Tamashii no Utsuri

Ein RPG in der Welt der Shinobi
 
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 Straßen von Konohagakure

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Hokusai Tenzou
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BeitragThema: Straßen von Konohagakure   Di Mai 06, 2014 3:11 pm


~Hauptstraßen, Seitenstraßen, Trampelpfade, geheime Straßen, gepflastert und ungepflasterte Wege, Gehwege, Radwege, Wanderwege, Haltestellen für Transportmittel, Handelsrouten zu den Markt, Alleen, unterirdische Wege, Tunnel, Brückenwege scheinen wie ein Netzwerk in Konohagakure miteinander verbunden. Auf welcher Straße wandelst du heute?~

Quelle: Google, Stand 06.05.2014

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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Mai 06, 2014 4:13 pm

TBC von: Kagebüro

Nachdem die rothaarige Frau das Büro von Daizen verließ, streifte sich vor der Tür noch einmal durch die Haare hindurch. Das Thema war wirklich nicht das leichteste für sie gewesen. Immerhin wusste sie über ihre gesamte Familie bescheid, während die in Kirigakure wohnenden angehörige vermutlich nicht einmal ahnen konnten das sie existierte. Eine Zeit lang hatte ihre Mutter ihr immer erzählt das ihr Vater längst gestorben wäre bis sie eines Tages mit der gesamten Wahrheit rausrückt. Natürlich hatte sich Shizuka mächtig darüber gefreut, aber gleichermaßen stimmte es sie sehr melancholisch. Ihre Familie wohnte nicht nur weit weg man würde ihr vermutlich sogar niemals erlauben das sie alle kennenlernte. »Wenigstens habe ich noch meine Mutter… und Shun«, säuselte sie leise vor sich hin und schritt gemächlich die Treppe nach unten. »Und ein paar andere«, fügte sie fast flüsternd hinzu und verließ schlussendlich das Kagebüro mit großen Schritten. Als sie nach draußen trat, blickte sie auf ihre Uhr und erkannte das sie noch etwas Zeit haben würde. So käme es ihr nur gelegen noch einmal einen Abstecher an ihren Lieblingslebensmittelladen vorbei zu machen und dort möglicherweise für die Reise etwas Schokolade zu besorgen. Ihre heimliche Passion würde vermutlich niemals jemand erfahren, aber sie konnte einfach nicht den süßen Geschmack widerstehen! Etwas gedankenverloren ging sie dann durch die Straßen von Konohagakure auf direkten Weg zum Einkaufsmarkt. Dort dauerte es keine 10 Minuten und sie kam glücklich mit zwei Tafeln Schokolade raus. Zuerst wiederstand sie dem Drang die eine bereits zu essen, aber als sie in eine weitere Seitenstraße einbog, knisterte das glitzernde Papier und sie befreite die dunkle Tafel davon. »Schokolade macht glücklich… das wissen wir beide. Kato fehlt mit Sicherheit dieses Glückshormon… sonst würde er nicht so ernst sein.« Sie biss in die Schokolade und fing an zu kauen. Grübelnd über die Worte des Hokage. »Wieso um alles in der Welt sagt er mir überhaupt, dass ich darauf aufpassen sollen mich nicht zu zeigen? Sehe irgendwie verrückt aus? Ich kenne doch das Risiko… immerhin bin ich nicht das erste Mal Shinobi. Wäre ich Jônin… ob er mich… nein, eigentlich meinte er… er vertraut mir.« Sie seufzte genervt und rollte mit den Augen.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Mai 06, 2014 9:33 pm

cf: Dächer

Wieviel Uhrzeit mochte es wohl sein? Shuichi war sich dessen nicht sicher, weil er keine Armanduhr oder sonst etwas vergleichbares dabei hatte. Er konnte sich nur nach dem Stand der Sonne orientieren und da war er nicht besonders gut drin. Aber anhand dessen wusste er zumindest, dass es noch nicht ganz Mittag war. Es musste also irgendwann Vormittags sein, jedoch war der frühe Morgen schon lange vorbei, wo die Strassen Konohas noch ruhig und friedlich waren. Der stress war bereits ausgebrochen und viele eilige Leute hatten begonnen, ihre Tätigkeiten aufzunehmen. Die Läden hatten bereits seit einigen Stunden geöffnet und die Strassen waren bereits jetzt vollgestopft mit Leuten. Alleine die Seitengassen waren noch ein Ort der Ruhe und des Friedens.
Der Söldner hatte eine anstrengende Nacht hinter sich und konnte kaum schlafen. Es war aber auch verdammt unbequem gewesen auf diesem alten, schäbigen Sofa, das er damals mit seinem Bruder eigenhändig in diese Bruchbude getragen hatte. Ja, Tenzou und er kamen einst gut miteinander aus, doch das war schon ein Jahrzehnt vorbei. Shuichi seufzte leise, als er der Strasse folgte und in der Menge unterging. Er war zwar ein Missing-Nin hier und womöglich könnte die Chance darauf bestehen, das ihn der ein oder andere erkennen würde, aber bei so vielen Leuten war diese Chance sehr gering. Ausserdem kannten die Wenigsten das Bingo Book auswendig, so dass er ziemlich unbemerkt sich seinen Weg bahnen konnte.
Der Kampf gegen Miaka letzte Nacht war zwar kurz, aber dennoch nicht zu verachten gewesen. Sie war eine gute Gegnerin gewesen und hatte ihm die Flucht nicht leicht gemacht, obwohl sie nicht unbedingt kämpfen wollte, so wie es gewirkt hatte. Zur Sicherheit hatte sich Shuichi nicht gleich zum Tor begeben, denn da hätte man sicher als erstes nach ihm gesucht, sondern er hatte sich in das Versteck begeben, in das sich sonst immer Tenzou und er zurück gezogen hatten, als sie noch Kinder gewesen waren. Dort hatte er geschlafen, bis ihn die Sonne geweckt hatte. Mit der morgentlichen Masse an Menschen wollte er dann unbemerkt aus den Toren Konohagakures rausgespült werden.
Shuichi lief zwischen den Menschen hindurch und hatte dabei die Hände in den Hosentaschen verstaut. Gelassen wirkte er gegen aussen, innerlich war er jedoch etwas aufgekratzt. Er wollte hier schleunigst raus, weg von Konoha. Es bedeutete nie etwas Gutes, wenn er hier war. Jederzeit könnte er auffliegen.
Um den Weg etwas abzukürzen, bog er in eine Seitengasse ab. Dunkel und vor allem ruhiger war es hier, so dass Shuichi wieder etwas durchatmen konnte. Ihm machte das Gedränge zwar nichts aus, dennoch war ihm das hier eindeutig lieber. Er blieb kurz stehen und fuhr sich mit der Hand durch die Haare, bevor er dann eilig seine Schritte fortsetzte.
Doch als er um die Ecke bog, da konnte er im ersten Moment nicht ganz fassen was, oder besser gesagt wen er da sah. Er hob etwas verdutzt die Augenbrauen. Tatsächlich hatte er nämlich auch daran gedacht, Shizuka zu besuchen, wenn er doch schonmal in Konoha wäre, aber dann hatte er sich das aus dem Kopf geschlagen, weil er genau wusste, das sie eigenltich verheiratet war und die Gefahr gross war, auf ihren Mann zu treffen ... Ihren Ehemann. Shuichi mochte diese Bezeichnung nicht, besonders nicht in Zusammenhang mit Shizuka und der Tatsache, dass er sie schlecht behandelte.
Shuichi lief von hinten auf Shizuka zu, mit einem Lächeln im Gesicht nahm er wahr, dass sie wieder einmal Selbstgesrpräche führte. Er blieb dicht hinter ihr stehen, schlang die Arme von hinten über ihre Schultern, drückte sie etwas an sich und brachte seine Lippen nah an ihr Ohr. "Hallo meine Süsse ...", sagte er mit rauer Stimme. Tatsächlich hatten sie sich bereits seit mindestens zwei Monaten nicht mehr gesehen und Shuichi hatte in diesem Augenblick womöglich etwas übereilt gehandelt, denn es hätte ja durchaus auch eine andere Rothaarige sein können! Aber daran dachte er im Moment nicht ... Und glücklicherweise hatte er sich ja auch nicht geirrt!
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Di Mai 06, 2014 10:19 pm

»Ich bin mir ziemlich sicher sogar das er mir vertraut«, murmelte sie leise noch und hob nachdenklich ihren Blick in den Himmel hoch. Ihre Augen musterten die einzelnen Wolken skeptisch, bevor sie plötzlich aus ihren Gedanken gerissen wurde. Etwas oder irgendwer griff nach ihr und drückte sie zurück. Sie konnte deutlich Arme spüren, die sich um ihre Schultern schlangen und sie nach hinten an einen Körper drückten. Reflexartig zuckte sie zusammen und stieß einen erschrockenen Schrei hervor der von den Wänden der Seitenstraße wiederhallte. Einige Menschen drehten sich nur kurz nach hinten um, erkannten jedoch keine große Gefahr und gingen weiter. Sogar ein Blumenverkäufer blickte kurz nach draußen und musterte das Szenarium welches sich hier bot. Shizuka konnte nicht erahnen das sie direkt von Shuichi umarmt wurde, rammte aber fast im selben Moment ihren Ellbogen leicht erschrocken nach hinten und realisierte dann erst aber die Stimme des Mann. Sie verharrte plötzlich und weitete langsam ihre Augen. Relativ zügig drehte sie sich in den gelockerten Armen herum und starrte einer vorwurfsvollen Miene entgegen, die ihr bekannt vorkam. Shizuka starrte völlig fassungsvoll Shuichi entgegen und bekam gleich daraufhin Freuden Tränen in den Augen. Plötzlich sehr zügig schlang sie die Arme um seinen Hals und umarmte ihn fest. Ihr Gesicht vergrub sich dicht an ihrem Hals als hätte sie bereits die ersten Entzugserscheinungen hinter sich, während ihre Stimme leise vor sich hin murmelte: »Oh, Shu… du bist hier… ich hab dich vermisst. Erschreck mich nicht so!« Sie drückte ihn fester und hauchte ihm einen winzig kleinen, fast unscheinbaren Kuss an die Halsbeuge, bevor sie den Kopf zurückzog. »Halt… Moment…«, stieß sie dann hervor und runzelte die Stirn. »Was machst du hier? Solltest du nicht… woanders sein?« Die Freudenfalten verschwanden und wandelten sich in ehrliche Sorge. Rasch blickte sie sich auf der Straße um, ergriff dann mit ihrer freien Hand seine und zerrte ihn zügig auf eine Seitengasse zu in der sie mit ihm verschwand. Erst als sie dort ankam und sich zu ihm umdrehte, wirkte sie etwas erleichtert wieder. »Was machst du in Konohagakure, Shuichi? Du solltest gar nicht hier sein… wenn dich jemand erwischt… .« Sie beendete den Satz nicht, sondern umschloss ihre angebissene Schokolade etwas mehr. Ein vermutlich sehr merkwürdiges Bild.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mi Mai 07, 2014 9:58 pm

Was sie zu sich selbst gesagt hatte, verstand Shuichi nicht, aber es war typisch für sie. Ebenfalls typisch - Und Shuichi hätte damit rechnen müssen - war ihre Reaktion, als er sie von hinten umarmte. Ihr Ellenbogen fand den Weg in seine Magengrube, was ihn zusammenzucken liess und die Umarmung um einiges auflockerte. Shuichi blieb kurz der Atem weg. Zwar sah Shizuka nicht besonders stark aus, aber der Schlag kam überraschend, der Söldner hatte keine Chancen gehabt, sich darauf vorzubereiten. Doch keine Sekunde später schien die Rothaarige auch schon begriffen zu haben, wer sich ihr von hinten genähert hatte. Sie drehte sich um und in ihren Augen stand die Entschuldigung geschrieben, die ihr aber nicht über die Lippen kamen. Dafür wurden ihre Augen feucht und sie weinte sogar ein paar wenige Tränen der Freude, womöglich weil sie ihn sah? Immerhin hatten sie sich schon wirklich lange nicht mehr gesehen! Eine Umarmung folgte und Shuichi spürte, wie sie ihr Gesicht an seinen Hals schmiegte. Der Söldner zögerte kurz, bevor er seine Arme erneut um sie schlang und sie an sich drückte. Er schloss kurz die Augen, auch er hatte sie vermisst gehabt. Schon seltsam wie sich ihre Wege wieder gekreuzt hatten, nach dem sie sich schon einmal in der Vergangenheit einander hingegeben hatten ...
Er spürte ihre zarten Lippen an seinem Hals, doch im nächsten Moment zog sie sich wieder etwas von ihm zurück und musterte ihn argwöhnisch. Sie fragte, was er hier tat und nun lag es an ihm, die Stirn in Falten zu legen. "Ich sollte woanders sein? Wo denn?", fragte er und rieb sich mit der Hand über den Hinterkopf, doch bevor er weitersprechen und ihr die Sorgen wieder aus dem Gesicht zaubern konnte, hatte sie ihn bei der Hand genommen und zog ihn hinter sich her in eine Seitengasse. hier waren sie mehr oder weniger für sich alleine. Der Braunhaarige lächelte ihr charmant zu, als Shizuka abermals ihre Sorgen kund tat und sagte, dass er eigentlich gar nicht hier sein sollte. "Es ist alles in Ordnung, Shizuka. Bei der Menschenmenge falle ich sowieso nicht auf, ausserdem hatte ich vor gerade aus Konohagakure zu verschwinde. Aber ...", er beugte sich etwas vor und gab ihr einen Kuss auf die Stirn, "Ich wurde von einer Schönheit abgelenkt, die meinen Weg gekreuzt hatte.", er strich ihr sanft mit den Fingern über die Wange, bevor er mit dem Daumen ihre Lippen nachzeichnete. "Wie geht es dir, meine Schöne? Und wie geht es Shun?", Shuichi brachte es noch immer nicht über die Lippen ihn seinen Sohn zu nennen. Irgendwie war das seltsam und bisher hatte er den Kleinen auch noch nie persönlich gesehen, Shizuka hatte ihm bisher immer nur Fotos gezeigt. Die Gefahr war einfach zu gross, das Ibiku etwas herausfinden könnte, wenn Shizuka mit ihrem Sohn plötzlich für eine Zeit verschwand. Shuichi beobachtete ihre Augen und verlor sich kurz darin, bevor er seinen Blick über ihre Haut wandern liess. "Tut er dir noch immer weh?", fragte er dann in einem etwas ernsterem Tonfall und klang ernsthaft besorgt und da schwang noch mehr mit. Ein gewisser Unterton, der sagte, dass er für Shizuka diesen Kerl zurechtweisen würde, wenn sie ihn nur einmal darum bitten würde.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mi Mai 07, 2014 10:28 pm

Sanft hatten sich die Lippen von Shuichi an ihre Stirn gelegt, wodurch sie seinen heißen Atem spüren konnte und den warmen Kuss den sie ihm gab. Shizuka schloss kurz ihre Augen und zeigte ein glückliches Lächeln. Die Gestik vermittelte ihr bereits sehr viel und machte sie irgendwie glücklich, auch wenn sie eigentlich nie definierten was das zwischen ihnen war. Zwischendurch trafen sie sich einfach und irgendwie schienen sie sich mit der Zeit nicht voneinander lösen zu wollen. Charmant wie eben Shuichi war, machte er ihr direkt ein Kompliment verbarg dahinter aber ebenso das er eigentlich gerade aus Konohagakure verschwinden wolle. Shizuka zog skeptisch die Augenbrauen zusammen und ergriff kurz die Hand, die sich an ihre Wange legte. Seicht schmiegte sie sich dort heran und ließ ihn schweigend zunächst nicht aus den Augen. Erst als er ihre Lippen mit dem Daumen berührte, wurde sie wieder etwas ruhiger. Ihr Lächeln wollte einfach nicht mehr weichen. »Shun geht es wirklich gut. Er ist in der Akademie im Moment«, erklärte sie und warf einen kurzen Blick auf die Uhr. »Vermutlich nicht mehr lange jedoch.« Sie senkte wieder ihr Handgelenk und betrachtete ihr kurz sehr eingehend. »Du wolltest aus Konohagakure verschwinden ohne kurz bei mir vorbei zu sehen?«, fragte sie dann und zwang sich dazu nicht irgendwie enttäuscht zu klingen oder gar sogar etwas trauriger. Tatsächlich hatte sie in den zwei Monaten sich ernsthafte Gedanken um ihn gemacht. Immer wieder dachte sie daran ihn nie wiederzusehen. Es tat ihr wirklich im Herzen weh. Auch wenn sie nicht genau wusste warum. Vermisste sie einfach seine charmante Art?

Shizuka fuhr sich kurz durch die Haare hindurch als der Mann fragte ob er ihr noch immer wehtat. Sie wusste natürlich worauf er anspielte. In ihrer Ehe lief in letzter Zeit einiges ziemlich schief. Ibiku wurde zunehmend aufdringlicher und verharrte darauf endlich mit der Familienplanung anfangen zu wollen. Immerhin wurde er nicht jünger. Bisweilen weigerte sich die Frau jedoch den Dienst zu quittieren, auch wenn sie die dunkle Ahnung hatte das sie nicht Ewigkeiten davor weglaufen konnte das Ibiku davon ausging eine Familie mit ihr haben zu wollen. Sie fuhr sich also wieder eine Strähne aus dem Gesicht und steckte sie hinter ihr Ohr. Ihre Augen wanderten kurz nach unten auf ihren Bauch in der Überlegung was er wohl sagen würde, wenn es wirklich dazu käme. Dann hob sie wieder den Blick und zögerte etwas. »Also… es ist alles in Ordnung soweit. Ibiku ist etwas ruhiger geworden, seit er wieder im Dienst ist. Er… aber… er wünscht sich noch immer eine Familie… Kinder… und versucht derzeit mich eher dazu zu drängen den Dienst zu quittieren.« Den Rest konnte er sich vermutlich von Erzählungen denken. Wenn er sich Kinder wünschte, taten sie auch andere Dinge als nur reden und das wiederum hieß das Ibiku auch weiterhin etwas gröber zu ihr war. Das schien seine Art zu sein. Shizuka wusste jedoch das Shuichi es nicht gerne hörte, wodurch sie leicht vor sich hin druckste. Sanft legte sie ihm deswegen eine Hand direkt an die Brust und trat auf ihn zu.

»Es ist jedoch alles in Ordnung, Shuichi. Mach Dir keine Sorgen… ich freu mich einfach dich zu sehen«, flüsterte sie ihm zu und blickte ihm für einen Moment in die Augen. Das Lächeln was sie diesmal zeigte, sollte ihn aufmuntern aber man konnte sehen das sie etwas beschäftigte. In dem Augenblick war es jedoch nicht Ibiku, auch wenn man vermutlich davon ausgehen würde, es war die Tatsache das sie etwas in ihrem inneren fühlte. Dieses Gefühl, welches sie in der Gegenwart von Shuichi bemerkte. Es eines, dass sie dazu drängen wollte ihn zu küssen – ihn anzufassen oder ihn einfach spüren zu wollen. Sie hatte etwas Angst davor. Bisweilen war der Mann ein Freigeist gewesen, ein Geständnis der Art würde ihn womöglich vertreiben. Länger konnte sie jedoch bereits dieses Verhalten von sich beobachten. Die Eifersucht, wenn sie sah das er mit anderen Frauen genauso charmant umging, wie mit ihr und der Gedanke das seine Lippen einer anderen gehörten. Das konnte sie irgendwie nicht zulassen und das wollte sie auch nicht. Sanft streifte sie ihm noch einmal über die Brust und atmete tief durch die Nase durch.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Do Mai 08, 2014 6:55 pm

Seine Finger berührten sanft ihre weiche Haut und ihre Lippen, als Shizuka dann antwortete, dass es Shun gut ging und er wohl derzeit noch in der Akademie war. "Ein fleissiger Akademist, ganz wie seine Mutter.", er grinste leicht, doch jenes Grinsen wich von seinem Gesicht, als Shizuka wohl etwas beleidigt war, als sie hörte, das er gerade auf dem Weg aus diesem Dorf war. Sie fragte, wieso er sie nicht besuchen ging. Shuichi seufzte leise und kratzte sich etwas an der Wange. "Du bist verheiratet, Shizuka und ich wollte nicht das Risiko eingehen auf deinen Mann zu treffen. Stell dir vor, ich steh vor der Tür und Ibiku macht mir auf ...", er zuckte leicht mit den Schultern, "Ich habe es mir überlegt, ich hatte es sogar ernsthaft in Erwägung gezogen, aber letzendlich wollte ich es auch nicht tun um dir damit keinen Ärger einzuhandeln.", daraufhin schwieg der Söldner wieder und betrachtete die Rothaarige vor sich, sehr eingehend. Sie erklärte ihm daraufhin, dass es zwischen ihr und Ibiku wieder soweit in Ordnung war. Anscheinend hatte er jedoch andere Pläne als sie und als sie erwähnte, dass er Kinder wollte, schien Shuichi für einen Moment die Luft anzuhalten. Die Vorstellung, dass sie es mit einem anderen Kerl tat, war irgendwie befremdlich. Hatte er überhaupt ein Recht auf solche Eifersuchtsgefühle? Wahrscheinlich nicht. Tief in ihm drin spürte er jedoch, dass er es nicht mochte, das sie bei Ibiku lebte. Er wollte sie jedoch nicht binden, selbst wenn er Shizuka in letzter Zeit so sehr lieb gewonnen hatte, wollte er sich nicht binden, denn das hiesse zurück nach Konohagakure zu kommen. Also musste er sich mit dem Schicksal zufrieden geben, das Shizuka Zuhause einen Ehemann hatte, während er ihre heimliche Affäre war. Ein wunderbarer Gedanke. er seufzte leise und schlug kurz die Augen nieder, jedoch nur kurz, bevor er sich dazu zwang, wieder etwas besser gelaunt zu wirken. Auch Shizuka hatte das versucht mit einem Lächeln, doch Shuichi konnte hinter jenem Lächeln sehen, dass sie noch etwas beschäftigte. Nur was war es? War es ihr Ehemann oder war es etwas anderes? Der Söldner verschränkte die Arme vor der Brust und sein Blick wurde musternd. "Bist du dir sicher, dass alles in Ordnung ist, Shizuka? Du wirkst ... Sehr nachdenklich, das passt sonst gar nicht zu dir.", sein Blick fiel auf die Schokolade, die sie in der Hand hielt, die angebissen war und wohl eben erst gekauft war. Er lächelte leicht, war es doch typisch für sie. Er erinnerte sich noch gut daran, dass sie selbst schwer verletzt zuerst Schokolade gegessen hatte. Damals, als er sie zufällig nach so vielen Jahren wieder getroffen hatte ... Und das war inzwischen auch schonn wieder zwei Jahre her.
"Warst du einkaufen? Hast du ... Vielleicht noch etwas Zeit? Wir könnten ausserhalb in Konoha etwas unternehmen. Hier fühl' ich mich leider nicht so wohl, würde lieber wieder verschwinden.", er setzte wieder seinen überaus charmanten Gesichtsausdruck auf, "Ist ja nun schon ein paar Wochen her, seit wir uns das letzte Mal gesehen haben. Ich vermisse dein ... Temperament.", er zwinkerte ihr kurz zu, bevor er mit seinen Fingern nach einigen roten Haarsträhnen griff und sie durch seine Finger gleiten liess, "Was sagst du?"
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Mai 09, 2014 11:42 am

»Er will wie sein Vater sein«, fügte die rothaarige Frau leise zu den Worten von Shuichi hinzu und lächelte dem Mann vorsichtig entgegen. Ihre Stimme konnte man kaum hören und höchstens erahnen was sie damit zum Ausdruck bringen wollte. Sie wusste noch immer nicht ob er das wirklich gerne hörte oder ob er es lieber Tod schwieg. Denn die meiste Zeit erwähnte Shuichi einfach überhaupt nicht, dass Shun sein Sohn war. Er sprach ihn eher immer nur mit Namen an. Dementsprechend unsicher erwähnte sie die Herkunft ihres kleinen Sprösslings immer nur so vorsichtig wie möglich. Ein Streit mit Shuichi los zu brechen, wollte sie nämlich keinesfalls. Nachdem sie ihm jedoch erst einmal unterschwellig vorwarf, er würde sie nicht Besuchen kommen, spielte der Mann die „du bist verheiratet“-Karte. Shizuka ließ nur ein leises Seufzen verlauten und musterte kurz ihre Schokolade in den Fingern. Natürlich wusste sie diesen Umstand durchaus. Ibiku gab ihr eine Unterkunft, Geld und vor allem kümmerte er sich um Shun. Er trainierte ihren Sohn und versuchte ihn gut zu erziehen. Manchmal ein wenig härter als sie es mochte, aber zumindest behandelte er ihn gut. Stets achtet er sogar darauf, dass ihr Sohn die zwischenzeitigen gröberen Handgreiflichkeiten nicht mitbekam. Das Shun natürlich durchaus nicht dumm war und es an manchen Tagen in seinem Zimmer dennoch hörte, wusste sei nicht. Der Junge hatte jedoch einen Grund, warum er Ibiku niemals wirklich Vater nannte. »Ich weiß, ich weiß. Ich bin verheiratet«, murmelte Shizuka vor sich hin und winkte leicht mit der Hand ab. Gedanklich fügte sie ein Leider noch hinzu und hob ihren Blick in seine Augen zurück. Als sie ihn ansah, merkte sie wie unerträglich es sich anfühlte zu wissen das er nie an ihre Seite gehörte. Er war ein Freigeist und sie würde es nicht schaffen ihn je an sie zu binden. Vor allem nicht, wenn sie verheiratet sein würde. Dennoch käme irgendwann der Tag an dem sie sich entscheiden musste. Denn konnte sie eine Affäre weiter führen, wenn sie von Ibiku irgendwann doch Schwanger wurde? Was war, wenn Shuichi irgendwann eine Frau fand? Was würde passieren, wenn ihr Ehemann jemals dahinter kam das sie ihn betrog? Shizuka erklärte in kurzen Sätzen Shuichi über die Pläne ihres Mannes auf und beobachtete dabei seine Gesichtszüge. Irgendwie hoffte sie da drinnen irgendetwas zu lesen, dass ihr zeigte das sie eigentlich nur an seine Seite gehörte. Eine Antwort, die ihr irgendwie vermittelte in welche Richtung sie gehen sollte. Bei ihrer Erklärung schlug er kurz seine Augen nieder und blickte dann erneut hoch. Ob es das Zeichen war? Shizuka wusste es nicht und lächelte dadurch eher noch etwas verunsicherter. Natürlich bekam Shuichi diesen Wandel ihres Gesichtes mit. Leider konnte sie weniger gut solche Emotionen verbergen! Die Frau runzelte langsam die Stirn und sah dann ebenfalls zu ihrer Schokolade.

»Ja, es ist alles in Ordnung«, erklärte sie und hob ihre Hand kurz an damit sie ihm über die Wange streifen konnte. Sie lächelte ihm wieder zu und senkte sie dann zurück. »Und ja, ich war einkaufen. Ich habe mir etwas Nervennahrung für die anstehende Mission geholt.« Demonstrativ steckte sie die Tafelschokolade in ihre Brusttasche der Weste hinein. Shuichi ergriff danach ihre Haare und ließ sie langsam durch seine Finger gleiten. Aufmerksam beobachtete die Frau ihn dabei und verspürte dabei ein angenehmes Gefühl von Zuneigung über diese Gestik. Gemächlich trat sie auf ihn zu, legte beide Hände an seine Brust und vergrub ihre Finger in seinen Stoff leicht. Vorsichtig stellte sie sich auf Zehenspitzen und beugte sich nahe an seine Lippen heran. »Ich habe noch etwas Zeit für dich… da ich eh in Richtung Haupttor unterwegs bin«, antwortete sie ihm dann leise gegen seinen Mund atmend und hauchte ihm dann einen zarten Kuss auf die Lippen. »Ich muss nach Mizu no Kuni, wenn ich dich mitschmuggle… «, murmelte sie weiter und schob beide ihre Hände langsam an seiner Brust hoch. Sanft umschlang sie seinen Hals und küsste ihn erneut vorsichtig. »… könnten wir noch etwas mehr Zeit miteinander verbringen…«, murmelte sie weiter und schmiegte seicht ihre Nase seiner entgegen. »Vorausgesetzt du hast nichts anderes vor.« Sie streifte noch einmal von seinen Nacken mit den Fingern über seinen Hals und stellte sich auf die Füße zurück. Langsam machte sie dann einen Schritt zurück und lächelte ihn breit an. »Und da mein Liebha… äh… da du hier in Konoha gesucht wirst, halte ich für besser, dass du hinter mir läufst. Bis wir das Tor hinter uns haben. In Ordnung?« Ihr Finger hob sich leicht warnend an. »Ich habe keine Lust verdächtig zu werden Dir geholfen zu haben.« Ihre Miene verzog sich zu einer Grimasse, bevor sie Stirnrunzelnd ihre Hände in die Hüfte stemmte. »Vermutlich würde ich dir sogar noch helfen… .« Ein leises Seufzen kam von ihr – als würde sie gerade einen stillen Dialog führen, bevor sie wieder zu Shuichi blickte und ihn entgegen lächelte.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Mai 09, 2014 6:52 pm

Nur leise hatte sie noch hinzgefügt, das Shun wie sein Vater werden wollte. Wie Shuichi. Der Söldner hatte es unkommentiert gelassen, denn tatsächlich wusste er nicht, was er darauf sagen sollte. Er wollte wie er werden? Shuichi war nichts besonderes, in seinen jungen Jahren war er sogar ein schrecklicher Rebell gewesen, wofür er sich heute auch etwas schämte. Das war mitunter auch ein Grund, weshalb er Konoha weiterhin den Rücken zuwandte. Inzwischen ahtte er sich nämlich stark geändert. Er war immer noch eigensinnig und hatte schwer damit, sich Regeln zu fügen, die ihm nicht passten, aber er sah die Welt und all die Dinge, die sie zusammenhielten, auch aus einer völlig anderen Sichtweise. Früher kannte er keine Details, hatte nur bis kurz vor die Nasenspitze überlegt, heute dachte er weiter. Sein Sichtfeld war nicht mehr nur auf die paar Meter vor ihm beschränkt.
Das Gespräch ging weiter, zumindest nach einer längeren Pause. Sie erklärte, dass sie sich etwas Schokolade für eine anstehende Mission geholt hatte. Sie erklärte auch wohin ihre Reise ging, während Shuichi etwas gedankenverloren ihr Haar musterte. Er sah dann jedoch auf, als sie erklärte, dass sie nach Mizu no Kuni ginge und sie ihn mitschmuggeln könnte. "Mit schmuggeln?", er grinste leicht, "Bin ich dann deine Flasche verbotenen Alkohol, hm?", er strich ihr mit dem Zeigefinger kurz sanft über die Wange. Als sie dann jedoch weiterfuhr und erklärte, dass es besser wäre, wenn er hinter ihr ginge, weil sie nicht verdächtigt werden wollte, zog er ein beleidigtes Gesicht. "Sie würden dich nur verdächtigen, wenn sie mich erkennen würden, Shizuka.", erläuterte er ihr eingehend, "Und dann wäre es für mich sowieso aus. Dann hätte ich n'ziemlich grosses Problem.", er verschränkte die Arme vor der Brust und zuckte mit den Schultern, "Aber klar, ich laufe gerne hinter dir. Dein Hintern ist zumindest den Aufwand wert.", ein neckisches Grinsen erschien auf seinen Lippen und er nickte ihr leicht zu, "Aber wie kommst du darauf, dass ich mit auf die Mission kann? Kannst du mich da denn einfach so mitschmuggeln? Werden sich deine Teamkollegen nicht wundern? Ich bin mir nicht so sicher, ob dich das nicht eher in Schwierigkeiten bringt, Süsse.", eine Augenbraue wurde hochgezogen. Tatsächlich wusste er nicht so recht, was er davon halten würde. Auf der einen Seite würde er liebendgerne noch etwas Zeit mit Shizuka verbringen, doch er wollte ihr keine Probleme machen. Das war das Letzte, was er wollte. "Aber Zeit hab ich genug. Deswegen habe ich letzendlich ja Konoha auch ... Den Rücken zugewandt. Eine der grossen Vorteile, ich kann tun was ich will. Und die Zeit würde ich liebendgerne ...", er hielt kurz inne, machte einen Schritte auf Shizuka zu, so dass er direkt vor ihr stand und auf sie niederblicken konnte, "mit dieser Schönheit hier verbringen.", und mit diesen Worten legte er die Hände auf ihre Wangen und küsste sie zärtlich, bevor er eine Hand an ihren Hintern wandern liess und dort sachte hinein kniff.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Fr Mai 09, 2014 8:38 pm

»Du bist mehr als nur verbotener Alkohol«, flüsterte Shizuka leise zu dem Mann und lächelte ihm an. »Aber… du weißt ja was man sagt. Wenn es verboten ist, wird es ein wenig interessanter.« Tatsächlich empfand sie es zeitweise sogar als sehr aufregend es mit ihm zu tun ohne das Ibiku davon wusste. Es gab ihr eine gewisse Befriedigung und ließ sie die grobe Behandlung ihres Ehemanns stets vergessen. Shuichi ließ sie vergessen. Gedanklich wiederholte sie immer wieder die Worte und wurde sich darüber bewusst, dass er etwas ganz besonderes in ihrem Leben darstellte. Wenn er sie berührte, schien in ihr etwas zu heilen. Ohne ihn würde also ihre Welt zerbrechen. Shizuka hob wachsam ihre Augen in die ihres gegenüber und starrte ihn kurzer Hand einfach nur an. »Nein, keine Sorge. Ich erkläre einfach, dass wir zur Sicherheit zwei Leute sind. Falls einer ausfällt. Ich kenne die Auftraggeberin sie ist ziemlich verständnisvoll.« Vielleicht riskierte sie gerade wirklich sehr viel, wenn sie ihn mit in den Auftrag schmuggelte aber innerlich sehnte sie sich so sehr nach seiner Nähe, dass sie sich vermutlich sogar einen Finger abschneiden würde damit er bei ihr blieb. Als Shuichi dann erwähnte er würde gerne hinter ihr laufen, warf sie kurz einen Blick über die Schulter und musterte ihre Rückseite. Nur um sicher zu gehen, dass er etwas ansah was sie nicht beschämen würde. »Hm, wenn es Dir gefällt… schau ihn Dir an. Ich werde ihn nur für dich extra eingehend bewegen«, erklärte sie mit einem liebevollen Unterton und zupfte kurz ihre Kleidung zurecht. Fast so als habe sie Angst Shuichi könnte etwas ansehen, dass nicht gut genug sein würde für ihn. »Und nein… keine Sorge. Ich bin alleine als Leibwächterin. Es wird also keiner merken.«

Erneut tauchte ein sanftes Lächeln auf ihrem Gesicht auf, auch wenn es kurz sich verunsichert verzog als Shuichi einen Schritt auf sie zu machte. Zuerst wollte sie einen zurück machen, eher aus dem Reflex heraus das sie es bei Ibiku nicht mochte wenn er so bestimmt auf sie zuging, aber dann blieb sie jedoch stehen. Ihre Augen richteten sich auf die Lippen von Shuichi, während er so zart mit ihr umging wie nur möglich. Shizuka wusste wieder, dass dieser Mann niemals wie Ibiku sein würde und schlang langsam ihre Hände um seinen Hals um den Kuss eingehend zu erwidern. Erst als Shu es für witzig hielt ihr in den Hintern zu kneifen, wich sie einen Schritt vor seiner Hand aus und drückte sich damit unweigerlich fester an seinen Körper. Sie löste ihre Lippen von ihm und schüttelte den Kopf. »Ich habe dich wirklich lange nicht gesehen… bleib also noch etwas bei mir«, hauchte sie und küsste noch einmal vorsichtig seine Unterlippe, ehe sie einen langsam Schritt zurück machte. »Kneif mir nur nicht ständig in den Po, dass tut weh«, zischte sie schlussendlich noch und hob warnend den Finger. Gleich danach wandte sie sich herum und schlenderte seelenruhig aus der Gasse hinaus. Der Weg würde sie durch die Seitenstraße weiter lenken geradewegs durch einige belebte aber auch einsame Gassen.

Nach etwa 10 Minuten wandte Shizuka ihren Blick kurz nach hinten über die Schulter und erkannte Shuichi nicht weit von sich. Er lief unauffällig ein paar Schritte entfernt und sah sich desinteressiert ein paar Schaufenster an. Es war merkwürdig, dass sie Sorge hatte er würde plötzlich verschwinden. Mit einem Lächeln drehte sie sich dann wieder herum und rannte dabei fast in eine Person hinein. Die Rothaarige blieb überrascht stehen und blinzelte einem hochgewachsenen Mann entgegen. Ihr Ehemann hatte skeptisch die Augenbrauen tiefer gezogen und beugte sich leicht vor um sie sehr eingehend zu mustern. »Wo sind deine Gedanken wieder, Hm? Irgendwann passiert dir noch etwas, wenn du nicht auf die Straße achtest«, erklärte er und schüttelte leicht seinen Kopf. Shizuka wirkte ziemlich überrascht Ibiku hier zu sehen und wandte ihren Kopf langsam zu Shun. Der Junge legte kurz den Kopf schräg, lächelte dann aber sehr breit. Ihr Ehemann musste ihn von der Akademie abgeholt haben, auch wenn etwas zu früh. Mit Sorge im Gesicht erkannte sie, dass Shun ein Veilchen hatte und ziemlich ramponiert wirkte. Was hatte er nur diesmal wieder angestellt? »Was hast du gemacht?«, fragte sie und kniete sich vor ihrem Sohn, der breit grinste. Ibiku versetzte Shun einen leichten Stoß an den Hinterkopf, der jedoch keineswegs gewaltsam wirkte. »Da gibt es nichts zu Grinsen, junger Freund«, bemerkte ihr Ehemann streng und warf einen Blick zu seiner Ehefrau, die fast etwas zu überrascht über seine Ankunft war. »Er hat sich geschlagen mit einigen Akademisten. Wiedermal. Sein Lehrer meinte es wäre besser wenn er sich heute ausruht.« Shizuka seufzte leise, erhob sich und wuschelte Shun sanft durch die Haare hindurch. »Du solltest das wirklich lassen. Dafür kann man von der Akademie fliegen, Kleiner.« Der Junge schnaubte nur kurz leise, verschränkte die Arme hinter dem Kopf und blickte missmutig nach oben. Für einen Moment hatte Shizuka tatsächlich den beleidigen Shuichi vor Augen und lächelte etwas. »Ich hab schon mit ihm geredet«, bemerkte Ibiku und kramte kurzer Hand in seiner Tasche rum. »Wenigstens ist er kein Weichei und lässt sich verprügeln. Sonst müsste ich ihm noch zeigen wie das geht – nicht wahr? Hier… du kannst zu dem Geschäft schon mal alleine vorgehen und dir was aussuchen, Shun. Ich will mit deiner Mutter noch kurz reden.« Der rothaarige griff nach dem Geld und zog seine Mutter kurz am Arm nach unten um ihr einen Kuss auf die Wange zu gehen. Dann schlenderte er von ihr weg. Ibiku hingegen wandte sich seiner Frau zu und setzte ein eher ernstes Gesicht auf.
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Katakura Shuichi
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Mai 11, 2014 1:11 pm

Shuichi hatte sich schlussendlich dazu bereit erklärt, ihr zu folgen. Er würde mit ihr mit auf die Mission gehen, was auchi mmer das für eine war. Er erwartete keine Belohnung oder dergleichen, für ihn war es in diesem Moment schon Belohnung genug, dass er noch etwas Zeit mit ihr verbringen konnte. Die Aussicht, mit ihr unterwegs zu sein, war irgendwie beflügelnd. Shuichi hatte deshalb genickt und gesagt, Shizuka könne das gerne so organisieren, als würde er eigentlich zum Team gehören. Schlussendlich war es auch eine gute Gelegenheit weg von Konoha zu kommen. Shizuka würde ihm ungewollt einen gewissen Schutz geben, damit er unauffällig sich von Konoha entfernen konnte. Besser hätte es im Grunde gar nicht laufen können.
Sie gingen schlussendlich weiter, ihr Ziel war das Tor von Konoha. Wie versprochen hielt sich der Söldner etwas hinter ihr, aber so, dass er sie nicht aus dem Blick verlieren konnte. Seine Augen hatten sich zu Anfangs tatsächlich auf ihren Hintern gerichtet. Auf ihren schönen Hintern, der sich tatsächlich mit ziemlich viel Schwung hin und her bewegte und so einen netten Anblick abgab. Ein Lächeln schlich sich auf seine Lippen und er stopfte lässig seine Hände in die Hosentasche. Er wurde sich aber bewusst, dass er sie nicht andauernd mustern konnte, weshalb er auch immer wieder nach links und rechts sah. Er gab sich grosse Mühe so zutun, als würde er einfach die Strasse entlang schlendern und sich die Schaufenster anschauen. Tatsächlich war er schon lange nicht mehr hiergewesen und auf eine seltsame Art und Weise genoss er es, durch Konoha zu laufen. Er mochte dieses Dorf nicht, hatte es noch nie gemocht, aber es wurden doch ab und an gewisse Kindheitserinnerungen aufgerufen. Als er an einem Laden vorbei kam, der schon über zwanzig Jahre dort stand, konnte er sich ein Lächeln nicht verkneifen. Er wusste noch sehr gut, wie er mit Tenzou hier immer Süssigkeiten gekauft hatte und später dann ... nette Heftchen mit hübschen Frauen zum anschauen. Ja, das waren noch Erinnerungen. Shuichi wandte seinen Blick wieder nach vorne und vertrieb die Gedanken wieder. Er hatte mit seinem Bruder und auch mit Konoha abgeschlossen. Sie hatten ihnen zum Schluss einfach nichts mehr gegeben.
Und gerade als Shizuka zu ihm nach hinten blickte und sich ihre Blicke trafen, lief sie direkt in einen grossgewachsenen Kerl rein. Shuichi hob die Augenbrauen und hatte schon vorgehabt, einfach sich zu ihnen zu gesellen und Shizuka da weg zu ziehen, als ihm bewusst wurde, wer der Kerl eigentlich war ...! Sofort schluckte Shuichi einmal leer und wusste, er durfte sich jetzt nicht auffällig verhalten. Demnach lief er einfach weiter und ging mit etwas Abstand den den Drei vorbei. Sein Blick traf kurz Shizuka, als er auf ihrer Höhe war, dann sah er weiter zu Ibiku, er kniff die Augen leicht zusammen und als er noch rasch über seine Schulter blickte, erkannte er den Kleinen. Shun. Seinen Sohn. Shuichi wandte seinen Blick wieder nach vorne mit einem unangenehmen Gefühl im Magen. Diese Begegnung hätte auch deutlich schief gehen könnten. Gut hatte Shizuka ihren Vorschlag gebracht, dass er hinter ihr gehen sollte, unauffällig, so dass man nicht wusste, dass sie sich eigentlich kannten. Beim nächstbesten Schaufenster, das irgendwelche Lederwaren in der Ausstellung hatte, blieb er einfach stehen und tat so, als würde er die Ssachen darin begutachten. Er warf jedoch immer wieder einen Blick zu den Drei'n und verfolgte die Situation mit ziemlich viel Interesse. Dummerweise machte sich in ihm auch der Wunsch breit, diesem Ibiku direkt eine Faust in die Fresse zu geben, doch der Söldner gab sich Mühe, diesen Drang einfach zu unterdrücken und atmete einmal tief durch. "Nur nicht auffällig werden ...", murmelte er zu sich selbst und beobachtete einfach weiterhin stumm die Situation. Sie unterhielten sich kurz. Shuichis Augen blieben immer wieder bei Shizuka hängen und er wusste, sie war mit diesem Mann verheiratet. Sie trug seinen Nachnamen und womöglich würde sie auch bald ein Kind von ihm austragen? Shuichi kniff kurz die Augen zusammen und ballte eine Hand zur Faust. Als er dann wieder unauffällig zu ihnen blickte, erkannte er, dass der Kleine weglief. Shuichi war zuerst etwas verirrt, er folgte Shun mit dem Blick, wie er in einer Seitenstrasse verschwand. Kurzerhand lief Shuichi ebenfalls in jene Seitenstrasse ... Natürlich alles sehr unauffällig, da er nicht sofort dem Kleinen nachging. Doch kaum war er ausesr Sichtweite der Beiden, ging er etwas schneller. Da er generell aber einfach schneller war, hatte er den Kleinen schnell eingeholt. "Hey, du bist Shun, richtig?", fragte Shuichi und wusste, dass er es irgendwann bereuen würde, sollte der Kleine Ibiku von diesem Treffen etwas erzählen, "Wo gehts den alleine hin, kleiner Mann?", ein charmantes und nettes Lächeln schlich sich in sein Gesicht.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Mai 11, 2014 2:29 pm

Natürlich hatte die Frau nicht versucht auffällig zu der Person zu sehen, die an ihnen beiden vorbei gelaufen war. Ihr entging nicht das Shuichi eine bessere Position einnahm um auf sie zu warten, sodass sie etwas beunruhigt ihren Ehemann wieder anblickte. Er schien nicht bei bester Laune zu sein, zumindest wirkte er ziemlich ernst im Moment. Shizuka streifte sich langsam eine Haarsträhne hinter ihr Ohr und versuchte nicht irgendwie eingeschüchtert zu wirken. Tatsächlich hatte sie immer ein Problem damit, wenn Ibiku so wurde und versuchte dabei eher die ruhigere Schiene zu fahren. Nachdem er jedoch eine Weile etwas böser rein schaute, wirkte seine Miene dann etwas weicher und er zog sie eng an seine Brust heran. »Du bist dir sicher, dass du nicht jetzt noch etwas Zeit für mich hast? Hm?«, fragte er in einem säuselnden, leisen Tonfall und streifte über ihre Wangen hinweg. Shizuka lächelte leicht, auch wenn ihr die Situation als falsch vorkam. Immerhin stand ihr Liebhaber keine 100 m weiter entfernt und würde sehen, wie ihr Ehemann mit ihr sprach! »Nein… ich habe nicht mehr so viel Zeit«, antwortete sie genauso leise und lehnte sich langsam an den Oberkörper von Ibiku. Wie viel empfand sie für diesen Mann überhaupt noch? War dort noch Liebe? Seine Hände schoben sich über ihren Rücken hinweg, suchten sich den Weg an dem Saum ihrer Jeans und glitten darunter um sie somit fester an sich zu drücken. »20 Minuten – ich bin mir sicher, dass wir es in der Zeit schaffen würden.« Innerlich seufzte Shizuka über die Unmöglichkeit von ihrem Ehemann, der vermutlich sogar keine Hemmungen damit haben würde in ein Restaurant zu gehen um das zu tun wonach ihm gerade stand. Sie schüttelte jedoch den Kopf und schob ihre Hände kurz nach hinten an seine Handgelenke um sie aus ihrer Hose zu befreien. »Nein, wirklich. Ich sollte eigentlich schon längst am Haupttor sein«, erklärte sie ausweichend, obwohl sie 5 Minuten vorher zu Shuichi sagte sie habe noch Zeit. Aber derzeit hatte sie wenig Lust auf irgendwelche körperliche Nähe. Ibiku ließ sie jedoch nicht los, sondern vergrub etwas fester seine Hände in ihrer Rückseite, sodass Shizuka ihm in die Augen blickte.

In der Zeit, wo die Frau der körperlichen Nähe ausgesetzt war, schlenderte der Sprössling der Familie in eine Seitenstraße rein. Er würde das Geld nicht für Süßigkeiten verwenden, sondern um sich im nächst besten Waffenladen ein Katana zu kaufen. So sein Plan! Das erste Mal lief es ziemlich schief. Damals hatte man ihn aus dem Laden geschmissen. Einmal weil er mit 10 Ryo ein Katana kaufen wollte und einmal, weil man meinte er wäre zu Jung. Inzwischen hatte er jedoch eine beachtliche Menge Geld angespart. Vermutlich auch diesmal nicht genug, aber es war mehr als davor! Gerade als er voller Tatendrang die Gasse lang schlenderte, die Arme hinter dem Kopf verschränkte, tauchte eine Stimme auf. Irritiert drehte er den Kopf und sah von unten her zu dem Mann hoch. Seine Stirn legte sich in tiefe Falten, bevor er gemächlich stehen blieb und sich dann langsam umsah. »Meinen Sie mich?«, fragte er und blickte sich noch einmal nach anderen Personen um. Sie waren zumindest hier alleine. »Ja, ich bin Shun, aber ich bin nicht klein! Woher wissen Sie das? Ich soll eigentlich nicht mit Fremden reden.« Skeptisch runzelte er die Stirn und musterte Shuichi kurz eingehend. Ob er ihm trauen konnte? Gedanklich rief er sich die Prügelei von vorhin noch einmal in den Kopf und erinnerte sich daran, dass er ziemlich gut austeilen konnte. Natürlich abgesehen von dem blauen Augen was er derzeit hatte, fehlte dem anderen Jungen ein Zahn! Ein Shinobi hatte niemals Angst! Er zeigte ein freundliches Lächeln und drehte sich Shuichi ganz zu. »Aber ich denke das ist schon okay… wenn Sie mein Geld wollen… ich bin Akademist und kann mich verteidigen!« Er warf ihm einen bösen Blick zu und wirkte vermutlich von außen betrachtet nicht sonderlich gefährlich. Das Veilchen am Auge, würde jedoch vermuten das er zumindest wusste wie man sich schlug. »Außerdem brauche ich das Geld für mein Katana. Es wartet schon auf mich.« Mit dem Daumen deutete er über die Schulter auf den Waffenladen der nicht weit weg war. Dummerweise hatte er nicht darüber nachgedacht, wie er ein Katana an Ibiku vorbei schmuggeln sollte. Erst jetzt fiel ihm dieser Fehler im Plan auf und er runzelte die Stirn. »Hm… und wer sind Sie?« Eigennützig wie der Junge eben war, starrte er Shuichi an. Vielleicht konnte der Kerl ihm helfen!

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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Mai 11, 2014 6:53 pm

Womöglich war es besser, dass Shuichi dem Kleinen nachgegangen war und nicht weiter seine Mutter und ihren Ehemann beobachtet hatte. Hätte Shuichi gesehen, wie Ibiku seine Shizuka an sich drückte, wäre er womöglich nicht mehr ganz so ruhig geblieben, wie er derzeit noch war. Als er den Namen des Jungen rief, blieb dieser stehen und sah sich kurz unsicher um. Suchte er nach anderen Leuten, weil er dachte, er wäre nicht gemeint? Shuichi empfand es als leicht verstörend sich seinem Sohn gegenüber zu sehen. Wie würde er wohl reagieren, wenn er wüsste, dass sein leiblicher Vater vor ihm stand? Shuichi zog es ernsthaft in Erwägung, es ihm einfach zu sagen, empfand es dann jedoch als besser, es doch für sich zu behalten. Das Letzte, was Shuichi war es, Shizukas Leben irgendwie ins Schwanken zu bringen. Nicht noch einmal. Es reichte schon aus, dass sie eine Affäre hatten. Würde es ihr Mann wissen, mit Sicherheit würde er Shizuka noch mehr weh tun. Der Söldner wollte nich wissen, wie grob er dann zu ihr wurde. Er atmete tief durch und schob diese dunklen Gedanken kurzerhand weg und sah den Jungen an. Als er fragte, ob er ihn meinte, nickte Shuichi leicht. Weiter ging es damit, dass er bestätigte, dass er Shun war und sich darüber aufregte, das er nicht klein war. Bei dieseN Worten kam er nicht umhin kurz leise aufzulachen. Das war eine typische Antwort, das kannte er nur zugut. Das hatte er früher auch immer zu all den Erwachsenen gesagt, die ihn als 'Kleiner' betitelt hatten. Tatsächlich konnte der Kleine aber ziemlich frech werden. Und er nahm an, Shuichi würde ihn ausrauben wollen. Bei diesem Gedanken schüttelte grinsen den Kopf. "Behalt den Geld, Kleiner, ich nehm es dir mit Sicherheit nicht weg. Versprochen. Und so fremd bin ich nicht, weisst du? Ich kenne deine Mutter etwas, ich bin ... Ein alter Bekannter.", er vermied es das Wort 'Freund' zu verwenden, das klang dann doch irgendwie falsch, "Du willst also ein Katana?", wie es Shizuka prophezeit hatte, der Kleine wollte ein Katana. Zwar kämpfte Shuichi nicht mit Katanas, aber zumindest auch mit Schwertern, "Hast du den schon genug Geld, um dir eines leisten zu können?", er lief auf Shun zu und ging dann vor ihm in die Hocke, schaute ihn eine Weile einfach nur an und musterte ihn. Er hatte tatsächlich Ähnlichkeiten mit ihm, als er noch jünger war, aber die roten Haare wollten irgendwie nicht so recht passen, nach Shuichis Meinung!
"Du, Shun, sag mal ... Mir ist aufgefallen das deine Mutter in letzter Zeit ... Traurig ist. Weisst du, woran das liegt?"
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Mai 11, 2014 7:20 pm

Von unten her betrachtete Shun den Mann noch einmal eingehend. Er kam ihm gar nicht so befremdlich vor, wie er anfänglich dachte und entspannte sich sogar als er hörte das Shuichi seine Mutter kannte. Ein breites Lächeln trat auf seine Lippen, während er die Hände gemächlich wieder hinter den Kopf verschränkte. »Ich habe inzwischen 203 Ryo zusammen gespart. Mit dem Geld von Ibiku kann ich mir sicher endlich ein Katana kaufen«, erklärte er zuversichtlich und verfolgte dabei aufmerksam wie sich Shuichi direkt vor ihm kniete. Seine Augen blickten kindlich in seine hinein und musterten sie eingehend. Irgendwie hatte er das Gefühl ihn zu kennen – woher nur? »Ich glaube diesmal wird mein Plan aufgehen es zu bekommen… inzwischen kann ich das Henge no Jutsu ziemlich gut. Wenn ich mich also als erwachsener ausgebe und das Geld gebe, werde ich es sicherlich erhalten«, offenbarte er dann noch einmal und zog skeptisch die Augenbrauen tiefer. Immer mehr fragte er sich tatsächlich woher er diesen Mann kannte. »Wie heißen Sie? Soll ich meiner Mutter schöne grüße von Ihnen ausrichten? Sie freut sich sicher darüber!« Erst als sein gegenüber eine Frage stellte, hörte er auf zu Lächeln und nahm gemächlich seine Hände runter. Leise seufzte er und fing an mit dem Fuß auf dem Boden zu scharren, während er trübselig wirkte. »Naja…«, murmelte er und vergrub dann die Hände tief in den Taschen. »Ich weiß nicht, manchmal ist sie traurig wenn Ibiku doof ist«, erklärte er dann zögerlich und schien nicht ganz zu wissen ob er wirklich offen vor Shuichi reden sollte. Er kannte ihn immerhin nicht! »Aber sie meinte letztens das er nicht schuld ist. Ich hab sie in den Arm genommen, weil sie geweint hat… und… «, auch diesmal zögerte der Junge deutlicher und schien selbst ein kleinwenig gehemmter zu werden. Mit dem Fuß stieß er etwas Steine umher. »Sie hat gesagt das sie Papa vermisst. Ich glaube das sie weiß das er nicht mehr zurück kommen wird. Er ist jetzt sicher im Himmel, sonst wäre er schon längst wieder zu Hause. Mama meinte, dass er weiß das sie ihn noch immer liebt und das er deswegen irgendwann zurück kommen wird. Immerhin will er mich kennenlernen.« Shun schwieg kurz und musterte Shuichi kurz. »Ibiku meinte auch, dass er nicht mehr zurückkommen wird. Er hat nicht so nett über ihn gesprochen… aber ich glaube das er neidisch darauf ist, dass Papa cooler ist als er.« Er lächelte etwas und schien Stolz zu sein, dass sein Vater wohl Held des Dorfes war.

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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Mai 11, 2014 8:25 pm

Shun erklärte ihm, wieviel Geld er gesammelt hatte und wie er vor hatte, sich jenes zu besorgen. Shuichi konnte daraufhin nicht anders als ihm kurz durch die Haare zu wuscheln und zu grinsen. "203 Ryo sind aber noch nicht so viel, Shun. Ich glaube davon kannst du dir gerade Mal ein Kunai leisten.", erklärte er dem Kleinen dabei und zwinkerte ihm kurz zu. Wieso ihm wohl so viel daran lag, ein Katana zu holen? Lag es wirklich daran, weil er unbedingt so werden wollte wie sein Vater? Wie er? Als er dann erneut fragte, wie er hiess, dachte er kurz daran, ihm einfach seinen richtigen Namen zu nennen, aber Shuichi wusste, dass das meist nach hinten losging, also brauchte er einen anderen Namen. Seltsamerweise kam es ihm aber falsch vor, ihm einen völlig anderen Namen zu nennen ... Deshalb entschied er sich spontan für einen, der zumindest ähnlich klang. "Mein Name ist Shinichi.", erklärte er und nahm seine Hand wieder von dem Kopf des Kleinen, doch bevor er Grüsse für seine Mutter ausrichten konnte, fing Shun an mit der Erklärung. Shuichi hatte bereits damit gerechnet, dass Shun ihm womöglich nichts sagen würde, weil er ihn doch nicht kannte, doch irgendwie schien der Kleine bereits Vertrauen in ihn gefasst zu haben. Wenn man bedachte, wie viel sie eigentlich verband, war das kein Wunder. Er hörte dem Kleinen aufmerksam zu  und wurde sich etwas bewusst. Shizuka liebte ihn noch immer. Hatte sie überhaupt jemals aufgehört ihn zu lieben? Seit er damals eine Nacht mit ihr verbrachte, war viel Zeit vergangen. Shuichi musste sich eingestehen, dass er in der Zwischenzeit eigentlich nie an die Rothaarige gedacht hatte. Nun zu erfahren, dass sie traurig war wegen ihm, war irgendwie ziemlich heftig für ihn. Aber das wirklich Schlimme an der Sache war, das Shun dachte, er wäre tot. Er erzählte etwas vom Himmel. Shuichi schluckte hart, liess es sich äusserlich möglichst nicht anmerken, aber so ganz klappen wollte es dann doch nicht.
"Dein Papa ist also ... tot?", fragte er Shun etwas überrascht, womöglich musste es für den Kleinen sich anhören, als ob er dachte, das Ibiku sein Vater wäre, "Das tut mir leid zu hören. Aber vielleicht lebt er ja noch und du weisst es nur nicht? Deine Mutter scheint fest daran zu glauben, dann solltest du es auch, Kleiner.", und kaum hatte er das ausgesprochen, hatte er ein seltsames Gefühl in seiner Magengegend. Machte er einen Fehler damit, dass er mit seiner Mutter wieder eine Affäre anfing und dabei nicht einmal für den eigenen Sohn da war? Shuichi fing an, sich selbst Vorwürfe zu machen ... Kam dann aber immer auf dieselbe Antwort zurück: Er hatte nie ein Kind gewollt und wusste ziemlich lange nicht von einem Kind. Wie also hätte er für ihn da sein können? Shuichi wusste, dass das nur dumme Ausflüchte waren, aber derzeit brauchte er sie einfach um mit der Situation klar zu kommen. Er kratzte sich kurz am Kopf, bevor er eine Schriftrolle hervorholte. Diese breitete er auf dem Boden aus, machte einige wenige Fingerzeichen und entnahm dann ein Schwert. Es war sein Ersatzschwert. Eine gute Klinge, die jedoch keine Besonderheiten aufwies. "Schau her, Kleiner, ich schenke dir diese Klinge. Ich werde sie versiegelt in dieser Schriftrolle dir überreichen und wenn du das Entsiegelungsjutsu kannst, wirst du auch bereit sein, dieses Schwert zu führen.", er liess Shun das Schwert noch eine kurze Weile anblicken, bevor er es wieder in der ansonsten leeren Schriftrolle versiegelte. Jene rollte er dann wieder zusammen und hielt sie dem Kleinen entgegen. "Am besten machst du dich wieder auf zu deiner Mutter und ... Wie nanntest du ihn? Ibiku? Kümmere dich gut um deine Mama, sie ist ein sehr lieber Mensch.", er lächelte dem Kleinen noch einmal zu und wuschelte ihm durch den Kopf, bevor er aufstand und auf Shun niederblickte. "Achja, richte ihr bitte liebe Grüsse von Shinichi aus."
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Mai 11, 2014 9:41 pm

Es war ziemlich enttäuschend wenn jemand einen Traum in einer Sekunde einfach so über den Haufen werfen konnte. Der Fremde behauptete tatsächlich, dass seine 203 Ryo höchstens für ein Kunai ausreichte. Shun blies leicht beleidigt die Lippen auf und wandte kurz den Blick zu Seite. »Pf, gar nicht wahr. Ich werde heute mein Katana bekommen«, erklärte er starrsinnig und blickte leicht missmutig drein. Auch als der Fremde sich als Shinichi vorstellte, schien er noch nicht besser drauf zu sein. Immerhin wollte er ihm wirklich weiß machen, dass seine Monate lange Sparaktion für die Katz sein sollte! Ein dummes Kunai konnte er sich auch zu Hause klauen! Dann kamen sie jedoch auf etwas anderes zu sprechen. Die Traurigkeit seiner Mutter, die er in den letzten Wochen sehr oft zu Gesicht bekam. Sie versuchte es stets zu verbergen aber einmal kam er etwas früher nach Hause und hörte sie weinen. Als er sie tröstete, erfuhr er das sie ihren Vater vermisste. Shun hatte anfänglich immer geglaubt das Ibiku den Platz seines Papas einnahm, aber inzwischen fiel ihm dieser Gedanke sehr schwer. Als Shinichi nachfragte ob sein Papa tot war, sah er ihm direkt entgegen. Eine tiefe Traurigkeit lag dort. Enttäuschung darüber, dass sein Vater offensichtlich nicht mehr nach Hause kam. »Ja, ich glaube schon… sonst wäre er doch schon längst wieder bei uns und Mama hätte niemand anderen geheiratet, wenn sie das wirklich glaubt.« Der Junge blies leise die Luft aus den Lungen und somit eine Strähne seiner langen Haare zu Seite. Auch das Shinichi meinte, dass er vielleicht leben würde und er es nur nicht wusste, schien ihn nicht unbedingt umzustimmen. »Irgendwann werde ich ihn suchen gehen für Mama und nach Hause bringen.« Vielleicht wollte er deswegen stärker werden und ein guter Shinobi? Als eine Art Motivation um seinen Vater endlich kennenzulernen. Das dieser ihm gerade gegenüberstand wusste er nicht. Immer mehr glaubte er jedoch auch, dass es vielleicht besser war das sein Vater nicht kam. Vielleicht, weil seine Mutter dadurch irgendwann glücklich wurde. Dennoch ging Shinichi erst einmal nicht darauf ein, sondern kniete sich direkt vor seine Füße. Überrascht beobachtete er wie der Mann eine Schriftrolle raus holte und sie auf dem Boden ausbreitete. Unsicher trat Shun erst einmal einen Schritt zurück und runzelte die Stirn. Die Fingerzeichen kannte er zwar nicht, aber er sah sie deutlich und schwieg zunächst einmal. Seine missmutige Miene wandelte sich jedoch in ein breites Strahlen als er hörte, dass Shinichi ihm wirklich die Klinge schenkte. Seine Augen glänzten als hätte man ihm gerade einen Pott Süßigkeiten vor die Nase gestellt. Als er die Schriftrolle dann in den Händen hielt, schien er sie wie Glas zu behandeln. Dann erst fiel er dem Fremden um den Hals und drückte ihn fest. »Danke! Ich werde ganz doll darauf aufpassen! Versprochen!«, schnatterte er los und ließ dann im nächsten Moment den Mann wieder los. Er schien eine völlige Wesensveränderung zu haben und lief freudig hopsend um ihn herum. Erst als er hörte, dass er zu seiner Mutter sollte, nickte er rasch. Die Schriftrolle fand den Weg unter seinem Pullover. »Ich pass immer schon auf Mama auf.« Dennoch wandte er sich nicht in die Richtung, woher er kam. »Ich muss zum Supermarkt. Da holt mich Ibiku dann ab. Er redet noch mit Mama. Wenn du uns mal besuchen kommst, zeig ich dir, dass ich bereits das Schwert führen kann!« Mit den Worten rannte er dann die Gasse entlang. Sehr schnell und ziemlich lebendig. Vermutlich würde er ab sofort heimlich in seinem Zimmer versuchen die Schriftrolle zu entsiegeln. Schneller als Shuichi glaubte das er es konnte, denn er war ziemlich gut in der Akademie!

In der Zeit wo Shuichi mit Shun redete, sprach Shizuka mit ihrem Ehemann. Er hatte seine Hände noch immer sehr eng an seine Frau gelegt. Leise tauchten sie ein paar Worte und Küsse aus, bevor sie sich schlussendlich von ihm weg schob. Zwinkernd lächelte sie ihm dann noch zu. »Lass uns das auf nach der Mission verschieben, Schatz«, säuselte sie zu seinen letzten Worten und wusste, dass er in dem Fall ziemlich ungeduldig sein konnte. Ibiku seufzte leise auf und rieb sich langsam über den Hinterkopf. Dann zuckte er die Schultern und lächelte ihr zu. »In Ordnung, wir sehen uns. Ich liebe dich und erwarte dich in ein paar Tagen zurück.« Shizuka hörte die Worte – diese merkwürdig schneidenden Worte. Ihr Herz schlug kurz schneller. Sie dachte daran wie sehr ihr Herz sich nach jemand anderes sehnte, aber dennoch blieb sie bei Ibiku. Wieso überhaupt? Vielleicht, weil Shuichi keine Stabilität bringen würde. Vielleicht weil er einen zu großen Freigeist besaß als das sie zusammen leben konnten. Vielleicht weil sie hasste wenn er ging. Vielleicht aber auch einfach, weil sie Angst hatte das er irgendwann nicht mehr zu ihr kommen würde und nach den Worten wie gern sie ihn hatte… den Kontakt abbrach. In dem Augenblick entschloss sie sich dafür, dass er es nie erfahren durfte. »Ich dich auch, Ibiku. Ich liebe dich auch. Wir sehen uns und passt auf Euch auf. Ich vermisse Euch bereits jetzt schon.« Nach ihren Worten wandte sie sich rum, biss sich fest auf die Unterlippe und ging dann rasch die Straße entlang. Wie sollte sie Shuichi entgegen treten? Normal? Vielleicht störte es ihn gar nicht, dass sie mit ihrem Ehemann zusammen war. Vielleicht liebte er den Sex nur mit ihr… oder ihre zeitweise Nähe. Es gab so viele vielleicht, dass sie es schlussendlich aufgab darüber nachzudenken. Sie ging lieber weiter, die Fäuste etwas zusammengeballt. Erst sehr viel später bemerkte sie, dass Shuichi gar nicht mehr da war. Ihre Augen gingen umher. Ob er dachte, dass es besser wäre zu gehen? Ihre Lippen pressten sich fest zusammen, während sie langsam weiter ging und gemächlich das Dorftor ansteuerte. Irgendwie ziemlich betrübt alleine zu sein.

TBC: Haupttor von Konohagakure


Zuletzt von Kurosaki Shizuka am Do Mai 15, 2014 3:23 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   So Mai 11, 2014 10:08 pm

Mit Überraschung nahm Shuichi zur Kenntniss, das der Jungen sehr erfreut über das Schwert war. Er versprach ihm gut darauf aufzupassen und auch auf seine Mutter Acht zu geben. "Sehr gut. Ich nehme das ernst, junger Mann. Wir werden uns mit Sicherheit irgendwann wieder sehen.", er verabschiedete sich mit diesen Worten und sah seinem Sohn noch nach, wie er sich zum Supermarkt begab. Der Junge hatte etwas an sich, das Shuichi daran zweifeln liess, dass er weiterhin so egoistisch die Freiheit suchte. Aber er hatte ja noch einen anderen Auftrag. Da war noch ein Kind, um das er sich sorgte. Die Mutter jenes Mädchens war tot, alleine er war ihre einzige Hoffnung. Doch noch hatte er keine Ahnung, wo sich das Mädchen aufhielt und bisher hatten seine Bemühungen auch keinerlei Früchte gezeigt. Shuichi atmete tief durch. Er hatte einen Sohn ... Vielleicht war es also besser, wenn er das Mädchen nicht mehr fand? Sich mit zwei Kindern rumzuschlagen, konnte ziemlich anstrengend werden.
Und während er so in Gedanken darüber nachdachte, wie er mit diesen Situationen weiterfahren sollte, erkannte er, wie Shizuka auf der Hauptstrasse gerade an jener Nebenstrasse vorbei lief, in welcher er sich befand. Der Söldner atmete tief durch. Für einen Augenblick spielte er mit dem Gedanken, ihr einfach den Rücken zuzuwenden und zu gehen. Irgendwo anders hin. Aber er spürte, dass er das tief in seinem Inneren nicht wollte. Shuichi wusste nicht, was richtig war, er wusste nur, dass er nicht ewig ihre Affäre sein konnte. Es würde vor allem Shizuka von Innen her auffressen, denn sie war eine gute Frau, eine liebenswerte Person, die sich mit Sicherheit bereits jetzt Vorwürfe machte, dass sie ihren Mann schon so lange betrog.
Mit diesen Gedanken machte er sich auf und folgte Shizuka. Ohne natürlich verdächtig zu wirken. Er hielt einen gewissen Abstand zu ihr ein und gerade als er aus der Seitenstrasse lief, kam Ibiku im die Ecke. Natürlich, Shun hatte gesagt, dass er ihn beim Supermarkt abholen würde. Shuichi bedachte den Kerl mit einem sehr eingehenden Blick. Ibiku wusste nicht, wer er war, aber Shuichi wusste ganz genau, wer Ibiku war. Der Söldner wäre um ein Haar einfach stehen geblieben und hätte Ibiku zur Rede gestellt, aber als er dann sich Shizuka zuwandte, die in der Menschenmenge fast verschwand, entschied er sich dort dafür, der Frau zu folgen. Ihr rotes Haar war wie ein Leuchtsignal, das ihm den Weg wies. Er lächelte leicht, wandte Ibiku den Rücken zu und folgte Shizuka.

tbc: Tor von Konoha
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jun 09, 2014 11:47 am

cf: Park von Konohagakure

So konnten sie jederzeit in eine Richtung wechseln, wenn sie ein neues Ziel ansteuerten. Sollte es das Kagegebäude sein, ein Trainingsplatz, ein Geschäft oder eine Wohnung. Es wäre sofort erreichbar gewesen. Gar für bestimmte Zwecke? Geheimhaltung von empfindlichen Informationen vor Zivilisten? Wer wusste das jetzt schon. Während Selvaria so unbehelligt zwischen Grundstückszäunen mit dem Anbu auf der Straße lief, erwiderte sie seine Frage vom Parkausgang. "Tatsächlich muss ich einst wie die meisten Shinobi ausgebildet worden sein, denn je mehr Monate vergingen, und je mehr es drauf ankam, desto aktiver wurde ich mit meiner Verteidigung. Das Wissen um meine Fähigkeiten und deren Anwendung reaktivierte sich, ich schätze, instinktiv. Sicherlich ist die Intuition zu solchen Zeiten das einzige, was die Wahrheit kennt, aber sie nicht preisgeben will." Sie hatte ihr bisher immer vertrauen können. Nicht direkt solchen Instinkten wie Flucht oder Verteidigung, aber ihrer Intuition, die sie leitete wie eine unsichtbare Hand. Sie hatte ihr geglaubt, als sie den Zettel gefunden hatte. Es war richtig gewesen Tsukigakure zu verlassen. Niemandem von M zu erzählen. In etlichen anderen Momenten hatte sich das Vertrauen bewiesen. Was riet sie Selvaria bei diesem Kerl? Mit einem unauffälligen Blick auf ihn aus dem Augenwinkel heraus seufzte sie. Es war nicht wirklich ein Verhör, aber sie wurde nicht schlau daraus, was er von ihr wollte. Sie eventuell als Erster töten, wenn sie etwas Falsches tat? Triumpf, weil er sein Ziel beschattet hatte? "Ich weiß allerdings auch nicht alles über meine Fähigkeiten", fügte sie noch hinzu, da so ziemlich alles lückenhaft war, was sie aufzuweisen hatte. "Ich weiß, dass ich zwei Elemente beherrsche und im Nahkampf gut zu gebrauchen bin, allerdings habe ich auch Defizite, die mich als Einzelkämpfer ausliefern. Eventuell fehlt mir noch das entscheidende Wissen, um wirklich zur vollen Stärke zurückzukommen."
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jun 09, 2014 12:24 pm

Ryusai nickte und folgte Selvaria aus dem Park hinaus. Der Schatten um die beiden wuchs, denn die Häuser, welche die engen Straßen begrenzten drängten die heißen Strahlen der Sonne zurück und erleichterten dem ANBU die Situation etwas. Hitze konnte er in der Tat nicht leiden. Sie machte träge und Trägheit war etwas, dass dem Wesen des Shinobi gänzlich entgegengesetzt stand. Das Treiben wurde größer als noch zuvor und viele Leute kehrten von ihrer Arbeit Heim oder tätigten letzte Besorgungen, bevor ein weiterer Tag in Konohagakure zu Ende gehen sollte. Das ungleiche Paar stapfte scheinbar ziellos umher, doch für Ryusai war dieser Weg das Ziel, denn Selvaria begann zu erzählen und er lauschte.
"Nun, ich würde sagen das ist schon einmal ein Lichtblick, Sonnenscheinchen, wenn du dich daran irgendwie erinnern konntest, dann kann ja zumindest nicht alles weg sein."
Er grinste breit und hielt inne.
"Warte kurz, ich hol' mir kurz was zu futtern."
Ohne auf eine Antwort zu warten drehte Ryusai ab und betrat einen am Straßenrand befindlichen Laden, der allerhand Speisen und Zutaten anbot. Sofort fixierte der Shinobi das Objekt seiner Begierde, welches aus den bunten Regalen geradezu hervorstach... zumindest für ihn. Eine Tüte Keshukerne ging immer oder vielleicht auch zwei. Letztendlich nahm der ANBU drei Tüten heraus, bezahlte sie bei einem etwas dicklichen Ladenbesitzer und kehrte zu Selvaria zurück auf die Straße. Im Handumdrehen war das erste Behältnis offen und Ryusai befüllte seinen Mund mit den schmackhaften Kernen.
"Auch was?", fragte er kauend, "Die Kerne sind verdammt guter Scheiß. Ich könnte die den ganzen Tag essen!"
Einmal mehr füllte Ryusai den sich leerenden Mund nach und kam schließlich zurück auf das Thema.
"Hast du dich an noch andere Dinge als deine Jutsus erinnert?"
Diese Frage stellte er einfach frei heraus und aß dabei ungeniert weiter. Er hatte keine Ahnung wie Selvaria darauf reagieren würde, doch das interessierte ihn mehr als bloße Kampfkraft, da er sich ohnehin für überlegen hielt... wie es seine Natur war. Diese lag sicherlich auf etwas begründet was man ohne Zweifel als Können bezeichnen konnte, doch auch Ryusai würde irgendwann einmal seinen Meister finden, auch wenn er das niemals zugeben würde.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jun 09, 2014 1:24 pm

Etwas verwirrt stoppte Selvaria, als Ryusai plötzlich dazu aufbegehrte sich etwas zu kaufen. Eben noch ging es um ihre Erinnerungen und vielleicht Geständnisse gegenüber einer Einzelperson, die mehr erfahren wollte, nun um Nüsse? Er war im Laden verschwunden. Sel sah ihm nach, wartete, er kam wieder und hatte schon eine Tüte mit dem salzigen Inhalt aufgerissen. Als gäbe es nichts Wichtigeres gierte er nach den Nüssen, aß sie und fragte sogar, ob sie auch was wolle. Die Silberhaarige hielt beide Handflächen vor ihren Oberkörper und bewegte sie seitlich hin und her als Zeichen des Ablehnens. "Ähm, nein. Danke." Die folgende Ausdrucksweise war auch nicht wirklich charmant, selbst wenn sie sich nur an diesen überteuerten Snack richteten. Leicht die Augen verdrehend sah sie von der Nahrung und Ryusai ab, ging die Straße weiter voran und versuchte das kauende Geräusch zu ignorieren, welches aber kaum aufhörte. Der Plastikbeutel schien wirklich gut gefüllt mir Nüssen - und wollte ihr galant auf die Nerven gehen.
Als dann die etwas schwer zu verstehende Frage kam, ob sie noch andere Memoiren besaß, schüttelte sie angestrengt den Kopf. "Bis auf die Fähigkeiten, die ich kennengelernt habe, sowie die Menschen in den letzten Monaten, weiß ich nichts. Sogar mein Name musste mir von anderen gesagt werden. Ich bin ja nicht einmal sicher wie alt ich eigentlich bin." Zwar ahnte sie, dass sie keine knackige 20 war, aber wusste, dass sie noch längst nicht zu älteren Schiene zählte, die durch Weisheit glänzte. Unter anderem gehörte für sie der Hokage dazu, auch wenn der wohl nicht einmal zehn Jahre älter als sie war. Man merkte ihm einfach seine Lebenserfahrung an, während Selvarias Erfahrung wie gelöscht schien. Neugeboren. Ohne Kenntnisse über alles. Bei ihrem Aufwachen in Tsuki kannte sie ja nicht mal dieses Ninja-Dorf.
Allerdings riss das Kaugeräusch sie wieder auf ihren Gedanken. Sie sah etwas entnervt zur Seite auf die Tüte, dann rollte sie erneut die Augen und verschränkte die Arme. "Sagt mal, was glaubt Ihr, könnte ich für Fähigkeiten beherbergen? Euch Dorf-Shinobi macht es doch Spaß Vorahnungen zu entwickeln, was ein vermeintliches Risiko alles anrichten kann. Zumindest wurde bei meiner Aufnahme ein Siegel besprochen, das wohl bei Gefängnisinsassen benutzt wird, um ihren Chakra-Haushalt zu dezimieren, doch das blieb für durch die angebotenen Dienste erspart."
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jun 09, 2014 2:06 pm

Dass sie die Kerne nicht annahm verwunderte Ryusai wenig. Immerhin hatten sie einen ziemlich eigenartigen Geschmack, welchen die meisten Leute nach einmaligem probieren einfach ablehnten und darüber hinaus machte Selvaria nicht den Eindruck, als wäre sie von seinem Auftreten irgendwie überzeugt. Viel mehr war sie verwirrt und das war aus seiner Sicht auch gut so, schließlich hatte er nicht in erster Linie vor hier eine innige Freundschaft aufzubauen. Ihre Antwort auf seine Frage war unbefriedigend. Ryusai hatte eine umfassende Ausbildung in psychologischen Dingen erhalten, da er insbesondere als Genjutsuexperte in den Reihen der ANBU darauf angewiesen war um seinen Job vollständig auszufüllen. Selvaria jedoch, das Gefühl beschlich ihn, sprach nicht ganz die Wahrheit. Auf den ersten Blick gab es auch keinen Grund warum er ihr nicht glauben sollte, doch dann fiel ihm wieder ein, wie sie zuvor bei einer Erklärung gestockt hatte. Darüber hinaus war es eigenartig, dass sich speziell nur Shinobifähigkeiten reaktivierten, wenn andere Informationen nicht auftauchten. Sicherlich konnte man damit argumentieren, dass es vermutlich der Instinkt und die Gewohnheit war, die so etwas wieder zurück ins Leben bracht, doch ein Shinobi verband immer mehr mit seiner Berufung als ausschließlich die Fähigkeiten. Die Tatsache, dass man sie auch unmittelbar als Chuunin aufnahm, zeigte dass sie auch trotz ihres Gedächtnisverlustes eine gewisse Erfahrung gehabt haben musste. Ein Shinobi richtete sein Leben nach seinen Tätigkeiten und Diensten für das Dorf und das schon mit dem Beitritt in die Akademie. Dies formte den Charaktere und knüpfte Verbindungen die weit tiefer gehen, als die bloßen Fähigkeiten. Also gab es zwei Möglichkeiten: Erstens, sie erzählte tatsächlich die Wahrheit und etwas merkwürdiges ging mit ihr vor. Noch viel merkwürdiger als eine Amnesie ohnehin schon war oder aber sie verschwieg etwas. Warum sie das tun würde wusste Ryusai nicht... Es sei denn, ihre Amnesie war nicht echt. Der ANBU wartete etwas mit seiner Antwort und verlangsamte sein Kauen.
"Nun grundsätzlich ist es mir scheißegal welche Fähigkeiten in dir schlummern, Schätzchen, da ich ohnehin nicht davon ausgehe, dass, wenn es hart auf hart kommt, du zu einer Gefahr für mich wirst."
Ryusai grinste frech und ließ seine Überheblichkeit ungeniert heraushängen, ohne dabei auch nur irgendwie mit der Wimper zu zucken. Aber dennoch ging er darauf nicht weiter ein.
"Es gibt da Dinge die mich viel mehr interessieren, als deine Shinobikünste. Wie zum Beispiel denkst du, geht das hier alles weiter? Ich meine, du hast kein Ziel, das ist gut und schön... trotzdem wirst du dir doch Gedanken um deine Zukunft machen oder? Schließlich ist das das einzige, dir geblieben ist... abgesehen natürlich von deinen Jutsus."
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jun 09, 2014 2:36 pm

Wenn es hart auf hart kam? Mit kraus gezogener Stirn sah Selvaria Ryusai an, der mal wieder recht selbstgefällig seinen Gang nach vorne tätigte, aber wenigstens leiser aß. Irgendwo regte sich etwas, das ihr sagte, dass sie durchaus sein Niveau hatte. Da er vor allem jünger als sie war. Sie wollte es nun nicht unter Beweis stellen, aber wenn sie sich an die Qualen erinnerte, die sie der Gruppe mit den Blitzen zugefügt hatte, wollte sie nicht wissen, was sie alles beherrschte, um ihre Opfer erst in so eine wehrlose Lage zu bringen. Selbst die einfachsten Dinge konnten verheerend wirken, wenn sie Teil eines geschickten Plans waren. Aber nicht, dass sie je einen Plan ausgearbeitet hätte, um einen Konoha-Nin anzugreifen.
Dann ging es um ihre Zukunft. Wenn sie denn eine hatte. Irgendwie hatte Selvaria das Gefühl determiniert zu sein. Auch wenn das alte Ich weg war, so war da doch etwas, was ihren Weg vorbestimmte. Der einzige Hinweis war der Brief von M. Auf ihn wartete sie schon seit mehr als ein halbes Jahr nach ihrem Auftauchen in Tsukigakure. Eigentlich lag ihr Ziel in einem verdachtlosen Leben, aber es ließ sie nicht los, dass da jemand über sie Bescheid wusste, der sie finden wollte. Vielleicht die einzige Person, der sie endlich nahtlos vertrauen konnte. So sah vor sich mit gesenktem Haupt auf die Straße. Sagte nichts und erinnerte sich an das Gesicht der Person, die sie beim Lesen gesehen hatte. Ein stattlicher junger Mann mit dunklem Haar, eleganter Frisur und einem Lächeln. Es war sicher alles andere als ein Prinz, der sie aus dem Alptraum holen würde. Es hätte ihr Bruder gewesen sein können oder ihr einstiger Ehemann. Vielleicht ein Feind, der sie auf seine Seite geholt hatte, oder ein völlig fremder Dorf-Shinobi. Erst nach etwa einer Minute besann Sel sich wieder, blinzelte kurz und kramte sich dann ein paar Worte zur Antwort zusammen. Die Fragen machten sie immer nachdenklicher. "Ich möchte Konoha meine Aufnahme mit meinem Dienst bezahlen und danken. Ansonsten ... kann ich wohl nur auf den Zufall warten, ob ich mich je wieder erinnere oder hier bleibe und selbst nur das weiß, was die Anbus auch wissen." Sie bogen um eine Kurve, in der Selvaria kurz stehen blieb. Sie ging an einen Holzzaun, der zwei Meter hoch war, lehnte sich dagegen und atmete aus. "Ich suche bestimmt nicht nach so einfachen Dingen wie Familie und Frieden. Das lässt meine Situation gar nicht zu. Aber sie erlaubt mir auch nicht mehr als auszuharren. Wenn Ihr schon Bescheid wisst, was die anderen wissen, hat man Euch auch über mein Gesundheitsbild informiert?" Ihr war jetzt in diesem Moment scheißegal, ob ihm das scheißegal war. Wenn er so ein neugieriger Fuchs war, dann wusste er von der Narbe an ihrer Schulter, wo keiner beantworten konnte, woher sie stammte - außer von einem Schwert. "Ich würde gerne wissen, wer mich einst so zugerichtet hat, dass ich diese Spuren nun trage. Das kann nicht von den Verletzungen sein, die ich in Tsuki hatte. Das wäre eins meiner Ziele. Für Euch aber wohl ohne große Bedeutung - oder vielmehr scheißegal?"
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jun 09, 2014 3:22 pm

Selvarias Beweggründe waren schon auf ihre Art und Weise einleuchtend. Dass Ryusai in diesem Moment keinen ausgearbeiteten Plan vorgelegt bekam war selbstverständlich klar gewesen, doch im ersten Moment kam ihm das alles etwas schwammig vor. Der ANBU versuchte sich zu überlegen was er wohl in so einer Situation tun würde, doch es war tatsächlich schwer sich vorzustellen einen gänzlichen Neuanfang zu beginnen. Gedanken an seinen Vater kamen auf und an seine frühe Kindheit. Das alles hatte ihn maßgeblich geformt und diese Form wäre mit einem Schlag gänzlich verschwunden. Ryusai schauderte es innerlich, wenn er daran dachte aber er ließ sich nichts anmerken.
"Herzchen, du müsstest ja langsam gemerkt haben, dass ich wenig auf das gebe was mir andere sagen. Und ich habe von deinem Zustand ehrlich gesagt keine Ahnung! Aber deshalb unterhalten wir uns ja, oder nicht?"
Der ANBU schnalzte mit der Zunge und knüllte die leere Tüte zusammen, welche kurz darauf in irgendeiner Straßenecke landete. Das war selbstverständlich nicht ganz richtig. Ryusai hatte sich selbstverständlich auch über Selvarias Gesundheitszustand informiert und wusste von dem Wundmal, welches sie ansprach. Mit eigenen Augen gesehen hatte er es aber noch nicht. Auf eine Wertung dessen verzichtete er, bemerkte aber, dass es ihr selber sehr wichtig war. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es das erste konkrete war, was sie hatte verlauten lassen. Eine beachtliche Steigerung, wie Ryusai fand und das verleitete ihn zu einem zynischen Lächeln.
"Und überhaupt... War das eine versteckte Frage nach meiner Hilfe? Was mich nämlich interessiert und was nicht hängt immer nach dem Grad der Aufregung ab die von dem jeweiligen Objekt ausgeht, meine Hübsche, deshalb frage ich einfach mal ganz unverblümt: Denkst du wenn du danach suchst wird es Actionreich? Oder viel wichtiger: Glaubst du, du findest Antworten? Generell! Dich scheint die Verletzung ja ziemlich zu interessieren, immerhin ist es das erste konkrete was ich heute von die gehört habe! Nun frage ich mich: Warum? Das erschließt sich mir nicht ganz... Schließlich ist es nicht mehr als eine Narbe... Ich kann selbstverständlich nicht aus Erfahrung sprechen, aber vermutlich würde ich in deiner Situation mich weniger um solche Dinge kümmern..."
Ryusai wurde nun merklich investigativer, wobei er das ganze perfekt danach aussehen ließ, als überkäme ihn plötzlich eine Welle der Neugierde und Forscherdrang. Dass er innerlich stoisch ruhig blieb und nach und nach sich sein Bild zusammensetzte, dass ging vollständig unter.
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jun 09, 2014 4:03 pm

Sie hatte es sogar rhetorisch gefragt, er beantwortete es mehr als zur Genüge, dass es unbedeutend war, was er von anderen erfuhr. Bezog sich das denn sogar auf Informationen? Was brachte es einem Shinobi Infos zur Kenntnis zu nehmen und dann noch selbst zu überprüfen, weil man auf das, was andere sagten, nichts gab? Zumindest kam das bei Selvaria so an, als würde Ryusai erst mal nichts Glauben schenken und für alles erst eine Prüfung brauchen. Da konnte man sich doch wirklich mal an die Stirn fassen und sich fragen, wer so ein Verhalten hier nötiger hatte.
Das Lächeln von ihm beäugte die Silberhaarige weiterhin skeptisch. Ihre Augen waren leicht zusammengekniffen, die Brauen zusammengezogen und die Lippen geschlossen. Er war unverschämt, das hatte er schon unter Beweis gestellt, aber musste er mit Hohn und ähnlichem nur so um sich werfen? Dass der überhaupt Shinobi sein durfte. Sel würde eher ihm misstrauen als sich selbst. Sie wollte ihm schon ins Wort fallen, als er davon sprach, dass das erste Konkrete von heute ihre Verletzung sein, aber natürlich sprach er weiter und sie war nicht so plump, dass sie ihn einfach abwürgen würde. Also ließ sie ihn quatschen, auch wenn das irgendwie nach einer Art Belehrung klang. Er würde sich weniger um eine Narbe kümmern. Woran sollte sie sich denn sonst entlang hangeln? Wenn Erinnerungen bei Beschäftigung mit behafteten Dingen zufällig wiederkamen, war es schon einmal kein Fehler, sich immer mal im Spiegel zu betrachten. Und zu hoffen, dass ein Blitz das geistige Auge durchzuckte. Was hätte er denn stattdessen getan? Kinder von der Schaukel geschubst und ihnne die leere Nusstüte ins Gesicht geworfen? Traurig war, dass sie ihm das zutraute. "Ich erwarte gar nichts", sagte sie schlicht und einfach, da es sie irgendwo nervte, dass er sich über sie lustig zu machen schien. Sie war keine kostenlose Theaterbühne für daher gelaufene Idioten. Pardon, daher gelaufene Vollidioten. "Ist ja nicht so, dass eine Kampfwunde ein Hinweis sein könnte. Ungefähr wie ein Fuuin, das man mal aufgelegt bekommt und einem vielleicht am Sprechen hindert." Ein wenig Sarkasmus klang nun eindeutig an, da Selvaria mit diesem zynischen Kerl nicht umzugehen wusste. Sie drückte sich von dem Zaun ab und drehte sich weg, um die Straße weiter hinabzugehen, dabei machte sie allerdings eine abfällige Handbewegung nach hinten, dass Ryusai wegbleiben sollte. "Tut mir leid, aber ich möchte mich nicht mit Kindern beschäftigen."
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BeitragThema: Re: Straßen von Konohagakure   Mo Jun 09, 2014 6:56 pm

Es schien so zu laufen wie es meistens lief. Seine Art eckte irgendwo an und man beäugte ihn selbst mit Misstrauen. Einerseits war man so ein flüchtiger Schatten, da niemand etwas konkretes über ihn erfuhr, andererseits machte man so mit Sicherheit keine Freunde. Ryusai hatte sich schon seit Jahren mit seiner Art abgefunden und würde sich nicht so einfach abschütteln lassen. Dennoch war er nicht so dumm einfach so wie zuvor weiterzumachen. Genüsslich beobachtete der ANBU ihre Bewegungen und schaute ihr einen kurzen Moment nachdenklich hinterher. Dann schickte er sich an Selvaria zu folgen. Nicht hektisch, nein, entspannt mit festem Schritt.
"Du magst ja recht haben, Schätchen, die Narbe könnte in der Tat etwas bedeuten. Dennoch, ich sage dir frei heraus was ich denke. Ich denke nämlich dass du lügst, Kleine. Du erzählst nicht alles. Es gibt da etwas, dass dich nachdenklich stimmt und das ist ganz sicher nicht die Shinobikunst, die du wiedererlangt hast."
Ryusais Stimme wurde plötzlich ernst und man konnte in seinen Augen sehen, dass er hartnäckig bleiben würde. Warum er das wusste, oder besser gesagt warum er glaubte zu wissen, behielt er dagegen für sich. Doch für ihn folgten seine Gedanken einer Schiene, welche logisch ihrem Weg bestritt. Verschwiegenheit war die Kunst seiner Berufung und der Shinobi mochte dieses Spiel.
"Ich beschuldige dich nicht für irgendeinen Müll, der hier in den Straßen erzählt wird. Ich folge genauso wenig den Ängsten die die ANBU bewegen. Aber ich folge immer meinem eigenen Instinkt und zwar überall hin. Ob du gefährlich bist oder nicht, Sonnenschein, das wird sich sicherlich noch herausstellen."
Ryusai machte eine Pause und öffnete seinen kurzen Zopf, dass sein Haar ungebändigt nach unten fiel und leicht im Wind zu wehen begann.
"Du kennst mich nicht, ich kenne dich auch nicht. Aber wir wissen beide, dass du dich genauso wenig selbst kennst. Wenn ich in meine Vergangenheit schaue... Es gibt sicherlich Dinge, welche dort zurückblickend den ein oder anderen erschrecken würden. Besonders mich selbst auch, wenn ich mich neu kennen lernen würde."
Der ANBU sprach geheimnisvoll und hatte sein schiefes Grinsen von neuem aufgesetzt, ohne jedoch wieder einem übermäßig zynischen Ton zu verfallen. Wieder machte er eine Pause.
"Wer weiß, womöglich bist du ja von dir selbst erstaunt..."
Ryusai meinte sie durchschaut zu haben und bewegte sich dabei auf sehr dünnem Eis. Unter der Voraussetzung dass die Amnesie tatsächlich eine wahre Begebenheit war, stürmte der Shinobi frontal auf Selvaria zu. Er zeigte ihr, dass er Menschenkenntnis besaß und wenngleich seine eigene Art ihm bisweilen zwischenmenschlich zum Verhängnis wurde, so hatte Ryusai nie Probleme damit anderen aus der Seele zu lesen.
"Aber das sind nur die naiven Gedanken eines Kindes", fuhr er schließlich fort und zwinkerte ihr zu, "Was kann das schon bedeuten..."
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