Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht?

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BeitragThema: Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht?   Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht? Icon_minitimeMo Okt 21, 2013 9:45 am

Ein kleines Aufeinandertreffen von Jinpei und seiner alten Teamgefährtin Michiru.
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BeitragThema: Re: Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht?   Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht? Icon_minitimeMo Okt 21, 2013 10:13 am

Sie saß im Garten des Anwesens und starrte ein wenig hypnotisiert auf das Wasser. Es war so schön, so beruhigend und kühl. Sie liebte es in seiner ganzen Pracht, seiner ganzen Vielfalt. Sie hätte sich mit ihrem Gast im Büro treffen können, sie hätte ihn mit ihrem Kimono und ihrem Rang konfrontieren können, aber sie wollte es nicht. Es war zwar wichtig für sie als Kage, doch es war mehr Fürsorge und Neugier, als wirklich etwas sehr wichtiges. Natürlich waren sie wichtig, diese Kinder und vor allem war wichtig wie sie aufwuchsen, aber es war irgendwo eine Herzensangelegenheit. Deswegen trug sie kein dunkles Gewand wie im Büro, keinen Mizukagehut und auch kein wirklich würde zur Schau. Sie saß einfach nur im Gras, die Füße bis zu den Knöchel im Wasser und sah vor sich hin. Ihr dunkles Haar war zu einem Zopf geflochten, der ihr übe die Linke Schulter fiel. Keine Kapuze im Gesicht, keine Haare über den Ohre, sodass man ihr Piercing, sowie die beiden Federohrringe sehen konnte. Ihre blau untermalten Augen starrten auf das Wasser, wanderten immer wieder von rechts nach links, während sie wartete. So gesehen war sie in zivil.  Ihre Finger zupften kurz an der Perlenkette die an ihrem BH offen zur schau hing und sie fuhr über die schwere Kette an ihrem Hals. Sie machte sich nichts an ihrem Körper, auch wenn er mittlerweile schwerer und vielleicht ansehnlicher war. Keine Knochen, die einem sofort entgegen sprangen. Sie wirkte gesünder, wenn auch noch immer bleich und zierlich. Ihre Füße zogen leichte Kreise im Wasser,  während ihre Hände neben ihr abgestützt waren. Sie hatte Jinpei zu sich gerufen, sie wollte mit ihm reden. Seit sie erfahren hatte, dass er sich für einen jungen aus dem Kaguya Clan eingesetzt hatte, diesen von seinem Onkel fortgeholt hatte und ihn mit versorgte, seitdem sah sie ihn ein wenig anders. Sie kannte ihn als Schwertmeister, der nur Augen für sein Schwestern hatte. Es war löblich sich um seine Familie zu kümmern, aber sich um andere zu sorgen war immer etwas, das nicht normal war, nicht menschlich. Die meisten leite kümmerten sich grade einmal um sich selbst und nur einigen entzogen sich diesem Trott. Er hatte es getan und nun wollte sie wissen warum, wie es dazu gekommen war und sie wollte mehr über ihn erfahren, mehr über seine Gründe und vor allem wie er den jungen einschätze. Konnte er vielleicht mehr zu Junko sagen, als Kai selbst es getan hatte? Der Junge hatte ja so viel gesprochen, wie sie selbst noch vor einigen Monaten. Er musste tiefen Kummer haben, tiefe Angst vor etwas. Sie hatte gelesen, dass e seien Eltern verloren hatte. Beide ermordet, auch wenn es bei seinem Vater nicht so ausgesehen hatte. Es war traurig und tragisch zugleich, aber so waren die Leute grausam. So wie ich selbst. Ich habe auch genommen und zwar jedes Leben, dass mir gut bezahlt wurde. Das hättest du nicht gewollt, das wolltest du nie, oder Yuki? Ich hätte öfters auf dich hören sollen, jetzt kann ich nur hoffen, dass du meine Gebete hörst und siehst, was ich für dich tue. Ich will dein Dorf am leben halten, es soll immer dein Dorf bleiben, ich werde es in deinem Willen führen. Ich kann dich nicht vergessen, dein wunderschönes Gesicht. Ich war so gerne bei dir, habe so gerne deinen Duft in mich aufgenommen. So gerne war ich dein dunkles ich, die verruchte Seite an dir, wie ein Schatten und immer da um grob zu sein, wo du es nicht warst. Weißt du noch, als diese Kinder aus Konoha bei uns waren? Ich werde es nicht vergessen. Aber vor allem werde ich dich nicht vergessen. Ich konnte es dir nie sagen, konnte dir nie sagen, dass ich dich- Ihr wurde das Herz schwer, unendlich schwer. Nichts war größer als Liebe und nichts konnte den Menschen so sehr verändern, wie Liebe. Ai shiteru Hauchte sie leise, zart und kaum hörbar in den Himmel und schloss kurz die Augen.  Sie musste sich fangen bevor er hier war und beschloss von nun an nur noch zu warten und nicht mehr so viel zu denken. Er müsste bald kommen, sie hatte ihn gebeten der Einladung zu folgen, nicht durch das Tor, sondern über den Wald zu kommen und direkt an den Teich zu gehen. Diese lag hinter dem Anwesen und ihr wurden alle wichtigen Zeremonie abgehalten. Er war in gewisser weise magisch. Für den einen war er nur ein Teich, aber hie hatte sie den Post des Clanoberhauptes angenommen und das würde sie wohl auch immer sein. Ob es sich als Kage gut anfühlte, auch noch einem Clan zu dienen, würde sie sehen. Sonst müsste sie die Position wohl abgeben oder alles sehr strikt trennen. Aber war sie nicht gut im trennen? Jahre hatte sie Yuki angesehen, sie geliebt und nichts gesagt oder getan,um dies zum Ausdruck zu bringen. Sie wirkte so friedlich wie sie da saß und mit dem Füßen im Wasser hing. Etwas leblos, aber zufrieden und zutraulich. Etwas das sie sonst nie gewesen war, würde ihm das zu denken geben?
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BeitragThema: Re: Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht?   Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht? Icon_minitimeMo Okt 21, 2013 7:20 pm

Die Füße des wohl jüngsten amtierenden Schwertshinobis aus Kirigakure, fanden ihren Weg durch den Wald. Geäst unter seinen Stiefeln zerbrach mit einem leisen Knacken, die Blätter raschelten, als er sie mit den gleichen Stiefeln bei Seite schob und sein Haori wehte leicht in der Briese, die den Wald gerade erfüllte. Wieso hatte die frisch ernannte Mizukage ihn gebeten einen so umständlichen Weg zu ihr zu nehmen und wieso sollte er überhaupt zu ihr kommen? Fragen, die er beantwortet haben wollte, die allerdings wiederum keine Eile hatten. Sein Nodachi hing an seiner Seite, die Hand auf dem Schwertknauf gelegt, damit es nicht zwischen seine Schritte geriet und ihn so zu Fall brachte. Sein halb geschlossenes Auge glitt durch den Wald. Er war so ruhig, fast schon gespenstisch. Zwar war das Flügelschlagen von Vögeln zu hören und wohl auch das ein oder andere Eichhorn, aber sichten konnte er keines der Waldgeschöpfe. Aus der Ferne konnte er bereits erkennen, dass sein Ankunftsort nicht mehr weit entfernt lag. Seine Haltung war straff, wie immer. Darauf bedacht niemanden eine Möglichkeit zu geben, ihn zu überraschen.

Nach ein paar weiteren Minuten kam er auf eine Lichtung. An einem kleinen saß seine Mizukage, Hozuki Michiru. Die Frau, die wohl die skrupelloseste der Schwertshinobi gewesen ist, die Frau, die das damalige Dorf hinter dem Blutnebel hätte repräsentieren können und die nun so anders war. Nicht mehr so verfeindet gegen alles und jeden. Mehr so wie ihrer aller ehemalige Mizukage es gewesen ist. "Mizukage-sama." Er verbeugte sich, als er in ihrer Reichweite war und stand einen Moment lang vor ihr. Dann löste er die Schwertscheide von seinem Gürtel und ließ sich langsam zu Boden gleiten. Sein Blick war ein wenig finster, vielleicht zu finster. Aber da er nicht wusste, worum es hier gehen sollte, war er zunächst einmal pessimistisch eingestellt. Vielleicht eine Mission. Das es sich hierbei lediglich um eine kleine Befragung wegen dem Jungen aus dem Kaguya-Clan handeln würde oder viel mehr, wieso er, Jinpei, ihm geholfen hatte, ahnte er mit Nichten. Er musterte seine Mizukage. Keine Kaputze, sodass er ihre langen schwarzen Haare sehen konnte, ihre Ohren und ihren Ohrschmuck. Mehr war noch an ihr zu sehen, doch sein Gemüt verbot es ihm, sich über das Aussehen seines Oberhaupts zu ergötzen. Eines jedoch konnte er äußern. "Es freut mich euch gesund zu sehen, Mizukage-sama." Er war ein paar Mal bei ihr gewesen, um nach dem Rechten zu sehen und sie aufzupäppeln, was nicht einfach gewesen war. Ihre Lebensgeister waren entflohen und diese konnte er nicht einfach einfangen. Den Körper konnte er vielleicht heilen, aber der Geist ... das war ein Gebiet, auf dem er sich nicht auskannte, wo doch sein eigener Geist schwer angeschlagen war.
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BeitragThema: Re: Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht?   Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht? Icon_minitimeMo Okt 21, 2013 10:12 pm

Da saß sie in ihren ihren schlimmsten Kleider an einem Teich nahe des Anwesens und dieser Mann brachte es fertig sie mit Förmlichkeit zu überschütten. Sie hatte ihn gehörte, hatte immerhin auf ihn gewartet und war kaum überrascht gewesen ihn nur hier zu haben, in ihrem Haus, in ihrer Heimat. Ihre blauen Augen zuckten vom Wasser zu ihm hinauf. Sie saß noch immer, sah ihn bei sich stehen, wie er seine Waffe ablegte. Selbst wenn er versuchen würde sie aus dem Hinterhalt zu erstechen, wäre es nutzlos, zwecklos. Sie würde nicht sterben, nicht durch eine normal Klinge. Eine schwere last des Lebens die sie da trug, den sie war nicht Fleisch und nicht reines Wasser. Ihre Mine wirkte seltsam verschlossen und das lächeln des Büros war ihr wie aus dem Gesicht gewischt. Gerade zu neutral sah sie ihn an und winkt leicht ab, als er sich freute sie gesund zu sehen. Der Schmale Körper zog die blanken Füße aus dem Wasser und wollte sich aufrichten, den Rücken durchdrücken und sich zwingen autoritär zu wirken, doch sie tat es nicht. Sie blieb sitzen, sah wie er sich zu ihr setzt und behielt die Füße im Wasser. Ihr braucht mich nicht so zu nennen Jinpei, nicht in meinem Haus, hier nennt mich niemand so, hier bin ich noch immer diese Bestie, dieses Monster der blutige Eisklotz, ein Lächeln umspielte ihre Lippen, aber ob es Ironie oder wahre Freude war, konnte man nicht ausmachen. Schaut nicht so grimmig, ich will nur mit euch reden, nichts schlimmes – smaltalk, sprach sie, wobei das letzte Wort wie ein Fremdwort über ihre Lippen rollte. Umgänglichkeit war eine Kunst, die sie kaum beherrscht. Neben ihm war sie doch recht klein und hätte sie kein Ego besessen, sie hätte sich wohl weiter als etwas autoritäres gegeben, doch sie ließ es, ließ diese Gestalt der Kage fallen und stand einfach nur neben ihm, den Blick auf das Wasser gerichtet. Sie wirkte winzig neben ihm, wenn auch nicht mehr so zerbrechlich wie noch vor Wochen. Etwas mattes lag in ihren Zügen, keine Spur mehr von der Verbissenheit und dem Wunsch jemanden zu töten. Eigentlich ist es egal, wie man mich nennt, solang meine Figur ernst genommen wird. Darum geht es, darüber machte ich mit euch sprechen – nicht über mich mehr über etwas von euch, etwas das ihr getan habt. Lange, viel zu komplizierte Sätze die sie da aussprach und für einen kurzen Moment zog sie die Brauen zu ihrem alten grimmigen Ausdruck zusammen. Verfluchte Menschen, verfluchte Sprache, doch so durfte sie jetzt nicht denken. Ein Seufzen, dann sah sie vom Wasser zu ihm und es lag ein seltsamer Ausdruck in ihren Augen. Ich möchte euch danken, begann sie, hielt dann jedoch inne um wieder die Stirn zu runzeln. Nicht im Namen des Dorfes, mehr in meinem Interesse, wenn ihr es so wollt, wie sie es hasste so viel reden zu müssen. Auf den Punkt kommen sollte sie, doch was wollte sie genau, wie konnte sie am besten fragen, was sie nie gefragt hatte. Dank ausdrücken lag ihr genau so wenig und doch hatte sie es getan, in ihrem Namen. Sie kam noch nicht sehr gut mit sich selbst zurecht, das spürte sie in diesem Moment deutlich. Ihr Ausdruck wirkte nicht unsicher, aber sie schien etwas abwesend vielleicht sogar überfordert. Ihre Hand fuhr durch die Luft, strich sich eine Strähne zur Seite und sie warf ihren Zopf nach hinten über das rötliche Gewand. Es geht um den Kaguya. Kaguya Kai. Ich möchte wissen wie es dazu kam, Jeder hätte nun wohl ausgeführt, was genau er wissen wollte um was genau es ging, doch dies vermochte sie nicht. Sie konnte es nicht ausdrücken, sie hoffte er würde verstehen. Wie lächerlich sie sein musste in ihrer Unbeholfenen Sprache. Ihr habt etwas wunderbares getan, fügte sie zusammenhangslos hinzu und sah ihn aus den tiefen blauen Augen an. Sonst hatte man dort immer Eis gesehen, den tiefsten Winter und eine Mordlust, die ihres gleichen suchte. Jetzt wirkten sie leer, unbeholfen und zeigten Emotionen, die man ihr nie zugeschrieben hatte. Sie wirkte nicht schwach und dennoch so, als würde sie um ihr Leben kämpfen. Sie zupfte an ihrer Lippe, eine Geste die man bei der Alten Michiru nie gesehen hatte. Sie schien zu überlegen, doch ihr Kopf blieb leer und ihre Haltung glich einer erhabenen Person, die sich nicht sicher war, was sie sagen wollte. Stolz und still stand sie da, starrte den Schwertmeister schon fast an, ohne dabei wirklich böse zu wirken. Was er wohl von der neuen Michiru hielt, von dieser fast schon freundlichen Frau, die so etwas wie Danke und Bitte kannte. Sie sprach so viel und so abgehackt und sie sah ihn ohne Mordlust an, obwohl er deutlich ein Mann war und kaum einen Meter von ihr entfernt stand. Alles für sie, alles für diese eine Frau. Sehnsucht flammte kurz in ihr auf, doch sie wurde erstickt, schnell von ihr selbst erstickt, indem sie in das Wasser starrte, es gab ihr Ruhe, unendliche Ruhe.
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BeitragThema: Re: Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht?   Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht? Icon_minitimeMo Okt 28, 2013 9:55 am

Der Schwertshinobi war irritiert, schwer irritiert. Aber seine Miene ließ nicht darauf deuten. Recht ausdruckslos sah er seiner Mizukage in die Augen, als sie ihm mitteilte, dass er sie so nicht zu nennen brauchte, solange sie hier auf dem Gelände waren. “Also … Michiru?“, fragte er, um sich zu vergewissern, dass er es richtig verstanden hatte. Den Ausdruck des blutigen Eisklotzes nahm er war, gab aber keinen Kommentar dazu ab. Und nun wurde es wirklich beängstigend. Sie wollte nur mit ihm reden, einen Smalltalk führen. Was war denn hier los? Zweifelnd nickte er ihr zu und wartete einfach, was sie ihm zu sagen hatte oder was sie von ihm wissen wollte. Zwischenzeitlich war ihr Blick auf das Wasser gerichtet, indem ihre Füße baumelten und Jinpei folgte ihrem Blick. Seine Füße gehörten jedoch nicht ins Wasser. Zu penibel war er darauf bedacht, dass sein Schuhwerk vernünftig war und Wasser in Stiefeln war einfach nur grausam.

“Danken?“, erklang die zweifelnde Frage. Wofür wollte sie denn danken. Sie sprach so furchtbar ungewohnt geschwollen und kam irgendwie nicht so recht auf den Punkt und fast schon wollte er ihr das Wort abschneiden, um zu fragen was sie wollte. Und dann, endlich nach einer gefühlten Ewigkeit kamen die Worte, auf die er gewartet hatte. “Es geht um den Kaguya. Kaguya Kai.“ Mehr oder minder fiel es Jinpei nun wie Schuppen von den Augen und er seufzte erleichtert auf. Wie es dazu gekommen war? Tja, gute Frage. “So wunderbar war es denke ich nicht. Und Kai wird bestimmt zustimmen, dass ich kein angenehmer Genosse bin… Aber ich denke ihr wollt wissen, wie ich auf ihn aufmerksam geworden bin und wieso ich ihn von seinem Onkel fort geholt habe?“ Kurz wartete er ab. Doch er war sich ziemlich sicher, dass es sich genau darum handelte. Dann seufzte er kurz auf. Jinpei verlagerte sein Gewicht ein wenig und schob sein Nodachi vom Schoß, ließ es in das leicht feuchte Gras sinken. “Nun, dir wird bekannt sein, dass er früher nicht sehr ausgeglichen war, um es mal höflich auszudrücken. Wie genau ich da auf ihn aufmerksam geworden bin, kann ich nicht einmal mehr sagen, aber ich hab’s mir zur Aufgabe gemacht ihn ein wenig unter meine Fittiche zu nehmen und habe mitbekommen, wie miserabel es ihm im eigenen Heim erging. Aus meinen Akten dürftest du wissen, dass ich selbst ein Familienleben schätze, wenngleich sie nicht mehr sehr groß ist. Ihn unter einer solchen Person leiden zu sehen kam mir falsch vor, also habe ich kurzer Hand entschlossen ihn auf eigene Füße zu stellen.“

Dann legte er den Kopf etwas schief, sodass seine Haare herabfielen. Was für Äußerungen wollte sie von ihm hören? Er war kein Samariter, er handelte nach dem was er für richtig hielt.
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BeitragThema: Re: Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht?   Männer sind doch alle Arschlöcher, oder nicht? Icon_minitimeFr Nov 01, 2013 5:47 am

Michiru klang so normal, so gewöhnlich. Ein simpler Name ohne viel drum herum. Dennoch gefiel er ihr nicht, ganz und gar nicht. Obwohl ihre Mutter den Namen ausgesucht und durchgesetzte hatte, wollte sie kein Glück assoziieren, wollte sie sich damit nicht normal fühlen. Auch ihre Mutter hatte all die Schläge zugelassen, auch ihre Mutter hatte weggesehen. Da war niemand gewesen und er saß hier neben ihr, kommentierte die anderen Namen nicht, die Namen, welche sie selbst zu verantworten hatte und ging zu Michiru über. So ein Leben musste doch schön sein, oder nicht? Sie waren beide von Trauer erfüllt, doch bei ihm war es Trauer der Liebe, seine geliebten Eltern waren gegangen, sie hatte ihren Vater umgebracht, mit ihrem Schwert hatte sie sein finsteres Herz durchbohrt. Irgendwann reichte nicht einmal mehr die Regeneration eines Hozuki aus, so war das im leben, alles hatte ein Ende und ab und an starb man einen grausamen Tod nur um aufzuwachen und zu sehen das es mehr gab, so wie sie.

Ihr Kopf nickte knapp, sehr knapp, als er es mit Michiru versuchte. Einen anderen Namen hatte sie nicht, zumindest keinen guten, keinen hübschen. Als sie gesagt hatte, um wen es ging, schien er verwundert, er sah es nicht als etwas großes, sah sich selbst nicht als etwas besonderes. Gut so, denn Männer waren Monster und wenn man sie so erzog und sie hoffte nicht das er den Jungen zu stark erzog, konnten sie all dies weiter geben, all dies negative. Ihr Kopf nickte sacht mit sehr sacht und als er geendet hatte, als er die kurze Geschichte erzählt hatte, schien es ein Akt von Großmut zu sein, sich um einen Jungen zu kümmern. Wo war die Verbindung der beiden wirklich, wo hatte sie angefangen, es konnte nicht nur diese Rebellion des Jungen sein. Natürlich hatte sie gelesen, wie er andere Schüler geschlagen hatte, wie er sie auch für die Sanbijinchuriki geschlagen hatte. Ein seltsames Gespann, angeführt von einem älteren Jungen, der Einfluss übte und zwar auf Kai. Es war trotz alle dem eine edle tat, auch wenn ihr sie nicht so seht. Jemandem zu helfen – fast egal aus welchen Motiven heraus – nun das ist groß. Ihre Füße brachten das Wasser wieder in Bewegung. Sie konnte so ohne Probleme ihren Haushalt aufrecht erhalten, ohne zu trinken. Es war angenehme, denn im Büro musste sie alles pur trinken. Sie war es gewöhnt, aber jeder liebte doch den leichten weg. Ihr seid damit kein Held, aber es ist gut für euer ansehen. Für die Art wie ich euch sehe, schloss sie weiter und sah auf das Wasser. Kennt ihr seine Freunde besser, das Mädchen das den Sanbi in sich trägt und diesen Natsu Jungen? Könnt ihr mir sagen, wie sie genau zueinander stehen, wer auf wen aufpasst? Warum sie dachte, das er mehr wüsste als sie, die Akten gelesen und sie ab und an beobachtet hatte? Er kannte den Jungen besser, kannt sein Umfeld besser, vielleicht fiel ihm ja eine Situation ein, egal wie abstrus, die er ihr erzählen konnte.
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