Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 [Allgemein] Prachtstraße

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Tamashii no Utsuri
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BeitragThema: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeDi Sep 11, 2012 9:38 pm

Ein Ort guter Nachbarschaft, gepflegter Vorgärten und gestriegelter Fassaden. Die Straßen sind frei von Schlaglöchern, die Gehsteige frei von Schmutz und Staub und Bettlern. Hier patroulliert die Stadtwache erheblich aufmerksamer, da die Anwohner sie ebenso schmieren, wie sie auch Diebessteuer zahlen, um sich vor Einbrüchen zu schützen.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeMi Nov 28, 2012 9:15 pm

Die Kutsche war ok. Es gab zwei braune Holzbänke, irgendwo lag die Zeitung in der Ecke und die Wand zum Fahrer hatte ein Fenster, genauso wie die Türen. Wenn man einen Feuerangriff starten würde, wäre die Kutsche ein verdammt gutes Ziel dafür.

Charles hingegen war mit den Gedanken immernoch in der Mission. Immer mehr dinge, machten für ihn überhaupt keinen Sinn.
Zum Beispiel warum war die Mission direkt an ihn und seinen Bruder und "Aoi" adressiert? Normalerweise wurde so eine Beschreibung eher allgemein gehalten. Falls irgend ein fauler Arsch wegen Schnupfen aufällt oder seine Härmoriden wieder anfangen. In der Brscheibung stand außerdem nicht drin was überhaupt passiert ist. Alles ist sehr vage und ungenau geschrieben. Erst in der Zeitung hatte er den Tatvorgang erfahren, der wie ein gewöhnliches Verbrechen klang. Hier gabes keine Sprungen, keine Terroranschläge, nach Angaben der Medien deutete alles auf irgend einen wahnsinnigen hin, oder irgendwelchem Abschaum unterm Müll.
Also wieso wurden drei vollausgebildete Jounin, die das Dorf mitaufgebaut haben, hierher geschickt um den Müll aufzuräumen?
Warum ist das als A-Rang ausgeschrieben? Wovon geht die erhöhte Gefahr aus? Wollte Charles Cousine einfach nur schnell ihr Crack?
Oder will man die beiden nur aus dem Dorf holen?

Die ganzen Fragen brannten Charles in den Fingern. Am liebsten hätte er den nächstebesten gefoltert, bis jede einzelne beantwortete wurde.
Aber die Anhaltspunkte waren klein und bisher gabs keine Zeugen die soviel wissen konnten.

Charles rauchte angestrengt und blickte nachdenklich aus dem Fenster für eine Weile. Dann wandte er sich, trocken, an seinen Partner Also, was denkst du über die Mission hier?
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeMo Dez 03, 2012 11:27 pm

Was Aoi über die Mission dachte: Einiges. Was er von ihr hielt? Eher weniger.

"Also das erste was mich wundert ist, dass unsre ehrenwerte Kagin von irgendwelchen Edelsteinen sprach die allerdings im Zeitungsbereicht nicht einmal im Ansatz erwähnt werden. Da ist von einem Brieföffner die Rede. Die Frage ist also, was genau müssen wir nun für die gute Hikari wiederbeschaffen.

Zweitens: Wir sind Shinobi, keine Kriminologen. Aufzuklären, wie der - oder die - Einbrecher in da Museum gekommen sind würde ich denjenigen überlassen, die dazu eine spezielle Ausbildung haben, wie zum Beispiel den dortigen Behörden. Weder du noch ich sind besonders bekannt dafür, dass wir außergewöhliche Fähigkeiten haben, die uns bei der Aufklärung eines Diebstahls helfen.

Was mich zu drittens bringt: Warum wir beide? Nicht nur, dass wir eigentlich eine andere Aufgabe hätten, nein, ich finde, zwei derart erfahrene Jounin wie uns auf solch eine Mission zu schicken ist Kapazitätenverschwendung. Die Mission hätte ich eher einem Genin-Team samt Jounin-Sensei anvertraut."


Das war so ziemlich alles, was dem Jounin gerade zu diesem Thema im Kopf herumspukte. Mit überschlagenen Beinen blickte er aus dem Fenster auf die umliegende Landschaft, die Kutschfahrt würde wohl nicht mehr sonderlich lange brauchen.

"Zu unserer Vorgehensweise würde ich sagen, erst einmal versuchen am Tatort spuren zu sichern und so bald wie möglich den Wächter im Krankenhaus, der noch unter Schock steht - oder stand - zu befragen. So wird es in den Kriminalromanen immer getan und irgendwas muss ja dran sein, oder?"
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeMi Mai 13, 2015 8:47 pm

Kommt von: Yubabas Badehaus

Hakuryu wuschelte sich lässig mit der Hand durch die Haare, während er dem geschäftigen Treiben auf der Straße lauschte. Es war um diese Uhrzeit reger Betrieb und so wunderte er sich auch nicht, dass die Händler lautstark allerlei Waren feil boten und mit ihren Kunden verhandelten. Überall glitzerte und glänzte es, an der gegenüber liegenden Straßenecke verströmte ein kleiner Stand den köstlichen Duft von Ramen und daneben ging auch schon die wohl wuchtigste Einkaufsmeile los, die Haku je zu Gesicht bekommen hatte. Zugegeben er kannte überhaupt keine Vergleiche, daher riss er auch erstaunt die Augen auf und sah sich auch mal nach dem ein oder anderem Schaufenster um. Sie waren im Herzen der Statd angelangt, hier florierte das Leben und rollte der Rubel. Daher konnte es der schwarzhaarige auch noch nicht so reht fassen, dass Epona ihn mit hier her genommen hatte. Du bist dir ganz sicher, dass es ok ist, wenn ich mir etwas raus suche? Fragte der junge Mann hastig, während er in das Schaufenster eines Dessousladen blickte. Ich will mich nur absichern. Wer weiß schon, was ich am Ende finden werde. Es behagt mir im Grunde gar nicht, dass du für alles aufkommen willst. Seufzend schaute Haku wieder nach vorne und steckte lässig seine Hände in die Hosentasche. Mühelos wich er einer alten Dame aus, die ihm entgegen kam. Hier ist so viel los. Ich weiß gar nicht,, wo ich anfangen soll. Meinte er aufgeregt und blieb im nächsten Moment auch schon vor dem nächsten Laden hängen. Irgend ein Delikatessgeschäft, wie es im Aushang deklariert wurde. Wo wollen wir überhaupt als nächstes hin? Das ist schließlich auch ausschlaggebend für die Garderobe und Untensilien. Wieder zerzauste er sich die Haare, weil hier einfach zu viele Sinneseindrücke auf ihn einprasselten. Zumal ein paar männliche Passanten seiner Auftraggeberin Komplimente zu machen schienen oder im vorbei gehen sogar pfiffen. Das konnte ja noch lustig werden.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeMi Mai 13, 2015 10:02 pm

Wie das Leben so spielte. Urplötzlich tauschte das Schicksal einem die Kollegen aus. Epona Yamanaka zockelte an der Seite ihres "neuen" Leibwächters Hakuryu Kurayami die Prachtstraße herunter, Kurairojis hübschester Seite. Die am wenigsten schlammbestritzte, strohgedeckte, von Beutelschneidern verseuchte und vernarbte Seite nämlich. Hier pulsierte das städtische Leben in seiner zivilisiertesten Form; die Wache versah hier wirklich ihren Dienst und war nicht bloß Zierrat, und die Diebe blieben draußen. Solang die "Steuer" entrichtet wurde.
Auch die Scharen langfingriger Straßenkinder fehlten hier. Wenn hier Kinder umherrannten, waren sie meist wirklich nur hinter einem Ball oder Spielgefährten her, nicht hinter den Geldbeuteln der Passanten.
"Du bist dir ganz sicher, dass es ok ist, wenn ich mir etwas raus suche?"
Ziemlich sicher, ja, bestätigte die blonde Kunoichi freundlich. Verfolgte heiter den Blick Hakus und runzelte leicht die Stirn. Wenn auch nicht dafür. Komm, schau da nicht so hin... Mit kaum wahrnehmbarem Kopfschütteln hakte sie sich bei ihm ein und zog ihn weiter.
Dessous. Als Frau hatte Haku nicht das geringste Interesse für etwas wie schöne Unterwäsche aufbringen können; da hatten simple Bandagen herhalten müssen. Und nun? Hauptsache, da schaut er hin, murrt aber vorhin wegen des Fotos von Maya und mir.
Nun ja. Hatte ja auch ein leibhaftiger Gott seine Hand im Spiel, nicht wahr?
Derweil mauschelte Haku noch immer, was das Finanzielle betraf. "Ich will mich nur absichern. Wer weiß schon, was ich am Ende finden werde. Es behagt mir im Grunde gar nicht, dass du für alles aufkommen willst."
Epona verdrehte die Augen, allerdings wandte sie sich dabei ab. Wich dadurch etwas knapper der alten Dame aus - die vermutlich jünger war als sie selbst - und kehrte eine Sekunde später wieder an Hakus Seite zurück. Ich kann es dir ja vom Lohn abziehen, wenn es dir dann besser geht, versuchte sie es mit einer Beruhigung und tätschelte seinen Arm, als sie sich erneut einhakte.
Der Kerl kam nervös rüber. Machte Epona dabei ebenfalls ein klein wenig fahrig, wie sie unwillig feststellte. Maya war nie nervös gewesen. Sondern knallhart und geradezu abgebrüht. Dagegen schien Haku zunächst mal ein Gefühl für Menschenmengen bekommen zu müssen. Er schaute nach hier und dort und überall, registrierte sogar das Gepfeife und die Kommentare vorbeigehender Junggesellen und mutiger Jugendlicher fast schon stärker als Epona selbst.
Als er sich erneut ins Haar fassen wollte, langte Epona zu und hielt den Arm unten.
Gelassener werden, Hübscher, ermahnte sie ihn, Sonst fühl ich mich noch genötigt, dir beim Entspannen zu helfen. Rasch schob sie ein freundliches Lächeln nach. Nicht bös gemeint.
Seine Frage war immerhin zielführend.
Derzeit dürfte es dort, wo wir hinwollen, eher wärmer sein. Sommerkleidung wäre angebracht. Allerdings sollten wir uns auf alle Eventualitäten einstellen. Sie nickte in Richtung eines Modegeschäfts. Rundumschlag also. Leg los, ja? Ohne Zurückhaltung.
Und rein zur Sicherheit führte sie hinter seinem Rücken ihre Händ zusammen und jagte ihm ein Genjutsu in den Geist.
Wenn ich noch einmal höre, dass ich doch kein Geld für ihn ausgeben solle, raste ich noch aus.
Also musste Doragonsureiya no noroi her.

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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeSa Mai 16, 2015 10:16 am

Während Haku in seine eigene und recht kleine Welt ab zudriften drohte, holte ihn Epona schnell auf den Boden der Tatsachen zurück und zog ihm vom Unterwäscheladen weg. Mit gerunzelter Augenbrauen nahm es das Schwarzhaar hin, dass sich die Frau bei ihm einhakte, auch wenn ihm dabei etwas mulmig zumute war. Zumindest bestätigte sie aber, dass er sich hier tatsächlich einkleiden und ausstatten konnte. Das musste er wohl auch dringend, denn in Badeschlappen und Anzughohe ließ sich schlecht kämpfen. Selbst ein Laie wie er wusste das. Also ließ er sich mit einem leisen Protestseufzer auf den Lippen, gefügig von der Blonden mit schleifen. Während er schon wieder visuell abschweifte, schaffte es auch seine Begleiterin der alten Dame aus zuweichen und kehrte einen Moment später an seine Seite zurück. Das heimliche Augenrollen sah er von ihr zum Glück nicht aber dazu war er momentan auch gar nicht in der Lage. Während Epona seinen Arm tätschelte und es ihm anbot, die Unkosten für diesen Abstecher mit seinem Lohn zu verrichten, zog Haku sie zielgewiss schon wieder weiter. Das wäre zumindest eine passable Lösung. Sein Ziel war ein Geschäft für Waffen aller Art und das machte ihn neugierig. Während seine Begleitung ihn darauf aufmerksam machte, dass er sich etwas beruhigen sollte, klebte Haku auch schon fast mit der Nasenspitze an der Fensterscheibe. Ich nehme es dir nicht krumm. Doch wie soll ich ruhig bleiben, wenn ich das alles hier nicht kenne? Er nickte stumm gen Einkaufsstraße. Erst da bemerkte er Eponas Wink mit dem Zaunpfahl und lachte leise auf. Okay. Also soll es zuerst ein Bekleidungsgeschäft sein? Etwas geknickt warf er noch einen letzten, sehnsüchtigen Blick auf die funkelnden Waffen, ehe er sich abwandte. Sie hatte Recht. Ohne Kleidung wäre es wohl ein unmögliches Untefangen die Einkaufstour fort zu setzen und er brauchte dringend welche. Also ergab sich der junge Mann seinem Schicksal und ging voraus. Nichts davon ahnend, dass die blondhaarige es tatsächliche wagte und ihm ein Genjutsu verpasste. Für einen Moment lang schwankte sein Gemüt etwas aber dann fühlte sich Haku plötzlich wesentlich ausgeglichener. Ob es daran lag, dass er nun die erste Station ihres Einkaufsbummels betrat? Er zuckte mit den Schultern und öffnete die Ladentür. Kommst du? Fragte er gut gelaunt und hielt Epona die Tür auf.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeSa Mai 16, 2015 11:37 am

Nach der Unterwäsche zogen Waffen seine Blicke magisch an. Na, das ist doch schon wesentlich normaler. Ob Hakuryu auch so sehr auf gewaltige Dinger stand wie Maya? Hinsichtlich der Kunoichi hatte Epona ja immer vermutet, ihre Leibwächterin würde damit intuitiv ihre fehlende Männlichkeit kompensieren - Als Frau war Maya regelrecht noch mehr Mann gewesen, als sie es jetzt war.
Nun braucht er jedenfalls nichts mehr kompensieren.
"Okay. Also soll es zuerst ein Bekleidungsgeschäft sein?"
Ja, besser, entgegnete Epona daraufhin, Du brauchst zunächst vernünftige Klamotten, an denen du Waffen überhaupt erstmal befestigen kannst. Sie reagierte förmlich überrascht, als Haku ihr die Tür aufhielt. Danke schön, säuselte sie und schwebte förmlich vorbei. An so einen Leibwächter kann man sich gewöhnen. Nicht, dass Maya unfreundlich oder launisch... naja, doch, launisch halt.
Im Inneren des Geschäfts fand sich eine nicht zu verachtende Auswahl; nebst Alltagskleidung für beiderlei Geschlechter, ob traditioneller Kimono oder Jeans-Hose, gab es auch eine Abteilung, die ganz speziell für die Belange von Söldnern ausgelegt war. Ein ehrenwerter Samurai täte sich freilich nur bei einem echten Plattner und Waffenschmied maßgeschneidert eindecken. Doch Panzerungen aus Hartleder und dergleichen gab es auch hier, vom Stiefel bis zum Helm.
Epona blickte sich suchend um. Ein wenig Erfahrung hatte sie ja in sämtlichen Abteilungen dieses Mode-Hauses. Doch was ihre Aufmerksamkeit besonders anzog... war der Wasserspender.
Schau dich mal ganz zwanglos um, ja?, orderte sie n Hakuryus Richtung, Und ignoriere die Preisschilder. Falls ers nicht tat, würde sie jedes einzelne Etikett in diesem Laden mit Genjutsu verhexen, das schwörte sie innerlich. Ich durchlaufe mal kurz die Gänge dort hinten.
Epona strich nur ein wenig durch die Kimono-Auswahl und kehrte dann zum Wasserspender zurück, zapfte einen Becher und spazierte zu Haku zurück, der inzwischen vielleicht sogar schon die ersten Klamotten anprobierte.
Testen wir mal was. Sie stellte den Becher kurz ab, schloss verstohlen Fingerzeichen und belegte den Becher - oder besser gesagt, den Mann, der diesen Becher gleich in die Hand gedrückt bekäme - mit einem abgemilderten Jutsu, welches Hitze vortäuschte. Für Haku würde sich dieser Becher arg heiß anfühlen.
Nicht extrem heiß. Aber angemessen heiß!
Mal sehen, wieviel Schnee noch in deinen Adern fließt, nachdem du keine Eisprinzessin mehr bist, mein Lieber. Epona lächelte freundlich und reichte Hakuryu den Becher. Schau mal. Durst?

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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeSa Mai 23, 2015 1:10 pm

Da ist etwas wahres dran. Pflichtete er der Blonden bei und folgte dieser in den Laden. Erst also die Kleidung und dann die Waffen. Sollte er doch eigentlich hinbekommen, oder? Während Epona den armen Tropf im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen ließ, tapste Haku weiter in den Laden hinein. Überall standen Regale mit modischen Accessoires oder kleineren Kleidungsstücken, während sich in den diversen Abteilungen die Kleiderstangen unter ihrer Last bogen. Ich werde es versuchen. Gab der schwarzhaarige etwas einsilbig zur Antwort, während er sich durch die Kleider kämpfte. Während Epona einen Abstecher zum Wasserständer machte, nachdem sie lange in der Kimonoabteilung verschwunden war, probierte sich Haku durch diverses hindurch. Aus irgend einem Grund fühlte er sich in zu warmer Kleidung überhaupt nicht wohl, denn sie engte ihn ein und ja, war im definitiv zu warm. Daher starrte  er etwas misstrauisch auf einen Pullover, ehe er diesen wieder zurück legte. Auch auf die Gefahr hin, dass seine Arbeitgeberin schimpfen würde, fand Hakuryu schließlich etwas passendes. Gut gelaunt schlug er den Sichtschutz er Kabine zur Seite und trat zum Spiegel heran. Er bemerkte nicht gleich, wie die Blondhaarige sich näherte, denn dafür war er mit dem inspizieren seiner eigenen Garderobe viel zu beschäftigt. Schlussendlich hatte sich der Kurayami für ein Survival Set entschieden. Es bestand aus guten Wildlederstiefeln, einer schwarzen Hose und einem dunkelroten Hemd. Dazu ein paar taugliche Handschuhe, als auch ein ebenso dunkelrotes Stirnband, dass verhinderte, das die schwarzen Zotteln ihm ständig im Gesicht hingen. Na, wie findest du es? Fragte der junge Mann erheitert, wenn auch etwas verdattert, denn er hatte sie nicht gleich bemerkt und nahm daher auch etwas neben der Spur den Wasserbecher in die Hand. Einen Augenblick lang verfinsterte sich sein Gesicht und dann drückte er den Becher wieder in Eponas Hand. Dürfte ich erfahren. warum ein Wasserspender bei somerhaften Temperaturen so heiß ist? Das ist ja un zumutbar! Empörte sich der schwarzhaarige dezent, denn sowas war ihm unbegreiflich. Das Blondie ihn testete, kam ihm icht in den Sinn. Dafür war er einfach noch zu arglos. So wie ein frisch geschlüpftes Kücken.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeSa Mai 23, 2015 5:55 pm

Der Hang zum Luftigen schien wohl übergewechselt zu haben. Epona ließ kritisch den Blick an Hakuryu heruntergleiten. Hübsch, dachte sie ud lächelte hintergründig. Wenn ich ihn mir so ansehe, sieht er Itsuki nichtmals unähnlich. Das gefiel. Ich werd mich schon nicht in ihn verknallen... Das würde nach Ende dieses kleinen Schlamassels bloß kompliziert werden. Und wenn man eins von Epona sagen konnte, dann, dass sie Kompliziertheiten nicht ausstehen konnte. Wobei... Lustig wärs ja schon...
Ihr Lächeln wurde noch etwas breiter. Sie trat an Hakuryu heran und tat, als müsse sie eine Falte aus seinem Shirt zupfen. Dabei fuhr ihre Hand tätschelnd über seinen Bauch, nur ganz kurz. Nur gucken, was mir entgeht... ich brauch ne Ablenkung. Rasch schaute sie wieder in Hakus Gesicht. Werde mir einfach einreden, dass Itsuki hübscher ist. Das wird mich retten, wenns irgendwann mal eng werden sollte.
Ich finds sehr hübsch, entgegnete sie liebenswürdig, Hast einen guten Geschmack für Klamotten. Haben Männer selten. Bist ja auch eigentlich keiner. Wenngleich Mayas Kleidergeschmack ebenfalls nicht der Beste war. Bin stolz auf dich.
Und nun zum Becher.
Epona fiel zunächst mal das Lächeln aus dem Gesicht; sie zog die kleine Nase kraus, als Haku ihr den Becher geradezu empört zurückgab. Wobei er sich nicht über seine Chefin und Schutzbefohlene empörte, sondern über die sommerliche Temperatur des Wasserspenders. Die Blonde betrachtete seufzend den Becher, der ihr nun in die Hand gedrückt worden war. Hach... Da durchschoss sie ein Gedanke, und die freundlich-seelige Mimik kehrte zurück. Du könntest ja Abhilfe schaffen, wenn es zu warm ist. Komm!
Sie nahm ihn mit zum Wasserspender - zur Not zog sie ihn an der Hand - und deutete darauf. Schau. Wasser. Ihre Hand wanderte an dem durchsichtigen Behälter auf und ab, als wäre sie eins dieser Püppchen beim Glücksrad, das die Buchstaben umdrehte. Ha Zwei Oh. Eine Flüssigkeit, die bei genau null Grad gefriert. Die letzte Silbe des letzten Wortes betonte sie besonders. Hast du... nicht Lust, was zu gefrieren? Hm?
Dann eben so!
Vor Eponas innerem Auge spielte sich folgende Szene ab: Ein frisch geschlüpftes Küken spazierte bürzelwedelnd und quietschgelb am Ufer entlang. Und sie selbst kam herbei, unschuldig Hände hinterm Rücken verschränkt, und gab dem arglosen Ding einen kleinen, sanften Tritt, als wärs ein Tennisball.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeSa Mai 30, 2015 1:13 pm

Während der schwarzhaarige sich ruhig verhielt, damit Epona ihn betrachten konnte, wunderte er sich aber auch über ihren verklärten Gesichtsausdruck. Unweigerlich rollte er etwas die Augen aber so, dass es die junge Frau nicht sah. Hatte er etwa doch zu komische Kleidung an? Warum sonst fummelte sie ihm denn am Bauch rum? Haku schnaubte etwas missmutig und warf seiner Gönnerin warndende Blicke zu. So einfach ließ er sich nicht betatschen und schon gar nicht als Gegenleistung für die Klamotten! Wo würde das hinführen? Während Haku innerlich panisch im Kreis rannte, hörte er das Lob. Danke. Es war aber auch nicht leicht, sich hier etwas auszu suchen. Murmelte er etwas verlegen und wurde gleich wieder anderweitig beschäftigt. Eponas Lächeln fiel ihr ruckartig aus dem Gesicht, als er ihr den Becher zurück gegeben hatte. Was war falsch daran? Er würde diese heiße Brühe sicher nicht trinken! Verlegen fuhr sich der junge Mann mit der Hand durch die Haare, denn er wusste absolut nicht, was er machen sollte. Konnte ja auch keiner ahnen, dass Blondie ihn nur testete. Alles in Ordnung? Fragte Hakuryu etwas bestürzt und trat einen Schritt auf sie zu. Doch sie fand schnell ihr Lächeln wieder und schleifte den verwunderten Kerl zum Wasserspender. Was hatte sie nur vor? Es war ihm nicht geheuer, wie die blondhaarige das Teil befummelte, so als wären Kekse darunter versteckt. Auch mit ihrer kryptischen Botschaft konnte Haku nichts anfangen, daher verschränkte er die Arme vor der Brust und schaute die Frau mürrisch an. Was soll das alles? Was soll es mit dem gefrieren auf sich haben? Fragte der junge Mann ins Blaue hinein und verharrte reglos an Ort und Stelle. Drehte sie jetzt durch? Kein normaler Mensch konnte so einfach aus Waser Eis machen, oder doch? Hatte es mit seiner Gedächtnislücke zu tun? Was verschweigst du mir? Fragte er daher gelassen aber locker lassen würde er nicht.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeSa Mai 30, 2015 2:39 pm

Das Küken musste sterben. Vor Eponas Innerem Auge spielte sich eine arg dramatisierte Szene ab, worin ein Falke vom Himmel stieß und das Kükchen einfach vom Ufer pflückte, in den Himmel hob und auf dem nebenan gelegenen Mini-Golfplatz wieder fallen ließ. In der Windmühle!
Langsam, langsam... Die Blondine blinzelte diese Vorstellung fort; nur keine voreiligen Morde begehen. Auch wenn sie sekundenkurz erwog, Haku doch wieder zu Maya umzukrempeln. Ich brauche einen zumindest halbwegs zuverlässigen Hyouton-Nutzer... Gelassenheit, das schaffen wir schon. Innerlich stieß sie einen schweren Seufzer aus. Nichts überstürzen. Erst recht kein großes Schrauben mehr, was dieses verfluchte Jutsu angeht, das die missliche Lage überhaupt erst auslöste.
Hakuryu wurde nun zusehends mürrischer. Konnte die Yamanaka ihm aber auch nicht verdenken. Er musste sich fühlen, als würde ihm jemand ohne Unterlass einen Spielzeug-Hammer auf den Kopf hauen und dabei "Erinner dich, erinner dich, erinner dich wie die Mikrowelle funktioniert!", ruft.
"Was verschweigst du mir?"
Epona verschränkte die Arme wieder unter der Brust, legte den Kopf in den Nacken und betrachtete einen Moment lang nachdenklich die Decke des Modehauses. Dort stand irgendwas von Sonderangeboten. Ziemlich gut versteckt, das musste man ja sagen. Ich verschweige nicht wirklich was, versetzte sie trocken. Außer deiner Vergangenheit. Ich will... was aus dir rauskitzeln. Sie richtete den Blick wieder auf Haku, diesmal deutlich weniger verspielt. Ich werde dir -...
Kann ich helfen?, schoss ein Angestellter ums Eck. Sein blendend weißes Gebiss schickte sich an, einen sengenden Strahl Kundenfreundlichkeit auf das Paar abzugeben.
Epona blockte mit einem Nein!, das daherpflügte wie eine Backsteinmauer. Im metaphorischen Sinne flog der Angestellte davon wie vom tollwütigen Pferd getreten.
Ich werde, setzte Epona erneut an, mit flatterndem Pferdeschwanz wieder zu Haku herumfahrend, dir nur ein klein wenig helfen. Pass auf. Sie stellte sich neben Haku, nahm seine linke Hand in ihre Rechte. Wir fangen einfach bei der Basis an... Ich für meinen Teil kann nichts einfrieren, aber immerhin weiß ich, wies gemacht wird. Sie ordnete Hakus Finger der rechten Hand so an, dass sie mit den Fingern ihrer linken Hand das Gegenstück bildete. Biss sich leicht auf die Zunge; sie rückte noch ein Stück näher und berührte Haku nun Schulter an Schulter. Sie schickte ihr Chakra in seinen Körper; hoffte, damit vielleicht seine eigene Chakraschmiede anzukurbeln. Immerhin mochte sie die Fingerzeichen kennen; letztlich brauchte es jedoch  Hakus Chakra für dieses Spiel! Wieviel? Ziemlich egal; ob nur ein Tröpfchen oder eine ganze Eimerladung!  Wir bewegen die Finger so... so... Geradezu hypnotisch langsam formten sie zusammen die Fingerzeichen. ... so... so... und so.
Epona versuchte, Hakuryu zu Hyouton: Toketsu shido no jutsu zu bringen, einem Hyouton-Jutsu, das sie selbst sehr mochte, Maya aber so gar nicht abkonnte, weil es eine glasklare Eiskugel schuf. Maya stand nicht auf solch kleines Gedöns...

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Wird möglicherweise im Ingame fortgesetzt - tbc: [Diebesviertel] Gasthaus "Zum Tafelsilber"
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Fudo Akari
Genin [Konoha]
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Besonderheit: ehemals: Chunin, Missin-Nin, aktuell: Genin, Konoha-Nin

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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeMo Feb 15, 2016 7:42 pm

Lag es an ihr oder war die Welt größer als gedacht? Ihr Weg von Konoha ins Yudamari-Tal war immerhin noch einer gewissen Logik gefolgt, sie folgte einem bekannten Weg und anschließend hätte sie Richtung Kusa oder Amegakure weiter gekonnt, alles Orte wo sie früher schon einmal gewesen war und deren Lage auf der Landkarte ihr bekannt vorkam, doch gleichzeitig hatte ihr ihr letztes Treffen bewiesen, dass sie von den vertrauten Wegen abrücken sollte, nicht das sie am Ende ihrer Rundreise wieder in Konoha auftauchte! Nun war sie allerdings irgendwo gelandet und zwar in ihrem persönlichen Nirgendwo. Wie hatte sie hier landen können? Möglicherweise war es daran gelegen wonach sie gesucht hatte? Ein gut geführtes Bekleidungsgeschäft, nicht in einem der bekannten Shinobi-Dörfer gelegen, aber auch nicht in einer Großstadt. Doch mit diesen Kriterien kam sie nicht sonderlich weit, denn dann blieben fast nur noch ausgebildete Privatpersonen übrig. Sie sammelte sich daher erst einmal ein paar Kriterien zusammen. Akari wollte ihr komplettes Erscheinungsbild ändern und zwar an einem Ort wo man ihr Altes nicht wiedererkannte und wenn, keine Fragen stellte, hinzu kam, dass sie anschließend vermutlich knapp bei Kasse war und an ein paar Jobs gelangen musste. Irgendwoher hatte sie dann die Info erhalten ihr Glück in Yokuchi zu suchen und innerhalb dieses Landes war Kurairoji eine weitere Adresse.
Während sie so die Straßen durchquerte und auf ein passendes Geschäft zuhielt, überlegte sie sich ihr neues Outfit, komplett ihren Stil ändern konnte sie natürlich nicht und so entschied sie sich weiterhin für etwas Auffälliges, jedoch Nichts was zu viel Haut zeigte. Sie grübelte einige Zeit, bis ihr ein Schaufenster die Entscheidung abnahm. Ein Hochzeitskleid! In weiß heiraten würde sie in Zukunft vermutlich ohnehin nicht mehr, wieso also nicht für immer im weißen Kleid herumlaufen und Ayioma würde es sicherlich auch gefallen. Die Idee gefiel ihr gut und es gab auch keine Berater die ihr davon hätten abraten können, sowohl ihre Familie als auch Ai hätten sicherlich nicht viel davon gehalten, aber die waren nicht hier und Akari verfügte ganz allein über ihr Geld. Also stürmte sie den Laden und den dort ansässigen Friseur gleich mit und ließ 80% ihres Ersparten in den Händen derer der sie umstylten. Am Ende der Prozedur konnte Akari sich nur noch selbst lieben, war das nicht genial? Sie tat sogar so als wäre jede Kritik der Grinsekatze ein großes Kompliment und pflichtete den echten Komplimenten der schleimigen Verkäufer eifrig bei. Sie kaufte sich weiße Handschuhe und einen Schuckreif, es gab fast nichts was sie nicht kaufte, selbst gelbe Kontaktlinsen gehörten dazu, einfach weil sie wunderbar zum Outfit passten. Der Friseur färbte ihre Haar Schwarz und kürzte sie etwas ein. Sie gefiel sich irgendwie, von ihrem alten Ich würde nur ihr Name übrig bleiben, denn einen Decknamen wollte sie immer noch nicht haben, ihr kam es einfach komisch vor mit fremden Namen angesprochen zu werden. Sie besorgte sich noch Zubehör zur Reinigung sowie ein paar Handwerksmaterialien um ihr Kleid selbst zu flicken, wobei sie später natürlich passenden Stoff kaufen müsste, außer sie zog es vor irgendwann im Flickenteppich spazieren zu gehen. Im Moment sah sie allerdings perfekt aus und so trat sie auch auf die saubere Straße. Sie spazierte ein Stück und erntete von Passanten ein paar Komplimente, was ihr natürlich gefiel. Aus purer Langeweile heraus schien schließlich selbst die Grinsekatze dazu über zu gehen ihr Komplimente zu machen und Akari wandte sich einer Apotheke zu, um in Erfahrung zu bringen ob sie nicht als Hilfsarbeiterin etwas dazu verdienen könnte. Sie gab grob an was sie alles konnte und erhielt einen Einarbeitungstermin, dann beschloss sie noch etwas die Gegend zu erkunden, ein paar günstige Zimmerpreise wären nicht schlecht.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeSa Feb 20, 2016 11:46 am

cf: Yokuchi - Sumpfgebiet

Im Hinterzimmer der Apotheke, in der Akari nach einer bezahlten Tätigkeit fragte, hockte Epona auf einem Stuhl und bediente sich an einem Tiegel Fußsalbe. Sie schmierte den Talg auf die Sohlen und die Zwischenräume der Zehen. Ewiges Gerenne, grimmelte sie im halblauten Selbstgespräch, Verfluchter Sumpf. Bei der nächsten Reise würde sie wieder auf Luftschiffe ausweichen, obs nun "Reisen für Weichlinge" war oder nicht. So hatte es ihr Sensei gern bezeichnet.
Allgemein schienen alle Shinobi lieber durch Baumwipfel zu rennen, als auf einer Luftschiffroute dem Horizont entgegen zu segeln.
Rein aus Höflichkeit gegenüber der Weisheit Verstorbener hatte Epona sich diese Haltung angeeignet. Auch wenn sie wenigstens einmal im Jahr trotzdem ein solches Schiff betrat. Und deswegen beim nächstbesten Schrein um Vergebung betete. Ich habe schon hunderte unschuldige Existenzen auf dem Gewissen, ob direkt oder indirekt, aber ein wenig Bequemlichkeit schafft mir ein Gefühl, als hätte ich etwas Schlimmes getan. Dass ihre Moralvorstellungen verquer waren, musste man ihr nicht sagen.
Gerade kehrte die Apothekerin zurück. Dünn auftragen, sagte ich, tadelte sie, als ihr Blick auf das halb leere Tiegelchen fiel.
Hah? Ich betreibe hier keine Ölmalerei, Emi. Epona vollbrachte das kleine Kunststück, sich die eigene Fußsohle sehr dicht vor die Augen zu halten, ohne dabei auch nur eine Miene zu verziehen. Krater und Schluchten, diesmal hab ich es mit dem dauernden Gerenne wirklich übertrieben. Meine schönen Füße, voller Risse.
Bedauerst du dich wegen der brennenden Schmerzen, die solche Wundstellen nunmal mit sich bringen, oder wegen Sohlen wie altes Leder?
Der Blick der Blonden war sengend. So schlimm sind sie auch nicht. Sie senkte den Fuß wieder, wandte sich der Apothekerin zu. Wer war das gerade?
Ah? Eine junge Dame in adrettem Kleidchen, was denn sonst? Emi setzte sich ebenfalls - bis zum Eintreffen Akaris hatten die beiden Frauen zusammengesessen und halblegale Dinge diskutiert. Denn die Apothekerin gehörte ebenfalls zum Untergrund-Netzwerk der Stadt. Sie ist wohl ein wenig klamm im Geldbeutel und möchte gern ihre Fachkenntnisse in Sachen Medizin in klingende Münze umsetzen.
Aha?
Oh ja. Habe natürlich zugesagt. Emi hob einen Zeigefinger. Sie scheint gut ausgebildet! Ich könnte mir wetten, dass irgendein umherziehender Iryo ihr das Eine oder Andere beigebracht hat.
So gut? Eine Freie?
Möglich wäre es. Zumindest ist ihr Wissen recht beeindruckend, soweit sie es in unserem kurzen Gespräch darstellen konnte. Emi zuckte mit den Schultern, nahm den Tiegel mit der Fußsalbe weg - und zog ihn damit aus der Reichweite Eponas, die gerade wieder danach gegriffen hatte. Außerdem... Mit ihrer Aufmachung sticht sie aus der Menge wie ein weißes Schäfchen aus einer Herde schlammbespritzter Ziegen. Da gehört eine Menge Selbstvertrauen zu.
Shinobi neigen zu Exzentrik, das ist wahr. Epona dachte an Maya und Shigeko, alle beide hoch, schlank, mit schwarzen Haaren bis zu den Fußknöcheln und Brüsten, die grundsätzlich ihre Hemden spannten. Wenn sie solche Hemden überhaupt trugen und nicht bloß Bandagenwickel.
Shinobi - oder Kämpfer generell - schienen ihrer teils grausamen Welt mit möglichst knalligem und auffälligem Kleidungsstil entgegentreten zu wollen. Seltsam, doch allzu häufig.
Wenn sie scharf genug auf Geld ist, könnte sie ja ein paar kleine Aufgaben für uns erfüllen. Epona wickelte leinene Tücher um ihre Füße und zog die Socken wieder an.
Wenn du willst. Emi zuckte nochmals mit den Schultern. Teste ruhig. Sie lächelte schief. Nicht dass du meine Erlaubnis überhaupt bräuchtest.
Als würd ichs wagen.

Kurz darauf war Epona der jungen Frau auf der Spur. Und das war nicht schwer. Aufmerksamkeit folgte ihr wie ein Parfüm, und Epona musste kaum mehr Beschreibung als "weiß" und "Kleid" aufbringen, um die Richtung zu erkennen.
Es schien kein echtes Ziel zu geben, worauf die Unbekannte zuhielt. Sie suchte eher, oder bummelte, was auch immer. Alsbald hatte die Kunoichi das schwarzhaarige Mädchen eingeholt, schloss schnellen Schrittes zu ihr auf und sprach sie an.
Grüß dich, sprach Epona die andere an und lächelte freundlich, Tut mir leid, dass ich dich so unvermittelt von der Seite anquatsche, aber ich hätte etwas zu erzählen, was dich sicher interessieren würde. Sie deutete mit einem Kopfnicken hinter sich - auch wenn die Apotheke, auf die sie sich nun bezog, längst nicht mehr in Sicht war. Ich komme von der Apotheke, in der du nach Arbeit fragtest. Und wir hätten bereits etwas für dich zu tun. Etwas... hm, leicht Aufwändigeres als das Herstellen von Pillen und Salben zwar, aber dafür auch etwas gut Bezahltes. Möchtest du mehr hören?
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeSo Feb 21, 2016 6:57 pm

Ihr Blick ging nach links und nach rechts, sie schaute sich tatsächlich nur um. Die Straße machte einen gepflegten Eindruck und da Akari selbst neu einkleidet war schien sie sich schon fast dazugehörig zu fühlen, immerhin sollte ihr Kleid hier sicher nicht so stark auffallen wie beispielsweise in einer schmutzigen Seitenstraße. Allerdings würde sie solche Straßen wohl kaum meiden können und in Gedanken sah sie schon ihren Saum verschmutzen. Wollte sie optisch sauber belieben musste sie sich Jobs suchen, die jenen in ihrer Heimat ähnelten und tatsächlich war das Krankenhaus von Konoha ein wahrlich reinlicher Platz gewesen, doch das nächst beste und reinlichste was sie hier gefunden hatte war eine Apotheke gewesen. Um die Kleiderwahl zu bereuen war es zwar noch nicht zu spät, aber Akari gefiel ihr Äußeres und sie würde sich schon irgendwie damit arrangieren und wenn sie irgendwann ein grau-braunes Kleid trüge so wäre dies sicherlich irgendwo auch gut zur Tarnung zu nutzen. War ja auch im Grunde egal, jede Kleidung konnte verschmutzen und sie besaß ja auch noch ihre alten Sachen die sie von Zuhause mitgenommen hatte. Wirklich praktisch wäre natürlich eine Art hauchfeiner Windschild, der den Schmutz einfach wieder weg pustete, doch da sie keines der ihr theoretisch zur Verfügung stehenden Elemente beherrschte musste sie auch keines zum Staubsauger verklären.  
Neben ihr erschien eine Frau, doch immerhin schien dies hier eine Einkaufsstraße zu sein, also wäre sie geneigt gewesen die Andere an sich vorbeiziehen zu lassen, nur das selbige gerade zu Akari wollte und sie daher ansprach. “Hallo,“ brachte sie zur Antwort auf den Gruß der Blonden heraus und erwiderte das freundliche Lächeln, möglicherweise wollte die Fragestellerin ja wissen woher sie das Kleid hatte, stehen würde es der Anderen sicherlich auch. Da Akari ohnehin ein langsames Schritttempo vorlegte, musste sie auch nicht wesentlich langsamer werden um ihr Interesse zu verkünden, sondern wandte lediglich Kopf und Oberkörper der Fremden zu. Na hoffentlich hieß die Neuigkeit nicht, dass es ihr Kleid woanders günstiger gegeben hätte, denn Geld war etwas an das sie erst einmal wieder herankommen musste und in Zukunft müsste sie ohnehin sparsamer sein. Passend zum Thema ging es allerdings nicht um die Boutique sondern um die Apotheke, wo sie nach einem Job gesucht hatte. Die Nachricht klang mehr als nur gut, gerade zu fantastisch, denn sie versprach nicht nur sofortige Arbeit sondern womöglich noch etwas finanziell lohnendes, dabei wäre Akari schon mit Handlangerarbeiten zufrieden gewesen. Das Gehörte verbreiterte auf jedenfall ihr Lächeln und sorgte dafür das die Fremde ihre volle Aufmerksamkeit erhielt. “Ihr habt schon ein Angebot? Das ist ja genial. Klar möchte ich mehr hören. Ich bin zwar nicht auf allen Gebieten der Medizin und Kräuterkunde ausgebildet, aber wenn es passt, sag ich garantiert nicht nein.“ Akari war sprichwörtlich begeistert, so schnell hatte sie nicht mit einem Angebot gerechnet, da dauerte es ja selbst in Konoha manchmal länger einen Job zu bekommen und obgleich sie die Blondine nicht in der Apotheke gesehen hatte, schien es ziemlich sicher, dass diese etwas damit zu tun haben musste, wieso sonst das Angebot? “Ich bin jetzt nicht geldgierig aber etwas klamm und darum würde ich ohnehin fast alle Jobs annehmen.“ Akari befand sich auch in der richtigen Position dazu, sie konnte sogar illegale Angebote annehmen, wenn sie wollte, denn bisher gab es niemanden der durch ihre Handlungen mit hineingezogen werden könnte. Akari war sich gerade selbst die Nächste. "Worum geht es denn?"
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeMi Feb 24, 2016 2:21 pm

Herzig. Das Mädel schien nicht schwer händelbar zu sein. Zumindest nahm Epona keine allzu biestigen Schwingungen wahr, wie zuletzt etwa bei dieser kleinen Midori, die mit Jinpei zusammen hier eingetrudelt war. Midori hatte sich wirklich bemüht, den Zicken-Detektor laut, laut aufheulen zu lassen.
“Ich bin jetzt nicht geldgierig aber etwas klamm und darum würde ich ohnehin fast alle Jobs annehmen.“
Ah? Wunderbar, das hört man gern. Epona winkte Akari, ihr zu folgen. Komm, wir gehen an einen etwas ruhigeren Ort. Keine Sorge, ich führe dich nicht in eine zu schmutzige Gasse oder so. Sie verließ nicht einmal die Straße, sondern schwenkte einfach nur in eine nahe Bäckerei ab, die gleichsam einen kleinen Gastraum besaß.
Epona blickte sich rasch um - es war ein Tisch besetzt. Ein Pärchen saß händchenhaltend in einer Ecke und hatte nur Augen - und Ohren - füreinander.
Perfekt. Dann muss ich also niemanden zu sehr verhexen. Andernfalls hätte Epona einige Genjutsu austeilen müssen, um für genügend Ablenkung und Kontrolle sorgen zu müssen. Darin war sie gut; ihre Techniken hatte sie unter anderem in Mai Fudos Café erprobt und regelmäßig Gäste manipuliert und bei Bedarf auch verjagt.
Möchtest du Kuchen? Bestell dir Kuchen, sprach sie zu dem schwarzhaarigen Mädchen, Möchtest du Kaffee oder Tee? Bestell dir Kaffee oder Tee. Oder etwas anderes. Es landet auf meiner Rechnung.
Epona ging mit gutem Beispiel voran, orderte einen Kakao und eine Sahnetorte.

Lass mich dich schockieren, leitete Epona das Gespräch fröhlich auf die Schiene, nachdem auch Akari bestellt hatte und sie beide an einem Ecktisch saßen. Im Grunde ist die Sache ein Giftanschlag. Das ließ sie wirken. Kurz zumindest - Akari sollte nicht direkt schreiend fliehen. Daher hob Epona rasch den Zeigefinger. Aber! Nein nein, keine Sorge, wir töten niemanden. Wir werden einem gewissen Jemand nur ein wenig Magenschmerzen verabreichen. Dies ist dein Job. Ich zeige dir diesen Jemand, du mischst eine Dosis, die ihn ordentlich quält, aber eben nicht umbringt, und verabreichst sie ihm. Sie faltete gelassen die Finger ineinander. Es ist also ein wenig knifflig, darum brauche ich jemanden Geschulten. Niemanden, der einfach Tollkirsche und Pufferfisch-Leber in einen Mixer wirft, sondern einen Fachkundigen, der genau weiß, wieviel Gramm Gift für wieviel Gramm Opfer und so weiter und so fort.
Liebenswürdig lächelte sie. Traust du dir das zu? Ich erzähle dir auch gern, wen wir quälen und warum. Ich habe eine schöne Motivation auf Lager.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeMo Feb 29, 2016 8:03 pm

Erfreutes Lächeln, was sonst blieb ihr zur Antwort, immerhin wurde sogar auf ihre Kleidung Rücksicht genommen. Akari nahm dies zum Zeichen das der Job oder die Beschäftigung bei der Apotheke daher sicher eine gute Wahl ihrerseits gewesen war, denn obgleich sie Geld brauchte wollte sie sich nicht sofort in allzu Zwielichtiges verstricken lassen, dahin würde sie sicher noch früh genug kommen. Natürlich war es nur so ein Gefühl, aber sie ging einfach nicht davon aus sich lange in Unschuld kleiden zu können, doch natürlich hatte sie nichts dagegen wenn dies optisch noch eine Weile so bliebe, daher folgte sie der Führung ihrer Auftraggeberin und betrat einen Gastraum. Akari zeigte sich natürlich erfreut darüber eingeladen zu werden und auch dies stimmte sie neugierig um was für eine Art Job es sich wohl handeln würde. Zuvor allerdings wählte sie sich ein Stück Obsttorte und dazu einen Tee. Sie brachten ihre gewählten Süßspeisen zu einem Ecktisch und Akari wandte ihre Aufmerksamkeit der Rednerin zu, um sich hoffentlich nicht schockieren zu lassen, sondern im Gegensatz doch irgendwie vorbereitet zu sein. Das gewählte Wort war dann allerdings doch ein wenig heftig, doch lag dies weniger an ihrer mangelnden Expertise, denn der Tatsache in welche Richtung ihre letzten Giftanschläge gegangen waren. Der Schreck machte sich auf ihrem Gesicht wohl relativ schnell breit, zusätzlich genährt vom Auftauchen der Grinsekatze, welche breitmäulig um die Blondine zu schweben begann und dabei leicht wippte, als wollte sie zustimmen. Für einen kurzen Moment rührte Akari's Schreck also auch daher die Katze könnte sich entschließen sich Epona zu zeigen, allein wegen diesem magischen Wort, welches dem Pelzträger zu gefallen schien und damit müsste Akari dann womöglich auch noch zugeben, dass sie über ein Gift verfügte welches töten konnte, zumindest in einfacher Dosierung – töten konnte am Ende alles, selbst Salz und Zucker und mit dem richtigen Rezept konnte auch ein Kuchen nicht nur für die Figur schädlich sein. Der erhobene Zeigefinger änderte daher nichts an ihrer Reaktion, außer das sie nicht sofort auf das Gesprochene einging, wobei ihr selbst unklar blieb ob sie sofort zugesagt oder abgelehnt hätte. Stattdessen hörte sie also weiter zu und nickte lediglich, als das Wort Magenschmerzen die Lippen ihrer Auftraggeberin verließ. “Du hast mich ertappt. Da sage ich ich kenne mich aus und gehe selbst vom falschen Ansatz aus. Eine Magenverstimmung lässt sich natürlich vielfältig erzeugen und seien es verdorbene Speisen, doch dafür braucht es natürlich niemanden der Mixen und Mischen kann.“ Akari nahm einen Schluck ihres Tee's, irgendwie klang die Aufgabe schon fast nach einem Test, doch wenn das Ergebnis ihr einen weiteren Job bescheren könnte, dann konnte sie ja wohl kaum am Anfang schon ablehnen, zumal nicht unter den Bedingungen die sie sich selbst setzte und Magenschmerzen waren weitaus reinlicher, für den Hersteller, als beispielsweise eine Rauferei. “ Ja ich traue es mir zu, möchte aber natürlich gerne mehr erfahren und muss es auch, immerhin könnte daraus ein scheinbarer Magen-Darm-Infekt entstehen oder wirklich nur ein heftiges Bauchkneipen.“ Akari dachte dabei zunächst an die Jahreszeit und das es irgendwann kälter werden würde und eine erste Krippe passte da natürlich gut dazu, war aber sicher nicht im Spektrum des Wunsches enthalten oder? Das Motiv selbst wäre natürlich auch nicht uninteressant, doch wenn dies ein Job war, war der Grund doch am Ende fast egal, immerhin kannte sie hier niemanden und von Zuhaue war sie am Ende auch ohne echten Grund abgehauen, unter welchem Teppich sich wohl ihr schlechtes Gewissen versteckt hielt? Zumindest sagte sie nicht sogleich das dies einfach klang, denn sie kannte das Opfer ja noch nicht oder wie viel diese Tätigkeit dem Auftraggeber Wert war oder ob es tatsächlich nur ein Test wäre.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeDo März 10, 2016 12:46 pm

Hah. Schockiert mit Ansage. Ich kann es immer noch. Epona klopfte sich mental selbst auf die Schulter, ohne zu wissen, dass ihr Gegenüber eher wegen der Grinsekatze so erschrocken dreinblickte und ihr Eigenlob damit nicht wirklich selbstverdient war.
“Du hast mich ertappt. Da sage ich ich kenne mich aus und gehe selbst vom falschen Ansatz aus. Eine Magenverstimmung lässt sich natürlich vielfältig erzeugen und seien es verdorbene Speisen, doch dafür braucht es natürlich niemanden der Mixen und Mischen kann.“
Das stimmt sicherlich. Epona schlug Plauderton an und vollführte eine windige Bewegung mit dem Zeigefinger. Jemandem schlechtes Obst in den Salat mischen, das könnte ich selbst. Ob ich es ohne größeren Aufwand machen könnte, ohne dass es der Essende beim Essen merkt, das wohl schon nicht mehr. Sie kehrte das Winden des Zeigefingers Richtung Akari und öffnete dabei die Hand, als wolle sie der jungen Dame im Kleid etwas reichen. Da bräuchte man dich vielleicht doch schon wieder, nicht? Jeder Strauchdieb, Fassadenkletterer und auch jeder Koch, der verdammt schlecht ist in seinem Job, kann seinem Opfer schlechtes Essen vorsetzen. Wie aber dafür sorgen, dass der zu Vergiftende seine Mahlzeit auch aufisst, vielleicht sogar genießt und daher gar keinen Verdacht hegt, wenn er sich später auf den sanitären Örtlichkeiten erbricht?
Eponas Stimme vermochte es, lieblich zu klingen, selbst wenn sie nicht unbedingt damenhafte Ausdrücke verwendete.
“Ja ich traue es mir zu, möchte aber natürlich gerne mehr erfahren und muss es auch, immerhin könnte daraus ein scheinbarer Magen-Darm-Infekt entstehen oder wirklich nur ein heftiges Bauchkneipen.“
Mir täte es gefallen, wenn es dem werten Opfer einen Nachmittag lang ordentlich in den Innereien sticht, als hätte er ein Hornissen-Nest zusammen mit seinen kandierten Äpfeln verschluckt. Beim Reingehen sollte er nichts merken; ich möchte diesem Opfer das Leben gern schwer machen und bei Bedarf auch gern öfter das Gift verabreichen. Er sollte also im besten Falle nicht zu rasch merken, dass seine Qualen vom Essen herrühren. Sonst hat er allzu schnell einen Vorkoster oder Gift-Spezialisten im Haus. Die Blonde schaute kurz aus dem Schaufenster der Gastronomie, als draußen eine Dame mit einem hübschen Hund vorbeiging. Eines unserer letzten Opfer hat das nämlich rasch begriffen und daraufhin seinem Hund davon zu fressen gegeben. So ein schöner Shiba Inu wars, das war arg traurig. Eine wegwischende Handbewegung.
Dieses Opfer hier ist ein Versicherungsvertreter, der nicht zahlen will. Hat einem fahrenden Händler eine Lebensversicherung verkauft, nun ist der fahrende Händler tot, doch vor der trauernden Witwe behauptet er, es habe nie einen Vertrag gegeben und so weiter und so schöne Blümchen und Bienen und Blasenergüsse der Frömmigkeit. Hat die Witwe selbst irgendwelche Beweise? Inzwischen nicht mehr, auf magische Weise.
Epona hatte natürlich kurzerhand abgeklopft, ob einer ihrer Diebe die Finger im Spiel hatte. Hatte er auch. Und leider den Vertrag schon verbrannt. Wobei Epona die Papiere der Frau sowieso nicht ausgehändigt hätte - einer ihrer Diebe hatte den Job eigenhändig gemacht, daran war nichts zu rütteln. Die Papiere wieder auftauchen zu lassen, hätte geheißen, ihn bloßzustellen und gleichzeitig zu signalisieren, dass sich das heimische Netzwerk selbst Arbeit schuf, indem es sich untereinander Beinchen stellte.
So spielte sie das Spiel nun eben mit: Konnte der Betrüger sich einen Dieb anheuern, konnte die Betrogene das auch.
Ich möchte also jemanden mit erzieherischen Maßnahmen bedenken, schloss Epona die Erläuterung. Stille Treppe ist langweilig. Ein tüchtiges Brennen im Bauch und vielleicht auch beim Toilettengang, das ist viel einprägsamer und wirkungsvoller.
Sie wäre eine gute Mutter geworden.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeDi März 22, 2016 6:27 pm

Ein Stück Obsttorte stand auf dem Tisch und ließ sich anschauen. Den Blick darauf warf Akari, doch der delikate Inhalt des sich spannenden Gespräches ließ sie leicht zögern dem Blick sogleich Taten folgen zu lassen, indem sie denn das Stück Kuchen verspeiste, denn ihr eigenes Essen wurde schon fast zur Metapher. Wäre sie das Opfer dürfte sie nichts bemerken, was auf ein Zwei-Komponenten-Gift hindeuten mochte. Ein Gift das nur aktiv wurde, wenn der Übeltäter dies wünschte. Akari nickte nur freundlich, dass sie zuhörte und beschloss beim Stichwort „Qualen vom Essen herrühren“ doch zu ihrer Kuchengabel und dem Zielteller zu greifen. Sie nahm die Kuchenspitze mit einer Mandarine geschmückt auf und schob sie sich in den Mund. Beim Kauen schmeckte sie den frischen Geschmack, ja der Konditor war nicht schlecht, doch erinnerte sie dies auch daran das ihre Mischung geschmacksneutral sein sollte oder? Sie aß in Ruhe ihren Kuchen und lauschte ebenfalls dem Hintergrund der ganzen Geschichte und war gleichsam sofort froh, dass das Motiv nicht schädlicher Natur war, einfach weil es für eine Ärztin unetisch wäre Schaden zuzufügen. “Also hat er es verdient? Ist ja auch egal, ich kenne ihn immerhin nicht. Das Produkt kann natürlich geschmacksneutral sein oder seiner Lieblingsspeise entsprechen, wodurch er es sich selbst zuführen könnte. Ansonsten würde ich vorschlagen, wenn nur bestimmte Speisen oder Getränke kontaminiert sein sollen ein Kombinationsgift anzuwenden. Die Zutaten könnten beispielsweise zwei Mittelchen sein, die gemischt werden müssen. Das eine ein Pulver, das Andere eine Flüssigkeit. Dann könnte seine Speisekammer mit dem Pulver kontaminiert werden, dass aber erst die aktive Substanz freilässt, wenn die Flüssigkeit hinzukommt, sonst aber harmlos bleibt. Dadurch lässt es sich natürlich steuern wann er das schlechte Essen isst und es könnten auch Medikamente oder Süßigkeiten sein oder der gerade erworbene frische Einkauf.“ Sie machte eine Pause und setzte den Verzehr ihres Kuchens fort, immerhin wollte sie auch eine Rückmeldung abwarten. Dann fiel ihr beim Kauen noch etwas ein, wenn die Zutaten zu einem Kuchen gebacken würden, wäre das Mittel vermutlich unwirksam, doch dies würde wohl der Tarnung dienen. “Hmm. Natürlich wirkt diese Variante nicht wenn das Essen noch gefroren ist oder zu stark erhitzt wird. Backt er einen Kuchen und die Eier waren künstlich schlecht, dann wird er wohl nichts merken, waren sie hingegen tatsächlich verdorben waren eindeutig die Eier Schuld. Es gäbe noch die Variante das die aktivierende Substanz in etwas versteckt wird, was er sich selbst aufs Essen streut, Salzkörner beispielsweise oder Schokoladenstreusel, je nach Gusto. Auf jeden Fall etwas das man normalerweise bedenkenlos verwendet.“ In Gedanken stand Akari schon in dem mobilen Chemielabor, welches sie Konoha entwendet hatte, war es doch schon einmal für die Herstellung eines Heilmittels gut gewesen, wieso dann nicht auch für einen bös gemeinten Streich? Zu dem Inhalt des Produktes schwieg sie sich ansonsten aus, ihr Gegenüber schien klare Vorstellungen zu haben und damit konnte sie konform gehen. Bei der Art wie sie ihre Vorgehensweise beschrieb könnte sie später auch Darmbakterien verwenden, welche bei entsprechender Anzahl von selbst die gewünschten Nebenwirkungen veranlassen würden. “Also soll die Wirkung nur von kurzer Dauer sein oder ist es schlimm, wenn sich daraus auch eine Darmkrippe entwickelt? Es ließen sich gewiss ein paar Keime dazwischen streuen, so dass er sich ab und zu etwas Virales einfängt, würde ja auch zur kommenden Jahreszeit passen, sofern dies ein Langzeitprojekt wäre.“ Akari wollte natürlich nicht direkt darauf ansprechen, doch erhoffte sie sich im besten Fall tatsächlich eine Weiterbeschäftigung und sie hoffte das ihr Angebot verlockend genug klang ihr den Auftrag zu geben, denn der Rückzug war für den Auftraggeber in diesem Fall immer recht einfach.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeMi Apr 06, 2016 2:00 pm

Gefiel ihr gut, die ganze Sache. Epona lehnte sich zurück, verschränkte die Hände hinter der Stuhllehne und schaute ihr Gegenüber neugierig an. Gifte waren kein wirklich spannendes Gebiet für die Freie gewesen; zumindest hatte sie sich selbst nie mit Interesse auf dieses Thema stürzen können. Den Geist zu verwirren, in gewisser Weise zu vergiften und zu korrumpieren, genügte ihr. Sie hielt diese Art subtiler Kriegsführung eigentlich sogar für noch viel erstrebenswerter und edler als das Vergiften.
Gift, Waffe der Frauen. Wie geringschätzig man doch darauf hernieder blickte. Doch hier saß nun eine junge Dame mit bestechendem Fachwissen und faszinierenden Ideen.
Ja, Epona war beeindruckt von der Fantasie, die das Mädchen da an den Tag legte.
"[...] Die Zutaten könnten beispielsweise zwei Mittelchen sein, die gemischt werden müssen. Das eine ein Pulver, das Andere eine Flüssigkeit. Dann könnte seine Speisekammer mit dem Pulver kontaminiert werden, dass aber erst die aktive Substanz freilässt, wenn die Flüssigkeit hinzukommt, sonst aber harmlos bleibt. Dadurch lässt es sich natürlich steuern wann er das schlechte Essen isst und es könnten auch Medikamente oder Süßigkeiten sein oder der gerade erworbene frische Einkauf.“
Was nicht alles geht, erwiderte sie mit großen, staunenden Augen. Sie wollte gerade noch etwas hinzufügen, da sprach das Mädchen bereits weiter, scheinbar ganz in ihrem Element und voller Bereitschaft, ihre Möglichkeiten weit auszubreiten. Vor Eponas geistigem Auge entsponn sich eine nette Szene, in der die harmlose junge Dame dutzende Messer und Schwerter und Äxte auf dem Tisch aneinanderreihte.
"[...] Es gäbe noch die Variante das die aktivierende Substanz in etwas versteckt wird, was er sich selbst aufs Essen streut, Salzkörner beispielsweise oder Schokoladenstreusel, je nach Gusto. Auf jeden Fall etwas das man normalerweise bedenkenlos verwendet.“
Epona seufzte theatralisch, als überreiche Akari ihr all diese Möglichkeiten in Form von gravierten Wackersteinen, die sie auf ihren schmalen Schultern tragen musste. Sie entschärfte dieses Aufstöhnen jedoch rasch mit einem Lachen, denn schließlich gefiel ihr dieses leidenschaftliche Erläutern gewaltig.
Du bist nichts Geringeres als angsteinflößend, meine Liebe. Und definitiv im Spiel für weitere Aufträge, auch wenn Epona dies in diesem Moment noch ungesagt ließ.
"Also soll die Wirkung nur von kurzer Dauer sein oder ist es schlimm, wenn sich daraus auch eine Darmkrippe entwickelt? Es ließen sich gewiss ein paar Keime dazwischen streuen, so dass er sich ab und zu etwas Virales einfängt, würde ja auch zur kommenden Jahreszeit passen, sofern dies ein Langzeitprojekt wäre.“
Nachdenklich spitzte Epona kurz die Lippen.
Das Kurze gefiele mir besser, wenn es entsprechend kontrolliert eingesetzt werden kann... und gerade überzeugst du mich zugegebenermaßen davon, dass deine Fertigkeiten mit Pülverchen und Wässerchen Magie sind, Süße. Epona lächelte freudig. Ich hoffe sehr, dass du in der Praxis umsetzen kannst, was du gerade in der Theorie auffährst, denn ich mag dich schon jetzt und wünsche mir sehr, dass du meiner Freude gerecht wirst. Wir werden sehen. Du begleitest mich, und wir schauen uns an, welche Essgewohnheiten im Detail unser Ziel hat, ja?
Sie wandte sich nun ebenfalls ihrem Essen zu. Pickte wie ein Vögelchen, als fürchte sie, fett zu werden, wenn sie zu große Happen nahm.
Unabhängig davon. Sag doch, wohin treibt es dich, hm? Die Blonde machte eine vage Handbewegung. Bleibst du hier? Oder bist du nur auf der Durchreise und willst hier überwintern oder so?
Bis zum Winter war es natürlich noch ein Stück, doch manche Weltreisende gingen es bekanntlich gemütlich an und schufen sich ihr Nestchen möglichst früh, sobald das Wetter ungemütlicher wurde.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeMo Apr 11, 2016 7:09 pm

Normalerweise war ihr Element ja die Medizin, doch war dies nicht die Frage gewesen. Bis auf diesen Auftrag war sie ohnehin eher selten nach Giften gefragt wurden, dabei waren diese Mittelchen teilweise Bestandteil von Heilmitteln, denn am Ende machte nur die Dosis das Gift oder die Medizin. Insofern kannte sich Akari freilich auf beiden Gebieten gleich gut aus, doch war bei der Arbeit im Krankenhaus von Konoha immer nur die heilende Seite relevant gewesen. Selbst auf Missionen hatte Akari nur selten zum Gift gegriffen und ihr Wissen eher in Form von präparierten Giftgas-Bomben spazieren getragen, doch kamen selbst diese nicht allzu oft zum Einsatz. Sie hatte Gifte analysiert um ein Gegenmittel zu finden, wie im Falle von Kusagakure oder selbst Forschung betrieben, als Nebenprodukt ihrer letzten Entführung, doch wirklich Angewandt hatte sie Gift zuletzt bei ihrer Flucht, als sie ihre Mutter und die ihr zugeteilten ANBU schlafen legte, von der vermutlich explosiven Wirkung bei Ringo ganz abgesehen. So gesehen war sie seit der Flucht von der Heilung aufs Vergiften umgestiegen, von der Ärztin zur Hexe geworden, wieso also diesen neuen Berufszweig nicht weiter bestreiten? Ihre Auftraggeberin zeigte es allein durch ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Giftmischer wurden hier offenbar zuerst gebraucht und vielleicht könnte Akari irgendwann ein kleines Geschäft daraus machen und ihre Opfer später selbst verarzten oder so, allerdings natürlich nur wenn sie hier bliebe, soviel zum Thema angsteinflößend. Natürlich implizierte eine derartiger Berufsaussicht tatsächlich kriminell zu werden, doch davor schreckte sie dann doch noch zurück, auch wenn sie den Gedanken doch zumindest zuließ. Akari setzte ein Lächeln auf, immerhin wollte sie diesen Job haben der ihr angeboten wurde und wenn möglich, wollte sie noch mehr haben, weitere Aufträge und da sie nicht mehr einfach auf der Gehaltsliste eines Dorfes stand musste sie sich selbst um ihre Brötchengeber bemühen. Natürlich wusste Akari noch nicht welche Funktion Epona erfüllte, sie mochte nur ein Laufbursche sein, eine Mittelsfrau, doch derzeit gab sie Akari eine Aussicht auf einen Job und die wollte sie nutzen.“Die kurze Variante, aber gerne doch. Es ist einfach besser für mich genauer zu wissen, was von mir erwartet wird. Ich stamme nicht von hier und brauchte deshalb tatsächlich ein paar mehr Infos bezüglich des Essens oder lokaler Kräuter, denn den Geschmack muss ich ja auch noch treffen.“ Passend zum Thema Essen war Akari's Kuchenstück praktisch schon fast verputzt, wobei ihre Gesprächspartnerin fast den Eindruck erweckte, als hätte das Gesprächsthema ihr den Appetit verdorben – was im aktiven Umsetzungsfall freilich nicht passieren durfte. Auf die Frage nach ihrer Herkunft war sie inzwischen Vorbereitet, seit dem Treffen mit dem Einauge und sie wollte schon fast antworten, als ihr auffiel das diese Frage gar nicht gestellt worden war. Wohin? Diese Frage ließ sich ja noch schlechter beantworten und ob sie mit dem Wohin genauso viel über sich verraten würde wie mit dem Woher? Doch nach der Gestik zu urteilen war die Frage wohl nur Smalltalk und so gesehen doch unverfänglich, immerhin hielt sie sich, so glaube sie langsam, an einem Ort auf wo die Herkunft keine große Rolle spielte. “Ich bleibe erst einmal so lange wie ich Arbeit finde, bin aber auf der Durchreise, außer womöglich die Person zu der ich will entschließt sich dazu hier aufzutauchen. Die Jobangebote scheinen hier ja recht gut zu sein, wenn ich schon beim ersten Reinschnuppern eins erhalte." Natürlich implizierte dies auch, dass sie sich von ihrem Lohn hier einquartieren könnte, für weniger wollte sie ihre Künste sicher nicht anbieten.
Die Grinsekatze schwebte derweil zufrieden grinsend neben Epona und verhielt sich stillt, tatsächlich ein seltener Moment einmal einer Meinung zu sein. Doch von ihren Reisegefährten war die Katze noch das genügsamste Tier, richtig Anspruchsvoll wurde es erst beim Marderhund, doch war dieser dann tatsächlich die meiste Zeit über der schweigsame Kamerad, so im direkten Vergleich und damit war Akari durchaus zufrieden, sie wollte bestimmt keinen Bijuu der nur halb so nervig wie die Grinsekatze wäre.
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BeitragThema: Re: [Allgemein] Prachtstraße   [Allgemein] Prachtstraße Icon_minitimeSa Apr 16, 2016 12:27 pm

Du wirkst äußerst professionell, stellte Epona beiläufig fest. Gefällt mir. Wundere dich nicht, wenn ich viel lobe. Ich bin einfach ein freundlicher Mensch, der es gewohnt ist, mit schrecklich heruntergekommenen und nicht gerade selbstbewussten Leuten zu tun zu haben. Da gewöhnt man es sich an, Egos zu streicheln. Sie nahm einen Schluck Kakao und lächelte liebenswürdig. Bei dir ist das natürlich nicht nötig. Auf eine selbstbewusste Persönlichkeit deutete schließlich schon die Kleiderwahl hin.
Streng genommen ist natürlich auch schon "Du brauchst kein Lob" ein Lob. Schlimm, ich kanns nicht lassen.
Die Antwort auf die Frage nach dem Wohin war nicht ganz so konkret wie das Planen von Bauchschmerzen. Die junge Kräuterhexe hatte scheinbar kein genaues Ziel, sondern steuerte ein Treffen mit jemand anders an.
"Die Jobangebote scheinen hier ja recht gut zu sein, wenn ich schon beim ersten Reinschnuppern eins erhalte."
Das Gesetz von Angebot und Nachfrage, antwortete Epona schlicht. Was gebraucht wird, wird genommen. Und dein Fachwissen wird gebraucht. Gelassen warf sie einen weiteren Blick aus dem Schaufenster. Nun ja. Genug geplauscht. Sie kramte in ihrer Hüfttasche, holte einige Ryo heraus und zog auch einen Notizblock samt Stift hervor. Das Geld legte sie auf den Tisch, auf den Block schrieb sie eine Adresse und rupfte den Zettel heraus, den sie Akari vorlegte.
Begebe dich gegen sechs Uhr abends zu dieser Adresse, warte auf der Straße. Es gibt dort einen Brunnen, an dem man bequem sitzen kann; wenn du dich dort aufhältst, wird sich also niemand groß wundern. Rüste dich aus, wie du es tun würdest, wenn du irgendwo eindringen willst.
Der Treffpunkt lag nicht direkt am Anwesen des Zieles. Eine kleine Vorsichtsmaßnahme: Falls Akari ein krummes Spiel spielen und das Opfer im Vornherein warnen wollte, würde sie nun den Falschen angehen. Epona würde Akari lediglich am Brunnen abholen und erst dann zum wirklichen Ziel führen. Natürlich war auch dann nicht alles bombenfest, doch wer stetig nur auf Sicherheit bauen wollte, brauchte viel Zeit und Energie.
Epona hatte viel Zeit, jedoch bei Kleinen Fischen nicht die Lust, diese Zeit zu investieren. Langes Planen schön und gut, doch manche Dinge konnte man auch übers Knie brechen.
Die Blonde erhob sich, nickte dem Mädchen zu. Bis dahin... Machs gut. Damit verschwand sie.

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tbc: Anwesen Tobioka

Out: Auch wenn Akari zunächst zu einer anderen Adresse geschickt wird, können wir trotzdem schonmal im passenden Thread beginnen.
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