Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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BeitragThema: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeMo Nov 05, 2012 10:16 pm

das Eingangsposting lautete :

Hokage Felsen - Seite 2 420hok10
Die Hokage Felsen sind ein wichtiges Andenken an die vorherigen Hokage Generationen. Die Felsen sind aus Massiven Gestein und für jede Generation wird ein weiteres Gesicht in den Stein gemeiselt. Die Hokagefelsen befinden sich an der Felsmauer die sich teilweise um das Dorf schließt und ist von jedem Punkt im Dorf gut zu sehen.

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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeFr Apr 03, 2015 9:20 am

Nicht zufällig? Was sollte ihn dann hier her verschlagen? Ein Jônin, der einfach so über auf die Hokage-Felsen tapste. Aus welchem Grund? Die Aussicht kannte er mit seinen Lebensjahren bestimmt schon zur Genüge. Es gab auch etliche Maler, die dieses Panorama schon einmal festgehalten und zu Verkauf angeboten hatten. Darüber wollte Mei sich aber nicht weiter den Kopf zerbrechen. Unterschwellig betrachtete sie Azunagis rote Haare, die wirr davon wuchsen. Manchmal waren Belanglosigkeiten interessanter als Themen, nach denen sie gerade erst gefragt hatte. Denn der Ton seiner Stimme verriet ihr schon, dass es nicht sonderlich ergiebig gewesen war. Eine Iryônin aus dem Wasserreich, die recht tollpatschig auf Reisen zu sein schien. Ohne eine Regung von Mitleid, Humor oder Abfälligkeit drehte Mei ihren Kopf zur Seite, um über Konoha hinweg zu schauen. Nichts verwertbares. Es fehlte ihr ein wenig an interessante Personen zu kommen, die nur interessant waren, weil sie Fähigkeiten besaßen, die sie selbst noch nicht hatte durchleuchten können. Von Anatomie hatte sie zwar eine gewisse Ahnung, doch war selbst keine Medizinerin, was auch kein Bereich war, den sie erlernen wollte. Ärzte mochte sie irgendwo nicht, auch wenn sie ihnen nicht misstraute. Wegen des Auges.
"Es gab eine Untersuchung über eine verlassene Wohnung in einem Apartmentgebäude. Dort wohnte eine Chûnin, die über Nacht verschwunden ist. Es steht fest, dass sie weder als vermisste Kunoichi noch als Verbrecherin eingestuft wird." Ein wenig zog Mei die Augen zusammen, ein Zeichen dafür, dass sie etwas anzweifelte. "Meiner Meinung nach ist das willentliche Verschwinden aus dem Dorf ein Verrat an diesem. Dem Hokage lag allerdings ein Dokument vor, welches dagegen sprach die Frau in die Liste der Gesuchten aufzunehmen. Die Zukunft wird zeigen, ob er diese Entscheidung nicht bereut." Mei seufzte für einen kurzen Augenblick und schloss die Augen, wobei sie sich an den Nasenrücken des zweiten Hokage lehnte. Für einen schweigsamen Moment ließ sie einfach die Luft an ihrer Kleidung vorbei und durch ihr Haar streichen. "Wichtige Informationen bleiben allerdings aus. Es gab nichts, was ich meiner Büchersammlung hinzufügen konnte. Und über Konoha weiß ich schon so gut wie alles." Einen Moment später sah sie Azunagi an, wobei ihr Blick durchdringend war. Fast, als würde sie in dem Augenblick das Shintenshin anwenden. "Wie geht es deinem Clan und deiner Familie?"
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeMi Apr 08, 2015 4:08 pm

°oO(Freaky. Definitiv freaky. Nicht die Sache mit der verschwundenen Chûnin, dass ist ja schon fast normal. Shinobi verschwinden, tauchen wieder auf, werden wieder übernommen oder auch nicht. Sogar das Sarutobi-Balg von dieser Feuerfresse ist wieder aufgetaucht. Verräter sind sie, besonders dadurch aber nicht. Da finde ich diesen Yamanaka-Blick interessanter … und freakiger. Schau mich nicht so an, als könntest du mich wie ein offenes Blick lesen! Ja, genau dich mein ich! Ich weiß, dass du mich hörst. Also sperr deine spirituellen Lauscher mal auf: Raus aus meiner Rübe, sonst prügel ich dich raus. Und das wird nicht angenehm. Und ich meine das außerdem nicht im physischen Sinne. Ganz im Gegenteil. Ich verprügel dich mit meinem Chakra allein!)

Ungerührt trotzte Azunagi dem Blick der Yamanaka, dachte stumm in sich hinein. Eine Antwort blieb aus. Aber der Inuzuka wusste, sollte sie irgendeine geistige Scheiße mit ihm abziehen wollen, würde er sich wehren können. Man durfte ihn ja gerne für einen sexy Rambo halten, nur muskulöser, größer und ohne hängende Lippe, aber seinen Geist durfte man dabei nicht unterschätzen. Er hatte sich gewiss nicht umsonst auch auf geistiger Ebene gestählt. Auch ohne direkte Versuche mit einem Yamanaka-Gedankenschleicher, war sich Azunagi sicher, geistiges Eindringen relativ gut bekämpfen zu können. Sein geistiges Chakra würde toben, vor Wut kochen und so es auch noch mit der physischen Komponente kollidierte, würde es eine ätzende Mischung ergeben, die jedem Eindringling weiß machen würde, er befände sich im Inneren eines Bijuu. So ähnlich stellte sich Azunagi das Ganze jedenfalls vor.
Abseits der gedachten Konflikte gab es natürlich noch echte Angelegenheiten, die eines Kommentars bedurften. Mit einem nachdenklichen Seufzer reagierte der große Jônin auf Mei's Bericht über die verschwundene Chûnin. "Manche Dinge ändern sich eben nie. Gibt da draußen genug Leute, die einfach verschwinden. Damals wie heute gibt’s darauf nur eine Antwort: Vertrau dem Hokage. Ist seine Verantwortung." So einfach lief die Welt. Mei war noch jung und vielleicht noch mit einem etwas ungelenken Enthusiasmus bestückt, der sie dazu treiben könnte, der Sache persönlich nach zu gehen. Aus Interesse? Aus Angst ums Dorf? Nein, irgendwo bezweifelte Azunagi, dass Mei da selbst aktiv werden würde. Aber wer war er schon, sie so schnell zu beurteilen? Für ihn war die Sache so einfach, wie er es dargelegt hatte. Er schobs dem Hokage zu. Aus Faulheit? Nein, er war mittlerweile einfach nur weise genug um zu erkennen, dass er sich nicht um alle Probleme kümmern könnte, beziehungsweise musste. Seine Pflicht war es, sich um das naheliegende in seinem Bereich zu kümmern. Wenn jeder einfach seinen Job tat, würde das Dorf am besten weg kommen. Im Moment bedeutete das für Azunagi, das Verschwinden der Chûnin nicht weiter zu beachten.
Ein rotes Auge blickte in ein grünes. Das grüne Auge starrte zurück. Die Frage die nun im Raum stand, betraf Azunagis Clan und seine Familie. Sein liebes Umfeld, wobei dem Inuzuka seine Familie deutlich lieber war, als der Rest seines Clans. Da unterschied er ganz einfach, zog eine Trennlinie und ließ nur zu gerne durchblicken, wie fern er doch dem Clan am liebsten wäre. Die inneren Streitigkeiten der Inuzuka konnte er nicht gebrauchen. Ebenso wenig den täglichen Ablick einiger Fressen, die dort, zu seinem größten Bedauern, immernoch herumliefen. Wäre seine Familie nicht im Spiel gewesen, hätte er hier nur zu gerne ein wenig lästerhaft berichtet. Da Mei sie aber in ihre Frage mit einbezogen hatte, kam die Antwort ein wenig knapper daher. "Gut genug." War das Misstrauen, was seine wenig spektakuläre Frage bedingte? Vielleicht. Er kannte Mei kaum und wusste daher nicht, inwiefern er ihr vertrauen konnte. Die Kameraden-Ausrede zog da nicht. Gab Dinge, die hatten keinen anzugehen. Einen Yamanaka schon garnicht. Aber irgendwo gabs natürlich immer eine leise Stimme der Vernunft. "Saaaabiiii? Saaaabiiii!" Wahrhaftig, ein leises Stimmchen erhob sich von irgendwo her. Azunagis Ohren zuckten. Das war Kakurinne, seine jüngere Tochter. Kein Zweifel. Vermutlich suchte sie noch immer ihren jungen Hundepartner. Das war ja auch überhaupt der Grund, warum er hier war. Nicht um ihr zu helfen, sondern um sie mit der Aufgabe fein allein zu lassen. "Würde sie Sabi nicht nur als Haustier betrachten, wüsste sie wie er tickt und wo er zu finden ist." murmelte er grummelig in sich hinein. Was die Haustier-Partner-Problematik anging, hatte er schon einige Gespräche mit seinen Töchtern. Das selbe Problem hatte auch Tsume in Kakurinnes Alter gehabt. Hatte sich von selbst erledigt. Zu viel Hilfe war da garnicht förderlich. "Saaaabiiii? Tô-san wird böse, wenn ich dich nicht bald finde!" Die Stimme kam von oben. Kakurinne musste auf den Klippen über den Hokage-Felsen suchen. Gaaaanz kalt jedenfalls. "Ganz falsch, Tô-san ist schon böse." knurrte er und entschied, die Stimme einfach auszublenden. Konnte er prima. Hier stieß Kakurinne auf taube Ohren. "Ignorier' sie einfach" meinte er schließlich zu Mei. "Gibt Dinge, die müssen Kinder selbst lernen." Das kannte sie vermutlich noch garnicht. Wie eine frühe Mutter sah Mei so garnicht aus. Oder generell wie eine Mutter. Er bezweifelte, ob sie aktuell überhaupt zu Beziehungen fähig wäre.
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeSa Apr 11, 2015 5:34 pm

Ob Vertrauen überhaupt von so großer Bedeutung war, stellte Mei zwar in Frage, doch sie wollte auch nicht anzweifeln, dass wenigstens das Vertrauen in Daizens Fähigkeiten gegeben sein musste. Das hatte sie, denn trotz der Dinge, die ihr passiert waren, ging es ihr verhältnismäßig gut. Wenn es sie auch nur interessierte, dann wäre es an sich auch eine gute Sache, dass ihr Vater im Gefängnis saß. Mehr als davon zu wissen, tat sie aber auch nicht. Er war ihr so gleich wie das Schicksal irgendeiner Stadt im Norden. Beispielhaft erlebte sie daraufhin ein besseres Beispiel von Vater und Tochter. Ihr Auge wanderte entspannt in die Richtung, aus der die kleine Kindsstimme kam. Ein wenig zog Mei die Augenbrauen zusammen. Sie sagte keinen Pieps, und hörte Azunagi zwar, aber war dennoch irritiert. Er hatte sicherlich Recht damit, dass Kinder einiges selbst lernen mussten, aber das Mädchen ignorieren? Zweifelnd sah sie kurz zu Azunagi. Wahrscheinlich überinterpretierte sie das in diesem Moment, empfand es aber aus ihrer Sicht nicht als richtig. Gleichsam wies sie den Älteren aber nicht zurecht. Sie hatte selbst keine Kinder und es war auch eine Frage von Anstand und Respekt, dass man jemanden, der ungefähr zwanzig Jahre älter war, nicht mit Ratschlägen beschämte. So ließ sie einige Moment verstreichen, hielt ihren Malblock fest und sah zwar in die Richtung der Stimme, aber kam dann doch nicht um eine Frage umhin. "Wie alt ist Eure Tochter, Azunagi? Besteht die Notwendigkeit sie ohne Hilfe zu lassen?" Wer wollte, konnte in die Frage sonst was hinein denken, ob man irgendwo einen vorwurfsvollen Ton hörte oder bloße Neugierde oder Motivation durch Prinzipien. Mei schloss bei jüngeren Mädchen in Bezug auf ihre Väter schnell auf sich selbst, obwohl sie gerade das eigentlich vermeiden wollte. Es geschah trotzdem, nur unter einer Fassade, damit andere das nicht bemerkten. Kühl sah sie weg und sagte leise: "Warum sollte ich sie ignorieren?"
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeDo Apr 16, 2015 6:43 pm

°oO(Ah ja, die Kinder. Gutes, altes Thema. Ließe sich sicher gut mit älteren Kameraden diskutieren. Älteren Kameraden mit eigenen Kindern. Hier jedoch stoße ich zweifellos auf unerfahrenes Gemüse, zumindest in dem Bereich. Sowohl Kinder, als auch Schüler, hatte sie bisher wohl nicht zu unterweisen. Soll ich sie mal an meinem Wissen teilhaben lassen, wie man am besten Wissen in diese faulen Köpfchen donnert? Hmh, nicht dass ich sie verschrecke. Außerdem scheints mir so, als habe sie bereits mit Ignorierungen Bekanntschaft gemacht. Privat oder beruflich, dass ist nun die Frage. Wie dem auch sei. Dieser Blick und die Tonlage verraten doch schon, dass es ihr eher unangenehm wäre, jemanden in Not zu ignorieren. Nobel. Produkt einer schwierigen Vergangenheit? 'Zusammenreißen' heißt da die Devise!! Werde Einmischungsversuche sonst zu unterbinden wissen!)

Das suchende Mädchen war mittlerweile an den Rand der Klippen getreten und blickte verloren übers Dorf, zweifellos in der Annahme, ihre Sicht wäre gut genug um Sabi unten im Dorf erspähen zu können. Ihre schwarzen, langen und recht wilden Haare, wohl von ihrer Mutter geerbt hatte, ähnelten ihre grünen Augen sehr denen ihres Vaters. Nur dass Kakurinnes Augen weit weniger beängstigend wirkten. Außerdem besaß sie noch zwei gesunde davon. Runter zu den Kage-Köpfen sah sie nicht, trotzdem formte Azunagi ein paar einhändige Fingerzeichen und schien sogleich mit dem Haar Tobiramas zu verschmelzen. Flüsternd antwortete er nun, damit er nicht von den feinen Inuzuka-Öhrchen Kakurinnes vernommen wurde "Sie ist eine Genin. Damit ist sie alt genug, um ihre Lektionen selbstständig in die Tat umzusetzen." Lektionen hatte sie wahrlich genug gehabt. Nur fehlte bei ihr noch ein wenig die Erkenntnis, dass sie nicht ständig die Hilfe eines Mentos in Anspruch nehmen konnte. Drum fuhr Azunagi nun eine etwas härtere Schiene. Alles derzeit nötige Wissen hatte er, mehrmals, vermittelt. Nun war es an Kakurinne, dieses Wissen umzusetzen. Und damit sie auch was lernte, sollte sies allein hinkriegen. Wobei... °oO(Der Vater in mir sieht im Töchterchen natürlich nur bestes und fähigstes, lernwilliges Material. Aber Realist und Lehrer meinen, ein sanfter Schubs wäre schon nicht schlecht. Etwas Hilfe, aber nicht zu viel und nicht von mir. Hauptsache, sie beginnt langsam zu erkennen, dass ich nicht immer da sein werde, um ihr die Arbeit abzunehmen.)
Er liebte Disziplin, harte Schule und einen, mit Schweiß und Enttäuschungen gepflasterten, Pfad zum Erfolg. Aber hier ging es eben um eine Frucht seiner Lenden. Weich würde er nicht werden. Aber … vielleicht ein wenig Gnade walten lassen. Dieses eine letzte Mal! Und direkt würde er auch nicht eingreifen. Nur ein wenig mehr zulassen, als er geplant hatte.
"Warum solltest du ihr helfen?" kam nun die leise Antwort auf Meis zweite Frage. Ja, warum sollte sie ihr helfen wollen? Konnte sie ihr helfen? Was Meis Fähigkeiten anging hatte Azunagi gerade nichts im Gedächtnis. War sie Sensorin? Wenn ja, könnte sie Kakurinne vielleicht sogar dabei helfen, ihr Hundchen aufzuspüren. Wenn nicht, auch gut. Eine etwas längere Sucherei, selbst mit Hilfe, würde Kakurinne vielleicht in leichte Panik versetzen. Oder ihr zumindest das ungute Gefühl verschaffen, zu versagen. Konnte beides nützlich sein und Erkenntnis schaffen. So oder so, Meis Hilfe, die zufällige Hilfe einer Fremden, und nicht die eines Bekannten, würde Kakurinne zum Nachdenken bringen müssen. Und selbst wenn sie nicht half, Azunagi würde eisern bleiben und nicht selbst eingreifen. Somit war die Entscheidungsgewalt nun bei Mei. Sie konnte Kakurinne nun ignorieren oder ihr zur Hilfe eilen.
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeSo Apr 19, 2015 4:04 pm

Vertrau dem Vater, ist seine Verantwortung. Was man auf den Hokage anwendete, konnte man auch auf Azunagi als Vater anwenden. Auch wenn Mei es nicht ganz verstand, konnte es ihr ja eigentlich irgendwo egal sein. Sie musste ihre eigenen Aufgaben auch ohne Hilfe absolvieren. Es konnte immer zu schwerwiegenden Fehlern und Missständen kommen, doch das war auch weder ein Einzel- noch der Regelfall. Neben ihr stand ein Mann mit nur einem Auge. Es gab mehrere, die dieses Schicksal schon ereilt hatte. Die Augen glaubten irgendwie relativ schnell dran. Schneller als eine Zunge, die ein wichtiges Instrument zur Weitergabe von Infos war. Man konnte sie abschneiden und verhinderte so schon mal erhebliche Vorteile für den eigenen Gegner. Doch Mei hatte bisher keinem ihrer Spionageziele die Zunge abtrennen müssen. So entschied sie sich das Mädchen doch zu ignorieren. Eine kleine Inuzuka, wie es sie in jeder Generation gab, lernte mit ihrem Hund. Hm, sie war ja gar nicht alleine. Zumindest nicht mehr, wenn sie ihre Aufgabe gemeistert hatte. Und wenn sie so über die Nase nachdachte, roch sie ihren Partner doch bestimmt irgendwo schon, wo Mei ihn noch gar nicht gesehen hätte. "Die Nase eines Inuzuka übertrifft die Reichweite der meisten Sensoren für Chakra. Eure Hunde können sogar noch weiter riechen", rief Mei die Informationen aus ihrem Gedächtnis ab, die sie aufgrund von Beobachtungen einmal über das Hiden oder die Vertrautheit dieses Clans zusammengetragen hatte. "Sie wird doch wahrscheinlich ihren Partner riechen." Kurz darauf drehte die Yamanaka sich um und hüpfte leichtfüßig über die Haare des Hokage, auf dem sie sich befand, hinweg. Damit stand sie ganz oben auf dem Berg drauf, und nicht an dessen umgestalteten Hang. Schweigend marschierte sie auf ein Stück Grün zu, das neben einem flachen Stein wuchs. Blattkoriander mit weißen Blüten. Sie wusste, dass diese Pflanze ziemlich unangenehm riechen konnte, wenn man direkt mit der Nase daran zog. Sie ging in die Hocke und pflückte einen Halm, dann ging sie wieder zu Azunagi und stand vor ihm. Man konnte jetzt wohl gar nicht erahnen, was sie plante. Mei stand einfach da, blickte emotionslos mit ihrem roten Auge auf den großen Mann und hob dann einen Arm an, um die Pollen des Korianders auszuschütteln und auf den Inuzuka rieseln zu lassen. Sie wollte seine Reaktion testen.
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeSo Apr 26, 2015 6:41 pm

°oO(Jeps, wir Inuzuka sind geile Spürnasen. Gibt nur ein Problem: Diese Nase muss auch trainiert werden. Wie? Das ist geheim. Strengstens sogar. So viel sei aber verraten, ständiges unter die Arme greifen hilft wenig. Soll Rinne-chan mal brav ihre Sinne schulen, ich machs mir hier weiter bequem. Wobei ich vermutlich früher oder später wieder ins Dorf huschen werden. Hier oben ists doch etwas fad. Ob das jetzt aber am ungemütlichen Haar unseres Zweiten liegt, oder der etwas stummen Gesellschaft, dass bleibt fein offen. Und ob mein Töchterchen ihren Hund von hier oben aus riechen kann, wage ich bezweifeln. Ich will nur, dass sie endlich lernt, sich richtig auf ihn einzulassen und mal nachdenkt, wo er sein könnte. Der Respekt eines Hundes ist nichts selbstverständliches. Man muss ihn sich verdienen! Und dass geht am besten … moment, wo will die Yamanaka jetzt hin? Och nö … sie will doch helfen gehen. Na fein. Von mir aus. Wo war ich stehen geblieben? Ach ja ... Grübelei übers verdienen von Hunde-Respekt. Also … huch, sie kommt zurück? So schnell? Ehm … was tut es da, mein Schatz? Sie … oh Gott. Nein. WAG. ES. NICHT!)

Da saß Azunagi also. Fein getarnt durch sein Jutsu, praktisch verschmolzen mit der Frisur des Kagen. Weg konnte er gerade nicht, stand doch oben sein Töchterchen herum, dem er aus gutem Grund einfach aus dem Weg ging. Und was machte diese Yamanaka? Sie hüpfte leichtfüßig nach oben und holte eine olfaktorische Atombombe! Anschließend begab sie sich wieder nach unten, zum wartenden Azunagi. Hier beging sie dann einen der etwas schwereren Fehler ihres noch sehr jungen Lebens. Sie schüttelte das dreimal verfluchte Zeug einfach über Azunagi aus. °oO(Töten. Morden. Foltern!) Die Gedankenwelt des großen Inuzukas glitt wieder in düster Gefilde ab. Ein netter Herr war der Alte wirklich nicht. Wenn er wollte, konnte er erbarmungslos sein. Kaltblütig und sadistisch. Voller Zorn den Feind zerschmettern und sich Genugtuung an dessen Scheitern verschaffen. Sensoren beschrieben sein Chakra öfters als diabolisch und dass nicht umsonst. Wenn er nicht gerade die Wirkung seines Chakras manipulierte, so spiegelte es erstaunlich akurat wieder, wie es im Inneren Azunagis zuging. Die Feuerstürme im Herzen des Rothaars wurden nie gebändigt. Trotz des umfangreichen geistigen Trainings, dem Azunagi seinen gigantischen Chakrahaushalt zu verdanken hatte, hatte bislang keine Meditation oder Selbstzügelung den Teufel in seinem Herzen zähmen können. Und diesem Feindhammer, dem Kartengott und Erddrachen … hatte Mei gerade eine Ladung Pollen verpasst. Pollen, die in der Nase eines Inuzukas einschlugen, wie Meteore.
Die eiserne Disziplin eines langen harten Lebens lies ihre Ketten rasseln. Schlang sich fest um den Körper des großen Mannes und zügelte seine Reaktion einige wertvolle Sekunden lang. Äußerlich sah es so aus, als bebe Azunagi. Kranke Fantasien von langen Stunden der Zweisamkeit mit Mei, in irgendeinem stinkenden Folterkeller, jagten an seinem inneren Auge vorbei und befriedigten ihn lang genug, um ihr nicht direkt in der Realität an die Kehle zu springen. Unfreiwilligerweise zog sogar eine Erinnerung an seinen verlorenen Partner, Gyoushi, an seinem geistigen Auge vorbei. Dieser Geruch, der gerade seine Nase torpedierte, kam ihm bekannt vor. Wie so vieles, hatte er dies schon einmal erlebt. Ja, damals als Gyoushi noch lebte. Es war nicht das erste Mal, dass man ihm die Pollen dieser Pflanze zum 'Geschenk' machte. Doch Azunagi nahm sich vor, sollte er dies überleben, so würde des das letzte Mal sein. Wenn nötig, würde er eigenhändig alle Pflanzen dieser Art im Dorf und der Umgebung aufspüren und in Grund und Boden stampfen.
Für einen Inuzuka war dieser Geruch die reinste Qual. Dank der gesteigerten Sinne nahm er hier viel mehr wahr, als es einer gemeinen Durchschnittsnase je vergönnt gewesen wäre. Ein leises Knurren entfloh der Kehle des Inuzuka, doch ansonsten blieb er ruhig. Doch es war ersichtlich, dass ihn dies alle Kraft kostete. Oben auf den Klippen hatte Kakurinne nichts von alle dem bemerkt. Mit einem leisen Seufzen kratzte sie sich noch am Hinterkopf, ehe sie die Szene schlurfigst verließ. "Warum darf ich Sabi nicht an die Leine legen? Würde einiges erleichtern ..." konnte noch vernommen werden, ehe sie weg war.
Mit den leiser werdenden Schritten Kakurinnes hätte sich Azunagi auch wieder entspannen können. Die 'Gefahr' war begannt. Leider konnte er gerade alles, nur nicht entspannen. Seine Nase brannte. Stand in Flammen, wie der neunte Kreis der Hölle. Und in genau jenen würde er Mei schicken, dass sah man in seinem Auge. Das Tarnjutsu fiel von ihm ab und der Riese richtete sich mit tränendem Auge langsam und bedrohlich auf. "Fein, fein. Die Yamanaka und ihre Blumenscheiße haben wieder zugeschlagen was? Ich hoffe es hat Spaß gemacht, denn es wird der letzte Spaß in deinem Leben gewesen sein!" Er scherzte nicht. Das Ausnutzen seiner empfindlichen Nase hatte er schon früher erdulden müssen. Und es ging ihm jedes Mal tierisch auf den Sack. "Ich weiß ja nicht, wie es in eurem verdammten Schweinehaushalt zugeht, aber offensichtlich haben es deine Eltern nicht verstanden, dir den nötigen Respekt vor Älteren und Ranghöheren einzuprügeln." Seine Stimme war überraschend leise, aber gut hörbar. Das leichte Beben unterdrückter Wut in seinem Tonfall verriet, wie ernst es Azunagi gerade war. "Ich hoffe für dein eigenes Wohl, dass du Konoha nicht so auf der Nase herumtanzen wirst. Denn sei dir einer Sache versichert … ich habe mein Auge auf dich. Ich habe Zeit und eine Menge unangenehme Erinnerungen für die ich mich nur zu gerne einmal abreagieren würde." Irgendwo hinter der Armee aus zornigen Azunagis stand wohl noch ein kleines vernünftiges Azunagi-Männchen, welches in der imaginären Schaltzentrale seines Oberstübchens dafür gesorgt hatte, dass der Riese nun nicht das umsetzte, was ihm durch den Kopf zog. Langsam lies er von Mei ab, fokussierte Chakra in den Fußsohlen und begann damit langsam die Klippe hinauf zu marschieren. Egal wohin, Hauptsache weg von ihr! "Tu' mir einen Gefallen und verkrieche dich weiter in deinen eigenen erbärmlichen Erinnerungen. Das wird dir vermutlich mehr zusetzen, als alles was ich mir für dich ausdenken könnte."
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeFr Mai 01, 2015 11:59 am

In dem Moment, wo die Geruchspartikel an Azunagis zahlreiche Cilien anschlossen, um die Reaktion bis zum Gehirn auszulösen, wurde Mei zum kühlen Beobachter. Sie schaltete eine indirekte Aufnahme an und sah sich an wie sich jeder Muskel in dem Gesicht des Älteren rührte, wie er seine Mimik verformte und anschließend eine wohl recht heftige Reaktion auf das Gewächs zeigte. Ungeachtet dessen ließ sie es einfach fallen, stand völlig unbeeindruckt dort und bekam dann von dem Jônin Sachen gesagt, die andere wohl in bodenloses Selbstmitleid gestürzt hätten. An Mei schabten sie eher vorbei und hinterließen zwar eine Spur aus Dreck, aber keinen tiefen Kratzer. Nach Azunagis von Wut motivierter Ansage legte sie fast naiv den Kopf schief und blinzelte kurz. Was hatten ihre Eltern jetzt damit zu tun, dass sie teste wie er als Inuzuka auf einen bestimmten Geruchsstoff reagierte? Es war alles reine Studie. Nichts persönliches und auch nichts respektloses. Ein wenig planlos blickte sie Azunagi nach, als er aufbrach. Von der Schwarzhaarigen kam zunächst kein Wort, sie scherte sich auch nicht darum, dass er jetzt gehen wollte, aber stellte eine Frage, die wohl gehörig die Grenzen verschieben konnte, wenn Azunagi es allzu persönlich nahm. "Reagiert Eure Tochter genauso auf diese Pflanze?" Vielleicht war die Reaktion je nach Alter und Reife der Riechsinne ausgeprägter, oder eben nicht. Das wusste Mei auch noch nicht und sie hätte kein Problem Kakurinne das Gewächs unter die Nase zu halten, damit sie einmal daran roch. Es sollte natürlich eine Drohung sein, dass sie das jetzt vorhatte. Wenn Azunagi ihr die Frage ganz normal beantwortete, hätte sie ja keinen Grund dazu. Sie wollte nur ihren Wissensdurst stillen. Über den Clan der Inuzuka. Warum reagierte dieser Kerl dabei so über? Das traf bei ihr wiederum ein wenig auf Unverständnis.
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeDo Mai 07, 2015 7:51 pm

°oO(Sie ist merkwürdig. Und ein Haufen degenerierter Yamanaka-Scheiße, der man wohl jedwede Einfühlsamkeit ausgetrieben hat. Wie sie einen schon ansieht. Als wäre man nur ein Versuchsobjekt, ein Spielzeug oder eine dieser Kugutsu, bei der man nur die richtigen Fäden ziehen muss, damit sie sich verhält, wie mans will. Aber ich bin nicht hier um sie zu bespaßen, oder ihr zu zeigen, wie Inuzuka-Nasen auf bestimmte Reizungen reagieren. Eigentlich wollte ich nur ein kleines Gespräch anfangen. Dachte sie wäre leicht einsam und ein wenig Unterhaltung könnte da was positives bewirken. Bin mir da mittlerweile nicht mehr so sicher. Glaube, sie ist allein am besten dran. Schön weit weg von allen Menschen. Und schön weit weg von mir. Ich halte es hier nämlich keine Sekunde länger aus. Schon garnicht, wenn sie schon anfängt meine Familie ins Spiel zu bringen. Da hört der Spaß auf.)

Bei der Erwähnung seiner Tochter blieb der große Mann plötzlich stehen, wandt sich langsam um und blickte der Yamanake todernst ins Auge. Das hier ging eindeutig zu weit. Vielleicht bildete er es sich ja nur ein, aber diese Untertöne nahmen Dimensionen an die ihm garnicht gefielen. Das letzte was seine Tochter brauchte, war eine durchgedrehte Yamanaka, die ihr irgendwelche Scheiße unter die Nase rieb, nur um ihre Reaktion zu beobachten! "Keine Ahnung. Los, lauf ihr nach und probiers aus." Azunagis Blick bohrte sich förmlich in Meis Auge. Eigentlich hätte er ja das rote Auge haben müssen. Hätte besser gepasst, denn gerade kamen ihm einige äußerst teuflische Gedanken und es war klar, dass der Inuzuka ihr keineswegs ein Ticket für die Kakurinne-Teststrecke ausstellte. Im Gegenteil, er wartete nur darauf, dass Mei diesen dummen Plan in die Tat umsetzte, und ihm einen Grund gab, ihr die Hammelbeine lang zu ziehen. In all seinen Jahren als Shinobi hatte er nie einen Erwachsenen, geschweige denn einen Tokubetsu-Jônin erlebt, der einem Inuzuka einfach so irgendwelches Zeug unter die Nase hielt, nur um seine Reaktion zu testen! Nie! Sowas machte man vielleicht auf der Akademie, aber auch da gewiss nur einmal! Kein Inuzuka würde sich das gefallen lassen und ein jeder den er kannte, würde mit Klauen und Zähnen antworten. Selbst Kakurinne würde dass als üblen Angriff sehen, da war er sich sicher. °oO(Da kommen Erinnerungen wieder hoch. Tsume-chan hat mal jemandem ein paar Zähne ausgeschlagen, weil er mit ihrem Geruchssinn gespielt hat.)
Für Azunagi stand jedenfalls fest, dass mit dieser Yamanaka etwas nicht richtig lief. Damit hatte sie sich seine Aufmerksamkeit verdient. Im negativen Sinne. Seine Nase lief, dank des Angriffs zuvor, bereits auf Hochtouren. Leider war sie, wiederum wegen des Angriffs, immernoch ein wenig geschwächt. Trotzdem sog er jede Spur von Meis Geruch auf, die er erriechen konnte. Sie würde er nicht vergessen und wann immer sie in der Nähe war, konnte sie darauf zählen, dass er ein Auge auf sie hatte. Vielleicht würde er sogar Fledermäuse einsetzen, um sie zu überwachen, wer weiß. °oO(Das gerät langsam außer Kontrolle. So aufgebracht war ich schon lange nicht mehr. Guut, die Hexe aus dem Nebelreich hat mich auch ein wenig auf die Palme gebracht, aber auf andere Art und Weise. Außerdem war die ja nicht aus dem selben Dorf!) Irgendwo lauerte immernoch ein Fünkchen Vernunft in Azunagis Hinterköpfchen. Auf sie konnte er sich verlassen. Wenn alles schief ging, sprang manchmal seine Selbstzügelung an und verhinderte das Schlimmste. Das war es wohl, was ihn momentan davon abhielt, der Yamanaka einfach an die Gurgel zu springen, oder die Klippe einstürzen zu lassen. °oO(Vielleicht sollte ich Camillo wecken. Obwohl, schlechte Idee. Wenn die Nase meines Clans diese Göre schon interessiert, wird sie für das Fledermausprinzchen erst recht Feuer und Flamme sein.)
Nach ein paar Momenten bewegte sich Azunagi wieder, wandte sich ab. Es war alles gesagt. Er erklomm die Klippe und blieb oben erstmal wieder stehen, putzte sich die angeschlagene Nase mit einem Taschentuch und versuchte das Gefühl loszuwerden, eine Bombe wäre in seinem Riechkolben detoniert. "Womit hast du dir eigentlich deinen Rang verdient, huh? Jedenfalls nicht mit sozialen Kompetenzen und Allgemeinwissen über die Clans deines Dorfes." Irgendwo war Azunagi durchaus interessiert daran, was diese Yamanaka auffahren konnte. Hoffentlich mehr als diese Gedankentricks! Genjutsu vielleicht? Darin war er selbst leicht bewandert. Genug jedenfalls um einiges zu verkraften und aufheben zu können. Ninjutsu? Möglich, aber solang sie kein Raiton beherrschte, würde Azunagi sie problemlos in die Tasche stecken. Taijutsu? Damit hätte er wohl noch weniger Probleme. Was die Gedankentricks anging, da hatte Azunagi bereits so seine Notfall-Strategien entwickelt, falls er mal mit sowas fertig werden musste. Kurzum: Fall es zu einem Kampf mit Mei kam, sah er sich kaum schwitzend und gegen die Wand gedrängt.
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeSa Mai 09, 2015 12:20 pm

Starke Abneigung aufgrund negativer Emotionen ausgelöst durch fälschliche Impressionen? Mei wunderte sich, dass Azunagi sich so anspannte und wütend wirkte. Eigentlich gab sie ihm doch keinen Grund wütend zu sein. Aber wenn sie vielleicht die Situation umdrehte und er würde ihr ein Kunai ins Bein stechen, um zu sehen wie schmerzempfindlich sie während der Anwendung ihres Hidens war- Sie würde Unverständnis und vielleicht Ungeduld zeigen, doch solche eine Wut war eigenartig. Immer noch eine interessante Reaktion. Mit seiner letzten Aussage lag er allerdings falsch. Die Ältesten hatte sie in den Rang gehoben, in dem sie war, weil sie dieses Wissen allein sammelte, Zuhause hortete und niederschrieb. Egal ob über Clans, es war alles mögliche. Nur wusste er wohl kaum etwas davon. Im ruhigen Ton erklärte Mei: "Die Ältesten rechtfertigen meinen Rang durch Begabung im Bereich der Spionage und Informationsgewinnung." Mehr wollte sie dazu nicht sagen, denn das war ihr zu persönlich, auch wenn es den Mann wahrscheinlich sowieso nicht interessierte. Mei setzte allerdings einen Schritt nach, sobald er sich davon bewegte, damit er sie noch hören konnte. Irgendetwas lag ihr doch daran, dass er sie nicht so einfach abstempelte. "Ich benötige keine soziale Kompetenz, solange ich für Konoha funktioniere und als Kamerad verlässlich bin. Eine Pflichtaufgabe für uns alle ist als Shinobi die Arbeit mit Kollegen. Ich sehe, dass du eine Aversion für mich hast. Aber lass mich dir den Rat geben, dass ihr Inuzuka zu leicht anzugreifen seid. Eure Nasen sind empfindlich. Deswegen seid ihr bei der Spüreinheit, doch es braucht nur eine solche Pflanze, um euch außer Gefecht zu setzen. Dies würde eine Verteidigung erfordern. Eine Verfolgung unter unglücklichen Umständen schaltet euren Sinn sofort auf ein Minimum. Es ist eine gleiche gravierende Schwäche wie die Bewegungslosigkeit von uns Yamanaka ohne unseren Geist." Vielleicht beruhigte Azunagi das irgendwo. Es war nicht Meis Ziel ihn jetzt vollzulabern, zu belehren, sie wollte einfach einen strategischen Ratschlag teilen. Vielleicht brauchte der Jônin ihn aber auch gar nicht, weil er schon genug Erfahrung besaß. Für Mei war es allerdings eine wichtige Erkenntnis in ihrem jungen Leben, wo in welchem Fall die Schwäche der Inuzuka-Nasen lag. "Wenn nicht für dich, ist es vor allem für deine Tochter von Bedeutung."
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeDo Mai 14, 2015 6:12 pm

°oO(Oh-ho, da haben wir uns aber eine Klugscheißerin geangelt. Kaum gerade stehen können, aber sich schon fleißig was auf ihren Rang einbilden. Na, sowas liebe ich ja. Die machts mir aber einfach, die wenigen Brocken Mitleid, die meinem rabenschwarzen Herzen geblieben sind, zur Seite zu fegen. Ich wünsche ihr von ganzem Herzen, dass sie mal so richtig tief in die Scheiße reitet. Von mir aus kann ihr das Schicksal auch das verblieben Auge auspicken. Ich werde sie jedenfalls nicht beweinen. In ihrem Alter sollte man langsam selbst erkennen, dass man Mist labert und der eigenen halben Einstellung auch stets nur halb so gute Resultate einfahren wird wie andere, die sich offener verhalten. Leiiider ist mir meine Zeit für eine ausgiebige Lehrstunde zu schade, sonst würde ich ihr die Logik mit einem Vorschlaghammer eindrillen)

Irgendwo in den dunkleren Arealen seines Hinterköpfchens spielte Mörder-Azu immernoch mit dem Gedanken, einfach die Klippe einstürzen zu lassen und Konoha von dieser Mini-Hexe zu befreien. Letztlich gab er den Gedanken allerdings auf, als er zur Erkenntnis kam, dass sie den Verlust der altehrwürdigen Hokage-Köpfe wohl kaum wert wäre. Derweil wurde der Lehrer in Azunagi mit eisernen Ketten irgendwo festgezurrt und daran gehindert, sämtliche Fehler in Meis Denken Stück für Stück auseinander zu nehmen. Äußerlich schien der Inuzuka nun tatsächlich mehr und mehr zur Ruhe zu kommen, aber diese Farce würde schnell bröckeln, wenn man ihn jetzt wieder reizte. "Die Ältesten verkalken auch von Tag zu Tag mehr..." kam es leise aus dem Munde des Rothaarigen. Offenkundig konnte er deren Zurechnungsfähigkeit nur anzweifeln, wenn sie Vertrauen in eine Yamanaka hatten, die nur die Hälfte ihres Handwerks beherrschte.
"Wärst du eine meiner Schülerinnen, und jeder der Menschheit bekannten Gottheit seis gedankt, dass das nicht der Fall ist, müsste ich dich mit einer eklatant durchschnittlichen Note nach hause schicken. Soziale Kompetenz ist gerade für deinen Schlag überlebenswichtig. Streng dein Köpfchen mal an und versuche zu ergründen, warum."
Mit einem unangenehmen Zittern und laufender Schleim-Produktion meldete seine Nase sich plötzlich wieder zum Dienst. Eiligst zog Azunagi ein Taschentuch und putzte sich das angeschlagene Näschen. Ja, die Nase war ein Schwachpunkt seines Clans. Das wusste er auch! "Verlässlich kann ich übrigens keinen Kameraden nennen, der mein Vertrauen ausnutzt und mir am Ende nichtmal zutraut, meine Schwächen im Ernstfall decken zu können. Wirklich, mit deiner Kurzsichtigkeit solltest du die Schwächen deines Feindes mehr fürchten als seine Stärken. Wenn du in eine vermeindlich offene Flanke stoßen willst, frage dich lieber vorher, ob dein Feind sich jener Lücke nicht schon lange vorher bewusst gewesen sein könnte, dich gar in einen Hinterhalt locken könnte. Kurzum: Verteidigung? NEEE, ERNSTHAFT? Davon hör ich zum ersten Mal. Klasse, du hast einem der gottverdammt besten Strategen Konohas was total neues ans Herz gelegt!"
Mit einem lauten Nieser entledigte sich sein Riechkolben wie von selbst der letzten störenden Pollen und entsorgte alles brav ins Taschentuch. Wunderbar, er konnte förmlich spüren, wie seine Nase wieder den Normalbetrieb aufnahm.
"Man sollte annehmen, dass du zumindest zu einer logischen Schlussfolgerung im Stande wärst: Nämlich der, dass meine Tochter, so als Inuzuka, bereits bestens über jene gravierende Schwäche Bescheid weiß. Ich meine, heh, sie haust ja nur in einem ganzen CLAN VOLLER NASENBÄREN! Meinst du, wir vertrauen einfach darauf, dass keiner auf dem Schlachtfeld unsere Nasen ausnutzt? Meine Fresse..." Die ruhige Fassade bröckelte, auch ohne Reize von außen. Die Reize kamen von innen. Azunagis Blut kochte immernoch und es würde noch eine ganze Weile vor sich hinköcheln. Die Begegnung mit Mei würde er nicht vergessen und auch in einigen Tagen noch würde sie ihn vermutlich noch zur Weißglut treiben können. °oO(Erst dieser Nebeldrache und nun das! Gott, ich hasse alles und jeden ... ) Kopfschüttelnd wandte er sich nun endgültig ab. Er hatte genug. Bevor hier noch ein Unglück passierte, ging er lieber. Sich selbst kannte er ja gut genug. Das letzte, was er in seiner Akte gebrauchen konnte, war eine Ermahnung wegen des tätlichen Angriffs auf eine Kameradin. Der Eintrag über den Verlust Gyoushis und diverse Anspielungen auf Infragestellung seiner Zurechnungsfähigkeit waren ihm genug. Mehr brauchte er wirklich nicht! Ohne den Hauch eines Abschiedswortes verließ der große Inuzuka die Klippen, sowie die altehrwürdigen Kageköpfe. Mal sehen ob Kakurinne mittlerweile Erfolg bei ihrer neuerlichen Hundesuche hatte. Wenn nicht, würde er mal wieder eine Standpauke halten müssen. Müssen? Ne, jetzt wollte er! Und so wie er sich fühlte, würde es eine verdammt energiegeladene Standpauke werden! Und bevor jetzt wer Mitleid mit Kakurinne bekommt: Zuhause wartete ja noch Azunagis Gattin Shizuko … die würde schon dafür sorgen, dass es nicht zu wild wurde. Wie immer eben. Wenigstens darauf war Verlass!

(tbc: Trainingsplatz II)


Zuletzt von Inuzuka Azunagi am Do Jul 30, 2015 2:04 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hokage Felsen   Hokage Felsen - Seite 2 Icon_minitimeFr Mai 15, 2015 12:02 pm

Die Tirade, die Azunagi von sich ließ, bließ wie ein Sturm zu ihr, aber sie stand einfach da, ließ ihn wehen, bis er schwächer wurde, und blinzelte dann ein paar mal. Gut, die Schlussfolgerungen, die sie getätigt hatte, waren offensichtlich gewesen. Sie hatte lediglich praktische Beweise für ihre Thesen gesammelt. Es hatte sich bewährt, dass Inuzuka einfach auszuschalten waren, wenn sie es nicht glaubten, dass etwas auf sie zukäme. Wahrscheinlich müsste sie damit aber nie rechnen. Yamanaka wurden oft mit Nara und Akimichi auf Missionen geschickt oder mit gänzlich anderen Leuten als mit Inuzuka. So musste Azunagi auch keine Angst haben, dass das Mädchen hier einmal mit ihm arbeiten musste. Oder er mit ihr. Wortlos zückte sie wieder ihren Block, als der Jônin verschwunden war. Sie malte das Clanviertel der Inuzuka aus ihrem Bild heraus und setzte dort einen kleinen Obelisken mit einem paar hin. Ähnlich wie der rote Gedenkstein auf dem Friedhof. Es dauerte seine Minuten, bis das fertig war, doch sie genoss wieder die Ruhe, die sie jetzt hatte. Andere hätten sich tierisch über diesen Kerl aufgeregt, aber Mei kratzte so etwas nicht im geringsten. Sie hatte gelernt andere in emotionalen Belangen weitestgehend zu ignorieren und für sich selbst zu sein. Ob sie jetzt ernst genommen wurde oder nicht, wen kümmerte das? Schließlich schloss sie ihren Block wieder und drückte ihn an sich. Sie wollte jetzt kurz nach Hause und ihn dort zur Seite legen. Dann konnte sie direkt zu einem ihrer Lieblingsorte gehen, Frieden finden und sich Wissen aneignen. Obwohl sie schon sehr viele Bücher kannte, die Konoha zu bieten hatte.

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