auch wenn er nicht wusste ob er das wirklich als Anbu zulassen sollte. Mit gemächlichen Schritten trat er näher zu ihr. "Rutsch etwas", befahl er dann und schob sie mit der Hand schob etwas von dem Rand der Rückenlehne weg. Dann kletterte er umständlich an ihr Kopfende und streckte sein Bein hinter ihrem Rücken aus. Gleich danach schlang er seine Hände durch ihre Schultern durch und zog sie eng in seine Arme. Es kostete ihn etwas Kraft. "Kein Wort darüber... ich will dich nur aufwärmen. Du hast einen verdammt hohen Blutverlust erlitten", flüsterte er leise an ihr Ohr heran und fuhr mit seinen warmen Fingern über ihre Hände hinweg. Yasuo selbst spürte jedoch, dass es ihm zunehmend schlechter ging. Er wusste nicht woher, aber in ihm brodelte eine merkwürdige Übelkeit. Es fühlte sich an als würde irgendetwas auf seine Lunge drücken und ihm das Atmen zunehmend schwerer machen. Tatsächlich konnte man das leise rasselnde Geräusch deutlich hören, wenn man den Kopf an seine Brust legen würde.Doch ob es normal war oder nicht konnte man nicht sagen. "Schlaf etwas, in Ordnung? Ich passe auf dich auf, Otekku." Seine Finger vergruben sich in ihren Händen und hielten sie fest umschlossen. Ein merkwürdiges Bild zweier Anbu.
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeDi Mai 12, 2015 6:30 pm

Kaum lag ich auf der Couch, spürte ich, wie mich die Müdigkeit beinahe überrannte und die Erschöpfung allmählich ihren Tribut forderte, doch mit aller Kraft hielt ich die Augen offen und hörte Yamato zu.
"Weck mich!" sagte ich bestimmt. "Und das war keine Bitte. Okay? Weck mich einfach nach ein paar Stunden. Du brauchst schließlich genauso Schlaf, wie ich, also..." Ich beendete den Satz nicht, sondern schloss einfach meine Augen und formte den Schluss in meinen Gedanken. ...also spiel bitte nicht den Helden. Ich hatte das dumpfe Gefühl, dass Yamato selber fast schon auf seinen Schlaf verzichten würde, damit ich richtig ausschlafen konnte und obwohl mir dieser Gedanke eine Art innere Zufriedenheit verschaffte, wusste ich dennoch, dass es alles andere als richtig wäre, das zuzulassen.
Er brauchte selber auch Erholung, denn so, wie sein Gesicht aussah, hatte auch ihn irgendjemand oder irgendetwas erwischt. Abgesehen von dieser ziemlich rationalen Sicht auf das Ganze, machte ich mir auch Sorgen um ihn.
Es war falsch und dämlich, aber so war es nun mal, wenn man sich schon seit gefühlten Ewigkeiten als Partner gegenseitig den Rücken deckt.
Als Yamato sagte, ich solle rutschen, kam ich dieser Bitte müde nach, fragte mich jedoch weshalb.
Diese Frage beantwortete sich, als er sich hinter mir hinlegte und seine Arme um meinen Körper schlang.
Sofort wurde mir wärmer, als mein Herz schneller wieder Blut durch meinen Körper pumpte und selbst, wenn ich jetzt entgegen seiner Mahnung etwas hätte sagen wollen, wäre mir nun kein Wort entfleucht.
Ich war innerlich viel zu sehr damit beschäftigt, meine Atmung wieder in Gang zu setzen, als dass ich irgendetwas hätte sagen können.
Yamato drückte meine Hände und als Beweis dafür, dass ich seine folgenden Worte auch noch gehört hatte, drückte ich sie kurz etwas fester, ehe ich in den Schlaf glitt, den mein Körper schon so sehr erwartete.

»Time-Skip von ein paar Stunden«

Ich saß neben der Couch, auf der sich Yamato nun ausgebreitet hatte, auf den Boden und konzentrierte mich auf das etwas ungleiche Atmen von meinem Anbu-Kollegen, während ich die Wache übernahm.
Wir waren nun schon insgesamt seit nunmehr einem halben Tag hier. 12 Stunden.
Es wurde Zeit, das wir uns allmählich auf dem Heimweg machten. Die Sonne begann allmählich wieder aufzugehen, zum zweiten Mal auf dieser elendig langen Mission, die uns beiden ein großes Maß an Energie abverlangt hatte.
Ich stützte mich vorsichtig ab und hievte mich auf meine Beine. Meine Seite schmerzte wieder und ich pfiff die Luft leise zwischen meinen Zähnen hervor, doch sie blutete nicht mehr und der Schmerz war nicht mehr unerträglich. Es gab schlimmeres.
Mein wachsamer Blick, der durch die Holzwände über die Landschaft draußen glitt, richtete sich, nun wieder ohne jegliche Anwendung von Chakra, auf meinen Anbu-Partner.
Ich sollte ihn wecken.
Ich kniete mich langsam, um den mühsam gebildeten Wundschorf nicht aufzureißen, neben dem Möbelstück hin und legte eine Hand auf Yamatos Schulter.
"Yamato. Wir müssen weiter." sagte ich, nicht gerade leise und versuchte ihn so aufzuwecken.
Es wurde Zeit...
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeDi Mai 19, 2015 9:21 pm

Eine sehr lange Zeit hatte Yasuo auf seine Anbu Partnerin aufgepasst gehabt bis die Schwäche ihn übermannte und er einschlief. Selbst als Otekku sich aus seinem Arm wandte, sodass er alleine auf der Couch lag, schien er wieder in die Dunkelheit abzudriften. Sein Körper fühlte sich geschwächt an, während auch sein allgemeiner Gesundheitszustand langsam aber sicher sich verschlechterte. Er konnte es förmlich spüren, wenn er wach wurde. Sein Herz schlug nur sehr langsam in der Brust, während seine Atmung ungleichmäßig war. Immer wieder wenn er die Augen leicht öffnete, sah er sich in der gleichen Umgebung wieder und versuchte dann einfach weiter zu schlafen, damit er kraft sammeln konnte. Aber genau diese schien ihm zu fehlen. Dann plötzlich drang eine Stmme in sein Gehirn und holte ihn aus der endlosen Schwärze hervor. Er wandte sein Gesicht langsam herum und sah zwischen halbgeschlossenen Augen zu Otekku, die darauf hinwies, dass sie weiter mussten. Ein kalter Schauer fuhr durch seinen Körper hindurch, wodurch er leicht zu frösteln schien. Als er seine Lippen zum sprechen öffnete, erklang ein kurzes gurgelndes Geräusch. Er hustete. Schwerfällig drehte er sich auf die andere Seite, sodass er mit dem Rücken kurz zu ihr lag und hustete rau in seine Hand. Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in seinem Körper aus. Ein krampfhafter Schmerz kroch seine Rippen empor und er hustete erneut, diesmal etwas heftiger, so als hätte er sich verschluckt. Als der Hustenreiz zu ende war, spürte er etwas warmes in seiner Handinnenfläche. Sein Blick blieb auf dem roten Blut in seiner Hand hängen. Für Sekunden verharrte er einfach und ballte dann die Faust zusammen, damit Otekku es nicht hörte. Dann wischte er sich mit der Faust über die Lippen und drückte sich mühselig in eine aufrechte Position. Als er saß, wurde ihm schwindelig. "Du solltest alleine gehen, Otekku", flüsterte er leise und legte seine Hand an die schmerzende Rippenseite. Er wusste, dass er innere Blutung haben musste. Erneut räusperte er sich leise und wischte sich mit den Fingern über die Wange hinweg. Sein Blick glitt zu Boden und starrte diesen kurz an. Ihm war merkwürdig zu mute. Erneut hob er seine blauen Augen und starrte zu der Frau. Seine Hand legte sich an ihre Maske, so als berührte er ihre Wange. Mit dem Daumen zeichnete er dort entlang und hinterließ eine blutige Spur. "Geh einfach... es ist in Ordnung", murmelte er leise und spürte das steigende Schwächegefühl. Würde es bis Konoha schaffen? Oder würden sie beide draufgehen? Das wusste er nicht, aber er war so müde, dass ihn der Kampfgeist fehlte es auszuprobieren.
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeMi Mai 20, 2015 11:22 pm

Ich atmete leicht erschrocken ein, als ich Yamato ein recht gurgeldn klingendes Geräusch von sich gab, was alles andere als gesund klang.
Bevor ich etwas sagen konnte, drehte der andere ANBU sich von mir weg und fing an zu husten.
Es war, mit dem Geräusch von splitternden oder knackenden Knochen, einer der Töne, der einem das Leid beinahe selber spüren lässt. Ein Geräusch, dass mich nicht nur besorgte, sondern mir förmlich selber die Lungenflügel aufriss.
Kurz herrschte Stille, in der ich besorgt zu Yamato starrte, meine Augen aufgerissen und überlegend, was sein könnte und wie ich helfen könnte.
Nur wenieg Sekunden später richtete sich der ANBU wieder schwerfällig auf und ich legte schnell eine Hand auf seinen Brustkorb und stützte mit der anderen seinen Rücken.
Er schien gerade schwächer zu sein, als ich in diesem Moment und das war definitiv kein gutes Zeichen.
Dann jedoch kamen seine Worte. Alleine?
"Das werde ich nicht, Yamato." presste ich zwischen meinen Lippen hervor und folgte seiner Handbewegung. An der Seite. Irgendetwas musste auch ihm passiert sein, als die Hütte explodiert war.
Verdammt! Ich war so mit meinen eigenen Verletzungen beschäftigt gewesen, dass ich daran nicht einen einzigen Gedanken verschwendet hatte. Wie töricht von mir.
Ich beugte mich leicht vor und nahm mit meiner linken Hand vorsichtig seine von seiner Seite.
"Lass mich kurz." sagte ich und schob die obligatorische ANBU-Weste hoch, um zu sehen, ob Yamato eine äußerliche Wundbehandlung brauchte, doch das, was ich erkennen konnte, war keine äußere Wunde. Stattdessen hatte sich ein riesiges blaues Hämatom gebildet und ich sog zischend die Luft ein.
"Scheiße." fluchte ich leise, kaum hörbar und zog meine Hand wieder zurück.
Dagegen konnten bloß Iryoi-Nins etwas tun. Ich war da machtlos.
Sofort überkam mich eine Verzweiflung, die ich das letzte Mal so stark gespürt hatte, als ich am Totenbett meines Mannes gesessen hatte und dieser dann aufgrund viel zu starker Verletzungen seinen letzten Atem ausgehaucht hatte.
Ich atmete tief ein und legte beide meiner Hände auf Yamatos Maske und sah seine, im Schatten der Maske, schwarz wirkenden Iriden.
"Ich werde nicht einfach gehen, verstanden? Wenn, dann gehen wir gemeinsam!" Meine Stimme klang härter, als ich beabsichtigt hatte, doch ich konnte in diesem Moment nicht anders, während ich versuchte Yamato von seinen Ideen abzubringen. Ich würde nicht gehen! Die nächsten Worte sammelte ich vorher in meinem Kopf und bevor ich sie aussprach, atmete ich tief ein. Es war ein Tabu derartiges zu sagen, doch ich konnte und wollte nicht anders.
"Yamato. Ich habe schon viel zu oft Menschen sterben lassen, die mir etwas bedeuteten und das kommt nicht noch einmal vor. Verstanden? Du wirst aufstehen. Ich werde dich stützen und gemeinsam laufen wir zurück nach Konohagakure. Ich möchte keine Widerrede hören und wenn ich noch einmal höre, dass ich alleine gehen soll, dann..." Hier gingen mir die Worte aus und ich brach mitten im Satz ab. Stattdessen löste ich meine Handflächen von Yamatos Wangen und legte einen Arm um seinen Oberkörper, um meinem Kollegen aufzuhelfen.
Ich war nicht gerade voller Zuversicht, doch ich wollte hier nicht verrecken.
Nicht, wenn es noch so viele Menschen gab, die mich brauchten, beziehungsweise Menschen, die ich nicht allein lassen wollte.
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeSa Mai 30, 2015 11:57 am

Der Uchiha hatte größte Mühe nicht einfach wieder zurück auf die Couch zu fallen und dort geschwächt die Augen zu schließen. Er war so müde von dem Einsatz, dass er Schlaf jetzt vorzog. Vermutlich wusste der Mann auch, dass wenn Otekku ihn zurückließ das er keine zwei Tage überleben würde. Der Schmerz und der Druck auf seiner Lunge ließen ihn nur dunkel erahnen, dass irgendetwas ganz besonders nicht stimmte. Trotzdem schien seine Anbu Kollegin nicht einfach gehen zu wollen. Sie beide schienen hier gegen den Kodex der Einheit zu verstoßen und ihre eignen Sorgen um den anderen vorzuschieben. Irgendwie war Yamato jedoch darüber froh. Denn er mochte diese Frau mehr als er sich selbst hätte eingestehen wollen. Nachdem kurz die Stille über sie hereinbrach, schob dann Otekku ohne umschweifen seine Weste nach oben. Zuerst wollte er sich dagegen wehren, aber sie war nicht nur stärker sondern auch schneller als er. "Warte... es ist...", wehrte er ab und wollte ihr vergewissern, dass alles okay wäre. Bereits dort sah sie was sich unter seiner Weste breit gemacht hatte. Er selbst spürte diesen Umstand nur und ein Blick nach unten ließ ihn das schlimmste befürchten. Seine Rippe sah damals ähnlich aus als Dai ihren Angriff dagegen einsetzte. Vermutlich war die bereits angeschlagene Rippe, die nur leicht verheilt war nun vollständig beschädigt worden. Yasuo atmete nur flach durch die Nase ein und spürte das unangenehme, brennende Gefühl in der Brust das zugenommen hatte. Als sich dann die Hände von Otekku an seine Maske legte, sah er ihr geschwächt entgegen. In dem Moment spürte er den intensiven drang, dass er sie näher zu sich ziehen wollte. Zumindest kurz bevor er verrecken würde ihr gestand, dass sie ihn anzog. Otteku gab ihm jedoch keinerlei Chance sprechen zu können. Sie erklärte das sie nur gemeinsam gehen würden, dass sie oft Menschen sterben ließ und gerade ihn deswegen nicht zurückließ. Der Anbu atmete abgehackt durch die Nase und lächelte etwas. Man konnte dieses Lächeln durch seine beschädigte Maske deutlich erkennen. Erneut spürte er diesen Drang sich vor zu beugen und sie näher zu ziehen. Dennoch ließ er es zuerst zu, dass ihn seine Kollegin auf die Beine zog und schwankte ein paar Schritte mit ihr voran. Bevor sie die Tür erreichten, blieb Yamato jedoch stehen. "Warte kurz... Otteku", presste er mühselig hervor und schob sie umständlich an die Wand heran. Seine Knie gaben leicht nach und er stützte seinen Armen rechts neben ihrem Kopf ab. Seine Maske lehnte sich an ihre und er konnte deutlich die Augen seiner Partnerin sehen. "Deine Worte... nach diesem Einsatz... ich weiß nicht ob wir uns danach noch einmal sehen sollten. Du bist so wichtig für mich, Otekku", erklärte er dann und legte seine Finger schwach an ihren Maske über die er langsam hinweg strich. Seine Stimme wurde zu einem Flüstern. "Ich... sollte ich es nicht schaffen... gib dir nicht die Schuld dafür." Er legte seine Finger an ihr Kinn der Maske. Sollte sie ihn daran hindern wollen, würde er verharren seine Hand aber nicht wegnehmen. "Vertrau mir... und schließ kurz die Augen", murmelte er. Dann schob er die Maske millimeter weiter hoch und legte damit ihre Lippen frei. Sekunden später, schob er auch seine eigne Maske hoch, beugte sich hinab und hauchte ihr ein Kuss entgegen. Es dauerte nicht lange und hielt nicht wirklich an. Dann schob er seine Maske und auch ihre wieder hinab. "Genau aus diesem Grund... ", flüsterte er und drückte sich von der Wand etwas weg. Seine Hand legte sich stütztend zurück auf seine Seite und er hoffte das seine Kollegin ihm dennoch zurück nach Konoha half.
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeSo Jun 07, 2015 8:10 pm

Yamato lächelte leicht, was ich deutlich an der Stelle sehen konnte, wo die Maske ein Stück abgebrochen war.
Sein Lächeln erinnerte mich an etwas, doch in diesem Moment konnte ich nicht einordnen, was es war.
Nach kurzem Stirnrunzeln meinerseits half ich ihm auf und während ich ihn stützte, kamen wir ein paar Schritte voran. So würden wir sicherlich noch den ganzen Tag brauchen, um in Konoha anzukommen, doch heute abend sollten wir das Dorf erreicht haben.
Bevor wir jedoch die Tür erreichten, stoppte Yamato und schob mich an die nächste Wand. Nun stand ich zwischen ihm und der Holzwand, die sich in meinen Rücken drückte.
Yamato lehnte sich vor und die unwillkürliche Nähe ließ mein Herz wieder schneller klopfen, als normal gewesen wäre. Mein Atem ging schneller und ich biss mir unter der Maske auf die Lippe. Kurzzeitig befand ich mich in einem Zustand des inneren Zwiespalts.
Einerseits wollte ich diese Nähe zu Yamato, andererseits war ich pflichtbewusst genug, um das Gefühl zu haben, dass das hier mehr als falsch war und gegen jegliche Regeln des ANBU-Squads war.
Dann begann Yamato zu sprechen und mein innerer Widerstand, so klein er auch gewesen sein mag, begann nun zu bröckeln und in sich zusammen zu stürzen.
Das ich wichtig für ihn war, hatte ich schon geahnt. Allein schon die Tatsache, dass er mich gerettet hatte, kurz nach der Explosion. Wohlwissend, dass ich nur ein Hindernis gewesen wäre.
Seine nächsten Worte jedoch klangen alles andere als positiv und ich schnaubte leise.
"Du schaffst es. WIR schaffen es. Gemeinsam." erwiderte ich noch einmal eindrücklich und biss mir auf die Lippe, als er sagte, ich solle die Augen schließen.
Kurz zögerte ich, schloss dann jedoch tatsächlich meine Augen und ließ zu, was auch immer nun geschehen mag.
Mein Herz pumpte dabei unaufhörlich Blut durch meinen Körper und spätestens als Yamato meine Maske hochschob und mich küsste, musste er bemerken, wie erhitzt ich wohl war.
Nur einen gefühlten Wimpernschlag verharrte ich, leicht verblüfft über diese Situation, ehe ich meine Lippen leicht gegen seine drückte und den Kuss somit erwiderte.
Dann löste sich Yamato schon wieder von mir und nun leicht verwirrt blinzelnd, stand ich kurz wie erstarrt da.
Wir waren ANBU.
Das war falsch. Mehr als falsch. Wieso hatte es mir dann so gefallen?
Ich stützte mich von der Wand ab,als Yamato seine Hand schon wieder an meine Seite legte, zum Glück nicht an der verletzten Seite.
Ich selber schob auch einen Arm unter seine Schulter durch und legte ihn stützend auf seinen Rücken.
Dadurch hätte ich zwar mehr Gewicht zu tragen, doch meine Wunde war längst nicht so schlimm, wie seine.
"Na los..Wir schaffen das schon." wiederholte ich und so machten wir ns auf den Weg.

Es war gut einen halben Tag später, als selbst ich mich nun gezwungen fühlte, eine Pause einzulegen.
Meine eigene Verletzung schmerzte höllisch und ich konnte bloß hoffen, dass unter dem Verband nichts aufgerissen war.
"Wie geht es dir...?" fragte ich und schloss angestrengt atmend meine Augen, während ich mich an einen Baum lehnte.
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeMi Jun 17, 2015 10:38 am

Der Kuss war für Yamato etwas wohltuendes gewesen. Er wusste das er sich damit weit hinauslehnte aber derzeit ging er auch eher davon aus, dass er sterben würde als das er wirklich diesen Tag überlebte. Entsprechend setze er natürlich alles auf eine Karte und riskierte einfach das sie möglicherweise danach keinen Kontakt mehr pflegen würden. Unter Anbu war ein solcher Kontakt nicht erlaubt, obwohl er gespürt hatte das sie diesen Kuss erwiderte. Yasuo legte nach der Situation seinen Arm wieder um ihren Körper und verließ dann das Haus mit ihr. Es war wirklich kein Zuckerschlecken. Bereits nach wenigen Schritten glaubte er nicht daran es bis Konohagakure zu schaffen. Dennoch schleppten sie sich irgendwie wortlos weiter und schwiegen sich an. Beider vermutlich darauf bedacht, dass sie alle Kraft fürs Laufen benötigten. Yasuo fragte sich die Stunden des Schweigens, an welcher Stelle der Mission er nicht aufgepasst hatte. Nach mehreren Stunden des Laufens legten sie dann eine Pause ein. Der Uchiha ließ sich zitternd an einem Baum nieder und legte seinen Kopf zurück. Zeitweise hatte er ezwas Blut hervorgewürgt gehabt und gehofft das dieser grässliche Schmerz in der Lunge aufhörte. "Es... geht mir gut", antwortete er murmelnd zu Otekku wobei er ein schmerzerfülltes Lächeln zeigte. Dann hustete er kurz und wandte seinen Kopf von der Frau ab. Er sah für Sekunden auf seine Finger hinab auf dem weiteres Blut aufgetaucht war. "Das war gelogen... ich will nur nicht vor dir rum jammern... also frag nicht nach. Das erspart mir dich anzulügen. Wir beide wissen das es mir nur noch schlechter gehen kann", bemerkte er leise und drehte sein Gesicht zu ihr. Man konnte seine blasse Haut sehen und teilweise sogar das seine blauen Augen von tiefschwarzen Ränder unterzeichnet wurden. "Was ist mit deiner Wunde?, fragte er dann und schloss seine Augen. In dem Moment bereute er es das zu Hause niemand auf ihn wartete und das er keine Kinder hatte die wie er aussahen. War sein Leben auf Erden so sinnlos gewesen? "Ich war vor der Mission bereits etwas angeschlagen... eine Frau hat mich verprügelt... nett oder? Ich fand sie eigentlich süss." Er schloss erneut die Augen und lächelte schief.
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeSo Jun 21, 2015 9:01 pm

Die Stunden krochen bloß so dahin, bis ich entschied, dass es Zeit für eine Pause wurde und anhielt.
Yamato war leichenblass und als ich in fragte, ob alles in Ordnugn sei, antwortete er, es ginge ihm gut.
Das jedoch das Gegenteil dabei der Fall war, war nur zu deutlich zu sehen und besorgt legte ich meine Stirn in Falten.
Mein Partner fing nun an zu husten und ich verzog mein Gesicht. Nicht nur das schmerzhafte Pulsieren in meiner Seite, sondern auch das grässliche Geräusch das Yamato machte, führten dazu, dass meine Miene unter meiner Maske wirkte, als würde ich selbst unter derartigen Hustenanfällen leiden.
Siene nächste Antwort jedoch tat eher innerlich weh.
Es zersägte mich von innen und ich wünschte, ich könnte ihm irgendwie helfen.
Tränen sammelten sich in meinen Augen, doch ich zerdrückte sie, wagte es nicht, sie über meine Wange laufen zu lassen.
"Alles in Ordnung." antwortete ich leise, aus Angst, meine Stimme könnte brechen, wenn ich lauter sprach. Das meine Seite höllisch wehtat und ich ständig das Gefühl hatte, sie würde wieder aufreißen, gab ich nicht zur Sprache.
Ich war mir sicher, dass meine Wunde definitiv nicht an das hinanreichte, was Yamato zu erleiden hatte.
Ich setzte mich vorsichtig hin und lehnte mich an einen Baum, die Umgebung kurz mit meinem Byakugan abcheckend. Es war sicher, niemand war hier. Es war nirgends das kleinste Fitzelchen Chakra zu entdecken. Und obwohl das eigentlich eine gute Nachricht sein sollte, fühlte ich mich dadurch einfach nur erschlagen.
Anscheinend hatte ich gehofft, hier in der Nähe würde sich vielleicht jemand befinden, der helfen könnte.
Tja...Fehlanzeige.
Yamato sprach wieder und ich hob meine Augenbrauen.
"Wieso hast du dann an der Mission teilgenommen? Aber vor allem, was hast du gemacht, dass dich eine Frau verprügelt?" fragte ich und versuchte meiner Stimme den steifen, beinahe hoffnungslosen Ton zu entnehmen und etwas zuversichtlicher zu klingen.

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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeSo Jun 28, 2015 4:17 pm

Sie logen beide. Ihnen ging es beiden nicht gut, aber warum darüber sprechen? Sie wussten es immerhin. Yasuo blickte einen Moment durch die Dunkelheit rüber zu Otekku, bevor er den Kopf abwandte und seine Augen durch die Umgebung wandern ließ. Er hatte das dumpfe Gefühl, dass er hier sein Leben lassen würde. Zumindest fiel es ihm bereits schwer sich hinzusetzen, wie sollte er es dann schaffen sich noch einmal auf die Füße zu quälen? Sie mussten sich eingestehen, dass jedes Leben irgendwann endete und das es womöglich hier ein Ende fand. Er konnte es einfach an dem immer langsamer schlagenden Herzen spüren. Der Puls der sich abflachte. Seine Atmung, die langsamer wurde und schlussendlich die Körpertemperatur, die sich immer weiter senkte. Ein kurzes Frösteln zeigte sich. Yasuo schloss seine Augen und lauschte der Frage von Otekku. "Wieso ich an einer Mission teilnehme? Vermutlich aus Arroganz zu glauben, dass alles in Ordnung wäre", murmelte er und spürte den kühlen Wind der sich kurz auflaute. Kalt glitt er über seinen Körper und ließ die Blätter über sie rascheln. "Was ich gemacht habe? Vermutlich habe ich einfach nur schlecht gekämpft... aber ganz im ernst... versuch einer gutaussehenden Frau beim kämpfen zuzusehen. Das ist relativ schwer", bemerkte er und rieb sich bei dem Gedanken über die Brustseite hinweg. "Das würde mir auch bei dir schwer fallen", fügte er noch leiser hinzu und spielte darauf an, dass sie körperlich betrachtet verdammt gut aussah. Durch seine Maske hindurch sah man seine blauen Augen, die sich auf ihren Körper hinab senkten. Dann legten sich zwei Schatten auf die Löcher seiner Maske. So als hätte man plötzlich das Licht ausgeschaltet. Der Kopf von Yasuo rutschte seitlich etwas am Baum hinab. Die Bewusstlosigkeit hatte ihn erschreckend schnell erfasst.

-Unknown TimeSkip-
An diesem Abend starb Yasuo nicht. Auch wenn er bei seinem nächsten Erwachen im Krankenhaus war. Man informierte ihn darüber, dass ein Team sie fand und mit nach Konoha brachte. Wie es allerdings Otekku erging, wusste er nicht. In den nächsten Wochen erfuhr er auch nichts weiter. Als Anbu hatte man nicht das Recht dazu es zu wissen. Was blieb war die Erinnerung an ihren Kuss. Er hatte noch nie vorher eine unbekannte Frau geküsst.
Der Uchiha erwachte. Noch eben hatte er im Traum das Maskenbehangene Gesicht von Otekku gesehen und ihre Lippen auf seinen gespürt. Wo sie wohl war? Müde drehte er sich, wobei mehrere kleine Fellknäuel von seiner Brust rutschten. Dann wurde er bereits von Pfoten umrundet, von Nasen beschnuppert von rauen Zungen abgeschleckt. Sie hatten Hunger. Yasuo quälte sich aus dem Bett. Noch immer fiel es ihm etwas schwer sich richtig zu bewegen. Die Heilungsphase dauerte wohl noch an. Aber wie auch immer. Als der Uchiha durch das unordentliche Haus lief, stellte er auf dem Weg zur Küche fest, dass er sich heute mit Dai treffen wollte. Das Kirchblütenfest stand an und sie wollten gemeinsam dort hin gehen. Zumindest hatte Yasuo sie darum gefragt. Warum wusste er selbst nicht, denn sein Kopf schwirrte derzeit immer wieder bei Otekku rum. Vielleicht wollte er jedoch die Anbu vergessen und eien wahre Beziehung führen. Wie sollte das unter Kollegen auch funktionieren?
Nach seiner Feststellung, dass er heute mit Dai ein 'fast-Date' hatte, musste er sich doch recht beeilen. Er räumte etwas auf, duschte und machte sich dann für den Nachmittag fertig. Yasuo wollte sich mit ihr in der Stadt treffen und wartete deswegen am Nudelsuppenimperium von Ichiraku.
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BeitragThema: Re: ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai]   ANBUs außerhalb des Dienstes [ Yasuo und Dai] - Seite 3 Icon_minitimeDi Jun 30, 2015 2:44 pm

Ich fuhr durch meine Haare, die leicht verfilzt waren und seufzte leise.
Ich bemühte mich, meinen Körper nicht zu sehr zu bewegen, wohlwissend, dass es bloß eine weitere Schmerzenswelle auslösen würde.
Ich sah zu meinem Anbu-Partner und schloss kurz danach meine Augen. Ich fragte mich, wieso es so hatte kommen müssen?
Wieso hatte ich diese eine Sprengfalle nicht gesehen? Ob sie von einer Barriere geschützt gewesen war? Ich verzog mein Gesicht und lauschte dann auf Yamatos Antwort.
Arroganz, hn?
"Das war...unüberlegt von dir." sagte ich leise und versuchte nicht tadelnd zu klingen. Ich wollte nicht tadeln, wollte nicht klingen, als ob ich Yamato einen Vorwurf machen würde.
Bei seinen nächsten Worten lachte ich leicht auf.
"Ein Sparring? Nun. Vermutlich ist es so, dass manche Frauen ihre Reize absichtlich benutzen, um abzulenken. Jedoch ein gemeiner Trick."
Ich kicherte immer noch leicht. Die Sache mit Yamatos Sparring erinnerte mich an den Kampf mit Yasuo.
Bei den nächsten Worten des Anbus wurde ich jedoch rot im Gesicht und verschränkte meine Arme vor meiner Brust.
"Wenn das ein Kompliment war...dann Danke. Denke ich." sagte ich schwach lächelnd und seufzte dann leicht.
Yamato sackte zur Seite, doch viel konnte ich nicht mehr tun. Mir fiel es selbst schwer, mich zu bewegen und mir blieb nun bloß übrig zu hoffen.

~Skip ~

Es war nun eine Zeit nach der Mission vergangen und von Yamato hatte ich seitdem nichts mehr gehört. Es wunderte mich nicht, doch ich hätte wenigstens gerne gewusst, ob mein Anbu-Kollege noch am Leben war, wenn es denn nun schon ungünstig wäre, weiteren Kontakt zu pflegen.
Ich stand vor dem Spiegel zuhause und kämmte mit einer weichen Bürste meine Haare. Ich hatte gerade geduscht und machte mich für die Verabredung mit Yasuo fertig.
Innerlich war ich hin- und hergerissen, doch-
"He, Dai!" Plötzlich klopfte es an der Tür. Mein Bruder. Was konnte er noch wollen?
"Warte kurz." rief ich ihm zu und ließ das Handtuch um meinen Körper fallen und zog mir schnell meine Dreiviertel-Hose und ein schwarzes Top drüber, ehe ich zur Tür ging und sie öffnete.
"Ich wollte dich bloß fragen, welcher Hustensaft für Sunako am besten geeignet ist." fragte Kaname mich und beäugte mcih kurz.
"Ehrlich? Du gehst auf ein Date und ziehst eine Hose und ein Top an?" fragte er und ging an mir vorbei zu meinem Kleiderschrank.
"Du musst den Hustensaft ganz rechts oben nehmen. Der ist für Kinder. Und was hast du bitte zu meinem Outfit zu sagen?" meinte ich und schnaubte leicht genervt, doch mein Zwilling interessierte es herzlich wenig.
"Hier. Nimm doch das hier. Das hattest du seit Ewigkeiten nicht mehr an." meinte er breit grinsend und zog ein dunkelblaues Kleid aus meinem Schrank.
"Nein! Lass die Finger von meinen Sachen, ich zieh ja schon was anderes an." Ich ging zu ihm und riss ihm das dunkelblaue Kleid aus der Hand, dass ich vor gut sechs Jahren das letzte Mal anhatte, als ich zu einer Party gegangen war.
"Raus jetzt!" meinte ich dann noch einmal und schob meinen Bruder aus meinem Zimmer.
So. Und jetzt?

Eine Stunde später machte ich mich auf dem Weg zu Ichirakus.
Ich hatte mich für einen dunkelblauen Rock und ein passendes Oberteil entschieden und hoffte ehrlich, dass ich damit nicht zu..aufgebrezelt wirkte.
Als ich beim Schnell-Restaurant ankam, war Yasuo schon da und schon jetzt mit einer leichten Röte auf meinen Wangen kam ich zu ihm.
"Hallo." sagte ich bloß und lächelte.
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