Tamashii no Utsuri

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 [Clanviertel] Hyuuga

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Inuzuka Yasue
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BeitragThema: [Clanviertel] Hyuuga   Mi Jun 11, 2014 6:34 pm

[...]
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BeitragThema: Re: [Clanviertel] Hyuuga   Mi Jun 11, 2014 8:10 pm

TBC von: Kaminishi Clan

Die Handlung erfolgt nach einem kleinen Timeskip von mehreren Tagen.

Jiyu saß in einem Gebüsch. Die Umgebung lag im dunklen, während er immer wieder einen Blick durch das Geäst warf und versuchte einige Umrisse zu erkennen. Er hatte eigentlich nie Probleme mit der Dunkelheit und empfand sie selbst als sehr angenehm. In diesem Augenblick legte sie schützend einen Mantel um ihn herum und verbarg das offensichtliche. Vor einigen Tag floh er aus der Wüste von Kaze no Kuni und steuerte Richtung Konohagakure los. Warum er nicht direkt nach Tsukigakure ging, lag einfach daran das er befürchtete verfolgt zu werden. Keiner sollte nur ansatzweise seinen Sohn jemals zu Gesicht bekommen. Dafür sorgte er persönlich. Dennoch fragte sich der Iryônin ernsthaft, wie er in diese Situation geraten konnte. Im Wald – kurz vor Konoha – ließ er sich an einem Baum nieder und versuchte im Versteckten etwas zu Ruhe zu bekommen. Leider schossen ihn dabei immer wieder die Worte von Kana durch den Kopf. Sie brachte Hitomi um und schien es zu bereuen. Dennoch konnte er nicht einfach vergessen, was sie ihm damit angetan hatte. Immerhin fragte er kurz davor, ob sie mit ihm Essen ging. Das erste Mal seit 6 Jahren fragte er sie um ein Date und dann kam diese Tatsache raus, die ihn irgendwie aus der Bahn warf. So traf er auf ein junges Mädchen, dass vom Körperbau etwa 13 Jahre alt sein musste. Sie hatte ihm bei dem Baum gefunden. Heulend wie ein Schlosshund. Seit Jahren dem Tod von Hitomi ließ er es nicht mehr zu derartig gefühlvoll zu werden, aber es passierte einfach. Die Wahrheit über Kana zerbrach irgendwie ein Teil tief in ihm drinnen. Nachdem Hotaru ihn tröstete, unterhielten sie sich etwas. Sein Magen knurrte hörbar auf und ließ das Mädchen lächeln. Sie schien mit ihm Mitleid zu haben. Zumindest musste er ein schlechtes Bild abgeben. Abgesehen von den Verletzungen die er noch nicht komplett behandeln konnte, fehlte es ihm an alles. Er hatte nichts zu trinken, nichts zu Essen und kein Geld. Seine komplette Ausrüstung war auf dem Gelände des Kaminishi Clan. Sein Körper kam nur schwer mit dieser Veränderung zurecht. Der Blutverlust machte sich bemerkbar und irgendwie schwächelte er etwas. Hinzu kam, dass er derzeit nirgendswo hin konnte oder gar wollte. Hotaru kam daraufhin auf die Idee ihn mit zu sich zu nehmen. Das hieß wohl wirklich, dass er ein sehr leidvolles Bild abgab. Nachdem sie ihm etwas zu Essen und zu trinken holte, vereinbarten sie das er am nächsten Abend hier sein würde. Zumindest hoffte Jiyu das es richtig war. Wenn nicht würde er vermutlich die ganze Nacht in diesem dämlichen Gebüsch hocken und auf sie warten. Der Weißhaarige seufzte einmal tief und lehnte seinen Kopf zurück an das Mauerwerk. Wie tief war er gesunken?
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BeitragThema: Re: [Clanviertel] Hyuuga   Mo Jun 16, 2014 8:30 pm

cf: [Takatebi-Werkstatt] Aussengelände

Wieviele Tage waren vergangen, seit dieser einen Nacht, in der sie fest davon überzeugt gewesen wäre, der grosse, böse Mann würde sie töten? Sie war sich nicht sicher, aber einige mit Sicherheit. Und nun hatte sie das nächste Erlebnis, das vor ihr stand. Erst vor Kurzem hatte sie eine kleinere Mission ausserhalb Konohas in den Wäldern. Es ging darum, eine blöde Katze zu fangen, dafür teilten sie sich auf. Doch anstatt die Katze, fand Hotaru einen Mann, der so übel zugerichtet aussah, dass sie zuerst glaubte, er wäre tot. Tatsächlich war er jedoch noch quiecklebendig, einfach nur verdammt hungrig und mit einigen nicht ganz verheilten Verletzungen. Hotaru hatte daraufhin ihn angesprochen und ihm ihre Hilfe angeboten, auch wenn es ihr verdammt schwer gefallen war, den Mund aufzubringen. Aber was hätte sie tun sollen? Den Mann einfach dort liegen lassen? Dafür hätte sie danach ein zu grosses schlechtes Gewissen gehabt, das hatte sie in diesem Augenblick sofort gewusst. Also hatte sie ihn angesprochen und ihm etwas von ihrem Proviant gegeben. Ein paar Kekse und eine kleine flasche Wasser. Nichts womit er nun grossartig überleben würde, dennoch reichte es zumindest für bis zum Abend.
Da Hotaru genau wusste, das ihre Eltern - vor allem ihr Vater - niemals einverstanden wären, wenn sie diesen Mann mit Nachhause bringen würde, hatte sie die idee von Anfang an gleich wieder verworfen, ihn ihren Eltern vorzustellen und zu fragen, ob er ein paar Tage bei ihnen bleiben konnte. Aber sie wollte ihn hier auch nicht liegen lassen und aus einem unerfindlichen Grund wollte er auch nicht ins Krankenhaus. Also blieb ihr nur eine einzige Möglichkeit: Sie musste ihn ungesehen in ihr Zimmer bringen. Allein schon wenn sie daran dachte, schien es ihr, als würde sie tausend Regeln brechen und bevor sie überhaupt sich auf den Weg machen konnte, Jiyu mitten in der Nacht in ihr Zimmer zu holen, hatte sie ein ewig schlechtes Gewissen. Sie hatte nervös auf ihrer Unterlippe gekauft, hatte den ganzen Tag sich nicht konzentrieren können und von ihrem Vater mehr Rügen bekommen, als sie in einer Woche bekam. Es gab einen Augenblick, da hätte sie sogar um ein Haar angefangen zu weinen, aber sie blieb stark! Und nun befand sie sich auf dem Weg hinaus an den vereinbarten Ort, an dem Jiyu warten sollte. Ob er gekommen war?
Auf leisen Füssen schlich sie durch den grossen Garten ihrer Familie und duckte sich wo immer sie auch konnte unter die Gebüsche. Sie versprachen ihr Deckung und Sicherheit vor den Blicken von Leuten, die sie um diese Uhrzeit hier nicht unbedingt sehen sollten. Es ging mindestens zehn Minuten, bis sie endlich an dem Ort angekommen war, an dem der Mann wartete ... Und tatsächlich war er auch gekommen. Hotaru hielt kurz inne, bevor sie ganz bei ihm war und fragte sich, was ihre Eltern wohl jetzt von ihr halten würden. Sie schüttelte leicht den Kopf und murmelte zu sich selbst, dass es für einen guten Zweck war. Immer wieder sagte sie das zu sich selbst, bevor sie durch das Gebüsch kroch, das sie noch von Jiyu trennte. Mit ihren grossen, milchigen Augen erfasste sie den Weisshaarigen. Sie lächelte schüchtern. "Tut mir .. Tut mir leid, das Sie warten mussten.", sagte sie unsicher und senkte kurz den Kopf, "Ich ... wollte ... Also ...", sie brach einfach mitten im Satz ab, wusste sie doch nicht so genau, wie sie ihn überhaupt formulieren sollte. Sie schluckte und sah dann wieder zu Jiyu. "Also ich musste ... Aufpassen ... Und so ...", murmelte sie und hoffte, das der Mann nicht wütend war für die lange Wartezeit.
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BeitragThema: Re: [Clanviertel] Hyuuga   Di Jun 17, 2014 5:53 pm

Lange Zeit saß Jiyu in seinem Versteck und wartete auf das kleine Mädchen. Er wusste nicht einmal warum genau er das Angebot annahm sich bei ihr niederzulassen. Vielleicht tat es ihm genau in dem Augenblick gut von jemand einfach nur in den Arm genommen zu werden und etwas Trost zu finden. Jiyu hatte nicht wirklich darüber nachgedacht ob es viel Sinn ergab zu Hotaru zu gehen. Eigentlich tat es das nämlich nicht. Wenn man ihm bei ihr erwischte, würde mit Sicherheit merkwürdige Gerüchte entstehen. Warum sollte ein 33 Jähriger auch von einer 14 Jährigen versteckt werden ohne Grund dafür zu haben? Dennoch wenn man ihn beschattete, gäbe es mächtige Verwirrung bei den Leuten der Kaminishi. Immerhin ergab es wirklich überhaupt gar keinen Sinn das er sich auf dem Clanviertel einer Hyuuga versteckte. Vielleicht lenkte es erstmal die Gedanken von seinem Sohn ab – wen man ihn denn überhaupt verfolgte. Er hatte jedoch auch ebenfalls diesen groß gewachsenen Schläger nicht gesehen. Dafür durfte er sich dann anhören, dass er der Ex-Freund von Kana war. Wieso um alles in der Welt schickte man ihm den Ex von ihr auf den Hals? Er wusste bis heute nicht ob es tiefere Hintergründe besaß, aber es war ihm auch gerade egal. Kana musste in Vergessenheit geraten – sie brachte Hitomi um. Vertrauen gab es nicht mehr zu ihr. Oder konnte man das irgendwann überwinden? Denn tatsächlich wirkte sie an dem Tag reumütig als sie es gestand. Nach einer so langen Zeit… Jiyu hatte vermutlich selbst nicht mehr zugehört gehabt. Für ihn war dieser Vertrauensbruch so groß gewesen, dass er alles vergaß.

Es raschelte im Gebüsch. Der Weißhaarige wurde unmittelbar aus den Gedanken gerissen und starrte den großen weißen Augen des jungen Mädchen entgegen. Jiyu hielt kurz die Luft an und entspannte sich gleich daraufhin etwas. Zuerst hatte er sich tatsächlich etwas vor ihr erschrocken gehabt. »Ist alles klar?«, flüsterte er leise zu der schüchternen Hyuuga und betrachtete sie kurz eingehend. Irgendwie war die kleine ziemlich niedlich. Sie war komplett das Gegenteil von seinem Sohn. Er war stets aufgeweckt, während die Kleine eher zurückhaltend blieb. Leise stotterte sie ein paar Worte zusammen und zeigte damit noch weiterhin ihre Unsicherheit über den Plan ihn mitzunehmen. Es war jedoch nicht seine Idee gewesen, er stimmte einfach nur – auch wenn wie gesagt etwas unüberlegt. Die Aussicht jedoch alleine zu sein, war für ihn schrecklich genug – also schloss er sich ohne zu zögern sie an. »Es ist schon in Ordnung. Es ist generell sehr lieb von Dir, dass du mir die Möglichkeit gibt’s. Ich wüsste ehrlich gesagt derzeit nicht wohin mit mir«, beteuerte er leise in ihre Richtung und lächelte. Sein Gesicht wirkte freundlich und gleichermaßen spiegelte sich dort etwas Zurückhaltung. Immerhin sollte sie nicht glauben das er ein böser Mensch war. »Und du bist dir sicher, dass du keinen Ärger bekommst? Ich möchte ungerne, dass deine Eltern womöglich… du weißt schon – das sie sich aufregen.« Tatsächlich war ihm etwas mulmig bei dem Gedanken mit ihr mitzugehen, aber was hatte er schon vor eine Wahl? Alleine hier zu bleiben oder für ein paar Tage mal Ruhe zu haben um über sein Leben weiter nachzudenken? Da wählte er lieber letzteres.

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BeitragThema: Re: [Clanviertel] Hyuuga   Do Jun 19, 2014 9:14 pm

Nein, sie hatte nicht nachgedacht als sie diesen Mann dazu einlud, bei sich zu übernachten. Nein, sie hatte sich auch nicht überlegt, ob dieser Mann gut oder schlecht war. Sie hatte einfach nur seinen Zustand gesehen und beschlossen, ihm helfen zu müssen. Ja, ihr Herz war zu weich und zu gut und generell war sie einfach viel zu naiv, aber sie wusste, sie würde sich ewig Vorwürfe machen, wenn sie diesen Mann, der so schrecklich zugerichtet aussah, einfach im Wald hätte liegen lassen. Nein, sowas konnte sie nicht tun, dafür war Hotaru einfach zu sehr Hotaru. Sie lächelte also sehr zurückhaltend und nickte leicht. "Mir geht es gut ... Es ist ... Alles okay.", sagte sie dann und hörte seinen nachfolgenden Worten zu. Sie bemerkte seine Mimik und seine Art, wie er mit ihr sprach und stellte fest, dass er ziemlich freundlich war. Sie hatte mit Sicherheit keinen Fehler gemacht, ihn mit zu sich Nachhause zu bringen! Er war ein netter Mann, auch schon, als sie sich davor etwas mit ihm unterhalten hatte, als sie ihm etwas zu Essen gegeben hatte. Nun war er vor ihr. Er sah noch immer schrecklich aus, aber zumindest stand er nicht kurz davor, den Hungertod erdulden zu müssen.
Als er fragte, ob es wirklich in Ordnung wäre und ob sie wirklich keinen Ärger mit ihren Eltern bekam, blinzelte sie und dachte darüber nach. Sollten ihre Eltern das hier herausfinden, würde sie definitiv Ärger bekommen, so viel stand fest, aber der Witz an der Sache war ja, das die Eltern es nicht rausfanden! "Ich, also ...", murmelte sie verlegen und blickte zur Seite, "Wir sollten reingehen! Ich denke, es ist ... Nicht so gut hier draussen .... zu reden.", tatsächlich hatte sie auch grausame Angst im Dunkeln. "Und ja, es ist okay. Ich ... ich ... ich ...", sie hielt kurz inne und sah ihn an, "Also, ich habe es ja vor .... geschlagen und ... Deswegen ist es okay! Machen Sie sich keine Sorgen.", sie versuchte ein selbstsicheres Lächeln auf ihre Lippen zu bekommen, was ihr jedoch kläglich misslang. Dann wandte sie sich halbwegs von ihm ab und deutete an, ihr zu folgen.
Auch der Rückweg dauerte seine Zeit. Hotaru war froh, als sie endlich in ihrem Zimmer angekommen waren. Es hatte sie viel Mühe und Selbstüberwindug gekostet, das hier zutun, aber seit sie ein neues Team hatte und diesen Kampf gegen den grossen Mann aka Berg bestritten hatte, hatte sie tatsächlich sowas wie Selbstbewusstsein gefunden. Nur ein Körnchen, aber es war zumindest ein Fortschritt!
Sie schritt in die Mitte ihres Zimmers und deutete in eine Ecke, in der einige Decken und Kissen lagen. "Sie können ... Hier schlafen. Ich habe ... Alles bereit gemacht. Ich hoffe es ist .. Also ... Hoffe es ist so in Ordnung.", murmelte sie und setzte sich somit auf ihren Futon.
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BeitragThema: Re: [Clanviertel] Hyuuga   Sa Jun 21, 2014 1:30 pm

Erneut konnte Jiyu nur feststellen, dass er mit Hotaru ziemlich Glück gehabt hatte. Sie war zwar unglaublich unsicher und schien auch Schwierigkeiten zu haben Sätze ohne Unterbrechung von sich zu geben, aber er schrieb es ihrer Aufregung zu. Normalerweise hätte er dieses Angebot auch nicht angenommen, wenn er nicht tief in seinem Inneren so verzweifelt wäre wie gerade. Es gab kein Ort wo er derzeit hin konnte. Tsukigakure ging wegen seines Sohnes nicht, sein Clan würde nur fragen stellen und Kaze no Kuni fiel irgendwie derzeit auch unter den Tisch. Er müsste den Bewohnern dort erklären, dass Kana sie alle belogen hatte – irgendwie wollte er das aber auch nicht. Tief in seinem inneren schien etwas zu sehr davon überzeugt zu sein dass das alles nicht sein durfte oder sein konnte. Zuerst musste er jedoch auf die Beine kommen und etwas Kraft sammeln. Dafür war Hotaru die richtige Person – oder zumindest die helfende Hand. Auf seine Frage hin ob sie Ärger bekommen konnte, erklärte das Mädchen recht stockend, dass sie lieber rein gehen sollten und das es okay wäre. Jiyu sah zuerst zweifelnd durch die Dunkelheit und nickte dann. Es lag ihm gerade fern zu diskutieren. Was sollte auch schon passieren? Noch tiefer konnte er wirklich nicht mehr sinken.

Es dauerte eine Weile bis sie tatsächlich sich durch einige abgelegene Büsche und Gänge kämpften. Keine Menschenseele schien gerade unterwegs zu sein, sodass man sogar meinen könnte das hier niemand war. Der Hyuuga Geisterclan. Trotzdem war Jiyu heilfroh als er endlich im Zimmer des Mädchens ankam. Seine Glieder schmerzten von der Reise noch und hier und da gabs es einige Stellen die sein Körper noch nicht vollständig heilen konnte. Jetzt wo er hier im Raum stand, überkam ihm eine merkwürdige bleierne Schwere. In dem Raum angekommen sah er sich kurz um und betrachtete das Zimmer eingehend. Man konnte sehen das hier ein Mädchen wohnte. Zwar gab es nicht unbedingt im Überdruss viel Rosa, aber es wirkte doch weiblich. Zumindest glaubte es Jiyu ganz sicher war er sich darüber noch nicht. »Das ist sehr lieb von dir Hotaru. Danke«, erklärte er dann und ging an ihr vorbei. Seine Hand streifte kurz ihren Kopf, tätschelte sie wie ein artiges Mädchen bevor er sein neues Bett begutachtete. Ohne wirklich sich darüber zu beschweren, kniete er sich langsam zu Boden und lehnte sich dann an die Wand zurück. Er wirkte irgendwie erschöpft und atmete tief durch die Nase durch. »Bist du bereits auf der Akademie? Ich hatte gehört das die Hyuuga ein sehr guter Kampfclan ist«, bemerkte er und öffnete gemächlich seine Jacke. Er musste noch ein paar Verletzungen versorgen, bevor er schlafen ging. »Mach Dir ansonsten keinerlei große Umstände für mich – in Ordnung? Ich brauche nicht viel. Etwas zu Essen und trinken wäre mit der Zeit gut, aber das muss auch nicht regelmäßig sein. Ich werde auch nicht lange bleiben, damit du keine Probleme bekommst.« Er lächelte ihr freundlich zu und zog das Hemd über den Kopf. Er musterte seine Brust und fing an die kleinen Kristallsplitter mit seinem Heilchakra hervor zu sondern. Im Moment war er sich nicht einmal sicher ob man ihn womöglich nicht dadurch sogar fand!
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BeitragThema: Re: [Clanviertel] Hyuuga   Mo Jun 23, 2014 6:30 pm

Sie waren also endlich angekommen. Hotaru hatte bereits jetzt ein schlechtes Gewissen, aber das wäre womgölich noch grösser, hätte sie nichts für diesen Mann getan. Immerhin hätte er sterben können! Sie sah dem Mann nach, wie er sich auf das vorbereitete Bett hockte und sich dann daran machte, seine Jacke auszuziehen. Dabei fing er dann an, ein paar Fragen zu stellen und die Bemerkung über den Hyuuga-Clan entfiel ihr natürlich nicht. Die Kleine lächelte breit und nickte. "Ja, der Clan ist ziemlich bekannt. Mein Vater hat mir viele Geschichten über den Clan erzählt, auch, dass früher sogar einmal jemand entführt wurde von unserem Clan von einem anderen Dorf!", erklärte sie voller Leidenschaft und hatte für kurze Zeit sogar ihre Schüchternheit etwas abgelegt. Ja, sie war ziemlich stolz darauf, dem Hyuuga-Clan anzugehören, immerhin war er in aller Munde. Es gab kaum einen Menschen, der nicht wusste, was das für ein Clan war, und ein gutes Ansehen genoss er auch noch, anders als der Clan der Uchihas. Der war ja weitläufig etwas zwiespältig. Dann fiel ihr ein, dass der Mann sie noch etwas anderes gefragt hatte. Sie blinzelte und sah sich kurz im Zimmer um, bevor sie wieder ihn anblickte. "Ich, ehm ...", murmelte sie verlegen und legte den Kopf schief, "Ich bin bereits Genin.", erklärte sie dann und wirkte so, als wäre würde sie sich dafür entschuldigen, dass sie eine Genin war. "Und in Ordnung. Ich werde Ihnen etwas Essen und etwas zu Trinken besorgen. Sie müssen viel essen und ... trinken. Also ... Zumindest sagt meine Mutter immer, dass ... Also, dass das sehr wichtig sei ... Und so.", sie lächelte, es wirkte jedoch alles andere als locker, "Haben Sie jetzt hunger? Soll ich gleich noch etwas ... Holen gehen? Oh ... Entschuldigung, bestimmt haben Sie hunger!", sagte sie dann und wirkte ehrlich erschrocken. Sie sprang wie eine Sprungfeder auf die Beine und lief in Richtung ihrer Zimmertüre, bevor sie diese jedoch öffnete, hielt sie inne und blickte zu Jiyu. Kurz musterte sie ihn, verfolgte das, was er an sich selbst tat. Sie erkannte, dass das das Heilchakra eines Iryounin sein musste. "Sie sind ... I-I-Iryounin?", fragte sie dann etwas überrascht und blinzelte, "Das ist ... Also ...", sie fand nicht die passenden Worte und schluckte deshalb nur, "Ich ... Habe mich auch gefragt ... Sind das ... Kristallsplitter in ihrer ... Haut?", sie deutete mit dem Finger auf seine Brust. Was war bloss mit ihm geschehen, das er so zugerichtet war? Was hatte dieser Mann erlebt, das er so gebrochen und geknickt wirkte? Es musste etwas Schlimmes sein, das stand fest.
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BeitragThema: Re: [Clanviertel] Hyuuga   Di Jun 24, 2014 7:36 pm

Den Erklärungen von Hotaru über ihren Clan klang voller Stolz und schien mit viel Leidenschaft verbunden zu sein. Jiyu konnte förmlich spüren, dass sie eine wahrhaftige Hyuuga war die ihr Bluterbe zu schätzen wusste. Generell wusste der Iryônin zwar nicht sonderlich viel über solche Gene aber einige Bluterben waren allgemein Bekannt. Vor allem wie die Augen eines Uchiha oder einer Hyuuga aussahen. Hotaru hatte sehr deutlich die Augen einer Hyuuga, wobei sie auch über ihren Clan vorher sprach aber er bekam es bereits von Anfang an mit. Merkwürdig, dachte er kurz und betrachtete das kleine Mädchen eingehend. Merkwürdig das mein Clan Konohagakure so verabscheut. Ich sollte es vielleicht nicht erwähnen. Jiyu hielt sich von Anfang an aus dem Thema das er gegen irgendein Dorf sei. Natürlich hegte er nicht unbedingt die größte Sympathie aber gerade war er froh darüber Obhut gefunden zu haben und das ausgerechnet bei einer Konohagakure… Genin. Er lächelte nur über die Erklärung das sie diesen Rang hatte. Für ihn war es keine Schande, zumal sie noch sehr jung zu sein schien. »Keine Sorge, Kleines. Du wirst irgendwann sicher eine meisterhafte Jônin werden«, erklärte er und zwinkerte ihr freundlich zu. Er konnte sich zwar nicht vorstellen, wie sie mit dieser Schüchternheit kämpfte, aber vielleicht kam sie ab einen bestimmten Alten aus sich heraus. Wie eine Rose die aufblühte. Für einen Momentachte Jiyu an das Grab von Hitomi auf dem er Rosen legte. Sie liebte diese Blumen. Ein etwas dunklerer Ausdruck trat auf sein Gesicht. Das Blatt hatte sich merkwürdig gewendet und irgendwie schien es gegen ihn zu sein. Seit dem Tag… seit dem Tag an dem Kana seine Frau umbrachte. Seit her verfolgte ihn Pech. Ob sie das wusste?

Hotaru wirkte bei der Erwähnung des Essen und trinken fast hektisch. Er war eigentlich froh etwas zwischen die Zähne zu bekommen, gleichermaßen meldete sich sein Magen grummelnd zu Wort und schien mit der Kleinigkeit des Mädchens nicht zufrieden gewesen zu sein. Es musste an der Fähigkeit liegen sich selbst zu heilen. Nachdem sie ihn mit der Frage aus den Gedanken riss, blinzelte er sie verwirrt an. Tatsächlich bemerkte er gar nicht, wie er fast ohne es mit zu bekommen, seine Hand hob um die einzelnen Kristallsplitter aus seiner Brust zu holen. Seine Augen richteten sich auf Hotaru. »Ja, richtig. Ich bin Iryônin und derzeit auf der Flucht. Weißt du… ich habe einen Sohn mit einem ganz speziellen Bluterben. Er ist wie du, du hast auch etwas ganz besonderes in ihr. Diese Leute wollen ihn mir wegnehmen, deswegen habe ich ihn vor ihnen versteckt. Damit sie ihn jedoch finden, nahm man mich fest.« Kurz verstummte er und dachte darüber nach warum er einem kleinen Mädchen seine Sorge erzählte. »Pass immer gut auf deine Augen auf. Nicht alle Menschen sind nett. In Ordnung?« Ein schwaches Lächeln schob sich auf seine Lippen. Bei der Frage ob Kristallsplitter in seiner Haut steckten, sah er kurz nach unten. »Ja. Es ist ebenfalls ein besonderes Bluterbe. Falls du jemals mit Kristalljutsu zu tun hast. Versuch lieber nicht in die Nähe von solchen Personen zu kommen. Solche Jutsu sind sehr gefährlich.« Schaden, dass sie davon erfuhr, konnte es nicht. Immerhin würde sie irgendwann möglicherweise gegen eine Person von dem Clan kämpfen… ob sie gegen Kana dann kämpfte? Er dachte kurz an die Weißhaarige und seufzte leise. »Etwas essen wäre wirklich nett von dir«, sagte er dann in einem etwas dumpferen Tonfall und blickte dem Mädchen entgegen. Eigentlich hatte er eher das Bedürfnis etwas alleine zu sein, gleichzeitig sehnte er sich nach Nähe zu einem Menschen. Was für ein Gefühlschaos! Die nächsten Tage musste er zunächst erst einmal dafür Sorgen das er klare Gedanken fasste und danach sehen wie er weiter ging.


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BeitragThema: Re: [Clanviertel] Hyuuga   Sa Jun 28, 2014 4:29 pm

Die Antwort war überraschend schockierend für Hotaru. Sie zog scharf die Luft ein, als sie hörte, das er einen Sohn hatte, der verfolgt wurde wegen des Bluterben. Ja, diese Geschichte kannte sie gut, wie man jemanden aus dem Hyuuga-Clan deswegen gefangen genommen hatte und nur deswegen. Sie hielt sich die Hand vor den Mund und starrte Jiyu mitleidig an. "Das tut mir leid ...", murmelte sie dann ehrlich und senkte den Blick gen Boden. Und es tat ihr wirklich leid. Hotaru war ein Mensch, der wahnsinnig gut mitfühlen konnte. Und als er sie dann vorwarnte und meinte, sie solle immer gut auf ihre Augen aufpassen, weil nicht alle Menschen nett waren, nickte sie leicht. Fast schon automatisch wanderte ihre Hand auf ihre Wange, direkt unterhalb eines ihrer Augen. "Ich weiss, das ich aufpassen muss.", erklärte sie dann leise und sah Jiyu direkt in die Augen, "Eine Geschichte ist ... sehr ... berühmt im Hyuuga-Clan. Wie ... Also ...", sie presste ihre Lippen aufeinander. Durfte sie das überhaupt einfach so einem wildfremden erzählen? Ausserdem ... Vielleicht musste sie sich auch vor ihm in Acht nehmen? Sie sah ihn wieder an und lächelte leicht, auch wenn es wieder mehr gequält wirkte. "Also früher gab es auch einmal jemanden in meinem Clan der ... Ehm ... Entführt wurde. Wegen den Augen, meine ich. Aber ... Das ist schon sehr lange her! Ich werde aufpassen.", erklärte sie dann. Gleich daraufhin erklärte er, dass sie sich vor Leuten mit einem besonderen Bluterbe, das mit Kristallen zutun hatte, in Acht nehmen musste. Sie hörte ihm aufmerksam zu und nickte, mit völlig ernstem Gesichtsausdruck. "Okay.", sagte sie leise und nickte noch einmal nachdrücklich. Sie würde diese Warnung ernst nehmen, immerhin hatte sie gesehen, wie es Jiyu derzeit ging. Es schien ihn zumindest ziemlich fertig zu machen, so wie sie ihn gefunden hatte, wirkte er aufjedenfall so. Dann ging es wieder ums eigentliche Thema und als er erklärte, das etwas zu Essen schon gut wäre, blinzelte sie überrascht und erinnerte sich daran, dass sie ihm ja etwas holen wollte. "Achja, das Essen!", sagte sie hastig und nickte, "Ich werd etwas .... holen! Bleiben Sie einfach hier und ehm ... Ehm ...", sie biss sich auf ihre Unterlippe, "Bis gleich.", und mit diesen Worten verschwand sie aus ihrem Zimmer.

[Timeskip am Morgen nach zwei Tagen]

Jiyu war nun weg. Zwei ganze Tage und drei Nächte, bevor er sich wieder kräftig genug gefühlt hatte, um weiter zu reisen. Hotaru wusste nicht, wohin er gehen wollte, sie wusste nur, das er bereits früh heute aufgebrochen war. Er hatte sie nicht wecken wollen, aber sie war aufgewacht, als er seine wenigen Sachen gepackt hatte und den Proviant, den sie ihm zur Verfügung gestellt hatte. Hotarus Eltern waren etwas misstrauisch geworden, immerhin war es seltsam, dass das Mädchen so oft Essen mit auf ihr Zimmer nehmen wollte, aber sie hatte sich mehr oder weniger gut rausreden können. Glücklicherweise waren ihre Eltern nie gross in ihr Zimmer gekommen, aber von ihrem Vater hatte sie eigentlich auch nichts anderes erwartet. Er hatte Hotaru nur gerne, wenn sie besonders gut im Training, in einem Kampf oder einer Mission war. Das machte Hotaru immer mal wieder traurig, aber sie hatte sich mittlerweile damit abgefunden.
Hotaru seufzte leise und sah sich in ihrem Zimmer um. Ihr Blick schweifte in die Ecke, in der Jiyu übernachtet hatte. Irgendwie hatte sie seltsames Zeug geträumt, in den Nächten, in dennen er hier war. Sie sah immer wieder sein Gesicht dicht vor ihrem, wie er sie anlächelte und sehr freundlich zu ihr war. Und dann verschwand sein Gesicht und plötzlich tat ihr etwas weh. Sie konnte nicht sagen, was es war, sie fühlte nur unglaublich tiefe Schmerzen. Was das wohl zu bedeuten hatte? Nun war er jedenfalls weg, doch ob es auch die Träume waren? Oder würde sie weiterhin diesen seltsamen Traum haben, der sich in jeder Nacht noch etwas weiter ausbaute? Wer wusste das schon. Die Mission von ein paar Tagen kam ihr in den Sinn, als sie Einbrecher auf frischer Tat ertappt hatten. Sie erinnerte sich an den grossen, dunklen Mann, der sie hätte töten können, es aber nicht getan hatte. Er müsste im Gefängnis sein. Ihr Cousin hatte ihr gestern gratuliert und ihr erklärt, dass sich der Gefängnisinsasse bisher ganz vorbildlich benähme. Das hatte die Kleine auf eine Idee gebracht ... Sie wollte diesen Mann besuchen und ihn etwas fragen. Und ihm danke sagen, dass er sie nicht getötet hatte, denn er tat ihr leid. Obwohl er sie leben gelassen hatte, wurde er hinter Gitter gesperrt! Das erschien ihr irgendwie nicht ganz recht, aber sie war ja immerhin auch erst vierzehn!
Mit diesen Gedanken stand sie auf, schnappte sich ihre Tasche und machte sich auf den Weg in das Gefängnis. Ihr Cousin würde dafür Sorgen, dass sie ihn besuchen konnte, ganz sicher!

tbc:
Gefängnistrakt A
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