Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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Fudo Akari
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BeitragThema: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeSo März 01, 2015 3:26 pm

Sarutobi Ringo schrieb:
Ziel des Trios sollte das Innere des Felsmassivs sein, welches Konohas Hokage-Reliefs zur Schau trug und darüber hinaus zahlreiche Bunker und Fluchttunnel beherbergte. Für gewöhnlich wurden diese von den Zivilisten genutzt. Heute Nacht dagegen befand sich etwas viel Wilderes im Inneren.
Die Höhle, in der es krachte, war in ihrer Grundfläche quadratisch geräumig, und in die Tiefe erstreckte sie sich wie ein Kamin, der geradewegs in die Unterwelt führte. Eine Treppe windete sich die Felswände herunter, und zahlreiche Fuuin erhellten den Schacht mit hellem Licht. Darüber hinaus aber waren die Siegel natürlich auch für einen anderen Zweck gedacht.


Eben jener Panic-Room soll nun einen weiteren Gast, für hoffentlich sehr kurze Zeit beherbergen. Fudo Akari wird nicht zum Schafott geleitet, doch gleichzeitig kommt der Weg einer kleinen Prozession gleich, denn von ihrem Ausgangsort bis zum Hokagemassiv soll sie vorsichtshalber durch ANBU begleitet werden – ganz besonders damit sie es sich nicht noch einmal anders überlegt, denn ein lockeres Siegel ist kein lockerer Zahn.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeSo März 01, 2015 8:30 pm

Buschfunk! Es war noch nicht solange her, da war Ringo Opfer des Buschfunks gewesen und daher hatte Akari gleich mit Infos geglänzt. Diesmal hatte es wohl Akari erwischt, irgendwie war die Info über ihre Ganzkörperkunst irgendwem zu Ohren gekommen und dieser jemand war damit zum Hokage marschiert. Oder auch nicht, jedenfalls war Akari die Möglichkeit genommen freiwillig, nach ihrem Ermessen die Sache mit ihrem Seal zu klären. Sie selbst hätte die ganze Angelegenheit ganz gerne noch so 2-3 Jährchen vor sich hergeschoben. Waren es die ANBU auf den Dächern gewesen? Fast wäre sie soweit gewesen ihren Verfolgungswahn erneut abzulegen, immerhin war sie lediglich innerhalb des Dorfes entführt worden und jetzt spitzelten sie ihr auch noch hinterher! Nicht das sie es nicht gewusst hätte, aber Shukaku war ihr Bijû – wieso konnte man ihr dann solche Entscheidungen nicht selbst überlassen? Ach genau! Weil sie sonst Typen wie Iga oder Ayioma in die Arme lief und ohnehin ein Sicherheitsrisiko war – sie könnte sich solche Fragen inzwischen auch selbst beantworten, trotz alledem war es schön wieder zuhause zu sein.    
Akari ging die Stufen des Treppenhauses hinab und drehte sich auf der letzten Stufe noch mal um. Ihre komplette Familie war ihr gefolgt und die Tür stand offen! “Ehrlich. Ich bin schon ein großes Mädchen….“ Weiter kam sie nicht sondern wurde von jedem Mitglied nacheinander in den Arm genommen und geherzt, was dazu führte das sie alle im Treppenhaus auf den letzten Stufen beieinander gedrängt standen. Die Szene war nicht übermäßig kitschig, doch sie drängte Akari die Tränen in die Augen. Es war so schön eine Familie zu haben die sich um einen sorgte und nicht lediglich auf den Anwesenheitsschein beim Abendbrot stierte – das Waisenhaus ging andernfalls ohnehin damals immer davon aus das Akari sich im Ärzte- und Schwesternbereich des Krankenhauses herumtrieb, kein Grund nicht davon auszugehen, denn dies war ihr liebster Spielplatz. Im Vergleich dazu war eine Familie – sie war einfach – wie hatte sie jemals davon ausgehen könnten das es etwas Schöneres auf der Welt gab?  Worte des Mutes wurden gewechselt, denn was Akari garantiert nicht gebrauchen könnte wäre der kleinste Hauch eines Zweifels und diese kultivierte sie im Normalfall.
Akari wandte sich nach einer Weile ab und verließ den Eingangsbereich. Ihre Familie hatte angeboten mitzukommen, gemeint es würde ihr helfen, doch im Ernstfall wollte sie ihnen den Schmerz ersparen einer Wiederholung des Falls: Hyuuga Karori beizuwohnen. Es war gerade früher Abend und die junge Frau setzte ihren ersten Schritt auf den vom Lichtkegel einer Lampe beleuchteten Weg. Ihr Blick ging nach Oben, zur Seite, nach Unten – ja wo waren sie denn?
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeMo März 02, 2015 1:17 am

Der sanfte Druck auf der vernarbten Haut des jungen Mannes ergoss sich in flüchtigem Schaum, der die Konturen seiner sehnigen Muskeln entlangspielte und mit dem Wasser aus dem er bestand, sich mit der Luft verband, eine schimmernde Glasur zurückließ, die in dem Dämmerlicht der Duschen eine vortreffliche Bühne bot. Es war still. Lediglich das Rauschen des fallenden Wassers und die schnappende Atmung des Duschenden, der sich ob seiner Kälte im Kampf mit seiner Fassung befand, drangen an das Ohr eines eventuellen Zuhörers. Härte aber war etwas, dass Junji schon seit dem frühsten Kindesalter kultivierte und dessen Früchte ihn nun schon seit Jahren eben jenen Kampf auch erfolgreich führen ließen.
Sicher fuhr die Hand des jungen Mannes nach oben und setzte dem Ausfluss des Duschkopfes ein Ende. Seine Drehung warf einen bescheidenen Lichtstrahl auf seine Stirn, an welcher das Siegel der Nebenfamilie prangte, dass zu teilen von seinen schwarzen Haaren verdeckt wurde. Es kam selten vor, dass der ANBU jenes Mal so offen in der Öffentlichkeit trug. Sicherlich konnte man dem Umstand, dass er sich im Hauptquartier der ANBU befand und diesen als "Öffentlichkeit" bezeichnete, mit Skepsis begegnen, doch für Junji machte dies kaum einen Unterschied. Sein Clan selbst hatte dafür gesorgt, dass eine dortige Identität mit mehr oder minder großen Problemen verbunden war und die Möglichkeiten der Schlichtung, mit an absolute Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, noch keine Existenzgrundlage besaßen. Dass der Jounin sich mit dieser Tatsache abgefunden hätte, wäre womöglich ein Euphemismus, doch was anderes als eine Hinnahme blieb ihm nicht übrig. Tatsächlich aber, und das musste man zugeben, hatte er es doch zu etwas gebracht, was mit Nichten seiner Herkunft zu verdanken war.

Die einzelne Lampe, die den mit grauen Kacheln verkleideten Baderaum der männlichen ANBU beleuchtete, erlaubte durchaus einen Blick von der halb geöffneten Türe aus, auf den Hyûga, der sich in seiner natürlichsten Gestalt zu seinem Handtuchhalter bewegte. Er reagierte kaum, als sich dort ein dunkler Schatten rührte und ein maskiertes Gesicht in bezeichnender Uniform auftauchte. Das zweite Gesicht war einem Wolf nachempfunden und hatte einfache Schnitzereien in dreieckigen Mustern auf den Wangen, die mit grüner Farbe ausgefüllt ein wenig wie eine schlechte Verkleidung anmuten mochten, doch wenn man jene Masken von einem ästhetischen Standpunkt aus betrachtete, war es vermutlich schwer, einen tieferen Wert dieser zweckmäßigen Kunst zu entdecken. Junji tat dies nicht, sondern griff nach seinem Handtuch, mit dem er begann seine Haut zu trocknen, die bereits einige Male vergangener Auseinandersetzungen aufzeigte.
"Es ist Zeit.", sprach eine weibliche Stimme in einer völlig emotionslosen Manier, die ein wenig aufgesetzt wirkte, wenn man bedachte, dass vor ihr ein völlig unbekleideter Mann stand, der sich nicht auch nur den Anflug von Scham anmerken ließ. Es war eben diese Art von Professionalität, die die ANBU noch von vielen gewöhnlichen Shinobi trennte, dass man auch in derartigen Situationen eine Fassung behielt, die jederzeit der Seriosität wichtiger Gedanken und Handlungen eine feste Grundlage bot. Junji nickte und das lange schwarze Haar fiel ihm über die Schulter vor sein Gesicht, bis hinab zu seinem Bauchnabel.
"Verstanden."
Kaum hatte der Hyuga dieses Wort ausgesprochen, was Ise vermutlich nicht einmal hatte vernehmen können, aufgrund seiner lädierten Stimme, war sie auch schon wieder verschwunden. Völlig lautlos war ihre Silhouette einfachem Dampf gewichen, der sich innerhalb von Sekunden völlig aufklärte und den jungen Mann wieder in völliger Einsamkeit zurückließ. Es dauerte keine fünf Minuten, da war der ANBU bereits in seine Uniform geschlüpft, die sich nur unwesentlich von der gängigen Ausführung unterschied. Lediglich beide Arme waren bis kurz unter den Ellenbogen bandagiert und an seinem linken Arm, hatte er bis kurz unter die bezeichnende Tätowierung seiner Profession ein schwarzes Stoffband umgebunden, welches bis zum Armgelenk herunter reichte.  Die graue Rüstung war eng und die schwarze Hose kam ihr im Schnitt gleich. Das Schwert auf seinem Rücken, trug er zwar weitestgehend nur zur Schau, da der Umgang mit Waffen nicht gerade zu den Stärken Junjis zählte, doch es gehörte nun einmal dazu und so zierte es auch ihn! Die Maske vor seinem Gesicht, war einem Fuchs nachempfunden und von links nach rechte mit roten, waagerechten Streifen überzogen. Die Augenränder waren schwarz und an den Wangen hatte man jeweils drei Holzstreifen angebracht, die, ebenso in roter Farbe, den Schnurrhaaren nachempfunden waren. Damals war der Hyuga sehr zu frieden mit der Erscheinung seiner Maske gewesen, doch mit der Zeit verlor, wie so vieles, auch dies seinen Reiz und so nahm er sie einfach hin, wenngleich man aber sagen musste, dass sie in Verbindung mit seinen offenen Haaren eine durchaus, furchteinflössende Anmut versprühte.

Über seinen Auftrag machte sich Junji nur wenig Gedanken. Diese waren seit dem Tod seiner Eltern ohnehin auf diversen Abwegen, doch hatte der junge Mann gelernt darüber hinaus nicht weiter über seine Tätigkeiten nachzudenken. Er wusste nur so viel, wie man für richtig hielt und das reichte meist auch aus, um seine Missionen zu beenden und so ging der Jounin auch hier den klaren Formulierungen nach und verschwendete keine Sekunde damit, sich mit der eigentlichen Wichtigkeit seiner Aufgabe auseinanderzusetzen. Für ihn galt es, eine junge Chuunin an einen geheimen Ort zu begleiten, dessen Namen ihm durchaus ein Begriff war. Nicht aber, weil eine Bekanntschaft sie verband, nein, sondern weil Akari die Jinjuuriki des Ichibi war und eine solche Information jedem ANBU zuteil war. Der Hyûga hatte ihre Akte gelesen und sich ein Bild über ihre Fähigkeiten gemacht, die besonders im Bereich der Iryonin und des Kanchi Taipu durchaus ausgeprägt waren. Junji schätzte es ja, wenn Shinobi mit diesen Fähigkeiten gesegnet waren und sich auch in eben diesen übten. Seiner Meinung nach waren die unterstützenden Rollen in ihrer Gesellschaft weit mehr wert als die müden Blicke, welche sie für ihre wichtige Aufgabe erhielten. Er selbst hatte am eigenen Körper gespürt, was ein guter Medizininja ausmachen konnte und war mehr als nur dankbar für seine Dienste. Was er dagegen von Jinjuuriki halten sollte, wusste der Jounin nicht, man hörte allerlei Dinge über sie, doch auf das Gerede hatte er schon als Akademist wenig gegeben. Nichtsdestotrotz schwang bei dem Gedanken an diese Gefäße eine dunkles Gefühl in ihm mit, dass man durchaus als Vorsicht bezeichnen konnte... insbesondere, wenn man daran dachte, dass es für den Moment einige Probleme gab, was die Versieglung des Einschwänzigen anging.

In der Abenddämmerung hatte Junji das mysteriöse Gebäude der ANBU verlassen und sich unmittelbar zu dem Wohnort seiner Zielperson begeben. Mit Hilfe eines Shunshin no Jutsus hatte er sich vor den Blicken sämtlicher Menschen verborgen und sich in eine Position begeben, die sich sehr gut dafür eignete einfach nur für einen Moment zu beobachten. Unter der Maske des jungen Mannes verdickten sich die Adern an seiner Schläfe und die Iriden seines Byakugan nahmen eine Kontur an. Dies ging Hand in Hand mit einer Ausweitung seines Blickfeldes, welches selbst von den Wänden und Mauern der Häuser nicht eingeschränkt wurde und dem Jounin eine gute Sicht auf das Abschiedsbild verlieh, dass Wehmut in ihm hervorrief. Es war nicht leicht mit anzusehen, wie andere Menschen sich ihrer Familie hingaben, während man die eigene lediglich in seinen Erinnerungen aufbewahrte. Noch niemals zuvor hatte Junji mit irgendjemandem über dieses Thema gesprochen und trug seit nunmehr einem Jahr die ganze Bürde seines Verlustes tief in seiner Seele. Sie raubte ihm den Schlaf, quälte seine Fantasie und unterjochte seine Freude bis aufs Äußerste, doch irgendwie hatte er es nie über sich gebracht, eben dies auch mit anderen zu teilen, um womöglich ein wenig dieser Last von sich abfallen zu lassen.
Eiserne Disziplin war es, die ihn aus seinem Strudel der Gefühle riss und wieder in der Gegenwart verankerte. Dort nämlich hatte Akari gerade das Haus verlassen. Ihre grünen Haare reflektierten das Licht der untergehenden Sonne, was sich ein wenig mit dem Rot ihrer Augen biss. Gewährte man sich als Betrachter jedoch einige Sekunden, so passte es doch irgendwo. Momente der Musterung vergingen und die Chuunin begann sich bereits umzublicken, was nicht ungewöhnlich war, wenn man daran dachte, dass auch sie von seinem Auftrag wusste. Mit einem einhändigen Tora verlor sich seine Gestalt in einem blauen Chakraschimmer, den er ganz im Stile seines Clans nutzte, um seine Bewegungen in einem Shunshin no Jutsu zu verschleiern, nur um einen Augenblick später völlig lautlos hinter Akari aufzutauchen.
"Seid ihr soweit?", fragte Junji, dessen Stimme kaum die Kraft hatte, um unter der Maske an das Ohr seines Gegenübers zu dringen. Wenn man jedoch seine Ohren spitzte, so vermochte man zu erkennen, was sich hinter dem dämonischen Kratzen verbarg. Seine unbekleideten Schultern legten offen, dass der junge Mann zu den ANBU gehörte und für diese Aufgabe wohl ausgewählt war. Für den Hyûga gab es keine Notwendigkeit einer Vorstellung, doch wenn sie darauf bestand, würde er sich mit Koga, seinem Decknamen vorstellen.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeMo März 02, 2015 8:14 pm

Ihr Blick suchte und gleichzeitig war es klar, dass man ANBU nicht so einfach finden konnte, obgleich sie nach einer Tiermaske Ausschau hielt. Allein dies war schon ein großer Hinweis, so viele dorfzugehörige Shinobi mit Tiermasken gab es nicht - allein die drei Jinchûriki dieses Dorfes zählten möglicherweise zu den Hauptauftragebern. Diese Vorstellung barg auch einen gewissen Witz, wer könnte schon das Gegenteil behaupten? Der Hokage mochte möglicherweise wissen was ANBU sonst noch so machten, doch soweit es Akari betraf bewachten diese die Schätze des Dorfes. In ihrem Zimmer befand sich ein sandfarbenes Kunstwerk, ein Mini-Shukaku hergestellt von der Schatzmeisterin Ringo und dort hinzu hatte sich seit kurzem noch ein Spielzeug gesellt, ein Wolf aus Plaste. Diese Idee war neu, doch irgendwie auch praktisch, sie konnte für jeden ANBU eine Tierfigur aufstellen, welchem Tier sie wohl heute begegnete? War es ein Schwan oder ein Bär, womöglich eine Ameise? Sie kannte eindeutig zuwenige Masken. Diese Gedanken waren allerdings nur passiv, ein wenig aktiver suchte sie die Umgebung mit ihren Augen und Ohren ab, doch richtig aktiv war sie nicht, ihre Spürtechnik blieb ungenutzt, denn immerhin würde sie auf diese Art nicht herausfinden wonach sie suchte sondern vielmehr alle Shinobi erblicken, die sich ungefähr in ihrer Nähe aufhielten oder sich in ihre Richtung bewegten und diese Info wäre eindeutig nicht hilfreich genug – ganz davon abgesehen das so ein verborgenes Tier, möglicherweise ein Cameleon, sich mit Absicht versteckte, seine Signatur unterdrückte und dann wäre eine aufwendige Suche gleich noch mal aufwendiger. Die beste Methode für ihre Spürtechnik war es immer noch die Signatur zu kennen nach der sie suchen wollte und solange der ANBU-Partner jemand Neues war, musste sie wohl altmodisch sein und auf sein Erscheinen warten. In ihrem Rücken spürte sie einen leichten Luftzug, war der Adler gelandet? Das Problem mit den Tiermasken bestand natürlich auch darin das sie nicht einzuschätzen vermochte welche Tierklasse zumeist verkörpert wurde. Bisher kannte Akari einen Wolf. Gab es unterschiedliche Wolfsarten, gab es eine Maske die unterschiedlich eingefärbt war? Zu dem Lufthauch gesellte sich ein Flüstern und eine Frage, leise gesprochen, kaum vernommen. Sollte diese Stimmte einem ANBU gehören so müsste sie sich womöglich noch mal die Ohren putzen. Sie drehte sich langsam um, würde sie einen Uhu erblicken könnte sie in spontanes Gelächter ausbrechen. Ihr blieb diese Schande erspart denn das Rätsels Lösung war – ein Fuchs. Somit kannte sie zwei ANBU-Masken die Raubtiere darstellten, die sich gleichzeitig lautlos bewegten, genau in dieses Schema würde eine Eule passen. Es wäre interessant genug um ein Gespräch anzufangen, denn worüber sollte man sonst mit einem ANBU reden? Gerade diese Kategorie Shinobi achteten besonders penibel darauf lediglich ihren Auftrag auszuführen und dabei leise zu sein, wenn nicht sogar zu schweigen, hatte er deshalb geflüstert? Im Umkehrschluss war ihre Wolfsmaske nur laut gewesen, weil er ihr Befehle erteilt hatte, welche Akari damals fast ignorierte, aber es ging ihr gerade mehr ums Prinzip. Daher wäre allein schon die These spannend, würde dieser Fuchs noch mal sprechen oder liefen sie nun schweigend nebeneinander her? Akari kannte sich bei solchen Dingen nicht aus, sie kannte normale Shinobi-Teams und Wächter die im Hintergrund blieben, außer wenn Gefahr drohte, aber ein Geleit, eine Führung? Technisch gesehen war dies ihre Beziehung. Akari konnte nicht alleine in den Raum gelangen den sie aufzusuchen wünschte, selbst wenn sie um ihn wusste. Ganz davon abgesehen das es Personal geben sollte, Siegelmeister, Ärzte - für diesen Zweck sinndienliche Personen. Gleichzeitig war dieser Fuchs ihr Geleitschutz, wortwörtlich, denn wer war Akari das sie alleine ins innere des Felsenmassivs hinabstieg? Legal war etwas anderes – dieser Bereich mochte eine Art Sicherheitszone oder Sperrzone sein, zumindest war es nicht allgemeines Wissen und auch deshalb brauchte sie jemanden der mehr darüber wusste als sie selbst. Ganz davon abgesehen das ihr dieser Fuchs noch bei einer anderen Sache helfen konnte, etwas das sie ihrer Familie zukommen lassen wollte, dieser aber nicht einfach beim Abschied in die Hand drücken konnte. Es war etwas Persönliches und daher konnte sie es dem Fuchs ebenfalls nicht einfach in die Hand drücken, doch gleichzeitig wäre es ein Ding der Unmöglichkeit dieses Etwas einer Person anzuvertrauen die sie kannte und wertschätze. Es war nicht viel, entstanden auf ihrem Schreibtisch, geschrieben mit einem Stift und als Zeugen hatte es lediglich ein nerviges Kuchiyose gegeben – welches Akari als Grinsekatze kannte und ihr seit ihrer Vereinigung als Maskottchen diente. Die Grinsekatze war ein Freigeist und ein Freigänger. Sie existierte lediglich in Form eines Kopfes, der allerdings formbar war und die Gestalt einer grinsenden Katze, Akari’s Gesicht oder das Antlitz von Shukaku annehmen konnte. In welcher Gestalt das Kuchiyose-Wesen erschien blieb diesem geisterhaften Etwas überlassen, ebenso weshalb oder wann es auftauchte – kurz gesagt es hatte ihr beim Schreiben über die Schulter geblickt und war danach wieder verschwunden. Dieser beschriebene Zettel war natürlich kein offizielles Dokument, doch ein Zeuge gehörte ihres Wissens nach dazu. Sei es drum.
Ihr Blick lag inzwischen auf der Fuchsmaske. „Ja, doch ihr müsst erst noch etwas für mich aufbewahren.“ Sie griff in ihre Westentasche und zog einen Briefumschlag heraus, wie hätte sie es sonst verpacken sollen? Anschließend streckte sie ihren Ellenbogen und somit ihren Arm in seine Richtung und hielt es ihm hin ihr Testament. Sobald er es an sich genommen hätte könnten sie ihren schweigenden Marsch beginnen, denn so stellte sie sich die Sache mitunter vor. Für Akari war es nicht nur ein Weg, eine Mission, ein Zwischenschritt, sie wusste wie es Enden konnte, mit diesem Wissen war sie selbst Jinchûriki geworden, weil Hyuuga Kaori gestorben war.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeDi März 03, 2015 12:31 pm

Noch bevor der junge Mann seine Stimme erhob, hatten sich die Adern an seinen Schläfen zurückgezogen und sein Blickfeld hatte sich dem eines normalen Menschen angeglichen. Auch wenn Akari es nicht sehen konnte, so empfand es Junji als einen Akt der Höflichkeit, seine durchdringenden Augen in einem Gespräch, ganz gleich welchen Umfang es auch nun hatte, nicht zu nutzen. Sie schien ein wenig zu zögern, was der ANBU mit völliger Ruhe quittierte, während der Lichtkegel tiefe Schatten in die Furchen ihrer Kleidung warf. Man konnte sich vorstellen, gerade wenn man das Schicksal des letzten Jinjuuriki betrachtete, dass ein gewisses Unwohlsein in ihr herrschen musste. Man konnte an der Stelle des Hyûga jedoch nicht viel mehr tun, als ein gewisses Maß an Verständnis entgegen zubringen. Es interessierte Junji durchaus, was wohl in seinem Gegenüber vorging und eine Frage wäre sicherlich nicht verwerflich gewesen, jedoch hatte er vor wenigen Sekunden erst eine Frage gestellt, auf die er sich noch eine Antwort erhoffte.
Akaris Hand glitt in ihre Weste und kam mit einem Umschlag wieder zum Vorschein. Der junge Mann musterte das einfache Papier und zog unter seiner Maske die Augenbrauen nach oben. Die Worte der Chuunin drangen an sein Ohr und die dunkle Umrandung der Augenpartie seiner Tiermaske hob sich wieder in ihre Richtung. Langsam griff er nach dem Brief und nickte wortlos. Es gehörte zu seinem Auftrag, solche Wünsche der Zielperson zu erfüllen, wenn sie nicht den Ablauf der Mission verzögerten. Man hatte zwar zu einem gewissen Maß an Eile gedrängt, doch Junji war kein Unmensch. Aus der Tasche an seinem Gürtel fischte der ANBU eine kleine Schriftrolle, kniete sich nieder und rollte sie gekonnt auf. Aus ihrem Mittelteil zog er einen Pinsel, sowie etwas Tinte und kurz darauf begann er schnell ein kleines Siegel zu zeichnen, in dessen Mitte schließlich der Umschlag gebettet wurde. Fein säuberlich wurde der Pinsel wieder zurückgesteckt, nachdem er von Tintenresten gereinigt wurde und der Jounin hab seine Hand zu einem einhändigen Tora vor das Gesicht. Ganz leise, kaum hörbar ploppte es leicht und in einer Staubwolke verschwand jener Brief in dem aufgemalten Siegel.
"Ich werde ihn aufbewahren.", raunte er schließlich, noch immer kniend, den maskierten Kopf in ihre Richtung gehoben. Es interessierte ihn nur zu gerne, was er dort eben versiegelt hatte und auch wenn er es nicht genau wusste, so hatte eine gewisse Ahnung von ihm Besitz ergriffen. Selbstverständlich wusste Junji welchen Ernst und welche Dringlichkeit die Situation hatte und um was es genau ging. Auch wenn er sicherlich kein Experte war, so hatte der ANBU durchaus nicht wenig Ahnung von den Siegelkünsten und hegte auch ein gewisses Interesse ob diesen Dingen. Einen Bijuu zu versiegeln war etwas, dass man wohl als eine der höchsten Künste in diesem Gebiet bezeichnete und das machte die Zielperson des jungen Mannes zu einer interessanten Frau für ihn. Zu gerne hätte er Zeit damit verbracht Akaris Siegel zu studieren und die Probleme auf eigene Faust zu erörtern, doch es galt sich nicht persönlichen Wünschen zu widmen und so verschwand dieser Gedanke so schnell wieder, wie er gekommen war.
Der Jounin erhob sich, nachdem er die Schriftrolle zusammengefügt hatte und verstaute diese wieder in seiner Gürteltasche.
"Es.. es wird schon alles gut gehen.", hauchte Junji und machte ein etwas verschmilztes Gesicht unter seiner Maske, was man zum Glück nicht erkennen konnte. Genauso wenig konnte man aus seiner Stimme auch nur irgendeine Emotion herauslese, was dem ANBU in Momenten wie diesen mehr als nur zugute kam.
"Doch... im... im Falle des Falles. Was soll ich mit jenem Brief machen?"
Es war mehr als nur unangenehm diese Frage zu stellen, doch ein wenig Sicherheit musste sich der junge Mann schaffen, denn nur aufgrund von Ahnungen wollte er nicht in ein Fettnäpfchen treten.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeMi März 04, 2015 8:31 pm

Es war kaum mehr als ein Zettel, ein beschriebenes Papier welches sich dort im Brief befand und dennoch stand dort soviel geschrieben. Allein diesen Brief aus der Hand, in Obhut zu geben fühlte sich ähnlich einer weichenden Last an. Der Fuchs kam ihrer Bitte sogar augenblicklich nach, war es denn so offensichtlich gewesen? Natürlich gehörte es im Allgemeinen dazu vor gefährlichen Missionen sein Testament zu verfassen, doch keiner Wusste wie einfach oder schwer das Kommende werden würde und da wollte Akari lieber auf der sicheren Seite sein – damals bei der Entführung war es ihr nicht möglich gewesen solche Vorkehrungen zu treffen, wie wichtig war es da erst dies zu erledigen wenn noch die Zeit und Gelegenheit bestand. Davon abgesehen das sie den Brief später zurückverlangen konnte oder lediglich den Zeitraum der Auslösung verschob. Sie beobachtete schweigend wie der Fuchsgesichtige sich hinkniete und damit begann ihren Auftrag auszuführen. Der Gedanke schien seltsam, er kam wohl eher ihrer Bitte nach als das er von ihr eine Arbeitsaufgabe erhielt. Nicht uninteressiert betrachtete sie seine Pinselführung und das Siegel welches dadurch entstand, solche einfachen Siegelkünste hatte sie tatsächlich nie studiert, irgendwie war sie gleich zu Anfang ganz groß eingestiegen, dabei musste man doch bei so Vielem erst klein anfangen – im Nachhinein vielleicht schon damals eine Art Talent in Hinblick auf jenes Siegel welches sie nun zeitlebens mit sich herumtrüge. Wie kleinlich, aktuell zierte ihr Körper nicht nur das verhältnismäßig kleine Bauchsymbol, nein, ihre komplette Hautoberfläche war mit violetten s-förmigen Schnörkeln verziert, lediglich kaschiert durch ein Henge no Jutsu. Kein Grund davon auszugehen das dieser ANBU nicht davon wusste, immerhin kam er ja gerade ihrem Wunsch nach, was nicht ganz ausschloss dass dieser Fuchs nicht noch sehr viel mehr Wissen besäße. Er wirkte schon fast wie ein sich langsam erhebender Diener und auch die Worte passten dazu, doch bald würden sich die Rollen wieder tauschen, immerhin war es sein Auftrag sie zur versteckten Kammer zu führen und nicht ihr ihre Wünsche von den Lippen abzulesen – umgedreht war es kaum möglich, die Maske verdeckte alles wichtige was ein Gesicht so zu sagen mochte, inklusive das Alter des Trägers. Allein von seiner Statur mochte sie lediglich zu sagen, das der Fuchs sich möglicherweise in ihrer eigenen Alterspanne bewegen könnte. Bisher gab es noch kein Merkmal das sie bei einem spätern Treffen wiedererkennen könnte und so war es vermutlich auch gedacht. Seinen möglicherweise aufmunternden Worten fehlte es an Tragkraft, ganz davon abgesehen dass er ihr diese eher zuraunte, doch allein der Inhalt trug hier die Botschaft, wenn nicht auch eine kleine Ecke Unsicherheit – Akari konnte es ihm nicht verübeln.  “Danke. Es handelt sich um mein Testament, falls….falls es nicht gut geht. Bestimmt ist es einmal für meine Familie, genauer gesagt Fudo Mai. Sie ist meine Adoptivmutter und ich denke sie wird die Nachricht besser verkraften und meiner Schwester beistehen können. Es ist wirklich nur für den Notfall gedacht, wenn mein Tod 100%ig feststeht, ich habe diese Familie noch nicht sehr lange und möchte ihr nicht unnötig Kummer bereiten.“ Hierbei schloss Akari die Möglichkeit nicht aus das sie lediglich geschädigt aus dieser Sache herauskommen konnte oder möglicherweise komatös oder ähnliches, immerhin war sie die Jinchûriki die zum Heilen gedacht war, es gab also theoretisch noch andere Möglichkeiten als den Tod. Als sie jedoch an den zweiten Teil des Testamentes dachte klarte ihre Mine ein Stück weit auf, war sie doch zuvor recht ernst gewesen. “Der zweite Teil des Briefes geht an unseren Hokagen und beinhaltete lediglich die Empfehlung Shukaku für ein paar Jahrzehnte schmoren zu lassen, er soll bei der ganzen Sache auch sein Fett wegbekommen.“ Der zweite Teil der Aussage schien zunächst nicht völlig ernst gemeint, doch umgedreht standen die Chancen in solch einer vorbereiteten Kammer nicht schlecht das Shukaku gleich wieder verwahrt werden könnte und so könnte zumindest für den nächsten Jinchûriki ein ausführliches Trainingsprogramm erstellt werden bevor Konoha sich erneut daran setzte einen Jinchûriki des Shukaku zu erschaffen, denn immerhin würde es kein gutes Licht auf das Dorf werfen, wenn ein Gefäß nicht einmal einen knappen Monat nach ihrer Entstehung schon wieder zerbröckelte. “Werdet ihr als Beobachter bleiben oder seit ihr nur meine Eskorte? Ich stelle mir die Prozedur zumindest interessant vor, schade dass ich selbst Bestandteil des Siegels bin, vermutlich kann ich nicht viel davon mitbekommen.“
Natürlich konnte Akari sich jederzeit vor den Spiegel stellen, doch war ihr Wissen der Kryptoanalyse nicht allzu stark ausgeprägt, sie experimentierte wohl lieber, was irgendwie auch dazu passte sie sie überhaupt in diese Situation gekommen war. Nachdenklich tat sie einen Schritt, ein Teil von ihr wollte es auch hinter sich bringen.

out:
Sry ^^ hatte ich vergessen zu erwähnen, Akari trägt dauerhaft ein Henge, damit sie nach Außen normal aussieht und sonst sind die
Zeichen die Shukaku auf dem Ava trägt überall zu sehen.  

- Wie kann ich mir die rauhe Stimme denn vorstellen? Wie bei Batmen?
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeDo März 05, 2015 11:40 am

Geduldig wartete Junji auf die Antwort Akaris, die sogleich klärend die Unsicherheiten um jenes Dokument, dass er wenige Augenblicke zuvor versiegelt hatte, aufdeckte. Ein Testament. So etwas hatte der ANBU bereits vermutet und musste gleichzeitig daran zurückdenken, wann er das letzte Mal in seinem Leben eines gelesen hatte. Es war das seiner Eltern gewesen, welche gemeinsam vorsorglich jene Zeilen verfasst hatten und nach dem Tod all seiner Schwestern ihm alles vermacht hatten. Das Haus, die Einrichtung, ihr kleines Vermögen... Der Jounin hatte dennoch nicht viel behalten. Schon zu ihren Lebzeiten bewohnte er ein eigenes Heim und führte ein unabhängiges Leben, aber dennoch kehrte er immer wieder gern dort hin zurück, wo er so viele Jahre seiner Kindheit verbracht hatte. Nun aber fiel es Junji mehr als nur schwer auch nur einen Fuß über jene Schwellen zu setzen, es war ihm einer Qual gleichgekommen, sich den Erinnerungen zu stellen und so versteckte er sie einfach im tiefsten Grunde seines Herzens. Beinahe sein gesamtes Erbe hatte der junge Mann verkauft, so wenig wie möglich Verbindungen zur Vergangenheit zurückgelassen und einen Neuanfang versucht. Man konnte sicherlich nicht behaupten, dass dieser Versuch ein Fehlschlag gewesen war, doch nach einem Jahr war die Dunkelheit im Herzen des ANBU noch immer nicht verschwunden, noch immer vermochte er keine einzige Nacht durchweg zu schlafen, ohne von dunklen Bildern in die wache Realität gerissen zu werden und noch immer beschäftigten ihn zu viele ablenkende Gedanken, wie auch in diesem Moment.
"Ich verstehe.", gab Junji hauchdünn zurück, nachdem er den kurzen Anflug der Melancholie abgeschüttelt hatte, "Euer Testament ist bei mir in guten Händen und ich gehe davon aus, das ich es euch nach der Prozedur einfach wiedergeben kann."
Unter der Maske lächelte der Jounin matt, was Akari natürlich nicht sehen konnte, jedoch vermochte er es wieder nicht mit seiner Stimme Emotionalität aufzubauen. Manchmal bereute der junge Mann diesen Umstand und manchmal hatte er auch seine Vorteile, doch eigentlich wollte er seinem Gegenüber in diesem Augenblick Sicherheit verleihen. Eine zweite Frage gesellte sich aus dem Munde der Jinjuuriki zu ihrem Gespräch, bei dessen Beantwortung der ANBU wieder eine Sekunde zögerte.
"Ich werde euch beiwohnen und bei der Prozedur als ein Beobachter anwesend sein. Als Mitglied des Hyuuga-Clans ist es mir möglich mit meinem Byakugan das Chakra in eurem Inneren zu beobachten, auch das des Einschwänzigen. Die Arbeiten an eurem Siegel allerdings, werden andere vornehmen.", erklärte Junji präzise aber ehrlich. Es gab keinen Grund die Rollenverteilung des folgenden Aktes vor der Person zu verheimlichen, die sich all dem hier zu unterziehen hatte. Die Situation war schwer genug für sie, da war es nicht nützlich, noch unnötig weiter Unsicherheiten offenzulassen. Sicherlich traute man es dem Jounin im ersten Augenblick nicht zu, wenn man ihn betrachtete, doch trotz der Dunkelheit, die ihn selbst umfing, die ihn ein wenig teilnahmslos wirken ließ, war er alles andere als der stereotype, in sich zurückgezogene und wortkarge Mensch, den man doch sehr oft traf. Zwar versuchte Junji dies als eine Art Maske über sein verwirrtes Gefühlsleben zu legen, doch eigentlich war er ein herzlicher, emotionaler Mensch, der dies auch nach außen hin auszuleben versuchte, wenngleich man bei den ANBU ein gewisses Maß an Obskurität sicherlich an den Tag legen musste. Dies jedoch konnte man dem jungen Mann in keinster Weise absprechen, denn seine Stimme allein konnte, richtig eingesetzt, schon einschüchternd genug sein.
"Wenn es dann nichts weiter gibt, so würde ich vorschlagen, machen wir uns auf.", fuhr Junji fort und sprang sogleich auf ein Hausdach, welches sich direkt zu seiner rechten emporgehoben hatte. Über die Dächer Konohas war es der schnellste Weg in Richtung der unweiten Hokagegesichter, die sich an einer massigen Felswand präsentierten. Dort gab es eine Vielzahl versteckter Eingänge, die für allerhand logistische Angelegenheiten genutzt werden konnten, aber auch zum Schutz des Dorfes und seiner Bevölkerung dienten. Nicht nur, dass es Schutzbunkerwaren, auch diverse Zellen befanden sich dort um Gefahrenpotenzial einzudämmen. Letztlich gab es da natürlich noch den Geheimfaktor, den solche Einrichtungen mit sich brachten und besonders von den ANBU oft genutzt wurde, um ihrem vielseitigen Aufgabenbereich nachzukommen, zu dem nun auch Akari gehörte. Junji konnte nur raten, wie viel Vertrauen die Chuunin in seine Einheit hatte, doch er hoffte um ihr Vertrauen, besonders ein starker Geist nämlich vermochte es einen Bijuu im inneres des Jinjuuriki zu kontrollieren und so war es wichtig diesen so wenig wie möglich zu distrahieren.

OUT: Ich denke mal, mit seinem Byakugan hat Junji das durchschaut. Ich gehe dann in der Prozedur darauf ein

Seine Stimme kannst du dir vermutlich ähnlich wie jene von Batman vortsellen (Ich musste mir die tatsächlich im Netz anhören, da ich den Film nie gesehen habe) Ich würde aber sagen, dass sie ein wenig tonloser ist.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeDo März 05, 2015 8:57 pm

Ein Lächeln, auch wenn es ein wenig überrascht wirkte zumindest von ihrer Seite aus. “Ja, dann ist es ja erstmal nicht mehr nötig.“ Die Sache mit den trüben Gedanken war doch verflixt, denn dabei kam man selten auf die Idee was denn passierte wenn der schlimmste Fall nicht einträte. Natürlich musste der ANBU ihr Testament nicht für alle Zeiten aufbewahren, noch dazu das niemand wissen konnte ob der Fuchs nicht vor ihr das zeitliche segnete oder noch schlimmer sie ihn selbst umbrachte – immerhin wollte er als Beobachter ja anwesend sein. Sicher besaßen ANBU für solche Fälle Rückversicherungen und wenn Akari glaubte in dieser Kammer irgendwie rumzuwüten und alle dabei zu ermorden dann hüpfte ihre Fantasie schon fast auf dem Mond, so weit weg war sie von allen neutralen Gedanken. Natürlich versuchte auch Akari sich ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen, doch einem scharfen Beobachter, der nach eigenen Worten auch noch Hyuuga war, konnte sie wohl kaum etwas vormachen, selbst eine Maske hätte da nicht viel geholfen. Natürlich gab es Möglichkeiten anhand der Körpersprache den Gemütszustand einer Person zu erfahren, doch dazu musste man diese zunächst eine Weile beobachten und kennenlernen und mit diesem Fuchs blieb ihr wohl keine andere Wahl als dies zu versuchen. Er musste ein wirklich guter ANBU seiner Art sein, verfügte er doch nicht nur über eine Maske sondern auch über eine kaum vorhandene Stimme die keinerlei Emotionen trug und dies vermutlich auch kaum täte wenn der Sprecher dies ernsthaft versuchte – einen Gesprächspartner triebe dies mit der Zeit wohl in den Wahn, sofern er dies nicht gewöhnt war. Für Akari war der Fuchs zunächst ein Wächter wie jeder andere auch und selbst wenn dieser ein wenig länger verweilte, der Prozedur als Beobachter zuschaute, so hieße dies nicht das sie bei anderer Gelegenheit erneut aufeinander träfen. Und dann fiel ihr doch noch ein Widererkennungsmerkmal auf, nicht das sie dieses Merkmal noch überhörte, doch seine Stimme schien doch recht einzigartig. Möglicherweise war es auch nur ein einfacher Trick die Stimme so zu verändern, immerhin fiele solch eine raue Artikulation doch auf oder nicht? “Schön, dann kenne ich zumindest ein freundliches Gesicht.“ Bei dieser Aussage grinste sie dann doch ein bisschen, so eine Tiermaske konnte unter bestimmten Umständen auch auffallen und war auch sehr viel aussagekräftiger als ein Allerweltsgesicht unter Menschen. Für einen kurze Moment fragte sie sich noch wie es denn so aussähe, das Chakra von Shukaku, doch dann entschied sie sich gegen diese Frage, immerhin wollte sie die kostbare Freiheit die ihr noch blieb nicht mit solchen Gedanken und Fragen verschwenden und von Shukaku würde sie wohl noch genug hören – es schienen immer solche Gelegenheiten zu sein wo sie sich im Geiste trafen, fast als wäre ein Treffen selten und kostbar und eine Audienz. Den Rest der Aussage bestätigte sie lediglich mit einem Nicken. “Vielleicht erkenne ich ja doch noch die ein oder andere Person, auch im Krankenhaus arbeiten ein paar Siegelmeister.“ Ein kleiner Stich – sie selbst könnte irgendwann zu diesen Siegelmeistern gehören, doch aktuell wusste sie immer noch nicht ob sie ihr Arbeitsverhältnis kündigen sollte oder weiterhin im Schwebezustand verblieb, innerhalb dessen sie jederzeit helfend vorbeischauen durfte. Allerdings gab es nun auch noch andere Sachen zu beachten, sie hatte ein Chunin-Team, welches sozusagen ihre Mutter führte und dies nahm einfach viel Zeit in Anspruch, von ihrer Familie ganz abgesehen, da war der normale Krankenhauswahnsinn kaum mit zu vereinbaren - damit musste sie sich tatsächlich irgendwann noch mal beschäftigen. Doch nicht jetzt, ihr ANBU war schon auf dem Dach – ach genau es ging ja los. Akari leite Chakra in ihre Füße, sprang vom Boden ab, trat zwischendurch leicht auf einen Vorsprung und landete neben der Fuchsmaske – als wäre dies als geübte Chunin ihre leichteste Übung. “Ich will nicht wirklich dorthin, aber es bleibt wohl keine andere Möglichkeit, zumindest werde ich den Weg genießen können.“ Akari atmete die frische Abendluft ein – ja sie würde es vermissen diese absolute Kontrolle über ihr Chakra, fast wünschte sie sich noch schnell vor dem Ende eine komplizierte Operation, sozusagen als frühe Wiedergutmachung für das was sie zu verlieren glaubte.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeMo März 09, 2015 8:06 pm

Akari war kooperativ und das war etwas, was die ganze Angelegenheit sehr erleichterte. Zwar hatte Junji nicht wirklich gedacht, hier auf eine ungezogene Göre zu treffen, die ihm mit Wiederworten und nervigen Fragen sein Leben zur Hölle machte, doch die Jinjuuriki war mehr als nur pflegeleicht, wenn man es denn so bezeichnen konnte. Ein leichtes Grinsen zog sich über die schmalen Lippen des jungen Mannes, welche, als Teil seines Gesichtes unter einer Maske verborgen waren, als sich die Chuunin eine Bemerkung über eben jenes erlaubte. Es war nur natürlich, dass man Dinge, wie das Tragen einer Maske oder einen gewissen Grad an Geheimnistuerei mit ein wenig Häme, oder was auch immer es nun war, betrachtete. Immerhin verlieh dieser Umgang dem jeweiligen Gegenüber nicht gerade das Gefühl von Vertrautheit oder Vertrauen überhaupt, welches man entgegenbrachte. Stattdessen hatte man etwas zu verbergen und ob nun aus gutem Grund oder nicht, das spielte keine Rolle. Sicherlich hatte man als ein ANBU ein gewisses Maß an Respekt unter den gewöhnlichen Shinobi, doch das musste ja nicht heißen, dass man ihren Umgang schätzte. Dieser war nun einmal rustikal und minimalistisch und daran musste man sich gewöhnen.
"Ich bin mir sicher, dass du einige Personen kennen wirst.", sprach der Jounin weiter gezwungenermaßen gedämpft, denn tatsächlich würden zwei Iryonin aus dem Krankenhaus anwesend sein und wenn es darum ging, einen Jinjuuriki zu betreuen, dann würden dies sicherlich nicht die schlechtesten sein. Wen genau Akari allerdings kannte, wusste Junji natürlich nicht zu sagen, doch seine Aussagen war ja auch keine Offenbarung gesetzter Tatsachen gewesen. Eine Antwort aber wartete der junge Mann nicht ab, als ihn ein beherzter Sprung bereits auf die Dächer eines nahestehenden Hauskomplexes beförderte. Überflüssiges Gerede war ohnehin nie seine Stärke gewesen und außerdem konnte man eine solche Unterhaltung auch auf dem Weg führen. Kurz vergewisserte sich der ANBU, dass Akari ihm auch tatsächlich folgte, ehe er die Exkursion fortsetzte. Lange Schatten folgten ihren Bewegungen in der düsteren Abendsonne, die immer mehr ihrer Kraft einbüßte. Vor dem Gespräch noch hatte man eine zumindest halbwegs vernünftige Sicht gehabt, jetzt aber konnte man lediglich wenige Meter weit sehen, ehe sich der Blick in Dunkelheit verlor. Innerhalb Konohas kannte sich Junji allerdings mehr als bestens aus, überhaupt waren Städte sein übliches Einsatzgebiet, in welchem er mit der Umgebung zu verschmelzen wusste und wenn er wollte, völlig verschwand. Hier aber galt es weniger zu verschwinden, sondern eher zu eskortieren und auch das befand sich in dem Bereich seiner Möglichkeiten. Kühl wehte der Abendwind um ihre Körper und die Haare des Jounin flogen weit hinter ihm her, wie ein schwarzer Umhang, der die letzten Strahlen der Sonne auf seiner schwarzen Oberfläche reflektierte.
Nach wenigen Minuten, es war bereits noch dunkler geworden, erreichte das ungleiche Duo schließlich jene Felswand, an dessen Oberfläche die gewaltigen Gesichter der Kage prangten, die ihr Dorf in der Vergangenheit geleitet hatten. Ihre Schönheit, die handwerkliche Kunst verlor sich in der Nacht, doch fand Junji sie zumindest wieder, als er sein Byakugan aktivierte und innehielt.
"Der geheime Eingang, den wir nutzen werden liegt unmittelbar an der Felswand.", sprach der junge Mann leise und nach hinten gerichtet. Ein seichter blauer Schimmer umspielte seine Fußsohlen, als er einen Schritt auf die Senkrechte der Felswand machte. Langsam führte ihn ein weiterer empor und so fraßen sie Meter um Meter, gewannen an Höhe, ehe der ANBU wieder innehielt und eine Hand auf das braune Gestein legte.
"Kai", murmelte er, wobei er ein einhändiges Tora vor seinem Gesicht formte. Ein unsichtbares Siegel löste sich und mit einem kaum hörbaren Knarzen konnte man plötzlich die Umrisse eines Durchgangs erkennen, der sich in dem nackten Fels abzeichnete, ehe sich ein Teil der Wand zur Seite bewegte und einen Gang freigab.
"Da wären wir.", sprach Junji und trat ein. Nun befanden sie sich wieder in der Waagerechten und völlige Stille umfing sie, kein Wind, kein Geräusch der Stadt drang an ihr Ohr.
"Es ist nicht mehr weit, lediglich den Gang hinunter und dann trennen uns nur noch wenige Meter von jenem Raum, der unser Ziel darstellt."
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeSo März 15, 2015 5:16 pm

Das Hokage-Monument sah bei Tag einfach unwerfend aus, doch die Nacht schickte sich an die Farben aus dem Stein zu tilgen und die Konturen zu verwischen. Es wäre schade erst Mitternacht den geheimen Ort zu verlassen und in der tiefschwarzen Dunkelheit den Heimweg anzutreten – doch noch war da der Sonnenuntergang. Die letzten Strahlen zeichneten ein schönes wenn auch schwaches Bild und das Licht reichte noch aus um die Haarspitzen der Tsunade einzufärben. Was dies wohl für ein Stein war – Granit oder Sandstein? Nicht das diese Frage auch nur eine kleinste Bedeutung besäße, sie diente maximal der Ablenkung, denn Akari fühlte sich langsam ein wenig unruhig – was würde sie erwarten? Natürlich hatte der Fuchs ihr schon einiges an Informationen geben und diese hatten zunächst die Chunin effektiv beruhigt, auf dem gesamte Weg war sie ihm stumm gefolgt und hatte sich die Landschaft angeschaut, doch nun rückte der gewisse Zeitpunkt immer näher. Mit leicht erhobener Augenbraue betrachtete sie die kleine Klettertour des Fuchses und seine angewanden Schritt zur Türöffnung – ob sie da auch alleine drauf gekommen wäre? Auf sich alleine gestellt wäre ihre Suche wohl eher fruchtlos verlaufen und die ganzen anderen Vorbereitungen die unweigerlich hinter der Prozedur stehen wussten – diese augenscheinlich kleine Korrektur an ihrem Siegel - schienen durchaus ein geplantes Vorgehen zu sein und vermutlich steckten jene Personen dahinter die es ursprünglich studierten um es als Erste überhaupt anzubringen. Der Zugang öffnete sich und Akari sprang in den Eingang. Dies war also der letzte Gang – dieser Gang trennte sie vor Sieg oder Niederlage? Ihre Hand lag auf dem Stein während sie den kurzen Weg entlang wandelte. Stein, kein Sand und dennoch war auch dieser Ort wohl nicht perfekt. Ihre Erinnerung sprang, zurück zu jener Zeit als ihr Entführer ihr eröffnete sie und andere Jinchûriki in ein Versteck nach Suna zu bringen und Akari schien lediglich aufzumucken weil sie allein die Idee Shukaku in eine Wüstenumgebung zu bringen für Wahnwitz hielt – oder womöglich war es schon Wahnwitz zu glauben irgendeinen Jinchûriki kontrollieren zu können. Laut der Aussage von Ringo war ihr Vorgänger hierher gekommen und fand statt Hilfe lediglich den Tod, steckte dies dahinter? Dienten alle Schutzmaßnahmen lediglich den Supergau solange zu vermeiden oder abzuschwächen bis es Mittel gab ihn noch etwas weiter hinauszuzögern? Zeit die aufkeimende Panik wieder zurückzuschrauben, sonst plusterte sie ihre Probleme wieder bis zum Ausmaß einer Atombombe auf. Es würde schon alles gut gehen, daran musste sie glauben und was sollte hier schon maximal passieren? Der Felsen stürze auf sie ein? Dann müsste sich Shukaku erstmal aus dem Schutthaufen selbst befreien und es war nie leicht sich selbst herauszubuddeln. Möglicherweise sollte sie ein bisschen positiver denken. Hier gab es Siegel und diese sollten solch ein Monster bändigen können, dafür waren sie schließlich erschaffen worden – Bijuu einzufangen war bestimmt ein altes Hobby der Shinobi, kein Grund nicht daran zu glauben das es Methoden gab solch ein Monster kurzfristig zu bändigen. Noch positiver? Es passierte absolut überhaupt nichts. Akari ging hinein, Akari ging heraus und aus die Maus. Ihre eigenen Schritte und die ihres Begleiters hallten. Das tatsächlich gewünschte Ergebnis konnte sie aus ihrer momentanen Perspektive nicht beurteilen, wäre es so wie früher, direkt nach der Versiegelung? Unvermittelt blieb Akari vor einem Zugang stehen und blickte hinab – sie sah eine Treppe. Die Treppe zur Hölle?

Durch mich geht’s ein zur Stadt der Qualerkornen,
Durch mich geht’s ein zum ew’gen Weheschlund,
Durch mich geht’s ein zum Volke der Verlornen.

Nun gut, es war kein Abgrund, immerhin führte eine Treppe hinab, aber dennoch, musste sie dort entlang oder ging es weiter? “Furcht ist eine normale Reaktion. Der Körper reagiert mit Kampf oder Flucht und ich sollte dann wohl kämpfen.“ Mindestens eine Person wäre sicher stolz, jetzt konnte sie gegen Shukaku antreten wie Ringo es mit Yonbi plante und Ayioma es wohl auch gut hieße.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeDi März 17, 2015 2:16 am

Die Luft war erfüllt von dem leichten Geruch von Fäule. Es war kühl, kühler als in der lauen Abendluft und es war deutlich feuchter, was wohl auch der Grund war, weshalb sich der abgestandene Geruch so wohlig konservierte. Unter seiner Maske vernahm Junji ihn vielleicht ein wenig schwächer, oder durchsetzt mit ihrem Eigengeruch, doch er blieb ihm nicht verborgen. Als Kind schon hatte der ANBU jedoch mit dieser Anmut stets etwas Besonderes verbunden. Meist war es verboten, sich an solchen Orten aufzuhalten, denn nicht ohne Grund traf man dort nur wenige Seelen an und im selben Atemzug stand etwas, dass man dort verbarg. Ein Geheimnis. Ein Wagnis. Eine Gefahr. Ein Schatz. Obwohl der Jounin wusste, dass sich hier unten wohl nichts dergleichen befand, waren es doch immer diese Bilder, welche die Rudimente seiner kindlichen Fantasie in ihm hervorriefen.
Tief ging der Atem des jungen Mannes, der selbst wohl noch nicht völlig zu einem Mann herangewachsen war, wenngleich man ihm dies wohl ganz und gar nicht ansah. Seine Bewegungen hatten an Eile verloren und hatten an ihrer Statt eine gelassene Ruhe gewonnen, mit der er seiner Begleitung den entsprechenden Weg vorgab, der zuvor genannt wurde. Leise hallten ihre Schritte von den feuchten Wänden ab, was sich beim Herabsteigen der Treppen noch intensivierte. Akaris Worte rangen Junji im ersten Augenblick keine Antwort ab. Lediglich vernahm er sie und deutete sie auf seine Weise: Sie war nervös. Wer mochte ihr das verdenken? Ihre Lage war ihr sehr wohl bewusst und es war, wie es die Chuunin bereits selbst verlauten ließ, keine Besonderheit, dass sie ihre Zweifel hatte. Viel eher wäre es von besonderem Ausmaß gewesen, hätte sie diesem Umstand, dem Umstand ihre möglichen Ablebens, mit völliger Ruhe ins Auge geblickt. So sehr man den Mut auch als seinen Verbündeten ansah, es war nie leicht, den Wert seines eigenen Lebens zu verleugnen. Leichter war dies noch vor anderen, doch vor sich selbst konnte man sich nicht verstecken. Der Hyûga aber schätzte die Jinjuuriki nicht auf diese Weise abgebrüht ein, warum sollte er auch? Schließlich suggerierten ihre Worte das genaue Gegenteil.
"Ich kenne euch nicht, doch man schenkte euch das Vertrauen, dass ihr imstande wärt, diese Bürde zu tragen. Allein das reicht mir aus, um Zuversicht zu behalten.", antwortete Junji knapp, nachdem gut eine Minute vergangen war und der Abstieg der kalten Steintreppen beendet war. Ohne innezuhalten folgte der junge Mann dem Gang nach rechts. Fackeln waren dort entzündet worden und warfen ihr tanzendes Licht in mattem Glanz auf die Passierenden, deren Schatten gleichermaßen an den Wänden tanzten. Ein kalter, jedoch schwacher Luftzug kam aus der Richtung des Duos und intensivierte dieses Schauspiel noch einmal, ehe sie an eine Tür kamen, die bereits offen stand. Schon zuvor hatte man gedämpfte Stimmen daraus vernommen, die der ANBU jedoch nicht verstanden hatte und sich vermutlich nur um die Vorbereitungen drehten.
"Da wären wir.", raunte der Jounin in Akrais Richtung und wurde auch schon von seinem ANBU-Anführer mit einem Nicken des maskierten Kopfes begrüßt, was Junji sofort erwiderte.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeDi März 17, 2015 5:45 pm

Füchse galten allgemein als klug, schlau und gerissen, wenn also dieser Fuchs zuversichtlich war dann musste es doch einfach gelingen. Zumindest waren seine Worte durch die Raumakustik gerade zu gut verständlich und sie antwortete mit einem Lächeln – dann wollte sie auch mal zuversichtlicher sein. Die Treppe lag hinter ihnen und das Ziel wurde klar durch eine geöffnete Tür definiert. Die letzten Worte des ANBU kurz bevor sie in den Raum trat klangen noch ein wenig wie eine Warnung nach, je nach Situation konnte dessen Stimme doch recht gruselig sein. Der Raum war ebenfalls von Fackeln erleuchtet, doch gab es auch elektronisches Licht, an bestimmten Stellen klebten selbst Fuuin die später in der Lage dazu wären Licht abzugeben. Es gab einen Tisch, eher eine Art OP-Tisch, doch die liegende Position gab den Medizinern, Siegelmeistern oder wer noch daran beteiligt wäre einen größeren Handlungsspielraum. Anwesend waren ANBU, natürlich hinter Masken verborgen und ihr bekannte Ärzte. Ein Teil von ihr entspannte sich augenblicklich, dies war eine professionelle Umgebung und die Anwesenheit von Ärzten sowie die Zusammenarbeit mit selbigen war ihr von klein auf vertraut – sie fühlte sich unter Kollegen und dementsprechend sicher. Um den Tisch herum, auf dem Boden befanden sich die bekannten Siegelzeichen des Chakura Kyuuin no In, allerdings waren die Symbole leicht verändert und mussten manuell aktiviert werden. Neugierig betrachtete sie sich einen Moment das bekannte Kunstwerk, sie kannte diese Technik nicht persönlich doch erkannte sie die Funktionsweise grob wieder, vermutlich sollte es austretendes Chakra vom Bijuu ableiten. An der Türinneseite hingen zwei Jamingu no Jutsu, diese Störsignale kannte sie sogar persönlich. Allerdings gab es auch viele ihr unbekannte Symbole und bevor sie sich auf den Tisch legte wollte sie zuerst ihre Neugierde befriedigen. “Bevor ich mich auf den Tisch lege und sezieren lasse muss ich meine Neugier stillen, was ist das dort?“ Für diesen Moment fühlte sie sich tatsächlich wie ein Kind im Museum für moderne Fuuin, aber natürlich hatte sie ein Recht dies zu wissen, ganz davon abgesehen das es spannend war. “Dies sind die Grenzen des Kekkai: Hotaru kago. Es bildet eine Zelle um den Tisch, wodurch wir einen etwaigen Ausbruch eine Weile eindämmen können.“ Er zeigte auf die entsprechenden Ankerpunkte und wirkte über Akari’s Neugierde ein wenig amüsiert, machte die Jinchûriki doch gerade nicht den Eindruck gleich selbst auf dem Tisch zu landen und eine Art Versuchsobjekt zu sein, immerhin trug sie nicht gerade ein Allerweltssiegel. “Bevor Sie fragen, es gibt noch eine größere Barriere durch die der ganze Raum geschützt werden kann, sie nennt sich Kekkai: Yata no kagami, sollte es dazu kommen können wir über einen Trick sogar teilweise das Bijuu-Chakra verwenden um das Kekkai zu versorgen.“ Wie spannend war das denn?! Dieser Trick war bestimmt eine weitere Technik, wenn nicht selbst ein Fuuin – leicht beschämt wünschte sie sich schon fast eine Vorführung, doch war das Ziel natürlich das es nicht dazu kam. “Spannend. Dann mache ich mich mal frei.“ Akari setzte sich auf die Tischkante und zog sich ihre Wester und anschließend ihr Oberteil aus, woraufhin sie im Top dasaß. Sie hob ihre Hand um das Kai zu bilden und wandte das nötige Minimum an Konzentration auf – das Ergebnis war fast ästhetisch, aus ihrer Haut schienen sich die violetten Muster des Siegels langsam abzuheben bis sie erneut als Ganzkörperkunstwerk dasaß, selbst ein Hyuuga dürfte keine Lücke im Netzt der versnörkelten Symbole entdecken die sich auch unterhalb ihrer Kleidung fortsetzten. Die Reparatur war insofern pikant da ab diesem Punkt alles möglich schien, vom verblassen der Symbole bis zum Ausbruch.  Den ANBU war natürlich nicht anzumerken ob ihr Anblick sie beunruhigte, sie beherrschen ihre Körpersprache und trugen auch noch Masken. Die Mediziner und Siegelprofis wirkten nun ähnlich wie Akari zuvor fasziniert, ob zur Prozedur Chips und Popkorn gereicht würde?
Es war schon seltsam sich hier hinzulegen, als wäre sie selbst der Patient und so lag sie dann doch ein wenig unruhig auf dem Tisch. Eine Hand wurde ihr auf den Bauch gelegt und es folgten zunächst medizinische Prozeduren, selbst die Frage ob sich so ein Symbol entzünden könnte schien interessant genug der Sache nachzugehen und so war der Anfang, bis auf den Anblick einer bauchfreien Schönheit, wohl für Zuschauer fast ein wenig langweilig. Dann spürte sie die Abwesenheit des vertrauten Medic-Chakras, denn es fühlte sich kalt an, dem Reflex nachzuschauen musste sie nicht nachgeben, sie wollte sich selbst nicht schon wieder in Panik versetzten, immerhin passierte dort auf ihrem Bauch etwas das sie selbst kaum nachvollziehen könnte.

--------Gleichzeitig im Seelenversteck---------

Siegel-Barrieren also, wie praktisch das der Wirt so neugierig war – sie arbeiteten doch ganz gut zusammen irgendwie. Shukaku ließ Wind über sein imaginäres Reich fegen und glättete Sandhügel an einer Stelle um an einer anderen durch einen kleinen Wirbelsturm erneut ein Hügelchen zu erschaffen. Durch die direkte Manipulation am Siegel dürfte es nicht lange dauern – und da war sie. Mitten im Nirgendwo umgeben von Sand stand das geistige Abbild des Gefäßes und schaute sich um. Shukaku schnippte aufgeregt mit den Klauen und eilte auf das kleine Geschöpf zu, diesmal hatte er sich was schönes ausgedacht, eine Art Spiel der Menschen, dann kam sie sich hier nicht so fremd vor. Um Akari herum erhoben sich aus dem Sand Figuren. Sie erkannte recht bald Bauern, König, Dame, Turm, Pferd – irgendetwas sagte ihr das dies eine ihr noch unbekannte Form des Schachs sein musste, nicht zuletzt wegen der ebenen Sandfläche die sich dunkel und hell einfärbte und damit ein quadratisches Muster bildete. Akari blickte zu beiden Seiten, dort standen also die Bauern – die Figuren trugen Reishüte und bückten sich ab und zu um kleine Reispflanzen – die aus Sand bestanden, in den sandigen leicht feucht scheinenden Boden zu stecken. Hinter ihr gab es einen König, reich verziert und eine Krone kannte sie schon aus verschiedenen Geschichtsbüchern. Daneben gab es eine Dame, die ein bisschen wie eine größere Version ihrer selbst aussah, schräg hinter ihr eine unbekannte Figur – bevor diese sich aus dem Sand erhoben hatte konnte sie noch Turm und Pferd entdecken, inzwischen wurde ihr die direkte Draufsicht versperrt. “Das Spiel heißt Schach, sieht doch recht einfach aus oder?“ Shukaku sprach von der Position des Königs aus und hatte sich sogar eine leicht dunklere Hautfarbe zugelegt um zu seinen Figuren zu passen. Akari verzog das Gesicht wieso musste sie da jetzt etwa mitspielen? “Wieso sollte ich…"“Jetzt sei nicht so egoistisch und lass die Siegelmeister den ganzen Spaß haben, den wahren Ausgang bestimmen wir.“ Akari schloss den Mund, jetzt fuhr er ihr noch ins Wort, Ringo hätte sich das bestimmt nicht gefallen lassen. “Schön. Darf ich wenigstens wetten?“ Das Monster zuckte amüsiert mit den Ohren, er hatte schon fast gar nicht mehr damit gerecht das Akari auch nur irgendein Interesse zeigte sondern sich eher vorgenommen sie direkt platt zu machen und Schachmatt zu setzen. “Mein Einsatz ist dein Leben.“ Akari nickte lediglich. “Mein Einsatz ist deine Freiheit. Ich habe ein Testament gemacht und wenn du erstmal wieder in einem Tongefäß hockst bleibt das eine ganze Weile so.“ Das Monster öffnete die Krallen als winke es der kleinen Akari freundlich zu. “Ich habe Zeit.“ Woraufhin Akari diesmal grinste. “Ich bin eine Medic und kann auch deinen Ausbruch überleben.“ “Schwatz nicht und trete vor, dann fangen wir an.“ Die junge Fudo trat mit breitem Grinsen auf eines der Spielfelder. Sie musste dieses Spiel erstmal kennenlernen, doch kam sie bald dahinter das sie sich genau einen Schritt bewegen konnte. Irgendwann stand ihr schräg gegenüber ein Bauer, den sie ignorierte, woraufhin selbiger sie kurz darauf mit einer Sense enthauptete. Irritierender Weise landete ihr Kopf auf dem Sand, zerbröselte und sie fand sich kurz darauf in ihrer Ausgangsposition wieder. Seltsames Spiel, aber so besaß sie Zeit herauszufinden was sie überhaupt machen sollte.  

-------------------Realität--------------------------

Nicht ganz nach den Spielregeln ging es hier zu. “Halt mal ein Kiritoru chakra no jutsu dort hin, ich glaube da tritt Chakra aus.“ Ein Assistent hielt das Siegelpapier über Akari’s rechten Arm und es verbrannte in blauer Flamme. “Irgend ein Sensor zugegen?“ Allein mit Siegelpapieren ließ sich nicht wirklich determinieren wo sich genau überall Chakra befand doch ein genauerer Blick würde leicht rötliche Chakraschlieren an den Wänden ausmachen, sie wehten vielmehr durch den Raum und taten sonst scheinbar nichts, außer vorhanden zu sein.

out: Die genannten Siegel stammen aus dem Fuuin-Guide
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeMo März 23, 2015 12:36 pm

Junji war ein ANBU, noch dazu war er ein Hyuuga, wer wenn nicht er war besser dafür prädestiniert aus den Bewegungen und Haltungen seiner Mitmenschen herauszulesen? Akari gab ihm dabei das Gefühl, dass sie ihre Nervosität im Griff hatte und das war gewaltig viel wert, wenn man bedachte, dass auch die Willenskraft eine große Rolle dabei spielen würde, wenn man einen Bijuu zu zähmen hatte. Je weniger von unnötiger Nervosität in ihrem Herzen war, umso besser waren ihre Chance all das hier unbeschadet zu überstehen. Unter seiner Maske erwiderte der junge Mann das Lächeln der Chuunin und kam sich im selben Moment etwas dumm vor, doch manche Reflexe vermochte man eben nicht einzustellen. Seis durm; die Scham blieb lediglich ihm erhalten und das war auch gut so, denn Junji hasste Aufmerksamkeit auf seiner Person, gang gleich ob diese positivem oder negativem Ursprung entstammte.
Das Duo überwandt auch noch die letzten Meter ihrer unterirdischen Odyssee und tief füllten sich seine Lungen mit der kalten, feuchten Luft, als sein Blick durch den Stärker beleuchteten Raum streifte. Das flackern von Fackeln mischte sich mit dem leblosen Glanz medizinischer Lampen, deren Leuchtquellen sich in der kalten Metalloberfläche des OP-Tischs wiederspiegelten. Trotz der vielen Dinge, Menschen Siegel und Barrieren, die es zu betrachten gab, entging dem Hyuuga selbstverständlich nicht das Kopfnicken seines Vorgesetzten mit einer weiß-blauen Wolfsmaske, dessen weißer Mantel ihn auch als ein solcher auszeichnete und ihm bedeutete, sich an seine Seite zu stellen. Das tat er schließlich auch und stand damit weit am linken hinteren Ende des Raumes, wodurch ein guter Überblick über alle Geschehnisse gewährleistet war. Junjis Blick aber galt weiterhin Akari, die ihre Augen interessiert über die vielen Siegel und Zeichen schweifen ließ und nach deren Bedeutungen fragte, die ihr von dem Ärzteteam auch sogleich mitgeteilt wurden. Die Erklärungen fanden ein Ende und die Jinjuuriki begann sich bis auf einen Rest zu entkleiden und mit Hilfe eines Kai das zu offenbaren, was der Jounin bereits mit seinem Byakugan hatte entdecken können. Auf ihrer Haut begann sich großflächig ein Siegel zu zeigen, dass sich um ihren gesamten Körper schlängelte und in violetter Farbe im Glanz des vielen konzentrierten Lichtes auf ihr aufging. Schon bei ihrem ersten Anblick hatte sich dadurch ein wenig Unsicherheit in dem ANBU manifestiert, doch das hielt ihn nicht im geringsten davon ab, seine Arbeit zu verrichten. Das Muster jedoch war ein Gefahrenpotenzial und das sollte man nicht vergessen.
Akari legte sich nieder und genau folgte Junji den Bewegungen der Ärzte, die mit Hilfe des vertrauten grünen Chakras wohl einige medizinische Untersuchungen durchführten, ehe es dann wirklich losging. In seiner Einheit war es der junge Mann bereits gewohnt Stunde um Stunde nichts zu tun und wenn nötig auch reglos auf etwas zu warten, was erst in naher Zukunft geschehen sollte, weshalb es ihm leicht viel dem unspektakulären Schauspiel beizuwohnen, was sich womöglich eher in Akaris innerem abspielte, als dass es nach außen drang. So stand er da, die leeren Augen auf die Chuunin gerichtet, in stiller Hoffnung, dass alles gut verlaufen würde.

So ging es einige Zeit und jene anwesenden ANBU waren einfach gleich Statuen anwesend und taten nichts. Jeder hatte seine spezielle Aufgabe, die wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit nur im Falle des Falles zum tragen kam. Nicht so aber der Jounin, dessen Kekkei Genkai ihn zu einem nützlichen Werkzeug in dieser Prozedur machte und der nur darauf wartete, dass man seine Fähigkeiten zu Rate zog. Schließlich war es dann auch so weit und man verlangte nach ihm, woraufhin er ein einhändiges Tora formte und innerhalb eines Wimpernschlags an der Seite des Doktors auftauchte.
"Ja.", war seine kratzende Antwort, die man wohl an Einfachheit nicht unterbieten konnte, doch die gleichzeitig jegliche Fragezeichen ausblendete. Unter seiner Maske begannen sich sogleich die Adern an seiner Schläfe zu verdicken und das Byakugan gab sogleich einen umfassenden Blick auf das sehr aktive Chakranetzwerk Akaris preis. Kaum hatte Junji den Blick seines Dojutsus ausgereizt, erkannte er das viele Chakra, dass sich in diesen Raum bereits ausgebreitet hatte, jedoch scheinbar noch keine Wirkung veranschlagte, außer seiner reinen Existenz. Das Problem hatte der junge Mann bereits erkannt und wusste auch wie er von Nutzen sein konnte.
"Das Chakra tritt an vier weiteren Stellen aus.", fuhr er fort, ohne dass der leitende Arzt etwas sagen konnte nach seiner knappen Antwort, "Dort, dort und dort."
Die Stimme des jungen Mannes war so leise und anders, dass sich der Arzt für einen kurzen Augenblick erst daran gewöhnen musste und innehielt, dann aber den Hinweisen seines neuen Assistenten folgte. Das Chakra des Ichibi konnte der Jounin in der Handfläche der linken Hand erkennen, in der Mitte des linken Oberschenkels unter dem äußeren Ende des rechten Schlüsselbeins und genau zwischen ihren Brüsten am Herzen, wo überhaupt eine große Flamme des Bijuuchakras loderte, ohne dass es ausbrach.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeFr Apr 10, 2015 10:40 pm

--------Charakterplay--------

=== Seelenversteck ====

Dieses Spiel war seltsam, inzwischen war sie dazu übergegangen mit ihrer eigenen Sense – die sie als Bauer besaß – jedwede Figur in Schlagreichweite anzugreifen, selbst wenn sie nur den kleinen Finger erwischte, womöglich schwächte dies ja die Armee des Gegners? Derweil starb sie einen Tod nach dem Anderen. Sie war enthauptet worden, geteilt, ihr waren Gliedmaßen abgeschlagen worden und ein Pferd hatte sie sprichwörtlich in den Boden gestampft, ein Teil von ihr konnte gar nicht mehr anders als davon auszugehen das sie selbst aus Sand bestand und gar nicht existierte. Körperlich war sie also noch in der Realität und nur ihr Geist spiele Schach? Der Sinn kam ihr langsam abhanden, wieso war sie noch einmal hier? Obgleich sie oft genug ihr Leben verlor endete diese Partie doch scheinbar nie und das Ziel viel zu vieler Figuren schien darin zu bestehen sie platt zu machen – das war so typisch sinnbildlich dafür wie ein Monster sein Spiel mit seinem Gastkörper trieb. Akari beschloss zu protestieren und setze sich auf ihr quadratisches Feld, ihre Sense vor sich in den sandigen Boden gerammt und wartete. Es dauerte nicht lange, da erhob sich ein mächtiger Wirbelsturm und fegte wie zufällig über das Feld um die Gestalten zu verwirbeln und aufzulösen bis nur noch Shukaku und Akari übrig blieben. “Was ist los, zählt unsere Wette noch?“ Das Ungeheuer schien leicht irritiert und offenbar nicht mehr zum gepflegten Zeitvertreib aufgelegt. “Nennen wir es eine Pause. Ich habe während unseres Spieles ein paar deiner Erinnerungen durchforstet und bin dabei auf eine Ungereimtheit gestoßen, diese liegt in deiner Vergangenheit begründet bevor wir uns kannten.“ Wütend erhob sie sich und stampfte mit dem Fuß auf – welch Unerhörtheit! Sie konnte auch nicht auf seine Gedanken zugreifen, ging es noch unfairer? Sie warf ihm einen bitterbösen Blick zu und stampfte erneut mit dem Fuß – viele Ausdrucksmöglichkeiten gab es nicht und auf eine Antwort wollte sie sich erst recht nicht einlassen. “Ah, ich weiß du bist neugierig. Nun es geht um Ayioma. Du liebst ihn, dies musste ich mitfühlen, euer Schäferstündchen bei der Quelle in Amegakure ist mir leider nicht entgangen, ebenso wie eure List. Du hast seinen Plan befürwortet das ihr auf genau diese Art wieder zusammenfindet. Er respektiert dich und mich, sozusagen uns und gleichzeitig hasst du ihn dafür, doch ich versteh den Grund nicht. Dies liegt in deiner Vergangenheit, du hasst ihn nicht erst seitdem wir vereinigt sind, immerhin habt ihr euch wieder versöhnt. Was ist der Grund?“ Pause. Gutes Stichwort, das war jetzt nicht sein Ernst oder? Dieses Ding konnte gerne reden wenn es wollte, es führte sicherlich ganz wunderbare Selbstgespräche und Akari war bereit sich diese Monologe geduldig anzuhören, doch stattdessen wollte Shukaku etwas von ihr und es ärgerte sie jetzt schon das Shukaku die Sache so aussehen ließ als ob Ayioma sie beide etwas anging – sie weigerte sich dies zuzugeben. “Ayioma und ich lieben uns. Wir haben eine gemeinsame Vergangenheit und du wirst nicht daran teilhaben! Verschwinde aus meinen Gedanken und aus meinen Gefühlen, dann musst du das auch nicht ertragen. Selbiges gilt übrigens für meine Familie. Stell dir vor ich habe bevor du in mein Leben kamst 20 Jahre gelebt, das bedeutet gut ¼ der menschlichen Lebensspanne und ich will dich weder kennenlernen noch mich dir unterordnen. Ayioma hat gesagt wir sind zwei unterschiedliche Wesen, also lass mich in Ruhe. Ich bin dein Gefängnis und du kannst ruhig die Klappe halten!“ Dieses selbstgefällige Grinsen, obgleich Shukaku nicht wirklich Gefühle zum Ausdruck bringen konnte interpretierte Akari es direkt so, denn obgleich sie mit ihm redete war es ihr als ob sie mit einem Teil von sich spräche und sie mochte die Richtung nicht in die sich das Gespräch entwickelte, doch im Gegensatz zu der Grinsekatze konnte sie in dieser Welt den Hausherrn nicht effektiv ignorieren. Shukaku kam inzwischen ein paar mächtige Schritte auf sie zu, bis sie nur noch ein Teil seines Schienenbeins sehen konnte und dies wirkte schon recht einschüchternd – ihr Mut schwand, denn sie kam sich doch schon recht klein vor. “Er hat für mich gekämpft. Du warst deswegen sehr wütend und obgleich du immer noch mit seinen Entscheidungen nicht einverstanden bist seit ihr wieder zusammen. Ich hatte bisher viele Wirte die ich von Kindheit an beeinflussen konnte und das Konzept der Liebe ist mir noch nie einleuchtend erschienen. Du scheinst dich von deiner Familie oder Ayioma genauso schlecht trennen zu können wie von mir, doch ihr seit lediglich durch ein Gefühl vereint, wohingegen unsere Chakren in der Lage wären sich zu berühren, demzufolge müsstest du mich erst recht lieben.“ Akari verzog die Mundwinkel zu einem Grinsen. Sie müsste echt Shukaku zitieren wenn sie jemand für naiv hielte, oder sprach sie nur mit sich selbst, war Shukaku lediglich ihr Gewissen? Nein, sie existierten hier in dieser Wüstenwelt die zuvor noch ein Schachbrettmuster besessen hatte und Akari konnte weder ihm noch einem Kind erklären was Liebe war oder wieso sie immer zwischen ihrer Familie und Ayioma wechselte, doch sie konnte erklären wieso sie Ayioma trotz Liebesbekundung – und sie hatten in Amegakure miteinander geschlafen – nicht vertraute. Schön, würde sie ihm eben doch seine Neugierde stillen und ihre Vergangenheit auf diese Weise aufzuarbeiten schien auch irgendwie spannend. “Ayioma wollte nicht das du versiegelt wirst, er wollte dich schützen damit du frei bleibst. Früher hat er einmal davon gesprochen eine Welt aufbauen zu wollen in der alle Wesen in Freiheit leben und dieses Ziel könnte durch eine Art Superfeind erreicht werden. Ein Feind der alle Shinobi, alle Dörfer einschüchtert und in dessen Reihen würde es auch Jinchûriki geben oder freie Bijuu. Jetzt da ich bin was ich bin, will ich nicht das er uns oder andere ausnutzt, darum kann ich ihm nicht vertrauen und gleichzeitig kann ich ihn auch nicht verraten weil ich ihn liebe. Er macht sich Feinde und begibt sich in Gefahr und mit ihm würde auch seine Idee sterben, doch er macht weiter, dafür bewundere ich ihn aber bin auch gleichzeitig nicht damit einverstanden.“ Der Boden vibrierte als das Ungetüm platz machte und sich hinhockte, Akari wurde sogar einige Meter in die Luft gehoben und auch andere Dünen und Sandhaufen der virtuellen Umgebung schienen auf diese Masseverlagerung zu reagieren. Akari wusste das sie Angst empfinden sollte doch seltsamerweise blieb dieses Gefühl aus – wo war es geblieben? “Du machst dir Sorgen und willst nicht das wir uns ihm anschließen? Es gibt maximal noch 8 weitere Jinchûriki und vielleicht sind ein paar meiner Geschwister auch frei, willst du das er eine erneute Suche anstrengt obgleich er in dir bereits eine Zutat für sein Rezept gefunden hat? Ich verstehe euch Menschen nicht sehr gut, aber du verletzt ihn durch dein Verhalten und deine Familie auch, sie merken das du nicht zufrieden bist. Du kannst dieses Leben so nicht fortsetzen. Du weist das du nicht gleichzeitig mit deiner Familie und Ayioma zusammen sein kannst, dieses Leben führst du bereits. Hmm sagen wir es geht um dich. Akari. Wenn du ein erfülltes menschliches Leben führen könntest entweder mit deiner Familie oder Ayioma wofür würdest du dich entscheiden?“ Sie blickte vom Boden herauf und das Gesicht des Monsters schien so weit in der Ferne, tatsächlich verwischte Shukaku seine Konturen das er schwer zu erblicken war, fast wirkte er wie eine Fata Morgana in der Wüste, bewegte er seine Sandmassen doch so geschickt. Es wirkte. Akari konnte genauso gut neben einem Baumstamm sitzen oder einem Felsen – die Frage schien bedeutsam genug, dass sie einen Moment vergaß wo sie sich befand. Natürlich war sie hier nicht bei einem Flaschengeist oder einer Wunderlampe wo sie nur einen Wunsch äußern müsste und dieser erfüllte sich, nein dies war vielmehr eine Lebensaufgabenstellung derer sie sich selbst klar werden musste. In einer idealen Welt wo sie einen Wunsch frei hatte mochte sie sich wohl entscheiden können doch in der Realität konnte sie ihre Familie und Konoha nicht verlassen und dies hatte nichts mit dem Sandmonster zu tun. Dies war ihre Heimat und Ayioma war dieser so fern. Ihre Liebe zu ihm musste wohl geschrumpft sein, denn sie konnte sich nicht vorstellen beim ihm zu leben, ein Ayioma im Vergleich zu einem ganzen Dorf voller geliebter Menschen – es war doch egoistisch eine Person der großen Menge vorzuziehen oder? Inzwischen hatte sie sich erhoben und wanderte in Gedanken ein wenig auf und ab. Plötzlich sauste eine Handfläche von oben auf sie nieder und die junge Frau reckte die Arme in die Höhe um sich dieser Gewalt entgegen zu stellen. Sie mühte sich dem Druck standzuhalten, spürte jedoch wie sie in die Knie ging und schließlich beugte sie sich der scheinbaren Allmacht. “Hast du nichts dazu zu sagen? Ist dein Leben so perfekt? Das du nicht willst was Neues wagen? Würd' dich sogar unterstützen, deinem neuem Ziel entgegentraten.“ Die poetischen letzten Worte? Die Hand drückte sie derweil immer stärker in den Boden und ihre Knie sanken tief in den Sand. Akari musste sich zusammenreißen, selbst wenn sie die schwächste Jinchûriki aller Zeiten war musste sie dies nicht zugeben und konnte sich zumindest mühen – andere stellten sich ihren Dämonen, wieso konnte sie das nicht auch tun? “Ich habe ein erfülltes Leben. Du willst doch nur weg von hier weil Konoha dich an Kaori erinnert! Hab ich nicht recht? Du kannst mich nicht manipulieren das wir ein paar Leute umbringen, also soll ich jetzt meine Heimat verlassen mit der Idee ich würde mich meinem Liebsten in einer irrwitzigen Mission anschließen? Da glaubst du doch nicht selbst dran!“ Sie stemmte sich mit aller Kraft gegen den Druck und kämpfte sich langsam aus dem Sand hervor und stellte sich in die Hocke, die gegnerische Hand gab allerdings nur soweit nach das sie ihre Standposition festigen konnte. “Du sagst ihm du liebst ihn und dann wendest du dich von ihm ab und wenn er den Mut fasst und wieder auftaucht, zeigst du ihm ein Lächeln und sagst ihm du liebst ihn und dann kehrst du nach Konoha zurück. Du nennst einen Vorwand wieso ich dich zu Ayioma treiben will, dabei solltest du freiwillig gehen. Ich spüre das eure Liebe älter ist als die zu deiner Familie und doch verschmähst du ihn von Tag zu Tag mehr. Gab es nicht Zeiten wo du dich nach ihm gesehnt hast?“ Sie drückte ihr linkes Bein durch und kam in den Stand nur um kurz darauf erneut in den Sand gedrückt zu werden. War dies denn nun ein Wortgefecht? Nun Worte hatte sie auch. “Er war meine erste große Liebe, die meine Liebe erwiderte. Es gab Momente da er mein Herz ausfüllte, doch jetzt sitzt dort eine Familie und wir heißen Fudo!“ Sie bekam mit ihren Händen seinen kleinen Finger zu fassen und zerrte daran bis er offenbar abbrach, denn er löste sich und zerfiel zu Sand, dann bekam sie den nächsten Finger zu fassen und griff sich daran fest um sich über die Handkante langsam nach oben zu ziehen. “Ich liebe meine Familie und deren Mitglieder haben Kaori geliebt. Warum kannst du Arisu und Mai nicht als Familie sehen? Sie leiden ebenfalls über den Verlust der Hyuuga.“ Plötzlich fing die Handkante wie wild an zu wackeln und sauste schneidend durch die Luft, sie überwand locker mehrere Höhenmeter und Akari wurde mit der Zeit langsam schlecht und schwindelig, doch sie hielt sich tapfer fest, von der Schüttelaktion ganz abgesehen. “Ja ich weis. Ich fühle alles was du fühlst um einiges verstärkt und was du dir auch immer einbildest was ich fühlen sollte muss ich nicht auch noch ertragen. Normalerweise habe ich nach der Versiegelung ein paar Jährchen Zeit mich an die neue Hülle zu gewöhnen, ein Baby fühlt nicht ganz so viel und demzufolge lassen sich die kleinen Menschlein auch besser lenken. Daher sage ich wir sollten unsere Aufmerksamkeit auf deinen Liebsten Ayioma legen, er wäre positiv überrascht und es reduziert den emotionalen Müll den wir hier bei deiner Familie erdulden müssen. Du liebst ihn doch, da spricht doch sicher nichts dagegen oder?“ Die Wand – die eine Handkante war – stoppte in der Luft und drehte sich abrupt, so dass Akari auf der Handfläche landete, die nun nach oben zeigte. Sie fasste sich an den Kopf und versuchte sich zu orientieren, irgendwo musste es doch einen Fixpunkt geben. “Das ist einfach. Ich entscheide das für uns und weist du was ich noch entscheide? Du bekommst jetzt eine Vorführung in Sachen Sandkontrolle.“

-------Relevanz fürs Mini----------

===Realität===

Plötzlich schalteten ihre Augen auf Betriebsmodus, sie konnte mit ihnen wieder sehen, ob diese zuvor geschlossen oder tatsächlich inaktiv waren wusste sie jedoch nicht. Sie blickte sich von ihrer liegenden Position um und hob dazu leicht den Kopf. Der Fuchs und einige Andere hatten sich bewegt. An den Wänden rieselte es Sand. Zum Glück besaß sie kein überempfindliches Gehör, der Klang wäre wohl ein scharendes mahlendes Geräusch, denn die Raumverkleidung, der Putz und die dahinterliegenden Stein- und Sandschichten rieben aneinander. Ihr Blick fiel wie automatisch auf den Boden, der nun von feinem Sand bedeckt war, und zu den Siegelsymbolen der geplanten Tischversiegelung – dem Kekkai: Hotaru kago, doch von ihrer Position aus konnte sie nur eine Ecke einsehen. Zuerst glaubte sie das Zeichen wäre lediglich von Sand bedeckt, doch dann konnte sie deutliche Spuren des Abriebes entdecken, als sei raues Sandpapier immer wieder über die exakt geplante Stelle gefahren und hätte das Seal abgeschliffen, sogar Spuren von verwischter schwarzer Farbe schienen an einer Stelle hervorzuschielen. Sie blickte in ein paar verwirrte Gesichter von wirklich kompetenten Kollegen die erstaunlich irritiert wirkten. Ein Teil der Anwesenden blickte ebenfalls zu Boden als könnten sie nicht glauben das die Grenzen eines Kontainer-Fuuin weggewischt werden konnten, doch der Anwender der Technik wusste genau wo die Siegelzeichen sich befanden und war darin bestrebt gewesen alles zu vernichten, selbst den Stein unmittelbar darunter – tatsächlich war bei genauem Hinsehen ein leichter Höhenunterschied feststellbar, alle vier Stellen die das Kekkai aufspannten waren bis auf das letzte Farbmolekül abgeschliffen. Akari unterdrückte nur mühsam den Drang sich mit der flachen Hand an die Stirn zu fassen, jetzt wurde ihr recht deutlich bewusst was Shukaku damit meinte das er Sachen mitbekam die sie erlebte – das Wort: ’unfair’ kam ihr in den Sinn. Sie setzte sich auf und bemerkte, dass keiner der Ärzte ihr auch nur eine helfende Hand anbieten wollte, offenbar grübelten sie ernsthaft ob Akari sich gerade selbst kontrollierte oder etwas Anderes dahinter steckte. Derweil rieselte es weiterhin Sand von den Wänden, der Decke und vermutlich bildete er sich auf dem Boden. Es dauerte einen Augenblick bis sie bemerkte das zusätzlich zu ihrem normalen Augenlicht ihre Sensortechnik aktiv war, doch konnte sie sich nicht erinnern die entsprechenden Seals geformt zu haben. Anschließend blickte sie an sich herab und erkannte, dass ihre rechter Arm von rotem Chakra umgeben war. Irritiert hob sie diesen Arm an und richtet ihn auf die rechte Wandseite aus, vielleicht konnte sie das fremde Chakra dazu bewegen sich zu verziehen? Tatsächlich bewegte es sich ein Stück weit durch die Luft, hin zur Wand und zog sich allerdings nach kurzem Kontakt schon wieder in ihren Arm zurück – allerdings folgte eine dünne Sandschicht von der Wand ausgehend. Akari machte nun große Augen, wie war das mit der Sandkontrolle gewesen? “Das hier ist real oder?“ Der Gedanke das dies hier echt war faszinierte und erschreckte sie gleichermaßen und dann war sie auch wieder irritiert, war dies seine Art ihr zu zeigen das er seine Meinung besser durchsetzen konnte?
An Stirn- und Fußseite des Tisches erhoben sich derweil kleine Windhosen die Sand in die Höhe trugen und sich kunstvoll anschickten sich in einen Mini-Sandsturm zu verwandeln – einer dieser Stürmchen schloss einen der Assistenten ein, der sich an der Stirnseite aufgehalten hatte und dort die Vitalfunktionen überprüfen sollte.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeSa Apr 11, 2015 2:47 am

Anfangs schien alles in geregelten Bahnen zu laufen und jeder Anwesende schien seinen Aufgaben entsprechend die Kontrolle zu behalten, fast schon schien es zu einfach für eine solch großangelegte Aktion, doch es wäre naiv gewesen zu glauben, dass so etwas wie ein Bijuu, bei aller Vorbereitung und Akribie, einen reibungslosen Ablauf gewährleistete. Es begann schon damit, dass unkontrollierte Mengen von Chakra aus Akaris Körper traten und man nicht ohne weiteres festzustellen vermochte, wo genau es sich freisetzte und ehe man sich versah, hatte man den Raum mit jener gefährlichen Energie gespeist. Da vermochte auch Junjis Analyse lediglich eine Begrenzung der Folgen herbeizuführen, indem er mit seinem Byakugan die gewaltige Menge an Chakra beobachtete und den Siegelmeistern die Punkte aufzeigte, an denen es leckte.
Es wäre eine Lüge gewesen, wenn der junge Mann behaupten würde, sich wohlzufühlen. Viel eher wuchs sein Unbehagen mit jeder Sekunde und das sogar womöglich mehr als bei jedem anderen Anwesenden, denn er konnte unmittelbar sehen, wie schnell die Menge an rotem Chakra in Akari anwuchs. Eigentlich wurde der ANBU immer sicherer in seiner Annahme, dass man diesem Schauspiel nicht mehr aus eigener Kraf Herr werden konnte, was jedoch nicht bedeutete, dass er seine Pflichten vernachlässigte. Der Gefahr ins Auge zu blicken war etwas, vor dem ein Shinobi nicht zurückschreckte, auch wenn sie unmittelbar sein Leben bedrohte. Was sollte schließlich Akari selbst sagen? Schließlich lief sie täglich mit dem Pulverfass herum und suchte den Funken, der sie vernichtete. Was wäre Junji für eine Kamerad, wenn er sie nicht unterstützte wo er konnte? Er war sich sicher, jeder hier würde das selbe für sie und auch für ihn tun.

Die Menge des Chakras begann tatsächlich gefährlich hoch anzusteigen. Immer neue Austrittspunkte musste der Jounin aufzeigen, dass man nun auch sichtlich nicht mehr hinterherzukommen imstande war.
"Es ist zu viel Chakra.", knurrte einer der Behandelnden und auf seinem Gesicht mischten sich Sorgenfalten mit Ärgernis, was der Hyuuga besser nicht zu deuten begann, "Wir müssen uns mit der Prozedur beeilen und hoffen, dass Akari uns von ihrer Seite aus hilft. "
Junji stimmte nicht in das allgemeine Nicken der Anwesenden mit ein und konzentrierte sich stattdessen wieder auf seine Aufgaben. Die Lage aber zeigte sich alles andere als beruhigter und als wäre das austretende Chakra nicht schon genug, begann es auch nun plötzlich leicht zu beben. Ein widerliches Geräusch begann den weiten Raum zu füllen, eine Art Schaben, dass von allen Seiten auf sie einprasselte. Sand begann von den Wänden und von der Decke zu bröckeln, sodass aus dem Unbehagen des jungen Mannes langsam so etwas wurde wie Angst.
"Verdammt!", keuchte einer der Siegelmeister und blickte sich mit tiefer Sorge im Blick um, "Was zur Hölle passiert hier!?"
"Kümmere dich nicht darum, mach deine Aufgaben!", kam es sofort belehrend von der Seite und den ANBU beschlich das zynische Gefühl von allgemeiner Ratlosigkeit, was nicht sonderlich beruhigend auf ihn wirkte, wenngleich man ihm dies auch ohne seine Maske nicht hätte ansehen können.
Der Sand begann sich an vier Stellen zu sammeln und auffällig dort zu schaben, was angesichts der Bedeutung jener Punkte eine Katastrophe war. Das Kekkai: Hotaru kago direkt anzugreifen war, nach den Geboten der Logik, ein Indikator dafür, dass es nicht Akari war, die die Kontrolle über sich und ihre Fähigkeiten besaß, sondern etwas anderes. Zugegeben aber war die Idee eine solche Barriere einfach wegzuwischen mehr als nur genial, was Junji in seinem Galgenhumor durchaus Bewunderung abrang. Wind begann von dem Körper der Chuunin auszugehen und die schwarzen Haare der ANBU gerieten in Wallung. Reflexartig hob er schützend eine Hand vor das maskierte Gesicht. Überall wirbelten nun feine Sandkörner in der Luft und die allgemeine Lethargie der Anwesenden zeugte davon, dass niemand so recht wusste, was nun folgte oder viel mehr, wie man dem entgegenzutreten hatte. Zu allem Überfluss ging auch noch ein Ruck durch Akaris Körper und sie begann sich zu erheben. Totale Unsicherheit hielt jeden der Umstehenden davon ab, irgendwie zu reagieren, Junji mit eingeschlossen, denn niemand wusste, ob sich die junge Frau nun im nächsten Augenblick todbringend auf sie stürzte oder nach einem Tee fragte. Sie hob ihren rechten Arm und der Hyuuga folgte mit seinem Blick dem ausgesandten Chakra zur Wand, wo es scheinbar begann den rieselnden Sand zu kontrollieren und zu ihr zurückzubringen. Man kam nicht umhin, dies als beeindruckende Technik zu titulieren, doch wirkliche Zeit der Bewunderung vermochte man nicht zu finden. Bereits im nächsten Augenblick nämlich begann sich der Wind um den Behandlungstisch zu verstärken. Niemand reagierte auf die völlig ironisch erscheinende Frage der Jinjuuriki, insbesondere nicht jener arme Tropf, der sich plötzlich inmitten einer sandigen Windhose wiederfand. Er begann den Bode unter den Füßen zu verlieren und drehte sich, gleich dem Sand in den kräftigen Luftwirbeln. Junji war der erste, der reagierte und mit einem beherzten Sprung versuchte den Siegelmeister aus seiner misslichen Lage zu befreien. Zwar gelang dies, jedoch wurde der ANBU auf sehr unsanfte Weise einige Meter zurückgeschleudert, wo er hart auf dem Steinboden aufschlug. Schmerz durchzog seinen Brustkorb, aus dem jegliche Luft mit Gewalt gepresst wurde. Kurz musste er sich schütteln ehe er wieder aufstand und entgegen des Widerstands in Form von starkem Gegenwind seine Weg zurück an den Tisch suchte.
"Ich könnte versuchen, ihre Chakrapunkte zu versiegeln!", krächzte der junge Mann der sich schwer damit tat, gegen die Geräuschkulisse anzukommen, was letztendlich auch darin resultierte, dass man ihn nicht verstand. Entnervt griff Junji nach einer Schriftrolle aus seiner Gürteltasche und mühte sich in den widrigen Umständen seinen Satz in Schrift zu fassen, sodass es jeder Anwesende, auch Akari lesen konnte.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeSa Apr 11, 2015 4:53 pm

Masken. Dieser Raum schien aus Masken zu bestehen und nicht nur jenen Tiernachahmungen die die ANBU trugen, auch ganz normale Gesichter waren zu Masken verzerrt und versteift. Die Medizinerin in ihr wusste das sie neben offenkundiger Ratlosigkeit auch Schockzustände betrachtete. Sie schaute sich noch immer langsam um und nahm dabei die surreale Szenerie in sich auf, offenbar war sie ein gutes Stück vom Plan abgewichen. Möglicherweise wäre für das nächste Mal eine Vollnarkose sowie eine aktivierte Barriere ratsam, doch was sie hier sah signalisierte ihr recht deutlich das es nie wieder soweit kommen durfte. Das steinerne Monument, die Hokagefelsen, stellten sich vermutlich nicht nur durch ihre Massivität als geeigneten Ort heraus – wenn sich dieser Zustand nicht beenden ließ würde sie maximal ein Kunstwerk zerstören, doch Konoha selbst wäre sicher, denn Shukaku konnte kaum mehr tun als den Schutzraum zum Einbruch zu bringen. Mit etwas Glück zerstörte sie auch nicht wirklich viel, vielleicht senkte sich lediglich die Augenpartie der Tsunade, möglicherweise zerstörte sie eines der steinernen Gesichter komplett – fehlte nur noch das Shukaku kreativ wurde und sein Antlitz dem Felsen hinzufügte. So ähnlich hätte sich diese Situation wohl abspielen können wenn sie allein gewesen wäre, doch Kollegen sowie ANBU befanden sich ebenfalls unter den zukünftigen Trümmeropfern und obgleich der Schock im ersten Moment eine kollektive Erfahrung war wusste doch jeder das er alles geben musste um dies zu verhindern, nicht zuletzt Akari die als Jinchûriki einen gewissen Einfluss auf das Geschehen haben sollte – nur war ihre Vorstellung von Einfluss eine Andere gewesen. Dies alles, dieses Chaos musste sich entwickelt haben während sie in ihrem Geist mit Shukaku beschäftigt gewesen war und bei genauerer Betrachtung spiegelte sich ihr Gespräch in der neuen Raumgestaltung wieder, selbst der Tisch wackelte unter dem Einfluss der Windmassen. Wind! War nicht nur von Sandkontrolle die Rede gewesen? Akari selbst konnte weder den Wind noch den Sand kontrollieren, elementares Chakra war ihr so feindselig wie eine Fremdsprache und die Wörterbücher verstaubten ungenutzt im Schrank. Ihr Blick glitt zu den Fingern ihrer rechten Hand, immer noch leicht erhoben und betrachtete die menschlichen Konturen – musste ein gutes Zeichen sein das sie sich nicht verwandelte, doch andererseits brachte sie hier Menschen in Gefahr, selbst wenn diese derzeit nur in Herzinfarkten und Schlaganfällen bestand. Plötzlich tauchte vor ihrem Gesicht ein wehendes Pergament auf. Akari lass die Worte und vermutete spontan einen Hyuuga dahinter, natürlich gab es noch andere Methoden Chakrapunkte zu versiegeln, doch an Geschwindigkeit übertraf keine die Kampftechniken dieses Clans und Geschwindigkeit war ein Thema – keiner wollte wissen wie dieser Raum 10 Minuten später aussähe und sie wollte erst recht nicht dafür verantwortlich sein das irgendwer gegen ein ausbrechendes Monster kämpfen müsste. Natürlich gab es auch noch die Möglichkeit das sie selbst diesen inneren Konflikt – der ohne Zweifle mit verantwortlich war – beheben könnte, doch in der Zwischenzeit mochte sich noch ein Tornado erheben oder sich ganze Felsbrocken lösen, die angebotene Hilfe abzulehnen wäre töricht. Wie so viele die nicht dem Hyuuga-Clan angehörten wusste sie kaum etwas von der Kampftechnik die da in der Lage war Chakrapunkte zu verschließen, allein die Auswirkungen hatte sie als Fallbeispiel einmal mitbehandeln dürfen und es gab bekannte Methoden um so eine Versiegelung aufzuheben oder abzuschwächen – den kleinen Wehmutstropfen das ihre Teilnahme an dieser Prozedur womöglich schmerzhaft werden könnte galt es geduldig durchzustehen, immerhin wirbelte sie hier Siegelmeister durch die Gegend – auch wenn unbeabsichtigt. Dies war kein Testgelände, dies war Konoha und dies waren ihre geschätzten Kollegen, also nickte sie bestimmt und wurde sich kurz darauf der Ausdruckslosigkeit dieser Handlung bewusst – dieser Raum war eine einzige Ablenkung, wer würde da schon auf eine kleine Nebenhandlung achten? Sie füllte daher ihre Lungen und bemerkte dabei das sie selbst gegen einen gewissen Luftwiderstand anatmen musste, dann presste sie alles in ein paar Wortfetzen heraus. “JA. VERSIEGELN. JA.“ Sie zeigte zusätzlich mit ihrem Finger auf das entsprechende Wort und gratulierte sich selbst für diese bewusste Entscheidung. Dieser Körper gehörte ihr und Shukaku war davon abhängig, wenn sie ihm die Auspuffohre verstopfte würde dies doch mindestens die Umweltbedingungen verbessern oder? Die Idee war da, die Durchführung ließ vermutlich nicht lange auf sich warten und doch fehlte irgendwas, was wenn Shukaku sich mit Sand wehrte? Natürlich war dies nicht ausgeschlossen, doch Akari selbst musste noch mehr tun können als stumm eine Behandlung über sich ergehen zu lassen. Im Kopf ging sie ihre Tablettenschachtel durch, welche ihre Gifte in fester Form beinhaltete und in ihrer Beintasche befestigt war und sie wurde fündig – ja es gab ein Mittel welches sie praktisch nie anwendete weil die Einnahmeform sich nicht in einer Rauchbombe unterbringe ließ und gleichzeitig bot sich eben jenes Schlafmittel geradezu an. “MOMENT, SUI, TIEFER SCHLAF, HILFT.“ Sprach sie jene Person an die nun direkt in ihr Blickfeld geriet und vermutlich mindestens eine der Hyuuga ähnlichem Technik besitzen sollte – es war die Fuchsmaske. Sie wühlte in ihrer Beintasche, zog die Tablettenschachtel hervor und beförderte eine Kapsel in ihre Handfläche. Schnell führte sie ihre Hand an den Mund und traf ihr Kinn – Gegenwind. Elementare Ninjutsu konnten eindeutig nervig sein. Einen Versuch später landete die Kapsel in ihrem Mund und sie schluckte, mit dem Ziel  zumindest den Stürmen ein wenig Wind aus den Segeln zu nehmen. Sekunden später senkte sich ihr Körper und sie landete fast exakt auf der Stelle von der sie sich zuvor erhoben hatte – wenn der Fuchs ihr nicht zufällig etwas brach oder tatsächliche Wunden zufügte würde sie auch nicht so schnell wieder erwachen.
 
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeSa Apr 11, 2015 7:27 pm

Initiative war etwas, dass einen starken Geist auszeichnete. Der Beweis der Abhängigkeit war jedoch etwas, was beide nur einseitig verband, was letztendlich auch der Grund war, weshalb Menschen andere Menschen mit Initiative stets unterschwellig bewunderten. Einerseits nämlich gehörte eine große Portion Mut dazu eine Entscheidung zu fällen und andererseits noch mehr Mut gepaart mit Selbstvertrauen, diese Entscheidung dann schließlich in die Tat umzusetzen. Es war möglich diese Eigenschaften zu erlernen, das Charisma in sich aufzusaugen und an der Macht seiner eigenen Kraft zu wachsen. Man konnte sich formen, dieses Wissen war wichtig: Schicksal war nicht einer absoluten Determination unterworfen. Aber dennoch: es war erstaunlich, dass es gerade Junji war, der mit Initiative aufkreuzte, die so gar nicht seine Art war. Der junge Mann war kreativ, intelligent und bedacht, doch wenn er eines nicht war, dann in höherem Maße selbständig, wenn sich die Tragweite seiner Entscheidungen unmittelbar auf seine Mitmenschen auswirkte. Seine Vorgesetzten wussten dies und so nutzten sie den Jounin lieber für untergeordnete Aufgaben, worin er zwar durchaus ausgezeichnete Arbeit lieferte, jedoch niemals auf diese Art und Weise aus der Masse herausstach. Das hatte Junji immer mit anderen Dingen, wie seinem Talent getan, der akribischen Arbeit an seinen Fähigkeiten und seinem Geschick. Vielleicht aber sollte sich etwas heute ändern. Das leichte Zittern seiner Hände, mit denen er verkrampft die Wörter nach vorne reckte, die zumindest eine Tat mit sich zu bringen imstande waren, mochte seine völlige Unsicherheit aufzeigen, mit der der ANBU in diese Gefilde eintauchte, doch warum sollte es nicht einfach ein erster Schritt in eine größere Welt sein?

Seine Nachricht wurde in der widrigen Situation kritisch beäugt und so recht wusste der Jounin nicht, ob es nun tatsächlich an der Situation lag oder an dem letztendlichen Inhalt seines Vorschlags. Zuerst bekam er auch keine Antwort, was wohl noch immer der Schockstarre geschuldet war, in der die Hälfte der Anwesenden verharrte, doch dann war es Akari selbst, die sich laut an ihn wandte. Ihre helle Stimme kämpfte sich durch das Getöse und drang schließlich an sein Ohr, woraufhin Junji entschlossen nickte.
Im Eifer der Situation ließ der junge Mann die Rolle achtlos fallen, woraufhin diese von einer der sandigen Windhosen erfasst wurde und durch die Gegend flog. Ein weiteres Mal vernahm man Akaris Stimme, die etwas von tiefem Schlaf faselte und ihren Wunsch schließlich mit einer Tablette verdeutlichte, die nach einer anfänglichen Schwierigkeit doch durch ihren Mund in den Organismus gelangte. Nur wenige Sekunden musstean warten und schon erschlaffte der Körper der Jinjuuriki so sehr, dass es fast einem Scheintod glich. Ein sehr ironischer Anblick, wenn man an den ganzen Trubel dachte, der um sie herum fegte und in dessen Mitte sie einfach schlief. Tief sog Junji die kühle Luft ein und sammelte Konzentration. Er dachte zurück an das Testament, welches sie ihm zur Verwahrung übergeben hatte und dass es noch nicht an der Zeit war, dieses auch nutzen zu müssen.
Mit einem Handzeichen wies der Jounin die Siegelmeister an, einige Schritte zurückzutreten, ehe seine Zeremonie beginnen konnte. Sicherlich wäre es das einfachste gewesen, einfach alle Chakrapunkte zu versiegeln, doch dann hätte das zuvor genannte Testament unglücklicherweise doch seine Anwendung gefunden. So aber musste man sich die zu versiegelnden Knoten genaustens auswählen, damit der Fluss effektiv angehalten wurde, ohne den Organismus zu schädigen. Rund eine Minute beäugte der ANBU den reglosen Körper und befand, dass 78 Punkte ausreichen mussten um auch diesen übermäßigen Druck an Chakra vorerst zum Erliegen zu bringen. Aufgrund der Tatsache, dass Akari völlig reglos vor ihm lag, war es wenig problematisch alles mit höchster Präzision anzuvisieren, doch die Geschwindigkeit musste sitzen. Blaues Chakra begann an den Fingerkuppen von Junjis Zeige - und Mittelfinger aufzuleuchten, als dieser beide Arme konzentriert anhob. Dann, plötzlich begannen ihre Konturen zu verschwimmen in den Bewegungen des Jounin, der mit jedem seiner 'Schläge' einen weiteren Chakraknoten verschloss. Zwanzig Sekunden lang währte das Schauspiel und mit jeder verstrichenen Sekunde nahm das Getöse, der Wind, ja sogar die Vibration ab, ehe schließlich alles verstummte und man geradezu hören konnte, wie jedes Sandkorn zurück auf den Steinboden fiel. Junji hatte es geschafft. Der Chakrafluss war vorerst angehalten.
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Fudo Akari
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeSo Apr 12, 2015 2:30 pm

Akari war seltsam froh dieses Chaos loslassen zu können. Sie spürte ihren Körper erschlaffen und fast alle ihre Muskel entspannten sich, selbst ihr Herz schlug merklich ruhiger und die letzten Eindrücke die sie von ihrer Umgebung erhielt – vermittelt durch ihre Spürtechnik verschwanden im Neben und anschließend im Nichts. Wie schön es doch sein müsste auf diese Art zu sterben, einfach nur einzuschlafen und nicht wieder zu erwachen und tatsächlich gab es in bestimmten Situationen den Nocebo-Effekt, er sorgte im negativen Sinne dafür das Wünsche in Erfüllung gingen – wäre Akari davon ausgegangen ihre eigene Droge könnte sie in den ewigen Schlaf schicken so wäre es ihrem Körper ohne Zweifel möglich gewesen den angedeutete Prozess zu beenden und beispielsweise die Lungenatmung komplett einzustellen. Zu ihrer Beruhigung wusste Akari jedoch das es zu jedem Gift ein Gegenmittel gab und natürlich wäre es äußerst egoistisch die Bemühungen des Fuchses auf diese Weise zu sabotieren – davon abgesehen das sie schon vor langer Zeit erfahren hatte das ein Freitod keine Lösung für das Shukaku-Problem darstellte. Also beschloss sie diese angenehme Ruhe zu nutzen um die Geschehnisse vor dieser Demonstration aufzuarbeiten. Es war erstaunlich schwer ohne einen Gesprächspartner dahinter zu kommen was das Ganze sollte. Sie wusste das sie ihre Familie liebte sowie Ayioma und das dies umgedreht ebenfalls der Fall war sowie das ihr Shukaku langsam auf die Nerven ging – es war frustrierend Teil des Chaos zu sein und nichts dagegen tun zu können. Es gab nicht einmal die Option nachzugeben, wie damals bei ihrer Entführung. Natürlich konnte sie immer auf ihr Dorf zählen, doch sie konnte doch kaum das Leben ihrer Mitmenschen dadurch diktieren das sie selbst keinerlei Kontrolle besaß, was wenn dies mitten auf dem Marktplatz passiert wäre? Ihr Innenleben wirkte leer und ratlos, ihre schlechtere Hälfte war vermutlich damit beschäftigt herauszufinden was mit ihrem Chakrasystem passierte – vermutlich war es sehr antizyklisch für einen Jinchûriki sich selbstlos der Gnade anderer auszuliefern, ein Prinzip das sich Vertrauen nannte und dem Bijuu vermutlich ebenso ungeläufig war wie andere positive Gefühle. Natürlich steckten bei Akari zumeist auch Schuldgefühle hinter ihren Handlungsmotiven. Es war demütigend diesem Monster Recht zu geben, doch sie konnte Ayioma und ihre Familie nicht gleichbehandeln und auch wenn der Willen des Feuers als eine Art intensive Liebe interpretiert werden könnte, so diktierte ihre Dorfzugehörigkeit wem diese Liebe zuerst gebührte. Sie konnte weder Konoha noch ihre Familie einfach verlassen nur weil sie offenbar ein recht anfälliges Gefäß war. Solange sie ihren freien Willen hatte musste sie alles dafür geben um hier zu bleiben und umgedreht würde Konoha ihr Unterstützung zukommen lassen, denn die Erschaffer der Jinchûriki besaßen ihrerseits ebenfalls Verantwortung. Dies bedeutete allerdings auch das sie Shukaku nicht länger ignorieren konnte, wenn sie sich einfach von ihm austricksen ließ lag irgendwann das halbe Dorf unter einer Sanddüne vergraben – weil er es konnte, weil Shukaku aus irgendeinem Grund all diese Macht besaß obwohl ein Siegel ihn am Ausbruch hinderte und Akari wurde das Gefühl nicht los das sie irgendwie Mitschuld daran besaß – aus Prinzip weil es die Theorie mit den Schuldgefühlen bediente. “Wunderbar, einfach wunderbar. Ein paar Wochen gutes altes früheres Leben waren es immerhin gewesen.“ Im Krankenhaus einen Patienten behandeln, in einem Kaffee eine Unterhaltung führen, Ayioma wiedersehen und eine schöne Zeit verbringen, mit ihrer Mutter nachhause zurückkehren, Ringo kennenlernen und etwas über die Sichtweise anderer Jinchûriki erfahren – gut die letzten Punkte gehörten zu ihrem aktuellen Leben, doch sie waren ebenfalls schön gewesen – doch jetzt sehnte sie sich nach einem Therapeuten dem sie die fragen ‚Warum?!’ an den Kopf knallen konnte. Traurig hob sie den Blick. Hier gab es Nichts. In ihrem bewusstlosen Inneren wartete Niemand, keine Mai, kein Ayioma, weder Grinsekatze noch Shukaku, lediglich….was war das?. Eine kunstvoll gearbeitete Figur stand auf einmal mitten in der Schwärze und gab die Gewissheit eines einzelnen Fixpunktes. Es handelte sich um das Glaskunstwerk von Ringo. Einen Augenblick später befand sich das Objekt in ihren Händen. Die vertrauten Schriftzeichen „Jinchûriki“ als auch „Heilung“ standen darauf geschrieben und Akari konnte gar nicht anders als das zerbrechliche Kunstwerk an sich zu drücken als wäre es ein Kuscheltier. Sie hörte es Knirschen, das Material brechen und das Objekt zerfiel in tausende Scherben – musste wohl bedeuten das sie auch für eine Jinchûriki eine ziemliche Enttäuschung war. “Ich gebe zu du bist ein schwieriger Fall. Macht ist nichts was dich locken kann und gibt man dir den Tod in die Hand legst du ihn beiseite. Ich kannte Gefäße die haben mit Wollust gemordet, es wurde zu einer Droge, doch dir verschafft es wohl eher einen Kick Leben retten zu können, damit kann ich nicht wirklich dienen.“ Akari beobachtete desinteressiert wie die Schwärze des Nichts von einer Wüste ersetzt wurde. “Was ist damit Leben zu schützen? Elementares Ninjutsu ist nicht mein Fall, aber sicherlich ließe sich eine Art Schutzwall zur Behandlung von Patienten erschaffen….“ Zur Antwort verdrehte Shukaku genervt die Augen. “Es gibt keinen Grund wieso ich dies tun sollte und sei froh, dass ich zumindest dich vor dir selbst schütze.“ Irritiert drehte sie sich von ihm weg, er wollte sie sicher nur weiter verunsichern, was sollte das schon wieder heißen?

====Lernpost: Dokuga (Giftzahn) 2/3 ca. 600 Wörter=====

Shukaku legte eine Pranke um ihre Schultern und hob sie wie ein Spielzeug hoch. Sie erkannte die Irritation in seinen Gesichtszügen, denn er schien sich davon abzuhalten sie wie üblich zu zerquetschen. “Teilst du jetzt die Dummheit mit der restlichen menschlichen Rasse? Ich rede von deinen Mixturen im Reich des Regens. Ein Tee, ein Pilz – die Mischung wäre tödlicher gewesen als alles was eure künstlichen Laborherstellungsmethoden zustande gebracht hätten. Das Siegel sich auf diese unkonventionelle Art ausbreiten zu lassen war eine der wenigen Schutzmöglichkeiten die es gab, selbst ich wäre nach einem Ausbruch von deinem sogenannten Tee noch betäubt gewesen. Ich bin Suna no Keshin und das Siegel dient lediglich meinem komfortablen Aufenthalt, doch durch deine Experimente muss ich als Schutzkranich wohl meinen Gastkörper selbst beschützen. Diese Taktik ist so fremdartig – war es Absicht eine Jinchûriki zu erschaffen die das Leben Anderer höher schätzt als ihr eigenes?“ Akari verschränkte die Arme und schob bockig die Unterlippe nach vorn. Sie dachte sich mit Kräutern sehr gut auszukennen, doch war der Giftzahn ein Gift welches von der Klassifizierung her nur sehr wenige und kontrollierte Experimente erlaubte, denn es war potentiell tödlich und augenscheinlich nur die künstlich hergestellte Variante, denn Gase produzierten sich nun einmal besser mit einer Chemieausrüstung. Der Tee war ein Produkt der Verarbeitung der natürlich vorkommenden Bestandteile gewesen und der Pilz, den Ayioma ihr entzog und dem eigenen Verzehr zuführte wäre ebenfalls eine Zutat gewesen. “Es gab keine Laborratten für eine Studie und die tatsächlichen pflanzlichen Bestandteile im Wald zu finden ist immer noch ein wissenschaftlicher Triumph, im Labor züchten wir beispielsweise die Pilze und dies schwächt natürlich die Wirkung ab. Du kannst dir nicht zuschreiben mir das Leben gerettet zu haben. Ringo meint ihr Bijuu wollt unseren Tod, also bitte so schlimm war es ja wohl kaum.“ Ein wenig irritierte sie dies nun auch, sie war noch immer nicht dazu gekommen die Pflanzen genauer im Labor zu untersuchen und natürlich war es ihr damals nicht möglich gewesen alle Verunreinigungen zu eliminieren, die Natur war nun eben in ihrer Methodik etwas primitiv und gleichsam effektiver als die Nachahmerprodukte. Ihre Gedanken wanderten zurück zu jenem angenehmen Teil des ehemaligen Entführungsszenarios. Während ihres Liebesspieles hatte sie Ayioma eingehend untersucht und obgleich sie die ermittelten Werte ebenfalls im Labor erst noch nachstellen musste kamen ihr seine Reaktionen auf den Pilzgenuss ein wenig übertrieben vor. Seine Pupillen waren weit gestellt gewesen und seine Atmung fast grenzwertig schnell und hektisch, doch nicht ungewöhnlich für das was sie in jener Nacht getrieben hatten und Akari hatte seinen Zustand zugegebenermaßen auch ausgekostet und genossen – möglicherweise waren die Worte des Sandungetüms doch nicht so verkehrt. “Schön. In Zukunft suche ich mir eben Versuchsobjekte und wenn es Feldmäuse sind und ich stocke meine Feldausrüstung auf. Du siehst aber ein das es für meine Forschung wichtig ist ein gut ausgerüstetes Krankenhaus hinter mir zu wissen, nicht zuletzt wegen den Nebeneffekten….“ Irritiert hielt sie in ihrer Ansprache inne, Shukaku fuhr ihr mit einer Klaue fast schon verspielt durch die Haare. Die ungewohnte Berührung schickte einen leichten Schauer durch ihren Körper. Es gefielt ihr eindeutig nicht das dieses Ding sie beschützte und erst recht nicht das er gute Argumente zu besitzen schien, immerhin war es nicht Ziel ihrer Forschung sich selbst umzubringen, auch wenn es öfters danach auszusehen schien. Die wirklich größten Erfinder mussten ohnehin alle irgendwann auf Selbstexperimente zurückgreifen, seien es ethische Motive oder schlichtweg Geldmangel, auch ein Orochimaru hatte seinerseits nicht nur an Menschen experimentiert und Akari fügte Anderen ohnehin nicht gerne Schaden zu – das Selbstexperiment war für sie stets ein guter Kompromiss gewesen.

========Lernpost Ende==============

“Forschung. Du bist selbst ein mächtiges Wesen und hälst dich mit tödlichen Giften auf? Du solltest deine Feinde mit Sand umschließen, sie ersticken und sterben in Minuten. Sei es drum. Dein Körper ist von den Giften gereinigt und ich hatte meinen Spaß, wenn du darüber nachdenkst was heute passiert ist kommst du vielleicht drauf das du dich ziemlich gut selbst verteidigen kannst und kein Dorf oder sinnlose Experimente benötigst. Du darfst gerne mit deinem winzigen Leben fortfahren, durch den Verschluss der Tenketsu wäre eine weitere Demonstration mit einem Teilausbruch verbunden und du hast deinen kleinen Körper mal wieder wunderbar selbst geschwächt. Du bist ein eigenwilliges Studienobjekt Akari, doch wir mögen beide Experimente. Das Siegel wird wiederhergestellt und du erhältst die Möglichkeit die Kontrolle über deine Grundlagentechniken zu verfeinern. Die Kosten ziehe ich wie üblich einmal täglich ein und ein heißer Wüstentipp: Bring deine Chakraknoten wieder in Ordnung oder ich erledige das für dich!“ Mit einer Fratze die verdächtig nach einem gehässigen Grinsen aussah verblasste die Gestalt des Shukau mit samt der Wüstenumgebung just in dem Moment da der Fuchs seine Technik erfolgreich beendet hatte.

Einer der Mediziner hielt Akari derweil ein Riechsalz unter die Nase, sie hatte die liebevolle Behandlung des ANBU zwar verschlafen, zeigte jedoch deutliche Anreichen des Erwachsens – tatsächlich schlief sie inzwischen praktisch normal. Ihr Siegel hatte sich derweil komplett zurückgezogen und befand sich nur noch einmal um ihre Taille geschlungen, was der Ausgangsstellung für die 3. Stufe des Keshin Seals entsprach. Sie verzog leicht das Gesicht als sie den intensiven und eher unangenehmen Geruch wahrnahm und öffnete total verpennt die Augen. Das Licht nervte und so schloss sie einen Moment ihre Augen erneut und drehte sich auf die Seite als wolle sie in Ruhe weiterschlafen. Ein paar Hände drehte sie wieder auf den Rücken zurück und eine Hand legte sich auf ihre Stirn. Aus den Augenwinkeln heraus erblickte sie einen grünlichen Schimmer – typisch, sie war ja unter Ärzten. “Leichtes Fieber, aber davon abgesehen schein alles gut verlaufen zu sein. Das Siegel sieht wieder normal aus und möglicherweise bekommst du ein paar blaue Flecken.“ Sie setzte sich mit etwas Hilfe auf und ließ die Beine über die Tischkante baumeln, sie fühlte sich ein bisschen schwach, aber das konnten ein paar der Anwesenden sicher gut nachvollziehen. Ihr fielen auf dem ersten Blick Schnittwunden auf, gerade jener Kollege der im Wirbelsturm gewesen war trug einige dieser markanten Zeichen. Viele Andere waren mit Staub bedeckt und diejenigen die herumgeschleudert worden waren behielten die nächsten Tage Prellungen zurück. Ihr Blick suchte und fand die Fuchsmaske. “Danke für die schnelle Hilfe, sonst müssten in Zukunft wohl andere Räume für derartige Aufgaben herhalten. Ich habe das Gefühl mich für das Verhalten von meinem Bijuu entschuldigen zu müssen, ich hoffe das kommt nicht wieder vor.“ Zumindest Akari wusste nun was sie dafür tun konnte diese Situation zu vermeiden.


Zuletzt von Akari am Di Mai 19, 2015 6:28 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeMo Apr 13, 2015 4:34 am

Sein Eingriff hatte Wirkung gezeigt. Junji war froh zu beobachten, wie sich der Chakrafluss beruhigte und Ruhe in den leicht verwüsteten Raum zurückkehrte. Erleichterung machte sich auch, zumindest auf den sichtbaren Gesichtern breit und da der junge Mann selbst nicht der emotionalste Mensch war und sich auf seinem Antlitz ungefähr das gleiche abspielte, konnte man sich selbiges auch bei den anderen anwesenden ANBU vorstellen. Es tat dem Jounin ein wenig leid um die Rauhe Behandlung, denn es würden mit Sicherheit einige Schmezen zurückbleiben, jedoch war ihm auf die Schnelle nichts anderes eingefallen und er war überhaupt froh, dass sein Eingreifen wenigstens zu etwas Erfolg geführt hatte. In Anbetracht dieser Tatsache, würde man wohl auch einige blaue Flecken hinnehmen können.
Erleichtert seufzend ließ Junji seine Hände sinken und der blaue Schimmer seines eigenen Chakras verblasste langsam an den Spitzen der Finger, durch welche er die Tenketsu Akaris verschlossen hatte, die noch immer reglos vor ihm lag, als hätte sie von alledem nichts mitbekommen. Vielleicht wr dies auch der Fall, der Hyuuga wusste es nicht. Erst jetzt bemerkte dieser nämlich, wie lädiert sein eigener Körper war, der nach seinem unsanften Aufprall am Boden einige Schürfwunden und dem Schmerz beim atmen nach zu urteilen, ebenso eine Prellung der Rippen erlitten hatte. Dessen ungeachtet, drehte er sich zu den Siegelmeistern um, um ihnen mit einem Kopfnicken zu bedeuten, dass seine Behandlung Erfolg gezeigt hatte und sie nun mit ihrer Arbeit fortfahren konnten.
Junji selber wurde einige Meter zur Seite gerufen, wo man ihn bat sich zu setzen und man begann seine Wunden zu behandeln. So recht mochte der junge Mann das Gefühl des grünen Chakras nicht auf seiner Haut, welches begann seine Haut zu schließen. Sicherlich war sein prakr Wert unbestreitbar, was jedoch nicht heißen musste, dass man es gleichzeitig guthieß. Seinem Körper selbst die Möglichkeit zu geben, sich zu heilen war für ihn immer eine Prämisse der Selbststärkung gewesen und alles andere eher Betrug. Manchmal aber, wie in solchen Momenten war es schlicht unklug die vorhandenen Mittel nicht zu nutzen, da er, gerade als ANBU, nicht sonderlich viel Zeit hatte für seine körperliche Genesung zu sorgen. So beobachtete der Weissäugige die Prozedur einfach bis zu ihrem Ende und ließ den Iriyounin einfach machen.
Akari wurde schließlich geweckt und ihr Siegel hatte sich wieder auf die normale Größe zurückgezogen, was den Erfolg der gesamten Mission nahelegte. Es war schon irgendwie ironisch, dass hier, unweit einer florierenden Stadt eine solch gefährliche Prozedur durchgeführt wurde und niemand dort unmittelbar von der Bestie wusste, die imstande war jeden einzelnen von ihnen auszulöschen. Die Chuunin hob langsam die Lider und wirkte tatsächlich, als würde sie gerade aus ihrem nächtlichen Schlaf erwachen. Leicht lächelte Junji unter seiner Maske und lauschte den Worten des Arztes, der eine beruhigende Diagnose von sich gab. Sein Blick rutschte wieder zu Akari selbst, die wohl erst einmal zu sich kommen musste und wer konnte ihr das verübeln nach allem was passiert war. Sie setzte sich auf und musterte die Umgebung, ehe ihr eigener Blick auf ihm hängen blieb.
"Nicht der Rede wert.", hauchte der Jounin mit seiner bekannten, schwer verständlichen Stimme und hob kurz abwinkend die Hand, um zu zeigen, dass es nur seine Aufgabe gewesen war. Er stand auf, wobei der Arzt hinter ihm genervt das grüne Chakra verschwinden ließ und griff nach der Schriftrolle, in welche Junji zuvor ihr Testament versiegelt hatte. Dann nickte er kurz in Richtung Tür.
"Ich warte draußen, dann werde ich dich wieder nach Hause bringen."
Einmal warf er die Schrift empor, dass sie sich einmal in der Luft drehte, ehe sie wieder sicher in seiner Hand landete. Dann drehte er sich ab und stapfte, gemeinsam mit seinem restlichen ANBU- Team zum Ausgang, hinter welchem er schließlich verschwand.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeDi Apr 14, 2015 6:43 pm

Akari nickte lediglich dem Fuchs entgegen und bemerkte die versiegelte Schriftrolle in seiner Hand, woraufhin sich ein Lächeln auf ihrem Gesicht andeutete, ja der ANBU hatte gut darauf acht gegeben und der Inhalt des versiegelten Briefes spielt nun ja keine Rolle mehr und konnte von ihr später vernichtet werden. Sie beobachtete wie die ANBU-Truppe abzog und machte sich ihrerseits bereit ihnen zu folgen, diesmal wäre das Ziel soviel angenehmer und sie freute sich jetzt schon darauf. Mit den Händen stützte sie sich ab und landete auf dem leicht sandigen Boden. Erleichterung machte sich in ihr breit als sie bemerkte, dass ihre Schuhe nicht im Sand verschwanden – es hätte wohl weitaus schlimmer kommen können. Ein paar ihrer Kollegen wirkten noch ein wenig blass um die Nase und Akari selbst sah wohl nicht viel anders aus, ja sie waren alle Iryônin und trotzdem besaßen sie alle sehr unterschiedliche Kampferfahrungen und obgleich die genauen Ereignisse bereits wieder verblassten konnte sie sich gut vorstellen was in den Köpfen derer vorgegangen sein musste die nicht direkt gewusst hatten worauf sie sich einließen, einfach weil dieses spezielle Szenario nicht sehr häufig vorkam. Sie ging ein paar Schritte und dann schritt sie um den Tisch herum, mit Blick gen Boden, als wollte sie etwas ganz genau bestätigt wissen und es stimmte weiterhin – die Siegelzeichen waren vernichtet. Ihre zuvor gesagten Worte kamen ihr auf einmal falsch vor, nicht nur Shukaku war an dem hier Schuld gewesen, durch Akari hatte er ebenfalls von den Schutzmaßnahmen erfahren und dieser Fehler war der Fudo zuzuschreiben – bei dem Gedanken lief ihr ein leichter Schauer über den Rücken. Ein Teil von ihr wollte sich dieses Szenario genau einprägen und aus dem erlebten lernen und genau die andere Hälfte wollte es dem Fuchs gleichtun und dem Ort entfliehen. Sie ließ sich ihre Sachen geben und zog sich wieder an, wobei sie an ihrem Körper kleinere Blutergüsse erkennen konnte. “Danke für die Hilfe. Als Dankeschön versuche ich meine Dienst im Krankenhaus wieder aufzunehmen.“ Einige ältere Kollegen nickten ihr bestätigend entgegen, sie würden eine helfende Hand oder eine beratende Stimme nicht ablehnen, denn es gab immer zu wenig Ärzte und an dieser allgemeinen Ansicht änderte auch nicht, das Akari oder ihr Innerstes heute ein wenig ungehalten gewesen war. Sie entfernte sich ein paar Schritte gen Ausgang und erblickte die gegenüberliegende Wand, dort wo ihr ausgestreckter Arm den Sand herangezogen hatte, die Erinnerung kam plötzlich und ließ ein leichtes Schwindelgefühl zurück. Akari verscheuchte den Eindruck und wandte sich zum Gehen. Alsbald lag die steinerne Treppe zur Freiheit vor ihr und dahinter lag ihr Dorf, wo sich ihre Familie befand und zu diesen zwei Einheiten durfte sie zurückkehren und dies auch dank des beherzten Eingreifen eines Fuchses. Natürlich hatte er nur seine Pflicht getan, doch irgendwie hatten sie auch ein paar fast intime Momente erlebt und sie war froh das die ANBU so gut auf sie aufpassten und dafür offenbar auch bereit waren mehr zu tun. Sie genoss die Stille des Aufstieges und befand sich nach einer kleineren Weile an der Abbruchkante, welche zu einem für sie ehemals geheimen Eingang gehörte. Die Abendluft weht frisch, doch war sie angenehm und mehr als willkommen. Akari atmete tief ein und genoss einfach das Gefühl am Leben zu sein. Sie wollte sich schon voller Vorfreude abwärts stürzen als ihr der Gedanke kam das dies möglicherweise im freien Fall enden könnte, jetzt wo das Siegel wieder aktiv war sah es um ihre Chakrakontrolle wieder viel schlechter aus und sie wusste auch nicht wirklich ob die verschlossenen Tenketsu diese ebenfalls mit beeinflussten. Sie zögerte einen Moment und formte langsam ein paar der einfachsten Seals, woraufhin sie Chakra in ihre Extremitäten fließen ließ – vom Gefühl her schien es richtig, doch war es das auch? “Könnten wir den Heimweg vielleicht zu Fuß antreten?“ Die Frage ging an den Fuchs, auch wenn sie aufgrund einer leichten Nachtblindheit nicht sofort sehen konnte wo er war, ganz offenbar war doch ein wenig Zeit vergangen. Kurz darauf beschloss sie den Abstieg durchzuziehen, immerhin hatte Shukaku davon gesprochen sie könnte ihre Fähigkeiten verbessern, dazu musste sie natürlich auch üben. Der Anfang war noch etwas unsicher, sie kletterte lieber mit allen Vieren über die Kante, doch ihre Füße fanden am Stein halt und bald stand sie frei. Sie lief die ersten Schritte senkrecht nach unten und konzentrierte sich dabei, bis sie ungefähr bei der Hälfte bemerkte das es nicht weiter ging. Sie klebte an der Wand und dies war offenbar das Maximum. Das Chakra in ihren Fußsohlen zu verwalten erforderte plötzlich mehr Konzentration als das Laufen zuvor und so blieb sie dort und war auch schon froh darüber nicht komplett den Halt zu verlieren.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeMi Apr 15, 2015 3:47 pm

Auch wenn es vielleicht nur Einbildung war, irgendwie konnte Junji die Wertschätzung seiner Kollegen spüren, an deren Seite er sich anschickte den Raum zu verlassen. Sie waren eine kleine Kolonne aus fünf Mann, beziehungsweise waren darin zwei Frauen mit eingeschlossen, was jedoch in den Reihen der ANBU keinerlei Bedeutung besaß. Natürlich sagte niemand ein Wort, das wäre unprofessionell gewesen, nicht hier, vor allen anderen. Wenn es besondere Dinge unter der den ANBU gab, dann klärte man das unter sich, selbst wenn es sich dabei um ein Lob handelte, denn nichts, aber auch gar nichts, so sprachen es die strengen Regeln, sollte vorsätzlich nach außen dringen.
Nur leise war das Knirschen des Sandes unter ihren Shinobistiefeln zu vernehmen, als ihre Schritte sie zur Tür trugen, hinter der sie schließlich verschwanden. Unweit jenes Durchgangs stellten sie sich im Kreis auf und ihr Anführer, gekennzeichnet durch seinen weißen Mantel nickte Junji zu.
"Gute Arbeit", sprach er mit durch seine Maske gedämpfter Stimme, "Die Mission wurde erfolgreich beendet. Der Hokage wird unverzüglich seinen Bericht erhalten. Koga, du sorgst noch dafür, dass Akari wieder nach Hause kommt. Unversehrt."
Diesmal war es der Hyuuga, der mit einem Nicken zu verstehen gab, dass er verstanden hatte. Unter den ANBU nannte man ihn Koga und mittlerweile hatte sich der Jounin genauso an diesen Namen gewöhnt, wie er es an seinen richtigen getan hatte. Vermutlich würde er sogar in zivil auf diesen Namen hören, auch wenn das eigentlich keine so gute Idee war. Man musste allerdings zugeben, dass vieles an der Aufmachung der ANBU mehr einer Etikette folgte, als dem wirklichen Nutzen. Jeder würde Junji auf offener Straße wiedererkennen, wenn er bereits einmal zuvor seine Stimme vernommen hatte. Dabei machte es keinen Unterschied, ob er nun eine Maske trug und sich unter einem Pseudonym verbarg, es war einfach nur ein Relikt aus vergangenen Zeiten, dass man so etwas noch Pflegte und schließlich tat es der seriösen Arbeit auch keinen Abbruch. Ebenso konnte man auch die bezeichnende Tätowierung fälschen, ebenso wie die Kleidung der Spezialeinheit, da im Prinzip jeder wusste, wie sich dies gestaltete. Abseits dieser Gedanken aber, kehrte der junge Mann in die Realität zurück, wo sich seine Kameraden allesamt nacheinander in einer aufploppenden Staubwolke verdünnisierten. Wenig später tauchte Akari auch schon auf und wieder schenkte der Weißäugige ein Nicken, diesmal in ihre Richtung als stummen Gruß. Schweigend bewegten sie sich durch die Gänge, jene Treppe hinauf, die sie zuvor hinter dem geheimen Eingang in die Eingeweide des Hokagefelsens geführt hatte und darüber hinaus an die Wand, die sie mit einem wenig spektakulären Aufstieg bezwungen hatten. Junji trat kurz hinter der Chuunin nach draußen und beobachtete kurz, ob sie imstande war ihr Chakra zu konzentrieren, ohne dass sie abstürzte und er zu eventuellen Rettungsmaßnahmen greifen musste. Auf ihre Frage hin hatte der Jounin bereits genickt, ohne wirklich zu wissen, ob sie dies sah und holte aus seiner Gürteltasche ein Siegel heraus, welches er mittig über den freien Eingang hielt und mit dem einhändigen Fingerzeichen des Ochsen das Chakra darin aktivierte. Kurz darauf verschloss sich das Loch im Felsen wieder und zeigte einem zufälligen Wanderer keine Anzeichen eines geheimen Ganges, der noch wenige Sekunden zuvor dort geprangt hatte. Eigentlich wollte der ANBU sogleich den Abstieg beginnen, doch etwas schien nicht so recht zu stimmen bei Akari, die etwas starr an der Wand verharrte und keine Anstalten machte ihm zu folgen. Unter seiner Maske runzelte Junji die Stirn und drehte sich um, sodass sein Rücken gen Boden zeigte.
"Ist alles in Ordnung?", fragte er, während er die wenigen getätigten Schritte wieder emporlief, "Wenn du willst, kann ich dich auch tragen."
So recht wusste er nicht, was los war. Gut vorstellbar war der Umstand, dass die Prozedur an ihren Kräften gezehrt hatte und sie vielleicht einfach nicht mehr die Kraft besaß, den Abstieg zu bewältigen. Allerdings sah die Chuunin zwar müde aus, machte jedoch nicht den Eindruck, jeden Moment zusammen zu fallen. Auch natürlich kam die verminderte Chakrakontrolle in Frage, genauso wie die verschlossenen Tenketsu, die sich aber im Laufe der Behandlung wieder zum Großteil geöffnet haben mussten.
"Nur falls es dir nichts ausmacht."
Genau fragen wollte Junji nicht. Wenn er an ihrer Stelle gewesen wäre, dann wäre es ihm wohl unangenehm gewesen, wenn er Umstände bereitete, doch noch viel unangenehmer war es für ihn, über seine eigenen Schwächen zu reden. Warum sollte es anderen auch nicht genauso gehen?
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeMi Apr 15, 2015 7:12 pm

Die gestellte Frage ließ sie leicht erröten, doch die Nacht verschluckte zum Glück diesen Konturunterschied, fast war es als wäre ihr Gesicht durch eine eigene Maske verdeckt. Natürlich war sie nicht ausdruckslos, doch der Versuch sich nichts anmerken zu lassen brachte ohnehin nicht viel, wem sollte sie hier etwas vormachen, der Person welche ihr in einem Moment der Not beigestanden hatte? Natürlich lag das vergangene Ereignis im Auge des Betrachters, nicht Akari war unmittelbar in Not gewesen sondern vielmehr ein Raum der mitunter aus Sandstein bestand. Leicht legte sie die Stirn in Falten und versuchte sich zu erinnern, nein nicht der Raum war aus Sand gewesen sondern die Schichten dahinter und mit diesen Ressourcen war es ihr gelungen Beton und Putz zu zermürben. Falsch, nicht sie war es gewesen sondern Shukaku oder? Schwer zusagen wenn ihnen beiden ein Körper gehorchte, doch darum ging es gerade nicht – der Fuchs erweiterte seine Frage um ein tatsächlich rührendes Angebot. Sollte sie sich von ihm tragen lassen? Vermutlich konnte sie die Geduld aufbringen hier bis zum Morgen auszuharren, doch solch ein Moment wäre wohl tatsächlich peinlich, von Passanten erspäht zu werden und nicht viel dagegen machen zu können. Eine weitere Alternative wäre es den Fuchs als Boten nach Hause vorzuschicken und dann konnte sie sich von Mai oder Arisu einsammeln lassen, doch dies konnte leicht in eine verfrühte Fragestunde gipfeln und Akari wollte mindestens eine ruhige Nacht zum Nachdenken haben bevor sie ihrer Familie oder Anderen genaueres erzählte. Das wirklich peinliche wenn überhaupt war womöglich die Tatsache das sie nicht einmal den Namen des Fuchses wusste, selbst wenn es ein Deckname wäre, doch sollte sie deswegen anfangen ihren Wachen Namen zu geben oder diese nach den ihrigen zu fragen? Akari schätzte die Anonymität der Masken ihrerseits insofern, dass sie nicht zwingend wissen musste wer sie im geheimen verfolgte, doch bisher war ihr noch keines der Tiere derart nahe gekommen das es sich lohnte eine Art Beziehung aufzubauen. Ja, da war diese Wolfsmaske gewesen welche versucht hatte sie damals vor der Entführung zu bewahren, doch seitdem war selbige ihr noch nicht wieder untergekommen und sie wusste auch nicht ob es sich lohnte ein Tier nach dem Befinden des Anderen zu fragen, die ANBU würden bestimmt nicht einmal indirekt Infos über ihre Gruppe preisgeben, also wozu überhaupt darüber nachdenken? Diesmal – so hatte sie das Gefühl – konnte sie aber ruhig diese Grenze der Ignoranz oder der Arbeitsmoral untergraben, dieser Fuchs war zu mehr geworden als einem notwendigem Übel und so konnte sie auch ohne Probleme diese kleine größere Schwäche eingestehen. “Danke, das Angebot kann ich nur dankend annehmen.“ Sie ging sogar soweit sich von dem Fuchs aus der Wand pflücken zu lassen, denn sie wollte dann doch jedes Risiko vermeiden und beim Versuch sich von der Wand zu lösen wild fuchtelnd abstürzen – auch wenn dies extrem übertrieben wäre. “Es ist eigentlich nichts schlimmes. Im Normalfall schränkt das Siegel meine Chakrakontrolle stark ein, zumeist bewege ich mich irgendwo zwischen Akademisten und Gen-Nin und demzufolge versuche ich durch Übung wieder besser zu werden.“ Stellte sich natürlich die Frage, wenn das Siegel sie einschränkte wie viel konnte sie dann selbst durch Übungsmaßnahmen beisteuern um besser zu werden? Möglicherweise nicht viel, aber immerhin etwas, es galt die Fortschritte im Blick zu halten.
Die Wand setzte sich wieder in Bewegung und da Akari nun getragen wurde löste sie das befestigte Chakra in ihren Füßen wieder auf. Ihr Blick war seinem Gesicht zugewandt und für einen kurzen Moment wünschte sie sich mehr sehen zu können als eine starre Maske, doch vermutlich lag dies eher daran das er ihr nun schon zum zweiten Mal aushalf denn aus Zuneigung. “Sag Fuchs wie heißt du eigentlich oder sprecht ihr euch alle mit Tiernamen an?“ Obgleich sie täglich von ANBU bewacht wurde kannte sie doch tatsächlich sehr wenige und hegte genauer gesagt zu keinem irgendeine Art von Beziehung, demzufolge hatte sie auch keine Probleme damit ihre ANBU mit Tiernamen zu benennen, doch hinter der Maske steckte am Ende doch noch ein Mensch und dieser war weder gesichtslos noch entstammte er einer Fabel oder Märchengestalt.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeDo Apr 16, 2015 4:11 pm

Das letzte was Junji bezwecken wollte, war Verlegenheit in seinem Gegenüber auszulösen, was jedoch angesichts seines etwas merkwürdigen Angebots vielleicht passierte. Er konnte es so recht nicht erkennen, was in Akari vorging, konnte es aber nur zu gut verstehen, wenn sie auf sein Angebot eingehen würde. Sie hatte einiges abbekommen und durchmachen müssen und dabei wusste der junge Mann noch nicht einmal von dem inneren Kampf, den sie zusätzlich noch ausgefochten hatte. So wartete er geduldig ab, als er vor ihr stand und zeigte keine Härte oder sonst irgendwas, was man eben so tat, um sich zu profilieren. Man konnte es leider zu oft bei den Menschen beobachten, dass sie die Schwächen anderer zu gerne aufdeckten... vielleicht nicht einmal, um diese zu verletzen, sondern einfach nur, um sich selbst besser zu fühlen, ohne dabei auf das Wohlbefinden seiner Mitmenschen zu achten. Junji aber meinte seine Sorge, vielleicht sogar Fürsorge völlig ernst und hegte nicht im geringsten jene negativen Gedanken. So war der Jounin auch froh, als die Jinjuuriki sich schließlich äußerte und das Angebot seinerseits annahm. Behutsam machte er so einen Schritt nach vorne und hob sie von der Wand ab, als sich das Chakra an ihren Füßen in Luft auflöste. So angenehm wie möglich, jedoch auch in keinster Weise unschicklich versuchte der Hyuuga die Tragentour zu gestalten und hielt sie mit dem einen Arm unter den Kniekehlen, während sich der andere um ihren Rücken legte, um so eine Art Pritsche zu bilden. Über seine Schulter wollte Junji Akari jetzt nicht werfen, denn einerseits konnte er sich vorstellen, dass diese Behandlung ein wenig ruppig aufgenommen wurde, gleichzeitig aber war es auch irgendwie unwürdig, wie ein Toter oder Schwerverletzter in Richtung Boden befördert zu werden. Daher bediente sich der junge Mann einer sehr bekannten Technik, die wohl zu den beliebteren gehörte, wenn es darum ging eine Frau zu tragen.
"Jaja, die Chakrakontrolle...", raunte der Jounin monoton, wobei er unter seiner Maske eigentlich lächelte, "Wir Hyuuga können davon ein Lied singen."
Das war tatsächlich so, denn der Hyuuga-Clan hatte auf Basis seines Kekkei Genkai ein Hiden entwickelt, das darüber hinaus noch absolut vollständige Chakrakontrolle benötigte, was seinen Mitgliedern auch ihn sehr vielen anderen Gebieten zugute kam.
"Wenn du dort nach etwas Hilfe fragst, wird man sicherlich nicht nein sagen und ich kann dir versichern, du wirst keine besseren Lehrer finden."
Das Duo setzte sich in Bewegung und in einem moderaten Tempo näherte sich Junji dem Ende der großen Felswand, dessen Chakra auch mit dem Zusatzgewicht nicht versagte und ihn an eben jener sicher hielt. Es war mittlerweile dunkel geworden und der Abend war der Nacht gewichen, was eine nach der Anstrengung, angenehme Brise mit sich brachte, die die schwarzen Haare des ANBU zum tanzen brachte.
"Nun, Fuchs nennt man mich zumindest nicht.", gab Junji schmunzelnd auf ihre Frage hin zurück, die er zum ersten Mal hörte seitdem er in Diensten seiner Einheit stand. Natürlich konnte man das nicht sehen, auch seine Stimme vermittelte, gezwungenermaßen, nicht sein Amüsement, doch irgendwie umstrahlte ihn doch eine Aura, die man als solche Interpretieren konnte.
"Koga. Ich heiße Koga.", fuhr er dann schließlich fort und man konnte sich denken, dass es nur ein Deckname war, wenn man es nicht schon wusste, dass es bei den ANBU üblich war, Pseudonyme zu verteilen.
"Freut mich, dich kennenzulernen, auch wenn der Start etwas holprig verlief."
Selbst wenn die Wahl der Worte eher floskelhaft war, so sprach der junge Mann doch die Wahrheit, denn er mochte Akari. Ihre Art, ihr Auftreten kam ihm wahrhaftig vor, nicht aufgesetzt und das war in einer Zunft wie den Shinobi nicht sehr oft zu beobachten. Dort war es üblich so grimmig wie möglich herüberzukommen oder sich zumindest so aufzuspielen, irgendwie gefährlich zu wirken, doch die Chuunin schien dies in keinster Weise nötig zu haben.
Unten angekommen hielt Junji inne.
"Möchtest du wieder laufen?", fragte er wieder ein wenig ernster, schließlich galt es die Professionalität zu wahren.
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Fudo Akari
Genin [Konoha]
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeDo Apr 16, 2015 7:49 pm

Er war als ein Hyuuga, wusste sie es doch – schwer war es ja nun nicht zu erraten gewesen, immerhin gab es nicht Viele die Chakrapunkte treffen und verschließen konnten. Ein Hyuuga-ANBU, so gesehen machte die Berufsauswahl für jenen Clan erstaunlich viel Sinn, brachten sie doch von natur aus schon viele nützliche Fähigkeiten mit die solch eine Spezialeinheit wohl suchte. Sie nutze ihre Position um sich ein wenig umzuschauen, auch wenn es nicht sehr viel zu sehen gab, doch wie oft wurde man schon durch die Lüfte getragen? Das Hilfsangebot war sehr freundlich, doch sie zögerte es sofort anzunehmen. Zum einen besaß sie bereits ein Team welches ihr sicher helfen würde und zum Anderen war Kaori, das vorherige Gefäß, eine Hyuuga gewesen und nach dem was sie nebenbei von ihrer Familie mitbekommen hatte schien ihre Vorgängerin mit ihrem Clan nicht sehr grün gewesen zu sein. “Offenbar genügt es nicht immer die eigene Chakrakontrolle einmal beherrscht zu haben.“ Sie beließ ihre Aussage allgemein, immerhin gab es auch Krankheiten und Verletzungsfolgen die klinisch zum Verlust der Kontrolle führen konnten und somit war dies nicht nur ein Problem von Einzelnen, wobei Akari gleichsam auch ganz speziell sich selbst meinte, immerhin erforderten alle Iryônin-Techniken ein hohes Maß an Kontrolle und die Anzahl der medizin-shinobischen Anwendungen die unterhalb das B-Rankes lagen ließen sich an einer Hand abzählen. Genauer bedauerte jener Teil von ihr der diesen Vergleich zog die erfolgreiche Reparatur des Siegels, denn zuvor war sie wieder im Vollbesitz ihrer Fähigkeiten gewesen und nun musste sie sich mühen diesen nicht hinterher zu trauern. Es ging beständig abwärts und Akari konnte es sich nicht verkneifen diese Art der Reisemethode zu genießen, ein wenig erinnert es an die gleichmäßigen Bewegungen eines Fahrstuhles. Auf den Einwand hin das er sich nicht als Fuchs bezeichnen ließ musste dann auch Akari schmunzeln und dennoch hätte es gepasst bei all den Tiermasken. “Freut mich auch Koga. Naja dafür das keiner wusste was genau passiert, lief es doch ganz okey, jetzt ist zumindest Raum für Verbesserungen vorhanden. Zum Beispiel konnte Shukaku  die Grenzen des Kekkai: Hotaru kago so gut ausradieren weil er die Informationen mit abgriff als ich mich so neugierig über die Schutzmaßnahmen erkundigte und ja, laufen sollte ich wieder hinbekommen.“ Damit ließ sie sich wieder auf die Füße stellen und zeigte Koga dabei ein dankbares Lächeln. Sie freute sich über die nächtliche Wanderung, auch da sie es nun nicht mehr eilig hatten und somit den Weg mehr oder weniger genießen konnten. Akari gefiel zum einen die Stille der Nacht, doch auch die raue Stimme ihres Begleitschutzes war inzwischen weder unangenehm noch irritierend – tatsächlich dichtete sich ihr Gehirn manchmal die passenden Reaktionen hinzu, dann erhielt seine Stimme ein wenig mehr Melodie oder sein Gesicht machte einen bestimmten Ausdruck – die Nacht unterstütze diese Art der Selbstillusion da es ohnehin immer etwas schwieriger war im Dunkeln die genauen Reaktionen eines Gesprächspartners zu erfahren und der ersten Eindruck den seine raue Stimme erweckte – nämlich das er unnahbar schien und stur seine Befehle ausführte – hatte sich in der Praxis derzeit noch nicht bestätigt – Koga war sehr freundlich und ausgesprochen hilfsbereit. Gemeinsam schlugen sie daher den Weg ins Dorf ein, wobei das Viertel in welchem Akari wohnte das genauere Ziel darstellte. “Ich wollte das Angebot von vorhin nicht direkt verneinen, doch ich weiß nicht ob die Idee die Beste wäre. Bevor ich zu dem wurde was ich bin, war eine Hyuuga die Jinchûriki, Hyuuga Kaori. Mitglieder meiner Familie waren mit ihr befreundet und daher weiß ich zumindest das ihr Verhältnis zu ihrem Clan wohl nicht das Beste war und da möchte ich natürlich keine Wunden aufreisen.“ Akari meinte durchaus das Recht zu besitzen zumindest normal darüber sprechen zu können, immerhin war sie nicht direkt mit Kaori befreundet gewesen und so traf sie der Tod der Hyuuga nur sehr indirekt und sie erlebte ihn primär auch nur durch die Schuld und die Sehnsucht welche ihre Mutter und ihre Schwester mit sich herumtrugen. Genauer gesagt war sie Kaori nie begegnet, davon abgesehen das sie an sich gewusst hatte wer damals Shukaku in sich trug, nur war dies nie ihr großes Interesse gewesen – im Gegensatz zu jetzt wo sie ganz gerne herausfand wer denn noch Konohas Jinchûriki waren.
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BeitragThema: Re: [Akari und Junji] Panic-Room    [Akari und Junji] Panic-Room  Icon_minitimeMo Apr 20, 2015 2:50 pm

"Da hast du wohl recht.", antwortete Junji leise, während seine Schritte sie beide sicher gen Boden führte. Noch nicht ganz hatte man es in der vergleichsweise kurzen Zeit geschafft, seine Wunden zu kurieren, was sich der junge Mann aber nicht anmerken ließ. Während er Akari trug, zwickte es aber dennoch mehr als nur unangenehm an seinen Rippen, die wohl einige Tage noch ihren Unmut über die wenig liebevolle Behandlung durch wen auch immer zur Schau stellen würde. Doch von dem Jounin wurde so etwas nur als kleineres Wehwehchen abgestempelt und würde ihn nicht daran hindern seine Aufgaben auszuführen. Da musste schon mehr kommen, als ein harter Schlag und eine deftige Rutschpartie über einen unebenen Steinboden.
"Es ist wohl keine Seltenheit, dass ein Siegel, welches eine so große Menge an Chakra in sich einschließen kann, den Träger aus dem Gleichgewicht bringt. Aus diesem Grund ist die Wahl des Jinjuuriki auch so wichtig."
Kurz pausierte er, denn eigentlich konnte man sich denken, dass die Chuunin über all dies Bescheid wusste. Immerhin war sie ein Jinjuuriki.
"Aber was sage ich dir das...", fuhr Junji fort und grinste wieder unter seiner Maske, "Du weißt sicherlich am Besten, wie das alles vonstatten geht. Ich bin jedenfalls froh, dass es gut gelaufen ist."
Und damit war der ANBU nur ehrlich. Ihm war klar, dass die meisten seiner Zunft wohl weniger Smalltalk betrieben, doch irgendwie hatte der sonst so sozial zurückgezogene junge Mann keine Hemmungen das Wort an sein Gegenüber zu richten. Vielleicht aus dem Grund, dass sie ihm sehr nett vorkam und vor allem ernst war. Akari wusste sehr wohl um was es bei der ganzen Sache ging und pflegte, auch mit dem Hauch der Instrumentalisierung ihrer Person als Gefäß für eine Waffe, damit sehr professionell umzugehen.

Sie fragte ihn nach seinem Namen, er antwortete und fast tat es ihm ein bisschen Leid, dass er, um dem Kredo seiner Einheit folgen zu können, lügen musste. Ferner wusste Junji genauso wenig, ob er, wenn er nicht in offizieller Angelegenheit gehandelt hätte, so einen ersten Schritt in Richtung Freundschaft mit dieser Frau getan hätte. Dies endete meist in einem Hadern für ihn, ganz einfach aus dem Grund, weil sich der Hyuuga vor Freundschaften fürchtete. Es war so leicht und auch genauso hart, diese Umstände auf so eine kurze Aussage hinunterzubrechen, doch sie war wahr. Daher machte es der Dienst auch leichter für den Jounin mit anderen Menschen umzugehen, die sonst vielleicht in völlig neutraler Weise ein Teil seines sozialen Lebens wurden. Gleichzeitig aber war auch dies die Quelle der Einsamkeit, der sich der junge Mann aber ganz aus freien Stücken verschrieben hatte. Schnell streifte er diese Gedanken ab und widmete sich wieder ganz dem Gespräch zwischen ihm und Akari
"Wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet, das tun wir immer und dafür ist alles sehr gut gelaufen.", entgegnete Junji, "Und da bin ich, ehrlich gesagt auch verdammt froh drüber..."
Dann setzte er die junge Dame am Boden ab, nachdem die Klettertour beendet war und gab ihr und sich selbst einen Moment sich wieder auf die horizontale Welt einzulassen.
"Sooo. Jetzt können wir ja in aller Ruhe den normalen Weg nehmen. Und mach dir keine Sorgen wegen Kaori, sie hatte um die Gefahr gewusst und ihren Weg eingeschlagen. Das wird von den Shinobi verlangt, auch wenn es manchmal Leben kostet. Bei uns hätte es heute genauso schief gehen können und im Nachhinein ist man immer schlauer."
Kurz wandte der ANBU den Kopf ab und seine leeren Augen erblickten eine Dohle, wie sie sich von einem Ast erhob und ihre Silhouette mit der Schwärze der Nacht verschmolz, bis sie schließlich verschwand.
"Es gibt von meiner Seite aus keine Wunden, die dieses Thema aufzureißen vermag. Wichtig ist, dass sie nicht umsonst gestorben ist und diese Verantwortung liegt ein bisschen in den Händen eines Jeden von uns, aber ganz besonders in den Deinen. Und diese, wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, kommen mir sehr gut geeignet dafür vor."
Wieder wandte sich der Kopf zu Akari und die Fuchsmaske verbarg das aufmunternde Gesicht, welches Junji seinem Gegenüber eigentlich schenkte.
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