Tamashii no Utsuri

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 Straßen und Gassen von Sunagakure

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BeitragThema: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeFr Aug 31, 2012 9:23 pm

~ Das Netz von Straßen und Gassen. Für Sandsegler gesperrt, ist es dennoch an den meisten Stellen breit genug für die Wüstenschiffe. Falls jemand so geisteskrank ist, es auszuprobieren. Hier und dort allerdings liegen auch halb eingestürzte Wände im Weg. Und staubig ist es hier, fragt nicht nach Sonnenschein... ~
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeMi Sep 05, 2012 8:55 am

"Yeeehaaw", rief es durch die Gassen, als der Viehtreiber auf seinem stählernen Ross hindurch fuhr, gefolgt von 10 Staubfrettchen unterschiedlichster Konsistenz. Und die Tendenz war steigend, denn die Lockfalle schien ihre Arbeit gut zu machen.
"Da werden die Greenhorns von der McLarenz-Weide aber schauen wie ein ausgehungerter Koyote, wenn die diese Herde sehen. Damit werden wir auf dem Viehmarkt bestimmt einen satten Preis erzielen. So wie damals der alte Jenkins mit seinen Tentakelbullen", lies Iroh noch verlauten, bevor er bei der ersten Kurve an kam, welche er gekonnt scharf nahm. Das Manöver war gewollt gewesen, denn immerhin wurden sie nun schon von 24 dieser Biester verfolgt. Und wie es schien, waren sie nicht so gut in der Kurvenlage gewesen, wie Iroh. Während er sich nämlich noch in die Kurve legte und deswegen einige Meter sogar noch an der maroden Wand entlang fuhr, schlugen drei der Staubfrettchen nur ungebremst gegen die Wand, welcher dadurch der Rest gegeben wurde und noch über zwei weiteren zusammenstürzte. Die restlichen Tölen waren nun aber gewarnt gewesen und schlugen die Kurve vorsichtiger ein, wodurch sie aber kaum an Nähe zu Iroh verloren. Und auch die zermatschten Staubfrettchen pusteten sich regelrecht aus dem Schutthaufen heraus und machten sich nun noch formvoller und staubiger auf die Verfolgung.
"Ganz schön hartnäckig, diese Biester. Ich hatte dir ja gesagt, dass wir die Fluffy-Zucht anstreben sollten. Die McFarlanes haben sie und bestimmt nicht diesen Stress beim Viehtrieb, Partner", meinte Iroh noch zu Kuriya nach einem kurzen Blick nach hinten, wo die Verfolgerherde immer mehr zu wachsen schien. Immerhin waren wir jetzt schon bei knapp 30 Tieren gewesen.
Und warum Iroh so komisch palabert, fragt ihr euch? Kuriya hatte es eigentlich schon ganz genau erfasst. Auf der Hinreise war die gute Dame mal kurz auf dem Klo verschwunden und lies dabei ihre Tabletten ausversehen unbeaufsichtigt, was Iroh natürlich ausnutzen musste. Er suchte sich die Tablette aus, welche am ungefährlichsten wirkte, es war eine kleine Weiße auf die ein bärtiger Mann mit Hut aufgezeichnet war und schluckte sie unzerkleinert herunter... Was sollte schon passieren?
Was schon passieren sollte? Eines stand fest. Entweder hatte Iroh einen echt bescheuerten Sonnenstich, wovon wir einfach mal nicht ausgehen wollen, immerhin ist er ein Kind der Sonne, oder diese Tablette beginnt gerade zu wirken und lässt ihn glauben, dass er ein Cowboy in einer irischen Siedlung mitten in den Great Plains sei. Woher diese Tablette all diese Informationen für ihn bereit stellen konnte? Keine Ahnung, fragt Kuriya. Es war ihre Tablette.
Achja. Und während wir so schön über Tabletten und ihre Wirkungen philosophierten, wuchs die Herde auf ihre entgültige Größe von 42 Staubfrettchen heran, welche nicht nur an ihnen klebten, wie Kaugummi, sondern auch noch aufzuholen schienen. Es waren halt windige Gesellen gewesen. Einige starteten sogar schon, auf die kleine Gruppe loszuspringen und wenn Iroh nicht immer im richtigen Moment gegenlenken würde, würden sie schon mindestens in einer dieser Krallen stecken.
"Rosanne. Mach was gegen diese Ausbrecher, sonst sehen wir gleich aus, wie eine Bisamratte nach einem Katzenbankett!", rief Iroh noch ins Leere, bevor wieder eines dieser Sandfrettchen angesprungen kam und nach ihnen Schlug. Anstatt auszuweichen, gab Iroh dieses mal mehr Kraft auf den Motor, wodurch sie schneller wurden und so zumindest selbst von dem Schlag verschont wurden. Jedoch traf es mit der Kralle noch HAMWB, wodurch sie kurz ins Schlingern gerieten und das schöne Bike einen Kratzer ab bekam... Sah echt nicht schön aus.
"Ich hab zwar keine Ahnung, wen er meinen könnte, aber ich hör trotzdem mal auf ihn. Aktiviere Schockwaver!", brabbelte Rose nach kurzem Zögern, so langsam verstand selbst die KI den Ernst der Lage, in die Helme von Iroh und Kuriya und aktivierte wirklich die erwähnten Upgrades. Kurz nach dem Kommentar bildeten sich nämlich aus dem Eisensand jeweils eine kleine Schale an der linken und rechten Seite des Motorrades, welche nach hinten zeigten. Genau auf die anrollende Meute von Staubfrettchen zielend.
"Ich würde dir raten, die Beine einzuziehen, Kleines. Könnte sonst etwas heiß werden", warnte Rose noch Kuriya, bevor beide Schockwaver anfingen, rot zu glühen und nach wenigen Sekunden auch schon die erste Salve an Druckwellen in die Frettchenherde schoss. Die direkt getroffenen Tierchen wurden gleich in ihre Einzelteile zerbröselt und sich gleich wieder etwas abgeschlagen neu zu bilden, jedoch nutzten die hinteren Tiere den gewonnenen Staub gleich aus, um sich noch mehr zu formen... Das waren echt nervige Tiere gewesen, aber es hatte sie auf Abstand gehalten.
Zumindest bis Irohs Halluzinationen ihren Höhepunkt erreichten und er schlagartig die Fahrt mit einem nahezu halsbrecherischen Bremsmanöver beendete und vor einem verrotteten Kistenstapel an hielt.
"Nein nein, Madame. Überqueren sie ruhig die Straße. Wir haben Zeit", meinte er noch zu dem Kistenstapel und machte mit seiner Hand eine Geste vor dem Helm, welche wohl scheinbar das Lüften eines Cowboyhutes darstellen sollte.
"Tja, wir Viehtreiber von den McNimmens sind halt höflich zu jedem scharfen Zahn in der Prärie", sagte er dann zu Kuriya und zeigte auf den Kistenstapel, an dem ein zerrissenes Tuch seicht im Wind wedelte... Wer weis, was Iroh da so genau sah.
Aber sollte die nun anrollende Staubfrettchenherde nicht schon genug sein, so klockte es nun auch noch vereinzelt gegen ihre Helme. Und als sich Iroh einen kurzen Blick nach oben gönnte, gefiel ihm gar nicht, was er da sah.
"Ohh Mann, wo ist mein Hut. Es regnet wieder Spinnen."
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeDo Sep 06, 2012 7:42 pm

Mannomann entwickelte der Kerl langsam eine männliche Ader, demnächst wuchsen dem wohl bestimmt auch Haare auf Brust und Gesicht und an anderen Orten die Kuriyâ in diesem Fall ziemlich am Pöter vorbeigingen. Hatte der ne Hormonspritze bekommen, oder vielleicht was Falsches gegessen? Vielleicht war es jedoch auch einfach die Hitze Kaze no Kunis, die dem Guten so langsam aber sicher zu Kopf gestiegen war.
Was auch immer es war, die junge Kunoichi klammerte sich dezent fester an all ihren Haltegriffen fest, als er begann um die erste Kurve in einer Art und Weise zu nehmen, wie es in anderen Ländern wohl als strafbar abgegolten geworden wäre.
Wie durch Zauberhand geleitet schaffte es auch irgendwie ein einzelnes Sandkorn seinen Weg in ihren Helm zu finden, ja die Physik ignorierte es hierbei in aller Ruhe ganz getrost und sich in ihre Nase festzusetzen. Das Wetter war freilich noch nicht unangenehm genug, nein, natürlich brauchte man auch Sand in der Nase, es gab schließlich nichts Schöneres auf dieser Welt als subtropische, oder galt das hier bereits als Tropengebiet (?), naja auf jeden Fall saumäßig warme und trockene Verhältnisse.
Auf jeden Fall sorgte das Sandkorn dafür, dass die junge Kunoichi ein Niesen von sich gab, welches in seiner Lautstärke vermutlich auch noch in einigen hundert Metern Höhe zu hören gewesen wäre, im Übrigen sorgte es auch dafür, dass der Teil des Helms vor ihrer Nase sich nichtmehr allzu angenehm anfühlte, was sie übrigens auch ziemlich taub für die Statements ihres voll knorcken Partners machte, welcher gerade seine Westernklischees ausübte, eigentlich passend, schließlich waren sie auch im Westen, aber naja.
Freilich machte sie das nicht taub für die Warnung von Rose und die Sitzposition die sie darauf folgend einnahm war zweifellos viel, aber alles andere als gemütlich, dafür aber sicher, so sicher man denn auf so einem 'Ding', die Namen waren ihr immernoch nicht ganz geläufig, sein konnte.
So abgelenkt sie nun jedoch auch war ob des Cowboys, des Geschwindigkeitsrauschs, dem Schockbooster und dem Fakt, dass ihre Fahrt einen Fullstop machte, der sie beinahe auf die Straße beförderte, so hörte sie in ferner, teilweise aber auch allzu naher Umgebung einige äußerst unfreundliche Explosionen. Frettchen in Ehren, aber das stand nun wirklich nicht im Vertrag, von Artillerieunterstützung war nie die Rede gewesen.... doch wen unterstütze das Zeug eigentlich? Ganz egal eigentlich, es reicht der jungen Kunoichi völlig als Grund zumindest vorsorglich schon einmal für das Wohlergehen von ihnen zu sorgen, indem sie über ihrem Fahrzeug vorsorglich zwei Chakrakekkai hochzog, gerade rechtzeitig wie sich herausstellte, denn just in diesem Moment schlugen einige dieser Teile hinter ihnen und in die Frettchenmeute ein, eines dieser Viecher sprang in seinem Todesmut sogar durch ihr Ikô und dürfte minimal zeitversetzt irgendwo bei der armen Quelle dieses Dings auftauchen.
Auf jeden Fall wurde die Gruppe einmal mehr zerlegt, ebenso wie übrigens nach einigen Herzschlägen auch die allzu weibliche Kiste, was auch immer Iroh in dieser gesehen haben mochte, das Ding selbst befand sich nun in Einzelteilen, vermutlich war es mit der Frau ähnlich.
Kuriyâ selbst hatte jedoch dezent andere Sorgen, denn sie hatte den Spaß ihre Kekkai so platziert zu halten, dass diese problemlos ihre Dreiergruppe, ja Rose wurde mitgezählt, abdeckten, ja auch in Ausnahmefällen lief immer alles nach Plan, so auch diesmal, bei ihr ging immer alles nach Plan, selbst bei Improvisationen.
Die eingeschätzte Stärke, die die Schild übrigens benötigen würden war wohl ein wenig hoch gegriffen, denn die Spinnen prasselten zwar darauf herab und machten ihr 'Bumm', doch nachdrücklich beeindruckt zeigten sich die Chakraentitäten eigentlich nicht davon, man konnte wohl nicht alles haben, wenn man so großflächiges Bombardement ansetzte.
"Uhm... Partner, ich weiß nicht ob du grade gesehn hast, was ich gesehn habe, aber ich glaube der Mistkerl, der das da..." Sie zeigte vorwurfsvoll auf die zerstörte Kiste. "... zu verschulden hat, ist gerade da drüben hin geflüchtet, könnte auch ein Weibsbild gewesen sein." Hierbei zeigte sie nun wiederum auf eine breitere Seitengasse in welche ihr Gefährt vermutlich irgendwie reinpassen würde und das vor allem dafür sorgen sollte, dass sie wieder in Bewegung kamen, bevor die Frettchen wieder allzu sehr zu sich fanden.
"Also Partner, willste hier rumstehen, bis das Ding über alle Berge ist, oder zeigste den Gentleman in dir und hilfst mir den Bullen bei den Hörnern zu packen, sei es jetzt Taugenichts oder Dirne, lass sie uns einholen und nach alten Sitten so lange hinter unseren Pferden herschleifen, bis all das Unrecht aus ihrem Kopf rausgescheuert ist!"
Brürderlich erhob sie die Hand zu einem High Five. "Also Partner biste dabei? Für die Lady!?"
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeSo Sep 09, 2012 10:36 am

Zuerst flog Akane lediglich über das Gefährt hinweg, während sie von einem Dach zum anderen hüpfte. Das gebäudeweichklopfende Bombardement war ganz nett anzuschauen gewesen. Zumindest von hoch oben. Ob es aber Kunst war? Wenn man es hätte einfrieren können, um es immer und immer wieder neu zu betrachten, dann vielleicht. Welche Details man hätte betrachten können. Welche Bilder man darin hätte finden können, Formen und Formationen, leuchtende Farben und - metallisches Glänzen und Blitzen! Die Kunoichi bremste, was dafür sorgte, dass sie übers nächste Flachdach schlidderte, auf Sandschicht und Splitterchen. Mit Chakra unter den Füßen schuf sie sich genug Griff, um eine Kehrtwende vollführen zu können.
Mitten auf der Straße stand ein Fahrzeug, wie es Akane noch nie gesehen hatte. Wirkte ziemlich futuristisch, in der Szenerie von Ruinen und einsturzgefährdeten Gebäuden sogar fast postapokalyptisch. Die Insassen wirkten allerdings nicht abgerissen und bösartig genug. Akane schaute von der Balustrade aus auf sie herunter, dann tat sie einen Satz. Willkommen, ehrenwerte Gäste, im Land wo Staub und Sand in alle Körperöffnungen kriechen! Ursprünglich hatte sie geplant, mit chakraüberzogenen Sohlen auf der metallischen Oberfläche des Gefährts zu landen, einfach, um es erst einmal näher zu betrachten. Stattdessen aber wurde sie abrupt gestoppt - die Kekkai-Schirme verhinderten eine nähere Untersuchung des stählernen, zweirädrigen Ochsenkarrens.
Gewöhnungsbedürftig, so in der Luft zu stehen. Akane machte ein paar linkische Bewegungen auf dem Schild und klopfte es ab. Ihre Hände griffen dabei ins Leere. Auch ziemlich interessant. Vielleicht nicht ganz so interessant wie das Ohnepferdvehikel, aber nun gut, das war auch schwer zu toppen. Akane aktivierte den Sprechfunk. Noch mehr Gäste, wollts nur sagen. Sektor weiß ich nicht, bin durcheinander und so. Was wäre zu tun? Ach so. Ist ja gut. Check, over, out. Sie wandte den Blick abwärts. Und lächelte mit ausgesuchtester Freundlichkeit. Halloooo. Na, was tun wir denn hier? Ohne groß die Antwort abzuwarten, deutete sie in die Richtung, in der sie den Durchgang vermutete. Ich darf sie höflichst bitten, dieses Areal zu verlassen. Kein Parkplatz mehr frei, und hier noch länger zu bleiben, wäre ungesund.
Sehr ungesund. Irgendwo in den Trümmern eines hauses, auf dem sich ihr Partner vorhin noch befunden hatte, signalisierte ein Siegelpapier langsam ansteigende Aktivität.
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeDi Sep 11, 2012 6:23 pm

"Ein Glück haben wir es noch bis unter diesen Unterstand geschafft, Partner. Die Spinnenregensaison beginnt dieses Jahr früher als erwartet", meinte Iroh noch zu Kuriya, als diese die Schilde hochgefahren hatte. Irgendwie schien die Pille richtig gut zu wirken. Egal, was Iroh sah. Nichts war verstörend genug, um nicht in seine neue Welt zu passen. Genau deswegen gab es noch einen Blick zu der Kistendame, welche jetzt mitten im Spinnenregen stand.
"Kommen sie schnell her, Lady. So ein Spinnenregen kann ganz schön ungemütlich werden", rief er nun noch rüber zu den Kisten, jedoch vergeblich. Keiner der Kartonagen wollte auch nur annähernd auf Iroh hören und verschwand im Flammenmeer der Explosionen.
"NNOOOOOOOIIIIIIIIIINNNN!!!", schrie er den Kisten noch hinterher, wusste aber selbst in seiner Traumwelt, dass es zu gefährlich war, seinen Unterstand zu verlassen. Also wartete er das Abflauen der Druckwelle noch ab, sprang von HAMWB ab und rannte zu dem Ort, wo vorher die Dame stand. Nahezu panisch kramte er im Staub umher und fand aber nichts. Gar nichts... Bis auf eine kleine Schachtel. Sie war etwas verbeult und leicht angesengt gewesen, aber ansonsten noch intakt.
Vorsichtig hob er die Schachtel auf und vergoss eine einzelne Träne durch den Helm, welche von seinem Kinn in den heißen Wüstensand tropfte und dort auch instand verdunstete.
"Und wieder hat der wilde Westen ein weiteres Leben mit sich genommen. Aber keine Sorge, Lady. Ich werde mich gut um ihr Kind kümmern und es zu einem erstklassigen Sandfrettchentreiber ausbilden."
Worte voller Demut flossen aus seinem Mund, bevor er wieder zu Kuriya ging und ihre Version der Geschichte zu hören bekam.
Aus Trauer wurde Wut, als es hies, dass der Verantwortliche für dieses Schlamassel sogar noch greifbar war. Also setzte er wieder auf HAMWB auf und gab die Schachtel Kuriya. Seine Miene verfinsterte sich unsichtbar unter seinem Helm und die folgenden Worte waren echt leichttönig ausgesprochen worden:"Und hab letzte Woche noch zu diesem gottlosen Thompsen gesagt, dass wir dieses Jahr das Spinnennest lieber früher als später ausräuchern sollten, aber nein, dieser faule Taugenichts musste ja wieder Whiskey trinken. Und nun treibt er sich auch noch unerlaubt auf der Weide der McNimmens herum... Halt du das Baby, wir werden ihn den Koyoten zum Fraß vorwerfen."

Souw... An sich wollte Iroh jetzt auch schon los fahren und in den Gang abbiegen, welchen Kuriya ihm gezeigt hatte... Aber naja. Um die folgende Reaktion zu erklären, sollte ich euch lieben Lesern vielleicht erst mal zeigen, wie Iroh den Auftritt von Akane sah.
"Willkommen ehrenwerte Viehtreiber, im Land, wo den McNimmens bald nicht mehr der Sand gehören wird", sagte die extrem leicht bekleidete Dame zu den beiden in Irohs Traumwelt... Scheinbar legte sie sich jetzt auch noch auf die akkustische Sensorik nieder, was es nicht gerade besser machte. Denn als diese Dame auch noch auf den CHakraschildern landete, ging die Illusion sogar noch weiter und Iroh sah in Akane jetzt den alten Thompson mit Vollbart und zerzaustem grauen Haar in Reizwäsche vor sich stehen... Grauenhaft, was die Prärie aus Männern machen kann, wenn sie die Einsamkeit nicht vertragen, dachte sich Iroh noch bei dem Anblick und flüsterte Rose nur, dass er ein Lasso wollte.
"Woher hat der den Scheiß mit dieser Rosanne nur? Ich heiß nicht so. Ich bin eine künstliche Intelligenz und dank eines Programmfehlers habe ich auch Gefühle!", schnatterte Rose noch zickig durch ihre Lautsprecher in den Helmen und formte nebenbei ein Lasso aus Eisensand in seiner rechten Hand zurecht.
Derweilen kam Akane aka der alte Thompsen auch wieder zu Wort:"Ich darf sie höflichst bitten, dieses Areal zu verlassen. Die Sandfrettchenherde ist jetzt meine und ich mach euch Feuer unterm Hintern, wenn ihr noch länger bleibt."
Es war ihm egal. Es war ihm völlig egal gewesen, dass der alte Thompsen Damenreizwäsche trug. Es war Iroh sogar egal gewesen, dass seine Stimme irgendwie nicht synchron zu den Lippenbewegungen passte. Und es war ihm vollkommen egal gewesen, dass dieser Kauz auf einem transparenten Unterschlupf stand, welcher scheinbar frei im Raum schwebte. Aber niemand tötet eine Frau mit Kind und unterbricht dann auch noch den Viehtrieb der McNimmens. Sowas macht man einfach nicht und genau deswegen war für Iroh nun das Maß voll gewesen.
"Rosanne. Feuer", sagte er kalt in den Helm hinein und schon zielte eine der beiden Shockwaverkanonen auf Akane.
"Wenn er weiter so macht, schalte ich auf Fehlermeldungen um und dann sieht er mal, wie weit er mit diesem Namen kommt", beschwerte sich Rose dann durch die Kopfhörer und der Shockwaver schoss auf Akane. Die Druckwelle war reinste Hitze gewesen. Kein Chakra war in ihr und so konnte sie mühelos und nahezu ungebremst durch Kuriyas Schild gleiten und Akane zur Gefahr werden.
Gleichzeitig fuhr Iroh auch wieder mit einem klassisch infernalischen "Yeeehaaaaaawww" los und in die Gasse hinein, welche Kuriya ihm angezeigt hatte. Nebenbei warf er auch noch das Lasso in Akanes Richtung, um diese einzufangen. Da er aber ein schlechter Lassowerfer war, wäre es mehr als Glück gewesen, wenn er sie wirklich fangen würde. Realistischer hingegen war es schon, dass das schwere Lasso aus Eisen sie am Kopf treffen und somit KO schlagen würde, aber auch daran ist gerade nicht wirklich zu glauben... Zumindest war der Plan, den alten Thompsen einzufangen und hinter sich in den Sonnenuntergang zu schleifen. Immerhin musste der Viehtrieb weiter gehen und so langsam wurden auch die Sandfrettchen wieder aktiver.
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeSo Sep 16, 2012 10:12 am

Kind? Ernsthaft? Eine Schachtel?... Ok das schien dann doch mehr als eine Phase, ein missglückter Schauspielkurs oder ein leichter Sonnenstich zu sein, hatte irgendjemand dem armen Teufel eine Gehirnoperation ohne ihr Mitwissen verpasst? Vielleicht kybernetische Implantate? Unvorhergesehene Nebeneffekte von Rose? Allergische Reaktion auf die Umgebung? Was auch immer es war, es war ziemlich... seltsam und reichte dafür aus, dass Kuriyâ geistesabwesend ihren Zylinder abnahm, in diesen hineingriff und eine Tablette zu Tage führte, vermutlich eine Art Aspirin gegen die langsam aufkommenden Kopfschmerzen, Hitze und Verrückte sind eindeutig keine gute Kombination.
Zeitgleich nahm sie nun die Schachtel entgegen, das Ding sah aus als hätte es dort schon seit Jahrzehnten gelegen und dem Geruch nach täuschte der äußere Eindruck auch nicht im Geringsten. Folgte man der Theorie des Geruchs war in dieser Schachtel vielleicht sogar einmal etwas Lebendiges gewesen, ein Faktum, dass die junge Kunoichi nun jedoch nicht näher erkunden wollte.
Stattdessen warf sie dann doch eher einhändig ihre Tablette ein, es war in den Nebenwirkungen etwas Sanftes, machte ein wenig launisch, führte zu leichten Fixierungen auf einzelne Dinge... joa allgemein nichts Schlimmeres, dafür verbannte es den aufbrandenen Kopfschmerz jedoch tadellos.
Bevor sie nun jedoch ihren Zylinder wieder aufsetzte, kramte sie nochmals eine Runde in ihrem Zylinder und suchte etwas Passendes. Gut es mangelte ihr ein wenig an Wäscheklammern zur Zeit, weshalb sie lediglich einen Schnorchel fand, welcher auch postwendend aufgesetzt wurde, es half gegen den Geruch zumindest ein wenig und lies sie zumindest bewusst atmen, sodass sie nicht aus Versehen ein volle Nase Mief einziehen würde.
Derart gerüstet für die folgende Schlacht wurde der Zylinder nun wieder aufgesetzt und verwegen auf eine Seite geneigt, als sie etwas an ihren Schilden spürte und nach oben blickte. Das Gesehene widersprach nun jedoch derart den Regeln ihrer Kekkai, dass sie nicht umhin kam den Nonsense zu ignorieren, schließlich hätte die Frau durch das Schild fallen und das Chakra an ihren Füßen zurücklassen müssen, oder aber sie hätte kopfüber hinunterhängen müssen aufgrund der Schwerkraft. Auf diesem Wege nun hing ihr gesamtes Körpergewicht zusätzlich zu der Schwerkraft, die Schilde standen schließlich leicht schief, auf ihrem rechten Knöchel, was bestimmt kein angenehmes Gefühl war, jeder Krankengymnast hätte wohl äußerst kritisch die Stirn gerunzelt ob dieser Blödheit, aber gut, Chakra macht ja so manches möglich.
Trotz des Fails ihrer Technik interessierte die Fremde sie jedoch ein wenig, wenngleich sie darauf hätte verzichten können ihr unter den Rock zu schauen, die gute stand schließlich aktuell ziemlich unvorteilhaft über ihnen, es wird nun ausgepart ob sie Unterwäsche trug oder nicht, der Anblick aus dieser Perspektive mit Kopfschmerzen war auf jeden Fall alles andere als anregend für die junge Kunoichi, wenngleich sie hellhörig wurde ob des Tons, welcher eher für Kinder geeignet schien als für Erwachene, aber naja gut, sie unterdrückte ein Schaudern und setzt stattdessen zu einer Erwiderung an.
"Gutes Mädchen," Ja den Titel Frau hatte sie bei ihrer Ausdrucksweise wirklich nicht verdient. "wir sind heute hier um über die Zukunft und Technologie zu reden, ist zufälligerweise ein Elternteil von dir...." Und dann wurde es doch recht ungemütlich, als die Schockwaver losschossen, soviel denn also zu einer Anspielung auf die Zeugen Madaras, Schweinerei auch! Kuriyâ fühlte sich zutiefst betrogen, zumal es ihr ein wenig überzogen schien die Kleine da oben direkt mit den Schockwavern zu bröseln, sie schien ein wenig naiv zu sein, ja, unfreundlich und unhöflich auch aufgrund ihrer Ausdrucksweise, aber feindlich? Naja, jetzt war es ohnehin zu spät noch Einwände zu erheben, deswegen zuckte sie gleichgültig die Schultern und konzentrierte sich weit eher aufs Festhalten, bitter nötig beim Fahrstil ihres schwarzen Begleiters, schließlich lag ihr nicht allzuviel daran herunterzufallen und sich den Kopf an einem Regenrohr zu zerbröseln.
Nein das ist kein Fehler des Schreiberlings, auch in Suna gab es Regenrohre, sie waren in Andenken an die große Sturzflut von '79 damals angebracht worden, wie aus dem Nichts hatte es vollkommen ohne tieferen Sinn in diesem Jahr, es war ein Apriltag, der erste des Jahres dürfte es gewesen sein, einfach angefangen zu schütten, geradezu aus Kübeln. Die unvorbereiteten Einwohner Sunas wären in ihrem Felskessel sogar beinahe ertrunken, weshalb der damalige Kage das Einrichten einer funktionierenden Kanalisation und von Regenrohren angeordnet hatte, es blieb eine Fehlinvestition, da sich in den nächsten hundert Jahren kein vergleichbares Ereignis mehr finden sollte, na immerhin waren sie vorbereitet.
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeSa Sep 22, 2012 11:50 am

Hoppla machte Akane trocken, als sich eine Art Wok auf sie richtete. Dem voller Ingrimm gesprochenen "Rosanne. Feuer" entnahm sie ohne große Schwierigkeiten, dass es sich dabei um einen Angriff handelte. Um was für einen Angriff auch immer, der aus einer metallenen Schale kommen konnte. War ja noch nichtmals mit irgendwas gefüllt. Akane hätte etwas mehr Besorgnis empfunden, lägen wenigstens Maiskörnchen im Wok, die ihr als Popkorn um die Ohren fliegen konnten. Doch seit dem Verrückten mit dem Uruton - dem Wollflöckchenstil - war Akane weitestgehend gegen Dummheiten geimpft. Dumheiten, wie sich einer angekündigten Attacke mit breiter Brust in den Weg zu stellen. Selbst wenn es sich dabei um Watteschäfchen-bunshin oder wie in diesem Falle um Kochgeschirr handelte!
Akane sprang, stieß sich in eleganter Akrobatik von der Kekkai ab - und spürte haarscharf noch die Druckwelle, die ihr mit heißer Luft nachzüngelte. Hoppla! Diesmal klang sie eindeutig überrascht. Mit Chakra unter den Sohlen landete sie an der Wand, hörte noch ein johlendes "YEEEEEHAAAA!" und sah eine geknüpfte, glänzende Schlinge auf sich zufliegen. Geschickt fing sie aus der Luft - und quietschte förmlich vor Freude, als sie das Material in ihren Händen näher betrachten konnte. Das ist doch nicht wirklich Metall?!
Ein heftiger Ruck pflückte sie förmlich von der Mauer; das Ohnepferdvehikel gab wieder Gas und machte wirklich Anstalten, sie mit sich zu zerren.
Da das Mitgeschleife wohl keinen Spaß machen würde, schoss Akane ihr Chakra im Affekt in das metallene Seil. Kobutsuton: Renkinjutsu!
Die Schlinge verwandelte sich im Handumdrehen in Sandstein; beim Aufschlag auf dem Boden zerbrach sie in Stücke. Akane trieb das Landen die Luft aus den Lungen, doch immerhin gab es für sie keine wilde Fahrt über Stock und - vor allem - bösartig scharfkantige Steine. Stattdessen sah sie nur das futuristische Gefährt davon fahren und eine metallene Schnurr hinter sich herziehen.
Rasch kam sie wieder auf die Füße, klopfte sich den Staub ab und hob einen der Sandsteinsplitter auf. Weil sie sich leicht müde fühlte, machte sie Kandiszucker daraus, warf ihn sich in den Mund und schloss gut gelaunt Fingerzeichen.

Nur einen Moment später saß Akane wieder fest im Sattel. Mit einem gellenden YEEEHAAAAA!!! raste sie um die nächste Häuserecke. Beeilt euch, soviel ihr wollt! Ich kriege euch trotzdem! Eine Wolke aus Sand zog sich wie ein Kometenschweif durch die Straßen. In einer mörderischen Geschwindigkeit verkürzte sie den Abstand zwischen sich und dem metallischen Fahrzeug.
Auf dem Rücken eines Rennkuckucks mit der Schulterhöhe eines Pferdes, natürlich. Dazu passend trug sie nun außerdem eine schicke Fliegerbrille, um sich nicht ständig den Sand aus den Augen reiben zu müssen, vom nervigen Fahrtwind ganz zu schweigen. Ihr Kuchiyose-Tier nahm die Kurven in den Gassen und Straßen mit teils halsbrecherischen Manövern. Mehr als einmal wurde es von der eigenen Geschwindigkeit regelrecht eine Wand hinauf getragen und galopperte über die Fassaden, als wäre seine Horizontale plötzlich zur Vertikalen geworden.
Zwischen beiden Parteien befanden sich natürlich noch die Staubtierchen. Akanes Roadrunner machte erneut Boden gut, trampelte einige Biester einfach nieder und ließ sie ziemlich locker hinter sich.
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeSa Sep 22, 2012 2:52 pm

Bemerkenswert wie einem viele interessante Ideen erst im Nachhinein einfallen, ein einfaches Auflösen ihrer Kekkai im richtigen Moment und das Mädel wäre eindeutig in ernsthaften Schwierigkeiten gewesen, aber naja man konnte ja auch nichts einwandfrei vorhersehen, in diesem Sinne rasten sie schlicht und simpel los und eine recht seltsame Verfolgung begann.
Bereits ein knapper Blick nach hinten zeigte, dass der Kurzzeitplan schonmal nicht angeschlagen hätte, wäre wohl auch ein bisschen zu einfach gewesen das Mädel so simpel loszuwerden... wobei das Vieh das sie da als Reitwesen nutzte doch sehr fremdartig anmutete, war das ein Emu? Was auch immer es war, es sah irgendwie vogelartig aus. Vor dem inneren Auge Kuriyâs spielten sich diverse Daten über die allgemeinen Eigenschaften von Vögeln ab.
Sie waren leicht, schnell und viele von ihnen konnten fliegen, einige hingegen enorm hoch springen, zumindest neigten die Laufvögel dazu, ihre Geschwindigkeit war bemerkenswert, doch sie hatten ein entschiedenes Problem.
Nicht, dass Kuriyâ wirklich ein Problem in dem Federvieh gesehen hätte, aber sie wollte die Kleine doch eindeutig loswerden, bevor diese ernsthaft verletzt wurde, einige gebrochene Knochen galten hier gegenüber dem möglichen Tod als geringstmögliche Verletzung und Entsorgungsmethode, die die junge Kunoichi sich vorstellen konnte.
Ganz in diesem Sinne wandte sie sich an ihren Partner per Funk. "Sieht so aus, als ob der Plan nicht ganz sauber aufgegangen wäre, hab aber ne Idee. Stell dich darauf ein die nächsten paar Sekunden nichts von mir zu hören, allgemein wirst du kurze Zeit nichts hören, dafür werden wir unsere Verfolgerin vermutlich los."
Eine kurze Gesprächspause entstand in welcher sie sich im Kopf blitzschnell alles zurechtlegte, wie sie es brauchen würde, bevor sie sich an Rose wandte. "Rosé? Du hast eben mitgehört, richtig? Ich brauche auf die Schnelle ein verstärkendes Schallrohr und du musst indes dafür sorgen, dass zumindest Iroh nichts von meiner Aktion hört, sollte es doch der Fall sein, du also merkst, dass seine Steuerung auch nur 0,2 Sekunden lang unsicher wird, übernimm mit einem Autopiloten, ansonsten kleben wir ruckzuck in der nächsten Wand, achja schalte am besten auch kurz den Funk zwischen ihm und mir ab."
Ohne die Antwort des hilfreichen Wesens wirklich abzuwarten hob die junge Kunoichi nur geistesabwesend die rechte Hand in die Luft, in welcher sich gleich das gewünschte Rohr materialisierte, das Mädel hatte es mittlerweile offensichtlich irgendwie geschafft mit ihrem Tierchen einiges an Boden gut zu machen und würde wohl in den nächsten paar Sekunden die Staubtierchen eingeholt.
Es war nur eine Frage des Wartens jetzt im Augenblick, alles ging um das richtige Timing... und da bot es sich, eine ziemlich scharfe Kurve machte ihren Weg eindeutig ungemütlich. Noch während sie das Wörtchen 'Jetzt' an Rosé weitergab, hob sie das Rohr vor ihre Lippen, drehte sich in ihrem Sitz um und pfiff schrill hinein (Konzatsu no Jutsu).
Just in diesem Moment rutschte ihr Gefährt gerade um die Kurve herum, das Jutsu dürfte also genau in dem Augenblick anschlagen in welchem sich ihre Verfolger direkt vor der Kurve befanden. Doch was machte es eigentlich? Denkbar einfach, es knippste den Lagesinn seiner Opfer für genau 2,5 Sekunden aus, daher auch die Zwangsabschirmung Irohs.
Für ihre Verfolger würde das bedeuten, dass sie ob ihrer enormen Geschwindigkeit mit ziemlicher Sicherheit in die Mauer hineinrauschen würden, wenn das Mädel nicht direkt von ihrem Reittier hinunterfiel und sich spontan übergab.
Da nun die Knochen von Vögeln bekanntlich nicht gerade für sowas gemacht waren, dürfte der Aufprall, sie rauschten ja etwa mit 60 km/h durch die Gegend, der Vogel dürfte aufgrund der Tatsache, dass er aufgeholt hatte sogar schneller sein, ihm so ziemlich jeden Röhrenknochen im Leib zerschmettern, soweit zumindest der spontane Plan, das Mädel dürfte wohl, sofern es sich nicht irgendwie schützte, zumindest einige angebrochene Knochen zu erwarten haben, wobei auch Brüche bei einem Aufprall mit dieser Geschwindigkeit viel gewesen wären, aber keine Überraschung.
Bisweilen war es echt praktisch doch so weitläufig aufgestellt zu sein, daher wartete Kuriyâ nur kurz darauf, um ihr Werk zu betrachten, während sie nebenbei Rosé mitteilte, dass sie den Schallschutz Irohs wieder lockern könne. Wunderbare Sache, dass Tiere bekanntlich auch beeinflussbar von solchen netten Fähigkeiten waren.
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeMo Okt 01, 2012 7:33 pm

Und die wilde Wahnsinnsfahrt konnte weiter gehen. Mal gings links durch die Gassen, mal kämpfte sich Iroh recht durch das Nadelöhr an Gängen. Doch eines stand wirklich fest. Seine Sandfrettchen waren wirklich eine treue Herde gewesen, welche selbst nach dem Spinnenregen ihm dicht auf hinterher folgten.
Doch leider machte es der alte Thompsen auch. Blos nicht wie gewollt, aufgeknüpft am Seil durch den Dreck, sondern reitend auf einem Riesenpiepmatz. Und Obwohl Iroh dank seines fahrerischen Könnens sich in diesen Gassen lieber keinen Blick nach hinten leisten sollte, bemerkte er schon, dass so etwas ähnliches passieren sollte. Immerhin war die Zuglast des Lassos weit unter den Erwartungen gewesen, weswegen er es schnell eingeholt hatte und am Ende nicht den alten Thompsen, sondern eher einen kleinen Klumpen Sandstein vorfinden, welcher sich dank allgemeinen Gesetzmäßigkeiten der Adhäsion noch irgendwie am neuen Lasso-Ende festkrallte.
"Hijitsu no Gorgon? Woher in drei Teufels Namen kann das der alte Thompsen? Rosanne? Was weist du alles darüber? Rosanne? Rosaaaannne?", plerrte Iroh in sein Mikro und wurde plump ignoriert. Dies hatte einerseits schon damit zu tun, dass Rose eben nicht mehr auf diesen Namen reagieren wollte... zum anderen hatte Kuriya eben um eine totale Schallabschottung gebeten, weswegen auch gleich Musik in seinem Helm erschallte. Es war keine bestimmte Musik gewesen. An sich nur Track 15 in seinem persönlichen Verfolgungsjagdmix. Wirklich passend zu seiner aktuellen Situation. Immerhin hatte es die hiesig vorhaltenden Geschwindigkeiten als Randnotiz inne, aber das ist erst mal zweitrangig gewesen.
Denn langsam aber stetig kamen auch wieder die Sandfrettchen näher. Scheinbar war das HAMWB den kleinen Biestern in den Gassen doch etwas unterlegen gewesen. Doch die Lösung des Problemes kam auch schon nach der nächsten Kurve. Nachdem der Schockwaver wieder zwei Tierchen auf ihren Rematerialisierungskurs schickte, beäugte Iroh noch die nächste kommende Wand, welche dank den Explosionen vor kaum vier Minuten sich zu einer Rampe aus Schutt entwickelt hatte. Genau die perfekte Situation für einen Trick gewesen, weswegen Iroh auch Vollgas gab und mit ner Menge Karacho auf die Rampe zu hielt. Mit erhöhter Geschwindigkeit, einem dumpfen Rumpeln und einem schrillen "Yeeeeeehaaaaawww!" traf er auf die Rampe auf, welche das Traumduo Iroh und Kuriya samt Motorrad in ungeahnte Höhen schleuderte. Von dort aus hatten sie auch einen kurzen Moment einen perfekten Ausblick auf das Riesenmonster, welches gerade in Begriff war, sich am Marktplatz zu bilden.
"Hey, Kuriya. Wir sollten uns langsam beeilen, die Frettchen in die Stallungen zu bringen. Ich glaub, Mutti wird sonst böse", meinte er noch zu seiner Partnerin und deutete auf das Gebilde am Marktplatz, nebenbei berechnend, wie sie die baldige Landung auf dem immer näher kommenden morschen Dach überleben werden.
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeMi Okt 03, 2012 5:45 pm

Akane und ihr Roadrunner rasten in der Tat mit einem Höllentempo um die Kurve, als das klangbasierende Genjutsu sie sauber erfasste. Allerdings befand sich der Laufvogel zugleich auch längst auf Kurs die Wand hinauf, um daran entlang zu laufen und so die Geschwindigkeit in der scharfen Kurve nicht übermäßig drosseln zu müssen. Als die Illusion ihm den Sinn aushebelte, folgte er soweit noch der Bewegung und wurde von seinem eigenen Schub die Wand hinauf getragen. Dann allerdings verpasste er den Moment, in dem er hätte einlenken müssen.
Stattdessen schoss er einfach in den Himmel.
In der Luft scharrten seine Krallen im Leeren, der Himmel hat schließlich keine Balken. Als er die Nutzlosigkeit seines Tuns erkannte, krächzte er empört und flatterte mit seinen Stummelflügeln. Dies wiederum brachte Akane dezent aus der Fassung, da die Flügelchen gegen ihre Beine schlugen und sie sich ohnehin schon krampfhaft genug an den Sattel klammerte. Hölle, hör auf damit! Du kannst doch sowieso nicht fliegen!
Der Laufkuckuck krächzte erneut. Sie erreichten den Höhepunkt ihrer Flugkurve. Dank großartiger Aussicht konnte Akane wunderbar in den Bereich des Dorfplatzes herüberschauen und erblickte das gigantische Monster, das sich da gerade aufwärmte.
Abwärts gings, und der Funkspruch ihres Kollegen holte sie ein. Akane nahm natürlich an. Jo? Ich geb mir Mühe! Das fallende Paar passierte den Luftraum des höchsten Gebäudes. Ist halt nicht alles so leicht! Sie passierten den Luftraum des zweithöchsten Gebäudes. So schnell wie möglich, das muss reichen!
Aufschlag. Fest. Akane testete den Mythos, ob es etwas brachte, im letzten Moment hoch zu hüpfen, wenn man auf etwas Fallendem stand. Und zerstörte ihn ziemlich unspektakulär. Immerhin blieb der Roadrunner noch lang genug, den Sturz zu dämpfen, ehe er mit einem missglückten Quaken oder Quietschen in seine Heimat zurückkehrte.
Akane kam mit schmerzendem Hintern wieder auf die Beine. Nachdem sie festgestellt hatte, dass noch alles dran war, erklomm sie ein Hausdach und suchte das Stadtbild ab. Was sie erblicken konnte, war eine in den Himmel stiebende Staubwolke.
Sie schloss Fingerzeichen. Doton: Sharin no shita! Anstelle der Erde reagierte das Material des Daches, formte sich zu drei riesigen Rädern. Ein weiteres Fingerzeichen ließ sie hübsche Stacheln austreiben und zu Granit umwandeln.

Kuriya und Iroh würden das Zertrümmern von Wänden hören können, ehe ihnen die Stein-Reifen in den Weg rasten, nur grob gezielt, dafür augenscheinlich kaum durch die Gebäude zu bremsen, die sie durchrasten. Offenbar wurden sie ferngesteuert.

Vom Dach aus formte Akane routiniert neue Räder, wechselte dann und wann den Standort zwecks Munitionsbeschaffung und variierte die Gesteinsarten. Nach Granit schickte sie auch Kreide oder Steinsalz auf den Weg, und nur so zum Spaß auch mal ein Stahl-Trio. Genjutsu knurrte sie, Genjutsu. Spielverderber, aber das kann ich auch!
Denn was war mindestens genauso auf die Bremse tretend wie Genjutsu, zumindest Akanes Meinung nach? Genau, Fernkampf!
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeMo Okt 08, 2012 11:54 pm

Der große Feind der epischen Momente war nur sehr selten die echte Tragödie, meist waren es vielmehr die kleinen Missgeschicke, naja so sollte es denn auch dieses Mal sein. Episch flogen sie denn auf das morsche Dach zu, doch das sollte nur für wenige Augenblicke so bleiben, denn noch während des Fluges meldete sich das berühmte Geschniefe wieder, Sie kam, sie sah, sie nieste... und fiel aus dem Sitz ihres Fahrzeugs.
Nicht gerade das Tollste und Würdigste Ende einer Heldin, aber zumindest für diese Episode, stellte es einen ziemlich plötzlichen Stilbruch da. Es dauerte einen Herzschlag, bis sie sich ihres entscheidenden Fehlers bewusst wurde, einen entscheidenden Herzschlag zu spät, sie passierte etwas, das wohl früher so etwas wie das Sonnendach eines Balkons gewesen war und landete recht unsanft auf den verfallenne Resten einer ehemaligen Sonnenliege.
Mal ganz ehrlich, wer würde sich an einem Ort wie diesem bräunen wollen? War das überhaupt noch gesund, oder krepierte man da sofort an allen möglichen Hautkrankheiten? Naja, eigentlich auch vollkommen egal, der Aufprall reichte, um der jungen Frau erstmal die Luft aus den Lungen zu treiben und sie einige Augenblicke hustend und atemlos fluchend auf die Matten zu schicken, nicht sonderlich cool oder stilvoll.
Vielleicht waren es jedoch auch gerade diese Sekunden, die ihr den Arsch retteten, denn genau zu diesem Zeitpunkt sägte sich ein Granitrad vor ihrer Nase durch Gebäude und Balkon, scheinbar für den Augenblick noch fixiert auf den Ort wo Iroh sich irgendwo mit ihrem Fahrzeug befinden müsste. Zurück blieb also eine dezent irritierte Kuriyâ, welche noch immer in Kontrolle von einem ikô und mehreren Chakrakekkai war.
Schnell klarte ihr Kopf auf und sie ging ihre Möglichkeiten durch... eine der ersten bestand darin den Helm seines Visiers zu berauben, das war mittlerweile ohnehin ziemlich am Arsch. Sie war also von ihrem Begleiter separiert, da wartete irgendein Riesenvieh auf sie und offensichtlich hatte irgendein Riese sich entschlossen hier Einrad zu fahren.... gut es mussten mindestens zwei Riesen sein, denn da sah sie noch ein zweites von diesen.... ok, es waren drei von diesen Dingern, die da durch die Gegend rollten, uncool.
Allerdings... das Sandvieh war noch weit weg und Iroh konnte sie vermutlich per Helm noch benachrichtigen, warum also eigentlich nicht. Sorgfältig studierte die junge Frau von ihrer doch noch ziemlich schwer einsehbaren Position aus kurz das Fahrverhalten der Räder. Sie bewegten sich mit gleichmäßigem Antrieb, liesen sich nicht von Gelände beeindrucken, blieben also stets auf einer Höhe, walzten nahezu alles platt und schienen von irgendwas gelenkt zu werden.
In der Tat fielen ihr da eine ganze Menge möglicher Gegenmaßnahmen ein, sie jedoch entschied sich für die pragmatischste. Was du nicht zerstören kannst, das bringe doch zumindest merklich aus dem Gleichgewicht. Ganz in diesem Sinne arbeitete sie kurz zwei Chakrakekkai in physikalische Kekkai um, nicht allzu Hartes, sie wollte diese Dinger ja nicht dazu nutzen die Räder zu zerstören.
Plötzlich grollte und rumorte es hinter der jungen Frau und nur eine waghalsige Rolle vorwärst sorgte dafür, dass sie nicht nähere Bekanntschaft mit dem nächsten Rad schloss, welches wohl beschlossen hatte ihr einen Besuch abzustatten. Lautlos betete sie zu all ihren Göttern, dass das funktionieren würde, was sie vorhatte, als sie die Kekkai mit aller ihrer chakraverstärkten Macht gegen die Stelle rummsen lies, welche sie als höchsten und damit auch angreifbarsten Punkt des Rades einschätzte.
Man mag es nun auf das Glück schieben, dass sie ein Kreiderad erwischt hatte, doch auch bei anderen Versionen wären ihre Chancen vermutlich nicht einmal so schlecht gewesen, dass dieses Ding tatsächlich ins ernsthafte Schlingern geriet und schließlich dank einer widerstandsfähigeren Mauer sein Ende fand, indem es geräuschvoll auf die eine Seite knallte.
Doch was war eigentlich mit Iroh? Stimmt, den hatte sie irgendwie vergessen, es war höchste Zeit ihn mal anzupiepen. "Iroh? Rose? Wie siehts aus? Seid ihr noch in einem Stück? Kopiert ihr?" Das hatte Kuriyâ irgendwann mal gelesen, diese Soldaten und Shinobi sagten immer irgendwas von 'copy', sie schienen sich also genötigt zu fühlen zu kopieren, was oder wen wurde leider nie erwähnt. "Iroh, Rose, antwortet, kopiert ihr jetzt oder nicht? Benutzt ihr eigentlich Farbe? Kennt ihr die abartigen Kosten in den heutigen Zeiten?"
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeDo Okt 18, 2012 1:50 pm

Ok. Um eines mal klar zu stellen. Das Leben stellte eine Person in der ganzen Zeit, die es ihr zur Verfügung stellte, schon vor einige Herausforderungen. Da gab es schwere Tage, unerträgliche Tage und manchmal einfach nur Scheiß Tage. Der heutige schien sich langsam zu einem richtig beschissenen Tag zu entwickeln. Da wollte man sich nur auf eine kleine Erkundungstour in einem verlassenen Dorf begeben, die sich danach zu einem Sandfrettchenviehtrieb entwickelte und bevor man sich versah, wurde man auch schon vom alten Thompson mit Stein und Stahlrädern beschossen. Aber sollte dies nicht noch genug sein, schien der nächste Landepunkt in der hitzigen Verfolgungsjagd nicht wirklich für die Masse von HAMWB ausgelegt gewesen zu sein.
Aber erst mal musste man sich um diese Räder des Todes kümmern. Mit lautem Krachen und einer staubig zusammenfallenden Häuserwand kündigte sich noch die erste Salve an, welche sicher an der abgefallenen Kuriya vorbei schoss und eben auf den noch umherfliegenden Iroh steuerte. Mit einem gezielten Schuss aus dem Shockwaver konnte das erste der drei Räder noch gerade genug aus der Flugbahn geworfen werden, um Iroh nicht gerade aus der Luft zu schleudern, aber die Ladezeit war leider zu lang gewesen, um sich auch noch um die anderen beiden zu kümmern. Nummer zwei krachte also mit voller Gewalt, gegen das Heck von HAMWB und der ruhige Flug wandelte sich in eine nahezu chaotische Schlingerbahn.
Dieser Treffer war zwar nicht toll fürs Bike gewesen und riss sogar das komplette Hinterrad mit sich, aber der Treffer sorgte wenigstens dafür, dass man nicht mehr in der Flugbahn des dritten Todesrades war, was nun also an Iroh vorbeischoss. Damit dies aber nicht genug war, brachte es sogar noch einen kleinen positiven Effekt mit sich: Iroh schoss eine riesige Menge von Adrenalin durch den Körper, was zwar nicht das Medikament von Kuriya ausspühlte, aber für den Moment es zumindest übertünschte. Und genau dieser Effekt brachte ihm die erste weise Entscheidung des Tages:"Rose! Hardshell! Beidseitig und zwar pronto!"
Kaum war es gesagt, lösten sich die Shockwaver an beiden Seiten auf und verwandelten sich in stabile Stahlwände, wodurch HAMWB nun vollständig abgeschottet war. Und das nicht gerade zu spät, denn kaum war es geschafft, begann auch schon die chaotische Landung welche auch trotz der Stahlwände zum reinsten Höllenritt durch drei Stockwerke von der Zeit zerfressenen Sandsteins wurde. Iroh hatte wirklich Glück, dass er in dem nun abgeschlossenen Rad kaum Platz hätte, weil jeder weitere Zentimeter Freiraum hätte aus jedem blauen Fleck nur einen gebrochenen Knochen gemacht und die kann man sich noch weniger als Playboy seines Kalibers erlauben.
Nach einem kurzen Moment räumlicher Besinnung, wenn man einige Stockwerke tief bis in den Keller fällt, muss man sich halt erst mal wieder seiner Welt bewusst werden, kletterte Iroh aus dem Bike und begutachtete das gerade Erreichte. Und das sah echt nicht gut aus.
"Rose. Statusupdate", brabbelte er noch leicht benommen in sein Mikro. Wie es schien, hat das Adrenalin endlich für einen klaren Kopf gesorgt.
"Laut Höhenmesser sind wir am Boden der Tatsachen angekommen, HAMWB hat beide Räder verloren und werden weiterhin von einer verrückten Schreckschraube mit Mahlscheiben beschossen, weswegen ich eine Änderung deiner persönlichen X-Koordinate empfehlen würde", entgegnete Rose trocken wie immer ihrem Entwickler und dieser tat erst mal wie befohlen und ging ein Paar Schritte nach vorn aus dem Licht und somit auch aus dem Einschlagskegel heraus. Und dies war auch bitter nötig, weil genau in diesem Moment donnere auch schon die Salzsteinladung in den Keller und riss noch etwas Häuserwand mit sich, weswegen es auch gleich staubig wurde in seinem Keller.
Nun wurde es Iroh aber auch gleich klar. Mit dieser Schreckschraube war wirklich nicht zu Spaßen. Und da kam auch schon der Funkspruch von Kuriya rein. Ein Glück hatte sie überlebt.
"Kuriya? Ein Glück lebst du noch. Ich sitz hier unten leicht fest und brauche neue Räder...", da krachte auch schon die Stahlradsalve durchs Dach und wurde genau neben den Überresten von HAMWB eins mit dem Fundament. Achja. Und Kuriya begann ihre Kopieransprache, für die Iroh gerade wenig übrig hatte. Immerhi gebar gerade eine Idee in ihm.
"Rose? Wie lange dauert die Light-Suit?", fragte er nun komplett bei Sinnen seine Halskette. Der Kerl war echt nicht ganz Banane.
"52 Sekunden, wenn ich jetzt starte. 65, wenn du das Bike wieder nach oben beförderst. Willst du das Modell mit Getränkehalter?", entgegnete die KI wieder pflichtbewusst, immerhin nannte er sie beim richtigen Namen.
"Heute mal ohne, aber rechne lieber mit der Sonne", antwortete er noch, formte einzelne Fingerzeichen und biss sich in den Finger:"Kuchiyose no Jutsu."
Jene magischen Wörter, welche nie etwas gutes bedeuten konnten. Manchmal Schlangen, manchmal Frösche, manchmal sogar Schnecken, aber heute waren es undefinierte Fellknäuel welche in diesem speziellen Fall auf die Namen Rumble und Ziggs hörten.
"Canon an Epson, Canon an Epson! Wir kopieren. Verschaff mir eine Minute und wir starten Protokoll 34+8. Verstanden? Kopiere: 34+8 in einer Minute! Und pass auf das Kind auf!", funkte Iroh nun zu Kuriya und machte sich auf den Weg, die gerade gefundenen Treppen hinauf wieder raus auf die Straßen.
"Und wir Cheffe?", fragte nun Ziggs und hielt schon die Lunte ihrer ersten Bombe in der Hand.
"Schnappt euch, was da noch von HAMWB übrig ist und verbreitet Chaos. Da oben lauert irgendwo der alte Thompson und trachtet nach unserem Leben. Macht ihm die Hölle heiß!", befahl er seinem kleinen Chaos-Geschwister-Duo, welche nur gegenseitig mit funkelnden Augen ansahen. Iroh wusste schon, dass sie es richtig machen würden, weswegen er einfach weiter rannte und sich nun wieder draußen angekommen gleich wieder im nächsten Haus versteckte. Was er nun brauchte, war eine Minute. Eine Minute der Ruhe, bis Rose mit der Ladezeit fertig war und der Spaß beginnen konnte.

Doch für Ziggs und Rumble begann der Spaß jetzt schon. Ein Glück waren die Stahlräder gleich neben den Überresten von HAMWB gelandet. Rumble mochte Irohs Konstrukte eh nicht und hatte damit gleich neue Reifen, welche er mit dem Wrack verband und sich somit ein Segway des Todes gebastelt hatte. Die erste Bombe von Ziggs sprengte noch ein weiteres Loch in den Keller, wodurch sie raus fahren konnten mit viel Lärm und Tamtam schoss also das Segway des Verderbens auf die Straße, auf dessen Spitze zwei hamsterartige Lebewesen, welche punkiger nicht sein konnten.
"Chichi.Rose, wir brauchen hier zwei Schwerter, bitte. Chichi", funkte Rumble rüber zum Operator und schon entstanden links und Rechts an der Front des Segways jeweils eine Vibroklinge, die auch langsam nötig waren. Immerhin kam schon die nächste Salve, zum Glück aus Kreidefels, angeflogen. Rumble lies die Räder alternierend fahren, wodurch sie in die Rotation kamen und die Vibroklingen fraßen sich als rotierende Sägerblätter wie ein Messer durch verdammt trockene Butter.
"Und nun bitte nach oben, Chichi", funkte Rumble weiter und die Vibroklingen verformten sich in Turbinen, welche noch in der Rotation zündeten und das Segway zum Steigflug veranlasste. Die Räder wurden auf Kostengründen zurück gelassen.
"Dein Part Schwesterchen. Chichi", meinte Rumble noch abschließend zu Ziggs, welche begierig nur noch ihre Bömbchen im Kopf hatte. Schnell war der alte Thompson auch schon ausgemacht worden, man musste ja nur der Richtung der letzten Salve folgen und dann nach Bewegungen ausschau halten, da flogen auch schon die ersten zwei Bomben in Akanes Richtung, die Lunte genau getimet, dass sie nicht mal einen Aufschlag bis zur Explosion abwarten mussten.
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeSo Okt 28, 2012 10:53 am

Man konnte Akane nicht absprechen, dass sie Spaß daran hatte, wie ihre Kunstwerke Schneisen der Zerstörung schlugen. Ob sie wirklich Treffer landete, war ihr nicht sonderlich klar, doch da die vom Ohnepferdvehikel ausgehende Staubfahne gestoppt hatte, ließ sie gute Hoffnung hegen. Alles bes-tens jubilierte sie in einem Singsang, Al-les be-stens, es läuft alles bes-tens... Ihre Fingerzeichen überschlugen sich förmlich vor Enthusiasmus, und zum Abschluss der gerade laufenden Abfolge schlug sie die geballten Fäuste zusammen, dass die Sehnen in einer klangvollen Kakaphonie knallten! ALLES BESTENS, ENDE und COPY!
Sag nur "Ende". Das genügt kam es über Funk.
Okay-dokay, Over und Ende, Copy and Paste, String Alt Entfern! Und eine neue Ladung rollender Räder wurde vom Stapel gelassen.
Akane widmete sich nun allerdings einem neuen Projekt. Ihre nun folgende Serie von Fingerzeichen überstieg das gewöhnliche Einmal-Eins der Ninjutsu. Es umschloss glatte fünfzig Siegel, die es zu schließen galt, und darunter nicht allein solche Allerweltsgesten wie Hund und Schaf, nein, eine Minderheit der Fingerzeichen wirkte auch wie einige unanständige Gesten, die eine gewöhnliche, junge Dame niemals in die Hände nehmen sollte. Akane ließ jedenfalls ihre Schaffensfreude frei fließen. Copy and Paste, Copy and Paste, and BÄM!
Das Dach unter ihr brodelte, als wäre es aus kochendem Schlamm erschaffen. Es spritzte förmlich in die Höhe, umwirbelte Akane in einem Mini-Tornado der Kreativität, formte ein längliches, schmales Gebilde auf Rädern! Nur einen Moment später stand Akane in einer zumindest äußerlich sehr ähnlich erscheinenden Eigenbau-Kreation des HAMWB. Die angespannten Hände schüttelnd, schaute sie sich um. So. Und wie bring ichs zum Laufen? Sie betätigte einen Hebel. Der sich keinen Millimeter bewegte. Da es sich dabei einfach nur um einen hebelförmigen Dorn aus Sandstein handelte, der aus der Amatur herausschaute.
Copy and Paste allein brachte es scheinbar nicht.
In diesem Moment fielen die Bömbchen und explodierten; sie zerlegten das so mühevoll geschaffene Kunstwerk in seine Einzelteile, sodass sich Akane unversehens zwischen zerborstenen Trümmern wiederfand. Mit einem Anflug von Ärger schaute sie zu den Fellknäuel hinauf, die einen Luftangriff auf sie starteten. Heh! Was ist das nun wieder, fliegende Lemminge? Genjutsu sind Stimmungskiller, ihr Langweile, also macht Kai und Hopp! Das machte sie auch umgehend. Zumindest das Kai. Und stellte überrascht fest, dass sich die Lemminge noch nicht in Luft aufgelöst hatten.

Und dann kam alles aufeinander. Zuerst landete das riesige Sandmonster mitten in einem Wohnkomplex und walzte platt, was so dreist war, im Weg zu stehen. Dann schoss ihr Teamkollege aufs Dach. Schluss mit dem Spielen, Vorwärts! Und dieses "Vorwärts" gebrauchte er auch umgehend als Waffe, sodass aus dem nur so gesagten Vorwärts eher dies wurde:
VorWÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄRTS!
Eine recht ansehnliche Schallwelle entsprang seinem Munde, um die fliegenden Gegner eher beiläufig abzudrängen. Hanzo fasste seine Partnerin am Arm, zog sie auf die Beine ud schubste sie sogleich in die richtige Richtung. Los jetzt, Fangmanöver einleiten!
Okay-okay! Akane sprang folgsam vom Dach, und zu zweit machten sie sich auf den Weg zu dem Platz, den sich das Monster gerade ganz neu schuf, indem es sich mehrmals um sich selbst drehte und dabei seinen walzenförmigen Schweif als Abrissbirne gebrauchte.
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeMi Okt 31, 2012 5:28 pm

"Hey Luderbrein. Kannst du die Flugbahn nicht etwas stabiler halten? Ich könnte noch Unschuldige Passanten treffen bei dem Chaos", flaumte Ziggs ihren Bruder am Steuer zwischen zwei Bomben an, kurz bevor sich beide einen kurzen Moment lang mit ernster Miene ansahen. Doch dieser Moment konnte nicht ewig halten, da gleich darauf beide in lauthalsem Gelächter ausbrachen.
"Kihihi, bin ich heute Lustig. Schutz vor Kollateralschäden, so weit kommts noch. Aber mal ernst, halte die Maschine mal etwas ruhiger, ich kann kaum zielen", meinte sie noch weiter. Aber abgesehen davon, dass sie sich in dieser Umgebung wirklich keine Sorgen um Passanten machen musste, war dies wirklich nicht Ziggs größte Stärke gewesen.
"Chichi. Ich würd ja gern, Schwesterchen, aber wir haben gerade mit recht harten Turbulenzen zu kämpfen", entgegnete Rumble noch weiter, als er mit dem fliegenden Segway gerade noch so dem Sandmonster ausweichen konnte, welches sich gerade durch nahestehende Häuser walzte und zum Glück das verschonte, worin sich noch Iroh versteckt hielt. Zu dem aber später.
"Was zum Teufel war das denn, Luderbrein?", meinte Ziggs noch leicht verdattert und lies gleich einer ihrer Bomben fallen, welche prompt von der Druckwelle von Hanzo zur Explosion gebracht wurde. Die Kombination beider Effekte warf das Chaos-Geschwisterpaar so sehr aus der gewünschten Flugbahn, dass sie erst mal mit folgendem Satz aus dem Stadtviertel geschleudert wurden:"Team Rocket, so schnell wie das Licht!"

So. Nun wieder zu Iroh, welcher dank des walzenden Sandmonsters mehr als seine gewünschte Minute bekam und echt nicht schlecht staunte, als er die Schneise der Zerstörung sah, welche er noch auf Kuriyas Konto packte.
"Ladevorgang zu 99% abgeschlossen. Beginne Materialisierung", meldete sich Rose wieder zu Wort und lies sich nicht lumpen. Gesagt, getan war gerade die Devise und mit den Wortenwurden auch gleich die Hosentaschensiegel geöffnet, woraufhin Iroh in die Lightsuit gestopft wurde. Ja, er hatte in der letzten Woche ein Kilo zugenommen, deswegen passte das aktuelle Modell auch nicht optimal. Aber Iroh wollte dies lieber als Ansporn ansehen, wieder abzunehmen, bevor er noch die Konstruktpläne abänderte.
"Wie der Herr es wünscht. Standartmodell mit Turbinen an Upgradeslot 3 und 4, ohne Getränkehalter. Darf ich noch einzelne Service-Upgrades vorschlagen?"
"Gerade nicht. Auf gehts zur Frettchen-Jagd", meinte Iroh nun abschließend und startete die Turbinen, worauf hin er in den Himmel katapultiert wurde und sich sein Ziel suchte, welches er auch gleich neben einem Mann fand, der mit einer Art Druckwelle seinen Jordles einen Freiflug schenkte. Dies konnte Iroh natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schoss auf das Zweiergespann zu.
"Niemand gibt meinen Jordles einen Freiflug außer mir", brabbelte Iroh noch mehr zu sich selbst und lies die Datenbank seines HUDs nach Hanzo und Akane absuchen. Wie erwartet gab es neben den Standartinfos Geschlecht, Hautfarbe, Größe, BMI und geschätztes Alter nichts Nutzbringendes, weswegen Iroh sich auch gleich wieder an Rose wendete.
"Rose. Gauss-Kanone auf Upgradeslot 2 bitte, danke", schepperte es noch durch die Spracherkennung, als sich an seinem linken Arm eine Abschussvorrichtung bildete, welche fast dreimal so dick war wie sein eigener Spaghettiarm. Und als er dann auch auf einer Länge mit den beiden Übeltätern war, gab er auch gleich eine Schuss dieses kleinen Schmuckstückes ab, woraufhin ein Handballgroßer Eisensandklumpen auf Hanzo und Akae zusteuerte, welche sich einer Splittergranate gleich in seine Einzelteile auflösen würde, sobald er auf den Boden aufschlagen würde.
Iroh selbst hingegen flog einfach weiter und hoffte, dass dieses kleine Geschenk nun ein Ende mit dem Ärger bringe würde und flog weiter auf das Sandmonster hinzu.
"Epson? Hier Canon. Können nun beginnen, zu kopieren. Glaubst du, wir bekommen die Rudelkönigin in unsere Lagerhalle in Yokuchi? Kopiere: Tintendruck bunt, zweiseitig. Alpha Charlie, Emulgator. Wir sollten mehr trinken, bei der Hitze!"
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BeitragThema: Re: Straßen und Gassen von Sunagakure   Straßen und Gassen von Sunagakure Icon_minitimeSa Nov 03, 2012 9:29 am

~ An dieser Stelle erfolgt ein Schnitt.
Wir danken den Teilnehmern des Plots herzlichst für ihre Hilfe, die Kompetenz des Staffs hinsichtlich Plots und Events zu erweitern. Wir sind zuversichtlich, diese Erfahrungen zukünftig für einen reibungsloseren Ablauf, eine abwechslungsreichere Aufgabenstellung und flüssigeres Spiel einsetzen zu können.
Das Erlebte spielt für das Ingame keine Rolle; entgegen der Planung ist es nicht retroperspektivisch einzubauen. Soll heißen: Es ist nie passiert. Hinsichtlich des Lernens von neuen Jutsu wird der Einsatz der Spieler jedoch als Aktivität honoriert.~
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