Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Park von Konohagakure

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Fudo Mai
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BeitragThema: Park von Konohagakure   Mo Okt 15, 2012 1:58 pm

das Eingangsposting lautete :



Hier findet man den großen Park von Konoha. Im Laufe der Zeit ist er beträchtlich angewachsen und nimmt eine große Fläche ein. Hier finden sich viele Eisstände, Pavillions, und auch sonstige Parkstände, z.B. Ballonverkäufe.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mo Jun 09, 2014 11:37 am

Das Tor entfaltete keine besondere Wirkung. Weder als Hindernis, dass sie hier nun stand und Ryusai wieder ansehen musste, noch als Pforte zu irgendeinem schöneren Nachmittag als diesen gerade. Selvaria registrierte lediglich die Musterungen, Farben und Materialien, ehe sie ihren Begleiter anblickte und mit unbewegter Miene zuhörte. Was er dort fragte, war nichts, was für sie neu war. Jede halbwegs freundliche Seele, die sie getroffen hatte und ein bisschen empathisch war, hatte irgendwo gefragt, ob ihr dieses Leben so reichte wie es war oder ob sie nicht nach ihren Erinnerungen suchen wollte. Sie wollte, aber hat gleichzeitig auch Angst vor der Wahrheit. Eine Erinnerung verriet ihr nämlich, dass sie kein Engel gewesen war. Wohingegen jetzt noch niemand nach ihr suchte, als wäre sie eine Verbrecherin. Aber das konnte sie auch nicht gebrauchen.
"Die Neugier darauf, wer ich bin, ist selbstverständlich nicht ausgeschlossen", gestand sie ganz offen. "Aber ich jage kein Ziel, von dem ich nicht weiß, wo es liegt." Das entsprach auch der gnadenlosen Wahrheit. Sie hatte ja keinerlei Ahnung, wo sie hätte suchen sollen. Die Fragmente ihrer Vergangenheit kamen mehr als zufällig zu ihr zurück. Theoretisch brauchte sie Dinge, die ihr mal gehört hatten, oder Personen, die sie gekannt hatte, um sich schlagartig erinnern zu können. Aber das gab es nirgends und sie konnte danach auch nicht spurlos suchen. Was Ryusai dann über sein Dorf sagte, wirkte etwas deplatziert. Gut, ungebändigten Stolz musste man als Shinobi nicht für seine Heimat haben, aber doch einen gewissen Respekt vor den Führungskräften. Diese wurden nicht gerade schmeichelhaft erwähnt. Selbst Selvaria hatte großen Respekt vor dem Hokage. Wenn sie ihn als Menschen nicht sogar schon sehr schätzte.
Bevor sie allerdings auf die letzte Frage einging, öffnete sie mit einer Hand das Tor und schritt hindurch. Dazu ein stummer Fingerzeig, dass Ryusai ihr folgen solle. Der Park war kein Ort für solche Gespräche.

tbc: Straßen von Konohagakure
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Di Sep 23, 2014 7:35 am

CF: Tor von Konoha --> TS --> Inkludiert den Besuch bei dem Geheimdienst

Mai war noch immer sprachlos. Hatte sie etwas falsch gemacht? Warum war Akari gegangen, bzw. es war eine terroristische Aktion. Man hielt das Dorf im Würgegriff. Sicher hatte Akari keine andere Wahl, immerhin hatte es schon genug Opfer gegeben. Ihre Hand glitt nach oben an ihrem Kopf, und sie wischte sich den Schweiß weg. Es wurde ab und an schwer mit diesem Fieber. Sie atmete tief durch und nahm die Medikamente ein, die Akari ihr damals verschrieb. Schließlich legte sie den Kopf in den Nacken und betrachtete den Baum über sich. Das Licht, welches durchschien wirkte fast schon als Provokation für ihren Kopf, für ihren Kreislauf. Übelkeit machte sich breit und rasch musste sie sich wieder fangen, immerhin kamen gleich 2 Ge'nin für ihre Mission. Sie musste mehr über diesen Typen herausfinden, der Akari dort beeinflusste. Immerhin hatte man ihr kurz davon erzählt. Sie hatte ihre Tochter verteidigt, weshalb sie diese Mission auch nur erhielt. Aus Personalmangel wurde ihr eine Führungsrolle zugesprochen, was sie auch freute. Sie konnte zeigen, was sie konnte, wie sie agierte, wie sie führte. Immerhin war dies ein enormer Vertrauensbeweis. Ob Daizen dies beabsichtigte? Es war eine schwere Situation für sie, aber sie musste ihre Gefühle hinten anstellen, musste sich selber unter Kontrolle bringen. Vorsichtig öffnete sie den Anhänger und betrachtete das Bild Akaris. Sie war ihre Tochter, und sie würde entsprechend als Mutter auch weiterhin auftreten, denn selbst wenn es kompliziert und schwer wurde, dies war etwas was man als Elternteil durchstehen musste. Nun hies es also warten, auf Namikaze Riku und Sarutobi Ringo.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Di Sep 23, 2014 3:39 pm

cf: Zeitsprung

Viel war passiert in den letzten Monaten seit seiner Rückkehr... Fast 7 Monate war es her... Und doch wirkte es wie ein Alptraum. Riku musste mit eigenen Augen ansehen, wie sein Team in einer Mission auseinander genommen wurde wie roher Fisch. Dann ging alles so schnell... Er erinnerte sich nicht, wie es geschah, aber der Hinterhalt griff zu und er war der erste der Fiel... sein Teamkollege... Kopfschüttelnd nahm der Junge seine Gedanken wieder zusammen. Man brauchte ihn, man wollte ihn wieder in den aktiven Missionsprozess einbauen. Lange genug war er in dem Krankenhaus gewesen, erst um seine eigenen Wunden versorgen zu lassen, dann um sein Können zu erweitern. Viel gebracht hatte es dennoch nicht... Der Genin wusste mehr über die Herstellung einfacher Medikamente und wie man Plazebos verpackte, aber seine Heiljutsu...
"Ich bin eine Niete...", glitt es ihm abermals durch den Kopf.
Lärmende Kinder rissen ihm aus seinem Selbstmitleid, zogen die Aufmerksamkeit des blauhaarigen Blinden auf sich. Eine Gruppe kleiner Jungen, welche im Schatten des Baumes wieder "Ninja und Verbrecher" spielten lachte und lärmte. Mittlereweile war er im Park angelangt, wo er eines seiner großen Idole treffen sollte: Fudo Mai. Die ehemalige Hokage zitierte ihn an diesen Ort. Worum es ging, wusste er nicht, es hieß nur er solle Marschbereit sein. Wieder glitt sein blick über die Umgebung hinweg. Und dort sah er sie. Versteckt im Schatten eines Baumes stand sie, die Wiedergeborene, die Hokage, die selbst Tod und Teufel strotzte. Für Tod hatte man sie gehalten, Kato Daizen hatte ihren Platz eingenommen und dann, irgendwann - Riku konnte sich schon nichtmehr genau daran erinnern wann das war - stand die Frau wieder mitten im Dorf. Nach der Trauer um die rothaarige Kage freute es den Jungen umso mehr, die Frau zu sehen. Doch jetzt... Jetzt traute er sich nicht einmal auf Befehl zu ihr, Ehrfurcht und Angst griffen nach seinem Herzen. Ehrfurcht vor der Macht einer Frau, die das Dorf schützen konnte und Angst davor, die Erwartungen nicht erfüllen zu können, nicht erfüllt zu haben... Dabei wollte Riku doch nur...
"Reiß dich zusammen Angsthase..."
Mit einem tiefen Atemzug füllte der junge Mann seine Lungen und schritt, nicht ganz erhobenen Hauptes, auf Mai zu. Ihr Blick senkte sich aus dem Blätterwerk wieder zum Park. Sie musste ihn nun sehen, auch wenn er noch am Parkrand war. Seufzend beschleunigte der Junge seine Schritte und lief zu der Dame herüber. Sein schwarzer Mantel wehte dabei ein wenig im schwachen Wind, während seine tief liegende Kapuze bis auf sein Kinn alles in dunkle Schatten hüllte. Einige Schritt von Mai entfernt blieb der Junge stehen und verbeugte sich tief und ehrfürchtig vor der Hokage.
"Hoka-.... Entschuldigt, Mai-Sama, ihr habt nach mir rufen lassen?", fragte er mit einer kühlen, bedrückten Stimme. Wenn er etwas nicht konnte, dann war es seine eigene Laune zu unterdrücken.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mi Sep 24, 2014 7:18 pm

Mai blickte auf, als sie nun den jungen Mann sah. Er kam ihr bekannt vor, doch woher? In ihrem Gehirn ging sie alle möglichen ihr bekannten Ge'nin durch, wobei... es war eigentlich sehr einfach, denn immerhin gab es nur 2 Ge'nin die sie begleiten würden, zum Einen Sarutobi Ringo, ihr durch aus bekannt. Bei ihrer Rückkehr war sie maßgeblich daran beteiligt gewesen sie her zu bringen, und dies mit Erfolg, aber dies war Vergangenheit. Sie schüttelte den Gedanken ab und dann fiel ihr der andere Ge'nin ein.
Hallo Riku, es freut mich sehr dich zu sehen. Warum du hier bist, werde ich dir erklären, wenn deine Kameradin da ist. Wir warten noch auf Sarutobi Ringo, eine sehr nette Person, die sehr klar denkt., sagte sie nun und lächelte ihn an, ehe sie neben sich auf die Bank klopfte.
Komm', setz dich neben mich hin. Ich beisse nicht und es würde reichen, wenn du mich Mai nennst. Ich bin nicht mehr deine Kage, sondern heute nur deine Teamleiterin., sagte sie nun schlicht und sah ihm in die Augen. Er war ein Erbe des 4. Hokage, aus der selben Familie, ob er auch über ähnlichen Fähigkeiten verfügten? Auf jeden Fall war der junge Mann Iryô'nin, etwas was Mai sehr schätzte, vor allem bei Missionen, bei denen sie selber dran teil nahm.
Ich möchte es nur einmal erklären, deshalb werde ich dir noch nicht sagen, auf was für eine Mission es gehen wird, aber eines sei gesagt, sie ist wichtig und unterliegt, so wie so gut wie jede andere Mission, der Geheimhaltungsklausel. Absolute diskretion. Nicht einmal dein Vater darf von dieser Mission erfahren. Man könnte sagen, sie sei streng geheim., sagte sie und lächelte ihn unbekümmert an, ehe sie dann jedoch sich streckte.
Keine Sorge, für Verpflegung ist gesorgt. Ich habe eine halbe Küche dabei und mein Essen ist gut genug um ein gut laufendes Restaurant zu haben., sagte sie nun und dachte an Akari. Ja, sie hatte ihr auch ausgeholfen, sie hatten gelacht, sie hatten viel Spaß zusammen. Ihr Blick glitt zu ihrem Armband. Nein, sie würde es hier und jetzt nicht öffnen. Vorsichtig strich sie sich durch die Haare und ein guter Beobachter, der im medizinischen gut in Form war, der konnte sehen, dass Mais Stirn und ihre Wangen leicht gerötet waren. Dies lag am Fieber. Schweiß war ebenfalls leicht zu sehen.
Was macht deine Iryô'nin-Ausbildung mein Lieber?, fragte sie nun und lächelte ihn weiterhin an.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Fr Sep 26, 2014 2:42 pm

Was war das? Ihm wurden die Knie weich, nur weil er ein Idol vor sich hatte? Leichte Röte stieg dem jungen Mann in die Wangen, als die Frau ihm erklärte, dass sie noch warteten. Es war, als stünden die Hokage vergangener Generationen höchstselbst vor ihm. Und sie alle waren ihm Namentlich bekannt und die Taten und Geschichten die man sich über sie erzählte und die in den Büchern standen ebenfalls. Senju Hashirama, Shodai Hokage und Gründer des Dorfes. Ihm war das Bluterbe der Senju als wichtigste und stärkste Kampffähigkeit eigen. Nidaime Hokage Senju Tobirama, Bruder des Shodai Hokage und Nutzer mächtiger Suiton. Sandaime Hokage Sarutobi Hiruzen, auch der Professor genannt. Meister der Katonjutsus und der einzige Kage, welcher nach Amtsantritt wieder in seinen Posten behoben wurde. Der wichtigste von allen, sein persönliches Vorbild und Urahne, Yondaime Hokage Namikaze Minato, der legendäre gelbe Blitz von Konoha. Meister verschiedenster Fuin- und Ninjutsu, Erfinder des mächtigen Rasengan und des Hiraishin no Jutsu. Bis zur Ernennung seines eigenen Sohnes der als Mächtigste Hokage befundene Konoha. Godaime Hokage Tsunade, ein weiteres Idol Rikus. Galt als die beste Iryonin ihrer Zeit, war eine der drei Sannin und führte den regulären Iryonindienst bei Missionen ein. Sie und den Yondaime Hokage will Riku in einer Person vereinen: Blitzschnelle Bewegungen um effizientestes Heilen zu ermöglichen... Und zu guter letzt Rokudaime Uzumaki Naruto, der stärkste Hokage aller Generationen und Jinchuriki des Kyuubi. Er brachte Konoha den Frieden und den Wohlstand den es heute noch genießt und in dessen Schatten jeder Kage wohl seitdem stand... Und hier stand eine von ihnen, die Judaime Hokage - die Zweite Frau in diesem Posten und klopfte neben sich auf die Bank.
Kopf schüttelnd kehrte Riku in die Realität zurück und beißende Hitze stieg ihm in die Wangen. Selbst im Schatten der Kapuze dürfte man ein leichtes rot erkennen. Die Frau bat ihn, sich neben sie zu setzen. In den Schatten... Ein lächeln umspielte Rikus Lippen und ließ die Röte wieder verschwinden. Ausserdem bat sie ihn, nur Mai zu sagen.
"Gomenasai und Arigato, aber ich würde es bevorzugen vom Licht in den Schatten zu schauen... Mai...", sprach er mit ruhiger, aber leicht zittriger Stimme. Es war ungewohnt die Hokage nur... Mai zu nennen und nicht Hokage-Sama oder Mai-Sama. Daran musste er sich erst gewöhnen...
Sie erklärte ihm, dass die Mission strengster Geheimhaltung unterlag. Er durfte weder mit seinem Vater, noch mit seiner Mutter, noch nicht einmal mit Sato darüber reden. Wieder etwas, dass ihm zur Last werden konnte. Reichte der Tod Sochis nicht? Der Tod eines Kameraden, den er als Iryonin nicht verhindern konnte... Unweigerlich ballten sich die Hände des Jungen zu Fäusten, das schwarze Leder seiner Handschuhe spannte sich an und Zorn stieg in ih mauf. Wut und Hass auf sich selbst, auf seinen Nichtsnutzen und seine Mangelnde Qualitäten als Kämpfer. Irgendetwas musste doch getan werden...
Sich innerlich selbst beruhigend lauschte er den Worten der Frau und schenkte ihr ein müdes Lächeln, als sie sagte, es seie für ein ganzes Restaurant an Verpflegung gesorgt. Doch was sie dann tat entsetzte den Jungen. Nicht, dass sie sich durch die Haare strich, Nein, sondern was dann geschah. Ihre Stirn, auf welche durch das Blutterwerk ein wenig Sonnenlicht fiel, war gerötet und mit Schweiß versetzt. Vorsichtig tastete Riku ihren Kopf ab. Leichte Nasenblässe, gerötete Wangen, Schweiß auf der rötlichen Stirn.
"Fieber... Wieso schickt man eine kranke Frau auf eine Mission?", schoss es ihm in Gedanken durch den Kopf.
Im Krankenhaus litten viele unter Fieber und die letzten Zwei Monate hatte er im Krankenhaus Tag und Nacht verbracht. Ohne Vorwarnung schob der Junge seine Kapuze herab und entblößte sein blasses Gesicht. Zwei schwarze Augen waren auf die Frau gerichtet... Nein, keine Augen, dort wo die Augen saßen, befand sich eine Augenbinde, die das Gesicht auf Augenhöhe verdeckte - und die eisblauen Augen ebenfalls. Sein helles, blaugraues Haar fiel ihm den Rücken herab in die Kapuze, während er die Handschuhe auszog und in die Manteltaschen steckte.
"Gomenasai, Mai-Sama."
Mit der typischen Namikaze-Fürsorge legte er eine Hand auf seine Stirn und die Andere auf die der Frau, zu der er nun getreten war. Ihre Haut glühte unter der eigenen. Schweißtropfen klebten an seiner Hand als er sie wieder von ihr nahm.
"Ihr habt Fieber... Wart ihr schon beim Arzt deswegen..?"
Die Frage nach seiner ärztlichen Ausbildung ignorierte er, denn viel wichtiger für ihn war die Gesundheit der Frau. Er würde nochmal in eine Apotheke müssen, wenn sie keine Medizin besaß - denn die hatte er zur großen Ausnahme selbst nicht dabei.
"Wieder etwas für mein Inventar...", glitt es ihm dabei nur schelmisch durch den Kopf.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Fr Sep 26, 2014 3:39 pm

Er sah sie nun an und natürlich hatte er ihr Fieber bemerkt. Dumme Medizin, warum war sie nicht stärker und schneller? Dann spürte sie seine Hand auf ihrer Stirn. Ernüchternde Aussage, als dieser ihr nun offenbarte, dass sie Fieber hätte. Sie seufzte.
Schon gut. Danke für deine Fürsorge. Dein Ahnherr wär' sicher stolz auf dich. Das Fieber liegt an einem Fuin, nichts was mich von meiner Pflicht abhält. Medikamente habe ich bereits bekommen und habe sie vor Kurzem genommen. Es dauert leider bis sie anschlagen. Jedoch wird es mich nicht beeinträchtigen., erklärte sie nun und nahm vorsichtig seine Hand von ihrer Stirn. Es war ihr unangenehm. Warum sollte sie auch ihm alles erzählen? Ok er war für die kommende Mission der Arzt. Sie erhob sich, kein Schwanken, oder dergleichen, kein Schwindel, oder weiche Knie. So hielt sich sich eine Hand vor die Augen, während sie ins Licht trat und sich dann grinsend zu ihm umdrehte.
Als Feuergöttin ist dies normal. Immerhin muss irgendwoher das Feuer kommen, was ich verwende, und wenn es nicht rauskann bekomme ich Fieber, bis ich wieder mit Katon um mich schmeiße, sagte sie nun. Es war wenn man es genau betrachtete die Wahrheit. So musste wieder mal ein wenig Katon verpulvern und Daizen, wenn er und sie wieder da waren wegen dem Fuin ansprechen. Es ging ihr damit zunehmends schlechter. Vielleicht hatte sie ja Erfolg. So blickte dann den Jüngling an und wusste, jeder hatte sein Päckchen zu tragen, weshalb sie seine bleiche Haut betrachtete.
Und bei dir? Alles so weit in Ordnung?, fragte sie nun und wirkte nicht verstimmt oder so, sondern weiterhin freundlich.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mo Sep 29, 2014 1:15 pm

cf:

Und so kam Ringo Sarutobi heim.
Die Lampen des Clanviertels blakten in der lauen Nacht, ihre Lichter ließen die Schatten lang werden und unheilvoll zucken. Ringo schaute die Reihe der Menschen entlang, blickte in ihre Gesichter, und die Sarutobis blickten zurück, wie eine Mauer. Eine kunterbunte Backsteinmauer, und die Farben waren Mitleid und offene Abneigung und Gleichgültigkeit und Traurigkeit. Enttäuschung überschattete alles.
Wenn ihre Reise, so dachte Ringo, eine Heldengeschichte war, dann war sie offenbar noch meilenweit vom Happy End entfernt. Eher befand sie sich wohl gerade auf der Talfahrt, quer durch die Brennesselfelder.
Ringo hatte noch nicht einmal den ganzen Fuß über die Schwelle gesetzt. Sie machte unbewegte Miene und suchte die Reihen ihrer Clangenossen ab. Junge und Alte, Kinder und Erwachsene. Verwandte und ehemalige Freunde. Ihre Mutter sah sie nicht. Ihr Blick blieb stattdessen an dem Oberhaupt des Clans hängen.
Ihr Vater hatte es weit gebracht, eindeutig. Tokubetsu war nun also Kopf des Clans. Er beantwortete ihren Blick mit einem Mix aus Verachtung und Enttäuschung. Zum Bedauern der Kunoichi war es weit mehr Enttäuschung als Verachtung. Verachtung hätte weniger geschmerzt.
Ich, sagte sie, schmeckte Eisen auf der Zunge und einen Kloß im Hals, bin wieder da.
Schweigen. Sie hatten es natürlich alle gewusst. Sie hatten alle gewusst, dass ihr verlorenes Schäfchen heute aus dem Arrest entlassen werden sollte.
Du bist nicht willkommen. Ihr Vater sprach mit fester Stimme. Er klang wahrlich wie der Anführer, zu dem er geworden war.
Das sehe ich. Ringo biss sich auf die Unterlippe. Sollte sie mit den Schultern zucken, wie sonst immer? Ein unsichtbares Bleigewicht hielt sie davon ab, auch nur mit einem Muskel zu rucken. Und nun?
Blickbann. Tokubetsu machte eine rhetorische Pause. Das Wort schmetterte nieder wie ein Schmiedehammer auf glühendes Eisen. Ich rufe Blickbann aus.
Scharren. Das vielstimmige Scharren von Sandalen, Hausschuhen, Stiefeln, Kinderschuhen, nackten Sohlen. Die ganze Menschenmenge drehte sich wie auf Zuruf um, präsentierte Ringo nunmehr eine Reihe aus Rücken. Einige Kinder verpassten das Timing, schauten noch immer auf sie; ihre Eltern griffen hinter sich und drehten die Kinder in die "richtige" Richtung. Daraufhin schauten die Kinder über ihre Schultern.
Ringo blinzelte. Seufzte. Schluckte. Und machte kehrt. Jawohl. Nach außen hin schritt sie davon, im Inneren aber floh sie im Laufschritt von diesem Orte.


Dies hatte sich vor mehreren Wochen ereignet. Mittlerweile hatte sich Ringo wieder gefangen; sie war nun wieder eine Andere. Eine Bessere. Jemand wie sie konnte mit jedem Schritt fort vom Ist-Zustand nur besser werden, so dachte sie manchmal. Was sie jetzt war, war besser. Wahrlich. Man hatte ihr die Chance gegeben, ging ein beträchtliches Risiko ein, spielte hart mit Vertrauen. Hinsichtlich Jinchuuriki entschloss sich die Dorfleitung wohl allmählich für verzweifelte Maßnahmen, um irgendwann mal einen Treffer zu landen, der ihnen keine Scherereien machte.
Kein Topf für den Yonbi. Eine Sarutobi für den Vierschweifigen. Eine Kunoichi mit verkrüppeltem Katon für das Monster, das Stahl zum Schmelzen brachte. Es war jedoch nicht nur ein verrücktes Experiment. Ringo war gleichsam eine Gelegenheit. Sie besaß, was andere nicht hatten. Sie besaß etwas, was das Bijuu-Siegel zu einem der Stabilsten machte.
Dieses Siegel war so fest, dass die Fuuin anderer Jinchuuriki dagegen wirkten wie mit einem Lattenzaun gezogen. Ringos Siegel, das entgegen der Tradition zwischen ihren Schulterblättern saß, besaß eine Art externer Batterie: Das Juin. Der Fluchmal-Prototyp, den man ihr "draußen" verpasst hatte. Dieses Juin hatte ihr Zugang zum Feuer gegeben, zu echtem Feuer, und sie fühlte den Stich noch immer, wenn sie daran dachte, dass diese Brücke nun wieder eingerissen war.
Für einen kurzen Moment ihres Lebens hatte sie die Kraft besessen, echtes Katon zu wirken. Nun wars schon wieder vorbei. Das Juin erfüllte seinen Zweck nun nur noch dahingehend, dass es den Bijuu zusätzlich von der Welt abriegelte.
Das war bitter. Aber auch effektiv. Nichtmals Sensor-Nin spürten noch den Bijuu in ihr; sie war eine perfekte Geheimnis-Wahrerin.
Vermutlich schickte man sie gerade deswegen auch wieder nach draußen. Der Arrest war aufgehoben, und die Mission ging weit ins Ferne. Vielleicht wollen sie mich ja sogar zeigen dachte sie bei sich, Sodass mich irgendwelche Informanten ausrücken sehen. Der letzte Yonbi-Jinchuuriki war ein Lauter, hatte Daizen gesagt, Die anderen Dörfer werden ihre Quellen haben. Und herausbekommen, dass er nicht mehr da ist. Sie werden anfangen, Rätselraten zu veranstalten. "Wo ist der Yonbi jetzt?" Lasst es uns ihnen schwermachen. Auf jeden Fall. Wie üblich. Nach dem Stich folgte das Hochgefühl. Wenn ich dafür den Yonbi bekomme, gebe ich eben das Katon. Wenn ich dafür ein Jinchuuriki sein darf, ist es eben so!
Auch wenn sie wahrlich nicht dorfbekannt war. Im Gegenteil; grademal die wichtigsten Leute der Dorfleitung und dergleichen, die es unbedingt wissen mussten, hatten eine Ahnung davon, wer den Yonbi bei sich trug. Im Augenblick hatte sie nicht wirklich was von ihrem Ruhm.
Egal. Egal. Ich kann warten. Das schaffe ich. Ich kann warten...

So kam Ringo Sarutobi in den Park, blickte sich kurz suchend um und erblickte ihre Teamkameraden. Zwei. Der Junge, unbekannt. Die Frau, nicht. Wie Ringo sie hasste.
Sie kannten einander. Von früheren Missionen, aber auch von einer gemeinsamen Episode "draußen", als sie einander als Missing-Nin begegnet waren. In der blanken Weite einer Salzwüste. Nun waren sie beide wieder hier; die Sarutobi hatte bei ihrem Eintreffen in Konoha überhaupt erst begriffen, wem sie da begegnet war. Einer Kage. Mai war Kage geworden, während Ringo sich in Yokuchi herumgetrieben hatte. Dafür hasste Ringo Mai im tiefsten Inneren noch mehr. Oder vielleicht wars auch einfach nur Neid... Jedenfalls war dies seitdem ihre erste Begegnung, und Ringo blickte Mai so stoisch und konzentriert ins Gesicht, um ihren Hassneid zu verbergen, dass man es fast schon als Starren bezeichnen konnte.
Melde mich wie befohlen wählte sie eine Begrüßungs-Formalie und verbeugte sich kurz. Dann warf sie dem Jungen einen Seitenblick zu. Ihre meergrauen Augen wurden schmal wie Striche. Was ist das für eine Masche? Was sie so forsch meinte, mochte sich Riku ohne Zweifel denken können.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mo Sep 29, 2014 1:54 pm

Hm, irgendwie konnte Riku nicht anders als rot werden. Sie lobte ihn und behauptete Minato wäre stolz auf ihn. Dann jedoch wandelte sich Freude in Wut. Minato wäre niemals stolz auf ihn! Selbst unter dem schwarzen Stoff der Augenbinde konnte man erkennen, dass sich Rikus Gesicht ins zornige verzog. Wieder ballte er seine Hände zu Fäusten... Wieso sollte man auf ihn stolz sein?
"Niemand wäre stolz darauf, wenn ein Shinobi seinen Kameraden sterben lässt..."
Mai wusste es vielleicht nicht. Viele wussten es vielleicht garnicht, aber er selbst wusste es. Und Ashitaka-Sensei und Kagami-Chan... Und Sochi-Kun... Dem er ein Leben schuldig war. Selbst wenn sie alle nie wirklich ein Team waren, zumindest bis zu dem Zeitpunkt nicht so professionell wie man sich ein Team vorstellte... Dennoch war es seine Aufgabe als Iryonin seine Teamkollegen am Leben zu halten und er war Kläglich gescheitert. Der Erklärung der Kage schenkte Riku nur mäßige Aufmerksamkeit. Ein tiefer Atemzug füllte seine Lungen mit Sauerstoff, während er seine Lederhandschuhe wieder anzog. Doch auf Mai's Frage hin, wie es mit ihm aussähe, presste er die Luft nur scharf heraus und seufzte tief.
"Nichts worum man sich sorgen machen müsste... Meine Augen brauchen viel Schatten und unter einem Mantel wie dem erlangt man nicht allzuviel Farbe... Körperlich bin ich, bis auf meine optischen Sinne, auf höchstleistung... Wenn man das als Höchstleistung betrachten kann..."
Dann trat jemand an sie heran und meldete sich gehorsamst zum Dienst. Rikus Seitblick fiel auf eine blonde Kunoichi, welche ihn ebenfalls von der Seite ansah und deren Blick schaml wurde.
"Ich bin Iryonin, es ist meine Aufgabe für die Gesundheit meiner Teammitglieder zu Sorgen... Ich bin Namikaze Riku, sehr erfreut...", gab der Junge nur kühl zurück.
Unter der Augenbinde konnte glücklicherweise niemand sehen, wie sich seine Augen zu einem schmalen, müden strich verzogen. Zwar war er hergeeilt wie man es verlangte. Doch wusste jemand wie lange er im Krankenhaus war? Erst jetzt merkte er das Gewicht der Müdigkeit und er hoffte, das sie schnell los konnten, damit er in Bewegung blieb. Nun galt es aber erst einmal die Mission zu besprechen. Riku's Haltung wurde gerade, seine Hände zogen die Kapuze wieder tief ins Gesicht und verhüllten das blau-graue Haar. Dafür hörte er umso gespannter auf das, was Mai nun sagen würde.
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mo Sep 29, 2014 2:30 pm

Mai seufzte einmal kurz innerlich durch, als sie die Erklärung von Riku vernahm. Er war zunächst ein wenig peinlich berühelt, doch dann ... der Umschwung. Er wurde zornig, sehr sogar. Er ballte seine Hände zu Fäußten. Sie schüttelte innerlich den Kopf. Vorsichtig kam sie zu ihm herüber und legte ihm eine Hand auf die Schulter.
Es ist schwer, loszulassen, oder gar schlechte Erinnerungen nur zu verdrängen, sie sind allgegenwärtig. Sie verfolgen uns, sogar in den Schlaf. Du hast jemanden nicht helfen können, hast jedoch, so denke ich zu mindest, dein Bestes gegeben. Du bist ein ehrgeiziger junger Mann, und ich bin mir sicher, dass du eines Tages damit leben kannst, jemanden nicht retten zu können. Ich habe auch Fehler gemacht, an meinen Händen klebt viel Blut, doch es ist ein Reifeprozess damit umgehen zu können. Und den muss jeder von uns durchleben, immerhin ist das hier das wirkliche Leben. Man kann nichts neulanden, oder aber ungeschehen machen, aber man kann daraus lernen und es das nächste Mal besser machen., sagte sie und lächelte ihn an, ging dann enen Schritt zurück und lies ihre Hand herabgleiten. Sie war sich sicher, dass Minato stolz auf ihn sein würde, sehr sogar. Sie hoffe auch nur, dass er eines Tages die Realität sah und sich nicht in diesen Schuldgefühlen eingrub. Dann kam seine Erklärung, in wie fern er in Ordnung war und Mai nickte nur bedächtig.
Sollte nicht das Problem sein., sagte sie schlicht.
Ich bin überzeugt, dass du für deine Aufgabe fit genug bist., sagte sie nun sehr überzeugt von ihm und lächelte ihn an, als sie schließlich dann noch die fehlede Person bemerkte, die auf die Beiden zukam. Sie meldete sich brav an und Mai hätte gekichert, hätte sie jetzt noch salutiert. Zu ihrem Glück blieb es bei einer Verbegung. Sie legte eine Hand an die Hüfte und sah die Dazugekommende an.
Freut mich Ringo, dass du es geschafft hast. Da wir nun vollständig sind, möchte ich gleich euch die Mission erleutern. Fragen und Absprachen etc. können wir dann auf der Reise machen, da es keine Zeit zu verlieren gilt., sagte sie selber und wirkte etwas in Hast. Das lag daran, dass sie annahm, dass das Leben ihrer Tochter davon abhing, was sie mit mach Konoha brachte.
Also, wir werden nach Takigakure reisen, und dort in das Gebäude des Geheimdienstes einbrechen, leise, lautlos und ohne Aufsehen zu erregen. Was wir suchen sind Personalakten, genauer gesagt, Personalakten von einer Person. Wenn wir aufbrechen, händige ich euch eine Akte aus, wo alles drinenn steht, was wir über diese Person wissen. Sollten wir etwas finden, entwenden wir die Unterlagen und bringen sie zurück. sollten wir nichts finden, kommen wir zurück und machen Meldung, dass besagte Person nicht aus Takigakure stammt., sagte sie nun und sah die Beiden abwechselnd an.
Gibt es Fragen dazu?, fragte sie nun direkt.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mo Sep 29, 2014 3:54 pm

Er ist ein Iryo, und Namikaze Riku ist er noch dazu, uh..., ging es Ringo durch den Kopf, als sie die kühle Antwort des Jungen zu hören bekam. Ihr Blick wurde ein ganz klein wenig intensiver, als könne sie durch kräftigeres Starren durch den Stoffstreifen und Rikus Augen in dessen Seele hineinblicken und sich die Antwort, die sie wollte, direkt daraus holen. Das ist nicht die Masche, die ich meinte, versetzte sie trocken. Sie wollte etwas über die Binde hören, nicht die Funktion des Jungen.
Dabei beließ sies jedoch; als Mai sich anschickte, über die kommende Aufgabe zu sprechen, wandte sich die Sarutobi ihr zu und lauschte schweigend. Der Auftrag war von solcher Art, wie es ihn nicht sonderlich oft gab: Zwar wußte Ringo, dass "Ausflüge" in gewisse Shinobi-Dörfer gar nicht mal so selten waren. Doch in der Regel glich eine solche Mission doch eher einem Manöver-Training: Nicht zuviel riskieren, die Untergebenen auf eine kleine, gewagte Tour durch ernstzunehmendes Feindesland mitnehmen, solche Dinge eben. Wenn man mal was Spannendes in die Finger bekam, die Gelegenheit nutzen. Etwas anderes aber wars dann doch, wenn die Order darin bestand, eine ganz bestimmte Person zum Ziel zu erklären. Dann lag was im Argen. Jemand hatte was angestellt. Daher spitzte Ringo die Ohren, doch viel Interessantes teilte Mai noch nicht mit ihnen. Beim Aufbruch ist würden sie die spannenden Dinge zu lesen bekommen.
Meine erste Menschenjagd. Der Gedanke hatte was. Dies hier war keine Personenschutz-Mission, keine Dienstboten-Sache. Das hier tauchte ein in die Welt der feindlichen Shinobi. Im Zuge ihrer offiziellen Shinobi-Laufbahn war dies aufregendes Neuland.
Mais Blick ruhte abwechselnd auf den beiden Ge-Nin. Ringo hatte während der kleinen Einstimmung einen Ausdruck von Interesse auf dem Gesicht getragen; nun wurde sie wieder kühler. Wo sie es anbietet, habe ich auf jeden Fall Fragen. Ringo hob die Hand. Hier. Sie sagen, "einbrechen, leise, lautlos und ohne Aufsehen zu erregen". Die Sarutobi ließ die Hand wieder sinken, verschränkte die Arme vor der Brust und hob in unschuldiger Geste die schmalen Schultern, als würde sie nun etwas völlig Belangloses und Alltägliches fragen. Heißt also, wir tun es völlig anders, als Sie es damals bei ihrer Rückkehr nach Konohagakure taten? Neuerliches Achselzucken, wie zur Verteidigung. Darüber erzählt man sich viel. Über diese Nacht, da Sie wiederkamen.
Wa sie wollte, wußte Ringo selbst nicht genau. Es war wohl der Sporn des Neides, der sie antrieb, Mai ein wenig aus der Wohlfühl-Zone zu sticheln.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Di Sep 30, 2014 2:18 pm

Riku konnte nicht loslassen, wollte noch nicht. Doch mit einem hatte die Kage recht: Irgendwann musste er damit leben können, sonst würde ihn sein Beruf zerfressen. Aber wie stellte man soetwas an... wie konnte man einen Tod so hinnehmen, wenn doch das Leben noch vor einer Person stand. Sochi war vermutlich nichteinmal älter als er selbst gewesen... Selbst die überzeugten Worte der ehemaligen Hokage bewirkten nichts. Er saß in seiner dunklen Kammer, zusammengekauert vor dem geistigen Leichnam des Jungen, welchen er hatte sterben lassen, weil er zu unfähig war. Innerlich schluchzte Riku abermals.
Der dunkle Raum fraß alle Geräusche. Rikus wimmern glitt durch den endlos wirkenden Raum, vor ihm der rothaarige Junge, blass wie Schnee. Reglos, geruchlos... Rikus kalte, blaue Augen starrten den Leichnam an. Kein Wind fuhr durch den Raum und doch war es, als flüsterte etwas. Nein, nicht etwas flüsterte. Es war sein innerstes. "Du bist schuld. Du bist unfähig gewesen ihn zu retten.. Was die vergangenen Kage wohl dazu sagen würden? Minato-Sama wäre sicher zutiefst enttäuscht..." Riku schluckte tief. Abermals ballten sich seine Hände zu Fäusten, wütend schlug er auf die schwarze Masse unter sich. "Sei ruhig sei ruhig sei ruhig! Ich... AH!" Ein lautloser, innerer Schrei riss ihn aus dem schwarzen Raum in die Realität zurück.
Gerade rechtzeitig, denn die Hokage erklärte gerade worum es bei der Mission ging. Spionage und Informationsbeschaffung, seine erste Aufgabe dieser Art. Ihr Ziel war es, in Takigakure die Akte einer ganz gewissen Person ausfindig zu machen und zu überprüfen, was sich daraus finden lässt. Etwas, von dem der Junge nur wenig verstand. Spionage und Informationsbeschaffung war ein wesentlicher Bestandteil einer Shinobilaufbahn, aber war ein Genin wie... er... zu soetwas überhaupt geeignet? Bevor er jedoch seine Frage stellen konnte, erhob Ringo das Wort. Ihre Frage beinhaltete die Vorgehensweise der Mission. Doch wie sie es schilderte und darlegte... Ließ Riku den Atem stocken. Seine Augen gaben der Blonden einen scharfen Blick durch die Augenbinde hindurch. Wie konnte man nur solch eine unverschämte Frage stellen. Ein schnauben entglitt dem Jungen und er richtete seinen Blick hinter der Augenbinde wieder zu Mai.
"Sie sagten Takigakure. Bis an die Landesgrenzen von Taki no Kuni sind es anderhalb Tage, bis nach Takigakure selbst nocheinmal etwa 6 Stunden... Sollten wir nicht sofort aufbrechen und die Fragen alle während der Reise klären? Wenn es so dringend ist wie sie sagen Mai-Sama und keine Zeit zu verlieren ist, sollten wir sofort los.", sprach er ruhig und ohne Furcht vor möglichen Kommentaren der Sarutobi. Auch wenn er selbst nicht wusste was er sagen würde, wenn sie ihn fragte, was er hier mache. Immerhin war er ein Iryonin und kein Spion...
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Fudo Mai
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Di Sep 30, 2014 10:35 pm

Mai lauschte nun der Frage, die die junge Dame an sie stellte. Natürlich, dies war ein Schlag ins Gesicht und Mai jedoch verschränkte die Arme unter der Brust, und legte einen Finger an ihr Kinn. Sie dachte nach. Vorsichtig legte sie den Kopf zur Seite. Ihr orangenes Haar wehte leicht im Wind, während sie nachdachte, als nun jedoch die sehr sehr präzise Aussage von Riku kam. Er hatte die Route wohl schon im Kopf.
Also erst einmal einmal durchatmen bitte, ehe wir weiterreden. Ich habe die Option für Fragen gesetllt, weshalb ich auch unserer lieben Freundin, Sarutobi Ringo eine Antwort schulde., begann sie nun, ehe sie dann zu der Sarutobi sah.
Ich weiß nicht, was du gehört oder gar gesehen hast, doch laut war es nicht, es war sehr hell, und grell. Ich bin mir sicher, viele dachten es sei schon Morgen und wollten aufstehen., es folgte ein Schulterzucken, ähnlich wie es die Sarutobi zu vor gemacht hatte.
Solange wir alle wohlbehalten wiederkommen und nicht uns befreien müssen ist alles ok., sagte sie und damit war eine schöne Doppeldeutigkeit gemeint, zum Einen, dass sich Ringo nicht fangen lassen sollte, und zum Anderen eine leichte Spitze gegen ihre Aktivität als Missing'nin. Was Ringo konnte, konnte Mai schon lange, und so wandte sie sich schulterzuckend ab und sah dann zu Riku.
Jetzt werde ich euch noch sagen, dass wir uns in 30 Minuten am Tor treffen werden, und das abmarschbereit. Am Haputtor bitte. Dazu bitte das nötige Gepäck und die nötige Ausrüstung. Wir werden sofort aufbrechen, wenn wir alle am Tor versammelt sind., sagte sie nun und lächelte dann noch einmal Riku aufbauend an, ehe sie dann zu Ringo rübersah.
Ich freue mich sehr auf die Mission. Immerhin sind wir Shinobis dafür ausgebildet worden im Dunkeln zu operieren, zu schleichen, und nicht nur kämpfen und lauthals mit Feuerbällen um uns werfen. Wir sind dafür da, um uns unbemerkt in Festungen zu schleichen, zu stehlen, ab und an zu morden, aber auh um zu entführen. vergesst das nie. Ein Shinobi ist ein Schattenkämpfer, ein Kriger, der so ruhig wie möglich bleibt, und stets seinen Vorteil ausnutzen muss, um weiter zu kommen. Ihr werdet es merken, früher oder später, bei einer Prüfung, oder nicht. Wenn ihr immer den ehrlichen Weg geht, werde ihr auf die Nase fallen, denn das ist nicht das Leben eines Shinobis. Klar, du bist z.B. Iryô'nin Riku, doch auch du bist ein Shinobi in unserer Akadmie ausgebildet, die die Hokage vor uns errichten. Ich wette, ich könnte dich fragen, welcher es war, und du könntest es mir sofort sagen, doch darum geht es nicht, es geht darum, weiter im Lebem zu kommen, etwas zu erreichen, etwas prägen zu wollen, und ich möchte euch gerne dabei helfen, wenn ihr es zulasst. Ich gebe euch einen Teil von mir mit auf dem Weg, Vielleicht bin ich nicht so weise und so alt wie Daizen, oder wie die Hokage vor mir, aber ich weiß, auf wen ich mich verlassen kann, und auf wen nicht. Also... Abmarsch., sagte sie nun und lächelte den beiden Hinterher. Als sie nun ihnen noch hinter her schaute, lächelte, sie ehe sie sich dann auf in ihre Wohnung machte.

OW:

Wohnung von Akari, Kazumi und Mai -> Tor von Konoha
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mi Okt 01, 2014 9:35 am

Es murkste ein Krümel. Ringos Blick wanderte zu Riku, ohne das Gesicht mitgehen zu lassen. Selbst aus dem Augenwinkel konnte sie dessen Miene deuten. Waren die Augen wirklich der Sitz der Seele, oder waren sie nicht eher einfach nur das Hübscheste und Funkelndste in jedem Gesicht? Jedenfalls war Rikus Blick auch stechend genug, ohne dass die Sarutobi seine Augen wirklich sehen konnte. Die ganze Mimik um diesen dummen Verband drumherum war aussagekräftig genug.
Sie bat um Fragen erwiderte sie, und ich frage. Es schwangen ungesagte Worte in der Luft. Etwas wie "Halt die Klappe", nur noch ein wenig garstiger. Ringos Stimmlage war so ruhig wie die des Jungen, doch unter ihrem Deckel entwich ganz kurz Dampf. Dann aber war der Junge egal, denn Mai antwortete, sprach ihr Recht zu. Und konterte. Ringo rümpfte bloß die Nase. Zugegeben, den Brei muss ich jetzt essen. Sie nahm den Gegenstich auf, zurückkontern durfte sie weder, noch hatte sie eine weitere Ladung auf der Pfanne. daher schwieg sies nun aus, senkte grimmig den Blick und gab sich routiniert. Was Mai nun noch folgen ließ, bezog sich auch nicht mehr direkt auf sie; es ging ums Allgemeine. Um die Rolle der Shinobi als Spione - die Seite der Münze, die so unscheinbar und langweilig aussah im Gegensatz zur strahlenden Seite des Super-Kämpfers. Eigentlich aber waren sie allesamt viel schlimmer, wenn man sie gar nicht erst sah.
Ringo wandte sich nach Abmarsch-Befehl nicht einfach so ab; stattdessen gab sie eine kurze Verbeugung preis, auch wenn sie dabei mit den Kiefern mahlte, und machte wortlos kehrt, um sich ihr Zeug zu holen. Sie verschwand in Richtung Wohnviertel; zurzeit lebte sie bei Miaka Hatake.

tbc: Tor von Konoha
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mi Okt 01, 2014 1:19 pm

Oh, sie wurden ganz sicher sehr gute Freunde. Mai hatte zwar Recht, aber ihre direkte, harsche Art missfiel Riku bisher mehr als deutlich. Ob sein Gesicht Bände sprach? Vermutlich. Juckte es jemanden? Ihn nicht. Die Frau hebelte de Schererei damti aus, dass sie Ringo die Frage einräumte und ihr gleich noch einen reindrückte. Dann kamen die wichtigsten Infos. 30 Minuten. Haupttor. Genug Zeit um sich noch einmal etwas zu essen zu gönnen und im Krankenhaus einige Kleinigkeiten mitzunehmen. Mehr brauchte er nicht, er hatte alles beisammen was er benötigte. Wozu sollte er sich also abhetzen?
Doch dann geschah etwas, womit Riku nicht gerechnet hatte. Mai hielt noch eine Rede. Ein leichtes Kribbeln lief ihm über die Haut, auch wenn er es sich nicht anmerken ließ. Irgendwo hatte sie Recht. Er wusste es. Tief in seinem Inneren wusste er das Mai Recht hatte. Doch umsetzen konnte er es nicht. Ja, er war in der Akademie gewesen, hatte sie sogar mit Bestnoten abgeschlossen. Aber konnte er wirklich ein Schatten werden? Ein Schemen in der Dunkelheit, welchen man für einen schlichten Schatten hatten konnte? Eins mit der Dunkelheit, die Nacht als größte Waffe. Nein... er konnte es nicht mehr, denn er war es bereits. Eins mit der Nacht. Wenn die Sonne unter ging begann seine Zeit. Nur das Sternenlicht und die kalte Kraft des Mondes. Nichts was in den Augen brannte wenn man die Augenbinde abnahm. Kühle, frische Luft, welche einen süßen Raureif auf die Kleidung zauberte wenn man in der freien Natur unterwegs war. Riku versteifte seine Haltung als die Frau von dannen ging. Eine Verbeugung, zeitgleich mit Ringo - wenn auch ungewollt zeitgleich. Ringo kehrte wortlos auf dem Absatz um und verließ den Park Richtung Wohnviertel. Er hingegen stand noch einen kurzen Augenblick da. Sah der Frau mit dem orangen Haar hinterher. Seine Miene wurde hart, entschlossen.
"Hokage-Sama vertraut mir. Ich werde sie nicht enttäuschen! Ich werde niemanden wieder enttäuschen... Tsunade-Sama, Minato-Sama... Mit eurer Hilfe werde ich sie alle Beschützen. Nicht weil ich irgend ein Erbe in mir trage, sondern weil Konoha meine Heimat ist und ich irgendwann auf einer Ebene mit Mai-Sama stehen will!"
Mit einem merkwürdigen, unvertrauten Gefühl kehrte der Junge selbst um und marschierte im Eilschritt dort hin zurück wo er herkam: Ins Krankenhaus von Konoha und anschließend an Ichirakus Imbiss vorbei - nur um sich dann am Haupttor mit dem Team zu treffen.

tbc: Kankenhaus --> Ichirakus --> Haupttor
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mi Okt 29, 2014 7:48 pm

First Post

Es tat gut einmal wieder in Konoha zu sein. Lange hatte Chiasa mal wieder am Arsch der Welt gehockt, war immer nur als Misaki angesprochen worden und musste darauf achten, dass keiner darauf kam, dass dieses Dorf hier ihr Chef war. Manchmal war der Außendienst schon anstrengend, aber er war immerhin produktiv und vonnöten, damit das Dorf nicht erst Sachen bemerkte, wenn diese sowieso schon eskalierten. In einer kurzen blauen Hose und einem weißen Rüschenshirt stolzierte Chiasa mit Pferdeschwanz und auf Absatz durch den Park ihrer Heimat. Es war mal wieder schönes Wetter, kein Grund zur Besorgnis oder irgendein drohendes worst case Szenario, dass ihre Stimmung hätte trüben können. Entspannt hatte die Rothaarige ihre Hände in die Taschen geschoben, stolzierte tänzelnd über die Wege an Bänken und unter Bäumen vorbei. Ihr Vater wäre wieder ein Quell des Frusts gewesen, ansonsten hätte sie vielleicht mal bei ihrem Clan vorbei schauen können. Ihre Schwester war vielleicht eine Chance den Tag mit jemandem zu verbringen, ihre Mutter würde wieder von ihrer Arbeit erzählen, Akio könnte man versuchen spielerisch aufzureißen, aber letztlich war Familie nichts, an das Chiasa sich kleben wollte wie Senf zwischen Brotscheiben. Da waren ihr andere Menschen für einen der wenigen Tage, die sie hier war, fürs erste doch lieber. Einfach, um anzukommen, sich ein wenig zu entspannen, bevor man von irgendwelchen Verwandten belagert und bestresst wurde. Einige Gesichter, die anwesend waren, kannte sie auch, aber keines davon erweckte große Gefühle der Zuneigung. Die typischen Bekanntschaften, die man grüßt, aber keine Freunde, interessanten Herren oder gar Kollegen. Die schienen heute entweder zu arbeiten oder sich anderswo rum zu treiben. Gut, der Park war auch eigentlich nicht so ganz Chiasas Aufenthaltsort, aber gerade deswegen kam sie hier her, um nicht gleich von allen Seiten überfallen zu werden. In ihrem Spaziergang grübelte sie ein wenig, beobachtete ihre Umgebung und streckte sich schließlich irgendwann grinsend, um sich zu einer Bank zu begeben. Dort setzte sie sich verkehrt herum rauf, ließ die Beine über die Rückenlehne hängen und die Haaren ins Gras. Dabei spielte sie an ihren lackierten Fingernägeln herum und wartete auf etwas Spannendes.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mi Okt 29, 2014 8:23 pm

cf: Zuhause || Letzter Post in Ichirakus Nudel-Imperium

~*~

Zwei Wirbelwinde. Anders konnte ich diese beiden Mädchen wirklich nicht beschreiben. Wie konnten Dreijährige bloß so aktiv sein?? Ich schüttelte den Kopf, während ich immer ein Auge auf die beiden Zwillinge warf. Man konnte nie wissen, was ihnen als nächstes in den aufmüpfigen Sinn kam.
"Kaname. Wann erziehst du sie endlich?!" fragte ich meinen Bruder und sah meinen eigenen Zwilling vorwurfsvoll an. "Sie sind doch erzogen. Sie sind bloß...wild." meinte er grinsend und fuhr sich durch seine kurzen, schwarzblauen Haaren.
"Jaja. Übrigens...Sunako haut gerade ab." Ich schüttelte den Kopf und deutete auf eines der Mädchen, die vollkommen gleich aussahen.
"Das ist Isago. He! Isago! Warte!" rief Kaname und beschleunigte seine Schritte, um seiner Tochter hinterherzukommen.
"Krieg mich doch, Papa!" rief diese zurück und auch Sunako, die noch vor einer Sekunde neben uns her ging, rannte los.
"Genau! Lass uns Fangen spielen, Papi!" schrie nun auch diese begeistert und gemeinsam mit ihrer Schwester stürmte sie davon. Meine Schultern sackten nach unten und ich fuhr mir über die Stirn.
"Viel Spaß. Ich komm euch nach." meinte ich trocken und Kaname nickte bloß, um dann seinen Töchtern hinterherzuhetzen.
Chaotisch. Als nichts anderes konnte man diese Familie bezeichnen. Ich steckte meine Hände in die Taschen meiner blauen Jeans und schlug einen anderen, wesentlich entspannteren Weg ein.
Ich genoss derartige Momente voller Ruhe. Ab und an grüßte ich jemanden, aber ansonsten war ich mal allein und konnte nachdenken.
So schlenderte ich durch den Park, bis ich an einer Bank vorbeikam, von der mir ein aufdringliches Rot in die Augen stach. Ich blickte hin und erkannte eine der Chuu-Nin hier aus Konoha, die normaler im Außendienst arbeiteten. Eine Uzumaki. Kurz arbeitete mein Hirn, dann erinnerte ich mich wieder an ihren Vornamen. Chiasa.
Ich kam etwas näher und lächelte.
"Guten Tag. Mal wieder in Konoha?" fragte ich die Vierundzwanzige lächelnd und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   So Nov 02, 2014 2:38 pm

Das nächste Mal strich sie vielleicht jeden zweiten Nagel Blau, die dazwischen dann Rot. Oder Schwarz. Das war bestimmt lustig. Sollte ja sogar Männer geben, die Nagellack trugen! Chiasa spielte an ihren Fingern, ließ die Beine wippen und wirkte als wäre dieser Tag nur einer von vielen schönen am Stück in ihrem jungen Leben. Grüne Umgebung, wolkenloser Himmel, warme Luft, hübsche Dame uuund- Die Augen hoben sich ... senkten sich eigentlich, auf jeden Fall zu den Füßen, die nun in ihrer Nähe standen. Je weiter der Blick empor flog, desto bekannter wurde ihr das Gesicht. Ach, diese Haare und Augen kannte doch jeder. "Dai-chan!" Chiasa grinste fröhlich und breitete die Arme aus wie für eine Umarmung zum Gruße, aber dann stellte sie mit einem Blinzeln fest, dass das ja irgendwie schlecht machbar in ihrer Position war. Elegant spannte sie daher die Bauchmuskeln an und schwang sich ohne sich abzustützen hoch, hielt sich dann an der Lehne der Bank fest und setzte sich schließlich normal hin. Ein wenig hin und her rücken, dann konnte die neue Bekanntschaft sich auch setzen. Chiasa klopfte auf den Platz neben sich und grinste, während sie bemüht war sich ebenso die Frisur zu richten. "Yep, ich bin auch mal wieder hier. Freut mich, dass einige mich überhaupt noch erkennen. Mein Vater würde wahrscheinlich nicht dazu gehören." Es folgte ein selbstironisches Lachen, dann überschlug sie die Beine und lehnte sich entspannt zurück. Ja, ihr Vater war schon so ein eigenwilliger Affe, der eigentlich mehr von seinem Kind erwartete und über gewisse Maßlosigkeiten enttäuscht war, aber sie auch nicht tyrannisieren wollte. In den Uzumaki-Köpfen war es nun einmal schwer genug. "Ist halt nicht immer so spannend in Taki no Kuni, vor allem alleine. Da bin ich froh, wenn ich manchmal mit Anmeldung vorbei schneien darf. Bin da zwar im Außendienst, aber ich muss ja nicht 24 Stunden pro Tag Wachdienst haben. Die Arbeit ist eigentlich total entspannt, weswegen ich euch hier im Dorf um eure Arbeitszeiten nicht beneide. Apropos, wie läuft's bei dir so? Hyuuga haben doch bestimmt immer... ganz Wichtiges auf dem Plan stehen oder? Immerhin seid ihr einer der coolsten Clans." Es folgte ein Augenzwinkern zu Dai.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   So Nov 02, 2014 8:03 pm

Ich lachte leicht, als Chiasa erst die Arme ausbreitete und dann bemerkte, dass sie in dieser Position kaum jemanden umarmen konnte und sich daher umsetzte.
Ich setzte mich neben sie auf die Bank und strich mir, wie immer eigentlich,ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht, die nie hinten bleiben wollten.
"Ach. Denk doch nicht so negativ." meinte ich, etwas halbherzig, schließlich kannte ich Satsuya Uzumaki flüchtig und wusste, wie streng er zu seiner ältesten Tochter war.
"Abgesehen davon, können diejenigen, die dich kennen, nur schwerlich vergessen." fügte ich dann noch zwinkernd hinzu. Nein...Chiasas Frohnatur blieb einem einfach im Gedächtnis hängen.
Interessiert hörte ich Chiasa-San bei ihren Ausführungen über ihren Außendienst zu und war relativ erleichtert, dass ich dergleichen nicht machen musste. Was das nämlich anbelang, gehörte ich eindeutig zu den Stubenhockern, die lieber zuhause bei ihrer Familie blieben, als für längere Zeit außerhalb des eigenen Dorfes zu leben.
"Dafür kann ich dich bloß bewundern. Ich könnte gar nicht für so lange Zeit von zuhause fernbleiben. Dafür bin ich wirklich nicht der Typ." sagte ich leicht lächelnd. Hier hing ich einfach an so vielen Erinnerungen, die ich einfach nicht zurücklassen konnte. Hier in Konoha waren schließlich auch die Gräber meiner Mutter und meines Mannes gelegen und wie könnte ich gerade die Beiden einfach so verlassen?
Als Chiasa erwähnte, dass die Hyuugas einen der tollsten Clans hier in Konohagakure verkörperten, wurde ich leicht verlegen und schüttelte lachend den Kopf.
"Ach Quatsch. Konohagakure hat so viele gute Clans, die sehr wichtig sind. Darunter zählen nicht nur die Hyuugas und die Uchihasmit ihren Dôjutsus...Auch die Uzumakis, Chiasa-Chan." Und der Hatake-Clan mittlerweile auch. Konohagakure hatte wirklich ein umfassendes Repertoire an äußerst talentierten Clans.
"So viel los ist aber derzeitig nicht. Für mich erst recht nicht. Ich hab mir ein paar Wochen Urlaub gegönnt, um mal wieder Zeit für meine Familie zu haben. Und da mich anscheinend bis jetzt noch niemand gebraucht hat, würde ich sagen, dass es wirklich sehr ruhig ist."
Wobei man das so genau nie sagen konnte. Es konnte sich im Untergrund immer einiges abspielen, ohne das man als Außenstehender auch nur irgendetwas davon mitbekam. Ehrlich gesagt, fühlte ich mich beinahe unwohl als Mitglied der ANBU so gar nichts mehr zu wissen. Ich würde mich wohl demnächst wieder in meinen Posten als Anbu-Mitglied Otekku begeben müssen, um so wieder etwas mehr über die derzeitige Situation in Konohagakure zu erfahren. Ach ja. Das Leben besteht wirklich nur aus Pflichten.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Di Nov 11, 2014 7:28 pm

Dais Aussage über diejenigen, die Chiasa kennenlernten, hätte man als Beleidigungen auffassen können, wenn die beiden sich weitaus weniger gemocht und gekannt hätten. Aber auch gerade deswegen musste die Rothaarige nun darüber grinsen und verschränkte lässig die Hände am Hinterkopf, während sie die langen Beinchen davon streckte. Und so schwer war es letztlich auch nicht von Zuhause wegzubleiben und einen Dienst wie ihren zu bewältigen. Schließlich konnte man immer regelmäßig nach Hause kommen, würde zwar nicht in den Rang eines Jônin erhoben werden, aber das Leben war schön und man konnte sich auch auf sie als die Kunoichi verlassen, die sie war. Es gefiel ihr sogar eher ein Allrounder zu sein, der in allen Ecken irgendwo was helfen konnte, statt mit großen Jutsus um sich zu ballern. Sie war lieber sie selbst statt beispielsweise eine wandelnende Zeitbombe wie ihre Cousine Iyona, indem sie einen Bijuu in sich trug. Was ihr Clanmeister Akio sich dabei gedacht hatte, wusste sie immer noch nicht, aber so strukturierte Gedanken machte sie sich eh nie. Es war lieb von Dai, dass sie die Uzumaki letztlich auch als einen super Clan beschrieb, der seine Berechtigung in Konoha hatte. Irgendwo hatte sie ja trotz fehlendem Kekkei Genkai ja recht. Der Clan hatte zwei Hokage hervorgebracht, starke Fuuin entwickelt und in Konohas Geschichte einen wichtigen Platz eingenommen. So nickte Chiasa einfach. "Okay, in allen Belangen hat Hyuuga Dai wieder einmal Recht. Man soll optimistisch sein, Chiasa ist ein gefürchteter Name und die Uzumaki sind aus Konoha nicht wegzudenken." Es folgte ein entspanntes Lächeln in den Himmel, dann betrachtete sie die Hyuuga wieder. Dass es wiederum bei Dai kaum etwas Neues gab, langweilte die eigene Neugier ja fast. Keine Affären, keine neuen Typen, Streitigkeiten oder heiße Gerüchte? Darauf war man als neugieriges Füchschen doch immer aus! "Maaan, ich will ja nichts sagen, aber du klingst echt schon so ... Man merkt, dass du auf die 30 zugehst. Frauen ab 25 suchen sich 'nen Kerl, mit dem sie Kinder kriegen wollen. Die lustige Zeit ist dann vorbei, so war's doch oder? Vergiss den Spaß nicht, Dai. Ich weiß, du bist vom Rang her mehr als ich, aber neben deinem Job musst du auch an deine Jugend denken. Weißt du noch einst, Maito Gai mit seiner Philosophie: Das Feuer der Jugend darf nie ausgehen. So sollte man leben. Also gönn dir ab und zu was. Zum Beispiel 'nen schicken Inuzuka. Die sind immer so wild. Also wenn du was Aufregendes im Bett brauchst-" Chiasa streckte Dai einfach kurz die Zunge raus und ruhte sich dann auf ihrer schelmischen Aussage aus.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Fr Nov 14, 2014 6:16 pm

Ich überschlug meine Beine und legte meine Hände ineinander gefaltet auf mein Knie. Vielleicht wirkte ich etwas prüde, doch darüber hätte ich mir vielleicht noch vor sechs Jahren Sorgen gemacht, mittlerweile war es mir jedoch beinahe egal, was für eine Wirkung ich auf die Menschen um mich herum hatte.
Chiasa schien meine erste Aussage nicht in den falschen Hals bekommen haben und innerlich erleichtert, lächelte ich ein wenig breiter.
Bei dem nächsten Kommentar der Uzumaki lachte ich leicht und winkte dann ab.
"Chiasa-San. Du solltest nicht übertreiben. Ich habe nicht in allen Belangen recht." meinte ich amüsiert und grinste dann breit. "In diesen beiden jedoch schon."
Chiasa war vielleicht nicht gefürchtet, aber ihr Name war doch bekannt Und die Uzumakis...Nun. Was konnte man da schon sagen? Seit Ewigkeiten waren die Uzumakis Teil Konohagakures und keiner konnte behaupten, sie würden nicht zu unserem Dorf gehören.
Bei den nächsten Worten der etwas jüngeren Frau wurde ich tatsächlich rot.
Damit hatte ich nicht wirklich gerechnet, doch angesichts des recht abwechslungsreichen Leben der Uzumaki wirkte mein Leben wirklich ziemlich langweilig.
"Frauen ab 25 sind aber auch nicht immer schon Witwe." gab ich, etwas trocken, zurück und seufzte.
"Du hast grundsätzlich recht. Ich sollte mehr machen, mal ausgehen oder so...Aber...." Da war es wieder. Das teuflische 'Aber'. Und wie eigentlich jeder, wusste Chiasa sicher auch, dass das, was vor dem 'Aber' kommt, nie wirklich zählte.
Aber da waren nunmal der Job als ANBU, die Tatsache, dass ich immer noch zu sehr an meinem verstorbenem Mann hing und mir immer Sorgen um meine Nichten machen, die nun ganz ohne Mutter aufwachsen durften. Doch...diese Antworten würden zu stark nach dahingesagten Ausflüchten klingen, um sie jetzt zu verkünden, weshalb ich nur wieder seufzte und mir durch die Haare strich.
Bei ihrem Kommentar zu dem Inuzuka sah ich leicht skeptisch, jedoch grinsend zu Chiasa.
"Einen Inuzuka? Nun...an ihrer animalischen Art kann man ja schon einmal nicht zweifeln." fügte ich mit einem verschmitztem Lächeln meiner vorangegangenen Antwort hinzu.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Sa Nov 15, 2014 12:38 pm

Engelchen und Teufelchen auf Chiasas Schultern machten gerade Gesichter als hätten sie sich an einer Herdplatte verbrannt. Witwe, ja ... Das hatte sie gerade nicht auf dem Zettel gehabt. Aber so kam das oft vor, dass ihre Klappe größer war als die Vorsichtig einiger Umstände, die zeitlich zurücklagen, sodass man nicht sofort daran dachte. Das Grinsen verzog sich recht schnell und Chiasa drehte mit betretenem Gesichtsausdruck ihren Kopf zu Dai. Sie beobachtete sie einerseits peinlich berührt wegen des Fehltritts, andererseits besorgt, weil sie sehr bedauerlich wirkte, als es darum ging, dass sie wohl mal mehr machen sollte neben ihrer Arbeit. Dass Anbu Anbu waren, wussten dafür entweder nur auserwählte Personen oder die Anbu und Ranghöchsten im Dorf selbst. Dass Dai dieser Einheit angehörte, ging eine einfache Chûnin aus einem anderen Clans weder etwas an noch interessierte es sie großartig, weil sie einfach nicht viel darauf gab besonders stark oder elitär zu sein. Satsuya hätte das allerdings sehr gefreut. "Gomen", sagte die Rothaarige ungewöhnlich leise. Dai schien sich aber selbst davon ablenken zu wollen, was nun als Thema aufgekommen war. Sie griff den Tipp mit dem Inuzuka auf, aber Chiasa kam das Ganze eher etwas erzwungen vor, weswegen sie einfach schnell weg von diesem Unbehagen wollte. Sie ließ Dais These so stehen wie sie sie geäußert hatte, lächelte wieder leicht und verschränkte sich schützend die Arme vor der Brust, zuckte letztlich nur noch mit den Schultern. "Ach, vergiss es. Unsere Leben sind einfach zu unterschiedlich. Ich schließe vorschnell von mir auf dich. Du wärst das Wunschkind meines Vaters, ich wiederum die perfekte Tochter für irgendeinen freien Shinobi." Chiasa überschlug daraufhin die Beine, lehnte sich zurück und blickte etwas nachdenklich in den Himmel. Die Wolken zogen so über den Park vorüber und warfen leichte Schatten auf die grünen Grasflächen. Es war wirklich friedlich. "Du hast Potential für Stärke und Ansehen, nutze das. Ich bin für so etwas nicht zu gebrauchen, das weiß nicht nur ich." Wahrscheinlich wirkte die Aussage etwas selbst bemitleidend, aber Chiasa schloss völlig entspannt die Augen. "Mich interessiert so etwas einfach nicht. Gut, ich bin eine Uzumaki, aber ich bin weder scharf auf 'nen Posten wie Clanoberhaupt noch will ich so stark in einer Jutsu-Sparte sein, dass man mich zum Tokubetsu Jônin macht."
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   So Nov 16, 2014 4:40 pm

Als Chiasa plötzlich so schwieg, sah ich zu ihr und bemerkte ihren betretenen Gesichtsausdruck. Ich lächelte und schüttelte den Kopf.
"Mach dir jetzt keine Sorgen über deine Worte. Du hast mich nicht verletzt oder dergleichen." meinte ich sanft und legte Chiasa eine Hand auf ihren Unterarm und zwinkerte.
"Es sind schon ein paar Jahre ins Land gegangen und der Gedanke an meinen Mann schmerzt nun nicht mehr so sehr, wie früher." erklärte ich mich und sah wieder nach vorne in den Park. Ich vermisste Kain bloß so stark. Er fehlte in meinem aufgewühlten Leben, war er doch der einzige Ruhepol gewesen.
Ich hörte Chiasa dann zu, als sie von unseren Unterschieden sprach. Ja.Wir waren ziemlich unterschiedlich, doch das war es doch gerade, was ich mitunter an Chiasa mochte. Sie war so anders, als die Personen, die meistens um mich herum waren.
"Ach, Chiasa. Du klingst so, als wäre es negativ so zu sein, wie du es bist. Doch das ist es ganz und gar nicht. Du bist du und das sollte genügen. Für jeden. Und diejenigen, die dich verändern wollen, die können dich einfach nicht schätzen. Außerdem ist es alles andere als verwerflich nicht zu den Besten gehören zu wollen. Egal ob Uzumaki oder Hyuuga." sprach ich, leicht nachdenklich und strich mir dann meine langen Haare wieder hinter die Schulter. Kurz dachte ich noch einmal über alles gesagte nach und biss mir leicht auf die Unterlippe, wie meistens, wenn ich in Gedanken verweilte.
"Außerdem hast du Recht. Ich sollte den Spaß nicht vergessen." meinte ich dann und lachte dann leicht. Mich mit der Uzumaki zu unterhalten, hob meine Laune ungemein und ich war froh, kurz die Ruhe von meinem Zwillingsbruder und seinen Töchtern zu haben. So sehr ich die drei auch liebte, an manchen Tagen waren die drei energiegeladenen Hyuugas einfach zu viel des Guten.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   So Nov 23, 2014 2:38 pm

Chiasa fühlte sich in dem Moment, wo Dai so vor sich her redete über sie und ihren Charakter, irgendwo geschmeichelt, aber hauptsächlich beeindruckt als säße eine Philosophin vor ihr. Alle sagten ihr immer, dass sie zu freizügig, zügellos und unvorsichtig leben würde. Vor allem ihre Freunde und viele ihrer Kollegen, aber dass nun eine Kunoichi eines höheren Ranges zu ihr meinte, dass es okay war so wie sie war. Wobei man sich darüber unterhalten konnte, ob es einfach leicht zu akzeptieren oder nur zu tolerieren war. Doch darüber wollte sie sich nicht den Kopf zerbrechen. Sie lächelte einfach dankbar und nickte bestätigend.
Als dann der Punkt des Spaßes kam, wurde das liebliche Lächeln zu einem kecken Grinsen. Chiasa hüpfte blitzartig von der Bank auf, platzierte sich in heorischer Pose vor Dai und sah sie entschlossen an mit den Händen an den Hüften. "Du bist echt gut einen selbst Trübsal vergessen zu lassen, aber das muss auch umgekehrt funktionieren." Sie zwinkerte sie an, packte sie dann am Handgelenk und zog sie auf die Füße. Chiasas Blick ging durch den Park. Über die Bäume, die man super hochlaufen konnte, über die Zäune zum Balancieren, die Felsen zum Springen, bis man in die Wohngebiete kam. Sie begann bereits ein Arm in die Luft zu strecken und sich intervallartig nach links und rechts zu beugen, eine typische Aufwärmübung. "Komm, aufwärmen, Dai-chan. Nun ist es Zeit für Spaß. Ich fordere dich zu einem Marathon heraus. Wir sprinten über alle Hindernisse, die uns entgegen kommen, bis wir das Dach vom Haus meines Clanoberhauptes Akio erreicht haben. Cheffe wohnt verzweigt zwischen dichten Bäumen und einigen Geschäften. Wer zuerst da ist, spendiert dem anderen, was er will, ja?"
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Do Nov 27, 2014 5:30 pm

Ich sah wieder weg. Mein Blick glitt nachdenklich durch den Park und ich dachte daran, was wohl wäre, wenn ich in einem Hauptzweig der Familie geboren worden wäre und der Druck der Nachfolge auf mir lasten würde. Ich wusste nicht, ob es zu mir passen würde, doch andererseits wäre ich unter solchen Umständen doch auch vollkommen anders erzogen worden, oder?
Vielleicht wäre meine Mutter ja noch am Leben...
Doch andererseits hätten nie die Töchter meines Bruders existiert. Sunako und Isago waren so lebhaft...Wären sie unter anderen Umständen genauso geworden?
Ich beendete diesen Gedankengang und sah wieder zu Chiasa, die just in diesem Moment aufsprang und keck ihre Hände in die Hüfte stemmte.
"Was hast du vor?" fragte ich und stolperte dann auf, als Chiasa-Chan mein Handgelenk packte und mich auf die Beine zog.
Als sie begann sich aufzuwärmen, runzelte ich erst die Stirn. Will sie hier und jetzt ein Sparring veranstalten? fragte ich mich selber erst skeptisch, bei ihrer Erklärung jedoch, wurde meine gerunzelte Stirn wieder glatt und ein Lächeln schlich sich auf meine Lippen.
Ein Wettrennen.
Ich kicherte erst, dann musste ich sogar leise lachen.
"Das ist herrlich, Chiasa-Chan." meinte ich belustigt und strich meinen Pony leicht zur Seite. Diese Idee klang so wild, dass sie genauso gut aus dem Munde meines Bruders hätte stammen können. Sogar in nahezu denselben Wortlaut.
Kaname hatte sich entschlossen, als ob er durch die wenigen Minuten, die er später geworden war, eine schlechtere Stellung in der Familie innehatte, mich in jedem Anliegen zum Duell aufzufordern. Gemeinsame Sparrings, Wettrennen, Go-Spiele, Wettessen. Die Ergebnisse waren ausgeglichen. Keiner konnte seine Führung länger als zwei Wettstreite halten und im Grunde waren wir in vielem gleichstark. Doch meinem Bruder reichte das nicht.
Und der Enthusiasmus in Chiasas Augen und Stimme, ihre erwartungsvolle Haltung. Sie erinnerte mich in diesem Moment stark an ihn und das war einer der Gründe, weshalb ich einfach nicht nein sagen konnte.
"In Ordnung. Ich bin dabei." gab ich zurück und begann mich ebenfalls kurz aufzuwärmen.
Ich freute mich schon auf den Wettstreit und selbst, wenn ich verlieren sollte, war das Ganze es doch definitiv wert gewesen.
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BeitragThema: Re: Park von Konohagakure   Mo Dez 08, 2014 10:59 am

"Yooosh! Hyuuga gegen Uzumaki. Wer zuerst bei Akio an Fenster klopft, hat gewonnen!" Ein enthusiastisches Grinsen folgte. Und Chiasa war mit Energie geladen, obwohl sie vorher gerade einmal auf der Bank gehangen und die Augen geschlossen hatte. Wie schnell die Zeiten sich wandeln konnten, war in Konohagakure doch unfassbar. Oder es lag einfach an ihrem hitzigen Blut, das nun wieder schneller durch ihre Adern pumpte. Sie straffte also ihren Zopf, machte Dehnübungen und drehte ihren Torso hin und her. Wahrscheinlich hätten diese Übungen die verschiedensten Namen in irgendeinem Yoga-Kurs gehabt. Sterbender Schwan, hohe Kerze, fliegende Katze, der Hund, der auf dem Huhn gen Osten in den Sonnenuntergang hüpft. Am Ende trabte Chiasa auf der Stelle mit angewinkelten Armen und grinste Dai entschlossen an. "Friss meinen Staub." Und ab dem Moment blitzten ihre Zähne auf, sie grinste keck und klatschte dann als Start in die Hände, um nach vorne zu sprinten. Sie hatte ein wenig das Gefühl, dass das hier nun ein Wettbewerb werden würde wie früher zwischen Gai und Kakashi. Die waren im ganzen Dorf bekannt gewesen und hatten etliche Sachen zerstört, wenn sie unterwegs waren. So ein Hooligan waren die zwei dann aber doch nicht, so etwas sollte nach Möglichkeit nicht vorkommen. Vor allem nicht bei Akios Haus, der würde ausrasten und Chiasa die Rechnung schicken. Dann kehrte sie sicherlich früher nach Omukidake zurück als sie wollte, denn auf so eine Konfrontation konnte sie verzichten. Nun zählte es aber erst einmal möglichst lange auf Dais Gesellschaft neben ihr zu verzichten. Sie sprintete, dass Staub aufflog, sah die Bäume und Sträucher des Parks an sich vorbei rauschen und blickte gar nicht erst nach hinten, als sie in den nächsten Baum sprang, um eine Abkürzung durchs Grün in die Innenstadt zu nehmen.

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